DB Logo
zurück zur Übersicht

Sicherheit bei der Deutschen Bahn

Statistik: Bahn sicherer als der öffentliche Raum • DB gibt jährlich rund 170 Millionen Euro für Sicherheit aus • Taschen- und Gepäckdiebstahl gehen zurück • DB baut Videotechnik weiter aus

(Berlin, Mai 2018)  Jugendliche kriegen sich nach einem Diskothekenbesuch angetrunken in die Haare, Fußballfans lassen nach einem verlorenen Auswärtsspiel ihren Frust ab, in einer Clique kommt es zu Streitereien. Tatort: Immer wieder Züge und Bahnhöfe der Deutsche Bahn. Und oft kennen sich Täter und Opfer, gehören einem Milieu an und sind der Polizei schon bekannt. Was bleibt, ist das Gefühl, Bahn zu fahren sei unsicher. Doch Fakten zur Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen belegen das Gegenteil: Bahnfahren ist sicher, der Aufenthalt auf Bahnhöfen sicherer als der Aufenthalt im übrigen öffentlichen Raum. Taschendiebstahl und Vandalismus in Zügen und Bahnhöfen sowie Fahrkartenautomatenaufbrüche gehen insgesamt zurück.

Die Bahn ist Teil des öffentlichen Raums. Sie ist Spiegelbild der Gesellschaft. Wo tagsüber Manager in Anzügen auf dem Bahnsteig stehen und auf ihren Zug warten, kann sich abends schnell ein Gefühl der Unsicherheit breitmachen, wenn man allein unterwegs ist. Kriminologen kennen dieses Phänomen als Kriminalitätsfurcht-Paradox. Parkanlagen, Parkhäuser oder eben auch Bahnhöfe sind mit Anbruch der Nacht klassische Angsträume, die nur schwer von diesem Ruf befreit werden können. Mit Zahlen lässt sich die Angst nicht begründen, es passiert hier nachts nicht viel mehr als am Tag. Dennoch bleibt bei vielen Menschen ein mulmiges Gefühl. Experten sprechen in diesem Fall vom subjektiven Sicherheitsgefühl.

Offenes System Bahn ist Teil des öffentlichen Raums

Die Bahn ist ein offenes System. Damit werden auf Bahnsteigen und in Zügen auch all jene Konflikte ausgetragen, die auch auf Plätzen und Straßen in den Städten stattfinden. Zwar registrierte die Bundespolizei 2017 in Zügen und auf Bahnhöfen 12.500 Körperverletzungsdelikte – trotz stark angestiegener Fahrgastzahlen nicht mehr als im Vorjahr. Zudem bestätigt der statistische Vergleich, dass bei der Bahn viel weniger passiert als andernorts: Täglich nutzen fast 8 Millionen Menschen Bussen und Bahnen DB. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl von Niedersachsen. Mit mehr als 53.000 Körperverletzungsdelikten pro Jahr ist die Zahl dort rund vier Mal so hoch wie bundesweit in Zügen und Bahnhöfen. Diese Zahlen belegen: Die Bahn ist sicherer als andere öffentliche Räume. Ein Blick in die Statistik macht zudem deutlich, dass ein Großteil aller Rohheitsdelikte im Zusammenhang mit Großveranstaltungen registriert wird. Fußballspiele, Konzerte oder Volksfeste, aber auch der Partyverkehr in den Wochenendnächten, wenn alkoholisierte Jugendliche unterwegs sind, lassen die Statistik in die Höhe schnellen. Alleine rund um das Münchner Oktoberfest ereignen sich etwa 20 Prozent aller Straftaten, die in bayerischen Zügen und Bahnhöfen pro Jahr registriert werden.

Verstärkte Präsenz sowie kontinuierlicher Einsatz spezialisierter Einsatzkräfte von Bundespolizei und Bahn haben die Zahl der Taschen- und Gepäckdiebstähle um über 25 Prozent auf 31.200 Fälle reduziert.

Unter den folgenden Überschriften finden sich Details zu einzelnen Aspekten:

Mit besonderer Sorge beobachtet die DB die im letzten Jahr auf rund 2.500 angestiegene Zahl von Übergriffen gegen ihre eigenen Mitarbeiter. Eine weitere Zunahme gegenüber dem Vorjahr, wenn auch viele Aktivitäten zum Schutz der Mitarbeiter den Anstieg deutlich gebremst haben. Obwohl ernste Verletzungen von Mitarbeitern zum Glück die Ausnahme sind, nehmen Aggressionen zu. Die Täter sind ein Querschnitt durch die Gesellschaft und verhalten sich oft zunächst unauffällig. Erst wenn sie nach der Fahrkarte gefragt werden oder auf ihr Verhalten angesprochen werden, greifen sie oft ohne Vorwarnung an. Der überwiegende Anteil der Übergriffe betrifft das Sicherheitspersonal der DB (rund 50 Prozent aller Taten) sowie die Kundenbetreuer in Nahverkehrszügen (rund 40 Prozent). Mehr als 90 Prozent dieser Angriffe ereignen sich spontan und werden juristisch als einfache Körperverletzung eingestuft.

Fast 80 Prozent dieser Zwischenfälle entstehen bei der Durchsetzung des Hausrechts oder Fahrkartenkontrollen. Die DB hat die Präsenz eigener Sicherheitskräfte an stark frequentierten Bahnhöfen erhöht. Ziel ist es, Konflikte rechtzeitig zu erkennen, zu deeskalieren und Unbeteiligte zu schützen, wenn sich etwa Gruppen von Jugendlichen gegenseitig attackieren. Das konsequente Durchsetzen der Hausordnung führt jedoch auch zu vermehrten Attacken gegen Sicherheitskräfte. So werden die DB-Mitarbeiter beim Hinweis auf Rauchverbote, die Leinenpflicht für Hunde oder das Freihalten von Flucht- und Rettungswegen angespuckt, geschlagen und gestoßen. Mit der konsequenten Anzeige jeder Tat sowie straf- und zivilrechtlicher Verfolgung stellt die DB klar, dass Angriffe auf Bahnmitarbeiter keine Kavaliersdelikte sind. Zur Sicherung von Beweismitteln setzt die DB zunehmend Körperkameras („Bodycams“) an ihren Sicherheitskräften ein, die auf Knopfdruck Videobilder aufzeichnen. Ein eingebauter Monitor konfrontiert den Angreifer zudem mit dem Livebild seiner Handlungen. Inzwischen gehen Sicherheitskräfte in Berlin, Köln, Nürnberg und im Laufe des Jahres 2018 auch in Hamburg, München und Frankfurt öfter mit Bodycams in Einsätze auf großen Bahnhöfen sowie bei Groß- und Sportveranstaltungen. Die Aufzeichnungen nutzt nur die Bundespolizei bei strafrechtlichen Ermittlungen. Die Resonanz der Mitarbeiter auf die Geräte ist positiv, nach den ersten Erfahrungen wirken sie deeskalierend und präventiv gegen Angriffe, insbesondere von alkoholisierten und aggressiven Personen.

Die DB bietet allen Mitarbeitern im Kundenkontakt systematisch Deeskalations- und Eigensicherungstrainings an. In diesen Schulungen lernen Sicherheitskräfte und Zugbegleiter, schwierige Situationen richtig einzuschätzen und anhand von Mimik und Körpersprache frühzeitig zu erkennen, ob und wann von einem Kunden eine Gefahr ausgeht. Vor allem aber lernen sie Verhaltenstechniken, um diese Gefahrensituationen zu entschärfen. Neben der Prävention hat die DB auch die Nachsorge weiter ausgebaut. So können sich Mitarbeiter, die angegriffen wurden, zunächst - auch anonym - beraten lassen und die Hilfe von Spezialisten zur Nachsorge in Anspruch nehmen. Zugleich analysiert die DB jeden einzelnen Fall, um wiederkehrende Verhaltensmuster und Schwerpunkte noch besser zu erkennen. Die Erkenntnisse daraus fließen in die Ausbildung, das Sicherheitskonzept und die Personalplanung ein.

Die Gefahrenabwehr im Bereich der Bahn ist Aufgabe der Bundespolizei. Sie ist mit rund 5.000 Beamten bundesweit für die Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen neben der DB verantwortlich. Kommt es zu einem Zwischenfall, ist oft die Bundespolizei gefragt, die über die kostenlose Rufnummer 0800 68 88 000 zu erreichen ist. Die DB-eigenen Sicherheitskräfte haben keine Polizeibefugnisse, sondern agieren auf Basis der Hausordnungen und Beförderungsbedingungen mit Jedermann-Rechten. So können sie beispielsweise den Täter einer möglichen Straftat festhalten, bis die Bundespolizei kommt.

Die DB hat eine unternehmerische Verantwortung für die Sicherheit ihrer Kunden. Sie definiert deutschlandweit geltende Standards zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter. Doch die entscheidenden Regelungsmöglichkeiten besitzen die Besteller der Regionalverkehre, also die Länder und ihre Aufgabenträger. In den Ausschreibungen dringt die DB schon heute darauf, dass mehr für die Sicherheit getan wird und feste Standards, wie beispielsweise Bestreifungsquoten, vorgeschrieben werden. Denn im Regionalverkehr werden von den Bahnunternehmen genau die Leistungen erbracht, die von den Verkehrsverbünden in den Ausschreibungen gefordert werden. Sicherheit muss nach Ansicht der DB hier ein fester Bestandteil werden. Auf diesen Punkt weisen auch immer wieder die Bahn-Gewerkschaften hin. Eine Lösung des Problems liegt dabei auf der Hand: Über Verkehrsverträge kann schon heute ein bedeutend höheres Maß an Sicherheit für die Kunden realisiert werden. So ist in vielen Verkehrsverträgen die Präsenz von Sicherheitspersonal vereinbart und entsprechend in der Kalkulation enthalten.

Mehr als 170 Millionen Euro investiert die DB pro Jahr in die Sicherheit. Hinzu kommen weitere Investitionen Dritter – zum Beispiel in die Nachrüstung von Videotechnik in Nahverkehrszügen, die in einigen Regionen ganz oder teilweise von den Ländern finanziert wird. Die wichtigste Säule des Sicherheitskonzeptes sind die Sicherheitskräfte im Dienst der DB. Im Jahr 2017 waren einschließlich der rund 180 neu eingestellten Azubi etwa 4000 Sicherheitskräfte der DB rund um die Uhr in Zügen und Bahnhöfen im Einsatz. Weitere 100 junge Leute beginnen am 1. September 2018 die dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Sicherheitsexperten sind sich einig: Nur die Präsenz von Personal sorgt für nachhaltige Effekte.  Insbesondere wird so das subjektive Sicherheitsgefühl der Reisenden gestärkt. Dabei erhalten die Kräfte der Bundespolizei und die eigenen Sicherheitskräfte der DB AG Unterstützung von 3.000 Servicemitarbeitern auf den Bahnhöfen, 4.800 Zugbegleitern im Nahverkehr sowie den 4.000 Zugbegleitern im Fernverkehr. Deren Aufgabe ist es aus Gründen des Eigenschutzes nicht, in kritischen Situationen einzugreifen, aber notfalls schnell Hilfe zu holen. Die Leitstellen der Bahn rufen im Gefahrenfall Einsatzkräfte an den Ort des Geschehens. In kürzester Zeit fällt die Entscheidung, wer am schnellsten eingreifen kann, und Bundespolizei, DB Sicherheit oder die jeweilige Landespolizei werden zum Ereignisort geschickt. Gemeinsam betreiben Bahn und Bundespolizei das Sicherheitszentrum Bahn, das rund um die Uhr alle Bahn-relevanten Sicherheitsthemen im Blick hat. Beamte der Bundespolizei und DB-Mitarbeiter beobachten und bewerten hier gemeinsam Ereignisse und Meldungen. Entscheidungen und Anordnungen gelangen von hier schnell zu Führungskräften und Leitstellen von Bahn und Polizei. Ergänzend werden Mitarbeiter von DB und Bundespolizei zu bestimmten Themen zusammen weitergebildet, um das gemeinsame Vorgehen in Einsatzsituationen zu stärken. Das betrifft vor allem die Bekämpfung von Graffiti, Taschendiebstahl und anderer Straftaten zum Nachteil der Bahn und ihrer Kunden. Regelmäßig absolvieren Sicherheits-Auszubildende und Polizeianwärter gemeinsam Übungsszenarien für typische Einsätze im Bahnbereich.

Mit den Polizeibehörden der Länder, den Feuerwehren und Hilfsdiensten steht die DB in engem Dialog, um Sicherheitsmaßnahmen abzustimmen und zu planen. Standardsituationen oder fiktive Szenarien sind Gegenstand gemeinsamer Übungen. Alleine 2018 stehen sechs Großübungen in großen Bahnhöfen auf dem Programm, bei denen mehrere Hundert Einsatzkräfte von Polizei, DB, Rettungsdiensten und Spezialeinsatzkräften zum Beispiel Anschlagsszenarien an realen Schauplätzen trainieren. Dabei festigt sich auch für den Alltag die Zusammenarbeit aller Sicherheitsorganisationen als Fundament der vernetzten Sicherheitsstrategie der DB.

Um die Sicherheit der Reisenden kümmern sich die Deutsche Bahn und die Bundespolizei gemeinsam: Dabei stellt Videotechnik neben der Präsenz von Sicherheitspersonal eine weitere wichtige Säule des Sicherheitskonzepts dar. Für die DB dient Videotechnik in erster Linie der Beobachtung und Überwachung betrieblicher Abläufe und zur Hausrechtswahrung. Aufgabe der Bundespolizei hingegen sind Gefahrenabwehr und Strafverfolgung auf Bahnhöfen und in Zügen. Allerdings: einen gewaltbereiten, oftmals im Affekt handelnden Täter kann keine Kamera abhalten. Doch können die Bilder nach einer Straftat wichtige Beweise bei der Strafverfolgung liefern. Derzeit sind etwa 7.000 Kameras an rund 1.000 Bahnhöfen im Einsatz. Seit 2012 hat die DB die Zahl der Videokameras in Regional- und S-Bahnzügen auf fast 31.000 nahezu verdreifacht. Damit sind mehr als 85 Prozent der Fahrgastströme von Kameras erfasst. Das Bundesministerium des Innern und die Deutsche Bahn AG investieren zusätzlich bis 2023 85 Millionen Euro in Modernisierung und Ausbau von Videotechnik an Bahnhöfen. Für 2017 und 2018 hat die DB das Budget für den Ausbau von Videotechnik erneut um weitere 10 Millionen Euro aufgestockt.

Bundespolizei und Deutsche Bahn planen die Installation neuer Videotechnik gemeinsam. Seit Mitte 2016 ging hochmoderne Videotechnik in den Hauptbahnhöfen von Köln, Bremen, Nürnberg, Essen, Hamburg und Hannover in Betrieb. In Berlin wurden neun große Bahnhöfe, an denen S‑Bahnen, Regional- und Fernverkehrszüge halten, mit neuer Videotechnik ausgerüstet.  Ebenfalls neu werden die Bilder von 800 Kameras auf knapp 100 S-Bahnhöfen rund um die Uhr aufgezeichnet.

Die Auswahl der Bahnhöfe des Videoprogramms treffen die DB, das Bundesministerium des Innern und die Bundespolizei nach bahnbetrieblichen und polizeifachlichen Kriterien. Dabei spielen Fahrgastfrequenz, die Anzahl von Zughalten und die polizeiliche Statistik eine zentrale Rolle. Nur die Bundespolizei speichert Bilder und wertet sie aus. Die Speicherdauer bemisst sich nach den für die Bundespolizei geltenden gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz.

Im Kampf gegen Kriminelle setzt die DB zunehmend auf Technik. So schützen Farbpatronen die Geldkassetten von Fahrscheinautomaten. Bei Erschütterungen sorgen die Patronen dafür, dass Geldscheine mit einer nicht ablösbaren Farbe durchtränkt werden. Das Geld ist damit wertlos, der Aufbruch sinnlos. Die Zahl der Automatenaufbrüche hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 250 Fälle nahezu halbiert. Dabei gelang es den Tätern nur 30 Mal, den Automaten zu öffnen, in nur 11 Fällen konnten die Täter Geld entwenden. In den übrigen Fällen waren die Geldscheine durch die Farbpatronen unbrauchbar und wurden zurückgelassen. Besonders ärgerlich: Obwohl wegen häufiger Leerungen und zunehmender Kartenzahlung ohnehin nur wenige hundert Euro zu erbeuten sind, kostet der Ersatz eines Automaten bis zu 30.000 Euro.

12 Drohnen setzt die DB inzwischen regelmäßig ein, um ihre weitläufigen Bahnanlagen, Bahnhöfe sowie  Gleis- und Abstellanlagen bei Bedarf zu überwachen. So können unter anderem schlecht zugängliche Stellen inspiziert und beispielsweise Buntmetallschäden schneller erfasst werden. Zudem hilft diese Technik, Vandalismus und Graffitischäden zu verhindern.

Oftmals ist es nur kleines Gekritzel, häufig überzieht es ganze Wände, oft verunstaltet es Züge: Graffiti. Die DB geht energisch dagegen vor. Jeder einzelne Fall ist eine Straftat.  Im Jahr 2015 konnte die DB einen Rückgang um 15 Prozent auf 16.250 Fälle registriert. Der entstandene Schaden lag bei über  8 Millionen Euro. Ein Grund für den Rückgang ist die verstärkte personelle Präsenz und der zunehmende Einsatz von Technik zum Schutz vor Graffiti.

Neben der intensiven Zusammenarbeit mit der Bundespolizei zeigt vor allem das verbesserte Einsatzkonzept der DB eigenen Sicherheitskräfte Wirkung. Konzertierte Einsätze an Schwerpunkten und eine verstärkte Bestreifung von Abstellanlagen haben die Zahl der auf frischer Tat gestellten Täter deutlich erhöht. Spezielle Einsatz-Teams der DB Sicherheit in den Ballungsgebieten haben im Jahr 2015 rund 300 Sprayer auf frischer Tat ertappt.

In der Graffitiszene genießen die Sprayer die größte Beachtung, die einen ganzen Zug verschandeln, oder neudeutsch „bomben“. In einem solchen Fall geht der Schaden schnell in die Zehntausende. Die einzelnen Lackschichten müssen Schicht für Schicht mit hohem Aufwand abgetragen werden. Die Umweltbelastungen sind groß. Mit Schutzlacken versucht die Bahn hier einen Vorsprung gegenüber den Sprayern zu erlangen. 

Was den wenigsten Tätern klar ist: Auch wenn sie strafrechtlich unter das Jugendstrafrecht fallen und oft sogar ohne Strafe davonkommen, kann die DB den materiellen Schaden als zivilrechtliche Schadensersatzforderung über 30 Jahre im Nachhinein geltend machen. Forderungen von oft vielen Tausend Euro können so noch Jahre später eingefordert werden, auch wenn der Täter zum Zeitpunkt der Tat minderjährig war oder kein Einkommen hatte.

Im April 2016 stellte die Deutsche Bahn AG ihren Sicherheitsbericht für das Bundesland Nordrhein-Westfalen vor.