Halbzeit: Korridorsanierung Nürnberg – Regensburg liegt im Plan

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29. April 2026, 12:30 Uhr
Nürnberg/Regensburg
Hälfte des Bauprogramms geschafft • Gerd-Dietrich Bolte: „Wir arbeiten an allen Gewerken im Zeitplan“ • Strecke wird langfristig stabiler und pünktlicher • Ersatzverkehr bringt Fahrgäste zuverlässig ans Ziel

Wichtiger Meilenstein bei der Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg: Die DB InfraGO AG hat die Hälfte des umfangreichen Bauprogramms erfolgreich absolviert. Die Bauteams haben bereits rund 87 Kilometer Gleis, zwölf Kilometer Oberleitung und 39 Weichen erneuert. Auch an den 20 Stationen kommen die Arbeiten planmäßig voran. Die Abrissarbeiten konnten die Teams bereits im letzten Monat an nahezu allen Bahnhöfen abschließen. Bahnsteige und Personenunterführungen wurden in großem Umfang bereits neu gebaut. Die komplexen und hochspezialisierten Baumaßnahmen zur Stabilisierung des 37 Meter hohen Deininger Damms verlaufen ebenfalls nach Plan und sind weit fortgeschritten.   

Quelle: Deutsche Bahn AG - Uwe Niklas
Verschafften sich vor Ort einen Eindruck von den Bauarbeiten: (von links) Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte DB InfraGO, Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter und Hans Schmid, Bürgermeister von Laaber.

 

Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte DB InfraGO: „Wir arbeiten an allen Gewerken mit Hochdruck und sind mit der baulichen Realisierung im Zeitplan. Entlang der Strecke sind täglich bis zu 2.000 Fachkräfte und 80 große Baugeräte im Einsatz. Die ersten Wochen zeigen, dass unser Konzept aus gebündelten Bauarbeiten und einem dichten Ersatzverkehr aufgeht. So schaffen wir in kurzer Zeit deutlich robustere Anlagen und erleichtern vielen Menschen in der Region künftig den Alltag auf der Schiene.“

Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Vor etwa 12 Wochen, am 06.02.2026, durfte ich die Korridorsanierung „Nürnberg – Regensburg“ feierlich mit eröffnen. Als erste Korridorsanierung im Freistaat Bayern aber auch als bedeutende Strecke für den internationalen Schienengüterverkehr kommt diesem Korridor eine besondere Bedeutung zu. Umso mehr freut es mich, dass das Projekt im Zeit- und Kostenrahmen liegt. Drücken wir gemeinsam die Daumen, dass dies auch bis zur geplanten Wiederinbetriebnahme am 10.07.2026 so bleibt.“

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Die Strecke von Nürnberg nach Regensburg gehört zu den wichtigsten Bahnlinien in ganz Bayern. Täglich verkehren hier mehr als 350 Züge. Es freut mich daher sehr, dass die Korridorsanierung so effizient und fahrgastorientiert umgesetzt wird. Als Freistaat beteiligen wir uns schließlich mit 50 Prozent der Kosten des Ersatzverkehrs. Mir ist bewusst, dass die Baumaßnahme vor allem für Pendler dennoch eine große Belastung ist. Ich hoffe, die Fahrgäste werden bald durch eine künftig hoffentlich deutlich resilientere Strecke mit pünktlicheren und zuverlässigeren Zügen entschädigt.“

Quelle: DB AG

Seit 6. Februar erneuert die DB InfraGO gemeinsam mit mehreren Baufirmen die stark befahrene Verbindung zwischen Nürnberg und Regensburg. Ziel ist es, die Strecke langfristig stabiler und leistungsfähiger zu machen. Störungen sollen seltener auftreten, Verspätungen sich schneller auflösen. Dafür bündelt die DB InfraGO Arbeiten, die sonst über viele Jahre verteilt gewesen wären, in einer Bauphase von fünf Monaten.

Quelle: DB AG

Im Fokus der ersten Wochen standen vor allem Gleise, Untergrund und Bahnhöfe. Auch an der Oberleitung geht es voran. Entlang der gesamten Strecke sind bereits mehr als 1.300 Fundamente für neue Masten eingebaut, mehr als 1.000 neue Oberleitungsmasten stehen schon. Um schwer zugängliche Abschnitte schneller zu erreichen, haben Hubschrauber Masten und Material direkt an den Einsatzort geflogen. Nun ziehen die Bauteams das neue Kettenwerk für die Oberleitungen. Die neuen zusätzlichen Weichenverbindungen (Überleitstellen) in Burgthann und Parsberg, die künftig für mehr Flexibilität im Zugverkehr sorgen, sind fertig eingebaut. Parallel stabilisieren die Teams die Bahndämme bei Pölling und Deining. Sie erhalten ein bauliches „Korsett“, das sie dauerhaft stützt. Auch die Innenanlagen der acht Stellwerke entlang der Strecke werden grundlegend modernisiert – Stromversorgung, Achszähler und Signale sind dafür bereits in großem Umfang erneuert. In Burgthann ist die neue Eisenbahnbrücke bereits vorgebaut und soll im Juni planmäßig eingeschoben werden. An den Bahnhöfen wurden bereits über 70 Prozent der Bahnsteigkanten mit Fundamenten neu gebaut, aktuell laufen dort die Kabeltiefbau-, Erd- und Pflasterarbeiten. An vier Stationen werden neue Personenunterführungen hergestellt, die Rahmenbauteile hierzu sind überwiegend als Fertigteil eingebaut bzw. vor Ort betoniert. Derzeit werden die Zugangsbauwerke – also Treppen, Aufzüge und Rampen vor Ort erstellt. Zudem läuft die Sanierung an elf Bahnsteigen und sonstigen Bauwerken.

Ersatzverkehr bringt Fahrgäste im Regionalverkehr zuverlässig ans Ziel

Der umfangreiche Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Nürnberg und Regensburg sowie auf angrenzenden Umleiterstrecken läuft stabil. Die Unternehmen go.on und deu.mobil bedienen insgesamt acht Linien zwischen Nürnberg und Regensburg sowie auf angrenzenden Umleiterstrecken. In Spitzenzeiten sind über 90 Busse im Einsatz und bringen Fahrgäste zuverlässig ans Ziel. Die Pünktlichkeit der Ersatzbusse liegt mittlerweile bei ca. 96 Prozent. Die Ausfallquote liegt bei 0,5 Prozent, das entspricht einer ausgefallenen Verbindung unter 200. 

An größeren Stationen unterstützen Reisendenlenker:innen der Busfirmen sowie der Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis und DB Regio. Sie zeigen den Weg zu den richtigen Bussen, beantworten Fragen zu Tickets und geben Hinweise zu Umsteigemöglichkeiten. Die Busse sind barrierefrei, viele Fahrzeuge bieten zusätzlich eine Toilette, WLAN und USB-Steckdosen.

In den kommenden Monaten setzt die DB InfraGO die Arbeiten an Gleisen, Oberleitungsmasten, Bahndämmen und Bahnhöfen sowie der Leit- und Sicherungstechnik, also den Signalen und Stellwerken, fort. Bis zum Abschluss der Korridorsanierung am 10. Juli sollen die Maßnahmen beendet sein, damit die Strecke Nürnberg – Regensburg, auf der täglich mehr als 350 Züge verkehren, langfristig zuverlässiger, leistungsfähiger und für die Fahrgäste komfortabler wird.

 

Hinweis für Redaktionen:

Aktuelles Bildmaterial von den Bauarbeiten finden Sie in der DB-Mediathek.

Aktuelle Informationen zur Korridorsanierung und zum Ersatzverkehr finden Interessierte auf der Projektseite der Deutschen Bahn unter Strecke Nürnberg – Regensburg - Generalsanierung Bayern.