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Westerland

Gute Nachricht für die Marschbahn

Bahnsteigverlängerung abgeschlossen • Ab Montag Erster Zug mit zwölf Wagen im Einsatz • Deutlich mehr Sitzplatzkapazität

Ab Montag, 17. Juni startet in Husum planmäßig der erste Zug der DB Regio AG mit zwölf statt zehn Wagen nach Westerland (Sylt). Durch die beiden zusätzlichen Wagen erhöht sich die Anzahl der Sitzplätze von 820 auf 1.000 Sitzplätze pro Zug.

Die Verlängerung der Bahnsteige in Morsum, Keitum, Klanxbüll, Langenhorn und Bredstedt macht diese Maßnahme möglich. Für den Umbau wurden rund 8,4 Millionen Euro investiert, wovon das Land Schleswig-Holstein rund 3,5 Millionen Euro finanzierte. Die übrigen 4,9 Millionen Euro finanzierte die Deutsche Bahn AG hauptsächlich aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung mit dem Bund (LuFV).

Ab Montag, 17. Juni, werden künftig folgende Züge mit 12 Wagen auf der Marschbahn unterwegs sein:

Fahrtrichtung Sylt
Montag bis Freitag: RE 11050
Husum ab 5.58 Uhr, Niebüll ab 6.31 Uhr, Westerland an 7.05 Uhr

Freitag: RE 11014
Niebüll ab 14.31 Uhr, Westerland an 15.05 Uhr

Fahrtrichtung Festland
Montag bis Donnerstag: RE 11033
Westerland ab 17.22 Uhr, Niebüll ab 18.01 Uhr, Husum an 18.29 Uhr
Sonntag: RE 11031
Westerland ab 16.22 Uhr, Niebüll ab 17.01 Uhr, Husum an 17.29 Uhr

Manuela Herbort, Konzernbevollmächtigte für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein: „Diese mit der NAH.SH abgestimmten Maßnahmen bieten unseren Fahrgästen zu den Hauptreisezeiten eine deutliche Komfortsteigerung. Diese Züge werden gerade von den Berufspendlern stark nachgefragt. Wir freuen uns daher unseren Fahrgästen nun deutlich mehr Sitzplätze anbieten zu können.“

Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz: „Es hat lange genug gedauert, aber jetzt sind die Bahnsteige fertig. Das ermöglicht uns, dann Züge mit 12 Wagen fahren zu lassen, wenn die Nachfrage das nötig macht. Ob das mittelfristig mehr Züge sein werden, entscheiden wir gemeinsam mit DB Regio auf Grundlage der Fahrgastzahlen. Genauso wichtig wie diese Frage ist aber die tägliche Qualität, die DB Regio auf die Schiene bringt.“

Bis zum Jahresende laufen an den Stationen noch Restarbeiten, wie  technische Anpassungen der Bahnhofsausstattung.