Berlin im Quadrat: Illustrator Christoph Niemann gestaltet 31-Meter-Wandmosaik und macht Bahnhof Wannsee zur Galerie

Das 31-Meter-Wandmosaik von Christoph Niemann am Bahnhof Wannsee.
02. Dezember 2022, 11:00 Uhr
Berlin

Artikel: Berlin im Quadrat: Illustrator Christoph Niemann gestaltet 31-Meter-Wandmosaik und macht Bahnhof Wannsee zur Galerie

Deutsche Bahn und Künstler Christoph Niemann feiern Eröffnung des zweiten Kunstwerks im Fußgängertunnel im Bahnhof Berlin Wannsee • Pixel-Kreation aus Fliesen „Wir sind Berliner“ zeigt die Vielfalt der Metropole

(Berlin, 2. Dezember 2022) Ab heute gibt es einen Grund mehr den Berliner Südwesten zu besuchen und zwar mit der Bahn. Wer an der S- Bahnstation Wannsee ein-, aus- oder umsteigt, kann im Fußgängertunnel des Bahnhofs das neue Fliesen-Wandmosaik des Künstlers Christoph Niemann bestaunen. Es ist bereits die zweite Arbeit im Auftrag der Deutsche Bahn. „Nichts wie raus nach Wannsee gilt jetzt als Winter-Ausflugstipp“, empfiehlt der Leiter Baumanagement der nordost-deutschen DB-Bahnhöfe, Jan Ebering. „Das ist für die DB ein Herzensprojekt. Kreative Gestaltung und Vielfalt macht Bahnhöfe zu Orten, an denen sich Reisende gerne aufhalten und wohlfühlen“.

Der international bekannte Illustrator Christoph Niemann ergänzt: "Bahnhöfe haben mich schon immer fasziniert. Nachdem ich mich beim ersten Abschnitt der Wandgestaltung spezifisch auf den Wannsee und seine architektonische und gesellschaftliche Geschichte bezogen habe, wende ich mich mit dem neuen Teil des Fliesenmosaiks ganz Berlin zu. Wir erkennen einige prominente Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Straße des 17. Juni, den Reichstag, das Brandenburger Tor, aber das wichtigste Element sind die Berlinerinnen und Berliner – in all ihrer Vielfältigkeit.“

Die aus rund 13.100 Fliesen gefertigte Kreation von Niemann erstreckt sich auf rund 31 Metern im Fußgängertunnel zum Ausgang Reichsbahnstraße des Bahnhofs. „Wir sind Berliner“ heißt dieses zweite farbenfrone Wandmosaik. Es zeigt die bunte Berliner Mischung von Menschen verschiedener Kulturen und Profession, Berühmtheiten wie Nofretete oder den Berliner Bär, aber auch lokale Sehenswürdigkeiten. Die Installation ist die zweite Kooperation zwischen Niemann und Kuratorin Ruth Ur. „Christoph Niemann verwandelt den Fußgängertunnel am S-Bahnhof Wannsee in ein Kunstwerk. Aus einem Alltagsraum kreiert er mit klassischen Fliesen einen Galeriegang, der zum Entdecken und Verweilen einlädt, und die Vielfalt feiert, die Berlin so einzigartig macht. Und das mit seinem Blick fürs Wesentliche und seinem unnachahmlichen Humor.“

Bereits 2018 hatte sich das Realisationsteam bewährt und den Teil des Tunnels Richtung Schiffsanleger auf rund 40 Meter Länge gestaltet. Nun ist der Bereich auf ganzer Strecke neugestaltet. Berliner:innen können wie in einer Galerie das Wandmosaik abschreiten und die fantasievolle Gestaltung genießen.

Christoph Niemann ist Illustrator, Künstler und Autor mehrerer Bücher. Seine Arbeiten erscheinen regelmäßig in Magazinen und Zeitungen, darunter The New Yorker, Time Magazine, National Geographic, The New York Times und dem ZEIT Magazin.

Ruth Ur ist Gründerin und Inhaberin von urKultur und kuratiert seit über 20 Jahren internationale Kunst- und Kulturprojekte in vielen Ländern. Für die DB kuratierte Ruth Ur bereits Kunst Projekte am S-Bahnhof Humboldthain (Künstlerin Ali Fitzgerald) und am Bahnhof Friedrichstrasse (Künstlerkollektiv Slavs & Tartars und Künstlerin Sol Calero). Weitere Installationen sind geplant.

5.700 Bahnhöfe gehören deutschlandweit zur DB, auch alle Bahnhöfe der S-Bahn Berlin.

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