Artikel: Hamburg: Sternbrücke nach Transport erfolgreich eingehoben
Endlage erreicht: Um 3 Uhr hatte heute morgen die neue Sternbrücke ihren Zielort erreicht, um 7 Uhr wurde sie erfolgreich auf die Widerlager – die Bauwerke, auf denen die Brücke aufliegt – abgelegt. Zuvor transportierten spezielle Schwerlasttransporte die 108 Meter lange und rund 20 Meter hohe Eisenbahnbrücke innerhalb von rund sieben Stunden die rund 500 Meter von der Baufläche zu ihrem Zielort – begleitet von Hunderten Zuschauer:innen.
Janna Widmaier, DB InfraGO-Projektleiterin: „Ich freue mich sehr, dass der Einhub der neuen Sternbrücke so reibungslos gelungen ist. Genauso freue ich mich über das Interesse, mit dem die Hamburger:innen auch in den vergangenen Tagen dieses anspruchsvolle Projekt begleitet haben. Ein außergewöhnliches Bauwerk – umstritten, diskutiert und begrüßt – ist jetzt endgültig Teil dieser Stadt und setzt zugleich einen Meilenstein für mehr Zuverlässigkeit unserer Schieneninfrastruktur.“
Nach dem erfolgten Einhub der Brücke über die Stresemannstraße schließen sich nun die Restarbeiten an. Dazu gehört zunächst die Herstellung des sogenannten Oberbaus, unter anderem Schienen, Schotter, Schwellen und Oberleitung, damit zeitnah wieder Züge des Fern- und Nahverkehrs sowie die der S-Bahn über die Verbindungsbahn fahren können – in Summe sind das dann rund 1.000 am Tag.
Während der Sperrzeit, in der die Sternbrücke eingehoben wurde, hat die DB InfraGO mehrere wichtige Bauarbeiten im Knoten Hamburg gebündelt: Unter anderem wurden Baumaßnahmen für den neuen Bahnhof Altona sowie für die Eisenbahnbrücken Schanzen- und Holstenstraße durchgeführt. Die Arbeiten sichern die Leistungsfähigkeit der Verbindungsbahn zwischen Hauptbahnhof und Altona und schaffen die technischen Voraussetzungen für die Verlegung des Fern- und Regionalbahnhofs Altona.
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