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Faktenblatt - Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart

Über ein viertel Jahrhundert ging’s rasant durchs Ländle –damit es so weitergeht, muss jetzt saniert werden

Genau 28 Jahre ist sie inzwischen alt, die Schnellfahrstrecke, die sich zwischen Mannheim und Stuttgart ihren Weg durch Täler und Hügel bahnt. Gemeinsam mit der Verbindung Hannover–Würzburg zählt sie zu den ersten Hochgeschwindigkeitsverbindungen, die mit hohem Tempo zu einem neuen Zeitalter im deutschen Bahnverkehr führten.

Baubeginn                  20. August 1976          

Eröffnung                    31. Mai 1991                          

Länge                         99 Kilometer durch Baden-Württemberg

22 Kilometer auf aufgeschütteten Dämmen

38 Kilometer in ausgebaggerten Einschnitten

Brücken                      90

Tunnel                         15

Personenverkehr        185 Fernzüge pro Tag / 68.000 Fernzüge pro Jahr

66.000 Reisende pro Tag / 24 Mio. Reisende pro Jahr

Güterverkehr              im Schnitt 24 Züge pro Tag / 8.760 Züge pro Jahr

32.880 Bruttotonnen pro Tag /

12 Millionen Bruttotonnen pro Jahr

Geschwindigkeit         Personenverkehr: max. 280 km/h 

                                   Güterverkehr: max. 160 km/h

Ab 2020 erneuert die Bahn die Strecke Mannheim–Stuttgart. Das Baupensum wird in 205 Tagen bei einer Totalsperrung zwischen 10. April und 31. Oktober erledigt. Im Fokus stehen Gleise, Weichen und Technik.


Baumaßnahmen Mannheim–Stuttgart (Auswahl)
  • Erneuerung von
    • rund 190 Kilometer Gleis und
    • 54 Weichen
  • Verlegen von 300.000 Schwellen
  • Einbau von 440.000 Tonnen Schotter
  • Sanierung Leit- und Sicherungstechnik, Lärmschutzwände
  • Parallel

Durchführung umfangreicher Instandhaltungsmaßnahmen
(z.B. Tiefenentwässerung, Inspektion Oberleitungsanlagen)