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Ende des Expander-Inhaltes
25. März 2026, 12:00 Uhr
Köln
Sanierung der Strecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden startet im Juli 2026 • S-13-Ausbau bis Bonn-Beuel wird bis Dezember 2026 abgeschlossen • Bahn und Aufgabenträger setzen auf leistungsstarkes Ersatzkonzept im Nahverkehr • Umfangreiche Informationen für Fahrgäste bereits online abrufbar

Die DB InfraGO startet in wenigen Monaten mit der dritten Korridorsanierung in Nordrhein-Westfalen. In der Zeit vom 10. Juli bis zum 12. Dezember 2026 bündeln die Bauteams auf der vielbefahrenen rechten Rheinstrecke zwischen Troisdorf, Koblenz und Wiesbaden ein großes Bauvolumen und arbeiten zeitgleich an Gleisen, Weichen, Stellwerken, Brücken, Oberleitung und Bahnhöfen. Um die fünfmonatige Streckensperrung bestmöglich zu nutzen, finalisieren die Bauteams zudem einen Großteil des S-13-Ausbaus zwischen Troisdorf und Bonn. Damit Fahrgäste während der Bauzeit weiterhin mobil bleiben, hat die DB InfraGO in Abstimmung mit den Aufgabenträgern für den Schienenpersonennahverkehr go.Rheinland und Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) sowie den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein leistungsstarkes Ersatzkonzept für den Nahverkehr erarbeitet. 

Das Bauprogramm im Überblick

Während der intensiven Bauzeit von Juli bis Dezember erneuert die DB InfraGO allein auf dem nordrhein-westfälischen Streckenabschnitt zwischen Troisdorf und Unkel rund 37 Kilometer Gleis, 54 Weichen sowie 14 Kilometer der Oberleitung oder setzt sie umfassend instand. Außerdem wird die gesamte Strecke mit moderner Leit- und Sicherungstechnik ausgestattet. Darüber hinaus schließen die Teams den Neubau der Eisenbahnüberführung an der Drachenfelsstraße in Königswinter ab. Neben den zahlreichen Arbeiten an der Strecke setzt die DB InfraGO auch auf die umfassende Sanierung der Bahnhöfe in Niederdollendorf, Königswinter, Rhöndorf und Bad Honnef. Dabei stehen insbesondere die barrierefreie Modernisierung und eine optisch attraktivere Gestaltung der Stationen im Fokus. 

Parallel zur Korridorsanierung steht für den Ausbau der S 13 ein umfangreiches Baupaket auf dem Programm. Mit dem Ende der Bauarbeiten zum Fahrplanwechsel 2026/27 wird die Infrastruktur zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel – also auf 80 Prozent der Ausbaustrecke – rundum erneuert und erweitert sein. Damit stellt die DB die Weichen für den S-Bahnverkehr zwischen Bonn und dem Flughafen Köln/Bonn.

Sanierung und Ausbau sollen hier im Zusammenspiel dafür sorgen, die hochbelastete Eisenbahnstrecke langfristig verlässlicher und leistungsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren.Busse statt Bahnen im Nahverkehr

Für die Zeit der Bauarbeiten hat die DB InfraGO in Abstimmung mit den Aufgabenträgern und den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein umfassendes Ersatzkonzept für den Nahverkehr erarbeitet. Dabei setzt die DB auch auf die Erfahrungen der bisherigen Korridorsanierungen.

Über den gesamten Bauzeitraum kommen auf den betroffenen Nahverkehrslinien im nördlichen Abschnitt der Strecke (RE 8 und RB 27) Ersatzbusse zum Einsatz. Neben Bussen, die alle Haltestellen anfahren, verkehren auf nachfragestarken Abschnitten Schnellbusse. Die Busse sind in unterschiedlichen Takten von 15 bis 30 Minuten unterwegs. 

Für die Ersatzverkehre während der Korridorsanierungen hat die DB InfraGO in Abstimmung mit den Aufgabenträgern einheitliche Qualitätsvorgaben sowie ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur definiert. Diese Farbe spiegelt sich in den Fahrzeugen sowie an den Ersatzhaltestellen wider. Die komplette Wegeleitung zu den Haltestellen, das Sitzmobiliar und die Wartehallen sind alle einheitlich gestaltet. Die neuwertigen und barrierefrei zugänglichen Fahrzeuge bieten ausreichend Stauraum für Gepäck und verfügen über WLAN an Board.

Fahrplanänderungen im Zugverkehr

Im Zuge der Arbeiten kommt es im Nah-, Fern- und Güterverkehr zu weiteren Änderungen. Die Anpassungen im Überblick:

  • Im Nahverkehr enden die Züge der Linien RE 8 und RB 27 aus Richtung Mönchengladbach ab 10. Juli in Troisdorf und ab 11. September in Köln Messe/Deutz. Linksrheinisch fallen die Züge der Linie RB 30 zwischen Remagen und Bonn Hauptbahnhof sowie die Verstärkertakte der Linie RB 48 zwischen Köln und Bonn aus. Auf der Siegstrecke entfällt die S 19 zwischen Blankenberg und Au (Sieg), zudem verkehren die Fahrten ab Köln/Bonn Flughafen bzw. Troisdorf nur noch im Stundentakt. Außerdem kommt es zu vereinzelten Anpassungen und Ausfällen auf der Linie RE 9.
  • Die Züge des Güterverkehrs werden über diverse Strecken, u.a. über den linken Rhein und die Siegstrecke, umgeleitet. Hieraus ergeben sich die oben genannten Ausfälle im Nahverkehr auf der linken Rheinstrecke sowie der Siegstrecke.
  • Im Fernverkehr sind für die Züge Umleitungen und teilweise auch Ausfälle erforderlich. Zwischen Mainz, Koblenz, Bonn und Köln fährt jeweils noch ein Fernverkehrszug je Stunde und Richtung. Die Züge zwischen Berlin und Bonn sowie zwischen Norddeich Mole und Koblenz starten und enden in Köln.
  • In Abstimmung mit der Stadt Bonn wird zudem die Stadtbahnlinie 66 zwischen Ramersdorf und Königswinter Clemens-August-Str. auf einen Zehn-Minuten-Takt verdichtet.
  • In Rheinland-Pfalz und Hessen kommt es zu weiteren Änderungen im Nah- und Güterverkehr. Alle Informationen dazu finden Sie in der Presseinformation vom 22. Januar 2026.

Bahn setzt auf analoge und digitale Kundeninformationskanäle

Über das Verkehrskonzept im Nahverkehr können Fahrgäste sich in Kürze online unter generalsanierung.db-ersatzverkehr.de/ersatzverkehr/Generalsanierungen informieren. Hier findet sich voraussichtlich ab Anfang April neben dem Liniennetzplan des Busersatzverkehrs auch eine detaillierte Auflistung der Einschränkungen im Zugverkehr. Die Änderungen sind zudem bereits auf www.bahn.de sowie in der App DB Navigator eingearbeitet und werden bei der Reiseplanung berücksichtigt. Zusätzlich finden Fahrgäste auch in Kürze auf zuginfo.nrw eine Übersicht aller Anpassungen im Nahverkehr.

Im Vorfeld der Maßnahme wird die DB die Fahrgäste zudem über Banner, Plakate, Aufkleber und Ansagen in den Zügen informieren.

Weitere Informationen rund um die Bauarbeiten zwischen Troisdorf und Wiesbaden finden Interessierte hier: db.de/rechterrhein-nrw 

19. März 2026, 11:30 Uhr
Düsseldorf
DB erneuert ab Ende März Gleise und Weichen • Zusätzlich Arbeiten an Leit- und Sicherungstechnik • Arbeiten in unterschiedlichen Streckenabschnitten • Fahrplananpassungen im Nahverkehr • Busse statt Bahnen bringen Fahrgäste während der Bauarbeiten weiterhin an ihr Ziel 

Im ersten Halbjahr 2026 investiert die DB InfraGO mehr als 50 Millionen Euro in die Schieneninfrastruktur in Westfalen. Auf verschiedenen Streckenabschnitten erneuern die Fachleute umfangreich Gleise und Weichen. So stärkt die DB die Schiene von Hamm über Lippstadt und Altenbeken bis nach Herford. Neben der Sanierung der am stärksten ausgelasteten Korridore setzt die DB somit auch auf die konsequente Erneuerung des Flächennetzes. Ein Überblick:

Das Bauprogramm im Überblick:

  • Die Fachleute der DB modernisieren die Gleise zwischen Lage und Herford auf einer Länge von mehr als zehn Kilometern. Zudem erneuern sie ein Gleis im Bahnhof Bad Salzuflen auf einer Gesamtlänge von knapp 800 Metern. Insgesamt tauschen die Expert:innen dabei rund 21.500 Meter Schienen sowie 16.750 Schwellen und 24.000 Tonnen Schotter aus. Allein in diese Maßnahme investiert die DB rund 23 Millionen Euro.
  • Ab Mitte Mai erneuert die DB umfassend Weichen zwischen Hamm, Unna, Soest und Lippstadt und Paderborn. Insgesamt tauschen die Fachleute dabei 28 Weichen aus. Sie erneuern zudem das Gleis auf einer Länge von etwa elf Kilometern und wechseln mehr als 23.000 Schwellen und knapp 45.000 Tonnen Schotter aus. In diese Arbeiten investiert die DB rund 30 Millionen Euro.
  • Zusätzlich setzt die DB ab Ende Mai Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik zwischen Altenbeken, Langeland und Himmighausen um. Unter anderem bauen die Fachleute neue Kabeltröge und verlegen Kabel. Außerdem gründen sie neue Fundamente und stellen fünf neue Oberleitungsmaste auf. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

Auswirkungen auf den Zugverkehr:

Um die Maßnahmen schnell und sicher durchführen zu können, benötigt die DB Sperrpausen, also Zeiten, in denen auf den Strecken keine Züge unterwegs sind. Es kommt zu folgenden Fahrplananpassungen:

Im Fernverkehr

Im Zeitraum vom 16. Mai bis 25. Juni 2026 entfallen die Züge der ICE/IC-Linie 51 (Köln – Dortmund – Paderborn – Kassel – Erfurt – Gera/Leipzig) zwischen Köln und Gotha. In Soest, Lippstadt, Paderborn, Altenbeken und Warburg entfallen daher sämtliche Fernverkehrshalte. 

Alle Details der Fahrplananpassungen werden in Kürze in den Auskunftsmedien zu finden sein.

Im Nahverkehr

1)von Freitag, 27. März 2026, 21 Uhr, bis Montag, 11. Mai 2026, 5 Uhr: 

In diesem Bauzeitraum fahren Ersatzbusse für die Züge der Linie RB 72 (eurobahn) zwischen Herford und Lage (Lippe). Die morgendliche Fahrt der RE 82 (eurobahn) über Herford (Abfahrt in Bielefeld um 06:28 Uhr) wird zwischen Bielefeld und Lage ebenfalls durch einen Bus ersetzt. Die Details dazu unter https://www.zuginfo.nrw/?msg=128813.

2) von Freitag, 15. Mai 2026, 21 Uhr, bis Freitag, 26. Juni 2026, 5 Uhr: 

Die Linien RE 11 und RB 89:

Die Linien RE 11 (RRX, National Express) und RB 89 (eurobahn) sind in unterschiedlichen Zeiträumen betroffen. Solange die Strecke eingleisig befahrbar ist, verkehrt grundsätzlich die Linie RB 89. Die Übersicht:

  • 15. Mai bis 25. Mai: Für die Züge des RE 11 sowie der RB 89 fahren zwischen Hamm und Lippstadt Busse.
  • 26. Mai bis 29. Mai: Die Linie RE 11 entfällt zwischen Hamm und Lippstadt. Die Linie RB 89 verkehrt vom 26. Mai bis 2. Juni stündlich, in Richtung Hamm jedoch mit geänderten Fahrzeiten.
  • 30. Mai bis 12. Juni: Die Züge des RE 11 entfallen zwischen Hamm und Altenbeken; es fahren Ersatzbusse zwischen Paderborn und Altenbeken. Vom 3. Juni bis 7. Juni fahren Busse für die Linie RB 89 zwischen Hamm und Soest; vom 8. Juni bis 12. Juni verkehrt die Linie stündlich mit leicht geänderten Fahrzeiten, außerdem sind Ersatzbusse in den Abendstunden unterwegs.
  • 13. Juni bis 14. Juni: Der RE 11 entfällt zwischen Hamm und Lippstadt. Für die Linie RB 89 fahren Busse zwischen Hamm und Soest.
  • Die Fahrpläne für den Zeitraum vom 15. Juni bis 26. Juni werden derzeit erarbeitet und zeitnah in den Auskunftsmedien veröffentlicht.

Die Linie RB 59 (eurobahn) verkehrt im gesamten Zeitraum vom 15. Mai bis 26. Juni ohne Einschränkungen. Sie steht den Fahrgästen als Alternative für Fahrten zwischen Soest und Dortmund zur Verfügung. 

Die Linien RB 72, RE 82, RB 84/85 und S 5

In der Zeit vom 22. Mai bis 19. Juni entfallen im Abschnitt zwischen Paderborn und Höxter-Ottbergen die Züge der Linien RB 84/85 (NordWestBahn), zwischen Paderborn und Steinheim die Züge der Linie S 5 (Transdev). Als Ersatz werden Busse für die Fahrgäste unterwegs sein.

Für die Linie RB 72 fahren im Zeitraum vom 30. Mai bis 2. Juni Busse zwischen Paderborn und Altenbeken. Vom 3. Juni bis 19. Juni fahren Busse für den RE 72 zwischen Paderborn und Leopoldstal sowie für die RE 82 zwischen Altenbeken und Horn-Bad Meinberg. 

Die Details der Ersatzkonzepte ab dem 15. Juni werden derzeit finalisiert. Die Informationen werden nach und nach in den Auskunftsmedien hinterlegt sowie über die Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem werden sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw abrufbar sein.

18. März 2026, 11:00 Uhr
Düsseldorf
Moderne Technik sorgt künftig für zuverlässigeren Zugverkehr zwischen Köln-Mülheim und Bergisch Gladbach • Wichtiger Schritt für Digitalisierung der Schieneninfrastruktur im Knoten Köln • Investitionen von 85 Millionen Euro • S 11 wird durch Busse ersetzt

Die DB InfraGO setzt die Modernisierung der Stellwerkstechnik in Köln fort: Ein Stellwerk der neuesten Generation steuert künftig den Zugverkehr rund um den Bahnhof Köln-Mülheim. Fachleute bereiten die S-Bahn-Strecke zwischen Köln-Mülheim und Bergisch Gladbach für die Ausstattung mit moderner Leit- und Sicherungstechnik vor. Während der Bauarbeiten ab April wird die Strecke gesperrt. Zwischen dem 10. April und dem 3. Juli ersetzen Busse die Züge der S-Bahn-Linie S 11. Die DB investiert insgesamt 85 Millionen Euro in die zukunftssichere Stellwerkstechnik entlang der wichtigen Pendlerstrecke.

Die erste Baustufe betrifft die S-Bahn-Strecke zwischen Köln-Mülheim und Bergisch Gladbach. Die Fachleute statten die Strecke mit moderner, digitaler Stellwerkstechnik aus und bauen zusätzliche Weichen ein. Dadurch kann der Zugverkehr auf dem Streckenabschnitt künftig zuverlässiger und pünktlicher rollen. Die Modernisierung der Stellwerkstechnik ist zudem Voraussetzung für den zweigleisigen Ausbau der Strecke.

Perspektivisch wird es mit dem neuen Stellwerk möglich sein, Strecken rund um den Bahnhof Köln-Mülheim mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem European Train Control System (ETCS) auszustatten. 

Umfangreiches Bauvolumen bis zur Inbetriebnahme 

Als deutschlandweit erstes Projekt seiner Art baut die DB die erste Baustufe des Stellwerks in einem beschleunigten Verfahren. Dafür setzen die Fachleute in kurzer Zeit umfangreiche Arbeiten an Kabeln, Signalen und Weichen um.

2026 führt die DB Bauarbeiten zwischen dem 10. April und dem 3. Juli durch. Außerdem sind Nachtarbeiten vom 7. August bis zum 4. September geplant. 

Auch im kommenden Jahr sind weitere Streckensperrungen notwendig. Dazu gehört eine dreimonatige Sperrpause vom 9. Juli bis zum 15. Oktober 2027.  Zudem ist eine einwöchige Sperrung vom 7. Mai bis 14. Mai 2027 vorgesehen. 

Quelle: DB InfraGO AG
2026 und 2027 sind für die Stellwerksarbeiten mehrere Streckensperrungen zwischen Köln-Mülheim und Bergisch Gladbach notwendig.

Vorbereitende Arbeiten starten ab 10. April

In diesem Jahr führt das Projektteam umfangreiche Kabeltiefbauarbeiten entlang der Strecke durch. Fachleute bauen bis Juli rund 15 Kilometer Kabelführungssysteme entlang der Strecke. Außerdem heben sie knapp 70 Schächte aus und schaffen etwa 20 Gleisquerungen. Auch wichtige Vorarbeiten für die Errichtung der Leit- und Sicherungstechnik stehen bereits an. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm während der anstehenden Arbeiten leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohnenden daher um ihr Verständnis.

Fahrplananpassungen 2026

Während der anstehenden Bauphase ist eine Streckensperrung notwendig. Im Zeitraum ab Freitag, den 10. April, 21 Uhr, bis Freitag, den 3. Juli, 21 Uhr wird die S-Bahn-Linie S 11 durch Busse ersetzt

Während der Streckensperrung wird ein umfassendes Ersatzverkehrskonzept umgesetzt. Die Linie SEV S 11A verkehrt zwischen Köln-Mülheim und Bergisch Gladbach mit allen regulären Zwischenhalten. Zusätzlich verkehrt die Linie SEV S 11B von Bergisch Gladbach über Duckterath zur Stadtbahnhaltestelle Dellbrück Mauspfad der KVB mit Anschluss an die Stadtbahnlinien 3 und 13 Richtung Köln-Deutz bzw. Köln-Mülheim. 

Alle Änderungen sind rechtzeitig vor Baubeginn in den elektronischen Reiseauskunftsmedien abrufbar und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Darüber hinaus wird während der Streckensperrung (bundesweit) erstmals ein zusätzliches, autarkes Bike-Sharing-System angeboten. Als Abgrenzung zu den bestehenden Bike-Sharing-Systemen werden die Fahrräder mit einem SEV-Layout versehen. Für Pendler:innen, die auf das Rad umsteigen möchten, schaffen go.Rheinland, der Rheinisch-Bergische Kreis sowie die Städte Köln und Bergisch Gladbach neue attraktive Angebote:

Mit dem „S11-Bike“ bieten der Rheinisch-Bergische Kreis und go.Rheinland in Zusammenarbeit mit der Regionalverkehr Köln GmbH während der Bauarbeiten ein ergänzendes Leihradsystem an. Die Räder können über die App des Betreibers Nextbike an allen vom Ausfall betroffenen S11 Stationen ausgeliehen und auch wieder zurückgegeben werden. So lässt sich die Strecke zwischen Köln und Bergisch Gladbach flexibel zurückgelegen. Erkennbar sind die Räder an einem extra dafür entwickelten Branding. 

Die Städte Bergisch Gladbach und Köln schildern anlässlich der Sperrung die geplante RadPendlerRoute 2 zwischen Bergisch Gladbach und Köln ab dem 10. April 2026 durchgehend provisorisch aus. Grüne Routenschilder und Einschübe an den Wegweisern des Radverkehrsnetzes NRW weisen den Weg in beide Richtungen: von der Radstation am S-Bahnhof Bergisch Gladbach bis zum Ziel am Bahnhof Deutz. In den kommenden Jahren wird die Route zu einer leistungsstarken Verbindung mit hohen Qualitätsstandards ausgebaut.

Weitere Informationen zur RadPendlerRoute erhalten Sie unter www.route2.koeln und www.bergischgladbach.de/radpendlerroute. Weitere Informationen zum S11-Bike erhalten Sie unter http://www.rbk-mobil.de/aktuelle-meldungen.

17. März 2026, 14:30 Uhr
Düsseldorf
Bahnhof Dortmund-Aplerbeck Süd ganzheitlich modernisiert • Fahrgäste profitieren von besserem Komfort, moderner Reisendeninformation und mehr Barrierefreiheit • Frische Gestaltung mit Bezügen zum Stadtteil sorgen für besseres Ambiente • Bund, Land, DB und die Stadt Dortmund investieren insgesamt rund zehn Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat die ganzheitliche Modernisierung des Bahnhofs Dortmund Aplerbeck Süd abgeschlossen. Dank zweier Modernisierungsrunden bietet der jetzt runderneuerte Bahnhof deutlich mehr Komfort, ein besseres Ambiente und ist zudem barrierefrei. Damit wird Zugfahren für viele Menschen nun deutlich leichter und bequemer. Jetzt erhält der Bahnhof die Plakette „Zukunftsbahnhof“.

Für die Bahnhofsmodernisierungen haben die DB, der Bund sowie die Stadt Dortmund insgesamt rund 10 Millionen Euro investiert. Die Bahnhofsmodernisierung ist Teil der Sanierung des Bestandsnetzes, von der Fahrgäste unmittelbar profitieren.

Jörg Seelmeyer, Bahnhofsmanager der DB im Raum Dortmund „Wir modernisieren unsere Bahnhöfe nach klaren Qualitätsstandards. Dabei spielen die attraktive Gestaltung, mehr Wetterschutz und neue Wartemöbel, moderne Reisendeninformation und bessere Beleuchtung eine große Rolle. Dank der Zusammenarbeit mit der Stadt ist hier ein zukunftsfähiger Bahnhof geschaffen worden. Reisende können sich dank der insgesamt verbesserten Atmosphäre am Bahnhof wohl fühlen.“

Die Maßnahmen im Detail

Fachleute der DB haben die Station Aplerbeck-Süd in den vergangenen Jahren in mehreren Schritten modernisiert. 2024 haben die Bauteams die erste Modernisierungsrunde abgeschlossen. Im Rahmen des Bundessprogramms "Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen" (FABB) lag der Fokus dabei zunächst auf der Barrierefreiheit. Fachleute haben den Bahnsteig dafür auf eine Länge von 125 Länge und eine Höhe von 76 Zentimetern gebracht. Seitdem können Reisende entlang der gesamten Zuglänge stufenfrei ein- und aussteigen.  Dank des modernen Aufzugs und der neugebauten Personenunterführung mit Zugangsrampe ist der Bahnsteig barrierefrei erreichbar. Eine neue Beleuchtung und zwei Wetterschutzhäuschen erhöhen die Aufenthaltsqualität am Bahnsteig noch einmal deutlich.

Der zweite Modernisierungsschritt erfolgte in diesem Jahr in Zusammenarbeit zwischen DB und Stadt. Der Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Die täglich rund 270 Fahrgäste profitieren jetzt unter anderem von neuen komfortablen Sitz- und Anlehnmöglichkeiten auf dem Bahnsteig. Eine neue Beleuchtung und die sanierte Zuwegung am Deutzer Weg tragen weiter zu einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität bei. 

Frische Farben auf dem Bahnsteig und im Bahnhofsumfeld verbessern das Ambiente weiter: Die frisch gestaltete Stützwand am Deutzer Weg, die modernisierte Unterführung sowie frische Anstriche an Verteilerkästen und Technikraum machen den Bahnhof deutlich attraktiver. Als optisches Identifikationselement mit Bezug zur Stadt hat die DB Darstellungen stadtprägender Bauten in einem Raster-Design in die Neugestaltung eingebracht. 

Auch die Reisendeninformation hat die DB verbessert: Mit zwei neuen zweizeiligen Displays informiert die DB ihre Kund:innen am Bahnhof umfangreicher als bisher. Der Monitor zeigt die nächsten zwei abfahrenden Züge und deren Abfahrtszeit an. Reisende können die Informationen besser erfassen, weil die Schrift nicht durchläuft und die Anzeiger eine höhere Auflösung haben. Dazu gehören auch digitale Aushänge zu baustellenbedingten Fahrplanänderungen.

13. März 2026, 11:45 Uhr
Köln/Frankfurt
DB Regio setzt Fahrzeuge des Typs Talent 2 drei Monate früher ein SPNV-Aufgabenträger go.Rheinland und SPNV-Nord sowie DB haben den bis 2033 laufenden Verkehrsvertrag angepasst  

Mehr Klimaschutz und Komfort an der Ahr: Ab kommenden Sonntag, 15. März 2026, sind auf beiden Regionalzuglinien an der Ahr elektrisch betriebene Züge unterwegs. Drei Monate früher als geplant kann die Deutsche Bahn auf der von DB Regio betriebenen Linie RB 30 (Bonn-Remagen-Ahrbrück) Elektrozüge des Typs Talent 2 einsetzen. So wird die von den Aufgabenträgern für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) go.Rheinland und Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) angestrebte Antriebswende an der Ahr abgeschlossen.

v.l.n.r.:
v.l.n.r.:
Quelle: Bernhard Risse/Kreisverwaltung Ahrweiler

v.l.n.r.: Cornelia Weigand (Landrätin des Kreises Ahrweiler), Sven Kleine (Prokurist und Leiter des Fachbereichs SPNV-Vergabeverfahren und Eigenbetrieb Fahrzeuge bei go.Rheinland), Andreas Lambek (Geschäftsführer Ahrtal Tourismus), Thorsten Müller (Verbandsdirektor beim SPNV-Nord), Janina Monhof (Leiterin Verkehrsvertragsmanagement bei DB Regio NRW) sowie vier Kolleg:innen von DB Regio.

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Ahrstrecke teilweise komplett zerstört und der Wiederaufbau insbesondere auf den letzten 14 Kilometern zwischen Walporzheim und Ahrbrück kam einem Neubau gleich. Gleichzeitig hat die DB die Strecke entlang der Ahr mit moderner Stellwerkstechnik und Oberleitungen für einen klimafreundlicheren Zugverkehr ausgestattet. Das komplexe Wiederaufbau- und Elektrifizierungsprojekt konnte im engen Schulterschluss mit dem Bund, dem Land Rheinland-Pfalz, den Gemeinden und SPNV-Aufgabenträgern in nur vier Jahren realisiert werden. Seit Inbetriebnahme der neuen Ahrstrecke Mitte Dezember 2025 sorgen die beiden Regionalzuglinien RB 30 (DB Regio) und die neu konzipierte und bereits elektrische RB 32 (Trans Regio Deutsche Regionalbahn) für attraktive Verbindungen an der Ahr.

Damit auf allen Linien möglichst schnell auch elektrisch betriebene Züge eingesetzt werden können, hatten die SPNV-Aufgabenträger und DB Regio den bis Ende 2033 laufenden vareo-Verkehrsvertrag angepasst, der auf Dieselfahrzeugen basierte. Dabei war vereinbart worden, dass die elektrisch betriebenen Züge der Linie RB 30 zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2026 eingesetzt werden sollen. 

Janina Monhof, Leiterin Verkehrsvertragsmanagement bei DB Regio NRW: „Ich freue mich, dass wir schon jetzt die elektrischen Talent-2-Fahrzeuge in Betrieb nehmen können. Wir konnten schneller als geplant die Fahrzeuge beschaffen und die Wartung organisieren. Mit der erfolgreichen Schulung und Qualifizierung unseres Personals sind unsere Vorbereitungen abgeschlossen. Jetzt bieten wir unseren Kundinnen und Kunden eine klimafreundliche Verbindung an der Ahr. Wir danken allen Beteiligten herzlich für ihren außerordentlichen Einsatz, der diesen wichtigen Fortschritt möglich gemacht hat.“

Sven Kleine, Prokurist und Leiter des Fachbereichs SPNV-Vergabeverfahren und Eigenbetrieb Fahrzeuge bei go.Rheinland: „Es ist ein tolles Zeichen für die Region, dass wir es gemeinsam geschafft haben, flexibel die elektrischen Fahrzeuge früher als geplant in Betrieb nehmen zu können. Dadurch sind wir ab jetzt leiser, spurtstärker und nachhaltiger auf der Schiene unterwegs.“

Cornelia Weigand, Landrätin des Kreises Ahrweiler: „Ich bin froh, dass die RB 30 das Ahrtal ab sofort elektrisch und umsteigefrei mit der Bundesstadt Bonn verbindet. Das Dieselzeitalter auf der Ahrtalbahn gehört damit der Vergangenheit an. Die klimafreundliche Umstellung macht das Bahnfahren für Pendlerinnen und Pendler ebenso wie für den Tourismus noch attraktiver. Dem gesamten Ahrtal als Ausflugsziel – von Bodendorf bis Ahrbrück – kommt dies zugute.“

Thorsten Müller, Verbandsdirektor beim SPNV-Nord: „Trotz schwierigster finanzieller Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, im Ahrtal ein klimafreundliches und gutes Angebot auf die Schiene zu bringen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit und nur dem großen Einsatz aller Beteiligter zu verdanken.“

Hintergrund: go.Rheinland ist zuständiger Besteller und Organisator der Zugleistungen im Nahverkehr auf der Schiene im südlichen Nordrhein-Westfalen. Der SPNV-Nord ist Besteller und Organisator der Zugleistungen im Nahverkehr auf der Schiene im Norden von Rheinland-Pfalz. Zum vareo-Netz gehören neben der RB 30 noch die Linien S 23 (Bonn-Euskirchen-Bad Münstereifel) sowie die RB 25 (Köln-Gummersbach-Lüdenscheid) und die RE-/RB-Leistungen auf der Eifelstrecke zwischen Köln und Trier. Abhängig von der Fertigstellung der Elektrifizierung der Strecke der S 23 wird derzeit ein Einsatz der Talent-2-Fahrzeuge auch auf dieser Strecke ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2028 anvisiert. Für die Eifelstrecke ist ebenfalls ein elektrisch betriebener SPNV in Planung.

04. März 2026, 15:19 Uhr
Düsseldorf
Neue Einsatzkräfte ab heute im und um den Düsseldorfer Hauptbahnhof im Einsatz   

Wichtiger Schritt im Projekt "Sicherheit im Bahnhofsumfeld" (SiBu): Ab dem heutigen Mittwoch, 4. März 2026, sind die neuen "SiBu-Streifen" im Einsatz. Diese Streifen bestehen aus Einsatzkräften der vier Ordnungspartner: Polizeipräsidium Düsseldorf, Ordnungs- und Servicedienst (OSD) der Landeshauptstadt Düsseldorf, Bundespolizeiinspektion Düsseldorf sowie den Sicherheitskräften der Deutschen Bahn, der DB Sicherheit. Aufgabe dieser Streifen ist es, durch abgestimmtes, professionelles Handeln sowie der Bündelung aller Zuständigkeiten für mehr Sicherheit zu sorgen und dazu beizutragen, das Bahnhofsumfeld nachhaltig zu stabilisieren. 

Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller: "Mit der Einführung der SiBu-Streifen rücken die wichtigsten Sicherheitspartner im Umfeld des Hauptbahnhofs noch enger zusammen. Dies ist keine symbolische Maßnahme – wir stellen hier eine flexible Reaktionsfähigkeit auf Problemlagen am Hauptbahnhof sowie in Bereichen wie dem Worringer Platz oder der Eisenstraße sicher: Durch ein professionelles, gemeinsames Auftreten der SiBu-Streifen werden Zuständigkeitsfragen künftig deutlich reduziert."

Quelle: Landeshauptstadt Düsseldorf/David Young
Henryck Fiedler, Leiter DB Sicherheit in NRW (2.v.l.), Dr. Stephan Keller, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf (4.v.l.), Miriam Brauns, Polizeipräsidentin (4.v.r.) und Thomas Hermsen, Bundespolizeiinspektion Düsseldorf (2.v.r.) mit Einsatzkräften der vier Ordnungspartner

Weiterentwicklung aus dem Vorgängerprojekt SIDI Bei der Konzeption der SiBu-Streifen konnten die Projektbeteiligten auf eigene Erfahrungen zurückgreifen: Aufbauend auf dem erfolgreichen Vorgängerprojekt "SIDI" ("Sicherheit in der Düsseldorfer Innenstadt“), in dem die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Ordnungsamt intensiviert und bis heute strukturell gefestigt wurde, haben die Sicherheitspartner des SiBu-Projekts einen vergleichbaren Ansatz gewählt.

Polizeipräsidentin Miriam Brauns: "Was wir im Projekt SIDI erfolgreich begonnen haben, entwickeln wir seit geraumer Zeit im Bahnhofsumfeld und nun mit der gemeinsamen Streife weiter."

Im Vorfeld wurden vergleichbare Projekte in anderen Städten betrachtet. Gleichzeitig wurde die Situation vor Ort berücksichtigt. Denn aufgrund der hohen Publikumsfrequenz, der verschiedenen Nutzergruppen sowie der unterschiedlichen Zuständigkeiten stellt das Bahnhofsumfeld eine besondere Herausforderung für die Sicherheitsakteure dar. Gerade Zuständigkeitsfragen führen im Alltag immer wieder zu Abstimmungsbedarfen, insbesondere in Grenzbereichen wie dem Bahnhofsvorplatz oder bei Maßnahmen, die unterschiedliche Rechtsgrundlagen betreffen.

In der Folge wurde ein für Düsseldorf eigener Ansatz entwickelt: So ist das Einsatzgebiet ausdrücklich nicht auf das Bahnhofsgebäude begrenzt, sondern umfasst das gesamte Bahnhofsumfeld einschließlich angrenzender Bereiche wie dem Worringer Platz oder der Eisenstraße. Neben konsequentem Einschreiten setzt die SiBu-Streife auf Ansprechbarkeit, frühzeitige Intervention und Prävention. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, dass bei Feststellungen unmittelbar der jeweils zuständige Partner vor Ort ist. Zuständigkeiten und Kompetenzen können gebündelt wahrgenommen werden. Dies ermöglicht ein schnelleres, abgestimmtes Handeln und stellt zugleich eine Arbeitserleichterung für alle Beteiligten dar.

Henryck Fiedler, Leiter der DB Sicherheit in Nordrhein-Westfalen: "Der große Vorteil ist: Im Rahmen des SiBu-Konzepts werden Zuständigkeitsfragen schneller geklärt. Wir agieren gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf und der Bundes- und Landespolizei. Damit sind alle Beteiligten beim Thema Sicherheit im und um den Bahnhof deutlich effizienter aufgestellt. Von dieser starken Partnerschaft profitieren unsere Reisenden, Besucherinnen, Besucher und Mitarbeitenden gleichermaßen."

Der Einsatz der zusätzlichen Kräfte ist im Rahmen eines Sofortprogramms möglich: DB-Chefin Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gaben hierfür am 20. Januar grünes Licht. Mithilfe des Programms soll das Stationserlebnis für die Kundinnen und Kunden bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird. Dazu gehört auch der Düsseldorfer Hauptbahnhof. An insgesamt 35 hochfrequentierten Bahnhöfen erhöht die DB deutlich die Präsenz von Sicherheitskräften. Die DB setzt zudem nach dem Sicherheitsgipfel vom 13. Februar zahlreiche Maßnahmen für mehr Sicherheit um – vor allem mit dem Fokus Mitarbeitende.

Die Einsatzkräfte wurden mittels einer speziellen Schulung auf den Einsatz in den SiBu-Streifen vorbereitet. Auf dem Gelände der Bundespolizei, die das Schulungsprogramm federführend gestaltete, wurden realitätsnahe Lagen trainiert um Rollenverteilung, Kommunikationswege und abgestimmtes Vorgehen zu erproben.

Thomas Hermsen, Bundespolizeiinspektion Düsseldorf: "Die Bundespolizei betrachtet den Hauptbahnhof Düsseldorf niemals für sich alleine. Daher ist die Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitspartnern im Bahnhofsumfeld elementar. Zur Optimierung der operativen Zusammenarbeit hat die Bundespolizei die Schulungsmaßnahme federführend für alle Sicherheitspartner konzeptioniert und durchgeführt. Dadurch sind klare Strukturen und Verantwortlichkeiten geschaffen worden und Synergien werden im Sinne des gemeinsamen Zieles 'Sicherheit im Bahnhofsumfeld' genutzt."

Dreimonatige Pilotphase Die konkrete Auftragslage ergibt sich lageangepasst, aus aktuellen Entwicklungen sowie aus Beschwerdelagen oder Hinweisen aus der Bevölkerung. Die zukünftigen Streifen werden grundsätzlich mit geschultem Personal besetzt. Damit ist ein hohes Maß an Professionalität und gegenseitigem Zuständigkeitsverständnis gewährleistet.

Zunächst ist ein dreimonatiger Pilotzeitraum vorgesehen, der fortlaufend ausgewertet wird. Nach Abschluss der Pilotphase soll auf Grundlage der Erfahrungen über eine Verstetigung entschieden werden. Perspektivisch ist vorgesehen, die Zusammenarbeit in Form einer Ordnungspartnerschaft zwischen dem Polizeipräsidium Düsseldorf, der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Bundespolizei, der DB Sicherheit und der Deutschen Bahn zu verstetigen. Neben der Bereitstellung von Sicherheitskräften unterstützt die Deutsche Bahn das Projekt infrastrukturell, etwa durch die Bereitstellung von Treffpunkten und Aufenthaltsmöglichkeiten.

Hintergrund: Projekt „Sicherheit im Bahnhofsumfeld“ Das Projekt "SiBu – Sicherheit im Bahnhofsumfeld" - bündelt alle Aktivitäten, Maßnahmen und Ansprechpartner, die dazu beitragen, das Bahnhofsumfeld nachhaltig zu verbessern. SiBu ist eine gemeinsame Initiative der Landeshauptstadt Düsseldorf, des Polizeipräsidiums Düsseldorf und der Bundespolizeiinspektion Düsseldorf. Ziel ist es, das Bahnhofsumfeld sicherer, sauberer und lebenswerter zu gestalten – und damit die Lebensqualität für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer zu erhöhen. Durch eine verstärkte Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen zu den Themen Sicherheit, Suchthilfe, Sauberkeit und soziale Angebote werden Probleme schneller erkannt, Maßnahmen gezielter umgesetzt und Verbesserungen nachhaltiger erreicht.

04. März 2026, 12:00 Uhr
Berlin
Zusätzlicher Sommer-ICE zwischen Köln und Brüssel • an Wochenenden Verlängerung bis Gent, Brügge und Ostende • ab sofort buchbar, Aufnahme der Verbindungen am 3. Juni 2026

Noch häufiger mit der Bahn nach Belgien: Von Anfang Juni bis Ende August 2026 weitet die Deutsche Bahn (DB) ihr stark nachgefragtes Angebot zwischen Köln und Brüssel aus: In Kooperation mit der belgischen Bahn SNCB steht Fahrgästen in den Sommermonaten ein weiteres und damit neuntes Zugpaar (Hin- und Rückfahrt) pro Tag zwischen den beiden Nachbarländern zur Verfügung – mit Halt auch in Aachen, Liège bzw. ganz neu in Leuven sowie Bruxelles Nord. Am Wochenende bringen die neuen ICE-Züge Reisende zudem erstmals in die historischen Städte Brügge und Gent sowie direkt an die belgische Nordseeküste in Ostende.

Der neue Zug verkehrt vom 3. Juni bis 20. Juli sowie vom 6. bis 31. August 2026. Die Verbindung startet am Kölner Hauptbahnhof montags bis freitags um 10:40 Uhr bzw. 10:43 Uhr in Richtung Brüssel sowie samstags und sonntags um 10:08 Uhr an die belgische Nordseeküste. Ab Aachen fahren die neuen ICE-Züge montags bis freitags um 11:20 Uhr bzw. 11:29 Uhr sowie samstags und sonntags um 10:58 Uhr. Gent St. Pieters wird samstags und sonntags um 13:00 Uhr erreicht, Brügge um 13:30 Uhr und die Küstenstadt Ostende um 13:47 Uhr.

Damit Reisende die letzten Stunden am Urlaubsort noch entspannt genießen können, startet der Zug in der Gegenrichtung samstags und sonntags um 14:24 Uhr in Ostende, um 14:40 Uhr in Brügge bzw. um 15:10 Uhr in Gent St. Pieters, mit Ankünften in Aachen um 17:00 Uhr sowie Köln Hauptbahnhof um 17:50 Uhr. 

Auf der grenzüberschreitenden Verbindung ist das neueste Flaggschiff der ICE-Flotte im Einsatz: der ICE 3neo. Diese modernsten und innovativsten Züge der DB sind bereits seit Sommer 2024 u.a. auf den beliebten zweistündlichen Verbindungen zwischen Frankfurt (Main), Köln und der belgischen Hauptstadt Brüssel unterwegs und zeichnen sich durch besonders hohen Komfort und Zuverlässigkeit aus.

Die neue Verbindung zwischen Köln, Aachen, Brüssel und Ostende ist bereits in den Fahrplanmedien der DB ersichtlich und ab sofort auf bahn.de, im DB Navigator sowie in den DB Reisezentren buchbar. 

Ebenfalls über die DB-Vertriebskanäle erhältlich sind Tickets für die neue Direktverbindung zwischen Köln und Antwerpen via Aachen, Liège, Leuven und den Brüsseler Flughafen mit zwei täglichen Zugpaaren. Diese Verbindungen gehen am 7. September 2026 in Betrieb.

04. März 2026, 08:00 Uhr
Projekt will im Jahresverlauf neue Fahrzeuge an den Start bringen • Shuttle-Angebot pausiert ab April 2026 • Neben Linien- auch Bedarfsverkehre vorstellbar 

Der Linienverkehr mit zwei autonom fahrenden Kleinbussen in Herford macht ab dem 31. März 2026 vorübergehend Pause. Noch im Jahr 2026 sollen neue autonom fahrende Fahrzeuge nach Herford kommen. Dafür laufen Gespräche mit unterschiedlichen Fahrzeugherstellern.

Gut ein halbes Jahr sind die beiden bisherigen, autonom fahrenden Kleinbusse des Herstellers ZF Mobility Solutions inzwischen auf einem Rundkurs in der Herforder Innenstadt unterwegs. Erste Ergebnisse des Probebetriebs zeigen: autonome Shuttles können ein zuverlässiger Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs sein. 

Im Rahmen des von der DB koordinierten europäischen Forschungsprojekt ULTIMO ist ein Probebetrieb in europäischen Städten unterschiedlicher Größe mit verschiedenen autonom fahrenden Fahrzeugtypen vorgesehen. Im Jahr 2026 will die DB deshalb das bestehende Betriebsmodell im Linienverkehr in Herford in eine neue Projektphase führen: Neue Fahrzeugtypen sollen nach Herford kommen, auch die Umstellung von einer Fahrzeugflotte auf eine andere soll in der Praxis erprobt werden. Ebenso sind neue Angebotsformen wie ein Bedarfsverkehr (On-Demand-Service) vorstellbar.

Die Übergangsphase beginnt in Herford am 31. März 2026. An diesem Tag endet die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Partner ZF; das Unternehmen stellt die Entwicklung autonomer Transportsysteme ein. Im Rahmen des ULTIMO-Projektes hatte ZF zwei Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und außerdem beim Aufbau der Leitstelle und bei der Definition der notwendigen Prozessschritte hin zum Regelbetrieb unterstützt. Das ULTIMO-Team bereitet während der vorübergehenden Betriebspause nun alles vor, um neue autonom fahrende Fahrzeuge in Herford an den Start zu bringen.

Über das Projekt ULTIMO

Der Projektname ULTIMO meint das „letzte“ größere EU-Projekt zum autonomen Fahren im ÖPNV, bevor die Technologie serienreif ist. Das Projekt soll Standards entwickeln, wie autonome Fahrzeuge verschiedener Hersteller gemeinsam im öffentlichen Nahverkehr eines Ortes betrieben werden können.

Im Rahmen von ULTIMO arbeiten unter Projektleitung der DB 23 Partner aus sieben europäischen Ländern daran, in den drei Städten Genf, Oslo und Herford jeweils autonome Fahrzeuge in den Regelbetrieb zu bringen. Im Februar 2024 ist in Oslo der Erprobungsbetrieb gestartet. 

Das Projekt ULTIMO wird von der Europäischen Union mit insgesamt rund 24 Millionen Euro finanziell unterstützt.

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.dbregio.de/innovationen/autonomes-fahren

03. März 2026, 10:28 Uhr
Düsseldorf
Neue Monitore mit besserer Lesbarkeit und moderner visueller Anzeige • Zentrale Anzeigetafel im Bahnhofsgebäude wird ebenfalls ausgetauscht • Investition von einer halben Million Euro 

Die Deutsche Bahn startet die umfassende Erneuerung der Reisendeninformationssysteme im Bonner Hauptbahnhof: An allen vier Bahnsteigen installiert die DB ab dieser Woche 19 neue Monitore. Die Installation erfolgt Schritt für Schritt und ist voraussichtlich im Sommer 2026 abgeschlossen. Außerdem tauscht die DB die zentrale Anzeigetafel im Eingangsbereich aus. Mit Abschluss der Arbeiten verfügt der Bonner Hauptbahnhof in allen Bereichen über moderne und kundenfreundliche Anzeigen.

In dieser Woche beginnt der XXL-Austausch. Zunächst deinstallieren die Techniker:innen die alten LCD-Displays, die bereits seit mehr als 15 Jahren im Einsatz sind. Die neuen Anzeigen werden dann teilweise an anderen Standorten entlang des Bahnsteigs neu installiert. Dabei nutzen die Techniker:innen die bestehenden Leitungen, so dass eine zügige Installation der neuen Monitore möglich ist. Nach der Erneuerung an Gleis 1 gehen die Arbeiten schrittweise an den anderen Bahnsteigen weiter. Auch in der Unterführung im Norden Richtung U-Bahn montieren die Fachleute neue Anzeigen, so dass Reisende schon auf dem Weg zum Bahnsteig über ihre abfahrenden Züge informiert werden.

Blickfang im Bahnhofsgebäude: Die neue Anzeigetafel

Das Highlight des Austauschs: Die neue zentrale Anzeigetafel im Bahnhofsgebäude. Die neue Anlage kann die nächsten 18 abfahrenden Züge anzeigen – und damit deutlich mehr als mit dem vorherigen System, welches rund 15 Jahre alt war. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Lesbarkeit der Tafel, da sich mit dem Tausch der Anlage auch das Layout und die Schriftgröße geändert haben. Die Anzeige ist rund 3,50 Meter breit und ca. 1,50 m hoch und ist vergleichbar mit der Anzeigetafel im Kölner Hauptbahnhof. 

Einschränkungen für Reisende gibt es während der Arbeiten kaum. Die Monteure müssen lediglich jeweils einen kleinen Bereich auf dem Bahnsteig absperren, um einen sicheren Austausch zu gewährleisten. Während der Modernisierung stehen nicht alle Monitore zur Verfügung. Daher empfehlen wir Reisenden, sich über den DB Navigator zu informieren oder unsere Mitarbeitenden an der DB Info anzusprechen.

Insgesamt investiert die DB mit Mitteln des Bundes rund eine halbe Million Euro in die neuen Monitore.

Neue Generation von Anzeigetafeln im Bahnhof

Mit den insgesamt 19 neuen Anzeigen ist der Bonner Hauptbahnhof für die Zukunft gerüstet. Die Monitore haben dank hoher Auflösung ein klareres Bild. Die Monitore bieten eine Übersicht über Abfahrtszeit, Zugziel und die Wagenreihungen der nächsten drei einfahrenden Züge am Gleis. 

Die Deutsche Bahn hat in den letzten Jahren an vielen Bahnhöfen die Auskunftssysteme verbessert. So sind bereits u.a. an den Hauptbahnhöfen in Köln, Duisburg und Düsseldorf neue Monitore im Einsatz. Auch am Bahnhof Köln Messe/Deutz hat die DB die Anzeigen ausgetauscht. Sobald die Technik in Bonn läuft, blicken mehr als 50.000 Reisende und Besucher pro Tag auf die neuen Anzeigen an allen fünf Bahnhöfen.

27. Februar 2026, 13:00 Uhr
Düsseldorf
Vom 27. März bis 7. August Busse statt Züge auf der Oberbergischen Bahn zwischen Köln Hansaring und Gummersbach-Dieringhausen • Weiterhin Zugverkehr zwischen Gummersbach-Dieringhausen und Lüdenscheid

In genau einem Monat startet die DB InfraGO mit verschiedenen Bauarbeiten entlang der Oberbergischen Bahn (RB 25). Gemeinsam mit dem Bund und dem SPNV-Aufgabenträger go.Rheinland investiert die DB InfraGO hier über 20 Millionen Euro.

Bahnhöfe:

So sollen ab Anfang Juni die Bauarbeiten für den neuen Haltepunkt „Overath-Vilkerath“ starten. Voraussetzung hierfür ist, dass die Ausschreibungen erfolgreich verlaufen. Ab vsl. Dezember 2026 sollen am neuen Haltepunkt die ersten Züge halten. Die DB investiert hier rund 3,7 Millionen Euro.

Im Rahmen der Modernisierungsoffensive MOF 3 soll auch der Bahnhof Rösrath während der Sperrung von Ende März bis Anfang August für rund zehn Millionen Euro grundlegend modernisiert werden. Die Planungen wurden von go.Rheinland finanziert, das Land NRW finanziert die Bauausführung.

Auch der Bahnhof Hoffnungsthal erhält für über fünf Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln eine umfassende Modernisierung u.a. mit dem Bau von zwei Aufzügen.

An der Bahnstation Ründeroth errichtet die DB eine barrierefreie Anbindung der Park&Ride-Anlage an den Mittelbahnsteig. 

Brücken und Bahnübergänge:

In Wiehlmünden (Engelskirchen) wird die bisherige Natursteinbrücke über einen Fußweg durch eine Betonbrücke ersetzt. Die Kosten hierfür betragen knapp 1,4 Millionen Euro.

In Rösrath wird der Bahnübergang (Bü) „Brünsbacher Weg“ für rund 2,3 Millionen Euro komplett modernisiert. Außerdem finden Instandhaltungsarbeiten am Bü „Wiesenauel“ statt. Dieser soll in den nächsten Jahren ebenfalls komplett modernisiert werden.

In Hoffnungsthal sollte die Brücke über die Lüghauser Straße für mehr als 1,5 Millionen Euro durch einen Betonneubau ersetzt und auch eine spätere Zweigleisigkeit in diesem Bereich der Bahnstrecke mitberücksichtigt werden. Aufgrund geänderter Baurichtlinien können während der Sperrung jedoch nur Vorarbeiten durchgeführt werden.

Zusätzlich führt die DB InfraGO zwischen Porz-Heumar und Ründeroth Instandhaltungsarbeiten an den Gleisen durch.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die Züge der RB 25 werden von Freitag, 27. März, 21 Uhr, bis Freitag, 7. August, 24 Uhr, zwischen Köln Hansaring und Gummersbach-Dieringhausen entfallen. Als Ersatz wird ein umfangreicher Ersatzverkehr mit Bussen eingesetzt. Als Grundangebot verkehrt der Ersatzverkehr mit der Bezeichnung SEV RB 25 zwischen Köln Messe/Deutz und Gummersbach. Diese Linie bedient zusätzlich die Stadtbahnhaltestelle Königsforst mit Umstiegsmöglichkeit zur Stadtbahnlinie 9 ins Kölner Zentrum. Ergänzt wird das Grundangebot durch die Schnellbuslinie SEV RB 25S, welche zwischen Köln Messe/Deutz und Overath ohne Zwischenhalt verkehrt und im weiteren Verlauf bis Gummersbach alle regulären Zwischenhalte bedient. Ebenso verkehrt ein Expressbus der Linie SEV RB 25X, welcher zwischen Köln Messe/Deutz und Gummersbach nur Overath als Zwischenhalt bedient.

Zwischen Gummersbach-Dieringhausen und Lüdenscheid verkehren die Züge während der Bauarbeiten im Stundentakt. 

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn etwa zwei Wochen vor Baubeginn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter https://www.zuginfo.nrw/?msg=128045 abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis.

26. Februar 2026, 11:15 Uhr
Düsseldorf
Baugrunderkundungen und Kampfmittelsondierungen im Bahnhof Euskirchen   

Nach der Wiederinbetriebnahme der Erfttalbahn im Dezember 2025 setzt die Deutsche Bahn (DB) die im Jahr 2023 begonnenen Arbeiten für die Elektrifizierung auf der S 23 zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel fort. Von Sonntag, 22. März, 7 Uhr, bis Samstag, 4. April, 20.30 Uhr, führen die Expert:innen Baugrunderkundungen, Kampfmittelsondierungen und weitere bauvorbereitende Maßnahmen im Bahnhof Euskirchen durch. Da Euskirchen während des Zweiten Weltkriegs stark bombardiert wurde, ist die Kampfmittelsondierung besonders aufwendig. 

An den geplanten Standorten für die Oberleitungsmaste im Bahnhof Euskirchen kommen Zweiwegebagger mit Bohrgeräten und weiteren Spezialgeräte zum Einsatz.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.                                                  

Die Elektrifizierungsarbeiten sollen bis Ende 2028 abgeschlossen werden. So wurden von 219 erforderlichen Oberleitungsmasten bereits 212 Maste errichtet. Neben der Montage von rund 13 Kilometern Oberleitung sind noch weitere Arbeiten bis zur Fertigstellung erforderlich. Hierfür sind in den nächsten Jahren noch weitere Sperrungen notwendig. Die nächste Sperrung wird von Dienstag, 19. Mai, 21 Uhr, bis Sonntag, 31. Mai, 21 Uhr, erforderlich sein.

Während der Bauarbeiten werden die Züge durch Busse ersetzt, die an allen Stationen halten. In Euskirchen-Kreuzweingarten halten die Busse an der Haltestelle „Kreuzweingarten Feuerwehr“.

In den ersten vier Tagen stehen den Reisenden in den Bahnhöfen Euskirchen und Bad Münstereifel Reisendenlenker:innen als Ansprechpersonen vor Ort zur Verfügung.

Die Fahrplanänderungen sind auch in den Online-Auskunftssystemen der DB enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter unter zuginfo.nrw abrufbar.

Die derzeit bekannten Fahrplanänderungen sind unter folgender Meldung abrufbar: https://www.zuginfo.nrw/?msg=127665

Elektrifizierung und Ökostrom bei der DB

Heute sind über 60 Prozent des deutschen Schienennetzes elektrifiziert. Damit liegt Deutschland über dem EU-Durchschnitt. Rund 90 Prozent der Verkehrsleistung im Personen- und Güterverkehr des DB-Konzerns werden elektrisch und damit besonders klimafreundlich erbracht. Weitere Informationen zur Elektrifizierung der drei Eifelstrecken finden Sie auf der Projekt-Webseite: https://flut-aufbau.deutschebahn.com/elektrifizierung

20. Februar 2026, 14:30 Uhr
Düsseldorf
Reaktion auf Kritik des VRR • Umfangreiches Maßnahmenpaket in Arbeit

Die Deutsche Bahn nimmt die Kritik des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) ernst. Mit dem Beginn der Korridorsanierung zwischen Hagen, Wuppertal und Köln am 6. Februar ist die für das Schienennetz verantwortliche DB InfraGO in eine intensive Bauphase gestartet. Für die beteiligten Partner im Nahverkehr, zu denen der VRR und DB Regio sowie go.Rheinland und das Busunternehmen go.on gehören, hat ein äußerst komplexer Schienenersatzverkehr begonnen. Jeden Tag fahren jetzt in der Spitze bis zu 200 Ersatzverkehrsbusse zusätzlich mitten in einer der am dichtesten besiedelten Regionen Deutschlands und das mit einem sehr ambitionierten und schwer einzuhaltenden Fahrplan. Die DB InfraGO hat den Ersatzverkehr auf die zwei Unternehmen DB Regio und go.on aufgeteilt, um den damit einhergehenden Herausforderungen bestmöglich begegnen zu können.

Unmittelbar nach dem Start wurde der Ersatzverkehr während der Karnevalszeit auf eine harte Probe gestellt. Binnen weniger Tage fielen allein bei DB Regio zehn Busse durch Vandalismus aus. Die Busgesellschaften möchten den Fahrgästen während der fünfmonatigen Bauphase einen verlässlichen, stabilen und komfortablen Ersatzverkehr anbieten. Mit den Erkenntnissen der ersten zwei Wochen, den Rückmeldungen der Fahrgäste und der jetzt geäußerten Kritik des VRR arbeiten alle Beteiligten nun gezielt an Lösungen. 

Im Fokus stehen dabei die folgenden Punkte:

  1. Erhöhung der Pünktlichkeit: Die DB InfraGO, der VRR und go.Rheinland sowie die Busunternehmen go.on und DB Regio werden prüfen, auf welchen Linien die Fahrtzeiten verändert werden können, damit die Busse pünktlicher fahren. Aus Sicht von DB Regio ist der aktuelle Fahrplan nicht einzuhalten.
  2. Fahrzeuge: Die DB Regio prüft den Einsatz von noch mehr Fahrzeugen für die nächste Vollsperrung. Außerdem werden bis dahin gezielt Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. 
  3. Schulung von Personalen: Die DB Regio schult die Busfahrerinnen und Busfahrer bei Bedarf nach. Dabei werden auch Fahrten begleitet und zusätzliche Schulungsfahrten durchgeführt. 
  4. Verbesserung der Fahrgastinformationen: Die Abarbeitung der gemeldeten einzelnen Defekte in der Reisendeninformation findet in den kommenden Tagen statt.

Heute Abend endet die erste Vollsperrung der Strecke. Ab Samstagmorgen fahren für die kommenden vier Wochen wieder mehr Züge zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Hagen. Diese Zeit wird die DB nutzen, um die Verbesserungen umzusetzen.

20. Februar 2026, 10:00 Uhr
Düsseldorf
Bahn schiebt 50 Tonnen schweres Brückenteil an der Sophienstraße ein • Arbeiten im letzten Brückenabschnitt sowie an Gleisen, Oberleitungen und Signalen bis Mitte 2027 • Fahrplananpassungen vom 27. Februar bis 6. März 2026 • Ersatzbusse im Nahverkehr sowie Umleitungen im Fernverkehr

Die DB InfraGO erreicht im Frühjahr einen Meilenstein beim Brückenprojekt in Herford: In der Zeit von Freitag, 27. Februar 2026, 21 Uhr, bis Freitag, 6. März 2026, 21 Uhr, schiebt das Projektteam ein rund 50 Tonnen schweres Brückenteil an seine neue Position. 

In den vergangenen Monaten haben die Fachleute das Brückenteil neben dem Bestandsbauwerk betoniert. Anfang März hebt ein Kran ein rund 112-Tonnen schweres SPMT-Fahrzeug („Tausendfüßler“) an die Brückenbaustelle. Der Tausendfüßler wird das Bauwerk aufbocken und in Millimeterarbeit in seine neue Position schieben. Zuvor bricht das Team hierfür die letzten zwei Bestandsbauwerke ab. Im Anschluss an den Einschub verlegt das Projektteam auf dem neuen Überbau rund 120 Meter neues Gleis und verbaut 300 Tonnen Schotter sowie 200 Schwellen. Zum Ende der einwöchigen Bauphase richtet das Projekt die Oberleitung wieder her, damit im Anschluss der Zugverkehr wieder über die Strecke rollen kann.  

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Um die vielen minutiös geplanten Arbeitsschritte mit schwerem Baugerät schnell und sicher durchführen zu können, benötigt die DB Sperrpausen, also Zeiten, in denen auf der Strecke keine Züge unterwegs sind. Es kommt zu folgenden Fahrplananpassungen:

Im Fernverkehr

Im Bauzeitraum vom 27. Februar, 21 Uhr, bis 6. März, 21 Uhr, werden die Züge des Fernverkehrs im Abschnitt zwischen Hamm und Minden umgeleitet. Die Fahrzeiten verlängern sich um rund 60 Minuten. Es kommt zu Haltausfällen in Hamm, Gütersloh, Bielefeld, Herford, Bad Oeynhausen. 

Teilweise entfallen zudem die Halte in Minden (Westf). Die ICE-Linie Amsterdam – Hannover – Berlin und die Züge der Linie Minden – Hannover – Dresden halten hier jedoch weiterhin. In Richtung Hamm/Köln entfallen die Verbindungen.

Ab Hamm bestehen die zweistündlichen Verbindungen auf der Achse Köln – Hamm – Hannover – Berlin. 

Mehr Details gibt es in der Online-Grafik  sowie in dem dort hinterlegten Kundenplakat. Die angepassten Fahrpläne sind bereits in die Auskunfts- und Buchungsmedien eingearbeitet.

Im Nahverkehr

Während der Bauarbeiten kommt es zu Fahrplanänderungen bei den Linien RE 6 (RRX, NationalExpress)RE 70 (Westfalenbahn)RE 78 (eurobahn)RB 61 (eurobahn)RB 71 (eurobahn)RB 72 (eurobahn) und RB 77 (START GmbH). Es wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet:

Die Züge der Linie RE 70, RB 77 und RE 78 sind zwischen Bielefeld Hauptbahnhof bzw. Herford und Löhne (Westf.) betroffen. 

Die Züge der Linie RE 6 (RRX) entfallen zwischen Bielefeld Hauptbahnhof und Minden (Westf.).

Zwischen Bielefeld, Herford und Löhne (Westf.) verkehren alle 20 Minuten Ersatzbusse. In Löhne besteht Anschluss an die Linien RE 60, RE 70, RB 77 und RE 78.

Zwischen Bielefeld und Bünde entfallen die Züge der Linien RB 61 und RB 71. Hier fahren ca. alle 30 Minuten Busse mit Halt in Bielefeld Hauptbahnhof, Brake, Herford, Hiddenhausen-Schweicheln, Kirchlengern und Bünde.

Auf der Strecke zwischen Herford und Bad Salzuflen (bis ca. 21 Uhr) bzw. Herford und Detmold (ab ca. 21 Uhr) werden die Züge der RB 72 ebenfalls durch stündlich verkehrende Busse ersetzt.

DB und NWL setzen von Samstag, 28. Februar, bis Montag, 2. März, Personale an den Stationen Bielefeld Hbf, Löhne (Westf), Bünde und Herford als Ansprechpartner für Fahrgäste ein. Die neue Halteposition der SEV-Busse in Herford ist auf bahnhof.de hinterlegt.

Die Fahrplananpassungen sind in den Auskunftsmedien hinterlegt und über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw/bauarbeiten abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis. Die Anwohnenden werden fortlaufend über die Arbeiten informiert.

Das Bauprogramm bis Mitte 2027

Nach der Bauphase vom 27. Februar bis 6. März hat das Projekt die Brücke in drei von vier Abschnitten erneuert. Insgesamt liegen dann 13 von 16 Gleisen auf dem neuen Bauwerk. Danach startet die DB in die vierte und somit letzte Bauphase: Die Fachleute bauen den letzten Brückenteil ein, während die Züge im Nah- und Fernverkehr über die bereits erneuerte Infrastruktur rollen können. In einer letzten einwöchigen Sperrpause im Juli 2027 erneuern die Expert:innen der DB den Fahrdraht der Oberleitung vollständig und führen letzte Kabel- und Signalarbeiten durch. Im Anschluss nimmt die DB die neue Brücke in Betrieb.

Unterhalb der Brücke wird für den Straßen-, Rad- und Fußgängerverkehr künftig deutlich mehr Platz bestehen. In Zusammenarbeiten mit der Stadt und dem Kreis Herford wird die Brücke auf 12,5 Meter aufgeweitet. 

Zum Projekt

Die DB InfraGO erneuert seit Herbst 2023 die Eisenbahnüberführung "Sophienstraße" in Herford. Die mehr als 120 Jahre alte Bahnbrücke ist rund 76 Meter breit. Auf ihr verlaufen insgesamt 16 Gleise, unter anderem die wichtige Fernverkehrsachse zwischen Bielefeld und Hannover.

Das Projektteam erneuert die Eisenbahnbrücke sukzessive in vier Bauphasen. Die notwendigen Bauarbeiten werden weitestgehend „unter rollendem Rad“ umgesetzt, sodass der Zugverkehr weiterhin wie gewohnt über das Bauwerk rollen kann. Über den gesamte Bauzeitraum von rund vier Jahren sind nur wenige einwöchige Sperrpausen zwischen den einzelnen Bauphasen notwendig: Diese nutzt das Projekt, um bspw. bestehende Brückenteile zu entfernen und neu einzubauen. Gleichzeitig bauen die Fachleute zum Beispiel neue Weichen und Signale ein. Dadurch kann der Zugverkehr die Bauarbeiten auf der Brücke weitestgehend umfahren.  

Zusammen mit dem Kreis und der Stadt Herford investiert die DB insgesamt rund 57 Millionen Euro in die umfangreiche Brückenmodernisierung.

Weitere Infos zum Projekt gibt es unter: Eisenbahnbrücke Sophienstraße in Herford.

17. Februar 2026, 11:00 Uhr
Düsseldorf
Instandhaltungsarbeiten im Glösinger und Freienohler Tunnel • Fahrplananpassungen ab dem 27. Februar 2026 bis zum 7. Mai 2026 zwischen Arnsberg und Meschede • Schienenersatzverkehr bringt Fahrgäste weiterhin an ihr Ziel • Weitere Bauarbeiten auf der Strecke im Laufe des Jahres

Die DB InfraGO führt im Frühjahr 2026 umfangreiche Instandhaltungsarbeiten auf der Strecke zwischen Arnsberg und Meschede durch: In der Zeit von Freitag, 27. Februar 2026, 21 Uhr, bis Donnerstag, 7. Mai 2026, 5 Uhr, bündeln die Fachleute der DB verschiedene Arbeiten im Glösinger sowie im Freienohler Tunnel. Auf dem Bauplan stehen unter anderem Spritzbetonarbeiten an den Tunnelinnenwänden auf einer Fläche von etwa 3.500 Quadratmetern. Zudem bringen die Expert:innen rund 450 Anker in den Freienohler Tunnel ein, um das Bauwerk nochmals zu verstärken. Neue Drainagenetze sorgen zudem für eine verbesserte Entwässerung der Tunnelbauwerke.

Die Planungen für die vollständige Erneuerung des Glösinger und des Freienohler Tunnels laufen derzeit auf Hochtouren. Bevor die DB InfraGO mit dieser Modernisierung beginnen kann, sind noch Anpassungen an der anschließenden Infrastruktur notwendig, bspw. an der Stellwerktechnik. Da die Planungen dieser Arbeiten aktuell noch andauern, werden beide Tunnel bis zu ihrer Erneuerung planmäßig weiter instandgehalten.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Um die Instandhaltungsarbeiten sicher und vollständig durchführen zu können, benötigt die DB Zeiten, in denen kein Zugverkehr im Baubereich unterwegs ist. Damit die Fahrgäste im Nahverkehr während der Bauarbeiten weiterhin an ihr Ziel kommen, hat die DB ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet: In der Zeit von Freitag, 27. Februar 2026, 21 Uhr, bis Donnerstag, 7. Mai 2026, 5 Uhr, fahren Busse für die Linien RE 17 und RE 57 (beide DB Regio) zwischen Arnsberg und Meschede.

Die Fahrplanänderungen sind in den Auskunftsmedien hinterlegt und über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw/bauarbeiten abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis. Die Anwohnenden wurden bereits vorab über die Arbeiten informiert.

Weitere Bauarbeiten auf der Oberen Ruhrtalbahn

Zusätzlich muss die DB InfraGO in diesem Jahr kurzfristig weitere umfassende Instandhaltungsarbeiten an insgesamt drei Eisenbahnbrücken zwischen Neheim-Hüsten und Meschede durchführen. In der Zeit vom 15. Juni bis zum 12. Dezember 2026 kommt es daher zu einer weiteren Sperrung auf der Strecke. Die DB bereitet derzeit die notwendigen Maßnahmen vor. Auch die Ersatzkonzepte für den Nahverkehr werden aktuell erarbeitet.

Rechtzeitig vor Baustart wird die DB auch über die Details zu diesen Bauarbeiten und dem Ersatzverkehr informieren.

09. Februar 2026, 12:00 Uhr
Bauteams schließen Arbeiten an Gleis 11/12 pünktlich ab • Bahnsteigarbeiten gehen nahtlos in der Gleishalle weiter • Arbeiten an der Personenunterführung und am Hallendach starten

Die Arbeiten zur umfassenden Modernisierung des Hauptbahnhofs in Hagen nehmen weiter Fahrt auf. Am Wochenende haben Fachleute die Modernisierung des Bahnsteigs 4 (Gleis 11/12) abgeschlossen. Reisende profitieren an diesem Bahnsteig nun von einem niveaugleichen Einstieg in die Züge. Aufgrund der Bahnsteigverlängerung können jetzt auch längere Züge an den Gleisen halten. Er ist außerdem neu gepflastert worden und verfügt jetzt über eine moderne Ausstattung (Vitrinen, Sitzbänke usw.) sowie über zusätzliche Anzeigetafeln. Auch das Bahnsteigdach und die Treppenanlage sind erweitert und neu gebaut worden. Damit liegt das Bauprogramm für den gesamten Bahnhof derzeit gut im Plan.

Der Aufzug wird ebenfalls erneuert und steht den Reisenden voraussichtlich ab Ende Mai zur Verfügung.

Jetzt geht es nahtlos weiter: Bauteams packen bereits die Modernisierung des Bahnsteigs 3 (Gleis 7/8 sowie 9/10) an. Der Bahnsteig wird auf seiner Gesamtlänge von 470 Metern grundlegend erneuert. Auch das denkmalgeschützte Hallendach des Bahnhofs wird komplett ertüchtigt. Außerdem baut die DB einen komplett neuen Aufzug ein. Die Fachleute statten den Bahnsteig zudem mit komfortablen Sitzgelegenheiten aus und installieren eine energiesparende LED-Beleuchtung.

In der Personenunterführung wird zwischen den Treppenaufgängen zu den Gleisen 11/12 sowie zu den Gleisen 3/4 und 5/6 von unten an den Widerlagern und den Unterzügen des Bauwerks gearbeitet.

Nach Abschluss der Arbeiten Ende September 2026 geht es an Bahnsteig 2 (Gleise 3/4 und 5/6) weiter. Auch hier erneuert die DB den kompletten Bahnsteig sowie das darüberliegende, denkmalgeschützte Hallendach und führt die Arbeiten in der Personenunterführung fort.

Über die Modernisierung

Die Modernisierung des Hagener Hauptbahnhofs hat Frühjahr 2025 mit der Modernisierung des Bahnsteigs 4 begonnen. Die Planungen der DB sehen aktuell vor, alle weiteren Bahnsteige sowie das Hallendach bis Ende 2028 fertigzustellen. Auch die Arbeiten für die neue, deutlich hellere Personenunterführung mit moderner Wandverkleidung aus Glas werden 2028 abgeschlossen.

Nach aktuellem Stand investieren der Bund, das Land NRW, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und die Deutsche Bahn rund 129 Millionen Euro in die Modernisierung des Hagener Hauptbahnhofs.

06. Februar 2026, 14:00 Uhr
Düsseldorf
Bauteams bündeln umfangreiches Bauprogramm an Strecke und Bahnhöfen • DB setzt auf Erfahrungen der bisherigen Generalsanierungen • Umleitungs- und Ersatzverkehrskonzept für Züge im Nah-, Fern- und Güterverkehr

Die DB InfraGO startet mit der Generalsanierung des wichtigen Bahnkorridors zwischen Hagen, Wuppertal und Köln. Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO, Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, und Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, haben heute Nachmittag in Wuppertal-Elberfeld auf einer der zahlreichen Baustelleneinrichtungsflächen das offizielle Startsignal gegeben. Parallel beginnt heute auch die Generalsanierung auf der Strecke zwischen Nürnberg und Regensburg.

Nachdem die DB InfraGO 2025 bereits im Zusammenhang mit dem dreigleisigen Ausbau die Sanierung des Korridors zwischen Emmerich und Oberhausen umgesetzt hat, folgt mit dem Korridor zwischen Ruhrgebiet, Bergischem Land und Rheinland nun die erste große Sanierung in Nordrhein-Westfalen. In den Abendstunden schaltet das Bauteam die Oberleitungen auf der Strecke ab und die fünfmonatige Bauphase beginnt. Fern- und Güterverkehrszüge fahren bis zum 10. Juli 2026 auf Umleitungsstrecken. Für die betroffenen S-Bahn- und Regionalzüge kommen als Ersatz bis zu 200 Busse zum Einsatz.

Gruppenbild von Philipp Nagl, Christian Hirte und Oliver Krischer vor einem Bagger.
v.l.n.r.: Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO, Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Gruppenbild von Philipp Nagl, Christian Hirte und Oliver Krischer vor einem Bagger.
Quelle: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus
v.l.n.r.: Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr, Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO, Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO: „Mit der Sanierung der Strecke zwischen Hagen, Wuppertal und Köln setzen wir unser umfangreiches Bauprogramm konsequent fort. Mitten in Nordrhein-Westfalen bündeln wir auf einer der wichtigsten Nah- und Fernverkehrsachsen ein ambitioniertes Bauvolumen und erneuern dabei Gleise, Weichen und Oberleitung. Ein besonderes Augenmerk legen wir zudem auf zwölf Bahnhöfe entlang der Strecke. Fahrgäste können sich hier künftig auf moderne und attraktive Stationen freuen. Klar ist auch: Diese Sanierung wird ein echter Kraftakt – sowohl für unsere Bauteams als auch für die betroffenen Reisenden, Anwohnenden und Unternehmen. Ich bin mir jedoch sicher: Auch diese Generalsanierung wird sich lohnen und dafür sorgen, dass die Infrastruktur wieder ein Stück robuster wird und der Zugverkehr deutlich störungsfreier durch Deutschland rollen kann.“

Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr: „Heute startet die zweite von zehn Korridorsanierungen in Nordrhein-Westfalen. Uns allen ist bewusst, dass die mit den Bauarbeiten einhergehenden Sperrungen den Fahrgästen insbesondere im Nahverkehr viel Geduld abverlangen. Doch die Korridorsanierungen sind entscheidend dafür, dass die Schieneninfrastruktur hier bei Ihnen vor Ort moderner und verlässlicher wird. Die Pünktlichkeit wird sich in der Region deutlich verbessern und der Schienenverkehr den Erwartungen, die die Menschen in unserem Land zurecht an die öffentliche Infrastruktur haben, wieder mehr entsprechen.“

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die Generalsanierungen sind notwendig, um lange aufgeschobene Modernisierungen nachzuholen und in die Zukunft zu investieren. Das verlangt den Menschen in Nordrhein-Westfalen gerade sehr viel Flexibilität und Geduld ab, aber auch die Aussicht auf Verbesserungen. Sie alle sollen am Ende spürbar mehr Qualität, Kapazität und Verlässlichkeit erhalten.“

Die Generalsanierung Hagen – Wuppertal – Köln im Überblick

Während der Zeit der Generalsanierung zwischen Februar und Juli 2026 erneuert die DB InfraGO zwischen Ruhrgebiet, Bergischem Land und Rheinland 81 Kilometer Gleis, 50 Weichen sowie 29 Kilometer der Oberleitung oder setzt sie umfassend instand. Zusätzlich bauen die Teams knapp vier Kilometer neue Schallschutzwände entlang der Strecke, sodass es für Anwohnende zukünftig deutlich leiser wird.

Darüber hinaus setzt die DB InfraGO auf die umfassende Sanierung von zwölf Bahnhöfen. Dabei stehen insbesondere die barrierefreie Modernisierung und eine optisch attraktivere Gestaltung der Stationen im Fokus. Neben den großen Bahnhöfen wie Wuppertal Hauptbahnhof und Solingen Hauptbahnhof profitieren auch kleinere Stationen wie beispielsweise Leichlingen, Haan-Gruiten und Ennepetal. Die Arbeiten an den Bahnhöfen werden auch über den Zeitraum der aktuellen Bauphase hinaus bis Ende 2027 fortgesetzt.

Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist es, die hochbelastete Eisenbahnstrecke langfristig verlässlicher und leistungsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren.

Das Bauvolumen der Generalsanierung Hagen - Wuppertal - Köln auf einen Blick
Das Bauvolumen der Generalsanierung Hagen - Wuppertal - Köln auf einen Blick
Quelle: DB AG
Generalsanierung Hagen - Wuppertal - Köln: das Bauvolumen auf einen Blick

Busse statt Bahnen im Regionalverkehr, Umleitungen im Fernverkehr

Für die Zeit der Bauarbeiten hat die DB InfraGO in Abstimmung mit den Aufgabenträgern und den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein umfassendes Ersatzkonzept für den Nahverkehr erarbeitet. Dabei setzt die DB auch auf die Erfahrungen der bisherigen Generalsanierungen zwischen Mannheim und Frankfurt sowie zwischen Hamburg und Berlin.

Während der umfassenden Sanierung zwischen Hagen, Wuppertal und Köln sind die vom Schienenpersonenfernverkehr, den RE- und RB-Zügen sowie vom Güterverkehr genutzten Fernbahngleise durchgängig gesperrt. Zusätzlich sind in drei Phasen auch die S-Bahn-Gleise wegen umfassender Arbeiten an den Bahnhöfen nicht nutzbar. Über den gesamten Bauzeitraum kommen auf den betroffenen Nahverkehrs- und S-Bahnlinien Ersatzbusse zum Einsatz. Dabei setzen die DB sowie die Aufgabenträger und Eisenbahnverkehrsunternehmen wie üblich auf einen Mix aus Bussen, die alle Haltestellen anfahren sowie Expressbusse mit ausgewählten Halten. Die Busse sind in unterschiedlichen Takten von zehn bis 60 Minuten unterwegs. Die genauen An- und Abfahrtszeiten sind in den elektronischen Auskunftsmedien enthalten. Fahrgäste können die Fahrten der Ersatzbusse zudem online über eine LiveMap einsehen.

Für die Ersatzverkehre während der Generalsanierungen hat die DB in Abstimmung mit den Aufgabenträgern einheitliche Qualitätsvorgaben sowie ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur definiert. Diese Standards kommen aktuell auf dem Korridor zwischen Hamburg und Berlin zur Anwendung und greifen auch für die Ersatzverkehre auf der Strecke Hagen – Wuppertal – Köln. Dazu gehören unter anderem neuwertige und barrierefrei zugängliche Fahrzeuge, die ausreichend Stauraum für Gepäck bieten und über WLAN an Bord verfügen.

Die Fernverkehrszüge werden während der Bauarbeiten grundsätzlich zwischen Köln und Dortmund via Düsseldorf und Essen umgeleitet oder entfallen auf dem Teilabschnitt zwischen Köln und Dortmund. Die Halte in Wuppertal Hbf, Solingen Hbf und Hagen Hbf entfallen. Ab Köln steht Fahrgästen eine stündliche ICE-Direktverbindung von/nach Berlin via Düsseldorf, Duisburg, Essen und Bochum zur Verfügung. Die Fahrzeit verlängert sich dabei um etwa 20 bis 30 Minuten. Die Züge der IC-Verbindung Stuttgart – Mainz – Köln – Hannover – Magdeburg – Dresden verkehren nur auf den Abschnitten zwischen Stuttgart und Köln sowie zwischen Dortmund und Dresden. Ab dem 15. Mai bestehen ab Hagen Hbf wieder zweistündliche ICE-Verbindungen von/nach Berlin.

Hinweise für Redaktionen:

28. Januar 2026, 15:00 Uhr
Düsseldorf
Erste Bauphase läuft derzeit • Zweite Bauphase startet am 4. April 2026 • Fahrplananpassungen im Fernverkehr bereits ab 6. Februar 2026 • Detailliertes Ersatzkonzept im Nahverkehr wird erarbeitet

Die DB InfraGO setzt im Frühjahr kurzfristige Bauarbeiten an der Eisenbahnüberführung „Bergische Straße“ in Schwerte um. Das rund 120 Jahre alte Bauwerk sollte planmäßig in den kommenden Jahren vollständig erneuert werden. Regelmäßige Inspektionen der Brücke zeigen, dass bereits jetzt kurzfristige Maßnahmen notwendig sind. Die Fachleute haben daher vor wenigen Tagen mit der ersten Bauphase begonnen.

Die zweite Bauphase startet am Samstag, 4. April 2026. Ein Kran hebt dann die bestehenden Überbauten der Brücke heraus. Anschließend wird der Bereich verfüllt und ein Bahndamm errichtet. In einem letzten Schritt verlegt die DB hier neue Gleise und erneuert die Oberleitung. Das Ende dieser Bauarbeiten ist aktuell für Freitag, 15. Mai 2026, geplant. Der Zugverkehr rollt dann bis zur endgültigen Erneuerung der Brücke in den 2030er Jahren über den neuen Bahndamm.  

Auswirkungen auf den Zugverkehr 

Um die Bauarbeiten schnell und sicher durchführen zu können, benötigt die DB Zeiten, in denen im Baubereich keine Züge fahren. Es kommt zu folgenden Fahrplananpassungen: 

Im Fernverkehr

Im Fernverkehr entfällt in der Zeit von Freitag, 6. Februar 2026, 21 Uhr, bis Freitag, 15. Mai 2026, die zweistündige Verbindung zwischen Hagen und Berlin. Grund hierfür ist eine Vielzahl an aufeinanderfolgenden Bauarbeiten im Streckenverlauf. Fahrgäste, die aus Hagen nach Berlin fahren möchten, nutzen den Nahverkehr zwischen Hagen und Dortmund, um dort in die mindestens stündlich verkehrenden Fernverkehrszüge in/aus Richtung Berlin umzusteigen. 

Im Nahverkehr

Parallel zur stattfindenden Teilsperrung während der Generalsanierung zwischen Hagen, Wuppertal und Köln kommt es im Nahverkehr ab Samstag, 4. April 2026, bis Freitag, 15. Mai 2026, zu folgenden Fahrplanänderungen: 

Ersatzkonzept für die Achse Hamm – Hagen

  • Die Linie RE 7 (NationalExpress) verkehrt nur zwischen Rheine und Holzwickede (und nicht zwischen Holzwickede und Köln).
  • Die Linie RE 13 (eurobahn) verkehrt nur zwischen Hagen und Venlo sowie zwischen Unna und Hamm (kein Zugverkehr Unna – Hagen).
  • Bei der Linie RB 59 (eurobahn) kommt es im Bahnhof Holzwickede zu Gleisänderungen. Mit der RB 59 wird in Unna der RE 13 erreicht.
  • Zwischen Holzwickede, Schwerte und Hagen wird Ersatzverkehr mit Bussen unterwegs sein. Zwischen den Zügen aus / in Richtung Unna (RE 7 und RB 59) und den Ersatzbussen besteht in Holzwickede ein direkter Übergang.
  • Für Fahrgäste aus Hamm, Unna und Holzwickede gibt es in Richtung Hagen, Düsseldorf und Köln auch die Möglichkeit mit den Zügen über Dortmund zu fahren. 

Ersatzkonzept für die Achse Dortmund – Schwerte 

  • Die Linie RB 53 (DB Regio) entfällt zwischen Dortmund Hbf und Schwerte
  • Zwischen Dortmund-Hörde und Schwerte wird ein Ersatzverkehr mit Bussen (ohne Zwischenhalt) im 30-min Takt eingerichtet. Der Ersatzverkehr hat in Dortmund-Hörde Anschluss an die Züge der RB 59 von / nach Dortmund Hbf.
  • Im Abendverkehr entfällt bei den Zügen der RE 57 (DB Regio) der Halt in Schwerte. Die Züge fahren von Dortmund Aplerbeck Süd direkt nach Fröndenberg. Der Zustieg zum RE 57 von Schwerte aus erfolgt über den Ersatzverkehr in Dortmund-Hörde.
  • Die RE 57 hält in Fahrtrichtung Dortmund Hbf zusätzlich in Dortmund Aplerbeck Süd und Dortmund Signal-Iduna Park. In Fahrtrichtung Sauerland sind (aus betrieblichen Gründen) keine zusätzlichen Halte möglich. Dortmund Signal Iduna Park und Dortmund Aplerbeck sind in beide Richtungen regulär mit der RB 59 erreichbar. 

Die DB bemüht sich, hierfür Ersatzbusse mit der gleichen Ausstattung wie für die Generalsanierung einzusetzen. 

DB und Aufgabenträger setzen in den ersten Tagen der Baumaßnahme sowie nach den Osterferien Personale an den Stationen Holzwickede, Schwerte und Hagen Hbf als Ansprechpartner für Fahrgäste ein. 

Die Details zum Ersatzkonzept werden in Kürze in den elektronischen Auskunftsmedien hinterlegt und über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem werden sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw/bauarbeiten abrufbar sein. 

Der Güterverkehr wird seit Mitte Januar 2026 über die Nordstrecke zwischen Recklinghausen, Dortmund und Hamm umgeleitet, um die wichtige Verbindung in den Hochsauerlandkreis aufrecht zu erhalten. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis. Die Anwohnenden werden kontinuierlich über die Arbeiten informiert.  

16. Januar 2026, 11:00 Uhr
Düsseldorf/Frankfurt
Kabelarbeiten für neues, modernes Stellwerk in Bonn-Bad Godesberg • Erneuerung von Weichen und Schienen • Vorbereitung der Strecke für die Umleiterverkehre der Korridorsanierung Troisdorf – Wiesbaden ab Juli 2026 • Fahrplananpassungen ab dem 23. Januar bis zum 30. Januar 2026 zwischen NRW und Rheinland-Pfalz • Schienenersatzverkehr bringt Fahrgäste weiterhin an ihr Ziel

(Düsseldorf, 16. Januar 2026) Die DB InfraGO modernisiert die Strecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Sinzig: Fachleute bündeln dabei unter anderem Stellwerks- und Gleisarbeiten. Mit der Modernisierung investiert die DB konsequent in eine robustere Schiene. In der Zeit von Freitag, 23. Januar 2026, 21 Uhr, bis Freitag, 30. Januar 2026, 21 Uhr, führt die DB folgende Arbeiten durch:

  • Für das neue, moderne Stellwerk „Bonn-Bad Godesberg“ setzt das Projekt unter anderem Kabeltiefbauarbeiten um. Dafür führen sie zum Beispiel Kampfmittel- sowie Baugrundsondierungen durch und bauen rund 1.000 Meter Kabelkanäle.
  • Außerdem erneuert die DB im Bereich Bonn-Mehlem vier Weichen.
  • Zudem stehen weitere Instandhaltungsarbeiten auf der Strecke auf dem Bauplan, z.B. der Tausch von Schienen, Weichenteilen, Schotter, Fahrdraht sowie Kabelarbeiten. Zusätzlich werden Vegetationsarbeiten zwischen Bonn-Mehlem und Oberwinter umgesetzt.
  • Darüber hinaus setzt die DB Bahnhofsarbeiten in Rheinland-Pfalz fort: In Sinzig stellt das Projekt die noch ausstehenden Arbeiten an den Bahnsteigen im Bereich der neuen Personenunterführung fertig. Außerdem bauen Fachleute die Hilfsbrücken im Bereich der Personenunterführung zurück.

Bei den Maßnahmen handelt es sich um wichtige Vorbereitungen für die Generalsanierung der Strecke Troisdorf – Wiesbaden ab Juli 2026: Die Strecke am linken Rhein dient als Ausweichroute für den Personen- und Güterverkehr während der Bauarbeiten.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Im Fernverkehr

Die Züge werden während der Bauarbeiten vom 23. Januar bis zum 30. Januar 2026 zwischen Köln und Koblenz umgeleitet. Dabei entfallen die Halte Bonn Hbf, Remagen und Andernach. Teilweise halten die Züge ersatzweise in Bonn-Beuel. Die Fahrzeiten verlängern sich um bis zu 20 Minuten.

Die ICE-Züge Bonn – Köln – Berlin entfallen auf dem Teilabschnitt zwischen Bonn und Köln.

Bitte beachten Sie: Aufgrund von Kabelarbeiten im Knoten Mainz gibt es bereits ab Freitag, 16. Januar, 5 Uhr, Fahrplananpassungen im Fernverkehr zwischen Frankfurt/Mainz und Köln.

Details zu den Auswirkungen im Fernverkehr gibt es in der Online-Grafik sowie in dem dort hinterlegten Kundenplakat.

Im Nahverkehr

Damit die Fahrgäste im Nahverkehr während der Bauarbeiten weiterhin an ihr Ziel kommen, haben DB, die Aufgabenträger go.Rheinland und SPNV-Nord sowie die zuständigen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein Ersatzkonzept mit Bussen eingerichtet:

Von Freitag, 23. Januar, 21 Uhr, bis Montag, 26. Januar, 4 Uhr, fahren Schnellbusse (SEV RE 5X) zwischen Köln Hbf und Remagen nur mit Zwischenhalten in Bonn Hbf, Rolandseck und Oberwinter Yachthafen. Zusätzlich fahren Busse im Ersatzverkehr (SEV RB 26) mit allen Zwischenhalten (mit Ausnahme von Köln West). Nachts zwischen 22 Uhr und 5 Uhr verkehrt der Ersatzverkehr über Remagen hinaus bis Koblenz Hbf.

In der Zeit von Montag, 26. Januar, 4 Uhr, bis Freitag, 30. Januar, 21 Uhr, wird der Ersatzverkehr um eine weitere Schnellbuslinie (SEV RE 22X) zwischen Köln Hbf und Erftstadt ohne Zwischenhalte ergänzt.

Als Alternative können Fahrgäste die Züge der Linie S 19 (DB Regio) ab Köln Hbf nach Köln/Bonn Flughafen sowie die Stadtbahnen der KVB (STR 16 und 18) zwischen Köln und Bonn bzw. Bonn-Bad-Godesberg nutzen.

Details zu den betroffenen Linien RE 5 (RRX, NationalExpress), RE 12 (DB Regio), RE 22 (DB Regio), RB 24 (DB Regio) RB 26 (TransRegio), RB 30 (DB Regio) und RB 48 (NationalExpress) gibt es unter www.zuginfo.nrw/?msg=126129.  

Die Fahrplananpassungen werden in den Auskunftsmedien hinterlegt sowie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

Ausblick: Weitere Arbeiten im Raum Köln

Ab Freitag, 30. Januar, 21 Uhr, bis Freitag, 6. Februar, 21 Uhr, führt die DB auf der S-Bahn-Strecke zwischen Köln Messe/Deutz und Köln-Mülheim/Köln Trimbornstraße Gleisarbeiten durch: Die Fachleute erneuern dabei das Gleis auf einer Länge von knapp 1.600 Metern und tauschen den gesamten Schotter aus.

In diesem Abschnitt fahren für die Züge der Linien RB 25, S 6, S 11, S 12 und S 19 Busse als Ersatz. An den ersten Tagen der Bauarbeiten ist Personal an den Bahnhöfen in Köln Messe/Deutz sowie Köln Frankfurter Straße im Einsatz, das den Fahrgästen vor Ort als Ansprechpartner:innen dient.

Weitere Details sind unter zuginfo.nrw/index.html?msg=127172 veröffentlicht. Die Fahrplananpassungen werden außerdem in den Auskunftsmedien sowie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben.

18. Dezember 2025, 09:50 Uhr
Arbeiten nach NRW-Generalsanierungen • Terminierung für geringstmögliche Auswirkungen auf Fahrgäste rund um Bahnknoten Köln • Bestehendes Stellwerk steuert bis zur zweiten Bauetappe weiter den Zugverkehr • Für S-Bahnen seit 2021 elektronische Technik im Einsatz

Das Projektteam der Deutschen Bahn (DB) plant nach intensiven Gesprächen mit Technikern, beteiligten Firmen und Bauplanern die Sperrpause zur Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks (ESTW) Köln Hauptbahnhof im Jahr 2027. Bei der Terminierung haben die Beteiligen im Sinne der Fahrgäste insbesondere die im kommenden Jahr anstehenden Generalsanierungen in Nordrhein-Westfalen berücksichtigt. Die Züge können den Kölner Hauptbahnhof so auch während der umfangreichen Bauarbeiten auf der Strecke Köln – Wuppertal – Hagen (6. Februar bis 10. Juli 2026) und der rechten Rheinstrecke (10. Juli bis 11. Dezember 2026) weiter anfahren. Für die Festlegung des genauen Datums der zweiten Bauetappe führt die DB detaillierte Abstimmungen mit Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen und wird im Anschluss informieren. Bis zum Beginn der Arbeiten ist die Steuerung des Zugverkehrs durch die bestehende Stellwerkstechnik unverändert und verlässlich gewährleistet. Für S-Bahnen ist bereits seit 2021 elektronische Technik im Einsatz.

Über das neue ESTW am Kölner Hauptbahnhof werden mehr als 5.000 Fahrmöglichkeiten gesteuert. In den vergangenen Wochen konnten in enger Zusammenarbeit mit dem Hersteller Hitachi und Sachverständigen das aufgefundene Fehlerbild genauer eingegrenzt und notwendige Prüfschritte für die Behebung erarbeitet werden. Der auf dem stark frequentierten Bereich zwischen Köln Messe/Deutz und Köln Hauptbahnhof mit einem besonders hohen Anteil an Fahrmöglichkeiten identifizierte Softwarefehler macht umfassende Anpassungen der Gesamtsoftware erforderlich. Jede Fahrmöglichkeit wird dabei genauestens und iterativ geprüft. Die Sicherheit des Bahnverkehrs hat oberste Priorität.

Den Kölner Hauptbahnhof passieren täglich über 1.300 Zugfahrten im Fern- und Regionalverkehr. Für die Zugfahrten müssen eine erhebliche Anzahl an Weichen und Signalen gesteuert werden. All das stellt die DB mit dem ESTW in der 2. Baustufe des ESTW Köln Hauptbahnhof technisch auf komplett neue Füße. Alle installierten Anlagen müssen für die Inbetriebnahme aufwändig eingemessen, in Betrieb gesetzt und sowohl ingenieurtechnisch als auch bahnbetrieblich abgenommen werden. Um den Bahnverkehr dann vollständig vom bestehenden auf das moderne System umzustellen, ist ein Anschluss der ESTW-Technik an die Randstellwerke erforderlich.

16. Dezember 2025, 11:00 Uhr
Düsseldorf
DB investiert in hochmoderne Stellwerkstechnik zwischen Aachen West und Richterich • Vorarbeiten beginnen im Januar 2026 • Bündelung weiterer Arbeiten an Brücken und Schallschutzwänden • Fahrplananpassungen ab dem 9. Januar 2026 bis 6. März 2026 • Schienenersatzverkehr bringt Fahrgäste weiterhin an ihr Ziel

Die DB InfraGO modernisiert die Stellwerkstechnik im Raum Aachen: Ein neues, hochmodernes Stellwerk steuert künftig den Zugverkehr zwischen Aachen West und Richterich. Anfang 2026 beginnt die DB mit den Vorarbeiten für das neue Stellwerk: In der Zeit von Freitag, 9. Januar 2026, bis Freitag, 6. März 2026, setzt das Projekt Kabeltiefbauarbeiten auf einer Länge von fast sechs Kilometern um. Dabei bauen die Fachleute u.a. Kabelschächte sowie rund zehn Kilometer neue Kabelkanäle.

Mit der modernen Stellwerkstechnik stärkt die DB künftig den Zugverkehr im Aachener Raum. Da die neue Technik deutlich weniger störanfällig ist, kann der gesamte Zugverkehr zwischen Aachen und Herzogenrath künftig pünktlicher und zuverlässiger fahren. Die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks ist für das Jahr 2029 vorgesehen. Mit dem Projekt wird die Strecke zudem für die Umleiterverkehre während der geplanten Generalsanierung zwischen Aachen und Köln im Jahr 2029 fit gemacht. So können die Züge während der Korridorsanierung über die dafür vorbereitete Ausweichstrecke rollen.

Um die notwendige Sperrung bestmöglich zu nutzen, bündelt die DB weitere Arbeiten. Ein Überblick:

  • Modernisierung einer Eisenbahnbrücke in Erkelenz: Zum Jahresanfang startet die DB mit der Modernisierung der Eisenbahnüberführung „Mühlenstraße“ in Erkelenz. Die Brücke aus dem Jahr 1912 wird dabei vollständig erneuert. Ab dem 9. Januar 2026 setzt die DB wichtige Vorarbeiten an der Oberleitung sowie an Kabeln um. Außerdem bereitet das Projektteam den Bau der neuen Brücken seitlich neben dem Bestandsbauwerk vor. Im weiteren Verlauf des Jahres 2026 bauen die Fachleute die neue Brücke seitlich neben dem Bestandsbauwerk. Bis zum Einbau der neuen Brücke bleiben die Gleise befahrbar. Die Hauptarbeiten starten in 2027: Mit Hilfe eines „Tausendfüßlers“ (SPMT) fahren Fachleute die neue Brücke in Millimeterarbeit in ihre neue Position ein. Danach kann der Zugverkehr über die neue Brücke rollen. Die DB investiert rund acht Millionen Euro für eine moderne und zuverlässige Schieneninfrastruktur in die Maßnahme.
  • Es wird leiser in Mönchengladbach: Im Rahmen des Lärmsanierungsprogramms baut die DB künftig zunächst drei neue Schallschutzwände in Mönchengladbach-Wickrath. Die Wände werden unter anderem in Höhe der Jahnstraße, Dr. Carl-Goerdeler-Straße, Kreuzhütte sowie entlang der Sandstraße und dem Kohlenweg entstehen. Die insgesamt rund drei Kilometer langen Wände bestehen aus hoch-schallabsorbierenden Leichtmetall-Elementen, die eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen. Die Gleissperrung Anfang des Jahres nutzt das Projekt für erste Vorabreiten, u.a. Kampfmittelsondierungen und Grünschnitt. Mit dem Bau der Schallschutzwände sorgt die DB dafür, dass es für Anwohnende deutlich leiser wird. Auch weiter entfernt liegende Häuser und Wohnungen profitieren von der Wirkung der aktiven Schallschutzmaßnahme.
  • Elektrifizierungsarbeiten der EVS: Darüber hinaus beginnt der Infrastrukturbetreiber Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS) ab Anfang Januar bis Ende Juni mit Oberleitungsarbeiten auf der Strecke zwischen Herzogenrath und Herzogenrath August-Schmidt-Platz.
  • Weitere Arbeiten: Zudem nutzen Straßen.NRW sowie die Städte Geilenkirchen und Herzogenrath die Zeit der Streckensperrung für Arbeiten an ihrer Straßen- und Brückeninfrastruktur, die die Gleise kreuzt.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Im Fernverkehr

Die Fernverkehrszüge Aachen – Berlin via Geilenkirchen und Rheydt entfallen während der Bauarbeiten auf dem gesamten Laufweg. Während der Bauarbeiten gibt es daher keine Halte in Herzogenrath, Geilenkirchen, Erkelenz und Rheydt. Die weiteren ICE-Züge Brüssel – Aachen – Köln – Frankfurt sowie Aachen – Köln – Berlin sind nicht von den Bauarbeiten betroffen und verkehren ohne Einschränkungen. 

Informationen zu den Auswirkungen im Fernverkehr gibt es in der Online-Grafik .

Im Nahverkehr

Damit die Fahrgäste im Nahverkehr während der Bauarbeiten weiterhin an ihr Ziel kommen, haben DB, der Aufgabenträger go.Rheinland sowie die zuständigen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein Ersatzkonzept mit Bussen eingerichtet. Auf der Grenzlandstrecke kommt es bei den Linien RE 4 (RRX, NationalExpress), RE 18 (Arriva), RB 20 (DB Regio) sowie RB 33 (DB Regio) in zwei Phasen zu Fahrplananpassungen:

Von Freitag, 9. Januar 2026, 21 Uhr, bis Freitag, 6. Februar 2026, 21 Uhr, fahren Busse statt Zügen auf der Strecke zwischen Aachen Hauptbahnhof und Rheydt Hauptbahnhof / Heinsberg (Rheinl) / Heerlen mit allen Halten. Zudem sind Schnellbusse zwischen Aachen Hauptbahnhof und Mönchengladbach Hauptbahnhof im Einsatz.

In der zweiten Phase von Freitag, 6. Februar 2026, 21 Uhr, bis Freitag, 6. März 2026, 21 Uhr, sind Busse statt Züge im Abschnitt zwischen Aachen Hauptbahnhof und Herzogenrath unterwegs.

Weitere Infos zu beiden Phasen gibt es unter zuginfo.nrw/?msg=124571.

Zudem verkehren weitere Busse für die Linie RB 20 von Freitag, 9. Januar 2026, 21 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 27. Juni 2026, 0 Uhr zwischen Herzogenrath und Alsdorf Annapark. Weitere Infos unter zuginfo.nrw/?msg=125215.

An den ersten vier Tagen der Bauarbeiten ist zusätzliches Personal am Aachener Hauptbahnhof und in Alsdorf-Annapark im Einsatz. Darüber hinaus ist auch während der ersten vier Tage der zweiten Bauphase zusätzliches Personal am Aachener Hauptbahnhof sowie in Herzogenrath vor Ort. Die Kolleg:innen helfen den Fahrgästen bei Fragen gerne weiter. Während des gesamten Bauzeitraums bis März 2026 werden zudem sogenannte Buskoordinatoren eingesetzt, welche die Anschlüsse in Herzogenrath und Lindern (letzterer nur während der ersten Bauphase) sicherstellen sollen.

Die Fahrplananpassungen werden in den Auskunftsmedien hinterlegt sowie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

15. Dezember 2025, 12:00 Uhr
Düsseldorf
Regelmäßiger Zugverkehr seit dem 14.12. • Hochwasserresilienter Wiederaufbau auf rund 13 Kilometern • Modernisierung/Erneuerung von fünf Bahnstationen • Elektrifizierungsarbeiten schreiten gut voran

Die Deutsche Bahn (DB) hat knapp viereinhalb Jahre nach der Flutkatastrophe die wichtige Pendler- und Ausflugsstrecke der S 23 zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember wieder in Betrieb genommen.

Bei der heutigen Pressefahrt mit einem planmäßigen Zug wurde dies von Vertretern der Deutschen Bahn, go.Rheinland und Vertreter:innen aus der Politik gewürdigt.

„Die Wiederinbetriebnahme der Erfttalbahn ist ein Meilenstein für die Region. Sie ist für Pendler:innen, Anwohnende und Tourist:innen in der Region ein zentraler Bestandteil des täglichen Lebens. Die Flut 2021 hatte die Infrastruktur an vielen Stellen komplett zerstört. Wir haben die Strecke nicht nur repariert, sondern technisch auf ein neues Niveau gehoben. Wir haben nun barrierefreie Stationen und eine hochwasserresiliente Infrastruktur“, freut sich Jens Schäfer, Leiter Ausbau Knoten Köln bei der DB InfraGO.

So wurden auf rund 13 Kilometern Bahnstrecke insgesamt 9.100 Meter Schiene, 8.000 Tonnen Gleisschotter und 4.700 Schwellen verbaut. Außerdem wurden zwei Brücken wieder aufgebaut, eine Brücke saniert, 21 Bahnübergänge erneuert und eine Stützwand neu gebaut. Zu dem Projekt gehörten auch die Erneuerung von zwei Durchlässen und Instandsetzung von 30 Durchlässen.

Auch fünf Bahnstationen in Bad Münstereifel, Stotzheim, Kreuzweingarten, Arloff und Iversheim modernisiert bzw. erneuert.

Dieses Mammutprojekt war nur möglich, weil Behörden, Kommunen, Baufirmen und Anwohnende gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Unser Dank gilt allen Beteiligten.

„Nach einer langen Leidenszeit kann es auf der Schiene nun endlich wieder losgehen. Und das Besondere dabei: Durch einen Kraftakt des Landes, des Bundes und der Deutschen Bahn konnten der Wiederaufbau und die Antriebswende zusammen geplant werden. Die rechtlichen Möglichkeiten zur Beschleunigung und zur Finanzierung wurden hier vollumfänglich und unbürokratisch genutzt. Wenn die elektrisch angetriebenen Züge hier eingesetzt werden können, werden sie der Qualität im Betrieb einen ordentlichen Schub verleihen“, so go.Rheinland-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.

Neben dem Wiederaufbau hat die DB auch schon die Elektrifizierungsarbeiten vorangetrieben, die bis Ende 2028 abgeschlossen sein sollen. So wurden von 219 erforderlichen Oberleitungsmasten bereits 212 Maste errichtet. Neben der Montage von rund 13 Kilometer Oberleitung sind noch weitere Arbeiten bis zur Fertigstellung erforderlich. Hierfür sind in den nächsten drei Jahren noch abschnittsweise weitere Sperrungen notwendig. Die Bahn wird rechtzeitig hierüber informieren.

Hinweis für die Redaktionen

Zwischen Bonn und Euskirchen finden noch bis zum 24.12. Elektrifizierungsarbeiten auf der Voreifelbahn statt. Danach ist dann ein durchgehender Zugverkehr zwischen Bonn und Bad Münstereifel möglich.

14. Dezember 2025, 11:00 Uhr
Neuer S-Bahn-Halt im Hertener Stadtteil Westerholt • Barrierefreie Zugänge und moderne Reisendeninformation • Modernisierung der Nachbarstation Gelsenkirchen-Buer Nord abgeschlossen • Investitionen in Höhe von rund 19 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat die nächste Station im Hertener Stadtgebiet eröffnet: Nachdem die DB im Jahr 2022 die Station Herten(Westf) wieder in Betrieb genommen hat, hieß es bei der heutigen feierlichen Pressefahrt mit der S-Bahn: „Nächste Station: Herten-Westerholt!“. Mit der Neueröffnung hat die Stadt Herten innerhalb weniger Jahre zwei neue Bahnanschlüsse entlang der S 9 erhalten. Reisende Richtung Gladbeck bzw. Recklinghausen profitieren somit von weiteren Einstiegsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe.

Auch der umgebaute Bahnhof Gelsenkirchen-Buer Nord wurde heute offiziell eröffnet. Dort halten künftig die Züge der Linie S 9, die zwischen Essen und Recklinghausen über die reaktivierte „Hertener Bahn“ verkehren. Reisende können von Gelsenkirchen-Buer durchgehend nach Essen oder Recklinghausen fahren. Dies verbessert auch die Anbindung an das gesamte S-Bahn-Netz Rhein-Ruhr sowie an den Regional- und Fernverkehr.

Quelle: DB AG / Michael Neuhaus
Michael Jansen, Bahnhofsmanager der DB für den Raum Münster, Fred Toplak, Bürgermeister der Stadt Herten, Dr. Jens Gräfer, des. Konzernbevollmächtigter der DB für NRW, Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, Oliver Wittke, Vorstandssprecher des VRR

Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Nordrhein-Westfalen: „Wir investieren kräftig in die Modernisierung unserer Bahnhöfe. Allein in diesem Jahr haben wir rund 370 Millionen Euro in die Erneuerung unserer Stationen investiert. Aber: Wir bauen auch neue Stationen, um den Menschen den Zugang zum System Bahn zu vereinfachen. So gelingt es uns, dass noch mehr Menschen auf die klimafreundliche Bahn umsteigen. Der Ausbau ist daher ein wichtiger Beitrag zur Verkehrswende.“

Michael Jansen, Bahnhofsmanager der DB für den Raum Münster: „Herten ist seit Ende 2022 an die S-Bahn angebunden. Das war bereits ein sehr wichtiger Schritt. Mit der Neueröffnung in Westerholt haben Reisende in Herten noch mehr Möglichkeiten, schnell und unkompliziert in die S 9 zu steigen."

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW: "Die Eröffnung der beiden Bahnhöfe Herten-Westerholt und Gelsenkirchen-Buer Nord ist ein weiteres wichtiges Signal dafür, dass der Ausbau einer modernen, barrierefrei erreichbaren Schieneninfrastruktur vorangeht. Dieser Ausbau ermöglicht allen Menschen den Zugang. Das ist wichtig und erweitert den Kreis möglicher neuer Nutzerinnen und Nutzer der Schiene im nördlichen Ruhrgebiet."

Oliver Wittke, Vorstandssprecher des VRR: „Mit den neuen barrierefreien Stationen Herten-Westerholt und Gelsenkirchen-Buer Nord ist die Reaktivierung der Hertener Bahn nun vollständig. Drei moderne Haltepunkte verbessern die Anbindung des nördlichen Ruhrgebiets, bieten häufigere Verbindungen und erleichtern den Umstieg auf die Bahn. Damit schaffen wir attraktive Alternativen zum Auto, senken Emissionen und treiben die Verkehrswende spürbar voran.“

Fred Toplak, Bürgermeister der Stadt Herten: „Mit der Eröffnung des neuen Halts Herten-Westerholt gewinnt unsere Stadt weiter an Mobilität und Lebensqualität. Zwei S-Bahn-Anschlüsse innerhalb weniger Jahre – das ist ein starkes Signal für die Verkehrswende vor Ort. Die neue Station erleichtert vielen Menschen den Alltag, stärkt unsere Stadtteile und macht Herten als Wohn- und Wirtschaftsstandort noch attraktiver. Ich danke allen Projektpartnern für die konstruktive Zusammenarbeit und die Investitionen in eine moderne, barrierefreie Infrastruktur.“

Andrea Henze, Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen: „Damit ist nun in Teilen die Verbindung wieder möglich, die damals vor 120 Jahren die allererste Eisenbahnanbindung Buers war. Das verbessert die Anbindung unseres Stadtnordens ans S-Bahnnetz erheblich. Das ist eine gute Nachricht für unsere Stadt.  Ja, mehr noch - es ist eine deutliche Verbesserung für den Nahverkehr im gesamten

Die Maßnahmen im Detail

Die neue Station verfügt über zwei Bahnsteige. Diese haben jeweils eine Länge von 150 Metern und eine Höhe von 76 cm, um einen stufenfreien Einstieg in die Züge zu ermöglichen. Jeder Bahnsteig ist mit modernen Sitzmöbeln ausgestattet. Dank neuer Wetterschutzhäuser sind Reisende vor Wind und Regen geschützt. Um Fahrgäste über die nächsten ankommenden Züge zu informieren, hat die DB neue Monitore an den Bahnsteigen installiert. Dank der neuen Anzeigen können Reisende künftig die Informationen besser erfassen, weil die Schrift nicht durchläuft, die Auflösung höher und die Akustik besser ist.

Reisende gelangen über eine Personenunterführung zu den Bahnsteigen. Aus der Unterführung können Reisende dank neuer Aufzüge stufenfrei zu den Bahnsteigen gelangen. Dadurch ist der Bahnhof komplett barrierefrei erreichbar. Ein neues Blindenleitsystem unterstützt Reisende mit Sehbehinderungen auf ihrem Weg zum Bahnsteig.

Die Station wird nun zum Fahrplanwechsel von der S 9 angefahren. Hierfür sind alle technisch erforderlichen Arbeiten abgeschlossen. Im Nachgang finden noch weitere Restarbeiten statt, um dem Bahnhof den letzten Schliff zu geben.

Mehr Kapazitäten an der Nachbarstation in Gelsenkirchen-Buer Nord

Im Zuge des Neubaus hat die DB auch die Nachbarstation in Gelsenkirchen-Buer Nord erweitert. Hier sind zwei neue Bahnsteige mit einer Länge von jeweils 150 Metern entstanden. Beide Bahnsteige sind – ähnlich wie in Westerholt – mit neuen Aufzügen zu erreichen. Reisende kommen dadurch stufenfrei vom Eingang bis in den Zug. Im Rahmen der Bahnhofserneuerung wurde auch die Leit- und Sicherungstechnik entlang der Strecke angepasst. Dies war notwendig, um die Schrankenschließzeiten zwischen Buer Nord und Westerholt zu optimieren.

Insgesamt haben der Bund, das Land NRW, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die DB rund 19 Millionen Euro in den Neubau und die Modernisierung investiert.

12. Dezember 2025, 15:50 Uhr
Visualisierung für umfassende Modernisierung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert • Aufenthaltsqualität für Reisende steigt deutlich • Erste Bauphase bis zur Landesgartenschau 2026

Vorhang auf am Hauptbahnhof in Neuss – dafür haben heute, Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW und Werner Lübberink, Konzernbevollmächtiger der DB für das Land Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Bürgermeister Reiner Breuer gesorgt. Anlässlich der beginnenden Umbaumaßnahmen wurden die Visualisierungen für eine anstehende, umfassende Modernisierung des Empfangsgebäudes am Hauptbahnhof Neuss enthüllt und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die zugleich unterzeichnete Realisierungs- und Finanzierungsvereinbarung markiert den offiziellen Auftakt für die bauliche Aufwertung einer der zentralen linksrheinischen Mobilitätsorte – und setzt zugleich ein starkes Zeichen für das landesweite Städtebau- und Investitionsprogramm „Schöner ankommen in NRW“. 

In zwei Bauphasen sollen zentrale Verbindungs- und Servicebereiche aufgewertet werden. Zudem ist die Erneuerung des Empfangsgebäudes geplant. 

„Bahnhöfe sind die Visitenkarten unserer Städte. Sie sind oft der erste Eindruck für Besucherinnen und Besucher und für tausende Pendlerinnen und Pendler täglicher Ausgangs- und Ankunftsort. Mit der Landesinitiative ‚Schöner ankommen in Nordrhein-Westfalen‘ fahren wir durch das Land und modernisieren Bahnhöfe. Unser nächster Halt: Neuss Hauptbahnhof. Die Neugestaltung in Neuss zeigt eindrucksvoll, wie Stadt, Land und Bahn gemeinsam Lebensqualität, Mobilität und Stadtgestaltung zusammendenken – und wie Bahnhofsstandorte zu lebendigen, attraktiven Stadttoren werden können. Die Maßnahmen zur Modernisierung des Hauptbahnhofes mit Gesamtkosten von rund 8,1 Millionen Euro werden aus Mitteln der Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Bundes mit rund 2,72 Millionen Euro gefördert. Weitere 1,7 Millionen Euro entstammen dem Bundesprogramm zur Attraktivierung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung.

Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Nordrhein-Westfalen: „Am Neusser Bahnhof wird der Aufenthalt für Reisende nach Abschluss der Modernisierung nochmal deutlich angenehmer. Das klappt vor allem, da wir gemeinsam mit dem Land NRW und der Stadt den Bahnhof und sein Umfeld gemeinsam betrachten. Das Ziel ist klar: Wir wollen mit immer mehr attraktiven Stationen noch mehr Menschen dazu bewegen, mit der klimafreundlichen Bahn zu reisen.“ 

Bürgermeister Reiner Breuer, Stadt Neuss: „Dass wir mit der Unterstützung des Landes und der Deutschen Bahn diesen zentralen Ort in Neuss neu gestalten können, ist ein starkes Signal. Die Landesgartenschau 2026 hat den Prozess deutlich beschleunigt und dafür gesorgt, dass wesentliche Verbesserungen schon frühzeitig umgesetzt werden. Der Bahnhof wird damit rechtzeitig zur „LAGA“ ein moderner, freundlicher und barrierefreier Ort – und bleibt es für die Neusserinnen und Neusser weit über 2026 hinaus“ 

Ein Bahnhof mit Geschichte – und Zukunft

Das Empfangsgebäude des Neusser Hauptbahnhofs blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Ende des 19. Jahrhunderts errichtet, im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstört und anschließend in vereinfachter Form wiederaufgebaut, steht das Gebäude heute vor einem neuen Kapitel. Im Rahmen von „Schöner ankommen in NRW“ haben die DB InfraGO AG, die Stadt Neuss und die BEG/ NRW.URBAN ein gemeinsames Konzept entwickelt, das den Bahnhof zu einem attraktiven, einladenden und funktionalen Ort machen soll – für Reisende, Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen.

Die Bedeutung des modernisierten Hauptbahnhofs strahlt auch auf das gesamte Umfeld aus: Das Areal des neuen Stadtquartiers Grüne Furth Neuss – ein visionäres Wohn- und Stadtentwicklungsprojekt, schließt direkt an den Hauptbahnhof an. Mit der Grünen Furth Neuss entsteht auf der ehemaligen Industriebrache der Firma Bauer & Schaurte ein lebendiges, zukunftsorientiertes Quartier mit rund 650 Wohneinheiten, sozialen und gewerblichen Nutzungen, viel Grün sowie einem nachhaltigen Energie- und Mobilitätskonzept. Damit verbindet sich Wohnraum, Nachhaltigkeit und Mobilität räumlich und funktional auf ideale Weise — Bahnhof als Mobilitätsdrehscheibe, Quartier als neues Zuhause.

Erste Bauphase bis zur LAGA 2026

Sonja Kosche, Bahnhofsmanagerin der DB für den Raum Düsseldorf: „Als Betreiberin des Bahnhofs freue ich mich über die Neuerungen. Es wird hier viele Verbesserungen für Fahrgäste geben. Daher können wir schon jetzt sagen: Reisende werden sich hier zukünftig deutlich wohler fühlen. Klar ist aber auch: Die Bauarbeiten sorgen hier und da für Einschränkungen. Dafür bitten wir um Verständnis."

Die jetzt beginnende erste Bauphase umfasst die Aufwertung der Personenunterführung – die zugleich eine wichtige Verbindung zwischen den nördlichen Stadtteilen und der Innenstadt bildet – sowie die Erneuerung der Anzeiger zur Reisendeninformation in der Personenunterführung. Darüber hinaus entsteht im Gebäude eine städtische Gemeinbedarfseinrichtung mit Stadt- und Bürgerinformation.

Diese Maßnahmen sollen bis Ende des zweiten Quartals 2026 abgeschlossen werden – rechtzeitig zur Landesgartenschau (LAGA) in Neuss, um Besucherinnen und Besuchern aus ganz Nordrhein-Westfalen ein modernes, freundliches Entrée in die Stadt zu bieten. In einer zweiten Bauphase wird anschließend die Modernisierung des gesamten Gebäudes fortgeführt. Parallel zu den Arbeiten am Empfangsgebäude hat das Land via NRW.URBAN und BEG für eine städtebauliche und verkehrliche Rahmenplanung beauftragt, die den gesamten Bahnhofsvorplatz – den Theodor-Heuss-Platz sowie die Flächen an der Further Straße – neu ordnen und aufwerten soll. Ziel ist eine städtebaulich bessere Anbindung der Innenstadt, die Verknüpfung der Verkehrsträger Bahn, Bus, Straßenbahn und Fahrrad sowie eine attraktive Gestaltung der Verkehrsflächen. Ein Neubau der Radstation an der Further Straße ist ebenfalls vorgesehen.

In der zweiten Bauphase, die im Anschluss an die Landesgartenschau beginnen soll, wird das Bahnhofsgebäude modernisiert. Die Halle erhält durch den Einbau von Oberlichtern deutlich mehr Tageslicht, sodass diese heller wird. Ein neuer Boden und neue Wände geben dem gesamten Bahnhof ein modernes und attraktives Erscheinungsbild. Zusätzlich wird die Aufenthaltsqualität mit neuem Sitzmobiliar in der Halle und dem Bau einer öffentlichen Toilettenanlage spürbar gesteigert. Die Sanierung der Außenwände und weiterer, nicht-öffentlicher Gebäudeteile runden das Gesamtbild ab. Neben den Arbeiten am Empfangsgebäude wird zukünftig auch auf den Bahnsteigen gearbeitet. Mittelfristig werden dort die Dächer modernisiert, um weiterhin zuverlässig vor Witterungseinflüssen zu schützen. Außerdem ist geplant, die Ausstattung der Station aufzuwerten und einheitlich zu gestalten. Ebenfalls steht eine Erneuerung der Aufzüge an

Hintergrund: „Schöner ankommen in NRW“ als Initiative für Stadtentwicklung, Mobilität und Aufenthaltsqualität

Mit der Landesinitiative „Schöner ankommen in NRW“ unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung gemeinsam mit der NRW.URBAN und BEG ausgewählte Städte und Gemeinden dabei, Bahnhöfe und ihr Umfeld zu attraktiven, sicheren und lebendigen Stadteingängen zu entwickeln. Ziel ist es, Mobilitätsdrehscheiben als Orte der Begegnung, Orientierung und des Ankommens zu gestalten – mit moderner Architektur, neuen Nutzungen und verbesserter Aufenthaltsqualität. Nachhaltige Stadtentwicklung und Mobilitätswende gehen Hand in Hand.

12. Dezember 2025, 15:00 Uhr
Düsseldorf
Regionalbahnen fahren ab Sonntag wieder zwischen Remagen und Ahrbrück • Wiederaufbau der Infrastruktur in Rekordzeit umgesetzt • 18 Kilometer Gleise, 22 Brücken, fünf Tunnel und zehn Stationen im vorgesehenen Zeitplan wiederhergestellt • Moderne Stellwerkstechnik installiert und Strecke elektrifiziert • Schulterschluss von DB, Politik, Gemeinden und Aufgabenträgern

Ab dem 14. Dezember können die Fahrgäste auf der von der Flut 2021 stark zerstörten Ahrtalbahn wieder durchgehend mit dem Zug fahren. Zwei Regionalzuglinien sind dann für die Kundinnen und Kunden unterwegs und sorgen besser als zuvor für attraktive Verbindungen weit über das Ahrtal hinaus. Die Deutsche Bahn (DB) hat dafür auf der 29 Kilometer langen, in Teilen komplett von den Wassermassen zerstörten Strecke zwischen Remagen und Ahrbrück 18 Kilometer Gleise, 22 Brücken, fünf Tunnel sowie zehn beschädigte Stationen wiederhergestellt und auf den neuesten Stand gebracht. Wo immer möglich haben die Fachkräfte die Bahnanlagen – insbesondere im Bereich der Brücken und Stützbauwerke – resilienter gegen Hochwasser errichtet. Gleichzeitig hat die DB die Strecke entlang der Ahr mit moderner Stellwerkstechnik und Oberleitungen für einen klimafreundlicheren Zugverkehr ausgestattet. Das komplexe Wiederaufbau- und Elektrifizierungsprojekt konnte im engen Schulterschluss mit dem Bund, dem Land Rheinland-Pfalz, den Gemeinden und dem SPNV Nord in nur vier Jahren realisiert werden.

Video: Wiederaufbau der Ahrtalbahn

Ende des oberhalb befindlichen Videos

Evelyn Palla, Vorsitzende des Vorstands Deutsche Bahn AG: „Die Bahn ist zurück im Ahrtal. Zwischen Remagen und Ahrbrück fahren wieder regelmäßig Züge. Damit bringen wir für die Menschen ein Stück Normalität zurück. Unsere Mitarbeitenden, die Bauteams und Partner haben nicht nur die zerstörte Infrastruktur wiederaufgebaut, sondern eine neue, bessere Ahrtalbahn geschaffen: klimaresilient, leistungsfähig, modern. Wir haben gezeigt: Gemeinsam schaffen wir Großes, wenn regionale Kompetenz, Erleichterungen bei der Planung, ein Schulterschluss aller Beteiligten und finanzielle Sicherheit zusammenkommen. So können wir das Schienennetz gemeinsam weiter voranbringen und die Bahn für die Kundinnen und Kunden besser machen.“   

Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr: „Nach der schrecklichen Flutkatastrophe vor viereinhalb Jahren ist vieles schnell wiederaufgebaut worden – dank einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund, Land und vor allem der tapferen und fleißigen Menschen hier vor Ort im Ahrtal. Mein Glückwunsch und mein Respekt auch für die Aufbauleistung der Bahnmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und der beteiligten Baufirmen. Ich habe die Bilder noch vor Augen von Bahngleisen, die im Nichts endeten, Bahntrassen, die komplett weggespült waren. Heute stehen wir nicht nur an einer wiederaufgebauten, sondern mit der Elektrifizierung auch enorm aufgewerteten Strecke. Darauf haben viele gewartet – die Pendler, aber auch die Touristen.“

Alexander Schweitzer, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz: „Mit der Wiederinbetriebnahme der Ahrtalbahn kehrt ein zentrales Stück Alltag und Zukunft in die Region zurück. Dass es gemeinsam mit der Deutschen Bahn gelungen ist, diese wichtige Verbindung in nur vier Jahren nicht nur wiederherzustellen, sondern zugleich zu modernisieren und widerstandsfähiger zu machen, ist ein Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Land und Kommunen. Der Wiederaufbau zeigt, dass wir im Land fest an der Seite der Menschen im Ahrtal stehen und gemeinsam den Weg in eine stabile, verlässliche und zukunftsfähige Infrastruktur gestalten.“

Cornelia Weigand, Landrätin des Landkreises Ahrweiler: „Für uns alle kehrt heute ein wichtiges Stück Normalität ins Ahrtal zurück. Die Einwohnerinnen und Einwohner in den Ortschaften entlang der Strecke standen stets hinter dem Mammutprojekt und haben in den vergangenen viereinhalb Jahren Lärm, Baustellenverkehr sowie Straßensperrungen mit viel Langmut ertragen. Nun freuen wir uns sehr, die Inbetriebnahme unserer nachhaltigen und resilienten Ahrtalbahn feiern zu können. Die Ahrtalbahn ist ein Herzstück des öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis, denn sie erleichtert die Alltagsmobilität, bedeutet ein Plus an Lebensqualität und fördert auch maßgeblich die touristische Attraktivität unserer Region. Ich danke allen, die an Planung, Entscheidungsprozessen und Bauausführung mitgewirkt haben.“

Landrat Achim Hallerbach, Verbandsvorsteher SPNV Nord: „Es freut mich sehr, dass die Ahrstrecke nun wieder vollständig mit dem Zug befahrbar ist. Dass mit dem Wiederaufbau gleichzeitig die komplette Elektrifizierung der Strecke vorgenommen wurde, ist ein großer Gewinn für die Region. Mit der Neuordnung der Linien sind wir mit einem besseren Verkehrsangebot unterwegs und binden das Ahrtal besser an. Rund 20 Millionen Menschen haben nun die attraktive Möglichkeit, mit dem Zug innerhalb von maximal zwei Stunden ins Ahrtal zu kommen. Ich danke allen Beteiligten, die den klimaresilienten Wiederaufbau der Ahrtalbahn umgesetzt haben.“

Ahrtal Leistungen
18 Kilometer Gleise neu gebaut, 28.000 Schwellen, 36.000 Meter Schienen, 60.000 Tonnen Schotter, 9 Weichen, 15 Brücken neu gebaut, 7 Brücken saniert, alle Stützbauwerke und Durchlässe erneuert oder saniert, alle Bahndämme in großem Umfang wiederhergestellt, 1 ESTW-Zentrale neu gebaut in Ahrweiler, 3 ESTW-Modulgebäude in Bad Bodendorf, Dernau und Kreuzberg, 84 Signale neu aufgestellt, 19 Bahnübergänge neu gebaut, 10 Verkehrsstationen saniert oder neu gebaut, 5 Tunnel saniert und für Elektrifizierung erweitert, 885 Masten neu aufgestellt, 55 Kilometer Oberleitung neu gezogen
Ahrtal Leistungen
Quelle: Deutsche Bahn AG

Pendler:innen profitieren von besserem Angebot als vor der Flut

Ab dem 14. Dezember stehen den Fahrgästen im Ahrtal zwei Regionalbahnlinien mit einem erweiterten Angebot zur Verfügung. Die RB 30 (DB Regio) verbindet dabei im Stundentakt Ahrbrück über Remagen mit Bonn. Bis zum Sommer kommenden Jahres werden die Züge auf elektrische Fahrzeuge des Typs Talent 2 umgestellt. Darüber hinaus fährt die neu konzipierte RB 32 (Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH) elektrisch mit Neufahrzeugen des Typs MIREO Smart stündlich zwischen Remagen und Ahrbrück. Alle zwei Stunden fährt die RB 32 von Remagen über Koblenz nach Boppard und zurück ins Ahrtal.

Auf dem Streckenabschnitt Walporzheim–Ahrweiler nutzen die Züge der Linie RB 32 aufgrund letzter Restarbeiten an der Oberleitung derzeit ein paralleles Gleis. Die Züge halten daher an den Stationen Ahrweiler-Markt und Ahrweiler zunächst an einem anderen Bahnsteig.

Aufgrund von Bauarbeiten für eine komplexe Stützwand, die in Heimersheim für zusätzlichen Hochwasserschutz sorgt, fährt bis Sommer 2026 zunächst die RB 30 bis Ahrbrück, die RB 32 endet in Altenahr. Nach Fertigstellung der Stützwand ist für beide Züge ein Verkehr bis Ahrbrück möglich. Bis dahin werden auch die geplanten Fahrtzeiten der RB 32 angepasst und ein Umstieg in Remagen mit Bahnsteigwechsel ist für Fahrgäste Richtung Koblenz und Boppard erforderlich. Trotz dieser Zwischenlösung profitieren die Fahrgäste bereits ab Dezember von einem besseren Angebot als vor der Flut und erhalten eine weitere neue direkte Anbindung an die Mittelrheinachse.

DB_Streckenkarte_Flutkatastrophe_Übersicht
DB_Streckenkarte_Flutkatastrophe_Übersicht
Quelle: Deutsche Bahn AG

Neue Stationen für mehr Komfort und Aufenthaltsqualität

Damit die Reisenden an modernen Stationen ein- und aussteigen können, hat die DB alle zehn von der Flut zerstörten Stationen neu gebaut oder umfangreich saniert. Zudem sind die insgesamt 13 Stationen entlang der Bahnlinie von Remagen bis Ahrbrück Mitte Dezember bis auf Bahnsteig 2 in Ahrweiler-Markt vollständig barrierefrei. Dank weiterer Verbesserungen wie Wetterschutzhäusern, modernen dynamischen Schriftanzeigern und neuer Wegeleitung profitieren die Kundinnen und Kunden ab Fahrplanwechsel insgesamt von höherem Komfort und mehr Aufenthaltsqualität.

Im Zuge des Wiederaufbaus der Ahrtalstrecke haben die Planer auf Wunsch der Gemeinden Heimersheim, Lohrsdorf und Dernau die Haltepunkte so verlegt, dass sie von den Reisenden besser genutzt werden können. Gemeinsam mit SPNV Nord und dem Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. hat die DB außerdem ein Konzept zur Förderung der regionalen Identität des Ahrtals an allen 13 Stationen entlang der Strecke umgesetzt. Auf speziellen Stelen finden Interessierte Wissenswertes über die Geschichte und Ausflugziele.

Ahrtal Ausbau Stationen
Ahrtal Ausbau Stationen
Quelle: Deutsche Bahn AG

Moderne resiliente Schieneninfrastruktur für verlässlichen Verkehr

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Ahrstrecke teilweise komplett zerstört. Der erste Abschnitt von Remagen bis Walporzheim ist bereits seit Ende 2021 wieder in Betrieb. Auf den letzten 14 Kilometern zwischen Walporzheim und Ahrbrück kam der Wiederaufbau der Ahrstrecke einem Neubau gleich. Parallel haben die Bauteams die Elektrifizierung der gesamten Ahrtalbahn vorangetrieben. 80 Mastfundamente und 55 Kilometer Oberleitung wurden dabei entlang der Strecke installiert. Zudem hat die DB 84 neue Signale aufgestellt sowie 19 Bahnübergänge technisch erneuert und an das neue elektronische Stellwerk (ESTW) in Ahrweiler angeschlossen. Dieses moderne Stellwerk ist seit September 2023 in Betrieb und ersetzt vier mechanische Stellwerke aus den 1950er Jahren.

Generell hat die DB die Infrastruktur an der Ahr so gestaltet, dass sie künftig widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler in der Ahr, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten.

Ahrtal Brücken
Ahrtal Brücken
Quelle: Deutsche Bahn AG

Der Wiederaufbau im Rekordtempo war neben der engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten vor allem durch gesetzliche Ausnahmeregelungen in den Flutgebieten möglich. So galten zum Beispiel vereinfachte Bedingungen bei Planrecht und Vergabe. Die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau stellt der Bund bereit. Die Elektrifizierung der Ahrtalbahn finanziert das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Bund und der DB. Das Investitionsvolumen betrug insgesamt rund 590 Millionen Euro.

Weitere Informationen und aktuelle Bilder unter: www.ahrstrecke.de sowie in der Mediathek der Deutschen Bahn.

10. Dezember 2025, 10:45 Uhr
Düsseldorf
Vorarbeiten vom 26. Dezember 2025 bis 2. Januar 2026 • Bauteams setzen Vegetationsarbeiten und Kampfmittelsondierungen um • Busse statt Bahnen im Nahverkehr • Umleitungen im Fernverkehr

Die DB InfraGO beginnt am 6. Februar 2026 mit der Generalsanierung der wichtigen Bahnstrecke zwischen Hagen, Wuppertal und Köln. Um im nächsten Jahr unmittelbar mit den Hauptarbeiten starten zu können, setzt das Projektteam in der Zeit von Freitag, 26. Dezember 2025 (21 Uhr) bis Freitag, 2. Januar 2026 (21 Uhr) dringend notwendige Vorarbeiten um. Dazu zählen neben Vegetationsarbeiten entlang der Strecke insbesondere umfangreiche Kampfmittelsondierungen. Mit Hilfe von Spezialgeräten bohren Fachexpert:innen dabei Löcher entlang der Strecke. Die Bohrungen sind nötig, um metallische Gegenstände, wie beispielsweise Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, im Boden ausschließen zu können.  

Umfangreiches Ersatzkonzept im Nahverkehr, Umleitungen im Fernverkehr 

Für die Zeit der Bauarbeiten haben die Aufgabenträger im Nahverkehr sowie die betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein umfangreiches Ersatzkonzept erarbeitet. Es kommt zu folgenden Änderungen: 

RE 4: Die Züge werden zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Hagen Hauptbahnhof umgeleitet. Die Halte in Schwelm und Ennepetal entfallen. Fahrgäste können alternativ die Züge der Linien S 8 und S 9 zwischen Schwelm und Gevelsberg Hauptbahnhof sowie die Buslinie 551 zwischen Gevelsberg Hauptbahnhof und Ennepetal nutzen.  

RE 7: Die Züge fallen zwischen Köln Messe/Deutz und Hagen Hauptbahnhof aus. Als Ersatz verkehren Schnellbusse zwischen Leverkusen Mitte, Solingen Hauptbahnhof und Wuppertal Hauptbahnhof sowie Busse mit allen Zwischenhalten. 

RE 13: Die Züge werden zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Hagen Hauptbahnhof umgeleitet. Der Halt in Ennepetal entfällt. Fahrgäste können alternativ die Züge der Linien S 8 und S 9 zwischen Schwelm und Gevelsberg Hauptbahnhof sowie die Buslinie 551 zwischen Gevelsberg Hauptbahnhof und Ennepetal nutzen. 

RE 49: Die Züge fallen zwischen Velbert Langenberg bzw. Velbert-Nierenhof und Wuppertal Hauptbahnhof aus. Fahrgäste können alternativ die Züge der Linie S 9 nutzen. 

RB 48: Die Züge entfallen zwischen Köln Messe/Deutz und Wuppertal-Oberbarmen. Als Ersatz verkehren Busse mit allen Zwischenhalten zwischen Köln-Mülheim und Wuppertal Hauptbahnhof. Zusätzlich sind auch Schnellbusse zwischen Leverkusen-Rheindorf und Solingen Mitte im Einsatz. Zwischen Wuppertal Hauptbahnhof und Wuppertal-Oberbarmen können Fahrgäste alternativ die Züge der Linien RE 4, RE 13, S 8 und S 9 nutzen. 

S 7: Die Züge fallen zwischen Wuppertal Hauptbahnhof und Remscheid-Lüttringhausen aus. Als Ersatz verkehren Busse. 

S 8: Die Züge verkehren in einem ausgedünnten Takt. Es kommt zu Teilausfällen zwischen Wuppertal Hauptbahnhof und Wuppertal-Oberbarmen. Fahrgäste können alternativ einen anderen Takt der S 8 oder die Züge der Linie S 9 nutzen. 

S 9: Die Züge halten nicht in Hagen-Westerbauer und Hagen-Wehringhause. Fahrgäste können alternativ die Züge der Linie S 8 nutzen. 

S 28: Die Züge fallen zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Wuppertal Hauptbahnhof aus. Fahrgäste können alternativ die Züge der Linien S 8 und S 9 nutzen.  

Fernverkehr: Die Züge werden zwischen Köln und Dortmund über Düsseldorf umgeleitet oder entfallen auf dem kompletten Laufweg. Die Halte in Solingen, Wuppertal und Hagen werden während der Zeit der Vorarbeiten nicht angefahren. Weitere Detailinformationen gibt es hier: https://karte.bahn.de/de/detail/07cdbb22-5767-440a-91ff-c72018da5edc.

Die Fahrplananpassungen sind in den Auskunftsmedien hinterlegt und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter https://www.zuginfo.nrw/?msg=125020 abrufbar. 

Allgemeine Informationen zur Generalsanierung Hagen – Wuppertal – Köln 

Der Streckenabschnitt Hagen–Wuppertal–Köln ist eine der wichtigsten Fern- und Nahverkehrsachsen in Nordrhein-Westfalen. Hier verkehren bereits heute ICE-, Regional- und Güterverkehrszüge in einem dichten Takt. Mit der Korridorsanierung werden zahlreiche Arbeiten entlang der Strecke gebündelt, die die Infrastruktur langfristig leistungsfähiger und deutlich weniger störanfällig machen. Der gesamte Abschnitt wird dadurch künftig wesentlich robuster, der Zugverkehr pünktlicher und zuverlässiger.  

Während der Zeit der Generalsanierung zwischen Februar und Juli 2026 erneuert die DB InfraGO zwischen Ruhrgebiet, Bergischem Land und Rheinland über 80 Kilometer Gleis, 28 Weichen sowie knapp 30 Kilometer der Oberleitung. Zusätzlich bauen die Teams knapp vier Kilometer neue Schallschutzwände entlang der Strecke, sodass es für Anwohnende zukünftig deutlich leiser wird. 

Darüber hinaus setzt die DB InfraGO auf die umfassende Sanierung von zwölf Bahnhöfen. Dabei stehen insbesondere die barrierefreie Modernisierung und eine optisch attraktivere Gestaltung der Stationen im Fokus. Davon profitiert neben den Bahnhöfen in Leverkusen-Manfort, Schwelm und Ennepetal auch der Wuppertaler Hauptbahnhof. Die Arbeiten an den Bahnhöfen werden auch über den Zeitraum der Generalsanierung hinaus fortgesetzt. 

Weitere Informationen rund um die Generalsanierung zwischen Hagen, Wuppertal und Köln finden Interessierte hier: https://generalsanierung-nrw.deutschebahn.com/korridore/hagen-wuppertal-koeln.html 

09. Dezember 2025, 11:00 Uhr
Düsseldorf
DB vergibt Bauleistungen für die weiteren Arbeiten • Neubau zweier Bahnsteige und des Hallendachs startet im Frühjahr 2026 • Abschluss der Modernisierung für Ende 2028 geplant

Die nächsten Schritte für die Modernisierung des Hagener Hauptbahnhofs stehen fest: Ab dem Frühjahr 2026 beginnen die Arbeiten an Bahnsteig 2 (Gleise 7/8 & 9/10) sowie am denkmalgeschützten Hallendach. Der Bahnsteig wird auf seiner Gesamtlänge von 470 Metern grundlegend erneuert. Für einen barrierefreien Zugang zum Bahnsteig baut die DB einen neuen Aufzug. Der Bahnsteig erhält komfortable Sitzgelegenheiten sowie neue, energiesparende Beleuchtung. In der Personenunterführung starten die Arbeiten auf Höhe der Treppenaufgänge zu den Gleisen 7/8 und 9/10.

Nach Abschluss der Arbeiten geht es an Bahnsteig 2 (Gleise 3/4 & 5/6) weiter. Auch hier erneuert die DB den kompletten Bahnsteig und das darüberliegende, denkmalgeschützte Hallendach. Die Erneuerung der Personenunterführung geht dann in diesem Abschnitt weiter.

Die Planungen sehen vor, alle Bahnsteige sowie das Hallendach bis Ende 2028 fertigzustellen. Nach aktuellem Stand investieren der Bund, das Land NRW und die Deutsche Bahn rund 129 Millionen Euro in die Modernisierung des Hagener Hauptbahnhofs.

Arbeiten haben bereits begonnen

Seit dem Frühjahr laufen die Arbeiten am Hagener Hauptbahnhof an Bahnsteig 4. Bis Februar 2026 bauen die Baufachleute den Bahnsteig auf einer Gesamtlänge von rund 230 Metern neu und verlängern ihn somit um rund 70 Meter. Nach Abschluss der Bahnsteigverlängerung können längere Züge an den Gleisen 11/12 halten. Auch das Bahnsteigdach wird komplett ersetzt.

09. Dezember 2025, 09:37 Uhr
Mehr Fahrten nach Belgien • Einführungsphase des ICE L beginnt in NRW • mehr Regelmäßigkeit im Angebot • temporäre Baueinschränkungen

Mehr Angebote auf besonders nachgefragten Strecken bietet die Deutsche Bahn (DB) mit dem neuen Fahrplan 2026, der ab Sonntag (14. Dezember) gilt.

Deutschlandweit bekommen 21 Städte im ICE-Netz – etwa doppelt so viele wie bisher – einen Halbstundentakt. Auf noch mehr Verbindungen sorgen zusätzliche ICE-Sprinter für besonders schnellere Reisezeiten. Die Zahl der täglichen Fahrten bleibt auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Wo immer es geht, werden Start- und Zielbahnhöfe, Zwischenhalte und Fahrplantakte sowie Fahrzeugeinsatz vereinheitlicht, um das System stabiler zu machen. Die Ticketpreise bleiben konstant. Die Deutsche Bahn verzichtet auf eine Preiserhöhung.

Die Maßnahmen für den Fahrplan 2026 wirken sich auch positiv auf das Fernverkehrsangebot im Westen aus. Die wichtigsten Änderungen für Nordrhein-Westfalen ab Sonntag im Überblick:

ICE häufiger nach Brüssel und neu nach Antwerpen

Nicht mehr nur im Sommerhalbjahr, sondern künftig ganzjährig fährt ein abendliches ICE-Zugpaar (Hin- und Rückfahrt) nach/von Brüssel. In Köln Hbf ist die Abfahrt um 21:42 Uhr, in Brüssel um 20:25 Uhr. Insgesamt verkehren dann ganzjährig acht Zugpaare zwischen Brüssel, Aachen, Köln und Frankfurt im regelmäßigen Zwei-Stundentakt.

Ganz neu bis Antwerpen in Flandern fahren ab 7. September 2026 zwei weitere ICE-Zugpaare: Ab Köln Hbf um 6:11 Uhr und 14:38 Uhr via Aachen, Lüttich, Leuven und Brüssel Flughafen bzw. ab Antwerpen um 11:01 und 19:01 Uhr retour. Damit ist ein 10-stündiger Tagesausflug in die große Hafenstadt bequem möglich.

Schneller umsteigefrei in die Alpen

Die bisherigen zweistündlichen ICE-Züge z.B. via Münster und Düsseldorf mit Ziel Basel fahren neu teilweise weiter in die Schweiz hinein, z.B. umsteigefrei bis nach Bern, Zürich, Chur und Brig.

Die einzelnen ICE nach Österreich fahren neu auf der Hin- und Rückfahrt via Düsseldorf und 2026 baustellenbedingt über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main und Frankfurt Flughafen. Dadurch sind die Züge bis zu 60 Minuten schneller am Ziel: Der ICE ab Dortmund fährt um 8:39 Uhr z.B. nach Lindau und Innsbruck, der ICE ab Münster fährt um 7:06 Uhr z.B. nach Salzburg, Klagenfurt und neu bis in die Steiermark nach Graz.

Schnelle ICE am Wochenende in den Schwarzwald

Ab 28. März 2026 fährt immer samstags ein schneller ICE um 10:59 Uhr ab Köln durch den Schwarzwald nach Konstanz (an 16.37 Uhr). Von dort geht es sonntags um 16:18 Uhr nach Köln. Das ICE-Zugpaar hält u.a. in Radolfzell, Singen, Donaueschingen, Villingen, St. Georgen und Offenburg.

Neue ICE L ab Juli 2026 nach Sylt und Oberstdorf

Mit dem neuen Fahrplan 2026 beginnt die Einführungsphase für den ICE L. Und die startet in NRW: Zwischen Berlin und Köln haben Fahrgäste erstmals die Gelegenheit, die Vorzüge des jüngsten Mitglieds der ICE-Familie zu testen. Der Ein- und Ausstieg ist komplett stufenlos – ein Pluspunkt für Reisende mit körperlichen Einschränkungen, Familien mit Kindern und Fahrgästen mit Fahrrädern und Gepäck. Zwischen Berlin und Köln sind die neuen Züge bereits vom 14. Dezember 2025 bis 10. Juli 2026 bei einem Zugpaar (Ankunft in Köln um 12:09 bzw. 12:16, retour ab 15.36 Uhr) vorübergehend testweise im Einsatz.

Ab Mai fährt der ICE L dann zwischen Berlin, Hamburg und Westerland (Sylt), ab Mitte Juli geht es auch von NRW und Frankfurt (Main) auf Deutschlands nördlichste Insel sowie von NRW nach Oberstdorf.

Hamburg–Köln–Süddeutschland: stündlich schnelle ICE noch regelmäßiger

Alle Verbindungen im Stundentakt zwischen Hamburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Köln und Süddeutschland werden künftig einheitlich mit den XXL-ICE 4 mit 13 Wagen und 918 Sitzplätzen sowie über die Schnellfahrstrecke via Frankfurt Flughafen gefahren. Für Münster kommt künftig auch um 7:02 Uhr eine schnelle ICE-Direktverbindung nach bzw. um 18:54 Uhr aus Basel in 5:45 Stunden hinzu.

Für die Ruhr- und Wupperstrecke werden die Direktverbindungen aus Hamburg regelmäßiger jeweils im Zweistundentakt angeboten: über Bochum, Essen, Duisburg und Düsseldorf weiter in die Schweiz bzw. über Hagen, Wuppertal und Solingen weiter nach Stuttgart und München. So fährt am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag sowie ab 1. Januar ab Wuppertal neu auch um 7:14 Uhr ein ICE in rund 2:55 Stunden. nach Stuttgart. In der Gegenrichtung bestehen künftig acht statt bisher fünf schnelle ICE-Direktverbindungen aus Stuttgart nach Wuppertal.

Auch Sprinter in Richtung Hamburg systematischer

Die drei Sprinter-Zugpaare Köln–Hamburg mit einer Fahrzeit von rund 3:30 Stunden zusätzlich zum ICE-Stundentakt fahren künftig einheitlich ohne Halt zwischen Essen und Hamburg. Zweimal täglich werden diese schnellen Verbindungen weiterhin z.B. nach/von Bonn, Mainz und Frankfurt (Main) verlängert.

ICE-Taktlücken nach Stuttgart und München geschlossen

Künftig durchgehend zweistündlich verkehrt die besonders schnelle und zeitlich etwas verschobene ICE-Linie von Dortmund über Düsseldorf und Köln Messe/Deutz nach Stuttgart und München. Erreicht wird dies durch das Schließen einer bisherigen Taktlücke um 12:11 Uhr ab Dortmund sowie um 12:20 Uhr ab München nach Dortmund. Neu ist auch die erste Fahrt dieser Linie um 5:25 Uhr ab Köln Hbf nach Stuttgart (an 7:33 Uhr) und München (9:40 Uhr). Insgesamt bestehen so ab München tagsüber neu durchgängig etwa halbstündliche ICE-Direktverbindungen nach Köln.

Für Ostwestfalen mehr IC im Takt

Bei zwei ICE-Zugpaaren, die am Tagesrand aus Berlin bzw. Hannover kommen, entfällt für Ostwestfalen die Durchbindung via Frankfurt Flughafen nach/von Basel. Stattdessen fährt das nächtliche ICE-Zugpaar nur noch Berlin–Köln bzw. es fährt ersatzweise ein IC-Zugpaar Hannover–Dortmund im entsprechenden Zwei-Stundentakt.

Ein ICE abends aus Berlin (Abfahrt dort um 19:46 Uhr) und Hannover verkehrt künftig gemäß den anderen Taktfahrten ohne Halt in Minden Herford und Gütersloh und ist damit etwa 25 Minuten schneller in Düsseldorf (an 0:07 Uhr) und Köln. Dies bringt zusätzliche Stabilität in den Fahrplan. Die beim ICE entfallenden Zwischenhalte übernimmt ein IC aus Dresden und Magdeburg, der im Takt neu über Hannover hinaus bis Dortmund verlängert wird – mit Anschluss aus Berlin und nach Köln. Neu ist in der Gegenrichtung ein IC täglich um 20:28 Uhr ab Dortmund nach Hannover (an 22:20 Uhr) mit Halt u.a. Gütersloh, Herford, Bad Oeynhausen und Minden.

Für Bonn zunächst mehr Fahrten, danach Baueinschränkungen

Insgesamt wird für Bonn das Fahrtenangebot im Regelfahrplan (ohne Baustellen) systematischer: mit abwechselnd jeweils zweistündlichen IC nach/von Stuttgart, Wuppertal und Hagen sowie ICE nach/von Wien, Nürnberg, Frankfurt, Düsseldorf und Essen. Mit dem Fahrplanwechsel bietet die DB neu durchgehend zweistündliche ICE-Direktverbindungen Bonn–Berlin an und damit zwei zusätzliche Verbindungen für die Bundesstadt. Dabei fährt außer samstags täglich auch ein abendlicher ICE – analog zu den anderen ICE-Fahrten dieser Linie –neu ab Bonn um 20:22 Uhr nach Berlin (statt bisher ab Aachen). Während der beiden Generalsanierungen auf der Wupperstrecke und im Mittelrheintal ab 6. Februar 2026 gilt ein abweichendes Konzept. Alle Direktverbindungen Bonn–Berlin müssen in Köln bzw. Hagen beginnen/enden.

Auch nach Ostfriesland, Münster, Düsseldorf und Koblenz können bis zum Beginn der Generalsanierung im Mittelrheintal am 9. Juli 2026 wieder mehr IC-Fahrten für Bonn realisiert werden: in Bonn mit Abfahrt um 7:21 Uhr, 11:22 und 15:22 Uhr nach Ostfriesland sowie aus der Gegenrichtung mit Ankunft in Bonn um 10:36 und 18:36 Uhr. Dafür entfällt ein später IC aus Dresden, Hannover und Westfalen mit Ankunft in Bonn um 23:13 Uhr.

Das Fernzugangebot in Siegburg/Bonn wird deutlich systematisiert. Insgesamt verkehren weiterhin rund 60 ICE am Tag. Statt vieler verschiedener Einzelzüge halten jedoch zukünftig drei ICE-Linien einheitlich jeweils im Zweistundentakt. Teilweise geschieht das mit anderen Abfahrtzeiten und Zielen: u.a. seltener nach/von Stuttgart, dafür aber häufiger nach/von Frankfurt, Nürnberg, Düsseldorf und Amsterdam.

Via Paderborn per ICE schneller nach Sachsen

Vorerst bis 20. September 2026 fährt ein neues ICE-Zugpaar zwischen Köln/Dortmund, Paderborn, Kassel, Erfurt, Leipzig und Dresden. In Dortmund ist die Abfahrt um 13:42 Uhr nach bzw. die Ankunft -gegen 14.30 Uhr aus Sachsen. Die Reisezeit z.B. zwischen Dortmund und Leipzig ist mit rund 4:20 Std. etwa 30 Minuten schneller als die bisherigen IC-Direktverbindungen. Weitere Zwischenhalte sind z.B. Soest, Lippstadt und Altenbeken.

Ab 21. September 2026 mit Start des mehrjährigen Streckenausbaus Erfurt–Weimar–Jena–Gera entfallen die bisherigen beiden IC-Zugpaare Köln–Paderborn–Kassel–Gera. Ersatzweise fahren dann insgesamt zwei schnelle ICE-Zugpaare Köln–Dortmund–Paderborn–Kassel–Erfurt–Leipzig, ebenfalls mit rund. 4:20 Std. Fahrtzeit zwischen Dortmund und Leipzig. Hier sind weitere Zwischenhalte Hamm, Soest, Altenbeken und Warburg. In diesen schnellen Ersatzverbindungen ist u.a. der Halt Lippstadt vorerst nicht möglich.

2026 entfällt das ICE-Zugpaar Rhein/Ruhr via Paderborn und Kassel nach/von München. Dieses wurde bisher in Würzburg an einen ICE aus Frankfurt nach München an- bzw. in der Gegenrichtung abgekoppelt. Der Entfall dieses verspätungsanfälligen An- bzw. Abkoppelns soll mehr Stabilität in den Fahrplan bringen. Für eine eigenständige Fahrt via Paderborn nach/von München gab es u.a. wegen Baustellen leider keine geeigneten Zeitfenster im dicht belegten Schienennetz.

Generalsanierungen der Infrastruktur werden fortgesetzt

Im Februar startet die erste Generalsanierung in NRW: Von Februar bis Juli bauen Fachleute auf der Wupperstrecke zwischen Hagen und Köln. An der rechten Rheinstrecke zwischen Köln und Frankfurt wird dann zwischen Juli und Dezember gebaut.

Das hat Auswirkungen auf den Fernverkehr. Mit Start der Generalsanierung zwischen Hagen und Köln kann bis 10. Juli 2026 kein Fernverkehr zwischen Köln, Wuppertal und Hagen fahren. Ab Hagen verkehren zweistündlich ICE via Hannover nach/von Berlin. Und ab Köln fahren ersatzweise stündlich ICE-Züge via Düsseldorf nach/von Berlin. Auf der Achse Hamburg–Köln–Süddeutschland fahren die stündlichen ICE über Düsseldorf. Die etwa stündlichen Fernverkehrszüge via Mainz und Bonn aus Wien/Frankfurt bzw. Stuttgart können vorübergehend nur bis Köln und nicht weiter über Wuppertal nach/von Dortmund verkehren. Auch die Direktverbindungen Bonn-Berlin können mit Beginn der Generalsanierung zwischen Hagen und Köln erst in Köln bzw. Hagen beginnen/enden.

Die geänderten Fahrpläne sind größtenteils bereits in die Auskunftsmedien eingearbeitet.

Weitere Baueinschränkungen

Die beiden besonders schnellen ICE-Sprinter Düsseldorf–Köln-München müssen baubedingt das gesamte Fahrplanjahr 2026 entfallen. Auch ab Aachen müssen baubedingt immer wieder einzelne ICE-Fahrten nach/von Berlin entfallen. Sie starten/enden stattdessen in Köln.

Dafür können mit Ende einer wichtigen Bau-Etappe in Herford ab 7. März 2026 wieder alle ICE und IC ihre gewohnten Halte in Hamm, Gütersloh, Bielefeld und Herford bedienen.

Die IC-Zugpaare zwischen Münster/Dortmund–Siegen–Frankfurt müssen baubedingt ab 11. Juli 2026 entfallen.

Ab 2. Oktober 2026 sind wegen einer Baustelle zwischen Berlin und Hannover im Fernverkehr nach/von NRW Umleitungen und Angebotsreduktionen notwendig.

Fahrplan 2026 – alle Verbindungen online verfügbar

Die neuen Verbindungen des Fahrplans 2026 sind bereits in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator abrufbar. Tickets sind bis zu zwölf Monate im Voraus buchbar. Nationale Angebote wie der Super Sparpreis, der Sparpreis und der Flexpreis können noch für die kommenden Festtage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel, aber auch schon für Ostern und Pfingsten, die Schulferien und andere planbare Ereignisse gebucht werden. Tickets ins Ausland sind bis zu sechs Monate vor Reisebeginn erhältlich.

Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie in DB Reisezentren und DB Agenturen.

05. Dezember 2025, 12:45 Uhr
Köln
Offenlage der Planfeststellungsunterlagen seit 4. Dezember 2025 bis einschließlich 5. Januar 2026 • Wichtiger Schritt für den Neubau der innerstädtischen Brücken • Bauarbeiten ab September 2028 geplant

Wichtiger Meilenstein für den Neubau der vier Kölner Brücken: Nachdem das Projektteam im September 2025 die Planungsunterlagen für das Bauvorhaben beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) eingereicht hat, folgt in diesem Monat die Offenlage der Unterlagen.

Interessierte Bürger:innen sowie Interessensverbände haben seit Donnerstag, 4. Dezember 2025 und noch bis einschließlich Montag, 5. Januar 2026 die Möglichkeit, die Planfeststellungsunterlagen online einzusehen. Einwendungen können bis einschließlich Donnerstag, 5. Februar 2026, ausschließlich beim EBA eingereicht werden.

Informationen zum Neubau der Kölner Brücken

Die DB InfraGO plant ab September 2028 die vier innerstädtischen Eisenbahnbrücken über die Luxemburger Straße, Zülpicher Straße, Venloer Straße und Vogelsanger Straße zu erneuern. Die Brücken aus dem Jahr 1886 stehen unter Denkmalschutz und werden turnusmäßig modernisiert. Die Luxemburger Straße soll dabei zusätzlich aufgeweitet und ein neuer Mittelbahnsteig der KVB im Straßenbereich hergestellt werden. 

Für die gesamte Baumaßnahme plant die DB InfraGO rund 17 Monate ein, in denen es zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen wird. Das Verkehrskonzept wird aktuell von der DB InfraGO, go.Rheinland und allen beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen geprüft. Ziel ist, die Menschen so nah wie möglich in den Knoten Köln zu bringen und Umleitungen über die Stadtbahnen der KVB und andere Umleitungsverkehre zu organisieren. Auch die Städte Köln und Bonn sind in die Abstimmungen involviert. Die Planungen laufen aktuell auf Hochtouren.

Zeitgleich wird es auch zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen. Die Venloer/Vogelsanger Straße und die Zülpicher/Luxemburger Straße werden zeitweise voll gesperrt werden müssen. Eine gleichzeitige Sperrung jeweils beider Straßen wird nicht erfolgen. Die Fuß- und Radverkehre sollen soweit möglich aufrechterhalten werden. Abstimmungen mit der Stadt Köln haben bereits stattgefunden, auch hier laufen die Planungen.

Weitere Informationen zum Bauprojekt gibt es online unter https://bahnknoten-koeln.deutschebahn.com/db/erneuerung-eisenbahnueberfuehrungen-ueber-die-luxemburger-strasse-und-die-zuelpicher-strasse-in-koeln.html

05. Dezember 2025, 11:00 Uhr
Düsseldorf
Autobahn GmbH arbeitet weiter im Kreuz Kaiserberg – Sperrung der Gleise vom 9. Januar bis 6. Februar 2026 erforderlich • DB nutzt Zeit für vorbereitende Arbeiten an Brücke und Oberleitungen • Fortsetzung der Modernisierung des Duisburger Hauptbahnhofs • Neue Schallschutzwände für Düsseldorf und Duisburg • Fahrgäste kommen mit umfangreichem Schienenersatzverkehr weiterhin an ihr Ziel

Im Autobahnkreuz Kaiserberg setzt die Autobahn GmbH Anfang des Jahres 2026 ihre Um- und Ausbauarbeiten fort. Die Gleise der Deutschen Bahn (DB) kreuzen die Autobahn in diesem Bereich. Während der Autobahnarbeiten müssen die Gleise gesperrt werden. In der Zeit von Freitag, 9. Januar, 21 Uhr, bis Freitag, 6. Februar, 21 Uhr, kommt es daher zu Auswirkungen auf den Zugverkehr im Kreuz Kaiserberg zwischen Duisburg und Mülheim an der Ruhr bzw. Essen und Oberhausen.

Die Zeit der notwendigen Gleissperrung nutzt die DB, um ihre eigene Schieneninfrastruktur zu sanieren. Dabei werden verschiedene Maßnahmen gebündelt. Die Baulogistik muss dabei untereinander sowie auf die Autobahnarbeiten abgestimmt werden.

Eine Übersicht über die Maßnahmen an der Schieneninfrastruktur:

  • Brückenarbeiten am Ruhrkanal: Die DB InfraGO startet mit der Modernisierung der dritten Eisenbahnbrücke über den Ruhrkanal zwischen Mülheim-Styrum und Duisburg. Auf der Brücke rollt der Verkehr aus Mülheim (Ruhr)-Styrum in Richtung Duisburg Hauptbahnhof. Das Bestandsbauwerk (Fachwerkträger) ist knapp 110 Meter lang - künftig wird die neue Eisenbahnbrücke aus Stahl eine Weite von rund 130 Metern haben. Die anstehende Sperrung der Gleise nutzt die DB für vorbereitende Maßnahmen wie Kampfmittelsondierungen. Im Herbst 2026 stellt das Bauteam die neuen Bohrpfähle sowie die ersten Brückenteile neben dem Bauwerk her. Der Rückbau der Bestandsbrücke und Einschub der modernisierten Eisenbahnbrücke sind für Herbst 2027 geplant. Die DB investiert rund 23 Millionen Euro in die moderne Eisenbahnbrücke.
  • Oberleitungsarbeiten in Mülheim: Zwischen Mülheim (Ruhr) Hauptbahnhof und Mülheim West wird die DB die gesamte Oberleitungsanlage an den vier Streckengleisen erneuern. Auf einer Länge von rund 2,5 Kilometern bauen die Expert:innen die bestehenden Maste zurück, stellen neue Maste auf und erneuern den gesamten Fahrdraht. Die Sperrung der Gleise Anfang des Jahres 2026 nutzt das Projekt für vorbereitende Arbeiten, bspw. Kampfmittelsondierungen sowie Gründungsarbeiten. In die Modernisierung investiert die DB rund 12,5 Millionen Euro.
  • Modernisierungsarbeiten Duisburg Hauptbahnhof: Beim größten Bahnhofsprojekt in Nordrhein-Westfalen geht es ebenfalls weiter: Am Duisburger Hauptbahnhof nutzen die Baufachleute die Sperrung, um die Dacharbeiten über Bahnsteig 6 abzuschließen. An einigen Oberleitungen finden letzte Anpassungen statt. Hierfür bleibt der Bahnsteig an Gleis 9 gesperrt.
  • Es wird leiser in Düsseldorf: Für den RRX-Ausbau errichtet das Projektteam in Düsseldorf-Lichtenbroich die erste Schallschutzwand in der Landeshauptstadt. Die etwa 900 Meter lange Wand besteht aus hoch-schallabsorbierenden Leichtmetall-Elementen, die eine Höhe von bis zu sechs Metern erreichen. Mit dem Bau der Schallschutzwände sorgt die DB dafür, dass es für Anwohnende trotz des Ausbaus deutlich leiser wird. Auch weiter entfernt liegende Häuser und Wohnungen profitieren von der Wirkung der aktiven Schallschutzmaßnahme.
  • Es wird leiser in Duisburg: Im Rahmen des Lärmsanierungsprogramms erfolgt die Schließung der Lücke in der Schallschutzwand entlang der Eisenbahnüberführung über die Schweizer Straße im Stadtteil Duissern. Hierfür wird ein Sonderbauwerk eingehoben. Die über 1.000 Meter lange Schallschutzwand wurde bereits im Jahr 2023 entlang der Blumenthalstraße errichtet.
  • Instandhaltungsmaßnahmen: Ein Gleisbauteam tauscht knapp 15.500 Tonnen Schotter zwischen Mülheim-Heißen und Essen-West aus.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Fernverkehr

Im Fernverkehr kommt es während der Bauarbeiten von Freitag, 9. Januar, 21 Uhr, bis Freitag, 6. Februar, 21 Uhr, zu Umleitungen und Haltausfällen: 

  • Die ICE-Züge von/nach Berlin fahren stündlich weiterhin von/bis Essen. Düsseldorf ist noch mit zweistündlichen Verbindungen direkt an Berlin angebunden. Diese Züge fahren dabei abweichend nach Düsseldorf statt nach Köln. Auch Köln bleibt mindestens zweistündlich und direkt an die Bundeshauptstadt angebunden.
  • Die Züge in Richtung Nord-, Ost- bzw. Süddeutschland werden größtenteils umgeleitet, teilweise entfallen die Züge auf Teilabschnitten.
  • Für Essen und Bochum bestehen noch die Direktverbindungen in/aus Richtung Berlin. In alle anderen Richtungen bestehen Umsteigeverbindungen via Dortmund bzw. Gelsenkirchen.
  • In Duisburg und Oberhausen entfallen -  bis auf einzelne nächtliche Fahrten sowie zu Tagesrandlagen -  alle Fernverkehrshalte.

Detaillierte Informationen zu den Auswirkungen im Fernverkehr erhalten Sie in der Online-Grafik sowie im dort hinterlegten Kundenplakat.

Nahverkehr

Damit die Fahrgäste während der Bauarbeiten auch im Nahverkehr weiterhin an ihr Ziel kommen, haben DB, der Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) sowie die zuständigen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein umfangreiches Ersatzkonzept mit Bussen eingerichtet: 

  • SEV „RE 1“: Essen – Mülheim – Duisburg tagsüber im 10-Minuten-Takt
  • SEV „RE 19“: (Oberhausen-Sterkrade) - Oberhausen Hbf – Duisburg Hbf tagsüber im 10-Minuten-Takt

Außerdem stehen den Fahrgästen zwischen Essen und Düsseldorf die Züge der Linie S 6 zur Verfügung. Ab dem 14. Dezember fahren die Züge wieder durchgängig zwischen Ruhrgebiet und Rheinland.

Übersicht über die betroffenen Linien:

auf der Strecke Essen – Duisburg – Düsseldorf

  • RE 1 (RRX, NationalExpress): Umleitung ab Mülheim (Ruhr) Hbf nach Oberhausen Hbf, Ausfall zwischen Oberhausen Hbf und Düsseldorf Hbf
  • RE 6 (RRX, NationalExpress): Umleitung ab Mülheim (Ruhr) Hbf nach Oberhausen Hbf, Ausfall zwischen Oberhausen Hbf und Düsseldorf Hbf
  • RE 11 (RRX, NationalExpress): Umleitung ab Mülheim Hbf nach Oberhausen, Ausfall zwischen Oberhausen Hbf und Düsseldorf Hbf
  • RE 2 (DB Regio): Ausfall zwischen Essen Hbf und Düsseldorf Hbf
  • RE 42 (DB Regio): Ausfall zwischen Essen Hbf und Duisburg Hbf
  • RB 33 (DB Regio): Ausfall zwischen Essen Hbf/Essen-Steele und Duisburg Hbf
  • S 1 (DB Regio): Ausfall zwischen Duisburg Hbf und Mülheim-Styrum

sowie auf der Strecke Oberhausen – Duisburg – Düsseldorf

  • RE 3 (eurobahn): Ausfall zwischen Oberhausen Hbf und Düsseldorf Hbf
  • RE 5 (RRX, NationalExpress): Umleitung, Haltausfälle in Oberhausen Hbf, Düsseldorf Flughafen und Düsseldorf-Benrath
  • RE 19 (VIAS): Umleitung ab Oberhausen-Sterkrade mit Haltausfall Oberhausen Hbf
  • RB 32 (DB Regio): Ausfall zwischen Oberhausen Hbf und Duisburg Hbf
  • RB 35 (VIAS): Ausfall zwischen Oberhausen Hbf und Duisburg-Hochfeld Süd
  • RE 44 (RheinRuhrBahn): Planmäßiger Verkehr zwischen Bottrop und Oberhausen. Ausfall zwischen Oberhausen Hbf und Moers. Auf diesem Abschnitt kann die Linie RB 31 als Alternative genutzt werden.

Eine grafische Übersicht über die Fahrplanpassungen finden Sie nachfolgend sowie als PDF im Download-Bereich.

Übersichtsgrafik zum SEV während der Bauarbeiten vom 9. Januar bis zum 6. Februar 2026
Übersichtsgrafik zum SEV während der Bauarbeiten vom 9. Januar bis zum 6. Februar 2026
Quelle: VRR

An den ersten Tagen der Bauarbeiten ist Personal an den Hauptbahnhöfen in Essen, Duisburg, Oberhausen sowie in Mülheim (Ruhr)-Styrum im Einsatz, das den Fahrgästen vor Ort als Ansprechpartner:innen dient.

Die Fahrplananpassungen werden nach und nach in den Auskunftsmedien hinterlegt und über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw/?msg=125106 abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

Hinweis: In der Zeit vom 9. bis zum 30. Oktober 2026 kommt es aufgrund von weiteren Arbeiten der Autobahn GmbH im Kreuz Kaiserberg erneut zu Fahrplananpassungen im Zugverkehr. Details dazu werden rechtzeitig vorher bekannt gegeben.

04. Dezember 2025, 10:30 Uhr
Düsseldorf
Busse statt Bahnen auf RE 5 (RRX), RB 26 und RB 48 zwischen Köln und Bonn Hbf vom 14. bis 21. Dezember • Umfangreiche Fahrplanänderungen im Fern- und Nahverkehr

Von Sonntag, 14. Dezember, 5 Uhr bis Sonntag, 21. Dezember, 5 Uhr führt die Deutsche Bahn u.a. Oberleitungsarbeiten im Raum Bonn durch. So müssen aufgrund der durch die Autobahn GmbH geplanten Brückenerneuerung auf der A 565 in Bonn neue Oberleitungsmasten aufgestellt und die Oberleitung „tiefer gehängt“ werden.

Die DB nutzt die Sperrung, um weitere Arbeiten zu bündeln, beispielsweise weitere Oberleitungsarbeiten zwischen Hürth-Kalscheuren und Brühl, Bahnsteigarbeiten in Roisdorf und Sechtem zur Bahnsteigverlängerung, sowie in Hürth-Kalscheuren und Bonn Hbf kleinere Arbeiten an den Verkehrsstationen, eine Brückenprüfung in Sechtem, Schienenschleifen zwischen Oberwinter und Neuer Weg sowie weitere Vor- und Nacharbeiten zu Baumaßnahmen.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Es kommt in der Zeit von 14. 12. bis zum 21.12. zu folgenden Änderungen:

Fernverkehr

  • Die Züge werden zwischen Köln und Koblenz umgeleitet bzw. entfallen auf dem Teilabschnitt zwischen Köln und Bonn.
  • Zudem werden die Züge aufgrund weiterer Bauarbeiten zwischen Koblenz und Mainz umgeleitet.
  • Infolgedessen entfallen in Bonn Hbf, Remagen, Andernach und Bingen (Rhein) sämtliche Fernverkehrshalte. Am Mainzer Hauptbahnhof halten die Züge nur noch in Fahrtrichtung Koblenz/Köln.

Die Züge halten zudem nicht mehr am Kölner Hauptbahnhof, sondern halten ersatzweise in Köln Messe/Deutz, IC-Züge zudem in Bonn-Beuel.

Nahverkehr

Im Regionalverkehr kommt es auf den Linien RE 5 (RRX), RB 26 und RB 48 zu Zugausfällen zwischen Köln und Bonn. Der RE 5 (RRX) fällt zwischen Köln Hbf und Bonn Hbf aus, die RB 26 zwischen Köln Messe/Deutz und Bonn Hbf. Die RB 48 fällt zwischen Köln Süd und Bonn Mehlem aus, die Verstärkerfahrten in der Hauptverkehrszeit zwischen Köln Hbf und Bonn Hbf.

Es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Neben einem Ersatzverkehrsbus, der im 30-Minuten-Takt alle Unterwegshalte zwischen Hürth-Kalscheuren und Bonn Hbf anfahren wird, gibt es einen Schnellbus, der im 20-Minuten-Takt zwischen Köln Hbf und Bonn Hbf pendelt und unterwegs lediglich an der Weißhausstraße halten wird. Fahrgäste mit Fahrtziel Köln West und Hürth-Kalscheuren erreichen diese weiterhin mit den Linien RE 22 und RB 24.

Die Fahrplananpassungen sind bereits in den Auskunftsmedien hinterlegt und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter https://www.zuginfo.nrw/?msg=123142 abrufbar.

03. Dezember 2025, 13:00 Uhr
Düsseldorf
Moderne Ausstattung und weihnachtliche Tradition in der Heimat der Weihnachtspostfiliale • Neuer Wetterschutz und Monitore • Investition von rund einer halben Million Euro

Schöner Warten aufs Christkind: Rechtzeitig zur Adventszeit hat die Deutsche Bahn (DB) gemeinsam mit der Gemeinde Engelskirchen die ganzheitliche Modernisierung des Bahnhofs Engelskirchen zu einem Zukunftsbahnhof abgeschlossen – und damit einen Ort geschaffen, an dem moderne Mobilität, angenehmer Reisekomfort und die besondere Weihnachtsatmosphäre des Ortes zusammenfinden. Der Bahnhof zeigt sich nun in einem frischen, einladenden Erscheinungsbild. Gleichzeitig erinnert der Bahnhof daran, dass in Engelskirchen nicht nur Züge ankommen, sondern auch die Wunschzettel der Kinder für die nahegelegene Weihnachtspostfiliale.

Quelle: DB AG / Michael Neuhaus

(v.l.n.r.) Lukas Miebach, Bürgermeister der Gemeinde Engelskirchen; Michael Hundacker, stellvertretender Bahnhofsmanager der DB InfraGO für den Raum Köln/Bonn; das Christkind; Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer go.Rheinland; Juliane Tiemann, DHL Group, Niederlassungsleiterin Post & Paket Deutschland

Dank der Modernisierungsmaßnahmen ist der Zukunftsbahnhof Engelskirchen viel attraktiver geworden. Bei der Ankunft am Bahnhof wird die besondere Verbindung zur Weihnachtspostfiliale sichtbar: Ein kleiner Engel aus dem örtlichen Engelmuseum schmückt das neue, große Wetterschutzhaus am Vorplatz und begrüßt alle Reisenden. Ein weiteres Schild informiert über die Weihnachtspostfiliale des Christkinds – inklusive QR-Code zur passenden DHL-Website. Am Bahnsteig gibt es eine weitere Verbesserung für Bahnreisende: Fahrgäste haben nun die Möglichkeit, in einem neuen Wetterschutzhaus auf den Zug zu warten. In beiden Wetterschutzhäusern gibt es moderne, angenehme Sitzmöglichkeiten.

Michael Hundacker, stellvertretender Bahnhofsmanager der DB InfraGO für den Raum Köln/Bonn: „Engelskirchen ist bundesweit dafür bekannt, in der Adventszeit ein ganz besonderer Ort zu sein. Daher war es uns wichtig, hier für eine attraktive Gestaltung, mehr Wetterschutz, neue Sitzmöbel und eine moderne Reisendeninformation zu sorgen. Mit den Maßnahmen im Rahmen der Zukunftsbahnhöfe haben wir die Station Engelskirchen besser und attraktiver für Reisende gemacht. So möchten wir die Menschen davon überzeugen, mit der Bahn zu fahren – nicht nur während der Weihnachtszeit.“

Adrian Bernhardt, Programmleitung Zukunftsbahnhöfe bei der DB: „Der Vorteil der Zukunftsbahnhöfe liegt auf der Hand: Wir gehen die Modernisierung von Stationen nicht allein, sondern gemeinsam mit den Kommunen an. So entsteht ein ganzheitliches Bild und wir verhindern Einzelbaustellen: weg vom Stückwerk, hin zur Serienfertigung mit gleichbleibendem Qualitätsniveau.“

Lukas Miebach, Bürgermeister der Gemeinde Engelskirchen: „Ich bin dankbar, dass wir am und um den Bahnhof Engelskirchen gemeinsam so viel bewegen konnten. Parallel zu den Maßnahmen der Deutschen Bahn haben die Gemeinde und ein privater Investor mit großem Einsatz und beachtlichen Investitionen das komplette Bahnhofsumfeld gestärkt und verschönert. Den Reisenden steht nun ein umfangreiches und modernes Mobilitätsangebot zur Verfügung.“

Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer go.Rheinland: „Der Bahnhof in Engelskirchen ist inzwischen zu einem richtigen Vorzeigeprojekt für verknüpfte Mobilität geworden. Durch die Förderung mehrerer Projekte wie dem Umbau des Bahnhofs und dem Bau der P&R-Anlage mit insgesamt mehr als zwei Millionen Euro hat go.Rheinland dazu einen wichtigen Beitrag geleistet. Es ist schön zu sehen, dass unsere Fahrgäste die Angebote hier am Zukunftsbahnhof so rege nutzen. Mobilstationen sorgen in einem einheitlichen Design in ganz NRW dafür, dass unnötige Wege mit klimaschädlichen Verkehrsmitteln vermieden werden.“

Juliane Tiemann, DHL Group, Niederlassungsleiterin Post & Paket Deutschland: „Seit 40 Jahren richtet die Deutsche Post in Engelskirchen die Christkindpostfiliale ein - eine lieb gewonnene Tradition, die Herzen berührt und jedes Jahr rund 140.000 Wunschzettel aus aller Welt empfängt. Engelskirchen ist damit ein Ort, der Menschen weltweit verbindet. Wir gratulieren herzlich zur Eröffnung des neuen Zukunftsbahnhofs und begrüßen, dass Reisende künftig direkt auf die besondere Bedeutung dieses Ortes aufmerksam werden.“

Weitere Maßnahmen im Detail

Am Bahnhof sowie im Umfeld gibt es weitere Neuheiten für Reisende und Pendler:innen: Die Gemeinde Engelskirchen hat eine neue Mobilstation errichtet. Dank einer neuen Reihenbügelanlage können Radfahrer:innen hier bequem vom Fahrrad in den Zug umsteigen. Auch das Umfeld ist neugestaltet worden.

Reisende möchten am Bahnhof gut informiert sein. Deshalb hat die DB eine moderne digitale Reisendeninformation installiert. Dank drei neuer Anzeigen können Reisende künftig die Informationen besser erfassen, weil die Schrift nicht durchläuft, die Auflösung höher und die Akustik besser ist. Frische Farben und Anstriche an Stromkästen und Betonschalthäusern sorgen für eine angenehmere Atmosphäre. Darüber hinaus sind alle Schilder an der Station ausgetauscht worden.

Insgesamt flossen über 500.000 Euro an Mitteln des Bundes und der DB in die Modernisierung des Bahnhofs. Der finanzielle Invest der Gemeinde Engelskirchen betrug ca. vier Millionen Euro, davon ca. 1,7 Mio. Euro Zuwendung über go.Rheinland (Landesmittel).

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter und modernisierter Bahnhof. Er ist möglichst barrierefrei und gleichzeitig attraktiv für seine Gäste. Auch stärkt er die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten, SPNV-Aufgabenträgern und -Förderern sowie Kommunen zusammen. Ein Team aus Architekten, Landschaftsplanern und Bahnexpert:innen unterstützt Kommunen beim Entwickeln konkreter Vorplatz-Konzepte, klärt Flächenverfügbarkeiten und berät zu passenden Fördermitteln bei Bund und Ländern. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfen gemacht.

2025 sind die Zukunftsbahnhöfe in Serie gegangen: Die DB modernisiert weiter mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die aktuell generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Nordrhein-Westfalen waren in diesem Jahr in Gelsenkirchen-Buer Süd, Essen-Zollverein Nord und Iserlohn.

27. November 2025, 14:00 Uhr
Düsseldorf
Nach fast 30 Jahren im DB-Konzern geht der NRW-Bahnchef in den Ruhestand • Sein Verdienst: Nachhaltiger Einsatz für den europäischen Bahnverkehr und NRW-Modernisierungen • Nachfolger wird der Gütersloher Dr. Jens Gräfer

Nach fast 30 Jahren im DB-Konzern ist Werner Lübberink heute von Ministerpräsident Hendrik Wüst im nordrhein-westfälischen Landtag feierlich verabschiedet worden. Als NRW-Bahnchef war Lübberink in den vergangenen Jahren der wichtigste Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und Ministerien, Wirtschaft und Verbänden. Damit war er das Gesicht der DB in NRW.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Deutschland braucht eine starke Bahn – nur so können wir unsere Klimaziele erreichen, unseren starken Wirtschaftsstandort erhalten und Mobilität für die Menschen sichern. Werner Lübberink hat in den vergangenen 30 Jahren lösungsorientiert und zupackend die Bahn vorangebracht und war immer eine verlässliche Stimme für die Schiene in Nordrhein-Westfalen. Konsequent hat er sich den Herausforderungen gestellt und daran gearbeitet, das Bahnfahren attraktiver zu machen. Danke für diesen wichtigen Einsatz und alles Gute für die neue Lebensphase.“

Verabschiedung DB Konzernbevollmächtigter Werner Lübberink
Verabschiedung DB Konzernbevollmächtigter Werner Lübberink
Quelle: DB AG / Volker Emersleben
Bei der Verabschiedung von Werner Lübberink (v.l.n.r.): Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW | Dr. Philipp Nagl, Vorsitzender des Vorstands DB InfraGO AG | Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen | Werner Lübberink, DB-Konzernbevollmächtigter für das Land Nordrhein-Westfalen

Als Konzernbevollmächtigter der DB für das Land NRW übernahm er 2016 die Federführung im bevölkerungsreichsten Bundesland. Als NRW-Bahnchef sorgte er für wichtige Weichenstellungen im Westen. Der 66-jährige Rheinländer gilt als Mann für schwierige Aufgaben. Mit seinem Leitsatz „Wiederaufbau West“ machte er sich erfolgreich stark für die Modernisierung der Schieneninfrastruktur in NRW. So konnten die Investitionen in Netz und Bahnhöfe während seiner Zeit verdreifacht werden. Die Weiterentwicklung von ehemaligen Bahnflächen an Schienen und Bahnhöfen war ihm besonders wichtig.  

Auch den Modernisierungsschub bei Fahrzeugen, unter anderem bei der S-Bahn Rheinland, begleitete er aktiv. Dabei war ihm ein offener, kontinuierlicher und konstruktiver Austausch zwischen allen relevanten Stakeholdern wichtig.

Internationaler Karrierestart und der Sprung in den Mobilitätssektor

Den Diplom-Kaufmann und Harvard MBA, der vier Sprachen spricht, führte sein internationales Studium nach Paris, Oxford, Berlin, Zürich und Boston. Er begann seine berufliche Laufbahn bei der Mannesmann AG in Düsseldorf, wo er im Stahlexport tätig war. Nach einem Wechsel in die strategische Unternehmensberatung folgte der Sprung in die Mobilitätsbranche. Bei der Volkswagen AG war Lübberink für die Ergebnisanalyse der Marke VW verantwortlich, bevor er die Leitung des internationalen Marketings des Konzerns übernahm.

Im Jahr 1995 folgte der Rommerskirchener dem Ruf der Deutschen Bahn und stieg bei DB Fernverkehr ein. Dort verantwortete Lübberink das Internationale Marketing sowie das Produkt- und Angebotsmanagement. In dieser Funktion wirkte er an der Umsetzung des Integralen Taktfahrplans mit. Darüber hinaus war er verantwortlich für die Einführung neuer internationaler Verbindungen, wie etwa ICE International nach Brüssel, Amsterdam, Wien, Zürich, Kopenhagen und Paris. Der von ihm initiierte „Berlin-Warschau-Express“ ist bis heute unterwegs. Diese Verbindungen sorgen noch heute für komfortables Reisen in die europäischen Nachbarländer. Ebenso profitieren bis heute Fahrgäste von den Europa Sparpreisen, die Lübberink konzipiert, mit ausländischen Bahngesellschaften verhandelt und umgesetzt hat. Schon in dieser Position waren seine internationale Erfahrung und sein politisches Geschick gefragt.

Nach seiner Station beim DB Fernverkehr kam 2002 der Wechsel in die Leitung der EU-Konzernrepräsentanz in Brüssel. Hier vertrat Lübberink die Interessen der DB gegenüber den europäischen Institutionen. Dort begleitete er die Verhandlungen der tiefgreifenden sogenannten Eisenbahnpakete 1-4. Die Eisenbahnpakete regeln grundlegende und signifikante Themen des Eisenbahnsektors neu. Besonders hervorzuheben sind hier die europäischen Reisendenrechte, technische Harmonisierung und Sicherheit sowie der grenzüberschreitende Einsatz von Triebfahrzeugführern. Insbesondere setzte sich Lübberink erfolgreich für die Aufrechterhaltung der Struktur des integrierten DB-Konzerns ein. Auch hier kamen Lübberink seine Expertise, internationale Erfahrung und diplomatisches Geschick zugute. Darüber hinaus engagierte sich der überzeugte Europäer für die Weiterentwicklung der transeuropäischen Netze (TEN-Korridore) sowie des wichtigen Sicherheitssystems European Train Control System (ETCS). Außerdem unterstütze Lübberink die Gründung und den Aufbau der europäischen Eisenbahnagentur (ERA) in Lille.

Handwerkzeug als NRW-Bahnchef: Immer eine Lösung im Gepäck 

Der letzte berufliche Umstieg war 2016 von Brüssel nach Düsseldorf, als er den Posten des DB-Konzernbevollmächtigten für NRW übernahm. Lübberinks Zeit in NRW war geprägt von vielfältigen und großen Herausforderungen. Dazu zählten unter anderem eine nie dagewesene Anzahl von Großbaustellen sowie eine stark überlastete Infrastruktur. Dank seiner Sachkenntnis, langjährigen Erfahrung, seiner lösungsorientierten Herangehensweise und seinem effektiven Stakeholdermanagement kann Lübberink auf zahlreiche erfolgreiche Projekte zurückblicken, die er begleitet hat. Dazu zählen insbesondere:

  • Inbetriebnahme des ICE-Werks in Köln
  • die Modernisierungsoffensiven und Weiterentwicklungsprogramme für Bahnhöfe („Schöner Ankommen NRW“)
  • Vorantreiben des RRX-Ausbaus (Rhein-Ruhr-Express)
  • Unterzeichnung der Absichtserklärung für die Strecke Münster-Lünen
  • digitales Schnellläuferprogramm Niederrhein
  • Betuwe-Linie Emmerich-Oberhausen
  • neue Kommunikationskonzepte im Rahmen des „NRW Verbundteam Bau“
  • erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Bahnentwicklungsgesellschaft (BEG)
  • Spatenstich für das neue ICE-Werk Dortmund

Ein Meilenstein war die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land NRW und der DB AG im Juli 2025. Damit wurde der Grundstein gelegt für die zukünftige Entwicklung der Bahninfrastruktur in Nordrhein-Westfalen.

Lübberink verfolgte mit Wertschätzung, Vertrauen und klarer Kante eine stringente Linie auch gegenüber allen Stakeholdern. Dabei immer auf Augenhöhe, um die komplexe Welt der Eisenbahn einfach, verständlich und transparent zu erklären. Allein im NRW-Landtag bzw. Verkehrsausschuss stand Lübberink zum Beispiel in seiner Funktion als Konzernbevollmächtigter den Abgeordneten über 50 Mal Rede und Antwort.  

Zum Jahresende geht Werner Lübberink in den Ruhestand. Die Deutsche Bahn dankt Lübberink für sein Engagement und seine Verdienste für die DB.

Zum 1. Januar 2026 übergibt Lübberink den Staffelstab des Konzernbevollmächtigten an Dr. Jens Gräfer. Der promovierte Jurist ist mit rund 19 Jahren Erfahrung im DB-Konzern bestens vernetzt. Der Gütersloher hat umfangreiche Erfahrungen in der politischen Begleitung von Projekten. Zuletzt war Gräfer Leiter der Abteilung International Affairs bei der Deutschen Bahn in Berlin. 

25. November 2025, 10:00 Uhr
Düsseldorf
Ab 1.12. wird Ratingen-Ost wieder bedient • Hangsicherung auf 10.000 Quadratmetern mit fünfzig Meter langer Bohrpfahlwand und Auffangnetzen fast abgeschlossen • Gleise, Weichen und Bahnübergänge wurden bereits erneuert • Am Wochenende teilweise noch Busse statt Bahnen zwischen Düsseldorf-Unterrath und Kettwig

Die Deutsche Bahn (DB) hält Wort und wird die wichtige Pendler- und Ausflüglerstrecke zwischen Essen und Düsseldorf zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember wieder in Betrieb nehmen. Damit kann die Strecke sechs Monate früher als geplant wieder von den Fahrgästen genutzt werden.

Ab dem 30. Juni und noch bis zum 30. November führt die DB außerdem noch weitere umfangreiche Arbeiten zwischen Düsseldorf-Derendorf und Essen Hbf durch, u.a. an Leit- und Sicherungstechnik, Gleisen, Bahnübergängen und Weichen.

So wurden beispielsweise die Gleise zwischen Düsseldorf-Rath und Essen Kettwig auf einer Länge von fast 15 Kilometern erneuert und hierbei 24.600 Schwellen ausgetauscht und 30.000 Tonnen Schotter verbaut. Allein hierfür investierte die DB über 20 Millionen Euro. Diese Arbeiten wurden bewusst in die Sperrung zur Hangsanierung vorgezogen, um weitere größere Sperrungen auf der Strecke in den nächsten Jahren möglichst zu vermeiden.

Außerdem werden bereits Arbeiten für das neue Elektronische Stellwerk für das östliche Rheinland durchgeführt, welches u.a. auch zukünftig die Züge der S 6 steuern soll. So erfolgen u.a. für 33 Signale Gründungsarbeiten und es werden 6,5 Kilometer Kabelkanäle sowie 66 Kilometer Kabel verlegt.

„Das Signal steht auf grün. Wir freuen uns darüber, dass wir nun pünktlich zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember die gesamte Strecke wieder befahren können. Die Fahrgäste zwischen Düsseldorf und Ratingen sowie zwischen Essen und Kettwig können sogar ab nächsten Montag wieder mit der S-Bahn fahren,“ so Hans Mattevi, Leiter Betrieb bei der DB InfraGO in Duisburg.

Bei der Hangsicherung wurde eine neue Stützwand auf einer Länge von rund 50 Metern gebaut und durch massive Bohrpfähle gesichert. Zusätzlich hat die DB auf 10.000 Quadratmetern weitere Maßnahmen umgesetzt: Mit Hilfe von Bodenverankerungen sowie Auffangnetzen soll das Gestein bei zukünftigen Hangbewegungen aufgefangen und damit Schäden an der Strecke vermieden werden. 

Verbesserungen für die Fahrgäste ab Montag, 1. Dezember:

Ab Montag, 1. Dezember bis einschließlich Samstag, 13. Dezember fahren die Züge der S-Bahnlinie S 6 montags bis freitags von 4:30 Uhr bis 20 Uhr und Samstag von 10:20 Uhr bis ca. 20 Uhr zwischen Köln ◄► Ratingen Ost und zwischen Kettwig ◄► Essen Hbf. Die Busse des Schienenersatzverkehrs verkehren zwischen Ratingen Ost ◄► Kettwig.

Montags bis freitags zwischen 20 Uhr und 4:30 Uhr sowie samstags bis 10:20 Uhr und ab 20 Uhr sowie sonntags ganztägig fahren die die Züge der S 6 verkehren zwischen Köln ◄► Düsseldorf-Rath Mitte und zwischen Kettwig ◄► Essen Hbf.

Die Busse des Schienenersatzverkehrs verkehren zwischen Düsseldorf-Unterrath (Anschluss S 1/S 11) // Düsseldorf-Rath Mitte (Anschluss S 6) ◄► Kettwig.

Die Fahrplananpassungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter https://www.bahn.de/service/fahrplaene sowie unter https://www.zuginfo.nrw/ abrufbar.

Die Details dazu finden Sie unter https://www.zuginfo.nrw/?msg=123568

21. November 2025, 08:30 Uhr
Düsseldorf
Wartezeit wird Schlauer-werden-Zeit: DB kürzt per künstlicher Intelligenz (KI) bekannte Werke auf Snackgröße • Pünktlich zum heutigen Vorlesetag literarische Werke und gesellschaftlich wichtige Reden großflächig an 13 Bahnhöfen plakatiert
Jules Verne in 5, 10 und 20 min in Köln/Messe Deutz

Wer Wartezeit am Bahnhof überbrücken möchte, kann ab sofort am Deutzer Bahnhof in Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer“ eintauchen und in Münster einen Überblick über die Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen bekommen.

Die DB hat an leerstehenden Schaufenstern oder Bahnhofsflächen KI-gekürzte Versionen dieser Werke in fünf, zehn, 20 oder 30 Minuten plakatiert. Je nach Zeitfenster können Reisende und Bahnhofsbesuchende direkt in die Texte eintauchen.

Deutschlandweit sind noch weitere gekürzte Versionen wichtiger literarischer Werke und gesellschaftlich relevanter Reden zum Lesen oder Vorlesen verfügbar. Von Martin Luther Kings „I have a dream“ über Malalas Rede vor den Vereinten Nationen bis hin zu Klassikern wie Franz Kafkas "Die Verwandlung", Jane Austens "Stolz und Vorurteil" oder Johanna Spyris "Heidi" – die Auswahl ist breit gefächert und spricht unterschiedliche Interessen von Groß und Klein an.

Mit der zum Vorlesetag 2025 startenden Aktion bietet die DB an vorerst 13 Bahnhöfen nicht nur sinnvolle Beschäftigung zum Überbrücken von Wartezeit, sondern erleichtert auch den Zugang zu Wissen und Kultur. Mit dem Einsatz von KI werden Bildung und Technologie auf einzigartige Weise miteinander verbunden.

Bahnhöfe sind Teil der DB InfraGO AG, der gemeinwohlorientierten Gesellschaft der DB, die für die Infrastruktur zuständig ist.

Für unterwegs sind alle gekürzten Texte auch online verfügbar: https://www.bahnhof.de/entdecken/lesen-bis-der-zug-kommt

Münster Hauptbahnhof

Die Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen

Bahnhof Köln Messe/Deutz

Jules Verne: „20.000 Meilen unter dem Meer“

Größtes Vorlesefest Deutschlands am 21. November 2025

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung und setzt seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November ein Zeichen für das Vorlesen. Ziel ist es, Kinder und Erwachsene für das Vorlesen zu begeistern und Menschen für ein freiwilliges Engagement in der Leseförderung zu gewinnen. Denn Vorlesen hilft Kindern dabei, selbst gut lesen zu lernen. Verlängert wird der Bundesweite Vorlesetag mit dem Digitalen Vorlesefest, das Kindern mit Vorlesevideos ortsunabhängigen Zugang zu spannenden Geschichten bietet. Mittlerweile ist der Bundesweite Vorlesetag Deutschlands größtes Vorlesefest.

Weitere Infos zum Vorlesetag unter 

12. November 2025, 06:30 Uhr
Düsseldorf
Umsetzung der wichtigsten ESTW-Arbeiten wie vorgesehen zwischen 14. und 24. November • Fachkräfte benötigen aufgrund eines Softwarefehlers für Inbetriebnahme mehr Zeit • Daher eine weitere Bausperrung erforderlich • Bestehendes Stellwerk steuert bis dahin weiter Zugverkehr rund um Köln • Hauptbahnhof für Reisende im Nah- und Fernverkehr ab 24. November wieder erreichbar

Die Deutsche Bahn (DB) passt den Inbetriebnahmeprozess für das neue Elektronische Stellwerk Köln Hauptbahnhof an. Grund hierfür ist ein Softwarefehler, den die eingesetzten Sachverständigen bei aktuellen Überprüfungen festgestellt haben. Es besteht somit das Risiko, nicht alle notwendigen Tests in der bisher vorgesehenen Sperrzeit verlässlich ausführen zu können. Die finalen Prüfungen sind für den sicheren und zuverlässigen Bahnbetrieb unerlässlich. Daher haben die Projektverantwortlichen entschieden, den Prozess nunmehr auf zwei Etappen aufzuteilen.

Die Umplanungen haben keine Auswirkungen auf die bisher vorgesehene Sperrpause. Zwischen dem 14. und 24. November erledigen die Bauteams wichtige Arbeiten im Rahmen der 2. Baustufe des Stellwerks und setzen diese in wesentlichen Teilen um. Dazu zählen neben der Behebung des Softwarefehlers insbesondere Maßnahmen an der Oberbautechnik, an Weichen, Oberleitungen, aber auch Vorbereitungen zur Bahnsteigverlängerung.

Für die zehn Tage der ersten Phase der Stellwerksmodernisierung alle Fahrinfos auf einen Blick: 

Für die zehn Tage der ersten Phase der Stellwerksmodernisierung alle Fahrinfos in einer Grafik.
Grafik: Köln Hbf – So läuft der Verkehr trotz Bauarbeiten weiter Erste Etappe der Stellwerkserneuerung vom 14. Bis 24. November 2025. Die S-Bahn & RB 25 sind nicht betroffen! Der Kölner Hbf wird regulär angefahren. Im Regionalverkehr werden Züge umgeleitet oder enden vorzeitig. Der Fernverkehr (ICE/IC) hält oder endet vorübergehend in Köln Messe/Deutz & Ehrenfeld. Fahrpläne: in Reiseauskunft, unter bahn.de, im DB Navigator und in KVB-App ‚Bus&Bahn‘
Für die zehn Tage der ersten Phase der Stellwerksmodernisierung alle Fahrinfos in einer Grafik.
Quelle: DB AG

Hauptbahnhof ab 24. November wieder an Zugverkehr angebunden

Fahrgäste erreichen den Kölner Hauptbahnhof ab dem 24. November wieder direkt mit dem Fern- und Nahverkehr. Die Zugfahrten können dabei zunächst weiter ohne Einschränkungen mit dem vorhandenen Stellwerk organisiert werden. Die S-Bahnen fahren auch während der Sperrpause. Diese werden bereits seit Ende 2021 elektronisch gesteuert (nach Inbetriebnahme der 1. Baustufe).

Zeitpunkt für finale Inbetriebnahme in Abstimmung

Für die Einbindung der modernen Technik und die finale Inbetriebnahme wird eine weitere Sperrpause benötigt. Für die Festlegung des konkreten Zeitpunkts ist die DB mit Technikern, beauftragten Unternehmen, Bauplanern, Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen im Austausch. Die DB dankt den Kundinnen und Kunden für die weitere Geduld und wird über die nächsten Schritte für die Inbetriebnahme des ESTW sowie das Verkehrskonzept in der bevorstehenden Bauphase informieren.

Was macht die Inbetriebnahme des ESTW so komplex?

Im Eisenbahnknoten Köln sind täglich über 1.300 Zugfahrten im Fern- und Regionalverkehr unterwegs. Diese Züge passieren auf ihrem Weg unzählige Weichen und Signale. All das stellt die DB mit dem ESTW in der 2. Baustufe technisch komplett auf neue Füße. Alle installierten Anlagen, darunter allein 176 neue Signale und 11 Signalbrücken/-ausleger, müssen für die Inbetriebnahme zunächst aufwändig eingemessen, in Betrieb gesetzt und sowohl ingenieurtechnisch als auch bahnbetrieblich abgenommen werden.

Um den Bahnverkehr dann vollständig vom bestehenden auf das moderne System umzustellen, müssen die Spezialist:innen die ESTW-Technik an die alten Stellwerke in Köln-West, Ehrenfeld, Nippes, Deutz und Hbf S-Bahn anschließen.

07. November 2025, 12:30 Uhr
Düsseldorf
Umfassende Sanierung der Strecke startet im Februar 2026 • Busse statt Bahnen im Nahverkehr und Umleitungen im Fernverkehr • Umfangreiche Informationen für Fahrgäste online abrufbar

Der Countdown läuft: In knapp drei Monaten beginnt die DB InfraGO mit der Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hagen und Köln. In der Zeit vom 6. Februar bis 10. Juli 2026 bündeln die Bauteams entlang der rund 65 Kilometer langen Strecke ein riesiges Bauvolumen und arbeiten zeitgleich an Gleisen, Weichen, Oberleitung, Schallschutzwänden und Bahnhöfen. Damit Fahrgäste im Nah- und Fernverkehr während der Bauzeit weiterhin mobil bleiben, hat die DB InfraGO in Abstimmung mit den Aufgabenträgern für den Schienenpersonennahverkehr go.Rheinland und VRR sowie den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen National Express, eurobahn, RheinRuhrBahn, Regiobahn und DB Regio ein leistungsstarkes Ersatzkonzept erarbeitet.

Generalsanierung: Neue Gleise, Weichen und attraktivere Bahnhöfe

Während der Zeit der Generalsanierung zwischen Februar und Juli 2026 erneuert die DB InfraGO zwischen Ruhrgebiet, Bergischem Land und Rheinland über 80 Kilometer Gleis, 28 Weichen sowie knapp 30 Kilometer der Oberleitung. Zusätzlich bauen die Teams knapp vier Kilometer neue Schallschutzwände entlang der Strecke, sodass es für Anwohnende zukünftig deutlich leiser wird.

Darüber hinaus setzt die DB InfraGO auf die umfassende Sanierung von zwölf Bahnhöfen. Dabei stehen insbesondere die barrierefreie Modernisierung und eine optisch attraktivere Gestaltung der Stationen im Fokus. Davon profitiert neben den Bahnhöfen in Leverkusen-Manfort, Schwelm und Ennepetal auch der Wuppertaler Hauptbahnhof. Die Arbeiten an den Bahnhöfen werden auch über den Zeitraum der Generalsanierung hinaus fortgesetzt.

Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist es, die hochbelastete Eisenbahnstrecke langfristig verlässlicher und leistungsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren.

Busse statt Bahnen im Regionalverkehr, Umleitungen im Fernverkehr

Für die Zeit der Bauarbeiten hat die DB InfraGO in Abstimmung mit den Aufgabenträgern und den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein umfassendes Ersatzkonzept für den Nahverkehr erarbeitet. Dabei setzt die DB auch auf die Erfahrungen der bisherigen Generalsanierungen zwischen Mannheim und Frankfurt sowie zwischen Hamburg und Berlin.

Die umfassende Sanierung der Strecke zwischen Hagen, Wuppertal und Köln ist während abwechselnder Voll- und Teilsperrungen der Strecke geplant. Etwa ein Drittel der Bauzeit wird die Strecke für alle Züge voll gesperrt. Betroffen davon sind neben den IC-/ICE-Verbindungen die Nahverkehrslinien RE 4, RE 7, RE 13, RB 48, RE 49, S 7, S 8, S 9, S 28 und S 68. Rund zwei Drittel der Bauzeit ist auf der S-Bahnstrecke der S 8/S 9 zwischen Wuppertal und Hagen ein eingeschränkter Zugverkehr möglich.

Über den gesamten Bauzeitraum kommen auf den betroffenen Nahverkehrslinien Ersatzbusse zum Einsatz, die von der DB koordiniert und mitverantwortet werden. Dabei setzen die DB sowie die Verkehrsverbünde und Eisenbahnverkehrsunternehmen wie üblich auf einen Mix aus Bussen, die alle Haltestellen anfahren sowie Expressbusse mit ausgewählten Halten. Die Busse sind in unterschiedlichen Takten von zehn bis 60 Minuten unterwegs. Für die Ersatzverkehre während der Generalsanierungen hat die DB in Abstimmung mit den Aufgabenträgern einheitliche Qualitätsvorgaben sowie ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur definiert. Diese Standards kommen aktuell bei der Generalsanierung der Strecke zwischen Hamburg und Berlin zur Anwendung und greifen auch für die Ersatzverkehre auf der Strecke Hagen – Wuppertal – Köln. Dazu gehören unter anderem neuwertige und barrierefrei zugängliche Fahrzeuge, die ausreichend Stauraum für Gepäck bieten und über WLAN an Bord verfügen.

Die Fernverkehrszüge werden während der Bauarbeiten grundsätzlich zwischen Köln und Dortmund via Düsseldorf und Essen umgeleitet oder entfallen auf diesem Teilabschnitt. Die Halte in Wuppertal Hbf und Solingen Hbf entfallen. Ab Hagen Hbf bestehen noch zweistündliche ICE-Verbindungen von/nach Berlin. Ab Köln steht Fahrgästen eine stündliche ICE-Direktverbindung von/nach Berlin via Düsseldorf, Duisburg, Essen und Bochum zur Verfügung. Die Fahrzeit verlängert sich dabei um etwa 20 bis 30 Minuten. Die Züge der IC-Verbindung Stuttgart – Mainz – Köln – Hannover – Magdeburg – Dresden verkehren nur auf den Abschnitten zwischen Stuttgart und Köln sowie zwischen Dortmund und Dresden.

Bahn setzt auf analoge und digitale Kundeninformationskanäle

Über das Verkehrskonzept im Nah- und Fernverkehr können Fahrgäste sich bereits jetzt online unter bahn.de/ersatzverkehr-hagen-wuppertal-köln informieren. Hier findet sich neben dem Liniennetzplan des Busersatzverkehrs auch eine detaillierte Auflistung der Einschränkungen im Zugverkehr. Die Änderungen sind zudem bereits auf www.bahn.de sowie in der App DB Navigator eingearbeitet und werden bei der Reiseplanung berücksichtigt. Zusätzlich finden Fahrgäste auch auf zuginfo.nrw eine Übersicht aller Anpassungen im Nahverkehr.

Im Vorfeld der Maßnahme wird die DB die Fahrgäste zudem über Banner, Plakate, Aufkleber und Ansagen in den Zügen informieren.

Weitere Informationen rund um die Generalsanierung zwischen Hagen, Wuppertal und Köln finden Interessierte hier: https://generalsanierung-nrw.deutschebahn.com/korridore/hagen-wuppertal-koeln.html

Hinweis: In der Zeit von Freitag, 26. Dezember 2025 (21 Uhr) bis Freitag, 2. Januar 2026 (21 Uhr) setzen die Bauteams erste dringend notwendige Vorarbeiten, wie zum Beispiel Kampfmittelsondierungen und Vegetationsarbeiten um. Es kommt zu Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Köln-Mülheim und Hagen. Darüber hinaus sind nach Abschluss der Arbeiten am 10. Juli 2026 für vier Wochen weitere Arbeiten an der S-Bahnstrecke zwischen Hagen und Düsseldorf geplant. Auch im weiteren Verlauf bis Ende 2027 kommt es hier zu Streckensperrungen. Über die detaillierten Änderungen informiert die DB wie gewohnt rechtzeitig vorab.

03. November 2025, 12:15 Uhr
Düsseldorf
Rundumerneuerung abgeschlossen • Neue Bahnsteige und Zugänge • Personenunterführung mit hellen Farben • Investition von rund 25 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Rundumerneuerung des Hauptbahnhofs Wanne-Eickel abgeschlossen. Von der Unterführung bis zur Bahnsteigkante hat die DB den Bahnhof grundlegend modernisiert. Insgesamt haben der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die Deutsche Bahn im Rahmen der Modernisierungsoffensive 3 (MOF 3) rund 25 Millionen Euro in die Erneuerung der Verkehrsstation investiert.

Zitate

Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land NRW:

„In Wanne-Eickel setzen wir ein starkes Zeichen für eine zukunftsfähige Mobilität. Die komplett erneuerte Verkehrsstation ist ein großer, wichtiger Schritt. Wir sind aber noch nicht am Ende: Im Rahmen weiterer Modernisierungsrunden erneuern wir gemeinsam mit der Stadt das Bahnhofsgebäude und das Umfeld. Doch schon heute können wir sagen: Der Aufenthalt ist deutlich angenehmer geworden. Damit können wir noch mehr Menschen von der klimafreundlichen Bahn überzeugen.“

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW:

„Der Hauptbahnhof Wanne-Eickel ist mit seiner neuen Optik und den modernisierten Bahnsteigen ein attraktiver Verkehrsknotenpunkt für die Metropole Rhein-Ruhr und eine Top-Visitenkarte der Stadt Herne geworden. Neben einem zuverlässigen Angebot sind sichere und moderne Bahnhöfe ein wichtiger Baustein, um die Menschen zum Umstieg auf die Schiene zu bewegen.“

Oliver Wittke, Vorstandssprecher des VRR:

„Um die öffentliche Mobilität für die Zukunft zu rüsten und mehr Menschen für einen Umstieg vom eigenen Pkw auf Bus und Bahn zu begeistern, fördern wir den Ausbau und die Modernisierung von Bahnhöfen. Auch hier in Wanne-Eickel sind moderne Infrastruktureinrichtungen wichtig, damit alle Menschen gerne und problemlos die Bahn nutzen können. Insgesamt investierten der Bund, das Land NRW und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr über 25 Millionen Euro in die Modernisierung des Hauptbahnhofes.“

Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne:

„Der modernisierte Hauptbahnhof Wanne-Eickel ist nicht nur auf dem Weg zur Visitenkarte der Stadt, sondern auch ein Symbol für den Aufbruch in ein neues, kreatives Wanne. In der Innenstadt entsteht mit der geplanten Kulturmeile ein lebendiges Kreativquartier, das Künstlerinnen und Künstler, Gründerinnen und Gründer, Studierende und Besuchende gleichermaßen anzieht. Schon jetzt kommen die Menschen hier buchstäblich schöner an. Aber dabei belassen wir es nicht: Mit weiteren Modernisierungen werten wir das Innenleben und das Umfeld des Bahnhofs weiter auf und schaffen eine optimale Anbindung an die Wanner Innenstadt.“

Die Maßnahmen im Detail

Die Baufachleute haben alle vier Bahnsteige im Bahnhof erneuert. Die Bahnsteige haben jeweils eine Länge zwischen 220 und 390 Metern. Dabei wurde insgesamt eine Fläche von rund 9.500 m² neu gepflastert. Die Höhe der Bahnsteige ist bei 76 cm geblieben, um weiterhin einen stufenfreien Einstieg in die Züge zu ermöglichen. Auf den Bahnsteigen hat die DB die Ausstattung auf den neusten Stand gebracht: Zwei neue Wetterschutzhäuser an den Gleisen 3/4 und 5/6 schützen Reisende vor Wind und Regen. Am Bahnsteig zu den Gleisen 1/2 hat die DB ein neues, rund 30 Meter langes Dach gebaut, damit Reisende vor Regen geschützt sind. Neue Sitzbänke, Vitrinen und Abfallbehälter erhöhen die Aufenthaltsqualität nochmal deutlich.

Quelle: DB AG / Michael Neuhaus

Auch die Bahnhofsschilder sind komplett erneuert. An den Bahnsteigen werden Reisende derzeit noch mit dem aktuellen Namen „Wanne-Eickel Hbf“ begrüßt. Dieser Name gilt noch bis zum Fahrplanwechsel. Ab dem 14. Dezember lautet der neue Name der Station „Herne-Wanne-Eickel Hbf“. Die neuen Bahnhofsschilder können zum Fahrplanwechsel kurzfristig angepasst werden.

Auch die Personenunterführung hat ein komplettes Neudesign erhalten: Eine moderne Wandverkleidung und mehr Licht sorgen für eine bessere Optik, mehr Helligkeit für ein verbessertes Sicherheitsempfinden bei Reisenden und Gästen. Die Treppenanlagen sind neugebaut worden. Ein neues Blindenleitsystem unterstützt Reisende mit Sehbehinderungen auf ihrem Weg zum Bahnsteig. 

Weitere Modernisierungen in Planung

Für den Hauptbahnhof Wanne-Eickel sind noch weitere Modernisierungen in Planung: So ist u.a. die Erneuerung des Bahnhofsgebäudes vorgesehen. Diese Maßnahme findet gemeinsam mit dem Bund im Rahmen der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB3) statt. Darüber hinaus befinden sich Stadt und DB in Gesprächen zur Weiterentwicklung des Bahnhofs und seines Umfelds. Hierfür greift die Stadt auf das Programm „Schöner Ankommen“ zurück. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBD) stellt den Kommunen Zuschüsse für die Sanierung aus der Städtebauförderung zur Verfügung. Durch die Förderung soll es den Kommunen gelingen, effektiv die Leerstände in den Bahnhofsgebäuden zu verringern, die Attraktivität zu steigern und bei der Sanierung wichtige Aspekte des Denkmalschutzes zu wahren. Vorgesehen ist hierzu die Modernisierung und der Ausbau der Radstation oder eine Optimierung der Anbindung in Richtung Westen an die Wanner Innenstadt. Weitere Maßnahmen sind derzeit noch in Planung.

Insgesamt sind 21 NRW-Bahnhöfe im Rahmen der Initiative „Schöner ankommen in NRW“ eingeplant.

27. Oktober 2025, 11:02 Uhr
Düsseldorf
Unterzeichnung der Realisierungs- und Finanzierungsvereinbarung • Wichtiger Meilenstein bei der Modernisierung des Bahnhofsgebäudes • Baubeginn Ende 2027 möglich

Die Deutsche Bahn und die Stadt Haltern am See haben die Realisierungs- und Finanzierungsvereinbarung für den Bahnhof abgeschlossen. Mit der von Andreas Stegemann, Bürgermeister der Stadt Haltern am See und Stephan Boleslawsky, Leiter des Regionalbereichs West der DB InfraGO Personenbahnhöfe unterzeichneten Vereinbarung kann die weitere Planung für die denkmalgerechte Sanierung des Bahnhofsgebäudes starten. Der Bahnhof der Stadt Haltern am See ist Teil der Initiative „Schöner ankommen in NRW“, mit der das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW zusammen mit der Deutschen Bahn und der BahnFlächenEntwicklungsgesellschaft (BEG), Kommunen bei der städtebaulichen Aufwertung und Umnutzung ausgewählter Bahnhofsgebäude unterstützt.

Andreas Stegemann: „Die gemeinsame Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes wird zu einer massiven Aufwertung des direkten Umfeldes führen und dafür sorgen, dass wir in Haltern am See schöner ankommen. Ich freue mich sehr über diese Chance zur Entwicklung unseres Eingangstores zur Stadt.“

„Ein attraktiver Bahnhof sorgt dafür, dass sich Reisende wohlfühlen – das ist unser Beitrag, um die Menschen von der Bahn zu überzeugen“, so Stephan Boleslawsky. „Unsere Erfahrung zeigt: Ganzheitliche Verbesserungen erreichen wir am besten in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen. Hier in Haltern am See haben wir gemeinsam mit der Stadt und der BEG ein sehr gutes Konzept entwickelt, um den Bahnhof wiederzubeleben. Unser Dank gilt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.“

Geplante Maßnahmen am Bahnhof Haltern am See

Mit der geschlossenen Vereinbarung haben die Beteiligten die Rahmenbedingungen für die Sanierung und den Umbau des Bahnhofsgebäudes festgelegt. Vorausgegangen waren der einstimmige Beschluss des Rates der Stadt im Juni 2025 und die erste Bewilligung von Städtebaufördermitteln. Das gesamte Bahnhofsgebäude soll denkmalgerecht saniert werden. Dazu zählen zum einen die energetische Erneuerung von Fassade, Fenstern und Türen. Zum anderen sollen auch die Innenräume komplett umgebaut und modernisiert werden: Von der Elektrotechnik bis zum Heizsystem bringen die Baufachleute alles auf Vordermann. Die Empfangshalle und der Eingangsbereich erhalten einen neuen Grundriss und werden attraktiv neugestaltet. In der Empfangshalle finden Reisende zukünftig eine größere Bäckerei in attraktiven Räumlichkeiten. Besonders sehenswert sind die freigelegten historischen Decken. Zudem entsteht ein neugestalteter, großzügiger Wartebereich. Die weiteren Flächen, auch in den oberen Etagen, werden grundlegend modernisiert und für die zukünftige Nutzung auf einen modernen Stand gebracht.

Die Stadt Haltern am See wird die heute leerstehenden Flächen im oberen rechten Teil des Gebäudes für eigene Gemeinbedarfszwecke nutzen und dort mit Unterstützung der Städtebauförderung einen sogenannten „Bahnhof der Vereine“ einrichten. Dieser bietet multifunktionale Räume für Vereinstreffen, Kurse und kleinere Veranstaltungen.

Aktuell gehen Stadt und DB davon aus, dass die Arbeiten Ende 2027 starten können. Der Abschluss der Erneuerung ist nach aktueller Planung im Jahr 2029 vorgesehen. Mit der Vereinbarung legen die Beteiligten auch die Finanzierung fest. Die Investitionen in Höhe von rund zehn Millionen Euro werden aus einem Finanzierungmix getragen, maßgeblich aus Mitteln der DB InfraGO, der Städtebauförderung des Landes NRW, der Stadt Haltern am See und des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR).

Das Bahnhofsgebäude ist ein weiteres Mosaikstück für die ganzheitliche Entwicklung des Bahnhofsquartiers Haltern am See: Die DB InfraGO hatte bereits die Bahnsteige umfassend modernisiert und die Stadt Haltern am See plant mit  der BEG die umfangreiche Weiterentwicklung des gesamten Quartiers Dazu haben Stadt Haltern und BEG eine städtebauliche und verkehrliche Rahmenplanung mit Unterstützung aus Mitteln der Städtebauförderung erarbeitet, die unter anderem die Modernisierung der Verkehrsschnittstelle mit Neubau RadStation, Radschnellweg und ZOB sowie die städtebauliche Entwicklung der bisherigen Brachflächen im Umfeld vorsieht.

Programm „Schöner Ankommen in NRW“

Der Bahnhof Haltern am See gehört zu den ausgewählten Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen, die aktuell im Rahmen der Initiative „Schöner ankommen in NRW“ finanziert und erneuert werden. Die Absichtserklärung unterzeichneten die Deutsche Bahn und das Land Nordrhein-Westfalen im September 2021, um Kommunen bei der Sanierung ihrer Bahnhöfe und Umfelder zu unterstützen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBD) stellt den Kommunen Zuschüsse für die Sanierung aus der Städtebauförderung zur Verfügung. Durch die Förderung soll es den Kommunen gelingen, effektiv die Leerstände in den Bahnhofsgebäuden zu verringern, die Attraktivität zu steigern und bei der Sanierung wichtige Aspekte des Denkmalschutzes zu wahren. Je nach Bedarf kann damit neue, soziale Infrastruktur am Bahnhof entstehen. Beispiele wären bürgernahe Dienstleistungen wie Bibliotheken, neue Grünanlagen oder individuell gestaltete Kinderspielplätze.

Die mit der Landestochter NRW.URBAN verbundene BEG steuert als gemeinsame Tochter des Landes NRW und der DB InfraGO die Konzeptentwicklungen, Planungen und Förderabstimmungen für Bahnhofsgebäude und Umfelder.

Insgesamt sind 21 NRW-Bahnhöfe im Rahmen der Initiative „Schöner ankommen in NRW“ eingeplant.

24. Oktober 2025, 13:16 Uhr
Düsseldorf
Station erstmals barrierefrei erreichbar • Neue Bahnsteige und Zugänge • Investition von rund sieben Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Ibbenbüren erfolgreich abgeschlossen. Reisende gelangen damit erstmals stufenfrei vom Bahnhofsvorplatz bis zum Zug. Insgesamt haben das Land Nordrhein-Westfalen, der Nahverkehr Westfalen-Lippe, der Bund sowie die Deutsche Bahn im Rahmen der Modernisierungsoffensive 3 (MOF 3) rund sieben Millionen Euro in die Erneuerung der Verkehrsstation investiert.

Fahrgäste können nun mithilfe eines neuen Aufzugs zum Bahnsteig an den Gleisen 2/3 fahren. Auch der Hausbahnsteig ist jetzt barrierefrei erreichbar: Hierfür hat die DB eine neue Rampe gebaut. Mit Fertigstellung des Aufzugs und der Rampe ist der Bahnhof komplett barrierefrei erreichbar.

Quelle: DB AG / Michael Neuhaus
Martin Burlage, Erster Beigeordneter der Stadt Ibbenbüren, Nils Werner, Leiter Geschäftsbereich Markt & Kunde des Nahverkehrs Westfalen-Lippe (NWL), Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, Nathalie Uhlhorn & Larissa Simon; Projektleiterinnen, Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für NRW, Michael Jansen, Bahnhofsmanager der DB für den Raum Münster, Ulrich Thoden, Mitglied des Bundestags

Im Zuge der Bahnhofsmodernisierung hat die DB beide Bahnsteige auf einer Länge von 225 bzw. 265 Metern komplett neu gebaut. Dabei wurde jeweils auch die gesamte Ausstattung erneuert, u.a. Sitzbänke, Vitrinen und Anzeigetafeln. Dank der neuen Bahnsteighöhe von 76 Zentimetern können Fahrgäste nun stufenfrei in die Züge ein- und aussteigen. Sehbehinderte Reisende erhalten Unterstützung durch das neue Blindenleitsystem.

Im Nachgang der DB-eigenen Modernisierungsmaßnahmen im Rahmen der Modernisierungsoffensive 3 (MOF3) sollen der Bahnhofsvorplatz und die Zugänge zur Personenunterführung durch die Stadt Ibbenbüren modernisiert werden.

ZITATE

Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für NRW: „Wir wollen mit immer mehr attraktiven Stationen noch mehr Menschen dazu bewegen, mit der klimafreundlichen Bahn zu reisen – nicht nur in Metropolen, sondern auch in der Fläche. Am Bahnhof Ibbenbüren ist der Aufenthalt für Reisende mit der Modernisierung nochmal deutlich angenehmer geworden. Das gilt insbesondere für Fahrgäste, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind.“

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW: „Mit dem modernisierten Bahnhof setzt die Stadt ein starkes Zeichen für eine zukunftsfähige, nachhaltige und inklusive Mobilität. Ein solcher Bahnhof macht den Nahverkehr in der Region attraktiver. Das ist wichtig und wir können an diesem Beispiel sehen, wie erfolgreich alle Beteiligten zusammengearbeitet haben."

Nils Werner, Leiter Geschäftsbereich Markt & Kunde des Nahverkehrs Westfalen-Lippe (NWL): „Barrierefreie Bahnhöfe erleichtern den Zugang zum System Schiene erheblich und sind für viele Reisende Voraussetzung, um vom Pkw auf den Zug umzusteigen. Damit ist Ibbenbüren Bf als wichtige Anschlussstation für zahlreiche Nahverkehrskunden nun noch attraktiver geworden.“

Martin Burlage, Erster Beigeordneter der Stadt Ibbenbüren: "Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs stärkt Ibbenbüren als modernen, gut erreichbaren Standort im Herzen des Tecklenburger Landes. Er steht für einen weiteren Schritt auf dem so wichtigen Weg in die Mobilitätswende, die wir als Gesellschaft und auch hier in Ibbenbüren brauchen. Ob mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Gepäck – endlich können alle Menschen in Ibbenbüren den Zug bequem und ohne Hindernisse erreichen. Wir freuen uns, dass Bund, Land, Nahverkehr Westfalen-Lippe und Deutsche Bahn hier gemeinsam in die Zukunft der Mobilität in Ibbenbüren investiert haben. Ein attraktiver Bahnhof ist die Visitenkarte einer Stadt - oft der erste Eindruck für Reisende, Pendlerinnen und Pendler, für Gäste aus nah und fern. Wir freuen uns, dass wir mit der kommenden Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes diesen zentralen Zugang zur Stadt weiter aufwerten können.“

23. Oktober 2025, 11:29 Uhr
Düsseldorf
Neuer Verkehrsvertrag mit acht Jahren Laufzeit

Die DB Regio AG wird bis Ende des Jahres 2033 den Betrieb des Rhein-Sieg-Express (RE 9) verantworten. Das haben die Gremien der beteiligten Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr, go.Rheinland, Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), nach einem europaweiten Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb beschlossen. Der neue Verkehrsvertrag wird ab Dezember 2025 für acht Jahre laufen. DB Regio ist im Rahmen des aktuellen Verkehrsvertrags bereits seit 2010 Betreiber des Rhein-Sieg-Express, der zwischen Siegen, Köln und Aachen verkehrt.

„Wir realisieren mit dem neuen Verkehrsvertrag grundsätzlich höhere Kapazitäten auf der Linie“, kündigt go.Rheinland-Geschäftsführer Marcel Winter an. „Mit Start des neuen Vertrags kommen ausschließlich Doppelstockzüge zum Einsatz, hauptsächlich Fünfteiler mit 612 Sitzplätzen. In der Hauptverkehrszeit fährt ein Umlauf sogar mit sechs Wagen und 795 Sitzplätzen. Somit soll das Reisen für die Fahrgäste auf dieser Linie spürbar komfortabler werden.“ Bislang sind auf dem RE 9 auch Fahrzeuge des Typs Talent (bis zu 549 Sitzplätze) im Einsatz.

Thorsten Müller, Verbandsdirektor SPNV-Nord: „Wir bringen gemeinsam mit den Partnern für den RE 9 Dostos modernerer Bauart auf die Strecke. Diese wurden im Jahr 2010 gebaut und bekommen für ihren Einsatz zwischen Aachen und Siegen noch eine Frischzellenkur, u.a. mit neuen Sitzbezügen und neuer Außenlackierung. Ferner werden moderne und leistungsstärkere Loks der Baureihe 147 eingesetzt.“

NWL-Geschäftsführerin Christiane Auffermann ergänzt: „Mit DB Regio vergeben wir den Betrieb weiterhin an einen bewährten Partner, der langjährige Erfahrung der auslastungsstarken Linie vorweisen kann. Das künftige Fahrzeugkonzept bringt für unsere Fahrgäste ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Komfort. Und die höhere Zugbegleitquote in den Abend- und Nachtstunden sorgt zusätzlich für noch mehr Sicherheit.“

Frederik Ley, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio NRW: „Wir freuen uns, diese wichtige Linie mit rund 20.000 Fahrgästen pro Werktag auch weiterhin verantworten zu dürfen.“

Mit Beginn des neuen Verkehrsvertrags liegt die jährliche Verkehrsleistung des RE 9 bei rund 2,4 Millionen Zugkilometern.

13. Oktober 2025, 10:00 Uhr
Düsseldorf
Baufirmen für Bauabschnitt in Nordrhein-Westfalen gebunden • Vorarbeiten entlang der Strecke laufen nach Plan • Generalsanierung der Strecke startet am 10. Juli 2026 • Eisenbahnverkehrsunternehmen, Aufgabenträger und DB erarbeiten leistungsstarkes Ersatzverkehrskonzept für Zeit der Streckensperrung

Wichtiger Schritt auf dem Weg zur umfassenden Sanierung der vielbefahrenen rechten Rheinstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden: Die DB InfraGO hat die letzten Bauaufträge für die Generalsanierung der über 80 Kilometer langen Strecke zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen vergeben. Für den fünften und nördlichsten Bauabschnitt zwischen Troisdorf und Unkel hat eine Bietergemeinschaft um die Firmen Schweerbau, Eiffage und Strabag Rail den Zuschlag für die beiden Hauptbaulose nördlich und südlich des Ausbauprojektes S13 erhalten. Bereits im Sommer 2025 konnte die DB InfraGO die Bauleistungen für die vier weiteren Bauabschnitte in Rheinland-Pfalz und Hessen vergeben. Jetzt können die Teams auch mit den Detailplanungen für den nördlichsten Bauabschnitt beginnen.

Vorbereitende Arbeiten in diesem Jahr laufen nach Plan

Die vorbereitenden Arbeiten für die Korridorsanierung ab Juli 2026 haben bereits in diesem Sommer begonnen. Seit Mitte Juni 2025 führt die DB auf der Strecke zwischen Troisdorf, Unkel und Wiesbaden diverse Arbeiten durch. Dazu gehören Kampfmittelsondierungen und Baugrunduntersuchungen, bauliche Vorbereitungen für künftige Lärmschutzwände sowie Kabeltiefbau- und Signalarbeiten für neue Stellwerke. Außerdem richten die Baufirmen die Baustellen- und Logistikflächen entlang der Strecke her.

Parallel treiben die Teams auch den Ausbau der S13 zwischen Troisdorf und Bonn voran. Erst im August hat die DB InfraGO das neue elektronische Stellwerk in Bonn-Beuel in Betrieb genommen und damit einen wichtigen Meilenstein für das Ausbauprojekt erreicht. Bis Dezember 2025 stehen weitere Ausbauarbeiten an Brücken, Gleisen, Weichen und Bahnhöfen auf dem Programm.

Um die Auswirkungen der vorlaufenden Arbeiten auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, setzt die DB InfraGO das Baupensum insbesondere in den Nachtstunden, unter dem „rollenden Rad“, sowie während abwechselnder Voll- und Teilsperrungen der Strecke, um. Informationen zu den Einschränkungen im Zugverkehr finden Reisende in den Online-Auskunftsmedien, wie bahn.de, zuginfo.nrw und in der App DB Navigator.

Die geplanten Bauarbeiten in Nordrhein-Westfalen im Detail

Während der fünfmonatigen Generalsanierung der rechten Rheinstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden plant die DB allein auf nordrhein-westfälischem Gebiet insgesamt mehr als 15.000 Meter Gleis zu erneuern, über 50 Weichen auszutauschen, die Oberleitung auf rund 16.000 Metern zu wechseln sowie die Bahnhöfe Niederdollendorf, Königswinter, Rhöndorf und Bad Honnef zu modernisieren. Der Bahnhof Bad Honnef wird dabei um 500 Meter nach Norden an den Endpunkt der Stadtbahnlinie 66 verlegt. Zusätzlich stattet die DB die gesamte Strecke während der Sperrung auch mit moderner Leit- und Sicherungstechnik aus und treibt den Neubau der Personenunterführung an der Drachenfelsstraße in Königswinter voran.

Umfassendes Ersatzverkehrskonzept für 2026 in Vorbereitung

Für die Dauer der Generalsanierung zwischen Troisdorf und Wiesbaden erarbeiten die Eisenbahnverkehrsunternehmen und die im Nahverkehr zuständigen Aufgabenträger gemeinsam mit der DB ein leistungsstarkes Verkehrskonzept. Fern- und Güterverkehrszüge werden während der Streckensperrung umgeleitet. Hierfür bereitet die DB vorab auch etwaige Umleiterstrecken vor. Ziel ist es, die Einschränkungen für Reisende und Güterverkehrskunden während der Bauzeit möglichst gering zu halten. Voraussichtlich im Winter 2025 sollen die Planungen hierfür abgeschlossen werden. Im Nachgang werden alle Beteiligten die Öffentlichkeit umfassend informieren.

Alle Infos rund um die Generalsanierung der rechten Rheinstrecke finden Sie online unter rechter-rhein.deutschebahn.com 

10. Oktober 2025, 13:00 Uhr
Düsseldorf
Arbeiten liegen drei Jahre nach Start im Plan • Vier von sechs modernisierten Bahnsteigen ab Montagabend in Betrieb • Neues Hallendach nimmt zunehmend Gestalt an • Inbetriebnahme der erneuerten Station weiterhin für 2028 geplant

Halbzeit am Duisburger Hauptbahnhof: Seit drei Jahren arbeitet die Deutsche Bahn (DB) am größten Bahnhofsprojekt in Nordrhein-Westfalen – bis 2028 sollen die Kundinnen und Kunden von einer modernen, attraktiven Station profitieren. Das Bauprogramm liegt gut im Plan. Am Montag enden die Arbeiten an den Bahnsteigen 3 und 4 (Gleise 5/6 und 8/9). Damit hat die DB seit Projektstart im Sommer 2022 insgesamt vier der sechs Bahnsteige komplett erneuert. Auch das Hallendach aus der unverkennbaren Stahl-/Glaskonstruktion macht deutliche Fortschritte. Dank der Glasfassade am Osteingang und der wellenförmigen Konstruktion kommt schon heute mehr Sonnenlicht in die Gleishalle.  

Rückblick auf die bisherigen Arbeiten

  von 14
Ende des Sliders

Zum „Bergfest“ haben Vertreter der DB InfraGO, des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-​Westfalen, des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) und der Stadt Duisburg eine vorläufige Bilanz gezogen und die zweite Halbzeit bis zur Inbetriebnahme des modernisierten Hauptbahnhofs in drei Jahren eingeläutet.  

Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe der DB InfraGO AG: „Es ist zwar erst Halbzeit beim größten Stationsprojekt in NRW, aber schon jetzt klar: Wir bauen hier einen der schönsten Bahnhöfe in Deutschland. Aus architektonischer Sicht spielt Duisburg künftig in einer Liga mit Berlin. Unsere Reisendenbefragungen zeigen: Die Fahrgäste fühlen sich schon jetzt deutlich wohler – und dass trotz der noch bis 2028 laufenden Arbeiten. Wir wollen mit immer mehr attraktiven Stationen noch mehr Menschen dazu bewegen, mit der klimafreundlichen Bahn zu reisen – nicht nur im westlichen Ruhrgebiet. Auch bei unseren Zukunftsbahnhöfen geht es Stück für Stück weiter. Und in Hagen hat die Modernisierung des Hauptbahnhofs mit dem Neubau des Bahnsteigs 4 ebenfalls begonnen.“ 

Udo Sieverding, Abteilungsleiter Mobilität der Zukunft, Radverkehr, ÖPNV im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-​Westfalen: „Der Hautbahnhof Duisburg ist ein wichtiger Bahnknoten für das westliche Ruhrgebiet und den Niederrhein. Mit seiner Modernisierung entsteht ein Leuchtturm für die Stadt Duisburg und für die Metropole Ruhr. Sein barrierefreier Zugang zu den neuen Bahnsteigen mit moderner Ausstattung und das Design der Gleishalle werten ihn zusätzlich auf. Schon jetzt wird sichtbar, wie ein moderner, leistungsfähiger und einladender Bahnhof aussieht. Die positive Zwischenbilanz ist das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit aller Beteiligten.“ 

Oliver Wittke, Vorstandssprecher beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR): „Wir freuen uns, dass die Modernisierung des Duisburger Hauptbahnhofs mit Nachdruck vorangetrieben wird, um den Öffentlichen Personennahverkehr noch attraktiver zu machen. Denn nur so kann der Bahnhof seine Aufgabe als Mobilitäts- und Verknüpfungspunkt erfüllen. Neben der architektonisch interessanten Dachkonstruktion sind es aber vor allem die Ausstattung mit digitalen Informationssystemen und der weitere barrierefreie Ausbau der Station, z.B. durch ergänzende Blindenleitstreifen, die das Modernisierungs-Projekt ausmachen.“  

Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg: „Der Duisburger Hauptbahnhof ist das zentrale Tor zu unserer Stadt. Der neu gestaltete Osteingang ist schon jetzt ein attraktiver Blickfang. Auch die prägnante ,Welle‘ nimmt Gestalt an. Duisburg bekommt Schritt für Schritt einen Hauptbahnhof, der sich sehen lassen kann – von dem man gerne losfährt, aber noch lieber ankommt!“ 

Halbzeit: Zwischenbilanz der Bahnhofsmodernisierung 

Seit Baubeginn hat die DB vier von sechs Bahnsteigen erneuert. Die Modernisierungsarbeiten sind eine Mammutaufgabe bei laufendem Betrieb: Insgesamt mussten rund 50.000 Tonnen Schutt von allen Bahnsteigen aus dem Bahnhof geschafft werden. Das sind rund 4.000 LKW-Ladungen. Hierfür waren bis zum Sommer vier Krane im Einsatz. Aufgrund des Baufortschritt sind nur noch zwei Krane notwendig. Mit Abschluss der Modernisierung werden alle sechs Bahnsteige komplett erneuert sein. Zusammengerechnet haben diese Bahnsteige eine Gesamtlänge von 2,3 Kilometern – das entspricht der Luftlinie vom Osteingang des Hauptbahnhofs bis zum Delfinarium des Duisburger Zoos. 

Darüber hinaus haben die Bauteams noch rund 740 Tonnen Stahl des alten Bahnhofsdachs abgebaut. Das neue Hallendach besteht aus einer Stahl-/Glaskonstruktion in Wellenform mit einer Gesamtfläche von 18.600 m² - das entspricht einer Fläche von über 2,5 Fußballfeldern.  

Ausblick auf die nächsten Arbeiten 

Am Montag endet die Sperrung der Bahnsteige 3 und 4. Ab 21.00 Uhr können wieder Züge an den beiden Bahnsteigen halten. 

Ab Dienstag startet die nächste Bauphase. Die Bauteams arbeiten dann schwerpunktmäßig zwischen den Gleisen 9 und 10. Bis Januar 2026 baut die DB in diesem Bereich das neue Hallendach. So entsteht der Lückenschluss zwischen den Bahnsteigen. Für die Arbeiten müssen die Gleise 9 und 10 und der Bahnsteig 4 halbseitig gesperrt werden. Bis Januar 2026 halten die Züge an anderen Gleisen. 

Bis 2027 sollen weite Teile des Bahnhofs fertiggestellt sein. 2028 ist die Modernisierung vollständig abgeschlossen. 

08. Oktober 2025, 14:40 Uhr
Köln
go.Rheinland und VRR investieren in Redesign der Bestandsflotte • Modernisierung aller 123 S-Bahn-Fahrzeuge soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein

Neue Sitzpolster und die Ausstattung mit WLAN sind nur zwei von vielen Verbesserungen, auf die sich die Fahrgäste der S-Bahn Rheinland demnächst auch in den Bestandsfahrzeugen der Flotte freuen können. Nachdem die vollständig modernisierten 24 Züge der Baureihe „ET 424“ bereits seit April 2024 im Rheinland unterwegs sind, bekommen jetzt die insgesamt 99 Züge der Baureihen „ET 422“ und „ET 423“ nacheinander eine Frischzellenkur. Bis Ende 2026 soll die Modernisierung der von der DB Regio AG gefahrenen S-Bahnen abgeschlossen sein. Die beiden Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) Zweckverband go.Rheinland und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) investieren einen dreistelligen Millionenbetrag in das Redesign aller 123 Fahrzeuge.

Frederik Ley, Oliver Wittke und Marcel Winter stehen in der erneuerten S-Bahn
Frederik Ley, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio NRW, Oliver Wittke, VRR-Vorstandssprecher, Marcel Winter, Geschäftsführer go.Rheinland (v.l.n.r.)

Bei der heutigen Präsentation eines runderneuerten „ET 422“ im Kölner Hauptbahnhof freute sich go.Rheinland-Geschäftsführer Marcel Winter: „Die modernisierten Fahrzeuge bringen spürbar mehr Komfort für unsere Fahrgäste und verbessern die Aufenthaltsqualität deutlich. Sie sind ein weiterer Schritt in eine neue Ära des Nahverkehrs. Die gemeinsam mit dem VRR bestellten Neufahrzeuge werden diese Entwicklung ab Ende der 2020er Jahre ideal abbinden und die S-Bahn Rheinland weiter stärken.“

VRR-Vorstandssprecher Oliver Wittke ergänzte: „Das Redesign haucht den S-Bahn-Fahrzeugen neues Leben ein. Nachhaltigkeit ist hier von enormer Bedeutung – durch die Modernisierung werden Ressourcen geschont und die Lebensdauer der Züge wird verlängert. Mit der Runderneuerung fahren die Menschen bereits heute in top modernisierten Zügen durchs Rheinland – und mit der S 11 und der S 6 auch bis in den Rhein-Ruhr-Raum.“

Frederik Ley, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio NRW: „Wir wollen noch mehr Leute davon überzeugen, auf die klimafreundliche Bahn umzusteigen. Mit der Neugestaltung der Innenräume unserer gesamten Flotte machen wir das S-Bahn-Fahren jetzt noch attraktiver und bequemer für unsere Fahrgäste.

Hier die wichtigsten Neuerungen zum Redesign der Reihen „ET 422“ und „ET 423“:

  • WLAN
  • Tausch der Polster und Kopfstützen, Ausbau der Armlehnen
  • neue und größere digitale Fahrgastinformationsgondeln mit Fahrgast-TV,
  • Modernisierung und Erweiterung des Videosystems für noch mehr Sicherheit
  • Einbau von Steckdosen und USB-Anschlüssen
  • erneuerter oder ausgebesserter Fußboden
  • neue Einstiegsbeleuchtung, je nachdem ob sich die Türen öffnen (grün) oder schließen (rot)
  • neue Seitenanzeiger mit besserer Linienerkennung
  • Neulackierungen außen (die „ET 422“ bekommen ein neues schwarzes Fensterband, die „ET 423“ bleiben optisch gleich)

Hier kommen die modernisierten Fahrzeuge der Reihen 422 und 423 zum Einsatz: 

  • S 6 von Köln nach Essen (nur Baureihen ET 422/423)
  • S 11 von Düsseldorf Flughafen über Köln bis Bergisch Gladbach
  • S 12 von Horrem/Sindorf bis Au (Sieg)
  • (zukünftige) S 13 von Troisdorf bis Bonn-Oberkassel
  • S 19 von Aachen/Düren bis Au (Sieg)
  • S 68 von Langenfeld über Düsseldorf nach Wuppertal-Vohwinkel

08. Oktober 2025, 11:30 Uhr
Düsseldorf
Sprengungen für neuen Rettungsstollen laufen seit Anfang Oktober • Patin für den Rettungsstollen setzt Tradition im Tunnelbau fort • Inbetriebnahme des modernisierten Tunnels für 2029 geplant – Zugverkehr soll bereits 2028 wieder rollen

Die Deutsche Bahn (DB) treibt die Erneuerung des Elleringhauser Tunnels in Brilon-Wald voran. Seit Anfang Oktober führt die DB Sprengarbeiten für den neuen, rund 475 Meter langen Rettungsstollen durch. Er wird parallel zum Elleringhauser Tunnel verlaufen und durch ein Verbindungsbauwerk an ihn angeschlossen. Am Ende des Rettungsstollens wird ein Wendehammer errichtet. Im Fall eines Rettungseinsatzes kann der Tunnel durch den Stollen besser von Rettungsfahrzeugen erreicht werden.

Bei einem Termin vor Ort hat die DB heute die neue Stollenpatin für den Rettungsstollen vorgestellt: Bettina Feldhausen, Leiterin Stakeholdermanagement bei der DB InfraGO AG in NRW, ist nun offiziell die irdische Vertreterin der Heiligen Barbara, Schutzpatronin für den Tunnelbau. Damit kommt die DB einer Tradition im Tunnelbau nach und stellt die Arbeiten unter den Schutz der Heiligen Barbara. Die neue Stollenpatin wird dem Rettungsstollen sowie den Mineuren während der gesamten Bauzeit mit ihrer Patenschaft Glück bringen.

Quelle: Deutsche Bahn AG / Franciska Martinovic
(v.l.n.r.: Fahrtunnelpatin Claudia Zimmermann; Pfarrer Jochen Andreas; Stollenpatin Bettina Feldhausen)

Zum Bauablauf

Seit Baubeginn im Herbst 2022 hat die DB bereits die Gleise vor und hinter dem Tunnel erneuert, das Baugleis im Tunnel hergestellt, Hangsicherungsmaßnahmen durchgeführt und alle 14.750 Tunnelanker eingebaut. Außerdem ist seit Anfang des Jahres eine rund 45 Meter lange und 120 Tonnen schwere Tunnelaufweitungsmaschine im Einsatz. Die Maschine schneidet sich Meter für Meter durch den Elleringhauser Tunnel und weitet ihn auf.

Während einer geplanten mehrmonatigen Streckensperrung im Jahr 2028 stellt das Bauteam die Innenschale sowie die Gleisanlage im Tunnel vollständig fertig. Nach Ende der Sperrpause kann der Zugbetrieb wieder regulär rollen. Den modernisierten Elleringhauser Tunnel nimmt die DB 2029 in Betrieb.

Hintergrundinformationen zu den Bauarbeiten:

Nach zehn Jahren intensiver Planung erneuert die Deutsche Bahn den an der Oberen Ruhrtalbahn liegenden rund 1400 Meter langen Tunnel, der 1872 in Betrieb genommen wurde.

Die DB setzt hierbei mit der sogenannten „Tunnel-in-Tunnel Methode“ ein bewährtes Verfahren ein, bei dem im Haupttunnel ein separater Tunnel errichtet wird, durch den die Züge größtenteils während der Bauzeit fahren können. Deutschlandweit handelt sich um den ersten Tunnel in Deutschland mit einer Länge von über einem Kilometer, dessen Innenschale komplett mit Fertigteilen modernisiert wird. Der Tunnel wird mit der neuesten Ausrüstungstechnik ausgestattet. Neben der Sicherheitsbeleuchtung wird eine Fluchtwegbeschilderung und Notrufsäulen eingerichtet. Zudem erhält der Tunnel eine Feuerlöschleitung und Tunnelsteckdosen. Auch für den Mobilfunk sollen Antennen für einen störungsfreien Empfang in der Anlage optimiert werden.

Der Tunnel wird nach Fertigstellung weiterhin eingleisig befahrbar sein. Die Leistungsfähigkeit der Strecke ist gewährleistet, da die DB bereits zusätzliche Signale in Olsberg errichtet hat.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite „Bahnbau NRW“ unter https://bahnbau-nrw.deutschebahn.com/projekte/elleringhauser-tunnel.html

07. Oktober 2025, 12:00 Uhr
Köln
Inbetriebnahme der 2. Baustufe vom 14. bis 24. November • Umfangreiche Fahrplanänderungen im Fern- und Nahverkehr • Weitere Stellwerksmodernisierungen in der Vorbereitung

In gut einem Monat, am 13. November abends, beginnen die Inbetriebnahmearbeiten für das neue elektronische Stellwerk Köln Hbf.

Die Deutsche Bahn (DB) nimmt am 24. November 2025 die 2. Baustufe des neuen Stellwerks Köln Hbf in Betrieb. Ende 2021 wurde mit der ersten Baustufe bereits die Technik für den S-Bahnverkehr umgestellt. Jetzt folgt der Regional- und Fernverkehr.

Hierfür wurden – in den vergangenen vier Jahren – und werden bis zur Inbetriebnahme am 24. November insgesamt 176 neue Signale aufgestellt und 208 Kilometer Kabel neu verlegt, elf neue Signalbrücken/Signalausleger errichtet und zwei Weichen erneuert. Ab dem 14. November wird die Technik auf Herz und Nieren geprüft und in das Zentralstellwerk in der Kölner City integriert. Während der notwendigen Sperrung der Regional- und Fernverkehrsgleise werden über 217 Signale und weitere nicht mehr notwendige Anlagen abgebaut und die restlichen 53 neuen Signale montiert. Um den Betrieb vollständig von der alten auf die neue Technik umzuschwenken, muss die neue Technik an die bestehenden fünf Randstellwerke (Köln-West, Ehrenfeld, Nippes, Deutz und Hbf S-Bahn) angeschlossen werden. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Ab Ende November wird die moderne Schaltzentrale in der Kölner City nunmehr alle in den Kölner Hbf ein – und ausfahrenden rund 1300 Züge steuern und für einen zuverlässigeren und robusteren Zugverkehr in der Domstadt sorgen. Derzeit werden die Zugverkehrssteuerer an einer Simulationsanlage hierfür geschult, damit der Start möglichst reibungslos funktioniert.

„Mit der Inbetriebnahme der beiden neuen elektronischen Stellwerk „Linker Rhein“ und jetzt „Köln Hbf“ ist ein großer Schritt für die Modernisierung des Bahnverkehrs in Köln getan. Auch für die kommenden Jahre investieren wir weiter in die Modernisierung der Bahn-Infrastruktur im Großraum Köln. Uns ist bewusst, dass dies für unsere Fahrgäste auch immer wieder Einschränkungen bedeutet,” so Reiner Krieger, Leiter Betrieb der DB InfraGO in Köln.

Marcel Winter, Geschäftsführer von go.Rheinland, ergänzt: „Die für die Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks notwendigen Sperrungen werden wieder massive Auswirkungen auf einen Großteil unserer Fahrgäste haben. Allerdings sind sie nicht ganz so schlimm wie bei der Inbetriebnahme des ESTW Linker Rhein, da die S-Bahn-Gleise diesmal genutzt werden können. Gemeinsam mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen bereiten wir ein großes Maßnahmenpaket vor, um die Fahrgäste anschließend über alle möglichen Kanäle zu informieren.“

Allein in die beiden neuen Stellwerke im Knoten Köln investiert die DB rund 360 Millionen Euro. In Bonn-Beuel wurde bereits im August ein neues Stellwerk in Betrieb genommen. In den nächsten Jahren werden die Stellwerke in Köln-Mülheim, Bonn Bad Godesberg, Bonn Hbf, Roisdorf, Sechtem, Brühl und im Bereich Aachen    modernisiert und auf den neuesten technischen Standard gebracht.

Die Modernisierung im Großraum Köln zahlt voll auf das Sanierungsprogramm „S3“ der Deutschen Bahn ein. Ziel ist, die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherzustellen, das Kundenerlebnis deutlich zu verbessern und die finanzielle Tragfähigkeit der DB abzusichern. Kurz: Die DB soll pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Wann immer möglich, baut die DB „unter rollendem Rad“ – also ohne Beeinflussung des Zugverkehrs. Für Arbeiten im Gleisbereich ist eine Sperrung der Strecke jedoch unvermeidlich. Für die wichtige Inbetriebnahmephase ist eine Vollsperrung der Regional- und Fernverkehrsgleise im Kölner Hbf unvermeidlich.

Bis auf eine achtstündige Komplettsperrung in der Nacht vom 19./20.11. ist der S-Bahnverkehr nur noch bei den Linien S 12/S 19 in der Nacht vom 18./19.11. betroffen.

Daher kommt es kommt in der Zeit von Freitag, 14. November, 21 Uhr bis Montag, 24.11., 5 Uhr zu folgenden Änderungen:

Fernverkehr
  • ICE-Züge in/aus Richtung Aachen/Brüssel: Die Züge werden innerhalb Kölns umgeleitet und halten nicht am Kölner Hauptbahnhof. Ersatzweise halten die Züge in Köln-Ehrenfeld.
  • ICE-Züge in/aus Richtung Amsterdam: Die Züge halten nicht am Kölner Hauptbahnhof. Ersatzweise halten sie in Köln Messe/Deutz.
  • ICE-Züge in/aus Richtung Berlin: Es bestehen noch zweistündliche Direktverbindungen von/nach Köln/Messe Deutz. Alle weiteren Züge entfallen. Zusätzlich bestehen jedoch stündliche Umsteigeverbindungen via Düsseldorf. Am 15. November verbleiben aufgrund eines ausgedehnten Sperrzustands lediglich die Umsteigeverbindungen via Düsseldorf.
  • ICE-Züge in/aus Richtung Frankfurt via SFS: Diese Züge verkehren ebenfalls via Köln Messe/Deutz. Dir normalerweise nur zwischen Köln und Frankfurt verkehrenden Züge entfallen.
  • ICE/IC-Züge in/aus Richtung Bonn/Koblenz/Mainz: Diese Fernverkehrsverbindungen verkehren nur noch im reduzierten Umfang und halten dabei größtenteils nicht mehr im Knoten Köln. Einzelzüge halten ersatzweise in Köln Süd.
  • ICE/IC-Züge in/aus Richtung Bremen/Hamburg/Norddeich: Es bestehen weiterhin Direktverbindungen in/aus Richtung Bremen bzw. Hamburg ab/bis Köln Messe/Deutz. Die Direktverbindungen in/aus Richtung Norddeich verkehren nur ab/bis Düsseldorf bzw. entfallen.
  • IC-Züge in/aus Richtung Gera/Dresden: Die Züge verkehren nur von/bis Dortmund.
Nahverkehr

Im Regionalverkehr kommt es zu großen Einschränkungen auf allen in Köln Hbf verkehrenden Linien mit Ausnahme der S-Bahn-Linien und der RB 25. Es folgt eine Übersicht der wichtigsten Auswirkungen im Nahverkehr. Es kommt zu Umleitungen und Teilausfällen. Bitte nutzen Sie alternativ die Linien der S-Bahn und der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB). Bitte beachten Sie, dass es in einzelnen Nächten zu weiteren Abweichungen kommt. Einige Linien sind zudem bereits ab dem 13.11. von den u. g. Auswirkungen betroffen. Eine Vorankündigungen mit den betroffenen Linien sind bereits seit dem 18. 9. Sie unter zuginfo.nrw einsehbar https://www.zuginfo.nrw/?msg=121673.

  • RE 1 (RRX): Umleitung über Neuss. Haltausfall Düsseldorf-Benrath, Leverkusen Mitte, Köln-Mülheim, Köln Messe/Deutz, Köln Hbf. Ersatzhalte: Neuss Hbf, Dormagen. Alternativen: RE 6 (RRX), S-Bahn, KVB.
  • RE 5 (RRX): Umleitung über Neuss. Haltausfall Düsseldorf-Benrath, Leverkusen Mitte, Köln-Mülheim, Köln Messe/Deutz, Köln Hbf. Ersatzhalte: Neuss Hbf, Dormagen. Zusatzhalte: Sechtem, Roisdorf. Alternativen: RE 6 (RRX), KVB.
  • RE 6 (RRX): Umleitung über Leverkusen. Haltausfall Düsseldorf-Bilk, Neuss Hbf, Dormagen, Köln Hbf. Ersatzhalte: Düsseldorf-Benrath, Leverkusen Mitte, Köln-Mülheim, Köln Messe/Deutz (tief). Alternativen: RE 1 (RRX), RE 5 (RRX), S 11.
  • RE 7: Umleitung über Düsseldorf. Haltausfall Solingen Hbf, Opladen, Köln Messe/Deutz, Köln Hbf, Dormagen. Ersatzhalt: Düsseldorf Hbf. Alternativen: RB 48, S-Bahn, KVB.
  • RE 8: Teilausfall Köln-Ehrenfeld – Linz (Rhein). Alternativen: RB 27, S 12, S 19.
  • RE 9: Umleitung über Südbrücke. Haltausfall Köln Hbf, Köln Messe/Deutz. Ersatzhalt: Köln Süd. Alternativen: S 12, S 19, KVB.
  • RE 22: Teilausfall Hürth-Kalscheuren – Köln Messe/Deutz. Alternative: RB 24, KVB.
  • RB 24: Teilausfall Köln West – Köln Messe/Deutz. Alternative: KVB.
  • RB 26: Teilausfall Köln Süd – Köln Messe/Deutz. Alternative: KVB.
  • RB 27: Umleitung über Südbrücke. Haltausfall Köln Hbf, Köln Messe/Deutz. Ersatzhalt: Köln Süd. Alternativen: S 12, S 19, KVB.
  • RB 38: Teilausfall Horrem – Köln Messe/Deutz. Alternative: S 12, S 19.
  • RB 48: Teilausfall Köln-Mülheim – Bonn-Mehlem. Alternativen: S 6, S 11, RE 5 (RRX), RB 26, KVB.

Während der Hauptmaßnahme stellen sowohl die S-Bahn als auch die Kölner Verkehrs-Betriebe die Erreichbarkeit des Kölner Knotens sicher. Ein Schienenersatzverkehr ist somit nur in vereinzelten Nächten geplant. In Köln Hbf und Köln Messe/Deutz, Köln West, sowie Köln Süd sind zusätzliche Servicekräfte zur Unterstützung der Reisenden im Einsatz.

Die detaillierten Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn etwa zwei Wochen vor Baubeginn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben und sind voraussichtlich ab Mitte Oktober unter zuginfo.nrw abrufbar.

01. Oktober 2025, 11:30 Uhr
Frankfurt/Düsseldorf
Steuerung der Züge zwischen Nettersheim und Trier nun per Mausklick • Bis Mitte Oktober erstmals durchgängig Züge auf gesamter Strecke • Anschließend Fortsetzung der Elektrifizierungsarbeiten zwischen Kall und Gerolstein • Fachleute stellen mehrere hundert Oberleitungsmaste auf

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) in Gerolstein vollständig in Betrieb genommen. Damit hat sie einen weiteren wichtigen Meilenstein beim Wiederaufbau der Eifelstrecke erreicht. Neue und moderne Leit- und Sicherungstechnik steuert nun den Zugverkehr zwischen Nettersheim und Trier-Ehrang. Die Fachleute der DB InfraGO haben die neue Technik seit dem Frühjahr schrittweise in Betrieb genommen. Mit dem Streckenstück von Gerolstein bis Bitburg-Ehrdorf haben sie nunmehr auch den dritten und letzten Abschnitt an das ESTW angeschlossen. In den kommenden zwei Wochen fahren erstmals seit der Flutkatastrophe vor gut vier Jahren wieder Züge auf der gesamten Eifelstrecke zwischen Köln und Trier.

Mitte Oktober gehen die Arbeiten für die bereits begonnene Elektrifizierung der rund 160 Kilometer langen Eifelstrecke weiter. Ab dann stellt das Projektteam zwischen Kall und Gerolstein mehrere hundert Oberleitungsmaste auf. Dafür errichten die Fachleute zunächst Betonfundamente, auf denen sie anschließend die Maste gründen. In einem letzten Schritt montieren die Bauteams die Ausleger und ziehen die Oberleitung. Auf dem rund 32 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Euskirchen und Nettersheim haben die Mitarbeitenden von DB InfraGO und beauftragten Unternehmen seit Jahresbeginn allein rund 700 der insgesamt knapp 1.000 Oberleitungsmaste aufgestellt.

Für einen schnellen Baufortschritt setzen die Bauteams moderne Arbeitsgeräte ein, dennoch ist Baulärm leider nicht immer vermeidbar. Dafür bittet die DB um Verständnis.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Für den Einsatz der Großmaschinen und für ein sicheres Arbeiten im Gleisbereich ist ein Zugverkehr währenddessen nicht möglich. Deswegen kommt es in der Zeit ab Dienstag, 14. Oktober, bis vorerst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 zu folgenden Fahrplananpassungen im Nahverkehr:

Es fahren Busse für die Züge der Linie RB 22 zwischen Kall und Gerolstein mit allen Halten. Zusätzlich sind Schnellbusse zwischen diesen beiden Bahnhöfen im Einsatz, die unterwegs nur in Nettersheim, Blankenheim (Wald), Dahlem, Jünkerath, Lissendorf und Oberbettingen-Hillesheim halten.

Ab Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 kommt es bis zum 30. März 2026 zu Auswirkungen in unterschiedlichen Phasen zwischen Kall bzw. Euskirchen und Jünkerath. Die Details dazu gibt es unter zuginfo.nrw. Die Arbeiten werden von Mai bis November 2026 jeweils an den Wochenenden fortgesetzt.

Die Fahrplanänderungen sind auch in den Online-Auskunftssystemen der DB enthalten, Aushänge informieren die Reisenden an den Bahnsteigen. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw/bauarbeiten abrufbar.

Allgemeine Infos zur Elektrifizierung der Eifelstrecke

Neben dem Wiederaufbau der Infrastruktur hat die DB im Herbst 2024 mit den Arbeiten für die Elektrifizierung begonnen. Dafür sind abschnittsweise weitere Bausperrungen erforderlich. Ein dauerhafter durchgehender Zugverkehr auf der Eifelstrecke ist nach jetzigem Stand voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2028 möglich. Die Elektrifizierung finanzieren die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Wiederaufbau und Elektrifizierung der Strecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier zahlen auf das DB-Sanierungsprogramm S3 ein. Mit diesem will die DB die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherstellen. Ziel ist es, das Kundenerlebnis durch eine höhere Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und weniger Störungen deutlich zu verbessern.

Weitere Informationen zur Elektrifizierung der drei Eifelstrecken finden Sie auf der Projekt-Webseite: https://flut-aufbau.deutschebahn.com/elektrifizierung

Elektrifizierung und Ökostrom bei der DB

Schon heute sind mehr als 60 Prozent des deutschen Schienennetzes elektrifiziert. Dieser Wert liegt über dem EU-Durchschnitt. Rund 90 Prozent der Verkehrsleistung im Personen- und Güterverkehr des DB-Konzerns werden elektrisch erbracht. Die DB betreibt in Deutschland ein eigenes Bahnstromnetz und deckt 68 Prozent des DB-Bahnstroms mit erneuerbaren Energien ab. Im Fernverkehr sind Reisende bereits seit 2018 mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs. Bis 2038 wird der gesamte DB-Bahnstrom – zehn Terawattstunden pro Jahr – zu 100 Prozent grün sein. Zudem wird die DB bis 2025 ihre Werke, Bürogebäude und Bahnhöfe in Deutschland vollständig mit Ökostrom versorgen.

26. September 2025, 10:00 Uhr
Düsseldorf
Mehr Fahrten nach Belgien • schneller bis in die Alpen • brandneue ICE L nach Sylt und Oberstdorf • mehr Regelmäßigkeit im Angebot • schneller nach Sachsen • temporäre Baueinschränkungen • Buchungsstart am 15. Oktober

Ab 14. Dezember gilt der neue Fahrplan und mit ihm zahlreiche Verbesserungen für die Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB).

DB-Vorstand Personenfernverkehr Michael Peterson: „Die Menschen wollen Bahn fahren. Wo jetzt schon viele Fahrgäste unterwegs sind, bieten wir im neuen Fahrplan noch mehr Zugfahrten an. Wir bauen unseren Fahrplan mit Blick auf Nachfrage und Kapazität auf dem Schienennetz gezielt aus. Wir freuen uns, trotz der vielen zusätzlichen Baustellen das Angebotsvolumen auch 2026 konstant hoch auf dem Rekordniveau des Vorjahrs halten zu können.“

Der Fahrplan 2026 für Nordrhein-Westfalen im Überblick:

ICE häufiger nach Brüssel und neu nach Antwerpen

Nicht mehr nur im Sommerhalbjahr, sondern künftig ganzjährig fährt ein abendliches ICE-Zugpaar (Hin- und Rückfahrt) nach/von Brüssel. In Köln Hbf ist die Abfahrt um 21.42 Uhr, in Brüssel um 20.25 Uhr. Halte sind jeweils u.a. Lüttich, Aachen, Siegburg/Bonn, Frankfurt Flughafen und Hbf. Insgesamt verkehren dann ganzjährig acht Zugpaare zwischen Brüssel, Aachen, Köln und Frankfurt im regelmäßigen Zwei-Stundentakt.

Ganz neu bis Antwerpen in Flandern fahren ab 7.9.2026 zwei weitere ICE-Zugpaare: Ab Köln Hbf um 6.03 Uhr und 14.26 Uhr via Aachen, Lüttich, Leuven und Brüssel Flughafen bzw. ab Antwerpen um 11.01 und 19.01 Uhr retour. Damit ist ein 10-stündiger Tagesausflug in die große Hafenstadt bequem möglich. Außerdem wird der Flughafen von Brüssel erstmals an das ICE-Netz angebunden.

Auf der Nachtzugverbindung über Köln und Bonn nach/von Zürich kommen neueste Nightjet-Züge zum Einsatz. Sie bieten modernste Schlaf-, Sitz- und Liegewagen, letztere mit innovativer „Mini-Cabin“ für Einzelreisende.

Schneller umsteigefrei in die Alpen

Die bisherigen zweistündlichen ICE-Züge z.B. via Münster und Düsseldorf mit Ziel Basel fahren neu teilweise weiter in die Schweiz hinein, z.B. umsteigefrei bis nach Bern, Zürich, Chur und Brig.

Die einzelnen ICE nach Österreich fahren neu auf der Hin- und Rückfahrt via Düsseldorf und 2026 baustellenbedingt über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main und Frankfurt Flughafen. Dadurch sind die Züge bis zu 60 Minuten schneller am Ziel: Der ICE ab Dortmund fährt um 8.40 Uhr z.B. nach Lindau und Innsbruck, der ICE ab Münster fährt um 7.09 Uhr z.B. nach Salzburg, Klagenfurt und neu bis in die Steiermark nach Graz.

Schnelle ICE am Wochenende in den Schwarzwald

Ab 28. März 2026 fährt immer samstags ein schneller ICE um 10.59 Uhr ab Köln durch den Schwarzwald nach Konstanz (an 16.37 Uhr). Von dort geht es sonntags um 16.18 Uhr nach Köln. Das ICE-Zugpaar hält u.a. in Radolfzell, Singen, Donau­eschingen, Villingen, St. Georgen und Offenburg. Diese Fahrten erfolgen wegen der Baueinschränkungen im Mittelrheintal vorübergehend über die Schnellfahrstrecke und Frankfurt Flughafen.

Neue ICE L ab Juli 2026 nach Sylt und Oberstdorf

Für das Zugpaar ab Dortmund via Düsseldorf, Köln und Bonn nach Oberstdorf kommen ab 11. Juli 2026 statt der älteren Intercity-Wagenzüge die brandneuen ICE L zum Einsatz, die einen niveaugleichen Einstieg und ein Bordrestaurant bieten. Baubedingt sind vorübergehend im Fahrplan 2026 rund 30 Minuten längere Fahrzeiten nötig.

Auch auf den bis zu zwei Fahrten von Köln via Düsseldorf und Münster nach Westerland (Sylt) fahren die neuen ICE L ab 11. Juli 2026. Zwischen Berlin und Köln (Köln an 12.09, retour ab 15.37 Uhr) sind die neuen Züge bereits ab 14.12.2025 bei einem Zugpaar im Einsatz.

Hamburg–Köln–Süddeutschland: stündlich schnelle ICE noch regelmäßiger

Alle Verbindungen im Stundentakt zwischen Hamburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Köln und Süddeutschland werden künftig einheitlich mit den XXL-ICE 4 mit 13 Wagen und 918 Sitzplätzen sowie über die Schnellfahrstrecke via Frankfurt Flughafen gefahren. Bislang war hier einmal täglich eine ältere Eurocity-Garnitur durch das langsamere Mittelrheintal mit Ziel Schweiz unterwegs. Dafür kommt z.B. für Münster künftig auch um 7.03 Uhr eine schnelle ICE-Direktverbindung nach bzw. um 18.54 Uhr aus Basel in 5 ¾ Stunden hinzu.

Für die Ruhr- und Wupperstrecke werden die Direktverbindungen aus Hamburg regelmäßiger jeweils im Zweistundentakt angeboten: über Bochum, Essen, Duisburg und Düsseldorf weiter in die Schweiz bzw. über Hagen, Wuppertal und Solingen weiter nach Stuttgart und München. Für die Wupperstrecke werden es dabei mehr ICE via Frankfurt Flughafen direkt nach/von Stuttgart und München. So fährt z.B. ab Wuppertal neu auch um 7.15 Uhr ein ICE in rund 2.55 Std. nach Stuttgart. In der Gegenrichtung bestehen künftig acht statt bisher fünf schnelle ICE-Direktverbindungen aus Stuttgart nach Wuppertal.

Auch Sprinter und touristische Züge Richtung Hamburg systematischer

Die drei Sprinter-Zugpaare Köln–Hamburg mit einer Fahrzeit von rund 3½ Stunden zusätzlich zum ICE-Stundentakt fahren künftig einheitlich ohne Halt zwischen Essen und Hamburg. Die Abfahrten sind in Köln um 10.14, 12.09 und 16.07 Uhr, in Hamburg um 8.09 Uhr, 12.09 und 16.09 Uhr. Zweimal täglich werden diese schnellen Verbindungen weiterhin z.B. nach/von Bonn, Mainz und Frankfurt (Main) verlängert.

Zukünftig meist etwa halbstündlich versetzt zum Stundentakt verkehren bis zu fünf Züge pro Tag und Richtung zwischen Köln und Hamburg bzw. weiter in Tourismusregionen: bis Westerland (Sylt) saisonal bis zu zweimal am Tag sowie – nach Abschluss diverser Baumaßnahmen – ab 11. Juli neu zweimal direkt nach Schwerin, Rostock, Stralsund sowie weiter bis Binz auf Rügen bzw. Greifswald in Vorpommern.

ICE-Taktlücken nach Stuttgart und München geschlossen

Künftig durchgehend zweistündlich verkehrt die besonders schnelle und zeitlich etwas verschobene ICE-Linie von Dortmund über Düsseldorf und Köln Messe/Deutz nach Stuttgart und München. Erreicht wird dies durch das Schließen einer bisherigen Taktlücke um 12.11 Uhr ab Dortmund sowie um 12.20 Uhr ab München nach Dortmund. Neu ist auch die erste Fahrt dieser Linie um 5.25 Uhr ab Köln Hbf nach Stuttgart (an 7.33 Uhr) und München (9.40 Uhr). Insgesamt bestehen so ab München tagsüber neu durchgängig etwa halbstündliche ICE-Direktverbindungen nach Köln.

Für Ostwestfalen mehr IC im Takt

Bei zwei ICE-Zugpaaren, die am Tagesrand aus Berlin bzw. Hannover kommen, entfällt für Ostwestfalen die Durchbindung via Frankfurt Flughafen nach/von Basel. Stattdessen fährt das nächtliche ICE-Zugpaar nur noch Berlin–Köln bzw. es fährt ersatzweise ein IC-Zugpaar Hannover–Dortmund im entsprechenden Zwei-Stundentakt.

Ein ICE abends aus Berlin (Abfahrt dort um 19.46 Uhr) und Hannover verkehrt künftig gemäß den anderen Taktfahrten ohne Halt in Minden Herford und Gütersloh und ist damit etwa 25 Minuten schneller in Düsseldorf (an 0.07 Uhr) und Köln. Dies bringt zusätzliche Stabilität in den Fahrplan. Die beim ICE entfallenden Zwischen­halte übernimmt ein IC aus Dresden und Magdeburg, der im Takt neu über Hannover hinaus bis Dortmund verlängert wird – mit Anschluss aus Berlin und nach Köln. Neu ist in der Gegenrichtung ein IC täglich um 20.28 Uhr ab Dortmund nach Hannover (an 22.20 Uhr) mit Halt u.a. Gütersloh, Herford, Bad Oeynhausen und Minden.

Für Bonn zunächst mehr Fahrten, danach Baueinschränkungen

Insgesamt wird für Bonn das Fahrtenangebot im Regelfahrplan (ohne Baustellen) systematischer: mit abwechselnd jeweils zweistündlichen IC nach/von Stuttgart, Wuppertal und Hagen sowie ICE nach/von Wien, Nürnberg, Frankfurt, Düsseldorf und Essen. Mit dem Fahrplanwechsel bietet die DB neu durchgehend zweistündliche ICE-Direktverbindungen Bonn–Berlin an und damit zwei zusätzliche Verbindungen für die Bundesstadt. Dabei fährt auch ein abendlicher ICE – analog zu den anderen ICE-Fahrten dieser Linie – neu ab Bonn um 20.22 Uhr nach Berlin (statt bisher ab Aachen). Während der beiden General­sanierungen auf der Wupperstrecke und im Mittelrheintal ab 6.2.2026 gilt ein abweichendes Konzept. Alle Direktverbindungen Bonn–Berlin müssen in Köln bzw. Hagen beginnen/enden.

Auch nach Ostfriesland, Münster, Düsseldorf und Koblenz können bis zum Beginn der Generalsanierung im Mittelrheintal am 9.7.2026 wieder mehr IC-Fahrten für Bonn realisiert werden: in Bonn mit Abfahrt um 7.21 Uhr, 11.23 und 15.23 Uhr nach Ostfriesland sowie aus der Gegenrichtung mit Ankunft in Bonn um 10.36 und 18.36 Uhr. Dafür entfällt ein später IC aus Dresden, Hannover und Westfalen mit Ankunft in Bonn um 23.13 Uhr.

Das Fernzugangebot in Siegburg/Bonn wird deutlich systematisiert. Insgesamt verkehren weiterhin rund 60 ICE am Tag. Statt vieler verschiedener Einzelzüge halten jedoch zukünftig drei ICE-Linien einheitlich jeweils im Zweistundentakt. Teilweise geschieht das mit anderen Abfahrtzeiten und Zielen: u.a. seltener nach/von Stuttgart, dafür aber häufiger nach/von Frankfurt, Nürnberg, Düsseldorf und Amsterdam.

Via Paderborn per ICE schneller nach Sachsen

Vorerst bis 20.9.2026 fährt ein neues ICE-Zugpaar zwischen Köln/Dortmund, Paderborn, Kassel, Erfurt, Leipzig und Dresden. In Dortmund ist die Abfahrt um 13.43 Uhr nach bzw. die Ankunft um 14.24 Uhr aus Sachsen. Die Reisezeit z.B. zwischen Dortmund und Leipzig ist mit rd. 4.20 Std. etwa 30 Minuten schneller als die bisherigen IC-Direktverbindungen. Weitere Zwischenhalte sind z.B. Soest, Lippstadt und Altenbeken.

Ab 21.9.2026 mit Start des mehrjährigen Streckenausbaus Erfurt–Weimar–Jena–Gera entfallen die bisherigen beiden IC-Zugpaare Köln–Paderborn–Kassel–Gera. Ersatzweise fahren dann insgesamt zwei schnelle ICE-Zugpaare Köln–Dortmund–Paderborn–Kassel–Erfurt–Leipzig, ebenfalls mit rund. 4.20 Std. Fahrtzeit zwischen Dortmund und Leipzig. Hier sind weitere Zwischenhalte Hamm, Soest, Altenbeken und Warburg. In diesen schnellen Ersatzverbindungen ist u.a. der Halt Lippstadt vorerst nicht möglich.

2026 entfällt das ICE-Zugpaar Rhein/Ruhr via Paderborn und Kassel nach/von München. Dieses wurde bisher in Würzburg an einen ICE aus Frankfurt nach München an- bzw. in der Gegenrichtung abgekoppelt. Der Entfall dieses verspätungsanfälligen An- bzw. Abkoppelns soll mehr Stabilität in den Fahrplan bringen. Für eine eigenständige Fahrt via Paderborn nach/von München gab es u.a. wegen Baustellen leider keine geeigneten Zeitfenster im dicht belegten Schienennetz.

Weitere Baueinschränkungen

Die beiden besonders schnellen ICE-Sprinter Düsseldorf–Köln-München müssen baubedingt das gesamte Fahrplanjahr 2026 entfallen, die drei Sprinter Bonn–Köln–Berlin spätestens ab 7.2.2026 mit Beginn der Generalsanierung auf der Wupperstrecke. Dann kann bis 10.7.2026 kein Fernverkehr zwischen Köln, Wuppertal und Hagen fahren. Ab Hagen verkehren zweistündlich ICE via Hannover nach/von Berlin. Und ab Köln fahren ersatzweise stündlich ICE-Züge via Düsseldorf nach/von Berlin. Auf der Achse Hamburg–Köln–Süddeutschland fahren die stündlichen ICE über Düsseldorf. Die etwa stündlichen Fernverkehrszüge via Mainz und Bonn aus Wien/Frankfurt bzw. Stuttgart können vorübergehend nur bis Köln und nicht weiter über Wuppertal nach/von Dortmund verkehren.

Auch ab Aachen müssen baubedingt immer wieder einzelne ICE-Fahrten nach/von Berlin entfallen. Sie starten/enden stattdessen in Köln .

Dafür können mit Ende der Baustelle in Herford ab 6. März 2026 schrittweise  wieder mehr ICE und IC in Hamm, Gütersloh, Bielefeld und Herford halten.

Ab 2. Oktober 2026 sind wegen einer Baustelle zwischen Berlin und Hannover im Fernverkehr nach/von NRW Umleitungen und Angebotsreduktionen notwendig.

Buchungsstart für den neuen Fahrplan am 15. Oktober

Ab 15. Oktober sind die neuen Verbindungen in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator abrufbar. Dann beginnt auch der Verkauf der Fahrkarten – diese können bis zu zwölf Monate im Voraus gebucht werden. Nationale Angebote wie der Super Sparpreis, der Sparpreis und der Flexpreis können damit z.B. bereits für die kommenden Festtage wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten, die Schulferien und andere planbare Ereignisse gebucht werden. Tickets ins Ausland sind bis zu sechs Monate vor Reisebeginn erhältlich.

Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie inDB Reisezentren und DB Agenturen.

24. September 2025, 14:30 Uhr
Berlin
Flaggschiff der ICE-Flotte löst stufenweise alte Intercity-Züge ab • Ab 1. November ist Linie komplett umgestellt • Für mehr Zuverlässigkeit und Komfort für die Kunden

Seit heute verkehren mit dem ICE 3neo die modernsten und innovativsten Züge der Deutschen Bahn (DB) zwischen Berlin und Amsterdam. Sie ersetzen auf der Linie zwischen den beiden Hauptstädten schrittweise die in die Jahre gekommenen Intercity-Züge. Der erste ICE 3neo fuhr heute um 14.06 Uhr im Hauptbahnhof in Richtung Amsterdam ab. Morgen macht er sich dann um 8.00 Uhr in Amsterdam Centraal auf die Reise nach Berlin. Ab dem 1. November werden alle Züge auf der Verbindung Berlin–Hannover–Amsterdam ausschließlich mit dem ICE 3neo gefahren.

Stefanie Berk, Vorständin Marketing & Vertrieb DB Fernverkehr: „Wir freuen uns sehr, dass unser Flaggschiff ICE 3neo nun schon deutlich vor dem Fahrplanwechsel zwischen Berlin und Amsterdam fährt. Damit setzen wir früher als geplant unser Versprechen um, auf dieser wichtigen internationalen Linie ICE-Züge einzusetzen. Neben neuen grenzüberschreitenden Verbindungen machen moderne Fahrzeuge das Bahnfahren in Europa noch attraktiver. Für unsere Fahrgäste bedeuten die neuen Züge im Vergleich zu den alten IC-Zügen einen Quantensprung beim Komfort und zuverlässigere Verbindungen.“

Die Umstellung auf die ICE 3neo wird schrittweise erfolgen. Vorerst fahren die ICE noch unter einer IC-Zugnummer, bis alle Verbindungen Berlin–Hannover–Amsterdam umgestellt sind. So behalten vorhandene Tickets ihre Gültigkeit, auch wenn auf der zuvor als IC gebuchten Leistung bereits die ersten ICE 3neo zum Einsatz kommen. Zunächst fährt der erste ICE nach Amsterdam als IC 142 und in der Gegenrichtung als IC 143. Ab Mitte Oktober kann dann bereits etwa die Hälfte der Verbindungen zwischen Berlin und Amsterdam mit ICE-Komfort angeboten werden und ab 1. November verkehren alle Direktzüge dieser Strecke als ICE.

Der ICE 3neo bietet ein Bordrestaurant mit 16 Plätzen und ein Bordbistro. In den beiden Wagen der 1. Klasse wird zudem ein Am-Platz-Service angeboten.

Weitere Ausstattungsmerkmale des ICE 3neo für einen verbesserten Komfort:

  • Mobilfunkdurchlässige Scheiben für stabilen Empfang
  • Moderne Zugtoiletten mit Sensorik für berührungslose Bedienfunktion
  • LED-Anzeige für Reservierungsstatus an jedem Platz
  • Eine Beleuchtung mit tageszeitabhängig wechselndem Lichtambiente
  • Tablethalter und Steckdosen an allen Plätzen, auch in der 2. Klasse
  • Zahlreiche großformatige Infomonitore in allen Fahrgasträumen
  • Fahrradstellplätze in jedem Zug
  • Neu gestaltete Gepäckregale mit mehr Stauraum
  • Ein neuer Hublift für einen leichteren Zustieg für Reisende im Rollstuhl

Seit dem 17. Zug: das neue ICE-Innendesign

Insgesamt hat die Deutsche Bahn 90 Hochgeschwindigkeitszüge des Typs ICE 3neo bestellt. Die ersten Züge aus dieser Bestellung konnten in Rekordzeit im Dezember 2022 in den Einsatz gehen. Ab dem 17. Zug wurde das neue ICE-Innenraumdesign  umgesetzt. 

Komplett neu entwickelte Sitze sind als persönlicher Rückzugsort konzipiert, bieten bessere Verstellmöglichkeiten und somit noch mehr Komfort. Eine harmonische Formgebung, moderne Materialien wie Holzdekor und Bezüge aus hochwertigem Stoffgewebe in nuancierten Farben bestimmen das neue Erscheinungsbild

Die Sitzbezüge sind in der ersten Klasse in warmen Grautönen, in der 2. Klasse in Blautönen und im Bordrestaurant in Burgundy-Rot gehalten.

Seit dem 31. Zug hat der ICE 3neo weitere Verbesserungen für die Reisenden erhalten:

  • In der 1. Klasse gibt es eine induktive Lademöglichkeit für Smartphones.
  • Das neue Eiche-Holzdekor an Sitzen und Wänden sowie eine Ambiente-Fußbodenbeleuchtung macht die Züge noch wohnlicher.
  • Auf den Toiletten lässt sich jetzt der Abfallbehälter berührungslos öffnen (zusätzlich zu berührungslosen Seifen-/Desinfektionsmittelspender und der WC-Spülung).
  • Im Universal-WC gibt es einen Baby-/Kleinkindsitz, der den Toilettenbesuch für alleinreisende Elternteile erleichtert.

Die Fahrgäste mögen den ICE 3neo. Im Vergleich aller ICE-Baureihen werden Komfort und Design von den Fahrgästen bei Fahrten mit diesem Zug auf der Spitzenposition bewertet.

Bereits seit Sommer 2024 setzt die DB in die Niederlande und nach Belgien auf Verbindungen von/nach Frankfurt (Main) den neuen ICE 3neo ein. Das Fahrzeug zeichnet sich durch eine besonders hohe Zuverlässigkeit aus: Zugausfälle konnten auf den Verbindungen Frankfurt–Brüssel und Frankfurt–Amsterdam seitdem deutlich reduziert werden. Das zeigt: Investitionen in neue Züge zahlen sich aus.

Die Verbindung Berlin–Amsterdam verkehrt je Richtung sechs Mal täglich in rund sechs Stunden Fahrzeit. Zusätzlich fährt ein Zug pro Tag und Richtung zwischen Hannover und Amsterdam.

ICE 3 neo
ICE 3 neo
Quelle: DB AG / Oliver Lang

Aktuelle Bilder gibt es unter: mediathek.deutschebahn.com.

17. September 2025, 11:00 Uhr
Düsseldorf
DB Job-Tournee in Münster, Düsseldorf und Neuss • Bahn-Influencer:innen mit dabei • Über 400 Beratungsgespräche geplant • Weitere Einblicke hinter die Kulissen mit Führungen an Bahnhöfen und in Werken

Zum bundesweiten Tag der Schiene 2025 öffnen wieder zahlreiche Werkstätten und Stellwerke Tür und Tor. Schon zum vierten Mal veranstaltet die Allianz pro Schiene e. V. zusammen mit den Eisenbahnen in Deutschland den Tag der Schiene.

Die Deutsche Bahn (DB) ist am Festwochenende vom 19. bis zum 21. September auch wieder mit dabei: Interessierte bekommen bei rund 100 Veranstaltungen in ganz Deutschland einen Einblick in die Welt der Eisenbahn. Auch in Nordrhein-Westfalen stehen Berufsberatungen, Bahnhofsführungen und Einblicke in Werke auf dem Programm.

Die DB geht auf Job-Tournee: In Münster und Düsseldorf (Freitag, 19. September, jeweils von 10 bis 15 Uhr) sowie in Neuss (Samstag, 20. September, von 10 bis 15 Uhr) können sich Besucher:innen über die Jobwelt der DB informieren: Die Personalexpert:innen informieren über verschiedene Einstiegsmöglichkeiten von der Ausbildung bis zum Quereinstieg und geben eine Übersicht über Berufe wie zum Beispiel in der Mechatronik, im Gleisbau sowie im Fahrdienst als Triebfahrzeugführer:in oder Busfahrer:in. Über 400 Interessierte haben sich bereits für Beratungsgespräche angemeldet – spontane Besuche sind jedoch auch möglich!

Mit dabei sind auch DB-Influencer:innen, die aus ihrem Berufsalltag berichten. Zum Beispiel können Besucher:innen direkt mit der @Bus.Prinzessin Marie in Münster über ihren Arbeitsalltag sprechen. Marie ist Busfahrerin und Ausbilderin und mit ihrem Content erfolgreich auf TikTok und Instagram unterwegs.

Im Norden des Bundeslandes feiert Coesfeld 150 Jahre Eisenbahn: Besucherinnen und Besucher wird der Bahnhof vorgestellt. Außerdem erhalten sie einen Einblick in die Geschichte der Eisenbahn.

Weitere, bereits ausgebuchte, Events finden unter anderem in Dortmund statt. Dort gibt es Führungen durch den modernisierten Hauptbahnhof. Auch das Signalwerk in Wuppertal öffnet seine Werkstatttore. Das ehemalige Stellwerk am Duisburger Hauptbahnhof wird mittlerweile zu Aus- und Fortbildungszwecken genutzt: Hier erhalten die Teilnehmenden der Führung unter anderem einen Einblick in die Zugverkehrssteuerung sowie in die Instandhaltung der Leit- und Sicherungstechnik.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es unter www.tag-der-schiene.de. Auf der Website gibt es auch die Möglichkeit, nach Bundesländern, Tagen und Themen zu filtern.

DB ist attraktive Arbeitgeberin bei Nachwuchskräften

Die DB setzt ihren Investitionskurs in den Nachwuchs auch 2025 fort: Rund 5.700 neue Auszubildende und dual Studierende starten diesen Herbst bei der DB. Trotz großer Herausforderungen am Arbeitsmarkt wird der Konzern damit sein erklärtes Einstellungsziel im Bereich der Nachwuchskräfte erreichen. In 50 Ausbildungsberufen und 25 dualen Studiengängen bietet die DB jungen Talenten vielfältige Möglichkeiten. Mehr Infos in der aktuellen Presseinformation.

Mehr Infos zu Jobmöglichkeiten bei der DB

Wer rausfinden möchte, welcher Job zu ihm oder ihr passt, kann sich durch Fragen im neuen Job-Kompass (insgesamt 25 Fragen) klicken. Im Anschluss gibt es Job-Vorschläge. Mehr Infos hier: https://jobkompass.db.jobs/

Für alle, die noch berufliche Orientierung und Vorbereitung auf eine Berufsausbildung oder einen Jobeinstieg brauchen, setzt die Deutsche Bahn auch in diesem Jahr ihr Programm „Chance Plus“ fort. Infos unter: https://db.jobs/de-de/dein-einstieg/chance-plus.

09. September 2025, 11:00 Uhr
Autonome Shuttles ab Dienstag mit Testnutzer:innen • Kleinbusse fahren auf neuer Strecke durch die südwestliche City • Probebetrieb soll zeigen, wie autonomes Fahren den ÖPNV noch attraktiver machen kann • Interessierte können sich ab sofort auf der Projektseite registrieren

Mit dem autonomen Shuttle zum Einkaufen, zur Arbeit oder zum Zug: In Herford macht die Deutsche Bahn (DB) das ab Mittwoch, den 10. September möglich. Im Rahmen des Testbetriebs für das von der DB koordinierte europäische Forschungsprojekt ULTIMO können Herforder:innen erstmals autonome Shuttles im regulären Busverkehr der Stadt ausprobieren. Mit dem Probebetrieb in Herford möchten die Projektbeteiligten herausfinden, wie das Busangebot einer typischen Mittelstadt durch autonome Fahrzeuge noch attraktiver werden kann.

Ab Mittwoch verkehren die Kleinbusse in Herford auf einem Rundkurs im südwestlichen Bereich der City. Vom Bahnhof aus rollen die Fahrzeuge selbstständig über die Engerstraße und den Westring zum Deichkamp und von dort aus über die Wittekindstraße wieder zurück zum Bahnhof. Dank modernster Sensorik, darunter Lidare, Kameras und Radar, fahren die Fahrzeuge dabei vollständig autonom. An Bord sind jedoch immer Sicherheitsfahrer:innen, die alle Fahrmanöver überwachen und jederzeit eingreifen können.

Mit dem Probebetrieb der autonomen Shuttles schafft die DB für die Herforder:innen eine zusätzliche Busverbindung zwischen Bahnhof und der westlichen Innenstadt. Dadurch ergänzt das Projekt das bestehende Busangebot der DB-Tochter Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO). Die BVO betreibt den gesamten Busverkehr in Herford. Dadurch bietet sich dem Projekt in Herford perspektivisch die Gelegenheit, verschiedene Fahrzeuggrößen zu testen und mit einer Mischung aus Linienverkehr und On-Demand-Betrieb einen autonomen integrierten Verkehr aufzubauen. Der Erprobungsbetrieb im Linienverkehr, der jetzt startet, läuft zunächst bis September 2026. 

Der Regelbetrieb der autonomen Shuttles im Überblick

Die erste reguläre Fahrt des autonomen Shuttles startet am Dienstag, den 10. September. Dann nehmen die die Kleinbusse den Testbetrieb nach Fahrplan auf: dienstags bis donnerstags zwischen 9 und 18 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr sind sie alle 30 Minuten auf der Strecke unterwegs. Nutzen können die Shuttles alle Personen ab 12 Jahren.

Die Mitfahrt ist kostenlos. Ein spontaner Zustieg, wie bei einem herkömmlichen Linienbus ist zunächst allerdings nicht möglich. Da die Shuttles im sogenannten Erprobungsbetrieb unterwegs sind, müssen interessierte Bürger:innen sich vorab einmalig online über die Projektseite registrieren und können anschließend vor Fahrtantritt per App kostenfrei einen Sitzplatz ab einer Wunschstation entlang der Strecke bis zu ihrer Zielhaltestelle buchen. Alle Mitfahrer:innen werden dabei von Zeit zu Zeit gebeten, an Befragungen teilzunehmen. So können Herforder:innen direkt an der Weiterentwicklung des Angebots mitwirken. 

Bei den Shuttles handelt es sich um autonom fahrende Kleinbusse, die elektrisch betrieben und barrierefrei sind. In Herford werden zwei Fahrzeuge im Wechselbetrieb eingesetzt. Die Shuttles haben neun Sitzplätze und einen Rollstuhlplatz. Die maximale Geschwindigkeit auf der geplanten Strecke beträgt im automatisierten Betrieb etwa 45 km/h. Für die Entwicklung des Fahrzeugs ist der Technologiekonzern ZF eine projektbezogene Partnerschaft mit dem Shuttle-Hersteller eVersum aus Österreich eingegangen, der die Elektro-Shuttles liefert. Sie sind mit modernster Technik für das autonome Fahren von ZF ausgestattet.

Über das Projekt ULTIMO

Der Projektname ULTIMO meint das „letzte“ größere EU-Projekt zum autonomen Fahren im ÖPNV, bevor die Technologie serienreif ist. Das Projekt soll Standards entwickeln, wie autonome Fahrzeuge verschiedener Hersteller gemeinsam im öffentlichen Nahverkehr eines Ortes betrieben werden können.

Im Rahmen von ULTIMO arbeiten unter Projektleitung der DB 23 Partner aus sieben europäischen Ländern daran, in den drei Städten Genf, Oslo und Herford jeweils autonome Fahrzeuge in den Regelbetrieb zu bringen. Im Februar 2024 ist in Oslo der Erprobungsbetrieb gestartet. In Genf ist der Betriebsstart für Anfang 2026 geplant.

Das Projekt ULTIMO wird von der Europäischen Union mit insgesamt rund 24 Millionen Euro finanziell unterstützt und läuft von Oktober 2022 bis September 2026.

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.dbregio.de/innovationen/autonomes-fahren

04. September 2025, 14:45 Uhr
Düsseldorf
Ab Ende September Sprengungen in Brilon-Wald • Auch Nachtarbeiten erforderlich

Die Bauarbeiten zur Erneuerung des Elleringhauser Tunnels schreiten weiter voran. Am Ostportal (Brilon-Wald) beginnen ab Ende September die Sprengarbeiten für den neuen 475 Meter langen Rettungsstollen.

Der neue Rettungsstollen wird parallel zum Fahrtunnel errichtet. Wegen der geologischen Verhältnisse müssen die Fachleute das Gestein durch gezielte Sprengungen lösen und danach ausbrechen. Die Sprengabreiten werden tagsüber unter der Leitung von erfahrenen Sprengmeistern durchgeführt. Voraussichtlich finden bis zu drei Sprengungen pro Tag statt. Weitere Arbeiten, wie zum Beispiel Materialabtransporte, müssen auch nachts erfolgen.

Für die Sprengarbeiten wird die „Korbacher Straße“ im Bereich der Brücke halbseitig gesperrt. Während der Sprengungen muss sie jeweils für ca. 5 Minuten vollgesperrt werden.

Ab dem 17. September zunächst bis zum 19. Dezember kommt es aufgrund der Bauarbeiten auch zwischen 22 und 6 Uhr zu Lärmbelästigungen. Folgende Arbeiten werden ausgeführt: Bohren von Rohrschirmen und Ankern, Stemmarbeiten, Spritzbetonarbeiten und notwendige Materialtransporte. Zum Einsatz kommen u. a. Ankerbohrgeräte, Tunnelbagger, Traktoren, LKW, Betonmischer.Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden.

An Weihnachten und über den Jahreswechsel ruhen die Bauarbeiten.

Die betroffenen Anwohner werden über eine Anwohnerinformation per Post über die Bauarbeiten informiert. Am Montag, 29. September ab 18 Uhr laden wir zu einer digitalen Bürgerinformationsveranstaltung ein. Die Einwahl zur Veranstaltung ist über den folgenden Link möglich: db-buergerdialog.de/elleringhauser-tunnel

Hintergrundinformationen zu den Bauarbeiten:Nach zehn Jahren intensiver Planung erneuert die Deutsche Bahn den an der Oberen Ruhrtalbahn liegenden rund 1400 Meter langen Tunnel, der 1872 in Betrieb genommen wurde. Die DB setzt hierbei mit der sogenannten „Tunnel-in-Tunnel Methode“ ein bewährtes Verfahren ein, bei dem im Haupttunnel ein separater Tunnel errichtet wird, durch den die Züge größtenteils während der Bauzeit fahren können. Deutschlandweit handelt sich um den ersten Tunnel in Deutschland mit einer Länge von über einem Kilometer, dessen Innenschale komplett mit Fertigteilen modernisiert wird.

Der Tunnel wird mit der neuesten Ausrüstungstechnik ausgestattet. Neben der Sicherheitsbeleuchtung wird eine Fluchtwegbeschilderung und Notrufsäulen eingerichtet. Zudem erhält der Tunnel eine Feuerlöschleitung und Tunnelsteckdosen. Auch für den Mobilfunk sollen die Antennen für einen störungsfreien Empfang in den Tunnelanlagen optimiert werden.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch unter https://bahnbau-nrw.deutschebahn.com/projekte/elleringhauser-tunnel.html 

29. August 2025, 11:00 Uhr
Düsseldorf
Modernisierung an Gleis 2 erfolgreich abgeschlossen • Arbeiten starten demnächst an Gleis 3 • Fertigstellung des Bahnsteigs im Oktober • 2026 startet Aufzugserneuerung • Bahnsteigarbeiten werden 2027 fortgesetzt

Die Modernisierung des Hauptbahnhofs Mönchengladbach geht in die nächste Phase.

Ab dem 5. September erneuern die Bauteams den Bahnsteig an Gleis 3. Hierfür ist eine Sperrung des Bahnsteigbereichs notwendig. Während der Arbeiten erneuern die Baufachleute die Bahnsteigkante auf einer Länge von rund 185 Metern und verlegen den neuen Bodenbelag. Die Modernisierung des Bahnsteigs an Gleis 3 ist bis Ende Oktober abgeschlossen.

Züge, die planmäßig an Gleis 3 halten, werden ab Freitag, 5. September, bis Oktober an anderen Gleisen halten. Die Fahrplananpassungen sind bereits größtenteils in den Auskunftsmedien hinterlegt und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. 

Während der Arbeiten an Gleis 3 steht der Aufzug leider nicht zur Verfügung. Die DB empfiehlt Reisenden mit Mobilitätseinschränkungen, bei der Planung der Reise mit dem Zug die Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) zu kontaktieren. Mitarbeitende der MSZ helfen bei der Planung und Durchführung einer Reise. Die Mitarbeitenden beantworten auch Fragen zu geeigneten Zügen, der Barrierefreiheit von Bahnhöfen oder Mindestumsteigezeiten. Weitere Informationen zu Kontaktmöglichkeiten finden Reisende unter www.msz-bahn.de oder unter 030 65212888

Nach Abschluss der Arbeiten im Oktober stehen der Bahnsteig und der Aufzug an Gleis 3 wie gewohnt zur Verfügung.

Bereits abgeschlossen ist die Erneuerung der anderen Hälfte des Bahnsteigs an Gleis 2. Hier konnten die Arbeiten planmäßig im August abgeschlossen werden. Züge halten seit Freitag, 8. August, wieder planmäßig an Gleis 2.

Ausblick auf die weitere Modernisierung

Wie bereits im letzten Jahr angekündigt, findet die Modernisierung des Hauptbahnhofs in unterschiedlichen Bauphasen statt. Für die Erneuerung der anderen Bahnsteige sind zum Teil noch weitere sogenannte Sperrpausen notwendig. Diese Sperrpausen werden langfristig, meist Jahre im Voraus, geplant und sollen möglichst effizient genutzt werden, indem mehrere Baumaßnahmen gebündelt werden. Gleichzeitig müssen neben den Baustellen auch die internationalen, nationalen und regionalen Verkehre mit geplant werden.

Für den Hauptbahnhof Mönchengladbach steht die nächste Sperrpause nach aktuellem Planungsstand voraussichtlich im Sommer 2027 zur Verfügung. Die Arbeiten können dann an Bahnsteig 3 (Gleis 4/5) fortgesetzt werden. Hierfür sind allerdings noch Ausschreibungen notwendig, die derzeit vorbereitet werden. Erst nach erfolgreicher Vergabe können die Bauteams an Bahnsteig 3 beginnen. Für den Bahnsteig an Gleis 1 sind noch weitere Planungen nötig. Daher kann die Deutsche Bahn für diesen Bahnsteig noch keine Terminschiene nennen. Klar ist, dass die Arbeiten frühestens 2028 beginnen können.

Um die Zeit bis zum Baubeginn zu nutzen, tauscht die DB ab kommendem Jahr die Aufzüge an den Bahnsteigen 1-4 aus. Aufgrund des frühen Planungsstadiums können wir derzeit noch keine konkreten Baubeginne für den Aufzugstausch nennen.

Insgesamt investieren der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die Deutsche Bahn gemeinsam mit dem Bund im Rahmen der Modernisierungsoffensive 3 (MOF 3) rund zwölf Millionen Euro in die Erneuerung des Bahnhofs.

21. August 2025, 11:00 Uhr
Düsseldorf
Bauarbeiten vom 5. September bis 31. Oktober • Fortsetzung vorbereitender Arbeiten für den RRX-Ausbau • Instandhaltung von Schienen und Weichen sowie Bau von Schallschutzwänden • Bewährtes Ersatzkonzept aus dem Frühjahr 2025 für Züge im Fern- und Nahverkehr

(Düsseldorf, 21. August 2025) Die DB InfraGO treibt die umfangreiche Sanierung der Hauptstrecke zwischen Essen und Dortmund im Herbst voran: In der Zeit von Freitag, 5. September, 21 Uhr, bis Freitag, 31. Oktober, 21 Uhr, bündelt die DB erneut eine Vielzahl an Maßnahmen in einem Paket. Fachleute setzen unter anderem die vorbereitenden Arbeiten für den RRX-Ausbau auf Bochumer Stadtgebiet fort. Gleichzeitig tauschen Expert:innen Schienen aus, halten Weichen instand und setzen Schallschutzarbeiten um.

Im Rahmen des Sanierungsprogramms „S3“ hat sich die DB vorgenommen, u.a. Anlagen und Strecken zu erneuern. Mit diesen Projekten sorgt die DB gleichermaßen für eine moderne Infrastruktur sowie für einen Stabilisierungseffekt für das Schienennetz. 

Das Bauprogramm im Überblick:

  • Die Arbeiten für den RRX-Ausbau zwischen Köln und Dortmund gehen auf Bochumer Stadtgebiet in die nächste Runde. Bereits im Frühjahr hat das Team an der Eisenbahnbrücke an der Wittener Straße neue Fundamente und Widerlager gebaut. Im Herbst steht nun unter anderem der Einhub mehrerer Brückenteile mit Hilfe eines Gleiskrans an. Außerdem setzt das Team Baugrunduntersuchungen und Kampfmittelsondierungen fort.
  • Darüber hinaus tauscht die DB die Schienen im Bereich Bochum-Langendreer auf einer Länge von fünf Kilometern aus.
  • Zudem stehen Instandhaltungsarbeiten in Bochum auf dem Programm: Die DB verdichtet dabei den Schotter an acht Weichen im Bochumer Hauptbahnhof sowie an sechs Weichen im Bahnhof Bochum-Langendreer. Damit wird eine gleichmäßige und stabile Gleislage für den Zugverkehr gewährleistet.
  • Es wird leiser in Essen-Kray, denn die Fachleute der DB setzen zudem Schallschutzarbeiten um. Im Rahmen des freiwilligen Lärmsanierungsprogramms des Bundes hat die DB in Essen bereits Schallschutzwände auf einer Gesamtlänge von über zehn Kilometern gebaut. Im Herbst bauen die Expert:innen entlang der Gleise an der Eisenbahnbrücke „Krayer Straße“, um die dort bestehende Lücke auf beiden Seiten zu schließen. Dafür bohren sie auf beiden Seiten der Gleise Wandgründungen, erstellen Fundamente und heben Torsionsträger ein. Nach Abschluss der Arbeiten in diesem Jahr werden die Anwohner:innen nachhaltig und spürbar vom Schienenlärm entlastet.
  • Die Arbeiten der Stadt Bochum an der Verlängerung der vorhandenen Personenunterführung im Bahnhof Wattenscheid in südlicher Richtung sind im Zeitplan. Die Stadt nutzt die Zeit, in der keine Züge fahren und der Bahnhof außer Betrieb ist, für den Einschub vorgefertigter Rahmenbauteile.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

Fahrplananpassungen im Fern- und Nahverkehr

Für Arbeiten im Gleisbereich ist eine Sperrung der Strecke unvermeidlich. In der Zeit vom 5. September, 21 Uhr, bis 31. Oktober 2025, 21 Uhr, kommt es daher zu Fahrplananpassungen im Fern- und Nahverkehr. Ein Überblick:

Im Fernverkehr:

Die Züge im Fernverkehr werden hauptsächlich zwischen Dortmund und Essen sowie zwischen Dortmund und Köln bzw. Düsseldorf umgeleitet. Die Fahrzeiten verlängern sich dadurch um bis zu 20 Minuten. Es kommt zu veränderten Ankunfts- und Abfahrtszeiten.

Am Bochumer Hauptbahnhof entfallen sämtliche Fernverkehrshalte. Von Düsseldorf, Duisburg und Essen bestehen weiterhin mindestens stündliche Direktverbindungen in Richtung Köln bzw. Frankfurt sowie in Richtung Hannover bzw. Berlin.

Weitere Details zu den betroffenen Linien im Fernverkehr finden Sie in der Grafik zu den Bauarbeiten zwischen Essen und Dortmund sowie in dem dort hinterlegten Kundenplakat.

Im Nahverkehr:

Im Nahverkehr greift das bewährte Konzept aus dem Frühjahr. Die Züge werden zwischen Dortmund und Essen umgeleitet. Die S-Bahn-Gleise bleiben in dem Streckenabschnitt unter der Woche befahrbar, an den Wochenenden kommt es zu Sperrungen.

  • Die Züge der Linie RE 1 (RRX, NationalExpress) werden zwischen Dortmund Hbf und Essen Hbf mit Zusatzhalt in Herne umgeleitet. Es kommt zu Haltausfällen in Bochum Hbf und Wattenscheid. Zwischen Bochum Hbf und Herne können Fahrgäste die U-Bahn-Linie U 35 nutzen. Zusätzlich kommt es zu Haltausfällen zwischen Dortmund Hbf und Hamm (Westf) Hbf: Hier wird unterwegs nur der Halt in Kamen angefahren. Fahrgäste können für die weiteren Halte tagsüber die Linie RE 3 nutzen; in den Abendstunden fahren Ersatzbusse zwischen Hamm (Westf) Hbf und Dortmund Hbf.
  • Die Züge der Linie RE 6 (RRX, NationalExpress) fallen zwischen Essen Hbf und Dortmund Hbf aus: Die Züge aus Düsseldorf enden in Essen Hbf (ohne Halt in Mülheim (Ruhr) Hbf; die Züge aus Minden enden in Dortmund Hbf.
  • Auf der Linie RE 11 (RRX, NationalExpress) entfallen die Halte zwischen Duisburg Hbf und Dortmund Hbf. Die Züge aus Düsseldorf enden in Oberhausen Hbf; die Züge aus Kassel-Wilhelmshöhe enden in Dortmund Hbf.
  • Die Linie RE 16 (VIAS) fällt zwischen Essen Hbf und Hagen Hbf aus.
  • Die Linie RB 40 (DB Regio) entfällt zwischen Essen Hbf und Witten Hbf.
  • Die Züge der Linien RE 41 (DB Regio) und RB 46 (VIAS) fallen zwischen Bochum West und Bochum Hbf aus. Start und Ende der Linie ist in Bochum West. Alternativ können Fahrgäste die Buslinien 345 und 355 sowie die U 35 ab Bochum-Rathaus nehmen.
  • Die Linie RB 32 (DB Regio) verkehrt zwischen Duisburg Hbf und Gelsenkirchen Hbf planmäßig. Ab Gelsenkirchen bis nach Dortmund verkehren die Züge dieser Linie weiter als S 2 mit allen Halten.
  • Die Züge der Linie S 1 (DB Regio) fahren von montags bis freitags planmäßig zwischen Dortmund Hbf und Essen Hbf. Jeweils an den Wochenenden von freitags, 21 Uhr, bis montags, 5 Uhr, müssen die Fahrgäste zwischen Dortmund Hbf und Essen-Steele Ost auf Ersatzbusse ausweichen.
  • Die Linie S 2 (DB Regio) pendelt zwischen Essen Hbf und Gelsenkirchen Hbf mit geänderten Fahrzeiten. In Gelsenkirchen Hbf ist ein Umstieg in die RB 32 erforderlich (s. oben). Der Ast von/nach Recklinghausen Hbf verkehrt planmäßig nach Dortmund Hbf.

Im gesamten Bauzeitraum fahren Ersatzbusse zwischen Essen Hbf, Wattenscheid, Bochum Hbf und Dortmund Hbf. In den Abendstunden wird dieser Ersatzverkehr bis Hamm (Westf) Hbf verlängert.

Ebenso fahren Ersatzbusse zwischen Essen Hbf, Wattenscheid, Bochum West, Bochum Hbf, und Witten.

An den Wochenenden fahren zusätzlich Busse für die Züge der Linie S 1 zwischen Dortmund Hbf und Essen-Steele-Ost bzw. teilweise weiter bis Essen Hbf und Essen West.

Es kann zusätzlich zu weiteren nächtlichen Fahrplananpassungen auf Teilabschnitten kommen.

An den ersten Tagen der Bauarbeiten ist Personal an den Hauptbahnhöfen in Dortmund, Bochum und Essen im Einsatz, das den Fahrgästen vor Ort als Ansprechpartner:innen dient.

Die Fahrplananpassungen sind bereits größtenteils in den Auskunftsmedien hinterlegt und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw/?msg=119990 abrufbar.

13. August 2025, 10:15 Uhr
Düsseldorf
Brücke wird von September bis Dezember vollständig erneuert • Bündelung weiterer Arbeiten an Schienen, neuem Haltepunkt und Lärmschutzwänden • Busse statt Bahnen für die S 9 zwischen Bottrop und Recklinghausen • Sperrung der Kaiserstraße ab 24. August

Die DB InfraGO erneuert ab September die Eisenbahnüberführung (EÜ) „Kaiserstraße“ in Herten. Die Brücke aus dem Jahr 1905 wird dabei vollständig modernisiert. Gemeinsam mit Straßen.NRW und der Stadt Herten wird zudem der Straßenraum unterhalb des Bauwerks aufgeweitet.

Im Rahmen des Sanierungsprogramms „S3“ hat sich die DB vorgenommen, u.a. Anlagen und Strecken zu erneuern. Mit der Modernisierung der Eisenbahnbrücke auf einer wichtigen Ost-West-Verbindung im Ruhrgebiet sorgt die Deutsche Bahn (DB) gleichermaßen für eine moderne Infrastruktur sowie für einen Stabilisierungseffekt für das Schienennetz. 

Zum Bauablauf für die neue Eisenbahnbrücke „Kaiserstraße“ in Herten

Die Hauptarbeiten beginnen am Montag, 1. September. Zunächst bauen die Fachleute die Oberleitung sowie Gleise und Kabel im Baubereich zurück. Danach entfernen sie die Bestandsbrücke und setzen über 30 Bohrpfähle mit einer Länge von je 25 Metern. Im Anschluss fährt ein sogenannter „Tausendfüßler“ – ein modulares Transportfahrzeug (SPMT) – die zwei, jeweils rund 1.000 Tonnen schweren Überbauten in ihre finale Lage ein. Die neue Eisenbahnbrücke ist rund 35 Meter lang und mehr als 4,5 Meter hoch. Nach Abschluss aller nötigen Arbeiten, soll die neue Brücke im Dezember in Betrieb gehen.

Für die Dauer der Bauarbeiten muss die Kaiserstraße unterhalb der Brücke ab Sonntag, 24. August, für alle Verkehrsteilnehmenden gesperrt werden. Eine Umleitung wird eingerichtet. Ab etwa Mitte Dezember stellt das Projekt einen provisorischen Straßen-, Geh- und Radweg her. Straßen.NRW übernimmt danach die restlichen Arbeiten für die Aufweitung des Verkehrsraums unterhalb der neuen Brücke.

Weitere Informationen rund um das Bauprojekt gibt es online auf der Webseite „Bahnbau in NRW“ unter https://bahnbau-nrw.deutschebahn.com/projekte/erneuerung-eisenbahnbruecke-kaiserstrasse-in-herten.html

Bündelung weiterer Arbeiten

Um die Zeiten, in denen keine Züge fahren, effizient zu nutzen, bündelt die DB weitere Arbeiten: Ein Gleisbauteam erneuert Schienen im Bereich Herten-Westerholt sowie zwischen Recklinghausen-Hillerheide und Recklinghausen Hauptbahnhof.

In Herten-Westerholt gehen die Arbeiten für den Neubau des Haltepunkts weiter. Zuletzt haben die Baufachleute die Betonarbeiten in der Personenunterführung und an beiden Bahnsteigen abgeschlossen. Während der Sperrung läuft der Innenausbau der neuen Unterführung und die Installation der Bahnsteigausstattung (Vitrinen, Sitzbänke usw.). Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 halten hier die ersten Züge. Bis dahin sind auch die Ausbauarbeiten an der Station Gelsenkirchen-Buer Nord abgeschlossen.

Entlang der Gleise in Gladbeck wird es zudem leiser: Die DB setzt Arbeiten für zwei von insgesamt drei neuen Schallschutzwänden fort. Nach Abschluss aller Arbeiten erstreckt sich der neue Lärmschutz auf einer Gesamtlänge von insgesamt 1.600 Metern und dämpft künftig die Geräusche der vorbeifahrenden Züge deutlich. Damit entlastet die DB Anwohner:innen nachhaltig und spürbar vom Schienenlärm. Die Schallschutzmaßnahmen in Gladbeck sind Teil des Lärmsanierungsprogramms des Bundes.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm vor Ort leider nicht immer zu vermeiden. Die DB InfraGO informiert die Anwohnenden gesondert und bedankt sich für das entgegengebrachte Verständnis.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

In der Zeit von Montag, 1. September, 5 Uhr, bis Mittwoch, 10. Dezember, 23 Uhr, kommt es zu Auswirkungen auf die S-Bahn Linie S 9 (DB Regio) zwischen Bottrop Hauptbahnhof und Recklinghausen Hauptbahnhof. Es fahren Busse im Ersatzverkehr. Die Details werden derzeit noch erarbeitet. Die Fahrplanänderungen werden nach und nach in den Auskunfts- und Buchungssystemen eingearbeitet sowie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter www.zuginfo.nrw abrufbar.

08. August 2025, 11:30 Uhr
Düsseldorf
Bahnhof Borken wird ganzheitlich modernisiert • Fahrgäste profitieren von besserem Komfort, moderner Reisendeninformation und mehr Barrierefreiheit • Frische Farben für besseres Ambiente

Die Deutsche Bahn (DB) packt die ganzheitliche Modernisierung des Bahnhofs im münsterländischen Borken zu einem Zukunftsbahnhof an. Der Bahnhof bietet künftig noch mehr Komfort, ein besseres Ambiente und eine verbesserte Anschlussmobilität. Damit wird Zugfahren für viele Menschen deutlich leichter und bequemer. Die DB modernisiert 2025 Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Dabei macht sie in diesem Jahr 100 weitere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen.

Michael Jansen, Bahnhofsmanager der DB für das Münsterland: „Wir modernisieren unsere Zukunftsbahnhöfe nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Mit einer attraktiven Gestaltung, mehr Wetterschutz und neuer Wartemöbel sowie moderner Reisendeninformation möchten wir die Menschen in Borken und im Münsterland davon überzeugen, mit der Bahn zu fahren.“

Insgesamt fließen rund 300.000 Euro in den Zukunftsbahnhof Borken (Westf). Die Fahrgäste profitieren zukünftig von einem neuen Wetterschutzhaus und Sitzgelegenheiten am Bahnsteig. Das Blindenleitsystem wird verbessert. Im gesamten Bahnhof installieren die Fachleute neue Hinweisschilder.

Für eine bessere Reisendeninformation tauscht die DB alle Monitore im Bahnhof aus. Mit den neuen dreizeiligen Displays informiert die DB ihre Kund:innen am Bahnhof umfangreicher als bisher. Der Monitor zeigt die nächsten zwei abfahrenden Züge und deren Abfahrtszeit an. Reisende können die Informationen besser erfassen, weil die Schrift nicht durchläuft und die Anzeiger eine höhere Auflösung haben. Außerdem wird die Bahnhofsuhr ausgetauscht. Zusätzliche Gestaltungselemente, etwa die frischen Farben und Anstriche, schaffen ein besseres Ambiente.

Für eine bessere Anschlussmobilität am Bahnhof hat die Stadt Borken Ihre Fahrradabstellanlage am Bahnhof erweitert. Zudem zeigen die Monitore am Busbahnhof künftig auch die Abfahrt von Zügen an. Im Vorfeld hatte die Stadtverwaltung bereits auf dem Bahnhofsvorplatz neue Bäume gepflanzt und anlässlich des 800. Stadtjubiläums eine Anböschung mit Staudenpflanzen in Form einer 800 angelegt.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in NRW sind Billerbeck, Engelskirchen und Moers.

05. August 2025, 11:00 Uhr
Reisende gelangen über neue Personenüberführung zu den Bahnsteigen • Neue Aufzüge sorgen für komfortables und barrierefreies Reisen • Modernisierung des Bahnhofs nahezu abgeschlossen

Der Bahnhof Brilon Wald ist erstmals komplett barrierefrei erreichbar. Anfang der Woche  hat die Deutsche Bahn die neuen Aufzüge in Betrieb genommen. Reisende gelangen damit stufenfrei über die nun eröffnete Personenüberführung zu den Bahnsteigen. Alternativ können Fahrgäste auch die neue Treppe nutzen. 

Die neuen Aufzüge sind mit dem Diagnosetool ADAM (Ausbau Digitalisierung Anlagenmanagement) ausgestattet, d.h. sie können Störungen automatisiert melden. Ein Tool erfasst permanent den Zustand der Aufzüge und übermittelt diese Daten an die Betriebszentrale. Störungen werden durch die eingebauten Sensoren sofort gemeldet. So können Mitarbeiter die Reparatur schneller beauftragen und Ausfälle zügiger beheben. Aufzüge und auch Fahrtreppen stehen so schneller wieder für Kunden zur Verfügung, Reparaturen erfolgen zügiger. Zudem können die Reisenden selbst den Status der Aufzüge vor Reiseantritt auf www.bahnhof.de prüfen.

Die bisherige Personenunterführung wird nicht mehr benötigt und wird verfüllt. Die Verfüllung des Tunnels ist bereits geplant. Hierfür sind aber noch Sperrpausen notwendig, also Zeiten, in denen keine Züge fahren. Einen Umsetzungszeitraum kann die DB noch nicht nennen.

Modernisierung des Bahnhofs nahezu abgeschlossen

Mit dem Abschluss des barrierefreien Ausbaus hat die Deutsche Bahn das wichtigste Projekt am Bahnhof Brilon Wald abgeschlossen. Damit ist ein barrierefreier Zugang vom Bahnhofsvorplatz bis zum Zug möglich. Darüber hinaus hat die DB beide Bahnsteige an den Gleisen 3/5 und 7/9 komplett erneuert. Beide Bahnsteige haben eine Höhe von 76 Zentimetern, um einen barrierefreien Zustieg in die Züge der Linien RE 17 und RE 57 (beide DB Regio) zu ermöglichen. Um einen höhengleichen Ein- und Ausstieg für die Kurhessenbahn (RB 97) zu schaffen, waren noch weitere Arbeiten an Schienen, Schwellen und Schotter an Gleis 9 notwendig. Der überwiegende Teil der Arbeiten fand bei laufendem Betrieb statt.

Insgesamt haben der Nahverkehr Westfalen-Lippe, der Bund sowie die Deutsche Bahn mehr als acht Millionen Euro in die Modernisierung der Verkehrsstation investiert.

05. August 2025, 10:20 Uhr
DB erhält Finanzierungszusage von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer • Deutsche Bahn plant zeitnahe barrierefreie Modernisierung des Bahnhofs Leverkusen-Manfort • Bauarbeiten finden voraussichtlich während der Generalsanierung der Strecke Hagen—Köln 2026 statt

Barrierefrei, heller und deutlich komfortabler: Die Deutsche Bahn (DB) gestaltet den Bahnhof Leverkusen-Manfort im Rahmen einer anstehenden Modernisierung vollständig um. Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, hat der DB dafür am Montag den Finanzierungsbescheid überreicht. Der Aufgabenträger go.Rheinland finanziert die Maßnahme mit Landesmitteln in Höhe von knapp 10 Millionen Euro. Damit können die Planungen der DB für die bevorstehenden Arbeiten in die nächste Phase gehen.

„Der Bescheid ist ein wichtiger Schritt für uns. Jetzt kann das Projektteam die Planungen für den barrierefreien Umbau konkret machen“, so Kai Rossmann, Bahnhofsmanager der DB für den Raum Köln. „Wir setzen alles daran, dass unsere Fahrgäste in Leverkusen schon bald von einem modernen, barrierefreien und komfortablen Bahnhof profitieren können. Die Arbeiten in Manfort stehen damit beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3“.

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen: „Dieser Bahnhof war immer ein Motor für die Entwicklung des Stadtteils. Mit dem Förderbescheid kann die Vergabe der Bauleistungen nun starten. Damit machen wir den Bahnhof fit für die Zukunft – im Regionalverkehr und für den Rhein-Ruhr-Express."

„Die Modernisierung des Bahnhofs Leverkusen-Manfort ist ein starkes Signal für mehr Barrierefreiheit und Komfort im Nahverkehr. Als Aufgabenträger begrüßen wir die enge Verzahnung mit der Generalsanierung der Strecke. So entsteht ohne zusätzliche Sperrzeiten ein zukunftsfähiger Bahnhof, der die Region nachhaltig stärkt und den Bedürfnissen der Fahrgäste gerecht wird, die täglich auf die Bahn angewiesen sind – ob mit Kinderwagen, Rollstuhl oder schwerem Gepäck“, so Michael Vogel, Geschäftsführer bei go.Rheinland.

Die geplanten Arbeiten im Überblick

Die Modernisierung der Station Leverkusen-Manfort ist Teil der Sanierung des Bestandsnetzes, von der Fahrgäste unmittelbar profitieren. Mit der Fertigstellung des Umbaus werden dann alle Bahnhöfe auf Leverkusener Stadtgebiet barrierefrei erreichbar sein.

Die DB schnürt für die Station ein umfassendes Maßnahmenpaket. Bei den Arbeiten liegt der Fokus der Baufachleute auf der Herstellung der Barrierefreiheit der Station. Dabei setzen die Fachleute folgende Maßnahmen um:

  • Barrierefreie Modernisierung: Die Bahnsteige an den Gleisen 1 und 2/3 werden auf eine einheitliche Länge von 215 Metern und eine Höhe von 76 Zentimetern gebracht, sodass Fahrgäste zukünftig die Züge stufenfrei erreichen können.
  • Barrierefreie Zuwegung: Zu den Gleisen 1 und 2/3 errichten die Baufachleute neue Rampen. Dadurch entsteht ein stufenfreier Zugang zu den Bahnsteigen. Die Treppenanlagen werden an beiden Bahnsteigen erneuert.
  • Mehr Aufenthaltsqualität: Neue energiesparende LED-Beleuchtung, eine moderne Bahnsteigausstattung und insgesamt drei verglaste Wetterschutzhäuschen erhöhen den Komfort und das Sicherheitsgefühl auf den Bahnsteigen deutlich. Auch der Weg zum Gleis wird durch eine Aufwertung der Personenunterführung deutlich komfortabler.
  • Modernes Fahrgastinformationssystem: Neue Displays zeigen Informationen für bis zu drei Züge an. Auskünfte über Lautsprecher sind leichter zu verstehen. Auf einem weiteren Display können Reisende baubedingte Änderungen im Fahrplan einsehen.
  • Bau eines neuen Bahnsteigdachs: Das neue Dach hat eine Länge von rund 60 Metern und ist damit etwas länger als das bisherige Dach.

Die Deutsche Bahn plant, die Arbeiten im Zuge der Generalsanierung der Strecke Hagen – Wuppertal – Köln im ersten Halbjahr 2026 durchzuführen. Der planungsgemäße Beginn ist noch abhängig von der Ausschreibung. Ein Großteil der Bauleistungen ist bereits vergeben. Voraussichtlich im Herbst 2025 sollen die letzten Baufirmen gebunden werden.

Über das Sanierungsprogramm S3

Die Deutsche Bahn verfolgt mit einem übergreifenden Sanierungsprogramm das Ziel, die Bahn bis 2027 wieder auf Kurs zu bringen und somit an die Wachstumsziele der Strategie „Starke Schiene“ anzuknüpfen. Das Programm setzt drei klare Prioritäten: die Sanierung der Infrastruktur, die Stabilisierung des Bahnbetriebs und die Stärkung der Wirtschaftlichkeit.

Weitere Informationen zum Sanierungsprogramm finden Sie auf der Presseseite der Deutschen Bahn.

01. August 2025, 11:00 Uhr
Unterzeichnung der Realisierungs- und Finanzierungsvereinbarung • Baubeginn Ende 2027 möglich • Bahnhof Schwerte als Vorreiter im Programm "Schöner Ankommen in NRW"

Die Deutsche Bahn und die Stadt Schwerte (Ruhr) haben heute die Realisierungs- und Finanzierungsvereinbarung für den Bahnhof unterzeichnet. Stephan Boleslawsky, Leiter des Regionalbereichs West der DB InfraGO Personenbahnhöfe, und Dimitrios Axourgos, Bürgermeister der Stadt Schwerte, haben die Vereinbarung heute im Rathaus abgeschlossen. Bei der Unterzeichnung waren auch Carsten Kirchhoff, Handlungsbevollmächtigter der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW (BEG) und Jan Sommer, Abteilungsleiter Gebäudemanagement der Stadt Schwerte, dabei. Damit kann die Planung für die denkmalgerechte Sanierung des Bahnhofsgebäudes starten.

Stephan Boleslawsky: „Wer freundlich empfangen wird, fühlt sich wohl. Das gilt auch beim Thema Mobilität. Unsere Bahnhöfe attraktiv zu gestalten, zu vernetzten und zu intelligenten Knotenpunkten zu entwickeln, ist unser Beitrag zur Mobilitäts­wende. Dies gelingt am besten in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen. Hier in Schwerte haben wir gemeinsam mit der Stadt und der BEG ein Konzept entwickelt, um den Bahnhof wiederzubeleben. Damit wollen wir mehr Menschen von der klimafreundlichen Schiene überzeugen und den öffentlichen Nahverkehr, Fahrrad und Elektromobilität voranbringen. Wir danken dem Land NRW, der Stadt Schwerte und der BEG für die vertrauensvolle und konstruktive Kooperation.“

Dimitrios Axourgos: „Wir freuen uns sehr, im Rahmen des Programms „Schöner ankommen in NRW“ die Gelegenheit zu bekommen, die Sanierung und Wiederbelebung des Bahnhofsgebäudes Schwerte mitzugestalten und zu unterstützen. Mit der Einbringung der Städtebaufördermittel über die Stadt Schwerte sowie eigener Nutzungen im Gebäude wird das Empfangsgebäude endlich als letzter Baustein der Bahnhofsentwicklung umgesetzt. Wir schaffen damit eine städtebauliche Visitenkarte für die Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste unserer Stadt. Wir schaffen zudem einen neuen attraktiven Ort für die Jugend- und Kulturarbeit an zentraler Stelle der Stadt, der vielen Bürgern zugutekommt. Wir bedanken uns bei der DB, dem Land NRW und der BEG für die konstruktive Zusammenarbeit im Rahmen des Planungsprozesses sowie die Fördermittel der Städtebauförderung und des NWL für die RadStation.“

Carsten Kirchhoff: „Die Stadt Schwerte hat sich als eine der ersten Kommunen entschieden, an dem Programm „Schöner ankommen in NRW“ teilzunehmen. Wir haben als gemeinsame Tochtergesellschaft des Landes NRW und der DB InfraGO gemeinsam mit der DB und der Stadt Schwerte den ersten Informations-, Workshop- und Planungsprozess durchgeführt, in dessen Rahmen ein denkmalgerechtes Sanierungs- und Nutzungskonzept erarbeitet wurde. Dabei wurden auch die noch erhaltenen, aber verdeckten historischen Qualitäten des Gebäudes herausgearbeitet. Mit Beauftragung der konkreten Architekten- und Fachplanungsleistungen konnten die Planungsansätze ausgearbeitet, Kosten ermittelt werden und damit die Grundlage der Förderanträge geschaffen werden. Wir freuen uns, diesen gemeinsamen Projektfortschritt erreicht zu haben.“ Finanziert wurde die erste Planungsphase zu je 50% aus Mitteln der Städtebauförderung des Landes NRW und der DB InfraGO über die BEG.

Geplante Maßnahmen am Bahnhof Schwerte

Mit der heute geschlossenen Vereinbarung haben die Beteiligten die Rahmenbedingungen für Umsetzung und damit die Sanierung und den Umbau des Bahnhofsgebäudes fixiert. Vorausgegangen waren der einstimmige Beschluss des Rates der Stadt im Juni 2025 und die erste Bewilligung von Städtebaufördermitteln. Das gesamte Bahnhofsgebäude soll denkmalgerecht saniert werden. Dazu zählen zum einen die Erneuerung des Dachs und der Fassade, Fenster und Türen. Zum anderen sollen auch die Innenräume komplett umgebaut und modernisiert werden: Von der Elektrotechnik bis zum Heizsystem bringen die Baufachleute alles auf Vordermann. Die Empfangshalle und der Eingangsbereich werden von Einbauten befreit und attraktiv neugestaltet. An der Empfangshalle finden Reisende zukünftig eine Bäckerei in attraktiven Räumlichkeiten mit freigelegten historischen Decken, ein Reisezentrum, ein öffentliches WC sowie eine Bahnhofsbuchhandlung. Das Rundbogenfenster im Bereich der Bäckerei zum Vorplatz wird erneuert und ein Zugang zum neuen Außenbereich für die Bäckerei geschaffen.

Die Stadt Schwerte wird die heute leerstehenden Flächen im linken und rechten Teil des Gebäudes für eigene Gemeinbedarfszwecke nutzen und dort mit Unterstützung der Städtebauförderung ein Jugendzentrum, Mehrzweck- und Proberäume einrichten sowie mit Unterstützung des Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL) die bestehende RadStation modernisieren.

Aktuell gehen Stadt und DB davon aus, dass die Arbeiten Ende 2027 starten können. Der Abschluss der Erneuerung ist nach aktueller Planung im Jahr 2029 vorgesehen. Mit der Vereinbarung legen die Beteiligten auch die Finanzierung fest. Die Investitionen in Höhe von rund 13 Mio. Euro werden aus einem Finanzierungmix getragen maßgeblich aus Mitteln der Städtebauförderung, der DB, der Stadt Schwerte und des Nahverkehrs Westfalen-Lippe.

Das Bahnhofsgebäude vervollständigt nunmehr die ganzheitliche Entwicklung am Bahnhof Schwerte: Die DB InfraGO hatte bereits die Bahnsteige umfassend modernisiert und die Stadt Schwerte gemeinsam mit der BEG die Planung und Umsetzung der Umfeldentwicklung mit neuem Vorplatz und neuer Verkehrsschnittstelle gemeistert.

Programm „Schöner Ankommen in NRW“

Der Bahnhof Schwerte gehört zu den Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen, die aktuell aus dem Programm „Schöner ankommen in NRW“ finanziert und erneuert werden. Diese Vereinbarung unterzeichneten die Deutsche Bahn und das Land Nordrhein-Westfalen im September 2021, um Kommunen bei der Sanierung ihrer Bahnhöfe und Umfelder zu unterstützen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBD) stellt den Kommunen Zuschüsse für die Sanierung aus der Städtebauförderung zur Verfügung. Durch die Förderung soll es den Kommunen gelingen, effektiv die Leerstände in den Bahnhofsgebäuden zu verringern, die Attraktivität zu steigern und bei der Sanierung wichtige Aspekte des Denkmalschutzes zu wahren. Je nach Bedarf kann damit neue, soziale Infrastruktur am Bahnhof entstehen. Beispiele wären bürgernahe Dienstleistungen wie Bibliotheken, neue Grünanlagen oder individuell gestaltete Kinderspielplätze.

Die mit der Landestochter NRW.URBAN verbundene BEG steuert als gemeinsame Tochter des Landes NRW und der DB InfraGO die Konzeptentwicklungen, Planungen und Förderabstimmungen für Bahnhofsgebäude und Umfelder.

Insgesamt sind 21 NRW-Bahnhöfe im Programm „Schöner ankommen in NRW“ eingeplant.

24. Juli 2025, 08:30 Uhr
RB 25 und RB 52 Busse statt Bahnen zwischen Lüdenscheid-Brügge und Lüdenscheid

Die DB InfraGO wechselt von Freitag, 1. August, 20 Uhr, bis Montag, 11. August, 20 Uhr, die Edelstahlrollenlager an der Eisenbahnbrücke über die Bundesstraße B 54 aus. Hierfür muss die Bahnstrecke zwischen Lüdenscheid-Brügge und Lüdenscheid voll gesperrt werden

Die Brückenarbeiten zahlen voll auf das Sanierungsprogramm „S3“ der Deutschen Bahn ein. Die DB soll pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden. In der Infrastruktur steht die Bestandssanierung im Fokus.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Aufgrund der Bauarbeiten werden die Züge der Linien RB 25 und RB 52 zwischen Lüdenscheid-Brügge und Lüdenscheid durch Busse ersetzt. Diese halten auch an der Station Christuskirche Lüdenscheid.

Die detaillierten Fahrplanänderungen sind auch in den Online-Auskunftssystemen der DB enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw unter folgender Meldung abrufbar:https://www.zuginfo.nrw/?msg=118462.

23. Juli 2025, 11:30 Uhr
Düsseldorf
Fachleute arbeiten an Brücken, Tunneln und Bahnsteigen • Vorbereitung der Siegstrecke für die Umleiterverkehre der Korridorsanierung Troisdorf – Wiesbaden in 2026 • Fahrplananpassungen im Fern- und Nahverkehr ab Mitte August bis Mitte September

Die DB InfraGO führt im Spätsommer umfangreiche Instandhaltungsarbeiten auf der Siegstrecke durch. In der Zeit von Freitag, 22. August, 21 Uhr, bis Freitag, 12. September, 21 Uhr, arbeitet die DB gleichzeitig an Brücken, Tunneln und Bahnsteigen. Unter anderem sanieren Fachleute die Eisenbahnbrücke „Raiffeisenstraße“ in Rosbach (Sieg). Gleichzeitig überprüft die DB die Tunnel auf der gesamten Strecke. Daneben stehen Weichenerneuerungen in den Bahnhöfen Troisdorf, Au (Sieg), Niederhövels und Betzdorf (Sieg) sowie Arbeiten an den Bahnhöfen in Dattenfeld (Sieg) und Schladern (Sieg) auf dem Bauplan.  

Mit ihren Maßnahmen investiert die DB konsequent in eine robuste Schiene. Zudem ist die Instandhaltung der Eisenbahninfrastruktur zwischen Rheinland und Siegerland wichtige Vorbereitung auf die Korridorsanierung der Strecke Troisdorf – Wiesbaden in 2026: Die Siegstrecke dient als Ausweichroute für den Güterverkehr während der Generalsanierung.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Um die notwendigen Arbeiten umsetzen zu können, benötigt die DB Zeiträume, in denen keine Züge in den Bauabschnitten fahren. Es kommt zu folgenden Fahrplananpassungen:

Im Fernverkehr:

In der Zeit von Freitag, 22. August, bis Samstag, 6. September, müssen die IC-Züge der zweistündlich verkehrenden Linie Dortmund/Münster – Siegen – Frankfurt am Main entfallen. Grund dafür sind zusätzliche Arbeiten im weiteren Verlauf der Strecke.

Von Sonntag, 7. September bis Freitag, 12. September, verkehren die IC-Züge der Linie Dortmund/Münster – Frankfurt am Main wieder auf dem gesamten Laufweg. Siegen Hauptbahnhof wird aufgrund der Bauarbeiten zwischen Troisdorf und Siegen weiterhin nicht angefahren. Zudem entfällt weiterhin der Halt Frankfurt West aufgrund von weiteren Bauarbeiten bis 15. September 2025.

Details gibt es auf der Baustellen-Website unter Knoten Siegen: Halt- und Zugausfälle.

Im Nahverkehr

Im gesamten Bauzeitraum vom 22. August, 21 Uhr, bis 12. September, 22 Uhr, werden die Züge der Linien RE 9 (DB Regio), RB 90 und RB 93 (HLB) sowie S 12 und S 19 (DB Regio) zwischen Köln Hauptbahnhof bzw. Troisdorf und Siegen Hauptbahnhof durch Busse ersetzt. Vom 9. September bis zum 12. September kommt es zusätzlich zu Auswirkungen auf die Züge der Linien RE 8 und RB 27 (DB Regio).

Die Details des Ersatzkonzepts werden derzeit erarbeitet. Die angepassten Fahrpläne werden nach und nach in den Auskunfts- und Buchungssystemen eingearbeitet sowie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter https://www.zuginfo.nrw/?msg=119582 abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm vor Ort leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

Ausblick auf weitere Arbeiten auf der Siegstrecke

Von Dezember 2026 bis Juli 2027 plant die DB dann die umfassende Modernisierung der Strecke zwischen Troisdorf, Betzdorf (Sieg) und Siegen. Auf dem Bauprogramm stehen unter anderem Arbeiten an mehreren Eisenbahnbrücken und Verkehrsstationen. Außerdem tauscht die DB während der Bauphase viele Kilometer Gleise samt Schwellen und Schotter aus. Mit der umfassenden Modernisierung wird die Strecke für die Umleiterverkehre aus der Korridorsanierung der linken Rheinstrecke (Hürth-Kalscheuren – Koblenz – Mainz) fit gemacht. So können während der Korridorsanierung die Züge des Güterverkehrs über die dafür vorbereitete Ausweichstrecke rollen.

Die Details zu den Schienenersatzkonzepten erarbeitet die DB gemeinsam mit den Aufgabenträgern sowie den Eisenbahnverkehrsunternehmen. Rechtzeitig vor Beginn der Bauarbeiten wird die DB über die Fahrplananpassungen im Zugverkehr informieren.

22. Juli 2025, 12:00 Uhr
Düsseldorf
Projektteam hat in den vergangenen 40 Wochen ein anspruchsvolles Bauprogramm absolviert • Wichtiger Meilenstein: Erfolgreiches Ausschwimmen der ersten Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal • Generalsanierung im nördlichen Teil der Strecke läuft aktuell auf Hochtouren • Züge zwischen Dinslaken und Voerde ab Mai 2026 erstmals auf drei Gleisen unterwegs

Wichtiger Meilenstein für den dreigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen: Die DB InfraGO hat die Hälfte des 80-wöchigen Baumarathons erfolgreich absolviert. Seit November 2024 haben die Bauteams entlang der rund 73 Kilometer langen Strecke u.a. 14 Kilometer Gleis neu gebaut, 7,5 Kilometer neue Oberleitung installiert, drei neue Bahnsteige in Betrieb genommen und auf rund fünf Kilometern neue Schallschutzwände aufgestellt. Hinzu kommt die Erweiterung beziehungsweise der Neubau von acht Brücken und die Beseitigung von vier Bahnübergängen. Damit haben die Teams bereits jetzt rund 50 Prozent des geplanten Bauvolumens erfolgreich umgesetzt.

Stefan Ventzke, Projektleiter für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen: „Mit dem aktuellen Baufortschritt auf der Ausbaustrecke sind wir sehr zufrieden. Seit dem Baustart im November 2024 gibt mein Team alles dafür, die anspruchsvollen Arbeiten bestmöglich umzusetzen. Und das sieht man auch, denn Tag für Tag gibt es sichtbare Fortschritte auf den vielen Baustellen. Klar ist: Was wir uns bis Mai 2026 vorgenommen haben, ist kein Zuckerschlecken. Daher macht es mich umso stolzer, dass alle an einem Strang ziehen und gemeinsam mit viel Teamgeist bei der Sache sind. Ich bin mir sicher, dass wir auch die zweite Hälfte des Baumarathons genauso gut umsetzen werden wie die Erste.“

Wichtige Meilensteine der vergangenen neun Monate im Überblick

Insbesondere im Fokusabschnitt zwischen Wesel und Voerde-Friedrichsfeld sind die Bauarbeiten in den vergangenen Monaten ein großes Stück vorangekommen. Im Dezember 2024 haben die Bauteams den provisorischen Bahnhof in Voerde-Friedrichsfeld in Betrieb genommen. Seitdem können Fahrgäste während der Bauarbeiten nach wie vor Züge von und nach Friedrichsfeld nutzen. Einen weiteren wichtigen Meilenstein hat das Projektteam im Frühjahr dieses Jahres erreicht: Das Ausschwimmen der ersten Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal. Mit Hilfe eines Schwimmkrans wurde der 250-Tonnen-Koloss aus seiner Position gehoben. Aktuell entstehen vor Ort bereits Stück für Stück die beiden neuen Brücken. Der Einschub der Brücken ist für Ende 2025 geplant. Auch die weiteren Brückenarbeiten in Wesel und Voerde-Friedrichsfeld hat das Team in den vergangenen 40 Wochen weiter vorangetrieben. So wurden z.B. an der Spellener Straße, der Poststraße, der Kurt-Kräcker-Straße und an der Lippe die Bestandsbauwerke bereits abgerissen. Derzeit werden sie nach und nach ersetzt.

Um die vorhandenen Sperrzeiten bestmöglich zu nutzen, sind die Baufachleute auch in allen anderen Bauabschnitten entlang der Strecke aktiv: In Oberhausen hat das Team beispielsweise auf rund drei Kilometern das neue dritte Gleis gebaut. In Dinslaken stand neben den intensiven Brückenarbeiten an der Weseler Straße auch die Inbetriebnahme des neu gebauten Mittelbahnsteigs auf dem Programm. Bereits seit Ende November 2024 halten hier die Züge. Auch in Voerde hat das Team den neuen Bahnsteig in Richtung Oberhausen erfolgreich in Betrieb genommen und zwischen Voerde und Dinslaken den Bau des neuen Gleises auf einer Länge von drei Kilometern vorangetrieben. In Haldern liegt der Fokus aktuell auf dem Neubau der Eisenbahnüberführung an der Bahnhofstraße – hierfür sind Industrietaucher im Einsatz, die unter Wasser mit Hilfe von Spezialmaschinen die Baugrube ausheben und die Baugrubensohle betonieren.

Der Baufortschritt in Bildern

  von 6
Ende des Sliders

Zusätzliches Bauvolumen: Generalsanierung des nördlichen Streckenabschnitts

Neben den intensiven Arbeiten für den dreigleisigen Ausbau, setzt die DB auf der Strecke auch umfangreiche Instandhaltungsarbeiten in Form einer Generalsanierung um. Für mehr Qualität, Pünktlichkeit und deutlich weniger Störungen an der Infrastruktur bündelt die DB in den kommenden Jahren bundesweit im hochbelasteten Streckennetz das Baugeschehen und führt Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen im Rahmen von mehrmonatigen Korridorsanierungen durch. Zwischen Emmerich und Oberhausen arbeitet das Team dabei u.a. an der Modernisierung von etwa 30 Kilometern Gleis zwischen der niederländischen Grenze und dem Bahnhof Wesel. Aktuell ist hier ein Gleisumbauzug im Einsatz, der in einem Arbeitsgang die alten Schienen und Schwellen ausbaut und die Neuen verlegt. Diese Arbeiten sollen noch im Spätsommer 2025 abgeschlossen werden.

So geht es weiter: Ausblick bis Mai 2026

Der Abschluss des 80-wöchigen Baumarathons im Mai 2026 markiert eine wichtige Zwischenetappe im Ausbauprojekt: Seit dem Spatenstich im Jahr 2017 wird die DB dann 52 Kilometer Gleise neu bzw. umgebaut haben. Außerdem stehen zu diesem Zeitpunkt bereits knapp zwölf Kilometer der neuen Schallschutzwände und 38 Kilometer der neuen Oberleitungsanlage. Zusätzlich werden auch insgesamt 62 Weichen erneuert und 45 Brücken entlang der Strecke erweitert bzw. neu gebaut sein. Zwischen Voerde und Dinslaken werden die Züge ab diesem Zeitpunkt erstmals auf drei Gleisen rollen. Zudem werden rund 60 Prozent der Ausbauarbeiten zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen sein.

Allgemeines zur Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen

Die rund 73 Kilometer lange Strecke Emmerich–Oberhausen ist ein Teilstück des wichtigen europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua. Durch den stetig wachsenden Güter- und Personenverkehr hat die zweigleisige Strecke ihre Leistungsgrenze erreicht. Ziel des durchgehenden dreigleisigen Ausbaus ist es, die Streckenkapazität zu erweitern und die betrieblichen Abläufe zu optimieren. Damit wird die Qualität des gesamten Schienenverkehrs der Region, auch des Nahverkehrs, langfristig gesteigert und die wirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets gestärkt. Zeitgleich profitieren Anwohner:innen von Schallschutzmaßnahmen entlang der Strecke. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag für das erklärte Ziel der DB-Strategie Starke Schiene: Mit attraktiven Verbindungen und Fahrtzeiten noch mehr Menschen und Güterverkehrskunden für die klimafreundliche Bahn zu gewinnen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.emmerich-oberhausen.de

Die Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen ist ein Projekt für den Deutschlandtakt. Weitere Informationen zum Deutschlandtakt unter: https://www.deutschlandtakt.de/

18. Juli 2025, 12:45 Uhr
Düsseldorf
Fahrgäste profitieren von modernen Sitzgelegenheiten und neuer Gestaltung • Frische Farben sorgen für angenehme Atmosphäre • Bund und DB investieren rund eine Million Euro

Nächster Halt „Zukunftsbahnhof“: In Kirchlengern wird das Zugfahren für viele Menschen nach dem Umbau leichter und bequemer. Die DB wird die Station gemeinsam mit der Gemeinde ab August 2025 modernisieren und verbessern. Insgesamt fließen dafür rund eine Million Euro an Mitteln des Bundes und der DB. Die Arbeiten werden bis Ende des Jahres abgeschlossen.

Claudia Heck, Bahnhofsmanagerin der DB für den Raum Bielefeld: „Der Zukunftsbahnhof Kirchlengern veranschaulicht eindrucksvoll, wie wir als Deutsche Bahn gemeinsam mit Kommunen in der Region das Bahnfahren attraktiver gestalten – und dadurch im Sinne des Umweltschutzes mehr Menschen von der Bahn überzeugen. Von der Modernisierung profitieren hier täglich rund 1.400 Fahrgäste, die nun deutlich komfortabler reisen. Allein in diesem Jahr werden 18 weitere Bahnhöfe in NRW zu Zukunftsbahnhöfen.“

Auch Bürgermeister Rüdiger Meier sieht dem Bauprojekt positiv entgegen: „Es freut mich, dass die DB die Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung am Bahnhof Kirchlengern durchführt und somit auf die gestiegenen Fahrgastzahlen der vergangenen Jahre reagiert.“

Die Fahrgäste profitieren zukünftig von neuen Wetterschutzhäusern und Sitzgelegenheiten an den beiden Bahnsteigen. Das Blindenleitsystem wird verbessert. Im gesamten Bahnhof installieren die Fachleute neue Hinweisschilder. Für eine bessere Reisendeninformation tauscht die DB alle Monitore im Bahnhof aus. Mit den neuen dreizeiligen Displays informiert die DB ihre Kund:innen am Bahnhof umfangreicher als bisher. Der Monitor zeigt die nächsten zwei abfahrenden Züge und deren Abfahrtszeit an. Reisende können die Informationen besser erfassen, weil die Schrift nicht durchläuft und die Anzeiger eine höhere Auflösung haben. Außerdem werden die Bahnhofsuhren ausgetauscht.

Baufachleute erneuern und erweitern die Zugangsmöglichkeiten zur Station an beiden Bahnsteigen. Auch die Treppe zu Gleis 1 sowie Teile des Bahnsteigbelages werden ausgetauscht. Die Grünflächen neben dem Bahnsteig und der Zuwegung werden durch neue Pflanzen ersetzt. Ein Insektenhotel unterstreicht die Verbundenheit mit der Natur. Damit schaffen wir ein attraktives Erscheinungsbild an der Station.

Die Gemeinde Kirchlengern hat in den vergangenen Jahren mit Unterstützung durch den Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe den Busbahnhof Kirchlengern gebaut. Im Laufe der Jahre wurde die Zahl der Park + Ride Plätze den wachsenden Bedürfnissen immer weiter angepasst. Zurzeit stehen am Bahnhof Kirchlengern rund 200 P + R kostenlose Plätze zur Verfügung. Im Jahr 2024 wurde die Mobilstation eröffnet. Dort können bis zu rund 120 Fahrräder sicher geparkt werden. Das Fahrradparkhaus ist über die App radbox.nrw buchbar. Für Zeitkarteninhaber wie dem Deutschlandticket sogar kostenlos! Im Fahrradparkhaus können der E-Bike Akkus aufgeladen werden. Für den persönlichen Kontakt steht das Mobilbüro in der Mobilstation zur Verfügung. Darüber hinaus befindet sich dort eine Ladesäule für zwei Pkw und auch eine öffentliche Toilette. Weitere Hinweise: https://www.kirchlengern.de/Wirtschaft-Verkehr/Mobilstation/

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter und modernisierter Bahnhof. Er ist möglichst barrierefrei und gleichzeitig attraktiv für seine Gäste. Auch stärkt er die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen. Ein Team aus Architekten, Landschaftsplanern und Bahnexpert:innen unterstützt Kommunen beim Entwickeln konkreter Vorplatz-Konzepte, klärt Flächenverfügbarkeiten und berät zu passenden Fördermitteln bei Bund und Ländern. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfen gemacht. 

2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert weiter mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Nordrhein-Westfalen sind in diesem Jahr in Billerbeck, Engelskirchen und Moers.

15. Juli 2025, 15:15 Uhr
Kooperationsvereinbarung für eine nachhaltige Verbesserung der Bahninfrastruktur • Dr. Richard Lutz: "In enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit die Schiene an Rhein und Ruhr für Menschen und Wirtschaft attraktiver machen.“ • Ausbau für mehr öffentlichen Güter- und Personenverkehr im Fokus

Fast 5.000 Kilometer Schienen verlaufen durch Nordrhein-Westfalen und mehr als 215 Millionen Menschen nutzen hier jährlich den Schienennahverkehr. Eine gut ausgebaute Bahninfrastruktur ist deshalb entscheidend, um den Lebens- und Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen zu stärken und Fahrgästen wie Industrie ein zuverlässiges Angebot machen zu können. Um langfristig einen starken Personen- und Schienengüterverkehr in Nordrhein-Westfalen zu sichern, haben sich am Dienstag, 15. Juli 2025, Ministerpräsident Hendrik Wüst, Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, und Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, sowie Berthold Huber, Vorstand für Infrastruktur der DB, über die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit ausgetauscht. Die Landesregierung und die Deutsche Bahn planen, für eine nachhaltige Verbesserung der Bahninfrastruktur weiter zu kooperieren und haben eine entsprechende Vereinbarung dazu unterzeichnet.

Zitat von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst

„Die Zukunft von Nordrhein-Westfalens Mobilität entscheidet sich auch auf der Schiene. Die Menschen in unserem Land dürfen zurecht auf einen pünktlichen und zuverlässigen Nah- und Fernverkehr pochen. Auch unsere Wirtschaft muss sich auf einen störungsfreien Güterverkehr verlassen können. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn arbeitet die Landesregierung deshalb an der weiteren Modernisierung und Verbesserung des Schienennetzes. Wir brauchen sichere, moderne Bahnhöfe und ein zuverlässiges Angebot – sowohl im Hinblick auf die Mobilitätsansprüche der Menschen, als auch mit Blick auf den Klimaschutz. Mit der Kooperationsvereinbarung werden konkrete Maßnahmen vereinbart, mit denen die Deutsche Bahn für spürbare Verbesserungen für alle Bahnkunden in Nordrhein-Westfalen sorgen will."

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst

Zitat von Oliver Krischer, NRW-Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr

"Die derzeitige Situation im Nah-, Fern- und Güterverkehr auf dem Schienennetz der DB ist nicht zufriedenstellend. Im Ländervergleich ist die Schieneninfrastruktur in besonders schlechtem Zustand. Deshalb muss sie schnell und umfassend saniert und ausgebaut werden. Generalsanierungen dürfen nicht auf Kosten des Ausbaus von Nebenstrecken gehen. Dazu sollen alle Finanzierungsmöglichkeiten des Bundes, insbesondere auch das Sondervermögen, genutzt werden. Außerdem müssen etliche Ausbauprojekte weiter vorangetrieben werden, z.B. des Knotens Köln, der Strecke Münster-Lünen und des RRX. Darüber haben die DB und das Land Nordrhein-Westfalen in einer Vereinbarung ein gemeinsames Verständnis hergestellt. Die Schiene ist das Rückgrat einer zukunftsfähigen und klimafreundlichen Mobilität. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Infrastruktur in den dafür angemessenen Zustand zu versetzen.“

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW

Zitat von Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG

„Wir haben diese Kooperationsvereinbarung geschlossen, um gemeinsam mit dem Land wichtige Infrastrukturprojekte für einen leistungsstarken Schienengüter- und Personenverkehr in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben. Dazu gehören zum Beispiel die anstehenden Korridorsanierungen, der Ausbau von Stationen zu Zukunftsbahnhöfen sowie sämtliche Maßnahmen zur Umsetzung des Deutschlandtakts. Ziel ist, in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit die Schiene an Rhein und Ruhr für Menschen und Wirtschaft attraktiver zu machen.“ 

Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG

Ausbau des Schienennetzes für den Güterverkehr

Um sowohl den Personen- wie auch den Güterverkehr zuverlässig abwickeln zu können, ist ein Ausbau des Schienennetzes notwendig. Erste Untersuchungen und Studien zeigen auf, dass eine künftige Nachnutzung des RWE-Werksbahnnetzes im rheinischen Revier für öffentlichen Güter- und Personenverkehr – zusammen mit dem geplanten Ausbau der Knoten Köln, Aachen und Mönchengladbach – für eine Entlastung der viel befahrenen Strecken und in den Knoten rund um die ehemaligen Tagebaue führen kann.

Ohne Umstieg von Köln nach London

Ein weiteres Ziel der Landesregierung ist die Etablierung einer direkten Schienenverbindung zwischen London und Köln. Eine Zugfahrt ohne Umstieg von Nordrhein-Westfalen in die britische Hauptstadt wäre ein attraktives und umweltfreundliches Angebot an alle Fahrgäste. Deshalb macht sich die Landesregierung dafür beim Bund stark und steht zudem im Austausch mit Vertretern der britischen Botschaft und des britischen Verkehrsministeriums, die das Projekt ebenfalls positiv bewerten.

Modernisierung der Bahnhöfe

Die DB InfraGo modernisiert Bahnhöfe in ganz Deutschland zu „Zukunftsbahnhöfen“. Sie sollen dadurch wieder zu einem Aushängeschild werden. Außerdem sind die Landesregierung, der Bund, die Deutsche Bahn und die Kommunen miteinander im Austausch, um gemeinsam Lösungen für mehr Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung an den Bahnhöfen und in deren Umgebung zu finden.

11. Juli 2025, 12:30 Uhr
Fahrgäste profitieren von barrierefreiem Weg zum Gleis und in den Zug• Komfortable Sitzgelegenheiten und moderne Gestaltung • 13,5 Millionen Euro investieren DB, VRR, Bund und Land • Bahnhof erhält das Label ‚Zukunftsbahnhof‘

Ein Highlight mehr am UNESCO-Welterbe in Essen: Die Deutsche Bahn (DB) hat die Modernisierung des Haltepunktes Essen Zollverein Nord erfolgreich abgeschlossen. Seit Frühjahr 2023 haben Fachleute der DB den Bahnhof barrierefrei ausgebaut und für mehr Aufenthaltsqualität gesorgt. Nun erstrahlt die Station, die für Tourist:innen und Tagesausflügler:innen das Eingangstor zum Weltkulturerbe Zeche Zollverein bildet, in neuem Glanz – und hat in Sachen Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit und Mobilität einen großen Schritt in die Zukunft gemacht.

Nach Abschluss des barrierefreien Ausbaus steht nun ein weiterer Modernisierungsschritt an: die Weiterentwicklung der Station zu einem Zukunftsbahnhof. Für beide Modernisierungsrunden haben die DB und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) gemeinsam mit Bund und Land NRW insgesamt 13,5 Millionen Euro investiert. 

Dorothee Wasel, Bahnhofsmanagerin im Raum Essen: „Mit dem Ausbau zu einem Zukunftsbahnhof macht der Bahnhof Zollverein Nord jetzt einen wichtigen Schritt. Neben dem barrierefreien Ausbau geht es vor allem um die ganzheitliche Verschönerung. Am Bahnhof eines geschichtlich und kulturell so bedeutsamen Ortes ist uns das ein ganz besonderes Anliegen. Gemeinsam mit der Stadt befinden wir uns weiterhin in guten Gesprächen, um hier etwas eindrucksvolles auf die Beine zu stellen. Für alle, die an der Zeche Zollverein mit dem Zug ankommen oder abfahren, wird es künftig deutlich komfortabler.“

Oliver Wittke,-Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR): „Eines der Wahrzeichen des Ruhrgebiets verdient auch ein attraktives Entrée. Mit der geförderten Maßnahme ist der Bahnhof Zollverein Nord im Zuge der Modernisierung attraktiver und für die Kunden barrierefrei gestaltet worden. Dies geht einher mit einer verbesserten Aufenthaltsqualität. Dadurch ist der Grundstein für die Weiterentwicklung zum Zukunftsbahnhof gelegt. Wir freuen uns, wenn wir dadurch  die Akzeptanz des öffentlichen Personennahverkehrs erhöhen. Und auch der Tourismus profitiert davon, wenn die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Kulturerbes an einer modernen Station aussteigen.“ 

Die Modernisierung im Detail

Die Modernisierung der Station Essen Zollverein Nord ist Teil der Sanierung des Bestandsnetzes, von der Fahrgäste unmittelbar profitieren. Im Rahmen des Bundesprogramms "Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen" (FABB) haben DB, VRR, Bund und Land den Bahnhof barrierefrei umgestaltet. Baubeginn war im Frühjahr 2023. Folgende Baumaßnahmen hat die DB im Rahmen dieses Modernisierungspakets bis Juni 2025 abgeschlossen:

•    Barrierefreien Modernisierung: Fachleute haben den Bahnsteig auf eine Länge von 185 Metern und eine Höhe von 76 Zentimetern gebracht. •    Barrierefreie Zuwegung: Reisende kommen nun über eine neue Rampe in Verbindung mit einem neuen Aufzug barrierefrei auf den Bahnsteig.•    Mehr Aufenthaltsqualität: Neue LED-Beleuchtung und ein verglastes Wetterschutzhäuschen erhöhen den Komfort und das Sicherheitsgefühl auf dem Bahnsteig deutlich.

In einem zweiten Schritt steht die ganzheitliche Entwicklung des Bahnhofs im Fokus. Entlang klar definierter Standards zu Attraktivität, Kapazität und Nachhaltigkeit macht die DB die Station dabei zu einem Zukunftsbahnhof. In Zusammenarbeit mit der Stadt werden dafür diese Arbeiten umgesetzt:

•    Modernes Fahrgastinformationssystem: Große Displays zeigen Informationen für bis zu drei Züge an. Auskünfte über Lautsprecher sind leichter zu verstehen. Auf einem weiteren Display können Reisende baubedingte Änderungen im Fahrplan einsehen.•    Identitätsstiftend: Moderne Sitzgelegenheiten orientieren sich farblich an der Zeche Zollverein. Die Personenunterführung ist hell gestaltet. Die roten Elemente erinnern dabei an den Förderturm der Zeche Zollverein.     Hohe Aufenthaltsqualität: Mit einer eigens angelegten Blumenwiese hat die DB neue Lebensräume für Insekten im Umfeld des Bahnhofs geschaffen. •    Mehr Reisendenversorgung: Ein geplanter Smartlocker für den Paketempfang /-versand unterstreicht den ganzheitlichen Ansatz der Modernisierung. 

Die Modernisierungsarbeiten sind voraussichtlich bis Ende 2025 abgeschlossen.

Über die Zukunftsbahnhöfe

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe im Ruhrgebiet sind der Bahnhof Essen-Kupferdreh und Dortmund-Marten. Neben Essen Zollverein-Nord folgen in diesem Jahr voraussichtlich noch 18 weitere Stationen in NRW, darunter auch in Gelsenkirchen, Moers und Dortmund.

11. Juli 2025, 10:00 Uhr
Köln
Prüfung der Eisenbahnbrücke in Köln-Longerich über Autobahn A 1 ab Ende Juli bis Mitte September • Verengung der Autobahnspuren in beide Richtungen notwendig • keine Auswirkungen auf den Zugverkehr

(Köln, 11. Juli 2025) Die Deutsche Bahn (DB) beginnt Ende Juli mit der umfangreichen Prüfung ihrer Eisenbahnbrücke „Longerich“ über die Autobahn A 1 am Kreuz Köln-Nord. Die Fachleute der DB entnehmen Stahlproben an mehreren Stellen entlang des rund 37 Meter langen und 92 Meter breiten Bauwerks. Dafür müssen die Expert:innen zunächst die Betonschichten an den entsprechenden Stellen entfernen und im Anschluss wieder Schicht um Schicht auftragen.

In den Nächten von Dienstag, 22. Juli, auf Mittwoch, 23. Juli, sowie von Donnerstag, 24. Juli, auf Freitag, 25. Juli, wird im ersten Schritt die Verkehrssicherung unterhalb der Brücke auf der Autobahn eingerichtet. Danach stellen die Fachleute der DB das Gerüst für die Inspektion auf und beginnen unmittelbar mit den Arbeiten. Bis Mitte September soll die Brückenprüfung beendet werden.  

Die Arbeiten wirken sich nicht auf den Zugverkehr aus. Auf der A1 zwischen den Autobahnkreuzen Köln-Nord und Leverkusen-West bringen die Arbeiten geringe verkehrliche Einschränkungen mit sich: So sind in beide Fahrtrichtungen lediglich die jeweils linken Fahrspuren verengt.

Die DB unterhält in Deutschland mehr als 25.000 Eisenbahnbrücken unterschiedlichster Bauart. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie regelmäßig inspiziert und im Rahmen von Begehung in Augenschein genommen werden. Die betriebliche Sicherheit jeder einzelnen Brücke ist damit gewährleistet.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm vor Ort leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohnenden daher um ihr Verständnis.

09. Juli 2025, 15:00 Uhr
Strategische Partnerschaft von DB und Stadt • Letter of Intent als Grundlage für die weiterführende Zusammenarbeit im Zentrum • Bereich rund um den Hagener Hauptbahnhof im Fokus

„Die Unterzeichnung des Letter of Intent ist ein Meilenstein für uns und ein klares Signal für unser gemeinsames Engagement mit der Deutschen Bahn im Bereich des Hauptbahnhofs und der angrenzenden Bereiche. Wir sind überzeugt, dass diese strategische Partnerschaft uns helfen wird, unsere Ziele effektiver zu erreichen", so Oberbürgermeister Erik O. Schulz bei der heutigen Unterzeichnung des Letter of Intent (LOI) mit der DB InfraGO AG. Der LOI dient als Grundlage für die weiterführende Zusammenarbeit und die abgestimmte, teils auch gemeinsame, Entwicklung und Umsetzung von städtebaulichen sowie baulichen Projekten. Jens Severin, Leiter des Bahnhofsmanagements in Hagen, ergänzt für die DB: „Die bereits gelebte vertrauensvolle Zusammenarbeit wird durch den LOI weiter konkretisiert und gefestigt. Bei den Herausforderungen der kommenden Jahre ist dies eine sehr sinnvolle Basis für das gemeinsame Miteinander. Auf dieser Grundlage können Stadt und DB die Entwicklung wichtiger Themen im Zentrum Hagens ganz konkret vorantreiben.“

Bereich und um den Hauptbahnhof im Fokus der Zusammenarbeit

Insbesondere im Bereich rund um den Hagener Hauptbahnhof liegt ein Fokus der Hagener Stadtentwicklung. Das Projekt StationArea, wozu die Entwicklung der East- und Westside sowie die Dreiecksfläche am Zusammenfluss von Volme und Ennepe gehört, umschließt den Hauptbahnhof. Zu dem Projekt gehört ebenfalls der Bau eines Durchgangs im Bereich der Personenunterführung der Deutschen Bahn auf die Westside zur Entwicklung einer direkten West-Ostverbindung, sowohl zu den Bahnsteigen, als auch übergreifend bis in die Innenstadt. Parallel dazu findet aktuell die Modernisierung des Hauptbahnhofes durch die Deutsche Bahn und die Einrichtung des zentralen deutschlandweiten Fundbüros auf der Eastside statt. Neben diversen weiteren Aktivitäten gilt es in den nächsten Jahren auch, Querungen zu erneuern, wie beispielsweise die Volmebrücke der Deutschen Bahn und die Ebene II. Diese soll städtischerseits zurückgebaut werden und mit einer Neuordnung des Verkehrs am Knotenpunkt einhergehen.

Somit treffen diverse städtebauliche Planungen und bauliche Projekte der DB InfraGO AG sowie der Stadt Hagen aufeinander. Dies macht es notwendig, eine dauerhafte, vertrauensvolle und partnerschaftliche Kommunikations- und Arbeitsebene zu pflegen. Seit 2024 setzen sich Vertreterinnen und Vertreter der DB InfraGo AG (Personenbahnhöfe und Fahrwege) und Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Hagen daher regelmäßig zusammen und tauschen sich frühzeitig und transparent über Planungen und Aktivitäten aus. Gemeinsame Zielsetzung der Partner ist es, die Planungen miteinander abzustimmen, um Synergieeffekte zu generieren.

Die Unterzeichnung des, wenn auch rechtlich unverbindlichen, LOI ist ein wichtiger Schritt für die beiden Partner, um ihre Kompetenzen zu bündeln und gemeinsam zur Entwicklung des Bereichs beizutragen.

09. Juli 2025, 10:00 Uhr
Köln
Nahverkehrslinien S 6, S 11 und zeitweise S 12, S 19 sowie RB 25 betroffen • Busse statt Bahnen zwischen Köln Hbf und Köln Geldernstr./Parkgürtel sowie vereinzelt zwischen Köln Frankfurter Str. und Porz-Wahn • Auch Rad- und Fußgängerwege sowie Straßenverkehr betroffen

Die DB InfraGO erneuert von Freitag, 18. Juli, 21 Uhrbis voraussichtlich Freitag, 5. September, 8 Uhr, die im Jahre 1915 errichtete Eisenbahnbrücke „Innere Kanalstraße.“

Die Vorarbeiten laufen bereits. Während der Sperrung soll die derzeit neben der alten Brücke errichtete neue Brücke eingehoben werden. Restarbeiten sollen bis Ende des Jahres laufen.

Die neue Brücke verhindert auch die sogenannten Brückenanfahrschäden durch LKW, da sie eine durchgängige Durchfahrtshöhe im Straßenbereich von 4,50 Meter haben und auf die bisherigen Rundbögen an den Rändern verzichten wird. Die Gesamtkosten sind mit 13,5 Millionen Euro veranschlagt.

Die Brückenerneuerung zahlt voll auf das Sanierungsprogramm „S3“ der Deutschen Bahn ein. Die DB soll pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden. In der Infrastruktur steht die Bestandssanierung im Fokus.

Die Streckensperrung wird genutzt, um weitere Instandhaltungsarbeiten durchzuführen, beispielsweise an der Oberleitung und den Signalanlagen.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis.

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es im oben genannten Zeitraum zu unterschiedlichen Fahrplanänderungen auf Linien der S-Bahn Rheinland und der RB 25:

  • In der ersten Bauphase von Freitag, 18. Juli, 21 Uhr bis Freitag, 8. August, 21 Uhr, kommt es jeweils in den Nächten von 21 bis 5 Uhr zu Teilausfällen der Linien S 6, S 12 und RB 25. Fahrgäste können die weiterhin verkehrenden Linien S 11 und S 19 sowie die Linien der KVB nutzen. Zwischen Köln Frankfurter Str. und Porz-Wahn wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
  • Die Hauptphase findet von Freitag, 8. August., 21 Uhr bis voraussichtlich Freitag, 5. September, 8 Uhr statt. Es kommt durchgehend zum Ausfall der S 6 zwischen Köln-Mülheim und Köln-Worringen. Zudem wird die Linie S 11 in Richtung Düsseldorf umgeleitet, wobei die Halte Köln Hansaring und Köln-Nippes entfallen. In die Gegenrichtung verkehrt die S 11 wie gewohnt mit allen Halten. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird zwischen Köln Hbf und Köln Geldernstr./Parkgürtel eingerichtet. Zudem können Fahrgäste auf die Linien der KVB ausweichen, es gilt jedoch die parallele Sperrung der Stadtbahnlinie 15 zwischen Longerich und Chorweiler zu beachten.

Die detaillierten Fahrplanänderungen sind auch in den Online-Auskunftssystemen der DB enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar unter folgender Meldung: 

https://www.zuginfo.nrw/?msg=118152

Die Straße ist von Freitag, 8. August, 22 Uhr, bis Montag, 11. August 2025, 5 Uhr, und von Freitag, 15. August, 22 Uhr, bis Montag, 18. August, 5 Uhr vollständig gesperrt. Eine Umleitung wird eingerichtet. Die Geh- und Radwegbereiche sind im Zeitraum 08.08.-18.08.25 vollständig gesperrt.

09. Juli 2025, 09:45 Uhr
Abbau dauert bis Mitte nächster Woche • Krane auf Bahnsteig 2 bleiben weiter aktiv • Arbeiten an Bahnsteigen 3 und 4 gehen auf die Zielgerade • Freigabe der Gleise 5 bis 8 im Oktober 2025 • Modernisierung des Hauptbahnhofs im Zeitplan

Die Deutsche Bahn startet am kommenden Wochenende mit dem Rückbau von zwei XXL-Kranen am Duisburger Hauptbahnhof. Ab Samstag, 12. Juli, beginnt die Demontage der Maschinen auf Bahnsteig 5 (Gleis 10/11). Hierfür benötigen die Bauteams zwei Mobilkrane, die ab dem frühen Morgen auf der Ostseite des Hauptbahnhofs aufgebaut werden. Mithilfe der Mobilkrane können die beiden XXL-Krane auf Bahnsteig 5 Stück für Stück abgebaut werden.

Zunächst entfernen die Baufachleute die jeweils 19 Tonnen schweren Gewichte an den Kranen. Anschließend werden die 56 Meter langen Ausleger abgebaut und mithilfe der Mobilkrane nahe des Osteingangs zwischengelagert. Diese Arbeiten sind voraussichtlich Sonntagabend abgeschlossen. Am Montag zerlegen die Bauteams die Ausleger am Osteingang in ihre Einzelteile, so dass der Abtransport per LKW erfolgen kann.

Sobald die Fläche wieder frei ist, können die beiden 100 Meter hohen Krantürme, die Kabinen und die Drehbühnen in den folgenden Nächten abgebaut werden. Die Bauteams entfernen voraussichtlich bis Mittwochabend sämtliche Kranelemente, so dass der Mobilkran direkt im Anschluss abgebaut werden kann.

Kraneinsatz während der gesamten Modernisierung

Die beiden XXL-Krane waren seit Baubeginn im Sommer 2022 im Einsatz. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Bahnsteigen 4 bis 6 (Gleise 8-13). Die Krane waren elementar wichtig, um Schutt und Stahl aus der Gleishalle zu befördern. Seit Baubeginn haben beide Maschinen rund 600 Tonnen Altmaterial aus dem Bahnhof gebracht. Im Gegenzug haben sie neue Gleishallenelemente eingebaut, darunter u.a.  rund 650 Tonnen Stahl.

Im Bahnhof sind weiterhin zwei große Krane auf Bahnsteig 2 (Gleis 3/4) im Einsatz. Diese bleiben bis zum Abschluss des Großprojekts bestehen, um die Gleishalle über den Bahnsteigen 1 bis 3 und den Gleisen zu errichten.

Geringe Auswirkungen rund um den Bahnhof

Während der Arbeiten kommt es zu geringfügigen Einschränkungen an der Ostseite des Bahnhofs. Die Haltestellen für den Schienenersatzverkehr müssen von Freitag, 11. Juli, bis voraussichtlich Mittwoch, 16. Juli, verlegt werden. Reisende finden die Haltestellen an der Neudorfer Straße. Darüber hinaus sind Teile der Kammerstraße und der Otto-Keller-Straße von Samstag, 12. Juli, bis voraussichtlich Mittwoch, 16. Juli, gesperrt. Hier benötigen die Baufirmen Flächen für die Demontage der Kranteile. In einem Teil der Otto-Keller-Straße gilt eine Halteverbotszone.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis. 

Das Herausheben der Kranelemente findet überwiegend nachts statt und hat daher nur geringfügige Auswirkungen auf den Zugbetrieb.

Zwischenstand bei der Modernisierung des Duisburger Hauptbahnhofs (2024/2025)

  von 9
Ende des Sliders

Die Modernisierung des Bahnhofs auf einem Blick

Seit Sommer 2022 baut die Deutsche Bahn den Duisburger Hauptbahnhof komplett um. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Seit Baubeginn haben die Bauteams bereits zwei Bahnsteige (5 und 6) umfassend erneuert. Über den Bahnsteigen ist bereits das wellenförmige Hallendach aus einer Stahl-/Glaskonstruktion zu erkennen. Dank der neuen gläsernen Fassade an der Ostseite reicht das Sonnenlicht bis in weite Teile des Bahnhofs. Vor allem an den Bahnsteigen 5 und 6 (Gleise 10-13) macht sich das bemerkbar: Hier erleben Fahrgäste einen viel helleren und freundlicheren Bahnhof als zuvor. Seit Sommer 2024 läuft die Modernisierung parallel an den Bahnsteigen 3 und 4 (Gleise 5-8) sowie am darüber befindlichen Dach.

Mit der Modernisierung des Duisburger Hauptbahnhofs verfolgt die DB das Ziel, den Bahnhof zu einer modernen, attraktiven Drehscheibe auszubauen. Die Bauteams erneuern insgesamt sechs Bahnsteige auf einer Gesamtlänge von 2,3 Kilometern – das entspricht der Luftlinie vom Osteingang des Hauptbahnhofs bis zum Delfinarium des Duisburger Zoos.

Das neue Hallendach hat eine Gesamtfläche von 18.600 m². Außerhalb der Gleishalle werden die Bahnsteigdächer erneuert. Alle Bahnsteige erhalten neues Mobiliar, wie Sitzbänke, Vitrinen, Abfallbehälter usw. Neue Rolltreppen sorgen für einen komfortablen Zugang zu den Bahnsteigen. Sehbehinderte Reisende erhalten Unterstützung dank neuer Blindenleitstreifen. An den Bahnsteigen hat die DB bereits 42 neue Monitore mit besserer Lesbarkeit und moderner visueller Anzeige installiert.

08. Juli 2025, 10:30 Uhr
Düsseldorf
Erneuerung von Gleisen, Weichen und Brücken von Februar bis Juli 2026 • Modernisierung von zwölf Stationen entlang der Strecke geplant • Eisenbahnverkehrsunternehmen, Aufgabenträger und DB erarbeiten leistungsstarkes Ersatzverkehrskonzept für Zeit der Streckensperrung

Wichtiger Schritt auf dem Weg zur umfassenden Sanierung der vielbefahrenen Strecke zwischen Hagen und Köln: Die DB InfraGO hat die ersten Bauaufträge für die Generalsanierung der rund 65 Kilometer langen Strecke zwischen Ruhrgebiet und Rheinland vergeben. Die umfangreichen Bauarbeiten auf dem Korridor erfolgen von Februar bis Juli 2026.  

Nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren hat die Bietergemeinschaft um die Unternehmen Eiffage Infra-Rail GmbH (Niederlassung West), KAF Falkenhahn Bau AG, Schweerbau GmbH & Co. KG (Niederlassung Bochum) sowie die Geschw. Balter Bauunternehmung GmbH den Zuschlag für das erste Baulos erhalten. Das zweite Baulos wurde an die Bietergemeinschaft der Unternehmen Schweerbau GmbH & Co. KG, H.F. Wiebe GmbH & Co. KG sowie Joseph Hubert Bauunternehmung GmbH & Co. KG vergeben. Für die Sanierung der Oberleitung erhielten gesondert die EUROPTEN Deutschland GmbH sowie die Konzerntochter DB Bahnbau Gruppe GmbH den Zuschlag. Damit ist der Großteil der Bauleistungen vergeben. Voraussichtlich im Herbst 2025 sollen die letzten Baufirmen gebunden werden.

Sandra Katz, Leiterin Generalsanierung West: „Die letzten Wochen und Monate waren für das Projektteam sehr intensiv und arbeitsreich. Die Vergabe eines solch großen Bauvolumens ist auch für uns nach wie vor etwas Besonderes und gehört nicht zum Alltagsgeschäft. Umso mehr sind wir froh, dass alles reibungslos geklappt hat und wir jetzt gemeinsam mit den Unternehmen in die Detailplanung für die Korridorsanierung zwischen Hagen und Köln einsteigen können.“

Die Korridorsanierung Hagen–Wuppertal–Köln im Detail

Der Streckenabschnitt Hagen–Wuppertal–Köln ist eine der wichtigsten Fern- und Nahverkehrsachsen in Nordrhein-Westfalen. Hier verkehren bereits heute ICE-, Regional- und Güterverkehrszüge in einem dichten Takt. Mit der Korridorsanierung werden zahlreiche Arbeiten entlang der Strecke gebündelt, die die Infrastruktur langfristig leistungsfähiger und deutlich weniger störanfällig machen. Der gesamte Abschnitt wird dadurch künftig wesentlich robuster, der Zugverkehr pünktlicher und zuverlässiger.

Hierfür planen die Bauteams zwischen Hagen und Köln unter anderem Gleise, Weichen und Brücken zu erneuern. Außerdem sollen insgesamt zwölf Stationen während der Zeit der Korridorsanierung und darüber hinaus bis Ende 2027 modernisiert und aufgewertet werden. Reisende profitieren so künftig von attraktiven, barrierefreien Bahnhöfen und einer modernen und zukunftsfähigen Infrastruktur. Zusätzlich sorgen Schallschutzwände entlang der Strecke auch dafür, dass es für Anwohnende deutlich leiser wird.

Für die Dauer der Korridorsanierung zwischen Hagen und Köln erarbeiten die Eisenbahnverkehrsunternehmen und die im Nahverkehr zuständigen Aufgabenträger gemeinsam mit der DB ein leistungsstarkes Verkehrskonzept. Geplant ist ein hochwertiger Ersatzverkehr: So kommen moderne und barrierefreie Busse zum Einsatz, während die Bauteams auf der Schiene alles für eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur geben. Mit der Durchführung des Schienenersatzverkehrs sind die Unternehmen DB Regio Straße und die go.on GmbH beauftragt.

Fern- und Güterverkehrszüge werden während der Streckensperrung umgeleitet. Ziel ist es, die Einschränkungen für Reisende und Güterverkehrskunden während der Bauzeit möglichst gering zu halten.

Allgemeine Informationen zur Korridorsanierung

Für mehr Qualität und Pünktlichkeit im Zugverkehr sollen in den kommenden Jahren hochbelastete Streckenabschnitte bundesweit eine Sanierung durchlaufen. Nach Abschluss der Arbeiten reduzieren moderne Anlagen die Anzahl der infrastrukturbedingten Störungen deutlich, zusätzliche Überholmöglichkeiten für Züge sorgen für mehr Flexibilität. Nach Abschluss der Arbeiten profitieren Reisende und Güterverkehrsunternehmen von einem stabilen Betrieb auf leistungsfähigeren Strecken sowie attraktiven Bahnhöfen.

Weitere Informationen zu den geplanten Sanierungen in Nordrhein-Westfalen finden Sie online unter generalsanierung-nrw.deutschebahn.com

07. Juli 2025, 09:06 Uhr
Ancona, Bordeaux, Nord- und Ostsee – die Bahn fährt hin • Zusätzliche Züge auf beliebten Verbindungen in europäische Metropolen • ICE-Sommerangebote bereits ab 6,99 Euro

Die ersten Bundesländer sind in die Schulferien gestartet. Die Deutsche Bahn (DB) bietet während der Sommersaison wöchentlich zusätzliche 100 Fernverbindungen zu beliebten touristischen Zielen in Deutschland und den europäischen Nachbarländern an. Zeitgleich bietet die DB besonders günstige Sommerangebote für verschiedene Zielgruppen.

Attraktive Urlaubsverbindungen nach Italien, Frankreich und Österreich

Zusätzliche internationale Direktzüge von Deutschland gibt es in der Sommersaison 2025 unter anderem nach Ancona an der italienischen Adria, nach Bordeaux in Frankreich und nach St. Anton in Österreich. In Zusammenarbeit mit den Bahnen der Nachbarländer kommen dabei neben dem ICE auch der französische TGV und der österreichische Railjet zum Einsatz.

Von München geht es ganz neu täglich um 9.33 Uhr über Bozen, Verona, Bologna und Rimini bis nach Ancona, mit Ankunft um 19.10 Uhr. Zurück startet der Zug um 11.30 Uhr und erreicht die bayerische Landeshauptstadt um 20.26 Uhr. Auch nach Bologna wird in diesem Sommer eine weitere Direktfahrt im Railjet der ÖBB angeboten: Mit Abfahrt in München um 15.33 nach Verona geht es täglich bis 5. Oktober weiter bis Bologna (Ankunft 22.11 Uhr), ebenso in Gegenrichtung ab Bologna um 9.52 Uhr via Verona nach München (an 16.27 Uhr).

An acht Samstagen vom 5. Juli bis 30. August fährt um 6.56 Uhr ein TGV von Frankfurt (Main) an die französische Atlantikküste, der Bordeaux um 14.35 Uhr erreicht. Die Rückfahrt beginnt um 15.56 Uhr, mit Ankunft in Frankfurt (Main) um 23.50 Uhr. Von Wiesbaden (ab 7.31 Uhr) über z. B. Mannheim (ab 8.26 Uhr), Heidelberg, Ulm und München (ab 12.24 Uhr) geht es an ausgewählten Samstagen bis 4. Oktober über Innsbruck, Landeck-Zams nach St. Anton am Arlberg (an 16 Uhr). Die Rückfahrt startet samstags um 12.13 Uhr in St. Anton und um 13.46 Uhr in Innsbruck, erreicht z.B. München um 15.47, Heidelberg um 19.15 Uhr und endet um 20.15 Uhr in Frankfurt Hbf.

Im Kulturhauptstadtjahr: IC-Direktverbindung von Berlin nach Chemnitz

Ganz neue Direktverbindungen an Sommerwochenenden werden seit Anfang Mai zwischen Berlin und der diesjährigen Kulturhauptstadt Chemnitz angeboten: samstags und sonntags ab Berlin um 8.42 Uhr nonstop nach Chemnitz und nachmittags um 17.08 Uhr ab Chemnitz zurück nach Berlin – in attraktiver Fahrzeit von rund 2 Stunden 10 Minuten. Zwischen Berlin nach Rostock verkehren bis Anfang November freitags, samstags und sonntags je ein zusätzlicher ICE via Neustrelitz und Waren (Müritz), samstags je Richtung zwei ICE. Auch zwischen Dresden und der Ostseeküste gibt es am Wochenende zusätzliche Direktverbindungen, u.a. ein Doppelstock-IC um 8.05 (zeitweise 8.21 Uhr) ab Dresden nach Rostock bzw. bis Binz auf Rügen. In der Gegenrichtung geht es von Binz um 15.17 Uhr bzw. von Rostock um 17.21 Uhr nach Dresden.

Mehr Früh- und Spätverbindungen in europäische Metropolen

Mit zusätzlichen Fahrten in der Urlaubssaison stehen auch nach Kopenhagen, Brüssel, und Prag zahlreiche zusätzliche Plätze zur Verfügung. Neue Früh- und Spätverbindungen, z. B. bis 15. September im neuen ComfortJet der tschechischen Bahn um 0:07 Uhr ab Berlin nach Prag (Ankunft 5:23 Uhr), bieten Alternativen zu besonders nachgefragten Zügen im Tagesverlauf.

Ein Tipp für Berlin-Reisende: Um alle Angebote ab und in die deutsche Hauptstadt zu entdecken, lohnt es sich dabei „BERLIN“ in Großbuchstaben in die Fahrplanauskunft einzugeben – so werden auch Abfahrten und Ankünfte von Fernzügen an anderen Bahnhöfen, wie z.B. in Lichtenberg, Ostkreuz und Gesundbrunnen mit angezeigt. Ebenfalls gut zu wissen: Stark ausgelastete Züge können Fahrgäste über die Auslastungsanzeige auf bahn.de und in der App DB Navigator erkennen. Und über die Bestpreissuche sind auch zu Ferienbeginn noch günstigere Tickets zu bekommen. Wichtig: unbedingt eine Sitzplatzreservierung buchen.

DB-Sommerangebote für jedes Budget

Die DB hat ein ganzes Bündel von Sommerangeboten geschnürt, das auf die Wünsche verschiedener Zielgruppen ausgerichtet ist: 

  • Für Kurzstrecken-Reisende: Seit Mitte Juni liegt der Einstiegspreis für den Super Sparpreis für kurze Strecken bei 6,99 Euro (vorher 9,99 Euro). Das Angebot ist mit einem BahnCard-Rabatt kombinierbar. So sind Tickets für Ausflüge in die Nachbarstädte bereits – je nach Verfügbarkeit – ab 5,24 Euro erhältlich.  
  • ICE-Flatrate für junge Spontanfahrer: Mit dem 44-Stunden-Ticket Young wird Bahnfahren für Reisende bis 26 Jahre in diesem Monat noch preiswerter und flexibler: Es gilt an allen Juli-Wochenenden für 44 Stunden - zwischen Freitag, 18 Uhr und Sonntag, 14 Uhr – für beliebig viele Fahrten 2.Klasse innerhalb Deutschlands mit ICE- und Intercity-Zügen.
  • Für „MyBahnCard“-Reisende: Damit das Reisen für junge Menschen unter 27 Jahren noch günstiger wird, ist die MyBahnCard 50 vom bis 13. Dezember deutlich preiswerter. Für die 2. Klasse ist sie bereits für 49,99 Euro statt bisher 79,90 Euro erhältlich. Damit lassen sich dann ganze 50 Prozent auf die Flexpreise und 25 Prozent auf die Sparpreise sparen. Kombiniert mit dem Super Sparpreis Young gibt es die ICE-Fahrt dann ab 9,74 Euro. 
  • Für BahnCard-Kund:innen: Noch bis zum 30. September können alle Besitzer:innen einer BahnCard 50 einen Mitreisenden mit ihrem BahnCard-Rabatt mitnehmen. Das heißt: Beide Reisenden erhalten 50 Prozent Rabatt auf alle Flexpreise und 25 Prozent Rabatt auf alle Sparpreise. So kann man schon ab der ersten gemeinsamen Reise zusammen viel sparen, beispielsweise von Frankfurt/Main nach München rund 120 Euro oder von Hamburg nach Berlin rund 100 Euro. 
  • Für Geschäftskund:innen: Den ganzen Juli über gibt es die BahnCard Business 25 Klima. Das Besondere an dieser BahnCard: Mit einem Preis von 34,99 Euro für die 2. und 49,99 Euro für die 1. Klasse liegt dieses Angebot unterhalb der Sachbezugsgrenze des geldwerten Vorteils. Damit können alle Mitarbeitenden von der Möglichkeit einer steuerbegünstigten BahnCard profitieren. 
  • Für Flexpreis-Liebhaber: Frühes Buchen lohnt sich bis zum 31. Juli noch mehr als sonst. In dieser Zeit wird bei Buchungen mehr als 28 Tage vor Abfahrt der Flexpreis rabattiert. Kund:innen sparen damit 20 Prozent im Vergleich zu einer Buchung am Tag der Abfahrt. Außerdem trägt die DB dem Bedürfnis der Flexpreis-Kund:innen nach Flexibilität Rechnung und ändert die Stornierungsbedingungen. So ist die Rückgabe von Flexpreis-Tickets ab dem 15. Juni wieder bis einen Tag vor dem ersten Geltungstag kostenfrei. Zwischenzeitlich war die Rückgabe von Flexpreis-Tickets nur bis 8 Tage vor dem ersten Geltungstag kostenfrei.  

Alle Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie in DB Reisezentren und DB Agenturen.

04. Juli 2025, 13:08 Uhr
Düsseldorf
Bahnhof Arnsberg-Oeventrop ganzheitlich modernisiert • Fahrgäste profitieren von besserem Komfort, moderner Reisendeninformation und mehr Barrierefreiheit • Frische Gestaltung für besseres Ambiente • Bund und DB investieren rund 3,4 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat die ganzheitliche Modernisierung des Bahnhofs Arnsberg-Oeventrop zu einem Zukunftsbahnhof abgeschlossen. Der runderneuerte Bahnhof bietet nun mehr Komfort, ein besseres Ambiente und er ist barrierefrei. Damit ist Zugfahren für viele Menschen deutlich leichter und bequemer geworden. Die DB modernisiert 2025 Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Dabei macht sie in diesem Jahr 100 weitere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen.

Jens Severin, Bahnhofsmanager der DB für den Raum Hagen und das Sauerland: „Wir modernisieren unsere Zukunftsbahnhöfe nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Wir sorgen für eine attraktive Gestaltung, mehr Wetterschutz und neue Wartemöbel, moderne Reisendeninformation und bessere Beleuchtung. Mit den Maßnahmen im Rahmen der Zukunftsbahnhöfe haben wir die Station Arnsberg-Oeventrop besser und attraktiver für Reisende gemacht. So möchten wir die Menschen davon überzeugen, mit der Bahn zu fahren.“

Insgesamt flossen rund 3,4 Millionen Euro an Mitteln des Bundes und der DB, u.a. über die Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB), in den Zukunftsbahnhof Oeventrop. Die rund 500 Fahrgäste täglich profitieren nun von neuen Bahnsteigen, barrierefreien Zugängen, Blindenleitstreifen, neuen Hinweisschildern und energiesparender Beleuchtung. Am Bahnsteig können sich Reisende an den neuen Wetterschutzhäusern vor Wind und Regen schützen. Hier hat die DB neues Mobiliar und Anlehner installiert. Außerdem stehen am Bahnsteig zusätzliche Abfallbehälter zur Verfügung.

Reisende möchten am Bahnhof gut informiert sein. Deshalb hat die DB eine moderne digitale Reisendeninformation installiert. Dank der neuen Anzeigen können Reisende künftig die Informationen besser erfassen, weil die Schrift nicht durchläuft, die Auflösung höher und die Akustik besser ist.

Zusätzliche Gestaltungselemente wie eine neue Beklebung am Wartebereich schaffen an der Station ein besseres Ambiente. Dort befinden sich mehrere Bezüge zum Stadtteil Oeventrop. Zwischen dem Gleis und der P+R-Anlage haben Fachleute den Grünstreifen aufgewertet, der nun eine sommerliche Atmosphäre ausstrahlt. Darüber hinaus wurden die Fahrradstellplätze aufgefrischt.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in NRW sind Billerbeck, Engelskirchen und Moers.

03. Juli 2025, 10:00 Uhr
Köln
Linien RE 8, RE 9, RE 12, RE 22, RB 24, RB 27 und RB 38 betroffen • Teilweise Busse statt Bahnen zwischen Köln Hbf und Erftstadt

Die DB InfraGo erneuert von Freitag, 11. Juli, 21 Uhr, bis Montag, 14. Juli, 5 Uhr, zwei Weichen im Kölner Hbf, so dass die Bahnsteige 6, 7 und der Bahnsteig 8 nur einseitig angefahren werden können.  

Die Weichenerneuerung zahlt voll auf das Sanierungsprogramm „S3“ der Deutschen Bahn ein. Die DB soll pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden. In der Infrastruktur steht die Bestandssanierung im Fokus.  

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis. 

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es zu unterschiedlichen Fahrplanänderungen auf den Linien RE 8, RE 9, RE 12, RE 22, RB 24, RB 27 und RB 38. Zwischen Köln Hbf und Erftstadt ersetzen Busse die Bahnen.   

Zwischen Troisdorf und Köln Hbf sowie Horrem können auch die Bahnen der Linien S 12 und S 19 genutzt werden. 

Die detaillierten Fahrplanänderungen sind auch in den Online-Auskunftssystemen der DB enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw unter folgender Meldung abrufbar: https://www.zuginfo.nrw/?msg=118204

30. Juni 2025, 15:00 Uhr
Köln
5. Kölner Bahnknoten-Konferenz mit prominent besetztem Podium und 350 Gästen • Wichtige Fortschritte für mehr Kapazität im Knoten Köln • Planungsvereinbarung für die Westspange unterzeichnet

Jährlich passieren mehr als 470.000 Züge den Kölner Hauptbahnhof. Er verzeichnet rund 70 Millionen Reisende im Jahr. Längst sind die Kapazitätsgrenzen dieses deutschland- und sogar europaweit wichtigen Knotenpunkts erreicht. Um den Anforderungen von heute und morgen gerecht zu werden, muss der Bahnknoten Köln daher dringend ausgebaut werden. Wie das gelingen kann, planen go.Rheinland und Deutsche Bahn (DB) im engen Schulterschluss. Bei der prominent besetzten 5. Bahnknoten-Konferenz informierten Vertreter*innen der beteiligten Partner heute, wo die rund 20 Ausbauprojekte stehen, was noch passieren muss und welche Maßnahmen kurzfristig Verbesserungen bringen.

An der Fachveranstaltung im Congress Centrum Nord der Koelnmesse nahmen 350 Vertreter*innen aus Politik und Wirtschaft sowie von Gebietskörperschaften und Interessensverbänden teil. Am Programm beteiligten sich u.a. Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr (BMV), Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Dr. Christian Gruß, Vorstand InfraGO AG, mit Impulsvorträgen und in Gesprächsrunden. Highlight war die Unterzeichnung der Planungsvereinbarung für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung (sog. Leistungsphasen 3 + 4) des Abschnitts Süd der Westspange. Die DB, das Landesverkehrsministerium und go.Rheinland regeln darin die planerische Vertiefung der Ergebnisse aus der Vorplanung für den Bereich Köln Süd bis Hürth-Kalscheuren, die in einem nächsten Schritt als Grundlage für das Planfeststellungsverfahren dient. Zusätzlich regelt die Planungsvereinbarung die Beteiligung von Stakeholdern und Bürger*innen. Die Planungskosten in Höhe von 81 Millionen Euro finanziert das Land.

Staatssekretär Stefan Schnorr: „Wir wollen den Nahverkehr mit mehr und besseren Angeboten attraktiver machen. Deshalb unterstützt der Bund die zuständigen Länder und Kommunen mit Milliardenbeträgen bei der Finanzierung des ÖPNV. Sobald ein entsprechender Antrag vorliegt, werden wir gerne prüfen, inwieweit wir auch bei diesem Projekt unseren Beitrag leisten können.“

Der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen hatten sich im Jahr 2021 darauf geeinigt, dass die Westspange aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) finanziert werden soll. Der Bund wird dabei bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten tragen, das Land die Komplementärfinanzierung. Der notwendige formelle Finanzierungsantrag wird durch die DB InfraGO AG nach Fertigstellung der Genehmigungsplanung erarbeitet.

Minister Oliver Krischer: „Der Kölner Knoten ist eine zentrale Drehscheibe, weil dort auch die Güterverkehre über die transeuropäischen Korridore aus den Niederlanden und Belgien in Richtung Italien zusammentreffen. Durch den Ausbau und die Modernisierung des Knotens wird die Leistungsfähigkeit deutlich erhöht. Das wird für die Pendlerinnen und Pendler zu spürbaren Verbesserungen führen und mehr Güter auf die Schiene bringen.“

Herausforderungen, Dank und ein Jubiläum

go.Rheinland-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober: „Wir ertüchtigen den Knoten gemeinsam mit der DB in mehreren Teilprojekten, die wir gemeinsam mit einem Gutachter identifiziert haben. Die Westspange ist das Herzstück, ohne das es keine weiteren Ausbauten im Knoten Köln geben kann. Sie löst einen zentralen Engpass auf. Ich danke daher allen Partnern, dass wir die Planungsvereinbarung für den südlichen Abschnitt heute zeichnen konnten.“

Die Westspange zwischen Köln Hansaring und Hürth-Kalscheuren umfasst zwei zusätzliche und für die S-Bahn reservierte Gleise und ist in zwei Planungsabschnitte unterteilt. Der nördliche reicht von Köln Hansaring bis Köln Süd und der südliche von Köln Süd bis Hürth-Kalscheuren. Der Bund finanziert den Bau der Westspange mit 2,3 Milliarden Euro, das Land NRW steuert 900.000 Euro hinzu. Die neuen Gleise sind nicht nur für höhere Kapazitäten relevant, sondern ermöglichen auch mehr Flexibilität bei Störungen und somit mehr Betriebsqualität.

Das Ziel aller Maßnahmen im Bahnknoten Köln: Entflechtung – unterschiedlich schnelle Züge fahren nicht mehr auf demselben Gleis und bremsen sich nicht mehr gegenseitig aus. Zusätzliche Kreuzungen sorgen dafür, dass der Verkehr flüssiger im Knoten laufen kann. Zudem wird das Angebot deutlich ausgeweitet: Das Zielnetz 2040 sieht statt derzeit fünf künftig zehn S-Bahnlinien vor. Außerdem entstehen mit dem Ausbau auch weitere Haltepunkte im Raum Köln, die die Bahn für die Reisenden noch leichter erreichbar machen. Gestartet ist die S-Bahn-Köln mit der Verbindung Köln – Bergisch Gladbach 1975 – vor genau 50 Jahren. Das Jubiläum war auch Thema eines Fachtalks.

Dr. Christian Gruß, Vorstand DB InfraGO AG: „Der Bahnknoten Köln ist ein zentraler Dreh- und Angelpunkt im deutschen Schienennetz. Mit den zahlreichen Neu- und Ausbauprojekten machen wir die Domstadt und das Kölner Umland langfristig fit für die Zukunft. Klar ist: Ausbau benötigt Zeit. Daher setzen wir parallel auf die Sanierung des Bestandsnetzes. Im Zusammenspiel entsteht so eine robuste und moderne Infrastruktur, auf der Züge wieder zuverlässiger und pünktlicher rollen.“

Dr. Norbert Reinkober nutzte die Gelegenheit, sich vor großem Publikum bei dem scheidenden go.Rheinland-Verbandsvorsteher Stephan Santelmann, dem scheidenden Vorsitzenden der go.Rheinland-Verbandsversammlung, Bernd Kolvenbach, der aus dem Amt scheidenden Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker sowie dem ehemaligen Leiter des Portfolio Köln der DB InfraGO, Manfred Gutfrucht für das jahrelange Engagement rund um den Ausbau des Knoten Köln zu bedanken: „Ihr seid ein Paradebeispiel für das partnerschaftliche Miteinander über Kommunal-, Institutions- und Parteigrenzen hinweg, das wir im Rheinland leben.“

Planungen für die S 11 sind am weitesten fortgeschritten

Für viele wichtige Projekte für den Ausbau der S-Bahn laufen die Planungen, so für die S 11,  die Erftbahn (RB 38) und die S 6. Weitere Projekte im Rheinischen Revier sind in Vorbereitung. Am weitesten fortgeschritten sind die Planungen – inklusive je eines neuen S-Bahnsteigs am Kölner Hauptbahnhof und am Bahnhof Messe/Deutz – für den Ausbau der S 11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach: Alle vier Planungsabschnitte sind bereits im Planfeststellungsverfahren beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA). Perspektivisch wird für den Streckenteil zwischen Köln und Bergisch Gladbach ein annähernder 5-Minuten-Takt statt des aktuellen 20-Minuten-Takts in der Hauptverkehrszeit realisiert. Möglich machen dies die neuen S-Bahnlinien 10 und 14, die die Leistungen der S 11 ergänzen werden. Der Ausbau der S 11 ist – im Zusammenspiel mit dem Ausbau der Westspange – das Schlüsselprojekt im Knoten Köln: Mit den beiden Vorhaben sorgen DB und go.Rheinland zukünftig für mehr Kapazität und einen zuverlässigeren, robusteren und pünktlicheren Zugverkehr. Zeitgleich sind die Projekte die Grundvoraussetzung für den weiteren S-Bahn-Ausbau in und um Köln.

Bereits im Bau ist die Infrastruktur für die S 13 – bis Ende 2026 wird die Strecke im Rahmen der anstehenden Generalsanierung bis nach Bonn-Beuel verlängert. Nach Abschluss der Arbeiten im Dezember 2026 profitieren Fahrgäste von einer robusten und leistungsfähigen Infrastruktur sowie mehr Gleisen und perspektivisch mehr Zügen zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel. Ein weiteres wichtiges Puzzlestück für den Ausbau des Bahnknotens ist die Modernisierung der Stellwerkstechnik: Erst im Mai 2025 ist das Elektronische Stellwerk (ESTW) Linker Rhein in Betrieb gegangen, Ende des Jahres folgt das ESTW Köln Hbf. Ab diesem Zeitpunkt wird der gesamte innerstädtische Zugverkehr mit Hilfe modernster Technik gesteuert. Mit jedem Kilometer neuem Gleis, mit jeder neuen Weiche wird mehr Kapazität geschaffen, die neuen ESTW tragen zu einem stabileren und flexibleren Betrieb bei. Nach dem Ausbau der S-Bahn-Stammstrecke in Köln können hier künftig 24 statt aktuell 18 S-Bahnen pro Stunde und Richtung fahren. Das entspricht einem 2,5-Minuten-Takt. Für einen barrierefreien und modernen Zugang zum System Bahn erneuert die DB zudem eine Vielzahl an Bahnhöfen, wie z.B. den Bahnhof Köln Süd und den Bahnhof Bonn-Beuel.

go.Rheinland-Geschäftsführer Marcel Winter fasst zusammen: „Draußen auf den Strecken passiert richtig viel. Das ist eine große Belastung für die Eisenbahnverkehrsunternehmen und insbesondere für unsere Fahrgäste, aber wir nehmen wahr, dass allen Beteiligten die Notwendigkeit der Maßnahmen bewusst ist. Wir müssen jetzt investieren und bauen, damit wir in Zukunft von einer ausgebauten und verbesserten Infrastruktur profitieren können. Zudem setzen wir mit den Partnern alles daran, die Baumaßnahmen so gut als möglich zu begleiten. Dass das im Miteinander am Ende dann aber auch funktionieren kann, haben wir bei der großen Baustelle für das ESTW Linker Rhein im Mai gesehen. Hier gab es von den Fahrgästen am Ende mehrheitlich Lob für den SEV, das Baustellenmanagement und die begleitende Kommunikation.“

26. Juni 2025, 10:30 Uhr
Düsseldorf
Neues Elektronisches Stellwerk in Lage • Modernisierung der Technik an fünf Bahnübergängen • Gleiserneuerung und weitere Instandhaltung zwischen Altenbeken und Detmold • Investition von mehr als 35 Millionen Euro • Fahrplananpassungen in unterschiedlichen Phasen ab Juli

(Düsseldorf, 25. Juni 2025) In diesem Sommer treibt die Deutsche Bahn (DB) die Modernisierung ihrer Infrastruktur in Ostwestfalen-Lippe voran. Die Fachleute modernisieren dabei die Stellwerkstechnik im Raum Lage, erneuern Gleise und Weichen und führen wichtige Instandhaltungsarbeiten an einem Tunnel sowie am Gleis durch.

Im Rahmen des Sanierungsprogramms „S3“ hat sich die DB vorgenommen, u.a. Anlagen und Strecken zu erneuern. Mit diesen Projekten sorgt die DB gleichermaßen für eine moderne Infrastruktur sowie für einen Stabilisierungseffekt für das Schienennetz. Die Arbeiten im Überblick:

Neues Elektronisches Stellwerk für Lage

Bereits im März hat die DB damit begonnen, weitere Streckengleise im Raum Lage mit moderner, elektronischer Stellwerktechnik (ESTW) auszustatten. Ab Sommer verlegen die Fachleute insgesamt rund 33 Kilometer neue Kabel und stellen 32 neue Signale auf. Außerdem erweitern sie das bereits bestehende Zentralstellwerk in Lage um einen weiteren Bedienplatz: Von dort aus steuert künftig eine weitere Fahrdienstleitung den Zugverkehr auf den Strecken. Die zwei bestehenden mechanischen Stellwerke in Lage nimmt die DB außer Betrieb.

Mit dem Projekt schafft die DB einen wichtigen Lückenschluss: Nach Inbetriebnahme des neuen Stellwerks werden die Züge auf allen Gleisen zwischen Bad Salzuflen-Sylbach, Lage und Detmold sowie zwischen Lemgo und Oerlinghausen elektronisch gesteuert. Die Züge werden dann pünktlicher und zuverlässiger fahren können, da die neue Technik effizienter und deutlich weniger störanfällig ist. Die Hauptarbeiten sollen noch dieses Jahr beendet werden. Die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks ist für Sommer 2026 geplant. Die DB investiert rund 22 Millionen Euro in die moderne Stellwerktechnik.

Zum Projekt gehört zudem die technische Anpassung von insgesamt fünf Bahnübergängen (BÜ) im Bereich des neuen Stellwerks: die BÜ „Heidensche Straße“, „Gasstraße“ und „Johannisweg“ in Lage sowie die BÜ „Mühlenstraße“ in Oerlinghausen und „Uferstraße“ in Lemgo. Im Zuge der Arbeiten erweitern die Expert:innen außerdem die Straße im Bereich der Bahnübergänge. So baut die DB gemeinsam mit Straßen.NRW den gesamten Kreuzungsbereich an den Übergängen „Heidensche Straße“ und „Gasstraße“ um und aus.

Gleis- und Weichenarbeiten in Horn-Bad Meinberg

Von Sonntag, 17. August, bis Sonntag, 14. September, erneut die DB Gleise und Weichen in Horn-Bad Meinberg. Dabei tauschen die Fachleute insgesamt sieben Weichen und Gleise auf einer Länge von 2.000 Metern aus. Insgesamt wechselt das Projektteam bei diesen Arbeiten mehr als 3.000 Schwellen sowie 7.400 Tonnen Schotter aus. Die DB investiert rund 5,8 Millionen Euro in eine leistungsfähige Infrastruktur.

Instandhaltungsarbeiten zwischen Detmold, Altenbeken und Himmighausen

Auf dem Bauprogramm stehen weitere wichtige Instandhaltungsmaßnahmen in OWL. So führt die DB von Montag, 11. August, bis Sonntag, 14. September, Arbeiten im Rehbergtunnel in Altenbeken durch. Die Fachleute setzen das Gewölbe sowie die Fahrbahn im Tunnel instand. Außerdem arbeiten die Expert:innen die Gleise auf der Strecke von Detmold bis Himmighausen durch, so verdichten sie unter anderem den Schotter, um die Gleisstabilität zu gewährleisten.

Auswirkungen auf den Nahverkehr in unterschiedlichen Zeiträumen

Um die notwendigen Arbeiten umsetzen zu können, benötigt die DB Zeiträume, in denen keine Züge in den Bauabschnitten fahren. Es kommt zu Fahrplananpassungen im Nahverkehr in unterschiedlichen Zeiträumen:

  • An allen Juli-Wochenenden wird die Linie RB 73 (eurobahn) jeweils von freitagabends bis sonntags zwischen Oerlinghausen und Lemgo-Lüttfeld durch Busse ersetzt. Ebenso steht für die Linie RE 82 (DB Regio) ein zweistündlicher Direktbus zwischen Bielefeld und Detmold zur Verfügung sowie als Alternativen die Linien RB 61 (eurobahn) und RB 72 (eurobahn) über Herford.
  • An den Wochenenden vom Freitagabend, 1. August, bis Sonntag, 3. August, sowie Freitagabend, 8. August, bis Sonntag, 10. August, fahren Busse für die Linie RB 72 (eurobahn) im Abschnitt zwischen Herford und Detmold. Ebenso fährt stündlich ein Direktbus für die Linie RE 82 zwischen Bielefeld und Detmold.
  • Von Montag, 11. August, bis Freitag, 15. August, fahren Busse für die Linie RB 72 im Abschnitt zwischen Paderborn und Leopoldstal. An den drei folgenden Wochenenden im August überschneiden sich die ESTW-, Gleis- und Instandhaltungsarbeiten: Die Linie wird dann auf dem gesamten Laufweg von Herford bis Paderborn durch Busse ersetzt. Im Zeitraum von Montag, 18. August, bis Freitag, 29. August, sowie Montag, 1. September, bis Samstag, 13. September, fahren die Ersatzbusse im Abschnitt zwischen Lage und Paderborn.
  • Die Linie RE 82 wird im Zeitraum von Montag, 11. August, bis Samstag, 13. September, auf ihrem gesamten Laufweg durch einen Direktbus zwischen Bielefeld und Detmold ersetzt. In diesem Zeitraum sind auch die S 5 (Transdev) und RB 84/85 (NordWestBahn) betroffen, für die in diesem Zeitraum Busse zwischen Steinheim bzw. Höxter-Ottbergen und Paderborn eingesetzt werden.

Ausblick auf Gleisarbeiten in Lage im Herbst

Im Herbst setzt die DB eine Gleiserneuerung in Lage bis nach Lemgo um. Dabei erneuern die Fachleute zwölf Weichen sowie Gleise auf einer Länge von mehr als 3.000 Metern. Außerdem tauschen sie 5.200 Schwellen und 12.600 Tonnen Schotter aus. In diese Maßnahmen investiert die DB mehr als acht Millionen Euro. Von Mitte Oktober bis Mitte November wirken sich die Arbeiten auch auf die Strecken von Lage nach Lemgo, Bad Salzuflen, Detmold und Oerlinghausen aus. Das detaillierte Ersatzkonzept wird derzeit erarbeitet und rechtzeitig vorher in die Auskunftsmedien eingestellt.

Die Fahrplananpassungen werden derzeit erstellt und nach und nach in den Auskunftsmedien hinterlegt sowie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw/ abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

25. Juni 2025, 15:00 Uhr
Düsseldorf
Neubau des Bahnsteigs an Gl. 1/2 • Fertigstellung des Bahnhofs im kommenden Jahr • Investition durch Bund, VRR und DB in Höhe von rund acht Mio. Euro

Die Deutsche Bahn (DB) startet Anfang Juli mit der Bahnsteigerneuerung am Dinslakener Bahnhof. Baufachleute der DB beginnen mit der Erneuerung des Bahnsteigs an Gleis 1/2. Der Bahnsteig wird auf einer Länge von rund 220 Metern modernisiert und behält seine Höhe von 76 cm, um einen stufenfreien Zustieg in die Züge zu ermöglichen. Der Bahnsteig erhält eine komplett neue Ausstattung mit modernen Sitzgelegenheiten und Vitrinen. Auch das Bahnsteigdach wird auf der gesamten Länge erneuert. Die Bauteams sanieren auch die Treppe, die aus der Unterführung zum Bahnsteig an Gleis 1/2 führt.

Insgesamt investieren der Bund, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und die Deutsche Bahn rund acht Millionen Euro in die Modernisierung.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Für die Bahnsteigarbeiten sind Sperrpausen notwendig, also Zeiten, in denen keine Züge fahren. Hierfür können die Bauteams die geplanten Sperrungen während der Bauarbeiten auf der Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen nutzen. Von Freitag, 27. Juni, bis Sonntag, 24. August, ist die Strecke zwischen Oberhausen Hbf und Wesel bzw. Bocholt / Arnhem Centraal komplett gesperrt. Die Züge der Linien RE 5 (RRX, National Express), RE 19 (VIAS) und RE 49 (DB Regio) fallen auf dem o.g. Abschnitt aus. Als Ersatz fahren Busse. Die konkreten Auswirkungen auf den Zugverkehr finden Sie hier.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Reisenden und Anwohner:innen um Verständnis.

Auswirkungen auf das Bahnhofsumfeld

Die Baumaßnahme soll bis August 2026 andauern. In dieser Zeit wird es immer wieder unterschiedliche Baupausen geben. Mit möglichen Einschränkungen muss jedoch während der gesamten Zeit gerechnet werden.

Die Arbeiten erfolgen straßenseitig von der Bahnstraße aus. Die bauausführende Firma nutzt dafür mehrere Flächen der Stadt Dinslaken für die Baustelleneinrichtung und zur Lagerung verschiedener Güter. Auch die Fläche des Parkplatzes am Sendemast in der Bahnstraße und ein Teil des Wendehammers in der Bahnstraße werden mitgenutzt. Während der Maßnahme werden in diesen Bereichen daher keine Stellplätze zur Verfügung stehen. Ersatzstellplätze werden auf der ehemaligen Wendeschleife der Straßenbahn, westlich des Empfangsgebäudes, angeboten. Dazu wird die Fläche in den kommenden Wochen Stück für Stück hergerichtet und mit einer Schotterschicht versehen. Die hier entstehenden Stellplätze werden entsprechend markiert.

Die Stellplätze im Wendehammer der Bahnstraße sowie auf dem Parkplatz am Sendemast stehen wie gewohnt zur Verfügung, bis die Ersatzstellplätze hergestellt und freigegeben sind. Nach Abschluss der Arbeiten im August 2026 stehen sowohl die Stellplätze in der Bahnstraße als auch die Möglichkeiten in der Wendeschleife zum Parken zur Verfügung.

Verkehrsführung

Im Zuge der Baumaßnahme wird die Verkehrsführung im Bereich Bahnhofsplatz und Bahnstraße geändert. Es erfolgt eine entsprechende Beschilderung im Straßenraum. Da der Wendehammer der Bahnstraße während der Baumaßnahme nur einseitig befahrbar ist, muss die Bahnstraße zwischen Bahnhofsplatz und der Fläche am Sendemast als Einbahnstraße ausgewiesen werden. Das Befahren der Bahnstraße zwischen Wielandstraße bzw. Wilhelm-Lantermann-Straße und der Fläche am Sendemast ist in beide Richtungen möglich.

Über das Sanierungsprogramm S3

Die Deutsche Bahn verfolgt mit einem übergreifenden Sanierungsprogramm das Ziel, die Bahn bis 2027 wieder auf Kurs zu bringen und somit an die Wachstumsziele der Strategie „Starke Schiene“ anzuknüpfen. Das Programm setzt drei klare Prioritäten: Die Sanierung der Infrastruktur, die Stabilisierung des Bahnbetriebs und die Stärkung der Wirtschaftlichkeit. Weitere Informationen zum Sanierungsprogramm finden Sie auf der Presseseite der Deutschen Bahn.

Weitere Entwicklung des Bahnhofsgebäudes

Das Bahnhofsgebäude ist Ende 2024 in das Landesprogramm „Schöner Ankommen in NRW“ aufgenommen worden. Durch die Förderung soll es gelingen, die Attraktivität der Bahnhofsgebäude zu steigern. Die Deutsche Bahn hat gemeinsam mit der Stadt Dinslaken und der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft (BEG/ NRW.URBAN) ein Grobkonzept erarbeitet, das aktuell weiterentwickelt wird.

Die Grobplanung sieht vor, das Empfangsgebäude grundsätzlich zu erhalten und vollständig zu sanieren. Die Empfangshalle soll dabei ihren ursprünglichen Charakter zurückerhalten. Zwei Flächen zur Versorgung der Reisenden sollen erhalten bleiben und einen Beitrag zur attraktiveren Gesamterscheinung des Bahnhofs leisten. Teile der ehemaligen Gaststätte sowie rückwärtige Gebäudeteile sollen für die Nutzung einer Fahrradstation umgebaut werden. Die Fahrradstation soll Platz für ca. 450 Fahrräder bieten. Im Obergeschoss des Empfangsgebäudes ist eine Nutzung durch eine gemeinnützige Einrichtung mit dem Schwerpunkt von Integrations- und Bildungskursen vorgesehen.

25. Juni 2025, 12:00 Uhr
Düsseldorf
Brückenreparatur erheblich aufwändiger als erwartet • Bis einschließlich 30.6. weiterhin Busse statt Bahnen

Die Deutsche Bahn (DB) muss die ursprünglich ab dem 1. Mai geplante Wiederaufnahme des Zugbetriebes der RB 25 zwischen Marienheide und Lüdenscheid auf den 1. Juli 2025 verschieben.

Die Gründe liegen in anhaltenden Komplikationen beim Bau der neuen Brücke, die für unsere Fachexpert:innen zu Baubeginn nicht absehbar waren und daher zu erheblichen Bauverzögerungen geführt haben, die nicht mehr zu kompensieren sind.

So gab es umfangreichen Änderungsbedarf bei den Gründungsarbeiten. Die erforderliche Flachgründung hat erhebliche Erdbewegungen verursacht. Ebenfalls konnten die Leitungen nach Abstimmung mit Dritten (Versorgungsunternehmen) nicht in der Straße verlegt werden und mussten zusätzlich durch eine ca. 20 Meter lange und ca. 10 Meter hohe Trägerbohlwand gesichert werden.

Zudem beeinträchtigten große Wassermengen (Grund- und Oberflächenwasser) die Baugrube kontinuierlich. Beim Durchstich musste außerdem der naheliegende Durchlass betrachtet werden. Dieser war nicht in den vorhandenen Bestandsplänen verzeichnet und musste im Rahmen des Projektes geplant und erneuert werden.

Vor dem eigentlichen Baubeginn im Februar waren statische Berechnungen und Analysen wie z.B Bodenuntersuchungen, Kernbohrungen und Variantenuntersuchungen für die Erneuerung notwendig. Ursprünglich hatten die Fachleute geplant, eine „Hilfsbrücke“ einzubauen. Dieses war auf Grund der Gegebenheiten doch nicht möglich, so dass eine neu zu konzipierende Stahlbrücke eingebaut wird.

„Wir setzen nun alles daran, die Arbeiten bis zum 30. Juni abzuschließen, so dass die Züge ab Juli wieder komplett auf der RB 25 von Lüdenscheid nach Köln und zurück rollen können. Wir bitten noch einmal ausdrücklich um Verständnis für die weiteren Verzögerungen und Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste“, so Tobias Hauschild, Leiter Betrieb der DB InfraGO für Hagen.

Der Schienenersatzverkehr wird durchgängig bis einschließlich 30. Juni fortgeführt.

Hinweis für die Redaktionen:

Aus dem Foto (Quelle: Deutsche Bahn AG) können Sie den Umfang der Bauarbeiten und der notwendigen Baufläche erahnen. Das Foto können Sie für redaktionelle Zwecke nutzen und im Downloadbereich herunterladen.

17. Juni 2025, 11:18 Uhr
Fahrgäste profitieren von modernen Sitzgelegenheiten und neuer Gestaltung • Frische Farben sorgen für angenehme Atmosphäre • Beleuchtung wird komplett auf energiesparende LED umgestellt • Reisendeninformation wird vollständig modernisiert • Bund und DB investieren rund 1,2 Millionen Euro • Stadt entwickelt Bahnhofsquartier

Die Deutsche Bahn (DB) baut den Bahnhof Bünde zum „Zukunftsbahnhof“ aus. Die Station wird seit dem Frühjahr modernisiert. Bund und DB investieren hierfür rund 1,2 Millionen Euro. Die Arbeiten werden bis Ende des Jahres abgeschlossen.

„Mit der Entwicklung zum Zukunftsbahnhof macht der Bahnhof Bünde den nächsten Schritt. Nach dem barrierefreien Ausbau geht es nun um die ganzheitliche Verschönerung des Bahnhofs. Das wird uns, gemeinsam mit der Stadt Bünde, eindrucksvoll gelingen. Von der Modernisierung profitieren hier täglich rund 3.500 Fahrgäste, die nun deutlich komfortabler reisen. Allein in diesem Jahr werden 18 weitere Bahnhöfe in NRW zu Zukunftsbahnhöfen.“

Claudia Heck, Bahnhofsmanagerin der DB für den Raum Bielefeld

„Der Bahnhof ist unser Tor zur Stadt. Er ist mehr als ein Verkehrsknotenpunkt, er ist Ort des Ankommens und der Begegnung. Die gelungene Sanierung des Gebäudes zahlt sich immer mehr aus. Zusammen mit den weiteren städtischen Planungen zur Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes gehen wir mit der nun anstehenden Entwicklung zum Zukunftsbahnhof einen wichtigen Schritt für Mobilität und Lebensqualität in unserer Stadt. Danke an die Deutsche Bahn für das konstruktive Miteinander.“ 

Susanne Rutenkröger, Bürgermeisterin der Stadt Bünde

Die Fahrgäste profitieren zukünftig von einer schöneren Gestaltung des gesamten Bahnhofs: In der Unterführung sind neue Graffitiboards angebracht, auf denen die Sehenswürdigkeiten der Stadt auf einem Stadtplan dargestellt sind. Im Bahnhofsgebäude hat die Stadt diese Gestaltung, ergänzt um weitere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten, ebenfalls aufgenommen. Im gesamten Bahnhof wurde die Beleuchtung auf energiesparende LED umgerüstet. Für eine bessere Aufenthaltsqualität hat die DB bereits weitere Wetterschutzhäuser und moderne Sitzgelegenheiten aus Holz installiert.

Die DB hat weitere Grünflächen an den Bahnsteigen kultiviert. Dank eines neuen smart locker können Reisende und Besucher:innen ihre Pakete direkt zum Bahnhof senden lassen und dort rund um die Uhr abholen. Für eine bessere Reisendeninformation werden die vorhandenen Monitore am Bahnhof ausgetauscht und zusätzliche moderne Zuginformationsmonitore in der Personenunterführung und in den Zugangsbereichen installiert. Auf insgesamt 16 Monitoren können Reisende und Besucher:innen dann Echtzeitinformationen erhalten. Das Empfangsgebäude erhält ein großes neues Bahnhofsnamensschild, was sich in die architektonische Gestaltung des Bahnhofs einfügt.

Das Empfangsgebäude am Bünder Bahnhof wurde zwischen 2020 und 2022 umfassend modernisiert. Dabei wurde die historische Klinkerfassade ebenso wie die markanten Giebelhäuser mit großer Sorgfalt erhalten. Durch den Rückbau der Geschossdecken in der Halle konnte ein offener, großzügiger Innenraum geschaffen werden. Ein prägendes neues Element ist die Cortenstahl-Fassade, deren Gestaltung Anklänge an die lokale Zigarrentradition aufgreift. Die Sanierung verbindet historische Bausubstanz mit zeitgemäßer Architektur. Für die gelungene Umsetzung wurde das Projekt 2023 mit dem Architekturpreis des BDA OWL ausgezeichnet.

Umfangreiche Investitionen der vergangenen Jahre

Bereits in den letzten Jahren hat die DB gemeinsam mit dem Bund, Land und dem Nahverkehr Westfalen-Lippe in den Bahnhof investiert. Im Rahmen der Modernisierungsoffensive 2 wurde der Bahnhof grundlegend modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Der Bahnhof wurde mit einer modernen Videoanlage ausgerüstet. Der Einsatz von Videotechnik an Bahnhöfen ist ein wichtiger Baustein, um die Sicherheit weiter zu erhöhen.

Die Kommunalbetriebe Bünde -AöR- haben in das Empfangsgebäude umfangreich investiert und es umfassend modernisiert. Durch diese Maßnahmen konnte die Standortattraktivität spürbar gesteigert werden. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Barrierefreiheit: Mit einer neuen Treppen- und Rampenanlage einschließlich taktilem Leitsystem ist der Zugang für alle Besucher:innen deutlich erleichtert worden. Zudem wurden zwei moderne Informationsmonitore installiert, die aktuelle und übersichtliche Informationen zu Bahn- sowie ÖPNV-Verbindungen bieten. Diese Neuerungen tragen maßgeblich dazu bei, den Bahnhof benutzerfreundlicher und serviceorientierter zu gestalten.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter und modernisierter Bahnhof. Er ist möglichst barrierefrei und gleichzeitig attraktiv für seine Gäste. Auch stärkt er die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen. Ein Team aus Architekten, Landschaftsplanern und Bahnexpert:innen unterstützt Kommunen beim Entwickeln konkreter Vorplatz-Konzepte, klärt Flächenverfügbarkeiten und berät zu passenden Fördermitteln bei Bund und Ländern. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfen gemacht

2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert weiter mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderem Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Nordrhein-Westfalen sind in diesem Jahr in Billerbeck, Engelskirchen und Moers geplant.

16. Juni 2025, 15:00 Uhr
Düsseldorf
DB-Statement zum Instandhaltungswerk in Paderborn

(Düsseldorf, 16. Juni 2025) Unser Instandhaltungswerk in Paderborn arbeitet überwiegend für den Güterverkehr auf der Schiene. Unsere Planungen sehen eine Werksschließung derzeit nicht vor. Wir forcieren unsere Akquise, um das Werk bestmöglich auszulasten und zusätzliche Aufträge zu gewinnen. Im Rahmen unseres Sanierungsprogramms S3 müssen wir wirtschaftlicher werden. Das gilt für alle Unternehmensbereiche, auch für die DB Fahrzeuginstandhaltung. Wir schauen uns unsere Werkelandschaft derzeit genau an und stellen diese zukunftsfähig sowie wirtschaftlich tragfähig auf. Das ist unsere unternehmerische Verantwortung. Wir sind noch in der Analyse und stehen im Austausch mit den Arbeitnehmervertretungen. Richtig ist: Entscheidungen zur Zukunft des Werks Paderborn sind nicht gefallen. Züge brauchen Instandhaltung, deshalb braucht die DB weiterhin Instandhalter:innen und Instandhaltungswerke.

16. Juni 2025, 11:15 Uhr
Gerolstein
20 Brücken, betroffene Stationen und 10 Kilometer Bahndamm erneuert • Gesamte Leit- und Sicherungstechnik modernisiert inklusive Bau von zwei elektronischen Stellwerken • Arbeiten für Elektrifizierung gehen weiter • Bausperrungen ab 24. August in verschiedenen Abschnitten erforderlich • Inbetriebnahme und dauerhafter Zugverkehr im Laufe des Jahres 2028

Gute Nachrichten für die Menschen in der Eifel: Knapp vier Jahre nach der Flutkatastrophe fahren seit heute erstmals wieder durchgängig Züge von Gerolstein bis Köln. Dafür hat die Deutsche Bahn (DB) im Schulterschluss mit den Ländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, den Gemeinden sowie den Aufgabenträgern im Personennahverkehr die von den Wassermassen stark beschädigte Strecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier wieder aufgebaut. Anlässlich des Zugstarts trafen sich Vertretende von Deutscher Bahn und Politik vor Ort am Bahnhof Gerolstein, um dieses für die Region wichtige Ereignis zu feiern und den besonderen Einsatz aller Beteiligten zu würdigen.

DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Heute fahren erstmals seit der schrecklichen Flutkatastrophe vor vier Jahren wieder Züge zwischen Gerolstein und Köln. Das ist ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg und ein echter Grund zur Freude. Zusammen mit allen Beteiligten haben wir bereits viel geschafft und Gleise, Brücken, Bahnhöfe und Stellwerkstechnik wiederhergestellt oder komplett erneuert. Das gibt uns Rückenwind für das, was nun noch vor uns liegt. Wir wissen, dass sich die Menschen hier vor Ort sehnlich wünschen, dass die Zeit des Ersatzverkehrs ein Ende hat. Wir setzen daher alles daran, mit den noch ausstehenden Arbeiten für die Elektrifizierung so schnell es geht fertig zu werden. Spätestens im Jahr 2028 profitieren die Eifel und die Region dauerhaft von einem umweltfreundlichen und attraktiven Bahnverkehr.“

Bundesminister für Verkehr Patrick Schnieder: „Unser Ziel ist es, die Zukunft der Eifelstrecke als zentrale Verkehrsachse des Personen- und Güterverkehrs mit regionaler und überregionaler Bedeutung für Mobilität, Wirtschaft und Tourismus sicherzustellen. Die heutige Wiedereröffnung des Zugverkehrs auf dem Streckenabschnitt von Gerolstein nach Köln stellt dafür einen weiteren wichtigen Schritt dar. Noch attraktiver wird die Strecke dann durch die Elektrifizierung, für die ich mich seit Jahren eingesetzt habe. Auch wenn damit noch einmal Beeinträchtigungen für die Fahrgäste in der Region einhergehen, bin ich sicher, dass sich die Geduld am Ende auszahlen wird.“

Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz: „Mit der Wiederaufnahme des durchgehenden Bahnverkehrs von Gerolstein nach Köln haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Dennoch bleibt auf der Eifelstrecke noch einiges zu tun. Die Elektrifizierung der Strecke, deren Umsetzung bereits begonnen hat, bedeutet sowohl vom Bauumfang als auch vom Finanzvolumen einen Kraftakt. Wir wissen, die Menschen in der Eifel werden einen langen Atem brauchen. Aber es wird sich lohnen: Die Elektrifizierung bietet Chancen für die Unternehmen in der Region und für die Menschen bessere und bequemere Reisezeiten.“

Jean-Paul Lickes, Direktor für Mobilität, Verkehr und Transportinfrastruktur, Erster Regierungsberater Großherzogtum Luxemburg: „Das Projekt der Erneuerung und des Ausbaus der Eifelstrecke wird zukünftig eine bessere Anbindung Luxemburgs über Trier an Köln und das weitere deutsche Bahnnetz ermöglichen.“

Verbandsvorsteher Zweckverband SchienenPersonenNahVerkehr Rheinland-Pfalz Nord Achim Hallerbach: „Als Zweckverband SPNV-Nord ist es unser Auftrag, Mobilität zu ermöglichen – verlässlich, nachhaltig und nah an den Menschen. Dass nun endlich wieder Züge auf dieser wichtigen Strecke rollen, ist ein starkes Zeichen an die Region: Ihr seid nicht abgehängt. Ihr gehört in die Mitte dieses Landes. Ich danke allen, die diesen Schritt möglich gemacht haben – für ihren langen Atem, ihre Beharrlichkeit. Und ich danke besonders den Fahrgästen in der Region – für ihre Geduld und ihr Vertrauen in den SPNV.“

Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer go.Rheinland: „Ich freue mich sehr, dass wir in den von der Flutkatastrophe so stark betroffenen Gebieten die Eisenbahnstrecken so schnell modernisieren konnten, dass nun wieder Züge durch die Eifel rollen können. Der Wiederaufbau wurde zeitgleich dazu genutzt, die Strecke aufzuwerten. Das ging nur, weil alle Beteiligten partnerschaftlich und mit großem Engagement Hand in Hand gearbeitet haben. Bereits in wenigen Jahren werden hier elektrisch angetriebene Züge eingesetzt werden können. Diese werden der Qualität im Betrieb einen ordentlichen Schub verleihen und die Attraktivität der Eifelstrecke deutlich steigern.“

Infografik mit Zahlen und Daten zum Wiederaufbau der Eifelstrecke
Die Grafik präsentiert eine detaillierte Zusammenfassung des Fortschritts des Wiederaufbaus und der Elektrifizierung der Eifelstrecke bis Juni 2025. Sie fasst die in der Pressemitteilung enthaltenen Informationen über den Fortschritt der Bauarbeiten und die wesentlichen Entwicklungen auf der Strecke (Gleisarbeiten, Entwässerung, Weichen und Schotter, Brücken, Stationsmodernisierung, Sicherungstechnik und Elektrifizierung) zusammen.
Infografik mit Zahlen und Daten zum Wiederaufbau der Eifelstrecke
Quelle: Deutsche Bahn AG

Die Mitarbeitenden von DB und beauftragten Firmen stellten in den vergangenen Jahren die betroffenen Stationen, mehr als 20 Brücken und Stützbauwerke sowie 10 Kilometer Bahndamm wieder her und modernisierten auf der rund 160 Kilometer langen Strecke die gesamte Leit- und Sicherungstechnik. Für einen verlässlichen, flexiblen Bahnverkehr errichteten sie in Gerolstein und Euskirchen zwei moderne elektronische Stellwerke. Zudem haben die Bauteams für die jetzt möglichen Zugfahrten Flutschäden an 24 Bahnübergängen behoben, diese technisch erneuert und mit über 200 Signalen an die neuen Stellwerke angeschlossen. Die Züge zwischen Gerolstein und Köln können somit wieder durchgehend über die Eifelstrecke fahren. Damit reisen Fahrgäste und Besucher:innen in den touristisch stark frequentierten Sommermonaten und den Ferien komfortabel mit der Bahn.

Neben dem Wiederaufbau der Infrastruktur hat die DB im vergangenen Herbst mit den Arbeiten für die Elektrifizierung begonnen. Dafür sind abschnittsweise ab dem 24. August weitere Bausperrungen erforderlich. Ein dauerhafter durchgehender Zugverkehr auf der Eifelstrecke ist nach jetzigem Stand voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2028 möglich. Die Elektrifizierung finanzieren die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Wiederaufbau und Elektrifizierung der Strecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier zahlen auf das DB-Sanierungsprogramm S3 ein. Mit diesem will die DB die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherstellen. Ziel ist es, das Kundenerlebnis durch eine höhere Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und weniger Störungen deutlich zu verbessern.

Hinweis für Redaktionen:

Aktuelles Bildmaterial zum Termin in Gerolstein veröffentlicht die DB in ihrer Mediathek.Weitere Informationen unter: www.eifel-strecke.de

Bildunterschrift: Von links: Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer go.Rheinland; Achim Hallerbach, Verbandsvorsteher SPNV-Rheinland-Pfalz Nord; Dr. Richard Lutz, DB-Vorstandsvorsitzender; Patrick Schnieder, Bundesverkehrsminister; Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz; Jean-Paul Lickes, Direktor für Mobilität, Verkehr und Transportinfrastruktur und Erster Regierungsberater Großherzogtum Luxemburg.

06. Juni 2025, 11:00 Uhr
Dortmund
DB bündelt mehrere Arbeiten zwischen Dortmund-Eving und Lünen Hbf • Fahrplananpassungen vom 20. Juni bis 25. Juli • Ersatzbusse im Nahverkehr sowie Umleitungen bzw. Haltausfälle im Fernverkehr

(Dortmund, 6. Juni 2025) Die Deutsche Bahn (DB) setzt die Modernisierung ihrer Infrastruktur im Ruhrgebiet weiter fort. Zwischen Dortmund und Lünen haben die Baufachleute mehrere Arbeiten für eine zuverlässige und robuste Schiene gebündelt. Die DB arbeitet an der Strecke Dortmund – Lünen unter Hochdruck an der Sanierung der Infrastruktur. Im Rahmen des Sanierungsprogramms „S3“ hat sich die DB vorgenommen, störanfällige Komponenten kontinuierlich auszutauschen. 

Die Baumaßnahmen im Detail

Zwischen Dortmund-Eving und Lünen Hbf sind u.a. folgende Arbeiten geplant. Die Maßnahmen finden größtenteils nicht parallel statt, sondern laufen in unterschiedlichen Bauphasen:

  • Kabeltiefbauarbeiten: Rund um den Dortmund Hauptbahnhof tauschen die Techniker:innen rund 13 Kilometer Kabel aus. Hierzu müssen teilweise auch neue Kabeltröge gebaut werden. Mit der Maßnahme soll die Zuverlässigkeit der Stellwerke Dortmund Derne und Lünen Hbf verbessert werden.
  • Gleiserneuerung in Dortmund-Derne: Auf einer Länge von rund 400 Metern erneuern die Baufachleute das Gleis 1. Auch unterhalb des Schotters finden Modernisierungsmaßnahmen statt: Die Tiefenentwässerung wird verbessert, so dass Regenwasser kontrollierter abfließen kann.
  • Schienenschleifarbeiten: Diese Arbeiten finden an mehreren Stellen in den Nächten vom 7. Juli bis 9. Juli statt. Dadurch soll der Schienenlärm reduziert werden.
  • Bahnübergangsarbeiten in Dortmund-Kirchderne: Der Bahnübergang „Im Karrenberg“ wird erneuert. Dadurch kann es zwischen Freitag, 20. Juni und Freitag, 4. Juli, zu einzelnen Straßensperrungen kommen.
  • Darüber hinaus finden weitere Instandhaltungsarbeiten auf der Strecke statt. So erneuert die DB abschnittsweise unter anderem Schienen, Schwellen und Weichen.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Für die Arbeiten sind Gleissperrungen notwendig. Diese haben Auswirkungen auf den Nah- und Fernverkehr.

Nahverkehr: Für die Züge der Linien RB 51 Dortmund – Lünen – Enschede (DB Regio) und RB 50 Dortmund – Lünen – Münster (eurobahn) fahren zwischen Dortmund Hbf und Lünen Hbf Ersatzbusse. Die angepassten Fahrplandaten werden zeitnah vor Baubeginn in die Auskunfts- und Buchungssysteme eingearbeitet.

Fernverkehr: Durch die Sperrung müssen die ICE-Verbindungen Hamburg – Dortmund – Köln – München/Basel zwischen Essen und Münster umgeleitet werden. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit um bis zu 30 Minuten. Die Halte in Dortmund Hauptbahnhof und Bochum Hauptbahnhof entfallen. In Dortmund und Bochum halten weiterhin mindestens stündlich ICE-Züge in Richtung Berlin bzw. Köln und teilweise weiter via Frankfurt – Nürnberg nach München. Weitere Informationen unter: Knoten Dortmund: Haltausfälle und Umleitungen

Arbeiten im weiteren Streckenverlauf im Herbst 2025

Wie bereits angekündigt, wird es vom 5. September bis 31. Oktober eine weitere Bauphase zwischen Essen und Dortmund geben.  Details zu den damit verbundenen Auswirkungen im Zugverkehr kommuniziert die DB wie gewohnt rechtzeitig vor Start der Bauarbeiten.

04. Juni 2025, 11:20 Uhr
Düsseldorf
Variantenuntersuchungen abgeschlossen • Baubeginn für 2027 geplant • Ab Mitte 2028 wieder planmäßiger Zugverkehr

Die Deutsche Bahn hat ihre Variantenuntersuchungen für die Sanierung der Strecke Fröndenberg – Unna abgeschlossen. Ziel war hierbei, die schnellstmögliche Wiederinbetriebnahme des Zugverkehrs auf der Bahnstrecke (RB 54) und gleichzeitig eine möglichst eingriffsarme Bauausführung in dem Landschafts- und Vogelschutzgebiet. Zusätzlich soll eine Prävention gegen zukünftigen „Dachsbefall“ erfolgen.

„Wir wissen nun, wie wir die Hönnetalbahn zwischen Fröndenberg und Unna in den nächsten Jahren sanieren können. Unter anderem mit dem Bau von Spundwänden im Dammkörper und Metallgitternetzen haben wir technisch gute Lösungen gefunden und werden diese schnellstmöglich umsetzen. Gleichzeitig bitten wir um Verständnis dafür, dass die Detailplanungen, Genehmigungen, Ausschreibungen und dann die Ausführung noch einige Zeit dauern werden,“ so Tobias Hauschild, Leiter Betrieb der DB InfraGO in Hagen. Ziel ist, den Zugverkehr im Jahr 2028 wieder aufzunehmen.

Zum Hintergrund

Die Deutsche Bahn (DB) hat bereits 2022 erste Schäden am Bahndamm auf der Strecke Fröndenberg-Unna entdeckt. Dachse haben dort auf einer Länge von rund elf Kilometern den Dammkörper untergraben, sodass dieser instabil geworden ist. Erste Reparaturmaßnahmen mit einem innovativen Betonspritzverfahren (konkret: Fräs-Misch-Injektionsverfahren) brachte die DB bereits auf den Weg. Gleichzeitig untersuchten die Fachleute den weiteren Streckenverlauf. Das Ergebnis: Sie entdeckten zahlreiche Anzeichen für weitere Dachse im Bahndamm. Insgesamt fanden sie bei ihren Untersuchungen rund 140 Eingänge zu Dachsbauten.

Weil die Strecke durch ein Landschafts- bzw. Vogelschutzgebiet und zum Teil auch durch ein Naturschutzgebiet läuft, mussten die Untersuchungen zeitweise ruhen. Die DB befürchtete zunächst , dass die notwendigen Reparaturen aufgrund der Größe der Bauten quasi einem Neubau des Damms gleichkommen und eine umfangreiche Neuplanung erforderlich sein würde. Dieser Fall ist nun jedoch nicht eingetreten.

Derzeit ist die Strecke zwischen Unna und Fröndenberg auf voller Länge nicht mit dem Zug befahrbar. Die Schadstellen verteilen sich auf die gesamte Länge von 11 Kilometern. Zwischen Unna und Fröndenberg verkehren Busse. Diese brauchen mit 23 Minuten sieben Minuten länger als die Züge.  

28. Mai 2025, 12:00 Uhr
Düsseldorf
Letzte große Bauphase vor der Generalsanierung im kommenden Jahr • Projektteam arbeitet bis Ende des Jahres zeitgleich an Gleisen, Brücken, Bahnhöfen und Lärmschutzwänden • Abwechselnde Voll- und Teilsperrungen zwischen Köln Messe/Deutz / Troisdorf und Linz (Rhein) • Auswirkungen auf die Züge der Linien RE 8 und RB 27

Die Deutsche Bahn (DB) gibt weiter Gas für den Ausbau der S 13 zwischen Troisdorf und Bonn: Ab Freitag, 13. Juni (20 Uhr) setzt die DB auf dem rund 13 Kilometer langen Streckenabschnitt umfangreiche Bauarbeiten um. Bis Ende 2025 bündelt das Projektteam ein umfangreiches Bauvolumen für den drei- bzw. viergleisigen Ausbau und arbeitet dabei u.a. zeitgleich an Gleisen, Brücken, Bahnhöfen und Lärmschutzwänden. Das wichtigste Projekt in diesem Jahr wird die Inbetriebnahme des neuen Elektronischen Stellwerks (ESTW) in Bonn-Beuel sein. Um die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, setzt die DB den intensiven Baumarathon bis Ende des Jahres während abwechselnder Voll- und Teilsperrungen der Strecke um.

Das Bauprogramm im Detail

Auf dem Bauplan stehen neben der Inbetriebnahme des neuen Stellwerks in Bonn-Beuel auch weitere wichtige Arbeiten entlang der Strecke: Die Fachleute setzen unter anderem die Brückenarbeiten an der A560 in Sankt Augustin fort, treiben den Neubau des Haltepunkts in Bonn-Vilich voran und sind auch rund um den Bahnhof in Bonn-Beuel aktiv. Weitere Informationen dazu finden Sie im Medienpaket vom 19. März 2025.

Auswirkungen auf den Zugverkehr: Busse statt Bahnen

Wann immer möglich, baut die DB „unter rollendem Rad“ – also ohne Beeinflussung des Zugverkehrs. Für Arbeiten im Gleisbereich ist eine Sperrung der Strecke jedoch unvermeidlich. Das geplante Baupaket setzt die DB wie gewohnt während abwechselnder Voll- und Teilsperrungen der Strecke zwischen Köln Messe/Deutz bzw. Troisdorf und Linz (Rhein) um. Ab dem Sommer finden zudem auch vorbereitende Arbeiten im weiteren Verlauf der rechten Rheinstrecke zwischen Unkel und Wiesbaden statt, die zu Einschränkungen führen werden. Sie ermöglichen es, das Baupensum während der Generalsanierung von Juli bis Dezember 2026 umzusetzen. Die detaillierten Auswirkungen auf den Regionalverkehr kommuniziert die DB rechtzeitig vor Beginn der Bauarbeiten über die bekannten Kundenkanäle.

In Nordrhein-Westfalen kommt es ab 13. Juni 2025 (20 Uhr) zu folgenden Einschränkungen:

Vollsperrung der Strecke

  • Freitag, 13. Juni (20 Uhr) bis Montag, 16. Juni (1 Uhr)
  • Freitag, 20. Juni (20 Uhr) bis Montag, 23. Juni (1 Uhr)
  • Freitag, 27. Juni (20 Uhr) bis Montag, 30. Juni (1 Uhr)
  • Freitag, 4. Juli (20 Uhr) bis Montag, 7. Juli (1 Uhr)

Die Züge der Linien RE 8 und RB 27 fallen zwischen Troisdorf bzw. Köln Messe/Deutz und Linz (Rhein) aus. Als Ersatz verkehren Busse.

An den ersten zwei Wochenenden sind an den Bahnhöfen in Troisdorf und Bonn-Beuel Reisendenlenker vorgesehen, welche den Fahrgästen vor Ort als Ansprechpartner dienen.

Teilsperrung der Strecke

  • Montag, 16. Juni (1 Uhr) bis Freitag, 20. Juni (20 Uhr)
  • Montag, 23. Juni (1 Uhr) bis Freitag, 27. Juni (20 Uhr)
  • Montag, 30. Juni (1 Uhr) bis Freitag, 4. Juli (20 Uhr)
  • Montag, 7. Juli (1 Uhr) bis Freitag, 11. Juli (20 Uhr)

Die Züge der Linie RE 8 fallen zwischen Troisdorf und Linz (Rhein) aus. Fahrgäste können alternativ die Züge der Linie RB 27 nutzen.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Hinweis: Bis Dezember 2025 kommt es immer wieder zu Voll- und Teilsperrungen der Strecke. Über die detaillierten Auswirkungen informiert die DB die Fahrgäste nochmals gesondert. Folgende Zeiträume sind betroffen:

Vollsperrung der Strecke

  • Freitag, 12. September (21 Uhr) bis Montag, 15. September (5 Uhr)
  • Freitag, 19. September (21 Uhr) bis Montag, 22. September (5 Uhr)
  • Freitag, 26. September (21 Uhr) bis Montag, 29. September (5 Uhr)
  • Freitag, 3. Oktober (21 Uhr) bis Montag, 6. Oktober (5 Uhr)
  • Freitag, 17. Oktober (21 Uhr) bis Montag, 20. Oktober (5 Uhr)
  • Freitag, 24. Oktober (21 Uhr) bis Montag, 27. Oktober (5 Uhr)
  • Freitag, 31. Oktober (21 Uhr) bis Montag, 3. November (5 Uhr) (jeweils nachts von 21 bis 5 Uhr)
  • Freitag, 7. November (21 Uhr) bis Montag, 10. November (5 Uhr)
  • Freitag, 14. November (21 Uhr) bis Montag, 17. November (5 Uhr)
  • Freitag, 21. November (21 Uhr) bis Montag, 24. November (5 Uhr)
  • Freitag, 28. November (21 Uhr) bis Montag, 1. Dezember (5 Uhr)

 Teilsperrung der Strecke

  • Montag, 15. September (5 Uhr) bis Freitag, 19. September (21 Uhr)
  • Montag, 22. September (5 Uhr) bis Freitag, 26. September (21 Uhr)
  • Montag, 29. September (5 Uhr) bis Freitag, 3. Oktober (21 Uhr)
  • Montag, 6. Oktober (5 Uhr) bis Freitag, 10. Oktober (21 Uhr)
  • Freitag, 10. Oktober (21 Uhr) bis Freitag, 17. Oktober (21 Uhr)
  • Montag, 20. Oktober (5 Uhr) bis Freitag, 24. Oktober (21 Uhr)
  • Montag, 27. Oktober (5 Uhr) bis Freitag, 31. Oktober (21 Uhr)
  • Montag, 3. November (5 Uhr) bis Freitag, 7. November (21 Uhr)
  • Montag, 10. November (5 Uhr) bis Freitag, 14. November (21 Uhr)
  • Montag, 17. November (5 Uhr) bis Freitag, 21. November (21 Uhr)
  • Montag, 24. November (5 Uhr) bis Freitag, 28. November (21 Uhr)
  • Montag, 1. Dezember (5 Uhr) bis Freitag, 5. Dezember (21 Uhr)

27. Mai 2025, 14:12 Uhr
Düsseldorf
Inbetriebnahme bis zum 14. Dezember • Hangsicherung auf 10.000 Quadratmetern mit fünfzig Meter langer Bohrpfahlwand und Auffangnetzen • Gleise, Weichen und Bahnübergänge werden erneuert • Busse statt Bahnen zwischen Düsseldorf-Unterrath und Essen Hbf ab 30. Juni

Nach erfolgter Plangenehmigung durch das Eisenbahnbundesamt (EBA) Mitte März und erfolgreicher Vergabe der Bauleistungen startet die Deutsche Bahn (DB) nunmehr in Kürze mit den Bauarbeiten für die Hangsicherung.  

„Wir freuen uns darüber, dass wir nun endlich loslegen können. Wir setzen alles daran, dass wir die Strecke zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember wieder in Betrieb nehmen können. Bis dahin bitten wir unsere Kunden um Verständnis dafür, dass wir aufgrund der vielen anderen Arbeiten, die wir jetzt zusätzlich durchführen, den Schienenersatzverkehr auf der S 6 noch ausweiten müssen,“ so Hans Mattevi, Leiter Betrieb bei der DB InfraGO in Duisburg

Damit kann die Strecke sechs Monate früher als geplant wieder von den Fahrgästen genutzt werden. 

Das detaillierte Sanierungs- und Sicherungskonzept sieht vor, dass eine neue Stützwand auf einer Länge von rund 50 Metern installiert wird. Um sie im Hinblick auf zukünftige Starkwetterereignisse resistenter und robuster zu bauen, wird sie aus massiven Bohrpfählen bestehen, die bis zu zehn Meter tief im Boden verankert sind. Zusätzlich setzt die DB auf 10.000 Quadratmetern auch weitere Hangsicherungsmaßnahmen um: Mit Hilfe von Bodenverankerungen sowie Auffangnetzen soll das Gestein bei zukünftigen Hangbewegungen aufgefangen werden und damit Schäden an der Strecke vermieden werden. 

Vom 30. Juni bis zum 30. November bündelt die DB weitere umfangreiche Arbeiten zwischen Düsseldorf-Derendorf und Essen Hbf, u.a. an Leit- und Sicherungstechnik, Gleisen, Bahnübergängen und Weichen. Diese Arbeiten wurden bewusst vorgezogen, um weitere größere Sperrungen in den nächsten Jahren möglichst zu vermeiden.  

So werden beispielsweise die Gleise zwischen Düsseldorf-Rath und Essen Kettwig auf einer Länge von fast 15 Kilometern erneuert und hierbei 24.600 Schwellen ausgetauscht und 30.000 Tonnen Schotter verbaut. Allein hierfür investiert die DB über 20 Millionen Euro. 

Außerdem werden Arbeiten für das neue elektronische Stellwerk für das östliche Rheinland durchgeführt, welches u.a. auch zukünftig die Züge der S 6 steuern soll. So erfolgen u.a. während der Sperrpause für 33 Signale Gründungsarbeiten, es werden 6,5 Kilometer Kabelkanäle und 66 Kilometer Kabel verlegt. 

Auswirkungen auf die Fahrgäste: Busse statt Bahnen 

Während der Arbeiten werden die Züge der S 6 zwischen Düsseldorf-Unterrath und Essen Hbf durch Busse ersetzt, die an allen Stationen halten. Aus Richtung Köln enden und beginnen die Züge in Düsseldorf Flughafen Terminal.  

Die Fahrplananpassungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. 

Die Details dazu finden Sie unter  https://www.zuginfo.nrw/?msg=116428 

27. Mai 2025, 12:00 Uhr
Düsseldorf
Modernisierung der Eisenbahnbrücke „Sophienstraße“ in Herford geht in dritte Bauphase • Mitte Juni liegen bereits acht von 16 Gleisen auf neuer Brücke • Fahrplananpassungen vom 6. Juni bis 13. Juni • Ersatzbusse im Nahverkehr sowie Umleitungen im Fernverkehr • DB nutzt Sommerferien für weitere Bauarbeiten zwischen Bielefeld und Hannover

Halbzeit bei der Modernisierung der Eisenbahnbrücke „Sophienstraße“ in Herford: Anfang Juni startet die DB in die dritte von insgesamt vier Bauphasen. Im Zeitraum von Freitag, 6. Juni, bis Freitag, 13. Juni, bereiten die Fachleute die Brückenerneuerung im dritten Abschnitt vor: Dafür verlegen sie unter anderem eine neue Weiche und passen die Oberleitung an. Zudem verlegt die DB die letzten Gleise im zweiten neuen Brückenabschnitt. Somit liegen Mitte Juni bereits acht von insgesamt 16 Gleisen auf der neuen Stahlbetonbrücke. Seit Baustart im Oktober 2023 hat die DB rund die Hälfte des gesamten Bauvolumens geschafft.

Um die notwendigen Arbeiten umsetzen zu können, benötigt das Projekt einen kurzen Zeitraum, in dem keine Züge im Bauabschnitt fahren. So gibt es in der Zeit von Freitag, 6. Juni, 21 Uhr, bis Freitag, 13. Juni, 21 Uhr, folgende Fahrplananpassungen:

Im Fernverkehr:

Die Züge des Fernverkehrs werden in dieser Zeit zwischen Hamm und Hannover umgeleitet. Es kommt zu Haltausfällen in Gütersloh, Bielefeld, Bad Oeynhausen und Minden (Westf). Die Züge der IC-Linie Amsterdam-Hannover-Berlin werden zwischen Rheine und Hannover umgeleitet und halten dadurch während der Bauarbeiten nicht in Osnabrück Hauptbahnhof und Bünde (Westf).

Im Nahverkehr:

Während der Bauarbeiten kommt es zu Fahrplanänderungen bei den Linien RE6 (RRX, NationalExpress)RE 70 (Westfalenbahn)RE 78 (eurobahn)RB 61 (eurobahn)RB 71 (eurobahn)RB 72 (eurobahn) und RB 77 (START GmbH). Es wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet:

  • Die Züge der Linie RE 6 (RRX), RE 70, RB 77 und RE 78 sind zwischen Bielefeld Hauptbahnhof bzw. Herford und Löhne (Westf.) betroffen. Zwischen Bielefeld, Herford und Löhne (Westf.) verkehren alle 15 Minuten Ersatzbusse. In Löhne besteht Anschluss an die Linien Linie RE 6 (RRX), RE60, RE 70, RB 77 und RE 78.
  • Die Züge der Linie RE 6 (RRX) sind zwischen Löhne (Westf.) und Minden in veränderten Fahrzeiten unterwegs.
  • Zwischen Bielefeld und Bünde entfallen die Züge der Linien RB 61 und RB 71. Hier fahren alle 20 bzw. 40 Minuten Busse mit Halt in Bielefeld Hauptbahnhof, Brake, Herford, Hiddenhausen-Schweicheln, Kirchlengern und Bünde.
  • Die Züge der Linie RB 71 haben in Bad Holzhausen einen längeren Aufenthalt und verkehren daher zwischen Bünde und Bad Holzhausen in geänderten Fahrzeiten.
  • Auf der Strecke zwischen Herford und Bad Salzuflen (bis ca. 21 Uhr) bzw. Herford und Detmold (ab ca. 21 Uhr) werden die Züge der RB 72 ebenfalls durch stündlich verkehrende Busse ersetzt.

DB und NWL setzen von Samstag, 7. Juni bis Dienstag, 10. Juni an den Stationen Bielefeld Hbf, Löhne (Westf), Bünde und Herford Reisendenlenker als Ansprechpartner für Fahrgäste ein. 

Arbeiten im weiteren Streckenverlauf im Sommer 2025

Die Ferienzeit, in der weniger Pendler:innen und Schüler:innen unterwegs sind, nutzt die DB, um ihre Infrastruktur in weiteren Verlauf der Strecke zwischen Bielefeld und Hannover zu modernisieren. Die Maßnahmen im Überblick:

  • Vom 13. Juni bis zum 4. August arbeitet die DB an der Eisenbahnbrücke über den Mittellandkanal in Haste. Unter anderem erneuern die Fachleute den Korrosionsschutz an der Brücke.
  • Außerdem führt die DB im Sommer weitere Lärmschutzarbeiten in Löhne durch. Die erste Lärmschutzwand hat die DB bereits 2023 errichtet, weitere Wände zwischen Löhne-Ort und Löhne-Falscheide folgen in diesem Sommer. Insgesamt dämpfen künftig 6,7 Kilometer Lärmschutz die Geräusche der vorbeifahrenden Züge deutlich. Damit entlastet die DB Anwohner:innen nachhaltig und spürbar vom Schienenlärm.
  • In der Zeit vom 17. Juni bis zum 11. Juli erneuert die DB ihre Infrastruktur auf der Strecke zwischen Lindhorst und Bückeburg. Im Bahnhof Bückeburg werden mehr als 1,7 Kilometer Gleis und im Bahnhof Lindhorst vier Weichen erneuert. Die DB investiert hier rund 4,5 Millionen Euro.
  • Ab dem 18. Juni und noch bis zum 8. August finden Kabelarbeiten für das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) in Stadthagen statt. Künftig steuert ein zentrales modernes Stellwerk den Zugverkehr auf der Strecke zwischen Lindhorst und Minden. Die neue Technik ist deutlich weniger störanfällig, sodass Züge in diesem Bereich nach Fertigstellung aller Arbeiten pünktlicher und zuverlässiger fahren können. Insgesamt investiert die DB rund 110 Millionen Euro in die neue Stellwerkstechnik.

Mit der Sanierung der Hauptstrecke zwischen Bielefeld und Hannover sorgt die DB gleichermaßen für eine moderne Infrastruktur sowie für einen Stabilisierungseffekt für das Schienennetz.

Fahrplananpassungen im Sommer 2025

Aufgrund der Baumaßnahmen kommt es ab Juni bis Anfang August zu Fahrplananpassungen im Fernverkehr. So werden die Züge der IC-Linie Amsterdam-Hannover-Berlin zwischen Rheine und Hannover umgeleitet: Die Halte Osnabrück Hauptbahnhof und Bünde (Westf) entfallen. Zwischen Bielefeld und Hannover werden die Züge ebenso teilweise umgeleitet, wodurch sich die Fahrzeiten um rund 45 Minuten, verlängern. Es kommt zu Haltausfällen in Bad Oeynhausen, Herford sowie Bünde (Westf). Für Reisende ab Hamm, Gütersloh, Bielefeld und Herford fahren – abgesehen von der einwöchigen Vollsperrung im Juni – weiterhin täglich ICE und IC in Richtung Berlin und Köln. Mehr Informationen zu den Fahrplananpassungen zwischen Juni und August gibt es in der Online-Karte sowie im Kundenplakat.

Das ICE-Fahrtenpaar 550/551 wird über Paderborn umgeleitet und erhält zusätzliche Halte in Soest, Paderborn und Altenbeken (nur Richtung Hannover). 

Ab Anfang August bis Ende dieses Jahres kommt es – so wie bereits von Ende 2024 bis Juni 2025 - baubedingt nur noch zu geringfügigen Fahrplananpassungen im Fernverkehr. Für einen stabilen Betrieb entfallen bei einzelnen ICE- und IC-Verbindungen abwechselnd die Halte in Hamm, Gütersloh, Bielefeld oder Herford. Dadurch entstehen weniger Standzeiten an den Bahnhöfen. Zwischen NRW und Berlin fahren dennoch weiterhin rund drei Viertel aller planmäßigen Zugverbindungen. Weitere Informationen dazu sind in der  Online-Karte sowie im dort hinterlegten Kundenplakat einsehbar.

Die angepassten Fahrplandaten wurden bereits zum Buchungsstart im Oktober 2024 in die Auskunfts- und Buchungssysteme eingearbeitet. Seit Buchungsstart im Oktober 2024 können Reisende ihre nationalen Fahrkarten bereits zwölf Monate im Voraus buchen.

22. Mai 2025, 15:59 Uhr
Düsseldorf
Stationen in Overath und Marienheide erfolgreich zu Zukunftsbahnhöfen ausgebaut • Honrath und Engelskirchen folgen noch in diesem Jahr • Fahrgäste profitieren von moderner Fahrgastinformation und neuen Wartemöglichkeiten • Gestaltung orientiert sich an Landschaft und Geschichte im Bergischen

Die Deutsche Bahn (DB) macht die Stationen im Oberbergischen fit für die Zukunft: In Overath und Marienheide ist das Zugfahren für viele Menschen mit dem Ende 2024 erfolgreich abgeschlossenen Ausbau zum Zukunftsbahnhof deutlich bequemer geworden. Und auch in Honrath und Engelskirchen profitieren Reisende ab Ende 2025 von besserer Reisendeninformation, modernen Sitzmöglichkeiten und der durchdachten Gestaltung. Insgesamt fließen ca. 1,9 Millionen Euro an Mitteln des Bundes und der DB in die Modernisierung der vier Bahnhöfe.

Kai Rossmann, Bahnhofsmanager der DB für den Raum Köln freut sich über die Weiterentwicklung der Stationen auf der Oberbergischen Bahn: „An den Stationen in der Region beginnen viele Ausflüge in die Natur. Damit das Reisen mit der Bahn in diese Tourismusgebiete noch attraktiver wird, ist es wichtig, dass wir genau hier investieren: Mit den Maßnahmen im Rahmen der Zukunftsbahnhöfe machen wir unsere kleineren Stationen besser und attraktiver für Reisende – ob auf dem Weg ins Büro oder eben zum Start in den Ausflug ins Grüne.“

Die Modernisierungen im Detail:

Die Bahnhöfe in Overath und Marienheide sind seit Ende 2024 fertiggestellt. Hier hat sich vor allem die Aufenthaltsqualität dank der Modernisierung deutlich verbessert. An den beiden Stationen sorgen neue Sitzmöbel, moderne LED-Beleuchtung und einsehbare Wetterschutzhäuser auf den Bahnsteigen dafür, dass Reisende sich auf den Bahnsteigen wohl fühlen können. In Marienheide wurde zudem eigens eine Blumenwiese direkt am Bahnsteig angelegt. Damit die Reisenden am Bahnsteig gut informiert sind, hat die DB überdies die Fahrgastinformation verbessert: Dort sind jetzt moderne, zweizeilige Displays im Einsatz. Dank dieser können Reisende künftig die Informationen besser erfassen, weil die Schrift nicht durchläuft, die Auflösung höher und die Akustik besser ist. Und auch in puncto Barrierefreiheit hat sich etwas getan: Der Bahnhof Marienheide ist nun dank einer neuen Rampe barrierefrei erreichbar.

Blick auf den Bahnsteigzugang am Bahnhof Marienheide. Am Bahnsteig steht ein Zug.
Blick auf den Bahnsteigzugang am Bahnhof Marienheide. Am Bahnsteig steht ein Zug.
Quelle: Deutsche Bahn AG / Axel Hartmann Fotografie
Der erneuerte Bahnsteigzugang am Bahnhof Marienheide

Auch die regionale Identität spiegelt sich nun stärker an den Stationen in Overath und Marienheide wider. In Overath wurden im gesamten Bahnhof grafische Elemente im Farbton „Bergisches Grün“ eingebracht. Die verschlungene Grafik soll nicht nur die Reise der Fahrgäste, sondern auch die Reise durchs Leben symbolisieren. Denn: im ehemaligen Empfangsgebäude befindet sich unter anderem das örtliche Standesamt. In Marienheide wurde in der Neugestaltung hingegen der Schwerpunkt auf den in historischen Gebäuden im Bergischen Land verbreitete Schiefer gelegt.

Ähnliche Aufwertungen stehen auch in Honrath und Engelskirchen vor der Tür. Dort montieren die Fachexpert:innen in diesem Jahr neue Displays auf dem Bahnsteig, tauschen Sitzmöbel und Wetterschutzhäuser aus und arbeiten an der Beleuchtung. An beiden Stationen werden technische Anlagen (z.B. Stromkästen) farblich gestaltet, um für eine angenehmere Atmosphäre zu sorgen. In Engelskirchen entsteht eine Fahrradabstellanlage, um Reisenden einen besseren Umstieg vom Rad auf den Zug zu ermöglichen.

Insgesamt investiert die DB mit Mitteln des Bundes rund zwei Millionen Euro in die Erneuerung der vier Stationen.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter und modernisierter Bahnhof. Er ist möglichst barrierefrei und gleichzeitig attraktiv für seine Gäste. Auch stärkt er die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen. Ein Team aus Architekten, Landschaftsplanern und Bahnexpert:innen unterstützt Kommunen beim Entwickeln konkreter Vorplatz-Konzepte, klärt Flächenverfügbarkeiten und berät zu passenden Fördermitteln bei Bund und Ländern. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfen gemacht.

2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert weiter mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Nordrhein-Westfalen sind in diesem Jahr in Gelsenkirchen-Buer Süd, Essen-Zollverein Nord und Iserlohn.

22. Mai 2025, 11:00 Uhr
Düsseldorf
Mastgründungen und Aufstellen der Maste für die Oberleitung geplant • Teilweise Busse statt Bahnen auf S 23 • Arbeiten am Bahnübergang „Locher Weg“ zwischen Rheinbach und Swisttal-Odendorf

Die Deutsche Bahn (DB) setzt die in 2023 begonnenen Arbeiten für die Elektrifizierung auf der Voreifelbahn (S 23) zwischen Bonn und Euskirchen fort. Ab Mittwoch, 4. Juni beginnen auf dem rund 33 Kilometer langen Streckenabschnitt die Gründungs- und Rammarbeiten für die 920 Oberleitungsmaste. Danach werden die Maste gesetzt und die Ausleger, an denen später die Oberleitung befestigt wird, montiert.

Außerdem werden in dieser Bauphase der Bahnübergang „Locher Weg“ erneuert sowie Baugrunderkundungen, Kampfmittelsondierungen und Vermessungen an zwei Brückenbauwerken entlang der Strecke auf Bonner Stadtgebiet durchgeführt. Diese vorbereitenden Arbeiten sind wichtig, um die Planung für die Anpassungen der Brücken weiter ausarbeiten zu können.

Zum Einsatz kommen u. a. Ketten- und Zweiwegebagger sowie Ramm- und Stopfgeräte.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis. Zeit- und abschnittsweise werden auch lärmintensivere Rammarbeiten erforderlich sein. Die Arbeiten werden montags bis sonntags vorrangig tagsüber (zwischen 6 und 22 Uhr) stattfinden. Die Bauteams werden zügig von Maststandort zu Maststandort „wandern“ und daher nicht für längere Zeit an einem Standort bleiben.

Die Elektrifizierung der Voreifelbahn zahlt auf das Programm S3 zur strukturellen Sanierung des DB-Konzerns ein. Dabei steht in der Infrastruktur die Verbesserung des bestehenden Netzes im Fokus. Ziel ist, dass die DB wieder pünktlicher, verlässlicher und profitabler wird.

Aufgrund der notwendigen Bauarbeiten müssen die Züge der S 23 bis zum 23. Dezember auf unterschiedlichen Abschnitten durch Busse ersetzt werden.

Die Fahrplanänderungen sind auch in den Online-Auskunftssystemen der DB enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Die derzeit bekannten Fahrplanänderungen sind unter folgender Meldung abrufbar: https://www.zuginfo.nrw/?msg=114934

Die nachfolgenden Sperrungen werden dann im weiteren Verlauf des Jahres eingepflegt.

Elektrifizierung und Ökostrom bei der DB

Heute sind über 60 Prozent des deutschen Schienennetzes elektrifiziert. Damit liegt Deutschland über dem EU-Durchschnitt. Rund 90 Prozent der Verkehrsleistung im Personen- und Güterverkehr des DB-Konzerns werden elektrisch und damit besonders klimafreundlich erbracht. Weitere Informationen zur Elektrifizierung der drei Eifelstrecken finden Sie auf der Projekt-Webseite: https://flut-aufbau.deutschebahn.com/elektrifizierung

Hinweis für die Redaktionen:

Voraussichtlich im Sommer werden wir gesondert zu Baustellenterminen z.B. beim Aufstellen der Oberleitungsmasten einladen.

19. Mai 2025, 13:52 Uhr
Köln
Neuer Vertrag mit Alstom sichert die Arbeitsplätze an den Standorten Köln und Düsseldorf • Redesign der Fahrzeuge und Rekrutierungsoffensive erhöhen Qualität • DB treibt in den Ausbau der S-Bahn im Knoten Köln voran

Ein halbes Jahrhundert S-Bahn in Köln: Fast auf den Tag genau 50 Jahre nach der Eröffnung der ersten S-Bahn-Linie von Bergisch Gladbach nach Chorweiler haben Vertreter des Landes NRW, der Stadt Köln und der Deutschen Bahn heute die Bedeutung dieses Verkehrsmittels gewürdigt: Am 1. Juni 1975 war der erste Zug der Linie S11 auf der Strecke zwischen Bergisch Gladbach und Köln-Chorweiler unterwegs. Inzwischen gehört die S-Bahn Köln mit 310 Kilometern Streckenlänge und fünf Linien zu den zehn größten deutschen S-Bahn-Netzen. Im Zielnetz 2040 soll das Angebot zehn Linien umfassen.

Pünktlich zum Jubiläum haben die Deutsche Bahn und Alstom heute einen zukunftsweisenden Vertrag geschlossen: Der Zughersteller beauftragt DB Regio damit, die neuen S-Bahn-Züge für Köln und das Rheinland zu warten und zu reinigen. Alstom will die neuen Fahrzeuge ab 2029 liefern. Der unterzeichnete Vertrag hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2062. Damit sind die Arbeitsplätze von DB Regio in den Instandhaltungswerken Köln Nippes und Düsseldorf über den aktuell gültigen Verkehrsvertrag hinaus langfristig gesichert. Die DB wird an beiden Standorten die Kapazitäten sogar noch erweitern.

Quelle: DB AG / Julia Unkel

(v.l.n.r.: Frederik Ley, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio NRW; Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln; Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen; Harmen van Zijderveld, Vorstand von DB Regio Schiene)

Harmen van Zijderveld, Vorstand DB Regio „Schon ein halbes Jahrhundert schlägt das Herz von Köln im Metropolentakt der S-Bahn. Seit 1975 verbindet sie Menschen, Veedel und Regionen. Für unsere 80 Millionen Fahrgäste im Jahr modernisieren wir bis Ende 2026 die gesamte S-Bahnflotte und setzen unsere Personaloffensive fort. Der Instandhaltungsauftrag von Alstom ist eine Auszeichnung unserer Arbeit und ein Ansporn für die Zukunft. Damit bleibt DB Regio eine verlässliche Partnerin und ein stabilisierender Anker für den Nahverkehr in NRW.“

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen: Köln als größte Stadt in Nordrhein-Westfalen und die ganze Region sind auf einen leistungsfähigen Schienenverkehr für die Menschen angewiesen. Dafür sorgt die S-Bahn Köln seit 50 Jahren und hat ihr Angebot kontinuierlich weiterentwickelt. Mit den geplanten neuen Linien, umfangreichen Erweiterungen der Infrastruktur und modernen Fahrzeugen ist sie auf einem sehr guten Weg in die Zukunft."

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln: „Das S-Bahn-Netz in und rund um Köln ist wichtig für das Gelingen der Mobilitätswende – denn nur, wenn ausreichend Kapazitäten geschaffen werden für den Pendelverkehr zwischen Köln und dem Umland und damit Anreize für den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn, kann die Mobilitätswende gelingen und das Klima nachhaltig geschützt werden. In diesem Zusammenhang ist es wichtiges Signal der DB, dass S-Bahn-Strecken in und um Köln ausgebaut werden oder eigene Gleiskörper und mehr Haltepunkte bekommen sollen. Denn mehr Gleise bedeuten mehr Platz für die S-Bahn und damit für die Fahrgäste, und mehr Haltepunkte bieten den Anreiz für die Fahrgäste, den Umstieg zu wagen.“

Um die Qualität der S-Bahn für ihre Fahrgäste weiter zu erhöhen, hat die Deutsche Bahn zuletzt in Personal und Fahrzeuge investiert. Eine Rekrutierungs- und Ausbildungsoffensive hat dafür gesorgt, dass die personalbedingten Zugausfälle bei DB Regio NRW inzwischen auf einem Rekordtief liegen: Nur 0,2 Prozent der Ausfälle in diesem Frühjahr gehen auf fehlendes Personal zurück.

Darüber hinaus wird die Fahrzeugflotte der S-Bahn in Köln wird in den kommenden Jahren modernisiert. Vor einem Jahr brachte die DB dafür die ersten von insgesamt 24 vollständig umgebauten Züge der Baureihe ET 424 auf die Schiene. Sie orientieren sich mit neuen Monitoren für die Fahrgastinfo und mit WLAN mehr als bisher an den Bedürfnissen der Fahrgäste. Das Design dieser Fahrzeuge wurde mit dem renommierten „German Design Award 2024“ ausgezeichnet. Bis Ende dieses Jahres werden alle Züge im Einsatz sein. Auch die Fahrzeugreihen ET 422 und ET 423, die bereits im S-Bahn-Netz Köln mit insgesamt 99 Fahrzeugen unterwegs sind, werden in den kommenden Jahren nach diesem Vorbild modernisiert.

Ausbau der Infrastruktur für mehr Angebot auf der Schiene 

Beim Ausbau der Infrastruktur zieht die Deutsche Bahn mit der Politik an einem Strang. Neben dem Bau von neuen elektronischen Stellwerken für den Großraum Köln wird der Ausbau der Stammstrecke zwischen Hansaring und Messe/Deutz sowie die Westspange mit eigenen Gleisen für die S-Bahn und verbesserte Anbindungen für das Umland (S11, S13, S12 (Erftbahn), S16 (Langenfeld-Au), S17 (Opladen/Solingen) vorangetrieben.

Denn mehr Gleise bedeuten mehr Platz auf der Infrastruktur, mehr Kapazitäten für Züge und mehr Verlässlichkeit für Fahrgäste. Mit dem Zielnetz 2040 soll es mehr Haltepunkte geben und dadurch mehr Nähe und Erreichbarkeit für mehr Fahrgäste.

Hinweis an die Redaktionen: Eine Auswahl an historischen Fotos aus den vergangenen 50 Jahren finden Sie in der Mediathek der Deutschen Bahn.

19. Mai 2025, 10:15 Uhr
Köln
Moderne Technik seit wenigen Stunden am Netz • Wichtiger Meilenstein für den Bahnknoten Köln • Fahrgäste haben Schienenersatzverkehr gut angenommen • 2. Baustufe des ESTW „Köln Hbf“ folgt bis Ende dieses Jahres

Die Deutsche Bahn (DB) hat in der vergangenen Nacht das neue elektronische Stellwerk (ESTW) „Linker Rhein“ erfolgreich in Betrieb genommen. Seit etwa 5 Uhr werden die Nah- und Fernverkehrszüge zwischen Köln und Bonn von der modernen Schaltzentrale in der Kölner City gesteuert. Die Zuschaltung von zwei Güterverkehrsgleisen folgt im Laufe des morgigen Tages. Seit Anfang Mai hat das Projektteam die neue Technik auf Herz und Nieren geprüft, um das neue Stellwerk pünktlich ans Netz zu nehmen.

Jens Schäfer, Leiter Ausbau Knoten Köln: „Mit der Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks haben wir erneut einen wichtigen Meilenstein für den Bahnknoten Köln erreicht. Dank der modernen Technik können wir ab sofort die Züge zuverlässiger und flexibler rund um die Domstadt lenken. Zahlreiche Fachleute haben hierfür in den vergangenen zwei Wochen nochmal alle Kräfte gebündelt und das Projekt erfolgreich zum Abschluss gebracht. Für ihren unermüdlichen Einsatz möchte ich mich von Herzen bedanken!“

Für die intensive Inbetriebnahmephase waren mehrere Strecken in und um Köln für rund 2,5 Wochen gesperrt. In der Spitze waren täglich rund 300 Personen für die Inbetriebnahme im Einsatz. Um die Fahrgäste in dieser Zeit bestmöglich zu unterstützen, waren mehr als 100 Gelenkbusse im Schienenersatzverkehr unterwegs. Darüber hinaus waren an insgesamt acht Tagen zusätzliche Servicekräfte am Kölner Hauptbahnhof sowie an den Stationen Köln Messe/Deutz, Köln-Hansaring, Horrem, Bonn Hauptbahnhof und Euskirchen im Einsatz. Außerdem wurden in den Stationen umfangreiche Wegeleitsysteme installiert, um die Fahrgäste zu den SEV-Haltestellen zu leiten. Erstmals zum Einsatz kamen zudem an verschiedenen Stationen die von den drei NRW-Aufgabenträgern für den Schienenpersonennahverkehr neu beschafften, digitalen mobilen Haltestellenmasten für die Schienenersatzverkehre.

Marcel Winter, Geschäftsführer des Aufgabenträgers go.Rheinland: „Die vergangenen zweieinhalb Wochen waren eine große Herausforderung – sowohl für die am ESTW Arbeitenden als auch für die Fahrgäste. Wir freuen uns, dass das Konzept für den Schienenersatzverkehr, kurz SEV, gut gegriffen hat. Insgesamt ist der SEV bei den Fahrgästen gut angekommen und es gab neben vereinzelten kritischen Stimmen mehrheitlich Lob für ausgewogene und robuste Konzepte. Das positive Echo führen wir auch darauf zurück, dass die Fahrgäste Verständnis für die dringend notwendigen Baumaßnahmen haben. Leider wird noch einige Jahre das Motto gelten: Ohne Baumaßnahmen kein besserer Schienenverkehr.“

Über das Projekt ESTW „Linker Rhein“

Für das neue Stellwerk hat die DB in den vergangenen fünf Jahren u.a. 400 Kilometer Kabel verlegt und 200 neue Signale installiert. Allein in den vergangenen zwei Wochen haben die Fachleute 15 neue Signale montiert und den Betrieb vollständig von der alten auf die neue Technik umgestellt. Zusätzlich wurden auch neun Randstellwerke mit der neuen Technik verbunden. In die Modernisierung des Stellwerks hat die DB rund 140 Millionen Euro investiert.

Nächster Meilenstein: Inbetriebnahme 2. Baustufe ESTW „Köln Hbf“

Für Ende November hat die DB einen weiteren wichtigen Meilenstein vor der Brust: Nachdem Ende 2021 mit der ersten Baustufe bereits die Technik für den S-Bahnverkehr umgestellt wurde, folgt nun der Regional- und Fernverkehr. Mit Inbetriebnahme der 2. Baustufe des ESTW „Köln Hbf“ wird der gesamte innerstädtische Zugverkehr mit Hilfe modernster Technik gesteuert. Auch hierfür stehen in diesem Jahr weitere Bauarbeiten an. Über das geplante Bauprogramm und die Auswirkungen auf den Zugverkehr informiert die DB gemeinsam mit go.Rheinland wie gewohnt frühzeitig über die bekannten Kundenkanäle.

16. Mai 2025, 15:30 Uhr
Frühjahrsputz rund um den Bahnhof mit der Stadt Solingen • Bahnhofsgebäude, Bahnsteige und Vorplatz im Fokus • Mehr Sauberkeit für Reisende und Besucher:innen • Grundreinigung für 40 Stationen in Nordrhein-Westfalen

Die Deutsche Bahn (DB) hat eine umfassende Reinigungsaktion für die Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen gestartet. Seit vergangener Woche reinigt die DB gemeinsam mit Städten und Gemeinden ihre Bahnhöfe und Vorplätze. Die Helfer:innen nehmen sich Vorplätze, Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern, damit sich Fahrgäste und Besucher:innen am Bahnhof wohl fühlen.

Sonja Kosche, Bahnhofsmanagerin der DB für den Raum Düsseldorf: „Ähnlich wie beim heimischen Frühjahrsputz ist auch an unseren Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen, wenn die Tage länger und das Wetter besser werden, das Großreinemachen angesagt. Dabei putzen und schrubben wir mit vereinten Kräften mit den Städten und Gemeinden für ein attraktives Erscheinungsbild – vom Vorplatz bis zum Bahnsteig und bringen diese auf Hochglanz. Unser besonderer Dank in Solingen gilt den engagierten Mitarbeitenden, die bei der Aktion freiwillig unterstützen – aber auch unseren Dienstleistern, Mietern und den Technischen Betrieben der Stadt Solingen, die sich alle zusammen mit uns für einen sauberen und einladenden Hauptbahnhof einsetzen. Denn unsere Befragungen zeigen: Wo es ordentlich und gepflegt ist, steigen unsere Fahrgäste gerne in den Zug.“

Jan-Tobias Welzel, Teilbetriebsleiter Stadtgrün und Stadtbildpflege bei den Technischen Betrieben Solingen: „Wir freuen uns sehr, dass wir hier mit der Deutschen Bahn an einem Strang ziehen. Die Sauberkeit am Hauptbahnhof ist ein ganz zentrales Thema, dem wir uns kontinuierlich widmen. Über die übliche Reinigung hinaus setzen wir etwa in der Unterführung eine spezielle Scheuersaugmaschine ein, beseitigen wir Verunreinigungen, Müll, Graffiti, Aufkleber und vieles mehr. Und in einer Frühjahrsaktion haben wir die Betonsteinflächen am benachbarten Busbahnhof grundgereinigt und das Holz der Sitzbänke überarbeitet.“

Die DB setzt in NRW den Frühjahrsputz an 40 Stationen um. Darunter in Rheine, Recklinghausen, Hamm (Westf), Krefeld Hbf oder Siegburg/Bonn. In den kommenden Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat. Die DB investiert in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in die Sauberkeit ihrer Bahnhöfe.

Konkrete Reinigungsmaßnahmen der DB am Bahnhof Solingen (z.T. bereits abgeschlossen):

Vorplatz:
  • Reinigung der Betonsteinflächen des angrenzenden Busbahnhofes
  • Grobreinigung der Fahrradabstellanlage
  • Säuberung des Bahnhofsumfelds
  • Reinigung der automatisierten Fahrradparkanlage
Bahnhofsgebäude:
  • Neue Pflanzen am Außenbereich
  • Reinigung der Glasfassade (ca. 700 m²)
  • Reinigung des Bodens und der Ausgänge
  • Erneuerung der Fenster-Beklebung
Aufzüge & Treppen:
  • Innenreinigung (ca. 60 m² Fläche)
  • Reinigung der Aufzugsschächte
  • Reinigung der Handläufe und Geländer
Unterführung:
  • Reparatur des Blindenleitstreifens
  • Erneuerung beschädigter Schilder
Bahnsteige:
  • Reinigung von Glasflächen (ca. 800 m²)
  • Entfernung von Streugut
  • Gleisreinigung

15. Mai 2025, 12:00 Uhr
Düsseldorf
Frühjahrsputz rund um den Bahnhof mit der Stadt Siegburg • Bahnhofsgebäude, Bahnsteige und Vorplatz im Fokus • Mehr Sauberkeit für Reisende und Besucher:innen • Grundreinigung für 40 Stationen in Nordrhein-Westfalen

Die Deutsche Bahn (DB) hat eine umfassende Reinigungsaktion für die Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen gestartet. Seit vergangener Woche reinigt die DB gemeinsam mit Städten und Gemeinden ihre Bahnhöfe und Vorplätze. Die Helfer:innen nehmen sich Vorplätze, Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern, damit sich Fahrgäste und Besucher:innen am Bahnhof wohl fühlen.

Zitate

Kai Rossmann, Bahnhofsmanager der DB für den Raum Köln/Bonn: „Man kennt es von zu Hause: einmal jährlich ist das Großreinemachen angesagt. Diesen Frühjahrsputz führen wir an insgesamt 40 Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen durch. Wir arbeiten hier eng mit den Städten und Gemeinden zusammen und sorgen gemeinsam für ein attraktives Erscheinungsbild – vom Vorplatz bis zum Bahnsteig. Unser Dank gilt den engagierten Mitarbeitern und Freiwilligen, die sich für einen sauberen und einladenden Bahnhof in Siegburg/Bonn einsetzen. Denn unsere Befragungen zeigen: Wo es ordentlich und gepflegt ist, steigen unsere Fahrgäste gerne in den Zug.“

Stefan Rosemann, Bürgermeister Kreisstadt Siegburg: „Bei 20.000 Menschen, die wir pro Tag am Bahnhof zählen, ist der Erhalt der Sauberkeit Herausforderung und Notwendigkeit zugleich. Der ICE-Bahnhof ist unser Tor zur Welt und andersherum die erste Visitenkarte, die wir bei denjenigen abgeben, die Siegburg aus aller Welt besuchen. Auf den von uns zu reinigenden Flächen im Bahnhofsumfeld tun wir eine Menge. Die Kehrmaschine ist im Einsatz. Ein in der Nähe aufgestellter Bauwagen lockt Tauben zum Brüten an und soll die Verschmutzung durch Vogelkot im Gebäude reduzieren. Den Kampf gegen die abertausenden Kaugummiflecken auf dem Vorplatz geben wir nicht verloren, auch wenn er an die Mühsal des Sisyphos erinnert. Ich bin froh, dass alle am Bahnhof beteiligten Institutionen eine Taskforce gegründet haben, um sich gemeinsam dem Dreck entgegenzustellen. Die heutige Großreinigung ist Ausdruck dieser Kooperation und wird nicht der letzte Frühjahrsputz sein.“

André Seppelt, Geschäftsführer Elektrische Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises, SSB GmbH: „Am Haltepunkt `Siegburg Bahnhof´ startet und endet unsere Linie 66, die Siegburg mit Bonn und Bad Honnef verbindet. Während der Fahrt bekommen die Fahrgäste viel von der Region zu sehen. Besonders eindrucksvoll sind die Fahrten über und entlang des Rheins. Damit die Reise positiv in Erinnerung bleibt, ist es wichtig, dass die Fahrt an einem sauberen und einladenden Haltepunkt beginnt und endet. Wir wollen, dass sich unsere Fahrgäste während der Fahrt und an unseren Haltepunkten wohlfühlen. Saubere und gepflegte Fahrzeuge und Haltepunkte tragen entscheidend dazu bei, dass der ÖPNV als moderne, umweltfreundliche Mobilitätsform angenommen wird. Die Sondermaßnahme erfolgt zusätzlich zur regulären Unterhaltsreinigung und unterstreicht das Engagement der SSB und SWB Bus und Bahn für einen attraktiven und nutzerfreundlichen Nahverkehr.“

André Seppelt, Stefan Rosemann, Tim Hahlen und Kai Rossmann stehen auf einem Gerüst vor der Anzeigetafel im Bahnhof
André Seppelt, Stefan Rosemann, Tim Hahlen und Kai Rossmann stehen auf einem Gerüst vor der Anzeigetafel im Bahnhof
Quelle: DB AG / Stefan Deffner
André Seppelt, Geschäftsführer Elektrische Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises, André Seppelt, Geschäftsführer Elektrische Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises, Stefan Rosemann, Bürgermeister Kreisstadt Siegburg, Tim Hahlen, Dezernent für Verkehr und Mobilität Kreisstadt Siegburg, Kai Rossmann, Bahnhofsmanager der DB für den Raum Köln/Bonn

Die DB setzt in NRW den Frühjahrsputz an 40 Stationen um. Darunter in Rheine, Recklinghausen, Hamm (Westf), Krefeld Hbf und Solingen. In den kommenden Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat. Die DB investiert in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in die Sauberkeit ihrer Bahnhöfe. 

Konkrete Reinigungsmaßnahmen der DB am Bahnhof Siegburg/Bonn:

Vorplatz:
  • Müllentfernung vor dem Gebäude
  • Wildkraut vor dem Gebäude entfernen
Bahnhofsgebäude
  • Intensivreinigung der Anzeigetafel
  • Installation eines neuen Abfallbehälters im Zugangsbereich
  • Malerarbeiten an den Wänden
  • Intensivreinigung des Bodens auf einer Fläche von 850 m²
  • Glasreinigung
  • Grundreinigung von Edelstahlflächen
  • Kaugummientfernung
  • Entfernung von Aufklebern an Hinweisschildern
  • Reinigung der Taubenvergrämung
Bahnsteige
  • Erneuerung der Markierung der Raucherbereiche

 

Der Frühjahrsputz an NRW-Bahnhöfen

  von 9
Ende des Sliders

13. Mai 2025, 11:45 Uhr
Düsseldorf
Frühjahrsputz rund um den Bahnhof mit der Stadt Hamm • Bahnhofsgebäude, Bahnsteige und Vorplatz im Fokus • Mehr Sauberkeit für Reisende und Besucher:innen • Grundreinigung für 40 Stationen in Nordrhein-Westfalen

Die Deutsche Bahn (DB) hat eine umfassende Reinigungsaktion für die Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen gestartet. Seit vergangener Woche reinigt die DB gemeinsam mit Städten und Gemeinden ihre Bahnhöfe und Vorplätze. Die Helfer:innen nehmen sich Vorplätze, Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern, damit sich Fahrgäste und Besucher:innen am Bahnhof wohl fühlen.

Jörg Seelmeyer, Bahnhofsmanager der DB für den Raum Dortmund: „Jeder kennt es von zu Hause: Einmal im Jahr steht das Großreinemachen an. Und genau das machen wir an unseren 40 NRW-Stationen. Wir putzen und schrubben aber nicht nur bis zur Eingangstür, sondern arbeiten gemeinsam an einem schönen Erscheinungsbild – vom Vorplatz bis zur Bahnsteigkante. Unser Dank geht an alle motivierten Mitarbeiter und Freiwillige, die für einen sauberen und einladenden Bahnhof sorgen. Denn unsere Umfragen zeigen: Wo es ordentlich und gepflegt ist, steigen unsere Fahrgäste gerne in den Zug.“

Robert Reminghorst, Leiter Abfallwirtschaft- und Stadtreinigungsbetrieb Hamm (ASH): „Ich freue mich sehr, dass wir als ASH heute Unterstützer sein können, bei diesem wichtigen Frühjahrsputz. Der Bahnhof Hamm ist nicht nur ein Ort, an dem Menschen ankommen und aufbrechen, sondern auch die Visitenkarte unserer Stadt. Er ist das erste, was Besucherinnen und Besucher sehen, wenn sie nach Hamm kommen. Deshalb liegt es uns allen am Herzen, dass dieser Ort sauber und einladend wirkt. Gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst werden daher auch ganzjährig regelmäßig Fahrräder vom Bahnhofvorplatz entfernt, die lange nicht bewegt wurden oder defekt sind.“

Der Frühjahrsputz an NRW-Bahnhöfen

  von 9
Ende des Sliders

Die DB setzt in NRW den Frühjahrsputz an 40 Stationen um. Darunter in Rheine, Recklinghausen, Siegburg/Bonn, Krefeld Hbf und Solingen. In den kommenden Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat. Die DB investiert in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in die Sauberkeit ihrer Bahnhöfe.

Konkrete Reinigungsmaßnahmen der DB am Bahnhof Hamm (Westf) Hbf.:

Vorplatz:
  • Intensivreinigung des Bodens vor dem Bahnhofsgebäude (ca. 300 m²)
Bahnhofsgebäude:
  • Reinigung der Bahnhofsuhr am Empfangsgebäude mittels LKW-Arbeitsbühne in rund 25 Metern Höhe
  • Grundreinigung des Bodens in der Bahnhofshalle (rund 450 m²)
  • Grundreinigung des Mobiliars
  • Neuer Anstrich für Wand- und Deckenflächen im Zugang
  • Säuberung der Taubenvergrämung
Unterführung:
  • Grundreinigung des Bodens in der Unterführung (über 1.200 m²)
  • Säuberung der Taubenvergrämung
  • Reinigung der Handläufe (Länge: ca. 350 m)
  • Grundreinigung der Wandflächen an den Treppen (ca. 500 m²)
  • Neuer Anstrich der Wand- und Deckenflächen
Aufzüge:
  • Grundreinigung von sechs Aufzügen (innen und außen)
Bahnsteige:
  • Grundreinigung von insgesamt rund 40 Abfallbehältern
  • Grundreinigung der Bahnsteigbeläge (ca. 17.500 m²)
  • Grundreinigung der Wartebereiche auf den Bahnsteigen (ca. 430 m²)
  • Grundreinigung von Sitzbänken und Vitrinen
  • Säuberung der Taubenvergrämung (ca. 550 m)

07. Mai 2025, 13:30 Uhr
Köln
Digitale Bürgerinformationsveranstaltung am 14. Mai • Fokus liegt auf dem Ausbauabschnitt zwischen Köln Süd und Hürth-Kalscheuren • Projekt befindet sich aktuell in der Vorplanung • Ausbau sorgt für mehr Kapazität und pünktlichere Züge im Bahnknoten Köln

Die Deutsche Bahn (DB) treibt gemeinsam mit go.Rheinland die Planungen für den S-Bahn-Ausbau im Knoten Köln weiter voran: Zukünftig sollen zehn S-Bahnlinien rund um die Rheinmetropole Pendler:innen noch besser an die Domstadt anbinden. Neben dem Ausbau der S 13 zwischen Troisdorf und Bonn sowie der S 11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach steht dabei auch der Ausbau der sogenannten Westspange zwischen Köln Hansaring und Hürth-Kalscheuren auf dem Programm. Durch den Ausbau werden die Verkehre auf der vielbefahrenen linksrheinischen Strecke entflochten: Die S-Bahn soll zukünftig auf zwei neuen, eigenen Gleisen rollen. Damit sorgt die DB langfristig für einen zuverlässigeren, robusteren und pünktlicheren Zugverkehr im Großraum Köln und schafft zudem eine wichtige Voraussetzung für den weiteren S-Bahn-Ausbau im Bahnknoten Köln.

Digitale Bürgerinformationsveranstaltung am 14. Mai 2025

DB und go.Rheinland setzen auch bei diesem Projekt auf die frühzeitige Einbindung der Bürger:innen. Interessierte sind herzlich eingeladen am Mittwoch, 14. Mai, um 18 Uhr an einer digitalen Informationsveranstaltung teilzunehmen. Die Projektverantwortlichen werden hierbei die Ausbaupläne für den südlichen Abschnitt zwischen Köln Süd und Hürth-Kalscheuren vorstellen und über den aktuellen Projektstand berichten.

Die Teilnahme ist über den folgenden Link möglich: https://www.db-buergerdialog.de/westspange.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Livestream startet automatisch zum Veranstaltungsbeginn.

Für Juni ist zudem noch eine Präsenzveranstaltung in Köln geplant. Die Inhalte der beiden Veranstaltungen werden identisch sein. Über Zeitpunkt und Örtlichkeit der Präsenzveranstaltung informieren DB und go.Rheinland nochmals separat.

Allgemeine Informationen zum Ausbau des Knoten Köln

Der Bahnknoten Köln ist eine wichtige Drehscheibe im Westen Deutschlands: Schon heute gibt es täglich mehr als 350.000 Einpendelnde und mehr als 165.000 Auspendelnde. Der Kölner Hauptbahnhof zählt mehr als 1.300 Zugfahrten pro Tag – Tendenz steigend. Bis 2050 sollen in Köln zudem rund 38.000 neue Einwohner:innen hinzukommen.

Für ein attraktives und leistungsfähiges Verkehrsangebot baut die DB daher im Schulterschluss mit go.Rheinland die Infrastruktur in und um die Domstadt aus. 16 Ausbauprojekte mit weiteren Unterprojekten sollen zukünftig dafür sorgen, dass die Schiene rund um die Rheinmetropole robuster, moderner und leistungsfähiger wird. Einzelne Projekte sind bereits im Bau, andere befinden sich derzeit im Planfeststellungsverfahren oder in der frühen Planungsphase. Ziel jedes einzelnen Projektes ist es, die Infrastruktur zu stärken und fit für die Verkehrswende zu machen.

Weitere Informationen finden Sie auch online unter https://bahnknoten-koeln.deutschebahn.com/ sowie unter https://bahnknoten-koeln.deutschebahn.com/db/westspange.html

24. April 2025, 11:00 Uhr
Düsseldorf
DB erneuert ab Mai Gleise und Weichen • Modernisierung des Elleringhauser Tunnels schreitet voran • Arbeiten in unterschiedlichen Streckenabschnitten • Bis November Auswirkungen auf den Nahverkehr

Ab Mai 2025 startet die Deutsche Bahn (DB) mit der Modernisierung ihrer Infrastruktur im Sauerland auf der Strecke zwischen Schwerte und Warburg in Westfalen. Damit investiert die DB auch abseits der Metropolregionen in eine zuverlässige und robuste Schiene. Die Fachexpert:innen der DB modernisieren während unterschiedlicher Bauphasen Gleise und Weichen in verschiedenen Streckenabschnitten. Allein in diese Arbeiten investiert die DB mehr als 14 Millionen Euro. Zudem treibt die DB im Sommer die Modernisierung des Elleringhauser Tunnels in Brilon voran.

Das Bauprogramm im Frühling und Sommer 2025:

  • Im Mai beginnt die DB mit ihrem Modernisierungspaket: In der Zeit von Donnerstag, 8. Mai, bis Montag, 19. Mai, erneuert ein Projektteam fünf Weichen und knapp 800 Meter Gleis in Neheim-Hüsten. Auch in Arnsberg wird gearbeitet: Insgesamt vier Weichen und etwa ein Kilometer Gleis tauscht die DB aus. Über 3.000 Schwellen und knapp 6.000 Tonnen Schotter werden in dem Streckenabschnitt ausgewechselt.
  • Ende Mai geht es direkt weiter: In der Zeit von Mittwoch, 21. Mai, bis Montag, 16. Juni, arbeitet die DB zwischen Schwerte und Fröndenberg. Hier erneuern die Fachleute neun Weichen sowie über 1,6 Kilometer Gleis. Zudem tauschen sie über 2.400 Schwellen und knapp 5.800 Tonnen Schotter aus.
  • Die Bauarbeiten am Elleringhauser Tunnel auf der Strecke zwischen Olsberg und Brilon laufen auf Hochtouren: Anfang 2025 wurde das 120 Tonnen schwere Tunnelaufweitungssystem (TAS) eingehoben. Im Februar konnte der Tunnelvortrieb beginnen: Die Innenschale des Bestandstunnels wird hierbei abgetragen; eine neue Konstruktion wird sie ersetzen. In der Zeit von Sonntag, 22. Juni, bis Sonntag, 21. September, treibt die DB die Modernisierung weiter voran.

Hinweis: Die Arbeiten finden Sie im Überblick in einer Grafik im Download-Bereich.

Auswirkungen auf den Zugverkehr:

Die Arbeiten wirken sich in den jeweiligen Bauphasen unterschiedlich auf den Nahverkehr aus. Eine Übersicht über die ersten Auswirkungen:

  1. Zeitraum von Donnerstag, 8. Mai, 23 Uhr, bis Montag, 19. Mai, 4:30 Uhr: In diesem Bauzeitraum fahren Ersatzbusse für die Züge der Linie RE 17 zwischen Fröndenberg und Meschede sowie für die Linie RE 57 zwischen Dortmund und Meschede. Die Details dazu unter https://www.zuginfo.nrw/?msg=114853 
  2. Zeitraum von Mittwoch, 21. Mai, 22 Uhr, bis Montag, 16. Juni, 7 Uhr (in unterschiedlichen Phasen und Zeiträumen):Für die Züge der Linie RE 17 fahren in dieser Bauphase Ersatzbusse zwischen Hagen Hbf und Neheim-Hüsten, zweitweise bis Arnsberg. Auch für den RE 57 sind Ersatzbusse zwischen Dortmund Hbf und Neheim-Hüsten, zweitweise bis Arnsberg, im Einsatz. Weitere Ersatzbusse fahren für die Züge der Linie RB 54 zwischen Fröndenberg und Menden bzw. Neuenrade. Die Kundenplakate werden derzeit nach und nach unter zuginfo.nrw eingearbeitet. 
  3. Zeitraum von Sonntag, 22. Juni, 0 Uhr, bis Sonntag, 21. September, 23:59 Uhr:Der neue Start- und Zielbahnhof der Linie RE 17 in/aus Richtung Warburg ist Brilon Stadt. Für den Abschnitt zwischen Brilon Wald und Bestwig ist ein Busersatzverkehr eingerichtet. Auch für die Linie RE 57 fährt ein Ersatzverkehr zwischen Brilon Wald und Bigge. Es werden zusätzliche Busse für den Schülerverkehr zwischen Olsberg und Meschede eingerichtet. Als weiteres Angebot für den Sommer hat die DB für Fahrgäste während der Bauarbeiten eine stündliche Verbindung der Linie RE 57 nach Winterberg eingerichtet.

Seit April und noch bis Ende Mai wirken sich Oberleitungs- und Brückenarbeiten im Raum Schwerte auf den Zugverkehr aus.  

Die Fahrplananpassungen sind bereits größtenteils in den Auskunftsmedien hinterlegt und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

Ausblick auf das zweite Halbjahr 2025

Auch für die zweite Jahreshälfte plant die DB die Sanierung der Infrastruktur vom Ruhrgebiet über das Sauerland bis nach Westfalen. Auf dem Bauplan der DB stehen ab August weitere Arbeiten in Hagen sowie auf den Strecken zwischen Warburg und Scherfede (Ende August), zwischen Arnsberg und Bestwig (Ende September bis Anfang Oktober) sowie zwischen Messinghausen und Warburg (Ende Oktober bis Anfang November) an.

Die Details zu den Auswirkungen auf den Zugverkehr ab August werden derzeit erarbeitet und rechtzeitig in die bekannten Kundenkanäle unter bahn.de/ sowie auf zuginfo.nrw/ eingearbeitet.

23. April 2025, 11:00 Uhr
Düsseldorf/Düsseldorf
Infomessen in Bergheim, Bedburg und Kerpen-Horrem • DB und go.Rheinland setzen auf enge Beteiligung der Öffentlichkeit • Streckenabschnitt zwischen Kerpen-Horrem und Bedburg soll vollständig elektrifiziert werden • Modernisierung und barrierefreier Ausbau aller Bahnhöfe entlang der Strecke geplant

Die Deutsche Bahn (DB) treibt gemeinsam mit go.Rheinland die Planungen für den S-Bahn-Ausbau im Knoten Köln weiter voran: Zukünftig sollen zehn S-Bahnlinien rund um die Rheinmetropole dafür sorgen, Pendler:innen noch besser an die Domstadt anzubinden. Neben dem Ausbau der S 13 zwischen Troisdorf und Bonn sowie der S 11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach steht dabei auch der S-Bahn-Ausbau der Erftbahn (RB 38) auf dem Programm der DB. Die stark nachgefragte Strecke von Kerpen-Horrem bis Bedburg (Erft) soll zukünftig für einen S-Bahn-Verkehr im 20-Minuten-Takt ausgebaut werden. Hierfür plant die DB umfangreiche Anpassungen der bestehenden Infrastruktur. Pendler:innen profitieren so zukünftig von einer leistungsfähigen, robusten und durchgängige Verbindung zwischen dem Rhein-Erft-Kreis und der Stadt Köln mit der künftigen S 12, die an mehr Stationen hält als bislang. Das Projekt ist zudem Teil des Investitionsgesetz Kohleregionen (InvKG), dessen Ziel die Strukturstärkung im rheinischen Revier beim Braunkohleaussteig ist.

Infomessen im Erftkreis ab Ende April

DB und go.Rheinland setzen auch bei diesem Projekt auf die kontinuierliche Einbindung der Bürger:innen. Interessierte sind herzlich eingeladen, die für sie relevante Infomesse zu besuchen und mit den Projektverantwortlichen in den Austausch zu gehen. Folgende Termine sind geplant:

  • Mittwoch, 30.04.2025 (16-18 Uhr), im Medio Rhein-Erft, Konrad-Adenauer-Platz 1, 50126 Bergheim
  • Mittwoch, 07.05.2025 (16-18 Uhr), im Schloss Bedburg, Graf-Salm-Straße 34, 50181 Bedburg
  • Freitag, 23.05.2025 (16-18 Uhr), im Soziokulturellen Zentrum, Mittelstraße 23, 50169 Kerpen

Je nach Örtlichkeit bietet das Projektteam verschiedene Informationsstände mit den für die Region besonders relevanten Themen an. An jedem Veranstaltungsort gibt es zudem die Möglichkeit, sich über die gesamte Ausbaustrecke zu informieren.

Rückfragen zu den Veranstaltungen können gerne per Mail via erftbahn@deutschebahn.com an die DB gerichtet werden.

Ausbaupläne zwischen Bedburg und Bergheim

Damit zukünftig mehr Züge zwischen Köln und Bedburg rollen können, plant die DB einzelne Streckenabschnitte zwischen Horrem und Bedburg zweigleisig auszubauen. Darüber hinaus soll der gesamte Abschnitt zwischen Kerpen-Horrem und Bedburg vollständig elektrifiziert werden. Dafür baut das Projektteam u.a. eine neue Oberleitungsanlage. Nach Abschluss der Arbeiten fahren dann ausschließlich moderne klimafreundliche Elektrotriebzüge auf der Strecke. Zusätzlich plant die DB auch, alle Bahnhöfe entlang der Strecke zu modernisieren und barrierefrei auszubauen. Mit dem Ausbau entsteht in Horrem zudem ein neues Brückenbauwerk, über das Züge zukünftig Gleise wechseln können, ohne entgegenkommende Züge zu kreuzen und damit die Signale auf „rot“ zu stellen.

Das Projekt befindet sich aktuell in der Genehmigungsplanung. Sobald diese abgeschlossen ist, reicht die DB die Planungen beim Eisenbahn-Bundesamt ein. Damit startet offiziell das sogenannte „Planfeststellungsverfahren“, mit dem Baurecht erlangt wird. Teil dieses Verfahrens ist auch die Möglichkeit für Bürger:innen, Verbände und weitere, die Pläne einzusehen und zu kommentieren. Die genannten Veranstaltungen bieten bereits im Vorfeld die Möglichkeit eines ersten Einblicks in die fortgeschrittenen Planungen.

Allgemeine Informationen zum Ausbau des Knoten Köln

Der Bahnknoten Köln ist eine wichtige Drehscheibe im Westen Deutschlands: Schon heute gibt es täglich mehr als 350.000 Einpendelnde und mehr als 165.000 Auspendelnde. Der Kölner Hauptbahnhof zählt mehr als 1.300 Zugfahrten pro Tag – Tendenz steigend. Bis 2050 sollen in Köln zudem rund 38.000 neue Einwohner:innen hinzukommen.

Für ein attraktives und leistungsfähiges Verkehrsangebot baut die DB daher im Schulterschluss mit go.Rheinland die Infrastruktur in der und um die Domstadt aus. 16 Ausbauprojekte mit weiteren Unterprojekten sollen zukünftig dafür sorgen, dass die Schiene rund um die Rheinmetropole robuster, moderner und leistungsfähiger wird. Einzelne Projekte sind bereits im Bau, andere befinden sich derzeit im Planfeststellungsverfahren oder der frühen Planungsphase. Ziel jedes einzelnen Projektes ist es, die Infrastruktur zu stärken und fit für die Verkehrswende zu machen.

Weitere Informationen finden Sie auch online unter https://bahnknoten-koeln.deutschebahn.com/

16. April 2025, 11:00 Uhr
Düsseldorf
Vor geplanten Arbeiten an Autobahnbrücke muss die DB ihre Infrastruktur anpassen und Oberleitungen umverlegen • Weitere Instandhaltungsarbeiten der DB geplant • Bahnstrecken im Raum Schwerte, Unna und Dortmund betroffen • Ersatzbusse statt Bahnen vom 25. April bis 23. Mai • Weitere Bauphase ab Ende November geplant

(Düsseldorf, 16. April 2025) Im Rahmen von geplanten Arbeiten an einer Autobahnbrücke muss die Deutsche Bahn (DB) vorab ihre Schieneninfrastruktur in Schwerte anpassen. Erste Arbeiten hierfür hat die DB bereits im Februar durchgeführt. Ab Ende April müssen Fachexpert:innen die Oberleitungsanlage unter der Autobahnbrücke weiter umverlegen sowie Kabelarbeiten durchführen. Für diese Maßnahmen ist eine Gleissperrung in der Zeit von Freitag, 25. April, 6 Uhr, bis Freitag, 23. Mai, 6 Uhr, notwendig.

Gleichzeitig nutzt die DB die Zeit der Sperrung, um Instandhaltungsarbeiten an Gleisen sowie an zwei Eisenbahnbrücken („Binnerheide“ und „Alter Dortmunder Weg“) durchzuführen.

Während der Bauarbeiten kommt es zu Auswirkungen auf den Zugverkehr im Raum Schwerte, Unna und Dortmund. Die Fahrplananpassungen im Nah- und Fernverkehr im Überblick:

Im Fernverkehr:

Die Fernverkehrszüge, die von Köln über Wuppertal in Richtung Berlin verkehren, werden zwischen Hagen und Hamm umgeleitet. Dabei verlängert sich die Fahrzeit um rund 30 Minuten. Die Sprinterzüge der ICE-Linie Bonn – Köln – Hannover – Berlin entfallen. Zwischen Köln und Berlin bestehen während der Bauarbeiten mindestens zweistündliche Direktverbindungen. Details zu den Fahrplananpassungen finden Sie in der Online-Karte unter sowie im Kundenplakat.

Im Nahverkehr:
  • Die Züge der Linien RE 7 (National Express) und RE 13 (eurobahn) verkehren von Freitag, 25. April, 5 Uhr, bis Freitag, 23. Mai, 6 Uhr, nicht zwischen Hagen und Hamm. Auf diesem Abschnitt wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
  • Im selben Zeitraum ist die Strecke Dortmund-Hörde – Schwerte aufgrund der Brückenarbeiten teilweise gesperrt. Betroffen sind die Linien RB 53 (DB Regio) und RE 57 (DB Regio), für die zwischen Dortmund Hbf und Schwerte Busse fahren.
  • Von Freitag, 25. April, 5 Uhr, bis Montag, 5. Mai zum Betriebsschluss, fallen die Züge der RB 59 (eurobahn) zwischen Unna und Holzwickede aus. Auch auf diesem Abschnitt wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die Details, Kundenplakate und Ersatzfahrpläne finden Fahrgäste unter https://www.zuginfo.nrw/?msg=113090 und https://www.zuginfo.nrw/?msg=114285.

Die Fahrplananpassungen sind bereits größtenteils in den Auskunftsmedien hinterlegt und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

Ausblick auf weitere Arbeiten:

Ende des Jahres sind weitere Vorarbeiten im Rahmen der Autobahnarbeiten notwendig. Daher kommt es von Freitag, 28. November, bis Donnerstag, 8. Dezember, erneut zu Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Die Details werden rechtzeitig vor Start über die bekannten Kanäle kommuniziert.

09. April 2025, 16:15 Uhr
Düsseldorf/Dortmund
Leistungsstarke Geothermie-Anlage bildet das Fundament für den klimafreundli-chen Betrieb • Tiefbauarbeiten für die Werkshalle starten im Mai 2025

Auf dem Baufeld für das neue ICE-Werk am Dortmunder Hafen schafft die Deutsche Bahn (DB) aktuell die Voraussetzungen für den klimafreundlichen Betrieb. Für eine leistungsstarke Geothermie-Anlage bohren Fachexpert:innen auf dem Gelände derzeit 85 Löcher mit bis zu 200 Meter Tiefe. Damit wird die Anlage mit ihrer Fertigstellung eine der größten in NRW sein – und bildet so einen von mehreren Bausteinen für ein hochmodernes und vor allem klimafreundliches ICE-Werk.

In vier umweltbezogenen Handlungsfeldern, Klimaschutz, Naturschutz, Ressourcenschutz und Lärmschutz, treibt die DB ganzheitlich die grüne Transformation voran. Das ICE-Werk Dortmund-Hafen soll im Sinne dieser Strategie eines der klimafreundlichsten Werke in Europa werden. Bis zur Fertigstellung im Jahr 2027 bringt das Projektteam hier nach und nach moderne und umweltfreundliche Technologien in den Einsatz.

Maria Otte, Gesamtprojektleitung Neubau ICE-Werk Dortmund-Hafen: „Bei der Planung war es uns wichtig, dass das Werk durch klimafreundliche Energiequellen versorgt wird. Der Bau der Geothermie-Anlage ist dabei sicher eines der wichtigsten Elemente, um dieses Ziel zu erreichen. Mit den technisch anspruchsvollen Arbeiten dafür liegen wir voll im Zeitplan. Wir sind daher sehr zuversichtlich, dass wir die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt der Anlage im Mai pünktlich abschließen können.“

Maßnahmen zum Umweltschutz

Werkshalle, Lager, Werkstätten und Verwaltung können dank der Geothermie-Anlage künftig ganzjährig umweltschonend und autark klimatisiert werden. Denn die leistungsstarke Anlage erzeugt in etwa so viel Energie, wie 2.400 Haushalte im Jahr verbrauchen. Daneben tragen künftig auch zahlreiche weitere Maßnahmen zur Umweltfreundlichkeit des Werkes bei.

So werden Leuchten und elektrische Geräte künftig mit Strom aus erneuerbarer Energie betrieben: Dank einer Photovoltaik-Anlage auf einer Dachfläche von mehreren tausend Quadratmetern erzeugt das Werk mehr als die Hälfte des Eigenbedarfs an Strom. Moderne LED-Beleuchtung, eine tageslichtabhängige Lichtsteuerung und eine lichtdurchlässige Gebäudehülle helfen dabei, den Stromverbrauch weiter zu reduzieren.

Eine begrünte Dachfläche mit einer Größe von 28.000 m², was etwa vier Fußballfeldern entspricht, schafft zudem einen Schutzraum für Insekten und Vögel und stärkt die Biodiversität im städtischen Raum. Zudem hilft das Dach dabei, die Energieeffizienz des Gebäudes weiter zu steigern.

Neben den Bohrungen für die Geothermie-Anlage laufen die Arbeiten im Bereich rund um die zukünftige Werkstatthalle auf Hochtouren. Die Bauteams arbeiten derzeit an einer 521 Meter langen Stützwand. Im Mai steht hier bereits der nächste Meilenstein vor der Tür: Dann rücken Fachexpert:innen an, um die Baugrube für die 480 Meter lange Werkstatthalle auszuheben.

Über das Projekt Dortmund-Hafen

Im Sinne ihres Sanierungsprogramms S3 erneuert und verjüngt die DB weiter konsequent die Fernverkehrsflotte. Um an den wichtigen Knotenpunkten die Züge in kurzer Zeit sauber und einsatzfähig für die Fahrgäste bereitstellen zu können, braucht es moderne und leistungsfähige Instandhaltungswerke. Am Dortmunder Hafen wird eine viergleisige Werkstatthalle sowie Behandlungs- und Abstellanlagen für die Wartung, Reparatur und Reinigung der Züge gebaut.

Dadurch entstehen hunderte neue Arbeits- und Ausbildungsplätze im Ruhrgebiet. Damit wächst die Bedeutung NRWs für die DB insgesamt: Vier Fernverkehrswerke, davon zwei der modernsten der DB, stehen in NRW – mehr als in jedem anderen Bundesland. Dank des Einsatzes erneuerbarer Energien und smarter technischer Lösungen werden die Gebäude in Dortmund bei Fertigstellung zu 100% klimafreundlich beheizt und beleuchtet.

Weitere Informationen unter: www.ice-werk-dortmund-hafen.de

09. April 2025, 10:00 Uhr
Berlin
Allianz pro Schiene würdigt DB-Kolleg:innen • Wettbewerbspreise Bronze und Silber gewonnen • DB-Chef Richard Lutz und DB-Personalvorstand Martin Seiler gratulieren den engagierten Kolleg:innen

Sieben Mitarbeitende der Deutschen Bahn (DB) erhalten heute die Auszeichnung „Eisenbahner:in mit Herz“ der Allianz pro Schiene. Mit diesem Wettbewerb zeichnet der Verein seit 2011 alljährlich besonders kundenfreundliche Beschäftigte der Schienenbranche aus.

Die Silbermedaille erhalten heute die Service-Mitarbeitenden am Düsseldorfer Hauptbahnhof Marcel Czubin, Regina Schreiber und Nick Schulze für ihre Unterstützung einer mobilitätseingeschränkten Reisenden. Mithilfe ihrer herausragenden Zusammenarbeit haben die Kolleg:innen trotz voller Bahnsteige, Baustellen und eines akuten medizinischen Notfalls den Überblick behalten und eine schwierige Situation professionell gemeistert. Die Reisende erreichte dank der Kolleg:innen rechtzeitig ihren Zug nach Hause.

Mit einer Bronzemedaille würdigt die Allianz pro Schiene den Zugbegleiter bei DB Fernverkehr, Ulf Heinrich, für sein pragmatisches Vorgehen im Umgang mit einer Reisenden und ihrem Fahrrad, welches keinen Platz in einem ausgebuchten ICE fand. Gemeinsam mit seiner ehemaligen DB-Kollegin und heutigen Metronom-Mitarbeiterin Iris Liebert überzeugte er die Jury mit serviceorientierter und unternehmensübergreifender Zusammenarbeit. Mit den aktuellen Fahrplänen im Kopf und dem Kontakt zu seiner ehemaligen Kollegin organisierte er kurzerhand die Mitfahrt des Fahrrades in einem Metronom-Zug, sodass die Kundin ihre Reise antreten konnte.

Richard Lutz, DB-Vorstandsvorsitzender: „Eisenbahn wird von Menschen für Menschen gemacht! Das beweisen alle, die heute ausgezeichnet werden. Sie eint ein hohes Verantwortungsgefühl, Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft. Ich danke allen Gewinnerinnen und Gewinnern, aber auch allen anderen Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern im Land. Mit ihrem Engagement machen sie jeden Tag für viele Reisende den entscheidenden Unterschied!“

Martin Seiler, DB-Personalvorstand: „Unsere Eisenbahnerinnen und Eisenbahner leisten Tag für Tag Großartiges und beweisen unermüdlich Einsatz und Leidenschaft. Die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs 'Eisenbahner mit Herz' haben nicht nur äußerst lösungs- und serviceorientiert gehandelt, sondern dabei insbesondere auch menschliche Größe gezeigt. Ihr Engagement inspiriert uns alle und zeigt, dass die Werte der Solidarität und Verantwortung fest in unserer Unternehmenskultur verankert sind.“

Die diesjährigen Silber- und Bronze-Sieger:innen der DB:

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Ende des Sliders

Des Weiteren werden drei DB-Kolleg:innen als Landessieger geehrt: Für Berlin erhält die Auszeichnung Zugbegleiter Patrick Ingenschay von DB Fernverkehr für seine Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einem medizinischen Notfall im Zug. Landessieger Thüringen wird Andreas Schargitz von der 3-S-Zentrale Erfurt für das engagierte Aufspüren eines verlorenen Gepäckstücks. DB Regio-Zugbegleiterin Rita Rother wird als Niedersächsische Landessiegerin ausgezeichnet, nachdem sie einer Reisenden trotz mehrerer Zugausfälle den Weg in die Reha-Klinik ermöglichte.

Neben den sieben ausgezeichneten DB-Mitarbeitenden waren insgesamt 25 Eisenbahner:innen nominiert. Für den Wettbewerb sammelt die Allianz pro Schiene Geschichten von Zugreisenden, die sich über besonders hilfsbereite Eisenbahner:innen gefreut haben. Ganzjährig können Reisende ihre:n „Eisenbahner:in mit Herz“ nominieren und damit ihre Wertschätzung für einen besonderen Einsatz oder eine außergewöhnliche Hilfsbereitschaft ausdrücken. Eine Fachjury wählt anschließend die Sieger:innen aus.

Weitere Informationen zu den Nominierten und Preisgekrönten finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Wettbewerb „Eisenbahner:in mit Herz“ und die Möglichkeit eigene Vorschläge einzusenden, finden Sie hier.

07. April 2025, 12:00 Uhr
Düsseldorf
Nach Vorliegen des Baurechts läuft aktuell das Vergabeverfahren • Hangsicherung auf 10.000 Quadratmetern mit fünfzig Meter langer Bohrpfahlwand und Auffangnetzen • Bahn setzt auf Prävention für künftige Starkwetterereignisse • Ab 30. Juni umfangreiches Baustellenbündel zwischen Düsseldorf-Derendorf und Essen Hbf

Nachdem das Eisenbahnbundesamt (EBA) Mitte März die Plangenehmigung zur Durchführung der Hangsicherungsarbeiten erteilt hat und somit Baurecht vorliegt, arbeitet die Deutsche Bahn (DB) mit Hochdruck an den Vorbereitungen für die Durchführung der Bauarbeiten. So konnte aufgrund der umfangreichen Vorbereitungen bereits jetzt die Ausschreibung gestartet werden. Die Vergabe soll bis Ende April erfolgen.

„Dank der guten Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden insbesondere dem Eisenbahnbundesamt und dem NRW-Verkehrsministerium sind wir sehr gut vorangekommen und setzen nun alles daran den durchgehenden Betrieb der S 6 bereits zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 wieder aufzunehmen,“ so Katharina Klassen, Leiterin Anlagen- und Instandhaltungsmanagement bei der DB InfraGO in Duisburg.

„Die frühzeitige Beendigung der Baumaßnahme ist eine gute Nachricht. Insbesondere für alle Fahrgäste, die täglich die S 6 nutzen. Wir wissen, dass wir ihnen mit dem Schienenersatzverkehr viel zugemutet haben. Daher bedanken wir uns bei den Mitarbeitenden der Deutschen Bahn, die sich intensiv dafür einsetzen, dass der Betrieb noch in diesem Jahr wieder aufgenommen werden kann,“ so der Vorstandssprecher des VRR, Oliver Wittke.  

Anfang des letzten Jahres hatte ein Felsbruch auf der S-Bahnstrecke der S 6 bei Ratingen-Hösel die Schieneninfrastruktur massiv beschädigt. Die enormen Kräfte hatten nicht nur den kompletten Oberbau – bestehend aus Schienen, Schotter und Schwellen – auf rund 400 Metern zerstört, sondern auch enorme Schäden unterhalb des Bahndamms angerichtet. Die so genannte Stützwand, die der Sicherung der Strecke dient, hatte sich verschoben und muss von Grund auf erneuert werden.

Bahn setzt umfangreiches Sicherungskonzept um

Die Planer:innen der DB haben ein detailliertes Sanierungs- und Sicherungskonzept: Die neue Stützwand wird auf einer Länge von rund 50 Metern installiert. Um sie im Hinblick auf zukünftige Starkwetterereignisse resistenter und robuster zu bauen, wird sie aus massiven Bohrpfählen bestehen, die bis zu zehn Meter tief im Boden verankert sind. Zusätzlich setzt die DB auf 10.000 Quadratmetern auch weitere Hangsicherungsmaßnahmen um: Mit Hilfe von Bodenverankerungen sowie Auffangnetzen soll das Gestein bei zukünftigen Hangbewegungen aufgefangen werden und damit Schäden an der Strecke vermieden werden.

Vom 30. Juni bis zum 30. November finden unabhängig von der Hangsicherung weitere umfangreiche Arbeiten zwischen Düsseldorf-Derendorf und Essen Hbf statt unter anderem an Leit- und Sicherungstechnik, Gleisen, Bahnübergängen und Weichen. Diese Arbeiten wurden seitens der DB InfraGO bewusst vorgezogen und finden zeitgleich zu den Hangsicherungsarbeiten statt, um die Auswirkungen auf die Kund:innen zu bündeln und gesamthaft zu minimieren. Hierüber und die Auswirkungen auf die Fahrgäste informiert die DB rechtzeitig.

03. April 2025, 13:30 Uhr
Düsseldorf
Barrierefreier Zugang zu Gleis 31 • Fertigstellung des Bahnhofs im kommenden Jahr

Die Deutsche Bahn (DB) startet am 23. Mai mit der Bahnsteigerneuerung am Bahnhof Dülmen. Baufachleute der DB beginnen mit der Erneuerung des Bahnsteigs an Gleis 31. Dabei wird der Bahnsteig auf 76 cm erhöht, um einen stufenfreien Zustieg in die Züge zu ermöglichen. Der Bahnsteig erhält eine neue energiesparende Beleuchtung und neue Hinweisschilder. Um Reisende vor Wind und Wetter zu schützen, installieren die Bauteams ein neues Wetterschutzhaus. Auch die Zuwegungen zum Bahnsteig werden erneuert.

Der Bund und die DB investieren im Rahmen des „Förderprogramms zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit an Bahnhöfen“ (FABB) rund 1,7 Millionen Euro in die Modernisierung.  Die Fertigstellung der Station ist für das Jahr 2026 geplant.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Von Freitag, 23. Mai (21 Uhr), bis Donnerstag, 12. Juni (5 Uhr), können die Züge der Regionalbahn-Linie RB 51 nicht in Dülmen halten. Als Ersatz verkehren Busse zwischen Lüdinghausen und Lette (Kr Coesfeld) mit Halt in Dülmen.

Nach Ende der Sperrung finden noch weitere Arbeiten statt. Diese haben keine Auswirkungen auf den Zugbetrieb.

In den Nächten 2./3. April und 3./4. April finden Vorarbeiten für die Bahnsteigerneuerung statt. Der Halt Dülmen entfällt in den beiden Nächten jeweils zwischen 21 Uhr und 1 Uhr. Als Ersatz verkehren zwischen Lüdinghausen und Dülmen und zwischen Dülmen und Lette (Kr. Coesfeld)

Über das Sanierungsprogramm S3

Die Deutsche Bahn verfolgt mit einem übergreifenden Sanierungsprogramm das Ziel, die Bahn bis 2027 wieder auf Kurs zu bringen und somit an die Wachstumsziele der Strategie „Starke Schiene“ anzuknüpfen. Das Programm setzt drei klare Prioritäten: Die Sanierung der Infrastruktur, die Stabilisierung des Bahnbetriebs und die Stärkung der Wirtschaftlichkeit.

Weitere Informationen zum Sanierungsprogramm finden Sie auf der Presseseite der Deutschen Bahn.

02. April 2025, 00:00 Uhr
Köln
Inbetriebnahmephase für ESTW „Linker Rhein“ läuft vom 2. bis 19. Mai • 2. Baustufe des ESTW „Köln Hbf“ folgt bis Ende dieses Jahres • Weitere wichtige Bauarbeiten in und um Köln in diesem Jahr • Umfangreiche Fahrplanänderungen im Fern- und Nahverkehr

Die heiße Phase beginnt: Die Deutsche Bahn (DB) nimmt am 19. Mai 2025 das neue elektronische Stellwerk (ESTW) „Linker Rhein“ in Betrieb. In den vergangenen fünf Jahren hat die DB hierfür u.a. 400 Kilometer Kabel verlegt und 200 neue Signale installiert. Ab 2. Mai 2025 geht das Projektteam nun in den Endspurt: Die Technik wird auf Herz und Nieren geprüft, damit sie an das Bestandsnetz angeschlossen werden kann. Während der notwendigen Sperrung der Strecken werden über 100 Signale und weitere nicht mehr notwendige Anlagen demontiert und die restlichen 15 neuen Signale montiert. Um den Betrieb vollständig von der alten auf die neue Technik umzuschwenken, muss die neue Technik an die bestehenden neun Randstellwerke angeschlossen werden.   

Zukünftig wird die moderne Schaltzentrale in der Kölner City die Züge zwischen Köln und Bonn steuern und für einen zuverlässigeren und robusteren Zugverkehr in der Domstadt sorgen. Derzeit werden die Zugverkehrssteuerer an einer Simulationsanlage hierfür geschult, damit der Start möglichst reibungslos funktioniert. 

„Mit der Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks „Linker Rhein“ und der 2. Baustufe des ESTW Köln Hbf Ende dieses Jahres erreichen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein für den Bahnverkehr in Köln. Auch für die kommenden Jahre haben wir in und um Köln wieder einiges geplant. Uns ist bewusst, dass wir unseren Fahrgästen mit den Bauarbeiten einiges zumuten. Klar ist aber auch: Die Modernisierung der Infrastruktur ist zwingend notwendig. Denn: Nur mit robusten und zuverlässigen Anlagen werden wir es schaffen, noch mehr Menschen vom Verkehrsmittel Bahn zu überzeugen und so gemeinsam die Verkehrswende zu schaffen,” so Jens Schäfer, Leiter Ausbau Knoten Köln bei der DB InfraGO. 

Marcel Winter, Geschäftsführer von go.Rheinland, ergänzt: „Diese Baustelle hat über einen Zeitraum von gut zwei Wochen massive Auswirkungen auf einen Großteil unserer Fahrgäste. Alle Beteiligten wissen, dass wir den Fahrgästen in dieser Zeit viel zumuten. Daher haben wir Vollgas gegeben, um einen umfassenden und guten Schienenersatzverkehr zu organisieren und um die Fahrgäste über alle möglichen Kanäle zu informieren.“ 

Zweite Baustufe des ESTW „Köln Hbf“ folgt bis Ende des Jahres 

Mit der vollständigen Inbetriebnahme des ESTW Köln bis Ende dieses Jahres hat die DB einen weiteren wichtigen Meilenstein vor der Brust: Nachdem Ende 2021 mit der ersten Baustufe bereits die Technik für den S-Bahnverkehr umgestellt wurde, folgt nun der Regional- und Fernverkehr. Auch hierfür werden in diesem Jahr noch weitere Bauarbeiten nötig sein. Über die detaillierten Auswirkungen informiert die DB gemeinsam mit go.Rheinland wie gewohnt frühzeitig über die bekannten Kundenkanäle.  

Die neuen Stellwerke sorgen zukünftig dafür, dass die Züge im Bahnknoten Köln flexibler und weniger störungsanfällig verkehren können. Die verbaute Technik ist zudem auch mit künftigen Technikgenerationen kompatibel. Letztlich bildet ESTW die Grundlage für die Digitalisierung der Schiene in Deutschland (ETCS). Allein in die beiden neuen Stellwerke im Knoten Köln investiert die DB rund 360 Millionen Euro. 

Die Modernisierung des Knoten Köln zahlt voll auf das Sanierungsprogramm „S3“ der Deutschen Bahn ein. Ziel ist, die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherzustellen, das Kundenerlebnis deutlich zu verbessern und die finanzielle Tragfähigkeit der DB abzusichern. Kurz: Die DB soll pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden. In der Infrastruktur steht die Bestandssanierung im Fokus. Dies beinhaltet die Generalsanierung wichtiger Korridore sowie weitere umfangreiche Maßnahmen wie das Ersetzen störanfälliger Anlagen in der gesamten Infrastruktur oder der Austausch von 200 alten, störanfälligen Stellwerken. 

Auswirkungen auf den Zugverkehr 

Wann immer möglich, baut die DB „unter rollendem Rad“ – also ohne Beeinflussung des Zugverkehrs. Für Arbeiten im Gleisbereich ist eine Sperrung der Strecke jedoch unvermeidlich. Für die wichtige Inbetriebnahmephase ist eine Vollsperrung der Strecke zwischen Köln und Koblenz in der Zeit von Freitag, 2. Mai, 21 Uhr bis Montag, 19. Mai, 5 Uhr erforderlich. 

Fernverkehr
  • ICE-Züge in/aus Richtung Aachen/Brüssel: Züge mit Start-/Zielbahnhof Aachen Hbf entfallen zwischen Aachen und Köln. Züge von/nach Brüssel werden via Krefeld umgeleitet. Dabei verlängert sich die Fahrzeit um bis zu 75 Minuten. 

  • ICE-Züge in/aus Richtung Amsterdam: Die Züge halten nicht am Kölner Hauptbahnhof. Ersatzweise halten sie in Köln Messe/Deutz. Lediglich am Wochenende 10/11. Mai werden die Züge wegen weiterer Bauarbeiten via Venlo umgeleitet und halten dabei am Kölner Hauptbahnhof. Auf dem Umleitungsweg können die Züge nicht wie gewohnt in Mönchengladbach halten. 

  • ICE-Züge in/aus Richtung Berlin: Die Sprinter-Züge Bonn–Köln–Berlin entfallen. Alle weiteren Züge verkehren wie gewohnt. 

  • ICE-Züge in/aus Richtung Frankfurt via SFS: Diese Züge verkehren wie gewohnt. Über Köln hinaus verkehrende Züge halten in Köln Messe/Deutz und nicht am Hbf. 

  • ICE/IC-Züge in/aus Richtung Bonn/Koblenz/Mainz: Diese Züge werden über die rechte Rheinseite umgeleitet. Halte Köln Hbf, Bonn Hbf, Remagen und Andernach entfallen. Ersatzhalt ist Köln Messe/Deutz, für alle IC-Züge zudem Bonn-Beuel. 

  • ICE/IC-Züge in/aus Richtung Bremen/Hamburg/Norddeich: Züge verkehren wie gewohnt. Lediglich am 8. Mai entfallen die IC-Züge in/aus Richtung Norddeich auf dem Abschnitt zwischen Köln und Düsseldorf. 

Nahverkehr

Im Regionalverkehr kommt es zu großen Einschränkungen. Betroffen sind die Linien RE 1, RE 5, RE 8, RE 9, RE 12, RE 22, RB 24, RB 26, RB 27, RB 30, RB 38, RB 48, S 12, S 19 und S 23.  

Details zu den Auswirkungen finden Sie auf der Seitezuginfo.nrw

Im Schienenersatzverkehr werden insgesamt mehr als 100 Gelenkbusse eingesetzt, die eine Leistung von etwa 700.000 Buskilometern erbringen. 

In Köln Hbf und Köln Messe/Deutz, Köln-Hansaring, sowie Horrem, Bonn Hbf und Euskirchen sind während der ersten vier Tage zusätzliche Servicekräfte zur Unterstützung der Reisenden im Einsatz.  

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn etwa zwei Wochen vor Baubeginn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw/bauarbeiten abrufbar. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis. 

Redaktioneller Hinweis: In diesem Jahr stehen zusätzlich zu den Bauarbeiten für die beiden neuen Stellwerke weitere Arbeiten in und um den Bahnknoten Köln an. Eine detaillierte Übersicht über die einzelnen Baustellen gibt es im Faktenblatt (rechts im Downloadbereich). 

31. März 2025, 10:30 Uhr
Berlin/Düsseldorf
Erstes Fahrzeug ist ab sofort unterwegs • Ziel ist die Integration in den regulären Busverkehr

In Herford ist ab heute erstmals ein autonomes Fahrzeug unterwegs. Damit startet der deutsche Teil des von der Deutschen Bahn (DB) koordinierten europäischen Projekts ULTIMO in den Testbetrieb. In dem elektrisch betriebenen Kleinbus können zunächst noch keine Passagiere mitfahren. An Bord ist immer ein Sicherheitsfahrer, der alle Fahrmanöver überwacht und jederzeit eingreifen kann.

Das Fahrzeug hat neun Sitzplätze und einen Rollstuhlplatz und nimmt am normalen Straßenverkehr teil. Die maximale Geschwindigkeit beträgt im automatisierten Betrieb zu Beginn 40 km/h. Im Laufe des Projektes soll das Fahrzeug mit mindestens 50km/h fahren können. Für die Entwicklung des Fahrzeugs ist der Technologiekonzern ZF eine projektbezogene Partnerschaft mit dem Shuttle-Hersteller eVersum aus Österreich eingegangen, der die Elektro-Shuttles liefert. Die Technik für das autonome Fahren kommt von ZF. Das Fahrzeug war bereits im Projekt RABus in Baden-Württemberg im Einsatz, an dem die DB beteiligt ist.

Im ersten Schritt wird das Fahrzeug immer wieder nur kurze Zeit unterwegs sein und so genannte Einlesefahrten vornehmen. Dabei wird das im Selbstfahrsystem hinterlegte Kartenmaterial einer Strecke aktualisiert und sichergestellt, dass alle Datenpunkte entlang der Route korrekt sind. Dieser Prozess der Inbetriebnahme wird ca. vier Monate dauern.

Vorgesehen ist zunächst ein Linienverkehr im südwestlichen Bereich von Herford ab dem Bahnhof. Den exakten Streckenverlauf legt das Projektteam zusammen mit ZF Mobility Solutions, mit der DB-Tochter Busverkehr Ostwestfalen (BVO) und mit der Stadtverkehr Herford (SVH) fest. Nach aktuellem Planungsstand können die ersten Fahrgäste ab Sommer mitfahren. Dann soll auch ein zweites Shuttle vom selben Typ in Herford fahren.

Autonomes Fahren ist für die Deutsche Bahn ein entscheidender Baustein für den Ausbau des ÖPNV. Besonders im ländlichen und kleinstädtischen Raum können Fahrzeuge ohne Fahrer ein wichtiger Teil des ÖPNV-Angebots werden. Ohne autonomes Fahren auf der Straße ist eine Ausweitung des öffentlichen Verkehrs in ländliche Gebiete nicht zu schaffen.

Um herauszufinden, wie autonomes Fahren das Busnetz in Herford verbessern kann, werden stufenweise weitere autonome Fahrzeuge in den regulären Busverkehr integriert. Ziel ist es, verschiedene Fahrzeuggrößen und verschiedene Betriebsformen (Linienverkehr, On-Demand-Betrieb) im gleichen Gebiet einzusetzen und einen autonomen integrierten Verkehr aufzubauen.

Der Projektname ULTIMO meint das „letzte“ größere EU-Projekt zum autonomen Fahren im ÖPNV, bevor die Technologie serienreif ist. Das Projekt soll Standards entwickeln, wie autonome Fahrzeuge verschiedener Hersteller gemeinsam im öffentlichen Nahverkehr eines Ortes betrieben werden können.

Im Rahmen von ULTIMO arbeiten unter Projektleitung der DB 21 Partner aus sieben europäischen Ländern daran, in den drei Städten Genf, Oslo und Herford jeweils autonome Fahrzeuge in den Regelbetrieb zu bringen. Im Februar 2024 ist in Oslo der Erprobungsbetrieb gestartet. In Genf ist der Betriebsstart für Anfang 2026 geplant.

Das Projekt ULTIMO wird von der Europäischen Union mit insgesamt rund 24 Millionen Euro finanziell unterstützt und läuft von Oktober 2022 bis September 2026.

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.dbregio.de/innovationen/autonomes-fahren

19. Februar 2025, 12:00 Uhr
Düsseldorf
Reisende profitieren von barrierefreien Zugängen, komfortablen Sitzgelegenheiten und einer modernen Gestaltung • Gesamtinvestition von 9,5 Millionen Euro • Bahnhof erhält das Label ‚Zukunftsbahnhof‘ • Enge Zusammenarbeit aller Beteiligten

Neues Reisegefühl für Fahrgäste am Bahnhof Rheydt-Odenkirchen: Die Deutsche Bahn (DB), der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), die Stadt Mönchengladbach und das Land NRW haben die Modernisierungsarbeiten am Bahnhof erfolgreich abgeschlossen. Dank zweier Modernisierungspakete hat der Bahnhof ein komplett neues Gesicht erhalten. Die rund 1.000 Reisenden, die täglich am Bahnhof ein- und aussteigen, profitieren seit wenigen Tagen von einem barrierefreien und rundum modernisierten Bahnhof. Der macht damit in Sachen Aufenthaltsqualität und Mobilität einen großen Sprung nach vorne – vor allem dank der neuen Aufzüge, der modernen Bahnsteigausstattung, neuer farblicher Impulse, und dank einer verbesserten Anschlussmobilität.

Für die Bahnhofsmodernisierungen haben die DB, der VRR, das Land NRW, der Bund sowie die Stadt Mönchengladbach insgesamt 9,5 Millionen Euro investiert. Die Erneuerung der Station ist ein Beitrag zur Sanierung des Bestandsnetzes. Dass die umfassenden Modernisierungsarbeiten Wirkung zeigen, bekommen die Reisenden in Rheydt-Odenkirchen jetzt zu sehen. Im Schulterschluss mit zahlreichen Akteur:innen hat die DB hier für mehr Komfort und vor allem für einfachere Wege gesorgt.

Sonja Kosche, Bahnhofsmanagerin der DB für den Raum Düsseldorf: „Wir möchten, dass mehr Menschen Bahn fahren. Dafür machen wir unsere Bahnhöfe besser - zu attraktiven Zugangspunkten zur Schiene. Der Bahnhof Rheydt-Odenkirchen ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wir gemeinsam mit der Stadt, dem VRR und dem Land den Bahnhof rundum erneuert haben: Mit neuen Bahnsteigen, barrierefreien Zugängen, neuem Mobiliar, einem komplett modernisierten Zugang und neu gestaltetem Zugangsbereich. Die Station ist kaum wiederzuerkennen, hat nun ein modernes, zweckmäßiges Erscheinungsbild und empfängt alle Bahnfahrer hell und freundlich.“

Oliver Wittke, VRR-Vorstandssprecher: „Eines der grundlegenden Ziele dieser Maßnahme ist die Akzeptanz des öffentlichen Personennahverkehrs zu erhöhen. Dies geht einher mit der Verbesserung der Aufenthaltsqualität, einer steigenden Anzahl an Kunden sowie einem erhöhten Sicherheitsgefühl der Reisenden. Mit der geförderten Maßnahme ist der Bahnhof in Rheydt-Odenkirchen im Zuge der Modernisierung attraktiver und für die Kunden weitgehend barrierefrei gestaltet worden. Zudem schaffen wir mit den angeschlossenen Park-and-Ride und Bike-and-Ride Anlagen eine flexible und vielfältige Mobilität, die unterschiedliche Verkehrsmittel miteinander verknüpft.“

Blick in die modernisierte Personenunterführung mit neuen Fliesen
Blick in die modernisierte Personenunterführung mit neuen Fliesen
Quelle: DB AG / Axel Hartmann
Blick in die erneuerte Personenunterführung

„Damit die Verkehrswende in Mönchengladbach gelingt, brauchen wir Veränderungen aus einem Guss, die vom Nutzer her gedacht sind. Wir müssen Bahnhöfe und ihr Umfeld Hand in Hand gestalten und den Zugverkehr gemeinsam mit den Wegen zum und vom Bahnhof denken“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Die für Mobilität zuständige Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz ergänzt: „Die gemeinschaftliche Herangehensweise ist immer das Ziel. Nicht zuletzt bei unseren aktuellen Planungen für den Mönchengladbacher Hauptbahnhof. In Rheydt-Odenkirchen haben alle Beteiligten ein schönes Beispiel geliefert, wie dieser Ansatz vorbildlich umgesetzt werden kann. Dafür möchte ich mich explizit bei der Deutschen Bahn, dem VRR, dem Land NRW und unseren Fachkolleginnen und -kollegen bedanken. Denn was vordergründig so selbstverständlich wirkt, erfordert hinter den Kulissen einen hohen Koordinierungsaufwand.“

Die Modernisierung im Detail

In Rheydt-Odenkirchen sind die Beteiligten gleich zwei Modernisierungsschritte auf einmal gegangen: Im Rahmen der Modernisierungsoffensive 3 (MOF 3) haben DB, der VRR, der Bund und das Land NRW den Bahnhof barrierefrei ausgebaut:

  • Zwei neue Aufzüge, um barrierefrei zum Bahnsteig zu gelangen
  • Aufhöhung des Bahnsteigs auf 76 cm, um einen stufenfreien Einstieg in die Züge zu ermöglichen
  • Neue Sitzbänke, Vitrinen und Abfallbehälter am Bahnsteig
  • Neue, moderne Wetterschutzhäuser
  • Neue Beleuchtung
  • Zwei neue Monitore, um Reisende noch besser zu informieren

 Der zweite Modernisierungsschritt folgte in Zusammenarbeit mit der Stadt Mönchengladbach. In diesem Rahmen sind weitere Maßnahmen umgesetzt worden, vor allem mit Blick auf das Bahnhofsumfeld:

  • Moderne Gestaltung der Personenunterführung: Die in grün und weiß gehaltene abstrakten Formen an den Wänden sollen an den Flusslauf der nahegelegenen Niers erinnern.
  • Neuer Sharing Hub und Fahrradbügel für Radfahrer:innen. Von dort gibt es einen direkten Zugang zur Unterführung
  • Neugestaltung des Zugangsbereichs

Mit den Maßnahmen ist es Stadt und DB gelungen, Hand in Hand in enger Zusammenarbeit - über die nicht mehr wahrnehmbare Grundstücksgrenze hinweg - ein einladendes Bahnhofsumfeld zu schaffen.

Über die Zukunftsbahnhöfe

Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter und modernisierter Bahnhof. Er ist möglichst barrierefrei und gleichzeitig attraktiv für seine Gäste. Auch stärkt er die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen. Ein Team aus Architekten, Landschaftsplanern und Bahnexpert:innen unterstützt Kommunen beim Entwickeln konkreter Vorplatz-Konzepte, klärt Flächenverfügbarkeiten und berät zu passenden Fördermitteln bei Bund und Ländern. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfen gemacht.

04. Februar 2025, 13:00 Uhr
Düsseldorf
Modernes Stellwerk steuert künftig den Zugverkehr zwischen Ratingen, Düsseldorf, Hilden und Immigrath • Vorarbeiten laufen seit Sommer 2024 • umfangreiche Kabel- und Signalarbeiten beginnen im Mai 2025 • Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro

(Düsseldorf, 4. Februar 2025) Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert ihre Stellwerkstechnik im Rheinland: Ein modernes Elektronisches Stellwerk (ESTW) steuert künftig den Zugverkehr zwischen Ratingen, Düsseldorf, Hilden und Immigrath. EU, Bund und Bahn investieren über 200 Millionen Euro in die topmoderne Leit- und Sicherungstechnik.

Stärkung des gesamten Zugverkehrs im Rheinland

Bei dem neuen ESTW handelt es sich um die sogenannte „2. Baustufe des ESTW Solingen“. Mit der modernen Stellwerkstechnik stärkt die DB künftig weiter den S-Bahn- und Regionalverkehr im Rheinland bis nach Solingen. Da die neue Technik deutlich weniger störanfällig ist, kann der gesamte Zugverkehr auf der Strecke pünktlicher und zuverlässiger fahren. Zusätzlich sorgen neue Weichenverbindungen dafür, dass die Züge beispielsweise während Bauarbeiten flexibler durch das Schienennetz in NRW gelenkt werden können. Die modernisierte Strecke dient ebenso als solide Ausweichroute für den Personenverkehr bei Störungen zwischen Düsseldorf und Köln.

Zudem erfolgt mit den Arbeiten ein wichtiger technischer Lückenschluss auf der zentralen europäischen Güterachse „Rhine-Alpine“, auf der bereits weitestgehend die moderne Technik im Einsatz ist. Das ESTW dient zudem als Grundlage für die Ausrüstung der Strecke mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem European Train Control System (ETCS). ETCS fördert den grenzüberschreitenden Zugverkehr und ist ein wichtiger Schritt bei der Digitalisierung der Schiene in Deutschland.

Benedikt Lohr, Leiter des Betriebs für den Bereich Düsseldorf: “Mit dem neuen Elektronischen Stellwerk setzen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein für die Sanierung der Schieneninfrastruktur. Uns ist bewusst, dass die Bauarbeiten zunächst mit Einschränkungen für unsere Fahrgäste verbunden sind. Durch die neue Stellwerkstechnik können wir in Zukunft jedoch stabiler und effizienter unterwegs sein. Davon profitiert der Eisenbahnbetrieb im Rheinland – und letztlich darüber hinaus auch in ganz NRW.“

Umfangreiches Bauvolumen bis zur Inbetriebnahme

Die DB ersetzt insgesamt elf Stellwerke mit mechanischer bzw. Relais-Technik: Nach Abschluss der Arbeiten lenken Zugverkehrssteuernde die Züge auf insgesamt rund 40 Kilometern Gleis über Monitore und per Mausklick. Bis zur geplanten Inbetriebnahme 2028 setzt das Projekt umfangreiche Arbeiten an Kabeln, Signalen und Weichen um. Eine Übersicht:

  • Die Fachexpert:innen bauen insgesamt vier neue Stellwerksgebäude: In Düsseldorf-Rath entsteht ein Zentralstellwerk mit Bedienplätzen für die Zugverkehrssteuernden. Sie bedienen künftig von dort aus weitere drei Technikmodule in Düsseldorf-Eller, Hilden und Immigrath.
  • Das Bauteam gründet und montiert elf neue Signalausleger und 470 neue Signale entlang der gesamten Strecke.
  • Außerdem baut das Projekt rund 55 Kilometer neue Kabelkanäle und verlegt über 560 Kilometer Kabel.
  • Vier zusätzliche Weichenverbindungen in den Bahnhöfen Ratingen West, Düsseldorf-Eller und Düsseldorf-Eller Mitte sowie in Hilden ermöglichen zudem den Gleiswechselbetrieb: Die Züge im Regional- und Güterverkehr können dadurch bspw. Bauarbeiten und Störungen flexibler umfahren.

Hauptarbeiten starten ab Mai 2025

Die Vorarbeiten, wie bspw. Kampfmittelsondierungen, finden bereits seit Sommer 2024 statt. Ab Mai startet das Projektteam in die Hauptphase. Innerhalb von sechs Monaten setzen die Expert:innen bereits rund die Hälfte des gesamten Bauvolumens um:

  • Sie bauen Kabelkanäle auf einer Gesamtlänge von rund 30 Kilometern, gründen 270 neue Signalfundamente und stellen drei neue Signalausleger auf.
  • Zudem baut das Team drei von vier neuen Weichen in den Bahnhöfen Ratingen West, Düsseldorf-Eller und Düsseldorf-Eller Mitte ein. Allein in Eller Mitte werden dafür die Schienen auf 300 Metern erneuert, 24 neue Oberleitungsmaste aufgestellt und knapp drei Kilometer neuer Fahrdraht gespannt.

Durch die Bündelung dieser Arbeiten in einer längeren Bauphase verkürzt sich die Umsetzungsdauer des Projekts um mehrere Jahre. Reisende haben dadurch mehr Planungssicherheit.

Die DB nutzt den Bauzeitraum, um weitere Arbeiten an ihrer Infrastruktur umzusetzen: So wird das Bahnsteigdach in Hilden fertiggestellt und die Bahnsteigausstattung erneuert; in Düsseldorf-Eller Mitte wird der Bahnsteig um knapp 30 Meter verlängert und auch in Düsseldorf-Oberbilk finden Vorarbeiten für den barrierefreien Ausbau der Station statt. Außerdem werden entlang der Strecke acht neue Oberleitungsmaste errichtet.

Fahrplananpassungen 2025

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es in unterschiedlichen Phasen zu Fahrplananpassungen auf die S-Bahn-Linien S 1 und S 6. Der Überblick:

S 1

In der Zeit von Freitag, 7. März, bis Freitag, 25. April, jeweils an den Wochenenden von freitags, 20:40 Uhr, durchgängig bis montags, 5 Uhr, sowie montags bis freitags jeweils in den Nächten von 21 Uhr bis 5 Uhr fahren Busse für S-Bahn-Linie S 1 zwischen Düsseldorf Hbf und Solingen Hbf sowie Schnellbusse mit Zwischenhalt in Hilden.

Zusätzlich kommt es von Montag, 10. März, 5 Uhr, bis Freitag, 11. April, 20:40 Uhr, tagsüber zum Haltausfall in Düsseldorf-Oberbilk.

Während der Hauptarbeiten in der Zeit von Freitag, 2. Mai, 21 Uhr, bis Freitag, 14. November, 21 Uhr, fahren für die S 1 zwischen Düsseldorf Hbf und Solingen Hbf Schnellbusse sowie Ersatzbusse mit allen Zwischenhalten.

S 6

In der Zeit von Freitag, 7. März, 20:45 Uhr, bis Montag, 10. März, 5 Uhr, sowie von Freitag, 27. Juni, 21 Uhr, bis Montag, 30. Juni, 5 Uhr, sind Busse für die Züge der S-Bahn-Linie S 6 zwischen Düsseldorf Hbf und Langenfeld (Rhld) unterwegs.

Von Montag, 10. März, 5 Uhr, bis Freitag, 11. April, 20:40 Uhr, kommt es zum Haltausfall der S 6  in Düsseldorf-Oberbilk.

In der Zeit von Freitag, 21. März, 20:45 Uhr, bis Montag, 24. März, 5 Uhr, sowie von Freitag, 11. April, 20:45 Uhr, bis Montag, 14. April, 5 Uhr, kommt es zu einzelnen Haltausfällen zwischen Düsselorf Hbf und Langenfeld.

Die detaillierten Ersatzkonzepte befinden sich derzeit in Abstimmung. Alle Änderungen sind rechtzeitig vor Baubeginn in den elektronischen Reiseauskunftsmedien abrufbar und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw/bauarbeiten abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

17. Januar 2025, 13:51 Uhr
Düsseldorf
Erneuerung von vier Doppelrolltreppen bei laufendem Betrieb • Fertigstellung Ende des Jahres 2025 • Investition von insgesamt rund vier Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) startet mit dem XXL-Austausch aller Doppelrolltreppen innerhalb des Münsteraner Hauptbahnhofs. Seit Jahresanfang laufen die ersten Demontagearbeiten an den parallellaufenden Rolltreppen zu den Gleisen 2/3. Nach der Demontage der bestehenden Doppelrolltreppen beginnt die eigentliche Erneuerung. Die DB geht davon aus, dass die erste Anlage im Frühjahr 2025 für die Reisenden freigegeben werden kann.

Anschließend erneuern die Techniker:innen bis Jahresende die anderen drei Doppelrolltreppen zu den Gleisen 2/3, 4-8,9-12 und 14/17. Rund 52.000 Reisende täglich profitieren von modernen und komfortablen Aufzügen im Münsteraner Hauptbahnhof. Die Erneuerung der Rolltreppen ist Teil der Sanierung des Bestandsnetzes, von denen Fahrgäste unmittelbar profitieren. So sorgen wir für mehr Komfort und vor allem für einfachere, kürzere Wege. Insgesamt investiert die DB mit Bundesmitteln rund vier Millionen Euro in die neue, zuverlässige Technik.

Die neuen Anlagen haben jeweils ein Gewicht von rund zehn Tonnen, das schwerste Einzelbauteil wiegt ca. 5,5 Tonnen.

Die Arbeiten haben keine Auswirkungen auf den Zugbetrieb. Durch die Baumaßnahme kann es vereinzelt zu Verengungen an den Treppenaufgängen kommen. Reisende, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, können weiterhin die Aufzüge nutzen.

Über das Sanierungsprogramm S3

Die Deutsche Bahn verfolgt mit einem übergreifenden Sanierungsprogramm das Ziel, die Bahn bis 2027 wieder auf Kurs zu bringen und somit an die Wachstumsziele der Strategie „Starke Schiene“ anzuknüpfen. Das Programm setzt drei klare Prioritäten: Die Sanierung der Infrastruktur, die Stabilisierung des Bahnbetriebs und die Stärkung der Wirtschaftlichkeit.

Weitere Informationen zum Sanierungsprogramm finden Sie auf der Presseseite der Deutschen Bahn.

21. November 2024, 09:31 Uhr
Düsseldorf
Reisende profitieren von barrierefreien Zugängen, modernen Sitzgelegenheiten und farblicher Gestaltung • Gesamtinvestition von rund 7,5 Mio. Euro • Bahnhof Bad Sassendorf erhält das Label Zukunftsbahnhof • Enge Zusammenarbeit mit der Gemeinde

Der Bahnhof Bad Sassendorf erstrahlt in neuem Glanz: Rund 7,5 Millionen Euro haben die Deutsche Bahn (DB), der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und die Gemeinde Bad Sassendorf in die Modernisierung des Bahnhofs investiert. Über 600 Reisende profitieren nun von Barrierefreiheit, farblicher Gestaltung und Anschlussmobilität, moderner Reisendeninformation, mehr Wartekomfort und Service vor Ort. Die Bahnhofsmodernisierung ist Teil der Sanierung des Bestandsnetzes, von der Fahrgäste unmittelbar profitieren. So sorgen wir für mehr Komfort und vor allem für einfachere Wege.

Jörg Seelmeyer, Bahnhofsmanager der DB für den Raum Dortmund: „Wir möchten, dass mehr Menschen Bahn fahren. Dafür machen wir unsere Bahnhöfe besser - zu attraktiven Zugangspunkten zur Schiene. Der Zukunftsbahnhof Bad Sassendorf ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wir gemeinsam mit der Gemeinde den Bahnhof attraktiver gestalten: Mit barrierefreien Zugängen, neuem Mobiliar und verbesserter Kundeninformation.“

Nils Werner, Leiter Geschäftsbereich Markt & Kunde des NWL: „Komfortabel und bedarfsgerecht ausgestattete Bahnhöfe sind attraktive Zugangspunkte zum System Schiene. Um Erscheinungsbild und Ausstattung von Stationen auf modernem, einladendem Stand zu halten, sind konsequente und umfassende Maßnahmen notwendig. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir als Fördergeber, Entwickler und Impulsgeber daran erheblichen Anteil. Daher freuen wir uns, einen starken Beitrag zum neuen Erscheinungsbild des Bahnhofs Bad Sassendorf geleistet zu haben – eine richtungsweisende Verkehrsstation mit echtem Vorbildcharakter!“

Bad Sassendorfs Bürgermeister Malte Dahlhoff ergänzt: „Der Umbau des Bahnhofs ist ein Herzensprojekt unserer Gemeinde. Insbesondere die älteren Menschen in Bad Sassendorf haben sich unter Federführung des Senioren-Arbeitskreises gemeinsam mit der Gemeinde mit sehr viel Nachdruck für die Reduzierung der Barrieren eingesetzt und freuen sich nun, dass der Umbau sehr gelungen ist.“

Die Modernisierung im Detail

In Bad Sassendorf gab es gleich zwei Modernisierungsrunden: Im Rahmen der Modernisierungsoffensive 3 (MOF 3) haben DB und NWL den Bahnhof barrierefrei ausgebaut. Beide Außenbahnsteige haben nun eine Länge von über 180 Metern und eine Höhe von 76 Zentimetern. Damit können Reisende stufenfrei in die Züge ein- und aussteigen. Nach Fertigstellung der Bahnsteige haben die Baufachleute neue Ausstattungselemente installiert, wie beispielsweise Sitzbänke, Vitrinen und Abfallbehälter. Auch die Beleuchtung und die Beschallungsanlagen wurden erneuert. Die Personenunterführung hat eine Frischzellenkur erhalten. Die Treppen zu den Bahnsteigen sind ebenfalls erneuert worden. Über den Treppen haben die Baufachleute neue Treppeneinhausungen installiert. Damit sind Reisende beim Weg zum Bahnsteig vor Regen geschützt.

Diese Maßnahmen waren im Frühjahr 2024 abgeschlossen.

Eine zweite Modernisierung folgte im Sommer dieses Jahres. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bad Sassendorf hat die Deutsche Bahn weitere Maßnahmen umgesetzt, auch mit Blick auf das Bahnhofsumfeld. An den Bahnsteigen hat die DB die Wetterschutzhäuser und Vitrinen erneuert. Eine neue Beleuchtung rundet die Modernisierung der Personenunterführung ab. Die Hinweisschilder im Bahnhof sind erweitert worden. Während einer Sperrung der Gleise haben Reinigungsteams die Lärmschutzwände gesäubert. Anschließend wurden die Lärmschutzwände an den Bahnsteigen durch Folierungen mit der Aufschrift „Bad Sassendorf“ versehen.

Die Gemeinde Bad Sassendorf hat parallel zur DB ebenfalls Planungen zur umfassenden Neugestaltung und Modernisierung des Bahnhofsumfeldes angestoßen. „Nach Abschluss der Arbeiten der DB werden wir in Kürze mit der Modernisierung des Bahnhofsumfeldes beginnen. Mit Unterstützung des NWL werden demnächst zusätzliche Angebote wie Mobilstationen, weitere sichere Abstellmöglichkeiten und Ausleihmöglichkeiten für Fahrräder den Bahnhof und die Nutzung des Umweltverbundes noch attraktiver machen.“ so Dahlhoff.

Über die Zukunftsbahnhöfe

Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter und modernisierter Bahnhof, der definierte Standards zu Attraktivität, Kapazität und Nachhaltigkeit erfüllt. Er ist gleichzeitig attraktiv für seine Gäste, hat Kapazitäten für steigende Reisendenzahlen und ist nachhaltig sowohl im Betrieb als auch beim Bau – das macht ihn fit für die Zukunft. Die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region wird gestärkt. Das gesamte Erscheinungsbild und die Anbindung an den ÖPNV und Individualverkehr verbessern sich - auch unter Mitwirkung der Städte und Kommunen sowie mit Unterstützung durch den Bund, die Länder und Aufgabenträger. Ein attraktiver Bahnhof gibt dem klimafreundlichen Reisen einen Schub und ist ein wichtiger Baustein für eine Starke Schiene in Deutschland.

13. November 2024, 15:15 Uhr
Düsseldorf
Deutsche Bahn stellt Bürger:innen erste Pläne für den Tunnelausbau in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde vor • Dialog-Markt mit Informationsständen gibt Möglichkeit für Gespräch mit DB-Experten

Die Deutsche Bahn (DB) möchte Bürger:innen über das für die Region wichtige Ausbauprojektes Hagen-Siegen-Hanau informieren. Im Mittelpunkt steht hierbei die Vorplanung für vier Tunnel, die im Rahmen des Bahnprojekts in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde modernisiert werden.

Der sogenannte „Dialog-Markt“ findet statt am Dienstag, den 26. November zwischen 15 Uhr und 19 Uhr in der Burg Holtzbrinck in Altena.

An zahlreichen Informationsständen erhalten die Besucher:innen Einblicke in die Variantenuntersuchung der Tunnel in Altena und Nachrodt-Wiblingwerde, aber auch dazu, welche Chancen das Projekt für die Region bietet, wie digitale Planung im Großprojekt funktioniert und welche Maßnahmen die DB im Rahmen des Bahnprojekts zum Schutz von Mensch und Natur trifft. Das DB-Team beantwortet gerne alle Fragen rund um das geplante Bahnprojekt. Zu jeder vollen Stunde wird es zudem einen kurzen Impulsvortrag für alle Interessierten geben. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung für den Dialog-Markt ist nicht erforderlich.

Über das Ausbauprojekt

Die Ausbaustrecke Hagen-Siegen-Hanau verläuft auf mehr als 240 km vom Ruhrgebiet über das Sauer- und Siegerland bis nach Hessen. Die mehr als 160 Jahre alte Ruhr-Sieg-Strecke ist nicht nur eine bedeutende Verbindung der Menschen in der Region, sondern auch Bestandteil des europäischen Schienennetzes für den Güterverkehr. Mit dem Bahnprojekt „Ausbaustrecke Hagen-Siegen-Hanau“ will die DB die Eisenbahnstrecke als nachhaltigen, zuverlässigen Verkehrsträger erhalten und die Bahninfrastruktur in der Region fit für die Zukunft machen. Einen zentralen Aspekt spielt dabei die Modernisierung von zehn Tunneln.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch im Internet unter https://www.hagen-siegen-hanau.de/

Die Deutsche Bahn verfolgt mit einem übergreifenden Sanierungsprogramm das Ziel, die Bahn bis 2027 wieder auf Kurs zu bringen und somit an die Wachstumsziele der Strategie „Starke Schiene“ anzuknüpfen. Das Programm setzt drei klare Prioritäten: Die Sanierung der Infrastruktur, die Stabilisierung des Bahnbetriebs und die Stärkung der Wirtschaftlichkeit.

Hinweis für die Redaktionen: Medienvertretende laden wir noch gesondert zu einem Pressegespräch am 26.11. um 13 Uhr ein. 

28. Oktober 2024, 13:00 Uhr
Frankfurt/Main
In Zukunft keine Dieselzüge mehr zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier-Ehrang • Um Platz für die neuen Oberleitungen zu schaffen, passt die DB 56 Brücken und zehn Tunnel an • Fertigstellung der Arbeiten stufenweise ab 2026 • Investitionen von rund 500 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) startet mit der Elektrifizierung der Eifelstrecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier-Ehrang. Künftig sollen über die rund 164 Kilometer lange Verkehrsader umweltfreundliche Elektrozüge statt Dieselfahrzeuge rollen. Da elektrisch betriebene Züge besser beschleunigen können und weniger störanfällig sind, sorgen sie für mehr Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit für die Reisenden. Vertretende von Deutscher Bahn und Politik gaben heute in Kyllburg das offizielle Startsignal für die Arbeiten. Für die Elektrifizierung der Eifelstrecke investieren der Bund und die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen rund 500 Millionen Euro.

Die Elektrifizierung der Eifelstrecke zahlt auf das Programm S3 zur strukturellen Sanierung des DB-Konzerns ein. Dabei steht in der Infrastruktur die Verbesserung des bestehenden Netzes im Fokus. Ziel ist, dass die DB wieder pünktlicher, verlässlicher und profitabler wird. Damit entsteht eine stabile Basis für den weiteren Wachstumspfad der Strategie "Starke Schiene", die darauf ausgerichtet ist, die Zahl der Fahrgäste und den Marktanteil der klimafreundlichen Bahn deutlich zu steigern.

DB-Infrastrukturvorstand Berthold Huber: „Drei Jahre nach der Flut haben wir die Eifelstrecke größtenteils wiederaufgebaut. Nun gehen wir einen weiteren Schritt: Wir sorgen dafür, dass der Diesel im Zugverkehr zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier-Ehrang bald der Vergangenheit angehört. Mit einem umweltfreundlicheren und zuverlässigeren Angebot wollen wir mehr Menschen überzeugen, auf die Bahn umzusteigen.“

Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz Katrin Eder: „Die Elektrifizierung der Eifelstrecke trägt entscheidend zu einer klimafreundlichen und nachhaltigen Mobilität in Rheinland-Pfalz bei. Durch den Bau von Oberleitungen und die technischen Anpassungen der Infrastruktur werden Strecken für elektrisch angetriebene Zügen nutzbar, die zuvor nur durch dieselbetriebene befahren werden konnten. Projekte wie diese sind wichtige Weichenstellungen für den Plan des Bundes, bis zum Jahr 2030 eine Quote von 75 Prozent Elektrifizierung im bundesweiten Schienennetz zu erreichen. Zugleich tragen sie zu dem im Koalitionsvertrag der Landesregierung Rheinland-Pfalz festgelegten Ziel, den ÖPNV weiterzuentwickeln, bei. Die Elektrifizierung der Eifelstrecke wird den ÖPNV/SPNV langfristig stärken und einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Klimaneutralität im Verkehrssektor zu erreichen.“

Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Oliver Krischer: „Die Elektrifizierung ist gemeinsam mit dem Wiederaufbau nach der Flut die mit Abstand größte Eisenbahn-Investition in der Region seit dem Bau der Eifelstrecke vor mehr als 150 Jahren. Das ermöglicht neue Verbindungen auf der Strecke, zum Beispiel eine Anbindung der Eifel an das Rheinische S-Bahn-Netz.“

Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr Oliver Luksic: „Dass wir hier heute stehen und den Baustart der Elektrifizierung der Eifelbahn feiern können, ist, wenn wir uns in die Situation vor drei Jahren zurückversetzen, kaum vorstellbar. Was alle Beteiligten hier in kürzester Zeit quasi von null wiederaufgebaut haben, ist beispiellos. Dabei kam erstmals eine Besonderheit zum Tragen: Nicht nur der Wiederaufbau wurde weitestgehend genehmigungsfrei gestellt und so deutlich beschleunigt, sondern auch die Elektrifizierung der Strecke konnte direkt aus einer Hand mitgeplant und umgesetzt werden. Das ist ein echtes Plus. Denn elektrische Züge sind umweltfreundlicher, leiser und verlässlicher.“

Landrat des Eifelkreis & stellvertretender Verbandsvorsteher Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord Andreas Kruppert: „Die Elektrifizierung der Eifelstrecke ist ein entscheidender Schritt hin zu einer nachhaltigeren und verlässlicheren Mobilität. Für die Bürgerinnen und Bürger in unseren ländlich geprägten Regionen entstehen bedeutende Vorteile: Die wiederaufgebaute Infrastruktur ermöglicht einen umweltfreundlicheren Bahnverkehr mit verbesserter Pünktlichkeit, was vor allem den Alltag vieler Pendler erleichtern wird. Es ist wichtig, dass der Bahnverkehr widerstandsfähig und zukunftsfest bleibt – ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität in unserer Heimat.“

Co-Vorsitzender des Sektorbeirats und Geschäftsführer go.Rheinland GmbH Dr. Norbert Reinkober: „Ich freue mich sehr, dass wir in den von dem Unwetter so stark betroffenen Gebieten die Eisenbahnstrecken so schnell modernisieren können. Dies ist nur durch eine gute institutionsübergreifende Zusammenarbeit und einen breiten politischen Schulterschluss möglich geworden. Bereits in wenigen Jahren werden hier elektrisch angetriebene Züge eingesetzt werden können. Diese werden der Qualität im Betrieb einen ordentlichen Schub verleihen und für mehr Zuverlässigkeit sorgen.“

In den kommenden Jahren errichtet die DB auf der Eifelstrecke allein 300 Kilometer Fahrdraht und zehn Bahnstromanlagen. Außerdem erneuert sie zahlreiche Gleise und Weichen und passt 56 Brücken und zehn Tunnel an, um Platz für die neuen Oberleitungen und Züge zu schaffen. Ab 2026 sollen erste Streckenbereiche technisch fertiggestellt sein.

Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Eifelstrecke auf zahlreichen Abschnitten in NRW und Rheinland-Pfalz nahezu komplett verwüstet. Der Wiederaufbau kam an vielen Stellen einem Neubau gleich. Neben der Strecke mit Gleisen, Schwellen und Schotter mussten unter anderem auch 170 Brücken und Durchlässe sowie 24 Bahnübergänge erneuert werden. Dabei achtete die DB darauf, dass die neue Infrastruktur widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten.

Das vergleichsweise hohe Tempo bei Wiederaufbau und Elektrifizierung ist neben der engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten vor allem durch gesetzliche Ausnahmeregelungen in den Flutgebieten möglich. So gelten zum Beispiel vereinfachte Bedingungen bei Planrecht und Vergabe. Bund, Land, Aufgabenträger, Gemeinden und DB arbeiten eng zusammen, um den Menschen schnell ein weiteres Stück Normalität zurückzubringen.

Elektrifizierung und Ökostrom bei der DB

Schon heute sind über 60 Prozent des deutschen Schienennetzes elektrifiziert. Dieser Wert liegt über dem EU-Durchschnitt. Rund 90 Prozent der Verkehrsleistung im Personen- und Güterverkehr des DB-Konzerns werden elektrisch erbracht.

Die DB betreibt in Deutschland ein eigenes Bahnstromnetz und deckt 68 Prozent des DB-Bahnstroms mit erneuerbaren Energien ab. Im Fernverkehr sind Reisende bereits seit 2018 mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs. Bis 2038 wird der gesamte DB-Bahnstrom – zehn Terawattstunden pro Jahr – zu 100 Prozent grün sein. Zudem wird die DB bis 2025 ihre Werke, Bürogebäude und Bahnhöfe in Deutschland vollständig mit Ökostrom versorgen. 

Hinweis für die Redaktionen: Fotos von der Veranstaltung stellen wir Ihnen zeitnah in der DB Mediathek zur Verfügung. 

*Bildunterschrift: Geben das Startsignal für die Elektrifizierung der Eifelbahn (von links): Co-Vorsitzender des Sektorbeirats und Geschäftsführer go.Rheinland GmbH Dr. Norbert Reinkober, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr Oliver Luksic, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz Katrin Eder, DB-Infrastrukturvorstand Berthold Huber, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Oliver Krischer und Landrat des Eifelkreis & stellvertretender Verbandsvorsteher Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord Andreas Kruppert. (Copyright | DB AG/Stefan Wildhirt)

23. Oktober 2024, 09:30 Uhr
Düsseldorf
Vor Betriebsaufnahme: Einbindung der neuen Anlage auf 164 Kilometern in deutsches Bahnstromnetz erforderlich • Bauablauf abhängig von Marktlage bei Material und Firmen

Für eine starke Schiene in der Eifel-Region elektrifiziert die Deutsche Bahn (DB) die Eifelstrecke. Damit auf der rund 164 Kilometer langen Verkehrsader künftig umweltfreundliche Elektrozüge statt Dieselfahrzeuge fahren können, führt die DB umfangreiche Arbeiten unter anderem an Brücken, Tunneln, Gleisen und Weichen durch. Die Vorarbeiten zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier-Ehrang haben bereits begonnen. Der offizielle Spatenstich für die Elektrifizierung findet am 28. Oktober statt.

Aufgrund von Umfang und Komplexität des Vorhabens geht die DB bei der Elektrifizierung der Eifelstrecke stufenweise vor und errichtet die neuen Anlagen in mehreren Abschnitten. Ab 2026 sollen erste Streckenbereiche technisch fertiggestellt sein. Voraussetzung hierfür ist, dass qualifizierte Fachfirmen für den Oberleitungsbau verfügbar sind sowie benötigte Transformatoren, die die DB frühzeitig bestellt hat, rechtzeitig bereitgestellt werden können. Hier gibt es aktuell sehr lange Lieferzeiten am Markt. Ein durchgehender elektrischer Zugbetrieb auf der Eifelstrecke ist erst mit einer finalen Einbindung der Anlage in das deutsche Bahnstromnetz möglich. Dies wird nach jetzigem Stand voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2028 sein.

Die DB versucht, die Auswirkungen der Arbeiten für Pendler:innen und Reisende weiter so gering wie möglich zu halten und das Baupensum gebündelt zu erledigen. Während der Bauzeiten können die Züge nicht immer über die betreffenden Abschnitte der Eifelstrecke fahren. Damit die Fahrgäste dennoch weiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein können, erarbeitet die DB mit den Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen Ersatzkonzepte.

Die DB wird über alle Bauphasen und ihre jeweiligen Auswirkungen auf den Zugverkehr detailliert im Vorfeld informieren.

02. Oktober 2024, 10:00 Uhr
Düsseldorf
DB packt Infrastruktur auf Rennstrecke zwischen NRW und Hannover an • Großes Gleisumbauprojekt in NRW zwischen Hamm und Ahlen • Umfangreiche Erneuerung von zwei Brücken • Gesamtinvestition von rund 90 Millionen Euro für eine starke Schiene • Auswirkungen auf Nah- und Fernverkehr in unterschiedlichen Phasen bis Ende November

Die DB startet in den Herbstferien ein umfangreiches Modernisierungspaket auf der wichtigsten Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet und Hannover: Auf der Rennstrecke bauen mehrere Projektteams der Deutschen Bahn (DB) ab Freitag, 11. Oktober, 21 Uhr, bis Freitag, 29. November, 1 Uhr, gleichzeitig an Gleisen und Eisenbahnbrücken. So gehen in Ostwestfalen (OWL) zwei Brückenprojekte in die nächste Bauphase, während im Bereich Hamm eine der größten Gleismodernisierungen in NRW in diesem Jahr stattfindet.Damit sorgt die DB zwischen den Metropolregionen gleichermaßen für eine moderne Infrastruktur und einen Stabilisierungseffekt für das Schienennetz. Das Modernisierungspaket leistet einen wichtigen Beitrag zu den Zielen des Sanierungsprogramms „S3“, mit dem die DB auf den Wachstumspfad ihrer Konzernstrategie Starke Schiene zurückkehren will. Insgesamt fließen rund 90 Millionen Euro in die starke Schiene in OWL und Westfalen.  

Heike Junge-Latz, Vorständin Anlagen- und Instandhaltungsmanagement DB-InfraGO: „Wir treiben die Sanierung unserer Schieneninfrastruktur schnell und kraftvoll voran. Die vielen großen regionalen Modernisierungs- und Instandhaltungsprojekte sind das Fundament für die Modernisierung der Infrastruktur in Deutschland. Mit modernen Großmaschinen und einem engagierten Team schaffen wir es in nur sieben Wochen 35 Kilometer Schienen zu erneuern." 

Die Arbeiten im Detail:

Großes Gleisumbauprojekt in Westfalen startet in den Herbstferien

In Westfalen beginnt die DB in den Herbstferien mit einer der größten Gleismodernisierungen in NRW in diesem Jahr. In der Zeit vom 12. Oktober bis zum 29. November erneuern die Gleisumbauexpert:innen zwischen Hamm und Heessen sowie im Bahnhof Ahlen insgesamt mehr als 35 Kilometer Schienen, 30.000 Schwellen und 28.000 Tonnen Schotter. Dabei ist unter anderem ein 650-Tonnen schwerer Gleisumbauzug im Einsatz, der in einem Arbeitsgang Schiene, Schwellen und Schotter austauschen kann. Für eine moderne Bestandsinfrastruktur investiert die DB hier rund 25 Millionen Euro. 

Fortsetzung von Brückenprojekten in Herford und Kirchlengern

Seit rund einem Jahr erneuert die DB die Eisenbahnbrücke „Sophienstraße“ in Herford. Über die Brücke führen insgesamt 16 Gleise – darunter die wichtige Fernverkehrsachse zwischen Hamm und Hannover. Damit die Arbeiten den Zugverkehr möglichst wenig einschränken, setzt das Bauteam das Brückenprojekt in vier Phasen um. In der ersten Phase haben die Expert:innen den ersten Teil der Brücke bereits vollständig erneuert. In der Zeit vom 11. bis 18. Oktober läutet das Projektteam die zweite Bauphase ein: Sie bauen eine neue Stützkonstruktion unterhalb der Bestandsgleise, damit sie den zweiten Brückenteil erneuern können. So kann der Zugverkehr die Arbeiten im weiteren Verlauf der Modernisierung flexibler umfahren. Zusammen mit dem Kreis und der Stadt Herford investiert die DB insgesamt rund 57 Millionen Euro in die Brückenerneuerung.

Auch auf einer Nebenstrecke in OWL investiert die DB in ihre Infrastruktur: Etwa zehn Millionen Euro fließen in die neue Eisenbahnbrücke „Else“ in Kirchlengern. Bereits in den vergangenen Monaten haben die Fachexpert:innen die zwei neuen Widerlager sowie den neuen Stahlfachwerküberbau direkt neben der bestehenden Brücke errichtet. Als nächstes hebt ein über 60 Meter hoher Schwerlastkran den neuen Überbau auf die Widerlager. Vom 11. bis 23. Oktober beginnen die Hauptarbeiten: Die DB wird die bestehende Infrastruktur abbauen und die neue Eisenbahnbrücke mit Verschubbahnen und Hydraulikpressen in ihre finale Position schieben. Das Gesamtverschubgewicht der beiden neuen Widerlager inklusive des neuen Stahlüberbaus liegt bei knapp über 700 Tonnen.

Die Arbeiten zwischen Löhne und Hannover werden noch bis zum 29. November fortgesetzt. Mehr Informationen dazu gibt es in der Presseinformation von Anfang September.

Durch die Arbeiten ergeben sich Fahrplanänderungen im Fern- und Nahverkehr in verschiedenen Zeiträumen und Abschnitten:

1. Im Fernverkehr

Im Fernverkehr leitet die DB die meisten ICE zwischen Hannover Hbf und Hamm Hbf ab dem 12. Oktober weiträumig um. Bis zum 18. Oktober entfallen dadurch alle planmäßigen Zwischenhalte – also Gütersloh, Bielefeld, Herford und Minden. Dadurch verlängern sich die Fahrzeiten um 60 bis 75 Minuten. Anschließend kommt es bis zum 29. November zu Haltausfällen in Herford. Die Fahrzeiten verlängern sich dabei um bis zu 30 Minuten. Zwischen Berlin und NRW fallen einzelne Züge aus.

Auf der IC-Linie zwischen Leipzig/Dresden und Köln/Frankfurt wird ein zusätzlicher Umstieg nötig: Die Züge verkehren lediglich zwischen Leipzig/Dresden und Hannover. 

Details zu den Auswirkungen im Fernverkehr in den unterschiedlichen Bauphasen sind unter bahn.de/service/fahrplaene/baustellen/hamm-hannover zu finden.

2. Im Regionalverkehr in OWL

In der Zeit vom 11. Oktober, 21 Uhr, bis zum 18. Oktober, 21 Uhr, gibt es Änderungen bei den Linien RE6 (RRX, NationalExpress), RE 70 (Westfalenbahn), RE78 (eurobahn), RB 61 (eurobahn), RB 71 (eurobahn), RB 72 (eurobahn) und RB 77 (START GmbH). Es wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet:

  • Die Züge der Linie RE 6 (RRX) entfallen zwischen Bielefeld Hbf und Minden (Westf.), die Züge der Linien RE 70, RB 77 und RE 78 zwischen Bielefeld Hbf bzw. Herford und Löhne (Westf.). 
  • Zwischen Bielefeld Hbf, Herford und Löhne (Westf.) fahren alle 20 Minuten Ersatzbusse. In Löhne (Westf) besteht Anschluss an die Linien RE60, RE 70, RB 77 und RE 78. 
  • Zwischen Bielefeld Hbf und Bünde entfallen die Züge der Linien RB 61 und RB 71. Hier fahren alle 30 Minuten Busse mit Halten zwischen Bielefeld Hbf, Brake, Herford, Hiddenhausen-Schweicheln, Kirchlengern und Bünde. 
  • Auf der Strecke zwischen Herford und Lage (Lippe) werden die Züge der RB 72 ebenfalls durch stündliche Ersatzbusse ersetzt.

In einer zweiten Phase vom 18. Oktober bis 22. Oktober ist nur noch der Streckenabschnitt zwischen Herford und Bünde betroffen. Für die Züge der Linien RB 61 und RB 71 werden zwischen Herford, Hiddenhausen-Schweicheln, Kirchlengern und Bünde Ersatzbusse eingesetzt. Keine Einschränkungen gibt es im Abschnitt zwischen Herford und Bielefeld Hbf sowie zwischen Bünde (Westf) und Rahden bzw. Osnabrück Hbf.

Weitere Informationen zum Ersatzkonzept in OWL gibt es unter zuginfo.nrw/index.html?msg=106456

Um die Reisenden während der Fahrplanänderungen zu unterstützen, stehen in den ersten Tagen außerdem 13 zusätzliche Mitarbeitende an den Bahnhöfen bereit. Sie beraten die Fahrgäste an den Bahnhöfen in Bielefeld, Herford, Löhne und Bünde. Der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) empfiehlt Reisenden außerdem, sich vor Antritt der Bahnfahrt über die Verbindungen zu informieren.

3. Im Regionalverkehr im Raum Hamm

Vom 12. Oktober bis zum 28. November entfallen bei den Linien RE6 (RRX) und RB69 (eurobahn) in Fahrtrichtung Hamm die Halte in Ahlen (Westf) und Hamm-Heesen. Es verkehren ca. alle 30 Minuten Ersatzbusse zwischen Neubeckum und Hamm (Westf) Hbf, mit Zwischenhalt in Ahlen (Westf.) und Hamm-Heesen. In Fahrtrichtung Bielefeld verkehren die Züge ohne Einschränkungen. Weitere Infos unter zuginfo.nrw/?msg=107437.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/baustellen und über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Reisenden und Anwohnenden um Verständnis.

24. September 2024, 13:30 Uhr
Gesamtinvestitionen von 325 Millionen Euro • Umfangreiche Fahrplanänderungen im Fern- und Nahverkehr • Zeitweise Busse statt Bahnen auf RE 5 (RRX), RE 12, RE 22 sowie RB 24, RB 26, RB 30 und RB 48

Auch in den Sommer- und Herbstmonaten arbeitet die Deutsche Bahn im Kölner Raum weiter an der Modernisierung der Stellwerkstechnik für eine starke Schiene. So laufen derzeit gleichzeitig die Arbeiten für die elektronischen Stellwerke (ESTW) „Köln Hbf“, „Linker Rhein“ und „Bonn-Bad Godesberg“. Durch die neuen Stellwerke werden im Knoten Köln die Flexibilität zu- und die Störanfälligkeit abnehmen. Die Stellwerke werden mit moderner Technik ausgestattet, damit sie auch mit künftigen Technikgenerationen kompatibel sind. Letztlich bilden ESTW die Grundlage für die Digitalisierung der Schiene in Deutschland (ETCS). Die DB investiert rund 325 Millionen Euro in die neue Technik.

Viele Arbeiten finden während des laufenden Zugbetriebs oder nachts statt, sodass die Reisenden hiervon nichts oder nur wenig merken. Wenn jedoch z.B. die neuen Signale aufgestellt werden, sind Streckensperrungen notwendig.   

„Uns ist bewusst, dass wir unseren Kunden mit den vielen Bauarbeiten viel zumuten. Zu den notwendigen Investitionen in die starke Schiene gehören auch die Modernisierung und Digitalisierung der Stellwerkstechnik. Insofern sind die Bauarbeiten unabdingbar und ein wichtiger Beitrag der DB zur Verkehrswende“, so Jens Schäfer, Leiter der Infrastrukturprojekte im Knoten Köln bei DB InfraGO.

1. ESTW Köln Hbf

Mit der Umsetzung der 2. Baustufe für das neue ESTW Köln Hbf machen die DB-Expert:innen den Kölner Hauptbahnhof – mit schon jetzt mehr als 1.300 Zugfahrten täglich – für den wachsenden Zugverkehr fit und investieren in die „Starke Schiene“. Bereits Ende 2021 wurde der S-Bahnverkehr auf die neue Technik umgestellt. In einer zweiten Baustufe soll das ESTW dann den Regional- und Fernverkehr steuern. Im September werden fünf Signalbrücken und ein Signalausleger montiert, fünf Signale gesetzt, diverse Anschlussarbeiten an Gleiselementen sowie Oberleitungsarbeiten durchgeführt.

In der Nähe der S-Bahnstation Köln Hansaring wurde ein zentrales Stellwerk mit weiteren Bedienplätzen für mehrere Fahrdienstleiter:innen geschaffen, die den Zugbetrieb für den Knoten Köln von dort aus steuern werden.

Hierfür investiert die DB rund 160 Millionen Euro.

2.  ESTW Linker Rhein

Die DB investiert rund 110 Millionen Euro in dieses neue elektronische Stellwerk. Das ESTW „Linker Rhein“ soll künftig den Zugverkehr auf der Strecke zwischen Köln und Bonn steuern.  

Auch hieran arbeitet die DB mit Hochdruck weiter. Aktuell stehen umfangreiche Kabeltiefbauarbeiten, weitere Weichenheizstationen und ein Signalausleger auf dem anspruchsvollen Bauprogramm. Außerdem muss die DB noch weitere 50 km Kabel verlegen und zahlreiche Signale errichten.

3. ESTW Bonn-Bad Godesberg

Für das neue moderne Stellwerk investiert die DB rund 55 Millionen Euro. Das Projekt ESTW „Bonn-Bad Godesberg“ umfasst auch ein neues ESTW im Bahnhof Bonn-Mehlem. Insgesamt wird die Stellwerkstechnik auf dem Abschnitt von Bonn Hbf bis zum Betriebsbahnhof „Neuer Weg“ an der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erneuert. Im Gesamtvolumen ist der Bau eines Modulgebäudes, der Bau von 75 Einzelsignalen, sechs Signalauslegern, drei Signalbrücken und 29 Weichenantrieben enthalten. Außerdem müssen 428 Kilometer Kabel verlegt sowie mehrere Bahnübergänge angepasst werden.

An den Wochenenden und in den Nächten vom 13. September, 21 Uhr, bis 11. Oktober, um 5 Uhr, finden zwischen Bonn Hbf und Remagen-Oberwinter Kampfmittelsondierungen statt, außerdem werden 20 Kilometer Kabelkanäle gebaut und es erfolgen 75 Signalgründungen und Baugrunduntersuchungen für weitere Signalgründungen. Zusätzlich werden 29 Weichenantriebe erneuert.

Die DB nutzt die Sperrung auch, um zusätzliche Instandhaltungsmaßnahmen durchzuführen.

Die wichtigsten Auswirkungen auf den Zugverkehr:

Im Fernverkehr

Von Freitag, 23. August, 21 Uhr, bis Montag, 26. August, 5 Uhr:

Von Freitag, 23. August, 21 Uhr, bis Montag, 26. August, 5 Uhr, wird die Strecke zwischen Bonn und Köln vollständig gesperrt.

Die Züge der ICE-Linie Koblenz/Bonn – Köln – Wuppertal – Dortmund – Hannover – Berlin starten bzw. enden bereits in Köln, wodurch der Halt am Bonner Hauptbahnhof entfällt.

Zwischen Koblenz und Köln verkehrende Fernverkehrszüge werden über die rechte Rheinseite umgeleitet. Dabei entfallen die Halte in Andernach, Remagen, Bonn Hbf und Köln Hbf. Ersatzweise halten die Züge in Köln Messe/Deutz, IC-Züge zudem in Bonn-Beuel. Die Fahrzeit verlängert sich um rund zehn Minuten. Diese Züge werden zusätzlich vom 16. bis zum 31. August (jeweils 21 – 5 Uhr) umgeleitet. Grund hierfür sind nächtliche Bauarbeiten zwischen Koblenz und Bonn.

Außerdem entfallen die Züge der ICE-Sprinterlinie von Bonn über Köln nach Berlin vom 17. August bis 06. September auf dem gesamten Laufweg. Grund hierfür sind parallele Bauarbeiten zwischen Hamm und Hannover.

Von Freitag, 6. September, 21 Uhr bis Freitag, 11. Oktober, 5 Uhr

Zwischen Köln und Koblenz verkehrende Fernverkehrszüge werden über die rechte Rheinseite umgeleitet, dabei entfallen die Halte in Köln Hbf, Bonn Hbf, Remagen und Andernach. Ersatzweise halten die Züge in Köln Messe/Deutz, IC-Züge zudem in Bonn-Beuel. Die Fahrzeit verlängert sich um rund zehn Minuten.

Von Freitag, 13. September, 5 Uhr, starten bzw. enden die Züge der ICE-Sprinterlinie (Bonn – Köln – Berlin) bis einschließlich 27. September bereits in Köln. Dabei entfällt der Halt am Bonner Hauptbahnhof. Ab 28. September entfallen die Sprinterzüge auf dem gesamten Laufweg.

Die Züge der ICE-Linie Koblenz/Bonn – Köln – Wuppertal – Dortmund – Hannover – Berlin starten bzw. enden ebenfalls von Freitag, 13. September, 5 Uhr bis einschließlich 27. September bereits in Köln, wodurch der Halt am Bonner Hauptbahnhof entfällt. Ab 28. September starten bzw. enden die Züge bereits in Wuppertal. In diesem Zeitraum entfällt zusätzlich der Halt am Kölner Hauptbahnhof. Köln und Berlin sind währenddessen mit den Zügen einer zweistündlich verkehrenden ICE-Linie weiterhin direkt miteinander verbunden.

Vom 1. bis 7. Oktober werden die Züge der ICE-Linie Frankfurt – Köln – Aachen – Brüssel zwischen Köln und Aachen umgeleitet. Hierdurch verlängert sich die Fahrzeit um rund zwei Stunden. Einzelne Züge der Verbindung entfallen zudem auf dem Gesamtlaufweg.

Von Montag, 23. September, bis Sonntag, 29. September 
  • Züge in bzw. aus Richtung Norddeutschland starten bzw. enden größtenteils bereits in Düsseldorf.
  • Die ICE-Züge von bzw. nach Brüssel halten abweichend in Köln-Ehrenfeld.
  • Einige Züge halten abweichend in Köln Messe/Deutz.
  • Bei all diesen Zügen entfällt der Halt am Kölner Hauptbahnhof.
  • Teilweise entfallen zudem ICE-Züge zwischen Köln und Frankfurt.

Im Nahverkehr:

Es kommt auch zu Einschränkungen im Regionalverkehr. Die Auswirkungen fallen je nach Bauphase und Linie unterschiedlich aus. Im Anhang zwei Kundenplakate für die jeweils betroffenen Linien, zunächst für das Wochenende vom 23.8. bis 26.8. In den nächsten Wochen werden wir dann jeweils sukzessive neue Übersichten erstellen und über die entsprechenden Kanäle kommunizieren.

Aufgrund der Arbeiten auf der Linken Rheinstrecke kommt es zu umfangreichen Fahrplanänderungen auf den Linien RE 5 (RRX), RE 12, RE 22 sowie RB 24, RB 26, RB 30 und RB 48.

Von Freitag, 23. August, 21 Uhr bis Montag, 26. August, 5 Uhr werden zwischen Köln Hbf und Erftstadt sowie zwischen Köln Hbf und Brühl Schnellbusse ohne zusätzlichen Zwischenhalt statt Züge eingesetzt. Fahrgäste mit Ziel Köln West, Köln Süd, Hürth-Kalscheuren und Brühl-Kierberg werden auf das Angebot der lokalen Verkehrsbetriebe verwiesen.

Im Zeitraum von Freitag, 13. September, 5 Uhr bis Freitag, 11. Oktober, 21 Uhr kommt es zu weiteren Auswirkungen im Nahverkehr. Zwischen Bonn Hbf und Remagen wird an den Wochenenden sowie zusätzlich vom 23.09. bis 27.09. ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. An vereinzelten Tagen kommt es zudem zwischen Köln Hbf und Bonn Hbf bzw. zwischen Köln Hbf und Erftstadt zum Einsatz von Schnellbussen ohne zusätzlichen Zwischenhalt. Zwischen Köln Hbf und Bonn Hbf verkehren außerdem Ersatzbusse mit Halten in Brühl, Sechtem und Roisdorf.

In den Nachstunden wird ein täglicher Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hürth-Kalscheuren und Bonn Hbf sowie zwischen Bonn Hbf und Remagen eingerichtet.

Parallel kommt es im Zeitraum von Donnerstag, 19. September, 21 Uhr bis Montag, 07. Oktober 2024, 21 Uhr aufgrund von Bauarbeiten am ESTW Köln Hbf zu zusätzlichen Fahrplanänderungen auf den Linien RE 6 (RRX), RE 8, RE 9,RB 38 und RB 48.

In der Nacht von Freitag, 27. September, 21 Uhr auf Samstag, 28. September, 5 Uhr wird der Kölner Hauptbahnhof und der Bahnhof Köln Messe/Deutz für sämtlichen Zugverkehr vollgesperrt. Dies betrifft auch die S-Bahn. Es wird ein umfangreicher Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Alternativ wird empfohlen nach Möglichkeit die Linien der KVB zu nutzen. Fahrgäste werden gebeten, für Fahrten in dieser Nacht deutlich mehr Zeit einzuplanen. Von nicht dringend notwendigen Fahrten von und nach Köln in dieser Nacht wird abgeraten.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn etwa zwei Wochen vor Baubeginn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw/bauarbeiten abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet hierfür um Verständnis.

29. August 2024, 12:30 Uhr
Düsseldorf
Intensive Bauphase vom 1. November 2024 bis 17. Mai 2026 • Fokus der Arbeiten rund um die Erneuerung der Eisenbahnbrücke über den Wesel-Datteln-Kanal • Projektteam bündelt für eine starke Schiene zusätzlich Arbeiten an Gleisen, Weichen, Verkehrsstationen, Oberleitung, Brücken und Lärmschutzwänden • Strecke ist 70 Prozent der Bauzeit eingleisig befahrbar

Der Countdown läuft: In knapp 60 Tagen beginnt auf der Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen die intensivste Bauzeit des gesamten Projektes. In der Zeit von Freitag, 1. November 2024, bis Sonntag, 17. Mai 2026, bündelt das Projektteam auf der Strecke ein noch nie da gewesenes Bauvolumen. Der Fokus der Arbeiten liegt dabei auf dem rund 3,5 Kilometer langen Bauabschnitt zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel. Innerhalb von 80 Wochen krempeln Baufachleute der Deutschen Bahn (DB) die Strecke einmal komplett auf links. Dreh- und Angelpunkt der Bauphase wird der Neubau der Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal und die damit verbundene Anpassung der angrenzenden Infrastruktur sein. Um die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, hat die DB den Bauablauf so optimiert, dass die Strecke zu mehr als 70 Prozent der Bauzeit eingleisig befahren werden kann.

Stefan Ventzke, Projektleiter für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen: „Was wir in der Bauphase ab November hier vorhaben, ist in der Geschichte des Ausbauprojekts einmalig. Uns ist bewusst, dass 80 Wochen Bauzeit insbesondere für Fahrgäste und Anwohnende eine Herausforderung werden. Für ihre Geduld und ihr Durchhaltevermögen bedanken wir uns schon jetzt. Klar ist aber auch: Die Arbeiten sind dringend nötig. Denn nur mit einer modernen und robusten Infrastruktur wird es uns langfristig gelingen, die Verkehrswende zu schaffen und noch mehr Menschen und Unternehmen vom klimafreundlichen Verkehrsmittel Bahn zu überzeugen.“

Die Bauarbeiten zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel im Detail

Im Mittelpunkt der Arbeiten zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel steht der Neubau der Eisenbahnbrücke über den Wesel-Datteln-Kanal. Die Baufachleute der DB stehen dabei vor einer besonderen Herausforderung: Die Brücke, die eine Bundeswasserstraße kreuzt, muss nicht nur für das dritte Gleis erweitert werden, sondern auch für den Schiffsverkehr auf dem Kanal angepasst und 1,5 Meter höher als bisher gebaut werden. Hierfür werden zunächst die beiden jeweils rund 213 Tonnen schweren Stahlbrücken abgerissen. Um den Anschluss der Brücke an die Strecke herzustellen, passt das Projektteam auch die bestehende Infrastruktur vor und hinter der Brücke der neuen Höhe an. Hierfür tragen die Fachleute im ersten Schritt die bestehende Gleisanlage auf einer Gesamtlänge von drei Kilometern bis zu zwei Meter tief ab. Allein dafür bewegen sie rund 50.000 Kubikmeter Erdreich. Im Nachgang bauen sie den Bahndamm Stück für Stück neu auf. Danach starten hier die Arbeiten für das neue dritte Gleis.

Im Rahmen der anspruchsvollen Arbeiten rund um den Kanal, stehen auch der Neubau der Eisenbahnbrücke an der Poststraße sowie der Umbau des Haltepunkts in Voerde-Friedrichsfeld auf dem Programm. Damit Fahrgäste während der Bauzeit weiterhin Züge von und nach Friedrichsfeld nutzen können, baut die DB im Bereich des Industrieparks einen provisorischen Bahnhof, inklusive eines P+R-Parkplatzes. Zusätzlich zu diesen Arbeiten erweitert das Projektteam im Bauabschnitt zudem vier weitere Brücken – darunter auch die Eisenbahnüberführung über die Lippe – und setzt umfangreiche Ausbauarbeiten im Bahnhof Wesel um.

Mit dem Ende der Bauarbeiten im Mai 2026 erreicht das Team einen wichtigen Meilenstein: Rund 60 Prozent der Ausbauarbeiten zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel werden zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen sein.

Ende des oberhalb befindlichen Videos

Weitere Ausbauarbeiten und Generalsanierung entlang der Strecke

Um die vorhandenen Sperrzeiten bestmöglich zu nutzen und das Ausbauprojekt weiter voranzutreiben, ist die DB auch in allen anderen Bauabschnitten entlang der rund 73 Kilometer langen Strecke zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet aktiv. So verlegen sie beispielsweise circa 16 Kilometer des neuen dritten Gleises in Oberhausen, Dinslaken, Voerde und Haldern. Zudem bauen Fachleute allein in Dinslaken und Voerde sieben Kilometer neue Schallschutzwände. Damit sorgt die DB dafür, dass es für Anwohner:innen entlang der Strecke deutlich leiser wird.

Zusätzlich zu den Ausbauarbeiten setzt die DB während der 19-monatigen Bauzeit  umfangreiche Instandhaltungsarbeiten in Form einer Generalsanierung um. Für mehr Qualität, Pünktlichkeit und deutlich weniger Störungen an der Infrastruktur bündelt die DB in den kommenden Jahren bundesweit im hochbelasteten Streckennetz das Baugeschehen und führt Instandhaltungs- und Investitionsmaßnahmen im Rahmen von mehrmonatigen Generalsanierungen durch. Zwischen Emmerich und Oberhausen arbeitet das Team dabei an der Modernisierung von etwa 30 Kilometern Gleis, der Modernisierung von drei Weichen sowie der Erneuerung der Eisenbahnüberführung an der Brinkstraße in Dinslaken. Im Zusammenspiel mit den Ausbauarbeiten entsteht so eine leistungsfähige, moderne und robuste Strecke zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet.

Der Abschluss des 80-wöchigen Baumarathons im Mai 2026 markiert eine wichtige Zwischenetappe im Ausbauprojekt: Seit dem Spatenstich im Jahr 2017 wird die DB dann 52 Kilometer Gleise neu bzw. umgebaut haben. Außerdem stehen zu diesem Zeitpunkt bereits knapp zwölf Kilometer der neuen Schallschutzwände und 38 Kilometer der neuen Oberleitungsanlage. Zusätzlich werden auch insgesamt 62 Weichen erneuert und 45 Brücken entlang der Strecke erweitert bzw. neu gebaut sein.

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Ende des Sliders

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Für die umfangreichen Ausbauarbeiten ist eine Sperrung der Strecke unvermeidlich. Die DB hat den Bauablauf jedoch so optimiert, dass der Abschnitt zwischen Emmerich und Oberhausen 70 Prozent der Bauzeit eingleisig von Zügen befahren werden kann. Während dieser Zeit können die betroffenen Regionalexpresslinien mit geringen Einschränkungen verkehren, ebenso kann der Fernverkehr rollen. Für die Zeit der Vollsperrung erarbeiten die Eisenbahnverkehrsunternehmen und der im Nahverkehr zuständige Aufgabenträger gemeinsam mit der DB ein leistungsstarkes Verkehrskonzept. Ziel ist es, die Einschränkungen für Reisende und Güterverkehrskunden während der Bauzeit möglichst gering zu halten.

Über die detaillierten Konzepte informieren die betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen rechtzeitig vor Beginn der Bauarbeiten.

Allgemeines zur Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen

Die rund 73 Kilometer lange Strecke Emmerich–Oberhausen ist ein Teilstück des wichtigen europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua. Durch den stetig wachsenden Güter- und Personenverkehr hat die zweigleisige Strecke ihre Leistungsgrenze erreicht. Ziel des durchgehenden dreigleisigen Ausbaus ist es, die Streckenkapazität zu erweitern und die betrieblichen Abläufe zu optimieren. Damit wird die Qualität des gesamten Schienenverkehrs der Region, auch des Nahverkehrs, langfristig gesteigert und die wirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets gestärkt. Zeitgleich profitieren Anwohner:innen von Schallschutzmaßnahmen entlang der Strecke. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag für das erklärte Ziel der DB-Strategie Starke Schiene: Mit attraktiven Verbindungen und Fahrtzeiten noch mehr Menschen und Güterverkehrskunden für die klimafreundliche Bahn zu gewinnen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.emmerich-oberhausen.de

13. August 2024, 10:15 Uhr
Schnellfahrstrecke Köln – Frankfurt wieder pünktlich am Netz • neue Schienen auf 70 Kilometern und 13 neue Weichen machen Infrastruktur fit für die Zukunft • Investition von 50 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat mit einem umfangreichen Baupensum die Schnellfahrstrecke Köln – Rhein/Main für eine starke Schiene erneuert. Die Arbeiten, für die die DB rund 50 Millionen Euro investiert hat, wurden pünktlich abgeschlossen. Seit dem frühen Morgen rollt der Zugverkehr wieder. Die Fahrgäste können sich auf die gewohnten kurzen Fahrtzeiten zwischen Köln und Frankfurt freuen. Mit täglich 120 ICE-Zügen ist die 180 Kilometer lange Strecke eine der wichtigsten Achsen im ICE-Netz. Fernverkehrszüge, die normalerweise über die Schnellfahrstrecke fahren, wurden während der Streckensperrung über das Rheintal umgeleitet. Die Züge können nun zwischen Köln und Frankfurt am Main wieder die Bahnhöfe Siegburg/Bonn, Montabaur, Limburg Süd anfahren. Die DB dankt allen Kund:innen für ihre Geduld während der Bauarbeiten.

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG: „Die Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt am Main ist das Sinnbild einer starken Schiene in Deutschland. Mit der Tempo-300-Strecke ist die klimafreundliche Bahn auf dieser wichtigen Verbindung seit mehr als 20 Jahren das mit Abstand schnellste und attraktivste Verkehrsmittel. Darauf können unsere Fahrgäste weiterhin zählen. Denn wir haben die Strecke in den vergangenen vier Wochen saniert und damit für die kommenden Jahre robust gemacht. Wir sind pünktlich fertig - eine starke Leistung unserer DB-Teams und aller beteiligten Partner.“

Quelle: DB AG/Pressestelle
Die Alt-Schienen werden in Handarbeit für den Abtransport zerlegt

Seit dem 16. Juli hat die DB die Schienen auf einem 70 Kilometer langen Abschnitt gewechselt und 13 Weichen erneuert, um die Strecke robust und leistungsfähig zu halten. Während der vierwöchigen Sperrung hat die DB Großmaschinen und Spezialtechnik auf dem Streckenabschnitt zwischen Siegburg/Bonn und Frankfurt/M. Stadion eingesetzt, um möglichst effizient und zeitsparend arbeiten zu können. Über 122 Kilometer neue Schienen mit einem Gesamtgewicht von etwa 7.300 Tonnen Stahl haben die Bautrupps ausgewechselt. Die alten Schienen werden dem Materialkreislauf als Recyclingausgangsstoff zugeführt.  

Die Topografie der Strecke mit ihren Senken, Steigungen und zahlreichen Tunneln hat die

Planungsteams gefordert. Beispielsweise waren bis zu vier Diesellokomotiven nötig, um den rund 200 Meter langen Schienenwechselzug, beladen mit bis zu 40 rund 120 Meter langen Schienen, hangaufwärts zu ziehen.

Die Erneuerung der 13 Weichen in der sogenannten festen Fahrbahn war besonders herausfordernd. Im Gegensatz zum herkömmlichen Schotteroberbau liegen auf der Schnellfahrstrecke Köln– Rhein/Main die Weichen- und Gleisschienen überwiegend nicht auf einzeln im Schotterbett verlegten Schwellen auf, sondern auf Schienenstützpunkten auf einer durchgehenden Betonplatte.

Die DB nutzte diese Streckensperrung auch, um eine Vielzahl kleinere Maßnahmen der Instandhaltung und Wartung durchzuführen. Am Wochenende fanden erforderliche Probe- und Messfahrten statt, bevor die Strecke für den Bahnverkehr wieder freigegeben werden konnte.

Quelle: DB AG/ Pressestelle
Schienenschweißarbeiten im Oberhaider Tunnel

02. Juli 2024, 16:30 Uhr
Düsseldorf
S-Bahn-Ausbau profitiert von Generalsanierung der rechten Rheinstrecke im Jahr 2026 • Fahrgäste können zukünftig doppelt so viele Verbindungen zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel nutzen • Bahn macht rechte Rheinstrecke in nur fünf Monaten fit für die Zukunft • Leistungsstarkes Ersatzverkehrskonzept für Zeit der Streckensperrung in Planung 

Gute Nachrichten für Pendler:innen zwischen Köln und Bonn: Die Deutsche Bahn (DB) macht Tempo beim Ausbau der S 13 und nimmt den acht Kilometer langen Abschnitt zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel bereits 2026 in Betrieb – und damit zwei Jahre früher als geplant. Möglich macht diese Beschleunigung die Generalsanierung der rechten Rheinstrecke: Das Projektteam nutzt die geplante fünfmonatige Sperrung zwischen Troisdorf und Wiesbaden, um rund 80 Prozent der Ausbaustrecke fertig zu bauen. Nach Abschluss der Arbeiten im Dezember 2026 profitieren Fahrgäste von einer robusten und leistungsfähigen Infrastruktur sowie mehr Gleisen und perspektivisch mehr Zügen zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel. 

Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Nordrhein-Westfalen: „Mit der Generalsanierung der hochbelasteten Streckenkorridore gehen wir neue Wege bei der Modernisierung unserer Infrastruktur. Klar ist: Vor uns liegt ein Jahrzehnt des Bauens. Während dieser Zeit wollen wir nicht nur das Bestandsnetz auf Vordermann bringen, sondern auch zusätzliche Kapazitäten durch neue Gleise schaffen. Ich freue mich sehr, dass wir diese beiden Vorhaben nun auf der rechten Rheinstrecke verbinden können. Damit bieten wir unseren Fahrgästen künftig eine moderne und zuverlässigere Infrastruktur an. So hoffen wir, noch mehr Menschen vom klimafreundlichen Verkehrsmittel Bahn zu überzeugen und gemeinsam die grüne Verkehrswende zu schaffen.“ 

Bauprogramm für den S-13-Ausbau 

Um die geplante Sperrung für die Generalsanierung in der zweiten Jahreshälfte 2026 bestmöglich zu nutzen, hat das Projektteam den Bauablauf für den S-13-Ausbau in den vergangenen Monaten komplett überarbeitet und angepasst. Bis Sommer 2026 schließen die Fachleute die Ausbauarbeiten an 21 von 26 Brücken zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel ab. Zudem nehmen sie auch das neue elektronische Stellwerk (ESTW) in Bonn-Beuel in Betrieb. Damit schaffen sie wichtige Voraussetzungen für den fünfmonatigen Baumarathon ab Juli. 

Während der Zeit der Streckensperrung plant das Projektteam dann auf 20 Kilometern neue Gleise zu verlegen sowie 19 Weichen zu erneuern und fünf weitere Brücken entlang der Strecke fertig zu bauen. Darüber hinaus bauen die Fachleute in dieser Zeit auch den Bahnhof Bonn-Beuel barrierefrei aus und schließen den Bau der neuen S-Bahn-Station in Bonn-Vilich ab. 

Mit dem Ende der Bauarbeiten zum Fahrplanwechsel 2026/27 wird die Infrastruktur zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel rundum erneuert sein. Damit stellt die DB die Weichen für einen 20-Minuten-Takt auf der wichtigen Pendlerstrecke im Rheinland. Auf Basis dieser Planungen kann go.Rheinland jetzt mit den Vorbereitungen für den künftigen S-Bahn-Betrieb starten.  

go.Rheinland-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober betont: „Wir freuen uns sehr über die gute Nachricht, dass die Infrastruktur im Abschnitt Troisdorf – Bonn-Beuel schneller fertig wird als geplant. Wir werden nun mit allen Partnern unter Hochdruck daran arbeiten, dass die Infrastruktur auch so bald als möglich genutzt werden kann und weitere Züge früher als gedacht auf der Strecke rollen können. Zudem müssen die Planungen für das Überwerfungsbauwerk in Troisdorf schnellstmöglich abgeschlossen und umgesetzt werden. Für die Zeit der Generalsanierung ist uns wichtig, dass wir bereits jetzt im engen Miteinander mit Bahn, kommunalen Verkehrsunternehmen und Dienstleistern daran arbeiten, ein bestmöglich leistungsfähiges Ersatzkonzept für die dann ausfallenden Züge auf die Beine zu stellen.“ 

Für den südlichen Teil der Strecke zwischen Bonn-Beuel und Bonn-Oberkassel stehen aktuell noch mehrere Planänderungsverfahren an. Hierbei optimiert die DB die bisherige Planung nochmals und nimmt in Abstimmung mit Stadt und Politik u.a. Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr am Bahnhof Bonn-Oberkassel vor. Mit ersten vorbereitenden Arbeiten kann das Projektteam hier bereits im Jahr 2027 starten. Die Hauptbauarbeiten für diesen Abschnitt werden derzeit in den engen Baufahrplan im Knoten Köln eingetaktet und können nach aktueller Planung erst nach 2030 beginnen.  

Generalsanierung der rechten Rheinstrecke 

Für mehr Qualität und Pünktlichkeit baut die DB das hoch belastete Streckennetz in diesem Jahrzehnt zu einem Hochleistungsnetz aus. Insgesamt 40 Streckenabschnitte durchlaufen dafür eine Generalsanierung. Nach Abschluss der Arbeiten reduzieren moderne Anlagen die Anzahl der infrastrukturbedingten Störungen deutlich, zusätzliche Überholmöglichkeiten für Züge sorgen für mehr Flexibilität. Nach Abschluss der Arbeiten profitieren Reisende und Güterverkehrsunternehmen von einem stabilen Betrieb auf leistungsfähigeren Strecken sowie attraktiven Bahnhöfen. 

Während der fünfmonatigen Generalsanierung der rechten Rheinstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden plant die DB allein auf nordrhein-westfälischem Gebiet insgesamt mehr als 15.000 Meter Gleis zu erneuern, über 50 Weichen auszutauschen, auf 16.000 Metern die Oberleitung zu wechseln und die Bahnhöfe Niederdollendorf, Königswinter, Rhöndorf und Bad Honnef entlang der Strecke zu modernisieren. Der alte Bahnhof Bad Honnef wird dabei um 500 Meter nach Norden an den Endpunkt der Stadtbahnlinie 66 verlegt. Zusätzlich will die Bahn während der Sperrung auch die gesamte Strecke mit moderner Leit- und Sicherungstechnik ausstatten sowie den Neubau der Eisenbahnbrücke an der Drachenfelsstraße in Königswinter vorantreiben. Auch die Autobahn GmbH nutzt die fünfmonatige Streckensperrung und baut im Sommer 2026 die Autobahnbrücke über die A 59 in Bonn-Vilich neu. 

Für die Dauer der Generalsanierung zwischen Troisdorf und Wiesbaden erarbeiten die Eisenbahnverkehrsunternehmen und die im Nahverkehr zuständigen Aufgabenträger gemeinsam mit der DB ein leistungsstarkes Verkehrskonzept. Fern- und Güterverkehrszüge werden während der Streckensperrung umgeleitet. Hierfür bereitet die DB vorab auch etwaige Umleiterstrecken vor. Ziel ist es, die Einschränkungen für Reisende und Güterverkehrskunden während der Bauzeit möglichst gering zu halten. 

02. Juli 2024, 11:00 Uhr
Erneuerung von 70 Kilometer Gleisen und 13 Weichen im Abschnitt Siegburg/Bonn–Frankfurt Stadion • Fernverkehrszüge fahren über alternative Strecken weiter zwischen Köln und Frankfurt bzw. Mannheim • Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd mit Ersatzverkehr (IC-Bus) erreichbar • Angepasstes Zugangebot seit Anfang April in Auskunfts- und Buchungsmedien

Täglich rund 120 schnelle ICE-Züge bringen Reisende seit Jahren verlässlich über die rund 180 Kilometer lange Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. Für einen weiterhin stabilen Verkehr auf dieser Relation führt die Deutsche Bahn (DB) kontinuierliche Instandhaltungsarbeiten durch. Um Auswirkungen auf die Reisenden dabei möglichst gering zu halten, nutzen die Bauteams dabei – von den Reisenden weitgehend unbemerkt – vor allem Nachtstunden und verkehrsarme Zeiten. Vom 16. Juli bis 12. August muss die Strecke jedoch für den Bahnverkehr gesperrt werden. Nur so ist der für eine möglichst schnelle Erneuerung von 70 Kilometer Gleisen und 13 Weichen erforderliche Einsatz von Spezialmaschinen möglich. Schwerpunkt der Arbeiten, für die die DB rund 50 Millionen Euro investiert, ist der Streckenabschnitt zwischen Siegburg/Bonn und Frankfurt Stadion.  

Fernverkehrszüge, die normalerweise über die Schnellfahrstrecke fahren, leitet die DB während der Streckensperrung soweit möglich über das Rheintal um. Dadurch ist der Ein- und Ausstieg in Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd nicht möglich. Für Reisende, die diese Stationen zwischen dem 16. Juli und 12. August ansteuern, hat die DB zwischen Köln Hauptbahnhof und Flughafen Frankfurt ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der alle Halte bedient. Bis zum 29. Juli verkehren die Busse dabei bereits ab Frankfurt Hauptbahnhof. Ab Köln bzw. Frankfurt besteht dann jeweils Anschluss an den Fernverkehr.  

Ab Siegburg/Bonn stehen den Reisenden zudem zahlreiche Verbindungen mit dem Nahverkehr zum Kölner Hauptbahnhof bzw. mit der Stadtbahn zum Bonner Hauptbahnhof zur Verfügung. Kundinnen und Kunden, die in Limburg ihre Reise starten, können stündlich die Züge des Nahverkehrs nutzen, die direkt zum Frankfurter Hauptbahnhof fahren. Dort ist ein Umstieg zum Fernverkehr möglich.  

Detaillierte Informationen zum Verkehrskonzept sind unter folgendem Link veröffentlicht: https://www.bahn.de/service/fahrplaene/baustellen/koeln-frankfurt 

Für eine frühzeitige Information der Kundinnen und Kunden hat die DB die baubedingten Fahrplananpassungen seit Anfang April in den Buchungs- und Auskunftsmedien hinterlegt. Die DB empfiehlt, sich vor Antritt der Bahnfahrt zudem im DB Navigator bzw. unter bahn.de zu informieren und bittet für die Einschränkungen um Verständnis.  

06. Juni 2024, 15:00 Uhr
Neue Leichtbauhalle ermöglicht Umschlag nässeempfindlicher Kupfer Coils • Gemeinsames Ziel: Reduzierung von CO₂-Emissionen im Transport

Keine halben Sachen – DB Cargo und die Schwermetall Halbzeugwerk GmbH & Co. KG erweitern ihre Zusammenarbeit. Damit zukünftig Kupfer Coils auf der klimafreundlichen Schiene transportiert werden können, baut Schwermetall zusammen mit seinem Partner – Vereinigte Schotterwerke GmbH & Co. KG – in Stolberg (Nordrhein-Westfalen) eine neue Umschlaghalle. Da Kupfer Coils nässeempfindlich und rostanfällig sind, wurden sie bisher im Werk auf Lkws verladen. Zukünftig fahren die Güterzüge von DB Cargo in die neu errichtete Halle direkt am Gleis. Dort kommen dann die Kupfer Coils geschützt vor der Witterung auf den Zug. Die Umstellung des Transports wird pro Jahr 80 Tonnen CO₂ einsparen.

Ende des zweiten Quartals 2024 soll die neue Halle fertig sein. Voraussichtlich ab August transportiert DB Cargo die Kupfer Coils von Stolberg aus zu Kunden von Schwermetall. Dort wird das Kupferband anschließend weiterverarbeitet. Zunächst will DB Cargo die neuen Verkehre mit zwei Wagen pro Woche starten, wobei das Volumen sukzessive gesteigert werden soll.

Bereits 2022 hatte Schwermetall mit der Verlagerung von Lkw-Transporten von Stolberg nach Baden-Württemberg auf die Schiene begonnen. Dazu werden seitdem die im Werk gefertigten Kupferbrammen von DB Cargo verladen und von Stolberg aus Richtung Süden gefahren. Diese Zusammenarbeit war der erste Schritt zur Steigerung der Nachhaltigkeit in den Logistikketten. Mit dem Bau der neuen Halle wird die Zusammenarbeit weiter intensiviert.

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Quelle: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus
Dach überm Kopf: Werkstoffe wie Stahl, Kupfer und Edelmetalle brauchen geschützte Transportbedingungen schon bei der Verladung

23. Mai 2024, 11:00 Uhr
Sonderfahrten mit dem Trans Europ Express von Andernach bzw. Aschaffenburg nach Koblenz • Rundfahrten, Fahrzeugparade und Fahrten mit dem Adler-Zug • abwechslungsreiches Programm für Kinder und Familien

Am Wochenende vom 1. und 2. Juni 2024 lädt das DB Museum in Koblenz nach einjähriger Pause wieder zum traditionellen Sommerfest ein. Höhepunkte sind Rundfahrten, die große Fahrzeugparade, Führerstandsmitfahrten sowie die Sonderfahrten mit dem legendären „Trans Europ Express“ (kurz TEE) – ein Muss für Eisenbahnfans!

TEE – die drei Buchstaben standen 30 Jahre lang für komfortables und schnelles Reisen auf der Schiene. Die luxuriösen Züge verbanden ab Ende der 1950er Jahre die wichtigsten europäischen Großstädte und ermöglichen bis heute ihren Fahrgästen eine glamouröse Reise in die Vergangenheit. Zum Sommerfest in Koblenz setzt das DB Museum einen lokbespannten TEE-Zug der 1980er Jahre ein, der entlang seiner früheren Route verkehren wird. Der Sonderzug fährt am Samstag, 1. Juni von Andernach über Remagen, Bonn, Köln und Linz am Rhein zum DB Museum nach Koblenz und zurück. Am Sonntag, 2. Juni verkehrt der TEE von Aschaffenburg u.a. über Frankfurt Süd, Mainz und Boppard zum Sommerfest und zurück.

Die Tickets kosten – je nach Zustieg – zwischen 7 und 45 Euro. Die Preise gelten für die Hin- und Rückfahrt und schließen den Museumseintritt mit ein. Kinder (4 bis 17 Jahre) zahlen nur 50 Prozent des Fahrpreises. Die genauen Fahrzeiten sind der Museumswebseite zu entnehmen (dbmuseum.de/sommerfest). Tickets werden im museumseigenen Ticketshop (dbmuseum.de/tickets) verkauft.

Große Fahrzeugparade mit heimischen Lokomotiven und Gastfahrzeugen

Auf dem Fest am Koblenzer Museumsstandort lockt vor allem die große Fahrzeugparade Eisenbahnfans aus nah und fern. Am Samstag, 1. Juni um 14 Uhr wird eine abwechslungsreiche Auswahl heimischer Fahrzeuge und Gastlokomotiven präsentiert und live kommentiert.

Quelle: DB AG/Filip Warchalowski

Geplant sind rund 20 Lokomotiven und Züge, darunter die Schnellzuglokomotive 01 1104, die Altbaulokomotiven E69, E93 und E94, die Elektrolokomotive 101 013 von DB Fernverkehr mit IC-Wagen aus dem Bestand des DB Museums, die 185 077 von DB Cargo mit Werbeaufdruck „Stahl auf Stahl“ und die 103 245 mit TEE-Wagen (beides aus dem Bestand des DB Museums). Die genaue Auflistung aller Fahrzeuge wird rechtzeitig auf der Museums-Webseite bekannt gegeben. Alle Angaben sind ohne Gewähr.

Fahrten mit dem Adler-Zug, Lokmitfahrten und ein buntes Programm für Kinder

Neben der großen Fahrzeugparade bietet das Sommerfest in Koblenz ein abwechslungsreiches Programm für Eisenbahnfans, Kinder und Familien. Ein besonderes Highlight sind in diesem Jahr die Führerstandsmitfahrten auf der V100 sowie einer BR 248 (Vectron Dual) der Rheincargo. Fahrten mit dem Adler-Zug machen Eisenbahngeschichte zudem hautnah erlebbar. Der betriebsfähige Nachbau der im 19. Jahrhundert verschollenen Originallokomotive „Adler“ wurde 1935 anlässlich der Hundertjahrfeier der deutschen Eisenbahn angefertigt und ist nach zwei Jahren Revision erstmalig wieder im Einsatz.

Quelle: DB AG/Filip Warchalowski

Neu im Programm 2024 sind Rundfahrten um Koblenz in einem Silberling! Die rund anderthalbstündigen Fahrten starten und enden am Sonntag, 2. Juni im DB Museum; Tickets können direkt vor Ort erworben und müssen nicht vorab gebucht werden.

Auch kleine Eisenbahnfans kommen beim Sommerfest auf ihre Kosten: Das gesamte Wochenende stehen Kinderschminken und eine Kinder-Tattoo-Station auf dem Programm. Zudem besucht die Kinder- und Jugendfeuerwehr der „Freiwilligen Feuerwehr Koblenz Nord“ das Fest mit einem Löschfahrzeug, das selbstverständlich besichtigt werden darf. Eine Lokausstellung an der Drehscheibe, verschiedene Vorführungen der Modellbahn-Anlagen und ein vielfältiges gastronomisches Angebot runden das Programm an beiden Tagen ab.

An- und Abreise mit kostenlosen Pendelzügen ab Koblenz Hauptbahnhof

An beiden Tagen verkehren kostenlose Pendelzüge zwischen Hauptbahnhof Koblenz, Stadtmitte und DB Museum (Schönbornsluster Str. 14, 56070 Koblenz). Auch eine Anreise mit dem ÖPNV ist möglich: Vom Bahnhof Koblenz-Lützel sind es zu Fuß zirka 2 km bis zum DB Museum. Vom Busbahnhof Koblenz Hauptbahnhof fährt die Buslinie 30 bis Rheinkaserne bzw. DB Museum. Von dort führt ein ausgeschildeter Fußweg ca. 300 m zum DB Museum. Vor Ort sind keine Parkplätze vorhanden!

Deutsche Bahn Stiftung

Das DB Museum mit seinen Standorten in Nürnberg, Halle (Saale) und Koblenz bewahrt unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung das historische Erbe der deutschen Eisenbahn. Die Deutsche Bahn Stiftung wurde 2013 als gemeinnützige Unternehmensstiftung der Deutschen Bahn AG gegründet und ist deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv.

Quelle: DB AG/Filip Warchalowski

22. Mai 2024, 11:00 Uhr
Düsseldorf
Alle 150 Weichen für die Generalsanierung der Riedbahn kommen aus Witten • Bauteile werden auf den Tag genau an der Baustelle angeliefert • Auftrag macht großen Teil der jährlichen Produktion aus

In knapp zwei Monaten beginnt die Deutsche Bahn (DB) mit der Generalsanierung der hessischen Riedbahn – und dafür wird auch im nordrhein-westfälischen Witten bereits unter Hochdruck gearbeitet. Denn wenn von Mitte Juli bis Mitte Dezember Bauteams Infrastruktur, Technik und Bahnhöfe zwischen Frankfurt und Mannheim auf den modernsten Stand bringen, dürfen 150 nagelneue Weichen nicht fehlen. Die „stählernen Kolosse“ – eine Weiche wiegt im Durchschnitt rund 67 Tonnen – sind neben Schiene, Schotter und Schwellen ein wichtiges Fundament der Generalsanierung. Sie alle werden aus vielen Tonnen Stahl im DB-Werk in Witten produziert.

Dass die Weichen für das Mammutprojekt in Witten gefertigt werden, stand für die Beteiligten von Beginn an fest. Denn wenn es um Weichen geht, hat die Wittener Belegschaft nicht nur eine jahrzehntelange Expertise, sondern ist auch in der Quantität die unangefochtene Nummer Eins in Deutschland: Die Mitarbeitenden hier stellen knapp zwei Drittel aller Weichen her, die die DB jährlich neu verbaut oder austauscht.

Knapp zehn Prozent aller neuen Weichen aus Witten gehen in diesem Jahr zur Riedbahn

Trotzdem ist die Generalsanierung der Riedbahn auch für den Standort Witten eine echte Herausforderung. Denn die 150 Weichen, die während der Arbeiten zwischen Mitte Juli und Mitte Dezember auf einen Schlag benötigt werden, machen etwa zehn Prozent der Weichen aus, die das Werk in diesem Jahr insgesamt herstellt. Damit ist die Generalsanierung für das Weichenwerk ein besonders großer und arbeitsintensiver Auftrag. Sobald die Bauarbeiten im Juli losgehen, werden die ersten Weichen zur Baustelle gefahren und direkt eingebaut – für die Expert:innen in Witten ist das selbstverständlich, auch bei so einem XXL-Projekt.

Der Bedarf an Weichen in Deutschland wird in den kommenden Jahren noch weiter steigen. Wie sich das Werk in Witten dafür wappnet, lesen Sie . 

Die Generalsanierung der Riedbahn im Überblick

Die sogenannte Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim ist eine der am stärksten genutzten Eisenbahn-Korridore in Deutschland – sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. Pro Tag verkehren hier bereits heute mehr als 300 Züge. Und die Verkehrsmengen wachsen. Um die stetig steigenden Verkehrsmengen zu bewältigen und mehr Verkehr auf der klimafreundlichen Schiene zu ermöglichen, saniert die DB die Bestandsstrecke im zweiten Halbjahr 2024.

Mit der Generalsanierung der Riedbahn modernisiert die Deutsche Bahn erstmals neben der Infrastruktur gleichzeitig auch die Bahnhöfe. Alle geplanten Baumaßnahmen der kommenden Jahre werden somit innerhalb einer kompakten Sperrpause von fünf Monaten gebündelt. Neben den etwa 150 neuen Weichen aus Witten werden rund 1.200 Elemente der Leit- und Sicherungstechnik komplett ausgetauscht. Zudem erneuern Fachexpert:innen der DB 117 Kilometer Gleise, vier Bahnübergänge, 140 Kilometer Oberleitung und mehr als 10 Kilometer Lärmschutzwände. Außerdem entstehen drei neue Überholmöglichkeiten für Züge, die mehr Kapazität auf der Strecke schaffen. Entlang der Strecke erhalten 20 Bahnhöfe u.a. moderne Bahnsteigdächer, Wetterschutzhäuser, neue Wegeleitsysteme und Unterführungen, neue Beleuchtung sowie Rampen für den barrierefreien Zugang.

Kleinteilige Bauarbeiten sind auf der Strecke bis ins nächste Jahrzehnt damit nicht mehr erforderlich. Innerhalb weniger Monate wird die Riedbahn so zum leistungsfähigen Stabilitätsanker für das gesamte deutsche Schienennetz: Infrastrukturbedingte Störungen werden um mehr als 80 Prozent reduziert. Auch Verspätungen lassen sich besser vermeiden – durch neue Überholbereiche für Züge. Darüber hinaus erstrahlen die Bahnhöfe in neuem Glanz: Mit besserer Reisenden-Information, attraktiven Außenbereichen und mehr Barrierefreiheit.

Weitere Informationen zu der Generalsanierung der Riedbahn finden Sie hier.

06. Mai 2024, 10:05 Uhr
Rund 50 Millionen Euro für eine starke Schiene in der Region • Erneuerung von 70 Kilometer Gleisen und 13 Weichen zwischen Siegburg/Bonn und Frankfurt Stadion • Vom 16. Juli bis 12. August Umleitungen und Fahrzeitverlängerungen im Fernverkehr • Angepasstes Angebot seit Anfang April in Auskunfts- und Buchungsmedien

Täglich rund 120 schnelle ICE-Züge bringen Reisende seit Jahren verlässlich über die rund 180 Kilometer lange Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. Für einen weiterhin stabilen Verkehr auf dieser Relation führt die Deutsche Bahn (DB) kontinuierlich Instandhaltungsarbeiten durch. Um Auswirkungen auf die Reisenden dabei möglichst gering zu halten, nutzen die Bauteams vor allem Nachtstunden und verkehrsärmere Zeiten. Vom 16. Juli bis 12. August muss die Strecke jedoch für den Bahnverkehr gesperrt werden. Nur so ist der für eine schnelle Erneuerung von 70 Kilometer Gleisen und 13 Weichen erforderliche Einsatz von Spezialmaschinen möglich. Schwerpunkt der Arbeiten, für die die DB rund 50 Millionen Euro investiert, ist der Streckenabschnitt zwischen Siegburg/Bonn und Frankfurt Stadion. Bis 16. August erledigen die Fachkräfte hier noch Rest- und Aufräumarbeiten, die auf den Bahnverkehr jedoch keine Auswirkungen mehr haben. Das umfangreiche Baupensum wurde bewusst in die Sommerferien gelegt, da zu dieser Zeit deutlich weniger Pendlerinnen und Pendler betroffen sind. 

Fernverkehrszüge, die normalerweise über die Schnellfahrstrecke fahren, leitet die DB während der Streckensperrung soweit möglich über das Rheintal um. Dadurch ist der Ein- und Ausstieg in Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd nicht möglich. Für Reisende von/nach Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd ist zwischen Köln Hauptbahnhof und Flughafen Frankfurt ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der alle Halte bedient. In der Zeit bis zum 29. Juli verkehren die Busse bereits ab Frankfurt Hauptbahnhof. Ab Köln bzw. Frankfurt besteht jeweils Anschluss an den Fernverkehr. Ab Siegburg/Bonn können Reisende zudem zahlreiche Verbindungen mit dem Nahverkehr zum Kölner Hauptbahnhof nutzen bzw. mit der Stadtbahn zum Bonner Hauptbahnhof fahren. Kundinnen und Kunden, die in Limburg ihre Reise starten, stehen stündlich Züge des Nahverkehrs zur Verfügung, die direkt zum Frankfurter Hauptbahnhof verkehren. Dort ist ein Umstieg zum Fernverkehr möglich.  

Für eine frühzeitige Information der Kundinnen und Kunden hat die DB seit Anfang April die baubedingten Fahrplananpassungen in den Buchungs- und Auskunftsmedien hinterlegt. Somit können sich Fahrgäste schon jetzt darauf einstellen und ihre Reise besser planen. Wer heute also sein Ticket im genannten Zeitraum buchen möchte, bekommt bereits knapp drei Monate vor Baustart mögliche Verbindungen und dann geltende Fahrtzeiten angezeigt. Die DB empfiehlt, sich vor Antritt der Bahnfahrt zudem im DB Navigator bzw. unter bahn.de zu informieren und bittet für die Einschränkungen um Verständnis.  

Die Anpassungen im Fernverkehr im Überblick: 

Achse Dortmund–Frankfurt–Nürnberg–München  

Züge der stündlichen ICE-Linie Dortmund/Essen–Köln–Frankfurt–Nürnberg–München werden zwischen Köln und Frankfurt umgeleitet. Dabei verlängert sich die Fahrzeit um bis zu 100 Minuten. Bis zum 29. Juli halten die Züge abweichend in Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof. 

Achse Hamburg–Köln–Mannheim–Süddeutschland  

Die zweistündliche ICE-Linie Hamburg–Bremen–Köln–Mainz–Stuttgart–München und die zweistündliche ICE-Linie Hamburg–Bremen–Köln–Mainz–Mannheim–Basel werden zwischen Köln und Mannheim über die Rheinstrecke umgeleitet. Die Züge halten in Bonn Hauptbahnhof, Koblenz Hauptbahnhof und Mainz Hauptbahnhof. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 40 Minuten.   

Achse Hamburg/Dortmund–Frankfurt–Passau  

Die zweistündliche ICE-Linie Hamburg–Bremen–Köln–Frankfurt–Passau verkehrt nur zwischen Hamburg und Dortmund und zwischen Frankfurt und Passau. Die zweistündliche ICE-Linie Dortmund–Frankfurt–Passau–Wien beginnt und endet bereits in Frankfurt Hbf. Die Halte Bonn, Koblenz, Mainz und Frankfurt Flughafen entfallen und werden von anderen umgeleiteten ICE-Zügen angefahren. 

Achse Frankfurt–Köln–Amsterdam/Brüssel  

Züge der zweistündlichen ICE-Linie Amsterdam–Köln–Frankfurt und der zweistündlichen ICE-Linie Brüssel–Köln–Frankfurt können größtenteils zwischen Köln und Frankfurt nicht angeboten werden. Einzelzüge werden zwischen Köln und Frankfurt über die linke Rheinstrecke umgeleitet und erhalten so eine Fahrzeitverlängerung von rund 80 Minuten. 

24. April 2024, 11:00 Uhr
Düsseldorf
Busse statt Bahnen vom 8. Mai bis zum 16. Juli auf den Linien RE 7, RE 10 und RB 37

Freie Fahrt für die Fortsetzung der Brückenarbeiten an dem für die Stadt Meerbusch so wichtigem Verkehrsprojekt. Ab Mittwoch, 8. Mai um 20.30 Uhr errichtet die Deutsche Bahn (DB) die neue Eisenbahnbrücke über dem zukünftigen Kreisverkehr. Um u.a. Rammarbeiten in den Untergrund durchführen zu können, muss daher die Bahnstrecke durchgehend bis zum 16. Juli gesperrt werden.

Damit werden die Arbeiten fortgesetzt, die eine Voraussetzung für die spätere Beseitigung der Bahnübergänge „Meerbuscher Straße“, „Strümper Straße“ und am „Hoterheideweg“ sind. Danach wird Straßen.NRW bis voraussichtlich 2029 das Trogbauwerk sowie die zugehörigen Rampen für den Straßenverkehr errichten.

Diese Sperrung nutzen die Bauexpert:innen der DB auch, um den Bahnsteig 1 in der Bahnstation Meerbusch-Osterath zu modernisieren und für einen stufenfreien Ein- und Ausstieg auf 76 cm zu erhöhen. Darüber hinaus erneuern sie auch die Bahnsteigbeleuchtung.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm (auch nachts und am Wochenende) leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohner:innen hierfür um Verständnis.

Auswirkungen auf den Zugverkehr:

Die Züge der RE 7 (National Express) fallen zwischen Krefeld Hbf und Köln Hbf aus. Zwischen Krefeld und Neuss fahren Busse, zwischen Neuss Hbf und Köln Hbf können die Züge der Linien RE 6 (RRX) und S 11 genutzt werden.

Die RE 10 (RheinRuhrBahn) fällt zwischen Krefeld Hbf und Düsseldorf Hbf aus. Zwischen Krefeld Hbf und Düsseldorf Hbf verkehren Busse mit Halt in Krefeld-Oppum und Meerbusch-Osterath. Der Halt in Düsseldorf-Bilk wird von diesen Bussen nicht angefahren.

Auch die RB 37 (TRI Train Rental) wird durch Busse zwischen Krefeld Hbf und Neuss Hbf ersetzt.

Die Fahrplanänderungen sind auch in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter zuginfo.nrw abrufbar.

23. April 2024, 12:02 Uhr
Düsseldorf
Aufzüge in Aachen-Schanz pünktlich fertig • Reisende gelangen komfortabel und barrierefrei zu den Bahnsteigen • Auch Aachen Hauptbahnhof hat einen neuen Aufzug • Weitere Aufzugsarbeiten am Hbf bis 2025

Halbzeit beim XXL-Austausch in Aachen: Die Deutsche Bahn (DB) hat die ersten drei Aufzüge im Rahmen des XXL-Austauschs in Aachen wie geplant fertiggestellt. Insgesamt tauscht die DB sechs Aufzüge im Raum Aachen aus.

Seit Donnerstag, 18. April, können Reisende in die beiden neuen Aufzüge am Bahnhof Aachen Schanz einsteigen. Die Aufzüge zu den Gleisen 1 und 2 sind seit Herbst 2023 komplett erneuert worden. Damit ist der Bahnhof nach Ende der Baumaßnahme wieder komplett stufenfrei.

In Schanz sind die Modernisierungsmaßnahmen nun abgeschlossen. Insgesamt hat die DB rund eine Millionen Euro in die neue Technik investiert.

Am Aachener Hauptbahnhof sind die Modernisierungsarbeiten erfolgreich gestartet. Im Dezember 2023 hat die DB den Aufzug zu den Gleisen 2/3 fertiggestellt. Nach der Fußball-Europameisterschaft geht es an den letzten drei Aufzügen schrittweise weiter. Bis zum Jahr 2025 erneuert die DB noch die Aufzüge zu den Gleisen 1, 6/7 sowie 8/9 aus. Insgesamt investiert die DB mit Bundesmitteln rund 1,7 Millionen Euro in den Aufzugstausch am Aachener Hauptbahnhof.

Schnellere Instandsetzung dank Ferndiagnose

Die neuen Aufzüge sind – genauso wie die vorherigen – mit dem Diagnosetool ADAM (Ausbau Digitalisierung Anlagenmanagement) ausgestattet, d.h. sie können Störungen automatisiert melden. Ein Tool erfasst permanent den Zustand der Aufzüge und übermittelt diese Daten an die Betriebszentrale. Störungen werden durch die eingebauten Sensoren sofort gemeldet. So können Mitarbeiter die Reparatur schneller beauftragen und Ausfälle zügiger beheben. Aufzüge und auch Fahrtreppen stehen so schneller wieder für Kunden zur Verfügung, Reparaturen erfolgen zügiger. Zudem können die Reisenden selbst den Status der Aufzüge vor Reiseantritt auf www.bahnhof.de oder in der App „Bahnhof live“ prüfen.

Die Deutsche Bahn betreibt rund 2.500 Personenaufzüge und rund 1.010 Fahrtreppen an deutschlandweit 5.700 Bahnhöfen. 2021 liefen Aufzüge und Fahrtreppen rund 98 % der Zeit störungsfrei.

04. April 2024, 14:00 Uhr
Köln
Fahrplanänderungen ab 8. April im Fern- und Nahverkehr im Großraum Köln und teilweise Busse statt Bahnen

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert für eine starke Schiene die aus dem Jahr 1912 stammende Brücke am Eifelwall in Köln-Süd. Diese Brücke führt über drei Eisenbahngleise, die während der Arbeiten vom 8. April, 21 Uhr, bis zum 12. April, 21 Uhr, ebenfalls gesperrt werden müssen. 

Weitere Infos zu den Brückenarbeiten gibt es unterhttps://bahnknoten-koeln.deutschebahn.com/db/erneuerung-der-fachwerkbruecke-eifelwall-in-koeln.html

Die DB nutzt die Sperrung auch, um zusätzliche Instandhaltungsmaßnahmen und Arbeiten für das elektronische Stellwerk „Linker Rhein“ durchzuführen.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohner:innen hierfür um Verständnis.

Auswirkungen auf den Zugverkehr:

Fernverkehr:

Vom 8. April bis 12. April werden daher die Züge der ICE-Sprinterlinie Bonn–Köln–Berlin sowie der ICE-Linie Koblenz/Bonn–Köln–Wuppertal–Dortmund–Hannover–Berlin bereits in Köln starten bzw. enden. Der Halt am Bonner Hauptbahnhof entfällt. Planmäßig in Koblenz beginnende/endende Züge werden über die rechte Rheinseite umgeleitet, wobei die Halte in Andernach, Remagen, Bonn Hbf und Köln Hbf entfallen. Ersatzweise halten diese Züge in Köln Messe/Deutz.

Zwischen Koblenz und Köln verkehrende Fernverkehrszüge werden in Fahrtrichtung Norden über die rechte Rheinseite umgeleitet. Dabei entfallen die Halte Andernach, Remagen, Bonn Hbf und Köln Hbf. Ersatzweise halten die Züge in Köln Messe/Deutz, IC-Züge zudem in Bonn-Beuel. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 10 Minuten.

Aufgrund einer Schienenerneuerung im Knoten Koblenz von Freitag 12. April, 21 Uhr, bis Montag, 15. April, 5 Uhr, werden zwischen Koblenz und Köln verkehrende Fernverkehrszüge weiterhin über die rechte Rheinseite umgeleitet.

Nahverkehr:

Die Baumaßnahmen wirken sich vom 8. bis 12. April mit unterschiedlichen Betroffenheiten auf die Nahverkehrslinien RE 5, RE 12, RE 22, RB 24, RB 26 und RB 48 aus. Informationen zu den verkehrlichen Auswirkungen finden Sie in den anliegenden Kundenplakaten sowie unter https://www.zuginfo.nrw/download/1711361057207_Plakat_8.pdf und https://www.zuginfo.nrw/index.html?msg=98731.

Die Fahrplanänderungen sind auch in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

05. Februar 2024, 18:00 Uhr
Berlin
DB steht zur Umsetzung des Gesamtprogramms für die Eisenbahninfrastruktur • Haushaltslage führte im Dezember zur Überprüfung der Zeitpläne • Fokus liegt auf Modernisierung und Erneuerung des Bestandsnetzes

Die Deutsche Bahn (DB) hält unverändert an ihren Aus- und Neubauvorhaben fest. Eine Streichung einzelner Projekte ist nicht vorgesehen, stellt der Konzern angesichts aktueller Berichterstattung klar. Fakt ist, dass es aufgrund der schwierigen Haushaltslage Ende vergangenen Jahres kurzfristig erforderlich war, die zeitliche Abfolge der Vorhaben zu überprüfen. Projekte, die bereits im Bau sind, werden unverändert fortgeführt. Bei allen anderen Projekten werden die Planungen fortgesetzt, um zeitliche Verzögerungen zu vermeiden, bis die Finanzierung vollständig geklärt ist. Dazu steht die DB in intensiven Gesprächen mit dem Bund.

DB-Infrastrukturvorstand Berthold Huber: „Wir stehen zu unserer Strategie der Starken Schiene und damit auch zu unseren Aus- und Neubauprojekten. Sie sind und bleiben ein integraler Bestandteil des größten Infrastrukturprogramms der DB-Geschichte, das in diesem Jahr mit der Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim beginnt. Wir packen die aktuellen Kapazitäts- und Qualitätsprobleme des Verkehrsträgers Schiene mit voller Kraft an. Deshalb haben wir mit dem Bund vereinbart, dass unser Fokus zunächst auf der Erneuerung und Modernisierung des Bestandsnetzes sowie der Bahnhöfe liegt.“

Die Finanzierung der ersten Generalsanierungen im hochbelasteten Schienennetz und weitere Vorhaben, um den Zustand der Eisenbahninfrastruktur kurzfristig zu verbessern, sind für dieses und das kommende Jahr bereits absehbar im Haushalt gesichert. Das gilt auch für das Pilotprojekt der DB auf dem Weg zum Hochleistungsnetz: die Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. Am 15. Juli beginnen auf der mit über 300 Zügen pro Tag am stärksten belasteten Bahnstrecke Deutschlands umfassende Sanierungsarbeiten.

Die DB hat den dringenden zusätzlichen Finanzierungsbedarf für die Infrastruktur mit insgesamt 45 Milliarden Euro bis 2027 beziffert. Dieser umfasst auch die Neu- und Ausbauprojekte. Aktuell ist dieser Mehrbedarf noch nicht vollständig gedeckt und mit Mitteln hinterlegt. Um Lösungen für die Schließung der Finanzierungslücke zu erarbeiten, stehen Bund und DB in intensiven Gesprächen. Die Planungen der Infrastrukturprojekte werden fortgesetzt und damit zeitliche Verzögerungen vermieden, bis die Finanzierung vollständig geklärt ist. Der Konzernaufsichtsrat der Deutschen Bahn AG wird im März eine neue Finanzplanung verabschieden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es, eine Verschiebung von Projekten oder eine Verlängerung von Realisierungszeiträumen zu vermeiden.

30. Januar 2024, 13:00 Uhr
Düsseldorf
Neues attraktives Eingangstor zur Stadt • Barrierefreie Zugänge und moderne Services für Reisende im Bahnhofsgebäude • Nachhaltige und ökologische Gebäudetechnik im Einsatz • Platz für bis zu 380 Gäste im IntercityHotel

Schöner reisen und bleiben - nachhaltig und konsequent kundenorientiert: Drei Jahre nach dem Startschuss können Reisende ab heute den neuen Paderborner Hauptbahnhof bereisen. Mit der Fertigstellung haben alle Projektpartner:innen um den Investor, der PB1 GmbH, eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur für Paderborn erschaffen. 11.000 Menschen profitieren ab heute von einer hellen, lichtdurchfluteten Bahnhofshalle, innovativer Reisendeninformation und neuen Geschäften. Der Neubau wurde in enger Kooperation der Stadt Paderborn mit der Deutschen Bahn und dem Land Nordrhein-Westfalen möglich und ist unter der Leitung der Investorenfirma PB1 GmbH entstanden. Heute ist der neue Hauptbahnhof von Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW, Heinz Hillebrand, Geschäftsführer der Investorenfirma PB1 GmbH, Stephan Boleslawsky, Leitung Personenbahnhöfe DB InfraGO im Regionalbereich West, Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn sowie Josef Dolp, Chief Operating Officer Deutsche Hospitality, feierlich eröffnet worden.

Quelle: BREMER / Jan Hoppe
v.l.n.r.: Josef Dolp, Chief Operating Officer Deutsche Hospitality; Stephan Boleslawsky, Leiter Regionalbereich West Personenbahnhöfe; Heinz Hillebrand, Geschäftsführer der Investorenfirma PB1 GmbH; Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW; Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn

Services für Reisende und Besucher:innen

Der neue Hauptbahnhof besticht dadurch, dass er sich harmonisch in das Paderborner Stadtbild einfügt. Innen überzeugt das neue Bahnhofsgebäude mit innovativen Services für Reisende: An vier neuen Anzeigen können sich Reisende über ihre Anschlusszüge informieren. Im neuen Reisezentrum können sich Fahrgäste an 365 Tagen im Jahr zu Reisen im Nah- und Fernverkehr, d.h. vom Bus über den Regionalzug, den Fernverkehrszug bis hin zu internationalen Zügen im Ausland, beraten lassen. An drei Schaltern, einer speziell für mobilitätseingeschränkte Reisende, helfen Reiseberater:innen von montags bis freitags von 6:30 – 19 Uhr, samstags von 8 bis 17:30 Uhr, und sonntags von 10 – 18 Uhr bei der Planung der Reise und dem Ticketkauf. Ergänzt wird das Angebot durch vier Fahrkartenautomaten direkt vor dem Reisezentrum, die den Fahrgästen rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Zusätzlich steht eine DB Information in der Haupthalle: Dort finden Reisende auf einem Monitor Informationen zu Anschlusszügen oder geänderten Abfahrtszeiten. Durch die offene Gestaltung des Counters können die DB-Servicekräfte einfacher und schneller Auskünfte zu Zügen und Anschlüssen geben.

Mit einem neuen Aufzug gelangen Reisende barrierefrei vom Empfangsgebäude zu den Bahnsteigen. Der neue Aufzug ist – genauso wie der vorherige – mit dem Diagnosetool ADAM (Ausbau Digitalisierung Anlagenmanagement) ausgestattet, d.h. er kann Störungen automatisiert melden. So können Mitarbeitende die Reparatur schneller beauftragen und Ausfälle zügiger beheben. Farblich passt sich die Personenunterführung dem Gebäude an: Sie ist in der Optik der Bahnhofshalle gehalten. So entsteht ein fließender Übergang vom Bahnhofsgebäude in die Unterführung.

Im Bahnhof stehen eine Vielzahl an Geschäften zur Verfügung, um den Bedürfnissen der Fahrgäste gerecht zu werden, u.a. eine Bäckerei, eine Bahnhofsbuchhandlung mit einem ServiceStore DB und ein Imbiss. Der neue Bahnhof bietet attraktive und praktische Einkaufsmöglichkeiten vor und nach der Zugfahrt – und das an 365 Tagen im Jahr. In den kommenden Wochen beziehen weitere Geschäfte die noch freien Flächen im Bahnhof.

Einen Großteil des neu gebauten Gebäudes bezieht das IntercityHotel. Das neue Hotel ist smarter Treffpunkt und entspannter Rückzugsort zugleich und bietet 190 helle, gemütliche Zimmer. Damit gehört das IntercityHotel zu den größten Beherbergungsstätten in Paderborn. Zudem verfügt das Hotel über ein Restaurant, eine Bar sowie einen Tagungsbereich für bis zu 180 Personen.

Nachhaltigkeit beim Bau und Betrieb

Der neue Hauptbahnhof ist in gemeinschaftlicher Arbeit zwischen dem Investor PB1 GmbH, der Stadt Paderborn und der Deutschen Bahn sowie der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft (BEG) NRW entstanden. Das Paderborner Bauunternehmen BREMER AG hat das siebengeschossige Gebäude gebaut. Planer:innen und Investoren haben dabei viel Wert auf eine nachhaltige und ökologische Gebäudetechnik gelegt. Geheizt und gekühlt wird mit einer Grundwasserwärmepumpe und Paderwasser. Ein Teil des Stroms entsteht auf dem Dach und an der gleisseitigen Fassade durch Photovoltaik-Anlagen. Das neue Bahnhofsgebäude erfüllt damit hohe energetische Anforderungen in Anlehnung an den Standard eines KfW-Effizienzhauses 40.

Den Bahnhof können Reisende über einen Kolonnadengang vor dem Bahnhof betreten. Mit dem etwa neun Meter hohen und 3,50 Meter breiten Weg ist der Fußweg vor dem Hauptbahnhof überdacht. Der bisherige Radweg wird als Radfahrstreifen auf die Bahnhofstraße verlegt. Das schafft Platz und entzerrt den Verkehr zwischen Fußgängern und Radfahrern. Der helle beigefarbene Mauerziegel des Neubaus fügt sich harmonisch ins Stadtbild ein.

ZITATE:

Daniel Sieveke, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW: „Wir haben in Paderborn ab heute eine neue, moderne und nachhaltige Visitenkarte. Die neue großzügige und helle Empfangshalle begrüßt nunmehr die Reisenden in Paderborn. Unsere Bahnhöfe dienen daher nicht nur der Mobilität, sondern sind städtebauliche Orte und Aushängeschild mitten im Leben unserer Städte. Darum engagiert sich das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen intensiv für attraktive Bahnhofsgebäude und -umfelder im Schulterschluss mit den Städten, Gemeinden und der Deutschen Bahn.“

Heinz Hillebrand, Geschäftsführer PB1 GmbH: „Es hat länger gedauert als gedacht, es war anstrengender als erwartet, es ist, aus meiner Sicht, gut gelungen. Danke dem gesamten Team.“

Stephan Boleslawsky, Leitung Personenbahnhöfe DB InfraGO im Regionalbereich West: „Ohne Frage gilt der Paderborner Hauptbahnhof nun als attraktives Eintrittstor in die Stadt. Der Bahnhof und das Umfeld sind deutlich aufgewertet. Doch nicht nur Paderborn profitiert von unseren umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen: Schon seit vielen Jahren machen wir unsere Bahnhöfe attraktiver für unsere Reisenden. Ein wichtiger Baustein, um die Verkehrswende weiter voranzutreiben und den Zugang zur Bahn als klimafreundliches Verkehrsmittel attraktiver zu machen.“

Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn: „Als Bürgermeister der Stadt Paderborn ist es mir eine besondere Freude, dass wir heute den Hauptbahnhof Paderborn feierlich eröffnen konnten. Für Paderborn als Oberzentrum und dynamische, weltoffene Stadt ist der Hauptbahnhof ein gestalterisch gelungenes Tor zur Welt, dass nicht nur Besuchende und Reisende herzlich willkommen heißt, sondern im Zusammenspiel mit dem geplanten städtischen Mobilitätshub auch zukunftsweisend für die Mobilität in unserer Stadt ist.“

Josef Dolp, Chief Operating Officer Deutsche Hospitality: „Ein Hotel zusammen mit einem Bahnhof zu eröffnen ist ein absoluter Höhepunkt  ̶  der perfekte Rahmen für die Eröffnung unseres 60. IntercityHotel weltweit. Die Marke steht für gut vernetzte, dynamische Hotels im urbanen Umfeld. Dem Team rund um General Manager Thomas Bausch wünschen wir viel Erfolg und Spaß, genauso wie unseren Partnern und Gästen.“

12. Dezember 2023, 14:00 Uhr
Düsseldorf
Funktionale und ästhetische Innenraumgestaltung • Fokus auf Fahrgasterlebnis • deutlich verbesserte Fahrgastinformation
Quelle: neomind

DB Regio NRW und die Münchner Agentur „Neomind“ wurden jetzt mit dem German Design Award 2024 für das Projekt „Modernisierung ET 424“ als „Special Mention“ in der Kategorie „Aviation, Maritime and Railway“ ausgezeichnet. Der German Design Award zählt zu den renommiertesten Design-Wettbewerben weltweit und genießt über Fachkreise hinaus hohes Ansehen. Die hochkarätig besetzte Jury setzt sich aus international anerkannten Designexperten zusammen.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung unserer modernisierten Fahrzeuge durch die Jury des German Design Award. Mit dem modernen Design und der technischen Ausstattung ist ein rundum gelungenes Fahrzeug entstanden“ sagt Frederik Ley, Vorsitzender der Regionalleitung der DB Regio AG in NRW. „Die Züge bekommen einen neu gestalteten Innenraum. Mit dem offenen, transparenten und frischem Innenraumkonzept wollen wir unseren Fahrgästen ein richtig gutes Fahrgasterlebnis bieten. Und mit der verbesserten Fahrgastinformation in den Zügen sorgen wir auch für Verbesserungen im Fahrgastfluss und damit für positive Effekte bei der Pünktlichkeit. Die Auszeichnung mit diesem anerkannten Preis ist der Lohn für die intensive Arbeit des gesamten Teams. Ich bin mir sicher, dass sich unsere Fahrgäste in diesen Zügen sehr wohl fühlen werden“

Dem Team um Projektleiter Dr. Jens Behrends von DB Regio ist es gelungen, die Zuverlässigkeit dieser Fahrzeugreihe mit den Anforderungen moderner Züge mit klarem Fokus auf das Fahrgasterlebnis zu vereinen. Damit bekommen die Züge neue Einsatzmöglichkeiten und helfen, Fahrzeugengpässe zu beseitigen.

„Unser nutzerzentriertes Design vereint Ästhetik, Funktionalität und Innovation, um einen echten Mehrwert für die Fahrgäste zu schaffen“ betont neomind-Geschäftsführer Matthias Fischer. „Der German Design Award honoriert diesen Ansatz und unterstreicht, dass im Rahmen der Modernisierung trotz der komplexen Herausforderungen ein zeitgemäßes, funktionales und attraktives Design für die umgestaltete Fahrzeugflotte geschaffen wurde.“

Die Baureihe „ET 424“ soll die am Ende des Lebenszyklus befindlichen Fahrzeuge der Baureihe ET 420 ablösen. Das Design der ET 424 ist bewusst so gewählt, dass die Unterschiede zu anderen Bestandsfahrzeugen wie 422, 423, 430 direkt sichtbar werden. Dies sorgt bei den Fahrgästen am Bahnsteig direkt für hohe Wiedererkennbarkeit des modernisierten Fahrzeugs

Die Verbesserungen im Detail:

  •  helle Fußbodenbereiche kennzeichnen die Laufwege, während die Sitz- und Mehrzweckbereiche einen dunkleren Fußbodenbelag haben.
  • In diesen Bereichen kommen die neuen Sitzpolster besonders gut zur Geltung. Ihre Farbgebung erinnert an das „Adenauer-Grün“, die ursprüngliche Farbgebung der Kölner Rheinbrücken.
  • Auch technisch ist so ein Fahrzeug mit zeitgemäßen Aspekten entstanden. Die Fahrgastinformation erfolgt über acht große Gondeln über dem Mittelgang im Fahrzeug, dazu gibt es W-LAN und USB-Steckdosen.

Die Modernisierung der Fahrzeuge erfolgt in der Regio-Werkstatt Hannover-Leinhausen und sichert dort in den nächsten Jahren über 20 Arbeitsplätze.

Die in NRW verantwortlichen Aufgabenträger go.Rheinland und VRR gratulieren zu dem gelungenen Design und der Auszeichnung beim German Design Award 2024 und unterstützen einen Einsatz der Fahrzeuge auch in NRW.

Hinweis für die Redaktionen:

Das anliegende Foto können Sie gern kostenfrei unter Angabe der Quelle „DB AG“ veröffentlichen.

06. Dezember 2023, 12:15 Uhr
Düsseldorf
Projektteam hat bei vielen Brücken in diesem Jahr wichtige Baufortschritte erreicht • Fokus für das kommende Jahr liegt auf Gleisbau, Brücken- und Schallschutzarbeiten • Modernisierung des Bahnhofs Beuel läuft kontinuierlich weiter • Einschränkungen im Zugverkehr von Mitte Dezember bis Anfang Januar

Der Infrastrukturausbau für die S13 zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel hat auch in diesem Jahr wieder große Fortschritte gemacht. Das Projektteam hat sich in den vergangenen 12 Monaten insbesondere auf drei wichtige Brückenprojekte entlang der Strecke fokussiert: Mit der Autobahnbrücke der A59 in Bonn-Vilich hat die Deutsche Bahn (DB) in diesem Sommer die größte Brücke im Projekt erfolgreich verbreitert und so die Voraussetzung für den Gleisbau in diesem Streckenabschnitt gelegt. Parallel war das Team auch an der Autobahnbrücke der A560 aktiv und hat hier die ersten Vorarbeiten für die Erweiterung der Brücke bereits abgeschlossen. An der dritten Brücke – der Eisenbahnüberführung am Vilicher Bach – wächst aktuell Stück für Stück vor Ort die neue Stahlbrücke, die bis Ende 2024 vor Ort eingeschoben werden soll.

Jens Sülwold, Projektleiter für den S13-Ausbau: „Mit dem aktuellen Projektfortschritt sind wir sehr zufrieden. Der reibungslose Verlauf der A59-Baustelle in diesem Sommer hat dem gesamtem Team nochmal gezeigt, wie wichtig unsere Arbeiten sind. Diese Motivation nehmen wir jetzt auch für den Jahresendspurt mit. Ich freue mich, dass unsere Bauarbeiten immer sichtbarer werden und natürlich auch für Fahrgäste und Anwohnende nach und nach Verbesserungen bringen. Denn: Letztlich profitieren insbesondere die Menschen vom Ausbau der Strecke.“

Klar ist: Mit jedem abgeschlossenen Teilprojekt kommt die DB dem Ziel des Projekts – dem drei- bzw. viergleisigen Ausbau der Strecke– immer näher. Damit schafft die DB mehr Kapazität auf der Schiene und macht eine bessere Zugverbindung zwischen Köln und Bonn möglich.

Aktuell sind 24 von insgesamt 36 Brücken bereits erneuert oder im Bau. Auch sieben von neun Kilometern Trasse liegen schon neben den bestehenden Gleisen. Damit es für die Anwohnenden entlang der Strecke künftig deutlich leiser wird, hat das Projektteam bereits auf einer Länge von 2.850 Metern Schallschutzwände gebaut. Für den Ausbau wurden zudem rund 120 Kilometer Kabel verlegt. Zusätzlich hat das Projektteam Ausgleichsflächen für geschützte Tierarten auf einer Gesamtfläche von rund zehn Hektar geschaffen. Denn: Wo die DB für neue Bahnanlagen in die Natur eingreifen muss, schafft sie auch neue Lebensräume.

Impressionen der aktuellen Bauarbeiten

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Ende des Sliders

Bauprogramm 2024: Arbeiten an Gleisen, Brücken, Schallschutzwänden und am Bahnhof Bonn-Beuel

Auch im kommenden Jahr treibt die DB das Ausbauprojekt im Rheinland weiter voran. Im Fokus der Fachleute stehen dabei vor allem der Bau der neuen Gleise, Brückenarbeiten, der Bau neuer Schallschutzwände sowie die Modernisierung des Bahnhofs Bonn-Beuel. Informationen über die detaillierten Baupläne sowie die Einschränkungen im Zugverkehr finden Sie rechts im Downloadbereich.

Informationen zum Ausbauprojekt S13

Mit der Flughafenanbindung Köln/Bonn und der Neubaustrecke Köln – Rhein/Main hat sich Köln als einer der zentralen Eisenbahnknoten in Nordrhein-Westfalen etabliert. Mit dem Ausbau der S13 von Troisdorf nach Bonn-Oberkassel werden in Zukunft auch die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis über das S-Bahn-Netz mit dem Flughafen Köln/Bonn verbunden. Die neue rund 13 Kilometer lange Strecke wird zu einer wesentlichen Verbesserung des öffentlichen Schienenpersonennahverkehrs beitragen und die Region Bonn besser an das S-Bahn-Netz des Ballungsgebietes Köln anbinden.

Im Rah­men des Pro­jek­tes wer­den zahl­rei­che Brü­cken, Un­ter- und Über­füh­run­gen er­neu­ert, neu ge­baut oder er­setzt. Vier der sechs be­reits vor­han­de­nen Hal­te­punk­te und Bahn­hö­fe wer­den mo­der­ni­siert und bar­rie­re­frei ge­stal­tet. Zu­sätz­lich ent­ste­hen die neu­en Hal­te­punk­te „Bonn-Ra­mers­dorf“ und „Bonn-Vi­lich“. Für den Schall­schutz kommt na­he­zu auf der ge­sam­ten Stre­cke das „Be­son­ders über­wach­te Gleis“ (BüG) zum Ein­satz und es ist ge­plant, auf über 15 Ki­lo­me­tern Schall­schutz­wän­de zu er­rich­ten. Dar­über hin­aus wer­den ent­lang der Stre­cke an rund 12.000 Wohn­ein­hei­ten pas­si­ve Schall­schutz­maß­nah­men, wie zum Bei­spiel der Ein­bau von Schall­schutz­fens­tern oder schall­däm­men­den Lüf­tern, um­ge­setzt.

Weitere Informationen finden Sie online unter https://bahnknoten-koeln.deutschebahn.com/db/ausbau-s-13.html

04. Dezember 2023, 16:00 Uhr
Düsseldorf
Müngstener Brücke auf der nächsten deutsche Tentativliste zur Nominierung von Kulturerbegütern für die UNESCO-Liste

Am Montag, 4. Dezember 2023, hat die Kulturministerkonferenz beschlossen, den Antrag der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zur Aufnahme der Müngstener Brücke auf die nächste deutsche Tentativliste zur Nominierung von Kulturerbegütern für die UNESCO-Liste auf-zunehmen. Die Stadt Solingen hat sich mit der Müngstener Brücke zusammen mit fünf weiteren Großbogenbrücken des 19. Jahrhunderts in Italien, Frankreich und Portugal mit dem Antrag „Europäische Großbogenbrücken des 19. Jahrhunderts“ beworben. Mit ihrer Entscheidung folgt die Kultusministerkonferenz den Auswahlempfehlungen der von ihr eingesetzten ehrenamtlich tätigen Expertinnen und Experten im Fachbeirat. Alleine aus Deutschland hatten sich 21 Stätten aus 13 Bundesländern für eine Aufnahme in die zukünftige Tentativliste beworben. Sieben neue Stätten wurden final vom Fachbeirat empfohlen. Bei der deutschen Tentativliste handelt es sich um die zwischen den 16 Bundesländern abgestimmte Liste der Objekte, die der UNESCO von der Bundesrepublik Deutschland in den nächsten Jahren als zukünftige Welterbestätten vorgeschlagen werden sollen. Die Liste soll 2024 bei der UN-SECO eigereicht werden.

„Wir schlagen die Brücke zwischen unserer Heimat Nordrhein-Westfalen hin zum UNSECO-Weltkulturerbe. Die Müngstener Brücke ist ein starkes Stück Heimat in Nordrhein-Westfalen. Als höchste stählerne Eisen-bahnbrücke Deutschlands verbindet sie seit 1897 bis heute die Städte Solingen und Remscheid über das Tal der Wupper miteinander. Sie ist ein Paradebeispiel für europäische Ingenieurskunst. Der charakteristische Fachwerkbogen in seiner parabolischen Krümmung ist über die Grenzen von Nordrhein-Westfalen bekannt. Die Aufnahme des Antrags auf die neue Tentativliste ist ein Meilenstein auf dem Weg zum siebten nordrhein-westfälischen Welterbe. Auch die internationale Zusammenarbeit mit Italien, Frankreich und Portugal bietet eine große Chance eine Anerkennung als UNESCO-Welterbe zu erlangen“, sagt Ina Scharren-bach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bei dem Antrag „Europäische Großbogenbrücken des 19. Jahrhunderts“ handelt es sich um eine Serie mit sechs Bestandteilen aus vier Staaten. Neben der Müngstener Brücke gehören die Ponte Pia Maria und die Ponte Dom Luís I in Portugal, das Viaduc de Garabit und das Viaduc du Viaur in Frankreich sowie die Ponte San Michele in Italien dazu. Die Bewerbung für die Aufnahme in die deutsche Tentativliste hat die Stadt Solingen nach einem Aufruf des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung im Dezember 2019 auf den Weg gebracht. Begleitet und unterstützt wird der Bewerbungsprozess vom Förderverein „Welterbe Müngstener Brücke“, der 2021 im Bergischen Städtedreieck gegründet wurde. Vorsitzender des Vereins ist Solingens Oberbürger-meister Tim Kurzbach, weitere Vorstandsmitglieder sind unter anderem Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, Uwe Schneidewind, Oberbürgermeister des Stadt Wuppertal sowie Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter für die Deutsche Bahn AG in Nord-rhein-Westfalen.

Tim Kurzbach, Oberbürgermeister des Stadt Solingen: „Das ist eine großartige Nachricht. Auf dieses Signal haben wir gehofft und gewartet, es erfüllt uns mit unbändiger Freude. Und wir sind auch voller Stolz: Wir haben auf dem Weg bisher alles richtig gemacht, unsere Bewerbung hat die Kulturministerkonferenz überzeugt.“

Burkhard Mast-Weisz, Oberbürgermeister der Stadt Remscheid: „Der Welterbeverein wird den Schub aufnehmen und alle Anstrengungen un-ternehmen, um gemeinsam mit den Menschen in der Region und den Partnern in Europa das hohe Ziel zu erreichen. Jetzt ist es greifbar!“

„Die länderübergreifende Bewerbung verbindet die Kommunen, Staaten und Eigentümer dauerhaft miteinander. Aus Partnern sind Freunde ge-worden, wir schlagen Brücken in Europa. Das ist ein überwältigendes Gefühl“, ergänzt Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal Uwe Schneidewind.

Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter für die Deutsche Bahn AG in Nordrhein-Westfalen: „Es erfüllt uns mit großem Stolz, als Konzern zukünftig möglicherweise ein Welterbe zu besitzen. Für die Bahngesellschaften als Eigentümerinnen der grandiosen Brücken-Bauwerke ist der Welterbeprozess eine Herzensangelegenheit – für uns in Deutschland ebenso wie für die Bahn-Unternehmen in Frankreich, Italien und Portugal.“

Nach der Aufnahme auf die deutsche Tentativliste soll der Antrag für die Nominierung auf die Welterbeliste bearbeitet werden. Nach aktuellem Plan wäre mit einer Entscheidung des Welterbekomitees über die Eintragung auf die Welterbeliste bei der Sitzung des Welterbekomitees im Jahre 2033 zu rechnen.

Hintergrund

  • Bei der deutschen Tentativliste handelt es sich um die zwischen den 16 Bundesländern abgestimmte Liste der Objekte, die der U-NESCO von der Bundesrepublik Deutschland in den nächsten Jahren als zukünftige Welterbestätten vorgeschlagen werden sollen.
  • Die UNESCO hat ein verpflichtendes zweistufiges Prüfverfahren für alle Nominierungen eingeführt, dass in einer Übergangsphase ab 2023 auf freiwilliger Basis umgesetzt werden kann und ab 2027 verpflichtend ist. Auf dem aktuellen Plan der Kultusministerkonferenz ist vorgesehen:
    • 2029 – Einreichung des Antrags für die Vorabeinschätzung
    • 2031 – Einreichung des Entwurfs von Anmeldung zur Prüfung
    • 2032 – Einreichung der Anmeldung
    • 2033 – Entscheidung des Welterbekomitees
  • UNESCO Welterbestätten sind Zeugnisse vergangener Kulturen, materielle Spuren von Begegnungen und Austausch, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften. Ihre Gemeinsamkeit ist ihr außergewöhnlicher universeller Wert, das heißt ihre Bedeutung nicht nur für nationale oder lokale Gemein-schaften, sondern für die gesamte Menschheit. Der Schutz und nachhaltige Erhalt dieser Stätten liegt deshalb in der Verantwortung der gesamten Völkergemeinschaft. Er wird durch die Anwendung des für die Kulturpolitik und den Naturschutz zentralen Instruments – dem 1972 verabschiedeten „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ – sichergestellt. Mit der Ernennung zum Welterbe wird die Verpflichtung übernommen, das Objekt für zukünftige Generationen zu erhalten.
  • In Nordrhein-Westfalen gibt es sechs Welterbestätten: Aachener Dom, Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl, Kölner Dom, Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen, Das karolingische Westwerk und Civitas Corvey sowie den niedergermanischen Limes, die Grenzen des Römischen Reiches.

29. November 2023, 11:37 Uhr
Deutsche Bahn hat Erweiterung der Schienen-Infrastruktur geprüft • Ausbau um zwei Gleise und Bahnsteige grundsätzlich möglich • Erster Grob-Entwurf

Um künftig mehr Fahrgäste befördern zu können und den Bedarf an immer mehr Zugverkehren zu erfüllen, hat die Deutsche Bahn (DB) eine Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Bielefelder Hauptbahnhofs erstellt. Erste Ergebnisse zeigen jetzt, dass eine Erweiterung der Schienen-Infrastruktur um zwei neue Gleise und zwei zusätzliche Bahnsteige grundsätzlich möglich ist. Unter anderem könnte dafür ein bereits vorhandenes Gleis im Nordwesten des Bahnhofes verlängert und mit einem Bahnsteig ausgestattet werden. Damit würde die Zahl der Gleise, an denen Fahrgäste ein- und aussteigen können, von sieben auf neun steigen. Ziel ist es, deutlich mehr Platz auf der Schiene zu schaffen und eine bessere Verknüpfung für den Regional-, Nah- und Fernverkehr zu ermöglichen, damit verstärkt Pendler:innen profitieren.

Quelle: LocLab Consulting GmbH
Ein erster Entwurf zeigt, wie der Bahnhof Bielefeld um zwei zusätziche Gleise und Bahnseige erweitert werden könnte. Wie genau der Ausbau aussehen könnte, soll jetzt erarbeitet werden.

Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude bleibt davon unberührt. Die Ergebnisse sollen als erste Grob-Entwürfe dienen. Im Detail sollen die Ideen jetzt weitergeplant und die Ausgestaltung auch mit Blick auf das Bahnhofs-Umfeld sensibel weiter untersucht und mit allen betroffenen Interessengruppen erarbeitet werden. Zu den Kosten sind zu diesem frühen Zeitpunkt keinerlei Angaben möglich.

Die Planungen für einen Ausbau mit mehr Zügen für mehr Fahrgäste am Hauptbahnhof Bielefeld ist Teil des Großprojekts Hannover-Bielefeld und Basis für einen funktionierenden Deutschlandtakt. Mögliche Strecken-Korridore für die Trasse Hannover-Bielefeld veröffentlicht die DB im Winter. Derzeit prüfen Fachleute dazu noch sensible Bereiche, z.B. zum Trinkwasserschutz.

Alle Infos zum Projekt Hannover-Bielefeld unter https://www.hannover-bielefeld.de/

06. November 2023, 14:00 Uhr
Köln
Baustein für die starke Schiene • Bauteams nutzen vom 22. bis 24. November und 2. bis 6. Dezember Nachtstunden und verkehrsärmere Zeiten • Bahnstrecke zwischen 25. November, 1 Uhr, und 2. Dezember, 3 Uhr, für Züge gesperrt • Umleitungen, geänderte Fahrzeiten und Ersatzbusse im Fernverkehr

Für eine starke Schiene und den weiter verlässlichen Highspeed-Verkehr führt die Deutsche Bahn (DB) auf der Schnellfahrstrecke Köln – Rhein/Main umfangreiche Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten durch. Um die Auswirkungen der Arbeiten auf die Reisenden dabei möglichst gering zu halten, nutzen die Bauteams zwischen dem 22. und 24. November sowie dem 2. und 6. Dezember die Nachtstunden und verkehrsärmere Zeiten. Vom 25. November, 1 Uhr, bis 2. Dezember, 3 Uhr, muss die Schnellfahrstrecke für die konzentrierte Umsetzung des Baupensums jedoch gesperrt werden. Die DB erneuert dann zahlreiche Gleise und Weichen etwa zwischen Willroth und Idstein. Parallel erledigen die Bauteams Tunnelarbeiten im Abschnitt Idstein – Breckenheim. Im Bereich Breckenheim steht zudem die Instandhaltung von Lärmschutzelementen auf der Agenda.  

Seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 2002 haben Expert:innen die Schnellfahrstrecke immer wieder in regelmäßigen Abständen begutachtet und Instand gehalten. Kleinere Reparaturen konnten in der Nacht sofort und ohne merkbare Auswirkungen für die Fahrgäste erledigt werden. Nach übe 20 Jahren Dauerbetrieb sind nunmehr auch umfangreiche Gleis- und Weichenarbeiten erforderlich.

Die Fernverkehrszüge, die normalerweise über die Schnellfahrstrecke fahren, leitet die DB während der einwöchigen Streckensperrung soweit möglich über das Rheintal um. Dadurch ist der Ein- und Ausstieg in Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd nicht möglich. Für Reisende von/nach Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd ist zwischen Köln Hauptbahnhof und dem Flughafen Frankfurt ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der alle Halte bedient. Ab Köln bzw. Frankfurt besteht dann jeweils Anschluss an den Fernverkehr. Ab Siegburg/Bonn können Reisende außerdem zahlreiche Verbindungen mit dem Nahverkehr zum Kölner Hauptbahnhof nutzen. Reisende, die in Limburg ihre Reise starten, können stündlich Züge des Nahverkehrs nutzen, die direkt zum Frankfurter Hauptbahnhof verkehren. Dort bestehen Umstiegsmöglichkeiten zum Fernverkehr. 

Die Anpassungen nach Linien im Überblick: 

Züge der stündlichen ICE-Linie Dortmund/Essen–Köln–Frankfurt–Nürnberg–München können insbesondere in den Morgen- und Abendstunden auf einigen Fahrten zwischen Dortmund/Essen bzw. Köln und Frankfurt Flughafen nicht verkehren. Die verbleibenden, umgeleiteten Züge benötigen eine bis zu 80 Minuten längere Fahrtzeit. In Nord-Süd-Richtung bis Frankfurt Flughafen fahren sie entsprechend früher vor den üblichen Zeiten ab bzw. kommen in Süd-Nord-Richtung später an. 

Die zweistündliche ICE-Linie Hamburg–Bremen–Köln–Frankfurt Flughafen–Stuttgart–München und die zweistündliche ICE-Linie Hamburg–Bremen–Köln–Frankfurt Flughafen–Mannheim–Basel werden zwischen Köln und Mannheim größtenteils über die Rheinstrecke umgeleitet. Für den Ausfall der Halte in Siegburg/Bonn (bei Einzelzügen dieser Linien) und in Frankfurt Flughafen halten die Züge in einigen Fällen ersatzweise in Bonn Hauptbahnhof und Mainz Hauptbahnhof. Zudem verlängert sich die Fahrtzeit um bis zu 60 Minuten bei entsprechend früherer Abfahrt bzw. späterer Ankunft. 

Züge der zweistündlichen ICE-Linie Dortmund–Düsseldorf–Frankfurt Flughafen–Stuttgart–München entfallen zwischen Frankfurt Flughafen und Düsseldorf bzw. Dortmund. 

Züge der zweistündlichen ICE-Linie Frankfurt–Köln–Amsterdam können größtenteils zwischen Frankfurt und Köln nicht angeboten werden. Ausnahmen sind die ICE 158/159 und ICE 250/251, die mit bis zu 60 Minuten längerer Fahrtzeit bei entsprechend früherer Abfahrt bzw. späterer Ankunft über Umleitungen fahren. Dadurch entfallen wie oben beschrieben die Zwischenhalte entlang der Schnellfahrstrecke. Hinweis: Wegen einer anderen Umleitung über Venlo halten diese Züge im besagten Zeitraum auch nicht in Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen und Arnhem, sondern in Mönchengladbach und S‘-Hertogenbosch. 

Züge der zweistündlichen ICE-Linie Frankfurt–Köln–Brüssel entfallen zur Hälfte zwischen Frankfurt und Köln, die andere Hälfte wird mit bis zu 80 Minuten längerer Fahrtzeit bei entsprechend früherer Abfahrt bzw. späterer Ankunft umgeleitet. Auch hier kommt es infolgedessen zu Ausfällen von Halten entlang der Schnellfahrstrecke. 

Die zweistündliche ICE-Linie (Dortmund)–Köln–Siegburg/Bonn–Montabaur–Limburg Süd–Frankfurt Flughafen–Frankfurt Hauptbahnhof, die beiden Zugpaare ICE 712/711 und ICE 710/713 (Köln–Wiesbaden–Mainz–Stuttgart) sowie die drei Sprinterzüge ICE 1120, 1121 und 1123 (München–Nürnberg–Frankfurt Flughafen–Köln–Düsseldorf) entfallen auf ihrem Gesamtlaufweg. 

Die DB bittet die Fahrgäste, während der Bauarbeiten neben einer längeren Reisezeit auch geänderte Abfahrtszeiten und -orte der Busse zu beachten. Diese werden in den Online-Auskunftssystemen der DB veröffentlicht und über Aushänge an den Bahnhöfen bekannt gegeben. Die Fahrradmitnahme in den Bussen ist leider nicht möglich. Die DB empfiehlt den Reisenden, sich vor Fahrtbeginn im DB Navigator bzw. unter bahn.de zu informieren und bittet für die Einschränkungen um Verständnis. Detailangaben und Aushänge zu baubedingten Fahrplanänderungen sind auch im Bauinformationsportal unter www.bauinfos.deutschebahn.com abrufbar. 

25. Oktober 2023, 10:00 Uhr
Krefeld
Zusammenarbeit mit Freiherr-vom-Stein-Realschule Fischeln • Bereits fünfte Kooperation mit Krefelder Schule • Schüler:innen erhalten Einblicke in den Betrieb eines ICE-Werks

Das ICE-Instandhaltungswerk Krefeld hat eine Schulkooperation mit der Realschule Fischeln beschlossen. Hierfür haben Caroline Meinert, Personalleiterin des ICE-Werks Krefeld, und André Bartel, Leiter der Freiherr-vom-Stein Schule, einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Von der Kooperation erhofft sich die DB frühzeitige Kontakte zu Nachwuchskräften. Auf der anderen Seite erhalten Schüler:innen praktische Einblicke in die Arbeitswelt, speziell in technische Berufe der DB.

Die Zusammenarbeit mit Schulen hat in Krefeld bereits Tradition: Mit vier anderen Schulen hat das Werk in den letzten Jahren bereits Verträge abgeschlossen. „Das ICE-Werk ist fest in der Region verwurzelt“, so Meinert. „Daher können wir über diese Partnerschaft junge Nachwuchskräfte aus dem Umland erreichen, die sich für die Arbeit in einem modernen Werk interessieren. Damit haben wir bereits mit anderen Schulen gute Erfahrungen gemacht und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Realschule.“

Schon während der Schulzeit informiert die DB interessierte Schüler:innen bei Praktika, Bewerbertrainings oder Werksbesichtigungen über die verschiedenen Einstiegsmöglichkeiten. Gleichzeitig profitieren Schüler:innen von den Perspektiven und Einblicken in den praktischen Alltag in einem ICE-Werk.

André Bartel: „Die Deutsche Bahn wird für die Freiherr-vom-Stein Schule eine wichtige Kooperationspartnerin bei der Vorbereitung auf eine sinnvolle Berufswahl und stellt zukünftig eine große Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf dar. Die DB stellt unseren Schülerinnen und Schülern Praktikumsplätze bereit, bietet ihnen Betriebsbesichtigungen an und führt Bewerbungstrainings durch. Neben unseren bereits bestehenden Kooperationen erweitert die DB für uns das Ausbildungsfeld der modernen Berufe."

Ausbildungsplätze und Praktikumsmöglichkeiten gibt es im Werk Krefeld in den Berufen Elektroniker für Betriebstechnik, Industriemechaniker und Fachkraft für Lagerlogistik.

DB ist attraktive Arbeitgeberin bei Nachwuchskräften

Rund 5.500 Nachwuchskräfte starten in diesem Herbst bei der DB in ihr Berufsleben. Damit hat die DB in einem hart umkämpften Arbeitsmarkt wieder einen Einstellungsrekord erzielt. Mit nun mehr als 14.000 Nachwuchskräften gehört die Deutsche Bahn zu den größten Ausbildern im Land. Insgesamt will der Konzern in diesem Jahr mehr als 25.000 neue Mitarbeitende an Bord holen.

Mehr Infos zu Jobmöglichkeiten bei der DB

Wer rausfinden möchte, welcher Job zu ihm oder ihr passt, kann sich durch Fragen im neuen Job-Kompass (insgesamt 25 Fragen) klicken. Im Anschluss gibt es Job-Vorschläge. Mehr Infos hier: https://jobkompass.db.jobs/

Für alle, die noch berufliche Orientierung und Vorbereitung auf eine Berufsausbildung oder einen Jobeinstieg brauchen, setzt die Deutsche Bahn auch in diesem Jahr ihr Programm „Chance Plus“ fort. Infos unter: https://db.jobs/de-de/dein-einstieg/chance-plus.

23. Oktober 2023, 14:00 Uhr
Düsseldorf
Investitionen von 400 Millionen Euro in umweltfreundliche Elektromobilität auf der Schiene • DB elektrifiziert Erfttalbahn, Voreifelbahn und Eifelbahn bis Ende 2026 • Wiederaufbau der von der Flutkatastrophe zerstörten Strecken auf der Zielgeraden

Die Deutsche Bahn (DB) elektrifiziert in Rekordtempo von nur drei Jahren drei Eisenbahnstrecken in NRW. Den Anfang macht nach erfolgreichem Wiederaufbau noch in diesem Jahr die durch die Hochwasserkatastrophe 2021 verwüstete Erfttalbahn zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel. Bis Mitte nächsten Jahres folgen die Voreifelbahn von Bonn nach Euskirchen und die Eifelstrecke auf dem NRW-Abschnitt von Hürth-Kalscheuren bis Nettersheim. Insgesamt elektrifiziert die DB in NRW auf diesen drei Strecken rund 113 Kilometer Schiene. Dort können künftig umweltfreundliche Elektrozüge statt Dieselfahrzeuge verkehren. Dafür muss die DB rund 2.600 Oberleitungsmaste setzen, 210 Kilometer Fahrdraht spannen und vier Brücken neu bauen. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Die Finanzierung erfolgt über das GFVG-Programm des Bundes. Der Bund stellte dabei 360 Millionen Euro zur Verfügung, das Land NRW beteiligt sich mit rund 40 Millionen Euro.

Dr. Marcus Schenkel, Leiter Infrastrukturprojekte West bei der DB: „Wir haben fast zeitgleich mit dem Wiederaufbau die Planungen für die Elektrifizierung gestartet. Bund und Land haben unbürokratisch die Mittel zur Verfügung gestellt, damit wir für die Region umweltfreundliche Elektromobilität auf der Schiene bauen können. Das ist ein Signal der Hoffnung für all die Menschen, die immer noch unter den Schäden der Flutkatastrophe leiden. Das ist aber auch ein Signal der Hoffnung für das Klima.“

Michael Theurer, Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr: „Der Wiederaufbau der Eifelbahn ist für uns eine Herzensangelegenheit. Was alle Beteiligten in kürzester Zeit quasi von null wiederaufgebaut haben, ist beispiellos. Erstmalig kommt dabei auch eine Besonderheit zum Tragen: Nicht nur der Wiederaufbau wurde weitestgehend genehmigungsfrei gestellt und so deutlich beschleunigt, sondern auch die Elektrifizierung der Strecke konnte direkt aus einer Hand mitgeplant und umgesetzt werden. Sowohl für das Klima als auch für die Reisenden ist das ein echtes Plus. Denn elektrische Züge sind umweltfreundlicher, leiser, und verlässlicher."

Oliver Krischer, Verkehrsminister des Landes NRW: „Wiederaufbau und Antriebswende aus einer Hand - ein Kraftakt des Landes, des Bundes und der Deutschen Bahn für die betroffene Bevölkerung. Der Wiederaufbau kann zeitgleich genutzt werden, um die Strecke aufzuwerten. Hunderte Kilometer an Strecke können zukünftig klimafreundlich elektrisch befahren werden. Der Wiederaufbau wird so mit einer modernen zuverlässigen Antriebswende verknüpft. Das Land geht mit der zugesicherten Finanzierungsabsicherung hier unbürokratisch in Vorleistung und dankt den Partnern für die tolle Zusammenarbeit. Die rechtlichen Möglichkeiten zur Beschleunigung wurden hier vollumfänglich genutzt. So sieht Planungs- und Ausbaubeschleunigung in der Praxis aus.“

Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer von go.Rheinland: „Ich freue mich sehr, dass wir in den von dem Unwetter so stark betroffenen Gebieten die Eisenbahnstrecken jetzt so schnell modernisieren können. Bereits in wenigen Jahren werden hier elektrisch angetriebene Züge eingesetzt werden können. Diese werden der Qualität im Betrieb einen ordentlichen Schub verleihen und für mehr Zuverlässigkeit sorgen. Besonders betonen möchte ich, dass im Zuge der Elektrifizierung mehrere Bahnhöfe barrierefrei ausgebaut werden.“

Eindrücke vom Pressetermin in Bad Münstereifel

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Ende des Sliders

Um die Strecken mit Strom zu versorgen, setzt die DB ein neues, innovatives Konzept ein, das Planung und Bauzeit deutlich verkürzt. Dafür verlegt die DB rund 104 Kilometer Kabel und baut zudem rund 26 Kilometer Kabelkanäle neu. So kann jedoch auf den Bau neuer Hochspannungsleitungen verzichtet werden.

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte alle drei Strecken nahezu komplett verwüstet. Der Wiederaufbau der drei Strecken kommt einem Neubau gleich. Die DB hat zehn Brücken und 21 Durchlässe wiederaufgebaut, 23 Kilometer Strecke erneuert und 35 Bahnübergänge instandgesetzt. Gleichzeitig gestaltet die DB die Infrastruktur so, dass sie künftig widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten. Insgesamt sind 74 Mio. Euro in den Wiederaufbau geflossen.

Der Wiederaufbau und der Start der Elektrifizierung im Rekordtempo ist neben der engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten vor allem durch gesetzliche Ausnahmeregelungen in den Flutgebieten möglich. So gelten zum Beispiel vereinfachte Bedingungen bei Planrecht und Vergabe. Bund, Land, Aufgabenträger, Gemeinden und DB arbeiten eng zusammen, um den Menschen schnell ein weiteres Stück Normalität zurückzubringen.

Elektrifizierung und Ökostrom bei der DB

Schon heute sind über 60 Prozent des deutschen Schienennetzes elektrifiziert. Rund 90 Prozent der Verkehrsleistung im Personen- und Güterverkehr des DB-Konzerns werden bereits elektrisch erbracht.

Die DB betreibt in Deutschland ein eigenes Bahnstromnetz und deckt schon heute mehr als 65 Prozent des Bahnstroms mit erneuerbaren Energien. Damit liegt sie weit über dem öffentlichen Grünstrommix in Deutschland von derzeit unter 50 Prozent. Im Fernverkehr sind Reisende bereits seit 2018 mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs. Bis 2038 wird der gesamte DB-Bahnstrom – zehn Terawattstunden pro Jahr – zu 100 Prozent grün sein. Zudem wird die DB bis 2025 ihre Werke, Bürogebäude und Bahnhöfe in Deutschland vollständig mit Ökostrom versorgen. 

Hinweis an Redaktionen: Detaillierte Informationen zu den einzelnen Strecken finden Sie rechts im Faktenblatt als Download.

23. Oktober 2023, 10:45 Uhr
Düsseldorf
Bauarbeiten vom 27. Oktober bis 10. November • Expert:innen arbeiten zeitgleich an Gleisen, Weichen und Bahnhöfen • Busse statt Bahnen auf den Linie RB 50 und RB 51

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert in der Zeit von Freitag, 27. Oktober (22 Uhr) bis Freitag, 10. November (21 Uhr) die Eisenbahninfrastruktur zwischen Dortmund und Lünen. Um die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, bündeln die Baufachleute mehrere Maßnahmen und arbeiten zeitgleich an Gleisen, Weichen und Bahnhöfen. Folgende Arbeiten stehen dabei u.a. auf dem Programm:

  • Erneuerung von sechs Weichen und rund 400 Meter Gleis im Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofs. Allein in diese Arbeiten fließen rund 1,7 Millionen Euro
  • Fortsetzung der Bahnsteigarbeiten am Lüner Hauptbahnhof
  • Instandhaltungsarbeiten an Bahnsteigdächern am Dortmunder Hauptbahnhof

Während der Zeit der Bauarbeiten ist kein Zugverkehr zwischen Dortmund und Lünen möglich. Die Züge der Linien RB 50 (eurobahn) und RB 51 (DB Regio) werden durch Busse ersetzt, die an allen Zwischenstationen halten.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohner:innen hierfür um Verständnis.

11. Oktober 2023, 10:45 Uhr
Minden
Erneuerung von Brücken und Bahnsteigen ab dem 20. Oktober • Auswirkungen auf den Nah- und Fernverkehr • Mehr als 20 Millionen Euro für drei Brücken

Die Deutsche Bahn (DB) macht ihre Infrastruktur im Bereich Ostwestfalen fit: In der Zeit von Freitag, 20. Oktober (20 Uhr) bis Montag, 27. November (5 Uhr) modernisieren die Baufachleuchte Brücken und Bahnsteige auf der Strecke zwischen Minden und Bielefeld. Um die Auswirkungen auf die Reisenden so gering wie möglich zu halten, bündelt die DB die Modernisierungsarbeiten. Folgende Baumaßnahmen stehen auf dem Programm:

Vier neue Eisenbahnbrücken im Raum OWL

Ab Oktober erneuern die Bauteams die drei Eisenbahnüberführungen (EÜ) „Kaiserstraße“ in Bad Oeynhausen, „Wittenhusen“ in Porta Westfalica sowie „Rüscherstraße“ in Löhne. Alle drei Brücken werden komplett durch neue Bauwerke ersetzt. Im ersten Schritt baut die DB die bestehenden Brücken aus und setzt Hilfsbrücken für die Dauer der Arbeiten ein. Dadurch können die Fachteams den Bau der neuen Brücken ab Dezember „unter rollendem Rad“ umsetzen: Der Zugverkehr soll so bis zum Frühjahr 2025 nicht durch die Brückenarbeiten beeinträchtigt werden. Die eingesetzten Baumaschinen mit einem Gewicht von bis zu 130 Tonnen bauen anschließend die Hilfsbrücken aus und heben die neuen Brücken ein. In die Erneuerung der drei Eisenbahnbrücken investiert die DB rund 21 Millionen Euro.

Im November bereiten die Bauteams zudem die Erneuerung der EÜ „Sophienstraße“ in Herford vor. Dabei setzen sie u.a. neue Signale und Befestigungen für Oberleitungen. Die bestehenden Stahlträger ersetzen sie in den kommenden fünf Jahren durch Betonrahmen. Die Brücke führt über 16 Gleise in direkter Nähe des Herforder Bahnhofs. Damit die Brückenarbeiten den Zugverkehr möglichst wenig einschränken, setzen die Bauleute in vier Bauphasen neue Weichenverbindungen ein, damit die Züge die Arbeiten auf der Brücke flexibler umfahren können. Zusammen mit dem Kreis und der Stadt Herford investiert die DB insgesamt rund 57 Millionen Euro in die Brückenerneuerung.

Bahnsteigarbeiten in Porta Westfalica werden fortgesetzt

Zum Maßnahmenbündel gehört auch die Fortsetzung der Bahnsteigarbeiten in Porta Westfalica. Die Bauteams erneuern den Bahnsteig auf einer Länge von 60 Metern.

Auswirkungen auf den Nah- und Fernverkehr:

Das Maßnahmenpaket wirkt sich in unterschiedlichen Zeiträumen auf die Zugverbindungen im Regional- und Fernverkehr aus. Die Änderungen im Überblick: 

1. Von Freitag, 20. Oktober (20 Uhr) durchgehend bis Freitag, 10. November (21 Uhr):

Im Nahverkehr fallen die Züge der Linie RE 6 (RRX, NationalExpress) zwischen Herford und Minden aus. Die Züge der Linien RE 60 (WestfalenBahn), RE 70 (WestfalenBahn) und RE 78 (eurobahn) können in Fahrtrichtung Bielefeld und Rheine nicht in Porta-Westfalica, Bad Oeynhausen und Löhne halten. In Fahrtrichtung Minden kommt es zu Haltausfällen in Löhne (nur RE 60) und Porta-Westfalica. Alternativ fahren Busse mit allen Halten zwischen Herford und Minden. Auf Grund der Sperrung der Kaiserstraße in Bad Oeynhausen für den Straßenverkehr hält der Ersatzverkehr am neuen provisorischen ZOB am Parkhaus Sültebusch.

Die Züge des Fernverkehrs halten von Montag, 21. Oktober bis Freitag, 3. November in Richtung Hamm bzw. Osnabrück nicht in Bad Oeynhausen. Zudem kommt es vor allem in den Abend- und frühen Morgenstunden zu Haltausfällen und Umleitungen mit Fahrzeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten.

2. Jeweils an den Wochenenden zwischen Freitag, 10. November und Montag, 27. November von 21 Uhr bis 5 Uhr

Für die Züge der Linien RE 6 (RRX, NationalExpress), RE 70 (WestfalenBahn), RE 78 (eurobahn), RB 77 (Start Niedersachsen Mitte), RB 61 (eurobahn), RB 71 (eurobahn) und RB 72 (eurobahn) fahren Busse zwischen Bielefeld und Löhne im 20-Minuten-Takt, zwischen Bielefeld und Bünde im 30-Minuten-Takt und zwischen Herford und Lage im Stundentakt.

Die Züge der Linien RE 60 (WestfalenBahn) fahren planmäßig.

Im Fernverkehr entfällt die ICE-Sprinter-Verbindung Bonn–Köln–Berlin. Die Züge der ICE-Linien Bonn/Köln–Hamm–Hannover–Berlin sowie Köln–Hamm–Hannover–Berlin–Stralsund und Stuttgart–Köln–Hannover–Berlin werden zwischen Hamm und Hannover umgeleitet. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit um bis zu 80 Minuten. Die Züge fahren ab Bonn bzw. Köln früher los, um ab Hannover weiter in Richtung Berlin zu ihren Regelzeiten verkehren zu können. In der Gegenrichtung erreichen sie Köln entsprechend später.

Die Züge der zweistündlich verkehrenden IC-Linie Stuttgart–Köln–Hannover–Dresden entfallen zwischen Dortmund und Hannover. Einzelne Züge entfallen auf dem Gesamtlaufweg.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die DB bittet die Anwohner:innen hierfür um Verständnis.

10. September 2023, 18:30 Uhr
Düsseldorf
Lok und mehrere Wagen umgestürzt • DB drückt Unfallopfer ihr tiefes Mitgefühl aus • Güter- und Fernverkehrszüge werden umgeleitet, zwei Regionalverkehrslinien von Streckensperrung betroffen

Heute Nachmittag ist ein Güterzug bei der Einfahrt in den Bahnhof Geseke entgleist. Die Lok und mehrere Wagen des mit Zement beladenen Zugs sind umgestürzt. Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr sowie Mitarbeiter des DB-Notfallmanagements sind vor Ort. Laut Angaben der Feuerwehr ist dabei ein Mensch verstorben. Die DB spricht den Angehörigen des Unfallopfers ihr tiefes Mitgefühl aus.

Der Bahnhof Geseke sowie die Bahnstrecke zwischen Salzkotten und Geseke wurden gesperrt. Die Züge des Güter- und Fernverkehrs werden über Herford umgeleitet. Auch der Regionalverkehr der Linien RE 11 (National Express) und RB 89 (Eurobahn) sind betroffen. Informationen zum Ersatzverkehr gibt es unter www.zuginfo.nrw.

14. Juli 2023, 15:00 Uhr
Duisburg
Die Welle rollt weiter an Bahnsteig 5 • An Bahnsteig 6 finden weiterhin Arbeiten statt

Die erste Welle steht: Heute Abend, 21 Uhr, wird die Deutsche Bahn (DB) die wichtigsten Arbeiten an Bahnsteig 6 (Gleise 12/13) abschließen. Die Züge des Fernverkehrs können somit planmäßig wieder an diesem Bahnsteig halten.

Die Welle schwappt weiter zum nächsten Bahnsteig (Gleise 10/11). Hier laufen schon die ersten Vorbereitungen. In den kommenden Wochen entfernen die Baufachleute die Oberleitung an Gleis 10/11. Auch Technik und Sitzmöbel müssen vom Bahnsteig entfernt werden. Anschließend beginnen die massiven Abbrucharbeiten. Die Baufachleute tragen mehrere tausend Tonnen Schutt des alten Bahnsteigs ab. Gleichzeitig demontieren die Techniker:innen hunderte Tonnen Stahl des alten Gleisdachs. Hierfür bleiben die großen Kräne zunächst an ihren Standorten. Bis Sommer 2024 entsteht die zweite Welle im Hauptbahnhof über dem 400 Meter langen erneuerten Bahnsteig.

Die Arbeiten an Bahnsteig 5 haben kaum Auswirkungen auf den Fernverkehr, es kommt nur zu vereinzelten Haltausfällen.

Bahnsteig 6: Zugbetrieb läuft, Arbeiten gehen weiter

Obwohl die Züge wieder an Bahnsteig 6 halten, rücken die Bauexpert:innen nicht ab: In den kommenden Wochen finden noch planmäßige Arbeiten am Bahnsteig statt. So erneuert die DB unter anderem die Unterseiten der Essener Dächer. Techniker:innen installieren die neue Bahnsteigausstattung (Sitzbänke, Vitrinen usw.). „Wir haben in den nächsten Monaten noch Baustellen am Bahnsteig“, fasst Iljan Seiler, Projektleiter für die Modernisierung des Duisburger Hauptbahnhofs, zusammen. „Denn wir arbeiten auch noch an der Fassade zur Ostseite. Diese kann aus statischen Gründen erst fertig werden, sobald die zweite Welle auf dem Bahnsteig 5 steht. Vorher können wir die Glaselemente noch nicht einbauen.“

Schon jetzt ist klar: Die Erneuerung des Bahnsteigs 6 war ein Kraftakt: Insgesamt haben die Bautrupps rund 5.000 Tonnen Schutt weggeräumt sowie 250 Tonnen Stahl. Im Eiltempo haben sie die Pflasterung auf einer Fläche von mehr als 4.500 m² neu gelegt. Die Teams haben 16 Hallendach- und Fassadenstützen neu errichtet. Auch die Oberleitung rückte ins Visier der Planer:innen: Insgesamt ist der Fahrdraht auf einer Länge von 43 Kilometern erneuert worden. Das entspricht in etwa einer Länge von Duisburg bis nach Leverkusen.

Modernisierung des Duisburger Hauptbahnhofs im Zeitplan

Der Umbau des Duisburger Hauptbahnhofs ist das größte und umfangreichste Bahnhofsprojekt der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt investieren der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die DB rund 260 Millionen Euro in die moderne, architektonisch attraktive Gleishalle mit einem geschwungenen, wellenförmigen Glasdach und sechs neuen Bahnsteigen.

Für jeden Bahnsteig und Dachabschnitt benötigen die Fachleute rund ein Jahr. Sobald der Bahnsteig und das wellenförmige Glasdach an einem Bahnsteig fertiggestellt sind, rollen die Arbeiten zum nächsten Bahnsteig weiter. Zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 wird der überwiegende Teil des Bahnhofs bereits umgebaut sein – im Jahr 2028 sollen die Arbeiten dann abgeschlossen werden.

07. Juni 2023, 10:00 Uhr
Rekordeinstellung bei Nachwuchskräften: 5.500 Auszubildende und Dual-Studierende in diesem Jahr • 50 Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge • Bundesweit erneut Chance plus-Angebote • Mehr Nachwuchsgewinnung im Klassenzimmer

Die Sommerferien stehen vor der Tür und für viele Jugendliche beginnt damit bald ein neuer Lebensabschnitt: der Start ins Berufsleben.

Die Deutsche Bahn als einer der größten Ausbilder im Land stellt in diesem Jahr erneut auf Rekordniveau Nachwuchskräfte ein – 5.500!  Für Kurzentschlossene gibt es noch einzelne Ausbildungsplätze für den Azubi- und Studienstart im Herbst. Auch für 2024 sind schon Stellen ausgeschrieben. Die Auswahl ist groß: Die DB bietet 50 Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge an – vom Lokführer und Gleisbauer bis hin zum Koch, Industriemechaniker und Bauingenieur. Nach einem erfolgreichen Abschluss gibt es eine unbefristete Übernahme.

Bewerbungen sind online und nun auch per Chatbot möglich – unkompliziert, ohne Registrierung und von unterwegs vom Handy oder Tablet zu erledigen. Der Chatbot dient dabei als persönlicher Bewerbungsassistent.

Hier ist eine Auswahl freier Plätze für den Herbst 2023 in NRW. Alle Stellenausschreibungen und Bewerbungstipps sind unter db.jobs zu finden.

Nordrhein-Westfalen

  • Coesfeld: Elektroniker:in für Betriebstechnik; Gleisbauer:in, Zugverkehrssteuerer (w/m/d)
  • Dortmund: Fachkraft für Lagerlogistik Duisburg: Zugverkehrssteuerer (w/m/d), Duale Studiengänge Bahningenieurwesen, Bauingenieurwesen, Vermessung/Geoinformatik, Wirtschaftsinformatik
  • Essen: Beton- und Stahlbetonbauer:in; Industrieelektriker:in; Duales Studium Elektrotechnik
  • Hagen: Industriemechaniker:in
  • Köln: Gebäudereiniger:in, Gleisbauer:in, Duales Studium Bahningenieurwesen, Duales Studium Elektrotechnik
  • Oberhausen: Beton- und Stahlbetonbauer:in, Duales Studium Bahningenieurwesen

Chance plus-Klassen im November

Für alle, die noch berufliche Orientierung und Vorbereitung auf eine Berufsausbildung oder einen Jobeinstieg brauchen, setzt die Deutsche Bahn auch in diesem Jahr ihr Programm „Chance plus“ fort. Der Schwerpunkt liegt dabei auf kaufmännischen und serviceorientierten Berufen oder auf gewerblich und technisch orientierten Berufen. Am 1. November gehen Klassen an folgenden Standorten an den Start: Hamburg, Bremen, Berlin, Erfurt, Frankfurt, Stuttgart, München, Dortmund und Köln.

Mehr Informationen unter: https://db.jobs/de-de/dein-einstieg/chance-plus

Schulkooperationen werden ausgebaut

Die DB geht verstärkt in die Klassenzimmer, um potenziellen Nachwuchs für den Konzern zu interessieren. Die Zahl der Schulkooperationen ist weiter deutlich gestiegen und liegt nun bei mehr als 400. Ziel ist es, bis Ende des Jahres mit gut 500 Schulen einen engen Austausch zu pflegen, Praxistage und Praktika anzubieten. In Berlin hat DB-Vorstand Martin Seiler beispielsweise im Februar zwei Neuntklässler begrüßt, die sich nach einem Schülerpraktikum bereits für eine Ausbildung bei der DB entschieden haben.

Um die Zahl der Schulkooperationen und Kontakte zu Interessent:innen weiter zu steigern, werden auch in der Fläche und der Nähe zu DB-Standorten Kontakte zu Schulen und Eltern sowie Vereinen geknüpft.

Hinweis für Redaktionen: Azubi-Fotos finden Sie hier.

30. Mai 2023, 14:38 Uhr
Umstieg auf modernste Technik in nur fünf Wochen • Umleitungen für Verkehrsteilnehmende werden ausgeschildert • Zugverkehr ist nicht betroffen

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert den Bahnübergang „Hermann-Ehlers-Straße/Am Baumlehrpfad“ (BÜ) in Mönchengladbach-Rheindahlen und stattet ihn in nur fünf Wochen mit aktueller Technik aus. Dazu gehören neben einer neuen Sicherungsanlage auch neue Schranken und Lichtzeichen. Baufachleute bauen außerdem das ehemalige Schalthaus zurück, um mit Hilfe eines Krans ein neues zu errichten. Die DB investiert allein am Bahnübergang in Mönchengladbach-Rheindahlen 580.000 Euro in eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur.

Die Baufachleute beginnen am 5. Juni mit den vorbereitenden Arbeiten. Während dieser Bauphase bleibt der Bahnübergang (BÜ) noch in Betrieb und für den Fußgänger- und Radverkehr geöffnet. Um die daran anschließenden Sanierungsmaßnahmen schnellstmöglich und sicher durchführen zu können, muss der Bahnübergang von Montag, 12. Juni, bis einschließlich Freitag, 7. Juli 2023, gesperrt werden.

Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert. Um die Auswirkungen auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten größtenteils während der natürlichen Zugpausen statt.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Reisenden und Anwohner:innen um Verständnis.

25. Mai 2023, 10:30 Uhr
Busse statt Bahnen vom 1. bis 8. Juni zwischen Hagen und Dortmund

Aufgrund von Brückenbauarbeiten in der Walter-Freitag-Straße in Herdecke wird die Bahnstrecke zwischen Hagen und Dortmund über Herdecke von Donnerstag, 1. Juni, 1 Uhr bis Donnerstag, 8. Juni 2023, 4:30 Uhr gesperrt. Aufgrund der Sperrung wird die RB 52 während dieser Zeit in beiden Richtungen durch Busse ersetzt. Der Fußgängerweg unter der Brücke ist von der Maßnahme nicht betroffen.

Reisende zwischen Dortmund Hbf und Hagen Hbf können alternativ die Züge der Linie RE 4 bzw. die S-Bahnen der Linie S 5 nutzen.

Hinweis: Aufgrund der weiterhin bestehenden Unwetterschäden zwischen Rummenohl und Lüdenscheid verkehren die Züge der RB 52 nur zwischen Hagen Hauptbahnhof und Rummenohl. Von Hagen bis Lüdenscheid verkehrt in beiden Richtungen ein Schnellbus ohne Halt an den Unterwegsbahnhöfen. Zwischen Rummenohl und Lüdenscheid verkehren Busse mit allen Unterwegshalten.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis.

25. Mai 2023, 10:08 Uhr
Kabelarbeiten und weitere Instandhaltungsmaßnahmen im Juni und Juli

Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet weiter auf Hochtouren an der Eifelstrecke in Nordrhein-Westfalen. Neben der aufwändigen Sanierung zwischen Kall und Nettersheim finden zwischen Euskirchen und Kall Arbeiten für das Elektronische Stellwerk (ESTW) Euskirchen statt. Denn die DB erneuert die von der Flut beschädigte Stellwerkstechnik und macht sie moderner und zuverlässiger. Neben Kabeltiefbauten führen die Fachleute auch vorbereitende Maßnahmen für die Leit- und Sicherungstechnik durch. Im Anschluss will die DB bis Ende des Jahres das neue Modulgebäude in Kall erreichtet haben. Darüber hinaus werden kleinere Instandhaltungsarbeiten erledigt und Brücken und Durchlässe entlang der Strecke inspiziert. 

Die DB setzt die Arbeiten in drei Bauphasen um:

•          Bauphase 1          2. Juni (20:30 Uhr) bis 12. Juni (0:30 Uhr)

•          Bauphase 2          22. Juni (20:30 Uhr) bis 24. Juli (21:30 Uhr)

•          Bauphase 3          28. Juli (20:30 Uhr) bis 31. Juli (0:30 Uhr)

Die Züge der Linie RE 12, RE 22 und RB 24 fallen während der Bauphasen zwischen Kall und Euskirchen aus. Der „Bau-SEV Euskirchen – Kall“ wird mit dem „Hochwasser-SEV Kall – Gerolstein“ vereinigt, damit Fahrgäste in Kall nicht umsteigen müssen. Zusätzlich verkehrt ein Schnellbus, der zwischen Euskirchen und Kall nur noch in Mechernich hält.

Die aktualisierten Bus- und Bahnfahrpläne werden kurzfristig kommuniziert. Die aktualisierten Bus- und Bahnfahrpläne werden kurzfristig in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn abrufbar sein.

Der Ersatzfahrplan für die Busse sowie die Lagepläne der Ersatzhaltestellen sind auf zuginfo.nrw erfügbar.

Das ESTW Euskirchen

Bis 2027 soll das elektronische Stellwerk (ESTW) erweitert werden und einen durchgängigen Verkehr von Euskirchen bis zum Bahnhof Nettersheim steuern. Die DB investiert für die Erweiterung des modernen Stellwerks rund 50 Millionen Euro. Die Baustelle wandert auf einer Länge von rund 30 Kilometern von Euskirchen nach Nettersheim.

23. Mai 2023, 13:35 Uhr
Während der Baumaßnahmen fahren Busse statt Bahnen auf den S-Bahn-Linien S 1, S 3 und S 9

Die Deutsche Bahn (DB) bündelt verschiedene Baumaßnahmen gleichzeitig zwischen Hattingen, Essen, Bochum und Dortmund. In der Zeit von Freitag, 26. Mai (21 Uhr) bis Montag, 5. Juni (5 Uhr) stellen die Fachexpert:innen im Bahnhof Bochum Dahlhausen Signale neu auf und verlegen Kabel in neu errichtete Kabelkanäle. In Essen Steele werden Gleise auf einer Länge von 400 Metern erneuert und hierbei rund 1500 Tonnen Schotter und 615 Schwellen ausgetauscht. Außerdem wird in Dortmund am Uni Tunnel und in Dorstfeld gearbeitet. Hier tauscht die DB u.a. für rund drei Millionen Euro 16.000 Meter Schienen und 1.000 Tonnen Schotter aus und wechselt 50 Betonschwellen.

Die Arbeiten wirken sich auf den S-Bahn-Verkehr aus:

S 1: In der Zeit von Freitag, 26. Mai (21 Uhr) bis Dienstag, 30. Mai (5 Uhr) fallen die Züge der Linie S 1 zwischen Bochum Hbf und Essen Hbf aus. Als Ersatz fahren Busse. In der Zeit von Freitag, 26. Mai (23 Uhr) bis Montag, 5. Juni (5 Uhr) fällt die Linie außerdem zwischen Bochum Hbf und Dortmund Hbf aus. Auch hier fahren ersatzweise Busse, die alle Halte anfahren.

S 3: In der Zeit von Freitag, 26. Mai (21 Uhr) bis Dienstag, 30. Mai (5 Uhr) fallen die Züge der S 3 zwischen Hattingen Mitte und Essen Hbf aus. Auch auf diesem Abschnitt verkehren Busse als Ersatz.

S 9: Die Züge der S 9 fallen von Freitag, 26. Mai (21 Uhr) bis Dienstag, 30. Mai (5 Uhr) zwischen Essen-Steele und Essen-West aus. In den Nächten von jeweils 21 Uhr bis 5 Uhr kommt es bis einschließlich Montag, 5. Juni zu zusätzlichen Haltausfällen zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Velbert-Nierendorf.   

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter zuginfo.nrw einsehbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn und bittet die Anwohner:innen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

12. Mai 2023, 11:15 Uhr
Investition in die Infrastruktur • Busse auf der Linien S 9 zwischen Gladbeck West und Haltern am See während der Bauarbeiten

Die Deutsche Bahn (DB) packt ihre Infrastruktur zwischen Gladbeck und Haltern am See an. In der Zeit von Freitag, 26. Mai (21 Uhr) bis Montag, 5. Juni (5 Uhr) erneuern die Fachexpert:innen knapp zwei Kilometer Gleis. Dabei tauschen sie etwa 3.200 Schwellen und 9.000 Tonnen Schotter aus. In die Maßnahme investiert die DB rund 1,7 Millionen Euro.

In der Zeit der Baumaßnahmen fallen die Züge der Linie S 9 zwischen Gladbeck West und Haltern am See aus. Als Ersatz fahren Busse.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter zuginfo.nrw einsehbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner:innen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

12. April 2023, 16:36 Uhr
Ausfälle zwischen Horrem und Düren vom 21. April bis 5. Mai • Schienenersatzverkehr

Aufgrund von Brückenarbeiten zwischen Horrem und Buir wird die Bahnstrecke zwischen Horrem und Düren gesperrt. Von Freitag, 21. April (21 Uhr), bis Freitag, 5. Mai (21 Uhr), fallen alle Züge der Linie S 19 zwischen Horrem und Düren aus. Bei der S 19 kommt es in den Nachtstunden auch zu einzelnen Ausfällen zwischen Aachen Hbf und Düren. Busse verkehren als Ersatz mit allen Halten.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, zuginfo.nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Reisenden und Anwohner:innen um Verständnis.

06. April 2023, 14:49 Uhr
Sperrung vom 14. April bis zum 22. Dezember 2023 sowie vom 2. bis zum 19. Januar 2024 für Autoverkehr • Erweiterung der Durchfahrtsbreite

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert die Eisenbahnbrücke über die Rosmarinstraße in Düsseldorf. Auf Wunsch der Stadt Düsseldorf wird dabei die Durchfahrt unter der Brücke von heute 8 Meter auf 19 Meter erweitert.

Die Bauarbeiten beginnen ab dem 14. April 2023 und werden im Januar 2024 abgeschlossen sein. Vom 14. April bis zum 22. Dezember 2023 sowie vom 2. bis zum 19. Januar 2024 ist die Rosmarinstraße deshalb für den Autoverkehr gesperrt. Linienbusse werden umgeleitet.

In der Bauphase vom 3. bis 24. Mai 2023 sowie vom 23. bis 28. November 2023 wird die Durchfahrt auch für den Radfahrer- und Fußgängerverkehr gesperrt. Der Hagebuttenweg ist über die Ronsdorferstraße für Anwohner erreichbar.

In den Zeiträumen der Gleissperrung 14. April bis zum 26. Mai 2023 und vom 24. bis 27. November 2023 kann es für die Anwohner zu nächtlichen Lärmbelästigungen aufgrund der Baustelle kommen. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Reisenden und Anwohner:innen um Verständnis.

Die betroffenen Anwohner werden direkt informiert.

06. April 2023, 09:41 Uhr
S-Bahnlinie S 6 zwischen Leverkusen Chempark und Köln-Nippes/Köln-Worringen ab 17. April wieder im Stundentakt • Weiterhin Schienenersatzverkehr

Aufgrund der weiterhin angespannten Personallage durch einen hohen Krankenstand bei DB Regio NRW kommt es noch zu geringen Einschränkungen im Zugverkehr. Bis einschließlich Sonntag, 16. April fallen noch alle Züge der Linie S 6 (Süd) zwischen Köln-Worringen / Nippes und Leverkusen Chempark aus. 

Ab Montag, 17. April fahren die Züge dann wieder im Stundentakt. Ein 20-Minutentakt kann bis auf Weiteres leider nicht angeboten werden.

Zwischen Langenfeld und Leverkusen-Chempark / Köln-Mülheim besteht weiterhin der baubedingte Schienenersatzverkehr mit Bussen. Fahrgäste nutzen für Ihre Fahrten zwischen Köln-Worringen / Nippes und Köln-Mülheim auch die weiterhin verkehrenden Züge der Linie S 11. Diese Züge bieten in Köln-Mülheim Anschluss von/ zum Schienenersatzverkehr in Richtung Leverkusen und Langenfeld.

Die DB bittet ihre Fahrgäste ausdrücklich um Entschuldigung.

Reisende können sich über die Fahrplanauskunft unter bahn.de informieren. Das Auskunftssystem zeigt ausfallende Verbindungen kurzfristig an. Zusätzlich informiert der Streckenagent von DB Regio NRW über Twitter und auch über zuginfo.nrw über ausfallende Züge.

27. März 2023, 11:32 Uhr
Bis Dezember Stabilisierung und mehr Pünktlichkeit durch Wegfall einzelner Zugverbindungen auf der „Wupperschiene“

Die Deutsche Bahn (DB) plant, die Fernverkehrskapazitäten zwischen NRW und Berlin bereits ab Dezember 2023 deutlich zu erweitern. Mit zusätzlichen Verbindungen und dem vermehrten Einsatz moderner ICE 4-Züge stehen Fahrgästen an Ruhr und Wupper künftig rund 25 Prozent mehr Sitzplätze in und aus Richtung Hannover/Berlin zur Verfügung. Auch das zeitaufwändige Kuppeln der Züge in Hamm reduziert sich dadurch, was die Zuverlässigkeit spürbar verbessern wird. 

Aktuell sind jedoch auch aus Sicht der DB die Qualität und Pünktlichkeit im Fernverkehr nicht zufriedenstellend. Durch die notwendigen zahlreichen teilweise gleichzeitigen Baustellen im bundesweiten Schienennetz kommt es zu erheblichen Einschränkungen, Umleitungen und Fahrzeitverlängerungen. Dies macht sich besonders im stark belasteten Schienennetz in NRW bemerkbar. 

Um den Bahnverkehr in NRW während der umfangreichen Bauarbeiten zu entlasten, passt die DB vorübergehend in der Zeit vom 5. Juni bis zum 9. Dezember ihr Angebot an: Der zwischen Bonn/Köln und Hamm verkehrende Zugteil der ICE-Linie Berlin-NRW wird in diesem Zeitraum nur alle zwei Stunden statt wie bislang stündlich fahren. Diese Züge starten stattdessen ab Düsseldorf mit zwei Zugteilen.  

Anstelle der Direktverbindungen gibt es gute Alternativverbindungen mit Umstieg etwa in Düsseldorf oder Hamm. Der Sprinter Bonn–Köln–Berlin wird ab 1. Juli dann wieder planmäßig verkehren. 

Die Anpassungen sind bereits in der Fahrplanauskunft auf bahn.de berücksichtigt. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt zu informieren. Bereits gebuchte Fahrscheine und Reservierungen für entfallende Verbindungen können entweder kostenfrei umgebucht werden oder es können flexibel die angebotenen alternativen Verbindungen genutzt werden. 

Die DB bittet ihre Kunden um Verständnis für das vorübergehend eingeschränkte Angebot. 

22. März 2023, 15:21 Uhr
Brückenerneuerung in Velbert • Streckensperrung vom 27. bis 31. März

Die Deutsche Bahn (DB) führt Erneuerungsarbeiten an der Eisenbahnbrücke über den Eselsieper Bach in Velbert durch. Von Montag, 27. März (21 Uhr), bis Freitag, 31. März (21 Uhr), fallen die Züge der S9 zwischen Wuppertal-Vohwinkel und Velbert-Nierenhof aus.

Aufgrund der Baustelle verbunden mit dem hohen Krankenstand bei DB Regio NRW müssen die Züge der RE 49 von Montag, 27.3. (Betriebsstart), bis zum Freitag, 31. März (Betriebsende), auf dem gesamten Laufweg (Wuppertal-Essen-Oberhausen) ausfallen.

Es verkehrt ein Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Die Arbeiten an der Brücke werden voraussichtlich im August 2023 beendet sein. In die Baumaßnahme investiert die DB investiert insgesamt rund 2,3 Millionen Euro.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Anlieger um Verständnis. Wir bedauern die zusätzlich entstehenden Einschränkungen für unsere Fahrgäste sehr.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

21. März 2023, 11:00 Uhr
Düsseldorf
Bauarbeiten vom 31. März bis 14. April • Projektteam setzt rund 2.000 Bohrungen um • Auswirkungen auf den Zugverkehr der Linien RB 25, S12 und S19

Die Deutsche Bahn (DB) führt rund um Ostern Kampfmittelsondierungen für den späteren Ausbau südlich der Gummersbacher Straße durch. Mit Hilfe von Spezialgeräten bohren Expert:innen zwischen Ende März und Mitte April rund 2.000 Löcher zwischen Köln Hansaring und Köln Frankfurter Straße. Die Bohrungen sind nötig, um metallische Gegenstände, wie beispielsweise Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, im Boden ausschließen zu können. 

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es in der Zeit von Freitag, 31. März (19:45 Uhr) bis Freitag, 14. April (22:30 Uhr) zu Einschränkungen im Zugverkehr. Die Änderungen im Überblick: 

RB 25: Die Züge fallen während des gesamten Bauzeitraums zwischen Köln Hansaring und Köln Frankfurter Straße aus. Als Ersatz verkehren Busse zwischen Köln Messe/Deutz und Köln Frankfurter Straße. Zusätzlich kommt es am Osterwochenende, vom 7. bis 10. April, zu Ausfällen zwischen Overath und Engelskirchen. Auch hier wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. 

S 12: Die Mehrheit der Züge wird zwischen Köln-Ehrenfeld und Köln Hauptbahnhof sowie zwischen Köln Messe/Deutz und Porz (Rhein) umgeleitet. Die Halte in Köln Hansaring, Köln Trimbornstraße, Köln Airport-Businesspark und Köln Steinstraße entfallen. Ein Teil der Züge entfällt zudem auf weiteren Teilstrecken oder dem gesamten Laufweg. 

S 19: Die Züge fallen zwischen Köln Messe/Deutz und Köln Frankfurter Straße aus. Als Ersatz verkehren Busse im Schienenersatzverkehr. 

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Reisenden um Verständnis. 

Informationen zum Ausbauprojekt 

Im Rahmen des Projekts soll die bestehende Trasse im Knoten Köln südlich der Gummersbacher Straße bis zum Abzweig Köln/Bonn Flughafen von vier auf sechs Gleise ausgebaut werden. Ziel ist es unter anderem, Nah- und Fernverkehrszüge auf jeweils eigenen Gleisen zu führen, um einen zuverlässigeren Zugverkehr im vielbefahrenen Eisenbahnknoten zu gewährleisten. 

Weitere Informationen finden Sie online unter bauprojekte.deutschebahn.com/p/asg  

14. März 2023, 16:18 Uhr
Zugverkehr nicht betroffen • Umleitungen sind eingerichtet

Der Bahnübergang am Bahnhof Mecklenbeck, Weseler Straße, wird von Freitag, 17. März (21:00 Uhr) bis zum Sonntag, 19. März 2023 (18:00 Uhr) für den Straßenverkehr, Fußgänger:innen sowie Radfahrer:innen für Sanierungsarbeiten komplett gesperrt. Die Straße wird neu asphaltiert und eine neue Fahrbahnmarkierung aufgebracht. Die Umleitungen für die Verkehrsteilnehmer:innen sind ausgeschildert.

13. März 2023, 10:31 Uhr
Köln
Bauarbeiten für neues ESTW 'Linker Rhein' • Nächtliche Gründungsarbeiten

Die Deutsche Bahn (DB) setzt ihre Arbeiten für das Elektronische Stellwerk (ESTW) 'Linker Rhein' fort. Um den Knoten Köln fit für die Zukunft zu machen, investiert die DB insgesamt rund 100 Millionen Euro in das neue Stellwerk. Das Stellwerk wird mit moderner Technik ausgestattet, damit es auch mit künftigen Technikgenerationen kompatibel ist. 

Aufgrund der Arbeiten werden die Züge der S-Bahnlinie S 11 von Donnerstag, 16. März, (7.45 Uhr) bis Samstag, 25. März, (16 Uhr) zwischen Köln-Nippes und Köln-Worringen durch Busse ersetzt. Diese halten an allen Stationen. Zwischen Köln-Chorweiler und Köln Hansaring kann alternativ auch die Stadtbahnline 15 genutzt werden.  

In der Zeit von Donnerstag, 16. März bis Freitag, 31. März führen die Bauexpert:innen die Gründung von zwei Signalauslegern aus - zum Teil auch mit nächtlichen Rammarbeiten. Zusätzlich finden Oberleitungs- und Kabeltiefbauarbeiten statt. 

Die Anwohner:innen wurden hierüber informiert, es liegen entsprechende Nachtarbeitsgenehmigungen der Stadt Köln vor. Trotz des Einsatzes moderner Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis. 

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. 

Hinweis für die Redaktionen: Aufgrund erhöhten Krankenstands fallen weiterhin die Züge der Linie S 6 zwischen Köln-Worringen/-Nippes und Leverkusen Chempark aus. 

08. März 2023, 13:00 Uhr
Bonn
S13-Ausbau schreitet voran • DB verbaut 9.400 Tonnen Stahl und Beton für neue Autobahnbrücke • Sperrung der A59 zwischen dem Autobahndreieck Bonn-Nordost und der Anschlussstelle Bonn-Vilich vom 22. Juni bis 4. August 2023 • Zugverkehr rollt während der Bauarbeiten durchgängig weiter • Bahn investiert rund 20 Millionen Euro in neue Brücke

Der Ausbau der S13 zwischen Troisdorf und Bonn-Oberkassel geht auch in diesem Jahr voran. In den Sommerferien steht ein weiterer Meilenstein im Projekt an: Damit die Züge künftig auf vier Gleisen unter der Autobahnbrücke der A59 in Bonn-Vilich rollen können, verbreitert die Deutsche Bahn (DB) in nur sechs Wochen das Bauwerk. Hierfür baut die DB zwei neue Brückenteile, die aktuell Stück für Stück vor Ort entstehen und Mitte Juli über Verschubbahnen millimetergenau eingeschoben werden. In die neue Brücke investiert die DB rund 20 Millionen Euro.

Für die umfangreichen Bauarbeiten ist eine Sperrung der A59 zwischen dem Autobahndreieck Bonn-Nordost und der Anschlussstelle Bonn-Vilich im Sommer nötig. Die DB hat das Bauverfahren in den letzten Jahren nochmals verbessert und konnte die Sperrung so auf einen kompakten Zeitraum von nur sechs Wochen reduzieren. Um die verkehrlichen Auswirkungen möglichst gering zu halten, findet die Sperrung in der verkehrsärmeren Zeit der Sommerferien statt.

Die Bauarbeiten im Detail

Bereits seit letztem Frühjahr laufen die Vorarbeiten in Bonn-Vilich auf Hochtouren: Parallel zur Eisenbahnstrecke bauen Fachleute aktuell die beiden jeweils etwa 13 Meter breiten und rund neun Meter hohen Brückenteile. Dabei verarbeiten sie rund 9.400 Tonnen Stahl und Beton.

Mit Beginn der NRW-Sommerferien im Juni geht es dann in die heiße Phase: Zunächst bauen die Fachexpert:innen die Autobahnoberfläche zurück. Im Anschluss heben sie die Baugrube für die beiden Brückenteile aus. Allein hierfür bewegen sie rund 28.000 m³ Erdreich. Mitte Juli folgt dann der Einschub der beiden neuen Bauwerke: Mit Hilfe zweier jeweils 195 Meter langen Verschubbahnen gleiten die beiden „Schwergewichte“ passgenau auf ihre Position. Das Projektteam hat mit diesem Verfahren bereits gute Erfahrungen gemacht: Auch die beiden Eisenbahnüberführungen an der Hammstraße sowie an der Friedrich-Breuer-Straße wurden so an Ort und Stelle geschoben. Nach dem erfolgreichen Einschub der Bauteile folgen Erd- sowie Straßenarbeiten.

Auswirkungen auf den Straßenverkehr

Die Bauarbeiten finden aktuell noch unter „rollendem Reifen“, also ohne Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs statt. Um den Brückeneinschub sicher und effizient durchführen zu können, ist jedoch eine Sperrung der Autobahn unvermeidlich: In der Zeit von Donnerstag, 22. Juni bis einschließlich Freitag, 4. August muss die A59 daher zwischen dem Autobahndreieck Bonn-Nordost und der Anschlussstelle Bonn-Vilich vollgesperrt werden. Der Straßenverkehr wird während der Zeit der Sperrung über die A562, A565 und B56 umgeleitet.

Die DB hat die gesamte Baumaßnahme von Beginn an eng mit der Autobahn GmbH abgestimmt und geplant. Für die Umleitungen hat die DB im Vorfeld mehrere Verkehrsgutachten erstellen lassen. Diese dienten als Grundlage für die Einrichtung der Umleitungen durch die betroffenen Städte Bonn und Sankt Augustin sowie den Rhein-Sieg-Kreis.

Der Zugverkehr kann während der gesamten Bauzeit rollen.

Aktueller Fortschritt des S13-Projekts

Zuletzt hat die DB mit der Inbetriebnahme der Eisenbahnüberführung (EÜ) Gerhardstraße im Herbst 2022 einen wichtigen Meilenstein im S13-Projekt erreicht. Aktuell sind 23 von insgesamt 36 Brücken bereits erneuert oder im Bau. Auch sieben von neun Kilometern Trasse liegen schon neben den bestehenden Gleisen. Nach dem Abschluss der Brückenarbeiten in Bonn-Vilich, können die DB-Expert:innen auch in diesem Bereich mit dem Verlegen der Gleise starten. Für den Lärmschutz wurden bereits Schallschutzwände auf einer Länge von etwa zwei Kilometern errichtet. Zusätzlich haben Fachleute der DB Ausgleichsflächen für geschützte Tierarten auf einer Gesamtfläche von rund zehn Hektar  geschaffen. Außerdem hat die DB auf der gesamten Strecke rund 120 Kilometer Kabel verlegt und mehr als 640 Oberleitungsmasten gestellt.  

Alle Informationen rund um das Ausbauprojekt finden Sie online unter bauprojekte.deutschebahn.com/p/s13

01. März 2023, 14:45 Uhr
Düsseldorf
DB investiert weiter in moderne und komfortable Bahnhöfe

Das Ziel der DB ist klar: Wir wollen unsere Bahnhöfe jeden Tag ein Stückchen besser machen. Mit Unterstützung des Landes und des VRR hat die DB viel investiert, um die Bahnhöfe im VRR-Gebiet stufenfreier und komfortabler zu gestalten. Das schlägt sich auch in den Ergebnissen des aktuellen Stationsberichts nieder: Seit Beginn der neuen Bewertungssystematik gab es noch nie so viele Bahnhöfe mit Top-Noten (rund 13 %). Allein dadurch wird deutlich: die gemeinsamen Bemühungen von DB, Bund, Land und VRR zeigen Wirkung.

Verschiedene Programme von Land und Bund haben seit 2020 zu unmittelbaren Verbesserungen bei der Attraktivität der NRW-Bahnhöfe geführt. In allen Bewertungskategorien des VRR (Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität, Fahrgastinformation) sind Fortschritte zu beobachten:

  • Mehr als 80 neue Aufzüge und Rolltreppen sorgen für eine zuverlässige Stufenfreiheit an den Bahnhöfen im VRR-Bereich. Allein für die Erneuerung oder den Neubau von Aufzügen hat die DB im VRR-Bereich seit 2020 rund 35 Millionen Euro investiert.
  • Grundsätzlich sind die Fahrgastinformationssysteme in einem sehr guten Zustand. Um das hohe Niveau zu halten, investiert die DB in den kommenden drei Jahren weitere über zehn Millionen Euro in neue Anzeigetafeln und Dynamische Schriftanzeiger (DSA).
  • Im Bereich der Aufenthaltsqualität konnte die DB vor allem aufgrund intensiver Reinigung und Instandhaltungen Verbesserungen erzielen. Allein für die Reinigung der Stationen sind im VRR-Bereich pro Jahr ohne Sonderprogramme im Schnitt rund 7,7 Millionen Euro notwendig. Durch Vandalismus und Graffiti kommt es allerdings immer wieder zu Einschränkungen für Reisende. Im letzten Jahr haben DB-Mitarbeitende Graffiti auf einer Fläche von über 22.300 Quadratmetern entfernt - das entspricht einer Fläche von mehr als drei Fußballfeldern. Insgesamt hat die Deutsche Bahn rund 3,1 Millionen Euro für die Behebung von Vandalismusschäden oder Schmierereien an NRW-Bahnhöfen investieren müssen. Für diese Summe könnte man vier bis fünf neue Aufzüge installieren.

Trotz der Verbesserungen ist der DB klar: Die Bewertungen sind nur eine Momentaufnahme. Durch Vandalismus, Graffiti und Verschmutzungen kann es auch in Zukunft noch zu Abwertungen an einzelnen Stationen kommen.

22. Februar 2023, 15:38 Uhr
Düsseldorf
S-Bahnlinie S 6 zwischen Leverkusen Chempark und Köln-Nippes/Köln-Worringen über den 22. Februar hinaus weiterhin im Ausfall • Schienenersatzverkehr besteht • Infos über Streckenagent und zuginfo.nrw

Aufgrund der weiterhin angespannten Personallage durch einen hohen Krankenstand bei DB Regio NRW kommt es noch zu geringen Einschränkungen im Zugverkehr.

Zunächst bis einschließlich Mittwoch, 1. März fallen alle Züge der Linie S 6 (Süd) zwischen Köln-Worringen / Nippes und Leverkusen Chempark aus. 

Zwischen Langenfeld und Leverkusen-Chempark / Köln-Mülheim besteht weiterhin der baubedingte Schienenersatzverkehr mit Bussen. Fahrgäste nutzen für Ihre Fahrten zwischen Köln-Worringen / Nippes und Köln-Mülheim auch die weiterhin verkehrenden Züge der Linie S 11. Diese Züge bieten in Köln-Mülheim Anschluss von/ zum Schienenersatzverkehr in Richtung Leverkusen und Langenfeld.

Die DB bittet ihre Fahrgäste ausdrücklich um Entschuldigung.

Reisende können sich über die Fahrplanauskunft unter bahn.de informieren. Das Auskunftssystem zeigt ausfallende Verbindungen kurzfristig an. Zusätzlich informiert der Streckenagent von DB Regio NRW über Twitter und auch über zuginfo.nrw über ausfallende Züge.

22. Februar 2023, 15:00 Uhr
Köln
Fachleute arbeiten zwischen Koblenz und Köln an Gleisen, Signalen und elektronischer Stellwerkstechnik • Auswirkungen auf den Nah- und Fernverkehr im März

Die Deutsche Bahn (DB) setzt ihre Arbeiten für das elektronische Stellwerk (ESTW) „Linker Rhein“ fort. Um den Knoten Köln fit für die Zukunft zu machen, investiert die DB insgesamt rund 100 Millionen Euro in das neue elektronische Stellwerk. Das neue Stellwerk wird mit moderner Technik ausgestattet, damit es auch mit künftigen Technikgenerationen kompatibel ist.

In der Zeit von Freitag, 3. März (21 Uhr) bis Freitag, 31. März (21 Uhr) arbeiten die Fachexpert:innen gleichzeitig an Signalen und Kabeln. Dabei tauschen sie Kabel auf einer Länge von rund 60 Kilometern aus und stellen zwölf neue Signale auf. Im Bereich des Bahnhofs Brühl erneuern sie außerdem die Gleise und tauschen auf einer Länge von mehr als 600 Metern über 1.000 Schwellen und 2.200 Tonnen Schotter aus. Hier investiert die DB rund 650.000 Euro.

Die umfangreiche Modernisierung der Infrastruktur im Raum Köln sowie in Richtung Koblenz erfordert Sperrungen in wechselnden Streckenabschnitten und Zeiträumen:

Auswirkungen auf den Fernverkehr

Die zwischen Koblenz und Köln verkehrenden Fernverkehrszüge werden über die rechte Rheinseite umgeleitet, dabei entfallen die Halte in Andernach, Remagen, Bonn Hbf und Köln Hbf. Ersatzweise halten die Züge in Köln Messe/Deutz, IC-Züge halten zudem in Bonn-Beuel. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 15 Minuten. In Koblenz/Frankfurt bzw. im Ruhrgebiet startende Züge fahren bis zu 15 Minuten früher ab, um ab Köln weiter in Richtung Norden bzw. ab Koblenz weiter in Richtung Süden wieder zu ihrer Regelfahrzeit verkehren zu können.

Auswirkungen auf den Nahverkehr

Es kommt zu Einschränkungen im Regionalverkehr mit Fahrt- und Haltausfällen sowie Umleitungen. Die Auswirkungen fallen je nach Bauphase und Linie unterschiedlich aus. Im Anhang finden Sie eine vereinfachte Übersicht darüber, welche Linie in welchem Zeitraum wie betroffen ist.

Nahverkehrskund:innen, die Zeitkarten für die Strecke Köln-Koblenz besitzen, dürfen von Freitag, 3. März bis Freitag, 31. März die Fernverkehrszüge in diesem Abschnitt ohne Aufpreis nutzen.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden zusätzlich über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com, zuginfo.nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar.

Aufgrund der Bauarbeiten kann es auf den betroffenen Linien zu Verspätungen kommen. DB empfiehlt ihren Reisenden, sich vor Fahrtbeginn in den Auskunftsmedien unter bahn.de bzw. im DB Navigator zu informieren und bittet wegen der aktuellen Einschränkungen um Verständnis.

16. Januar 2023, 15:30 Uhr
Düsseldorf
Oberleitungsarbeiten

Aufgrund des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn    A 43 durch die Autobahn GmbH wird eine neue Eisenbahnbrücke erstellt. 

Daher wird die Bahnstrecke zwischen Herne und Recklinghausen Hbf vom 13. Januar bis 20. Januar ganztags sowie in den Nächten von 20./21. Januar, 21 Uhr bis 9./10.2., 1 Uhr zwischen Herne und Recklinghausen Hbf gesperrt. 

Während der Vollsperrung wird die Oberleitung in diesen Bereichen ausgeschaltet, um neue Aufstellflächen für Oberleitungsmaste herzustellen und danach neue Oberleitungsmaste zu setzen. 

Aufgrund der Vollsperrung wird die S 2 während dieser Zeit zwischen Herne und Recklinghausen Hbf durch Busse ersetzt.  

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis. 

13. Januar 2023, 11:00 Uhr
Düsseldorf
Zusätzlich erneuern die Expert:innen die Gleisinfrastruktur für über 12 Millionen Euro • Busse statt Bahnen auf den Linien RE 8, RE 13, RB 33, RB 35 und RE 42 von 20.1. bis 10.2.

Die Deutsche Bahn (DB) investiert von Freitag, 20. Januar, 21 Uhr bis Freitag, 10. Februar, 21 Uhr massiv in ihre Infrastruktur und bündelt hierbei verschiedene Bauarbeiten während einer dreiwöchigen Gleissperrung. Im Rahmen der dritten Baustufe für das Elektronische Stellwerk (ESTW) Krefeld wird in Viersen ein ESTW errichtet und an das ESTW Krefeld angeschlossen. Die Bauarbeiten hierfür haben Anfang 2022 begonnen. Das neue ESTW wird das in 1975 errichtete Relaisstellwerks durch modernste elektronische Technik ersetzen. Während der Bauzeit errichten die Expert:innen rund fünf Kilometer Kabeltröge und gründen rund 35 neue Signalfundamente. Die Kosten für das ESTW Viersen betragen rund 40 Millionen Euro. 

Gleichzeitig erneuern wir zwischen Viersen und Krefeld mehr als fünf Kilometer Gleis, in Mönchengladbach vier Weichen sowie zwischen Kaldenkirchen und Viersen in vier Abschnitten die Schienen. Hierbei verbaut die DB mehr als 33.000 Tonnen Schotter, über 18.000 Meter Schienen und über 9.000 Schwellen. Für diese Baumaßnahmen werden noch einmal über 12 Millionen Euro investiert. 

Darüber hinaus führen wir im Raum Nettetal vorbereitende Arbeiten für das Aufstellen von Lärmschutzwänden durch. Diese umfassen das Sondieren von Kampfmitteln sowie Gründungsarbeiten für Fundamente. 

Auswirkungen auf den Zugverkehr:

1. Krefeld (Rheinhausen) – Mönchengladbach:

Aufgrund der Sperrung werden die Züge der Linien RB 33 (DB Regio NRW) und der RB 35 (VIAS) zwischen Krefeld Hbf und Mönchengladbach Hbf während dieser Zeit in beiden Richtungen durch Busse ersetzt, die auch in Forsthaus, Anrath und Viersen halten.  

Die Züge der RE 42 (DB Regio NRW) werden zwischen Krefeld-Uerdingen und Mönchengladbach Hbf durch Busse ersetzt, die in Krefeld Hbf und Viersen halten.  

In der Zeit von Sonntag, 5. Februar 20:30 Uhr bis Freitag, 10. Februar, 2 Uhr fallen die Züge der oben genannten Linien zwischen Mönchengladbach Hbf und Rheinhausen bzw. Duisburg Hbf jeweils zwischen 20:30 Uhr und 2 Uhr aus und werden ebenfalls durch Busse ersetzt. Dies gilt auch für die Gegenrichtung 

2. Mönchengladbach – Kaldenkirchen/Venlo:  

Die Züge der RE 13 (Eurobahn) fallen zwischen Mönchengladbach und Venlo (Niederlande) aus. Die eurobahn hat für alle ausfallenden Halte einen Schienenersatzverkehr eingerichtet. Zusätzlich verkehrt zwischen Mönchengladbach Hbf und Venlo (NL) ein Schnellbus ohne Unterwegshalte. 

Auch die werktags verkehrenden zwei Züge der RE 8 (DB Regio NRW) zwischen Mönchengladbach Hbf (Abfahrt um 17.31 Uhr) und Kaldenkirchen (Abfahrt um 06.01 Uhr) fallen während dieser Zeit aus. Es fahren auch hier Busse im Schienenersatzverkehr. 

Im Fernverkehr wird das Zugpaar ICE 1545/1546 (Aachen - Berlin) zwischen Mönchengladbach und Duisburg mit einer Fahrzeitverlängerung von 15 Minuten umgeleitet. Die Halte Krefeld und Viersen entfallen. Dadurch entfällt für die beiden Halte die Direktverbindung von und nach Berlin. 

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter zuginfo.nrw, bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Reisenden um Verständnis. 

12. Januar 2023, 12:00 Uhr
Düsseldorf
Am Samstag Busse statt Bahnen auf Linie RE 10 zwischen Krefeld und Kleve • Expressbus zum Bahnhof Weeze

Die Deutsche Bahn setzt derzeit das Maßnahmenpaket um, um die Betriebsqualität auf der Strecke zwischen Kleve und Krefeld zu verbessern Ein wichtiger Bestandteil ist die zeitnahe Aufspielung von Software-Updates.

Umfang, Ablauf und Zeitbedarf dieser Updates wurden unmittelbar nach der Gesprächsrunde im Düsseldorfer Landtag in intensiven Abstimmungen zwischen unserer Aufsichtsbehörde, dem Eisenbahn-Bundesamt, dem Stellwerkshersteller Scheidt&Bachmann, unseren Technikern, dem Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR und dem Eisenbahnverkehrsunternehmen Transdev Rhein-Ruhr beraten.

Ein erstes kleineres Update erfolgte bereits in der heutigen Nacht vom 11./12.01. während der nächtlichen Zugpause und hatte keine Auswirkungen auf den Betrieb.

Bei den Beratungen hat sich herausgestellt, dass die nächtlichen Zugpausen jedoch nicht für umfangreicheren Updates, die in den Technikmodulen auf der gesamten Strecke zwischen Krefeld und Kleve eingespielt werden müssen, ausreichen.

Daher sollen sie während einer ganztägigen Unterbrechung des Zugverkehrs am kommenden Samstag, 14. Januar, erfolgen. Für den gesamten Samstag ist daher für alle Zugverbindungen der Linie RE 10 (RheinRuhrBahn) zwischen Krefeld und Kleve ein Schienenersatzverkehr mit Bussen bestellt. Zusätzlich werden Expressbusse zum und vom Bahnhof Weeze für unsere Fahrgäste bereitgestellt.

Die Fahrplanänderungen sind ab morgen in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten.

Direkt im Anschluss an die Updates führt die DB gemeinsam mit der RheinRuhrBahn Probefahrten auf der Strecke durch. Das update soll für eine bessere Betriebsqualität auf der Strecke Kleve – Kempen sorgen.

11. Januar 2023, 15:45 Uhr
Düsseldorf
Modernisierung der S-Bahnstrecke zwischen Dortmund und Unna • Kampfmittelsondierung hat mehrere Verdachtspunkte ergeben

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert bereits seit 2021 die S-Bahnstrecke zwischen Dortmund und Unna. In wechselnden Abschnitten haben Baufachleute Gleise und Weichen erneuert und damit die Eisenbahninfrastruktur im östlichen Ruhrgebiet fit für die Zukunft gemacht.

Im Rahmen dieser Bauarbeiten wurde im Dezember eine sogenannte Kampfmittelsondierung durch eine externe Firma durchgeführt. Die Sondierung hat an mehreren Punkten Messungen ergeben. Die Fachexpert:innen müssen diese Messpunkte nun öffnen und überprüfen, ob Kampfmittel vorhanden sind und diese gegebenenfalls entfernen.

Die Maßnahme erfordert eine Vollsperrung der Bahnstrecke zwischen Dortmund-Dorstfeld und Dortmund-Brackel.

Aufgrund der Vollsperrung werden die S-Bahnen der Linie S 4 durchgehend von Montag, 16. Januar, 4 Uhr bis Montag, 30. Januar, 1 Uhr durch Busse ersetzt, die an allen Stationen halten.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrwzuginfo.nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Reisenden und die Anwohnenden um Verständnis.

Pressekontakt

09. Januar 2023, 15:00 Uhr
Düsseldorf
Neue Technik sorgt für Störungen auf der Linie RE 10 • Maßnahmenpaket für schnelle Verbesserung der Betriebsqualität • DB stellt Stand-by-Busse als schnelle Einsatzreserve im Störungsfall

Die Deutsche Bahn (DB), der Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) und Abgeordnete von Bund und Land haben im Düsseldorfer Landtag in ihrer 8. Gesprächsrunde über die derzeitige Betriebsqualität auf der Strecke zwischen Kleve und Kempen beraten. Nachdem die DB im Dezember die zweite Baustufe der neuen Leit- und Sicherungstechnik zwischen Geldern und Kempen in Betrieb genommen hat, kommt es vermehrt zu Störungen auf der Strecke. Weil die Störungen unterschiedliche Ursachen haben, hat die DB ein Maßnahmenpaket zur Stabilisierung der Qualität auf den Weg gebracht. So wird die DB gemeinsam mit dem Hersteller in zwei Stufen bis Ende Januar Software-Updates aufspielen. In den Stellwerken sind Technik-Teams im Einsatz, um im Störungsfall sofort eingreifen zu können. Zudem sind Expert:innen des Herstellers vor Ort, um die Fehler zu analysieren und systematisch zu beheben. Außerdem werden Kabelfehler detektiert und behoben. Auch die Bahnübergangssteuerungen wurden überprüft, neu justiert oder präventiv Schrankenantriebe ausgetauscht. 

Um den Fahrgästen im Störungsfall möglichst schnell eine alternative Fahrmöglichkeit anbieten zu können, hat die DB in enger Abstimmung mit dem VRR und der Rhein-Ruhr-Bahn Bereitschaftsbusse beauftragt. So kann dann deutlich schneller als herkömmlich ein Busersatzverkehr entlang der Strecke pendeln. Die DB entschuldigt sich ausdrücklich bei ihren Fahrgästen und der Rhein-Ruhr-Bahn für die Betriebsqualität und die Störungen auf der Strecke. 

Die Gesprächsrunde zur Bahnstrecke Kleve - Kempen geht auf Initiative von Bundes- und Landtagsabgeordneten in der Region zurück. In engem Schulterschluss haben Politik, VRR und DB so die Voraussetzungen geschaffen, um die Strecke - anders als ursprünglich geplant - deutlich früher zu modernisieren. Dafür wurden Mittel aus dem Schnellläuferprogramm des Bundes eingesetzt, das vorhandene Stellwerks- und Bahnübergangstechnik durch digitale Stellwerkstechnik ersetzt. 

Die Strecke Kleve-Kempen ist in nur rund zwei Jahren modernisiert worden. Dabei wurden auf einer Länge von 54 Kilometern 11 neue Technikmodule für die Zugsteuerung gebaut, 175 km Kabel verlegt, 170 Signale erneuert und zahlreiche Bahnübergänge technisch aufgerüstet oder erneuert. Die erste Baustufe zwischen Kleve und Geldern ist im Dezember 2021 in Betrieb genommen worden und läuft stabil.

04. Januar 2023, 14:15 Uhr
Weiterhin Ausfall der S-Bahnlinie S 6 bis Montag, 30. Januar, zwischen Langenfeld und Köln-Worringen und bei der RB 33 zwischen Heinsberg und Lindern • Infos über Streckenagent und zuginfo.nrw

Aufgrund der weiterhin angespannten Personallage durch einen hohen Krankenstand bei DB Regio NRW und der aktuellen Erkältungswelle kommt es weiterhin zu Einschränkungen im Zugverkehr.

Daher wird bis voraussichtlich Montag, 30. Januar, 4.30 Uhr bei der S 6 der baustellenbedingte Schienenersatzverkehr der S 6 zwischen Langenfeld und Leverkusen Chempark weiterhin bis Köln Mülheim verlängert. Danach, bis voraussichtlich Ende März 2023, verkehrt die S 6 dann zwischen Leverkusen Chempark und Köln-Nippes/Köln Worringen im Stundentakt.

Alternativ können Fahrgäste, die auf dem Streckenabschnitt zwischen Köln Mülheim und Köln Worringen unterwegs sind, die parallel verkehrende S 11 nutzen. In Köln-Mülheim besteht Anschluss von/zum Schienenersatzverkehr in Richtung Leverkusen und Langenfeld. Zwischen Essen Hbf und Langenfeld verkehrt die S 6 im Regelbetrieb.

Seit dem 2. Januar bis voraussichtlich Sonntag, 12. Februar einschließlich verkehrt zwischen Heinsberg und Lindern ein Pendelverkehr mit Zügen. Reisende können in Lindern in die RB 33 nach Aachen wechseln.

Die DB bittet ihre Fahrgäste ausdrücklich um Entschuldigung.

Reisende können sich über die Fahrplanauskunft unter www.bahn.de informieren. Das Auskunftssystem zeigt ausfallende Verbindungen kurzfristig an. Zusätzlich informiert der Streckenagent von DB Regio NRW über Twitter und auch über zuginfo.nrwüber ausfallende Züge.

03. Januar 2023, 13:00 Uhr
Düsseldorf
Vollsperrung für Brückenerneuerung auf A 43 • vorbereitende Arbeiten für neue Oberleitungensmaste

Aufgrund des sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn A 43 durch die Autobahn GmbH wird eine neue Eisenbahnbrücke erstellt. 

Daher wird die Bahnstrecke zwischen Castrop-Rauxel und Recklinghausen Hbf jeweils in den Nächten von Freitag, 6./7. Januar, 21 Uhr bis 12./13. Januar, 0.30 Uhr sowie in den Nächten von 20./21. Januar, 21 Uhr bis 9./10.2., 1 Uhr zwischen Herne und Recklinghausen Hbf gesperrt. 

Während der Vollsperrung wird die Oberleitung in diesen Bereichen ausgeschaltet, um neue Aufstellflächen für Oberleitungsmaste herzustellen und danach neue Oberleitungsmaste zu setzen. 

Aufgrund der Vollsperrung wird die S 2 während dieser Zeit zwischen Castrop-Rauxel bzw. Herne und Recklinghausen Hbf durch Busse ersetzt.  

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw abrufbar. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis. 

02. Januar 2023, 15:00 Uhr
Düsseldorf
Wieder mehr Fahrten auf den Linien RE 42 und 49 • S 3 tagsüber im Stundentakt zwischen Oberhausen, Essen und Hattingen • S 68 fällt weiterhin aus • Fahrgäste können auf parallel fahrende Zuglinien ausweichen • Infos über Streckenagent und zuginfo.nrw

Wie bei vielen Unternehmen in Deutschland ist der Krankenstand bei unseren Mitarbeitenden u.a. wegen der aktuellen Erkältungswelle hoch. Aufgrund der angespannten Personallage bei DB Regio NRW kommt es voraussichtlich bis einschließlich dem 30. Januar 2023 zu geringen regionalen Einschränkungen im Zugverkehr. Dort, wo Zugverbindungen ausfallen müssen, gibt es in der Regel parallellaufende Linien und alternative ÖPNV-Angebote.

Folgende Linien sind betroffen:

  • Die zwischen Langenfeld und Wuppertal-Vohwinkel verkehrende S 68 fällt weiterhin aus. Hier verkehren mehrere Linien parallel.
  • Die S 3 fährt tagsüber im Stundentakt zwischen Oberhausen, Essen und Hattingen.
  • Ein eingeschränktes Angebot gibt es auf den Linien RB 32 (Duisburg – Oberhausen – Gelsenkirchen – Herne-Dortmund) und RB 40 (Essen über Witten nach Hagen). Hier fallen tagsüber und nachts Züge aus.
  • Die Züge der Linie RE 42 fahren zwischen Mönchengladbach, Essen und Münster überwiegend planmäßig. Einzelne Züge zwischen Essen und Münster entfallen. Als Ersatz stehen die weiterhin verkehrenden Züge der Linie RE 2 (Osnabrück - Düsseldorf) zur Verfügung.
  • Für die S 3, die RB 32 und die RB 40 ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. 

Die DB bittet ihre Kund:innen ausdrücklich um Entschuldigung. Fahrgäste können sich über die Fahrplanauskunft unter zuginfo.nrwwww.bahn.de und im DB Navigator informieren. Die Fahrplanauskunft zeigt ausfallende Verbindungen kurzfristig an. Zusätzlich informiert der Streckenagent von DB Regio NRW über Twitter über ausfallende Züge.

Es wird mit Hochdruck versucht, kurzfristig Ersatz für erkrankte Mitarbeitende zu finden. Wir führen außerdem unsere seit Jahren laufende Joboffensive auf Rekordniveau fort und stellen zusätzlich Personal ein. Allein im letzten Jahr wurden mehr als 27.500 neue Kolleg:innen eingestellt, das ist ein neuer Rekord. In punkto Ausbildung bildet die DB weiter über Bedarf aus. Allein bei DB Regio NRW lernen 180 Auszubildende ihren Beruf.

02. Januar 2023, 13:00 Uhr
Düsseldorf
Vorbereitende Maßnahmen für Felssicherung • An den Wochenenden Umleitungen auf den S-Bahnlinien 8 und 9

Die Deutsche Bahn (DB) führt an den kommenden Wochenenden vorbereitende Maßnahmen für eine Felssicherung im Sommer 2023 am Präsident-Hoeft-Tunnel zwischen Gevelsberg West und Schwelm durch. Dazu gehören Vegetationsarbeiten und Kampfmittelsondierungen. 

Aufgrund der Arbeiten kommt es an den kommenden fünf Wochenenden vom 7./8. Januar bis zum 4./5. Februar jeweils samstags und sonntags zwischen 8 und 16 Uhr zu Umleitungen und Haltausfällen auf den Linien S 8 und S 9. Die Züge werden zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Hagen Hbf über eine andere Strecke umgeleitet. Die Zwischenhalte bis auf Schwelm können nicht angefahren werden. Zusätzlich halten die umgeleiteten Züge in Ennepetal. Für die ausfallenden Halte ist ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.  

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter zuginfo.nrw, bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten die Reisenden um Verständnis.