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Hamburg

Hamburg Hbf: Bahnhofsmission bekommt eine neue Heimat

Start der Arbeiten für neue Räume • Einzug voraussichtlich im Dezember

Die Deutsche Bahn (DB) hat am Dienstag, 29. März mit den Arbeiten für einen modernen Neubau für die Bahnhofsmission am Hamburger Hauptbahnhof begonnen. Auf rund 400 Quadratmetern entstehen vor allem neue Aufenthaltsmöglichkeiten. Darunter ist ein in Deutschland einmaliges Hygienezentrum mit einem Notpflegebereich vorgesehen, das mit einer Dusche, einer Sitzbadewanne und einem Pflegeraum für assistenzbedürftige Gäste ausgestattet sein wird.

Der Neubau entsteht auf der Fläche zwischen Glockengießerwall und dem Parkplatz in der Ernst-Merck-Straße. Die DB und die Freie und Hansestadt Hamburg arbeiten hier eng zusammen. Die Stadt überlässt der DB das Grundstück, die DB errichtet das Gebäude. Der Entwurf für die Fassade stammt von dem renommierten Hamburger Architekten Carsten Roth.

Für alle an der Planung und am Bau Beteiligten sowie den Mitarbeitenden der Bahnhofsmission ist die Umsetzung dieses Projekts eine Herzensangelegenheit. Hierzu Axel Mangat, Leiter der Einrichtung: „Auf diesen Moment haben wir als Team der Bahnhofsmission Hamburg lange gewartet und wir freuen uns alle riesig darüber, dass es nun losgeht mit den Bauarbeiten für unsere neuen Räume. Mein besonderer Dank geht an alle Beteiligten, die mit uns trotz aller Schwierigkeiten an die Verwirklichung des Vorhabens geglaubt haben und so viel Herzblut in die Umsetzung stecken.“

Voraussichtlich im Dezember kann die Bahnhofsmission die neuen Räume beziehen.

Hintergrund Bahnhofsmission:

In Hamburg 1895, als zweite Einrichtung dieser Art in Deutschland gegründet, war sie eine Antwort auf in Not geratene, häufig weibliche Reisende, die infolge von Industrialisierung und Landflucht in die Großstädte drängten und dort Schleppern und Zuhältern in die Hände fielen oder Opfer unlauterer ausbeuterischer Arbeitsverhältnisse zu werden drohten. Die Bahnhofsmission ist die älteste bestehende Einrichtung der hoffnungsorte hamburg. Weil sie neue soziale Notlagen vor Ort frühzeitig wahrnimmt, wirkt die Bahnhofsmission wie ein städtischer Seismograf, der die Träger dazu bewegt, den betroffenen Menschen mit innovativen Angeboten zu helfen. Geschäftsführender Träger sind die hoffnungsorte/Verein Stadtmission in Kooperation mit dem Caritas-Verband für Hamburg. e.V. und dem Kirchenkreisverband Hamburg. Die Bahnhofsmission in Hamburg ist am Hauptbahnhof 365 Tage im Jahr 24 Stunden präsent. Als Sozialambulanz und erste Anlaufstelle am Hauptbahnhof leistet sie Hilfe beim Umsteigen für Ältere, Menschen mit Behinderungen, Familien mit kleinen Kindern sowie akute, schnelle Unterstützung für Personen in allen sozialen und psychischen Notlagen sowie kompetente Vermittlung ins Hilfesystem. Die uneingeschränkte Annahme aller Menschen, das qualifizierte Ehrenamt und das ökumenische Miteinander bilden das Erfolgsmuster der Bahnhofsmission und sichern ihre Zukunft.

Die Deutsche Bahn AG engagiert sich seit ihrer Gründung im Jahr 1994 in zahlreichen gesellschaftlichen und sozialen Projekten. Sie knüpft damit an eine Tradition von Solidarität und Verantwortung an, wie Eisenbahner sie seit jeher pflegen. Ihre Deutsche Bahn Stiftung bündelt das gemeinnützige Engagement des DB-Konzerns, setzt sich für die Integration von Menschen am Rande der Gesellschaft ein, schafft nachhaltige Bildungsangebote und fördert ehrenamtliches Engagement. Die Deutsche Bahn Stiftung ist auch langjährige enge Partnerin der Bahnhofsmission Deutschland. Weitere Informationen gibt es unter www.deutschebahnstiftung.de