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Düsseldorf

Rund 33 Millionen Euro für Lärmschutz in Nordrhein-Westfalen investiert

32,8 Millionen Euro in Schallschutz 2017 investiert • 15 Kilometer Schallschutzwände gebaut • Umrüstung der Güterwagen im Plan

Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2017 rund 33 Millionen Euro für aktive und passive Schallschutzmaßnahmen investiert. Die Bahn baute insgesamt 15 Kilometer Schallschutzwände, der Schwerpunkt der Baumaßnahmen lag dabei auf Duisburg Knoten 1, Gelsenkirchen Knoten 1, Düren, Langerwehe, Herne, Minden und Porta Westfalica. 2018 liegt der Fokus auf Duisburg Beeckerwerth, Hagen und in Ostwestfalen. 

In Nordrhein-Westfalen wurde seit 2001 eine Gesamtstreckenlänge von 380 Kilometern vollständig lärmsaniert. Dafür haben Bund und Deutsche Bahn über 230,7 Millionen Euro bereitgestellt.

Detailinformationen zu Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen:
> Präsentation Lärmsanierung NRW

Das übergeordnete Ziel: Halbierung des Schienenverkehrslärms bis 2020

Die Schallschutzmaßnahmen an den Strecken und die Umrüstung der Güterwagen auf leise Bremssohlen sind die zwei zentralen Bausteine, um den Schienenverkehrslärm bis 2020 zu halbieren. Bei der Umrüstung der Güterwagen hat die Deutsche Bahn ihre Aktivitäten nochmals verstärkt. Zum Jahresende fuhren insgesamt rund 40.000 Güterwagen der Deutschen Bahn leiser durch Deutschland. In den Werkstätten von DB Cargo wurden weitere 7.000 Wagen auf leise Verbundstoffsohlen umgerüstet. Damit rollen mittlerweile rund zwei Drittel der Flotte auf leisen Sohlen. In diesem Jahr werden über 10.000 weitere leise Wagen hinzukommen. Andreas Gehlhaar, Leiter Umwelt und Lärmschutzbeauftragter der DB: „Wir wollen einen leisen Schienenverkehr und Anwohner an Bahnstrecken nachhaltig vor Lärm schützen. Eine Grundvoraussetzung, um mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene zu verlagern. Das spart schädliches CO2 ein und ist ein Beitrag zum Klimaschutz.“ „Lärmschutz ist Teil unserer DNA. Denn ein leiser Güterverkehr auf der Schiene ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass es zu einer Verlagerung von der Straße auf die grüne Schiene kommt. Das spart schädliches CO2 ein und ist ein Beitrag zum Klimaschutz.“

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,3 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.700 Kilometer Schienenstrecke und 58.400 Wohneinheiten investiert. Etwa 700 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet. Auch in diesem Jahr werden weitere rund 100 Kilometer Strecke Schallschutz erhalten.

Weitere Informationen zum Thema Lärmschutz sind im Internet abrufbar unter: www.deutschebahn.com/laermschutz 

Infografik Lärmsanierung