Bahnhofsuhren: außen analog, innen digital

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    Diese Bahn bewegt Deutschland. Jeden Tag.

    Eine Bahn. Verlässlich. Für alle Menschen.

    Sondervermögen gut investiert.

    Mit Investitionen in historischem Umfang, größtenteils finanziert aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität, wird vor Ort für eine bessere und zuverlässigere Bahn gearbeitet. Das Geld fließt direkt in die Stabilität unseres Netzes. 

    Quelle: DB AB/Uwe Niklas
    Fernüberwachung mit LoRaWAN™

    In Zukunft werden auch die Bahnhofsuhren digital: Durch innovative Fernüberwachung werden Störungen (z. B. falsche Zeigerstellung, Ausfall der Beleuchtung, Wasserschaden) in Echtzeit erkannt und behoben werden können. Die Daten werden mit der Übertragungstechnologie „LoRa-(Long-Range)Funk" übermittelt, die sich aufgrund ihrer hohen Reichweite (mehr als zehn Kilometer) besonders gut für Internet-of-Things-Anwendungen eignet. Die Deutsche Bahn ist das erste Verkehrsunternehmen, das die Zeitsynchronisierung ihrer Uhren mit LoRa-Funk erprobt. Fazit: Das Äußere der Uhr bleibt gewohnt, das Innere der Uhr wird digital und intelligent. 

    Smarte Reisendenzählung

    Am Berliner Hauptbahnhof erprobt die Deutsche Bahn LoRaWAN „PaxCounter“ zur Trendermittlung von Personenströmen. „Pax“ steht dabei für „Personenanzahl“ (englisch: persons approximately) und „Counter“ für Zähler. Der "PaxCounter" ist ein Gerät, das die WiFi-Signale von Smartphones in der Nähe zählt, um die Anzahl der Menschen in der Umgebung abschätzen zu können.

     Schneeflöckchen, Weißröckchen, wie kommst du geschneit?

    Ein weiteres Testfeld für den Einsatz von LoRaWAN™ ist die Übertragung der von sogenannten „Winterdienstsensoren“ erfassten Daten. Die ersten Sensoren wurden Ende 2019 im Hohenstein-Ernstthal nahe Zwickau in Sachsen eingebaut. Eine größere Anzahl elektronischer Fühler wird im Frühjahr 2020 im unterfränkischen Bad Neustadt (Saale) installiert. An beiden Standorten soll herausgefunden werden, wie die Kombination verschiedener Sensoren eine verlässliche Aussage über Eisbildung und Niederschläge wie Schnee, Hagel oder Raureif auf den Bahnsteigen ermöglicht. Ziel der Versuche ist es, einen kostengünstigen, leicht montierbaren Satz an Sensoren zu finden. Die gesammelten Daten tragen dazu bei, Winterdiensteinsätze zu planen und Personal gezielt zu disponieren. Damit die Fahrgäste sicher auf den Zug warten können.