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Berliner Hauptbahnhof

Bühne Frankfurt

20. Januar 2023, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main

Artikel: REWE und Deutsche Bahn starten Einkaufs-Bus für ländliche Gebiete

Supermarkt auf Rädern mit vollem Sortiment • Pilotprojekt in Nordhessen beginnt im Frühjahr• Präsentation auf Internationaler Grüner Woche in Berlin

REWE und die Deutsche Bahn (DB) bringen den Supermarkt vor die Haustür. Ab Frühjahr versorgt der Einkaufs-Bus mehrere Gemeinden in Nordhessen mit frischen und regionalen Lebensmitteln. Mit dem Pilotprojekt sichern REWE und die DB die Nahversorgung in ländlichen Gebieten. Sie leisten einen Beitrag zum Klimaschutz, da weniger Menschen mit dem Auto in den nächsten Supermarkt fahren müssen. Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin stellen beide Unternehmen den 18 Meter langen Bus erstmals vor.

Jürgen Scheider, Vorsitzender Geschäftsleitung REWE Mitte: „Was auf der Schiene begann, findet nun auf der Straße seine Fortsetzung: Ende 2021 tourte der REWE-Supermarktzug durch Hessen. Aus dieser Aktion ist unser neues Projekt entstanden. Der Gedanke dabei ist, neue Wege in der Nahversorgung zu erschließen – mobil, regional und nachhaltig.“

Frank Klingenhöfer, Vorstand DB Regio AG: „Mit uns kommt der Supermarkt direkt vor die Haustür. Der Einkaufs-Bus soll in ländlichen Gebieten eine alltagstaugliche Alternative zum Auto werden. Wenn unser Bus die Dinge des täglichen Bedarfs in den Ort bringt, muss niemand mehr in die nächste Stadt fahren. Das ist nicht nur bequem, sondern auch klimafreundlich und sichert qualitativ hochwertige Versorgung in der Fläche. So gelingt die Mobilitätswende.“

Carsten Lorenz, Bereichsleiter Key Account Management Fairtrade: „Mit Rewe und der Deutschen Bahn hat Fairtrade seit langem zwei starke Partner, die sich für fairen und nachhaltigen Konsum engagieren. Bahnfahrende wissen es zu schätzen, dass sie auch im Zug ihren fairen Kaffee, Tee oder Kakao genießen können. Menschen wollen nachhaltig und fair einkaufen, in der Stadt und auf dem Land.“

Priska Hinz, Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Hessen: Mit dem rollenden Supermarkt gibt es ab März in verschiedenen Ortschaften rund um Kassel in Nordhessen eine neue, komfortable Einkaufsmöglichkeit. Das ermöglicht kurze Wege und macht das Leben im ländlichen Raum attraktiver. Besonders gut: Im Sortiment finden sich viele Produkte mit den Siegeln ‚Geprüfte Qualität Hessen‘ und ‚Bio aus Hessen‘. Die Kundinnen und Kunden können so vor ihrer Haustür regional und ökologisch produzierte Lebensmittel aus Hessen kaufen.

Der Einkaufs-Bus kommt jeweils zu festen Zeiten in mehrere Gemeinden der Landkreise, Kassel, Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg. Mit 700 verschiedenen Produkten entspricht das Angebot dem Sortiment eines regulären Supermarktes und reicht von frischem Obst und Gemüse über gekühlte Frischwaren und Tiefkühlprodukte bis hin zu Getränken und Kosmetik. Neben Fairtrade-Produkten besteht das Sortiment zum großen Teil aus regionalen Waren mit den Qualitäts- und Herkunftszeichen „Geprüfte Qualität Hessen“ und „Bio aus Hessen“.

Die DB-Tochter DB Regio Bus Mitte ist für den Fahrbetrieb und die Wartung des Einkaufs-Busses zuständig. Für den Einsatz als Supermarkt wurde der Bus umgebaut. Gegenüber einem regulären Linienbus sorgen unter anderem zusätzliche Klimaanlagen für einen angenehmen Einkauf. Mit Hochleistungsakkus kann der Markt bis zu acht Stunden ohne externe Stromversorgung betrieben werden. Der Einkaufs-Bus ist der nächste Schritt einer Kooperation von REWE und DB. Im Jahr 2021 hat bereits ein Supermarktzug ein mobiles Einkaufserlebnis an zahlreiche Bahnhöfe gebracht.

Für den Regionalverkehr der Zukunft setzt DB Regio auf die Anbindung ländlicher Regionen mit vernetzten Mobilitätsangeboten auf Schiene und Straße. Der Einkaufs-Bus setzt genau dort an und soll helfen, private Autofahrten zu reduzieren. DB Regio Bus setzt damit ihre erfolgreiche Serie guter Flächenversorgung fort. So betreibt DB Regio Bus bereits sieben so genannte „Medibusse“ mit medizinischer Ausstattung an Bord. Sie sind als rollende Arztpraxen oder für mobile Erstversorgung und Impfaktionen in ländlichen Regionen unterwegs.

Über DB Regio Bus

Mit rund 420 Millionen Fahrgästen im Jahr ist die Deutsche Bahn der größte Anbieter im deutschen Busverkehr. DB Regio betreibt mehr als 10.000 Busse in fast 300 Landkreisen und kreisfreien Städten. Damit sichert DB Regio Bus öffentlichen Nahverkehr, Anschluss an die klimafreundliche Schiene und Teilhabe an Mobilität in weiten Teilen Deutschlands. Mehr als 9.000 Mitarbeitende sind täglich für die Fahrgäste im Einsatz.

Über REWE Region Mitte

Die REWE Region Mitte sichert mit 540 Super- und Getränkemärkten und 26.000 Mitarbeitenden in Hessen und Teilen von Bayern, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen flächendeckend die Nahversorgung. Rund 700 junge Menschen absolvieren in den Märkten, der Logistik oder der Verwaltung ihre Ausbildung. Der Hauptsitz der REWE Mitte mit umfangreichem Lager und Frischezentrum liegt in Rosbach v.d. Höhe. Von hier und weiteren Lagerstandorten in Hungen, Breuna, Neu-Isenburg, Kelsterbach und Raunheim werden die Märkte der Region täglich mit frischen Lebensmitteln und Nonfood-Waren beliefert.

Über Fairtrade

Der Verein Fairtrade Deutschland e.V. wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, Produzentengruppen in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zu unterstützen. Als unabhängige Organisation handelt Fairtrade Deutschland e.V. nicht selbst mit Waren, sondern setzt sich dafür ein, den Handel mit fair gehandelten Produkten und Rohstoffen zu fördern und mehr Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu erreichen. Fairtrade Deutschland gehört zum internationalen Verbund Fairtrade International e.V., in dem Fairtrade-Organisationen aus 25 Ländern und die drei kontinentalen Produzentennetzwerke zusammengeschlossen sind. Fairtrade International entwickelt die international gültigen Fairtrade-Standards.

Über MGH Gutes aus Hessen

Im Auftrag des Landes Hessen führt die MGH Gutes aus Hessen das Marketing für die hessische Land- und Ernährungswirtschaft durch und unterstützt regionale Erzeuger, Verarbeiter und Vermarkter dabei, ihre Produkte noch bekannter zu machen. Damit fördert sie die heimischen mittelständischen Betriebe und bringt so die Wirtschaft in der gesamten Region voran. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Qualitäts- und Herkunftszeichen des Landes „Bio aus Hessen“ und „Geprüfte Qualität Hessen“. Beide Siegel garantieren eine gesicherte Qualität und eine nachvollziehbare regionale Herkunft von Lebensmitteln – von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zur Vermarktung.

Aktuelles Bildmaterial zum Thema finden Sie im DB Mediaportal

07. Oktober 2022, 07:50 Uhr

Artikel: Nächste Etappe für den Deutschlandtakt: Spatenstich für zusätzliche Gleise und neue Mainbrücke im Knoten Frankfurt-Stadion

Fernverkehr ab 2029 auf eigenen Gleisen • Reisende profitieren bundesweit von besserer Pünktlichkeit • Weniger Stau und Platz für 40 Prozent mehr Züge im Zulauf auf den Hauptbahnhof • Investitionen von rund 440 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute den offiziellen Startschuss für die zweite Baustufe des Infrastrukturprojekts „Knoten Frankfurt-Stadion“ gegeben. Damit nimmt der Deutschlandtakt weiter Fahrt auf. Bis 2029 entstehen zwischen Bahnhof Stadion und dem Hauptbahnhof zwei zusätzliche Gleise für den Fernverkehr. Zudem baut die DB sieben Brücken aus oder komplett neu – darunter eine zusätzliche Eisenbahnbrücke, die zweigleisig über den Main führt. Reisende profitieren bundesweit dank des Streckenausbaus von deutlich mehr und pünktlicheren Zügen. Die DB, der Bund und das Land Hessen investieren in das Bahnprojekt rund 440 Millionen Euro.

Leiteten den Streckenausbau zwischen Frankfurt-Stadion und dem Hauptbahnhof ein (von links): Stefan Majer, Stadtrat und Mobilitätsdezernent der Stadt Frankfurt am Main; Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen; Berthold Huber, Vorstand Infrastruktur Deutsche Bahn AG; Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr; Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbunde

Berthold Huber, Vorstand Infrastruktur Deutsche Bahn AG: „Heute startet im ‚Knoten Frankfurt-Stadion‘ das nächste Kapitel für den Deutschlandtakt. Sechs statt bislang vier Gleise und eine neue Mainbrücke schaffen Platz für rund 40 Prozent mehr Züge im Zulauf auf den Hauptbahnhof. Gleichzeitig lösen wir ein Nadelöhr im Streckennetz auf – mit klaren Verbesserungen für den bundesweiten Fernverkehr. Auch die Fahrgäste im ÖPNV profitieren von den zusätzlichen Kapazitäten. Der Umstieg vom Auto zur klimafreundlichen Schiene wird so noch attraktiver.“

Michael Theurer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Die 2. Baustufe des Knotens Frankfurt-Stadion ist eine weitere wichtige Maßnahme zur Kapazitätserhöhung im Eisenbahnknoten Frankfurt am Main, die zusätzliche Angebote ermöglicht und zu einer Reduzierung von Verspätungsminuten führt. Mit unseren Investitionen in Höhe von 440 Mio. Euro können wir die Attraktivität der Schiene für die Fahrgäste in Frankfurt steigern. Und genau das braucht es, um noch mehr Menschen zum Umstieg auf die umweltfreundliche Bahn zu bewegen.“

Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen: „Um unsere Mobilität zu sichern und um klimagerecht zu handeln, brauchen wir ein leistungsfähiges Schienennetz – gerade in der dynamisch wachsenden Metropolregion Rhein-Main. Mit dem heute startenden Projekt kommen wir diesem Ziel wieder ein Stück näher. Der Investitionsstau auf der Schiene ist täglich spürbar, aber er wird jetzt endlich abgebaut. Der Ausbau des Knotens Frankfurt schafft Kapazität für neue Angebote, für mehr Pünktlichkeit und mehr Betriebsqualität. Weitere Vorhaben wie die Nordmainische S-Bahn und die Verlegung eigener S-Bahn-Gleise über Bad Vilbel bis Friedberg werden jetzt ebenfalls Realität.“

Stefan Majer, Stadtrat und Mobilitätsdezernent der Stadt Frankfurt am Main: „Um die Verkehrswende in der Region umzusetzen und den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel attraktiver zu gestalten, braucht es weniger Verspätungen im Knoten Frankfurt. Das Projekt Knoten Stadion leistet hierfür einen entscheidenden Beitrag, da es die erforderlichen Kapazitäten auf den Zulaufstrecken zum Hauptbahnhof schafft. Hiervon profitieren nicht zuletzt täglich viele tausende Pendler.“

Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes: „Im Sinne der Klimaziele wollen wir deutlich mehr Züge nach Frankfurt fahren lassen, doch die aktuelle Infrastruktur setzt uns Grenzen. Der Ausbau des Knotens Frankfurt-Stadion ist der erste Befreiungsschlag. Zusammen mit weiteren Maßnahmen wie dem Bau des Fernbahntunnels weitet er die überlastete Infrastruktur rund um den Hauptbahnhof vom Nadelöhr zur Hauptschlagader. Für den RMV heißt das: Mehr Platz für mehr Nahverkehrszüge zum Frankfurter Hauptbahnhof und eine bessere Pünktlichkeit, wenn Nah- und Fernverkehr auf getrennten Gleisen unterwegs sind.“

Das Bahnprojekt „Knoten Frankfurt-Stadion“ besteht insgesamt aus drei Baustufen. Nachdem die DB bis 2015 neue Gleise im Bereich des Bahnhofs Frankfurt-Stadion eingebaut sowie Station und technische Ausrüstung modernisiert hat, steht jetzt der Streckenausbau zwischen Frankfurt-Stadion und Hauptbahnhof an. In der dritten und letzten Phase folgt der Streckenausbau zwischen Frankfurt-Stadion und Zeppelinheim.

Bereits in den letzten Wochen hatte die DB vor allem in Niederrad Bauflächen angelegt, an den vorhandenen Gleisen gearbeitet und Hilfsbrücken eingehoben. Gleichzeitig starteten die Vorarbeiten für den Bau der neuen Lärmschutzwand. Bis Mitte September hat die DB außerdem das ehemalige Empfangsgebäude des alten Bahnhofs Niederrad zurückgebaut. Die frei gewordene Fläche nutzen die Spezialkräfte für die Montage der neuen Mainbrücke.

In Kürze baut die DB vier neue Weichen an der Strecke rund um die Station Frankfurt Niederrad ein. Danach setzt sie dort auch die ersten Elemente der Lärmschutzwand ein und führt Kabeltiefbauarbeiten durch. In den kommenden Wochen stehen außerdem Vegetationsarbeiten in Niederrad an, um weiteren Platz für Baustellen- und Montageflächen zu schaffen.

Das Projekt „Knoten Frankfurt-Stadion“ ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMainplus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG vorangetrieben wird. Zusätzlich zum Streckenausbau und der neuen Mainbrücke in Niederrad baut die DB in der aktuellen Bauphase sechs Eisenbahnüberführungen bzw. erneuert sie.

Weitere Informationen unter: www.FRMplus.de sowie www.knoten-stadion.de


20. September 2022, 14:59 Uhr

Artikel: DB bringt Farbe an den Frankfurter Hauptbahnhof: Kunstwerk einer Siebenjährigen verschönert jetzt Stromanlage an Südseite der Station

Bild ist Gewinner eines Malwettbewerbs mit Kindern aus Frankfurter Umfeld • Farbenfrohes Eisenbahnmotiv auf sieben Meter Höhe und 35 Metern Breite zu sehen • Initiative des Projektes Masterplan Frankfurt Hauptbahnhof

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Daher hat die Deutsche Bahn (DB) Mädchen und Jungen aus dem Frankfurter Umfeld gebeten, im Rahmen eines Wettbewerbs kleine Kunstwerke rund um die Eisenbahn zu malen. Eine Jury aus Projektbeteiligten des Masterplans Frankfurt Hauptbahnhof hat heute aus der Vielzahl von Einsendungen der Kindergarten- und Vorschulkinder das Gewinnerbild gekürt. Dieses ziert ab sofort in überdimensionaler Größe die 35 Meter lange und sieben Meter hohe Stromversorgungsanlage an der Bahnhofssüdseite.

„Mit dem Malwettbewerb wollten wir Kindern die Gelegenheit geben, aktiver Teil unseres Zukunftsprojektes zu sein. Denn wir modernisieren mitten in Frankfurt einen Bahnhof, von dem insbesondere auch die nächsten Generationen profitieren“, so Dr. Katja Maaser, Leiterin des Projektes Masterplan Frankfurt Hauptbahnhof. „Es hat uns großen Spaß gemacht, die vielen Kinderbilder anzuschauen. Die Mädchen und Jungen haben mit Engagement und Kreativität tolle Kunstwerke geschaffen. Daher ist es uns nicht leichtgefallen, eine finale Entscheidung zu treffen. Das Bild eines siebenjährigen Mädchens hat uns schließlich mit seiner positiven, farbenfrohen Interpretation des Eisenbahnthemas überzeugt.“

Seit Herbst 2020 setzt die DB den Masterplan für den Frankfurter Hauptbahnhof um. Das Ziel: die Station für Reisende und Besucher:innen attraktiver machen und zugleich Platz für mehr klimafreundliche Züge schaffen. Es entsteht in den nächsten Jahren ein heller und offener Bahnhof, in dem das historische Flair erhalten bleibt.

Damit der Hauptbahnhof auch bei Stromausfall mit Energie versorgt ist, hat die DB im Februar eine sogenannte NEA-Containeranlage aufgestellt. Sie besteht aus mehreren Modulen und bringt etwa 150 Tonnen auf die Waage. An dieser Anlage können Reisende, Besucher:innen und Frankfurter:innen das Gewinnermotiv sehen.

Weitere Informationen zum Projekt Masterplan Frankfurt Hauptbahnhof unter: https://www.mein-hbf-ffm.de sowie im Bau-Info-Portal


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