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Frankfurt am Main

Barrierefrei zum Gleis: Modernisierung der Stationen Buchenau, Biedenkopf, Lahntal-Goßfelden und Lahntal-Sterzhausen

Kurhessenbahn investiert in moderne Stationen und Stellwerkstechnik für einen zuverlässigen und attraktiven Personennahverkehr • Strecke nach Bauarbeiten ab dem 13. Dezember wieder uneingeschränkt befahrbar • verbessertes Fahrplanangebot

Die Kurhessenbahn hat die Stationen Buchenau, Biedenkopf, Lahntal-Goßfelden und Lahntal-Sterzhausen modernisiert. Im Bahnhof Buchenau wurden zwei barrierefreie Bahnsteige errichtet. Der bisherige Mittelbahnsteig entfällt durch den Umbau komplett und durch die neue technische Reisendensicherung ist ein höhengleicher Übergang zu den Gleisen möglich. Auch in Sterzhausen, Goßfelden und Biedenkopf wurden die Bahnsteigkanten angehoben, was einen barrierefreien Ein- und Ausstieg der Fahrgäste ermöglicht. Zusätzlich wurden alle Stationen mit taktilen Leitsystemen für mobilitätseingeschränkte Reisende ausgestattet. Der Umbau der Haltepunkte Sterzhausen, Goßfelden und Biedenkopf ist Teil des Zukunftsinvestitions-programmes (ZIP) „Herstellung der Barrierefreiheit kleiner Schienenverkehrs-stationen“ und zu gleichen Teilen aus Bundes- und Landesmitteln gefördert. Investiert wurden insgesamt 2,5 Millionen Euro.

Darüber hinaus wurden in Sarnau und Buchenau mechanische Stellwerke durch moderne elektronische Stellwerke (ESTW) ersetzt und zehn Bahnübergänge entlang der Strecke geschlossen oder technisch gesichert. Dies schafft die Voraussetzung für zukünftig höhere Geschwindigkeiten der Züge auf der Strecke und eine Verbesserung des Taktangebotes.

Parallel zu diesen Modernisierungen sind von Juni bis November weitere Neubau- und Instandsetzungsmaßnahmen gebündelt durchgeführt worden. So wurden im Kreis Siegen-Wittgenstein u.a. neue Brücken und Gleise gebaut und im Bereich Wetter drei Bahnübergänge erneuert.

Aufgrund der umfangreichen Baumaßnahmen mussten Teilstrecken der Linie RB 94 von Marburg bis Friedensdorf, Bad Laasphe bzw. Erndtebrück sowie auf der RB42 von Marburg bis Wetter bzw. Frankenberg seit dem 4. Juli 2020 für den Zugverkehr gesperrt werden. Für die Fahrgäste wurde Schienenersatzverkehr mit Bussen auf den jeweils betroffenen Streckenabschnitten eingerichtet.

Vor Inbetriebnahme der neuen Anlagen werden noch Probefahrten durchgeführt. Ab dem 13. Dezember 2020 fahren die Züge der Kurhessenbahn dann wieder auf ihrem gewohnten Laufweg über modernisierte Streckenabschnitte.

Fahrplanwechsel am 13. Dezember und neue Linienbezeichnung

Ab 13. Dezember gilt ein verbessertes Fahrplanangebot und die Züge der Linie RB 94 von Marburg (Lahn) nach Erndtebrück sowie der Linie RB42 von Marburg (Lahn) nach Brilon Stadt fahren nach den umfangreichen Modernisierungsarbeiten in der Infrastruktur wieder durchgehend auf der kompletten Linie.

Auf der Linie RB 94 bietet die Kurhessenbahn im Auftrag des Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) seit Dezember 2019 samstags sogar zwei durchgehende Verbindungen von Marburg über Erndtebrück bis nach Siegen und Betzdorf an. Ein Umstieg in Erndtebrück zur Weiterfahrt nach Siegen bzw. Betzdorf entfällt mit den Direktverbindungen. Ziel für die Zukunft ist es, die Verbindung Marburg (Lahn) - Bad Laasphe - Erndtebrück - Siegen umsteigefrei anzubieten.

Auch im Bereich des Nordhessischen Verkehrsverbundes sowie Rhein-Main Verkehrsverbundes wird das Angebot erweitert. Die heutige Linie RB42 von Marburg (Lahn) nach Brilon Stadt wird in RB/RE97 umbenannt und verkehrt nun täglich zwischen 6.39 Uhr und 20.39 Uhr auf der Strecke Frankenberg (Eder) > Marburg (Lahn) im Stundentakt. Züge, die nicht an allen Stationen halten, fahren zur besseren Unterscheidung als Regional-Express-Linie RE97.

Fahrplanauskünfte und Antworten auf alle Fragen rund um Bus & Bahn in Nordhessen gibt es beim gebührenfreien NVV-ServiceTelefon unter 0800-939-0800 oder unter www.nvv.de bzw. unter www.kurhessenbahn.de.