Stuttgart
Fahrplanwechsel 2020
Am 15. Dezember ist europaweiter Fahrplanwechsel. In Baden-Württemberg gibt es zahlreiche Verbesserungen für Reisende der Deutschen Bahn. Diese Seite bietet einen Überblick über die wichtigsten Änderungen.
Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 wird das Angebot in Nah- und Fernverkehr weiter ausgebaut. Highlights im Fernverkehr sind unter anderem die Aufwertung der ICE-Linie 20 am Oberrhein durch neue Fahrzeuge, es wird eine Ausweitung des Nachtverkehrs vom Oberrhein und aus dem Raum Ulm-Stuttgart nach Berlin und Hamburg und des Frühberufsverkehrs nach Basel geben. Im Regionalverkehr kommen auf der Rheintalbahn ab Juni 2010 neue Fahrzeuge und ein neues Fahrplankonzept zum Einsatz und es erfolgt die Inbetriebnahme der Breisgau-S-Bahn. Auch im S-Bahn-Verkehr profitieren die Kunden von Verbesserungen.
Fahrplanänderungen bei der DB in Baden-Württemberg im Detail
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Änderungen im Fernverkehr
Einsatz der neuen Fahrzeuggeneration ICE 4 am Oberrhein
Im Laufe des Fahrplans 2020 kommen auf den jeweils zweistündlichen ICE-Linien 20 Hamburg–Hannover–Frankfurt–Mannheim–Karlsruhe–Freiburg–Basel–Zürich und 12 Berlin–Braunschweig–Frankfurt–Mannheim–Karlsruhe–Offenburg–Freiburg–Basel–Interlaken die neuen, modernen ICE 4 zum Einsatz.
Sie bieten Mehrkomfort durch unter anderem mehr als 100 zusätzliche Sitzplätze und 8 Fahrradstellplätze.
Auch auf der zweistündlichen ICE-Linie 42 Dortmund–Düsseldorf–Köln–Frankfurt Flughafen–Mannheim–Stuttgart–Ulm–München kommen weitere ICE 4 statt der bisherigen ICE 3 zum Einsatz. Die zweistündliche ICE-Linie 22 Hamburg–Hannover–Frankfurt–Mannheim–Stuttgart wird vorübergehend wieder von ICE 4 auf ICE 1 umgestellt.
Neue tägliche IC-Verbindung über Nacht Berlin/Hamburg–Zürich:
Die im ÖBB-Nightjet sieben mitgeführten Sitzwagen sind dann nicht mehr reservierungspflichtig, sondern wie im IC zu DB-Tarifen/Konditionen buchbar.
Dadurch haben Reisende am Oberrhein nicht nur günstige Über-Nacht-Verbindungen von/nach Norddeutschland, sondern auch neue IC-Verbindungen am Tagesrand, morgens von Offenburg (5.47 Uhr) und Freiburg (6:24 Uhr) nach Basel SBB (Ankunft 7.20 Uhr) – als Verstärkung des bestehenden stark nachgefragten FV-Angebots und abends retour.
Ausweitung umsteigefreie ICE-Direktverbindung über Nacht von/nach Berlin
Das bestehende Zugpaar fährt künftig ganzjährig täglich (bislang nur Fr+So bzw. im Sommer täglich) um 23.08 Uhr ab Ulm und 0.12 Uhr ab Stuttgart nach Erfurt (an 5.18 Uhr) / Halle (an 6.38 Uhr) / Berlin (an 7.57 Uhr).
Retour von Berlin (21.28 Uhr) / Leipzig (22.53 Uhr) / Erfurt (23.41 Uhr) nach Stuttgart (4.43 Uhr) und Ulm (6.07 Uhr).
Sanierung der Schnellfahrstrecke Mannheim-Stuttgart im Zeitraum 10. April - 31. Oktober 2020
Die rund 30 Jahre alte Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart wird im nächsten Jahr fit für die Zukunft gemacht. Die Fernverkehrszüge werden daher vom 10. April bis 31. Oktober über die Strecken Bruchsal–Bretten–Mühlacker– Vaihingen–Bietigheim-Bissingen beziehungsweise Karlsruhe–Pforzheim– Mühlacker umgeleitet. Infolge der Umleitungen verlängern sich die Fahrzeiten der Züge. Daher gibt es im Zeitraum der Sperrung einen schnellen Direktzug von Berlin nach Stuttgart und retour, der lediglich in Würzburg und Heilbronn hält. Die Umleitungsstrecke wird auch von Nahverkehrs- und Güterzügen genutzt, daher können nicht alle im Regelfahrplan angebotenen ICE/IC-Fahrten von/nach Stuttgart durchgeführt werden. Präsentation
Änderungen im Regionalverkehr
Gäubahn/Murrbahn
Im Rahmen der Inbetriebnahme des Netzes 1 wurden in Baden-Württemberg neue Liniennummern vergeben. Im Netz 3b werden im Dezember 2019 die bisher verwendeten Liniennummern
- R 7 / R 74 Stuttgart – Freudenstadt/Rottweil (- Konstanz) oder
- R 3 (KBS 785) Stuttgart – Schwäbisch Hall-Hessental (- Crailsheim)
durch die nachfolgenden Liniennummern ersetzt:
- RE 14A Stuttgart – Eutingen – Rottweil
- RE 14B Stuttgart – Eutingen – Freudenstadt
- RE 4 Stuttgart – Rottweil – Singen – Konstanz
- RE/RB 19 Stuttgart – Backnang – SHA-Hessental – Crailsheim
Die Züge der RE 14 B halten ab Sonntag, 15. Dezember 2019 an den neuen Haltepunkten Dornstetten, Dornstetten-Aach und Eutingen-Nord.
Südbahn
Im Rahmen der Elektrifizierungsarbeiten der Südbahn sind in folgenden Zeiträumen Sperrungen vorgesehen:
04.11.-19.12.2019 Schienenersatzverkehr (SEV) Biberach – Aulendorf, zeitgleich SEV Friedrichshafen – Lindau
13.01.-20.02.2020 SEV Friedrichshafen – Lindau
02.03.-12.07.2020 SEV Aulendorf – Ravensburg
14.09.-12.12.2020 SEV Friedrichshafen – Ravensburg
Donaubahn
In der Fahrradsaison 2020 ist an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen sowie in den Ferien der Einsatz einer Wendezuggarnitur mit separatem Fahrradwagen im Donautal (Ulm – Donaueschingen – Ulm) vorgesehen.
Neue Fahrlagen ins obere Donautal Sigmaringen – Tuttlingen:
RE 22308 Ulm 9.16 – Sigmaringen 10.32 – Villingen 11.45 (Mo – Fr)
RE 22316 Ulm 13.17 – Sigmaringen 14.32 – Donaueschingen 15.34 (Mo – Fr)
RE 22320 Ulm 15.17 – Sigmaringen 16.32 – Donaueschingen 17.34 (Mo – Fr)
RE 22324 Ulm 17.17 – Sigmaringen 18.33 – Donaueschingen 19.35 (täglich)
RE 22315 Villingen 8.12 – Sigmaringen 9.32 – Ulm 10.41 (täglich)
RE 22327 Villingen 14.11 – Sigmaringen 15.31 – Ulm 16.41 (Mo – Fr)
RE 22331 Donaueschingen 16.06 – Sigmaringen 17.32 – Ulm 18.41 (Mo – Fr)
RE 22335 Donaueschingen 18.22 – Sigmaringen 19.32 – Ulm 20.41 (Mo – Fr)
Filstalbahn
Das Fahrplankonzept im Netz 2 (RE Stuttgart – Ulm – Lindau) bleibt im Abschnitt Stuttgart - Ulm im Jahresfahrplan 2020 weitestgehend unverändert.
Rheintalbahn
Ab Juni 2020 kommen neue Fahrzeuge und ein neues Fahrplankonzept zum Einsatz. Es wird einen Regionalexpress geben, der an den größeren Unterwegsbahnhöfen hält und in einem Stundentakt Basel, Freiburg und Offenburg verbindet. Eingesetzt werden Desiro HC in Einfach- und Doppeltraktion. Für die Regionalbahn werden bis zu drei einstöckige Mireos eingesetzt. Die Regionalbahnen verkehren zwischen Freiburg und Offenburg, Freiburg und Basel, sowie sonn- und feiertags zwischen Freiburg und Breisach bzw. Endingen. Dabei bedient die Regionalbahn alle Stationen. Bis dahin verkehren die Doppelstockzüge im altbekannten Fahrplankonzept auf dieser Strecke.
Schwarzwaldbahn
Das Fahrplankonzept der Schwarzwaldbahn hat auch in 2020 weiterhin Bestand.
Breisgau S-Bahn
Die Inbetriebnahme der Breisgau S-Bahn erfolgt planmäßig zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember. Die Fahrzeuge des Typs Coradia Continental sind bereits ausgeliefert und abgenommen. Künftig fährt DB Regio durchgängig von Rhein und Kaiserstuhl bis in den Schwarzwald. Halbstündlich wird die Strecke Breisach/Endingen – Gottenheim – Freiburg – Titisee – Neustadt bedient und stündlich werden die Züge nach Seebrugg, sowie Villingen durchgebunden.
Höllentalbahn
Die hintere Höllentalbahn (Donaueschingen – Neustadt) wird ab dem 02.12.2019 wieder für den Bahnverkehr freigegeben sein. Anstelle der VT 612 werden dann ET 1440 zwischen Donaueschingen und Neustadt eingesetzt. Morgens wird es zwei durchgehende Verbindungen von Villingen nach Neustadt und abends in die Gegenrichtung geben. Im Fahrplan 2020 wird der Streckenabschnitt Donaueschingen – Neustadt nicht mehr durch Züge des Netzes 5 bedient. Die Züge aus Ulm enden dann in Donaueschingen. Die Fahrten auf der hinteren Höllentalbahn werden vollständig durch Zugleistungen des Netzes 9a ersetzt. Künftig werden umsteigefreie Verbindungen auf der Relation Villingen – Donaueschingen – Neustadt – Freiburg angeboten.
Main-Neckar-Ried-Express
Die Regionalbahnlinien RB 67/68 sowie die Regionalexpresslinien RE 60 und RE 70 des Main-Neckar-Ried-Express verbinden die Metropolregionen FrankfurtRheinMain und Rhein-Neckar über die Main-Neckar-Bahn bzw. die Riedbahn.
RB 67/68 Frankfurt (Main) Hbf – Darmstadt Hbf - Mannheim Hbf/Schwetzingen bzw. Heidelberg Hbf/Wiesloch-Walldorf
Die Regionalbahnlinie RB 67/68 bietet von Frankfurt (Main) Hbf über Darmstadt nach Mannheim Hbf (RB 67) bzw. Heidelberg Hbf/Wiesloch-Walldorf (RB 68) umsteigefreie Verbindungen im Rahmen eines Flügelzugkonzeptes. Im Bahnhof Neu-Edingen/Friedrichsfeld werden die Zugteile jeweils getrennt bzw. miteinander verbunden.
Ab 15. Dezember wird Schwetzingen neu in das Linienkonzept der RB 67 integriert. Sie bietet dann unverändert eine stündliche Verbindung zwischen Frankfurt (Main) Hbf und Neu-Edingen/Friedrichsfeld. Alternierend wird ab Neu-Edingen/Friedrichsfeld in einer Stunde Mannheim Hbf Ziel- bzw. Startbahnhof sein und neu in der anderen Stunde Schwetzingen. Zwischen Schwetzingen und Frankfurt (Main) Hbf besteht künftig alle zwei Stunden eine neue umsteigefreie Direktverbindung.
Das Angebot der RB-Linie 68 Frankfurt (Main) Hbf - Darmstadt Hbf - Heidelberg Hbf - Wiesloch-Walldorf bleibt unverändert.
Bei Zügen aus Richtung Frankfurt (Main) Hbf gilt, dass der vordere Zugteil immer nach Heidelberg Hbf beiziehungsweise Wiesloch-Walldorf fährt und der hintere Zugteil nach Mannheim Hbf bzw. Schwetzingen.
In der Gegenrichtung ist der Zug aus Mannheim bzw. Schwetzingen immer an der Spitze der vereinigten Zugfahrt nach Frankfurt (Main) Hbf.
Der Fahrgastwechsel am Bahnhof Neu-Edingen/ Friedrichsfeld beginnt dabei erst nach beendeter Vereinigung beider Zugteile. Das gilt insbesondere für den Fahrgastwechsel des Zugteils aus Richtung Heidelberg. Die Vereinigung erfolgt nach kurzem Halt beider Zugteile am Bahnsteig automatisch.
RE 60 Frankfurt (Main) Hbf – Darmstadt Hbf - Mannheim Hbf
Der RE 60 verkehrt neu auf ganzer Linie zwischen Frankfurt (Main) Hbf und Mannheim Hbf über Darmstadt Hbf im Stundentakt und hält alle zwei Stunden zusätzlich neu in Neu-Edingen/Friedrichsfeld. Früheste Abfahrt von Mannheim Hbf nach Frankfurt (Main) Hbf ist um 7.20 Uhr; in der Gegenrichtung um 5.34 Uhr ab Frankfurt (Main) Hbf nach Mannheim Hbf.
RE 70 Frankfurt (Main) Hbf – Groß-Gerau Dornberg – Biblis – Mannheim Hbf
Der RE 70 Frankfurt (Main) Hbf – Groß-Gerau Dornberg – Biblis – Mannheim Hbf wird nachts an Samstagen und Sonntagen durch ein zusätzliches Zugpaar ergänzt. Ab Mannheim Hbf um 2.21 Uhr mit allen Unterwegshalten in Richtung Frankfurt (Main) Hbf; in der Gegenrichtung neu um 3.52 Uhr ab Frankfurt (Main) Hbf nach Mannheim Hbf.
Westfrankenbahn
Inbetriebnahme des neuen Netz 11 „Hohenlohe-Franken-Untermain“
Die Westfrankenbahn nimmt am 15. Dezember 2019 den Betrieb für das neue Netz Hohenlohe-Franken-Untermain auf. Das Netz umfasst die Strecken Aschaffenburg Hbf–Miltenberg–Wertheim–Lauda–Crailsheim, Crailsheim–Schwäbisch Hall-Hessental–Öhringen Hbf–Heilbronn Hbf und Miltenberg–Walldürn–Seckach.
Der neue Vertrag bringt den Fahrgästen künftig mehr Züge und mehr Halte: Angeboten werden zukünftig im Stundentakt die Regionalbahnen im Maintal auch am Wochenende und werktags der Regionalexpress. Im weiteren Verlauf bis Crailsheim wird der zweistündliche Takt werktags ebenfalls zum Stundentakt ergänzt. Zusätzliche Züge im Schülerverkehr zwischen Lauda und Osterburken und einzelne durchgehende Verbindungen auf der Madonnenlandbahn bringen die Fahrgäste künftig komfortabler ans Ziel. Die Verlängerung der Regionalbahn werktags, zusätzliche Halte und ein neuer Spätzug täglich zwischen Schwäbisch Hall-Hessental und Heilbronn verbessern den ÖPNV auf der Hohenlohebahn.
Zum Einsatz kommen künftig 37 Züge vom Typ Siemens Desiro Classic (VT 642) mit mehr Komfort und Sicherheit. Die Fahrzeuge haben ein Redesign durchlaufen, sind barrierefrei zugänglich und klimatisiert. Weiterhin können sich die Fahrgäste auf großzügige Mehrzweckbereiche, kostenloses WLAN, gratis Entertainment und Fahrgastinformationen in Echtzeit freuen. Für mehr Sicherheit sorgt die Kameraaufzeichnung in den Fahrzeugen. Auch die Werkstatt Schöllkrippen wurde erweitert und das Personal auf die neuen technischen Anforderungen der Fahrzeuge qualifiziert. Darüber hinaus wurden in den vergangenen 3 Jahren mehr als 60 Mitarbeiter zum Lokführer qualifiziert und 15 Kundenbetreuer im Nahverkehr eingestellt. Neu ausgestattet wurden ebenfalls die Reisezentren Bad Mergentheim und Miltenberg in modernem Design, mit Selbstbedienungs-Kundenterminals und ab Frühjahr 2020 zusätzlichem Videoreisezentrum.
In Summe hat die Westfrankenbahn mehr als 20 Mio. Euro für den neuen Verkehrsvertrag investiert und bietet damit in Kombination mit dem Voranschreiten des Ausbaus der Stationen zukünftig deutlich mehr Komfort und weitestgehend barrierefreies Reisen.
Weitere Informationen unter www.westfrankenbahn.de
Main- und Taubertal
- Stundentakt Regionalbahnen (RB) im Maintal auch am Wochenende
- Stundentakt Regional-Express (RE) (Mo-Fr) Aschaffenburg–Wertheim
- Im weiteren Verlauf bis Crailsheim wird der zweistündliche RE-Takt durch RBs Mo-Fr ebenfalls zum Stundentakt ergänzt.
Abfahrt in Aschaffenburg (nach Miltenberg):
RB zur Minute 54 (Anschluss RB aus Frankfurt)
Abfahrt in Aschaffenburg (nach Miltenberg):
RE zur Minute 22 bzw. 26 (Anschluss RE aus Frankfurt)
Ankunft in Aschaffenburg (aus Miltenberg):
RB zur Minute 5; RE Minute 31 bzw. 35
Busergänzungsverkehr auf der Tauberbahn:
täglich ab dem letzten Abend-Nahverkehrszug (bis 24 Uhr)
Madonnenland
- Sechs Mal durchgehende Verbindung Walldürn–Aschaffenburg werktags um 5.00 Uhr, 6.00 Uhr, 7.38 Uhr, 8.38 Uhr, 12.40 Uhr, 18.39 Uhr
- Sieben Mal durchgehende Verbindung Aschaffenburg Hbf–Walldürn werktags um 5.43 Uhr, 6.42 Uhr, 8.00 Uhr, 11.54 Uhr, 15.26 Uhr, 15.54 Uhr und 17.54 Uhr.
- Miltenberg–Seckach (werktags): die meisten Züge werden in Walldürn „gebrochen“, Rückfahrt nach Miltenberg oder nach 30 Minuten Aufenthalt weiter nach Seckach. Ausnahmen gibt es im Schülerverkehr.
- Zusätzliche Züge im Schülerverkehr zwischen Lauda und Osterburken
Hohenlohe
- Verlängerung der RB (Mo-Fr) von Öhringen bis Heilbronn ab 7.30 Uhr bis 19.30 Uhr
- Die RE-Züge halten neu täglich in Willsbach und in Wackershofen
- Neuer Spätzug (täglich) Schwäbisch Hall–Hessental–Heilbronn und zurück.
Neue Betreiber
Folgende Strecken werden ab Fahrplanwechsel im Dezember 2019 von Go Ahead und Abellio betrieben:
- Stuttgart – Heilbronn – Neckarsulm – Osterburken – Würzburg
- Stuttgart – Heilbronn – Bad Friedrichshall – Osterburken (– Lauda)
- Mannheim – Neckarelz/Sinsheim – Heilbronn
- Stuttgart – Göppingen – Ulm
- Stuttgart – Nürnberg (RE Leistungen)
Änderungen im S-Bahnverkehr
S-Bahn Stuttgart
Längerer 15-Minuten-Takt bringt 27.500 zusätzliche Sitzplätze
Die S-Bahn Stuttgart ist auf dem Weg zum tagsüber durchgängigen 15-Minuten-Takt. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 erfolgt der dritte von insgesamt vier Schritten. Dann wird der Viertelstundentakt auf den S-Bahn-Linien montags bis freitags auf den Zeitraum von 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr ausgeweitet. Davon profitieren insbesondere Schülerinnen und Schüler nach Schulschluss sowie Nachmittagsreisende.
Das tägliche Zugangebot der S-Bahn steigt damit um rund 60 Zugfahrten von 838 im Fahrplan 2019 auf 897 im Jahr 2020. „Um das einmal konkret zu verdeutlichen: Wir bieten unseren Fahrgästen dadurch rund 27.500 zusätzliche Sitzplätze am Tag“, sagt Dirk Rothenstein, der Vorsitzende der Geschäftsführung bei der S-Bahn Stuttgart.
Ende 2020 wird dann im letzten Schritt die Lücke zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr geschlossen. Dann fährt die S-Bahn Stuttgart von Montag bis Freitag von 6.00 Uhr bis 20.30 Uhr durchgängig im Viertelstundentakt.
Der Verband Region Stuttgart hat als Aufgabenträger und Finanzier der S-Bahn 2016 die Angebotsausweitung beschlossen. Mit dem durchgängigen 15-Minuten-Takt wird der steigenden Nachfrage und flexibleren Lebensgewohnheiten entsprochen. Der bundesweite Trend, dass immer mehr Menschen Busse und Bahnen nutzen, hält auch für die S-Bahn Stuttgart an. Allein in den letzten zehn Jahren sind die Fahrgastzahlen um 30 Prozent gestiegen. 2018 hat die S-Bahn Stuttgart mit 131 Millionen Fahrgästen einen neuen Fahrgastrekord erreicht.
In Nächten von Montag auf Dienstag wieder Instandhaltung auf Stammstrecke
Die Deutsche Bahn wird auch im Jahresfahrplan 2020 wieder die Nächte von Montag auf Dienstag für die Instandhaltung der Infrastruktur auf der S-Bahn-Stammstecke in Stuttgart nutzen. Für die Arbeiten, um Gleise und Technik im Tunnel der S-Bahn fit zu halten, werden ausreichend zusammenhängende Zeiträume benötigt, die nur nachts zur Verfügung stehen. Deshalb kommt es in insgesamt 28 Nächten zwischen 22.30 Uhr und 4.30 Uhr zu Fahrplanänderungen im S-Bahn-Verkehr. Unter anderem verkehren die S-Bahn-Linien S1, S3, S4 und S6 von Stuttgart Hauptbahnhof oben.
Weitere Informationen zu den Terminen auf der Webseite der S-Bahn Stuttgart:
https://www.s-bahn-stuttgart.de/s-stuttgart/baustellen
Die S-Bahn Stuttgart zählt zu den fünf Metropol-S-Bahnen der DB. Diese sind ein zentraler Baustein im Angebot von DB Regio. Bundesweit fahren knapp 1,3 Milliarden Fahrgäste jedes Jahr mit einer der S-Bahnen in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Rhein-Main und München. Das ist mehr als die Hälfte aller Reisenden im Nah- und Fernverkehr. Die 6.200 Mitarbeiter der S-Bahnen halten Großstädte und Regionen mit insgesamt 24,5 Millionen Einwohnern in Schwung und schaffen mit ihrer Kilometerleistung sechs Erdumrundungen am Tag - Tendenz steigend. Mit Multi-Millionen-Infrastruktur- und Qualitätsprogrammen macht die DB die Metropol-S-Bahnen fit für die Zukunft und arbeitet an Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen.
Ein Medienpaket zu den Top-5 S-Bahnen finden Sie hier
S-Bahn Rhein-Neckar
Größeres Platzangebot zwischen Heidelberg und Karlsruhe
Mit Fertigstellung der Bahnsteigverlängerungen an sechs Stationen zwischen Heidelberg Hbf und Bruchsal (2. Ausbaustufe S-Bahn Rhein-Neckar) verkehren ab Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 einzelne S-Bahnen auf dem Abschnitt Heidelberg Hbf–Karlsruhe Hbf künftig mit drei Triebfahrzeugen (Dreifachtraktion).
Damit stehen für die Reisenden zu stark nachgefragten Zeiten morgens und nachmittags (Montag bis Freitag) in den folgenden S-Bahnen planmäßig insgesamt 630 Sitzplätze zur Verfügung, d.h. 210 Sitzplätze mehr.
Ab Karlsruhe Hbf in Richtung Heidelberg Hbf
- S 38310 um 6.28 Uhr ab Karlsruhe Hbf nach Heidelberg Hbf. Alle bisherigen Unterwegsbahnhöfe werden bedient. Ankunft in Heidelberg Hbf ist 7.11 Uhr. Ab Heidelberg Hbf verkehrt die S-Bahn dreifach weiter über Mannheim Hbf nach Ludwigshafen (Rhein) Hbf. Hier werden zwei Fahrzeuge abgehängt und die S-Bahn fährt mit einem Triebfahrzeug weiter nach Germersheim.
- S 38318 um 7.28 Uhr ab Karlsruhe Hbf nach Heidelberg Hbf. Alle bisherigen Unterwegsbahnhöfe und zusätzlich neu die Station Stettfeld-Weiher (ab 7.50 Uhr) werden bedient. Ankunft in Heidelberg Hbf ist 8.11 Uhr. Ab Heidelberg Hbf verkehrt die S-Bahn dreifach weiter über Mannheim Hbf nach Ludwigshafen (Rhein) Hbf. Hier werden zwei Fahrzeuge abgehängt und die S-Bahn fährt mit einem Triebfahrzeug weiter nach Germersheim.
- S 38320 um 7.55 Uhr ab Karlsruhe Hbf nach Heidelberg Hbf. Alle bisherigen Unterwegsbahnhöfe werden bedient. Ankunft in Heidelberg Hbf ist 8.41 Uhr. Ab Heidelberg Hbf verkehrt die S-Bahn dreifach weiter nach Mannheim Hbf. Hier werden zwei Fahrzeuge abgehängt und die S-Bahn fährt mit einem Triebfahrzeug weiter über Ludwigshafen (Rhein) Hbf nach Germersheim.
Ab Heidelberg Hbf in Richtung Karlsruhe Hbf
- S 38317 um 6.47 Uhr ab Heidelberg Hbf nach Karlsruhe Hbf. Alle bisherigen Unterwegsbahnhöfe werden bedient. Ankunft in Karlsruhe Hbf ist 7.33 Uhr.
- S 38357 um 16.48 Uhr ab Heidelberg Hbf nach Karlsruhe Hbf. Alle bisherigen Unterwegsbahnhöfe und zusätzlich neu die Station Stettfeld-Weiher (ab 17.09 Uhr) werden bedient. Ankunft in Karlsruhe Hbf ist 17.36 Uhr.
Starke Schiene: Im Rahmen ihrer Strategie „Starke Schiene“ unterstützt die Deutsche Bahn eine erfolgreiche Verkehrswende und die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Einen konkreten Beitrag dazu leistet der neue Fahrplan 2020. Hier werden erste Bestandteile des Deutschlandtakts - eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) - verwirklicht: mit deutschlandweit gut aufeinander abgestimmten Nah- und Fernverkehrstakten, kürzeren Umsteige- und Reisezeiten, einer dichteren Taktung und neuen Direktverbindungen. Kurzum: Mit vielen Verbesserungen, sowohl im Fern- als auch im Regional- und S-Bahnverkehr, wird die DB noch mehr Fahrgäste für Reisen auf der umweltfreundlichen Schiene begeistern!
Für das Fahrplanjahr 2020 hat die Deutsche Bahn zum 8. April 2019 von 440 Eisenbahnverkehrsunternehmen mehr als 72.000 Trassenanmeldungen erhalten. Insgesamt haben 800 Mitarbeiter in den sieben Regionalbereichen daran gearbeitet, einen stabilen Fahrplan zu konstruieren. Mehr Infos finden Sie in unserem Themendienst
