Lüneburg, Uelzen, Celle: Vereinheitlichung der Zwischenhalte
Lüneburg erhält eine stündliche Fernverkehrsanbindung durch die ICE-Linie Hamburg–Hannover–Würzburg–München, auf der jetzt einheitlich lange ICE 4 eingesetzt werden. Uelzen wird Halt in der zweistündlichen ICE-Linie Hamburg–Hannover–Frankfurt–Basel, Celle in der zweistündlichen Verbindung Hamburg–Hannover–Frankfurt–Stuttgart. Das neue Angebotskonzept realisiert für diese Städte jeweils im Takt neu schnellere ICE-Direktverbindungen nach Süddeutschland. Einzelne ICE-Direktverbindungen zwischen diesen Städten gibt es u.a. noch morgens bzw. abends.
Wegen sehr schwacher Nutzung und der neuen Systematik entfallen die einzelnen wenigen Fernverkehrshalte z.B. in Bad Bevensen, Hannover Langenhagen und Peine.
Ausnahmen lässt die neue Systematik im Taktverkehr am Tagesrand zu. Zudem verbinden einzelne touristische Züge z.B. Lüneburg (baubedingt erst ab 11. Juli) auch wieder mit Rostock und Binz (Rügen) sowie Westerland (Sylt). Einzelne Direktverbindungen Hamburg–Hannover–Göttingen–Oberstdorf bzw. Berchtesgaden oder Seefeld (Tirol) entfallen künftig zugunsten zahlreicher, schnellerer Verbindungen mit nur einem Umstieg in München auf den Nahverkehr.
Auch 2026 wird die Sanierung des bundesdeutschen Schienennetzes fortgesetzt. Während der Generalsanierung verkehren ICE zwischen Hamburg und Berlin weiterhin stündlich bei 45 Minuten längerer Fahrzeit. Während umfangreicher Bauarbeiten mit Totalsperrung auf der Strecke Hamburg–Hannover werden vom 1. Mai bis 10. Juli die etwa halbstündlichen Verbindungen Hamburg–Hannover–Süddeutschland mit etwa 45 Minuten längerer Fahrzeitzwischen Hamburg und Hannover umgeleitet. Dabei entfallen alle Halte für Lüneburg, Uelzen und Celle.