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Hamburg

Deutsche Bahn stellt weiter ein und bildet weiter aus

Berufsausbildung in Corona-Zeiten

Viele Unternehmen bilden aufgrund von Corona nicht mehr aus. Die Deutsche Bahn tut das in diesem Jahr trotz Corona und zwar im großen Stil – wie geplant. 4.700 Nachwuchskräften möchte der Konzern in diesem Jahr an Bord holen, so viele wie nie zuvor. Zum Vergleich: 4.200 Nachwuchskräfte waren es im Vorjahr. Für die Ausbildungsplätze des Jahrgangs 2020 rechnet die DB mit rund 90.000 Bewerbungen und hat bereits über 4.000 Einstellungszusagen erteilt. Eine Corona-bedingte Ausfallzeit in der Berufsausbildung konnte dank virtueller Lernformate bislang vermieden werden. 

Corona bremst DB-Nachwuchskräfte nicht aus

Im Frühjahr dieses Jahres hieß es für die meisten Auszubildenden der DB rund sieben Wochen lang: zu Hause bleiben und online lernen, statt Berufsschule und Praxiseinheiten. Denn um verantwortlich mit der Gesundheit aller umzugehen und die Berufsausbildung auch in Zeiten von Abstandsregeln und Kontaktverboten weitgehend sicherzustellen, hatte die DB den Ausbildungsbetrieb nach erfolgter Erklärung der Bundesregierung vom 16. März innerhalb nur weniger Tage an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst: 

• Während andere Unternehmen den Ausbildungsbetrieb komplett oder teilweise einstellten, Abschlussprüfungen verschoben oder ihre Nachwuchskräfte in Kurzarbeit schickten, gelang es dem Konzern in einem bereichs- und geschäftsfeldübergreifenden Kraftakt, die Berufsausbildung in kürzester Zeit weitgehend in digitale Kanäle zu verlagern. Die bundesweit 30 Ausbildungswerkstätten sowie 19 Trainingszentren wurden vorsorglich geschlossen.

• Anfang Mai und analog der schrittweisen Wiedereröffnung des Schulsystems in Deutschland, wurde auch der Präsenzbetrieb in der Berufsausbildung sukzessive wiederaufgenommen, unter Beachtung geltender Abstands- und Hygieneregeln. Virtuelle Schulungsmaßnahmen finden ergänzend weiterhin statt, aber nicht mehr vorrangig. Ziel ist und bleibt es, eine Corona-bedingte Ausfallzeit in der Berufsausbildung zu vermeiden und bislang ist das gelungen.  

• Für die DB sind weiterhin kleine und vorsichtige Schritte im Hinblick auf die langfristige Eindämmung der Pandemie klare Maßgabe. Oberste Priorität bleibt es, allen am Ausbildungsbetrieb Beteiligten ein sicheres Arbeitsumfeld zu bieten.

Einstellungsoffensive geht weiter

Trotz Corona will die Deutsche Bahn in diesem Jahr im großen Stil einstellen, unter anderem 4.700 Nachwuchskräfte. Engagierte Nachwuchskräfte werden für einen starken Schienenverkehr und eine erfolgreiche Verkehrswende dringend gebraucht. Ihnen bietet der Konzern auch in unsicheren Zeiten gute Berufsperspektiven – und seinen Auszubildenden und Dual Studierenden nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung grundsätzlich eine unbefristete Übernahme an. Daran ändert auch Corona nichts.  

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich weiterhin auf freie Ausbildungsplätze bewerben und dank digitaler Formate über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der DB informieren.

DB als Chancengeber für junge Menschen – auch in unsicheren Zeiten

Die DB hält am regulären Zeitplan fest: Nach derzeitigem Stand können Prüfungen innerhalb des zeitlichen Rahmens der bestehenden Ausbildungsverträge abgelegt werden, die Auszubildenden ohne zeitliche Verzögerung die Ausbildung abschließen und der neue Jahrgang pünktlich zum Ausbildungsstart im September das erste Lehrjahr im Konzern antreten.  

Ergänzende Informationen

• Virtuelle Informationsveranstaltungen für Schüler: https://bit.ly/2YUd4eE 
 
• Weiterführende Informationen zu den Ausbildungsberufen: https://karriere.deutschebahn.com/karriere-de/jobs/schueler/ausbildung 
 
• Aktuelle Stellenangebote und freie Ausbildungsplätze: https://karriere.deutschebahn.com/karriere-de