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Stuttgart

Bahnhof Blaubeuren: Modernisierung und barrierefreier Ausbau für Fahrgäste

Neue Aufzüge und Bahnsteige bis Sommer 2022 • Investition von rund 4,25 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn beginnt mit der Modernisierung und dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Blaubeuren. Dafür hat das Land Baden-Württemberg bereits 2020 Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 4,25 Millionen Euro aus dem Bahnhofsmodernisierungsprogramm zugesagt. Die vorbereitenden Maßnahmen laufen bereits, am 15. März 2021 können die Bauarbeiten starten.

Im Rahmen des ersten Bahnhofsmodernisierungsprogramms Baden-Württemberg werden am Bahnhof Blaubeuren die Bahnsteige neu gebaut und auf eine zu den Zügen passenden Höhe von 55 Zentimetern gebracht. Am neuen Mittelbahnsteig entsteht eine zusätzliche Treppe zum bestehenden Fußgängersteg. Zusätzlich profitieren die Fahrgäste von zwei neuen Aufzügen vom Fußgängersteg zu den neuen Bahnsteigen.  

Der neue Mittelbahnsteig soll voraussichtlich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2021 in Betrieb gehen. Die neuen Aufzüge werden den Fahrgästen nach aktuellem Stand ab Sommer 2022 zur Verfügung stehen.  

Verkehrsminister Winfried Hermann unterstreicht: „Die Herstellung von Barrierefreiheit an den Bahnhöfen im Land ist uns ein wichtiges Anliegen, das wir mit Nachdruck verfolgen. Barrierefreie Bahnhöfe erleichtern den Umstieg auf die Schiene für alle Reisenden. Wir setzen das Bahnhofsmodernisierungsprogramm (BMP) deshalb mit dem Folgeprogramm BMP II bis zum Jahr 2029 fort.“

Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest, DB Station&Service AG, begrüßt den Start der Maßnahme: „Eine gute Nachricht für unsere Kunden: Der Bahnhof Blaubeuren wird barrierefrei. Ich freue mich sehr, dass wir jetzt mit den Arbeiten starten und unsere Reisenden bald an einem modernen Bahnhof begrüßen können. Auch in der Region bauen wir unsere „Starke Schiene“ aus.“

Der Zugverkehr läuft während der Bauarbeiten weiter. Es kann zu Gleisänderungen und Bahnsteigsperrungen kommen, über die die Deutsche Bahn rechtzeitig informieren wird.

Die Deutsche Bahn bittet für entstehende Unannehmlichkeiten um Verständnis.