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Darmstadt und Deutsche Bahn bauen Call a Bike-System aus: Bikesharing im gesamten Stadtgebiet

Darmstadt finanziert fünf neue Stationen • Alle Stadtteile durch Räder an 50 Stationen verbunden • Neue Räder und Schlösser erhöhen Nutzerkomfort

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt und die Deutsche Bahn erweitern das Bikesharing-System Call a Bike. Heute haben Oberbürgermeister Jochen Partsch und Jürgen Gudd, Vorsitzender der Geschäftsführung von DB Connect, gemeinsam symbolisch die 50. Station am Straubplatz in der Heimstättensiedlung eröffnet. Durch den Ausbau des Bikesharing-Systems um fünf von der Kommune finanzierte Stationen sind ab sofort alle Stadtteile durch Räder an insgesamt 50 Stationen verbunden. Mit der Erweiterung des Systems vergrößert sich auch die Flotte, die von rund 400 auf 450 Räder wächst.

Mit der Erweiterung von Call a Bike baut Darmstadt die Position als Smart City aus. Bei den vielfältigen Initiativen der Stadt ist die Deutsche Bahn starker Partner für klimafreundliche Mobilität. Zuletzt nahmen die Stadt Darmstadt und die DB mit dem Heinerliner ein innovatives On-Demand-Angebot mit Kleinbussen in Betrieb. Mit beiden Angeboten werden die städtischen Randgebiete noch besser ins ÖPNV-Netz integriert. Neben der 50. Station am Straubplatz wird in der Heimstättensiedlung in Darmstadt West auch der Ollendorfplatz angebunden. Der Stadtteil Wixhausen erhält seine erste Station direkt am Bahnhof und in Eberstadt entsteht die erste Station an der Straßenbahn-Station Wartehalle. In Kranichstein kommt eine weitere Station in der Borsdorffstraße hinzu.

„Um die Lebensqualität in unseren Innenstädten zu verbessern und dem globalen Klimawandel Einhalt gebieten zu können, ist die Verkehrswende – weg vom motorisierten Individualverkehr hin zu mehr Radverkehr und ÖPNV – unumgänglich. Dafür müssen wir den Bürgerinnen und Bürgern aber auch die notwendige Infrastruktur anbieten – ein gut ausgebautes und verzahntes Wegenetz, auch zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln“, erläutert Jochen Partsch, Oberbürgermeister und zugleich Verkehrsdezernent der Wissenschaftsstadt Darmstadt. „Dabei sind die Call a Bike-Stationen ein ganz wesentlicher Faktor, da sie den Menschen – gerade an Verkehrsknotenpunkten – die Möglichkeit geben, ihren Weg flexibel und individuell fortzusetzen. Mit den neuen Stationen erweitern wir die Abdeckung mit Bikesharing-Stationen im gesamten Stadtgebiet noch einmal deutlich und verbinden die Stadtteile miteinander, so dass die Bevölkerung das Angebot noch einfacher nutzen und von einem aufs andere Verkehrsmittel umsteigen kann“, so Partsch.

Jürgen Gudd: „Die Verkehrswende kann nur gemeinsam gelingen. Für Städte und Unternehmen, die klimafreundliche Mobilität weiterdenken, ist die DB starker Partner. Es gilt, neue Mobilitätsangebote über die Stadtzentren hinaus anzubieten und sinnvoll mit dem ÖPNV zu verzahnen. Ein gutes Beispiel ist die Heimstättensiedlung, die nun von anderen Darmstädter Stadtteilen oder von Südbahnhof aus neben dem Bus auch mit unseren Leihrädern erreichbar ist.“

Auch die Call a Bike-Räder in Darmstadt werden attraktiver. Erste Teile der Flotte hat die DB bereits durch modernere Räder mit ansprechendem Design und höherem Fahrkomfort ersetzt. Der Austausch der restlichen Fahrräder folgt im Laufe des Jahres. Durch smarte Schlösser können die neuen Räder zukünftig ganz einfach via QR-Code entsperrt werden. Die bisherige manuelle Eingabe der Radnummer in der App entfällt. LEDs am neuen Schloss lassen schon von weitem erkennen, ob ein Rad verfügbar oder reserviert ist.

Das ist Call a Bike & Call a Bike in Darmstadt

In Darmstadt gab die DB 2014 mit 100 Rädern den Startschuss für das Bikesharing-System und erweiterte das Angebot kontinuierlich. Dabei bringen sich neben der Wissenschaftsstadt Darmstadt viele weitere lokale Partner in die Weiterentwicklung des Systems ein, indem sie Stationen finanzieren, auf den Rädern werben und ihren Mitarbeiter:innen oder Student:innen spezielle Tarife anbieten. Mit dabei sind die AStA-Organisationen der Hochschule Darmstadt, der Technischen Universität Darmstadt und der Evangelischen Hochschule Darmstadt sowie Alnatura, das Elisabethenstift, das GSI Helmholtzzentrum, HEAG mobilo und Merck KGaA. Damit ist Call a Bike in Darmstadt vorbildhaft für die Zusammenarbeit der Kommune, öffentlicher Einrichtungen sowie Unternehmen, die gemeinsam mit der Deutschen Bahn moderne Mobilitätsangebote vorantreiben.

Seit rund 20 Jahren betreibt die Deutsche Bahn mit Call a Bike in Deutschland Bikesharing und bietet damit eine flexible Ergänzung des ÖPNV. Kunden stehen mehr als 16.000 Räder in über 80 Städten zur Verfügung. Teil der Call a Bike-Familie sind auch die Bikesharing-Systeme StadtRAD Hamburg und RegioRadStuttgart, die DB Connect im Auftrag der Kommunen betreibt.