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Frankfurt

Nach Sprengung der Salzbachtalbrücke: Bauarbeiten an der Bahnstrecke gut im Plan

Großteil der Infrastruktur bereits wieder hergestellt • Spezialmaschine sorgt für stabiles Schotterbett • Oberleitungsmasten stehen • Mitarbeitende von DB und Fachfirmen im Einsatz

Die Deutsche Bahn (DB) kommt mit den Arbeiten an der Strecke nach Wiesbaden/Mainz gut voran. Die Bauteams von DB und beauftragten Firmen haben bereits einen Großteil des Infrastrukturaufbaus erledigt. Parallel zu den Arbeiten an den Gleisen errichten die Fachkräfte die restliche Oberleitungsanlage und stellen die Signaltechnik wieder her. 
 

Derzeit bringt eine 35 Meter lange Stopfmaschine mit mehreren Metallgreifern den Schotter in die richtige Position und Festigkeit. Das ist wichtig, damit die Gleise für einen verlässlichen Bahnverkehr stabil genau da liegen, wo sie sollen. Die Universal-Stopfmaschine ist ganze 100 Tonnen schwer und schafft bis zu 350 Meter Strecke in der Stunde. 

Insgesamt verbaut die DB an der Strecke nach Wiesbaden/Mainz:
•    ca. 500 Meter Gleise,
•    450 Tonnen Schotter und
•    rund 6.600 Meter Oberleitung.
 

Ab 22. Dezember können die Fahrgäste dann wieder in gewohnter Weise mit dem Zug über die Strecke fahren. Die DB führt parallel noch letzte Restarbeiten durch, die jedoch keinen Einfluss auf den Bahnverkehr haben. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Materiallagerflächen, die aufgeräumt und zurückgebaut werden.

Die Autobahn A66 ist zwischen Wiesbaden-Biebrich und Mainzer Straße seit Mitte Juni voll gesperrt. Unter der schadhaften und inzwischen gesprengten Salzbachtalbrücke fahren seitdem weder Züge noch Kraftfahrzeuge. Die DB musste den Bahnverkehr zwischen Wiesbaden-Hauptbahnhof und Wiesbaden-Ost einstellen. Die S1 und die S8 fahren bis Wiesbaden-Ost und die S9 bis Mainz-Kastel. 

Weitere Informationen für Fahrgäste unter: www.bahn.de/service/fahrplaene/aktuell