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Stuttgart

Bahn baut Schallschutzwand in Neckarsulm

514 Meter lange Schallschutzwand schützt die Anwohner:innen in Neckarsulm bald vor Schienenlärm • Bauarbeiten beginnen am 12. April • Gesamtinvestitionen rund 1,5 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn baut in Neckarsulm im Rahmen der Lärmsanierung eine 514 Meter lange Schallschutzwand. Die Bauarbeiten starten am Montag, den 12. April. Die Wand beginnt nordwestlich des Stadtzentrums von Neckarsulm auf Höhe des Christian-Schmidt-Platz und endet am anderen Ortsende  in Höhe der „Hezenbergstraße 11“. Sie wird eine Höhe von drei Metern haben und besteht aus hochschallabsorbierenden Leichtmetall-Elementen. Die Hauptarbeiten werden voraussichtlich im Juni dieses Jahres abgeschlossen sein.

Mit einer Höhe von drei Metern wird die neu errichtete Schallschutzwand zukünftig die Anwohner:innen entlang der Bahnstrecke vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten. Auch die Anwohner:innen - mit von der Bahnstrecke weiter entfernt liegenden Häusern und Wohnungen - werden von der Lärmminderung profitieren.  Die Schallschutzwand besteht aus hochschallabsorbierenden Leichtmetall-Elementen. Die Hauptarbeiten werden voraussichtlich im Juni abgeschlossen sein.

Für die Bauarbeiten setzt die Deutsche Bahn moderne, lärmgedämpfte Geräte ein. Zum Schutz der Bauarbeiter werden feste Absperrungen errichtet. So kann der Einsatz von Signalhörnern weitgehend vermieden werden. Das Ertönen von Warnsignalen, auch in der Nacht, ist jedoch während der Bauarbeiten unvermeidlich. Der Bau der Schallschutzwände auf der  Gleisseite erfolgt in der Nacht. Hierfür werden die Gleise in diesem Zeitraum gesperrt,  

Zur Lärmreduzierung für die Anwohner:innen sind weitere Maßnahmen wie unter anderem der Einbau von Schallschutzfenstern geplant. Die Eigentümer:innen der Gebäude werden über eine Förderung der Maßnahmen per Post informiert.

Die Deutsche Bahn bittet alle Anwohner:innen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.


Über die Lärmsanierung

Das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wird seit 1999 vom Bund gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Über 1,7 Milliarden Euro wurden seither in die Lärmsanierung von über 2.000 Kilometern Schienenstrecke und rund 64.000 Wohneinheiten investiert. Allein im Jahr 2020 wurden über 75 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und rund 146 Millionen Euro ausgegeben. Bis zum Jahr 2030 soll die Lärmsanierung mehr als die Hälfte aller Anwohner:innen an bestehenden Schienenwegen vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten. 

Die Lärmsanierung ist eine freiwillige Leistung des Bundes. Gefördert werden Schallschutzwände sowie schalldichte Fenster und Lüfter in Gebäuden. In Einzelfällen werden auch Dämmungen von Außenfassaden und Dächern teilfinanziert. Da die Lärmsanierungsmaßnahmen eine Wertsteigerung des Objektes bedeuten, tragen die Eigentümer ein Viertel der Kosten.

www.laermsanierung.deutschebahn.com