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Frankfurt am Main

Wechsel in der Geschäftsleitung der Kurhessenbahn

Hans-Martin König übernimmt Sprecheraufgaben • Joachim Kuhn wechselt in die Zentrale der DB RegioNetz Verkehrs GmbH

Hans-Martin König, bislang Geschäftsleiter Infrastruktur, hat die Funktion des Sprechers der Geschäftsleitung der Kurhessenbahn (KHB) übernommen. Der bisherige Geschäftsleiter und Sprecher, Joachim Kuhn ist auf eigenen Wunsch in die Zentrale der DB RegioNetz Verkehrs GmbH nach Frankfurt am Main gewechselt. Er verantwortet dort regional übergreifende Projekte zur Betriebsoptimierung. Neu eingetreten in die dreiköpfige Geschäftsleitung ist Markus Hoffmann als Leiter des Verkehrsbetriebes. Er war bisher in gleicher Funktion für die Westfrankenbahn tätig. Jens Wrabletz trägt auch in Zukunft die kaufmännische Verantwortung und übernimmt zudem die Aufgaben des Personalleiters.

„Ich freue mich, dass wir die Nachfolge in unseren eigenen Reihen gefunden haben und damit auf Kontinuität setzen. Die Kurhessenbahn ist in allen Bereichen personell gut aufgestellt und wird ihre Rolle als führendes SPNV-Unternehmen in Nordhessen sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Aufgabenträgern weiterhin erfolgreich gestalten“, so Joachim Kuhn.

Christoph Kraller, Sprecher der Geschäftsführung der Regio-Netze: „Die Geschichte der Kurhessenbahn ist eine Erfolgsgeschichte, die eng mit dem Namen Joachim Kuhn verbunden ist. Danke für das bisher Geleistete. Kunden, Aufgabenträger und Mitarbeitende konnten auf Verlässlichkeit bauen. Schön, dass unsere Zusammenarbeit in Frankfurt gemeinsam weitergeht. Wir freuen uns sehr darauf.“

Joachim Kuhn stand 20 Jahre an der Spitze der Kurhessenbahn und hat diese erfolgreich geprägt. Die 2002 bei der Gründung der Kurhessenbahn vereinbarten Ziele für den Eisenbahnverkehr in Nordhessen wurden weitgehend erreicht. Sämtliche Strecken der KHB wurden bereits grundhaft erneuert oder deren Erneuerung vereinbart. Mit der Wiederinbetriebnahme der Strecke Korbach – Brilon Wald 2002 sowie mit der Reaktivierung der Strecke Frankenberg – Korbach 2015 wurde Korbach zu einem Bahnknoten in Nordhessen entwickelt. Nach Auslaufen des ersten Verkehrsvertrages 2017 konnte die Kurhessenbahn auch die neue Ausschreibung gewinnen und einen Verkehrsvertrag bis 2032 unterzeichnen. Die Fahrzeugflotte der Kurhessenbahn wurde grundlegend modernisiert, im aktuellen neuen Verkehrsvertrag sorgen insgesamt 27 moderne Fahrzeuge der Baureihe 642 für die Attraktivität des Schienenpersonennahverkehrs in der Region.

Neben der Kurhessenbahn gibt es bundesweit mit der Erzgebirgsbahn (Sachsen), der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn (Thüringen), der Westfrankenbahn (Bayern, Baden-Württemberg) und der Südostbayernbahn (Bayern) noch weitere vier Regio-Netze, die für den Schienenpersonennahverkehr inklusive der Infrastruktur in vorrangig ländlich geprägten Räumen verantwortlich sind. Hinzu kommt mit dem Fahrzeug- und Technologiezentrum Chemnitz eine wichtige Werkstätte für den Umbau und die Instandhaltung von Fahrzeugen sowie für innovative Entwicklungen auf dem Fahrzeugsektor. Die Regio-Netze werden als Profitcenter durch die DB Regio Netz Verkehrs GmbH und die DB RegioNetz Infrastruktur GmbH geführt, die beide ihren Geschäftssitz in Frankfurt am Main haben. Die GmbHs werden durch Christoph Kraller als Sprecher sowie durch Cornelia Würtz als Leiterin Infrastruktur und Gudrun Elser als kaufmännische Geschäftsführerin geleitet.