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Skyline Frankfurt
Quelle: DB AG / Holger Peters

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Aktuelle regionale Themen

22. Juli 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Zweiter ICE L in Friedberg (Hessen) auf den Namen „Wetterau“ getauft • Jüngste ICE-Generation überzeugt mit stufenlosem Einstieg und hohem Fahrgastkomfort 

Seit heute trägt ein ICE L den Namen „Wetterau“. An der heutigen Taufzeremonie im Bahnhof Friedberg (Hessen) anlässlich der Umstellung der Fernverkehrsverbindungen zwischen Frankfurt, Friedberg (Hessen) und Westerland (Sylt) auf den modernen ICE L nahmen u. a. der DB-Konzernbevollmächtigte für Hessen Ismail Ertug, Patrick Breun, Leiter Angebotskommunikation und Stakeholdermanagement der DB Fernverkehr AG, Kjetil Dahlhaus, Bürgermeister der Kreisstadt Friedberg (Hessen) und Marion Götz, Kreisbeigeordnete des Wetteraukreises teil. Der Zug der jüngsten ICE-Generation wurde vor Ort stilecht mit hessischem Apfelsaft getauft.

Ismail Ertug, DB-Konzernbevollmächtigter für die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland: „Mit der Taufe des ICE L auf den Namen ‚Wetterau‘ setzen wir ein sichtbares Zeichen für die enge Verbindung von Mobilität und regionaler Identität. Der neue Hochgeschwindigkeitszug verbindet die Wetterau mit Frankfurt, Hamburg und der Ferieninsel Sylt – und das mit stufenlosem Einstieg, modernem Design und hohem Fahrgastkomfort. Als rollender Botschafter macht der ICE L die Vielfalt und Lebensqualität der Region deutschlandweit erlebbar.“

Marion Götz, Kreisbeigeordnete des Wetteraukreises: „Wir sind stolz darauf, dass der ICE L „Wetterau“ zukünftig durch ganz Deutschland rollt und als Aushängeschild unseres wunderbaren Landkreises verkehrt. Die Wetterau ist eine wirtschaftsstarke Region im Herzen Hessens. Sie steht für Bodenständigkeit, eine lebendige Geschichte, eine traditionsreiche Landwirtschaft, und gleichzeitig für moderne Technologien und innovative Unternehmen. Auf seiner Strecke verbindet der ICE „Wetterau“ das, was unsere Identität ausmacht: Heimatverbundenheit und Zuverlässigkeit mit Weltoffenheit und Fortschritt. Wir freuen uns, wenn viele Reisende diesen Zug auch zum Anlass nehmen, in der goldenen Wetterau auszusteigen und den Landkreis zu entdecken.“ 

Kjetil Dahlhaus, Bürgermeister der Kreisstadt Friedberg (Hessen): „Ich freue mich sehr, dass die Idee einer Zugtaufe in der Wetterau nun Wirklichkeit geworden ist. Als Kreisstadt ist es uns wichtig, die Bedeutung des Friedberger Bahnhofs für die gesamte Region sichtbar zu machen. Er ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt und stärkt Friedberg sowie die Wetterau als Mobilitäts-, Wirtschafts- und Bildungsstandort. Dass künftig ein ICE L den Namen unserer Region trägt, ist dafür ein schönes und weithin sichtbares Zeichen.“

Seit dem 11.Juli 2026 verkehren die ICE L-Züge von Frankfurt nach Westerland auf Sylt mit Halt in Friedberg (Hessen) – mit einer kleinen baubedingten Pause vom 18. bis zum 22. Juli. Die ICE2374 (Frankfurt – Friedberg ab 9:15 – Westerland) und 2375 (Westerland – Friedberg an 18:43 – Frankfurt) verbinden die Wetterau täglich u.a. mit Hamburg und der Ferieninsel Sylt. Damit halten insgesamt wieder drei ICE-Züge an Werktagen und zehn ICE-Züge am Wochenende am Bahnhof Friedberg (Hessen).

Hoher Fahrgastkomfort

Neben dem stufenlosen Einstieg verfügt der ICE L über zahlreiche Ausstattungsmerkmale für verbesserten Reisekomfort: 

  • Das neue Innenraumdesign mit neuen Farben und Materialien sorgt zusammen mit den kürzeren Wagen im ICE L für ein angenehmes, wohnliches Raumgefühl. Hinzu kommt eine tageszeitabhängige Lichtsteuerung. Außerdem gibt es viel Platz für Gepäck.
  • Die 562 Sitze des Zuges sind eine Neuentwicklung, bei der mehr als 1.600 Testpersonen involviert waren. Die Sitze verfügen an allen Plätzen über Steckdosen sowie bei den Reihensitzen über Klapptische und Tablethalter.
  • Die Fensterscheiben des ICE L lassen Mobilfunksignale direkt und ohne Umwege über Repeater in das Wageninnere. Diese Technologie sorgt für deutlich verbesserten Mobilfunkempfang im Zug.
  • Neue Reservierungsanzeigen mit farbigen LED-Leuchten informieren auf einen Blick über reservierte und freie Sitzplätze.
  • Für Reisende im Rollstuhl bietet der ICE L zusätzlich zum stufenlosen Einstieg eine breitere Tür sowie elektrisch höhenverstellbare Tische an den Rollstuhlplätzen.
  • Familienfreundlichkeit wird beim ICE L ebenfalls großgeschrieben. Mit 46 Plätzen bietet der Zug den größten Familienbereich in der gesamten ICE-Flotte. Hinzu kommen neun Plätze im Kleinkindabteil und damit so viele wie in keinem anderen ICE.

Über die Region Wetterau 

Die Wetterau ist eine landschaftlich idyllische Region im mittleren Hessen, die sich zwischen Vogelsberg, Taunus und Rhein-Main-Gebiet erstreckt. Sie zeichnet sich durch ihre fruchtbaren Böden, vielfältige Landwirtschaft und zahlreiche Naturschutzgebiete aus. Mit den historischen Städten wie Friedberg (Hessen), Bad Nauheim und Büdingen bietet die Wetterau kulturelle Vielfalt, ein breites Freizeitangebot und eine hohe Lebensqualität.

21. Juli 2026, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
Deutsche Bahn kartiert Fischarten im Ostparkweiher • Expert:innen erstellen Gutachten zum Erhalt des Grundwasserspiegels während der Arbeiten am Danziger Platz • Schutz der Fischbestände wird sichergestellt

Im Rahmen der Vorbereitungen für den Bau der Nordmainischen S-Bahn untersucht die Deutsche Bahn (DB InfraGO) am Mittwoch, den 22. Juli 2026, den Fischbestand im Ostparkweiher in Frankfurt. Hierfür wird ein Fachbüro eine sogenannte Elektrobefischung durchführen.

Bei der Elektrobefischung handelt es sich um ein anerkanntes und besonders schonendes Verfahren zur Untersuchung von Fischbeständen. Dabei werden die Fische mit Hilfe eines schwachen elektrischen Feldes kurzzeitig betäubt und zur Identifizierung aus dem Wasser entnommen. Die Fische erholen sich in der Regel sehr schnell und werden nach ihrer Erfassung unmittelbar zurück ins Wasser gesetzt. Die Untersuchung wird ausschließlich von speziell geschulten Fachkräften durchgeführt. Die angewandte Methode verursacht keine nachhaltigen Beeinträchtigungen oder Schäden bei den Fischen. Ziel ist ausschließlich die Erhebung wissenschaftlicher Daten zur Bewertung des ökologischen Zustands des Gewässers.

Die gewonnenen Erkenntnisse sind zentraler Bestandteil eines limnologischen Gutachtens, das im Anschluss verfasst wird. In diesem Gutachten werden der Zustand sowie die Zusammensetzung der Gewässerfauna und -flora des Ostparkweihers detailliert beschrieben und bewertet. 

Um die Baugrube am Danziger Platz für die Zeit der Bauarbeiten trocken zu halten, muss dort Grundwasser abgepumpt werden. Damit der Grundwasserspiegel im Ostpark infolgedessen nicht signifikant fällt, soll das geförderte Grundwasser bei Bedarf in den Ostparkweiher eingeleitet werden. Die Grenzwerte, die das eingeleitete Grundwasser in diesem Fall einhalten muss, werden in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden auf Grundlage des Gutachtens festgelegt.

Die Nordmainische S-Bahn ist eine zweigleisige elektrifizierte Strecke für den Schienenpersonennahverkehr von Frankfurt Ost über Maintal nach Hanau. Die S-Bahn soll zukünftig auf diesem Streckenabschnitt alle 15 Minuten während der Hauptverkehrszeiten fahren.

Das Bahnprojekt ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben. 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.nordmainische-s-bahn.de

20. Juli 2026, 15:00 Uhr
Umfangreiche Gleiserneuerungen zwischen Landau und Winden • Vorbereitende Arbeiten für ESTW Winden und Kandel • Einschränkungen im Regionalverkehr • Reisende bleiben mobil 

(Frankfurt, 20. Juli 2026) Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, setzt die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) im Knoten Winden umfangreiche Baumaßnahmen um. Ab dem 24. Juli 2026 erneuern die Bauteams insgesamt rund 21 Kilometer Gleise zwischen Landau und Winden. Im Bahnhof Winden wird zudem eine Weiche ersetzt. Außerdem werden vorbereitende Arbeiten für den im kommenden Jahr geplanten Bau der neuen elektronischen Stellwerke (ESTW) in Winden und Kandel durchgeführt. Dazu gehört u.a. die Herstellung von Kabelkanälen zwischen Landau und Kandel bzw. Wissembourg. Durch die Bündelung der Baumaßnahmen in einem Sperrzeitraum sollen die Auswirkungen auf den Zugverkehr möglichst gering gehalten werden. 

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es im Zeitraum vom 24. Juli (20 Uhr) bis einschließlich 30. September zu folgenden Einschränkungen im Regionalverkehr: 

  • Die Züge der Linien RB51 und RE6 entfallen zwischen Landau und Kandel, in den Tagesrandlagen zwischen Landau und Wörth. Der RE 6 bedient abweichend den Halt in Wörth Mozartstraße, die RB 51 hält nicht in Wörth Mozartstraße. 

  • Die Züge der Linie RB53 entfallen zwischen Landau und Wissembourg. 

  • Die Züge der Linie RB54 entfallen zwischen Winden und Bad Bergzabern. 

  • Die Züge der Linie RE21 verkehren nur zwischen Koblenz und Mannheim über Bingen und Worms. 

Für die Reisenden wird während der Sperrung ein umfangreicher Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Für Reisende zwischen Neustadt/W bzw. Landau und Wörth/Karlsruhe verkehren Expressbusse zwischen Landau und Kandel ohne Zwischenhalte, die in der morgendlichen Hauptverkehrszeit zum Teil schon in Neustadt/W starten bzw. am frühen Abend auch wieder bis Neustadt/W weiterfahren. Die die Regionalbahnen ersetzenden Busse erhalten zwischen Landau und Wissembourg am Bahnhof Winden einen jeweils wechselseitigen Anschluss mit den Bussen zwischen Bad Bergzabern und Kandel bzw. Landau und Kandel. Damit wird es während der Sperrung insgesamt vier Buslinien geben: 

  • Expressbus für die Linie RE6 Kandel – Landau (ohne Zwischenhalte) – davon jeweils drei Busse Richtung von/bis Neustadt/W 

  • Busse als Ersatz der Linie RB51 Kandel – Winden – Landau (mit Zwischenhalten) 

  • Busse als Ersatz der Linie RB53 Wissembourg – Winden – Landau (mit Zwischenhalten zwischen Wissembourg und Winden) 

  • Busse als Ersatz der Linie RB54 Kandel – Winden – Bad Bergzabern (mit Zwischenhalten und Anschluss an/aus Busknoten Bad Bergzabern) 

Für Reisende von Karlsruhe/Wörth Richtung Schaidt/Wissembourg (und Gegenrichtung) werden in Winden die Anschlüsse nach Wissembourg mit den auf dem Abschnitt Kandel – Winden verkehrenden Ersatzbussen verknüpft. Die Ersatzbusse von Kandel nach Bad Bergzabern erhalten in Winden zeitnahe Anschlüsse nach Landau und umgekehrt. 

Teilweise gleichzeitige Sperrung der Strecke Landau – Annweiler – Wilgartswiesen 

Im Zeitraum vom 17. August bis 25. September 2026 wird auch die Bahnstrecke Landau – Pirmasens im Abschnitt Landau - Annweiler – Wilgartswiesen gesperrt. Grund ist die umfassende Erneuerung zweier Eisenbahnüberführungen auf der Queichtalbahn. Die DB setzt bei der Erneuerung auf Fertigteilbauweise, um die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten. Die neuen Bauteile werden bereits vorproduziert und während der Sperrpause vor Ort eingehoben. Das Ersatzbuskonzept sieht in diesem Zeitraum umsteigefreie Busfahrten zwischen Annweiler und Kandel vor. Dort wird Anschluss an die Züge Richtung Karlsruhe bestehen. 

Die Informationen werden rechtzeitig in den elektronischen Auskunftsmedien wie bahn.de, vrn.de und kvv.de sowie in den Apps DB Navigator, myVRN und KVV.regiomove hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren. Die Deutsche Bahn dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten. 

15. Juli 2026, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Gemeinsame Presseinformation mit dem MUKMAV •  Deutsche Bahn setzt seit 2022 auf Artenspürhund für eine schnellere Planung von Bahn-Bauprojekten •  Aktuell sind 17 Hunde im Einsatz, während weitere sechs junge Hunde in Ausbildung sind

Mobilitätsministerin Petra Berg hat zusammen mit dem Konzernbevollmächtigten für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland bei der Deutschen Bahn, Ismail Ertug, am 14. Juli in Homburg-Beeden die Arbeit eines Artenspürhundes begleitet. Die Hunde werden durch die DB InfraGO bei Maßnahmen zur Instandhaltung oder bei Bauprojekten eingesetzt und suchen in Begleitung von Expert:innen Flächen nach geschützten Tierarten ab. Sind solche Arten in einem Gebiet vorhanden, werden Ausgleichsmaßnahmen eingeleitet und die Tiere, falls nötig, umgesiedelt. Diese Methode ermöglicht eine schnellere Planung und Reduzierung der Bauzeit.

„Der Schutz von Zauneidechse, Mauereidechse, Schlingnatter, Gelbbauchunke, Haselmaus und Fledermaus ist durch das Bundesnaturschutzgesetz geregelt. Es ist essenziell, bei Bauvorhaben auch an den Fortbestand dieser geschützten Arten zu denken“, sagt Petra Berg. „Hunde verfügen über einen außergewöhnlichen Geruchssinn und können die Tiere deutlich schneller und intensiver wahrnehmen als Menschen.“

„Natur- und Artenschutz spielen bei Instandhaltung und Bauprojekten der Deutschen Bahn eine wichtige Rolle. Mit unseren Artenspürhunden spüren wir geschützte Tierarten zuverlässig auf und schaffen damit Synergien für gezielte Schutz- und Ausgleichsmaßnahmen. So verbinden Mensch und Hund modernen Naturschutz mit einer verantwortungsvollen Umsetzung von Bau- und Infrastrukturprojekten“, ergänzt Ismail Ertug.

Die Ausbildung der Hunde gliedert sich in zwei Phasen: Die Welpen werden vom Kompetenzzentrum Artenkartierung bei Züchter:innen eingekauft und beginnen eine mehrere Monate umfassende externe Vorausbildung. Im Alter von etwa einem Jahr startet eine rund einjährige spezielle Ausbildung zum Artenspürhund. Die Trainingseinheiten finden in der Ausbildungsstätte bei Erfurt statt. Zusätzlich wird unter möglichst vielfältigen Bedingungen wie entlang von stillgelegten Gleisanlagen oder auf Ausgleichsflächen mit Geruchsproben der jeweiligen Tiere (z.B. Eierschalen, Kot oder abgestoßener Haut) trainiert.

Hintergrund:

2022 nahmen die ersten Artenspürhunde ihre Arbeit in Bayern auf. Die Methode, geschützte Tierarten mit eigens dafür ausgebildeten Hunden und Menschen aufzuspüren, wird seitdem regelmäßig angewendet und setzt sich immer mehr durch. Inzwischen sind 17 Artenspürhunde für die DB InfraGO AG deutschlandweit im Einsatz. Weitere sechs junge Hunde wurden 2026 von Züchter:innen gekauft, durchlaufen aktuell ihre (Vor-) Ausbildung und starten Anfang 2027 in die Artenspürhundeausbildung. Artenspürhunde sowie Kartierer:innen werden im eigenen Kompetenzzentrum ausgebildet.

15. Juli 2026, 10:30 Uhr
Frankfurt am Main
Einzigartiges Projekt für klimastabile und artenreiche Waldränder entlang der geplanten Neubaustrecke Frankfurt – Mannheim auf rund 90 Hektar • Bis 2033 werden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt        

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) und HessenForst schließen eine in Hessen bislang einzigartige Vereinbarung: Entlang der geplanten Neubaustrecke Frankfurt – Mannheim werden Waldränder gezielt ökologisch aufgewertet und zukunftsfähig entwickelt. Ziel ist es, Eingriffe durch das Infrastrukturprojekt auszugleichen und gleichzeitig die Widerstandskraft angrenzender Wälder gegenüber dem Klimawandel deutlich zu erhöhen. 

Auf einer Fläche von rund 90 Hektar im Staatswald des Forstbezirks Darmstadt (Westwald) werden in den kommenden Jahren vielfältige Maßnahmen umgesetzt. Neben gezielten Pflanzungen setzen die Partner auf natürliche Verjüngung und die Förderung standortgerechter Baum- und Straucharten. Bereits jetzt wurden über 20.000 junge Bäume gepflanzt, darunter Spitzahorn, Winterlinde, Esskastanie, Hainbuche und Stieleiche. Diese Baumarten gelten als widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit und tragen dazu bei, stabile, artenreiche Mischwälder zu entwickeln. So entstehen vielfältige, gestufte Waldränder, die Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten und gleichzeitig die angrenzenden Bestände schützen.

Jörg Ritzert, Projektleiter der DB InfraGO AG, sagt: „Mit der Vereinbarung setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um Infrastrukturentwicklung und Naturschutz in Einklang zu bringen. Die Stabilisierung der Waldränder entlang der Neubaustrecke ist ein zentraler Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Projekts und stärkt gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit unserer Wälder.“

Jürgen Hey, Sachbereichsleiter „Liegenschaftsmanagement“ der Landesbetriebsleitung HessenForst, ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit der DB InfraGO AG zeigt, wie Infrastrukturprojekte und Waldbewirtschaftung sinnvoll miteinander verzahnt werden können. HessenForst steht für praxisnahes Know-how bei der Entwicklung klimastabiler Wälder. Durch die frühzeitige Entwicklung stabiler, standortgerechter Waldränder schaffen wir nicht nur einen wirksamen Schutz für die Bestände, sondern leisten gleichzeitig einen Beitrag zur ökologischen Aufwertung und zur Anpassung unserer Wälder an die Herausforderungen des Klimawandels.“

Die vertraglich geregelten Maßnahmen werden über einen Zeitraum von acht Jahren (2026–2033) umgesetzt. Die Waldrandentwicklung ist Teil umfangreicher naturschutzrechtlicher Ausgleichsmaßnahmen für das Gesamtprojekt. Für das Gesamtprojekt sind insgesamt Kompensationsflächen von rund 1.000 Hektar vorgesehen. Die Vereinbarung kann zudem als Modell für ähnliche Maßnahmen in kommunalen und privaten Wäldern dienen.

Auch im südlichen Streckenabschnitt wurden bereits erste Maßnahmen gestartet: Entlang der Riedbahn im Bereich des Mannheimer Kollekturwalds bei Schönau erfolgt der Aufbau neuer Waldränder in Zusammenarbeit mit der Landschaftsagentur+.

Das Neubauprojekt Frankfurt – Mannheim ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. Weitere Informationen unter: www.frankfurt-mannheim.de 

Bildinfo: Gemeinsam für mehr Wald von morgen: Jürgen Hey (HessenForst Landesbetriebsleitung, Sachbereichsleiter Liegenschaftsmanagement) und Dieter Johannes Raffel (DB InfraGO, Projektingenieur Natur- und Artenschutz für die Neubaustrecke Frankfurt – Mannheim) setzen mit ihrem Engagement für den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung ein starkes Zeichen für nachhaltige Aufforstung und den Erhalt klimastabiler Wälder in der Region.

08. Juli 2026, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Mehr als 10.000 Stimmen beim Wettbewerb von Deutsche Bahn und SPNV-Nord  •  Namenspat:innen der neuen MoselLux-Fahrzeuge werden am 19. August in Trier vorgestellt

Bis zum Schluss war das Engagement der teilnehmenden Gemeinden und Städte beim Namenswettbewerb entlang der Mosel beeindruckend. Gut zwei Monate lang hatte die Aktion des Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) und der Deutschen Bahn (DB) die Menschen an der Mosel in Atem gehalten. Unter dem Motto „Dein Ort. Dein Zug. Deine Stimme“ waren die Bürger:innen aus 37 rheinland-pfälzischen Gemeinden und Städten entlang der Regionalbahnverbindungen RB 81/82 zwischen Trier, Koblenz und Perl-Schengen aufgerufen, ihre Stimme für ihren Ort online auf www.zugtaufe-mosellux.de abzugeben. Den symbolischen Startschuss dafür gab am 9. Mai die Taufe eines der neuen Fahrzeuge auf den Namen Perl-Schengen – als einziges saarländisch luxemburgisches Bindeglied auf dieser Verbindung.

„Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen Bürgermeister:innen sowie bei allen Bürger:innen für ihr Engagement und ihre Begeisterungsfähigkeit“, freut sich Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte über die rege Teilnahme. Insgesamt wurden online über 10.000 Stimmen abgegeben. 

Jetzt stehen die Gewinnerorte fest. Die künftigen Namenspat:innen der 18 weiteren Neufahrzeuge der Baureihe 3428 (Typ Stadler FLIRT 3 XL), die entlang der Mosel zum Einsatz kommen, werden am 19. August 2026 beim großen Eventfinale im DB Regio Werk Trier bekanntgegeben. Außerdem wird enthüllt, welche Gemeinde oder Stadt – gemessen an der Einwohnerzahl – die höchste Beteiligungsquote erzielt hat und damit die Zugtaufe live vor Ort feiern darf.

Thorsten Müller, Verbandsdirektor SPNV-Nord: „Die großartige Beteiligung zeigt, wie stark sich die Menschen entlang der Mosel mit ihrer Region und dem Schienenpersonennahverkehr identifizieren. Unser gemeinsamer Wettbewerb mit DB Regio Mitte hat deutlich gemacht, dass die neuen MoselLux-Fahrzeuge weit mehr sind als ein modernes Verkehrsangebot. Sie werden zu Botschaftern der Region. Ich danke allen Teilnehmenden für ihr Engagement und freue mich darauf, die Gewinnerorte beim Finale im August bekanntzugeben.“

Weitere Informationen zu den neuen Fahrzeugen unter: 

https://www.dbregio-suedwesten.de/wir/mosellux 

08. Juli 2026, 15:30 Uhr
Frankfurt
Sperrung vom 15. bis 28. Juli  •  Umleitungen und Anpassungen im Schienenersatzverkehr • Alle Daten in den Auskunftsmedien enthalten   

Die DB InfraGO beginnt am Freitag mit der Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden. Im Zuge der Arbeiten wird auch der Bahnübergang an der B42 in Rüdesheim wegen Modernisierungsarbeiten vom 15. bis einschließlich 28. Juli 2026 gesperrt. 

Während der Sperrung des Bahnübergangs wird der Straßenverkehr großräumig über Presberg/Lorch umgeleitet. Auch der Schienenersatzverkehr ist von der Sperrung betroffen: Die SEV-Linie 10X verkehrt während der zwei Wochen mit abweichenden Fahrzeiten sowie ohne Halt in Assmannshausen. Die Fahrtdauer der SEV-Linie 10X zwischen Koblenz und Wiesbaden verlängert sich durch die Umleitung um acht Minuten. Um Assmannshausen auch in dieser Zeit direkt mit Rüdesheim bzw. Lorch zu verbinden, verkehrt hier während der beiden Wochen ein Kleinbus im 60-Minuten-Takt (SEV-Linie 10P). Der Bus benötigt für die Strecke von Rüdesheim (Rheinhalle Nord) über Assmannshausen nach Lorch (oder umgekehrt) 23 Minuten. Beide Linien – SEV 10X und SEV 10P – halten im oben genannten Zeitraum in Lorch abweichend an der Haltestelle Marktgasse statt wie sonst vorgesehen am Bahnhof Lorch. Der jeweilige Anschluss der beiden Linien aufeinander ist ebenfalls möglich: In Rüdesheim fahren die Busse am selben Bussteig ab, in Lorch ist ein Fußweg von 120 Metern zum Umstieg erforderlich. 

Alle Fahrplandaten sind bereits in den Auskunftsmedien enthalten. Weitere Informationen zum Ersatzverkehr sind zudem jederzeit unter bahn.de/ersatzverkehr-rechter-rhein zu finden.

08. Juli 2026, 11:30 Uhr
Frankfurt
Umfangreiche Weichenerneuerungen im Bereich Fulda-Bronnzell • SFS Hannover – Würzburg und Strecke Frankfurt – Göttingen betroffen • Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr • Zusätzliche Angebotsreduzierungen auf der Main-Weser-Bahn notwendig • Reisende bleiben mobil          

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, führt die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) im Bereich Fulda-Bronnzell umfangreiche Baumaßnahmen durch. Ab Mitte Juli 2026 finden auf der Schnellfahrstrecke Hannover Hbf – Würzburg Hbf und auf der Strecke Frankfurt Hbf – Göttingen mehrere Weichenerneuerungen statt. Dabei setzen die Bauteams u.a. Zweiwegebagger und Arbeitszüge ein. Die Arbeiten in Fulda-Bronnzell finden an einer zentralen Stelle im deutschen Eisenbahnnetz statt und bringen daher zahlreiche überregionale Umleitungen und Zugausfälle mit sich. Um eine stabile Betriebsdurchführung auf der durch umgeleitete Fern- und Güterzüge stark belasteten Main-Weser-Bahn sicherzustellen, muss kurzfristig der Nahverkehr auf einigen Abschnitten ausgedünnt werden. 

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es im Zeitraum vom 11. Juli bis zum 27. Juli zu folgenden Einschränkungen im Regionalverkehr rund um Fulda: 

  • Die Züge der Linien RE50/RE5 entfallen im Abschnitt Fulda – Bad Hersfeld/Bebra ersatzlos. Einzelne Fahrten entfallen zwischen Frankfurt und Fulda. 

  • Auf der Linie RB51 entfallen einzelne Fahrten auf der Relation Frankfurt – Wächtersbach – Fulda. 

  • Auf der Linie RB5 entfallen unter der Woche einzelne Fahrten zwischen Fulda und Hünfeld ersatzlos. Betroffen sind unter der Woche die Verbindungen mit Abfahrt in Fulda um 5:46 bzw. 6:45 Uhr. 

  • Die Züge der Linie RB52 entfallen zwischen Fulda und Gersfeld (Rhön) im Zeitraum 13. Juli bis 29. Juli, einzelne Spätfahrten bereits ab dem 10. Juli. 

Zwischen Hanau und Fulda entfallende Fahrten werden durch Busse ersetzt. Im Abschnitt Frankfurt Hanau können u.a. die S-Bahn sowie alternative Regionalbahn-Linien genutzt werden. 

Nördlich von Fulda kann auf die RB5 als Alternative zum ausfallenden RE50 zurückgegriffen werden. 

Auch der Fernverkehr ist von umfangreichen Umleitungen und Fahrplanänderungen betroffen: 

  • Auf der Relation Frankfurt – Kassel – Hamburg verkehren die ICE-Züge noch min. zweistündlich und in Umleitungen zwischen Frankfurt und Kassel. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 60 Minuten. Es verbleibt somit nur noch rund ein Drittel der Fernverkehrszüge auf dieser Relation. 

  • Auf der Relation Frankfurt – Fulda – Kassel – Berlin verkehren die ICE-Züge noch zweistündlich, statt regulär stündlich. Die Züge werden mit einer Fahrzeitverlängerung von rund 60 Minuten zwischen Frankfurt und Fulda umgeleitet.  

  • Auf der Relation Frankfurt – Fulda – Erfurt – Berlin verkehren die ICE-Züge noch zweistündlich, statt stündlich. Die Züge werden zwischen Frankfurt und Fulda mit Fahrzeitverlängerungen von etwa 60 Minuten umgeleitet.  

  • Auf der Relation Wiesbaden – Frankfurt – Fulda – Erfurt – Leipzig – Dresden kommt es zu Umleitungen zwischen Frankfurt und Erfurt über Aschaffenburg – Würzburg (kein Halt in Fulda, Bad Hersfeld, Eisenach und Gotha, Fahrzeitverlängerung von etwa 60 Minuten, Teilausfall zwischen Frankfurt und Wiesbaden) 

Mehr Details zu den Auswirkungen im Fernverkehr gibt es in der Online-Grafik  sowie in dem dort hinterlegten Kundenplakat. 

Die Weichenerneuerungen in Fulda mussten kurzfristig eingeplant werden und finden daher zusätzlich zu ohnehin geplanten Großbaumaßnahmen, wie der Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke zwischen Wiesbaden und Köln und Maßnahmen im Knoten Mainz, statt. Auch diese Maßnahmen sorgen für weiträumige Umleitungen im Fern- und Güterverkehr, von denen viele über die Main-Weser-Bahn zwischen Kassel bzw. Gießen und dem Rhein-Main-Gebiet geleitet werden.. Um deren Durchführung zu sichern, waren ohnehin schon Ausdünnungen im Nahverkehr auf der Main-Weser-Bahn geplant. Um dort nun auch noch die Umleiter aus Fulda zu ermöglichen und gleichzeitig eine stabile Betriebsabwicklung zu gewährleisten, müssen leider Züge des Nahverkehrs entfallen. Daher kommt es vom 11. Juli bis zum 27. Juli zu folgenden Fahrplanänderungen: 

Auf der Linie RB38 entfallen einzelne Fahrten zwischen Wabern und Kassel. In Wabern besteht für Fahrgäste Anschluss von und nach Kassel.  

  • Die Linie RT5 verkehrt zwischen Melsungen und Kassel nur alle 60 Minuten 

  • Die in Kirchhain beginnenden und endenden Züge der Linie RB41 entfallen Montag bis Freitag und werden durch Busse ersetzt, Samstag und Sonntag verkehren sie regulär. Die zwischen Treysa und Gießen verkehrenden Züge der Linie RB41 sind nicht betroffen 

  • Die Linie RB97 entfällt zwischen Cölbe und Marburg (einzelne Fahrten in der Hauptverkehrszeit verkehren bis Marburg) 

  • Die Linie RB49 verkehrt zwischen Friedberg und Hanau nur alle 60 Minuten, für die ausfallenden Fahrten verkehren Busse 

  • Die Linie RB56 fällt zwischen Kahl (Main) und Hanau aus. Ausnahme sind einzelne Fahrten in der Hauptverkehrszeit. 

Nach Abschluss der Weichenarbeiten in Fulda gilt im Nahverkehr auf der Main-Weser-Bahn das für den Zeitraum der Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke geplante Verkehrskonzept. 

Die Informationen werden rechtzeitig in den elektronischen Auskunftsmedien wie bahn.de sowie DB Navigator hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren. Die Deutsche Bahn dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten. 

Bauteams beginnen mit umfassenden Bauarbeiten im Innenbereich des Empfangsgebäudes • Außenarbeiten starten ab 2027 

(Frankfurt am Main, 08. Juli 2026) Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) modernisiert das Empfangsgebäude am Gießener Bahnhof. Ab sofort beginnen umfassende Bauarbeiten im Innenbereich des Empfangsgebäudes. Im ersten Bauabschnitt wird der Standort umfassend modernisiert. Dabei werden Böden und Wände erneuert und moderne Beschallungs-, Sicherheitsbeleuchtungs- sowie Zuginformationsanlagen installiert. Zudem wird ein taktiles Blindenleitsystem integriert, das die Orientierung für sehbeeinträchtigte Reisende deutlich verbessert. 

Neben der Modernisierung des Innenbereichs sieht das Bauprojekt im zweiten Bauabschnitt auch eine umfassende Ertüchtigung der Gebäudehülle vor. Geplant sind die Erneuerung und Instandsetzung der Dacheindeckung sowie die Reinigung und denkmalgerechte Aufarbeitung der historischen Sandsteinfassaden. Darüber hinaus werden die Fensteranlagen erneuert und restauriert. Der Brandschutz wird weiterentwickelt und optimiert, um den aktuellen gesetzlichen und technischen Anforderungen gerecht zu werden.

Für Reisende bedeutet dies insgesamt spürbare Verbesserungen im Alltag – von einer höheren Aufenthaltsqualität durch ein freundlicheres und barriereärmeres Umfeld über ein deutlich gesteigertes Sicherheitsgefühl bis hin zu besser verständlichen Durchsagen und aktuellen Echtzeitinformationen. Insgesamt wird die Orientierung erleichtert und die Reise komfortabler, transparenter und verlässlicher gestaltet. Die umfangreichen Modernisierungsarbeiten kosten rund 9 Millionen Euro. Dabei trägt die DB rund 5 Millionen Euro; die restlichen 4 Millionen Euro übernimmt der Bund. Die Gelder stammen aus dem dritten Teil des Förderprogramms der „Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen“ (FABB 3). Diese dienen der Finanzierung von Empfangsgebäuden zur gesamthaften und nachhaltigen Verbesserung der Aufenthaltsqualität und zur Attraktivitätssteigerung für die Reisenden. 

Während der Bauarbeiten kommt es lediglich zu geringen Einschränkungen für die Reisenden. Sämtliche Zugverbindungen und Serviceleistungen bleiben uneingeschränkt verfügbar.  Der zweite Bauabschnitt sieht ab 2027 die Durchführung der Außenarbeiten vor. 

Der Hauptbahnhof Gießen ist ein zentraler Verkehrsknoten in Mittelhessen mit täglich rund 20.000 bis 28.000 Reisenden. Er verbindet mehrere wichtige regionale und überregionale Bahnstrecken und ist damit ein bedeutender Umsteigepunkt im Bahnverkehr. Gerade für Pendlerinnen und Pendler hat der Bahnhof eine hohe Bedeutung für die tägliche Mobilität in der Region.

07. Juli 2026, 14:00 Uhr
Bahnsteige künftig stufenfrei erreichbar • Barrierefreier Ausbau schreitet voran • Investitionen von rund 30 Millionen Euro  

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) modernisiert gemeinsam mit dem Bund, dem Land Rheinland-Pfalz, dem Zweckverband ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd und der Stadt Bad Kreuznach den Bahnhof Bad Münster am Stein, um Komfort, Sicherheit und Barrierefreiheit für alle Fahrgäste deutlich zu erhöhen. Die Projektpartner machten sich heute im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Deutschen Bahn ein Bild von den Arbeiten am Bahnhof.

Dank des Modernisierungsprojekts können die Reisenden künftig den Knotenpunkt zwischen der Nahe- und der Alsenzstrecke barrierefrei erreichen und stufenlos in die Züge ein- und aussteigen. Auch die Mitnahme von Fahrrädern wird so erleichtert. Für ein angenehmeres Ambiente sorgen neben der besseren Beleuchtung auch die erneuerten Bahnsteigdächer an den Bahnsteigen. Ein taktiles Leitsystem dient Blinden und sehbehinderten Menschen für eine bessere Orientierung an der Station. Neue dynamische Schriftanzeiger runden das Maßnahmenpaket ab.

Der erste Bauabschnitt startete bereits im März 2026 und umfasst den Neubau der Personenunterführung zu den Gleisen, die Erneuerung des Zugangs über den ehemaligen Hausbahnsteig und den Neubau des Mittelbahnsteigs 2 inklusive einer neuen Treppenanlage. Zudem ist der Bahnsteig 2 zukünftig über einen Aufzug stufenfrei erreichbar. 

Der zweite Bauabschnitt, der von März bis Juli 2027 läuft, beinhaltet den Neubau des Bahnsteigs 3, einschließlich einer neuen Treppenanlage, einem Bahnsteigdach sowie den Einbau eines Aufzugs. 

Mit der Modernisierung des Bahnhofs Bad Münster am Stein setzen die Projektpartner die Erfolgsstory der Bahnhofsmodernisierungen in der Region weiter fort. Nach den erfolgreichen Arbeiten in Bad Kreuznach, Kirn, Hochstetten (Nahe) und Altenbamberg steht nun der regionale Umsteigeknoten zwischen Alsenz- und Nahestrecke im Fokus unserer Bautätigkeit.

Die Kosten für die Modernisierung des Bahnhofs Bad Münster am Stein belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro. Die Finanzierung teilen sich der Bund mit rund 22 Millionen Euro, das Land Rheinland-Pfalz trägt rund 5 Millionen Euro, die Kommune 2 Millionen Euro und die Deutsche Bahn knapp 1 Million Euro. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB 2). Mit dieser Vereinbarung wird der barrierefreie Ausbau bzw. die Verbesserung von aktuell 55 kleineren und mittleren Verkehrsstationen auf den Weg gebracht. 

Ismail Ertug, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland: „Mit dem umfassenden Modernisierungsprojekt am Bahnhof Bad Münster am Stein setzen wir gemeinsam mit unseren Partnern ein starkes Zeichen für Komfort, Sicherheit und Barrierefreiheit. Für die Fahrgäste wird das Umsteigen zwischen Nahe- und Alsenzstrecke in Zukunft deutlich einfacher, komfortabler und vor allem barrierefrei möglich sein. Das Engagement von Bund, Land, Kommune und Deutscher Bahn zeigt, wie wichtig es uns allen ist, die Infrastruktur für die Menschen in Rheinland-Pfalz zukunftssicher und attraktiv zu gestalten.“

Markus Wolf, Staatssekretär im Ministerium des Innern, für Integration und Verkehr: „Wer mehr Menschen für Bus und Bahn gewinnen will, muss den öffentlichen Verkehr einfach, zuverlässig und barrierefrei gestalten. Genau dazu leistet der Ausbau des Bahnhofs Bad Münster am Stein einen wichtigen Beitrag. Mobilität darf keine Frage des Alters, der körperlichen Verfassung oder der Lebenssituation sein. Mit den Investitionen in moderne Bahnsteige, Aufzüge und eine neue Personenunterführung verbessern wir die Zugänglichkeit des Bahnhofs spürbar und stärken gleichzeitig den Nahverkehr in der gesamten Region. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie gemeinsame Investitionen von Bund, Land, Kommunen und Deutscher Bahn direkt bei den Menschen ankommen und die Lebensqualität vor Ort verbessern“

Thomas Blechschmidt, Bürgermeister Bad Kreuznach: „Für die Stadt und insbesondere für Bad Münster am Stein Ebernburg ist dies ein Meilenstein und wir sind froh, dass nach den langen Verhandlungen es gelungen ist, dass der Bahnhof so toll ausgebaut, saniert und vor allem barrierefrei gestaltet wird. Ein wahrer Gewinn für unsere kleine Stadt. Daher gilt mein Dank dem Bund, dem Land und der Bahn für dieses tolle und so wichtige Projekt für unsere Region."

Michael Heilmann, Verbandsdirektor Zweckverband ÖPNV Süd: „Der Bahnhof Bad Münster am Stein ist, mit seinem denkmalgeschützten Empfangsgebäude, seit der Inbetriebnahme der Bahnstrecke Richtung Kaiserslautern vor über 150 Jahren ein wichtiger Bahnhof an der Nahtstelle von Alsenzbahn und Nahestrecke. Als moderne, barrierefreie Bahnstation wird er seine wichtige Rolle als Knotenpunkt für den Rheinland-Pfalz-Takt künftig noch besser ausfüllen können. Mit dieser zentralen Lage war die Modernisierung des Bahnhofs schon länger im Fokus des Zweckverbandes ÖPNV und wird nun endlich realisiert.“

07. Juli 2026, 10:00 Uhr
Frankfurt
Deutsche Bahn testet neues Aktionsangebot im Fernverkehr für Deutschlandticket-Inhaber:innen in Rheinland-Pfalz • Pilotstrecke Mainz–Koblenz–Bonn  • Weitere Pilotstrecken in Mecklenburg-Vorpommern  

Die Deutsche Bahn (DB) testet in Rheinland-Pfalz ein Aktionsangebot für Pendler:innen auf der Strecke Mainz–Koblenz–Bonn. Deutschlandticket-Inhaber:innen erhalten im Aktionszeitraum 60 Prozent Rabatt auf Mehrfahrten-Tickets für ICE- und Intercity-Züge. Der Verkaufszeitraum läuft von Dienstag, 7. Juli 2026 bis Donnerstag, 31. Dezember 2026. 

Preisbeispiele für ein 20-Fahrten-Ticket in der 2. Klasse:

  • Mainz – Koblenz für 92,84 Euro statt 232,10 Euro (4,64 Euro pro Fahrt)
  • Bonn – Koblenz für 83,70 Euro statt 209,25 Euro (4,19 Euro pro Fahrt)

Viele Pendler:innen fahren täglich oder mehrmals pro Woche zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, oft über größere Entfernungen. Die DB verknüpft mit der Rabattaktion das Deutschlandticket mit vergünstigten Mehrfahrten-Tickets im Fernverkehr. Pendler sparen damit Geld, gewinnen Zeit und profitieren von mehr Komfort im ICE oder IC auf ihrem Arbeitsweg. Die DB bietet auf der Route stündliche ICE- und IC-Fahrten an mit teils deutlich kürzeren Reisezeiten als im Nahverkehr.

Im Aktionszeitraum erhalten Personen mit gültigem Deutschlandticket 60 Prozent Rabatt auf 10- oder 20-Fahrten-Tickets im Fernverkehr. Die Tickets gelten für ICE- und IC-Verbindungen in der ersten und zweiten Klasse auf der Strecke Mainz – Koblenz – Bonn. Die Fahrten sind innerhalb eines Monats auf der gebuchten Relation flexibel nutzbar. Das heißt, die Kund:innen legen sich auf ihre Stammstrecke fest, aber nicht auf einen konkreten Zug. Die Tickets sind online hier erhältlich: https://www.bahn.de/angebot/regio/aktion-dt-mehrfahrtenticket-plus

Neben der Strecke Mainz – Koblenz – Bonn testet die DB die Rabattaktion auch auf Strecken in Mecklenburg-Vorpommern. Mit den Erkenntnissen aus den Pilotregionen will die DB ihre Angebote für Pendler:innen im Fernverkehr weiterentwickeln.

06. Juli 2026, 14:00 Uhr
Bauteams realisieren ab Freitag umfangreiches Bauprogramm an Strecke und Bahnhöfen • DB setzt auf Erfahrungen der bisherigen Korridorsanierungen • Umleitungs- und Ersatzverkehrskonzept für Züge im Nah-, Fern- und Güterverkehr

Die DB InfraGO AG startet am Freitag mit der Korridorsanierung am Rechten Rhein zwischen Troisdorf und Wiesbaden. In den Abendstunden des 10. Juli schaltet das Bauteam die Oberleitungen auf der Strecke ab und die fünfmonatige Bauphase auf der 160 Kilometer langen Bahnstrecke beginnt. Fern- und Güterverkehrszüge fahren bis zum 12. Dezember auf Umleitungsstrecken. Für die betroffenen S-Bahn- und Regionalzüge kommen als Ersatz 160 Busse auf 13 Linien zum Einsatz. Dafür hat die DB InfraGO in Abstimmung mit den Aufgabenträgern und den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein umfassendes Ersatz- und Umleitungskonzept erarbeitet.

Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist es, gemeinsam mit der Ausbaumaßnahme der S13 zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel die hochbelastete Eisenbahnstrecke für den Schienenpersonennahverkehr und den Schienengüterverkehr langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich nach der Sanierung deutlich reduzieren und ein attraktiveres Angebot ermöglicht werden. In die Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke fließen rund 1,6 Milliarden Euro.

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO: „Mit der Sanierung der rechtsrheinischen Strecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden setzen wir unser ambitioniertes Bauvolumen weiter fort. Dank des Sondervermögens des Bundes sind solche umfassenden Sanierungsmaßnahmen überhaupt erst möglich. Auf einer der wichtigsten Eisenbahnstrecken Deutschlands sorgen wir bis Dezember 2026 dafür, dass die Infrastruktur robuster wird und der Zugverkehr deutlich störungsfreier rollen kann. Ein besonderes Augenmerk liegt bei diesem Korridor auch auf den Stationen. 36 Bahnhöfe erhalten eine Frischekur und werden für Reisende deutlich attraktiver gestaltet.“

Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen: „Ich hoffe, die Deutsche Bahn lernt aus ihren bisherigen Generalsanierungen. Die Fahrgäste akzeptieren monatelange Einschränkungen nur, wenn die Strecke danach im Alltag zuverlässig funktioniert. Genau das muss der Maßstab sein. Deshalb bin ich der Bahn dankbar, dass sie nach den Erfahrungen in und um Wuppertal in Zukunft auch Stellwerke und moderne Sicherungstechnik von Anfang an in die Planung einbeziehen wird.“

Achim Schwickert, Minister für Inneres, Integration und Verkehr des Landes Rheinland-Pfalz: „Die rechte Rheinstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden ist eine der zentralen Bahnstrecken Deutschlands. Das gilt für Pendlerinnen und Pendler ebenso wie für den Güterverkehr und den Tourismus. Die fünfmonatige Bauphase wird für viele Fahrgäste mit Einschränkungen verbunden sein. Umso wichtiger sind ein leistungsstarker Ersatzverkehr und verlässliche Informationen für die Reisenden. Zugleich ist die Sanierung eine wichtige Investition in eine moderne Bahninfrastruktur und damit in einen zuverlässigen und leistungsfähigen Bahnverkehr. Davon profitiert langfristig die gesamte Region auf beiden Seiten des Rheins.“

Kaweh Mansoori, Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum des Landes Hessen: „Die rechtsrheinische Strecke ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen für Hessen. Tausende Pendlerinnen und Pendler sowie Unternehmen sind jeden Tag auf eine verlässliche Schieneninfrastruktur angewiesen. Die Bauarbeiten werden den Reisenden in den kommenden Monaten einiges abverlangen. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Zeit nutzen, um die Strecke grundlegend zu modernisieren. Die Investitionen schaffen die Voraussetzungen für einen zuverlässigeren Bahnverkehr, mehr Pünktlichkeit und eine leistungsfähige Infrastruktur, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird. Dafür arbeiten Bund, Deutsche Bahn und die betroffenen Länder eng zusammen.“

Die Korridorsanierung zwischen Troisdorf und Wiesbaden im Überblick

Während der fünfmonatigen Bauphase erneuern die Fachkräfte rund 80 Kilometer Gleise, knapp 100 Kilometer Oberleitung, 160 Weichen und 10 Brücken oder setzen sie umfassend instand. Hinzu kommen neue Überleitstellen, modernisierte Leit- und Sicherungstechnik sowie Arbeiten an 36 Bahnhöfen. In Summe entstehen an den Stationen 23 neue Aufzüge, 68 neue Rampen, Treppen und Zuwegungen. Die Bauteams erneuern oder sanieren zudem 24 Personenunterführungen. Außerdem erhalten die Stationen der Korridorsanierung ein einheitliches Design mit neuen Anzeigern und modernem Mobiliar. 

Auch die Leit- und Sicherungstechnik packen die Bauteams an: Sie ersetzen entlang der Strecke insgesamt sechs noch bestehende Stellwerke alter Technik durch moderne elektronische Stellwerke (ESTW). Diese liegen in Rüdesheim, Niederlahnstein, Koblenz-Ehrenbreitstein, Engers, Neuwied und Bonn-Beuel. Zudem passen die Fachleute die bereits bestehenden elf ESTW entlang der Strecke an und erweitern diese um neue Funktionen. Die drei neuen Stellwerke in Neuwied, Engers und Koblenz-Ehrenbreitstein werden bis Ende 2026 baulich fertiggestellt; ihre Inbetriebnahme erfolgt nachgelagert. Der gesamte Korridor wird im Rahmen der Digitalisierung des Schienennetzes mit ETCS ausgerüstet. Daher erfolgen auch im Jahr 2027 noch weitere Arbeiten, um die restlichen Inbetriebnahmen von Stellwerken im Zusammenspiel mit ETCS durchführen zu können. ETCS ist heute bereits zwischen Oberlahnstein und Assmannshausen im Einsatz. Nach Umsetzung aller Arbeiten kann ETCS bis Ende des Jahres 2027 auf der gesamten Strecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden in Betrieb gehen. Diese Strecke zählt dann zu den längsten, vollständig digitalisierten Strecken Deutschlands.

Leistungsstarker Ersatzverkehr mit Bussen im Regionalverkehr

Während der Korridorsanierung ersetzt ein umfangreicher Ersatzverkehr mit Bussen den auf dem betroffenen Schienenabschnitt ausfallenden Nahverkehr. Es verkehren insgesamt 13 Buslinien. Diese bedienen die entfallenden Zughalte in Bahnhofsnähe und teils weitere gut erreichbare Haltestellen. Durch eine enge Taktung ergeben sich so zahlreiche Fahrtmöglichkeiten. Expresslinien sorgen für möglichst schnelle Verbindungen zwischen Wiesbaden, Rüdesheim und Koblenz sowie zwischen Koblenz, Bad Honnef, Bonn-Ramersdorf und Troisdorf. Die genauen An- und Abfahrtszeiten sind in den elektronischen Auskunftsmedien enthalten. Fahrgäste können die Fahrten der Ersatzbusse zudem online über eine LiveMap einsehen. Auch die Rheinfähren sind zum Teil in das Ersatzverkehrskonzept eingebunden.

Für die Ersatzverkehre während der Korridorsanierungen hat die DB in Abstimmung mit den Aufgabenträgern einheitliche Qualitätsvorgaben sowie ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur definiert. Dazu gehören unter anderem neuwertige und barrierefrei zugängliche Fahrzeuge, die ausreichend Stauraum für Gepäck bieten und über WLAN an Bord verfügen.

Weitere Informationen rund um die Korridorsanierung am Rechten Rhein gibt es online unter https://rechter-rhein.deutschebahn.com/ 

06. Juli 2026, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Inbetriebnahme der Aufzüge, Fertigstellung einer neuen Personenüberführung und Modernisierung der Bahnsteige • Investitionen der Partner von insgesamt rund 12,5 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DBInfraGO) hat am Bahnhof Borken (Hessen) die Modernisierungsarbeiten abgeschlossen. Gemeinsam mit den Projektpartnern, dem Land Hessen (4,7 Millionen Euro), dem Bund (5 Millionen Euro) und dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV, 0,5 Mio. Euro) investierte die DB insgesamt rund 12,5 Millionen Euro. Reisende profitieren ab sofort von spürbaren Verbesserungen: Die modernisierte Station bietet mehr Komfort und Barrierefreiheit, ein hohes Maß an Sicherheit sowie eine verbesserte Fahrgastinformation mit aktuellen Echtzeitinformationen.

Konkret umfasste die Maßnahme den Rückbau der alten Personenüberführung sowie deren Ersatz durch einen Neubau mit zwei Aufzügen. Die Bahnsteige sind modernisiert und mit einem taktilen Leitsystem ausgestattet. Baufirmen bauten außerdem überlange Bahnsteigbereiche zurück und implementierten eine umweltfreundliche LED-Beleuchtung. Neue Wetterschutzanlagen bieten Reisenden zudem Schutz vor Wind und Wetter.

Stefan Schwinn, Regionalbereichsleiter DB InfraGo: Der Bahnhof Borken spielt für die tägliche Mobilität vieler Pendlerinnen und Pendler eine zentrale Rolle. Als wichtiger Zubringerbahnhof verbindet er die Region mit größeren Knoten wie Kassel und Frankfurt. Umso mehr freuen wir uns, dass die Station nun für unsere Reisenden attraktiver gestaltet und barrierefrei nutzbar ist.“

Marian Volmer, Geschäftsführer des NVV: „Das Thema Barrierefreiheit liegt uns als NVV besonders am Herzen – es ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass alle Menschen in Nordhessen Zugang zum ÖPNV-Angebot haben, welches der NVV in Zusammenarbeit mit den beauftragten Verkehrsunternehmen bereitstellt. Der NVV hat sich deshalb in den vergangenen Jahren immer wieder für den barrierefreien Umbau des Bahnhofs Borken eingesetzt. Wir freuen uns darüber, dass die Modernisierung des Bahnhofs nun abgeschlossen ist.“

Marcèl Pritsch, Bürgermeister Borken (Hessen): Mit der nunmehr hergestellten Barrierefreiheit unseres Bahnhofes Borken (Hessen) ist ein wichtiger Schritt in Sachen Teilhabe vollendet worden. Mit der Inbetriebnahme der Aufzüge haben jetzt nicht nur Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, von unserem Bahnhof aus in die ganze Welt zu verreisen oder hier anzukommen, sondern es ist auch eine enorme Erleichterung für Reisende mit viel Gepäck, Radtouristen oder Familien, die z. B. einen Kinderwagen mitführen. Wir freuen uns mit allen Bürgerinnen und Bürgern und Initiativen aus Borken (Hessen), die sich gemeinsam mit uns für die Herstellung der Barrierefreiheit eingesetzt haben.

Winfried Becker, Landrat Schwalm-Eder-Kreis: „Das ist ein guter Tag für Borken und den Schwalm-Eder-Kreis. Ich freue mich für alle Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere für die Menschen, die auf einen barrierefreien Zugang zu Bahnsteigen und Zügen angewiesen sind. Das bedeutet eine spürbare Aufwertung für den Standort Borken und eine Verbesserung für alle Fahrgäste. Ich freue mich, dass der öffentliche Nah- und Fernverkehr weiter gestärkt wird. Das ist eine gute Entwicklung für unseren Landkreis.“

01. Juli 2026, 14:00 Uhr
Mitarbeiter:innen steuern Züge auf der Strecke Obervellmar – Hofgeismar – Warburg von modernen Bedienplätzen • DB schafft neue Arbeitsplätze in Kassel • Schrittweise Inbetriebnahme der elektronischen Stellwerkstechnik (ESTW) im Bahnknoten Kassel bis 2030

(Frankfurt, 1. Juli 2026) Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat eine erste Stufe der neuen Stellwerkstechnik für den Bereich des Bahnknotens Kassel in Betrieb genommen. Seit Mitte Juni steuern Mitarbeiter:innen von zwei modernen Bedienplätzen am Kasseler Hauptbahnhof die Zugfahrten auf der Strecke Obervellmar–Hofgeismar–Warburg per Mausklick. Das neue Stellwerk ist Teil der Modernisierung des Bahnknotens Kassel, mit dem die DB InfraGO die Eisenbahninfrastruktur in der Region fit für die Zukunft macht. Dafür erneuert und modernisiert sie bis 2030 die Leit- und Sicherungstechnik im Bereich des Kasseler Haupt- und Rangierbahnhofs. Die moderne elektronische Stellwerkstechnik ersetzt die bestehenden und in die Jahre gekommenen Stellwerke, die mit verschiedenen Techniken arbeiten. Sie macht den Bahnbetrieb in Zukunft leistungsfähiger und flexibler. Das sorgt für eine höhere Betriebsqualität. Der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV), der den Nahverkehr in Nordhessen bestellt und organisiert, begleitet das Projekt als wichtiger regionaler Partner. Besonders der Schienenpersonennahverkehr in der Region profitiert spürbar von der neuen Technik. 

Marco Rasbieler, Leiter Technik Portfolio Frankfurt Kassel: „Das elektronische Stellwerk Kassel ist eines der zentralen Infrastrukturprojekte für einen moderneren Bahnbetrieb in Nordhessen. Wir investieren massiv in unser Bestandsnetz, ersetzen schrittweise ältere Stellwerkstechnik. Dadurch schaffen wir Arbeitsplätze mit digitaler Ausstattung vor Ort. Die Züge können zukünftig dichter fahren, das macht den Verkehr zuverlässiger. Mit der jetzt in Betrieb gegangenen ersten Baustufe verlagern wir zudem Arbeitsplätze unserer Zugverkehrssteuerer aus der Rhein-Main-Region nach Nordhessen.“ 

Marian Volmer, Geschäftsführer des Nordhessischen VerkehrsVerbunds (NVV): „Das neue Elektronische Stellwerk am Hauptbahnhof Kassel bringt Vorteile für unsere Fahrgäste im NVV-Gebiet: Es sorgt perspektivisch unter anderem für kürzere Zugfolgezeiten auf der Harleshäuser Kurve – also dafür, dass Züge in kürzeren Abständen hintereinander dieselbe Strecke befahren können. Schon heute erhoffen wir uns eine weitere Verbesserung der Pünktlichkeit der RegioTramlinien RT1 und RT4 von und nach Hofgeismar und Wolfhagen durch die neue Technik.“ 

Für die weiteren Inbetriebnahmestufen sind in den kommenden Jahren zusätzliche Bauarbeiten erforderlich. Bis zur geplanten vollständigen Inbetriebnahme im Jahr 2030 sind unter anderem Arbeiten an Kabeltrassen, Signalen, aber auch an Gleisen und Weichen sowie weiteren technischen Anlagen notwendig. Die DB InfraGO bündelt diese Arbeiten bestmöglich, um Sperrzeiten effizient zu nutzen und Einschränkungen für Fahrgäste sowie Anwohnende auf das notwendige Maß zu begrenzen. Ab dem 9. Oktober (21 Uhr) sind für die weiteren Arbeiten Sperrungen im Knoten Kassel geplant: Ab dann fahren bis zum 17. Oktober (14 Uhr) auf der Strecke Kassel Hbf – Kassel-Wilhelmshöhe, bis zum 18. Oktober (18 Uhr) auf der Strecke Kassel Hbf – Kassel-Harleshausen – Vellmar-Osterberg und bis zum 22. Oktober (4 Uhr) auf der Strecke Kassel Hbf – Vellmar-Niedervellmar keine Züge.

Außerdem wird die Strecke Kassel-Wilhelmshöhe – Vellmar-Obervellmar zwischen dem 17. Oktober (14 Uhr) - 19. Oktober (18 Uhr) gesperrt. Während dieser Zeit kommt es zu Einschränkungen im Zugverkehr. DB InfraGO und NVV werden Fahrgäste rechtzeitig vor Beginn der Sperrung über die konkreten Auswirkungen, Ersatzangebote und Reisemöglichkeiten informieren.

01. Juli 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt
Umfangreiche Bauarbeiten für moderne Stellwerkstechnik dauern an • Übersicht Bauarbeiten und Fahrtoptionen 10. Juli bis zum 25. September 2026 • Bauarbeiten kamen in den letzten Wochen gut voran • Fahrplanänderungen sukzessive in den Auskunftssystemen • Fahrgäste bleiben weiterhin mit dem ÖPNV mobil 

Seit Dezember saniert und modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) Stück für Stück den Eisenbahnknoten Mainz. Dafür bündelt die DB in den nächsten Jahren zahlreiche notwendige Bauarbeiten – vor allem auf den Strecken von Mainz in Richtung Frankfurt, nach Groß-Gerau, Bodenheim und an den Mittelrhein sowie zwischen Mainz und Wiesbaden. Ein Schwerpunkt der anstehenden Bautätigkeiten liegt auf der Erneuerung des Kreuzungsbauwerks Bischofsheim. Die Brücke, die die Gleise der Strecke Bischofsheim – Kostheim über die Strecke Frankfurt – Mainz führt, hat das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht und muss erneuert werden. Ziel der Arbeiten ist ein stabilerer und flexiblerer Zugverkehr, von dem Reisende langfristig durch weniger Störungen und mehr Fahrmöglichkeiten profitieren.

Die Bauarbeiten kamen in den letzten Wochen gut voran: Für das Elektronische Stellwerk (ESTW) Flörsheim beispielsweise ist ein Großteil der Kabeltiefbauarbeiten fertig, so dass nun die Montage der Leit- und Sicherungstechnik beginnt. Bis Ende 2027 errichten Bauteams über 250 Signale, Weichenantriebe und Achszähler neu. Zudem entsteht in Hattersheim-Eddersheim der Rohbau des neuen Stellwerkgebäudes, der in den kommenden Monaten weiter ausgebaut wird. Auch die umfangreiche Gleiserneuerung auf der Kaiserbrücke zwischen Mainz und Wiesbaden wurde abgeschlossen.

Bereits zum 5. Mal (zuletzt Mai) gibt die DB einen Überblick über Reiseoptionen und Bauarbeiten – diesmal bis zum 25. September 2026. Die Fahrtmöglichkeiten werden nach und nach in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator hinterlegt bzw. sind für die kommenden Wochen bereits dort zu finden. Vor Beginn der jeweiligen Arbeiten informiert die DB weiterhin – auch über Anzeigen und Plakate in den Stationen und Zügen.

Baustellen und Reiseoptionen im Überblick

Wichtig: Trotz vieler Sperrungen bleiben die Menschen im Rhein-Main-Gebiet weiter mit dem öffentlichen Nahverkehr mobil. Die DB bittet um Verständnis für die Einschränkungen und empfiehlt allen Fahrgästen, sich kurz vor Fahrtantritt über die digitalen Auskunftsmedien wie bahn.de, DB Navigator oder die Apps der Verkehrsverbünde über mögliche Fahrtalternativen zu informieren.

Bauarbeiten für moderne Stellwerkstechnik in Flörsheim und Mainz sorgen für Totalsperrungen in folgenden Zeiträumen:

  • 10. Juli (21 Uhr) bis zum 19. September (5 Uhr) auf der Strecke zwischen Kostheim und Mainz-Bischofsheim
  • 24. Juli (21 Uhr) bis zum 3. August (5 Uhr) sowie vom 28. August (21 Uhr) bis zum 8. September (11 Uhr) zwischen Mainz-Römisches Theater und Mainz-Bischofsheim sowie zwischen Groß-Gerau und Mainz-Bischofsheim; zudem ist der Bahnhof Kelsterbach vom 5. September (10 Uhr) bis zum 7. September (3:30 Uhr) gesperrt
  • 11. September (21 Uhr) bis zum 14. September (5 Uhr) zwischen Mainz-Bischofsheim und Rüsselsheim
  • 18. September (21 Uhr) bis zum 21. September (5 Uhr) zwischen Kostheim und Frankfurt-Höchst

Zusätzlich kommt es in diversen Nächten zwischen 21 Uhr und 5 Uhr zu Einschränkungen im Bahnbetrieb aufgrund von Bauarbeiten.

Noch bis vsl. Februar 2027 wird die Verkehrsstation Frankfurt-Griesheim umgebaut. Bis zum 8. Oktober sind daher am Bahnsteig 2/3 keine Verkehrshalte möglich. Vom 10. Juli bis zum 10. August sind zudem einige Gleise im Vorfeld des Frankfurter Hbf. gesperrt.

Während der Baumaßnahmen kann es zu Lärmbelästigung kommen, die DB bittet alle Betroffenen um Verständnis.

Die Züge des Fernverkehrs werden in der Regel umgeleitet oder fallen zwischen Frankfurt und Mainz bzw. Wiesbaden aus. Hierdurch kann es zu Fahrtzeitverlängerungen bzw. Haltausfällen kommen. Fahrgäste, die Regionalzüge und S-Bahnen nutzen möchten, kommen während der Baumaßnahmen mit verschiedenen Optionen wie folgt ans Ziel:

Relation Wiesbaden – Mainz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt Hbf.

S-Bahn Rhein-Main: 

Die Züge der S-Bahn-Linie S8 entfallen zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf. in den Nächten (jeweils im Zeitraum 21 bis 5 Uhr) vom 10. bis zum 12. Juli, vom 22. bis zum 24. Juli sowie vom 3. bis zum 9. August. 

Vom 25. Juli bis zum 2. August sowie vom 29. August bis zum 9. September (5 Uhr) finden keine Fahrten der Linie S8 zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf. statt. Um die Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden in diesen Zeiträumen weiter miteinander zu verbinden, verkehrt ein halbstündlicher Pendelverkehr zwischen den beiden Städten. Zusätzlich fahren für Fahrgäste in diesen Zeiträumen vier Ersatzbus-Linien:

  • S8A Mainz Hbf – Wiesbaden Hbf
  • S8E Kelsterbach – Mainz Hbf (– Wiesbaden Hbf)
  • S8X Gateway Gardens – Flughafen – Mainz Hbf
  • S9X Kelsterbach – Wiesbaden Hbf

Die S-Bahnen der Linie S9 entfallen vom 11. Juli bis zum 19. September ebenfalls auf der Strecke zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf.

Am Wochenende vom 5. September (10 Uhr) bis zum 7. September (3:30 Uhr) entfallen alle Züge der Linien S8 und S9 zwischen Frankfurt Flughafen und Wiesbaden Hbf. In diesem Zeitraum wird der ohnehin bestehende Ersatzverkehr (s. oben) entsprechend verlängert:

  • S8E Gateway Gardens – Kelsterbach – Mainz Hbf (– Wiesbaden Hbf)
  • S8X Gateway Gardens – Flughafen – Mainz Hbf
  • S9X Gateway Gardens - Kelsterbach – Wiesbaden Hbf

Regionalbahnen:

Die Züge der Linie RE2 und RE3 (DB Regio und vlexx) werden in folgenden Zeiträumen zwischen Frankfurt Hbf. und Mainz Hbf. über Frankfurt-Höchst umgeleitet: 11. – 12. Juli, 18. – 19. Juli, 25. Juli – 2. August, 8. – 9. August, 19. August – 7. September und 12. – 13. September (jeweils von Freitag, 21 Uhr, bis Montag, 5 Uhr). Vom 13. Juli bis zum 6. August entfallen nachts (21 bis 5 Uhr) die Züge zwischen Frankfurt Hbf. und Mainz Hbf. 

Auf den Regionalbahnen der RB58 (HLB) entfallen die Halte Frankfurt Flughafen Fernbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk vom 5. September (10 Uhr) bis zum 8. September (11 Uhr) und vom 11. September (21 Uhr) bis zum 14. September (5 Uhr). Reisende werden gebeten, ersatzweise die S-Bahnen bzw. den Ersatzverkehr der S-Bahn Rhein-Main zu nutzen.

Relation Wiesbaden – Mainz – Frankfurt-Höchst – Frankfurt

S-Bahn Rhein-Main:Die S-Bahn-Linie S1 entfällt vom 10. Juli bis zum 17. September und vom 21. bis zum 25. September nachts (21 bis 5 Uhr) sowie vom 18. September (21 Uhr) bis zum 21. September (5 Uhr) durchgängig auf dem Abschnitt Wiesbaden – Frankfurt-Höchst. Für die Fahrgäste fahren in dieser Zeit zwei Ersatzbus-Linien: Die Linie S1E zwischen Frankfurt-Höchst und Wiesbaden Hbf. (mit allen Halten) sowie die Express-Linie S1X zwischen Frankfurt-Höchst und Wiesbaden Hbf. (keine Halte zwischen Hattersheim und Wiesbaden Hbf.).

Regionalbahnen: 

Vom 11. Juli bis zum 9. August ganztägig sowie vom 18. September (21 Uhr) bis zum 21. September (5 Uhr) entfallen die Züge der Linien RE4 und RE14 (DB Regio und vlexx) zwischen Frankfurt Hbf. und Mainz Hbf. Reisende können in diesem Zeitraum auf die Züge der S-Bahn Rhein-Main sowie die Linien RE2 und RE3 ausweichen.

Vom 10. bis zum 23. Juli werden die Regionalbahnen der Linie RB10 (Vias) nachts, jeweils ab etwa 21 Uhr zwischen Wiesbaden Hbf. und Frankfurt Hbf. über Rüsselsheim umgeleitet.

Zusätzlich werden vom 18. September (21 Uhr) bis zum 21. September (5 Uhr) die Regionalbahnen der Linie RB10 (Vias) zwischen Wiesbaden Hbf. und Frankfurt Hbf. über Rüsselsheim umgeleitet. 

In den Nächten vom 24. Juli bis zum 6. August, 29. August und 7. September, sowie zwischen 11. und 13. September (21 bis 5 Uhr) enden und beginnen die Züge in Mainz Hbf (anstelle von Wiesbaden Hbf.). Im ersten Zeitraum bedienen die umgeleiteten Züge der RB 10 alle Halte zwischen Flörsheim und Frankfurt-Sindlingen.

An den Wochenenden 11./12., 18./19. und 25./26. Juli sowie 1./2. und 8./9. August fährt die RB10 zwischen Frankfurt Höchst und Frankfurt Hbf. nur stündlich. 

Vom 7. bis zum 28. August sowie vom 8. bis zum 10. September werden die Züge nachts zwischen Wiesbaden Hbf. und Frankfurt Hbf. über Mainz Hbf. umgeleitet. 

Relation Mainz – Worms

Vom 11. Juli bis zum 4. September (Montag bis Freitag erst ab ca. 9 Uhr) fahren die Züge der Linien S5 und S6 der S-Bahn Rhein-Neckar nur stündlich statt im Halbstunden-Takt.

Relation Wiesbaden – Mainz - Darmstadt

Die Züge der RB75 (HLB) entfallen zwischen Groß-Gerau und Wiesbaden Hbf. in den Nächten (21 bis 5 Uhr) vom 10. bis zum 24. Juli, 3. bis zum 6. August, 10. bis zum 13. August, 17. bis zum 20. August, 24. bis zum 27. August und 7. bis zum 17. September. Vom 25. Juli bis zum 2. August sowie vom 29. August bis zum 6. September rollen sie ganztägig nicht über die Strecke. Zusätzlich entfallen die Zwischentakte zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hbf. in den Zeiträumen 13. - 17. Juli, 20. - 24. Juli, 3. -7. August, 10. -14. August, 17. -21. August, 24. -28. August, 7. – 11. September und 14. – 17. September.

Ausblick

Die Verkehrskonzepte ab dem 25. September und im weiteren Jahresverlauf sind derzeit noch in Abstimmung mit den beteiligten Eisenbahnen, Zweckverbänden und Aufgabenträgern. Sobald diese ausgearbeitet sind, wird die DB ebenfalls darüber informieren.

 

01. Juli 2026, 10:30 Uhr
Frankfurt a.M.
Wegen Modernisierung sowie Baustellen- und Logistikverkehr auf der Strecke müssen einige Bahnübergänge in Hessen während der Bauphase geschlossen bleiben• Umleitungen mit den Kommunen abgestimmt und vor Ort ausgeschildert • Betreten der Gleise auch während der Totalsperrung strengstens untersagt und lebensgefährlich       

Die DB InfraGO (DB) beginnt am 10. Juli mit der Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden. Während der fünfmonatigen Vollsperrung werden unter anderem Gleise, Weichen, Oberleitungen, Signaltechnik, Brücken, Tunnel, Bahnübergänge und Bahnhöfe grundlegend erneuert und modernisiert. Ziel ist es, die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit des Bahnverkehrs zu verbessern und die Aufenthaltsqualität an 36 Stationen zu erhöhen. 

Während der Totalsperrung vom 10. Juli bis 12. Dezember sind mehrere Bahnübergänge zwischen Wiesbaden und Lorchhausen zum Teil dauerhaft geschlossen. Die Gründe: Die Stellwerke, die die Bahnübergänge steuern, sind für die Dauer der Modernisierungsarbeiten außer Betrieb. Ampel- und Schrankenanlagen für den Straßenverkehr können somit nicht genutzt werden. Zudem modernisiert die DB einige Bahnübergänge und baut neue Ampel- und Schrankenanlagen mit moderner Sicherungstechnik ein. Weiterhin wird die Strecke auch während der Totalsperrung durchgehend von Baufahrzeugen sowie Logistikzügen befahren.

Aus diesem Grund weist die DB darauf hin, dass das Betreten der Gleise auch in der Zeit der Totalsperrung strengstens verboten und lebensgefährlich ist. Auch bei geöffneten Bahnübergängen ist jederzeit das Andreaskreuz zu beachten, das dem Schienenverkehr Vorrang gewährt.

Folgende Bahnübergänge zwischen Wiesbaden und Lorchhausen bleiben während der Korridorsanierung weitgehend geöffnet:

  • Eltville, Oberwallufer Straße (K639), außer vom 23. August bis 1. September
  • Erbach, Erbacher Straße (Höhe toom Baumarkt)
  • Erbach, Taunusstraße (K638; am Bahnhof)
  • Hattenheim, Eberbacher Straße, außer vom 12. bis 18. September und 23. bis 24. Oktober
  • Hattenheim, Waldbachstraße (am Bahnhof), außer vom 12. bis 18. September und 23. bis 24. Oktober
  • Oestrich, Schmalgasse/Friedhofstraße
  • Geisenheim, Prälat-Werthmann-Straße
  • Rüdesheim, Am Adlerturm, außer vom 30. bis 31. Juli
  • Rüdesheim, B42, außer vom 15. bis einschließlich 28. Juli
  • Assmannshausen, Am Alten Bahnhof (L3034), außer vom 29. Juli bis 6. August
  • Lorch, Im Bächergrund
  • Lorchhausen, Rheinallee/Oberflecken, außer am 28. und 29. Juli, 18. und 23. August sowie vom 17. bis 19. September
  • Lorchhausen/Kaub, Niedertal

Folgende Bahnübergänge zwischen Wiesbaden und Lorchhausen bleiben während der Korridorsanierung weitgehend geschlossen:

  • Wiesbaden-Biebrich, Gibber Straße (am Bahnhof), geschlossen vom 24. Juli bis 19. November
  • Wiesbaden-Schierstein, Freudenbergstraße (am Bahnhof)
  • Eltville, Wirtschaftsweg Höhe Wallufer Straße 16
  • Eltville, Kiedricher Straße
  • Erbach, Sudetenstraße/Boden
  • Oestrich, Römerstraße
  • Oestrich, Grenzstraße
  • Rüdesheim, Rheinufer Höhe Marktstraße, geschlossen außer vom 30. bis 31. Juli
  • Rüdesheim, Rheinufer Höhe Villa Sturm
  • Assmannshausen, Dreikönigstraße
  • Assmannshausen, Neugasse
  • Lorchhausen, Rheinallee/Lorcher Straße

Erforderliche Umleitungen sind vor Ort ausgeschildert, die Schließung der Bahnübergänge hat die DB zuvor mit den betroffenen Kommunen und Behörden abgestimmt. An allen Bahnübergängen kann es durch Baustellen- und Logistikfahrten jedoch zu kurzzeitigen Schließungen kommen. Ebenso können kurzfristig erforderliche Änderungen im Bauablauf Auswirkungen auf die Bahnübergänge haben.

Aktuelle Informationen sind unter rechter-rhein.deutschebahn.com zu finden.

30. Juni 2026, 11:00 Uhr
50 Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge • Sichere Perspektive durch Übernahmegarantie • Job-Kompass unterstützt bei Berufswahl • Bewerbung via Chatbot möglich

(Frankfurt am Main, 30. Juni 2026) Die Deutsche Bahn (DB) sucht noch Auszubildende und dual Studierende für den Start diesen Herbst. Kurzentschlossene können sich für freie Plätze insbesondere in operativen Berufen bewerben. Insgesamt rekrutiert das Unternehmen in diesem Jahr rund 5.200 Nachwuchskräfte. 

Die DB bietet ein breites Spektrum an Einstiegsmöglichkeiten. Ob im Zug, im Stellwerk oder in der Werkstatt: Insgesamt stehen 50 Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge zur Auswahl. Nachwuchskräfte können von Anfang an mit einem sicheren Einstieg ins Berufsleben planen. Denn wer seine Ausbildung oder sein duales Studium erfolgreich abschließt, erhält bei der DB ein Angebot zur Übernahme. 

Doch vor der Ausbildung oder dem dualen Studium kommt die Berufswahl. Unentschlossene können in einer virtuellen 3D-Welt auf experience.db.jobs eintauchen. In interaktiv gestalteten Räumen gibt es verschiedene Berufe zu entdecken. Außerdem bietet die DB einen kostenlosen Online-Berufstest an: Mit DB Job-Kompass können zukünftige Eisenbahner:innen in 25 Fragen herausfinden, welche Jobs am besten zu ihren Fähigkeiten und Interessen passen.  

Für alle, die nach dem Schulabschluss noch berufliche Orientierung und Vorbereitung auf eine Berufsausbildung brauchen, setzt die Deutsche Bahn auch in diesem Jahr ihre Ausbildungsvorbereitung „Chance plus“ fort. In unter einem Jahr bekommen die Teilnehmenden einen Eindruck von einem Beruf im serviceorientierten bzw. gewerblich-technischen Bereich und werden dabei pädagogisch begleitet. Am 1. November gehen Klassen an folgenden Standorten an den Start: Hamburg, Bremen, Berlin, Erfurt, Frankfurt, München, Nürnberg und Köln.  

Bewerbungen sind online und auch per Chatbot möglich, per Spracheingabe in rund vier Minuten. Neben der Restplatzbörse für Ausbildungen und für Duale Studiengänge finden Sie hier eine Auswahl freier Plätze in der Region für den Herbst 2026: 

Hessen 

  • Ausbildung Zugverkehrssteuerer (w/m/d) (u.a. in Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Hanau) 

  • Ausbildung Gleisbauer:in (u.a. in Flieden, Friedberg, Schwalmstadt) 

  • Ausbildung zum Gebäudereiniger:in (u.a. in Frankfurt am Main, Gießen) 

  • Duales Studium Bahningenieurwesen mit Schwerpunkt Elektrotechnik (in Frankfurt am Main) 

  • Duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen (in Frankfurt am Main) 

Rheinland-Pfalz 

  • Ausbildung Elektroanlagenmonteur:in (u.a. in Mainz) 

  • Ausbildung Gleisbauer:in (u.a. in Gerolstein, Trier) 

  • Ausbildung Mechatroniker:in (u.a. in Trier) 

  • Ausbildung Metallbauer:in (u.a. in Konz) 

  • Ausbildung zum Zugverkehrssteuerer (u.a. in Cochem, Gerolstein) 

Saarland 

  • Duales Studium Bahningenieurwesen mit Schwerpunkt Elektrotechnik (in Saarbrücken) 

Hinweis für Redaktionen: Azubi-Fotos finden Sie hier.  

26. Juni 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt
Barrierefreier Ausbau des Bahnhofs Frankfurt West schreitet voran • Neue Gleise zwischen Frankfurt Galluswarte und Frankfurt West • Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr • Regionalzüge nicht betroffen • Reisende bleiben mobil         

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, führt die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) im Bereich Frankfurt West umfangreiche Bauarbeiten durch. Ab dem 10. Juli 2026 finden im Rahmen der barrierefreien Modernisierung des Bahnhofs Frankfurt West Bahnsteigarbeiten statt. Außerdem erneuern die Bauteams zwischen den S-Bahn-Stationen Galluswarte und Frankfurt West auf einer Länge von rund 700 Metern die Gleise. Durch die Bündelung der Baumaßnahmen in einem Sperrzeitraum sollen die Auswirkungen auf den Zugverkehr möglichst geringgehalten werden.

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es im Zeitraum vom 11. Juli (21 Uhr) bis zum 3. August (5 Uhr) unter der Woche tagsüber (jeweils 5 bis 21 Uhr) zu folgenden Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr:

  • Die Züge der Linie S3 werden zwischen Frankfurt Hbf. und Frankfurt Rödelheim umgeleitet. Die Zwischenhalte in Frankfurt Galluswarte, Frankfurt Messe und Frankfurt West entfallen.
  • Die Linie S4 verkehrt in dem Zeitraum nicht zwischen Frankfurt Süd und Frankfurt Rödelheim.
  • Die Züge der Linie S5 fahren nur alle 30 Minuten.
  • Die Züge der Linie S6 fahren nur noch alle 30 Minuten zwischen Friedberg und Frankfurt Süd.

Im Zeitraum vom 10. Juli (21 Uhr) bis zum 14. August (5 Uhr) kommt es nachts (jeweils 21 bis 5 Uhr) und am Wochenende (jeweils Fr. 21Uhr bis Mo. 5 Uhr) zu folgenden Einschränkungen:

  • Die Züge der Linie S3 werden zwischen Frankfurt Hbf. und Frankfurt Rödelheim umgeleitet. Die Zwischenhalte in Frankfurt Galluswarte, Frankfurt Messe und Frankfurt West entfallen.
  • Die Linie S4 entfällt zwischen Frankfurt Süd und Frankfurt Rödelheim.
  • Die Züge der Linie S5 werden zwischen Frankfurt Hbf. und Frankfurt Rödelheim umgeleitet. Die Zwischenhalte in Frankfurt Galluswarte, Frankfurt Messe und Frankfurt West entfallen.
  • Die Linie S6 (Friedberg – Langen) verkehrt an den Wochenenden 25./26. Juli und 1./2. August nur zwischen Friedberg und Frankfurt West.
  • Die Zwischentakte der Züge der Linie S6 (Groß Karben – Darmstadt) entfallen nachts und an den Wochenenden auf dem Abschnitt zwischen Bad Vilbel bzw. Groß-Karben und Frankfurt Süd. Der Abschnitt Frankfurt Süd – Darmstadt Hbf wird regulär bedient.

Im Zeitraum vom 27.7. (05:00 Uhr) bis zum 31.07. (21:00 Uhr) kommt es zusätzlich aufgrund weiterer Baumaßnahmen zu folgenden Einschränkungen:

  • Die Zwischentakte der Linie S1 verkehren nur auf dem Abschnitt Rödermark Ober-Roden – Offenbach Ost – Offenbach Hbf
  • Die Zwischentakte der Linie S2 entfallen auf dem gesamten Laufweg

Reisende bleiben mit Ersatzverkehr mobil

Für die Fahrgäste wird vom 10. Juli bis zum 14. August zwischen Frankfurt Rödelheim und Frankfurt Hbf Südseite ein Ersatzverkehr mit Bussen (S3E und S4E) eingerichtet. An den Wochenenden 25./26. Juli und 1./2. August stehen zusätzlich Ersatzbusse zwischen Frankfurt Hbf Südseite und Frankfurt West (S6E) sowie zwischen Frankfurt Konstablerwache und Bad Vilbel (S6X) bereit.

Die Informationen werden rechtzeitig in den elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de und bahn.de sowie DB Navigator und RMVgo hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren. Die Deutsche Bahn dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten.

Weitere Informationen zur Modernisierung und dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Frankfurt (Main) West finden Sie hier: Bauprojekt Frankfurt (Main) West Bahnhof

25. Juni 2026, 16:30 Uhr
Frankfurt am Main
Bahnstrecke zwischen Hanau und Wächtersbach von 3. bis 6. Juli gesperrt • Ersatzverkehr mit Bussen im Regionalverkehr • Umfangreiche Bauarbeiten in Gelnhausen und Hailer-Meerholz          

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) treibt den viergleisigen Ausbau der Strecke zwischen Hanau und Gelnhausen weiter konsequent voran. Für Bauarbeiten im Gleisbereich ist eine Streckensperrung notwendig: Der Abschnitt zwischen Hanau und Wächtersbach wird von Freitag, 3. Juli (21 Uhr) bis Montag, 6. Juli 2026 (5 Uhr) in beide Richtungen für den Zugverkehr gesperrt.

In dieser Zeit führen die Bauteams zahlreiche Arbeiten rund um die Uhr durch, um den Fortschritt des viergleisigen Ausbaus voranzubringen. Sie bauen beispielsweise Spundwände ein, die den Bahndamm stützen und nach der Sperrung das Weiterbauen bei laufendem Zugbetrieb ermöglichen. So werden die Beeinträchtigungen für Reisende in den nächsten Monaten geringgehalten.

Schwerpunkte der Arbeiten liegen im Bereich Gelnhausen sowie im Stadtteil Hailer-Meerholz. Dort werden Gründungen für neue Lärmschutzwandpfosten in den Boden eingebracht, zwei neue Durchlässe unter dem Bahndamm gebaut, stellenweise das Kettenwerk der Oberleitung erneuert, Schienen geschliffen und neuer Schotter mit Hilfe einer Stopfmaschine verdichtet. Parallel dazu arbeiten die Bauteams der DB im Bereich bis Wolfgang (Hanau) und führen u. a. Stopfarbeiten an neu eingebauten Weichen durch. 

Ersatzverkehr im Regionalverkehr

Während der Sperrung wird für die ausfallenden Züge im Regionalverkehr (RE50 und RB51) ein Ersatzverkehr mit Bussen (RE50E und RB51E) eingerichtet. Der Fernverkehr wird umgeleitet. Die Fahrpläne des Ersatzverkehrs sind voraussichtlich ab 26. Juni 2026 in den Auskunftsmedien einsehbar. 

Da die Busse im Straßenverkehr unterwegs sind und längere Fahrzeiten entstehen, empfiehlt die Deutsche Bahn den Fahrgästen, insbesondere den Konzertbesucher:innen der Großveranstaltungen in Frankfurt, mehr Zeit für ihre Reise einzuplanen. Außerdem ist die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen in der Regel nicht möglich.

Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen. Informationen zu Fahrplänen, Ersatzverkehr und Reiseverbindungen sind in den digitalen Auskunftsmedien verfügbar.

Anwohnende können sich bei Fragen rund um die Bauarbeiten unter der E-Mail-Adresse hanau-fulda@deutschebahn.com an das DB-Projektteam wenden. 

Das Ausbauprojekt Hanau – Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. Weitere Informationen unter: https://hanau-fulda.deutschebahn.com

25. Juni 2026, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Ausbau und Modernisierung des Hauptbahnhofs gehen voran • Neue Geschäfte eröffnen in der modernisierten B-Ebene • Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und ein WC für Reisende und Besucher:innen • Weitere Shops folgen nach und nach 

Mehr Licht, Komfort und Vielfalt: Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat den ersten Bereich in der neugestalteten B-Ebene des Hauptbahnhofs Frankfurt eröffnet. Vier Geschäfte sind eingezogen, Reisende und Besucher:innen können sich ab sofort über zwei Schnellrestaurants, einen Einkaufs- und Drogeriemarkt und eine Bäckerei freuen. Zudem hat ein WC-Center seine Türen geöffnet und in den nächsten Tagen kommt eine Apotheke hinzu. 

Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe: „Mit der Eröffnung dieser ersten Geschäfts- und Aufenthaltsbereiche lösen wir unser Versprechen ein, den Frankfurter Hauptbahnhof von Grund auf zu modernisieren und fit für die Zukunft zu machen. Es macht sichtbar, woran wir seit 2020 gemeinsam gearbeitet haben. Hinter den neuen Ladenflächen stehen intensive Bauarbeiten und die Erneuerung der technischen Infrastruktur. Was jahrzehntelang als unübersichtlich galt, wird nun zu einer lichtdurchfluteten, attraktiven Visitenkarte für die gesamte Mainmetropole. Wir steigern die Aufenthaltsqualität für unsere Fahrgäste und Besucher:innen massiv. Unserm Ziel hin zu einem modernen, leistungsfähigen und attraktiven Metropolbahnhof in Frankfurt, der den zunehmenden Reisendenströmen in der Zukunft gewachsen ist, sind wir ein Stück nähergekommen.“

Wolfgang Siefert, Mobilitätsdezernent der Stadt Frankfurt am Main: „Ein leistungsfähiger Hauptbahnhof entsteht nicht allein auf den Gleisen, sondern auch auf den Wegen dazwischen. Die neue B-Ebene schafft bessere Verbindungen zwischen Zug, U-Bahn, Straßenbahn und Innenstadt und macht den Hauptbahnhof fit für die wachsenden Mobilitätsbedürfnisse unserer Region. Zugleich ist sie ein wichtiger Impuls für das Bahnhofsviertel: Übersichtliche und belebte öffentliche Räume stärken Orientierung, Sicherheit und Aufenthaltsqualität – und damit die Verbindung zwischen einem der wichtigsten Verkehrsknoten Deutschlands und einem Stadtteil, in dem verkehrliche, städtebauliche und soziale Herausforderungen aufeinandertreffen.“ 

Mit der Öffnung erreicht die DB einen weiteren wichtigen Zwischenschritt beim Gesamtprojekt „Masterplan Frankfurt Hauptbahnhof“. Die umfassende Modernisierung setzt neue Standards in Sachen Helligkeit, Sauberkeit und Wegeführung. Durch innovative, offene Ladenfassaden und ein modernes Beleuchtungskonzept verbindet die Verteilerebene die S- und U-Bahnen nun mit dem oberirdischen Zugverkehr und der Frankfurter Innenstadt. Seit Oktober 2020 arbeitet die DB parallel zum laufendem Bahnbetrieb an der umfassenden Erneuerung der B-Ebene. Hierbei liegt der Fokus insbesondere auf der Modernisierung unterirdischen Technik- und Infrastrukturebenen des Frankfurter Hauptbahnhofs.

Bereits zur UEFA EURO 2024 konnte ein erster nördlicher Abschnitt der B-Ebene zur Verbesserung der Wegebeziehungen in Betrieb genommen werden. Zusammen mit der Wiedereröffnung des modernisierten barrierearmen Zugangs am Kaisertors als Verbindung zwischen Innenstadt und Hauptbahnhof im Mai 2026 kehrt wieder mehr Leben in die B-Ebene des Bahnhofs ein. Dies bildet nicht der Abschluss. Bis Ende 2027 werden schrittweise weitere Einkaufs-, Service- und Gastronomieangebote folgen. Insgesamt entstehen rund 30 neue Geschäftsflächen.

Mit dem Masterplan finden eine Vielzahl von Umbauarbeiten im gesamten Hauptbahnhof statt. Der Frankfurter Hauptbahnhof gehört mit rund 500.000 Besucher:innen zu den am stärksten genutzten Bahnhöfen in Deutschland. Täglich strömen dort viele Pendelnde, Geschäftsreisende und Tourist:innen durch die verschiedenen Eingänge. Der Zugang am Kaisertor verbindet die Innenstadt direkt mit der Empfangshalle. Während des Umbaus hatte die Bahn den Eingang geschlossen, um die Wege neu zu ordnen, Flächen zu erweitern sowie Bausubstanz und technische Anlagen zu erneuern. 

Seit 1888 ist die Station im Zentrum der Mainmetropole der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt der Stadt, der Region und auch im deutschen Schienenverkehrsnetz. Damit das künftig so bleibt, setzt die DB den Masterplan Frankfurt Hauptbahnhof  um, mit dem die Leistungsfähigkeit und Attraktivität der bedeutsamen Mobilitätsdrehscheibe deutlich erhöht werden soll.

25. Juni 2026, 10:30 Uhr
Frankfurt am Main
Vorbereitungen für späteren Bau der neuen S-Bahn-Gleise • Bau von Hilfsbrücken, Kabelkanälen und Gründungen für Signale • Bauteams arbeiten rund um die Uhr für schnelle Fertigstellung und möglichst geringe Einschränkungen der Fahrgäste • Beeinträchtigungen durch Lärm              

Die Arbeiten für die Nordmainische S-Bahn gehen weiter. Damit die Deutsche Bahn (DB InfraGO) möglichst gebündelt bauen kann, fahren vom 29. Juni bis zum 17. Juli für rund drei Wochen keine Züge zwischen Frankfurt (Ost) und Hanau (West). Bis auf eine kurze Unterbrechung vom 3. bis zum 6. Juli sind die Bauteams auf der Strecke nördlich des Mains rund um die Uhr im Einsatz. Die Züge des Fernverkehrs und die Linien RE54, RE55 und RE85 werden überwiegend zwischen Hanau und Frankfurt umgeleitet, die Linien RB58 und RE59 fallen überwiegend zwischen Hanau und Rüsselsheim oder Frankfurt aus. Fahrgäste können alternativ den bereitgestellten Ersatzverkehr mit Bussen nutzen. Informationen dazu bieten die Auskunftsmedien wie bahn.de, DB Navigator oder auf www.hlb-online.de und der RMV-App. 

In dieser Zeit finden parallel zahlreiche Arbeiten statt: Zum einen bauen die Fachleute Hilfsbrücken auf Höhe der Ernst-Heinkel-Straße. Sie sind die Voraussetzung für den späteren Bau der dortigen Straßenunterführung: Die Ernst-Heinkel-Straße wird in Richtung Norden verlängert, um künftig an die Orber Straße anzuschließen. Dafür ist ab Frühjahr 2027 der Bau einer Straßenunterführung unter der Bahnlinie erforderlich. Damit der Zugverkehr auch während der Arbeiten an der neuen Unterführung weiterrollen kann, sind die Hilfsbrücken notwendig. 

Die Teams gründen zudem zahlreiche Signale und bauen Kabelschächte. Dies sind Voraussetzungen für den späteren Bau eines neuen Elektronischen Stellwerks in Maintal. Zudem bauen sie weiter an einem Logistikgleis und einer Baustraße, um spätere Baustellenverkehre auf Bahngelände führen zu können. Hinzu kommt der Abriss des alten Stellwerks am Rande des Frankfurter Ostparks. Auch weitere Kampfmittelsondierungen sowie Stopfarbeiten stehen auf dem Plan.                                                                                           

Um den Zeitraum der Einschränkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten, finden die Arbeiten rund um die Uhr statt. Dabei kommen unter anderem Ramm- und Bohrgeräte zum Einsatz. Die DB bittet vorab um Verständnis für Beeinträchtigungen durch Lärm.

Fragen zum Projekt beantwortet das Projektteam gerne auch über das Projektpostfach: nms-info@deutschebahn.com. Interessierte können außerdem auf der Projektwebseite den Newsletter zum Bauprojekt abonnieren.

Die Nordmainische S-Bahn ist eine zweigleisige elektrifizierte Strecke für den Schienenpersonennahverkehr von Frankfurt am Main Ost über Maintal nach Hanau. Die S-Bahn soll zukünftig auf diesem Streckenabschnitt alle 15 Minuten während der Hauptverkehrszeiten fahren.

Das Bahnprojekt ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.  

 

23. Juni 2026, 13:00 Uhr
Bahnstrecke zwischen Hanau und Wächtersbach von 3. bis 6. Juli gesperrt • Ersatzverkehr mit Bussen im Regionalverkehr • Umfangreiche Bauarbeiten in Gelnhausen und Hailer-Meerholz

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) treibt den viergleisigen Ausbau der Strecke zwischen Hanau und Gelnhausen weiter konsequent voran. Für Bauarbeiten im Gleisbereich ist eine Streckensperrung notwendig: Der Abschnitt zwischen Hanau und Wächtersbach wird von Freitag, 3. Juli (21 Uhr) bis Montag, 6. Juli 2026 (5 Uhr) in beide Richtungen für den Zugverkehr gesperrt.

In dieser Zeit führen die Bauteams zahlreiche Arbeiten rund um die Uhr durch, um den Fortschritt des viergleisigen Ausbaus voranzubringen. Sie bauen beispielsweise Spundwände ein, die den Bahndamm stützen und nach der Sperrung das Weiterbauen bei laufendem Zugbetrieb ermöglichen. So werden die Beeinträchtigungen für Reisende in den nächsten Monaten geringgehalten.

Schwerpunkte der Arbeiten liegen im Bereich Gelnhausen sowie im Stadtteil Hailer-Meerholz. Dort werden Gründungen für neue Lärmschutzwandpfosten in den Boden eingebracht, zwei neue Durchlässe unter dem Bahndamm gebaut, stellenweise das Kettenwerk der Oberleitung erneuert, Schienen geschliffen und neuer Schotter mit Hilfe einer Stopfmaschine verdichtet. Parallel dazu arbeiten die Bauteams der DB im Bereich bis Wolfgang (Hanau) und führen u. a. Stopfarbeiten an neu eingebauten Weichen durch. 

Ersatzverkehr im Regionalverkehr

Während der Sperrung wird für die ausfallenden Züge im Regionalverkehr (RE50 und RB51) ein Ersatzverkehr mit Bussen (RE50E und RB51E) eingerichtet. Der Fernverkehr wird umgeleitet. Die Fahrpläne des Ersatzverkehrs sind voraussichtlich ab 26. Juni 2026 in den Auskunftsmedien einsehbar. 

Da die Busse im Straßenverkehr unterwegs sind und längere Fahrzeiten entstehen, empfiehlt die Deutsche Bahn den Fahrgästen, insbesondere den Konzertbesucher:innen der Großveranstaltungen in Frankfurt, mehr Zeit für ihre Reise einzuplanen. Außerdem ist die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen in der Regel nicht möglich.

Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen. Informationen zu Fahrplänen, Ersatzverkehr und Reiseverbindungen sind in den digitalen Auskunftsmedien verfügbar.

Anwohnende können sich bei Fragen rund um die Bauarbeiten unter der E-Mail-Adresse hanau-fulda@deutschebahn.com an das DB-Projektteam wenden. 

Das Ausbauprojekt Hanau – Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. Weitere Informationen unter: https://hanau-fulda.deutschebahn.com

22. Juni 2026, 10:30 Uhr
Brückenarbeiten in Bensheim • Weichenerneuerungen in Bürstadt • Zugausfälle im Regional- und S-Bahn-Verkehr • Reisende bleiben dank Ersatzverkehr mobil 

(Frankfurt, 22. Juni 2026) Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, erneuert die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) die Eisenbahnbrücke über die Gartenstraße in Bensheim sowie die angrenzende Stützwand. Ab dem 10. Juli 2026 werden im Rahmen einer Sperrpause die Hilfsbrücken hergestellt, um anschließend den Eisenbahnbetrieb parallel zu den weiteren Bauarbeiten zu ermöglichen und die Auswirkungen auf den Zugverkehr zu minimieren. Die Bauteams erneuern außerdem die Weichen im Bahnhof Bürstadt sowie den Bahnübergang Mainstraße in Bürstadt.

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es im Zeitraum vom 10. Juli (21 Uhr) bis zum 22. Juli (21 Uhr) zu folgenden Auswirkungen auf den Regional- und S-Bahn-Verkehr:

  • Die Züge der Linie RE60 entfallen zwischen Bensheim-Auerbach und Mannheim Hbf.
  • Die Züge der Linie RB63 entfallen zwischen Lorsch und Bensheim.
  • Die Züge der Linie RB68 entfallen zwischen Bensheim-Auerbach und Heppenheim.
  • Die Züge der S-Bahn-Linie S5 entfallen zwischen Heppenheim und Bensheim.

Für die entfallenden Züge im Regionalverkehr wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Im Fernverkehr werden die Züge im Zeitraum 10. Juli (21 Uhr) bis zum 20. Juli (5 Uhr) zwischen Frankfurt und Heidelberg über Mannheim umgeleitet. Einzelne Züge entfallen. Dadurch entfallen in Darmstadt, Bensheim und Weinheim sämtliche Fernverkehrshalte.

Auch im August wird es an einigen Tagen auf der Linie RB 63 zu baubedingten Einschränkungen kommen.

Die Informationen werden rechtzeitig in den elektronischen Auskunftsmedien wie vrn.de und bahn.de sowie DB Navigator und VRN-App hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren. Die Deutsche Bahn dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten.

Weitere Informationen zum Projekt „Erneuerung der Eisenbahnüberführung Gartenstraße in Bensheim“ finden Sie unter: Bauprojekt Bensheim „Gartenstraße“ Eisenbahnüberführung

RMV und S-Bahn Rhein Main gestalten Aufruf für Demokratie / Beitrag zum Leitmotiv der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 / „Design for Democracy“ für Fahrgäste in der Region sichtbar 

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), die S-Bahn Rhein-Main und die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 (WDC) stellen heute am Frankfurter Hauptbahnhof mit dem „Demokratie Wagen“ ein neues gemeinsames Projekt vor. Die speziell gestaltete S-Bahn des Typs ET430 steht im Zeichen des Leitmotivs der WDC „Design for Democracy“ und rollt künftig im regulären Betrieb durch das Rhein-Main-Gebiet. 

Mit Anstößen zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen wie Vielfalt, Teilhabe, Gemeinwohlpflege und Nachhaltigkeit, zu finden auf Aufklebern und Plakaten in der S-Bahn, animieren die Initiatoren die Fahrgäste, in den Diskurs zu gehen und den Wert der Demokratie für die Gesellschaft zu erkennen und wertzuschätzen. 

Demokratie Wagen macht Demokratie im Alltag sichtbar 

„Der Demokratie Wagen trägt seinen Namen nicht zufällig. Wir bringen mit ihm ein wichtiges Thema auf die Schiene, wir wagen Demokratie“, sagt Dr. André Kavai, Vorsitzender der Geschäftsführung des RMV. „Demokratie lebt von Begegnung, Austausch und Teilhabe. Genau dafür steht der öffentliche Nahverkehr: Er verbindet Menschen und schafft Räume, in denen gesellschaftliches Miteinander jeden Tag stattfindet“, so Ringat weiter. 

Ismail Ertug, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland: „Demokratie braucht Zugang und Teilhabe – genau das ermöglicht der öffentliche Nahverkehr jeden Tag. Er verbindet Menschen, schafft Chancengleichheit und sorgt dafür, dass Mobilität für alle da ist. Gleichzeitig gilt: Respekt, Rücksicht und Zivilcourage gehen uns alle an. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, unser Miteinander zu stärken. Mit dieser S-Bahn setzen wir ein klares Zeichen – für Zusammenhalt, für Zugänglichkeit und für eine gelebte Demokratie.“ 

Hendrik Penner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn Rhein-Main: „Demokratie lebt von funktionierender Mobilität. Mobilität ist für mich eine Form der Daseinsvorsorge. Die S-Bahn Rhein-Main steht für Mobilität, und wir rücken den verlässlichen Betrieb in den Mittelpunkt unseres täglichen Wirkens: Jeden Tag fahren wir ca. 1.000 Züge durch die Region Rhein-Main, verbinden große Städte und ländliche Regionen, und bringen ca. 500.000 Fahrgäste ans Ziel. Wir verbinden Menschen. In den vergangenen Monaten ist es uns gelungen, unsere personelle Basis deutlich zu stärken und Ausfälle spürbar zu reduzieren. Warum? Weil wir bei der Einstellung von Fachpersonal keinen Unterschied machen. Für uns zählt nur die Qualifikation und der Wille zu Ausbildung und stetem Lernen. Wir vereinen mittlerweile erfolgreich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 37 Nationen – das zahlt direkt auf die Stabilität unseres Angebots ein. Denn für Teilhabe ist eine verlässliche Mobilität unabdingbar. Dafür arbeitet unser Team jeden Tag.“  

"Diese besondere S-Bahn stellt den hohen Wert von Mobilität für unsere Demokratie in den sichtbaren Mittelpunkt“ so Kai Rosenstein, Direktor Inszenierung und Experience der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. „Der ÖPNV ist Begegnungs- und Bewegungsort zugleich. Barrierefreie und bezahlbare Mobilität durch die Region sind kein Komfort, sondern Voraussetzung für die aktive Teilhabe an der Gestaltung unserer erlebenswerten Zukunft. Unsere vielen Projekte in Frankfurt RheinMain sind dadurch leicht erreichbar und vernetzen sich aktiv untereinander. So wird Mobilität zu einem entscheidenden Hebel von ‚Design for Democracy‘", führt Rosenstein weiter aus.

Öffentliche Mobilität hält die Region zusammen 

Der Demokratie Wagen ist Teil der gemeinsamen Kampagne „Die Öffis halten unsere Region zusammen“ von RMV, S-Bahn Rhein-Main und World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 – zu finden unter https://www.rmv.de/s/de/demokratie. Sie macht sichtbar, welche Rolle öffentliche Mobilität für Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt spielt. 

Der Schnellbahnplan dient dabei als visuelles Leitsystem und verbindet Veranstaltungen und Themenfelder der World Design Capital 2026 mit unterschiedlichen Lebenswelten der Region. So wird sichtbar, wie Mobilität Menschen, Orte und Ideen miteinander verbindet – jeden Tag, auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Studium oder in der Freizeit. 

Design for Democracy in der gesamten Region 

Frankfurt RheinMain trägt 2026 als erste Region in Deutschland den Titel World Design Capital. Die Auszeichnung wird von der World Design Organization (WDO) vergeben und steht unter dem Leitmotiv „Design for Democracy. Atmospheres for a better life.“ Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Gestaltung demokratische Teilhabe, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Lebensqualität stärken kann. 

Das Programm erstreckt sich mit rund 2.000 Projekten und Veranstaltungen sowie rund 450 beteiligten Partnerorganisationen aus Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung und Zivilgesellschaft über die gesamte Metropolregion Frankfurt RheinMain. 

Als offizieller Mobilitätspartner der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 unterstützt der RMV gemeinsam mit der S-Bahn Rhein-Main die Sichtbarkeit und Erreichbarkeit der zahlreichen Projekte und Veranstaltungen in der Region.  Weitere Informationen zur Kampagne „“Die Öffis halten unsere Region zusammen“ finden Sie unter https://www.rmv.de/s/de/demokratie. 

22. Juni 2026, 10:00 Uhr
Mehrere Gleis- und Weichenerneuerungen zwischen Frankfurt Hbf und Frankfurt Niederrad • Einschränkungen im Regional- und S-Bahn-Verkehr • Reisende bleiben mobil

(Frankfurt, 22. Juni 2026) Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, führt die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) im Bereich Frankfurt Hbf umfangreiche Bauarbeiten durch. Ab dem 10. Juli 2026 erneuern die Bauteams 35 Weichen und über 600 Meter Gleis. Durch die Bündelung der Baumaßnahmen in einem Sperrzeitraum sollen die Auswirkungen auf den Zugverkehr möglichst gering gehalten werden.

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es im Zeitraum vom 10. Juli (21:00 Uhr) bis zum 10. August (5:00 Uhr) zu folgenden Einschränkungen im Zugverkehr:

  • Die Züge der Linien RE2 und RE3 werden zwischen Mainz Hbf und Frankfurt Hbf über Frankfurt-Höchst umgeleitet.
  • Die Züge der Linien RE4 und RE14 entfallen zwischen Mainz Hbf und Frankfurt Hbf.
  • Auf der Linie RB10 kommt es zu Gleiswechseln in Frankfurt Hbf sowie zu geringen Verspätungen. An Wochenenden entfallen die Zwischentakte zwischen Frankfurt-Höchst und Frankfurt Hbf.
  • Die Züge der Linie RB12 entfallen zwischen Frankfurt-Höchst und Frankfurt Hbf.
  • Auf der Linie RB58 kommt es vereinzelt zu Umleitungen nach Frankfurt-Stadion statt Frankfurt Hbf.
  • Auf den Linien RE70 und RB22 kommt es zu Gleiswechseln in Frankfurt Hbf sowie zu geringen Verspätungen. Auf der Linie RE70 kommt es außerdem an einzelnen Tagen ab 22:00 Uhr zu Teilausfällen zwischen Frankfurt Hbf und Walldorf. Für die Reisenden wird ein Ersatzverkehr eingerichtet.
  • Die Züge der S-Bahn-Linie S7 entfallen zwischen Frankfurt Stadion und Frankfurt Hbf. Fahrgäste können auf diesem Streckenabschnitt die Züge der S8 und S9 nutzen. In einzelnen Nächten entfällt die S7 zwischen Riedstadt-Goddelau und Frankfurt Hbf. Stattdessen wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
  • Auf der S-Bahn-Linie S8 entfallen die Verstärkerzüge zwischen Kelsterbach bzw. Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof
  • Im Fernverkehr kommt es bei Einzelzügen zu Umleitungen im Knoten Frankfurt. Die Züge der ICE-Linie 49 (Frankfurt - Limburg - Montabaur - Siegburg/Bonn - Köln) entfallen zwischen Frankfurt Hbf und Frankfurt Flughafen.  

Die Informationen werden rechtzeitig in den elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de und bahn.de sowie DB Navigator und RMVgo hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren. Die Deutsche Bahn dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten.

18. Juni 2026, 13:30 Uhr
Frankfurt am Main
Fünf moderne elektronische Stellwerke (ESTW) steuern künftig die Züge • Zweite Baustufe startet Ende Juni 2026 • DB baut moderne Leit- und Sicherungstechnik, erneuert Gleise und modernisiert Stationen • Reisende bleiben mobil

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) treibt die Modernisierung der Lahn-Kinzig-Bahn für einen störungsfreien Bahnverkehr voran. Im Rahmen der zweiten Baustufe setzt die DB ab Ende Juni bis Mitte Dezember weitere Maßnahmen zwischen Gießen und Nidda um: In Hungen wird neben dem Bau der Zentrale des Elektronischen Stellwerks (ESTW-Z) die komplette Gleisanlage im Bahnhofsbereich erneuert. Außerdem modernisieren die Bauteams im Abschnitt Hungen – Nidda mehrere Bahnübergänge und führen umfangreiche Kabeltiefbauarbeiten entlang der gesamten Strecke durch. Darüber hinaus startet der barrierefreie Ausbau der Station Ober-Widdersheim. Der barrierefreie Ausbau der Station Lich wird weitergeführt. Zum Fahrplanwechsel im Winter 2026 soll die Strecke dann wieder in Betrieb gehen.

Während der Bauarbeiten entfallen die Züge der Linie RB 46 zwischen Gießen und Nidda vom 22. Juni bis zum 12. Dezember 2026. Um Reisende weiterhin an ihr Ziel zu bringen, wird während der Streckensperrungen ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Details zum Ersatzverkehr finden Sie auch in der Fahrgastinformation der HLB: RB 46 Gießen – Nidda: Ausfälle und Schienenersatzverkehr vom 22.06. – 12.12.2026 – HLB Online

Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt in den elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de und bahn.de oder DB Navigator und RMVgo über ihre jeweilige Verbindung zu informieren. Die Deutsche Bahn dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten. 

Zur Modernisierung der Lahn-Kinzig-Bahn

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) errichtet für die Lahn-Kinzig-Bahn seit März fünf neue, elektronische Stellwerke (ESTW) zwischen Gießen und Nidda. Sie sorgen künftig für einen störungsfreien Bahnverkehr. Mit der neuen Technik können Weichen und Signale von den Zugverkehrssteuerer:innen per Mausklick gestellt werden. Außerdem erneuert die DB entlang der Strecke bis zum Jahresende zwölf Bahnübergänge komplett und passt zehn weitere an, um sie auf den modernsten Stand der Technik zu bringen. Die Bauteams modernisieren zudem die Stationen Lich und Ober-Widdersheim. Sie passen die Bahnsteige und Zuwegungen so an, dass mobilitätseingeschränkte Kund:innen, Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern sowie Reisende mit viel Gepäck die Bahnsteige zukünftig bequem barrierefrei erreichen. Darüber hinaus nutzt die DB die Streckensperrung für weitere Instandhaltungsmaßnahmen auf dem Streckenabschnitt sowie an Stationen entlang der Strecke: Hierzu zählen Bahnsteigerhöhungen in Watzenborn-Steinberg und Langsdorf sowie Instandsetzungsarbeiten, z. B. neue Bahnsteigbeläge, in Garbenteich und Trais-Horloff. 

Bereits seit März liefen im ersten Bauabschnitt die Kabeltiefbauarbeiten sowie der Rückbau mechanischer Stellwerke bis kurz vor Hungen. Außerdem wurden ESTW-Außeneinheiten am Erdkrauter Weg, in Pfahlgraben und in Lich erreichtet und mehrere Bahnübergänge erneuert. Zudem startete der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Lich.

18. Juni 2026, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB und Universität Kassel testen den Einsatz von CO₂-armen Öko-Beton im großen Maßstab beim Bau von Bahnstrecken ab sofort in einem Pilotprojekt • Spezialbeton wird für eine Stützwand südlich des ICE-Bahnhofs Kassel-Wilhelmshöhe verwendet und in der Praxis getestet •  Perspektivisch soll der Werkstoff auch bei anderen Bauvorhaben zum Einsatz kommen

„Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der Universität Kassel. Zusammen mit dem Bundesverkehrsministerium möchten wir Innovationen zum umweltfreundlichen Bauen bei der Bahn vorantreiben. Dazu gehört auch, dass wir den Einsatz in der Praxis erproben. Ziel ist es, die Voraussetzungen für eine Aufnahme solcher 'CO₂-armen' Betone in die technischen Regelwerke der DB zu schaffen“, sagte Ismail Ertug, Konzernbevollmächtigter der Deutsche Bahn AG (DB) für Hessen, bei der Vorstellung des Piloten am 18. Juni in der Universität Kassel. Derzeit schließen technische Normen und DB-Regelwerke die Verwendung innovativer CO₂-armer Betone im Bahnbau für viele Anwendungsfälle aus. Um dies zu ändern, wird das Pilotvorhaben wissenschaftlich begleitet – unter anderem durch die Universität Kassel, das Bundesministerium für Verkehr, von Gutachtern und Ingenieuren sowie vom Eisenbahn-Bundesamt. Die DB will mit dem Projekt nachweisen, dass die eingesetzten CO2-armen Betone den Anforderungen an Sicherheit, Dauerhaftigkeit und technische Umsetzbarkeit entsprechen. Die Ergebnisse sollen in die Weiterentwicklung der unternehmensinternen Regelwerke einfließen.

Der Hessische Wissenschaftsminister Timon Gremmels kommentierte: „Das Projekt zeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit von Forschung und Praxis ist. Es geht um nachhaltiges Bauen, neue Materialien, technische Sicherheit und die Frage, wie Innovationen aus der Forschung ihren Weg in die breite Anwendung finden können. Bei der Zusammenarbeit der Universität Kassel mit der DB InfraGO treffen wissenschaftliche Kompetenz, technisches Knowhow und ein wichtiges Infrastrukturvorhaben zusammen. Diese Offenheit in die Region und in die Praxis hinein ist ein großer Wert.“

Prof. Dr. Ute Clement, Präsidentin der Universität Kassel, ergänzte: „Die Universität Kassel forscht mit großem Erfolg an innovativen Werkstoffen, von Beton über Kunststoff bis zu neuartigen Metallen. Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel, wie die Ergebnisse in die Praxis kommen. Damit machen wir die Welt ein bisschen zukunftsfähiger und Deutschland ein bisschen innovativer.“

Die verwendeten CO2-armen Betone unterscheiden sich von herkömmlichen Betonen insbesondere dadurch, dass sie ohne Zement hergestellt werden, der für einen Großteil der CO₂-Emissionen verantwortlich ist. Um dennoch dieselben oder bessere Eigenschaften zu erreichen – insbesondere im Hinblick auf Festigkeit und Dauerhaftigkeit – kommen bei der Herstellung spezielle Verfahren zum Einsatz. Das Bundesministerium für Verkehr finanziert das Vorhaben im Rahmen des Bahnprojekts „Kurve Kassel“. „Uns ist dabei wichtig, dass wir jetzt die richtigen Schritte zur regelkonformen CO2-armen Betonbauweise in Infrastrukturprojekten gehen, und darüber hinaus zu Null-Emissions-Betonen und sogar zu CO2-speichernden Betone kommen“, sagt Dr. Joachim Hugo vom Bundesverkehrsministerium.

„An CO2-armen Betonen wird vielerorts geforscht. Was fehlt, ist eine skalenübergreifende Betrachtungen von der Mikrostruktur bis hin zur Umsetzung am Bauobjekt: Wie und was muss geprüft werden, um die Qualität noch weiter zu steigern und langfristig zu sichern?“, erläutert Prof. Dr. Bernhard Middendorf. „Das alles können wir an der Universität Kassel.“ Die nordhessische Universität setzt einen ihrer Forschungsschwerpunkte auf die Erforschung von Werkstoffen der Zukunft. Mit dem von Prof. Middendorf geleiteten Fachgebiet Werkstoffe des Bauwesens und Bauchemie im Fachbereich Bauingenieur- und Umweltingenieurwesen verfügt sie über eine exzellente Expertise in der Entwicklung, Herstellung und Prüfung neuartiger Betone und in der Skalierung entsprechender Projekte.

An einer Stützwand südlich des ICE-Bahnhofs Kassel-Wilhelmshöhe verbaut die DB in diesem Jahr verschiedene Betonrezepturen, die dann untersucht werden. Perspektivisch soll der Werkstoff in die Regelwerke der DB aufgenommen werden und bei anderen Bauvorhaben zum Einsatz kommen. Zudem wird geprüft, inwieweit emissionsarme Baustoffe auch wirtschaftlicher sind. Zement-Ersatzmaterialien wie Hüttensande, calcinierte Tone, Betonbrechsande etc. sind günstiger als klassischer Zement. Zusätzlich werden durch steigende Preise im EU-Emissionshandel langfristig höhere Baukosten erwartet, so dass klimaschonende Lösungen gefragt sind.

Das Pilotvorhaben ist Teil des Projekts „Kurve Kassel“, mit dem Engpässe im Bahnnetz beseitigt werden und sich die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur verbessert. Dabei entsteht nördlich von Kassel eine Verbindungskurve zwischen den Strecken Warburg – Kassel und Hann. Münden – Kassel. Die DB  treibt das Pilotprojekt Öko-Beton im Zuge des Projektes „Kurve Kassel“ voran.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.kurve-kassel.de

18. Juni 2026, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen im Bereich Frankfurt-Höchst • Einschränkungen im Regional- und S-Bahn-Verkehr • Reisende bleiben mobil

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, führt die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) im Bereich Frankfurt-Höchst umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen durch. Ab dem 26. Juni 2026 erneuern die Bauteams mehrere Weichen, um die Qualität und Zuverlässigkeit im Zugverkehr zu erhöhen. 

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es im Zeitraum vom 26. Juni (21:00 Uhr) bis zum 29. Juni (4:00 Uhr) zu folgenden Einschränkungen im Regional- und S-Bahn-Verkehr:

  • Der Halt der S-Bahn-Linie S1 in Frankfurt-Höchst Farbwerke entfällt.
  • Die Züge der S-Bahn-Linie S2 entfallen zwischen Niedernhausen und Frankfurt-Höchst. Für die Reisenden steht ein Ersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung. Darüber hinaus werden zusätzliche Halte der RB 22 eingerichtet.
  • Die Züge der Linie RB22 entfallen zwischen Frankfurt Hbf und Lorsbach. Fahrgäste können auf einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Frankfurt Hbf und Niedernhausen mit Halt in Frankfurt-Höchst ausweichen. Zwischen Lorsbach und Niedernhausen werden zusätzlich die Halte der S-Bahn-Linie S2 bedient. Es kommt dadurch zu längeren Fahrzeiten.

Im Zeitraum vom 3. Juli (21:00 Uhr) bis zum 11. Juli (5:00 Uhr) kommt es zu folgenden Einschränkungen im Regional- und S-Bahn-Verkehr: 

  • Auf der S-Bahn-Linie S1 entfällt der Halt Frankfurt-Höchst Farbwerke. Teilweise entfallen auch die Halte in Nied und in Griesheim. Die Zwischentakte im Abschnitt Offenbach (Ost) – Hochheim entfallen.
  • Auf der S-Bahn-Linie S2 entfällt der Halt Frankfurt-Höchst Farbwerke. Teilweise entfallen auch die Halte in Nied und in Griesheim. Die Zwischentakte der S2 entfallen. Am 4. und 5. Juli entfallen außerdem die Züge zwischen Frankfurt-Höchst und Kriftel.
  • Die Züge der Linie RB12 entfallen zwischen Frankfurt Hbf und Frankfurt-Höchst.
  • Die Züge der Linie RB22 entfallen am 4. und 5. Juli zwischen Frankfurt Hbf und Hofheim (Taunus). Für die Reisenden wird zwischen Hofheim und Frankfurt Hbf ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
  • Vom 6. bis zum 10. Juli können einzelne Fahrten von Frankfurt Hbf nach Limburg nicht verkehren. Vereinzelt kommt es außerdem zu veränderten Fahrzeiten.

Die Informationen werden rechtzeitig in den elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de und bahn.de sowie DB Navigator und RMVgo hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren. Die Deutsche Bahn dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten.

18. Juni 2026, 11:00 Uhr
Düsseldorf/Frankfurt
Letzte wichtige Instandhaltung der linken Rheinstrecke vor Start der Korridorsanierung zwischen Troisdorf – Wiesbaden ab Juli 2026 • Fahrplananpassungen im Fern- und Nahverkehr vom 20. Juni bis 10. Juli 2026 in NRW und Rheinland-Pfalz • Schienenersatzverkehr bringt Fahrgäste weiterhin an ihr Ziel

Die DB InfraGO setzt Ende Juni die Instandhaltung der linken Rheinstrecke zwischen Köln und Mainz fort: In der Zeit von Samstag, 20. Juni, bis Freitag, 10. Juli 2026, arbeiten die Fachleute unter anderem weiter an Gleisen, Weichen sowie an der Oberleitung.

Bereits im Januar hat die DB zwischen Hürth und Bonn knapp 70 Weichen sowie das Gleis auf rund 21 Kilometern instandgehalten. Auch haben die Fachleute über drei Kilometer Fahrdraht der Oberleitung ausgewechselt. Nun folgt die Instandhaltung weiterer Gleisabschnitte, Weichen sowie der Oberleitung auf der Strecke zwischen Hürth und Bonn. Außerdem werden zwischen Koblenz-Lützel und Koblenz Hauptbahnhof Gleise erneuert. Südlich von Koblenz setzen Bauunternehmen Gleise im Bereich des Kammereck-Tunnels instand. Zusätzlich finden im Raum Mainz Arbeiten für moderne Stellwerkstechnik statt. 

Bei der Instandhaltung handelt es sich um wichtige Vorbereitungen für die Korridorsanierung der Strecke Troisdorf – Wiesbaden ab Juli 2026: Die Strecke am linken Rhein dient als Ausweichroute für den Personen- und Güterverkehr während der Bauarbeiten. Nach Abschluss der Arbeiten profitieren Reisende – insbesondere während der rechtsrheinischen Korridorsanierung – von stabileren und weniger störanfälligen Anlagen. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet Reisende und Anwohnende daher um ihr Verständnis.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die DB InfraGO saniert weiter ihr Bestandsnetz. Dadurch kommt es zu folgenden Auswirkungen auf den Zugverkehr:

Im Fernverkehr

Die Züge des Fernverkehrs sind während der Bauarbeiten in verschiedenen Zeiträumen und Bereichen betroffen:

  • Vom 2. Juli, 21 Uhr, bis 10. Juli, 5 Uhr, werden die Züge zwischen Köln und Koblenz umgeleitet. Dabei entfallen die Halte Köln Hbf, Bonn Hbf, Remagen und Andernach. Die Züge halten zusätzlich in Köln Messe/Deutz, IC-Züge zudem in Bonn-Beuel.
  • In der Zeit vom 24. Juni, 8 Uhr, bis 10. Juli, 20 Uhr, werden die Züge zwischen Koblenz und Mainz umgeleitet. Der Halt in Bingen (Rhein) Hbf entfällt.
  • Der Knoten Mainz ist an den Wochenenden 20./21. Juni, 27./28. Juni und 4./5. Juli betroffen: Die ICE-Züge in/aus Richtung Frankfurt werden innerhalb des Knoten Mainz umgeleitet. Dabei entfällt bei den meisten Zügen der Halt Mainz Hbf. Die IC-Züge in/aus Richtung Mannheim verkehren teilweise weiterhin via Mainz Hbf. Teilweise entfällt auch bei diesen Zügen der Halt in Mainz. Die ICE-Züge von/nach Wiesbaden verkehren nur von/bis Frankfurt (Main) Hbf. Hierdurch entfallen die Halte Wiesbaden Hbf, Mainz Hbf und Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof.

Details zu den Auswirkungen im Fernverkehr gibt es in der Online-Grafik sowie in dem dort hinterlegten Kundenplakat.

Im Nahverkehr

Damit die Fahrgäste im Nahverkehr während der Bauarbeiten weiterhin an ihr Ziel kommen, haben DB, die Aufgabenträger go.Rheinland und SPNV-Nord sowie die zuständigen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein Ersatzkonzept mit Bussen eingerichtet:

in Rheinland-Pfalz:

Vom 20. bis 21. Juni verkehren die Züge der Linie RE 2 zwischen Koblenz Hbf und Bingen (Rhein) Hbf sowie auf dem Abschnitt Mainz Hbf und Frankfurt (Main) Hbf wie gewohnt. Auf dem Abschnitt zwischen Bingen (Rhein) Hbf und Mainz Hbf werden die Züge durch Busse ersetzt.

Vom 28. Juni bis zum 6. Juli fahren die Züge der Linie RE 2 zwischen Oberwesel und Frankfurt (Main) Hbf wie gewohnt. Auf dem Abschnitt zwischen Koblenz Hbf und Oberwesel werden die Züge durch Busse ersetzt.

Aufgrund der Schienenerneuerung in Koblenz kommt es in den Nächten vom 2. Juli bis 10. Juli jeweils von 21 Uhr bis 5 Uhr sowie am 7. und 8. Juli ganztägig zu Fahrplanänderungen. Die Linie RE 8 (DB Regio) wird zwischen Koblenz Hbf und Neuwied umgeleitet, die Zwischenhalte entfallen. Die Linie RB 10 (VIAS) verkehrt von Niederlahnstein direkt und ohne Halt in Koblenz nach Neuwied. Reisende nach Koblenz nutzen bitte ab Niederlahnstein die Züge der Linien RB23 und RE25 (beide DB Regio). Bei der Linie RB26 (TransRegio) kommt es nachts zu Ausfällen zwischen Köln und Koblenz, es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Die Baumaßnahmen im Kammerecktunnel führen zu weiteren Einschränkungen in den Nächten vom 24. Juni bis zum 27. Juni sowie vom 7. Juli bis zum 10. Juli (jeweils von 23:55 Uhr bis 04:40 Uhr) sowie durchgängig vom 27. Juni, 22 Uhr, bis zum 07. Juli, 5 Uhr. In diesen Zeiten wird die Linie RE2 (DB Regio) zwischen Oberwesel und Koblenz Hbf durch Busse ersetzt. Die Linie RE17 (vlexx) muss im Abschnitt zwischen Bingen Hbf und Koblenz Hbf entfallen. Die Linie RB26 (TransRegio) ist zwischen Oberwesel und Boppard Hbf unterbrochen, auch hier verkehrt Schienenersatzverkehr.

in Nordrhein-Westfalen:

In der Zeit von Donnerstag, 2. Juli, 21 Uhr, bis Freitag, 10. Juli, 5 Uhr, entfallen die Züge der Linie RE 5 (RRX, National Express) zwischen Köln Süd und Remagen. Es verkehren Ersatzbusse zwischen Köln Hbf und Remagen mit Halten in Köln Hbf, Bonn Hbf, Bonn Heussallee/Museumsmeile, Bonn-Bad Godesberg, Bonn-Mehlem, Rolandseck, Oberwinter Yachthafen und Remagen. 

Ergänzt wird die Linie durch zusätzliche Schnellbusse der Linie SEV RE 5X zwischen Köln Messe/Deutz und Remagen ohne Halt zwischen Köln Messe/Deutz und Bonn Heussallee/Museumsmeile und weiteren Halten in Bonn Wurzerstr., Bonn-Mehlem, Rolandseck und Oberwinter Yachthafen. Bitte beachten Sie, dass aufgrund von parallelen Bauarbeiten der Stadtwerke Bonn an der Haltestelle Wurzerstr. ein Umstieg zur Stadtbahn nur in Fahrtrichtung Bonn Hbf möglich ist. Alternativ ist ein Umstieg an den Haltestellen Bonn Hbf und Heussallee/Museumsmeile möglich.

Die Linie RB 26 (TransRegio) entfällt zwischen Köln Messe/Deutz bzw. Köln/Bonn Flughafen und Remagen. Es verkehren Ersatzbusse der Linie SEV RB 26 zwischen Köln Hbf und Bonn Hbf mit Halt in Brühl und Roisdorf.

Die Linie RB 48 (National Express) entfällt auf dem gesamten Streckenverlauf zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Bonn-Mehlem. Es verkehren Ersatzbusse der Linie SEV RB 48 zwischen Hürth-Kalscheuren und Bonn Hbf mit Halt in Sechtem.

Bitte beachten Sie auch die geänderten Abfahrtsorte des Ersatzverkehrs in Brühl, Sechtem, Bonn UN Campus und Bonn-Mehlem. Informationen hierzu erhalten Sie wie immer unter bahnhof.de

Zwischen Köln und Hürth-Kalscheuren stehen weiterhin die Eifellinien RE 22 (Zusatzhalt) und RB 24 zur Verfügung. Zusätzlich können Reisende die Stadtbahnlinien der KVB (STR 16 und 18) zwischen Köln und Bonn nutzen. 

Details zu den betroffenen Linien gibt es unter zuginfo.nrw/index.html?msg=131667.

Bei dieser Maßnahme wird das mit den Kommunen und Kreisen erarbeitete Ersatzkonzept erprobt, welches während der Korridorsanierung der linken Rheinstrecke im Jahr 2028 zum Einsatz kommen soll. Die Baumaßnahme wird seitens go.Rheinland durch eine Marktforschung begleitet, um vorab mögliche Schwächen des Konzepts identifizieren und Anpassungsschwerpunkte herausarbeiten zu können. Entsprechende Teilnahmeunterlagen werden in den Ersatzbussen mittels Swing Cards bereitgestellt.

Die Fahrplananpassungen werden in den Auskunftsmedien hinterlegt sowie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

17. Juni 2026, 12:30 Uhr
Frankfurt am Main
Trotz unerwartet schlechter Bodenverhältnisse auf dem Streckenabschnitt zwischen Langenlonsheim und Stromberg laufen die Arbeiten auf Hochtouren • Erste Verkehre sind voraussichtlich ab Ende Oktober möglich

Seit dem 1. April dieses Jahres führt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) auf der Hunsrückquerbahn zwischen Langenlonsheim und Stromberg umfangreiche Instandhaltungsarbeiten durch. Ursprünglich sollten diese bis zum 31. Juli abgeschlossen sein.

Während der Bauarbeiten stellte die DB unerwartet schlechte Bodenverhältnisse fest. Um die langfristige Betriebssicherheit und Funktionsfähigkeit der Strecke zu gewährleisten, sind daher zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung des Untergrunds erforderlich. Dazu fräst die DB Kalkzement in den Boden ein oder baut abschnittsweise eine Schutzschicht ein, um die Tragfähigkeit und Stabilität von Schwelle und Schotter im Verbund herzustellen. Erst danach kann der Oberbau neu aufgebaut werden.

Trotz der schwierigen Bodenverhältnisse laufen die Bauarbeiten weiterhin mit hoher Leistung. Nach aktuellem Stand wird die Strecke voraussichtlich Ende Oktober 2026 freigegeben. 

Trassenanmeldungen für den Güterverkehr liegen bislang nicht vor. Die Ausflugsfahrten an Wochenenden können aufgrund der Verzögerungen noch nicht stattfinden.

Auf dem Streckenabschnitt der Hunsrückquerbahn zwischen Langenlonsheim und Büchenbeuren arbeitet die DB bereits seit 2023 daran, diesen wieder grundlegend befahrbar zu machen. Insgesamt wurden rund 40 Kilometer Gleisanlagen sowie der Belag von 45 Bahnübergängen erneuert und die Entwässerungsanlagen entlang der Strecke instandgesetzt. Ursprünglich war vorgesehen, die Strecke nach Abschluss der geplanten Instandhaltungsarbeiten im Streckenabschnitt zwischen Langenlonsheim und Stromberg gesamthaft ab Anfang August wieder für den Verkehr freizugeben. 

15. Juni 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Erfolgreicher Abschluss der Pilotphase und Ausweitung des Sicherheitsprogramms • Deutsche Bahn als starke Partnerin im Einsatz für ein verbessertes Sicherheitsgefühl an Bahnhöfen

Nach einer erfolgreichen Pilotphase weitet Hessen das Sicherheitsprogramm „KOMPASSbahnhof“ auf weitere Bahnhöfe aus. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt der Hessischen Polizei, der Bundespolizei, der Deutschen Bahn (DB) und der beteiligten Kommunen. Für die DB ist es ein weiterer Baustein, um die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl an Bahnhöfen weiter zu steigern.

Im Dezember 2023 sind Fulda, Hofgeismar, Hofheim im Taunus, Neustadt (Hessen), Maintal und Rüsselsheim am Main als Pilotkommunen gestartet. Folgende Maßnahmen wurden dort erfolgreich seitens DB umgesetzt:

  • In Fulda hat die DB ihre Streifentätigkeit intensiviert sowie in eine neue Anlage zur Videoüberwachung und eine bessere Beleuchtung im Bahnhof investiert. Zudem erhielt die Personenunterführung einen helleren Anstrich und eine neue Beleuchtung.
  • In Hofgeismar sorgen bessere Leuchtmittel, die Neugestaltung der Bahnunterführung sowie ein neuer Windschutz am Bahnsteig (inkl. Sitzbänken und Vitrine) für eine bessere Aufenthaltsqualität für unsere Fahrgäste. Als präventive Maßnahme gegen zukünftige Schmierereien gestalteten Hofgeismarer Schüler:innen die Bahnunterführung im Rahmen eines Schulwettbewerbs kreativ neu. Bessere Echtzeit-Informationen für die Fahrgäste garantieren ab sofort ein neu installierter Dynamischer Schriftanzeiger Plus (DSA+) sowie ein digitaler Aushang zur Baukommunikation (DAB).
  • In Hofheim wurden zusätzliche Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten z.B. an den Vitrinen durchgeführt sowie Leuchtmittel erneuert. Zudem wurde mehrmals ein Präventionsstand am Bahnhof abgehalten.
  • In Maintal wurden die Treppenaufgänge aufgewertet und die Leuchtmittel ausgetauscht, um für ein besseres Sicherheitsgefühl zu sorgen.
  • In Neustadt wurde ein Sicherheitstag gestartet. Ebenso wurden die Bahnsteige und Wartebereiche aufgewertet. Die Personenunterführung bekam einen neuen Bodenbelag und eine verbesserte Beleuchtung.
  • In Rüsselsheim wurden zusätzliche Sauberkeitskontrollen und Sonderreinigungen eingeführt, die Beschilderung am Bahnhof verbessert und ein gemeinsamer Präventionstag aufgesetzte.

An allen Bahnhöfen wurden die Präsenz von Ordnungskräften durch alle Partner verstärkt. 

Ergänzend werden im Rahmen des Sofortprogramms zur Verbesserung der Sauberkeit an hessischen Bahnhöfen gezielte Maßnahmen schrittweise umgesetzt. Dazu zählen unter anderem ein umfassender Frühjahrsputz an den Top-Bahnhöfen sowie an weiteren über 100 Flächenbahnhöfen in Hessen, darunter u. a. Hofheim. Ein weiterer wichtiger Baustein zur Verbesserung der Sauberkeit sind mobile Reinigungsteams, die hessenweit im Einsatz sind.

Die umgesetzten Maßnahmen zeigen wie wichtig das Programm KOMPASSbahnhof für ein verbessertes Sicherheitsgefühl vor Ort ist. Die Maßnahmen werden daher in Zukunft von allen Kommunen fortgeführt und teilweise ergänzt. Am vergangenen Samstag (13. Juni) ehrte der Hessische Innenminister Roman Poseck im Rahmen des aktuell stattfindenden Hessentages in Fulda das Engagement. Für die zweite Jahreshälfte 2026 sind bereits Kooperationen für die Bahnhöfe in Bad Homburg, Heppenheim, Herborn, Hungen, Neu-Isenburg und Treysa (Schwalmstadt) geplant.

Das Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit auf Bahnhöfen

Im Rahmen der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene des Bundesverkehrsministers ergreift die DB unter anderem Maßnahmen für schnelle Verbesserungen bei Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen. DB-Chefin Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gaben am 20. Januar am Berliner Hauptbahnhof grünes Licht für das Sofortprogramm, mit dem das Stationserlebnis für die Kund:innen bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird. 

An 35 besonders stark frequentierten Bahnhöfen sind ab sofort spürbar mehr Sicherheitskräfte unterwegs. An 30 großen Bahnhöfen erhöht die DB die Reinigungsintervalle, beispielsweise mit mobilen Teams. Damit sorgen wir dafür, dass sich Fahrgäste an den Bahnhöfen wohlfühlen und sicher und bequem zu ihren Zügen kommen. Bundesweit investiert die DB allein im Jahr 2026 rund 50 Millionen Euro zusätzlich für besseren Aufenthalt und Sicherheitsempfinden der Reisenden und Bahnhofsbesucher:innen. 

 

Presseinformation des Hessischen Ministeriums des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz: Pilotkommunen erhalten Auszeichnung für KOMPASSbahnhof | Hessen Innen

12. Juni 2026, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB modernisiert die Verkehrsstationen Siersburg, Hemmersdorf (Saar) und Niedaltdorf • Zugausfälle im Regionalverkehr • Reisende bleiben mobil

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, erneuert die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) alle drei noch nicht modernisierten Verkehrsstationen an der Niedtalbahn. Ab dem 29. Juni 2026 erneuern die Bauteams in Siersburg, Hemmersdorf und Niedaltdorf die Bahnsteige und stellen barrierefreie Zuwegungen her. Durch die Bündelung der Baumaßnahmen in einem Sperrzeitraum sollen die Auswirkungen auf den Zugverkehr möglichst geringgehalten werden.

Aufgrund der Bauarbeiten ist der Streckenabschnitt zwischen Niedaltdorf und Dillingen (Saar) im Zeitraum vom 29. Juni (7:00 Uhr) bis zum 7. August (22:00 Uhr) gesperrt. Die Züge der Linie RB 77 entfallen. Für die Reisenden steht ein Ersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung. Die Busse verkehren in der Regel stündlich zwischen Dillingen Bahnhof und Niedaltdorf Dorfplatz mit Halt in Siersburg Ortsmitte, Hemmersdorf Ortsmitte, Niedaltdorf Bahnhof und Niedaltdorf Kirche.

Die Informationen werden rechtzeitig in den elektronischen Auskunftsmedien wie saarfahrplan.de und bahn.de sowie DB Navigator und saarfahrplan-App hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren. Die Deutsche Bahn dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten.

01. Juni 2026, 13:30 Uhr
Frankfurt am Main
Umfassende Reinigungsaktion am Bahnhof Langen für zufriedene Fahrgäste • Deutsche Bahn investiert mit Sofortprogramm bundesweit 50 Millionen Euro in Sicherheit und Sauberkeit

Mit einer gemeinsamen Frühjahrsoffensive setzen die Deutsche Bahn (DB) und die Stadt Langen ein sichtbares Zeichen für mehr Sauberkeit, Ordnung und Aufenthaltsqualität am Bahnhof Langen. Ismail Ertug, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Hessen, Björn Simon, Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) und verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestragfraktion und Prof. Dr. Jan Werner, Bürgermeister der Stadt Langen, packten vor Ort mit an.

Von Grünschnitt bis zur Lackierung: Schon in der vergangenen Woche fanden zahlreiche Maßnahmen rund um den Bahnhof statt. Am heutigen Montag steht die Reinigung der Unterführung und der Treppen mit Dampfstrahlern an. Reinigungskräfte säubern zudem die Sitze und Aufzüge.

Ismail Ertug, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Hessen: „Es ist uns wichtig, dass sich die Menschen sicher und wohl an unseren Bahnhöfen fühlen. Deshalb bekamen im Rahmen des Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit in den letzten Wochen zahlreiche Stationen einen umfangreichen Frühjahrsputz. Es freut mich heute hier gemeinsam mit unseren politischen Partnern eine weitere Station für unsere Fahrgäste zu verschönern.“

Björn Simon, MdB und verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestragfraktion: „Ein sauberer, sicherer und gepflegter Bahnhof ist keine Nebensache, sondern Teil einer verlässlichen Mobilität. Der Bahnhof Langen ist für viele Menschen täglich das Tor zur Arbeit, zur Schule oder in die Freizeit. Deshalb ist es wichtig, dass sich Fahrgäste hier wohl und sicher fühlen. Das Sofortprogramm der Deutschen Bahn zeigt, dass wir mit konkreten Maßnahmen die Aufenthaltsqualität spürbar verbessern können: sichtbar, pragmatisch und direkt vor Ort. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die hier gemeinsam Verantwortung übernehmen und anpacken.“

Prof. Dr. Jan Werner, Bürgermeister der Stadt Langen: „Der Langener Bahnhof ist ein Tor zu unserer Stadt, sowohl für unsere Gäste als auch für unsere Bürger. Da ist es sehr zu begrüßen, dass der gesamte Bereich jetzt wieder in einem ansprechenden Zustand ist und ich hoffe, dass dies auch so erhalten bleibt.“

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Ende des Sliders

 

Das Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit auf Bahnhöfen

Im Rahmen der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene des Bundesverkehrsministers ergreift die Deutsche Bahn (DB) unter anderem Maßnahmen für schnelle Verbesserungen bei Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen. DB-Chefin Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gaben am 20. Januar am Berliner Hauptbahnhof grünes Licht für das Sofortprogramm, mit dem das Stationserlebnis für die Kund:innen bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird. An 35 besonders stark frequentierten Bahnhöfen sind ab sofort spürbar mehr Sicherheitskräfte unterwegs. An 30 großen Bahnhöfen erhöht die DB die Reinigungsintervalle, beispielsweise mit mobilen Teams. Damit sorgen wir dafür, dass sich Fahrgäste an den Bahnhöfen wohlfühlen und sicher und bequem zu ihren Zügen kommen. Bundesweit investiert die DB allein im Jahr 2026 rund 50 Millionen Euro zusätzlich für besseren Aufenthalt und Sicherheitsempfinden der Reisenden und Bahnhofsbesucher:innen. 

29. Mai 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt
Eingang Kaisertor erleichtert den Zugang zur neuen B-Ebene sowie zu den Straßenbahnen, S- und U-Bahnen • Ausbau und Modernisierung des Hauptbahnhofs gehen weiter       

Die Deutsche Bahn AG (DB InfraGo ) hat den modernisierten Eingang Kaisertor am Frankfurter Hauptbahnhof wieder geöffnet. Das Projektteam „Masterplan Frankfurt Hauptbahnhof“ hat den zentralen Zugang umgebaut. Er bietet Fahrgästen und Besucher:innen ab sofort wieder eine unterirdische Wegeverbindung in die Stadtmitte und ist jetzt übersichtlicher, heller und komfortabler. Mit dem Umbau hat die DB einen barrierearmen Einstieg in den Hauptbahnhof und zu den unterirdischen Bahnsteigen der S- und U-Bahn geschaffen. Zudem ist wieder ein direkter Aufgang zu den Straßenbahnen von der B-Ebene möglich. 

Die Wiedereröffnung des Eingangs Kaisertor ist ein weiterer wichtiger Baustein im Gesamtplan des Projektes „Masterplan Frankfurt Hauptbahnhof“. Sie bildet zusammen mit den Ende Juni anstehenden ersten Eröffnungen von Geschäften und Gastronomie in einem Teil der B-Ebene die Voraussetzung für eine erfolgreiche Wiederbelebung der modernisierten Flächen. 

Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe: „Wir kommen mit der Sanierung und dem Umbau des Frankfurter Hauptbahnhofs gut voran. Mit der Wiedereröffnung des zentralen Eingangs Kaisertor kommt wieder mehr Leben in die neue und helle B-Ebene. Sie bildet die Grundlage für die nachfolgenden Ausbaustufen der wichtigen Mobilitätsdrehscheibe. Unser Ziel ist ein moderner, leistungsfähiger und attraktiver Metropolbahnhof in Frankfurt, der den zunehmenden Reisendenströmen in der Zukunft gewachsen ist.“ 

Wolfgang Siefert, Mobilitätsdezernent der Stadt Frankfurt am Main: „Es freut uns, dass mit der Öffnung auch wieder das Umsteigen von der Straßenbahn zur U-Bahn für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste möglich sein wird. Mit der Inbetriebnahme ist auch für Rollstuhlfahrer:innen, Rollatorbenutzer:innen und Fahrgästen mit Kinderwagen der Hauptbahnhof als Umsteigehaltestelle endlich wieder voll nutzbar – mit der Eröffnung der ersten Geschäfte auch in seiner Funktion als Einkaufsort.“ 

Die modernisierten Aufzüge zu den U-Bahnsteigen der Linien U4 und U5 in Fahrtrichtung Willy-Brandt-Platz und Bockenheimer Warte hat die VGF im April in Betrieb genommen.  

Der umfassende Umbau des Hauptbahnhofs in Frankfurt begann im Herbst 2020. Mit dem Masterplan finden eine Vielzahl von Umbauarbeiten im gesamten Hauptbahnhof statt. Der Frankfurter Hauptbahnhof gehört mit rund 500.000 Besucher:innen zu den am stärksten genutzten Bahnhöfen in Deutschland. Täglich strömen dort viele Pendelnde, Geschäftsreisende und Tourist:innen durch die verschiedenen Eingänge. Der Zugang am Kaisertor verbindet die Innenstadt direkt mit der Empfangshalle. Während des Umbaus hatte die Bahn den Eingang geschlossen, um die Wege neu zu ordnen, Flächen zu erweitern sowie Bausubstanz und technische Anlagen zu erneuern.  

Seit 1888 ist die Station im Zentrum der Mainmetropole der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt der Stadt, der Region und auch im deutschen Schienenverkehrsnetz. Damit das künftig so bleibt, setzt die Deutsche Bahn den Masterplan Frankfurt Hauptbahnhof  um, mit dem die Leistungsfähigkeit und Attraktivität der bedeutsamen Mobilitätsdrehscheibe deutlich erhöht werden soll. 

29. Mai 2026, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Neue Akkuzüge für den Einsatz auf saarländischen Regionalstrecken • Mehr Komfort für die Fahrgäste • Ausbildung von rund 300 Triebfahrzeugführer:innen für den Einsatz auf der neuen Baureihe

Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz, Achilles Brecht, Produktleiter Green Technology bei Stadler Deutschland und Samir Boucheqif, Regionalleiter Personal DB Regio Mitte, stellten heute am Saarbrücker Hauptbahnhof das neue Fahrzeug vom Typ Stadler FLIRT Akku für den Einsatz auf saarländischen Regionalstrecken vor. Die Projektpartner hoben im Rahmen einer Talkrunde die beeindruckende Technik sowie den modernen Reisekomfort des Akkuzuges hervor und erläuterten zugleich den aktuellen Stand der Inbetriebnahme auf dem zukünftigen Einsatznetz mit den Regionalverkehrslinien.

„Für die Landesregierung ist dieser Termin mehr als eine Fahrzeugpräsentation. Er steht für das Ziel, den öffentlichen Verkehr im Saarland attraktiver, moderner und klimafreundlicher zu machen. Genau darum geht es: Wir wollen Angebote schaffen, die im Alltag überzeugen“, sagt Berg. „Moderne Mobilität bedeutet für mich Wahlfreiheit. Die neuen Akkuzüge sind dafür ein konkreter Schritt. Sie bringen mehr Komfort, moderne Ausstattung, bessere Fahrgastinformation und emissionsfreie Fahrten.“

„Mit den ersten fünf zur Verfügung stehenden Akkuzügen und dem intensiven Qualifizierungsstart für unser Fahr- und Instandhaltungspersonal bereiten wir aktuell die Betriebsaufnahme vor. Auf Grundlage der bestehenden Probefahrgenehmigung führen wir gezielte Testfahrten im Streckennetz durch, bei denen unsere Mitarbeitenden ihre Kenntnisse unmittelbar im Praxiseinsatz vertiefen können. Das sind wichtige Schritte, um den Probebetrieb mit Fahrgästen sicher, verlässlich und pünktlich zu starten – sobald die Fahrzeugzulassung vorliegt“, berichtet Samir Boucheqif über die aktuell laufenden Vorbereitungen bei DB Regio Mitte. Insgesamt werden rund 300 Triebfahrzeugführer:innen für den Einsatz auf der neuen Baureihe ausgebildet.

„Die Fahrzeuge für das Pfalznetz profitieren als unser zweiter Auftrag für Batteriezüge in Deutschland von den sehr guten Erfahrungen, die wir bereits im Betrieb sammeln konnten“, sagt Achilles Brecht, Produktleiter Green Technology bei Stadler Deutschland. „Dadurch konnten wir vieles weiter verbessern, unter anderem das Batteriesystem und das Fahrerassistenzsystem für die Triebfahrzeugführer.“

Nach Erteilung der Zulassung, finaler Abnahme und Auslieferung der Fahrzeuge beginnen die ersten Fahrgastfahrten im Rahmen eines Probebetriebs auf den Strecken Saarbrücken – Zweibrücken – Pirmasens (RB 68) sowie Neustadt – Landau – Karlsruhe (RE 6/RB 51). Der reguläre Einsatz im durchgehenden Betrieb ist auf diesen beiden Linien nach aktuellem Stand für Oktober 2026 vorgesehen.

Der Start des Probebetriebs auf der saarländischen Niedtalbahn zwischen Dillingen und Niedaltdorf (RB 77) sowie auf der Linie 64 von Kaiserslautern nach Pirmasens ist anschließend für November 2026 geplant. Im Niedtal sollen ab Dezember 2026 alle Verbindungen mit den neuen Akkuzügen gefahren werden und damit im Regelbetrieb.

Die weiteren Linien werden jeweils nach einem vorgelagerten Probebetrieb schrittweise umgestellt: Bis Mitte 2027 folgen die Verkehre zwischen Kaiserslautern und Pirmasens (RB 64) sowie von Kaiserslautern nach Lauterecken-Grumbach (RB 66) bzw. Kusel (RB 67). Für das Jahr 2029 ist die Umstellung der Linien Landau – Pirmasens (RB 55) und Winden – Bad Bergzabern (RB 54) vorgesehen.

Insgesamt wird DB Regio Mitte nach der vollständigen Umstellung aller Linien 44 zweiteilige Akkuzüge in dem Netz einsetzen. Damit ist die im Saarland eingesetzte Fahrzeugflotte von DB Regio Mitte, zu der auch die Elektrofahrzeuge im SÜWEX-Netz und im E-Netz Saar RB gehören, künftig vollständig elektrisch. Lediglich auf den gemeinsam mit der SNCF betriebenen Linien nach Frankreich kommen weiterhin diesel-elektrische Fahrzeuge der SNCF zum Einsatz.

28. Mai 2026, 20:00 Uhr
Frankfurt am Main
Deutsche Bahn präsentiert Vertretenden aus Politik, Wirtschaft und Verbänden aktuellen Planungsstand nach Abschluss der Vorplanung • Neue Deutschherrnbrücke soll in östlicher Parallellage errichtet werden • Scoping-Beschluss des Eisenbahn-Bundesamtes liegt vor • Einbindung eines Gestaltungsbüros zur Ausgestaltung der Schallschutzwände

Im Rahmen der 2. Sitzung der Fachgruppe Frankfurt Süd informierte die Deutsche Bahn (DB InfraGO) am 28. Mai 2026 in den Abendstunden über den aktuellen Stand der Planungen im Projektgebiet und gab den Abschluss der Vorplanung bekannt. Ziel des Vorhabens ist es, bestehende betriebliche Engpässe im Bahnverkehr im südlichen Zulauf des Knoten Frankfurt zu lösen sowie die Betriebsqualität nachhaltig zu verbessern und zusätzliche Kapazitäten für Fahrgäste zu schaffen.  

Nun startet die vertiefte Entwurfsplanung, welche die Grundlage für eine genehmigungsfähige und umsetzungsreife Planung schafft. Aufgrund ihrer zentralen Bedeutung für den Bahnbetrieb werden die Maßnahmen am Schlachthofbrückenzug sowie am Deutschherrnbrückenzug priorisiert vorangetrieben.

Für den Ersatzneubau der Deutschherrnbrücke ist vorgesehen, das neue Bauwerk in östlicher Parallellage mit einem Abstand von rund zehn Metern zum Bestandsbauwerk zu errichten. Mit dieser Lösung wird der Bahnbetrieb während der Bauzeit für die Fahrgäste aufrechterhalten und zeitgleich eine leistungsfähige Infrastruktur für die Zukunft geschaffen.

Schallschutz soll die Anwohnenden entlang der Strecke entlasten

Parallel zur technischen Planung konkretisiert die DB die Konzepte für Schallschutz, Umwelt und städtebauliche Integration. Ein zentrales Ergebnis ist die Planung von sechs Meter hohen Schallschutzwänden an den Zuläufen zu den Brückenbauwerken, die zu einer spürbaren Entlastung für Anwohnende beitragen sollen.

Die konkrete Ausgestaltung vertieft sich in den kommenden Planungsschritten. Aufgrund der hohen städtebaulichen Bedeutung der Maßnahme wird hierfür ein Gestaltungsbüro eingebunden, um die Schallschutzwände positiv in das Stadtbild zu integrieren und gleichzeitig die umweltfachlichen Anforderungen zu berücksichtigen. Die Planungen finden in enger Abstimmung mit der Stadt Frankfurt am Main statt.

Mit dem Scoping-Beschluss des Eisenbahn-Bundesamtes ist ein wichtiger Meilenstein im Bereich Umwelt erreicht. Der Beschluss definiert, welche Untersuchungen im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen sind.

Vorbereitung der Ersatzflächen für die Logistikbereiche an den Mainwasen 

Im Zuge der weiteren Planung konkretisiert die DB auch die Bedarfe an Baulogistik und Flächen. Die Fläche der heutigen Sportplätze an den Mainwasen sollen als temporäre Baustelleneinrichtungsfläche genutzt werden. Parallel werden in Abstimmung mit der Stadt Frankfurt am Main Ersatzlösungen, etwa im Bereich Kaiserlei, vorbereitet.

Die nächsten Schritte umfassen die weitere Präzisierung der Planung, die Erstellung notwendiger Fachgutachten sowie die Vorbereitung zentraler Entscheidungen – unter anderem zur Gestaltung des Deutschherrnbrückenzugs.

Die nächste Sitzung der Fachgruppe zur Vorstellung entsprechender Ergebnisse ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. 

Über die Fachgruppe zum Projekt „Frankfurt Süd“

Die Fachgruppe Frankfurt Süd ist ein Bestandteil der, von der DB initiierten, frühen Öffentlichkeitsbeteiligung zum Projekt „Frankfurt Süd“. Dort können sich Mitglieder über Themen rund um Planung und Bau des Maßnahmenpaketes „Frankfurt Süd“ inklusive Deutschherrnbrückenzug austauschen und Lösungen diskutieren. Der Planungsprozess wird transparent und nachvollziehbar gestaltet.  

Die Fachgruppe setzt sich aus unterschiedlichen Akteuren aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, Bürgerinitiativen, Fahrgast- und Umweltverbänden sowie der Bahn zusammen und spiegelt damit die unterschiedlichen Perspektiven der Region auf das Vorhaben wider. Sie fungiert als Beratungs- und Informationsgremium, das im Vorfeld und als Ergänzung zum formellen Genehmigungsverfahren durchgeführt wird.

26. Mai 2026, 10:00 Uhr
Großer Abstimmungswettbewerb für Bürger*innen aus 37 Gemeinden und Städten entlang der Mosel

Seit Dezember 2025 sind sie auf der Schiene und erfreuen sich großer Beliebtheit: die neuen und modernen Züge vom Typ FLIRT 3 XL auf den Regionalbahnverbindungen RB 81/82 zwischen Trier, Koblenz und Perl-Schengen.

Als besonderes Highlight und Zeichen der Verbundenheit mit der Region und ihren Menschen sollen auch die neuen Züge wieder Namen von Städten und Gemeinden erhalten. Dafür initiieren der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) als zuständiger Aufgabenträger und DB Regio Mitte als zuständiges Eisenbahnverkehrsunternehmen einen großen Namenswettbewerb in Rheinland-Pfalz. Den symbolischen Startschuss dafür gab am 9. Mai die Taufe eines der neuen Fahrzeuge auf den Namen Perl-Schengen – als einziges saarländisch luxemburgisches Bindeglied auf dieser Verbindung.

Zur Vergabe der weiteren Namenspatenschaften sind nun die Bürgerinnen und Bürger von 37 Gemeinden und Städten entlang der Mosel aufgerufen, mit ihrer Stimme zu entscheiden, wer Namensgeber der übrigen 18 Neufahrzeuge wird. Unter dem Motto „Dein Ort. Dein Zug. Deine Stimme“ läuft die Abstimmung seit dem 9. Mai und noch bis zum 30. Juni 2026 online auf www.zugtaufe-mosellux.de. Gewertet wird am Ende nicht die absolute Stimmenzahl, sondern die Beteiligungsquote im Verhältnis zur Einwohnerzahl. So haben alle Orte unabhängig von ihrer Größe die gleiche Chance auf eine Namenspatenschaft.

Thorsten Müller, Verbandsdirektor SPNV-Nord: „Schon die Namenspatenschaften der Vorgängerflotte haben vielerorts für große Aufmerksamkeit gesorgt. Mit dem vor Kurzem gestarteten Wettbewerb machen wir die neuen Fahrzeuge erneut zu sichtbaren Botschaftern der Region. Bereits in den ersten Tagen haben sehr viele Menschen entlang der Mosel mitgemacht. Das freut uns sehr, zeigt es doch, dass sich die Moselaner mit ihrem Nahverkehr identifizieren. Wir sind gespannt, welche Gemeinden und Städte das Rennen machen und ihren Namen auf den neuen Zügen platzieren werden.“

Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte: „Ein Zug, der den Namen der eigenen Gemeinde trägt, ist ein emotionaler Botschafter, der jeden Tag auf der Schiene erlebbar ist. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mitzumachen: Geben Sie Ihrem Ort Ihre Stimme und nutzen Sie die Chance, Ihren Ort als Aushängeschild der besonderen Art auf die Reise zu schicken.“

Der Namenswettbewerb knüpft an die erfolgreiche Zugtaufaktion der Vorgängerflotte an. Die Gewinnergemeinden werden nach Abstimmungsende informiert und erhalten ihre Namenspatenschaft im Rahmen einer Feier mit Wirtschaft, Politik und Medien im DB Regio Werk Trier.

Weitere Informationen zu den neuen Fahrzeugen unter: https://www.dbregio-suedwesten.de/wir/mosellux 

Quelle: Agentur Statement / Saarbrücken, Hintergrund Adobe Stock / sunset man

22. Mai 2026, 11:00 Uhr
Ohne Hindernisse den Bahnsteig erreichen • Mehr Aufenthaltsqualität durch erneuerte Ausstattung • Für die Reisenden zwischen Pirmasens und Kaiserslautern stehen Busse als Ersatz bereit

(Frankfurt, 22. Mai 2026) Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) startet am 22. Mai 2026 die umfassende Modernisierung des Bahnhofs Waldfischbach. Ziel ist es, den Bahnhof barrierefrei auszubauen und die Aufenthaltsqualität für Fahrgäste nachhaltig zu verbessern. In den kommenden Monaten verbreitern und erhöhen die Fachleute den Mittelbahnsteig des Bahnhofes so, dass Fahrgäste künftig stufenlos in die Züge ein- und aussteigen können.  Der Zugang zum Mittelbahnsteig erfolgt zukünftig über einen neuen Reisendenüberweg in geänderter Lage. Die Bahnsteigkante des bisherigen Hausbahnsteigs wird entfernt und der ehemalige Bahnsteigbereich als Zugang zum Mittelbahnsteig umgestaltet. Gleichzeitig erhält der Bahnhof eine neue Bahnsteigbeleuchtung, ein modernes Wegeleitsystem mit taktilen Elementen und eine optimierte Bahnsteigausstattung. Die Arbeiten sollen im Herbst 2026 abgeschlossen sein. 

Während der Bauarbeiten kommt es auf der Strecke zwischen Pirmasens und Kaiserslautern zu Einschränkungen für die Reisenden. Die Züge können zeitweise verkehren, halten dabei jedoch nicht in Waldfischbach; zu anderen Zeiten muss das Angebot der Regionalbahnlinie RB 64 leider vollständig auf Busverkehr umgestellt werden. Die DB bittet die Reisenden, sich vor Fahrtantritt in den Auskunftsmedien wie dem DB Navigator oder beim ZÖPNV Süd (https://www.move-rlp.de/) über aktuelle Verbindungen zu informieren. 

21. Mai 2026, 13:00 Uhr
Umfassende Reinigungsaktion am Bahnhof Landau in der Pfalz • Reisende und Bahnhofsbesucher:innen fühlen sich wohler, wenn es sauber ist • DB investiert mit Sofortprogramm 50 Millionen Euro in Sicherheit und Sauberkeit 

Mit einer gemeinsamen Frühjahrsoffensive setzen die Deutsche Bahn (DB) und die Stadt Landau in der Pfalz gemeinsam mit ihrem Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb (EWL) ein sichtbares Zeichen für mehr Sauberkeit, Ordnung und Aufenthaltsqualität rund um den Hauptbahnhof Landau.

Im Zeitraum vom 18. bis 22. Mai 2026 werden die Bahnsteige, die Unterführung, die Aufzüge, Zugänge und der Busbahnhof intensiv gereinigt. Direkt im Anschluss beginnen bis Anfang Juni verschiedene Instandhaltungsarbeiten. Dazu zählen unter anderem der Neuanstrich rund um die Aufzuganlagen sowie die Modernisierung der Treppenaufgänge. Am 21. Mai, dem gemeinsamen Aktionstag packen DB-Mitarbeitende, Freiwillige sowie Mitarbeitende der Stadt Landau in der Pfalz und des EWL gemeinsam mit an und beteiligen sich aktiv am Frühjahrsputz.

Kathrin Behsler, Leiterin Bahnhofsmanagement Kaiserslautern, DB InfraGO: „Der Hauptbahnhof ist das Eingangstor zur Stadt. Viele Bürgerinnen und Bürger, Pendlerinnen und Pendler erleben hier ihren ersten Eindruck von Landau. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Menschen in einem sauberen und gepflegten Umfeld bewegen können. Unser Ziel ist ein Bahnhof, an dem sich alle willkommen fühlen.“

Dr. Dominik Geißler, Oberbürgermeister der Stadt Landau in der Pfalz:

„Der Hauptbahnhof prägt als wichtiger Verkehrsknotenpunkt das Bild unserer Stadt. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn und unserem Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb setzen wir uns aktiv dafür ein, die Aufenthaltsqualität rund um den Bahnhof weiter zu verbessern und den Bereich für Reisende sowie Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver zu gestalten. Die gemeinsame Aktion zeigt, was durch gute Zusammenarbeit für unsere Stadt erreicht werden kann.“

Das Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit auf Bahnhöfen

Im Rahmen der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene des Bundesverkehrsministers ergreift die Deutsche Bahn (DB) unter anderem Maßnahmen für schnelle Verbesserungen bei Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen. DB-Chefin Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gaben am 20. Januar am Berliner Hauptbahnhof grünes Licht für das Sofortprogramm, mit dem das Stationserlebnis für die Kundinnen und Kunden bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird. An 35 besonders stark frequentierten Bahnhöfen sind ab sofort spürbar mehr Sicherheitskräfte unterwegs. An 30 großen Bahnhöfen erhöht die DB die Reinigungsintervalle, beispielsweise mit mobilen Teams. Damit sorgen wir dafür, dass sich Fahrgäste an den Bahnhöfen wohlfühlen und sicher und bequem zu ihren Zügen kommen. Bundesweit investiert die DB allein im Jahr 2026 rund 50 Millionen Euro zusätzlich für besseren Aufenthalt und Sicherheitsempfinden der Reisenden und Bahnhofsbesucher:innen. 

20. Mai 2026, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
DB erneuert Stützwand und Weichen auf der Lahntalbahn • Zugausfälle im Regionalverkehr • Reisende bleiben mobil

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, erneuert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) eine in die Jahre gekommene Stützwand zwischen Eschhofen und Limburg (Lahn). Ab Mai 2026 beginnen die Hauptarbeiten, wobei die Bauteams ein Stahlnetz über die Stützwand sowie einen Teil des darüberliegenden Hangs spannen. Anschließend verankern sie das Netz mit bis zu acht Meter langen Erdnägeln im festen Gestein. So wird gewährleistet, dass die Bahntrasse und die darauf verkehrenden Züge weiterhin gegen Hangrutsche geschützt sind. Außerdem erneuert die DB mehrere Weichen im Bereich des Bahnhofs Kerkerbach. Durch die Bündelung der Baumaßnahmen in einem Sperrzeitraum sollen die Auswirkungen auf den Zugverkehr möglichst gering gehalten werden.

Die Bauarbeiten im Überblick:

  • Erneuerung der Stützwand zwischen Eschhofen und Limburg: Vegetationsarbeiten, Sanierungsarbeiten am Mauerwerk, Sicherungsarbeiten im Bereich der Stützwand und der Böschung, Montagearbeiten
  • Weichenerneuerung Kerkerbach-Runkel: Erneuerung mehrerer Weichen mithilfe von u.a. Gleiskran, Zweiwegebagger und Arbeitszügen

Aufgrund der Bauarbeiten ist der Streckenabschnitt zwischen Eschhofen und Limburg im Zeitraum vom 22. Mai (21:00 Uhr) bis zum 5. Juni (5:00 Uhr) gesperrt. Dadurch kommt es auf der Lahntalbahn und der Main-Lahn-Bahn zu folgenden Änderungen im Regionalverkehr:

  • Die Züge der Linie RE25 entfallen zwischen Limburg und Gießen. Reisende können stattdessen einen Ersatzverkehr mit Bussen im Zwei-Stunden-Takt nutzen.
  • Auf der Linie RE24 entfallen die Züge zwischen Weilburg und Limburg. Auf diesem Abschnitt verkehrt ein zweistündlicher Ersatzverkehr mit Halt in Eschhofen.
  • Die Linien RE20/RB22 verkehren nicht zwischen Limburg und Eschhofen. Fahrgäste können auf den stündlichen Ersatzverkehr zwischen Eschhofen und Limburg (vereinzelt bereits ab Idstein/Niederbrechen) ausweichen
  • Auf der Linie RB21 kommt es zu Ausfällen zwischen Niedernhausen und Limburg. Die morgendlichen Ausfälle werden durch einen Ersatzverkehr zwischen Limburg (Lahn) und Bad Camberg ersetzt. Zwischen Bad Camberg und Niedernhausen werden Reisende gebeten, die Züge der Linie RB 22 zu nutzen. Die Ausfälle am Mittag und in den frühen Abendstunden werden durch einen Ersatzverkehr zwischen Limburg (Lahn) und Niedernhausen ersetzt.
  • Die Züge der Linie RB45 entfallen zwischen Aumenau und Limburg. Für die Fahrgäste steht in diesem Abschnitt ein stündlich verkehrender Ersatzverkehr zur Verfügung.

Die Informationen werden rechtzeitig in den elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de und bahn.de sowie DB Navigator und RMVgo hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren. Die Deutsche Bahn dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten.

15. Mai 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
29 Projekte bisher umgesetzt • Weitere 19 Projekte stehen 2026 an, davon sechs während der Korridorsanierung am rechten Rhein • Vereinbarung läuft noch bis Ende 2031

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO), das Land Rheinland-Pfalz sowie die Aufgabenträger Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) und Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZÖPNV Süd) ziehen fünf Jahre nach Unterzeichnung der zweiten Rahmenvereinbarung zur Modernisierung von Verkehrsstationen eine positive Halbzeitbilanz: Insgesamt wurden 29 Projekte fertiggestellt, 19 weitere folgen in diesem Jahr. Dazu gehört auch die Ertüchtigung und Modernisierung von sechs Stationen in Rheinland-Pfalz im Zuge der Korridorsanierung 2026 am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. Die Vereinbarung aus Januar 2021 läuft bis Ende 2031. 

Unter den bereits abgeschlossenen Bauprojekten befinden sich unter anderem die Modernisierung und der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs in Kirn, die Modernisierung der Bahnsteige in Kamp-Bornhofen sowie die neuen Stationen entlang der reaktivierten Trierer Weststrecke. Auch Projekte aus dem vereinbarten Portfolio, die nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal und an der Eifelstrecke umgesetzt werden konnten, zählen dazu. 

Blick nach vorn: Starke Schwerpunkte auf beiden Rheinseiten

Auch im laufenden Jahr 2026 arbeiten Teams in insgesamt 19 Projekten an Verbesserungen für die Reisenden: Dazu zählen elf vereinbarte Maßnahmen im Rahmen der Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke, wie beispielsweise die Modernisierung der Verkehrsstationen in Bad Hönningen, Braubach Engers, Kaub und Oberlahnstein. Außerhalb dieses Streckenprojekts wird in diesem Jahr an acht weiteren Stationen gearbeitet. So werden beispielsweise die Ertüchtigung des denkmalgeschützten Hallendachs in Bad Ems und der barrierefreie Ausbau der Station Pirmasens Nord abgeschlossen. Bereits gestartet sind zudem die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau der Stationen Bad Münster am Stein und Langenlonsheim. In Kürze beginnt darüber hinaus der Neubau des Mittelbahnsteigs an der Station Waldfischbach. 

Der Blick in die Zukunft zeigt: Für 36 weitere Stationen der Rahmenvereinbarung laufen derzeit die Planungen, mit besonderen Schwerpunkten bei den beiden Korridorsanierungen am linken Rhein (2028) und an der Strecke Ludwigshafen–Forbach (2029). 

Weitere Maßnahmen verbessern den Zustand der Personenbahnhöfe

Im Rahmen des Wiederaufbaus im Ahrtal konnten zusätzlich die nicht in der Rahmenvereinbarung enthaltenen Stationen Ahrbrück, Mayschoß und Walporzheim modernisiert werden. In der Eifel wurden zwischenzeitlich die Stationen Daufenbach, Densborn, Philippsheim und Speicher wiederaufgebaut bzw. modernisiert. Mit der insbesondere aus Bundes- und Landesmitteln finanzierten „Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit an Bahnhöfen“ wurden zusätzlich an drei Stationen taktile Leitsysteme auf den Bahnsteigen installiert. 

Im Rahmen der Korridorsanierung zwischen Troisdorf und Wiesbaden auf der rechten Rheinseite kommen in diesem Jahr weitere sechs Projekte hinzu, die ursprünglich ebenfalls nicht Teil der Rahmenvereinbarung waren. Das sind die Stationen Filsen, Kestert, Koblenz-Ehrenbreitstein, Leubsdorf, Neuwied und St. Goarshausen. 

Für 14 zusätzliche Stationen, hierunter auch 11 Projekte der zukünftigen Korridorsanierungen sowie drei Maßnahmen in der Südpfalz, befinden sich die Planungen ebenfalls bereits in Arbeit.

Das bisherige Investitionsvolumen für die vereinbarten Stationsmaßnahmen der Rahmenvereinbarung sowie für die zusätzlichen Maßnahmen in Rheinland-Pfalz liegt zur Halbzeit der Rahmenvereinbarung bei mehr als eine halbe Milliarde Euro. 

Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte DB InfraGO AG, Fachbereich Personenbahnhöfe: „Ich danke ausdrücklich allen Partnern für die engagierte und vertrauensvolle Kooperation, die diese gemeinsame Erfolgsgeschichte erst möglich macht. Über 49 Stationen in Rheinland-Pfalz profitieren von unserer langjährigen Zusammenarbeit – das ist ein starkes Signal für die Nutzung des umweltfreundlichen Schienenverkehrs an unsere Fahrgäste. Mit dem umfassenden Investitionsvolumen schaffen wir moderne, barrierefreie und attraktive Bahnhöfe für Millionen unserer Reisenden.“

Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz: „Damit mehr Menschen sich klimafreundlich mit der Bahn fortbewegen, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Neben einem gut vernetzten dichten Angebot und dem günstigen Deutschlandticket sind moderne Bahnstationen wichtig für die Attraktivität des Zugverkehrs. Seit Jahrzehnten wurde nicht mehr so viel in die Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz investiert wie in den vergangenen fünf Jahren. Unser Ziel ist Mobilität für alle – egal ob jung oder alt, mit Behinderung, mit schwerem Gepäck, Kinderwagen oder Fahrrad. Daher haben wir einen Schwerpunkt bei der Verbesserung der Barrierefreiheit gesetzt.“

13. Mai 2026, 15:30 Uhr
Frankfurt am Main
DB erneuert Gleise und Weichen auf 15 km Strecke • Zugausfälle vom 15. Mai bis zum 19. Juni • Fahrgäste bleiben mobil

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, führt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) ab dem 15. Mai umfangreiche Bauarbeiten zwischen Baunatal-Guntershausen und Bebra durch. Im Zuge der Baumaßnahme erneuern die Bauteams auf dem Streckenabschnitt insgesamt gut 15 Kilometer Gleise sowie vier Weichen in den Bahnhöfen Malsfeld-Beiseförth und Baunatal-Guntershausen. Zudem führt die DB verschiedene Instandhaltungsarbeiten durch.

Aufgrund der Bauarbeiten wird der Streckenabschnitt vom 15. Mai (21 Uhr) bis zum 19. Juni (21 Uhr) für den Zugverkehr gesperrt. Zwischen Baunatal-Guntershausen und Bebra kommt es daher zu folgenden Einschränkungen des Bahnverkehrs:

  • Auf der Linie RT 5 kommt es zu Teilausfällen zwischen Baunatal-Guntershausen und Melsungen. Die Züge der RT5 verkehren daher zwischen Kassel Auestadion und Edermünde-Grifte. Zwischen Edermünde-Grifte und Melsungen wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der die entfallenden Halte der RT5 in Guxhagen, Körle, Melsungen-Röhrenfurth und Melsungen-Schwarzenberg bedient.
  • Die Züge der Linie RB 5 und RE 5 entfallen zwischen Kassel und Bebra. Für die Reisenden wird ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Bebra Busbahnhof eingerichtet. Details können der Fahrgastinformation der cantus Verkehrsgesellschaft sowie der Pressemeldung des NVV entnommen werden.
  • Im Fernverkehr entfallen im Zeitraum vom 16. Mai bis 25. Juni 2026 die Züge der ICE/IC-Linie 51 (Köln – Dortmund – Paderborn – Kassel – Erfurt – Gera/Leipzig) zwischen Köln und Gotha. In Soest, Lippstadt, Paderborn, Altenbeken, Warburg und Bebra entfallen daher sämtliche Fernverkehrshalte.

Die Informationen werden rechtzeitig für die Fahrgäste in den elektronischen Auskunftsmedien wie nvv.de und bahn.de sowie DB Navigator und NVV-App hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren.

13. Mai 2026, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
Umfangreiches Ersatzverkehrsangebot mit Bussen steht • Einschränkungen im Nahverkehr auch auf der linken Rheinstrecke • DB startet Infotour und bietet zahlreiche weitere Informationsangebote

In gut acht Wochen ist es so weit: Dann startet die Deutsche Bahn (DB InfraGO) mit der Sanierung der Bahnstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden am rechten Rhein. Vom 10. Juli bis zum 12. Dezember 2026 fahren auf dem Streckenabschnitt keine Züge und es finden umfangreiche Bauarbeiten statt. In dem Zeitraum erneuern und sanieren die Bauteams unter anderem mehr als 100 Kilometer Gleise, mehr als 100 Kilometer Oberleitung, 170 Weichen und 20 Brücken. Darüber hinaus finden umfangreiche Arbeiten an den Stellwerken statt. Zudem modernisiert die Bahn 36 Stationen entlang der Strecke und baut diese, wenn möglich, barrierefrei aus. In Summe entstehen so 23 neue Aufzüge, 68 neue Rampen, Treppen und Zuwegungen. 24 Personenunterführungen werden erneuert, aufgewertet oder saniert. Außerdem erhalten sämtliche Stationen ein einheitliches Design mit neuen Anzeigern und modernem Mobiliar. 

Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist es, gemeinsam mit der Ausbaumaßnahme der S13 zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel die hochbelastete Eisenbahnstrecke für den Schienenpersonennahverkehr und den Schienengüterverkehr langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich nach der Sanierung deutlich reduzieren und ein attraktiveres Angebot ermöglicht werden

Letzte Bauvorbereitungen

Die Vorbereitungen für das umfangreiche Bauprogramm laufen wenige Wochen vor dem Start der Arbeiten auf Hochtouren und liegen im Plan. Derzeit ist das Projektteam insbesondere damit befasst, die exakten Bauablaufpläne mit den Bauunternehmen abzustimmen, das Material wie Kabel, Kabeltröge und Fliesen einzulagern und letzte Abstimmungen zur umfangreichen Logistik durchzuführen. Das benötigte Baumaterial wie Schienen, Schotter und Schwellen transportieren hauptsächlich Züge. Gleichzeitig gibt es eine gewisse Anzahl von Unternehmen, die auch während der fünfmonatigen Sperrung per Schiene mit Gütern versorgt werden müssen. Aus diesem Grund wird es auch während der Totalsperrung für die Zeit der Bauarbeiten geringfügigen Zugverkehr auf der Strecke geben.

Schon jetzt baut die DB an mehreren Orten entlang der rechten Rheinstrecke. Die Bauteams nutzen die Zeit, um schon eine Vielzahl von vorbereitenden Bauarbeiten durchzuführen. Sie verlegen Kabel, bereiten den Bau der neuen Brücken vor oder bauen Rampen an den Verkehrsstationen, damit die Reisenden diese künftig barrierefrei erreichen können. Zudem erneuern sie die Nebengleise. 

Leistungsstarker Ersatzverkehr mit Bussen

Während der Korridorsanierung ersetzt ein umfangreiches Ersatzverkehrsprogramm mit Bussen den auf dem betroffenen Schienenabschnitt ausfallenden Nahverkehr. Es verkehren insgesamt 13 Buslinien. Diese bedienen die entfallenden Zughalte in Bahnhofsnähe und teils weitere gut erreichbare Haltestellen. Durch eine zudem engere Taktung ergeben sich so viel mehr und viel häufiger Fahrtmöglichkeiten. Expresslinien sorgen für möglichst schnelle Verbindungen zwischen Wiesbaden, Rüdesheim und Koblenz sowie zwischen Koblenz, Bad Honnef, Bonn-Ramersdorf und Troisdorf. Auch die Rheinfähren sind zum Teil in das Ersatzverkehrskonzept eingebunden.

Ein besonderes Augenmerk haben die Planer außerdem auf die Schülerverkehre gelegt und hier zahlreiche Verstärkerfahrten insbesondere zum morgendlichen Schulbeginn eingeplant. Sämtliche Busverbindungen sind über die elektronischen Auskunftsmedien, wie bahn.de, den DB Navigator oder die regionalen Apps der Verkehrsverbünde RMV, SPNV-Nord oder Go.Rheinland abrufbar. Unter bahn.de/ersatzverkehr-rechter-rhein hat die DB darüber hinaus eine spezielle Website zum Ersatzverkehr eingerichtet. Hier finden sich unter anderem die Fahrpläne der einzelnen Buslinien und Umgebungspläne für die Haltestellen der Ersatzbusse.

Zum Einsatz kommen einheitliche Busse der Busunternehmen go.on und DB SEV in der Farbe verkehrspurpur mit hohen Komfortstandards. Die neuwertigen Fahrzeuge sind barrierefrei zugänglich und verfügen alle über WLAN sowie zum Teil auch über Toiletten an Bord. 

Einschränkung auch auf der linken Rheinseite

Während der Korridorsanierung leitet die DB den Güterverkehr, der sonst auf der rechten Rheinstrecke fährt, um. Wesentliche Umleiterstrecke ist die Bahnstrecke am linken Rheinufer. Hier finden aktuell zahlreiche Bauarbeiten statt, um sie für die stärkere Beanspruchung möglichst gut vorzubereiten.

Auf der linken Rheinseite kommt es so auch zu Einschränkungen im Zugverkehr. Im Nahverkehr besteht dort aber weiterhin ein stabiles Grundangebot. Die RB 26 fährt zwischen Bingen und Mainz von Montag bis Freitag stündlich statt halbstündlich, wird aber alle zwei Stunden von einem zusätzlichen Zug der Linie RE 2 ergänzt (ohne Halt in Bingen-Gaulsheim, Heidesheim (Rheinhess), Uhlerborn, Budenheim, Mainz-Mombach). Zu weiteren Teilausfällen im Nahverkehr kommt es am linken Rhein bei den Linien RB 32, RB 23, RB 33, RE 15, RB 30 und RB 48.

Die Fernverkehrszüge fahren über Umleitungen oder fallen teilweise aus. Die Züge zwischen Berlin und Bonn sowie zwischen Norddeich Mole und Koblenz starten und enden in Köln. Die Züge von und nach Luxemburg starten und enden in Koblenz statt in Düsseldorf. Die ICE-Verbindung zwischen Dresden und Wiesbaden verkehrt zwischen Dresden und Frankfurt am Main.

Vereinzelte Fahrplanänderungen ergeben sich auch auf weiteren Strecken: unter anderem auf der Siegstrecke, der Main-Weser-Bahn und der Bahnstrecke Bebra – Kassel. Mittelbar wirkt sich die notwendige Umleitung der Güterzüge auch auf den Nahverkehr im weiteren Umfeld aus, beispielsweise bis Trier, Frankfurt am Main, Mainz, Gießen oder Kassel.

Die DB empfiehlt allen Reisenden, sich rechtzeitig vor Fahrtbeginn über die elektronischen Auskunftsmedien über ihre Reisemöglichkeiten zu informieren. 

Zahlreiche Informationsangebote

Rund um die Korridorsanierung Rechter Rhein bietet die DB zahlreiche Informationsmöglichkeiten an. Noch bis zum 30. Juni ist das Projektteam mit dem Infomobil an mehr als 20 Standorten entlang der Strecke unterwegs, um vor Ort persönlich über die Bauarbeiten und den geplanten Ersatzverkehr zu informieren und Fragen zu beantworten. 

Die Tourdaten sowie weitere aktuelle Informationen finden sich auf der Projektwebsite: https://rechter-rhein.deutschebahn.com/. Hier haben Interessierte auch die Möglichkeit, einen Newsletter zu abonnieren. Weiterhin hat die DB einen WhatsApp-Kanal eingerichtet. Ende Juni, Anfang Juli sollen alle Haushalte entlang der Strecke noch einmal per Postwurfsendung über die anstehenden Arbeiten informiert werden.

12. Mai 2026, 13:30 Uhr
Frankfurt am Main
Erneuerung der Decken-, Boden- und Wandbeläge • Künstlerische Wandgestaltung • Modernisierung der Beleuchtungs- und Beschallungsanlage • Investitionen der Partner von insgesamt rund 22,2 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat am Hauptbahnhof Hanau die beiden südlichen Mittelbahnsteige erneuert und die Personenunterführung für die Fahrgäste modernisiert. Gemeinsam mit den Projektpartnern, dem Land Hessen, der Stadt Hanau und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), wurden insgesamt rund 22,2 Millionen Euro investiert.

Die Personenunterführung wurde in diesem Rahmen für rund 5,6 Millionen Euro vollständig neugestaltet: Neben der Modernisierung der Beleuchtungs- und Beschallungsanlage sorgen besonders die Erneuerung der Decken-, Boden- und Wandflächen sowie eine künstlerische Wandgestaltung mit Fliesenkonzept und hinterleuchteten Glaspaneelen mit Motiven aus Hanau für ein deutlich aufgewertetes Erscheinungsbild. Letzteres wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Hanau, zwei Absolventinnen der Brüder Grimm Berufsakademie, der Akademieleitung, einem Kommunikationsbüro und der Deutschen Bahn aufwendig beplant.

Die Beleuchtungs- und Beschallungsanlage wurde ebenfalls modernisiert. Taktile Leitelemente wurden sowohl auf den erneuerten Mittelbahnsteigen als auch innerhalb der Personenunterführung ergänzt.

Ismail Ertug, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Hessen, Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, André Kavai, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes und Isabelle Hemsley, Stadträtin der Stadt Hanau machten sich heute gemeinsam ein Bild vor Ort und weihten die modernisierte Personenunterführung symbolisch ein.

Symbolische Einweihung der modernisierten Personenunterführung Hanau Hbf
Symbolische Einweihung der modernisierten Personenunterführung Hanau Hbf
Quelle: Göbel
Symbolische Einweihung der modernisierten Personenunterführung Hanau Hbf

 

Ismail Ertug: „Mit der modernisierten Personenunterführung schaffen wir am Hanauer Hauptbahnhof nicht nur mehr Komfort und Barrierefreiheit, sondern auch einen Ort, der Funktionalität und Gestaltung miteinander verbindet. Dieses Projekt zeigt, wie wir die Schiene Schritt für Schritt attraktiver machen – für täglich über 23.000 Reisende und für eine starke, zukunftsfähige Mobilität in der Region.“

Ines Fröhlich: „Mit der neuen Personenunterführung zeigen wir, was es heißt, in eine moderne und bürgernahe Mobilität zu investieren: Wir bauen nicht für Statistiken, sondern für die Menschen – für die Bürgerinnen und Bürger, für die Pendlerinnen und Pendler, für alle, die täglich auf die Schiene angewiesen sind. Funktionierende Bahnhöfe sind Tore zur Mobilität und damit zur gesellschaftlichen Teilhabe; sie verbinden Menschen und Regionen und ermöglichen wirtschaftliche Entwicklung. Dass das Land Hessen dieses Projekt mit Landesmitteln unterstützt hat, ist Ausdruck unseres Verständnisses von Gemeinwohl – denn Investitionen in Mobilität sind Investitionen in eine starke, verbundene und lebendige Demokratie.“

André Kavai: „Der Bahnhof ist der erste Kontaktpunkt mit dem öffentlichen Nahverkehr, er entscheidet darüber, wie attraktiv der ÖPNV insgesamt wahrgenommen wird. Es geht nicht nur darum, Züge pünktlich fahren zu lassen, sondern auch darum, Bahnhöfe so zu gestalten, dass alle Menschen sich dort sicher fühlen und gerne unterwegs sind. Genau deshalb sind solche Modernisierungen wie die Personenunterführung am Hauptbahnhof Hanau so wichtig.“

Isabelle Hemsley: „Die Neugestaltung des Hauptbahnhofareals ist unser nächstes städtebauliches Großprojekt, an dessen Ende ein modernes Entree mit einer deutlich verbesserten Aufenthaltsqualität steht, das zu einer Großstadt wie Hanau passt. Die neue Personenunterführung auf dem Gelände der DB ist insbesondere mit Blick auf die Barrierefreiheit ein wichtiger und notwendiger Schritt in diese Richtung. Allen Beteiligten muss jedoch klar sein, dass dies erst der Anfang der Entwicklung ist, die wir als politisch Verantwortliche der Stadt auch zukünftig eng begleiten werden.“

Im Zuge der Neugestaltung der Personenunterführung wurden zusätzlich zu den vorgenannten Baumaßnahmen zwei Hörstationen des in Hanau geborenen Musikers Hakan Kurşun in den Eingangsbereichen des Hauptbahnhofs installiert. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, via QR-Codes, Musik von ihm zu hören. Damit wurden weitere ansprechende und interaktive Haltepunkte von Kunst und Kultur im öffentlichen Raum realisiert.

Mit den Kompositionen „Willkommen“ und „Auf Wiedersehen“ knüpft der Künstler hierbei an Märchenmotive der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm zu den Themen "Kommen und Gehen, Vielfalt und Internationalität, Reisen und Lernen" an. Neben den QR-Codes ist die Musik auch via Internet über Klangweg abrufbar.

Die umfassenden Bauarbeiten an der Verkehrsstation Hanau Hbf. wurden in mehreren Bauabschnitten seit 2021 umgesetzt. Dabei wurden bereits zwei Mittelbahnsteige auf der Südseite (Bahnsteig Gleis 102/103 und Bahnsteig Gleis 104/106) grundlegend erneuert und modernisiert, der Bahnsteig Gleis 101 wurde mit einer neuen Beleuchtungsanlage ausgestattet. Neben neuen Bahnsteigdächern, moderner Beleuchtungs- und Beschallungstechnik sowie zeitgemäßer Ausstattung stand insbesondere die barrierefreie Erschließung im Fokus. So wurden unter anderem neue Aufzugsanlagen gebaut, die einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen 102/103 und 104/106 ermöglichen, und die Bahnsteighöhen angepasst. Insgesamt haben die Projektpartner seit 2021 rund 22,2 Millionen Euro in die Modernisierung des Hanauer Hauptbahnhofs investiert.

Die neugestaltete Personenunterführung Hanau Hbf
Die neugestaltete Personenunterführung Hanau Hbf
Quelle: DB AG
Die neugestaltete Personenunterführung Hanau Hbf

12. Mai 2026, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Umfassende Reinigungsaktion am Frankfurter Hauptbahnhof • Reisende und Bahnhofsbesucher:innen fühlen sich wohler, wenn es sauber ist • DB investiert mit Sofortprogramm 50 Millionen Euro in Sicherheit und Sauberkeit 

Die Deutsche Bahn (DB) führt ihren umfassenden Frühjahrsputz fort. Am Hauptbahnhof in Frankfurt am Main werden im Zuge der Reinigungsaktion u.a. Oberleitungsmasten, Bahnsteige, Treppen, Aufzüge, Hinweisschilder und Glasflächen gründlich gereinigt. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Außerdem werden die zehn Hallenschürzen von Industriekletterern innen und außen umfangreich gereinigt. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern und die Aufenthaltsqualität am Frankfurter Hauptbahnhof zu erhöhen. Dafür werden insgesamt über 175.000 Euro für Sonderreinigungen investiert.

Melanie Kühner (Leiterin Bahnhofsmanagement Frankfurt, DB InfraGO): „Der Hauptbahnhof als Tor zur Stadt nimmt mit rund einer halben Million Reisenden pro Tag eine besondere Rolle in Frankfurt ein – und ein sauberes Erscheinungsbild steht bei unseren Fahrgästen und Besucher:innen ganz oben auf der Wunschliste. Deshalb packen wir gemeinsam an, damit sich Reisende und Besucher:innen am Hauptbahnhof wohl fühlen.“

Im Rahmen der Frühjahrsoffensive werden seit Mitte April bis Ende Mai bundesweit 1.400 Bahnhöfe umfassend gereinigt und aufgewertet. Das sind doppelt so viele Bahnhöfe wie im Vorjahr. Insgesamt erhält im Frühjahr 2026 mehr als jeder vierte Bahnhof in Deutschland eine umfassende Reinigung. Allein im Zuständigkeitsbereich des Bahnhofsmanagements Frankfurt sind 25 Stationen Teil der Aktion. Dazu zählen neben dem Hauptbahnhof unter anderem auch alle Stationen des Citytunnels bis hin zur Station Offenbach Ost.

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Ende des Sliders

 

Das Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit auf Bahnhöfen

Im Rahmen der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene des Bundesverkehrsministers ergreift die Deutsche Bahn (DB) unter anderem Maßnahmen für schnelle Verbesserungen bei Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen. DB-Chefin Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gaben am 20. Januar am Berliner Hauptbahnhof grünes Licht für das Sofortprogramm, mit dem das Stationserlebnis für die Kundinnen und Kunden bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird. An 35 besonders stark frequentierten Bahnhöfen sind ab sofort spürbar mehr Sicherheitskräfte unterwegs. An 30 großen Bahnhöfen erhöht die DB die Reinigungsintervalle, beispielsweise mit mobilen Teams. Damit sorgen wir dafür, dass sich Fahrgäste an den Bahnhöfen wohlfühlen und sicher und bequem zu ihren Zügen kommen. Bundesweit investiert die DB allein im Jahr 2026 rund 50 Millionen Euro zusätzlich für besseren Aufenthalt und Sicherheitsempfinden der Reisenden und Bahnhofsbesucher:innen. 

Vom Sofortprogramm profitieren auch die Frankfurter Verkehrsstationen: Seit Januar werden am Hauptbahnhof, an der Hauptwache und an der Konstablerwache täglich zwischen 06:30 und 21:30 Uhr Präsenzreiniger eingesetzt. Die Gleisreinigungsintervalle wurden auf zweimal pro Monat ausgeweitet. Außerdem erfolgt in den Aufzügen im Hauptbahnhof und an der Hauptwache eine Beduftung.

Für mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität an Frankfurter ÖPNV-Stationen haben die DB, die Stadt Frankfurt am Main, die Landes- und die Bundespolizei sowie die VGF bereits am 1. September 2025 eine wegweisende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet (Mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität an Frankfurter ÖPNV-Stationen: Kooperationspartner ziehen positives Zwischenfazit).

Im Rahmen eines ´Blicks in die Werkstatt´ konnten sich die Partner des Akkuzugprojektes von den Fortschritten bei der Inbetriebnahme des neuen Zugtyps überzeugen.

DB Regio hat heute im Werk Kaiserslautern die neuen wurde künftigen Akkuzüge vom Typ Stadler FLIRT Akku vorgestellt. Im Beisein von Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz und Michael Heilmann, Verbandsdirektor Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZÖPNV RLP Süd) präsentierte Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte, gemeinsam mit der Werkstattleitung die modernisierten und erweiterten Anlagen in Kaiserslautern. Das Werk im Herzen des Pfälzerwaldes wird künftig insgesamt 44 der modernen Akkuzüge beheimaten, die nun nach und nach werksneu in die Pfalz kommen.

Ministerin Eder: Leuchtturmprojekt für Rheinland-Pfalz

Ministerin Katrin Eder überzeugte sich von den Baufortschritten und sagte: „Das Pfalznetz ist eines der ersten und größten Netze rein mit Batteriefahrzeugen in Deutschland und ein Leuchtturmprojekt für Rheinland-Pfalz. Eine ganze Region wird damit von Diesel auf Strom umgestellt. Schon jetzt sind 46 Prozent des Streckennetzes in Rheinland-Pfalz elektrifiziert, weitere Projekte im Ahrtal, in der Eifel und an der Mosel sind in Umsetzung. Mit der Elektrifizierung des Pfalznetzes kommen wir einem nachhaltigen und modernen Schienenverkehr ein großes Stück näher. Die ersten Testfahrten der mit Öko-Strom betriebenen Akkuzüge und die Fertigstellung der Werkstatt sind dafür wichtige Schritte. Darum unterstützen wir die Elektrifizierung des Pfalznetzes mit rund 33 Millionen Euro.“

 

Vom Diesel zum Akku: Werkstatt und Fahrpersonale fit für die Züge der Zukunft

Für die Instandhaltung der neuen Akkuzüge wurde eine bestehende Werkhalle umfassend an die technischen Anforderungen der Neufahrzeuge angepasst und ausgebaut. Neben baulichen Anpassungen an der Halle selbst wurden auch wesentliche Anlagenteile im Werk erneuert oder neu errichtet. Im Überblick wurden folgende Maßnahmen umgesetzt:

  • Verlängerung der Werkhalle auf der Ostseite um 5,0 Meter
  • Versetzung der Hallentore auf der Westseite um 1,5 Meter
  • Errichtung von zwei neuen Arbeitsständen, ausgelegt auf die neuen Fahrzeuge, mit einer Länge von 55,5 Metern, jeweils mit integrierter Arbeitsgrube und festen Dacharbeitsbühnen
  • Ausführung der Arbeitsgruben mit einer Tiefe von 1,75 Metern unter Schienenoberkante (SOK) und einer lichten Arbeitsgrubenbreite von 1,15 Metern
  • Errichtung eines Batteriecontainers zur sicheren Lagerung der Fahrzeug-Akku-Packs
  • Aufbau von Anlagen zur Fremdstromversorgung mit 400 V und 1000 V
  • Erneuerung der Hebebockanlage und der Radsatzwechselanlage im Werk

„Damit ist die bisher reine Dieselwerkstatt mit einer Investitionssumme von sechs Millionen Euro zu einem modernen Instandhaltungsstandort für Akkuzüge ausgebaut und autorisiert. Die neue Halle erfüllt die technischen Anforderungen der neuen Fahrzeuge ebenso wie hohe Standards bei Sicherheit und Ergonomie für die Mitarbeitenden“, so Dr. Silke Janser.

Mit der Auslieferung von vier ersten Neufahrzeugen hat parallel zum technischen Hochlauf der Werkstatt die Qualifizierung der Fahr- und Instandhaltungspersonale vor Ort begonnen. Insgesamt werden rund 300 Triebfahrzeugführer:innen für den Einsatz auf der neuen Baureihe im Pfalznetz ausgebildet. Nachdem zunächst im Train-the-Trainer-Ansatz alle Ausbilder geschult wurden, haben am 4. Mai die ersten Ausbildungsgruppen mit Triebfahrzeugführerinnen begonnen. „Zur Sicherstellung des laufenden Betriebes bestehen die Gruppen in der Regel aus jeweils drei Mitarbeitenden. Je nach Vorkenntnissen werden sie dabei innerhalb von zwei bis sieben Tagen intensiv auf Fahrzeugtechnik und Bedienung vorbereitet. Dank der bestehenden Probefahrgenehmigung können die Mitarbeitenden ihre Kenntnisse direkt im Testbetrieb auf der Strecke vertiefen,“ erläutert Dr. Silke Janser.

Schrittweise Umstellung im künftigen Einsatznetz nach Fahrzeugzulassung

Die Zulassung für den Fahrgastbetrieb der Neufahrzeuge wird laut Aussage des Fahrzeugherstellers Stadler im August erwartet. Die ersten Einsätze mit Fahrgästen sollen anschließend im Rahmen eines Probebetriebs stattfinden. Der reguläre kontinuierliche Einsatz ist, nach einer längeren baustellenbedingten Sperrung rund um Winden, ab Herbst auf der Strecke Neustadt (Weinstraße) – Karlsruhe geplant. 

„Seitens des Zweckverbandes Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd freuen wir uns sehr, dass die schrittweise Umstellung der Dieselfahrzeuge auf vielen nicht elektrifizierten Strecken in der Pfalz nun Fahrt aufnimmt. Nach Start auf den Strecken Neustadt – Landau – Karlsruhe (RE 6/RB 51) und Pirmasens – Zweibrücken – Saarbrücken (RB 68) kommen die neuen Akkuzüge bis Ende 2026 auf die saarländische Niedtalbahn zwischen Dillingen und Niedaltdorf (RB 77). Bis Mitte 2027 sind sie dann auch zwischen Kaiserslautern und Pirmasens sowie von Kaiserslautern nach Kusel und Lauterecken im Einsatz. In 2029 folgen dann die Linien Landau – Pirmasens und Winden – Bad Bergzabern. Nach der Umstellung dieser Strecken können dann jährlich ca. sechs Millionen Liter Diesel eingespart werden - ein bedeutender Beitrag für den Klimaschutz“, so Michael Heilmann, Verbandsdirektor ZÖPNV Süd.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Akkuzüge gehört die Pfalz zu den ersten Regionen in Deutschland, in denen Dieselfahrzeuge auf nicht elektrifizierten Strecken in den kommenden Jahren schrittweise durch umweltfreundliche elektrische Züge ersetzt werden – ein wichtiger Schritt hin zu einem leiseren, klimafreundlicheren Schienenverkehr in Rheinland-Pfalz.

08. Mai 2026, 11:30 Uhr
Auf einer Länge von 54 Kilometern tauschen die Fachleute vom 26. Juni bis 10. Juli 7.200 Meter Schienen und 120 Schwellen • Fahrgäste im Regionalverkehr können Busse nutzen • Züge des Fernverkehrs fahren eine alternative Strecke  

(Frankfurt, 8. Mai 2026) Zum Start der Sommerferien saniert die Deutsche Bahn (DB InfraGo) für zwei Wochen die 54 Kilometer lange Strecke zwischen Fulda und Bebra. Die Bauteams tauschen in der Zeit von Freitag, 26. Juni (13 Uhr) bis Freitag, 10. Juli (5 Uhr) vor allem 7.200 Meter Schienen, mehrerer Weichen und rund 120 Schwellen. Zudem erneuern sie den Gleisschotter auf einer Länge von acht Kilometern. Neben Stopfarbeiten erfolgen auch Instandhaltungsarbeiten an der Oberleitung. Für die Bauarbeiten setzt die DB Großmaschinen wie eine Bettungsreinigungsmaschine und diverse Stopfmaschinen ein. Insgesamt führen die Fachleute mehr als 130 Einzelmaßnahmen in beiden Gleisen aus.

Die Arbeiten sind notwendig, damit der stark befahrene Streckenabschnitt auch weiterhin zuverlässig betrieben werden kann. Für die Zeit der Arbeiten ist die Strecke für den Zugverkehr gesperrt. Fahrgäste im Regionalverkehr werden gebeten, die bereitstehenden Busse als Ersatz zu nutzen. Die Züge des Fernverkehrs werden während der Bauzeit über alternative Strecken geleitet.

Die Arbeiten haben auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr. Um die komplexen Oberbauarbeiten im Gleis auszuführen, müssen zum Teil auch Bahnübergänge entlang der Strecke für den Straßenverkehr gesperrt werden. Daraus ergeben sich die folgenden Auswirkungen: 

  1. 26. Juni (10 Uhr) bis 10. Juli (6 Uhr): Sperrung der Bahnübergänge Breitzbacher Weg (Hünfeld), L 3471 (Haunetal), Oberhaun (Hauneck) und Johannesberg (Hauneck)
  2. 1. Juli bis 2. Juli: Sperrung des Bahnübergangs Am Mittelrück (Ludwigsau)
  3. 28. Juni (6 Uhr) bis 8. Juli (14 Uhr): Sperrung des Bahnübergangs Ludwigsaumühle (Ludwigsau).

Die zuständigen Straßenbaulastträger nutzen den Sperrzeitraum, um Bauwerksprüfungen an Straßenbrücken durchzuführen, die nur unter ausgeschalteter Oberleitung erfolgen können.

Aktuell entstehen vor Ort bereits Baustellen- und Zwischenlagerungsflächen für das benötigte Baumaterial. Ab dem 26. Juni arbeiten die Fachleute dann in mehreren Schichten, um das umfangreiche Bauprogramm umzusetzen. 

Die DB setzt alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen und Lärmbelästigungen so gering wie möglich zu halten und bittet für die mit den Bauarbeiten verbundenen Einschränkungen und Unannehmlichkeiten um Entschuldigung und Verständnis.

Ersatzverkehr mit Bussen

Damit die Reisenden im Regionalverkehr auch während der Bauphase mobil bleiben, gibt es zwischen Fulda und Bebra ein umfangreiches Ersatzverkehrskonzept mit Bussen. Da die Ersatzbusse im regulären Straßenverkehr unterwegs sein werden und grundsätzlich nicht so schnell wie die Züge fahren können, sollten Fahrgäste für ihre Reise mehr Zeit einplanen. Außerdem können in den Bussen aus Platzgründen keine Fahrräder mitgenommen werden. Das genaue Konzept des Schienenersatzverkehrs ist derzeit noch in Erarbeitung. Die entsprechenden Fahrtzeiten werden sukzessive in die digitalen Auskunftsmedien hinterlegt. 

Im Fern- und Güterverkehr sind Umleitungen vorgesehen. ICE-Züge der Relation Frankfurt – Erfurt – Berlin/Dresden werden zwischen Frankfurt und Erfurt umgeleitet, die Halte in Fulda, Bad Hersfeld, Eisenach und Gotha können nicht bedient werden.

Weitere umfangreiche Bauarbeiten im ersten Halbjahr 2027

Weil die Strecke zwischen Fulda und Bebra zu den meistbefahrenen Strecken Deutschlands gehört, sind weitere Instandhaltungsarbeiten an der Strecke geplant, um auch künftig einen stabilen Zugverkehr zu gewährleisten. 

Vom 5. Februar bis 24. Mai 2027 finden nochmals Arbeiten auf dem Streckenabschnitt statt. Dann erneuert die DB weitere Gleise und Weichen.

07. Mai 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt
Fahrgäste kommen trotz großem Bauvolumen mit ÖPNV ans Ziel • Bauteams erneuern seit Dezember 2025 Vielzahl von Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Technik • Arbeiten kommen gut voran • Fahrplanänderungen sukzessive in den Auskunftssystemen     

Seit Dezember saniert und modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) Stück für Stück den Eisenbahnknoten Mainz. Dafür bündelt die DB in den nächsten Jahren zahlreiche notwendige Bauarbeiten – vor allem auf den Strecken von Mainz in Richtung Frankfurt, nach Groß-Gerau und an den Mittelrhein sowie zwischen Mainz und Wiesbaden. 

Die DB hat bereits im November, Januar und März zu den Fahrtmöglichkeiten für Fahrgäste Auskunft gegeben und informiert jetzt über die Reiseoptionen und Bauarbeiten bis zum 10. Juli 2026. Die Fahrtmöglichkeiten werden nach und nach in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator sowie in den Auskunftsmedien der Aufgabenträger hinterlegt bzw. sind für die kommenden Wochen bereits dort zu finden. 

Trotz vieler Sperrungen bleiben die Menschen im Rhein-Main-Gebiet weiter mit dem öffentlichen Nahverkehr mobil. Die DB bittet um Verständnis für die Einschränkungen.

Baustellen und Reiseoptionen im Überblick

Im Zeitraum vom 9. Mai bis zum 10. Juli kommt es zeitweise auf bestimmten Streckenabschnitten zu Sperrungen oder Einschränkungen durch eingleisigen Betrieb: Grund dafür sind Arbeiten für den Bau von moderner Stellwerkstechnik rund um Mainz sowie auf der Strecke zwischen Frankfurt-Höchst und Mainz-Kastel Außerdem tauscht die DB rund 800 Schwellen zwischen Frankfurt-Stadion und Frankfurt-Niederrad.

Die Züge des Fernverkehrs werden in der Regel umgeleitet oder fallen zwischen Frankfurt und Mainz oder Wiesbaden aus. Hierdurch kann es zu Fahrtzeitverlängerungen und Haltausfällen kommen. Fahrgäste, die Regionalzüge und S-Bahnen nutzen möchten, kommen während der Baumaßnahmen mit verschiedenen Optionen wie folgt ans Ziel:

Relation Wiesbaden – Mainz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt Hbf. 

S-Bahn Rhein-Main:

Die S-Bahn-Linien S8 und S9 entfallen zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf noch bis zum 15. (S8) bzw. 21. Mai (S9) im Zeitraum 21 bis 5 Uhr sowie vom 12. bis zum 14. Juni (S8) nachts, 13. bis 14. Juni ganztägig und 19. bis 21. Juni nachts (S9). Reisende auf diesem Streckenabschnitt nutzen den eingerichteten Ersatzverkehr (S8E, S8X und S9X).

Wegen der notwendigen Instandhaltungsarbeiten steht zwischen Frankfurt Stadion und Frankfurt-Niederrad vom 16. Mai (21 Uhr) bis zum 22. Mai (4 Uhr) ein Gleis weniger zur Verfügung. Daher entfällt die Linie S9 in diesem Zeitraum zwischen Wiesbaden Hbf und Offenbach Ost. Die Verstärkerzüge der Linie S8 zwischen Kelsterbach und Frankfurt Hbf entfallen vollständig. Reisende nutzen in diesem Abschnitt bitte die Linie S8. 

Regionalbahnen:

Die Züge der Linie RE3 und RB33 (vlexx) werden bis zum 15. Mai zwischen Mainz-Bischofsheim und Mainz Hbf umgeleitet, dadurch entfällt der Halt Mainz-Römisches Theater. Nachts entfallen die Züge zwischen Frankfurt Hbf und Mainz Hbf. Die Linie RE2 entfällt ganztägig zwischen Frankfurt und Mainz.

Die Züge der RE2 (DB Regio Mitte) fahren an den Wochenenden 16./17., 23./24.,30./31. Mai, 27./28. Juni und 4./5. Juli sowie nachts vom 22. bis 26. Juni, 29. Juni bis 3. Juli und 6. bis 10. Juli ab Mainz-Bischofsheim umgeleitet nach Mainz-Mombach. Der Halt in Mainz Hbf entfällt.

Zwischen dem 16. und 22. Mai fallen die Züge der Linie RE2 wegen des Schwellenwechsels zwischen Frankfurt und Raunheim und die Züge der Linie RE3 zwischen Frankfurt und Rüsselsheim aus. Auch hier werden Fahrgäste gebeten, auf die S8 auszuweichen.

Relation Mainz – Gau-Algesheim – Bingen/Bad Kreuznach

Auf der Linie RB26 (Trans Regio) fällt in den Nächten (jeweils 21 bis 5 Uhr) vom 15. Mai bis 5. Juni, 8. Juni bis 12., 15. bis 19., 22. bis 26., 29. Juni bis 3. Juli und 6. bis 10. Juli der Teilabschnitt Mainz Hbf - Ingelheim aus. An den Wochenenden (16./17., 23./24. und 30./31. Mai sowie 6./7., 13./14., 20./21. Juni und 4./5. Juli) fahren ganztägig keine Züge der RB 26 auf diesem Abschnitt.  Auch hier verkehren Busse als Schienenersatzverkehr. 

Auf der Linie RE2 kommt es in den Nächten (jeweils 21 bis 5 Uhr) vom 15. Mai bis 5. Juni sowie an den Wochenenden 6./7., 13./14., 20./21. Juni ganztägig und 8. bis 12. und 15. bis 19. Juni in den Nächten auf dem Teilabschnitt Mainz Hbf – Ingelheim / Gau-Algesheim (ab 29. Mai) zu Einschränkungen für die Reisenden. Es stehen Busse als Ersatz für die Züge bereit.

Zwischen Mainz Hbf und Gau-Algesheim fahren Busse in der Nacht des 24. Mai (21 bis 5 Uhr) sowie 14./21. Juni und 3. bis 4. Juli für die Nahverkehrslinien RE3 und RB33 (vlexx). 

Relation Wiesbaden – Mainz – Frankfurt-Höchst – Frankfurt Hbf

S-Bahn Rhein-Main:

Die S-Bahn-Linie S1 entfällt zwischen Wiesbaden und Frankfurt-Höchst vom 23. bis zum 25. Mai ganztägig. Reisende auf diesem Streckenabschnitt nutzen den eingerichteten Ersatzverkehr.

Die Verstärkerzüge der S1 entfallen am 23. Mai ganztägig auf dem Abschnitt Offenbach Ost – F-Höchst/Flörsheim/Hochheim.

Regionalbahnen:

Vom 8. bis 15. Mai sowie 29. Mai, 19. Juni und 30. Juni bis 1. Juli entfallen Züge der Linien RE4 und RE14 (DB Regio Mitte) zwischen Frankfurt Hbf – Mainz Hbf nachts (jeweils von 21 bis 5 Uhr). Reisende nutzen bitte den Schienenersatzverkehr oder die Züge der Linien S1 und RB10 ab Mainz-Kastel. 

Vom 23. bis 25. Mai sowie 6./7., 13./14. und 20./21. Juni entfallen die Züge der Linien RE4 und RE14 zwischen Frankfurt Hbf und Mainz Hbf ganztägig. Reisende können in diesem Zeitraum auf die Züge der S-Bahn Rhein-Main sowie die Linie RE3 ausweichen.

Die Züge der RB10 werden vom 23. bis 25. Mai umgeleitet (Mainz-Kastel – Frankfurt Hbf über Rüsselsheim).

Relation Mainz - Alzey

Vom 3. bis 5. Juli entfällt bei RE13 und RB31 der Abschnitt Mainz Hbf – Nieder-Olm. Ersatzweise verkehren hier Busse.

Relation Wiesbaden – Mainz - Darmstadt

Die Züge der RB75 werden vom 8. bis 17. Mai, 23. bis 28. Mai und vom 30. Mai bis 5. Juni sowie 6./7. Juni, 27./28. Juni und 4./5. Juli, 8. bis 11. Juni, 15. bis 19. Juni, 22. bis 26. Juni und 6. bis 10. Juli umgeleitet (Mainz-Bischofsheim – Wiesbaden Hbf über Mainz-Kastel). 

Vom 8. bis 24. Mai und am 28. Mai sowie am 12. Juni, 20./21 Juni, 30. Juni bis 3. Juli entfällt bei der RB75 nachts (21-5 Uhr) der Abschnitt Groß-Gerau – Wiesbaden Hbf. Am Wochenende 13./14. Juni fallen die Züge auf diesem Abschnitt komplett aus.

Die Züge der Linien RE15, RE17, RB58 und RE59 sind von den Baumaßnahmen im Knoten Mainz nicht betroffen.

Ausblick

Die Verkehrskonzepte ab dem 10. Juli und im weiteren Jahresverlauf werden derzeit mit den beteiligten Eisenbahnen, Zweckverbänden und Aufgabenträgern erarbeitet. Sobald diese ausgearbeitet sind, wird die DB ebenfalls darüber informieren.

 

05. Mai 2026, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Barrierefreier Haltepunkt ersetzt künftig den bestehenden Bahnhof • Zentrale Lage direkt an den Schiffsanlegern • Gründungsarbeiten für das Fundament der Bahnsteige haben begonnen • Schnelle Umsetzung mit der Korridorsanierung

Die Bauarbeiten für den neuen Bahnhof Rüdesheim am Hafenparkschreiten sichtbar voran. Seit Ende April ist die DB InfraGO dort mit großen Baumaschinen im Einsatz, um das Fundament für die neue Station anzulegen. Für die beiden jeweils 210 Meter langen Außenbahnsteige setzt derzeit ein 23 Meter hohes und 74 Tonnen schweres Bohrpfahlgerät die ersten der insgesamt mehr als 500 Gründungspfähle. Bis Mitte Dezember 2026 entsteht direkt an den Schiffsanlegern im Ortskern mit dem neuen Bahnhof ein moderner und barrierefreier Mobilitätshub. Die neue Station wird den bisherigen Bahnhof ersetzen und eine zentrale Schnittstelle für Bahn, Bus, Schiffslinien und Individualverkehr bilden.

Neue Station Rüdesheim
Neue Station Rüdesheim
Quelle: DB AG

Der neue Standort bietet eine zentrale Anbindung an Wohngebiete, touristische Ziele sowie Bushaltestellen und große Parkplätze. Bürger:innen, Pendler:innen und Tourist:innen profitieren von kurzen Wegen und flexiblen Umsteigemöglichkeit zu Bahn, Bus, Schiff sowie dem Winzerexpress und der Seilbahn. 

Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe: „Mit der Korridorsanierung am rechten Rhein schaffen wir bis Mitte Dezember in Rüdesheim eine neue, barrierefreie Station am Hafenpark. Von diesem zukunftsfähigen Mobilitätshub profitieren Bürgerinnen und Bürger sowie die Gäste gleichermaßen: Er bietet mit der neuen zentralen Lage kurze Wege, mehr Komfort und eine direkte Verbindung zu Bahn, Bus und Schiff.“

Dirk Stuckert, Bürgermeister Rüdesheim: „Der neue Bahnhof ist ein Gewinn für Rüdesheim. Er stärkt unsere Stadt als touristisches Ziel und Alltagsstandort und sorgt für echte Lebensqualität am Rhein – die moderne Infrastruktur schafft Komfort und Barrierefreiheit für alle. Mit dem Neubau des Bahnhaltepunkts in der Kernstadt wird ein wichtiges Projekt zur Modernisierung unserer Infrastruktur rechtzeitig vor der BUGA29 umgesetzt.“

Die neuen Bahnsteige bieten mit einer Breite von bis zu 3,75 Metern auch während morgendlichen Stoßzeiten Richtung Wiesbaden genug Platz für Reisende. Sie erhalten Treppen und Rampen für vollständige Barrierefreiheit. Modernes Wartemobiliar, Wetterschutzhäuser, digitale Fahrplananzeiger und eine neue Beleuchtung sorgen für mehr Komfort. Die Gestaltung der Bahnsteige orientiert sich an regionalen Merkmalen: Im Stil des Mittelrheintals prägen Natursteinverkleidungen die Oberflächen.

Der Neubau des Bahnhofs Rüdesheim erfolgt im Rahmen der Korridorsanierung am rechten Rhein, bei der mehr als 30 Stationen saniert und modernisiert werden. Mit dem Abschluss der Korridorsanierung Ende 2026 soll dann auch die neue Station in Betrieb genommen werden.

Der Bahnhof am Hafenpark ersetzt künftig den vorhandenen Bahnhof. Die Anlagen am alten Standort werden nach der Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs zurückgebaut. Das im Privateigentum befindliche und denkmalgeschützte Empfangsgebäude bleibt dabei erhalten und kann weiterhin gewerblich genutzt werden.

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Ende des Sliders

 

Weitere Informationen: Bahnstrecke Troisdorf–Wiesbaden - Korridorsanierung Rechter Rhein

 

05. Mai 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Zusätzliche Reinigung an rund 29 Stationen im Saarland • Heute Auftakt in der Landeshauptstadt • Freiwillige Helfende im Einsatz • DB investiert mit Sofortprogramm 50 Millionen Euro in Sicherheit und Sauberkeit

Die Deutsche Bahn (DB) führt ihre umfassende Reinigungsaktion im Saarland fort. Auch am Hauptbahnhof in Saarbrücken werden heute im Zuge des Frühjahrsputzes Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Automaten, Lichtschächte, Terrassengeländer, Pfeiler am Eingangsbereich, Mobiliar und Vitrinen angepackt. Gemeinsam mit Reinigungskräften, freiwilligen Helfenden der DB und dem neuen mobilen Handwerker:innenteam der DB geht es beim Frühjahresputz darum, den Bahnhof gesamtheitlich nach dem Winter wieder frisch für den Frühling zu machen und das Erscheinungsbild vor Ort sichtbar zu verbessern. Ebenfalls packen Mieter:innen im Bahnhof mit an. Auch Shops und Flächen für Gäste profitieren somit von der umfassenden Putzaktion.

Jennifer Sauer, Leiterin Bahnhofsmanagement Saarbrücken, DB InfraGO: „Saubere Bahnhöfe stehen bei unseren Reisenden und Besucher:innen in Saarbrücken ganz oben auf der Wunschliste. Ein gepflegter Bahnhof ist die Tür zur Reise und das Tor zur Stadt. Deshalb legen wir jetzt gemeinsam los, damit sich Fahrgäste und Besucher:innen am Bahnhof wohl fühlen. Ziel der Aktion ist es zudem, dass wir durch einen pfleglichen Umgang mit dem Bahnhof gemeinsam längerfristig den Aufenthalt verbessern können“ 

Im Rahmen der Frühjahrsoffensive werden seit Mitte April 2026 zahlreiche Verkehrsstationen im Saarland umfassend gereinigt und aufgewertet. Insgesamt sollen bis Ende Mai 29 Bahnhöfe modernisiert und gepflegt werden.

Bislang wurden bereits 19 Verkehrsstationen erfolgreich bearbeitet, darunter die Bahnhöfe Saarlouis, Homburg und Landsweiler-Reden. An diesen Standorten erfolgten auf DB-eigenen Flächen sowie den Vorplätzen – teilweise in Zusammenarbeit mit den kommunalen Baubetriebshöfen – intensive Reinigungsarbeiten unter Einsatz von Maschinen. Darüber hinaus wurde Wildkraut entfernt und verschiedene Bereiche neu gestrichen.

Das Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit auf Bahnhöfen

Im Rahmen der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene des Bundesverkehrsministers ergreift die Deutsche Bahn (DB) unter anderem Maßnahmen für schnelle Verbesserungen bei Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen. DB-Chefin Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gaben am 20. Januar am Berliner Hauptbahnhof grünes Licht für das Sofortprogramm, mit dem das Stationserlebnis für die Kundinnen und Kunden bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird. An 35 besonders stark frequentierten Bahnhöfen sind ab sofort spürbar mehr Sicherheitskräfte unterwegs. An 30 großen Bahnhöfen erhöht die DB die Reinigungsintervalle, beispielsweise mit mobilen Teams. Damit sorgen wir dafür, dass sich Fahrgäste an den Bahnhöfen wohlfühlen und sicher und bequem zu ihren Zügen kommen.

04. Mai 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt
Infomobiltour vom 12. Mai bis 30. Juni in über 20 Orten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen • Umfangreiche Informationen zu Bauprogramm und Ersatzverkehr für Fahrgäste und Anwohnende

Die DB InfraGO startet in knapp zwei Monaten mit der Korridorsanierung der Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. In der Zeit vom 10. Juli bis zum 12. Dezember 2026 bündeln die Bauteams entlang der rund 160 Kilometer langen Strecke zahlreiche Arbeiten, die die Infrastruktur langfristig leistungsfähiger und weniger störanfällig machen. Die Strecke wird dadurch wesentlich robuster, der Zugverkehr pünktlicher und zuverlässiger. Damit Fahrgäste während der Bauzeit weiterhin mobil bleiben, hat die DB InfraGO in Abstimmung mit den Aufgabenträgern für den Schienenpersonennahverkehr sowie den betroffenen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein leistungsstarkes Ersatzkonzept für den Nahverkehr erarbeitet. 

Um Fahrgäste und Anwohnende auch im persönlichen Kontakt vor Ort über das geplante Bauprogramm und den Ersatzverkehr zu informieren, ist die DB InfraGO in der Zeit vom 12. Mai bis 30. Juni mit einem Infomobil in über 20 Orten entlang der Strecke unterwegs. Mit diesem Format hat die DB InfraGO bereits vor Beginn der Korridorsanierung zwischen Frankfurt und Mannheim sehr gute Erfahrungen gemacht. 

Das Infomobil ist an den folgenden Tagen jeweils von 14 bis 19 Uhr an den jeweiligen Orten zu finden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

  • Dienstag, 12. Mai: KönigswinterBahnhof, Bahnhofsallee 14
  • Mittwoch, 13. Mai: Bonn-BeuelBahnhof, Beueler Bahnhofsplatz 2
  • Montag, 18. Mai: WiesbadenHauptbahnhof, Bahnhofsplatz
  • Dienstag, 19. Mai: KaubBlücherdenkmal, Rheinuferstraße
  • Mittwoch, 20. Mai: Bad HönningenRathausplatz, Marktstr. 1
  • Donnerstag, 21. Mai: EltvilleBahnhof, Bahnhofstr. 6
  • Freitag, 22. Mai: Koblenz-EhrenbreitsteinKapuzinerplatz
  • Dienstag, 26. Mai: Oestrich-WinkelREWE-Parkplatz Winkel, Hauptstr. 103a
  • Mittwoch, 27. Mai: VallendarBurgplatz
  • Donnerstag, 28. Mai: LinzBahnhof, Bahnhofsplatz
  • Freitag, 29. Mai: St. GoarshausenLoreleyplatz (Nähe KD-Gebäude), Heinrich-Heine-Str.
  • Montag, 1. Juni: UnkelBahnhof, Siebengebirgsstr. 2
  • Dienstag, 2. Juni: LahnsteinBahnhof Niederlahnstein, Koblenzer Str. 1
  • Mittwoch, 3. Juni: GeisenheimBischof-Blum-Platz
  • Montag, 8. Juni: Kamp-BornhofenBahnhof, Bahnhofstr. 10
  • Dienstag, 23. Juni: RüdesheimParkplatz Rheinhalle (zwischen Geisenheimer Str./Bleichstr.)
  • Mittwoch, 24. Juni: NeuwiedBahnhof, Augustastr. 43
  • Donnerstag, 25. Juni: LorchRheinuferstr. (Parkplatz ca. Höhe Fähranleger Niederheimbach)
  • Freitag, 26. Juni: Neuwied-EngersBahnhof, Mülhofener Str. 76
  • Montag, 29. Juni: Bonn-OberkasselBahnhof, Kalkuhlstr. 29
  • Dienstag, 30. Juni: Bad HonnefBahnhof, August-Lepper-Str. 6

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit sich am Dienstag, 16. Juni zwischen 16 und 18 Uhr an einem Infocounter im Bahnhof Troisdorf zu informieren.

Weitere Informationen rund um die Korridorsanierung zwischen Troisdorf und Wiesbaden finden Interessierte online unter https://rechter-rhein.deutschebahn.com/

29. April 2026, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
Schnellere Planung dank digitaler Vermessung aus der Luft und in die Tiefe • Bis zu zehnmal schnellere Datenerfassung bei laufendem Bahnbetrieb • Deutsche Bahn entwickelt Vermessungs-Technologien als Vorreiterin konsequent weiter

Die Vorbereitungen für die Korridorsanierung zwischen Troisdorf und Wiesbaden am rechten Rheinufer laufen auf Hochtouren. Damit die Bauarbeiten am 10. Juli starten können und pünktlich zum 11. Dezember beendet werden können, setzt die DB InfraGO bei der Planung auf innovative Vermessungstechnologien: Unter anderem mit Drohnen mit Laser-Scanner, Georadar und Rucksack-Scanner erfassen die Fachleute alle für die Sanierung relevanten Daten der 160 Kilometer langen Strecke und sämtlicher Bahnhöfe. 

Frank Schmidt, Gesamtprojektleiter für die Korridorsanierung –Rechter Rhein: „Mit der Korridorsanierung bündeln wir alle anstehenden Arbeiten an der Strecke in fünf Monaten. Um die Vielzahl der Arbeiten in der geplanten Zeit zu erledigen, brauchen wir eine sehr gute Vorbereitung. Die digitalen Aufnahmen ermöglichen, große Streckenabschnitte der Infrastruktur schnell und detailliert zu erfassen. Das beschleunigt unsere Planung, wir können unsere Bauabläufe optimieren, um das ambitionierte Bauvolumen umzusetzen.“

André Winkler, Regionalleiter DB Engineering & Consulting: „Mit der drohnengestützten Vermessung sind wir schon heute bis zu zehnmal schneller als mit konventionellen Verfahren. So planen wir Baustellen deutlich effizienter. Gleichzeitig kann der Bahnverkehr während der Vorbereitung für die Fahrgäste weiterlaufen. Wir setzen die Technik in ganz Deutschland ein und arbeiten bereits an weiteren Innovationen mit noch genaueren Sensoren. Hier nehmen wir als Deutsche Bahn eine Vorreiterrolle ein.“

André Winkler und Frank Schmidt
André Winkler (Regionalleiter DB Engineering & Consulting) und Frank Schmidt (Gesamtprojektleiter für die Korridorsanierung Rechter Rhein)
André Winkler und Frank Schmidt
Quelle: DB AG
André Winkler und Frank Schmidt

Neben den Drohnen sind bei der Bahn weitere digitale Aufnahmetechnologien im Einsatz: Mobile Mapping-Systeme in Form von Rucksäcken erfassen mit Laserscannern 3D-Daten von Bahnsteigen und Gebäuden, während 360°-Kameras eine schnelle visuelle Dokumentation der Infrastruktur ermöglichen. Mit Georadar können die Fachleute der DB den Untergrund vermessen: auf Distanzen von bis zu 300 Kilometern pro Tag werden Daten bis in eine Tiefe von 3,5 Metern erfasst. Die Technik erkennt exakt Kabel, Leitungen, Hohlräume oder Fundamente. Das ist wichtig bei Arbeiten im Bestand, denn häufig sind die vorhandenen Unterlagen nicht vollständig. 

Zusammengefügt ergeben die mit den verschiedenen Techniken gewonnenen Daten ein dreidimensionales Abbild der Strecke. Daraus entstehen unter anderem maßstabsgetreue Luftbilder sowie 3D-Punktwolken der Infrastruktur, die präzise Analysen und Messungen ermöglichen. Neben der Unterstützung der Planung dienen sie insbesondere auch der Bauüberwachung während der Arbeiten, etwa für Baufortschrittskontrollen und eine transparente Dokumentation.

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Ende des Sliders

Weitere Informationen: 

Zur Korridorsanierung: Bahnstrecke Troisdorf–Wiesbaden - Korridorsanierung Rechter Rhein

Zur Technik: Digital Engineering - Für Ihre leistungsstarke Infrastruktur

29. April 2026, 11:00 Uhr
Für verbessertes Sicherheitsgefühl im Gebäude • Umsetzung mit Augenmaß • Alkoholkonsum in Lokalen weiter möglich • DB wertet Modellprojekt regelmäßig aus  

(Frankfurt, 29. April 2026) Die Deutsche Bahn (DB) führt ein Alkohol-Konsum-Verbot am Frankfurter Hauptbahnhof ein. Das Verbot gilt ab dem 1. Mai dieses Jahres. Ab dann ist es im Bahnhof und auf dem Bahnhofsgelände nicht mehr erlaubt, Alkohol zu trinken oder alkoholische Getränke bei sich zu haben, die für den dortigen Konsum vorgesehen sind.  

Entsprechende Informationen weisen am Hauptbahnhof darauf hin. In Geschäften und der Gastronomie sowie den zugehörigen Gastroflächen, in denen Alkohol verkauft oder ausgeschenkt wird, gilt das Verbot nicht. Auch mitgeführter Alkohol, der sich in fest verschlossenen Gefäßen befindet und nicht für den Verzehr vor Ort gedacht ist, ist davon ausgenommen. Die DB geht damit auf Wünsche von Reisenden und Besuchenden ein, die sich mehr Ruhe und Sicherheit wünschen. 

Melanie Kühner, Leiterin des DB-Bahnhofsmanagement in Frankfurt: „Wir wollen, dass sich im Frankfurter Hauptbahnhof alle Menschen wohlfühlen. Unser Ziel ist es, unseren Reisenden und Besuchenden sichere und saubere Bahnhöfe zu bieten. Diese sind Tür zur Reise und Tor zur Stadt. Mit zahlreichen Aktionen werden wir die Bahnhöfe noch kundenfreundlicher gestalten. Mit dem Alkoholkonsumverbot gehen wir einen weiteren konsequenten Schritt im Rahmen unserer Sicherheitsstrategie, um das Sicherheitsempfinden im Bahnhof weiter zu erhöhen. Unsere Fahrgäste sollen erleben, dass sich spürbar etwas zum Positiven verändert.“ 

Das Verbot umfasst den gesamten Frankfurter Hauptbahnhof einschließlich aller Zuwege und der Bahnsteige. Erlaubt bleibt das Mitführen alkoholischer Getränke, die beispielsweise aus einem Einkauf stammen und verschlossen nach Hause gebracht werden. Auch in den Restaurants im Bahnhof darf weiterhin Alkohol getrunken werden. Kontrolliert wird das Verbot von Mitarbeiter:innen der DB Sicherheit und beginnt ab dem 1. Mai zunächst mit einer 14-tägigen Einführungsphase.  

DB wertet Modellprojekt regelmäßig aus 

Die DB als Hausherrin im Bahnhof wird das neue Verbot mit Augenmaß durchsetzen. Zunächst informieren Mitarbeitende der DB über die geänderte Hausordnung, zudem weisen Durchsagen und Aushänge im Bahnhof auf das Verbot hin. Bei Verstößen kann ein Platzverweis erfolgen, im Wiederholungsfall auch ein Hausverbot ausgesprochen werden. In dem Modellprojekt wertet die DB regelmäßig aus, wie das Verbot angenommen wird und welche positiven Effekte sich daraus einstellen. Der Hauptbahnhof Hamburg gilt hier bereits als positives Beispiel. 

Das Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen 

Im Rahmen des Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen setzt die Deutsche Bahn bereits seit Januar schnelle Verbesserungen um, die den Aufenthalt für die Kundinnen und Kunden spürbar angenehmer machen.  

An 35 besonders stark frequentierten Bahnhöfen sind ab sofort mehr Sicherheitskräfte unterwegs. An 30 großen Bahnhöfen erhöht die DB die Reinigungsintervalle, beispielsweise mit mobilen Teams. Damit sorgt die DB dafür, dass sich die Fahrgäste an den Bahnhöfen wohlfühlen und sicher und bequem zu ihren Zügen kommen. 

Weitere Informationen zu den Sofortprogrammen veröffentlicht die DB in ihrem Online-Angebot. Darüber hinaus finden Sie aktuelles Bild- und Grafikmaterial zu den geplanten Bahnhofsmaßnahmen in unserer Mediathek. 

28. April 2026, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten an Gleisen, Weichen und Oberleitung • Umleitungen und Teilausfälle vom 1. Mai bis zum 2. Juni • Fahrgäste bleiben mobil

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, führt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) ab dem 29. April Bauarbeiten im Bereich Frankfurt-Niederrad durch. Die Bauteams erneuern Gleise und Oberleitung auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern. Im Bereich Bahnhof Niederrad werden außerdem zwei Weichen eingebaut. Zusätzlich werden während der Sperrpause Bauarbeiten im Rahmen des Projekts Regionaltangente West umgesetzt.

Aufgrund der Bauarbeiten wird der Streckenabschnitt Frankfurt-Forsthaus – Frankfurt-Niederrad vom 1. Mai (21 Uhr) bis zum 1. Juni (5 Uhr) für den Zugverkehr gesperrt. Es kommt daher in diesem Zeitraum zu folgenden Auswirkungen auf den Zugverkehr: 

  • Auf der Linie RB 58 wird das Kurzpendel (Frankfurt Hbf – Hanau Hbf) größtenteils nach Frankfurt Stadion statt Frankfurt Hbf umgeleitet. An den Wochenenden kommt es bis zum 14. Mai zu Abweichungen mit Beginn/Ende in Frankfurt-Mainkur oder Frankfurt-Ost. Reisende können stattdessen das Langpendel RB 58 zum Flughafen via Frankfurt Süd nutzen sowie auf den RE 85, den RE 54 oder den Stadtverkehr zwischen Frankfurt-Mainkur / Frankfurt-Ost und Frankfurt Hbf ausweichen.
  • Das Langpendel der Linie RB 58 (Rüsselsheim Opelwerk – Laufach) entfällt jeweils ab ca. 21:00 Uhr zwischen Hanau und Rüsselsheim Opelwerk.

Außerdem wird der Streckenabschnitt Frankfurt-Forsthaus – Frankfurt Stadion vom 29. Mai (21 Uhr) bis zum 2. Juni (5 Uhr) gesperrt. In diesem Zeitraum kommt es zu folgenden Einschränkungen im Bahnverkehr:

  • Die Züge der Linie RB 58 (Kurzpendel) entfallen am 30.05. und 31.05. zwischen Frankfurt-Mainkur und Frankfurt-Hbf. Alternativ können Reisende den Stadtverkehr zwischen Frankfurt-Mainkur und Frankfurt Hbf oder den RE 54 bzw. RE 58 Langpendel bis Frankfurt Süd + S-Bahn nach Frankfurt Hbf nutzen.
  • Die Züge der Linie RB 58 (Langpendel) entfallen zwischen Frankfurt Süd und Rüsselsheim Opelwerk. Auf der Linie RE 59 kommt es zu Teilausfällen zwischen Frankfurt Süd und Frankfurt Flughafen Fernbahnhof. Reisende können stattdessen auf die Buslinie X61 zwischen Frankfurt-Süd und Frankfurt-Flughafen bzw. auf die S-Bahnen mit Umstieg in Frankfurt Hbf ausweichen.
  • Im Fernverkehr werden die Züge zwischen Frankfurt und Karlsruhe/Stuttgart umgeleitet. Dabei entfallen die Halte in Frankfurt Hbf und Mannheim Hbf. Ersatzweise halten die Züge in Frankfurt Süd. Auch zwischen Frankfurt und Köln kommt es zu Angebotseinschränkungen. Dabei beginnen bzw. enden die internationalen ICE-Züge in/aus Richtung Amsterdam/Brüssel in Frankfurt Flughafen Fernbahnhof. Der Halt Frankfurt Hbf entfällt. Andere Linien werden teilweise zwischen Frankfurt und Köln umgeleitet bzw. entfallen. Hierdurch kommt es auch zu Angebotseinschränkungen an den Fernverkehrshalten Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd. Zudem werden die Fernverkehrszüge in/aus Richtung Mainz umgeleitet. Dabei entfällt der Halt Frankfurt Flughafen Fernbahnhof, teilweise entfällt auch der Halt Mainz Hbf. Die Verbindungen von/nach Wiesbaden entfallen.

    Vom 29. Mai (21 Uhr) bis zum 2. Juni (5 Uhr) kommt es im Fernverkehr zu folgenden Einschränkungen zwischen Mannheim und Frankfurt sowie auf der Schnellfahrstrecke Köln - Frankfurt: 

  • Zwischen Mannheim und Frankfurt Hbf verkehren vom 30. Mai bis 1. Juni nur noch einzelne Fernverkehrszüge, es bestehen Umsteigeverbindungen via Frankfurt Flughafen.
  • Zwischen Frankfurt und NRW verkehren am 30./31. Mai die Züge größtenteils nur von/bis Frankfurt Flughafen Fernbahnhof. Darüber hinaus bestehen noch stündliche Direktverbindungen zwischen Frankfurt Hbf und Köln.
  • In Limburg (Süd) und Montabaur entfallen in diesem Zeitraum nahezu sämtliche Fernverkehrshalte, in Siegburg/Bonn entfällt die Mehrheit der ICE-Halte.
  • Zwischen Frankfurt und Paris werden die Züge am 30./31. Mai sowie am 6./7. Juni umgeleitet. Infolgedessen entfallen sämtliche Fernverkehrshalte in Saarbrücken Hbf, Neustadt (Weinstr) Hbf, Kaiserslautern Hbf und Homburg (Saar) Hbf.
  • Zwischen Frankfurt und Darmstadt/Heidelberg entfallen die Mehrheit der ICE-Züge vom 23. Mai bis 7. Juni.

Details zu den Einschränkungen sowie zum Ersatzkonzept finden Sie hier: Knoten Frankfurt: Entfall ICE-Verbindungen Mannheim - Frankfurt sowie Angebotsreduzierungen auf Schnellfahrstrecke Köln - Frankfurt

Die Informationen werden rechtzeitig in den elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de und bahn.de sowie DB Navigator und RMVgo hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren. 

27. April 2026, 18:30 Uhr
Frankfurt am Main
Vertretenden aus Politik, Wirtschaft und Verbänden Planungsstand präsentiert • Vorzugsvariante für die Trassierung im Bereich West steht fest • Konkretisierung der westlichen Stationslage • Nähere Betrachtung der neuen Querpassage

(Frankfurt, 27. April 2026) Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat beim 6. Dialogforum den aktuellen Planungsfortschritt zum Fernbahntunnel unter der Frankfurter Innenstadt vorgestellt. Dabei stand neben dem Verlauf der Strecke im Bereich West auch die Lage der neuen Station im Fokus. Für den künftigen Streckenverlauf haben die Planer:innen eine optimierte Variante „West A“ als sogenannte Vorzugsvariante festgelegt. Sie bindet den Tunnel im Westen gut an das bestehende Schienennetz und die Abstellanlagen an. Bei der neuen unterirdischen Station haben die Projektverantwortlichen die bestmögliche Lage der westlichen Variante untersucht. Es mussten möglichst gute Umsteigeverbindungen für die Reisenden zu den Regional- und Nahverkehrszügen im Hauptbahnhof und den S- und U-Bahnen gegen bauzeitliche Eingriffe abgewogen werden.

Erste Vorzugsvariante für den westlichen Tunnelanschluss 

Die gewählte Variante für den Verlauf der Strecke im Bereich West ermöglicht einen zweigleisigen, höhenfreien Anschluss an die Abstellanlage „Mainzer Becken“, das auf Höhe des Briefzentrums vor der Niederräder Brücke liegt. Dort können Züge geparkt und für den nächsten Einsatz vorbereitet werden. Zudem sichert sie die betrieblich notwendige Anbindung an die Strecke Richtung Höchst und die 3. Niederräder Brücke. Damit erfüllt sie die verkehrlichen und kapazitativen Anforderungen besser als die bisher geprüften Alternativen. 

Möglichst kurze Umsteigezeiten für die Reisenden

In den vergangenen Monaten haben die Projektverantwortlichen insbesondere die konkrete Lage der Station „Box in Mittellage (West)“ zum Hauptbahnhof definiert. Die westlichen Varianten erfordern grundsätzlich keine Eingriffe in die U-Bahn und unterscheiden sich insbesondere in ihrer Entfernung zum Hauptbahnhof und in ihren bauzeitlichen Eingriffen. Ziel dabei waren möglichst geringe Umsteigezeiten zum Regional- und Nahverkehr für die Reisenden. Aus Sicht der DB und der Dialogforumsteilnehmer:innen überwiegen langfristig die Vorteile eines näher am Hauptbahnhof liegenden Standorts als die Nachteile, die sich durch ein aufwändigeres Bauverfahren ergeben. 

Eine neue Querpassage soll für Reisende und Fußgänger:innen die unterirdische Station mit dem Hauptbahnhof verbinden. Diese leistungsstarke Verteilerebene ergänzt das Erschließungssystem des Hauptbahnhofs, stellt eine weitere Stadtteilverbindung her und wird Wegebeziehungen verkürzen. Zudem schafft sie potentiell Platz für Geschäfte oder Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

Um die Reisendenströme zu bewerten, hat das Projektteam Mindestübergangszeiten untersucht: Für die Stationslagen des unterirdischen Fernbahnhofs „Box in Hochlage (Ost)“ und „Box in Tieflage (Ost)“ ergeben sich Umsteigezeiten zwischen neun und elf Minuten innerhalb des Bahnhofs. In der nun optimierten westlichen Stationslage liegen diese Zeiten zwischen zwölf bis 13 Minuten. Hier ist eine Beschleunigung durch mögliche Laufbänder in der Längspassage schon berücksichtigt. Auch die Ergebnisse der Wegezeiten zu den Nahverkehrsanschlüssen sowie den Ausgängen zur Stadt wurden vorgestellt. Hierzu gab es auf der Sitzung ein erhöhter Austausch- und Klärungsbedarf. Diesem soll auf den Folgesitzungen nachgekommen werden.

Aktuelle Prognosen bestätigen die Notwendigkeit des Fernbahntunnels

Aktuelle Prognosen bestätigen die Notwendigkeit des Fernbahntunnels für Frankfurt: Sie gehen von einem deutlichen Anstieg der Reisenden bis zum Jahr 2040 aus. Mit einem höheren Zugaufkommen steigt auch die tägliche Anzahl der Reisenden und Besucher:innen um ca. 35 Prozent auf rund 600.000 Personen. Rund ein Drittel der Reisenden nutzt schätzungsweise den neuen Fernbahntunnel zukünftig als Start- oder Zielpunkt. 

Vorzugsvariante für das Gesamtprojekt für Mitte 2027 geplant

Nach der Festlegung des westlichen Trassenverlaufs arbeitet das Projektteam in der weiteren Vorplanung jetzt sechs kompatible Bausteine weiter aus: die gewählte Variante im Bereich West, die drei Stationsvarianten (Box in Hochlage (Ost), Box in Tieflage (Ost) und Box in Mittellage (West)) sowie zwei Trassenvarianten im Bereich Ost.

Vertiefend untersuchen die Planer:innen dabei unter anderem Funktionalität, Bautechnik, Kosten und Bauzeit. Anhand dieser Kriterien entscheiden sich die Varianten für die neue unterirdische Station und den Verlauf der Trasse im Osten Frankfurts. Am Ende steht dann die optimale Vorzugsvariante für das Gesamtprojekt. Diese soll voraussichtlich im Frühjahr 2027 vorliegen. 

Das 7. Dialogforum ist im November 2026 vorgesehen. Dann soll der Variantenentscheid für die Trassierung im Bereich Ost thematisiert werden.

Nähere Informationen zum Projekt unter: https://www.fernbahntunnel-frankfurt.de/

Über das Dialogforum zum Fernbahntunnel Frankfurt: 

Das Dialogforum ist Teil der von der Deutschen Bahn und des Bundeslandes Hessen initiierten frühen Öffentlichkeitbeteiligung zum Projekt „Fernbahntunnel Frankfurt“. Innerhalb des Forums können sich Mitglieder über Themen rund um Planung und Bau des Fernbahntunnels austauschen und Lösungen erarbeiten. Der Planungsprozess wird transparent und nachvollziehbar gestaltet.

Seit November 2023 veranstaltet die Deutsche Bahn regelmäßig das planungsbegleitende Dialogforum zum Fernbahntunnel Frankfurt, um einen Einblick in die aktuelle Planung zu ermöglichen und Hinweise aus der Region aufzunehmen. Das Forum besteht aus Akteuren aus der Politik, Verwaltung und Wirtschaft, Bürgerinitiativen, Fahrgast- und Umweltverbänden, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt sowie der Deutschen Bahn zusammen und spiegelt damit die Perspektiven der Region auf das Vorhaben wider. Das Dialogforum ist ein Beratungsgremium, das im Vorfeld und als Ergänzung zu den formellen Verfahren durchgeführt wird. Dieses wird fachkompetent moderiert.

22. April 2026, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Pilotprojekt in Zügen in Rheinland-Pfalz, Saarland, nördliches Baden-Württemberg und Südhessen (Bereich Verkehrsverbund Rhein-Neckar) seit Montag, 13. April 2026 • DB zieht erste Zwischenbilanz • Schnelle Umsetzung nach intensiven Gesprächen mit Aufgabenträgern und Verkehrsministerien • In Hessen wird die Tandemstreife fortgesetzt    

Seit vergangenem Montag sind Kundenbetreuerinnen und Kundenbetreuer in zahlreichen Zügen von DB Regio Mitte erstmals zu zweit unterwegs. Auf ausgewählten Strecken in Rheinland-Pfalz, im Saarland und nördlichen Baden-Württemberg einschließlich dem Landkreis Bergstraße in Südhessen und damit im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN), führt DB Regio Mitte zunächst testweise die so genannte Doppelbesetzung ein. 

Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte: „Die erste Einsatzwoche mit Doppelbesetzung unserer Züge ist gut gelaufen. Aus dem Kreis der Mitarbeitenden wurde uns bereits ausdrücklich zurückgemeldet, dass sie durch das gemeinsame Auftreten eine kritische Situation entschärfen und eine weitere Eskalation verhindern konnten. Natürlich ist diese Rückmeldung nach nur einer Einsatzwoche noch nicht repräsentativ, sie ist aber ein wichtiges Signal für die Akzeptanz und die schnelle Wirksamkeit der Doppelbesetzung“.

Grundlage dafür sind unter anderem die Ergebnisse mehrerer Runder Tische „Sicherheit im Nahverkehr“. Sowohl in Rheinland-Pfalz als auch im Saarland hatten die jeweiligen Mobilitätsministerinnen Katrin Eder (RLP) und Petra Berg (SL) gemeinsam mit den jeweils zuständigen SPNV-Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen eingeladen. Die beiden rheinland-pfälzischen für den Regionalverkehr verantwortlichen Zweckverbände (SPNV Nord und ZÖPNV Süd) haben gemeinsam mit dem im Saarland zuständigen Mobilitätsministerium daraufhin den Verkehrsunternehmen und damit auch der DB Regio Mitte zugsichert, die Regelungen in den Verkehrsverträgen entsprechend anzupassen. Die Doppelbesetzung soll nach dem tödlichen Angriff auf den Kundenbetreuer Serkan Çalar im Februar für mehr Sicherheit im Zug sorgen.

Die Tests werden mit der heutigen Anzahl an Kundenbetreuer:innen durchgeführt, um schnell Verbesserungen zu erzielen und Verzögerungen zu vermeiden. Das bedeutet, dass Kundenbetreuer:innen zunächst auf einigen Zügen zu zweit unterwegs sind. Auf anderen Zügen fährt dafür kein Zugbegleitpersonal mit. Die Besetzung erfolgt dabei rotierend, damit sich die Einsätze insgesamt gleichmäßig über alle Züge und Linien verteilen. Damit ist klar: Auch künftig wird keine Strecke dauerhaft ganz ohne Zugpersonal sein. 

Die doppelte Besetzung war ein großer Wunsch vieler DB-Beschäftigten. In einem nächsten Schritt sollen auch andere Modelle wie gemischte Teams aus Kundenbetreuung und Sicherheitspersonal oder auch Prüftrupps mit einer größeren Anzahl von Personalen getestet werden. 

Bei den jeweiligen Runden Tischen kündigte Mobilitätsministerin Katrin Eder für Rheinland-Pfalz und Mobilitätsministerin Petra Berg für das Saarland an, hierfür finanzielle Spielräume zu eruieren.

Wie lange der Testbetrieb dauert, ist noch offen. Die Wirkung der Pilotprojekte wird fortlaufend bewertet, um daraus gemeinsam mit den zuständigen Aufgabenträgern von DB Regio konkrete Maßnahmen für dauerhafte Personaleinsatzkonzepte abzuleiten.

Regionalverkehre der DB Regio Mitte in Hessen

Auf den von DB Regio betriebenen Strecken in Hessen gilt weiterhin, dass jeder Zug von einer einzelnen Kundenbetreuerin oder einem einzelnen Kundenbetreuer begleitet wird. Das bedeutet, dass einzelne Linien und Zugläufe der obigen Netze in den Grenzbereichen unverändert in Einfachbesetzung unterwegs sein werden. 

Mit dem Rhein-Main Verkehrsverbund ist jedoch die Verlängerung und Ausweitung des Piloten „Tandemstreife“ bis Ende Juni 2026 vereinbart: Innerhalb des Piloten begleiten seit November 2025 Mitarbeitende einer Sicherheitsfirma die Kundenbetreuer:innen auf ihren Dienstschichten in Zügen des Main-Neckar-Ried-Expresses. Auch dieses Pilotprojekt wird laufend bewertet.

In folgenden Verkehrsnetzen erfolgt die Umstellung auf Doppelbesetzung (die betreffenden Linien sind im Anhang den einzelnen Verträgen zugeordnet detailliert aufgelistet):

  • S-Bahn Rhein-Neckar Los 1 und Los 2
  • Dieselnetz Südwest (Strecken rund um Bad Dürkheim und Grünstadt sowie die Strecken von Worms nach Bensheim und Alzey/Bingen sowie die Weschnitztalbahn Weinheim – Fürth)
  • Pfalznetze Los 1 und Los 2 sowie der diesbezügliche Übergangsvertrag (Strecken in der Süd- und Südwestpfalz, in der Westpfalz rund um Kaiserslautern sowie die Alsenzbahn Kaiserslautern – Bad Kreuznach – Bingen/Mainz)
  • Regionalexpress Südwest (Süwex) insbesondere mit den Linien Koblenz – Saarbrücken – Mannheim und Karlsruhe/Mannheim – Worms – Mainz.
  • MoselLux-Netz (Regionalbahnen entlang der Mosel und nach Wasserbillig)
  • Lahn-Eifel-Bahn (Regionalbahnen Kaiseresch - Andernach – Koblenz – Limburg)
  • E-Netz Saar (Regionalbahnen zwischen Trier, Saarbrücken und Kaiserslautern sowie entlang der Trierer Weststrecke)
  • Niedtalbahn (Linie RB 77 Niedaltdorf – Dillingen)

 

Übersicht Linien und Laufwege der Netze mit testweiser Doppelbesetzung mit Kundenbetreuer:innen bei DB Regio Mitte (siehe weitere Informationen)

 

 

17. April 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Aufgabenträger in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und im hessischen Kreis Bergstraße investieren in eine weitere Frischekur der 91 Fahrzeuge der Baureihe ET 425 für den Einsatz auf den Linien S1 bis S4, S12, S33 sowie im BASF-Werksverkehr (S44)

(Mannheim/Stuttgart/Kaiserslautern/Saarbrücken, 17. April 2026) Mit aufgefrischter Außenlackierung, neuen Piktogrammen und Innenraumaufwertungen an den für Fahrgäste besonders wichtigen Stellen – etwa an Kopfstützen, Armlehnen und Türtastern sowie der Auffrischung der WC-Kabinen durch regionale Motive arbeitet DB Regio Mitte derzeit an der Modernisierung von 91 S-Bahn-Zügen der Baureihe 425 für den Einsatz auf den Linien S1 bis S4, S12, S33 und im BASF-Werksverkehr (S44). Auch Neulackierungen in den Mehrzweckbereichen, neue Fensterdichtungen und eine intensive Reinigung gehören zum laufenden Modernisierungsprogramm.

Die Maßnahmen schaffen einen sauberen, einladenden Gesamteindruck – für ein angenehmeres Reisegefühl der Fahrgäste – und setzen auf ressourcenschonenden Werterhalt. Dafür investierten die zuständigen Aufgabenträger – das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, der Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, die Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH für den hessischen Kreis Bergstraße sowie das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes – insgesamt über sechs Millionen Euro.

Winfried Hermann, Minister für Verkehr von Baden-Württemberg: „Die Fahrgäste sollen sich in Bus und Bahn wohlfühlen. Sauberkeit und Komfort sind für die Gesamtzufriedenheit enorm wichtig - das zeigt auch unser SPNV-Qualitätsranking. Der Refresh der S-Bahn Rhein-Neckar ist eine sparsame und zugleich ressourcenschonende Maßnahme, um die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden spürbar zu verbessern. Deshalb finanziert das Land die Maßnahmen mit fast vier Millionen Euro mit. Mit der Auffrischung des Fahrgastraums und der Toiletten sowie der Erneuerung stark beanspruchter Elemente wie Kopfstützen und Armlehnen bringen wir die Fahrzeuge nach zehn Jahren intensiver Nutzung wieder in einen zeitgemäßen Zustand.“

 „Die S-Bahn Rhein-Neckar ist das Rückgrat unseres gemeinsamen, den Rhein und damit die Landesgrenzen überschreitenden Nahverkehrskonzeptes. Unter konzeptioneller Federführung der beiden Aufgabenträger Land Baden-Württemberg und ZÖPNV Süd für das südliche Rheinland-Pfalz – beide tragen auch den Löwenanteil der Kosten - sorgen wir, gemeinsam mit der von uns beauftragten DB Regio dafür, dass sich die bald 25 Jahre alten, im Grundsatz zuverlässigen Fahrzeuge vom Typ ET 425 in den kommenden Jahren in einem kundengerechten Zustand befinden. Dabei setzen wir auch neue gestalterische Akzente, gerade im schwierigen Bereich der Toiletten. Wir setzen aber auch nach diesem Zwischenschritt das erfolgreiche Konzept der S-Bahn Rhein-Neckar fort: Nach der bevorstehenden Verlängerung nach Zweibrücken Ende 2028 wollen wir uns gemeinsam mit allen Partnern in unserem gemeinsamen Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) dafür engagieren, dass die Strecken im Herzen des S-Bahnsystems, also vor allem der Abschnitt Schifferstadt – Ludwigshafen – Mannheim – Heidelberg ausgebaut und leistungsfähiger werden. Wir wollen mit attraktiven Fahrzeugen für pünktliche Züge sorgen. Dafür benötigen wir nicht nur zuverlässige Fahrzeuge, sondern auch eine bessere Infrastruktur. Bund und Deutsche Bahn AG bleiben aufgefordert, uns dabei maßgeblich zu unterstützen“, erklärt Landrat Seefeldt als Vorsitzender des Zweckverbandes ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd.

Modernisierung im Takt des Betriebs

Im laufenden Betrieb werden einzelne Triebwagen aus dem Verkehr genommen und sofort nach der Überarbeitung wieder eingesetzt. Die Maßnahmen finden jeweils an zwei Fahrzeugen parallel statt und dauern je Triebzug etwa zwei Wochen. 

Bereits zehn S-Bahn-Fahrzeuge sind fertiggestellt – gut zu erkennen am großen S-Bahn-Symbol seitlich vorne am Zug. 

Die Arbeiten an den insgesamt 91 Zügen der Flotte sollen in den kommenden drei Jahren abgeschlossen sein. Zusammen mit den in grau-weiß gehaltenen 57 Mireo-Zügen bilden die roten Fahrzeuge die Gesamtflotte der S-Bahn Rhein-Neckar.

 

Hinweis für die Redaktionen:

Bilder der S-Bahn-Frischekur sind in der DB Mediathek unter folgendem Link abrufbar: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8706551

14. April 2026, 11:45 Uhr
Frankfurt am Main
Gießener Bahnhof wird zum Auktionshaus • Versteigerung von gefundenen und nicht abgeholten Fahrrädern • Unterschiedliche Zustände

(Frankfurt, 14. April 2026) Die Deutsche Bahn (DB) versteigert am Freitag, den 17. April, ab 11 Uhr am Bahnhof Gießen zwischen den Gleisen 9 und 11 Fahrräder. Während der vergangenen Monate wurden wieder zahlreiche Zweiräder gefunden und nicht abgeholt. Interessenten sind eingeladen, an diesem Tag mitzubieten.

Rund 60 Fahrräder werden von den Mitarbeitenden des Bahnhofsmanagements meistbietend versteigert. Dabei handelt es sich um Fahrräder, die auf dem Gelände, an Bahnhöfen oder in den Zügen der Deutschen Bahn vergessen und nicht abgeholt wurden. Deren Zustand ist ganz unterschiedlich: Neben sehr gut erhaltenen Rädern stehen auch solche zum Verkauf, die vor allem als Ersatzteilspender verwendet werden können.

13. April 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Vorbereitungen für Bau der Straßenunterführung Ernst-Heinkel-Straße • Einbau von Hilfsbrücken ab Ende Juni • Mehrwöchige Sperrung der Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Maintal erforderlich • Beeinträchtigungen durch Lärm möglich • Informationsveranstaltung am 15. April, 18:00 Uhr, in der Fabriksporthalle in Frankfurt-Fechenheim

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) beginnt im Frühsommer mit den vorbereitenden Arbeiten für den Bau einer Straßenunterführung in Frankfurt-Fechenheim: Die Ernst-Heinkel-Straße wird in Richtung Norden verlängert und künftig an die Orber Straße anschließen. Um dies zu ermöglichen, entsteht hier eine Straßenunterführung unter der Bahnlinie hindurch.

Im Mai führt die DB zunächst Kampfmittelsondierungen durch. Von Ende Juni bis Mitte Juli folgt der Einbau von zwei Hilfsbrücken – dort, wo die spätere Straßenunterführung unter den Bahngleisen hindurchführen wird. Dafür ist eine mehrwöchige Sperrung der Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Maintal notwendig. Später, ab Frühjahr 2027, erfolgt der Bau von Unterführung und Straße.

Um Anwohnende und Interessierte über die Details und Auswirkungen dieser Arbeiten zu informieren, lädt die DB am Mittwoch, 15. April 2026, um 18:00 Uhr zu einer Veranstaltung in die Fabriksporthalle in Fechenheim, Wächtersbacher Straße 80 in 60386 Frankfurt am Main, ein. Projektverantwortliche von DB und dem Amt für Straßenbau und Erschließung der Stadt Frankfurt (ASE) stellen die Arbeiten im Einzelnen vor und stehen für Fragen zur Verfügung.

Zudem finden derzeit umfangreiche Leitungsarbeiten im Stadtteil Fechenheim statt: Damit die Ernst-Heinkel-Straße unter der Bahnlinie hindurch verlängert werden kann, muss an dieser Stelle zunächst ein städtischer Mischwasserkanal umverlegt werden. Diese Arbeiten haben im Juli 2025 begonnen und werden voraussichtlich im Herbst 2026 abgeschlossen. Auch in der Cassellastraße müssen weitere Versorgungsleitungen angepasst und umverlegt werden: Derzeit werden ein Abwasserkanal sowie ein Teilstück der Trinkwasserleitung erneuert. Danach werden Gas-, Strom- und Telekommunikationsleitungen an eine neue Position gelegt. Aus diesem Grund ist der Bahnübergang Cassellastraße noch bis voraussichtlich Oktober geschlossen. Die vor Ort ausgeschilderte Umleitung lenkt den Autoverkehr über die Hanauer, Kilianstädter, Bebraer und Wächtersbacher Straße. Fußgänger:innen und Radfahrer:innen können den Bahnübergang über den östlichen Gehweg weiterhin passieren.

Nach Fertigstellung der Straßenunterführung für die Ernst-Heinkel-Straße und deren Anschlüssen an Hanauer Landstraße sowie Orber Straße voraussichtlich im Jahr 2030 wird der Bahnübergang Cassellastraße dauerhaft geschlossen. Fußgänger:innen und Radfahrer:innen gelangen künftig an dieser Stelle über eine Brücke, welche von der Stadt Frankfurt geplant und gebaut wird, auf die andere Seite der Bahngleise. All das sorgt für einen besseren Verkehrsfluss und erhöht die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer:innen. 

Fragen zum Projekt beantwortet das Projektteam unabhängig von dem Termin gerne auch über das Projektpostfach: nms-info@deutschebahn.com. Interessierte können außerdem auf der Projektwebseite den Newsletter zum Bauprojekt abonnieren.

Die Nordmainische S-Bahn ist eine zweigleisige elektrifizierte Strecke für den Schienenpersonennahverkehr von Frankfurt am Main Ost über Maintal nach Hanau. 

Die S-Bahn soll zukünftig auf diesem Streckenabschnitt alle 15 Minuten während der Hauptverkehrszeiten fahren.

Das Bahnprojekt ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.  

10. April 2026, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Brückenabriss und weitere Arbeiten erfolgreich abgeschlossen • Ersatzverkehr aufgrund von Kunden-Feedback kurzfristig verbessert • Zugverkehr zwischen Hanau und Fulda wird ab Montag, 13. April, wieder aufgenommen • Lahn-Kinzig-Bahn (RB 46) fährt wieder bis nach Gelnhausen

Die Deutsche Bahn (DB InfraGo) kommt bei den Bauarbeiten im Kinzigtal im Rahmen der Osterferien-Sperrung weiterhin planmäßig voran. Wichtige Meilensteine wie der Brückenabriss in Gelnhausen und der Einbau neuer Weichen in Wolfgang sind bereits erfolgreich umgesetzt. 

In den Tagen vor Ostern zerlegten die Bauteams in Gelnhausen die Wirtschaftsbrücke „Am Bruchweg“ in Einzelteile, um diese anschließend mit einem Kran ausheben zu können. Parallel dazu begannen die Firmen mit dem Rückbau der alten Lärmschutzwände im Bereich des Bahnhofs Hailer-Meerholz. Auch weiter südlich, in und um den Bahnhof Wolfgang, liegen die Arbeiten im Zeitplan: Hier werden aktuell sieben Weichen ersetzt, um die Strecke zuverlässiger zu machen. Die Gemeinde Rodenbach nutzte die Sperrzeit, um die baufällige Personenüberführung durch ein barrierefreies Provisorium zu ersetzen. Dieses bleibt bis zum Neubau der Personenunterführung im Rahmen des viergleisigen Ausbaus in diesem Bereich bestehen.

Zwischen Gelnhausen und Wirtheim untersuchen Fachfirmen derzeit im Gleisbereich den Untergrund, um wichtige Erkenntnisse für die Planung des weiteren viergleisigen Ausbaus zu gewinnen. Die Erkundungen setzen sie im Anschluss an die Sperrung im umliegenden Bereich fort und werden dort bis in den Herbst hinein tätig sein. 

Im nördlichen Bereich der Strecke wird die Sperrung für notwendige Oberbauarbeiten genutzt. Großmaschinen sorgen dafür, dass der bestehende Schotter gereinigt, mit neuem Schotter aufgefüllt und im nächsten Schritt Gleise erneuert werden. Gleichzeitig untersuchen auch hier Fachfirmen im Gleisbereich den Untergrund für die weitere Planung der Korridorsanierung Kinzigtal, die vom 13. August 2027 bis zum 4. Februar 2028 umgesetzt wird.

Am Bahnhof Schlüchtern löst ein neues Vordach vor dem Aufzug am Mittelbahnsteig die bisherige provisorische Überdachung ab. Nach der Streckensperrung wird hier noch weitergearbeitet: In der Unterführung werden neue Beleuchtungen angebracht, zudem erhält die Decke einen neuen Anstrich. 

Die DB bündelt in diesen zwei Wochen gezielt verschiedene Bauarbeiten entlang der Strecke, um Einzelsperrungen und damit verbundene Einschränkungen für Reisende weitestgehend zu reduzieren. Dennoch kommt der viergleisige Ausbau im Abschnitt Hanau – Gelnhausen nicht gänzlich ohne weitere Sperrungen aus. Kommende Sperrungen in diesem Jahr werden jedoch kleinräumiger und deutlich kürzer ausfallen. 

DB verbessert kurzfristig Ersatzverkehr – Kundenfeedback fließt in Anpassungen ein

Rückmeldungen der Fahrgäste zum Ersatzverkehr wurden berücksichtigt und Verbesserungen kurzfristig umgesetzt. In den Hauptverkehrszeiten sind zusätzliche Busse im Einsatz, um die große Nachfrage zu bedienen. In Hanau steht während der Werktage ein Buskoordinator am Bahnhof bereit, um die Fahrgäste gezielt zu unterstützen.

Wiederaufnahme des Zugbetriebs und Inbetriebnahme neuer Infrastruktur

Ab Montag, 13. April, fahren die Züge des Regional- und Fernverkehrs auf der Achse Hanau – Fulda wieder planmäßig. Darüber hinaus nimmt im Abschnitt Lieblos – Gelnhausen die Lahn-Kinzig-Bahn (RB46) ihren Betrieb auf. In den vergangenen zwei Jahren wurde der fünf Kilometer lange Streckenabschnitt umfassend erneuert, der Bahnhof Lieblos zum Kreuzungsbahnhof ausgebaut und am Bahnhof Gelnhausen der neue barrierefreie Bahnsteig 1a errichtet. Bis zur Wiederaufnahme des Zugbetriebs am 13. April bleibt der eingerichtete Ersatzverkehr zwischen Gründau-Lieblos und Gelnhausen bestehen.

Im nördlichen Bereich der Lahn-Kinzig-Bahn bleiben weitere Bauarbeiten notwendig. Vom 9. bis zum 23. Mai 2026 erneuert die DB zwischen Nidda und Glauburg-Stockheim die Gleise, was sich auf die gesamte Strecke auswirkt und eine erneute Sperrung bis Gelnhausen erforderlich macht. In diesem Zeitraum wird für die Reisenden erneut ein Ersatzverkehr eingerichtet. Informationen hierzu erhalten Fahrgäste auf www.hlb-online.de.

31. März 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Verlängerte Betriebszeiten von 8.30 bis 18.00  Uhr • Betriebsgebiet um den Darmstädter Osten sowie neue Haltepunkte in Langen und Egelsbach erweitert • Mehr als 3.500 zugelassene KIRA-Testnutzerinnen und -nutzer • Zwischenfazit nach zehn Monaten Betrieb: Passagiere bewerten Fahrten als sehr sicher und komfortabel

Mehr Fahrzeuge, längere Bedienzeiten und dreimal so viele Haltepunkte: Ab April ist KIRA mit einem erweiterten Angebot unterwegs. Die selbstfahrenden Fahrzeuge im Pilotprojekt von Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und Deutscher Bahn (DB) in Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern HEAG mobilo GmbH und Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach verkehren nun mittwochs bis freitags zwischen 8.30 und 18.00 Uhr. Mit zwei zusätzlichen autonomen Fahrzeugen – dann insgesamt acht – ist KIRA auf eine höhere Nachfrage zu den üblichen Pendlerzeiten vorbereitet. 

Zweite Angebotsausweitung innerhalb weniger Wochen

Bereits Anfang März wuchs das Betriebsgebiet: In Darmstadt um das Martinsviertel, die Mathildenhöhe und Darmstadt-Ost, in Langen und Egelsbach sind seitdem jeweils Fahrten direkt ins örtliche Zentrum möglich. Insgesamt fahren die selbstfahrenden Shuttles jetzt rund 130 Haltepunkte an. Alle Fahrten mit KIRA sind für angemeldete Nutzerinnen und Nutzer im Pilotbetrieb kostenlos.

RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat sagt: „KIRA zeigt als Vorreiterprojekt, was im öffentlichen Nahverkehr hierzulande möglich ist. Jedes Projekt, jeder Meilenstein bringt uns ein entscheidendes Stück näher an die greifbare Vision, dass autonome On-Demand-Angebote Menschen überall und zu jeder Zeit mit dem ÖPNV mobil machen. Inzwischen mehr als 3.500 für den Service zugelassene Testnutzerinnen und -nutzer und die positiven Bewertungen von 4,7 von 5 Punkten zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit der Ausweitung im Betrieb werden wir der Nachfrage nach Fahrten am Morgen und Abend gerecht. So erlangen wir mit neuen Zielgruppen noch umfangreichere und tiefergehende Erkenntnisse zur Nutzung dieses zukunftsgerichteten Services.“

DB Regio-Vorstand Straße, Frederik Ley, sagt: „Mit KIRA ebnen wir gemeinsam mit dem RMV den Weg für autonome Verkehre im deutschen ÖPNV. Wir flexibilisieren das öffentliche Angebot und ergänzen klassische Linienverkehre dort, wo die Nachfrage gering ist – gerade im ländlichen Raum. Auf dem Weg zu einer Typgenehmigung für den Regelbetrieb, schaffen wir jetzt die entscheidenden Grundlagen, um künftige Angebote sicher, verlässlich und nah am Bedarf der Menschen zu gestalten.“

Passagiere neugierig auf die Technologie und nutzen KIRA für Alltagsfahrten

Die autonomen Fahrzeuge bringen seit Mai 2025 KIRA-Nutzerinnen und Nutzer per On-Demand-Buchung in den Betriebsgebieten an ihr Fahrtziel. Einer aktuellen Befragungsstudie des DLR nach haben sich rund zwei Drittel von ihnen aus Neugier bei KIRA angemeldet mit dem Wunsch, autonomes Fahren auszuprobieren. Im Alltag nutzen rund 60 Prozent das kostenfreie Angebot entweder auf dem Weg nachhause, um Besorgungen zu erledigen oder auf dem Weg zu Freizeitaktivitäten. Die beliebtesten Fahrtziele sind die Bahnhöfe in Langen, Egelsbach und der Hauptbahnhof in Darmstadt sowie das Einkaufszentrum Loop5 in Weiterstadt. 

Die Testnutzerinnen und -nutzer bewerten ihre Fahrten über die projekteigene App, entwickelt vom Frankfurter Softwareunternehmen ioki, als sehr komfortabel (4,7/5 Punkten) und geben an, sich sehr sicher zu fühlen (4,8/5 Punkten). Mit den aktuellen Angebotsausweitungen sollen neue Nutzergruppen erreicht werden. 70 Prozent der befragten Passagiere gaben in der Studie des DLR an, KIRA häufiger nutzen zu wollen, wenn die Betriebszeiten ihnen besser passen würden. Die Ausweitung macht den Service somit attraktiver. Zum Beispiel für Berufspendler und für Kongress- oder Messebesucher, die das seit März von KIRA angefahrene Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium besuchen möchten.

Regionales Pilotprojekt mit nationaler Strahlkraft

KIRA steht für „KI-basierter Regelbetrieb autonomer On-Demand-Verkehre“ und ist der erste On-Demand-Erprobungsverkehr in Deutschland, der autonomes Fahren auf Level 4 mit Passagieren für den ÖPNV testet. Davor, ohne Passagiere an Bord, waren die KIRA-Fahrzeuge bereits seit Juni 2024 autonom im Testgebiet unterwegs – auch in der damaligen Projektphase als Pionier in Deutschland. 

Betreiberin der autonomen Fahrzeuge ist die DB Regio Bus Mitte. Mobileye stellt die Selbstfahrtechnologie, HD-Karten sowie spezialisierte Sensorik zur Verfügung. Weitere Partner sind das Softwareunternehmen ioki sowie die lokalen Partner HEAG mobilo GmbH und Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach. Forschungspartner des Projekts sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Die Möglichkeit zur Registrierung für Testfahrten sowie weitere Informationen gibt es unter www.kira-autonom.de

27. März 2026, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Im April und Mai Vollsperrung der Bahnstrecke zwischen Limburg und Nassau/Koblenz wegen umfangreicher Bauarbeiten • Einschränkungen im Regionalverkehr • Inbetriebnahme des sanierten Tunnels im Mai 

Die Arbeiten zur umfassenden Erneuerung des Fachinger Tunnels auf der Lahntalbahn zwischen Diez und Fachingen durch die Deutsche Bahn (DB InfraGO) gehen in die finale Phase. Das 426 Meter lange Bauwerk, das bereits seit 1862 in Betrieb ist, hat nach rund 160 Jahren seine technische Nutzungsdauer erreicht und wird bereits seit dem Jahr 2023 grundlegend modernisiert und aufgeweitet. Ende Mai soll die Modernisierung des Bauwerks abgeschlossen sein. 

Die Arbeiten fanden dabei mittels der „Tunnel in Tunnel“-Methode statt, so dass der Zugbetrieb weitestgehend aufrechterhalten werden konnte, da die Züge das Bauwerk währenddessen auf einem in der Tunnelmitte geführten Gleis passierten. Für die abschließenden Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme des grundsanierten Bauwerks muss die Strecke zwischen Limburg und Nassau bzw. Koblenz vom Abend des 3. April bis zum Morgen des 15. Mai 2026 jedoch vollständig gesperrt werden. 

Für den Regionalverkehr hat dies die folgenden Auswirkungen: 

  • RE 25 Koblenz - Bad Ems – Limburg (Lahn) - Wetzlar - Gießen: Die Züge entfallen im gesamten Zeitraum im Teilabschnitt zwischen Koblenz Hbf und Limburg (Lahn). Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird durch DB Regio Mitte eingerichtet. 

  • RB 23 Limburg (Lahn) – Nassau (Lahn) - Koblenz - Andernach – Mayen: Die Züge entfallen im Zeitraum vom 3. bis 11. April im Teilabschnitt zwischen Limburg (Lahn) und Koblenz Hbf und vom 12. April bis einschließlich 14. Mai im Teilabschnitt Limburg (Lahn) - Nassau (Lahn). Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird durch DB Regio Mitte eingerichtet. 

Die Haltestellen des Ersatzverkehrs (EV) liegen zum Teil nicht direkt an den jeweiligen Bahnhöfen. Reisende werden gebeten, die Lagepläne an den Bahnhöfen zu beachten bzw. unter www.bahnhof.de abzurufen. Da die Ersatzbusse im regulären Straßenverkehr unterwegs sein werden und grundsätzlich nicht so schnell wie die Züge fahren, sollten Fahrgäste für ihre Reise mehr Zeit einplanen. Ab 13. April sorgen Straßenbauarbeiten und eine Sperrung der K 25 im Bereich der Lahnbrücke in Balduinstein zusätzlich für veränderte Linienführung und Fahrzeiten der Ersatzbusse. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen aus Platzgründen nicht möglich.  

Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich bei der Reisplanung rechtzeitig und unmittelbar vor Fahrtantritt in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator über Reise- und Anschlussmöglichkeiten zu informieren. 

Informationen zu den baubedingten Fahrplanänderungen im Überblick finden Reisende auch unter bahn.de/bauarbeiten und bei vorrübergehenden Störungen oder Fahrplanänderungen, z.B. bei Unwettern, unter www.bahn.de/aktuell 

Umfangreiches Baupensum während der Streckensperrung 

Während der sechswöchigen Streckensperrung bereiten die Bauteams alles für die Inbetriebnahme des neuen Tunnels vor und verlegen neue Gleise, arbeiten an Durchlässen, errichten zwei neue Stützwände und installieren Signale sowie Kabeltrassen. Parallel nutzt die DB die Streckensperrung, um gebündelt weitere Modernisierungsarbeiten entlang der Strecke durchzuführen. So setzt sie die Arbeiten am angrenzenden Cramberger Tunnel fort, der ebenfalls modernisiert und aufgeweitet wird, und schließt die Instandsetzung des Kalkofener Tunnels ab. Zwischen Limburg und Diez erneuert die DB zudem im gesamten Zeitraum Gleise und Weichen. 

Hintergrund zum Projekt Fachinger Tunnel 

Seit Anfang 2023 führt die DB umfangreiche Modernisierungsarbeiten am Fachinger Tunnel durch. Zu Beginn der Bauphase wurden die beiden Tunnelportale rückgebaut und die angrenzenden Hänge gesichert. Anschließend konnte das Tunnelaufweitungssystem montiert werden. Durch die Anwendung der sogenannten „TunnelinTunnel“-Methode konnte der Zugbetrieb weitestgehend aufrechterhalten werden, da die Züge das Bauwerk während der Arbeiten auf einem in der Tunnelmitte geführten Gleis passieren konnten. Der Raum neben dem Gleis wurde genutzt, um den Tunnelquerschnitt um rund zwei Meter aufzuweiten. 

Der Tunnelvortrieb wurde im November 2024 erfolgreich abgeschlossen. Seit Anfang 2025 entstand abschnittsweise die neue Innenschale aus Beton: Insgesamt 44 Blöcke formen künftig das neue, dauerhaft stabile Tunnelgewölbe. Die Fundamente für das neue Tunnelportal sowie eine lahnseitige Stützwand zur Sicherung der Bahnstrecke werden in den nächsten Wochen fertiggestellt.  

27. März 2026, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Fahrgäste profitieren zwischen dem 30. März 2026 und dem 25. März ein Jahr lang von stabilem Nahverkehrsangebot • Elektrifizierung: Gebündelte Arbeiten in den Jahren 2027 und 2028 • Fertigstellung und Inbetriebnahme weiterhin Ende 2028 geplant

(Frankfurt am Main, 27. März 2025) Auf der Eifelstrecke zwischen Trier und Köln fahren ab dem 30. März 2026 für ein Jahr wieder durchgehend Züge. Damit Pendlerinnen und Pendler werktags wieder verlässlich unterwegs sein können, arbeitet die Deutsche Bahn (DB InfraGO) für die Elektrifizierung der Strecke zwischen dem 30. März 2026 und dem 25. März 2027 überwiegend nachts. Einzige Ausnahme bilden ab Mai Arbeiten im nördlichen Teil in Nordrhein-Westfalen, die an den Wochenenden auch tagsüber stattfinden. 

Die DB hat in Abstimmung mit dem Zweckverband SPNV-Nord ihren Bauablauf für die Elektrifizierung der 160 Kilometer langen Eifelstrecke optimiert. Das gemeinsame Ziel: Für die Reisenden trotz des enormen Baupensums einen länger bestehenden und verlässlichen Bahnverkehr zu bieten. Die Fahrgäste profitieren nun ein Jahr lang von einem stabilem Fahrplanangebot. Damit die Gesamtfertigstellung zum geplanten Ende 2028 weiterhin gelingen kann, finden dann gebündelte Arbeiten in den Jahren 2027 und 2028 statt.

Die Elektrifizierung der Strecke ist umfangreich: Dafür ziehen die Bautrupps insgesamt 300 Kilometer neuem Fahrdraht, sie passen 56 Brücken, zehn Tunnel sowie Gleisen und Weichen auf 17 km Länge an. Insgesamt verlegen sie 280 Kilometer Kabel und errichten zehn Bahnstromanlagen. 

Mit dem schnellen Wiederaufbau der von der Flut 2021 zerstörten Eifelstrecke hat die DB auch die Stellwerkstechnik erfolgreich modernisiert. Seit Sommer steuert neue und moderne Leit- und Sicherungstechnik den Zugverkehr auf der gesamten Strecke. Für einen verlässlichen, flexiblen Bahnverkehr hat die Bahn in Gerolstein und Euskirchen zwei moderne elektronische Stellwerke gebaut. Zudem haben die Bauteams Flutschäden an 24 Bahnübergängen behoben, diese technisch erneuert und mehr als 200 Signale an die neuen Stellwerke angeschlossen.

Weitre Informationen unter: www.eifel-strecke.de

 

27. März 2026, 10:45 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Forsthaus und Frankfurt Süd • Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr 

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) führt vom 4. April bis zum 15. Mai 2026 auf der Eisenbahnstrecke zwischen dem Frankfurter Forsthaus und Frankfurt Süd gebündelt Brückenbauarbeiten durch.

Für die im März begonnene Erneuerung und Aufweitung der Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße installieren die Bauteams während der sechswöchigen Sperrpause zwei Behelfsbrücken. Über diese provisorischen Bauwerke kann der Zugverkehr bis zum Abschluss der DB-Brückenbauarbeiten Ende 2027 rollen. Dafür tragen die Bauteams Teile des Bahndamms ab, errichten Bohrpfähle und heben die Behelfsbrücken mit einem Schwerlastkran ein. Anschließend entstehen unter laufendem Betrieb die künftigen Widerlager der neuen Eisenbahnbrücke.

Parallel nutzt die DB die Sperrzeit, um die Erneuerung des in die Jahre gekommenen Kreuzungsbauwerks Forsthaus voranzutreiben. Auch hier stellen die Bauteams neue Bohrpfähle her und errichten Hilfsbrücken, sodass die neuen Widerlager während des Zugbetriebs gebaut werden können. Das Kreuzungsbauwerk führt die Strecke Frankfurt-Forsthaus – Frankfurt Süd über die Gleise der Main-Neckar-Bahn, der S6 und der Straßenbahnlinie 17. Diese Linien sind weitestgehend nicht von der Sperrung betroffen, lediglich am Wochenende vom 17. April 21.00 Uhr bis 20. April 3.00 Uhr ist eine Streckensperrung notwendig. 

Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr

Aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten kommt es vom 3. April (21 Uhr) bis zum 15. Mai (21 Uhr) zu Einschränkungen auf den Linien RB58 und RE59 der Hessischen Landesbahn (HLB):

  • Die Linie RB58 wird tagsüber über Frankfurt-Louisa umgeleitet, in den Nächten entfällt sie zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk. Tagsüber verkehren die Züge von und nach Rüsselsheim Opelwerk planmäßig. Die Verstärkerzüge zwischen Frankfurt Ost und Frankfurt Hauptbahnhof entfallen.
  • Die Linie RE59 zwischen Frankfurt-Ost und Frankfurt Flughafen Fernbahnhof entfällt. 

Während der Bauarbeiten können Fahrgäste innerhalb von Frankfurt auf den innerstädtischen Verkehr (U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse umsteigen) sowie die S-Bahnen nutzen. 

Im Fernverkehr kommt es lediglich zu einzelnen Halt- und Zugausfälle in den Tagesrandlagen bzw. Nachtstunden. 

Alle Informationen werden rechtzeitig in den elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de, bahn.de und im DB Navigator hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre aktuelle Verbindung zu informieren.

Weitere Informationen auch in der Presseinformation der Stadt Frankfurt am Main:

 Vollsperrung Mörfelder Landstraße | Stadt Frankfurt am Main

25. März 2026, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Anpassung im Zeitplan für Elektronisches Stellwerk Reichelsheim notwendig, um Zugbetrieb während der Landesgartenschau Oberhessen für Fahrgäste zu sichern • Abschluss der Bauarbeiten voraussichtlich Mitte 2028 • Während der Bauphasen bleiben Fahrgäste dank Ersatzkonzept mobil – zukünftig profitieren Fahrgäste von einer robusteren Schiene

In den Osterferien und im Herbst 2026 gehen die vorbereitenden Arbeiten für die Modernisierung der Strecke Friedberg – Nidda und das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) in Reichelsheim weiter. Hierfür investiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) in neue Signaltechnik in den Bahnhöfen Beienheim, Reichelsheim und Echzell. Weiterhin passt sie fünf Bahnübergänge entlang der Strecke auf die neue Technik an und erneuert sechs weitere Bahnübergänge komplett. Gleichzeitig baut die DB die Station Beienheim barrierefrei um: Der Außen- und der Mittelbahnsteig werden mit einer Höhe von 55 cm über Schienenoberkante neu errichtet, sodass ein stufenloser Einstieg in den Zug zukünftig möglich ist.

Der bisherige Zeitplan sah vor, die Arbeiten bis Ende 2026 abzuschließen. Da zum einen der für den Umbau der Station Beienheim erforderliche Planfeststellungsbeschluss noch nicht erreicht wurde und zum anderen eine ausgesprochen hohe Auslastung der Auftragnehmer im Bereich der Bahntechnik vorliegt, hat sich die DB entschlossen, den Zeitplan für das Projekt anzupassen. Somit ist auch sichergestellt, dass Besucher:innen während der Landesgartenschau Oberhessen vom 22. April bis zum 3. Oktober 2027  Züge für die An- und Abreise nutzen können. 

Für einen zuverlässigen Zugverkehr während der Landesgartenschau Oberhessen werden die mit kompletten Streckensperrungen verbundenen Arbeiten für den Bau des neuen ESTWs und der zugehörigen Steuerungstechnik bis nach dem Abschluss der Ausstellung verschoben. 2027 finden ausschließlich weitere vorbereitende Arbeiten für das Projekt statt, die entweder keinen Einfluss auf den Zugverkehr haben oder unter „rollendem Rad“, das heißt der Zugverkehr läuft trotz Baustelle weiter, durchgeführt werden können. Die Hauptbauarbeiten des Projektes werden auf den Zeitraum nach der Landesgartenschau verlegt. Die neue Technik wird voraussichtlich bis Mitte 2028 in Betrieb gehen. 

In diesem Jahr ist die Strecke zwischen Beienheim und Nidda wegen Kabeltief- und Oberbauarbeiten vom 30. März bis zum 10. April 2026 – in den Hessischen Osterferien – gesperrt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Die Fahrplanänderungen sind in den Auskunfts- und Buchungssysteme eingearbeitet. Ab Oktober bis Mitte Dezember 2026 finden weitere vorbereitende und im Vorfeld geplante parallele Baumaßnahmen auf der Strecke statt, wie zum Beispiel der Umbau von Bahnübergängen oder Arbeiten an Schotter, Schienen und Schwellen zu Ertüchtigung der bestehenden Infrastruktur. 

13. März 2026, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main

Am 3. April entspannt und günstig von Dillingen nach Bouzonville • Sonderzugangebot von DB Regio Mitte und SNCF • saarVV-Tageskarte/Deutschland-Ticket/Junge-Leute-Ticket und Saarland-/Rheinland-Pfalz-Ticket grenzüberschreitend gültig

Auch im Jubiläumsjahr der Niedtalbahn ermöglichen zahlreiche Sonderzüge eine entspannte Anreise zum Karfreitagsmarkt in Bouzonville. Die grenzüberschreitenden Züge, die von DB Regio in Kooperation mit der SNCF im Auftrag des Saarlandes und der Stadt Bouzonville angeboten werden, verbinden am 3. April Dillingen und den Veranstaltungsort. Während einige Züge bereits ab Saarlouis Hauptbahnhof verkehren, fährt der erste Sonderzug des Tages sogar ab Saarbrücken Hauptbahnhof durchgehend nach Bouzonville. Die Sonderzugfahrpläne sind ab sofort unter www.bahn.dewww.saarfahrplan.de sowie in der saarfahrplan-App und in der DB-Navigator-App abrufbar.

Das Regelzugangebot der Regionalbahnlinie RB 77 zwischen Dillingen (Saar) und Niedaltdorf wird an diesem Tag durch einen Sonderzugfahrplan zwischen Dillingen (Saar), Niedaltdorf und Bouzonville ersetzt. Ab 19.44 Uhr gilt dann wieder das stündliche Regelzugangebot der Regionalbahnlinie RB 77 zwischen Dillingen (Saar) und Niedaltdorf. 

Da die Fahrzeuge des Regelangebotes nicht für den Frankreichverkehr zugelassen sind, kommen für den Sonderverkehr Fahrzeuge der Baureihe VT 628 zum Einsatz. Diese haben Stufen im Einstiegsbereich und sind damit leider nicht barrierefrei. Mobilitätseingeschränkte Reisende wenden sich bitte vorab unter Telefon 030 65212888 an die Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) www.bahn.de/service/individuelle-reise/barrierefrei. Die Sonderzüge sind mit Zugbegleiter:innen besetzt, die am Bahnsteig und im Zug für Fragen und Service zur Verfügung stehen.

Entspannt anreisen und sparen

Besucher:innen aus dem Saarland sind mit einer Tageskarte des saarVV in Bus und Bahn sehr günstig unterwegs - ob allein (ab 6,40 Euro) oder bis zu fünf Personen („Tageskarte Wochenende“ ab 9,00 Euro). Die Tageskarten sind übertragbar und bis zu drei Kinder unter 6 Jahren fahren jeweils gratis mit. Alle Tageskarten mit Zielort Niedaltdorf berechtigen am Karfreitag zur Weiterfahrt mit dem Zug bis Bouzonville. Fahrgäste, die in Niedaltdorf zu - bzw. aussteigen, lösen bitte ebenfalls eine saarVV-Tageskarte mit Ziel Niedaltdorf.

Selbstverständlich gelten an diesem Tag auch das Deutschland-Ticket und das Junge-Leute-Ticket in den Zügen nach Bouzonville. Für Bahnreisende aus Rheinland-Pfalz bietet sich das Saarland-/Rheinland-Pfalz Ticket an. Es ist am Karfreitag ebenfalls zur Weiterfahrt bis Bouzonville gültig. 

Fahrkarten sind an den Fahrkartenautomaten und den DB-Verkaufsstellen in den Bahnhöfen sowie den bekannten saarVV-Verkaufsstellen bzw. in den Bussen erhältlich. 

Doppeltes Jubiläum

Der Karfreitagsmarkt in Bouzonville hat eine lange Tradition: Als einer der größten Märkte der Region findet er in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt. 

Die Niedtalbahn ist seit 125 Jahren in Betrieb. Noch im Laufe ihres Jubiläumsjahres wird sie eine Rundum-Erneuerung erfahren. Während sämtliche Bahnhöfe entlang der Strecke in den Sommerferien komplett erneuert werden, kommen zum Jahresende 2026 neue, lokal emissionsfreie batterieelektrische Fahrzeuge zum Einsatz. Diese bieten insgesamt einen deutlich höheren Fahrkomfort und gewährleisten im Zusammenspiel mit den neuen Bahnsteigen einen barrierefreien Zugang. 

Fahrplantabelle Sonderverkehre Bouzonville 2026
Fahrplantabelle Sonderverkehre Bouzonville 2026
Fahrplantabelle Sonderverkehre Bouzonville 2026

 

13. März 2026, 11:45 Uhr
Köln/Frankfurt
DB Regio setzt Fahrzeuge des Typs Talent 2 drei Monate früher ein SPNV-Aufgabenträger go.Rheinland und SPNV-Nord sowie DB haben den bis 2033 laufenden Verkehrsvertrag angepasst  

Mehr Klimaschutz und Komfort an der Ahr: Ab kommenden Sonntag, 15. März 2026, sind auf beiden Regionalzuglinien an der Ahr elektrisch betriebene Züge unterwegs. Drei Monate früher als geplant kann die Deutsche Bahn auf der von DB Regio betriebenen Linie RB 30 (Bonn-Remagen-Ahrbrück) Elektrozüge des Typs Talent 2 einsetzen. So wird die von den Aufgabenträgern für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) go.Rheinland und Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) angestrebte Antriebswende an der Ahr abgeschlossen.

v.l.n.r.:
v.l.n.r.:
Quelle: Bernhard Risse/Kreisverwaltung Ahrweiler

v.l.n.r.: Cornelia Weigand (Landrätin des Kreises Ahrweiler), Sven Kleine (Prokurist und Leiter des Fachbereichs SPNV-Vergabeverfahren und Eigenbetrieb Fahrzeuge bei go.Rheinland), Andreas Lambek (Geschäftsführer Ahrtal Tourismus), Thorsten Müller (Verbandsdirektor beim SPNV-Nord), Janina Monhof (Leiterin Verkehrsvertragsmanagement bei DB Regio NRW) sowie vier Kolleg:innen von DB Regio.

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Ahrstrecke teilweise komplett zerstört und der Wiederaufbau insbesondere auf den letzten 14 Kilometern zwischen Walporzheim und Ahrbrück kam einem Neubau gleich. Gleichzeitig hat die DB die Strecke entlang der Ahr mit moderner Stellwerkstechnik und Oberleitungen für einen klimafreundlicheren Zugverkehr ausgestattet. Das komplexe Wiederaufbau- und Elektrifizierungsprojekt konnte im engen Schulterschluss mit dem Bund, dem Land Rheinland-Pfalz, den Gemeinden und SPNV-Aufgabenträgern in nur vier Jahren realisiert werden. Seit Inbetriebnahme der neuen Ahrstrecke Mitte Dezember 2025 sorgen die beiden Regionalzuglinien RB 30 (DB Regio) und die neu konzipierte und bereits elektrische RB 32 (Trans Regio Deutsche Regionalbahn) für attraktive Verbindungen an der Ahr.

Damit auf allen Linien möglichst schnell auch elektrisch betriebene Züge eingesetzt werden können, hatten die SPNV-Aufgabenträger und DB Regio den bis Ende 2033 laufenden vareo-Verkehrsvertrag angepasst, der auf Dieselfahrzeugen basierte. Dabei war vereinbart worden, dass die elektrisch betriebenen Züge der Linie RB 30 zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2026 eingesetzt werden sollen. 

Janina Monhof, Leiterin Verkehrsvertragsmanagement bei DB Regio NRW: „Ich freue mich, dass wir schon jetzt die elektrischen Talent-2-Fahrzeuge in Betrieb nehmen können. Wir konnten schneller als geplant die Fahrzeuge beschaffen und die Wartung organisieren. Mit der erfolgreichen Schulung und Qualifizierung unseres Personals sind unsere Vorbereitungen abgeschlossen. Jetzt bieten wir unseren Kundinnen und Kunden eine klimafreundliche Verbindung an der Ahr. Wir danken allen Beteiligten herzlich für ihren außerordentlichen Einsatz, der diesen wichtigen Fortschritt möglich gemacht hat.“

Sven Kleine, Prokurist und Leiter des Fachbereichs SPNV-Vergabeverfahren und Eigenbetrieb Fahrzeuge bei go.Rheinland: „Es ist ein tolles Zeichen für die Region, dass wir es gemeinsam geschafft haben, flexibel die elektrischen Fahrzeuge früher als geplant in Betrieb nehmen zu können. Dadurch sind wir ab jetzt leiser, spurtstärker und nachhaltiger auf der Schiene unterwegs.“

Cornelia Weigand, Landrätin des Kreises Ahrweiler: „Ich bin froh, dass die RB 30 das Ahrtal ab sofort elektrisch und umsteigefrei mit der Bundesstadt Bonn verbindet. Das Dieselzeitalter auf der Ahrtalbahn gehört damit der Vergangenheit an. Die klimafreundliche Umstellung macht das Bahnfahren für Pendlerinnen und Pendler ebenso wie für den Tourismus noch attraktiver. Dem gesamten Ahrtal als Ausflugsziel – von Bodendorf bis Ahrbrück – kommt dies zugute.“

Thorsten Müller, Verbandsdirektor beim SPNV-Nord: „Trotz schwierigster finanzieller Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, im Ahrtal ein klimafreundliches und gutes Angebot auf die Schiene zu bringen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit und nur dem großen Einsatz aller Beteiligter zu verdanken.“

Hintergrund: go.Rheinland ist zuständiger Besteller und Organisator der Zugleistungen im Nahverkehr auf der Schiene im südlichen Nordrhein-Westfalen. Der SPNV-Nord ist Besteller und Organisator der Zugleistungen im Nahverkehr auf der Schiene im Norden von Rheinland-Pfalz. Zum vareo-Netz gehören neben der RB 30 noch die Linien S 23 (Bonn-Euskirchen-Bad Münstereifel) sowie die RB 25 (Köln-Gummersbach-Lüdenscheid) und die RE-/RB-Leistungen auf der Eifelstrecke zwischen Köln und Trier. Abhängig von der Fertigstellung der Elektrifizierung der Strecke der S 23 wird derzeit ein Einsatz der Talent-2-Fahrzeuge auch auf dieser Strecke ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2028 anvisiert. Für die Eifelstrecke ist ebenfalls ein elektrisch betriebener SPNV in Planung.

13. März 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bahnhof Friedrichsdorf vollständig barrierefrei • Restarbeiten sollen bis Ende April abgeschlossen sein 

Update 13. März: Bahnhof vollständig barrierefrei

Seit Anfang März 2026 ist der Bahnhof Friedrichsdorf barrierefrei. Die Aufzugsanlagen wurden am 3. März in Betrieb genommen. Bis Ende April finden nun nur noch kleinere Restarbeiten statt. Dazu zählen unter anderem die Herstellung der Fahrradabstellanlagen, Fliesenarbeiten an der Personenunterführung und der Rampe, Arbeiten an der Beleuchtung und die Montage von Geländern und Handläufen.

Update 5. Dezember 2025: Inbetriebnahme der Aufzüge verzögert sich

Die Inbetriebnahme der Aufzüge am Bahnhof Friedrichsdorf kann nicht wie zuletzt geplant vor Ende des Jahres erfolgen. Dies hat die Deutsche Bahn (DB InfraGO) ihren Partnern im Projekt mitgeteilt.

Hintergrund sind nicht vorhersehbare, fehlende personelle Kapazitäten seitens des Auftragnehmers, aufgrund derer die der Endmontage vorausgehenden Arbeiten nicht fristgerecht durchgeführt werden konnten. Alle Beteiligten des Projekts arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Fertigstellung. Sobald ein konkreter Zeitplan für die Nutzungsaufnahme vorliegt, werden wir umgehend informieren.

Für die verzögerte Herstellung der Barrierefreiheit am Bahnhof Friedrichsdorf (vsl. 1. Quartal 2026) bittet die DB um Entschuldigung. Die Fachkolleg:innen befinden sich derzeit in intensiver Abstimmung, um ein neues Zeitfenster zu definieren, zu dem wir umgehend informieren werden.

In den vergangenen Monaten wurde vor Ort schon eine Vielzahl von Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen: So wurden z. B. die Bahnsteige auf 96 Zentimeter erhöht, um den Reisenden einen barrierefreien Ein- und Ausstieg in die Züge zu ermöglichen. Die Bahnsteigausstattung, die Beleuchtung und der Bahnsteigbelag wurden modernisiert. Ein taktiles Leitsystem sowie neue Bahnsteigdächer stehen für Fahrgäste zur Verfügung. Die provisorische Personenüberführung wurde bereits zurückgebaut.

Im 1. Quartal 2026 sind neben der Inbetriebnahme der Aufzüge zudem noch einige Restarbeiten nötig, u. a. werden die Fliesen in der Personenunterführung und in den Treppenaufgängen verlegt.

 

Update 23. September 2025: Die wiedereröffnete Personenunterführung verbindet ab heute wieder beide Stadtteile miteinander.

Ab voraussichtlich Ende des Jahres wird sie auch barrierefrei nutzbar sein. Die provisorische Personenüberführung steht nun nicht mehr zur Verfügung.

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Ende des Sliders

 

In den kommenden Wochen finden zunächst weitere Arbeiten am Hausbahnsteig statt, im Anschluss erfolgen Fertigstellung und Nutzungsaufnahme des Mittelbahnsteigs. 

Update 21. Juli 2025: Die Arbeiten an der Personenunterführung schreiten voran - wie heute beim Einhub der Fertigteile für die neue Personenunterführung mit einem Megakran:

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Ende des Sliders

 

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert seit 2022 den Bahnhof Friedrichsdorf (Taunus) im hessischen Hochtaunuskreis und baut ihn barrierefrei aus. Nach einigen Verzögerungen setzt die DB die Arbeiten an der Verkehrsstation Friedrichsdorf ab Juli unter Hochdruck fort.  

Für das umfangreiche Baupensum muss von Freitag, 4. Juli, bis Donnerstag, 7. August, sowie Freitag, 17. Oktober, bis Montag, 20. Oktober, die Gleise am Mittelbahnsteig gesperrt werden. Eine weitere Bausperrung ist am Gleis am Hausbahnsteig von Donnerstag, 7. August, bis Freitag, 17. Oktober, erforderlich. Während dessen ergeben sich im Nahverkehr für die Reisenden Anpassungen mit (Teil-)Ausfällen und Gleisänderungen auf folgenden Linien: 

  • RB 15 zwischen Frankfurt Hauptbahnhof bzw. Bad Homburg und Friedrichsdorf
  • RB 16 zwischen Friedrichsdorf und Friedberg 

Die S-Bahn der Linie S5 verkehrt auch während der Bauarbeiten, sie fährt lediglich vom 7. August bis 17. Oktober über geänderte Gleise. 

Auskunft zu den aktuellen Fahrtmöglichkeiten finden Fahrgäste im DB Navigator, auf www.bahn.de sowie auf den Aushängen in der Verkehrsstation Friedrichsdorf. Die Deutsche Bahn bittet die Kundinnen und Kunden für die Unannehmlichkeiten um Verständnis. 

Für die Modernisierung der Station Friedrichsdorf baut die DB unter anderem Aufzugsanlagen jeweils am Haus- und Mittelbahnsteig ein. Diese führen in die Personenunterführung, die abgebrochen wurde und an gleicher Stelle neu entsteht. Weiterhin erhöht die DB den Hausbahnsteig auf 96 Zentimeter, um den Reisenden einen barrierefreien Ein- und Ausstieg in die Züge zu ermöglichen. Der Mittelbahnsteig wird in gleicher Höhe erneuert. Zudem bringen die Bauteams die  Bahnsteigausstattung und den Bahnsteigbelag auf Vordermann. Ein taktiles Leitsystem sowie neue Bahnsteigdächer werden ebenfalls vor Ort eingebaut, das Gleiche gilt für eine Rampe zur P&R Station. Für den weiteren Betrieb der Verkehrsstation hat die DB eine provisorische Personenüberführung errichtet.  

Zuletzt hatte die DB angestrebt, die Fertigstellung der neuen Personenunterführung, weitere Restarbeiten sowie den Rückbau der provisorischen Personenüberführung im 2. bzw. 3. Quartal 2024 zu realisieren. Nachdem die Arbeiten insbesondere aufgrund der unzureichenden Tragfähigkeit des Untergrundes für die Betonteile der Personenunterführung eine neue Planung erforderlich machten und somit nicht wie zunächst vorgesehen realisiert werden konnten, soll nun im Oktober dieses Jahres die Personenunterführung barrierefrei für Fahrgäste und Anwohnende begehbar sein. Anfang Dezember sieht die DB die Inbetriebnahme der beiden neuen Aufzüge vor. Ende des Jahres schließlich sollen die Rampe der P+R-Anlage die Personenunterführung komplett fertiggestellt sein.

Weitere Informationen unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/friedrichsdorf-taunus-bf/pdf  

12. März 2026, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main

Schienenwechsel, Weichenerneuerung und Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik • Teilausfälle auf der Strecke ab dem 16. März • Ersatzkonzept für Fahrgäste wird eingerichtet

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, bündelt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) ab dem 16. März 2026 mehrere Baumaßnahmen auf der Strecke Kassel <> Hofgeismar <> Warburg <> Altenbeken.

Zwischen Lamerden und Warburg finden auf zwei Abschnitten mit einer Gesamtlänge von fast vier Kilometern umfangreiche Gleisarbeiten statt. Neben dem Wechsel der Schienen wird im Bahnhof Buke auch eine Weiche erneuert. Die Bahnübergänge „Kuhlemühler Weg“ und „Zur Diemelmühle“, sind während der Baumaßnahme für den Verkehr gesperrt. Die Anwohnenden wurden darüber vorab informiert.

Im Bereich des Stellwerks Warburg modernisiert die DB die Leit- und Sicherungstechnik (LST) an der Bahnstrecke. Neben Arbeiten an der Stromversorgung werden auch Teile der Stellwerkstechnik erneuert, um den Betrieb auf der Strecke zu stabilisieren.

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es zwischen Kassel und Altenbeken bzw. zwischen Scherfede und Warburg (Westf.) zu folgenden Auswirkungen auf den Bahnverkehr: 

  • Auf der Linie RE 11 kommt es vom 16. bis zum 18. März sowie vom 23. bis zum 27. März zu Teilausfällen zwischen Willebadessen und Kassel-Wilhelmshöhe. Vom 19. bis zum 22. März fahren keine Züge zwischen Altenbeken und Kassel-Wilhelmshöhe. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist im betroffenen Bereich eingerichtet und hält die Fahrgäste mobil.
  • Vom 20. März (23 Uhr) bis zum 28. März (8:15 Uhr) entfallen die Züge der Linien RE 17 und RE 57 zwischen Scherfede und Warburg (Westf.). Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.
  • Im Fernverkehr kommt es vom 20. März (22:45 Uhr) bis zum 28. März (5:45 Uhr) auf der IC-Linie 51 (Köln – Paderborn – Kassel – Erfurt – Gera) zu Haltausfällen bzw. Umleitungen zwischen Kassel und Hamm. In Soest, Lippstadt, Paderborn, Altenbeken und Warburg entfallen sämtliche Fernverkehrshalte. Am 19. und 20. März werden einzelne Züge zwischen Hamm und Kassel umgeleitet. 

Die Informationen werden rechtzeitig für die Fahrgäste in den elektronischen Auskunftsmedien wie nvv.de/fahrplanauskunft, zuginfo.nrw und bahn.de sowie DB Navigator und NVV-App hinterlegt. Fahrgäste werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren.

12. März 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Errichtung neuer Eisenbahnbrücke bei Bad Camberg • Einschub und Inbetriebnahme vom 28. März bis zum 7. April • Teilausfälle im Zugverkehr zwischen Frankfurt (Main) bzw. Wiesbaden und Limburg (Lahn) auf den Linien RE 20, RB 21 und RB 22 • DB richtet Ersatzkonzept für Fahrgäste ein

Im Rahmen des Baus der Ortsumgehung von Bad Camberg, Erbach und Würges (Bundesstraße 8) errichtet die Deutsche Bahn (DB InfraGO) derzeit eine neue Eisenbahnüberführung im Bad Camberger Stadtteil Erbach. Der Einschub und die Inbetriebnahme der neuen Brücke mit einer Stützweite von rund 61 Metern und einer Breite von rund 13 Metern sind planmäßig im Rahmen der Sperrpause vom 28. März (1 Uhr) bis zum 7. April 2026 (19 Uhr) vorgesehen.

In diesem Zeitraum kommt es somit leider zu unvermeidbaren Einschränkungen des Bahnverkehrs auf der Taunusstrecke zwischen Frankfurt (Main) und Limburg (Lahn) sowie auf der Ländchesbahn zwischen Wiesbaden und Limburg (Lahn): 

  • Die Züge der Linie RB 22 entfallen am Wochenende 28./29. März zwischen Idstein und Limburg (Lahn). Vom 30. März bis zum 7. April entfallen die Züge der Linien RE 20 und RB 22 zwischen Bad Camberg und Limburg (Lahn). Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird durch DB Regio eingerichtet.
  • Die Züge der Linie RB 21 entfallen zwischen Niedernhausen (Taunus) und Limburg (Lahn). Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird durch die Hessische Landesbahn (HLB) eingerichtet.

Die Informationen werden rechtzeitig für die Fahrgäste in den elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de und bahn.de sowie in den Apps RMVgo und DB Navigator hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren.

Weitere Informationen zur Straßenbaumaßnahme von Hessen Mobil finden Sie auch unter: https://mobil.hessen.de/planung-und-bau/projekte/projekte-nach-regionen/projekte-in-westhessen/b-8-bad-camberg-erbach-wuerges

12. März 2026, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Vorbereitende Arbeiten für den Bau der dritten Mainbrücke in Frankfurt-Niederrad • Straße „Schwanheimer Ufer“ vom 23. März bis Ende Juni nur einspurig und stadtauswärts befahrbar • Autoverkehr in Richtung Innenstadt wird umgeleitet • Rad- und Fußweg wird verlegt

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) baut in Frankfurt-Niederrad eine dritte Brücke für den Eisenbahnverkehr über den Main. Aktuell laufen die vorbereitenden Arbeiten. Unter anderem muss der benötigte Platz am Mainufer geschaffen werden. Hierfür richtet die DB Logistikflächen für die Baufirmen ein und verlegt eine städtische Leitung für die Straßenentwässerung.

Dies wirkt sich auf die Straßenführung am Niederräder Mainufer aus: Betroffen ist der erste Abschnitt der Straße „Schwanheimer Ufer“, die westlich der Mainbrücken beginnt. An dieser Stelle wird die Straße wenige Meter in Richtung Süden auf die Fläche der bisherigen Verkehrsinsel verlegt.

Die Arbeiten für die Umverlegung der Straße beginnen am 23. März und werden voraussichtlich bis Mitte Juli dauern. Während dieser Zeit steht die Straße „Schwanheimer Ufer“ nur einspurig zur Verfügung. Zudem wird sie zur Einbahnstraße: Der Verkehr kann dann ausschließlich stadtauswärts fahren, die Nutzung der Fahrspur in Richtung Innenstadt ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Fahrzeuge in Richtung Innenstadt werden über die Lyoner Straße umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert. Nach dem Ende der Straßenbauarbeiten wird die Straße „Schwanheimer Ufer“ wieder in beide Richtungen befahrbar sein. 

Auch der Rad- und Fußverkehr ist betroffen: Der Mainuferweg muss für die kommenden Jahre gesperrt bleiben, zum einen aus Platz-, zum anderen aus Sicherheitsgründen aufgrund von Baustellenverkehr und schwebenden Lasten. Er wird voraussichtlich nach der Inbetriebnahme des Ersatzneubaus für die Alte Niederräder Brücke 2032 wieder geöffnet. Der direkt neben der Straße verlaufende Rad- und Fußweg kann weiterhin genutzt werden und dient als Ersatz.

Über das Projekt „Knoten Frankfurt-Stadion“

Bis 2030 entstehen zwischen dem Bahnhof Frankfurt am Main Stadion und dem Frankfurter Hauptbahnhof zwei zusätzliche Gleise für den Fernverkehr. Zudem baut die DB sieben Brücken aus oder komplett neu – darunter in Niederrad eine zusätzliche, dritte Eisenbahnbrücke, die zweigleisig über den Main führt. Reisende profitieren bundesweit dank des Streckenausbaus von deutlich mehr und pünktlicheren Zügen. Die DB, der Bund und das Land Hessen investieren rund 440 Millionen Euro in das Bahnprojekt.

Die ältere der beiden bereits bestehenden Mainbrücken in Niederrad – die „Alte Niederräder Brücke“ oder Fachwerkbrücke – stammt aus dem Jahr 1882 und muss aufgrund ihres Alters erneuert werden. Diese notwendige Sanierung wird gebündelt zusammen mit dem Bau der zusätzlichen dritten Mainbrücke abgewickelt.

Nähere Informationen zum Projekt sind unter www.knoten-stadion.de zu finden. Bürger:innen können ihre Fragen jederzeit per E-Mail an knoten-frankfurt-hbf@deutschebahn.com richten.

Das Bahnprojekt Knoten Frankfurt-Stadion ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.

11. März 2026, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main

Tunnelbau, Gleiserneuerungen und neue Lärmschutzwände • Sperrung der Bahnstrecke zwischen dem 27. März und dem 15. Mai • Ersatzkonzept für Fahrgäste wird eingerichtet

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, bündelt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) ab dem 27. März mehrere Baumaßnahmen auf der Bahnstrecke Bad Sooden-Allendorf – Bebra.

Im Rahmen des Neubaus des Cornberger Tunnels müssen zwischen Bebra und Sontra für die Anbindung der neuen Teilstrecke mehrere Umbauten in der technischen Ausrüstung der Strecke erfolgen. Diese Arbeiten können nur bei ruhendem Bahnverkehr erfolgen. So werden u. a. Signale versetzt und die Oberleitung erneuert. Außerdem beginnen die Vortriebsarbeiten für den neuen Tunnel. Die Bauarbeiten finden teilweise in direkter Parallellage zu den alten, denkmalgeschützten Portalen des bestehenden Tunnels statt. Durch die Umsetzung im Rahmen einer Sperrpause wird die größtmögliche Sicherheit für das alte Bauwerk und damit den Bahnverkehr gewährleistet.

Auf dem Streckenabschnitt Bad Sooden-Allendorf bis Eschwege führt die DB umfangreiche Gleiserneuerungen durch. Die Vorarbeiten starten bereits am 23. März im laufenden Zugbetrieb. Ab dem 27. März kommen dann im Rahmen der Hauptarbeiten auf dem gesperrten Streckenabschnitt u. a. ein Gleisumbauzug und Arbeitszüge zum Einsatz. Der Abschluss der Arbeiten ist für den 10. April vorgesehen. 

Zwischen Bad Sooden-Allendorf und Kleinvach werden zwischen dem 27. März und dem 15. Mai auf beiden Seiten der Bahnstrecke neue Lärmschutzwände für eine nachhaltige Entlastung der Anwohnenden von Bahnlärm errichtet. Details wurden bereits in einer separaten Presseinformation veröffentlicht: Besserer Lärmschutz: Bau von Lärmschutzwänden in Bad Sooden-Allendorf, Ellershausen und Kleinvach

Aufgrund der umfangreichen Baumaßnahmen kommt es im Zeitraum 27. März (21 Uhr) bis zum 15. Mai (21 Uhr) auf der Bahnstrecke Bad Sooden-Allendorf – Bebra leider zu unvermeidbaren Einschränkungen des Bahnverkehrs mit folgenden Auswirkungen: 

  • Die Züge der Linie RB 87 entfallen zwischen Eichenberg und Bebra. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird durch die cantus Verkehrsgesellschaft eingerichtet. Die Linie RB 83 verkehrt dann mit neuen Fahrtzeiten zwischen Göttingen und Eichenberg, um eine stabile Reisekette für die Fahrgäste zu gewährleisten.
  • Im Fernverkehr kommt es zu einzelnen Umleitungen zwischen Bebra und Eichenberg über Kassel.

Die Informationen werden rechtzeitig für die Fahrgäste in den elektronischen Auskunftsmedien wie nvv.de und bahn.de sowie DB Navigator hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren.

11. März 2026, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Vom 27. März bis zum 13. April 2026 gebündelte Erneuerung von Bahnsteigen, Gleisen, Oberleitungen und Abbruch einer Brücke • Strecke zwischen Hanau, Gelnhausen bis Flieden für Baupensum gesperrt • Fahrgäste im Regionalverkehr können ersatzweise Busse nutzen • ICE-Züge werden umgeleitet

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) treibt den viergleisigen Ausbau der Strecke Hanau – Gelnhausen weiterhin voran. Die Bauteams arbeiten hierfür ganzjährig während des laufenden Bahnbetriebs. Um zahlreiche Arbeiten gebündelt umsetzen zu können, ist es jedoch notwendig, die Gleise zeitweise komplett zu sperren: Von Freitag, 27. März (21 Uhr), bis Montag, 13. April 2026 (5 Uhr) ruht daher der Zugverkehr auf dem Streckenabschnitt zwischen Hanau und Fulda. Während der rund zweiwöchigen Bauphase bleiben Reisende dank Alternativangeboten im öffentlichen Nahverkehr mobil.

Umfangreiches Verkehrsangebot im Regionalverkehr

Zwischen dem 27. März und 13. April 2026 richtet die DB als Ersatz für die entfallenden Regionalzüge einen Busverkehr ein. Das genaue Verkehrskonzept mit Abfahrtszeiten und Umsteigepunkten wird bis 18. März 2026 ausgearbeitet und veröffentlicht. Mit heutigem Stand ist folgendes Angebot geplant:

  • Für die Fahrgäste des RE50 (Frankfurt Hauptbahnhof – Hanau – Fulda) ist ein halbstündlicher Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hanau Hauptbahnhof und Fulda eingerichtet. Zwischen Frankfurt und Hanau können ersatzweise die S-Bahn-Linien S8 und S9 und die Regionalbahnen RE54, RE55 und RB51 genutzt werden.
  • Für die Linie RB51 (Frankfurt am Main Hauptbahnhof – Wächtersbach – Fulda) sollen ebenfalls im Halbstundentakt Busse zwischen Hanau Hauptbahnhof und Wächtersbach mit Bedienung aller Zwischenhalte unterwegs sein.
  • Zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof wird die RB51 stündlich angeboten.

Da die Ersatzbusse im regulären Straßenverkehr unterwegs sein werden und grundsätzlich nicht so schnell wie die Züge fahren können, sollten Fahrgäste für ihre Reise mehr Zeit einplanen. Außerdem können in den Bussen aus Platzgründen keine Fahrräder mitgenommen werden.

Fernverkehrszüge fahren über alternative Routen

ICE-Züge stehen den Reisenden während der Arbeiten weiter zur Verfügung. Die Züge fahren über Umleitungsstrecken. Dadurch sind sie etwas länger unterwegs und können einige Halte nicht anfahren. Die entsprechenden Fahrtzeiten werden sukzessive in die digitalen Auskunftsmedien hinterlegt. Konkret ergeben sich folgende Anpassungen:

  • Auf der Achse Frankfurt–Kassel–Berlin werden mehrheitlich Umsteigeverbindungen angeboten. Die Halte Karlsruhe, Bruchsal, Heidelberg, Weinheim, Darmstadt, Frankfurt Flughafen und Frankfurt Süd entfallen. An einigen Tagen verkehren einzelne Züge direkt. Bei diesen Zügen verlängert sich die Fahrzeit um rund 60 Minuten.
  • Auf der Achse Frankfurt–Hamburg werden stündliche Verbindungen angeboten. Hier verlängert sich die Fahrzeit um etwa 60 Minuten. Die ICE-Züge Bremen – Karlsruhe entfallen zwischen Hannover und Bremen. Die Halte Karlsruhe, Heidelberg, Weinheim, Darmstadt, Frankfurt Hbf., Gießen, Marburg, Wabern, Treysa, Kassel-Wilhelmshöhe und Göttingen entfallen.
  • Auf der Achse Frankfurt–Erfurt–Berlin/Dresden werden weiterhin stündliche Verbindungen nach Berlin bzw. zweistündliche Verbindungen nach Dresden angeboten. Die Fahrt dauert bis zu 60 Minuten länger.

Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de, bahn.de/bauarbeiten oder in der App DB Navigator über Reise- und Anschlussmöglichkeiten während der Bauphase zu informieren. Im Vorfeld der Baustellen gibt es vor Ort außerdem Aushänge und Beschilderungen sowie Hinweise auf den Ersatzverkehr. Die DB gibt zudem über Anzeigetafeln und mit Lautsprecheransagen in Stationen und Bahnen Auskunft.  

Umfangreiches Baupensum gebündelt in gut zwei Wochen

Den Schwerpunkt der Bauarbeiten bildet der viergleisige Ausbau des Streckenabschnitts Hanau – Gelnhausen. In Gelnhausen, Hailer-Meerholz und Niedermittlau sind Arbeiten an Bahnsteigen, Gleisen, Erdbau für den viergleisigen Ausbau und Oberleitungen eingeplant. In Meerholz wird die Wirtschaftswegebrücke „Am Bruchweg“ zurückgebaut. In gleicher Lage entsteht in den nächsten Monaten die neue breitere Brücke, unter der zukünftig vier Gleise hindurch passen.

Im Bereich des Bahnhofs Wolfgang (Hanau) erneuern die Bauteams mehrere Weichen. Im Auftrag der Gemeinde Rodenbach wird am Bahnhof Rodenbach die bisherige Personenüberführung zurückgebaut und durch ein barrierefreies Provisorium ersetzt. In Gelnhausen-Haitz und Höchst sowie in Wirtheim finden Baugrunderkundungen für die Planung des viergleisigen Ausbaus als Teil der Neubaustrecke Gelnhausen – Fulda statt.  Zwischen Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster, in Steinau sowie im Bereich Schlüchtern bis Flieden nutzen die Bauteams die Sperrung für notwendige Gleiserneuerungen, Baugrunderkundungen oder Kabeltiefbauarbeiten. Im nördlichen Bereich von Flieden in Richtung Fulda ist die Bahnstrecke eingleisig gesperrt, um punktuell Baugrunderkundungen durchzuführen.

Anwohnende können sich bei Fragen rund um die Bauarbeiten unter der E-Mail-Adresse hanau-fulda@deutschebahn.com an das DB-Projektteam wenden.

Die Ausbaustrecke Hanau – Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. 

Weitere Informationen unter: hanau-fulda.deutschebahn.com

09. März 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Ausbau der Barrierefreiheit für unsere Fahrgäste • Erneuerung der Beleuchtung für mehr Umweltfreundlichkeit • Neue Personenüberführung für kurze Wegeverbindung

Mit Finanzierung durch den Bund, das Land Rheinland-Pfalz und die Kommune modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) den Bahnhof Langenlonsheim. Nach Beginn der Vorarbeiten am 9. Februar startet die DB am 9. März 2026 mit umfangreichen Modernisierungsarbeiten. Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Erhöhung der Bahnsteige auf 55 Zentimeter über Schienenoberkante. Diese Standardhöhe ist ein wesentlicher Schritt für eine Verbesserung der Barrierefreiheit entlang der gesamten Strecke. Die vorhandene Personenüberführung wird im Zuge der Maßnahme durch einen Neubau ersetzt. 

Um Energie einzusparen, wird die Beleuchtung auf moderne, umweltfreundliche LED-Lampen umgerüstet. Eine neue barrierefreie Verbindung über einen Bahnübergang über Gleis 3 ermöglicht es Fahrgästen, zukünftig barrierefrei vom Mittelbahnsteig zum Bahnsteig 1 und zum Bahnhofsvorplatz zu gelangen, ohne Treppen benutzen zu müssen. Dadurch können auch mobilitätseingeschränkte Personen oder Eltern mit Kinderwagen diesen Bahnsteig einfach erreichen. 

Die Fertigstellung der Umbaumaßnahmen und die Nutzungsaufnahme des modernisierten Bahnhofs ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Die Personenüberführung wird am Wochenende vom 25. Mai 2026 zunächst zurückgebaut und der Bahnhof gesperrt. Anschließend ist der Mittelbahnsteig während der weiteren Bauzeit nur über den zusätzlichen Bahnübergang zu erreichen, der ein Queren der Schienen über Gleis 3 ermöglicht. Die Umleitungen für Fußgänger sind am Bahnhof während der Bauzeit leider nicht zu vermeiden.

Die DB empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt in den digitalen Auskunftsmedien, wie dem DB Navigator oder unter www.bahn.de, über Zugausfälle und mögliche Gleisänderungen zu erkundigen.

Die Partner Land, Zweckverband ZÖPNV Süd und Bahn treiben gemeinsam mit den Kommunen den barrierefreien Ausbau der Stationen entlang der Nahestrecke kontinuierlich voran. Schritt für Schritt werden die Bahnhöfe modernisiert, um Reisenden mehr Komfort, Sicherheit und Zugänglichkeit zu bieten. Durch den Einbau von Aufzügen, angepassten Bahnsteighöhen und einer verbesserten Infrastruktur werden die Stationen sukzessive an moderne Standards angepasst und fit für die Zukunft gemacht. In den vergangenen fünf Jahren wurden so die Bahnhöfe in Norheim und Hochstetten (Nahe) für insgesamt rund 10 Millionen. Euro modernisiert. Am 3. März 2026 hat zudem die Modernisierung des Knotenpunkts und Regionalexpress-Haltes Bad Münster am Stein (rund 30 Millionen Euro Investitionsvolumen) begonnen.In die nun begonnene Modernisierung der Verkehrsstation Langenlonsheim investieren die Projektpartner rund acht Millionen Euro. Davon trägt das Land Rheinland-Pfalz etwa 1,2 Millionen, die Kommune gut eine halbe Millionen Euro. Die restlichen Mittel werden durch den Bund im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung der Bahn zur Verfügung gestellt. 

Das Projekt ist Bestandteil der 2021 zwischen dem Land Rheinland-Pfalz, der DB Station & Service AG (seit 1. Januar 2024 DB InfraGO AG) und den beiden rheinland-pfälzischen Aufgabenträgern im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) abgeschlossenen Rahmenvereinbarung II zur Modernisierung der Personenbahnhöfe in Rheinland-Pfalz. 

04. März 2026, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB und RMV verschönern gemeinsam Bahnhöfe im Rhein-Main-Gebiet • Großflächiges Wandbild ziert ab sofort den Frankfurter Lokalbahnhof • Mehr Sauberkeit und Sicherheit an Bahnhöfen

Die Deutsche Bahn (DB) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) arbeiten gemeinsam an der Verschönerung und Verbesserung der Bahnhöfe im Rhein-Main-Gebiet. Die zentralen Punkte sind die Verbesserung der Kundeninformation (Upgrade zu „DSA+ Premium“-Anzeigern und Installation von Leitstreifenmonitoren), der Aufenthaltsqualität (Neugestaltung von Personenunterführungen und anderweitigen Flächen an Stationen) sowie eine höhere Sauberkeit in den Stationen. Gemeinsam werden hierfür Maßnahmen beschlossen, die auf die Bedürfnisse der Fahrgäste eingehen und im Alltag schnell konkrete Ergebnisse zeigen. Die Maßnahmen gehen von Sonderreinigungen über zusätzliche Fahrgastinformationen bis hin zu spezialisierten Teams im Frankfurter Stadtgebiet, welche gezielt Graffitis entfernen und Maler- und Lackierungsarbeiten übernehmen. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der farbigen Neugestaltung der Stationen.

Ein Beispiel ist der Lokalbahnhof Frankfurt. Dort entstand im Februar 2026 im Treppenabgang ein großflächiges Wandbild der Künstlerin Thekra Jaziri. Ihr Kunstwerk bereichert den Bahnhof nicht nur optisch, sondern schafft auch eine offene und einladende Atmosphäre. Das Wandbild zeigt typische Farben und Motive des Rhein-Main-Gebiets wie die Apfelblüte und vereint so Frankfurts regionale Identität mit modernem Design. 

Farbenfrohe Bemalung am Lokalbahnhof an der Rolltreppe
Farbenfrohe Bemalung am Lokalbahnhof an der Rolltreppe
Quelle: Deutsche Bahn AG

03. März 2026, 12:30 Uhr
Frankfurt am Main
Bahnsteige künftig stufenfrei erreichbar • Erster Bauabschnitt startet Anfang März 2026 • Investitionen von rund 30 Millionen Euro   

Mit Finanzierung durch den Bund und das Land Rheinland-Pfalz sowie die Stadt Bad Kreuznach baut die Deutsche Bahn (DB InfraGO) den Bahnhof Bad Münster am Stein für Fahrgäste barrierefrei aus. Die bauvorbereitenden Maßnahmen dafür laufen seit Ende Januar. Der Umbau erfolgt dann in zwei Bauabschnitten. 

Der erste Bauabschnitt startet Anfang März und dauert bis Ende Oktober 2026. Er umfasst den Neubau einer Personenunterführung zu den Gleisen, die Erneuerung des Hausbahnsteigs und des Bahnsteigs 2 einschließlich neuer Treppenanlagen inklusive Einhausung. Der Bahnsteig 2 bekommt eine neues Bahnsteigdach und ist zukünftig über einen Aufzug stufenfrei erreichbar.

Der zweite Bauabschnitt läuft von März 2027 bis Juli 2027. Dieser beinhaltet den Neubau des Bahnsteigs 3 einschließlich neuer Treppenanlagen, Bahnsteigdach und Einbau eines Aufzugs. Zudem erfolgen noch Restarbeiten an der Personenunterführung.

Die Kosten für die Modernisierung des Bahnhofs Bad Münster am Stein belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro. Den überwiegenden Teil der Finanzierung übernimmt der Bund mit rund 22,3 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz trägt rund 4,5 Millionen Euro, die Kommune 2,5 Millionen Euro und die Deutsche Bahn 0,86 Millionen Euro. 

Die Partner Land, Zweckverband ZÖPNV Süd und Bahn treiben gemeinsam mit den Kommunen den barrierefreien Ausbau der Stationen entlang der Nahestrecke kontinuierlich voran. Schritt für Schritt werden die Bahnhöfe modernisiert, um Reisenden mehr Komfort, Sicherheit und Zugänglichkeit zu bieten. Durch den Ausbau von Aufzügen, angepassten Bahnsteighöhen und einer verbesserten Infrastruktur werden die Stationen sukzessive an moderne Standards angepasst und fit für die Zukunft gemacht.

Einschränkungen während der Bauzeit:

Der Parkplatz Lindenallee ist von März bis Oktober 2026 gesperrt. Auch der Haus- und Mittelbahnsteig und ein großer Teil der Personenunterführung werden im Rahmen der Arbeiten gesperrt. Für den Zugang zu Gleis 3 und 4 müssen Reisende etwa zehn Minuten mehr Wegezeit einplanen. Die DB bittet dafür um Verständnis, auch für eventuell auftretenden Baulärm.

Nähere Informationen zur Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB) finden Sie unter https://www.dbinfrago.com/web/bahnhoefe/bahnhofs-und-stadtentwicklung/Bahnhofsprogramme/FABB-11143312

03. März 2026, 09:30 Uhr
Frankfurt am Main
DB erneuert seit Dezember 2025 Vielzahl von Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Technik • Bauteams kommen mit ihren Arbeiten gut voran • Übersicht Bauarbeiten und Fahrtoptionen 6. März bis zum 15. Mai 2026 • Fahrplanänderungen sukzessive in den Auskunftssystemen • Fahrgäste bleiben weiterhin mit dem ÖPNV mobil

Seit Dezember 2025 saniert und modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) Stück für Stück den Eisenbahnknoten Mainz. Dafür bündelt die DB in den nächsten Jahren zahlreiche notwendige Bauarbeiten – vor allem auf den Strecken von Mainz in Richtung Frankfurt, nach Groß-Gerau, Worms und an den Mittelrhein sowie zwischen Mainz und Wiesbaden. Die umfangreich modernisierte Eisenbahnbrücke über die Bonner Straße in Rüsselsheim soll trotz der kurzfristigen Unterbrechung der Arbeiten nach einer Entgleisung eines Güterzugs in Hattersheim pünktlich am Abend des 6. März in Betrieb gehen.

Bereits im November und im Januar wurde zu den Fahrtmöglichkeiten für Fahrgäste in den vergangenen Monaten informiert. Nun informiert die DB über die Reiseoptionen und Bauarbeiten bis zum 15. Mai 2026. Die Fahrtmöglichkeiten werden nach und nach in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator hinterlegt bzw. sind für die kommenden Wochen bereits dort zu finden. Vor Beginn der jeweiligen Arbeiten informiert die DB weiterhin– auch über Anzeigen und Plakate in den Stationen und Zügen.

Baustellen und Reiseoptionen im Überblick

Wichtig: Trotz vieler Sperrungen bleiben die Menschen im Rhein-Main-Gebiet weiter mit dem öffentlichen Nahverkehr mobil. Die DB bittet um Verständnis für die Einschränkungen und empfiehlt allen Fahrgästen sich kurz vor Fahrtantritt über die digitalen Auskunftsmedien wie bahn.de, DB Navigator oder die Apps der Verkehrsverbünde über mögliche Fahrtalternativen zu informieren.

Im Zeitraum vom 6. März bis zum 15. Mai kommt es aufgrund von Arbeiten für den Bau von moderner Stellwerkstechnik rund um Mainz sowie auf der Strecke zwischen Frankfurt-Höchst und Mainz-Kastel zeitweise auf bestimmten Streckenabschnitten zu Sperrungen oder Einschränkungen durch eingleisigen Betrieb. Auch die Ertüchtigung der Umleiterstrecken für die Korridorsanierung „Rechter Rhein“ laufen auch Hochtouren. Vom 13. März (21 Uhr) bis zum 23. April (5 Uhr) erfolgt eine Totalsperrung der Kaiserbrücke zwischen Mainz und Wiesbaden. 

Die Züge des Fernverkehrs werden in der Regel umgeleitet oder fallen zwischen Frankfurt und Mainz bzw. Wiesbaden aus. Hierdurch kann es zu Fahrtzeitverlängerungen bzw. Haltausfällen kommen. Fahrgäste, die Regionalzüge und S-Bahnen nutzen möchten, kommen während der Baumaßnahmen mit verschiedenen Optionen wie folgt ans Ziel:

Relation Wiesbaden – Mainz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt Hbf. 

S-Bahn Rhein-Main:

Wie bereits seit dem 21. Februar entfallen die S-Bahn-Linien S8 und S9 zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf. noch bis zum 13. März. Reisende auf diesem Streckenabschnitt nutzen den eingerichteten Ersatzverkehr (S8E, S8X und S9X). Zusätzlich ist zwischen Mainz Hbf. und Wiesbaden Hbf. bis zum 6. März ein stündlicher S-Bahn-Pendelverkehr sowie die Ersatzbuslinie S8A eingerichtet. Zwischen dem 6. und dem 13. März fährt die Regionalbahn RB75 tagsüber wieder zwischen Mainz und Wiesbaden. Reisende in Richtung Frankfurt Flughafen können die Direktbusse des Ersatzverkehrs oder ab Mainz-Kastel die Linien S1 und RB10 bis Hattersheim bzw. Frankfurt-Höchst und ab dort die Expressbusse X17 bzw. X58 nutzen.

Vom 14. März bis zum 23. April fährt die S-Bahn-Linie S8 nicht zwischen Mainz Hbf. und Wiesbaden Hbf. Die Strecke zwischen Kelsterbach und Mainz Hbf. kann tagsüber wieder befahren werden. Vom 23. April bis zum 15. Mai fahren die Züge der S8 wieder regulär – lediglich nachts zwischen 21 und 5 Uhr fahren die Züge weiterhin nicht zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf. Aufgrund des eingleisigen Betriebs zwischen Mainz-Bischofsheim und Mainz Hbf. können jedoch verstärkt Verspätungen auftreten. Die Linie S9 verkehrt vom 14. März bis zum 3. April sowie vom 1. bis zum 15. Mai tagsüber regulär – nachts zwischen 21 und 5 Uhr entfällt sie zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf. Vom 3. bis zum 30. April fahren alle Züge der S-Bahn-Linie S9. Für Reisende bleibt weiterhin ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die Züge der Linie S1 verkehren während der ganzen Zeit regulär bis Flörsheim/Hochheim und stehen den Fahrgästen als Alternative zur Verfügung.

Regionalbahnen:

Vom 6. bis zum 13. März werden die Züge der Linie RE2 und RE3 (DB Regio Mitte & vlexx) tagsüber über Mainz-Kastel umgeleitet – danach verkehren die Züge wieder regulär. Nachts entfallen die Züge zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf bis zum 26. März. Ab dem 24. April bis zum 15. Mai kommt es dann auf den Linien RE2 und RE3 wieder zu nächtlichen Ausfällen zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf. Vom 2. bis zum 15. Mai werden die Züge der Linie der RE2 zwischen Mainz-Bischofsheim und Mainz Hbf. über Mainz-Kastel umgeleitet, der Halt Mainz Römisches Theater entfällt. Fahrgäste erreichen den Frankfurter Flughafen während der nächtlichen Einschränkungen weiterhin mit den oben bereits beschriebenen Alternativverbindungen.

Die Züge der RB58 (HLB) fallen bis zum 13. März zwischen Frankfurt Flughafen und Rüsselsheim aus. Reisende nutzen hier bitte den Ersatzverkehr der S-Bahn. 

Am Wochenende vom 20. bis zum 22. März entfällt der RB58 zwischen Hanau Hbf. und Rüsselsheim Opelwerk aufgrund von Bauarbeiten für die Neubaustrecke Nordmainische S-Bahn. Ab dem 3. April kommt es auf der RB58 zu Fahrplanänderungen und nächtlichen Ausfällen aufgrund einer Baumaßnahme am Kreuzungsbauwerk Frankfurt-Forsthaus sowie Arbeiten an der Eisenbahnüberführung in der Mörfelder Landstraße in Frankfurt. Die Ersatzverkehrskonzepte ab dem 20. März werden von der Hessischen Landesbahn (HLB) aktuell erarbeitet und schnellstmöglich an die Fahrgäste kommuniziert.

Relation Mainz – Gau-Algesheim – Bingen/Bad Kreuznach

Auf den Nahverkehrslinien RE3 und RB33 (vlexx) kommt es an zwei Wochenenden (18./19. und 25./26. April) zu nächtlichen Einschränkungen (jeweils 21 bis 5 Uhr). Die Züge entfallen zwischen Mainz Hbf. und Gau-Algesheim und werden durch Busse ersetzt. 

Auf der Linie RB 26 (Trans Regio) kommt es in den Nächten (jeweils 21 bis 5 Uhr) vom 13. bis zum 26. April zu Einschränkungen, da die Strecke zwischen Mainz Hbf. und Bingen gesperrt ist. Auch hier verkehren Busse als Schienenersatzverkehr. 

Auf der linken Rheinstrecke finden außerdem ab dem 16. März auch nördlich von Bingen umfangreiche Baumaßnahmen statt, um die Strecke auf die Umleiterverkehre während der Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke (ab dem 10. Juli) vorzubereiten. Hiervon sind die Linien RB26 (Trans Regio), RE2 (DB Regio Mitte) und RE17 (vlexx) betroffen. Für ausfallende Züge wird ein Ersatzverkehr mit Bussen organisiert und angeboten.

Im Zeitraum von 16. März bis zum 27. April gilt: Unter der Woche verkehren die Züge der RB26 (Transregio) tagsüber durchgehend auf der Strecke zwischen Köln und Mainz. In der Zeit von 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr kommt es zu Einschränkungen, da Zugverkehr in zwei Abschnitte aufgeteilt wird und nur noch zwischen Köln und Bacharach sowie zwischen Bingen und Mainz verkehrt. Für den Streckenabschnitt zwischen Bacharach und Bingen wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Am Wochenende gilt tagsüber derselbe Betriebszustand wie unter der Woche in den Abend- und Nachtstunden. Die RB26 fährt somit zwischen Köln und Bacharach sowie zwischen Bingen und Mainz, während der Abschnitt zwischen Bacharach und Bingen ausschließlich durch Busse bedient wird. Aktuelle und verbindliche Informationen sind den Kundeninformationen auf der Website der Mittelrheinbahn unter www.mittelrheinbahn.de  zu entnehmen.

Relation Mainz – Alzey

Die Regionalzüge der Linien RE13 und RB31 (vlexx) verkehren überwiegend regulär. Lediglich in den Nächten (jeweils 21 bis 5 Uhr) vom 6. bis zum 18. März, vom 10. bis zum 19. April sowie in der Nacht vom 28. auf den 29. April fahren keine Züge zwischen Mainz Hbf. und Mainz-Gonsenheim. Reisende kommen mit den Bussen des Ersatzverkehrs weiterhin an ihre Ziele.

Relation Worms – Mainz – Frankfurt-Höchst – Frankfurt

Noch bis zum 6. März (bereits seit dem 21. Februar) entfallen Züge der Linien RE4 und RE14 (DB Regio Mitte) zwischen Worms Hbf. und Mainz Hbf. Hier können Kund:innen die parallel verkehrenden Züge der Linien S5 und S6 benutzen. Zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf. fahren die Züge, jedoch ggf. mit geänderten Fahrzeiten.

Ab dem 7. März bis zum 13. März und vom 23. April bis zum 15. Mai fahren nachts (jeweils von 21 bis 5 Uhr) keine Züge der Linien RE4 und RE 14 zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf. Ab dem 14. März bis zum 22. April entfallen die Züge auf dem Abschnitt dann ganztägig. Reisende können in diesem Zeitraum auf die Züge der S-Bahn Rhein-Main sowie die Linie RE3 ausweichen. 

Relation Wiesbaden – Mainz – Darmstadt

Vom 6. bis zum 13. März werden die Züge der RB75 (HLB) vorerst nur nachts (jeweils 21 bis 5 Uhr) zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hbf. über Mainz-Kastel umgeleitet. Vom 14. März bis zum 22. April werden dann ganztägig alle Züge umgeleitet. Ergänzend entfallen vom 14. März bis zum 22. April die halbstündlichen Zwischentakte zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hbf. Vom 23. bis zum 30. April verkehren die Züge tagsüber wieder über Mainz Hbf., nachts kommt es zu Umleitungen über Mainz-Kastel oder zu Ausfällen zwischen Groß-Gerau und Wiesbaden. Ab dem 1. Mai bis zum 15. Mai werden die Züge dann wieder ganztägig über Mainz-Kastel umgeleitet, nachts gibt es weiterhin Ausfälle zwischen Groß-Gerau und Wiesbaden Hbf. Die Ersatzverkehrskonzepte für die RB75 werden von der Hessischen Landesbahn (HLB) aktuell erarbeitet und schnellstmöglich an die Fahrgäste kommuniziert.

Ausblick

Die Verkehrskonzepte ab dem 16. Mai und im weiteren Jahresverlauf sind derzeit noch in Abstimmung mit den beteiligten Eisenbahnen, Zweckverbänden und Aufgabenträgern. Sobald diese ausgearbeitet sind, wird die DB ebenfalls darüber informieren.

Unter "Downloads" finden Sie eine Jahresübersicht der Baumaßnahmen im Knoten Mainz. Es handelt sich um den aktuellen Stand der Planungen - Änderungen sind möglich.

 

27. Februar 2026, 13:30 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten für das Elektronische Stellwerk Stadtallendorf sowie Weichen- und Gleiserneuerungen • Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr • Ersatzverkehr wird aktuell erarbeitet, um Fahrgäste trotz Baumaßnahmen mobil zu halten • NVV und RMV informieren zeitnah über Fahrtmöglichkeiten

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) modernisiert die Infrastruktur in Mittelhessen und bündelt im März zahlreiche Modernisierungsarbeiten auf der Main-Weser-Bahn zwischen Cölbe und Edermünde-Grifte. Im Mittelpunkt steht das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) Stadtallendorf, das ab 2028 die bestehende Stellwerkstechnik zwischen Kirchhain und Treysa ersetzt. Parallel nutzt die DB die Streckensperrungen für Gleis- und Weichenerneuerungen sowie für Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Mit dieser Bündelung reduziert die DB die Gesamtzahl der baubedingten Sperrungen für Fahrgäste und investiert konsequent in eine robustere Schiene.

Für das künftige ESTW Stadtallendorf führen die Bauteams umfangreiche Kabeltiefbauarbeiten durch, errichten neue Signalfundamente und bauen Gleisquerungen. Zeitgleich erneuert die DB InfraGO Weichen an den Bahnhöfen Felsberg-Gensungen, Borken, Neustadt, Kirchhain und Schlierbach sowie Gleise auf der Strecke zwischen Cölbe und dem Bahnhof Kirchhain. Für mehr Barrierefreiheit wird zudem der Bahnsteig am Haltepunkt Anzefahr provisorisch erhöht, damit ein stufenfreier Einstieg in die Züge möglich ist. 

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die Arbeiten finden im Zeitraum von Freitag, 6. März, bis zum Freitag, 27. März 2026, statt. Um die Auswirkungen auf Pendler:innen und Schüler:innen werktags so gering wie möglich zu halten, wird der Verkehr von Montag bis Freitag eingleisig an den Baustellen vorbeigeführt. An den Wochenenden wird die Strecke voll gesperrt. Hierbei kommt es zu Fahrplananpassungen:

An den Wochenenden (jeweils Freitag, 21 Uhr bis Montag, 5 Uhr) verkehren die Züge der Linien RE30 und RE98 nur zwischen Frankfurt und Marburg. Zusätzlich entfällt am 7. und 8. März der Abschnitt zwischen Friedberg und Gießen. Zwischen Friedberg und Frankfurt verkehrt der RE30 wieder. Die RB39 fällt zwischen Wabern und Edermünde-Grifte aus und verkehrt zwischen Wabern und Bad Wildungen zu geänderten Fahrzeiten. Die RB41 muss zwischen Marburg und Kirchhain entfallen. 

An Werktagen (Montag bis Freitag) endet aufgrund der reduzierten Streckenkapazität die Linie RE98 aus Frankfurt kommend vorzeitig in Wabern, die RB41 entfällt zwischen Kirchhain und Treysa. Auf der gesamten Strecke muss mit Verspätungen gerechnet werden. Die RB39 fährt stündlich zwischen Kassel und Bad Wildungen, aber zwischen Wabern und Kassel mit geänderten Fahrtzeiten. Dadurch kommt es zur Verlängerung der Fahrzeiten in beide Richtungen und zu geringfügigen Änderungen in den Abfahrtszeiten, außer in Kassel Hbf.

Vom 9. bis zum 13. März entfällt der RE30 von 10 Uhr bis 18 Uhr auf dem Abschnitt Friedberg – Frankfurt Hbf. Fahrgäste nutzen bitte die noch verkehrenden Züge.

Die Ersatzverkehrskonzepte befinden sich aktuell noch in Bearbeitung und werden schnellstmöglich durch den Nordhessischen VerkehrsVerbund (NVV) und den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) an die Fahrgäste kommuniziert, u. a. auf den Internetseiten www.nvv.de und www.rmv.de. Ziel ist es, die Fahrgäste auch während der Einschränkungen zuverlässig mit dem ÖPNV an ihr Ziel zu bringen.

Fernverkehr: 

Die Züge der ICE-Linie 26 (Bremen – Hannover – Gießen – Frankfurt – Heidelberg – Karlsruhe) entfallen auf dem gesamten Laufweg. Daher werden die Halte in Wabern, Treysa, Marburg (Lahn) und Gießen im Zeitraum der Baumaßnahmen nicht von Fernverkehrszügen angefahren.

Die Mehrheit der Züge der IC-Linie 34 (Münster – Dortmund – Siegen – Friedberg/ Frankfurt) beginnt und endet bis zum 20. März bereits in Dillenburg. Die Halte Wetzlar, Bad Nauheim und Friedberg (Hessen) entfällt bei diesen Zügen. 

Die DB bittet die Fahrgäste für die Einschränkungen um Verständnis. Die Fahrplanänderungen sind in den elektronischen Auskunftsmedien (z. B. DB Navigator oder unter www.bahn.de) eingepflegt.

Um die Bauarbeiten sicher durchführen zu können, müssen im Bauzeitraum mehrere Bahnübergänge für den Straßenverkehr gesperrt werden. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

27. Februar 2026, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Elektronisches Stellwerk in Friedrichsdorf steuert nun auch Zugbetrieb zwischen Friedrichsdorf und Friedberg • Züge der RB16 fahren seit dem 27. Februar 2026 wieder planmäßig • Bauarbeiten in Rodheim v. d. Höhe bis auf Abnahme Bahnübergang in der Waldstraße beendet

Am Montag, 23. Februar 2026, ging das elektronische Stellwerk (ESTW) in Friedrichsdorf in Betrieb und steuert seitdem den Zugverkehr für den Bahnhof Friedrichsdorf und die Streckenabschnitte Richtung Bad Homburg und Köppern. 

Die noch zu erledigenden Restarbeiten auf dem Streckenabschnitt zwischen Friedrichsdorf und Friedberg hat die Deutsche Bahn (DB InfraGO) nun beendet. Sämtliche Komponenten auf besagter Strecke sind auf die neue Sicherungstechnik umgestellt. Auf der Linie der RB16 fahren daher seit dem 27. Februar 2026 wieder planmäßig die Züge. Fahrgäste profitieren damit wieder von direkten und schnellen Zugverbindungen auf der RB16. Die DB dankt allen Fahrgästen für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauarbeiten und die damit einhergehenden Einschränkungen.

Die mit dem ESTW-Bau verbundenen Arbeiten am Bahnhof Rodheim v. d. Höhe – Bau eines Außenbahnsteigs, eines Überholgleises, von zwei neuen Weichen sowie der Umbau des Bahnübergangs an der Waldstraße – sind bis auf die noch ausstehende Abnahme des Bahnübergangs abgeschlossen. Voraussichtlich in der kommenden Woche kann dieser auch wieder für den Kfz-Verkehr freigegeben werden. Fußgänger: innen konnten die Gleise während der Bauzeit über einen provisorischen Fußgängerüberweg und seit dem 7. Februar 2026 wieder über den Bahnübergang passieren. 

Die Hauptarbeiten für das ESTW und entlang der Strecke zwischen Friedrichsdorf und Friedberg liefen seit Juli 2025. Jetzt werden Signale und Weichen nicht mehr manuell, sondern per Mausklick gestellt. Diese moderne Steuerung sowie die neue Zweigleisigkeit am Bahnhof in Rodheim wirken sich positiv auf Kapazität und Pünktlichkeit im Zugverkehr aus.

26. Februar 2026, 11:30 Uhr
Frankfurt
Drei-Stufen-Plan zur Herstellung des regulären Verkehrsangebotes • RB 56 verkehrt ab 26. März ohne Einschränkungen • Anstrengungen für auskömmliche Besetzung der Stellwerke in Hanau laufen weiter    

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) stellt mit einem Drei-Stufen-Plan die Herstellung des regulären Zugangebotes im Knoten Hanau sicher. Ab dem 26. März verkehrt die RB 56 wieder ohne Einschränkungen. Zum 1. Mai sollen drei der vier Stellwerke der Südseite wieder uneingeschränkt besetzt sein und bis zum 1. August folgt das vierte.

Das angepasste Betriebskonzept wird daher in einer leicht modifizierten Form noch einmal bis Ende Juli 2026 verlängert. Hintergrund ist u. a. die lange Einweisungszeit für die anspruchsvolle Bedienung der elektromechanischen Stellwerke.

Betroffen sind einzelne Leistungen in den Nachtstunden zwischen 20:00 und 6:00 Uhr (sonntags zwischen 18:00 und 6:00 Uhr):

  • Die Züge der RB 49 (Friedberg – Hanau) wenden vorzeitig in Hanau Nord. Von dort ist ein Busersatzverkehr bis Hanau Hauptbahnhof eingerichtet.
  • Auf der Linie RB 56 (Schöllkrippen – Hanau) kommt es zu Teilausfällen zwischen Kahl und Hanau. Auf diesem Abschnitt können die Linien der Verbindung Frankfurt – Hanau – Aschaffenburg (RE 54, RE 55, RB 58) genutzt werden. Ab dem 26. März steht bei der RB 56 wieder das reguläre Zugangebot zur Verfügung.

Die andauernden nächtlichen Einschränkungen im Knoten Hanau bedauern wir sehr und bitten unsere Kund:innen um Verständnis. Die DB arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, auch hier zeitnah wieder das volle Verkehrsangebot gewährleisten zu können.

Aktuelle Informationen zum Fahrplan werden in der Reiseauskunft unter www.bahn.de und in den Apps DB Navigator sowie bei den Verkehrsverbünden veröffentlicht.

Personaloffensive in der Region läuft unvermindert weiter 

Für einen auskömmlichen Personalbestand in der Region und bundesweit setzt die DB InfraGO ihre Recruiting-Aktionen weiter verstärkt fort. Aktuell werden 324 angehende Zugverkehrssteuernde in Hessen ausgebildet. Zudem starten monatlich ein bis zwei neue Kurse für Quereinsteigende in Hessen. Die Teilnehmenden stehen nach erfolgreicher Schulung und Einweisungszeit rund acht bis zehn Monate später für den operativen Einsatz zur Verfügung. Wo immer es möglich ist, bildet die DB InfraGO die Personale zudem so weiter, dass sie im Bedarfsfall flexibler auf unterschiedlichen Stellwerken eingesetzt werden können.

Auch die im März 2025 gestartete Personalmarketingkampagne läuft unvermindert weiter. Die Kampagne zielt darauf ab, den Beruf „Zugverkehrssteuerer“ (w/m/d) und den Quereinstieg bekannt(er) zu machen. Mit einem Media Mix aus Videos auf YouTube und Social Media, interaktiven Bannern und (Print-)Medien wird weiterhin Aufmerksamkeit generiert. Darüber hinaus finden regelmäßig Termine vor Ort statt, bei denen potentielle Bewerber:innen auf den Beruf des Zugverkehrssteuerers aufmerksam gemacht werden. 

24. Februar 2026, 18:00 Uhr
Frankfurt am Main
Am 13. März 2026 in Darmstadt Ausbildungsberufe hautnah entdecken • Deutsche Bahn (DB) und 15 weitere Unternehmen öffnen ihre Türen • kostenlose Shuttlebusse verbinden die teilnehmenden Standorte

Bei der diesjährigen Nacht der Ausbildung in Darmstadt erhalten Interessierte von 17.00 - 22.00 Uhr bei der Deutschen Bahn (DB) einen Einblick in rund 50 verschiedene Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge, z.B.: Tiefbaufacharbeiter:in/Gleisbauer:in, Lokführer:in, Zugverkehrssteuerer (w/m/d), Elektroniker:in für Betriebstechnik, Mechatroniker:in. Auch über ein duales Studium in den Bereichen Bahningenieurwesen Elektrotechnik / IT, Bauwesen, Wirtschaftsingenieurwesen und viele mehr, können sich Besucher:innen informieren. Ein besonderes Highlight ist die Besichtigung der neuesten Zweisystemlokomotive, die sowohl mit Diesel als auch mit Strom betrieben werden kann. 

Doch auch andere Unternehmen öffnen ihre Türen für junge Menschen: Technik- und Mobilitätsinteressierte kommen bei HEAG mobilo mit einer Fahrt im Steiger, bei Bechtle mit Einblicken ins Innenleben eines Computers, bei HBK - Hottinger Brüel & Kjaer mit Rennwagen-Präsentation und Fahrsimulator sowie bei Autohaus Wiest mit Lackier- und Fahrzeugtechnik zum Ausprobieren auf ihre Kosten.

Wer mit der Bahn anreisen möchte, kann direkt vor dem Hauptbahnhof Darmstadt in den kostenlosen Shuttlebus einsteigen.

Alle Informationen zur Nacht der Ausbildung Darmstadt, zu teilnehmenden Unternehmen, Standorten und Shuttlebus-Routen gibt es unter www.nachtderausbildung-darmstadt.de.

Zur Karriereseite der Deutschen Bahn: 

Stellensuche

23. Februar 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB InfraGO erneuert Gleisbrücke im Frankfurter Hauptbahnhof • Gleise und Bahnsteige 15/16 vom 27. Februar bis zum 10. Juli gesperrt • Arbeiten auf engstem Raum im laufenden Betrieb für minimale Einschränkungen • Modernisierung des Hauptbahnhofs für langfristige Sicherung der Leistungs- und Zukunftsfähigkeit des Bahnhofs

Unter den Gleisen 15 und 16 am Frankfurter Hauptbahnhof entsteht ab Ende Februar im Bereich der Personenunterführung eine neue, moderne Gleisbrücke. Bereits Mitte 2025 starteten die ersten vorbereitenden Baumaßnahmen. Nun wird die alte, gemauerte Brückenkonstruktion zurückgebaut und durch eine WIB-Konstruktion (Walzträger-in-Beton) ersetzt. Das Bauwerk oberhalb des Post- und Personentunnels wird als Brücke bezeichnet, da darüber die Bahnsteige und Gleise verlaufen.

Die Bauausführung erfolgt gebündelt auf kleinstem Raum bei laufendem Betrieb der Nachbarbahnsteige und -gleise. So werden die Beeinträchtigungen für die Reisenden und den Bahnverkehr minimiert, indem lediglich die direkt betroffenen Gleise und Bahnsteige 15 und 16 für den Zugverkehr und die Reisenden gesperrt sind. Die bauliche Umsetzung und die damit verbundene Sperrung sowie Einschränkungen für die Reisenden erfolgt im Zeitraum vom 27. Februar bis zum 10. Juli 2026. Die gesperrten Bahnsteige werden mit Bauzäunen von den weiter in Betrieb befindlichen Bahnsteigen 14 und 17 getrennt. Vor Ort weisen Banner auf die Baumaßnahme und die veränderte Wegeleitung hin.

Die Abläufe für die Umsetzung wurden im Vorfeld realitätsnah simuliert, um Risiken im Bauablauf zu minimieren und die betrieblichen Beeinträchtigungen für Reisende so kurz und planbar wie möglich zu halten. Dabei kam die BIM-Methodik (Building Information Modeling) zum Einsatz. Diese digitale Planungsmethode ermöglicht es, das Bauwerk bereits vor Baubeginn virtuell abzubilden und alle Planungsschritte optimal aufeinander abzustimmen.

Für eine moderne Infrastruktur, die langfristig Sicherheit und Zuverlässigkeit gewährleistet, wurden bereits im Jahr 2022 Bahnsteig- und Gleisbrücken an den Gleisen 12/13 im laufenden Betrieb erneuert. Mit der nun anstehenden Maßnahme an Gleis 15/16 wird die Modernisierung der Infrastruktur konsequent fortgeführt und leistet damit wesentlichen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Leistungs- und Zukunftsfähigkeit des Bahnhofs. 

20. Februar 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Neue E-Ladesäulen am Mainzer Hauptbahnhof zur stärkeren Vernetzung von Individualverkehr und ÖPNV • Weitere Bahnhöfe in der Region folgen

Mit der DB Ladestation können Reisende ihr E-Auto jetzt auch am Mainzer Hauptbahnhof mit Grünstrom laden. Damit verbessern wir die Pkw-Ladeinfrastruktur im Bahnhofsumfeld und investieren in eine zukunftsfähige Mobilität mit einer stärkeren Vernetzung von Individualverkehr und ÖPNV. Gleichzeitig erhöhen wir den Komfort für unsere Fahrgäste. Die Ladesäulen befinden sich auf der „Park and Ride“-Anlage in der Alicenstraße 7, 55116 Mainz. Bezahlt wird entweder mit einer EnBW-Ladekarte oder vor Ort über einen QR-Code per Kreditkarte.

Neben Mainz wurde auch der Hanauer Hauptbahnhof mit Ladesäulen ausgestattet. Bis Mitte des Jahres werden in der Region voraussichtlich Friedberg und Frankfurt Höchst folgen. Eine Übersicht über alle DB Ladestationen finden Reisende hier: DB Ladestation | DB Energie

19. Februar 2026, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
Gleise 1/2 und 4/5 Zugang künftig ohne bauliche Hürden erreichbar • Ausweitung und Modernisierung der Personenunterführung Solmsstraße und Treppenzugang Hamburger Allee • Modernisierung des Empfangsgebäudes sowie der Treppen/Rolltreppen

Update 19. Februar 2026: DB informiert über Vegetationsmaßnahmen

Im Zuge der Arbeiten zur barrierefreien Modernisierung des Bahnhofs Frankfurt West ist der Wegfall des großen Götterbaums am derzeitigen Treppenzugang Solmsstraße unumgänglich. Dieser Zugang muss nämlich zurückgebaut werden, um den neuen barrierefreien Stationszugang zu errichten. Spätestens im Rahmen dieser Abbrucharbeiten würde der Baum aufgrund seiner Verwurzelung mit dem Bauwerk umstürzen oder so erheblichen Schaden nehmen, dass die Standsicherheit nicht mehr gegeben wäre. Daher wurde in Abstimmung mit den zuständigen Behörden entschieden, den Baum vor Beginn der Bauarbeiten zu fällen. Denn die Sicherheit hat für die Deutsche Bahn (DB) stets höchste Priorität. Gleichzeitig genießt auch der Schutz von Umwelt und Natur bei der DB einen hohen Stellenwert. Ersatzpflanzungen erfolgen daher in Form von acht neuen Bäumen im Rahmen der Umgestaltung des Ausgangsbereichs Solmsstraße.

Die Fällung des Götterbaums erfolgt bis Ende Februar und somit entsprechend der gesetzlichen Vorgaben vor Beginn der Nistzeit. Die Bauarbeiten am Ausgang Solmsstraße starten nach aktueller Planung dann Anfang Mai 2026.

Update 29. Dezember 2025: Treppenaufgang in der Hamburger Allee eröffnet

Die Arbeiten am Bahnhof Frankfurt West schreiten voran: Erste vorbereitende Arbeiten, darunter Anpassungen an den Oberleitungs- und Energieanlagen, die Planung der Baulogistik oder Kabelarbeiten sind bereits seit 2023 in der Umsetzung. Mitte 2024 begannen die Bauteams mit den ersten Arbeiten am neuen Treppenaufgang in der Hamburger Allee. Die Treppe dient der verbesserten Erschließung zwischen Hoch- und Hausbahnsteig am Süd-Ost-Kopf sowie der Anbindung zur Hamburger Allee. Diese konnte nun im Dezember 2025 eröffnet werden, sodass unsere Fahrgäste von kürzeren Wegen profitieren.

Neuer Treppenaufgang am Bahnhof Frankfurt West
Neuer Treppenaufgang am Bahnhof Frankfurt West
Quelle: Deutsche Bahn AG

Damit Fahrgäste und Besucher:innen während des geplanten größeren Umbaus der Personenunterführung weiter zu den Zügen gelangen können, errichtet die DB einen provisorischen Zugang. Hierzu werden die Räume des Empfangsgebäudes teilweise geräumt und der ehemalige Posttunnel für die Reisenden nutzbar gemacht. Dieser Tunnel verbindet das Empfangsgebäude mit dem Mittelbahnsteig. Die damit verbundenen Bauarbeiten werden ab Februar im kommenden Jahr für Reisende und Anwohnende sichtbar. Ab Ende 2026/ Anfang 2027 weitet die DB dann die bestehende Personenunterführung aus und stattet sie mit neuer Beleuchtung und Technik aus. Parallel wird das Empfangsgebäude inklusive der Läden modernisiert und das Baufeld für das neue Zugangsgebäude an der Solmsstraße hergestellt. Das Stationsprojekt soll nach aktueller Planung bis Ende 2028 abgeschlossen sein. Gründe für die angepasste Planung sind u. a., dass Teilprojekte aufgrund von zu wenigen Bieter bei den Ausschreibungen nicht fristgerecht vergeben werden konnten. 

Presseinformation 17.10.2023: Bahnhof Frankfurt West wird barrierefrei

Mit rund 32.000 Reisenden und Besucher:innen am Tag zählt die Station Frankfurt West zu einem der wichtigsten Bahnhöfe innerhalb des Frankfurter Stadtgebietes. Um künftig noch mehr Menschen einen komfortablen Ein- und Ausstieg in die klimafreundlichen S-Bahn- und Regionalzüge zu ermöglichen, modernisieren das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Deutsche Bahn (DB) den Bahnhof grundlegend und sorgen so für mehr Attraktivität und Barrierefreiheit. Die Finanzierungspartner:innen investieren in das wichtige Stationsprojekt, das bis Ende 2027 abgeschlossen sein soll.

Die Modernisierung des Bahnhofs Frankfurt West umfasst folgende Maßnahmen:

  • Attraktivierung und Umgestaltung des Empfangsgebäudes,
  • Neubau von Aufzügen zu den Gleisen 1/2 sowie 4/5,
  • Aufweitung der bestehenden Personenunterführung sowie Errichtung eines neuen Zugangsbauwerks mit Aufzug zur Solmsstraße,
  • Neubau des Treppenzugangs von der Hamburger Allee,
  • Einbau eines taktilen Leitsystems sowie einer modernen, energieeffizienten Beleuchtung an Bahnsteigen, Zugängen, Treppen, Personenunterführungen
  • Neubau einer öffentlichen, barrierefreien WC Anlage
  • Errichtung einer Abstellanlage für 200 Fahrräder sowie einer Freianlage in der Solmsstraße
  • Neubau eines technischen Gebäudekomplexes 

Derzeit laufen die Planungen, Ausschreibungen und Vergaben für den umfangreichen Bahnhofsumbau. Erste vorbereitende Arbeiten, darunter Anpassungen an den Oberleitungs- und Energieanlagen, die Planung der Baulogistik oder Kabelarbeiten, sind in der Umsetzung. Seit September errichten die Bauteams zudem den neuen Treppenaufgang in der Hamburger Allee. Für die Baustelle müssen Parkflächen und Zufahrten am Westbahnhof genutzt werden. Um Baufreiheit für die Aufzugsanlagen zu erreichen, verlegt die DB derzeit auch die Technikräume im Empfangsgebäude.

Damit Fahrgäste und Besucher:innen während des geplanten Umbaus der Personenunterführung weiter zu den Zügen gelangen können, errichtet die DB einen provisorischen Zugang. Hierzu werden die Räume des Empfangsgebäudes geräumt und der ehemalige Posttunnel für die Reisenden nutzbar gemacht. Dieser Tunnel verbindet das Empfangsgebäude mit dem Mittelbahnsteig. Die damit verbundenen Bauarbeiten werden ab kommendem Jahr für Reisende und Anwohnende sichtbar. Ab 2025 weitet die DB dann die bestehende Personenunterführung aus und stattet sie mit neuer Beleuchtung und Technik aus. Parallel wird das Empfangsgebäude inklusive der Läden modernisiert und das Baufeld für das neue Zugangsgebäude an der Solmsstraße hergestellt.

Im Bahnhof Frankfurt West halten bzw. fahren täglich über 450 S-Bahnen, 110 Regional- und mehr als zehn Fernverkehrszüge – Tendenz steigend. An die Station sind die insbesondere von Pendler:innen stark frequentierten Strecken Frankfurt Hauptbahnhof – Friedberg, Frankfurt Hauptbahnhof – Kassel Hauptbahnhof sowie Frankfurt West – Bad Vilbel angebunden. Bis 2040 werden im Bahnhof Frankfurt West voraussichtlich knapp 44.000 Fahrgäste in die Züge ein und aussteigen.

17. Februar 2026, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
150 Bohrungen entlang der Trassenvarianten • Sperrung des Mainuferwegs für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen zwischen Eisernem Steg und Alter Brücke • Sperrung dauert voraussichtlich vier Wochen • Umfangreiche Beschilderung für Umleitung vor Ort

Seit Juni 2025 führen Bohrunternehmen im Auftrag der Deutschen Bahn (DB InfraGO) Erkundungsbohrungen entlang der möglichen Trassenvarianten des künftigen Fernbahntunnels Frankfurt durch. Spezialist:innen bohren bis Ende des Jahres 150 Löcher mit einer Tiefe von bis zu 135 Metern, um wesentliche Informationen für die weiteren Planungen zutage zu fördern. Die dabei gewonnenen Daten über die Bodenbeschaffenheit und die Grundwasserströmungen sind essenziell und dienen als Grundlage zur Auswahl geeigneter Bauverfahren für den Stations- und Tunnelbau.

Anlässlich der laufenden Baugrunderkundung am südlichen Mainufer muss der Mainuferweg zwischen Eisernem Steg und Alter Brücke vom 24. Februar bis zum 2. April 2026 komplett gesperrt werden. Fußgänger:innen und Radfahrer:innen werden gebeten, auf den Schaumainkai bzw. das Sachsenhäuser Ufer auszuweichen.

Die Bohrarbeiten am südlichen Mainufer erfordern aus Sicherheitsgründen eine temporäre Vollsperrung des Uferwegs. Das beauftragte Bohrunternehmen wird die Arbeiten zügig durchführen. Sollten die Bohrungen früher als geplant abgeschlossen werden, erfolgt auch eine vorzeitige Freigabe des Weges. Die Sperrung wird rechtzeitig und bereits im Vorfeld der Baustelle durch entsprechende Beschilderung angekündigt, sodass Fußgänger:innen und Radfahrer:innen frühzeitig auf alternative Routen ausweichen können.

Die DB bittet alle Anwohner:innen, Pendler:innen und Erholungssuchende um Verständnis für die mit den Baugrunderkundungen verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Untersuchungen sind ein notwendiger Schritt für die Realisierung des Fernbahntunnels, der künftig den Schienenverkehr in der Rhein-Main-Region für Fahrgäste deutlich verbessern wird.

Mehr Informationen zum Projekt "Fernbahntunnel" finden sich unter: Fernbahntunnel Frankfurt - Fernbahntunnel Frankfurt

17. Februar 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Fünf moderne elektronische Stellwerke steuern künftig die Züge • Streckensperrungen in zwei Phasen ab Anfang März 2026• DB baut moderne Leit- und Sicherungstechnik, erneuert Gleise und sichert Hänge• Für die Reisenden stehen Busse als Ersatz bereit

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) errichtet für die Lahn-Kinzig-Bahn ab März fünf neue, elektronische Stellwerke (ESTW) zwischen Gießen und Nidda. Sie sorgen künftig für einen störungsfreien Bahnverkehr. Mit der neuen Technik können Weichen und Signale von den Zugverkehrssteuerer:innen per Mausklick gestellt werden. Außerdem erneuert die DB entlang der Strecke bis zum Jahresende zwölf Bahnübergänge komplett und passt zehn weitere an, um sie auf den modernsten Stand der Technik zu bringen.

Die Bauteams modernisieren zudem die Stationen Lich und Ober-Widdersheim. Sie passen die Bahnsteige und Zuwegungen so an, dass mobilitätseingeschränkte Kund:innen, Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern sowie Reisende mit viel Gepäck die Bahnsteige zukünftig bequem barrierefrei erreichen. Die DB nutzt die Zeit auch, um weitere Bauarbeiten auf dem Streckenabschnitt zu erledigen: Für den Herbst 2026 ist eine Erneuerung von Gleis 2 am Bahnhof in Nidda geplant. Zudem führt ein weiteres DB-Team im Sommer 2026 eine Hangsicherung zwischen Nidda-Borsdorf und Nidda durch.

Für Pendler:innen in und aus den Landkreisen Gießen, Wetterau und Main-Kinzig bedeuten diese Arbeiten Einschränkungen: Ab dem 1. März beginnen die Bauteams zwischen Gießen und Hungen mit den Arbeiten. Auf diesem Streckenabschnitt fahren dann keine Züge mehr. Zwischen Hungen und Nidda ist der Zugverkehr zunächst weiterhin möglich. Von Ende Juni bis Mitte Dezember 2026 ist dann die Gesamtstrecke zwischen Gießen und Nidda umbaubedingt gesperrt.

Aufgrund von zusätzlich geplanten Gleiserneuerungen vom 9. bis zum 23. Mai 2026 zwischen Nidda und Glauburg-Stockheim findet in dieser Zeit kein Zugverkehr zwischen Nidda und Gelnhausen statt. Zwischen Hungen und Nidda ist dieser weiterhin möglich. Das Ersatzkonzept der Hessischen Landesbahn (HLB) findet sich aktuell in Planung und wird zeitnah kommuniziert.

Um Reisende weiterhin an ihr Ziel zu bringen, wird während der Streckensperrungen ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Fahrgäste werden gebeten, ihre Reise vor Fahrtantritt über den DB Navigator, über bahn.de oder unter den Fahrplanänderungen auf der Webseite der Hessischen Landesbahn (HLB) unter https://hlb-online.de/fahrplaene-tarife/fahrgastinfos/  zu prüfen.

Informationen finden Sie auch in der Presseinformation der HLB: RB 46: Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Gießen-Gelnhausen vom 01.03. bis 12.04. bzw. 12.12.2026 – HLB Online

16. Februar 2026, 15:30 Uhr
Frankfurt am Main
Bau von rund 4,5 Kilometern Schallschutzwänden • Baubeginn am 27. März 2026 - Vorarbeiten haben bereits begonnen • Nachhaltige Entlastung der Anwohnenden von Bahnlärm

Im Rahmen des freiwilligen Bundesprogrammes „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ errichtet die Deutsche Bahn (DB InfraGO) im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums in Bad Sooden-Allendorf und in den Stadtteilen Ellershausen und Kleinvach fünf Lärmschutzwände auf einer Gesamtlänge von rund 4,5 Kilometern. Die Vorarbeiten haben bereits begonnen. 

Konkret werden die Lärmschutzwände an folgenden Orten errichtet:

  • Die Lärmschutzwände werden in Bad Sooden-Allendorf und Ellershausen auf beiden Seiten der Bahnstrecke errichtet.
  • In Kleinvach einseitig auf der Kleinvach zugewandten Seite. Die Lärmschutzwand, mit einer Länge von ca. 650 Metern, beginnt im Bereich der Kurve In den Weiden und endet hinter dem Hofgut Weiden an der K 58.
  • Die westliche Lärmschutzwand in Bad Sooden-Allendorf beginnt südlich der Eisenbahnüberführung Hilligsfelder Straße / Am Bruch, und endet auf Höhe der Leipziger Straße. Diese hat eine Länge von knapp zwei Kilometern.
  • Die östliche Lärmschutzwand in Bad Sooden-Allendorf, mit einer Länge von rund 1,5 Kilometern beginnt nördlich der Eisenbahnüberführung Hilligsfelder Straße / Am Bruch und endet auch auf Höhe der Leipziger Straße.
  • Die südliche Lärmschutzwand in Ellershausen beginnt vor der Eisenbahnüberführung Bachstraße und endet Auf dem Rückchen 15. Diese hat eine Länge von rund 250 Metern.
  • Die nördliche Lärmschutzwand in Ellershausen beginnt auf Höhe Abzweig Landstraße / B 27 und endet an der Landstraße 25. Diese Lärmschutzwand  hat eine Länge von knapp 500 Metern.

Die Herstellung der Lärmschutzwände erfolgt in zwei Bauabschnitten:

Der erste Abschnitt zwischen Bad Sooden-Allendorf und Kleinvach wird vom 27. März bis zum 15. Mai 2026 errichtet. Der zweite Abschnitt in Ellershausen folgt im Anschluss in den Nächten vom 17. Juli bis zum 5. Oktober 2026.

Die Lärmschutzwände bestehen aus hochschallabsorbierenden Leichtmetallelementen und entlasten die Anwohnenden entlang der Bahnstrecke erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge. Zusätzlich profitieren auch weiter von der Bahnstrecke entfernt liegende Häuser und Wohnungen in hohem Maße von der Wirkung dieser aktiven Lärmschutzmaßnahme.

Während der Bauarbeiten werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Zum Schutz der Bauarbeiter:innen vor herannahenden Zügen werden in der Regel feste Absperrungen errichtet, wodurch der Einsatz von Signalhörnern weitgehend vermieden werden kann. Warneinrichtungen werden von den Unfallkassen jedoch ausdrücklich gefordert und den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Belästigungen durch Lärm und Staub lassen sich daher leider nicht vermeiden. Die Arbeiten sind bei der Stadt Bad Sooden-Allendorf und der zuständigen Polizeidienststelle angemeldet. Die DB bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Nach aktuellem Stand und Abstimmung mit den Straßenverkehrsbehörden ist derzeit nur mit geringfügigen Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Umleitungsverkehre oder komplette Straßensperrungen sind nicht vorgesehen.

Über die Lärmsanierung

Das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wird seit 1999 vom Bund gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Über 1,7 Milliarden Euro wurden seither in die Lärmsanierung von über 2.000 Kilometern Schienenstrecke und rund 64.000 Wohneinheiten investiert. Allein im Jahr 2020 wurden über 75 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und rund 146 Millionen Euro ausgegeben. Bis zum Jahr 2030 soll die Lärmsanierung mehr als die Hälfte aller Anwohner an bestehenden Schienenwegen vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten. 

Die Lärmsanierung ist eine freiwillige Leistung des Bundes. Gefördert werden Schallschutzwände sowie schalldichte Fenster und Lüfter in Gebäuden. In Einzelfällen werden auch Dämmungen von Außenfassaden und Dächern teilfinanziert. Da die Lärmsanierungsmaßnahmen eine Wertsteigerung des Objektes bedeuten, tragen die Eigentümer ein Viertel der Kosten.

www.laermsanierung.deutschebahn.com

12. Februar 2026, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Instandhaltungsarbeiten dauern an • Gleis 3 wieder freigegeben, Gleis 2 inkl. Bahnsteig noch gesperrt • Fahrgäste müssen leider weiterhin auf alternative Zugverbindungen oder Ersatzverkehr mit Bussen ausweichen, um an ihr Ziel zu gelangen

Die kurzfristigen, dringenden Instandhaltungsarbeiten an Gleis 2 in Ingelheim werden voraussichtlich am 21. Februar abgeschlossen. Nachdem das Gleis 2 ursprünglich wegen beschädigter Schwellen gesperrt werden musste, wurden bei den anschließenden Arbeiten zur Wiederherstellung des Oberbaus gravierende Abweichungen bei der Gleislage festgestellt, so dass das Gleis nicht wie geplant freigegeben werden konnte. Diese Abweichungen hätten im schlimmsten Fall dazu führen können, dass Züge mit dem Bahnsteig kollidieren. Zudem wurden die Arbeiten durch einen Defekt an einer Stopfmaschine verzögert. Nach der Erhebung von Vermessungsdaten ist nun alles für die finalen Stopfarbeiten vorbereitet, aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Stopfmaschinen und um zusätzliche Einschränkungen während der Fastnachtstage zu vermeiden, werden diese Arbeiten allerdings erst in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar durchgeführt.

Das aktuell laufende Fahrplankonzept wird bis zum 20. Februar fortgesetzt. Züge in Fahrtrichtung Bad Kreuznach / Idar-Oberstein / Bingen / Koblenz können nicht in Ingelheim halten und halten stattdessen in Gau-Algesheim. Reisende in Richtung Ingelheim nutzen bitte ab Gau-Algesheim die Züge der Gegenrichtung oder den Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Ingelheim und Gau-Algesheim. Für Reisende von Mainz nach Ingelheim wird ein stündlich verkehrender Direktbus eingerichtet. Außerdem verkehren zwei Zusatzbusse für den Schülerverkehr von Uhlerborn über Heidesheim nach Ingelheim.

Die durch den Zweckverband ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd (ZÖPNV Süd) beauftragten Verkehrsunternehmen bemühen sich aktuell mit Nachdruck, den durch sie eingerichteten Ersatzverkehr mit Bussen in die Online-Auskunftssysteme wie den DB Navigator so einzupflegen, dass Reisende die entsprechenden korrekten Fahrplanauskünfte erhalten.

In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar wird auch das Gleis 3 gesperrt werden müssen. Die Züge verkehren dann zwischen Uhlerborn und Gau-Algesheim auf einem Gleis. Dadurch muss das Angebot im Regionalverkehr reduziert werden, verkehrende Züge halten aber in beiden Richtungen wieder in Ingelheim. Ab dem Morgen des 21. Februar soll Gleis 2 dann wieder regulär bedient werden. Auch hier werden die Verkehrsunternehmen, in Abstimmung mit dem ZÖPNV Süd als Aufgabenträger im Schienenpersonennahverkehr (SPNV), die Zugfahrpläne anpassen und wenn notwendig, Ersatzverkehre mit Bussen einrichten.

Auch nach Abschluss der Arbeiten in Ingelheim bleibt das Angebot auf der linken Rheinstrecke eingeschränkt, da im Umfeld von Mainz nach wie vor Arbeiten für moderne Stellwerkstechnik stattfinden. Bis zum 5. März verkehren die Linien RE2, RE3, RE15, RB26 und RB33 nur tagsüber regulär bis nach Mainz. Nachts (21 bis 5 Uhr) und an den Wochenenden (Fr. ab 21 Uhr bis Mo. 5 Uhr) ist die Strecke nur eingleisig befahrbar. In diesen Zeiten fahren die Züge der Linien RE3 und RB33 bis Mainz Hbf., wobei die Linie RB33 alle Zwischenhalte der Linie RB26 übernimmt. Die Linie RE2 muss nachts und an den Wochenenden zwischen Mainz Hbf. und Gau-Algesheim entfallen. Die Linie RB26 entfällt nachts und an den Wochenenden zwischen Mainz Hbf. und Ingelheim.   

Auch nach dem 5. März wird es auf der linken Rheinstrecke weiter zu Einschränkungen kommen, da die Hochleistungsstrecke für den Umleiterverkehr im 2. Halbjahr 2026, welcher durch die Generalsanierung der rechten Rheinstrecke auf die linke Rheinstrecke ausweicht, ertüchtigt werden muss. 

06. Februar 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Instandhaltungsarbeiten dauern an • Gleis 3 wieder freigegeben, Gleis 2 inkl. Bahnsteig noch gesperrt • Fahrgäste weichen auf alternative Zugverbindungen oder Ersatzverkehr mit Bussen aus, um an ihr Ziel zu gelangen

Die kurzfristigen dringenden Instandhaltungsarbeiten in Ingelheim konnten leider nicht vollständig – wie angekündigt zum 5. Februar – fertiggestellt werden. Offen sind noch Schotterstopfarbeiten am Gleis 2 und an den zuführenden Weichen, um die regelkonforme Trassierung des Gleises 2 herzustellen, damit die Züge des Nahverkehrs barrierefrei am Bahnsteig 2 halten können. Bedeutet für unsere Fahrgäste: Seit heute Morgen (6. Februar) sind das Gleis 3 und die Weichenverbindung in Richtung Gau-Algesheim wieder uneingeschränkt befahrbar. Das Gleis 2 ist leider weiterhin gesperrt, so dass Züge in Fahrtrichtung Bad Kreuznach/Idar-Oberstein/Bingen/Koblenz derzeit nicht in Ingelheim halten können. Dafür halte die Züge der Linien RE2 und RE3 ersatzweise in Gau-Algesheim. Reisende nach Ingelheim steigen in Gau-Algesheim aus und nutzen die verkehrenden Züge der Gegenrichtung (RB26, RB33 und RE3) oder die Ersatzbusse. Für Reisende von Mainz Hbf. nach Ingelheim wird es ab Montag zusätzlich eine stündliche Direktbusverbindung von Mainz (Abfahrt zur vollen Stunde) nach Ingelheim geben. 

Für Reisende in Richtung Bad Kreuznach/Idar-Oberstein/Bingen/Koblenz wurde zwischen Ingelheim und Gau-Algesheim ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Der Fahrplan wird aktuell von der vlexx GmbH und der Transregio erarbeitet und dann veröffentlicht. 

Für den Schülerverkehr aus Uhlerborn und Heidesheim nach Ingelheim wird durch die Transregio ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Dieser verkehrt nach folgendem Fahrplan: 

  • Uhlerborn Walterslebener Straße (6:45 Uhr) – Heidesheim Freier Platz (6:51) – Ingelheim (6:58) 

  • Uhlerborn Walterslebener Straße (7:00 Uhr) – Heidesheim Freier Platz (7:06) – Ingelheim (7:13) 

Eine Prognose wie lange die Instandhaltungsarbeiten noch andauern werden, kann erst am kommenden Montag abgegeben werden – wenn die erforderlichen Vermessungen stattgefunden haben. Aktuell sind die Fahrpläne bis Freitag, 13. Februar 2026, angepasst. Ziel aller Partner ist es aber, die Fertigstellung zum Fastnachtswochenende abzuschließen. 

Im Anschluss der Arbeiten bis zum 5. März 

Ab dem 14. Februar bis zum 5. März (wenn die Gleisarbeiten in Ingelheim abgeschlossen sind) kann auf der linken Rheinstrecke zwischen Mainz und Ingelheim nur ein eingeschränktes Angebot verkehren, da im Umfeld von Mainz nach wie vor Arbeiten für moderne Stellwerkstechnik stattfinden. Tagsüber verkehren die Linien RE2, RE3, RE15, RB26 und RB33 regulär bis nach Mainz. Nachts (21 bis 5 Uhr) und an den Wochenenden (Fr. ab 21 Uhr bis Mo. 5 Uhr) ist die Strecke nur eingleisig befahrbar. In diesen Zeiten fahren die Züge der Linien RE3 und RB33 bis Mainz Hbf, wobei die Linie RB33 alle Zwischenhalte der Linie RB26 übernimmt. Die Linie RE2 muss nachts und an den Wochenenden zwischen Mainz Hbf und Gau-Algesheim entfallen. Die Linie RB 26 entfällt nachts und an den Wochenenden zwischen Mainz Hbf und Ingelheim.   

Auch nach dem 5. März wird es auf der linken Rheinstrecke weiter zu Einschränkungen kommen, da die Hochleistungsstrecke für den Umleiterverkehr im 2. Halbjahr 2026, welcher durch die Generalsanierung der rechten Rheinstrecke auf die linke Rheinstrecke ausweicht, ertüchtigt werden muss. 

05. Februar 2026, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB erneuert Gleise und Weichen im Knoten Frankfurt-Louisa • Teilausfälle im Regionalverkehr zwischen Frankfurt und Darmstadt bzw. Dreieich • Umleitungen und Ausfälle im Fernverkehr zwischen Frankfurt und Darmstadt bzw. Mannheim/Heidelberg • Fahrgäste bleiben mobil

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, führt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) in der Zeit vom 20. Februar bis zum 6. März Bauarbeiten zwischen Frankfurt Hbf. und Neu-Isenburg durch. im Knoten Frankfurt-Louisa werden mehrere Gleise und Weichen erneuert. Außerdem werden Arbeiten zur Regionaltangente West (RTW) im Bereich Neu-Isenburg durchgeführt. Durch die Bündelung der Baumaßnahmen in einem Sperrzeitraum sollen die Auswirkungen auf den Zugverkehr möglichst gering gehalten werden.

Die Bauarbeiten im Überblick:

  • Knoten Frankfurt-Louisa: Erneuerung von acht Weichen und zwei Gleisen auf einer Länge von rund 1,3 km
  • Regionaltangente West: Einschub einer Eisenbahnüberführung, Erneuerung von Lärmschutzwänden, Oberleitungsarbeiten, Kabeltiefbauarbeiten

Die Main-Neckar-Bahn ist zwischen dem Abzweig Main-Neckar-Brücke und dem Bahnhof Dreieich-Buchschlag vom 20. Februar (21 Uhr) bis zum 6. März (21 Uhr) gesperrt. Dadurch kommt es zu folgenden Änderungen im Regionalverkehr zwischen Frankfurt und Darmstadt:

Die Züge der Linie RE60 entfallen zwischen Frankfurt Hbf. und Darmstadt Hbf. Auf der Linie RB67/68 kommt es zu Teilausfällen auf dem Abschnitt Frankfurt Hbf. – Langen. Die Züge der Linie RB82 fahren nicht zwischen Frankfurt Hbf. und Darmstadt Nord.

Reisende können stattdessen zwischen Frankfurt Hbf. und Darmstadt Hbf. auf die parallel verkehrende S-Bahn-Linie S6 ausweichen, die von den Baumaßnahmen nicht betroffen ist. Ergänzend ist der Einsatz von Ersatzbussen geplant.

Die Züge der Linie RB61 verkehren nicht zwischen Frankfurt Hbf. bzw. Neu-Isenburg und Dreieich-Buchschlag. Zudem entfallen die Taktverstärker auf dem gesamten Laufweg (Frankfurt/Neu-Isenburg – Rödermark-Ober Roden (– Dieburg)). Für die Fahrgäste wird stattdessen ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Im Fernverkehr kommt es vor allem zwischen Frankfurt und Darmstadt bzw. Mannheim/Heidelberg zu Ausfällen und Umleitungen.

Die DB dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten und empfiehlt, sich während der Bauzeit vor Fahrtantritt in den digitalen Auskunftsmedien zu informieren. Die Fahrtoptionen werden dort zeitnah zu finden sein.

04. Februar 2026, 10:00 Uhr
Frankfurt/Main
Barrierefreie Station ersetzt künftig den bestehenden Halt • Zentrale Lage direkt an den Schiffsanlegern • Baubeginn im Februar 2026

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) baut für die Fahrgäste eine neue Bahnstation in Rüdesheim.

Der neue Standort des Rüdesheimer Bahnhofs am Hafenpark direkt an den Schiffsanlegern bietet einige Vorteile: Neben zwei jeweils 210 Meter langen Außenbahnsteigen wird der Neubau für Reisende mittels Rampen barrierefrei zugänglich sein. Die Bahnsteige bekommen eine neue Beleuchtung, Wartemobiliar und Wetterschutzhäuser sowie digitale Fahrplananzeiger. Die zentrale Lage in Nähe der Wohnbebauung und touristischen Örtlichkeiten bringt eine verbesserte Erreichbarkeit mit sich. Große PKW-Parkplätze und Bushaltestellen in fußläufiger Nähe bieten eine attraktivere Verknüpfung der Verkehrsträger sowie mehr Komfort für Pendler:innen.

Baubeginn ist voraussichtlich am 9. Februar 2026. Zuerst führt die DB Gründungsarbeiten für die Bahnsteige durch. Im Sommer erfolgen dann die eigentlichen Bahnsteigbauarbeiten. Bereits Ende letzten Jahres wurden vorbereitende Vegetationsarbeiten am Standort des neuen Halts durchgeführt. Der Neubau des Bahnhofs Rüdesheim erfolgt im Rahmen der Korridorsanierung am rechten Rhein, bei der mehr als 30 Stationen saniert bzw. modernisiert werden. Mehr unter rechter-rhein.deutschebahn.com. Mit dem Abschluss der Generalsanierung Ende 2026 soll dann auch die neue Station in Betrieb genommen werden.

Der Bahnhof am Hafenpark ersetzt künftig den vorhandenen Bahnhof, weshalb auch der Name beibehalten wird. Die Anlagen am alten Standort werden nach der Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs zurückgebaut. Das im Privateigentum befindliche und denkmalgeschützte Empfangsgebäude bleibt dabei erhalten und kann weiterhin gewerblich genutzt werden.

30. Januar 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Informationsveranstaltung zur Strecke Hanau-Gelnhausen • Modernisierung und barrierefreier Umbau der Bahnhöfe und Gelnhausen und Hailer-Meerholz • Maßnahmen zum Lärm-und Artenschutz

Am 29. Januar lud die Deutsche Bahn (DB InfraGo) zur Informationsveranstaltung in die Sport- und Kulturhalle Meerholz in Gelnhausen ein, um über den Fortschritt des viergleisigen Ausbaus der Strecke Hanau – Gelnhausen zu berichten. Rund 160 interessierte Bürger:innen nutzten trotz des schlechten Wetters die Gelegenheit, sich vor Ort über das Projekt zu informieren.

Für das Projektteam der DB führten Leiter Technik, Wolf-Dieter Tigges, und Projektleiter, Dr. Grischa Maaß, durch den Abend, hielten einen umfassenden Vortrag zum aktuellen Baufortschritt und gaben einen Ausblick auf die kommenden Arbeitsschritte. Im Anschluss standen sie den Gästen gemeinsam mit weiteren Ansprechpersonen des Projektteams für Fragen und den persönlichen Austausch zur Verfügung.

Schwerpunkte der Veranstaltung waren unter anderem die Modernisierung und der barrierefreie Umbau der Bahnhöfe Gelnhausen und Hailer-Meerholz, die neue Wirtschaftswegebrücke „Am Bruchweg“, sowie Maßnahmen zum Lärm- und Artenschutz. So konnten sich Anwohnende und Interessierte einen Überblick über die anstehenden Arbeiten im Bereich Hailer und Meerholz verschaffen

Die Nachfragen der Gäste bezogen sich vor allem auf die Lärmschutzwände, den Ausbau des Bahnhofes Hailer-Meerholz und kommende Streckensperrungen.  

Das DB-Projektteam freute sich über das große Interesse der Bürger:innen und betonte die Bedeutung des Dialogs während der Bauphase.

Fragen zum Projekt beantwortet das Projektteam unabhängig von dem Termin auch gerne über das Projektpostfach: hanau-fulda@deutschebahn.com

Über das Projekt:

Das Projekt Ausbaustrecke Hanau – Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturprogramms Frankfurt RheinMain plus (FRMplus), das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird.

Weitere Informationen unter: hanau-fulda.deutschebahn.com sowie www.FRMplus.de.

30. Januar 2026, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
Kurzfristige Gleissperrung für dringend notwendige Instandhaltungsarbeiten vom 31. Januar bis zum 5. Februar • Fahrgäste weichen auf alternative Zugverbindungen oder Ersatzverkehr mit Bussen aus, um an ihr Ziel zu gelangen

Vom 31. Januar bis zum 5. Februar kommt es zu Einschränkungen rund um Ingelheim. Bei regulären Inspektionen wurde festgestellt, dass sich der Zustand der Schwellen in Gleis 2 widererwartend verschlechtert hat. Da die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeitende für die Deutsche Bahn (DB) stets die höchste Priorität hat, werden diese nun ausgetauscht. Dafür muss der Gleisabschnitt gesperrt werden. Für die Instandhaltungsarbeiten wird leider auch Gleis 3 benötigt. Zum einen haben Gleis 2 und 3 den gleichen Oberleitungs-Schaltbereich, zum anderen wird der Platz für die Baulogistik benötigt. Für die Fahrgäste bedeutet das leider, dass es in diesem Zeitraum zu zusätzlichen Einschränkungen kommen wird. Wir bitten um Verständnis.

31. Januar bis zum 5. Februar

Am Wochenende (31. Januar und 1. Februar) fährt die Regionalbahn RB33 mit Zusatzhalten zwischen Ingelheim und Mainz. Auch die Linie RE3 kann verkehren und hält zusätzlich in Gau-Algesheim. Die RB26 fährt von Koblenz kommend nur bis Bingen Hbf., ab Bingen Hbf. steht für die Fahrgäste ein Ersatzverkehr in Richtung Mainz bereit. Die Linien RE2 kann zwischen Gau-Algesheim bzw. Bingen Hbf. und Mainz Hbf. leider nicht verkehren. Die Linie RE15 muss zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hbf. entfallen, hier können Fahrgäste auf die Linien RE3 und RB33 ausweichen.

In der Woche vom 2. bis zum 5. Februar um 5.00 Uhr in der Früh ist das Verkehrsangebot im Schienenpersonennahverkehr leider stark eingeschränkt, weil nur auf einem Gleis gefahren werden kann und ein Teil der Güter- und Fernverkehrszüge ebenfalls den Streckenabschnitt nutzen müssen. Die Linie RE3 fährt auf dem Regellaufweg zwischen Mainz und Saarbrücken.  Als zweite Linie verkehrt die RB26 tagsüber (5:30 bis 20:15 Uhr) regulär – allerdings entfallen die stündlich verkehrenden Zwischentakte zwischen Bingen Hbf. und Mainz Hbf. Im Zeitraum von 20:15 Uhr bis 5:30 Uhr verkehrt die Linie RB33 als zweite Linie und ersetzt in diesem Zeitraum die RB26, weshalb die RB33 die Halte Mainz-Mombach, Budenheim und Uhlerborn in den Nachtstunden mitbedient.  Tagsüber entfällt die RB33, aufgrund fehlender Wendemöglichkeiten in Gau-Algesheim bzw. Ingelheim zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hbf. Die Linie RE 15 entfällt ebenfalls zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hbf. Für beide Linien wird ein umfangreicher Busnotverkehr zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hbf durch die verantwortlichen Eisenbahnverkehrsunternehmen eingerichtet.

Die Linie RE2 wendet bereits in Gau-Algesheim, mit direktem Anschluss an Busse des Ersatzverkehrs nach Ingelheim und Mainz. Die Fahrplantabellen des Busnotverkehrs werden von den Eisenbahnverkehrsunternehmen bzw. dem Verkehrsverbund veröffentlicht.

Weitere Details finden Sie auch in der Presseinformation der vlexx.

 5. Februar bis zum 5. März

Ab dem 5. Februar bis zum 5. März (wenn die Gleisarbeiten in Ingelheim abgeschlossen sind) kann auf der linken Rheinstrecke zwischen Mainz und Ingelheim nur ein eingeschränktes Angebot verkehren, da im Umfeld von Mainz nach wie vor Arbeiten für moderne Stellwerkstechnik stattfinden. Tagsüber verkehren die Linien RE3, RE15, RB26 und RB33 regulär bis nach Mainz. Nachts (21 bis 5 Uhr) und an den Wochenenden (Freitag ab 21 Uhr bis Montag 5 Uhr) ist die Strecke nur eingleisig befahrbar. In diesen Zeiten fahren die Züge der Linien RE3 und RB33 bis Mainz Hbf, wobei die Linie RB33 alle Zwischenhalte der Linie RB26 übernimmt. Die Linie RB26 fährt zwischen Mainz Hbf. und Ingelheim.  Die Linie RE2 entfällt bis einschließlich 8. Februar zwischen Gau-Algesheim und Mainz. Danach verkehrt sie Montag bis Freitag tagsüber regulär, nachts und am Wochenende muss sie zwischen Gau-Algesheim und Mainz entfallen.

Auch nach dem 5. März wird es auf der linken Rheinstrecke weiter zu Einschränkungen kommen, da die Hochleistungsstrecke für den Umleiterverkehr im 2. Halbjahr 2026, welcher durch die Generalsanierung der rechten Rheinstrecke auf die linke Rheinstrecke ausweicht, ertüchtigt werden muss.

30. Januar 2026, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
Wiederherstellung der Hunsrückquerbahn ist weitgehend abgeschlossen • Offen sind die Reparatur einer beschädigten Betonplatte sowie geplante Instandhaltungsarbeiten

Seit 2023 baut die Deutsche Bahn (DB InfraGO) auf der Hunsrückquerbahn, um die Strecke im Abschnitt zwischen Langenlonsheim und Büchenbeuren wieder grundlegend befahrbar zu machen. Die Bauarbeiten hierfür sind zum Großteil abgeschlossen. Im Februar erfolgt der Einbau der letzten technischen Elemente an den bestehenden Weichen. In den letzten Monaten hat die DB rund 40 Kilometer Gleisanlagen und den Belag von 45 Bahnübergängen erneuert sowie die Entwässerungsanlagen entlang der Strecke instandgesetzt.

Allerdings wurde bei den Bauarbeiten eine Betonplatte über einem Durchlass beschädigt. Bevor die Strecke wieder in Betrieb genommen werden kann, müssen die Schäden zunächst behoben werden. Die Planungen und statischen Prüfungen dazu sind beauftragt. Die Reparatur soll im März erfolgen.

Da vom 1. April bis zum 30. Juli 2026 umfangreiche Instandhaltungsarbeiten zwischen Langenlonsheim und Stromberg geplant sind und die Strecke in diesem Zeitraum ohnehin gesperrt ist, hat sich die DB dazu entschieden, die Inbetriebnahme der gesamten Strecke auf den Zeitraum nach diesen Bauarbeiten zu verschieben. Das heißt, dass nach aktuellem Planungsstand ab August erste Züge durchgehend auf der Hunsrückquerbahn fahren können.

Trassenanmeldungen des Güterverkehrs liegen für das Jahr 2026 nicht vor. Die angemeldeten Sonderfahrten für den Ausflugverkehr können im August starten.

27. Januar 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Modernisierung des Saarbrücker Hauptbahnhofs geht auch nach dem Tag der Deutschen Einheit weiter • Sanierung Empfangsgebäude und Dach gestartet • Neues Wahrzeichen in Planung

Auch nach dem Tag der Deutschen Einheit und den damit verbundenen Feierlichkeiten am 3. Oktober 2025 läuft die Modernisierung des Saarbrücker Bahnhofs weiterhin auf Hochtouren. Die Sanierung von Dach und Empfangsgebäude ist gestartet. Dafür steht ein großer Kran auf dem Vorplatz. Im Rahmen der geplanten Baumaßnahmen werden zudem die Dämmung und Abdichtung aller Dächer des Empfangsgebäudes vollständig erneuert. Außerdem erfolgt der Rückbau der bestehenden Fassadenverkleidung und der Außenwanddämmung am Gebäudeteil an Gleis 1, die anschließend durch moderne, energetisch verbesserte Bauteile ersetzt werden. Auch der Treppenturm des Empfangsgebäudes erhält eine neue Fassadenverkleidung sowie eine zeitgemäße Außenwanddämmung. 

Für die Zukunft gibt es schon eine neue Überlegung: Im Rahmen der Sanierung der Südfassade kam die Idee auf, auf dem Treppenturm eine besondere Uhr zu installieren. Die GINOtronic GmbH, ein innovatives Technologieunternehmen aus Saarbrücken, plant in Zusammenarbeit mit der DB InfraGO eine 22 Meter hohe Licht-Installation am Hauptbahnhof. Die Uhr mit dem innovativen Namen „Drop-A-Min“ funktioniert ohne Zeiger, Ziffern oder Worte.- nur mit Licht. Mit dieser Kunstinstallation verdeutlichen die DB und das saarländische Unternehmen die regionale Verankerung an einem der am meisten frequentierte Ort des Saarlandes. Aktuell führt GINOtronic Gespräche mit potenziellen Förderern und Sponsoren. 

Bereits im vergangenen Jahr ist viel passiert: So wurden zum Beispiel der Wartebereich und die Wartezonen des Empfangsgebäudes neu gestaltet und durch zusätzliche, farbenfrohe Hocker sowie moderne Bänke ergänzt. Pflanzbehälter mit Kunstpflanzen umrahmen die Bereiche. Außerdem wurden Decken und Wände neu gestrichen und fotografische Paneele mit saarländischen Sehenswürdigkeiten angebracht. Im Durchgang hat der Künstler Florian Budke die Deckenfläche mit lokalen Motiven gestaltet und damit einen optischen Akzent für Reisende geschaffen. 

27. Januar 2026, 10:00 Uhr
Frankfurt/Main
Umfangreiche Modernisierung für 2027 geplant • Region profitiert nach Erneuerung von modernem Ausrüstungsstandard bei Strecke, Bahnhöfen und Technik • Enge Einbindung der Region bei Planung und Verkehrskonzept

Für mehr Qualität und Zuverlässigkeit im Schienennetz plant die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) in den kommenden Jahren die Generalsanierung besonders belasteter Streckenabschnitte. Vom 13. August 2027 bis zum 4. Februar 2028 steht der Korridor Hanau – Fulda bzw. „Kinzigtal“ auf der Agenda. Ziel der knapp sechsmonatigen Bauphase ist es, den hochbelasteten Streckenabschnitt zwischen Gelnhausen bis Fulda langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Die Sanierung schafft die Grundlage für stabile, zuverlässige Verkehre in der Region. Störungen und infrastrukturbedingte Verspätungen sollen sich so reduzieren.

Während der Sanierung modernisiert die DB im Kinzigtal Weichen, Gleise und Stellwerkstechnik oder baut sie neu. Um das große Bauvolumen in der geplanten Zeit zu schaffen und damit die Einschränkungen für Fahrgäste und Anwohnende möglichst kurz zu halten, arbeitet die DB gewerkeübergreifend.

Nach aktuellem Stand stehen auf dem rund 58 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Gelnhausen und Fulda unter anderem zur Modernisierung und Erneuerung an:

  • rund 100 Kilometer Oberleitung
  • 87 Weichen
  • 75 Kilometer Gleise
  • 10 Bahndämme und Stützwände
  • 5 moderne elektronische Stellwerke (ESTW)
  • 5 Verkehrsstationen

Mit der Generalsanierung bringt die DB auch fünf Bahnhöfe auf den neusten Stand und baut diese soweit möglich barrierefrei um. In Wirtheim, Bad Soden-Salmünster, Steinau a. d. Straße, Schlüchtern und Flieden baut die DB unter anderem neue Bahnsteige, Wetterschutzhäuser, erneuert die Beleuchtung sowie das Mobiliar und richtet ein taktiles Wegeleitsystem ein. Außerdem saniert die DB Personenunterführungen und Bahnsteigdächer. Fahrgäste erhalten künftig Informationen über moderne Anzeigen.

Um die Erreichbarkeit der Region auch während der Bauphase sicherzustellen, ist ein umfangreiches Ersatzverkehrskonzept vorgesehen. Für den Nahverkehr wird ein Ersatzverkehr (EV) mit Bussen insbesondere zwischen Langenselbold und Fulda eingerichtet. Im Fernverkehr sind Umleitungen vorgesehen, sodass Reisende trotz Baumaßnahmen verlässliche Verbindungen nutzen können. Die DB steht hierzu in engem Austausch mit den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie den Kommunen, um bestmögliche Reisealternativen bereitzustellen. In den kommenden Wochen und Monaten wird das Verkehrskonzept für die Generalsanierung „Kinzigtal“ gemeinsam mit allen Beteiligten weiter konkretisiert und detailliert ausgearbeitet.

Mit der Generalsanierung von mehr als 40 hochbelasteten Streckenabschnitten bündelt die DB alle anstehenden Baumaßnahmen der kommenden Jahre. Ziel ist es, die Infrastruktur innerhalb eines möglichst kurzen Zeitraums komplett zu erneuern. Dazu gehören Schwellen und Schotter, Gleise und Weichen, Signale und Stellwerke ebenso wie die Bahnhöfe. Das bedeutet: Die Strecke wird einmal gesperrt, statt wie bisher viele kleinere Einzelarbeiten zu realisieren. Anschließend sind in der Regel für mehrere Jahre keine größeren Bauarbeiten mehr erforderlich. Zudem werden die generalsanierten Abschnitte deutlich leistungsfähiger, erhalten einen erstklassigen Ausrüstungsstandard und werden für den digitalen Bahnbetrieb der Zukunft vorbereitet.

Auch zwischen Hanau und Gelnhausen setzt die DB den viergleisigen Ausbau fort und sorgt damit auch in diesem Teil der Strecke für eine neue und zuverlässige Infrastruktur.

26. Januar 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bauteams erneuern seit Dezember 2025 Vielzahl von Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Technik • Übersicht Bauarbeiten und Fahrtoptionen Februar bis zum 5. März 2026 • Fahrplanänderungen sukzessive in den Auskunftssystemen • Fahrgäste bleiben weiterhin mit dem ÖPNV mobil • Baupausen zu Fastnacht

Seit Dezember saniert und modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) Stück für Stück den Eisenbahnknoten Mainz. Dafür bündelt die DB in den nächsten Jahren zahlreiche notwendige Bauarbeiten – vor allem auf den Strecken von Mainz in Richtung Frankfurt, nach Groß-Gerau, Worms und an den Mittelrhein sowie zwischen Mainz und Wiesbaden. Im Fokus stehen insbesondere die Erneuerung von Gleisen, Weichen und Oberleitungen sowie Vorarbeiten für moderne Stellwerkstechnik.

Bereits im November wurde zu den Fahrtmöglichkeiten für Fahrgäste im Dezember und Januar informiert. Nun informiert die DB über die Reiseoptionen und Bauarbeiten bis zum 5. März 2026. Wichtig für alle Fahrgäste: Die Erreichbarkeit des Frankfurter Flughafens aus Wiesbaden und Mainz mit dem öffentlichen Nahverkehr bleibt weiterhin bestehen. In den Zeiträumen 26. Januar bis zum 7. Februar und 20. Februar bis zum 13. März ist allerdings die Nutzung der Busse des Ersatzverkehrs nötig. Fahrgäste aus Wiesbaden und Mainz nutzen bis Kelsterbach Ersatzbusse und steigen dann auf die Züge der S-Bahn um oder nutzen direkt den SEV-Expressbus zum Flughafen. Rund um die Fastnachtstage unterbricht die DB die Baumaßnahmen zwischen Mainz und Frankfurt (Pause vom 7. (11 Uhr) bis zum 20. Februar (21 Uhr)), um mehr Zugverbindungen anbieten zu können.

Die Fahrtmöglichkeiten werden nach und nach in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator hinterlegt bzw. sind für die kommenden Wochen bereits dort zu finden. Vor Beginn der jeweiligen Arbeiten informiert die DB weiterhin– auch über Anzeigen und Plakate in den Stationen und Zügen.

Baustellen und Reiseoptionen im Überblick

Wichtig: Trotz vieler Sperrungen bleiben die Menschen im Rhein-Main-Gebiet weiter mit dem öffentlichen Nahverkehr mobil. Die DB bittet um Verständnis für die Einschränkungen und empfiehlt allen Fahrgästen sich kurz vor Fahrtantritt über die digitalen Auskunftsmedien wie bahn.de, DB Navigator oder die Apps der Verkehrsverbünde über mögliche Fahrtalternativen zu informieren.

Im Zeitraum vom 28. Januar bis zum 6. März ist aufgrund von Vorarbeiten für den Einbau von moderner Stellwerkstechnik zeitweise auf bestimmten Streckenabschnitten nur eingleisiger Betrieb möglich. Seit dem 16. Januar bis zum 6. Februar ist die Strecke Mainz Römisches Theater – Mainz-Bischofsheim komplett gesperrt. Aufgrund von Bauarbeiten für die Regionaltangente West ist die Strecke Kelsterbach – Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof (vom 30. Januar (21 Uhr bis zum 20. Februar (21 Uhr)) gesperrt.

Auch eine Brückenerneuerung an der Bonner Straße in Rüsselsheim bringt Einschränkungen mit sich: Vom 20. Februar (21 Uhr) bis zum 6. März (21 Uhr) ist die Strecke zwischen Mainz Römisches Theater und Raunheim gesperrt.

Die Züge des Fernverkehrs werden in der Regel umgeleitet oder fallen zwischen Frankfurt und Mainz bzw. Wiesbaden aus. Hierdurch kann es zu Fahrtzeitverlängerungen bzw. Haltausfällen kommen. Fahrgäste, die Regionalzüge und S-Bahnen nutzen möchten, kommen während der Baumaßnahmen mit verschiedenen Optionen wie folgt ans Ziel:

Relation Wiesbaden – Mainz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt Hbf.

S-Bahn Rhein-Main:

Vom 27. Januar bis zum 6. Februar 2026 wird die S-Bahn-Linie S8 über Mainz-Kastel ohne Halt in Mainz-Gustavsburg, Römisches Theater, Mainz Hbf. und Mainz Nord und ab dem 31. Januar auch über Frankfurt Flughafen Fernbahnhof (ohne Halt in Kelsterbach und Gateway Gardens) umgeleitet. Die Bahnhöfe Frankfurt Flughafen Fernbahnhof und Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof sind fußläufig verbunden. Die Linie S9 entfällt zwischen Wiesbaden und Kelsterbach bzw. Frankfurt Flughafen. Dafür ist zwischen Mainz Hbf. und Wiesbaden Hbf. ein stündlicher S-Bahn-Pendelverkehr eingerichtet, der eine Direktverbindung zwischen den Landeshauptstädten sichert. Die Ersatzverkehr-Linie S8E fährt zum einen auf der Strecke Mainz-Bischofsheim bis Mainz Hbf. über Mainz-Gustavsburg und Mainz Römisches Theater. Zudem verbindet sie Raunheim bzw. Kelsterbach über Frankfurt Flughafen Fernbahnhof mit Gateway Gardens. Alternativ fahren ab Mainz-Kastel die Linien S1 und die RB10 bis Hattersheim bzw. Frankfurt-Höchst, ab dort können die Fahrgäste die Expressbusse X17 bzw. X58 zum Flughafen nutzen.

Vom 6. bis zum 20. Februar 2026 während der Mainzer Fastnacht fahren die Züge der S-Bahn-Linie S8 wieder. Es kommt nur zu drei Änderungen: Die Züge halten nicht an den Stationen Gateway Gardens und Kelsterbach und statt an der Station Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof an der Station Frankfurt Flughafen Fernbahnhof. Die beiden Bahnhöfe sind fußläufig verbunden. Die Linie S9 entfällt zwischen Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof und Wiesbaden. Der Ersatzverkehr mit den Bussen der Linie S8E fährt für Fahrgäste weiterhin zwischen Raunheim bzw. Kelsterbach über Frankfurt Flughafen Fernbahnhof mit Gateway Gardens. Auch die Linie S1 steht den Kund:innen weiterhin regulär zur Verfügung.

Vom 21. Februar bis zum 5. März entfallen die S-Bahn-Linien S8 und S9 zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf. Reisende auf diesem Streckenabschnitt nutzen den eingerichteten Ersatzverkehr (S8E, S8X und S9X). Zusätzlich ist zwischen Mainz Hbf. und Wiesbaden Hbf. ein stündlicher S-Bahn-Pendelverkehr eingerichtet. Reisende in Richtung Frankfurt Flughafen können die Direktbusse des Ersatzverkehrs oder ab Mainz-Kastel die Linien S1 und RB10 bis Hattersheim bzw. Frankfurt-Höchst und ab dort die Expressbusse X17 bzw. X58 nutzen.

Regionalbahnen:

Vom 31. Januar bis zum 6. Februar und vom 21. Februar bis zum 6. März sowie an den Wochenenden 7./8. und 14./15. Februar werden die Züge der Linien RE2 und RE3 (vlexx) zwischen Frankfurt Hbf. und Mainz Hbf. über Frankfurt Höchst umgeleitet. Dazwischen verkehren die Linien über Rüsselsheim, aber ohne Halt am Frankfurter Flughafen. Fahrgäste erreichen den Frankfurter Flughafen weiterhin mit den oben bereits beschriebenen Alternativverbindungen.

Ab dem 21. Februar bis zum 5. März entfällt die Regionalbahn RB58 auf der Strecke Frankfurt Flughafen Fernbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk. Am Wochenende 28. Februar bis zum 1. März verkehren zudem keine Züge der Linie RB58 und RE59 zwischen Frankfurt Süd und Rüsselsheim Opelwerk. Auch hier werden Reisende gebeten, auf den Schienenersatzverkehr auszuweichen.

Relation Mainz – Gau-Algesheim – Bingen/Bad Kreuznach

***Bitte beachten Sie die Änderungen aufgrund von kurzfristigen Gleisarbeiten - für weitere Informationen hier klicken***

Auch ab dem 31. Januar bis zum 5. März (wenn die Gleisarbeiten in Ingelheim abgeschlossen sind) kann auf der linken Rheinstrecke zwischen Mainz und Ingelheim nur ein eingeschränktes Angebot verkehren, da im Umfeld von Mainz nach wie vor Arbeiten für moderne Stellwerkstechnik stattfinden. Tagsüber verkehren die Linien RE3, RE15, RB26 und RB33 regulär bis nach Mainz. Nachts (21 bis 5 Uhr) und an den Wochenenden (Freitag ab 21 Uhr bis Montag 5 Uhr) ist die Strecke nur eingleisig befahrbar. In diesen Zeiten fahren die Züge der Linien RE3 und RB33 bis Mainz Hbf, wobei die Linie RB33 alle Zwischenhalte der Linie RB26 übernimmt. Die Linie RB26 fährt zwischen Mainz Hbf. und Ingelheim.  Die Linie RE2 entfällt bis einschließlich 8. Februar zwischen Gau-Algesheim und Mainz. Danach verkehrt sie Montag bis Freitag tagsüber regulär, nachts und am Wochenende muss sie zwischen Gau-Algesheim und Mainz entfallen.

Relation Wiesbaden – Mainz - Darmstadt

Die Regionalbahn RB75 wird noch bis zum 8. Februar und am Wochenende 14./15. Februar zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hbf. über Mainz-Kastel umgeleitet. Vom 21. Februar bis zum 27. Februar verkehren die Züge nicht zwischen Groß-Gerau und Wiesbaden Hbf​. Fahrgäste nutzen bitte den Ersatzverkehr mit Bussen.

Relation Worms – Mainz – Frankfurt-Höchst – Frankfurt Hbf.

Vom 21. Februar bis zum 5. März entfallen die Züge der Linien RE4 und RE14 zwischen Worms Hbf. und Mainz Hbf. Hier können Kund:innen die parallel verkehrenden Züge der Linien S5 und S6 benutzen. Zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf. verkehren die Züge, jedoch ggf. mit geänderten Fahrzeiten.

Ausblick

Die Verkehrskonzepte ab dem 5. März und im weiteren Jahresverlauf sind derzeit noch in Abstimmung mit den beteiligten Eisenbahnen, Zweckverbänden und Aufgabenträgern. Sobald diese ausgearbeitet sind, wird die DB ebenfalls darüber informieren.

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Ergänzung: Verbindungen im Fernverkehr vom 21. Februar bis zum 13. März

Die Modernisierungen im Knoten Mainz haben auch Auswirkungen auf den Fernverkehr. Züge werden teilweise umgeleitet bzw. entfallen auf Teilabschnitten. Hauptsächlich betroffen sind die Halte in Mainz Hbf., Wiesbaden Hbf. sowie am Frankfurter Flughafen Fernbahnhof.

Fernverkehrsverbindungen zwischen Mainz und Koblenz

Zwischen Mainz und Koblenz bzw. Köln bestehen noch zweistündliche Direktverbindungen. In Richtung Frankfurt bestehen ab/bis Mainz vorübergehende keine Direktverbindungen mehr, ab dem 7. März verkehren in Richtung Frankfurt wieder einzelne Züge.

ICE-Linie 1 (Passau – Nürnberg – Frankfurt – Mainz – Köln – Essen – Hamburg)ICE-Linie 91 (Wien – Nürnberg – Frankfurt – Mainz – Köln – Dortmund)

  • Die Züge dieser beiden Linien werden zwischen Frankfurt und Mainz umgeleitet.
  • Dabei entfallen die Halte Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof und Mainz Hbf.
  • Vom 7. bis zum 13. März verkehren die Züge in Fahrtrichtung Passau/Wien ohne Umleitung und halten daher wieder in Mainz Hbf. und Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof.
  • ICE 1021 wird vom 6. bis zum 12. März zusätzlich zwischen Mainz und Koblenz umgeleitet. Dabei entfällt der Halt Bingen (Rhein) Hbf.

IC-Linie 55 (Stuttgart – Mainz – Köln – Dortmund – Hannover – Magdeburg – Dresden)

  • Diese Züge verkehren wie gewohnt via Mainz Hbf.

Fernverkehrsverbindungen von/nach Wiesbaden Hbf

ICE-Linie 50 (Wiesbaden – Frankfurt – Erfurt – Leipzig – Dresden)

  • Diese Züge verkehren nur auf dem Abschnitt zwischen Frankfurt und Dresden.
  • Hierdurch entfallen die Halte Wiesbaden Hbf., Mainz Hbf. und Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof.

Einzelzüge:

  • Das Zugpaar ICE 78/ICE 79 (Wiesbaden <> Hamburg) verkehrt nur auf dem Abschnitt zwischen Frankfurt und Hamburg. Hierdurch entfallen die Halte Wiesbaden Hbf., Mainz Hbf. und Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof.
  • Das Zugpaar ICE 920/ICE 921 (Frankfurt <> Hamburg) wird zwischen Frankfurt und Mainz umgeleitet. Dabei entfallen die Halte Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof und Mainz Hbf. Vom 6. bis zum 13. März entfällt aufgrund einer zusätzlichen Umleitung zwischen Mainz und Koblenz der Halt Bingen (Rhein) Hbf.

26. Januar 2026, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Höhere Präsenz von Sicherheitskräften etwa im Hauptbahnhof Mainz • Mehr Personal und Geld für zusätzliche Reinigung und Reparaturen • Deutlich mehr Frühjahrsputzaktionen in diesem Jahr unter anderem in Remagen und Ahrweiler

Gemäß der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene des Bundes setzt die Deutsche Bahn (DB) im Rahmen eines Neustarts schnelle Verbesserungen bei Sauberkeit und Sicherheit in den Bahnhöfen um. DB InfraGO-Chef Philipp Nagl und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder stellten in Remagen das Sofortprogramm für Rheinland[1]Pfalz vor, mit dem das Stationserlebnis für die Kundinnen und Kunden bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird. Eine höhere Präsenz von Sicherheitskräften, zusätzliche Reinigungen und schnelle Reparaturen sorgen dafür, dass sich die Menschen gern an den Bahnhöfen aufhalten und komfortabel zu ihren Zügen gelangen. In Rheinland-Pfalz markieren Maßnahmen am Hauptbahnhof Mainz sowie an den Stationen Remagen und Ahrweiler den Auftakt. Eine Vielzahl weiterer Bahnhöfe folgen im Jahresverlauf.

Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG: „Bahnhöfe sind unsere Visitenkarte und der Anfang jeder Bahnreise. Gerade hier in Rheinland-Pfalz haben wir etwa mit der Weststrecke Trier und der wiederaufgebauten Ahrtalbahn im letzten Jahr schon klare Verbesserungen für unsere Fahrgäste durch modernisierte oder völlig neu errichtete Stationen erreicht. Mit vielen konsequenten Schritten sorgen wir nun mit unserem Sofortprogramm dafür, dass sich unsere Kundinnen und Kunden an den Bahnhöfen willkommen und sicher fühlen. Insgesamt stehen dafür 2026 bundesweit rund 50 Millionen Euro zusätzlich für Sicherheit und Sauberkeit an den Stationen zur Verfügung. Unsere Fahrgäste in Rheinland-Pfalz sollen erleben, dass sich rasch etwas zum Positiven verändert – auch wenn das enorme Bauaufkommen und damit verbundene Auswirkungen auf dem Verkehr zunächst weiter eine Herausforderung bleibt.“

Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr: „Mit unserer Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene haben wir die entscheidenden Weichen für eine bessere Bahn gestellt. Viele Maßnahmen, wie die Modernisierung des Netzes, brauchen Zeit. Aber es gibt auch vieles, was man sofort besser machen kann. Dazu gehören die Sauberkeit und Sicherheit unserer Bahnhöfe. Wenn sich Bürgerinnen und Bürger an einzelnen Bahnhöfen nicht sicher fühlen, erwarte ich, dass schnell gehandelt wird. Und das tut die Bahn: Mit mehr Streifen und Technik für Ihre Sicherheit sowie einer Reinigungsoffensive für ein besseres Erscheinungsbild unserer Bahnhöfe hier bei uns in Rheinland-Pfalz.“

Mit Investitionen in Personal und Technik verbessert die DB die Sicherheit an den Bahnhöfen weiter. Ziele sind ein besseres Sicherheitsempfinden und ein sauberes Erscheinungsbild. An zahlreichen Bahnhöfen schickt die DB im Jahr 2026 noch einmal mehr Sicherheitspersonal auf Streife, darunter am Hauptbahnhof Mainz. Zudem arbeitet die Bahn mit der Bundespolizei intensiv daran, weitere Bahnhöfe mit Kameras und Videotechnik auszustatten. Schon heute sind an Bahnhöfen rund 11.000 Kameras für Prävention und eine konsequente Strafverfolgung im Einsatz, darunter die Hauptbahnhöfe Mainz, Koblenz und Neustadt (Weinstraße). Begleitet wird das Programm durch eine Präventionskampagne, die Respekt gegenüber Mitarbeitenden stärkt, das Bewusstsein für den öffentlichen Raum Bahnhof schärft und an zivilgesellschaftliche Selbstkontrolle appelliert.

Für mehr Sauberkeit verstärkt die DB 2026 die regelmäßige Reinigung an den Stationen. Zusätzlich führt die DB bundesweit an doppelt so vielen Bahnhöfen wie im Vorjahr einen Frühjahrsputz durch: 1.400 statt 700, viele davon im ländlichen Raum. Damit profitieren auch deutlich mehr Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz, unter anderem die Stationen Remagen, Ahrweiler, Bad Dürkheim oder Idar-Oberstein, von einem gründlichen Frühjahrsputz. DB-Mitarbeitende reinigen hier besonders intensiv Bahnsteige und Treppen, Tunnel und Aufzugsschächte, Glas- und Bedienflächen sowie Mobiliar und Vitrinen. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Vielerorts unterstützen Städte und Gemeinden mit Werkzeug und Wischmopp – so auch in Remagen.

Neue mobile Teams übernehmen bald Reparaturen. Damit soll es künftig schneller gehen – auch in Rheinland-Pfalz. Die zusätzlichen Mitarbeitenden bringen die jeweilige Station in einem ganzheitlichen Ansatz in einen für die Kundinnen und Kunden guten Zustand. In einem Pilotversuch hat die DB die Wirkung dieser Teams getestet. Die Rekrutierung der handwerklich versierten Kolleginnen und Kollegen erfolgt nun sukzessive in ganz Deutschland.

Weitere Informationen zu den Sofortprogrammen hat die DB in ihrem Online-Angebot veröffentlicht. Darüber hinaus ist aktuelles Bildmaterial in der DB-Mediathek zu finden.

22. Januar 2026, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Umfassende Bauarbeiten ab Juli: Sanierung und Instandsetzung der Infrastruktur der Bahnstrecke am rechten Rheinufer • Im Regionalverkehr kommen moderne Ersatzbusse für die Fahrgäste zum Einsatz • Enge Taktung der Busse damit Reisende mobil bleiben • Umleitungen im Fern- und Güterverkehr

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) saniert vom 10. Juli bis zum 11. Dezember 2026 die Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. Während der Generalsanierung der rund 160 Kilometer langen und viel befahrenen Strecke bündelt die DB zahlreiche Arbeiten, die die Infrastruktur langfristig leistungsfähiger und weniger störanfällig machen. Die Strecke wird dadurch künftig wesentlich robuster, der Zugverkehr für die Fahrgäste pünktlicher und zuverlässiger.

Mit der Sanierung des wichtigen Bahnkorridors gehen Änderungen im Regional- und Fernverkehr in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einher. Damit Menschen und Güter während der Bauarbeiten zuverlässig an ihr Ziel kommen, hat die DB InfraGO in enger Abstimmung mit den Aufgabenträgern, Zweckverbänden, Eisenbahnverkehrsunternehmen und Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz sowie Nordrhein-Westfalen ein umfassendes Verkehrskonzept erarbeitet. Für den Streckenabschnitt in Rheinland-Pfalz und Hessen von Unkel nach Wiesbaden wurde dieses vorgestellt.

Hochwertiger Ersatzverkehr mit Bussen im Nahverkehr

Als Ersatz für die Zugverbindungen im Nahverkehr, die wegen der Bauarbeiten nicht angeboten werden können, richtet die DB gemeinsam mit den Aufgabenträgern einen leistungsstarken Ersatzverkehr mit modernen Bussen ein. Dieser bedient alle Haltestellen und ist teilweise so eng getaktet, dass sich deutlich mehr Fahrmöglichkeiten ergeben. Insgesamt fahren elf Buslinien, darunter zwei Expresslinien die zwischen Wiesbaden –Koblenz sowie zwischen Koblenz – Bad Honnef – Bonn-Ramersdorf – Troisdorf. Für die Schülerverkehre sind zusätzliche Verstärkerfahrten geplant.

Für die Ersatzverkehre während der Generalsanierungen gelten einheitliche Qualitätsvorgaben. Dazu gehören unter anderem neuwertige und barrierefrei zugängliche Fahrzeuge, die ausreichend Stauraum für Gepäck bieten, über WLAN sowie zum Teil über Toiletten an Bord verfügen. Außerdem ist ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur definiert. Diese Standards kommen aktuell bei der Generalsanierung der Strecke zwischen Hamburg und Berlin zur Anwendung.

Anpassungen der Fahrpläne

Für die Züge im Nahverkehr ergeben sich durch die Bauarbeiten umfangreiche Änderungen. Während auf der rechten Rheinstrecke keine Züge fahren, besteht am linken Rhein ein stabiles Grundangebot. Rechtsrheinisch enden die Regionalzüge RE8 und RB27 von Mönchengladbach in Troisdorf und ab Mitte September in Köln Messe/Deutz. Die RB10 verkehrt von Frankfurt bis Wiesbaden, der RE9 zwischen Frankfurt und Eltville entfällt. Die Züge des RE25 sowie der RB23 fahren zwischen Koblenz und Limburg über Niederlahnstein. Die RB23 entfällt zwischen Andernach und Koblenz, die Linie RB32 entfällt zwischen Remagen und Boppard. Auf der Linie RE30 kommt es zu einzelnen Ausfällen zwischen Gießen und Frankfurt und die Züge der RB37 fahren zwischen Gießen und Bad Nauheim alle zwei Stunden.

Um mehr Kapazität für den Güterverkehr zu schaffen, fahren auf der linken Rheinseite auf einzelnen Relationen etwas weniger Züge. Vereinzelte Fahrplanänderungen ergeben sich auch auf weiteren Strecken: unter anderem auf der Siegstrecke, der Main-Weser-Bahn und der Bahnstrecke Bebra – Kassel. Mittelbar wirkt sich die notwendige Umleitung der Güterzüge auch auf den Nahverkehr im weiteren Umfeld beispielsweise bis Trier, Frankfurt am Main, Gießen oder Kassel aus.

Im Fernverkehr sind für die Züge Umleitungen und teilweise auch Ausfälle erforderlich. Die Züge zwischen Berlin und Bonn sowie zwischen Norddeich Mole und Koblenz starten und enden in Köln. Die Züge von und nach Luxemburg starten und enden in Koblenz statt in Düsseldorf. Die ICE-Verbindung zwischen Dresden und Wiesbaden verkehrt zwischen Dresden und Frankfurt am Main.

Die Fahrplandaten sind zum Teil bereits in den Auskunftsmedien eingepflegt. Insbesondere für den Ersatzbusverkehr erfolgt dies nach Abschluss der Feinplanung im Frühjahr, so dass sich Reisende dann auf www.bahn.de,in der App DB Navigator sowie in den Auskunftsmedien der Verkehrsverbünde über mögliche Verbindungen informieren können.

Generalsanierung: Neue Gleise, Weichen und attraktivere Bahnhöfe

Von Juli bis Dezember 2026 erneuert die DB zwischen Unkel und Wiesbaden unter anderem mehr als 60 Kilometer Gleise, rund 40 Kilometer Oberleitung, rund 116 Weichen und 13 Überleitverbindungen. Hinzu kommt die Sanierung von 15 Brücken und Stützwänden und die Sicherung von sieben Felshängen. Die Fachleute modernisieren die Leit- und Sicherungstechnik, dazu gehören unter anderem 1.100 Stelleinheiten für neue Elektronische Stellwerke (ESTW) und die Ausstattung von zwölf Bahnübergänge mit neuer moderner Technik. Für mehr Lärmschutz entstehen bis Ende 2026 insgesamt 19 Kilometer neue Schallschutzwände.

Gleichzeitig modernisiert die DB im Rahmen der Generalsanierung sämtliche Stationen entlang der Strecke und baut sie zu einem großen Teil barriere- oder zumindest stufenfrei aus. Außerdem erhalten die Bahnhöfe eine attraktive Gestaltung nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit einem einheitlichen Farbkonzept, das den Charakter der Region widerspiegelt. Während der Generalsanierung der Bahnstrecke am rechten Rhein installieren die Bauteams 25 Aufzüge, bauen zehn Rampen sowie acht neue Personenunterführungen und sanieren acht weitere. Zudem steht die Sanierung von 55 Bahnsteigen und der Bau von 21 Dächern an. Reisende profitieren künftig von 64 neuen Wetterschutzhäusern und einer besseren Beleuchtung an den Stationen. Aktuelle Informationen zum Zugverkehr finden Fahrgäste nach Abschluss der Arbeiten auf 70 neuen und modernen dynamischen Schriftanzeigern. Neue Leitsysteme weisen ihnen künftig den Weg.

Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist es, die hochbelastete Eisenbahnstrecke langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren. Im kommenden Jahr steht dann die Sanierung der Strecke von Fulda nach Hanau durch das Kinzigtal an. Dazu laufen die Vorbereitungen.

Infomobil tourt entlang der Strecke

Im Mai und Juni 2026 tourt ein Infomobil und macht an mehreren Stationen Halt. Dort können sich Interessierte über die geplanten Baumaßnahmen und das Verkehrskonzept informieren. Die Haushalte entlang der Bahnstrecke erhalten Ende Juni/Anfang Juli Info-Flyer zu den Bauarbeiten und zum Ersatzverkehr per Post. Weitere Informationen gibt es online unter dem Link: www.rechter-rhein.deutschebahn.com.

20. Januar 2026, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Einschränkungen im Bahnverkehr aufgrund einer Entgleisung einer Güterverkehrslok im Bahnhof Hattersheim • Bergung der Lok und Reparaturen laufen • Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet

Update 23. Januar, 15:45 Uhr:

Die Reparaturarbeiten wurden abgeschlossen. Die Gleise sind wieder beidseitig befahrbar. Der Zugverkehr wird - wie angekündigt - wieder aufgenommen. Auch die Bauarbeiten auf der südmainischen Strecke laufen zum Teil wieder an, so dass der Baufahrplan gilt. Die genauen Auswirkungen des Vorfalls auf den weiteren Verlauf der geplanten Bauarbeiten kann die DB derzeit noch nicht genau abschätzen.

Update 22. Januar, 13:30 Uhr:

Bereits am Nachmittag des 20. Januars konnten die ersten Züge des Regionalverkehrs zwischen Frankfurt und Mainz/Wiesbaden über Rüsselsheim und Bischofsheim umgeleitet werden. Die Züge des Fernverkehrs folgten am frühen Morgen des 21. Januar. Seit Betriebsstart am Freitag, 23. Januar, (3:00 Uhr) fahren zudem wieder halbstündlich S-Bahnen der Linie S1 von Wiesbaden nach Frankfurt über Hattersheim. In der Gegenrichtung nach Wiesbaden fahren die Züge auch im Halbstundentakt und zwar über die Strecke der S9. Das heißt: Die Züge der S1 werden ab Frankfurt Main Hbf tief umgeleitet: Die S1 hält dann am Flughafen und in Rüsselsheim und in Bischofsheim und dann in Mainz-Kastel und Wiesbaden Ost und in Wiesbaden Hbf. Auch am Freitag gibt es noch Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Frankfurt-Höchst und Mainz-Kastel mit Halten in Sindlingen, Hattersheim, Eddersheim, Flörsheim und Hochheim. Ab morgen 16 Uhr und dem Ende der Reparaturarbeiten verkehren alle Züge wieder regulär nach Fahrplan bzw. aktuellem Baustellen-Fahrplan.

Update 22. Januar, 10:00 Uhr:

Die Reparaturarbeiten verlaufen nach Plan. Heute ab 16:00 Uhr ist wieder eingleisiger Verkehr auf der Strecke möglich, ab morgen 16:00 Uhr stehen wieder beide Gleise zur Verfügung. Ab diesem Zeitpunkt werden auch die planmäßigen Bauarbeiten auf der Strecke Rüsselsheim - Mainz - Wiesbaden wieder aufgenommen. Zu den Auswirkungen auf den Bahnverkehr informieren wir schnellstmöglich, die Verkehrskonzepte sind gerade in Abstimmung.

Update 21. Januar, 11:30 Uhr:

Die DB hat die Bergung der Lok heute Nacht gegen 2:00 Uhr abgeschlossen. Derzeit arbeiten die Teams am Wiederaufbau der Oberleitung und dem Errichten eines Behelfsmastes. Dafür stellen sie mit einem Bagger eine Standfläche für den Behelfsmast her. Danach folgen die Arbeiten an der Oberleitung selbst. Ziel ist es weiterhin bis Donnerstagabend vorerst wieder einen eingleisigen Verkehr auf der Strecke Flörsheim - Eddersheim - Hattersheim - Frankfurt-Höchst zu ermöglich. Um die verkehrlichen Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, hat die DB die planmäßigen Bauarbeiten auf der Strecke Rüsselsheim - Mainz - Wiesbaden unterbrochen. Seit den frühen gestrigen Abendstunden verkehren wieder Züge des Fern- und Nahverkehrs (bis auf die Regionalbahn RE9) südmainisch über Rüsselsheim. Für die S-Bahn-Züge der Linie S1 bleibt der Ersatzverkehr mit Bussen bestehen.

Update 20. Januar, 15:30 Uhr:

Die Ermittlungen vor Ort sind abgeschlossen. Zwei Notfallkrane und ein Hilfszug mit dem notwendigen Werkzeug, um die Lok zu bergen und aufzugleisen, sind aktuell im Einsatz. Auch die Reparaturen der Oberleitung laufen weiter auf Hochtouren und dauern vsl. noch einige Tage an. Ziel ist es bis Donnerstagabend vorerst wieder einen eingleisigen Verkehr auf der Strecke Flörsheim - Eddersheim - Hattersheim -Frankfurt-Höchst zu ermöglich. Um die verkehrlichen Auswirkungen für unsere Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, wurden die planmäßigen Bauarbeiten auf der Strecke Rüsselsheim - Mainz - Wiesbaden unterbrochen. Ab den frühen Abendstunden können so vsl. wieder Züge des Fern- und Nahverkehrs (bis auf die Regionalbahn RE9) südmainisch über Rüsselsheim umgeleitet werden. Für die S-Bahn-Züge der Linie S1 bleibt der Ersatzverkehr mit Bussen bestehen.

Stand 20. Januar, 11:30 Uhr:

Aufgrund einer Entgleisung einer Güterverkehrslok im Bahnhof Hattersheim in der Nacht zum Dienstag kommt es derzeit zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Frankfurt am Main und Mainz/Wiesbaden. Der Unfall hat sich auf einem Nebengleis im Bahnhof Hattersheim ereignet. Aufgrund der Beschädigung eines Oberleitungsmastes muss die Stromversorgung im gesamten Bahnhof wieder hergestellt werden. Die behördlichen Ermittlungen zum Unfallhergang laufen. Die Arbeiten zur Bergung der Lok und der Reparatur haben begonnen. Daher ist bis auf Weiteres auf der Strecke ist kein Zugverkehr möglich. Betroffen von der Sperrung sind sowohl Züge des Nah- und Fernverkehrs. 

Der S-Bahn-Verkehr der Linie S1 ist unterbrochen. 

Die Linie S1 verkehrt pendelnd: 

  • zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Flörsheim 
  • sowie zwischen Frankfurt-Höchst und Rödermark Ober-Roden 

Zwischen Flörsheim und Frankfurt-Höchst pendeln seit den frühen Morgenstunden Busse als Ersatz. Auch zwischen Frankfurt und Mainz stehen für die Reisenden Busse als Ersatz bereit.  

Die Regionalzüge der Linien RE2, RE4, RE9, RE10 und RE14  fallen auf Grund von Bauarbeiten zwischen Frankfurt Hbf. und Mainz Hbf./Wiesbaden auf der Umleitungsstrecke aus. Weitere Infos zu den aktuellen Baumaßnahmen und den Fahrtalternativen entnehmen Sie bitte dieser Pressemitteilung

Im Fernverkehr kommt es zu Teilausfällen. 

Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über alternative Reisemöglichkeiten zu informieren und mehr Reisezeit einzuplanen. 

16. Januar 2026, 11:00 Uhr
Düsseldorf/Frankfurt
Kabelarbeiten für neues, modernes Stellwerk in Bonn-Bad Godesberg • Erneuerung von Weichen und Schienen • Vorbereitung der Strecke für die Umleiterverkehre der Korridorsanierung Troisdorf – Wiesbaden ab Juli 2026 • Fahrplananpassungen ab dem 23. Januar bis zum 30. Januar 2026 zwischen NRW und Rheinland-Pfalz • Schienenersatzverkehr bringt Fahrgäste weiterhin an ihr Ziel

(Düsseldorf, 16. Januar 2026) Die DB InfraGO modernisiert die Strecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Sinzig: Fachleute bündeln dabei unter anderem Stellwerks- und Gleisarbeiten. Mit der Modernisierung investiert die DB konsequent in eine robustere Schiene. In der Zeit von Freitag, 23. Januar 2026, 21 Uhr, bis Freitag, 30. Januar 2026, 21 Uhr, führt die DB folgende Arbeiten durch:

  • Für das neue, moderne Stellwerk „Bonn-Bad Godesberg“ setzt das Projekt unter anderem Kabeltiefbauarbeiten um. Dafür führen sie zum Beispiel Kampfmittel- sowie Baugrundsondierungen durch und bauen rund 1.000 Meter Kabelkanäle.
  • Außerdem erneuert die DB im Bereich Bonn-Mehlem vier Weichen.
  • Zudem stehen weitere Instandhaltungsarbeiten auf der Strecke auf dem Bauplan, z.B. der Tausch von Schienen, Weichenteilen, Schotter, Fahrdraht sowie Kabelarbeiten. Zusätzlich werden Vegetationsarbeiten zwischen Bonn-Mehlem und Oberwinter umgesetzt.
  • Darüber hinaus setzt die DB Bahnhofsarbeiten in Rheinland-Pfalz fort: In Sinzig stellt das Projekt die noch ausstehenden Arbeiten an den Bahnsteigen im Bereich der neuen Personenunterführung fertig. Außerdem bauen Fachleute die Hilfsbrücken im Bereich der Personenunterführung zurück.

Bei den Maßnahmen handelt es sich um wichtige Vorbereitungen für die Generalsanierung der Strecke Troisdorf – Wiesbaden ab Juli 2026: Die Strecke am linken Rhein dient als Ausweichroute für den Personen- und Güterverkehr während der Bauarbeiten.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Im Fernverkehr

Die Züge werden während der Bauarbeiten vom 23. Januar bis zum 30. Januar 2026 zwischen Köln und Koblenz umgeleitet. Dabei entfallen die Halte Bonn Hbf, Remagen und Andernach. Teilweise halten die Züge ersatzweise in Bonn-Beuel. Die Fahrzeiten verlängern sich um bis zu 20 Minuten.

Die ICE-Züge Bonn – Köln – Berlin entfallen auf dem Teilabschnitt zwischen Bonn und Köln.

Bitte beachten Sie: Aufgrund von Kabelarbeiten im Knoten Mainz gibt es bereits ab Freitag, 16. Januar, 5 Uhr, Fahrplananpassungen im Fernverkehr zwischen Frankfurt/Mainz und Köln.

Details zu den Auswirkungen im Fernverkehr gibt es in der Online-Grafik sowie in dem dort hinterlegten Kundenplakat.

Im Nahverkehr

Damit die Fahrgäste im Nahverkehr während der Bauarbeiten weiterhin an ihr Ziel kommen, haben DB, die Aufgabenträger go.Rheinland und SPNV-Nord sowie die zuständigen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein Ersatzkonzept mit Bussen eingerichtet:

Von Freitag, 23. Januar, 21 Uhr, bis Montag, 26. Januar, 4 Uhr, fahren Schnellbusse (SEV RE 5X) zwischen Köln Hbf und Remagen nur mit Zwischenhalten in Bonn Hbf, Rolandseck und Oberwinter Yachthafen. Zusätzlich fahren Busse im Ersatzverkehr (SEV RB 26) mit allen Zwischenhalten (mit Ausnahme von Köln West). Nachts zwischen 22 Uhr und 5 Uhr verkehrt der Ersatzverkehr über Remagen hinaus bis Koblenz Hbf.

In der Zeit von Montag, 26. Januar, 4 Uhr, bis Freitag, 30. Januar, 21 Uhr, wird der Ersatzverkehr um eine weitere Schnellbuslinie (SEV RE 22X) zwischen Köln Hbf und Erftstadt ohne Zwischenhalte ergänzt.

Als Alternative können Fahrgäste die Züge der Linie S 19 (DB Regio) ab Köln Hbf nach Köln/Bonn Flughafen sowie die Stadtbahnen der KVB (STR 16 und 18) zwischen Köln und Bonn bzw. Bonn-Bad-Godesberg nutzen.

Details zu den betroffenen Linien RE 5 (RRX, NationalExpress), RE 12 (DB Regio), RE 22 (DB Regio), RB 24 (DB Regio) RB 26 (TransRegio), RB 30 (DB Regio) und RB 48 (NationalExpress) gibt es unter www.zuginfo.nrw/?msg=126129.  

Die Fahrplananpassungen werden in den Auskunftsmedien hinterlegt sowie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

Ausblick: Weitere Arbeiten im Raum Köln

Ab Freitag, 30. Januar, 21 Uhr, bis Freitag, 6. Februar, 5 Uhr, führt die DB auf der S-Bahn-Strecke zwischen Köln Messe/Deutz und Köln-Mülheim/Köln Trimbornstraße Gleisarbeiten durch: Die Fachleute erneuern dabei das Gleis auf einer Länge von knapp 1.600 Metern und tauschen den gesamten Schotter aus.

In diesem Abschnitt fahren für die Züge der Linien RB 25, S 6, S 11, S 12 und S 19 Busse als Ersatz. An den ersten Tagen der Bauarbeiten ist Personal an den Bahnhöfen in Köln Messe/Deutz sowie Köln Frankfurter Straße im Einsatz, das den Fahrgästen vor Ort als Ansprechpartner:innen dient.

Weitere Details sind unter zuginfo.nrw/index.html?msg=127172 veröffentlicht. Die Fahrplananpassungen werden außerdem in den Auskunftsmedien sowie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben.

14. Januar 2026, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Deutsche Bahn (DB) und Stadt Hofgeismar erwecken die Bahnunterführung zu neuem Leben • Gemälde von Schüler:innen der Stadt schmücken die Wände • Fahrgäste profitieren von verbesserter Aufenthaltsqualität und modernisierter Reisendeninformation

Die Deutsche Bahn (DB) eröffnet heute offiziell in enger Kooperation mit der Stadt Hofgeismar und den Projektpartnern der Initiative KOMPASSbahnhof die neugestaltete Unterführung am Hofgeismarer Bahnhof. Seit Jahresende hängen dort nun die schönsten Bilder von Schüler:innen der Stadt. Die Initiative hatte im vergangenen Jahr zu einem schulübergreifenden Malwettbewerb aufgerufen. Unter dem Motto „Hofgeismar – ruff und runner“ malten die Kinder, was sie mit ihrer Heimatstadt verbinden. Die Gemälde vermitteln Lebensfreude, Vielfalt und Heimatgefühl. 

Eine Bürgerbefragung hatte gezeigt, wie wichtig helle, saubere und sichere Aufenthaltsbereiche den Menschen in Hofgeismar sind. Diese Wünsche wurden im Rahmen des KOMPASS-Projektes mit und einer gepflegten Atmosphäre in der Unterführung aufgegriffen, was das subjektive Sicherheitsempfinden und die Attraktivität für alle deutlich steigert. Darüber hinaus wurden die Aufenthaltsqualität und Reisendeninformation am Bahnhof umfassend verbessert: Der vormals wenig einladende Windschutz mit Lochblech auf dem Bahnsteig wurde durch einen transparenten Windschutz ersetzt, was für mehr Helligkeit, Übersichtlichkeit und ein offenes Raumgefühl sorgt. Zudem bietet die modernisierte Reisendeninformation mit dynamischem Schriftanzeiger Plus (DSA+) sowie einem digitalen Aushang zur Baukommunikation (DAB) Fahrgästen eine noch bessere Orientierung.

Bereits seit Sommer 2023 ist es Reisenden in Hofgeismar möglich, am ersten Kombibahnsteig Nordhessens stufenfrei in alle dort verkehrenden Züge ein- und auszusteigen. Seither profitieren täglich etwa 2.000 Fahrgäste vom barrierefreien Bahnhof.

02. Januar 2026, 10:30 Uhr
Frankfurt am Main
Nach 25 Jahren im DB-Konzern geht Dr. Klaus Vornhusen in den Ruhestand • Sein Verdienst: Mobilität der Menschen und nachhaltiger Einsatz für die Infrastruktur • Nachfolger wird Ismail Ertug

Nach 25 Jahren im DB-Konzern verabschiedet sich Dr. Klaus Vornhusen in den Ruhestand. 20 Jahre lang war er als Konzernbevollmächtigter für Hessen auch erster Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und Ministerien, Wirtschaft und Verbände. 2019 übernahm er zudem die Verantwortung für zwei weitere Bundesländer – Rheinland-Pfalz und das Saarland.

Besonders nachhaltig vorangetrieben hat Dr. Klaus Vornhusen die Entwicklung der Infrastruktur: RegioTram Kassel, Weststrecke Trier, Wiederherstellung der Ahrtalbahn und Eifelstrecke, Gateway Gardens, eigene Gleise für die S6 von Frankfurt-West nach Bad Vilbel und zahlreiche barrierefrei modernisierte Verkehrsstationen sind nur einige Beispiele für Schieneninfrastruktur, die er selbst ihrer Bestimmung übergeben konnte. Seine Handschrift trägt auch die integrierte Planung mit frühzeitiger Öffentlichkeitsbeteiligung für „Frankfurt RheinMain plus“ und das große Infrastrukturentwicklungsprogramm für die Rhein-Main-Metropolregion mit Auswirkungen auf das gesamte deutsche Schienennetz.

Auch über die Infrastrukturentwicklung hinaus hat er gewirkt: Er engagierte sich für Verbesserungen des Lärmschutzes z. B. im Beirat Leiseres Mittelrheintal. Außerdem verantwortete er maßgeblich eine im September 2025 von der Stadt Frankfurt am Main, der Landes- und der Bundespolizei sowie der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) gemeinsam unterzeichnete Kooperationsvereinbarung. Diese soll die Sicherheit und Aufenthaltsqualität am Frankfurter Hauptbahnhof, im Bahnhofsumfeld sowie an weiteren wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten nachhaltig verbessern. Seit Mai 2023 war er zudem Vorsitzender der Landesgruppe Hessen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Die Deutsche Bahn dankt Dr. Vornhusen für sein Engagement und seine Verdienste für die DB. Seine offizielle Verabschiedung findet am 12. Januar 2026 statt.

Zum 1. Januar 2026 übergab Dr. Vornhusen den Staffelstab des Konzernbevollmächtigten an Ismail Ertug. Der gebürtige Amberger ist derzeit als Beauftragter für Nachhaltige Mobilität Europa tätig und war zuvor 14 Jahre als Mitglied des Europäischen Parlaments im Verkehrsausschuss aktiv.

18. Dezember 2025, 16:30 Uhr
Frankfurt am Main
Infos rund um die ab Herbst anstehenden Bauarbeiten in Hailer und Meerholz sowie die laufenden Arbeiten in Gelnhausen Mitte • Vortrag, Infowände und Zeit für persönlichen Austausch mit Projektmitarbeitenden

Um einer der am stärksten befahrenen Strecken im deutschen Schienennetz zu entlasten, baut die Deutsche Bahn (DB InfraGO) die Strecke zwischen Hanau und Gelnhausen viergleisig aus. Fast zwei Jahre sind die Bauteams vor Ort schon im Einsatz. Im Oktober starteten die Arbeiten im zweiten von insgesamt fünf Bauabschnitten der Ausbaustrecke, der die Gelnhäuser Stadtteile Hailer und Meerholz umfasst. Hier stehen neben dem viergleisigen Ausbau und der Modernisierung der bestehenden Gleise weitere umfangreiche Arbeiten an: Die DB baut den Bahnhof Hailer barrierefrei um und errichtet eine neu Wirtschaftswegebrücke, sodass zukünftig vier Gleise hindurch passen. Notwendige Eingriffe in die Natur, die durch das Bauprojekt verursacht werden, gleicht die Bahn umfangreich aus. Parallel dazu treiben die Bauteams im Bereich Gelnhausen-Mitte und Linsengericht den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Gelnhausen und die Fertigstellung der neuen Straßenbrücke an der Landesstraße L 3202 („Westpange“) mit Hochdruck voran.

Um über die Fortschritte und die geplanten Arbeiten zu informieren, lädt die Deutsche Bahn interessierte Bürger:innen zu einer weiteren Informationsveranstaltung am Donnerstag, 29. Januar 2026 ein. In der Sport- und Kulturhalle Meerholz (Am Viadukt 12, 63571 Gelnhausen) präsentiert das Projektteam den aktuellen Stand des Projekts und gibt einen Ausblick auf die geplanten Arbeiten im Jahr 2026. Die Veranstaltung beginnt offiziell um 18:30 Uhr mit einem Vortrag. Bereits ab 17:30 Uhr können sich Interessierte vor Ort an Infowänden zu den wichtigsten Maßnahmen im Baugeschehen informieren. Im Anschluss an den Vortrag stehen die Ansprechpersonen der DB gerne für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung.

Fragen zum Projekt beantwortet das Projektteam unabhängig von dem Termin auch gerne über das Projektpostfach: hanau-fulda@deutschebahn.com

Das Projekt Ausbaustrecke Hanau–Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturprogramms Frankfurt RheinMain plus (FRMplus), das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird.

Weitere Informationen unter: hanau-fulda.deutschebahn.com sowie www.FRMplus.de.

17. Dezember 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Kooperation für mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität an Frankfurter ÖPNV-Stationen erfolgreich angelaufen • Umsetzung der gemeinsamen Maßnahmen zeigt erste Wirkung • Partner ziehen positive Zwischenbilanz

Gut drei Monate nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur nachhaltigen Verbesserung der Sicherheit und Aufenthaltsqualität am Frankfurter Hauptbahnhof, im Bahnhofsumfeld sowie an weiteren wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten ziehen die Partner ein erstes Zwischenfazit. Für die Deutsche Bahn (DB), die Stadt Frankfurt am Main, die Landes- und die Bundespolizei sowie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) hat sich die intensivierte gemeinschaftliche Herangehensweise bisher bewährt.

Regelmäßige gemeinsame Streifen im Hauptbahnhof sowie an den Stationen „Hauptwache“ und „Konstablerwache“ fördern die Sicherheit sowie das Sicherheitsempfinden von Reisenden und Mitarbeitenden. Auch mehr gezielte Kontrollen gegen Kriminalität und offenen Drogenkonsum sowie eine effizientere Videoüberwachung tragen hierzu maßgeblich bei. Hinzu kommen eine konsequente Durchsetzung der Waffenverbotszone im ÖPNV, im Hauptbahnhof sowie im Bahnhofsviertel und die Durchführung anlassorientierter Maßnahmen in Reaktion auf aktuelle Beschwerde- oder Störungslagen.

Das Inkrafttreten der Kooperationsvereinbarung hat die wahrnehmbare Präsenz der Sicherheitspartner sowie die Anzahl der Kontrollmaßnahmen noch einmal deutlich erhöht, was gleichzeitig zu einer Steigerung der registrierten Straftaten und Verstöße führt. Ebenso nahm die Zahl der Platzverweise und Fahndungstreffer zu, wohingegen die Beschwerdelage in einigen Bereichen spürbar zurückging.   

Nach dem erfolgreichen Auftakt werden die beteiligten Partner die vereinbarten Maßnahmen gemeinsam entschlossen fortführen, um die Sicherheit und Ordnung an wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten in Frankfurt nachhaltig weiter zu verbessern. Die Aufenthaltsqualität in den Bahnhöfen, die als Visitenkarte von DB und Stadt den ersten Eindruck der Reisenden maßgeblich prägen, soll so kontinuierlich aufgewertet werden.

Zur Kooperationsvereinbarung für Sicherheit und besseren Aufenthalt im Frankfurter Hauptbahnhof sowie in innerstädtischen Bereichen:

Die DB, die Stadt Frankfurt am Main, die Landes- und die Bundespolizei sowie die VGF haben am 1. September 2025 eine wegweisende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, die Sicherheit und Aufenthaltsqualität am Frankfurter Hauptbahnhof, im Bahnhofsumfeld sowie an weiteren wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten – zum Beispiel an den Stationen Konstabler- und Hauptwache sowie am Bahnhof Frankfurt-Höchst – nachhaltig zu verbessern. Die Vertragspartner intensivieren und vernetzen damit ihre bewährte Zusammenarbeit, um Ordnungsstörungen und Kriminalität noch wirksamer zu begegnen und das Sicherheitsempfinden der Reisenden und Bürger:innen weiter zu stärken.

Im Fokus der Vereinbarung stehen die Erhöhung der objektiven und auch der subjektiven Sicherheit an einem der wichtigsten Knotenbahnhöfe Deutschlands. Ein Kernpunkt ist dabei auch die nochmalige Verstärkung gemeinsamer Sicherheitsstreifen an neuralgischen Punkten in der Station und im Stationsumfeld. Die Einsätze werden regelmäßig auf hoher Ebene evaluiert, um aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen flexibel und schnell begegnen zu können.

Die Kooperationsvereinbarung läuft vorerst für drei Jahre und verlängert sich danach bis auf Weiteres. 

14. Dezember 2025, 06:00 Uhr
Berlin
Insbesondere die Erneuerung pünktlichkeitsrelevanter Anlagen sorgt für stabileren Betrieb im Nah- und Fernverkehr • Störungen an einzelnen Komponenten werden schrittweise abgestellt • Abnahmefahrten für vollständige Inbetriebnahme von ETCS im Februar geplant

Seit einem Jahr rollen wieder Züge über die Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. Am 14. Dezember 2024 ging die Strecke nach fünf Monaten Generalsanierung offiziell wieder in Betrieb. Die DB InfraGO zieht eine positive Bilanz zu den Effekten des Pilotprojekts für die gebündelte Erneuerung und Modernisierung hochbelasteter Strecken – der ersten Generalsanierung im deutschen Schienennetz.

Mit der Erneuerung der Infrastruktur auf der 70 Kilometer langen Strecke verbesserte sich die Zustandsnote nach der Schulnotenlogik von 3,70 auf 2,19 deutlich. Insbesondere die pünktlichkeitsrelevanten Anlagen wie Gleise, Weichen, Stellwerke und Bahnübergänge hat die DB InfraGO mit der Sanierung in einen Zustand gebracht, der nahezu dem einer Neubaustrecke entspricht. Das Prinzip der Generalsanierung, alle erforderlichen Arbeiten konzentriert und gewerkeübergreifend in einem Zeitraum zu bündeln, vermeidet weitere Sperrungen in den kommenden Jahren.

Der Betrieb im Nah- und Fernverkehr läuft stabil und deutlich pünktlicher: Im Vergleich zu der Zeit vor der Sanierung fahren die S-Bahnen und die Regionalexpress-Züge der Linie RE70 um 20 Prozentpunkte pünktlicher. Die Fahrgäste sind in vollem Umfang wieder auf die Schiene zurückgekehrt. Die Nutzungszahlen liegen auf dem gleichen Stand wie vor der mehrmonatigen Sperrung. Der Fahrzeitverlust der Fernverkehrszüge hat sich seit Wiedereröffnung der Strecke um etwa die Hälfte reduziert.

Die Anzahl der Störungen der Infrastruktur ist im Laufe des Jahres deutlich zurückgegangen. Zwischen März und Juni verringerten sich die Störungen im Vergleich zum Zeitraum vor der Sanierung um ca. 60 Prozent. Einige Wochen erreichten bereits höhere Werte. Im Herbst kam es zu einigen Störungen an Bahnübergängen und Weichen, insbesondere in Mörfelden und Biblis. Die in Deutschland neu zum Einsatz gebrachten Infrarotscanner zur Überwachung der Bahnübergänge hatten beim Schließen der Schranken immer wieder Personen, Gegenstände und Vegetation (Herbstlaub) im Gleis gemeldet. Die DB InfraGO hat die Fehlerquellen bereits schrittweise abgearbeitet: Die Standorte der Infrarotscanner wurden verändert und die Software erhielt ein Update. Bei den Weichen haben Techniker:innen die mechanischen Komponenten neu eingestellt. Die dauerhafte Reduzierung des Störgeschehens um 80 Prozent wird intensiv weiterverfolgt.

Die Auslastung der Riedbahn ist unverändert hoch. Täglich verkehren auf der Strecke rund 400 Züge des Fern-, Nah- und Güterverkehrs. Kleinste Störungen und verspätet auf die Riedbahn einfahrende Züge wirken wie ein Domino-Effekt.

Abnahmefahrten für ETCS im Februar

Eine weitere Verbesserung bei der Pünktlichkeit auf der Riedbahn erwartet die DB InfraGO mit der vollständigen Inbetriebnahme des europäischen Zugbeeinflussungssystems ETCS auf der gesamten Strecke. Aktuell laufen dafür die Vorbereitungen. Die erforderlichen Software-Anpassungen sind abgeschlossen. Bislang war ETCS erst im südlichen Abschnitt in Betrieb.

Im nächsten Schritt wird die Verbindung zwischen den Systemen auf dem nördlichen und südlichen Abschnitt hergestellt. Dafür ist die ETCS-Technik ausgeschaltet, um einige Balisen im Gleisbereich bei Biblis umzubauen, bevor die ETCS-Anlage abgenommen werden kann. Bis zur vollständigen Inbetriebnahme von ETCS auf der gesamten Strecke im kommenden Jahr benötigen Fernverkehrszüge daher ca. anderthalb Minuten mehr Fahrzeit zwischen Frankfurt/Main und Mannheim.

Für Februar sind die Abnahmefahrten auf der gesamten Strecke eingeplant. Nach Abschluss der umfangreichen Prüf- und Abnahmeprozesse können Züge auf der Riedbahn durchgehend mit bis zu 200 km/h fahren.

Während der Generalsanierung hatte die DB InfraGO im vergangenen Jahr die störanfällige Alttechnik auf der Strecke zwischen Frankfurt/Main und Mannheim komplett ausgetauscht und dabei neben Gleisen, Weichen, Signalen und Bahnhöfen auch die komplette Leit- und Sicherungstechnik erneuert. In diesem Rahmen wurden auch tausende Balisen für das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS eingebaut. Erfahrungen aus dem Pilotprojekt wurden bereits auf weitere Generalsanierungen übertragen. So arbeitet die DB InfraGO unter anderem daran, verstärkt Prüfkapazitäten aufzubauen und gemeinsam mit ihren Industriepartnern die Montageprozesse für die Leit- und Sicherungstechnik zu verbessern.

12. Dezember 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt/Main
Regionalbahnen fahren ab Sonntag wieder zwischen Remagen und Ahrbrück • Wiederaufbau der Infrastruktur in Rekordzeit umgesetzt • 18 Kilometer Gleise, 22 Brücken, fünf Tunnel und zehn Stationen im vorgesehenen Zeitplan wiederhergestellt • Moderne Stellwerkstechnik installiert und Strecke elektrifiziert • Schulterschluss von DB, Politik, Gemeinden und Aufgabenträgern

Ab dem 14. Dezember können die Fahrgäste auf der von der Flut 2021 stark zerstörten Ahrtalbahn wieder durchgehend mit dem Zug fahren. Zwei Regionalzuglinien sind dann für die Kundinnen und Kunden unterwegs und sorgen besser als zuvor für attraktive Verbindungen weit über das Ahrtal hinaus. Die Deutsche Bahn (DB) hat dafür auf der 29 Kilometer langen, in Teilen komplett von den Wassermassen zerstörten Strecke zwischen Remagen und Ahrbrück 18 Kilometer Gleise, 22 Brücken, fünf Tunnel sowie zehn beschädigte Stationen wiederhergestellt und auf den neuesten Stand gebracht. Wo immer möglich haben die Fachkräfte die Bahnanlagen – insbesondere im Bereich der Brücken und Stützbauwerke – resilienter gegen Hochwasser errichtet. Gleichzeitig hat die DB die Strecke entlang der Ahr mit moderner Stellwerkstechnik und Oberleitungen für einen klimafreundlicheren Zugverkehr ausgestattet. Das komplexe Wiederaufbau- und Elektrifizierungsprojekt konnte im engen Schulterschluss mit dem Bund, dem Land Rheinland-Pfalz, den Gemeinden und dem SPNV Nord in nur vier Jahren realisiert werden.

Video: Wiederaufbau der Ahrtalbahn

Ende des oberhalb befindlichen Videos

Evelyn Palla, Vorsitzende des Vorstands Deutsche Bahn AG: „Die Bahn ist zurück im Ahrtal. Zwischen Remagen und Ahrbrück fahren wieder regelmäßig Züge. Damit bringen wir für die Menschen ein Stück Normalität zurück. Unsere Mitarbeitenden, die Bauteams und Partner haben nicht nur die zerstörte Infrastruktur wiederaufgebaut, sondern eine neue, bessere Ahrtalbahn geschaffen: klimaresilient, leistungsfähig, modern. Wir haben gezeigt: Gemeinsam schaffen wir Großes, wenn regionale Kompetenz, Erleichterungen bei der Planung, ein Schulterschluss aller Beteiligten und finanzielle Sicherheit zusammenkommen. So können wir das Schienennetz gemeinsam weiter voranbringen und die Bahn für die Kundinnen und Kunden besser machen.“   

Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr: „Nach der schrecklichen Flutkatastrophe vor viereinhalb Jahren ist vieles schnell wiederaufgebaut worden – dank einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund, Land und vor allem der tapferen und fleißigen Menschen hier vor Ort im Ahrtal. Mein Glückwunsch und mein Respekt auch für die Aufbauleistung der Bahnmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und der beteiligten Baufirmen. Ich habe die Bilder noch vor Augen von Bahngleisen, die im Nichts endeten, Bahntrassen, die komplett weggespült waren. Heute stehen wir nicht nur an einer wiederaufgebauten, sondern mit der Elektrifizierung auch enorm aufgewerteten Strecke. Darauf haben viele gewartet – die Pendler, aber auch die Touristen.“

Alexander Schweitzer, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz: „Mit der Wiederinbetriebnahme der Ahrtalbahn kehrt ein zentrales Stück Alltag und Zukunft in die Region zurück. Dass es gemeinsam mit der Deutschen Bahn gelungen ist, diese wichtige Verbindung in nur vier Jahren nicht nur wiederherzustellen, sondern zugleich zu modernisieren und widerstandsfähiger zu machen, ist ein Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Land und Kommunen. Der Wiederaufbau zeigt, dass wir im Land fest an der Seite der Menschen im Ahrtal stehen und gemeinsam den Weg in eine stabile, verlässliche und zukunftsfähige Infrastruktur gestalten.“

Cornelia Weigand, Landrätin des Landkreises Ahrweiler: „Für uns alle kehrt heute ein wichtiges Stück Normalität ins Ahrtal zurück. Die Einwohnerinnen und Einwohner in den Ortschaften entlang der Strecke standen stets hinter dem Mammutprojekt und haben in den vergangenen viereinhalb Jahren Lärm, Baustellenverkehr sowie Straßensperrungen mit viel Langmut ertragen. Nun freuen wir uns sehr, die Inbetriebnahme unserer nachhaltigen und resilienten Ahrtalbahn feiern zu können. Die Ahrtalbahn ist ein Herzstück des öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis, denn sie erleichtert die Alltagsmobilität, bedeutet ein Plus an Lebensqualität und fördert auch maßgeblich die touristische Attraktivität unserer Region. Ich danke allen, die an Planung, Entscheidungsprozessen und Bauausführung mitgewirkt haben.“

Landrat Achim Hallerbach, Verbandsvorsteher SPNV Nord: „Es freut mich sehr, dass die Ahrstrecke nun wieder vollständig mit dem Zug befahrbar ist. Dass mit dem Wiederaufbau gleichzeitig die komplette Elektrifizierung der Strecke vorgenommen wurde, ist ein großer Gewinn für die Region. Mit der Neuordnung der Linien sind wir mit einem besseren Verkehrsangebot unterwegs und binden das Ahrtal besser an. Rund 20 Millionen Menschen haben nun die attraktive Möglichkeit, mit dem Zug innerhalb von maximal zwei Stunden ins Ahrtal zu kommen. Ich danke allen Beteiligten, die den klimaresilienten Wiederaufbau der Ahrtalbahn umgesetzt haben.“

Ahrtal Leistungen
18 Kilometer Gleise neu gebaut, 28.000 Schwellen, 36.000 Meter Schienen, 60.000 Tonnen Schotter, 9 Weichen, 15 Brücken neu gebaut, 7 Brücken saniert, alle Stützbauwerke und Durchlässe erneuert oder saniert, alle Bahndämme in großem Umfang wiederhergestellt, 1 ESTW-Zentrale neu gebaut in Ahrweiler, 3 ESTW-Modulgebäude in Bad Bodendorf, Dernau und Kreuzberg, 84 Signale neu aufgestellt, 19 Bahnübergänge neu gebaut, 10 Verkehrsstationen saniert oder neu gebaut, 5 Tunnel saniert und für Elektrifizierung erweitert, 885 Masten neu aufgestellt, 55 Kilometer Oberleitung neu gezogen
Ahrtal Leistungen
Quelle: Deutsche Bahn AG

Pendler:innen profitieren von besserem Angebot als vor der Flut

Ab dem 14. Dezember stehen den Fahrgästen im Ahrtal zwei Regionalbahnlinien mit einem erweiterten Angebot zur Verfügung. Die RB 30 (DB Regio) verbindet dabei im Stundentakt Ahrbrück über Remagen mit Bonn. Bis zum Sommer kommenden Jahres werden die Züge auf elektrische Fahrzeuge des Typs Talent 2 umgestellt. Darüber hinaus fährt die neu konzipierte RB 32 (Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH) elektrisch mit Neufahrzeugen des Typs MIREO Smart stündlich zwischen Remagen und Ahrbrück. Alle zwei Stunden fährt die RB 32 von Remagen über Koblenz nach Boppard und zurück ins Ahrtal.

Auf dem Streckenabschnitt Walporzheim–Ahrweiler nutzen die Züge der Linie RB 32 aufgrund letzter Restarbeiten an der Oberleitung derzeit ein paralleles Gleis. Die Züge halten daher an den Stationen Ahrweiler-Markt und Ahrweiler zunächst an einem anderen Bahnsteig.

Aufgrund von Bauarbeiten für eine komplexe Stützwand, die in Heimersheim für zusätzlichen Hochwasserschutz sorgt, fährt bis Sommer 2026 zunächst die RB 30 bis Ahrbrück, die RB 32 endet in Altenahr. Nach Fertigstellung der Stützwand ist für beide Züge ein Verkehr bis Ahrbrück möglich. Bis dahin werden auch die geplanten Fahrtzeiten der RB 32 angepasst und ein Umstieg in Remagen mit Bahnsteigwechsel ist für Fahrgäste Richtung Koblenz und Boppard erforderlich. Trotz dieser Zwischenlösung profitieren die Fahrgäste bereits ab Dezember von einem besseren Angebot als vor der Flut und erhalten eine weitere neue direkte Anbindung an die Mittelrheinachse.

DB_Streckenkarte_Flutkatastrophe_Übersicht
DB_Streckenkarte_Flutkatastrophe_Übersicht
Quelle: Deutsche Bahn AG

Neue Stationen für mehr Komfort und Aufenthaltsqualität

Damit die Reisenden an modernen Stationen ein- und aussteigen können, hat die DB alle zehn von der Flut zerstörten Stationen neu gebaut oder umfangreich saniert. Zudem sind die insgesamt 13 Stationen entlang der Bahnlinie von Remagen bis Ahrbrück Mitte Dezember bis auf Bahnsteig 2 in Ahrweiler-Markt vollständig barrierefrei. Dank weiterer Verbesserungen wie Wetterschutzhäusern, modernen dynamischen Schriftanzeigern und neuer Wegeleitung profitieren die Kundinnen und Kunden ab Fahrplanwechsel insgesamt von höherem Komfort und mehr Aufenthaltsqualität.

Im Zuge des Wiederaufbaus der Ahrtalstrecke haben die Planer auf Wunsch der Gemeinden Heimersheim, Lohrsdorf und Dernau die Haltepunkte so verlegt, dass sie von den Reisenden besser genutzt werden können. Gemeinsam mit SPNV Nord und dem Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. hat die DB außerdem ein Konzept zur Förderung der regionalen Identität des Ahrtals an allen 13 Stationen entlang der Strecke umgesetzt. Auf speziellen Stelen finden Interessierte Wissenswertes über die Geschichte und Ausflugziele.

Ahrtal Ausbau Stationen
Ahrtal Ausbau Stationen
Quelle: Deutsche Bahn AG

Moderne resiliente Schieneninfrastruktur für verlässlichen Verkehr

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Ahrstrecke teilweise komplett zerstört. Der erste Abschnitt von Remagen bis Walporzheim ist bereits seit Ende 2021 wieder in Betrieb. Auf den letzten 14 Kilometern zwischen Walporzheim und Ahrbrück kam der Wiederaufbau der Ahrstrecke einem Neubau gleich. Parallel haben die Bauteams die Elektrifizierung der gesamten Ahrtalbahn vorangetrieben. 80 Mastfundamente und 55 Kilometer Oberleitung wurden dabei entlang der Strecke installiert. Zudem hat die DB 84 neue Signale aufgestellt sowie 19 Bahnübergänge technisch erneuert und an das neue elektronische Stellwerk (ESTW) in Ahrweiler angeschlossen. Dieses moderne Stellwerk ist seit September 2023 in Betrieb und ersetzt vier mechanische Stellwerke aus den 1950er Jahren.

Generell hat die DB die Infrastruktur an der Ahr so gestaltet, dass sie künftig widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler in der Ahr, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten.

Ahrtal Brücken
Ahrtal Brücken
Quelle: Deutsche Bahn AG

Der Wiederaufbau im Rekordtempo war neben der engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten vor allem durch gesetzliche Ausnahmeregelungen in den Flutgebieten möglich. So galten zum Beispiel vereinfachte Bedingungen bei Planrecht und Vergabe. Die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau stellt der Bund bereit. Die Elektrifizierung der Ahrtalbahn finanziert das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Bund und der DB. Das Investitionsvolumen betrug insgesamt rund 590 Millionen Euro.

Weitere Informationen und aktuelle Bilder unter: www.ahrstrecke.de sowie in der Mediathek der Deutschen Bahn.

12. Dezember 2025, 06:30 Uhr
Frankfurt am Main
Verbesserte Infrastruktur für einen stabilen Bahnbetrieb • Streckensperrungen in zwei Phasen ab Anfang März • Inbetriebnahme und Wiederaufnahme Zugverkehr Mitte Dezember 2026 geplant

Für einen störungsfreien Bahnverkehr baut die Deutsche Bahn (DB InfraGo) im Laufe des Jahres 2026 fünf elektronische Stellwerke (ESTW) entlang der Strecke zwischen Gießen und Nidda. Mit der neuen Technik können Weichen und Signale von den Zugverkehrssteuerer:innen zukünftig per Mausklick gestellt werden. Außerdem erneuert die DB zwölf Bahnübergänge entlang der Strecke komplett und passt zehn weitere an, um sie auf den modernsten Stand der Technik zu bringen. Die Bahnsteige und Zuwegungen in den Stationen Lich und Ober-Widdersheim baut die DB barrierefrei um. So können mobilitätseingeschränkte Kund:innen, Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern sowie Reisende mit viel Gepäck die Bahnsteige zukünftig bequem erreichen. Weiterhin nutzt die DB die Zeit, um gebündelt notwendige Modernisierungsarbeiten an Schwellen, Schienen und Weichen durchzuführen.

Ab dem 1. März 2026 starten die Bauteams zwischen Gießen und Hungen mit den Arbeiten. Auf diesem Streckenabschnitt können dann keine Züge mehr fahren. Zwischen Hungen und Nidda ist der Zugverkehr zunächst weiterhin möglich. Von Ende Juni bis Mitte Dezember 2026 ist dann die Gesamtstrecke zwischen Gießen und Nidda umbaubedingt gesperrt.

Um Reisende weiterhin an ihr Ziel zu bringen, wird während der Streckensperrungen ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Fahrgäste werden gebeten, ihre Reise vor Fahrtantritt über den DB Navigator, über bahn.de oder unter den Fahrplanänderungen auf der Webseite der Hessischen Landesbahn (HLB) unter https://hlb-online.de/fahrplaene-tarife/fahrgastinfos/  zu prüfen.

Die DB bittet alle Betroffenen um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.

Über die geplanten Arbeiten informierte die DB am 11. Dezember 2025 Teilnehmende aus Politik, Verwaltung und Eisenbahnverkehrsunternehmen in einem virtuellen Termin. Die betroffenen Haushalte vor Ort werden von der DB rechtzeitig vor dem Start der Bauarbeiten mit Postkartensendungen informiert. Bauinformationen, beispielsweise an betroffene Städte und Kommunen und die regionale Presse, geben zudem Auskunft über lärmintensive Arbeiten und das temporär notwendige Sperren einiger Bahnübergänge.

Fragen und Anmerkungen zu den Arbeiten können jederzeit an folgende Mailadresse gesandt werden: projekte-wetterau@deutschebahn.com. Informationen zum Projekt erhalten Interessierte unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/wetteraukreis

11. Dezember 2025, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Verbesserte Infrastruktur für einen stabilen Bahnbetrieb • Streckensperrungen in zwei Phasen ab Anfang März • Inbetriebnahme und Wiederaufnahme Zugverkehr Mitte Dezember 2026 geplant

Für einen störungsfreien Bahnverkehr baut die Deutsche Bahn (DB) im Laufe des Jahres 2026 fünf elektronische Stellwerke entlang der Strecke zwischen Gießen und Nidda. Mit der neuen Technik können Weichen und Signale von den Zugverkehrssteuerern zukünftig per Mausklick gestellt werden. Außerdem erneuert die DB zwölf Bahnübergänge entlang der Strecke komplett und passt zehn weitere an, um sie auf den modernsten Stand der Technik zu bringen. Die Bahnsteige und Zuwegungen in den Stationen Lich und Ober-Widdersheim baut die DB barrierefrei um. So können mobilitätseingeschränkte Kund:innen, Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern sowie Reisende mit viel Gepäck die Bahnsteige zukünftig bequem erreichen. Weiterhin nutzt die DB die Zeit, um gebündelt notwendige Modernisierungsarbeiten an Schwellen, Schienen und Weichen durchzuführen.

Ab dem 1. März 2026 starten die Bauteams zwischen Gießen und Hungen mit den Arbeiten. Auf diesem Streckenabschnitt können dann keine Züge mehr fahren. Zwischen Hungen und Nidda ist der Zugverkehr zunächst weiterhin möglich. Von Ende Juni bis Mitte Dezember 2026 ist dann die Gesamtstrecke zwischen Gießen und Nidda umbaubedingt gesperrt.

Um Reisende weiterhin an ihr Ziel zu bringen, wird während der Streckensperrungen ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Fahrgäste werden gebeten, ihre Reise vor Fahrtantritt über den DB Navigator, über bahn.de oder unter den Fahrplanänderungen auf der Webseite der Hessischen Landesbahn (HLB) unter https://hlb-online.de/fahrplaene-tarife/fahrgastinfos/ zu prüfen.

Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.

Über die geplanten Arbeiten informierte die DB am 11. Dezember 2025 Teilnehmende aus Politik, Verwaltung und Eisenbahnverkehrsunternehmen in einem virtuellen Termin. Die betroffenen Haushalte vor Ort werden von der DB rechtzeitig vor dem Start der Bauarbeiten mit Postkartensendungen informiert. Bauinformationen, beispielsweise an betroffene Städte und Kommunen und die regionale Presse, geben zudem Auskunft über lärmintensive Arbeiten und das temporär notwendige Sperren einiger Bahnübergänge.

Fragen und Anmerkungen zu den Arbeiten können jederzeit an folgende Mailadresse gesandt werden: projekte-wetterau@deutschebahn.com. Informationen zum Projekt erhalten Interessierte unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/wetteraukreis

09. Dezember 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Halbstundentakt Hamburg–Kassel–Mannheim • Mehr Sprinter Frankfurt–Hamburg bzw. bis Flensburg • Attraktiver nach Brüssel und Paris • Brandneue ICE L nach Westerland und Oberstdorf • Am Wochenende direkt nach Garmisch • Mehr Regelmäßigkeit, weniger Einzelzüge

Ab 14. Dezember gilt der neue Fahrplan und mit ihm bundesweit zahlreiche Verbesserungen für die Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB).

DB-Vorstand Personenfernverkehr Michael Peterson: „Die Menschen wollen Bahn fahren. Wo jetzt schon viele Fahrgäste unterwegs sind, bieten wir im neuen Fahrplan noch mehr Zugfahrten an. Wir bauen unseren Fahrplan mit Blick auf Nachfrage und Kapazität auf dem Schienennetz gezielt aus. Wir freuen uns, trotz der vielen zusätzlichen Baustellen das Angebotsvolumen auch 2026 konstant hoch auf dem Rekordniveau des Vorjahrs halten zu können.“

Der Fahrplan 2026 für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland im Überblick:

ICE-Halbstundentakt Hamburg–Kassel sowie Kassel–Frankfurt–Mannheim

Künftig etwa halbstündlich versetzt fahren ICE-Züge zwischen Hamburg, Hannover und Kassel sowie zwischen Kassel, Frankfurt und Mannheim. Realisiert wird dies durch veränderte Abfahrtzeiten und weil die zweistündlichen ICE-Züge Hamburg–Frankfurt Hbf–Stuttgart nicht mehr den Umweg über Frankfurt Flughafen fahren. Gleichzeitig wird der Fahrplan dadurch stabiler.

Auf Nord-Süd-Achse regelmäßiger und stabiler im Takt

Insgesamt verkehren die ICE-Züge auf der Achse Hamburg–Frankfurt auch am Tagesrand noch regelmäßiger im Takt, wodurch bisherige Einzelhalte z.B. in Fulda und Hanau angepasst werden.

Auf der stündlichen Linie Hamburg–Hannover–Nürnberg–München via Kassel und Fulda fahren künftig einheitlich 12-teilige ICE 4 mit 830 Sitzplätzen, Dadurch entfallen das bisher alle zwei Stunden erfolgte, verspätungsanfällige An- und Abkuppeln eines Zugteils in Hannover nach/von Bremen und einmal täglich abweichende Ziele wie Passau/Wien. Dadurch gibt es die entsprechende Direktverbindung nicht mehr, jedoch bringt diese Maßnahme mehr Stabilität in den Fahrplan.

Ab Frankfurt mehr Sprinter nach Hamburg, regelmäßiger nach Berlin

Drei zusätzliche Sprinter Frankfurt–Hamburg pro Tag und Richtung mit Zwischenhalt nur in Hannover kommen hinzu. Die dann insgesamt vier ICE-Zugpaare (Hin- und Rückfahrten) fahren im Vier-Stundentakt und haben eine Fahrzeit von rund 3 ½ Stunden. Teilweise fahren sie weiter nach/von Frankfurt Flughafen sowie einmal am Tag nach/von Flensburg bzw. im Sommer sogar bis ins dänische Padborg mit Anschluss nach/von Kopenhagen. Damit reagiert die DB auf die hohe Nachfrage nach besonders schnellen Verbindungen auf beliebten Reiserouten.

Zwischen Frankfurt und Berlin fahren neben den jeweils stündlichen ICE via Erfurt bzw. via Kassel weiterhin drei Sprinter pro Tag und Richtung nonstop in vier Stunden. Künftig erfolgt das im regelmäßigen Vier-Stundentakt.

Attraktiver von Frankfurt nach Brüssel und Paris

Nicht nur im Sommerhalbjahr, sondern künftig ganzjährig fährt ein abendliches ICE-Zugpaar Frankfurt–Brüssel in 3 ¼ Stunden mit Abfahrt in Frankfurt Hbf um 20.15 Uhr nach Brüssel (in der Gegenrichtung um 20.22 Uhr von Brüssel). Halte sind jeweils u.a. Frankfurt Flughafen, Limburg Süd, Montabaur, Köln, Aachen und Lüttich. Insgesamt verkehren dann ganzjährig acht Zugpaare zwischen Frankfurt und Brüssel im Zwei-Stundentakt.

Morgens erfolgt eine bestehende Fahrt neu 20 Minuten schneller um 8.34 Uhr ab Frankfurt Hbf z.B. nach Köln, Aachen und Brüssel.

Das 2025 neu eingeführte ICE-Zugpaar nach Frankreich fährt zukünftig via Frankfurt Hbf statt, wie bisher, via Frankfurt Süd – künftig sogar bis zu 20 Minuten schneller und mit anderen Abfahrtzeiten: mit Abfahrt 11.02 Uhr nach Strasbourg und Paris. Der Gegenzug aus Frankreich erreicht Frankfurt Hbf um 14.56 Uhr.

Dagegen kann der Railjet zwischen Frankfurt, Darmstadt, Stuttgart, Friedrichshafen und Innsbruck 2026 baubedingt und wegen Fahrzeugengpässen nicht angeboten werden.

Aus Rheinland-Pfalz und Hessen nach NRW: zusätzliche Fahrten sowie Baueinschränkungen

Ab 14.12.2025 können für Koblenz, Andernach und Remagen zunächst bis 9.7.2026 wieder mehr IC-Fahrten via Düsseldorf nach/von Ostfriesland angeboten werden. in Koblenz mit Abfahrt unter der Woche um 10.41 Uhr und um 14.41 Uhr. Aus der Gegenrichtung ist Ankunft um 11.16 und 19.16 Uhr. Dafür entfällt ein später IC aus Dresden, Hannover und Westfalen mit Ankunft in Koblenz um 23.54 Uhr.

Der ICE morgens von Koblenz via Hannover nach Berlin, abends retour, kann baubedingt nur bis 6.2.2026 fahren. Auch wegen anderer Baustellen müssen einzelne Fahrten temporär entfallen.

Ebenfalls aufgrund von Baueinschränkungen verkehrt der IC 34 nach Dortmund/Münster über Siegen ab dem 28.2.2026 teilweise ab Friedberg statt ab Frankfurt. Ab dem 11.7.2026 entfällt die Linie baubedingt komplett.

Mittelrheintal–Stuttgart: regelmäßiger stabil im Takt, weniger Einzelzüge

Innerhalb des zweistündlichen Takts auf der Achse NRW–Koblenz–Mainz–Mannheim verkehren heute täglich zwei Eurocity-Zugpaare weiter entlang des Oberrheins in die Schweiz und weichen damit vom Regelangebot ab. Künftig erfolgen diese Fahrten stattdessen – wie die anderen Fahrten dieser Linie – weiter via Heidelberg nach/von Stuttgart und schließen dort die bisherigen Taktlücken am frühen Nachmittag, z.B. mit der Abfahrt um 15.36 Uhr. 

Andere, eher schwach genutzte Einzelfahrten, die bisher zusätzlich zum Taktangebot zwischen Stuttgart, Rhein/Neckar und Rhein/Main verkehrten, entfallen künftig, z.B. ein ICE um 16.23 Uhr ab Stuttgart nach Wiesbaden. Dies dient ebenfalls der Stabilität des künftig besser vertakteten Angebots, das weiterhin meist gute Alternativverbindungen ermöglicht.

Nach Oberstdorf ab Juli 2026 mit neuem ICE L durch das Mittelrheintal

Für das Zugpaar NRW–Koblenz–Mainz–Stuttgart–Oberstdorf kommen ab 11. Juli 2026 statt der älteren Intercity-Wagenzüge die brandneuen ICE L zum Einsatz, die einen niveaugleichen Einstieg und ein Bordrestaurant bieten. Nur vorübergehend infolge von Bauarbeiten sind im Fahrplan 2026 für dieses Zugpaar bis zu 30 Minuten längere Fahrzeiten erforderlich.

Für Mainz und Wiesbaden schneller bis Köln

Der morgendliche ICE nach Köln fährt künftig bis zu 26 Minuten schneller ab Mainz (6.36 Uhr) bzw. Wiesbaden (6.56 Uhr). Er hält weiterhin in Limburg Süd und Montabaur, aber nicht mehr in Siegburg/Bonn und endet um 7.57 Uhr in Köln Hbf mit neuen Anschlüssen. Bisher fährt dieser Zug weiter z.B. nach Düsseldorf und Paderborn. Die baubedingt zeitweise über die Schnellfahrstrecke umgeleiteten ICE-Züge zwischen NRW und Klagenfurt bzw. Lindau/Innsbruck fahren 2026 nicht mehr über Wiesbaden und Mainz, sondern über die schnellere Route via Frankfurt Flughafen. Abends entfällt für eine höhere Fahrplanstabilität in Frankfurt Flughafen das Abkuppeln eines ICE-Zugteils aus München nach Mainz und Wiesbaden (21.05 bzw. 21.18 Uhr).

Neu in Mainz hält ein ICE um 6.40 Uhr z.B. nach Erfurt, Leipzig und Dresden. Baubedingt können vom 10.7. bis 12.12.2026 alle zweistündlichen ICE nach/von Dresden vorübergehend nicht in Mainz halten.

Direkt an die Ostsee, schneller von Berlin nach Saarbrücken

Ab Frankfurt fahren künftig zweistündlich ICE umsteigefrei bis Stralsund (viermal am Tag in 6.40 Std.) bzw. nach Ostseebad Binz auf Rügen (dreimal am Tag in 7.40 Std.) u.a. über Züssow (mit Anschluss nach Usedom) und Greifswald. Auch das ICE-Zugpaar ab Saarbrücken mit Abfahrt 6.28 Uhr nach Berlin bzw. Ankunft um 23.29 Uhr aus Berlin fährt neu täglich weiter umsteigefrei nach/von Stralsund und Binz auf Rügen. Damit erhält das Saarland eine tägliche Direktverbindung an die Ostseeküste.

Das andere, derzeit testweise angebotene Zugpaar mittags zwischen Saarbrücken und Berlin erreicht künftig rund 25 Minuten schneller Saarbrücken um 14.17 Uhr, mit Zwischenhalt nur noch in Frankfurt, Mannheim, Neustadt (Weinstr.), Kaiserlautern und Homburg (Saar). Der Zug in Richtung Berlin ist etwa so schnell wie bisher und startet um 13.27 Uhr in Saarbrücken.

Für Nordhessen schneller nach Berlin und Sachsen, Baukonzept nach Thüringen

Für Bad Hersfeld besteht neu eine zweistündliche ICE-Umsteige­verbindung via Erfurt nach Halle (in 1.30 Std.) und Berlin (in 2.40 Std. – etwa eine Stunde schneller).

Über Kassel-Wilhelmshöhe fährt auf der Strecke Köln/Dortmund–Paderborn–Erfurt–Leipzig/Dresden zunächst ein neues schnelles ICE-Zugpaar, ab 21.9.2026 sind es zwei. Die Fahrzeit Kassel–Leipzig beträgt durch weniger Zwischenhalte und Fahrt über die Schnellfahrstrecke nur rund zwei Stunden. Ab 21.9.2026, mit Beginn des mehrjährigen Ausbaus der Strecke Erfurt–Weimar–Jena–Gera müssen dafür die bisherigen IC-Zugpaare Köln/Kassel–Gera entfallen.

In der stündlichen ICE-Linie München–Nürnberg–Frankfurt–Köln–Essen entfällt in Würzburg das derzeit einmal am Tag durchgeführte An-/Abkuppeln eines Zugteils via Kassel, dort um 11.56 Uhr von bzw. 14.03 Uhr nach Paderborn und Hamm. Auch diese Maßnahme wird mehr Stabilität in den Fahrplan bringen.

Das eine IC-Zugpaar Hamburg–Kassel–Fulda–Augsburg–Berchtesgaden bzw. Oberstdorf kann mit Abstellung der älteren IC-Züge nicht mehr angeboten werden, da das bisherige Kurswagenkonzept mit dem Einsatz der neuen ICE-L-Züge nicht fortgesetzt werden. Die Nutzung durch Fernverkehrsreisende ist deutlich zu schwach, um eigenständige Fahrten Hamburg–Berchtesgaden bzw. Hamburg–Oberstdorf anzubieten.

Auf Main-Weser-Bahn fünf statt sieben Zugpaare, vier davon neu nach Bremen

Aufgrund stark rückläufiger Nachfrage fahren auf der Strecke Kassel–Marburg–Gießen–Frankfurt die ICE aus Karlsruhe künftig mit anderen Abfahrtzeiten und vierstündlich statt wie bisher alle zwei Stunden. Zudem geht es ab Hannover im neuen Fahrplan weiter nach/von Bremen statt Hamburg bzw. Stralsund. Nach Hamburg bestehen aber ähnlich schnelle und nach Berlin sogar um 30 Minuten schnellere Umsteigeverbindungen. Zudem fährt das einzelne Zugpaar Frankfurt – Westerland (Sylt) ab 11.7.2026 mit den neuen komfortablen ICE L. Im Regelfahrplan (ohne Baueinschränkungen) fahren so insgesamt fünf Zugpaare auf der Main-Weser-Bahn statt der bisherigen sieben. In Friedberg können die vier ICE-Zugpaare vorerst nicht halten, für das einzelne ICE L-Zugpaar ist der Halt aber realisierbar.

Entlang der Bergstraße neue Ziele

Auf der Strecke Heidelberg–Bensheim–Darmstadt–Frankfurt fahren die Fernverkehrszüge statt bisher im Stundentakt übergangsweise für ein Jahr zeitlich versetzt um 30 bzw. 90 Minuten. Dafür kommen künftig ausschließlich ICE-Züge zum Einsatz statt vormals auch einzelne ältere IC/EC-Züge.

Die zweistündlichen ICE-Züge Karlsruhe–Heidelberg–Bensheim–Darmstadt fahren mit veränderten Abfahrtzeiten nur noch vierstündlich weiter via Frankfurt Hbf, Marburg und Hannover neu nach Bremen (statt bisher Hamburg bzw. bis Sylt/Rügen). Ergänzend zu diesem vierstündlichen Angebot auf der Bergstraße verkehren zukünftig versetzt dazu alle vier Stunden ICE z.B. via Frankfurt Süd, Fulda, Braunschweig und Stendal nach/von Berlin. Dadurch ergeben sich drei zusätzliche ICE-Direktverbindungen, etwa ab Darmstadt in 4.40 Std. nach Berlin. Für Darmstadt bestehen weiterhin auch die beiden ICE-Fahrten morgens via Erfurt nach Berlin und neu weiter bis nach Rügen zum Ostseebad Binz, abends retour.

Am Wochenende direkt nach Garmisch

Neu für die Reisenden in Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist eine Wochenend-Direktverbindung nach Garmisch (Ankunft 12.35 Uhr) mit einem ICE von Saarbrücken (Abfahrt 5.36 Uhr) über Homburg (5.57 Uhr), Landstuhl (6.10 Uhr), Kaiserlautern (6.20 Uhr), Neustadt/Weinstr. (6.47 Uhr), Ludwigshafen (7.05 Uhr) und Mannheim (7.11 Uhr) – auch nach Tutzing, Weilheim und Murnau.

Abstimmung zwischen DB und Aufgabenträger

Die DB hat ihre Planungen für den Fernverkehr vorab auch mit den Aufgabenträgern im Nahverkehr abgestimmt. Auf dem vollen Schienennetz haben beide Verkehrsarten Einschränkungen hingenommen, um sinnvolle Fahrplankonzepte verwirklichen zu können.

Buchungsstart für den neuen Fahrplan bereits erfolgt

Seit dem 15. Oktober sind die neuen Verbindungen in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator abrufbar. Auch der Verkauf der Fahrkarten hat bereits begonnen – diese können bis zu zwölf Monate im Voraus gebucht werden. Nationale Angebote wie der Super Sparpreis, der Sparpreis und der Flexpreis können damit z.B. bereits für die kommenden Festtage wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten, die Schulferien und andere planbare Ereignisse gebucht werden. Tickets ins Ausland sind bis zu sechs Monate vor Reisebeginn erhältlich.

Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie inDB Reisezentren und DB Agenturen.

03. Dezember 2025, 09:45 Uhr
Frankfurt
S-Bahn-Linie S5 fährt wieder planmäßig • Linie RB15 fährt vorerst nur morgens und abends bis nach Frankfurt • Alle Taunuslinien sind wieder im Betrieb

Nach den rund einen Monat dauernden Bauarbeiten der Deutschen Bahn (DB InfraGO) auf der Bahnstrecke von Frankfurt aus in den Taunus läuft der Zugverkehr seit dem 3. Dezember, 04:00 Uhr, zum ganz überwiegenden Teil wieder planmäßig. Die S-Bahn-Linie S5 fährt wieder im normalen Takt zwischen Friedrichsdorf und Frankfurt Süd. Die Linien S3 und S4 fahren bereits seit dem 19. November wieder nach Plan.

Auf den Linien RB15 und RB16 kommt es noch bis voraussichtlich Sonntag, 22. Februar (Betriebsschluss), zu Einschränkungen und zu Zugausfällen. Grund dafür sind Verzögerungen bei der vollständigen Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks in Friedrichsdorf. Das liegt unter anderem daran, dass wichtige technische Bauteile noch nicht geliefert werden konnten.

Ab dem 3. Dezember fahren täglich vier Pendlerzüge der RB 15 jeweils morgens und abends die gesamte Strecke von Brandoberndorf bis Frankfurt Hbf und zurück. Die übrigen Verbindungen der RB15 enden vorerst, von Brandoberndorf kommend, in Friedrichsdorf. Dort ist ein Umstieg in die S5 möglich. Die Fahrten der RB16 entfallen vollständig zwischen Friedrichsdorf und Friedberg. Ersatzweise verkehren Busse.

Die Bauarbeiten der DB InfraGO umfassten Arbeiten für die zukünftige Regionaltangente West, den Einbau mehrerer neuer Weichen, die Erneuerung der Oberleitung zwischen Friedrichsdorf und Oberursel, die Errichtung eines Dachs am Mittelbahnsteig in Friedrichsdorf und allgemeine Instandhaltungsarbeiten. Außerdem fanden verschiedene Arbeiten im Zusammenhang mit den neuen Stellwerken in Friedrichsdorf und Rosbach v.d. Höhe statt.

21. November 2025, 11:00 Uhr
Bauteams erneuern ab Dezember Vielzahl von Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Technik • Zeitlich versetzte Bauschwerpunkte auf Strecken von Mainz in Richtung Frankfurt, Groß-Gerau, an den Mittelrhein und nach Wiesbaden • Planung der Verkehre mit Eisenbahnen und Aufgabenträgern für bestmögliches Angebot • Fahrplanänderungen sukzessive in den Auskunftssystemen

Ab Dezember saniert und modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) Stück für Stück den Eisenbahnknoten Mainz. Dafür bündelt die DB zahlreiche notwendige Bauarbeiten – vor allem auf den Strecken von Mainz in Richtung Frankfurt, nach Groß-Gerau und an den Mittelrhein sowie zwischen Mainz und Wiesbaden. Im Fokus stehen insbesondere die Erneuerung von Gleisen, Weichen und Oberleitungen sowie Vorarbeiten für moderne Stellwerkstechnik. Auch die Planer der Regionaltangente West wollen diese voranbringen.

Klaus Vornhusen, DB-Konzernbevollmächtigter für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland: „Wir investieren in den kommenden Monaten mehrere hundert Millionen Euro in die Erneuerung des Schienennetzes rund um den Bahnknoten Mainz. Leider lassen sich die komplexen Arbeiten nicht ohne Auswirkungen auf den Bahnverkehr realisieren. Wir wissen, dass wir Pendlerinnen und Pendlern dabei in den nächsten Monaten viel abverlangen und danken für die Geduld und das Verständnis. Einen zuverlässigen ÖPNV kann es aber nur geben, wenn das Schienennetz so schnell es geht auf Vordermann gebracht wird. Wir setzen unsere ganze Kraft daran, die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten und in den Bauphasen jeweils ein gut planbares Angebot zur Verfügung zu stellen. Wichtig ist: Über die Weihnachtstage rollt alles wie gewohnt, da wird nicht gebaut.“

Die Fahrtmöglichkeiten werden sukzessive in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator hinterlegt bzw. sind für die kommenden Wochen bereits dort zu finden. Die DB informiert zudem vor Beginn der jeweiligen Arbeiten noch einmal detailliert – auch über Anzeigen und Plakate in den Stationen und Zügen.

Reiseoptionen und Bauarbeiten bis Januar 2026 im Überblick

Zwischen dem Abend des 29. November und frühen Morgen des 23. Dezember finden in verschiedenen Zeitscheiben Weichenerneuerungen im Vorfeld des Mainzer Hauptbahnhofs und in Wiesbaden-Ost statt. Außerdem setzt die DB auf der Strecke Uhlerborn – Mainz Hauptbahnhof Arbeiten für die Erneuerung des Stellwerks um. Die Züge können dann nur eingeschränkt über die betreffenden Strecken fahren. Die Züge des Fernverkehrs werden in der Regel umgeleitet. Hierdurch kann es zu Fahrtzeitverlängerungen bzw. Haltausfällen kommen. Fahrgäste, die Regionalzüge und S-Bahnen nutzen möchten, kommen während der Baumaßnahmen mit verschiedenen Optionen wie folgt ans Ziel:

Strecke Mainz/Wiesbaden – Frankfurt

  • In der Nacht vom 6. auf den 7. Dezember können die Reisenden im Abschnitt Kelsterbach – Wiesbaden Hauptbahnhof mit der S8 fahren. Die S-Bahn-Linie S9 ist dann nicht unterwegs.

Strecke von Mainz an den Mittelrhein

  • Reisende, die zwischen dem 14. und 18. Dezember zwischen Mainz-Bischofsheim und Koblenz mit der den Regionalzügen der Linie RE 2 reisen, werden über die rechte Rheinseite umgeleitet. Der Halt Mainz Hauptbahnhof wird nicht angefahren und entfällt. Die regulären Zwischenstopps auf der linken Rheinseite sind dennoch weiter erreichbar – die Linie RB26 verkehrt zwischen Ingelheim und Oberwesel mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen. Für die Weiterfahrt in Richtung Koblenz fahren zwischen Oberwesel und Boppard aufgrund einer weiteren Baumaßnahme Busse als Ersatz.
  • Vom 14. bis 22. Dezember werden die Reisenden gebeten, zwischen Mainz Hauptbahnhof und Ingelheim den Schienenersatzverkehr zu nutzen. In dieser Zeit ist es baubedingt nicht möglich, mit den Regionalzügen der Linien RE3, RB26 und RB33 zu fahren. Auch zwischen Mainz Hauptbahnhof und Bad Kreuznach kommen Fahrgäste trotz des Ausfalls der Linie RE15 in dieser Zeit – weiter: zwischen Mainz und Ingelheim mit Bussen, ab Ingelheim mit den Linien RE3 und RB33.

Strecke Mainz - Wiesbaden

  • Vom 8. bis 15. Dezember können die Fahrgäste Ziele in diesem Bereich unter anderem mit Ersatzbussen, dem lokalen Busverkehr sowie den Linien S1, RB10 und RB75 (ab Mainz-Kastel) erreichen. Die S-Bahn-Linie S8 verkehrt nur bis Mainz Hauptbahnhof und steht zwischen Mainz und Wiesbaden daher nicht zur Verfügung.
  • Vom 8. bis 23. Dezember fahren die Züge der Linie RB75 zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hauptbahnhof abweichend über Mainz-Kastel. Für die Zwischenhalte bis Mainz Hauptbahnhof steht alternativ ab Mainz-Bischofsheim die Linie S8 zur Verfügung. In den Nächten vom 10. auf den 11. sowie 11. auf 12. Dezember entfällt die S8 aufgrund von Instandhaltungsarbeiten bereits ab Kelsterbach. Für die Fahrgäste stehen Busse als Ersatz bereit.

Relation Mainz – Alzey

  • Vom 8. bis 15. Dezember nutzen Reisende von Mainz in Richtung Alzey bitte den Schienenersatzverkehr zwischen Mainz Hauptbahnhof und Mainz-Gonsenheim. Ab Mainz-Gonsenheim verkehren die Linien RE13 und RB31 wie gewohnt in Richtung Alzey.

Ab dem Abend des 2. Januar arbeitet die DB InfraGO in verschiedenen Zeitfenstern weiter daran, Vorbereitungen für moderne Stellwerke zu treffen bzw. bestehende Technik zu erneuern. Hierdurch können die Züge zunächst bis zum 7. Februar, aber auch darüber hinaus, an verschiedenen Tagen nicht wie gewohnt über die Gleise fahren. Die Bauteams sind dann unter anderem erneut auf der Strecke Uhlerborn–Mainz Hauptbahnhof, aber auch im Bereich Mainz Hauptbahnhof – Bodenheim sowie zwischen Mainz und Raunheim im Einsatz. Ab Ende Januar finden für die Regionaltangente West zudem Bauarbeiten im Bahnhof Frankfurt-Höchst, im Bereich Frankfurt-Höchst – Höchst-Farbwerke sowie zwischen Kelsterbach und Frankfurt-Flughafen Regionalbahnhof statt. Diese sind in einzelne Bauphasen bis Ende Februar gegliedert und führen ebenfalls dazu, dass die Züge die betreffenden Strecken nicht regulär befahren können. Fahrgäste, die im ÖPNV unterwegs sind, haben dann die folgenden Möglichkeiten:

Strecke Mainz/Wiesbaden – Frankfurt

  • Vom 16. bis 30. Januar kommen die Fahrgäste mit dem Schienenersatzverkehr zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hauptbahnhof an ihre Ziele. Die S-Bahnen der Linien S8 und S9 stehen dann baubedingt nicht zur Verfügung. Zwischen Mainz Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof verkehren direkte RE-Züge über Frankfurt Höchst. Außerdem wird zwischen Mainz Hauptbahnhof und Wiesbaden Hauptbahnhof ein stündlicher S-Bahn-Pendelverkehr eingerichtet. Reisende in Richtung Frankfurt Flughafen können die Direktbusse des Schienenersatzverkehrs oder ab Mainz-Kastel die Linien S1 und RB10 bis Hattersheim bzw. Frankfurt-Höchst und ab dort die Expressbusse X17 bzw. X58 nutzen.
  • Bis zum 26. Januar fährt die Regionalbahn der Linie RB58 zwischen Laufach und Frankfurt Flughafen. Zwischen Frankfurt Flughafen und Rüsselsheim Opelwerk können die Fahrgäste die S-Bahn und Ersatzbusse für die Weiterfahrt nutzen.

Strecke Mainz – Wiesbaden

  • Ebenfalls vom 3. bis 15. Januar ändert sich der Laufweg der Regionalbahn RB75. Sie verkehrt abweichend zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hauptbahnhof über Mainz-Kastel. Für Reisende, die die Stationen auf der anderen Mainseite ansteuern wollen, ist dies bis zum 15. Januar mit der Linie S8 möglich. Ab dem 16. Januar verkehrt ein S-Bahn-Pendel zwischen Mainz und Wiesbaden Hauptbahnhof, das eine stündliche Direktverbindung zwischen den Landeshauptstädten sichert.

Strecke von Mainz an den Mittelrhein

  • Zwischen dem 3. und 30. Januar kann auf der linken Rheinstrecke zwischen Mainz und Ingelheim nur ein eingeschränktes Angebot verkehren, da die Strecke tagsüber nur eingleisig befahrbar und nachts sowie am Wochenende komplett gesperrt ist. Tagsüber verkehren die Linien RE3 und RB33 bis Mainz Hauptbahnhof, wobei die Linie RB33 alle Zwischenhalte der Linie RB26 übernimmt. Die Linien RE2 und RB26 können zwischen Gau-Algesheim bzw. Ingelheim und Mainz Hauptbahnhof leider nicht verkehren. Die Linie RE15 muss zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hauptbahnhof entfallen, hier können Fahrgäste auf die Linien RE3 und RB33 ausweichen.

Die Verkehrskonzepte ab Februar und im weiteren Jahresverlauf sind derzeit noch in Abstimmung mit den beteiligten Eisenbahnen, Zweckverbänden und Aufgabenträgern. Sobald diese ausgearbeitet sind, wird die DB ebenfalls darüber informieren.

21. November 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Wartezeit wird Schlauer-werden-Zeit: DB kürzt per künstlicher Intelligenz (KI) bekannte Werke auf Snackgröße • Pünktlich zum heutigen Vorlesetag literarische Werke und gesellschaftlich wichtige Reden großflächig an 13 Bahnhöfen plakatiert

Wer Wartezeit am Bahnhof überbrücken möchte, kann ab sofort am Frankfurter Hauptbahnhof in Franz Kafkas „Die Verwandlung“ eintauchen. Reisende und Bahnhofsbesucher:innen in Freiburg können dort Virginia Woolfs „A Room of One´s Own“ oder Martin Luther Kings Rede „I have a dream“ entdecken.

Die DB hat an leerstehenden Schaufenstern oder Bahnhofsflächen KI-gekürzte Versionen dieser Werke in fünf, zehn, 20 oder 30 Minuten plakatiert. Je nach Zeitfenster können Reisende und Bahnhofsbesuchende direkt in die Texte eintauchen.

Deutschlandweit sind noch weitere gekürzte Versionen wichtiger literarischer Werke und gesellschaftlich relevanter Reden zum Lesen oder Vorlesen verfügbar. Von Malalas Rede vor den Vereinten Nationen bis hin zu Klassikern wie Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer", Jane Austens "Stolz und Vorurteil" oder Johanna Spyris "Heidi" – die Auswahl ist breit gefächert und spricht unterschiedliche Interessen von Groß und Klein an.

Mit der zum Vorlesetag 2025 startenden Aktion bietet die DB an vorerst 13 Bahnhöfen nicht nur sinnvolle Beschäftigung zum Überbrücken von Wartezeit, sondern erleichtert auch den Zugang zu Wissen und Kultur. Mit dem Einsatz von KI werden Bildung und Technologie auf einzigartige Weise miteinander verbunden.

Bahnhöfe sind Teil der DB InfraGO AG, der gemeinwohlorientierten Gesellschaft der DB, die für die Infrastruktur zuständig ist.

Für unterwegs sind alle gekürzten Texte auch online verfügbar: https://www.bahnhof.de/entdecken/lesen-bis-der-zug-kommtGrößtes Vorlesefest Deutschlands am 21. November 2025Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung und setzt seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November ein Zeichen für das Vorlesen. Ziel ist es, Kinder und Erwachsene für das Vorlesen zu begeistern und Menschen für ein freiwilliges Engagement in der Leseförderung zu gewinnen. Denn Vorlesen hilft Kindern dabei, selbst gut lesen zu lernen. Verlängert wird der Bundesweite Vorlesetag mit dem Digitalen Vorlesefest, das Kindern mit Vorlesevideos ortsunabhängigen Zugang zu spannenden Geschichten bietet. Mittlerweile ist der Bundesweite Vorlesetag Deutschlands größtes Vorlesefest.

Infos zum Vorlesetag:https://www.deutschebahnstiftung.de/dbs/presse/-Vorlesen-spricht-Deine-Sprache-ist-das-Motto-des-Bundesweiten-Vorlesetages-2025-Jetzt-anmelden-und-vorlesen--13457778

https://www.vorlesetag.de/presse/pressematerial

19. November 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Schutzgerüst sichert Decke • Durchgang für Reisende wieder möglich • Engere Durchgänge wegen statisch notwendiger Stützen • DB treibt Sanierung des Bahnhofsgebäudes mit Hochdruck voran

Das Bahnhofsgebäude in Frankfurt Höchst ist ab Donnerstag, 20. November, 13:00 Uhr wieder geöffnet. Damit die Reisenden sicher zu den Zügen kommen, haben Fachleute der Deutschen Bahn (DB InfraGO) in der Eingangshalle in den vergangenen Tagen ein Schutzgerüst errichtet. Aufgrund der statischen Gegebenheiten hat das Gerüst mehrere Stützen, die mit Metallplatten verkleidet sind. Daraus ergeben sich bis auf Weiteres engere Durchgänge für die Reisenden. Die Zugänge zu den Serviceeinrichtungen und Ladengeschäften sind nicht beeinträchtigt. 

Im Rahmen des Bahnhofsgebäudeprogrammes der DB InfraGO ist eine Sanierung des Empfangsgebäudes in Frankfurt Höchst vorgesehen. Erste Planungsschritte umfassten unter anderem eine gesamthafte Untersuchung des Bauwerkes. Diese hatte Mängel im Deckenbereich der Haupt-/Schalterhalle ergeben, die eine kurzfristige Sicherungsmaßnahmen erforderlich machten.  

Die DB bedauert die Einschränkungen der letzten Tage und hat alles daran gesetzt die wieder Öffnung so schnell als möglich umzusetzen.  

18. November 2025, 13:30 Uhr
Frankfurt am Main
Aufzugsanlagen und taktiles Wegeleitsystem für barrierefreien Zugang • Neue Dacheindeckungen an den Bahnsteigen • Investitionen der Partner von rund 4,7 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat den Bahnhof Kirn für die Fahrgäste modernisiert. Gemeinsam mit den Projektpartnern, dem Land Rheinland-Pfalz, dem Zweckverband ZÖPNV Rheinland-Pfalz Süd und der Stadt Kirn, wurden insgesamt rund 4,7 Millionen Euro investiert.

Mit der neuen Dacheindeckung am Mittelbahnsteig kam das Projekt jüngst zum Abschluss. Das zuvor erweiterte taktile Wegeleitsystem erstreckt sich über beide Bahnsteige und gewährleistet so die Orientierung von Blinden und Sehbehinderten. Aufgrund der bereits vorhandenen Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern über Schienenoberkante steigen mobilitätseingeschränkte Fahrgäste in Kirn ebenerdig in die vor Ort verkehrenden Züge der vlexx GmbH ein. Mit den beiden neu errichteten Aufzugsanlagen, die im Frühjahr 2025 in Betrieb genommen wurden, ist der Bahnhof insgesamt barrierefrei zugänglich. Davon profitieren neben mobilitätseingeschränkten Fahrgästen auch Reisende mit Fahrrädern, Kinderwagen und Gepäck.

Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, Michael Hauer, Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz, Oliver Kohl, 1. Kreisbeigeordneter Landkreis Bad Kreuznach, Frank Ensminger, Bürgermeister der Stadt Kirn und Michael Heilmann, Verbandsdirektor des ZÖPNV Süd, machten sich heute gemeinsam mit Julia Klöckner, MdB, ein Bild vor Ort und weihten die nun vollständig barrierefreie Station symbolisch ein.

Stakeholder bei der Inbetriebnahme des Bahnhofs Kirn
Stakeholder bei der Inbetriebnahme des Bahnhofs Kirn
Quelle: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt

v.l.n.r.: Thomas Jung, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirner Land, Michael Heilmann, Verbandsdirektor des ZÖPNV Süd, Julia Klöckner, MdB, Denis Alt, Staatssekretär im Arbeits- und Sozialministerium, Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, Oliver Kohl, Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Bad Kreuznach, Michael Hauer, Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz, Frank Ensminger, Bürgermeister der Stadt Kirn, André Schulte, Leiter Bahnhofsmanagement Mainz, und Markus Stein, Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz. Foto: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt.

Stefan Schwinn: „Nach intensiver Modernisierung ist unsere Verkehrsstation in Kirn barrierefrei und mit zahlreichen Verbesserungen in den Regelbetrieb zurückgekehrt. Zwei neue Aufzüge, ein vollständiges taktiles Leitsystem, erneuerte Bahnsteigdächer und Bahnsteigoberflächen sowie eine moderne Beleuchtung sorgen für mehr Komfort, bessere Zugänglichkeit und ein zeitgemäßes Erscheinungsbild. Diesen Kurs werden wir in Rheinland-Pfalz konsequent fortsetzen: Bereits ab dem kommenden Jahr stehen an der Nahestrecke die umfassende Modernisierung des Knotenpunkts und RE-Haltes Bad Münster am Stein sowie der Verkehrsstation Langenlonsheim an. Unser Ziel bleibt ein attraktives, barrierefreies Angebot an allen RE-Halten auf der Nahetalbahn – dafür investieren wir gemeinsam mit Bund, Land und Kommunen mit voller Überzeugung.“

Michael Hauer: „Bahnhöfe sind die Visitenkarten der Kommunen. Für die Attraktivität des Schienenverkehrs sind moderne Stationen ein elementarer Baustein. Durch die Neugestaltung erhöht sich der Komfort und die Aufenthaltsqualität für die täglich über 1.500 Reisenden in Kirn deutlich. Wichtig ist uns, dass der Zugang zur Schiene für alle Menschen selbstbestimmt möglich ist – egal ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung. Die Neugestaltung des Bahnhofs Kirn ist auch ein Bekenntnis zu gleichwertigen Lebensverhältnissen im ländlichen Raum. Es bestehen direkte Verbindungen in die Landeshauptstädte Mainz und Saarbrücken sowie in Mittelzentren wie Bad Kreuznach und Ingelheim. Die Modernisierung von Bahnstationen ist ein zentrales Vorhaben des Landes: Vom Beginn der Legislaturperiode bis Ende 2026 werden wir gemeinsam mit unseren Partnern rund 585 Millionen Euro in attraktive und barrierefreie Verkehrsstationen in Rheinland-Pfalz investieren.“

Oliver Kohl: „Der Bahnhof ist oft das erste, was Gäste unserer Region wahrnehmen. Wir wissen alle: Der erste Eindruck zählt – und der war in Kirn in den zurückliegenden Jahren leider nicht positiv. Umso mehr freue ich mich, dass die Modernisierung des Bahnhofs Kirn nicht nur diesen ersten Eindruck, sondern auch die Infrastruktur und Mobilität in unserer Region insgesamt verbessert. Durch die barrierefreie Gestaltung eröffnen wir mobilitätseingeschränkten Menschen einen besseren Zugang, der ihre Unabhängigkeit stärkt und ihre Teilhabe am öffentlichen Leben unterstützt. Dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, wie durch die Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommunen wertvolle Investitionen in die Zukunft unserer Gemeinschaft getätigt werden. Ich bin dankbar für das Engagement aller Beteiligten und freue mich darauf, wie diese Verbesserung das Leben der Menschen in Kirn positiv beeinflussen wird.“

Frank Ensminger: „Die Maßnahmen sind und waren nötig, da der Bahnhof Kirn für Pendler und Schüler von großer Bedeutung ist. Mit den neuen Aufzügen wird es für die ältere Generation, sowie für Menschen mit Beeinträchtigung einfacher und bequemer, die Bahnsteige zu erreichen. Kirn bedankt sich bei der Deutschen Bahn für die Modernisierung und die Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Kirner Bahnhofs.“

Michael Heilmann: „Seitens des ZÖPNV Rheinland-Pfalz Süd freuen wir uns, dass nun auch in Kirn der Ein- und Ausstieg für mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger erheblich erleichtert wird. Wenn im kommenden Jahr die Arbeiten am Knotenbahnhof Bad Münster beginnen, kann dann in absehbarer Zeit das Ziel erreicht werden, dass alle Regional-Express-Halte auf dem rheinland-pfälzischen Streckenabschnitt der Nahestrecke barrierefrei ausgebaut sind. Dies ist ein großer Fortschritt. Ergänzend dazu planen wir neue Stationen entlang der Nahestrecke, u.a. in Idar-Oberstein Weierbach und Niederhausen, um die Angebote der Schiene für die Bürgerinnen und Bürger noch besser erreichbar zu machen.“

Das Modernisierungsprojekt ist Bestandteil der 2021 zwischen dem Land Rheinland-Pfalz, der DB Station&Service AG (seit 1.1.2024 DB InfraGO AG) und den beiden rheinland-pfälzischen Aufgabenträgern im SPNV abgeschlossenen Rahmenvereinbarung II zur Modernisierung der Personenbahnhöfe in Rheinland-Pfalz.

Die in mehrere Bauabschnitte unterteilten Arbeiten in Kirn begannen im Jahr 2021. Die Fertigstellung war ursprünglich in 2022 vorgesehen. Aufgrund notwendiger umfangreicher Umplanungen zur Herstellung der Stromanschlüsse für die beiden Aufzüge verzögerte sich die Nutzungsfreigabe der Fördertechnik bis Anfang 2025. Die Arbeiten an den Bahnsteigdächern konnten nicht bei laufendem Zugbetrieb ausgeführt werden, weshalb zusätzliche Sperrpausen für die jeweiligen Gleisseiten benötigt wurden. Aufgrund des langen Vorlaufs erfolgten sie schließlich in diesem Sommer.  

17. November 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Rodungsarbeiten vom 20. November 2025 bis zum 28. Februar 2026 zwischen Homburg und Einöd • Bauarbeiten auf drei Abschnitten starten 2026 • Inbetriebnahme im Dezember 2028 geplant

Die Deutsche Bahn (DB) plant, die Strecke Homburg – Zweibrücken wiederzubeleben und vor allem der Nutzung für Pendler:innen zur Verfügung zu stellen. Die Reaktivierung stellt ein bedeutendes länderübergreifendes Projekt für den Bahnverkehr zwischen Rheinland‑Pfalz und dem Saarland dar. Sie beinhaltet die Verlängerung der S-Bahn-Linie S1 aus Richtung Kaiserslautern über Homburg hinaus bis Zweibrücken im Stundentakt. Hierzu wird die Standzeit der in Homburg endenden Umläufe genutzt. Mit der Reaktivierung der Strecke erhalten die beiden Mittelzentren Homburg im Saarland und Zweibrücken in Rheinland-Pfalz ihre direkte Schienenverbindung zurück, was zu einer wesentlichen Verbesserung des Zugangebots beiträgt. 

Im Rahmen der Baumaßnahmen erfolgt die Reaktivierung der Strecke von Homburg nach Einöd und die Elektrifizierung der Strecke von Homburg über Einöd nach Zweibrücken. Ebenso wird die Leit- und Sicherungstechnik in Homburg und Zweibrücken angepasst, inklusive des Bahnhofs Einöd, und ein neues Elektronisches Stellwerk in Homburg-Einöd wird gebaut. Zudem sollen die Haltepunkte Homburg-Beeden und Schwarzenacker reaktiviert werden. Der Haltepunkt Einöd soll zu einem Umsteige-Bahnhof mit einem Mittelbahnsteig umgebaut und im Bahnhof Zweibrücken Hbf. der Bahnsteig 1 erhöht werden. Weiterhin spielt das Thema Artenschutz eine große Rolle. 

Zur Vorbereitung der Bauarbeiten stehen vom 20. November 2025 bis zum 28. Februar 2026 zunächst Rodungsarbeiten auf dem Abschnitt zwischen Homburg und Einöd an. Dieser Zeitraum entspricht den erlaubten Rodungszeiten im Rahmen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG). Die Anwohnenden wurden darüber bereits im Frühjahr informiert. 

Anschließend werden die Baumaßnahmen auf drei Abschnitten umgesetzt: 2026 beginnen die Arbeiten auf dem ersten Abschnitt von Homburg bis zur sogenannten Anschlussgrenze. Der zweite, derzeit stillgelegte und teilweise zurückgebaute Abschnitt Homburg – Einöd mit einer Länge von etwa 6,3 Kilometern folgt 2027. 2028 steht der dritte Abschnitt zwischen Einöd und Zweibrücken an. Die Inbetriebnahme der vollständig elektrifizierten und reaktivierten Strecke Homburg – Zweibrücken ist für Dezember 2028 vorgesehen. 

Weitere Informationen zum Projekt Reaktivierung der Strecke Homburg - Zweibrücken finden Sie auch unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/homburg-zweibruecken 

17. November 2025, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
24 Meter Fertigbauteile für die Brücke an der Westspange erfolgreich eingehoben • Arbeiten an Schwellen und Weichen, Gründung von Signalen sowie Modernisierung der Oberleitung durchgeführt • Zugverkehr wieder angelaufen

Mit der Umsetzung der umfangreichen Arbeiten am Wochenende hat die Deutsche Bahn (DB InfraGO) einen weiteren wichtigen Meilenstein im Ausbau der Bahnstrecke zwischen Hanau und Gelnhausen erreicht.

Im Zeitraum von Freitagabend, 14. November bis Montagmorgen, 17. November war die Strecke zwischen Hanau und Wächtersbach gesperrt, um eine Vielzahl von Arbeiten gebündelt an der Strecke durchführen zu können. So wurde am Wochenende unter anderem die neue Brücke an der Landesstraße L 3202 in Gelnhausen eingehoben. Hierfür kamen im Bereich der Brücke an der „Westspange“ gleich zwei Autokräne zum Einsatz, um die 33 Fertigbauteile mit einer Länge von bis zu 24 Meter für die neue Brücke an ihren Platz zu bringen. Hierfür war auch eine temporäre Sperrung der Landesstraße L 3202 zwischen Lagerhausstraße und Clamecystraße erforderlich. Die Straße wird nach Abschluss der Arbeiten am Montagabend wieder freigegeben.

Über das Osterwochenende dieses Jahres hatte das Projektteam der DB den Rückbau der bisherigen Brücke erledigt, um Platz für die neuen Brückenteile zu schaffen.  

Im nächsten Jahr kann die nebenan errichtete Hilfsbrücke, die derzeit noch den Straßenverkehr aufnimmt, zurückgebaut werden. Die neue Brücke soll Mitte 2026 endgültig in Betrieb genommen werden.

Im Zuge der Wochenendsperrung wurden weitere Arbeiten ausgeführt – unter anderem der Austausch von Schwellen und Weichen, die Gründung von Signalen und Lärmschutzwänden sowie die Erneuerung der Oberleitung. Mit Hochdruck gehen auch die Arbeiten für die neue barrierefreie Personenunterführung und die Bahnsteige am Bahnhof Gelnhausen voran, deren Fortschritt von Monat zu Monat sichtbarer wird.

Das Ausbauprojekt Hanau – Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. Weitere Informationen unter: https://hanau-fulda.deutschebahn.com

17. November 2025, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Züge Richtung Limburg können ab Montag, 24. November, wieder in Runkel halten • Haltestelle vollumfänglich barrierefrei und modernisiert

Die Deutsche Bahn (DB) hat zwischen Albshausen und Eschhofen ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) gebaut und im Zuge dessen auch weite Teile der Streckeninfrastruktur und Stationen modernisiert. Die Station Runkel konnte seitdem nur einseitig in Richtung Wetzlar angefahren werden. Ab dem 24. November 2025 halten die Züge in Richtung Limburg auch wieder in Runkel, sodass Fahrgäste das Zugangebot wieder vollumfänglich nutzen können. Die Station ist vollständig modernisiert und barrierefrei.

Grund für die Verzögerungen waren planerische Anpassungen an der Sicherungsanlage des Reisendenüberwegs zum Bahnsteig Gleis 1 Richtung Limburg sowie die noch ausstehende Abnahme. Bis der Haltepunkt ab dem 24. November wieder vollständige angefahren werden kann, können Fahrgäste in Richtung Limburg weiterhin den Ersatzverkehr mit einem Bus zum Bahnhof Kerkerbach nutzen.

Aufgrund weiterer Arbeiten am Kirschhofener Tunnel werden in den Abendstunden ab 20 Uhr die Züge bis zum 22. Dezember durch Busse ersetzt.

Die Deutsche Bahn bedauert die entstandenen Einschränkungen und dankt den Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis.

14. November 2025, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Mehr Aufenthaltsqualität und moderner Komfort für die Reisenden • Neues Konzept zur Förderung der regionalen Identität mit Informationen für Tourist:innen und Reisende • Letzte Restarbeiten an den Bahnhöfen bis zur Inbetriebnahme Mitte Dezember

In vier Wochen ist es so weit: Mitte Dezember können wieder Züge über die neue Ahrtalbahn fahren. Damit die Reisenden dann auch an modernen Stationen ein- und aussteigen können, hat die Deutsche Bahn (DB InfraGO) neben dem Wiederaufbau und der Elektrifizierung der Strecke alle zehn von der Flut zerstörten Stationen neu gebaut oder umfangreich saniert. Zudem sind die insgesamt 13 Stationen entlang der Bahnlinie von Remagen bis Ahrbrück Mitte Dezember bis auf Bahnsteig 2 in Ahrweiler-Markt vollständig barrierefrei. Dank weiterer Verbesserungen wie Wetterschutzhäusern, moderner dynamischer Schriftanzeiger und neuer Wegeleitung profitieren die Kundinnen und Kunden ab Fahrplanwechsel insgesamt von höherem Komfort und mehr Aufenthaltsqualität. Der Zugang zur klimafreundlichen Schiene wird so an der Ahrtalbahn noch einfacher und besser möglich.

Gemeinsam mit dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV Nord) und dem Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. hat die DB außerdem ein neues Konzept zur Förderung der regionalen Identität des Ahrtals an allen 13 Stationen entlang der Strecke umgesetzt. An eigens für die jeweiligen Orte erarbeiteten Stelen finden Tourist:innen und Interessierte Wissenswertes über die Geschichte und Hinweise auf attraktive Ausflugziele. So erfahren die Reisenden und Besucher:innen zum Beispiel in Bad Neuenahr, wie es zur Entdeckung der Apollinarisquelle im Jahr 1852 kam. Am neuen Bahnhof in Heimersheim-Lohrsdorf können sie lesen, dass die Bleiglasfenster der Kirche zu den ältesten Glasmalereien Deutschlands zählen.

Ahrtalbahn - Bad Neuenahr - Infostehle
Infostehle an der Ahrtalbahn
Infostehle an der Ahrtalbahn
Ahrtalbahn - Infostehle 1

Im Zuge des Wiederaufbaus der Ahrtalstrecke haben die Planer auf Wunsch der Gemeinden Heimersheim, Lohrsdorf und Dernau die Haltepunkte so verlegt, dass sie von den Reisenden besser genutzt werden können. Aktuell erledigen die Bauteams noch die letzten Arbeiten an den Stationen.

Mitte Dezember geht die Ahrstrecke zwischen Walporzheim und Ahrbrück elektrifiziert in Betrieb. Nachdem die umfangreichen Arbeiten an Tunneln, Brücken, Stationen sowie der Leit- und Sicherungstechnik und der Oberleitungen abgeschlossen sind, bereitet die DB jetzt die Inbetriebnahme der neuen Ahrstrecke vor. Die Arbeiten liegen im Zeitplan.

Generell hat die DB InfraGO die Infrastruktur an der Ahr so gestaltet, dass sie künftig widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler in der Ahr, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten. Das DB InfraGO-Team steht dabei im best-practice-Austausch mit anderen europäischen Infrastrukturbetreibern zum Thema zukünftige Extremwetter und resiliente Infrastruktur.

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Ahrstrecke teilweise komplett zerstört. Der erste Streckenabschnitt der Ahrtalbahn von Remagen bis Walporzheim ist bereits seit Ende 2021 wieder in Betrieb. Zwischen Walporzheim und Ahrbrück kommt der Wiederaufbau einem Neubau gleich. Die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau stellt der Bund bereit. Die Elektrifizierung der Ahrtalbahn finanziert das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Bund.

Weitere Informationen finden sich unter: www.ahrstrecke.de sowie im Presseblog.

14. November 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Fördermittel für Ladeinfrastruktur Akkuzug Pfalz bewilligt – Bundesverkehrsministerium ebnet den Weg für einen klimafreundlichen Regionalverkehr

Verkehrspolitischer Meilenstein für das Pfalznetz: Nach der Unterzeichnung des Realisierungs- und Finanzierungsvertrags für den Akkuzug Pfalznetz im Juni 2025 hat das Bundesverkehrsministerium den Zuwendungsbescheid gezeichnet. Damit können die zugesagten Mittel fließen und die konkreten Arbeiten an der Ladeinfrastruktur starten.

Die Triebzüge (Akkuzüge) vom Typ Stadler FLIRT Akku wurden am 20. September 2025 beim Tag der Schiene in Kaiserslautern vorgestellt. Ab Mitte 2026 werden die modernen Züge zunächst in der südlichen Pfalz eingesetzt. Insgesamt werden sie auf rund 240 Kilometern Strecke in der West- und Südpfalz unterwegs sein. Hinzu kommen die über den Rhein führende Strecke nach Karlsruhe sowie die Verbindungen im saarländischen Niedtal. Die ersten Einsätze sind dabei auf der Strecke Kaiserslautern – Neustadt/W – Landau – Karlsruhe geplant, im Laufe des Jahres folgen dann die planmäßigen Fahrten von Pirmasens nach Saarbrücken und von dort bis Niedaltdorf. Schritt für Schritt werden die alten Dieselzüge ersetzt, um den Nahverkehr leiser, sauberer und effizienter zu machen.

„Die neuen Akkuzüge in der Pfalz sind ein Gewinn für die Menschen und ein Gewinn für die Umwelt: Sie sind leise, kostengünstig und bequem – und sie stoßen weder CO2 noch Schadstoffe aus. Damit schützen sie Menschen, Tiere und die Umwelt. Akkuzüge leisten einen direkten Beitrag zum Klimaschutz und zur sauberen Luft in den Städten und Gemeinden. Zug um Zug bekommt die Pfalz mehr Lebensqualität“, erklärte Mobilitätsministerin Katrin Eder.

Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB für Rheinland-Pfalz und das Saarland ergänzt: „Dank des Finanzierungsbescheids können die Arbeiten an der Ladeinfrastruktur beginnen. Mit der Elektrifizierung des Pfalznetzes setzen wir einen kraftvollen Meilenstein für die nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilität in der Region. Wir als Deutsche Bahn bringen gerne unsere Kompetenzen und Erfahrungen ein und zeigen: Die DB ist nicht nur Motor der Verkehrswende, sondern auch Innovationsführer bei der Umsetzung nachhaltiger Technologien im Bahnsektor. Wir danken allen Partnerinnen und Partnern sowie unseren Mitarbeitenden, die das Projekt möglich machen.“

Für den Vorsitzenden des Zweckverbandes ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd, Landrat Dietmar Seefeldt, ist das Projekt ein Meilenstein beim Ausbau der Schiene: „Die Zukunft der Bahn ist elektrisch, wovon die Fahrgäste in der Pfalz bald profitieren werden. Wir haben alles aufeinander abgestimmt: Die Dieselzüge kommen nun an das Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer und werden jetzt durch zeitgemäße neue elektrische Fahrzeuge ersetzt. Diese fahren mit 100% Ökostrom – wir sorgen so klimafreundlich für bessere Angebote auf der Schiene.“

An den fünf Bahnhöfen Winden/Pfalz, Landau, Pirmasens Nord, Kusel und Lauterecken-Grumbach entstehen neue Oberleitungsinselanlagen (OLIA): Dort können künftig die Traktionsbatterien der Züge aufgeladen werden. Herausragend ist hierbei die Elektrifizierung der Bergstrecke von Pirmasens Nord bis zum Ferhrbachtunnel kurz vor Pirmasens Hauptbahnhof, weil die Regionalbahn aus Landau nach dem Fahrtrichtungswechsel in Pirmasens Nord eine Zuladung benötigt. Außerdem wird das bestehende Gleis 39 im Bahnhof Kaiserslautern elektrifiziert. Die OLIA sind kurze Stücke Oberleitung, die beim Halten aus den jeweiligen Stationen das Aufladen der Batterien ermöglichen. Der geladene Strom reicht aus, um die jeweils nächste Station zu erreichen. Zusätzlich wird Bremsenergie zur Aufladung genutzt.

Mit dem Einsatz der neuen Batteriezüge können jährlich bis zu fünf Millionen Liter Diesel eingespart und die CO₂-Emissionen auf den betroffenen Strecken wesentlich reduziert werden. Außerdem erhöhen die neuen, leiseren Züge den Reisekomfort und verbessern die Fahrplanstabilität.

Das Projekt ist ein Gemeinschaftsvorhaben des rheinland-pfälzischen Mobilitätsministeriums, des Zweckverbands ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd, der DB InfraGO AG, DB Regio AG sowie der DB Energie GmbH. Mit der Durchführung des Verkehrs wurde, nach einem europaweiten Vergabeverfahren, die DB Regio AG beauftragt. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauphasen bis Ende 2029, die Förderung durch den Bund wird nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) gemäß Terminplan bewilligt.

14. November 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
An zehn Erkundungspunkten Bohrungen und Erkundungen vorgesehen • Aus Erdaushub soll eine Dünenlandschaft mit geschützten Sand- und Steppenpflanzen entstehen • Bohrarbeiten voraussichtlich bis Februar 2026 abgeschlossen

Die Deutsche Bahn (DB InfraGo) beginnt Mitte November mit Baugrunderkundungen im Griesheimer Sand südlich des Autobahnkreuzes Darmstadt und westlich der A 67. Die Bohrarbeiten sollen bis Februar 2026 abgeschlossen sein.

Ziel ist es, die Bodenbeschaffenheit im Griesheimer Sand zu bestimmen, um das Areal später als ökologische Ausgleichsfläche für die geplante neue Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Mannheim zu nutzen. Auf rund 64 Hektar soll aus dem Erdaushub, der insbesondere beim Bau der Tunnel für die Neubaustrecke anfällt, eine Dünenlandschaft mit geschützten Sand- und Steppenpflanzen entstehen. Die Bohrungen liefern der DB wichtige Erkenntnisse über die geologischen Verhältnisse vor Ort und schaffen so die Grundlage, um die neue Natur- und Weidelandschaft optimal zu planen und zu gestalten.

An insgesamt zehn Erkundungspunkten sind Bohrungen und Drucksondierungen vorgesehen. Diese führen spezialisierte Fachfirmen im Auftrag der Deutschen Bahn aus. Vor Beginn der Bohrarbeiten untersuchen Expertinnen und Experten das Gelände sorgfältig auf eventuelle Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. 

Nähere Informationen zum Projekt sind unter www.frankfurt-mannheim.de zu finden.

12. November 2025, 13:45 Uhr
Frankfurt am Main
Neufahrzeug FLIRT 3 XL (Baureihe 3428) der DB Regio erfolgreich im Fahrgasteinsatz • Neuer Reisekomfort ab Fahrplanwechsel am 14. Dezember auf allen Verbindungen der Regionalbahnlinien RB 81 und RB 82

Der Probebetrieb der Neufahrzeuge vom Typ Stadler FLIRT 3 XL MoselLux im Fahrgasteinsatz auf ersten Zügen der Regionalbahnlinien RB 81/82 zwischen Trier und Koblenz sowie Perl läuft seit Mitte Oktober erfolgreich. Als weiterer Schritt der Modernisierung im MoselLux-Netz bringen sie mehr Reisekomfort, zusätzlichen Platz und zahlreiche Neuerungen wie WLAN, Steckdosen am Sitzplatz und barrierefreie Einstiege in den Alltag der Fahrgäste.

Im Rahmen einer heutigen Pressefahrt läuteten Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz, Thorsten Müller, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), Jürgen Meyer, Referatsleiter Öffentlicher Personenverkehr, Binnenschifffahrt und Logistik im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, Marvin Zimmermann, Projektleiter bei Stadler in Deutschland, sowie Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte, den Endspurt zur Vollumstellung auf die neue Fahrzeugflotte im Regionalbahnverkehr entlang der Mosel zum Fahrplanwechsel im Dezember ein.

Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz: „Mit den neuen FLIRT 3 XL-Fahrzeugen setzen wir die Modernisierung des MoselLux-Netzes fort. Für die Fahrgäste bedeutet das: mehr Komfort, mehr Platz und ein spürbar ruhigeres, angenehmeres Reisen – ob im Berufsverkehr oder am Wochenende in die Weinregion. Uns geht es darum, Bahnfahren als erste Wahl im Alltag zu etablieren – mit WLAN, Steckdosen an jedem Platz, besseren Fahrgastinformationen und barrierefreien Einstiegen. Das ist nicht nur ein Gewinn für die Kundinnen und Kunden, sondern auch ein wichtiger Beitrag zu unseren klima- und verkehrspolitischen Zielen im Land: eine komfortable Alternative zum Auto, weniger CO₂, mehr Lebensqualität im Moseltal.“

Thorsten Müller, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord: „Mit dem MoselLux-Angebot haben wir ein System geschaffen, das Fahrradfreundlichkeit großschreibt: breite Türen, mehr Stellplätze, großzügige Mehrzweckbereiche und ein durchdachtes Einbahnstraßen-system, dass das Ein- und Ausladen der Fahrräder erheblich erleichtert. Auch das Lotsenkonzept hat sich in der ersten Saison schon bewährt – die Radlotsen helfen in Spitzenzeiten, den Fahrgastfluss zu steuern, und sorgen so für einen stressfreien Ablauf.“

Jürgen Meyer, Referatsleiter Öffentlicher Personenverkehr, Binnenschifffahrt und Logistik im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes: „Die neuen Züge sind ein weiterer Gewinn für die Saarländerinnen und Saarländer an der Obermosel und machen das neue Mobilitätsangebot im MoselLux-Netz komplett. Mit der DB Regio haben wir dabei eine verlässliche und kompetente Partnerin, die die Strecken kennt und viel Erfahrung mit der Einführung von Neufahrzeugen hat. Wir im Saarland sind daher zuversichtlich, dass unsere vertraglichen Vereinbarungen im Alltag weiterhin verlässlich umgesetzt werden.“

Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte: „Qualität ist unser Maßstab: Dass wir das Netz nun vollständig auf den FLIRT 3 XL umstellen – trotz Lieferverzüge – unterstreicht unsere Planungskompetenz und Umsetzungs-kraft. Unsere Teams haben in Rekordzeit die Fahrpersonale geschult und alle Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb geschaffen - dafür gebührt ihnen mein herzlicher Dank. Der Probebetrieb ist bisher quasi störungsfrei gelaufen und wir bekommen viel Lob für die neuen Fahrzeuge – sowohl von unseren Fahrpersonalen als auch unseren Kund:innen.“

Marvin Zimmermann, Projektleiter Stadler Deutschland: „Wir freuen uns, dass die FLIRT-Fahrzeuge im Probebetrieb eine stabile Performance zeigen. Für den Hochlauf bis zum Fahrplanwechsel sind wir positiv gestimmt. Die Arbeiten an der Auslieferung der verbleibenden Fahrzeuge laufen mit höchster Priorität. Parallel dazu ist unser Gewährleistungsteam im DB Regio Werk Trier einsatzbereit, um die DB bei der Aufnahme des Fahrgastbetriebs verlässlich und partnerschaftlich zu unterstützen.“

v.l.n.r.: Jürgen Meyer, Referatsleiter Öffentlicher Personenverkehr, Binnenschifffahrt und Logistik im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, Thorsten Müller, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord, Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz, Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte, Hans Joachim Mons, Erster Kreisabgeordneter Landkreis Cochem Zell, Marvin Zimmermann, Projektleiter Stadler Deutschland.

Neufahrzeug ab Fahrplanwechsel auf allen Verbindungen im Einsatz

Zwölf der insgesamt 19 Fahrzeuge vom Typ FLIRT 3 XL sind aktuell ausgeliefert und zugelassen. Bis zum 9. Dezember folgen weitere fünf Fahrzeuge, so dass die für einen Vollbetrieb erforderlichen 17 einsatzfähigen Fahrzeuge ab Fahrplanwechsel am 14. Dezember zur Verfügung stehen.

Aktuell sind drei Fahrzeuge auf planmäßigen Umläufen im Einsatz. Die Einscherung weiterer Neufahrzeuge auf den Regionalbahnlinien RB 81 Koblenz – Trier und RB 82 Trier – Perl erfolgt bis zum Fahrplanwechsel schrittweise. Ab 14. Dezember ist dann die Umstellung aller planmäßigen Züge der RB 81/82 sowie zwei einsatzbereiter Reservezüge auf den neuen Fahrzeugtyp vorgesehen.

Mit einer aktiv aufgebauten Reserveflotte aus Fahrzeugen der Baureihen 425 und 442 ist DB Regio Mitte darüber hinaus vorbereitet, weitere Lieferverzögerungen oder mögliche Probleme der FLIRT 3 XL im Betrieb zu kompensieren - für ein stabiles Ersatzangebot.

Die neuen Züge: Barrierefreie, komfortabel und fahrradfreundlich

507 Fahrgäste finden in den vierteiligen Zügen Platz, 245 davon auf Sitzplätzen. 20 Sitzplätze mit größerem Sitzabstand befinden sich in der 1. Klasse. Die voll klimatisierten FLIRT 3 XL punkten zudem mit Steckdosen, Videokameras, für die Kund:innen kostenfreiem WLAN sowie einem modernem Fahrgastinformations-system, das auch Echtzeitinformationen zum Fahrplan und Anschlüssen anzeigt. Helle Fahrgasträume sowie großzügig gestaltete Mehrzweckbereiche, welche die Mitnahme von bis zu 30 Fahrrädern sowie Rollstühlen und Kinderwagen ermöglichen, sorgen für angenehmen Reisekomfort.

Ein besonderes Merkmal des FLIRT für das Netz MoselLux ist das Einbahnstraßen-Prinzip für Fahrräder in den beiden Endwagen, die mit jeweils zwei Türen pro Seite versehen sind. Bereits von außen durch eine entsprechende Lackierung des Zuges erkennbar, können Reisende mit Fahrrad so schnell und ohne Hindernisse im Fahrzeug an einer markierten Tür ein- und an der nächsten aussteigen.

Mit jeweils sieben Türen je Fahrzeugseite ermöglichen die Züge einen bequemen und sicheren Ein- oder Ausstieg und unterstützen so insgesamt einen schnellen Fahrgastwechsel, was sich positiv auf die Pünktlichkeit der Züge auswirkt. Das zwischen der ersten und letzten Tür stufenlos begehbare Fahrzeug ist in den Mittelwägen mit einem behinderten­gerechten sowie einem weiteren WC ausgestattet.

Hintergrundinformation: RB 81/82 als Teil des MoselLux-Netzes

Die Regionalbahnlinien RB 81 Trier – Koblenz und RB 82 Trier – Perl sind Bestandteil des MoselLux-Netzes, zu dem auch die Regionalbahn-Linien RB 83 Wittlich - Trier West – Luxemburg sowie RB 87, welche morgens und abends zwischen Trier Hauptbahnhof und Luxemburg verkehrt, gehören.

Bereits seit Fahrplanwechsel im Dezember 2024 sind hier Teile des neuen Verkehrsvertrages mit der DB Regio gültig und mit Inbetriebnahme der Weststrecke Trier am 3. März 2025 erfolgten mit der finalen Linienführung der RB 83 weitere Umsetzungsschritte im MoselLux-Netz. Dabei wurde das Fahrplangebot konsequent ausgebaut. Neben dem Stundentakt je Linie verkehren die Züge nun täglich bis Mitternacht, an Wochenenden auf der Linie RB 81 sogar bis 1:38 und 1:52 Uhr. Darüber hinaus sind die Züge entlang der Moselachse mit dem lokalen und regionalen Linienbusverkehr verknüpft.

Mit dem neuen Verkehrsvertrag investieren die Aufgabenträger – der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord und das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes – neben mehr Platz und Reisekomfort in neuen Zügen auf der RB 81/82 auch bereits seit Dezember 2024 in mehr Kundenservice. In jedem Zug des MoselLux-Netzes ist planmäßig eine Zugbegleiterin oder ein Zugbegleiter an Bord.

Darüber hinaus profitieren Fahrgäste während der jährlichen Radsaison - vom 15. März bis einschließlich 1. November - auf den Regionalbahnlinien RB 81/82 vom Service zusätzlich eingesetzter Radlotsen. Der Einsatz erfolgt in ausgewählten Zügen an Wochenenden (Samstag und Sonntag), Feiertagen und angrenzenden Brückentagen sowie während der Sommerferien in Rheinland-Pfalz an allen Wochentagen. Das Lotsenkonzept hat sich in der ersten, zurückliegenden Saison 2025 bereits sehr bewährt.

Die aktuell noch dieselbetriebene Moselweinbahn (RB 85 Bullay – Traben-Trarbach) soll nach Elektrifizierung voraussichtlich ab Dezember 2029 als Teil des MoselLux-Netz ebenfalls mit den FLIRT 3 XL Fahrzeugen bedient werden.

Weitere Informationen unter:

https://www.dbregio-suedwesten.de/wir/mosellux

12. November 2025, 10:30 Uhr
Frankfurt
Personalbestand in Frankfurter Stellwerken dank Ausbildungsoffensive und Neueinstellungen stabilisiert • Volles Fahrplanangebot ab Mitte November • Anstrengungen für auskömmliche Besetzung der Stellwerke in Hanau laufen weiter • Regelbetrieb im Knoten Hanau voraussichtlich ab Ende März 2026

Gute Neuigkeiten für das Rhein-Main-Gebiet: Ab dem 17. November besetzt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) die Stellwerke im Knoten Frankfurt wieder so, dass Fahrgäste wieder das volle Fahrplanangebot nutzen können. Die umfangreiche Einstellungs- und Ausbildungsoffensive mit konstanter Ausbildung von Azubis wie Quereinsteigern entfalten ihre Wirkung. Die DB dankt allen für ihre Geduld während des eingeschränkten Angebots, jeweils in den Abendstunden, in den vergangenen Monaten. 

Folgende Linien verkehren ab dem 17. November wieder regulär:

  • Aus Richtung Frankfurt Höchst fahren die Züge der RB 12 aus Königstein wieder bis in den Frankfurter Hauptbahnhof. Außerdem verkehren alle Leistungen der RE 20 und RB 22 aus Limburg wieder bis/ab Frankfurt Hauptbahnhof.
  • Aus Richtung Frankfurt West fahren die Züge der RB 34 von der Niddertalbahn wieder durchgehend bis Frankfurt Hauptbahnhof. Außerdem können alle Leistungen der RB 37, RB 40 und RB 41 wieder bis Frankfurt Hauptbahnhof verkehren.

Im Knoten Hanau muss das angepasste Betriebskonzept aufgrund der komplexen Nachführung für die vier Stellwerke der Südseite in einer leicht modifizierten Form noch einmal bis Ende des ersten Quartals 2026 verlängert werden. Hintergrund ist u. a. die lange Einweisungszeit für die anspruchsvolle Bedienung der elektromechanischen Stellwerke.

Betroffen sind einzelne Leistungen in den Nachtstunden zwischen 20:00 und 6:00 Uhr (sonntags zwischen 18:00 und 6:00 Uhr):

  • Die Züge der RB 49 (Friedberg – Hanau) wenden vorzeitig in Hanau Nord. Von dort ist ein Busersatzverkehr bis Hanau Hauptbahnhof eingerichtet.
  • Auf der Linie RB 56 (Schöllkrippen – Hanau) kommt es zu Teilausfällen zwischen Kahl und Hanau. Auf diesem Abschnitt können die Linien der Verbindung Frankfurt – Hanau – Aschaffenburg (RE 54, RE 55, RB 58) genutzt werden.

Die andauernden nächtlichen Einschränkungen im Knoten Hanau bedauern wir sehr und bitten unsere Kund:innen um Verständnis. Die DB arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, auch hier zeitnah wieder das volle Verkehrsangebot gewährleisten zu können.

Aktuelle Informationen zum Fahrplan werden in der Reiseauskunft unter www.bahn.de und in den Apps DB Navigator sowie bei den Verkehrsverbünden veröffentlicht.

Personaloffensive in der Region läuft unvermindert weiter 

Für einen auskömmlichen Personalbestand in der Region und bundesweit setzt die DB ihre Recruiting-Aktionen weiter verstärkt fort. Aktuell werden rund 180 angehende Zugverkehrssteuernde in Hessen ausgebildet. Zudem starten monatlich ein bis zwei neue Kurse für Quereinsteigende in Hessen. Die Teilnehmenden stehen nach erfolgreicher Schulung und Einweisungszeit rund acht bis zehn Monate später für den operativen Einsatz zur Verfügung. Wo immer es möglich ist, bilden wir die Personale zudem so weiter, dass sie im Bedarfsfall flexibler auf unterschiedlichen Stellwerken eingesetzt werden können. Um die Ausbildung näher an der Realität zu gestalten, wurde außerdem in Simulationsprogramme für die Berufsschulklassen und für über eine Million Euro in weitere Simulationsanlagen vor Ort investiert, sodass Auszubildende und Quereinsteiger:innen die Inhalte durch mehr Praxiserfahrung besser verinnerlichen können.  

Mit einer neuen Personalmarketingkampagne, die Ende März gestartet ist, soll zudem sichergestellt werden, dass der Bewerbungszulauf nicht abbricht. Die Kampagne zielt darauf ab, den Beruf „Zugverkehrssteuerer“ (w/m/d) und den Quereinstieg bekannt(er) zu machen. Mit einem Media Mix aus Videos auf YouTube und Social Media, interaktiven Bannern und (Print-)Medien wird weiterhin Aufmerksamkeit generiert. Darüber hinaus finden regelmäßig Termine vor Ort statt, bei denen potentielle Bewerber:innen auf den Beruf des Zugverkehrssteuerers aufmerksam gemacht werden. Zusätzlich greifen die Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeitenden und die Fluktuation auf den Stellwerken ist in den letzten Monaten rückläufig. 

11. November 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt
Vorsorgliche Bauwerksuntersuchung zeigt Mängel im Deckenbereich • Gerüst als Sicherungsmaßnahme • Sperrung des Empfangsgebäudes ab Mittwoch, 12. November, 10 Uhr • Busshuttle zum Nordzugang (Adelonstraße) wird eingerichtet - Zugverkehr bleibt unberührt

Im Rahmen des Bahnhofsgebäudeprogrammes der Deutschen Bahn (DB InfraGO) ist auch eine Sanierung des Empfangsgebäudes in Frankfurt Höchst vorgesehen. Erste Planungsschritte umfassten unter anderem eine gesamthafte Untersuchung des Bauwerkes. Diese hat aktuell Mängel im Deckenbereich der Haupt-/Schalterhalle ergeben, die kurzfristige Sicherungsmaßnahmen erforderlich machen. 

Um den Durchgang durch das Gebäude weiterhin zu ermöglichen, wird die DB zeitnah ein Schutzgerüst errichten lassen und das Empfangsgebäude einschließlich des Hallenbereichs ab Mittwoch, 12. November, 10 Uhr, schließen. Nach Fertigstellung des Schutzgerüstes kann der Durchgang durch das Gebäude wieder ermöglicht werden. Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Öffnung zur Mitte der kommenden Woche erfolgen kann. 

Der Zugverkehr bleibt von der Maßnahme unberührt und der Bahnhof selbst ist von der Nordseite (Adelonstraße) aus weiterhin erreichbar. Zur Unterstützung der Reisenden und um die Beeinträchtigung im Zeitraum der Sperrung so gering wie möglich zu halten, wird die DB einen Busshuttle vom Bahnhofsvorplatz zum Nordzugang einrichten. Die Ausschilderung erfolgt vor Ort. Zusätzlich werden Reisendenlenkenden sowie eine Wegeleitungsbeschilderung zur Unterstützung eingesetzt.

07. November 2025, 18:30 Uhr
Frankfurt am Main
Derzeit Rückbau der Dacheindeckung und erste Fassadenarbeiten • Bahnhof und neugestaltetes Umfeld als ansprechende Einheit • Fertigstellung vor Landesgartenschau 2027 • Ortstermin gibt Einblick in aktuellen Stand

Rund 5,5 Millionen Euro investieren die Deutsche Bahn (DB) und der Bund derzeit in die Modernisierung des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes in Neustadt (Weinstraße). Pünktlich zur Landesgartenschau 2027 soll es Reisende und Besucher:innen inmitten eines gesamtheitlich neugestalteten Bahnhofsumfelds empfangen.

Im Rahmen des Umbaus werden unter anderem die Dächer und der historische Kamin des 1866 errichteten Empfangsgebäudes modernisiert. Derzeit bauen die Fachleute voraussichtlich noch bis zum Ende des Jahres die Dacheindeckung zurück. Darüber hinaus erfolgen sogenannte Abbeizarbeiten an Putz- und Sandsteinfassade. Diese wird im Frühjahr 2026 mit neuen Fenstern und Türen ausgestattet. Weitere Arbeiten am Gebäude dienen beispielsweise der Dämmung der Geschossdecke.

Im Sinne einer modernen, zukunftsfähigen Mobilitätsdrehscheibe wird ab dem kommenden Frühjahr zudem eine neue Rampe errichtet. Sie verbindet den Bahnhof künftig barrierefrei mit dem von der Stadt Neustadt (Weinstraße) umgestalteten Bahnhofsvorplatz und dem Zentralen Omnibusbahnhof und gewährleistet so die verbesserte Anschlussmobilität für alle Reisenden.

Gemeinsam mit Vertreter:innen des Bahnhofsmanagements und der Projektleitung überzeugten sich Alexander Schweitzer, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, und Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, heute persönlich vom Baufortschritt.

Stefan Schwinn: „Mit der Modernisierung unseres Empfangsgebäudes erreichen wir einen weiteren Meilenstein in der gesamtheitlichen Entwicklung des Bahnhofs und des Bahnhofsumfelds. Die Arbeiten dieses umfangreichen Projekts liegen gut im Zeitplan und ergänzen die bereits umgesetzten Maßnahmen am Bahnhofsvorplatz. Kommune und DB arbeiten einmal mehr Hand in Hand und sorgen schrittweise für eine perfekte Integration der Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof in das städtische Umfeld.“

Ministerpräsident Alexander Schweitzer: „Die sichtbaren Fortschritte am Bahnhof Neustadt erfüllen mich mit großer Freude. Gemeinsam führen wir dieses eindrucksvolle Empfangsgebäude aus dem 19. Jahrhundert in die Zukunft. Die Landesgartenschau 2027 wird ein herausragendes Ereignis sein, das Stadtbild und Umland aufwertet und langfristig und nachhaltig in die gesamte Region hineinwirkt. Ein attraktiver, barrierefreier und leistungsfähiger Bahnhof ist dabei ein zentraler Baustein, nicht nur für die Tausenden Gäste, die hier ankommen werden. Das Projekt zeigt, wie moderne, klimafreundliche Verkehrspolitik und kommunale Entwicklung Hand in Hand gehen und wie Investitionen die Lebensqualität vor Ort stärken.“

Die Sanierung des Gebäudes ist Teil der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB 3) des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) und der DB.

Auf dem Titel-Foto, v.l.n.r.: Stefan Schwinn, Leiter Personenbahnhöfe DB Region Mitte, Werner Schreiner, Beauftragter für grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Bernhard Adams, Beigeordneter für Bau- und Verkehrsangelegenheiten der Stadt Neustadt a. d. Weinstraße,, Alexander Schweitzer, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Marc Weigel, Oberbürgermeister der Stadt Neustadt a. d. Weinstraße und Hans Sachs, Immobilien-Projektentwickler

06. November 2025, 11:45 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten vom 10. November bis 3. Dezember • Schienen- und Schwellenerneuerungen sowie Instandhaltungsarbeiten • Fahrgäste auch während der Bauzeit mit dem Ersatzverkehr weiterhin mobil

Für eine zuverlässige und robuste Infrastruktur bündelt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) in der Zeit vom 10. November und dem 3. Dezember auf der Strecke zwischen Türkismühle und Heimbach (Nahe) verschiedene Baumaßnahmen. Dabei führen die Bauteams unter anderem Schienenerneuerungen und Schotterarbeiten, Durchlasserneuerungen sowie Instandhaltungsarbeiten in Bahnhöfen und im Bereich von Haltepunkten sowie auf der Strecke durch.

Das Bauprogramm im Überblick:

  • Im Bahnhof Neubrücke (Nahe) erneuert die DB die Schienen und Schwellen auf Gleis 1 und führt einen Austausch des Schotterbetts durch. Zudem verbessert sie  den Untergrund, verbaut neue Vollsickerrohre und durchspült die Durchlässe. Im Rahmen des Baupensums finden auch Instandhaltungsarbeiten im Bahnhof Neubrücke (Nahe) statt. Leider ist es unvermeidbar, die Arbeiten sowohl tagsüber als auch nachts durchzuführen.
  • Für die Bauarbeiten ist es voraussichtlich erforderlich, den Bahnübergang in Hoppstädten-Weiersbach zwischen Ultraleichtflugplatz und Industriegebiet abgehend von der Saarstraße in der Zeit vom 15. bis 22. November zu sperren.
  • Zum Schutz vor Starkregenereignissen tauscht die DB im Bereich des Haltepunktes Nohen zwischen dem 28. November bis zum 1. Dezember einen Durchlass aus.
  • Ebenfalls in der Zeit vom 28. November bis zum 1. Dezember werden auf der Strecke zwischen Idar-Oberstein und dem Bahnhof Kronweiler die Vorbereitungsmaßnahmen zur Erneuerung des Durchlasses in Sonnenberg-Winnenberg durchgeführt.
  • Daneben finden während des gesamten Bauzeitraums vom 10. November bis zum 3. Dezember auf der Strecke zwischen Idar-Oberstein und Türkismühle vorwiegend nachts Instandhaltungsarbeiten statt.

Um die Auswirkungen auf die Reisenden und die Anwohnenden so gering wie möglich zu halten, arbeiten die Bauteams mit Hochdruck an der Ausführung der Bauarbeiten und setzen dafür Groß- und Spezialmaschinen, darunter Zweiwegebagger, Stopfmaschinen und mehrere Baustellenzüge ein. Obwohl es sich dabei um modernste Arbeitsgeräte handelt, ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und die Anwohner:innen für die ihnen dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten um Verständnis.

Fahrplananpassungen im Nahverkehr:

Um die Bauarbeiten ausführen zu können, ist eine Sperrung der Strecke erforderlich. Für die Regionalzüge der Linien RE 3, RB 33, RB 73 und RB 34 setzt die Vlexx einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein.

Reisende werden gebeten, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über ihre Fahrtmöglichkeiten auf https://www.vlexx.de/fahrplan/live-fahrplan/ zu informieren.

04. November 2025, 18:00 Uhr
Frankfurt am Main
Verzicht auf mehrere Einzelsperrungen in den kommenden drei Jahren • Stattdessen: Gebündelte Arbeiten für die Elektrifizierung in den Jahren 2027 und 2028 • Fahrgäste profitieren zwischen 30. März 2026 und 25. März 2027 von stabilem Angebot • Fertigstellung und Inbetriebnahme weiterhin Ende 2028 geplant

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat in Abstimmung mit dem Zweckverband SPNV-Nord ihren Bauablauf für die Elektrifizierung der Eifelstrecke optimiert. Das gemeinsame Ziel: Für die Reisenden trotz des enormen Baupensums einen länger bestehenden und verlässlichen Bahnverkehr zu bieten. Um dies zu erreichen, verzichtet die DB nach eingehender Prüfung in den kommenden drei Jahren auf Einzelsperrungen der Eifelstrecke. Die weiteren Arbeiten für die Elektrifizierung finden stattdessen gebündelt in den Jahren 2027 und 2028 sowie im kommenden Jahr in der Nacht und an Wochenenden statt.

Damit können Kundinnen und Kunden vom Ende März 2026 bis Ende März 2027 tagsüber an Werktagen und teilweise auch Wochenenden für ein Jahr lang wieder nahezu durchgängig auf der 160 Kilometer langen Eifelstrecke zwischen Köln und Trier mit dem Zug fahren. Die Anpassung des Bauprozesses wirkt sich nicht auf die geplante Inbetriebnahme der vollständig elektrifizierten Eifelstrecke aus: Diese ist weiterhin für Ende 2028 vorgesehen.

Zugverkehr 2026:Vom 30. März 2026 bis 25. März 2027 fahren die Züge wieder nahezu durchgängig. Die Bauteams arbeiten in den Nächten und von Anfang Mai und bis Ende November an den Wochenenden zwischen Kall und Euskirchen weiter an der Elektrifizierung. Für die Reisenden stehen dann Busse als Ersatz bereit.

Zugverkehr 2027:Nach dem neuen Ablauf fahren die Züge 2027 von Ende März bis Ende November zunächst im südlichen Abschnitt zwischen Gerolstein und Trier tagsüber nach Plan. Ab den späten Abendstunden stehen für die Reisenden Busse als Ersatz bereit. Im nördlichen Teil der Strecke arbeiten die Bauteams.

Zugverkehr 2028:Anfang Dezember 2027 wechseln die Arbeiten in den südlichen Abschnitt von Gerolstein nach Trier. Bis zum Jahresende 2028 passen die Fachleute dort Brücken und Tunnel für die Oberleitungen an und beenden die Elektrifizierungsarbeiten.

Die Züge fahren bis Ende März 2028 von Gerolstein bis Euskirchen, danach bis Ende Juni 2028 bis Erftstadt. Zwischen Juli und Mitte November können die Reisenden wieder den gesamten nördlichen Abschnitt von Gerolstein nach Köln mit dem Zug befahren. Während der Inbetriebnahme im Dezember 2028 sind auf der gesamten Strecke noch einmal baubedingte Einschränkungen zu erwarten. 

Mit der stärkeren Bündelung der Bauarbeiten entspricht die DB dem Wunsch der Region, wieder ein stabiles Angebot im öffentlichen Nahverkehr nach der Flutkatastrophe 2021 zu haben. Die Flut hatte große Teile der Strecke zerstört. Mit dem Wiederaufbau mit moderner Leit- und Sicherungstechnik hatten Land und DB sich auch auf die Elektrifizierung der Strecke verständigt. Die Arbeiten laufen bereits und bis Ende des Jahres stellen die Mitarbeitenden von DB InfraGO und beauftragter Unternehmen rund 1.000 der insgesamt rund 5.000 Oberleitungsmaste auf. Für weitere 1.500 gießen sie die Gründungen und bereiten die Montage vor. Sie müssen insgesamt zehn Tunnel und 56 Brücken so anpassen, dass dort künftig die Oberleitung Platz findet. Zudem errichten sie zehn Bahnstromanlagen, um die Strecke künftig mit Bahnstrom zu versorgen.

Seit Sommer steuert neue und moderne Leit- und Sicherungstechnik den Zugverkehr auf der gesamten Strecke. Für einen verlässlichen, flexiblen Bahnverkehr hat die Bahn in Gerolstein und Euskirchen zwei moderne elektronische Stellwerke gebaut. Zudem haben die Bauteams Flutschäden an 24 Bahnübergängen behoben, diese technisch erneuert und mehr als 200 Signale an die neuen Stellwerke angeschlossen.

Weitere Informationen unter: www.eifel-strecke.de

03. November 2025, 19:30 Uhr
Frankfurt am Main
Drei Stationsvarianten für die weitere Planung ausgewählt • Ein-Röhren-Konzept wird weiterverfolgt • Somit zwei östliche Trassenvarianten noch im Rennen • Auch westlich des Hauptbahnhofs werden zwei Varianten tiefer beplant

Im Rahmen des 5. Dialogforums zum Fernbahntunnel Frankfurt stellte die Deutsche Bahn (DB InfraGO) den aktuellen Planungsstand für die unterirdische Station und die Tunneltrasse vor. Aufbauend auf neuen Planungserkenntnissen wurden drei Stationsvarianten sowie je zwei Trassierungsvarianten in den Bereichen Ost und West für die weitere Vorplanung ausgewählt.

Die Projektverantwortlichen stellten drei Stationsvarianten vor, die weiterverfolgt werden sollen. Diese unterschieden sich durch ihre unterschiedliche Lage im Bahnhofsbereich sowie deren Tiefenlagen und bauzeitlichen Auswirkungen auf die Umgebung. Die Varianten „Box in Hochlage (Ost)“, „Box in Tieflage (Ost)“ und „Box in Mittellage (West)“ bieten hierfür unterschiedliche Lösungsansätze. Die tatsächliche Entfernung der „Box in Mittellage (West)“ zum Hauptbahnhof wird im weiteren Planungsprozess ermittelt.

Auch die Streckenführung wurde konkretisiert. Im östlichen Bereich der Tunneltrasse wird das Ein-Röhren-Konzept weiterverfolgt. Es bietet die beste Kombination aus bautechnischen Betroffenheiten, betrieblicher Flexibilität und Kosten. Die beiden östlichen Trassenvarianten Nord und Süd des Ein-Röhren-Konzeptes werden weiter untersucht.

Im Bereich westlich des Hauptbahnhofs wurden zwei Trassenvarianten vorgestellt. Diese bieten unterschiedliche Möglichkeiten, den Tunnel mit dem bestehenden Schienennetz und den Abstellanlagen zu verbinden. Variante „West A“ sieht neben dem Anschluss an die 3. Niederräder Brücke eine zusätzliche Verbindung Richtung Frankfurt-Höchst vor. Ergänzend dazu wird die Abstellanlage „Mainzer Becken“ angebunden, wo Züge geparkt und für den nächsten Einsatz vorbereitet werden können. Variante „West B“ bietet keine Verbindung nach Höchst, ermöglicht dafür aber eine kreuzungsfreie Anbindung der Abstellanlage.

Die DB InfraGO erklärt, dass im nächsten Schritt die ausgewählten Varianten hinsichtlich ihrer bautechnischen, betrieblichen und städtebaulichen Auswirkungen vertieft untersucht werden, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Festlegung der Vorzugsvariante zu schaffen.

Die Mitglieder des Dialogforums wünschen sich zudem eine Darstellung der Umsteigebeziehungen aller Verkehre jetzt und der möglichen zukünftigen Varianten. Dies verspricht das Projektteam aufzuarbeiten.

Die nächste Sitzung des Dialogforums ist für den 27. April 2026 geplant. Zuvor finden am 7. und 8. November 2025 die „Tage des Bohrkerns“ am Frankfurter Hauptbahnhof statt. Im VisionHub in der Eingangshalle des Frankfurter Hauptbahnhofs, zwischen DB Lounge und DB Reisezentrum, können sich Interessierte in einer kleinen Ausstellung über das Baugrunderkundungsprogramm und die bisherigen Baugrundkenntnisse in Frankfurt informieren. Zusätzlich werden Führungen von den zuständigen Projektingenieur:innen angeboten, im Rahmen derer man live einen Blick in die laufenden Bohrungen an Gleis 3 werfen kann.

Infos zum Projekt finden sich unter: www.fernbahntunnel-frankfurt.de.  

30. Oktober 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten für Bahnsteig 1a in Gelnhausen sowie am Gleis auf dem Abschnitt Lieblos – Gelnhausen dauern an • Ersatzverkehr mit Bussen noch bis Ostern

Für einen verlässlichen Verkehr in der Region hat die Deutsche Bahn (DB) den Bahnhof Gründau-Lieblos zu einem Kreuzungsbahnhof ausgebaut, zwei Bahnübergänge erneuert und im Rahmen des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs Gelnhausen den Bahnsteig 1a neu errichtet. In den vergangenen Monaten hat die DB zudem die Gleise auf dem rund fünf Kilometer langen Abschnitt zwischen Gründau-Lieblos und Gelnhausen modernisiert. Für das umfangreiche Baupensum ist die Bahnstrecke im Abschnitt Lieblos – Gelnhausen seit Juli 2024 gesperrt. 

Um die Strecke vollständig wieder in Betrieb nehmen zu können, müssen in den kommenden Monaten noch weitere Bauarbeiten durchgeführt werden. Die Bauteams erneuern derzeit noch die Leit- und Sicherungstechnik entlang der Strecke und führen abschließende Arbeiten am Gleis durch. Auch die technische Ausstattung des Bahnsteigs mit den Informationssystemen für die Fahrgäste muss noch erfolgen. Anders als zunächst angekündigt, kann der Streckenabschnitt daher nicht Ende November 2025 für den Zugverkehr freigegeben werden. Dies ist erst nach der abschließenden technischen Freigabe der Strecke während einer längeren Sperrpause um Ostern 2026 möglich. Alle Projektbeteiligten arbeiten mit Nachdruck daran, die Arbeiten termingerecht abzuschließen.

Bis zur Wiederaufnahme des Zugbetriebs bleibt der eingerichtete Schienenersatzverkehr zwischen Gründau-Lieblos und Gelnhausen bestehen. Informationen hierzu erhalten Fahrgäste auf www.hlb-online.de.

Die DB bittet die Fahrgäste für die weiterhin bestehenden Einschränkungen um Verständnis.

30. Oktober 2025, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bahnstrecke zwischen Hanau und Wächtersbach vom 14. bis 17. November aufgrund der Bauarbeiten gesperrt • Fahrgäste im Regionalverkehr mit Bussen weiter mobil • Umleitungen im Fernverkehr

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) treibt die Bauarbeiten für den Ausbau der Strecke zwischen Hanau und Gelnhausen weiter voran. Im November steht nun an einem zentralen Bauwerk in Gelnhausen der nächste wichtige Meilenstein an: Die neue Brücke an der Landesstraße L 3202 in Gelnhausen wird vor Ort eingehoben. Hierfür kommen im Bereich der Brücke an der „Westspange“ gleich zwei Autokräne zum Einsatz, um die 24 Meter langen Fertigbauteile für die neue Brücke an ihren Platz zu bringen. 

Für die Bauarbeiten muss die Bahnstrecke zwischen Hanau und Wächtersbach von Freitag, 14. November (21.00 Uhr) bis Montag, 17. November (05.00 Uhr) gesperrt werden. Für die Fahrgäste im Nah- und Regionalverkehr wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Der Fernverkehr wird umgeleitet.  

Ausweichen müssen auch die Verkehrsteilnehmenden auf der Landesstraße L 3202: Aufgrund der Platzverhältnisse wird zwischen der Lagerhausstraße und der Clamecystraße eine Sperrung der L 3202 für den Straßenverkehr notwendig. Rettungsfahrzeuge werden jedoch weiterhin passieren können. Die Straßensperrung gilt ab 13. November mittags bis 17. November abends.  

Weitere Einschränkungen im Zugverkehr gibt es ab 13. November sowie bis zum 18. November abends:  

  • Vom 13. November, 9.00 Uhr bis 14. November, 21.00 Uhr: Eingleisige Sperrung zwischen Kaltenborn und Hailer-Meerholz,  
  • Vom 14. November, 21.00 Uhr und dem 17. November, 5.00 Uhr: Totalsperrung zwischen Hanau und Wächtersbach, 
  • Vom 17. November, 5.00 Uhr und dem 18. November, 17.00 Uhr: Eingleisige Sperrung zwischen Kaltenborn und Hailer-Meerholz. 

Im Zeitraum der eingleisigen Sperrung kommt auch das Automatische Warnsystem (ATWS) zum Einsatz, um das Baustellenpersonal vor heranfahrenden Zügen zu warnen.  

Ersatzverkehr im Regionalverkehr 

Zwischen 13. November und 18. November richtet die DB Regio als Ersatz für die betroffenen ausfallenden Regionalzüge einen Busverkehr ein. Das genaue Verkehrskonzept mit Abfahrtszeiten und Umsteigepunkten wird bis spätestens am 7. November 2025 konkretisiert und dann in den Auskunftsmedien veröffentlicht.

Am 13. und 14. November sowie am 17. und 18. November:

  • Teilausfall der RB 51 zwischen Hailer-Meerholz und Wächtersbach bzw. zwischen Langenselbold und Wächtersbach,
  • Teilausfall der RE 5 zwischen Frankfurt und Fulda bzw. zwischen Frankfurt und Wächtersbach.

Am 15. und 16. November:

  • Ausfall RB 51 zwischen Frankfurt und Wächtersbach,
  • Teilausfall der RE 50 zwischen Frankfurt und Wächtersbach,
  • Teilausfall der RE 5 zwischen Frankfurt und Wächtersbach.

Die Züge des Regionalexpress RE 50 und der Regionalbahn RB 51, die ausfallen, werden durch einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ersetzt. Da die Ersatzbusse im regulären Straßenverkehr unterwegs sein werden und grundsätzlich nicht so schnell wie die Züge fahren können, sollten die Kundinnen und Kunden für ihre Reise mehr Zeit einplanen. Außerdem können in den Bussen aus Platzgründen keine Fahrräder mitgenommen werden. 

Fernverkehrszüge fahren über alternative Routen 

  • Auf der Achse Frankfurt– Kassel – Berlin werden stündliche Verbindungen mit einer rund 60 Minuten längeren Fahrzeit angeboten.  
  • Auf der Achse Frankfurt – Hamburg werden am 13. und 14. November sowie am 17. und 18. November werden stündlich schnelle Verbindungen angeboten. Statt in Frankfurt Hauptbahnhof halten die Züge ersatzweise in Frankfurt Süd. Hier besteht ein umfangreiches Angebot mit S-Bahnen und städtischen Bussen zur Weiterfahrt in die Innenstadt. Darüber hinaus bestehen zweistündlich Verbindungen zwischen Frankfurt und Hamburg via Marburg. Am 15. und 16. November werden ebenfalls stündliche Verbindungen angeboten. Die Fahrzeit verlängert sich an diesen beiden Tagen um rund 60 Minuten. Statt in Frankfurt Hauptbahnhof halten die Züge ersatzweise in Frankfurt West.  
  • Auf der Achse Frankfurt – Erfurt – Leipzig werden zweistündliche, statt sonst stündliche, Verbindungen angeboten. Die Fahrt dauert bis zu 45 Minuten länger. Die Halte Wiesbaden, Frankfurt Flughafen, Frankfurt Süd entfallen.  

Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator über Reise- und Anschlussmöglichkeiten während der Arbeiten zu informieren. Im Vorfeld der Baustellen gibt es vor Ort außerdem Aushänge und Beschilderungen sowie Hinweise auf den Ersatzverkehr. Die DB gibt zudem über Anzeigetafeln und mit Lautsprecheransagen in Stationen und Bahnen Auskunft. 

Baupensum gebündelt an einem verlängerten Wochenende 

Neben dem Einhub der neuen Brückenteile an der Landesstraße L 3202 hat das Projektteam weitere umfangreiche Arbeiten in Gelnhausen eingeplant. Um die Zeit der Sperrung optimal zu nutzen, bündelt es eine Vielzahl von Arbeiten. Die Bauteams wechseln zum Beispiel Schwellen und führen Stopfarbeiten durch, gründen Signale und stellen diese auf, bauen eine neue Weiche für den späteren flexibleren Zugverkehr ein und modernisieren die Oberleitung. Mit Hochdruck gehen auch die Arbeiten für die neue barrierefreie Personenunterführung und die Bahnsteige am Bahnhof Gelnhausen voran, deren Fortschritt von Monat zu Monat sichtbarer wird. Weiter nördlich setzt die DB am Bahnhof Wirtheim die Arbeiten an den Bahnsteigen fort.  

Anwohnende können sich bei Fragen rund um die Bauarbeiten unter der E-Mail-Adresse hanau-fulda@deutschebahn.com an das DB-Projektteam wenden.  

Das Ausbauprojekt Hanau–Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. Weitere Informationen unter: https://hanau-fulda.deutschebahn.com   

30. Oktober 2025, 09:45 Uhr
Frankfurt am Main
Baumfällungen und Rodungen südlich der Bleichstraße / B42 mit halbseitiger Straßensperrung • Ersatzbepflanzung in Abstimmung mit BUGA 2029 • Vorbereitende Arbeiten für Neubau des barrierefreien Bahnhofs in zentraler Lage im Jahr 2026

Die Deutsche Bahn (DB InfraGo AG) beginnt am 3. November mit Vegetationsarbeiten am Hafenpark Rüdesheim (Rhein). Im Rahmen der Generalsanierung der rechtsrheinischen Bahnstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden ab Juli 2026 baut die DB den Bahnhof Rüdesheim wie lange geplant im Bereich des Hafenparks neu. Der neue und dann barrierefreie Bahnhof am Hafenpark ersetzt den jetzigen Bahnhof Am Rottland. Die zentrale Lage in Nähe der Wohnbebauung und touristischen Örtlichkeiten bringt für unsere Fahrgäste u. a.  eine verbesserte Erreichbarkeit mit sich. Da ein Neubau eines Bahnhofs nicht in fünf Monaten zu schaffen ist, führt die DB schon in diesem Jahr vorbereitende Arbeiten durch.

Dafür finden im Zeitraum vom 3. bis zum 14. November 2025 tagsüber und nachts Baumfällungen und Rodungsarbeiten südlich der Bleichstraße und im Hafenpark zwischen der PKW-Unterführung Kaiserstraße / Auf der Lach und dem Weinstand statt. Dabei kommen insbesondere Akkukettensägen zum Einsatz.

Der Straßen-, Fuß- und Fahrradverkehr wird während den Arbeiten eingeschränkt. Im Zeitraum der Baumfällarbeiten wird eine der beiden Fahrspuren der Bleichstraße / B42 für PKW gesperrt werden. Während der nächtlichen Rückschnittarbeiten kann es für Fußgänger temporär zu Einschränkungen im Bereich des Gehweges zwischen Weinstand und Eisenbahnbrücke Kaiserstraße kommen. Im Hafenpark kommt es bei Bedarf zu temporären, kurzfristigen Einschränkungen, wobei die Rettungszufahrt zu den Schiffsanlagern immer frei sein wird.

Um die Rodungen zu kompensieren, forstet die DB wieder auf. Sowohl nördlich als auch südlich der Gleise werden in unmittelbarer Nähe des neuen Bahnhofsbereiches Ersatzpflanzungen durchgeführt. Im südlichen Bereich nimmt die DB die Ersatzpflanzungen auf Wunsch und in Abstimmung mit der Fremdenverkehrsgesellschaft Rüdesheim im Hafenpark bzw. der Platanenallee vor. Diese werden sich in das Gesamtbild der dort stattfindenden Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2029 eingliedern.

Die gerodeten Flächen werden noch in diesem Winter als Logistik- und Lagerfläche aufbereitet. Dies bedeutet, dass ab Dezember 2025 Arbeitsebenen hergestellt werden, um anschließend von Februar bis Mai 2026 die erforderlichen Gründungsarbeiten für die neuen Bahnsteige ausführen zu können. Danach baut die DB die Arbeitsebenen wieder zurück. Die Hauptbauarbeiten für den neuen Bahnhof Rüdesheim starten dann ab Juli 2026.

Während der Vegetationsarbeiten führen Fachleute Schallmessungen durch, um die Einhaltung der zulässigen Richtwerte zu gewährleisten. Die DB setzt alles daran, die von den Arbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Geräuschentwicklungen und Baulärm nicht gänzlich vermeiden.

Informationen zum Neubau Bahnhof Rüdesheim (Rhein)

Der neue Standort des Rüdesheimer Bahnhofs am Hafenpark bietet einige Vorteile: Neben zwei neuen Außenbahnsteigen wird der Neubau für Reisende barrierefrei zugänglich sein. Die zentrale Lage in Nähe der Wohnbebauung und touristischen Örtlichkeiten bringt eine verbesserte Erreichbarkeit mit sich. Große PKW-Parkplätze und zwei Bushaltestellen in fußläufiger Nähe bieten eine attraktivere Verknüpfung der Verkehrsträger sowie mehr Komfort für Pendler:innen.

Der Bahnhof am neuen Standort ersetzt den vorhandenen Bahnhof, weshalb auch der Name beibehalten wird. Die Anlagen am alten Standort werden nach der Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs zurückgebaut. Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude bleibt dabei erhalten und kann weiterhin gewerblich genutzt werden.

Mehr unter rechter-rhein.deutschebahn.com.

30. Oktober 2025, 09:30 Uhr
Frankfurt am Main
Zusätzliche Gleise sollen zukünftig mehr Kapazität zwischen Hanau und Aschaffenburg schaffen und die Fahrtzeiten verkürzen • Vorhaben aktuell noch in einer sehr frühen Planungsphase • Vorstellung erster Machbarkeitsstudien zur späteren Trassenfindung

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) informierte am 29. Oktober 2025 über den derzeitigen Planungsstand der Ausbaustrecke Hanau–Aschaffenburg und der Kurve Mainaschaff . Das Projekt befindet sich in der Grundlagenermittlung. Das Projektteam der DB stellte bei der Informationsveranstaltung, die sich an Vertreter:innen aus Bundes- und Landespolitik, des Landkreises Aschaffenburg, des Mainz-Kinzig-Kreises sowie aus Kommunen und Fachverbänden richtete, die Ergebnisse verschiedener Machbarkeitsstudien vor. Diese dienen der späteren Trassenfindung. Der genaue Verlauf der Trasse steht demnach noch nicht fest.

Das Projekt Ausbaustrecke Hanau-Aschaffenburg ist Teil des Bedarfsplans Schiene des Bundes und zielt darauf ab, Engpässe im Schienennetz aufzulösen, mehr Zugverkehr zwischen Hanau und Aschaffenburg zu ermöglichen und gleichzeitig die Fahrzeit zu verkürzen. Die bestehende zweigleisige Bahnstrecke zwischen Hanau und Aschaffenburg ist bereits heute stark ausgelastet. Daher wird geprüft, wie der Streckenabschnitt von Großauheim nach Mainaschaff-Steinerts auf vier Gleise ausgebaut werden kann. Zudem sollen die bestehenden Gleise so ertüchtigt werden, dass Züge künftig mit bis zu 230 km/h fahren können. Untersucht werden auch die Möglichkeiten der höhenfreien Einbindungen aus Rauschwald und in Mainaschaff. Durch diese würden sich die Gleise nicht mehr auf einer Ebene kreuzen. Dadurch verbessert sich der Verkehrsfluss.

Die ersten Machbarkeitsstudien zeigen, dass für einen viergleisigen Ausbau der vorhandenen Bahnstrecke alle Bahnübergänge und Brücken – ob über Schiene oder Straße – angepasst oder neu gebaut werden müssten. Auch Stationen und nahe der Bahnlinie gelegene Straßen wären von Anpassungen betroffen. Die entlang der Strecke existierenden Durchlässe für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen, vor Ort „Mauselöcher“ genannt, könnten durch den heutigen Vorgaben entsprechende Unterführungen ersetzt werden.

Für die Verbindungskurve Mainaschaff erstellte die DB eine Machbarkeitsstudie zur höhenfreien Einbindung. Diese verhindert, dass auf der Kurve fahrende Züge beim Einfädeln in die Strecken Darmstadt–Aschaffenburg und Hanau–Aschaffenburg Züge behindern, die bereits dort unterwegs sind. Laut der Machbarkeitsstudie ist es möglich, eines der beiden heute auf der Kurve liegenden Gleise durch den Bau eines Trogs oder Tunnels in die Erde zu verlegen. Dadurch würden Anwohner:innen selbst bei steigenden Zugzahlen entlastet.

Im Jahr 2026 ist der Abschluss der betrieblichen Aufgabenstellung vorgesehen. Zudem wird auf Basis der für den Bedarfsplan Schiene vorgesehenen Finanzmittel im Bundeshaushalt eine Entscheidung über den weiteren Projektverlauf getroffen. Die DB setzt die Information zum Projektstand entsprechend fort.

Infos zum Projekt finden sich unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/hanau-aschaffenburg

Anfragen können auch an das Projekt-Postfach gerichtet werden:hanau-aschaffenburg@deutschebahn.com.

Das Projekt Ausbaustrecke Hanau-Aschaffenburg und Kurve Mainaschaff sind sowohl Projekte für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird.

29. Oktober 2025, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
Teileröffnung der Personenunterführung (PU) Ost am kommenden Freitag, 31.10. • Vollständige Inbetriebnahme mitsamt Aufzügen noch vor Jahresende geplant • Zweiter Bauabschnitt startet planmäßig

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) modernisiert die Verkehrsstation Frankfurt-Griesheim seit Juni letzten Jahres für Reisende, Anwohnende und Besucher:innen barrierefrei. Im Rahmen des ersten Bauabschnitts haben die Bauteams die Arbeiten an der Personenunterführung (PU) Ost weitestgehend abgeschlossen, sodass am kommenden Freitag, 31. Oktober, die Teilinbetriebnahme erfolgen kann. Im Anschluss steht die Unterführung Reisenden zunächst eingeschränkt als Zugang zum Mittelbahnsteig (Gleis 2/3) zur Verfügung. Die provisorische Personenüberführung (PÜ) als Verbindung der Stadtteile hat sich bewährt und daher weiterhin Bestand.

Mit der Teileröffnung kann der zweite Bauabschnitt planmäßig am 31. Oktober 2025 beginnen. Ab diesem Zeitpunkt wird die PU West zunächst bis voraussichtlich Mitte Dezember 2025 vollständig gesperrt, um Rückbauarbeiten an den Bahnsteigdächern und Kabelarbeiten durchzuführen. Sie finden unter anderem im Rahmen nächtlicher Sperrpausen von 22 bis 6 Uhr statt. Reisende werden während der unter diesem Link („Einschränkungen für Fahrgäste“) aufgeführten Zeiträume gebeten, etwaige Umleitungen der Züge oder Halte zu beachten und sich vor Abfahrt auf bahn.de oder in der DB Navigator App zu informieren. Die DB ist bemüht, Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, bittet jedoch für unvermeidbare Einschränkungen bei dieser komplexen Baumaßnahme im laufenden Betrieb um Verständnis.

Eine vollständige Nutzung und Inbetriebnahme der Personenunterführung Ost als Stadtteilverbindung ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht möglich. Grund hierfür sind Produktions- und Lieferverzögerungen einzelner Materialien, weshalb die abschließenden Elektro- und Ausbauarbeiten bislang nicht vollständig umgesetzt werden konnten. Um dennoch den planmäßigen Start des zweiten Bauabschnitts sicherzustellen, wurde in enger Abstimmung mit der Stadt Frankfurt entschieden, die Unterführung wie beschrieben teilweise in Betrieb zu nehmen. Die vollständige Inbetriebnahme und Öffnung der Personenunterführung Ost einschließlich der Aufzüge ist – vorbehaltlich der Verfügbarkeit noch fehlender Materialien und zugelassener Prüfsachverständiger – im Dezember 2025 geplant.

Mit Blick auf das kommende Jahr folgt im Frühjahr der Einhub einer Hilfsbrücke als Voraussetzung für den Beginn des Rückbaus und des Neubaus der PU West einschließlich neuer Treppen- und zweier Aufzugsanlagen. Im Rahmen der Erneuerung der Bahnsteige erhalten diese voraussichtlich im Herbst 2026 neue Dächer. Unter anderem wird die Bahnhofstechnik erneuert und ein neues Schalthaus für technische Anlagen errichtet, bevor der Bahnhof Frankfurt-Griesheim bis voraussichtlich Mitte 2027 vollständig barrierefrei und modernisiert ist.

Weitere Informationen zum Bauprojekt finden Sie unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/frankfurt-griesheim-bf

29. Oktober 2025, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Trassierungsvorschläge für die neue Trasse zwischen Langenschwarz und Ronshausen ausgearbeitet und verglichen • 26 Kilometer Tunnelanteil • Beste Lösung in Bezug auf Umwelt sowie Technik und Verkehr ermittelt • Linienverlauf stellt Grundlage für die weitere technische Ausarbeitung und Detailplanung dar

Das Beteiligungsforum zur Bahnstrecke Fulda–Gerstungen ist am 28. Oktober 2025 in Bad Hersfeld zu seiner 14. Sitzung zusammengekommen. Mehr als 50 Teilnehmende aus der Region haben sich mit der Deutschen Bahn (DB InfraGO AG) zum aktuellen Planungsstand und den Entwicklungen im Bahnprojekt Fulda–Gerstungen ausgetauscht. Mit dabei waren auch die beauftragten Ingenieurbüros Bosch & Partner sowie WBI GmbH.

Die Planung schreitet weiter voran, zudem wurden Kartierungen durchgeführt. 500 Meter links und rechts des oberirdischen Verlaufs der geplanten neuen Bahnstrecke wurde die planungsrelevante Pflanzen- und Tierwelt systematisch erfasst, um diese bei den weiteren Planungen mit einzubeziehen.

Abgeschlossen sind die Untersuchungen des Baugrunds. Insgesamt wurden 129 Bohrungen mit über 9.500 Bohrmetern vorgenommen. Da die geplanten Tunnel nach aktuellem Stand überwiegend im Buntsandstein liegen würden, sollten sie nicht tiefer als in 150 Metern gebaut werden. Aufgrund des vorhandenen schwierigen Baugrunds im Bereich Meckbach soll der Tunnel aus geologischer Sicht möglichst außerhalb dieses Gebietes verlaufen und es nur möglichst kurz kreuzen. Da im Bereich nördlich des Schwarzbachtals weitere schwierige Baugrundverhältnisse erkundet wurden, ist es dort nicht möglich, eine Brücke zu gründen. Auch Tunnel sollten westlich von diesen Bereichen verlaufen.

Für die technische Vorplanung der geplanten neuen Bahnstrecke zwischen Fulda und Gerstungen hat die DB die Strecke in drei Bereiche (Süd, Mitte und Nord) aufgeteilt und in diesen sogenannten Raumlosen jeweils verschiedene Trassierungslinien ausgearbeitet und miteinander verglichen. Im Vergleich stellte sich die Trassierungslinie V1 sowohl in Bezug auf den Bereich Umwelt als auch in den Bereichen Technik und Verkehr als die in Summe beste Lösung heraus. Die ermittelte Trasse beinhaltet bei einer Gesamtlänge von rund 42 Kilometern einen hohen Tunnelanteil von etwa 26 Kilometern Länge. Sie wird von der DB im weiteren Planungsverlauf weiter detailliert und ausgearbeitet.

Weitere Informationen zur Vorzugsvariante V1:

Die Linienführung beinhaltet im südlichen Abschnitt für die Querung des Schwarzbachtals zwei parallel geführte Talbrücken östlich und westlich der bestehenden Eisenbahnbrücke, was die geringste Beeinträchtigung vorhandener Siedlungsbereiche bedeutet. Die Mengshäuser Kuppe wird an ihrem höchsten Punkt nordwestlich umfahren. Das ist aus geologischer Sicht sinnvoll, da die Überlagerung hier weniger als 150 Meter beträgt. Der Tunnelvortrieb ist dort durchgängig maschinell möglich. Die Trassierungslinie dieser Variante unterquert das Hahnbachtal im Tunnel ohne Verluste bedeutender Biotope.​ ​ ​Im Bereich Bad Hersfeld Süd fädelt die Trassierungsvariante V1 in die Bestandsstrecke Fulda–Bebra ein. Die Einfädelung sieht vor, dass die Eingriffe in das Heilquellenschutzgebiet und das Grundwasser geringer sind als bei anderen Linienführungen. Die Neubaustrecke und die Bestandsstrecke unterqueren die Bundesautobahn A4 und verlaufen viergleisig durch das Stadtgebiet und den Bahnhof von Bad Hersfeld. Im Bahnhof Bad Hersfeld kann zwischen Fern- und Regionalverkehr bahnsteiggleich gewechselt werden, sofern die Reiserichtung beibehalten wird. Nördlich des Bahnhofs Bad Hersfeld fädelt diese Variante in östlicher Richtung aus und verläuft auf einer zweigleisigen Talbrücke über die Fulda mit möglichst geringem Eingriff in sehr hochwertige Flächen im Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet).

Steckbrief Vorzugsvariante Trassierungslinie
Steckbrief Vorzugsvariante Trassierungslinie
Quelle: Deutsche Bahn AG

Aktueller Stand der Planungen, Änderungen sind möglich. 

Im nördlichen Bereich verläuft die Strecke auf einer langen Talbrücke über das Solztal. Das Meckbachtal wird östlich im Tunnel unterquert, wodurch die schwierigen geologischen Verhältnisse umfahren werden und ein maschineller Tunnelvortrieb möglich ist. Damit wird das FFH-Gebiet bei Meckbach nicht beeinträchtigt. Die Einfädelung bei Ronshausen erfolgt am östlichen Ortsrand. Die Abzweigstelle wird höhengleich geplant, was zu keiner Verschlechterung der Betriebsqualität führen wird. Der weitere Streckenverlauf bis Gerstungen bleibt unverändert.

Die DB plant, mit einem Infomobil im Juni 2026 beim Hessentag in Fulda den aktuellen Planungsstand des Projektes zu präsentieren.

Über das Projekt

Das Bahnprojekt Fulda–Gerstungen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturprogramms Frankfurt RheinMain plus (FRMplus). Die Aus- und Neubaustrecke soll die schnellen Züge des Fernverkehrs von den langsameren des Nah- und Güterverkehrs trennen und so im Fernverkehr zwischen Fulda und Erfurt auch eine Reisezeitverkürzung von mindestens zehn Minuten schaffen – eine wichtige Voraussetzung, um den Deutschlandtakt umzusetzen. Zusätzlich wird die Bestandsstrecke zwischen Fulda und Bebra entlastet. Im Beteiligungsforum Fulda – Gerstungen begleiten regionale Interessengruppen, Bürgerinitiativen, Kommunen, Landkreise und Behörden die Planungen seit 2018. Präsentationen und Protokolle der nicht öffentlichen Sitzungen des Beteiligungsforums und seiner Arbeitsgruppe Parlamentarische Befassung werden auf der Projektwebseite veröffentlicht: www.fulda-gerstungen.de  

27. Oktober 2025, 13:30 Uhr
Frankfurt am Main
Erneuerte Ausstattung für erhöhten Komfort an den Bahnsteigen • Modernes Erscheinungsbild mit wiederkehrendem Leitmotiv • Taktiles Wegeleitsystem für barrierefreien Zugang • Investition rund 300.000 Euro

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat die ganzheitliche Modernisierung des Bahnhofs Heusenstamm zu einem Zukunftsbahnhof abgeschlossen. Eine Vielzahl in diesem Jahr umgesetzter Maßnahmen im Bereich der Bahnsteige, der Personenunterführung (PU) und im Bahnhofsumfeld sorgen nun für mehr Komfort und ein verbessertes Ambiente. Der Einbau eines taktilen Wegeleitsystems im Bereich der Zuwegung garantiert zudem den barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen.

Die DB modernisiert 2025 Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Dabei macht sie in diesem Jahr 100 weitere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen. Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB AG für das Land Hessen, und Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, eröffneten heute symbolisch den neuen Zukunftsbahnhof in Heusenstamm.

Dr. Klaus Vornhusen: „Das Gütesiegel „Zukunftsbahnhof“ steht aus Sicht der Deutschen Bahn für eine ganzheitlich an den Bedürfnissen der Reisenden ausgerichtete Verkehrsstation – barrierefrei, modernisiert, ansprechend gestaltet. Heusenstamm ist einer von bisher erst fünf Zukunftsbahnhöfen in 2025 in Hessen; mehr als 20 weitere werden in den nächsten zwei Jahren folgen, um noch mehr Menschen für die umweltfreundliche Schiene zu begeistern.“

Stefan Schwinn: „Im Rahmen des Programms Zukunftsbahnhöfe investieren wir gezielt auch in kleinere Stationen, um diese für Reisende noch attraktiver zu gestalten. Gemeinsam mit der Stadt Heusenstamm haben wir ein modernes und einladendes Bahnhofsumfeld geschaffen. Damit möchten wir insbesondere die Menschen in der Region dazu ermutigen, künftig noch häufiger die klimafreundliche Bahn zu nutzen.“

Insgesamt flossen rund 300.000 Euro in den Zukunftsbahnhof Heusenstamm. Täglich rund 4.000 Fahrgäste profitieren nun von einem frischen und modernen Erscheinungsbild. Ein zentrales Element ist die umfassende Neugestaltung der Personenunterführung. Hier wurden Fliesen erneuert und gestrichen. Ein integriertes farbliches Leitmotiv stellt einen direkten Bezug zur Stadt Heusenstamm her und wertet den Durchgang optisch auf. Das verwendete Farbkonzept findet sich auch an den modernisierten Wetterschutzhäusern und den Windschutzelementen wieder. Zur erneuerten Ausstattung der Bahnsteige zählen unter anderem neue Sitzbänke, für eine verbesserte Reisendeninformation sorgen zwei Zugzielanzeiger der neuesten Generation. Eine taktile Wegeleitung zu den Bahnsteigen garantiert den barrierefreien Zugang für alle.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

2025 gingen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die aktuell generalsaniert wird. Ein weiterer Zukunftsbahnhof in Hessen ist Messel.

23. Oktober 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Veranstaltung für Bürger:innen am 6. November 2025 in Gelnhausen-Haitz • Projektteam stellt Ergebnisse der frühen Planungsphasen vor • Zeit für Fragen und Austausch

Die Bahnstrecke zwischen Hanau, Gelnhausen und Fulda ist eine der wichtigsten und am stärksten befahrenen Strecken Deutschlands. Um die Infrastruktur dem wachsenden Bahnbetrieb anzupassen, wurden die Großprojekte Ausbau- und Neubaustrecke Hanau-Fulda ins Leben gerufen. Die Ausbaustrecke zwischen Hanau und Gelnhausen befindet sich bereits seit Anfang 2024 im Bau. Die Neubaustrecke Gelnhausen–Fulda schließt an diesen Ausbauabschnitt an und ist für den Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Gelnhausen und Fulda geplant. Durch eigene Gleise für den Fernverkehr sollen insbesondere der bestehende Kapazitätsengpass zwischen Hanau und Fulda aufgelöst sowie die Reisezeit zwischen Frankfurt und Fulda verkürzt werden. Außerdem werden durch die Entflechtung der Verkehre die Voraussetzungen für einen schnelleren Nahverkehr für die Region geschaffen.

Wie die Trassenführung der Neubaustrecke aussehen kann und welche Bedeutung diese für die Bauwerke entlang der Strecke hat, wurde in den letzten zwei Jahren nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens seitens der Deutschen Bahn (DB) erarbeitet. Noch immer befindet sich das Projekt in einer sehr frühen Planungsphase, in der es vor allem darum geht, Grundlagen im Planungsgebiet zu ermitteln, Voruntersuchungen durchzuführen und Ansätze für die spätere Planung zu entwickeln. Die Planung für den ersten von insgesamt vier Planungsabschnitten ist derzeit am weitesten vorangeschritten. Der erste Abschnitt erstreckt sich von Gelnhausen und Linsengericht über die Gelnhäuser Stadtteile Haitz und Höchst bis kurz vor dem Bahnhof Wirtheim. Der Ausbau dieses Abschnitts umfasst die Erweiterung der bestehenden Bahnstrecke um zwei auf insgesamt vier Gleise, was wiederum weitere Maßnahmen mit sich bringt. Bestehende Brücken müssen verbreitert werden, um ausreichend Platz für die Viergleisigkeit zu bieten. Das Brückenbauwerk am Bahnhof Haitz im Bereich der Birsteiner Straße stellt dabei eine besondere Herausforderung im Planungsprozess dar. Darüber hinaus werden im Rahmen der Maßnahme Schallschutzwände erneuert und erweitert.

Zu einer frühen Planungsphase lädt das Projekt daher zu einer Informationsveranstaltung ein, um den Bürger:innen den Inhalt und die Hintergründe der Planung vorzustellen und einen Ausblick auf die nächsten Projektphasen zu geben. Das Projektteam kommt hierfür am Donnerstag, 6. November 2025, in die Mehrzweckhalle Haitz (Am Rottgarten 3, 63571 Gelnhausen). Um 19.00 Uhr startet die Veranstaltung offiziell mit einem Vortrag. Alle Interessierten sind eingeladen, sich bereits ab 18.00 Uhr einzufinden und mit den ausgestellten Materialien zum Projekt vertraut zu machen. Im Anschluss stehen die Ansprechpartner:innen der DB für Fragen und den persönlichen Austausch zur Verfügung.

Fragen zum Projekt beantwortet das Projektteam unabhängig von dem Termin auch gerne über das Projektpostfach: hanau-fulda@deutschebahn.com.

Weitere Informationen zum Projekt unter: https://hanau-fulda.deutschebahn.com

23. Oktober 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Baugrunderkundungen beidseitig der A 67 bei Gernsheim von Oktober 2025 bis Ende April 2026 • Insgesamt rund 360 Erkundungspunkte bis zu 50 Metern Tiefe

Im Rahmen der weiteren Planung für die Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim führt die Deutsche Bahn (DB InfraGo) ab Ende Oktober Baugrunderkundungen beidseitig der A 67 bei Gernsheim durch. Die Bohrarbeiten werden voraussichtlich bis Ende April 2026 andauern.

Ziel der Baugrunderkundungen ist es, genaue Kenntnisse über die Bodenverhältnisse zu erhalten, um die baulichen Anforderungen für die Streckenführung präzise festzulegen. Im Bereich Gernsheim bis zum südlichen Ende des Jägersburger Waldes wird die Neubaustrecke auf rund zehn Kilometern geländegleich auf der Ostseite der A67 verlaufen. Um den Eingriff in den Jägersburger beziehungsweise Gernsheimer Wald so gering wie möglich zu halten, wird die neue Bahnstrecke nah an die Autobahn gelegt.

Für die Baugrunderkundungen sind in diesem Abschnitt rund 360 Erkundungspunkte vorgesehen, an denen Fachfirmen im Auftrag der DB mit unterschiedlichen Bohrgeräten Bohrungen und Bodenerkundungen bis zu 30 Meter, vereinzelt auch bis zu 50 Meter, tief durchführen. Die Arbeiten finden überwiegend in Waldgebieten sowie auf landwirtschaftlich genutzten Flächen statt. Um die Erkundungsarbeiten abzusichern, wird das Gelände vorab von Fachleuten nach Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg abgesucht.

Während der Bohrarbeiten kann es vorübergehend zu geringen Lärmbelästigungen kommen. Für eventuelle Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn um Verständnis.

Die Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt, als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird.

Nähere Informationen zum Projekt sind unter www.frankfurt-mannheim.de zu finden.

23. Oktober 2025, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bau der acht Kilometer Schallschutz in Saarbrücken Ost verläuft planmäßig • Gesamtinvestition des Bundes für Saarbrücken Ost von rund 23,1 Millionen Euro • Eröffnung der Ausstellung zur Lärmsanierung am Saarbrücker Hauptbahnhof

Die Deutsche Bahn (DB InfraGo) baut in den kommenden Jahren Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 20 Kilometern in Saarbrücken. Davon befinden sich derzeit neun Wände mit einer Höhe von drei Metern und einer Gesamtlänge von rund 8.000 Metern in Saarbrücken Ost im Bau. Durch die Lärmsanierungsmaßnahmen werden die Anwohner:innen in rund 4.500 Wohneinheiten entlang der Strecke vom Lärm der vorbeifahrenden Züge spürbar entlastet. Die Schallschutzmaßnahmen sind Teil des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“. Der Bund investiert in Saarbrücken Ost insgesamt rund 23,1 Millionen Euro in aktive Schallschutzmaßnahmen, um die Lärmbelästigungen zu reduzieren.

Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, eröffnet zusammen mit Ulrike Ludewig, Leiterin Portfolio Lärmsanierung bei der DB InfraGO AG, und Uwe Conradt, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Saarbrücken, die Ausstellung zur Lärmsanierung am Bahnhof in Saarbrücken, um den ersten Meilenstein des Lärmsanierungsprojekts zu feiern.

Gruppenfoto bei der Eröffnung der Ausstellung "Lärmsanierung" im Saarbrücker Hauptbahnhof
Gruppenfoto bei der Eröffnung der Ausstellung "Lärmsanierung" im Saarbrücker Hauptbahnhof
Quelle: Deutsche Bahn AG, Marina Kallis

v.l.n.r.: Hasan Ilhan, Leiter Lärmsanierung Südwest DB, Ulrike Ludewig, Leiterin Portfolio Lärmsanierung DB, Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB für Rheinland-Pfalz und Saarland, Hüseyin Cilingir, Projektleiter Lärmsanierung Saarbrücken DB, Uwe Conradt, Oberbürgermeister Saarbrücken, Jeanne Dillschneider, MdL Bündnis90/Die Grünen, Stefan Löw, MdL SPD. Foto: DB AG / Marina Kallis.      

Über einen Zeitraum von einem Monat bietet die Ausstellung interessierten Besucher:innen die Gelegenheit, sich umfassend über die Maßnahmen der Deutschen Bahn zum Schutz vor Schienenlärm zu informieren. Eine Infostele sowie ein Originalelement einer Schallschutzwand veranschaulichen die Ziele, Wirkungsweise und Abläufe der Lärmsanierung entlang bestehender Bahnstrecken in Deutschland. Dabei werden sowohl aktive als auch passive Schallschutzmaßnahmen sowie die Förderkriterien des Bundes vorgestellt. Ziel der Ausstellung ist es, den Ablauf für betroffene Anwohnende transparent darzustellen und den konkreten Nutzen der Maßnahmen verständlich zu vermitteln.

Dr. Klaus Vornhusen: „Die Deutsche Bahn und der Bund engagieren sich gemeinsam sehr dafür,  Anwohner und Anwohnerinnen an stark befahrenen Bahnstrecken vom Schienenverkehrslärm zu entlasten. Für die Stadt Saarbrücken sind Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 20 Kilometer vorgesehen. Der Baustart von 8 Kilometern in Saarbrücken Ost hat bereits begonnen. Für die gesamte Maßnahme in Saarbrücken stellt der Bund rund 67 Millionen Euro bereit, für Saarbrücken Ost entfallen hierfür gut 23 Millionen Euro.“ 

Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Als Landeshauptstadt setzen wir uns mit vielen verschiedenen Maßnahmen für mehr Ruhe und Lebensqualität ein. Es freut mich, dass auch die Deutsche Bahn in den Lärmschutz investiert und wir gemeinsam dafür sorgen, den Lärm in Saarbrücken zu verringern und damit die Lebensqualität in unserer Stadt weiter zu steigern.“

Neben dem aktiven Schallschutz durch die Schallschutzwände können rund 2.500 Wohneinheiten mit passivem Schallschutz, wie speziellen Fenstern und Lüftern, ausgestattet werden.

Über das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“

Seit 1999 besteht das freiwillige Lärmsanierungsprogramm des Bundes. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Gefördert werden dabei sowohl Schallschutzwände als auch schalldichte Fenster und Lüfter in Gebäuden. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn rund 2,1 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von 2.324 Kilometern Schienenstrecke und rund 71.000 Wohneinheiten investiert. Bereits 1.000 Städte und Gemeinden profitieren vom Programm.

Weitere Informationen zur Lärmsanierung sind im Internet abrufbar unter www.laermsanierung.deutschebahn.com

Daten & Fakten

Aktiver Schallschutz

Maßnahme:

Länge der Schallschutzwände (SSW): 8.013 MeterWandhöhe: 3 m über Schienenoberkante

SSW 1: Meerwiesentalweg, Länge 1.738 m

SSW 2: Preußenstraße, Länge 685 m

SSW 2: Thüringer Straße, Länge 451 m

SSW 3: Eschbergweg, Länge 210 m

SSW 4: Kaiserstraße, Länge 234 m

SSW 5L: Bahnstraße, Länge 2.210 m

SSW 5R: Kaiserstraße, Länge 635 m

SSW 6: Kaiserstraße, Länge 560 m

SSW 7L: Dudweilerstraße, Länge 980 m

SSW 7R: Hammerweg bis Im Wiesental, Länge 310 m

Investition:

rund 23,1 Millionen Euro

Passiver Schallschutz

Umfang:

Förderung von schalldämmenden Fenstern und Lüftern in rund 2.500 Wohneinheiten

Investition:

rund 132.000 Euro

Anhang

Quelle: DB AG
Grafische Darstellung der Schallschutzwände Saarbrücken Ost.

23. Oktober 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Malwettbewerb der Deutschen Bahn für Kinder zwischen vier und 13 Jahren • Drei siegreiche Hess:innen • Gewinner Laren aus Friedrichsdorf stellt sich vor

„Alle fahren Bahn. Und was macht die Zugfahrt für Kinder so besonders? Einmal durch den Zug rennen? Spaghetti bei 300 km/h essen? Spaß im Familienbereich? Wie könnte eine tolle Bahnfahrt aussehen? Malt uns ein Bild.“ Diese Aufgabe stellte die Deutsche Bahn (DB) Kindern aus ganz Deutschland. Der Fantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt. Die zehn schönsten Bilder wurden als großes Plakat gedruckt. So ist die Kinderzeichnung riesengroß in der Nähe des jeweiligen Wohnorts zu sehen.

Zehn Kinder aus ganz Deutschland im Alter von vier bis 13 Jahren wurden von einer Jury der DB als Gewinner:innen ausgewählt, darunter gleich drei Hess:innen. Einer von ihnen ist der Eisenbahnfan Laren aus Friedrichsdorf (Taunus). Für den 13-jährigen Schüler ist die DB mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. „Die Bahn lässt mich die Welt entdecken“, erklärt Laren seine Begeisterung für das Zugfahren. Mit der DB verbindet er viele schöne Urlaubsziele und Begegnungen. So brachte ihn die Bahn schon zur Verwandtschaft in die Schweiz, nach Salzburg, Köln, Hamburg oder auf Sylt. Kürzlich ging dann auch ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung: Eine Reise mit dem Zug nach Paris. Für Laren, der in der Schule französisch lernt, ein echtes Highlight.

Neben der Bahn hat es Laren auch die Kunst angetan. Er zeichnet viel, besucht Kunstkurse und entdeckt gerne Museen. Als er von der Aktion „Kinder #fahrenBahn“ hörte, war er sofort begeistert. Seine künstlerische Ader und sein Entdeckergeist zeigen sich dann auch im eingereichten Bild. Hier hat der 13-jährige mehrere Sehenswürdigkeiten aus aller Welt gezeichnet, die er bereits besucht hat oder noch bereisen möchte. Verbunden werden Sie – natürlich – durch einen ICE. Großes Lob gibt es auch für das Zugpersonal: „Die Zugbegleiter:innen sind immer sehr freundlich zu mir“, so Laren, der dem nächsten großen Ziel bereits entgegenfiebert. Seine nächste Reise mit der DB geht nach Berlin.

Larens Plakat kann noch bis einschließlich heute am REWE-Parkplatz nahe dem Friedrichsdorfer Bahnhof (Im Dammwald 5, 61381 Friedrichsdorf) besichtigt werden.

Quelle: Luana Laxy
Glücklicher Gewinner: Laren präsentiert sein Plakat in Friedrichsdorf

20. Oktober 2025, 05:00 Uhr
Linien S1, S2, S8 und S9 verkehren wieder bis zu ihren östlichen Endbahnhöfen – Restarbeiten bis zum Jahresende – Keine Vollsperrung mehr 2025

Die Vollsperrung des S-Bahn-Tunnels in Offenbach während der Herbstferien ist aufgehoben. Damit können die S-Bahn Linien S1, S2, S8 und S9 seit heute früh wieder auf ihrer gesamten Strecke fahren. Die östlichen Endbahnhöfe Rödermark Ober-Roden, Dietzenbach und Hanau bzw. Offenbach Ost sind wieder erreichbar. Der erste Zug fuhr heute Morgen um 05:00 Uhr.

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) modernisiert gegenwärtig die Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz sowie die Station Frankfurt Mühlberg. Dabei geht es unter anderem um zeitgemäßen Brandschutz und um eine neue Stromversorgung.

Die Sperrpause in den Herbstferien war die letzte Vollsperrung, die dafür 2025 nötig war. Eine Auswertung der bisher durchgeführten Arbeiten erfolgt zeitnah. Für erforderliche Restarbeiten bis zum Jahresende 2025 werden die ohnehin gegebenen Nachtsperrpausen genutzt. Die Beeinträchtigung für unsere Fahrgäste halten wir so gering wie möglich.

17. Oktober 2025, 16:30 Uhr
Frankfurt am Main
Zugfahrten während des FIS Skisprung Weltcup in Willingen im Januar 2026 doch möglich • DB passt Sperrzeiten aufgrund der Bauarbeiten für den Elleringhauser Tunnels während der Veranstaktung an • Eintrittskarten berechtigen zur kostenlosen Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im NVV-Gebiet

Gute Neuigkeiten für alle Skisprung-Fans: Entgegen bisherigen Berichterstattungen freuen sich der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) und die Kurhessenbahn (KHB) sowie der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), dass Bahnfahrten zwischen Willingen und Brilon sowie Brilon und Bestwig trotz der anhaltenden Baumaßnahme am Elleringhauser Tunnel, die immer wieder spätabendliche und nächtliche Sperrungen nach sich zieht, während der Skisportveranstaltung des Ski-Club Willingen möglich sind.

Alle Eintrittskarten zum FIS Skisprung Weltcup in Willingen vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 sind als KombiTickets gültig und berechtigen zur kostenlosen Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im NVV-Gebiet sowie im Westfalentarif. Besucherinnen und Besucher können so bequem mit dem ÖPNV zur Mühlenkopfschanze an- und abreisen.

Seit September 2022 laufen die Bauarbeiten der DB InfraGO zur Erneuerung des Elleringhauser Tunnels und werden voraussichtlich im Jahr 2028 abgeschlossen. Zum Fahrplanwechsel beginnt eine neue Bauphase, für die eine tägliche Sperrung des Tunnels sowie des Bahnhofs Brilon Wald ab 19.30 Uhr notwendig ist - Zugfahrten zwischen Willingen und Brilon sowie zwischen Brilon und Bestwig sind in den Abend- und Nachtstunden somit nicht möglich.

Der NVV und die KHB konnten in intensiven Gesprächen mit der DB InfraGO erzielen, dass an den Abenden des 30. und 31. Januar sowie des 1. Februars die Sperrung jeweils erst ab 23 Uhr abends eingerichtet wird. Damit ist die An- und Abreise für Besucherinnen und Besucher des Skispringens nun mit dem Zug gesichert.

17. Oktober 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten vom 20. bis 24. Oktober • Einbau von Schächten und einer neuen Entwässerungsanlage sowie Verbreiterung des Bahngrabens • Busse im Ersatzverkehr bringen Fahrgäste weiterhin an ihr Ziel

Um für zukünftige Starkregen- und Wetterereignisse gerüstet zu sein erneuert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) in der Zeit vom 20. bis zum 24. Oktober Entwässerungsanlagen und baut einen neuen Durchlass im Zuge der Strecke zwischen Kapsweyer Grenze und Winden (Pfalz) südlich des Bahnhofs Winden. Eine Streckensperrung während des Bauzeitraums ist leider unvermeidbar.

Im Rahmen der Bauarbeiten werden Schächte für die Entwässerungsanlage eingehoben und an einen bereits bestehenden sowie an einen neu gebauten Durchlass angeschlossen. Zudem wird der Bahngraben auf einer Länge von ca. 500 Metern verbreitert. Für einen zügigen Ablauf der Bauarbeiten setzen die Bauteams Zweiwegebagger, einen Kran sowie eine Stopfmaschine ein.

Bereits in den vergangenen Wochen hat die DB InfraGO den Hang an der Strecke saniert und den verschlammten Schotter ausgetauscht. Der Großteil der seit Juli 2025 laufenden Arbeiten findet außerhalb von Sperrungen statt, um die damit verbundenen Auswirkungen auf den Bahnverkehr so kurz wie möglich zu halten. Nach Abschluss der Sperrung folgt noch die Erneuerung einer Entwässerungsrinne auf einer Länge von ca. 500 Metern, außerdem wird ein Gitter als Schutz vor Dachsen an der Böschung angebracht. Diese Arbeiten haben aber keine Auswirkungen mehr auf den Bahnverkehr. Die derzeit bestehende Langsamfahrstelle kann leider erst nach Abschluss aller Arbeiten nach der Inbetriebnahme der Anlagen Ende November aufgehoben werden. Die Deutsche Bahn bedauert die Unannehmlichkeiten, die den Reisenden dadurch entstehen.

Damit die Reisenden auch während des Zeitraums der Zugausfälle vom 21. bis 23. Oktober weiter mobil sind, setzt die DB Regio im Auftrag des Zweckverbandes ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd für den betroffenen Abschnitt einen Schienenersatzverkehr ein. Zwischen Neustadt/W und Winden verkehren die Regionalbahnen der Linie RB 53 nach dem üblichen Fahrplan. Der Anschluss in Richtung Karlsruhe und Neustadt/W wird am Morgen über Regionalbahnen und die verschiedenen Regionalexpresszüge hergestellt, tagsüber, wenn alle Züge im Takt verkehren, durch die Fahrten der Linie RE 6 zwischen Neustadt/W und Karlsruhe. Bahnkunden werden gebeten, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über die Fahrplanänderungen im DB Navigator, auf www.bahn.de sowie über die Aushangfahrpläne in den Bahnhöfen zu informieren.

Die Ersatzhaltstellen des Schienenersatzverkehrs befinden sich in Steinfeld an der Kirche, in Schaidt, Kapsweyer und Schweighofen jeweils am Rathaus. Die Wegbeschreibungen dorthin finden die Reisenden für die jeweiligen Stationen unter: https://www.bahnhof.de/.

16. Oktober 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten vom 19. bis 27. Oktober • Erneuerung von Gleisen, Modernisierung von Brücken sowie Instandhaltungsarbeiten geplant • Busse im Ersatzverkehr bringen Fahrgäste weiterhin an ihr Ziel

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) treibt im Oktober die Sanierung der Moselstrecke zwischen Koblenz und Trier voran. In der Zeit von Sonntag, 19. Oktober, 22 Uhr, bis Montag, 27. Oktober, 4 Uhr, bündelt die DB eine Vielzahl an Maßnahmen in einem Paket. Auf dem Bauprogramm steht dabei unter anderem die Modernisierung von Gleisen und Brücken sowie die Instandhaltung der Infrastruktur. Das Bauprogramm im Überblick:

  • Die DB tauscht zwischen Trier Hauptbahnhof und Trier-Ehrang die Gleise auf einer Länge von insgesamt mehr als 1.000 Meter aus. Dabei wechseln sie rund 2000 Meter Schienen sowie 1.630 Schwellen und 2.800 Tonnen Schotter. Ebenso wechseln sie Schwellen auf der Eisenbahnüberführung „Mosel“ aus. In diese Maßnahmen investiert die DB insgesamt mehr als drei Millionen Euro. Außerdem erneuert die DB am Bahnübergang "Obergraben" in Pommern (Mosel) sowohl den Straßenbelag als auch den Oberbau - also Schiene, Schotter und Schwelle.
  • Auf dem umfangreichen Bauprogramm stehen außerdem Brückenarbeiten: Die DB erneuert die Eisenbahnüberführung „Fährstraße“ in Lehmen. Die Fachleute bauen die Hilfsbrücke aus, die Anfang des Jahres eingebaut wurde. Im Anschluss heben sie die neue Stahltrogbrücke ein. An der EÜ „Heiligenweg“ in Koblenz finden Gründungsarbeiten zur Vorbereitung für den Einbau von zwei Hilfsbrücken statt. Die Hilfsbrücken werden planmäßig im Dezember 2026 eingebaut. 
  • Außerdem stehen Arbeiten an Oberleitungen sowie an der Leit- und Sicherungstechnik an: Im Bahnhof Koblenz-Mosel versetzen die Fachleute zwei Signale und stellen vier neue auf. Zudem binden sie die neuen Signale technisch an das Stellwerk an. Im Bahnhof Koblenz-Mosel finden derzeit umfassende Arbeiten an der Oberleitungsanlage statt. Dazu gehören unter anderem die Regulierung des Kettenwerks in Richtung Koblenz-Lützel sowie in Richtung Koblenz Hauptbahnhof. Darüber hinaus werden Abschlussarbeiten an der Oberleitungssteuerungseinrichtung (OSE) sowie an den Mastschaltersteuerungen durchgeführt. Im Zuge der Maßnahmen ist außerdem vorgesehen, die alten Oberleitungs- und Beleuchtungsmasten zurückzubauen, die bereits durch neue Anlagen ersetzt wurden. Auf dem Programm stehen auch Instandhaltungsarbeiten für eine zuverlässige Infrastruktur: So verbessern die Fachleute der DB den Untergrund der Gleise im Kinderbeurer Tunnel zwischen Bengel und Ürzig.
  • Ebenfalls zwischen dem 19. und dem 27. Oktober werden im Bahnhof Wittlich-Wengerohr 200 Gleis- und Weichenschwellen erneuert. Dafür ist es erforderlich, dass die Bautrupps Zweiwegebagger einsetzen und sowohl tagsüber als auch nachts arbeiten.
  • Zeitgleich wird der Alte Kaiser-Wilhelm-Tunnel mit einem speziellen Zweiwege-LKW gereinigt. Im Zuge dieser Reinigungsarbeiten werden Ablagerungen wie Schlacke und Staub von einem gleisgebundenen LKW aufgesaugt, um insbesondere die Brandgefahr im Tunnel zu minimieren.
  • In den Bahnhöfen Koblenz-Mosel und Cochem sowie auf freier Strecke zwischen Cochem und Treis-Karden werden diverse Schienen gewechselt.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

Fahrplananpassungen im Nahverkehr

Für Arbeiten im Gleisbereich ist eine Sperrung der Strecke unvermeidlich. In der Zeit von Sonntag, 19. Oktober, 22 Uhr, bis Montag, 27. Oktober, 4 Uhr kommt es daher auf der Strecke zwischen Koblenz und Trier zu Fahrplananpassungen im Nahverkehr:

  • Für die Züge der Regionalbahnlinien RB 71, RB 81 und RB 83 fahren tagsüber Busse im Schienenersatzverkehr zwischen Koblenz und Cochem. In Cochem erreichen die Fahrgäste den Anschluss an die Züge bis Trier. Zudem kommt es zu Haltausfällen in Trier Hafenstraße und Pfalzel. Auch hier können Fahrgäste Ersatzbusse nutzen, um an ihr Ziel zu gelangen. In den Abendstunden ist ebenso ein Ersatzbus zwischen Koblenz und Cochem für die Regionalbahnlinien unterwegs. Zwischen Cochem und Bullay fahren die Züge planmäßig. Ab Cochem bzw. Bullay besteht Anschluss an Ersatzzüge nach Trier bzw. Koblenz.
  • Die Züge der Regionalexpress-Linie RE 1 werden zwischen Koblenz und Cochem mit Bussen ersetzt. Tagsüber sind auf diesem Abschnitt zwei Ersatzbusse pro Zugfahrt unterwegs. In den Abendstunden fährt der SEV zwischen Koblenz und Trier. Der Ersatzverkehr fährt entlang der Mosel mit allen planmäßigen Halten des Zuges. Ein weiterer Ersatzbus verkehrt als Schnellbus nach Trier mit Zwischenhalt in Wittlich und Schweich.
  • Aufgrund einer kurzfristig bekanntgewordenen Straßensperrung im Bereich Lehmen muss das Ersatzkonzept angepasst werden. Entgegen der ursprünglichen Planung und Veröffentlichung können die Bahnhöfe in Lehmen und Kattenes von den Ersatzbussen nicht angefahren werden. Die beiden Orte Lehmen und Kattenes werden über einen Shuttleverkehr mit einem Kleinbus in den SEV eingebunden. Diese Fahrplanänderungen werden in Kürze in die elektronischen Verbindungsauskünfte und in den DB Navigator eingearbeitet. Die Deutsche Bahn (DB) bittet die Fahrgäste für die ihnen dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Weitere Infos gibt es unter  https://www.bahn.de/service/fahrplaene/220b599a-c1f4-4375-9b8e-3b253ac25d39.

Die Fahrplananpassungen sind bereits größtenteils in den Auskunftsmedien hinterlegt und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene abrufbar.

16. Oktober 2025, 00:00 Uhr
Kürzere, komfortable Anbindung für Schülerinnen und Schüler • Barrierefreier Bahnsteig mit moderner Ausstattung • Weitere Maßnahmen der Gemeinde im direkten Stationsumfeld • Gesamtinvestition der Partner von rund zwei Millionen Euro

Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres erfolgte Mitte August die Nutzungsaufnahme des neuen Haltepunkts Rimbach Schulzentrum an der Weschnitztalbahn. Dank des gemeinsam von der Deutschen Bahn (DB InfraGO), dem Land Hessen, dem Kreis Bergstraße, der Gemeinde Rimbach (Odenwald) und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) realisierten Projekts, profitieren seitdem vor allem die Schülerinnen und Schüler der Martin-Luther-Schule. Rund zwei Millionen Euro investierten die Partner in die ebenso komfortable wie umweltfreundliche Verknüpfung von Schule und Schiene.

Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Dr. Michael Winnes, Geschäftsführer des VRN, Günther Reibold, Beigeordneter der Gemeinde Rimbach (Odenwald), Angelika Beckenbach, Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Bergstraße und Frederik Weis, Schulleiter der Martin-Luther-Schule Rimbach, machten sich heute ein Bild vor Ort und weihten die Station symbolisch ein.

Stefan Schwinn: "Innerhalb kurzer Bauzeit von nur knapp drei Monaten und in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rimbach ist ein moderner Bahnhaltepunkt entstanden, der Schule und Schiene näher zusammenrücken lässt. Wir freuen uns, dass Schülerinnen und Schüler nun einen kürzeren und komfortableren Schulweg haben. Mit dem neuen Haltepunkt Rimbach Schulzentrum verfügt Rimbach neben dem Bahnhof nun über eine zweite Station im Ort.“

Ines Fröhlich: „Öffentliche Mobilität muss allen Hessinnen und Hessen und flächendeckend zur Verfügung stehen, unabhängig vom Wohnort, vom Alter oder Gesundheitszustand, das ist unser Ziel als Landesregierung, das ist das Ziel unserer hessischen Kommunen. Deshalb werten wir die Gegebenheiten vor Ort deutlich auf, richten sie an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger aus und unterstützen diese Maßnahmen finanziell über unsere Förderung. Kurz: Unsere Infrastrukturprojekte sind für die Menschen gemacht. Wir nehmen ihre Belange und Notwendigkeiten im Alltag ernst. Deswegen lag es uns auch besonders am Herzen, dass die Station sofort barrierefrei errichtet wird. Die gemeinsame und schnelle Umsetzung dieses Projektes ist nur durch die enge und vor allem gemeinsame Arbeit der Gemeinde Rimbach, der DB InfraGO und dem Land gelungen, sondern sollte für künftige Vorhaben Ansporn sein.“

Dr. Michael Winnes: „Mit dem neuen Haltepunkt Rimbach Schulzentrum stärken wir die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gezielt dort, wo er täglich gebraucht wird – direkt am Schulstandort. Die barrierefreie Gestaltung sowie die moderne Ausstattung ermöglichen einen einfachen Zugang für alle Fahrgäste. Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie durch gute Zusammenarbeit vor Ort nachhaltige Mobilität gefördert werden kann.“

Günther Reibold: „Seit Jahrzehnten gab es bereits den dringenden Wunsch, den per Bahn in Rimbach ankommenden Schülerinnen und Schüler einen sicheren Schulweg zu den Rimbacher Schulen zu geben. In den letzten Jahren war dies deshalb auch ein Dauerthema in den gemeindlichen Gremien. Gemeindevorstand und Gemeindevertretung konnten den Weg konsequent bereiten. Mit dem Förderprogramm der Deutschen Bahn kam die erforderliche Unterstützung unseres Vorhabens. Dafür und für die professionelle Umsetzung dankt die Gemeinde Rimbach allen an dem Projekt beteiligten Unternehmen, Behörden und Institutionen sehr herzlich. Besonders wollen wir hervorheben, dass die Bauphase bis zum Tag der ersten Nutzung schnell und exakt im Zeitplan erfolgte.“

Angelika Beckenbach: „Der neue Haltepunkt ist ein wichtiger Baustein für unseren Schülerverkehr im Kreis. Er erleichtert zahlreichen Schülerinnen und Schülern den Schulweg und trägt zur Stärkung der nachhaltigen Mobilität bei. Vor allem aber trägt die neue Haltestelle zur Sicherheit bei: Die über 300 Kinder und Jugendlichen, die die Martin-Luther-Schule besuchen und die Bahn nehmen, müssen nun nicht mehr die stark befahrene B38 entlanggehen, um zu ihrer Schule zu kommen. Sie gelangen nun sicher auf kurzem, direktem Weg zum Schulgelände.“

Frederik Weis: „Als Schulleiter freue ich mich sehr, dass unsere Schule nun über einen Bahnsteig verfügt, der in unmittelbarer Nähe ist. Unsere Schülerinnen und Schüler müssen nicht mehr an der Hauptstraße entlang laufen, wenn sie am Bahnhof Rimbach ein- und aussteigen. Auch die Schulen im Umfeld sowie der südliche Gemeindeteil profitiert von der nun besseren Anbindung. Wir freuen uns, in die Einweihungsfeier des neuen Haltepunkts eingebunden zu sein.“

Beteiligte bei der Inbetriebnahme (IBN) des Haltepunktes Rimbach Schulzentrum
v.l.n.r.: Angelika Beckenbach, Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Bergstraße, Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, Günther Reibold, Beigeordneter der Gemeinde Rimbach (Odenwald), Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Andrea Kadenbach, Bahnhofsmanagerin Mannheim, Dr. Michael Winnes, Geschäftsführer des VRN, Birgit Heiland, Mitglied des Hessischen Landtags und Frederik Weis, Schulleiter der Martin-Luther-Schule Rimbach.
Beteiligte bei der Inbetriebnahme (IBN) des Haltepunktes Rimbach Schulzentrum
Quelle: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt

v.l.n.r.: Angelika Beckenbach, Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Bergstraße, Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, Günther Reibold, Beigeordneter der Gemeinde Rimbach (Odenwald), Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Andrea Kadenbach, Bahnhofsmanagerin Mannheim, Dr. Michael Winnes, Geschäftsführer des VRN, Birgit Heitland, Mitglied des Hessischen Landtags und Frederik Weis, Schulleiter der Martin-Luther-Schule Rimbach.

Über den neuen Haltepunkt:

Der neue Haltepunkt ergänzt den bestehenden Bahnhof Rimbach um eine zweite Station im Ort und verbessert die Erreichbarkeit des südlichen Gemeindegebiets. Er verfügt über einen besonders breiten, 100 Meter langen und 55 Zentimeter hohen Bahnsteig, sodass ein stufenloser Einstieg in die Fahrzeuge möglich ist. Zur Ausstattung gehören ein Wetterschutzhaus, energieeffiziente LED-Beleuchtung, ein taktiles Wegeleitsystem für blinde und sehbehinderte Fahrgäste sowie ein dynamischer Schriftanzeiger für aktuelle Fahrgastinformationen. 

Eine bereits im Vorfeld des Projekts von der Gemeinde Rimbach errichtete Fußgängerbrücke über die Weschnitz verbindet das Schulzentrum direkt mit dem neuen Bahnhaltepunkt. Neben Straßenarbeiten wird die Gemeinde im kommenden Jahr eine Park & Ride- sowie eine Bike & Ride-Anlage am Bahnhaltepunkt errichten, die den Umstieg auf den Zug zusätzlich erleichtern soll.  

14. Oktober 2025, 12:15 Uhr
Frankfurt am Main
Bohrpunkte im Frankfurter Hauptbahnhof liefern Informationen zu Bodenverhältnissen • Resultate sind Basis für Planung des Bauverfahrens • Zwei Bohrgeräte sind rund um die Uhr im Einsatz

Die Deutsche Bahn (DB InfraGo) führt aktuell ein Baugrunderkundungsprogramm für den zukünftigen Fernbahntunnel Frankfurt mit 150 Bohrpunkten im Frankfurter Stadtgebiet durch. Im Rahmen dessen untersucht sie ebenfalls den Baugrund an Gleis 3 im Frankfurter Hauptbahnhof. Vier Bohrungen werden im Zeitraum vom 19. Oktober 2025, 22 Uhr bis zum 13. Dezember 2025, 23:30 Uhr durchgeführt. Da die Oberleitung verschwenkt werden muss, damit die Bohrgeräte ins Gleis fahren können, sperrt die DB das Gleis für die komplette Dauer von acht Wochen. 

Der Zugverkehr wird während der gesamten Zeit aufrechterhalten. Passagiere müssen lediglich mit Bahnsteigwechseln rechnen. Vereinzelte Züge werden umgeleitet. Reisende informieren sich am besten kurz vor Reiseantritt über bahn.de oder den DB Navigator. Der Bahnsteig 3 bleibt für Fahrgäste größtenteils zugänglich. Auf Höhe der Bohrgeräte werden allerdings Sicherheitsabsperrungen in Form von Bauzäunen aufgestellt. Diese Zäune werden mit Lärmschutzmatten ausgestattet, um die Lärmbeeinträchtigung auf ein Minimum zu reduzieren. Die Bohrungen finden sowohl tagsüber als auch nachts statt.  

Mit den 100 Meter tiefen Bohrungen möchte die DB detaillierte Informationen über die Lage der Kalkschichten erhalten. Diese sind relevant für die Wahl der späteren Bauverfahren für die Baugrube der neuen unterirdischen Station am Hauptbahnhof.  

Zudem veranstaltet das Projektteam am 7. und 8. November 2025 öffentliche „Tage des Bohrkerns“. Im VisionHub in der Eingangshalle des Frankfurter Hauptbahnhofs, zwischen DB Lounge und DB Reisezentrum, können sich Interessierte in einer kleinen Ausstellung über das Baugrunderkundungsprogramm und die bisherigen Baugrundkenntnisse in Frankfurt informieren. Zusätzlich werden Führungen von den zuständigen Projektingenieur:innen angeboten, im Rahmen derer man live einen Blick in die laufenden Bohrungen an Gleis 3 werfen kann. Zwei Termine werden speziell für Familien angeboten, um Kindern und Jugendlichen das Thema näherzubringen. 

Interessierte können sich über die Projektwebsite zu den verschiedenen Führungsterminen anmelden: https://www.fernbahntunnel-frankfurt.de/  

11. Oktober 2025, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Symbolischer Startschuss für den Baustart der Bahnstreckenreaktivierung der Strecke Homburg-Zweibrücken • Elektrifizierung ermöglicht zukünftig umweltfreundlichere batterie-elektrische Züge • Zugtaufe anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Bahnstrecken Landau-Pirmasens Nord-Zweibrücken und Pirmasens Nord-Pirmasens Hauptbahnhof

„Ich freue mich sehr, dass wir heute gemeinsam den symbolischen Startschuss für den Baustart der Bahnstreckenreaktivierung der Strecke Homburg-Zweibrücken feiern können. Die Reaktivierung der Bahntrasse zeigt, wir investieren in den Ausbau klimafreundlicher Verkehrsinfrastruktur und für kostengünstige Mobilität im Land. Die Reaktivierung der Strecke Homburg-Zweibrücken ist eines der wichtigsten Reaktivierungsprojekte des Landes Rheinland-Pfalz. Indem die reaktivierte Strecke elektrifiziert wird, können auf dem Streckenabschnitt künftig auch die batterie-elektrischen Züge geladen werden. Das stärkt die klimafreundliche Schiene über Zweibrücken hinaus“, betonte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer.

Ministerpräsidentin Anke Rehlinger betonte: „Endlich geht es los! Wer Fahrgastzahlen verdoppeln will, muss die Menschen im wörtlichen Sinne irgendwo abholen. Dafür brauchen wir sowohl den Ausbau des Angebots als auch attraktive Preise. Mit der Reaktivierung der Strecke Zweibrücken-Homburg gelingt ein wichtiger Schritt für ein besseres Angebot auf der Schiene. Es ist auch ein wichtiges Projekt, das für die hervorragende Zusammenarbeit des Saarlandes und des Landes Rheinland-Pfalz steht.“

Mobilitätsministerin Katrin Eder erklärte: „Nach 150 Jahren Eisenbahnverkehr im Queichtal steht nun der nächste große Schritt bevor. Während im Rahmen der Veranstaltung an diesem Wochenende der Blick zurück gewandt wird, steht die Zukunft schon vor der Tür. Und die Zukunft des Schienenverkehrs wird auch in der Südwestpfalz elektrisch sein. Mit dem Projekt "Pfalznetz" werden die Dieselfahrzeuge in den nächsten Jahren durch hochmoderne batterie-elektrische Züge ersetzt. Ein wichtiger Schritt, der gemeinsam mit der Reaktivierung der Strecke Homburg-Zweibrücken die Basis für ein klimafreundliches SPNV-Angebot in den nächsten Jahren legt.“

Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland ergänzte: „Wir freuen uns, dieses bedeutende Infrastrukturprojekt mit unserer Expertise umzusetzen. Auf der Strecke Homburg-Zweibrücken werden nun unter anderem elf Kilometer Oberleitungen errichtet sowie fünf Bahnübergänge und drei Haltepunkte erneuert beziehungsweise modernisiert. Die zügige Umsetzung der Reaktivierung wird sich zu einem modernen, leistungsfähigen und zukunftssicheren Nahverkehrsangebot für die Region fügen.“

Hintergrund Reaktivierung Eisenbahnstrecke Homburg-Zweibrücken:

Die Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Homburg-Zweibrücken stellt ein bedeutendes länderübergreifendes Projekt für den Bahnverkehr zwischen Rheinland‑Pfalz und dem Saarland dar. Sie beinhaltet die Verlängerung der S-Bahn-Linie S1 aus Richtung Kaiserslautern über Homburg hinaus bis Zweibrücken im Stundentakt. Hierzu wird die Standzeit der in Homburg endenden Umläufe genutzt. Mit der Reaktivierung der Strecke erhalten die beiden Mittelzentren Homburg im Saarland und Zweibrücken in Rheinland-Pfalz ihre direkte Schienenverbindung zurück, was zu einer wesentlichen Verbesserung des Zugangebots beiträgt.

Im Rahmen der Baumaßnahmen erfolgt die Reaktivierung der Strecke von Homburg nach Einöd (ca. 6,3 km) und die Elektrifizierung der Strecke von Homburg über Einöd nach Zweibrücken. Ebenso wird die Leit- und Sicherungstechnik in Homburg und Zweibrücken angepasst, inklusive des Bahnhofs Einöd, und ein neues Elektronisches Stellwerk in Homburg-Einöd wird gebaut. Zudem sollen die Haltepunkte Homburg-Beeden und Schwarzenacker reaktiviert werden. Der Haltepunkt Einöd soll zu einem Umsteige-Bahnhof mit einem Mittelbahnsteig umgebaut und im Bahnhof Zweibrücken Hbf. der Bahnsteig 1 erhöht werden. Weiterhin spielt das Thema Artenschutz eine große Rolle.

Weitere Informationen finden Sie auch unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/homburg-zweibruecken

Hintergrund Zugtaufe – S-Bahn-Zug trägt Namen und Wappen der Stadt Zweibrücken:

Die Zugtaufe setzt ein starkes Zeichen für den Ausbau klimafreundlicher Verkehrsinfrastruktur in Rheinland-Pfalz und im Saarland und die Fortführung der Erfolgsgeschichte S-Bahn Rhein-Neckar. Zum ersten Mal trägt ein Fahrzeug den Namen einer Stadt, die in Zukunft an das S-Bahn-Netz angebunden wird.

Seit seiner Inbetriebnahme im August 2004 hat der Taufzug, der ET 425 319, im Netz der S-Bahn Rhein-Neckar bereits mehr als 3,4 Millionen Kilometer zurückgelegt – was etwa 86 Erdumrundungen entspricht. Nach einem ganz aktuellen Refresh – mit aufgefrischter Außenlackierung, kleinen Überarbeitungen im Innenbereich sowie wirkungsvollen Designelementen wie dem großen S-Bahn-Signet außen und ansprechenden Bildmotiven innen – präsentiert sich das Fahrzeug nun mit Namen und Wappen als repräsentativer Botschafter für die Stadt Zweibrücken.

09. Oktober 2025, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
FLIRT3 XL (Baureihe 3428) der DB Regio jetzt im Fahrgastbetrieb auf den Regionalbahnlinien RB 81 und RB 82 • Zug bereits auf 5.000 Testkilometern geprüft

Zur weiteren Erprobung der ausgelieferten Neufahrzeuge vom Typ Stadler FLIRT3 XL (DB-Baureihe (BR) 3428) für das MoselLux-Netz setzt DB Regio Mitte seit heute, 9. Oktober 2025, ein erstes Fahrzeug auf planmäßigen Verbindungen der Regionalbahnlinien RB 81 und RB 82 auf den Strecken Trier – Koblenz und Trier – Perl ein.

Der Probebetrieb mit Fahrgästen ist Bestandteil der vertraglich mit den zuständigen Aufgabenträgern festgelegten Maßnahmen zur Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge. Dabei erbringen die eingesetzten Neufahrzeuge pro Woche rund 2.500 weitere Testkilometer. Nach den bisher schon durchgeführten Testfahrten erlaubt der Probebetrieb mit Fahrgästen weitere Erkenntnisse zur Verlässlichkeit und technischen Stabilität der Neufahrzeuge im Betrieb. Besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf Themen wie Fahrgastwechselzeiten, Fahrgastinformationssystem und WLAN-System.

„Wir freuen uns auf die neuen Züge, die unseren Fahrgästen mehr Komfort bieten. Der Probebetrieb ist für uns ein wichtiger Schritt: So können wir das Fahrzeug im Alltag testen und wertvolle Erfahrungen sammeln – insbesondere unsere Fahrpersonale.“ erklärt Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte.

Insgesamt liefert Stadler 19 Fahrzeuge dieser Baureihe für die Verkehrsleistungen auf den Regionalbahnlinien RB 81 zwischen Trier und Koblenz sowie RB 82 zwischen Trier und Perl. Nach Abschluss der Elektrifizierung sollen die Fahrzeuge auch auf der Moselweinbahn zwischen Traben-Trarbach – Bullay zum Einsatz kommen.

Auftraggeber dieser Verkehre sind der rheinland-pfälzische Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) mit Sitz in Koblenz sowie das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz im Saarland. Das MoselLux-Inbetriebnahmeprojekt befindet sich in der Endphase: Acht Fahrzeuge sind ausgeliefert, seit Ende Juli liegt die Fahrzeugzulassung vor und die Schulung der Fahrpersonale läuft seitdem auf Hochtouren.

Thorsten Müller, Verbandsdirektor SPNV-Nord: „Endlich kann der erste der insgesamt 19 neuen MoselLux-Züge im Fahrplanbetrieb entlang der Mosel eingesetzt werden. Wir danken den Projektpartnern ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit. In den vergangenen Monaten konnten gemeinsam pragmatische Lösungen gefunden werden, mit denen Verzögerungen aufgefangen wurden.“

Holger Maier, Projektleiter MoselLux-Fahrzeuge, SPNV-Nord: „Mit dem Start des Fahrgastbetriebs haben wir einen wichtigen Meilenstein im neuen MoselLux-Angebot erreicht. Unsere Fahrgäste können den verbesserten Komfort nun live erleben.“

Petra Berg, Mobilitätsministerin des Saarlandes: „Ich freue mich, dass nach dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Perl und dessen Neueröffnung Anfang 2024 jetzt auch die neuen Züge auf der Obermosel zum Einsatz kommen. Mit bis zu 30 Stellplätzen für Fahrräder und ausreichend Platz für Rollstühle oder Kinderwägen, sorgen die neuen Züge mit fast 250 Sitzplätzen für entspanntes Reisen im Alltag und im Urlaub. Ein gelungenes Beispiel für einen guten ÖPNV im ländlichen Raum“.

Jure Mikolčić, CEO von Stadler in Deutschland: „Mit dem erfolgreichen Start des Probebetriebs gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Fahrgastbetrieb. Die Auslieferung der restlichen Fahrzeuge erfolgt nun sukzessive und eng abgestimmt mit unseren Partnern. Wir freuen uns, dass die Fahrgäste im MoselLux-Netz bald von den Vorteilen der neuen FLIRT3 XL-Züge profitieren können.“

Die neuen Züge

507 Fahrgäste finden in den vierteiligen Zügen Platz, 245 davon auf Sitzplätzen. 20 Sitzplätze mit größerem Sitzabstand befinden sich in der 1. Klasse. Die voll klimatisierten FLIRT3 XL punkten zudem mit Steckdosen, Videokameras, für die Kund:innen kostenfreiem WLAN sowie einem modernem Fahrgastinformationssystem, das auch Echtzeitinformationen zum Fahrplan und Anschlüssen anzeigt. Helle Fahrgasträume sowie großzügig gestaltete Mehrzweckbereiche, welche die Mitnahme von bis zu 30 Fahrrädern sowie Rollstühlen und Kinderwagen ermöglichen, sorgen für angenehmen Reisekomfort.

Ein besonderes Merkmal des FLIRT für das Netz MoselLux ist das Einbahnstraßen-Prinzip für Fahrräder in den beiden Endwagen, die mit jeweils zwei Türen pro Seite versehen sind. Bereits von außen durch eine entsprechende Lackierung des Zuges erkennbar, können Reisende mit Fahrrad so schnell und ohne Hindernisse im Fahrzeug an einer markierten Tür ein- und an der nächsten aussteigen.

Mit jeweils sieben Türen je Fahrzeugseite ermöglichen die Züge einen bequemen und sicheren Ein- oder Ausstieg und unterstützen so insgesamt einen schnellen Fahrgastwechsel, was sich positiv auf die Pünktlichkeit der Züge auswirkt. Das zwischen der ersten und letzten Tür stufenlos begehbare Fahrzeug ist in den Mittelwägen mit einem behinderten­gerechten sowie einem weiteren WC ausgestattet.

Weitere Informationen unter: https://www.bahnfahren-im-suedwesten.de/wir/mosellux/zuege

06. Oktober 2025, 15:30 Uhr
Frankfurt am Main
Errichtung neuer Eisenbahnbrücke bei Würges • Einschub und Inbetriebnahme vom 17. bis zum 25. Oktober • (Teil-)Ausfälle im Zugverkehr zwischen Frankfurt (Main) bzw. Wiesbaden und Limburg (Lahn) • DB richtet Ersatzkonzept ein

Im Rahmen des Baus der Ortsumgehung von Bad Camberg, Erbach und Würges (Bundesstraße 8) errichtet die Deutsche Bahn (DB InfraGO) derzeit eine neue Eisenbahnüberführung bei Würges. Der Einschub und die Inbetriebnahme der neuen Brücke mit einer Spannweite von rund 28 Metern und einer Breite von rund elf Metern sind planmäßig vom 17. bis zum 25. Oktober 2025 vorgesehen.

In diesem Zeitraum kommt es somit leider zu unvermeidbaren Einschränkungen des Bahnverkehrs auf der Taunusstrecke zwischen Frankfurt (Main) und Limburg (Lahn) sowie auf der Ländchesbahn zwischen Wiesbaden und Limburg (Lahn): 

  • Die Linie RE 20 Frankfurt (Main) Hbf – Limburg (Lahn) entfällt vom 20. bis zum 24. Oktober 2025. 
  • Die Züge der RB 22 verkehren stündlich zwischen Frankfurt (Main) Hbf und Idstein (Taunus) sowie Bad Camberg und Limburg (Lahn). Ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Idstein und Bad Camberg wird eingerichtet. Zusätzlich verkehrt zwischen Niedernhausen und Bad Camberg ein Ersatzverkehr mit Bussen zur Kapazitätsverstärkung.  
  • Die Linie RB 21 fährt nicht zwischen Niedernhausen (Taunus) und Limburg (Lahn), einzelne Züge zwischen Wiesbaden und Limburg (Lahn) entfallen komplett.

Die Informationen sind für die Fahrgäste in den elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de und bahn.de sowie in den Apps RMVgo und DB Navigator hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren.

Weitere Informationen zur Straßenbaumaßnahme von Hessen Mobil finden Sie auch unter: https://mobil.hessen.de/presse/b-8-ortsumgehung-von-bad-camberg-erbach-und-wuerges

02. Oktober 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB setzt Lärmsanierungsprogramm Mittelrheintal bis 2028 komplett um • Darüber hinaus Bau von zusätzlichen Schallschutzwänden während der Generalsanierung der rechten Rheinstrecke

Im Mittelrheintal schreiten die Arbeiten zum besseren Lärmschutz zügig voran. Bis zum Abschluss der geplanten Generalsanierungen der beiden Bahnstrecken am rechten und am linken Rheinufer sollen alle Lärmschutzwände des freiwilligen Lärmsanierungsprogramms „Leiseres Mittelrheintal“ fertiggestellt sein. Darüber hinaus bieten die geplanten Generalsanierungen am Rhein die Möglichkeit, noch mehr Lärmschutz vor Ort für die Anwohnenden umzusetzen.

„Gemeinsam mit den bereits feststehenden Maßnahmen aus dem Lärmsanierungsprogramm Mittelrheintal wird die DB in Summe bis Ende 2026 am rechten Rhein zwischen Unkel und Eltville rund 19 Kilometer Schallschutzwände neu bauen“, sagt Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB für die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen und Vorsitzender des Beirats „Leiseres Mittelrheintal“ während der 23. Sitzung des Beirats in Oestrich-Winkel. „Uns ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger im Mittelrheintal nachhaltig und spürbar vom Schienenverkehrslärm zu entlasten. Das gemeinsame Lärmschutzprogramm von Bund, den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen sowie der DB liegt im Zeitplan. Besonders freut mich, dass sich durch die anstehenden Generalsanierungen der Bahnstrecken am rechten und linken Rhein die Chance ergibt, noch mehr für den Lärmschutz im oberen und unteren Mittelrheintal zu tun.“

Im Juli 2026 startet die Generalsanierung der Eisenbahnstrecke am rechter Rheinufer zwischen Wiesbaden, Koblenz und Troisdorf. Während der fünfmonatigen Bauphase ertüchtigt die DB die gesamte Strecke. Ein Fokus liegt dabei auch auf einem wirksamen Schutz vor Lärm und Erschütterung. Überall dort, wo die Streckengleise (Schienen und Schwellen) während der Generalsanierung erneuert werden, kommen besohlte Schwellen zum Einsatz. Diese reduzieren die Erschütterungen der vorbeifahrenden Züge. Für die Region nördlich von Koblenz hat die Bahn zusätzlich eine schalltechnische Untersuchung durchgeführt. Weiterhin wurde in Geisenheim, Lahnstein, Leutesdorf und Niederlahnstein geprüft, ob zusätzliche lärmmindernde Maßnahmen umsetzbar sind. Zusätzlich zu den über das Lärmsanierungsprogramm geplanten Schallschutzwänden entstehen nun weitere knapp sechs Kilometer Schallschutzwände in elf Kommunen entlang des Rheins.

DasLärmsanierungsprogramm Mittelrheintal besteht aus zahlreichen Teilprojekten in mehreren Kommunen entlang des Rheins. Finanziert wird es vom Bund sowie den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen. Sie investieren gemeinsam mehr als 130 Millionen Euro in der Region. Das Ziel ist es, die Bürger:innen im Mittelrheintal vom Schienenverkehrslärm zu entlasten. Zahlreiche gemeinsam erarbeitete Maßnahmen zur Reduzierung des Lärms, die sich nach den jeweiligen Ortsgegebenheiten richten und somit auch das Welterbe berücksichtigen, wurden bereits erfolgreich umgesetzt. In den letzten Jahren hat die DB beispielsweise bereits sogenannte Schienenstegdämpfer auf rund 52 Kilometern Strecke eingebaut. Auch diese reduzieren die Schwingungen der Schiene durch vorbeifahrende Züge und somit den Schall. Seit dem Baustart der Lärmschutzwände im Lärmsanierungsprogramm „Leiseres Mittelrheintal“ im Januar 2023 wurden 13 Kilometern Schallschutzwände am Mittelrhein errichtet. Bereits vor dem Programm hat die DB in diesem Streckenabschnitt 15 Kilometer Schallschutzwände gebaut.

Für die optische Integration der Wandabschnitte in ihr jeweiliges Umfeld wurde im Oberen Mittelrheintal in enger Zusammenarbeit zwischen dem Zweckverband UNESCO-Welterbe und dem DB-Projektteam ein gemeinsames Gestaltungskonzept entwickelt. Das Obere Mittelrheintal ist als UNESCO-Weltkulturerbe und bedeutende europäische Verkehrsachse durch seine besondere Topografie zwischen Fluss und Berghängen sowie die engen Ortsdurchfahrten akustisch und gestalterisch besonders herausfordernd – dem trägt das abgestimmte Konzept Rechnung. Ein entsprechendes Muster mit den verschiedenen Farbtönen des Gestaltungskonzepts kann im DB Museum Koblenz besichtigt werden.

www.leiseres-mittelrheintal.derechter-rhein.deutschebahn.com

01. Oktober 2025, 15:30 Uhr
Frankfurt am Main
Rückschnitt von Gehölzen und Bäumen zwischen Danziger Platz und Stadtgrenze zu Maintal • Arbeiten entlang der bestehenden Bahntrasse • Zeitweise Einschränkungen von Straßen- und Radverkehr • Ersatzaufforstungen und umfangreiche Kompensation

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) beginnt am 6. Oktober mit Vegetationsarbeiten im Frankfurter Ostend für das Bahnprojekt „Nordmainische S-Bahn“. Damit schafft die DB Platz für den Bau einer neuen, unterirdischen S-Bahn-Station am Danziger Platz sowie für zwei zusätzliche S-Bahn-Gleise parallel zur bestehenden Bahnstrecke nach Hanau.

Die Arbeiten starten am 6. Oktober zunächst am Danziger Platz und in der Ostparkstraße, um Platz für die Stationsbaugrube und die dort benötigten Logistikflächen zu schaffen. Hier müssen rund 30 Bäume gefällt werden. Die Rodungsarbeiten finden zeitlich versetzt in drei verschiedenen Abschnitten statt, um die Auswirkungen auf den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten. Dennoch muss die Ostparkstraße zeitweise halbseitig gesperrt werden. Der Straßenverkehr wird in dieser Zeit umgeleitet. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 23. Oktober andauern.

Entlang des Ostparks und der Riederspießstraße sowie am Rande des Riederwalds und in Frankfurt-Fechenheim ist weiterer Rückschnitt von Gehölzen und Bäumen bis zur Stadtgrenze Maintal erforderlich. Parallel zur bestehenden Bahnstrecke muss ein Streifen mit variierender Breite, durchschnittlich 20 Meter, freigeschnitten werden, um Platz für den Bau der neuen S-Bahn-Gleise sowie erforderliche Logistikflächen zu schaffen. Hinzu kommen Ersatzhabitate für Eidechsen. Diese Arbeiten beginnen voraussichtlich am 11. Oktober. Währenddessen wird der Fahrradweg zwischen Riederwald und der bestehenden Bahntrasse zeitweise nicht zur Verfügung stehen, stattdessen können Radfahrer:innen eine Umleitung nutzen. Details hierzu gibt die DB rechtzeitig bekannt.

Um den Rückschnitt zu kompensieren, forstet die DB wieder auf, teilweise in direkter Nähe der neuen S-Bahn-Gleise: So werden nach der Inbetriebnahme der neuen S-Bahn-Strecke entlang der 7,4 Kilometer langen Trasse im Bauabschnitt Frankfurt circa drei Hektar Gehölze mit rund 4.200 jungen Bäumen und Sträuchern neu gepflanzt. Auch der Danziger Platz soll nach der Inbetriebnahme wieder neu begrünt werden. Die Gestaltung obliegt der Stadt Frankfurt. Weitere Ausgleichsmaßnahmen setzt die DB in Bernbach bei Gelnhausen um: Unter anderem werden hier rund 17 Hektar Wald bei Gelnhausen zu vielfältigem Mischwald umgestaltet, was einer Fläche von etwa 23 Fußballfeldern entspricht. Auch in Münster bei Dieburg entsteht neuer Wald als Ausgleich.

Die Nordmainische S-Bahn ist eine zweigleisige elektrifizierte Strecke für den Schienenpersonennahverkehr von Frankfurt am Main Ost über Maintal nach Hanau.

Die S-Bahn soll zukünftig auf diesem Streckenabschnitt alle 15 Minuten während der Hauptverkehrszeiten fahren.

Das Bahnprojekt ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.  

01. Oktober 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Die DB InfraGO modernisiert Schienennetz im Taunus • Ausfälle auf den S-Bahn-Linien S3, S4 und S5 und auf den Regionalbahnen RB 15 und RB 16 • Ersatzverkehr mit Bussen • Fahrplanauskunft ist bereits aktualisiert

Weil die DB InfraGO ihr Schienennetz modernisiert und zahlreiche Bauarbeiten plant, gibt es von Ende Oktober bis Anfang Dezember große Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr und im Regionalverkehr. Dies betrifft die S-Bahn-Linien S3, die S4 und vor allem die S5. Diese Linien fallen in dieser Zeit teilweise aus. Der Regionalverkehr ist mit den Linien RB15 und RB16 betroffen. In allen Fällen gibt es Ersatzverkehr mit Bussen.

Die Bauarbeiten finden im nördlichen Bereich des S-Bahn-Netzes statt zwischen Frankfurt West bzw. Frankfurt-Rödelheim und Friedrichsdorf. Sie wirken sich auf den gesamten Streckenverlauf der Linien S3. S4 und S5 bis nach Frankfurt Süd aus. Weil der Bahnhof Friedrichsdorf nicht anfahrbar ist, ist auch der Regionalverkehr betroffen. Ziel der Bauarbeiten ist es, die Infrastruktur instand zu setzen und zu modernisieren, damit der Zugverkehr weiterhin zuverlässig läuft.

Die entsprechenden Busfahrpläne und Haltestellen sind bereits in der Fahrplanauskunft der DB enthalten.

Vom 31. Oktober bis voraussichtlich zum 3. Dezember erneuert die DB InfraGO Weichen in Frankfurt-Rödelheim und führt Arbeiten an der Oberleitung zwischen Friedrichsdorf und Oberursel durch. In Friedrichsdorf wird das Dach am Mittelbahnsteig errichtet. Außerdem finden verschiedene Bauarbeiten statt, die im Zusammenhang stehen mit dem Bau von neuen elektronischen Stellwerken in Friedrichsdorf und Rosbach v. d. Höhe sowie mit Arbeiten an den Bahnhöfen Rodheim v. d. Höhe und Sulzbach-Nord.

Vom 31. Oktober (21:00 Uhr) bis zum 7. November (04:00 Uhr) und vom 19. November (04:00 Uhr) bis voraussichtlich zum 3. Dezember (04:00 Uhr) fährt die Linie S5 deshalb nur im 30-Minuten-Takt zwischen Frankfurt-Rödelheim und Frankfurt Süd.

Die nördliche Teilstrecke der S5 wird in dieser Zeit nicht bedient. In Weißkirchen/Steinbach, Stierstadt, Oberursel, Bad Homburg, Seulberg und Friedrichsdorf fahren dann keine Züge. Dafür gibt es auf diesem Abschnitt verschiedene Ersatzverkehrslinien (S5E, S15X, S16X), die zwischen Frankfurt-Rödelheim und Köppern bzw. Friedberg über Friedrichsdorf und Bad Homburg verkehren.

Die Linie RB15 fährt im gesamten Zeitraum vom 31. Oktober (21:00 Uhr) bis voraussichtlich zum 3. Dezember (04:00 Uhr) regulär bis Köppern mit Anschluss an die Ersatzverkehrslinie S15X nach Frankfurt. Es entfallen nur wenige Züge während der Hauptverkehrszeit. Die Linie RB16 fällt während der Bauarbeiten auf ihrer Strecke Friedberg und Friedrichsdorf komplett aus. [Bitte beachten Sie unser Update zur RB16 in einer Pressemitteilung vom 30.10.2025.]

Vom 7. November bis zum 19. November baut die DB InfraGO außerdem neue Gleise und neue Weichen zwischen Frankfurt West und Frankfurt-Rödelheim ein. Auch eine Weiche in Niederhöchstadt wird erneuert.

Das führt dazu, dass vom 7. November (04:00 Uhr) bis zum 19. November (04:00 Uhr) die drei S-Bahn-Linien S3, S4 und S5 nicht fahren und komplett ausfallen. Dies betrifft jeweils den gesamten Streckenverlauf zwischen den nördlichen Endbahnhöfen Bad Soden (S3), Kronberg (S4), Friedrichsdorf (S5) und dem Endbahnhof Frankfurt Süd (S3, S4, S5).

In diesen Zeitraum gibt es einen Ersatzverkehr mit Bussen bis Frankfurt Hbf, Frankfurt-Rödelheim oder bis Taunusanlage. Konkret: Die Linie S3E fährt zwischen Eschborn und Frankfurt Taunusanlage. Die Linie S3X fährt zwischen Bad Soden und Frankfurt Hbf. Die Linie S4X verkehrt zwischen Kronberg und Frankfurt Hbf. Die Linie S5E verkehrt zwischen Friedrichsdorf und Frankfurt-Rödelheim.

Die Busse des Ersatzverkehrs fahren gezielt die Bahnhöfe der U-Bahn-Linien U2 (Gonzenheim), U3 (Oberursel / Weißkirchen) und U4 (Festhalle/Messe) an, um schnelle Fahrten nach Frankfurt zu ermöglichen.

Hinweis: Die Linien S3X und S4X halten in Rödelheim an der Haltestelle „Alt-Rödelheim“ in fußläufiger Nähe des Bahnhofes.

01. Oktober 2025, 11:30 Uhr
Frankfurt/Düsseldorf
Steuerung der Züge zwischen Nettersheim und Trier nun per Mausklick • Bis Mitte Oktober erstmals durchgängig Züge auf gesamter Strecke • Anschließend Fortsetzung der Elektrifizierungsarbeiten zwischen Kall und Gerolstein • Fachleute stellen mehrere hundert Oberleitungsmaste auf

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) in Gerolstein vollständig in Betrieb genommen. Damit hat sie einen weiteren wichtigen Meilenstein beim Wiederaufbau der Eifelstrecke erreicht. Neue und moderne Leit- und Sicherungstechnik steuert nun den Zugverkehr zwischen Nettersheim und Trier-Ehrang. Die Fachleute der DB InfraGO haben die neue Technik seit dem Frühjahr schrittweise in Betrieb genommen. Mit dem Streckenstück von Gerolstein bis Bitburg-Ehrdorf haben sie nunmehr auch den dritten und letzten Abschnitt an das ESTW angeschlossen. In den kommenden zwei Wochen fahren erstmals seit der Flutkatastrophe vor gut vier Jahren wieder Züge auf der gesamten Eifelstrecke zwischen Köln und Trier.

Mitte Oktober gehen die Arbeiten für die bereits begonnene Elektrifizierung der rund 160 Kilometer langen Eifelstrecke weiter. Ab dann stellt das Projektteam zwischen Kall und Gerolstein mehrere hundert Oberleitungsmaste auf. Dafür errichten die Fachleute zunächst Betonfundamente, auf denen sie anschließend die Maste gründen. In einem letzten Schritt montieren die Bauteams die Ausleger und ziehen die Oberleitung. Auf dem rund 32 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Euskirchen und Nettersheim haben die Mitarbeitenden von DB InfraGO und beauftragten Unternehmen seit Jahresbeginn allein rund 700 der insgesamt knapp 1.000 Oberleitungsmaste aufgestellt.

Für einen schnellen Baufortschritt setzen die Bauteams moderne Arbeitsgeräte ein, dennoch ist Baulärm leider nicht immer vermeidbar. Dafür bittet die DB um Verständnis.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Für den Einsatz der Großmaschinen und für ein sicheres Arbeiten im Gleisbereich ist ein Zugverkehr währenddessen nicht möglich. Deswegen kommt es in der Zeit ab Dienstag, 14. Oktober, bis vorerst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 zu folgenden Fahrplananpassungen im Nahverkehr:

Es fahren Busse für die Züge der Linie RB 22 zwischen Kall und Gerolstein mit allen Halten. Zusätzlich sind Schnellbusse zwischen diesen beiden Bahnhöfen im Einsatz, die unterwegs nur in Nettersheim, Blankenheim (Wald), Dahlem, Jünkerath, Lissendorf und Oberbettingen-Hillesheim halten.

Ab Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 kommt es bis zum 30. März 2026 zu Auswirkungen in unterschiedlichen Phasen zwischen Kall bzw. Euskirchen und Jünkerath. Die Details dazu gibt es unter zuginfo.nrw. Die Arbeiten werden von Mai bis November 2026 jeweils an den Wochenenden fortgesetzt.

Die Fahrplanänderungen sind auch in den Online-Auskunftssystemen der DB enthalten, Aushänge informieren die Reisenden an den Bahnsteigen. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw/bauarbeiten abrufbar.

Allgemeine Infos zur Elektrifizierung der Eifelstrecke

Neben dem Wiederaufbau der Infrastruktur hat die DB im Herbst 2024 mit den Arbeiten für die Elektrifizierung begonnen. Dafür sind abschnittsweise weitere Bausperrungen erforderlich. Ein dauerhafter durchgehender Zugverkehr auf der Eifelstrecke ist nach jetzigem Stand voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2028 möglich. Die Elektrifizierung finanzieren die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Wiederaufbau und Elektrifizierung der Strecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier zahlen auf das DB-Sanierungsprogramm S3 ein. Mit diesem will die DB die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherstellen. Ziel ist es, das Kundenerlebnis durch eine höhere Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und weniger Störungen deutlich zu verbessern.

Weitere Informationen zur Elektrifizierung der drei Eifelstrecken finden Sie auf der Projekt-Webseite: https://flut-aufbau.deutschebahn.com/elektrifizierung

Elektrifizierung und Ökostrom bei der DB

Schon heute sind mehr als 60 Prozent des deutschen Schienennetzes elektrifiziert. Dieser Wert liegt über dem EU-Durchschnitt. Rund 90 Prozent der Verkehrsleistung im Personen- und Güterverkehr des DB-Konzerns werden elektrisch erbracht. Die DB betreibt in Deutschland ein eigenes Bahnstromnetz und deckt 68 Prozent des DB-Bahnstroms mit erneuerbaren Energien ab. Im Fernverkehr sind Reisende bereits seit 2018 mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs. Bis 2038 wird der gesamte DB-Bahnstrom – zehn Terawattstunden pro Jahr – zu 100 Prozent grün sein. Zudem wird die DB bis 2025 ihre Werke, Bürogebäude und Bahnhöfe in Deutschland vollständig mit Ökostrom versorgen.

01. Oktober 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt
Baupensum an Tunneln, Brücken, Stationen und Leit- und Sicherheitstechnik geschafft • Restarbeiten am Oberbau • Zusätzlich: Neubau einer 900 Meter langen Stützwand in Heimersheim für besseren Hochwasserschutz der Stadt • Elektrifizierung der gesamten Strecke für klimaökologische Verkehrswende

Der Countdown läuft: Ende 2025 geht die Ahrstrecke zwischen Walporzheim und Ahrbrück zweigleisig und elektrifiziert in Betrieb. Nachdem die umfangreichen Arbeiten an Tunneln, Brücken, Stationen sowie der Leit- und Sicherungstechnik abgeschlossen sind, liegt der Fokus der Deutschen Bahn (DB InfraGO) gut zwei Monate vor Inbetriebnahme der neuen Ahrstrecke auf dem Oberbau und der Elektrifizierung. Die Arbeiten liegen weiter im Zeitplan. Ende 2025 können wieder Züge von Remagen bis Ahrbrück fahren.

Quelle: DB AG

Für eine ökologische Verkehrswende haben die Fachleute die fünf Tunnel umfassend saniert und für Elektrifizierung erweitert. Die meisten Gründungen sind gegossen und ein Großteil der 885 Masten zwischen Remagen und Ahrbrück steht bereits. Bis Mitte Oktober setzt die DB InfraGO die verbleibenden Arbeiten an Gründungen und Masten um. Zudem montieren die Spezialist:innen die Ausleger und Befestigungen in den Tunneln. Zwischen Remagen und Walporzheim haben sie schon damit begonnen, die sogenannten Kettenwerke zu installieren.

In den Herbstferien von Freitag, 10. Oktober, bis Sonntag, 26. Oktober, ziehen die Fachkräfte zwischen Remagen und Walporzheim die Oberleitungen. Parallel erledigen sie in dem Streckenabschnitt Arbeiten an der neuen Stützwand in Heimersheim und bringen Sicherungen an Straßenbrücken an. In Bad Neuenahr stellen die Bauteams die Bahnsteige fertig und erneuern eine Weiche. Während des Bauprogramms können keine Züge über die Strecke fahren. Daher stehen für die Reisenden in dieser Zeit Busse als Ersatz bereit.

Zukünftig verkehren zwei Linien auf der Ahrstrecke, die zunächst einen Halbstundentakt bedienen. Jede Stunde fährt ein Zug bis Ahrbrück, der zweite endet in Altenahr. Das Verkehrsangebot ist damit nach der Inbetriebnahme schon besser als vor der Flut, als eine der beiden stündlichen Linien bereits in Dernau endete.

Hintergrund für das vorübergehende Betriebskonzept ist der Neubau einer 900 Meter langen Stützwand in Heimersheim. Für diesen zusätzlichen Hochwasserschutz der Stadt verlegt die DB das zweite Streckengleis und hat bereits den Haltepunkt Heimersheim Richtung Lohrsdorf verschoben. Die Arbeiten dauern noch bis zum Frühjahr 2026 und lassen in diesem Abschnitt nur einen eingleisigen Betrieb zu. Nach Abschluss der Arbeiten in Heimersheim können beide stündlichen Züge bis Ahrbrück verkehren. Die Strecke lässt dann grundsätzlich auch einen 20-Minuten-Takt der Züge zu.

Generell hat die DB InfraGO die Infrastruktur an der Ahr so gestaltet, dass sie künftig widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler in der Ahr, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten. Das DB InfraGO-Team steht dabei im best-practice-Austausch mit anderen europäischen Infrastrukturbetreibern zum Thema zukünftige Extremwetter und resiliente Infrastruktur.

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Ahrstrecke teilweise komplett zerstört. Der erste Streckenabschnitt der Ahrtalbahn von Remagen bis Walporzheim ist bereits seit Ende 2021 wieder in Betrieb. Zwischen Walporzheim und Ahrbrück kommt der Wiederaufbau einem Neubau gleich. Die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau stellt der Bund bereit. Die Elektrifizierung der Ahrtalbahn finanziert das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Bund.

Weitere Informationen finden sich unter: www.ahrstrecke.de sowie im Presseblog.

26. September 2025, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Umfangreiche Baumaßnahmen an Bahnübergängen und -überführungen • Betroffen ist die Regionalzuglinie RB4 (Korbach – Bad Arolsen – Wolfhagen – Kassel) • Fahrgäste bleiben mittels Ersatzverkehr mit Bussen durchgehend mobil • Fahrpläne in den Reiseauskunftsmedien von DB und NVV • Auch Umleitungen im Straßenverkehr notwendig

Die Deutsche Bahn (Kurhessenbahn) führt über die hessischen Herbstferien hinweg umfangreiche Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Korbach und Volkmarsen durch. Die Maßnahmen tragen dazu bei, die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen. Um die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, werden sie gebündelt durchgeführt. Hierzu muss der Streckenabschnitt Korbach-Volkmarsen vom 4. bis zum 26.10.2025 gesperrt werden.  

Die Arbeiten im Überblick:

Erneuerung der Bahnübergangs-Sicherungsanlage (BÜSA) in Volkmarsen, Wetterweg

Die Anlage wird durch eine neue BÜSA ersetzt und mit LED-Lichtzeichen und Halbschranken für Fahrbahn und Fußweg ausgerüstet. Für die neue Technik zur Steuerung der Anlage wird ein Betonschalthaus aufgestellt.

Nächtliche Rangierfahrten zu den Logistikhallen im Rahmen des Baubetriebs machen eine Sperrung der K6 Wetterweg bis 24.10.2025 erforderlich. Die Umleitung wird entsprechend ausgeschildert.

Erneuerung der Eisenbahnüberführung in Bad Arolsen – Ortsteil Helsen, Rauchstraße

Das Bauwerk aus dem Jahre 1989 wird durch eine Stahl-Trog-Konstruktion ersetzt. Um die Bauzeit und die damit verbundenen Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wird die Stahlbrücke im Werk hergestellt und anschließend zur Baustelle transportiert. Der Trog der Brücke wird mit speziellen Matten ausgestattet, die künftig Lärm reduzieren. Auch die bis zu 40 Tonnen schweren Brückenwiderlager werden als fertige Bauteile angeliefert und vor Ort mit einem Kran eingesetzt.

Während der Arbeiten wird die Rauchstraße im Bereich des Bauwerks bis Anfang November 2025 voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung erfolgt über die Bahnhofstraße und die Prof.-Bier-Straße.

Umbau des Bahnübergangs (BÜ) Korbach, Nordring

Am Bahnübergang Nordring wird der vorhandene Fahrbahnbelag durch ein modernes, sogenanntes PONTI-Strail-System ersetzt.

Während des Umbaus bleibt der Bahnübergang vom 15. bis zum 22.10.25 voll gesperrt. Die Zufahrt zum Industriegebiet erfolgt über eine ausgeschilderte Umleitung.

Umbau des Bahnübergangs (BÜ) Berndorf

Im Rahmen des Ausbaus der Landesstraße 3297 zwischen Berndorf und Mühlhausen durch Hessen Mobil wird die Fahrbahnbreite im Bahnübergangsbereich vergrößert und zusätzlich ein kombinierter Fuß- und Radweg errichtet, der in die Bahnübergangssicherungsanlage integriert werden muss. Diese Maßnahmen haben eine umfassende Anpassung und Erweiterung der technischen BÜ-Sicherungsanlage, der BÜ-Befestigung sowie der Fahrbahn inklusive einmündender Wirtschaftswege zur Folge.

Für diese Arbeiten ist der Zeitraum 6. Oktober bis voraussichtlich 26. November 2025 vorgesehen. Währenddessen muss die L3297 für den Straßenverkehr voll gesperrt werden. Eine ausgeschilderte Umleitung wird eingerichtet.

Neubau von zwei neuen Behelfsüberfahrten im Ortsteil Twiste

Die beiden Behelfsüberfahrten werden mit Blick auf Windenergieanlagen-Transporte über die Bahnstrecke in den Jahren 2025 bis 2029 errichtet. In der genannten Sperrpause werden zunächst die Bauarbeiten im Gleisbereich durchgeführt. Im Anschluss folgen Straßenanbindung und Straßenbauarbeiten.

Während der Arbeiten wird die B252 im Ortsteil Twiste vom 13. bis zum 19.10.2025 voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung wird ausgeschildert.

Während der Bauarbeiten kann es zeitweise zu Lärm- und Staubentwicklungen kommen. Um die Bauzeiten einzuhalten, sind in einzelnen Abschnitten auch Nachtarbeiten erforderlich. Die Kurhessenbahn setzt alles daran, die Belastungen so gering wie möglich zu halten, bittet jedoch um Verständnis, dass nicht alle Beeinträchtigungen vollständig vermieden werden können.

Informationen zum Ersatzverkehr (EV) mit Bussen

Auf der Strecke Volkmarsen – Korbach fährt während der Baumaßnahmen ein stündlicher Ersatzverkehr mit Bussen. Der Anschluss zu den Zügen von und nach Kassel ist dabei gewährleistet. Alle zwei Stunden bedienen die Ersatzbusse zusätzlich die Haltestellen Külte Dorfplatz sowie Külte Mühle (Nähe Bahnhof).

Zudem verkehrt ein Bus zwischen Bad Arolsen und Korbach, der die Anschlüsse in Korbach zu den Zügen nach Marburg, Frankenberg und Brilon sicherstellt. Von Montag bis Freitag in den morgendlichen Hauptverkehrszeiten fahren außerdem Verstärkerbusse von Volkmarsen nach Korbach. Der letzte Zug von und nach Kassel wird vollständig durch den Ersatzverkehr ersetzt.

Besonderheit vom 13. bis zum 19.10.2025: Aufgrund der Sperrung der B252 im Ortsteil Twiste verlängern sich die Fahrzeiten der Busse. Zusätzlich setzt der NVV einen Kleinbus stündlich zwischen Twiste und Korbach ein, mit gesichertem Anschluss an den EV von und nach Volkmarsen.

Hinweis: In den Ersatzbussen ist die Fahrradmitnahme im Rahmen der beschränkten Kapazitäten möglich.  

Die detaillierten Fahrpläne sind ab sofort in den Reiseauskunftsmedien der DB und zeitnah auch in den Online-Auskunftsmedien des NVV abrufbar. Weitere Informationen finden Fahrgäste unter nvv.de/baustellen, unter nvv.de/fahrplanauskunft, auf bahn.de, in der NVV mobil-App oder beim NVV-ServiceTelefon 0800-939-0800 (täglich von 5–22 Uhr, freitags und samstags bis 0 Uhr).

Die DB und der NVV danken allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten.

26. September 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Halbstundentakt Hamburg–Kassel–Mannheim • mehr Sprinter Frankfurt–Hamburg bzw. bis Flensburg • attraktiver nach Brüssel und Paris • brandneue ICE L nach Westerland und Oberstdorf • mehr Regelmäßigkeit, weniger Einzelzüge • Buchungsstart am 15. Oktober

Ab 14. Dezember gilt der neue Fahrplan und mit ihm zahlreiche Verbesserungen für die Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB).

DB-Vorstand Personenfernverkehr Michael Peterson: „Die Menschen wollen Bahn fahren. Wo jetzt schon viele Fahrgäste unterwegs sind, bieten wir im neuen Fahrplan noch mehr Zugfahrten an. Wir bauen unseren Fahrplan mit Blick auf Nachfrage und Kapazität auf dem Schienennetz gezielt aus. Wir freuen uns, trotz der vielen zusätzlichen Baustellen das Angebotsvolumen auch 2026 konstant hoch auf dem Rekordniveau des Vorjahrs halten zu können.“

Der Fahrplan 2026 für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland im Überblick:

ICE-Halbstundentakt Hamburg–Kassel sowie Kassel–Frankfurt–Mannheim

Künftig etwa halbstündlich versetzt fahren ICE-Züge zwischen Hamburg, Hannover und Kassel sowie zwischen Kassel, Frankfurt und Mannheim. Realisiert wird dies durch veränderte Abfahrtzeiten und weil die zweistündlichen ICE-Züge Hamburg–Frankfurt Hbf–Stuttgart nicht mehr den Umweg über Frankfurt Flughafen fahren. Gleichzeitig wird der Fahrplan dadurch stabiler.

Auf Nord-Süd-Achse regelmäßiger und stabiler im Takt

Insgesamt verkehren die ICE-Züge auf der Achse Hamburg–Frankfurt auch am Tagesrand noch regelmäßiger im Takt, wodurch bisherige Einzelhalte z.B. in Fulda und Hanau angepasst werden.

Auf der stündlichen Linie Hamburg–Hannover–Nürnberg–München via Kassel und Fulda fahren künftig einheitlich 12-teilige ICE 4 mit 830 Sitzplätzen, Dadurch entfallen das bisher alle zwei Stunden erfolgte, verspätungsanfällige An- und Abkuppeln eines Zugteils in Hannover nach/von Bremen und einmal täglich abweichende Ziele wie Passau/Wien. Dadurch gibt es die entsprechende Direktverbindung nicht mehr, jedoch bringt diese Maßnahme mehr Stabilität in den Fahrplan.

Ab Frankfurt mehr Sprinter nach Hamburg, regelmäßiger nach Berlin

Drei zusätzliche Sprinter Frankfurt–Hamburg pro Tag und Richtung mit Zwischenhalt nur in Hannover kommen hinzu. Die dann insgesamt vier ICE-Zugpaare (Hin- und Rückfahrten) fahren im Vier-Stundentakt und haben eine Fahrzeit von rund 3 ½ Stunden. Teilweise fahren sie weiter nach/von Frankfurt Flughafen sowie einmal am Tag nach/von Flensburg bzw. im Sommer sogar bis ins dänische Padborg mit Anschluss nach/von Kopenhagen. Damit reagiert die DB auf die hohe Nachfrage nach besonders schnellen Verbindungen auf beliebten Reiserouten.

Zwischen Frankfurt und Berlin fahren neben den jeweils stündlichen ICE via Erfurt bzw. via Kassel weiterhin drei Sprinter pro Tag und Richtung nonstop in vier Stunden. Künftig erfolgt das im regelmäßigen Vier-Stundentakt.

Attraktiver von Frankfurt nach Brüssel und Paris

Nicht nur im Sommerhalbjahr, sondern künftig ganzjährig fährt ein abendliches ICE-Zugpaar Frankfurt–Brüssel in 3 ¼ Stunden mit Abfahrt in Frankfurt Hbf um 20.15 Uhr nach Brüssel (in der Gegenrichtung um 20.22 Uhr von Brüssel). Halte sind jeweils u.a. Frankfurt Flughafen, Limburg Süd, Montabaur, Köln, Aachen und Lüttich. Insgesamt verkehren dann ganzjährig acht Zugpaare zwischen Frankfurt und Brüssel im Zwei-Stundentakt.

Morgens erfolgt eine bestehende Fahrt neu 20 Minuten schneller um 8.34 Uhr ab Frankfurt Hbf z.B. nach Köln, Aachen und Brüssel.

Das 2025 neu eingeführte ICE-Zugpaar nach Frankreich fährt zukünftig via Frankfurt Hbf statt, wie bisher, via Frankfurt Süd – künftig sogar bis zu 20 Minuten schneller und mit anderen Abfahrtzeiten: mit Abfahrt 11.02 Uhr nach Strasbourg und Paris. Der Gegenzug aus Frankreich erreicht Frankfurt Hbf um 14.56 Uhr.

Dagegen kann der Railjet zwischen Frankfurt, Darmstadt, Stuttgart, Friedrichshafen und Innsbruck 2026 baubedingt und wegen Fahrzeugengpässen nicht angeboten werden.

Mittelrheintal–NRW: zusätzliche Fahrten sowie Baueinschränkungen

Ab 14.12.2025 können für Koblenz, Andernach und Remagen zunächst bis 9.7.2026 wieder mehr IC-Fahrten via Düsseldorf nach/von Ostfriesland angeboten werden. in Koblenz mit Abfahrt unter der Woche um 10.41 Uhr und um 14.41 Uhr. Aus der Gegenrichtung ist Ankunft um 11.16 und 19.16 Uhr. Dafür entfällt ein später IC aus Dresden, Hannover und Westfalen mit Ankunft in Koblenz um 23.54 Uhr.

Der ICE morgens von Koblenz via Hannover nach Berlin, abends retour, kann baubedingt nur bis 6.2.2026 fahren. Auch wegen anderer Baustellen müssen einzelne Fahrten temporär entfallen.

Mittelrheintal–Stuttgart: regelmäßiger stabil im Takt, weniger Einzelzüge

Innerhalb des zweistündlichen Taks auf der Achse NRW–Koblenz–Mainz–Mannheim verkehren heute täglich zwei Eurocity-Zugpaare weiter entlang des Oberrheins in die Schweiz und weichen damit vom Regelangebot ab. Künftig erfolgen diese Fahrten stattdessen – wie die anderen Fahrten dieser Linie – weiter via Heidelberg nach/von Stuttgart und schließen dort die bisherigen Taktlücken am frühen Nachmittag, z.B. mit der Abfahrt um 15.36 Uhr. 

Andere, eher schwach genutzte Einzelfahrten, die bisher zusätzlich zum Taktangebot zwischen Stuttgart, Rhein/Neckar und Rhein/Main verkehrten, entfallen künftig, z.B. ein ICE um 16.23 Uhr ab Stuttgart nach Wiesbaden. Dies dient ebenfalls der Stabilität des künftig besser vertakteten Angebots, das weiterhin meist gute Alternativverbindungen ermöglicht.

Nach Oberstdorf ab Juli 2026 mit neuem ICE L durch das Mittelrheintal

Für das Zugpaar NRW–Koblenz–Mainz–Stuttgart–Oberstdorf kommen ab 11. Juli 2026 statt der älteren Intercity-Wagenzüge die brandneuen ICE L zum Einsatz, die einen niveaugleichen Einstieg und ein Bordrestaurant bieten. Nur vorübergehend infolge von Bauarbeiten sind im Fahrplan 2026 für dieses Zugpaar bis zu 30 Minuten längere Fahrzeiten erforderlich.

Für Mainz und Wiesbaden schneller bis Köln

Der morgendliche ICE nach Köln fährt künftig bis zu 26 Minuten schneller ab Mainz (6.36 Uhr) bzw. Wiesbaden (6.56 Uhr). Er hält weiterhin in Limburg Süd und Montabaur, aber nicht mehr in Siegburg/Bonn und endet um 7.57 Uhr in Köln Hbf mit neuen Anschlüssen. Bisher fährt dieser Zug weiter z.B. nach Düsseldorf und Paderborn. Die baubedingt zeitweise über die Schnellfahrstrecke umgeleiteten ICE-Züge zwischen NRW und Klagenfurt bzw. Lindau/Innsbruck fahren 2026 nicht mehr über Wiesbaden und Mainz, sondern über die schnellere Route via Frankfurt Flughafen. Abends entfällt für eine höhere Fahrplanstabilität in Frankfurt Flughafen das Abkuppeln eines ICE-Zugteils aus München nach Mainz und Wiesbaden (21.05 bzw. 21.18 Uhr).

Neu in Mainz hält ein ICE um 6.40 Uhr z.B. nach Erfurt, Leipzig und Dresden. Baubedingt können vom 10.7. bis 12.12.2026 alle zweistündlichen ICE nach/von Dresden vorübergehend nicht in Mainz halten.

Direkt an die Ostsee, schneller von Berlin nach Saarbrücken

Ab Frankfurt fahren künftig zweistündlich ICE umsteigefrei bis Stralsund (viermal am Tag in 6.40 Std.) bzw. nach Ostseebad Binz auf Rügen (dreimal am Tag in 7.40 Std.) u.a. über Züssow (mit Anschluss nach Usedom) und Greifswald. Auch das ICE-Zugpaar ab Saarbrücken mit Abfahrt 6.28 Uhr nach Berlin bzw. Ankunft um 23.29 Uhr aus Berlin fährt neu täglich weiter umsteigefrei nach/von Stralsund und Binz auf Rügen. Damit erhält das Saarland eine tägliche Direktverbindung an die Ostseeküste.

Das andere, derzeit testweise angebotene Zugpaar mittags zwischen Saarbrücken und Berlin erreicht künftig rund 25 Minuten schneller Saarbrücken um 14.17 Uhr, mit Zwischenhalt nur noch in Frankfurt, Mannheim, Neustadt (Weinstr.), Kaiserlautern und Homburg (Saar). Der Zug in Richtung Berlin ist etwa so schnell wie bisher und startet um 13.27 Uhr in Saarbrücken.

Für Nordhessen schneller nach Berlin und Sachsen, Baukonzept nach Thüringen

Für Bad Hersfeld besteht neu eine zweistündliche ICE-Umsteige­verbindung via Erfurt nach Halle (in 1.30 Std.) und Berlin (in 2.40 Std. – etwa eine Stunde schneller).

Über Kassel-Wilhelmshöhe fährt auf der Strecke Köln/Dortmund–Paderborn–Erfurt–Leipzig/Dresden zunächst ein neues schnelles ICE-Zugpaar, ab 21.9.2026 sind es zwei. Die Fahrzeit Kassel–Leipzig beträgt durch weniger Zwischenhalte und Fahrt über die Schnellfahrstrecke nur rund zwei Stunden. Ab 21.9.2026, mit Beginn des mehrjährigen Ausbaus der Strecke Erfurt–Weimar–Jena–Gera müssen dafür die bisherigen IC-Zugpaare Köln/Kassel–Gera entfallen.

In der stündlichen ICE-Linie München–Nürnberg–Frankfurt–Köln–Essen entfällt in Würzburg das derzeit einmal am Tag durchgeführte An-/Abkuppeln eines Zugteils via Kassel, dort um 11.56 Uhr von bzw. 14.03 Uhr nach Paderborn und Hamm. Auch diese Maßnahme wird mehr Stabilität in den Fahrplan bringen.

Das eine IC-Zugpaar Hamburg–Kassel–Fulda–Augsburg–Berchtesgaden bzw. Oberstdorf kann mit Abstellung der älteren IC-Züge nicht mehr angeboten werden, da das bisherige Kurswagenkonzept mit dem Einsatz der neuen ICE-L-Züge nicht fortgesetzt werden. Die Nutzung durch Fernverkehrsreisende ist deutlich zu schwach, um eigenständige Fahrten Hamburg–Berchtesgaden bzw. Hamburg–Oberstdorf anzubieten.

Auf Main-Weser-Bahn fünf statt sieben Zugpaare, vier davon neu nach Bremen

Aufgrund stark rückläufiger Nachfrage fahren auf der Strecke Kassel–Marburg–Gießen–Frankfurt die ICE aus Karlsruhe künftig mit anderen Abfahrtzeiten und vierstündlich statt wie bisher alle zwei Stunden. Zudem geht es ab Hannover im neuen Fahrplan weiter nach/von Bremen statt Hamburg bzw. Stralsund. Nach Hamburg bestehen aber ähnlich schnelle und nach Berlin sogar um 30 Minuten schnellere Umsteigeverbindungen. Zudem fährt das einzelne Zugpaar Frankfurt – Westerland (Sylt) ab 11.7.2026 mit den neuen komfortablen ICE L. Im Regelfahrplan (ohne Baueinschränkungen) fahren so insgesamt fünf Zugpaare auf der Main-Weser-Bahn statt der bisherigen sieben. In Friedberg können die vier ICE-Zugpaare vorerst nicht halten, für das einzelne ICE L-Zugpaar ist der Halt aber realisierbar.

Entlang der Bergstraße neue Ziele

Auf der Strecke Heidelberg–Bensheim–Darmstadt–Frankfurt fahren die Fernverkehrszüge statt bisher im Stundentakt übergangsweise für ein Jahr zeitlich versetzt  um 30 bzw. 90 Minuten. Dafür kommen künftig ausschließlich ICE-Züge zum Einsatz statt vormals auch einzelne ältere IC/EC-Züge.

Die zweistündlichen ICE-Züge Karlsruhe–Heidelberg–Bensheim–Darmstadt fahren mit veränderten Abfahrtzeiten nur noch vierstündlich weiter via Frankfurt Hbf, Marburg und Hannover neu nach Bremen (statt bisher Hamburg bzw. bis Sylt/Rügen). Ergänzend zu diesem vierstündlichen Angebot auf der Bergstraße verkehren zukünftig versetzt dazu alle vier Stunden ICE z.B. via Frankfurt Süd, Fulda, Braunschweig und Stendal nach/von Berlin. Dadurch ergeben sich drei zusätzliche ICE-Direktverbindungen, etwa ab Darmstadt in 4.40 Std. nach Berlin. Für Darmstadt bestehen weiterhin auch die beiden ICE-Fahrten morgens via Erfurt nach Berlin und neu weiter bis nach Rügen zum Ostseebad Binz, abends retour.

Buchungsstart für den neuen Fahrplan am 15. Oktober

Ab 15. Oktober sind die neuen Verbindungen in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator abrufbar. Dann beginnt auch der Verkauf der Fahrkarten – diese können bis zu zwölf Monate im Voraus gebucht werden. Nationale Angebote wie der Super Sparpreis, der Sparpreis und der Flexpreis können damit z.B. bereits für die kommenden Festtage wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten, die Schulferien und andere planbare Ereignisse gebucht werden. Tickets ins Ausland sind bis zu sechs Monate vor Reisebeginn erhältlich.

Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie inDB Reisezentren und DB Agenturen.

Vom 2. bis zum 20. Oktober Fertigstellung des neuen Brandschutzes in den Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz • Parallel: Abschluss der Sanierung im Bahnhof Frankfurt Mühlberg • Umleitung bzw. angepasstes Angebot bei S-Bahnen 1, 2, 8 und 9 • Zwischen Offenbach Ost bzw. Offenbach Hauptbahnhof und Frankfurt vier Ersatzbuslinien im Einsatz • Alternativ Regionalzüge, Straßenbahn und städtische Busse nutzbar • Infos für Fahrgäste unter www.rmv.de/s-bahn

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) nutzt die hessischen Herbstferien, um in den Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz die im Sommer begonnenen Arbeiten für den neuen Brandschutz fertigzustellen. Gleichzeitig schließen die Fachkräfte in der Bauphase auch die Sanierung der Station Frankfurt Mühlberg ab. Die Arbeiten dauern vom 2. Oktober (21:00 Uhr) bis zum 20. Oktober (5:00 Uhr). Sie bilden den Abschluss des seit April laufenden Modernisierungsprogramms für die wichtige Bahnstrecke. Die DB investiert hierfür in Summe 180 Millionen Euro.

Während des Baupensums können die S-Bahnen der Linien 1, 2, 8 und 9 nicht zwischen den Stationen Frankfurt Ostendstraße und Offenbach Ost fahren. Für die Fahrgäste gilt dann das bewährte Ersatz- und Umleitungskonzept. Für Auskünfte zu Reisemöglichkeiten während der Baustellen können sich die Kund:innen unter www.rmv.de/s-bahn informieren. Darüber hinaus gibt es auf den Webseiten www.rmv.dewww.bahn.de oder im DB Navigator Infos zu Reise- und Anschlussmöglichkeiten. Unter dem Motto: „Obacht, Baustelle!“ hängen Plakate mit QR-Code entlang der Strecke. Banner, Aushänge, Beschilderungen sowie Hinweise auf den Ersatzverkehr stehen ebenso wieder zur Verfügung wie Informationen über Anzeigetafeln und mit Lautsprecheransagen in Stationen und S-Bahnen. Die DB dankt den Fahrgästen für das Verständnis und die Geduld.

Verkehrskonzept im Überblick:

Regional- und FernzügeDer Regional- und Fernverkehr ist von den baubedingten Sperrungen nicht betroffen und kann regulär von den Kund:innen genutzt werden.

S-BahnDie Station Frankfurt Mühlberg sowie die Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz können während der Bausperrungen nicht betreten werden. Die Fahrgäste können bis zur Station Frankfurt Ostendstraße fahren und diese zum Ein- und Ausstieg nutzen. Aus der anderen Richtung ist der Zugang zu den Zügen bis Offenbach Ost möglich.

Für die Fahrgäste der Linien S3 bis S7 ergeben sich daraus keine Änderungen, ihnen stehen die S-Bahnen weiter zur Verfügung. Bei den Zügen der S1, S2, S8 und S9 ergeben sich durch die Bauarbeiten in den Herbstferien folgende Anpassungen:

  • Linie S1: Verkehrt alle 30 Minuten zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Süd via Frankfurt Hauptbahnhof und Hauptwache sowie zusätzlich zwischen Offenbach Hauptbahnhof und Rödermark-Ober Roden. 
  • Linie S2: Fährt alle 30 Minuten von Niedernhausen bis Frankfurt Hauptbahnhof sowie zusätzlich zwischen Offenbach Ost und Dietzenbach. 
  • Linie S8: Ist zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof unterwegs und wird zwischen Frankfurt Stadion und Offenbach Ost über Frankfurt Süd und Offenbach Hauptbahnhof umgeleitet. 
  • Linie S9: Verkehrt zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof. 

Zwischen Offenbach Ost und Frankfurt ist ein Busersatzverkehr mit festen Fahrzeiten ab Offenbach Ost bzw. Offenbach Hauptbahnhof unterwegs. Für die Kund:innen besteht dabei sowohl vom Ost- als auch vom Hauptbahnhof alle fünf Minuten eine Fahrtmöglichkeit in Richtung Offenbach Kaiserlei und weiter nach Frankfurt Süd bzw. Frankfurt Konstablerwache – teilweise mit mehreren Bussen pro Abfahrt. Dabei stehen folgende vier Ersatzbus-Linien zur Verfügung:

  • S1E: Offenbach Ost – Konstablerwache über Offenbach Marktplatz, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Ostbahnhof/Honsellstr. und Ostendstraße (kein Halt am Offenbach Hauptbahnhof)
  • S2E: Offenbach Hauptbahnhof – Konstablerwache über Offenbach Kaiserstraße, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei Frankfurt Ostbahnhof/Honsellstr. und Ostendstraße
  • S8E: Offenbach Ost – Frankfurt Flughafen über Offenbach Hauptbahnhof, Offenbach Kaiserstraße, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Mühlberg, Frankfurt Süd und Frankfurt Stadion
  • S9E: Offenbach Ost – Frankfurt Süd über Offenbach Hauptbahnhof, Offenbach Kaiserstraße, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Mühlberg

Aufgrund von regulären Instandhaltungsarbeiten auf den Umleitungsstrecken kommt es in zwei Nächten jeweils von 22 bis 5 Uhr zu weiteren Einschränkungen:

  • In der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober finden Instandhaltungsarbeiten zwischen Frankfurt Süd und Hanau statt, wodurch die Linie S8 nur zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof fährt und der S1-Pendel zwischen Offenbach Hauptbahnhof und Rödermark-Ober Roden entfällt
  • In der Nacht vom 17. auf den 18. Oktober finden Instandhaltungsarbeiten zwischen Frankfurt Stadion und Frankfurt Süd statt, dadurch bedingt fährt die S8 zweigeteilt zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof sowie Frankfurt Hauptbahnhof – Frankfurt Süd – Offenbach Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof.

Erneuerung des Brandschutzes und weitere Arbeiten in den S-Bahn-Stationen

Um den hohen Sicherheitsstandard in den S-Bahn-Stationen im Tunnel Offenbach weiter zu gewährleisten, ist eine Brandschutzerneuerung zwingend erforderlich. Dafür hat die DB InfraGO bereits die Sommerferien genutzt. Seit dem 18. August und noch bis 2. Oktober arbeiten die Teams in den Nächten (20:20 bis 00:20 Uhr teilweise, 0:20 bis 4:20 Uhr vollständig) weiter.

Vom 2. Oktober (21:00 Uhr) bis zum 20. Oktober (5:00 Uhr) benötigen die Fachkräfte noch einmal eine gut zweiwöchige Streckensperrung. Diese ist vor allem nötig, damit die Bauteams die Hochdruckwassernebelanlage (HDWNA) unterhalb der Bahnsteigkanten und über der Oberleitung final installieren können. Zudem stellt die DB InfraGO in dieser Zeit die Technikräume für Pumpen und Wassertanks fertig. An der S-Bahn-Station in Frankfurt Mühlberg stellt die DB das komplexe Stahlfachwerk für die Einhausung der Treppe fertig, das zur Rauchfreihaltung dient. Die Bahngleise werden in der Zeit der Sperrung für Logistikfahren benötigt, vor allem, um das benötigte Material anzuliefern.

23. September 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Kabeltiefbauarbeiten und Bau mehrerer Straßenquerungen an Bahnübergängen als Vorarbeiten für das Elektronische Stellwerk (ESTW) Reichelsheim • HLB richtet Ersatzverkehr mit Bussen ein

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, führt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) im Wetteraukreis zwischen Friedberg und Nidda in der Zeit vom 29. September bis zum 23. November Kabeltiefbauarbeiten durch und baut auf einer Länge von 20 Kilometern mehrere Straßenquerungen an Bahnübergängen. Diese Baumaßnahmen dienen als Vorarbeiten für den Bau eines Elektronischen Stellwerks (ESTW) in Beienheim, Reichelsheim und Echzell im Jahr 2026. Für einen zügigen Bauablauf setzen die Bauteams Groß- und Spezialmaschinen wie Arbeitszüge und Zweiwegebagger ein. Verbaut wird neben Kabelkanälen ein spezielles Korngemisch, das eine stabile und tragfähige Basis unter dem Randweg und Kabelkanal bildet. Rund 100 Tonnen an Material sind für die Arbeiten notwendig.

Bauarbeiten im Überblick:

  • Bau eines durchgängigen Kabelkanals zwischen Friedberg und Nidda
  • Straßen- und Asphaltarbeiten an den Bahnübergängen

Während des Bauzeitraums ist die Bahnstrecke zwischen Friedberg und Nidda gesperrt. Davon betroffen sind die Regionalbahnen RB 47 und RB 48, die von der Hessischen Landesbahn (HLB) betrieben werden. Die HLB plant, für die Zeit der Sperrung einen Ersatzverkehr mit Bussen einzurichten. Weitere Informationen dazu wird die HLB in Kürze auf ihrer Webseite veröffentlichen.

Die Deutsche Bahn dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten und empfiehlt, sich während der Bauzeit vor Fahrtantritt im DB Navigator, auf www.bahn.de, www.rmv.de sowie auf der Webseite der HLB unter hlb-online.de/fahrplaene-tarife/fahrgastinfos/ zu informieren.

20. September 2025, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Neuer Akku-Triebwagen vom Typ Flirt von Stadler für den pfälzischen Regionalverkehr vorgestellt • Neue Fahrzeuge ab Frühjahr 2026 sukzessive im Einsatz • Positive Effekte auf Umwelt und Komfort

Mit der offiziellen Vorstellung des neuen Akku-Triebwagens Typ Flirt für das sogenannte "Pfalznetz" am Tag der Schiene im DB-Betriebswerk am Hauptbahnhof Kaiserslautern starteten am 20. September 2025 die Projektpartner Zweckverband ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd, Landesmobilitätsministerium, DB Regio und Fahrzeughersteller Stadler die Realisierungsphase des Zukunftsprojektes Akku-Zug Pfalznetz.

Die Projektpartner betonen im Rahmen einer Talkrunde die beeindruckende Technik und den modernen Reisekomfort. Teilnehmende waren Landesmobilitätsministerin Katrin Eder, Zweckverbandsvorsitzender Landrat Dietmar Seefeldt, Jürgen Meyer, Referatsleiter ÖPNV, Binnenschifffahrt und Logistik im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte, Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und Bernd Resch, Projektleiter Akkuzug Pfalz bei Stadler Deutschland.

Ab Frühjahr 2026 werden die neuen Züge zunächst in der südlichen Pfalz eingesetzt und Zug um Zug nahezu alle Dieselzüge auf einem 240 km umfassenden Bahnstreckennetz in der West- und Südpfalz einschließlich der über den Rhein führenden Strecke nach Karlsruhe sowie im saarländischen Niedtal ablösen.

Beeindruckende Technik, moderner Reisekomfort

Die zweiteiligen Triebwagen sind 55,5 Meter lang und sind auf eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h ausgelegt. Auf den elektrifizierten Strecken fährt der FLIRT Akku wie ein klassischer Elektrotriebwagen unter Fahrdraht und lädt dabei gleichzeitig die Traktionsbatterien. Auch jeder Bremsvorgang führt Energie zurück. Wo der Fahrdraht endet, fährt er im Batteriebetrieb weiter. Die betriebliche Reichweite im Batteriemodus liegt laut Herstellerangaben bei mindestens 80 Kilometern. Im Pfalznetz liegt nach der Fertigstellung von Teilelektrifizierungen der längste Streckenabschnitt ohne Elektrifizierung bei rund 48 Kilometern. Damit bieten die Akkus ausreichende Reserven, um bei Abweichungen im betrieblichen Alltag die Züge zu den Ladestationen weiterzufahren.

Mit 172 Sitzplätzen, einschließlich einem kleinen Anteil in der ersten Klasse, werden mehr Plätze als in den aktuell eingesetzten Dieseltriebwagen angeboten. Der Triebzug ist durchgängig klimatisiert, mit WLAN und Steckdosen ausgestattet und bietet eine zeitgemäße Kundeninformation sowie eine behindertengerechte Toilette im Zug. Neu ist ein Bereich mit loungeähnlicher Platzanordnung hinter einem der zwei Führerstände. Zudem bieten großzügige Multifunktionsabteile an allen Einstiegsbereichen viel Platz für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder. Mit Blick auf die Barrierefreiheit besitzen alle Fahrzeuge eine automatische Spaltüberbrückung, die den Abstand zwischen dem Fahrzeug und der Bahnsteigkante schließt.

Schrittweise Umstellung im künftigen Einsatznetz

Nach einem Probebetrieb rund um Kaiserslautern und Landau ab Frühjahr 2026 werden die neuen Akkuzüge nach aktuellem Stand ab voraussichtlich Mitte 2026 die planmäßigen Fahrten der Regionalexpress- und Regionalbahnlinien zwischen Kaiserslautern, Neustadt an der Weinstraße, Landau und Karlsruhe übernehmen (RE 6/RB 51). Dann soll der Einsatz auf den Regionalbahnverbindungen in Richtung Saarland folgen – zunächst zwischen Saarbrücken, Zweibrücken und Pirmasens (RB 68), anschließend zwischen Dillingen und Niedaltdorf (RB 77). Die weiteren Linien folgen dann schrittweise:

  • Ab Dezember 2026 die Linien ab Kaiserslautern nach Pirmasens (RB 64), Lauterecken-Grumbach (RB 66) und Kusel (RB 67).
  • Ab Dezember 2028 die Linie im Queichtal von Landau nach Pirmasens (RB 55) und
  • Ab Dezember 2029 die Linie auf der Bahnstrecke von Winden nach Bad Bergzabern (RB 54).

Die heutigen Dieselfahrzeuge werden dabei Schritt für Schritt durch die neuen Akkuzüge ersetzt. Für einen gewissen Übergangszeitraum stehen die Dieselfahrzeuge zudem als Rückfallebene zur Verfügung, da eine hohe Betriebsstabilität bei der Umstellung auf die neue Zuggeneration für den Zweckverband oberste Priorität hat.

Taktgeber der schrittweisen Ausweitungen des Akkuzug-Einsatzes wird die Realisierung der Oberleitungsinselanlagen sein, welche - unter Förderung des Bundes und mit finanzieller Unterstützung des Landes bzw. des ZÖPNV Süd - bis Ende 2029 fertiggestellt sein sollen und für die Energiezufuhr in die Batterien der neuen Fahrzeuge erforderlich sind. Diese werden in den Bahnhöfen Landau und Winden sowie im Bereich des Bahnhofes Pirmasens Nord und in den Endbahnhöfen Kusel und Lauterecken errichtet. Ergänzend wird ein ca. drei Kilometer langes Streckenstück zwischen Pirmasens Nord und dem neuen Fehrbacher Tunnel (nördlich vor dem Pirmasenser Hbf) elektrifiziert, da dieses Streckenstück eine für Eisenbahnverhältnisse große Steigung aufweist.

Das heutige Fahrplanangebot wird dabei im Wesentlichen beibehalten und in Einzellagen verbessert werden. Der neue Verkehrsvertrag zwischen der DB Regio AG und dem Zweckverband ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd sowie den Ländern Baden-Württemberg und dem Saarland hat eine Laufzeit von Dezember 2025 bis Dezember 2040. Rund 4,6 Millionen Zugkilometer werden im gesamten Akku-Netz jährlich erbracht.

18. September 2025, 12:30 Uhr
Erkundungsbohrungen am und im Main in Frankfurt-Niederrad • Wichtiger Meilenstein im Projekt „Knoten Frankfurt-Stadion“ • Spezialfirma im Einsatz

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) führt in Frankfurt-Niederrad derzeit Probebohrungen im Flussbett und auf beiden Uferseiten des Mains aus. Dies ist erforderlich, um den Untergrund für den späteren Bau der dritten Mainbrücke sowie des Ersatzbauwerks für die bestehende Alte Brücke Niederrad genau zu untersuchen und Erkenntnisse über die Boden- und Wasserverhältnisse zu erlangen. Diese Informationen sind essenziell für die weitere Planung und die Bauphase.

Eine Spezialfirma führt die Arbeiten aus. Vor allem die Probebohrungen auf dem Wasser sind aufgrund variierender Pegelstände des Flusses sowie der erforderlichen Tiefe ein anspruchsvolles Unterfangen. Insgesamt sind mehrere Bohrungen bis zu einer Tiefe von 65 Metern unter Wasser erforderlich. Hinzu kommen weitere Bohrungen auf beiden Seiten des Mainufers, genau dort, wo später die Widerlager und Pfeiler der beiden Bauwerke stehen werden.

Der Bau der dritten Mainbrücke beginnt nach aktuellem Planungsstand im ersten Quartal 2026. Ende 2028 soll die neue Brücke in Betrieb genommen werden. Dann fährt der Schienenverkehr zunächst über diese neue Brücke. Auch der Fuß- und Radfahrsteg wird künftig über das neue Bauwerk führen, mit direktem Blick auf die Frankfurter Skyline.

Die Alte Niederräder Brücke aus dem Jahr 1882, auch Fachwerkbrücke genannt, wird durch einen Neubau ersetzt. Das Brückenbauwerk muss aufgrund von Stahlermüdung und den stetig steigenden Anforderungen an den Eisenbahnbetrieb erneuert werden. Diese notwendige Sanierung wird gebündelt zusammen mit dem Bau der zusätzlichen dritten Mainbrücke abgewickelt. Wenn die neue dritte Brücke an das Schienennetz angeschlossen ist, wird die Alte Niederräder Brücke außer Betrieb genommen, Stück für Stück abgerissen und durch einen Neubau – eine weitere Stabbogenbrücke – ersetzt.

Über das Projekt „Knoten Frankfurt-Stadion“

Bis 2030 entstehen zwischen dem Bahnhof Frankfurt am Main Stadion und dem Frankfurter Hauptbahnhof zwei zusätzliche Gleise für den Fernverkehr. Zudem baut die DB sieben Brücken aus oder komplett neu.

Aufgrund der Integration des notwendigen Ersatzneubaus für die Alte Niederräder Brücke in das Projekt Knoten Stadion verschiebt sich die Inbetriebnahme der so genannten zweiten Baustufe: Der Ersatzneubau soll 2031 an das Schienennetz angeschlossen und in Betrieb genommen werden. Die zweite Baustufe wird nach aktuellem Planungsstand Ende 2032 komplett abgeschlossen sein. Reisende profitieren bundesweit dank des Streckenausbaus von deutlich mehr und pünktlicheren Zügen. Die DB, der Bund und das Land Hessen investieren rund 440 Millionen Euro in das Bahnprojekt.

Nähere Informationen zum Projekt sind unter www.knoten-stadion.de zu finden. Bürger:innen können ihre Fragen jederzeit per E-Mail an knoten-frankfurt-hbf@deutschebahn.com richten.

Das Bahnprojekt Knoten Frankfurt-Stadion ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.

17. September 2025, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und Galatasaray A.Ş. am 18. September: Langfristig geplante Bauarbeiten der DB InfraGO beeinträchtigen An- und Abreise von Fußballfans • Mehrere S-Bahn-Linien fallen am Abend ganz oder teilweise aus • Sperrung der Friedensbrücke • Fahrgäste werden gebeten, genügend Zeit für die Fahrten einzuplanen und auf Alternativen auszuweichen

Langfristig geplante Bauarbeiten des Infrastrukturbetreibers DB InfraGO beeinträchtigen an diesem Donnerstagabend die An- und Abreise von Fußballfans zum Stadion in Frankfurt. Dabei handelt es sich um Arbeiten, die nicht abgesagt oder verschoben werden können. Aus diesem Grund verkehren einige S-Bahn-Linien der S-Bahn Rhein-Main am Donnerstagabend nur verkürzt. Andere Linien fallen am Abend ganz aus. Die Straßenbahnlinien 20 und 21 der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) fahren wegen der Sperrung der Friedensbrücke nicht vom Hauptbahnhof zum Stadion.

Die Änderungen sind bereits in den Fahrplänen enthalten. Fahrtauskünfte für den Abend sind also aktuell.

Zu den Bauarbeiten zählen Brandschutzarbeiten im Citytunnel Offenbach, Arbeiten im Zusammenhang mit dem neuen elektronischen Stellwerk in Flörsheim, der Einbau neuer Schienen in Rüsselsheim sowie Arbeiten am Bahnsteig im Bahnhof Hochheim.

S1, S2, S3, S4, S5, S7, S8 und S9 betroffen

Konkret haben die Bauarbeiten im S-Bahnverkehr folgende Auswirkungen:

  • Die S1 fährt ab 20:00 Uhr nur auf der Strecke Frankfurt-Höchst – Griesheim – Frankfurt Süd – Offenbach Ost – Rödermark-Ober Roden (kein Halt in Frankfurt Hbf). Zwischen Frankfurt-Höchst und Wiesbaden Hbf fahren keine Züge. Ein Ersatzverkehr zwischen Frankfurt-Höchst (Leverkusener Str.) und Wiesbaden Hbf ist eingerichtet.
  • Die S2 fährt ab 20:00 Uhr zwischen Niedernhausen und Frankfurt Hbf (oben) sowie zwischen Offenbach Ost und Dietzenbach.
  • Die S3 und die S5 fallen ab 22:00 Uhr aus.
  • Die S4 fährt ab 20:30 Uhr nicht zwischen Frankfurt-Süd und Frankfurt-Rödelheim, ab 22:00 Uhr fällt die S4 ebenfalls aus. Dafür fährt Ersatzverkehr mit Bussen von Frankfurt Hbf Südseite (Mannheimer Str.) nach Friedrichsdorf, Kronberg und Bad Soden.
  • Die S7 fährt ab 21:20 Uhr im Stundentakt.
  • Die S8 fährt ab 18:30 Uhr nur von Frankfurt Hbf (oben) bis Kelsterbach.
  • Zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf fahren keine S-Bahnen; dafür gibt es Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf.  
  • Die S9 fährt ab 18:30 Uhr nur von Kelsterbach bis Hanau Hbf. Zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf fahren keine S-Bahnen; dafür gibt es Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf.

Zusätzliche Sonderverkehre

Um die An- und Abreise zum Spiel zu erleichtern, gibt es zusätzliche S-Bahn-Fahrten zum und vom Stadion:

  • Die S8 fährt drei zusätzliche Fahrten vor Spielbeginn: 19:08 Uhr, 19:40 Uhr und 20:05 Uhr ab Frankfurt Hbf (oben).
  • Die S8 fährt sechs zusätzliche Fahrten nach Abpfiff: 22:55 Uhr, 23:14 Uhr, 23:32 Uhr, 23:51 Uhr, 0:00 Uhr und 0:11 Uhr ab Frankfurt Stadion.

Außerdem halten folgende Regionalzüge zusätzlich:

  • Die Züge der Linie RB58 (Laufach – Rüsselsheim) halten vor dem Spiel zusätzlich am Bf Frankfurt Stadion.
  • Die Züge der Linie RE70 (Mannheim – Frankfurt) halten vor und nach dem Spiel zusätzlich am Bf Frankfurt Stadion.
  • Die RB51, Frankfurt (M) Hbf ab 23:42 Uhr, verkehrt über Bad Soden-Salmünster hinaus mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen bis Fulda; Ankunft in Fulda 01:29 Uhr.

Einschränkungen auch im Straßenbahnverkehr

Auch im lokalen Verkehr finden Bauarbeiten statt: Die Friedensbrücke in Frankfurt ist gesperrt, weshalb die Straßenbahnlinien 20 und 21 nicht am Hauptbahnhof fahren. Die Linie 20 verkehrt ab Südbahnhof über Gartenstraße zum Stadion, jedoch mit verringerter Kapazität. Als Ersatz für die Linie 21 verkehrt die umgeleitete Linie 15 von Neu-Isenburg über Stresemannallee zum Stadion.

Reisende werden gebeten, mehr Zeit einzuplanen und sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über die elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de und bahn.de sowie die Apps RMVgo und DB Navigator über ihre jeweilige Verbindung zu informieren.

Weitere Informationen zur Anreise zum Stadion finden sich auch unter: https://www.deutschebankpark.de/serviceinfos/anfahrt-und-parken/

15. September 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
200 Zoll Tafel ergänzt Monitore der neuesten Generation • Verbesserte Lesbarkeit für mehr Reisekomfort • Investition von rund 500.000 Euro

Für Fahrgäste in Wiesbaden ist es nun noch einfacher, Informationen für ihre Reise zu erhalten: Die Deutsche Bahn (DB) hat im Eingangsbereich des Hauptbahnhofs eine neue, 200 Zoll große Reisenden-Informationstafel installiert. Bereits im vergangenen Jahr wurden die Bahnsteige mit insgesamt zehn doppelseitigen ZugInfoMonitoren (ZIM) der neuesten Generation ausgestattet. Der Bund und die DB haben dafür insgesamt rund eine halbe Million Euro investiert.

Neuer 200 Zoll ZIM Monitor im Hauptbahnhof Wiesbaden
Neuer 200 Zoll ZIM Monitor im Hauptbahnhof Wiesbaden
Quelle: DB AG / Sapsızoğlu

Die 200 Zoll große Tafel informiert Reisende am Wiesbadener Hauptbahnhof. Foto: DB AG / Sapsızoğlu.

Die neue Generation der Anzeigetafeln stellt die wichtigsten Informationen wie Abfahrtszeit, Ziel und gegebenenfalls Abweichungen übersichtlich dar. Die modernen vollflächigen Displays sind dank höherer Auflösung und LED-Technik besser lesbar als die vorherigen Modelle. Sie tragen damit auch zu einer besseren Lesbarkeit für seheingeschränkte Reisende bei und stellen dadurch einen deutlichen Vorteil zur Vorgeneration dar.

Die neue Hardware ist zudem widerstandsfähig gegenüber Vandalismus, Witterungsbedingungen und Umwelteinflüssen. Die sehr energieeffiziente Technologie trägt darüber hinaus dazu bei, den Energiebedarf bei der DB konsequent zu senken und leistet dadurch einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz.

Weitere Informationen: Programm ZugInformationsMonitor (ZIM)

Im Rahmen des Sanierungsprogramms S3 wird die DB die Qualität der Reisendeninformation deutlich verbessern. Ziel ist es, den Fahrgästen jederzeit zuverlässige, konsistente und verständliche Informationen zu bieten.

12. September 2025, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
Erscheinungsbild, Aufenthaltsqualität und Kundeninformation gewinnen über die Feierlichkeiten hinaus • Aufgewertete Wartebereiche, vergrößerte sowie zusätzliche Informationsanzeiger und farbenfrohe Gestaltungselemente • Investitionen der Projektpartner über 580.000 Euro

Mit Blick auf den 3. Oktober und den damit verbundenen Feierlichkeiten in Saarbrücken wird der Eurobahnhof aufgewertet. Die in Teilen bereits abgeschlossenen oder auf Hochtouren laufenden Maßnahmen sollen Erscheinungsbild, Aufenthaltsqualität und Kundeninformation vor Ort über den Feiertag hinaus verbessern. Sie wurden von der Deutschen Bahn (DB) gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes definiert und auf den Weg gebracht.

Neue Deckengestaltung in der Personenunterführung am Saarbrücker Hauptbahnhof
Neue Deckengestaltung in der Personenunterführung am Saarbrücker Hauptbahnhof
Quelle: DB AG

Neue Farbgestaltung mit saarländischen Motiven als zentraler Blickfang in der Personenunterführung

Ganz im Sinne des komfortableren Aufenthalts wird das Mobiliar der Wartezone im Empfangsgebäude neu arrangiert und durch zusätzliche Sitzmöglichkeiten wie farbenfrohe Hocker ergänzt. Pflanzbehälter mit Kunstpflanzen umfassen künftig den Bereich. Moderne Bänke in neuer Anordnung und Sitzhocker erhält auch der Warteraum im Haupttunnel. Neben neu gestrichenen Decken- und Wandflächen blicken Reisende hier schon bald auf eine fotografische Paneele, die saarländische Sehenswürdigkeiten zeigt. Diese zieren seit Kurzem auch die ehemals weiße Deckenfläche des Durchgangs: Der Künstler Florian Budke gestaltete den Blickfang mit lokalem Bezug, der Reisende hier erwartet.

Helle Lackierung im Eingangsbereich der Personenunterführung Ost am Saarbrücker Hbf
Helle Lackierung im Eingangsbereich der Personenunterführung Ost am Saarbrücker Hbf
Quelle: DB AG

Helle Farbtöne im Eingangsbereich der Personenunterführung Ost. 

In der derzeit noch geschlossenen Personenunterführung Ost wird die Deckenfläche neu gestrichen. An der bestehenden Rohrinstallation im Eingangsbereich werden dunkle Farbtöne von hellen Lackierungen abgelöst. Offene Wandfläche und Türen zeigen künftig Motive, die der Pariser Künstler Andrei Cojocaru unter Mitwirkung des Landesarchives entwarf.

Mit Motiven aus Wissenschaft und Forschung erhalten auch die Schließfachanlagen eine optisch ansprechendere Gestaltung.

Um die Reisendeninformation künftig nachhaltig zu verbessern, wurden bereits fünf  vorhandene Zuginformationsmonitore an den Bahnsteigabgängen ausgetauscht und von ursprünglichen 21 auf 32 Zoll vergrößert. Hinzu kommen zwei neu installierte Monitore am Nordausgang der Haupthalle, zwei am Osttunnel und einer im modernisierten Warteraum. Sie werden pünktlich zu den Feierlichkeiten in Betrieb gehen.

Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit investieren die Projektpartner Bund, Umweltministerium und DB insgesamt über 580.000 Euro in den Eurobahnhof und dessen Aufwertung. Anfang August hat Ministerin Petra Berg dem Bahnhofsmanagement Saarbrücken einen entsprechenden Zuwendungsbescheid überreicht. Und noch eine Besonderheit gibt es für Besucher:innen der Feierlichkeiten: Vom 2. bis zum 4. Oktober ist das Bus- und Bahnfahren im gesamten Saarland kostenfrei. Die Anreise mit dem ÖPNV spart die Parkplatzsuche vor Ort und hilft, Verkehrsbehinderungen in der Saarbrücker Innenstadt zu vermeiden.

Eisenbahn-Fans, Technikbegeisterte und Familien sind schon vor dem Tag der Deutschen Einheit, vom 19. bis zum 21. September, zum Tag der Schiene an den Hauptbahnhof Saarbrücken eingeladen. Eine Übersicht zu allen Veranstaltungen gibt es unter folgendem Link: Erlebe den „Tag der Schiene in Saarbrücken“ 2025 - Tag der Schien

11. September 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB informiert über Ausbildungsmöglichkeiten, Karriereoptionen, den Berufs- und Quereinstieg sowie über aktuelle Stellenangebote • Höhepunkte sind u. a. der Tag der offenen Tür im DB Regio Werk Kaiserslautern mit Präsentation eines Akku-Hybrid-Triebwagens, Besichtigung des Schulungscampus DB InfraGO in Ludwigshafen und des DB Museums in Koblenz

Am Wochenende vom 19. bis zum 21. September haben Interessierte in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, spannende Einsichten in die Welt der Eisenbahnen zu bekommen. Schon zum vierten Mal veranstaltet die Allianz pro Schiene e. V. zusammen mit den Eisenbahnen in Deutschland den Tag der Schiene. Auch bei der Deutschen Bahn (DB) können die Besucher:innen an verschiedenen Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz teilnehmen.

Am 19. September von 14 bis 18 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, sich im Schulungszentrum der DB InfraGO in Ludwigshafen über Ausbildungsmöglichkeiten, Karriereoptionen und den Berufs- und Quereinstieg z. B. als Zugverkehrssteuerer:in, Gleisbauer:in, Elektroniker:in für Betriebstechnik oder Industrieelektriker:in bei der DB InfraGO zu informieren. Interessierte werden selbst aktiv: Ob beim Stellen von Fahrstraßen an den Simulationsanlagen, bei einem Rundgang durchs virtuelle Stellwerk mit einer VR-Brille oder bei einer Entdeckungstour durch die Stellwerkstechniken und Gleisanlagen.

Am 20. September von 10 bis 16 Uhr lädt DB Regio Mitte gemeinsam mit dem Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd mit einem bunten Programm zum Tag der offenen Tür in das DB Regio Werk in der Nähe des Hauptbahnhofs in Kaiserslautern ein. Besucher:innen haben die Gelegenheit, einen von künftig 44 neuen Akku-Zügen vom Typ Stadler Flirt Akku zu besichtigen, der ab voraussichtlich Mitte 2026 schrittweise auf Strecken in der Pfalz und den weiterführenden Linien nach Karlsruhe und Saarbrücken zum Einsatz kommen wird. Zudem werden Führerstandsmitfahrten, Fahrten im Simulator und Führungen durch die Werkstatt angeboten. Mit dabei sind u.a. auch Kolleg:innen von DB Sicherheit und der Bundespolizei, die wertvolle Tipps zur Sicherheit im Bahnbetrieb teilen.

Am 20. und 21. September können die Besucher:innen im DB Museum in Koblenz mehrere Einheitslokomotiven auf der Drehscheibe des Museums besichtigen. Zudem gibt es die Möglichkeit, im Fahrsimulator oder bei einer Führerstandsmitfahrt Einblicke in den Lokführer:innen-Beruf zu bekommen.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es unter www.tag-der-schiene.de. Auf der Website gibt es auch die Möglichkeit, nach Bundesländern, Tagen und Themen zu filtern.

11. September 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB informiert über Karriereoptionen und Stellenangebote • Abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt • Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe in Frankfurt am Main

Am Wochenende vom 19. bis zum 21. September haben Interessierte in Hessen die Möglichkeit, spannende Einsichten in die Welt der Eisenbahnen zu bekommen. Schon zum vierten Mal veranstaltet die Allianz pro Schiene e. V. zusammen mit den Eisenbahnen in Deutschland den Tag der Schiene. Auch bei der Deutschen Bahn (DB) können die Besucher:innen an verschiedenen Veranstaltungen in Hessen teilnehmen.

Am 19. September haben die Teilnehmer:innen in Frankfurt am Main Gelegenheit, im Rahmen von nächtlichen Führungen im S-Bahn-Tunnel ab 20.00 Uhr unter den Main abzutauchen. Außerdem lädt die Betriebszentrale Frankfurt und das Trainingszentrum digitale Technologien zu einer Besichtigung ein. In Gelnhausen machen sich die Besucher:innen ein Bild vom Baufortschritt der Ausbaustrecke Hanau–Gelnhausen. Bei einer Führung werden die umfangreichen Arbeiten für die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs derzeit sicht- und erlebbar.

Am 20. September bietet die DB Interessierten um 11.00 und um 14.00 Uhr je eine Führung über die Großbaustelle des Masterplans Frankfurt an. Außerdem können die Teilnehmer:innen bei Jobs@DB den Führerstand einer S-Bahn und einer Güterzug-Lok besichtigen und sich über ihre Karrieremöglichkeiten und Stellenangebote bei der Deutschen Bahn informieren. In Darmstadt lädt der Railport zu einer Besichtigung ein. Von Hanau-Großauheim gibt es eine Sonderfahrt nach Koblenz und ins DB-Museum Koblenz-Lützel, wo an diesem Tag die „Einheitslok- und Spur 1-Tage“ stattfinden. Zustiege sind in Hanau Hbf, Frankfurt Süd und Frankfurt Höchst vorgesehen. Auch in der Landeshauptstadt Wiesbaden gibt es Programm: Besucher:innen freuen sich auf Entdeckerführungen durch den Hauptbahnhof.

Es wartet am Tag der Schiene ein buntes und abwechslungsreiches Programm an verschiedenen Standorten der DB in Hessen mit Infoständen zu den Karrieremöglichkeiten, Gesprächen mit Recruiter:innen und Mitarbeitenden, die berichten, was sie an ihrem Beruf begeistert. Außerdem erwartet die Besucher:innen ein Bühnenprogramm für Kinder und Erwachsene sowie Spieleangebote für die jungen Gäste.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es unter www.tag-der-schiene.de. Auf der Website gibt es auch die Möglichkeit nach Bundesländern, Tagen und Themen zu filtern.

11. September 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB informiert über Ausbildungsmöglichkeiten, Karriereoptionen sowie über aktuelle Stellenangebote • Im Lok-Simulator selbst einen Zug steuern oder bei Führungen durch den Saarbrücker Hauptbahnhof exklusive Einblicke in den Bahnbetrieb bekommen • Veranstaltungsort ist der Hauptbahnhof Saarbrücken

Am Wochenende vom 19. bis zum 21. September haben Interessierte in ganz Deutschland die Möglichkeit, spannende Einsichten in die Welt der Eisenbahnen zu bekommen. Schon zum vierten Mal veranstaltet die Allianz pro Schiene e. V. zusammen mit den Eisenbahnen in Deutschland den Tag der Schiene. Auch im Saarland bietet die Deutsche Bahn (DB) ein buntes Rahmenprogramm rund um den Hauptbahnhof Saarbrücken.

Vom 19. bis zum 21. September lädt die DB alle Eisenbahn-Fans, Technikbegeisterten und Familien herzlich zum Tag der Schiene am Hauptbahnhof Saarbrücken ein. An allen drei Tagen können Interessierte sich am Nordausgang des Hauptbahnhofs mit Expert:innen aus den Bereichen Signaltechnik, Gleisbau und Oberleitungsbau über Ausbildungsmöglichkeiten in diesen Berufen und ihren Berufsalltag austauschen.

Am 20. September werden Eisenbahn-Fans selbst zur/zum Lokführer:in und steuern in einem Zug-Simulator für 20 Minuten einen Zug. Mitmachen können Kinder ab 10 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen sowie Erwachsene selbst. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Eine Liste liegt ab dem 8. September bei der DB-Information in der Empfangshalle des Saarbrücker Hauptbahnhofs aus.

Modernisiert und attraktiver gestaltet wird der Saarbrücker Hauptbahnhof derzeit auch anlässlich des Tags der Deutschen Einheit, der dieses Jahr in Saarbrücken gefeiert wird. Besucher:innen können sich bei Führungen ein Bild machen und bekommen zudem Einblicke in sonst nicht öffentliche Bereiche. Diese finden am 19. September um 11.00, 13.00 und um 15.00 Uhr sowie am 20. September um 10.00, 11.30, 13.00, 14.30 und um 16.00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich – eine Liste liegt am Info-Point in der Empfangshalle des Hauptbahnhofs Saarbrücken aus.

Daneben gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Geschicklichkeitsspielen, einer Fühlbox und Kinderschminken.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es unter www.tag-der-schiene.de. Auf der Website gibt es auch die Möglichkeit, nach Bundesländern, Tagen und Themen zu filtern.

08. September 2025, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
10-jähriges Jubiläum der Reaktivierung • Mehr als 340.000 Fahrgäste sind jedes Jahr auf der Bahnstrecke zwischen Korbach und Frankenberg unterwegs • Geburtstagskuchen für die Fahrgäste

Die Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Korbach und Frankenberg ist eine Erfolgsgeschichte: Mehr als 340.000 Fahrgäste sind jedes Jahr auf dieser Strecke unterwegs. Bahnfahren gehört von der Hansestadt im Nordkreis bis in die Philipp-Soldan-Stadt im Südkreis nun schon seit zehn Jahren wieder zum Alltag im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Davor war das 25 Jahre lang nicht möglich und zwischen den beiden Orten waren Busse unterwegs.

Auf Basis einer Betriebskonzeption des Nordhessischen VerkehrsVerbunds (NVV) ertüchtigte die Kurhessenbahn (KHB) als Infrastrukturbetreiber die Strecke so, dass seit September 2015 von Marburg über Frankenberg und Korbach durchgehend Züge nach Brilon Wald/Stadt verkehren. Damit wurde die Lücke im Schienennetz zwischen Korbach und Frankenberg dauerhaft geschlossen. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg erhält so eine durchgehende Anbindung nach Mittel- und Südhessen sowie an den Hochsauerlandkreis und ins Ruhrgebiet. Darüber hinaus erschließt die neue Verbindung den nördlichen Kreisteil inklusive der Stadt Korbach, die hiermit einen Umsteigeknoten in Richtung Kassel erhält.  

Die Reaktivierung der Strecke war eine wesentliche Voraussetzung für die Anerkennung des Nationalparks Kellerwald-Edersee zum „Fahrtziel Natur” der Deutschen Bahn (DB). Hierfür haben gemeinsame Anstrengungen des Landkreises Waldeck-Frankenberg, des Nationalparks, des NVV und der Grimm Heimat Nordhessen mit den Beherbergungsbetrieben stattgefunden, um eine kostenlose Mobilität vor Ort mit der Gästekarte Meine CardMobil zu gewährleisten.  

Geburtstagskuchen für die Fahrgäste

Der NVV und die DB möchten das zehnjährige Bestehen der reaktivierten Strecke zum Anlass nehmen und mit den Fahrgästen die erfolgreiche Reaktivierung feiern. Dafür werden am Donnerstag, 11. September, und am Sonntag, 14. September, auf der Strecke sowie in den Kundenzentren Korbach und Frankenberg an alle Fahrgäste kleine Geburtstagskuchen verteilt. Zudem verweisen Plakate in den Kundenzentren und Fahrzeugen auf den Geburtstag der Streckenreaktivierung hin.

Die Geschichte der Strecke zwischen Korbach und Frankenberg

Mit einem großen Streckenfest wurde im September 2015 – vor genau zehn Jahren – die 30 Kilometer lange Strecke der früheren „Unteren Edertalbahn“, die heute als „Nationalparkbahn“ bekannt ist, reaktiviert. Der Personenverkehr wurde auf diesem Abschnitt am 30. Mai 1987 eingestellt. Noch vier Jahre lang verkehrte Güterverkehr zwischen Frankenberg und Vöhl-Ederbringhausen. Der Rest der Strecke wurde nur noch vereinzelt von Güterzügen befahren. Die Weichen in Frankenberg-Schreufa, Vöhl-Ederbringhausen und Herzhausen wurden schließlich zurückgebaut. Es gab danach noch einige Sonderfahrten auf dem Abschnitt, die aber 1991 eingestellt wurden. Lediglich während des Hessentags im Jahr 1997 in Korbach gab es auf dem gesamten Abschnitt aus diesem Anlass einen Sonderverkehr. 

Nachdem 1998 der Abschnitt Korbach–Volkmarsen reaktiviert worden war, begannen schließlich die Planungen, die „Nationalparkbahn“ wieder im Personenverkehr zu befahren, um eine durchgehende Verbindung nach Marburg und ins Rhein-Main-Gebiet zu schaffen. Ab dem 29. September 1999 wurde zunächst das 1,5 Kilometer lange Teilstück vom Korbacher Hauptbahnhof nach Korbach Süd wieder befahren. 2005 wurde der Abschnitt zwischen Frankenberg und Herzhausen für die Reaktivierung freigeschnitten. 

Ein Wirtschaftlichkeitsgutachten, das im Jahr 2007 vorgelegt wurde, bescheinigte der Strecke jedoch keinen volkswirtschaftlichen Nutzen, worauf der NVV von seinem Rücktrittsrecht im Realisierungsvertrag Gebrauch machte. Die Planungen sahen zu dieser Zeit Investitionen in Höhe von 43 Millionen Euro zur Beschleunigung der Strecke zwischen Cölbe und Korbach vor, um in Marburg kurze Anschlüsse nach Frankfurt und in Brilon Wald nach Hagen herzustellen. Das Fahrgastpotenzial zwischen Korbach und Frankenberg von 1.150 Fahrgästen pro Tag reichte nicht aus, um diese Kosten zu rechtfertigen. 

Ausflugsverkehr als Vorlauf für Reaktivierung

Als Vorlauf für die geplante Reaktivierung wurde in den Jahren 2006 und 2007 an Sonn- und Feiertagen ein Ausflugsverkehr von Frankenberg nach Herzhausen angeboten. Das Angebot wurde jedoch nicht fortgesetzt. Durch die geplante Innenstadtanbindung in Brilon durch den Bahnhof änderten sich schließlich die Rahmenbedingungen. Mit der Linie RE57 (Dortmund <> Brilon) konnten in Brilon Wald gute Anschlussbedingungen in Richtung Sauerland und Ruhrgebiet hergestellt werden, ohne die Strecke zwischen Korbach und Cölbe beschleunigen zu müssen. In dieser Variante konnte es in Korbach einen optimalen Anschlussknoten zur vollen Stunde in Richtung Kassel geben. Mit dieser Variante wurde ein neuer Reaktivierungsversuch gestartet. 

Am 25. September 2008 beschloss der Hessische Landtag, die Bahnstrecke zwischen Frankenberg und Korbach, deren Gleise noch nicht abgebaut waren, für den regulären Bahnverkehr zu reaktivieren. So sollte eine Verbindung von Marburg über Korbach nach Brilon geschaffen werden. Ab Sommer 2009 sollte wieder ein regelmäßiger Verkehr zwischen Frankenberg und Herzhausen stattfinden. Eine durchgehende Verbindung nach Korbach sollte längerfristig anvisiert werden. Von der nachfolgenden Landesregierung wurde dieser Beschluss jedoch zunächst nicht umgesetzt.

Von 2011 bis 2013 wurde von Frühling bis Herbst erneut ein Ausflugsverkehr angeboten. An Sonn- und Feiertagen pendelten fünf Zugpaare im Zweistundentakt zwischen Marburg und Herzhausen. Das Teilstück zwischen Herzhausen und Korbach Süd blieb aber wegen des starken Bewuchses und seines schlechten Zustandes weiterhin für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Haltepunkte Frankenberg-Goßberg und Schreufa wurden weiterhin nicht bedient. 

Neue Wirtschaftlichkeitsprüfung mit positivem Wert

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg kündigte 2011 an, Geld für die Wiederinbetriebnahme des Teilstücks von Herzhausen nach Korbach zur Verfügung zu stellen. Daraufhin prüfte der NVV erneut eine Reaktivierung des Abschnitts im Personen- und Güterverkehr. Das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsprüfung - in diesem Fall über 1 - bescheinigte der Strecke einen positiven Wert. Anfang Juli 2012 entschied sich der NVV für die Reaktivierung, die von der DB und dem Land Hessen beschlossen wurde. Nachdem der Landkreis Waldeck-Frankenberg ebenfalls für die Reaktivierung stimmte und zusagte, war die Wiederaufnahme des Verkehrs endgültig beschlossen.

Die Bauarbeiten in Zahlen

Die Bauarbeiten begannen am 30. Juni 2014 in Herzhausen. Nach nur 15-monatiger Bauzeit entstanden durch die Kurhessenbahn als Infrastrukturbetreiber der Strecke Bahnstationen in Goßberg, Ederbringhausen, Vöhl-Schmittlotheim, Herzhausen und Thalitter mit den entsprechenden Anlagen wie Bike+Ride und Park+Ride. Die fünf Haltepunkte sind seitdem barrierefrei.

In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Stützbauwerke und Durchlässe sowie Brücken entlang der Strecke instandgesetzt. Zwischen Korbach-Süd und Vöhl-Dorfitter sowie in Thalitter wurde jeweils eine Brücke erneuert und der kleine, mehr als 100 Jahre alte Itter-Tunnel mit einer Länge von 93 Meter sowie der große Itter-Tunnel mit einer Länge von 200 Metern wurden saniert. An neun Bahnübergängen wurden neue technische Sicherungen gebaut und Signalanlagen angepasst oder erneuert. Zudem wurden für den Zugfunk fünf Funkstandorte neu gebaut.

Hinzu kamen neue Buswendeschleifen in Herzhausen, Schmittlotheim und Ederbringhausen mit barrierefreien Haltestellen. Die Stationen Schreufa und Itter wurden nicht reaktiviert, da sie fernab von Ortschaften liegen.

Die Kosten für diese Maßnahmen betrugen rund 22 Millionen Euro, von denen das Land Hessen rund zwei Drittel der Kosten trug. Die restlichen Kosten teilten sich auf den Landkreis Waldeck-Frankenberg, die Kurhessenbahn und den NVV auf.

Am 11. September 2015 wurde die Bahnstrecke offiziell wieder in Betrieb genommen und am 12. und 13. September 2015 mit einem Streckenfest der Öffentlichkeit übergeben. Zur Feier des Tages wurde ein Dampfzug eingesetzt. Der planmäßige Personenverkehr wurde am 14. September 2015 wieder aufgenommen.

Fahrgastzahlen haben sich verdoppelt

Rasch wuchsen die Fahrgastzahlen von 146.000 auf mehr als 340.000 pro Jahr an. Nach ersten Zählungen 2015 waren auf der Linie pro Tag durchschnittlich 400 und zu Spitzenzeiten wie am Wochenende über 700 Fahrgäste unterwegs. Die durchschnittliche Besetzung von montags bis freitags mit mehr als 400 Reisenden lag deutlich höher als der Prognosewert von 250, der als langfristiger Entwicklungshorizont der Fahrgastzahlen bei der Strecke angenommen wurde. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 347.733 Fahrgäste befördert. Im Fokus stehen dabei nicht nur die täglichen Wege zur Arbeit, Schule und Ausbildung, sondern die Reisen zu touristischen Zielen wie dem Edersee, dem Nationalpark Kellerwald-Edersee oder in das Skigebiet Willingen, die seitdem mit der Bahn komfortabel zu erreichen sind.

Besonders die Fertigstellung des Kreuzungsbahnhofs in Frankenberg-Viermünden hat zum Anstieg der Fahrgastzahlen beigetragen. Seitdem sind die Züge nachmittags stündlich unterwegs und bieten eine attraktive Alternative zum Auto. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee wurde dank der reaktivierten Bahnstrecke zum "Fahrtziel Natur" der Deutschen Bahn. Mit dem Nationalparkbahnhof Herzhausen kam ein echtes Aushängeschild dazu, das im Herzen der Strecke liegt und als Mobilitätsknoten wahrgenommen wird.   

Für Marian Volmer, Geschäftsführer des NVV, ist der Erfolg der Reaktivierung ein wichtiges Signal für die Verkehrswende in Deutschland: “Mit der Reaktivierung konnte auf dieser Strecke eine echte Alternative zum Individualverkehr geschaffen werden. Unser Interesse ist es auch in der Zukunft, einen attraktiven ÖPNV in Nordhessen anzubieten. Die Reaktivierung der Strecke zwischen Korbach und Frankenberg zeigt eindrucksvoll, dass die Menschen bereit sind, auf den ÖPNV umzusteigen, wenn Qualität und Angebot stimmen.“

Mit großer Freude und Stolz blickt Jens Wrabletz, Geschäftsleitung der KHB, auf die erfolgreiche Reaktivierung der Strecke zwischen Korbach Süd und Frankenberg – ein Projekt, für das sich die KHB als Infrastrukturbetreiber seit ihrer Gründung im Jahr 2002 kontinuierlich eingesetzt hat: „Von Anfang an war es unser erklärtes Ziel, die für uns bedeutungsvolle Verbindung zwischen Korbach Süd und Frankenberg zu reaktivieren und damit die bestehende Lücke im Netz der Kurhessenbahn zu schließen. Mit dem erfolgreichen Lückenschluss vor zehn Jahren ist uns ein wichtiger Meilenstein gelungen: Die prognostizierten Fahrgastzahlen wurden deutlich übertroffen, neue barrierefreie Bahnsteige und Fahrzeuge sorgen für einen komfortablen Zugang zum Zug. Durch den Neubau des Kreuzungsbahnhofs in Viermünden konnten wir den Takt spürbar verbessern. Die Strecke bringt einen großen Mehrwert für die touristische Region und hat eine wichtige Bedeutung für ihre Entwicklung."

Auch Waldeck-Frankenbergs Landrat Jürgen van der Horst zeigt sich zufrieden mit dem Erfolg der Streckenreaktivierung: „Der Landkreis unter dem starken Einsatz meines Vorgängers Dr. Reinhard Kubat hat sich damals richtig entschieden, die Reaktivierung zu befürworten, trotz einer hitzigen Diskussion im Hinblick auf die Finanzierung und trotz einiger Bedenken, ob das Angebot überhaupt angenommen würde.“ Fahrgastzahlen, die jegliche Erwartungen übertreffen, die nochmalige Attraktivitätssteigerung des Nationalparks Kellerwald-Edersee als „Fahrtziel Natur“ und eine erhebliche Verbesserung des Gesamtstreckennetzes im Landkreis gäben den Befürwortern der Reaktivierung nun nach zehn Jahren mehr als recht.

Verbindungen und Anschlüsse

Heute verkehren auf der Strecke zwischen Korbach und Frankenberg die Regionalzuglinien RE97 und RB97 (zuvor RB42). Die Linien bieten nun durchgehende Fahrten auf der Strecke Brilon Stadt <> Brilon Wald <> Willingen <> Korbach <> Frankenberg <> Marburg an und verkehren stündlich auf dem Abschnitt Marburg <> Frankenberg und zweistündlich auf dem Abschnitt Frankenberg <> Korbach <> Willingen <> Brilon Wald <> Brilon Stadt und nachmittags ebenfalls stündlich zwischen Frankenberg und Brilon Stadt.

Die Fahrt zwischen Korbach und Frankenberg dauert nur 38 Minuten. Unterwegs hält die Linie RB97 in Goßberg, Viermünden, Ederbringhausen, Schmittlotheim, Herzhausen, Thalitter und Korbach Süd. In Korbach besteht zur vollen Stunde Anschluss an die Regionalzuglinie RB4 von und nach Kassel. In Marburg bestehen Bahnanschlüsse in Richtung Gießen und Frankfurt.

04. September 2025, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Für Arbeiten Sperrung der Bahnstrecke notwendig • Folge: Umleitungen, Haltausfälle sowie Ersatzbusse • Fahrplanänderungen in digitaler Reiseauskunft veröffentlicht

Die Stadt Hanau errichtet am Hauptbahnhof Hanau eine neue Brücke. Für die dafür erforderlichen Bauarbeiten ist eine Sperrung der in diesem Bereich verlaufenden Bahnstrecke erforderlich. Infolgedessen können die Züge vom 6. September, 14.00 Uhr, bis zum 7. September, 22.00 Uhr, nicht regulär fahren. Dadurch kommt es zu Fahrplananpassungen bei einigen Linien im Fern- und Regionalverkehr.

Auswirkungen im Regionalverkehr:

Relation Frankfurt – Hanau – Wächtersbach – Fulda (- Bebra) 

  • Bei den Zügen der RB50/51 kommt es zu geringfügigen Verspätungen in Richtung Fulda. Außerdem gibt es keinen Zusatzhalt in Hanau-Wolfgang.

Relation Frankfurt am Main – Maintal – Aschaffenburg – Würzburg:

  • Auf den Linien RE54/55 gibt es eine Umleitung im Knoten Hanau mit Fahrtrichtungswechsel in Hanau-Wolfgang und Ersatzhalt in Hanau-Nordseite statt wie üblich in Hanau-Südseite. Dadurch kommt es zu einer Fahrtzeitverlängerung und -verschiebung zwischen Aschaffenburg und Frankfurt Hauptbahnhof.

Relation Frankfurt – Hanau – Groß-Umstadt-Wiebelsbach – Erbach (Odenwald)

  • Bei den Zügen des RE85 kommt es zu Teilausfällen zwischen Hanau Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof.

Relation Laufach – Hanau – Frankfurt Flughafen – Rüsselsheim Opelwerk

  • Auf der RB58 wird der Zugverkehr geteilt. Die Züge verkehren zwischen Rüsselsheim Opelwerk und Hanau Hauptbahnhof (Nordseite) sowie zwischen Hanau Hauptbahnhof (Südseite) und Laufach. Einzelne Züge in den Morgen- und in den Abendstunden wenden in Hanau-Wolfgang.

Auswirkungen im Fernverkehr:

  • Die Züge des Fernverkehrs auf der Achse Hamburg / Berlin – Frankfurt – Mannheim – Süddeutschland – Schweiz halten weiterhin wie gewohnt in Hanau.
  • Bei den ICE-Linien Hamburg – Dortmund – Frankfurt – Nürnberg – Passau – Wien ist dies hingegen nicht möglich. Hier werden Fahrgäste gebeten, während der Bauphasen zum Beispiel die Angebote des Regionalverkehrs zu nutzen.

Die Fahrplanänderungen sind in den digitalen Auskunftsmedien bereits eingearbeitet. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt in der App DB Navigator, auf www.bahn.de, www.rmv.de oder über die Aushangfahrpläne in den Bahnhöfen zu informieren.

Die Haltestellen des Ersatzverkehrs befinden sich nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen. Eine Wegbeschreibung zu den Ersatzhaltestellen finden Reisende für die jeweiligen Bahnhöfe unter: https://www.bahnhof.de/. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Ersatzbussen aus Platzgründen nicht möglich.

02. September 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Strecke zwischen Kassel und Vellmar-Niedervellmar seit 1. September wieder frei • Intensive Bautätigkeit u. a. Erneuerung von 350 Metern Gleis und 33 Weichen • Schrittweise Inbetriebnahme moderner ESTW-Technik bis 2030

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) hat die für diesen Sommer vorgesehenen Streckensperrungen im Zuge des Ausbaus zum neuen elektronischen Stellwerk (ESTW) am Knoten Kassel fristgerecht in den Morgenstunden des 1. September beendet. Seit dem 5. Juli wurden umfangreiche Arbeiten an Gleisen und Weichen  sowie der Leit- und Sicherungstechnik gebündelt umgesetzt.

Dank der engen Abstimmung zwischen Bautrupps, Betriebsdurchführung und Partnerunternehmen konnten die vorgesehenen Sperrzeiten eingehalten und Einschränkungen für Reisende und Anwohnende auf das notwendige Maß begrenzt werden. Insgesamt erneuerten die Bauexpert:innen rund 350 Meter Gleis und 33 Weichen. Parallel dazu ergänzten sie die in den vergangenen Monaten errichteten Kabelführungssysteme um 13 neue Gleisquerungen und 1.270 Meter Kabeltrasse. Die Fachfirmen gründeten 39 Signalfundamente und verlegten knapp 80 Kilometer Kabel. Darüber hinaus stellten sie sieben neue Oberleitungsmaste auf und errichteten fünf Schalthäuser für die neue Technik.

Mit dem schrittweisen Umstieg auf digitale Stellwerkstechnik wird der Bahnknoten Kassel bis 2030 vollständig auf das ESTW umgestellt. Die zentrale, IT-gestützte Steuerung von Weichen und Signalen schafft zusätzliche Fahrmöglichkeiten, ermöglicht kürzere Blockabstände und erhöht damit die Leistungsfähigkeit und Pünktlichkeit im Netz. Modernere Technik reduziert Störanfälligkeiten und sorgt für einen robusteren und zuverlässigeren Betrieb, von dem nicht nur die Fahrgäste in der Region, sondern deutschlandweit profitieren.

Die Deutsche Bahn dankt allen Reisenden und Anwohnenden für ihr Verständnis während der aktuellen Bauarbeiten und wird auch über die in den nächsten Jahren noch anstehenden Arbeiten rechtzeitig im Voraus informieren.

01. September 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Stadt Frankfurt am Main, Bundes- und Landespolizei, Deutsche Bahn sowie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main intensivieren Zusammenarbeit • Das Ziel: Subjektive und objektive Sicherheit am und um den Frankfurter Hauptbahnhof sowie weiteren ÖPNV-Stationen verbessern

Die Deutsche Bahn (DB), die Stadt Frankfurt am Main, die Landes- und die Bundespolizei sowie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) haben heute eine wegweisende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, die Sicherheit und Aufenthaltsqualität am Frankfurter Hauptbahnhof, im Bahnhofsumfeld sowie an weiteren wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten – zum Beispiel an den Stationen Konstabler- und Hauptwache sowie am Bahnhof Frankfurt-Höchst – nachhaltig zu verbessern. Die Vertragspartner:innen intensivieren und vernetzen damit ihre bewährte Zusammenarbeit, um Ordnungsstörungen und Kriminalität noch wirksamer zu begegnen und das Sicherheitsempfinden der Reisenden und Bürger:innen weiter zu stärken.

Im Fokus der Vereinbarung stehen die Erhöhung der objektiven und auch der subjektiven Sicherheit an einem der wichtigsten Knotenbahnhöfe Deutschlands. Ein Kernpunkt ist dabei auch die nochmalige Verstärkung gemeinsamer Sicherheitsstreifen an neuralgischen Punkten in der Station und im Stationsumfeld. Die Einsätze werden regelmäßig auf hoher Ebene evaluiert, um aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen flexibel und schnell begegnen zu können.

Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Hessen: „Der Frankfurter Hauptbahnhof ist für die Deutsche Bahn von überragender Bedeutung. Das heißt auch: Die täglich fast 500.000 Reisenden, Besucher:innen und Mitarbeiter:innen im Hauptbahnhof müssen sich dort und auch im Bahnhofsumfeld stets gut und sicher fühlen. Die Kooperationsvereinbarung ist ein deutliches Signal und Versprechen der Partner:innen, Sicherheit und Aufenthaltsqualität im und am Hauptbahnhof gemeinsam noch wirksamer entwickeln zu wollen.“

Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main: „Der Hauptbahnhof, das Bahnhofsviertel, die Haupt- und Konstablerwache und auch der Bahnhof Höchst sind zentrale Orte des Lebens in unserer Stadt. Mir war es ein Anliegen, dass nicht nur der Hauptbahnhof als zentraler Knotenpunkt, sondern auch andere wichtige Stationen im Stadtgebiet von der Kooperationsvereinbarung profitieren. Wir wollen, dass sich die Menschen sicher fühlen – und dass Frankfurt ein positives Bild nach außen vermittelt. Wir haben in den vergangenen Jahren viel unternommen: von mehr Reinigungsintervallen durch die FES über die Einführung der Waffenverbotszone bis hin zu Videoüberwachung und sichtbarer Polizei. Mit der neuen Kooperationsvereinbarung gehen wir nun den nächsten Schritt: für mehr Sicherheit, mehr Ordnung und mehr Aufenthaltsqualität – für alle Frankfurterinnen und Frankfurter und für unsere Gäste aus aller Welt.“

Prof. Dr. Roman Poseck, Hessischer Minister des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz: „Die heutige Kooperationsvereinbarung ist ein weiterer Schritt für ein Mehr an Sicherheit im Frankfurter Bahnhofsgebiet. Die Polizei geht schon jetzt im Rahmen der Innenstadtoffensive und des 7-Punkte-Plans konsequent gegen Straftäter im Bahnhofsviertel vor. Unser Ziel ist es, das Frankfurter Bahnhofsgebiet maximal unattraktiv für Kriminelle zu machen. Damit verbunden soll das Viertel seine bundesweite Sogwirkung als Kriminalitätshotspot und für Drogentouristen Stück für Stück verlieren. Für eine nachhaltige Verbesserung der Lage im Hauptbahnhof und im Bahnhofsviertel müssen alle Akteure an einem Strang ziehen. Diesen gemeinsamen Weg unterstreicht die heutige Kooperationsvereinbarung ausdrücklich.“

Rocco Stein, Leiter der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main: „Sicherheit ist Teamarbeit. Durch präzises abgestimmtes und gemeinsames Handeln werden wir vor allem an besonders wichtigen Stellen wahrnehmbarer, ansprechbarer und können auf Störungen schneller und wirksamer reagieren. Die intensivierte, enge und verlässliche Kooperation aller Verantwortungsträger – stärkt damit nicht nur die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen, sondern fördert auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in unsere Institutionen und in ihr Handeln.“

Annette Rinn, Ordnungsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main: „Sicherheit steht ganz oben auf der Wunschliste aller Bürgerinnen und Bürger. Ich bin daher froh und dankbar dafür, dass die bislang sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten in der Ordnungspartnerschaft künftig noch weiter intensiviert und verbessert wird.“ 

Wolfgang Siefert, Mobilitätsdezernent der Stadt Frankfurt am Main: „Frankfurt wächst – bei Bevölkerung wie bei Pendlerzahlen. Damit unsere Stadt mobil bleibt, brauchen wir einen leistungsfähigen und attraktiven ÖPNV, nicht nur am Hauptbahnhof, sondern in der gesamten Innenstadt. Wer neue Fahrgäste gewinnen will, muss aber nicht nur ein gutes Angebot schaffen, sondern auch ein Umfeld, in dem sich Menschen sicher und gut aufgehoben fühlen – so selbstverständlich wie im eigenen Auto. Unsere Standards weiter zu entwickeln und neue Maßstäbe zu setzen, wird uns nur gemeinsam mit allen Beteiligten gelingen. Deshalb ist die Kooperation für Frankfurt ein bedeutender Schritt nach vorn.“

Die Kooperationsvereinbarung läuft vorerst für drei Jahre und verlängert sich danach bis auf Weiteres.

29. August 2025, 10:15 Uhr
Frankfurt am Main
Informationsveranstaltung in Frankfurt am 8. September • Projektteam stellt Schritte für neuen S-Bahn-Tunnel und unterirdische Station am Danziger Platz ab 2026 vor

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) lädt zu einer Bürgerinformationsveranstaltung ein: Das Projektteam der Nordmainischen S-Bahn gibt Anwohnenden und Interessierten über die Arbeiten im Abschnitt Frankfurt ab 2026 Auskunft. Dies betrifft vor allem den Baustart für den neuen S-Bahn-Tunnel und die unterirdische S-Bahn-Station am Danziger Platz sowie verschiedene Baumaßnahmen in Fechenheim.

Die Veranstaltung findet am 8. September im Dr. Hoch’s Konservatorium in der Sonnemannstraße 16 in 60314 Frankfurt am Main statt.

Beginn ist um 18 Uhr mit einem Vortrag. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bereits ab 17 Uhr vorbeizukommen, um sich mit den ausgestellten Informationsmaterialien zum Projekt vertraut zu machen und mit dem Projektteam der Nordmainischen S-Bahn ins Gespräch zu kommen. Auch im Anschluss an den Vortrag stehen die Ansprechpartner:innen weiterhin für Fragen und den individuellen Austausch zur Verfügung.

Fragen zum Projekt beantwortet das Projektteam unabhängig von dem Termin gerne auch über das Projektpostfach: nms-info@deutschebahn.com. Interessierte können außerdem auf der Projektwebseite den Newsletter zum Bauprojekt abonnieren.

Die Nordmainische S-Bahn ist eine zweigleisige elektrifizierte Strecke für den Schienenpersonennahverkehr von Frankfurt am Main Ost über Maintal nach Hanau. Die S-Bahn soll zukünftig auf diesem Streckenabschnitt alle 15 Minuten während der Hauptverkehrszeiten fahren.

Das Bahnprojekt ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.  

26. August 2025, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
DB schafft Schallschutz in der Verbandsgemeinde Landstuhl • Anwohner:innen profitieren durch mehr Ruhe durch sechs neue Wände entlang der Schienen • Gesamtinvestition von rund 11,2 Millionen Euro

Entlang der Gleise wird es in Landstuhl und Umgebung ab sofort deutlich leiser. Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) baut in den Ortschaften Landstuhl, Hauptstuhl und Kindsbach insgesamt sechs neue Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 4.654 Metern. Die drei Meter hohen Wände dämpfen die Geräusche der vorbeifahrenden Züge deutlich; ein Großteil davon ist bereits fertiggestellt. Damit entlastet die DB Anwohner:innen nachhaltig und spürbar vom Schienenlärm.

Die Maßnahme ist Teil des bundesweiten Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“. Die DB hat hierfür rund 11,2 Millionen Euro investiert. Bereits ab 2013 fanden mehrere Informationsveranstaltungen statt, um die Anwohnenden transparent über die Planungen zu informieren. Nach Planungsbeginn im Jahr 2016 startete der Bau im vergangenen Jahr.

Die Umsetzung brachte besondere Herausforderungen mit sich: In Hauptstuhl erschwerten schwierige Bodenverhältnisse die Arbeiten, zudem wurden spezielle Bauwerke an den Eisenbahnüberführungen errichtet. Während der Maßnahmen kamen moderne, lärmmindernde Maschinen zum Einsatz, um die Belastungen für Anwohner:innen so gering wie möglich zu halten. Dennoch waren teilweise Nachtarbeiten und Sperrungen der Gleise unumgänglich.

Die DB dankt allen Bürger:innen für ihr Verständnis und ihre Geduld.

Ulrike Ludewig, Leiterin Portfolio Lärmsanierung DB InfraGO: „Ich freue mich, dass mit dem baldigen Abschluss der Lärmsanierungsmaßnahmen in Landstuhl, Hauptstuhl und Kindsbach weitere Gemeinden vom freiwilligen Lärmsanierungsprogramm des Bundes profitieren und durch die neuen Schallschutzwände spürbar an Lebensqualität gewinnen. Der Deutschen Bahn liegt das Wohl der Anwohnenden sehr am Herzen – deshalb setzen wir alles daran, direkt vor Ort wirksame Entlastung zu schaffen. Dass die Umsetzung möglich war, verdanken wir vor allem der Unterstützung der Verbandsgemeinde Landstuhl sowie den Gemeinden vor Ort, die die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen haben. Diese Maßnahmen sind nur dank des freiwilligen Programms des Bundes zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen möglich, weshalb die Bereitstellung von Mitteln im Bundeshaushalt uns besonders wichtig ist.“

Bürgermeister der Verbandsgemeinde Landstuhl, Dr. Peter Degenhardt, betont: „Die Verbandsgemeinde Landstuhl profitiert von ihrer verkehrsgünstigen Lage an der wichtigen Bahnverbindung Paris-Mannheim. Dies bedingt in den Ortsdurchfahrten aber natürlich auch entsprechende Lärmbelastungen. Es ist gut, dass das wichtige, aber auch sehr komplexe Projekt des Lärmschutzes durch Lärmschutzwände jetzt nach etlichen Jahren abgeschlossen werden konnte. Die Verbandsgemeinde und die betroffenen Ortsgemeinden Hauptstuhl und Kindsbach sowie die Sickingenstadt Landstuhl sind dankbar, dass der Lärmschutz im kommenden Jahr durch passive Schallschutzmaßnahmen an Häusern fortgesetzt werden soll.“

Neben dem aktiven Schallschutzschutz durch Schallschutzwände werden rund 620 Wohneinheiten mit passivem Schallschutz, wie speziellen Fenstern und Lüftern, ausgestattet. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn durch die Schallschutzwände kein ausreichender Schallschutz erreicht werden kann. Hierbei besteht die Möglichkeit einer Förderung von bis zu 75 %. Die Kontaktaufnahme der betroffenen Eigentümer:innen wird 2026 durch ein beauftragtes Ingenieurbüro der DB erfolgen.

Über das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“

Seit 1999 besteht das freiwillige Lärmsanierungsprogramm des Bundes. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Gefördert werden dabei sowohl Schallschutzwände als auch schalldichte Fenster und Lüfter in Gebäuden.

Seit dem Start des Lärmsanierungsprogramms haben der Bund und die DB bereits rund 2,10 Milliarden Euro investiert und über 2.324 Kilometer Strecke lärmsaniert. Die 2.324 sanierten Kilometer entlasten mittlerweile die Ortsdurchfahrten von mehr als 1.300 Städten und Gemeinden bundesweit. Hinzu kommen über 70.900 Wohneinheiten im Bundesgebiet, die bislang mit passiven Schallschutzmaßnahmen ausgestattet wurden. Allein im Jahr 2024 wurden ca. 69 Kilometer Schallschutzwände entlang der Schienenwege fertiggestellt und rund 176 Millionen Euro investiert.

Weitere Informationen zur Lärmsanierung sind im Internet abrufbar unter www.laermsanierung.deutschebahn.com

21. August 2025, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten zwischen 5. und 11. September • S-Bahn-Verkehr der Linie S9 rollt bis auf Wochenende 6./7. September regulär • Bahnkunden mit der S8 sowie Regional- und Fernverkehr ebenfalls weiter mobil

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) investiert rund 1,5 Millionen Euro in eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur in Wiesbaden Ost. Dafür erneuern die Bauteams in der Zeit vom 5. September (9:00 Uhr) bis 11. September (6:00 Uhr) drei Weichen zwischen Wiesbaden Ost und Wiesbaden Ost Güterbahnhof. Außerdem tauscht die DB auf einer Länge von knapp 220 Metern mehrere hundert alte Schwellen gegen 411 langlebige Betonschwellen aus. Hierfür verarbeiten die Fachkräfte unter anderem auch rund 875 Tonnen Neuschotter. Für einen schnellen Baufortschritt setzt die DB InfraGO mehrere Groß- und Spezialmaschinen, darunter eine Weichenstopf- und eine Schotterplaniermaschine sowie mehrere Arbeitszüge, ein.  

Der Bahnverkehr bleibt von der Baustelle weitgehend unberührt. Lediglich am Wochenende 6./7. September können die Züge der S-Bahn-Linie S9 zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Kelsterbach nicht fahren. Die Bahnkunden sind mit der S8 jedoch weiterhin mobil. Auch die Regional- und Fernzüge sind von der Baustelle nicht betroffen. 

Bereits in der Zeit vom 25. August (4.00 Uhr) bis zum 5. September (9.00 Uhr) richtet die DB InfraGO die Baustelle ein und führt Vorarbeiten, darunter die Weichenvormontage, durch. Vom 11. September (6.00 Uhr) bis 12. September (6.00 Uhr) erledigen die Bauteams letzte Feinarbeiten wie das Schleifen der Weichenherzstücke. All diese Projektschritte wirken sich ebenfalls nicht auf den Bahnverkehr aus. 

Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt im DB Navigator, auf www.bahn.de, www.rmv.de sowie über die Aushangfahrpläne in den Bahnhöfen zu informieren.  

20. August 2025, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
1.700 Kubikmeter Beton sorgen für nachhaltigen Grundwasserschutz • Modernisierung des Bahnhofs Gelnhausen wichtiger Baustein des viergleisigen Streckenausbaus zwischen Hanau und Gelnhausen

Im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Hanau–Gelnhausen modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) den Bahnhof Gelnhausen umfassend und macht ihn barrierefrei. Kern des Stationsumbaus ist eine neue, breitere Personenunterführung mit Rampen, die zukünftig allen Fahrgästen einen komfortablen Zugang zum Mittelbahnsteig ermöglicht. Dass hierbei für einen schnellen Baufortschritt auch unkonventionelle Verfahren zum Einsatz kommen, stellte das Projektteam heute in Gelnhausen unter Beweis: mit sechs Berufstauchern ging es unter die Wasseroberfläche. 

Was für Außenstehende wie ein mit Wasser gefülltes großes Erdloch aussehen mag, ist Teil der Planungen und vom Projektteam so vorgesehen. Damit die neue Personenunterführung dauerhaft gegen eindringendes Wasser geschützt ist, müssen Wände und Böden aufwändig betoniert werden. Aufgrund des hohen Grundwasserstands nutzt die DB InfraGO hierfür eine Unterwasserbetonage durch geschulte Berufstaucher. Bereits im Sommer 2024 wurde der südliche Teil der Unterführung mithilfe dieses Spezialverfahrens erfolgreich hergestellt, heute folgte der nördliche Bauabschnitt.  

Skizze des Verfahrens der Unterwasserbetonage mit Berufstauchern
Skizze des Verfahrens der Unterwasserbetonage mit Berufstauchern
Quelle: DB InfraGO
Verfahren der Unterwasserbetonage mit Tauchern

Die Taucher, die aufgrund der schlechten Sicht beinahe blind unter Wasser sind, werden per Funk durch einen Einsatzleiter präzise gesteuert. Er treibt in der Einsatzzentrale auf einer Art Floß auf dem Wasser und behält den Überblick über das Geschehen. So stellt das Tauchteam sicher, dass die insgesamt 1.700 Kubikmeter Beton genau an ihren vorgesehenen Platz gelangen und die Unterführung nachhaltig abdichten. Die Menge des benötigten Materials entspricht dabei der Ladung von etwa 200 Betonmischern, die im Tagesverlauf die Baustelle beliefern. 

Nach abgeschlossener Betonage dauert es etwa 7 Tage, bis das Material eine ausreichende Festigkeit aufweist. Im nächsten Schritt pumpen die Bauteams das Grundwasser ab, um die Baugrube trockenzulegen.  

  von 3
Ende des Sliders

Weitere Informationen zum Projekt finden Interessierte auf  hanau-fulda.deutschebahn.com.  

18. August 2025, 08:00 Uhr
Frankfurt am Main

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat die nächste Stufe ihres 180-Millionen-Euro-Modernisierungsprogramms im Offenbacher S-Bahn-Tunnel wie geplant abgeschlossen. Pünktlich zum Schulstart konnten am heutigen Montagmorgen gegen 5 Uhr die ersten S-Bahnen wieder zwischen Frankfurt Ostendstraße und Offenbach Ost rollen. Die DB bedankt sich bei allen Fahrgästen für die Geduld und ihr Verständnis während der Bausperrung.

Der Fokus der Fachkräfte lag in den Sommerferien insbesondere auf den Arbeiten für einen neuen Brandschutz. Dafür setzten die Teams in den Offenbacher S-Bahn-Stationen Marktplatz, Ledermuseum und Kaiserlei unter anderem wichtige Bauschritte für eine hochmoderne Hochdruckwassernebelanlage um. Die dafür erforderlichen Arbeiten im Bereich der Bahnsteige – etwa die Installation der Düsenstränge an der Decke und unterhalb der Bahnsteigkante – sind dabei wie vorgesehen weitestgehend abgeschlossen worden. Die DB bereitet nun die Technikräume für die Pumpen und Wassertanks baulich vor. In der Station Frankfurt-Mühlberg haben Brandschutzspezialist:innen die Treppeneinhausung zum Großteil fertiggestellt und die Wände gezielt von Verschmutzung gereinigt. Auch hier lagen und liegen die Arbeiten im avisierten Zeitrahmen. Parallel hat die DB an der Tunnelsicherheitsbeleuchtung und der Strecke gearbeitet.

Der Busersatzverkehr hat über die Wochen der Baustelle gut und stabil funktioniert. Zu Beginn gab es bei Wegeleitung und Kund:innen-Information vereinzelte Anpassungen. So wurden z. B. am Marktplatz und in Offenbach-Ost statt laminierter Aushänge für die Fahrgäste digitale Anzeigen angebracht. Auch Ansagen in den Bussen hat die DB optimiert. Zu den Hauptverkehrszeiten waren mehr Busse unterwegs.

In den Nächten und in den hessischen Herbstferien vom 2. bis 20. Oktober setzt die DB die Brandschutz- und Modernisierungsmaßnahmen fort.  

15. August 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Ab 18. August für Schülerinnen und Schüler deutlich kürzere und komfortablere Anbindung an Schienenpersonennahverkehr.

Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres erfolgt am Montag, dem 18. August 2025, die planmäßige Nutzungsaufnahme des neuen Haltepunkts Rimbach-Schulzentrum an der Weschnitztalbahn durch die DB InfraGO. Die Fertigstellung erfolgt damit planmäßig und bietet künftig vor allem Schülerinnen und Schülern der benachbarten Martin-Luther-Schule eine deutlich kürzere und komfortablere Anbindung an den Schienenpersonennahverkehr. 

Das Projekt wurde gemeinsam von der DB InfraGO, dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar, dem Kreis Bergstraße und dem Land Hessen realisiert. Durch diese enge Kooperation konnte eine moderne und bedarfsgerechte Infrastruktur geschaffen werden, die optimal auf die Anforderungen vor Ort abgestimmt ist. 

Der neue Haltepunkt ergänzt den bestehenden Bahnhof Rimbach um eine zweite Station im Ort und verbessert die Erreichbarkeit des südlichen Gemeindegebiets. Er verfügt über einen 100 Meter langen, 55 Zentimeter hohe Bahnsteig so dass ein stufenloser Einstieg in die Fahrzeuge möglich ist. Zur Ausstattung gehören ein Wetterschutzhaus, energieeffiziente LED-Beleuchtung, ein taktiles Wegeleitsystem für blinde und sehbehinderte Fahrgäste sowie ein dynamischer Schriftanzeiger für aktuelle Fahrgastinformationen. 

Die fußläufige Erschließung des Schulzentrums wird durch die bereits vorhandene Fußgängerbrücke über die Weschnitz gewährleistet, die das Schulzentrum direkt mit dem neuen Bahnhaltepunkt verbindet. Künftig wird durch die Gemeinde Rimbach zudem noch eine barrierefreie Rampe sowie eine neue Park & Ride-Anlage am Bahnhaltepunkt geschaffen, die die Anfahrt mit dem Auto und den Umstieg auf den Zug erleichtern soll.  

15. August 2025, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
Ziel: Verbesserung des Mikroklimas und der Aufenthaltsqualität am Vorplatz • Untersuchungszeitraum über drei Monate • Kundinnen und Kunden können sich an Umfrage zu neuem Modul beteiligen

Eine grüne Wand mit Pflanzen, aus der Wassernebel dringt, zieht derzeit auf dem Vorplatz des Frankfurter Hauptbahnhofs das Interesse auf sich. Was wie ein rein dekoratives Element aussieht, hat dabei einen weitergehenden Sinn. Denn die Deutsche Bahn (DB) und die Stadt Frankfurt am Main untersuchen, inwieweit diese sogenannte Grünwand zur Verbesserung des Mikroklimas am Bahnhofsvorplatz – insbesondere zur Kühlung – beitragen kann. Die bepflanzten Vertikalflächen wirken sich zudem positiv auf die Aufenthaltsqualität rund um den Hauptbahnhof aus.  

Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt am Main: „Wir erleben, wie sich das Klima verändert – mit immer heißeren, trockeneren Sommern und kurzen, aber heftigen Regenfällen. Helle Beläge, mehr Grün, Verschattung durch Bäume und Wasser als Gestaltungselement und zur Verdunstung helfen, das Mikroklima zu verbessern und öffentliche Plätze aufzuwerten. Daher testen wir auf dem Bahnhofsvorplatz gemeinsam mit der Deutschen Bahn die Grünwand.“ 

Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte DB InfraGO AG, Fachbereich Personenbahnhöfe: „Die Bahn ist der umweltfreundliche Verkehrsträger in Deutschland, vor allem auch in urbanen Räumen. In den Frankfurter Hauptbahnhof investieren wir aktuell Jahr für Jahr hohe zweistellige Millionenbeträge für die Modernisierung der Anlage. Ich freue mich, dass wir mit der neuen Grünwand nicht nur einen weiteren Baustein für mehr Attraktivität, sondern gleichzeitig einen Beitrag für ein besseres Stadtklima leisten können.“ 

Eine Grünwand mit Pflanzen und einem integriertem Bewässerungssystem auf dem Vorplatz des Frankfurter Hauptbahnhof
Eine Grünwand mit Pflanzen und einem integriertem Bewässerungssystem auf dem Vorplatz des Frankfurter Hauptbahnhof
Quelle: DB InfraGO / Michaela Redies
Eine Grünwand mit Pflanzen steht zuzeit auf dem Vorplatz des Frankfurter Hauptbahnhofs

Die Grünwand besteht aus insgesamt fünf Edelstahl- und sechs Pflanzmodulen. Damit die darin eingesetzten Pflanzen wachsen und gedeihen, sorgt eine an die städtische Wasserleitung angeschlossene Tropfen-Bewässerungsanlage mit Feuchtigkeitssensor für ausreichend Flüssigkeit. Zwischen den einzelnen Pflanzmodulen sind Säulen installiert, die zwischen sechs und 21 Uhr einen feinen Wasserdampf erzeugen. Ab einer Außentemperatur von 25 Grad Celsius gibt das System stoßweise alle 30 Sekunden Sprühnebel, ab 30 Grad Celsius einen Dauernebel aus. Möglich ist dies dank einer Hochdruckpumpe mit 70 bar.  

Für klares, sauberes Wasser ist ebenfalls gesorgt: In der Grünwand ist ein Filterset mit Micron/Filtereinsatz verbaut, das die Schwebestoffe entfernt. Außerdem sorgt eine UV-Filter dafür, dass das Wasser entkeimt wird. 

Noch bis Ende Oktober hat die Grünwand Gelegenheit, vor Ort zu zeigen, was sie bewirken kann. Auch Fahrgäste und Interessierte können sich an der Testphase beteiligen. Über den an beiden Seiten der Anlage angebrachten QR-Code können sie an einer Umfrage teilnehmen und ihre Eindrücke und Erfahrungen schildern. Anschließend werten die Partner:innen die Erkenntnisse aus, um Entscheidungen für eine mögliche weitere Nutzung zu treffen.  

08. August 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Erneuerung von 7,5 Kilometer Gleisen, 500 Schwellen und einer Weiche zwischen Assenheim und Heldenbergen • Parallel: Arbeiten an Treppen und Beleuchtung im Bahnhof Assenheim • Baustellen machen Sperrung der Strecke erforderlich • Anpassungen im Regionalverkehr

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) investiert 12 Millionen Euro in eine verlässliche Infrastruktur in Mittelhessen. Vom 22. August bis 5. September erneuern die Projektteams insgesamt 7,5 Kilometer Gleise, 500 Schwellen und eine Weiche auf dem Streckenabschnitt Assenheim – Heldenbergen. Um die Einschränkungen für die Fahrgäste dabei so gering wie möglich zu halten, bündeln de Fachkräfte in der benötigten Sperrpause weitere Arbeiten, darunter an der Station Assenheim. Hier arbeiten die Fachkräfte an Treppen und einer modernen Beleuchtung. Während der Baustellen kommt es im Regionalverkehr auf der Linie RB 49 ((Gießen) – Friedberg – Nidderau – Hanau) zu Anpassungen bzw. Ersatzverkehren mit Bussen. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über den DB Navigator,  bahn.de oder den Rhein-Main-Verkehrsverbund unter rmv.de zu informieren.

Bereits seit dem Frühjahr ersetzt eine neue Fußgängerbrücke den bislang erforderlichen Übergang über die Gleise zwischen Gleis 1 und 2 im Bahnhof Assenheim. Zugleich hat die DB InfraGO einen neuen Außenbahnsteig am Gleis 3 für die Züge Richtung Friedberg errichtet. Auf der Ortsseite des Bahnhofs hat der Zugang zum Hausbahnsteig (Gleis 1) eine neue Pflasterung erhalten. Reisende können ihn stufenfrei erreichen, ohne dass sie das Bahnhofsgebäude durchqueren müssen.

Mit der Umgestaltung der Station Assenheim hat die DB InfraGO auch Effekte auf einen stabileren Bahnbetrieb realisiert. Zuvor war im Bahnhof rund um die Uhr ein Zugverkehrssteuerer im Einsatz, der für den sicheren Übergang der Reisenden zum Gleis 2 sorgte. Mit der Inbetriebnahme des neuen Bahnsteigs am Gleis 3 ist dies nicht mehr erforderlich und die Personale aus Assenheim können in umliegenden Stellwerken eingesetzt werden.

07. August 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bohrprogramm entlang der Bahnstrecke zwischen südlichem Mainufer und Frankfurter Südbahnhof liefert Informationen zu Bodenverhältnissen • Resultate sind Basis für Planung des neuen Schlachthofbrückenzugs• Vereinzelte Sperrungen im Straßenbereich zu erwarten

Der Bahnhof Frankfurt Süd, durch den zahlreiche Fernverkehrszüge sowie der S-Bahn-, Regional- und Güterverkehr rollen, ist an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Mit einem neuen Bahnsteig und der Verlängerung des Gleises 10 plant die Deutsche Bahn (DB InfraGO) die Kapazitäten im Bahnhof zu erhöhen. Ein zusätzliches Gleis zwischen Deutschherrnbrücke und Südbahnhof – der sogenannte Bypass – sorgt zudem künftig für einen reibungslosen Verkehrsfluss und erhöht so entscheidend die Betriebsqualität. Um diese verkehrlichen Effekte zu erreichen, müssen Eisenbahnüberführungen erweitert und die Schlachthofbrücke erneuert werden. 

Grundlage für die geplanten Kapazitätsprojekte sind auch valide Daten zum Untergrund. Daher lässt die DB InfraGO ab Mitte August rund 50 Bohrungen mit einer Tiefe bis zu 45 Metern entlang der Bahnstrecke zwischen südlichem Mainufer und dem Südbahnhof ausführen. Begonnen wird auf der Fläche an der Gerbermühlstraße. Die mit den Erkundungsbohrungen gewonnenen Daten liefern wichtige Informationen über den Aufbau und die Eigenschaften des Baugrunds und bilden die Basis für die nächsten Planungsschritte.  

Die Bohrungen finden ausschließlich tagsüber und größtenteils auf öffentlichen Flächen statt. Zeitweise kann es zu Einschränkungen und einseitigen Fahrbahnverengungen kommen. Vor allem rund um die Eisenbahnüberführungen Seehofstraße, Siemensstraße und Darmstädter Landstraße ist temporär mit Straßensperrungen sowie Einschränkungen auf dem Rad- und Gehweg zu rechnen. Im Strahlenberger Weg ist vsl. ab Ende August eine abschnittsweise Vollsperrung erforderlich. Währenddessen bleibt die Straße von beiden Seiten bis zur Erkundungsstelle, die sukzessiv die Straße entlangwandert, weiter anfahrbar. 

Die DB InfraGO steht im intensiven Austausch mit dem Amt für Straßenbau und Erschließung der Stadt Frankfurt und bemüht sich die Auswirkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Das Bohrprogramm wird voraussichtlich im Februar 2026 abgeschlossen. 

Weitere Informationen unter https://frankfurt-sued.deutschebahn.com/https://www.fernbahntunnel-frankfurt.de/

Das Bahnprojekt Frankfurt Süd ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.   

07. August 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten an sechs Wochenenden zwischen 22. August und 28. September sowie nachts • Zugang zu Bahnsteigen 14/15 und 16/17 während der Bauphase nicht möglich • Gleisänderungen, Umleitungen und teilweise angepasstes Angebot im Regional- und Fernverkehr

Für einen zuverlässigeren Bahnverkehr in der Region investiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) über acht Millionen Euro in die Infrastruktur des Frankfurter Hauptbahnhofs. Dabei erneuern die Bauteams insgesamt 16 Weichen, zwei Gleisanschlüsse sowie Weichenverbindungen zwischen den Gleisen 14 und 17. Zudem verbauen die Fachkräfte etwa 600 Meter neue Schienen, 500 Schwellen und 4.200 Tonnen Schotter. Für einen schnellen Baufortschritt setzt die DB InfraGO dabei Groß- und Spezialmaschinen ein – darunter einen Gleiskran, eine Weichenstopfmaschine, einen Schotterpflug und Arbeitszüge. Parallel entfernt die DB InfraGO das bestehende Aufsichtshaus auf dem Bahnsteig 16/17. Das schafft künftig mehr Aufenthaltsfläche für die Reisenden sowie eine Verbesserung der Übersichtlichkeit des Bahnsteigs. Um die Auswirkungen des Baupensums für die Reisenden dabei so gering wie möglich zu halten, erledigen die Fachkräfte die Arbeiten gebündelt an sechs Wochenenden zwischen dem 22. August und dem 28. September (jeweils Freitag, 21:00 Uhr, bis Montag, 5:00 Uhr) sowie nachts jeweils zwischen 22:00 und 5:00 Uhr.  

Während der Bauphasen ist der Zugang zu den Bahnsteigen 14/15 sowie 16/17 sowohl vom Querbahnsteig als auch vom Personentunnel nicht möglich. Zudem kommt es an den betreffenden Wochenenden zu Gleisänderungen, Umleitungen und angepassten Angeboten im Fern- und Regionalverkehr (darunter mehrere Linien der Hessischen Landesbahn). Einzelne Fernverkehrszüge halten nicht am Frankfurter Hauptbahnhof, sondern ersatzweise in Frankfurt-Süd bzw. in Frankfurt-West oder sie enden bereits in Bad Nauheim.    

Für die Baulogistik, Lagerung von Materialien und Vormontage der Weichen nutzt die DB InfraGO bereits ab dem 11. August verschiedene Abstellgleise im Frankfurter Hauptbahnhof. Es kann hierdurch zu einzelnen verkehrlichen Auswirkungen kommen. Die Züge der HLB mit den Linien RB 37, RB 40/41 können in dieser Zeit den Hauptbahnhof Frankfurt nicht anfahren. 

Die DB InfraGO bittet die Fahrgäste für die Einschränkungen um Verständnis. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt im DB Navigator, auf www.bahn.de, www.hlb-online.de, www.rmv.de sowie über die bekannten Auskunftsmedien und die Aushangfahrpläne in den Bahnhöfen zu informieren. 

06. August 2025, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Nach Ausbildungsoffensive und Einstellungen erste Verbesserung der Personallage in den Stellwerken • Am Wochenende jedoch noch Anpassungen erforderlich • Konzept gilt noch bis März 2026

In der Wetterau steht den Fahrgästen ab dem 18. August unter der Woche wieder ein stabiles Zugangebot zur Verfügung. Vor allem Pendler:innen und Schüler:innen können so nach den Sommerferien wieder gut mit der Bahn zu ihren Zielen gelangen. An den Wochenenden sind die Züge weiter mit Anpassungen unterwegs. Diese gelten voraussichtlich bis März 2026. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die DB InfraGO mit dem Ausbau der bestehenden Stellwerke zu einem modernen elektronischen Stellwerk (ESTW).  

Konkret können die Züge der Linie RB 46 (Gießen - Gelnhausen) ab dem 18. August bis Lieblos zu folgenden Zeiten verkehren:  

  • Montag bis Donnerstag: 4:37 Uhr bis 22:52 Uhr 
  • Freitag: 4:37 Uhr bis 0:53 Uhr
  • Samstag: 6:54 Uhr – 16:54 Uhr 
  • Sonntag: 6:54 Uhr – 18:54 Uhr 

Außerhalb der Verkehrszeiten auf der Schiene sowie durchgehend zwischen Lieblos und Gelnhausen kommen weiterhin Busse zum Einsatz.   

Mit den Fahrplananpassungen trägt die DB InfraGO der nach wie vor angespannten Personalsituation in einigen Stellwerken der Region Rechnung. Die vorhandenen Mitarbeitenden können so in den verkehrlich starken Zeiten für die Kundinnen und Kunden eingesetzt werden, sodass die Züge hier verlässlich unterwegs sind. Auch kurzfristige Erkrankungen oder Ausfälle können deutlich besser aufgefangen werden.  Parallel stellt die DB kontinuierlich weiter Personale in den Stellwerken ein und bildet aus. Hierbei werden nicht nur Altersabgänge ersetzt, sondern massiv Personale aufgebaut, um die Schiene zu stärken und den Kundinnen und Kunden eine bessere Qualität zu bieten.  Jobs bei der DB in allen Regionen sind hier zu finden: www.deutschebahn.com/karriere 

Bei den Mitarbeitenden in den Stellwerken handelt es sich um hochspezialisierte Fachkräfte. Die Zugverkehrssteuerer müssen für die jeweilige Stellwerkstechnik und Region ausgebildet sein und für die örtlichen Gegebenheiten eingearbeitet und erfolgreich geprüft werden. 

Die DB bittet die Fahrgäste für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung. Aktuelle Informationen zum Fahrplan werden in der Reiseauskunft unter www.bahn.de und in den Apps DB Navigator sowie bei den Verkehrsverbünden zeitnah veröffentlicht. Für die Fahrt mit den Ersatzbussen sollte hier mehr Zeit eingeplant werden.    

01. August 2025, 10:30 Uhr
Frankfurt am Main
Bahnstrecke zwischen Kassel Hauptbahnhof und Kassel-Wilhelmshöhe seit 28. Juli freigegeben • Nächster Bauphase im Abschnitt Vellmar-Osterberg – Kassel Hauptbahnhof bis 18. August

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat in der ersten Sommerbauphase dieses Jahres für das neue elektronische Stellwerk (ESTW) Kassel Hauptbahnhof alle geplanten Bauarbeiten pünktlich abgeschlossen. Vom 5. bis 28. Juli haben die Bauteams die Infrastruktur zwischen Kassel Hauptbahnhof und Kassel-Wilhelmshöhe umfangreich erneuert. Bis 2030 soll der Bahnknoten Kassel schrittweise mit moderner, elektronischer Stellwerkstechnik ausgerüstet sein. Dafür stehen in diesem Sommer noch zwei weitere Bauphasen bis zum 1. September an. 

In den vergangenen Wochen hat die DB InfraGO vor allem vorbereitende Arbeiten zur Einführung der ESTW-Technik realisiert, für die eine Sperrung der Strecke erforderlich war. Dazu zählte eine eigehende Kampfmittelsondierung. Außerdem haben die Fachkräfte 82 Schwellen gewechselt, 86 Meter Gleis neu verlegt sowie zehn Weichen und eine Gleisverbindung erneuert. Ferner hat die DB InfraGO vier Gleisquerungen, also Kabeltrassen, die die Gleise unterirdisch kreuzen, erneuert. Hinzu kam die Gründung von 23 Signalfundamenten und die Herstellung von 180 Metern neuer Kabeltrassen. Durch die optimale Koordination des Bauablaufs und parallele Umsetzung der verschiedenen Arbeiten konnte der Bauzeitraum effizient genutzt und die Einschränkungen für den Zugverkehr auf ein Mindestmaß begrenzt werden. 

Noch bis 18. August setzt die DB InfraGO nun die zweite Sommerbauphase im Abschnitt Vellmar-Osterberg–Kassel-Harleshausen–Kassel Hauptbahnhof um. Auch hier bündeln die Bauteams für eine effiziente Umsetzung wieder verschiedene Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik sowie den Gleisen. Die DB InfraGO hat die Anwohnenden über damit einhergehende lärmintensive Arbeiten informiert.  

In Folge der Arbeiten müssen sich Fahrgäste auf temporären Einschränkungen im Regionalverkehr einstellen. Sie bleiben jedoch weiter im ÖPNV mobil. Konkret können die RegioTrams zwischen Vellmar-Obervellmar und Kassel Hauptbahnhof im Bauzeitraum nicht fahren. Die Linie RT1 wird ohne weitere Zwischenhalte nach Kassel-Wilhelmshöhe umgeleitet. Für die Linie RT4 wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Dieser bedient die Haltestellen Kassel Jungfernkopf, Bahnhof Harleshausen und Frasenweg. Die Station Vellmar Osterberg/EKZ kann nicht angefahren werden. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über den DB Navigator, über bahn.de oder über den NVV zu informieren. Die DB bittet alle Anwohnenden sowie Kundinnen und Kunden um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.  

Den Abschluss der Sommerbauarbeiten bildet die Bauphase zwischen Kassel-Rangierbahnhof und Kassel Hauptbahnhof vom 18. August bis 1. September. 

Das neue ESTW Kassel macht den Bahnbetrieb moderner, robuster und flexibler. Weichen und Signale lassen sich künftig zentral und digital steuern. Blockverdichtungen und zusätzliche Fahrmöglichkeiten erhöhen die Pünktlichkeit, neue Technik sorgt für weniger Störungen. 

30. Juli 2025, 12:30 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten vom 2. August (1:40 Uhr) bis 18. August (5:00 Uhr) parallel zu Gleis- und Weichenerneuerung auf der Strecke • Ersatzangebot für Fahrgäste der S-Bahn-Linie S2 bis Dietzenbach Bahnhof • Abschließende Bauwerksarbeiten bis zum 1. Oktober ohne Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) beginnt am 2. August mit der Instandsetzung einer Eisenbahnbrücke sowie eines angrenzenden Bahndamms im Offenbacher Stadtteil Bieber. Die Bauwerke nahe der Schloßmühlstraße wurden im Mai durch einen gebrochenen Biberdamm unterspült und von Fachkräften zunächst provisorisch gesichert. Damit die Züge langfristig weiter verlässlich über die Strecke fahren können, setzt die DB InfraGO nun umfangreiche Arbeiten an der betreffenden Infrastruktur um. Für das erforderlichen Baupensum im Gleisbereich nutzen die Fachkräfte die bereits geplante Streckensperrung zur Gleis- und Weichenerneuerung in Dietzenbach vom 2. bis 18. August. Alle weiteren Arbeiten, die im Abschluss bis zum 1. Oktober andauern, finden außerhalb der Strecke statt, sodass der Bahnverkehr aufrechterhalten werden kann. 

Damit Maschinen und Personal die Baustelle während der Arbeiten problemlos erreichen können, legt die DB InfraGO ab kommender Woche eine Baustraße an. Hierfür muss in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Offenbach auch ein Vegetationsrückschnitt durchgeführt werden. Anschließend installieren die Bauteams zur Herstellung einer trockenen Baugrube unterhalb der Eisenbahnbrücke eine Pumpe. Zur Stabilisierung der Bauwerke, verfüllt die DB InfraGO ausgespülte Bereiche im Brückenfundament mit Beton, setzt die Widerlager instand und trägt neuen Kies auf den Bahndamm auf. Der ausgeschwemmte Waldboden wird mit neuem Kies und Mutterboden befüllt.  

Die gesamten Sanierungsmaßnahmen finden in enger Abstimmung mit den zuständigen Umwelt- und Fachbehörden statt. In der Nähe der Eisenbahnüberführung ist derzeit keine Bautätigkeit durch den Biber festzustellen. Die Untere Naturschutzbehörde vermutet, dass sich der Biber in eine flussaufwärts gelegene Burg bei Heusenstamm zurückgezogen hat. Das an die Baustelle angrenzende Naturschutzgebiet Erlensteg bleibt von der Instandsetzung unberührt. 

Zwischen dem 2. und 18. August (5 Uhr) müssen Fahrgäste zwischen Offenbach-Ost und Dietzenbach Bahnhof mit Fahrplanänderungen rechnen. Die Linie S2 kann in diesem Zeitraum nicht auf der Strecke verkehren. Der aufgrund der Brandschutzerneuerung im S-Bahn-Tunnel bereits bestehende Ersatzverkehr der S2 zwischen Konstablerwache und Offenbach wird in diesem Zeitraum verlängert bis Dietzenbach Bahnhof mit allen Halten außer: Offenbach-Bieber (Umstieg an der Offenbacher Stadthalle zur Linie 101 notwendig) und Offenbach Ost (Ersatzhalt Offenbach Hbf). Zusätzlich wird eine Expressverbindung zwischen Frankfurt Süd über Heusenstamm und allen folgenden Halten bis Dietzenbach Bahnhof angeboten. Alternativ können die Fahrgäste die bestehenden Ersatzbusse S8E und S9E mit Umstieg Offenbach Hauptbahnhof sowie die städtischen Buslinien 102 und 106 nutzen. 

Die DB InfraGO bittet um Verständnis für mögliche Einschränkungen und bedankt sich bei den Anwohner:innen und Fahrgästen für ihre Geduld. Informationen zu Fahrtmöglichkeiten, während der Instandsetzungsarbeiten finden Kundinnen und Kunden in den Auskunftsmedien der Deutschen Bahn wie dem DB Navigator und unter www.bahn.de sowie unter www.rmv.de.  

30. Juli 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Baubeginn für die erste Schallschutzwand mit über 1.800 Metern Länge • Hauptarbeiten bis voraussichtlich Oktober • Insgesamt über 5.000 Meter lange Schallschutzwände in Merzig • Bereits rund 5,3 Millionen Euro investiert

Die Deutsche Bahn (DB) hat mit dem Bau der ersten von zwei Schallschutzwänden für den Stadtteil Besseringen in Merzig begonnen. Sie wird zwischen der Brücke Gangolfstraße und der Brücke B51 verlaufen. Die 2,5 Meter hohe Wand hat eine Gesamtlänge von über 1.800 Metern und wird die Anwohner:innen entlang der Bahnstrecke künftig vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten. Auch weiter von der Bahnstrecke entfernt liegende Häuser und Wohnungen profitieren in hohem Maße von der Wirkung der aktiven Lärmschutzmaßnahme.

Ab dem kommenden Jahr wird eine zweite Wand auf der gegenüberliegenden Bahnseite entlang der Brückenstraße errichtet. Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ entstehen so in Merzig über 5.000 Meter Schallschutz bei insgesamt fünf Wänden. In den vergangenen Jahren wurden bereits zwei auf der Ostseite zwischen Bahnhof- und Trierer Straße und eine auf der Westseite entlang der Straße „Zum Wiesenhof“ gebaut. Das bisherige Investitionsvolumen für Merzig liegt bei rund 5,3 Millionen Euro.

Zusätzlich zu den Schallschutzwänden erhalten betroffene Eigentümer:innen die Möglichkeit, Fördermittel für passive Schallschutzmaßnahmen wie Schallschutzfenster oder -lüfter in Anspruch zu nehmen. Bis zu 75 Prozent der Kosten können dabei übernommen werden. Die Kontaktaufnahme wird durch ein beauftragtes Ingenieurbüro nach Abschluss der Bauarbeiten erfolgen.

„Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“

Seit 1999 gibt es das freiwillige Lärmsanierungsprogramm des Bundes. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Über 2,1 Milliarden Euro wurden seither in die Lärmsanierung von über 2.300 Kilometern Schienenstrecke investiert. Allein im Jahr 2024 wurden dafür rund 175 Millionen Euro ausgegeben.

Weitere Informationen zur Lärmsanierung unter: www.laermsanierung.deutschebahn.com

29. April 2025, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Erforderliche Freigaben aufgrund knapper Kapazitäten bei Prüfexpert:innen stehen noch aus • Weiter Ersatzangebot für Fahrgäste in Richtung Limburg

Die Deutsche Bahn (DB) hat zwischen Albshausen und Eschhofen ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) gebaut und im Zuge dessen auch Infrastruktur und Stationen umfassend modernisiert. Seit dem 24. März fahren die Züge wieder über die gesamte Strecke von Wetzlar bis Limburg.

Einschränkungen gibt es leider weiterhin für Runkel: Der Haltepunkt kann zwar seit Mitte April von den Zügen in Richtung Wetzlar angefahren werden. Der  Halt am Bahnsteig für Züge Richtung Limburg ist jedoch weiterhin noch nicht möglich, da erforderliche Freigaben der technischen Sicherungsanlage an dem Gleisüberweg für Reisenden ausstehen. Grund hierfür sind die äußerst knappen Verfügbarkeiten von Plan- und Abnahmeprüfer:innen für die Leit- und Sicherungstechnik.

Nach aktuellem Stand kann der Haltepunkt Runkel im Frühsommer vollständig freigegeben werden. Dann können auch die Züge aus Wetzlar in Richtung Limburg wieder in Runkel halten. Die DB bedauert die weitere Verzögerung sehr und dankt den Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis.Informationen zum Ersatzangebot und den Fahrtmöglichkeiten finden Kundinnen und Kunden in den Auskunftsmedien der Deutschen Bahn sowie hier auf der Auskunftsseite der Hessischen Landesbahn.

16. April 2025, 09:30 Uhr
Frankfurt am Main
Grundreinigen in 16 Stationen im Saarland • Heute Putzaktion im Bahnhof Saarbrücken • Freiwillige Helfende im Einsatz • Reisende und Bahnhofsbesucher:innen fühlen sich wohler, wenn es sauber ist • DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit • Zukunftsbahnhöfe profitieren besonders

Die Deutsche Bahn (DB) führt heute eine umfassende Reinigungsaktion am Hauptbahnhof Saarbrücken durch. DB-Mitarbeiter:innen und Mieter:innen beteiligen sich am Frühjahrsputz. Sie nehmen sich Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch Shops und Flächen für Gäste profitieren von der umfassenden Putzaktion, die unter anderem das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi umfasst. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern.

Bahnhofsmanagerin Jennifer Sauer: „Unsere Reisenden und Bahnhofsbesucher:innen im Saarland wünschen sich saubere Stationen. Auch unsere Umfragen zeigen: Wo es sauber ist, steigen unsere Fahrgäste gern ein und fühlen sich wohler. Deshalb packen wir jetzt gemeinsam zum Großreinemachen an. Davon profitieren auch unsere Zukunftsbahnhöfe.“

Die DB setzt den Frühjahrsputz im Saarland an 16 Stationen um. Darunter auch der Bahnhof Kleinblittersdorf am 28. April sowie die Station Mettlach und der Zukunftsbahnhof Türkismühle am 5. Mai. In den kommenden Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Die DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat. 

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer bessere Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und moderner Beleuchtung. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfe ausgebaut. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: In diesem Jahr folgen weitere 100. Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Über die Zukunftsbahnhöfe hinaus modernisiert die DB bundesweit 2025 weitere Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland.

02. Januar 2025, 14:30 Uhr
Schnell spürbar mehr Raum für zunehmenden Bahnverkehr • Ab Januar 2025 Installation sogenannter „Zugdeckungssignale“ an Bahnsteiggleisen 10, 11 und 14 bis 17 • Dank nächtlicher Arbeiten kaum Einschränkungen für Reisende • Voller Kapazitätseffekt im Hauptbahnhof durch Kombination der Bahnsteig-Signalisierung mit geplanter zusätzlicher Fernbahntunnel-Station

Mit täglich über 1.400 Zügen ist der Frankfurter Hauptbahnhof schon heute einer der wichtigsten Verkehrsknoten im deutschen Eisenbahnnetz – und es wird dringend weiterer Platz gebraucht. Daher setzt die Deutsche Bahn (DB) ein ganzes Paket aus kurz-, mittel- und langfristig greifenden Kapazitätsprojekten im und um den Hauptbahnhof um. Für einen schnellen und spürbaren Effekt sorgt eine zusätzliche Ausstattung der Bahnsteiggleise 10, 11, 14, 15, 16 und 17 mit sogenannten „Zugdeckungssignalen“. Diese unterteilen einen Bahnsteig in mehrere Abschnitte, sodass dort statt eines langen Zuges auch zwei kürzere Züge nacheinander auf Hauptsignal einfahren und unabhängig voneinander wenden können. Zudem können die beiden nacheinander mit Hauptsignal eingefahrenen Züge am Bahnsteig zu einem „langen“ Zug vereinigt werden. Auf diese Weise kann der Bahnverkehr im Hauptbahnhof ab Mai 2025 insgesamt deutlich flexibler organisiert werden.

Die Installation der Zugdeckungssignale im Frankfurter Hauptbahnhof zahlt auf das Programm „S 3“ zur strukturellen Sanierung des DB-Konzerns ein. Ziel ist, dass die DB wieder pünktlicher, verlässlicher und profitabler wird.

Details zum Bauablauf

Ab Januar 2025 richtet die DB die für die Arbeiten erforderlichen Logistikflächen am Hauptbahnhof ein. Im Anschluss an die notwendigen Kampfmittelsondierungen und den Kabeltiefbau gründen die Bauteams im März und April 2025 dann die Signale. Eine Inbetriebnahme der neuen Zugdeckungssignale ist Mitte Mai 2025 vorgesehen.

Die DB setzt das Projekt auf den Personenbahnsteigen fast ausschließlich nachts um, sodass Reisende kaum Einschränkungen spüren. Tagsüber werden ausschließlich Arbeiten rund um die Versorgungsbahnsteige ausgeführt. Lediglich während der Randzeiten am späteren Abend können vereinzelte Zugverbindungen betroffen sein. Reisende können sich vorab über die DB Navigator App informieren.

Der größtmögliche Kapazitätseffekt wird durch die Kombination der oberirdischen Maßnahmen am Hauptbahnhof und in Frankfurt Süd mit den zusätzlichen Bahnsteigen der neuen unterirdischen Station des Fernbahntunnels erreicht. Während die oberirdischen Maßnahmen wie die Zugdeckungssignale bereits realisiert werden, können die Bauarbeiten für den Fernbahntunnel nach dem abgeschlossenen Planungsprozess voraussichtlich Anfang der 2030er Jahre beginnen.

Weitere Informationen unter https://www.fernbahntunnel-frankfurt.de/.

30. Dezember 2024, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Modernisierung der Schieneninfrastruktur im Fokus • Wichtige Projekte in Betrieb genommen • Weitere Maßnahmen für einen zuverlässigeren, pünktlicheren Zugverkehr fortgeführt und umgesetzt

Die Deutsche Bahn (DB) hat im September ein Gesamtprogramm für die Sanierung der Infrastruktur, des Betriebs und der Wirtschaftlichkeit des Konzerns in den nächsten drei Jahren gestartet. Im Fokus: Die Sanierung der bestehenden Schieneninfrastruktur – insbesondere der Hochleistungskorridore – sowie Modernisierungen im Flächennetz und von Stellwerken bundesweit. Auch 400 Bahnhöfe wird die DB kundenfreundlicher und zukunftsfähig gestalten. Darüber hinaus sorgen sogenannte kleine und mittlere Maßnahmen wie zusätzliche Überleitstellen für mehr Platz im Schienennetz. Die gezielte Erweiterung von Kapazitäten in Service-Einrichtungen, der Aus- und Neubau sowie die Digitalisierung sollen ebenfalls dazu beitragen, dass die DB binnen drei Jahren wieder ihre Leistungsfähigkeit zurückgewinnt und auf den Wachstumspfad zurückkehren kann.

Seit Start des Sanierungsprogramms S3 hat die DB dafür auch in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland erste wichtige Fortschritte erzielt:

Mit der Riedbahn hat die DB den ersten Hochleistungskorridor zwischen Frankfurt und Mannheim nach einem völlig neuen Konzept generalsaniert. Auf der rund 70 Kilometer langen Strecke haben rund 800 Mitarbeitende der DB und der beteiligten Bauunternehmen die störanfällige und überalterte Infrastruktur nahezu komplett erneuert. Umleiter- und Ersatzverkehre brachten Kund:innen des Personen- und Güterverkehrs weiterhin verlässlich an ihr Ziel. Seit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember rollen wieder Züge über die nun grunderneuerte Infrastruktur. Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt Riedbahn fließen in die Planung der weiteren Generalsanierungen im hochbelasteten Schienennetz ein. 

Ebenfalls seit 15. Dezember können die Kundinnen und Kunden die neue S-Bahn-Station Frankfurt-Ginnheim für ihre Fahrt mit der S-Bahn-Linie S6 nutzen, die nun in einem 15-Minuten-Takt verkehrt. Die Station ist ebenso barrierefrei wie die fünf weiteren modernisierten Bahnhöfe und Haltepunkte in dem Abschnitt. Gleichzeitig hat die DB damit die erste Baustufe des Bahnprojekts „Eigene Gleise für die S6“ zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel fertiggestellt. Durch den viergleisigen Streckenausbau sind die Züge für die Fahrgäste stabiler unterwegs.

Fortschritte macht die DB auch beim Wiederaufbau der von der Flut im Jahr 2021 zerstörten Bahninfrastruktur: Ende Oktober begann die Elektrifizierung der Eifelstrecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier-Ehrang, damit auf der rund 164 Kilometer langen Verkehrsader umweltfreundliche Elektrozüge statt Dieselfahrzeuge rollen können.

An der Ahrtalbahn hat die DB im November eine 68 Meter lange, 420 Tonnen schwere neue Stahlbrücke an ihren Platz eingeschoben. Die “Marienthal 2“ ist die erste von insgesamt 13 neuen Brücken, die die DB an der Ahrtalbahn errichtet. Für die „Mariental 1 und 3“ sowie „Bunte Kuh“ hat die Vormontage begonnen. Parallel laufen Arbeiten an fünf Tunneln, die für die Elektrifizierung vorbereitet werden. Seit dem Fahrplanwechsel profitieren die Menschen an der Ahr zudem von einem neuen barrierefreien Haltepunkt in Heimersheim/Lohrsdorf. Die DB hat dafür die bisherige Haltestelle Heimersheim aus einer Engstelle der Ahr heraus 700 Meter verlegt und einen neuen Fußgängerübergang gebaut. Haltestelle und Bahnstrecke sind damit weiter von der Ahr abgerückt. Eine neue Stützwand am ehemaligen Haltepunkt schafft darüber hinaus mehr und besserem Hochwasserschutz für die Stadt.

Für eine Stärkung der Infrastruktur erneuert die DB außerdem zahlreiche Bahnhöfe und Haltepunkte. So wurde zum Beispiel der Außenbahnsteig der Verkehrsstation Norheim für die Fahrgäste modernisiert und Anfang Oktober in Betrieb genommen. Im Rahmen des Projektes haben die Bauteams unter anderem den Bahnsteigzugang angepasst und die -ausstattung für die Kundinnen und Kunden modernisiert. Im Saarland begannen ebenfalls im Oktober die Ausbauarbeiten in Ottweiler (Saar). Schon im kommenden Jahr profitieren Reisende, Anwohnende und Besucher:innen von einer erneuerten und barrierefreien Station. Die moderne Ausstattung und neue Dächer als Wetterschutz an beiden neuen Bahnsteigen sorgen für mehr Komfort. Ein taktiles Leitsystem unterstützt Blinde und Sehbehinderte bei der besseren Orientierung.

Seit 25. November erneuert die DB außerdem auf der Lahntalbahn zwischen Bad Ems und Nassau in großem Stil die Schienen- und Bahnhofsinfrastruktur. Weitere Arbeiten finden im Bereich Limburg (Lahn) – Gießen Hauptbahnhof (Leit- und Sicherungstechnik) sowie zwischen Nassau und Limburg (Lahn) (Tunnel) statt. Das umfangreiche Maßnahmenpaket auf der Lahntalbahn, für das die DB allein im Bereich Bad Ems – Nassau 36 Millionen Euro investiert, leistet ebenfalls einen wichtigen Beitrag zu den Zielen des Sanierungsprogramms.

Weitere Informationen dazu hat die DB in ihrem Medienpaket veröffentlicht.

23. Dezember 2024, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bahnhof erhält das Label Zukunftsbahnhof • Farbenfrohes Kunstwerk in Personenunterführung stärkt regionale Identität • Maßnahmen für mehr Komfort am Bahnsteig • Zusammenarbeit mit Kommune

Die Deutsche Bahn (DB) hat die im September gestarteten Modernisierungsarbeiten am Bahnhof Eppelborn erfolgreich abgeschlossen und dabei rund 150.000 Euro in die Neugestaltung der Personenunterführung und in den Wartekomfort vor Ort investiert.

Bunte Wandgestaltung Treppenaufgang am Bahnhof Eppelborn
Bunte Wandgestaltung Treppenaufgang am Bahnhof Eppelborn
Quelle: DB AG / Axel Hartmann Fotografie

Klares Highlight ist die farbenfrohe Wandgestaltung der Unterführung: Das Werk der aus Schweden stammenden Berliner Künstlerin Emma Rytoft trägt den Titel „Entlang der Mosel“ und erstreckt sich über 183 Quadratmeter. Ihre Motive zeigen Menschen, die die natürliche Schönheit der Natur im Zentrum des Saarlandes genießen. Mit lebendigen Farben tragen sie zur guten Laune der Reisenden bei, die den Tunnel unter den Gleisen passieren.

Gesamtansicht Bahnhof Eppelborn
Gesamtansicht Bahnhof Eppelborn
Quelle: DB AG / Axel Hartmann Fotografie

Auf dem Bahnsteig wurde das bestehende Wetterschutzhaus mit transparenten statt geschlossenen Paneelen ausgestattet und um eine weitere überdachte Wartemöglichkeit erweitert. Auch das zum Farbkonzept passende neue Sitzmobiliar, bestehend aus insgesamt zehn Bänken, sorgt für eine verbesserte Aufenthaltsqualität. Maßnahmen der Kommune fernab des Bahnsteigs runden das Gesamtprojekt ab. So wurden Fahrradboxen aufgestellt und Markierungen für Behindertenparkplätze angebracht.

Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG Geschäftsbereich Personenbahnhöfe: „Unser Ziel ist es, immer mehr Menschen für die Schiene zu begeistern und unsere Bahnhöfe zu attraktiven Zugangspunkten zu machen. Am Zukunftsbahnhof Eppelborn wird deutlich, wie wir unsere Stationen mithilfe künstlerischer Gestaltung und moderner Ausstattung ansprechender und komfortabler für Reisende machen, und so zu einer erhöhten Kundenzufriedenheit beitragen können.“

Andreas Feld, Bürgermeister Eppelborn: „Unser Bahnhof in Eppelborn hat sich in den letzten Jahren völlig verändert. Neben dem neuen Inventar und den von uns installierten Fahrradboxen, ist es vor allem die Neugestaltung der Unterführung, die ins Auge fällt. Als Fahrgast durchquert man die Unterführung mittlerweile wieder gerne und viel bewusster als vorher, denn vor allem auch durch das tolle Kunstwerk an den Wänden gehört der einst dunkle Tunnel endgültig der Vergangenheit an.“

Emma Rytoft, Künstlerin: „Mein Ziel war es, mit meiner künstlerischen Handschrift lebendige Farben und neues Leben in das Herz von Eppelborn zu bringen. Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn hat es möglich gemacht, diesen Ort zu einem inspirierenden und einladenden Raum zu machen, der Reisende zum Verweilen und Nachdenken einlädt. Durch die kraftvollen Farben und lebendigen Motive hoffe ich, ein größeres Bewusstsein und Respekt für die Umwelt zu fördern und den Tunnel in einen Ort der Freude und Gelassenheit zu verwandeln.“

Bunt gestaltete Personenunterführung Türkismühle
Bunt gestaltete Personenunterführung Türkismühle
Quelle: DB AG / Axel Hartmann Fotografie
Wandgestaltung der Personenunterführung in Türkismühle von Künstlerin Alice Hoffmann

Nachdem in den vergangenen Jahren bereits die Stationen Saarlouis, Neunkirchen und Homburg verschönert wurden, war das sogenannte Station Design Team der DB 2024 auch in Türkismühle im Einsatz. Etwa 110.000 Euro wurden in enger Zusammenarbeit mit der Kommune vor Ort investiert.  

Über Zukunftsbahnhöfe

Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter und modernisierter Bahnhof, der definierte Standards zu Attraktivität, Kapazität und Nachhaltigkeit erfüllt. Er ist gleichzeitig attraktiv für seine Gäste, hat Kapazitäten für steigende Reisendenzahlen und ist nachhaltig sowohl im Betrieb als auch beim Bau – das macht ihn fit für die Zukunft. Die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region wird gestärkt. Das gesamte Erscheinungsbild verbessert sich - auch unter Mitwirkung der Städte und Kommunen sowie mit Unterstützung durch den Bund, die Länder und Aufgabenträger. Ein attraktiver Bahnhof gibt dem klimafreundlichen Reisen einen Schub und ist ein wichtiger Baustein für eine Starke Schiene in Deutschland.

Im Rahmen des Sanierungsprogramms S3 modernisiert die Deutsche Bahn jährlich bundesweit 100 Bahnhöfe rundum.

20. Dezember 2024, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Trotz Ausbildungsoffensive und Einstellungen weiterhin angespannte Personallage in einigen Stellwerken • Anpassungen noch bis Mitte Juni 2025 erforderlich

Rund um Aschaffenburg gilt auch über den Dezember hinaus weiter ein angepasster Fahrplan im Schienenpersonennahverkehr. Danach bietet die Deutsche Bahn (DB) den Fahrgästen unter der Woche jeweils zwischen 6:00 und 20:00 Uhr ein stabiles, aber reduziertes Zugangebot. Vor allem Pendler:innen und Schüler:innen können so auch weiter gut zu ihren Zielen gelangen. Einige Bahnlinien im Raum Aschaffenburg werden zudem teilweise durch Busse ersetzt. Außerhalb dieser Zeiten stehen alternative Fahrtmöglichkeiten zur Verfügung. Die Züge an den Wochenenden sind weiter regulär unterwegs. Die Anpassungen gelten voraussichtlich noch bis Mitte Juni 2025.

Mit den Anpassungen trägt die DB der nach wie vor leider angespannten Personalsituation in einigen Stellwerken der Region Rechnung. Die vorhandenen Mitarbeitenden können so in den verkehrlich starken Zeiten für die Kundinnen und Kunden eingesetzt werden, sodass die Züge hier verlässlich unterwegs sind. Auch kurzfristige Erkrankungen oder Ausfälle können deutlich besser aufgefangen werden. Parallel stellt die DB kontinuierlich weiter Personale in den Stellwerken ein und bildet aus. Hierbei werden nicht nur Altersabgänge ersetzt, sondern massiv Personale aufgebaut, um die Schiene zu stärken und den Kundinnen und Kunden eine bessere Qualität zu bieten.

Konzept im Überblick:

  • RE 54 (Frankfurt am Main – Maintal – Würzburg – Bamberg): Die Züge der Linie fahren weiter im normalen Fahrplantakt und bedienen alle Halte. Zusätzlich stoppen die Züge in Hösbach/Laufach (als Alternative zur Linie RB 58 (Montag bis Freitag)).
  • Das Gleiche gilt für den RE 55 (Frankfurt am Main – Aschaffenburg – Würzburg).

Fahrplananpassungen im/um den Knoten Aschaffenburg (unter der Woche jeweils von 6:00 – 20:00 Uhr):

  • RB 58 (Rüsselsheim Opelwerk/Frankfurt Hauptbahnhof – Aschaffenburg / Laufach):Teilausfall im Bereich Kleinostheim – Laufach,

Alternativen: RE 54/55 oder Ersatzverkehr mit Bussen

  • RE 87 (Crailsheim – Aschaffenburg):Teilausfall zwischen Kleinwallstadt und Aschaffenburg Hauptbahnhof

Alternativen: Ersatzverkehr mit Bussen

Die insbesondere mit hohen Krankenständen verbundene angespannte Personallage, von der auch viele andere Unternehmen betroffen sind, lässt sich leider trotz einer flexiblen und vorausschauenden Planung nicht vollständig kompensieren. Bei den Mitarbeitenden in den Stellwerken handelt es sich um hochspezialisierte Fachkräfte, die kurzfristig nur schwer ersetzbar sind. So müssen Zugverkehrssteuerer für die jeweilige Stellwerkstechnik und Region ausgebildet sein und für die örtlichen Gegebenheiten eingearbeitet und erfolgreich geprüft werden.

Aktuell werden Mitarbeitende für flexiblere Einsätze weiter qualifiziert. Außerdem setzt die DB nach wie vor auf kontinuierliche Aus- und Weiterbildung, Qualifizierung von Quereinsteiger:innen sowie Neueinstellungen. Allein zum Ausbildungsstart haben bei der DB 5.500 Nachwuchskräfte begonnen, darunter 760 künftige Stellwerksmitarbeitende. Jobs bei der DB in allen Regionen sind hier zu finden: www.deutschebahn.com/karriere

Die DB bittet die Fahrgäste für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung. Aktuelle Informationen zum Fahrplan werden in der Reiseauskunft unter www.bahn.de und in den Apps DB Navigator sowie bei den Verkehrsverbünden zeitnah veröffentlicht. Für die Fahrt mit den Ersatzbussen sollte hier mehr Zeit eingeplant werden.   

17. Dezember 2024, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
Untersuchung der Bodenbeschaffenheit für künftigen Tunnel zwischen Einhausen und Mannheim-Waldhof • Bohrungen bis zu 60 Meter Tiefe • Zur Absicherung der Arbeiten: Zuvor Kampfmittelsondierung

Seit Fahrplanwechsel fahren die Züge nach der Generalsanierung der Riedbahn wieder über die nun grunderneuerte Infrastruktur. Die Deutsche Bahn (DB) hat im Rahmen ihres Konzern-Sanierungsprogramms S3 auf der Strecke erstmals Gleise, Bahnhöfe sowie Stellwerks- und Signaltechnik nach einem völlig neuartigen Ansatz erneuert. Für noch mehr Qualität und Kapazität auf diesem hoch frequentierten Korridor plant die DB zudem weiterhin eine Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim für einen schnellen reibungslosen Bahnverkehr. Die Bahnstrecke soll perspektivisch die Ballungsräume Rhein-Main und Rhein-Neckar zusätzlich zur bestehenden Riedbahn verbinden und stellt in Zukunft eine zentrale Verbindung im Schnellfahrnetz der DB dar. Die Neubaustrecke ist Teil des Infrastruktur-Entwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main- Verkehrsverbund und der DB vorangetrieben wird.

Um die Zusammensetzung und Festigkeit des Bodens für die geplante Neubaustrecke und die vorgesehenen Bauwerke zu untersuchen, führt die DB bereits seit einigen Jahren umfangreiche Erkundungsbohrungen durch. Die nächsten dieser bis zu 60 Meter tiefen Bohrungen setzt eine Fachfirma von Mitte Dezember bis voraussichtlich Ende 2025 zwischen Einhausen und Mannheim-Waldhof um. Die damit erhobenen Daten sind für die Planung des in diesem Abschnitt vorgesehenen Tunnel entscheidend. Die Ergebnisse ermöglichen es den Planer:innen, die Konstruktion des Bauwerks optimal an die örtlichen Bodenverhältnisse anzupassen und potenzielle Herausforderungen frühzeitig zu identifizieren.

Im März hatte die DB bekanntgegeben, dass die Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim zwischen Einhausen und Mannheim-Waldhof in einem bergmännisch gebauten Tunnel verlaufen soll. Der Tunnel wird dabei nördlich des Siedlungsgebiets von Einhausen beginnen, die Weschnitz unterqueren und durchgehend bis Mannheim-Blumenau gebaut werden. Um die Bohrarbeiten abzusichern, suchen Fachleute zuvor das betroffene Gelände nach Kampfmitteln aus dem zweiten Weltkrieg ab.

Während der Sondierungs- und Bohrarbeiten kann es vorübergehend zu geringfügigen Lärmbelastungen kommen. Für die eventuell entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die DB um Verständnis.

16. Dezember 2024, 11:15 Uhr
Berlin
Feierliche Verabschiedung im Berliner Hauptbahnhof • Fahrtzeit rund acht Stunden von Stadtzentrum zu Stadtzentrum • Fahrkarten ab 59,99 Euro in der 2. Klasse und 69,99 Euro in der 1. Klasse • Rund 33 Millionen Fahrgäste im deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitsverkehr seit 2007

Seit heute sind Berlin und Paris erstmals direkt mit dem ICE verbunden. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn (DB), François Delattre, Botschafter Frankreichs in Deutschland, Bundesverkehrsminister Volker Wissing, Berlins Regierender Bürgersmeister Kai Wegner sowie Jean-Baptiste Guenot, Leiter der Abteilung Europäische Märkte & Internationale Entwicklung SNCF Voyageurs, schicken den ersten ICE in Berlin Hauptbahnhof feierlich auf die Reise in die französische Hauptstadt. Die Fahrtzeit von Stadtzentrum zu Stadtzentrum dauert rund acht Stunden. Die von DB und SNCF Voyageurs in Kooperation betriebenen Züge fahren über Frankfurt Süd, Karlsruhe und Straßburg. Damit gibt es auch zum ersten Mal eine Direktverbindung am Tag zwischen Berlin und der elsässischen Metropole, dem Hauptsitz des Europäischen Parlaments.

Feierliche Verabschiedung ICE Berlin-Paris
Feierliche Verabschiedung ICE Berlin-Paris
Quelle: DB AG/Dominic Dupont
Im Bild: Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr, Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender DB AG, François Delattre, Französischer Botschafter in Deutschland, Jean-Baptiste Guenot, Leiter der Abteilung Europäische Märkte & Internationale Entwicklung SNCF Voyageurs mit deutscher und französischer Zugbegleiterin (v.l.n.r.)

Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn: „Die gute deutsch-französische Zusammenarbeit ist das Rückgrat eines geeinten Europas. Die neue ICE-Direktverbindung zwischen Berlin und Paris ist ein Sinnbild dafür. Damit bieten wir unseren Fahrgästen ein weiteres Highlight im internationalen Fernverkehr. Denn dieser boomt: Immer mehr Menschen entscheiden sich bei Reisen durch Europa dank attraktiver Angebote für die Schiene. Damit stärken wir auch im Sinne des Sanierungsprogramms S3 unsere Wirtschaftlichkeit.“

François Delattre, Französischer Botschafter in Deutschland: "Deutschland und Frankreich sind füreinander unumgängliche Wirtschaftspartner. Der Zugverkehr zwischen beiden Ländern nimmt stetig zu, und das in einem Kontext, in dem Umweltfragen immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ein Jahr nach dem Start des Nachtzuges zwischen Paris und Berlin ist die Einweihung dieser Strecke ein starkes Signal. Sie unterstreicht die ausgezeichneten Beziehungen zwischen der Deutschen Bahn und der SNCF, die starke Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland und bringt unsere Bevölkerungen einander näher zusammen."

Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Eine Direktverbindung zwischen Berlin und Paris – das ist nicht einfach nur ein neues, zusätzliches Angebot auf der Schiene. Es geht um viel mehr. Es geht um Begegnung, um Austausch, um Zusammenwachsen und gegenseitiges Verständnis. Es geht um gelebte Freundschaft. Wie eine neue Studie meines Hauses zeigt, haben wir hier noch viel Potenzial, mit attraktiven Angeboten möglichst viele Menschen auch für längere Reisen innerhalb Europas auf der Schiene zu gewinnen und diese Freundschaft zu leben. Die Menschen wollen mit der Bahn reisen – über Grenzen hinweg, am Tag oder auch per Nachtzug.“

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Berlin und seine Partnerstadt Paris sind mit der neuen Direktverbindung nun noch enger miteinander verbunden. Diese ICE-Verbindung ist auch ein schönes Symbol der deutsch-französischen Freundschaft. Reisende können nun ein attraktives und ein ökologisch nachhaltiges Angebot von Berlin aus nutzen. Mit der neuen ICE-Verbindung gelingt es uns, mehr Menschen zum Umstieg auf die Schiene zu bewegen und die Verkehrswende weiter voranzubringen.“

Jean-Baptiste Guenot, Leiter der Abteilung Europäische Märkte & Internationale Entwicklung SNCF Voyageurs: „Die Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Paris und Berlin ist ein Meilenstein in der seit 17 Jahren währenden Kooperation zwischen DB und SNCF. Sie leistet einen Beitrag für ein gemeinsames Ziel unserer beiden Länder: mehr CO₂-freie Mobilität. Wir freuen uns sehr, unseren gemeinsamen Kunden dieses neue, qualitativ hochwertige Angebot machen zu können.“

Fahrkarten inklusive Sitzplatzreservierung für die Fahrt von Berlin nach Paris sind ab 59,99 Euro in der 2. Klasse und 69,99 Euro in der 1. Klasse über bahn.de, die App DB Navigator sowie in DB Reisezentren und DB Agenturen erhältlich. DB und SNCF sind sehr zufrieden mit der bisherigen Nachfrage für die neue Direktverbindung. Fast dreiviertel der Buchungen umfassen die gesamte Strecke zwischen den beiden Hauptstädten. Dies unterstreicht die Attraktivität dieser neuen europäischen Verbindung.

Übersicht zum Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Deutschland und Frankreich.
Übersicht zum Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Deutschland und Frankreich.
Quelle: DB AG
Mit ICE und TGV zwischen Deutschland und Frankreich unterwegs

Der ICE fährt um 12.02 Uhr in Berlin Hauptbahnhof ab und erreicht Paris Est um 19.55 Uhr (Frankfurt/Main Süd an 15.52 Uhr, Karlsruhe Hbf. 17.06 Uhr und Straßburg 17.53 Uhr). In der französischen Hauptstadt geht es um 9.55 Uhr los, Ankunft in Berlin ist um 18.03 Uhr (Straßburg an 11.40 Uhr, Karlsruhe Hbf. 12.34 Uhr, Frankfurt/Main Süd 14.04 Uhr). Zum Einsatz kommt ein ICE 3 der Baureihe 407, der sich bereits im Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Deutschland und Frankreich bewährt. Der Zug bietet 444 Sitzplätze, davon 111 in der 1. Klasse, und erreicht auf der französischen Hochgeschwindigkeitsstrecke LGV Est seine Höchstgeschwindigkeit von 320 Stundenkilometern. Wie auf allen Verbindungen des deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitsverkehrs betreuen mehrsprachige Zugbegleiterinnen und -begleiter beider Bahnen an Bord des Zuges die Fahrgäste auf Deutsch, Französisch und Englisch.

Seit 2007 bieten SNCF Voyageurs und DB in Kooperation Hochgeschwindigkeitsverkehr mit ICE und TGV zwischen Deutschland und Frankreich an. Seitdem haben rund 33 Millionen Reisende die internationalen Verbindungen Frankfurt/Main–Paris, (München–) Stuttgart–Paris sowie Frankfurt/Main–Marseille genutzt. Mit dem direkten ICE Berlin–Paris wächst die Anzahl der täglichen Fahrten im Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Deutschland und Frankreich von 24 auf 26. Das entspricht über 320.000 zusätzlichen Sitzplätzen pro Jahr.

Hinweis für Redaktionen: Fotos von der Veranstaltung können Sie über diesen Link herunterladen.

14. Dezember 2024, 11:00 Uhr
Berlin
Strecke ab heute Abend wieder für den Zugverkehr freigegeben • Regulärer Betrieb auf allen S-Bahn- und Regionalverkehrslinien früher möglich als zunächst vorgesehen • Erneuerte Infrastruktur sorgt für stabilen Betrieb • Positive Bilanz zu Umleitungskonzept und Ersatzverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) hat die erste Generalsanierung im hochbelasteten Schienennetz erfolgreich abgeschlossen: Ab heute Abend, 23 Uhr, fahren wieder Züge über die Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. DB-Vorstandschef Richard Lutz und Bundesverkehrsminister Volker Wissing sowie Vertreter:innen der Länder Baden-Württemberg und Hessen geben die Strecke bei einer Abschlussveranstaltung in Gernsheim am Mittag symbolisch wieder frei. Auf der rund 70 Kilometer langen Strecke haben rund 800 Mitarbeitende der DB und der beteiligten Bauunternehmen seit 15. Juli die störanfällige und überalterte Infrastruktur nahezu komplett erneuert. Umleiter- und Ersatzverkehre brachten Kund:innen des Personen- und Güterverkehrs in den fünf Monaten weiterhin verlässlich an ihr Ziel. 

Die Sanierung der Infrastruktur ist die Voraussetzung für die Verbesserung der betrieblichen Lage und damit für eine höhere Kundenzufriedenheit. Durch die Sanierung sollen die betrieblichen Störungen auf einer der meistbefahrenen Strecken in Deutschland um bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Damit ist die Generalsanierung eine der zentralen Säulen des Sanierungsprogramms S3, das der Konzern im September verabschiedet hat.

DB-Chef Dr. Richard Lutz: „Der Abschluss der ersten Generalsanierung ist ein wichtiger Schritt für die strukturelle Sanierung unserer Infrastruktur. Innerhalb von nur fünf Monaten haben wir in einer starken Teamleistung gemeinsam mit unseren Baupartnern und getragen von einem bis dato nie dagewesenen politischen Willen die störanfällige Riedbahn komplett saniert. Neue Gleise, Weichen, Signale und Stellwerkstechnik sorgen auf dieser hochbelasteten Strecke künftig für einen stabilen Betrieb. Reisende profitieren von modernen und attraktiven Zukunftsbahnhöfen. Nur indem wir die zu alte, zu störanfällige und zu volle Infrastruktur sanieren, können wir die betriebliche Lage bei der DB verbessern und die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Konzerns langfristig sicherstellen.“ 

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Das Riedbahn-Team hat mit dieser Baustelle gezeigt, dass die Deutsche Bahn dem Anspruch gerecht werden kann, den die Bürgerinnen und Bürger an sie haben. Darauf können alle Beteiligten stolz sein. Dank des innovativen Ansatzes der Generalsanierung ist hier in kürzester Zeit eine Rekordsumme verbaut worden. Das neue Bahnsanierungskonzept funktioniert. Damit befinden wir uns auf dem Weg zu einer pünktlichen und zuverlässigen Eisenbahn. Auch wenn sich die noch anstehenden Korridore immer wieder voneinander unterscheiden, wird es mit dieser Herangehensweise gelingen, unser Bestandsnetz in kürzester Zeit in einen modernen Zustand zu versetzen.“

Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium von Baden-Württemberg: „Mit der Riedbahn ist nun die erste von über 40 geplanten Generalsanierungen im Wesentlichen erfolgreich abgeschlossen. Ein Großteil des Weges liegt also noch vor uns. Ich hoffe, dass die von der DB versprochenen Verbesserungen bei der Pünktlichkeit und Qualität eintreten. Wir und unsere Fahrgäste erwarten auch, dass der Regionalverkehr bald wieder komplett planmäßig über diese Strecke rollt und dass die Riedbahn dann in den kommenden Jahren frei von längeren Baustellen ist. Ebenso rechne ich damit, dass die DB die gewonnenen Erkenntnisse für die Organisation eines erfolgreichen Ersatzverkehrs auf die kommenden Generalsanierungen überträgt.“

Umut Sönmez, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum: „Die Riedbahn ist eine der wichtigsten Hauptschlagadern des Bahnverkehrs in Hessen. Dass sie nach den Entbehrungen während der Sanierungszeit dieser bundeseigenen Infrastruktur nun wieder für den Bahnbetrieb zur Verfügung steht, ist besonders auch für unser Bundesland ein Grund zu großer Freude. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang auch die verbesserte Ausstattung der Bahnhöfe und der dringend erforderliche verbesserte Schallschutz. Auch nach der Sanierung wird die Riedbahn jedoch eine der höchst belasteten Strecken im deutschen Eisenbahnnetz bleiben. Deshalb brauchen wir hier – wie auch an anderen Stellen im Netz – neben der Sanierung auch die schnelle Weiterführung der Planung der Ausbauprojekte, wie z. B. der Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim.“

Daten und Fakten zur Riedbahn-Generalsanierung
Daten und Fakten zur Riedbahn-Generalsanierung
Quelle: Deutsche Bahn AG
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Im Rahmen der Generalsanierung hat die DB in sehr guter Zusammenarbeit mit den Baupartnern auf der Riedbahn ein enormes Bauprogramm umgesetzt – in nur fünf Monaten Generalsanierung mehr als viermal so viel Bauvolumen wie bei vergleichbaren Großprojekten und unter dem rollenden Rad in der Vergangenheit.

Seit dem Start der Riedbahn-Sanierung haben bis zu 800 Kolleginnen und Kollegen der DB sowie der beteiligten Bauunternehmen insgesamt 111 Kilometer Gleise, 152 Weichen, 619 Signale, fast 16 Kilometer Schallschutzwände, 130 Kilometer Fahrdraht, 383 Oberleitungsmasten und acht Bahnsteige erneuert. Neben neuer Stellwerkstechnik wird auf der Strecke zwischen Frankfurt/Main und Mannheim künftig auch das neue europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS zum Einsatz kommen. Die Inbetriebnahme erfolgt in Stufen. Dabei geht ETCS zunächst auf dem Streckenabschnitt von Mannheim-Waldhof nach Biblis in Betrieb. Alle weiteren Abschnitte folgen im zweiten Quartal 2025. Der Personen- und Güterverkehr sind davon nicht beeinträchtigt.

Darüber hinaus wurden 20 Stationen entlang der Riedbahn modernisiert und aufgewertet. Je nach Zustand des Bahnhofs hat die DB verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um das Erlebnis der Reisenden am Bahnhof und im Bahnhofsumfeld zu verbessern. Dazu gehören unter anderem moderne Bahnsteigdächer, Wetterschutzhäuser, verständliche Wegeleitsysteme, die durchgängige Ausstattung mit Rampen, Beleuchtung, Treppeneinhausungen sowie die Herstellung der Barrierefreiheit. In Zusammenarbeit mit den Kommunen sorgt die DB auch für verbesserte Anschlussmobilität und attraktivere Bahnhofsvorplätze.

Positive Bilanz zum Verkehrskonzept

Zum Abschluss der Bauarbeiten zieht die DB auch eine positive Bilanz zum Verkehrskonzept. Rund zwei Drittel der Fernverkehre sowie die Güterzüge verkehrten in den vergangenen fünf Monaten auf Umleitungsstrecken und waren überdurchschnittlich pünktlich unterwegs. Zwischen dem 15. Juli und 8. Dezember legten rund 20.000 Fernverkehrszüge auf den Umleitungsstrecken über 1,5 Millionen Kilometer mit einer durchschnittlichen Pünktlichkeit von 73 Prozent zurück.

Auch Unternehmen mit Gleisanschluss konnten zuverlässig beliefert werden. Seit Beginn der Riedbahn-Generalsanierung hat allein DB Cargo 8.000 Züge über die Umleitungsstrecken gefahren und rund 400 Bedienfahrten für Unternehmen mit Gleisanschluss durchgeführt. Außerdem übernahm DB Cargo einen Teil der Materialversorgung für die Baustelle und lieferte mehr als 43.000 Tonnen Schotter an.

Im Regionalverkehr hat die DB einen umfangreichen Ersatzverkehr mit 150 modernen Bussen auf die Straße gebracht. Seit Mitte Juli haben diese rund sechs Millionen Kilometer zurückgelegt und täglich bis zu 16.000 Fahrgäste pünktlich und zuverlässig an ihr Ziel gebracht. Neun von zehn Reisenden sind mit dem Ersatzverkehr dem klimafreundlichen öffentlichen Nahverkehr treu geblieben und nicht auf Auto oder Motorrad umgestiegen, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. 89 Prozent der Befragten gaben ihrer Fahrt im Ersatzbus die Schulnote eins oder zwei.

Im Ersatzverkehr an der Riedbahn hat die DB ihre Fahrgäste zum ersten Mal in Echtzeit im DB Navigator sowie auf Infostelen an den Haltestellen über die Abfahrtszeiten und Standorte der Busse informiert. Zudem konnten sich Reisende erstmals per Augmented Reality auf ihrem Smartphone virtuell zu den Haltestellen des Ersatzverkehrs leiten lassen. Auch im Recruiting ist die DB erfolgreich neue Wege gegangen: Viele der 400 europaweit angeworbenen Busfahrer:innen fahren auch in Zukunft für die DB in Linien- und Ersatzverkehren in ganz Deutschland. Alle 150 Busse sind weiter im Einsatz und sorgen für ein stabiles und verlässliches Angebot. 

Eindrücke von der Riedbahn-Generalsanierung

  von 9
Ende des Sliders

Zuverlässiges Angebot zum Fahrplanwechsel

Die DB hat sich entschieden, mit einem robusten Verkehrskonzept in die Inbetriebnahme zu starten. Im Fernverkehr werden sämtliche Züge nach Fahrplan über die Riedbahn fahren, im Regionalverkehr die nachfragestarken Linien RE70 Frankfurt/Main–Mannheim und die S7 Frankfurt/Main–Riedstadt Goddelau. In Summe können damit ab dem 15. Dezember im Fern- und Regionalverkehr wieder mehr als 95 Prozent der Kund:innen die Züge auf der Riedbahn nutzen.

Auf wenigen Abschnitten im Regionalverkehr unterstützt anfangs ein Ersatzverkehr mit Bussen das Verkehrskonzept. So wird die S8/S9 zwischen Biblis/Groß-Rohrheim und Mannheim bis einschließlich 23. Dezember weiterhin durch die Buslinie S91 ersetzt. Auf den Regionalbahnlinien RB 62 Worms–Biblis sowie RB 63 Worms–Bensheim verkehren die aktuellen Ersatzverkehre ebenfalls weiter. Ab dem 24. Dezember – und damit früher als zunächst vorgesehen – können sämtliche Regional- und S-Bahn-Züge wieder regulär fahren. Der Güterverkehr wird bis zum 23. Dezember in Schritten hochgefahren, die Versorgung der Unternehmen an der Strecke läuft bereits direkt über die neuen Gleise.

Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt Riedbahn fließen in die Planung der weiteren Generalsanierungen im hochbelasteten Schienennetz ein. Im kommenden Jahr stehen die gebündelte Erneuerung und Modernisierung der Strecken Hamburg–Berlin und Emmerich–Oberhausen an. Damit werden eine der wichtigsten Städte-Direktverbindungen sowie eine bedeutende Magistrale für den europäischen Güterverkehr leistungsfähiger und weniger störanfällig. 

Hinweis an die Redaktionen: Unter dem Titel „Bahnsinn Riedbahn – Eine deutsche Baustelle“ finden Sie auf YouTube sowie bei Joyn, dem Streaming-Dienst von ProSiebenSat1, eine siebenteilige Begleit-Dokumentation. Sie zeigt nahbar Hintergründe und Einblicke in die erste Generalsanierung der DB. 

14. Dezember 2024, 08:00 Uhr
Frankfurt am Main
Neuer Fahrgastrekord und hohe Kundenzufriedenheit • Fahrzeuge jetzt alle mit neuem Außendesign und modernisiertem Innenraum unterwegs • Dankeschön für unsere Kund:innen zum Jubiläum

Heute feiert der SÜWEX, der schnelle Südwest-Express, seinen zehnten Geburtstag. Der große Erfolg des SÜWEX-Angebotes zeigt sich in einer kontinuierlichen Steigerung der Fahrgastzahlen: Nutzten im ersten Jahr rund elf Millionen Reisende das Angebot, wird zum Abschluss des Fahrplanjahres 2024 mit mehr als 16 Millionen Fahrgästen ein neuer Rekord erreicht. Heutzutage fahren an Wochentagen durchschnittlich etwa 44.000 Reisende mit den Zügen. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl von Homburg (Saar).

Auch die Bewertungen in den jährlich bei den Fahrgästen durchgeführten Befragungen zeugen vom Attraktivitätsniveau des Produktes. So erreicht der SÜWEX seit dem Start im Dezember 2014 bei der Kundenzufriedenheit jährlich meistens die Schulnote „gut“. Dabei schätzen die Fahrgäste insbesondere die Präsenz und Freundlichkeit der Kundenbetreuer:innen im Zug sowie den hohen Reisekomfort der Züge.

Pünktlich zum Jubiläum ist auch die Modernisierung, das so genannte Redesign, abgeschlossen. Alle 28 Fahrzeuge wurden von außen und innen in Teilbereichen erneuert, hierzu zählt u. a. die rote Neulackierung der Fahrzeugköpfe mit weißem Rautenmuster sowie in einer zusätzlichen Markierung der Mehrzweckbereiche in grau. Letzteres sorgt für eine bessere Kennzeichnung der Fahrradstellplätze und Vorrangbereiche für mobilitätseingeschränkte Reisende.

Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte: „Rund 112 Millionen Fahrgäste waren in den vergangenen zehn Jahren mit den SÜWEX-Zügen unterwegs. Dabei haben die modernen Fahrzeuge der Baureihe 429 (Stadler FLIRT) etwa 63 Millionen Zugkilometer im Einsatz mit Reisenden zurückgelegt. Im Durchschnitt ist so jeder der insgesamt 28 Elektrotriebzüge rund 2,2 Millionen Kilometer und damit bereits circa 54 Mal um die Erde gefahren“.

Thorsten Müller, Verbandsdirektor des Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord: "Schon zehn Jahre alt – der SÜWEX ist äußerst beliebt und gern genutzt. Im Norden von Rheinland-Pfalz nehmen die Menschen die schnellen und bequemen Regionalexpresse an Rhein, Mosel und Saar richtig gut an. Die Konzeption vor 15 Jahren war zukunftsorientiert und die Umsetzung mit den FLIRTs und DB Regio ist enorm gelungen. Ein besonderes Highlight ist nach wie vor die Einbindung der CFL-Doppelstockzüge von und nach Luxemburg. Der SÜWEX wird auch in der Zukunft eines unserer wichtigsten Produkte bleiben und der große Nachfrageerfolg gibt uns Aufgaben für die Zukunft mit.“

Michael Heilmann, Verbandsdirektor Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd: „Wir haben bei der Erarbeitung des Konzeptes ´Rheinland-Pfalz-Takt 2015´ als Aufgabenträger für den regionalen Nahverkehr auf die vielfältigen Kürzungen der DB im rheinland-pfälzischen Fernverkehrsangebot reagiert und ein attraktives Anschlusskonzept für die Verbindungen mit den ICE-Knoten Mannheim und Karlsruhe entwickelt. Von Anfang an bieten die Expresszüge der Linien RE 1, RE 2 und RE 4/14 entlang des Rheins und quer durch die Pfalz unter dem Markennamen SÜWEX eine hohe Qualität im schnellen Regionalverkehr. Im Team von DB Regio herauszuheben ist der Inbetriebnahme-Manager Ralph Roesen. Er verantwortete im Dezember 2014 die erfolgreiche Einführung dieses völlig neuen Zugsystems. Dieses solide Fundament ist die Basis für eine beim SÜWEX auch heute noch gute Betriebsqualität in schwierigem Umfeld. Im Rahmen der verfügbaren Fahrzeuge haben wir die Kapazitäten stark nachgefragter Züge ausgeweitet und nach Auswertung der Fahrgastzahlen auch einzelne Zugleistungen ergänzt“.

Elke Zimmer, Staatssekretärin im baden-württembergischen Verkehrsministerium: „Ohne Umsteigen komfortabel und bequem vom Rhein an Saar und Mosel: Davon profitieren nun seit zehn Jahren auch Reisende aus Baden-Württemberg. Bis heute haben rund 112 Millionen Fahrgäste das länderüberschreitende Zug-Angebot genutzt. Das ist eine tolle Bestätigung für das Angebot. Wir danken allen Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen, die SÜWEX seit zehn Jahren auf dem Gleis betreiben. Ohne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Zügen, Werkstätten und Stellwerken gäbe es das nicht. Danke für diese wichtige und engagierte Arbeit.“

Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbund: „Die Mobilität der Menschen endet nicht an Landes- oder Verbundgrenzen – und SÜWEX steht seit nunmehr zehn Jahren für dieses verbundübergreifende Reisen im Regionalverkehr. RMV-Fahrgäste können von Frankfurt über den Flughafen bis nach Mainz und weiter in Richtung Südwesten fahren. Mit seiner engen Fahrplantaktung und seit 2018 mit WLAN an Bord der modernen Fahrzeuge bildet SÜWEX eine Blaupause für den modernen Regionalverkehr. Ich bedanke mich bei allen Partnern für die gute Zusammenarbeit“.

Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes: „Zum SÜWEX-Konzept gehört auch ein erstklassiges Bedienungskonzept im Stundentakt, bei dem die Anschlüsse zu den angrenzenden Bahnverbindungen gut aufeinander abgestimmt sind. Außerdem macht die durchgehende Linienführung von Mannheim über Saarbrücken nach Koblenz das Umsteigen in Saarbrücken seither überflüssig und schafft wesentlich mehr Direktverbindungen, insbesondere für viele Halte an der Saarstrecke. Auch die Zubringerfunktion des SÜWEX zum Fernverkehr kann sich sehen lassen. Mit dem Fahrplankonzept können die ICE-Züge in Mannheim und Koblenz in die ganze Bundesrepublik und darüber hinaus erreicht werden.“

Die spurtstarken Fahrzeuge der Baureihe 429 (Stadler FLIRT) bieten den Fahrgästen 270 Sitzplätze und punkten unter anderem mit Schiebetritten für den bequemen Einstieg, für Reisende kostenfreiem WLAN und Steckdosen am Platz. Außerdem ist in jedem Fahrzeug eine der beiden Toiletten barrierefrei.

Mit dem SÜWEX ging zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 das neu konzipierte Regionalexpress-Netz Südwest als wesentlicher Bestandteil des Zukunftskonzepts „Rheinland-Pfalz-Takt 2015“ an den Start. Er verbindet die rheinland-pfälzischen Oberzentren Mainz, Koblenz, Trier, Kaiserslautern und Ludwigshafen am Rhein mit den benachbarten Zentren Saarbrücken, Mannheim, Frankfurt, Karlsruhe und Luxemburg auf folgenden Regionalexpress-Linien (RE):

  • RE 1 Koblenz - Trier - Saarbrücken - Kaiserslautern – Mannheim
  • RE 11 Koblenz - Trier – Luxemburg
  • RE 2 Koblenz - Mainz – Frankfurt
  • RE 14 Frankfurt (Main) - Mainz - Ludwigshafen – Mannheim
  • RE 4 Frankfurt (Main) Mainz - Ludwigshafen – Karlsruhe

Weitere Daten, Fakten und Meilensteine aus 10 Jahre SÜWEX im Themendienst.

Dankeschön-Promotion in den Zügen am 17. und 18. Dezember 2024

Berufspendler können sich anlässlich des Jubiläums am 17. und 18. Dezember 2024 morgens in vielen SÜWEX-Zügen und an den Bahnhöfen Mainz, Trier, Saarbrücken und Mannheim auf eine süße Überraschung freuen. Promoter verteilen zwischen 6.00 Uhr und 13.00 Uhr in den Zügen einen Schokoladengruß und die zuständigen Aufgabenträger laden zu folgenden Zeiten zu einem Fototermin am Bahnhof bzw. im Zug ein.

Fototermine der Aufgabenträger

17. Dezember 2024

Rheinland-Pfalz: Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd

Wo: Mainz Hbf, Gleis 5a

Wann: Treffpunkt ab 9:45 vor Abfahrt von RE 4 (4475) um 10.13 Uhr nach Karlsruhe

Wer: Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd

Vor Ort: Landesmobilitätsministerin Katrin Eder und Michael Heilmann, Verbandsdirektor

18. Dezember 2024 (Zwei Termine)

Rheinland-Pfalz: Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord

Wo: Trier Hbf, Gleis 11 Süd

Wann: 10.30 Uhr vor Abfahrt RE 1 (4106) um 10.33 Uhr nach Saarbrücken und Mannheim.

Wer: Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord

Vor Ort: Thorsten Müller, Verbandsdirektor, und Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier

Saarland: Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes

Wo: Merzig (Saar) im RE 1 (4104), Gleis 2

Wann: Abfahrt RE 1 (4104) um 10.10 Uhr ab Merzig (Saar)

Wer: Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes

Im Zug dabei: Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz

13. Dezember 2024, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bisheriger Haltepunkt aus Engstelle der Ahr verlegt • Barrierefreie Verkehrsstation und neuer Fußgängerübergang in acht Monaten errichtet • Fachleute arbeiten weiter an Bahnhöfen, Tunneln und Brücken • Wiederaufbau und Elektrifizierung im Zeitplan

Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember profitieren die Menschen an der Ahr von einem neuen Haltepunkt in Heimersheim/Lohrsdorf. Die Deutsche Bahn (DB) hat in Abstimmung mit der Stadt Bad Neuenahr - Ahrweiler die bisherige Haltestelle Heimersheim aus einer Engstelle der Ahr heraus etwa 700 Meter in Richtung Lohrsdorf verschoben. In den vergangenen acht Monaten haben die Fachleute der DB die neue barrierefreie Haltestelle mit einem Wetterschutz errichtet. Zudem haben sie einen neuen Fußgängerübergang gebaut. Von den beiden insgesamt 140 Meter langen Bahnsteigen geht am 15. Dezember zunächst einer in Betrieb. Der Zweite folgt mit der Inbetriebnahme der gesamten wiederaufgebauten und elektrifizierten Strecke. Der alte Haltepunkt, den die Bautrupps direkt nach der Flut provisorisch wieder aufgebaut hatten, wird nun zurückgebaut. Dort gegenüber errichtet die DB im Auftrag der Kreisverwaltung Ahrweiler eine 900 Meter lange Stützwand.

DB-Projektleiter für den Wiederaufbau der Ahrtalbahn, Christian Sauer: „Die neue Haltestelle Heimersheim/Lohrsdorf markiert einen weiteren Meilenstein beim Wiederaufbau der Ahrtalbahn. Wir sind mit der Haltestelle und der Bahnstrecke nun weiter von der Ahr abgerückt. So bekommt der Fluss mehr Raum und wir beseitigen eine entscheidende Engstelle. Mit der neuen Stützwand am ehemaligen Haltepunkt wird zusätzlich mehr und besserer Hochwasserschutz für die Stadt geschaffen.“

Verbandsdirektor des Zweckverbandes SchienenPersonenNahVerkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), Thorsten Müller: „Es ist schön, dass wir nach den schrecklichen Zerstörungen der Flutkatastrophe die neue Station in Heimersheim-Lohrsdorf in Betrieb nehmen können. Der neue Standort ist für unsere Fahrgäste gut zu erreichen und liegt nicht mehr so im Hochwassergefahrenbereich. Für das große Engagement vor Ort für die neue Station möchte ich den Bürgerinnen und Bürgern sowie Bürgermeister Guido Orthen und seinem Team meinen Respekt aussprechen. Wir hoffen auf rege Nutzung der Nahverkehrszüge von und bis zur neuen Station.“

Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, Guido Orthen: „Der neue Haltepunkt Heimersheim/Lohrsdorf zeigt, dass Wiederaufbau auch schnell gehen kann. Um eine echte dauerhafte Verbesserung der Erreichbarkeit sicherzustellen, haben wir noch einige dicke Bretter zu bohren. Nicht zuletzt die Herstellung eines Bahnhaltepunkts in Heppingen in Abstimmung mit dem Land. Aber heute freuen wir uns zunächst einmal über diesen ersten Schritt.“

Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet auch im kommenden Jahr 2025 weiter unter Hochdruck an der Ahrstrecke. Zu den vielfältigen Maßnahmen, die dafür nötig sind, gehört die Erneuerung von insgesamt zehn Bahnhöfen und Verkehrsstationen, der Bau von Brücken, die Sanierung von fünf Tunneln und die Elektrifizierungsarbeiten für einen umweltfreundlichen Bahnverkehr auf der Strecke.

Die Arbeiten im Einzelnen:

Bahnhöfe und Haltestellen: In Bad Neuenahr saniert die DB das Gleis 2 und baut den Mittelbahnsteig neu. Zudem erneuert sie die Ausstattung und baut den bereits vorhandene Überweg für die Reisenden um. Die Verkehrsstation in Dernau verlegen die Bautrupps zurzeit an ihre Position am Festplatz. Auch hier entsteht ein neuer barrierefreier Bahnsteig mit Rampe. In Rech hat der Neubau im November begonnen. In Walporzheim ist ein neuer Bahnsteig mit einem Treppenaufgang entstanden, der im kommenden Jahr um eine Rampe für einen barrierefreien Zugang erweitert wird. Auch in Kreuzberg haben Bautrupps schon losgelegt.

Brücke im Bau an der Ahr
Brücke im Bau an der Ahr
Quelle: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus
Brücke im Bau an der Ahr im Rahmen des Wiederaufbaus Ahrtalbahn

Tunnel und Brücken: Auch der durch die Flut 2021 völlig zerstörte 14 Kilometer lange Abschnitt der Ahrtalbahn zwischen Walporzheim und Ahrbrück nimmt wieder Form an. Ein Jahr nach dem offiziellen Baustart hat die DB im November mit „Marienthal 2“ die erste von insgesamt 13 neuen Brücken an ihren Platz über der Ahr eingeschoben Für die großen Stahlbrücken „Mariental 1 und 3“ und „Bunte Kuh“ hat die Vormontage der Teile begonnen. Bei nahezu allen Brücken arbeiten die Fachleute gerade zeitgleich, um den engen Zeitplan zu halten.

Zudem laufen die Arbeiten an fünf Tunneln, die für die Elektrifizierung vorbereitet werden. Sie liegen alle auf der auf einem kurzen Abschnitt zwischen Rech und Altenahr. An allen Bauwerken müssen Sanierungen und Elektrifizierungsarbeiten stattfinden, damit ab Ende 2025 ökologischer Zugverkehr an der Ahr rollen kann. 

Tunnel an der Ahrtalstrecke
Tunnel an der Ahrtalstrecke
Quelle: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus
Tunnelbauarbeiten im Rahmen des Wiederaufbaus an der Ahrtalbahn

Am Saffenburger Tunnel haben die Expert:innen schon an beiden Tunnelportalen die Hänge gesichert und die Portale zurückgebaut. Sie haben die gesamte Tunnelröhre mit einer Fräse und durch gezielte Sprengungen aufgeweitet. So schaffen sie Platz für die Oberleitung und die benötigten Sicherheitsräume. In den Tunneln in Laach und Reimerzhoven sowie im Krähardt-Tunnel schaffen die Fachleute Raum für die Oberleitung, indem sie die Sohle tiefer legen. Zudem bekommen alle drei Tunnel eine neue Innenschale. Der Engelsley-Tunnel, unterhalb von Altenahr und der Ruine der Burg Are, wird wie der Saffenburger Tunnel bergmännisch aufgeweitet und saniert.

Baustelle an der Ahrtalbahn im Rahmen des Wiederaufbaus
Baustelle an der Ahrtalbahn im Rahmen des Wiederaufbaus
Quelle: Deutsche Bahn AG / Michael Neuhaus
Baustelle an der Ahrtalbahn im Rahmen des Wiederaufbaus

Der Wiederaufbau und die Elektrifizierung der Ahrstrecke zahlt auf das Programm S3 zur strukturellen Sanierung des DB-Konzerns ein. Dabei steht in der Infrastruktur die Verbesserung des bestehenden Netzes im Fokus. Ziel ist, dass die DB wieder pünktlicher, verlässlicher und profitabler wird. Damit entsteht eine stabile Basis für den weiteren Wachstumspfad der Strategie „Starke Schiene“, die darauf ausgerichtet ist, die Zahl der Fahrgäste und den Marktanteil der klimafreundlichen Bahn deutlich zu steigern.

Hinweis für die Redaktionen: Aktuelle Fotos der Tunnel- und Brückenarbeiten an der Ahrtalstrecke stehen in der DB Mediathek zur Verfügung.

10. Dezember 2024, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Mehr internationale Angebote • Neue Direktzüge • Möglichkeit, sich 12 Monate im Voraus Schnäppchenpreise zu sichern  

Ab dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, 15. Dezember, bietet die Deutsche Bahn (DB) für die Reisenden mehr internationale Zugfahrten an. Innerhalb Deutschlands baut die DB ihr Angebot an umsteigefreien ICE-Direktverbindungen weiter aus. Alle Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie in DB Reisezentren und DB Agenturen. 

Auf diese Neuerungen und Angebote können sich die Kundinnen und Kunden in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland freuen: 

Die Generalsanierung Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim ist nach fünfmonatiger Bauzeit planmäßig abgeschlossen. Die Fernverkehrszüge sind damit zwischen beiden Städten wieder rund 40 Minuten unterwegs. Im Rahmen ihres Konzern-Sanierungsprogramms S3 hat die DB auf der Strecke erstmals Gleise, Bahnhöfe sowie Stellwerks- und Signaltechnik nach einem völlig neuartigen Ansatz erneuert. Nach Vorbild der Riedbahn sollen bis 2027 bundesweit rund 1.500 Streckenkilometer im hochbelasteten Netz instandgesetzt und modernisiert werden.  

Ein neues zusätzliches ICE-Paar verbindet ab 16. Dezember täglich Frankfurt und Paris. Der über Strasbourg fahrende Zug startet in Berlin und verbindet erstmals tagsüber umsteigefrei die deutsche und die französische Hauptstadt. Zwischen Frankfurt und Strasbourg sind damit täglich vier statt drei direkte ICE-bzw. TGV-Züge pro Richtung unterwegs. Günstige Tickets nach Paris gibt es bereits ab 39,99 Euro. Sie sind am einfachsten mit der Bestpreissuche auf bahn.de oder in der App DB Navigator zu finden. 

Eine neue ICE-Spätverbindung ergänzt von Mitte April bis Anfang November täglich das internationale Reiseangebot von und nach Brüssel. Der letzte Zug in die belgische Hauptstadt fährt dann erst um 20.15 Uhr ab Frankfurt und ist um 23.35 Uhr am Ziel. In Brüssel startet der letzte Zug um 20.25 Uhr. Dieser bietet zudem Anschluss aus London. Bereits seit dem Sommer sorgen auf allen Verbindungen dieser Route neue komfortable Züge des Typs ICE3neo für mehr Zuverlässigkeit. 

Wiesbaden bekommt umsteigefreie ICE-Direktverbindungen nach Österreich. Ganzjährig geht es um 9.59 Uhr via Salzburg nach Schwarzach-St. Veit und im zweiten Halbjahr 2025 auch nach Klagenfurt. Um 10.57 Uhr fährt ein ICE über Lindau nach Innsbruck. Im Sommer kommt samstags eine weitere Verbindung u.a. nach Rosenheim, Innsbruck, ins Ötztal und nach St. Anton hinzu.  

Saarbrücken erhält eine zweite tägliche umsteigefreie Verbindung in die Bundeshauptstadt. Dieser ICE ist Teil der zusätzlichen Sprinter-Verbindungen nach Berlin und fährt ab Frankfurt nonstop ohne Zwischenhalte.  

Mehr Berlin-Sprinter von Frankfurt: Drei zusätzliche Sprinter pro Tag und Richtung fahren künftig nonstop zwischen Main und Spree. Die Zahl der ICE-Züge, die die Strecke zwischen den beiden Metropolen in weniger als vier Stundenzurücklegen, steigt damit um sechs auf nun 22 Verbindungen. Durch einzelne Verlängerungen profitieren auch Darmstadt, die Pfalz und Saarbrücken vom erweiterten Angebot.  

Umsteigefrei von Mittel- und Südhessen in den Schwarzwald und an den Bodensee. Baubedingt wird ein ICE umgeleitet, wodurch unter anderem Kassel, Marburg, Gießen, Frankfurt und Darmstadt profitieren. So besteht das ganze Jahr eine direkte ICE-Verbindung zu beliebten Ferienzielen wie St. Georgen, Villingen, Donaueschingen, Radolfzell und Konstanz. Freitags und samstags hin, samstags und sonntags zurück. Zu Ostern gibt es zusätzliche Fahrten. Günstige Tickets für den Urlaub sind schon jetzt ab 17,99 Euro erhältlich. Sie sind am einfachsten mit der Bestpreissuche auf bahn.de oder in der App DB Navigator zu finden. 

Bebra wieder mit Intercity-Halt. Nach einem Jahr Pause kann der IC morgens von Kassel via Erfurt nach Gera und nachmittags retour wieder in Bebra halten. Dank des guten Anschlusses an den Nahverkehr profitiert u.a. auch Bad Hersfeld von der rund 30 Minuten schnelleren Umsteigeverbindung über Eisenach in den ICE Richtung Leipzig und Berlin. Freitags und sonntags gibt es für Kassel und Bebra wieder je einen zusätzlichen Intercity pro Richtung nach bzw. aus Düsseldorf, Hamm, Paderborn, Erfurt und Weimar. 

Günstige Tickets für Fernreisen jetzt bis zu 12 Monate im Voraus buchbar. Die bisherige Vorbuchungsfrist von maximal sechs Monaten wird für Fahrten innerhalb Deutschlands auf bis zu zwölf Monate verlängert. Sparpreise, Supersparpreise und Flexpreis-Angebote können für die Sommerferien oder andere planbare Ereignisse schon jetzt und mit maximaler Ersparnis gebucht werden. Für Tickets ins Ausland bleibt es zunächst bei maximal sechs Monaten Vorlauf. 

05. Dezember 2024, 13:15 Uhr
Frankfurt am Main
Zum Fahrplanwechsel 15-Minuten-Takt zwischen Frankfurt und Bad Vilbel • Bahnhöfe und Haltepunkte modernisiert und barrierefrei • Kapazitätsprojekt „Eigene Gleise für die S6“ aus Programm Frankfurt RheinMain plus in diesem Abschnitt vollständig umgesetzt

Zum Fahrplanwechsel profitieren Fahrgäste und Anwohnende auf der 13 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel von klaren Verbesserungen: Ab dem 15. Dezember können die Kundinnen und Kunden die neue S-Bahn-Station Frankfurt-Ginnheim für ihre Fahrt mit der S-Bahn-Linie S6 nutzen, die dann in einem 15-Minuten-Takt verkehrt. Die Station ist ebenso barrierefrei wie die fünf weiteren modernisierten Bahnhöfe und Haltepunkte in dem Abschnitt. Bereits im Februar 2024 wurde der viergleisige Ausbau der Strecke Frankfurt West–Bad Vilbel abgeschlossen. Nach Fertigstellung der Arbeiten an den Stationen und Lärmschutzwänden erreicht das wichtige Bahnprojekt damit sein volles Potenzial.

Aufzug am Bahnhof Frankfurt-Ginnheim
Aufzug am Bahnhof Frankfurt-Ginnheim
Quelle: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt
Der Aufzug ermöglicht einen barrierefreien Zugang zu den Gleisen der Station Frankfurt-Ginnheim

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender DB InfraGO AG: „Eine komplett neue Station im S-Bahn-Netz – das ist ein besonderer Anlass zur Freude und steht für unsere gemeinsamen Bemühungen für eine bessere, verlässlichere Bahn in der Region. Wir erreichen mit der Station Frankfurt-Ginnheim einen weiteren attraktiven Zugang zum öffentlichen Nahverkehr. Damit ist das Projekt aus dem Programm Frankfurt RheinMain plus im ersten Abschnitt vollständig umgesetzt. Mein großer Dank gilt allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, dass ab dem 15. Dezember in Frankfurt-Ginnheim die S-Bahnen halten und möglichst viele Menschen komfortabel ein- und aussteigen können. Danken möchte ich zudem den Fahrgästen und Anwohnenden für ihre Geduld und das Verständnis während der Bauzeit.“

Kaweh Mansoori, Minister für Wirtschaft und Verkehr, Land Hessen: „Für die großen Anstrengungen zum Ausbau der S6 zwischen Frankfurt und Bad Vilbel und die Belastungen der ÖPNV-Nutzer bekommen wir jetzt den vollen Lohn: Ein exakter 15-Minuten-Takt, eine optimale Verknüpfung mit der U-Bahn und umfassende Barrierefreiheit an allen Stationen im Ausbauabschnitt. Das wird nicht alle betrieblichen und verkehrlichen Probleme im S-Bahn-Netz lösen, aber dieser Ausbauschritt der Infrastruktur ist nun getan.“

Mike Josef, Oberbürgermeister Stadt Frankfurt am Main: „Bereits im Februar haben wir den viergleisigen Ausbau der S6 technisch in Betrieb genommen. Mit der neuen S-Bahn-Station in Ginnheim rückt das Rhein-Main-Gebiet noch einmal ein Stück enger zusammen. Ein entscheidender Baustein des gesamten Ausbaus ist umgesetzt, er bedeutet noch mehr Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt und der Region. Mit der Station entsteht ein wichtiger Umsteigepunkt in das Frankfurter Nahverkehrsnetz und die nachhaltige Mobilität wird gestärkt. Allen, die daran mitgewirkt haben, gilt mein Dank.“

Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Vorsitzender der Geschäftsführung, Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH: „Die pünktliche Eröffnung der S-Bahn-Station Ginnheim und die neuen S6-Gleise zeigen, was die Branche schaffen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Nicht nur die Ginnheimer profitieren von dem S-Bahn-Anschluss. Mit dem Fahrplanwechsel fährt die S6 zwischen Bad Vilbel und Frankfurt endlich in einem echten 15-Minuten-Takt, und das neuerdings sogar bis Mitternacht. Eine besondere Herzenssache für uns beim RMV und eine wichtige Neuerung ist, dass die neue S-Bahn-Station Ginnheim sowie auch die Stationen Bad Vilbel bis Eschersheim nun alle barrierefrei zugänglich sind. Für die U-Bahn-Station Ginnheim-Niddapark wird das bis Mitte 2026 nachgeholt. Mit all diesen Bauprojekten und Modernisierungen machen wir in Ginnheim und an der Strecke der S6 einen großen Schritt hin zu dem Ziel, Mobilität für alle Menschen überall zugänglich zu machen und attraktiv zu gestalten.“

Wolfgang Siefert, Stadtrat und Dezernent für Mobilität der Stadt Frankfurt am Main: „Der viergleisige Ausbau der S6 ist nicht nur für den bundesweiten Bahnverkehr wichtig, er hat auch für Frankfurt große Bedeutung. Durch die beiden eigenen Schienen wird der S-Bahn-Verkehr unabhängiger vom Fernbahnverkehr, dadurch zuverlässiger und somit für die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger attraktiver. Auch von den umfangreichen Ausgleichsmaßnahmen, mit denen wir die baulichen Eingriffe in Natur und Landschaft kompensieren, profitieren Tier- und Pflanzenwelt sowie die Bürger:innen vor Ort: Mit unseren Renaturierungsmaßnahmen am Praunheimer und am Eschersheimer Wehr können nun Fische ohne Barrieren durch die Nidda schwimmen; wir haben den Hochwasserschutz durch die Verbreiterung des Urselbachs verbessert sowie Brücken im Naherholungsgebiet an der Nidda gebaut und erneuert.“

Zug im Bahnhof Ginnheim
Zug im Bahnhof Ginnheim
Quelle: Deutsche Bahn AG /Stefan Wildhirt
Die bestehende Bahnstrecke Frankfurt-West - Bad Vilbel wurde um zwei zusätzliche Gleise erweitert.

Seit 2017 hat die Deutsche Bahn (DB) die bestehende Bahnstrecke Frankfurt West–Bad Vilbel für mehr Kapazität und Qualität um zwei zusätzliche Gleise erweitert. Auf den beiden östlichen Gleisen fährt seit Februar die S-Bahn, auf den beiden westlichen Gleisen der Regional-, Fern- und Güterverkehr. Um ein barrierefreies Ein- und Aussteigen in die S-Bahnen zu ermöglichen, hat die DB zudem entlang der Strecke die Stationen Eschersheim, Frankfurter Berg, Berkersheim, Bad Vilbel Süd und Bad Vilbel modernisiert und die Bahnsteige auf eine einheitliche Länge und Höhe gebracht. Zudem wurden für einen barrierefreien Zugang zahlreiche Aufzüge installiert.

Ende letzten Jahres begannen die Arbeiten für die neue S-Bahn-Station Frankfurt-Ginnheim. Diese entstand im Bereich der Rosa-Luxemburg-Straße in unmittelbarer Nähe der U-Bahn-Station Niddapark, um den Fahrgästen eine bessere Verknüpfung von S- und U-Bahn zu ermöglichen. Für einen schnellen Baufortschritt errichtete die DB die Station in modularer Bauweise mit Fertigteilen. Der Mittelbahnsteig der S-Bahn-Station ist über eine Fußgängerüberführung von der Straße „Am Ginnheimer Wäldchen“ erreichbar. Die Reisenden können neben zwei Treppen auch zwei Aufzugsanlagen nutzen, um zu ihren Zügen zu gelangen. Die Bahnsteige sind mit Wetterschutz, Fahrkartenautomaten sowie Informationselementen ausgestattet. Letzte Restarbeiten führt die DB in den kommenden Wochen noch aus.

Informationstafeln an der Station Frankfurt-Ginnheim
Informationstafeln an der Station Frankfurt-Ginnheim
Quelle: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt
Bahnsteige sind mit Informationselementen, Wetterschutz und Fahrkartenautomaten ausgestattet.

Einbindung der neuen Station Frankfurt-Ginnheim in den S-Bahn-Fahrplan

Dank der neuen S-Bahn-Station in Ginnheim ist für die Fahrgäste der Zugang zum öffentlichen Nahverkehr noch einfacher und besser möglich. Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember fahren die Züge der Linie S6 dann in einem 15-Minuten-Takt. Dieser wird an den Wochenenden ausgeweitet, wovon alle Fahrgäste zwischen Langen und Bad Vilbel profitieren. Kundinnen und Kunden zwischen Frankfurt und Bad Vilbel können sich zudem auf eine Ausweitung des Viertelstundentaktes nach 20 Uhr freuen. Weitere Informationen zum neuen S-Bahn-Fahrplan ab 15. Dezember unter www.rmv.de/s-bahn sowie den Auskunftsmedien der DB.

Bauarbeiten weitgehend bei laufendem Betrieb

Die Bauarbeiten im Abschnitt Frankfurt West–Bad Vilbel fanden in der Regel „unter dem rollenden Rad“ statt - das heißt, während weiterhin jeden Tag rund 300 Züge auf der Strecke unterwegs waren. Um gebündelt eine Vielzahl von Gewerken umsetzen zu können, musste der Streckenabschnitt zudem mehrmals gesperrt werden. Insbesondere aufgrund der engen räumlichen Gegebenheiten in Eschersheim waren Bauarbeiten nicht immer bei laufendem Verkehr bzw. in den Nachtstunden realisierbar. In der letzten Sperrpause in den hessischen Herbstferien bauten die Teams unter anderem die Aufzugs- und Treppenanlage in Eschersheim ein, die noch vom TÜV geprüft und abgenommen werden muss. Zusätzlich konnten die beiden noch fehlenden Fußgängertreppen am Frankfurter Berg eingehoben werden. Die DB nutzte die Sperrpause außerdem, um weitere Restarbeiten auszuführen und Lücken im Lärmschutz zu schließen. Während der Bausperrung stand den Fahrgästen ein Ersatzkonzept mit Bussen zur Verfügung. An einigen Unterführungen finden derzeit noch Restarbeiten statt.

Nach Fertigstellung des Streckenteils Frankfurt West–Bad Vilbel baut die DB den Abschnitt Bad Vilbel–Friedberg aus, um auch hier Qualitäts- und Kapazitätseffekte im stark frequentierten Bahnknoten Frankfurt-Rhein-Main zu erreichen.

Der viergleisige Ausbau der Strecke Frankfurt West–Bad Vilbel–Friedberg ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main- Verkehrsverbund und der DB AG vorangetrieben wird. Es sorgt für mehr Kapazität und Qualität im Bahnverkehr und trägt so zur weiteren Stärkung der klimafreundlichen Schiene bei.

04. Dezember 2024, 16:00 Uhr
Skulptur RESONANCE setzt Kulturreihe Station to Station fort

Skulptur „Resonance“ von Leunora Salihu © Stiftung für Kunst und Kultur e.V., Fotos: Daniel Biskup

Die feierliche Enthüllung der Skulptur „Resonance“, die von Leunora Salihu eigens für die Architektur der Bahnhofshalle in Kassel geschaffen wurde, fand nach einleitenden Worten von Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte DB InfraGO AG, Thomas A. Lange, Vorsitzender des Beirats der Stiftung für Kunst und Kultur e.V., und Walter Smerling, Kurator, statt.

Der Bahnhof ist nicht nur der Ort für den Anfang und das Ende einer Reise, er ist auch Treffpunkt und mit ‘Station to Station’ machen wir ihn zum Ort für die Kunst - er wird zum Ort für Begegnungen und Austausch. Wir zeigen Werke, die eigens für den Bahnhof geschaffen worden und somit für die Allgemeinheit zugänglich sind. Es ist unser Anliegen, den Dialog und die Auseinandersetzung mit kulturellen und ästhetischen Themen zu fördern und kulturelle Identität zu schaffen. Kunst im öffentlichen Raum spielt eine wesentliche Rolle bei der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Wir sind davon überzeugt, dass öffentliche Kunstwerke auch und gerade am Bahnhof den Dialog anregen und für Gesprächsstoff sorgen. Wir tragen damit bei zur kulturellen und zur sozialen Identität von Bahnhöfen und ihren Städten und fördern Reflexion sowie Interaktion. Die Funktion des Bahnhofs wird durch Kunst überhöht. Mit Kunst im öffentlichen Raum - ob in Berlin, in Frankfurt, jetzt in Kassel – oder an den weiteren sieben geplanten Bahnhöfen - schaffen wir eine noch lebendigere und ansprechende Umgebung. Wir bereichern das visuelle Erscheinungsbild, schaffen neue Perspektiven und laden die Menschen zum Verweilen ein”, führte Walter Smerling, Kurator der Kulturreihe Station to Station und Vorsitzender der Stiftung für Kunst und Kultur, aus.

Feierliche Enthüllung der Skulptur im Hauptbahnhof Kassel
Feierliche Enthüllung der Skulptur im Hauptbahnhof Kassel
Quelle: Stiftung für Kunst und Kultur e.V., Foto: Daniel Biskup

Leunora Salihu hat die Skulptur eigens für diesen Ort geschaffen: Ein Turm aus gestapelten, würfelförmigen Modulen. Die Vorder- und Rückseiten weisen ein Feld aus regelmäßig angeordneten Trichterformen auf – eine technoid wirkende Skulptur, die an die Lautsprecheranlage einer Rockband erinnert. Die Trichter ermöglichen neben den Lautsprechern weitere Assoziationen, zu Saugnäpfen oder Puffern für Bahnwagons. Für die Künstlerin repräsentiert die Skulptur auch eine Andockstation, die mit ihren Öffnungen wie ein Resonanzboden für den Empfang und das Senden akustischer oder anderer Informationen funktionieren kann. Der Materialcharakter der Skulptur ist verführerisch und trotz ihres technischen Formcharakters sehr sinnlich.

Zur Künstlerin: Leunora Salihu (*1977) in Prishtina, Kosovo nahm 1997 ein Studium der Freien Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Prishtina auf und emigrierte 1999 nach Deutschland. 2006 schloss sie ihr Kunststudium als Meisterschülerin von Anthony Cragg an der Kunstakademie Düsseldorf ab. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf. Als Bildhauerin schlug sie schon früh einen individuellen Weg ein. In ihren abstrakten Skulpturen kombiniert sie häufig verschiedene Materialien wie Keramik, Holz und Metall. Sie erforscht die Möglichkeiten und Grenzen von Bewegungen durch die Wiederholung von organischen und konstruktiven Formelementen. Wichtige Einzelausstellungen fanden im K21 in Düsseldorf, dem Lehmbruck Museum in Duisburg und dem Skulpturenpark Waldfrieden in Wuppertal statt. Seit 2018 lehrt sie als Gastprofessorin für Bildhauerei an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Eine Professur für Plastik und künstlerische Raumkonzepte führte sie 2022 an die Goethe Universität Frankfurt am Main.

Die Kulturreihe Station to Station startete im April 2023 mit „Vertical Highways“ von Bettina Pousttchi am Hauptbahnhof in Berlin, gefolgt von „Immaterielles“ von Andreas Schmitten am Fernbahnhof Frankfurt Flughafen im Juni 2024. Der große Erfolg der Reihe wird aktuell mit „Resonance“ von Leunora Salihu am Hauptbahnhof in Kassel fortgeführt, der dadurch um ein Kunsterlebnis besonderer Art bereichert wird. Die Kunst- und Konzertreihe Station to Station wird auf Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr von der Deutschen Bahn (DB) in Zusammenarbeit mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. veranstaltet. Bahnhöfe sind zentrale Orte der Begegnung, sie vernetzen Orte, führen Menschen zusammen und fördern den Austausch von Ideen. Mit künstlerischen Impulsen sollen sie weiter an Attraktivität gewinnen und einen Beitrag zum kulturellen Leben der Städte leisten.

Kontakt:

Stiftung für Kunst und Kultur e.V.

Kelly Kazimierczak

+49 (0)228 934 55 18

presse@stiftungkunst.de

03. Dezember 2024, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Großes Nikolausfest mit Besuch des Nikolaus‘ • Weihnachtszauber zwischen historischen Eisenbahnfahrzeugen • abwechslungsreiches Familienprogramm mit historischen Filmen im Museumskino, Lokmitfahrten und Modellbahnvorführungen

Am Samstag, 7. Dezember 2024 lädt das DB Museum Koblenz wieder zum traditionellen Nikolausfest ein. Von 10 bis 16 Uhr wird es zum Saisonende noch einmal stimmungsvoll: Kleine und große Eisenbahnfans dürfen sich auf zahlreiche vorweihnachtliche Überraschungen freuen, bevor das DB Museum Koblenz anschließend bis Anfang Februar 2025 in die Winterpause geht.

Buntes Rahmenprogramm mit Besuch des Nikolaus‘ und vielem mehr

Für die perfekte Weihnachtsstimmung besucht der Nikolaus den ganzen Tag das DB Museum und hat für jedes Kind ein kleines Geschenk dabei (solange der Vorrat reicht). Selbstverständlich steht er auch gerne für ein Erinnerungsfoto zur Verfügung. Im Museumskino laufen historische Eisenbahnfilme und am LOCSIM Zugsimulator können Museumsgäste in die Rolle des Lokführers oder der Lokführerin schlüpfen.

Traditionell werden auch in diesem Jahr wieder Mitfahrten auf dem Führerstand einer historischen Lokomotive angeboten. Welche es sein wird, bleibt bis zum 7. Dezember das Geheimnis der Museums-Mitarbeitenden.

Für kleine Eisenbahnfans warten außerdem auf der weitläufigen Freifläche des DB Museums Koblenz zwei Miniaturzüge. Bei trockenem Wetter drehen sie unter freiem Himmel ihre Runden und laden zum Mitfahren ein.

Wer lieber zuschaut, statt mitzufahren kann sich auf Vorführungen der LGB- und Trix-Express-Modellbahnanlagen freuen. Die leidenschaftlichen Modellbahner stehen gerne für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt – mit Kaffee, Kuchen und Deftigem.

Service-Hinweise

Datum: Samstag, 7. Dezember 2024 von 10:00 bis 16:00 Uhr

Kosten: regulärer Museumseintritt

Tagesaktuelle Informationen unter dbmuseum.de/koblenz

Deutsche Bahn Stiftung und DB Museum

Das DB Museum mit seinen Standorten in Nürnberg, Koblenz und Halle (Saale) bewahrt unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung das historische Erbe der Eisenbahn in Deutschland. Die Deutsche Bahn Stiftung wurde 2013 als gemeinnützige GmbH von der Deutschen Bahn AG gegründet und ist deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv. Mehr unter www.dbmuseum.de und www.deutschebahnstiftung.de

28. November 2024, 12:45 Uhr
Frankfurt am Main
Verkehrsknotenpunkt existiert in diesem Jahr seit 150 Jahren · Bedeutung für den regionalen und den überregionalen Verkehr · Maßnahmen für erhöhte Aufenthaltsqualität in vollem Gange

Um die Schiene zu stärken und leistungsfähiger zu machen, spielen Bahnhöfe, die sich konsequent an den Bedürfnissen der Reisenden und Besucher:innen ausrichten, eine entscheidende Rolle. Ziel ist es, die Stationen ganzheitlich und unter Berücksichtigung der Aspekte Kapazität, Attraktivität und Nachhaltigkeit zu entwickeln. Ein besonderes Jubiläum gibt es in diesem Jahr für den Hanauer Hauptbahnhof zu feiern, der mit zahlreichen bereits laufenden und bevorstehenden Maßnahmen fit für die Zukunft gemacht wird.

Optisch wie technisch soll am Bahnhof Hanau eine Aufwertung stattfinden. Bereits jetzt sind Teilarbeiten an der Personenunterführung im vollen Gange, ein neuer Bodenbelag ist bereits vollständig verlegt worden. In einem nächsten Schritt werden nun die Wände aufgewertet: Beleuchtungsunterstützt werden dort hinter Verbundsicherheitsglas verschiedene Motive angebracht, welche die Stadt Hanau repräsentieren.

Auch die Umsetzung der beiden Großprojekte „Nordmainische S-Bahn“ und „Ausbaustrecke Hanau – Gelnhausen“ versprechen perspektivisch eine Verbesserung der Betriebs- und Aufenthaltsqualität am Hanauer Hauptbahnhof.

„Darüber hinaus stellen wir in enger Absprache mit der Deutschen Bahn die Weichen dafür, den Hanauer Hauptbahnhof barrierefrei zu gestalten. Neben für alle Menschen nutzbaren Aufgängen geht es dabei auch um ein Blindenleitsystem in der Unterführung, den Bahnsteigaufgängen sowie an allen Gleisen“, sagt Hanaus Stadträtin Isabelle Hemsley. Die derzeit im Neubau befindliche Hauptbahnhofbrücke wird nach Bauende zu einer verbesserten Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer führen.

Dank des beschlossenen Strukturkonzepts wird sich auch das Umfeld des Hanauer Hauptbahnhofs in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Nach den Vorstellungen der Stadt soll das Areal rund um den Verkehrsknotenpunkt durch umfassende Neu- und Umbauten zu einem lebens- und liebenswerten Ort, aber auch einem attraktiven Wirtschaftsstandort für kleinere und mittelständische Unternehmen werden. Unter anderem zeitgemäße Neubauten, gepflegte Freiflächen und möglichst viel Stadtgrün sollen zu einer hohen Aufenthaltsqualität beitragen und das Nebeneinander von Arbeiten und Wohnen ermöglichen.

Hanau Hauptbahnhof von oben betrachtet
Hanau Hauptbahnhof von oben betrachtet
Quelle: Stadt Hanau

© Stadt Hanau, Pressekontakt: Sebastian Mack, oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de

Zur Historie des Hanauer Hauptbahnhofs: 

Der ursprünglich als Bahnhof „Hanau-Ost“ errichtete Verkehrsknotenpunkt existiert in diesem Jahr seit 150 Jahren. „Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Hauptbahnhof zu einer überregional bedeutenden Bahnstation für den regionalen und den überregionalen Verkehr. Er verbindet die Stadt Hanau mit vielen wichtigen Städten und Metropolen in ganz Deutschland. Auch deshalb ist es uns ein Anliegen, den Bahnhof selbst, aber auch das umliegende Areal zu entwickeln und aufzuwerten“, betont Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky.

Dass Hanau überhaupt an die Eisenbahn angeschlossen wurde, geht auf den Status der Stadt im Jahr 1848 zurück, als Hanau die zweitgrößte Stadt des Kurfürstentums Hessens war. Zunächst bestand eine Verbindung zwischen Hanau und Frankfurt, im Juni 1854 wurde diese bereits nach Aschaffenburg erweitert. Diese Strecke wurde über den heutigen Westbahnhof abgewickelt.

Später sollte dann jedoch eine weitere Verbindung entstehen, die von der Stadt Bebra aus über Fulda nach Hanau geplant wurde. Bevor jedoch ein finaler Bahnhof entstand, wurden zunächst zwei provisorisch angelegte Stationen angefahren, diese 1867 und 1872 eröffneten Provisorien wurden als „Bebraer Bahnhof“ bezeichnet. Im Hanauer Volksmund hielt sich der Name „Bebraer Bahnhof“ noch lange Zeit für den neuen „Bahnhof Hanau Ost“. Ab dem Zeitpunkt der Fertigstellung der Steinheimer Mainbrücke wurde die Eisenbahnverbindung Frankfurt Sachsenhausen - Hanau Ost - Bebra mit 162 km Streckenlänge am 15. November 1873 eröffnet – zu diesem Zeitpunkt noch mit provisorischer Haltestelle in Hanau. Der bereits bestehende, heutige Westbahnhof eignete sich nicht für die Strecke. Im Jahr 1874 wurde dann der Bahnhof „Hanau Ost“ eröffnet.

Das klassizistische Stationsgebäude besaß zwei giebelständige, dreistöckige Eckbauten mit flachem Walmdach, die durch einen zweistöckigen, traufenständigen Gebäudeteil verbunden waren. Die beiden Hauptbahnsteige waren überdacht. Südlich des Stationsgebäudes gab es zwei weitere Bahnsteige. Zwei Personentunnel führten zu den Bahnsteigen. Neben dem Gebäude befand sich ein Postgebäude, ein Toilettenbau sowie eine Drehscheibe mit anschließenden Nebengleisen.

Erst im Jahr 1927 wurde die Station dann in „Hanau Hauptbahnhof“ umbenannt. Aufgrund der starken Beschädigungen während der Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg musste das historische Bahnhofsgebäude vollständig abgebrochen werden. Der neue Bau, den Hanauerinnen und Hanauer auch heute noch dort vorfinden, wurde dann 1966 eröffnet.

In der rund 150-jährigen Geschichte gewann der Hauptbahnhof zunehmend an Bedeutung, immer mehr Zuglinien wurden über den Standort geführt. Heute ist es ein wichtiger Ein- und Umstiegsbahnhof für Pendlerinnen und Pendler aus der gesamten Region, der nicht nur schnelle Verbindungen in Städte und Regionen im Rhein-Main-Gebiet, sondern auch Fernverbindungen nach ganz Deutschland ermöglicht.

27. November 2024, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten für neues Elektronisches Stellwerk für das Lahntal zum Großteil abgeschlossen • Vor Inbetriebnahme Prüfung und Abnahme der Anlage durch hochspezialisierte Fachkräfte erforderlich • Benötigte Kapazitäten derzeit am Markt nicht verfügbar • Start des Bahnverkehrs im Abschnitt Aumenau – Eschhofen im Februar 2025

Die Deutsche Bahn (DB) baut zwischen Weilburg und Eschhofen ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) für die Lahntalbahn. Seit dem 28. Oktober läuft der Zugverkehr zwischen Albshausen und Weilburg wieder normal. Zwischen Weilburg und Eschhofen ist aufgrund der Bauarbeiten weiterhin Ersatzverkehr mit Bussen im Einsatz.

Ursprünglich war geplant, den Streckenabschnitt zwischen Weilburg und Aumenau zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember in Betrieb zu nehmen. Aufgrund kurzfristig fehlender Prüf- und Abnahmekapazitäten muss die Inbetriebnahme leider in den Januar des nächsten Jahres verschoben werden. Der anschließende Streckenabschnitt Aumenau – Eschhofen kann nach aktuellem Planungsstand im Februar 2025 in Betrieb gehen. Dann können die Züge auf der Lahntalbahn wieder durchgehend rollen.

Für die Fahrgäste wird der bisherige Ersatzverkehr mit Bussen bis in den Januar hinein weitergeführt. Auskunft zum Fahrplan finden sich in den Auskunftsmedien der Deutschen Bahn sowie auf der Auskunftsseite der Hessischen Landesbahn.

Für die daraus entstehenden Unannehmlichkeiten bitte die DB um Entschuldigung.