Digitaler Zwilling stärkt bei Bauprojekt Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern

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30. April 2026, 10:00 Uhr
Hamburg
Zweigleisiger Ausbau Abschnitt Fernbahnstrecke Hamburg - Berlin • Weitere Planung der Vorzugsvariante mit örtlichem Wissen • Beteiligung bis 17. Mai 2026 möglich • Online-Informationsveranstaltung am 5. Mai 2026 

Die Deutsche Bahn (DB) geht im Projekt „Zweigleisiger Ausbau Anckelmannsplatz – Rothenburgsort“ in Hamburg neue Wege – im Mittelpunkt steht dabei eine innovative Bau-Webseite. Mithilfe eines sogenannten digitalen Zwillings soll der Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern und damit die Beteiligung der Öffentlichkeit deutlich gestärkt werden. Der Anlass: Auf dem rund drei Kilometer langen Teilstück zwischen Anckelmannsplatz und Rothenburgsort steht dem Fern- und Regionalverkehr bislang nur ein Gleis zur Verfügung, während die S-Bahn nebenan bereits zweigleisig fährt. Dieser Engpass macht die Strecke störanfällig: Züge können sich nicht überholen, Verspätungen lassen sich nur schwer ausgleichen, der Fahrplan bleibt unflexibel. Ein weiteres Gleis soll Abhilfe schaffen. 

Neue Webseite mit digitalem Zwilling Die DB legt schon in der Planungsphase des zweiten Gleises Wert auf eine frühzeitige und transparente Information der Anwohnerinnen und Anwohner, um lokales Wissen in die weitere Planung einfließen zu lassen. Herzstück dieser Mitwirkung ist die neue Beteiligungswebseite unter: DB zweigleisig Hamburg mitmachen

Die Onlinepräsenz ist weit mehr als eine klassische Projektseite: Sie bündelt Information, Visualisierung und Beteiligung auf einer Plattform. Neu ist, dass mittels Bestandteilen eines „Digitalen Zwillings“ die Planungen besonders anschaulich und realitätsnah dargestellt werden.

Interessierte erhalten so ein deutlich besseres Verständnis für das Bauvorhaben mit schnellem Zugang zu vielen Details. Über integrierte Umfragen und eine sogenannte Dialogkarte können betroffene Anlieger:innen ihre Fragen und Hinweise zielgenau an den Stellen am digitalen Modell einreichen, die ihnen wichtig sind. Sensible Punkte im Projektgebiet können so früh identifiziert und Ortwissen systematisch in die Planung einfließen. Das Ziel: Die Planungsqualität weiter verbessern.

Die Beteiligung ist online vom 20. April bis 17. Mai 2026 möglich. Die Hinweise werden ausgewertet und in die folgenden Planungsschritte einbezogen; wo möglich, werden Fragen direkt über die Plattform beantwortet. 

Zusätzlich findet eine Online-Informationsveranstaltung am 5. Mai 2026 statt.

Zweites Gleis zwischen Anckelmannsplatz und Rothenburgsort Mit dem geplanten zweigleisigen Ausbau der Fern- und Regionalbahnstrecke wird ein Nadelöhr im Knoten Hamburg beseitigt. Künftig können mehr Fern- und Regionalzüge flexibler eingesetzt werden. Davon profitieren der stark ausgelastete Hamburger Hauptbahnhof, der Fernverkehr in Richtung Berlin sowie der Regionalverkehr von Hamburg nach Büchen, Schwerin und Rostock. Das neue Gleis und zusätzliche Weichen schaffen Ausweichmöglichkeiten. Das erhöht die betriebliche Flexibilität, stabilisiert den Verkehr und hilft, Verspätungen zu reduzieren. 

Die Vorplanung für den Gleisausbau ist bereits abgeschlossen. Bisher wurden verschiedene Streckenvarianten untersucht, grob kalkuliert und anhand von Kriterien wie Umweltwirkungen und Kosten bewertet. Auf Basis der Untersuchungen wurde eine Vorzugsvariante ausgewählt, die in der anschließenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung vertieft betrachtet und später dem Eisenbahn-Bundesamt zur weiteren Prüfung vorgelegt werden soll. 

Deutsche Bahn setzt BIM-Methodik ein Für die Deutsche Bahn stellt Building Information Modelling (BIM) ein zentrales Instrument der Digitalisierung im Infrastrukturbereich dar. BIM bedeutet hier nicht nur ein 3D-Modell, sondern eine kooperative Arbeitsweise, bei der alle für ein Bauwerk relevanten Informationen digital, konsistent und nachvollziehbar erfasst, verwaltet und zwischen allen Beteiligten ausgetauscht werden. Planung, Bau und Betrieb von Infrastrukturanlagen werden damit ganzheitlich betrachtet und über objektbezogene Bauwerksmodelle digital vernetzt. 

Eine besonders wichtige Rolle spielt BIM beim Aufbau des digitalen Zwillings der Infrastruktur. Der digitale Zwilling ist das möglichst realitätsnahe, ständig aktualisierte Abbild des Bauwerks in digitaler Form.