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Bremen

Bau von vier Lärmschutzwänden in Loxstedt

Fertigstellung bis Sommer 2021 geplant

Die Deutsche Bahn erstellt im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ in Loxstedt westlich und östlich der Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven ab Höhe „Glatzer Straße“ bis zum nördlichen Ortsausgang „Hohewurthstraße“ und beim Wohngebiet „Hohewurth“ Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von ca. 3.110 Metern. Für die Lärmschutzwände werden rund 6,3 Millionen Euro investiert.

Vorarbeiten haben bereits im November begonnen. Die Hauptarbeiten, wie beispielsweise das Erstellen der Fundamente für die Stützen finden vom
6. Januar bis 19. April statt. Die Arbeiten erfolgen jeweils am Wochenende durchgehend von Samstag 14 Uhr bis Montag 5 Uhr sowie Montag bis Freitag jeweils von 23 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages.

Sperrung von Bahnübergängen (BÜ): Für diese Arbeiten wird der BÜ „Am Stellwerk“/„Rademoorweg“ durchgehend für den öffentlichen Verkehr (auch für Fußgänger und Radfahrer) von Montag, 6. Januar bis Samstag, 20. Februar gesperrt. Der BÜ im Zuge der „Kolberger Straße“ („Moorweg“ mit Verbindung zur „Dünenfährstraße“) wird von Samstag, 9. Januar bis Montag, 15. Februar jedoch nur an den Wochenenden (jeweils Samstag bis Montag), für den öffentlichen Verkehr (auch für Fußgänger und Radfahrer) gesperrt. Umleitungen werden ausgeschildert.

Die drei Lärmschutzwände auf der Ostseite der Bahnstrecke werden vom 6. Januar bis 20. Februar errichtet. Die ca. 1.900 Meter lange Lärmschutzwand auf der Westseite der Bahnstrecke wird daran anschließend vom 20. Februar bis 19. April gebaut.

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kann ein großer Teil der Schallschutz-wände nur vom Gleis ausgehend gebaut werden. Da für diese Arbeiten ein Gleis gesperrt werden muss, kommt es zu Einschränkungen der Streckenkapazität.

Informationen der DB zu Fahrplanänderungen gibt es hier: https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen,2 und
https://www.nordwestbahn.de/de/regio-s-bahn/unsere-region/streckennetz/linie/rs-2

Die Wände bestehen aus hochschallabsorbierenden Leichtmetallelementen und entlasten die Anwohner entlang der Bahnstrecke erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge. Zusätzlich profitieren auch weiter von der Bahnstrecke entfernt liegende Häuser und Wohnungen in hohem Maße von der Wirkung dieser aktiven Schallschutzmaßnahmen.

Für den Bau der Lärmschutzwände werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Trotzdem lassen sich Belästigungen durch Lärm und Staub auch nachts und an den Wochenenden leider nicht vermeiden. Zudem warnen Signalhörner die Arbeiter im Gleisbereich vor herannahenden Zügen. Die Warneinrichtungen werden von den Unfallkassen ausdrücklich gefordert und sind den Gegebenheiten entsprechend angepasst.

Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn bis einschließlich 2020 über 1,74 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von über 2.000 Kilometern Schienenstrecke und rund 64.000 Wohneinheiten investiert.

Durch ein neues Gesamtkonzept, das seit Anfang 2019 gültig ist, profitieren künftig rund 2.200 Städte und Gemeinden vom Lärmsanierungsprogramm. Dabei hat sich der Gesamtbedarf der zu sanierenden Strecken auf rund 6.500 Kilometer erhöht – eine Steigerung von 75 Prozent.

Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Durchführung. Gefördert werden neben Schallschutzwänden auch schalldichte Fenster und Lüfter an Gebäuden entlang von Bahnstrecken. In Einzelfällen werden auch Dämmungen der Außenfassaden und Dächer teilfinanziert. Der Eigenanteil von einem Viertel der Kosten ist vom Eigentümer zu tragen, da die Maßnahmen immer mit einer Wertsteigerung des Objekts verbunden sind.

Weitere Informationen zur Lärmsanierung sind im Internet abrufbar unter www.laermsanierung.deutschebahn.com.