Halbzeit im Bergischen Land: Korridorsanierung zwischen Hagen, Wuppertal und Köln liegt im Plan

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24. April 2026, 15:00 Uhr
Düsseldorf
Projektteam hat zahlreiche Arbeiten an Gleisen und Weichen bereits abgeschlossen • Sichtbarer Fortschritt an allen zwölf Bahnhöfen • Schienenersatzverkehr läuft stabil • Nächste S-Bahnsperrung ab 15. Mai

Wichtiger Meilenstein bei der Korridorsanierung zwischen Hagen, Wuppertal und Köln: Die DB InfraGO hat die Hälfte der Bauzeit erfolgreich absolviert. Seit dem Baustart am 6. Februar 2026 haben die Bauteams bereits knapp 37 Kilometer Gleis und 23 Weichen erneuert. Mit Hilfe eines 800 Meter langen Bauzugs wurde zudem auf über 35 Kilometern das Gleisbett gereinigt oder ausgetauscht. Darüber hinaus haben die Teams auf über 400 Metern neue Schallschutzwände gebaut. Auch an den zwölf Stationen kommen die Arbeiten planmäßig voran: Die Abrissarbeiten konnten die Teams im letzten Monat an allen Bahnhöfen nahezu abschließen. Zudem sind die Neubauarbeiten im vollen Gange: An vielen Stationen sind die neuen Bahnsteigkanten sowie die Fundamente für neue Dächer und Aufzüge bereits gesetzt. Somit liegt die DB InfraGO mit den Sanierungsarbeiten zwischen Ruhrgebiet, Bergischem Land und Rheinland weiter im Plan.

Arno Jaeger, Gesamtprojektleiter für die Korridorsanierung Hagen – Wuppertal – Köln: „Hinter uns liegen intensive und arbeitsreiche elf Wochen. Seit dem Baustart im Februar gibt mein Team alles dafür, die zahlreichen Bauarbeiten bestmöglich umzusetzen. Und das sieht man: Tag für Tag gibt es sichtbare Fortschritte auf den vielen Baustellen. Alle ziehen hier an einem Strang und sind mit viel Teamgeist bei der Sache. Ich bin mir sicher, dass wir auch die zweite Hälfte der Korridorsanierung erfolgreich absolvieren werden.“

Halbzeit bei der Korridorsanierung Hagen - Wuppertal - Köln: Arbeiten liegen im Zeitplan

Schienenersatzverkehr läuft stabil

Die Sanierung der Strecke Hagen – Wuppertal – Köln findet in abwechselnden Sperrzuständen statt. Etwa ein Drittel der Bauzeit sind alle Gleise der Strecke für alle Züge voll gesperrt, während der restlichen Zeit ist auf der S-Bahnstrecke zwischen Hagen und Wuppertal bis Düsseldorf Zugverkehr möglich. Die nächste S-Bahnsperrung beginnt am 15. Mai und endet am 12. Juni 2026.

Damit die Fahrgäste während der Korridorsanierung weiterhin mobil bleiben, hat die DB InfraGO gemeinsam mit den Aufgabenträgern VRR und go.Rheinland sowie den Eisenbahnverkehrsunternehmen ein Ersatzkonzept entwickelt. Dieses wird seit dem 6. Februar von den Busunternehmen DB Regio und go.on mit den markanten purpurfarbenen Bussen umgesetzt. 

Dank der nach der ersten Sperrung getroffenen Verbesserungsmaßnahmen wurde der Schienenersatzverkehr stabilisiert. Jeden Tag halten in der Spitze bis zu 200 Ersatzverkehrsbusse die Menschen in einer der am dichtesten besiedelten und verkehrsreichsten Regionen Deutschlands während der Bauarbeiten mobil. Die DB InfraGO, die Aufgabenträger und die Eisenbahnverkehrsunternehmen werden den Schienenersatzverkehr weiterhin engmaschig managen und bei Bedarf – gemeinsam mit DB Regio und go.on – zusätzliche Maßnahmen ergreifen.

Korridorsanierung: Neue Gleise, Weichen und attraktivere Bahnhöfe

Seit Februar und noch bis Juli 2026 erneuert die DB InfraGO zwischen Ruhrgebiet, Bergischem Land und Rheinland 81 Kilometer Gleis, 50 Weichen sowie 29 Kilometer der Oberleitung oder setzt sie umfassend instand. Zusätzlich bauen die Teams knapp vier Kilometer neue Schallschutzwände entlang der Strecke, sodass es für Anwohnende zukünftig deutlich leiser wird.

Darüber hinaus setzt die DB InfraGO auf die umfassende Sanierung von zwölf Bahnhöfen. Dabei stehen insbesondere die Erneuerung der bestehenden Anlagen, die barrierefreie Modernisierung sowie eine optisch attraktivere Gestaltung der Stationen im Fokus. Neben den großen Bahnhöfen wie Wuppertal Hauptbahnhof und Solingen Hauptbahnhof profitieren auch kleinere Stationen wie beispielsweise Leichlingen und Ennepetal. Die Arbeiten an den Bahnhöfen werden auch über den Zeitraum der aktuellen Bauphase hinaus bis Ende 2027 fortgesetzt.

Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist es, die hochbelastete Eisenbahnstrecke langfristig verlässlicher und leistungsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren.

Ab dem 11. Juli 2026 verkehren dann wieder alle Züge wie gewohnt über die sanierte Strecke. 

Alle Informationen rund um das Projekt finden Interessierte hier: https://generalsanierung-nrw.deutschebahn.com/korridore/hagen-wuppertal-koeln.html