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Düsseldorf

Die Deutsche Bahn in Nordrhein-Westfalen

Zahlen, Daten und Fakten zur Deutschen Bahn und ihren Aktivitäten im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands.

Die Deutsche Bahn (DB) beschäftigt in Nordrhein-Westfalen (NRW) mehr als 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie ist damit einer der größten Arbeitgeber im Land und sichert durch Aufträge und Effekte aus Einkommen allein bei den regionalen Unternehmen der Dienstleistungs- und Zulieferindustrie tausende weitere Arbeitsplätze. Allein in diesem Jahr will die Bahn in NRW rund 3.800 Mitarbeiter einstellen, davon mehr als 700 Auszubildende und Dual Studierende. Mehr als 4.700 junge Menschen bildet die DB bundesweit in rund 30 Berufen (Ausbildung und Duales Studium) aus.

Infrastruktur

Mehr als 1,5 Milliarden Euro und damit rund 180 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr kommen der Infrastruktur in NRW zugute. Für eine höhere Leistungsfähigkeit packt die DB 2020 rund 230 Kilometer Gleise und 20 Brücken an. Außerdem werden in Nordrhein-Westfalen rund 380 Weichen – das ist die höchste Zahl im Ländervergleich – erneuert. Insgesamt 49 Bahnhöfe in NRW profitieren von einer kundengerechten Modernisierung und werden in diesem Jahr fertig gestellt.

Damit die Reisenden trotz des anspruchsvollen Baupensums mit möglichst wenigen Einschränkungen unterwegs sein können, setzt die Bahn alles daran, ihre Planung immer weiter zu verbessern und frühzeitig zu informieren. Dafür stellt die DB 2020 allein in NRW 280 neue Mitarbeiter für Bauprojektmanagement und -überwachung sowie Instandhaltung ein.

Rund 1.300 Kilometer Schiene – das ist fast ein Drittel der Gleise im rund 4.700 Kilometer langen Streckennetz in NRW – wurden in den letzten fünf Jahren erneuert. 89 Bahnbrücken haben im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung II eine Frischekur erhalten und werden insgesamt kontinuierlich mit „gut“ bewertet.

Bei den Bahnhöfen ging es ebenfalls voran: Insgesamt 49 Bahnhöfe in NRW profitieren von einer kundengerechten Modernisierung und werden in diesem Jahr fertig gestellt. Allein 2019 wurden in NRW an 37 Stationen Modernisierungsprojekte abgeschlossen. Vielerorts stehen den Reisenden Aufzüge und Fahrtreppen zur Verfügung, mit denen sie bequem und barrierefrei zum Bahnsteig zu gelangen.

In NRW werden 2020 wichtige Bauvorhaben vorangetrieben: Im Knoten Köln starten die Arbeiten für die beiden neuen elektronischen Stellwerke „Köln Hbf“ und „Köln linker Rhein“. Auch die Erneuerung der Brücken über die Deutz-Mülheimer Straße startet in diesem Jahr und die Modernisierung der Oberleitungsanlagen zwischen Köln und Bonn steht auf dem Programm. Die Bauarbeiten für die zweite Ausbaustufe des elektronischen Stellwerks in Duisburg auf der Strecke zwischen Essen und Duisburg laufen weiter nach Plan. Im Herbst steht der nächste Bauabschnitt für die Erneuerung der Oberleitung zwischen Dortmund und Hamm an.

Aus- und Neubauprojekte in NRW

Bei den Großprojekten West schreiten die Arbeiten weiter voran: Für mehr Kapazität, eine robuste Infrastruktur und eine starke Schiene. Über 40 Planverfahren forcieren die Großprojekte dazu in NRW in den kommenden Jahren. Schritt für Schritt geht es dabei aus der Planungs- in die Bauphase.

Bei der Ausbaustrecke Emmerich – Oberhausen geht es in zwei Planfeststellungsabschnitten von der Planungs- in die Bauphase. In Voerde und Dinslaken beginnen 2020 die vorbereitenden Arbeiten für die Erweiterung der Schieneninfrastruktur. Hier werden mehrere Kilometer Kabeltrasse für den dreigleisigen Ausbau der Strecke erstellt. Im südlichen Bauabschnitt um Oberhausen wird der Neubau von insgesamt fünf Eisenbahnbahnüberführungen weitergeführt, dabei werden die beiden Brücken über die Emscher in 2020 fertiggestellt.

Beim RRX liegt in Leverkusen und Langenfeld Baurecht vor: Ab 2020 wird auf rund sechs Kilometern die S-Bahnstrecke um ein Gleis erweitert, sodass 2023 durchgängig zwei Gleise zur Verfügung stehen. Für eine zukunftsfähige Infrastruktur wird auf der Strecke gleichzeitig die Kabeltrasse für den Anschluss an das künftige ESTW Düsseldorf errichtet. Für den Ausbau müssen unter anderem 250 neue Oberleitungsmasten errichtet und mehr als zehn Brücken angepasst werden. Bereits 2019 wurden außerdem im Bereich Mülheim (Ruhr) Weichen eingebaut, die 2021 gemeinsam mit dem neuen ESTW Duisburg in Betrieb gehen.

Beim 3/4-gleisigen Ausbau der S 13 von Troisdorf nach Bonn-Oberkassel arbeitet die Deutsche Bahn an insgesamt rund 20 Baustellen entlang der Strecke. In Bonn-Vilich soll 2020 mit der Straßenüberführung der B56 ein erster großer Baustein rund um den neuen Haltepunkt in Betrieb gehen. Die Behelfsbrücke, über die der Straßenverkehr in den letzten Monaten lief, wird in der nächsten Bauphase intelligent für die Stadtbahnlinie weitergenutzt, die für weitere Arbeiten mehrere Monate verschwenkt werden muss. Die Arbeiten an der neuen Siegbrücke zwischen Troisdorf und Sankt Augustin sind planmäßig gestartet.  Allein in 2020 sollen neun von insgesamt 32 Brückenbauwerken fertiggestellt werden.

Auch bei den Ausbauarbeiten an der Strecke Düren – Aachen und weiter Richtung belgische Grenze schreiten die Arbeiten weiter voran: Der Bahnhof Eschweiler wird nach einem aufwändigen Umbau im Juli 2020 für die Fahrgäste freigegeben. Die Schließung des Bahnübergangs „Jägerpfad“ im April 2020 und die Fertigstellung der nahen gelegenen Überführung an der „Burgstraße“ ist ein Gewinn für den lokalen Verkehr und schafft zudem die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau des neuen elektronischen Stellwerk am Bahnhof Eschweiler. In Aachen-Rothe Erde geht auch 2020 der Bau zusätzlicher Überholgleise, die gerade mit Blick auf langsameren Güterverkehr, für einen besseren Betriebsablauf sorgen, stetig weiter.

Mit einem großen Kraftakt hat die Deutsche Bahn seit 2017 in Rekordgeschwindigkeit den Ausbau der Verkehrsstationen für den Rhein-Ruhr-Express vorangetrieben. Insgesamt 53 Stationen müssen für die längeren Züge des RRX fit gemacht werden. Zusätzlich werden die Bahnhöfe barrierefrei ausgebaut. Bereits jetzt sind 37 RRX-Stationen modernisiert, weitere 14 Bahnhöfe im Umbau. Dazu kommen weitere Baumaßnahmen an 55 Stationen. Die DB wird allein in 2020 Modernisierungsmaßnahmen an 49 Bahnhöfen abschließen können.  Der Bau der Verkehrsstation Dortmund, einer der größten laufenden Bahnhofsprojekte in NRW, verläuft planmäßig. Der Neubau von Bahnsteig 8 wurde im Sommer abgeschlossen. Die Verbreiterung der Personenunterführung wird fortgesetzt. Derzeit wird Bahnsteig 7 (Gleise 21 und 23) abgerissen und neu gebaut.

Nordrhein-Westfalen hat heute ein Schienennetz mit einer Betriebslänge von etwa 4.700 Kilometern. Es gibt 707 Bahnhöfe in NRW. 87 Bahnhöfe wurden bereits im Rahmen der ersten Modernisierungsoffensive erneuert (ab 2004), 117 Bahnhöfe sind im Programm der Modernisierungsoffensive 2 (ab 2008) verankert, 52 sind für die Modernisierungsoffensive 3 (ab 2016) vorgesehen.

Bereits heute sind 99,9 Prozent der Stationen mit Wetterschutz ausgestattet, Eine zusätzliche Erweiterung des Wetterschutzes an den Bahnhöfen mit Mitteln  der LuFV 3 ist ab 2020 vorgesehen. 76 Prozent aller Bahnhöfe sind stufenfrei, bis Ende 2020 werden es fast 80 Prozent der Bahnhöfe sein. Etwa 800 dynamische Schriftanzeiger und rund 850 FIA-Anzeiger informieren die Reisenden in NRW.

DB Services sorgt im Rahmen der Offensive "Zukunft Bahn" dafür, dass die rund 480 Fahrtreppen bzw. Aufzüge an den Bahnhöfen in NRW in den Ballungszentren zu 97 Prozent verfügbar sind. Wesentlicher Treiber hierfür ist das Projekt für den Ausbau der Digitalisierung im Anlagenmanagement, kurz „ADAM“. Im Zuge des Projektes ließ DB Station&Service fast sämtliche Anlagen mit einem Kommunikationsbaustein zur Fernüberwachung ausstatten

Die Winterdienstzentrale der DB Services betreut über 1,15 Millionen Quadratmeter in ganz NRW und im Norden Hessens. In der Saison 2019/20 wurden bei 9774 Einsätzen eine Fläche von ca. 5,9 Mio. Quadratmeter von Schnee und Eis befreit.

Seitens DB Services wurden 45.000 m² Graffiti von den Gebäuden der Bahn entfernt, mehr als 97.600 m² Graffiti wurde in 2019 von den Zügen der DB beseitigt.

Mit über 600 Mitarbeitern betreut die DB Engineering & Consulting in NRW nicht nur die Infrastruktur der DB sondern unterstützt Städte, Gemeinden, Dritt-

Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) und Straßenbaulastträger bei der Instandhaltung und Umsetzung ihrer Projekte. Die Elektrifizierung der EUREGIO-Bahn, die Erweiterung der Infrastruktur im KV-Terminal der Häfen und Güterverkehre (HGK) in Köln-Niehl, die Straßen und Fußwege der Städte Troisdorf und Köln tragen hier genauso zum Gesamtverkehrssystem bei, wie beispielhaft auch die Erneuerung der Schwebebahnstation in Wuppertal-Döppersberg.


Verkehrsleistung

Täglich rollen rund mehr als 3.000 Personenzüge der DB durch das Land. Dazu kommen im bevölkerungsreichsten Bundesland rund 2.650 Personenzüge von anderen Unternehmen. Mehr als 1 Millionen Reisende nutzen pro Tag Bahnen und Busse der Deutschen Bahn in NRW.

Fernverkehr

NRW ist einer der wichtigsten Fernverkehrsmärkte der DB. Rund ein Drittel aller ICE- und Intercity-Züge durchqueren das Bundesland, gut 20 Prozent der bundesweiten Fernverkehrshaltebahnhöfe liegen hier. Die Achse Düsseldorf-Köln-Süddeutschland ist mit der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein-Main eine der am stärksten wachsende Verkehrsachsen unseres Landes. 

Über das internationale Drehkreuz Köln ist die Region mit zahlreichen wichtigen europäischen Metropolen, wie beispielsweise Brüssel, Amsterdam, Paris oder auch Basel schnell und bequem verbunden.

Die DB verbessert das Fahrplanangebot im Fernverkehr kontinuierlich. Nach den Erweiterungen der letzten Jahre vor allem im internationalen ICE-Verkehr in Richtung Brüssel und Amsterdam fahren künftig auch zwischen Köln und Hamburg mehr Züge. Der stündliche ICE/IC-Takt wird auf bis zu fünf ICE/IC pro Tag und Richtung verstärkt. Es gibt seitdem zwischen Köln und Hamburg via Düsseldorf bzw. Wuppertal dann bis zu 22 Fahrten pro Tag und Richtung.

Im Anfang 2018  neu in Betrieb genommenen modernsten und ersten CO2-neutralen Instandhaltungswerk der DB in Köln-Nippes werden zahlreiche ICE-Baureihen gewartet und derzeit die nagelneuen ICE 4 fit gemacht, bevor diese in den täglichen Linieneinsatz gehen. Hierdurch sind rund 400 neue Arbeitsplätze entstanden.

Nahverkehr

DB Regio NRW bildet gemeinsam mit den anderen Verkehrsunternehmen im Land weiterhin das Rückgrat des Nahverkehrs in Nordrhein-Westfalen. Im Auftrag der Bestellerorganisationen Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Nahverkehr Rheinland (NVR) erbringt DB Regio NRW derzeit rund 55 Prozent des Nahverkehrsangebots in NRW. Das Angebot in den Nächten und an Wochenenden wurde noch weiter verbessert. Zusätzliche Fahrten und Taktverdichtungen sorgen für eine weitere Optimierungen für die Kunden. Die Linie RE 2 wurde zudem ab Münster Hbf bis Osnabrück Hbf verlängert.

Insgesamt fast 170 Millionen Euro investierte die DB in zehn dreiteilige und 16 fünfteilige Fahrzeuge umfassende ET 1440-Flotte. Neben den Fahrgästen des RE 8 profitieren ab Ende 2020 auch Reisende der RB 33 (Aachen – Lindern – Heinsberg/Duisburg – Essen) vom Komfort der neuen Züge.

Auf Wunsch des Bestellers wurde DB Regio im Rahmen einer Notvergabe zunächst für zwei Jahre mit dem Weiterbetrieb der S-Bahnlinien S 1 und S 4 beauftragt. Anfang April konnte sich das Unternehmen bei der Neuausschreibung der Leistungen durchsetzen und wird die Linien ab 2021 für weitere zehn Jahre betrieben. Bis Ende Februar hat DB Regio zudem auf der S 3 den Betrieb im Auftrag des Eisenbahnverkehrsunternehmens (EVU) Abellio erbracht.

Für die Betriebsaufnahme von zwei RRX-Linien durch andere EVU hat DB Regio partnerschaftlich die Weichen gestellt und unterstützt auch bei der Betriebsübergabe von zwei weiteren Linien im Laufe des Jahres.

24/7 informiert jetzt der Mitte 2015 eingeführte Streckenagent die Regiokunden über Störungen und Reisealternativen per Twitter mit 21.000 Followern und seit Ende 2019 über den Messengerdienst Notify2016 als Nachfolger für den WhatsApp-Versand.

Unter dem Dach der DB Regio Bus sind in Nordrhein-Westfalen vier regionale Busgesellschaften zusammengefasst. Mit den Angebotsnamen Rheinlandbus, Westfalenbus und Ostwestfalen-Lippe-Bus erbringen sie im Stadt- und Regionalverkehr über 67 Millionen Fahrplankilometer für die Fahrgäste. Mit etwa 565 eigenen Bussen und über 1300 Bussen von Auftragsunternehmen werden jährlich über 77 Millionen Fahrgäste befördert. Damit ist DB Regio Bus der größte Anbieter von Buslinienverkehren in NRW.

In diesem Jahr erfolgt die Betriebsaufnahme in 4 Netzen mit 3,8 Millionen Buskilometern.

DB Cargo

DB Cargo ist in Nordrhein-Westfalen ein starker und wichtiger Partner der Wirtschaft. Durch enge Kooperationen mit der verladenden Wirtschaft und anderen Bahnen entlastet das Unternehmen in erheblichem Umfang die Straßen des Landes und bietet Logistikkonzepte aus einer Hand. Beispiele hierfür sind Stahl-, Kohle-, Pkw- und Containertransporte von und nach West- und Osteuropa. Wichtige Grenzübergänge zu den Nachbarbahnen sind Aachen West, Kaldenkirchen/Venlo und Emmerich mit dem direkten Anschluss an die Betuwe-Route und damit zu den niederländischen Häfen. Die bedeutendsten Marktbereiche sind „Montan“ in Duisburg und Hagen sowie „Chemie“ in Köln. Hinzu kommen stetig wachsende Containerverkehre in Duisburg und Köln.

Im Schienengüterverkehr werden etwa 179.400 Züge der DB Cargo mit knapp 40 Millionen Tonnen Gütern für etwa 1.400 Kunden gefahren.

Mit mehr als 750 Anschlussgleisen der verladenden Firmen in NRW am DB Streckennetz liegt jeder fünfte Gleisanschluss Deutschlands in NRW.

DB Cargo in NRW beschäftigt etwa 3500 Mitarbeiter. Die Beförderung nationaler und internationaler Einzelwagen, Ganzzüge und kombinierter Verkehre erfolgt in NRW vorrangig im Montanbereich, aber auch im Bereich Container, Chemie und Automotive. Dabei ist in NRW ein Großteil der Key Accounts der DB Cargo Deutschland vertreten.

Die Top Ten-Kunden in NRW umfassen etwa 45 Prozent der Gesamttonnage der Cargo Regionen Duisburg und Hagen. Größter Kunde hierbei ist Thyssen Krupp mit etwa 15,8 Millionen Tonnen transportierter Güter in 2018.

Auf dem Gelände des Leskanparks in Köln-Dellbrück ist 2019 ein rund 7.200 Quadratmeter großes Ausbildungszentrum von DB Training eröffnet worden. Das moderne Trainingszentrum ist ein DB-Vorzeigeprojekt und bündelt verschiedenste Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Damit dient als Beispiel für die Entwicklung weiterer, innovativer Schulungsstandorte. Es besteht aus einem allgemeinen und einem technischen Schulungsbereich, sowie einer gewerblich-technischen Ausbildungswerkstatt. Highlights, an denen trainiert werden kann sind unter anderem ein 2,2 Tonnen schwerer Zugsimulator, zahlreiche Originalanlagen, die auch in den Zügen verbaut und ein moderner Virtual Reality (VR)-Raum.

Das Projekt Duisburg-Wedau – eines der größten Wohnungsbau-Entwicklungsprojekte in NRW auf der rund 90 Hektar großen Nord- und Südfläche des ehemaligen Ausbesserungswerkes und Güterbahnhofes - hat in 2019/20 die entscheidenden Meilensteine mit Bravour genommen: Die Flächen wurde nach intensiven Vertragsverhandlungen des Teams Wedau, einer Kooperation der BahnFlächenEntwicklungsGesellschaft NRW (BEG) und der DB AG - DB Immobilien im Auftrag des Grundstückseigentümers DB Station&Service AG, an die GEBAG Duisburger Baugesellschaft am 27.11.2019 verkauft. Der Satzungsbeschluss als Abschluss des Bebauungsplanverfahrens für die rund 60 Hektar große Südfläche hat vom Rat der Stadt Duisburg am 30.01.2020 grünes Licht erhalten. Dies war gleichzeitig der Startschuss für den Beginn der ersten vorbereitenden Baumaßnahmen der GEBAG als nun Eigentümer und Erschließungsträger für die Errichtung des rund zwei Kilometer langen Lärmschutzwalls, den Neubau der Kleingartenanlage und die Erschließung. Weiterhin im Eigentum der DB Station&Service AG und der Stadt Duisburg ist die Teilfläche nahe der Wedauer Brücke, auf der ein Nahversorgungszentrum mit einer Verkaufsfläche von rund 5.500 m2 geplant ist: In einem im Dezember 2018 gestarteten Investoren- und Bieterverfahren, gemeinsam mit der Stadt Duisburg und der GEBAG, steht die Vergabe im 2. Quartal 2020 unmittelbar bevor.