DB Logo

Frankfurt am Main

Felshang dauerhaft befestigt: Deutsche Bahn schließt Sicherungsarbeiten in Kestert ab

Netze und technische Überwachung für größtmöglichen Schutz von Schiene und Straße • Letzte Aufräumarbeiten bis Mitte November • Straßenverkehr rollt ohne Baustellenampel • Planungen für Begrünung des Schutzwalls und Verbreiterung der Fußgängerunterführung laufen

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Sicherungsarbeiten am Felshang bei Kestert abgeschlossen. In den vergangenen Monaten setzten Fachkräfte in das Gestein hunderte Anker mit einer Länge von bis zu 12 Metern und befestigten Sicherungsnetze daran. Außerdem vollendeten die Spezialist:innen den Schutzwall und bauten Technik zur Überwachung des Felsens ein. Straßen- und Bahnverkehr unterhalb des Hangs sind damit bestmöglich geschützt. Parallel hat die DB die Planungen zur Begrünung des Schutzwalls sowie zur Verbreiterung der Fußgängerunterführung aufgenommen.  

Bis Mitte November führt die Deutsche Bahn noch letzte Aufräumarbeiten an der Stelle des Hangrutsches durch. Dazu gehört der Abtransport der Schuttreste. Darüber hinaus richten die Fachkräfte die Bauflächen wieder her und bauen die zunächst für Spezialfahrzeuge und Lkw benötigte Transportrampe ab. Der Straßenverkehr kann bereits jetzt wieder ohne Ampelregelung entlang des Rheins rollen. Von dieser Verbesserung profitieren insbesondere die Pendler:innen und Schüler:innen. Im November kommt die Ampel noch einmal für eine Woche zum Einsatz, wenn die Bauteams die Rampe entfernen.

Gleichzeitig hat die Deutsche Bahn die Planungen zur Verbreiterung der Fußgängerunterführung aufgenommen. Das Ziel: weiterhin eine Zugänglichkeit der Hangflächen bei Kestert für den Autoverkehr gewährleisten. Die bisherige Brückendurchfahrt auf den DB-eigenen Wirtschaftsweg ist seit dem Felsrutsch nicht mehr möglich.

Für den neuen Zugang haben die Planer:innen erste Ausschreibungen und Vergaben realisiert. Noch in diesem Monat untersucht und vermisst die DB den Baugrund vor Ort. Anfang November startet die Entwurfsplanung, die im Frühjahr kommenden Jahres abgeschlossen sein soll. Um die erforderlichen Arbeiten in Kestert zu beschleunigen, schöpft die DB im gesamten Planungs- und Bauprozess alle Möglichkeiten aus. Hierbei prüfen die Planer:innen unter anderem, ob für die Verbreiterung der Fußgängerunterführung Sperrpausen im Jahr 2023 genutzt werden können. Voraussetzung hierfür sind positive Ergebnisse aus dem Baugrundgutachten und der Entwurfsplanung. Nach jetzigem Erkenntnisstand ist die Verbreiterung der Unterführung Mitte 2025 abgeschlossen.