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München

Auf geht’s zur Wiesn – mit der DB sicher und umweltfreundlich zum Oktoberfest

Mehr als 470 zusätzliche S-Bahn-Fahrten zur An- und Abreise • Bewährtes Sicherheitskonzept und zusätzliches Personal im Einsatz

Es gibt keinen besseren Weg zur Wiesn als mit der Bahn. Das ist gut für den Führerschein, aber noch besser für die Umwelt. Mit vielen zusätzlichen Fahrten und Mitarbeitenden, einem umfassenden Einsatzkonzept von DB Sicherheit und bewährter Partnerschaft mit der Bundespolizei sorgt die Deutsche Bahn nach zwei Jahren Wiesn-Pause heuer wieder für eine unbeschwerte An- und Abreise zum Münchner Oktoberfest. Finanziell unterstützt werden die zusätzlichen Leistungen von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert.

Zahlreiche zusätzliche S-Bahn-Fahrten bis tief in die Nacht

„Nach zwei Jahren Pause freuen wir uns mit den Münchner:innen auf die Wiesn 2022. Erfahrungsgemäß kommt mehr als die Hälfte aller Festbesucher:innen aus dem Münchner S-Bahn-Netz. Wir tun alles dafür, dass sie reibungslos und sicher zum Festgelände kommen. Mit insgesamt über 470 zusätzlichen Fahrten und einer Zugabfertigung im Minutentakt am ,Wiesnbahnhof Hackerbrücke‘ sind wir das Verkehrsmittel der Wahl“, ist S-Bahn-Chef Heiko Büttner überzeugt. Wie in den vergangenen Wiesn-Jahren rechnet die DB wieder mit rund drei Millionen zusätzlichen Fahrgästen zur Wiesn. Allein mit der S-Bahn München reisten während des Oktoberfests zuletzt täglich gut 100.000 Menschen mehr als üblich. Mit den zusätzlichen Fahrten bietet die S-Bahn insbesondere in den Abendstunden ab etwa 22 Uhr auf allen Linien einen 20-Minuten-Takt bis zum Betriebsschluss.

Auch DB Regio Bayern setzt in stark nachgefragten Zeiten (Wochenenden und Feiertag) einzelne zusätzliche oder längere Züge ein und unterstützt die Abfertigung am Hauptbahnhof mit zusätzlichem Personal.

DB Sicherheit und Bundespolizei sorgen für Service und Sicherheit

Die Lage- und Einsatzzentrale von DB Sicherheit befindet sich seit Kurzem in der neuen Leitstelle der S-Bahn am Ostbahnhof. Das ermöglicht schnellere Abstimmungen mit den Disponenten der Leitstelle und dient einem robustem S-Bahn-Betrieb während der Wiesn. Von hier aus hat DB Sicherheit jederzeit die aktuelle Lage im Blick und koordiniert ihre Mitarbeitenden. Zum Oktoberfest sind das deutlich mehr als üblich: Um Fahrgästen den Weg zu weisen und sie bestmöglich zu unterstützen, ist DB Sicherheit mit mehr als 100 zusätzlichen Mitarbeitenden im Einsatz für Service und Sicherheit. Ein Schwerpunkt ist dabei der Wiesnbahnhof Hackerbrücke. Aber auch an anderen Orten wie am Hauptbahnhof, in den S-Bahnen und in den Regionalzügen ist DB Sicherheit zur Wiesn verstärkt unterwegs. Dabei unterstützen rund 45 Mitarbeitende aus anderen Regionen Deutschlands.

Wichtiger Baustein des Sicherheitskonzeptes ist die bewährte Ordnungspartnerschaft zwischen Bundespolizei und DB, die auch heuer wieder für eine ruhige und zuverlässige An- und Abreise sorgen wird. Unter anderem postiert die Bundespolizei auf der Hackerbrücke wieder den bekannten Lautsprecherwagen, der nicht nur die Besucherströme lenkt, sondern mit entsprechender Partymusik auf ganz andere Art zur Deeskalation beiträgt.

Intensivierte Reinigung an den Bahnhöfen und Platz fürs Gepäck

Auch der Münchner Hauptbahnhof und die Stationen im Ballungsraum sind auf mehr Reisende eingestellt. Da auf dem Festgelände größere Taschen und Rucksäcke nicht erlaubt sind, nutzen viele Besucher:innen die Schließfächer im Hauptbahnhof. Um hier maximale Kapazitäten zu bieten, richtet DB Station&Service zur Wiesn-Zeit eine zusätzliche Gepäckaufbewahrung ein, die sich im ehemaligen Intercity-Hotel befindet. An den Stationen im Ballungsraum München wird während der Oktoberfestzeit außerdem die Reinigung intensiviert. Besonders zu Zeiten mit starkem Besucher:innen-Andrang, wie etwa an Wochenenden und am Feiertag, empfiehlt sich vom Hauptbahnhof aus auch ein kurzer Fußmarsch zur Theresienwiese. Das entlastet die öffentlichen Verkehrsmittel. Unter dem Motto
„z' Fuaß samma schnella“ weist die DB im Hauptbahnhof ankommende Reisende mit großen Plakaten darauf hin.

Tipps und Hinweise der Deutschen Bahn für Bahnreisende:

  • Alubeschichtete Luftballons können bei Berührung mit der Oberleitung vor allem in den Tunnelstationen Kurzschlüsse verursachen und den S-Bahn-Verkehr so zum Erliegen bringen. Die Mitnahme ist deshalb verboten.
  • Rücksäcke und Taschen sind auf der Theresienwiese nicht erlaubt. Etwaiges Gepäck können Besucher:innen in den Schließfächern und bei der Gepäckaufbewahrung am Hauptbahnhof abgeben. Deren Kapazitäten sind aber nicht unendlich. Auch in Pasing und am Ostbahnhof stehen Schließfächer zur Verfügung. Bester Tipp: möglichst ohne große Taschen und Rucksäcke anreisen.
  • Für Kleingruppen besonders attraktiv: Die MVV-Gruppen-Tageskarte. Für nur 15,60 Euro (Zone M) sind bis zu fünf Personen im Stadtgebiet den ganzen Tag und bis 6 Uhr des Folgetages umweltfreundlich und günstig mobil.
  • Bierkrüge gehören ins Festzelt. Die Mitnahme in die Bahn ist verboten – was von DB-Sicherheit und Polizei an den Bahnhöfen auch konsequent kontrolliert wird. Gekaufte Bierkrüge können verpackt mitgenommen werden.