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Braunschweig

Bahnhof Braunschweig-Gliesmarode: Das „Tor zum Norden“ jetzt barrierefrei

Maßnahme im Rahmen des Programms „Niedersachsen ist am Zug III“ • Bund, Land, Bahn investieren rund 8,5 Millionen Euro

Der Bahnhof Braunschweig-Gliesmarode ist barrierefrei: Mit der Modernisierung des Bahnhofs ist ein fortschrittlicher und attraktiver Verkehrsknotenpunkt in Braunschweig und der Region entstanden. Das gaben heute bei der offiziellen Eröffnung der Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Berend Lindner, Bärbel Aissen, Leiterin der Region Nord der DB Station&Service AG, Ralf Sygusch, Verbandsdirektor des Regionalverbandes Großraum Braunschweig, sowie Holger Herlitschke, Dezernent für Umwelt, Stadtgrün, Sport und Hochbau der Stadt Braunschweig, bekannt.

Dr. Berend Lindner sagt: „Niedersachsen ist beim barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen sehr gut aufgestellt. Wir sind sehr stolz, dass mehr als neun von zehn Bahnhöfen bereits stufenfrei umgebaut sind und dass hier vor Ort die bequeme Anknüpfung an andere Verkehrsmittel garantiert ist. Unser Ziel ist natürlich, dass wir 100 Prozent erreichen. Das Programm „Niedersachsen ist am Zug III“ spielt dabei eine entscheidende Rolle. Durch diese dritte Runde werden der barrierefreie Ausbau und die Modernisierung von rund 40 Bahnstationen gefördert. Das Land wird sich auch in Zukunft an Umbauprojekten beteiligen und die Fortschritte eng begleiten.“

„Je mehr Menschen auf den Öffentlichen Personennahverkehr umsteigen, desto mehr zahlen wir auf die Klimaziele ein. Deshalb ist es wichtig, für alle Menschen einen einfachen Zugang zum Bahnfahren zu ermöglichen und damit die Mobilitätswende zu unterstütze. Dafür steht der neue Verkehrsknotenpunkt Braunschweig-Gliesmarode“, betont Bärbel Aissen. „Mit der neuen Lage vereinfachen sich auch die Wege unserer Kund:innen vom Zug zum Bus, zu der Straßenbahn und dem Fahrrad.“

„Mit dem Bahnhof Gliesmarode ist eine weitere Mobilitätsstation in der Region fertig geworden. Sie bilden den Zugang zum Schienenpersonennahverkehr (SPNV), stellen aber auch im Sinne von Reiseketten die Verknüpfung zu allen anderen Verkehrsmitteln her. Das ist in Gliesmarode besonders gut gelungen. Wir sehen hier großes Potenzial für neue Fahrgäste“, erläutert Ralf Sygusch.

Holger Herlitschke ergänzt: „Das Maßnahmenpaket der DB AG ist ein weiterer wichtiger Baustein, damit der Bahnhof Gliesmarode für die Stadt Braunschweig ein moderner Mobilitätsverknüfungspunkt, das „Tor zum Norden“, werden kann. Stadt und Verkehrs-GmbH leisteten ebenfalls ihren Beitrag mit einem umfangreichen Bauprogramm: Haltestellen wurden umgebaut und zusammengeführt, um kurze Umsteigewege zu schaffen, die Gleise erneuert und eine Fahrradabstellanlage errichtet.“

Nach vierzehnmonatiger Bauzeit liegt der „neue Bahnhof“ an der Gliesmaroder Straße mit direkter Anknüpfung an die Busse und Straßenbahnen. Die moderne Bike&Ride-Anlage macht den Umstieg aufs Fahrrad einfach und bequem.

Die neue Personenunterführung einschließlich Treppe und Rampe ermöglicht allen Reisenden den barrierefreien Zugang zum Bahnsteig. Durch die Erhöhung des Mittelbahnsteigs gelangt jeder Kunde stufenfrei in die Züge. Nachhaltige Beleuchtungsanlagen und dynamische Schriftanzeiger mit Lautsprechern (DSA), Ausstattungselemente wie Abfallbehälter und Vitrinen komplettieren das Modernisierungspaket.

Um den Bahnhof in seiner neuen Rolle als Verkehrsknoten zu stärken, finanziert der Regionalverband zudem ein Bahnsteigdach.

Die Deutsche Bahn AG, das Land Niedersachsen und der Regionalverband Großraum Braunschweig investieren gemeinsam rund 8,5 Millionen Euro im Rahmen des Programms „Niedersachsen ist am Zug III (NiaZ 3)“ in die Modernisierung und den Ausbau der Verkehrsstation in Gliesmarode.