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Braunschweig

Bahnhöfe in Wahrenholz und Knesebeck werden barrierefrei umgebaut

Verlängerung der Streckensperrung zwischen Gifhorn-Stadt und Wittingen

Derzeit werden die Bahnhöfe Wahrenholz und Knesebeck barrierefrei umgebaut. Beide Bahnhöfe werden im bundesweiten Zukunftsinvestitionsprogramm (ZIP) modernisiert.  

Aufgrund schlechter Bodenverhältnisse, die aus den Baugrundgutachten nicht ersichtlich waren, ist in Wahrenholz ist ein großräumiger Bodenaustausch nötig. Außerdem muss auch das Stellwerksgebäude aufwändiger als geplant gesichert werden.  

Eine Verlängerung der Streckensperrung zwischen Gifhorn-Stadt und Wittingen ist aufgrund dieser Umstände leider unvermeidbar, ebenso der Schienenersatzverkehr. (Infos auf den Seiten: www.erixx.de) Voraussichtlich wird die Verlängerung bis zum 10. Mai 2020 dauern. Die Aufnahme des Stundentaktes auf der Strecke Braunschweig – Gifhorn – Uelzen ab Dezember 2020 ist dadurch nicht gefährdet. 

Das Bahnhofsumfeld hat die Gemeinde Wahrenholz bereits hergerichtet, so dass ab Ende 2020 eine sehr gut ausgestattete Gesamtanlage vorhanden sein wird. 

In Knesebeck wird der vorhandene Außenbahnsteig erneuert. Auch hier wird die Bahnsteighöhe angepasst, ein neuer Wetterschutz errichtet und eine moderne Beleuchtungsanlage installiert. Das Anschlussgleis der Firma Bünting wird auf einer Länge von 50 Metern verschwenkt, so dass der neue Bahnsteig auf seiner gesamten Länge von 140 Metern eine konstante Breite von 2,75 Metern haben wird.  

Die Kosten für beide Maßnahmen in Höhe von rund drei Millionen Euro für Wahrenholz und rund  1,7 Millionen Euro für Knesebeck tragen der Bund, das Land und der Regionalverband.  

Die Stadt Wittingen plant derzeit die Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes in Knesebeck mit P&R- und B&R-Anlagen sowie einer neuen Bushaltstelle.