DB Logo

Hamburg

Mehr Angebot für mehr Fahrgäste: Ab Fahrplanwechsel Mitte Dezember wieder Fernverkehr für Bremerhaven und neue, komfortable Direktverbindungen für den ganzen Nordwesten

Täglicher Intercity umsteigefrei aus Frankfurt, Sieger- und Sauerland nach Norddeich Mole • Neue Sprinter-Verbindungen Köln–Hamburg und sogar bis nach Lübeck • Mehr schnelle ICE-Direktverbindungen für Bremen und Osnabrück nach Frankfurt Flughafen und Stuttgart • Im Sommer häufiger nach Dänemark

Zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 baut die Deutsche Bahn (DB) ihr Fernverkehrsangebot im Nordwesten deutlich aus. Schnellere und häufigere Direktverbindungen sowie mehr modernste ICE mit mehr Sitzplätzen tragen zur angestrebten Verkehrswende und zu einem erfolgreichen Klimaschutz bei.

An die Küste:
Frischen Wind für die Küste bringt die Wiederanbindung im Fernverkehr für Bremerhaven: Ein Intercity fährt täglich ab Köln (Mo-Fr auch ab Koblenz und Bonn) via Düsseldorf, Münster, Osnabrück, Bremen nach Osterholz-Scharmbeck und Bremerhaven, sowie retour von Bremerhaven nach Köln. Die Abfahrt in Bremerhaven nach Köln ist um 10.10 Uhr, die Ankunft in Bremerhaven aus Köln um 15.46 Uhr.

Norddeich Mole und das Emsland erhalten neu ganzjährig täglich eine umsteigefreie IC-Verbindung z.B. von/nach Frankfurt (Main), Siegen, Iserlohn, Unna und Hamm. Die neue Fernverkehrsverbindung hält an zahlreichen Orten in Mittelhessen, Sieger- und Sauerland und erschließt die ostfriesische Küste somit umsteigefrei für ganz neue Regionen.

Zwischen Lübeck und Rhein/Ruhr geht es künftig mehr und schnellere Verbindungen: Nicht nur im Winterhalbjahr, sondern ganzjährig bietet die DB täglich einen umsteigefreien Intercity vormittags von Köln nach Lübeck (Ankunft 14.42 Uhr) sowie aus Lübeck um 17.18 Uhr nach Köln an. Der Intercity hält nur in Hamburg, Münster, Essen, Duisburg und Düsseldorf und erreicht so z.B. Essen besonders schnell in nur dreieinhalb Stunden.

Die Intercity-Züge Westerland–Berlin fahren künftig etwa eine Stunde früher, von Sylt kommend bis nach Berlin und nicht mehr von/nach Dresden. In der Gegenrichtung kann der Intercity wegen dichter Streckenbelegung nur noch ab Hamburg nach Westerland fahren – mit guten Anschlussverbindungen aus der ganzen Republik. 

Hamburg–Bremen–Köln:
Mehr und schnellere ICE-Direktverbindungen bringt der neue Fahrplan für Osnabrück und Bremen z.B. nach Frankfurt Flughafen und Stuttgart – statt bisher entweder mit knappem Umstieg oder rund eine Stunde langsamer durch das Mittelrheintal. Zweistündlich fahren XXL-ICE mit 918 Sitzplätzen etwa nach Stuttgart: Acht Mal statt bisher zwei Mal am Tag – mit einer Fahrzeit z.B. von Osnabrück in knapp viereinhalb Stunden. Dabei wird auch eine neue Spätverbindungen bis nach Stuttgart sowie eine Verbindung über Nacht von/nach Augsburg und München angeboten.

Auf der Verbindung Hamburg–Köln ist neu ein ICE um 18.06 Uhr aus Köln, der ab Münster (19.47 Uhr) nonstop nach Hamburg (21.50 Uhr) durchfährt. Dafür muss der ICE Sprinter um 16.06 Uhr von Köln nach Hamburg (19.48 Uhr) vorerst entfallen und kann voraussichtlich ab Sommer 2022 wieder angeboten werden.

Hamburg–Göttingen–Süddeutschland:
Zwischen Hamburg–Hannover–Göttingen–Würzburg–Augsburg und München verstärken zusätzliche ICE-Züge montags bis freitags das Angebot: morgens von München mit Halt auch in Augsburg, Celle, Uelzen und Lüneburg. In der Gegenrichtung geht es am Vormittag ab Hamburg mit Halt auch in Lüneburg, Treuchtlingen, Donauwörth und Augsburg nach München. Freitags in der Wintersportsaison fährt dieser Zug auch weiterhin z.B. umsteigefrei nach Kufstein, Kitzbühel, Zell am See und Schwarzach-St. Veit (Salzburger Land).

Göttingen erhält um 19.56 Uhr eine neue ICE-Direktverbindung aus Wien über Passau, Würzburg und Hannover nach Hamburg, wobei eine bisherige Lücke im ICE-Stundentakt aus Bayern geschlossen wird.

Der ICE „Ski-Express Tirol“ fährt in der Wintersaison an Samstagen von Hamburg umsteigefrei z.B. nach Kufstein, Jenbach, Innsbruck, Ötz- und Pitztal künftig in attraktiver späterer Zeitlage ab Hamburg (Abfahrt 6.04 Uhr) und neu auch via Lüneburg, Celle, Hannover und Göttingen.

Der morgendliche Sprinter montags bis freitags von Hamburg über Hannover nach Frankfurt Hauptbahnhof fährt künftig weiter nach Frankfurt Flughafen, statt bislang nach Darmstadt. Damit werden schnell und komfortabel Flüge in alle Welt erreicht.

Hamburg–Berlin:
Im Halbstundentakt zwischen Hamburg und Berlin fährt die DB künftig wieder 60 Fahrten pro Tag. Dabei fahren fast alle Züge auch weiter nach Erfurt/München bzw. Dresden. Neu sind attraktive Fahrten um 17.51 Uhr ab Hamburg mit Halt auch in Ludwigslust sowie von Berlin (ab 20.06 Uhr) nonstop nach Hamburg.

Hamburg–Dänemark:
Nach Dänemark wird es im kommenden Hochsommer (Mitte Juni bis Ende August) weitere, frühere Verbindungen von/nach Hamburg im Zwei-Stunden-Takt geben: Sechs Mal täglich geht es dann direkt von Hamburg nach Kopenhagen und zurück, zwei Mal nach Århus. Die Züge halten teilweise in Rendsburg, Schleswig bzw. Flensburg. Über die Weihnachtsfeiertage sowie im Hochsommer gibt es wieder eine zusätzliche Nachtverbindung zwischen Hamburg-Altona und Kopenhagen. Diese Züge halten in Neumünster, Kiel und Flensburg.

Modernere Züge:
Zunehmend komfortabler und moderner werden auch die Züge für die Verbindungen im Nordwesten: Auf der zweistündlichen ICE-Linie Hamburg–Dortmund–Köln–Stuttgart–München werden die neuen XXL-ICE mit jeweils über 900 Sitzplätzen und acht Fahrradstellplätzen eingesetzt, ebenso zunehmend auf den Strecken Hamburg–Frankfurt–Stuttgart bzw. –Basel/Zürich. Auch auf den Ost-Westverbindungen Berlin–Rhein/Ruhr u.a. mit Halt in Hannover und Wolfsburg kommen sukzessive neue ICE-Züge zum Einsatz bzw. ersetzen modernisierte ICE-Züge ältere Intercity-Züge.


Infos und Fahrkarten ab 13. Oktober
Infos und Fahrkarten zum neuen Fahrplan gibt es ab dem 13. Oktober auf bahn.de, im DB Navigator, in DB Reisezenten und DB Agenturen sowie an DB Automaten.