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München

Bahn investiert rund 13 Millionen Euro in den Bahnknoten Senden

Ab 23. März vier Wochen lang Schienenersatzverkehr auf den Bahnstrecken von Ulm nach Memmingen und Weißenhorn

Die Bahn investiert in die Modernisierung der Stellwerkstechnik und der Gleisanlagen auf der Illertalbahn und beim "Weißenhorner".  Dazu müssen die Streckenabschnitte Neu-Ulm – Vöhringen und Neu-Ulm – Weißenhorn von Montag, 23. März, bis Sonntag, 19. April, für den Zugverkehr komplett gesperrt werden Die Arbeiten finden überwiegend in den pendlerarmen bayerischen Osterferien statt.

Zwischen Ulm und Vöhringen sowie zwischen Ulm und Weißenhorn verkehren Busse im Schienenersatzverkehr (SEV). Die Busse auf der Illertalstrecke fahren in Ulm ca. 40 Minuten früher ab als die ausfallenden Züge, damit in Vöhringen der Anschluss an die planmäßig verkehrenden Züge Richtung Memmingen erreicht wird. In Bahnhof Ulm Hbf verkehren die SEV Busse ab dem Busbahnhof Bussteig F, in Neu-Ulm Bussteig 5.

Alle Fahrplanänderungen sind in der elektronischen Fahrplanauskunft im Internet und an den Fahrkartenautomaten bereits berücksichtigt. Hinweise zum SEV finden die Fahrgäste über die App „DB Navigator“ oder im Internet unter https://bauinfos.deutschebahn.com/bayern.

Umfangreiche Bauarbeiten rund um den Bahnknoten Senden

Um die Leistungsfähigkeit des Bahnknotens Senden zu erhöhen, wird die Stellwerkstechnik modernisiert. Zukünftig sollen die Weichen und Signale elektronisch per Mausklick gestellt werden. Dazu finden im oben genannten Bauzeitraum u.a. Gründungsarbeiten für neue Signal- und Beleuchtungsmasten sowie Kabeltiefbau und Entwässerungsarbeiten statt.

Vom Bahnhof Gerlenhofen bis zum Südkopf des Bahnhofs Senden werden Gleise und Weichen erneuert. Dabei werden im Bahnhof Senden die Gleise und Weichen schon im Vorgriff auf den späteren barrierefreien Ausbau des Bahnhofs neu geordnet.

Der Bahnübergang Hauptstraße/Ortsstraße wird vom 23. März bis 5. April für den Autoverkehr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können an dieser Stelle aber weiterhin die Gleise queren.

Insgesamt fließen rund um den Bahnknoten Senden rund 13 Millionen Euro in die Modernisierung der Stellwerkstechnik und Erneuerung von Gleisen und Weichen.

Alle weiteren Bauphasen werden mit nur geringeren Beeinträchtigungen des Zugverkehrs stattfinden. Lediglich an zwei Wochenenden Ende September und Mitte November 2020 muss der Bahnhof Senden nochmals komplett gesperrt werden, um das Elektronische Stellwerk in Betrieb zu nehmen.