Presseinformationen

Zum Inhalt springen

Nachfolgend finden Sie die häufigsten Fragen und unsere Antworten darauf.

Ich suche einen Kontakt zur regionalen Pressestelle.

Anbei finden sie unsere Ansprechpartner vor Ort aufgeführt.

Ende des Expander-Inhaltes
Wo finde ich Informationen zur S-Bahn Rhein Main?

Informationen zur S-Bahn Rhein-Main finden Sie auf der Website der S-Bahn Rhein-Main.

Ende des Expander-Inhaltes
Ich habe im Zug Gepäck vergessen. Was nun?

Im Zug oder Bahnhof verloren oder gefunden? Der Fundservice der Deutschen Bahn hilft weiter.

Ende des Expander-Inhaltes
Ich benötige Unterstützung bei meiner Reiseplanung

Informationen und Fragen zu Produkten, Angeboten und Services rund um den Personenverkehr finden Sie bahn.de.

Ende des Expander-Inhaltes
Skyline Frankfurt
Quelle: DB AG / Holger Peters

Presseinformationen

Aktuelle regionale Themen

31. März 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Verlängerte Betriebszeiten von 8.30 bis 18.00  Uhr • Betriebsgebiet um den Darmstädter Osten sowie neue Haltepunkte in Langen und Egelsbach erweitert • Mehr als 3.500 zugelassene KIRA-Testnutzerinnen und -nutzer • Zwischenfazit nach zehn Monaten Betrieb: Passagiere bewerten Fahrten als sehr sicher und komfortabel

Mehr Fahrzeuge, längere Bedienzeiten und dreimal so viele Haltepunkte: Ab April ist KIRA mit einem erweiterten Angebot unterwegs. Die selbstfahrenden Fahrzeuge im Pilotprojekt von Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und Deutscher Bahn (DB) in Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern HEAG mobilo GmbH und Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach verkehren nun mittwochs bis freitags zwischen 8.30 und 18.00 Uhr. Mit zwei zusätzlichen autonomen Fahrzeugen – dann insgesamt acht – ist KIRA auf eine höhere Nachfrage zu den üblichen Pendlerzeiten vorbereitet. 

Zweite Angebotsausweitung innerhalb weniger Wochen

Bereits Anfang März wuchs das Betriebsgebiet: In Darmstadt um das Martinsviertel, die Mathildenhöhe und Darmstadt-Ost, in Langen und Egelsbach sind seitdem jeweils Fahrten direkt ins örtliche Zentrum möglich. Insgesamt fahren die selbstfahrenden Shuttles jetzt rund 130 Haltepunkte an. Alle Fahrten mit KIRA sind für angemeldete Nutzerinnen und Nutzer im Pilotbetrieb kostenlos.

RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat sagt: „KIRA zeigt als Vorreiterprojekt, was im öffentlichen Nahverkehr hierzulande möglich ist. Jedes Projekt, jeder Meilenstein bringt uns ein entscheidendes Stück näher an die greifbare Vision, dass autonome On-Demand-Angebote Menschen überall und zu jeder Zeit mit dem ÖPNV mobil machen. Inzwischen mehr als 3.500 für den Service zugelassene Testnutzerinnen und -nutzer und die positiven Bewertungen von 4,7 von 5 Punkten zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mit der Ausweitung im Betrieb werden wir der Nachfrage nach Fahrten am Morgen und Abend gerecht. So erlangen wir mit neuen Zielgruppen noch umfangreichere und tiefergehende Erkenntnisse zur Nutzung dieses zukunftsgerichteten Services.“

DB Regio-Vorstand Straße, Frederik Ley, sagt: „Mit KIRA ebnen wir gemeinsam mit dem RMV den Weg für autonome Verkehre im deutschen ÖPNV. Wir flexibilisieren das öffentliche Angebot und ergänzen klassische Linienverkehre dort, wo die Nachfrage gering ist – gerade im ländlichen Raum. Auf dem Weg zu einer Typgenehmigung für den Regelbetrieb, schaffen wir jetzt die entscheidenden Grundlagen, um künftige Angebote sicher, verlässlich und nah am Bedarf der Menschen zu gestalten.“

Passagiere neugierig auf die Technologie und nutzen KIRA für Alltagsfahrten

Die autonomen Fahrzeuge bringen seit Mai 2025 KIRA-Nutzerinnen und Nutzer per On-Demand-Buchung in den Betriebsgebieten an ihr Fahrtziel. Einer aktuellen Befragungsstudie des DLR nach haben sich rund zwei Drittel von ihnen aus Neugier bei KIRA angemeldet mit dem Wunsch, autonomes Fahren auszuprobieren. Im Alltag nutzen rund 60 Prozent das kostenfreie Angebot entweder auf dem Weg nachhause, um Besorgungen zu erledigen oder auf dem Weg zu Freizeitaktivitäten. Die beliebtesten Fahrtziele sind die Bahnhöfe in Langen, Egelsbach und der Hauptbahnhof in Darmstadt sowie das Einkaufszentrum Loop5 in Weiterstadt. 

Die Testnutzerinnen und -nutzer bewerten ihre Fahrten über die projekteigene App, entwickelt vom Frankfurter Softwareunternehmen ioki, als sehr komfortabel (4,7/5 Punkten) und geben an, sich sehr sicher zu fühlen (4,8/5 Punkten). Mit den aktuellen Angebotsausweitungen sollen neue Nutzergruppen erreicht werden. 70 Prozent der befragten Passagiere gaben in der Studie des DLR an, KIRA häufiger nutzen zu wollen, wenn die Betriebszeiten ihnen besser passen würden. Die Ausweitung macht den Service somit attraktiver. Zum Beispiel für Berufspendler und für Kongress- oder Messebesucher, die das seit März von KIRA angefahrene Wissenschafts- und Kongresszentrum darmstadtium besuchen möchten.

Regionales Pilotprojekt mit nationaler Strahlkraft

KIRA steht für „KI-basierter Regelbetrieb autonomer On-Demand-Verkehre“ und ist der erste On-Demand-Erprobungsverkehr in Deutschland, der autonomes Fahren auf Level 4 mit Passagieren für den ÖPNV testet. Davor, ohne Passagiere an Bord, waren die KIRA-Fahrzeuge bereits seit Juni 2024 autonom im Testgebiet unterwegs – auch in der damaligen Projektphase als Pionier in Deutschland. 

Betreiberin der autonomen Fahrzeuge ist die DB Regio Bus Mitte. Mobileye stellt die Selbstfahrtechnologie, HD-Karten sowie spezialisierte Sensorik zur Verfügung. Weitere Partner sind das Softwareunternehmen ioki sowie die lokalen Partner HEAG mobilo GmbH und Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach. Forschungspartner des Projekts sind das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Die Möglichkeit zur Registrierung für Testfahrten sowie weitere Informationen gibt es unter www.kira-autonom.de

27. März 2026, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Im April und Mai Vollsperrung der Bahnstrecke zwischen Limburg und Nassau/Koblenz wegen umfangreicher Bauarbeiten • Einschränkungen im Regionalverkehr • Inbetriebnahme des sanierten Tunnels im Mai 

Die Arbeiten zur umfassenden Erneuerung des Fachinger Tunnels auf der Lahntalbahn zwischen Diez und Fachingen durch die Deutsche Bahn (DB InfraGO) gehen in die finale Phase. Das 426 Meter lange Bauwerk, das bereits seit 1862 in Betrieb ist, hat nach rund 160 Jahren seine technische Nutzungsdauer erreicht und wird bereits seit dem Jahr 2023 grundlegend modernisiert und aufgeweitet. Ende Mai soll die Modernisierung des Bauwerks abgeschlossen sein. 

Die Arbeiten fanden dabei mittels der „Tunnel in Tunnel“-Methode statt, so dass der Zugbetrieb weitestgehend aufrechterhalten werden konnte, da die Züge das Bauwerk währenddessen auf einem in der Tunnelmitte geführten Gleis passierten. Für die abschließenden Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme des grundsanierten Bauwerks muss die Strecke zwischen Limburg und Nassau bzw. Koblenz vom Abend des 3. April bis zum Morgen des 15. Mai 2026 jedoch vollständig gesperrt werden. 

Für den Regionalverkehr hat dies die folgenden Auswirkungen: 

  • RE 25 Koblenz - Bad Ems – Limburg (Lahn) - Wetzlar - Gießen: Die Züge entfallen im gesamten Zeitraum im Teilabschnitt zwischen Koblenz Hbf und Limburg (Lahn). Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird durch DB Regio Mitte eingerichtet. 

  • RB 23 Limburg (Lahn) – Nassau (Lahn) - Koblenz - Andernach – Mayen: Die Züge entfallen im Zeitraum vom 3. bis 11. April im Teilabschnitt zwischen Limburg (Lahn) und Koblenz Hbf und vom 12. April bis einschließlich 14. Mai im Teilabschnitt Limburg (Lahn) - Nassau (Lahn). Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird durch DB Regio Mitte eingerichtet. 

Die Haltestellen des Ersatzverkehrs (EV) liegen zum Teil nicht direkt an den jeweiligen Bahnhöfen. Reisende werden gebeten, die Lagepläne an den Bahnhöfen zu beachten bzw. unter www.bahnhof.de abzurufen. Da die Ersatzbusse im regulären Straßenverkehr unterwegs sein werden und grundsätzlich nicht so schnell wie die Züge fahren, sollten Fahrgäste für ihre Reise mehr Zeit einplanen. Ab 13. April sorgen Straßenbauarbeiten und eine Sperrung der K 25 im Bereich der Lahnbrücke in Balduinstein zusätzlich für veränderte Linienführung und Fahrzeiten der Ersatzbusse. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen aus Platzgründen nicht möglich.  

Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich bei der Reisplanung rechtzeitig und unmittelbar vor Fahrtantritt in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator über Reise- und Anschlussmöglichkeiten zu informieren. 

Informationen zu den baubedingten Fahrplanänderungen im Überblick finden Reisende auch unter bahn.de/bauarbeiten und bei vorrübergehenden Störungen oder Fahrplanänderungen, z.B. bei Unwettern, unter www.bahn.de/aktuell 

Umfangreiches Baupensum während der Streckensperrung 

Während der sechswöchigen Streckensperrung bereiten die Bauteams alles für die Inbetriebnahme des neuen Tunnels vor und verlegen neue Gleise, arbeiten an Durchlässen, errichten zwei neue Stützwände und installieren Signale sowie Kabeltrassen. Parallel nutzt die DB die Streckensperrung, um gebündelt weitere Modernisierungsarbeiten entlang der Strecke durchzuführen. So setzt sie die Arbeiten am angrenzenden Cramberger Tunnel fort, der ebenfalls modernisiert und aufgeweitet wird, und schließt die Instandsetzung des Kalkofener Tunnels ab. Zwischen Limburg und Diez erneuert die DB zudem im gesamten Zeitraum Gleise und Weichen. 

Hintergrund zum Projekt Fachinger Tunnel 

Seit Anfang 2023 führt die DB umfangreiche Modernisierungsarbeiten am Fachinger Tunnel durch. Zu Beginn der Bauphase wurden die beiden Tunnelportale rückgebaut und die angrenzenden Hänge gesichert. Anschließend konnte das Tunnelaufweitungssystem montiert werden. Durch die Anwendung der sogenannten „TunnelinTunnel“-Methode konnte der Zugbetrieb weitestgehend aufrechterhalten werden, da die Züge das Bauwerk während der Arbeiten auf einem in der Tunnelmitte geführten Gleis passieren konnten. Der Raum neben dem Gleis wurde genutzt, um den Tunnelquerschnitt um rund zwei Meter aufzuweiten. 

Der Tunnelvortrieb wurde im November 2024 erfolgreich abgeschlossen. Seit Anfang 2025 entstand abschnittsweise die neue Innenschale aus Beton: Insgesamt 44 Blöcke formen künftig das neue, dauerhaft stabile Tunnelgewölbe. Die Fundamente für das neue Tunnelportal sowie eine lahnseitige Stützwand zur Sicherung der Bahnstrecke werden in den nächsten Wochen fertiggestellt.  

27. März 2026, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Fahrgäste profitieren zwischen dem 30. März 2026 und dem 25. März ein Jahr lang von stabilem Nahverkehrsangebot • Elektrifizierung: Gebündelte Arbeiten in den Jahren 2027 und 2028 • Fertigstellung und Inbetriebnahme weiterhin Ende 2028 geplant

(Frankfurt am Main, 27. März 2025) Auf der Eifelstrecke zwischen Trier und Köln fahren ab dem 30. März 2026 für ein Jahr wieder durchgehend Züge. Damit Pendlerinnen und Pendler werktags wieder verlässlich unterwegs sein können, arbeitet die Deutsche Bahn (DB InfraGO) für die Elektrifizierung der Strecke zwischen dem 30. März 2026 und dem 25. März 2027 überwiegend nachts. Einzige Ausnahme bilden ab Mai Arbeiten im nördlichen Teil in Nordrhein-Westfalen, die an den Wochenenden auch tagsüber stattfinden. 

Die DB hat in Abstimmung mit dem Zweckverband SPNV-Nord ihren Bauablauf für die Elektrifizierung der 160 Kilometer langen Eifelstrecke optimiert. Das gemeinsame Ziel: Für die Reisenden trotz des enormen Baupensums einen länger bestehenden und verlässlichen Bahnverkehr zu bieten. Die Fahrgäste profitieren nun ein Jahr lang von einem stabilem Fahrplanangebot. Damit die Gesamtfertigstellung zum geplanten Ende 2028 weiterhin gelingen kann, finden dann gebündelte Arbeiten in den Jahren 2027 und 2028 statt.

Die Elektrifizierung der Strecke ist umfangreich: Dafür ziehen die Bautrupps insgesamt 300 Kilometer neuem Fahrdraht, sie passen 56 Brücken, zehn Tunnel sowie Gleisen und Weichen auf 17 km Länge an. Insgesamt verlegen sie 280 Kilometer Kabel und errichten zehn Bahnstromanlagen. 

Mit dem schnellen Wiederaufbau der von der Flut 2021 zerstörten Eifelstrecke hat die DB auch die Stellwerkstechnik erfolgreich modernisiert. Seit Sommer steuert neue und moderne Leit- und Sicherungstechnik den Zugverkehr auf der gesamten Strecke. Für einen verlässlichen, flexiblen Bahnverkehr hat die Bahn in Gerolstein und Euskirchen zwei moderne elektronische Stellwerke gebaut. Zudem haben die Bauteams Flutschäden an 24 Bahnübergängen behoben, diese technisch erneuert und mehr als 200 Signale an die neuen Stellwerke angeschlossen.

Weitre Informationen unter: www.eifel-strecke.de

 

27. März 2026, 10:45 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Forsthaus und Frankfurt Süd • Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr 

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) führt vom 4. April bis zum 15. Mai 2026 auf der Eisenbahnstrecke zwischen dem Frankfurter Forsthaus und Frankfurt Süd gebündelt Brückenbauarbeiten durch.

Für die im März begonnene Erneuerung und Aufweitung der Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße installieren die Bauteams während der sechswöchigen Sperrpause zwei Behelfsbrücken. Über diese provisorischen Bauwerke kann der Zugverkehr bis zum Abschluss der DB-Brückenbauarbeiten Ende 2027 rollen. Dafür tragen die Bauteams Teile des Bahndamms ab, errichten Bohrpfähle und heben die Behelfsbrücken mit einem Schwerlastkran ein. Anschließend entstehen unter laufendem Betrieb die künftigen Widerlager der neuen Eisenbahnbrücke.

Parallel nutzt die DB die Sperrzeit, um die Erneuerung des in die Jahre gekommenen Kreuzungsbauwerks Forsthaus voranzutreiben. Auch hier stellen die Bauteams neue Bohrpfähle her und errichten Hilfsbrücken, sodass die neuen Widerlager während des Zugbetriebs gebaut werden können. Das Kreuzungsbauwerk führt die Strecke Frankfurt-Forsthaus – Frankfurt Süd über die Gleise der Main-Neckar-Bahn, der S6 und der Straßenbahnlinie 17. Diese Linien sind weitestgehend nicht von der Sperrung betroffen, lediglich am Wochenende vom 17. April 21.00 Uhr bis 20. April 3.00 Uhr ist eine Streckensperrung notwendig. 

Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr

Aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten kommt es vom 3. April (21 Uhr) bis zum 15. Mai (21 Uhr) zu Einschränkungen auf den Linien RB58 und RE59 der Hessischen Landesbahn (HLB):

  • Die Linie RB58 wird tagsüber über Frankfurt-Louisa umgeleitet, in den Nächten entfällt sie zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk. Tagsüber verkehren die Züge von und nach Rüsselsheim Opelwerk planmäßig. Die Verstärkerzüge zwischen Frankfurt Ost und Frankfurt Hauptbahnhof entfallen.
  • Die Linie RE59 zwischen Frankfurt-Ost und Frankfurt Flughafen Fernbahnhof entfällt. 

Während der Bauarbeiten können Fahrgäste innerhalb von Frankfurt auf den innerstädtischen Verkehr (U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse umsteigen) sowie die S-Bahnen nutzen. 

Im Fernverkehr kommt es lediglich zu einzelnen Halt- und Zugausfälle in den Tagesrandlagen bzw. Nachtstunden. 

Alle Informationen werden rechtzeitig in den elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de, bahn.de und im DB Navigator hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre aktuelle Verbindung zu informieren.

Weitere Informationen auch in der Presseinformation der Stadt Frankfurt am Main:

 Vollsperrung Mörfelder Landstraße | Stadt Frankfurt am Main

25. März 2026, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Anpassung im Zeitplan für Elektronisches Stellwerk Reichelsheim notwendig, um Zugbetrieb während der Landesgartenschau Oberhessen für Fahrgäste zu sichern • Abschluss der Bauarbeiten voraussichtlich Mitte 2028 • Während der Bauphasen bleiben Fahrgäste dank Ersatzkonzept mobil – zukünftig profitieren Fahrgäste von einer robusteren Schiene

In den Osterferien und im Herbst 2026 gehen die vorbereitenden Arbeiten für die Modernisierung der Strecke Friedberg – Nidda und das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) in Reichelsheim weiter. Hierfür investiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) in neue Signaltechnik in den Bahnhöfen Beienheim, Reichelsheim und Echzell. Weiterhin passt sie fünf Bahnübergänge entlang der Strecke auf die neue Technik an und erneuert sechs weitere Bahnübergänge komplett. Gleichzeitig baut die DB die Station Beienheim barrierefrei um: Der Außen- und der Mittelbahnsteig werden mit einer Höhe von 55 cm über Schienenoberkante neu errichtet, sodass ein stufenloser Einstieg in den Zug zukünftig möglich ist.

Der bisherige Zeitplan sah vor, die Arbeiten bis Ende 2026 abzuschließen. Da zum einen der für den Umbau der Station Beienheim erforderliche Planfeststellungsbeschluss noch nicht erreicht wurde und zum anderen eine ausgesprochen hohe Auslastung der Auftragnehmer im Bereich der Bahntechnik vorliegt, hat sich die DB entschlossen, den Zeitplan für das Projekt anzupassen. Somit ist auch sichergestellt, dass Besucher:innen während der Landesgartenschau Oberhessen vom 22. April bis zum 3. Oktober 2027  Züge für die An- und Abreise nutzen können. 

Für einen zuverlässigen Zugverkehr während der Landesgartenschau Oberhessen werden die mit kompletten Streckensperrungen verbundenen Arbeiten für den Bau des neuen ESTWs und der zugehörigen Steuerungstechnik bis nach dem Abschluss der Ausstellung verschoben. 2027 finden ausschließlich weitere vorbereitende Arbeiten für das Projekt statt, die entweder keinen Einfluss auf den Zugverkehr haben oder unter „rollendem Rad“, das heißt der Zugverkehr läuft trotz Baustelle weiter, durchgeführt werden können. Die Hauptbauarbeiten des Projektes werden auf den Zeitraum nach der Landesgartenschau verlegt. Die neue Technik wird voraussichtlich bis Mitte 2028 in Betrieb gehen. 

In diesem Jahr ist die Strecke zwischen Beienheim und Nidda wegen Kabeltief- und Oberbauarbeiten vom 30. März bis zum 10. April 2026 – in den Hessischen Osterferien – gesperrt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Die Fahrplanänderungen sind in den Auskunfts- und Buchungssysteme eingearbeitet. Ab Oktober bis Mitte Dezember 2026 finden weitere vorbereitende und im Vorfeld geplante parallele Baumaßnahmen auf der Strecke statt, wie zum Beispiel der Umbau von Bahnübergängen oder Arbeiten an Schotter, Schienen und Schwellen zu Ertüchtigung der bestehenden Infrastruktur. 

13. März 2026, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main

Am 3. April entspannt und günstig von Dillingen nach Bouzonville • Sonderzugangebot von DB Regio Mitte und SNCF • saarVV-Tageskarte/Deutschland-Ticket/Junge-Leute-Ticket und Saarland-/Rheinland-Pfalz-Ticket grenzüberschreitend gültig

Auch im Jubiläumsjahr der Niedtalbahn ermöglichen zahlreiche Sonderzüge eine entspannte Anreise zum Karfreitagsmarkt in Bouzonville. Die grenzüberschreitenden Züge, die von DB Regio in Kooperation mit der SNCF im Auftrag des Saarlandes und der Stadt Bouzonville angeboten werden, verbinden am 3. April Dillingen und den Veranstaltungsort. Während einige Züge bereits ab Saarlouis Hauptbahnhof verkehren, fährt der erste Sonderzug des Tages sogar ab Saarbrücken Hauptbahnhof durchgehend nach Bouzonville. Die Sonderzugfahrpläne sind ab sofort unter www.bahn.dewww.saarfahrplan.de sowie in der saarfahrplan-App und in der DB-Navigator-App abrufbar.

Das Regelzugangebot der Regionalbahnlinie RB 77 zwischen Dillingen (Saar) und Niedaltdorf wird an diesem Tag durch einen Sonderzugfahrplan zwischen Dillingen (Saar), Niedaltdorf und Bouzonville ersetzt. Ab 19.44 Uhr gilt dann wieder das stündliche Regelzugangebot der Regionalbahnlinie RB 77 zwischen Dillingen (Saar) und Niedaltdorf. 

Da die Fahrzeuge des Regelangebotes nicht für den Frankreichverkehr zugelassen sind, kommen für den Sonderverkehr Fahrzeuge der Baureihe VT 628 zum Einsatz. Diese haben Stufen im Einstiegsbereich und sind damit leider nicht barrierefrei. Mobilitätseingeschränkte Reisende wenden sich bitte vorab unter Telefon 030 65212888 an die Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) www.bahn.de/service/individuelle-reise/barrierefrei. Die Sonderzüge sind mit Zugbegleiter:innen besetzt, die am Bahnsteig und im Zug für Fragen und Service zur Verfügung stehen.

Entspannt anreisen und sparen

Besucher:innen aus dem Saarland sind mit einer Tageskarte des saarVV in Bus und Bahn sehr günstig unterwegs - ob allein (ab 6,40 Euro) oder bis zu fünf Personen („Tageskarte Wochenende“ ab 9,00 Euro). Die Tageskarten sind übertragbar und bis zu drei Kinder unter 6 Jahren fahren jeweils gratis mit. Alle Tageskarten mit Zielort Niedaltdorf berechtigen am Karfreitag zur Weiterfahrt mit dem Zug bis Bouzonville. Fahrgäste, die in Niedaltdorf zu - bzw. aussteigen, lösen bitte ebenfalls eine saarVV-Tageskarte mit Ziel Niedaltdorf.

Selbstverständlich gelten an diesem Tag auch das Deutschland-Ticket und das Junge-Leute-Ticket in den Zügen nach Bouzonville. Für Bahnreisende aus Rheinland-Pfalz bietet sich das Saarland-/Rheinland-Pfalz Ticket an. Es ist am Karfreitag ebenfalls zur Weiterfahrt bis Bouzonville gültig. 

Fahrkarten sind an den Fahrkartenautomaten und den DB-Verkaufsstellen in den Bahnhöfen sowie den bekannten saarVV-Verkaufsstellen bzw. in den Bussen erhältlich. 

Doppeltes Jubiläum

Der Karfreitagsmarkt in Bouzonville hat eine lange Tradition: Als einer der größten Märkte der Region findet er in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt. 

Die Niedtalbahn ist seit 125 Jahren in Betrieb. Noch im Laufe ihres Jubiläumsjahres wird sie eine Rundum-Erneuerung erfahren. Während sämtliche Bahnhöfe entlang der Strecke in den Sommerferien komplett erneuert werden, kommen zum Jahresende 2026 neue, lokal emissionsfreie batterieelektrische Fahrzeuge zum Einsatz. Diese bieten insgesamt einen deutlich höheren Fahrkomfort und gewährleisten im Zusammenspiel mit den neuen Bahnsteigen einen barrierefreien Zugang. 

Fahrplantabelle Sonderverkehre Bouzonville 2026
Fahrplantabelle Sonderverkehre Bouzonville 2026
Fahrplantabelle Sonderverkehre Bouzonville 2026

 

13. März 2026, 11:45 Uhr
Köln/Frankfurt
DB Regio setzt Fahrzeuge des Typs Talent 2 drei Monate früher ein SPNV-Aufgabenträger go.Rheinland und SPNV-Nord sowie DB haben den bis 2033 laufenden Verkehrsvertrag angepasst  

Mehr Klimaschutz und Komfort an der Ahr: Ab kommenden Sonntag, 15. März 2026, sind auf beiden Regionalzuglinien an der Ahr elektrisch betriebene Züge unterwegs. Drei Monate früher als geplant kann die Deutsche Bahn auf der von DB Regio betriebenen Linie RB 30 (Bonn-Remagen-Ahrbrück) Elektrozüge des Typs Talent 2 einsetzen. So wird die von den Aufgabenträgern für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) go.Rheinland und Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) angestrebte Antriebswende an der Ahr abgeschlossen.

v.l.n.r.:
v.l.n.r.:
Quelle: Bernhard Risse/Kreisverwaltung Ahrweiler

v.l.n.r.: Cornelia Weigand (Landrätin des Kreises Ahrweiler), Sven Kleine (Prokurist und Leiter des Fachbereichs SPNV-Vergabeverfahren und Eigenbetrieb Fahrzeuge bei go.Rheinland), Andreas Lambek (Geschäftsführer Ahrtal Tourismus), Thorsten Müller (Verbandsdirektor beim SPNV-Nord), Janina Monhof (Leiterin Verkehrsvertragsmanagement bei DB Regio NRW) sowie vier Kolleg:innen von DB Regio.

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Ahrstrecke teilweise komplett zerstört und der Wiederaufbau insbesondere auf den letzten 14 Kilometern zwischen Walporzheim und Ahrbrück kam einem Neubau gleich. Gleichzeitig hat die DB die Strecke entlang der Ahr mit moderner Stellwerkstechnik und Oberleitungen für einen klimafreundlicheren Zugverkehr ausgestattet. Das komplexe Wiederaufbau- und Elektrifizierungsprojekt konnte im engen Schulterschluss mit dem Bund, dem Land Rheinland-Pfalz, den Gemeinden und SPNV-Aufgabenträgern in nur vier Jahren realisiert werden. Seit Inbetriebnahme der neuen Ahrstrecke Mitte Dezember 2025 sorgen die beiden Regionalzuglinien RB 30 (DB Regio) und die neu konzipierte und bereits elektrische RB 32 (Trans Regio Deutsche Regionalbahn) für attraktive Verbindungen an der Ahr.

Damit auf allen Linien möglichst schnell auch elektrisch betriebene Züge eingesetzt werden können, hatten die SPNV-Aufgabenträger und DB Regio den bis Ende 2033 laufenden vareo-Verkehrsvertrag angepasst, der auf Dieselfahrzeugen basierte. Dabei war vereinbart worden, dass die elektrisch betriebenen Züge der Linie RB 30 zum kleinen Fahrplanwechsel im Juni 2026 eingesetzt werden sollen. 

Janina Monhof, Leiterin Verkehrsvertragsmanagement bei DB Regio NRW: „Ich freue mich, dass wir schon jetzt die elektrischen Talent-2-Fahrzeuge in Betrieb nehmen können. Wir konnten schneller als geplant die Fahrzeuge beschaffen und die Wartung organisieren. Mit der erfolgreichen Schulung und Qualifizierung unseres Personals sind unsere Vorbereitungen abgeschlossen. Jetzt bieten wir unseren Kundinnen und Kunden eine klimafreundliche Verbindung an der Ahr. Wir danken allen Beteiligten herzlich für ihren außerordentlichen Einsatz, der diesen wichtigen Fortschritt möglich gemacht hat.“

Sven Kleine, Prokurist und Leiter des Fachbereichs SPNV-Vergabeverfahren und Eigenbetrieb Fahrzeuge bei go.Rheinland: „Es ist ein tolles Zeichen für die Region, dass wir es gemeinsam geschafft haben, flexibel die elektrischen Fahrzeuge früher als geplant in Betrieb nehmen zu können. Dadurch sind wir ab jetzt leiser, spurtstärker und nachhaltiger auf der Schiene unterwegs.“

Cornelia Weigand, Landrätin des Kreises Ahrweiler: „Ich bin froh, dass die RB 30 das Ahrtal ab sofort elektrisch und umsteigefrei mit der Bundesstadt Bonn verbindet. Das Dieselzeitalter auf der Ahrtalbahn gehört damit der Vergangenheit an. Die klimafreundliche Umstellung macht das Bahnfahren für Pendlerinnen und Pendler ebenso wie für den Tourismus noch attraktiver. Dem gesamten Ahrtal als Ausflugsziel – von Bodendorf bis Ahrbrück – kommt dies zugute.“

Thorsten Müller, Verbandsdirektor beim SPNV-Nord: „Trotz schwierigster finanzieller Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, im Ahrtal ein klimafreundliches und gutes Angebot auf die Schiene zu bringen. Dies ist keine Selbstverständlichkeit und nur dem großen Einsatz aller Beteiligter zu verdanken.“

Hintergrund: go.Rheinland ist zuständiger Besteller und Organisator der Zugleistungen im Nahverkehr auf der Schiene im südlichen Nordrhein-Westfalen. Der SPNV-Nord ist Besteller und Organisator der Zugleistungen im Nahverkehr auf der Schiene im Norden von Rheinland-Pfalz. Zum vareo-Netz gehören neben der RB 30 noch die Linien S 23 (Bonn-Euskirchen-Bad Münstereifel) sowie die RB 25 (Köln-Gummersbach-Lüdenscheid) und die RE-/RB-Leistungen auf der Eifelstrecke zwischen Köln und Trier. Abhängig von der Fertigstellung der Elektrifizierung der Strecke der S 23 wird derzeit ein Einsatz der Talent-2-Fahrzeuge auch auf dieser Strecke ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2028 anvisiert. Für die Eifelstrecke ist ebenfalls ein elektrisch betriebener SPNV in Planung.

13. März 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bahnhof Friedrichsdorf vollständig barrierefrei • Restarbeiten sollen bis Ende April abgeschlossen sein 

Update 13. März: Bahnhof vollständig barrierefrei

Seit Anfang März 2026 ist der Bahnhof Friedrichsdorf barrierefrei. Die Aufzugsanlagen wurden am 3. März in Betrieb genommen. Bis Ende April finden nun nur noch kleinere Restarbeiten statt. Dazu zählen unter anderem die Herstellung der Fahrradabstellanlagen, Fliesenarbeiten an der Personenunterführung und der Rampe, Arbeiten an der Beleuchtung und die Montage von Geländern und Handläufen.

Update 5. Dezember 2025: Inbetriebnahme der Aufzüge verzögert sich

Die Inbetriebnahme der Aufzüge am Bahnhof Friedrichsdorf kann nicht wie zuletzt geplant vor Ende des Jahres erfolgen. Dies hat die Deutsche Bahn (DB InfraGO) ihren Partnern im Projekt mitgeteilt.

Hintergrund sind nicht vorhersehbare, fehlende personelle Kapazitäten seitens des Auftragnehmers, aufgrund derer die der Endmontage vorausgehenden Arbeiten nicht fristgerecht durchgeführt werden konnten. Alle Beteiligten des Projekts arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Fertigstellung. Sobald ein konkreter Zeitplan für die Nutzungsaufnahme vorliegt, werden wir umgehend informieren.

Für die verzögerte Herstellung der Barrierefreiheit am Bahnhof Friedrichsdorf (vsl. 1. Quartal 2026) bittet die DB um Entschuldigung. Die Fachkolleg:innen befinden sich derzeit in intensiver Abstimmung, um ein neues Zeitfenster zu definieren, zu dem wir umgehend informieren werden.

In den vergangenen Monaten wurde vor Ort schon eine Vielzahl von Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen: So wurden z. B. die Bahnsteige auf 96 Zentimeter erhöht, um den Reisenden einen barrierefreien Ein- und Ausstieg in die Züge zu ermöglichen. Die Bahnsteigausstattung, die Beleuchtung und der Bahnsteigbelag wurden modernisiert. Ein taktiles Leitsystem sowie neue Bahnsteigdächer stehen für Fahrgäste zur Verfügung. Die provisorische Personenüberführung wurde bereits zurückgebaut.

Im 1. Quartal 2026 sind neben der Inbetriebnahme der Aufzüge zudem noch einige Restarbeiten nötig, u. a. werden die Fliesen in der Personenunterführung und in den Treppenaufgängen verlegt.

 

Update 23. September 2025: Die wiedereröffnete Personenunterführung verbindet ab heute wieder beide Stadtteile miteinander.

Ab voraussichtlich Ende des Jahres wird sie auch barrierefrei nutzbar sein. Die provisorische Personenüberführung steht nun nicht mehr zur Verfügung.

  von 3
Ende des Sliders

 

In den kommenden Wochen finden zunächst weitere Arbeiten am Hausbahnsteig statt, im Anschluss erfolgen Fertigstellung und Nutzungsaufnahme des Mittelbahnsteigs. 

Update 21. Juli 2025: Die Arbeiten an der Personenunterführung schreiten voran - wie heute beim Einhub der Fertigteile für die neue Personenunterführung mit einem Megakran:

  von 4
Ende des Sliders

 

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert seit 2022 den Bahnhof Friedrichsdorf (Taunus) im hessischen Hochtaunuskreis und baut ihn barrierefrei aus. Nach einigen Verzögerungen setzt die DB die Arbeiten an der Verkehrsstation Friedrichsdorf ab Juli unter Hochdruck fort.  

Für das umfangreiche Baupensum muss von Freitag, 4. Juli, bis Donnerstag, 7. August, sowie Freitag, 17. Oktober, bis Montag, 20. Oktober, die Gleise am Mittelbahnsteig gesperrt werden. Eine weitere Bausperrung ist am Gleis am Hausbahnsteig von Donnerstag, 7. August, bis Freitag, 17. Oktober, erforderlich. Während dessen ergeben sich im Nahverkehr für die Reisenden Anpassungen mit (Teil-)Ausfällen und Gleisänderungen auf folgenden Linien: 

  • RB 15 zwischen Frankfurt Hauptbahnhof bzw. Bad Homburg und Friedrichsdorf
  • RB 16 zwischen Friedrichsdorf und Friedberg 

Die S-Bahn der Linie S5 verkehrt auch während der Bauarbeiten, sie fährt lediglich vom 7. August bis 17. Oktober über geänderte Gleise. 

Auskunft zu den aktuellen Fahrtmöglichkeiten finden Fahrgäste im DB Navigator, auf www.bahn.de sowie auf den Aushängen in der Verkehrsstation Friedrichsdorf. Die Deutsche Bahn bittet die Kundinnen und Kunden für die Unannehmlichkeiten um Verständnis. 

Für die Modernisierung der Station Friedrichsdorf baut die DB unter anderem Aufzugsanlagen jeweils am Haus- und Mittelbahnsteig ein. Diese führen in die Personenunterführung, die abgebrochen wurde und an gleicher Stelle neu entsteht. Weiterhin erhöht die DB den Hausbahnsteig auf 96 Zentimeter, um den Reisenden einen barrierefreien Ein- und Ausstieg in die Züge zu ermöglichen. Der Mittelbahnsteig wird in gleicher Höhe erneuert. Zudem bringen die Bauteams die  Bahnsteigausstattung und den Bahnsteigbelag auf Vordermann. Ein taktiles Leitsystem sowie neue Bahnsteigdächer werden ebenfalls vor Ort eingebaut, das Gleiche gilt für eine Rampe zur P&R Station. Für den weiteren Betrieb der Verkehrsstation hat die DB eine provisorische Personenüberführung errichtet.  

Zuletzt hatte die DB angestrebt, die Fertigstellung der neuen Personenunterführung, weitere Restarbeiten sowie den Rückbau der provisorischen Personenüberführung im 2. bzw. 3. Quartal 2024 zu realisieren. Nachdem die Arbeiten insbesondere aufgrund der unzureichenden Tragfähigkeit des Untergrundes für die Betonteile der Personenunterführung eine neue Planung erforderlich machten und somit nicht wie zunächst vorgesehen realisiert werden konnten, soll nun im Oktober dieses Jahres die Personenunterführung barrierefrei für Fahrgäste und Anwohnende begehbar sein. Anfang Dezember sieht die DB die Inbetriebnahme der beiden neuen Aufzüge vor. Ende des Jahres schließlich sollen die Rampe der P+R-Anlage die Personenunterführung komplett fertiggestellt sein.

Weitere Informationen unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/friedrichsdorf-taunus-bf/pdf  

12. März 2026, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main

Schienenwechsel, Weichenerneuerung und Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik • Teilausfälle auf der Strecke ab dem 16. März • Ersatzkonzept für Fahrgäste wird eingerichtet

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, bündelt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) ab dem 16. März 2026 mehrere Baumaßnahmen auf der Strecke Kassel <> Hofgeismar <> Warburg <> Altenbeken.

Zwischen Lamerden und Warburg finden auf zwei Abschnitten mit einer Gesamtlänge von fast vier Kilometern umfangreiche Gleisarbeiten statt. Neben dem Wechsel der Schienen wird im Bahnhof Buke auch eine Weiche erneuert. Die Bahnübergänge „Kuhlemühler Weg“ und „Zur Diemelmühle“, sind während der Baumaßnahme für den Verkehr gesperrt. Die Anwohnenden wurden darüber vorab informiert.

Im Bereich des Stellwerks Warburg modernisiert die DB die Leit- und Sicherungstechnik (LST) an der Bahnstrecke. Neben Arbeiten an der Stromversorgung werden auch Teile der Stellwerkstechnik erneuert, um den Betrieb auf der Strecke zu stabilisieren.

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es zwischen Kassel und Altenbeken bzw. zwischen Scherfede und Warburg (Westf.) zu folgenden Auswirkungen auf den Bahnverkehr: 

  • Auf der Linie RE 11 kommt es vom 16. bis zum 18. März sowie vom 23. bis zum 27. März zu Teilausfällen zwischen Willebadessen und Kassel-Wilhelmshöhe. Vom 19. bis zum 22. März fahren keine Züge zwischen Altenbeken und Kassel-Wilhelmshöhe. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist im betroffenen Bereich eingerichtet und hält die Fahrgäste mobil.
  • Vom 20. März (23 Uhr) bis zum 28. März (8:15 Uhr) entfallen die Züge der Linien RE 17 und RE 57 zwischen Scherfede und Warburg (Westf.). Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.
  • Im Fernverkehr kommt es vom 20. März (22:45 Uhr) bis zum 28. März (5:45 Uhr) auf der IC-Linie 51 (Köln – Paderborn – Kassel – Erfurt – Gera) zu Haltausfällen bzw. Umleitungen zwischen Kassel und Hamm. In Soest, Lippstadt, Paderborn, Altenbeken und Warburg entfallen sämtliche Fernverkehrshalte. Am 19. und 20. März werden einzelne Züge zwischen Hamm und Kassel umgeleitet. 

Die Informationen werden rechtzeitig für die Fahrgäste in den elektronischen Auskunftsmedien wie nvv.de/fahrplanauskunft, zuginfo.nrw und bahn.de sowie DB Navigator und NVV-App hinterlegt. Fahrgäste werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren.

12. März 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Errichtung neuer Eisenbahnbrücke bei Bad Camberg • Einschub und Inbetriebnahme vom 28. März bis zum 7. April • Teilausfälle im Zugverkehr zwischen Frankfurt (Main) bzw. Wiesbaden und Limburg (Lahn) auf den Linien RE 20, RB 21 und RB 22 • DB richtet Ersatzkonzept für Fahrgäste ein

Im Rahmen des Baus der Ortsumgehung von Bad Camberg, Erbach und Würges (Bundesstraße 8) errichtet die Deutsche Bahn (DB InfraGO) derzeit eine neue Eisenbahnüberführung im Bad Camberger Stadtteil Erbach. Der Einschub und die Inbetriebnahme der neuen Brücke mit einer Stützweite von rund 61 Metern und einer Breite von rund 13 Metern sind planmäßig im Rahmen der Sperrpause vom 28. März (1 Uhr) bis zum 7. April 2026 (19 Uhr) vorgesehen.

In diesem Zeitraum kommt es somit leider zu unvermeidbaren Einschränkungen des Bahnverkehrs auf der Taunusstrecke zwischen Frankfurt (Main) und Limburg (Lahn) sowie auf der Ländchesbahn zwischen Wiesbaden und Limburg (Lahn): 

  • Die Züge der Linie RB 22 entfallen am Wochenende 28./29. März zwischen Idstein und Limburg (Lahn). Vom 30. März bis zum 7. April entfallen die Züge der Linien RE 20 und RB 22 zwischen Bad Camberg und Limburg (Lahn). Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird durch DB Regio eingerichtet.
  • Die Züge der Linie RB 21 entfallen zwischen Niedernhausen (Taunus) und Limburg (Lahn). Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird durch die Hessische Landesbahn (HLB) eingerichtet.

Die Informationen werden rechtzeitig für die Fahrgäste in den elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de und bahn.de sowie in den Apps RMVgo und DB Navigator hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren.

Weitere Informationen zur Straßenbaumaßnahme von Hessen Mobil finden Sie auch unter: https://mobil.hessen.de/planung-und-bau/projekte/projekte-nach-regionen/projekte-in-westhessen/b-8-bad-camberg-erbach-wuerges

12. März 2026, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Vorbereitende Arbeiten für den Bau der dritten Mainbrücke in Frankfurt-Niederrad • Straße „Schwanheimer Ufer“ vom 23. März bis Ende Juni nur einspurig und stadtauswärts befahrbar • Autoverkehr in Richtung Innenstadt wird umgeleitet • Rad- und Fußweg wird verlegt

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) baut in Frankfurt-Niederrad eine dritte Brücke für den Eisenbahnverkehr über den Main. Aktuell laufen die vorbereitenden Arbeiten. Unter anderem muss der benötigte Platz am Mainufer geschaffen werden. Hierfür richtet die DB Logistikflächen für die Baufirmen ein und verlegt eine städtische Leitung für die Straßenentwässerung.

Dies wirkt sich auf die Straßenführung am Niederräder Mainufer aus: Betroffen ist der erste Abschnitt der Straße „Schwanheimer Ufer“, die westlich der Mainbrücken beginnt. An dieser Stelle wird die Straße wenige Meter in Richtung Süden auf die Fläche der bisherigen Verkehrsinsel verlegt.

Die Arbeiten für die Umverlegung der Straße beginnen am 23. März und werden voraussichtlich bis Mitte Juli dauern. Während dieser Zeit steht die Straße „Schwanheimer Ufer“ nur einspurig zur Verfügung. Zudem wird sie zur Einbahnstraße: Der Verkehr kann dann ausschließlich stadtauswärts fahren, die Nutzung der Fahrspur in Richtung Innenstadt ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Fahrzeuge in Richtung Innenstadt werden über die Lyoner Straße umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert. Nach dem Ende der Straßenbauarbeiten wird die Straße „Schwanheimer Ufer“ wieder in beide Richtungen befahrbar sein. 

Auch der Rad- und Fußverkehr ist betroffen: Der Mainuferweg muss für die kommenden Jahre gesperrt bleiben, zum einen aus Platz-, zum anderen aus Sicherheitsgründen aufgrund von Baustellenverkehr und schwebenden Lasten. Er wird voraussichtlich nach der Inbetriebnahme des Ersatzneubaus für die Alte Niederräder Brücke 2032 wieder geöffnet. Der direkt neben der Straße verlaufende Rad- und Fußweg kann weiterhin genutzt werden und dient als Ersatz.

Über das Projekt „Knoten Frankfurt-Stadion“

Bis 2030 entstehen zwischen dem Bahnhof Frankfurt am Main Stadion und dem Frankfurter Hauptbahnhof zwei zusätzliche Gleise für den Fernverkehr. Zudem baut die DB sieben Brücken aus oder komplett neu – darunter in Niederrad eine zusätzliche, dritte Eisenbahnbrücke, die zweigleisig über den Main führt. Reisende profitieren bundesweit dank des Streckenausbaus von deutlich mehr und pünktlicheren Zügen. Die DB, der Bund und das Land Hessen investieren rund 440 Millionen Euro in das Bahnprojekt.

Die ältere der beiden bereits bestehenden Mainbrücken in Niederrad – die „Alte Niederräder Brücke“ oder Fachwerkbrücke – stammt aus dem Jahr 1882 und muss aufgrund ihres Alters erneuert werden. Diese notwendige Sanierung wird gebündelt zusammen mit dem Bau der zusätzlichen dritten Mainbrücke abgewickelt.

Nähere Informationen zum Projekt sind unter www.knoten-stadion.de zu finden. Bürger:innen können ihre Fragen jederzeit per E-Mail an knoten-frankfurt-hbf@deutschebahn.com richten.

Das Bahnprojekt Knoten Frankfurt-Stadion ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.

11. März 2026, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main

Tunnelbau, Gleiserneuerungen und neue Lärmschutzwände • Sperrung der Bahnstrecke zwischen dem 27. März und dem 15. Mai • Ersatzkonzept für Fahrgäste wird eingerichtet

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, bündelt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) ab dem 27. März mehrere Baumaßnahmen auf der Bahnstrecke Bad Sooden-Allendorf – Bebra.

Im Rahmen des Neubaus des Cornberger Tunnels müssen zwischen Bebra und Sontra für die Anbindung der neuen Teilstrecke mehrere Umbauten in der technischen Ausrüstung der Strecke erfolgen. Diese Arbeiten können nur bei ruhendem Bahnverkehr erfolgen. So werden u. a. Signale versetzt und die Oberleitung erneuert. Außerdem beginnen die Vortriebsarbeiten für den neuen Tunnel. Die Bauarbeiten finden teilweise in direkter Parallellage zu den alten, denkmalgeschützten Portalen des bestehenden Tunnels statt. Durch die Umsetzung im Rahmen einer Sperrpause wird die größtmögliche Sicherheit für das alte Bauwerk und damit den Bahnverkehr gewährleistet.

Auf dem Streckenabschnitt Bad Sooden-Allendorf bis Eschwege führt die DB umfangreiche Gleiserneuerungen durch. Die Vorarbeiten starten bereits am 23. März im laufenden Zugbetrieb. Ab dem 27. März kommen dann im Rahmen der Hauptarbeiten auf dem gesperrten Streckenabschnitt u. a. ein Gleisumbauzug und Arbeitszüge zum Einsatz. Der Abschluss der Arbeiten ist für den 10. April vorgesehen. 

Zwischen Bad Sooden-Allendorf und Kleinvach werden zwischen dem 27. März und dem 15. Mai auf beiden Seiten der Bahnstrecke neue Lärmschutzwände für eine nachhaltige Entlastung der Anwohnenden von Bahnlärm errichtet. Details wurden bereits in einer separaten Presseinformation veröffentlicht: Besserer Lärmschutz: Bau von Lärmschutzwänden in Bad Sooden-Allendorf, Ellershausen und Kleinvach

Aufgrund der umfangreichen Baumaßnahmen kommt es im Zeitraum 27. März (21 Uhr) bis zum 15. Mai (21 Uhr) auf der Bahnstrecke Bad Sooden-Allendorf – Bebra leider zu unvermeidbaren Einschränkungen des Bahnverkehrs mit folgenden Auswirkungen: 

  • Die Züge der Linie RB 87 entfallen zwischen Eichenberg und Bebra. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird durch die cantus Verkehrsgesellschaft eingerichtet. Die Linie RB 83 verkehrt dann mit neuen Fahrtzeiten zwischen Göttingen und Eichenberg, um eine stabile Reisekette für die Fahrgäste zu gewährleisten.
  • Im Fernverkehr kommt es zu einzelnen Umleitungen zwischen Bebra und Eichenberg über Kassel.

Die Informationen werden rechtzeitig für die Fahrgäste in den elektronischen Auskunftsmedien wie nvv.de und bahn.de sowie DB Navigator hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren.

11. März 2026, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Vom 27. März bis zum 13. April 2026 gebündelte Erneuerung von Bahnsteigen, Gleisen, Oberleitungen und Abbruch einer Brücke • Strecke zwischen Hanau, Gelnhausen bis Flieden für Baupensum gesperrt • Fahrgäste im Regionalverkehr können ersatzweise Busse nutzen • ICE-Züge werden umgeleitet

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) treibt den viergleisigen Ausbau der Strecke Hanau – Gelnhausen weiterhin voran. Die Bauteams arbeiten hierfür ganzjährig während des laufenden Bahnbetriebs. Um zahlreiche Arbeiten gebündelt umsetzen zu können, ist es jedoch notwendig, die Gleise zeitweise komplett zu sperren: Von Freitag, 27. März (21 Uhr), bis Montag, 13. April 2026 (5 Uhr) ruht daher der Zugverkehr auf dem Streckenabschnitt zwischen Hanau und Fulda. Während der rund zweiwöchigen Bauphase bleiben Reisende dank Alternativangeboten im öffentlichen Nahverkehr mobil.

Umfangreiches Verkehrsangebot im Regionalverkehr

Zwischen dem 27. März und 13. April 2026 richtet die DB als Ersatz für die entfallenden Regionalzüge einen Busverkehr ein. Das genaue Verkehrskonzept mit Abfahrtszeiten und Umsteigepunkten wird bis 18. März 2026 ausgearbeitet und veröffentlicht. Mit heutigem Stand ist folgendes Angebot geplant:

  • Für die Fahrgäste des RE50 (Frankfurt Hauptbahnhof – Hanau – Fulda) ist ein halbstündlicher Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hanau Hauptbahnhof und Fulda eingerichtet. Zwischen Frankfurt und Hanau können ersatzweise die S-Bahn-Linien S8 und S9 und die Regionalbahnen RE54, RE55 und RB51 genutzt werden.
  • Für die Linie RB51 (Frankfurt am Main Hauptbahnhof – Wächtersbach – Fulda) sollen ebenfalls im Halbstundentakt Busse zwischen Hanau Hauptbahnhof und Wächtersbach mit Bedienung aller Zwischenhalte unterwegs sein.
  • Zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof wird die RB51 stündlich angeboten.

Da die Ersatzbusse im regulären Straßenverkehr unterwegs sein werden und grundsätzlich nicht so schnell wie die Züge fahren können, sollten Fahrgäste für ihre Reise mehr Zeit einplanen. Außerdem können in den Bussen aus Platzgründen keine Fahrräder mitgenommen werden.

Fernverkehrszüge fahren über alternative Routen

ICE-Züge stehen den Reisenden während der Arbeiten weiter zur Verfügung. Die Züge fahren über Umleitungsstrecken. Dadurch sind sie etwas länger unterwegs und können einige Halte nicht anfahren. Die entsprechenden Fahrtzeiten werden sukzessive in die digitalen Auskunftsmedien hinterlegt. Konkret ergeben sich folgende Anpassungen:

  • Auf der Achse Frankfurt–Kassel–Berlin werden mehrheitlich Umsteigeverbindungen angeboten. Die Halte Karlsruhe, Bruchsal, Heidelberg, Weinheim, Darmstadt, Frankfurt Flughafen und Frankfurt Süd entfallen. An einigen Tagen verkehren einzelne Züge direkt. Bei diesen Zügen verlängert sich die Fahrzeit um rund 60 Minuten.
  • Auf der Achse Frankfurt–Hamburg werden stündliche Verbindungen angeboten. Hier verlängert sich die Fahrzeit um etwa 60 Minuten. Die ICE-Züge Bremen – Karlsruhe entfallen zwischen Hannover und Bremen. Die Halte Karlsruhe, Heidelberg, Weinheim, Darmstadt, Frankfurt Hbf., Gießen, Marburg, Wabern, Treysa, Kassel-Wilhelmshöhe und Göttingen entfallen.
  • Auf der Achse Frankfurt–Erfurt–Berlin/Dresden werden weiterhin stündliche Verbindungen nach Berlin bzw. zweistündliche Verbindungen nach Dresden angeboten. Die Fahrt dauert bis zu 60 Minuten länger.

Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de, bahn.de/bauarbeiten oder in der App DB Navigator über Reise- und Anschlussmöglichkeiten während der Bauphase zu informieren. Im Vorfeld der Baustellen gibt es vor Ort außerdem Aushänge und Beschilderungen sowie Hinweise auf den Ersatzverkehr. Die DB gibt zudem über Anzeigetafeln und mit Lautsprecheransagen in Stationen und Bahnen Auskunft.  

Umfangreiches Baupensum gebündelt in gut zwei Wochen

Den Schwerpunkt der Bauarbeiten bildet der viergleisige Ausbau des Streckenabschnitts Hanau – Gelnhausen. In Gelnhausen, Hailer-Meerholz und Niedermittlau sind Arbeiten an Bahnsteigen, Gleisen, Erdbau für den viergleisigen Ausbau und Oberleitungen eingeplant. In Meerholz wird die Wirtschaftswegebrücke „Am Bruchweg“ zurückgebaut. In gleicher Lage entsteht in den nächsten Monaten die neue breitere Brücke, unter der zukünftig vier Gleise hindurch passen.

Im Bereich des Bahnhofs Wolfgang (Hanau) erneuern die Bauteams mehrere Weichen. Im Auftrag der Gemeinde Rodenbach wird am Bahnhof Rodenbach die bisherige Personenüberführung zurückgebaut und durch ein barrierefreies Provisorium ersetzt. In Gelnhausen-Haitz und Höchst sowie in Wirtheim finden Baugrunderkundungen für die Planung des viergleisigen Ausbaus als Teil der Neubaustrecke Gelnhausen – Fulda statt.  Zwischen Wächtersbach und Bad Soden-Salmünster, in Steinau sowie im Bereich Schlüchtern bis Flieden nutzen die Bauteams die Sperrung für notwendige Gleiserneuerungen, Baugrunderkundungen oder Kabeltiefbauarbeiten. Im nördlichen Bereich von Flieden in Richtung Fulda ist die Bahnstrecke eingleisig gesperrt, um punktuell Baugrunderkundungen durchzuführen.

Anwohnende können sich bei Fragen rund um die Bauarbeiten unter der E-Mail-Adresse hanau-fulda@deutschebahn.com an das DB-Projektteam wenden.

Die Ausbaustrecke Hanau – Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. 

Weitere Informationen unter: hanau-fulda.deutschebahn.com

09. März 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Ausbau der Barrierefreiheit für unsere Fahrgäste • Erneuerung der Beleuchtung für mehr Umweltfreundlichkeit • Neue Personenüberführung für kurze Wegeverbindung

Mit Finanzierung durch den Bund, das Land Rheinland-Pfalz und die Kommune modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) den Bahnhof Langenlonsheim. Nach Beginn der Vorarbeiten am 9. Februar startet die DB am 9. März 2026 mit umfangreichen Modernisierungsarbeiten. Ein zentraler Bestandteil ist dabei die Erhöhung der Bahnsteige auf 55 Zentimeter über Schienenoberkante. Diese Standardhöhe ist ein wesentlicher Schritt für eine Verbesserung der Barrierefreiheit entlang der gesamten Strecke. Die vorhandene Personenüberführung wird im Zuge der Maßnahme durch einen Neubau ersetzt. 

Um Energie einzusparen, wird die Beleuchtung auf moderne, umweltfreundliche LED-Lampen umgerüstet. Eine neue barrierefreie Verbindung über einen Bahnübergang über Gleis 3 ermöglicht es Fahrgästen, zukünftig barrierefrei vom Mittelbahnsteig zum Bahnsteig 1 und zum Bahnhofsvorplatz zu gelangen, ohne Treppen benutzen zu müssen. Dadurch können auch mobilitätseingeschränkte Personen oder Eltern mit Kinderwagen diesen Bahnsteig einfach erreichen. 

Die Fertigstellung der Umbaumaßnahmen und die Nutzungsaufnahme des modernisierten Bahnhofs ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Die Personenüberführung wird am Wochenende vom 25. Mai 2026 zunächst zurückgebaut und der Bahnhof gesperrt. Anschließend ist der Mittelbahnsteig während der weiteren Bauzeit nur über den zusätzlichen Bahnübergang zu erreichen, der ein Queren der Schienen über Gleis 3 ermöglicht. Die Umleitungen für Fußgänger sind am Bahnhof während der Bauzeit leider nicht zu vermeiden.

Die DB empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt in den digitalen Auskunftsmedien, wie dem DB Navigator oder unter www.bahn.de, über Zugausfälle und mögliche Gleisänderungen zu erkundigen.

Die Partner Land, Zweckverband ZÖPNV Süd und Bahn treiben gemeinsam mit den Kommunen den barrierefreien Ausbau der Stationen entlang der Nahestrecke kontinuierlich voran. Schritt für Schritt werden die Bahnhöfe modernisiert, um Reisenden mehr Komfort, Sicherheit und Zugänglichkeit zu bieten. Durch den Einbau von Aufzügen, angepassten Bahnsteighöhen und einer verbesserten Infrastruktur werden die Stationen sukzessive an moderne Standards angepasst und fit für die Zukunft gemacht. In den vergangenen fünf Jahren wurden so die Bahnhöfe in Norheim und Hochstetten (Nahe) für insgesamt rund 10 Millionen. Euro modernisiert. Am 3. März 2026 hat zudem die Modernisierung des Knotenpunkts und Regionalexpress-Haltes Bad Münster am Stein (rund 30 Millionen Euro Investitionsvolumen) begonnen.In die nun begonnene Modernisierung der Verkehrsstation Langenlonsheim investieren die Projektpartner rund acht Millionen Euro. Davon trägt das Land Rheinland-Pfalz etwa 1,2 Millionen, die Kommune gut eine halbe Millionen Euro. Die restlichen Mittel werden durch den Bund im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung der Bahn zur Verfügung gestellt. 

Das Projekt ist Bestandteil der 2021 zwischen dem Land Rheinland-Pfalz, der DB Station & Service AG (seit 1. Januar 2024 DB InfraGO AG) und den beiden rheinland-pfälzischen Aufgabenträgern im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) abgeschlossenen Rahmenvereinbarung II zur Modernisierung der Personenbahnhöfe in Rheinland-Pfalz. 

04. März 2026, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB und RMV verschönern gemeinsam Bahnhöfe im Rhein-Main-Gebiet • Großflächiges Wandbild ziert ab sofort den Frankfurter Lokalbahnhof • Mehr Sauberkeit und Sicherheit an Bahnhöfen

Die Deutsche Bahn (DB) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) arbeiten gemeinsam an der Verschönerung und Verbesserung der Bahnhöfe im Rhein-Main-Gebiet. Die zentralen Punkte sind die Verbesserung der Kundeninformation (Upgrade zu „DSA+ Premium“-Anzeigern und Installation von Leitstreifenmonitoren), der Aufenthaltsqualität (Neugestaltung von Personenunterführungen und anderweitigen Flächen an Stationen) sowie eine höhere Sauberkeit in den Stationen. Gemeinsam werden hierfür Maßnahmen beschlossen, die auf die Bedürfnisse der Fahrgäste eingehen und im Alltag schnell konkrete Ergebnisse zeigen. Die Maßnahmen gehen von Sonderreinigungen über zusätzliche Fahrgastinformationen bis hin zu spezialisierten Teams im Frankfurter Stadtgebiet, welche gezielt Graffitis entfernen und Maler- und Lackierungsarbeiten übernehmen. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der farbigen Neugestaltung der Stationen.

Ein Beispiel ist der Lokalbahnhof Frankfurt. Dort entstand im Februar 2026 im Treppenabgang ein großflächiges Wandbild der Künstlerin Thekra Jaziri. Ihr Kunstwerk bereichert den Bahnhof nicht nur optisch, sondern schafft auch eine offene und einladende Atmosphäre. Das Wandbild zeigt typische Farben und Motive des Rhein-Main-Gebiets wie die Apfelblüte und vereint so Frankfurts regionale Identität mit modernem Design. 

Farbenfrohe Bemalung am Lokalbahnhof an der Rolltreppe
Farbenfrohe Bemalung am Lokalbahnhof an der Rolltreppe
Quelle: Deutsche Bahn AG

03. März 2026, 09:30 Uhr
Frankfurt am Main
DB erneuert seit Dezember 2025 Vielzahl von Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Technik • Bauteams kommen mit ihren Arbeiten gut voran • Übersicht Bauarbeiten und Fahrtoptionen 6. März bis zum 15. Mai 2026 • Fahrplanänderungen sukzessive in den Auskunftssystemen • Fahrgäste bleiben weiterhin mit dem ÖPNV mobil

Seit Dezember 2025 saniert und modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) Stück für Stück den Eisenbahnknoten Mainz. Dafür bündelt die DB in den nächsten Jahren zahlreiche notwendige Bauarbeiten – vor allem auf den Strecken von Mainz in Richtung Frankfurt, nach Groß-Gerau, Worms und an den Mittelrhein sowie zwischen Mainz und Wiesbaden. Die umfangreich modernisierte Eisenbahnbrücke über die Bonner Straße in Rüsselsheim soll trotz der kurzfristigen Unterbrechung der Arbeiten nach einer Entgleisung eines Güterzugs in Hattersheim pünktlich am Abend des 6. März in Betrieb gehen.

Bereits im November und im Januar wurde zu den Fahrtmöglichkeiten für Fahrgäste in den vergangenen Monaten informiert. Nun informiert die DB über die Reiseoptionen und Bauarbeiten bis zum 15. Mai 2026. Die Fahrtmöglichkeiten werden nach und nach in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator hinterlegt bzw. sind für die kommenden Wochen bereits dort zu finden. Vor Beginn der jeweiligen Arbeiten informiert die DB weiterhin– auch über Anzeigen und Plakate in den Stationen und Zügen.

Baustellen und Reiseoptionen im Überblick

Wichtig: Trotz vieler Sperrungen bleiben die Menschen im Rhein-Main-Gebiet weiter mit dem öffentlichen Nahverkehr mobil. Die DB bittet um Verständnis für die Einschränkungen und empfiehlt allen Fahrgästen sich kurz vor Fahrtantritt über die digitalen Auskunftsmedien wie bahn.de, DB Navigator oder die Apps der Verkehrsverbünde über mögliche Fahrtalternativen zu informieren.

Im Zeitraum vom 6. März bis zum 15. Mai kommt es aufgrund von Arbeiten für den Bau von moderner Stellwerkstechnik rund um Mainz sowie auf der Strecke zwischen Frankfurt-Höchst und Mainz-Kastel zeitweise auf bestimmten Streckenabschnitten zu Sperrungen oder Einschränkungen durch eingleisigen Betrieb. Auch die Ertüchtigung der Umleiterstrecken für die Korridorsanierung „Rechter Rhein“ laufen auch Hochtouren. Vom 13. März (21 Uhr) bis zum 23. April (5 Uhr) erfolgt eine Totalsperrung der Kaiserbrücke zwischen Mainz und Wiesbaden. 

Die Züge des Fernverkehrs werden in der Regel umgeleitet oder fallen zwischen Frankfurt und Mainz bzw. Wiesbaden aus. Hierdurch kann es zu Fahrtzeitverlängerungen bzw. Haltausfällen kommen. Fahrgäste, die Regionalzüge und S-Bahnen nutzen möchten, kommen während der Baumaßnahmen mit verschiedenen Optionen wie folgt ans Ziel:

Relation Wiesbaden – Mainz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt Hbf. 

S-Bahn Rhein-Main:

Wie bereits seit dem 21. Februar entfallen die S-Bahn-Linien S8 und S9 zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf. noch bis zum 13. März. Reisende auf diesem Streckenabschnitt nutzen den eingerichteten Ersatzverkehr (S8E, S8X und S9X). Zusätzlich ist zwischen Mainz Hbf. und Wiesbaden Hbf. bis zum 6. März ein stündlicher S-Bahn-Pendelverkehr sowie die Ersatzbuslinie S8A eingerichtet. Zwischen dem 6. und dem 13. März fährt die Regionalbahn RB75 tagsüber wieder zwischen Mainz und Wiesbaden. Reisende in Richtung Frankfurt Flughafen können die Direktbusse des Ersatzverkehrs oder ab Mainz-Kastel die Linien S1 und RB10 bis Hattersheim bzw. Frankfurt-Höchst und ab dort die Expressbusse X17 bzw. X58 nutzen.

Vom 14. März bis zum 23. April fährt die S-Bahn-Linie S8 nicht zwischen Mainz Hbf. und Wiesbaden Hbf. Die Strecke zwischen Kelsterbach und Mainz Hbf. kann tagsüber wieder befahren werden. Vom 23. April bis zum 15. Mai fahren die Züge der S8 wieder regulär – lediglich nachts zwischen 21 und 5 Uhr fahren die Züge weiterhin nicht zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf. Aufgrund des eingleisigen Betriebs zwischen Mainz-Bischofsheim und Mainz Hbf. können jedoch verstärkt Verspätungen auftreten. Die Linie S9 verkehrt vom 14. März bis zum 3. April sowie vom 1. bis zum 15. Mai tagsüber regulär – nachts zwischen 21 und 5 Uhr entfällt sie zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf. Vom 3. bis zum 30. April fahren alle Züge der S-Bahn-Linie S9. Für Reisende bleibt weiterhin ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die Züge der Linie S1 verkehren während der ganzen Zeit regulär bis Flörsheim/Hochheim und stehen den Fahrgästen als Alternative zur Verfügung.

Regionalbahnen:

Vom 6. bis zum 13. März werden die Züge der Linie RE2 und RE3 (DB Regio Mitte & vlexx) tagsüber über Mainz-Kastel umgeleitet – danach verkehren die Züge wieder regulär. Nachts entfallen die Züge zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf bis zum 26. März. Ab dem 24. April bis zum 15. Mai kommt es dann auf den Linien RE2 und RE3 wieder zu nächtlichen Ausfällen zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf. Vom 2. bis zum 15. Mai werden die Züge der Linie der RE2 zwischen Mainz-Bischofsheim und Mainz Hbf. über Mainz-Kastel umgeleitet, der Halt Mainz Römisches Theater entfällt. Fahrgäste erreichen den Frankfurter Flughafen während der nächtlichen Einschränkungen weiterhin mit den oben bereits beschriebenen Alternativverbindungen.

Die Züge der RB58 (HLB) fallen bis zum 13. März zwischen Frankfurt Flughafen und Rüsselsheim aus. Reisende nutzen hier bitte den Ersatzverkehr der S-Bahn. 

Am Wochenende vom 20. bis zum 22. März entfällt der RB58 zwischen Hanau Hbf. und Rüsselsheim Opelwerk aufgrund von Bauarbeiten für die Neubaustrecke Nordmainische S-Bahn. Ab dem 3. April kommt es auf der RB58 zu Fahrplanänderungen und nächtlichen Ausfällen aufgrund einer Baumaßnahme am Kreuzungsbauwerk Frankfurt-Forsthaus sowie Arbeiten an der Eisenbahnüberführung in der Mörfelder Landstraße in Frankfurt. Die Ersatzverkehrskonzepte ab dem 20. März werden von der Hessischen Landesbahn (HLB) aktuell erarbeitet und schnellstmöglich an die Fahrgäste kommuniziert.

Relation Mainz – Gau-Algesheim – Bingen/Bad Kreuznach

Auf den Nahverkehrslinien RE3 und RB33 (vlexx) kommt es an zwei Wochenenden (18./19. und 25./26. April) zu nächtlichen Einschränkungen (jeweils 21 bis 5 Uhr). Die Züge entfallen zwischen Mainz Hbf. und Gau-Algesheim und werden durch Busse ersetzt. 

Auf der Linie RB 26 (Trans Regio) kommt es in den Nächten (jeweils 21 bis 5 Uhr) vom 13. bis zum 26. April zu Einschränkungen, da die Strecke zwischen Mainz Hbf. und Bingen gesperrt ist. Auch hier verkehren Busse als Schienenersatzverkehr. 

Auf der linken Rheinstrecke finden außerdem ab dem 16. März auch nördlich von Bingen umfangreiche Baumaßnahmen statt, um die Strecke auf die Umleiterverkehre während der Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke (ab dem 10. Juli) vorzubereiten. Hiervon sind die Linien RB26 (Trans Regio), RE2 (DB Regio Mitte) und RE17 (vlexx) betroffen. Für ausfallende Züge wird ein Ersatzverkehr mit Bussen organisiert und angeboten.

Im Zeitraum von 16. März bis zum 27. April gilt: Unter der Woche verkehren die Züge der RB26 (Transregio) tagsüber durchgehend auf der Strecke zwischen Köln und Mainz. In der Zeit von 21:00 Uhr bis 05:00 Uhr kommt es zu Einschränkungen, da Zugverkehr in zwei Abschnitte aufgeteilt wird und nur noch zwischen Köln und Bacharach sowie zwischen Bingen und Mainz verkehrt. Für den Streckenabschnitt zwischen Bacharach und Bingen wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Am Wochenende gilt tagsüber derselbe Betriebszustand wie unter der Woche in den Abend- und Nachtstunden. Die RB26 fährt somit zwischen Köln und Bacharach sowie zwischen Bingen und Mainz, während der Abschnitt zwischen Bacharach und Bingen ausschließlich durch Busse bedient wird. Aktuelle und verbindliche Informationen sind den Kundeninformationen auf der Website der Mittelrheinbahn unter www.mittelrheinbahn.de  zu entnehmen.

Relation Mainz – Alzey

Die Regionalzüge der Linien RE13 und RB31 (vlexx) verkehren überwiegend regulär. Lediglich in den Nächten (jeweils 21 bis 5 Uhr) vom 6. bis zum 18. März, vom 10. bis zum 19. April sowie in der Nacht vom 28. auf den 29. April fahren keine Züge zwischen Mainz Hbf. und Mainz-Gonsenheim. Reisende kommen mit den Bussen des Ersatzverkehrs weiterhin an ihre Ziele.

Relation Worms – Mainz – Frankfurt-Höchst – Frankfurt

Noch bis zum 6. März (bereits seit dem 21. Februar) entfallen Züge der Linien RE4 und RE14 (DB Regio Mitte) zwischen Worms Hbf. und Mainz Hbf. Hier können Kund:innen die parallel verkehrenden Züge der Linien S5 und S6 benutzen. Zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf. fahren die Züge, jedoch ggf. mit geänderten Fahrzeiten.

Ab dem 7. März bis zum 13. März und vom 23. April bis zum 15. Mai fahren nachts (jeweils von 21 bis 5 Uhr) keine Züge der Linien RE4 und RE 14 zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf. Ab dem 14. März bis zum 22. April entfallen die Züge auf dem Abschnitt dann ganztägig. Reisende können in diesem Zeitraum auf die Züge der S-Bahn Rhein-Main sowie die Linie RE3 ausweichen. 

Relation Wiesbaden – Mainz – Darmstadt

Vom 6. bis zum 13. März werden die Züge der RB75 (HLB) vorerst nur nachts (jeweils 21 bis 5 Uhr) zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hbf. über Mainz-Kastel umgeleitet. Vom 14. März bis zum 22. April werden dann ganztägig alle Züge umgeleitet. Ergänzend entfallen vom 14. März bis zum 22. April die halbstündlichen Zwischentakte zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hbf. Vom 23. bis zum 30. April verkehren die Züge tagsüber wieder über Mainz Hbf., nachts kommt es zu Umleitungen über Mainz-Kastel oder zu Ausfällen zwischen Groß-Gerau und Wiesbaden. Ab dem 1. Mai bis zum 15. Mai werden die Züge dann wieder ganztägig über Mainz-Kastel umgeleitet, nachts gibt es weiterhin Ausfälle zwischen Groß-Gerau und Wiesbaden Hbf. Die Ersatzverkehrskonzepte für die RB75 werden von der Hessischen Landesbahn (HLB) aktuell erarbeitet und schnellstmöglich an die Fahrgäste kommuniziert.

Ausblick

Die Verkehrskonzepte ab dem 16. Mai und im weiteren Jahresverlauf sind derzeit noch in Abstimmung mit den beteiligten Eisenbahnen, Zweckverbänden und Aufgabenträgern. Sobald diese ausgearbeitet sind, wird die DB ebenfalls darüber informieren.

Unter "Downloads" finden Sie eine Jahresübersicht der Baumaßnahmen im Knoten Mainz. Es handelt sich um den aktuellen Stand der Planungen - Änderungen sind möglich.

 

27. Februar 2026, 13:30 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten für das Elektronische Stellwerk Stadtallendorf sowie Weichen- und Gleiserneuerungen • Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr • Ersatzverkehr wird aktuell erarbeitet, um Fahrgäste trotz Baumaßnahmen mobil zu halten • NVV und RMV informieren zeitnah über Fahrtmöglichkeiten

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) modernisiert die Infrastruktur in Mittelhessen und bündelt im März zahlreiche Modernisierungsarbeiten auf der Main-Weser-Bahn zwischen Cölbe und Edermünde-Grifte. Im Mittelpunkt steht das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) Stadtallendorf, das ab 2028 die bestehende Stellwerkstechnik zwischen Kirchhain und Treysa ersetzt. Parallel nutzt die DB die Streckensperrungen für Gleis- und Weichenerneuerungen sowie für Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Mit dieser Bündelung reduziert die DB die Gesamtzahl der baubedingten Sperrungen für Fahrgäste und investiert konsequent in eine robustere Schiene.

Für das künftige ESTW Stadtallendorf führen die Bauteams umfangreiche Kabeltiefbauarbeiten durch, errichten neue Signalfundamente und bauen Gleisquerungen. Zeitgleich erneuert die DB InfraGO Weichen an den Bahnhöfen Felsberg-Gensungen, Borken, Neustadt, Kirchhain und Schlierbach sowie Gleise auf der Strecke zwischen Cölbe und dem Bahnhof Kirchhain. Für mehr Barrierefreiheit wird zudem der Bahnsteig am Haltepunkt Anzefahr provisorisch erhöht, damit ein stufenfreier Einstieg in die Züge möglich ist. 

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die Arbeiten finden im Zeitraum von Freitag, 6. März, bis zum Freitag, 27. März 2026, statt. Um die Auswirkungen auf Pendler:innen und Schüler:innen werktags so gering wie möglich zu halten, wird der Verkehr von Montag bis Freitag eingleisig an den Baustellen vorbeigeführt. An den Wochenenden wird die Strecke voll gesperrt. Hierbei kommt es zu Fahrplananpassungen:

An den Wochenenden (jeweils Freitag, 21 Uhr bis Montag, 5 Uhr) verkehren die Züge der Linien RE30 und RE98 nur zwischen Frankfurt und Marburg. Zusätzlich entfällt am 7. und 8. März der Abschnitt zwischen Friedberg und Gießen. Zwischen Friedberg und Frankfurt verkehrt der RE30 wieder. Die RB39 fällt zwischen Wabern und Edermünde-Grifte aus und verkehrt zwischen Wabern und Bad Wildungen zu geänderten Fahrzeiten. Die RB41 muss zwischen Marburg und Kirchhain entfallen. 

An Werktagen (Montag bis Freitag) endet aufgrund der reduzierten Streckenkapazität die Linie RE98 aus Frankfurt kommend vorzeitig in Wabern, die RB41 entfällt zwischen Kirchhain und Treysa. Auf der gesamten Strecke muss mit Verspätungen gerechnet werden. Die RB39 fährt stündlich zwischen Kassel und Bad Wildungen, aber zwischen Wabern und Kassel mit geänderten Fahrtzeiten. Dadurch kommt es zur Verlängerung der Fahrzeiten in beide Richtungen und zu geringfügigen Änderungen in den Abfahrtszeiten, außer in Kassel Hbf.

Vom 9. bis zum 13. März entfällt der RE30 von 10 Uhr bis 18 Uhr auf dem Abschnitt Friedberg – Frankfurt Hbf. Fahrgäste nutzen bitte die noch verkehrenden Züge.

Die Ersatzverkehrskonzepte befinden sich aktuell noch in Bearbeitung und werden schnellstmöglich durch den Nordhessischen VerkehrsVerbund (NVV) und den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) an die Fahrgäste kommuniziert, u. a. auf den Internetseiten www.nvv.de und www.rmv.de. Ziel ist es, die Fahrgäste auch während der Einschränkungen zuverlässig mit dem ÖPNV an ihr Ziel zu bringen.

Fernverkehr: 

Die Züge der ICE-Linie 26 (Bremen – Hannover – Gießen – Frankfurt – Heidelberg – Karlsruhe) entfallen auf dem gesamten Laufweg. Daher werden die Halte in Wabern, Treysa, Marburg (Lahn) und Gießen im Zeitraum der Baumaßnahmen nicht von Fernverkehrszügen angefahren.

Die Mehrheit der Züge der IC-Linie 34 (Münster – Dortmund – Siegen – Friedberg/ Frankfurt) beginnt und endet bis zum 20. März bereits in Dillenburg. Die Halte Wetzlar, Bad Nauheim und Friedberg (Hessen) entfällt bei diesen Zügen. 

Die DB bittet die Fahrgäste für die Einschränkungen um Verständnis. Die Fahrplanänderungen sind in den elektronischen Auskunftsmedien (z. B. DB Navigator oder unter www.bahn.de) eingepflegt.

Um die Bauarbeiten sicher durchführen zu können, müssen im Bauzeitraum mehrere Bahnübergänge für den Straßenverkehr gesperrt werden. 

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

27. Februar 2026, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Elektronisches Stellwerk in Friedrichsdorf steuert nun auch Zugbetrieb zwischen Friedrichsdorf und Friedberg • Züge der RB16 fahren seit dem 27. Februar 2026 wieder planmäßig • Bauarbeiten in Rodheim v. d. Höhe bis auf Abnahme Bahnübergang in der Waldstraße beendet

Am Montag, 23. Februar 2026, ging das elektronische Stellwerk (ESTW) in Friedrichsdorf in Betrieb und steuert seitdem den Zugverkehr für den Bahnhof Friedrichsdorf und die Streckenabschnitte Richtung Bad Homburg und Köppern. 

Die noch zu erledigenden Restarbeiten auf dem Streckenabschnitt zwischen Friedrichsdorf und Friedberg hat die Deutsche Bahn (DB InfraGO) nun beendet. Sämtliche Komponenten auf besagter Strecke sind auf die neue Sicherungstechnik umgestellt. Auf der Linie der RB16 fahren daher seit dem 27. Februar 2026 wieder planmäßig die Züge. Fahrgäste profitieren damit wieder von direkten und schnellen Zugverbindungen auf der RB16. Die DB dankt allen Fahrgästen für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauarbeiten und die damit einhergehenden Einschränkungen.

Die mit dem ESTW-Bau verbundenen Arbeiten am Bahnhof Rodheim v. d. Höhe – Bau eines Außenbahnsteigs, eines Überholgleises, von zwei neuen Weichen sowie der Umbau des Bahnübergangs an der Waldstraße – sind bis auf die noch ausstehende Abnahme des Bahnübergangs abgeschlossen. Voraussichtlich in der kommenden Woche kann dieser auch wieder für den Kfz-Verkehr freigegeben werden. Fußgänger: innen konnten die Gleise während der Bauzeit über einen provisorischen Fußgängerüberweg und seit dem 7. Februar 2026 wieder über den Bahnübergang passieren. 

Die Hauptarbeiten für das ESTW und entlang der Strecke zwischen Friedrichsdorf und Friedberg liefen seit Juli 2025. Jetzt werden Signale und Weichen nicht mehr manuell, sondern per Mausklick gestellt. Diese moderne Steuerung sowie die neue Zweigleisigkeit am Bahnhof in Rodheim wirken sich positiv auf Kapazität und Pünktlichkeit im Zugverkehr aus.

26. Februar 2026, 11:30 Uhr
Frankfurt
Drei-Stufen-Plan zur Herstellung des regulären Verkehrsangebotes • RB 56 verkehrt ab 26. März ohne Einschränkungen • Anstrengungen für auskömmliche Besetzung der Stellwerke in Hanau laufen weiter    

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) stellt mit einem Drei-Stufen-Plan die Herstellung des regulären Zugangebotes im Knoten Hanau sicher. Ab dem 26. März verkehrt die RB 56 wieder ohne Einschränkungen. Zum 1. Mai sollen drei der vier Stellwerke der Südseite wieder uneingeschränkt besetzt sein und bis zum 1. August folgt das vierte.

Das angepasste Betriebskonzept wird daher in einer leicht modifizierten Form noch einmal bis Ende Juli 2026 verlängert. Hintergrund ist u. a. die lange Einweisungszeit für die anspruchsvolle Bedienung der elektromechanischen Stellwerke.

Betroffen sind einzelne Leistungen in den Nachtstunden zwischen 20:00 und 6:00 Uhr (sonntags zwischen 18:00 und 6:00 Uhr):

  • Die Züge der RB 49 (Friedberg – Hanau) wenden vorzeitig in Hanau Nord. Von dort ist ein Busersatzverkehr bis Hanau Hauptbahnhof eingerichtet.
  • Auf der Linie RB 56 (Schöllkrippen – Hanau) kommt es zu Teilausfällen zwischen Kahl und Hanau. Auf diesem Abschnitt können die Linien der Verbindung Frankfurt – Hanau – Aschaffenburg (RE 54, RE 55, RB 58) genutzt werden. Ab dem 26. März steht bei der RB 56 wieder das reguläre Zugangebot zur Verfügung.

Die andauernden nächtlichen Einschränkungen im Knoten Hanau bedauern wir sehr und bitten unsere Kund:innen um Verständnis. Die DB arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, auch hier zeitnah wieder das volle Verkehrsangebot gewährleisten zu können.

Aktuelle Informationen zum Fahrplan werden in der Reiseauskunft unter www.bahn.de und in den Apps DB Navigator sowie bei den Verkehrsverbünden veröffentlicht.

Personaloffensive in der Region läuft unvermindert weiter 

Für einen auskömmlichen Personalbestand in der Region und bundesweit setzt die DB InfraGO ihre Recruiting-Aktionen weiter verstärkt fort. Aktuell werden 324 angehende Zugverkehrssteuernde in Hessen ausgebildet. Zudem starten monatlich ein bis zwei neue Kurse für Quereinsteigende in Hessen. Die Teilnehmenden stehen nach erfolgreicher Schulung und Einweisungszeit rund acht bis zehn Monate später für den operativen Einsatz zur Verfügung. Wo immer es möglich ist, bildet die DB InfraGO die Personale zudem so weiter, dass sie im Bedarfsfall flexibler auf unterschiedlichen Stellwerken eingesetzt werden können.

Auch die im März 2025 gestartete Personalmarketingkampagne läuft unvermindert weiter. Die Kampagne zielt darauf ab, den Beruf „Zugverkehrssteuerer“ (w/m/d) und den Quereinstieg bekannt(er) zu machen. Mit einem Media Mix aus Videos auf YouTube und Social Media, interaktiven Bannern und (Print-)Medien wird weiterhin Aufmerksamkeit generiert. Darüber hinaus finden regelmäßig Termine vor Ort statt, bei denen potentielle Bewerber:innen auf den Beruf des Zugverkehrssteuerers aufmerksam gemacht werden. 

24. Februar 2026, 18:00 Uhr
Frankfurt am Main
Am 13. März 2026 in Darmstadt Ausbildungsberufe hautnah entdecken • Deutsche Bahn (DB) und 15 weitere Unternehmen öffnen ihre Türen • kostenlose Shuttlebusse verbinden die teilnehmenden Standorte

Bei der diesjährigen Nacht der Ausbildung in Darmstadt erhalten Interessierte von 17.00 - 22.00 Uhr bei der Deutschen Bahn (DB) einen Einblick in rund 50 verschiedene Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge, z.B.: Tiefbaufacharbeiter:in/Gleisbauer:in, Lokführer:in, Zugverkehrssteuerer (w/m/d), Elektroniker:in für Betriebstechnik, Mechatroniker:in. Auch über ein duales Studium in den Bereichen Bahningenieurwesen Elektrotechnik / IT, Bauwesen, Wirtschaftsingenieurwesen und viele mehr, können sich Besucher:innen informieren. Ein besonderes Highlight ist die Besichtigung der neuesten Zweisystemlokomotive, die sowohl mit Diesel als auch mit Strom betrieben werden kann. 

Doch auch andere Unternehmen öffnen ihre Türen für junge Menschen: Technik- und Mobilitätsinteressierte kommen bei HEAG mobilo mit einer Fahrt im Steiger, bei Bechtle mit Einblicken ins Innenleben eines Computers, bei HBK - Hottinger Brüel & Kjaer mit Rennwagen-Präsentation und Fahrsimulator sowie bei Autohaus Wiest mit Lackier- und Fahrzeugtechnik zum Ausprobieren auf ihre Kosten.

Wer mit der Bahn anreisen möchte, kann direkt vor dem Hauptbahnhof Darmstadt in den kostenlosen Shuttlebus einsteigen.

Alle Informationen zur Nacht der Ausbildung Darmstadt, zu teilnehmenden Unternehmen, Standorten und Shuttlebus-Routen gibt es unter www.nachtderausbildung-darmstadt.de.

Zur Karriereseite der Deutschen Bahn: 

Stellensuche

23. Februar 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB InfraGO erneuert Gleisbrücke im Frankfurter Hauptbahnhof • Gleise und Bahnsteige 15/16 vom 27. Februar bis zum 10. Juli gesperrt • Arbeiten auf engstem Raum im laufenden Betrieb für minimale Einschränkungen • Modernisierung des Hauptbahnhofs für langfristige Sicherung der Leistungs- und Zukunftsfähigkeit des Bahnhofs

Unter den Gleisen 15 und 16 am Frankfurter Hauptbahnhof entsteht ab Ende Februar im Bereich der Personenunterführung eine neue, moderne Gleisbrücke. Bereits Mitte 2025 starteten die ersten vorbereitenden Baumaßnahmen. Nun wird die alte, gemauerte Brückenkonstruktion zurückgebaut und durch eine WIB-Konstruktion (Walzträger-in-Beton) ersetzt. Das Bauwerk oberhalb des Post- und Personentunnels wird als Brücke bezeichnet, da darüber die Bahnsteige und Gleise verlaufen.

Die Bauausführung erfolgt gebündelt auf kleinstem Raum bei laufendem Betrieb der Nachbarbahnsteige und -gleise. So werden die Beeinträchtigungen für die Reisenden und den Bahnverkehr minimiert, indem lediglich die direkt betroffenen Gleise und Bahnsteige 15 und 16 für den Zugverkehr und die Reisenden gesperrt sind. Die bauliche Umsetzung und die damit verbundene Sperrung sowie Einschränkungen für die Reisenden erfolgt im Zeitraum vom 27. Februar bis zum 10. Juli 2026. Die gesperrten Bahnsteige werden mit Bauzäunen von den weiter in Betrieb befindlichen Bahnsteigen 14 und 17 getrennt. Vor Ort weisen Banner auf die Baumaßnahme und die veränderte Wegeleitung hin.

Die Abläufe für die Umsetzung wurden im Vorfeld realitätsnah simuliert, um Risiken im Bauablauf zu minimieren und die betrieblichen Beeinträchtigungen für Reisende so kurz und planbar wie möglich zu halten. Dabei kam die BIM-Methodik (Building Information Modeling) zum Einsatz. Diese digitale Planungsmethode ermöglicht es, das Bauwerk bereits vor Baubeginn virtuell abzubilden und alle Planungsschritte optimal aufeinander abzustimmen.

Für eine moderne Infrastruktur, die langfristig Sicherheit und Zuverlässigkeit gewährleistet, wurden bereits im Jahr 2022 Bahnsteig- und Gleisbrücken an den Gleisen 12/13 im laufenden Betrieb erneuert. Mit der nun anstehenden Maßnahme an Gleis 15/16 wird die Modernisierung der Infrastruktur konsequent fortgeführt und leistet damit wesentlichen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Leistungs- und Zukunftsfähigkeit des Bahnhofs. 

22. Februar 2026, 19:50 Uhr
Frankfurt am Main

+++ 22. Februar 2026 +++

19:50 Uhr | Inbetriebnahme des Zugverkehrs auf dem Streckenabschnitt zwischen Friedrichsdorf und Friedberg verschiebt sich um wenige Tage

S5 und RB 15 verkehren wieder planmäßig • Ersatzverkehr mit Bussen für die RB 16 zwischen Friedrichsdorf und Friedberg wird bis voraussichtlich Ende der Woche fortgeführt 

(Frankfurt am Main, 22. Februar 2026) In dieser Woche hat die Deutsche Bahn (DB InfraGO) an den letzten Installations- und Abnahmearbeiten für das neue elektronische Stellwerk (ESTW) in Friedrichsdorf gearbeitet. Geplant war, diese bis zum 22. Februar 2026 abzuschließen. Für den Bahnhof Friedrichsdorf und die Streckenabschnitte Richtung Bad Homburg und Köppern wurde das Ziel erreicht: Nachdem der Verkehr hier für die Inbetriebnahme des neuen Stellwerks in den letzten Tagen eingeschränkt war, fahren die Linien S5 und RB15 ab Montag, 23. Februar 2026 wieder planmäßig.

Auf dem Streckenabschnitt zwischen Friedrichsdorf und Friedberg sind allerdings noch Restarbeiten zu erledigen. Im Laufe des Sonntags musste daher kurzfristig entschieden werden, den Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Friedrichsdorf und Friedberg (RB16) fortzuführen.

Der heftige Schneefall am Donnerstag, 19. Februar 2026, führte zu einer geschlossenen Schneedecke auf den Gleisen. Unter anderem dadurch wurden die für diesen und die Folgetage geplanten Restarbeiten und Abnahmen erheblich erschwert. Die DB InfraGO geht davon aus, dass auch die letzten Arbeiten für die Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks bis Ende der Woche abgeschlossen werden können. 

Für die mit der verlängerten Streckensperrung verbundenen Unannehmlichkeiten bittet die DB InfraGO alle Fahrgäste um Entschuldigung.

 

+++ 30. Oktober 2025 +++

16:30 Uhr | Zwischen Friedrichsdorf und Friedberg sollen die Züge wieder gegen Ende Februar 2026 fahren

Inbetriebnahme Elektronisches Stellwerk in Friedrichsdorf verzögert sich • Zugverkehr auf der RB16 voraussichtlich ab dem 23. Februar 2026 wieder möglich • Fahrgäste bleiben mit Ersatzverkehr weiter mobil • Bauarbeiten an Infrastruktur in Rodheim v. d. Höhe finden statt

Derzeit findet im Rahmen des Projekts „Elektronisches Stellwerk (ESTW) Friedrichsdorf (Taunus) und Neubau des Kreuzungsbahnhofs Rodheim v d Höhe“ u. a. der Rückbau der alten Sicherungstechnik im Streckenabschnitt Friedrichsdorf–Friedberg statt. Dies ist zur Baufeldfreimachung für die neuen Anlagen erforderlich. Dieser Abschnitt kann erst wieder mit der neuen ESTW-Technik in Betrieb genommen werden. Aufgrund von Engpässen bei der Lieferung von wichtigen technischen Komponenten wird die Inbetriebnahme des ESTW Friedrichsdorf nicht zum geplanten Zeitpunkt Anfang Dezember möglich sein.

Der Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Strecke Friedrichsdorf-Friedberg verschiebt sich daher nach aktuellem Stand – auch infolge neu zu disponierender Abnahmeprüfkapazitäten – aller Voraussicht nach auf Ende Februar. Betroffen ist hiervon nur die Linie der RB 16. Fahrgäste bleiben dank eines Ersatzverkehrs weiter mobil. Alle entfallenden Zugfahrten werden durch Busse ersetzt. Wir entschuldigen uns bei unseren Fahrgästen für die Unannehmlichkeiten und bitten um Verständnis für das Bauvorhaben.

Die derzeit stattfindenden Arbeiten am Bahnhof in Rodheim v. d. Höhe – Bau eines Außenbahnsteigs, eines Überholgleises, von zwei neuen Weichen sowie Umbau des Bahnübergangs an der Waldstraße – werden im Dezember 2025 abgeschlossen. An den bereits in einer Pressmeldung der Deutschen Bahn zu Einschränkungen im Taunusnetz angekündigt Ausfällen auf den S-Bahn-Linien S3, S4 und S5 und auf der RB 15 ändert sich nichts.

 

 

20. Februar 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Neue E-Ladesäulen am Mainzer Hauptbahnhof zur stärkeren Vernetzung von Individualverkehr und ÖPNV • Weitere Bahnhöfe in der Region folgen

Mit der DB Ladestation können Reisende ihr E-Auto jetzt auch am Mainzer Hauptbahnhof mit Grünstrom laden. Damit verbessern wir die Pkw-Ladeinfrastruktur im Bahnhofsumfeld und investieren in eine zukunftsfähige Mobilität mit einer stärkeren Vernetzung von Individualverkehr und ÖPNV. Gleichzeitig erhöhen wir den Komfort für unsere Fahrgäste. Die Ladesäulen befinden sich auf der „Park and Ride“-Anlage in der Alicenstraße 7, 55116 Mainz. Bezahlt wird entweder mit einer EnBW-Ladekarte oder vor Ort über einen QR-Code per Kreditkarte.

Neben Mainz wurde auch der Hanauer Hauptbahnhof mit Ladesäulen ausgestattet. Bis Mitte des Jahres werden in der Region voraussichtlich Friedberg und Frankfurt Höchst folgen. Eine Übersicht über alle DB Ladestationen finden Reisende hier: DB Ladestation | DB Energie

19. Februar 2026, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
Gleise 1/2 und 4/5 Zugang künftig ohne bauliche Hürden erreichbar • Ausweitung und Modernisierung der Personenunterführung Solmsstraße und Treppenzugang Hamburger Allee • Modernisierung des Empfangsgebäudes sowie der Treppen/Rolltreppen

Update 19. Februar 2026: DB informiert über Vegetationsmaßnahmen

Im Zuge der Arbeiten zur barrierefreien Modernisierung des Bahnhofs Frankfurt West ist der Wegfall des großen Götterbaums am derzeitigen Treppenzugang Solmsstraße unumgänglich. Dieser Zugang muss nämlich zurückgebaut werden, um den neuen barrierefreien Stationszugang zu errichten. Spätestens im Rahmen dieser Abbrucharbeiten würde der Baum aufgrund seiner Verwurzelung mit dem Bauwerk umstürzen oder so erheblichen Schaden nehmen, dass die Standsicherheit nicht mehr gegeben wäre. Daher wurde in Abstimmung mit den zuständigen Behörden entschieden, den Baum vor Beginn der Bauarbeiten zu fällen. Denn die Sicherheit hat für die Deutsche Bahn (DB) stets höchste Priorität. Gleichzeitig genießt auch der Schutz von Umwelt und Natur bei der DB einen hohen Stellenwert. Ersatzpflanzungen erfolgen daher in Form von acht neuen Bäumen im Rahmen der Umgestaltung des Ausgangsbereichs Solmsstraße.

Die Fällung des Götterbaums erfolgt bis Ende Februar und somit entsprechend der gesetzlichen Vorgaben vor Beginn der Nistzeit. Die Bauarbeiten am Ausgang Solmsstraße starten nach aktueller Planung dann Anfang Mai 2026.

Update 29. Dezember 2025: Treppenaufgang in der Hamburger Allee eröffnet

Die Arbeiten am Bahnhof Frankfurt West schreiten voran: Erste vorbereitende Arbeiten, darunter Anpassungen an den Oberleitungs- und Energieanlagen, die Planung der Baulogistik oder Kabelarbeiten sind bereits seit 2023 in der Umsetzung. Mitte 2024 begannen die Bauteams mit den ersten Arbeiten am neuen Treppenaufgang in der Hamburger Allee. Die Treppe dient der verbesserten Erschließung zwischen Hoch- und Hausbahnsteig am Süd-Ost-Kopf sowie der Anbindung zur Hamburger Allee. Diese konnte nun im Dezember 2025 eröffnet werden, sodass unsere Fahrgäste von kürzeren Wegen profitieren.

Neuer Treppenaufgang am Bahnhof Frankfurt West
Neuer Treppenaufgang am Bahnhof Frankfurt West
Quelle: Deutsche Bahn AG

Damit Fahrgäste und Besucher:innen während des geplanten größeren Umbaus der Personenunterführung weiter zu den Zügen gelangen können, errichtet die DB einen provisorischen Zugang. Hierzu werden die Räume des Empfangsgebäudes teilweise geräumt und der ehemalige Posttunnel für die Reisenden nutzbar gemacht. Dieser Tunnel verbindet das Empfangsgebäude mit dem Mittelbahnsteig. Die damit verbundenen Bauarbeiten werden ab Februar im kommenden Jahr für Reisende und Anwohnende sichtbar. Ab Ende 2026/ Anfang 2027 weitet die DB dann die bestehende Personenunterführung aus und stattet sie mit neuer Beleuchtung und Technik aus. Parallel wird das Empfangsgebäude inklusive der Läden modernisiert und das Baufeld für das neue Zugangsgebäude an der Solmsstraße hergestellt. Das Stationsprojekt soll nach aktueller Planung bis Ende 2028 abgeschlossen sein. Gründe für die angepasste Planung sind u. a., dass Teilprojekte aufgrund von zu wenigen Bieter bei den Ausschreibungen nicht fristgerecht vergeben werden konnten. 

Presseinformation 17.10.2023: Bahnhof Frankfurt West wird barrierefrei

Mit rund 32.000 Reisenden und Besucher:innen am Tag zählt die Station Frankfurt West zu einem der wichtigsten Bahnhöfe innerhalb des Frankfurter Stadtgebietes. Um künftig noch mehr Menschen einen komfortablen Ein- und Ausstieg in die klimafreundlichen S-Bahn- und Regionalzüge zu ermöglichen, modernisieren das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Deutsche Bahn (DB) den Bahnhof grundlegend und sorgen so für mehr Attraktivität und Barrierefreiheit. Die Finanzierungspartner:innen investieren in das wichtige Stationsprojekt, das bis Ende 2027 abgeschlossen sein soll.

Die Modernisierung des Bahnhofs Frankfurt West umfasst folgende Maßnahmen:

  • Attraktivierung und Umgestaltung des Empfangsgebäudes,
  • Neubau von Aufzügen zu den Gleisen 1/2 sowie 4/5,
  • Aufweitung der bestehenden Personenunterführung sowie Errichtung eines neuen Zugangsbauwerks mit Aufzug zur Solmsstraße,
  • Neubau des Treppenzugangs von der Hamburger Allee,
  • Einbau eines taktilen Leitsystems sowie einer modernen, energieeffizienten Beleuchtung an Bahnsteigen, Zugängen, Treppen, Personenunterführungen
  • Neubau einer öffentlichen, barrierefreien WC Anlage
  • Errichtung einer Abstellanlage für 200 Fahrräder sowie einer Freianlage in der Solmsstraße
  • Neubau eines technischen Gebäudekomplexes 

Derzeit laufen die Planungen, Ausschreibungen und Vergaben für den umfangreichen Bahnhofsumbau. Erste vorbereitende Arbeiten, darunter Anpassungen an den Oberleitungs- und Energieanlagen, die Planung der Baulogistik oder Kabelarbeiten, sind in der Umsetzung. Seit September errichten die Bauteams zudem den neuen Treppenaufgang in der Hamburger Allee. Für die Baustelle müssen Parkflächen und Zufahrten am Westbahnhof genutzt werden. Um Baufreiheit für die Aufzugsanlagen zu erreichen, verlegt die DB derzeit auch die Technikräume im Empfangsgebäude.

Damit Fahrgäste und Besucher:innen während des geplanten Umbaus der Personenunterführung weiter zu den Zügen gelangen können, errichtet die DB einen provisorischen Zugang. Hierzu werden die Räume des Empfangsgebäudes geräumt und der ehemalige Posttunnel für die Reisenden nutzbar gemacht. Dieser Tunnel verbindet das Empfangsgebäude mit dem Mittelbahnsteig. Die damit verbundenen Bauarbeiten werden ab kommendem Jahr für Reisende und Anwohnende sichtbar. Ab 2025 weitet die DB dann die bestehende Personenunterführung aus und stattet sie mit neuer Beleuchtung und Technik aus. Parallel wird das Empfangsgebäude inklusive der Läden modernisiert und das Baufeld für das neue Zugangsgebäude an der Solmsstraße hergestellt.

Im Bahnhof Frankfurt West halten bzw. fahren täglich über 450 S-Bahnen, 110 Regional- und mehr als zehn Fernverkehrszüge – Tendenz steigend. An die Station sind die insbesondere von Pendler:innen stark frequentierten Strecken Frankfurt Hauptbahnhof – Friedberg, Frankfurt Hauptbahnhof – Kassel Hauptbahnhof sowie Frankfurt West – Bad Vilbel angebunden. Bis 2040 werden im Bahnhof Frankfurt West voraussichtlich knapp 44.000 Fahrgäste in die Züge ein und aussteigen.

17. Februar 2026, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
150 Bohrungen entlang der Trassenvarianten • Sperrung des Mainuferwegs für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen zwischen Eisernem Steg und Alter Brücke • Sperrung dauert voraussichtlich vier Wochen • Umfangreiche Beschilderung für Umleitung vor Ort

Seit Juni 2025 führen Bohrunternehmen im Auftrag der Deutschen Bahn (DB InfraGO) Erkundungsbohrungen entlang der möglichen Trassenvarianten des künftigen Fernbahntunnels Frankfurt durch. Spezialist:innen bohren bis Ende des Jahres 150 Löcher mit einer Tiefe von bis zu 135 Metern, um wesentliche Informationen für die weiteren Planungen zutage zu fördern. Die dabei gewonnenen Daten über die Bodenbeschaffenheit und die Grundwasserströmungen sind essenziell und dienen als Grundlage zur Auswahl geeigneter Bauverfahren für den Stations- und Tunnelbau.

Anlässlich der laufenden Baugrunderkundung am südlichen Mainufer muss der Mainuferweg zwischen Eisernem Steg und Alter Brücke vom 24. Februar bis zum 2. April 2026 komplett gesperrt werden. Fußgänger:innen und Radfahrer:innen werden gebeten, auf den Schaumainkai bzw. das Sachsenhäuser Ufer auszuweichen.

Die Bohrarbeiten am südlichen Mainufer erfordern aus Sicherheitsgründen eine temporäre Vollsperrung des Uferwegs. Das beauftragte Bohrunternehmen wird die Arbeiten zügig durchführen. Sollten die Bohrungen früher als geplant abgeschlossen werden, erfolgt auch eine vorzeitige Freigabe des Weges. Die Sperrung wird rechtzeitig und bereits im Vorfeld der Baustelle durch entsprechende Beschilderung angekündigt, sodass Fußgänger:innen und Radfahrer:innen frühzeitig auf alternative Routen ausweichen können.

Die DB bittet alle Anwohner:innen, Pendler:innen und Erholungssuchende um Verständnis für die mit den Baugrunderkundungen verbundenen Unannehmlichkeiten. Die Untersuchungen sind ein notwendiger Schritt für die Realisierung des Fernbahntunnels, der künftig den Schienenverkehr in der Rhein-Main-Region für Fahrgäste deutlich verbessern wird.

Mehr Informationen zum Projekt "Fernbahntunnel" finden sich unter: Fernbahntunnel Frankfurt - Fernbahntunnel Frankfurt

17. Februar 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Fünf moderne elektronische Stellwerke steuern künftig die Züge • Streckensperrungen in zwei Phasen ab Anfang März 2026• DB baut moderne Leit- und Sicherungstechnik, erneuert Gleise und sichert Hänge• Für die Reisenden stehen Busse als Ersatz bereit

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) errichtet für die Lahn-Kinzig-Bahn ab März fünf neue, elektronische Stellwerke (ESTW) zwischen Gießen und Nidda. Sie sorgen künftig für einen störungsfreien Bahnverkehr. Mit der neuen Technik können Weichen und Signale von den Zugverkehrssteuerer:innen per Mausklick gestellt werden. Außerdem erneuert die DB entlang der Strecke bis zum Jahresende zwölf Bahnübergänge komplett und passt zehn weitere an, um sie auf den modernsten Stand der Technik zu bringen.

Die Bauteams modernisieren zudem die Stationen Lich und Ober-Widdersheim. Sie passen die Bahnsteige und Zuwegungen so an, dass mobilitätseingeschränkte Kund:innen, Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern sowie Reisende mit viel Gepäck die Bahnsteige zukünftig bequem barrierefrei erreichen. Die DB nutzt die Zeit auch, um weitere Bauarbeiten auf dem Streckenabschnitt zu erledigen: Für den Herbst 2026 ist eine Erneuerung von Gleis 2 am Bahnhof in Nidda geplant. Zudem führt ein weiteres DB-Team im Sommer 2026 eine Hangsicherung zwischen Nidda-Borsdorf und Nidda durch.

Für Pendler:innen in und aus den Landkreisen Gießen, Wetterau und Main-Kinzig bedeuten diese Arbeiten Einschränkungen: Ab dem 1. März beginnen die Bauteams zwischen Gießen und Hungen mit den Arbeiten. Auf diesem Streckenabschnitt fahren dann keine Züge mehr. Zwischen Hungen und Nidda ist der Zugverkehr zunächst weiterhin möglich. Von Ende Juni bis Mitte Dezember 2026 ist dann die Gesamtstrecke zwischen Gießen und Nidda umbaubedingt gesperrt.

Aufgrund von zusätzlich geplanten Gleiserneuerungen vom 9. bis zum 23. Mai 2026 zwischen Nidda und Glauburg-Stockheim findet in dieser Zeit kein Zugverkehr zwischen Nidda und Gelnhausen statt. Zwischen Hungen und Nidda ist dieser weiterhin möglich. Das Ersatzkonzept der Hessischen Landesbahn (HLB) findet sich aktuell in Planung und wird zeitnah kommuniziert.

Um Reisende weiterhin an ihr Ziel zu bringen, wird während der Streckensperrungen ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Fahrgäste werden gebeten, ihre Reise vor Fahrtantritt über den DB Navigator, über bahn.de oder unter den Fahrplanänderungen auf der Webseite der Hessischen Landesbahn (HLB) unter https://hlb-online.de/fahrplaene-tarife/fahrgastinfos/  zu prüfen.

Informationen finden Sie auch in der Presseinformation der HLB: RB 46: Einschränkungen im Zugverkehr zwischen Gießen-Gelnhausen vom 01.03. bis 12.04. bzw. 12.12.2026 – HLB Online

16. Februar 2026, 15:30 Uhr
Frankfurt am Main
Bau von rund 4,5 Kilometern Schallschutzwänden • Baubeginn am 27. März 2026 - Vorarbeiten haben bereits begonnen • Nachhaltige Entlastung der Anwohnenden von Bahnlärm

Im Rahmen des freiwilligen Bundesprogrammes „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ errichtet die Deutsche Bahn (DB InfraGO) im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums in Bad Sooden-Allendorf und in den Stadtteilen Ellershausen und Kleinvach fünf Lärmschutzwände auf einer Gesamtlänge von rund 4,5 Kilometern. Die Vorarbeiten haben bereits begonnen. 

Konkret werden die Lärmschutzwände an folgenden Orten errichtet:

  • Die Lärmschutzwände werden in Bad Sooden-Allendorf und Ellershausen auf beiden Seiten der Bahnstrecke errichtet.
  • In Kleinvach einseitig auf der Kleinvach zugewandten Seite. Die Lärmschutzwand, mit einer Länge von ca. 650 Metern, beginnt im Bereich der Kurve In den Weiden und endet hinter dem Hofgut Weiden an der K 58.
  • Die westliche Lärmschutzwand in Bad Sooden-Allendorf beginnt südlich der Eisenbahnüberführung Hilligsfelder Straße / Am Bruch, und endet auf Höhe der Leipziger Straße. Diese hat eine Länge von knapp zwei Kilometern.
  • Die östliche Lärmschutzwand in Bad Sooden-Allendorf, mit einer Länge von rund 1,5 Kilometern beginnt nördlich der Eisenbahnüberführung Hilligsfelder Straße / Am Bruch und endet auch auf Höhe der Leipziger Straße.
  • Die südliche Lärmschutzwand in Ellershausen beginnt vor der Eisenbahnüberführung Bachstraße und endet Auf dem Rückchen 15. Diese hat eine Länge von rund 250 Metern.
  • Die nördliche Lärmschutzwand in Ellershausen beginnt auf Höhe Abzweig Landstraße / B 27 und endet an der Landstraße 25. Diese Lärmschutzwand  hat eine Länge von knapp 500 Metern.

Die Herstellung der Lärmschutzwände erfolgt in zwei Bauabschnitten:

Der erste Abschnitt zwischen Bad Sooden-Allendorf und Kleinvach wird vom 27. März bis zum 15. Mai 2026 errichtet. Der zweite Abschnitt in Ellershausen folgt im Anschluss in den Nächten vom 17. Juli bis zum 5. Oktober 2026.

Die Lärmschutzwände bestehen aus hochschallabsorbierenden Leichtmetallelementen und entlasten die Anwohnenden entlang der Bahnstrecke erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge. Zusätzlich profitieren auch weiter von der Bahnstrecke entfernt liegende Häuser und Wohnungen in hohem Maße von der Wirkung dieser aktiven Lärmschutzmaßnahme.

Während der Bauarbeiten werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Zum Schutz der Bauarbeiter:innen vor herannahenden Zügen werden in der Regel feste Absperrungen errichtet, wodurch der Einsatz von Signalhörnern weitgehend vermieden werden kann. Warneinrichtungen werden von den Unfallkassen jedoch ausdrücklich gefordert und den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Belästigungen durch Lärm und Staub lassen sich daher leider nicht vermeiden. Die Arbeiten sind bei der Stadt Bad Sooden-Allendorf und der zuständigen Polizeidienststelle angemeldet. Die DB bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Nach aktuellem Stand und Abstimmung mit den Straßenverkehrsbehörden ist derzeit nur mit geringfügigen Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Umleitungsverkehre oder komplette Straßensperrungen sind nicht vorgesehen.

Über die Lärmsanierung

Das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wird seit 1999 vom Bund gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Über 1,7 Milliarden Euro wurden seither in die Lärmsanierung von über 2.000 Kilometern Schienenstrecke und rund 64.000 Wohneinheiten investiert. Allein im Jahr 2020 wurden über 75 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und rund 146 Millionen Euro ausgegeben. Bis zum Jahr 2030 soll die Lärmsanierung mehr als die Hälfte aller Anwohner an bestehenden Schienenwegen vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten. 

Die Lärmsanierung ist eine freiwillige Leistung des Bundes. Gefördert werden Schallschutzwände sowie schalldichte Fenster und Lüfter in Gebäuden. In Einzelfällen werden auch Dämmungen von Außenfassaden und Dächern teilfinanziert. Da die Lärmsanierungsmaßnahmen eine Wertsteigerung des Objektes bedeuten, tragen die Eigentümer ein Viertel der Kosten.

www.laermsanierung.deutschebahn.com

12. Februar 2026, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Instandhaltungsarbeiten dauern an • Gleis 3 wieder freigegeben, Gleis 2 inkl. Bahnsteig noch gesperrt • Fahrgäste müssen leider weiterhin auf alternative Zugverbindungen oder Ersatzverkehr mit Bussen ausweichen, um an ihr Ziel zu gelangen

Die kurzfristigen, dringenden Instandhaltungsarbeiten an Gleis 2 in Ingelheim werden voraussichtlich am 21. Februar abgeschlossen. Nachdem das Gleis 2 ursprünglich wegen beschädigter Schwellen gesperrt werden musste, wurden bei den anschließenden Arbeiten zur Wiederherstellung des Oberbaus gravierende Abweichungen bei der Gleislage festgestellt, so dass das Gleis nicht wie geplant freigegeben werden konnte. Diese Abweichungen hätten im schlimmsten Fall dazu führen können, dass Züge mit dem Bahnsteig kollidieren. Zudem wurden die Arbeiten durch einen Defekt an einer Stopfmaschine verzögert. Nach der Erhebung von Vermessungsdaten ist nun alles für die finalen Stopfarbeiten vorbereitet, aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Stopfmaschinen und um zusätzliche Einschränkungen während der Fastnachtstage zu vermeiden, werden diese Arbeiten allerdings erst in der Nacht vom 20. auf den 21. Februar durchgeführt.

Das aktuell laufende Fahrplankonzept wird bis zum 20. Februar fortgesetzt. Züge in Fahrtrichtung Bad Kreuznach / Idar-Oberstein / Bingen / Koblenz können nicht in Ingelheim halten und halten stattdessen in Gau-Algesheim. Reisende in Richtung Ingelheim nutzen bitte ab Gau-Algesheim die Züge der Gegenrichtung oder den Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Ingelheim und Gau-Algesheim. Für Reisende von Mainz nach Ingelheim wird ein stündlich verkehrender Direktbus eingerichtet. Außerdem verkehren zwei Zusatzbusse für den Schülerverkehr von Uhlerborn über Heidesheim nach Ingelheim.

Die durch den Zweckverband ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd (ZÖPNV Süd) beauftragten Verkehrsunternehmen bemühen sich aktuell mit Nachdruck, den durch sie eingerichteten Ersatzverkehr mit Bussen in die Online-Auskunftssysteme wie den DB Navigator so einzupflegen, dass Reisende die entsprechenden korrekten Fahrplanauskünfte erhalten.

In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar wird auch das Gleis 3 gesperrt werden müssen. Die Züge verkehren dann zwischen Uhlerborn und Gau-Algesheim auf einem Gleis. Dadurch muss das Angebot im Regionalverkehr reduziert werden, verkehrende Züge halten aber in beiden Richtungen wieder in Ingelheim. Ab dem Morgen des 21. Februar soll Gleis 2 dann wieder regulär bedient werden. Auch hier werden die Verkehrsunternehmen, in Abstimmung mit dem ZÖPNV Süd als Aufgabenträger im Schienenpersonennahverkehr (SPNV), die Zugfahrpläne anpassen und wenn notwendig, Ersatzverkehre mit Bussen einrichten.

Auch nach Abschluss der Arbeiten in Ingelheim bleibt das Angebot auf der linken Rheinstrecke eingeschränkt, da im Umfeld von Mainz nach wie vor Arbeiten für moderne Stellwerkstechnik stattfinden. Bis zum 5. März verkehren die Linien RE2, RE3, RE15, RB26 und RB33 nur tagsüber regulär bis nach Mainz. Nachts (21 bis 5 Uhr) und an den Wochenenden (Fr. ab 21 Uhr bis Mo. 5 Uhr) ist die Strecke nur eingleisig befahrbar. In diesen Zeiten fahren die Züge der Linien RE3 und RB33 bis Mainz Hbf., wobei die Linie RB33 alle Zwischenhalte der Linie RB26 übernimmt. Die Linie RE2 muss nachts und an den Wochenenden zwischen Mainz Hbf. und Gau-Algesheim entfallen. Die Linie RB26 entfällt nachts und an den Wochenenden zwischen Mainz Hbf. und Ingelheim.   

Auch nach dem 5. März wird es auf der linken Rheinstrecke weiter zu Einschränkungen kommen, da die Hochleistungsstrecke für den Umleiterverkehr im 2. Halbjahr 2026, welcher durch die Generalsanierung der rechten Rheinstrecke auf die linke Rheinstrecke ausweicht, ertüchtigt werden muss. 

06. Februar 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Instandhaltungsarbeiten dauern an • Gleis 3 wieder freigegeben, Gleis 2 inkl. Bahnsteig noch gesperrt • Fahrgäste weichen auf alternative Zugverbindungen oder Ersatzverkehr mit Bussen aus, um an ihr Ziel zu gelangen

Die kurzfristigen dringenden Instandhaltungsarbeiten in Ingelheim konnten leider nicht vollständig – wie angekündigt zum 5. Februar – fertiggestellt werden. Offen sind noch Schotterstopfarbeiten am Gleis 2 und an den zuführenden Weichen, um die regelkonforme Trassierung des Gleises 2 herzustellen, damit die Züge des Nahverkehrs barrierefrei am Bahnsteig 2 halten können. Bedeutet für unsere Fahrgäste: Seit heute Morgen (6. Februar) sind das Gleis 3 und die Weichenverbindung in Richtung Gau-Algesheim wieder uneingeschränkt befahrbar. Das Gleis 2 ist leider weiterhin gesperrt, so dass Züge in Fahrtrichtung Bad Kreuznach/Idar-Oberstein/Bingen/Koblenz derzeit nicht in Ingelheim halten können. Dafür halte die Züge der Linien RE2 und RE3 ersatzweise in Gau-Algesheim. Reisende nach Ingelheim steigen in Gau-Algesheim aus und nutzen die verkehrenden Züge der Gegenrichtung (RB26, RB33 und RE3) oder die Ersatzbusse. Für Reisende von Mainz Hbf. nach Ingelheim wird es ab Montag zusätzlich eine stündliche Direktbusverbindung von Mainz (Abfahrt zur vollen Stunde) nach Ingelheim geben. 

Für Reisende in Richtung Bad Kreuznach/Idar-Oberstein/Bingen/Koblenz wurde zwischen Ingelheim und Gau-Algesheim ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Der Fahrplan wird aktuell von der vlexx GmbH und der Transregio erarbeitet und dann veröffentlicht. 

Für den Schülerverkehr aus Uhlerborn und Heidesheim nach Ingelheim wird durch die Transregio ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Dieser verkehrt nach folgendem Fahrplan: 

  • Uhlerborn Walterslebener Straße (6:45 Uhr) – Heidesheim Freier Platz (6:51) – Ingelheim (6:58) 

  • Uhlerborn Walterslebener Straße (7:00 Uhr) – Heidesheim Freier Platz (7:06) – Ingelheim (7:13) 

Eine Prognose wie lange die Instandhaltungsarbeiten noch andauern werden, kann erst am kommenden Montag abgegeben werden – wenn die erforderlichen Vermessungen stattgefunden haben. Aktuell sind die Fahrpläne bis Freitag, 13. Februar 2026, angepasst. Ziel aller Partner ist es aber, die Fertigstellung zum Fastnachtswochenende abzuschließen. 

Im Anschluss der Arbeiten bis zum 5. März 

Ab dem 14. Februar bis zum 5. März (wenn die Gleisarbeiten in Ingelheim abgeschlossen sind) kann auf der linken Rheinstrecke zwischen Mainz und Ingelheim nur ein eingeschränktes Angebot verkehren, da im Umfeld von Mainz nach wie vor Arbeiten für moderne Stellwerkstechnik stattfinden. Tagsüber verkehren die Linien RE2, RE3, RE15, RB26 und RB33 regulär bis nach Mainz. Nachts (21 bis 5 Uhr) und an den Wochenenden (Fr. ab 21 Uhr bis Mo. 5 Uhr) ist die Strecke nur eingleisig befahrbar. In diesen Zeiten fahren die Züge der Linien RE3 und RB33 bis Mainz Hbf, wobei die Linie RB33 alle Zwischenhalte der Linie RB26 übernimmt. Die Linie RE2 muss nachts und an den Wochenenden zwischen Mainz Hbf und Gau-Algesheim entfallen. Die Linie RB 26 entfällt nachts und an den Wochenenden zwischen Mainz Hbf und Ingelheim.   

Auch nach dem 5. März wird es auf der linken Rheinstrecke weiter zu Einschränkungen kommen, da die Hochleistungsstrecke für den Umleiterverkehr im 2. Halbjahr 2026, welcher durch die Generalsanierung der rechten Rheinstrecke auf die linke Rheinstrecke ausweicht, ertüchtigt werden muss. 

05. Februar 2026, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB erneuert Gleise und Weichen im Knoten Frankfurt-Louisa • Teilausfälle im Regionalverkehr zwischen Frankfurt und Darmstadt bzw. Dreieich • Umleitungen und Ausfälle im Fernverkehr zwischen Frankfurt und Darmstadt bzw. Mannheim/Heidelberg • Fahrgäste bleiben mobil

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, führt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) in der Zeit vom 20. Februar bis zum 6. März Bauarbeiten zwischen Frankfurt Hbf. und Neu-Isenburg durch. im Knoten Frankfurt-Louisa werden mehrere Gleise und Weichen erneuert. Außerdem werden Arbeiten zur Regionaltangente West (RTW) im Bereich Neu-Isenburg durchgeführt. Durch die Bündelung der Baumaßnahmen in einem Sperrzeitraum sollen die Auswirkungen auf den Zugverkehr möglichst gering gehalten werden.

Die Bauarbeiten im Überblick:

  • Knoten Frankfurt-Louisa: Erneuerung von acht Weichen und zwei Gleisen auf einer Länge von rund 1,3 km
  • Regionaltangente West: Einschub einer Eisenbahnüberführung, Erneuerung von Lärmschutzwänden, Oberleitungsarbeiten, Kabeltiefbauarbeiten

Die Main-Neckar-Bahn ist zwischen dem Abzweig Main-Neckar-Brücke und dem Bahnhof Dreieich-Buchschlag vom 20. Februar (21 Uhr) bis zum 6. März (21 Uhr) gesperrt. Dadurch kommt es zu folgenden Änderungen im Regionalverkehr zwischen Frankfurt und Darmstadt:

Die Züge der Linie RE60 entfallen zwischen Frankfurt Hbf. und Darmstadt Hbf. Auf der Linie RB67/68 kommt es zu Teilausfällen auf dem Abschnitt Frankfurt Hbf. – Langen. Die Züge der Linie RB82 fahren nicht zwischen Frankfurt Hbf. und Darmstadt Nord.

Reisende können stattdessen zwischen Frankfurt Hbf. und Darmstadt Hbf. auf die parallel verkehrende S-Bahn-Linie S6 ausweichen, die von den Baumaßnahmen nicht betroffen ist. Ergänzend ist der Einsatz von Ersatzbussen geplant.

Die Züge der Linie RB61 verkehren nicht zwischen Frankfurt Hbf. bzw. Neu-Isenburg und Dreieich-Buchschlag. Zudem entfallen die Taktverstärker auf dem gesamten Laufweg (Frankfurt/Neu-Isenburg – Rödermark-Ober Roden (– Dieburg)). Für die Fahrgäste wird stattdessen ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Im Fernverkehr kommt es vor allem zwischen Frankfurt und Darmstadt bzw. Mannheim/Heidelberg zu Ausfällen und Umleitungen.

Die DB dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten und empfiehlt, sich während der Bauzeit vor Fahrtantritt in den digitalen Auskunftsmedien zu informieren. Die Fahrtoptionen werden dort zeitnah zu finden sein.

04. Februar 2026, 10:52 Uhr
Frankfurt/Main
Barrierefreie Station ersetzt künftig den bestehenden Halt • Zentrale Lage direkt an den Schiffsanlegern • Baubeginn im Februar 2026

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) baut für die Fahrgäste eine neue Bahnstation in Rüdesheim.

Der neue Standort des Rüdesheimer Bahnhofs am Hafenpark direkt an den Schiffsanlegern bietet einige Vorteile: Neben zwei jeweils 210 Meter langen Außenbahnsteigen wird der Neubau für Reisende mittels Rampen barrierefrei zugänglich sein. Die Bahnsteige bekommen eine neue Beleuchtung, Wartemobiliar und Wetterschutzhäuser sowie digitale Fahrplananzeiger. Die zentrale Lage in Nähe der Wohnbebauung und touristischen Örtlichkeiten bringt eine verbesserte Erreichbarkeit mit sich. Große PKW-Parkplätze und Bushaltestellen in fußläufiger Nähe bieten eine attraktivere Verknüpfung der Verkehrsträger sowie mehr Komfort für Pendler:innen.

Baubeginn ist voraussichtlich am 9. Februar 2026. Zuerst führt die DB Gründungsarbeiten für die Bahnsteige durch. Im Sommer erfolgen dann die eigentlichen Bahnsteigbauarbeiten. Bereits Ende letzten Jahres wurden vorbereitende Vegetationsarbeiten am Standort des neuen Halts durchgeführt. Der Neubau des Bahnhofs Rüdesheim erfolgt im Rahmen der Korridorsanierung am rechten Rhein, bei der mehr als 30 Stationen saniert bzw. modernisiert werden. Mehr unter rechter-rhein.deutschebahn.com. Mit dem Abschluss der Generalsanierung Ende 2026 soll dann auch die neue Station in Betrieb genommen werden.

Der Bahnhof am Hafenpark ersetzt künftig den vorhandenen Bahnhof, weshalb auch der Name beibehalten wird. Die Anlagen am alten Standort werden nach der Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs zurückgebaut. Das im Privateigentum befindliche und denkmalgeschützte Empfangsgebäude bleibt dabei erhalten und kann weiterhin gewerblich genutzt werden.

30. Januar 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Informationsveranstaltung zur Strecke Hanau-Gelnhausen • Modernisierung und barrierefreier Umbau der Bahnhöfe und Gelnhausen und Hailer-Meerholz • Maßnahmen zum Lärm-und Artenschutz

Am 29. Januar lud die Deutsche Bahn (DB InfraGo) zur Informationsveranstaltung in die Sport- und Kulturhalle Meerholz in Gelnhausen ein, um über den Fortschritt des viergleisigen Ausbaus der Strecke Hanau – Gelnhausen zu berichten. Rund 160 interessierte Bürger:innen nutzten trotz des schlechten Wetters die Gelegenheit, sich vor Ort über das Projekt zu informieren.

Für das Projektteam der DB führten Leiter Technik, Wolf-Dieter Tigges, und Projektleiter, Dr. Grischa Maaß, durch den Abend, hielten einen umfassenden Vortrag zum aktuellen Baufortschritt und gaben einen Ausblick auf die kommenden Arbeitsschritte. Im Anschluss standen sie den Gästen gemeinsam mit weiteren Ansprechpersonen des Projektteams für Fragen und den persönlichen Austausch zur Verfügung.

Schwerpunkte der Veranstaltung waren unter anderem die Modernisierung und der barrierefreie Umbau der Bahnhöfe Gelnhausen und Hailer-Meerholz, die neue Wirtschaftswegebrücke „Am Bruchweg“, sowie Maßnahmen zum Lärm- und Artenschutz. So konnten sich Anwohnende und Interessierte einen Überblick über die anstehenden Arbeiten im Bereich Hailer und Meerholz verschaffen

Die Nachfragen der Gäste bezogen sich vor allem auf die Lärmschutzwände, den Ausbau des Bahnhofes Hailer-Meerholz und kommende Streckensperrungen.  

Das DB-Projektteam freute sich über das große Interesse der Bürger:innen und betonte die Bedeutung des Dialogs während der Bauphase.

Fragen zum Projekt beantwortet das Projektteam unabhängig von dem Termin auch gerne über das Projektpostfach: hanau-fulda@deutschebahn.com

Über das Projekt:

Das Projekt Ausbaustrecke Hanau – Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturprogramms Frankfurt RheinMain plus (FRMplus), das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird.

Weitere Informationen unter: hanau-fulda.deutschebahn.com sowie www.FRMplus.de.

30. Januar 2026, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
Kurzfristige Gleissperrung für dringend notwendige Instandhaltungsarbeiten vom 31. Januar bis zum 5. Februar • Fahrgäste weichen auf alternative Zugverbindungen oder Ersatzverkehr mit Bussen aus, um an ihr Ziel zu gelangen

Vom 31. Januar bis zum 5. Februar kommt es zu Einschränkungen rund um Ingelheim. Bei regulären Inspektionen wurde festgestellt, dass sich der Zustand der Schwellen in Gleis 2 widererwartend verschlechtert hat. Da die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeitende für die Deutsche Bahn (DB) stets die höchste Priorität hat, werden diese nun ausgetauscht. Dafür muss der Gleisabschnitt gesperrt werden. Für die Instandhaltungsarbeiten wird leider auch Gleis 3 benötigt. Zum einen haben Gleis 2 und 3 den gleichen Oberleitungs-Schaltbereich, zum anderen wird der Platz für die Baulogistik benötigt. Für die Fahrgäste bedeutet das leider, dass es in diesem Zeitraum zu zusätzlichen Einschränkungen kommen wird. Wir bitten um Verständnis.

31. Januar bis zum 5. Februar

Am Wochenende (31. Januar und 1. Februar) fährt die Regionalbahn RB33 mit Zusatzhalten zwischen Ingelheim und Mainz. Auch die Linie RE3 kann verkehren und hält zusätzlich in Gau-Algesheim. Die RB26 fährt von Koblenz kommend nur bis Bingen Hbf., ab Bingen Hbf. steht für die Fahrgäste ein Ersatzverkehr in Richtung Mainz bereit. Die Linien RE2 kann zwischen Gau-Algesheim bzw. Bingen Hbf. und Mainz Hbf. leider nicht verkehren. Die Linie RE15 muss zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hbf. entfallen, hier können Fahrgäste auf die Linien RE3 und RB33 ausweichen.

In der Woche vom 2. bis zum 5. Februar um 5.00 Uhr in der Früh ist das Verkehrsangebot im Schienenpersonennahverkehr leider stark eingeschränkt, weil nur auf einem Gleis gefahren werden kann und ein Teil der Güter- und Fernverkehrszüge ebenfalls den Streckenabschnitt nutzen müssen. Die Linie RE3 fährt auf dem Regellaufweg zwischen Mainz und Saarbrücken.  Als zweite Linie verkehrt die RB26 tagsüber (5:30 bis 20:15 Uhr) regulär – allerdings entfallen die stündlich verkehrenden Zwischentakte zwischen Bingen Hbf. und Mainz Hbf. Im Zeitraum von 20:15 Uhr bis 5:30 Uhr verkehrt die Linie RB33 als zweite Linie und ersetzt in diesem Zeitraum die RB26, weshalb die RB33 die Halte Mainz-Mombach, Budenheim und Uhlerborn in den Nachtstunden mitbedient.  Tagsüber entfällt die RB33, aufgrund fehlender Wendemöglichkeiten in Gau-Algesheim bzw. Ingelheim zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hbf. Die Linie RE 15 entfällt ebenfalls zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hbf. Für beide Linien wird ein umfangreicher Busnotverkehr zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hbf durch die verantwortlichen Eisenbahnverkehrsunternehmen eingerichtet.

Die Linie RE2 wendet bereits in Gau-Algesheim, mit direktem Anschluss an Busse des Ersatzverkehrs nach Ingelheim und Mainz. Die Fahrplantabellen des Busnotverkehrs werden von den Eisenbahnverkehrsunternehmen bzw. dem Verkehrsverbund veröffentlicht.

Weitere Details finden Sie auch in der Presseinformation der vlexx.

 5. Februar bis zum 5. März

Ab dem 5. Februar bis zum 5. März (wenn die Gleisarbeiten in Ingelheim abgeschlossen sind) kann auf der linken Rheinstrecke zwischen Mainz und Ingelheim nur ein eingeschränktes Angebot verkehren, da im Umfeld von Mainz nach wie vor Arbeiten für moderne Stellwerkstechnik stattfinden. Tagsüber verkehren die Linien RE3, RE15, RB26 und RB33 regulär bis nach Mainz. Nachts (21 bis 5 Uhr) und an den Wochenenden (Freitag ab 21 Uhr bis Montag 5 Uhr) ist die Strecke nur eingleisig befahrbar. In diesen Zeiten fahren die Züge der Linien RE3 und RB33 bis Mainz Hbf, wobei die Linie RB33 alle Zwischenhalte der Linie RB26 übernimmt. Die Linie RB26 fährt zwischen Mainz Hbf. und Ingelheim.  Die Linie RE2 entfällt bis einschließlich 8. Februar zwischen Gau-Algesheim und Mainz. Danach verkehrt sie Montag bis Freitag tagsüber regulär, nachts und am Wochenende muss sie zwischen Gau-Algesheim und Mainz entfallen.

Auch nach dem 5. März wird es auf der linken Rheinstrecke weiter zu Einschränkungen kommen, da die Hochleistungsstrecke für den Umleiterverkehr im 2. Halbjahr 2026, welcher durch die Generalsanierung der rechten Rheinstrecke auf die linke Rheinstrecke ausweicht, ertüchtigt werden muss.

30. Januar 2026, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
Wiederherstellung der Hunsrückquerbahn ist weitgehend abgeschlossen • Offen sind die Reparatur einer beschädigten Betonplatte sowie geplante Instandhaltungsarbeiten

Seit 2023 baut die Deutsche Bahn (DB InfraGO) auf der Hunsrückquerbahn, um die Strecke im Abschnitt zwischen Langenlonsheim und Büchenbeuren wieder grundlegend befahrbar zu machen. Die Bauarbeiten hierfür sind zum Großteil abgeschlossen. Im Februar erfolgt der Einbau der letzten technischen Elemente an den bestehenden Weichen. In den letzten Monaten hat die DB rund 40 Kilometer Gleisanlagen und den Belag von 45 Bahnübergängen erneuert sowie die Entwässerungsanlagen entlang der Strecke instandgesetzt.

Allerdings wurde bei den Bauarbeiten eine Betonplatte über einem Durchlass beschädigt. Bevor die Strecke wieder in Betrieb genommen werden kann, müssen die Schäden zunächst behoben werden. Die Planungen und statischen Prüfungen dazu sind beauftragt. Die Reparatur soll im März erfolgen.

Da vom 1. April bis zum 30. Juli 2026 umfangreiche Instandhaltungsarbeiten zwischen Langenlonsheim und Stromberg geplant sind und die Strecke in diesem Zeitraum ohnehin gesperrt ist, hat sich die DB dazu entschieden, die Inbetriebnahme der gesamten Strecke auf den Zeitraum nach diesen Bauarbeiten zu verschieben. Das heißt, dass nach aktuellem Planungsstand ab August erste Züge durchgehend auf der Hunsrückquerbahn fahren können.

Trassenanmeldungen des Güterverkehrs liegen für das Jahr 2026 nicht vor. Die angemeldeten Sonderfahrten für den Ausflugverkehr können im August starten.

27. Januar 2026, 16:24 Uhr
Frankfurt/Main
Umfangreiche Modernisierung für 2027 geplant • Region profitiert nach Erneuerung von modernem Ausrüstungsstandard bei Strecke, Bahnhöfen und Technik • Enge Einbindung der Region bei Planung und Verkehrskonzept

Für mehr Qualität und Zuverlässigkeit im Schienennetz plant die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) in den kommenden Jahren die Generalsanierung besonders belasteter Streckenabschnitte. Vom 13. August 2027 bis zum 4. Februar 2028 steht der Korridor Hanau – Fulda bzw. „Kinzigtal“ auf der Agenda. Ziel der knapp sechsmonatigen Bauphase ist es, den hochbelasteten Streckenabschnitt zwischen Gelnhausen bis Fulda langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Die Sanierung schafft die Grundlage für stabile, zuverlässige Verkehre in der Region. Störungen und infrastrukturbedingte Verspätungen sollen sich so reduzieren.

Während der Sanierung modernisiert die DB im Kinzigtal Weichen, Gleise und Stellwerkstechnik oder baut sie neu. Um das große Bauvolumen in der geplanten Zeit zu schaffen und damit die Einschränkungen für Fahrgäste und Anwohnende möglichst kurz zu halten, arbeitet die DB gewerkeübergreifend.

Nach aktuellem Stand stehen auf dem rund 58 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Gelnhausen und Fulda unter anderem zur Modernisierung und Erneuerung an:

  • rund 100 Kilometer Oberleitung
  • 87 Weichen
  • 75 Kilometer Gleise
  • 10 Bahndämme und Stützwände
  • 5 moderne elektronische Stellwerke (ESTW)
  • 5 Verkehrsstationen

Mit der Generalsanierung bringt die DB auch fünf Bahnhöfe auf den neusten Stand und baut diese soweit möglich barrierefrei um. In Wirtheim, Bad Soden-Salmünster, Steinau a. d. Straße, Schlüchtern und Flieden baut die DB unter anderem neue Bahnsteige, Wetterschutzhäuser, erneuert die Beleuchtung sowie das Mobiliar und richtet ein taktiles Wegeleitsystem ein. Außerdem saniert die DB Personenunterführungen und Bahnsteigdächer. Fahrgäste erhalten künftig Informationen über moderne Anzeigen.

Um die Erreichbarkeit der Region auch während der Bauphase sicherzustellen, ist ein umfangreiches Ersatzverkehrskonzept vorgesehen. Für den Nahverkehr wird ein Ersatzverkehr (EV) mit Bussen insbesondere zwischen Langenselbold und Fulda eingerichtet. Im Fernverkehr sind Umleitungen vorgesehen, sodass Reisende trotz Baumaßnahmen verlässliche Verbindungen nutzen können. Die DB steht hierzu in engem Austausch mit den beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie den Kommunen, um bestmögliche Reisealternativen bereitzustellen. In den kommenden Wochen und Monaten wird das Verkehrskonzept für die Generalsanierung „Kinzigtal“ gemeinsam mit allen Beteiligten weiter konkretisiert und detailliert ausgearbeitet.

Mit der Generalsanierung von mehr als 40 hochbelasteten Streckenabschnitten bündelt die DB alle anstehenden Baumaßnahmen der kommenden Jahre. Ziel ist es, die Infrastruktur innerhalb eines möglichst kurzen Zeitraums komplett zu erneuern. Dazu gehören Schwellen und Schotter, Gleise und Weichen, Signale und Stellwerke ebenso wie die Bahnhöfe. Das bedeutet: Die Strecke wird einmal gesperrt, statt wie bisher viele kleinere Einzelarbeiten zu realisieren. Anschließend sind in der Regel für mehrere Jahre keine größeren Bauarbeiten mehr erforderlich. Zudem werden die generalsanierten Abschnitte deutlich leistungsfähiger, erhalten einen erstklassigen Ausrüstungsstandard und werden für den digitalen Bahnbetrieb der Zukunft vorbereitet.

Auch zwischen Hanau und Gelnhausen setzt die DB den viergleisigen Ausbau fort und sorgt damit auch in diesem Teil der Strecke für eine neue und zuverlässige Infrastruktur.

27. Januar 2026, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Modernisierung des Saarbrücker Hauptbahnhofs geht auch nach dem Tag der Deutschen Einheit weiter • Sanierung Empfangsgebäude und Dach gestartet • Neues Wahrzeichen in Planung

Auch nach dem Tag der Deutschen Einheit und den damit verbundenen Feierlichkeiten am 3. Oktober 2025 läuft die Modernisierung des Saarbrücker Bahnhofs weiterhin auf Hochtouren. Die Sanierung von Dach und Empfangsgebäude ist gestartet. Dafür steht ein großer Kran auf dem Vorplatz. Im Rahmen der geplanten Baumaßnahmen werden zudem die Dämmung und Abdichtung aller Dächer des Empfangsgebäudes vollständig erneuert. Außerdem erfolgt der Rückbau der bestehenden Fassadenverkleidung und der Außenwanddämmung am Gebäudeteil an Gleis 1, die anschließend durch moderne, energetisch verbesserte Bauteile ersetzt werden. Auch der Treppenturm des Empfangsgebäudes erhält eine neue Fassadenverkleidung sowie eine zeitgemäße Außenwanddämmung. 

Für die Zukunft gibt es schon eine neue Überlegung: Im Rahmen der Sanierung der Südfassade kam die Idee auf, auf dem Treppenturm eine besondere Uhr zu installieren. Die GINOtronic GmbH, ein innovatives Technologieunternehmen aus Saarbrücken, plant in Zusammenarbeit mit der DB InfraGO eine 22 Meter hohe Licht-Installation am Hauptbahnhof. Die Uhr mit dem innovativen Namen „Drop-A-Min“ funktioniert ohne Zeiger, Ziffern oder Worte.- nur mit Licht. Mit dieser Kunstinstallation verdeutlichen die DB und das saarländische Unternehmen die regionale Verankerung an einem der am meisten frequentierte Ort des Saarlandes. Aktuell führt GINOtronic Gespräche mit potenziellen Förderern und Sponsoren. 

Bereits im vergangenen Jahr ist viel passiert: So wurden zum Beispiel der Wartebereich und die Wartezonen des Empfangsgebäudes neu gestaltet und durch zusätzliche, farbenfrohe Hocker sowie moderne Bänke ergänzt. Pflanzbehälter mit Kunstpflanzen umrahmen die Bereiche. Außerdem wurden Decken und Wände neu gestrichen und fotografische Paneele mit saarländischen Sehenswürdigkeiten angebracht. Im Durchgang hat der Künstler Florian Budke die Deckenfläche mit lokalen Motiven gestaltet und damit einen optischen Akzent für Reisende geschaffen. 

26. Januar 2026, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bauteams erneuern seit Dezember 2025 Vielzahl von Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Technik • Übersicht Bauarbeiten und Fahrtoptionen Februar bis zum 5. März 2026 • Fahrplanänderungen sukzessive in den Auskunftssystemen • Fahrgäste bleiben weiterhin mit dem ÖPNV mobil • Baupausen zu Fastnacht

Seit Dezember saniert und modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) Stück für Stück den Eisenbahnknoten Mainz. Dafür bündelt die DB in den nächsten Jahren zahlreiche notwendige Bauarbeiten – vor allem auf den Strecken von Mainz in Richtung Frankfurt, nach Groß-Gerau, Worms und an den Mittelrhein sowie zwischen Mainz und Wiesbaden. Im Fokus stehen insbesondere die Erneuerung von Gleisen, Weichen und Oberleitungen sowie Vorarbeiten für moderne Stellwerkstechnik.

Bereits im November wurde zu den Fahrtmöglichkeiten für Fahrgäste im Dezember und Januar informiert. Nun informiert die DB über die Reiseoptionen und Bauarbeiten bis zum 5. März 2026. Wichtig für alle Fahrgäste: Die Erreichbarkeit des Frankfurter Flughafens aus Wiesbaden und Mainz mit dem öffentlichen Nahverkehr bleibt weiterhin bestehen. In den Zeiträumen 26. Januar bis zum 7. Februar und 20. Februar bis zum 13. März ist allerdings die Nutzung der Busse des Ersatzverkehrs nötig. Fahrgäste aus Wiesbaden und Mainz nutzen bis Kelsterbach Ersatzbusse und steigen dann auf die Züge der S-Bahn um oder nutzen direkt den SEV-Expressbus zum Flughafen. Rund um die Fastnachtstage unterbricht die DB die Baumaßnahmen zwischen Mainz und Frankfurt (Pause vom 7. (11 Uhr) bis zum 20. Februar (21 Uhr)), um mehr Zugverbindungen anbieten zu können.

Die Fahrtmöglichkeiten werden nach und nach in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator hinterlegt bzw. sind für die kommenden Wochen bereits dort zu finden. Vor Beginn der jeweiligen Arbeiten informiert die DB weiterhin– auch über Anzeigen und Plakate in den Stationen und Zügen.

Baustellen und Reiseoptionen im Überblick

Wichtig: Trotz vieler Sperrungen bleiben die Menschen im Rhein-Main-Gebiet weiter mit dem öffentlichen Nahverkehr mobil. Die DB bittet um Verständnis für die Einschränkungen und empfiehlt allen Fahrgästen sich kurz vor Fahrtantritt über die digitalen Auskunftsmedien wie bahn.de, DB Navigator oder die Apps der Verkehrsverbünde über mögliche Fahrtalternativen zu informieren.

Im Zeitraum vom 28. Januar bis zum 6. März ist aufgrund von Vorarbeiten für den Einbau von moderner Stellwerkstechnik zeitweise auf bestimmten Streckenabschnitten nur eingleisiger Betrieb möglich. Seit dem 16. Januar bis zum 6. Februar ist die Strecke Mainz Römisches Theater – Mainz-Bischofsheim komplett gesperrt. Aufgrund von Bauarbeiten für die Regionaltangente West ist die Strecke Kelsterbach – Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof (vom 30. Januar (21 Uhr bis zum 20. Februar (21 Uhr)) gesperrt.

Auch eine Brückenerneuerung an der Bonner Straße in Rüsselsheim bringt Einschränkungen mit sich: Vom 20. Februar (21 Uhr) bis zum 6. März (21 Uhr) ist die Strecke zwischen Mainz Römisches Theater und Raunheim gesperrt.

Die Züge des Fernverkehrs werden in der Regel umgeleitet oder fallen zwischen Frankfurt und Mainz bzw. Wiesbaden aus. Hierdurch kann es zu Fahrtzeitverlängerungen bzw. Haltausfällen kommen. Fahrgäste, die Regionalzüge und S-Bahnen nutzen möchten, kommen während der Baumaßnahmen mit verschiedenen Optionen wie folgt ans Ziel:

Relation Wiesbaden – Mainz – Frankfurt Flughafen – Frankfurt Hbf.

S-Bahn Rhein-Main:

Vom 27. Januar bis zum 6. Februar 2026 wird die S-Bahn-Linie S8 über Mainz-Kastel ohne Halt in Mainz-Gustavsburg, Römisches Theater, Mainz Hbf. und Mainz Nord und ab dem 31. Januar auch über Frankfurt Flughafen Fernbahnhof (ohne Halt in Kelsterbach und Gateway Gardens) umgeleitet. Die Bahnhöfe Frankfurt Flughafen Fernbahnhof und Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof sind fußläufig verbunden. Die Linie S9 entfällt zwischen Wiesbaden und Kelsterbach bzw. Frankfurt Flughafen. Dafür ist zwischen Mainz Hbf. und Wiesbaden Hbf. ein stündlicher S-Bahn-Pendelverkehr eingerichtet, der eine Direktverbindung zwischen den Landeshauptstädten sichert. Die Ersatzverkehr-Linie S8E fährt zum einen auf der Strecke Mainz-Bischofsheim bis Mainz Hbf. über Mainz-Gustavsburg und Mainz Römisches Theater. Zudem verbindet sie Raunheim bzw. Kelsterbach über Frankfurt Flughafen Fernbahnhof mit Gateway Gardens. Alternativ fahren ab Mainz-Kastel die Linien S1 und die RB10 bis Hattersheim bzw. Frankfurt-Höchst, ab dort können die Fahrgäste die Expressbusse X17 bzw. X58 zum Flughafen nutzen.

Vom 6. bis zum 20. Februar 2026 während der Mainzer Fastnacht fahren die Züge der S-Bahn-Linie S8 wieder. Es kommt nur zu drei Änderungen: Die Züge halten nicht an den Stationen Gateway Gardens und Kelsterbach und statt an der Station Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof an der Station Frankfurt Flughafen Fernbahnhof. Die beiden Bahnhöfe sind fußläufig verbunden. Die Linie S9 entfällt zwischen Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof und Wiesbaden. Der Ersatzverkehr mit den Bussen der Linie S8E fährt für Fahrgäste weiterhin zwischen Raunheim bzw. Kelsterbach über Frankfurt Flughafen Fernbahnhof mit Gateway Gardens. Auch die Linie S1 steht den Kund:innen weiterhin regulär zur Verfügung.

Vom 21. Februar bis zum 5. März entfallen die S-Bahn-Linien S8 und S9 zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf. Reisende auf diesem Streckenabschnitt nutzen den eingerichteten Ersatzverkehr (S8E, S8X und S9X). Zusätzlich ist zwischen Mainz Hbf. und Wiesbaden Hbf. ein stündlicher S-Bahn-Pendelverkehr eingerichtet. Reisende in Richtung Frankfurt Flughafen können die Direktbusse des Ersatzverkehrs oder ab Mainz-Kastel die Linien S1 und RB10 bis Hattersheim bzw. Frankfurt-Höchst und ab dort die Expressbusse X17 bzw. X58 nutzen.

Regionalbahnen:

Vom 31. Januar bis zum 6. Februar und vom 21. Februar bis zum 6. März sowie an den Wochenenden 7./8. und 14./15. Februar werden die Züge der Linien RE2 und RE3 (vlexx) zwischen Frankfurt Hbf. und Mainz Hbf. über Frankfurt Höchst umgeleitet. Dazwischen verkehren die Linien über Rüsselsheim, aber ohne Halt am Frankfurter Flughafen. Fahrgäste erreichen den Frankfurter Flughafen weiterhin mit den oben bereits beschriebenen Alternativverbindungen.

Ab dem 21. Februar bis zum 5. März entfällt die Regionalbahn RB58 auf der Strecke Frankfurt Flughafen Fernbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk. Am Wochenende 28. Februar bis zum 1. März verkehren zudem keine Züge der Linie RB58 und RE59 zwischen Frankfurt Süd und Rüsselsheim Opelwerk. Auch hier werden Reisende gebeten, auf den Schienenersatzverkehr auszuweichen.

Relation Mainz – Gau-Algesheim – Bingen/Bad Kreuznach

***Bitte beachten Sie die Änderungen aufgrund von kurzfristigen Gleisarbeiten - für weitere Informationen hier klicken***

Auch ab dem 31. Januar bis zum 5. März (wenn die Gleisarbeiten in Ingelheim abgeschlossen sind) kann auf der linken Rheinstrecke zwischen Mainz und Ingelheim nur ein eingeschränktes Angebot verkehren, da im Umfeld von Mainz nach wie vor Arbeiten für moderne Stellwerkstechnik stattfinden. Tagsüber verkehren die Linien RE3, RE15, RB26 und RB33 regulär bis nach Mainz. Nachts (21 bis 5 Uhr) und an den Wochenenden (Freitag ab 21 Uhr bis Montag 5 Uhr) ist die Strecke nur eingleisig befahrbar. In diesen Zeiten fahren die Züge der Linien RE3 und RB33 bis Mainz Hbf, wobei die Linie RB33 alle Zwischenhalte der Linie RB26 übernimmt. Die Linie RB26 fährt zwischen Mainz Hbf. und Ingelheim.  Die Linie RE2 entfällt bis einschließlich 8. Februar zwischen Gau-Algesheim und Mainz. Danach verkehrt sie Montag bis Freitag tagsüber regulär, nachts und am Wochenende muss sie zwischen Gau-Algesheim und Mainz entfallen.

Relation Wiesbaden – Mainz - Darmstadt

Die Regionalbahn RB75 wird noch bis zum 8. Februar und am Wochenende 14./15. Februar zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hbf. über Mainz-Kastel umgeleitet. Vom 21. Februar bis zum 27. Februar verkehren die Züge nicht zwischen Groß-Gerau und Wiesbaden Hbf​. Fahrgäste nutzen bitte den Ersatzverkehr mit Bussen.

Relation Worms – Mainz – Frankfurt-Höchst – Frankfurt Hbf.

Vom 21. Februar bis zum 5. März entfallen die Züge der Linien RE4 und RE14 zwischen Worms Hbf. und Mainz Hbf. Hier können Kund:innen die parallel verkehrenden Züge der Linien S5 und S6 benutzen. Zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf. verkehren die Züge, jedoch ggf. mit geänderten Fahrzeiten.

Ausblick

Die Verkehrskonzepte ab dem 5. März und im weiteren Jahresverlauf sind derzeit noch in Abstimmung mit den beteiligten Eisenbahnen, Zweckverbänden und Aufgabenträgern. Sobald diese ausgearbeitet sind, wird die DB ebenfalls darüber informieren.

___

Ergänzung: Verbindungen im Fernverkehr vom 21. Februar bis zum 13. März

Die Modernisierungen im Knoten Mainz haben auch Auswirkungen auf den Fernverkehr. Züge werden teilweise umgeleitet bzw. entfallen auf Teilabschnitten. Hauptsächlich betroffen sind die Halte in Mainz Hbf., Wiesbaden Hbf. sowie am Frankfurter Flughafen Fernbahnhof.

Fernverkehrsverbindungen zwischen Mainz und Koblenz

Zwischen Mainz und Koblenz bzw. Köln bestehen noch zweistündliche Direktverbindungen. In Richtung Frankfurt bestehen ab/bis Mainz vorübergehende keine Direktverbindungen mehr, ab dem 7. März verkehren in Richtung Frankfurt wieder einzelne Züge.

ICE-Linie 1 (Passau – Nürnberg – Frankfurt – Mainz – Köln – Essen – Hamburg)ICE-Linie 91 (Wien – Nürnberg – Frankfurt – Mainz – Köln – Dortmund)

  • Die Züge dieser beiden Linien werden zwischen Frankfurt und Mainz umgeleitet.
  • Dabei entfallen die Halte Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof und Mainz Hbf.
  • Vom 7. bis zum 13. März verkehren die Züge in Fahrtrichtung Passau/Wien ohne Umleitung und halten daher wieder in Mainz Hbf. und Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof.
  • ICE 1021 wird vom 6. bis zum 12. März zusätzlich zwischen Mainz und Koblenz umgeleitet. Dabei entfällt der Halt Bingen (Rhein) Hbf.

IC-Linie 55 (Stuttgart – Mainz – Köln – Dortmund – Hannover – Magdeburg – Dresden)

  • Diese Züge verkehren wie gewohnt via Mainz Hbf.

Fernverkehrsverbindungen von/nach Wiesbaden Hbf

ICE-Linie 50 (Wiesbaden – Frankfurt – Erfurt – Leipzig – Dresden)

  • Diese Züge verkehren nur auf dem Abschnitt zwischen Frankfurt und Dresden.
  • Hierdurch entfallen die Halte Wiesbaden Hbf., Mainz Hbf. und Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof.

Einzelzüge:

  • Das Zugpaar ICE 78/ICE 79 (Wiesbaden <> Hamburg) verkehrt nur auf dem Abschnitt zwischen Frankfurt und Hamburg. Hierdurch entfallen die Halte Wiesbaden Hbf., Mainz Hbf. und Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof.
  • Das Zugpaar ICE 920/ICE 921 (Frankfurt <> Hamburg) wird zwischen Frankfurt und Mainz umgeleitet. Dabei entfallen die Halte Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof und Mainz Hbf. Vom 6. bis zum 13. März entfällt aufgrund einer zusätzlichen Umleitung zwischen Mainz und Koblenz der Halt Bingen (Rhein) Hbf.

26. Januar 2026, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Höhere Präsenz von Sicherheitskräften etwa im Hauptbahnhof Mainz • Mehr Personal und Geld für zusätzliche Reinigung und Reparaturen • Deutlich mehr Frühjahrsputzaktionen in diesem Jahr unter anderem in Remagen und Ahrweiler

Gemäß der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene des Bundes setzt die Deutsche Bahn (DB) im Rahmen eines Neustarts schnelle Verbesserungen bei Sauberkeit und Sicherheit in den Bahnhöfen um. DB InfraGO-Chef Philipp Nagl und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder stellten in Remagen das Sofortprogramm für Rheinland[1]Pfalz vor, mit dem das Stationserlebnis für die Kundinnen und Kunden bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird. Eine höhere Präsenz von Sicherheitskräften, zusätzliche Reinigungen und schnelle Reparaturen sorgen dafür, dass sich die Menschen gern an den Bahnhöfen aufhalten und komfortabel zu ihren Zügen gelangen. In Rheinland-Pfalz markieren Maßnahmen am Hauptbahnhof Mainz sowie an den Stationen Remagen und Ahrweiler den Auftakt. Eine Vielzahl weiterer Bahnhöfe folgen im Jahresverlauf.

Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG: „Bahnhöfe sind unsere Visitenkarte und der Anfang jeder Bahnreise. Gerade hier in Rheinland-Pfalz haben wir etwa mit der Weststrecke Trier und der wiederaufgebauten Ahrtalbahn im letzten Jahr schon klare Verbesserungen für unsere Fahrgäste durch modernisierte oder völlig neu errichtete Stationen erreicht. Mit vielen konsequenten Schritten sorgen wir nun mit unserem Sofortprogramm dafür, dass sich unsere Kundinnen und Kunden an den Bahnhöfen willkommen und sicher fühlen. Insgesamt stehen dafür 2026 bundesweit rund 50 Millionen Euro zusätzlich für Sicherheit und Sauberkeit an den Stationen zur Verfügung. Unsere Fahrgäste in Rheinland-Pfalz sollen erleben, dass sich rasch etwas zum Positiven verändert – auch wenn das enorme Bauaufkommen und damit verbundene Auswirkungen auf dem Verkehr zunächst weiter eine Herausforderung bleibt.“

Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr: „Mit unserer Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene haben wir die entscheidenden Weichen für eine bessere Bahn gestellt. Viele Maßnahmen, wie die Modernisierung des Netzes, brauchen Zeit. Aber es gibt auch vieles, was man sofort besser machen kann. Dazu gehören die Sauberkeit und Sicherheit unserer Bahnhöfe. Wenn sich Bürgerinnen und Bürger an einzelnen Bahnhöfen nicht sicher fühlen, erwarte ich, dass schnell gehandelt wird. Und das tut die Bahn: Mit mehr Streifen und Technik für Ihre Sicherheit sowie einer Reinigungsoffensive für ein besseres Erscheinungsbild unserer Bahnhöfe hier bei uns in Rheinland-Pfalz.“

Mit Investitionen in Personal und Technik verbessert die DB die Sicherheit an den Bahnhöfen weiter. Ziele sind ein besseres Sicherheitsempfinden und ein sauberes Erscheinungsbild. An zahlreichen Bahnhöfen schickt die DB im Jahr 2026 noch einmal mehr Sicherheitspersonal auf Streife, darunter am Hauptbahnhof Mainz. Zudem arbeitet die Bahn mit der Bundespolizei intensiv daran, weitere Bahnhöfe mit Kameras und Videotechnik auszustatten. Schon heute sind an Bahnhöfen rund 11.000 Kameras für Prävention und eine konsequente Strafverfolgung im Einsatz, darunter die Hauptbahnhöfe Mainz, Koblenz und Neustadt (Weinstraße). Begleitet wird das Programm durch eine Präventionskampagne, die Respekt gegenüber Mitarbeitenden stärkt, das Bewusstsein für den öffentlichen Raum Bahnhof schärft und an zivilgesellschaftliche Selbstkontrolle appelliert.

Für mehr Sauberkeit verstärkt die DB 2026 die regelmäßige Reinigung an den Stationen. Zusätzlich führt die DB bundesweit an doppelt so vielen Bahnhöfen wie im Vorjahr einen Frühjahrsputz durch: 1.400 statt 700, viele davon im ländlichen Raum. Damit profitieren auch deutlich mehr Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz, unter anderem die Stationen Remagen, Ahrweiler, Bad Dürkheim oder Idar-Oberstein, von einem gründlichen Frühjahrsputz. DB-Mitarbeitende reinigen hier besonders intensiv Bahnsteige und Treppen, Tunnel und Aufzugsschächte, Glas- und Bedienflächen sowie Mobiliar und Vitrinen. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Vielerorts unterstützen Städte und Gemeinden mit Werkzeug und Wischmopp – so auch in Remagen.

Neue mobile Teams übernehmen bald Reparaturen. Damit soll es künftig schneller gehen – auch in Rheinland-Pfalz. Die zusätzlichen Mitarbeitenden bringen die jeweilige Station in einem ganzheitlichen Ansatz in einen für die Kundinnen und Kunden guten Zustand. In einem Pilotversuch hat die DB die Wirkung dieser Teams getestet. Die Rekrutierung der handwerklich versierten Kolleginnen und Kollegen erfolgt nun sukzessive in ganz Deutschland.

Weitere Informationen zu den Sofortprogrammen hat die DB in ihrem Online-Angebot veröffentlicht. Darüber hinaus ist aktuelles Bildmaterial in der DB-Mediathek zu finden.

22. Januar 2026, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Umfassende Bauarbeiten ab Juli: Sanierung und Instandsetzung der Infrastruktur der Bahnstrecke am rechten Rheinufer • Im Regionalverkehr kommen moderne Ersatzbusse für die Fahrgäste zum Einsatz • Enge Taktung der Busse damit Reisende mobil bleiben • Umleitungen im Fern- und Güterverkehr

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) saniert vom 10. Juli bis zum 11. Dezember 2026 die Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden. Während der Generalsanierung der rund 160 Kilometer langen und viel befahrenen Strecke bündelt die DB zahlreiche Arbeiten, die die Infrastruktur langfristig leistungsfähiger und weniger störanfällig machen. Die Strecke wird dadurch künftig wesentlich robuster, der Zugverkehr für die Fahrgäste pünktlicher und zuverlässiger.

Mit der Sanierung des wichtigen Bahnkorridors gehen Änderungen im Regional- und Fernverkehr in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen einher. Damit Menschen und Güter während der Bauarbeiten zuverlässig an ihr Ziel kommen, hat die DB InfraGO in enger Abstimmung mit den Aufgabenträgern, Zweckverbänden, Eisenbahnverkehrsunternehmen und Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz sowie Nordrhein-Westfalen ein umfassendes Verkehrskonzept erarbeitet. Für den Streckenabschnitt in Rheinland-Pfalz und Hessen von Unkel nach Wiesbaden wurde dieses vorgestellt.

Hochwertiger Ersatzverkehr mit Bussen im Nahverkehr

Als Ersatz für die Zugverbindungen im Nahverkehr, die wegen der Bauarbeiten nicht angeboten werden können, richtet die DB gemeinsam mit den Aufgabenträgern einen leistungsstarken Ersatzverkehr mit modernen Bussen ein. Dieser bedient alle Haltestellen und ist teilweise so eng getaktet, dass sich deutlich mehr Fahrmöglichkeiten ergeben. Insgesamt fahren elf Buslinien, darunter zwei Expresslinien die zwischen Wiesbaden –Koblenz sowie zwischen Koblenz – Bad Honnef – Bonn-Ramersdorf – Troisdorf. Für die Schülerverkehre sind zusätzliche Verstärkerfahrten geplant.

Für die Ersatzverkehre während der Generalsanierungen gelten einheitliche Qualitätsvorgaben. Dazu gehören unter anderem neuwertige und barrierefrei zugängliche Fahrzeuge, die ausreichend Stauraum für Gepäck bieten, über WLAN sowie zum Teil über Toiletten an Bord verfügen. Außerdem ist ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur definiert. Diese Standards kommen aktuell bei der Generalsanierung der Strecke zwischen Hamburg und Berlin zur Anwendung.

Anpassungen der Fahrpläne

Für die Züge im Nahverkehr ergeben sich durch die Bauarbeiten umfangreiche Änderungen. Während auf der rechten Rheinstrecke keine Züge fahren, besteht am linken Rhein ein stabiles Grundangebot. Rechtsrheinisch enden die Regionalzüge RE8 und RB27 von Mönchengladbach in Troisdorf und ab Mitte September in Köln Messe/Deutz. Die RB10 verkehrt von Frankfurt bis Wiesbaden, der RE9 zwischen Frankfurt und Eltville entfällt. Die Züge des RE25 sowie der RB23 fahren zwischen Koblenz und Limburg über Niederlahnstein. Die RB23 entfällt zwischen Andernach und Koblenz, die Linie RB32 entfällt zwischen Remagen und Boppard. Auf der Linie RE30 kommt es zu einzelnen Ausfällen zwischen Gießen und Frankfurt und die Züge der RB37 fahren zwischen Gießen und Bad Nauheim alle zwei Stunden.

Um mehr Kapazität für den Güterverkehr zu schaffen, fahren auf der linken Rheinseite auf einzelnen Relationen etwas weniger Züge. Vereinzelte Fahrplanänderungen ergeben sich auch auf weiteren Strecken: unter anderem auf der Siegstrecke, der Main-Weser-Bahn und der Bahnstrecke Bebra – Kassel. Mittelbar wirkt sich die notwendige Umleitung der Güterzüge auch auf den Nahverkehr im weiteren Umfeld beispielsweise bis Trier, Frankfurt am Main, Gießen oder Kassel aus.

Im Fernverkehr sind für die Züge Umleitungen und teilweise auch Ausfälle erforderlich. Die Züge zwischen Berlin und Bonn sowie zwischen Norddeich Mole und Koblenz starten und enden in Köln. Die Züge von und nach Luxemburg starten und enden in Koblenz statt in Düsseldorf. Die ICE-Verbindung zwischen Dresden und Wiesbaden verkehrt zwischen Dresden und Frankfurt am Main.

Die Fahrplandaten sind zum Teil bereits in den Auskunftsmedien eingepflegt. Insbesondere für den Ersatzbusverkehr erfolgt dies nach Abschluss der Feinplanung im Frühjahr, so dass sich Reisende dann auf www.bahn.de,in der App DB Navigator sowie in den Auskunftsmedien der Verkehrsverbünde über mögliche Verbindungen informieren können.

Generalsanierung: Neue Gleise, Weichen und attraktivere Bahnhöfe

Von Juli bis Dezember 2026 erneuert die DB zwischen Unkel und Wiesbaden unter anderem mehr als 60 Kilometer Gleise, rund 40 Kilometer Oberleitung, rund 116 Weichen und 13 Überleitverbindungen. Hinzu kommt die Sanierung von 15 Brücken und Stützwänden und die Sicherung von sieben Felshängen. Die Fachleute modernisieren die Leit- und Sicherungstechnik, dazu gehören unter anderem 1.100 Stelleinheiten für neue Elektronische Stellwerke (ESTW) und die Ausstattung von zwölf Bahnübergänge mit neuer moderner Technik. Für mehr Lärmschutz entstehen bis Ende 2026 insgesamt 19 Kilometer neue Schallschutzwände.

Gleichzeitig modernisiert die DB im Rahmen der Generalsanierung sämtliche Stationen entlang der Strecke und baut sie zu einem großen Teil barriere- oder zumindest stufenfrei aus. Außerdem erhalten die Bahnhöfe eine attraktive Gestaltung nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit einem einheitlichen Farbkonzept, das den Charakter der Region widerspiegelt. Während der Generalsanierung der Bahnstrecke am rechten Rhein installieren die Bauteams 25 Aufzüge, bauen zehn Rampen sowie acht neue Personenunterführungen und sanieren acht weitere. Zudem steht die Sanierung von 55 Bahnsteigen und der Bau von 21 Dächern an. Reisende profitieren künftig von 64 neuen Wetterschutzhäusern und einer besseren Beleuchtung an den Stationen. Aktuelle Informationen zum Zugverkehr finden Fahrgäste nach Abschluss der Arbeiten auf 70 neuen und modernen dynamischen Schriftanzeigern. Neue Leitsysteme weisen ihnen künftig den Weg.

Ziel der fünfmonatigen Bauphase ist es, die hochbelastete Eisenbahnstrecke langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren. Im kommenden Jahr steht dann die Sanierung der Strecke von Fulda nach Hanau durch das Kinzigtal an. Dazu laufen die Vorbereitungen.

Infomobil tourt entlang der Strecke

Im Mai und Juni 2026 tourt ein Infomobil und macht an mehreren Stationen Halt. Dort können sich Interessierte über die geplanten Baumaßnahmen und das Verkehrskonzept informieren. Die Haushalte entlang der Bahnstrecke erhalten Ende Juni/Anfang Juli Info-Flyer zu den Bauarbeiten und zum Ersatzverkehr per Post. Weitere Informationen gibt es online unter dem Link: www.rechter-rhein.deutschebahn.com.

20. Januar 2026, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Einschränkungen im Bahnverkehr aufgrund einer Entgleisung einer Güterverkehrslok im Bahnhof Hattersheim • Bergung der Lok und Reparaturen laufen • Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet

Update 23. Januar, 15:45 Uhr:

Die Reparaturarbeiten wurden abgeschlossen. Die Gleise sind wieder beidseitig befahrbar. Der Zugverkehr wird - wie angekündigt - wieder aufgenommen. Auch die Bauarbeiten auf der südmainischen Strecke laufen zum Teil wieder an, so dass der Baufahrplan gilt. Die genauen Auswirkungen des Vorfalls auf den weiteren Verlauf der geplanten Bauarbeiten kann die DB derzeit noch nicht genau abschätzen.

Update 22. Januar, 13:30 Uhr:

Bereits am Nachmittag des 20. Januars konnten die ersten Züge des Regionalverkehrs zwischen Frankfurt und Mainz/Wiesbaden über Rüsselsheim und Bischofsheim umgeleitet werden. Die Züge des Fernverkehrs folgten am frühen Morgen des 21. Januar. Seit Betriebsstart am Freitag, 23. Januar, (3:00 Uhr) fahren zudem wieder halbstündlich S-Bahnen der Linie S1 von Wiesbaden nach Frankfurt über Hattersheim. In der Gegenrichtung nach Wiesbaden fahren die Züge auch im Halbstundentakt und zwar über die Strecke der S9. Das heißt: Die Züge der S1 werden ab Frankfurt Main Hbf tief umgeleitet: Die S1 hält dann am Flughafen und in Rüsselsheim und in Bischofsheim und dann in Mainz-Kastel und Wiesbaden Ost und in Wiesbaden Hbf. Auch am Freitag gibt es noch Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Frankfurt-Höchst und Mainz-Kastel mit Halten in Sindlingen, Hattersheim, Eddersheim, Flörsheim und Hochheim. Ab morgen 16 Uhr und dem Ende der Reparaturarbeiten verkehren alle Züge wieder regulär nach Fahrplan bzw. aktuellem Baustellen-Fahrplan.

Update 22. Januar, 10:00 Uhr:

Die Reparaturarbeiten verlaufen nach Plan. Heute ab 16:00 Uhr ist wieder eingleisiger Verkehr auf der Strecke möglich, ab morgen 16:00 Uhr stehen wieder beide Gleise zur Verfügung. Ab diesem Zeitpunkt werden auch die planmäßigen Bauarbeiten auf der Strecke Rüsselsheim - Mainz - Wiesbaden wieder aufgenommen. Zu den Auswirkungen auf den Bahnverkehr informieren wir schnellstmöglich, die Verkehrskonzepte sind gerade in Abstimmung.

Update 21. Januar, 11:30 Uhr:

Die DB hat die Bergung der Lok heute Nacht gegen 2:00 Uhr abgeschlossen. Derzeit arbeiten die Teams am Wiederaufbau der Oberleitung und dem Errichten eines Behelfsmastes. Dafür stellen sie mit einem Bagger eine Standfläche für den Behelfsmast her. Danach folgen die Arbeiten an der Oberleitung selbst. Ziel ist es weiterhin bis Donnerstagabend vorerst wieder einen eingleisigen Verkehr auf der Strecke Flörsheim - Eddersheim - Hattersheim - Frankfurt-Höchst zu ermöglich. Um die verkehrlichen Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, hat die DB die planmäßigen Bauarbeiten auf der Strecke Rüsselsheim - Mainz - Wiesbaden unterbrochen. Seit den frühen gestrigen Abendstunden verkehren wieder Züge des Fern- und Nahverkehrs (bis auf die Regionalbahn RE9) südmainisch über Rüsselsheim. Für die S-Bahn-Züge der Linie S1 bleibt der Ersatzverkehr mit Bussen bestehen.

Update 20. Januar, 15:30 Uhr:

Die Ermittlungen vor Ort sind abgeschlossen. Zwei Notfallkrane und ein Hilfszug mit dem notwendigen Werkzeug, um die Lok zu bergen und aufzugleisen, sind aktuell im Einsatz. Auch die Reparaturen der Oberleitung laufen weiter auf Hochtouren und dauern vsl. noch einige Tage an. Ziel ist es bis Donnerstagabend vorerst wieder einen eingleisigen Verkehr auf der Strecke Flörsheim - Eddersheim - Hattersheim -Frankfurt-Höchst zu ermöglich. Um die verkehrlichen Auswirkungen für unsere Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, wurden die planmäßigen Bauarbeiten auf der Strecke Rüsselsheim - Mainz - Wiesbaden unterbrochen. Ab den frühen Abendstunden können so vsl. wieder Züge des Fern- und Nahverkehrs (bis auf die Regionalbahn RE9) südmainisch über Rüsselsheim umgeleitet werden. Für die S-Bahn-Züge der Linie S1 bleibt der Ersatzverkehr mit Bussen bestehen.

Stand 20. Januar, 11:30 Uhr:

Aufgrund einer Entgleisung einer Güterverkehrslok im Bahnhof Hattersheim in der Nacht zum Dienstag kommt es derzeit zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Frankfurt am Main und Mainz/Wiesbaden. Der Unfall hat sich auf einem Nebengleis im Bahnhof Hattersheim ereignet. Aufgrund der Beschädigung eines Oberleitungsmastes muss die Stromversorgung im gesamten Bahnhof wieder hergestellt werden. Die behördlichen Ermittlungen zum Unfallhergang laufen. Die Arbeiten zur Bergung der Lok und der Reparatur haben begonnen. Daher ist bis auf Weiteres auf der Strecke ist kein Zugverkehr möglich. Betroffen von der Sperrung sind sowohl Züge des Nah- und Fernverkehrs. 

Der S-Bahn-Verkehr der Linie S1 ist unterbrochen. 

Die Linie S1 verkehrt pendelnd: 

  • zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Flörsheim 
  • sowie zwischen Frankfurt-Höchst und Rödermark Ober-Roden 

Zwischen Flörsheim und Frankfurt-Höchst pendeln seit den frühen Morgenstunden Busse als Ersatz. Auch zwischen Frankfurt und Mainz stehen für die Reisenden Busse als Ersatz bereit.  

Die Regionalzüge der Linien RE2, RE4, RE9, RE10 und RE14  fallen auf Grund von Bauarbeiten zwischen Frankfurt Hbf. und Mainz Hbf./Wiesbaden auf der Umleitungsstrecke aus. Weitere Infos zu den aktuellen Baumaßnahmen und den Fahrtalternativen entnehmen Sie bitte dieser Pressemitteilung

Im Fernverkehr kommt es zu Teilausfällen. 

Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über alternative Reisemöglichkeiten zu informieren und mehr Reisezeit einzuplanen. 

16. Januar 2026, 11:00 Uhr
Düsseldorf/Frankfurt
Kabelarbeiten für neues, modernes Stellwerk in Bonn-Bad Godesberg • Erneuerung von Weichen und Schienen • Vorbereitung der Strecke für die Umleiterverkehre der Korridorsanierung Troisdorf – Wiesbaden ab Juli 2026 • Fahrplananpassungen ab dem 23. Januar bis zum 30. Januar 2026 zwischen NRW und Rheinland-Pfalz • Schienenersatzverkehr bringt Fahrgäste weiterhin an ihr Ziel

(Düsseldorf, 16. Januar 2026) Die DB InfraGO modernisiert die Strecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Sinzig: Fachleute bündeln dabei unter anderem Stellwerks- und Gleisarbeiten. Mit der Modernisierung investiert die DB konsequent in eine robustere Schiene. In der Zeit von Freitag, 23. Januar 2026, 21 Uhr, bis Freitag, 30. Januar 2026, 21 Uhr, führt die DB folgende Arbeiten durch:

  • Für das neue, moderne Stellwerk „Bonn-Bad Godesberg“ setzt das Projekt unter anderem Kabeltiefbauarbeiten um. Dafür führen sie zum Beispiel Kampfmittel- sowie Baugrundsondierungen durch und bauen rund 1.000 Meter Kabelkanäle.
  • Außerdem erneuert die DB im Bereich Bonn-Mehlem vier Weichen.
  • Zudem stehen weitere Instandhaltungsarbeiten auf der Strecke auf dem Bauplan, z.B. der Tausch von Schienen, Weichenteilen, Schotter, Fahrdraht sowie Kabelarbeiten. Zusätzlich werden Vegetationsarbeiten zwischen Bonn-Mehlem und Oberwinter umgesetzt.
  • Darüber hinaus setzt die DB Bahnhofsarbeiten in Rheinland-Pfalz fort: In Sinzig stellt das Projekt die noch ausstehenden Arbeiten an den Bahnsteigen im Bereich der neuen Personenunterführung fertig. Außerdem bauen Fachleute die Hilfsbrücken im Bereich der Personenunterführung zurück.

Bei den Maßnahmen handelt es sich um wichtige Vorbereitungen für die Generalsanierung der Strecke Troisdorf – Wiesbaden ab Juli 2026: Die Strecke am linken Rhein dient als Ausweichroute für den Personen- und Güterverkehr während der Bauarbeiten.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Im Fernverkehr

Die Züge werden während der Bauarbeiten vom 23. Januar bis zum 30. Januar 2026 zwischen Köln und Koblenz umgeleitet. Dabei entfallen die Halte Bonn Hbf, Remagen und Andernach. Teilweise halten die Züge ersatzweise in Bonn-Beuel. Die Fahrzeiten verlängern sich um bis zu 20 Minuten.

Die ICE-Züge Bonn – Köln – Berlin entfallen auf dem Teilabschnitt zwischen Bonn und Köln.

Bitte beachten Sie: Aufgrund von Kabelarbeiten im Knoten Mainz gibt es bereits ab Freitag, 16. Januar, 5 Uhr, Fahrplananpassungen im Fernverkehr zwischen Frankfurt/Mainz und Köln.

Details zu den Auswirkungen im Fernverkehr gibt es in der Online-Grafik sowie in dem dort hinterlegten Kundenplakat.

Im Nahverkehr

Damit die Fahrgäste im Nahverkehr während der Bauarbeiten weiterhin an ihr Ziel kommen, haben DB, die Aufgabenträger go.Rheinland und SPNV-Nord sowie die zuständigen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein Ersatzkonzept mit Bussen eingerichtet:

Von Freitag, 23. Januar, 21 Uhr, bis Montag, 26. Januar, 4 Uhr, fahren Schnellbusse (SEV RE 5X) zwischen Köln Hbf und Remagen nur mit Zwischenhalten in Bonn Hbf, Rolandseck und Oberwinter Yachthafen. Zusätzlich fahren Busse im Ersatzverkehr (SEV RB 26) mit allen Zwischenhalten (mit Ausnahme von Köln West). Nachts zwischen 22 Uhr und 5 Uhr verkehrt der Ersatzverkehr über Remagen hinaus bis Koblenz Hbf.

In der Zeit von Montag, 26. Januar, 4 Uhr, bis Freitag, 30. Januar, 21 Uhr, wird der Ersatzverkehr um eine weitere Schnellbuslinie (SEV RE 22X) zwischen Köln Hbf und Erftstadt ohne Zwischenhalte ergänzt.

Als Alternative können Fahrgäste die Züge der Linie S 19 (DB Regio) ab Köln Hbf nach Köln/Bonn Flughafen sowie die Stadtbahnen der KVB (STR 16 und 18) zwischen Köln und Bonn bzw. Bonn-Bad-Godesberg nutzen.

Details zu den betroffenen Linien RE 5 (RRX, NationalExpress), RE 12 (DB Regio), RE 22 (DB Regio), RB 24 (DB Regio) RB 26 (TransRegio), RB 30 (DB Regio) und RB 48 (NationalExpress) gibt es unter www.zuginfo.nrw/?msg=126129.  

Die Fahrplananpassungen werden in den Auskunftsmedien hinterlegt sowie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

Ausblick: Weitere Arbeiten im Raum Köln

Ab Freitag, 30. Januar, 21 Uhr, bis Freitag, 6. Februar, 5 Uhr, führt die DB auf der S-Bahn-Strecke zwischen Köln Messe/Deutz und Köln-Mülheim/Köln Trimbornstraße Gleisarbeiten durch: Die Fachleute erneuern dabei das Gleis auf einer Länge von knapp 1.600 Metern und tauschen den gesamten Schotter aus.

In diesem Abschnitt fahren für die Züge der Linien RB 25, S 6, S 11, S 12 und S 19 Busse als Ersatz. An den ersten Tagen der Bauarbeiten ist Personal an den Bahnhöfen in Köln Messe/Deutz sowie Köln Frankfurter Straße im Einsatz, das den Fahrgästen vor Ort als Ansprechpartner:innen dient.

Weitere Details sind unter zuginfo.nrw/index.html?msg=127172 veröffentlicht. Die Fahrplananpassungen werden außerdem in den Auskunftsmedien sowie über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben.

14. Januar 2026, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Deutsche Bahn (DB) und Stadt Hofgeismar erwecken die Bahnunterführung zu neuem Leben • Gemälde von Schüler:innen der Stadt schmücken die Wände • Fahrgäste profitieren von verbesserter Aufenthaltsqualität und modernisierter Reisendeninformation

Die Deutsche Bahn (DB) eröffnet heute offiziell in enger Kooperation mit der Stadt Hofgeismar und den Projektpartnern der Initiative KOMPASSbahnhof die neugestaltete Unterführung am Hofgeismarer Bahnhof. Seit Jahresende hängen dort nun die schönsten Bilder von Schüler:innen der Stadt. Die Initiative hatte im vergangenen Jahr zu einem schulübergreifenden Malwettbewerb aufgerufen. Unter dem Motto „Hofgeismar – ruff und runner“ malten die Kinder, was sie mit ihrer Heimatstadt verbinden. Die Gemälde vermitteln Lebensfreude, Vielfalt und Heimatgefühl. 

Eine Bürgerbefragung hatte gezeigt, wie wichtig helle, saubere und sichere Aufenthaltsbereiche den Menschen in Hofgeismar sind. Diese Wünsche wurden im Rahmen des KOMPASS-Projektes mit und einer gepflegten Atmosphäre in der Unterführung aufgegriffen, was das subjektive Sicherheitsempfinden und die Attraktivität für alle deutlich steigert. Darüber hinaus wurden die Aufenthaltsqualität und Reisendeninformation am Bahnhof umfassend verbessert: Der vormals wenig einladende Windschutz mit Lochblech auf dem Bahnsteig wurde durch einen transparenten Windschutz ersetzt, was für mehr Helligkeit, Übersichtlichkeit und ein offenes Raumgefühl sorgt. Zudem bietet die modernisierte Reisendeninformation mit dynamischem Schriftanzeiger Plus (DSA+) sowie einem digitalen Aushang zur Baukommunikation (DAB) Fahrgästen eine noch bessere Orientierung.

Bereits seit Sommer 2023 ist es Reisenden in Hofgeismar möglich, am ersten Kombibahnsteig Nordhessens stufenfrei in alle dort verkehrenden Züge ein- und auszusteigen. Seither profitieren täglich etwa 2.000 Fahrgäste vom barrierefreien Bahnhof.

02. Januar 2026, 10:30 Uhr
Frankfurt am Main
Nach 25 Jahren im DB-Konzern geht Dr. Klaus Vornhusen in den Ruhestand • Sein Verdienst: Mobilität der Menschen und nachhaltiger Einsatz für die Infrastruktur • Nachfolger wird Ismail Ertug

Nach 25 Jahren im DB-Konzern verabschiedet sich Dr. Klaus Vornhusen in den Ruhestand. 20 Jahre lang war er als Konzernbevollmächtigter für Hessen auch erster Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und Ministerien, Wirtschaft und Verbände. 2019 übernahm er zudem die Verantwortung für zwei weitere Bundesländer – Rheinland-Pfalz und das Saarland.

Besonders nachhaltig vorangetrieben hat Dr. Klaus Vornhusen die Entwicklung der Infrastruktur: RegioTram Kassel, Weststrecke Trier, Wiederherstellung der Ahrtalbahn und Eifelstrecke, Gateway Gardens, eigene Gleise für die S6 von Frankfurt-West nach Bad Vilbel und zahlreiche barrierefrei modernisierte Verkehrsstationen sind nur einige Beispiele für Schieneninfrastruktur, die er selbst ihrer Bestimmung übergeben konnte. Seine Handschrift trägt auch die integrierte Planung mit frühzeitiger Öffentlichkeitsbeteiligung für „Frankfurt RheinMain plus“ und das große Infrastrukturentwicklungsprogramm für die Rhein-Main-Metropolregion mit Auswirkungen auf das gesamte deutsche Schienennetz.

Auch über die Infrastrukturentwicklung hinaus hat er gewirkt: Er engagierte sich für Verbesserungen des Lärmschutzes z. B. im Beirat Leiseres Mittelrheintal. Außerdem verantwortete er maßgeblich eine im September 2025 von der Stadt Frankfurt am Main, der Landes- und der Bundespolizei sowie der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) gemeinsam unterzeichnete Kooperationsvereinbarung. Diese soll die Sicherheit und Aufenthaltsqualität am Frankfurter Hauptbahnhof, im Bahnhofsumfeld sowie an weiteren wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten nachhaltig verbessern. Seit Mai 2023 war er zudem Vorsitzender der Landesgruppe Hessen des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).

Die Deutsche Bahn dankt Dr. Vornhusen für sein Engagement und seine Verdienste für die DB. Seine offizielle Verabschiedung findet am 12. Januar 2026 statt.

Zum 1. Januar 2026 übergab Dr. Vornhusen den Staffelstab des Konzernbevollmächtigten an Ismail Ertug. Der gebürtige Amberger ist derzeit als Beauftragter für Nachhaltige Mobilität Europa tätig und war zuvor 14 Jahre als Mitglied des Europäischen Parlaments im Verkehrsausschuss aktiv.

18. Dezember 2025, 16:30 Uhr
Frankfurt am Main
Infos rund um die ab Herbst anstehenden Bauarbeiten in Hailer und Meerholz sowie die laufenden Arbeiten in Gelnhausen Mitte • Vortrag, Infowände und Zeit für persönlichen Austausch mit Projektmitarbeitenden

Um einer der am stärksten befahrenen Strecken im deutschen Schienennetz zu entlasten, baut die Deutsche Bahn (DB InfraGO) die Strecke zwischen Hanau und Gelnhausen viergleisig aus. Fast zwei Jahre sind die Bauteams vor Ort schon im Einsatz. Im Oktober starteten die Arbeiten im zweiten von insgesamt fünf Bauabschnitten der Ausbaustrecke, der die Gelnhäuser Stadtteile Hailer und Meerholz umfasst. Hier stehen neben dem viergleisigen Ausbau und der Modernisierung der bestehenden Gleise weitere umfangreiche Arbeiten an: Die DB baut den Bahnhof Hailer barrierefrei um und errichtet eine neu Wirtschaftswegebrücke, sodass zukünftig vier Gleise hindurch passen. Notwendige Eingriffe in die Natur, die durch das Bauprojekt verursacht werden, gleicht die Bahn umfangreich aus. Parallel dazu treiben die Bauteams im Bereich Gelnhausen-Mitte und Linsengericht den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Gelnhausen und die Fertigstellung der neuen Straßenbrücke an der Landesstraße L 3202 („Westpange“) mit Hochdruck voran.

Um über die Fortschritte und die geplanten Arbeiten zu informieren, lädt die Deutsche Bahn interessierte Bürger:innen zu einer weiteren Informationsveranstaltung am Donnerstag, 29. Januar 2026 ein. In der Sport- und Kulturhalle Meerholz (Am Viadukt 12, 63571 Gelnhausen) präsentiert das Projektteam den aktuellen Stand des Projekts und gibt einen Ausblick auf die geplanten Arbeiten im Jahr 2026. Die Veranstaltung beginnt offiziell um 18:30 Uhr mit einem Vortrag. Bereits ab 17:30 Uhr können sich Interessierte vor Ort an Infowänden zu den wichtigsten Maßnahmen im Baugeschehen informieren. Im Anschluss an den Vortrag stehen die Ansprechpersonen der DB gerne für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung.

Fragen zum Projekt beantwortet das Projektteam unabhängig von dem Termin auch gerne über das Projektpostfach: hanau-fulda@deutschebahn.com

Das Projekt Ausbaustrecke Hanau–Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturprogramms Frankfurt RheinMain plus (FRMplus), das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird.

Weitere Informationen unter: hanau-fulda.deutschebahn.com sowie www.FRMplus.de.

17. Dezember 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Kooperation für mehr Sicherheit und Aufenthaltsqualität an Frankfurter ÖPNV-Stationen erfolgreich angelaufen • Umsetzung der gemeinsamen Maßnahmen zeigt erste Wirkung • Partner ziehen positive Zwischenbilanz

Gut drei Monate nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur nachhaltigen Verbesserung der Sicherheit und Aufenthaltsqualität am Frankfurter Hauptbahnhof, im Bahnhofsumfeld sowie an weiteren wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten ziehen die Partner ein erstes Zwischenfazit. Für die Deutsche Bahn (DB), die Stadt Frankfurt am Main, die Landes- und die Bundespolizei sowie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) hat sich die intensivierte gemeinschaftliche Herangehensweise bisher bewährt.

Regelmäßige gemeinsame Streifen im Hauptbahnhof sowie an den Stationen „Hauptwache“ und „Konstablerwache“ fördern die Sicherheit sowie das Sicherheitsempfinden von Reisenden und Mitarbeitenden. Auch mehr gezielte Kontrollen gegen Kriminalität und offenen Drogenkonsum sowie eine effizientere Videoüberwachung tragen hierzu maßgeblich bei. Hinzu kommen eine konsequente Durchsetzung der Waffenverbotszone im ÖPNV, im Hauptbahnhof sowie im Bahnhofsviertel und die Durchführung anlassorientierter Maßnahmen in Reaktion auf aktuelle Beschwerde- oder Störungslagen.

Das Inkrafttreten der Kooperationsvereinbarung hat die wahrnehmbare Präsenz der Sicherheitspartner sowie die Anzahl der Kontrollmaßnahmen noch einmal deutlich erhöht, was gleichzeitig zu einer Steigerung der registrierten Straftaten und Verstöße führt. Ebenso nahm die Zahl der Platzverweise und Fahndungstreffer zu, wohingegen die Beschwerdelage in einigen Bereichen spürbar zurückging.   

Nach dem erfolgreichen Auftakt werden die beteiligten Partner die vereinbarten Maßnahmen gemeinsam entschlossen fortführen, um die Sicherheit und Ordnung an wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten in Frankfurt nachhaltig weiter zu verbessern. Die Aufenthaltsqualität in den Bahnhöfen, die als Visitenkarte von DB und Stadt den ersten Eindruck der Reisenden maßgeblich prägen, soll so kontinuierlich aufgewertet werden.

Zur Kooperationsvereinbarung für Sicherheit und besseren Aufenthalt im Frankfurter Hauptbahnhof sowie in innerstädtischen Bereichen:

Die DB, die Stadt Frankfurt am Main, die Landes- und die Bundespolizei sowie die VGF haben am 1. September 2025 eine wegweisende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, die Sicherheit und Aufenthaltsqualität am Frankfurter Hauptbahnhof, im Bahnhofsumfeld sowie an weiteren wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten – zum Beispiel an den Stationen Konstabler- und Hauptwache sowie am Bahnhof Frankfurt-Höchst – nachhaltig zu verbessern. Die Vertragspartner intensivieren und vernetzen damit ihre bewährte Zusammenarbeit, um Ordnungsstörungen und Kriminalität noch wirksamer zu begegnen und das Sicherheitsempfinden der Reisenden und Bürger:innen weiter zu stärken.

Im Fokus der Vereinbarung stehen die Erhöhung der objektiven und auch der subjektiven Sicherheit an einem der wichtigsten Knotenbahnhöfe Deutschlands. Ein Kernpunkt ist dabei auch die nochmalige Verstärkung gemeinsamer Sicherheitsstreifen an neuralgischen Punkten in der Station und im Stationsumfeld. Die Einsätze werden regelmäßig auf hoher Ebene evaluiert, um aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen flexibel und schnell begegnen zu können.

Die Kooperationsvereinbarung läuft vorerst für drei Jahre und verlängert sich danach bis auf Weiteres. 

14. Dezember 2025, 06:00 Uhr
Berlin
Insbesondere die Erneuerung pünktlichkeitsrelevanter Anlagen sorgt für stabileren Betrieb im Nah- und Fernverkehr • Störungen an einzelnen Komponenten werden schrittweise abgestellt • Abnahmefahrten für vollständige Inbetriebnahme von ETCS im Februar geplant

Seit einem Jahr rollen wieder Züge über die Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. Am 14. Dezember 2024 ging die Strecke nach fünf Monaten Generalsanierung offiziell wieder in Betrieb. Die DB InfraGO zieht eine positive Bilanz zu den Effekten des Pilotprojekts für die gebündelte Erneuerung und Modernisierung hochbelasteter Strecken – der ersten Generalsanierung im deutschen Schienennetz.

Mit der Erneuerung der Infrastruktur auf der 70 Kilometer langen Strecke verbesserte sich die Zustandsnote nach der Schulnotenlogik von 3,70 auf 2,19 deutlich. Insbesondere die pünktlichkeitsrelevanten Anlagen wie Gleise, Weichen, Stellwerke und Bahnübergänge hat die DB InfraGO mit der Sanierung in einen Zustand gebracht, der nahezu dem einer Neubaustrecke entspricht. Das Prinzip der Generalsanierung, alle erforderlichen Arbeiten konzentriert und gewerkeübergreifend in einem Zeitraum zu bündeln, vermeidet weitere Sperrungen in den kommenden Jahren.

Der Betrieb im Nah- und Fernverkehr läuft stabil und deutlich pünktlicher: Im Vergleich zu der Zeit vor der Sanierung fahren die S-Bahnen und die Regionalexpress-Züge der Linie RE70 um 20 Prozentpunkte pünktlicher. Die Fahrgäste sind in vollem Umfang wieder auf die Schiene zurückgekehrt. Die Nutzungszahlen liegen auf dem gleichen Stand wie vor der mehrmonatigen Sperrung. Der Fahrzeitverlust der Fernverkehrszüge hat sich seit Wiedereröffnung der Strecke um etwa die Hälfte reduziert.

Die Anzahl der Störungen der Infrastruktur ist im Laufe des Jahres deutlich zurückgegangen. Zwischen März und Juni verringerten sich die Störungen im Vergleich zum Zeitraum vor der Sanierung um ca. 60 Prozent. Einige Wochen erreichten bereits höhere Werte. Im Herbst kam es zu einigen Störungen an Bahnübergängen und Weichen, insbesondere in Mörfelden und Biblis. Die in Deutschland neu zum Einsatz gebrachten Infrarotscanner zur Überwachung der Bahnübergänge hatten beim Schließen der Schranken immer wieder Personen, Gegenstände und Vegetation (Herbstlaub) im Gleis gemeldet. Die DB InfraGO hat die Fehlerquellen bereits schrittweise abgearbeitet: Die Standorte der Infrarotscanner wurden verändert und die Software erhielt ein Update. Bei den Weichen haben Techniker:innen die mechanischen Komponenten neu eingestellt. Die dauerhafte Reduzierung des Störgeschehens um 80 Prozent wird intensiv weiterverfolgt.

Die Auslastung der Riedbahn ist unverändert hoch. Täglich verkehren auf der Strecke rund 400 Züge des Fern-, Nah- und Güterverkehrs. Kleinste Störungen und verspätet auf die Riedbahn einfahrende Züge wirken wie ein Domino-Effekt.

Abnahmefahrten für ETCS im Februar

Eine weitere Verbesserung bei der Pünktlichkeit auf der Riedbahn erwartet die DB InfraGO mit der vollständigen Inbetriebnahme des europäischen Zugbeeinflussungssystems ETCS auf der gesamten Strecke. Aktuell laufen dafür die Vorbereitungen. Die erforderlichen Software-Anpassungen sind abgeschlossen. Bislang war ETCS erst im südlichen Abschnitt in Betrieb.

Im nächsten Schritt wird die Verbindung zwischen den Systemen auf dem nördlichen und südlichen Abschnitt hergestellt. Dafür ist die ETCS-Technik ausgeschaltet, um einige Balisen im Gleisbereich bei Biblis umzubauen, bevor die ETCS-Anlage abgenommen werden kann. Bis zur vollständigen Inbetriebnahme von ETCS auf der gesamten Strecke im kommenden Jahr benötigen Fernverkehrszüge daher ca. anderthalb Minuten mehr Fahrzeit zwischen Frankfurt/Main und Mannheim.

Für Februar sind die Abnahmefahrten auf der gesamten Strecke eingeplant. Nach Abschluss der umfangreichen Prüf- und Abnahmeprozesse können Züge auf der Riedbahn durchgehend mit bis zu 200 km/h fahren.

Während der Generalsanierung hatte die DB InfraGO im vergangenen Jahr die störanfällige Alttechnik auf der Strecke zwischen Frankfurt/Main und Mannheim komplett ausgetauscht und dabei neben Gleisen, Weichen, Signalen und Bahnhöfen auch die komplette Leit- und Sicherungstechnik erneuert. In diesem Rahmen wurden auch tausende Balisen für das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS eingebaut. Erfahrungen aus dem Pilotprojekt wurden bereits auf weitere Generalsanierungen übertragen. So arbeitet die DB InfraGO unter anderem daran, verstärkt Prüfkapazitäten aufzubauen und gemeinsam mit ihren Industriepartnern die Montageprozesse für die Leit- und Sicherungstechnik zu verbessern.

12. Dezember 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt/Main
Regionalbahnen fahren ab Sonntag wieder zwischen Remagen und Ahrbrück • Wiederaufbau der Infrastruktur in Rekordzeit umgesetzt • 18 Kilometer Gleise, 22 Brücken, fünf Tunnel und zehn Stationen im vorgesehenen Zeitplan wiederhergestellt • Moderne Stellwerkstechnik installiert und Strecke elektrifiziert • Schulterschluss von DB, Politik, Gemeinden und Aufgabenträgern

Ab dem 14. Dezember können die Fahrgäste auf der von der Flut 2021 stark zerstörten Ahrtalbahn wieder durchgehend mit dem Zug fahren. Zwei Regionalzuglinien sind dann für die Kundinnen und Kunden unterwegs und sorgen besser als zuvor für attraktive Verbindungen weit über das Ahrtal hinaus. Die Deutsche Bahn (DB) hat dafür auf der 29 Kilometer langen, in Teilen komplett von den Wassermassen zerstörten Strecke zwischen Remagen und Ahrbrück 18 Kilometer Gleise, 22 Brücken, fünf Tunnel sowie zehn beschädigte Stationen wiederhergestellt und auf den neuesten Stand gebracht. Wo immer möglich haben die Fachkräfte die Bahnanlagen – insbesondere im Bereich der Brücken und Stützbauwerke – resilienter gegen Hochwasser errichtet. Gleichzeitig hat die DB die Strecke entlang der Ahr mit moderner Stellwerkstechnik und Oberleitungen für einen klimafreundlicheren Zugverkehr ausgestattet. Das komplexe Wiederaufbau- und Elektrifizierungsprojekt konnte im engen Schulterschluss mit dem Bund, dem Land Rheinland-Pfalz, den Gemeinden und dem SPNV Nord in nur vier Jahren realisiert werden.

Video: Wiederaufbau der Ahrtalbahn

Ende des oberhalb befindlichen Videos

Evelyn Palla, Vorsitzende des Vorstands Deutsche Bahn AG: „Die Bahn ist zurück im Ahrtal. Zwischen Remagen und Ahrbrück fahren wieder regelmäßig Züge. Damit bringen wir für die Menschen ein Stück Normalität zurück. Unsere Mitarbeitenden, die Bauteams und Partner haben nicht nur die zerstörte Infrastruktur wiederaufgebaut, sondern eine neue, bessere Ahrtalbahn geschaffen: klimaresilient, leistungsfähig, modern. Wir haben gezeigt: Gemeinsam schaffen wir Großes, wenn regionale Kompetenz, Erleichterungen bei der Planung, ein Schulterschluss aller Beteiligten und finanzielle Sicherheit zusammenkommen. So können wir das Schienennetz gemeinsam weiter voranbringen und die Bahn für die Kundinnen und Kunden besser machen.“   

Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr: „Nach der schrecklichen Flutkatastrophe vor viereinhalb Jahren ist vieles schnell wiederaufgebaut worden – dank einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund, Land und vor allem der tapferen und fleißigen Menschen hier vor Ort im Ahrtal. Mein Glückwunsch und mein Respekt auch für die Aufbauleistung der Bahnmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und der beteiligten Baufirmen. Ich habe die Bilder noch vor Augen von Bahngleisen, die im Nichts endeten, Bahntrassen, die komplett weggespült waren. Heute stehen wir nicht nur an einer wiederaufgebauten, sondern mit der Elektrifizierung auch enorm aufgewerteten Strecke. Darauf haben viele gewartet – die Pendler, aber auch die Touristen.“

Alexander Schweitzer, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz: „Mit der Wiederinbetriebnahme der Ahrtalbahn kehrt ein zentrales Stück Alltag und Zukunft in die Region zurück. Dass es gemeinsam mit der Deutschen Bahn gelungen ist, diese wichtige Verbindung in nur vier Jahren nicht nur wiederherzustellen, sondern zugleich zu modernisieren und widerstandsfähiger zu machen, ist ein Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen von Bund, Land und Kommunen. Der Wiederaufbau zeigt, dass wir im Land fest an der Seite der Menschen im Ahrtal stehen und gemeinsam den Weg in eine stabile, verlässliche und zukunftsfähige Infrastruktur gestalten.“

Cornelia Weigand, Landrätin des Landkreises Ahrweiler: „Für uns alle kehrt heute ein wichtiges Stück Normalität ins Ahrtal zurück. Die Einwohnerinnen und Einwohner in den Ortschaften entlang der Strecke standen stets hinter dem Mammutprojekt und haben in den vergangenen viereinhalb Jahren Lärm, Baustellenverkehr sowie Straßensperrungen mit viel Langmut ertragen. Nun freuen wir uns sehr, die Inbetriebnahme unserer nachhaltigen und resilienten Ahrtalbahn feiern zu können. Die Ahrtalbahn ist ein Herzstück des öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis, denn sie erleichtert die Alltagsmobilität, bedeutet ein Plus an Lebensqualität und fördert auch maßgeblich die touristische Attraktivität unserer Region. Ich danke allen, die an Planung, Entscheidungsprozessen und Bauausführung mitgewirkt haben.“

Landrat Achim Hallerbach, Verbandsvorsteher SPNV Nord: „Es freut mich sehr, dass die Ahrstrecke nun wieder vollständig mit dem Zug befahrbar ist. Dass mit dem Wiederaufbau gleichzeitig die komplette Elektrifizierung der Strecke vorgenommen wurde, ist ein großer Gewinn für die Region. Mit der Neuordnung der Linien sind wir mit einem besseren Verkehrsangebot unterwegs und binden das Ahrtal besser an. Rund 20 Millionen Menschen haben nun die attraktive Möglichkeit, mit dem Zug innerhalb von maximal zwei Stunden ins Ahrtal zu kommen. Ich danke allen Beteiligten, die den klimaresilienten Wiederaufbau der Ahrtalbahn umgesetzt haben.“

Ahrtal Leistungen
18 Kilometer Gleise neu gebaut, 28.000 Schwellen, 36.000 Meter Schienen, 60.000 Tonnen Schotter, 9 Weichen, 15 Brücken neu gebaut, 7 Brücken saniert, alle Stützbauwerke und Durchlässe erneuert oder saniert, alle Bahndämme in großem Umfang wiederhergestellt, 1 ESTW-Zentrale neu gebaut in Ahrweiler, 3 ESTW-Modulgebäude in Bad Bodendorf, Dernau und Kreuzberg, 84 Signale neu aufgestellt, 19 Bahnübergänge neu gebaut, 10 Verkehrsstationen saniert oder neu gebaut, 5 Tunnel saniert und für Elektrifizierung erweitert, 885 Masten neu aufgestellt, 55 Kilometer Oberleitung neu gezogen
Ahrtal Leistungen
Quelle: Deutsche Bahn AG

Pendler:innen profitieren von besserem Angebot als vor der Flut

Ab dem 14. Dezember stehen den Fahrgästen im Ahrtal zwei Regionalbahnlinien mit einem erweiterten Angebot zur Verfügung. Die RB 30 (DB Regio) verbindet dabei im Stundentakt Ahrbrück über Remagen mit Bonn. Bis zum Sommer kommenden Jahres werden die Züge auf elektrische Fahrzeuge des Typs Talent 2 umgestellt. Darüber hinaus fährt die neu konzipierte RB 32 (Trans Regio Deutsche Regionalbahn GmbH) elektrisch mit Neufahrzeugen des Typs MIREO Smart stündlich zwischen Remagen und Ahrbrück. Alle zwei Stunden fährt die RB 32 von Remagen über Koblenz nach Boppard und zurück ins Ahrtal.

Auf dem Streckenabschnitt Walporzheim–Ahrweiler nutzen die Züge der Linie RB 32 aufgrund letzter Restarbeiten an der Oberleitung derzeit ein paralleles Gleis. Die Züge halten daher an den Stationen Ahrweiler-Markt und Ahrweiler zunächst an einem anderen Bahnsteig.

Aufgrund von Bauarbeiten für eine komplexe Stützwand, die in Heimersheim für zusätzlichen Hochwasserschutz sorgt, fährt bis Sommer 2026 zunächst die RB 30 bis Ahrbrück, die RB 32 endet in Altenahr. Nach Fertigstellung der Stützwand ist für beide Züge ein Verkehr bis Ahrbrück möglich. Bis dahin werden auch die geplanten Fahrtzeiten der RB 32 angepasst und ein Umstieg in Remagen mit Bahnsteigwechsel ist für Fahrgäste Richtung Koblenz und Boppard erforderlich. Trotz dieser Zwischenlösung profitieren die Fahrgäste bereits ab Dezember von einem besseren Angebot als vor der Flut und erhalten eine weitere neue direkte Anbindung an die Mittelrheinachse.

DB_Streckenkarte_Flutkatastrophe_Übersicht
DB_Streckenkarte_Flutkatastrophe_Übersicht
Quelle: Deutsche Bahn AG

Neue Stationen für mehr Komfort und Aufenthaltsqualität

Damit die Reisenden an modernen Stationen ein- und aussteigen können, hat die DB alle zehn von der Flut zerstörten Stationen neu gebaut oder umfangreich saniert. Zudem sind die insgesamt 13 Stationen entlang der Bahnlinie von Remagen bis Ahrbrück Mitte Dezember bis auf Bahnsteig 2 in Ahrweiler-Markt vollständig barrierefrei. Dank weiterer Verbesserungen wie Wetterschutzhäusern, modernen dynamischen Schriftanzeigern und neuer Wegeleitung profitieren die Kundinnen und Kunden ab Fahrplanwechsel insgesamt von höherem Komfort und mehr Aufenthaltsqualität.

Im Zuge des Wiederaufbaus der Ahrtalstrecke haben die Planer auf Wunsch der Gemeinden Heimersheim, Lohrsdorf und Dernau die Haltepunkte so verlegt, dass sie von den Reisenden besser genutzt werden können. Gemeinsam mit SPNV Nord und dem Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. hat die DB außerdem ein Konzept zur Förderung der regionalen Identität des Ahrtals an allen 13 Stationen entlang der Strecke umgesetzt. Auf speziellen Stelen finden Interessierte Wissenswertes über die Geschichte und Ausflugziele.

Ahrtal Ausbau Stationen
Ahrtal Ausbau Stationen
Quelle: Deutsche Bahn AG

Moderne resiliente Schieneninfrastruktur für verlässlichen Verkehr

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Ahrstrecke teilweise komplett zerstört. Der erste Abschnitt von Remagen bis Walporzheim ist bereits seit Ende 2021 wieder in Betrieb. Auf den letzten 14 Kilometern zwischen Walporzheim und Ahrbrück kam der Wiederaufbau der Ahrstrecke einem Neubau gleich. Parallel haben die Bauteams die Elektrifizierung der gesamten Ahrtalbahn vorangetrieben. 80 Mastfundamente und 55 Kilometer Oberleitung wurden dabei entlang der Strecke installiert. Zudem hat die DB 84 neue Signale aufgestellt sowie 19 Bahnübergänge technisch erneuert und an das neue elektronische Stellwerk (ESTW) in Ahrweiler angeschlossen. Dieses moderne Stellwerk ist seit September 2023 in Betrieb und ersetzt vier mechanische Stellwerke aus den 1950er Jahren.

Generell hat die DB die Infrastruktur an der Ahr so gestaltet, dass sie künftig widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler in der Ahr, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten.

Ahrtal Brücken
Ahrtal Brücken
Quelle: Deutsche Bahn AG

Der Wiederaufbau im Rekordtempo war neben der engen partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten vor allem durch gesetzliche Ausnahmeregelungen in den Flutgebieten möglich. So galten zum Beispiel vereinfachte Bedingungen bei Planrecht und Vergabe. Die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau stellt der Bund bereit. Die Elektrifizierung der Ahrtalbahn finanziert das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Bund und der DB. Das Investitionsvolumen betrug insgesamt rund 590 Millionen Euro.

Weitere Informationen und aktuelle Bilder unter: www.ahrstrecke.de sowie in der Mediathek der Deutschen Bahn.

12. Dezember 2025, 06:30 Uhr
Frankfurt am Main
Verbesserte Infrastruktur für einen stabilen Bahnbetrieb • Streckensperrungen in zwei Phasen ab Anfang März • Inbetriebnahme und Wiederaufnahme Zugverkehr Mitte Dezember 2026 geplant

Für einen störungsfreien Bahnverkehr baut die Deutsche Bahn (DB InfraGo) im Laufe des Jahres 2026 fünf elektronische Stellwerke (ESTW) entlang der Strecke zwischen Gießen und Nidda. Mit der neuen Technik können Weichen und Signale von den Zugverkehrssteuerer:innen zukünftig per Mausklick gestellt werden. Außerdem erneuert die DB zwölf Bahnübergänge entlang der Strecke komplett und passt zehn weitere an, um sie auf den modernsten Stand der Technik zu bringen. Die Bahnsteige und Zuwegungen in den Stationen Lich und Ober-Widdersheim baut die DB barrierefrei um. So können mobilitätseingeschränkte Kund:innen, Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern sowie Reisende mit viel Gepäck die Bahnsteige zukünftig bequem erreichen. Weiterhin nutzt die DB die Zeit, um gebündelt notwendige Modernisierungsarbeiten an Schwellen, Schienen und Weichen durchzuführen.

Ab dem 1. März 2026 starten die Bauteams zwischen Gießen und Hungen mit den Arbeiten. Auf diesem Streckenabschnitt können dann keine Züge mehr fahren. Zwischen Hungen und Nidda ist der Zugverkehr zunächst weiterhin möglich. Von Ende Juni bis Mitte Dezember 2026 ist dann die Gesamtstrecke zwischen Gießen und Nidda umbaubedingt gesperrt.

Um Reisende weiterhin an ihr Ziel zu bringen, wird während der Streckensperrungen ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Fahrgäste werden gebeten, ihre Reise vor Fahrtantritt über den DB Navigator, über bahn.de oder unter den Fahrplanänderungen auf der Webseite der Hessischen Landesbahn (HLB) unter https://hlb-online.de/fahrplaene-tarife/fahrgastinfos/  zu prüfen.

Die DB bittet alle Betroffenen um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.

Über die geplanten Arbeiten informierte die DB am 11. Dezember 2025 Teilnehmende aus Politik, Verwaltung und Eisenbahnverkehrsunternehmen in einem virtuellen Termin. Die betroffenen Haushalte vor Ort werden von der DB rechtzeitig vor dem Start der Bauarbeiten mit Postkartensendungen informiert. Bauinformationen, beispielsweise an betroffene Städte und Kommunen und die regionale Presse, geben zudem Auskunft über lärmintensive Arbeiten und das temporär notwendige Sperren einiger Bahnübergänge.

Fragen und Anmerkungen zu den Arbeiten können jederzeit an folgende Mailadresse gesandt werden: projekte-wetterau@deutschebahn.com. Informationen zum Projekt erhalten Interessierte unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/wetteraukreis

09. Dezember 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Halbstundentakt Hamburg–Kassel–Mannheim • Mehr Sprinter Frankfurt–Hamburg bzw. bis Flensburg • Attraktiver nach Brüssel und Paris • Brandneue ICE L nach Westerland und Oberstdorf • Am Wochenende direkt nach Garmisch • Mehr Regelmäßigkeit, weniger Einzelzüge

Ab 14. Dezember gilt der neue Fahrplan und mit ihm bundesweit zahlreiche Verbesserungen für die Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB).

DB-Vorstand Personenfernverkehr Michael Peterson: „Die Menschen wollen Bahn fahren. Wo jetzt schon viele Fahrgäste unterwegs sind, bieten wir im neuen Fahrplan noch mehr Zugfahrten an. Wir bauen unseren Fahrplan mit Blick auf Nachfrage und Kapazität auf dem Schienennetz gezielt aus. Wir freuen uns, trotz der vielen zusätzlichen Baustellen das Angebotsvolumen auch 2026 konstant hoch auf dem Rekordniveau des Vorjahrs halten zu können.“

Der Fahrplan 2026 für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland im Überblick:

ICE-Halbstundentakt Hamburg–Kassel sowie Kassel–Frankfurt–Mannheim

Künftig etwa halbstündlich versetzt fahren ICE-Züge zwischen Hamburg, Hannover und Kassel sowie zwischen Kassel, Frankfurt und Mannheim. Realisiert wird dies durch veränderte Abfahrtzeiten und weil die zweistündlichen ICE-Züge Hamburg–Frankfurt Hbf–Stuttgart nicht mehr den Umweg über Frankfurt Flughafen fahren. Gleichzeitig wird der Fahrplan dadurch stabiler.

Auf Nord-Süd-Achse regelmäßiger und stabiler im Takt

Insgesamt verkehren die ICE-Züge auf der Achse Hamburg–Frankfurt auch am Tagesrand noch regelmäßiger im Takt, wodurch bisherige Einzelhalte z.B. in Fulda und Hanau angepasst werden.

Auf der stündlichen Linie Hamburg–Hannover–Nürnberg–München via Kassel und Fulda fahren künftig einheitlich 12-teilige ICE 4 mit 830 Sitzplätzen, Dadurch entfallen das bisher alle zwei Stunden erfolgte, verspätungsanfällige An- und Abkuppeln eines Zugteils in Hannover nach/von Bremen und einmal täglich abweichende Ziele wie Passau/Wien. Dadurch gibt es die entsprechende Direktverbindung nicht mehr, jedoch bringt diese Maßnahme mehr Stabilität in den Fahrplan.

Ab Frankfurt mehr Sprinter nach Hamburg, regelmäßiger nach Berlin

Drei zusätzliche Sprinter Frankfurt–Hamburg pro Tag und Richtung mit Zwischenhalt nur in Hannover kommen hinzu. Die dann insgesamt vier ICE-Zugpaare (Hin- und Rückfahrten) fahren im Vier-Stundentakt und haben eine Fahrzeit von rund 3 ½ Stunden. Teilweise fahren sie weiter nach/von Frankfurt Flughafen sowie einmal am Tag nach/von Flensburg bzw. im Sommer sogar bis ins dänische Padborg mit Anschluss nach/von Kopenhagen. Damit reagiert die DB auf die hohe Nachfrage nach besonders schnellen Verbindungen auf beliebten Reiserouten.

Zwischen Frankfurt und Berlin fahren neben den jeweils stündlichen ICE via Erfurt bzw. via Kassel weiterhin drei Sprinter pro Tag und Richtung nonstop in vier Stunden. Künftig erfolgt das im regelmäßigen Vier-Stundentakt.

Attraktiver von Frankfurt nach Brüssel und Paris

Nicht nur im Sommerhalbjahr, sondern künftig ganzjährig fährt ein abendliches ICE-Zugpaar Frankfurt–Brüssel in 3 ¼ Stunden mit Abfahrt in Frankfurt Hbf um 20.15 Uhr nach Brüssel (in der Gegenrichtung um 20.22 Uhr von Brüssel). Halte sind jeweils u.a. Frankfurt Flughafen, Limburg Süd, Montabaur, Köln, Aachen und Lüttich. Insgesamt verkehren dann ganzjährig acht Zugpaare zwischen Frankfurt und Brüssel im Zwei-Stundentakt.

Morgens erfolgt eine bestehende Fahrt neu 20 Minuten schneller um 8.34 Uhr ab Frankfurt Hbf z.B. nach Köln, Aachen und Brüssel.

Das 2025 neu eingeführte ICE-Zugpaar nach Frankreich fährt zukünftig via Frankfurt Hbf statt, wie bisher, via Frankfurt Süd – künftig sogar bis zu 20 Minuten schneller und mit anderen Abfahrtzeiten: mit Abfahrt 11.02 Uhr nach Strasbourg und Paris. Der Gegenzug aus Frankreich erreicht Frankfurt Hbf um 14.56 Uhr.

Dagegen kann der Railjet zwischen Frankfurt, Darmstadt, Stuttgart, Friedrichshafen und Innsbruck 2026 baubedingt und wegen Fahrzeugengpässen nicht angeboten werden.

Aus Rheinland-Pfalz und Hessen nach NRW: zusätzliche Fahrten sowie Baueinschränkungen

Ab 14.12.2025 können für Koblenz, Andernach und Remagen zunächst bis 9.7.2026 wieder mehr IC-Fahrten via Düsseldorf nach/von Ostfriesland angeboten werden. in Koblenz mit Abfahrt unter der Woche um 10.41 Uhr und um 14.41 Uhr. Aus der Gegenrichtung ist Ankunft um 11.16 und 19.16 Uhr. Dafür entfällt ein später IC aus Dresden, Hannover und Westfalen mit Ankunft in Koblenz um 23.54 Uhr.

Der ICE morgens von Koblenz via Hannover nach Berlin, abends retour, kann baubedingt nur bis 6.2.2026 fahren. Auch wegen anderer Baustellen müssen einzelne Fahrten temporär entfallen.

Ebenfalls aufgrund von Baueinschränkungen verkehrt der IC 34 nach Dortmund/Münster über Siegen ab dem 28.2.2026 teilweise ab Friedberg statt ab Frankfurt. Ab dem 11.7.2026 entfällt die Linie baubedingt komplett.

Mittelrheintal–Stuttgart: regelmäßiger stabil im Takt, weniger Einzelzüge

Innerhalb des zweistündlichen Takts auf der Achse NRW–Koblenz–Mainz–Mannheim verkehren heute täglich zwei Eurocity-Zugpaare weiter entlang des Oberrheins in die Schweiz und weichen damit vom Regelangebot ab. Künftig erfolgen diese Fahrten stattdessen – wie die anderen Fahrten dieser Linie – weiter via Heidelberg nach/von Stuttgart und schließen dort die bisherigen Taktlücken am frühen Nachmittag, z.B. mit der Abfahrt um 15.36 Uhr. 

Andere, eher schwach genutzte Einzelfahrten, die bisher zusätzlich zum Taktangebot zwischen Stuttgart, Rhein/Neckar und Rhein/Main verkehrten, entfallen künftig, z.B. ein ICE um 16.23 Uhr ab Stuttgart nach Wiesbaden. Dies dient ebenfalls der Stabilität des künftig besser vertakteten Angebots, das weiterhin meist gute Alternativverbindungen ermöglicht.

Nach Oberstdorf ab Juli 2026 mit neuem ICE L durch das Mittelrheintal

Für das Zugpaar NRW–Koblenz–Mainz–Stuttgart–Oberstdorf kommen ab 11. Juli 2026 statt der älteren Intercity-Wagenzüge die brandneuen ICE L zum Einsatz, die einen niveaugleichen Einstieg und ein Bordrestaurant bieten. Nur vorübergehend infolge von Bauarbeiten sind im Fahrplan 2026 für dieses Zugpaar bis zu 30 Minuten längere Fahrzeiten erforderlich.

Für Mainz und Wiesbaden schneller bis Köln

Der morgendliche ICE nach Köln fährt künftig bis zu 26 Minuten schneller ab Mainz (6.36 Uhr) bzw. Wiesbaden (6.56 Uhr). Er hält weiterhin in Limburg Süd und Montabaur, aber nicht mehr in Siegburg/Bonn und endet um 7.57 Uhr in Köln Hbf mit neuen Anschlüssen. Bisher fährt dieser Zug weiter z.B. nach Düsseldorf und Paderborn. Die baubedingt zeitweise über die Schnellfahrstrecke umgeleiteten ICE-Züge zwischen NRW und Klagenfurt bzw. Lindau/Innsbruck fahren 2026 nicht mehr über Wiesbaden und Mainz, sondern über die schnellere Route via Frankfurt Flughafen. Abends entfällt für eine höhere Fahrplanstabilität in Frankfurt Flughafen das Abkuppeln eines ICE-Zugteils aus München nach Mainz und Wiesbaden (21.05 bzw. 21.18 Uhr).

Neu in Mainz hält ein ICE um 6.40 Uhr z.B. nach Erfurt, Leipzig und Dresden. Baubedingt können vom 10.7. bis 12.12.2026 alle zweistündlichen ICE nach/von Dresden vorübergehend nicht in Mainz halten.

Direkt an die Ostsee, schneller von Berlin nach Saarbrücken

Ab Frankfurt fahren künftig zweistündlich ICE umsteigefrei bis Stralsund (viermal am Tag in 6.40 Std.) bzw. nach Ostseebad Binz auf Rügen (dreimal am Tag in 7.40 Std.) u.a. über Züssow (mit Anschluss nach Usedom) und Greifswald. Auch das ICE-Zugpaar ab Saarbrücken mit Abfahrt 6.28 Uhr nach Berlin bzw. Ankunft um 23.29 Uhr aus Berlin fährt neu täglich weiter umsteigefrei nach/von Stralsund und Binz auf Rügen. Damit erhält das Saarland eine tägliche Direktverbindung an die Ostseeküste.

Das andere, derzeit testweise angebotene Zugpaar mittags zwischen Saarbrücken und Berlin erreicht künftig rund 25 Minuten schneller Saarbrücken um 14.17 Uhr, mit Zwischenhalt nur noch in Frankfurt, Mannheim, Neustadt (Weinstr.), Kaiserlautern und Homburg (Saar). Der Zug in Richtung Berlin ist etwa so schnell wie bisher und startet um 13.27 Uhr in Saarbrücken.

Für Nordhessen schneller nach Berlin und Sachsen, Baukonzept nach Thüringen

Für Bad Hersfeld besteht neu eine zweistündliche ICE-Umsteige­verbindung via Erfurt nach Halle (in 1.30 Std.) und Berlin (in 2.40 Std. – etwa eine Stunde schneller).

Über Kassel-Wilhelmshöhe fährt auf der Strecke Köln/Dortmund–Paderborn–Erfurt–Leipzig/Dresden zunächst ein neues schnelles ICE-Zugpaar, ab 21.9.2026 sind es zwei. Die Fahrzeit Kassel–Leipzig beträgt durch weniger Zwischenhalte und Fahrt über die Schnellfahrstrecke nur rund zwei Stunden. Ab 21.9.2026, mit Beginn des mehrjährigen Ausbaus der Strecke Erfurt–Weimar–Jena–Gera müssen dafür die bisherigen IC-Zugpaare Köln/Kassel–Gera entfallen.

In der stündlichen ICE-Linie München–Nürnberg–Frankfurt–Köln–Essen entfällt in Würzburg das derzeit einmal am Tag durchgeführte An-/Abkuppeln eines Zugteils via Kassel, dort um 11.56 Uhr von bzw. 14.03 Uhr nach Paderborn und Hamm. Auch diese Maßnahme wird mehr Stabilität in den Fahrplan bringen.

Das eine IC-Zugpaar Hamburg–Kassel–Fulda–Augsburg–Berchtesgaden bzw. Oberstdorf kann mit Abstellung der älteren IC-Züge nicht mehr angeboten werden, da das bisherige Kurswagenkonzept mit dem Einsatz der neuen ICE-L-Züge nicht fortgesetzt werden. Die Nutzung durch Fernverkehrsreisende ist deutlich zu schwach, um eigenständige Fahrten Hamburg–Berchtesgaden bzw. Hamburg–Oberstdorf anzubieten.

Auf Main-Weser-Bahn fünf statt sieben Zugpaare, vier davon neu nach Bremen

Aufgrund stark rückläufiger Nachfrage fahren auf der Strecke Kassel–Marburg–Gießen–Frankfurt die ICE aus Karlsruhe künftig mit anderen Abfahrtzeiten und vierstündlich statt wie bisher alle zwei Stunden. Zudem geht es ab Hannover im neuen Fahrplan weiter nach/von Bremen statt Hamburg bzw. Stralsund. Nach Hamburg bestehen aber ähnlich schnelle und nach Berlin sogar um 30 Minuten schnellere Umsteigeverbindungen. Zudem fährt das einzelne Zugpaar Frankfurt – Westerland (Sylt) ab 11.7.2026 mit den neuen komfortablen ICE L. Im Regelfahrplan (ohne Baueinschränkungen) fahren so insgesamt fünf Zugpaare auf der Main-Weser-Bahn statt der bisherigen sieben. In Friedberg können die vier ICE-Zugpaare vorerst nicht halten, für das einzelne ICE L-Zugpaar ist der Halt aber realisierbar.

Entlang der Bergstraße neue Ziele

Auf der Strecke Heidelberg–Bensheim–Darmstadt–Frankfurt fahren die Fernverkehrszüge statt bisher im Stundentakt übergangsweise für ein Jahr zeitlich versetzt um 30 bzw. 90 Minuten. Dafür kommen künftig ausschließlich ICE-Züge zum Einsatz statt vormals auch einzelne ältere IC/EC-Züge.

Die zweistündlichen ICE-Züge Karlsruhe–Heidelberg–Bensheim–Darmstadt fahren mit veränderten Abfahrtzeiten nur noch vierstündlich weiter via Frankfurt Hbf, Marburg und Hannover neu nach Bremen (statt bisher Hamburg bzw. bis Sylt/Rügen). Ergänzend zu diesem vierstündlichen Angebot auf der Bergstraße verkehren zukünftig versetzt dazu alle vier Stunden ICE z.B. via Frankfurt Süd, Fulda, Braunschweig und Stendal nach/von Berlin. Dadurch ergeben sich drei zusätzliche ICE-Direktverbindungen, etwa ab Darmstadt in 4.40 Std. nach Berlin. Für Darmstadt bestehen weiterhin auch die beiden ICE-Fahrten morgens via Erfurt nach Berlin und neu weiter bis nach Rügen zum Ostseebad Binz, abends retour.

Am Wochenende direkt nach Garmisch

Neu für die Reisenden in Rheinland-Pfalz und dem Saarland ist eine Wochenend-Direktverbindung nach Garmisch (Ankunft 12.35 Uhr) mit einem ICE von Saarbrücken (Abfahrt 5.36 Uhr) über Homburg (5.57 Uhr), Landstuhl (6.10 Uhr), Kaiserlautern (6.20 Uhr), Neustadt/Weinstr. (6.47 Uhr), Ludwigshafen (7.05 Uhr) und Mannheim (7.11 Uhr) – auch nach Tutzing, Weilheim und Murnau.

Abstimmung zwischen DB und Aufgabenträger

Die DB hat ihre Planungen für den Fernverkehr vorab auch mit den Aufgabenträgern im Nahverkehr abgestimmt. Auf dem vollen Schienennetz haben beide Verkehrsarten Einschränkungen hingenommen, um sinnvolle Fahrplankonzepte verwirklichen zu können.

Buchungsstart für den neuen Fahrplan bereits erfolgt

Seit dem 15. Oktober sind die neuen Verbindungen in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator abrufbar. Auch der Verkauf der Fahrkarten hat bereits begonnen – diese können bis zu zwölf Monate im Voraus gebucht werden. Nationale Angebote wie der Super Sparpreis, der Sparpreis und der Flexpreis können damit z.B. bereits für die kommenden Festtage wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten, die Schulferien und andere planbare Ereignisse gebucht werden. Tickets ins Ausland sind bis zu sechs Monate vor Reisebeginn erhältlich.

Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie inDB Reisezentren und DB Agenturen.

03. Dezember 2025, 09:45 Uhr
Frankfurt
S-Bahn-Linie S5 fährt wieder planmäßig • Linie RB15 fährt vorerst nur morgens und abends bis nach Frankfurt • Alle Taunuslinien sind wieder im Betrieb

Nach den rund einen Monat dauernden Bauarbeiten der Deutschen Bahn (DB InfraGO) auf der Bahnstrecke von Frankfurt aus in den Taunus läuft der Zugverkehr seit dem 3. Dezember, 04:00 Uhr, zum ganz überwiegenden Teil wieder planmäßig. Die S-Bahn-Linie S5 fährt wieder im normalen Takt zwischen Friedrichsdorf und Frankfurt Süd. Die Linien S3 und S4 fahren bereits seit dem 19. November wieder nach Plan.

Auf den Linien RB15 und RB16 kommt es noch bis voraussichtlich Sonntag, 22. Februar (Betriebsschluss), zu Einschränkungen und zu Zugausfällen. Grund dafür sind Verzögerungen bei der vollständigen Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks in Friedrichsdorf. Das liegt unter anderem daran, dass wichtige technische Bauteile noch nicht geliefert werden konnten.

Ab dem 3. Dezember fahren täglich vier Pendlerzüge der RB 15 jeweils morgens und abends die gesamte Strecke von Brandoberndorf bis Frankfurt Hbf und zurück. Die übrigen Verbindungen der RB15 enden vorerst, von Brandoberndorf kommend, in Friedrichsdorf. Dort ist ein Umstieg in die S5 möglich. Die Fahrten der RB16 entfallen vollständig zwischen Friedrichsdorf und Friedberg. Ersatzweise verkehren Busse.

Die Bauarbeiten der DB InfraGO umfassten Arbeiten für die zukünftige Regionaltangente West, den Einbau mehrerer neuer Weichen, die Erneuerung der Oberleitung zwischen Friedrichsdorf und Oberursel, die Errichtung eines Dachs am Mittelbahnsteig in Friedrichsdorf und allgemeine Instandhaltungsarbeiten. Außerdem fanden verschiedene Arbeiten im Zusammenhang mit den neuen Stellwerken in Friedrichsdorf und Rosbach v.d. Höhe statt.

25. November 2025, 10:29 Uhr
Bauteams erneuern ab Dezember Vielzahl von Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Technik • Zeitlich versetzte Bauschwerpunkte auf Strecken von Mainz in Richtung Frankfurt, Groß-Gerau, an den Mittelrhein und nach Wiesbaden • Planung der Verkehre mit Eisenbahnen und Aufgabenträgern für bestmögliches Angebot • Fahrplanänderungen sukzessive in den Auskunftssystemen

Ab Dezember saniert und modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) Stück für Stück den Eisenbahnknoten Mainz. Dafür bündelt die DB zahlreiche notwendige Bauarbeiten – vor allem auf den Strecken von Mainz in Richtung Frankfurt, nach Groß-Gerau und an den Mittelrhein sowie zwischen Mainz und Wiesbaden. Im Fokus stehen insbesondere die Erneuerung von Gleisen, Weichen und Oberleitungen sowie Vorarbeiten für moderne Stellwerkstechnik. Auch die Planer der Regionaltangente West wollen diese voranbringen.

Klaus Vornhusen, DB-Konzernbevollmächtigter für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland: „Wir investieren in den kommenden Monaten mehrere hundert Millionen Euro in die Erneuerung des Schienennetzes rund um den Bahnknoten Mainz. Leider lassen sich die komplexen Arbeiten nicht ohne Auswirkungen auf den Bahnverkehr realisieren. Wir wissen, dass wir Pendlerinnen und Pendlern dabei in den nächsten Monaten viel abverlangen und danken für die Geduld und das Verständnis. Einen zuverlässigen ÖPNV kann es aber nur geben, wenn das Schienennetz so schnell es geht auf Vordermann gebracht wird. Wir setzen unsere ganze Kraft daran, die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten und in den Bauphasen jeweils ein gut planbares Angebot zur Verfügung zu stellen. Wichtig ist: Über die Weihnachtstage rollt alles wie gewohnt, da wird nicht gebaut.“

Die Fahrtmöglichkeiten werden sukzessive in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator hinterlegt bzw. sind für die kommenden Wochen bereits dort zu finden. Die DB informiert zudem vor Beginn der jeweiligen Arbeiten noch einmal detailliert – auch über Anzeigen und Plakate in den Stationen und Zügen.

Reiseoptionen und Bauarbeiten bis Januar 2026 im Überblick

Zwischen dem Abend des 29. November und frühen Morgen des 23. Dezember finden in verschiedenen Zeitscheiben Weichenerneuerungen im Vorfeld des Mainzer Hauptbahnhofs und in Wiesbaden-Ost statt. Außerdem setzt die DB auf der Strecke Uhlerborn – Mainz Hauptbahnhof Arbeiten für die Erneuerung des Stellwerks um. Die Züge können dann nur eingeschränkt über die betreffenden Strecken fahren. Die Züge des Fernverkehrs werden in der Regel umgeleitet. Hierdurch kann es zu Fahrtzeitverlängerungen bzw. Haltausfällen kommen. Fahrgäste, die Regionalzüge und S-Bahnen nutzen möchten, kommen während der Baumaßnahmen mit verschiedenen Optionen wie folgt ans Ziel:

Strecke Mainz/Wiesbaden – Frankfurt

  • In der Nacht vom 6. auf den 7. Dezember können die Reisenden im Abschnitt Kelsterbach – Wiesbaden Hauptbahnhof mit der S8 fahren. Die S-Bahn-Linie S9 ist dann nicht unterwegs.

Strecke von Mainz an den Mittelrhein

  • Reisende, die zwischen dem 14. und 18. Dezember zwischen Mainz-Bischofsheim und Koblenz mit der den Regionalzügen der Linie RE 2 reisen, werden über die rechte Rheinseite umgeleitet. Der Halt Mainz Hauptbahnhof wird nicht angefahren und entfällt. Die regulären Zwischenstopps auf der linken Rheinseite sind dennoch weiter erreichbar – die Linie RB26 verkehrt zwischen Ingelheim und Oberwesel mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen. Für die Weiterfahrt in Richtung Koblenz fahren zwischen Oberwesel und Boppard aufgrund einer weiteren Baumaßnahme Busse als Ersatz.
  • Vom 14. bis 22. Dezember werden die Reisenden gebeten, zwischen Mainz Hauptbahnhof und Ingelheim den Schienenersatzverkehr zu nutzen. In dieser Zeit ist es baubedingt nicht möglich, mit den Regionalzügen der Linien RE3, RB26 und RB33 zu fahren. Auch zwischen Mainz Hauptbahnhof und Bad Kreuznach kommen Fahrgäste trotz des Ausfalls der Linie RE15 in dieser Zeit – weiter: zwischen Mainz und Ingelheim mit Bussen, ab Ingelheim mit den Linien RE3 und RB33.

Strecke Mainz - Wiesbaden

  • Vom 8. bis 15. Dezember können die Fahrgäste Ziele in diesem Bereich unter anderem mit Ersatzbussen, dem lokalen Busverkehr sowie den Linien S1, RB10 und RB75 (ab Mainz-Kastel) erreichen. Die S-Bahn-Linie S8 verkehrt nur bis Mainz Hauptbahnhof und steht zwischen Mainz und Wiesbaden daher nicht zur Verfügung.
  • Vom 8. bis 23. Dezember fahren die Züge der Linie RB75 zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hauptbahnhof abweichend über Mainz-Kastel. Für die Zwischenhalte bis Mainz Hauptbahnhof steht alternativ ab Mainz-Bischofsheim die Linie S8 zur Verfügung. In den Nächten vom 10. auf den 11. sowie 11. auf 12. Dezember entfällt die S8 aufgrund von Instandhaltungsarbeiten bereits ab Kelsterbach. Für die Fahrgäste stehen Busse als Ersatz bereit.

Relation Mainz – Alzey

  • Vom 8. bis 15. Dezember nutzen Reisende von Mainz in Richtung Alzey bitte den Schienenersatzverkehr zwischen Mainz Hauptbahnhof und Mainz-Gonsenheim. Ab Mainz-Gonsenheim verkehren die Linien RE13 und RB31 wie gewohnt in Richtung Alzey.

Ab dem Abend des 2. Januar arbeitet die DB InfraGO in verschiedenen Zeitfenstern weiter daran, Vorbereitungen für moderne Stellwerke zu treffen bzw. bestehende Technik zu erneuern. Hierdurch können die Züge zunächst bis zum 7. Februar, aber auch darüber hinaus, an verschiedenen Tagen nicht wie gewohnt über die Gleise fahren. Die Bauteams sind dann unter anderem erneut auf der Strecke Uhlerborn–Mainz Hauptbahnhof, aber auch im Bereich Mainz Hauptbahnhof – Bodenheim sowie zwischen Mainz und Raunheim im Einsatz. Ab Ende Januar finden für die Regionaltangente West zudem Bauarbeiten im Bahnhof Frankfurt-Höchst, im Bereich Frankfurt-Höchst – Höchst-Farbwerke sowie zwischen Kelsterbach und Frankfurt-Flughafen Regionalbahnhof statt. Diese sind in einzelne Bauphasen bis Ende Februar gegliedert und führen ebenfalls dazu, dass die Züge die betreffenden Strecken nicht regulär befahren können. Fahrgäste, die im ÖPNV unterwegs sind, haben dann die folgenden Möglichkeiten:

Strecke Mainz/Wiesbaden – Frankfurt

  • Vom 16. bis 30. Januar kommen die Fahrgäste mit dem Schienenersatzverkehr zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hauptbahnhof an ihre Ziele. Die S-Bahnen der Linien S8 und S9 stehen dann baubedingt nicht zur Verfügung. Zwischen Mainz Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof verkehren direkte RE-Züge über Frankfurt Höchst. Außerdem wird zwischen Mainz Hauptbahnhof und Wiesbaden Hauptbahnhof ein stündlicher S-Bahn-Pendelverkehr eingerichtet. Reisende in Richtung Frankfurt Flughafen können die Direktbusse des Schienenersatzverkehrs oder ab Mainz-Kastel die Linien S1 und RB10 bis Hattersheim bzw. Frankfurt-Höchst und ab dort die Expressbusse X17 bzw. X58 nutzen.
  • Bis zum 26. Januar fährt die Regionalbahn der Linie RB58 zwischen Laufach und Frankfurt Flughafen. Zwischen Frankfurt Flughafen und Rüsselsheim Opelwerk können die Fahrgäste die S-Bahn und Ersatzbusse für die Weiterfahrt nutzen.

Strecke Mainz – Wiesbaden

  • Ebenfalls vom 3. bis 15. Januar ändert sich der Laufweg der Regionalbahn RB75. Sie verkehrt abweichend zwischen Mainz-Bischofsheim und Wiesbaden Hauptbahnhof über Mainz-Kastel. Für Reisende, die die Stationen auf der anderen Mainseite ansteuern wollen, ist dies bis zum 15. Januar mit der Linie S8 möglich. Ab dem 16. Januar verkehrt ein S-Bahn-Pendel zwischen Mainz und Wiesbaden Hauptbahnhof, das eine stündliche Direktverbindung zwischen den Landeshauptstädten sichert.

Strecke von Mainz an den Mittelrhein

  • Zwischen dem 3. und 30. Januar kann auf der linken Rheinstrecke zwischen Mainz und Ingelheim nur ein eingeschränktes Angebot verkehren, da die Strecke tagsüber nur eingleisig befahrbar und nachts sowie am Wochenende komplett gesperrt ist. Tagsüber verkehren die Linien RE3 und RB33 bis Mainz Hauptbahnhof, wobei die Linie RB33 alle Zwischenhalte der Linie RB26 übernimmt. Die Linien RE2 und RB26 können zwischen Gau-Algesheim bzw. Ingelheim und Mainz Hauptbahnhof leider nicht verkehren. Die Linie RE15 muss zwischen Bad Kreuznach und Mainz Hauptbahnhof entfallen, hier können Fahrgäste auf die Linien RE3 und RB33 ausweichen.

Die Verkehrskonzepte ab Februar und im weiteren Jahresverlauf sind derzeit noch in Abstimmung mit den beteiligten Eisenbahnen, Zweckverbänden und Aufgabenträgern. Sobald diese ausgearbeitet sind, wird die DB ebenfalls darüber informieren.

21. November 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Wartezeit wird Schlauer-werden-Zeit: DB kürzt per künstlicher Intelligenz (KI) bekannte Werke auf Snackgröße • Pünktlich zum heutigen Vorlesetag literarische Werke und gesellschaftlich wichtige Reden großflächig an 13 Bahnhöfen plakatiert

Wer Wartezeit am Bahnhof überbrücken möchte, kann ab sofort am Frankfurter Hauptbahnhof in Franz Kafkas „Die Verwandlung“ eintauchen. Reisende und Bahnhofsbesucher:innen in Freiburg können dort Virginia Woolfs „A Room of One´s Own“ oder Martin Luther Kings Rede „I have a dream“ entdecken.

Die DB hat an leerstehenden Schaufenstern oder Bahnhofsflächen KI-gekürzte Versionen dieser Werke in fünf, zehn, 20 oder 30 Minuten plakatiert. Je nach Zeitfenster können Reisende und Bahnhofsbesuchende direkt in die Texte eintauchen.

Deutschlandweit sind noch weitere gekürzte Versionen wichtiger literarischer Werke und gesellschaftlich relevanter Reden zum Lesen oder Vorlesen verfügbar. Von Malalas Rede vor den Vereinten Nationen bis hin zu Klassikern wie Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer", Jane Austens "Stolz und Vorurteil" oder Johanna Spyris "Heidi" – die Auswahl ist breit gefächert und spricht unterschiedliche Interessen von Groß und Klein an.

Mit der zum Vorlesetag 2025 startenden Aktion bietet die DB an vorerst 13 Bahnhöfen nicht nur sinnvolle Beschäftigung zum Überbrücken von Wartezeit, sondern erleichtert auch den Zugang zu Wissen und Kultur. Mit dem Einsatz von KI werden Bildung und Technologie auf einzigartige Weise miteinander verbunden.

Bahnhöfe sind Teil der DB InfraGO AG, der gemeinwohlorientierten Gesellschaft der DB, die für die Infrastruktur zuständig ist.

Für unterwegs sind alle gekürzten Texte auch online verfügbar: https://www.bahnhof.de/entdecken/lesen-bis-der-zug-kommtGrößtes Vorlesefest Deutschlands am 21. November 2025Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung und setzt seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November ein Zeichen für das Vorlesen. Ziel ist es, Kinder und Erwachsene für das Vorlesen zu begeistern und Menschen für ein freiwilliges Engagement in der Leseförderung zu gewinnen. Denn Vorlesen hilft Kindern dabei, selbst gut lesen zu lernen. Verlängert wird der Bundesweite Vorlesetag mit dem Digitalen Vorlesefest, das Kindern mit Vorlesevideos ortsunabhängigen Zugang zu spannenden Geschichten bietet. Mittlerweile ist der Bundesweite Vorlesetag Deutschlands größtes Vorlesefest.

Infos zum Vorlesetag:https://www.deutschebahnstiftung.de/dbs/presse/-Vorlesen-spricht-Deine-Sprache-ist-das-Motto-des-Bundesweiten-Vorlesetages-2025-Jetzt-anmelden-und-vorlesen--13457778

https://www.vorlesetag.de/presse/pressematerial

19. November 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Schutzgerüst sichert Decke • Durchgang für Reisende wieder möglich • Engere Durchgänge wegen statisch notwendiger Stützen • DB treibt Sanierung des Bahnhofsgebäudes mit Hochdruck voran

Das Bahnhofsgebäude in Frankfurt Höchst ist ab Donnerstag, 20. November, 13:00 Uhr wieder geöffnet. Damit die Reisenden sicher zu den Zügen kommen, haben Fachleute der Deutschen Bahn (DB InfraGO) in der Eingangshalle in den vergangenen Tagen ein Schutzgerüst errichtet. Aufgrund der statischen Gegebenheiten hat das Gerüst mehrere Stützen, die mit Metallplatten verkleidet sind. Daraus ergeben sich bis auf Weiteres engere Durchgänge für die Reisenden. Die Zugänge zu den Serviceeinrichtungen und Ladengeschäften sind nicht beeinträchtigt. 

Im Rahmen des Bahnhofsgebäudeprogrammes der DB InfraGO ist eine Sanierung des Empfangsgebäudes in Frankfurt Höchst vorgesehen. Erste Planungsschritte umfassten unter anderem eine gesamthafte Untersuchung des Bauwerkes. Diese hatte Mängel im Deckenbereich der Haupt-/Schalterhalle ergeben, die eine kurzfristige Sicherungsmaßnahmen erforderlich machten.  

Die DB bedauert die Einschränkungen der letzten Tage und hat alles daran gesetzt die wieder Öffnung so schnell als möglich umzusetzen.  

19. November 2025, 06:00 Uhr
Frankfurt
DB hat mehrere Arbeiten gebündelt • S5 fährt bis Anfang Dezember weiter nur zwischen Frankfurt-Rödelheim und Frankfurt Süd • Routinemäßige eintägige Vollsperrung für April geplant

Die Züge der drei S-Bahn-Linien fahren wieder von Frankfurt Richtung Taunus: Die Linien S3 und S4 haben heute früh ihren regulären Betrieb aufgenommen und fahren ohne Einschränkungen. Die Züge der S5 fahren im 30-Minuten-Takt zwischen Frankfurt-Rödelheim und Frankfurt Süd.

In den vergangenen Tagen hatte die Deutsche Bahn (DB InfraGO) nördlich des Bahnhofs Rödelheim sechs Weichen ausgetauscht. In diesem Zusammenhang gab es auch Arbeiten an der Signaltechnik, der Weichenheizungen und der Oberleitung. Um die Sperrpause der Strecke bestmöglich zu nutzen, haben die Fachleute der DB gleichzeitig Instandhaltungsarbeiten in Frankfurt Westbahnhof und in den Streckengleisen zwischen Westbahnhof und Rödelheim ausgeführt. Ziel der Bauarbeiten war es, die Infrastruktur instand zu setzen und zu modernisieren, damit der Zugverkehr weiterhin zuverlässig läuft.

Um die Stabilität, die Lage und die Funktionsfähigkeit der sechs neuen Weichen zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren, muss die Strecke am Sonntag, 19. April 2026, noch einmal für einen Tag gesperrt werden. Dies ist bei neu verlegten Weichen Standard. Für diesen Tag wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Ab dem 3. Dezember (4 Uhr) fährt auch die Linie S5 wieder regulär. Dann wird die nördliche Teilstrecke über Weißkirchen/Steinbach, Stierstadt, Oberursel, Bad Homburg, Seulberg und Friedrichsdorf wieder bedient. Bis dahin gibt es auf diesem Abschnitt Ersatzverkehrslinien (S5E, S15X, S16X), die zwischen Frankfurt-Rödelheim und Köppern bzw. Friedberg über Friedrichsdorf und Bad Homburg verkehren.

18. November 2025, 13:30 Uhr
Frankfurt am Main
Aufzugsanlagen und taktiles Wegeleitsystem für barrierefreien Zugang • Neue Dacheindeckungen an den Bahnsteigen • Investitionen der Partner von rund 4,7 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat den Bahnhof Kirn für die Fahrgäste modernisiert. Gemeinsam mit den Projektpartnern, dem Land Rheinland-Pfalz, dem Zweckverband ZÖPNV Rheinland-Pfalz Süd und der Stadt Kirn, wurden insgesamt rund 4,7 Millionen Euro investiert.

Mit der neuen Dacheindeckung am Mittelbahnsteig kam das Projekt jüngst zum Abschluss. Das zuvor erweiterte taktile Wegeleitsystem erstreckt sich über beide Bahnsteige und gewährleistet so die Orientierung von Blinden und Sehbehinderten. Aufgrund der bereits vorhandenen Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern über Schienenoberkante steigen mobilitätseingeschränkte Fahrgäste in Kirn ebenerdig in die vor Ort verkehrenden Züge der vlexx GmbH ein. Mit den beiden neu errichteten Aufzugsanlagen, die im Frühjahr 2025 in Betrieb genommen wurden, ist der Bahnhof insgesamt barrierefrei zugänglich. Davon profitieren neben mobilitätseingeschränkten Fahrgästen auch Reisende mit Fahrrädern, Kinderwagen und Gepäck.

Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, Michael Hauer, Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz, Oliver Kohl, 1. Kreisbeigeordneter Landkreis Bad Kreuznach, Frank Ensminger, Bürgermeister der Stadt Kirn und Michael Heilmann, Verbandsdirektor des ZÖPNV Süd, machten sich heute gemeinsam mit Julia Klöckner, MdB, ein Bild vor Ort und weihten die nun vollständig barrierefreie Station symbolisch ein.

Stakeholder bei der Inbetriebnahme des Bahnhofs Kirn
Stakeholder bei der Inbetriebnahme des Bahnhofs Kirn
Quelle: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt

v.l.n.r.: Thomas Jung, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirner Land, Michael Heilmann, Verbandsdirektor des ZÖPNV Süd, Julia Klöckner, MdB, Denis Alt, Staatssekretär im Arbeits- und Sozialministerium, Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, Oliver Kohl, Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Bad Kreuznach, Michael Hauer, Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz, Frank Ensminger, Bürgermeister der Stadt Kirn, André Schulte, Leiter Bahnhofsmanagement Mainz, und Markus Stein, Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz. Foto: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt.

Stefan Schwinn: „Nach intensiver Modernisierung ist unsere Verkehrsstation in Kirn barrierefrei und mit zahlreichen Verbesserungen in den Regelbetrieb zurückgekehrt. Zwei neue Aufzüge, ein vollständiges taktiles Leitsystem, erneuerte Bahnsteigdächer und Bahnsteigoberflächen sowie eine moderne Beleuchtung sorgen für mehr Komfort, bessere Zugänglichkeit und ein zeitgemäßes Erscheinungsbild. Diesen Kurs werden wir in Rheinland-Pfalz konsequent fortsetzen: Bereits ab dem kommenden Jahr stehen an der Nahestrecke die umfassende Modernisierung des Knotenpunkts und RE-Haltes Bad Münster am Stein sowie der Verkehrsstation Langenlonsheim an. Unser Ziel bleibt ein attraktives, barrierefreies Angebot an allen RE-Halten auf der Nahetalbahn – dafür investieren wir gemeinsam mit Bund, Land und Kommunen mit voller Überzeugung.“

Michael Hauer: „Bahnhöfe sind die Visitenkarten der Kommunen. Für die Attraktivität des Schienenverkehrs sind moderne Stationen ein elementarer Baustein. Durch die Neugestaltung erhöht sich der Komfort und die Aufenthaltsqualität für die täglich über 1.500 Reisenden in Kirn deutlich. Wichtig ist uns, dass der Zugang zur Schiene für alle Menschen selbstbestimmt möglich ist – egal ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung. Die Neugestaltung des Bahnhofs Kirn ist auch ein Bekenntnis zu gleichwertigen Lebensverhältnissen im ländlichen Raum. Es bestehen direkte Verbindungen in die Landeshauptstädte Mainz und Saarbrücken sowie in Mittelzentren wie Bad Kreuznach und Ingelheim. Die Modernisierung von Bahnstationen ist ein zentrales Vorhaben des Landes: Vom Beginn der Legislaturperiode bis Ende 2026 werden wir gemeinsam mit unseren Partnern rund 585 Millionen Euro in attraktive und barrierefreie Verkehrsstationen in Rheinland-Pfalz investieren.“

Oliver Kohl: „Der Bahnhof ist oft das erste, was Gäste unserer Region wahrnehmen. Wir wissen alle: Der erste Eindruck zählt – und der war in Kirn in den zurückliegenden Jahren leider nicht positiv. Umso mehr freue ich mich, dass die Modernisierung des Bahnhofs Kirn nicht nur diesen ersten Eindruck, sondern auch die Infrastruktur und Mobilität in unserer Region insgesamt verbessert. Durch die barrierefreie Gestaltung eröffnen wir mobilitätseingeschränkten Menschen einen besseren Zugang, der ihre Unabhängigkeit stärkt und ihre Teilhabe am öffentlichen Leben unterstützt. Dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, wie durch die Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommunen wertvolle Investitionen in die Zukunft unserer Gemeinschaft getätigt werden. Ich bin dankbar für das Engagement aller Beteiligten und freue mich darauf, wie diese Verbesserung das Leben der Menschen in Kirn positiv beeinflussen wird.“

Frank Ensminger: „Die Maßnahmen sind und waren nötig, da der Bahnhof Kirn für Pendler und Schüler von großer Bedeutung ist. Mit den neuen Aufzügen wird es für die ältere Generation, sowie für Menschen mit Beeinträchtigung einfacher und bequemer, die Bahnsteige zu erreichen. Kirn bedankt sich bei der Deutschen Bahn für die Modernisierung und die Investitionen in die Zukunftsfähigkeit des Kirner Bahnhofs.“

Michael Heilmann: „Seitens des ZÖPNV Rheinland-Pfalz Süd freuen wir uns, dass nun auch in Kirn der Ein- und Ausstieg für mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger erheblich erleichtert wird. Wenn im kommenden Jahr die Arbeiten am Knotenbahnhof Bad Münster beginnen, kann dann in absehbarer Zeit das Ziel erreicht werden, dass alle Regional-Express-Halte auf dem rheinland-pfälzischen Streckenabschnitt der Nahestrecke barrierefrei ausgebaut sind. Dies ist ein großer Fortschritt. Ergänzend dazu planen wir neue Stationen entlang der Nahestrecke, u.a. in Idar-Oberstein Weierbach und Niederhausen, um die Angebote der Schiene für die Bürgerinnen und Bürger noch besser erreichbar zu machen.“

Das Modernisierungsprojekt ist Bestandteil der 2021 zwischen dem Land Rheinland-Pfalz, der DB Station&Service AG (seit 1.1.2024 DB InfraGO AG) und den beiden rheinland-pfälzischen Aufgabenträgern im SPNV abgeschlossenen Rahmenvereinbarung II zur Modernisierung der Personenbahnhöfe in Rheinland-Pfalz.

Die in mehrere Bauabschnitte unterteilten Arbeiten in Kirn begannen im Jahr 2021. Die Fertigstellung war ursprünglich in 2022 vorgesehen. Aufgrund notwendiger umfangreicher Umplanungen zur Herstellung der Stromanschlüsse für die beiden Aufzüge verzögerte sich die Nutzungsfreigabe der Fördertechnik bis Anfang 2025. Die Arbeiten an den Bahnsteigdächern konnten nicht bei laufendem Zugbetrieb ausgeführt werden, weshalb zusätzliche Sperrpausen für die jeweiligen Gleisseiten benötigt wurden. Aufgrund des langen Vorlaufs erfolgten sie schließlich in diesem Sommer.  

17. November 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Rodungsarbeiten vom 20. November 2025 bis zum 28. Februar 2026 zwischen Homburg und Einöd • Bauarbeiten auf drei Abschnitten starten 2026 • Inbetriebnahme im Dezember 2028 geplant

Die Deutsche Bahn (DB) plant, die Strecke Homburg – Zweibrücken wiederzubeleben und vor allem der Nutzung für Pendler:innen zur Verfügung zu stellen. Die Reaktivierung stellt ein bedeutendes länderübergreifendes Projekt für den Bahnverkehr zwischen Rheinland‑Pfalz und dem Saarland dar. Sie beinhaltet die Verlängerung der S-Bahn-Linie S1 aus Richtung Kaiserslautern über Homburg hinaus bis Zweibrücken im Stundentakt. Hierzu wird die Standzeit der in Homburg endenden Umläufe genutzt. Mit der Reaktivierung der Strecke erhalten die beiden Mittelzentren Homburg im Saarland und Zweibrücken in Rheinland-Pfalz ihre direkte Schienenverbindung zurück, was zu einer wesentlichen Verbesserung des Zugangebots beiträgt. 

Im Rahmen der Baumaßnahmen erfolgt die Reaktivierung der Strecke von Homburg nach Einöd und die Elektrifizierung der Strecke von Homburg über Einöd nach Zweibrücken. Ebenso wird die Leit- und Sicherungstechnik in Homburg und Zweibrücken angepasst, inklusive des Bahnhofs Einöd, und ein neues Elektronisches Stellwerk in Homburg-Einöd wird gebaut. Zudem sollen die Haltepunkte Homburg-Beeden und Schwarzenacker reaktiviert werden. Der Haltepunkt Einöd soll zu einem Umsteige-Bahnhof mit einem Mittelbahnsteig umgebaut und im Bahnhof Zweibrücken Hbf. der Bahnsteig 1 erhöht werden. Weiterhin spielt das Thema Artenschutz eine große Rolle. 

Zur Vorbereitung der Bauarbeiten stehen vom 20. November 2025 bis zum 28. Februar 2026 zunächst Rodungsarbeiten auf dem Abschnitt zwischen Homburg und Einöd an. Dieser Zeitraum entspricht den erlaubten Rodungszeiten im Rahmen des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG). Die Anwohnenden wurden darüber bereits im Frühjahr informiert. 

Anschließend werden die Baumaßnahmen auf drei Abschnitten umgesetzt: 2026 beginnen die Arbeiten auf dem ersten Abschnitt von Homburg bis zur sogenannten Anschlussgrenze. Der zweite, derzeit stillgelegte und teilweise zurückgebaute Abschnitt Homburg – Einöd mit einer Länge von etwa 6,3 Kilometern folgt 2027. 2028 steht der dritte Abschnitt zwischen Einöd und Zweibrücken an. Die Inbetriebnahme der vollständig elektrifizierten und reaktivierten Strecke Homburg – Zweibrücken ist für Dezember 2028 vorgesehen. 

Weitere Informationen zum Projekt Reaktivierung der Strecke Homburg - Zweibrücken finden Sie auch unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/homburg-zweibruecken 

17. November 2025, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
24 Meter Fertigbauteile für die Brücke an der Westspange erfolgreich eingehoben • Arbeiten an Schwellen und Weichen, Gründung von Signalen sowie Modernisierung der Oberleitung durchgeführt • Zugverkehr wieder angelaufen

Mit der Umsetzung der umfangreichen Arbeiten am Wochenende hat die Deutsche Bahn (DB InfraGO) einen weiteren wichtigen Meilenstein im Ausbau der Bahnstrecke zwischen Hanau und Gelnhausen erreicht.

Im Zeitraum von Freitagabend, 14. November bis Montagmorgen, 17. November war die Strecke zwischen Hanau und Wächtersbach gesperrt, um eine Vielzahl von Arbeiten gebündelt an der Strecke durchführen zu können. So wurde am Wochenende unter anderem die neue Brücke an der Landesstraße L 3202 in Gelnhausen eingehoben. Hierfür kamen im Bereich der Brücke an der „Westspange“ gleich zwei Autokräne zum Einsatz, um die 33 Fertigbauteile mit einer Länge von bis zu 24 Meter für die neue Brücke an ihren Platz zu bringen. Hierfür war auch eine temporäre Sperrung der Landesstraße L 3202 zwischen Lagerhausstraße und Clamecystraße erforderlich. Die Straße wird nach Abschluss der Arbeiten am Montagabend wieder freigegeben.

Über das Osterwochenende dieses Jahres hatte das Projektteam der DB den Rückbau der bisherigen Brücke erledigt, um Platz für die neuen Brückenteile zu schaffen.  

Im nächsten Jahr kann die nebenan errichtete Hilfsbrücke, die derzeit noch den Straßenverkehr aufnimmt, zurückgebaut werden. Die neue Brücke soll Mitte 2026 endgültig in Betrieb genommen werden.

Im Zuge der Wochenendsperrung wurden weitere Arbeiten ausgeführt – unter anderem der Austausch von Schwellen und Weichen, die Gründung von Signalen und Lärmschutzwänden sowie die Erneuerung der Oberleitung. Mit Hochdruck gehen auch die Arbeiten für die neue barrierefreie Personenunterführung und die Bahnsteige am Bahnhof Gelnhausen voran, deren Fortschritt von Monat zu Monat sichtbarer wird.

Das Ausbauprojekt Hanau – Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. Weitere Informationen unter: https://hanau-fulda.deutschebahn.com

17. November 2025, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Züge Richtung Limburg können ab Montag, 24. November, wieder in Runkel halten • Haltestelle vollumfänglich barrierefrei und modernisiert

Die Deutsche Bahn (DB) hat zwischen Albshausen und Eschhofen ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) gebaut und im Zuge dessen auch weite Teile der Streckeninfrastruktur und Stationen modernisiert. Die Station Runkel konnte seitdem nur einseitig in Richtung Wetzlar angefahren werden. Ab dem 24. November 2025 halten die Züge in Richtung Limburg auch wieder in Runkel, sodass Fahrgäste das Zugangebot wieder vollumfänglich nutzen können. Die Station ist vollständig modernisiert und barrierefrei.

Grund für die Verzögerungen waren planerische Anpassungen an der Sicherungsanlage des Reisendenüberwegs zum Bahnsteig Gleis 1 Richtung Limburg sowie die noch ausstehende Abnahme. Bis der Haltepunkt ab dem 24. November wieder vollständige angefahren werden kann, können Fahrgäste in Richtung Limburg weiterhin den Ersatzverkehr mit einem Bus zum Bahnhof Kerkerbach nutzen.

Aufgrund weiterer Arbeiten am Kirschhofener Tunnel werden in den Abendstunden ab 20 Uhr die Züge bis zum 22. Dezember durch Busse ersetzt.

Die Deutsche Bahn bedauert die entstandenen Einschränkungen und dankt den Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis.

14. November 2025, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Mehr Aufenthaltsqualität und moderner Komfort für die Reisenden • Neues Konzept zur Förderung der regionalen Identität mit Informationen für Tourist:innen und Reisende • Letzte Restarbeiten an den Bahnhöfen bis zur Inbetriebnahme Mitte Dezember

In vier Wochen ist es so weit: Mitte Dezember können wieder Züge über die neue Ahrtalbahn fahren. Damit die Reisenden dann auch an modernen Stationen ein- und aussteigen können, hat die Deutsche Bahn (DB InfraGO) neben dem Wiederaufbau und der Elektrifizierung der Strecke alle zehn von der Flut zerstörten Stationen neu gebaut oder umfangreich saniert. Zudem sind die insgesamt 13 Stationen entlang der Bahnlinie von Remagen bis Ahrbrück Mitte Dezember bis auf Bahnsteig 2 in Ahrweiler-Markt vollständig barrierefrei. Dank weiterer Verbesserungen wie Wetterschutzhäusern, moderner dynamischer Schriftanzeiger und neuer Wegeleitung profitieren die Kundinnen und Kunden ab Fahrplanwechsel insgesamt von höherem Komfort und mehr Aufenthaltsqualität. Der Zugang zur klimafreundlichen Schiene wird so an der Ahrtalbahn noch einfacher und besser möglich.

Gemeinsam mit dem Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV Nord) und dem Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. hat die DB außerdem ein neues Konzept zur Förderung der regionalen Identität des Ahrtals an allen 13 Stationen entlang der Strecke umgesetzt. An eigens für die jeweiligen Orte erarbeiteten Stelen finden Tourist:innen und Interessierte Wissenswertes über die Geschichte und Hinweise auf attraktive Ausflugziele. So erfahren die Reisenden und Besucher:innen zum Beispiel in Bad Neuenahr, wie es zur Entdeckung der Apollinarisquelle im Jahr 1852 kam. Am neuen Bahnhof in Heimersheim-Lohrsdorf können sie lesen, dass die Bleiglasfenster der Kirche zu den ältesten Glasmalereien Deutschlands zählen.

Ahrtalbahn - Bad Neuenahr - Infostehle
Infostehle an der Ahrtalbahn
Infostehle an der Ahrtalbahn
Ahrtalbahn - Infostehle 1

Im Zuge des Wiederaufbaus der Ahrtalstrecke haben die Planer auf Wunsch der Gemeinden Heimersheim, Lohrsdorf und Dernau die Haltepunkte so verlegt, dass sie von den Reisenden besser genutzt werden können. Aktuell erledigen die Bauteams noch die letzten Arbeiten an den Stationen.

Mitte Dezember geht die Ahrstrecke zwischen Walporzheim und Ahrbrück elektrifiziert in Betrieb. Nachdem die umfangreichen Arbeiten an Tunneln, Brücken, Stationen sowie der Leit- und Sicherungstechnik und der Oberleitungen abgeschlossen sind, bereitet die DB jetzt die Inbetriebnahme der neuen Ahrstrecke vor. Die Arbeiten liegen im Zeitplan.

Generell hat die DB InfraGO die Infrastruktur an der Ahr so gestaltet, dass sie künftig widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler in der Ahr, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten. Das DB InfraGO-Team steht dabei im best-practice-Austausch mit anderen europäischen Infrastrukturbetreibern zum Thema zukünftige Extremwetter und resiliente Infrastruktur.

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Ahrstrecke teilweise komplett zerstört. Der erste Streckenabschnitt der Ahrtalbahn von Remagen bis Walporzheim ist bereits seit Ende 2021 wieder in Betrieb. Zwischen Walporzheim und Ahrbrück kommt der Wiederaufbau einem Neubau gleich. Die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau stellt der Bund bereit. Die Elektrifizierung der Ahrtalbahn finanziert das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Bund.

Weitere Informationen finden sich unter: www.ahrstrecke.de sowie im Presseblog.

14. November 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
An zehn Erkundungspunkten Bohrungen und Erkundungen vorgesehen • Aus Erdaushub soll eine Dünenlandschaft mit geschützten Sand- und Steppenpflanzen entstehen • Bohrarbeiten voraussichtlich bis Februar 2026 abgeschlossen

Die Deutsche Bahn (DB InfraGo) beginnt Mitte November mit Baugrunderkundungen im Griesheimer Sand südlich des Autobahnkreuzes Darmstadt und westlich der A 67. Die Bohrarbeiten sollen bis Februar 2026 abgeschlossen sein.

Ziel ist es, die Bodenbeschaffenheit im Griesheimer Sand zu bestimmen, um das Areal später als ökologische Ausgleichsfläche für die geplante neue Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Mannheim zu nutzen. Auf rund 64 Hektar soll aus dem Erdaushub, der insbesondere beim Bau der Tunnel für die Neubaustrecke anfällt, eine Dünenlandschaft mit geschützten Sand- und Steppenpflanzen entstehen. Die Bohrungen liefern der DB wichtige Erkenntnisse über die geologischen Verhältnisse vor Ort und schaffen so die Grundlage, um die neue Natur- und Weidelandschaft optimal zu planen und zu gestalten.

An insgesamt zehn Erkundungspunkten sind Bohrungen und Drucksondierungen vorgesehen. Diese führen spezialisierte Fachfirmen im Auftrag der Deutschen Bahn aus. Vor Beginn der Bohrarbeiten untersuchen Expertinnen und Experten das Gelände sorgfältig auf eventuelle Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. 

Nähere Informationen zum Projekt sind unter www.frankfurt-mannheim.de zu finden.

14. November 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Fördermittel für Ladeinfrastruktur Akkuzug Pfalz bewilligt – Bundesverkehrsministerium ebnet den Weg für einen klimafreundlichen Regionalverkehr

Verkehrspolitischer Meilenstein für das Pfalznetz: Nach der Unterzeichnung des Realisierungs- und Finanzierungsvertrags für den Akkuzug Pfalznetz im Juni 2025 hat das Bundesverkehrsministerium den Zuwendungsbescheid gezeichnet. Damit können die zugesagten Mittel fließen und die konkreten Arbeiten an der Ladeinfrastruktur starten.

Die Triebzüge (Akkuzüge) vom Typ Stadler FLIRT Akku wurden am 20. September 2025 beim Tag der Schiene in Kaiserslautern vorgestellt. Ab Mitte 2026 werden die modernen Züge zunächst in der südlichen Pfalz eingesetzt. Insgesamt werden sie auf rund 240 Kilometern Strecke in der West- und Südpfalz unterwegs sein. Hinzu kommen die über den Rhein führende Strecke nach Karlsruhe sowie die Verbindungen im saarländischen Niedtal. Die ersten Einsätze sind dabei auf der Strecke Kaiserslautern – Neustadt/W – Landau – Karlsruhe geplant, im Laufe des Jahres folgen dann die planmäßigen Fahrten von Pirmasens nach Saarbrücken und von dort bis Niedaltdorf. Schritt für Schritt werden die alten Dieselzüge ersetzt, um den Nahverkehr leiser, sauberer und effizienter zu machen.

„Die neuen Akkuzüge in der Pfalz sind ein Gewinn für die Menschen und ein Gewinn für die Umwelt: Sie sind leise, kostengünstig und bequem – und sie stoßen weder CO2 noch Schadstoffe aus. Damit schützen sie Menschen, Tiere und die Umwelt. Akkuzüge leisten einen direkten Beitrag zum Klimaschutz und zur sauberen Luft in den Städten und Gemeinden. Zug um Zug bekommt die Pfalz mehr Lebensqualität“, erklärte Mobilitätsministerin Katrin Eder.

Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB für Rheinland-Pfalz und das Saarland ergänzt: „Dank des Finanzierungsbescheids können die Arbeiten an der Ladeinfrastruktur beginnen. Mit der Elektrifizierung des Pfalznetzes setzen wir einen kraftvollen Meilenstein für die nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilität in der Region. Wir als Deutsche Bahn bringen gerne unsere Kompetenzen und Erfahrungen ein und zeigen: Die DB ist nicht nur Motor der Verkehrswende, sondern auch Innovationsführer bei der Umsetzung nachhaltiger Technologien im Bahnsektor. Wir danken allen Partnerinnen und Partnern sowie unseren Mitarbeitenden, die das Projekt möglich machen.“

Für den Vorsitzenden des Zweckverbandes ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd, Landrat Dietmar Seefeldt, ist das Projekt ein Meilenstein beim Ausbau der Schiene: „Die Zukunft der Bahn ist elektrisch, wovon die Fahrgäste in der Pfalz bald profitieren werden. Wir haben alles aufeinander abgestimmt: Die Dieselzüge kommen nun an das Ende ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer und werden jetzt durch zeitgemäße neue elektrische Fahrzeuge ersetzt. Diese fahren mit 100% Ökostrom – wir sorgen so klimafreundlich für bessere Angebote auf der Schiene.“

An den fünf Bahnhöfen Winden/Pfalz, Landau, Pirmasens Nord, Kusel und Lauterecken-Grumbach entstehen neue Oberleitungsinselanlagen (OLIA): Dort können künftig die Traktionsbatterien der Züge aufgeladen werden. Herausragend ist hierbei die Elektrifizierung der Bergstrecke von Pirmasens Nord bis zum Ferhrbachtunnel kurz vor Pirmasens Hauptbahnhof, weil die Regionalbahn aus Landau nach dem Fahrtrichtungswechsel in Pirmasens Nord eine Zuladung benötigt. Außerdem wird das bestehende Gleis 39 im Bahnhof Kaiserslautern elektrifiziert. Die OLIA sind kurze Stücke Oberleitung, die beim Halten aus den jeweiligen Stationen das Aufladen der Batterien ermöglichen. Der geladene Strom reicht aus, um die jeweils nächste Station zu erreichen. Zusätzlich wird Bremsenergie zur Aufladung genutzt.

Mit dem Einsatz der neuen Batteriezüge können jährlich bis zu fünf Millionen Liter Diesel eingespart und die CO₂-Emissionen auf den betroffenen Strecken wesentlich reduziert werden. Außerdem erhöhen die neuen, leiseren Züge den Reisekomfort und verbessern die Fahrplanstabilität.

Das Projekt ist ein Gemeinschaftsvorhaben des rheinland-pfälzischen Mobilitätsministeriums, des Zweckverbands ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd, der DB InfraGO AG, DB Regio AG sowie der DB Energie GmbH. Mit der Durchführung des Verkehrs wurde, nach einem europaweiten Vergabeverfahren, die DB Regio AG beauftragt. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauphasen bis Ende 2029, die Förderung durch den Bund wird nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) gemäß Terminplan bewilligt.

12. November 2025, 13:45 Uhr
Frankfurt am Main
Neufahrzeug FLIRT 3 XL (Baureihe 3428) der DB Regio erfolgreich im Fahrgasteinsatz • Neuer Reisekomfort ab Fahrplanwechsel am 14. Dezember auf allen Verbindungen der Regionalbahnlinien RB 81 und RB 82

Der Probebetrieb der Neufahrzeuge vom Typ Stadler FLIRT 3 XL MoselLux im Fahrgasteinsatz auf ersten Zügen der Regionalbahnlinien RB 81/82 zwischen Trier und Koblenz sowie Perl läuft seit Mitte Oktober erfolgreich. Als weiterer Schritt der Modernisierung im MoselLux-Netz bringen sie mehr Reisekomfort, zusätzlichen Platz und zahlreiche Neuerungen wie WLAN, Steckdosen am Sitzplatz und barrierefreie Einstiege in den Alltag der Fahrgäste.

Im Rahmen einer heutigen Pressefahrt läuteten Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz, Thorsten Müller, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), Jürgen Meyer, Referatsleiter Öffentlicher Personenverkehr, Binnenschifffahrt und Logistik im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, Marvin Zimmermann, Projektleiter bei Stadler in Deutschland, sowie Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte, den Endspurt zur Vollumstellung auf die neue Fahrzeugflotte im Regionalbahnverkehr entlang der Mosel zum Fahrplanwechsel im Dezember ein.

Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz: „Mit den neuen FLIRT 3 XL-Fahrzeugen setzen wir die Modernisierung des MoselLux-Netzes fort. Für die Fahrgäste bedeutet das: mehr Komfort, mehr Platz und ein spürbar ruhigeres, angenehmeres Reisen – ob im Berufsverkehr oder am Wochenende in die Weinregion. Uns geht es darum, Bahnfahren als erste Wahl im Alltag zu etablieren – mit WLAN, Steckdosen an jedem Platz, besseren Fahrgastinformationen und barrierefreien Einstiegen. Das ist nicht nur ein Gewinn für die Kundinnen und Kunden, sondern auch ein wichtiger Beitrag zu unseren klima- und verkehrspolitischen Zielen im Land: eine komfortable Alternative zum Auto, weniger CO₂, mehr Lebensqualität im Moseltal.“

Thorsten Müller, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord: „Mit dem MoselLux-Angebot haben wir ein System geschaffen, das Fahrradfreundlichkeit großschreibt: breite Türen, mehr Stellplätze, großzügige Mehrzweckbereiche und ein durchdachtes Einbahnstraßen-system, dass das Ein- und Ausladen der Fahrräder erheblich erleichtert. Auch das Lotsenkonzept hat sich in der ersten Saison schon bewährt – die Radlotsen helfen in Spitzenzeiten, den Fahrgastfluss zu steuern, und sorgen so für einen stressfreien Ablauf.“

Jürgen Meyer, Referatsleiter Öffentlicher Personenverkehr, Binnenschifffahrt und Logistik im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes: „Die neuen Züge sind ein weiterer Gewinn für die Saarländerinnen und Saarländer an der Obermosel und machen das neue Mobilitätsangebot im MoselLux-Netz komplett. Mit der DB Regio haben wir dabei eine verlässliche und kompetente Partnerin, die die Strecken kennt und viel Erfahrung mit der Einführung von Neufahrzeugen hat. Wir im Saarland sind daher zuversichtlich, dass unsere vertraglichen Vereinbarungen im Alltag weiterhin verlässlich umgesetzt werden.“

Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte: „Qualität ist unser Maßstab: Dass wir das Netz nun vollständig auf den FLIRT 3 XL umstellen – trotz Lieferverzüge – unterstreicht unsere Planungskompetenz und Umsetzungs-kraft. Unsere Teams haben in Rekordzeit die Fahrpersonale geschult und alle Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb geschaffen - dafür gebührt ihnen mein herzlicher Dank. Der Probebetrieb ist bisher quasi störungsfrei gelaufen und wir bekommen viel Lob für die neuen Fahrzeuge – sowohl von unseren Fahrpersonalen als auch unseren Kund:innen.“

Marvin Zimmermann, Projektleiter Stadler Deutschland: „Wir freuen uns, dass die FLIRT-Fahrzeuge im Probebetrieb eine stabile Performance zeigen. Für den Hochlauf bis zum Fahrplanwechsel sind wir positiv gestimmt. Die Arbeiten an der Auslieferung der verbleibenden Fahrzeuge laufen mit höchster Priorität. Parallel dazu ist unser Gewährleistungsteam im DB Regio Werk Trier einsatzbereit, um die DB bei der Aufnahme des Fahrgastbetriebs verlässlich und partnerschaftlich zu unterstützen.“

v.l.n.r.: Jürgen Meyer, Referatsleiter Öffentlicher Personenverkehr, Binnenschifffahrt und Logistik im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, Thorsten Müller, Verbandsdirektor des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord, Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität in Rheinland-Pfalz, Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte, Hans Joachim Mons, Erster Kreisabgeordneter Landkreis Cochem Zell, Marvin Zimmermann, Projektleiter Stadler Deutschland.

Neufahrzeug ab Fahrplanwechsel auf allen Verbindungen im Einsatz

Zwölf der insgesamt 19 Fahrzeuge vom Typ FLIRT 3 XL sind aktuell ausgeliefert und zugelassen. Bis zum 9. Dezember folgen weitere fünf Fahrzeuge, so dass die für einen Vollbetrieb erforderlichen 17 einsatzfähigen Fahrzeuge ab Fahrplanwechsel am 14. Dezember zur Verfügung stehen.

Aktuell sind drei Fahrzeuge auf planmäßigen Umläufen im Einsatz. Die Einscherung weiterer Neufahrzeuge auf den Regionalbahnlinien RB 81 Koblenz – Trier und RB 82 Trier – Perl erfolgt bis zum Fahrplanwechsel schrittweise. Ab 14. Dezember ist dann die Umstellung aller planmäßigen Züge der RB 81/82 sowie zwei einsatzbereiter Reservezüge auf den neuen Fahrzeugtyp vorgesehen.

Mit einer aktiv aufgebauten Reserveflotte aus Fahrzeugen der Baureihen 425 und 442 ist DB Regio Mitte darüber hinaus vorbereitet, weitere Lieferverzögerungen oder mögliche Probleme der FLIRT 3 XL im Betrieb zu kompensieren - für ein stabiles Ersatzangebot.

Die neuen Züge: Barrierefreie, komfortabel und fahrradfreundlich

507 Fahrgäste finden in den vierteiligen Zügen Platz, 245 davon auf Sitzplätzen. 20 Sitzplätze mit größerem Sitzabstand befinden sich in der 1. Klasse. Die voll klimatisierten FLIRT 3 XL punkten zudem mit Steckdosen, Videokameras, für die Kund:innen kostenfreiem WLAN sowie einem modernem Fahrgastinformations-system, das auch Echtzeitinformationen zum Fahrplan und Anschlüssen anzeigt. Helle Fahrgasträume sowie großzügig gestaltete Mehrzweckbereiche, welche die Mitnahme von bis zu 30 Fahrrädern sowie Rollstühlen und Kinderwagen ermöglichen, sorgen für angenehmen Reisekomfort.

Ein besonderes Merkmal des FLIRT für das Netz MoselLux ist das Einbahnstraßen-Prinzip für Fahrräder in den beiden Endwagen, die mit jeweils zwei Türen pro Seite versehen sind. Bereits von außen durch eine entsprechende Lackierung des Zuges erkennbar, können Reisende mit Fahrrad so schnell und ohne Hindernisse im Fahrzeug an einer markierten Tür ein- und an der nächsten aussteigen.

Mit jeweils sieben Türen je Fahrzeugseite ermöglichen die Züge einen bequemen und sicheren Ein- oder Ausstieg und unterstützen so insgesamt einen schnellen Fahrgastwechsel, was sich positiv auf die Pünktlichkeit der Züge auswirkt. Das zwischen der ersten und letzten Tür stufenlos begehbare Fahrzeug ist in den Mittelwägen mit einem behinderten­gerechten sowie einem weiteren WC ausgestattet.

Hintergrundinformation: RB 81/82 als Teil des MoselLux-Netzes

Die Regionalbahnlinien RB 81 Trier – Koblenz und RB 82 Trier – Perl sind Bestandteil des MoselLux-Netzes, zu dem auch die Regionalbahn-Linien RB 83 Wittlich - Trier West – Luxemburg sowie RB 87, welche morgens und abends zwischen Trier Hauptbahnhof und Luxemburg verkehrt, gehören.

Bereits seit Fahrplanwechsel im Dezember 2024 sind hier Teile des neuen Verkehrsvertrages mit der DB Regio gültig und mit Inbetriebnahme der Weststrecke Trier am 3. März 2025 erfolgten mit der finalen Linienführung der RB 83 weitere Umsetzungsschritte im MoselLux-Netz. Dabei wurde das Fahrplangebot konsequent ausgebaut. Neben dem Stundentakt je Linie verkehren die Züge nun täglich bis Mitternacht, an Wochenenden auf der Linie RB 81 sogar bis 1:38 und 1:52 Uhr. Darüber hinaus sind die Züge entlang der Moselachse mit dem lokalen und regionalen Linienbusverkehr verknüpft.

Mit dem neuen Verkehrsvertrag investieren die Aufgabenträger – der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord und das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes – neben mehr Platz und Reisekomfort in neuen Zügen auf der RB 81/82 auch bereits seit Dezember 2024 in mehr Kundenservice. In jedem Zug des MoselLux-Netzes ist planmäßig eine Zugbegleiterin oder ein Zugbegleiter an Bord.

Darüber hinaus profitieren Fahrgäste während der jährlichen Radsaison - vom 15. März bis einschließlich 1. November - auf den Regionalbahnlinien RB 81/82 vom Service zusätzlich eingesetzter Radlotsen. Der Einsatz erfolgt in ausgewählten Zügen an Wochenenden (Samstag und Sonntag), Feiertagen und angrenzenden Brückentagen sowie während der Sommerferien in Rheinland-Pfalz an allen Wochentagen. Das Lotsenkonzept hat sich in der ersten, zurückliegenden Saison 2025 bereits sehr bewährt.

Die aktuell noch dieselbetriebene Moselweinbahn (RB 85 Bullay – Traben-Trarbach) soll nach Elektrifizierung voraussichtlich ab Dezember 2029 als Teil des MoselLux-Netz ebenfalls mit den FLIRT 3 XL Fahrzeugen bedient werden.

Weitere Informationen unter:

https://www.dbregio-suedwesten.de/wir/mosellux

12. November 2025, 10:30 Uhr
Frankfurt
Personalbestand in Frankfurter Stellwerken dank Ausbildungsoffensive und Neueinstellungen stabilisiert • Volles Fahrplanangebot ab Mitte November • Anstrengungen für auskömmliche Besetzung der Stellwerke in Hanau laufen weiter • Regelbetrieb im Knoten Hanau voraussichtlich ab Ende März 2026

Gute Neuigkeiten für das Rhein-Main-Gebiet: Ab dem 17. November besetzt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) die Stellwerke im Knoten Frankfurt wieder so, dass Fahrgäste wieder das volle Fahrplanangebot nutzen können. Die umfangreiche Einstellungs- und Ausbildungsoffensive mit konstanter Ausbildung von Azubis wie Quereinsteigern entfalten ihre Wirkung. Die DB dankt allen für ihre Geduld während des eingeschränkten Angebots, jeweils in den Abendstunden, in den vergangenen Monaten. 

Folgende Linien verkehren ab dem 17. November wieder regulär:

  • Aus Richtung Frankfurt Höchst fahren die Züge der RB 12 aus Königstein wieder bis in den Frankfurter Hauptbahnhof. Außerdem verkehren alle Leistungen der RE 20 und RB 22 aus Limburg wieder bis/ab Frankfurt Hauptbahnhof.
  • Aus Richtung Frankfurt West fahren die Züge der RB 34 von der Niddertalbahn wieder durchgehend bis Frankfurt Hauptbahnhof. Außerdem können alle Leistungen der RB 37, RB 40 und RB 41 wieder bis Frankfurt Hauptbahnhof verkehren.

Im Knoten Hanau muss das angepasste Betriebskonzept aufgrund der komplexen Nachführung für die vier Stellwerke der Südseite in einer leicht modifizierten Form noch einmal bis Ende des ersten Quartals 2026 verlängert werden. Hintergrund ist u. a. die lange Einweisungszeit für die anspruchsvolle Bedienung der elektromechanischen Stellwerke.

Betroffen sind einzelne Leistungen in den Nachtstunden zwischen 20:00 und 6:00 Uhr (sonntags zwischen 18:00 und 6:00 Uhr):

  • Die Züge der RB 49 (Friedberg – Hanau) wenden vorzeitig in Hanau Nord. Von dort ist ein Busersatzverkehr bis Hanau Hauptbahnhof eingerichtet.
  • Auf der Linie RB 56 (Schöllkrippen – Hanau) kommt es zu Teilausfällen zwischen Kahl und Hanau. Auf diesem Abschnitt können die Linien der Verbindung Frankfurt – Hanau – Aschaffenburg (RE 54, RE 55, RB 58) genutzt werden.

Die andauernden nächtlichen Einschränkungen im Knoten Hanau bedauern wir sehr und bitten unsere Kund:innen um Verständnis. Die DB arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, auch hier zeitnah wieder das volle Verkehrsangebot gewährleisten zu können.

Aktuelle Informationen zum Fahrplan werden in der Reiseauskunft unter www.bahn.de und in den Apps DB Navigator sowie bei den Verkehrsverbünden veröffentlicht.

Personaloffensive in der Region läuft unvermindert weiter 

Für einen auskömmlichen Personalbestand in der Region und bundesweit setzt die DB ihre Recruiting-Aktionen weiter verstärkt fort. Aktuell werden rund 180 angehende Zugverkehrssteuernde in Hessen ausgebildet. Zudem starten monatlich ein bis zwei neue Kurse für Quereinsteigende in Hessen. Die Teilnehmenden stehen nach erfolgreicher Schulung und Einweisungszeit rund acht bis zehn Monate später für den operativen Einsatz zur Verfügung. Wo immer es möglich ist, bilden wir die Personale zudem so weiter, dass sie im Bedarfsfall flexibler auf unterschiedlichen Stellwerken eingesetzt werden können. Um die Ausbildung näher an der Realität zu gestalten, wurde außerdem in Simulationsprogramme für die Berufsschulklassen und für über eine Million Euro in weitere Simulationsanlagen vor Ort investiert, sodass Auszubildende und Quereinsteiger:innen die Inhalte durch mehr Praxiserfahrung besser verinnerlichen können.  

Mit einer neuen Personalmarketingkampagne, die Ende März gestartet ist, soll zudem sichergestellt werden, dass der Bewerbungszulauf nicht abbricht. Die Kampagne zielt darauf ab, den Beruf „Zugverkehrssteuerer“ (w/m/d) und den Quereinstieg bekannt(er) zu machen. Mit einem Media Mix aus Videos auf YouTube und Social Media, interaktiven Bannern und (Print-)Medien wird weiterhin Aufmerksamkeit generiert. Darüber hinaus finden regelmäßig Termine vor Ort statt, bei denen potentielle Bewerber:innen auf den Beruf des Zugverkehrssteuerers aufmerksam gemacht werden. Zusätzlich greifen die Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeitenden und die Fluktuation auf den Stellwerken ist in den letzten Monaten rückläufig. 

11. November 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt
Vorsorgliche Bauwerksuntersuchung zeigt Mängel im Deckenbereich • Gerüst als Sicherungsmaßnahme • Sperrung des Empfangsgebäudes ab Mittwoch, 12. November, 10 Uhr • Busshuttle zum Nordzugang (Adelonstraße) wird eingerichtet - Zugverkehr bleibt unberührt

Im Rahmen des Bahnhofsgebäudeprogrammes der Deutschen Bahn (DB InfraGO) ist auch eine Sanierung des Empfangsgebäudes in Frankfurt Höchst vorgesehen. Erste Planungsschritte umfassten unter anderem eine gesamthafte Untersuchung des Bauwerkes. Diese hat aktuell Mängel im Deckenbereich der Haupt-/Schalterhalle ergeben, die kurzfristige Sicherungsmaßnahmen erforderlich machen. 

Um den Durchgang durch das Gebäude weiterhin zu ermöglichen, wird die DB zeitnah ein Schutzgerüst errichten lassen und das Empfangsgebäude einschließlich des Hallenbereichs ab Mittwoch, 12. November, 10 Uhr, schließen. Nach Fertigstellung des Schutzgerüstes kann der Durchgang durch das Gebäude wieder ermöglicht werden. Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Öffnung zur Mitte der kommenden Woche erfolgen kann. 

Der Zugverkehr bleibt von der Maßnahme unberührt und der Bahnhof selbst ist von der Nordseite (Adelonstraße) aus weiterhin erreichbar. Zur Unterstützung der Reisenden und um die Beeinträchtigung im Zeitraum der Sperrung so gering wie möglich zu halten, wird die DB einen Busshuttle vom Bahnhofsvorplatz zum Nordzugang einrichten. Die Ausschilderung erfolgt vor Ort. Zusätzlich werden Reisendenlenkenden sowie eine Wegeleitungsbeschilderung zur Unterstützung eingesetzt.

07. November 2025, 18:30 Uhr
Frankfurt am Main
Derzeit Rückbau der Dacheindeckung und erste Fassadenarbeiten • Bahnhof und neugestaltetes Umfeld als ansprechende Einheit • Fertigstellung vor Landesgartenschau 2027 • Ortstermin gibt Einblick in aktuellen Stand

Rund 5,5 Millionen Euro investieren die Deutsche Bahn (DB) und der Bund derzeit in die Modernisierung des denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes in Neustadt (Weinstraße). Pünktlich zur Landesgartenschau 2027 soll es Reisende und Besucher:innen inmitten eines gesamtheitlich neugestalteten Bahnhofsumfelds empfangen.

Im Rahmen des Umbaus werden unter anderem die Dächer und der historische Kamin des 1866 errichteten Empfangsgebäudes modernisiert. Derzeit bauen die Fachleute voraussichtlich noch bis zum Ende des Jahres die Dacheindeckung zurück. Darüber hinaus erfolgen sogenannte Abbeizarbeiten an Putz- und Sandsteinfassade. Diese wird im Frühjahr 2026 mit neuen Fenstern und Türen ausgestattet. Weitere Arbeiten am Gebäude dienen beispielsweise der Dämmung der Geschossdecke.

Im Sinne einer modernen, zukunftsfähigen Mobilitätsdrehscheibe wird ab dem kommenden Frühjahr zudem eine neue Rampe errichtet. Sie verbindet den Bahnhof künftig barrierefrei mit dem von der Stadt Neustadt (Weinstraße) umgestalteten Bahnhofsvorplatz und dem Zentralen Omnibusbahnhof und gewährleistet so die verbesserte Anschlussmobilität für alle Reisenden.

Gemeinsam mit Vertreter:innen des Bahnhofsmanagements und der Projektleitung überzeugten sich Alexander Schweitzer, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, und Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, heute persönlich vom Baufortschritt.

Stefan Schwinn: „Mit der Modernisierung unseres Empfangsgebäudes erreichen wir einen weiteren Meilenstein in der gesamtheitlichen Entwicklung des Bahnhofs und des Bahnhofsumfelds. Die Arbeiten dieses umfangreichen Projekts liegen gut im Zeitplan und ergänzen die bereits umgesetzten Maßnahmen am Bahnhofsvorplatz. Kommune und DB arbeiten einmal mehr Hand in Hand und sorgen schrittweise für eine perfekte Integration der Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof in das städtische Umfeld.“

Ministerpräsident Alexander Schweitzer: „Die sichtbaren Fortschritte am Bahnhof Neustadt erfüllen mich mit großer Freude. Gemeinsam führen wir dieses eindrucksvolle Empfangsgebäude aus dem 19. Jahrhundert in die Zukunft. Die Landesgartenschau 2027 wird ein herausragendes Ereignis sein, das Stadtbild und Umland aufwertet und langfristig und nachhaltig in die gesamte Region hineinwirkt. Ein attraktiver, barrierefreier und leistungsfähiger Bahnhof ist dabei ein zentraler Baustein, nicht nur für die Tausenden Gäste, die hier ankommen werden. Das Projekt zeigt, wie moderne, klimafreundliche Verkehrspolitik und kommunale Entwicklung Hand in Hand gehen und wie Investitionen die Lebensqualität vor Ort stärken.“

Die Sanierung des Gebäudes ist Teil der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB 3) des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) und der DB.

Auf dem Titel-Foto, v.l.n.r.: Stefan Schwinn, Leiter Personenbahnhöfe DB Region Mitte, Werner Schreiner, Beauftragter für grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Bernhard Adams, Beigeordneter für Bau- und Verkehrsangelegenheiten der Stadt Neustadt a. d. Weinstraße,, Alexander Schweitzer, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Marc Weigel, Oberbürgermeister der Stadt Neustadt a. d. Weinstraße und Hans Sachs, Immobilien-Projektentwickler

06. November 2025, 11:45 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten vom 10. November bis 3. Dezember • Schienen- und Schwellenerneuerungen sowie Instandhaltungsarbeiten • Fahrgäste auch während der Bauzeit mit dem Ersatzverkehr weiterhin mobil

Für eine zuverlässige und robuste Infrastruktur bündelt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) in der Zeit vom 10. November und dem 3. Dezember auf der Strecke zwischen Türkismühle und Heimbach (Nahe) verschiedene Baumaßnahmen. Dabei führen die Bauteams unter anderem Schienenerneuerungen und Schotterarbeiten, Durchlasserneuerungen sowie Instandhaltungsarbeiten in Bahnhöfen und im Bereich von Haltepunkten sowie auf der Strecke durch.

Das Bauprogramm im Überblick:

  • Im Bahnhof Neubrücke (Nahe) erneuert die DB die Schienen und Schwellen auf Gleis 1 und führt einen Austausch des Schotterbetts durch. Zudem verbessert sie  den Untergrund, verbaut neue Vollsickerrohre und durchspült die Durchlässe. Im Rahmen des Baupensums finden auch Instandhaltungsarbeiten im Bahnhof Neubrücke (Nahe) statt. Leider ist es unvermeidbar, die Arbeiten sowohl tagsüber als auch nachts durchzuführen.
  • Für die Bauarbeiten ist es voraussichtlich erforderlich, den Bahnübergang in Hoppstädten-Weiersbach zwischen Ultraleichtflugplatz und Industriegebiet abgehend von der Saarstraße in der Zeit vom 15. bis 22. November zu sperren.
  • Zum Schutz vor Starkregenereignissen tauscht die DB im Bereich des Haltepunktes Nohen zwischen dem 28. November bis zum 1. Dezember einen Durchlass aus.
  • Ebenfalls in der Zeit vom 28. November bis zum 1. Dezember werden auf der Strecke zwischen Idar-Oberstein und dem Bahnhof Kronweiler die Vorbereitungsmaßnahmen zur Erneuerung des Durchlasses in Sonnenberg-Winnenberg durchgeführt.
  • Daneben finden während des gesamten Bauzeitraums vom 10. November bis zum 3. Dezember auf der Strecke zwischen Idar-Oberstein und Türkismühle vorwiegend nachts Instandhaltungsarbeiten statt.

Um die Auswirkungen auf die Reisenden und die Anwohnenden so gering wie möglich zu halten, arbeiten die Bauteams mit Hochdruck an der Ausführung der Bauarbeiten und setzen dafür Groß- und Spezialmaschinen, darunter Zweiwegebagger, Stopfmaschinen und mehrere Baustellenzüge ein. Obwohl es sich dabei um modernste Arbeitsgeräte handelt, ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und die Anwohner:innen für die ihnen dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten um Verständnis.

Fahrplananpassungen im Nahverkehr:

Um die Bauarbeiten ausführen zu können, ist eine Sperrung der Strecke erforderlich. Für die Regionalzüge der Linien RE 3, RB 33, RB 73 und RB 34 setzt die Vlexx einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ein.

Reisende werden gebeten, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über ihre Fahrtmöglichkeiten auf https://www.vlexx.de/fahrplan/live-fahrplan/ zu informieren.

04. November 2025, 18:00 Uhr
Frankfurt am Main
Verzicht auf mehrere Einzelsperrungen in den kommenden drei Jahren • Stattdessen: Gebündelte Arbeiten für die Elektrifizierung in den Jahren 2027 und 2028 • Fahrgäste profitieren zwischen 30. März 2026 und 25. März 2027 von stabilem Angebot • Fertigstellung und Inbetriebnahme weiterhin Ende 2028 geplant

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat in Abstimmung mit dem Zweckverband SPNV-Nord ihren Bauablauf für die Elektrifizierung der Eifelstrecke optimiert. Das gemeinsame Ziel: Für die Reisenden trotz des enormen Baupensums einen länger bestehenden und verlässlichen Bahnverkehr zu bieten. Um dies zu erreichen, verzichtet die DB nach eingehender Prüfung in den kommenden drei Jahren auf Einzelsperrungen der Eifelstrecke. Die weiteren Arbeiten für die Elektrifizierung finden stattdessen gebündelt in den Jahren 2027 und 2028 sowie im kommenden Jahr in der Nacht und an Wochenenden statt.

Damit können Kundinnen und Kunden vom Ende März 2026 bis Ende März 2027 tagsüber an Werktagen und teilweise auch Wochenenden für ein Jahr lang wieder nahezu durchgängig auf der 160 Kilometer langen Eifelstrecke zwischen Köln und Trier mit dem Zug fahren. Die Anpassung des Bauprozesses wirkt sich nicht auf die geplante Inbetriebnahme der vollständig elektrifizierten Eifelstrecke aus: Diese ist weiterhin für Ende 2028 vorgesehen.

Zugverkehr 2026:Vom 30. März 2026 bis 25. März 2027 fahren die Züge wieder nahezu durchgängig. Die Bauteams arbeiten in den Nächten und von Anfang Mai und bis Ende November an den Wochenenden zwischen Kall und Euskirchen weiter an der Elektrifizierung. Für die Reisenden stehen dann Busse als Ersatz bereit.

Zugverkehr 2027:Nach dem neuen Ablauf fahren die Züge 2027 von Ende März bis Ende November zunächst im südlichen Abschnitt zwischen Gerolstein und Trier tagsüber nach Plan. Ab den späten Abendstunden stehen für die Reisenden Busse als Ersatz bereit. Im nördlichen Teil der Strecke arbeiten die Bauteams.

Zugverkehr 2028:Anfang Dezember 2027 wechseln die Arbeiten in den südlichen Abschnitt von Gerolstein nach Trier. Bis zum Jahresende 2028 passen die Fachleute dort Brücken und Tunnel für die Oberleitungen an und beenden die Elektrifizierungsarbeiten.

Die Züge fahren bis Ende März 2028 von Gerolstein bis Euskirchen, danach bis Ende Juni 2028 bis Erftstadt. Zwischen Juli und Mitte November können die Reisenden wieder den gesamten nördlichen Abschnitt von Gerolstein nach Köln mit dem Zug befahren. Während der Inbetriebnahme im Dezember 2028 sind auf der gesamten Strecke noch einmal baubedingte Einschränkungen zu erwarten. 

Mit der stärkeren Bündelung der Bauarbeiten entspricht die DB dem Wunsch der Region, wieder ein stabiles Angebot im öffentlichen Nahverkehr nach der Flutkatastrophe 2021 zu haben. Die Flut hatte große Teile der Strecke zerstört. Mit dem Wiederaufbau mit moderner Leit- und Sicherungstechnik hatten Land und DB sich auch auf die Elektrifizierung der Strecke verständigt. Die Arbeiten laufen bereits und bis Ende des Jahres stellen die Mitarbeitenden von DB InfraGO und beauftragter Unternehmen rund 1.000 der insgesamt rund 5.000 Oberleitungsmaste auf. Für weitere 1.500 gießen sie die Gründungen und bereiten die Montage vor. Sie müssen insgesamt zehn Tunnel und 56 Brücken so anpassen, dass dort künftig die Oberleitung Platz findet. Zudem errichten sie zehn Bahnstromanlagen, um die Strecke künftig mit Bahnstrom zu versorgen.

Seit Sommer steuert neue und moderne Leit- und Sicherungstechnik den Zugverkehr auf der gesamten Strecke. Für einen verlässlichen, flexiblen Bahnverkehr hat die Bahn in Gerolstein und Euskirchen zwei moderne elektronische Stellwerke gebaut. Zudem haben die Bauteams Flutschäden an 24 Bahnübergängen behoben, diese technisch erneuert und mehr als 200 Signale an die neuen Stellwerke angeschlossen.

Weitere Informationen unter: www.eifel-strecke.de

03. November 2025, 19:30 Uhr
Frankfurt am Main
Drei Stationsvarianten für die weitere Planung ausgewählt • Ein-Röhren-Konzept wird weiterverfolgt • Somit zwei östliche Trassenvarianten noch im Rennen • Auch westlich des Hauptbahnhofs werden zwei Varianten tiefer beplant

Im Rahmen des 5. Dialogforums zum Fernbahntunnel Frankfurt stellte die Deutsche Bahn (DB InfraGO) den aktuellen Planungsstand für die unterirdische Station und die Tunneltrasse vor. Aufbauend auf neuen Planungserkenntnissen wurden drei Stationsvarianten sowie je zwei Trassierungsvarianten in den Bereichen Ost und West für die weitere Vorplanung ausgewählt.

Die Projektverantwortlichen stellten drei Stationsvarianten vor, die weiterverfolgt werden sollen. Diese unterschieden sich durch ihre unterschiedliche Lage im Bahnhofsbereich sowie deren Tiefenlagen und bauzeitlichen Auswirkungen auf die Umgebung. Die Varianten „Box in Hochlage (Ost)“, „Box in Tieflage (Ost)“ und „Box in Mittellage (West)“ bieten hierfür unterschiedliche Lösungsansätze. Die tatsächliche Entfernung der „Box in Mittellage (West)“ zum Hauptbahnhof wird im weiteren Planungsprozess ermittelt.

Auch die Streckenführung wurde konkretisiert. Im östlichen Bereich der Tunneltrasse wird das Ein-Röhren-Konzept weiterverfolgt. Es bietet die beste Kombination aus bautechnischen Betroffenheiten, betrieblicher Flexibilität und Kosten. Die beiden östlichen Trassenvarianten Nord und Süd des Ein-Röhren-Konzeptes werden weiter untersucht.

Im Bereich westlich des Hauptbahnhofs wurden zwei Trassenvarianten vorgestellt. Diese bieten unterschiedliche Möglichkeiten, den Tunnel mit dem bestehenden Schienennetz und den Abstellanlagen zu verbinden. Variante „West A“ sieht neben dem Anschluss an die 3. Niederräder Brücke eine zusätzliche Verbindung Richtung Frankfurt-Höchst vor. Ergänzend dazu wird die Abstellanlage „Mainzer Becken“ angebunden, wo Züge geparkt und für den nächsten Einsatz vorbereitet werden können. Variante „West B“ bietet keine Verbindung nach Höchst, ermöglicht dafür aber eine kreuzungsfreie Anbindung der Abstellanlage.

Die DB InfraGO erklärt, dass im nächsten Schritt die ausgewählten Varianten hinsichtlich ihrer bautechnischen, betrieblichen und städtebaulichen Auswirkungen vertieft untersucht werden, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Festlegung der Vorzugsvariante zu schaffen.

Die Mitglieder des Dialogforums wünschen sich zudem eine Darstellung der Umsteigebeziehungen aller Verkehre jetzt und der möglichen zukünftigen Varianten. Dies verspricht das Projektteam aufzuarbeiten.

Die nächste Sitzung des Dialogforums ist für den 27. April 2026 geplant. Zuvor finden am 7. und 8. November 2025 die „Tage des Bohrkerns“ am Frankfurter Hauptbahnhof statt. Im VisionHub in der Eingangshalle des Frankfurter Hauptbahnhofs, zwischen DB Lounge und DB Reisezentrum, können sich Interessierte in einer kleinen Ausstellung über das Baugrunderkundungsprogramm und die bisherigen Baugrundkenntnisse in Frankfurt informieren. Zusätzlich werden Führungen von den zuständigen Projektingenieur:innen angeboten, im Rahmen derer man live einen Blick in die laufenden Bohrungen an Gleis 3 werfen kann.

Infos zum Projekt finden sich unter: www.fernbahntunnel-frankfurt.de.  

30. Oktober 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten für Bahnsteig 1a in Gelnhausen sowie am Gleis auf dem Abschnitt Lieblos – Gelnhausen dauern an • Ersatzverkehr mit Bussen noch bis Ostern

Für einen verlässlichen Verkehr in der Region hat die Deutsche Bahn (DB) den Bahnhof Gründau-Lieblos zu einem Kreuzungsbahnhof ausgebaut, zwei Bahnübergänge erneuert und im Rahmen des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs Gelnhausen den Bahnsteig 1a neu errichtet. In den vergangenen Monaten hat die DB zudem die Gleise auf dem rund fünf Kilometer langen Abschnitt zwischen Gründau-Lieblos und Gelnhausen modernisiert. Für das umfangreiche Baupensum ist die Bahnstrecke im Abschnitt Lieblos – Gelnhausen seit Juli 2024 gesperrt. 

Um die Strecke vollständig wieder in Betrieb nehmen zu können, müssen in den kommenden Monaten noch weitere Bauarbeiten durchgeführt werden. Die Bauteams erneuern derzeit noch die Leit- und Sicherungstechnik entlang der Strecke und führen abschließende Arbeiten am Gleis durch. Auch die technische Ausstattung des Bahnsteigs mit den Informationssystemen für die Fahrgäste muss noch erfolgen. Anders als zunächst angekündigt, kann der Streckenabschnitt daher nicht Ende November 2025 für den Zugverkehr freigegeben werden. Dies ist erst nach der abschließenden technischen Freigabe der Strecke während einer längeren Sperrpause um Ostern 2026 möglich. Alle Projektbeteiligten arbeiten mit Nachdruck daran, die Arbeiten termingerecht abzuschließen.

Bis zur Wiederaufnahme des Zugbetriebs bleibt der eingerichtete Schienenersatzverkehr zwischen Gründau-Lieblos und Gelnhausen bestehen. Informationen hierzu erhalten Fahrgäste auf www.hlb-online.de.

Die DB bittet die Fahrgäste für die weiterhin bestehenden Einschränkungen um Verständnis.

30. Oktober 2025, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bahnstrecke zwischen Hanau und Wächtersbach vom 14. bis 17. November aufgrund der Bauarbeiten gesperrt • Fahrgäste im Regionalverkehr mit Bussen weiter mobil • Umleitungen im Fernverkehr

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) treibt die Bauarbeiten für den Ausbau der Strecke zwischen Hanau und Gelnhausen weiter voran. Im November steht nun an einem zentralen Bauwerk in Gelnhausen der nächste wichtige Meilenstein an: Die neue Brücke an der Landesstraße L 3202 in Gelnhausen wird vor Ort eingehoben. Hierfür kommen im Bereich der Brücke an der „Westspange“ gleich zwei Autokräne zum Einsatz, um die 24 Meter langen Fertigbauteile für die neue Brücke an ihren Platz zu bringen. 

Für die Bauarbeiten muss die Bahnstrecke zwischen Hanau und Wächtersbach von Freitag, 14. November (21.00 Uhr) bis Montag, 17. November (05.00 Uhr) gesperrt werden. Für die Fahrgäste im Nah- und Regionalverkehr wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Der Fernverkehr wird umgeleitet.  

Ausweichen müssen auch die Verkehrsteilnehmenden auf der Landesstraße L 3202: Aufgrund der Platzverhältnisse wird zwischen der Lagerhausstraße und der Clamecystraße eine Sperrung der L 3202 für den Straßenverkehr notwendig. Rettungsfahrzeuge werden jedoch weiterhin passieren können. Die Straßensperrung gilt ab 13. November mittags bis 17. November abends.  

Weitere Einschränkungen im Zugverkehr gibt es ab 13. November sowie bis zum 18. November abends:  

  • Vom 13. November, 9.00 Uhr bis 14. November, 21.00 Uhr: Eingleisige Sperrung zwischen Kaltenborn und Hailer-Meerholz,  
  • Vom 14. November, 21.00 Uhr und dem 17. November, 5.00 Uhr: Totalsperrung zwischen Hanau und Wächtersbach, 
  • Vom 17. November, 5.00 Uhr und dem 18. November, 17.00 Uhr: Eingleisige Sperrung zwischen Kaltenborn und Hailer-Meerholz. 

Im Zeitraum der eingleisigen Sperrung kommt auch das Automatische Warnsystem (ATWS) zum Einsatz, um das Baustellenpersonal vor heranfahrenden Zügen zu warnen.  

Ersatzverkehr im Regionalverkehr 

Zwischen 13. November und 18. November richtet die DB Regio als Ersatz für die betroffenen ausfallenden Regionalzüge einen Busverkehr ein. Das genaue Verkehrskonzept mit Abfahrtszeiten und Umsteigepunkten wird bis spätestens am 7. November 2025 konkretisiert und dann in den Auskunftsmedien veröffentlicht.

Am 13. und 14. November sowie am 17. und 18. November:

  • Teilausfall der RB 51 zwischen Hailer-Meerholz und Wächtersbach bzw. zwischen Langenselbold und Wächtersbach,
  • Teilausfall der RE 5 zwischen Frankfurt und Fulda bzw. zwischen Frankfurt und Wächtersbach.

Am 15. und 16. November:

  • Ausfall RB 51 zwischen Frankfurt und Wächtersbach,
  • Teilausfall der RE 50 zwischen Frankfurt und Wächtersbach,
  • Teilausfall der RE 5 zwischen Frankfurt und Wächtersbach.

Die Züge des Regionalexpress RE 50 und der Regionalbahn RB 51, die ausfallen, werden durch einen Schienenersatzverkehr mit Bussen ersetzt. Da die Ersatzbusse im regulären Straßenverkehr unterwegs sein werden und grundsätzlich nicht so schnell wie die Züge fahren können, sollten die Kundinnen und Kunden für ihre Reise mehr Zeit einplanen. Außerdem können in den Bussen aus Platzgründen keine Fahrräder mitgenommen werden. 

Fernverkehrszüge fahren über alternative Routen 

  • Auf der Achse Frankfurt– Kassel – Berlin werden stündliche Verbindungen mit einer rund 60 Minuten längeren Fahrzeit angeboten.  
  • Auf der Achse Frankfurt – Hamburg werden am 13. und 14. November sowie am 17. und 18. November werden stündlich schnelle Verbindungen angeboten. Statt in Frankfurt Hauptbahnhof halten die Züge ersatzweise in Frankfurt Süd. Hier besteht ein umfangreiches Angebot mit S-Bahnen und städtischen Bussen zur Weiterfahrt in die Innenstadt. Darüber hinaus bestehen zweistündlich Verbindungen zwischen Frankfurt und Hamburg via Marburg. Am 15. und 16. November werden ebenfalls stündliche Verbindungen angeboten. Die Fahrzeit verlängert sich an diesen beiden Tagen um rund 60 Minuten. Statt in Frankfurt Hauptbahnhof halten die Züge ersatzweise in Frankfurt West.  
  • Auf der Achse Frankfurt – Erfurt – Leipzig werden zweistündliche, statt sonst stündliche, Verbindungen angeboten. Die Fahrt dauert bis zu 45 Minuten länger. Die Halte Wiesbaden, Frankfurt Flughafen, Frankfurt Süd entfallen.  

Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator über Reise- und Anschlussmöglichkeiten während der Arbeiten zu informieren. Im Vorfeld der Baustellen gibt es vor Ort außerdem Aushänge und Beschilderungen sowie Hinweise auf den Ersatzverkehr. Die DB gibt zudem über Anzeigetafeln und mit Lautsprecheransagen in Stationen und Bahnen Auskunft. 

Baupensum gebündelt an einem verlängerten Wochenende 

Neben dem Einhub der neuen Brückenteile an der Landesstraße L 3202 hat das Projektteam weitere umfangreiche Arbeiten in Gelnhausen eingeplant. Um die Zeit der Sperrung optimal zu nutzen, bündelt es eine Vielzahl von Arbeiten. Die Bauteams wechseln zum Beispiel Schwellen und führen Stopfarbeiten durch, gründen Signale und stellen diese auf, bauen eine neue Weiche für den späteren flexibleren Zugverkehr ein und modernisieren die Oberleitung. Mit Hochdruck gehen auch die Arbeiten für die neue barrierefreie Personenunterführung und die Bahnsteige am Bahnhof Gelnhausen voran, deren Fortschritt von Monat zu Monat sichtbarer wird. Weiter nördlich setzt die DB am Bahnhof Wirtheim die Arbeiten an den Bahnsteigen fort.  

Anwohnende können sich bei Fragen rund um die Bauarbeiten unter der E-Mail-Adresse hanau-fulda@deutschebahn.com an das DB-Projektteam wenden.  

Das Ausbauprojekt Hanau–Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. Weitere Informationen unter: https://hanau-fulda.deutschebahn.com   

30. Oktober 2025, 09:45 Uhr
Frankfurt am Main
Baumfällungen und Rodungen südlich der Bleichstraße / B42 mit halbseitiger Straßensperrung • Ersatzbepflanzung in Abstimmung mit BUGA 2029 • Vorbereitende Arbeiten für Neubau des barrierefreien Bahnhofs in zentraler Lage im Jahr 2026

Die Deutsche Bahn (DB InfraGo AG) beginnt am 3. November mit Vegetationsarbeiten am Hafenpark Rüdesheim (Rhein). Im Rahmen der Generalsanierung der rechtsrheinischen Bahnstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden ab Juli 2026 baut die DB den Bahnhof Rüdesheim wie lange geplant im Bereich des Hafenparks neu. Der neue und dann barrierefreie Bahnhof am Hafenpark ersetzt den jetzigen Bahnhof Am Rottland. Die zentrale Lage in Nähe der Wohnbebauung und touristischen Örtlichkeiten bringt für unsere Fahrgäste u. a.  eine verbesserte Erreichbarkeit mit sich. Da ein Neubau eines Bahnhofs nicht in fünf Monaten zu schaffen ist, führt die DB schon in diesem Jahr vorbereitende Arbeiten durch.

Dafür finden im Zeitraum vom 3. bis zum 14. November 2025 tagsüber und nachts Baumfällungen und Rodungsarbeiten südlich der Bleichstraße und im Hafenpark zwischen der PKW-Unterführung Kaiserstraße / Auf der Lach und dem Weinstand statt. Dabei kommen insbesondere Akkukettensägen zum Einsatz.

Der Straßen-, Fuß- und Fahrradverkehr wird während den Arbeiten eingeschränkt. Im Zeitraum der Baumfällarbeiten wird eine der beiden Fahrspuren der Bleichstraße / B42 für PKW gesperrt werden. Während der nächtlichen Rückschnittarbeiten kann es für Fußgänger temporär zu Einschränkungen im Bereich des Gehweges zwischen Weinstand und Eisenbahnbrücke Kaiserstraße kommen. Im Hafenpark kommt es bei Bedarf zu temporären, kurzfristigen Einschränkungen, wobei die Rettungszufahrt zu den Schiffsanlagern immer frei sein wird.

Um die Rodungen zu kompensieren, forstet die DB wieder auf. Sowohl nördlich als auch südlich der Gleise werden in unmittelbarer Nähe des neuen Bahnhofsbereiches Ersatzpflanzungen durchgeführt. Im südlichen Bereich nimmt die DB die Ersatzpflanzungen auf Wunsch und in Abstimmung mit der Fremdenverkehrsgesellschaft Rüdesheim im Hafenpark bzw. der Platanenallee vor. Diese werden sich in das Gesamtbild der dort stattfindenden Bundesgartenschau (BUGA) im Jahr 2029 eingliedern.

Die gerodeten Flächen werden noch in diesem Winter als Logistik- und Lagerfläche aufbereitet. Dies bedeutet, dass ab Dezember 2025 Arbeitsebenen hergestellt werden, um anschließend von Februar bis Mai 2026 die erforderlichen Gründungsarbeiten für die neuen Bahnsteige ausführen zu können. Danach baut die DB die Arbeitsebenen wieder zurück. Die Hauptbauarbeiten für den neuen Bahnhof Rüdesheim starten dann ab Juli 2026.

Während der Vegetationsarbeiten führen Fachleute Schallmessungen durch, um die Einhaltung der zulässigen Richtwerte zu gewährleisten. Die DB setzt alles daran, die von den Arbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Geräuschentwicklungen und Baulärm nicht gänzlich vermeiden.

Informationen zum Neubau Bahnhof Rüdesheim (Rhein)

Der neue Standort des Rüdesheimer Bahnhofs am Hafenpark bietet einige Vorteile: Neben zwei neuen Außenbahnsteigen wird der Neubau für Reisende barrierefrei zugänglich sein. Die zentrale Lage in Nähe der Wohnbebauung und touristischen Örtlichkeiten bringt eine verbesserte Erreichbarkeit mit sich. Große PKW-Parkplätze und zwei Bushaltestellen in fußläufiger Nähe bieten eine attraktivere Verknüpfung der Verkehrsträger sowie mehr Komfort für Pendler:innen.

Der Bahnhof am neuen Standort ersetzt den vorhandenen Bahnhof, weshalb auch der Name beibehalten wird. Die Anlagen am alten Standort werden nach der Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs zurückgebaut. Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude bleibt dabei erhalten und kann weiterhin gewerblich genutzt werden.

Mehr unter rechter-rhein.deutschebahn.com.

30. Oktober 2025, 09:30 Uhr
Frankfurt am Main
Zusätzliche Gleise sollen zukünftig mehr Kapazität zwischen Hanau und Aschaffenburg schaffen und die Fahrtzeiten verkürzen • Vorhaben aktuell noch in einer sehr frühen Planungsphase • Vorstellung erster Machbarkeitsstudien zur späteren Trassenfindung

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) informierte am 29. Oktober 2025 über den derzeitigen Planungsstand der Ausbaustrecke Hanau–Aschaffenburg und der Kurve Mainaschaff . Das Projekt befindet sich in der Grundlagenermittlung. Das Projektteam der DB stellte bei der Informationsveranstaltung, die sich an Vertreter:innen aus Bundes- und Landespolitik, des Landkreises Aschaffenburg, des Mainz-Kinzig-Kreises sowie aus Kommunen und Fachverbänden richtete, die Ergebnisse verschiedener Machbarkeitsstudien vor. Diese dienen der späteren Trassenfindung. Der genaue Verlauf der Trasse steht demnach noch nicht fest.

Das Projekt Ausbaustrecke Hanau-Aschaffenburg ist Teil des Bedarfsplans Schiene des Bundes und zielt darauf ab, Engpässe im Schienennetz aufzulösen, mehr Zugverkehr zwischen Hanau und Aschaffenburg zu ermöglichen und gleichzeitig die Fahrzeit zu verkürzen. Die bestehende zweigleisige Bahnstrecke zwischen Hanau und Aschaffenburg ist bereits heute stark ausgelastet. Daher wird geprüft, wie der Streckenabschnitt von Großauheim nach Mainaschaff-Steinerts auf vier Gleise ausgebaut werden kann. Zudem sollen die bestehenden Gleise so ertüchtigt werden, dass Züge künftig mit bis zu 230 km/h fahren können. Untersucht werden auch die Möglichkeiten der höhenfreien Einbindungen aus Rauschwald und in Mainaschaff. Durch diese würden sich die Gleise nicht mehr auf einer Ebene kreuzen. Dadurch verbessert sich der Verkehrsfluss.

Die ersten Machbarkeitsstudien zeigen, dass für einen viergleisigen Ausbau der vorhandenen Bahnstrecke alle Bahnübergänge und Brücken – ob über Schiene oder Straße – angepasst oder neu gebaut werden müssten. Auch Stationen und nahe der Bahnlinie gelegene Straßen wären von Anpassungen betroffen. Die entlang der Strecke existierenden Durchlässe für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen, vor Ort „Mauselöcher“ genannt, könnten durch den heutigen Vorgaben entsprechende Unterführungen ersetzt werden.

Für die Verbindungskurve Mainaschaff erstellte die DB eine Machbarkeitsstudie zur höhenfreien Einbindung. Diese verhindert, dass auf der Kurve fahrende Züge beim Einfädeln in die Strecken Darmstadt–Aschaffenburg und Hanau–Aschaffenburg Züge behindern, die bereits dort unterwegs sind. Laut der Machbarkeitsstudie ist es möglich, eines der beiden heute auf der Kurve liegenden Gleise durch den Bau eines Trogs oder Tunnels in die Erde zu verlegen. Dadurch würden Anwohner:innen selbst bei steigenden Zugzahlen entlastet.

Im Jahr 2026 ist der Abschluss der betrieblichen Aufgabenstellung vorgesehen. Zudem wird auf Basis der für den Bedarfsplan Schiene vorgesehenen Finanzmittel im Bundeshaushalt eine Entscheidung über den weiteren Projektverlauf getroffen. Die DB setzt die Information zum Projektstand entsprechend fort.

Infos zum Projekt finden sich unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/hanau-aschaffenburg

Anfragen können auch an das Projekt-Postfach gerichtet werden:hanau-aschaffenburg@deutschebahn.com.

Das Projekt Ausbaustrecke Hanau-Aschaffenburg und Kurve Mainaschaff sind sowohl Projekte für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird.

29. Oktober 2025, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
Teileröffnung der Personenunterführung (PU) Ost am kommenden Freitag, 31.10. • Vollständige Inbetriebnahme mitsamt Aufzügen noch vor Jahresende geplant • Zweiter Bauabschnitt startet planmäßig

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) modernisiert die Verkehrsstation Frankfurt-Griesheim seit Juni letzten Jahres für Reisende, Anwohnende und Besucher:innen barrierefrei. Im Rahmen des ersten Bauabschnitts haben die Bauteams die Arbeiten an der Personenunterführung (PU) Ost weitestgehend abgeschlossen, sodass am kommenden Freitag, 31. Oktober, die Teilinbetriebnahme erfolgen kann. Im Anschluss steht die Unterführung Reisenden zunächst eingeschränkt als Zugang zum Mittelbahnsteig (Gleis 2/3) zur Verfügung. Die provisorische Personenüberführung (PÜ) als Verbindung der Stadtteile hat sich bewährt und daher weiterhin Bestand.

Mit der Teileröffnung kann der zweite Bauabschnitt planmäßig am 31. Oktober 2025 beginnen. Ab diesem Zeitpunkt wird die PU West zunächst bis voraussichtlich Mitte Dezember 2025 vollständig gesperrt, um Rückbauarbeiten an den Bahnsteigdächern und Kabelarbeiten durchzuführen. Sie finden unter anderem im Rahmen nächtlicher Sperrpausen von 22 bis 6 Uhr statt. Reisende werden während der unter diesem Link („Einschränkungen für Fahrgäste“) aufgeführten Zeiträume gebeten, etwaige Umleitungen der Züge oder Halte zu beachten und sich vor Abfahrt auf bahn.de oder in der DB Navigator App zu informieren. Die DB ist bemüht, Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, bittet jedoch für unvermeidbare Einschränkungen bei dieser komplexen Baumaßnahme im laufenden Betrieb um Verständnis.

Eine vollständige Nutzung und Inbetriebnahme der Personenunterführung Ost als Stadtteilverbindung ist zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht möglich. Grund hierfür sind Produktions- und Lieferverzögerungen einzelner Materialien, weshalb die abschließenden Elektro- und Ausbauarbeiten bislang nicht vollständig umgesetzt werden konnten. Um dennoch den planmäßigen Start des zweiten Bauabschnitts sicherzustellen, wurde in enger Abstimmung mit der Stadt Frankfurt entschieden, die Unterführung wie beschrieben teilweise in Betrieb zu nehmen. Die vollständige Inbetriebnahme und Öffnung der Personenunterführung Ost einschließlich der Aufzüge ist – vorbehaltlich der Verfügbarkeit noch fehlender Materialien und zugelassener Prüfsachverständiger – im Dezember 2025 geplant.

Mit Blick auf das kommende Jahr folgt im Frühjahr der Einhub einer Hilfsbrücke als Voraussetzung für den Beginn des Rückbaus und des Neubaus der PU West einschließlich neuer Treppen- und zweier Aufzugsanlagen. Im Rahmen der Erneuerung der Bahnsteige erhalten diese voraussichtlich im Herbst 2026 neue Dächer. Unter anderem wird die Bahnhofstechnik erneuert und ein neues Schalthaus für technische Anlagen errichtet, bevor der Bahnhof Frankfurt-Griesheim bis voraussichtlich Mitte 2027 vollständig barrierefrei und modernisiert ist.

Weitere Informationen zum Bauprojekt finden Sie unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/frankfurt-griesheim-bf

29. Oktober 2025, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Trassierungsvorschläge für die neue Trasse zwischen Langenschwarz und Ronshausen ausgearbeitet und verglichen • 26 Kilometer Tunnelanteil • Beste Lösung in Bezug auf Umwelt sowie Technik und Verkehr ermittelt • Linienverlauf stellt Grundlage für die weitere technische Ausarbeitung und Detailplanung dar

Das Beteiligungsforum zur Bahnstrecke Fulda–Gerstungen ist am 28. Oktober 2025 in Bad Hersfeld zu seiner 14. Sitzung zusammengekommen. Mehr als 50 Teilnehmende aus der Region haben sich mit der Deutschen Bahn (DB InfraGO AG) zum aktuellen Planungsstand und den Entwicklungen im Bahnprojekt Fulda–Gerstungen ausgetauscht. Mit dabei waren auch die beauftragten Ingenieurbüros Bosch & Partner sowie WBI GmbH.

Die Planung schreitet weiter voran, zudem wurden Kartierungen durchgeführt. 500 Meter links und rechts des oberirdischen Verlaufs der geplanten neuen Bahnstrecke wurde die planungsrelevante Pflanzen- und Tierwelt systematisch erfasst, um diese bei den weiteren Planungen mit einzubeziehen.

Abgeschlossen sind die Untersuchungen des Baugrunds. Insgesamt wurden 129 Bohrungen mit über 9.500 Bohrmetern vorgenommen. Da die geplanten Tunnel nach aktuellem Stand überwiegend im Buntsandstein liegen würden, sollten sie nicht tiefer als in 150 Metern gebaut werden. Aufgrund des vorhandenen schwierigen Baugrunds im Bereich Meckbach soll der Tunnel aus geologischer Sicht möglichst außerhalb dieses Gebietes verlaufen und es nur möglichst kurz kreuzen. Da im Bereich nördlich des Schwarzbachtals weitere schwierige Baugrundverhältnisse erkundet wurden, ist es dort nicht möglich, eine Brücke zu gründen. Auch Tunnel sollten westlich von diesen Bereichen verlaufen.

Für die technische Vorplanung der geplanten neuen Bahnstrecke zwischen Fulda und Gerstungen hat die DB die Strecke in drei Bereiche (Süd, Mitte und Nord) aufgeteilt und in diesen sogenannten Raumlosen jeweils verschiedene Trassierungslinien ausgearbeitet und miteinander verglichen. Im Vergleich stellte sich die Trassierungslinie V1 sowohl in Bezug auf den Bereich Umwelt als auch in den Bereichen Technik und Verkehr als die in Summe beste Lösung heraus. Die ermittelte Trasse beinhaltet bei einer Gesamtlänge von rund 42 Kilometern einen hohen Tunnelanteil von etwa 26 Kilometern Länge. Sie wird von der DB im weiteren Planungsverlauf weiter detailliert und ausgearbeitet.

Weitere Informationen zur Vorzugsvariante V1:

Die Linienführung beinhaltet im südlichen Abschnitt für die Querung des Schwarzbachtals zwei parallel geführte Talbrücken östlich und westlich der bestehenden Eisenbahnbrücke, was die geringste Beeinträchtigung vorhandener Siedlungsbereiche bedeutet. Die Mengshäuser Kuppe wird an ihrem höchsten Punkt nordwestlich umfahren. Das ist aus geologischer Sicht sinnvoll, da die Überlagerung hier weniger als 150 Meter beträgt. Der Tunnelvortrieb ist dort durchgängig maschinell möglich. Die Trassierungslinie dieser Variante unterquert das Hahnbachtal im Tunnel ohne Verluste bedeutender Biotope.​ ​ ​Im Bereich Bad Hersfeld Süd fädelt die Trassierungsvariante V1 in die Bestandsstrecke Fulda–Bebra ein. Die Einfädelung sieht vor, dass die Eingriffe in das Heilquellenschutzgebiet und das Grundwasser geringer sind als bei anderen Linienführungen. Die Neubaustrecke und die Bestandsstrecke unterqueren die Bundesautobahn A4 und verlaufen viergleisig durch das Stadtgebiet und den Bahnhof von Bad Hersfeld. Im Bahnhof Bad Hersfeld kann zwischen Fern- und Regionalverkehr bahnsteiggleich gewechselt werden, sofern die Reiserichtung beibehalten wird. Nördlich des Bahnhofs Bad Hersfeld fädelt diese Variante in östlicher Richtung aus und verläuft auf einer zweigleisigen Talbrücke über die Fulda mit möglichst geringem Eingriff in sehr hochwertige Flächen im Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet).

Steckbrief Vorzugsvariante Trassierungslinie
Steckbrief Vorzugsvariante Trassierungslinie
Quelle: Deutsche Bahn AG

Aktueller Stand der Planungen, Änderungen sind möglich. 

Im nördlichen Bereich verläuft die Strecke auf einer langen Talbrücke über das Solztal. Das Meckbachtal wird östlich im Tunnel unterquert, wodurch die schwierigen geologischen Verhältnisse umfahren werden und ein maschineller Tunnelvortrieb möglich ist. Damit wird das FFH-Gebiet bei Meckbach nicht beeinträchtigt. Die Einfädelung bei Ronshausen erfolgt am östlichen Ortsrand. Die Abzweigstelle wird höhengleich geplant, was zu keiner Verschlechterung der Betriebsqualität führen wird. Der weitere Streckenverlauf bis Gerstungen bleibt unverändert.

Die DB plant, mit einem Infomobil im Juni 2026 beim Hessentag in Fulda den aktuellen Planungsstand des Projektes zu präsentieren.

Über das Projekt

Das Bahnprojekt Fulda–Gerstungen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturprogramms Frankfurt RheinMain plus (FRMplus). Die Aus- und Neubaustrecke soll die schnellen Züge des Fernverkehrs von den langsameren des Nah- und Güterverkehrs trennen und so im Fernverkehr zwischen Fulda und Erfurt auch eine Reisezeitverkürzung von mindestens zehn Minuten schaffen – eine wichtige Voraussetzung, um den Deutschlandtakt umzusetzen. Zusätzlich wird die Bestandsstrecke zwischen Fulda und Bebra entlastet. Im Beteiligungsforum Fulda – Gerstungen begleiten regionale Interessengruppen, Bürgerinitiativen, Kommunen, Landkreise und Behörden die Planungen seit 2018. Präsentationen und Protokolle der nicht öffentlichen Sitzungen des Beteiligungsforums und seiner Arbeitsgruppe Parlamentarische Befassung werden auf der Projektwebseite veröffentlicht: www.fulda-gerstungen.de  

27. Oktober 2025, 13:30 Uhr
Frankfurt am Main
Erneuerte Ausstattung für erhöhten Komfort an den Bahnsteigen • Modernes Erscheinungsbild mit wiederkehrendem Leitmotiv • Taktiles Wegeleitsystem für barrierefreien Zugang • Investition rund 300.000 Euro

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat die ganzheitliche Modernisierung des Bahnhofs Heusenstamm zu einem Zukunftsbahnhof abgeschlossen. Eine Vielzahl in diesem Jahr umgesetzter Maßnahmen im Bereich der Bahnsteige, der Personenunterführung (PU) und im Bahnhofsumfeld sorgen nun für mehr Komfort und ein verbessertes Ambiente. Der Einbau eines taktilen Wegeleitsystems im Bereich der Zuwegung garantiert zudem den barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen.

Die DB modernisiert 2025 Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Dabei macht sie in diesem Jahr 100 weitere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen. Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB AG für das Land Hessen, und Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, eröffneten heute symbolisch den neuen Zukunftsbahnhof in Heusenstamm.

Dr. Klaus Vornhusen: „Das Gütesiegel „Zukunftsbahnhof“ steht aus Sicht der Deutschen Bahn für eine ganzheitlich an den Bedürfnissen der Reisenden ausgerichtete Verkehrsstation – barrierefrei, modernisiert, ansprechend gestaltet. Heusenstamm ist einer von bisher erst fünf Zukunftsbahnhöfen in 2025 in Hessen; mehr als 20 weitere werden in den nächsten zwei Jahren folgen, um noch mehr Menschen für die umweltfreundliche Schiene zu begeistern.“

Stefan Schwinn: „Im Rahmen des Programms Zukunftsbahnhöfe investieren wir gezielt auch in kleinere Stationen, um diese für Reisende noch attraktiver zu gestalten. Gemeinsam mit der Stadt Heusenstamm haben wir ein modernes und einladendes Bahnhofsumfeld geschaffen. Damit möchten wir insbesondere die Menschen in der Region dazu ermutigen, künftig noch häufiger die klimafreundliche Bahn zu nutzen.“

Insgesamt flossen rund 300.000 Euro in den Zukunftsbahnhof Heusenstamm. Täglich rund 4.000 Fahrgäste profitieren nun von einem frischen und modernen Erscheinungsbild. Ein zentrales Element ist die umfassende Neugestaltung der Personenunterführung. Hier wurden Fliesen erneuert und gestrichen. Ein integriertes farbliches Leitmotiv stellt einen direkten Bezug zur Stadt Heusenstamm her und wertet den Durchgang optisch auf. Das verwendete Farbkonzept findet sich auch an den modernisierten Wetterschutzhäusern und den Windschutzelementen wieder. Zur erneuerten Ausstattung der Bahnsteige zählen unter anderem neue Sitzbänke, für eine verbesserte Reisendeninformation sorgen zwei Zugzielanzeiger der neuesten Generation. Eine taktile Wegeleitung zu den Bahnsteigen garantiert den barrierefreien Zugang für alle.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

2025 gingen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die aktuell generalsaniert wird. Ein weiterer Zukunftsbahnhof in Hessen ist Messel.

23. Oktober 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Baugrunderkundungen beidseitig der A 67 bei Gernsheim von Oktober 2025 bis Ende April 2026 • Insgesamt rund 360 Erkundungspunkte bis zu 50 Metern Tiefe

Im Rahmen der weiteren Planung für die Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim führt die Deutsche Bahn (DB InfraGo) ab Ende Oktober Baugrunderkundungen beidseitig der A 67 bei Gernsheim durch. Die Bohrarbeiten werden voraussichtlich bis Ende April 2026 andauern.

Ziel der Baugrunderkundungen ist es, genaue Kenntnisse über die Bodenverhältnisse zu erhalten, um die baulichen Anforderungen für die Streckenführung präzise festzulegen. Im Bereich Gernsheim bis zum südlichen Ende des Jägersburger Waldes wird die Neubaustrecke auf rund zehn Kilometern geländegleich auf der Ostseite der A67 verlaufen. Um den Eingriff in den Jägersburger beziehungsweise Gernsheimer Wald so gering wie möglich zu halten, wird die neue Bahnstrecke nah an die Autobahn gelegt.

Für die Baugrunderkundungen sind in diesem Abschnitt rund 360 Erkundungspunkte vorgesehen, an denen Fachfirmen im Auftrag der DB mit unterschiedlichen Bohrgeräten Bohrungen und Bodenerkundungen bis zu 30 Meter, vereinzelt auch bis zu 50 Meter, tief durchführen. Die Arbeiten finden überwiegend in Waldgebieten sowie auf landwirtschaftlich genutzten Flächen statt. Um die Erkundungsarbeiten abzusichern, wird das Gelände vorab von Fachleuten nach Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg abgesucht.

Während der Bohrarbeiten kann es vorübergehend zu geringen Lärmbelästigungen kommen. Für eventuelle Unannehmlichkeiten bittet die Deutsche Bahn um Verständnis.

Die Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt, als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird.

Nähere Informationen zum Projekt sind unter www.frankfurt-mannheim.de zu finden.

23. Oktober 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Veranstaltung für Bürger:innen am 6. November 2025 in Gelnhausen-Haitz • Projektteam stellt Ergebnisse der frühen Planungsphasen vor • Zeit für Fragen und Austausch

Die Bahnstrecke zwischen Hanau, Gelnhausen und Fulda ist eine der wichtigsten und am stärksten befahrenen Strecken Deutschlands. Um die Infrastruktur dem wachsenden Bahnbetrieb anzupassen, wurden die Großprojekte Ausbau- und Neubaustrecke Hanau-Fulda ins Leben gerufen. Die Ausbaustrecke zwischen Hanau und Gelnhausen befindet sich bereits seit Anfang 2024 im Bau. Die Neubaustrecke Gelnhausen–Fulda schließt an diesen Ausbauabschnitt an und ist für den Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Gelnhausen und Fulda geplant. Durch eigene Gleise für den Fernverkehr sollen insbesondere der bestehende Kapazitätsengpass zwischen Hanau und Fulda aufgelöst sowie die Reisezeit zwischen Frankfurt und Fulda verkürzt werden. Außerdem werden durch die Entflechtung der Verkehre die Voraussetzungen für einen schnelleren Nahverkehr für die Region geschaffen.

Wie die Trassenführung der Neubaustrecke aussehen kann und welche Bedeutung diese für die Bauwerke entlang der Strecke hat, wurde in den letzten zwei Jahren nach Abschluss des Raumordnungsverfahrens seitens der Deutschen Bahn (DB) erarbeitet. Noch immer befindet sich das Projekt in einer sehr frühen Planungsphase, in der es vor allem darum geht, Grundlagen im Planungsgebiet zu ermitteln, Voruntersuchungen durchzuführen und Ansätze für die spätere Planung zu entwickeln. Die Planung für den ersten von insgesamt vier Planungsabschnitten ist derzeit am weitesten vorangeschritten. Der erste Abschnitt erstreckt sich von Gelnhausen und Linsengericht über die Gelnhäuser Stadtteile Haitz und Höchst bis kurz vor dem Bahnhof Wirtheim. Der Ausbau dieses Abschnitts umfasst die Erweiterung der bestehenden Bahnstrecke um zwei auf insgesamt vier Gleise, was wiederum weitere Maßnahmen mit sich bringt. Bestehende Brücken müssen verbreitert werden, um ausreichend Platz für die Viergleisigkeit zu bieten. Das Brückenbauwerk am Bahnhof Haitz im Bereich der Birsteiner Straße stellt dabei eine besondere Herausforderung im Planungsprozess dar. Darüber hinaus werden im Rahmen der Maßnahme Schallschutzwände erneuert und erweitert.

Zu einer frühen Planungsphase lädt das Projekt daher zu einer Informationsveranstaltung ein, um den Bürger:innen den Inhalt und die Hintergründe der Planung vorzustellen und einen Ausblick auf die nächsten Projektphasen zu geben. Das Projektteam kommt hierfür am Donnerstag, 6. November 2025, in die Mehrzweckhalle Haitz (Am Rottgarten 3, 63571 Gelnhausen). Um 19.00 Uhr startet die Veranstaltung offiziell mit einem Vortrag. Alle Interessierten sind eingeladen, sich bereits ab 18.00 Uhr einzufinden und mit den ausgestellten Materialien zum Projekt vertraut zu machen. Im Anschluss stehen die Ansprechpartner:innen der DB für Fragen und den persönlichen Austausch zur Verfügung.

Fragen zum Projekt beantwortet das Projektteam unabhängig von dem Termin auch gerne über das Projektpostfach: hanau-fulda@deutschebahn.com.

Weitere Informationen zum Projekt unter: https://hanau-fulda.deutschebahn.com

23. Oktober 2025, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bau der acht Kilometer Schallschutz in Saarbrücken Ost verläuft planmäßig • Gesamtinvestition des Bundes für Saarbrücken Ost von rund 23,1 Millionen Euro • Eröffnung der Ausstellung zur Lärmsanierung am Saarbrücker Hauptbahnhof

Die Deutsche Bahn (DB InfraGo) baut in den kommenden Jahren Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 20 Kilometern in Saarbrücken. Davon befinden sich derzeit neun Wände mit einer Höhe von drei Metern und einer Gesamtlänge von rund 8.000 Metern in Saarbrücken Ost im Bau. Durch die Lärmsanierungsmaßnahmen werden die Anwohner:innen in rund 4.500 Wohneinheiten entlang der Strecke vom Lärm der vorbeifahrenden Züge spürbar entlastet. Die Schallschutzmaßnahmen sind Teil des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“. Der Bund investiert in Saarbrücken Ost insgesamt rund 23,1 Millionen Euro in aktive Schallschutzmaßnahmen, um die Lärmbelästigungen zu reduzieren.

Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, eröffnet zusammen mit Ulrike Ludewig, Leiterin Portfolio Lärmsanierung bei der DB InfraGO AG, und Uwe Conradt, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Saarbrücken, die Ausstellung zur Lärmsanierung am Bahnhof in Saarbrücken, um den ersten Meilenstein des Lärmsanierungsprojekts zu feiern.

Gruppenfoto bei der Eröffnung der Ausstellung "Lärmsanierung" im Saarbrücker Hauptbahnhof
Gruppenfoto bei der Eröffnung der Ausstellung "Lärmsanierung" im Saarbrücker Hauptbahnhof
Quelle: Deutsche Bahn AG, Marina Kallis

v.l.n.r.: Hasan Ilhan, Leiter Lärmsanierung Südwest DB, Ulrike Ludewig, Leiterin Portfolio Lärmsanierung DB, Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB für Rheinland-Pfalz und Saarland, Hüseyin Cilingir, Projektleiter Lärmsanierung Saarbrücken DB, Uwe Conradt, Oberbürgermeister Saarbrücken, Jeanne Dillschneider, MdL Bündnis90/Die Grünen, Stefan Löw, MdL SPD. Foto: DB AG / Marina Kallis.      

Über einen Zeitraum von einem Monat bietet die Ausstellung interessierten Besucher:innen die Gelegenheit, sich umfassend über die Maßnahmen der Deutschen Bahn zum Schutz vor Schienenlärm zu informieren. Eine Infostele sowie ein Originalelement einer Schallschutzwand veranschaulichen die Ziele, Wirkungsweise und Abläufe der Lärmsanierung entlang bestehender Bahnstrecken in Deutschland. Dabei werden sowohl aktive als auch passive Schallschutzmaßnahmen sowie die Förderkriterien des Bundes vorgestellt. Ziel der Ausstellung ist es, den Ablauf für betroffene Anwohnende transparent darzustellen und den konkreten Nutzen der Maßnahmen verständlich zu vermitteln.

Dr. Klaus Vornhusen: „Die Deutsche Bahn und der Bund engagieren sich gemeinsam sehr dafür,  Anwohner und Anwohnerinnen an stark befahrenen Bahnstrecken vom Schienenverkehrslärm zu entlasten. Für die Stadt Saarbrücken sind Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von 20 Kilometer vorgesehen. Der Baustart von 8 Kilometern in Saarbrücken Ost hat bereits begonnen. Für die gesamte Maßnahme in Saarbrücken stellt der Bund rund 67 Millionen Euro bereit, für Saarbrücken Ost entfallen hierfür gut 23 Millionen Euro.“ 

Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Als Landeshauptstadt setzen wir uns mit vielen verschiedenen Maßnahmen für mehr Ruhe und Lebensqualität ein. Es freut mich, dass auch die Deutsche Bahn in den Lärmschutz investiert und wir gemeinsam dafür sorgen, den Lärm in Saarbrücken zu verringern und damit die Lebensqualität in unserer Stadt weiter zu steigern.“

Neben dem aktiven Schallschutz durch die Schallschutzwände können rund 2.500 Wohneinheiten mit passivem Schallschutz, wie speziellen Fenstern und Lüftern, ausgestattet werden.

Über das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“

Seit 1999 besteht das freiwillige Lärmsanierungsprogramm des Bundes. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Gefördert werden dabei sowohl Schallschutzwände als auch schalldichte Fenster und Lüfter in Gebäuden. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn rund 2,1 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von 2.324 Kilometern Schienenstrecke und rund 71.000 Wohneinheiten investiert. Bereits 1.000 Städte und Gemeinden profitieren vom Programm.

Weitere Informationen zur Lärmsanierung sind im Internet abrufbar unter www.laermsanierung.deutschebahn.com

Daten & Fakten

Aktiver Schallschutz

Maßnahme:

Länge der Schallschutzwände (SSW): 8.013 MeterWandhöhe: 3 m über Schienenoberkante

SSW 1: Meerwiesentalweg, Länge 1.738 m

SSW 2: Preußenstraße, Länge 685 m

SSW 2: Thüringer Straße, Länge 451 m

SSW 3: Eschbergweg, Länge 210 m

SSW 4: Kaiserstraße, Länge 234 m

SSW 5L: Bahnstraße, Länge 2.210 m

SSW 5R: Kaiserstraße, Länge 635 m

SSW 6: Kaiserstraße, Länge 560 m

SSW 7L: Dudweilerstraße, Länge 980 m

SSW 7R: Hammerweg bis Im Wiesental, Länge 310 m

Investition:

rund 23,1 Millionen Euro

Passiver Schallschutz

Umfang:

Förderung von schalldämmenden Fenstern und Lüftern in rund 2.500 Wohneinheiten

Investition:

rund 132.000 Euro

Anhang

Quelle: DB AG
Grafische Darstellung der Schallschutzwände Saarbrücken Ost.

23. Oktober 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Malwettbewerb der Deutschen Bahn für Kinder zwischen vier und 13 Jahren • Drei siegreiche Hess:innen • Gewinner Laren aus Friedrichsdorf stellt sich vor

„Alle fahren Bahn. Und was macht die Zugfahrt für Kinder so besonders? Einmal durch den Zug rennen? Spaghetti bei 300 km/h essen? Spaß im Familienbereich? Wie könnte eine tolle Bahnfahrt aussehen? Malt uns ein Bild.“ Diese Aufgabe stellte die Deutsche Bahn (DB) Kindern aus ganz Deutschland. Der Fantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt. Die zehn schönsten Bilder wurden als großes Plakat gedruckt. So ist die Kinderzeichnung riesengroß in der Nähe des jeweiligen Wohnorts zu sehen.

Zehn Kinder aus ganz Deutschland im Alter von vier bis 13 Jahren wurden von einer Jury der DB als Gewinner:innen ausgewählt, darunter gleich drei Hess:innen. Einer von ihnen ist der Eisenbahnfan Laren aus Friedrichsdorf (Taunus). Für den 13-jährigen Schüler ist die DB mehr als nur ein Fortbewegungsmittel. „Die Bahn lässt mich die Welt entdecken“, erklärt Laren seine Begeisterung für das Zugfahren. Mit der DB verbindet er viele schöne Urlaubsziele und Begegnungen. So brachte ihn die Bahn schon zur Verwandtschaft in die Schweiz, nach Salzburg, Köln, Hamburg oder auf Sylt. Kürzlich ging dann auch ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung: Eine Reise mit dem Zug nach Paris. Für Laren, der in der Schule französisch lernt, ein echtes Highlight.

Neben der Bahn hat es Laren auch die Kunst angetan. Er zeichnet viel, besucht Kunstkurse und entdeckt gerne Museen. Als er von der Aktion „Kinder #fahrenBahn“ hörte, war er sofort begeistert. Seine künstlerische Ader und sein Entdeckergeist zeigen sich dann auch im eingereichten Bild. Hier hat der 13-jährige mehrere Sehenswürdigkeiten aus aller Welt gezeichnet, die er bereits besucht hat oder noch bereisen möchte. Verbunden werden Sie – natürlich – durch einen ICE. Großes Lob gibt es auch für das Zugpersonal: „Die Zugbegleiter:innen sind immer sehr freundlich zu mir“, so Laren, der dem nächsten großen Ziel bereits entgegenfiebert. Seine nächste Reise mit der DB geht nach Berlin.

Larens Plakat kann noch bis einschließlich heute am REWE-Parkplatz nahe dem Friedrichsdorfer Bahnhof (Im Dammwald 5, 61381 Friedrichsdorf) besichtigt werden.

Quelle: Luana Laxy
Glücklicher Gewinner: Laren präsentiert sein Plakat in Friedrichsdorf

20. Oktober 2025, 05:00 Uhr
Linien S1, S2, S8 und S9 verkehren wieder bis zu ihren östlichen Endbahnhöfen – Restarbeiten bis zum Jahresende – Keine Vollsperrung mehr 2025

Die Vollsperrung des S-Bahn-Tunnels in Offenbach während der Herbstferien ist aufgehoben. Damit können die S-Bahn Linien S1, S2, S8 und S9 seit heute früh wieder auf ihrer gesamten Strecke fahren. Die östlichen Endbahnhöfe Rödermark Ober-Roden, Dietzenbach und Hanau bzw. Offenbach Ost sind wieder erreichbar. Der erste Zug fuhr heute Morgen um 05:00 Uhr.

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) modernisiert gegenwärtig die Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz sowie die Station Frankfurt Mühlberg. Dabei geht es unter anderem um zeitgemäßen Brandschutz und um eine neue Stromversorgung.

Die Sperrpause in den Herbstferien war die letzte Vollsperrung, die dafür 2025 nötig war. Eine Auswertung der bisher durchgeführten Arbeiten erfolgt zeitnah. Für erforderliche Restarbeiten bis zum Jahresende 2025 werden die ohnehin gegebenen Nachtsperrpausen genutzt. Die Beeinträchtigung für unsere Fahrgäste halten wir so gering wie möglich.

17. Oktober 2025, 16:30 Uhr
Frankfurt am Main
Zugfahrten während des FIS Skisprung Weltcup in Willingen im Januar 2026 doch möglich • DB passt Sperrzeiten aufgrund der Bauarbeiten für den Elleringhauser Tunnels während der Veranstaktung an • Eintrittskarten berechtigen zur kostenlosen Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im NVV-Gebiet

Gute Neuigkeiten für alle Skisprung-Fans: Entgegen bisherigen Berichterstattungen freuen sich der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) und die Kurhessenbahn (KHB) sowie der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), dass Bahnfahrten zwischen Willingen und Brilon sowie Brilon und Bestwig trotz der anhaltenden Baumaßnahme am Elleringhauser Tunnel, die immer wieder spätabendliche und nächtliche Sperrungen nach sich zieht, während der Skisportveranstaltung des Ski-Club Willingen möglich sind.

Alle Eintrittskarten zum FIS Skisprung Weltcup in Willingen vom 30. Januar bis 1. Februar 2026 sind als KombiTickets gültig und berechtigen zur kostenlosen Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel im NVV-Gebiet sowie im Westfalentarif. Besucherinnen und Besucher können so bequem mit dem ÖPNV zur Mühlenkopfschanze an- und abreisen.

Seit September 2022 laufen die Bauarbeiten der DB InfraGO zur Erneuerung des Elleringhauser Tunnels und werden voraussichtlich im Jahr 2028 abgeschlossen. Zum Fahrplanwechsel beginnt eine neue Bauphase, für die eine tägliche Sperrung des Tunnels sowie des Bahnhofs Brilon Wald ab 19.30 Uhr notwendig ist - Zugfahrten zwischen Willingen und Brilon sowie zwischen Brilon und Bestwig sind in den Abend- und Nachtstunden somit nicht möglich.

Der NVV und die KHB konnten in intensiven Gesprächen mit der DB InfraGO erzielen, dass an den Abenden des 30. und 31. Januar sowie des 1. Februars die Sperrung jeweils erst ab 23 Uhr abends eingerichtet wird. Damit ist die An- und Abreise für Besucherinnen und Besucher des Skispringens nun mit dem Zug gesichert.

17. Oktober 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten vom 20. bis 24. Oktober • Einbau von Schächten und einer neuen Entwässerungsanlage sowie Verbreiterung des Bahngrabens • Busse im Ersatzverkehr bringen Fahrgäste weiterhin an ihr Ziel

Um für zukünftige Starkregen- und Wetterereignisse gerüstet zu sein erneuert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) in der Zeit vom 20. bis zum 24. Oktober Entwässerungsanlagen und baut einen neuen Durchlass im Zuge der Strecke zwischen Kapsweyer Grenze und Winden (Pfalz) südlich des Bahnhofs Winden. Eine Streckensperrung während des Bauzeitraums ist leider unvermeidbar.

Im Rahmen der Bauarbeiten werden Schächte für die Entwässerungsanlage eingehoben und an einen bereits bestehenden sowie an einen neu gebauten Durchlass angeschlossen. Zudem wird der Bahngraben auf einer Länge von ca. 500 Metern verbreitert. Für einen zügigen Ablauf der Bauarbeiten setzen die Bauteams Zweiwegebagger, einen Kran sowie eine Stopfmaschine ein.

Bereits in den vergangenen Wochen hat die DB InfraGO den Hang an der Strecke saniert und den verschlammten Schotter ausgetauscht. Der Großteil der seit Juli 2025 laufenden Arbeiten findet außerhalb von Sperrungen statt, um die damit verbundenen Auswirkungen auf den Bahnverkehr so kurz wie möglich zu halten. Nach Abschluss der Sperrung folgt noch die Erneuerung einer Entwässerungsrinne auf einer Länge von ca. 500 Metern, außerdem wird ein Gitter als Schutz vor Dachsen an der Böschung angebracht. Diese Arbeiten haben aber keine Auswirkungen mehr auf den Bahnverkehr. Die derzeit bestehende Langsamfahrstelle kann leider erst nach Abschluss aller Arbeiten nach der Inbetriebnahme der Anlagen Ende November aufgehoben werden. Die Deutsche Bahn bedauert die Unannehmlichkeiten, die den Reisenden dadurch entstehen.

Damit die Reisenden auch während des Zeitraums der Zugausfälle vom 21. bis 23. Oktober weiter mobil sind, setzt die DB Regio im Auftrag des Zweckverbandes ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd für den betroffenen Abschnitt einen Schienenersatzverkehr ein. Zwischen Neustadt/W und Winden verkehren die Regionalbahnen der Linie RB 53 nach dem üblichen Fahrplan. Der Anschluss in Richtung Karlsruhe und Neustadt/W wird am Morgen über Regionalbahnen und die verschiedenen Regionalexpresszüge hergestellt, tagsüber, wenn alle Züge im Takt verkehren, durch die Fahrten der Linie RE 6 zwischen Neustadt/W und Karlsruhe. Bahnkunden werden gebeten, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über die Fahrplanänderungen im DB Navigator, auf www.bahn.de sowie über die Aushangfahrpläne in den Bahnhöfen zu informieren.

Die Ersatzhaltstellen des Schienenersatzverkehrs befinden sich in Steinfeld an der Kirche, in Schaidt, Kapsweyer und Schweighofen jeweils am Rathaus. Die Wegbeschreibungen dorthin finden die Reisenden für die jeweiligen Stationen unter: https://www.bahnhof.de/.

17. Oktober 2025, 10:04 Uhr
Kürzere, komfortable Anbindung für Schülerinnen und Schüler • Barrierefreier Bahnsteig mit moderner Ausstattung • Weitere Maßnahmen der Gemeinde im direkten Stationsumfeld • Gesamtinvestition der Partner von rund zwei Millionen Euro

Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres erfolgte Mitte August die Nutzungsaufnahme des neuen Haltepunkts Rimbach Schulzentrum an der Weschnitztalbahn. Dank des gemeinsam von der Deutschen Bahn (DB InfraGO), dem Land Hessen, dem Kreis Bergstraße, der Gemeinde Rimbach (Odenwald) und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) realisierten Projekts, profitieren seitdem vor allem die Schülerinnen und Schüler der Martin-Luther-Schule. Rund zwei Millionen Euro investierten die Partner in die ebenso komfortable wie umweltfreundliche Verknüpfung von Schule und Schiene.

Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Dr. Michael Winnes, Geschäftsführer des VRN, Günther Reibold, Beigeordneter der Gemeinde Rimbach (Odenwald), Angelika Beckenbach, Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Bergstraße und Frederik Weis, Schulleiter der Martin-Luther-Schule Rimbach, machten sich heute ein Bild vor Ort und weihten die Station symbolisch ein.

Stefan Schwinn: "Innerhalb kurzer Bauzeit von nur knapp drei Monaten und in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rimbach ist ein moderner Bahnhaltepunkt entstanden, der Schule und Schiene näher zusammenrücken lässt. Wir freuen uns, dass Schülerinnen und Schüler nun einen kürzeren und komfortableren Schulweg haben. Mit dem neuen Haltepunkt Rimbach Schulzentrum verfügt Rimbach neben dem Bahnhof nun über eine zweite Station im Ort.“

Ines Fröhlich: „Öffentliche Mobilität muss allen Hessinnen und Hessen und flächendeckend zur Verfügung stehen, unabhängig vom Wohnort, vom Alter oder Gesundheitszustand, das ist unser Ziel als Landesregierung, das ist das Ziel unserer hessischen Kommunen. Deshalb werten wir die Gegebenheiten vor Ort deutlich auf, richten sie an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger aus und unterstützen diese Maßnahmen finanziell über unsere Förderung. Kurz: Unsere Infrastrukturprojekte sind für die Menschen gemacht. Wir nehmen ihre Belange und Notwendigkeiten im Alltag ernst. Deswegen lag es uns auch besonders am Herzen, dass die Station sofort barrierefrei errichtet wird. Die gemeinsame und schnelle Umsetzung dieses Projektes ist nur durch die enge und vor allem gemeinsame Arbeit der Gemeinde Rimbach, der DB InfraGO und dem Land gelungen, sondern sollte für künftige Vorhaben Ansporn sein.“

Dr. Michael Winnes: „Mit dem neuen Haltepunkt Rimbach Schulzentrum stärken wir die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gezielt dort, wo er täglich gebraucht wird – direkt am Schulstandort. Die barrierefreie Gestaltung sowie die moderne Ausstattung ermöglichen einen einfachen Zugang für alle Fahrgäste. Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie durch gute Zusammenarbeit vor Ort nachhaltige Mobilität gefördert werden kann.“

Günther Reibold: „Seit Jahrzehnten gab es bereits den dringenden Wunsch, den per Bahn in Rimbach ankommenden Schülerinnen und Schüler einen sicheren Schulweg zu den Rimbacher Schulen zu geben. In den letzten Jahren war dies deshalb auch ein Dauerthema in den gemeindlichen Gremien. Gemeindevorstand und Gemeindevertretung konnten den Weg konsequent bereiten. Mit dem Förderprogramm der Deutschen Bahn kam die erforderliche Unterstützung unseres Vorhabens. Dafür und für die professionelle Umsetzung dankt die Gemeinde Rimbach allen an dem Projekt beteiligten Unternehmen, Behörden und Institutionen sehr herzlich. Besonders wollen wir hervorheben, dass die Bauphase bis zum Tag der ersten Nutzung schnell und exakt im Zeitplan erfolgte.“

Angelika Beckenbach: „Der neue Haltepunkt ist ein wichtiger Baustein für unseren Schülerverkehr im Kreis. Er erleichtert zahlreichen Schülerinnen und Schülern den Schulweg und trägt zur Stärkung der nachhaltigen Mobilität bei. Vor allem aber trägt die neue Haltestelle zur Sicherheit bei: Die über 300 Kinder und Jugendlichen, die die Martin-Luther-Schule besuchen und die Bahn nehmen, müssen nun nicht mehr die stark befahrene B38 entlanggehen, um zu ihrer Schule zu kommen. Sie gelangen nun sicher auf kurzem, direktem Weg zum Schulgelände.“

Frederik Weis: „Als Schulleiter freue ich mich sehr, dass unsere Schule nun über einen Bahnsteig verfügt, der in unmittelbarer Nähe ist. Unsere Schülerinnen und Schüler müssen nicht mehr an der Hauptstraße entlang laufen, wenn sie am Bahnhof Rimbach ein- und aussteigen. Auch die Schulen im Umfeld sowie der südliche Gemeindeteil profitiert von der nun besseren Anbindung. Wir freuen uns, in die Einweihungsfeier des neuen Haltepunkts eingebunden zu sein.“

Beteiligte bei der Inbetriebnahme (IBN) des Haltepunktes Rimbach Schulzentrum
v.l.n.r.: Angelika Beckenbach, Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Bergstraße, Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, Günther Reibold, Beigeordneter der Gemeinde Rimbach (Odenwald), Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Andrea Kadenbach, Bahnhofsmanagerin Mannheim, Dr. Michael Winnes, Geschäftsführer des VRN, Birgit Heiland, Mitglied des Hessischen Landtags und Frederik Weis, Schulleiter der Martin-Luther-Schule Rimbach.
Beteiligte bei der Inbetriebnahme (IBN) des Haltepunktes Rimbach Schulzentrum
Quelle: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt

v.l.n.r.: Angelika Beckenbach, Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Bergstraße, Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, Günther Reibold, Beigeordneter der Gemeinde Rimbach (Odenwald), Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Andrea Kadenbach, Bahnhofsmanagerin Mannheim, Dr. Michael Winnes, Geschäftsführer des VRN, Birgit Heitland, Mitglied des Hessischen Landtags und Frederik Weis, Schulleiter der Martin-Luther-Schule Rimbach.

Über den neuen Haltepunkt:

Der neue Haltepunkt ergänzt den bestehenden Bahnhof Rimbach um eine zweite Station im Ort und verbessert die Erreichbarkeit des südlichen Gemeindegebiets. Er verfügt über einen besonders breiten, 100 Meter langen und 55 Zentimeter hohen Bahnsteig, sodass ein stufenloser Einstieg in die Fahrzeuge möglich ist. Zur Ausstattung gehören ein Wetterschutzhaus, energieeffiziente LED-Beleuchtung, ein taktiles Wegeleitsystem für blinde und sehbehinderte Fahrgäste sowie ein dynamischer Schriftanzeiger für aktuelle Fahrgastinformationen. 

Eine bereits im Vorfeld des Projekts von der Gemeinde Rimbach errichtete Fußgängerbrücke über die Weschnitz verbindet das Schulzentrum direkt mit dem neuen Bahnhaltepunkt. Neben Straßenarbeiten wird die Gemeinde im kommenden Jahr eine Park & Ride- sowie eine Bike & Ride-Anlage am Bahnhaltepunkt errichten, die den Umstieg auf den Zug zusätzlich erleichtern soll.  

16. Oktober 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten vom 19. bis 27. Oktober • Erneuerung von Gleisen, Modernisierung von Brücken sowie Instandhaltungsarbeiten geplant • Busse im Ersatzverkehr bringen Fahrgäste weiterhin an ihr Ziel

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) treibt im Oktober die Sanierung der Moselstrecke zwischen Koblenz und Trier voran. In der Zeit von Sonntag, 19. Oktober, 22 Uhr, bis Montag, 27. Oktober, 4 Uhr, bündelt die DB eine Vielzahl an Maßnahmen in einem Paket. Auf dem Bauprogramm steht dabei unter anderem die Modernisierung von Gleisen und Brücken sowie die Instandhaltung der Infrastruktur. Das Bauprogramm im Überblick:

  • Die DB tauscht zwischen Trier Hauptbahnhof und Trier-Ehrang die Gleise auf einer Länge von insgesamt mehr als 1.000 Meter aus. Dabei wechseln sie rund 2000 Meter Schienen sowie 1.630 Schwellen und 2.800 Tonnen Schotter. Ebenso wechseln sie Schwellen auf der Eisenbahnüberführung „Mosel“ aus. In diese Maßnahmen investiert die DB insgesamt mehr als drei Millionen Euro. Außerdem erneuert die DB am Bahnübergang "Obergraben" in Pommern (Mosel) sowohl den Straßenbelag als auch den Oberbau - also Schiene, Schotter und Schwelle.
  • Auf dem umfangreichen Bauprogramm stehen außerdem Brückenarbeiten: Die DB erneuert die Eisenbahnüberführung „Fährstraße“ in Lehmen. Die Fachleute bauen die Hilfsbrücke aus, die Anfang des Jahres eingebaut wurde. Im Anschluss heben sie die neue Stahltrogbrücke ein. An der EÜ „Heiligenweg“ in Koblenz finden Gründungsarbeiten zur Vorbereitung für den Einbau von zwei Hilfsbrücken statt. Die Hilfsbrücken werden planmäßig im Dezember 2026 eingebaut. 
  • Außerdem stehen Arbeiten an Oberleitungen sowie an der Leit- und Sicherungstechnik an: Im Bahnhof Koblenz-Mosel versetzen die Fachleute zwei Signale und stellen vier neue auf. Zudem binden sie die neuen Signale technisch an das Stellwerk an. Im Bahnhof Koblenz-Mosel finden derzeit umfassende Arbeiten an der Oberleitungsanlage statt. Dazu gehören unter anderem die Regulierung des Kettenwerks in Richtung Koblenz-Lützel sowie in Richtung Koblenz Hauptbahnhof. Darüber hinaus werden Abschlussarbeiten an der Oberleitungssteuerungseinrichtung (OSE) sowie an den Mastschaltersteuerungen durchgeführt. Im Zuge der Maßnahmen ist außerdem vorgesehen, die alten Oberleitungs- und Beleuchtungsmasten zurückzubauen, die bereits durch neue Anlagen ersetzt wurden. Auf dem Programm stehen auch Instandhaltungsarbeiten für eine zuverlässige Infrastruktur: So verbessern die Fachleute der DB den Untergrund der Gleise im Kinderbeurer Tunnel zwischen Bengel und Ürzig.
  • Ebenfalls zwischen dem 19. und dem 27. Oktober werden im Bahnhof Wittlich-Wengerohr 200 Gleis- und Weichenschwellen erneuert. Dafür ist es erforderlich, dass die Bautrupps Zweiwegebagger einsetzen und sowohl tagsüber als auch nachts arbeiten.
  • Zeitgleich wird der Alte Kaiser-Wilhelm-Tunnel mit einem speziellen Zweiwege-LKW gereinigt. Im Zuge dieser Reinigungsarbeiten werden Ablagerungen wie Schlacke und Staub von einem gleisgebundenen LKW aufgesaugt, um insbesondere die Brandgefahr im Tunnel zu minimieren.
  • In den Bahnhöfen Koblenz-Mosel und Cochem sowie auf freier Strecke zwischen Cochem und Treis-Karden werden diverse Schienen gewechselt.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht immer zu vermeiden. Die DB bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis.

Fahrplananpassungen im Nahverkehr

Für Arbeiten im Gleisbereich ist eine Sperrung der Strecke unvermeidlich. In der Zeit von Sonntag, 19. Oktober, 22 Uhr, bis Montag, 27. Oktober, 4 Uhr kommt es daher auf der Strecke zwischen Koblenz und Trier zu Fahrplananpassungen im Nahverkehr:

  • Für die Züge der Regionalbahnlinien RB 71, RB 81 und RB 83 fahren tagsüber Busse im Schienenersatzverkehr zwischen Koblenz und Cochem. In Cochem erreichen die Fahrgäste den Anschluss an die Züge bis Trier. Zudem kommt es zu Haltausfällen in Trier Hafenstraße und Pfalzel. Auch hier können Fahrgäste Ersatzbusse nutzen, um an ihr Ziel zu gelangen. In den Abendstunden ist ebenso ein Ersatzbus zwischen Koblenz und Cochem für die Regionalbahnlinien unterwegs. Zwischen Cochem und Bullay fahren die Züge planmäßig. Ab Cochem bzw. Bullay besteht Anschluss an Ersatzzüge nach Trier bzw. Koblenz.
  • Die Züge der Regionalexpress-Linie RE 1 werden zwischen Koblenz und Cochem mit Bussen ersetzt. Tagsüber sind auf diesem Abschnitt zwei Ersatzbusse pro Zugfahrt unterwegs. In den Abendstunden fährt der SEV zwischen Koblenz und Trier. Der Ersatzverkehr fährt entlang der Mosel mit allen planmäßigen Halten des Zuges. Ein weiterer Ersatzbus verkehrt als Schnellbus nach Trier mit Zwischenhalt in Wittlich und Schweich.
  • Aufgrund einer kurzfristig bekanntgewordenen Straßensperrung im Bereich Lehmen muss das Ersatzkonzept angepasst werden. Entgegen der ursprünglichen Planung und Veröffentlichung können die Bahnhöfe in Lehmen und Kattenes von den Ersatzbussen nicht angefahren werden. Die beiden Orte Lehmen und Kattenes werden über einen Shuttleverkehr mit einem Kleinbus in den SEV eingebunden. Diese Fahrplanänderungen werden in Kürze in die elektronischen Verbindungsauskünfte und in den DB Navigator eingearbeitet. Die Deutsche Bahn (DB) bittet die Fahrgäste für die ihnen dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Weitere Infos gibt es unter  https://www.bahn.de/service/fahrplaene/220b599a-c1f4-4375-9b8e-3b253ac25d39.

Die Fahrplananpassungen sind bereits größtenteils in den Auskunftsmedien hinterlegt und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene abrufbar.

14. Oktober 2025, 12:15 Uhr
Frankfurt am Main
Bohrpunkte im Frankfurter Hauptbahnhof liefern Informationen zu Bodenverhältnissen • Resultate sind Basis für Planung des Bauverfahrens • Zwei Bohrgeräte sind rund um die Uhr im Einsatz

Die Deutsche Bahn (DB InfraGo) führt aktuell ein Baugrunderkundungsprogramm für den zukünftigen Fernbahntunnel Frankfurt mit 150 Bohrpunkten im Frankfurter Stadtgebiet durch. Im Rahmen dessen untersucht sie ebenfalls den Baugrund an Gleis 3 im Frankfurter Hauptbahnhof. Vier Bohrungen werden im Zeitraum vom 19. Oktober 2025, 22 Uhr bis zum 13. Dezember 2025, 23:30 Uhr durchgeführt. Da die Oberleitung verschwenkt werden muss, damit die Bohrgeräte ins Gleis fahren können, sperrt die DB das Gleis für die komplette Dauer von acht Wochen. 

Der Zugverkehr wird während der gesamten Zeit aufrechterhalten. Passagiere müssen lediglich mit Bahnsteigwechseln rechnen. Vereinzelte Züge werden umgeleitet. Reisende informieren sich am besten kurz vor Reiseantritt über bahn.de oder den DB Navigator. Der Bahnsteig 3 bleibt für Fahrgäste größtenteils zugänglich. Auf Höhe der Bohrgeräte werden allerdings Sicherheitsabsperrungen in Form von Bauzäunen aufgestellt. Diese Zäune werden mit Lärmschutzmatten ausgestattet, um die Lärmbeeinträchtigung auf ein Minimum zu reduzieren. Die Bohrungen finden sowohl tagsüber als auch nachts statt.  

Mit den 100 Meter tiefen Bohrungen möchte die DB detaillierte Informationen über die Lage der Kalkschichten erhalten. Diese sind relevant für die Wahl der späteren Bauverfahren für die Baugrube der neuen unterirdischen Station am Hauptbahnhof.  

Zudem veranstaltet das Projektteam am 7. und 8. November 2025 öffentliche „Tage des Bohrkerns“. Im VisionHub in der Eingangshalle des Frankfurter Hauptbahnhofs, zwischen DB Lounge und DB Reisezentrum, können sich Interessierte in einer kleinen Ausstellung über das Baugrunderkundungsprogramm und die bisherigen Baugrundkenntnisse in Frankfurt informieren. Zusätzlich werden Führungen von den zuständigen Projektingenieur:innen angeboten, im Rahmen derer man live einen Blick in die laufenden Bohrungen an Gleis 3 werfen kann. Zwei Termine werden speziell für Familien angeboten, um Kindern und Jugendlichen das Thema näherzubringen. 

Interessierte können sich über die Projektwebsite zu den verschiedenen Führungsterminen anmelden: https://www.fernbahntunnel-frankfurt.de/  

11. Oktober 2025, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Symbolischer Startschuss für den Baustart der Bahnstreckenreaktivierung der Strecke Homburg-Zweibrücken • Elektrifizierung ermöglicht zukünftig umweltfreundlichere batterie-elektrische Züge • Zugtaufe anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Bahnstrecken Landau-Pirmasens Nord-Zweibrücken und Pirmasens Nord-Pirmasens Hauptbahnhof

„Ich freue mich sehr, dass wir heute gemeinsam den symbolischen Startschuss für den Baustart der Bahnstreckenreaktivierung der Strecke Homburg-Zweibrücken feiern können. Die Reaktivierung der Bahntrasse zeigt, wir investieren in den Ausbau klimafreundlicher Verkehrsinfrastruktur und für kostengünstige Mobilität im Land. Die Reaktivierung der Strecke Homburg-Zweibrücken ist eines der wichtigsten Reaktivierungsprojekte des Landes Rheinland-Pfalz. Indem die reaktivierte Strecke elektrifiziert wird, können auf dem Streckenabschnitt künftig auch die batterie-elektrischen Züge geladen werden. Das stärkt die klimafreundliche Schiene über Zweibrücken hinaus“, betonte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer.

Ministerpräsidentin Anke Rehlinger betonte: „Endlich geht es los! Wer Fahrgastzahlen verdoppeln will, muss die Menschen im wörtlichen Sinne irgendwo abholen. Dafür brauchen wir sowohl den Ausbau des Angebots als auch attraktive Preise. Mit der Reaktivierung der Strecke Zweibrücken-Homburg gelingt ein wichtiger Schritt für ein besseres Angebot auf der Schiene. Es ist auch ein wichtiges Projekt, das für die hervorragende Zusammenarbeit des Saarlandes und des Landes Rheinland-Pfalz steht.“

Mobilitätsministerin Katrin Eder erklärte: „Nach 150 Jahren Eisenbahnverkehr im Queichtal steht nun der nächste große Schritt bevor. Während im Rahmen der Veranstaltung an diesem Wochenende der Blick zurück gewandt wird, steht die Zukunft schon vor der Tür. Und die Zukunft des Schienenverkehrs wird auch in der Südwestpfalz elektrisch sein. Mit dem Projekt "Pfalznetz" werden die Dieselfahrzeuge in den nächsten Jahren durch hochmoderne batterie-elektrische Züge ersetzt. Ein wichtiger Schritt, der gemeinsam mit der Reaktivierung der Strecke Homburg-Zweibrücken die Basis für ein klimafreundliches SPNV-Angebot in den nächsten Jahren legt.“

Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland ergänzte: „Wir freuen uns, dieses bedeutende Infrastrukturprojekt mit unserer Expertise umzusetzen. Auf der Strecke Homburg-Zweibrücken werden nun unter anderem elf Kilometer Oberleitungen errichtet sowie fünf Bahnübergänge und drei Haltepunkte erneuert beziehungsweise modernisiert. Die zügige Umsetzung der Reaktivierung wird sich zu einem modernen, leistungsfähigen und zukunftssicheren Nahverkehrsangebot für die Region fügen.“

Hintergrund Reaktivierung Eisenbahnstrecke Homburg-Zweibrücken:

Die Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Homburg-Zweibrücken stellt ein bedeutendes länderübergreifendes Projekt für den Bahnverkehr zwischen Rheinland‑Pfalz und dem Saarland dar. Sie beinhaltet die Verlängerung der S-Bahn-Linie S1 aus Richtung Kaiserslautern über Homburg hinaus bis Zweibrücken im Stundentakt. Hierzu wird die Standzeit der in Homburg endenden Umläufe genutzt. Mit der Reaktivierung der Strecke erhalten die beiden Mittelzentren Homburg im Saarland und Zweibrücken in Rheinland-Pfalz ihre direkte Schienenverbindung zurück, was zu einer wesentlichen Verbesserung des Zugangebots beiträgt.

Im Rahmen der Baumaßnahmen erfolgt die Reaktivierung der Strecke von Homburg nach Einöd (ca. 6,3 km) und die Elektrifizierung der Strecke von Homburg über Einöd nach Zweibrücken. Ebenso wird die Leit- und Sicherungstechnik in Homburg und Zweibrücken angepasst, inklusive des Bahnhofs Einöd, und ein neues Elektronisches Stellwerk in Homburg-Einöd wird gebaut. Zudem sollen die Haltepunkte Homburg-Beeden und Schwarzenacker reaktiviert werden. Der Haltepunkt Einöd soll zu einem Umsteige-Bahnhof mit einem Mittelbahnsteig umgebaut und im Bahnhof Zweibrücken Hbf. der Bahnsteig 1 erhöht werden. Weiterhin spielt das Thema Artenschutz eine große Rolle.

Weitere Informationen finden Sie auch unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/homburg-zweibruecken

Hintergrund Zugtaufe – S-Bahn-Zug trägt Namen und Wappen der Stadt Zweibrücken:

Die Zugtaufe setzt ein starkes Zeichen für den Ausbau klimafreundlicher Verkehrsinfrastruktur in Rheinland-Pfalz und im Saarland und die Fortführung der Erfolgsgeschichte S-Bahn Rhein-Neckar. Zum ersten Mal trägt ein Fahrzeug den Namen einer Stadt, die in Zukunft an das S-Bahn-Netz angebunden wird.

Seit seiner Inbetriebnahme im August 2004 hat der Taufzug, der ET 425 319, im Netz der S-Bahn Rhein-Neckar bereits mehr als 3,4 Millionen Kilometer zurückgelegt – was etwa 86 Erdumrundungen entspricht. Nach einem ganz aktuellen Refresh – mit aufgefrischter Außenlackierung, kleinen Überarbeitungen im Innenbereich sowie wirkungsvollen Designelementen wie dem großen S-Bahn-Signet außen und ansprechenden Bildmotiven innen – präsentiert sich das Fahrzeug nun mit Namen und Wappen als repräsentativer Botschafter für die Stadt Zweibrücken.

09. Oktober 2025, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
FLIRT3 XL (Baureihe 3428) der DB Regio jetzt im Fahrgastbetrieb auf den Regionalbahnlinien RB 81 und RB 82 • Zug bereits auf 5.000 Testkilometern geprüft

Zur weiteren Erprobung der ausgelieferten Neufahrzeuge vom Typ Stadler FLIRT3 XL (DB-Baureihe (BR) 3428) für das MoselLux-Netz setzt DB Regio Mitte seit heute, 9. Oktober 2025, ein erstes Fahrzeug auf planmäßigen Verbindungen der Regionalbahnlinien RB 81 und RB 82 auf den Strecken Trier – Koblenz und Trier – Perl ein.

Der Probebetrieb mit Fahrgästen ist Bestandteil der vertraglich mit den zuständigen Aufgabenträgern festgelegten Maßnahmen zur Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge. Dabei erbringen die eingesetzten Neufahrzeuge pro Woche rund 2.500 weitere Testkilometer. Nach den bisher schon durchgeführten Testfahrten erlaubt der Probebetrieb mit Fahrgästen weitere Erkenntnisse zur Verlässlichkeit und technischen Stabilität der Neufahrzeuge im Betrieb. Besonderes Augenmerk liegt dabei auch auf Themen wie Fahrgastwechselzeiten, Fahrgastinformationssystem und WLAN-System.

„Wir freuen uns auf die neuen Züge, die unseren Fahrgästen mehr Komfort bieten. Der Probebetrieb ist für uns ein wichtiger Schritt: So können wir das Fahrzeug im Alltag testen und wertvolle Erfahrungen sammeln – insbesondere unsere Fahrpersonale.“ erklärt Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte.

Insgesamt liefert Stadler 19 Fahrzeuge dieser Baureihe für die Verkehrsleistungen auf den Regionalbahnlinien RB 81 zwischen Trier und Koblenz sowie RB 82 zwischen Trier und Perl. Nach Abschluss der Elektrifizierung sollen die Fahrzeuge auch auf der Moselweinbahn zwischen Traben-Trarbach – Bullay zum Einsatz kommen.

Auftraggeber dieser Verkehre sind der rheinland-pfälzische Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) mit Sitz in Koblenz sowie das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz im Saarland. Das MoselLux-Inbetriebnahmeprojekt befindet sich in der Endphase: Acht Fahrzeuge sind ausgeliefert, seit Ende Juli liegt die Fahrzeugzulassung vor und die Schulung der Fahrpersonale läuft seitdem auf Hochtouren.

Thorsten Müller, Verbandsdirektor SPNV-Nord: „Endlich kann der erste der insgesamt 19 neuen MoselLux-Züge im Fahrplanbetrieb entlang der Mosel eingesetzt werden. Wir danken den Projektpartnern ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit. In den vergangenen Monaten konnten gemeinsam pragmatische Lösungen gefunden werden, mit denen Verzögerungen aufgefangen wurden.“

Holger Maier, Projektleiter MoselLux-Fahrzeuge, SPNV-Nord: „Mit dem Start des Fahrgastbetriebs haben wir einen wichtigen Meilenstein im neuen MoselLux-Angebot erreicht. Unsere Fahrgäste können den verbesserten Komfort nun live erleben.“

Petra Berg, Mobilitätsministerin des Saarlandes: „Ich freue mich, dass nach dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Perl und dessen Neueröffnung Anfang 2024 jetzt auch die neuen Züge auf der Obermosel zum Einsatz kommen. Mit bis zu 30 Stellplätzen für Fahrräder und ausreichend Platz für Rollstühle oder Kinderwägen, sorgen die neuen Züge mit fast 250 Sitzplätzen für entspanntes Reisen im Alltag und im Urlaub. Ein gelungenes Beispiel für einen guten ÖPNV im ländlichen Raum“.

Jure Mikolčić, CEO von Stadler in Deutschland: „Mit dem erfolgreichen Start des Probebetriebs gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Fahrgastbetrieb. Die Auslieferung der restlichen Fahrzeuge erfolgt nun sukzessive und eng abgestimmt mit unseren Partnern. Wir freuen uns, dass die Fahrgäste im MoselLux-Netz bald von den Vorteilen der neuen FLIRT3 XL-Züge profitieren können.“

Die neuen Züge

507 Fahrgäste finden in den vierteiligen Zügen Platz, 245 davon auf Sitzplätzen. 20 Sitzplätze mit größerem Sitzabstand befinden sich in der 1. Klasse. Die voll klimatisierten FLIRT3 XL punkten zudem mit Steckdosen, Videokameras, für die Kund:innen kostenfreiem WLAN sowie einem modernem Fahrgastinformationssystem, das auch Echtzeitinformationen zum Fahrplan und Anschlüssen anzeigt. Helle Fahrgasträume sowie großzügig gestaltete Mehrzweckbereiche, welche die Mitnahme von bis zu 30 Fahrrädern sowie Rollstühlen und Kinderwagen ermöglichen, sorgen für angenehmen Reisekomfort.

Ein besonderes Merkmal des FLIRT für das Netz MoselLux ist das Einbahnstraßen-Prinzip für Fahrräder in den beiden Endwagen, die mit jeweils zwei Türen pro Seite versehen sind. Bereits von außen durch eine entsprechende Lackierung des Zuges erkennbar, können Reisende mit Fahrrad so schnell und ohne Hindernisse im Fahrzeug an einer markierten Tür ein- und an der nächsten aussteigen.

Mit jeweils sieben Türen je Fahrzeugseite ermöglichen die Züge einen bequemen und sicheren Ein- oder Ausstieg und unterstützen so insgesamt einen schnellen Fahrgastwechsel, was sich positiv auf die Pünktlichkeit der Züge auswirkt. Das zwischen der ersten und letzten Tür stufenlos begehbare Fahrzeug ist in den Mittelwägen mit einem behinderten­gerechten sowie einem weiteren WC ausgestattet.

Weitere Informationen unter: https://www.bahnfahren-im-suedwesten.de/wir/mosellux/zuege

06. Oktober 2025, 15:30 Uhr
Frankfurt am Main
Errichtung neuer Eisenbahnbrücke bei Würges • Einschub und Inbetriebnahme vom 17. bis zum 25. Oktober • (Teil-)Ausfälle im Zugverkehr zwischen Frankfurt (Main) bzw. Wiesbaden und Limburg (Lahn) • DB richtet Ersatzkonzept ein

Im Rahmen des Baus der Ortsumgehung von Bad Camberg, Erbach und Würges (Bundesstraße 8) errichtet die Deutsche Bahn (DB InfraGO) derzeit eine neue Eisenbahnüberführung bei Würges. Der Einschub und die Inbetriebnahme der neuen Brücke mit einer Spannweite von rund 28 Metern und einer Breite von rund elf Metern sind planmäßig vom 17. bis zum 25. Oktober 2025 vorgesehen.

In diesem Zeitraum kommt es somit leider zu unvermeidbaren Einschränkungen des Bahnverkehrs auf der Taunusstrecke zwischen Frankfurt (Main) und Limburg (Lahn) sowie auf der Ländchesbahn zwischen Wiesbaden und Limburg (Lahn): 

  • Die Linie RE 20 Frankfurt (Main) Hbf – Limburg (Lahn) entfällt vom 20. bis zum 24. Oktober 2025. 
  • Die Züge der RB 22 verkehren stündlich zwischen Frankfurt (Main) Hbf und Idstein (Taunus) sowie Bad Camberg und Limburg (Lahn). Ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Idstein und Bad Camberg wird eingerichtet. Zusätzlich verkehrt zwischen Niedernhausen und Bad Camberg ein Ersatzverkehr mit Bussen zur Kapazitätsverstärkung.  
  • Die Linie RB 21 fährt nicht zwischen Niedernhausen (Taunus) und Limburg (Lahn), einzelne Züge zwischen Wiesbaden und Limburg (Lahn) entfallen komplett.

Die Informationen sind für die Fahrgäste in den elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de und bahn.de sowie in den Apps RMVgo und DB Navigator hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich dort vor Fahrtantritt über ihre jeweilige Verbindung zu informieren.

Weitere Informationen zur Straßenbaumaßnahme von Hessen Mobil finden Sie auch unter: https://mobil.hessen.de/presse/b-8-ortsumgehung-von-bad-camberg-erbach-und-wuerges

02. Oktober 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB setzt Lärmsanierungsprogramm Mittelrheintal bis 2028 komplett um • Darüber hinaus Bau von zusätzlichen Schallschutzwänden während der Generalsanierung der rechten Rheinstrecke

Im Mittelrheintal schreiten die Arbeiten zum besseren Lärmschutz zügig voran. Bis zum Abschluss der geplanten Generalsanierungen der beiden Bahnstrecken am rechten und am linken Rheinufer sollen alle Lärmschutzwände des freiwilligen Lärmsanierungsprogramms „Leiseres Mittelrheintal“ fertiggestellt sein. Darüber hinaus bieten die geplanten Generalsanierungen am Rhein die Möglichkeit, noch mehr Lärmschutz vor Ort für die Anwohnenden umzusetzen.

„Gemeinsam mit den bereits feststehenden Maßnahmen aus dem Lärmsanierungsprogramm Mittelrheintal wird die DB in Summe bis Ende 2026 am rechten Rhein zwischen Unkel und Eltville rund 19 Kilometer Schallschutzwände neu bauen“, sagt Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB für die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen und Vorsitzender des Beirats „Leiseres Mittelrheintal“ während der 23. Sitzung des Beirats in Oestrich-Winkel. „Uns ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger im Mittelrheintal nachhaltig und spürbar vom Schienenverkehrslärm zu entlasten. Das gemeinsame Lärmschutzprogramm von Bund, den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen sowie der DB liegt im Zeitplan. Besonders freut mich, dass sich durch die anstehenden Generalsanierungen der Bahnstrecken am rechten und linken Rhein die Chance ergibt, noch mehr für den Lärmschutz im oberen und unteren Mittelrheintal zu tun.“

Im Juli 2026 startet die Generalsanierung der Eisenbahnstrecke am rechter Rheinufer zwischen Wiesbaden, Koblenz und Troisdorf. Während der fünfmonatigen Bauphase ertüchtigt die DB die gesamte Strecke. Ein Fokus liegt dabei auch auf einem wirksamen Schutz vor Lärm und Erschütterung. Überall dort, wo die Streckengleise (Schienen und Schwellen) während der Generalsanierung erneuert werden, kommen besohlte Schwellen zum Einsatz. Diese reduzieren die Erschütterungen der vorbeifahrenden Züge. Für die Region nördlich von Koblenz hat die Bahn zusätzlich eine schalltechnische Untersuchung durchgeführt. Weiterhin wurde in Geisenheim, Lahnstein, Leutesdorf und Niederlahnstein geprüft, ob zusätzliche lärmmindernde Maßnahmen umsetzbar sind. Zusätzlich zu den über das Lärmsanierungsprogramm geplanten Schallschutzwänden entstehen nun weitere knapp sechs Kilometer Schallschutzwände in elf Kommunen entlang des Rheins.

DasLärmsanierungsprogramm Mittelrheintal besteht aus zahlreichen Teilprojekten in mehreren Kommunen entlang des Rheins. Finanziert wird es vom Bund sowie den Ländern Rheinland-Pfalz und Hessen. Sie investieren gemeinsam mehr als 130 Millionen Euro in der Region. Das Ziel ist es, die Bürger:innen im Mittelrheintal vom Schienenverkehrslärm zu entlasten. Zahlreiche gemeinsam erarbeitete Maßnahmen zur Reduzierung des Lärms, die sich nach den jeweiligen Ortsgegebenheiten richten und somit auch das Welterbe berücksichtigen, wurden bereits erfolgreich umgesetzt. In den letzten Jahren hat die DB beispielsweise bereits sogenannte Schienenstegdämpfer auf rund 52 Kilometern Strecke eingebaut. Auch diese reduzieren die Schwingungen der Schiene durch vorbeifahrende Züge und somit den Schall. Seit dem Baustart der Lärmschutzwände im Lärmsanierungsprogramm „Leiseres Mittelrheintal“ im Januar 2023 wurden 13 Kilometern Schallschutzwände am Mittelrhein errichtet. Bereits vor dem Programm hat die DB in diesem Streckenabschnitt 15 Kilometer Schallschutzwände gebaut.

Für die optische Integration der Wandabschnitte in ihr jeweiliges Umfeld wurde im Oberen Mittelrheintal in enger Zusammenarbeit zwischen dem Zweckverband UNESCO-Welterbe und dem DB-Projektteam ein gemeinsames Gestaltungskonzept entwickelt. Das Obere Mittelrheintal ist als UNESCO-Weltkulturerbe und bedeutende europäische Verkehrsachse durch seine besondere Topografie zwischen Fluss und Berghängen sowie die engen Ortsdurchfahrten akustisch und gestalterisch besonders herausfordernd – dem trägt das abgestimmte Konzept Rechnung. Ein entsprechendes Muster mit den verschiedenen Farbtönen des Gestaltungskonzepts kann im DB Museum Koblenz besichtigt werden.

www.leiseres-mittelrheintal.derechter-rhein.deutschebahn.com

01. Oktober 2025, 15:30 Uhr
Frankfurt am Main
Rückschnitt von Gehölzen und Bäumen zwischen Danziger Platz und Stadtgrenze zu Maintal • Arbeiten entlang der bestehenden Bahntrasse • Zeitweise Einschränkungen von Straßen- und Radverkehr • Ersatzaufforstungen und umfangreiche Kompensation

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) beginnt am 6. Oktober mit Vegetationsarbeiten im Frankfurter Ostend für das Bahnprojekt „Nordmainische S-Bahn“. Damit schafft die DB Platz für den Bau einer neuen, unterirdischen S-Bahn-Station am Danziger Platz sowie für zwei zusätzliche S-Bahn-Gleise parallel zur bestehenden Bahnstrecke nach Hanau.

Die Arbeiten starten am 6. Oktober zunächst am Danziger Platz und in der Ostparkstraße, um Platz für die Stationsbaugrube und die dort benötigten Logistikflächen zu schaffen. Hier müssen rund 30 Bäume gefällt werden. Die Rodungsarbeiten finden zeitlich versetzt in drei verschiedenen Abschnitten statt, um die Auswirkungen auf den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten. Dennoch muss die Ostparkstraße zeitweise halbseitig gesperrt werden. Der Straßenverkehr wird in dieser Zeit umgeleitet. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 23. Oktober andauern.

Entlang des Ostparks und der Riederspießstraße sowie am Rande des Riederwalds und in Frankfurt-Fechenheim ist weiterer Rückschnitt von Gehölzen und Bäumen bis zur Stadtgrenze Maintal erforderlich. Parallel zur bestehenden Bahnstrecke muss ein Streifen mit variierender Breite, durchschnittlich 20 Meter, freigeschnitten werden, um Platz für den Bau der neuen S-Bahn-Gleise sowie erforderliche Logistikflächen zu schaffen. Hinzu kommen Ersatzhabitate für Eidechsen. Diese Arbeiten beginnen voraussichtlich am 11. Oktober. Währenddessen wird der Fahrradweg zwischen Riederwald und der bestehenden Bahntrasse zeitweise nicht zur Verfügung stehen, stattdessen können Radfahrer:innen eine Umleitung nutzen. Details hierzu gibt die DB rechtzeitig bekannt.

Um den Rückschnitt zu kompensieren, forstet die DB wieder auf, teilweise in direkter Nähe der neuen S-Bahn-Gleise: So werden nach der Inbetriebnahme der neuen S-Bahn-Strecke entlang der 7,4 Kilometer langen Trasse im Bauabschnitt Frankfurt circa drei Hektar Gehölze mit rund 4.200 jungen Bäumen und Sträuchern neu gepflanzt. Auch der Danziger Platz soll nach der Inbetriebnahme wieder neu begrünt werden. Die Gestaltung obliegt der Stadt Frankfurt. Weitere Ausgleichsmaßnahmen setzt die DB in Bernbach bei Gelnhausen um: Unter anderem werden hier rund 17 Hektar Wald bei Gelnhausen zu vielfältigem Mischwald umgestaltet, was einer Fläche von etwa 23 Fußballfeldern entspricht. Auch in Münster bei Dieburg entsteht neuer Wald als Ausgleich.

Die Nordmainische S-Bahn ist eine zweigleisige elektrifizierte Strecke für den Schienenpersonennahverkehr von Frankfurt am Main Ost über Maintal nach Hanau.

Die S-Bahn soll zukünftig auf diesem Streckenabschnitt alle 15 Minuten während der Hauptverkehrszeiten fahren.

Das Bahnprojekt ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.  

01. Oktober 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Die DB InfraGO modernisiert Schienennetz im Taunus • Ausfälle auf den S-Bahn-Linien S3, S4 und S5 und auf den Regionalbahnen RB 15 und RB 16 • Ersatzverkehr mit Bussen • Fahrplanauskunft ist bereits aktualisiert

Weil die DB InfraGO ihr Schienennetz modernisiert und zahlreiche Bauarbeiten plant, gibt es von Ende Oktober bis Anfang Dezember große Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr und im Regionalverkehr. Dies betrifft die S-Bahn-Linien S3, die S4 und vor allem die S5. Diese Linien fallen in dieser Zeit teilweise aus. Der Regionalverkehr ist mit den Linien RB15 und RB16 betroffen. In allen Fällen gibt es Ersatzverkehr mit Bussen.

Die Bauarbeiten finden im nördlichen Bereich des S-Bahn-Netzes statt zwischen Frankfurt West bzw. Frankfurt-Rödelheim und Friedrichsdorf. Sie wirken sich auf den gesamten Streckenverlauf der Linien S3. S4 und S5 bis nach Frankfurt Süd aus. Weil der Bahnhof Friedrichsdorf nicht anfahrbar ist, ist auch der Regionalverkehr betroffen. Ziel der Bauarbeiten ist es, die Infrastruktur instand zu setzen und zu modernisieren, damit der Zugverkehr weiterhin zuverlässig läuft.

Die entsprechenden Busfahrpläne und Haltestellen sind bereits in der Fahrplanauskunft der DB enthalten.

Vom 31. Oktober bis voraussichtlich zum 3. Dezember erneuert die DB InfraGO Weichen in Frankfurt-Rödelheim und führt Arbeiten an der Oberleitung zwischen Friedrichsdorf und Oberursel durch. In Friedrichsdorf wird das Dach am Mittelbahnsteig errichtet. Außerdem finden verschiedene Bauarbeiten statt, die im Zusammenhang stehen mit dem Bau von neuen elektronischen Stellwerken in Friedrichsdorf und Rosbach v. d. Höhe sowie mit Arbeiten an den Bahnhöfen Rodheim v. d. Höhe und Sulzbach-Nord.

Vom 31. Oktober (21:00 Uhr) bis zum 7. November (04:00 Uhr) und vom 19. November (04:00 Uhr) bis voraussichtlich zum 3. Dezember (04:00 Uhr) fährt die Linie S5 deshalb nur im 30-Minuten-Takt zwischen Frankfurt-Rödelheim und Frankfurt Süd.

Die nördliche Teilstrecke der S5 wird in dieser Zeit nicht bedient. In Weißkirchen/Steinbach, Stierstadt, Oberursel, Bad Homburg, Seulberg und Friedrichsdorf fahren dann keine Züge. Dafür gibt es auf diesem Abschnitt verschiedene Ersatzverkehrslinien (S5E, S15X, S16X), die zwischen Frankfurt-Rödelheim und Köppern bzw. Friedberg über Friedrichsdorf und Bad Homburg verkehren.

Die Linie RB15 fährt im gesamten Zeitraum vom 31. Oktober (21:00 Uhr) bis voraussichtlich zum 3. Dezember (04:00 Uhr) regulär bis Köppern mit Anschluss an die Ersatzverkehrslinie S15X nach Frankfurt. Es entfallen nur wenige Züge während der Hauptverkehrszeit. Die Linie RB16 fällt während der Bauarbeiten auf ihrer Strecke Friedberg und Friedrichsdorf komplett aus. [Bitte beachten Sie unser Update zur RB16 in einer Pressemitteilung vom 30.10.2025.]

Vom 7. November bis zum 19. November baut die DB InfraGO außerdem neue Gleise und neue Weichen zwischen Frankfurt West und Frankfurt-Rödelheim ein. Auch eine Weiche in Niederhöchstadt wird erneuert.

Das führt dazu, dass vom 7. November (04:00 Uhr) bis zum 19. November (04:00 Uhr) die drei S-Bahn-Linien S3, S4 und S5 nicht fahren und komplett ausfallen. Dies betrifft jeweils den gesamten Streckenverlauf zwischen den nördlichen Endbahnhöfen Bad Soden (S3), Kronberg (S4), Friedrichsdorf (S5) und dem Endbahnhof Frankfurt Süd (S3, S4, S5).

In diesen Zeitraum gibt es einen Ersatzverkehr mit Bussen bis Frankfurt Hbf, Frankfurt-Rödelheim oder bis Taunusanlage. Konkret: Die Linie S3E fährt zwischen Eschborn und Frankfurt Taunusanlage. Die Linie S3X fährt zwischen Bad Soden und Frankfurt Hbf. Die Linie S4X verkehrt zwischen Kronberg und Frankfurt Hbf. Die Linie S5E verkehrt zwischen Friedrichsdorf und Frankfurt-Rödelheim.

Die Busse des Ersatzverkehrs fahren gezielt die Bahnhöfe der U-Bahn-Linien U2 (Gonzenheim), U3 (Oberursel / Weißkirchen) und U4 (Festhalle/Messe) an, um schnelle Fahrten nach Frankfurt zu ermöglichen.

Hinweis: Die Linien S3X und S4X halten in Rödelheim an der Haltestelle „Alt-Rödelheim“ in fußläufiger Nähe des Bahnhofes.

01. Oktober 2025, 11:30 Uhr
Frankfurt/Düsseldorf
Steuerung der Züge zwischen Nettersheim und Trier nun per Mausklick • Bis Mitte Oktober erstmals durchgängig Züge auf gesamter Strecke • Anschließend Fortsetzung der Elektrifizierungsarbeiten zwischen Kall und Gerolstein • Fachleute stellen mehrere hundert Oberleitungsmaste auf

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) in Gerolstein vollständig in Betrieb genommen. Damit hat sie einen weiteren wichtigen Meilenstein beim Wiederaufbau der Eifelstrecke erreicht. Neue und moderne Leit- und Sicherungstechnik steuert nun den Zugverkehr zwischen Nettersheim und Trier-Ehrang. Die Fachleute der DB InfraGO haben die neue Technik seit dem Frühjahr schrittweise in Betrieb genommen. Mit dem Streckenstück von Gerolstein bis Bitburg-Ehrdorf haben sie nunmehr auch den dritten und letzten Abschnitt an das ESTW angeschlossen. In den kommenden zwei Wochen fahren erstmals seit der Flutkatastrophe vor gut vier Jahren wieder Züge auf der gesamten Eifelstrecke zwischen Köln und Trier.

Mitte Oktober gehen die Arbeiten für die bereits begonnene Elektrifizierung der rund 160 Kilometer langen Eifelstrecke weiter. Ab dann stellt das Projektteam zwischen Kall und Gerolstein mehrere hundert Oberleitungsmaste auf. Dafür errichten die Fachleute zunächst Betonfundamente, auf denen sie anschließend die Maste gründen. In einem letzten Schritt montieren die Bauteams die Ausleger und ziehen die Oberleitung. Auf dem rund 32 Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Euskirchen und Nettersheim haben die Mitarbeitenden von DB InfraGO und beauftragten Unternehmen seit Jahresbeginn allein rund 700 der insgesamt knapp 1.000 Oberleitungsmaste aufgestellt.

Für einen schnellen Baufortschritt setzen die Bauteams moderne Arbeitsgeräte ein, dennoch ist Baulärm leider nicht immer vermeidbar. Dafür bittet die DB um Verständnis.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

Für den Einsatz der Großmaschinen und für ein sicheres Arbeiten im Gleisbereich ist ein Zugverkehr währenddessen nicht möglich. Deswegen kommt es in der Zeit ab Dienstag, 14. Oktober, bis vorerst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 zu folgenden Fahrplananpassungen im Nahverkehr:

Es fahren Busse für die Züge der Linie RB 22 zwischen Kall und Gerolstein mit allen Halten. Zusätzlich sind Schnellbusse zwischen diesen beiden Bahnhöfen im Einsatz, die unterwegs nur in Nettersheim, Blankenheim (Wald), Dahlem, Jünkerath, Lissendorf und Oberbettingen-Hillesheim halten.

Ab Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 kommt es bis zum 30. März 2026 zu Auswirkungen in unterschiedlichen Phasen zwischen Kall bzw. Euskirchen und Jünkerath. Die Details dazu gibt es unter zuginfo.nrw. Die Arbeiten werden von Mai bis November 2026 jeweils an den Wochenenden fortgesetzt.

Die Fahrplanänderungen sind auch in den Online-Auskunftssystemen der DB enthalten, Aushänge informieren die Reisenden an den Bahnsteigen. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw/bauarbeiten abrufbar.

Allgemeine Infos zur Elektrifizierung der Eifelstrecke

Neben dem Wiederaufbau der Infrastruktur hat die DB im Herbst 2024 mit den Arbeiten für die Elektrifizierung begonnen. Dafür sind abschnittsweise weitere Bausperrungen erforderlich. Ein dauerhafter durchgehender Zugverkehr auf der Eifelstrecke ist nach jetzigem Stand voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2028 möglich. Die Elektrifizierung finanzieren die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Wiederaufbau und Elektrifizierung der Strecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier zahlen auf das DB-Sanierungsprogramm S3 ein. Mit diesem will die DB die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherstellen. Ziel ist es, das Kundenerlebnis durch eine höhere Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und weniger Störungen deutlich zu verbessern.

Weitere Informationen zur Elektrifizierung der drei Eifelstrecken finden Sie auf der Projekt-Webseite: https://flut-aufbau.deutschebahn.com/elektrifizierung

Elektrifizierung und Ökostrom bei der DB

Schon heute sind mehr als 60 Prozent des deutschen Schienennetzes elektrifiziert. Dieser Wert liegt über dem EU-Durchschnitt. Rund 90 Prozent der Verkehrsleistung im Personen- und Güterverkehr des DB-Konzerns werden elektrisch erbracht. Die DB betreibt in Deutschland ein eigenes Bahnstromnetz und deckt 68 Prozent des DB-Bahnstroms mit erneuerbaren Energien ab. Im Fernverkehr sind Reisende bereits seit 2018 mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs. Bis 2038 wird der gesamte DB-Bahnstrom – zehn Terawattstunden pro Jahr – zu 100 Prozent grün sein. Zudem wird die DB bis 2025 ihre Werke, Bürogebäude und Bahnhöfe in Deutschland vollständig mit Ökostrom versorgen.

01. Oktober 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt
Baupensum an Tunneln, Brücken, Stationen und Leit- und Sicherheitstechnik geschafft • Restarbeiten am Oberbau • Zusätzlich: Neubau einer 900 Meter langen Stützwand in Heimersheim für besseren Hochwasserschutz der Stadt • Elektrifizierung der gesamten Strecke für klimaökologische Verkehrswende

Der Countdown läuft: Ende 2025 geht die Ahrstrecke zwischen Walporzheim und Ahrbrück zweigleisig und elektrifiziert in Betrieb. Nachdem die umfangreichen Arbeiten an Tunneln, Brücken, Stationen sowie der Leit- und Sicherungstechnik abgeschlossen sind, liegt der Fokus der Deutschen Bahn (DB InfraGO) gut zwei Monate vor Inbetriebnahme der neuen Ahrstrecke auf dem Oberbau und der Elektrifizierung. Die Arbeiten liegen weiter im Zeitplan. Ende 2025 können wieder Züge von Remagen bis Ahrbrück fahren.

Quelle: DB AG

Für eine ökologische Verkehrswende haben die Fachleute die fünf Tunnel umfassend saniert und für Elektrifizierung erweitert. Die meisten Gründungen sind gegossen und ein Großteil der 885 Masten zwischen Remagen und Ahrbrück steht bereits. Bis Mitte Oktober setzt die DB InfraGO die verbleibenden Arbeiten an Gründungen und Masten um. Zudem montieren die Spezialist:innen die Ausleger und Befestigungen in den Tunneln. Zwischen Remagen und Walporzheim haben sie schon damit begonnen, die sogenannten Kettenwerke zu installieren.

In den Herbstferien von Freitag, 10. Oktober, bis Sonntag, 26. Oktober, ziehen die Fachkräfte zwischen Remagen und Walporzheim die Oberleitungen. Parallel erledigen sie in dem Streckenabschnitt Arbeiten an der neuen Stützwand in Heimersheim und bringen Sicherungen an Straßenbrücken an. In Bad Neuenahr stellen die Bauteams die Bahnsteige fertig und erneuern eine Weiche. Während des Bauprogramms können keine Züge über die Strecke fahren. Daher stehen für die Reisenden in dieser Zeit Busse als Ersatz bereit.

Zukünftig verkehren zwei Linien auf der Ahrstrecke, die zunächst einen Halbstundentakt bedienen. Jede Stunde fährt ein Zug bis Ahrbrück, der zweite endet in Altenahr. Das Verkehrsangebot ist damit nach der Inbetriebnahme schon besser als vor der Flut, als eine der beiden stündlichen Linien bereits in Dernau endete.

Hintergrund für das vorübergehende Betriebskonzept ist der Neubau einer 900 Meter langen Stützwand in Heimersheim. Für diesen zusätzlichen Hochwasserschutz der Stadt verlegt die DB das zweite Streckengleis und hat bereits den Haltepunkt Heimersheim Richtung Lohrsdorf verschoben. Die Arbeiten dauern noch bis zum Frühjahr 2026 und lassen in diesem Abschnitt nur einen eingleisigen Betrieb zu. Nach Abschluss der Arbeiten in Heimersheim können beide stündlichen Züge bis Ahrbrück verkehren. Die Strecke lässt dann grundsätzlich auch einen 20-Minuten-Takt der Züge zu.

Generell hat die DB InfraGO die Infrastruktur an der Ahr so gestaltet, dass sie künftig widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler in der Ahr, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten. Das DB InfraGO-Team steht dabei im best-practice-Austausch mit anderen europäischen Infrastrukturbetreibern zum Thema zukünftige Extremwetter und resiliente Infrastruktur.

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Ahrstrecke teilweise komplett zerstört. Der erste Streckenabschnitt der Ahrtalbahn von Remagen bis Walporzheim ist bereits seit Ende 2021 wieder in Betrieb. Zwischen Walporzheim und Ahrbrück kommt der Wiederaufbau einem Neubau gleich. Die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau stellt der Bund bereit. Die Elektrifizierung der Ahrtalbahn finanziert das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Bund.

Weitere Informationen finden sich unter: www.ahrstrecke.de sowie im Presseblog.

26. September 2025, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Umfangreiche Baumaßnahmen an Bahnübergängen und -überführungen • Betroffen ist die Regionalzuglinie RB4 (Korbach – Bad Arolsen – Wolfhagen – Kassel) • Fahrgäste bleiben mittels Ersatzverkehr mit Bussen durchgehend mobil • Fahrpläne in den Reiseauskunftsmedien von DB und NVV • Auch Umleitungen im Straßenverkehr notwendig

Die Deutsche Bahn (Kurhessenbahn) führt über die hessischen Herbstferien hinweg umfangreiche Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Korbach und Volkmarsen durch. Die Maßnahmen tragen dazu bei, die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen. Um die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, werden sie gebündelt durchgeführt. Hierzu muss der Streckenabschnitt Korbach-Volkmarsen vom 4. bis zum 26.10.2025 gesperrt werden.  

Die Arbeiten im Überblick:

Erneuerung der Bahnübergangs-Sicherungsanlage (BÜSA) in Volkmarsen, Wetterweg

Die Anlage wird durch eine neue BÜSA ersetzt und mit LED-Lichtzeichen und Halbschranken für Fahrbahn und Fußweg ausgerüstet. Für die neue Technik zur Steuerung der Anlage wird ein Betonschalthaus aufgestellt.

Nächtliche Rangierfahrten zu den Logistikhallen im Rahmen des Baubetriebs machen eine Sperrung der K6 Wetterweg bis 24.10.2025 erforderlich. Die Umleitung wird entsprechend ausgeschildert.

Erneuerung der Eisenbahnüberführung in Bad Arolsen – Ortsteil Helsen, Rauchstraße

Das Bauwerk aus dem Jahre 1989 wird durch eine Stahl-Trog-Konstruktion ersetzt. Um die Bauzeit und die damit verbundenen Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wird die Stahlbrücke im Werk hergestellt und anschließend zur Baustelle transportiert. Der Trog der Brücke wird mit speziellen Matten ausgestattet, die künftig Lärm reduzieren. Auch die bis zu 40 Tonnen schweren Brückenwiderlager werden als fertige Bauteile angeliefert und vor Ort mit einem Kran eingesetzt.

Während der Arbeiten wird die Rauchstraße im Bereich des Bauwerks bis Anfang November 2025 voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung erfolgt über die Bahnhofstraße und die Prof.-Bier-Straße.

Umbau des Bahnübergangs (BÜ) Korbach, Nordring

Am Bahnübergang Nordring wird der vorhandene Fahrbahnbelag durch ein modernes, sogenanntes PONTI-Strail-System ersetzt.

Während des Umbaus bleibt der Bahnübergang vom 15. bis zum 22.10.25 voll gesperrt. Die Zufahrt zum Industriegebiet erfolgt über eine ausgeschilderte Umleitung.

Umbau des Bahnübergangs (BÜ) Berndorf

Im Rahmen des Ausbaus der Landesstraße 3297 zwischen Berndorf und Mühlhausen durch Hessen Mobil wird die Fahrbahnbreite im Bahnübergangsbereich vergrößert und zusätzlich ein kombinierter Fuß- und Radweg errichtet, der in die Bahnübergangssicherungsanlage integriert werden muss. Diese Maßnahmen haben eine umfassende Anpassung und Erweiterung der technischen BÜ-Sicherungsanlage, der BÜ-Befestigung sowie der Fahrbahn inklusive einmündender Wirtschaftswege zur Folge.

Für diese Arbeiten ist der Zeitraum 6. Oktober bis voraussichtlich 26. November 2025 vorgesehen. Währenddessen muss die L3297 für den Straßenverkehr voll gesperrt werden. Eine ausgeschilderte Umleitung wird eingerichtet.

Neubau von zwei neuen Behelfsüberfahrten im Ortsteil Twiste

Die beiden Behelfsüberfahrten werden mit Blick auf Windenergieanlagen-Transporte über die Bahnstrecke in den Jahren 2025 bis 2029 errichtet. In der genannten Sperrpause werden zunächst die Bauarbeiten im Gleisbereich durchgeführt. Im Anschluss folgen Straßenanbindung und Straßenbauarbeiten.

Während der Arbeiten wird die B252 im Ortsteil Twiste vom 13. bis zum 19.10.2025 voll gesperrt. Eine örtliche Umleitung wird ausgeschildert.

Während der Bauarbeiten kann es zeitweise zu Lärm- und Staubentwicklungen kommen. Um die Bauzeiten einzuhalten, sind in einzelnen Abschnitten auch Nachtarbeiten erforderlich. Die Kurhessenbahn setzt alles daran, die Belastungen so gering wie möglich zu halten, bittet jedoch um Verständnis, dass nicht alle Beeinträchtigungen vollständig vermieden werden können.

Informationen zum Ersatzverkehr (EV) mit Bussen

Auf der Strecke Volkmarsen – Korbach fährt während der Baumaßnahmen ein stündlicher Ersatzverkehr mit Bussen. Der Anschluss zu den Zügen von und nach Kassel ist dabei gewährleistet. Alle zwei Stunden bedienen die Ersatzbusse zusätzlich die Haltestellen Külte Dorfplatz sowie Külte Mühle (Nähe Bahnhof).

Zudem verkehrt ein Bus zwischen Bad Arolsen und Korbach, der die Anschlüsse in Korbach zu den Zügen nach Marburg, Frankenberg und Brilon sicherstellt. Von Montag bis Freitag in den morgendlichen Hauptverkehrszeiten fahren außerdem Verstärkerbusse von Volkmarsen nach Korbach. Der letzte Zug von und nach Kassel wird vollständig durch den Ersatzverkehr ersetzt.

Besonderheit vom 13. bis zum 19.10.2025: Aufgrund der Sperrung der B252 im Ortsteil Twiste verlängern sich die Fahrzeiten der Busse. Zusätzlich setzt der NVV einen Kleinbus stündlich zwischen Twiste und Korbach ein, mit gesichertem Anschluss an den EV von und nach Volkmarsen.

Hinweis: In den Ersatzbussen ist die Fahrradmitnahme im Rahmen der beschränkten Kapazitäten möglich.  

Die detaillierten Fahrpläne sind ab sofort in den Reiseauskunftsmedien der DB und zeitnah auch in den Online-Auskunftsmedien des NVV abrufbar. Weitere Informationen finden Fahrgäste unter nvv.de/baustellen, unter nvv.de/fahrplanauskunft, auf bahn.de, in der NVV mobil-App oder beim NVV-ServiceTelefon 0800-939-0800 (täglich von 5–22 Uhr, freitags und samstags bis 0 Uhr).

Die DB und der NVV danken allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten.

Vom 2. bis zum 20. Oktober Fertigstellung des neuen Brandschutzes in den Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz • Parallel: Abschluss der Sanierung im Bahnhof Frankfurt Mühlberg • Umleitung bzw. angepasstes Angebot bei S-Bahnen 1, 2, 8 und 9 • Zwischen Offenbach Ost bzw. Offenbach Hauptbahnhof und Frankfurt vier Ersatzbuslinien im Einsatz • Alternativ Regionalzüge, Straßenbahn und städtische Busse nutzbar • Infos für Fahrgäste unter www.rmv.de/s-bahn

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) nutzt die hessischen Herbstferien, um in den Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz die im Sommer begonnenen Arbeiten für den neuen Brandschutz fertigzustellen. Gleichzeitig schließen die Fachkräfte in der Bauphase auch die Sanierung der Station Frankfurt Mühlberg ab. Die Arbeiten dauern vom 2. Oktober (21:00 Uhr) bis zum 20. Oktober (5:00 Uhr). Sie bilden den Abschluss des seit April laufenden Modernisierungsprogramms für die wichtige Bahnstrecke. Die DB investiert hierfür in Summe 180 Millionen Euro.

Während des Baupensums können die S-Bahnen der Linien 1, 2, 8 und 9 nicht zwischen den Stationen Frankfurt Ostendstraße und Offenbach Ost fahren. Für die Fahrgäste gilt dann das bewährte Ersatz- und Umleitungskonzept. Für Auskünfte zu Reisemöglichkeiten während der Baustellen können sich die Kund:innen unter www.rmv.de/s-bahn informieren. Darüber hinaus gibt es auf den Webseiten www.rmv.dewww.bahn.de oder im DB Navigator Infos zu Reise- und Anschlussmöglichkeiten. Unter dem Motto: „Obacht, Baustelle!“ hängen Plakate mit QR-Code entlang der Strecke. Banner, Aushänge, Beschilderungen sowie Hinweise auf den Ersatzverkehr stehen ebenso wieder zur Verfügung wie Informationen über Anzeigetafeln und mit Lautsprecheransagen in Stationen und S-Bahnen. Die DB dankt den Fahrgästen für das Verständnis und die Geduld.

Verkehrskonzept im Überblick:

Regional- und FernzügeDer Regional- und Fernverkehr ist von den baubedingten Sperrungen nicht betroffen und kann regulär von den Kund:innen genutzt werden.

S-BahnDie Station Frankfurt Mühlberg sowie die Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz können während der Bausperrungen nicht betreten werden. Die Fahrgäste können bis zur Station Frankfurt Ostendstraße fahren und diese zum Ein- und Ausstieg nutzen. Aus der anderen Richtung ist der Zugang zu den Zügen bis Offenbach Ost möglich.

Für die Fahrgäste der Linien S3 bis S7 ergeben sich daraus keine Änderungen, ihnen stehen die S-Bahnen weiter zur Verfügung. Bei den Zügen der S1, S2, S8 und S9 ergeben sich durch die Bauarbeiten in den Herbstferien folgende Anpassungen:

  • Linie S1: Verkehrt alle 30 Minuten zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Süd via Frankfurt Hauptbahnhof und Hauptwache sowie zusätzlich zwischen Offenbach Hauptbahnhof und Rödermark-Ober Roden. 
  • Linie S2: Fährt alle 30 Minuten von Niedernhausen bis Frankfurt Hauptbahnhof sowie zusätzlich zwischen Offenbach Ost und Dietzenbach. 
  • Linie S8: Ist zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof unterwegs und wird zwischen Frankfurt Stadion und Offenbach Ost über Frankfurt Süd und Offenbach Hauptbahnhof umgeleitet. 
  • Linie S9: Verkehrt zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof. 

Zwischen Offenbach Ost und Frankfurt ist ein Busersatzverkehr mit festen Fahrzeiten ab Offenbach Ost bzw. Offenbach Hauptbahnhof unterwegs. Für die Kund:innen besteht dabei sowohl vom Ost- als auch vom Hauptbahnhof alle fünf Minuten eine Fahrtmöglichkeit in Richtung Offenbach Kaiserlei und weiter nach Frankfurt Süd bzw. Frankfurt Konstablerwache – teilweise mit mehreren Bussen pro Abfahrt. Dabei stehen folgende vier Ersatzbus-Linien zur Verfügung:

  • S1E: Offenbach Ost – Konstablerwache über Offenbach Marktplatz, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Ostbahnhof/Honsellstr. und Ostendstraße (kein Halt am Offenbach Hauptbahnhof)
  • S2E: Offenbach Hauptbahnhof – Konstablerwache über Offenbach Kaiserstraße, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei Frankfurt Ostbahnhof/Honsellstr. und Ostendstraße
  • S8E: Offenbach Ost – Frankfurt Flughafen über Offenbach Hauptbahnhof, Offenbach Kaiserstraße, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Mühlberg, Frankfurt Süd und Frankfurt Stadion
  • S9E: Offenbach Ost – Frankfurt Süd über Offenbach Hauptbahnhof, Offenbach Kaiserstraße, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Mühlberg

Aufgrund von regulären Instandhaltungsarbeiten auf den Umleitungsstrecken kommt es in zwei Nächten jeweils von 22 bis 5 Uhr zu weiteren Einschränkungen:

  • In der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober finden Instandhaltungsarbeiten zwischen Frankfurt Süd und Hanau statt, wodurch die Linie S8 nur zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof fährt und der S1-Pendel zwischen Offenbach Hauptbahnhof und Rödermark-Ober Roden entfällt
  • In der Nacht vom 17. auf den 18. Oktober finden Instandhaltungsarbeiten zwischen Frankfurt Stadion und Frankfurt Süd statt, dadurch bedingt fährt die S8 zweigeteilt zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof sowie Frankfurt Hauptbahnhof – Frankfurt Süd – Offenbach Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof.

Erneuerung des Brandschutzes und weitere Arbeiten in den S-Bahn-Stationen

Um den hohen Sicherheitsstandard in den S-Bahn-Stationen im Tunnel Offenbach weiter zu gewährleisten, ist eine Brandschutzerneuerung zwingend erforderlich. Dafür hat die DB InfraGO bereits die Sommerferien genutzt. Seit dem 18. August und noch bis 2. Oktober arbeiten die Teams in den Nächten (20:20 bis 00:20 Uhr teilweise, 0:20 bis 4:20 Uhr vollständig) weiter.

Vom 2. Oktober (21:00 Uhr) bis zum 20. Oktober (5:00 Uhr) benötigen die Fachkräfte noch einmal eine gut zweiwöchige Streckensperrung. Diese ist vor allem nötig, damit die Bauteams die Hochdruckwassernebelanlage (HDWNA) unterhalb der Bahnsteigkanten und über der Oberleitung final installieren können. Zudem stellt die DB InfraGO in dieser Zeit die Technikräume für Pumpen und Wassertanks fertig. An der S-Bahn-Station in Frankfurt Mühlberg stellt die DB das komplexe Stahlfachwerk für die Einhausung der Treppe fertig, das zur Rauchfreihaltung dient. Die Bahngleise werden in der Zeit der Sperrung für Logistikfahren benötigt, vor allem, um das benötigte Material anzuliefern.

23. September 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Kabeltiefbauarbeiten und Bau mehrerer Straßenquerungen an Bahnübergängen als Vorarbeiten für das Elektronische Stellwerk (ESTW) Reichelsheim • HLB richtet Ersatzverkehr mit Bussen ein

Um die Infrastruktur zukunftsfähig aufzustellen, führt die Deutsche Bahn (DB InfraGO) im Wetteraukreis zwischen Friedberg und Nidda in der Zeit vom 29. September bis zum 23. November Kabeltiefbauarbeiten durch und baut auf einer Länge von 20 Kilometern mehrere Straßenquerungen an Bahnübergängen. Diese Baumaßnahmen dienen als Vorarbeiten für den Bau eines Elektronischen Stellwerks (ESTW) in Beienheim, Reichelsheim und Echzell im Jahr 2026. Für einen zügigen Bauablauf setzen die Bauteams Groß- und Spezialmaschinen wie Arbeitszüge und Zweiwegebagger ein. Verbaut wird neben Kabelkanälen ein spezielles Korngemisch, das eine stabile und tragfähige Basis unter dem Randweg und Kabelkanal bildet. Rund 100 Tonnen an Material sind für die Arbeiten notwendig.

Bauarbeiten im Überblick:

  • Bau eines durchgängigen Kabelkanals zwischen Friedberg und Nidda
  • Straßen- und Asphaltarbeiten an den Bahnübergängen

Während des Bauzeitraums ist die Bahnstrecke zwischen Friedberg und Nidda gesperrt. Davon betroffen sind die Regionalbahnen RB 47 und RB 48, die von der Hessischen Landesbahn (HLB) betrieben werden. Die HLB plant, für die Zeit der Sperrung einen Ersatzverkehr mit Bussen einzurichten. Weitere Informationen dazu wird die HLB in Kürze auf ihrer Webseite veröffentlichen.

Die Deutsche Bahn dankt allen Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten und empfiehlt, sich während der Bauzeit vor Fahrtantritt im DB Navigator, auf www.bahn.de, www.rmv.de sowie auf der Webseite der HLB unter hlb-online.de/fahrplaene-tarife/fahrgastinfos/ zu informieren.

20. September 2025, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Neuer Akku-Triebwagen vom Typ Flirt von Stadler für den pfälzischen Regionalverkehr vorgestellt • Neue Fahrzeuge ab Frühjahr 2026 sukzessive im Einsatz • Positive Effekte auf Umwelt und Komfort

Mit der offiziellen Vorstellung des neuen Akku-Triebwagens Typ Flirt für das sogenannte "Pfalznetz" am Tag der Schiene im DB-Betriebswerk am Hauptbahnhof Kaiserslautern starteten am 20. September 2025 die Projektpartner Zweckverband ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd, Landesmobilitätsministerium, DB Regio und Fahrzeughersteller Stadler die Realisierungsphase des Zukunftsprojektes Akku-Zug Pfalznetz.

Die Projektpartner betonen im Rahmen einer Talkrunde die beeindruckende Technik und den modernen Reisekomfort. Teilnehmende waren Landesmobilitätsministerin Katrin Eder, Zweckverbandsvorsitzender Landrat Dietmar Seefeldt, Jürgen Meyer, Referatsleiter ÖPNV, Binnenschifffahrt und Logistik im Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, Dr. Silke Janser, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Mitte, Oberbürgermeisterin Beate Kimmel und Bernd Resch, Projektleiter Akkuzug Pfalz bei Stadler Deutschland.

Ab Frühjahr 2026 werden die neuen Züge zunächst in der südlichen Pfalz eingesetzt und Zug um Zug nahezu alle Dieselzüge auf einem 240 km umfassenden Bahnstreckennetz in der West- und Südpfalz einschließlich der über den Rhein führenden Strecke nach Karlsruhe sowie im saarländischen Niedtal ablösen.

Beeindruckende Technik, moderner Reisekomfort

Die zweiteiligen Triebwagen sind 55,5 Meter lang und sind auf eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h ausgelegt. Auf den elektrifizierten Strecken fährt der FLIRT Akku wie ein klassischer Elektrotriebwagen unter Fahrdraht und lädt dabei gleichzeitig die Traktionsbatterien. Auch jeder Bremsvorgang führt Energie zurück. Wo der Fahrdraht endet, fährt er im Batteriebetrieb weiter. Die betriebliche Reichweite im Batteriemodus liegt laut Herstellerangaben bei mindestens 80 Kilometern. Im Pfalznetz liegt nach der Fertigstellung von Teilelektrifizierungen der längste Streckenabschnitt ohne Elektrifizierung bei rund 48 Kilometern. Damit bieten die Akkus ausreichende Reserven, um bei Abweichungen im betrieblichen Alltag die Züge zu den Ladestationen weiterzufahren.

Mit 172 Sitzplätzen, einschließlich einem kleinen Anteil in der ersten Klasse, werden mehr Plätze als in den aktuell eingesetzten Dieseltriebwagen angeboten. Der Triebzug ist durchgängig klimatisiert, mit WLAN und Steckdosen ausgestattet und bietet eine zeitgemäße Kundeninformation sowie eine behindertengerechte Toilette im Zug. Neu ist ein Bereich mit loungeähnlicher Platzanordnung hinter einem der zwei Führerstände. Zudem bieten großzügige Multifunktionsabteile an allen Einstiegsbereichen viel Platz für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder. Mit Blick auf die Barrierefreiheit besitzen alle Fahrzeuge eine automatische Spaltüberbrückung, die den Abstand zwischen dem Fahrzeug und der Bahnsteigkante schließt.

Schrittweise Umstellung im künftigen Einsatznetz

Nach einem Probebetrieb rund um Kaiserslautern und Landau ab Frühjahr 2026 werden die neuen Akkuzüge nach aktuellem Stand ab voraussichtlich Mitte 2026 die planmäßigen Fahrten der Regionalexpress- und Regionalbahnlinien zwischen Kaiserslautern, Neustadt an der Weinstraße, Landau und Karlsruhe übernehmen (RE 6/RB 51). Dann soll der Einsatz auf den Regionalbahnverbindungen in Richtung Saarland folgen – zunächst zwischen Saarbrücken, Zweibrücken und Pirmasens (RB 68), anschließend zwischen Dillingen und Niedaltdorf (RB 77). Die weiteren Linien folgen dann schrittweise:

  • Ab Dezember 2026 die Linien ab Kaiserslautern nach Pirmasens (RB 64), Lauterecken-Grumbach (RB 66) und Kusel (RB 67).
  • Ab Dezember 2028 die Linie im Queichtal von Landau nach Pirmasens (RB 55) und
  • Ab Dezember 2029 die Linie auf der Bahnstrecke von Winden nach Bad Bergzabern (RB 54).

Die heutigen Dieselfahrzeuge werden dabei Schritt für Schritt durch die neuen Akkuzüge ersetzt. Für einen gewissen Übergangszeitraum stehen die Dieselfahrzeuge zudem als Rückfallebene zur Verfügung, da eine hohe Betriebsstabilität bei der Umstellung auf die neue Zuggeneration für den Zweckverband oberste Priorität hat.

Taktgeber der schrittweisen Ausweitungen des Akkuzug-Einsatzes wird die Realisierung der Oberleitungsinselanlagen sein, welche - unter Förderung des Bundes und mit finanzieller Unterstützung des Landes bzw. des ZÖPNV Süd - bis Ende 2029 fertiggestellt sein sollen und für die Energiezufuhr in die Batterien der neuen Fahrzeuge erforderlich sind. Diese werden in den Bahnhöfen Landau und Winden sowie im Bereich des Bahnhofes Pirmasens Nord und in den Endbahnhöfen Kusel und Lauterecken errichtet. Ergänzend wird ein ca. drei Kilometer langes Streckenstück zwischen Pirmasens Nord und dem neuen Fehrbacher Tunnel (nördlich vor dem Pirmasenser Hbf) elektrifiziert, da dieses Streckenstück eine für Eisenbahnverhältnisse große Steigung aufweist.

Das heutige Fahrplanangebot wird dabei im Wesentlichen beibehalten und in Einzellagen verbessert werden. Der neue Verkehrsvertrag zwischen der DB Regio AG und dem Zweckverband ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd sowie den Ländern Baden-Württemberg und dem Saarland hat eine Laufzeit von Dezember 2025 bis Dezember 2040. Rund 4,6 Millionen Zugkilometer werden im gesamten Akku-Netz jährlich erbracht.

18. September 2025, 12:30 Uhr
Erkundungsbohrungen am und im Main in Frankfurt-Niederrad • Wichtiger Meilenstein im Projekt „Knoten Frankfurt-Stadion“ • Spezialfirma im Einsatz

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) führt in Frankfurt-Niederrad derzeit Probebohrungen im Flussbett und auf beiden Uferseiten des Mains aus. Dies ist erforderlich, um den Untergrund für den späteren Bau der dritten Mainbrücke sowie des Ersatzbauwerks für die bestehende Alte Brücke Niederrad genau zu untersuchen und Erkenntnisse über die Boden- und Wasserverhältnisse zu erlangen. Diese Informationen sind essenziell für die weitere Planung und die Bauphase.

Eine Spezialfirma führt die Arbeiten aus. Vor allem die Probebohrungen auf dem Wasser sind aufgrund variierender Pegelstände des Flusses sowie der erforderlichen Tiefe ein anspruchsvolles Unterfangen. Insgesamt sind mehrere Bohrungen bis zu einer Tiefe von 65 Metern unter Wasser erforderlich. Hinzu kommen weitere Bohrungen auf beiden Seiten des Mainufers, genau dort, wo später die Widerlager und Pfeiler der beiden Bauwerke stehen werden.

Der Bau der dritten Mainbrücke beginnt nach aktuellem Planungsstand im ersten Quartal 2026. Ende 2028 soll die neue Brücke in Betrieb genommen werden. Dann fährt der Schienenverkehr zunächst über diese neue Brücke. Auch der Fuß- und Radfahrsteg wird künftig über das neue Bauwerk führen, mit direktem Blick auf die Frankfurter Skyline.

Die Alte Niederräder Brücke aus dem Jahr 1882, auch Fachwerkbrücke genannt, wird durch einen Neubau ersetzt. Das Brückenbauwerk muss aufgrund von Stahlermüdung und den stetig steigenden Anforderungen an den Eisenbahnbetrieb erneuert werden. Diese notwendige Sanierung wird gebündelt zusammen mit dem Bau der zusätzlichen dritten Mainbrücke abgewickelt. Wenn die neue dritte Brücke an das Schienennetz angeschlossen ist, wird die Alte Niederräder Brücke außer Betrieb genommen, Stück für Stück abgerissen und durch einen Neubau – eine weitere Stabbogenbrücke – ersetzt.

Über das Projekt „Knoten Frankfurt-Stadion“

Bis 2030 entstehen zwischen dem Bahnhof Frankfurt am Main Stadion und dem Frankfurter Hauptbahnhof zwei zusätzliche Gleise für den Fernverkehr. Zudem baut die DB sieben Brücken aus oder komplett neu.

Aufgrund der Integration des notwendigen Ersatzneubaus für die Alte Niederräder Brücke in das Projekt Knoten Stadion verschiebt sich die Inbetriebnahme der so genannten zweiten Baustufe: Der Ersatzneubau soll 2031 an das Schienennetz angeschlossen und in Betrieb genommen werden. Die zweite Baustufe wird nach aktuellem Planungsstand Ende 2032 komplett abgeschlossen sein. Reisende profitieren bundesweit dank des Streckenausbaus von deutlich mehr und pünktlicheren Zügen. Die DB, der Bund und das Land Hessen investieren rund 440 Millionen Euro in das Bahnprojekt.

Nähere Informationen zum Projekt sind unter www.knoten-stadion.de zu finden. Bürger:innen können ihre Fragen jederzeit per E-Mail an knoten-frankfurt-hbf@deutschebahn.com richten.

Das Bahnprojekt Knoten Frankfurt-Stadion ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.

17. September 2025, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Begegnung zwischen Eintracht Frankfurt und Galatasaray A.Ş. am 18. September: Langfristig geplante Bauarbeiten der DB InfraGO beeinträchtigen An- und Abreise von Fußballfans • Mehrere S-Bahn-Linien fallen am Abend ganz oder teilweise aus • Sperrung der Friedensbrücke • Fahrgäste werden gebeten, genügend Zeit für die Fahrten einzuplanen und auf Alternativen auszuweichen

Langfristig geplante Bauarbeiten des Infrastrukturbetreibers DB InfraGO beeinträchtigen an diesem Donnerstagabend die An- und Abreise von Fußballfans zum Stadion in Frankfurt. Dabei handelt es sich um Arbeiten, die nicht abgesagt oder verschoben werden können. Aus diesem Grund verkehren einige S-Bahn-Linien der S-Bahn Rhein-Main am Donnerstagabend nur verkürzt. Andere Linien fallen am Abend ganz aus. Die Straßenbahnlinien 20 und 21 der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) fahren wegen der Sperrung der Friedensbrücke nicht vom Hauptbahnhof zum Stadion.

Die Änderungen sind bereits in den Fahrplänen enthalten. Fahrtauskünfte für den Abend sind also aktuell.

Zu den Bauarbeiten zählen Brandschutzarbeiten im Citytunnel Offenbach, Arbeiten im Zusammenhang mit dem neuen elektronischen Stellwerk in Flörsheim, der Einbau neuer Schienen in Rüsselsheim sowie Arbeiten am Bahnsteig im Bahnhof Hochheim.

S1, S2, S3, S4, S5, S7, S8 und S9 betroffen

Konkret haben die Bauarbeiten im S-Bahnverkehr folgende Auswirkungen:

  • Die S1 fährt ab 20:00 Uhr nur auf der Strecke Frankfurt-Höchst – Griesheim – Frankfurt Süd – Offenbach Ost – Rödermark-Ober Roden (kein Halt in Frankfurt Hbf). Zwischen Frankfurt-Höchst und Wiesbaden Hbf fahren keine Züge. Ein Ersatzverkehr zwischen Frankfurt-Höchst (Leverkusener Str.) und Wiesbaden Hbf ist eingerichtet.
  • Die S2 fährt ab 20:00 Uhr zwischen Niedernhausen und Frankfurt Hbf (oben) sowie zwischen Offenbach Ost und Dietzenbach.
  • Die S3 und die S5 fallen ab 22:00 Uhr aus.
  • Die S4 fährt ab 20:30 Uhr nicht zwischen Frankfurt-Süd und Frankfurt-Rödelheim, ab 22:00 Uhr fällt die S4 ebenfalls aus. Dafür fährt Ersatzverkehr mit Bussen von Frankfurt Hbf Südseite (Mannheimer Str.) nach Friedrichsdorf, Kronberg und Bad Soden.
  • Die S7 fährt ab 21:20 Uhr im Stundentakt.
  • Die S8 fährt ab 18:30 Uhr nur von Frankfurt Hbf (oben) bis Kelsterbach.
  • Zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf fahren keine S-Bahnen; dafür gibt es Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf.  
  • Die S9 fährt ab 18:30 Uhr nur von Kelsterbach bis Hanau Hbf. Zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf fahren keine S-Bahnen; dafür gibt es Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Kelsterbach und Wiesbaden Hbf.

Zusätzliche Sonderverkehre

Um die An- und Abreise zum Spiel zu erleichtern, gibt es zusätzliche S-Bahn-Fahrten zum und vom Stadion:

  • Die S8 fährt drei zusätzliche Fahrten vor Spielbeginn: 19:08 Uhr, 19:40 Uhr und 20:05 Uhr ab Frankfurt Hbf (oben).
  • Die S8 fährt sechs zusätzliche Fahrten nach Abpfiff: 22:55 Uhr, 23:14 Uhr, 23:32 Uhr, 23:51 Uhr, 0:00 Uhr und 0:11 Uhr ab Frankfurt Stadion.

Außerdem halten folgende Regionalzüge zusätzlich:

  • Die Züge der Linie RB58 (Laufach – Rüsselsheim) halten vor dem Spiel zusätzlich am Bf Frankfurt Stadion.
  • Die Züge der Linie RE70 (Mannheim – Frankfurt) halten vor und nach dem Spiel zusätzlich am Bf Frankfurt Stadion.
  • Die RB51, Frankfurt (M) Hbf ab 23:42 Uhr, verkehrt über Bad Soden-Salmünster hinaus mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen bis Fulda; Ankunft in Fulda 01:29 Uhr.

Einschränkungen auch im Straßenbahnverkehr

Auch im lokalen Verkehr finden Bauarbeiten statt: Die Friedensbrücke in Frankfurt ist gesperrt, weshalb die Straßenbahnlinien 20 und 21 nicht am Hauptbahnhof fahren. Die Linie 20 verkehrt ab Südbahnhof über Gartenstraße zum Stadion, jedoch mit verringerter Kapazität. Als Ersatz für die Linie 21 verkehrt die umgeleitete Linie 15 von Neu-Isenburg über Stresemannallee zum Stadion.

Reisende werden gebeten, mehr Zeit einzuplanen und sich rechtzeitig vor Fahrtantritt über die elektronischen Auskunftsmedien wie rmv.de und bahn.de sowie die Apps RMVgo und DB Navigator über ihre jeweilige Verbindung zu informieren.

Weitere Informationen zur Anreise zum Stadion finden sich auch unter: https://www.deutschebankpark.de/serviceinfos/anfahrt-und-parken/

15. September 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
200 Zoll Tafel ergänzt Monitore der neuesten Generation • Verbesserte Lesbarkeit für mehr Reisekomfort • Investition von rund 500.000 Euro

Für Fahrgäste in Wiesbaden ist es nun noch einfacher, Informationen für ihre Reise zu erhalten: Die Deutsche Bahn (DB) hat im Eingangsbereich des Hauptbahnhofs eine neue, 200 Zoll große Reisenden-Informationstafel installiert. Bereits im vergangenen Jahr wurden die Bahnsteige mit insgesamt zehn doppelseitigen ZugInfoMonitoren (ZIM) der neuesten Generation ausgestattet. Der Bund und die DB haben dafür insgesamt rund eine halbe Million Euro investiert.

Neuer 200 Zoll ZIM Monitor im Hauptbahnhof Wiesbaden
Neuer 200 Zoll ZIM Monitor im Hauptbahnhof Wiesbaden
Quelle: DB AG / Sapsızoğlu

Die 200 Zoll große Tafel informiert Reisende am Wiesbadener Hauptbahnhof. Foto: DB AG / Sapsızoğlu.

Die neue Generation der Anzeigetafeln stellt die wichtigsten Informationen wie Abfahrtszeit, Ziel und gegebenenfalls Abweichungen übersichtlich dar. Die modernen vollflächigen Displays sind dank höherer Auflösung und LED-Technik besser lesbar als die vorherigen Modelle. Sie tragen damit auch zu einer besseren Lesbarkeit für seheingeschränkte Reisende bei und stellen dadurch einen deutlichen Vorteil zur Vorgeneration dar.

Die neue Hardware ist zudem widerstandsfähig gegenüber Vandalismus, Witterungsbedingungen und Umwelteinflüssen. Die sehr energieeffiziente Technologie trägt darüber hinaus dazu bei, den Energiebedarf bei der DB konsequent zu senken und leistet dadurch einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz.

Weitere Informationen: Programm ZugInformationsMonitor (ZIM)

Im Rahmen des Sanierungsprogramms S3 wird die DB die Qualität der Reisendeninformation deutlich verbessern. Ziel ist es, den Fahrgästen jederzeit zuverlässige, konsistente und verständliche Informationen zu bieten.

12. September 2025, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
Erscheinungsbild, Aufenthaltsqualität und Kundeninformation gewinnen über die Feierlichkeiten hinaus • Aufgewertete Wartebereiche, vergrößerte sowie zusätzliche Informationsanzeiger und farbenfrohe Gestaltungselemente • Investitionen der Projektpartner über 580.000 Euro

Mit Blick auf den 3. Oktober und den damit verbundenen Feierlichkeiten in Saarbrücken wird der Eurobahnhof aufgewertet. Die in Teilen bereits abgeschlossenen oder auf Hochtouren laufenden Maßnahmen sollen Erscheinungsbild, Aufenthaltsqualität und Kundeninformation vor Ort über den Feiertag hinaus verbessern. Sie wurden von der Deutschen Bahn (DB) gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes definiert und auf den Weg gebracht.

Neue Deckengestaltung in der Personenunterführung am Saarbrücker Hauptbahnhof
Neue Deckengestaltung in der Personenunterführung am Saarbrücker Hauptbahnhof
Quelle: DB AG

Neue Farbgestaltung mit saarländischen Motiven als zentraler Blickfang in der Personenunterführung

Ganz im Sinne des komfortableren Aufenthalts wird das Mobiliar der Wartezone im Empfangsgebäude neu arrangiert und durch zusätzliche Sitzmöglichkeiten wie farbenfrohe Hocker ergänzt. Pflanzbehälter mit Kunstpflanzen umfassen künftig den Bereich. Moderne Bänke in neuer Anordnung und Sitzhocker erhält auch der Warteraum im Haupttunnel. Neben neu gestrichenen Decken- und Wandflächen blicken Reisende hier schon bald auf eine fotografische Paneele, die saarländische Sehenswürdigkeiten zeigt. Diese zieren seit Kurzem auch die ehemals weiße Deckenfläche des Durchgangs: Der Künstler Florian Budke gestaltete den Blickfang mit lokalem Bezug, der Reisende hier erwartet.

Helle Lackierung im Eingangsbereich der Personenunterführung Ost am Saarbrücker Hbf
Helle Lackierung im Eingangsbereich der Personenunterführung Ost am Saarbrücker Hbf
Quelle: DB AG

Helle Farbtöne im Eingangsbereich der Personenunterführung Ost. 

In der derzeit noch geschlossenen Personenunterführung Ost wird die Deckenfläche neu gestrichen. An der bestehenden Rohrinstallation im Eingangsbereich werden dunkle Farbtöne von hellen Lackierungen abgelöst. Offene Wandfläche und Türen zeigen künftig Motive, die der Pariser Künstler Andrei Cojocaru unter Mitwirkung des Landesarchives entwarf.

Mit Motiven aus Wissenschaft und Forschung erhalten auch die Schließfachanlagen eine optisch ansprechendere Gestaltung.

Um die Reisendeninformation künftig nachhaltig zu verbessern, wurden bereits fünf  vorhandene Zuginformationsmonitore an den Bahnsteigabgängen ausgetauscht und von ursprünglichen 21 auf 32 Zoll vergrößert. Hinzu kommen zwei neu installierte Monitore am Nordausgang der Haupthalle, zwei am Osttunnel und einer im modernisierten Warteraum. Sie werden pünktlich zu den Feierlichkeiten in Betrieb gehen.

Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit investieren die Projektpartner Bund, Umweltministerium und DB insgesamt über 580.000 Euro in den Eurobahnhof und dessen Aufwertung. Anfang August hat Ministerin Petra Berg dem Bahnhofsmanagement Saarbrücken einen entsprechenden Zuwendungsbescheid überreicht. Und noch eine Besonderheit gibt es für Besucher:innen der Feierlichkeiten: Vom 2. bis zum 4. Oktober ist das Bus- und Bahnfahren im gesamten Saarland kostenfrei. Die Anreise mit dem ÖPNV spart die Parkplatzsuche vor Ort und hilft, Verkehrsbehinderungen in der Saarbrücker Innenstadt zu vermeiden.

Eisenbahn-Fans, Technikbegeisterte und Familien sind schon vor dem Tag der Deutschen Einheit, vom 19. bis zum 21. September, zum Tag der Schiene an den Hauptbahnhof Saarbrücken eingeladen. Eine Übersicht zu allen Veranstaltungen gibt es unter folgendem Link: Erlebe den „Tag der Schiene in Saarbrücken“ 2025 - Tag der Schien

11. September 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB informiert über Ausbildungsmöglichkeiten, Karriereoptionen sowie über aktuelle Stellenangebote • Im Lok-Simulator selbst einen Zug steuern oder bei Führungen durch den Saarbrücker Hauptbahnhof exklusive Einblicke in den Bahnbetrieb bekommen • Veranstaltungsort ist der Hauptbahnhof Saarbrücken

Am Wochenende vom 19. bis zum 21. September haben Interessierte in ganz Deutschland die Möglichkeit, spannende Einsichten in die Welt der Eisenbahnen zu bekommen. Schon zum vierten Mal veranstaltet die Allianz pro Schiene e. V. zusammen mit den Eisenbahnen in Deutschland den Tag der Schiene. Auch im Saarland bietet die Deutsche Bahn (DB) ein buntes Rahmenprogramm rund um den Hauptbahnhof Saarbrücken.

Vom 19. bis zum 21. September lädt die DB alle Eisenbahn-Fans, Technikbegeisterten und Familien herzlich zum Tag der Schiene am Hauptbahnhof Saarbrücken ein. An allen drei Tagen können Interessierte sich am Nordausgang des Hauptbahnhofs mit Expert:innen aus den Bereichen Signaltechnik, Gleisbau und Oberleitungsbau über Ausbildungsmöglichkeiten in diesen Berufen und ihren Berufsalltag austauschen.

Am 20. September werden Eisenbahn-Fans selbst zur/zum Lokführer:in und steuern in einem Zug-Simulator für 20 Minuten einen Zug. Mitmachen können Kinder ab 10 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen sowie Erwachsene selbst. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Eine Liste liegt ab dem 8. September bei der DB-Information in der Empfangshalle des Saarbrücker Hauptbahnhofs aus.

Modernisiert und attraktiver gestaltet wird der Saarbrücker Hauptbahnhof derzeit auch anlässlich des Tags der Deutschen Einheit, der dieses Jahr in Saarbrücken gefeiert wird. Besucher:innen können sich bei Führungen ein Bild machen und bekommen zudem Einblicke in sonst nicht öffentliche Bereiche. Diese finden am 19. September um 11.00, 13.00 und um 15.00 Uhr sowie am 20. September um 10.00, 11.30, 13.00, 14.30 und um 16.00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich – eine Liste liegt am Info-Point in der Empfangshalle des Hauptbahnhofs Saarbrücken aus.

Daneben gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Geschicklichkeitsspielen, einer Fühlbox und Kinderschminken.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es unter www.tag-der-schiene.de. Auf der Website gibt es auch die Möglichkeit, nach Bundesländern, Tagen und Themen zu filtern.

11. September 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB informiert über Karriereoptionen und Stellenangebote • Abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt • Schwerpunkt der Veranstaltungsreihe in Frankfurt am Main

Am Wochenende vom 19. bis zum 21. September haben Interessierte in Hessen die Möglichkeit, spannende Einsichten in die Welt der Eisenbahnen zu bekommen. Schon zum vierten Mal veranstaltet die Allianz pro Schiene e. V. zusammen mit den Eisenbahnen in Deutschland den Tag der Schiene. Auch bei der Deutschen Bahn (DB) können die Besucher:innen an verschiedenen Veranstaltungen in Hessen teilnehmen.

Am 19. September haben die Teilnehmer:innen in Frankfurt am Main Gelegenheit, im Rahmen von nächtlichen Führungen im S-Bahn-Tunnel ab 20.00 Uhr unter den Main abzutauchen. Außerdem lädt die Betriebszentrale Frankfurt und das Trainingszentrum digitale Technologien zu einer Besichtigung ein. In Gelnhausen machen sich die Besucher:innen ein Bild vom Baufortschritt der Ausbaustrecke Hanau–Gelnhausen. Bei einer Führung werden die umfangreichen Arbeiten für die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs derzeit sicht- und erlebbar.

Am 20. September bietet die DB Interessierten um 11.00 und um 14.00 Uhr je eine Führung über die Großbaustelle des Masterplans Frankfurt an. Außerdem können die Teilnehmer:innen bei Jobs@DB den Führerstand einer S-Bahn und einer Güterzug-Lok besichtigen und sich über ihre Karrieremöglichkeiten und Stellenangebote bei der Deutschen Bahn informieren. In Darmstadt lädt der Railport zu einer Besichtigung ein. Von Hanau-Großauheim gibt es eine Sonderfahrt nach Koblenz und ins DB-Museum Koblenz-Lützel, wo an diesem Tag die „Einheitslok- und Spur 1-Tage“ stattfinden. Zustiege sind in Hanau Hbf, Frankfurt Süd und Frankfurt Höchst vorgesehen. Auch in der Landeshauptstadt Wiesbaden gibt es Programm: Besucher:innen freuen sich auf Entdeckerführungen durch den Hauptbahnhof.

Es wartet am Tag der Schiene ein buntes und abwechslungsreiches Programm an verschiedenen Standorten der DB in Hessen mit Infoständen zu den Karrieremöglichkeiten, Gesprächen mit Recruiter:innen und Mitarbeitenden, die berichten, was sie an ihrem Beruf begeistert. Außerdem erwartet die Besucher:innen ein Bühnenprogramm für Kinder und Erwachsene sowie Spieleangebote für die jungen Gäste.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es unter www.tag-der-schiene.de. Auf der Website gibt es auch die Möglichkeit nach Bundesländern, Tagen und Themen zu filtern.

11. September 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
DB informiert über Ausbildungsmöglichkeiten, Karriereoptionen, den Berufs- und Quereinstieg sowie über aktuelle Stellenangebote • Höhepunkte sind u. a. der Tag der offenen Tür im DB Regio Werk Kaiserslautern mit Präsentation eines Akku-Hybrid-Triebwagens, Besichtigung des Schulungscampus DB InfraGO in Ludwigshafen und des DB Museums in Koblenz

Am Wochenende vom 19. bis zum 21. September haben Interessierte in Rheinland-Pfalz die Möglichkeit, spannende Einsichten in die Welt der Eisenbahnen zu bekommen. Schon zum vierten Mal veranstaltet die Allianz pro Schiene e. V. zusammen mit den Eisenbahnen in Deutschland den Tag der Schiene. Auch bei der Deutschen Bahn (DB) können die Besucher:innen an verschiedenen Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz teilnehmen.

Am 19. September von 14 bis 18 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, sich im Schulungszentrum der DB InfraGO in Ludwigshafen über Ausbildungsmöglichkeiten, Karriereoptionen und den Berufs- und Quereinstieg z. B. als Zugverkehrssteuerer:in, Gleisbauer:in, Elektroniker:in für Betriebstechnik oder Industrieelektriker:in bei der DB InfraGO zu informieren. Interessierte werden selbst aktiv: Ob beim Stellen von Fahrstraßen an den Simulationsanlagen, bei einem Rundgang durchs virtuelle Stellwerk mit einer VR-Brille oder bei einer Entdeckungstour durch die Stellwerkstechniken und Gleisanlagen.

Am 20. September von 10 bis 16 Uhr lädt DB Regio Mitte gemeinsam mit dem Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd mit einem bunten Programm zum Tag der offenen Tür in das DB Regio Werk in der Nähe des Hauptbahnhofs in Kaiserslautern ein. Besucher:innen haben die Gelegenheit, einen von künftig 44 neuen Akku-Zügen vom Typ Stadler Flirt Akku zu besichtigen, der ab voraussichtlich Mitte 2026 schrittweise auf Strecken in der Pfalz und den weiterführenden Linien nach Karlsruhe und Saarbrücken zum Einsatz kommen wird. Zudem werden Führerstandsmitfahrten, Fahrten im Simulator und Führungen durch die Werkstatt angeboten. Mit dabei sind u.a. auch Kolleg:innen von DB Sicherheit und der Bundespolizei, die wertvolle Tipps zur Sicherheit im Bahnbetrieb teilen.

Am 20. und 21. September können die Besucher:innen im DB Museum in Koblenz mehrere Einheitslokomotiven auf der Drehscheibe des Museums besichtigen. Zudem gibt es die Möglichkeit, im Fahrsimulator oder bei einer Führerstandsmitfahrt Einblicke in den Lokführer:innen-Beruf zu bekommen.

Eine Übersicht über alle Veranstaltungen gibt es unter www.tag-der-schiene.de. Auf der Website gibt es auch die Möglichkeit, nach Bundesländern, Tagen und Themen zu filtern.

08. September 2025, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
10-jähriges Jubiläum der Reaktivierung • Mehr als 340.000 Fahrgäste sind jedes Jahr auf der Bahnstrecke zwischen Korbach und Frankenberg unterwegs • Geburtstagskuchen für die Fahrgäste

Die Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Korbach und Frankenberg ist eine Erfolgsgeschichte: Mehr als 340.000 Fahrgäste sind jedes Jahr auf dieser Strecke unterwegs. Bahnfahren gehört von der Hansestadt im Nordkreis bis in die Philipp-Soldan-Stadt im Südkreis nun schon seit zehn Jahren wieder zum Alltag im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Davor war das 25 Jahre lang nicht möglich und zwischen den beiden Orten waren Busse unterwegs.

Auf Basis einer Betriebskonzeption des Nordhessischen VerkehrsVerbunds (NVV) ertüchtigte die Kurhessenbahn (KHB) als Infrastrukturbetreiber die Strecke so, dass seit September 2015 von Marburg über Frankenberg und Korbach durchgehend Züge nach Brilon Wald/Stadt verkehren. Damit wurde die Lücke im Schienennetz zwischen Korbach und Frankenberg dauerhaft geschlossen. Der Landkreis Waldeck-Frankenberg erhält so eine durchgehende Anbindung nach Mittel- und Südhessen sowie an den Hochsauerlandkreis und ins Ruhrgebiet. Darüber hinaus erschließt die neue Verbindung den nördlichen Kreisteil inklusive der Stadt Korbach, die hiermit einen Umsteigeknoten in Richtung Kassel erhält.  

Die Reaktivierung der Strecke war eine wesentliche Voraussetzung für die Anerkennung des Nationalparks Kellerwald-Edersee zum „Fahrtziel Natur” der Deutschen Bahn (DB). Hierfür haben gemeinsame Anstrengungen des Landkreises Waldeck-Frankenberg, des Nationalparks, des NVV und der Grimm Heimat Nordhessen mit den Beherbergungsbetrieben stattgefunden, um eine kostenlose Mobilität vor Ort mit der Gästekarte Meine CardMobil zu gewährleisten.  

Geburtstagskuchen für die Fahrgäste

Der NVV und die DB möchten das zehnjährige Bestehen der reaktivierten Strecke zum Anlass nehmen und mit den Fahrgästen die erfolgreiche Reaktivierung feiern. Dafür werden am Donnerstag, 11. September, und am Sonntag, 14. September, auf der Strecke sowie in den Kundenzentren Korbach und Frankenberg an alle Fahrgäste kleine Geburtstagskuchen verteilt. Zudem verweisen Plakate in den Kundenzentren und Fahrzeugen auf den Geburtstag der Streckenreaktivierung hin.

Die Geschichte der Strecke zwischen Korbach und Frankenberg

Mit einem großen Streckenfest wurde im September 2015 – vor genau zehn Jahren – die 30 Kilometer lange Strecke der früheren „Unteren Edertalbahn“, die heute als „Nationalparkbahn“ bekannt ist, reaktiviert. Der Personenverkehr wurde auf diesem Abschnitt am 30. Mai 1987 eingestellt. Noch vier Jahre lang verkehrte Güterverkehr zwischen Frankenberg und Vöhl-Ederbringhausen. Der Rest der Strecke wurde nur noch vereinzelt von Güterzügen befahren. Die Weichen in Frankenberg-Schreufa, Vöhl-Ederbringhausen und Herzhausen wurden schließlich zurückgebaut. Es gab danach noch einige Sonderfahrten auf dem Abschnitt, die aber 1991 eingestellt wurden. Lediglich während des Hessentags im Jahr 1997 in Korbach gab es auf dem gesamten Abschnitt aus diesem Anlass einen Sonderverkehr. 

Nachdem 1998 der Abschnitt Korbach–Volkmarsen reaktiviert worden war, begannen schließlich die Planungen, die „Nationalparkbahn“ wieder im Personenverkehr zu befahren, um eine durchgehende Verbindung nach Marburg und ins Rhein-Main-Gebiet zu schaffen. Ab dem 29. September 1999 wurde zunächst das 1,5 Kilometer lange Teilstück vom Korbacher Hauptbahnhof nach Korbach Süd wieder befahren. 2005 wurde der Abschnitt zwischen Frankenberg und Herzhausen für die Reaktivierung freigeschnitten. 

Ein Wirtschaftlichkeitsgutachten, das im Jahr 2007 vorgelegt wurde, bescheinigte der Strecke jedoch keinen volkswirtschaftlichen Nutzen, worauf der NVV von seinem Rücktrittsrecht im Realisierungsvertrag Gebrauch machte. Die Planungen sahen zu dieser Zeit Investitionen in Höhe von 43 Millionen Euro zur Beschleunigung der Strecke zwischen Cölbe und Korbach vor, um in Marburg kurze Anschlüsse nach Frankfurt und in Brilon Wald nach Hagen herzustellen. Das Fahrgastpotenzial zwischen Korbach und Frankenberg von 1.150 Fahrgästen pro Tag reichte nicht aus, um diese Kosten zu rechtfertigen. 

Ausflugsverkehr als Vorlauf für Reaktivierung

Als Vorlauf für die geplante Reaktivierung wurde in den Jahren 2006 und 2007 an Sonn- und Feiertagen ein Ausflugsverkehr von Frankenberg nach Herzhausen angeboten. Das Angebot wurde jedoch nicht fortgesetzt. Durch die geplante Innenstadtanbindung in Brilon durch den Bahnhof änderten sich schließlich die Rahmenbedingungen. Mit der Linie RE57 (Dortmund <> Brilon) konnten in Brilon Wald gute Anschlussbedingungen in Richtung Sauerland und Ruhrgebiet hergestellt werden, ohne die Strecke zwischen Korbach und Cölbe beschleunigen zu müssen. In dieser Variante konnte es in Korbach einen optimalen Anschlussknoten zur vollen Stunde in Richtung Kassel geben. Mit dieser Variante wurde ein neuer Reaktivierungsversuch gestartet. 

Am 25. September 2008 beschloss der Hessische Landtag, die Bahnstrecke zwischen Frankenberg und Korbach, deren Gleise noch nicht abgebaut waren, für den regulären Bahnverkehr zu reaktivieren. So sollte eine Verbindung von Marburg über Korbach nach Brilon geschaffen werden. Ab Sommer 2009 sollte wieder ein regelmäßiger Verkehr zwischen Frankenberg und Herzhausen stattfinden. Eine durchgehende Verbindung nach Korbach sollte längerfristig anvisiert werden. Von der nachfolgenden Landesregierung wurde dieser Beschluss jedoch zunächst nicht umgesetzt.

Von 2011 bis 2013 wurde von Frühling bis Herbst erneut ein Ausflugsverkehr angeboten. An Sonn- und Feiertagen pendelten fünf Zugpaare im Zweistundentakt zwischen Marburg und Herzhausen. Das Teilstück zwischen Herzhausen und Korbach Süd blieb aber wegen des starken Bewuchses und seines schlechten Zustandes weiterhin für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Haltepunkte Frankenberg-Goßberg und Schreufa wurden weiterhin nicht bedient. 

Neue Wirtschaftlichkeitsprüfung mit positivem Wert

Der Landkreis Waldeck-Frankenberg kündigte 2011 an, Geld für die Wiederinbetriebnahme des Teilstücks von Herzhausen nach Korbach zur Verfügung zu stellen. Daraufhin prüfte der NVV erneut eine Reaktivierung des Abschnitts im Personen- und Güterverkehr. Das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsprüfung - in diesem Fall über 1 - bescheinigte der Strecke einen positiven Wert. Anfang Juli 2012 entschied sich der NVV für die Reaktivierung, die von der DB und dem Land Hessen beschlossen wurde. Nachdem der Landkreis Waldeck-Frankenberg ebenfalls für die Reaktivierung stimmte und zusagte, war die Wiederaufnahme des Verkehrs endgültig beschlossen.

Die Bauarbeiten in Zahlen

Die Bauarbeiten begannen am 30. Juni 2014 in Herzhausen. Nach nur 15-monatiger Bauzeit entstanden durch die Kurhessenbahn als Infrastrukturbetreiber der Strecke Bahnstationen in Goßberg, Ederbringhausen, Vöhl-Schmittlotheim, Herzhausen und Thalitter mit den entsprechenden Anlagen wie Bike+Ride und Park+Ride. Die fünf Haltepunkte sind seitdem barrierefrei.

In diesem Zusammenhang wurden verschiedene Stützbauwerke und Durchlässe sowie Brücken entlang der Strecke instandgesetzt. Zwischen Korbach-Süd und Vöhl-Dorfitter sowie in Thalitter wurde jeweils eine Brücke erneuert und der kleine, mehr als 100 Jahre alte Itter-Tunnel mit einer Länge von 93 Meter sowie der große Itter-Tunnel mit einer Länge von 200 Metern wurden saniert. An neun Bahnübergängen wurden neue technische Sicherungen gebaut und Signalanlagen angepasst oder erneuert. Zudem wurden für den Zugfunk fünf Funkstandorte neu gebaut.

Hinzu kamen neue Buswendeschleifen in Herzhausen, Schmittlotheim und Ederbringhausen mit barrierefreien Haltestellen. Die Stationen Schreufa und Itter wurden nicht reaktiviert, da sie fernab von Ortschaften liegen.

Die Kosten für diese Maßnahmen betrugen rund 22 Millionen Euro, von denen das Land Hessen rund zwei Drittel der Kosten trug. Die restlichen Kosten teilten sich auf den Landkreis Waldeck-Frankenberg, die Kurhessenbahn und den NVV auf.

Am 11. September 2015 wurde die Bahnstrecke offiziell wieder in Betrieb genommen und am 12. und 13. September 2015 mit einem Streckenfest der Öffentlichkeit übergeben. Zur Feier des Tages wurde ein Dampfzug eingesetzt. Der planmäßige Personenverkehr wurde am 14. September 2015 wieder aufgenommen.

Fahrgastzahlen haben sich verdoppelt

Rasch wuchsen die Fahrgastzahlen von 146.000 auf mehr als 340.000 pro Jahr an. Nach ersten Zählungen 2015 waren auf der Linie pro Tag durchschnittlich 400 und zu Spitzenzeiten wie am Wochenende über 700 Fahrgäste unterwegs. Die durchschnittliche Besetzung von montags bis freitags mit mehr als 400 Reisenden lag deutlich höher als der Prognosewert von 250, der als langfristiger Entwicklungshorizont der Fahrgastzahlen bei der Strecke angenommen wurde. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 347.733 Fahrgäste befördert. Im Fokus stehen dabei nicht nur die täglichen Wege zur Arbeit, Schule und Ausbildung, sondern die Reisen zu touristischen Zielen wie dem Edersee, dem Nationalpark Kellerwald-Edersee oder in das Skigebiet Willingen, die seitdem mit der Bahn komfortabel zu erreichen sind.

Besonders die Fertigstellung des Kreuzungsbahnhofs in Frankenberg-Viermünden hat zum Anstieg der Fahrgastzahlen beigetragen. Seitdem sind die Züge nachmittags stündlich unterwegs und bieten eine attraktive Alternative zum Auto. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee wurde dank der reaktivierten Bahnstrecke zum "Fahrtziel Natur" der Deutschen Bahn. Mit dem Nationalparkbahnhof Herzhausen kam ein echtes Aushängeschild dazu, das im Herzen der Strecke liegt und als Mobilitätsknoten wahrgenommen wird.   

Für Marian Volmer, Geschäftsführer des NVV, ist der Erfolg der Reaktivierung ein wichtiges Signal für die Verkehrswende in Deutschland: “Mit der Reaktivierung konnte auf dieser Strecke eine echte Alternative zum Individualverkehr geschaffen werden. Unser Interesse ist es auch in der Zukunft, einen attraktiven ÖPNV in Nordhessen anzubieten. Die Reaktivierung der Strecke zwischen Korbach und Frankenberg zeigt eindrucksvoll, dass die Menschen bereit sind, auf den ÖPNV umzusteigen, wenn Qualität und Angebot stimmen.“

Mit großer Freude und Stolz blickt Jens Wrabletz, Geschäftsleitung der KHB, auf die erfolgreiche Reaktivierung der Strecke zwischen Korbach Süd und Frankenberg – ein Projekt, für das sich die KHB als Infrastrukturbetreiber seit ihrer Gründung im Jahr 2002 kontinuierlich eingesetzt hat: „Von Anfang an war es unser erklärtes Ziel, die für uns bedeutungsvolle Verbindung zwischen Korbach Süd und Frankenberg zu reaktivieren und damit die bestehende Lücke im Netz der Kurhessenbahn zu schließen. Mit dem erfolgreichen Lückenschluss vor zehn Jahren ist uns ein wichtiger Meilenstein gelungen: Die prognostizierten Fahrgastzahlen wurden deutlich übertroffen, neue barrierefreie Bahnsteige und Fahrzeuge sorgen für einen komfortablen Zugang zum Zug. Durch den Neubau des Kreuzungsbahnhofs in Viermünden konnten wir den Takt spürbar verbessern. Die Strecke bringt einen großen Mehrwert für die touristische Region und hat eine wichtige Bedeutung für ihre Entwicklung."

Auch Waldeck-Frankenbergs Landrat Jürgen van der Horst zeigt sich zufrieden mit dem Erfolg der Streckenreaktivierung: „Der Landkreis unter dem starken Einsatz meines Vorgängers Dr. Reinhard Kubat hat sich damals richtig entschieden, die Reaktivierung zu befürworten, trotz einer hitzigen Diskussion im Hinblick auf die Finanzierung und trotz einiger Bedenken, ob das Angebot überhaupt angenommen würde.“ Fahrgastzahlen, die jegliche Erwartungen übertreffen, die nochmalige Attraktivitätssteigerung des Nationalparks Kellerwald-Edersee als „Fahrtziel Natur“ und eine erhebliche Verbesserung des Gesamtstreckennetzes im Landkreis gäben den Befürwortern der Reaktivierung nun nach zehn Jahren mehr als recht.

Verbindungen und Anschlüsse

Heute verkehren auf der Strecke zwischen Korbach und Frankenberg die Regionalzuglinien RE97 und RB97 (zuvor RB42). Die Linien bieten nun durchgehende Fahrten auf der Strecke Brilon Stadt <> Brilon Wald <> Willingen <> Korbach <> Frankenberg <> Marburg an und verkehren stündlich auf dem Abschnitt Marburg <> Frankenberg und zweistündlich auf dem Abschnitt Frankenberg <> Korbach <> Willingen <> Brilon Wald <> Brilon Stadt und nachmittags ebenfalls stündlich zwischen Frankenberg und Brilon Stadt.

Die Fahrt zwischen Korbach und Frankenberg dauert nur 38 Minuten. Unterwegs hält die Linie RB97 in Goßberg, Viermünden, Ederbringhausen, Schmittlotheim, Herzhausen, Thalitter und Korbach Süd. In Korbach besteht zur vollen Stunde Anschluss an die Regionalzuglinie RB4 von und nach Kassel. In Marburg bestehen Bahnanschlüsse in Richtung Gießen und Frankfurt.

04. September 2025, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Für Arbeiten Sperrung der Bahnstrecke notwendig • Folge: Umleitungen, Haltausfälle sowie Ersatzbusse • Fahrplanänderungen in digitaler Reiseauskunft veröffentlicht

Die Stadt Hanau errichtet am Hauptbahnhof Hanau eine neue Brücke. Für die dafür erforderlichen Bauarbeiten ist eine Sperrung der in diesem Bereich verlaufenden Bahnstrecke erforderlich. Infolgedessen können die Züge vom 6. September, 14.00 Uhr, bis zum 7. September, 22.00 Uhr, nicht regulär fahren. Dadurch kommt es zu Fahrplananpassungen bei einigen Linien im Fern- und Regionalverkehr.

Auswirkungen im Regionalverkehr:

Relation Frankfurt – Hanau – Wächtersbach – Fulda (- Bebra) 

  • Bei den Zügen der RB50/51 kommt es zu geringfügigen Verspätungen in Richtung Fulda. Außerdem gibt es keinen Zusatzhalt in Hanau-Wolfgang.

Relation Frankfurt am Main – Maintal – Aschaffenburg – Würzburg:

  • Auf den Linien RE54/55 gibt es eine Umleitung im Knoten Hanau mit Fahrtrichtungswechsel in Hanau-Wolfgang und Ersatzhalt in Hanau-Nordseite statt wie üblich in Hanau-Südseite. Dadurch kommt es zu einer Fahrtzeitverlängerung und -verschiebung zwischen Aschaffenburg und Frankfurt Hauptbahnhof.

Relation Frankfurt – Hanau – Groß-Umstadt-Wiebelsbach – Erbach (Odenwald)

  • Bei den Zügen des RE85 kommt es zu Teilausfällen zwischen Hanau Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof.

Relation Laufach – Hanau – Frankfurt Flughafen – Rüsselsheim Opelwerk

  • Auf der RB58 wird der Zugverkehr geteilt. Die Züge verkehren zwischen Rüsselsheim Opelwerk und Hanau Hauptbahnhof (Nordseite) sowie zwischen Hanau Hauptbahnhof (Südseite) und Laufach. Einzelne Züge in den Morgen- und in den Abendstunden wenden in Hanau-Wolfgang.

Auswirkungen im Fernverkehr:

  • Die Züge des Fernverkehrs auf der Achse Hamburg / Berlin – Frankfurt – Mannheim – Süddeutschland – Schweiz halten weiterhin wie gewohnt in Hanau.
  • Bei den ICE-Linien Hamburg – Dortmund – Frankfurt – Nürnberg – Passau – Wien ist dies hingegen nicht möglich. Hier werden Fahrgäste gebeten, während der Bauphasen zum Beispiel die Angebote des Regionalverkehrs zu nutzen.

Die Fahrplanänderungen sind in den digitalen Auskunftsmedien bereits eingearbeitet. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt in der App DB Navigator, auf www.bahn.de, www.rmv.de oder über die Aushangfahrpläne in den Bahnhöfen zu informieren.

Die Haltestellen des Ersatzverkehrs befinden sich nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen. Eine Wegbeschreibung zu den Ersatzhaltestellen finden Reisende für die jeweiligen Bahnhöfe unter: https://www.bahnhof.de/. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Ersatzbussen aus Platzgründen nicht möglich.

02. September 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Strecke zwischen Kassel und Vellmar-Niedervellmar seit 1. September wieder frei • Intensive Bautätigkeit u. a. Erneuerung von 350 Metern Gleis und 33 Weichen • Schrittweise Inbetriebnahme moderner ESTW-Technik bis 2030

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO AG) hat die für diesen Sommer vorgesehenen Streckensperrungen im Zuge des Ausbaus zum neuen elektronischen Stellwerk (ESTW) am Knoten Kassel fristgerecht in den Morgenstunden des 1. September beendet. Seit dem 5. Juli wurden umfangreiche Arbeiten an Gleisen und Weichen  sowie der Leit- und Sicherungstechnik gebündelt umgesetzt.

Dank der engen Abstimmung zwischen Bautrupps, Betriebsdurchführung und Partnerunternehmen konnten die vorgesehenen Sperrzeiten eingehalten und Einschränkungen für Reisende und Anwohnende auf das notwendige Maß begrenzt werden. Insgesamt erneuerten die Bauexpert:innen rund 350 Meter Gleis und 33 Weichen. Parallel dazu ergänzten sie die in den vergangenen Monaten errichteten Kabelführungssysteme um 13 neue Gleisquerungen und 1.270 Meter Kabeltrasse. Die Fachfirmen gründeten 39 Signalfundamente und verlegten knapp 80 Kilometer Kabel. Darüber hinaus stellten sie sieben neue Oberleitungsmaste auf und errichteten fünf Schalthäuser für die neue Technik.

Mit dem schrittweisen Umstieg auf digitale Stellwerkstechnik wird der Bahnknoten Kassel bis 2030 vollständig auf das ESTW umgestellt. Die zentrale, IT-gestützte Steuerung von Weichen und Signalen schafft zusätzliche Fahrmöglichkeiten, ermöglicht kürzere Blockabstände und erhöht damit die Leistungsfähigkeit und Pünktlichkeit im Netz. Modernere Technik reduziert Störanfälligkeiten und sorgt für einen robusteren und zuverlässigeren Betrieb, von dem nicht nur die Fahrgäste in der Region, sondern deutschlandweit profitieren.

Die Deutsche Bahn dankt allen Reisenden und Anwohnenden für ihr Verständnis während der aktuellen Bauarbeiten und wird auch über die in den nächsten Jahren noch anstehenden Arbeiten rechtzeitig im Voraus informieren.

01. September 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Stadt Frankfurt am Main, Bundes- und Landespolizei, Deutsche Bahn sowie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main intensivieren Zusammenarbeit • Das Ziel: Subjektive und objektive Sicherheit am und um den Frankfurter Hauptbahnhof sowie weiteren ÖPNV-Stationen verbessern

Die Deutsche Bahn (DB), die Stadt Frankfurt am Main, die Landes- und die Bundespolizei sowie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) haben heute eine wegweisende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, die Sicherheit und Aufenthaltsqualität am Frankfurter Hauptbahnhof, im Bahnhofsumfeld sowie an weiteren wichtigen ÖPNV-Knotenpunkten – zum Beispiel an den Stationen Konstabler- und Hauptwache sowie am Bahnhof Frankfurt-Höchst – nachhaltig zu verbessern. Die Vertragspartner:innen intensivieren und vernetzen damit ihre bewährte Zusammenarbeit, um Ordnungsstörungen und Kriminalität noch wirksamer zu begegnen und das Sicherheitsempfinden der Reisenden und Bürger:innen weiter zu stärken.

Im Fokus der Vereinbarung stehen die Erhöhung der objektiven und auch der subjektiven Sicherheit an einem der wichtigsten Knotenbahnhöfe Deutschlands. Ein Kernpunkt ist dabei auch die nochmalige Verstärkung gemeinsamer Sicherheitsstreifen an neuralgischen Punkten in der Station und im Stationsumfeld. Die Einsätze werden regelmäßig auf hoher Ebene evaluiert, um aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen flexibel und schnell begegnen zu können.

Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Hessen: „Der Frankfurter Hauptbahnhof ist für die Deutsche Bahn von überragender Bedeutung. Das heißt auch: Die täglich fast 500.000 Reisenden, Besucher:innen und Mitarbeiter:innen im Hauptbahnhof müssen sich dort und auch im Bahnhofsumfeld stets gut und sicher fühlen. Die Kooperationsvereinbarung ist ein deutliches Signal und Versprechen der Partner:innen, Sicherheit und Aufenthaltsqualität im und am Hauptbahnhof gemeinsam noch wirksamer entwickeln zu wollen.“

Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main: „Der Hauptbahnhof, das Bahnhofsviertel, die Haupt- und Konstablerwache und auch der Bahnhof Höchst sind zentrale Orte des Lebens in unserer Stadt. Mir war es ein Anliegen, dass nicht nur der Hauptbahnhof als zentraler Knotenpunkt, sondern auch andere wichtige Stationen im Stadtgebiet von der Kooperationsvereinbarung profitieren. Wir wollen, dass sich die Menschen sicher fühlen – und dass Frankfurt ein positives Bild nach außen vermittelt. Wir haben in den vergangenen Jahren viel unternommen: von mehr Reinigungsintervallen durch die FES über die Einführung der Waffenverbotszone bis hin zu Videoüberwachung und sichtbarer Polizei. Mit der neuen Kooperationsvereinbarung gehen wir nun den nächsten Schritt: für mehr Sicherheit, mehr Ordnung und mehr Aufenthaltsqualität – für alle Frankfurterinnen und Frankfurter und für unsere Gäste aus aller Welt.“

Prof. Dr. Roman Poseck, Hessischer Minister des Innern, für Sicherheit und Heimatschutz: „Die heutige Kooperationsvereinbarung ist ein weiterer Schritt für ein Mehr an Sicherheit im Frankfurter Bahnhofsgebiet. Die Polizei geht schon jetzt im Rahmen der Innenstadtoffensive und des 7-Punkte-Plans konsequent gegen Straftäter im Bahnhofsviertel vor. Unser Ziel ist es, das Frankfurter Bahnhofsgebiet maximal unattraktiv für Kriminelle zu machen. Damit verbunden soll das Viertel seine bundesweite Sogwirkung als Kriminalitätshotspot und für Drogentouristen Stück für Stück verlieren. Für eine nachhaltige Verbesserung der Lage im Hauptbahnhof und im Bahnhofsviertel müssen alle Akteure an einem Strang ziehen. Diesen gemeinsamen Weg unterstreicht die heutige Kooperationsvereinbarung ausdrücklich.“

Rocco Stein, Leiter der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main: „Sicherheit ist Teamarbeit. Durch präzises abgestimmtes und gemeinsames Handeln werden wir vor allem an besonders wichtigen Stellen wahrnehmbarer, ansprechbarer und können auf Störungen schneller und wirksamer reagieren. Die intensivierte, enge und verlässliche Kooperation aller Verantwortungsträger – stärkt damit nicht nur die Sicherheit von Bahnreisenden und Bahnanlagen, sondern fördert auch das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in unsere Institutionen und in ihr Handeln.“

Annette Rinn, Ordnungsdezernentin der Stadt Frankfurt am Main: „Sicherheit steht ganz oben auf der Wunschliste aller Bürgerinnen und Bürger. Ich bin daher froh und dankbar dafür, dass die bislang sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten in der Ordnungspartnerschaft künftig noch weiter intensiviert und verbessert wird.“ 

Wolfgang Siefert, Mobilitätsdezernent der Stadt Frankfurt am Main: „Frankfurt wächst – bei Bevölkerung wie bei Pendlerzahlen. Damit unsere Stadt mobil bleibt, brauchen wir einen leistungsfähigen und attraktiven ÖPNV, nicht nur am Hauptbahnhof, sondern in der gesamten Innenstadt. Wer neue Fahrgäste gewinnen will, muss aber nicht nur ein gutes Angebot schaffen, sondern auch ein Umfeld, in dem sich Menschen sicher und gut aufgehoben fühlen – so selbstverständlich wie im eigenen Auto. Unsere Standards weiter zu entwickeln und neue Maßstäbe zu setzen, wird uns nur gemeinsam mit allen Beteiligten gelingen. Deshalb ist die Kooperation für Frankfurt ein bedeutender Schritt nach vorn.“

Die Kooperationsvereinbarung läuft vorerst für drei Jahre und verlängert sich danach bis auf Weiteres.

29. August 2025, 10:15 Uhr
Frankfurt am Main
Informationsveranstaltung in Frankfurt am 8. September • Projektteam stellt Schritte für neuen S-Bahn-Tunnel und unterirdische Station am Danziger Platz ab 2026 vor

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) lädt zu einer Bürgerinformationsveranstaltung ein: Das Projektteam der Nordmainischen S-Bahn gibt Anwohnenden und Interessierten über die Arbeiten im Abschnitt Frankfurt ab 2026 Auskunft. Dies betrifft vor allem den Baustart für den neuen S-Bahn-Tunnel und die unterirdische S-Bahn-Station am Danziger Platz sowie verschiedene Baumaßnahmen in Fechenheim.

Die Veranstaltung findet am 8. September im Dr. Hoch’s Konservatorium in der Sonnemannstraße 16 in 60314 Frankfurt am Main statt.

Beginn ist um 18 Uhr mit einem Vortrag. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bereits ab 17 Uhr vorbeizukommen, um sich mit den ausgestellten Informationsmaterialien zum Projekt vertraut zu machen und mit dem Projektteam der Nordmainischen S-Bahn ins Gespräch zu kommen. Auch im Anschluss an den Vortrag stehen die Ansprechpartner:innen weiterhin für Fragen und den individuellen Austausch zur Verfügung.

Fragen zum Projekt beantwortet das Projektteam unabhängig von dem Termin gerne auch über das Projektpostfach: nms-info@deutschebahn.com. Interessierte können außerdem auf der Projektwebseite den Newsletter zum Bauprojekt abonnieren.

Die Nordmainische S-Bahn ist eine zweigleisige elektrifizierte Strecke für den Schienenpersonennahverkehr von Frankfurt am Main Ost über Maintal nach Hanau. Die S-Bahn soll zukünftig auf diesem Streckenabschnitt alle 15 Minuten während der Hauptverkehrszeiten fahren.

Das Bahnprojekt ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.  

26. August 2025, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
DB schafft Schallschutz in der Verbandsgemeinde Landstuhl • Anwohner:innen profitieren durch mehr Ruhe durch sechs neue Wände entlang der Schienen • Gesamtinvestition von rund 11,2 Millionen Euro

Entlang der Gleise wird es in Landstuhl und Umgebung ab sofort deutlich leiser. Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) baut in den Ortschaften Landstuhl, Hauptstuhl und Kindsbach insgesamt sechs neue Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 4.654 Metern. Die drei Meter hohen Wände dämpfen die Geräusche der vorbeifahrenden Züge deutlich; ein Großteil davon ist bereits fertiggestellt. Damit entlastet die DB Anwohner:innen nachhaltig und spürbar vom Schienenlärm.

Die Maßnahme ist Teil des bundesweiten Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“. Die DB hat hierfür rund 11,2 Millionen Euro investiert. Bereits ab 2013 fanden mehrere Informationsveranstaltungen statt, um die Anwohnenden transparent über die Planungen zu informieren. Nach Planungsbeginn im Jahr 2016 startete der Bau im vergangenen Jahr.

Die Umsetzung brachte besondere Herausforderungen mit sich: In Hauptstuhl erschwerten schwierige Bodenverhältnisse die Arbeiten, zudem wurden spezielle Bauwerke an den Eisenbahnüberführungen errichtet. Während der Maßnahmen kamen moderne, lärmmindernde Maschinen zum Einsatz, um die Belastungen für Anwohner:innen so gering wie möglich zu halten. Dennoch waren teilweise Nachtarbeiten und Sperrungen der Gleise unumgänglich.

Die DB dankt allen Bürger:innen für ihr Verständnis und ihre Geduld.

Ulrike Ludewig, Leiterin Portfolio Lärmsanierung DB InfraGO: „Ich freue mich, dass mit dem baldigen Abschluss der Lärmsanierungsmaßnahmen in Landstuhl, Hauptstuhl und Kindsbach weitere Gemeinden vom freiwilligen Lärmsanierungsprogramm des Bundes profitieren und durch die neuen Schallschutzwände spürbar an Lebensqualität gewinnen. Der Deutschen Bahn liegt das Wohl der Anwohnenden sehr am Herzen – deshalb setzen wir alles daran, direkt vor Ort wirksame Entlastung zu schaffen. Dass die Umsetzung möglich war, verdanken wir vor allem der Unterstützung der Verbandsgemeinde Landstuhl sowie den Gemeinden vor Ort, die die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen haben. Diese Maßnahmen sind nur dank des freiwilligen Programms des Bundes zur Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen möglich, weshalb die Bereitstellung von Mitteln im Bundeshaushalt uns besonders wichtig ist.“

Bürgermeister der Verbandsgemeinde Landstuhl, Dr. Peter Degenhardt, betont: „Die Verbandsgemeinde Landstuhl profitiert von ihrer verkehrsgünstigen Lage an der wichtigen Bahnverbindung Paris-Mannheim. Dies bedingt in den Ortsdurchfahrten aber natürlich auch entsprechende Lärmbelastungen. Es ist gut, dass das wichtige, aber auch sehr komplexe Projekt des Lärmschutzes durch Lärmschutzwände jetzt nach etlichen Jahren abgeschlossen werden konnte. Die Verbandsgemeinde und die betroffenen Ortsgemeinden Hauptstuhl und Kindsbach sowie die Sickingenstadt Landstuhl sind dankbar, dass der Lärmschutz im kommenden Jahr durch passive Schallschutzmaßnahmen an Häusern fortgesetzt werden soll.“

Neben dem aktiven Schallschutzschutz durch Schallschutzwände werden rund 620 Wohneinheiten mit passivem Schallschutz, wie speziellen Fenstern und Lüftern, ausgestattet. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn durch die Schallschutzwände kein ausreichender Schallschutz erreicht werden kann. Hierbei besteht die Möglichkeit einer Förderung von bis zu 75 %. Die Kontaktaufnahme der betroffenen Eigentümer:innen wird 2026 durch ein beauftragtes Ingenieurbüro der DB erfolgen.

Über das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“

Seit 1999 besteht das freiwillige Lärmsanierungsprogramm des Bundes. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Gefördert werden dabei sowohl Schallschutzwände als auch schalldichte Fenster und Lüfter in Gebäuden.

Seit dem Start des Lärmsanierungsprogramms haben der Bund und die DB bereits rund 2,10 Milliarden Euro investiert und über 2.324 Kilometer Strecke lärmsaniert. Die 2.324 sanierten Kilometer entlasten mittlerweile die Ortsdurchfahrten von mehr als 1.300 Städten und Gemeinden bundesweit. Hinzu kommen über 70.900 Wohneinheiten im Bundesgebiet, die bislang mit passiven Schallschutzmaßnahmen ausgestattet wurden. Allein im Jahr 2024 wurden ca. 69 Kilometer Schallschutzwände entlang der Schienenwege fertiggestellt und rund 176 Millionen Euro investiert.

Weitere Informationen zur Lärmsanierung sind im Internet abrufbar unter www.laermsanierung.deutschebahn.com

21. August 2025, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten zwischen 5. und 11. September • S-Bahn-Verkehr der Linie S9 rollt bis auf Wochenende 6./7. September regulär • Bahnkunden mit der S8 sowie Regional- und Fernverkehr ebenfalls weiter mobil

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) investiert rund 1,5 Millionen Euro in eine moderne und zukunftsfähige Infrastruktur in Wiesbaden Ost. Dafür erneuern die Bauteams in der Zeit vom 5. September (9:00 Uhr) bis 11. September (6:00 Uhr) drei Weichen zwischen Wiesbaden Ost und Wiesbaden Ost Güterbahnhof. Außerdem tauscht die DB auf einer Länge von knapp 220 Metern mehrere hundert alte Schwellen gegen 411 langlebige Betonschwellen aus. Hierfür verarbeiten die Fachkräfte unter anderem auch rund 875 Tonnen Neuschotter. Für einen schnellen Baufortschritt setzt die DB InfraGO mehrere Groß- und Spezialmaschinen, darunter eine Weichenstopf- und eine Schotterplaniermaschine sowie mehrere Arbeitszüge, ein.  

Der Bahnverkehr bleibt von der Baustelle weitgehend unberührt. Lediglich am Wochenende 6./7. September können die Züge der S-Bahn-Linie S9 zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Kelsterbach nicht fahren. Die Bahnkunden sind mit der S8 jedoch weiterhin mobil. Auch die Regional- und Fernzüge sind von der Baustelle nicht betroffen. 

Bereits in der Zeit vom 25. August (4.00 Uhr) bis zum 5. September (9.00 Uhr) richtet die DB InfraGO die Baustelle ein und führt Vorarbeiten, darunter die Weichenvormontage, durch. Vom 11. September (6.00 Uhr) bis 12. September (6.00 Uhr) erledigen die Bauteams letzte Feinarbeiten wie das Schleifen der Weichenherzstücke. All diese Projektschritte wirken sich ebenfalls nicht auf den Bahnverkehr aus. 

Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt im DB Navigator, auf www.bahn.de, www.rmv.de sowie über die Aushangfahrpläne in den Bahnhöfen zu informieren.  

20. August 2025, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
1.700 Kubikmeter Beton sorgen für nachhaltigen Grundwasserschutz • Modernisierung des Bahnhofs Gelnhausen wichtiger Baustein des viergleisigen Streckenausbaus zwischen Hanau und Gelnhausen

Im Zuge des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Hanau–Gelnhausen modernisiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) den Bahnhof Gelnhausen umfassend und macht ihn barrierefrei. Kern des Stationsumbaus ist eine neue, breitere Personenunterführung mit Rampen, die zukünftig allen Fahrgästen einen komfortablen Zugang zum Mittelbahnsteig ermöglicht. Dass hierbei für einen schnellen Baufortschritt auch unkonventionelle Verfahren zum Einsatz kommen, stellte das Projektteam heute in Gelnhausen unter Beweis: mit sechs Berufstauchern ging es unter die Wasseroberfläche. 

Was für Außenstehende wie ein mit Wasser gefülltes großes Erdloch aussehen mag, ist Teil der Planungen und vom Projektteam so vorgesehen. Damit die neue Personenunterführung dauerhaft gegen eindringendes Wasser geschützt ist, müssen Wände und Böden aufwändig betoniert werden. Aufgrund des hohen Grundwasserstands nutzt die DB InfraGO hierfür eine Unterwasserbetonage durch geschulte Berufstaucher. Bereits im Sommer 2024 wurde der südliche Teil der Unterführung mithilfe dieses Spezialverfahrens erfolgreich hergestellt, heute folgte der nördliche Bauabschnitt.  

Skizze des Verfahrens der Unterwasserbetonage mit Berufstauchern
Skizze des Verfahrens der Unterwasserbetonage mit Berufstauchern
Quelle: DB InfraGO
Verfahren der Unterwasserbetonage mit Tauchern

Die Taucher, die aufgrund der schlechten Sicht beinahe blind unter Wasser sind, werden per Funk durch einen Einsatzleiter präzise gesteuert. Er treibt in der Einsatzzentrale auf einer Art Floß auf dem Wasser und behält den Überblick über das Geschehen. So stellt das Tauchteam sicher, dass die insgesamt 1.700 Kubikmeter Beton genau an ihren vorgesehenen Platz gelangen und die Unterführung nachhaltig abdichten. Die Menge des benötigten Materials entspricht dabei der Ladung von etwa 200 Betonmischern, die im Tagesverlauf die Baustelle beliefern. 

Nach abgeschlossener Betonage dauert es etwa 7 Tage, bis das Material eine ausreichende Festigkeit aufweist. Im nächsten Schritt pumpen die Bauteams das Grundwasser ab, um die Baugrube trockenzulegen.  

  von 3
Ende des Sliders

Weitere Informationen zum Projekt finden Interessierte auf  hanau-fulda.deutschebahn.com.  

18. August 2025, 08:00 Uhr
Frankfurt am Main

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat die nächste Stufe ihres 180-Millionen-Euro-Modernisierungsprogramms im Offenbacher S-Bahn-Tunnel wie geplant abgeschlossen. Pünktlich zum Schulstart konnten am heutigen Montagmorgen gegen 5 Uhr die ersten S-Bahnen wieder zwischen Frankfurt Ostendstraße und Offenbach Ost rollen. Die DB bedankt sich bei allen Fahrgästen für die Geduld und ihr Verständnis während der Bausperrung.

Der Fokus der Fachkräfte lag in den Sommerferien insbesondere auf den Arbeiten für einen neuen Brandschutz. Dafür setzten die Teams in den Offenbacher S-Bahn-Stationen Marktplatz, Ledermuseum und Kaiserlei unter anderem wichtige Bauschritte für eine hochmoderne Hochdruckwassernebelanlage um. Die dafür erforderlichen Arbeiten im Bereich der Bahnsteige – etwa die Installation der Düsenstränge an der Decke und unterhalb der Bahnsteigkante – sind dabei wie vorgesehen weitestgehend abgeschlossen worden. Die DB bereitet nun die Technikräume für die Pumpen und Wassertanks baulich vor. In der Station Frankfurt-Mühlberg haben Brandschutzspezialist:innen die Treppeneinhausung zum Großteil fertiggestellt und die Wände gezielt von Verschmutzung gereinigt. Auch hier lagen und liegen die Arbeiten im avisierten Zeitrahmen. Parallel hat die DB an der Tunnelsicherheitsbeleuchtung und der Strecke gearbeitet.

Der Busersatzverkehr hat über die Wochen der Baustelle gut und stabil funktioniert. Zu Beginn gab es bei Wegeleitung und Kund:innen-Information vereinzelte Anpassungen. So wurden z. B. am Marktplatz und in Offenbach-Ost statt laminierter Aushänge für die Fahrgäste digitale Anzeigen angebracht. Auch Ansagen in den Bussen hat die DB optimiert. Zu den Hauptverkehrszeiten waren mehr Busse unterwegs.

In den Nächten und in den hessischen Herbstferien vom 2. bis 20. Oktober setzt die DB die Brandschutz- und Modernisierungsmaßnahmen fort.  

15. August 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Ab 18. August für Schülerinnen und Schüler deutlich kürzere und komfortablere Anbindung an Schienenpersonennahverkehr.

Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres erfolgt am Montag, dem 18. August 2025, die planmäßige Nutzungsaufnahme des neuen Haltepunkts Rimbach-Schulzentrum an der Weschnitztalbahn durch die DB InfraGO. Die Fertigstellung erfolgt damit planmäßig und bietet künftig vor allem Schülerinnen und Schülern der benachbarten Martin-Luther-Schule eine deutlich kürzere und komfortablere Anbindung an den Schienenpersonennahverkehr. 

Das Projekt wurde gemeinsam von der DB InfraGO, dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar, dem Kreis Bergstraße und dem Land Hessen realisiert. Durch diese enge Kooperation konnte eine moderne und bedarfsgerechte Infrastruktur geschaffen werden, die optimal auf die Anforderungen vor Ort abgestimmt ist. 

Der neue Haltepunkt ergänzt den bestehenden Bahnhof Rimbach um eine zweite Station im Ort und verbessert die Erreichbarkeit des südlichen Gemeindegebiets. Er verfügt über einen 100 Meter langen, 55 Zentimeter hohe Bahnsteig so dass ein stufenloser Einstieg in die Fahrzeuge möglich ist. Zur Ausstattung gehören ein Wetterschutzhaus, energieeffiziente LED-Beleuchtung, ein taktiles Wegeleitsystem für blinde und sehbehinderte Fahrgäste sowie ein dynamischer Schriftanzeiger für aktuelle Fahrgastinformationen. 

Die fußläufige Erschließung des Schulzentrums wird durch die bereits vorhandene Fußgängerbrücke über die Weschnitz gewährleistet, die das Schulzentrum direkt mit dem neuen Bahnhaltepunkt verbindet. Künftig wird durch die Gemeinde Rimbach zudem noch eine barrierefreie Rampe sowie eine neue Park & Ride-Anlage am Bahnhaltepunkt geschaffen, die die Anfahrt mit dem Auto und den Umstieg auf den Zug erleichtern soll.  

15. August 2025, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
Ziel: Verbesserung des Mikroklimas und der Aufenthaltsqualität am Vorplatz • Untersuchungszeitraum über drei Monate • Kundinnen und Kunden können sich an Umfrage zu neuem Modul beteiligen

Eine grüne Wand mit Pflanzen, aus der Wassernebel dringt, zieht derzeit auf dem Vorplatz des Frankfurter Hauptbahnhofs das Interesse auf sich. Was wie ein rein dekoratives Element aussieht, hat dabei einen weitergehenden Sinn. Denn die Deutsche Bahn (DB) und die Stadt Frankfurt am Main untersuchen, inwieweit diese sogenannte Grünwand zur Verbesserung des Mikroklimas am Bahnhofsvorplatz – insbesondere zur Kühlung – beitragen kann. Die bepflanzten Vertikalflächen wirken sich zudem positiv auf die Aufenthaltsqualität rund um den Hauptbahnhof aus.  

Marcus Gwechenberger, Dezernent für Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt am Main: „Wir erleben, wie sich das Klima verändert – mit immer heißeren, trockeneren Sommern und kurzen, aber heftigen Regenfällen. Helle Beläge, mehr Grün, Verschattung durch Bäume und Wasser als Gestaltungselement und zur Verdunstung helfen, das Mikroklima zu verbessern und öffentliche Plätze aufzuwerten. Daher testen wir auf dem Bahnhofsvorplatz gemeinsam mit der Deutschen Bahn die Grünwand.“ 

Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte DB InfraGO AG, Fachbereich Personenbahnhöfe: „Die Bahn ist der umweltfreundliche Verkehrsträger in Deutschland, vor allem auch in urbanen Räumen. In den Frankfurter Hauptbahnhof investieren wir aktuell Jahr für Jahr hohe zweistellige Millionenbeträge für die Modernisierung der Anlage. Ich freue mich, dass wir mit der neuen Grünwand nicht nur einen weiteren Baustein für mehr Attraktivität, sondern gleichzeitig einen Beitrag für ein besseres Stadtklima leisten können.“ 

Eine Grünwand mit Pflanzen und einem integriertem Bewässerungssystem auf dem Vorplatz des Frankfurter Hauptbahnhof
Eine Grünwand mit Pflanzen und einem integriertem Bewässerungssystem auf dem Vorplatz des Frankfurter Hauptbahnhof
Quelle: DB InfraGO / Michaela Redies
Eine Grünwand mit Pflanzen steht zuzeit auf dem Vorplatz des Frankfurter Hauptbahnhofs

Die Grünwand besteht aus insgesamt fünf Edelstahl- und sechs Pflanzmodulen. Damit die darin eingesetzten Pflanzen wachsen und gedeihen, sorgt eine an die städtische Wasserleitung angeschlossene Tropfen-Bewässerungsanlage mit Feuchtigkeitssensor für ausreichend Flüssigkeit. Zwischen den einzelnen Pflanzmodulen sind Säulen installiert, die zwischen sechs und 21 Uhr einen feinen Wasserdampf erzeugen. Ab einer Außentemperatur von 25 Grad Celsius gibt das System stoßweise alle 30 Sekunden Sprühnebel, ab 30 Grad Celsius einen Dauernebel aus. Möglich ist dies dank einer Hochdruckpumpe mit 70 bar.  

Für klares, sauberes Wasser ist ebenfalls gesorgt: In der Grünwand ist ein Filterset mit Micron/Filtereinsatz verbaut, das die Schwebestoffe entfernt. Außerdem sorgt eine UV-Filter dafür, dass das Wasser entkeimt wird. 

Noch bis Ende Oktober hat die Grünwand Gelegenheit, vor Ort zu zeigen, was sie bewirken kann. Auch Fahrgäste und Interessierte können sich an der Testphase beteiligen. Über den an beiden Seiten der Anlage angebrachten QR-Code können sie an einer Umfrage teilnehmen und ihre Eindrücke und Erfahrungen schildern. Anschließend werten die Partner:innen die Erkenntnisse aus, um Entscheidungen für eine mögliche weitere Nutzung zu treffen.  

08. August 2025, 10:01 Uhr
Frankfurt am Main
Erneuerung von 7,5 Kilometer Gleisen, 500 Schwellen und einer Weiche zwischen Assenheim und Heldenbergen • Parallel: Arbeiten an Treppen und Beleuchtung im Bahnhof Assenheim • Baustellen machen Sperrung der Strecke erforderlich • Anpassungen im Regionalverkehr

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) investiert 12 Millionen Euro in eine verlässliche Infrastruktur in Mittelhessen. Vom 22. August bis 5. September erneuern die Projektteams insgesamt 7,5 Kilometer Gleise, 500 Schwellen und eine Weiche auf dem Streckenabschnitt Assenheim – Heldenbergen. Um die Einschränkungen für die Fahrgäste dabei so gering wie möglich zu halten, bündeln de Fachkräfte in der benötigten Sperrpause weitere Arbeiten, darunter an der Station Assenheim. Hier arbeiten die Fachkräfte an Treppen und einer modernen Beleuchtung. Während der Baustellen kommt es im Regionalverkehr auf der Linie RB 49 ((Gießen) – Friedberg – Nidderau – Hanau) zu Anpassungen bzw. Ersatzverkehren mit Bussen. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über den DB Navigator,  bahn.de oder den Rhein-Main-Verkehrsverbund unter rmv.de zu informieren.

Bereits seit dem Frühjahr ersetzt eine neue Fußgängerbrücke den bislang erforderlichen Übergang über die Gleise zwischen Gleis 1 und 2 im Bahnhof Assenheim. Zugleich hat die DB InfraGO einen neuen Außenbahnsteig am Gleis 3 für die Züge Richtung Friedberg errichtet. Auf der Ortsseite des Bahnhofs hat der Zugang zum Hausbahnsteig (Gleis 1) eine neue Pflasterung erhalten. Reisende können ihn stufenfrei erreichen, ohne dass sie das Bahnhofsgebäude durchqueren müssen.

Mit der Umgestaltung der Station Assenheim hat die DB InfraGO auch Effekte auf einen stabileren Bahnbetrieb realisiert. Zuvor war im Bahnhof rund um die Uhr ein Zugverkehrssteuerer im Einsatz, der für den sicheren Übergang der Reisenden zum Gleis 2 sorgte. Mit der Inbetriebnahme des neuen Bahnsteigs am Gleis 3 ist dies nicht mehr erforderlich und die Personale aus Assenheim können in umliegenden Stellwerken eingesetzt werden.

07. August 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bohrprogramm entlang der Bahnstrecke zwischen südlichem Mainufer und Frankfurter Südbahnhof liefert Informationen zu Bodenverhältnissen • Resultate sind Basis für Planung des neuen Schlachthofbrückenzugs• Vereinzelte Sperrungen im Straßenbereich zu erwarten

Der Bahnhof Frankfurt Süd, durch den zahlreiche Fernverkehrszüge sowie der S-Bahn-, Regional- und Güterverkehr rollen, ist an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Mit einem neuen Bahnsteig und der Verlängerung des Gleises 10 plant die Deutsche Bahn (DB InfraGO) die Kapazitäten im Bahnhof zu erhöhen. Ein zusätzliches Gleis zwischen Deutschherrnbrücke und Südbahnhof – der sogenannte Bypass – sorgt zudem künftig für einen reibungslosen Verkehrsfluss und erhöht so entscheidend die Betriebsqualität. Um diese verkehrlichen Effekte zu erreichen, müssen Eisenbahnüberführungen erweitert und die Schlachthofbrücke erneuert werden. 

Grundlage für die geplanten Kapazitätsprojekte sind auch valide Daten zum Untergrund. Daher lässt die DB InfraGO ab Mitte August rund 50 Bohrungen mit einer Tiefe bis zu 45 Metern entlang der Bahnstrecke zwischen südlichem Mainufer und dem Südbahnhof ausführen. Begonnen wird auf der Fläche an der Gerbermühlstraße. Die mit den Erkundungsbohrungen gewonnenen Daten liefern wichtige Informationen über den Aufbau und die Eigenschaften des Baugrunds und bilden die Basis für die nächsten Planungsschritte.  

Die Bohrungen finden ausschließlich tagsüber und größtenteils auf öffentlichen Flächen statt. Zeitweise kann es zu Einschränkungen und einseitigen Fahrbahnverengungen kommen. Vor allem rund um die Eisenbahnüberführungen Seehofstraße, Siemensstraße und Darmstädter Landstraße ist temporär mit Straßensperrungen sowie Einschränkungen auf dem Rad- und Gehweg zu rechnen. Im Strahlenberger Weg ist vsl. ab Ende August eine abschnittsweise Vollsperrung erforderlich. Währenddessen bleibt die Straße von beiden Seiten bis zur Erkundungsstelle, die sukzessiv die Straße entlangwandert, weiter anfahrbar. 

Die DB InfraGO steht im intensiven Austausch mit dem Amt für Straßenbau und Erschließung der Stadt Frankfurt und bemüht sich die Auswirkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Das Bohrprogramm wird voraussichtlich im Februar 2026 abgeschlossen. 

Weitere Informationen unter https://frankfurt-sued.deutschebahn.com/https://www.fernbahntunnel-frankfurt.de/

Das Bahnprojekt Frankfurt Süd ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.   

07. August 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten an sechs Wochenenden zwischen 22. August und 28. September sowie nachts • Zugang zu Bahnsteigen 14/15 und 16/17 während der Bauphase nicht möglich • Gleisänderungen, Umleitungen und teilweise angepasstes Angebot im Regional- und Fernverkehr

Für einen zuverlässigeren Bahnverkehr in der Region investiert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) über acht Millionen Euro in die Infrastruktur des Frankfurter Hauptbahnhofs. Dabei erneuern die Bauteams insgesamt 16 Weichen, zwei Gleisanschlüsse sowie Weichenverbindungen zwischen den Gleisen 14 und 17. Zudem verbauen die Fachkräfte etwa 600 Meter neue Schienen, 500 Schwellen und 4.200 Tonnen Schotter. Für einen schnellen Baufortschritt setzt die DB InfraGO dabei Groß- und Spezialmaschinen ein – darunter einen Gleiskran, eine Weichenstopfmaschine, einen Schotterpflug und Arbeitszüge. Parallel entfernt die DB InfraGO das bestehende Aufsichtshaus auf dem Bahnsteig 16/17. Das schafft künftig mehr Aufenthaltsfläche für die Reisenden sowie eine Verbesserung der Übersichtlichkeit des Bahnsteigs. Um die Auswirkungen des Baupensums für die Reisenden dabei so gering wie möglich zu halten, erledigen die Fachkräfte die Arbeiten gebündelt an sechs Wochenenden zwischen dem 22. August und dem 28. September (jeweils Freitag, 21:00 Uhr, bis Montag, 5:00 Uhr) sowie nachts jeweils zwischen 22:00 und 5:00 Uhr.  

Während der Bauphasen ist der Zugang zu den Bahnsteigen 14/15 sowie 16/17 sowohl vom Querbahnsteig als auch vom Personentunnel nicht möglich. Zudem kommt es an den betreffenden Wochenenden zu Gleisänderungen, Umleitungen und angepassten Angeboten im Fern- und Regionalverkehr (darunter mehrere Linien der Hessischen Landesbahn). Einzelne Fernverkehrszüge halten nicht am Frankfurter Hauptbahnhof, sondern ersatzweise in Frankfurt-Süd bzw. in Frankfurt-West oder sie enden bereits in Bad Nauheim.    

Für die Baulogistik, Lagerung von Materialien und Vormontage der Weichen nutzt die DB InfraGO bereits ab dem 11. August verschiedene Abstellgleise im Frankfurter Hauptbahnhof. Es kann hierdurch zu einzelnen verkehrlichen Auswirkungen kommen. Die Züge der HLB mit den Linien RB 37, RB 40/41 können in dieser Zeit den Hauptbahnhof Frankfurt nicht anfahren. 

Die DB InfraGO bittet die Fahrgäste für die Einschränkungen um Verständnis. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt im DB Navigator, auf www.bahn.de, www.hlb-online.de, www.rmv.de sowie über die bekannten Auskunftsmedien und die Aushangfahrpläne in den Bahnhöfen zu informieren. 

06. August 2025, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Nach Ausbildungsoffensive und Einstellungen erste Verbesserung der Personallage in den Stellwerken • Am Wochenende jedoch noch Anpassungen erforderlich • Konzept gilt noch bis März 2026

In der Wetterau steht den Fahrgästen ab dem 18. August unter der Woche wieder ein stabiles Zugangebot zur Verfügung. Vor allem Pendler:innen und Schüler:innen können so nach den Sommerferien wieder gut mit der Bahn zu ihren Zielen gelangen. An den Wochenenden sind die Züge weiter mit Anpassungen unterwegs. Diese gelten voraussichtlich bis März 2026. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die DB InfraGO mit dem Ausbau der bestehenden Stellwerke zu einem modernen elektronischen Stellwerk (ESTW).  

Konkret können die Züge der Linie RB 46 (Gießen - Gelnhausen) ab dem 18. August bis Lieblos zu folgenden Zeiten verkehren:  

  • Montag bis Donnerstag: 4:37 Uhr bis 22:52 Uhr 
  • Freitag: 4:37 Uhr bis 0:53 Uhr
  • Samstag: 6:54 Uhr – 16:54 Uhr 
  • Sonntag: 6:54 Uhr – 18:54 Uhr 

Außerhalb der Verkehrszeiten auf der Schiene sowie durchgehend zwischen Lieblos und Gelnhausen kommen weiterhin Busse zum Einsatz.   

Mit den Fahrplananpassungen trägt die DB InfraGO der nach wie vor angespannten Personalsituation in einigen Stellwerken der Region Rechnung. Die vorhandenen Mitarbeitenden können so in den verkehrlich starken Zeiten für die Kundinnen und Kunden eingesetzt werden, sodass die Züge hier verlässlich unterwegs sind. Auch kurzfristige Erkrankungen oder Ausfälle können deutlich besser aufgefangen werden.  Parallel stellt die DB kontinuierlich weiter Personale in den Stellwerken ein und bildet aus. Hierbei werden nicht nur Altersabgänge ersetzt, sondern massiv Personale aufgebaut, um die Schiene zu stärken und den Kundinnen und Kunden eine bessere Qualität zu bieten.  Jobs bei der DB in allen Regionen sind hier zu finden: www.deutschebahn.com/karriere 

Bei den Mitarbeitenden in den Stellwerken handelt es sich um hochspezialisierte Fachkräfte. Die Zugverkehrssteuerer müssen für die jeweilige Stellwerkstechnik und Region ausgebildet sein und für die örtlichen Gegebenheiten eingearbeitet und erfolgreich geprüft werden. 

Die DB bittet die Fahrgäste für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung. Aktuelle Informationen zum Fahrplan werden in der Reiseauskunft unter www.bahn.de und in den Apps DB Navigator sowie bei den Verkehrsverbünden zeitnah veröffentlicht. Für die Fahrt mit den Ersatzbussen sollte hier mehr Zeit eingeplant werden.    

01. August 2025, 10:30 Uhr
Frankfurt am Main
Bahnstrecke zwischen Kassel Hauptbahnhof und Kassel-Wilhelmshöhe seit 28. Juli freigegeben • Nächster Bauphase im Abschnitt Vellmar-Osterberg – Kassel Hauptbahnhof bis 18. August

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat in der ersten Sommerbauphase dieses Jahres für das neue elektronische Stellwerk (ESTW) Kassel Hauptbahnhof alle geplanten Bauarbeiten pünktlich abgeschlossen. Vom 5. bis 28. Juli haben die Bauteams die Infrastruktur zwischen Kassel Hauptbahnhof und Kassel-Wilhelmshöhe umfangreich erneuert. Bis 2030 soll der Bahnknoten Kassel schrittweise mit moderner, elektronischer Stellwerkstechnik ausgerüstet sein. Dafür stehen in diesem Sommer noch zwei weitere Bauphasen bis zum 1. September an. 

In den vergangenen Wochen hat die DB InfraGO vor allem vorbereitende Arbeiten zur Einführung der ESTW-Technik realisiert, für die eine Sperrung der Strecke erforderlich war. Dazu zählte eine eigehende Kampfmittelsondierung. Außerdem haben die Fachkräfte 82 Schwellen gewechselt, 86 Meter Gleis neu verlegt sowie zehn Weichen und eine Gleisverbindung erneuert. Ferner hat die DB InfraGO vier Gleisquerungen, also Kabeltrassen, die die Gleise unterirdisch kreuzen, erneuert. Hinzu kam die Gründung von 23 Signalfundamenten und die Herstellung von 180 Metern neuer Kabeltrassen. Durch die optimale Koordination des Bauablaufs und parallele Umsetzung der verschiedenen Arbeiten konnte der Bauzeitraum effizient genutzt und die Einschränkungen für den Zugverkehr auf ein Mindestmaß begrenzt werden. 

Noch bis 18. August setzt die DB InfraGO nun die zweite Sommerbauphase im Abschnitt Vellmar-Osterberg–Kassel-Harleshausen–Kassel Hauptbahnhof um. Auch hier bündeln die Bauteams für eine effiziente Umsetzung wieder verschiedene Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik sowie den Gleisen. Die DB InfraGO hat die Anwohnenden über damit einhergehende lärmintensive Arbeiten informiert.  

In Folge der Arbeiten müssen sich Fahrgäste auf temporären Einschränkungen im Regionalverkehr einstellen. Sie bleiben jedoch weiter im ÖPNV mobil. Konkret können die RegioTrams zwischen Vellmar-Obervellmar und Kassel Hauptbahnhof im Bauzeitraum nicht fahren. Die Linie RT1 wird ohne weitere Zwischenhalte nach Kassel-Wilhelmshöhe umgeleitet. Für die Linie RT4 wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Dieser bedient die Haltestellen Kassel Jungfernkopf, Bahnhof Harleshausen und Frasenweg. Die Station Vellmar Osterberg/EKZ kann nicht angefahren werden. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über den DB Navigator, über bahn.de oder über den NVV zu informieren. Die DB bittet alle Anwohnenden sowie Kundinnen und Kunden um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.  

Den Abschluss der Sommerbauarbeiten bildet die Bauphase zwischen Kassel-Rangierbahnhof und Kassel Hauptbahnhof vom 18. August bis 1. September. 

Das neue ESTW Kassel macht den Bahnbetrieb moderner, robuster und flexibler. Weichen und Signale lassen sich künftig zentral und digital steuern. Blockverdichtungen und zusätzliche Fahrmöglichkeiten erhöhen die Pünktlichkeit, neue Technik sorgt für weniger Störungen. 

30. Juli 2025, 12:30 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten vom 2. August (1:40 Uhr) bis 18. August (5:00 Uhr) parallel zu Gleis- und Weichenerneuerung auf der Strecke • Ersatzangebot für Fahrgäste der S-Bahn-Linie S2 bis Dietzenbach Bahnhof • Abschließende Bauwerksarbeiten bis zum 1. Oktober ohne Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) beginnt am 2. August mit der Instandsetzung einer Eisenbahnbrücke sowie eines angrenzenden Bahndamms im Offenbacher Stadtteil Bieber. Die Bauwerke nahe der Schloßmühlstraße wurden im Mai durch einen gebrochenen Biberdamm unterspült und von Fachkräften zunächst provisorisch gesichert. Damit die Züge langfristig weiter verlässlich über die Strecke fahren können, setzt die DB InfraGO nun umfangreiche Arbeiten an der betreffenden Infrastruktur um. Für das erforderlichen Baupensum im Gleisbereich nutzen die Fachkräfte die bereits geplante Streckensperrung zur Gleis- und Weichenerneuerung in Dietzenbach vom 2. bis 18. August. Alle weiteren Arbeiten, die im Abschluss bis zum 1. Oktober andauern, finden außerhalb der Strecke statt, sodass der Bahnverkehr aufrechterhalten werden kann. 

Damit Maschinen und Personal die Baustelle während der Arbeiten problemlos erreichen können, legt die DB InfraGO ab kommender Woche eine Baustraße an. Hierfür muss in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde der Stadt Offenbach auch ein Vegetationsrückschnitt durchgeführt werden. Anschließend installieren die Bauteams zur Herstellung einer trockenen Baugrube unterhalb der Eisenbahnbrücke eine Pumpe. Zur Stabilisierung der Bauwerke, verfüllt die DB InfraGO ausgespülte Bereiche im Brückenfundament mit Beton, setzt die Widerlager instand und trägt neuen Kies auf den Bahndamm auf. Der ausgeschwemmte Waldboden wird mit neuem Kies und Mutterboden befüllt.  

Die gesamten Sanierungsmaßnahmen finden in enger Abstimmung mit den zuständigen Umwelt- und Fachbehörden statt. In der Nähe der Eisenbahnüberführung ist derzeit keine Bautätigkeit durch den Biber festzustellen. Die Untere Naturschutzbehörde vermutet, dass sich der Biber in eine flussaufwärts gelegene Burg bei Heusenstamm zurückgezogen hat. Das an die Baustelle angrenzende Naturschutzgebiet Erlensteg bleibt von der Instandsetzung unberührt. 

Zwischen dem 2. und 18. August (5 Uhr) müssen Fahrgäste zwischen Offenbach-Ost und Dietzenbach Bahnhof mit Fahrplanänderungen rechnen. Die Linie S2 kann in diesem Zeitraum nicht auf der Strecke verkehren. Der aufgrund der Brandschutzerneuerung im S-Bahn-Tunnel bereits bestehende Ersatzverkehr der S2 zwischen Konstablerwache und Offenbach wird in diesem Zeitraum verlängert bis Dietzenbach Bahnhof mit allen Halten außer: Offenbach-Bieber (Umstieg an der Offenbacher Stadthalle zur Linie 101 notwendig) und Offenbach Ost (Ersatzhalt Offenbach Hbf). Zusätzlich wird eine Expressverbindung zwischen Frankfurt Süd über Heusenstamm und allen folgenden Halten bis Dietzenbach Bahnhof angeboten. Alternativ können die Fahrgäste die bestehenden Ersatzbusse S8E und S9E mit Umstieg Offenbach Hauptbahnhof sowie die städtischen Buslinien 102 und 106 nutzen. 

Die DB InfraGO bittet um Verständnis für mögliche Einschränkungen und bedankt sich bei den Anwohner:innen und Fahrgästen für ihre Geduld. Informationen zu Fahrtmöglichkeiten, während der Instandsetzungsarbeiten finden Kundinnen und Kunden in den Auskunftsmedien der Deutschen Bahn wie dem DB Navigator und unter www.bahn.de sowie unter www.rmv.de.  

30. Juli 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Baubeginn für die erste Schallschutzwand mit über 1.800 Metern Länge • Hauptarbeiten bis voraussichtlich Oktober • Insgesamt über 5.000 Meter lange Schallschutzwände in Merzig • Bereits rund 5,3 Millionen Euro investiert

Die Deutsche Bahn (DB) hat mit dem Bau der ersten von zwei Schallschutzwänden für den Stadtteil Besseringen in Merzig begonnen. Sie wird zwischen der Brücke Gangolfstraße und der Brücke B51 verlaufen. Die 2,5 Meter hohe Wand hat eine Gesamtlänge von über 1.800 Metern und wird die Anwohner:innen entlang der Bahnstrecke künftig vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten. Auch weiter von der Bahnstrecke entfernt liegende Häuser und Wohnungen profitieren in hohem Maße von der Wirkung der aktiven Lärmschutzmaßnahme.

Ab dem kommenden Jahr wird eine zweite Wand auf der gegenüberliegenden Bahnseite entlang der Brückenstraße errichtet. Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ entstehen so in Merzig über 5.000 Meter Schallschutz bei insgesamt fünf Wänden. In den vergangenen Jahren wurden bereits zwei auf der Ostseite zwischen Bahnhof- und Trierer Straße und eine auf der Westseite entlang der Straße „Zum Wiesenhof“ gebaut. Das bisherige Investitionsvolumen für Merzig liegt bei rund 5,3 Millionen Euro.

Zusätzlich zu den Schallschutzwänden erhalten betroffene Eigentümer:innen die Möglichkeit, Fördermittel für passive Schallschutzmaßnahmen wie Schallschutzfenster oder -lüfter in Anspruch zu nehmen. Bis zu 75 Prozent der Kosten können dabei übernommen werden. Die Kontaktaufnahme wird durch ein beauftragtes Ingenieurbüro nach Abschluss der Bauarbeiten erfolgen.

„Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“

Seit 1999 gibt es das freiwillige Lärmsanierungsprogramm des Bundes. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Über 2,1 Milliarden Euro wurden seither in die Lärmsanierung von über 2.300 Kilometern Schienenstrecke investiert. Allein im Jahr 2024 wurden dafür rund 175 Millionen Euro ausgegeben.

Weitere Informationen zur Lärmsanierung unter: www.laermsanierung.deutschebahn.com

16. Juli 2025, 15:03 Uhr
Frankfurt am Main
Erforderliche Freigaben aufgrund knapper Kapazitäten bei Prüfexpert:innen stehen weiter aus • Station seit Mitte April aus Richtung Limburg anfahrbar • Weiter Ersatzangebot für Fahrgäste in Richtung Limburg

Fahrgäste auf der Lahntalbahn in Richtung Limburg müssen sich leider weiterhin auf Einschränkungen einstellen: Der Halt am Bahnsteig in der Station Runkel ist voraussichtlich noch bis Spätsommer/Herbst nicht möglich, da erforderliche Freigaben der technischen Sicherungsanlage an dem Gleisüberweg für Reisenden nach wie vor ausstehen. Grund hierfür sind die äußerst knappen Verfügbarkeiten von Plan- und Abnahmeprüfer:innen für die Leit- und Sicherungstechnik.  

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) bedauert die weitere Verzögerung sehr und dankt den Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis. Von den Zügen aus Richtung Limburg kann der Haltepunkt Runkel seit Mitte April bereits angefahren werden.  Auskunft zu den Fahrtmöglichkeiten finden Kund:innen in den Auskunftsmedien der DB  sowie auf der Auskunftsseite der Hessischen Landesbahn (HLB).  

14. Juli 2025, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
Fünf Tunnel umfassend saniert und für Elektrifizierung erweitert • Moderne Stellwerkstechnik für gesamte Ahrtalbahn • Zehn neue oder umgebaute Verkehrsstationen • Mehr Hochwasserschutz entlang der Strecke • Ende 2025 auf gesamter Strecke wieder Zugverkehr

Vier Jahre nach der Flutkatastrophe hat die Deutsche Bahn (DB) beim Wiederaufbau der Ahrstrecke ein weiteres Etappenziel erreicht. Alle 22 Bahnbrücken auf dem von der Flut vollkommen zerstörten, 14 Kilometern langen Abschnitt zwischen Walporzheim und Ahrbrück sind neugebaut oder saniert. In der zweiten Juliwoche haben die Fachleute die letzte, 64 Meter lange und 336 Tonnen schwere Stahlkonstruktion in Pützfeld Stück für Stück an ihren endgültigen Platz über der Ahr geschoben. Damit haben die Expert:innen neun große Ahrbrücken und sechs Eisenbahnüberführungen neu gebaut und sieben Bauwerke saniert.

Wiederaufbau Ahrstrecke - 15 Brücken neu gebaut und sieben saniert
Wiederaufbau Ahrstrecke - 15 Brücken neu gebaut und sieben saniert
Quelle: DB AG

Damit liegen die Arbeiten an der Strecke – auch für die Elektrifizierung – weiter im Zeitplan. Ende 2025 sollen von Remagen bis Ahrbrück wieder Züge fahren. Die Bautrupps haben in den vergangenen Monaten viel bewegt, um eine neue, bessere und hochwassersicherere Bahnstecke entlang der Ahr zu schaffen. Dafür haben die Expert:innen zunächst Bahndämme im großen Umfang wiederhergestellt. 60.000 Tonnen Schotter haben sie dafür recycelt. Anfang Juni konnten dann die ersten Baugleise verlegt werden, sodass nun der restliche Materialtransport über die Schiene erfolgen kann. Das entlastet den Straßenverkehr in dem engen Tal.

Abgeschlossen sind auch die Erweiterung und Sanierung vom fünf Tunneln, die alle auf dem kurzen Abschnitt zwischen Rech und Altenahr liegen. Um Platz für die künftigen Oberleitungen zu schaffen haben die Fachleute die Tunnelröhren erweitert. Danach wurden die Bauwerke mit neuen Verschalungen ausgerüstet. Große Fortschritte zeigen sich auch bei den Bahnhöfen und Haltepunkten. Seit Dezember halten die Züge an der neuen Station Heimersheim/Lohrsdorf. Vier Stationen hat die DB zwischen Remagen und Walporzheim umgebaut und erneuert sechs Bahnhöfe zwischen Walporzheim und Ahrbrück.

Für einen verlässlicheren Verkehr stattet die DB InfraGO die Strecke mit moderner Leit- und Sicherungstechnik aus. Damit wird eine wesentliche Grundlage für einen 20-Minuten-Verkehrstakt auf der Strecke geschaffen. Bereits seit Dezember 2023 ersetzen zwei neue Elektronische Stellwerke (ESTW) in Ahrweiler und Bad Bodendorf die vier mechanischen Anlagen aus den 1950er Jahren. Die Mitarbeiter:innen stellen die Weichen und Signale nicht mehr mit Muskelkraft, sondern in einem modernen Ambiente per Mausklick elektronisch vom Bediengebäude in Ahrweiler aus. Dafür haben die Bauteams zwischen Remagen und Walporzheim rund 40 Signale und Weichen an die ESTW in Ahrweiler und Bad Bodendorf angeschlossen. Auf dem zweiten Streckenteil bis Ahrbrück folgen noch einmal so viele Signale. Zudem baut die DB InfraGO 19 Bahnübergänge neu, zwölf davon sind schon fertig. 

Für eine ökologische Verkehrswende bauen die Fachleute die gesamte Bahnstrecke mit Oberleitungen aus. Die ersten Masten haben die Bautrupps zwischen Remagen und Bad Neuenahr gesetzt. Insgesamt stellen sie 885 Masten entlang der Strecke auf. Danach folgen die Oberleitungen.

Die DB gestaltet die Infrastruktur so, dass sie künftig widerstandsfähiger gegenüber extremen Wetterereignissen ist. Dazu gehören Brückenkonstruktionen ohne Mittelpfeiler in der Ahr, die bei einem potenziellen Hochwasser möglichst wenig Angriffsfläche bieten. Das DB InfraGO-Team steht dabei im best-practice-Austausch mit anderen europäischen Infrastrukturbetreibern zum Thema zukünftige Extremwetter und resiliente Infrastruktur.

Wiederaufbau und Elektrifizierung Ahrstrecke in Zahlen
Wiederaufbau und Elektrifizierung Ahrstrecke in Zahlen
Quelle: DB AG

Die Flutkatastrophe im Sommer 2021 hatte die Ahrstrecke teilweise komplett zerstört. Der erste Streckenabschnitt der Ahrtalbahn von Remagen bis Walporzheim ist bereits seit Ende 2021 wieder in Betrieb. Zwischen Walporzheim und Ahrbrück kommt der Wiederaufbau einem Neubau gleich und Busse ersetzen bis zur Wiederinbetriebnahme der Strecke Ende 2025 die Züge. Die finanziellen Mittel für den Wiederaufbau stellt der Bund bereit. Die Elektrifizierung der Ahrtalbahn finanziert das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Bund.

Der Wiederaufbau und die Elektrifizierung der Ahrstrecke zahlen auf das Programm S3 zur strukturellen Sanierung des DB-Konzerns ein. Dabei steht in der Infrastruktur die Verbesserung des bestehenden Netzes im Fokus. Ziel ist, dass die DB wieder pünktlicher, verlässlicher und profitabler wird. Damit entsteht eine stabile Basis für den weiteren Wachstumspfad der Strategie „Starke Schiene“, die darauf ausgerichtet ist, die Zahl der Fahrgäste und den Marktanteil der klimafreundlichen Bahn deutlich zu steigern.

  von 4
Ende des Sliders

 

Der Wiederaufbau der Ahrtalbahn unterstützt die Realisierung des Deutschlandtakts.

Weiter Informationen finden sich unter: www.ahrstrecke.de sowie im Presseblog

11. Juli 2025, 08:30 Uhr
Frankfurt am Main
Baustellen in mehreren Phasen bis Ende August • Gleiserneuerungen auf der Vogelsbergbahn • Arbeiten für neues Elektronisches Stellwerk Mücke • Reisende im Regionalverkehr mit angepasstem Angebot und Ersatzbussen weiter mobil

Damit die Züge zwischen Gießen und Fulda auch künftig verlässlich über die Strecke fahren können, erneuert die Deutsche Bahn (DB InfraGO) vom 21. Juli bis Ende August in mehreren Bauphasen und -bereichen die Schienen auf der Vogelsbergbahn und bringt das neue Elektronische Stellwerk Mücke weiter voran. Konkret sind die Bauteams in folgenden Abschnitten aktiv: 

  • Ehringshausen – Alsfeld: Gleiserneuerung vom 21. Juli bis 18. August 
  • Grünberg  – Nieder Ohmen: Arbeiten für ESTW Mücke vom 21. Juli bis 27. August 
  • Mücke – Göbelnrod: Gleiserneuerung vom 21. Juli bis 27. August 

Während der Bauarbeiten können die Züge des Personennahverkehrs (Regionalbahnlinie RB 45) zwischen Gießen und Fulda nicht wie gewohnt über die Strecke fahren. Es kommt baubedingt auf unterschiedlichen Streckenabschnitten zu Teilausfällen, Fahrplananpassungen und Einsatz von Ersatzbussen.  

Die DB bittet die Kundinnen und Kunden für die Unannehmlichkeiten um Verständnis. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt im DB Navigator, über www.bahn.de, www.rmv.de sowie die Aushangpläne in den Bahnhöfen zu informieren. 

10. Juli 2025, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bauleistungen für Hessen und Rheinland-Pfalz vergeben • Vorlaufende Arbeiten haben begonnen • Vorstellung des Ersatzverkehrskonzepts für 2026 voraussichtlich im Herbst

In genau einem Jahr soll es losgehen: Vom 10. Juli bis 11. Dezember 2026 plant die Deutsche Bahn (DB InfraGO) die Bahnstrecke am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden zu sanieren. In einem Zeitraum von fünf Monaten soll die Strecke in großen Teilen erneuert und modernisiert werden. Ziel ist es, die rechtsrheinische Eisenbahnstrecke sowohl hinsichtlich des Bahnbetriebs als auch mit Blick auf extreme Wetterlagen langfristig stabiler und widerstandsfähiger zu machen. Störungen und damit einhergehende Verspätungen sollen sich so deutlich reduzieren. 

Zwischen Juli und Dezember 2026 tauscht die DB von Troisdorf bis Wiesbaden unter anderem auf einer Länge von über 80 Kilometern die Gleise und 169 Weichen aus. Die alten Stellwerke entlang der Strecke werden durch neue elektronische Technik ersetzt. Weiterhin erneuert die DB während der Korridorsanierung jeweils acht Brücken und Stützwände, modernisiert zwölf Bahnübergänge und sichert sieben Felshänge. 

Darüber hinaus profitieren die Fahrgäste nach der Generalsanierung von attraktiven Stationen. Die DB will die 36 Bahnhöfe zwischen Troisdorf und Wiesbaden modernisieren und zum Großteil barriere- oder stufenfrei ausbauen. In Absprache mit den Kommunen plant die DB weiterhin zum Beispiel Personenunterführungen zu erneuern, Bahnsteige zu verlängern und für eine neue, attraktive Gestaltung, Beleuchtung und Möblierung an den Verkehrsstationen zu sorgen. So schafft die Korridorsanierung im Vorfeld der Bundesgartenschau 2029 eine moderne Eisenbahninfrastruktur und attraktive Bahnhöfe am „Rechten Rhein“. 

Bauleistungen in Hessen und Rheinland-Pfalz vergeben 

Um die Arbeiten auf der Strecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden umsetzen zu können, hat die DB den Korridor in fünf Bauabschnitte aufgeteilt. Die Bauleistungen je Abschnitt wurden für ein europaweites Ausschreibungsverfahren in entsprechenden Baulosen gebündelt. Den Zuschlag für die führenden Gewerke Oberbau (z.B. Gleise und Weichen), Tiefbau (z.B. Kabelschächte) und Konstruktiver Ingenieurbau (z.B. Brücken und Stützwände) haben die Unternehmen HOCHTIEF Infrastructure GmbH für den Abschnitt zwischen Wiesbaden-Biebrich und Kaub, SPITZKE SE für die Strecke zwischen Kaub und Oberlahnstein sowie Leonhard Weiss GmbH & Co. KG für die Streckenabschnitte Oberlahnstein – Neuwied sowie Neuwied – Unkel erhalten.  

Der fünfte und nördlichste Bauabschnitt Unkel–Troisdorf im Übergang zwischen Rheinland-Pfalz und NRW befindet sich aktuell noch in der Ausschreibung. Hier bündelt die DB die Generalsanierung mit dem bereits bestehenden Ausbau der S-Bahn-Linie S13. Dies bedingt eine besondere Vergabestruktur. Der Ausbau der S13 zwischen Troisdorf und Bonn-Beuel kann so um zwei Jahre beschleunigt werden. 

Vorbereitende Arbeiten in diesem Jahr 

Die vorbereitenden Arbeiten für die eigentliche Korridorsanierung ab Juli 2026 haben bereits in diesem Sommer begonnen. Von Mitte Juni bis Dezember führt die DB auf der Strecke zwischen Troisdorf, Unkel und Wiesbaden unterschiedliche Arbeiten wie Kampfmittelsondierungen und Baugrunduntersuchungen, bauliche Vorbereitungen für künftige Lärmschutzwände im Streckenverlauf oder Kabeltiefbau- und Signalarbeiten für neue Stellwerke durch. Außerdem richten die Baufirmen die Baustellenflächen entlang der Strecke ein und stellen die benötigen Logistikflächen her. In Rüdesheim und Rheinbrohl erneuert die DB Eisenbahnbrücken. Vorbereitende Arbeiten finden unter anderem auch in Assmannshausen, Kestert sowie am Durchlass in Kaub statt. Darüber hinaus werden Bauwerkserkundungen entlang der Strecke durchgeführt. In diesen Tagen erhalten rund 150.000 Haushalte entlang der Strecke eine persönliche Information zu den laufenden Arbeiten. 

Um die Auswirkungen der vorlaufenden Arbeiten auf die Fahrgäste dabei so gering wie möglich zu halten, setzt die DB das Baupensum insbesondere in den Nachtstunden, unter dem „rollenden Rad“, sowie während abwechselnder Voll- und Teilsperrungen der Strecke, um. Es kommt dadurch in unterschiedlichen Abschnitten immer wieder zu Anpassungen des Angebots und dem Ausfall einzelner Fahrten sowie insbesondere dem Entfall von Zwischentakten. Informationen zu den Fahrplanänderungen werden rechtzeitig in den Online-Auskunftssystemen der Verkehrsunternehmen, wie bahn.de, rmv.de und zuginfo.nrw enthalten sein und über Aushänge an den Bahnsteigen bekanntgegeben. 

Ersatzverkehrskonzept für 2026 in Arbeit 

Wenn die Bahnstrecke am rechten Rhein für die Korridorsanierung im nächsten Jahr für fünf Monate gesperrt ist, wird ein leistungsfähiges Verkehrskonzept dafür sorgen, dass Fahrgäste und Güter weiterhin zuverlässig an ihr Ziel kommen. Details erarbeiten die für den Nahverkehr zuständigen Aufgabenträger sowie Eisenbahnverkehrsunternehmen und Länder derzeit gemeinsam mit der DB. Voraussichtlich im Herbst ist die Abstimmung des Verkehrskonzepts abgeschlossen. Dann werden die Beteiligten die Öffentlichkeit umfassend informieren. 

Alle Infos zu den geplanten Bauarbeiten unter: rechter-rhein.deutschebahn.com 

08. Juli 2025, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Personenüberführung zur Station Trier-West noch im Juli verfügbar • Aufzüge an den Stationen Trier-Hafenstraße und Trier-West Ende August in Betrieb • Grund: Kapazitätsengpässe bei Lieferanten • Bis spätestens November auch Installation der Treppen und Aufzüge in Trier-Pallien

Die Deutsche Bahn (DB InfraGO) hat die Stationen entlang der Weststrecke Trier zwischenzeitlich vollständig mit digitalen Zuganzeigern (DSA+) mit Tastern und Lautsprechern ausgestattet. Dies bietet den Kundinnen und Kunden zusätzliche Orientierung für die Bahnfahrt. Die neue Personenüberführung zur Station Trier-West steht voraussichtlich Ende Juli zur Verfügung. Die Aufzugsanlagen sollen hier wie auch an der Verkehrsstation Trier-Hafenstraße noch im August folgen. Der zunächst für Juni avisierte Inbetriebnahmetermin konnte leider aufgrund von Lieferengpässen nicht gehalten werden.  

An der Station Trier-Pallien stellt die DB Mitte Juli die Stahlbauten fertig. Für die Installation der Treppen und Aufzüge benötigen die Fachkräfte eine zusätzliche Sperrpause, da die umfangreichen Arbeiten nicht bei laufendem Zugverkehr erledigt werden können. Die Anlagen sollen bis spätestens November für die Kundinnen und Kunden ebenfalls fertiggestellt sein. An der alten Station Trier-Ehrang hat Juli mit dem Rückbau begonnen. Die Arbeiten sollen im Herbst dieses Jahres abgeschlossen sein. 

Die DB hatte in den vergangenen zwei Jahren insgesamt fünf Verkehrsstationen komplett neu errichtet, um den Zugang zu den Regionalzügen auf der Weststrecke Trier sicherzustellen. Das größte Bauvorhaben dabei war die Verlegung der Station in Trier-Ehrang in eine völlig neue Verkehrsstation an der Hafenstraße. Insgesamt hat die DB an der Weststrecke zehn neue Bahnsteige errichtet, komplexe Zugänge und Aufzugsschächte gebaut, Treppenanlagen und Gehwege angelegt und Wetterschutz sowie taktile Leisysteme für die Reisenden installiert. Ergänzend hat die Station Kreuz Konz einen zusätzlichen Bahnsteig erhalten. Seit Betriebsaufnahme am 3. März laufen Restarbeiten an einigen Stationen weiter.  

08. Juli 2025, 12:00 Uhr
Sanierung von Dach und Fassade des denkmalgeschützten Bahnhofs aus dem Jahr 1866 • Barrierefreie Verbindung zum Vorplatz • Station und neugestaltetes Umfeld bilden ansprechende Einheit für Anwohnende und Fahrgäste

Ein attraktives Bahnhofsgebäude inmitten eines gesamtheitlich neugestalteten Stationsumfelds: Dies erwartet Reisende und Besucher:innen künftig in Neustadt (Weinstraße). Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert das im Jahr 1866 errichtete denkmalgeschützte Empfangsgebäude einschließlich der Dächer und des historischen Kamins. Darüber hinaus statten die Bauteams die Fassade mit neuen Fenstern und Türen aus und erledigen weitere Arbeiten wie die Dämmung der Geschossdecke. Eine neu errichtete Rampe verbindet das Empfangsgebäude künftig barrierefrei mit dem Vorplatz. Die DB und der Bund investieren rund 5,5 Millionen Euro in das Projekt, das im Frühjahr 2027 zum Abschluss kommen wird. 

Banner "Wir machen den Bahnhof fit für die Zukunft" am Gerüst in Neustadt Weinstraße
Banner "Wir machen den Bahnhof fit für die Zukunft" am Gerüst in Neustadt Weinstraße
Quelle: Deutsche Bahn AG

Bereits im November 2023 fiel der Startschuss für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und des Zentralen Omnibusbahnhofs durch die Stadt Neustadt (Weinstraße). Nach Abschluss der Arbeiten steht Reisenden und Besuchern schon bald ein attraktiver, barrierefreier Vorplatz zur Verfügung, der mit viel Grün zum Verweilen einlädt. Mit der schrittweisen Sanierung des Bahnhofsgebäudes trägt die DB dazu bei, das gesamte Areal positiv mitzugestalten und eine moderne, zukunftsfähige Mobilitätsdrehscheibe zu schaffen.

Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte DB InfraGo AG, Fachbereich Personenbahnhöfe: „Unsere Kund:innen nehmen den Bahnhof, das Umfeld und den Übergang in das Stadtquartier als Einheit wahr. In der Vergangenheit konnten wir bereits die Bahnsteiganlagen modernisieren und den barrierefreien Zugang sicherstellen. Die attraktive Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes stellt einen Quantensprung in der Gesamtentwicklung dar. Ich bedanke mich ausdrücklich bei der Stadt Neustadt an der Weinstraße für die sehr gute Zusammenarbeit und das hervorragende Engagement in der Umfeldgestaltung. Den nächsten Meilenstein erreichen wir nun durch die versprochene Modernisierung unseres Empfangsgebäudes.“

Stefan Ulrich, Bürgermeister Stadt Neustadt an der Weinstraße: "Mobilität wird immer wichtiger und Neustadt an der Weinstraße ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt für den Schienenverkehr im Süden von Rheinland-Pfalz. Der neu gestaltete Bahnhofsvorplatz und die Sanierung des denkmalgeschützten Bahnhofs mit modernen, barrierefreien Zugängen werden den Zugverkehr noch attraktiver machen – auch für die Besucherinnen und Besucher unserer Stadt sowie der Landesgartenschau 2027. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn setzen wir ein starkes Zeichen für eine Stärkung des Bahnverkehrs und des ÖPNV."

Die Sanierung des Gebäudes ist Teil der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB 3) des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) und der DB, um sowohl die Aufenthaltsqualität als auch die energetische Effizienz des Bahnhofs zu verbessern.

04. Juli 2025, 15:30 Uhr
Frankfurt am Main
Drei Bauphasen mit Sperrungen rund um den Kasseler Hauptbahnhof vom 5. Juli bis 1. September • Inbetriebnahme 2030 geplant • Verbesserte Infrastruktur für einen stabileren Bahnbetrieb

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert die Leit- und Sicherungstechnik rund um den Kasseler Hauptbahnhof. Mit dem neuen elektronischen Stellwerk (ESTW), das abschnittsweise bis Ende 2030 in Betrieb gehen soll, wird der Bahnbetrieb in der Region zukunftsfähig aufgestellt. Das ESTW sorgt dann nicht nur für eine digitale Steuerung der Züge per Mausklick. Dank der neuen Technik können die Züge auch in einem dichteren Abstand fahren, wodurch sich insbesondere die Pünktlichkeit im Nahverkehr zwischen Kassel Hauptbahnhof und Obervellmar verbessern wird. Eine neue Weiche im Hauptbahnhof Kassel steigert zusätzlich die Betriebsqualität. Für die Mitarbeitenden vor Ort entstehen neue, attraktive Arbeitsplätze mit digitaler Ausrüstung. 

Ein Modulgebäude im Bereich des Kasseler Hauptbahnhofs hat die DB schon Ende 2024 fertig gestellt. Ebenso im vergangenen Jahr haben Fachkräfte mehrere Weichen im Haupt- und Rangierbahnhof umgebaut, so dass diese nun elektronisch gestellt werden können. Vom 5. bis 28. Juli finden nun zwischen Kassel Hauptbahnhof und Kassel-Wilhelmshöhe weitere Bauarbeiten für das neue elektronische Stellwerk statt. Zwischen dem 28. Juli und 18. August folgen Arbeiten auf dem Abschnitt Vellmar-Osterberg–Kassel-Harleshausen–Kassel Hauptbahnhof. Den Abschluss bildet die Bauphase zwischen Kassel-Rangierbahnhof und Kassel Hauptbahnhof vom 18. August bis 1. September. 

Während dieser Zeit verlegt die DB unter anderem neue Kabelkanäle, erneuert Gleisquerungen, gründet Signale und führt Kampfmittelsondierungen durch. Darüber hinaus nutzt die DB die Sperrpausen, um umfangreiche Oberbaumaßnahmen durchzuführen sowie zahlreiche Weichenverbindungen zu erneuern. Während der Arbeiten können tagsüber und nachts vorübergehenden Lärmbeeinträchtigungen nicht gänzlich vermieden werden. 

Im Regionalverkehr ergeben sich durch die Bauarbeiten temporäre Einschränkungen. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über den DB Navigator, über bahn.de oder über den NVV unter nvv.de/fahrtinfo/stoerungen zu informieren.

Die Deutsche Bahn bittet alle Anwohnenden um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen. 

04. Juli 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten mit Spezialverfahren vom 21. Juli bis Dezember • Stabilisierung des beschädigten Damms auf 2,5 Kilometern Länge • Enge Einbindung der Umwelt- und Naturschutzbehörden • Für Fahrgäste weiter Busse im Einsatz

Die Deutsche Bahn (DB) startet am 21. Juli mit der grundlegenden Sanierung der Strecke Deidesheim – Bad Dürkheim. Dabei kommt ein spezielles Verfahren mit einer Großmaschine zum Einsatz. Diese arbeitet mit einer mehrere Meter langen Fräse in Zentimeterschritten Schicht für Schicht Beton in den Bahndamm ein. Damit wird eine Verhärtung des Erdreichs und die für die Wiederaufnahme des Zugverkehrs benötigte Stabilität erreicht. Gleichzeitig setzt die DB InfraGO Vergrämungen an der Strecke um und überwacht diese sowie das Umfeld weiter engmaschig, um eine Rückkehr der Dachse ggf. an anderer Stelle zu vermeiden. Hierbei arbeitet die DB eng mit Forstexpert:innen und Naturschutzbehörden zusammen.  

Aufgrund der massiven Dachsschäden fahren die Züge vorsorglich bereits seit Mitte März nicht mehr über die Strecke. Für die Fahrgäste ist seitdem zwischen Deidesheim und Bad Dürkheim ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Dieser wird während der nun startenden Grundsanierung weiter fortgeführt. Die Deutsche Bahn dankt den Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis. 

Nach Bekanntwerden der massiven Dachsschäden hat die DB InfraGO mit Genehmigung der Umweltbehörden und Naturschutzverbände zunächst die erforderlichen Vegetationsarbeiten durchgeführt und die Strecke von Bewuchs befreit. Für den Einsatz der Spezialmaschine führt die DB bis zum Baustart zudem vor Ort noch folgende Projektschritte aus: 

  • Herrichten der Baustelleneinrichtungsflächen 
  • Herstellen von vier Zufahrtsrampen auf den Bahndamm
  • Rückbau der Signale, Kabel, Gleise sowie des Gleisschotters 
  • Abtrag des Bodens zur Herstellung der Fräßebene 
  • Erstellen der Ausführungspläne inkl. Prüfung und Freigabe 
  • Kampfmittelsondierung entlang der Strecke 

Schon in der Vergangenheit kam es auf Bahnstrecken in der Region zu Schäden durch Dachsbauten – etwa bei Freinsheim. Zur Stabilisierung der Dämme und für einen weiter verlässlichen Zugverkehr hatte die DB hier 2022 und 2024 bereits Sanierungsmaßnahmen umgesetzt. Nun folgt zwischen Deidesheim und Bad Dürkheim ebenfalls die Instandsetzung. Die DB InfraGO setzt das Spezialverfahren dabei nicht nur auf dem ursprünglich vorgesehenen Bereich von rund 1,9 Kilometer Länge um. Aufgrund verstärkter Grabtätigkeiten der Dachse packen die Bauteams einen rund 2,5 Kilometer langen Streckenabschnitt an. 

03. Juli 2025, 18:43 Uhr
Frankfurt am Main
Zweite Stufe des 180 Millionen Euro-Modernisierungsprogramms auf der wichtigen Verbindung • Betroffene S-Bahnen fahren über andere Strecken bzw. mit angepasstem Angebot • Zwischen Offenbach Ost bzw. Offenbach Hauptbahnhof und Frankfurt Ersatzbusflotte mit vier Linien im Einsatz • Alternativ auch Regionalverkehr, Straßenbahn und städtische Busse nutzbar • In den Herbstferien Fertigstellung des Brandschutzes • Infos für Fahrgäste unter www.rmv.de/s-bahn

In den Sommerferien bringt die Deutsche Bahn (DB) den Brandschutz in den Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz sukzessive auf den neuesten Stand und saniert die Station Frankfurt-Mühlberg. Aus diesem Grund können die S-Bahnen vom 4. Juli (21:00 Uhr) bis 18. August (5:00 Uhr) zwischen den Stationen Frankfurt Ostendstraße und Offenbach Ost nicht durch den Tunnel fahren. Nach der Instandsetzung von Gleisen, Weichen und der Tunnelnotbeleuchtung in den letzten Wochen sind die Arbeiten der zweite Teil eines umfangreichen Modernisierungsplans, bei dem die DB insgesamt rund 180 Millionen Euro in die wichtige Infrastruktur investiert. Im letzten Schritt bringt die DB in den Herbstferien während einer letzten längeren Sperrung das Baupensum zu Ende. Zwischen den Ferien sind die Bauteams ausschließlich in den Nächten aktiv. Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.

Für Auskünfte zu Fahrtmöglichkeiten während der Baustellen können sich die Kund:innen unter www.rmv.de/s-bahn informieren. Darüber hinaus gibt es auf den Webseiten www.rmv.de, www.bahn.de oder im DB Navigator Infos zu Reise- und Anschlussmöglichkeiten. Schon im Vorfeld der Baustellen wurden und werden Fahrgäste umfangreich auf die Veränderungen hingewiesen und informiert. Unter dem Motto: „Obacht, Baustelle!“ hängen Plakate mit QR-Code entlang der Strecke. Vor Ort stehen Banner, Aushänge, Beschilderungen sowie Hinweise auf den Ersatzverkehr zur Verfügung. DB und RMV informieren auch über Anzeigetafeln und mit Lautsprecheransagen in den Stationen und S-Bahnen. 

Während der Tunnelsperrung stehen den Fahrgästen neben den Regionalzügen zwischen Frankfurt und Offenbach auch Straßenbahnen sowie städtische Busse zur Verfügung. Für betroffene S-Bahnen setzt die DB ab Offenbach Ost bzw. Offenbach Hauptbahnhof Busse auf vier Linien ein. Zudem gibt es für unsere Fahrgäste wieder ein Leihfahrrad-Angebot. Während de Zeitraum der Tunnelsperrung stehen nextbike-Räder an den SEV-Stationen. Die Ausleihe funktioniert schnell und einfach über die RMVplus-App oder die App von nextbike. Alle Fahrten bis 30 Minuten und bei Ausleihe oder Rückgabe an einer der fünf SEV-Stationen sind automatisch kostenlos.

Die Details zum Verkehrskonzept im Überblick:

Regional- und Fernzüge

Der Regional- und Fernverkehr ist von den baubedingten Sperrungen nicht betroffen und kann regulär von den Kund:innen genutzt werden.

S-Bahn

Die Station Frankfurt Mühlberg sowie die Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz können während der Bausperrungen nicht betreten werden. Die Fahrgäste können bis zur Station Frankfurt Ostendstraße fahren und diese zum Ein- und Ausstieg nutzen. Aus der anderen Richtung ist der Zugang zu den Zügen bis Offenbach Ost möglich.

Für die Fahrgäste der Linien S3 bis S7 ergeben sich daraus keine Änderungen, ihnen stehen die S-Bahnen weiter zur Verfügung. Bei den Zügen der S1, S2, S8 und S9 ergeben sich durch die Infrastrukturarbeiten in den Sommerferien folgende Anpassungen:

  • Linie S1: Verkehrt alle 30 Minuten zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Süd via Frankfurt Hauptbahnhof und Hauptwache sowie zusätzlich zwischen Offenbach Hauptbahnhof und Rödermark-Ober Roden. 
  • Linie S2: Fährt alle 30 Minuten von Niedernhausen bis Frankfurt Hauptbahnhof sowie zusätzlich zwischen Offenbach Ost und Dietzenbach. 
  • Linie S8: Ist zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof unterwegs und wird zwischen Frankfurt Stadion und Offenbach Ost über Frankfurt Süd und Offenbach Hauptbahnhof umgeleitet. 
  • Linie S9: Verkehrt zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof. 

Zwischen Offenbach Ost und Frankfurt richtet die DB einen Busersatzverkehr mit festen Fahrzeiten ab Offenbach Ost bzw. Offenbach Hauptbahnhof ein.  Für die Kund:innen besteht dabei sowohl vom Ost- als auch vom Hauptbahnhof alle 5 Minuten eine Fahrtmöglichkeit in Richtung Offenbach Kaiserlei und weiter nach Frankfurt Süd bzw. Frankfurt Konstablerwache – teilweise sogar mit mehreren Bussen pro Abfahrt.

Diese vier Ersatzbus-Linien stehen zur Verfügung:

  • S1E: Offenbach Ost – Konstablerwache über Offenbach Marktplatz, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei und Ostendstraße (kein Halt am Hauptbahnhof Offenbach)
  • S2E: Offenbach Hauptbahnhof – Konstablerwache über Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei und Ostendstraße
  • S8E: Offenbach Ost – Frankfurt Flughafen über Offenbach Hauptbahnhof, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Mühlberg und Frankfurt Süd
  • S9E: Offenbach Ost – Frankfurt Süd über Offenbach Hauptbahnhof, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Mühlberg

Erneuerung des Brandschutzes und weitere Arbeiten in den S-Bahn-Stationen

Um den hohen Sicherheitsstandard in den S-Bahn-Stationen im Tunnel Offenbach weiter gewährleisten zu können, ist zwingend die Erneuerung des Brandschutzes erforderlich. Dafür nutzt die DB die Sommerferien vom 4. Juli (21:00 Uhr) bis 18. August (5:00 Uhr) sowie die Herbstferien vom 2. Oktober (21:00 Uhr) bis 20. Oktober (5:00 Uhr) ebenso wie für Sanierungen in der Station Frankfurt Mühlberg. Zwischen den Sommer- und Herbstferien, vom 18. August bis 2. Oktober, sind weitere nächtliche Sperrungen (20:20 bis 00:20 Uhr teilweise, 0:20 bis 4:20 Uhr vollständig) erforderlich.

In den unterirdischen Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz nutzen die Bauteams die Bausperrung insbesondere für die Montage einer speziellen Hochdruckwassernebelanlage (HDWNA), die über der Oberleitung und unterhalb der Bahnsteigkante installiert wird. Die Anlage produziert im Bedarfsfall einen feinen Wassernebel, der die Brandbekämpfung unterstützt und eine mögliche Rauchausbreitung effektiv eindämmt. Zudem bindet die Anlage optimal Rauchpartikel, wodurch die Arbeit der Feuerwehr zusätzlich erleichtert wird. Elektronik oder sensible Technik bleiben dabei unbeschadet. Das innovative Verfahren kommt unter diesen Rahmenbedingungen erstmals in Deutschland zum Einsatz.

Während der Bauphasen tauscht die DB in den drei Offenbacher S-Bahn-Stationen ergänzend die gesamte Sicherheitsbeleuchtung und die Netzaggregate zur Stromversorgung aus. Dies ist gleichermaßen in der Station Frankfurt Mühlberg vorgesehen. Außerdem montiert die DB hier ein komplexes Stahlfachwerk für die Einhausung der Treppe. Diese dient zur Rauchfreihaltung. Im Brandfall gelangen die Flüchtenden so schneller in einem sicheren, rauchfreien Bereich.

03. Juli 2025, 11:00 Uhr
Zweite Haltestelle in Rimbach rückt Schule und Schiene näher zusammen • Moderner Bahnsteig mit barrierefreiem Zugang • Inbetriebnahme zum neuen Schuljahr geplant

Umweltfreundlich und bequem mit dem Zug zum Unterricht und zurück – und das über einen modernen, barrierefreien Haltepunkt, in der Nähe der Schule gelegen: Die derzeit in Rimbach laufenden Arbeiten für den neuen Haltepunkt „Rimbach-Schulzentrum“ machen dies schon bald möglich. Die Deutsche Bahn (DB) hat gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), der Gemeinde Rimbach und dem Land Hessen die attraktive Verknüpfung von Schule und Schiene an der Weschnitztalbahn initiiert.

Die Bauteams haben bereits mit vorbereitenden Arbeiten begonnen und nutzen die Sommerferien ab dem 7. Juli für die Umsetzung der Hautmaßnahmen. So soll der Halt Schüler:innen und Pendler:innen schon ab August zur Verfügung stehen. Nahe der Martin-Luther-Schule gelegen, verkürzt er den bisher notwendigen täglichen Fußweg zum Rimbacher Bahnhof deutlich und bindet nicht zuletzt Fahrgäste aus dem südlichen Teil der Gemeinde besser an das Schienennetz an.

Der neue Haltepunkt umfasst einen 100 Meter langen und 55 Zentimeter über Schienenoberkante gelegenen Bahnsteig. Dieser erhält eine umfassende moderne Ausstattung mitsamt Wetterschutzhaus für entsprechenden Komfort. Eine energieeffiziente LED-Beleuchtungsanlage im Bereich des Bahnsteigs und der Zuwegungen sorgt für ein erhöhtes Sicherheitsempfinden der Fahrgäste. Für einfache Orientierung sorgt neben dem Dynamischem Schriftanzeiger (DSA) auch das taktile Wegeleitsystem für Blinde und Sehbehinderte. Neben der Treppenanlage verbindet eine Rampenanlage den Bahnsteig mit dem öffentlichen Straßen- und Wegenetz und stellt so den barrierefreien Zugang auch für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sicher.

Auch die Gemeinde Rimbach trägt zur Vollendung des neuen Haltepunktes bei. So wurde bereits vor einigen Jahren die Fußgängerbrücke über die Weschnitz gelegt, die das Haltepunkt-Areal mit dem Schulgelände der Martin-Luther-Schule verbindet. Auch ein neuer Bolzplatz wurde an der Weschnitz in Betrieb genommen. Geplant ist, im kommenden Jahr die neue Park&Ride-Anlage am Haltepunkt herzustellen.

Während der Hauptarbeiten der DB ab dem 7. Juli bis voraussichtlich 28. Juli muss die Strecke zwischen Weinheim (Bergstr) Hbf und Fürth (Odenw) für den Zugverkehr gesperrt werden. Informationen zum Ersatzverkehr mit Bussen können Fahrgäste den aktuellen Auskunftsmedien wie bahn.de und der App DB Navigator entnehmen. Die ausgeschilderten Haltestellen des Ersatzverkehrs befinden sich dabei nicht immer direkt an den Bahnhöfen. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Ersatzbussen aus Platzgründen nicht möglich. 

02. Juli 2025, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Erneuerung von Dach und Fassade zur Verbesserung der energetischen Effizienz • Abschluss der Maßnahme bis Ende des Jahres • Investition rund eine Million Euro

Das Bahnhofsgebäude energetisch und nachhaltig modernisieren, den Denkmalschutz im Fokus: Dieses Ziel verfolgt die jüngst in Grünstadt begonnene Maßnahme, die das Gebäude fit für die Zukunft macht. Rund eine Million Euro beträgt das Investitionsvolumen des Projekts, das laut aktuellem Stand noch vor Jahresende zum Abschluss kommen wird.

Gerüst am Empfangsgebäude am Bahnhof Grünstadt
Gerüst am Empfangsgebäude am Bahnhof Grünstadt
Quelle: Deutsche Bahn AG / Uwe Preissel

Die Modernisierung sieht unter anderem Wärmeschutzmaßnahmen gemäß dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) vor. Sie schließt die Erneuerung des Daches und der Putzfassade mit ein. Fenster und Türen des in den 1870er Jahren eröffneten, dreigeschossigen Gebäudes werden unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes ausgetauscht. Der Bahnhof erhält eine neue Dachentwässerung und einen neuen Blitzschutz, Fachleute nehmen zudem Arbeiten in den Bereichen Dämmung und Abdichtung vor. Auch die Natursteinfassade im Bereich des Erdgeschosses, aus rotbraunem Kapuzinerstein, wird denkmalgerecht restauriert. Während es künftig auch die energetischen Anforderungen erfüllt, behält der Bahnhof Grünstadt so sein charakteristisches Äußeres bei.

Die Sanierung des Gebäudes ist Teil der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB 3) des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) und der DB, um sowohl die Aufenthaltsqualität als auch die energetische Effizienz des Bahnhofs zu verbessern.

30. Juni 2025, 13:30 Uhr
Frankfurt am Main
Projekt beginnt in den Abschnitten Frankfurt und Maintal • Insgesamt Bau von zwei 19 Kilometer langen zusätzlichen S-Bahn-Gleisen bis Hanau • Neue Stationen in Frankfurt (Main) Ost und Frankfurt-Fechenheim sowie barrierefreier Ausbau bestehender Bahnhöfe • Tunnel bindet Nordmainische S-Bahn künftig an Konstablerwache in Frankfurt an • Neue Infrastruktur trägt mit weiteren Neu- und Ausbauvorhaben des Bundes zur Auflösung eines der größten Engpässe im deutschen Schienennetz bei

Es geht erneut voran beim Infrastrukturausbau im Verkehrsknoten Frankfurt/Rhein-Main: Die Nordmainische S-Bahn wird Realität! Damit startet eine Infrastrukturmaßnahme, die für die Region ebenso wie für das Land Hessen und das bundesweite Eisenbahnnetz gleichermaßen von hoher Bedeutung ist. Ab dem Sommer setzt die Deutsche Bahn (DB) die Bauarbeiten in den Abschnitten Frankfurt und Maintal um. Für den dritten Bauabschnitt Hanau liegt derzeit noch kein Baurecht vor. Der Planfeststellungsbeschluss wird Ende 2025 bzw. Anfang 2026 erwartet.

Das Gesamtvorhaben Nordmainische S-Bahn umfasst den Bau von zwei neuen Gleisen auf einer Länge von 19 Kilometern. Diese verbinden künftig ergänzend zur Bestandsstrecke nördlich des Mains die Städte Frankfurt, Maintal und Hanau. Der Abschnitt Frankfurt beinhaltet auch den Bau eines Tunnels mit zwei Röhren sowie einer neuen, unterirdischen S-Bahn-Station im Frankfurter Ostend. Im Stadtteil Fechenheim entsteht eine neue S-Bahn-Station, die den derzeitigen Bahnhof Mainkur ersetzt. Außerdem werden die Stationen Maintal Ost und Maintal West sowie weitere Bahnhöfe entlang der Strecke modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Für die Anwohner:innen erweitert die DB den Lärmschutz, sodass es gegenüber heute deutlich leiser wird.

Zum offiziellen Spatenstich für das wichtige Ausbau- und Kapazitätsprojekt trafen sich heute Vertretende von Deutscher Bahn und Politik im Osten Frankfurts.

Dr. Richard Lutz, Vorsitzender des Vorstands Deutsche Bahn AG: „Mit der Nordmainischen S-Bahn schaffen wir ein besseres Angebot für die Menschen in der Region und tragen durch zwei zusätzliche Gleise maßgeblich zur Auflösung eines der größten Engpässe im deutschen Schienenverkehr bei. Das erhöht die Leistungsfähigkeit des regionalen und bundesweiten Bahnverkehrs. Der Ausbau markiert einen Meilenstein für den Deutschlandtakt und die kontinuierliche Aufwertung des Knotens Frankfurt. Die Nordmainische S-Bahn ist ein Beleg dafür, wie wir gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern Schritt für Schritt die Projekte aus dem Investitionsprogramm Frankfurt RheinMain plus umsetzen und damit den Schienenverkehr fit für die Zukunft machen."

Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr: „Ich freue mich, dass mit dem heutigen offiziellen Spatenstich ein weiterer wichtiger Beitrag für eine neue Qualität im Nahverkehrsangebot im Verkehrsknoten Frankfurt/Rhein-Main geleistet wird. Die Nordmainische S-Bahn wird zukünftig eine schnellere und pünktlichere Verbindung zwischen den Städten Frankfurt und Hanau sicherstellen. Der Bund investiert umfangreich in dieses Projekt: Für die beiden ersten Abschnitte von Frankfurt bis zur Stadtgrenze Frankfurt/Maintal sowie von Maintal bis zur Stadtgrenze Maintal/Hanau steuert der Bund mehr als eine Milliarde Euro bei.“

Kaweh Mansoori, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum: „Die Nordmainische S-Bahn ist kein isoliertes Verkehrsvorhaben, sie ist eine zentrale Erweiterung des gesamten Liniennetzes des RMV mit herausragender Bedeutung vor allem für die Gebiete östlich Frankfurts. Gleichzeitig trägt das Vorhaben, gemeinsam mit weiteren in Planung oder bereits im Bau befindlichen Infrastrukturprojekten wie etwa der Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim, dem Fernbahntunnel Frankfurt und der Neu- und Ausbaustrecke Hanau-Gelnhausen-Fulda dazu bei, attraktiven, schnellen und zuverlässigen Schienenverkehr Schritt für Schritt Realität werden zu lassen. Zudem sorgen wir mit einer besseren Anbindung ins Umland dafür, dass der Druck auf den Wohnungsmarkt im Ballungsraum abnimmt und mehr Menschen die Chance auf ein bezahlbares Zuhause bekommen. Die neue S-Bahn-Linie ist ein wichtiges Projekt für die ganze Region, das Hessen mit knapp 550 Millionen Euro fördert. Denn ein zuverlässiges, funktionstüchtiges und zukunftsfähiges Nahverkehrsnetz ist eine wichtige Säule unserer Verkehrspolitik.“

Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main: „Die Nordmainische S-Bahn ist längst überfällig. Das Projekt ist gut für den öffentlichen Nahverkehr in der Stadt, gut für Pendlerinnen und Pendler, die jeden Tag nach Frankfurt hineinkommen, entlastet die viel zu vollen Straßen, gut für die Umwelt und das Klima. Jedes neue Stück Infrastruktur hilft uns in Frankfurt und der Rhein-Main Region weiter. Der Frankfurter Osten, Maintal und die Hanauer Innenstadt werden ans S-Bahn-Netz besser angeschlossen und rücken damit näher an die Metropole Frankfurt. Die neue Strecke wird einen wichtigen Entwicklungsschub im Frankfurter Osten und der ganzen östlichen Region auslösen. Für die Nordmainische S-Bahn baut die Deutsche Bahn fünf Bahnhöfe und Haltepunkte barrierefrei aus und errichtet zwei komplett neue S-Bahn-Stationen in Frankfurt-Ost und Frankfurt-Fechenheim. Gerade hier haben die Frankfurterinnen und Frankfurter lange auf den diesen Schritt gewartet.“

Monika Böttcher, Bürgermeisterin der Stadt Maintal: „Der Baubeginn für die Nordmainische S-Bahn markiert für Maintal einen bedeutenden Meilenstein. Lang haben wird darauf gewartet, immer wieder die Bedeutung für die Region betont – und freuen uns deshalb sehr über den Start. Der 15-Minuten-Takt nach Frankfurt und Hanau macht das Bahnfahren noch attraktiver und sorgt durch die Aufwertung unserer Stationen mit barrierefreiem Design für mehr Komfort und Zugänglichkeit. Das ist ein großer Gewinn für unsere Bürgerinnen und Bürger. Denn die klimafreundliche Mobilität erhöht die Lebensqualität in unserer Stadt, stärkt unsere Wirtschaft und macht Maintal noch attraktiver als Wohn- und Arbeitsort.“

Claus Kaminsky, Oberbürgermeister der Brüder-Grimm-Stadt Hanau: „Die Nordmainische S-Bahn garantiert eine noch bessere Anbindung der wachsenden und dann kreisfreien Stadt Hanau nach Frankfurt und in die Rhein-Main-Metropole – und zwar in beide Richtungen. Schon heute pendeln mehr Menschen in den Industrie- und Wirtschaftsstandort Hanau ein, um hier zu arbeiten, als aus Hanau heraus. Auch die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner wächst stetig. Kluge Mobilitätsangebote zu erweitern, ist der richtige Weg und wird auch den wachsenden Osten des Rhein-Main-Gebiets stärken. In Hanau denken wir alle die verschiedenen Mobilitätsangebote vernetzt und pflegen das Miteinander der Verkehrsformen. Dass es noch eine Weile dauern wird und mit Bautätigkeiten verbunden ist, bis Menschen diese S-Bahn nutzen werden, wird durch die Vorfreude auf die Nordmainische S-Bahn mindestens ausgeglichen.“

Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Vorsitzender der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes: „Die Nordmainische S-Bahn-Strecke bringt für RMV-Fahrgäste viele Vorteile. Sie macht die S-Bahn zukünftig deutlich pünktlicher und attraktiver. So wird die S5 in der Hauptverkehrszeit in Zukunft im 15-Minuten-Takt nordmainisch nicht nur nach Sachsenhausen, sondern bis nach Hanau fahren. Natürlich bedeuten Bauarbeiten auch erstmal Einschränkungen. Wir bitten unsere Fahrgäste daher um Verständnis – langfristig wird der ÖPNV durch neue Bahnstrecken besser und zuverlässiger.“

Bereits mit Bau der zusätzlichen 14 Kilometer langen S-Bahn-Gleise in den Abschnitten Frankfurt und Maintal wird für die Fahrgäste eine neue umsteigefreie Verbindung in die Frankfurter Innenstadt realisiert. Gleichzeitig wird ein Viertel-Stunden-Takt der S-Bahn bis Fechenheim sowie ein Halbstundentakt bis Maintal und ein Stundentakt bis Hanau möglich. Nach Fertigstellung aller drei Abschnitte wird die Nordmainische S-Bahn auf 19 Kilometer Streckenlänge Hanau, Maintal und Frankfurt in den Hauptverkehrszeiten im 15-Minuten-Takt verbinden. Die Kundinnen und Kunden profitieren von einem deutlich attraktiveren ÖPNV in der Region und einem optimierten und erweiterten Regionalverkehr.

Die vollständige Realisierung der Nordmainischen S-Bahn, die für Anfang der 2030er geplant ist, führt dann aufgrund der Trennung von Nah- und Fernverkehr zu mehr Zuverlässigkeit, größerem Komfort und höherer Pünktlichkeit.

Das Bahnprojekt ist Teil des Infrastruktur-Entwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn AG für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. Genauso unterstützt die Nordmainische S-Bahn die Realisierung des Deutschlandtakts. Von den zusätzlichen Gleisen profitiert nicht nur der Knoten Frankfurt, sondern aufgrund der Kombination mit den anderen Neu- und Ausbauprojekten wie den Neubaustrecken Frankfurt-Mannheim, Hanau-Fulda und Fulda-Gerstungen und dem Fernbahntunnel, auch der überregionale Verkehr im Korridor zwischen Mannheim, Frankfurt und Erfurt.

Aktuelles Bildmaterial zum Spatenstich-Termin veröffentlicht die DB in ihrer Mediathek. Weitere Informationen sowie ein Gesamtüberblick zum Projekt im Faktenblatt sowie unter: www.nordmainische-s-bahn.de.

30. Juni 2025, 12:30 Uhr
Frankfurt am Main
Wände, Böden und Technik rundum erneuert • Fahrtreppen stehen kommende Woche vollständig zur Verfügung • Nächster Schritt beim Masterplan Frankfurt Hauptbahnhof erreicht

Seit heute Morgen ist der Bahnhofszugang an der Poststraße wieder für Fußgänger:innen und Fahrgäste geöffnet. Damit ist eine weitere Stufe des Masterplans Frankfurt Hauptbahnhof erreicht. In den vergangenen Wochen hat das Projektteam die baulichen Vorbereitungen getroffen. Dabei hat die DB Wände, Böden und Technik modernisiert und Fahrtreppen eingebaut.  

Zugang Poststraße am Frankfurter Hauptbahnhof
Zugang Poststraße am Frankfurter Hauptbahnhof
Quelle: Deutsche Bahn AG / Verena Wollnow

Eine der beiden Fahrtreppen ist bereits im Einsatz, während das Bauteam an der zweiten noch bis voraussichtlich nächste Woche arbeitet. Der Bauzaun ist deshalb zunächst weiterhin halbseitig aufgestellt. Eine Verkleidung schützt die neuen Glasbrüstung zudem vor Schäden. 

Rund eine halbe Million Reisende besuchen den Frankfurter Hauptbahnhof jeden Tag. Seit 1888 ist die Station im Zentrum der Mainmetropole der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt der Stadt, der Region und auch im deutschen Schienenverkehrsnetz. Damit das künftig so bleibt, setzt die Deutsche Bahn den Masterplan Frankfurt Hauptbahnhof  um, mit dem die Leistungsfähigkeit und Attraktivität der bedeutsamen Mobilitätsdrehscheibe deutlich erhöht werden soll. 

27. Juni 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Baustelle zwischen Treysa und Kirchhain • An vier Wochenenden zwischen 12. Juli und 4. August Streckensperrungen erforderlich • Reisende während der Arbeiten weiter im ÖPNV mobil • Inbetriebnahme des neuen Stellwerks ab 2028 geplant

Für einen verlässlichen Bahnverkehr in Mittelhessen modernisiert die Deutsche Bahn (DB) die Stellwerkstechnik zwischen Treysa und Kirchhain. Ab 2028 soll ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) die bestehende mechanische Technik in Stadtallendorf und das Relaisstellwerk in Neustadt (Hessen) ersetzen. Die Personale im ESTW werden dann per Mausklick die Weichen und Signale für einen verlässlicheren Betrieb in diesem Streckenabschnitt stellen. Hierzu sind im Vorfeld umfangreiche Tiefbau- und Gründungsarbeiten erforderlich.  

Um die Auswirkungen der Arbeiten auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, erledigt die DB das Baupensum, wo immer es geht, „unter rollendem Rad“ sowie in den Nächten und verkehrsärmeren Zeiten. Für den Einsatz von Spezialtechnik und Arbeiten im Gleis können die Züge den Abschnitt zwischen Treysa und Kirchhain jedoch an vier Wochenenden in den folgenden Zeitfenstern nicht befahren: 

  • Samstag, 12. Juli (12.00 Uhr) bis Montag, 14. Juli (5.00 Uhr) 
  • Sonntag, 20. Juli (5.30 Uhr) bis Montag, 21. Juli (21.30 Uhr) 
  • Samstag, 26. Juli (12.00 Uhr) bis Montag, 28. Juli (5.00 Uhr)
  • Samstag, 2. August (12.00 Uhr) bis Montag, 4. August (5.00 Uhr). 

Die DB und die Hessische Landesbahn (HLB) richten für die Fahrgäste des Regionalverkehrs während der Bausperrung einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. 

 Die ICE/IC der Linie Stralsund – Hannover – Gießen – Frankfurt am Main – Karlsruhe werden zwischen Kassel und Frankfurt am Main umgeleitet. Dadurch entfallen die Halte Wabern, Treysa, Marburg (Lahn), Gießen, Friedberg (Hessen) und Frankfurt (Main) West. Die Züge halten zusätzlich in Fulda.  

Die DB bittet für die Einschränkungen um Verständnis. Die Fahrplanänderungen sind in den elektronischen Auskunftsmedien wie www.bahn.de,  https://hlb-online.de/fahrplaene-tarife/fahrgastinfos/ und www.rmv.de hinterlegt. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt noch einmal dort über aktuelle Fahrtmöglichkeiten zu informieren. 

26. Juni 2025, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten bis 20. Oktober • Anpassungen und Ersatzangebote auf einigen Linien im Nahverkehr • Fertigstellung der Station bis Ende des Jahres

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert seit 2022 den Bahnhof Friedrichsdorf (Taunus) im hessischen Hochtaunuskreis und baut ihn barrierefrei aus. Nach einigen Verzögerungen setzt die DB die Arbeiten an der Verkehrsstation Friedrichsdorf ab Juli unter Hochdruck fort.  

Für das umfangreiche Baupensum muss von Freitag, 4. Juli, bis Donnerstag, 7. August, sowie Freitag, 17. Oktober, bis Montag, 20. Oktober, die Gleise am Mittelbahnsteig gesperrt werden. Eine weitere Bausperrung ist am Gleis am Hausbahnsteig von Donnerstag, 7. August, bis Freitag, 17. Oktober, erforderlich. Während dessen ergeben sich im Nahverkehr für die Reisenden Anpassungen mit (Teil-)Ausfällen und Gleisänderungen auf folgenden Linien: 

  • RB 15 zwischen Frankfurt Hauptbahnhof bzw. Bad Homburg und Friedrichsdorf
  • RB 16 zwischen Friedrichsdorf und Friedberg 

Die S-Bahn der Linie S5 verkehrt auch während der Bauarbeiten, sie fährt lediglich vom 7. August bis 17. Oktober über geänderte Gleise. 

Auskunft zu den aktuellen Fahrtmöglichkeiten finden Fahrgäste im DB Navigator, auf www.bahn.de sowie auf den Aushängen in der Verkehrsstation Friedrichsdorf. Die Deutsche Bahn bittet die Kundinnen und Kunden für die Unannehmlichkeiten um Verständnis. 

Für die Modernisierung der Station Friedrichsdorf baut die DB unter anderem Aufzugsanlagen jeweils am Haus- und Mittelbahnsteig ein. Diese führen in die Personenunterführung, die abgebrochen wurde und an gleicher Stelle neu entsteht. Weiterhin erhöht die DB den Hausbahnsteig auf 96 Zentimeter, um den Reisenden einen barrierefreien Ein- und Ausstieg in die Züge zu ermöglichen. Der Mittelbahnsteig wird in gleicher Höhe erneuert. Zudem bringen die Bauteams die  Bahnsteigausstattung und den Bahnsteigbelag auf Vordermann. Ein taktiles Leitsystem sowie neue Bahnsteigdächer werden ebenfalls vor Ort eingebaut, das Gleiche gilt für eine Rampe zur P&R Station. Für den weiteren Betrieb der Verkehrsstation hat die DB eine provisorische Personenüberführung errichtet.  

Zuletzt hatte die DB angestrebt, die Fertigstellung der neuen Personenunterführung, weitere Restarbeiten sowie den Rückbau der provisorischen Personenüberführung im 2. bzw. 3. Quartal 2024 zu realisieren. Nachdem die Arbeiten insbesondere aufgrund der unzureichenden Tragfähigkeit des Untergrundes für die Betonteile der Personenunterführung eine neue Planung erforderlich machten und somit nicht wie zunächst vorgesehen realisiert werden konnten, soll nun im Oktober dieses Jahres die Personenunterführung barrierefrei für Fahrgäste und Anwohnende begehbar sein. Anfang Dezember sieht die DB die Inbetriebnahme der beiden neuen Aufzüge vor. Ende des Jahres schließlich sollen die Rampe der P+R-Anlage die Personenunterführung komplett fertiggestellt sein.

Weitere Informationen unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/friedrichsdorf-taunus-bf/pdf  

26. Juni 2025, 10:15 Uhr
Arbeiten auch an fünf Bahnübergängen entlang der Strecke • Reisende im Regionalverkehr mit Bussen weiter mobil

Für einen weiter zuverlässigen Bahnverkehr zwischen Beienheim und Nidda erneuert die Deutsche Bahn (DB) in den Sommerferien vom 7. Juli bis 17. August die Gleise und arbeitet an fünf Bahnübergängen.  

Während der Bauarbeiten können die Züge der Regionalbahnlinie RB 48 (Friedberg – Nidda) der Hessischen Landesbahn (HLB) zwischen Beienheim und Nidda nicht über die Strecke fahren. Für die Fahrgäste sind dann Busse im Einsatz. Detaillierte Informationen zum Ersatzverkehr, den Fahrplänen und zur Lage der Haltestellen hat die HLB auf ihrer Webseite veröffentlicht.  

Die DB bittet die Kundinnen und Kunden für die Unannehmlichkeiten um Verständnis. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt auch noch einmal im DB Navigator, www.bahn.de, im DB Navigator und über die Aushangpläne in den Bahnhöfen zu informieren. 

18. Juni 2025, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bohrprogramm zwischen Niederräderbrücke und Offenbach bzw. Fechenheim liefert Informationen zu Boden- und Wasserverhältnissen • Resultate sind Basis für weitere Planung • Späterer Ausbau von rund 130 Bohrpunkten zu Grundwassermessstellen • Parallel: Prüfung auf Geothermie-Potential

Noch im Juni beginnt die Deutsche Bahn (DB) ein Baugrunderkundungsprogramm für den künftigen Fernbahntunnel Frankfurt. Innerhalb des nächsten Jahres führen Spezialist:innen rund 150 Bohrungen mit einer Tiefe von bis zu 100 Metern durch, um Erkenntnisse über die Boden- und Wasserverhältnisse im Projektgebiet zu erlangen. Diese Informationen bilden eine wesentliche Grundlage für die weiteren Planungen, etwa um mögliche Bauverfahren für den Stations- und Tunnelbau festzulegen.

Die Bohrpunkte liegen in einem Abstand von rund 200 Metern entlang der drei aktuellen Trassenvarianten zwischen der Niederräderbrücke und Offenbach bzw. Fechenheim. Die tieferen Bohrungen können bis zu zwei Wochen dauern, anschließend „wandert“ das Bohrgerät zum nächsten Standort. Die Bohrungen finden größtenteils auf öffentlichen Flächen statt. Hierfür können Gehwege und Parkplätze temporär gesperrt werden; Straßen sind in der Regel nicht betroffen.

Rund 130 der 150 Bohrpunkte baut die DB zu Grundwassermessstellen aus und untersucht über einen langen Zeitraum kontinuierlich die Grundwasserstände. Parallel prüft die DB den Untergrund auf sein Geothermiepotential. Gegebenenfalls kann die Erdwärme zur natürlichen Kühlung und Heizung von Gebäuden entlang der Strecke genutzt werden. Alle gewonnenen Erkenntnisse, die grundlegend für die Planung des Fernbahntunnels sind, werden zur weiteren Auswertung und Dokumentation an das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie übergeben.

Weitere Informationen unter https://www.fernbahntunnel-frankfurt.de/.

Das Bahnprojekt Fernbahntunnel Frankfurt ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.  

17. Juni 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bahnhof Nievern ganzheitlich modernisiert • Fahrgäste profitieren von besserem Komfort, moderner Reisendeninformation und mehr Barrierefreiheit • Bund und DB investieren rund 66.000 Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat die ganzheitliche Modernisierung des Bahnhofs Nievern zu einem Zukunftsbahnhof abgeschlossen. Der nun umfänglich barrierefrei ausgebaute Bahnhof liegt eingebettet in der malerischen Landschaft des Lahntals zwischen Koblenz und Wetzlar. Er bietet jetzt mehr Komfort und ein angenehmeres Ambiente. Damit ist Zugfahren für viele Menschen deutlich leichter und bequemer geworden. Die DB modernisiert 2025 Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Dabei macht sie in diesem Jahr 100 weitere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen.

Für ein besseres Sicherheitsgefühl hat die DB die geschlossenen Paneele des Wetterschutzhauses gegen transparente Elemente ausgetauscht und eine neue hochwertige Sitzbank eingebaut. Eine ummauerte neuen Sitzecke am Bahnsteig 2 lädt den Fahrgast zum Verweilen ein. Dank dem neuen Zugmonitor mit Akustikmodul (DSA+) können die Reisenden die Zuginformationen besser hören und sehen. Zusätzlich wurde ein "Digitaler Aushang Baukommunikation" (DAB) auf Augenhöhe angebracht sowie ein Ansagetaster installiert. Der DAB wird mit aktuellen Fahrplänen gespeist und informiert auch über Abweichungen, welche insbesondere durch Baustellen verursacht werden.

Im Rahmen des Klimaschutzprojektes „Bike+Ride-Offensive“ wurden die alten Fahrradabstellbügel durch neue modernere ausgetauscht, somit wird die Anfahrt mit dem Fahrrad attraktiver und das Bahnhofsumfeld wirkt aufgeräumter. Für ein angenehmeres Ambiente sorgt unter anderem auch die neue begrünte Fläche entlang der Zuwegung zum Bahnsteig 1, die vorher nur aus Wildwuchs und Schotter bestand.

Zitat Britta Remahne, Leiterin Bahnhofmanagement Koblenz: „Durch das Programm Zukunftsbahnhöfe profitieren neben mittelgroßen Bahnhöfen insbesondere kleinere Stationen wie Nievern und machen es damit den Menschen im ländlichen Raum leichter und attraktiver, auf die klimafreundliche Bahn umzusteigen.“

Insgesamt flossen rund 66.000 Euro an Mitteln des Bundes und der DB in den Zukunftsbahnhof Nievern. Die rund 260 Fahrgäste profitieren nun von einem rundum barrierefreien und modernen Bahnhof, der durch die Baumaßnahmen fit für die Zukunft ist.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Rheinland-Pfalz sind Alsheim, Nieder Flörsheim-Dalsheim und Konz.

17. Juni 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Drei insgesamt 12 Hektar große Flächen mit rund 50.000 Setzlingen bepflanzt • Aufforstungskonzept dient nachhaltiger Waldentwicklung und fördert heimische Arten • Ausgleich für geplante Neubaustrecke Gelnhausen–Fulda

Ein Jahr nach dem Start der großangelegten Aufforstungsaktion im Jossgrund-Pfaffenhausen (Main-Kinzig-Kreis) ziehen der HessenForst und die Deutsche Bahn (DB) eine erste positive Zwischenbilanz: Die drei vorgesehenen Flächen mit einer Gesamtgröße von rund zwölf Hektar wurden erfolgreich aufgeforstet – die letzte mit ca. fünf Hektar Ausmaß im Frühjahr dieses Jahres. Auf den ehemaligen, intensiv genutzten Wirtschaftswiesen in Waldrandlage wurden gemeinsam rund 50.000 Setzlinge gepflanzt. Um die jungen Triebe vor Wildfraß zu schützen, haben die Fachkräfte den Bereich vorsorglich eingezäunt. 

Mit dem speziell auf die Region abgestimmten Pflanzkonzept stellen die Partner:innen eine nachhaltige Waldentwicklung sicher und fördern heimische Arten. Das Hauptareal besteht dabei aus einem Laubwald mit 80 Prozent Eichen und 20 Prozent Buchen. Hier schließen sich im Wald eher seltener anzutreffende Baum- und Straucharten wie Holunder, Weißdorn, Hundsrose, Schwarzdorn und Mehlbeere an. Diese Vielfalt bietet unterschiedlichen Tieren neuen Lebensraum erhöht die Resilienz gegenüber Sturmschäden. 

Setzling im Jossgrund
Setzling im Jossgrund
Quelle: Deutsche Bahn AG / Claudia Münchow

Die Neu-Aufforstung bietet die Möglichkeit, als Ergänzung zum angrenzenden Nadelwald, einen ökologisch vielfältigen und stufigen Waldaußenrand zu gestalten. Mit der erfolgreichen Umsetzung dieses Projekts leistet die DB bereits vor Baubeginn einen Ausgleich für die geplante Neubaustrecke Gelnhausen–Fulda. Die neue Zugstrecke soll im stark beanspruchten Schienennetz langfristig Fahrzeiten verkürzen und die vorherrschenden Engpässe auflösen. Dabei wird Waldfläche dauerhaft beansprucht. Für den Ausgleich dieser Eingriffe in Natur und Umwelt setzt sich die DB beispielsweise für Aufforstungen, Ersatzhabitate für geschützte Arten sowie den Ausgleich durch Ökopunkte ein. 

Von links nach rechts: ein Vertreter von HessenForst und zwei Vertreter:innen der Deutschen Bahn
Von links nach rechts: ein Vertreter von HessenForst und zwei Vertreter:innen der Deutschen Bahn
Quelle: Deutsche Bahn AG / Claudia Münchow

Weitere Informationen: https://hanau-fulda.deutschebahn.com 

16. Juni 2025, 11:15 Uhr
Gerolstein
20 Brücken, betroffene Stationen und 10 Kilometer Bahndamm erneuert • Gesamte Leit- und Sicherungstechnik modernisiert inklusive Bau von zwei elektronischen Stellwerken • Arbeiten für Elektrifizierung gehen weiter • Bausperrungen ab 24. August in verschiedenen Abschnitten erforderlich • Inbetriebnahme und dauerhafter Zugverkehr im Laufe des Jahres 2028

Gute Nachrichten für die Menschen in der Eifel: Knapp vier Jahre nach der Flutkatastrophe fahren seit heute erstmals wieder durchgängig Züge von Gerolstein bis Köln. Dafür hat die Deutsche Bahn (DB) im Schulterschluss mit den Ländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, den Gemeinden sowie den Aufgabenträgern im Personennahverkehr die von den Wassermassen stark beschädigte Strecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier wieder aufgebaut. Anlässlich des Zugstarts trafen sich Vertretende von Deutscher Bahn und Politik vor Ort am Bahnhof Gerolstein, um dieses für die Region wichtige Ereignis zu feiern und den besonderen Einsatz aller Beteiligten zu würdigen.

DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Heute fahren erstmals seit der schrecklichen Flutkatastrophe vor vier Jahren wieder Züge zwischen Gerolstein und Köln. Das ist ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg und ein echter Grund zur Freude. Zusammen mit allen Beteiligten haben wir bereits viel geschafft und Gleise, Brücken, Bahnhöfe und Stellwerkstechnik wiederhergestellt oder komplett erneuert. Das gibt uns Rückenwind für das, was nun noch vor uns liegt. Wir wissen, dass sich die Menschen hier vor Ort sehnlich wünschen, dass die Zeit des Ersatzverkehrs ein Ende hat. Wir setzen daher alles daran, mit den noch ausstehenden Arbeiten für die Elektrifizierung so schnell es geht fertig zu werden. Spätestens im Jahr 2028 profitieren die Eifel und die Region dauerhaft von einem umweltfreundlichen und attraktiven Bahnverkehr.“

Bundesminister für Verkehr Patrick Schnieder: „Unser Ziel ist es, die Zukunft der Eifelstrecke als zentrale Verkehrsachse des Personen- und Güterverkehrs mit regionaler und überregionaler Bedeutung für Mobilität, Wirtschaft und Tourismus sicherzustellen. Die heutigen Wiedereröffnung des Zugverkehrs auf dem Streckenabschnitt von Gerolstein nach Köln stellt dafür einen weiteren wichtigen Schritt dar. Noch attraktiver wird die Strecke dann durch die Elektrifizierung, für die ich mich seit Jahren eingesetzt habe. Auch wenn damit noch einmal Beeinträchtigungen für die Fahrgäste in der Region einhergehen, bin ich sicher, dass sich die Geduld am Ende auszahlen wird.“

Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz: „Mit der Wiederaufnahme des durchgehenden Bahnverkehrs von Gerolstein nach Köln haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Dennoch bleibt auf der Eifelstrecke noch einiges zu tun. Die Elektrifizierung der Strecke, deren Umsetzung bereits begonnen hat, bedeutet sowohl vom Bauumfang als auch vom Finanzvolumen einen Kraftakt. Wir wissen, die Menschen in der Eifel werden einen langen Atem brauchen. Aber es wird sich lohnen: Die Elektrifizierung bietet Chancen für die Unternehmen in der Region und für die Menschen bessere und bequemere Reisezeiten.“

Jean-Paul Lickes, Direktor für Mobilität, Verkehr und Transportinfrastruktur, Erster Regierungsberater Großherzogtum Luxemburg: „Das Projekt der Erneuerung und des Ausbaus der Eifelstrecke wird zukünftig eine bessere Anbindung Luxemburgs über Trier an Köln und das weitere deutsche Bahnnetz ermöglichen.“

Verbandsvorsteher Zweckverband SchienenPersonenNahVerkehr Rheinland-Pfalz Nord Achim Hallerbach: „Als Zweckverband SPNV-Nord ist es unser Auftrag, Mobilität zu ermöglichen – verlässlich, nachhaltig und nah an den Menschen. Dass nun endlich wieder Züge auf dieser wichtigen Strecke rollen, ist ein starkes Zeichen an die Region: Ihr seid nicht abgehängt. Ihr gehört in die Mitte dieses Landes. Ich danke allen, die diesen Schritt möglich gemacht haben – für ihren langen Atem, ihre Beharrlichkeit. Und ich danke besonders den Fahrgästen in der Region – für ihre Geduld und ihr Vertrauen in den SPNV.“

Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer go.Rheinland: „Ich freue mich sehr, dass wir in den von der Flutkatastrophe so stark betroffenen Gebieten die Eisenbahnstrecken so schnell modernisieren konnten, dass nun wieder Züge durch die Eifel rollen können. Der Wiederaufbau wurde zeitgleich dazu genutzt, die Strecke aufzuwerten. Das ging nur, weil alle Beteiligten partnerschaftlich und mit großem Engagement Hand in Hand gearbeitet haben. Bereits in wenigen Jahren werden hier elektrisch angetriebene Züge eingesetzt werden können. Diese werden der Qualität im Betrieb einen ordentlichen Schub verleihen und die Attraktivität der Eifelstrecke deutlich steigern.“

Infografik mit Zahlen und Daten zum Wiederaufbau der Eifelstrecke
Die Grafik präsentiert eine detaillierte Zusammenfassung des Fortschritts des Wiederaufbaus und der Elektrifizierung der Eifelstrecke bis Juni 2025. Sie fasst die in der Pressemitteilung enthaltenen Informationen über den Fortschritt der Bauarbeiten und die wesentlichen Entwicklungen auf der Strecke (Gleisarbeiten, Entwässerung, Weichen und Schotter, Brücken, Stationsmodernisierung, Sicherungstechnik und Elektrifizierung) zusammen.
Infografik mit Zahlen und Daten zum Wiederaufbau der Eifelstrecke
Quelle: Deutsche Bahn AG

Die Mitarbeitenden von DB und beauftragten Firmen stellten in den vergangenen Jahren die betroffenen Stationen, mehr als 20 Brücken und Stützbauwerke sowie 10 Kilometer Bahndamm wieder her und modernisierten auf der rund 160 Kilometer langen Strecke die gesamte Leit- und Sicherungstechnik. Für einen verlässlichen, flexiblen Bahnverkehr errichteten sie in Gerolstein und Euskirchen zwei moderne elektronische Stellwerke. Zudem haben die Bauteams für die jetzt möglichen Zugfahrten Flutschäden an 24 Bahnübergängen behoben, diese technisch erneuert und mit über 200 Signalen an die neuen Stellwerke angeschlossen. Die Züge zwischen Gerolstein und Köln können somit wieder durchgehend über die Eifelstrecke fahren. Damit reisen Fahrgäste und Besucher:innen in den touristisch stark frequentierten Sommermonaten und den Ferien komfortabel mit der Bahn.

Neben dem Wiederaufbau der Infrastruktur hat die DB im vergangenen Herbst mit den Arbeiten für die Elektrifizierung begonnen. Dafür sind abschnittsweise ab dem 24. August weitere Bausperrungen erforderlich. Ein dauerhafter durchgehender Zugverkehr auf der Eifelstrecke ist nach jetzigem Stand voraussichtlich im Verlauf des Jahres 2028 möglich. Die Elektrifizierung finanzieren die Länder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Wiederaufbau und Elektrifizierung der Strecke zwischen Hürth-Kalscheuren und Trier zahlen auf das DB-Sanierungsprogramm S3 ein. Mit diesem will die DB die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherstellen. Ziel ist es, das Kundenerlebnis durch eine höhere Pünktlichkeit, Verlässlichkeit und weniger Störungen deutlich zu verbessern.

Hinweis für Redaktionen:

Aktuelles Bildmaterial zum Termin in Gerolstein veröffentlicht die DB in ihrer Mediathek.Weitere Informationen unter: www.eifel-strecke.de

Bildunterschrift: Von links: Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer go.Rheinland; Achim Hallerbach, Verbandsvorsteher SPNV-Rheinland-Pfalz Nord; Dr. Richard Lutz, DB-Vorstandsvorsitzender; Patrick Schnieder, Bundesverkehrsminister; Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz; Jean-Paul Lickes, Direktor für Mobilität, Verkehr und Transportinfrastruktur und Erster Regierungsberater Großherzogtum Luxemburg.

13. Juni 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bewährte Zusammenarbeit zwischen Deutscher Bahn (DB) und Land Saarland seit 2019 • Land stellt Mittel für zwei zusätzliche Stationsinspektor:innen • Außerplanmäßige Einsätze werten Erscheinungsbild der Bahnhöfe auf • Appell an Reisende und Besucher:innen

Sie kontrollieren, reparieren, pflegen und verschönern und das schnell und unkompliziert: Tag für Tag tragen Stationsinspektor:innen der Deutschen Bahn (DB) zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität an Bahnhöfen bei. Dank der bewährten Zusammenarbeit zwischen DB und Land, sind seit 2019 zwei landesfinanzierte Fachkräfte im besonders flexiblen Einsatz für attraktivere und sauberere Verkehrsstationen im Saarland.

Die Stationsinspektor:innen der DB überprüfen Bahnhöfe in einem festen Rhythmus und sind in der Regel alle vier Wochen vor Ort, so auch in Rohrbach. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Sicherstellung der Verkehrssicherheit. Sobald sie einen Mangel entdecken, kümmern sich die Stationsinspektor:innen darum. Im Saarland wird das fünfköpfige Stammteam durch zwei zusätzliche Stationsinspektoren, finanziert vom Land, ergänzt. Während ihr vielfältiges Aufgabenspektrum dem der Kolleg:innen ähnelt, ist ihr Schaffen von einem besonderen Maß an Flexibilität geprägt. So kommen sie nach Bedarf zum Einsatz, wann und wo immer es etwas zu reparieren und verschönern gilt oder es an Sauberkeit mangelt. Kleinere Instandsetzungen erledigen sie sofort vor Ort, ganz ohne aufwändige Abstimmungen oder Beauftragungen, tauschen beschädigte oder überholte Schilder aus, bringen Abfallbehälter und Sitzbänke an, reparieren Vitrinen und Wetterschutzhäuser, die durch Graffiti oder Vandalismus beschädigt wurden und streichen beispielsweise Personenunterführungen.

In Rohrbach stellten die Vertragspartner:innen und die Stationsinspektoren heute das Aufgabenspektrum während eines klassischen Einsatzes vor. Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz im Saarland, Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Personenbahnhöfe und Jennifer Sauer, Leiterin Bahnhofsmanagement Saarbrücken, würdigten die Zusammenarbeit und tauschten sich vor Ort mit den Fachkräften aus.

Stationsinspektoren und Vertreter:innen von Land und DB bei der Reinigung des Bahnhofs in Rohrbach
Stationsinspektoren und Vertreter:innen von Land und DB bei der Reinigung des Bahnhofs in Rohrbach
Quelle: MUKMAV / Daniel Bittner

Stationsinspektoren im Einsatz. Bahnhofsmanagerin Jennifer Sauer, Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar, Verbraucherschutz und der Justiz des Saarlandes, Petra Berg, und Leiter Geschäftsbereich Personenbahnhöfe Region Mitte, Stefan Schwinn, gemeinsam mit den Kollegen vor Ort in Rohrbach.

Petra Berg: „Wer mit dem Zug jeden Tag zur Arbeit pendelt oder verreist, freut sich, in einem sauberen Bahnhof zu warten. Ich bedanke mich daher bei den Stationsinspektoren, die regelmäßig die saarländischen Bahnhöfe kontrollieren und für Sauberkeit sorgen. Das Land unterstützt die DB bei den Inspektorstellen finanziell. Die Sauberkeit von Bahnhöfen ist auch ein wichtiger Puzzlestein bei der nachhaltigen Mobilität. Uns ist es daher wichtig, dass sich Reisende bei ihrem Aufenthalt in einem saarländischen Bahnhof wohlfühlen und die Bahn als umweltfreundliches Verkehrsmittel weiterhin nutzen.“

Stefan Schwinn: „Uns verbindet das gemeinsame Ziel, Reisenden und Gästen einen attraktiven, klimafreundlichen Schienenverkehr zu bieten – hierbei sind ansprechende Stationen ein untrennbarer Bestandteil. Die Zusatzpersonale, die wir über die Vereinbarungen mit dem Land finanzieren, machen uns schlagkräftiger, wenn es darum geht, das Erscheinungsbild unserer Stationen zu verbessern. Dabei führen viele kleinere Maßnahmen zusammengenommen zu einem großen Effekt, der uns als Partner überzeugt, an der Vereinbarung festzuhalten.“

Jennifer Sauer: „Die Ausstattung mit zwei zusätzlichen Stationsinspektoren macht uns im Bahnhofsmanagement Saarbrücken flexibler und schneller, steigert die Attraktivität unserer Stationen und wirkt sich somit direkt auf die Kundenzufriedenheit aus. Es wäre schön, wenn das Engagement von Land und DB und vor allem die Arbeit der Stationsinspektoren Wertschätzung erfahren, indem Reisende und Besucher:innen pfleglich mit diesem, aber auch allen anderen Bahnhöfen umgehen. So können wir die Aufenthaltsqualität gemeinsam längerfristig verbessern.“  

Frank Bieber, Stationsinspektor: „Was uns auszeichnet, ist die Möglichkeit, schnell und unkompliziert zu handeln, wenn es in Rohrbach oder an anderen Bahnhöfen etwas zu tun gibt. Wir stehen mit dem Bahnhofsmanagement in engem Austausch und packen bei Bedarf direkt vor Ort an. So sorgen wir dafür, dass Fahrgäste und Besucher:innen Bahnhöfe vorfinden, an denen sie sich wohlfühlen.“

Ziel der DB ist es, Reisenden und Besucher:innen angenehme Aufenthalte an den Bahnhöfen zu ermöglichen. Besonders die Themen Sauberkeit und Ordnung sind entscheidend für ein ansprechendes Erscheinungsbild. Nicht zuletzt die wiederkehrenden Schäden durch Vandalismus stellen die Bahnhofsmanagements jedoch immer wieder vor Herausforderungen. Diesen begegnet die DB in Form der Partnerschaft mit dem Land Saarland. Ein entsprechender Vertrag für Zusatzpersonale wurde ursprünglich im Jahr 2019 im Rahmen eines Pilotprojektes unterzeichnet und angesichts der bewährten Zusammenarbeit zuletzt im Juli 2024 verlängert. Eine weitere Kooperation ermöglicht den Einsatz einer Mobilen Reinigungsfachkraft. Diese sorgt über die turnusmäßigen Reinigungen der DB hinaus für Abhilfe, wenn bei Verschmutzungen oder mit Blick auf Veranstaltungen schnelle Handlung erforderlich ist.

12. Juni 2025, 13:20 Uhr
Frankfurt am Main
Zahlreiche Maßnahmen für verbesserte Aufenthaltsqualität • Neuerungen an Bahnsteig, Unterführung und auf dem Bahnhofsvorplatz • Fertigstellung der Toilettenanlage und Aufbesserung des Fahrradparkhauses durch die Stadt

Für mehr Komfort und ein angenehmeres Ambiente modernisiert die Deutsche Bahn (DB) den Bahnhof Speyer. Auf dem Weg zum Zukunftsbahnhof wurden bereits zahlreiche Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen, viele weitere stehen in den kommenden Monaten an. Nach Abschluss des in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Speyer ausgeführten Projekts profitieren Fahrgäste von einem modernen und attraktiven Bahnhof, der fit für die Zukunft ist.

Freiraumkits auf dem Bahnhofsvorplatz Speyer
Freiraumkits auf dem Bahnhofsvorplatz Speyer
Quelle: Foto: Stadtverwaltung Speyer
Neue Sitzgelegenheiten und Pflanzenkübel auf dem Bahnhofsvorplatz in Speyer. Foto: Stadtverwaltung Speyer

Schon bald lädt ein neu angeordneter Bahnhofsvorplatz zum Verweilen ein. So wurden Sitzmöglichkeiten, sogenannte Freiraumkits, kürzlich bepflanzt und durch Oleander-Kübel ergänzt. Ab Herbst 2025 tragen von der Stadt Speyer gepflanzte Bäume auf dem Vorplatz zusätzlich zur Aufwertung des Bahnhofsumfelds bei. Über eine neue Toilettenanlage hinaus plant sie zudem die Modernisierung und Aufbesserung des Fahrradparkhauses mit aufgehend-vertikaler Begrünung.

Die DB saniert unterdessen auch die Personenunterführung: Im Spätsommer stehen Arbeiten für einen neuen Boden- und Wandbelag, neue Beleuchtung und eine ansprechende Wandgestaltung mit städtischen Wahrzeichen analog zur Empfangshalle bevor. Die künstlerisch gestalteten Wände an den Treppenaufgängen zieren künftig verschiedene Grußformeln. Die Fassade am Hausbahnsteig und der Anbau erhalten bis Herbst einen neuen Anstrich und auch die Wegeleitung präsentiert sich ansprechend.

Auf dem Weg zum Zukunftsbahnhof sind in Speyer bereits zahlreiche Maßnahmen erfolgt: 2023 erhielt die Empfangshalle eine Aufwertung mitsamt neuer Beleuchtung und übergroßen Planzkübeln. Seit Ende 2024 profitieren Fahrgäste und Besucher:innen von neuem, hochwertigen Sitzmobiliar aus Holz. In den vergangenen Monaten wurden der Wetterschutz an Bahnsteig 2/3 und der Windfangschutz an Bahnsteig 1 erweitert. DB Mitarbeiter:innen kümmern sich zudem um weitere Themen wie beispielsweise den Einbau moderner LED-Leuchtmittel – als nächstes an Bahnsteig 1 und an den Treppenabgängen – auch der Müllplatz wurde versetzt, um künftige Planungen der Stadt zu berücksichtigen. Eine neue Aufzuganlage, die das barrierefreie Reisen zuverlässig sicherstellt, wurde am 19. Mai in Betrieb genommen.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Rheinland-Pfalz sind Alsheim, Nieder Flörsheim-Dalsheim, Konz und Nievern.

10. Juni 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bündelung mehrerer Bauprojekte für geringstmögliche Einschränkungen • Abschnitt Frankfurt Hauptbahnhof – Frankfurt-Höchst nicht regulär befahrbar • S-Bahnen der Linien S1, S2 und S8 in den Haupttakten unterwegs • Teilweise Umleitungen und Teilausfälle der Regionalbahnen

Die Deutsche Bahn (DB) führt vom 15. Juni bis 7. Juli reguläre Instandsetzungsarbeiten an Gleisen und Weichen im Frankfurter Hauptbahnhof durch. Im gleichen Zeitraum arbeiten die Bauteams auch am Bahnübergangsprojekt in der Oeserstraße. Für eine schnelle Umsetzung setzt die DB dafür verschiedene Groß- und Spezialmaschinen, darunter Arbeitszüge und eine Gleisstopfmaschine, ein.

Aufgrund der Bauarbeiten kommt es bei den Fern- und Regionalzügen zu Gleisänderungen im Frankfurter Hauptbahnhof sowie zu Fahrplanänderungen zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Frankfurt-Höchst. Dabei werden einige Linien des Regionalverkehrs über Frankfurt-Griesheim umgeleitet, andere fallen auf diesem Abschnitt aus. Die S-Bahnen der Linien S1 und S2 verkehren für die Fahrgäste weiter im 30-Minuten-Takt. Auch die S8 ist im Bauzeitraum im Haupttakt unterwegs. 

Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt über die Änderungen im DB Navigator, auf www.bahn.de und über die Aushänge an den Bahnsteigen zu informieren. Außerdem sind diese unter bahn.de/service/fahrplaene abrufbar. 

06. Juni 2025, 14:00 Uhr
Realisierungs- und Finanzierungsvertrag unterzeichnet • Neue Fahrzeuge ab Frühjahr 2026 sukzessive im Einsatz • Positive Effekte auf Umwelt, Fahrplanstabilität und Komfort

Die Deutsche Bahn (DB) und ihre Projektpartner:innen haben heute einen Realisierungs- und Finanzierungsvertrag für die Einführung batterieelektrischer Triebzüge (Akkuzüge) in der West- und Südpfalz unterzeichnet. Ab Frühjahr 2026 werden die neuen Fahrzeuge auf einem 240 Kilometer langen Streckennetz Dieseltriebzüge schrittweise ersetzen. Die modernen Akkuzüge verbessern nicht nur die Fahrplanstabilität, sondern bieten auch mehr Komfort und Platz für Reisende – und sind klimafreundlich unterwegs.

„Mit der Einführung der Akkuzüge in Rheinland-Pfalz zeigen wir, wie moderne Mobilität und Klimaschutz Hand in Hand gehen können“, sagte Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Rheinland-Pfalz und das Saarland „Die neuen Akkuzüge sparen jährlich bis zu fünf Millionen Liter Diesel und reduzieren die CO₂-Emissionen auf den betroffenen Strecken wesentlich.“ 

Die Vertragspartner bei der Unterzeichnung in den Räumen der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße in Landau (Pfalz)
Die Vertragspartner bei der Unterzeichnung in den Räumen der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße in Landau (Pfalz)
Quelle: Quelle: MSt/ZÖPNV Süd
v.l.n.r.: Dr. Klaus Vornhusen, DB-Konzernbevollmächtigter für Rheinland-Pfalz und das Saarland, Landesklimaschutz- und Mobiliätsministerin Katrin Eder, Landrat und Verbandsvorsteher Dietmar Seefeldt und Verbandsdirektor Michael Heilmann bei der Vertragsunterzeichnung in den Räumen der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße in Landau (Pfalz)

Das Vorhaben ist Teil der DB-Strategie zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2040. Die Akkuzüge beziehen ihre Energie aus wiederaufladbaren Batterien, die während der Fahrt unter vorhandener Oberleitung mit Ökostrom geladen werden. Zusätzlich werden in mehreren Bahnhöfen – darunter Winden, Landau, Pirmasens Nord, Kusel und Lauterecken-Grumbach – sogenannte Oberleitungsinselanlagen (OLIA) errichtet. Diese ermöglichen das Nachladen der Batterien während regulärer Haltezeiten auf nicht elektrifizierten Strecken. 

Ein zentraler Baustein ist zudem die Teil-Elektrifizierung der Biebermühlbahn zwischen Pirmasens Nord und dem Fehrbacher Tunnel. Auch die Reaktivierung der Strecke Homburg–Zweibrücken samt Elektrifizierung bis Ende 2028 trägt zum Erfolg des Projekts bei. Die Akkuzüge sollen künftig auch auf dem neu elektrifizierten Abschnitt zwischen Homburg-Einöd und Zweibrücken verkehren und dort nachgeladen werden.  

Das Projekt ist ein Gemeinschaftsvorhaben des Zweckverbands ZÖPNV Rheinland-Pfalz Süd, des Ministeriums für Klimaschutz Rheinland-Pfalz, der DB InfraGO AG, DB Regio AG sowie der DB Energie GmbH. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Bauphasen bis Ende 2029, die Förderung durch den Bund wird nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) gemäß Terminplan bewilligt. 

06. Juni 2025, 10:30 Uhr
Frankfurt am Main
Anreise nach Darmstadt und zum Schlossgrabenfest tagsüber bis 22.00 (Freitag) bzw. 18.00 Uhr (Samstag/Sonntag) weiter mit der Bahn möglich • Außerhalb der Zeiten jeweils bis 6.00 Uhr im betreffenden Abschnitt Busse im Einsatz • DB stellt weiter Stellwerksmitarbeitende ein und setzt Ausbildungsoffensive fort

Aufgrund überdurchschnittlich hoher, kurzfristig aufgetretener Krankenstände bei den Zugverkehrssteuernden im elektronischen Stellwerk für die Bergstraße kommt es am kommenden Pfingstwochenende leider zu nächtlichen Einschränkungen im Bahnverkehr von Darmstadt über Bensheim nach Weinheim/Hemsbach. Trotz intensiver Bemühungen konnten die Schichten auch nicht mit anderen, für das Stellwerk ebenfalls ausgebildeten Mitarbeitenden, besetzt werden. Die DB bedauert die Folgen für die Fahrgäste und bittet für die Einschränkungen ausdrücklich um Entschuldigung.  

Kundinnen und Kunden, die am Pfingstwochenende mit der Bahn nach Darmstadt reisen wollen – insbesondere auch zum Schlossgrabenfest – können tagsüber bis 18.00 bzw. 22.00 Uhr regulär die Züge nutzen. In folgenden Zeitfenstern kommt es durch die angespannte Personallage im Stellwerk zu Anpassungen: 

  • Freitag, 6. Juni (22:00 Uhr) bis Samstag, 7. Juni (6:00 Uhr), 
  • Samstag, 7. Juni (18:00 Uhr) bis Sonntag, 8. Juni (6:00 Uhr) sowie 
  • Sonntag, 8. Juni (18:00 Uhr) bis Montag, 9. Juni (6:00 Uhr) 

Zwischen Darmstadt und Weinheim/Hemsbach verkehren in diesen Slots dann statt der Regionalbahnen ersatzweise Busse. Den erwarteten Reisendenzahlen wird mit der Zahl der Fahrzeuge Rechnung getragen. 

Die Regionalzüge der RB 67/68 und RE 60 aus Frankfurt fahren in den betreffenden Zeiten jeweils bis Darmstadt und wenden dort. Züge der Linien aus Mannheim können bis Weinheim verkehren und fahren von dort zurück. Die Linie S6 der S-Bahn Rhein-Neckar verkehrt in den betreffenden Stunden bis Weinheim/Hemsbach. Züge der Linie RB 63 wenden vorzeitig in Lorsch. Auch die Linie RB 66 der VIAS ist betroffen. Die Züge des Fernverkehrs fahren über alternative Routen.  

Aufgrund der Kurzfristigkeit sind die Fahrplanänderungen noch nicht in den Online-Auskünften berücksichtigt. Die DB arbeitet mit Hochdruck daran alle Informationen schnellstmöglich in allen Systemen zur Verfügung zu stellen. 

Bei den Mitarbeitenden in den Stellwerken handelt es sich um hochspezialisierte Fachkräfte, die kurzfristig schwer ersetzbar sind. So müssen Zugverkehrssteuernde für die jeweilige Stellwerkstechnik und Region ausgebildet sein und für die örtlichen Gegebenheiten eingearbeitet und erfolgreich geprüft werden.  

Für einen auskömmlichen Personalbestand in den Stellwerken setzt die DB ihre Recruiting-Aktionen verstärkt fort. Werbekampagnen, wöchentlich stattfindende Bewerbertage in den Stellwerken und sogenannte „Speeddating-Formate“ tragen inzwischen Früchte. Mit knapp 2.000 Umschulungen und 850 neuen Azubis pro Jahr wurden die Ausbildungskapazitäten zudem massiv ausgeweitet. Auch die Zahl eingestellter Azubis konnte deutlich erhöht werden. Aktuell kann die DB im Netz Frankfurt jeden Monat einen neuen Ausbildungskurs besetzen. Bundesweit hat die DB zusätzliche Berufsschulklassen eröffnet und über 100 Simulationsanlagen installiert sowie mehr Trainerkapazitäten geschaffen. Gleichzeitig wurde die Betreuung der Auszubildenden intensiviert, um frühzeitig „Nachhilfebedarf“ zu erkennen, eine engere Bindung und höhere Motivation zu erzielen und letztlich bessere Bestehensquoten zu bewirken.  

Mit Blick auf dieses Einstellungsprogramm und die parallellaufende Modernisierung der Stellwerkstechnik geht die DB davon aus, dass sich die Besetzungssituation im Knoten Frankfurt und generell in der Region Mitte sukzessive bis Ende des Jahres nachhaltig stabilisieren.

05. Juni 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Förderung der Biodiversität durch Veränderung des Flussbettes • Fischtreppe sorgt für Passierbarkeit des Wehrs • Radverkehr profitiert von zwei erneuerten Brücken von deutlich attraktiveren Verbindungen • Weiterer Umweltausgleich für Bahnprojekt zum viergleisigen Ausbau zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel erfolgreich beendet

Die Deutsche Bahn (DB) hat eine weitere Umwelt-Ausgleichsmaßnahme im Rahmen des viergleisigen Streckenausbaus zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel abgeschlossen: In den vergangenen zwei Jahren wurden umfangreiche Renaturierungsarbeiten im Umfeld des Praunheimer Wehrs durchgeführt.

Mit Investitionen von rund 1,7 Millionen Euro stellten Spezialist:innen dabei die Durchgängigkeit des Niddawehr-Altarms in Praunheim vollständig wieder her. Gleichzeitig gestaltete die DB das Praunheimer Wehr naturnah um. In der Vergangenheit hatte das Wehr das Hoch- und Grundwasser reguliert, stellte aber gleichzeitig eine Hürde für Fische dar. Durch den Einbau einer Fischtreppe, einer speziellen Rampe im Altarm, ist das Wehr für die Fische nun wieder passierbar. 

Von dem Ausgleichprojekt profitieren auch die Radfahrer:innen: Durch die vollständige Erneuerung von zwei Brücken entlang des Radwegs entstand eine deutlich attraktivere Verbindung für den Fahrradverkehr. Zuletzt fanden hierfür noch letzte Restarbeiten statt, darunter den Einbau einer neuen Fahrbahndecke für den Radweg entlang der Nidda. Dafür musste der Radweg noch einmal gesperrt werden. Mit der Einarbeitung des neuen Asphaltes ist das Projekt nun vollständig abgeschlossen. Alle Arbeiten fanden in enger Zusammenarbeite mit der Stadt Frankfurt statt. 

Sebastian Etz, Umweltingenieur, DB InfraGO AG: „Im Rahmen der Planfeststellung haben wir die Renaturierung des Wehrs in Praunheim damals angestoßen – umso schöner ist es, heute die Früchte dieses lang angelegten Projektes zu sehen. Zwei neue Brücken am Ein- und Auslauf des Nidda-Altarms sowie ein verbreiterter Radweg schaffen komfortable, barrierefreie Übergänge für Mensch und Tier. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Gewässerökologen ist es gelungen, ein Projekt zu realisieren, das ökologische Funktionalität mit nachhaltiger Infrastruktur vereint. Der Nidda-Altarm entwickelt sich bereits jetzt zu einem wertvollen Lebensraum – ein Zeichen für gelungene Umweltkompensation im urbanen Raum.“

Die DB hat die Planung in enger Zusammenarbeit mit der Stadtentwässerung Frankfurt (SEF) durchgeführt. Die Stadtentwässerung arbeitet auf Grundlage des Konzeptes „Naturnahe Nidda“ von 1998 an der Renaturierung der sechs Niddawehre; zwei davon sind bereits vollständig umgesetzt.

Wolfgang Siefert, Mobilitätsdezernent, Stadt Frankfurt : „Diese Ausgleichsmaßnahme am Praunheimer Wehr ist ein Gewinn für alle Seiten: Wir betreiben hier Klimaanpassung, indem wir die Niddaufer als Retentionsfläche nutzen. Die Renaturierung dient dem Erhalt der Biodiversität und bietet einen Mehrwert für die Menschen, die im Naherholungsgebiet an der Nidda spazieren gehen und Rad fahren. Und: Die Ausgleichsmaßnahme hat dazu beigetragen, dass wir mit dem viergleisigen Ausbau der S6 nun eine hervorragende Verbindung vom Frankfurter Westen nach Bad Vilbel haben. Für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung bedanke ich mich im Namen der Stadt Frankfurt am Main herzlich bei der Deutschen Bahn.“

Beteiligte beim Pressetermin zum Abschluss des Praunheimer Wehrs
Beteiligte beim Pressetermin zum Abschluss des Praunheimer Wehrs
Quelle: Deutsche Bahn AG / Martine Pfeifer

(Von links nach rechts): Thomas Koppanyi (DB-Projektleiter), Wolfgang Siefert (Mobilitätsdezernent), Sebastian Etz (DB-Projektleiter), Klaus Rohletter (Vorstand Bauunternehmen Albert Weil), Gottfried Lehr (Bauüberwachung Gewässerökologie) und Heike Popp (Stadtentwässerung Frankfurt)

Die Renaturierung des Praunheimer Wehrs ist eine von zahlreichen Umwelt-Ausgleichsmaßnahmen der Deutschen Bahn im Rahmen des viergleisigen Ausbaus für die S6. In der Vergangenheit wurden unter anderem bereits Ersatzhabitate für Zauneidechsen geschaffen und die ökologische Umgestaltung des Eschersheimer Wehrs angestoßen. Die DB folgt damit den umweltschutzrechtlichen Vorgaben, nach denen Ausgleichsflächen für betroffene Pflanzen und Tiere an anderen Stellen im selben Naturraum geschaffen werden müssen.

Der Ausbau der Gleise zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Rhein-Main-Region. Die S6 erhielt im Februar 2024 eigene Gleise, um unabhängig von Nah- und Fernverkehr schneller, regelmäßiger und zuverlässiger zu fahren. Auch der Regional- und Fernverkehr profitieren von der zusätzlichen Streckenkapazität.

Im nächsten Bauabschnitt erfolgt der viergleisige Ausbau des Streckenabschnittes zwischen Bad Vilbel und Friedberg.

www.s6-frankfurt-friedberg.de

02. Juni 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Kampfmittelsondierungen und Baugrunduntersuchungen entlang der Strecke • Kabeltiefbau- und Signalarbeiten für neue Leit- und Sicherungstechnik sowie Brückenerneuerungen und Vorbereitungen für Lärmschutzwände • Arbeiten vorwiegend nachts in Voll- und Teilsperrungen in verschiedenen Abschnitten • In den Bauzeiten angepasstes Zugangebot und Busse im Regionalverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) bereitet sich auf die umfangreiche Generalsanierung der rechten Rheinstrecke im kommenden Jahr vor. Von Mitte Juni bis Dezember sind auf der Strecke Troisdorf – Unkel – Wiesbaden in mehreren Bereichen und Zeiträumen eine Reihe wichtiger Arbeiten an der Infrastruktur geplant. Um die Auswirkungen des Baugeschehens auf die Fahrgäste dabei so gering wie möglich zu halten, setzt die DB das Baupensum insbesondere in den Nachtstunden, unter dem „rollenden Rad“ sowie während abwechselnder Voll- und Teilsperrungen um.

In Nordrhein-Westfalen treibt die DB insbesondere den Ausbau der S13 zwischen Troisdorf und Bonn weiter voran. In Rheinland-Pfalz und Hessen stehen vor allem folgende Arbeiten auf der Agenda:

  • Kampfmittelsondierungen und Baugrunduntersuchungen
  • Bauliche Vorbereitungen für künftige Lärmschutzwände im Streckenverlauf
  • Erneuerung der Eisenbahnbrücke an der Rheinstraße in Rüdesheim
  • Bau von Stützwänden in Assmannshausen und Kestert 
  • Kabeltiefbau- und Signalarbeiten für neue Stellwerke
  • Rückbau einer Eisenbahnbrücke in Kestert
  • Arbeiten an den Bahnhöfen Kamp-Bornhofen und St. Goarshausen
  • Erneuerung der Eisenbahnbrücke an der Panzerstraße (L87) in Rheinbrohl
  • Herstellung von benötigten Logistik- und Baustellenflächen entlang der Strecke

Bis Dezember im Streckenverlauf Anpassungen im Personennahverkehr

Die Züge des Fernverkehrs fahren regulär nicht über die Strecke und sind somit nicht von den Bauarbeiten betroffen. Im Regionalverkehr kommt es im Zuge des Baupakets in den kommenden Monaten in unterschiedlichen Abschnitten vor allem in den Nachstunden zu Anpassungen des Angebots bzw. Einsatz von Ersatzbussen. Dies betrifft zum einen die RheingauLinie RB 10 (Frankfurt – Neuwied) der VIAS. Zum anderen fahren im Zuge der baubedingten Vollsperrungen statt der Züge der Linien RE 8 (Koblenz – Rommerskirchen) und RB 27 (Koblenz – Mönchengladbach) ersatzweise Busse in den betreffenden Abschnitten zwischen Troisdorf bzw. Köln/Messe-Deutz und Linz bzw. Neuwied/Koblenz. Während der Teilsperrungen fallen die Züge der Linie RE 8 zwischen Troisdorf und Linz in der Regel aus. Fahrgäste können alternativ die Züge der Linie RB 27 nutzen.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Verkehrsunternehmen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bahn.de/service/fahrplaene sowie unter zuginfo.nrw abrufbar.

02. Juni 2025, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
Station Bad Ems bereits seit 19. Mai anfahrbar • Restliche Dacharbeiten bei laufendem Betrieb

Die Deutsche Bahn (DB) hat die umfangreichen Modernisierungsarbeiten zwischen Bad Ems und Nassau für eine attraktivere Bahn in der Region so abgeschlossen, dass ab dem 4. Juni die Züge wieder über die Strecke fahren können. Erste Verbesserungen für die Fahrgäste wurden ab dem 19. Mai mit der Möglichkeit zum Ein- und Ausstieg an der Station Bad Ems erreicht. Die DB dankt den Anwohnenden und Reisenden für ihre Geduld und Verständnis während der Bauarbeiten und der Verlängerungen.  

In den nächsten Wochen setzen die Fachkräfte bei laufendem Betrieb die Arbeiten insbesondere am Hallendach der Station Bad Ems auf einer eigens errichteten Arbeitsbühne fort. Alle hierfür erforderlichen Sicherheitsbestimmungen sind umgesetzt – unter anderem wurde ein Personentunnel errichtet, der die Reisenden sicheren Weges über die neu errichtete Treppenanlage in die Personenunterführung führt. 

Ab dem Juni erledigt die Deutsche Bahn zudem in mehreren Etappen zwischen Koblenz, Limburg (Lahn) und Nassau (Lahn) reguläre Instandhaltungsarbeiten an der Infrastruktur. Diese setzt die DB weitgehend ohne verkehrliche Auswirkungen in den Nachtstunden um. Einige wenige Züge der Regionalbahnlinie RB 23 (Mayen Ost – Nassau (Lahn)) sowie der Regionalexpresslinie RE 25 (Gießen – Koblenz) werden zwischen Nassau (Lahn), Limburg (Lahn) und Koblenz dann durch Busse ersetzt. 

Auskünfte über Fahrtmöglichkeiten erhalten Reisende über die elektronischen Fahrplanmedien, www.bahn.de und in der App DB Navigator. Weitere Details sind zudem unter bahn.de/bauarbeiten abrufbar.   

02. Juni 2025, 11:58 Uhr
Frankfurt am Main
S-Bahn auf den diesjährigen Veranstaltungsort des Hessentags getauft • Wetteraukreis, Stadt Bad Vilbel und Deutsche Bahn gratulieren RMV zum Geburtstag • Seit Dezember mehr Züge zwischen Frankfurt und der Wetterau durch „eigene Gleise für die S6“

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die S-Bahn Rhein-Main haben im Vorfeld des Hessentags in Bad Vilbel eine S-Bahn vorgestellt, die dem 30. Geburtstag des RMV gewidmet ist. Der mit Sprüchen und imitierten Stickern gestaltete Zug der Reihe ET 423 ist ab sofort auf den Linien der S-Bahn Rhein-Main unterwegs.

Als sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit der Hessentagsstadt trägt die Jubiläumsbahn den Namen „Bad Vilbel“ – und schlägt damit symbolisch die Brücke zwischen dem RMV-Jubiläum und dem größten Landesfest Hessens.

Der Hessentag findet vom 13. bis zum 22. Juni 2025 in Bad Vilbel statt. Weitere Informationen gibt es auf https://www.hessentag2025.de/

Mit der S-Bahn Rhein-Main zum Hessentag

„Seit Dezember 2024 fahren durch den Gleisausbau mehr Züge auf der Strecke zwischen Frankfurt und Bad Vilbel. Das ist ein riesiger Gewinn für die Pendler:innen im Wetteraukreis. Knapp 30.000 Menschen pendeln täglich aus unserer Region nach Frankfurt, viele davon mit der S6 – die S-Bahn ist für uns daher unverzichtbar“, so Jan Weckler, Landrat des Wetteraukreises und RMV-Aufsichtsratsmitglied.

„In diesem Jahr feiern wir 30 Jahre RMV“, sagt Prof. Knut Ringat, RMV-Geschäftsführer und Vorsitzender der Geschäftsführung. „Unser Angebot ist gefragt wie nie: Mit der S-Bahn fahren heute dreimal so viele Fahrgäste wie zur Verbundgründung. Besonders bei Veranstaltungen wie dem Hessentag zeigt sich die Bedeutung der S-Bahn für die Mobilität in einer Region: Tausende Besucher:innen werden mit uns zum Festivalgelände fahren. Mit den Sonderverkehren zwischen Bad Vilbel und Frankfurt bieten wir ein gutes Zusatzangebot für die Gäste des Hessentags.“

„Die S-Bahn ist mehr als nur ein Transportmittel. Sie ist der Herzschlag unserer Region und verbindet Menschen, Orte und Möglichkeiten. Mit jährlich über 15 Millionen Zugkilometern und rund 1.000 Fahrten am Tag halten wir das Rhein-Main-Gebiet mobil. Möglich macht das die gute Zusammenarbeit mit dem RMV, weshalb wir ganz herzlich zum 30. Geburtstag gratulieren“, so Christian Roth, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn Rhein-Main.

„Der Hessentag ist für die Stadt Bad Vilbel ein Großereignis“, so Bürgermeister Sebastian Wysocki. „Viele Stunden und Tage der Vorbereitung haben wir investiert, damit ab dem kommenden Freitag zehn Tage lang ganz Hessen bei uns feiern kann. Wir empfehlen die Anreise mit Bus und Bahn. Das Festivalgelände ist von den Bahnstationen ´Bad Vilbel´ und ´Bad Vilbel Süd´ gut zu Fuß zu erreichen.“

Sonderfahrten zum Hessentag

Die S-Bahn-Linie S6 verkehrt zeitweise mit zusätzlichen Wagen. Auf der Linie RB34 werden zusätzliche Fahrten zwischen Bad Vilbel und Glauburg-Stockheim angeboten. Alle Regionalzüge sollen während der Veranstaltungszeiten des Hessentages in Bad Vilbel halten. Normalerweise durchfahrende Züge erhalten einen Zusatzhalt.

Die regionalen Buslinien 365 und 551 verkehren abends länger, außerdem fährt die Buslinie 365 während des Hessentags auch sonntags.

Weitere Informationen erhalten Fahrgäste im DB Navigator, in der App RMVgo oder unter https://www.rmv.de/

Zur besseren Planung der An- und Abreise hat der RMV in RMVgo sogenannte Points of Interest (POI) angelegt. Die VILCO-Stadthalle, die Stadtwerke-Arena, der RMV-Infostand, die RMV-Kinderattraktion und die Sparkassen-Wasserburg können so direkt als Startpunkt oder Ziel angewählt werden.

RMV feiert mit und für die Region

In der vergangenen Woche startete der RMV in seinen Jubiläumssommer. Der Verbund ist mit zwei Ständen an der Hessentagsstraße auf dem Hessentag vertreten. Außerdem ist er stolzer Unterstützer der „planet radio Party powered by RMV“ am 14. Juni.

Auch im weiteren Verlauf des Jahres feiert der RMV mit seinen Fahrgästen den 30. Geburtstag: Es finden Überraschungsevents an Bahnhöfen und Gewinnspiele auf der Jubiläumswebsite statt. Ein Fotoprojekt mit dem renommierten Fotografen Mike Meyer wird Gesichter der Region porträtieren – und zeigt, dass Mobilität auch immer Mensch bedeutet. Die Ausstellung dazu eröffnet im September 2025. Zudem kommen auf Social Media Fahrgäste und Mitarbeitende zu Wort – für Einblicke, Rückblicke und Ausblicke.

28. Mai 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten in zwei Stufen zwischen 13. Juni und 19. September • Bausperrungen vorwiegend in den Nachtstunden und an einigen Wochenenden • Züge zwischen Frankfurt-Höchst und Wiesbaden Hauptbahnhof dann eingeschränkt unterwegs • Inbetriebnahme des Stellwerks und positive Effekte auf verlässlichen Bahnverkehr ab 2027

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert weiter die Eisenbahninfrastruktur in Hessen – darunter die Stellwerkstechnik zwischen Wiesbaden Ost und Frankfurt-Höchst. Für einen flexibleren und leistungsfähigeren Bahnverkehr auf der Strecke stellt die DB die bestehenden Altanlagen sukzessive auf Elektronische Stellwerkstechnik (ESTW) um. Ab Juni gehen die Arbeiten für das ESTW Flörsheim mit Modulgebäuden in Hattersheim am Main sowie am Abzweig Kostheim in die nächste Phase. Dabei arbeiten die Bauteams unter anderem an den Kabeltrassen und Signalfundamenten. Die Inbetriebnahme plant die DB nach jetzigem Stand im Jahr 2027.  Um die Auswirkungen der Modernisierung auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, erledigt die DB das Baupensum soweit möglich „unter rollendem Rad“, teilweise in den Nachtstunden bzw. verkehrsärmeren Zeiten. Für den Einsatz von Spezialtechnik oder für Arbeiten im Gleis können die Züge den betreffenden Abschnitt jedoch zeitweise nicht befahren. Vom 13. Juni bis 21. August ist eine Bausperrung zwischen Frankfurt-Höchst und Wiesbaden Hauptbahnhof jeweils in den Nächten (21 bis 5 Uhr) sowie an den ersten vier Wochenenden (14./15. Juni, 21./22. Juni, 28./29. Juni sowie 5./6. Juli) erforderlich. Eine zweite Baustufe ist vom 22. August bis 19. September zwischen Kostheim und Mainz-Amöneburg vorgesehen, zu der die DB noch einmal gesondert informiert. Die DB hat in den Bauzeiten einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Zusätzlich zur Verbindung mit allen Halten gibt es dabei auch eine Expresslinie, die von Frankfurt-Höchst über Frankfurt-Höchst Farbwerke, Frankfurt-Sindlingen und Hattersheim und dann ohne Zwischenhalt bis Wiesbaden Hauptbahnhof fährt. Dort besteht Anschluss an weitere Angebote im ÖPNV.Die Fahrplanänderungen sind in den elektronischen Auskunftsmedien wie www.bahn.de oder www.rmv.de hinterlegt. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Antritt der Reise auch noch einmal dort über aktuelle Fahrtmöglichkeiten zu informieren. Die DB nutzt die Sperrpausen für die Arbeiten am ESTW Flörsheim dafür, weitere Projekte wie die Modernisierung des Bahnhofs Hochheim (Main) sowie den Bau von Lärmschutzwänden voranzubringen. Hier sind weitere verkehrliche Auswirkungen zu beachten. 

23. Mai 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Zwischen Darmstadt und Hemsbach von 6:00 bis 18:00 Uhr für Regionalzüge ersatzweise Busse im Einsatz • Fernverkehr wird umgeleitet • DB stellt weiter unvermindert Stellwerksmitarbeitende ein und setzt Ausbildungsoffensive fort

Aufgrund eines aktuell überdurchschnittlich hohen Krankenstandes bei den Fahrdienstpersonalen im Stellwerk Darmstadt-Eberstadt kommt es leider am kommenden Sonntag, 25. Mai, von 6:00 bis 18:00 Uhr zu Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Darmstadt und Hemsbach. Trotz intensiver Bemühungen konnte die betreffende Schicht leider auch nicht mit anderen, für das Stellwerk ebenfalls ausgebildeten Mitarbeitenden, besetzt werden.  

Infolgedessen sind zwischen Darmstadt und Hemsbach in der betreffenden Zeit statt den Regionalbahnen ersatzweise Busse im Einsatz. Die Züge der RB 67/68 und RE 60 aus Frankfurt fahren jeweils bis Darmstadt und wenden dort, die Züge aus Mannheim wenden in Weinheim. Die S-Bahn-Linie S6 der S-Bahn Rhein-Neckar verkehrt bis Hemsbach. Die Züge des Fernverkehrs fahren über alternative Routen.  

Die DB bedauert die Folgen für die Fahrgäste und bittet für die Einschränkungen ausdrücklich um  Entschuldigung. Aufgrund der Kurzfristigkeit sind die Fahrplanänderungen noch nicht in den Online-Auskünften berücksichtigt. Die DB arbeitet mit Hochdruck daran, alle Informationen schnellstmöglich in allen Systemen zur Verfügung zu stellen. 

Bei den Mitarbeitenden in den Stellwerken handelt es sich um hochspezialisierte Fachkräfte, die kurzfristig schwer ersetzbar sind. So müssen Zugverkehrssteuerer für die jeweilige Stellwerkstechnik und Region ausgebildet sein und für die örtlichen Gegebenheiten eingearbeitet und erfolgreich geprüft werden.  

Für einen auskömmlichen Personalbestand in den Stellwerken setzt die DB ihre Recruiting-Aktionen verstärkt fort. Werbekampagnen, wöchentlich stattfindende Bewerbertage in den Stellwerken und sogenannte „Speeddating-Formate“ tragen inzwischen auch erste Früchte. Mit knapp 2.000 Umschulungen und 850 neuen Azubis pro Jahr wurden die Ausbildungskapazitäten massiv ausgeweitet. Auch die Zahl eingestellter Azubis konnte deutlich erhöht werden. Aktuell kann die DB im Netz Frankfurt jeden Monat einen neuen Ausbildungskurs besetzen. Bundesweit hat die DB zusätzliche Berufsschulklassen eröffnet und über 100 Simulationsanlagen installiert sowie mehr Trainerkapazitäten geschaffen. Gleichzeitig wurde die Betreuung der Auszubildenden intensiviert, um frühzeitig „Nachhilfebedarf“ zu erkennen, eine engere Bindung und höhere Motivation zu erzielen und letztlich bessere Bestehensquoten zu bewirken.  

Mit Blick auf dieses Einstellungsprogramm und die parallel laufende Modernisierung der Stellwerkstechnik geht die DB davon aus, dass sich die Besetzungssituation im Knoten Frankfurt und generell in der Region Mitte sukzessive bis Ende des Jahres nachhaltig stabilisieren wird. 

23. Mai 2025, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bauteams erneuern vom 4. bis 13. Juni Gleise, Weichen und Oberleitungen • Parallel: Arbeiten an Lärmschutzwänden, Brückenprüfungen und Softwareupdate im Elektronischen Stellwerk • Anpassungen, Umleitungen und Busse im Personenverkehr • Auskunft zu Fahrtmöglichkeiten unter www.bahn.de und im DB Navigator

Für ein verlässliches Angebot auf der Schiene setzt die Deutsche Bahn (DB) auch im Juni ihr Modernisierungsprogramm für die Infrastruktur fort. In einem eng getakteten Zeitplan erledigen die Bauteams dabei vom 4. Juni (19:00 Uhr) bis 13. Juni (5:00 Uhr) ein ganzes Paket an Bauarbeiten im Bereich Mannheim – Saarbrücken. Dazu zählen die Erneuerung von Gleisen, Weichen, Kabeln und Oberleitungen. Parallel prüfen die Fachkräfte Brückenbauwerke und führen Arbeiten an Lärmschutzwänden aus. Das ESTW in der Betriebszentrale Karlsruhe, das die Züge über Homburg (Saar) bis Dillingen steuert, erhält eine neue Software.  

Um die Auswirkungen der zehntägigen Arbeiten auf den Zugverkehr so gering wie möglich zu halten, hat die DB bei den Planungen Auswirkungen anderer Baustellen im Umfeld einbezogen. Zudem baut die DB, wo immer es geht, „unter rollendem Rad“ und in den Nachtstunden. Dies ist jedoch insbesondere bei Gewerken im Gleisbereich oder Einsatz von Spezialtechnik nicht immer möglich. Streckenabschnitte müssen in diesen Fällen teilweise oder komplett für den Bahnverkehr gesperrt werden. Die DB setzt dann alles daran, den Fahrgästen auch während der Baustellen ein bestmögliches Angebot auf der Schiene oder in Ersatzangeboten zur Verfügung zu stellen. Konkret ergeben sich für die Arbeiten zwischen Mannheim und Saarbrücken folgende Optionen:   

Fernverkehr 

Die Fernverkehrszüge fahren großräumig über alternative Strecken um die Baustelle herum. Daher können die ICE/TGV/EC nicht an den gewohnten Stationen halten. Fahrgäste, die in Saarbrücken, Homburg (Saar), Kaiserslautern und Neustadt (Weinstraße) ein- und aussteigen möchten, können von/nach Mannheim aus mit den im Bauzeitraum verfügbaren Nahverkehrsangeboten reisen. Ab Mannheim stehen Fernverkehrsverbindungen in alle Richtungen, u.a. nach Berlin, Paris, Stuttgart und München zur Verfügung. Darüber hinaus werden teilweise Karlsruhe Hauptbahnhof und Strasbourg Hauptbahnhof als Ersatzhalte angeboten. Da die Kapazität der Umleitungsstrecken begrenzt ist, können zudem nicht alle Fernverkehrszüge darüber geführt werden, weswegen es auch zu (Teil-)Ausfällen kommt.  

  • Die ICE/TGV-Züge Frankfurt – Mannheim – Saarbrücken – Paris werden zwischen Mannheim und Paris über Karlsruhe und Strasbourg umgeleitet. Die Halte in Kaiserslautern und Saarbrücken können nicht angefahren werden. 
  • Die ICE-Züge Saarbrücken – Frankfurt – Berlin fallen zwischen Saarbrücken und Frankfurt im Bauzeitraum aus.  
  • Die EC-Züge Saarbrücken – Stuttgart – München – Graz fallen zwischen Saarbrücken und Stuttgart aus.  
  • Die ICE-Züge Saarbrücken – Stuttgart – München können während der Bauarbeiten nicht verkehren.  

Weitere Informationen auch unter: Mannheim ⇄ Saarbrücken 

Im Nahverkehr führen die Bauarbeiten im Abschnitt Neustadt (Weinstraße) und Kaiserslautern zu folgenden Anpassungen: 

S-Bahn-Verkehr 

  • Die S-Bahnen der Linie S2 (Kaiserslautern - Mannheim - Heidelberg - Mosbach (Baden)) entfallen ganztägig zwischen Neustadt (Weinstraße) und Kaiserslautern in beide Richtungen. Fahrgäste können alternativ die planmäßig im Stundentakt verkehrenden Züge der Linie S1 (Homburg (Saar) - Kaiserslautern - Mannheim - Heidelberg – Osterburken) nutzen. 
  • Im Abendverkehr (ab Neustadt (Weinstraße) ab 20.39 Uhr, ab Kaiserslautern Hauptbahnhof ab 20.58 Uhr) werden die Züge beider Linien (S1 und S2) in diesem Teilabschnitt durch Busse ersetzt.  
  • Als Ersatz für die Einzelfahrten der S44 von Kaiserslautern um 3.55 Uhr bzw. 4.00 Uhr nach Neustadt (Weinstraße) fahren Busse. 

Regionalverkehr 

  • RE 1 (Koblenz – Trier – Saarbrücken – Mannheim): Einzelne Züge entfallen an einzelnen Tagen in den Teilabschnitten Neustadt – Kaiserslautern, Mannheim – Homburg (Saar) sowie Trier – Homburg (Saar) und werden durch Busse ersetzt.
  • RB 70 ((Trier –) Merzig - Saarbrücken – Kaiserslautern) sowie RB 71 (Trier – Saarbrücken – Homburg (Saar)): Einzelne Züge entfallen an einzelnen Tagen in den Teilabschnitten Kaiserslautern – Homburg (Saar) bzw. Trier – Homburg (Saar) und werden durch Busse ersetzt.
  • RE 15 (Kaiserslautern – Mainz): Einzelne Züge zwischen Kaiserslautern und Bad Kreuznach halten an einzelnen Tagen nicht am Bahnhof Hochspeyer.
  • RB 56 (Karlsruhe/Neustadt –) Hinterweidenthal Ost – Bundenthal Rumbach): Züge entfallen mittwochs und samstags um 8.37 Uhr ab Kaiserslautern nach Bundenthal Rumbach im Teilabschnitt Neustadt (Weinstraße) – Kaiserslautern. Gleiches gilt sonntags und montags in der Gegenrichtung aus Bundenthal Rumbach mit Abfahrt um 17.50 Uhr ab Neustadt (Weinstraße) nach Kaiserslautern. 
  • RB 65 (Kaiserslautern – Bingen): Einzelne Züge fallen in den Abend- und Nachtstunden im Teilabschnitt Kaiserslautern – Enkenbach aus und werden durch Busse ersetzt. Im Abschnitt Enkenbach – Bad Kreuznach – Bingen entfällt der Halt in Hochspeyer bei den ansonsten planmäßig fahrenden Zügen.
  • RE 6 (Kaiserslautern – Neustadt (Weinstraße) – Karlsruhe): Züge fahren planmäßig zwischen Karlsruhe und Neustadt (Weinstraße). Im Abschnitt Neustadt (Weinstraße) und Kaiserslautern entfallen diese in beiden Richtungen.
  • RB 64 (Kaiserslautern – Pirmasens): Einzelne Züge fallen in den Abend- und Nachtstunden im Teilabschnitt Schopp – Kaiserslautern aus und werden durch Busse ersetzt.
  • RB 66 (Kaiserslautern – Lauterecken-Grumbach): Züge um 0.53 Uhr ab Kaiserslautern nach Lauterecken-Grumbach entfallen vom 7. bis 9. Juni und werden durch Busse mit veränderten Fahrzeiten ersetzt.
  • RB 45 (Neustadt (Weinstraße) - Freinsheim – Grünstadt): Zwischen Neustadt (Weinstraße) und Kaiserslautern entfallen am 5., 6., 10., 11. und 12. Juni die Züge der um 13.16 Uhr und 18.27 Uhr ab Neustadt (Weinstraße). In der Gegenrichtung betrifft dies ab Kaiserslautern die RB 45 um 5.16 Uhr und 15.22 Uhr am 5., 6., 10., 11., 12. und 13. Juni.

Weitere Information und Fahrpläne unter www.bahn.de/bauarbeiten.

Auskunft zu allen Fahrtmöglichkeiten finden Kundinnen und Kunden in den Auskunftsmedien der Deutschen Bahn sowie der Verkehrsverbünde. Darüber hinaus gibt es weitere Informationen über Aushänge und Durchsagen in den Stationen und deren Umfeld. Die DB dankt den Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis.  

Bauarbeiten im Überblick 

Zwischen dem 4. und 13. Juni setzt die DB zwischen Mannheim und Saarbrücken insbesondere folgende Arbeiten um: 

  • Erneuerungen von Weichen in den Bahnhöfen in Hochspeyer und Hauptstuhl,  
  • Kabelarbeiten zwischen Hochspeyer und Landstuhl für die künftigen Elektronischen Stellwerke (ESTW), 
  • Brückenprüfungen im Bereich Kaiserslautern – Homburg (Saar),  
  • Softwaretausch im Steuerbezirk 1 des ESTW in der Betriebszentrale Karlsruhe von Ludwigshafen bis Dillingen (Saar), 
  • Abschlussarbeiten zu den Lärmschutzwänden in Hauptstuhl und Kindsbach, sowie 
  • Instandhaltungsmaßnahmen im Streckenverlauf. 

22. Mai 2025, 18:22 Uhr
Frankfurt am Main
In den betroffenen Zeitfenstern fahren statt der S3 und S4 ersatzweise Busse • Die Linie S5 verkehrt nur bis zum Frankfurter Hauptbahnhof und wendet dort • Einstellungsoffensive für Stellwerksmitarbeitende läuft weiter auf Hochtouren

Aufgrund eines aktuell überdurchschnittlich hohen Krankenstandes bei den Fahrdienstpersonalen im Stellwerk Frankfurt Süd kommt es leider ab morgen zu nächtlichen Einschränkungen bei drei S-Bahn-Linien. Konkret sind folgende Zeiträume betroffen:

  • Freitag, 23. Mai, 22:00 Uhr, bis Samstag, 24. Mai, 4:00 Uhr,
  • Samstag, 24. Mai, 20:00 Uhr, bis Sonntag, 25. Mai, 6:00 Uhr, sowie
  • Sonntag, 25. Mai, 18:00 Uhr, bis Montag, 26. Mai, 4:00 Uhr.

Die S-Bahnen der Linien S3 und S4 können in den betreffenden Abend- und Nachtstunden nicht fahren. Für die Kund:innen sind Busse im Einsatz. Die S5 fährt nur bis zum Frankfurter Hauptbahnhof und wendet dort. Fahrgäste haben Anschluss an den städtischen Nahverkehr.

Die DB bedauert die Folgen für die Fahrgäste und bittet für die Einschränkungen ausdrücklich um Entschuldigung. Aufgrund der Kurzfristigkeit sind die Fahrplanänderungen noch nicht in den Online-Auskünften berücksichtigt. Die DB arbeitet mit Hochdruck daran alle Informationen schnellstmöglich in allen Systemen zur Verfügung zu stellen.

Bei den Mitarbeitenden in den Stellwerken handelt es sich um hochspezialisierte Fachkräfte, die kurzfristig schwer ersetzbar sind. So müssen Zugverkehrssteuerer für die jeweilige Stellwerkstechnik und Region ausgebildet sein und für die örtlichen Gegebenheiten eingearbeitet und erfolgreich geprüft werden. Trotz aller Anstrengungen konnten die Spät- und Nachtschichten daher leider nicht vollständig besetzt werden.

Für einen auskömmlichen Personalbestand in den Stellwerken – auch in Frankfurt Süd – setzt die DB ihre Recruiting-Aktionen verstärkt fort. Werbekampagnen, wöchentlich stattfindende Bewerbertage in den Stellwerken und sogenannte „Speeddating-Formate“ tragen inzwischen auch erste Früchte. Mit knapp 2.000 Umschulungen und 850 neuen Azubis pro Jahr wurden die Ausbildungskapazitäten massiv ausgeweitet. Auch die Zahl eingestellter Azubis konnte deutlich erhöht werden. Aktuell kann die DB im Netz Frankfurt jeden Monat einen neuen Ausbildungskurs besetzen. Bundesweit hat die DB zusätzliche Berufsschulklassen eröffnet und über 100 Simulationsanlagen installiert sowie mehr Trainerkapazitäten geschaffen. Gleichzeitig wurde die Betreuung der Auszubildenden intensiviert, um frühzeitig „Nachhilfebedarf“ zu erkennen, eine engere Bindung und höhere Motivation zu erzielen und letztlich bessere Bestehensquoten zu bewirken.

Mit Blick auf dieses Einstellungsprogramm und die parallel laufende Modernisierung der Stellwerkstechnik geht die DB davon aus, dass sich die Besetzungssituation im Knoten Frankfurt und generell in der Region Mitte sukzessive bis Ende des Jahres nachhaltig stabilisieren wird.

22. Mai 2025, 15:03 Uhr
Frankfurt am Main
Notwendige Voraussetzung für Zugfahrten mit über 160 km/h • Auswirkungen auf den Nahverkehr vom 22. bis 25. Mai • RE 70 fährt regulär mit Halt an allen Stationen, S-Bahn-Linie S7 fährt an den betreffenden vier Tagen nicht

Um künftig Zugfahrten mit bis zu 200 Stundenkilometern auch im Streckenabschnitt zwischen Biblis und Zeppelinheim auf der Riedbahn zu ermöglichen, finden von Donnerstag, 22. Mai, bis Sonntag, 25. Mai, jeweils von 7:45 Uhr bis 17:00 Uhr sogenannte Hochtastfahrten statt. Dabei handelt es sich um Erprobungsfahrten, die mit einem Hochgeschwindigkeitsmesszug der Deutschen Bahn (DB) durchgeführt werden. Die Messfahrten finden zwischen Biblis und Frankfurt Stadion statt und führen zu den folgenden Fahrplananpassungen im Nahverkehr:

  • Die Züge der Regionalexpress-Linie RE70 verkehren regulär im Stundentakt und halten an allen Unterwegsbahnhöfen.
  • Die S-Bahn-Linie S7 fährt in diesem Zeitraum nicht. Fahrgäste nutzen stattdessen den RE 70, der im Stundentakt verkehrt.​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​
  • Der Fernverkehr ist von den Einschränkungen nicht betroffen, lediglich einzelne Züge werden über die Main-Neckar-Bahn umgeleitet.
  • Der Güterverkehr fährt in diesem Zeitraum über alterative Routen.

Die DB dankt den Fahrgästen für das Verständnis. Informationen zu aktuellen Fahrtmöglichkeiten finden Reisende auch in den digitalen Auskunftsmedien wie www.bahn.de, im DB Navigator und sowie unter www.rmv.de.

22. Mai 2025, 09:30 Uhr
Frankfurt am Main
Möglichkeit zum Baggerfahren • Großmaschinen und Schweißvorführungen live erleben • DJ und Foodtrucks vor Ort • Persönlicher Austausch und Gelegenheit zu Beratungsgesprächen mit Recruiter:innen, Fachkräften und Azubis

Wer selbst mal Bagger fahren, Großmaschinen und Schweißer in Aktion erleben und sich dabei über spannende Berufe informieren möchte, ist am 5. Juni auf der Hausmesse der DB Bahnbau Gruppe genau richtig. Auf dem Betriebsgelände in der Robert-Blum-Straße 1 in Hanau können sich Interessierte von 14.00 bis 17.00 Uhr über Ausbildungsmöglichkeiten, duale Studiengänge und Stellenangebote bei der DB Bahnbau Gruppe beraten lassen und direkt vor Ort ein Beratungsgespräch mit einem der Recruiter:innen führen. Außerdem besteht Gelegenheit, sich mit Fachkräften und Auszubildenden persönlich auszutauschen. Für Musik und das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt – mit DJ, Foodtrucks und Eisstand. Im Anschluss an die Veranstaltung können sich die Teilnehmenden ein Goodie Bag mit gebrandeter Sonnenbrille, Sonnencreme und Basecap mitnehmen.

Mehr Infos zur Veranstaltung und Anmeldung bis zum 4. Juni unter: https://jobs.deutschebahngroup.careers/campusDE/Register?jobId=576492 Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen.Aktuell gibt es rund 670 freie Stellen bei der DB Bahnbau Gruppe, – von Ausbildungsstellen über Fachkräfte im Bereich Bau und Elektrotechnik sowie zahlreiche Praktikumsplätze. Aktuelle Stellenangebote unter: https://www.bahnbaugruppe.de/bahnbaugruppe-de/Jobs-Karriere

21. Mai 2025, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bestandteil des mehrstufigen Maßnahmenpakets für auskömmlichen Personalbestand • Ende des Jahres: Regulärer Zugverkehr bei stabiler Stellwerksbesetzung

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute den neuen Bedienplatz des Stellwerks Oberlahnstein (Nord) in Lahnstein (Netz Koblenz) eingeweiht. Damit ist ein weiter Schritt aus dem Maßnahmenpaket für eine nachhaltige Stabilisierung des Bahnverkehrs am Rechten Rhein umgesetzt. Die DB hatte im Februar bei einer Veranstaltung des SPNV-Nord ihr Konzept erläutert, nach dem in drei Etappen wieder ein tragfähiges und verlässliches Zugangebot in der Region ermöglicht werden soll. Ende des Jahres soll danach wieder eine auskömmliche Besetzung der Stellwerke insgesamt erreicht werden. Die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik im Rahmen der Generalsanierung „Rechter Rhein“ in 2026 sorgt perspektivisch für weitere Effizienzeffekte bei Verkehr und Personaleinsatz.

Christoph Michels, Leiter Betrieb, Fahrplan, Vertrieb und Kapazitätsmanagement der DB InfraGO, Region Mitte: „Mit dem neuen Bedienplatz in Koblenz können wir Menschen direkt hier vor Ort als Zugverkehrssteuernde (ZVS) im Stellwerk Oberlahnstein (Nord) einsetzen. Das schafft Identität und trägt deutlich zur Stabilisierung des Personalbestands bei. Wir konnten in den letzten Wochen und Monaten durch unser intensives Recruiting bereits zahlreiche neue Kolleginnen und Kollegen an Bord holen. Das freut uns sehr, denn wir möchten, dass die Züge auch am rechten Rhein schnellstmöglich wieder verlässlich rollen. Wir sind zuversichtlich, dass die weiteren Schritte unseres Konzepts zur Stellwerksbesetzung ebenfalls wie angedacht greifen werden.“

Thorsten Müller, Verbandsdirektor SPNV-Nord: „Die Inbetriebnahme des neuen Bedienplatzes in Lahnstein ist ein bedeutender Schritt zur Stabilisierung des Zugverkehrs am Rechten Rhein. Dass das Stellwerk Oberlahnstein (Nord) künftig aus dem Netz Koblenz gesteuert werden kann, erhöht nicht nur die betriebliche Flexibilität, sondern bringt den Betrieb näher an die Region und ihre Bedürfnisse heran. Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Deutsche Bahn mit der Umsetzung einer unserer zentralen Forderungen aus dem gemeinsamen Gespräch im Februar ernst macht. Der SPNV-Nord hatte damals alle relevanten Akteure an einen Tisch gebracht, um konkrete Verbesserungen für die Fahrgäste auf den Weg zu bringen. Dass nun spürbare Maßnahmen folgen, ist ein wichtiges Signal – für die Kommunen, für die Beschäftigten vor Ort und insbesondere für die Menschen, die täglich auf einen verlässlichen Nahverkehr angewiesen sind.“

Der neue Bedienplatz im Stellwerk Oberlahnstein (Nord)
Der neue Bedienplatz im Stellwerk Oberlahnstein (Nord)
Quelle: DB AG
Der neue Bedienplatz im Stellwerk Oberlahnstein (Nord)

Durch den Umbau der Unterzentrale in Oberlahnstein kann die DB das Stellwerk Oberlahnstein (Nord) zwischen Leutesdorf und Unkel sowohl aus der Betriebszentrale Frankfurt als auch aus dem Netz Koblenz steuern. Mit dieser Flexibilität schafft die DB eine gute Voraussetzung, um den Betrieb zu stabilisieren. Die ersten ZVS wurden im März in die örtlichen Gegebenheiten eingewiesen und die erste Probeschicht am neuen Bedienplatz von einem Koblenzer Mitarbeitenden nach Ostern gefahren. Seit Mai ist der neue Bedienplatz für das Stellwerk Oberlahnstein (Nord) vollständig einsatzbereit und es werden wöchentlich mehrere Schichten übernommen. Parallel konnten in Frankfurt zwei Nachwuchskräfte sowie ein Bestandsmitarbeiter erfolgreich auf dem Stellwerk Oberlahnstein eingelernt werden. Sie nahmen im Frühjahr ihre Arbeit auf. Bis spätestens Jahresende zieht der Bedienplatz für das Stellwerk Oberlahnstein (Nord) dann vollständig ins Netz Koblenz und wird von ZVS aus der Region Koblenz gesteuert.

Für einen auskömmlichen Personalbestand in der Region und bundesweit setzt die DB ihre Recruiting-Aktionen verstärkt fort. Die Werbekampagnen, wöchentlich stattfindende Bewerbertage in den Stellwerken und sogenannte „Speeddating-Formate“ tragen inzwischen Früchte. Mit knapp 2.000 Umschulungen und 850 neuen Azubis pro Jahr wurden die Ausbildungskapazitäten massiv ausgeweitet. Seit etwa Mitte vergangenen Jahres gelingt es, Nachführungskurse voll zu besetzen und die Anzahl eingestellter Azubis konnte 2024 nochmal deutlich erhöht werden. Bundesweit hat die DB zusätzliche Berufsschulklassen eröffnet und über 100 Simulationsanlagen installiert sowie mehr Trainerkapazitäten geschaffen, um die Umschulung und Ausbildung zu modernisieren. Gleichzeitig wurde die Betreuung der Auszubildenden intensiviert, um frühzeitig „Nachhilfebedarf“ zu erkennen, eine engere Bindung und höhere Motivation zu erzielen und letztlich bessere Bestehensquoten zu bewirken.

Das breit aufgestellte Programm aus Neueinstellungen und strukturellen Anpassungen ermöglicht es, sukzessive eine nachhaltige Stabilisierung der Personallage insbesondere im Stellwerk Oberlahnstein zu erreichen. Die Besetzungssituation auf den Stellwerken der rechtsrheinischen Bahnstrecke und generell in der Region Mitte wird sich bis zum Ende des Jahres stabilisieren. Dann rechnet die DB wieder mit einer Vollbesetzung und einem regulären Bahnverkehr.

16. Mai 2025, 18:00 Uhr
Frankfurt
An sechs Bahnsteiggleisen Platz für gleichzeitig zwei Züge • Fahrgäste profitieren von größerer Flexibilität im Bahnverkehr • Gleis 25 bringt weitere Kapazität für Deutschlands zweitgrößte Station • Baubeginn ab 2026

Mehr Platz für besseren Bahnverkehr: Die Deutsche Bahn (DB) hat nach Baustart im Januar insgesamt 12 neue Zugdeckungssignale im Frankfurter Hauptbahnhof in Betrieb genommen. Diese unterteilen die Bahnsteige 10, 11, 14, 15, 16 und 17 in mehrere Abschnitte. Somit verfügen jetzt alle Bahnsteige mit ausreichender Länge über die Möglichkeit, zwei Züge an einem Bahnsteig halten zu lassen. Außerdem kann ein langer Zug einfahren und an den Bahnsteigen jeweils in zwei kürzere Züge mit verschiedenen Zielen aufgeteilt werden. Dieses Plus an Flexibilität ermöglicht neue Fahrplankonzepte, so dass alle Kundinnen und Kunden von der Kapazitätserweiterung des Frankfurter Hauptbahnhofs profitieren können. Darüber hinaus kann der dortige Zugverkehr mit der Ergänzung der Zugdeckungssignale insgesamt besser und effizienter organisiert werden.

Um kurzfristig mehr Platz in Deutschlands zweitgrößtem Bahnhof, in dem täglich fast eine halbe Million Menschen unterwegs sind, zu schaffen, baut die DB darüber hinaus ein neues Bahnsteiggleis 25 und verbessert so die Verlässlichkeit des Bahnverkehrs weiter. Im Herbst erwartet die DB den Planfeststellungsbeschluss für das Kapazitätsvorhaben. Bis dahin stellen die Projektteams die Ausschreibungsunterlagen für die Baufirmen zusammen. Ab Januar 2026 sollen erste Vorbereitungen – wie die Einrichtung der Logistikflächen – beginnen, bevor es dann Mitte 2026 mit den eigentlichen Arbeiten losgeht. Um den Fahrgästen dabei einen möglichst guten Zugang zu den Zügen zu ermöglichen, achtet die DB darauf, dass während der Baustelle Gleis 24 größtenteils weiter genutzt werden kann. Die Inbetriebnahme des neuen Gleis 25 ist für 2027/2028 geplant.

Zugdeckungssignal Frankfurt Hbf
Zugdeckungssignal Frankfurt Hbf
Quelle: DB InfraGO AG
Zugdeckungssignal Frankfurt Hbf

Die zusätzlichen Signale und das Gleis 25 wirken kurzfristig, um die Leistungsfähigkeit und Kapazität des Hauptbahnhofs in seiner jetzigen Form so weit wie möglich zu steigern und optimal auszunutzen. Das allein reicht jedoch bei weitem nicht aus, um die durch das hohe Zugaufkommen verursachten Engpässen im Zulauf des Hauptbahnhofs aufzulösen. Aus diesem Grund plant die DB im Auftrag des Bundes den Fernbahntunnel mit zusätzlichen Gleisen und einer unterirdischen Station. Die Bauarbeiten für den Fernbahntunnel sollen nach dem abgeschlossenen Planungsprozess voraussichtlich Anfang der 2030er Jahre beginnen.

Weitere Informationen unter https://www.fernbahntunnel-frankfurt.de/.

16. Mai 2025, 14:30 Uhr
Frankfurt am Main
Reisende profitieren von erhöhten Bahnsteigen und zwei neuen Aufzügen • Attraktive Ausstattung der Verkehrsstation für mehr Komfort • Parallel neuer Lärmschutz für Anwohnende • Investitionen rund 17 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert den Bahnhof Hochheim (Main) und wertet ihn für Reisende und Besucher:innen deutlich auf. Ende dieses Jahres sollen Kundinnen und Kunden bereits von der erneuerten und barrierefreien Verkehrsstation profitieren. Etwa 17 Millionen Euro investieren der Bund, das Land Hessen und die DB in das für die Region wichtige Bahnhofsprojekt.

Nach Vergabe der Bauleistungen und ersten vorbereitenden Arbeiten setzt die DB vom 26. Mai bis 29. September die erste Bauphase um, bei der der Mittelbahnsteig von heute 76 auf künftig 96 Zentimeter erhöht wird. Die Erneuerung und Anhebung des Hausbahnsteigs mitsamt seiner Zuwegung steht im zweiten Bauschritt vom 15. September bis 21. November auf der Agenda. Parallel errichten die Fachkräfte zwei neue Aufzüge, um die Bahnsteige barrierefrei an die Personenunterführung anzubinden. Hierfür muss unter anderem die vorhandene Treppe zum Mittelbahnsteig abgebrochen und um ca. 18 Meter verschoben werden. Beide Aufzüge gehen am Ende der Modernisierungsarbeiten in Betrieb, wodurch in ihrer Mobilität eingeschränkte Fahrgäste dann ohne fremde Hilfe reisen können. Auch die Mitnahme von Fahrrädern und Kinderwagen wird damit erheblich erleichtert.

Ergänzend stattet die DB die Hochheimer Bahnsteige mit neuer Beleuchtung, einem taktilen Wegeleitsystem, moderner Reisendeninformation (ZugInfoMonitor (ZIM)) sowie einer Beschallungsanlage aus. Dies bietet vor allem blinden und sehbehinderten Reisenden bessere Orientierung. Die Bahnsteigausstattung inklusive der Wetterschutzhäuser wird ebenfalls auf den aktuellen Stand gebracht. Um Anwohnende besser von Bahnlärm zu entlasten, errichtet die DB sowohl an den Gleisen in Richtung Flörsheim (Main) als auch direkt an den Hausbahnsteig angrenzende neue Lärmschutzwände.

Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Hessen, Ines Fröhlich, Staatssekretärin im hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Vorsitzender der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, Hans Mohr, Erster Stadtrat der Stadt Hochheim am Main, Johannes Baron, Kreisbeigeordneter des Main-Taunus-Kreises sowie Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG Geschäftsbereich Personenbahnhöfe, trafen sich heute vor Ort zum symbolischen Spatenstich.

Beteiligte beim Spatenstich für die Modernisierung der Verkehrsstation Hochheim (Main)
Beteiligte beim Spatenstich für die Modernisierung der Verkehrsstation Hochheim (Main)
Quelle: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt

Von links nach rechts: Stefan Schwinn, Leiter Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG , Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter für das Land Hessen der DB AG, Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer und Vorsitzender der Geschäftsführung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, Ines Fröhlich, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Hans Mohr, Erster Stadtrat der Stadt Hochheim am Main, Melanie Kühner, Bahnhofsmanagerin Frankfurt, Johannes Baron, Kreisbeigeordneter des Main-Taunus-Kreises sowie zwei Mitarbeiter der ausführenden Baugesellschaft H. Klostermann mbH.

Dr. Klaus Vornhusen: „Mit der Modernisierung bringen wir die Verkehrsstation Hochheim auf den neuesten Stand: Rundum erneuerte Bahnsteige, moderne Ausstattung und – das Wichtigste – endlich barrierefreie Zugänge mit Aufzügen. Für Reisende sind die spürbaren Verbesserungen, die gerade im stark verdichteten Rhein-Main-Gebiet den Zugang zur umweltfreundlichen Schiene einfacher und damit fit für die Zukunft machen.“

Ines Fröhlich: „Hochheim ist schon immer ein zentraler und hoch frequentierter Verkehrsknotenpunkt für zahlreiche Pendler, die Bewohner des Antoniushauses und die weiteren Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt. Hochheim ist zudem seit 2013 Modellkommune für Inklusion des Landes Hessens. Auch deshalb ist der heutige Baustart zur Modernisierung der Verkehrsstation längst überfällig. Gesundheit und körperliche Unversehrtheit ist kein Besitzstand, den Jemand für sich beanspruchen kann – gesellschaftliche Teilhabe, Mobilität und das Recht auf selbstbestimmtes Leben ist es als Grundrecht dagegen schon. Es war richtig, dass das Land Hessen bereits 2017/2018 die Machbarkeitsuntersuchung unterstützt und 2019 mit knapp über 250.000 Euro Landesmitteln die Planung für den Umbau dieser Verkehrsstation begonnen hat. Denn nur so konnte die Chance auf Aufnahme in das Sonderfinanzierungsprogramm des Bundes im Jahr 2021 genutzt werden. Ich wünsche dem Bauvorhaben viel Erfolg und Unfallfreiheit, den täglichen Nutzerinnen und Nutzern eine fristgerechte baldige Fertigstellung und der Deutschen Bahn und damit allen Hessinnen und Hessen, dass wir bei den weiteren dringenden Maßnahmen der Barrierefreiheit in allen Verkehrsstationen und Bahnhöfen in Hessen zügig vorankommen.“

Prof. Knut Ringat: „Der Bahnhof Hochheim ist einer von rund 100 Bahnhöfen, die in diesem Jahrzehnt im RMV-Gebiet barrierefrei umgebaut werden. Dreiviertel aller Fahrgäste steigen bereits an barrierefrei gestalteten Bahnhöfen ein und aus. Durch die Umbaumaßnahmen können diejenigen der täglich rund 2.300 Fahrgäste am Hochheimer Bahnhof, die mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Fahrrad unterwegs sind, noch in diesem Jahr problemlos unser Fahrtenangebot nutzen."

Hans Mohr: „Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Hochheim schafft ein weiteres Argument dafür, sich inklusive Gemeinde nennen zu dürfen."

Johannes Baron: „Der Verkehr mit Bus und Bahn ist ein ganz wichtiger Schlüssel zur Standortentwicklung der Region und auch des Main-Taunus-Kreises. Der Ausbau des Bahnhofs Hochheim trägt dazu bei, den öffentlichen Personennahverkehr für unsere Bürgerinnen und Bürger noch attraktiver zu machen.“

Stefan Schwinn: "Die Modernisierung und der barrierefreie Umbau des Bahnhofs ist der maßgebende Schritt für mobilitätseingeschränkte Reisende, um auch in Hochheim (Main) barrierefrei mit dem umweltfreundlichen Schienenverkehr reisen zu können. Neben der Erhöhung beider Bahnsteige und dem Neubau von zwei Aufzugsanlagen freuen wir uns, blinden und sehbehinderten Menschen durch ein taktiles Wegeleitsystem nach Abschluss der Arbeiten eine bessere Orientierung an der Station ermöglichen zu können."

Beteiligte und Schülerinnen und Schüler der integrativen Schulen beim Spatenstich der Verkehrsstation Hochheim
Beteiligte und Schülerinnen und Schüler der integrativen Schulen beim Spatenstich der Verkehrsstation Hochheim
Quelle: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt
Stakeholder mit Schülerinnen und Schüler der integrativen Schulen beim Spatenstich der Verkehrsstation Hochheim

Um die Auswirkungen der Modernisierung auf die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, erledigt die DB das Baupensum soweit möglich „unter rollendem Rad“, teilweise in den Nachtstunden bzw. verkehrsärmeren Zeiten. Für den Einsatz von Spezialtechnik oder für Arbeiten im Gleis können die Züge den betreffenden Abschnitt jedoch zeitweise nicht befahren. Für diese Fälle hat die DB mit dem RMV und den Eisenbahnunternehmen ein angepasstes Fahrplanangebot entwickelt, damit die Reisenden trotz Bauarbeiten weiter im ÖPNV mobil bleiben können.

Danach ist in der Zeit vom 2. Juni bis 14. September in Fahrtrichtung Rödermark und von 15. bis 29. September in beiden Richtungen ein Ersatzverkehr mit Bussen zu/von der S1 organisiert. Vom 30. September bis 21. November werden die Züge im Bahnhof Hochheim (Main) am Mittelbahnsteig in beiden Richtungen halten. Aufgrund weiterer Bauarbeiten in Frankfurt-Höchst wenden die Züge im Zwischentakt in Frankfurt-Griesheim, wovon am Wochenende jedoch nur einige Züge betroffen sind. Sichergestellt ist, dass während des Hochheimer Marktes die S-Bahnen der Linie S1 im Haupttakt in Hochheim (Main) halten können. Sämtliche Fahrplanänderungen werden in den elektronischen Auskunftsmedien wie www.bahn.de oder www.rmv.de hinterlegt.

Die DB nutzt die Sperrpausen rund um die Modernisierung des Bahnhofs Hochheim (Main) dafür, weitere Projekte wie den Bau von Lärmschutzwänden oder das neue Elektronische Stellwerk in Flörsheim (Main) voranzubringen. Die DB informiert hierzu noch einmal gesondert.

16. Mai 2025, 11:00 Uhr
Halle (Saale)
Baurecht für barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Lutherstadt Eisleben und Überholgleis für lange Güterzüge in Sangerhausen • 14 moderne Elektronische Stellwerke (ESTW) ersetzen künftig 33 alte Stellwerke• Fahrgäste und Wirtschaft profitieren • Bauarbeiten bis 2027 abgeschlossen

Für mehr Qualität und eine höhere Leistungsfähigkeit modernisiert die Deutsche Bahn (DB) die stark befahrene Strecke Halle (Saale) - Kassel in dem Abschnitt zwischen Halle und dem hessischen Eichenberg. Für zwei wichtige Teilprojekte hat die zuständige Behörde jetzt Baurecht erteilt: den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Lutherstadt Eisleben und den Bau eines 740 Meter langen Überholgleises für Güterzüge in Sangerhausen. Das ist neben dem in Röblingen am See das zweite Überholgleis für lange Güterzüge auf der Strecke.

Im Fokus der Modernisierung der Strecke steht auch der Bau von 14 neuen Elektronischen Stellwerken (ESTW), die künftig die Züge auf der Strecke steuern. 33 alte meist mechanische Stellwerke ersetzt die DB zwischen Halle und Eichenberg: unter anderem in Berga-Kelbra, Sangerhausen, Riestedt, Blankenheim, Lutherstadt Eisleben, Röblingen am See und in Teutschenthal. Die Bedienung erfolgt künftig aus Röblingen am See in Sachsen-Anhalt. Im Herbst 2025 starten hierfür die Bauarbeiten im Abschnitt Sangerhausen - Angersdorf.

Bahnhof Eisleben
Bahnhof Eisleben
Quelle: Jörn Daberkow
Bahnhof Lutherstadt Eisleben
Bahnhof Sangerhausen
Bahnhof Sangerhausen
Quelle: DB E&C
Bahnhof Sangerhausen

DB-Projektleiter Uwe Sieber: „Wir bringen unser Bestandsnetz auf Vordermann und modernisieren zwischen Halle und Kassel eine wichtige Ost-West-Achse unserer Infrastruktur. Die Stellwerkstechnik ist veraltet, störanfällig und erfordert einen hohen Personaleinsatz. Das soll sich ändern. Um unseren straffen Zeitplan zu halten, haben wir frühzeitig Bauunternehmen und Lieferanten informiert. Unser Ziel ist es, dass mehr Züge auf der Strecke fahren können und wir eine bessere Qualität für die Reisenden bieten.“

Damit Reisende in Lutherstadt Eisleben künftig stufenfrei ein- und aussteigen können, baut die DB dort neue Bahnsteige mit einem taktilen Leitsystem für Blinde und Sehschwache. Eine neue Personenunterführung und neue Aufzüge verbessern insgesamt die Erreichbarkeit. Zudem tauscht die DB im Bahnhofsbereich Signaltechnik. Bereits Ende 2027 werden die Baumaßnahmen auf der Strecke Halle-Eichenberg abgeschlossen sein. So kann die Strecke bei späteren Generalsanierungen auch als robuste und verlässliche Umleitung dienen.

Die Arbeiten sind Teil des Gesamtprogramms „S3“, das die DB zur strukturellen Sanierung des Konzerns innerhalb der nächsten drei Jahre gestartet hat. Ziel ist, die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherzustellen, das Kundenerlebnis deutlich zu verbessern und die finanzielle Tragfähigkeit der DB abzusichern. Kurz: Die DB soll pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden.

In der Infrastruktur steht die Bestandssanierung im Fokus. Dies beinhaltet die Generalsanierung von insgesamt 1.500 Streckenkilometern und damit aller kommunizierten Korridore bis 2027 sowie weitere umfangreiche Maßnahmen wie der Austausch von 200 alten, störanfälligen Stellwerken.

15. Mai 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Nach Einrichtung der Baustelle umfangreiche Erdarbeiten – Abschluss der Hochwasserschutzmaßnahme im Oktober geplant - Ausgleichsmaßnahme im Rahmen des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Hanau–Gelnhausen

Die Deutsche Bahn (DB) beginnt in der kommenden Woche mit den Bauarbeiten für die „Flutmulde Nord“, die westlich der Dammstraße und südlich des Tierheims Gelnhausen entsteht. Zu diesem Anlass haben sich Landrat Thorsten Stolz und Vertreter des Main-Kinzig-Kreises mit Bürgermeister Christian Litzinger, Tierheimleiterin Corina Wink sowie dem DB-Projektleiter Wolf-Dieter Tigges vor Ort getroffen. In mehreren Austauschrunden hatten die Partner:innen in den vergangenen Monaten gemeinsam einen Weg gefunden, den Bau der Flutmulde so zu planen, dass der Betrieb des angrenzenden Tierheims weiter gesichert werden kann. Dieses Miteinander werten die Beteiligten als wichtiges Signal für die konstruktive Zusammenarbeit im Projekt. „Ende gut, alles gut. Ich danke allen, die in den zurückliegenden Monaten konstruktiv an einer gemeinsamen Lösungsfindung mitgearbeitet haben, um den Fortbestand des Tierheims zu gewährleisten – trotz notwendiger Baumaßnahmen“, so Landrat Thorsten Stolz mit Blick auf die vorgenommenen Abtimmungen zwischen Bahn, Stadt Gelnhausen und den Behörden des Main-Kinzig-Kreises.

Ab Mitte Mai richten die Fachkräfte vor Ort die Baustelle und den Bedienweg ein, bevor umfangreiche Erdarbeiten folgen, bei denen große Mengen Boden ausgehoben und mit LKWs abtransportiert werden. Die Maßnahme dient dem Hochwasserschutz im westlichen Stadtgebiet und ist Teil der ökologischen Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen des viergleisigen Ausbaus der Bahnstrecke Hanau–Gelnhausen. Bis in den Oktober hinein werden die Bauarbeiten gemäß derzeitiger Planung andauern.

Ganz ohne Auswirkungen auf das Umfeld kommt die Maßnahme jedoch nicht aus: Im Zuge der Bauarbeiten ist mit einem erhöhten Baustellenverkehr in dem umliegenden Wohn- und Gewerbegebiet zu rechnen. Zudem müssen temporär auch öffentliche Parkplätze gesperrt werden. Dies betrifft vor allem die Straße „An der Pfingstweide“ im Wohngebiet. Auch die Zufahrt zum landwirtschaftlichen Bereich über die Straße „Am Galgenfeld“ (im Bereich des Bahnübergangs) muss für die Baustellenfahrzeuge freigehalten werden. Die Deutsche Bahn bittet die Anwohner:innen um Verständnis für die unvermeidbaren bauzeitlichen Einschränkungen.

Den sog. „Retentionsraum“, der aufgrund der Bahndammerweiterung durch die DB beansprucht wird, soll die Flutmulde zukünftig ausgleichen und im Hochwasserfall den Wasserabfluss beschleunigen. Die Mulde ist an die Kinzig angeschlossen und kann große Mengen Wasser aufnehmen. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um das Stadtgebiet in regenreichen Monaten vor Überschwemmungen zu schützen.

Interessierte können sich ab sofort über den neuen Newsletter der „Ausbaustrecke Hanau–Gelnhausen“ regelmäßig über aktuelle Entwicklungen, Baufortschritte und mögliche Anwohnerhinweise informieren. Der Newsletter kann unter https://hanau-fulda.deutschebahn.com/newsletter.html abonniert werden.

Am kommenden Dienstag, 20. Mai 2025 lädt das Projektteam zudem zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in die Sport- und Kulturhalle Meerholz ein, um über das Baugeschehen zu informieren. Alle Interessierten können sich bereits ab 17.30 Uhr einfinden und sich mit ausgestellten Materialien zu den Baumaßnahmen vertraut machen. Die Veranstaltung beginnt offiziell um 18.30 Uhr mit einem Vortrag. Anschließend besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit dem Projektteam ins Gespräch zu kommen.

Bei sonstigen Hinweisen und Fragen kann das Projekt per E-Mail erreicht werden: h-wf@deutschebahn.com

Weitere Informationen: https://hanau-fulda.deutschebahn.com

Das Bahnprojekt Ausbaustrecke Hanau–Gelnhausen ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus und unterstützt auch die Realisierung des Deutschlandtakts. Es wird gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben.

15. Mai 2025, 08:30 Uhr
Frankfurt am Main
Grundreinigen in 45 Stationen in Hessen • Heute Putzaktion im Bahnhof Wächtersbach • Freiwillige Helfende im Einsatz • Reisende und Bahnhofsbesucher:innen fühlen sich wohler, wenn es sauber ist • DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit • Zukunftsbahnhöfe profitieren besonders

Mit einer umfassenden Reinigungsaktion sorgt die Deutsche Bahn für mehr Sauberkeit und eine bessere Aufenthaltsqualität am Bahnhof Wächtersbach. Die beteiligten Helfer:innen insbesondere von der DB nehmen sich Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Außerdem werden sowohl der Bahnhof als auch das Umfeld von Unkraut befreit. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern.

Bahnhofsmanagerin Michaela Andresen: „Unsere Reisenden und Bahnhofsbesucher:innen wünschen sich saubere Bahnhöfe. Das zeigen auch unsere Umfragen: Wo es sauber ist, steigen unsere Fahrgäste gern in den Zug und fühlen sich wohler. Deshalb packen wir jetzt zusätzlich zur Regelreinigung zum Großreinemachen an. Wir bitten alle Nutzer:innen, sich jederzeit rücksichtsvoll zu verhalten, um die Sauberkeit und Qualität unserer Bahnhofsumgebung nachhaltig zu sichern und den Aufenthalt für Reisende und Besucher:innen angenehm zu gestalten.“

Bürgermeister der Stadt Wächtersbach Andreas Weiher: „Ich danke dem Bahnhofsmanagement, stellvertretend Frau Andresen, außerordentlich für diese Sauberkeits-Aktion. „Sauberkeit“ im öffentlichen Raum und besonders an einem Eingangstor der Stadt ist anerkannte Voraussetzung zur Vermeidung unsozialen Verhaltens. Der Wohlfühlfaktor für Pendler, Reisende und Ankommende steigt spürbar und trägt dazu bei, dass sich jeder Gast selbst an Regeln hält.“ 

Die DB setzt in Hessen den Frühjahrsputz an 45 Stationen um. Darunter auch im Wiesbadener Hauptbahnhof, der Station Kelsterbach und an den Zukunftsbahnhöfen Wabern, Bad Salzhausen und Mörfelden. Aktuell findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Die DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer bessere Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und moderner Beleuchtung. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfen ausgebaut. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: In diesem Jahr folgen weitere 100. Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Über die Zukunftsbahnhöfe hinaus modernisiert die DB bundesweit 2025 weitere Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland.

09. Mai 2025, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
Deutsche Bahn und freiwillige Helfende derzeit im Einsatz • Reisende und Besucher:innen fühlen sich wohler, wenn es sauber ist • DB investiert in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Bahnhofssauberkeit • Grundreinigen in 27 Stationen in Rheinland Pfalz • Zukunftsbahnhöfe profitieren besonders

Mit einer umfassenden Reinigungsaktion sorgt die Deutsche Bahn (DB) derzeit für mehr Sauberkeit und eine bessere Aufenthaltsqualität am Hauptbahnhof Trier. Beim Frühjahrsputz, der ergänzend zur regelmäßigen Reinigung durchgeführt wird, helfen sowohl DB-Mitarbeiter:innen als auch Mieter:innen mit. Sie nehmen sich Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern.  

Bahnhofsmanagerin Jennifer Sauer: „Unsere Reisenden und Besucher:innen wünschen sich saubere Bahnhöfe. Das zeigen auch unsere Umfragen: Wo es sauber ist, steigen unsere Fahrgäste gern ein und fühlen sich wohler. Deshalb packen wir jetzt zusätzlich zur Regelreinigung gemeinsam mit den Mieter:innen im Hauptbahnhof Trier zum Großreinemachen an. Wir bitten alle Nutzer:innen, sich rücksichtsvoll zu verhalten, um die Sauberkeit und Qualität unserer Bahnhofsumgebung nachhaltig zu sichern und den Aufenthalt für Reisende und Besucher:innen angenehm zu gestalten.“ 

Die DB setzt in Rheinland-Pfalz den Frühjahrsputz an 27 Stationen um. Darunter auch in den Hauptbahnhöfen in Ludwigshafen und Kaiserslautern sowie den Zukunftsbahnhöfen Nievern und Emmelshausen. Aktuell findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Die DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die mehr als einhundert Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat.    

Was ist ein Zukunftsbahnhof? Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer bessere Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und moderner Beleuchtung. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfe ausgebaut. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: In diesem Jahr folgen weitere 100. Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderem Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Über die Zukunftsbahnhöfe hinaus modernisiert die DB bundesweit 2025 weitere Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. 

08. Mai 2025, 15:45 Uhr
Frankfurt am Main
Bauteams erneuern vom 20. Mai bis 15. Juni zahlreiche Gleise und Weichen • Parallel: Bau von Lärmschutzwänden, Felssicherung, Brückenarbeiten und Kampfmittelsondierung • Schwerpunkt in den Nachtstunden • Abwechselnde Voll- und Teilsperrungen zwischen Koblenz und Mainz-Mombach • Reisende mit Bus oder Bahn weiter mobil • Auskunft zu Fahrtmöglichkeiten unter www.bahn.de und im DB Navigator

Die Deutsche Bahn (DB) gibt weiter Gas für die Modernisierung der Infrastruktur am linken Rhein. Nach den Arbeiten nördlich von Koblenz (2. bis 19. Mai) steht auf dem sich anschließenden Streckenabschnitt Koblenz – Mainz-Mombach ab 20. Mai die nächste Etappe auf dem Programm. Bis zum 15. Juni bündelt die DB dabei ein Bauvolumen in Millionenhöhe und arbeitet vor allem an Gleisen und Weichen. Parallel erneuern die Fachkräfte eine Brücke, führen Felssicherungen und Kampfmittelsondierungen durch und errichten Lärmschutzwände.  

Um die Auswirkungen der Bauarbeiten auf den Zugverkehr dabei so gering wie möglich zu halten, wurden die Auswirkungen anderer Bauarbeiten rund um Koblenz und Mainz bei der Planung einbezogen. Zudem baut die DB, wo immer es geht, „unter rollendem Rad“ und in den Nachtstunden. Insbesondere bei Arbeiten im Gleisbereich oder bei Einsatz von Spezialtechnik ist es jedoch notwendig, einzelne Streckenabschnitte teilweise oder komplett für den Bahnverkehr zu sperren. Die DB setzt alles daran, den Fahrgästen auch während der Baustellen ein bestmögliches Angebot auf der Schiene oder in Ersatzangeboten zur Verfügung zu stellen. Konkret ergeben sich folgende Optionen:  

Regionalverkehr 

  • Zwischen Bingen (Rhein) Hauptbahnhof und Frankfurt (Main) Hauptbahnhof sind die Züge der Regionalbahnlinie RE 2 weiter unterwegs. 
  • Im Bereich Koblenz Hauptbahnhof – Bingen (Rhein) Hauptbahnhof ist dies– je nach Bauabschnitt – nur teilweise möglich. Die DB setzt ersatzweise Busse für die Reisenden ein.  
  • Die Mittelrheinbahn (RB 26) verkehrt tagsüber mit geänderten Fahrzeiten bzw. nachts im Schienenersatzverkehr. 

Fernverkehr 

  • Die Züge fahren zwischen Köln und Mainz mindestens alle zwei Stunden und über Umleitungen. Daher kann der Halt Bingen (Rhein) Hauptbahnhof während der Bauarbeiten nicht vom Fernverkehr angefahren werden. Alternativ gibt es attraktive Umsteigeverbindungen zwischen Köln und Mainz via Frankfurt (Main) Flughafen (Schnellfahrstrecke).  
  • Die Fahrzeiten zwischen Köln bzw. Koblenz und Mainz verlängern sich um bis zu 30 Minuten. 
  • Bis zum 6. Juni entfallen zudem bei allen Fernverkehrszügen die Halte Köln Hauptbahnhof, Bonn Hauptbahnhof, Remagen und Andernach. Bei einzelnen Zügen zudem der Halt in Koblenz Hauptbahnhof. Die Züge halten so lange ersatzweise in Köln Messe/Deutz, IC-Züge zudem in Bonn-Beuel. 
  • Einige Züge entfallen im Mittelrheintal. Die Züge der ICE/IC-Linie Dresden – Hannover – Köln – Mannheim – Karlsruhe/Stuttgart verkehren nur auf dem Abschnitt Dresden – Köln. Der Teilabschnitt Köln – Karlsruhe/Stuttgart kann während der Bauphase nicht angeboten werden. 

Weitere Details unter: www.bahn.de/service/fahrplaene/bauarbeiten 

Auskunft zu allen Fahrtmöglichkeiten finden Kundinnen und Kunden in den Auskunftsmedien der Deutschen Bahn sowie der Verkehrsverbünde. Darüber hinaus gibt es weitere Informationen über Aushänge und Durchsagen in den Stationen und deren Umfeld. Die DB dankt den Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis. 

Die wichtigsten Bauarbeiten im Überblick: 

  • Gleiserneuerungen im Bereich Boppard und Rhens (ca. 6.000 Meter) sowie Erneuerung von 13 Weichen und drei Gleisen im Bahnhof Koblenz Lützel mit Hilfe von Großmaschinen 
  • Erneuerung der Eisenbahnüberführung „Chlodwigstraße“ in Koblenz  
    • Ausbau der Hilfsbrücken und Installation der neuen, dauerhaften Stahltröge 
    • Wiederherstellung des Oberbaus 
    • Rückbau der Kabelbrücke inklusive umfangreicher Kabelarbeiten 
    • Errichtung der Lärmschutzwand am Brückenbauwerk 
  • Felssicherungsarbeiten zwischen Oberwesel und Bacharach (Nähe Rheinfähranleger) 
    • Herstellung von Sicherungsanlagen (Steinschlagschutzzaun und Böschungssicherung)
  • Bau mehrerer Schallschutzwände in Koblenz, Königsbach, Rhens und Niederlahnstein (im Rahmen des Lärmsanierungsprogramms für ein leiseres Mittelrheintal)  
  • Bauvorbereitende Arbeiten und Kampfmittelsondierung, zum Beispiel im Bereich des Bahnhofs Bingen 

08. Mai 2025, 15:30 Uhr
Frankfurt am Main
Eisenbahnüberführung Nassau erfordert mehr Zeit • Station Bad Ems bereits ab 19. Mai anfahrbar • Restliche Dacharbeiten bei laufendem Betrieb

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert für 36 Millionen Euro die Schienen- und Bahnhofsinfrastruktur zwischen Bad Ems und Nassau. Auch wenn das Bauprogramm zu großen Teilen erledigt ist, kann der Termin für die Inbetriebnahme zum 12. Mai leider nicht gehalten werden. Grund hierfür sind Verzögerungen beim Bau der neuen Eisenbahnbrücke in Nassau. Bei den von den beauftragten Firmen zunächst gelieferten Brückenlagern wurden Qualitätsmängel festgestellt, so dass diese noch einmal ausgebaut und neu montiert werden mussten. Dies führt dazu, dass die Fertigstellung der Brücke noch einmal mehr Zeit benötigt. Die Arbeiten sollen nun bis voraussichtlich 4. Juni abgeschlossen sein. Bis dahin sind weiterhin Busse als Ersatz für die Bahnen im Einsatz. Bereits ab dem 19. Mai sollen die Züge zumindest wieder Bad Ems anfahren können. Die DB bedauert die Verlängerung der Baustelle sehr und bittet Anwohnende und Reisende weiter um Geduld und Verständnis. Zum Angebot für die Fahrgäste steht die DB im Austausch mit dem SPNV-Nord sowie den Eisenbahnverkehrsunternehmen. Diese werden hierzu zeitnah noch einmal gesondert informieren. 

Die Vorbereitungen für die Aufnahme des Bahnbetriebs an der Verkehrsstation Bad Ems laufen auf Hochtouren. In dieser Woche finden abschließende Stopfarbeiten der beiden Streckengleise, die Montage der Bahnsteigausstattung sowie notwendige Abnahmen statt. Aufgrund der Komplexität der denkmalgeschützten Dachkonstruktion und damit einhergehenden, nicht vorhersehbaren Erkenntnissen während der Bauausführung, können die Arbeiten – insbesondere am Hallendach – jedoch noch nicht wie vorgesehen Mitte Mai abgeschlossen werden. Diese führen die Fachkräfte auf einer eigens errichteten Arbeitsbühne weiter, sodass die Züge während dessen darunter fahren können. Alle hierfür erforderlichen Sicherheitsbestimmungen werden umgesetzt – u.a. auch ein Personentunnel errichtet, der die Reisenden sicheren Weges über die neu errichtete Treppenanlage in die Personenunterführung führt. 

Die Arbeiten an der stark sanierungsbedürftigen Eisenbahnüberführung Nassau haben November letzten Jahres begonnen und sind weit vorangeschritten. Die beauftragten Baufirmen haben in den letzten Monaten die Teile der alten Brücke, die ersetzt werden müssen, zurückgebaut, die alten Widerlager und Pfeiler instandgesetzt, neue Fundamente und Widerlager betoniert und umfangreiche Erdarbeiten zur Verbesserung der Bodenbeschaffenheit durchgeführt. Auch die neuen Brückenlager sind montiert. Das Bauteam betoniert nun vor Ort die neuen Überbauten und dichtet diese ab. Im Anschluss werden die Ränder der Brücke (Brückenkappen) eingehoben. In einem letzten Schritt folgt dann die Montage des für die Eisenbahnverkehr notwendigen Oberbaus, also von Schienen, Schotter und Schwellen. 

Auskünfte über Fahrtmöglichkeiten erhalten Reisende über die elektronischen Fahrplanmedien, www.bahn.de und in der App DB Navigator. Weitere Details sind zudem unter bahn.de/bauarbeiten abrufbar.   

06. Mai 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten in Gelnhausen und Linsengericht im Frühjahr 2024 gestartet • Veranstaltung für Bürger:innen am 20. Mai ab 17:30 Uhr in Gelnhausen (Meerholz) • Projektteam stellt Baufortschritt vor und erläutert nächste Meilensteine

Um eine der am stärksten befahrenen Strecken im deutschen Schienennetz zu entlasten, baut die Deutsche Bahn (DB) die Strecke zwischen Hanau und Gelnhausen viergleisig aus. Alle sechs Bahnhöfe werden dabei barrierefrei ausgestattet und modernisiert. Zukünftig stehen für den Fern- und Nahverkehr getrennte Gleise zur Verfügung, um einen verlässlicheren Bahnverkehr und Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometern zu erreichen. In Gelnhausen und Linsengericht starteten die Arbeiten im Frühjahr 2024.

Ein Jahr nach Baubeginn lädt die DB zur Informationsveranstaltung ein, um den Bürger:innen den Projektfortschritt vorzustellen und einen Ausblick auf die in diesem Jahr anstehenden Arbeiten zu geben. Das Projektteam kommt hierfür am Dienstag, 20. Mai, in die Sport- und Kulturhalle Meerholz (Am Viadukt 12, 63571 Gelnhausen). Um 18.30 Uhr startet die Veranstaltung offiziell mit einem Vortrag. Alle Interessierten sind eingeladen, sich bereits ab 17.30 Uhr einzufinden und mit den ausgestellten Materialien zu den Hauptmaßnahmen des aktuellen Bauabschnitts vertraut zu machen. Im Anschluss stehen die Ansprechpartner:innen der DB für Fragen und den individuellen Austausch zur Verfügung.

Fragen zum Projekt beantwortet das Projektteam unabhängig von dem Termin auch gerne über das Projektpostfach: h-wf@deutschebahn.com.

Weitere Informationen zum Projekt unter: www.hanau-fulda.deutschebahn.com

05. Mai 2025, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
Grundreinigen in 16 Stationen im Saarland • Freiwillige Helfende im Einsatz • Reisende und Bahnhofsbesucher:innen fühlen sich wohler, wenn es sauber ist • DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit • Zukunftsbahnhöfe profitieren besonders

Die Deutsche Bahn (DB) beginnt heute mit einer umfassenden Reinigungsaktion am Bahnhof Mettlach. An dem Frühjahrsputz, der ergänzend zur regelmäßigen Reinigung in der Station stattfindet, beteiligen sich DB-Mitarbeiter:innen und die Gemeinde. Sie nehmen sich Bahnsteige, Treppen, die Personenunterführung, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Die Gemeinde Mettlach ist mit einer Kolonne am Bahnhof präsent und wird die Reinigung mit einem Hochdruckreiniger vornehmen. Im Nachgang werden die Wände erneut weiß gestrichen. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern. 

Bahnhofsmanagerin Jennifer Sauer: „Unsere Reisenden und Bahnhofsbesucher:innen im Saarland wünschen sich saubere Stationen. Auch unsere Umfragen zeigen: Wo es sauber ist, steigen unsere Fahrgäste gern ein und fühlen sich wohler. Deshalb packen wir jetzt auch in Mettlach noch einmal zusätzlich mit der Gemeinde zum Großreinemachen an. Es wäre schön, wenn wir durch den pfleglichen Umgang aller Reisenden und Besucher:innen mit dem Bahnhof gemeinsam längerfristig den Aufenthalt verbessern können.“

Bürgermeister Daniel Kiefer: „Bahnhöfe sind oft der erste Eindruck, wenn man an seinem Zielort ankommt. Dies gilt vor allem für eine Tourismusgemeinde wie Mettlach. Deshalb freut es mich, dass wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn nun eine Säuberungsaktion umsetzen, die das Erscheinungsbild des Mettlacher Bahnhofs, bzw. der Personenunterführung aufwerten soll. Sauberkeit schafft zudem auch mehr Aufenthaltsqualität; vor allem für jene, die regelmäßig die Bahn und somit auch das Bahnhofsgelände nutzen.“

Die DB setzt den Frühjahrsputz im Saarland an rund 16 Stationen um. Darunter auch am Zukunftsbahnhof Türkismühle. In den kommenden zehn Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Die DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat. 

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer bessere Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und moderner Beleuchtung. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfen ausgebaut. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: In diesem Jahr folgen weitere 100. Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Über die Zukunftsbahnhöfe hinaus modernisiert die DB bundesweit 2025 weitere Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland.

30. April 2025, 16:15 Uhr
Frankfurt am Main
Umfangreiche Bauarbeiten im Rhein-Main-Gebiet • Fahrgäste werden gebeten, genügend Zeit für die Anreise einzuplanen und auf Alternativen auszuweichen

Am Sonntag, 4. Mai, spielt der 1. FSV Mainz 05 daheim gegen Eintracht Frankfurt. Aufgrund von Bauarbeiten an der Strecke zwischen Mainz-Bischofsheim und Rüsselsheim Opelwerk einem Technik-Update am Frankfurter Hauptbahnhof kommt es zu Einschränkungen beim An- und Abreiseverkehr mit der Bahn. Die DB bittet alle Fußballfans, genügend Zeit einzuplanen und sich vorab sowie kurz vor Reiseantritt über die Reisemöglichkeiten und -alternativen über die elektronischen Auskunftsmedien (www.bahn.de oder in der App DB Navigator) zu informieren. Auskunft über finden Reisende auch unter www.bahn.de/aktuell.

S-Bahnen:

Die S-Bahnen der Linie S8 und Linie S9 fahren ab Freitag, den 2. Mai (ca. 21:00 Uhr) nicht zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Kelsterbach. Die DB hat für die Reisenden einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Zwei Sonderzüge schaffen zusätzliche Reisemöglichkeit für Fans aus Frankfurt: Für die Anreise nach Mainz steht ein zusätzlicher Zug ab Frankfurt Hbf. über Mainz Hbf. nach Wiesbaden Hbf. mit Abfahrt um 16:41 Uhr für die Gäste bereit. Dieser hält nur an den drei Stationen. Auch zur Abreise gibt es einen zusätzlichen Zug um 22:22 Uhr von Mainz Hbf. nach Frankfurt Hbf (ohne zusätzlichen Halten).

Regionalverkehr:

RE 30 Kassel – Frankfurt: Vom 3. Mai (22:00 Uhr) bis 4. Mai (22:00 Uhr) verkehren die Züge nur zwischen Kassel Hauptbahnhof und Gießen. Die Kund:innen können im Abschnitt Gießen – Friedberg alternativ die Züge der RB 40 / RB 41 nutzen. Zwischen Friedberg und Frankfurt stehen die S-Bahnen der Linie S6 zur Verfügung.

RE 60 Wiesloch-Walldorf / Mannheim – Darmstadt Hauptbahnhof – Frankfurt: In der Zeit vom 3. Mai (22:00 Uhr) bis zum 4. Mai (22:00 Uhr) beginnen und enden die Züge jeweils in Darmstadt Hauptbahnhof. Zwischen Darmstadt und Frankfurt Hbf. kann die stündliche Linie RB 67/68 sowie die Linie S6 der S-Bahn Rhein-Main genutzt werden.

Informationen zur Anreise mit alternativen Verkehrsmitteln finden Fans und Fahrgäste auch auf der Website von Mainz 05.

30. April 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bauarbeiten an der Strecke zwischen Mainz-Bischofsheim und Rüsselsheim Opelwerk vom 3. bis 23. Mai • Auskunft zu Fahrtmöglichkeiten unter www.db.de und www.rmv.de

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert die Infrastruktur rund um Mainz und Wiesbaden. Vom 3. bis zum 23. Mai erledigen die Bauteams Arbeiten an der Strecke zwischen Mainz-Bischofsheim und Rüsselsheim Opelwerk. Neben Weichen- und Gleiserneuerungen erfolgen Anpassungen an der Oberleitung und abschließende Arbeiten am bereits in Betrieb befindlichen Elektronischen Stellwerk (ESTW) in Rüsselsheim.

In den jeweiligen Bauphasen kann die Strecke Wiesbaden – Frankfurt am Main nicht regulär genutzt werden. Infolgedessen kommt es zu Anpassungen im Angebot der S- und Regionalbahnen und im Fernverkehr.

Auch während der Bauphase bleiben wichtige Relationen für die Reisenden nutzbar. Konkret beispielsweise:

  • Zwischen Mainz Hbf. und Wiesbaden Hbf.: Die RB-Linie 75 (Darmstadt – Wiesbaden Hbf) verkehrt weiterhin wie gewohnt.
  • Zwischen Wiesbaden Hbf. und Frankfurt Hbf.: Die RB-Linie 10 und die S-Bahn-Linie S1 verkehren wie gewohnt. In Mainz-Kastel ist dabei auch ein guter Umstieg aus dem Stadtbusverkehr von Mainz kommend möglich.
  • Zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf.: Die RE-Linien 2/3 verkehren weiterhin – teils mit Umleitung und Ersatzhalt in Mainz-Mombach. Außerdem können ab MZ-Kastel alle nordmainischen Verbindungen (S1 / RB 10) genutzt werden.

Auskunft zu den Fahrtmöglichkeiten finden Kund:innen in den Auskunftsmedien der Deutschen Bahn sowie des Rhein-Main Verkehrsverbunds (RMV). Die DB dankt den Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis.

Die Auswirkungen der Baumaßnahme im Detail:

S-Bahn

Die S-Bahnen der Linie S8 und Linie S9 können aufgrund der Bauarbeiten zwischen Wiesbaden Hbf. und Kelsterbach vom 3. Mai, 5 Uhr, bis 23. Mai, 5 Uhr, nicht verkehren. An den Wochenenden von 9. bis 11. Mai 2025 und 16. bis 18. Mai 2025, entfallen die Züge bis Frankfurt Flughafen Regionalbahnhof. Die DB hat für die Reisenden einen umfangreichen Ersatzverkehr in dichter Taktung mit Bussen eingerichtet, der auf zwei Linien (Mainz – Kelsterbach und Wiesbaden – Kelsterbach) unterwegs ist.

Zudem entfallen im gesamten Mai die Zwischentakte der S1 - die Linie verkehrt im 30-Minuten-Takt. Dadurch kann es zu erhöhten Auslastungen der Züge kommen.

Regionalverkehr

Die Züge der Linien RE 4 und RE 14 fallen in dem genannten Zeitraum zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf aus.

Für die Züge der RE 4 wird ein Schienenersatzverkehr Mainz Hbf. – Mainz-Kastel eingerichtet mit Anschluss auf/von die Linie S1 der S-Bahn Rhein-Main.

Die Züge der Linien RE 2 bzw. 3 verkehren teils ohne Halt zwischen Mainz Hbf. und Frankfurt Hbf. Ersatzhalt für Mainz Hbf. ist teilweise Mainz-Mombach.

Fernverkehr

Die Züge der zweistündlichen ICE-Linie Wiesbaden – Frankfurt – Fulda – Leipzig – Dresden beginnen und enden in Frankfurt Hbf. Der Abschnitt zwischen Wiesbaden und Frankfurt und damit die Halte Wiesbaden Hbf., Mainz Hbf. und Flughafen Fernbahnhof können daher nicht angeboten werden. Die zweistündlichen Direktverbindungen zwischen Wiesbaden und Frankfurt entfallen in diesem Zeitraum.

In Wiesbaden halten während der Bauarbeiten noch Einzelzüge.  Zwischen Frankfurt und Wiesbaden verkehren in den Tagesrandlagen noch Einzelzüge direkt bzw. mit Umstieg u. a. in Mainz.

Zwischen Mainz und Frankfurt verkehren aufgrund der Bauarbeiten auf dem Abschnitt Bonn – Koblenz – Mainz bis 19. Mai keine direkten Fernverkehrszüge. Ab dem 20. Mai besteht hier ein eingeschränktes Angebot.

30. April 2025, 15:30 Uhr
Frankfurt am Main
Wechsel an der Spitze der S-Bahn Rhein-Main • Hendrick Penner wird zum 1. Juli Vorsitzender der Geschäftsleitung

Die S-Bahn der Rhein-Main-Metropolregion bekommt einen neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung: Am 1. Juli startet Hendrik Penner als neuer S-Bahn-Chef. Er folgt auf Christian Roth, der die letzten rund acht Jahre die Geschicke der S-Bahn Rhein-Main geleitet hat.

Hendrik Penner ist ein profunder Bahn-Kenner: Er arbeitet seit über 25 Jahren für die Deutsche Bahn (DB). Nach Experten- und Führungspositionen bei DB Cargo, DB Schenker und DB Netz war er in den vergangenen knapp zwei Jahren Regionalleiter Produktion bei DB Regio Nordrhein-Westfalen. Dort konnte er die Qualität des Regionalverkehrs in kurzer Zeit deutlich steigern und damit entscheidend zu einem verlässlichen Zugbetrieb für unsere Kund:innen beitragen.

Hendrick Penner
Hendrick Penner
Quelle: Fotostudio DAS ATELIER - Mainz

Evelyn Palla, DB-Vorständin Regionalverkehr: „Mit Hendrik Penner gewinnen wir einen echten Bahn-Experten als neuen S-Bahn-Chef! Mit seiner langjährigen Erfahrung in unterschiedlichen betrieblichen Positionen im Eisenbahnbetrieb wird er die S-Bahn Rhein-Main in dieser wichtigen Wachstumsregion weiter voranbringen und dafür sorgen, unseren 500.000 Fahrgäste täglich die bestmögliche Qualität zu bieten. Mein Dank gilt an dieser Stelle ausdrücklich Christian Roth, der die S-Bahn Rhein-Main viele Jahr lang sehr erfolgreich geleitet hat. Er hat u. a. den Verkehr und die Flotte der S-Bahn Rhein-Main ausgebaut und die Zahl der Lokführer:innen um fast 20 Prozent gesteigert. Für seine berufliche Zukunft wünschen wir ihm alles Gute.“

Für den in der Nähe von Mainz wohnenden Hendrik Penner ist der Wechsel ein „Heimkommen“. Als neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung wird er den Wachstumskurs der S-Bahn Rhein-Main weiter fortsetzen. In den kommenden Jahren profitieren Fahrgäste von verlängerten Linien und einer modernisierten Flotte. So verbessern die DB und der Rhein-Main Verkehrsverbund (RMV) das Nahverkehrsangebot für die Bewohner:innen der Metropolregion deutlich. Klares Ziel ist auch, die Qualität des S-Bahn-Betriebs für die täglich rund 500.00 Fahrgäste – bei gleichzeitig vielen Investitionen in die Infrastruktur – weiter zu steigern. Dazu wird es auch darum gehen, weiter in operatives Personal zu investieren und zusätzliche Triebfahrzeugführer:innen und Mitarbeiter:innen der Instandhaltung einzustellen. Wichtig ist Hendrik Penner vor allem die Fortsetzung der guten, vertrauensvollen Arbeit mit dem RMV und allen anderen Partner:innen. Einen besonderen Fokus wird Hendrik Penner mit seinem Team auch weiterhin auf das Programm „S-Bahn plus“ legen, welches eine Vielzahl von Maßnahmen für die Steigerung der Qualität, die Verbesserung der Pünktlichkeit und eine Erhöhung der Fahrgastzufriedenheit bündelt.

29. April 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Gesamtlänge 820 Meter • Vorarbeiten für erste Wand ab Anfang Mai • Fertigstellung bis Mitte November geplant • Investitionen über 1,8 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) beginnt Anfang Mai mit dem Bau von zwei Schallschutzwänden in Hochheim am Main. Sie sind Teil des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“. Das Investitionsvolumen hierfür liegt bei mehr als 1,8 Millionen Euro.

Die drei Meter hohen, rund 820 Meter langen Wände entlasten die Anwohner:innen entlang der Bahnstrecke Frankfurt – Wiesbaden künftig vom Lärm der vorbeifahrenden Züge. Anfang Mai starten die Vorarbeiten für die erste Schallschutzwand. Damit der Zugverkehr so wenig wie möglich beeinträchtigt wird, erledigt die DB die Hauptarbeiten teilweise in den nächtlichen Zugpausen und an Wochenenden. Konkret finden diese vom 11. Juni bis 16. Juli statt.

Die Hauptarbeiten für die zweite Schallschutzwand bis zur Bahnhofsstraße, einschließlich eines Sonderbauwerks oberhalb der Personenunterführung, finden vom 17. Juli bis zum 12. August jeweils montags bis freitags von 21.00 bis 5.00 Uhr statt. Weitere Arbeiten im Bahnhofsbereich zur Errichtung der zweiten Schallschutzwand werden durch das parallellaufende Bahnhofsprojekt zur Erneuerung des Bahnhofsbereichs in Hochheim vom 25. September bis 12. Oktober durchgeführt.

Bei der Installation der Schallschutzwände kommen Bohrgeräte, Zwei-Wege-Bagger und Mobilkräne zum Einsatz. Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen für die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten um Verständnis.

Weitere Informationen unter: www.laermsanierung.deutschebahn.com.  

29. April 2025, 14:00 Uhr
Frankfurt am Main
Erforderliche Freigaben aufgrund knapper Kapazitäten bei Prüfexpert:innen stehen noch aus • Weiter Ersatzangebot für Fahrgäste in Richtung Limburg

Die Deutsche Bahn (DB) hat zwischen Albshausen und Eschhofen ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) gebaut und im Zuge dessen auch Infrastruktur und Stationen umfassend modernisiert. Seit dem 24. März fahren die Züge wieder über die gesamte Strecke von Wetzlar bis Limburg.

Einschränkungen gibt es leider weiterhin für Runkel: Der Haltepunkt kann zwar seit Mitte April von den Zügen in Richtung Wetzlar angefahren werden. Der  Halt am Bahnsteig für Züge Richtung Limburg ist jedoch weiterhin noch nicht möglich, da erforderliche Freigaben der technischen Sicherungsanlage an dem Gleisüberweg für Reisenden ausstehen. Grund hierfür sind die äußerst knappen Verfügbarkeiten von Plan- und Abnahmeprüfer:innen für die Leit- und Sicherungstechnik.

Nach aktuellem Stand kann der Haltepunkt Runkel im Frühsommer vollständig freigegeben werden. Dann können auch die Züge aus Wetzlar in Richtung Limburg wieder in Runkel halten. Die DB bedauert die weitere Verzögerung sehr und dankt den Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis.Informationen zum Ersatzangebot und den Fahrtmöglichkeiten finden Kundinnen und Kunden in den Auskunftsmedien der Deutschen Bahn sowie hier auf der Auskunftsseite der Hessischen Landesbahn.

29. April 2025, 09:15 Uhr
Kunstwerk in Personenunterführung stärkt regionale Identität • Frische Gestaltung für besseres Ambiente • Fahrgäste profitieren von moderner Reisendeninformation, Wetterschutzhäusern und Sitzbänken für erhöhten Komfort • Station erhält das Label „Zukunftsbahnhof“.

In Melsungen-Bartenwetzerbrücke ist das Zugfahren für viele Menschen mit der im April abgeschlossenen Modernisierung des Bahnhofs deutlich attraktiver geworden. Rund 300.000 Euro haben der Bund und die Deutsche Bahn (DB) in die künstlerische Gestaltung, Barrierefreiheit und den Wartekomfort an der Station nahe des historischen Brückenbauwerks investiert.  

Optisches Highlight ist die farbenprächtige Wandgestaltung in der städtischen Personenunterführung, die in starkem Kontrast zur ehemaligen Betonoptik steht. Der renommierte Künstler Isakov ließ sich bei der Umsetzung von der regionalen Architektur inspirieren – insbesondere von den für die Gegend typischen Fachwerkhäusern. Auch das Logo der Stadt Melsungen floss in sein kontrastreiches Werk mit ein, das von der modernisierten Beleuchtungsanlage in Szene gesetzt wird.  

Während das taktile Wegeleitsystem zu den Bahnsteigen ausgebaut wurde, sorgen auch die erneuerten Handlaufschilder sowie neue Stufenantrittsmarkierungen auf allen Treppenstufen für eine verbesserte Orientierung für Blinde und Sehbehinderte. Die Fläche am Treppenaufgang zu Bahnsteig 1 wurde begrünt und wird künftig von Mitarbeiter:innen der DB gepflegt. Der Bodenbelag der Bahnsteige wurde saniert und neue Abfalleimer angebracht. Neue dynamische Informationstafeln informieren die Reisenden über den Bahnbetrieb, und zusätzliche digitale Aushänge dienen dazu, bevorstehende Bauarbeiten und deren Auswirkungen anzukündigen. 

Die modernen Wetterschutzhäuser und komfortablen Sitzbänke, die im April 2025 montiert wurden, runden die Modernisierungsmaßnahme in Melsungen-Bartenwetzerbrücke ab. 

Michaela Andresen, Leiterin Bahnhofsmanagement Kassel: „Wir modernisieren unsere Zukunftsbahnhöfe nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Wir sorgen für eine attraktive Gestaltung, mehr Wetterschutz und neue Wartemöbel, moderne Reisendeninformation und bessere Beleuchtung. In Melsungen-Bartenwetzerbrücke haben wir einen attraktiven Zugangspunkt zum System Schiene geschaffen - das macht ihn fit für die Zukunft. Die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region wird gestärkt“.“ 

Markus Boucsein, Bürgermeister der Stadt Melsungen: Ich freue mich sehr, dass sich die Deutsche Bahn für eine gestalterische Qualitätssteigerung unseres Bahnhofs eingesetzt hat. Ich finde die künstlerische Ausgestaltung sehr gelungen. 

Alexander Isakov, Künstler: „Als Berliner habe ich mich hier in Melsungen natürlich erst vor Ort umgeschaut. Ich mag Melsungen sehr und habe daher viele markante Stellen in meine Arbeit einfließen lassen. Es finden sich einzelne Elemente, die z.B. an die Stadtkirche erinnern oder an die Bartenwetzerbrücke. Die Farbtöne orientieren sich am Melsunger Logo.“ 

Was ist ein Zukunftsbahnhof? 

 Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100. 

Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen. 

2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert weiter mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken.  Weitere Zukunftsbahnhöfe in Nordhessen sind z.B. Hünfeld, Niederdorfelden und Kassel-Jungfernkopf.

28. April 2025, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
Grundreinigen in 16 Stationen im Saarland • Freiwillige Helfende im Einsatz • Reisende und Bahnhofsbesucher:innen fühlen sich wohler, wenn es sauber ist • DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit • Zukunftsbahnhöfe profitieren besonders

Die Deutsche Bahn (DB) beginnt heute mit einer umfassenden Reinigungsaktion am Bahnhof Kleinblittersdorf. An dem Frühjahrsputz, der ergänzend zur regelmäßigen Reinigung in der Station stattfindet, beteiligen sich DB-Mitarbeiter:innen und die Gemeinde. Sie nehmen sich Bahnsteige, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern.  

Bahnhofsmanagerin Jennifer Sauer: „Unsere Reisenden und Bahnhofsbesucher:innen im Saarland wünschen sich saubere Stationen. Auch unsere Umfragen zeigen: Wo es sauber ist, steigen unsere Fahrgäste gern ein und fühlen sich wohler. Deshalb packen wir jetzt im Bahnhof Kleinblittersdorf noch einmal zusätzlich und gemeinsam mit der Gemeinde zum Großreinemachen an. Es wäre schön, wenn wir durch pfleglichen Umgang aller Reisenden und Besucher:innen mit dem Bahnhof gemeinsam längerfristig den Aufenthalt verbessern können.“  

In Kleinblittersdorf beteiligt sich auch die Kommune am Frühjahrsputz. Bürgermeister Rainer Lang: "Es freut mich sehr, dass Kleinblittersdorf bei der Frühjahrsputz-Aktion der Deutschen Bahn mit dabei ist – vielen Dank an die DB, die mit Unterstützung des gemeindlichen Bauhofes tätig war. Ein sauberer Bahnhof macht einfach einen besseren Eindruck und sorgt dafür, dass sich alle hier wohler fühlen. Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam auch in Zukunft ein Auge darauf haben, dass es gepflegt bleibt – denn Sauberkeit geht uns alle an."

Die DB setzt den Frühjahrsputz im Saarland als zusätzliche Reinigungsaktion an rund 16 Stationen um – darunter in Kleinblittersdorf und am Zukunftsbahnhof Türkismühle. In den kommenden zehn Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Die DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat.    

Was ist ein Zukunftsbahnhof? Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer bessere Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und moderner Beleuchtung. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfe ausgebaut. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: In diesem Jahr folgen weitere 100. Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Über die Zukunftsbahnhöfe hinaus modernisiert die DB bundesweit 2025 weitere Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. 

25. April 2025, 08:30 Uhr
Frankfurt am Main
Hauptarbeiten für Wiederherstellung des Niddawehr-Altarms bereits Ende 2024 abgeschlossen • Noch im April starten letzte Arbeiten • Nidda-Radweg im Bereich Graebestraße/Kreuzung Praunheimer Landstraße dafür etwa sechs Wochen nicht befahrbar • Umleitung ausgeschildert • Renaturierung kommt Nidda und Hochwasserschutz zugute • Radverkehr profitiert künftig durch zwei erneuerte Brücken von deutlich attraktiveren Verbindungen

Die Deutsche Bahn (DB) hat in den vergangenen zwei Jahren umfangreiche Renaturierungsarbeiten im Umfeld des Praunheimer Wehrs durchgeführt. Das Ziel: Ein besserer Hochwasserschutz und die ökologische Durchgängigkeit der Nidda im Bereich des Niddaradwegs zwischen der Kreuzung Graebestraße und Praunheimer Landstraße. Auch Radfahrer:innen profitieren von dem Ausgleichprojekt für den Streckenausbau der S6: Durch die vollständige Erneuerung von zwei Brücken entlang des Radwegs entsteht eine deutlich attraktivere Verbindung für den Fahrradverkehr. Die Hauptarbeiten des Projektes konnten Ende 2024 abgeschlossen werden. Nun setzt die DB noch letzten Arbeiten um – darunter den Einbau einer neuen Fahrbahndecke für den Radweg entlang der Nidda in der Graebestraße. Die hierfür erforderlichen, Ende April beginnenden Bauschritte werden rund sechs Wochen in Anspruch nehmen.

Grund für die jetzt stattfindenden Arbeiten ist eine konstante Temperatur von mindestens 12 Grad Celsius, die benötigt wird, um den Bodenbelag für die Fahrwegdecke des Radweges einbringen zu können. Nur so ist sichergestellt, dass diese lange und stabil hält. Während der Bauphase können die Radfahrer:innen den Radweg entlang der Nidda im Bereich des Praunheimer Altarms (Graebestraße und Kreuzung Praunheimer Landstraße) vorübergehend nicht mehr nutzen. Sie können alternativ den Radweg am gegenüberliegenden Niddaufer befahren. Diese Umleitung ist auch entsprechend ausgeschildert. Die DB steht während der Arbeiten weiter auch im engen Austausch mit der Stadt Frankfurt, um die Beeinträchtigungen für Anwohnende sowie Nutzer:innen des Radwegs geringstmöglich zu halten. 

Der viergleisige Ausbau der Strecke Frankfurt West – Bad Vilbel ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Rhein-Main-Region. Die S6 erhielt im Februar 2024 eigene Gleise, um unabhängig von Nah- und Fernverkehr regelmäßiger und zuverlässiger zu fahren. Auch Regional- und Fernverkehr profitieren von der zusätzlichen Streckenkapazität. Im nächsten Bauabschnitt erfolgt der viergleisige Ausbau des Streckenabschnittes zwischen Bad Vilbel und Friedberg.  

Weitere Informationen unter: www.s6-frankfurt-friedberg.de 

24. April 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bis 4. Juli nachts und an (verlängerten) Wochenenden Austausch von Schienen, Weichen und Tunnelnotbeleuchtung • Nächtliche (Teil-) Sperrungen für Baulogistik und Installation der Bewetterungsanlage • S-Bahnen fahren über abweichenden Strecken bzw. werden durch Busse ersetzt • Regionalverkehr, Tram und städtische Busse weiter nutzbar • Infos unter bahn.de und rmv.de

In den Nächten und (verlängerten) Wochenenden vom 28. April (21:20 Uhr) bis 4. Juli (4:20 Uhr) tauscht die Deutsche Bahn (DB) auf der S-Bahn-Strecke Frankfurt Mühlberg – Offenbach Ost mit schwerem Gerät Schienen, Weichen und die Tunnelnotbeleuchtung aus. Die Arbeiten sind der erste Teil eines umfangreichen Modernisierungsplans für diesen Bereich, bei dem die DB insgesamt rund 180 Millionen Euro investiert. In den Sommer- und Herbstferien bringt die DB dann im nächsten Schritt den Brandschutz in den Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz auf den modernsten Stand und führt Sanierungsarbeiten an der Station Frankfurt Mühlberg aus. Zwischen den Sommer- und Herbstferien arbeiten die Bautrupps ausschließlich in nächtlichen Sperrungen. Während der Bauzeiten bleiben die Kundinnen und Kunden mit dem ÖPNV mobil. Den Fahrgästen stehen neben den Regionalzügen zwischen Frankfurt und Offenbach auch Straßenbahnen sowie städtische Busse zur Verfügung. Für betroffene S-Bahnen setzt die DB Busse ein. 

Die Station Frankfurt Mühlberg sowie die Offenbacher S-Bahn-Stationen Kaiserlei, Ledermuseum und Marktplatz können während der Bausperrungen nicht betreten werden. Die Fahrgäste können dann bis zur Station Frankfurt Ostendstraße fahren und diese zum Ein- und Ausstieg nutzen. Aus der anderen Richtung ist der Zugang zu den Zügen bis Offenbach Ost möglich. 

Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich unter www.rmv.de, www.bahn.de oder im DB Navigator über die Reise- und Anschlussmöglichkeiten zu informieren. Im Vorfeld der Baustellen stehen vor Ort außerdem Banner, Aushänge und Beschilderungen sowie Hinweise auf den Ersatzverkehr zur Verfügung. DB und RMV informieren zudem über Anzeigetafeln und mit Lautsprecheransagen in den Stationen und S-Bahnen.   

Verkehrsangebot während der Bauarbeiten

Regional- und Fernzüge

Der Regional- und Fernverkehr ist von den baubedingten Sperrungen nicht betroffen und kann regulär von den Kundinnen und Kunden genutzt werden.  

S-Bahn

Sonderfall: In den Nächten 28./29. April und 29./30. April sowie am verlängerten Wochenende 30. April (21:20 Uhr) bis 5. Mai (4:20 Uhr) kann die S-Bahn-Strecke zwischen Offenbach Ost und Hanau Hauptbahnhof nicht von den Zügen genutzt werden. Grund hierfür sind eine Vielzahl von Bautätigkeiten an drei Weichen, einer Verbindung und dem Wechsel von Schienen in den Aus- und Einfahrbereichen des Bahnhofs Offenbach Ost Richtung Mühlheim/Hanau. Hinzu kommt ein Software-Update am Frankfurter Hauptbahnhof in der Nacht vom 3. auf den 4. Mai.  

Die Linien S1 und S2 fahren dann im 30-Minuten-Takt. Die S-Bahn-Linien S8 und S9 verkehren verkürzt von Wiesbaden Hauptbahnhof bis Frankfurt Hauptbahnhof (S8) bzw. bis Offenbach Ost (S9). Zwischen Offenbach Ost und Hanau Hauptbahnhof richtet die DB für die betroffenen S-Bahnen einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.  

An allen weiteren Nächten (verlängerten) Wochenenden gilt folgendes Konzept: 

Den Fahrgästen der Linien S3 bis S7 stehen die S-Bahnen in gewohnter Weise zur Verfügung. Bei den Linien S1, S2, S8 und S9 ergeben sich durch die Infrastrukturarbeiten im genannten Zeitraum folgende Anpassungen: 

  • Linie S1: Verkehrt zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Süd via Frankfurt Hauptbahnhof und Hauptwache sowie zusätzlich zwischen Offenbach Hauptbahnhof und Rödermark-Ober Roden.  
  • Linie S2: Fährt von Niedernhausen bis Frankfurt Hauptbahnhof sowie zusätzlich zwischen Offenbach Ost und Dietzenbach.  
  • Linie S8: Ist zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof unterwegs und wird zwischen Frankfurt Stadion und Offenbach Ost über Frankfurt Süd und Offenbach Hauptbahnhof umgeleitet.  
  • Linie S9: Verkehrt zwischen Wiesbaden Hauptbahnhof und Frankfurt Hauptbahnhof.  

Zwischen Offenbach Ost und Frankfurt wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Dabei bietet die DB den Fahrgästen vier Ersatzbus-Linien mit festen Fahrzeiten ab Offenbach Ost bzw. Offenbach Hauptbahnhof an:  

  • Offenbach Ost – Konstablerwache über Offenbach Marktplatz, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei und Ostendstraße 
  • Offenbach Hauptbahnhof – Konstablerwache über Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei und Ostendstraße 
  • Offenbach Ost – Frankfurt Süd über Offenbach Hauptbahnhof, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Mühlberg 
  • Offenbach Ost – Frankfurt Flughafen über Offenbach Hauptbahnhof, Offenbach Ledermuseum, Offenbach Kaiserlei, Frankfurt Mühlberg und Frankfurt Süd 

Infrastrukturarbeiten ab 28. April im Überblick

Damit die S-Bahnen auf der verkehrlichen Schlagader zwischen Frankfurt und Offenbach in den nächsten Jahren weiter verlässlich über die Gleise rollen können, ersetzt die DB im S-Bahn-Tunnel Offenbach und an der Station Frankfurt Mühlberg mit maschineller Unterstützung rund 15 Kilometer Schienen. Zudem erneuern die Bauteams im Bahnhof Offenbach Ost fünf Kilometer Schienen, fünf Weichen und eine Weichenverbindung. Parallel führt die DB im Tunnel Brandschutz- und Wandarbeiten aus. Die Tunnelnotbeleuchtung sowie Flucht- und Rettungswege stehen ebenfalls zur Erneuerung an.  

In den Nachtstunden ab 28. April beginnen die Vorbereitungen. Hierbei installieren die Fachkräfte unter anderem die Bewetterungsanlage. Diese leitet die beim Bau entstehenden Emissionen ab und dient damit dem Schutz der Mitarbeitenden von DB und beauftragten Firmen.  

Zudem ergeben sich folgende Termine, bei denen jeweils baubedingte Sperrungen der S-Bahn-Strecke im Bereich Frankfurt Mühlberg bis Offenbach Ost nötig sind: 

  • 9. bis 26. Mai: Wochenenden, jeweils Freitag (21:20 Uhr) bis Montag (4:20 Uhr) 
  • 28. Mai (21:20 Uhr) bis 2. Juni (4:20 Uhr), Verlängertes Wochenende um Christi Himmelfahrt 
  • 6. Juni (21:20 Uhr) bis 10. Juni (4:20 Uhr), Pfingstwochenende 
  • 13. Juni (21:20 Uhr) bis 16. Juni (4:20 Uhr) 
  • 18. Juni (21:20 Uhr) bis 23. Juni (4:20 Uhr), Verlängertes Wochenende um Fronleichnam 
  • 27. Juni (21:20 Uhr) bis 30. Juni (4:20 Uhr) 

Für den Auf- und Abbau der Bewetterungsanlage sowie für den Transport der alten und neuen Schienen sind bis zum 4. Juli unter der Woche bzw. zwischen den jeweiligen Wochenenden ergänzende nächtliche Sperrungen erforderlich (21:20 bis 0:20 Uhr teilweise, 0:20 bis 4:20 Uhr vollständig).  

Nachdem eine bestimmte Anzahl von Zügen über die neue Infrastruktur gerollt ist, muss die Strecke abschließend noch einmal maschinell „durchgearbeitet“ werden. Der Schotter unter den neuen Gleisen und Weichen wird dabei nachgestopft. Dies erledigt die DB mit Spezialtechnik in drei nächtlichen Sperrungen zwischen dem 24. und 26. August.  

Die Modernisierungsarbeiten zwischen Frankfurt-Mühlberg und Offenbach Ost zahlen auf das Programm S3 zur strukturellen Sanierung des DB-Konzerns ein. Dabei steht in der Infrastruktur die Verbesserung des bestehenden Netzes im Fokus. Ziel ist, dass die DB wieder pünktlicher, verlässlicher und profitabler wird. Damit entsteht eine stabile Basis für den weiteren Wachstumspfad der Strategie „Starke Schiene“, die darauf ausgerichtet ist, die Zahl der Fahrgäste und den Marktanteil der klimafreundlichen Bahn deutlich zu steigern.

23. April 2025, 16:00 Uhr
Frankfurt am Main
Deutsche Bahn realisiert vom 17. April bis 2. Mai zwischen Hanau und Fulda umfangreiches Baupensum • Nach Abriss der „Westspangen-Brücke“ in Gelnhausen nun Platz für Neubau • Gleise, Weichen und Oberleitungen zurückgebaut • Softwareupdate im elektronischen Stellwerk Gelnhausen • Baugrund für kommende Arbeiten erkundet

Für den viergleisigen Infrastrukturausbau zwischen Hanau und Gelnhausen setzt die DB weiterhin ein komplexes Baupensum um. Um den engen Zeitplan bis zur Inbetriebnahme einhalten zu können, sind die Gleise seit Donnerstag, 17. April (21:00 Uhr) bis Freitag, 2. Mai (5:00 Uhr) für gut zwei Wochen in der Hand der Bauteams, verschiedenster Gewerke sowie Groß- und Spezialmaschinen. Nach den arbeitsintensiven Ostertagen blickt die DB auf eine positive Zwischenbilanz: Die Fachkräfte in Gelnhausen haben eine Vielzahl von Arbeiten wie geplant realisiert, darunter den Abriss der sogenannten „Westspangen-Brücke“, die nun Platz für ein neues breiteres Bauwerk schafft. Bei Gleisen, Weichen und Oberleitungsmasten ist die DB ebenfalls gut vorangekommen. Das Gleiche gilt für das Aufspielen eines Softwareupdates im elektronischen Stellwerk Gelnhausen und die Erkundung des künftigen Baugrunds. Eine Spezialmaschine verfestigt das Erdreich im Bereich Hailerer Aue. Die Kundinnen und Kunden zwischen Hanau und Gelnhausen sind während der Baustelle weiter im öffentlichen Verkehr mobil.

Die Brücke an der Landesstraße L 3202 (Westspange) ist über Ostern wie geplant zurückgebaut worden. Ganze 130 Stunden benötigten die Bautrupps für die Arbeiten, bei denen allein rund 1.500 Tonnen Material entfernt werden mussten. Um das zuvor in Teile geschnittene Bauwerk auszuheben, setzte die DB einen Autokran ein. Der Rückbau der Brücke war notwendig, um diese in den kommenden Monaten für die zusätzlichen Gleise verbreitert in gleicher Lage neu bauen zu können. Die nebenan errichtete Hilfsbrücke nimmt den Straßenverkehr weiter auf, sodass keine weiteren Einschränkungen entstehen.

Außerdem hat die DB am arbeitsintensiven ersten Wochenende der Bausperrung  Gleise und Oberleitungen zurückgebaut sowie den Baugrund für die kommenden Arbeiten erkundet. Parallel installiert die DB in Niedermittlau fünf Weichen für die kommenden Bauabschnitte. Ebenfalls in Niedermittlau entsteht ein neuer Durchlass. Hierfür haben die Bautrupps das Gleis auf der Nordseite ausgebaut, eine Baugrube zum Verschub hergestellt und den ersten Block des Bauwerks in seine neue Lage geschoben. Im Anschluss setzt die DB nun die gleichen Arbeiten auch von der Südseite aus um.

Während der verbleibenden Zeit bauen die Teams in Gelnhausen fünf Weichen aus und schließen die Lücken mit Gleisschwellen. Zwei bereits im Oktober 2024 eingebaute Weichen werden mit einer Oberleitung ausgerüstet und in Betrieb genommen. Ein weiteres Thema ist das Aufspielen einer neuen Software für das elektronische Stellwerk Gelnhausen, die dem Bauzustand entspricht.

Gleichzeitig verfestigt die DB aktuell den Damm im Bereich der Hailerer Aue aufgrund der anspruchsvollen Bodenverhältnisse mit einem Fräs-Misch-Injektionsverfahren. Hierbei kommt eine Spezialmaschine zum Einsatz, die mit einer mehrere Meter langen Vorrichtung Schicht für Schicht die Erde mit einem Betongemisch versetzt und so den Boden nachhaltig stabilisiert.

Am Bahnhof Wirtheim sind am 17. April die Arbeiten für die provisorische Verlängerung der Bahnsteige gestartet, am Bahnhof Schlüchtern werden die Baumaßnahmen am Aufzug und am Treppenabgang am Mittelbahnsteig fortgesetzt. Außerdem erneuert die DB im Rahmen der Osterarbeiten im Abschnitt Flieden–Schlüchtern Ziegenberg die Gleise und führt entlang der Strecke punktuelle Baugrunderkundungen durch.

Die DB nutzt die Bausperrung außerdem für die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Fulda. Hier werden derzeit die Bahnsteige 36/37 umgebaut. Die Züge halten in diesem Zeitraum an den anderen Bahnsteigen.

Das Bahnprojekt Ausbaustrecke Hanau–Gelnhausen ist sowohl ein Projekt für den Deutschlandtakt als auch Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der DB AG für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. Nach Fertigstellung des Bahnprojektes sollen die Züge des Personen- und Güterverkehrs getrennt voneinander deutlich verlässlicher über die Gleise fahren. Für mehr Komfort modernisiert die DB zudem die Verkehrsstationen entlang der Strecke und baut sie barrierefrei aus. Die Anwohnenden profitieren auf einer Länge von rund 30 Kilometern von neuen Schallschutzwänden. Auch an die Natur ist bei dem wichtigen Bahnprojekt gedacht – etwa mit Schutzmaßnamen und Ersatzhabitaten.

Anwohner:innen können sich unter der E-Mail-Adresse h-wf@deutschebahn.com an das Projektteam der Bahn wenden. Mehr Informationen auch unter: www.hanau-wuerzburg-fulda.de

Fotostrecke Kinzigtal

Hinweis für die Redaktionen: Aktuelles Bildmaterial zu den Bauarbeiten hat die Deutsche Bahn in der Mediathek veröffentlicht.

23. April 2025, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
Von 9.00 bis 15.00 Uhr vielfältige Berufslandschaft im ICE und einer S-Bahn erlebbar • Selbstversuche im Stellwerkssimulator und Lokführerstand • Führungen durch den Hauptbahnhof • Gespräche mit Recruiter:innen • Derzeit auf db.jobs rund 280 Stellen in Frankfurt

Die Deutsche Bahn (DB) bietet Schüler:innen, Fachkräften und akademischen Professionals beim Job-Express in Frankfurt exklusive Einblicke in die Karrieremöglichkeiten bei der DB.  Am 26. April von 9.00 bis 15.00 Uhr können Interessierte am Hauptbahnhof am Gleis 1 in einer S-Bahn und einem ICE Ausbildungsangebote, duale Studiengänge sowie Stellenangebote entdecken und sich direkt vor Ort von etwa 20 Recruiter:innen zu 500 Berufen bei der DB beraten lassen. Außerdem haben die Besucher:innen die Möglichkeit, im Stellwerkssimulator selbst Züge über die Strecken zu steuern und gemeinsam mit den Lokführer:innen einen Blick in den Führerstand von S-Bahn und ICE zu werfen. Zudem können sie einen Turmwagen, auch TVT genannt, zur Instandhaltung von Oberleitungen auf Gleis 1a besichtigen oder an einer Führung durch den Frankfurter Hauptbahnhof teilnehmen.Im Bereich Frankfurt gibt es aktuell rund 280 ausgeschriebene Stellen im Bahnkonzern – von Schlosser:innen, Zugverkehrssteuernden bis hin zu Servicekräften, Mitarbeitenden im Reisezentrum, Zugbegleiter:innen sowie Planungsingenieur:innen und Praktikumsplätzen. Aktuelle Stellenangebote unter: db.jobs  Mehr Infos zur Veranstaltung unter: https://db.jobs/jobexpress. 

22. April 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Bessere Schienenanbindung zwischen Wetterau und Rhein-Main-Gebiet • Fünf Vor-Ort-Informationsveranstaltungen zwischen dem 8. Mai und 17. Juni • Möglichkeit zum frühzeitigen Dialog und persönlichen Austausch mit Projektteam

Im Wetteraukreis realisiert die DB gegenwärtig und in den nächsten Jahren mehrere Bauprojekte, um das Schienennetz in der Region zu modernisieren und auszubauen. Durch dieses Maßnahmenpaket werden sich die Anbindung zwischen dem Wetteraukreis und dem Rhein-Main-Gebiet und damit auch die Attraktivität des Personennahverkehrs auf der Schiene weiter verbessern. Auf der Niddertalbahn („Stockheimer Lieschen“) plant die Deutsche Bahn (DB), die Strecke zu elektrifizieren und in zwei Abschnitten auszubauen. Um Bürger:innen persönlich zu den jeweils vor Ort geplanten Arbeiten und zum genauen Sachstand zu informieren, ist das Projektteam zwischen dem 8. Mai und 17. Juni persönlich entlang der Niddertalbahn unterwegs. Bei fünf Vor-Ort-Veranstaltungen haben Interessierte dabei die Möglichkeit, ihre Fragen rund um das Bahnprojekt zu stellen und in den frühzeitigen Austausch mit der DB zu treten.

Folgende Termine stehen zur Auswahl. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich:

  • 8. Mai, 19:00 Uhr: Willi-Salzmann Halle Nidderau, Heldenberger Str. 16, 61130 Nidderau,
  • 14. Mai, 19:00 Uhr: Bürgerhaus der Gemeinde Niederdorfelden, Burgstraße 5, 61138 Niederdorfelden (Veranstaltung für Bad-Vilbel und Niederdorfelden)
  • 15. Mai, 20:00 Uhr: Bürgersaal im Dorfgemeinschaftshaus Glauburg (Stockheim), Vordergasse 5, 63695 Glauburg
  • 5. Juni, 19:00 Uhr: Bürgertreff Kilianstädten, Richard-Wagner-Str. 5, 61137 Schöneck
  • 17. Juni, 19:00 Uhr: Gemeinschaftshaus Altenstadt im Ortsteil Waldsiedlung, Philipp-Reis-Straße 7, 63674 Altenstadt

Die rund 30 Kilometer lange Eisenbahnstrecke zwischen Bad Vilbel und Glauburg- Stockheim ist stark ausgelastet und stößt daher vor allem zu Hauptverkehrszeiten an ihre Kapazitätsgrenzen. Um das Nahverkehrsangebot auf der Schiene für die Kundinnen und Kunden deutlich zu verbessern, soll daher die eingleisige Strecke in den kommenden Jahren abschnittsweise auf zwei Gleise erweitert und die Geschwindigkeit auf verschiedenen Abschnitten von 80 und 100 Stundenkilometer angehoben werden.

Konkret baut die DB dafür unter anderem die Abschnitte Schöneck-Kilianstädten – Schöneck-Büdesheim sowie Altenstadt-Höchst – Altenstadt zweigleisig aus. Hierfür ist es erforderlich, auch Bauwerke wie Brücken, Bahnübergänge, Leit- und Sicherungstechnik sowie Verkehrsstationen anzupassen und zu modernisieren. Hierbei profitieren die Fahrgäste in den Stationen Schöneck-Kilianstädten, Schöneck-Büdesheim und Altenstadt-Höchst künftig von teils neuen und verlängerten Bahnsteigen.

Nach dem Ausbau kann der heutige Stundentakt auf der Niddertalbahn zu einem Halbstundentakt verbessert werden. Außerdem plant die DB, die gesamte Strecke zu elektrifizieren. Damit wird die Niddertalbahn nicht nur leiser, sondern ohne den bisherigen Dieselbetrieb auch deutlich umweltfreundlicher.

Die DB hat im Auftrag des Landes Hessen bereits mit der Entwurfs- und Genehmigungsplanung begonnen, sodass noch in diesem Jahr der Antrag auf Plangenehmigung beim Eisenbahn-Bundesamt gestellt werden kann.

Fragen zum Projekt können jederzeit an das Projektpostfach projekte-wetterau@deutschebahn.com gerichtet werden.Weitere Informationen gibt es unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/wetteraukreis

17. April 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Einbindung der neuen Zugdeckungssignale in die Stellwerkssoftware • In der Zeit des Updates oberirdisch kein Zugverkehr • Am 5. Mai zudem bis Mittag zeitweise Änderungen in der Bahnsteignutzung • S- und U-Bahnen in den Tiefstationen des Hauptbahnhofs fahren regulär

Für einen schnellen und spürbaren Kapazitätseffekt im Frankfurter Hauptbahnhof stattet die Deutsche Bahn (DB) seit Januar die  Bahnsteiggleise 10, 11, 14, 15, 16 und 17 mit sogenannten "Zugdeckungssignalen" aus. Durch diese können künftig anstelle eines langen Zuges auch zwei kürzere Züge an einem Bahnsteig halten. Die Arbeiten an den Fundamenten und die Installation der Signale sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. Bevor die zusätzlichen Signale jedoch ihre Arbeit aufnehmen können, müssen sie über ein Update in die Stellwerkssoftware eingebunden werden. Nach anschließender Abnahme der neuen Funktionen können die Zugverkehrssteuer:innen die Signale dann noch im Mai für die Ein- und Ausfahrt der Züge vom Stellwerk aus ansteuern und in die richtige Position stellen. Für das Technik-Update nutzt die DB überwiegend die  Nachtstunden vom Samstag, 3. Mai, auf Sonntag, 4. Mai, da in dieser Zeit deutlich weniger Reisende unterwegs sind als im Tagesverlauf. Zudem kommt es am Montag, 5. Mai, zu zeitweisen Änderungen bei der Nutzung der Bahnsteige. Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich kurz vor Fahrtantritt in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.rmv.de, www.bahn.de oder im DB Navigator über die Reise- und Anschlussmöglichkeiten zu informieren.

Verkehrsangebot während des Softwareupdates

S- und U-Bahnen

Für die Fahrgäste der S- und U-Bahnen, die in den unterirdischen Stationen fahren, läuft der Verkehr während der Arbeiten regulär weiter. Ausnahmen:

Vom 3. Mai (22:00 Uhr) bis 4. Mai (05:00 Uhr) bedient die Linie S7 nur die Strecke Riedstadt-Goddelau bis Frankfurt Stadion.

Die S-Bahnen der Linie S8 und Linie S9 können unabhängig vom Softwarewechsel im Hauptbahnhof aufgrund von Gleis- und Weichenarbeiten in Offenbach und Rüsselsheim nur eingeschränkt verkehren. Die Linie S8 fährt zwischen Frankfurt Hbf. und Kelsterbach und die Linie S9 zwischen Offenbach Ost und Kelsterbach. Die DB hat für die Reisenden einen Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der auf drei Linien (Hanau – Offenbach Ost, Mainz – Kelsterbach und Wiesbaden – Kelsterbach) unterwegs ist. Während des Softwarewechsels in der Nacht vom 3./4. Mai 2025 gibt es zwei verschiedene Situationen: Zwischen 22 und ca. 1:30 Uhr entfällt die S8. Als Alternative kann die S9 genutzt werden. In der Zeit von ca. 1.30 bis 4 Uhr fährt die Linie S8 auf ihrem außerhalb von Bauarbeiten gewohnten Linienweg zwischen Kelsterbach und Offenbach Ost. Die S9 pausiert in dieser Zeit.

Im Regionalverkehr ergeben sich vom 3. Mai (22:00 Uhr) bis 4. Mai (5:00 Uhr) vor allem Anpassungen bei den Start- und End-Bahnhöfen der einzelnen Linien. Je nach Fahrverbindung haben Reisenden verschiedene alternative Fahrtmöglichkeiten, um an ihr Ziel zu gelangen (u. a. Ersatzverkehr mit Bussen). Innerhalb von Frankfurt steht auch der städtische Verkehr mit Bussen, U- und Straßenbahnen zur Verfügung. Eine detaillierte Auflistung nach Linien findet sich im PDF-Dokument im Downloadbereich.

Fernverkehr

Fernverkehrszüge mit Start- bzw. Zielbahnhof Frankfurt Hbf. verkehren in der Zeit der Softwareumstellung weiterhin von/bis Frankfurt. Als Ersatz für alle weiteren Halte am Hauptbahnhof fahren die Züge die Stationen Frankfurt-Süd, vereinzelt auch Frankfurt-West an. Von dort ist jeweils eine gute Anbindung mit dem ÖPNV gewährleistet.

17. April 2025, 12:45 Uhr
Neubau von drei Aufzugs- und Treppenanlagen • Verlängerte Personenunterführung mit erweiterter Zuwegung • Mehr Komfort und verbesserte Orientierung am Mittelbahnsteig • Gesamtinvestition von rund 20 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert die Verkehrsstation Bous (Saar) für ihre Fahrgäste und investiert dabei gemeinsam mit den Projektpartnern, dem Bund und dem Saarland, rund 20 Millionen Euro. Nach Abschluss der Maßnahme, voraussichtlich bis Ende 2026, profitieren Reisende und Besucher:innen von deutlich mehr Komfort vor Ort.  

Am heutigen Donnerstag fiel der symbolische Startschuss für die Hauptbaumaßnahmen in Bous. Sie umfassen den Einbau von drei neuen Aufzugsanlagen, die den Mittelbahnsteig künftig stufenlos erreichbar machen. Für einen verbesserten Zugang sorgen in Zukunft auch die neuen Treppenanlangen an den Zugängen sowie am Bahnsteig. Die Personenunterführung wird nicht nur erneuert, sondern auch verlängert, um eine zusätzliche Zuwegung zur Gemeindeseite Wadgassen und somit zum Stahlwerk Bous zu schaffen. Der Rückbau des bestehenden Bauwerks ist bereits im Gange, ebenso wie der Aufbau einer provisorischen Überführung, die den Zugang zum Bahnsteig während der Bauzeit sicherstellt.

Der im Jahr 2010 modernisierte Mittelbahnsteig erhält im Rahmen der aktuellen Maßnahme zusätzliche 17 Meter Länge sowie eine modernisierte Ausstattung. Für mehr Komfort sorgt neben der erneuerten Beleuchtung künftig auch ein neues Wetterschutzhäuschen.

Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes, Stefan Louis, Bürgermeister der Gemeinde Bous und Stefan Schwinn, Leiter Geschäftsbereich Personenbahnhöfe Regionalbereich Mitte, trafen sich heute vor Ort zum symbolischen Spatenstich.

Dr. Klaus Vornhusen: „Mit der Modernisierung der Verkehrsstation Bous investieren wir ganz konkret in die Mobilität der Bürger:innen und Pendler:innen, und damit in die Lebensqualität vor Ort. Gemeinsam mit unseren Partnern Bund und Land setzen wir ein starkes Zeichen für Fortschritt, Teilhabe und nachhaltige Infrastruktur.“

Petra Berg: „Die Modernisierung der Verkehrsstation Bous ist ein wichtiger Schritt, um die nachhaltige Mobilität im Saarland attraktiver zu machen. Mit dem Deutschlandticket haben wir es geschafft, dass der Zugang zum ÖPNV für einen Großteil der Bevölkerung so einfach und kostengünstig wie noch nie ist. Damit wir der steigenden Nachfrage gerecht werden, müssen wir aber auch in die Infrastruktur investieren und notwendige Baumaßnahmen wie hier in Bous angehen.“

Stefan Louis: „Mit der Schaffung des barrierefreien Bahnsteigzugangs am Bahnhof Bous erfüllt sich eine lang gestellte Forderung der Bouser Bevölkerung. Durch die Verlängerung der Unterführung bis auf die andere Seite entsteht zudem ein neuer fußläufiger Zugang zur Ortsmitte aus Richtung Wadgassen. Die Gemeinde Bous flankiert die Verbesserungen am Bahnhof durch die Schaffung von Behindertenparkplätzen und durch den Erwerb und die Aufwertung des Parkplatzes auf der Seite des Stahlwerks. Unterstützt durch Förderungen des Saarlandes entsteht so eine Mobilitätsstation, die die Verkehrsträger Bahn, Bus, Automobil, Fahrrad und Fußgänger sinnvoll verknüpft und damit eine deutlich höhere Funktionalität und Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs bewirken soll.“

Stefan Schwinn: „Der umfassende Umbau der Verkehrsstation Bous ist ein wegweisender Schritt, um auf die Wünsche unserer Kunden einzugehen und attraktive Anreize zur Nutzung des umweltfreundlichen Verkehrsmittels Bahn zu schaffen. Die Bahnsteige werden komplett modernisiert und barrierefrei mit Aufzügen ausgestattet. Dazu kommt die zusätzliche Zuwegung in Richtung Gewerbegebiet, die sowohl Pendlern als auch Reisenden deutliche und komfortable Verbesserungen bietet.“

Die Baumaßnahme ist Bestandteil der von Bund und Land finanzierten zweiten Säule der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und der Barrierefreiheit sowie der dritten Rahmenvereinbarung (RV III) über die Verbesserung der Funktionalität und Qualität der Personenbahnhöfe, in der sich das Land Saarland und die DB InfraGO AG (damals DB Station&Service AG) auf die Grundlage der Umsetzung einer Vielzahl von Infrastrukturmaßnahmen an Verkehrsstationen im Zeitraum 2021 bis 2029 verständigt haben.

Bous (Saar) ist einer von Hunderten Bahnhöfen in ganz Deutschland, die die DB 2025 modernisiert. Dabei macht sie in diesem Jahr 100 weitere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen. Nach hohen Standards und schnell entwickelt, stehen sie beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3. 

16. April 2025, 11:00 Uhr
Frankfurt am Main
Personalbestand im Stellwerk dank Ausbildungsoffensive und Einstellungen stabilisiert • Anstrengungen für auskömmliche Besetzung des Stellwerks Hanau laufen weiter • Bis Ende 2025 nachhaltige Verbesserungen für Fahrgäste

Die Deutsche Bahn (DB) hat bei Treffen mit Vertretenden der AMINA und von ProBahn Maßnahmen zur Stabilisierung des Bahnverkehrs rund um Hanau und Aschaffenburg vorgestellt. Die DB dankte den Teilnehmenden und insbesondere den Fahrgästen für ihre Geduld und das Verständnis während des eingeschränkten Angebots der letzten Monate. Ab dem 7. Juli können die Kundinnen und Kunden deutliche Verbesserungen spüren, denn die DB kann dann in Folge der umfangreichen Einstellungs- und Ausbildungsoffensive wieder alle Schichten in den Stellwerken zwischen Hanau und Aschaffenburg vollständig besetzen. Auch beim Stellwerk Aschaffenburg selbst ist geschultes Personal in einer auskömmlichen Menge dann wieder gegeben. Parallel setzt die DB für das Stellwerk in Hanau die Anstrengungen zur Nachführung von Mitarbeitenden fort. Hierbei werden nicht nur Altersabgänge ersetzt, sondern Personale aufgebaut, um den Kundinnen und Kunden eine bessere Qualität zu bieten. Voraussichtlich bis zum 4. Quartal sollen auch hier nachhaltige Effekte erreicht werden. Bis dahin gilt der angepasste Fahrplan in dem Bereich weiter.    

Das Regionalzugangebot rund um Aschaffenburg ab 7. Juli im Überblick:  

Die von den Einschränkungen aktuell betroffenen Linien RE 54/55, RB58 und RE87 verkehren ab dem 7. Juli 2025 wieder ohne Einschränkungen.   

Aktuelle Informationen zum Fahrplan werden in der Reiseauskunft unter www.bahn.de und in den Apps DB Navigator sowie bei den Verkehrsverbünden veröffentlicht.

Personaloffensive in der Region läuft unvermindert weiter 

Für einen auskömmlichen Personalbestand in der Region und bundesweit setzt die DB ihre Recruiting-Aktionen weiter verstärkt fort. Seit Anfang des Jahres sind allein im Bereich Frankfurt über 20 Auszubildende hinzugekommen. Darüber hinaus durchlaufen dort derzeit rund 130 neue Mitarbeitende die Funktionsausbildung. Die DB stellt auch im laufenden Jahr monatlich Quereinsteiger ein. Die Kurse sind bereits bis August besetzt. Um die Ausbildung näher an der Realität zu gestalten, wurde außerdem in Simulationsprogramme für die Berufsschulklassen und für über eine Million Euro in weitere Simulationsanlagen vor Ort investiert, sodass Auszubildende und Quereinsteiger:innen die Inhalte durch mehr Praxiserfahrung besser verinnerlichen können.  

Mit einer neuen Personalmarketingkampagne, die Ende März gestartet ist, soll zudem sichergestellt werden, dass der Bewerbungszulauf nicht abbricht. Die Kampagne zielt darauf ab, den Beruf „Zugverkehrssteuerer“ (w/m/d) und den Quereinstieg bekannt(er) zu machen. Mit einem Media Mix aus Videos auf Youtube und Social Media, interaktiven Bannern und (Print)Medien wird weiterhin Aufmerksamkeit generiert. Darüber hinaus finden regelmäßig Termine vor Ort statt, bei denen potentielle Bewerber:inen auf den Beruf des Zugverkehrssteuerers aufmerksam gemacht werden. Zusätzlich greifen die Maßnahmen zur Bindung der Mitarbeitenden und die Fluktuation auf den Stellwerken ist in den letzten Monaten rückläufig. 

16. April 2025, 09:30 Uhr
Frankfurt am Main
Grundreinigen in 16 Stationen im Saarland • Heute Putzaktion im Bahnhof Saarbrücken • Freiwillige Helfende im Einsatz • Reisende und Bahnhofsbesucher:innen fühlen sich wohler, wenn es sauber ist • DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit • Zukunftsbahnhöfe profitieren besonders

Die Deutsche Bahn (DB) führt heute eine umfassende Reinigungsaktion am Hauptbahnhof Saarbrücken durch. DB-Mitarbeiter:innen und Mieter:innen beteiligen sich am Frühjahrsputz. Sie nehmen sich Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch Shops und Flächen für Gäste profitieren von der umfassenden Putzaktion, die unter anderem das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi umfasst. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern.

Bahnhofsmanagerin Jennifer Sauer: „Unsere Reisenden und Bahnhofsbesucher:innen im Saarland wünschen sich saubere Stationen. Auch unsere Umfragen zeigen: Wo es sauber ist, steigen unsere Fahrgäste gern ein und fühlen sich wohler. Deshalb packen wir jetzt gemeinsam zum Großreinemachen an. Davon profitieren auch unsere Zukunftsbahnhöfe.“

Die DB setzt den Frühjahrsputz im Saarland an 16 Stationen um. Darunter auch der Bahnhof Kleinblittersdorf am 28. April sowie die Station Mettlach und der Zukunftsbahnhof Türkismühle am 5. Mai. In den kommenden Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Die DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat. 

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer bessere Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und moderner Beleuchtung. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfe ausgebaut. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: In diesem Jahr folgen weitere 100. Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Über die Zukunftsbahnhöfe hinaus modernisiert die DB bundesweit 2025 weitere Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland.

10. April 2025, 13:00 Uhr
Frankfurt am Main
Von 9.00 bis 15.00 Uhr Karrieretour auf Betriebsgelände der Bahn in der Oskar-Vongerichten-Straße 7 • Züge im Stellwerkssimulator steuern • Speedinterviews und Austausch mit Recruiterinnen und Recruitern • Derzeit rund 30 freie Stellen in Ludwigshafen verfügbar

Seit einigen Tagen ziert ein überdimensionales Graffiti weithin sichtbar eine Gebäudefassade am Ludwigshafener Hauptbahnhof. Darauf zu sehen ist das Portrait eines jungen Signalmechanikers der Deutschen Bahn (DB) aus der Region. Die DB macht mit dem in dieser Form bislang einmaligen Kunstwerk auf die Vielzahl der spannenden Einstiegs- und Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen aufmerksam. Geschaffen hat das etwa zehn mal zwölf Quadratmeter große Gemälde der Graffiti-Artist Daniel Ferino. Künstler und abgebildeter DB-Mitarbeiter sind beide auch vor Ort, wenn die DB am 11. April Interessierte und Neugierige zum Jobtag nach Ludwigshafen einlädt. Von 9.00 bis 15.00 Uhr sind dann auf dem Betriebsgelände der Bahn in Ludwigshafen in der Oskar-Vongerichten-Straße 7 die Tore geöffnet.  

Schüler:innen, Fachkräfte sowie Quer- und Direkteinsteiger:innen haben beim Jobtag Gelegenheit, sich von den Recruiter:innen über ihre individuellen Karrieremöglichkeiten bei der DB beraten zu lassen und bei einem Speedinterview ein Vorstellungsgespräch zu führen. Außerdem können Besucher:innen im Stellwerkssimulator selbst Züge über die Strecken steuern, Auszubildende beim Trennschneiden von Schienen begleiten, Gleisarbeitsfahrzeuge besichtigen sowie mehr über verschiedene Werkzeuge und Messgeräte erfahren.  

In Ludwigshafen gibt es aktuell rund 30 Angebote und freie Stellen im Bahnkonzern – von Gleisbauer:innen, Köch:innen bis hin zu Lokführer:innen, Zugverkehrssteuerer:innen und Praktikumsplätzen. Mehr Infos zur Veranstaltung und Anmeldung unter: db.jobs/jobtag-ludwigshafen.  

Hinweis für die Medien:  Als Ansprechpartnerin vor Ort steht Recruiterin Carla Beige zur Verfügung. 

10. April 2025, 12:15 Uhr
Frankfurt am Main
Grundreinigung für 16 Stationen im Saarland • Mehr Sauberkeit für Reisende und Besucher:innen • DB investiert bundesweit in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in Sauberkeit an Bahnhöfen • Zukunftsbahnhöfe profitieren besonders

Die Deutsche Bahn (DB) startet in diesen Tagen eine umfassende Reinigungsaktion für die saarländischen Bahnhöfe. Am Frühjahrsputz beteiligen sich Mitarbeitende der Mieter:innen sowie Städte und Gemeinden. Sie nehmen sich Vorplätze, Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern, damit sich Fahrgäste und Besucher:innen am Bahnhof wohl fühlen.

Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe DB InfraGO AG: „Einmal im Jahr steht Großreinemachen an – das gilt für Bahnhöfe genauso wie für das heimische Wohnzimmer. Unsere Reisenden, Bahnhofsbesucherinnen und -besucher wünschen sich saubere Stationen. Dafür investieren wir in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro. Und das ist gut angelegtes Geld. Denn unsere Umfragen zeigen: Wo es sauber und gepflegt ist, steigen unsere Fahrgäste gerne in den Zug.“

Die DB setzt im Saarland den Frühjahrsputz an 16 Stationen um. Darunter neben Hauptbahnhöfen Saarbrücken, Trier, Homburg und Neunkirchen die Stationen in Burbach, St. Wendel, Dillingen und Kleinblittersdorf sowie die Zukunftsbahnhöfe Türkismühle, Eppelborn und Bierbach. In den kommenden zehn Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Die DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in Sauberkeit. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat. 

Was ist ein Zukunftsbahnhof?Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer bessere Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und moderner Beleuchtung. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfe ausgebaut. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: in diesem Jahr folgen weitere 100. Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Über die Zukunftsbahnhöfe hinaus modernisiert die DB bundesweit 2025 weitere Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Weitere Informationen unter dbinfrago.com/zukunftsbahnhof

10. April 2025, 12:15 Uhr
Grundreinigung für 27 Stationen in Rheinland-Pfalz • Mehr Sauberkeit für Reisende und Besucher:innen • DB investiert bundesweit in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in Sauberkeit an Bahnhöfen • Zukunftsbahnhöfe profitieren besonders

(Frankfurt, 10. April 2025) Die Deutsche Bahn (DB) startet in diesen Tagen eine umfassende Reinigungsaktion für die hessischen Bahnhöfe. Am Frühjahrsputz beteiligen sich Mitarbeitende der Mieter:innen sowie Städte und Gemeinden. Sie nehmen sich Vorplätze, Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern, damit sich Fahrgäste und Besucher:innen am Bahnhof wohl fühlen.

Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe DB InfraGO AG: „Einmal im Jahr steht Großreinemachen an – das gilt für Bahnhöfe genauso wie für das heimische Wohnzimmer. Unsere Reisenden, Bahnhofsbesucherinnen und -besucher wünschen sich saubere Stationen. Dafür investieren wir in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro. Und das ist gut angelegtes Geld. Denn unsere Umfragen zeigen: Wo es sauber und gepflegt ist, steigen unsere Fahrgäste gerne in den Zug.“

Die DB setzt in Rheinland-Pfalz den Frühjahrsputz an 27 Stationen um. Darunter neben den Hauptbahnhöfen in Ludwigshafen und Kaiserslautern die Stationen Bad Breisig, Bad Kreuznach, Cochem, Kirn und Linz sowie die Zukunftsbahnhöfe Nievern und Emmelshausen. In den kommenden zehn Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Die DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in Sauberkeit. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat. 

Was ist ein Zukunftsbahnhof?Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer bessere Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und moderner Beleuchtung. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfe ausgebaut. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: in diesem Jahr folgen weitere 100. Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Über die Zukunftsbahnhöfe hinaus modernisiert die DB bundesweit 2025 weitere Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Weitere Informationen unter dbinfrago.com/zukunftsbahnhof

10. April 2025, 12:15 Uhr
Grundreinigung für 45 Stationen in Hessen • Mehr Sauberkeit für Reisende und Besucher:innen • DB investiert bundesweit in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in Sauberkeit an Bahnhöfen • Zukunftsbahnhöfe profitieren besonders

Die Deutsche Bahn (DB) startet in diesen Tagen eine umfassende Reinigungsaktion für die hessischen Bahnhöfe. Am Frühjahrsputz beteiligen sich Mitarbeitende der Mieter:innen sowie Städte und Gemeinden. Sie nehmen sich Vorplätze, Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern, damit sich Fahrgäste und Besucher:innen am Bahnhof wohl fühlen.

Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe DB InfraGO AG: „Einmal im Jahr steht Großreinemachen an – das gilt für Bahnhöfe genauso wie für das heimische Wohnzimmer. Unsere Reisenden, Bahnhofsbesucherinnen und -besucher wünschen sich saubere Stationen. Dafür investieren wir in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro. Und das ist gut angelegtes Geld. Denn unsere Umfragen zeigen: Wo es sauber und gepflegt ist, steigen unsere Fahrgäste gerne in den Zug.“

Die DB setzt in Hessen den Frühjahrsputz an 45 Stationen um. Darunter neben dem Wiesbadener Hauptbahnhof die Stationen Kelsterbach, Niederhöchststadt, Seulberg, Wörsdorf, Flörsheim, Dillenburg, Bad Nauheim, Haiger und Stadtallendorf sowie die Zukunftsbahnhöfe Wabern, Bad Salzhausen und Mörfelden. In den kommenden zehn Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Die DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in Sauberkeit. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat. 

Was ist ein Zukunftsbahnhof?Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer bessere Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und moderner Beleuchtung. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfe ausgebaut. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: in diesem Jahr folgen weitere 100. Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Über die Zukunftsbahnhöfe hinaus modernisiert die DB bundesweit 2025 weitere Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Weitere Informationen unter dbinfrago.com/zukunftsbahnhof

08. April 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt am Main
Grundreinigen in 16 Stationen im Saarland Heute gemeinsame Putzaktion am Bahnhof Burbach • Reisende und Bahnhofsbesucher:innen fühlen sich wohler, wenn es sauber ist • DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit • Zukunftsbahnhöfe profitieren besonders

(Frankfurt, 8. April 2025) Die Deutsche Bahn (DB) führt heute gemeinsam mit der Landeshauptstadt Saarbrücken eine umfassende Reinigungsaktion am und um den Hauptbahnhof Burbach durch. Die DB übernimmt dabei die Reinigung des Bereichs an den Gleisen und der Treppenabgänge zu den Bahnsteigen, die Landeshauptstadt kümmert sich um die städtischen Flächen.

Der städtische Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) führt eine Intensivreinigung und Freischneidearbeiten am Bahnhofsvorplatz, dem Bob-Strauch-Platz, durch. Außerdem reinigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZKE Abfallbehälter und Sitzbänke und befreien sie von Graffitis und Aufklebern. Das Amt für Straßenbau und Verkehrsinfrastruktur reinigt den Treppenturm und die Fußgängerbrücke. Der ZKE unterstützt die Kolleginnen und Kollegen mit Kehr- und Pickarbeiten auf den Stufen im Treppenturm. Die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung mbH (GIU) reinigt das restliche Umfeld des Bahnhofs, beispielsweise den Braschenparkplatz.

Bahnhofsmanagerin Jennifer Sauer: „Unsere Reisenden und Bahnhofsbesucher:innen im Saarland wünschen sich saubere Stationen. Auch unsere Umfragen zeigen: Wo es sauber ist, steigen unsere Fahrgäste gern ein und fühlen sich wohler. Deshalb packen wir jetzt auch hier in Burbach gemeinsam zum Großreinemachen an. Davon profitieren auch unsere Zukunftsbahnhöfe.“

Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Die Landeshauptstadt Saarbrücken und die Deutsche Bahn packen gemeinsam an, um störende Graffitis und Verschmutzungen zu beseitigen. Um den Aufenthalt am Burbacher Bahnhof für alle Reisenden dauerhaft angenehm zu gestalten, wollen wir mit der Aktion auch an alle Nutzerinnen und Nutzer des Bahnhofs appellieren, diesen pfleglich zu behandeln.“

In den kommenden zehn Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Darunter sind 16 Stationen im Saarland, so auch Saarbrücken Hauptbahnhof am 16. April sowie der Hauptbahnhof Trier am 9. Mai. Die DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr über 100 Millionen Euro in Sauberkeit. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat. 

Was ist ein Zukunftsbahnhof?Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer bessere Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und moderner Beleuchtung. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfe ausgebaut. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: In diesem Jahr folgen weitere 100. Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Über die Zukunftsbahnhöfe hinaus modernisiert die DB bundesweit 2025 weitere Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland.

07. April 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Ursprüngliche Inbetriebnahme im März nicht realisierbar • Bauen im Bestand äußerst komplex • Nicht alle Kabelstränge in Planungsunterlagen und durch Voruntersuchungen identifizierbar • Arbeiten an Treppen und Aufzügen im Plan

Die Verkehrsstation Frankfurt-Griesheim wird seit Juni letzten Jahres modernisiert. Reisende, Anwohnende und Besucher:innen sollen in wenigen Jahren von einer barrierefreien Station profitieren. Im Zuge der ersten Bauphase erneuern die Bauteams die Personenunterführung Ost, bauen zwei Aufzugsanlagen ein und arbeiten an den Treppenzugängen. Währenddessen steht den Fahrgästen eine provisorische Personenüberführung über die Gleise zur Verfügung.

Bisher laufen die Arbeiten an den Aufzügen und Treppen wie geplant. Bei der Modernisierung der Personenunterführung kam es hingegen zu nicht vorhersehbaren Erschwernissen, die bei Bauvorhaben an der städtischen Infrastruktur leider nicht völlig auszuschließen sind. So fanden die Fachkräfte unter anderem Abweichungen gegenüber den alten Bestandsplänen vor. Darüber hinaus wies das Rohbauwerk unter der Fliesenschicht mehr Mängel als angenommen auf. Diese machen eine Nachjustierung der Planung erforderlich – inklusive der gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen der Umplanung. Des Weiteren trafen die Bauteams beim Erdaushub im Baufeld auf eine Vielzahl von Herausforderungen – etwa durch Kabelstränge, die weder in den Bestands- und Planungsunterlagen verzeichnet sind noch bei den Voruntersuchungen identifiziert werden konnten. Wird ein unbekanntes Kabel entdeckt, müssen die Arbeiten zunächst gestoppt werden, was sich auf den Zeitplan auswirkt.  

Das Projektteam arbeitet unter Hochdruck daran, die Kabel und deren Funktion genau zu ermitteln, um etwa beim Einsatz von Baumaschinen größere Schäden zu vermeiden. Damit wird insbesondere auch sichergestellt, dass es keine Auswirkungen auf den Bahnbetrieb oder andere Anlagen gibt. Dieser Prozess inklusive Neutaktung der Baukapazitäten, Personale und Logistik konnte leider nicht bis zur ursprünglich vorgesehenen Inbetriebnahme im März abgeschlossen werden. Die Fachkräfte gehen derzeit von einer Verlängerung der Bauphase bis Oktober aus. Die DB prüft dabei alle Möglichkeiten, die zu einer Beschleunigung führen könnten.  

Die Deutsche Bahn hat alle Projektpartner:innen und den Ortsbeirat über die aktuelle Situation informiert und steht zu allen weiteren Schritten im engen Austausch. 

02. April 2025, 10:00 Uhr
Frankfurt/Saarbrücken
Absichtserklärung zur Modernisierung des Eurobahnhofs Saarbrücken bis zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2025 - Verschiedene Maßnahmen im Gebäude und den Unterführungen geplant

Ministerin Petra Berg, der Regionalbereichsleiter Mitte der DB InfraGo AG, Personenbahnhöfe, Stefan Schwinn, und Stefan Worm, der Leiter Finanzen/Controlling, Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Personenbahnhöfe, haben einen gemeinsamen Letter of Intent unterschrieben. In der Absichtserklärung geht es darum, den Eurobahnhof Saarbrücken bis zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 2025 und darüber hinaus durch verschiedene Maßnahmen zu modernisieren.

„Bahnhöfe sind Visitenkarten ihrer Städte, aber auch des gesamten öffentlichen Personennahverkehrs. Der Hauptbahnhof Saarbrücken ist nicht nur für den regionalen ÖPNV, sondern auch für den Fernverkehr ein wichtiger Knotenpunkt“, sagt Berg. „Am Tag der Deutschen Einheit kann sich das Saarland in Deutschland und international präsentieren und zeigen, wie die Transformation im Verkehrsbereich zu einer nachhaltigen Mobilität erfolgreich gestaltet werden kann.“

„Mit der Attraktivierung des Europabahnhofs Saarbrücken wollen wir für die Bürgerinnen und Bürger, Fahrgäste und Besuchende einen einladenden Raum schaffen und gleichzeitig Lust machen, die Bahn noch stärker für die Reise zu nutzen“, erläutert Schwinn. „Wir wollen hier in der wichtigen Station einen lebendigen Eindruck der Region und ihrer Rolle innerhalb Europas vermitteln. Dafür werden wir Geschichte und Identität des Saarlandes und Saarbrückens im Bahnhof ansprechend und informativ präsentierten. Gemeinsam mit der saarländischen Landesregierung soll so nicht nur zum Tag der Deutschen Einheit ein Ort der Begegnung entstehen, an dem man gern ankommt und sich gern aufhält.“

Das Ministerium und die Deutsche Bahn haben einen Arbeitskreis eingerichtet, um über einzelne Maßnahmen, deren Planung und Umsetzung zu beraten. So sollen beispielsweise neue Sitzmöbel in der Wartezone im Empfangsgebäude installiert werden. Darüber hinaus wertet die DB die Personenunterführungen, den Ostzugang und die Schließfächer auf. Sämtliche defekte Fahrgastanzeigen an den Gleisaufgängen sollen ebenfalls erneuert werden.

Bei der Gestaltung arbeiten der deutsche Künstler Florian Budke und der französische Künstler Andreij Cojocaru zusammen und verstärken damit die freundschaftlichen Beziehungen beider Länder in einem konkreten Projekt. Hierbei setzen beide auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern mehrere großformatige Kunstwerke im Europabahnhof Saarbrücken um – darunter an den Decken sowie an der Eingangswand im Warteraum.

Die Kosten der Maßnahmen übernehmen beide Partner zu gleichen Teilen. Die Beteiligung des Ministeriums an den Kosten ist im Rahmen von Fördermitteln geplant. Die Modernisierung soll bis September 2025 abgeschlossen sein.

Das saarländische Verkehrsministerium und die Deutsche Bahn arbeiten bereits an etlichen Stellen zur Gestaltung einer nachhaltigen Mobilität eng zusammen, beispielsweise im Rahmen des Bahnhofsentwicklungsprogramms, der Umsetzung eines S-Bahn-Netzes im Saarland oder der Modellregion für integrierte Mobilität.

01. April 2025, 16:45 Uhr
Vom 17. April bis 2. Mai Erneuerung von Bahnsteigen, Gleisen, Oberleitungen und Brücke gebündelt in gut zwei Wochen • Strecke für Baupensum gesperrt • Fahrgäste im Regionalverkehr können ersatzweise Busse nutzen • ICE-/IC-Züge verkehren über Umleitungsstrecken

Die Deutsche Bahn (DB) arbeitet weiter mit Hochdruck am viergleisigen Infrastrukturausbau zwischen Hanau und Gelnhausen. Den Großteil der Arbeiten erledigt die DB dabei bei laufendem Zugverkehr – wie aktuell an der neuen Fußgängerunterführung am Bahnhof Gelnhausen. Von Donnerstag, 17. April (21:00 Uhr) bis Freitag, 2. Mai (5:00 Uhr) ist jedoch eine Sperrung der Gleise erforderlich, um konzentriert eine Vielzahl von Projektschritten umzusetzen und den engen Zeitplan bis zur Inbetriebnahme einhalten zu können. Während der gut zweiwöchigen Baustelle bleiben die Kundinnen und Kunden zwischen Hanau und Gelnhausen weiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil.Umfangreiches Verkehrsangebot im Regionalverkehr

Zwischen dem 17. April und 2. Mai richtet die DB als Ersatz für die betroffenen Regionalzüge einen Busverkehr ein. Hierbei werden mit zusätzlichen Fahrten insbesondere auch die Schülerinnen und Schüler in Fulda bedacht, die nach den Osterfreien wieder zu ihren Bildungseinrichtungen gelangen wollen. Das genaue Verkehrskonzept mit Abfahrtszeiten und Umsteigepunkten wird bis Ende März/Anfang April detailliert ausgearbeitet und dann in den Auskunftsmedien veröffentlicht. Grundsätzlich ist mit heutigem Stand folgendes Angebot geplant:

  • Für die Fahrgäste des RE 50 (Frankfurt am Main Hauptbahnhof – Hanau – Fulda) ist ein halbstündlicher Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hanau Hauptbahnhof und Fulda vorgesehen.
  • Für die Linie RB 51 (Frankfurt am Main Hauptbahnhof – Wächtersbach – Fulda) sollen ergänzend im Halbstundentakt Busse zwischen Hanau Hauptbahnhof und Wächtersbach unterwegs sein.
  • Zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Hanau Hauptbahnhof verkehrt weiterhin die RB 51.

Da die Ersatzbusse im regulären Straßenverkehr unterwegs sein werden und auch grundsätzlich nicht so schnell wie die Züge fahren können, sollten die Kundinnen und Kunden für ihre Reise mehr Zeit einplanen. Außerdem können in den Bussen aus Platzgründen keine Fahrräder mitgenommen werden.

Fernverkehrszüge fahren über alternative Routen

ICE und Intercity stehen den Reisenden während der Arbeiten weiter zur Verfügung. Die Züge fahren über Umleitungsstrecken um den Baubereich herum. Dadurch sind sie etwas länger unterwegs und einige Halte können nicht angeboten werden. Die dann geltenden Fahrtzeiten sind in den digitalen Auskunftsmedien hinterlegt. Konkret ergeben sich folgende Anpassungen:

  • Auf der Achse Frankfurt–Kassel–Berlin werden zweistündliche, statt mindestens stündliche Verbindungen mit einer rund 35 Minuten längeren Fahrzeit angeboten. Die Halte Frankfurt Süd, Hanau und Fulda entfallen.
  • Auf der Achse Frankfurt–Hamburg werden stündliche Verbindungen angeboten. Hier verlängert sich die Fahrzeit um etwa 50 Minuten. Statt in Frankfurt Hauptbahnhof halten die Züge ersatzweise in Frankfurt West. Hier besteht ein umfangreiches Angebot mit S-Bahnen und städtischen Bussen zur Weiterfahrt in die Innenstadt. 
  • Auf der Achse Frankfurt–Erfurt–Berlin/Dresden werden wie sonst auch stündliche Verbindungen nach Berlin bzw. zweistündliche Verbindungen nach Dresden angeboten. Die Fahrt dauert bis zu 45 Minuten länger.

Weitere Details in der Übersichtsdarstellung sowie im Kundenplakat

Die DB bittet die Fahrgäste um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und empfiehlt, sich in den elektronischen Auskunftsmedien unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator über Reise- und Anschlussmöglichkeiten während der Arbeiten zu informieren. Im Vorfeld der Baustellen gibt es vor Ort außerdem Aushänge und Beschilderungen sowie Hinweise auf den Ersatzverkehr. Die DB gibt zudem über Anzeigetafeln und mit Lautsprecheransagen in Stationen und Bahnen Auskunft.  

Baupensum gebündelt in gut zwei Wochen

Schwerpunkte während der Bausperrung sind Arbeiten an Gleisen, Oberbau, Erdbau und Oberleitungen sowie Ramm- und Bohrpfahlarbeiten in Gelnhausen und Niedermittlau. Darüber hinaus wird die Brücke an der L3202 („Westspange“) zurückgebaut, um sie in gleicher Lage in den nächsten Monaten erneuern zu können. Die bereits errichtete Hilfsbrücke ersetzt während der Abrissarbeiten und der weiteren Bauzeit die abgetragene Brücke und nimmt bereits seit Januar den Straßenverkehr der L 3202 auf.

Am Bahnhof Wirtheim starten die Arbeiten für die Verlängerung und Modernisierung der Bahnsteige, am Bahnhof Schlüchtern werden diese am Aufzug zum Mittelbahnsteig fortgesetzt. Außerdem erneuert die DB im Rahmen der Osterarbeiten im Abschnitt Flieden– Schlüchtern Ziegenberg die Gleise und führt entlang der Strecke punktuelle Baugrunderkundungen durch.

Die DB nutzt die Bausperrung außerdem für die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Fulda. Zwischen dem 9. April bis zum 30. Juni werden die Bahnsteige 36/37 für den Umbau gesperrt sein. Die Züge halten in diesem Zeitraum an den anderen Bahnsteigen.

Anwohner:innen können sich bei Fragen rund um die Bauarbeiten unter der E-Mail-Adresse h-wf@deutschebahn.com an das DB-Projektteam wenden.

Das Ausbauprojekt Hanau–Gelnhausen ist Teil des Infrastrukturentwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Deutschen Bahn für die Mobilitätswende vorangetrieben wird. Weitere Informationen unter: www.hanau-wuerzburg-fulda.de sowie www.FRMplus.de.

01. April 2025, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main
Moderne Technik in Gerolstein erfolgreich in Betrieb genommen • Seit Montag fahren wieder Züge auf dem Abschnitt • Ab Mitte Juni Strecke zwischen Köln und Gerolstein erstmals wieder durchgehend befahrbar

Die Deutsche Bahn (DB) hat mit der Inbetriebnahme des neuen Elektronischen Stellwerks (ESTW) in Gerolstein ein wichtiges Etappenziel bei der stufenweisen Inbetriebnahme der Eifelstrecke erreicht. Seit Montag, 31. März, ist der erste Teilabschnitt für das neue Stellwerk in Betrieb. Es steuert jetzt die Züge, die zwischen Trier-Ehrang und Bitburg-Erdorf fahren. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist jetzt nur noch zwischen Bitburg-Erdorf und Gerolstein notwendig.

Transport neues Elektronisches Stellwerk in Gerolstein
Transport neues Elektronisches Stellwerk in Gerolstein
Quelle: DB AG
Neues ESTW Gerolstein

Das neue ESTW Gerolstein verfügt über drei moderne Bedienplätze für die Stellwerkspersonale. Diese können jetzt flexibel den Zugverkehr auf der Strecke in größeren Abschnitten als zuvor steuern. Mit der alten Relais-Stellwerkstechnik war das nicht möglich. Neben einem effizienteren Personaleinsatz kann auch der Bahnbetrieb flexibler gestaltet werden. So können Züge durch die neue Technik beispielsweise Gleise, in denen gebaut wird oder eine Störung vorherrscht, signalisiert über das Gegengleis umfahren. Die alte Leit- und Sicherungstechnik in der Eifel war von den Wassermassen der Flut im Jahr 2021 vollständig zerstört worden. Die DB hat die neuen Gebäude erhöht errichtet und Verbindungsleitungen sind mit dickem Kunststoff isoliert. Damit sind Stellwerk und Kabel nun auch deutlich hochwasserresilienter.

Die DB erneuert auf der gesamten Eifelstrecke die Leit- und Sicherungstechnik. Dazu gehören zwei neue ESTW in Gerolstein und Euskirchen mit zehn neuen Modulgebäuden und rund 200 neuen Signalen. Die Fachleute verlegen mehr als 250 Kilometer neue Kabel und bauen sechs Verkehrsstationen.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Technik auf dem Süd-Abschnitt zwischen Ehrang und Erdorf kann nun trotz laufendem Zugbetrieb weiter gebaut werden. Zwischen Nettersheim und Gerolstein rollen dann ab Mitte Juni wieder Züge. Der mittlere Streckenbereich von Gerolstein nach Bitburg schließt die vollständige Inbetriebnahme des ESTW Ende September ab. Die DB versucht, die Auswirkungen der Arbeiten für Pendler:innen und Reisende weiter so gering wie möglich zu halten und das Baupensum gebündelt zu erledigen.

Weitere Informationen unter: www.eifel-strecke.de

01. April 2025, 12:00 Uhr
Frankfurt am Main
Im Kasino Kornmarkt von 11.00 bis 17.00 Uhr Erkundungstour durch vielfältige Berufslandschaft • Züge selbst steuern im Stellwerkssimulator • Persönliche Beratung mit Recruiter:innen • insgesamt 500 Jobs im DB-Konzern

Die Deutsche Bahn (DB) bietet Schülerinnen und Schülern, Fachkräften und akademischen Professionals bei der Job-Jagd in Trier Einblicke in die vielfältigen Karrieremöglichkeiten des Konzerns. Am 4. April von 11.00 bis 17.00 Uhr können Interessierte im Kasino Kornmarkt mit einer Schatzkarte Ausbildungsangebote, duale Studiengänge sowie Stellenangebote und Beratungsmöglichkeiten für Fachkräfte, Akademikerinnen und Akademiker sowie für den Direkteinstieg erkunden. 

An jeder Station haben die Teilnehmenden Gelegenheit, sich von Recruiter:innen zu individuellen Karrieremöglichkeiten in 500 Berufen bei der Deutschen Bahn beraten zu lassen. Außerdem haben die Besucher:innen die Möglichkeit, im Stellwerkssimulator selbst Züge über die Strecken zu lotsen, verschiedene Prüfgeräte auszuprobieren oder sich bei einem Fahrkarten-Echtheits-Check zu beweisen. 

Mehr Infos zur Veranstaltung und Anmeldung unter: https://db.jobs/jobjagd. Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen! 

Aktuelle Stellenangebote unter: db.jobs  

01. April 2025, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
Vertretenden aus Politik, Wirtschaft und Verbänden Planungsstand präsentiert • Alle Konzepte für ergänzenden Tiefbahnhof fließen in weitere Untersuchung ein

Auf der heutigen vierten Sitzung des Dialogforums hat die Deutsche Bahn (DB) den Vertretenden aus Politik, Wirtschaft und Verbänden die aktuellen Planungsstände zum künftigen Fernbahntunnel Frankfurt und insbesondere für den zukünftigen unterirdischen Bahnhof vorgestellt. Die DB plant, in Ergänzung des Frankfurter Hauptbahnhofs eine zusätzliche Tiefstation zu errichten. Züge des Fernverkehrs, die aktuell in den bestehenden Kopfbahnhof einfahren und wenden müssen, sollen künftig an dieser Station halten und im Fernbahntunnel weiterfahren. Damit ergeben sich im Hauptbahnhof Kapazitäten, die vor allem für das Angebot im ÖPNV zur Verfügung stehen. Reisende profitieren insgesamt von mehr und pünktlicheren Zügen.

„Die Planungen für die ergänzende Station sind äußerst komplex. Wir wollen für die Reisenden und die Menschen hier in Frankfurt eine Lösung entwickeln, die ausreichend Platz für das künftige Zugaufkommen schafft. Wichtig ist, dass die Fahrgäste schnell und komfortabel umsteigen und sich leicht orientieren können. Die neue Station soll sich zudem gut in den Hauptbahnhof und seine Umgebung integrieren. Gleichzeitig wollen wir Eingriffe in den Betrieb, in das Bestandsgebäude und die Umgebung während der Bauzeit möglichst geringhalten – das alles unter Berücksichtigung des vorgegebenen Kostenrahmens“, erklärte Dr. Alexander Nolte, Gesamtprojektleiter für den Fernbahntunnel Frankfurt, auf der Sitzung.

Vor diesem Hintergrund hat die DB fünf unterschiedliche Stationskonzepte entwickelt, die sich bei Position, Bauweise sowie Anbindung an das bestehende Bahnhofsgebäude und das städtische Umfeld unterscheiden. Die Varianten werden in den kommenden Monaten alle gleichermaßen weiter ausgearbeitet und bewertet. Dabei prüft die DB insbesondere, welche der Stationskonzepte die beste Balance zwischen den vielfältigen Anforderungen herstellen.

Die Mitglieder des Dialogforums diskutierten die Vor- und Nachteile der vorgestellten Stationskonzepte. Einigkeit besteht darin, dass eine zukunftsfähige Lösung für die unterirdische Station gefunden werden muss, die im späteren Betrieb bestmöglich die Belange der Fahrgäste berücksichtigt. Zugleich sollen auch die Einschränkungen und Eingriffe während der Bauzeit möglichst gering ausfallen. Es wird unterstrichen, dass dafür eine möglichst objektive und sachliche Abwägung zwischen den Vor- und Nachteilen der Stationstypen in den kommenden Schritten erfolgen müsse. Dies sagte die Deutsche Bahn auf der Sitzung zu.

Auf der Sitzung kündigte die DB einen Vertiefungstermin im Mai mit den Mitgliedern des Dialogforums an. Dabei soll es um die Vorschläge und Ideen gehen, die bislang zum Projekt Fernbahntunnel Frankfurt bei der DB eingegangen sind.

Die fünfte reguläre Sitzung des Dialogforums soll im November stattfinden. Im Fokus werden dann der westliche Bereich des Hauptbahnhofs und die Anschlüsse der Bestandsstrecken an die unterirdische Station und an den Fernbahntunnel stehen.

Nähere Informationen zum Projekt unter: https://www.fernbahntunnel-frankfurt.de/

Über das Dialogforum zum Fernbahntunnel Frankfurt

Das Dialogforum ist Teil der von der Deutschen Bahn und des Bundeslandes Hessen initiierten frühen Öffentlichkeitbeteiligung zum Projekt „Fernbahntunnel Frankfurt“. Innerhalb des Forums können sich Mitglieder über Themen rund um Planung und Bau des Fernbahntunnels austauschen und Lösungen erarbeiten. Der Planungsprozess wird transparent und nachvollziehbar gestaltet.

Seit November 2023 veranstaltet die Deutsche Bahn regelmäßig das planungsbegleitende Dialogforum zum Fernbahntunnel Frankfurt, um einen Einblick in die aktuelle Planung zu ermöglichen und Hinweise aus der Region aufzunehmen. Das Forum besteht aus Akteuren aus der Politik, Verwaltung und Wirtschaft, Bürgerinitiativen, Fahrgast- und Umweltverbänden, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt sowie der Deutschen Bahn zusammen und spiegelt damit die Perspektiven der Region auf das Vorhaben wider. Das Dialogforum ist ein Beratungsgremium, das im Vorfeld und als Ergänzung zu den formellen Verfahren durchgeführt wird. Dieses wird fachkompetent moderiert.

28. März 2025, 10:30 Uhr
Frankfurt am Main
Genehmigung für Arbeiten liegt vor • Stabilisierung des Bahndamms durch Einbringen von Flüssigerde • Planung für langfristige Stabilität mit Spezialverfahren läuft • Weiter enge Abstimmung mit Naturschutzbehörden

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Genehmigung der Naturschutzbehörden erhalten, auf der Strecke Winden – Landau mit den Reparaturarbeiten der Dachsschäden im Abschnitt südlich von Landau (zwischen dem Streckenkilometer 20 und 21) beginnen zu können. Für eine schnelle Wiederaufnahme der Verkehre sind seit den letzten Tagen Fachkräfte vor Ort, um nach Freilegung des Bahndamms Flüssigerde in die Hohlräume einzubringen. Zuvor wird überprüft, dass die Tiere nicht mehr in den Bauten sind. Ein Tierökologe, der im Rahmen der Untersuchungen vor Ort ist, hat dabei bestätigt, dass die vorgefundenen Hohlräume Dachsbauten sind. Im Anschluss stopft die DB mit Hilfe einer Spezialmaschine den Schotter unter den Gleisen für deren stabile Lage. Nach Abschluss der Reparatur sollen die Züge ab dem 5. April wieder über die Strecke fahren können.  

Die DB überwacht die Strecke Winden – Landau im Nachgang weiterhin engmaschig, um eine Rückkehr der Dachse zu vermeiden. Hierbei arbeitet die DB weiter mit Forstexpert:innen und Naturschutzbehörden zusammen.  

Parallel plant die DB eine Komplettsanierung des Streckenbereichs. Wie zwischen Freinsheim und Bad Dürkheim soll dann mit einer Großmaschine schichtweise Beton in den Damm eingearbeitet werden, um so eine Verhärtung des Erdreichs zu erreichen. Für diese Arbeiten ist perspektivisch noch einmal ein längere Streckensperrung erforderlich. Die DB informiert, sobald die konkrete Planung inklusive Zeitschiene feststeht. 

28. März 2025, 09:00 Uhr
Frankfurt am Main
Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik sowie Abnahmeprüfungen abgeschlossen • Ein- und Ausstieg in Regionalbahnlinie RB 84 möglich

Ab dem 31. März halten die Züge auf der Westrecke Trier auch am zusätzlich errichteten Außenbahnsteig an der Station Kreuz Konz. Damit können die Fahrgäste auf der vor vier Wochen eröffneten Verbindung nunmehr alle sechs Verkehrsstationen – Trier-Hafenstraße, Trier-Pallien, Trier-West, Trier-Euren, Trier-Zewen und Kreuz Konz – für den Zugang zum Regionalverkehr nutzen. Mit der Verkehrsaufnahme des zusätzlichen Bahnsteigs ist an der Station Kreuz Konz nun auch der Ein- und Ausstieg in die Regionalbahnlinie RB 84 möglich. 

Die Deutsche Bahn (DB) hat an der Station Kreuz Konz einen neuen Außenbahnsteig mit einer Länge von 155 Metern und einer Höhe von 76 Zentimetern inklusive taktilem Leitsystem gebaut. Dieser ist für die Reisenden barrierefrei über einen geneigten Gehweg von der Granastraße aus erreichbar. Vor der Inbetriebnahme des Bahnsteigs waren zunächst noch die Installation letzter signaltechnischer Komponenten sowie Abnahmeprüfungen erforderlich.  

Seit dem 3. März können die Kundinnen und Kunden auf der reaktivierten Weststrecke zwei Regionalzuglinien - zum einen die bestehende RB 83 (Wittlich – Trier-West – Luxemburg), zum anderen die neue RB 84 (Trier-Hafenstraße – Konz/Saarburg) - in einem attraktiven 30-Minuten-Takt nutzen. Diese bringen insbesondere für Pendler:innen bessere Verbindungen – gerade auch nach Luxemburg. Neben den Stationen hat die DB die Schieneninfrastruktur auf der Verbindung von der Moselstrecke zur Trierer Weststecke neu errichtet.  

Das Bahnprojekt konnte im engen Schulterschluss mit dem Bund, dem Land Rheinland-Pfalz, der Stadt Trier und dem SPNV-Nord in einer Bauzeit von nur gut zwei Jahren realisiert werden. Erstmals seit 1983 fahren auf der linken Moselseite von Trier damit wieder Personenzüge. 

27. März 2025, 11:30 Uhr
Frankfurt am Main
Im Abschnitt Kronberg/Bad Soden – Frankfurt werden S3 und S4 in betroffenen Zeitfenstern durch Busse ersetzt • S5 fährt nur bis Frankfurt Hauptbahnhof statt bis Frankfurt Süd • Übrige S-Bahnen verkehren regulär

Aufgrund des aktuell überdurchschnittlich hohen Krankenstandes bei den Fahrdienstpersonalen im Stellwerk Frankfurt Süd kommt es leider ab heute zu Einschränkungen bei den S-Bahn-Linien S3, S4 und S5. Aktuell sind folgende Zeiträume betroffen:  

  • Donnerstag, 27. März, 13:00 Uhr, bis Freitag, 28. März, 4:00 Uhr, 
  • Freitag, 28. März, 20:00 Uhr, bis Samstag, 29. März, 8:00 Uhr, sowie 
  • Sonntag, 30. März, 0:00 Uhr, bis Montag, 31. März, 6:00 Uhr. 

Infolgedessen fahren die S-Bahnen der Linie S5 in der genannten Zeit statt zur Station Frankfurt Süd nur bis zum Hauptbahnhof. Die S-Bahnen der Linien S3 und S4 können im Abschnitt Kronberg/Bad Soden – Frankfurt nicht verkehren. Für die Fahrgäste sind in diesem Bereich Busse eingesetzt. Alle anderen S-Bahn-Linien sind weiter regulär unterwegs.  

Die DB bedauert die Folgen für die Fahrgäste und bittet für die Einschränkungen ausdrücklich um Entschuldigung. Reisende werden gebeten, sich vor Antritt ihrer Fahrt jeweils noch einmal über die Reiseauskunft unter www.bahn.de, www.rmv.de oder in den Apps DB Navigator und DB Streckenagent zu informieren.   

Bei den Mitarbeitenden in den Stellwerken handelt es sich um hochspezialisierte Fachkräfte, die kurzfristig schwer ersetzbar sind. So müssen Zugverkehrssteuerer für die jeweilige Stellwerkstechnik und Region ausgebildet sein und für die örtlichen Gegebenheiten eingearbeitet und erfolgreich geprüft werden. Trotz aller Anstrengungen konnten die Spät- und Nachtschichten daher leider nicht vollständig besetzt werden.  

Für einen auskömmlichen Personalbestand in den Stellwerken – auch in Frankfurt Süd – setzt die DB ihre Recruiting-Aktionen verstärkt fort. Werbekampagnen, wöchentlich stattfindende Bewerbertage in den Stellwerken und sogenannte „Speeddating-Formate“ tragen inzwischen auch erste Früchte. Mit knapp 2.000 Umschulungen und 850 neuen Azubis pro Jahr wurden die Ausbildungskapazitäten massiv ausgeweitet. Auch die Zahl eingestellter Azubis konnte deutlich erhöht werden. Aktuell kann die DB im Netz Frankfurt jeden Monat einen neuen Ausbildungskurs besetzen. Bundesweit hat die DB zusätzliche Berufsschulklassen eröffnet und über 100 Simulationsanlagen installiert sowie mehr Trainerkapazitäten geschaffen. Gleichzeitig wurde die Betreuung der Auszubildenden intensiviert, um frühzeitig „Nachhilfebedarf“ zu erkennen, eine engere Bindung und höhere Motivation zu erzielen und letztlich bessere Bestehensquoten zu bewirken.  

Mit Blick auf dieses Einstellungsprogramm und die parallel laufende Modernisierung der Stellwerkstechnik geht die DB davon aus, dass sich die Besetzungssituation im Knoten Frankfurt und generell in der Region Mitte sukzessive bis Ende des Jahres nachhaltig stabilisieren wird. 

25. März 2025, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Im März und April zweiwöchige Schülerpraktika zum Kennenlernen der Jobs bei der DB InfraGO AG • Im Juni und Juli weitere Praktikumsmöglichkeiten • Kooperation mit Fußballverein FC Großalmerode

Die Deutsche Bahn (DB) bietet Schüler:innen in Kassel vom 24. März bis zum 4. April spannende Einblicke in Ausbildungsberufe des Unternehmens im Bereich Infrastruktur. Die Schüler:innen können in der ersten Woche neben dem Konzern die Instandhaltung und dort die Bahn-Jobs Gleisbauer und Elektroniker kennenlernen. Während der zweiten Woche haben die Praktikant:innen die Möglichkeit, mehr über den Zugbetrieb zu erfahren. Dabei steht insbesondere die Arbeit als Zugverkehrssteuerer im Stellwerk auf dem Plan. In der Zeit vom 23. Juni bis 4. Juli erhalten junge Menschen eine weitere Chance, die genannten Berufe persönlich im Praktikum zu erleben.

Kooperation von FC Großalmerode und Deutsche Bahn 

Der Fußballverein und die DB InfraGO AG im Netz Kassel arbeiten seit mehr als zwei Jahren eng zusammen. Gemeinsam haben beide erkannt, dass man auf der Suche nach jungen Talenten früh ansetzen und neue Wege gehen muss. Die DB stellt im Rahmen der Kooperation zum Beispiel Werbemittel wie Hoodies zur Verfügung oder stattet den Fußballplatz mit Bannern aus, um auf Berufe im Unternehmen aufmerksam zu machen. Darüber hinaus finden gemeinsame Aktivitäten und Events rund um den Fußball zwischen DB-Mitarbeitenden und dem Verein statt.  

Über diese Kooperation hat auch ein Spieler des Vereins von der Möglichkeit eines Praktikums bei der DB erfahren und sich beworben. Seit Ende März nutzt er die Chance, die Ausbildungsberufe der DB InfraGO AG entsprechend kennenzulernen. Der junge Mann lebt seit zwei Jahren nach der Flucht aus seinem Heimatland in Deutschland und hat Anschluss als Fußballer beim Gruppenligisten FC Großalmerode gefunden.  

Weitere Informationen zu Praktikumsplätzen und Einstiegsmöglichkeiten bei der Deutschen Bahn unter: https://db.jobs/de-de 

25. März 2025, 08:45 Uhr
Frankfurt am Main
Komplexe, nicht vorab planbare Arbeiten an Eisenbahnüberführung Nassau erfordern mehr Zeit • Restarbeiten auch an der Verkehrsstation Bad Ems • Für Fahrgäste weiter Busse statt Bahnen im Einsatz

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert für 36 Millionen Euro die Schienen- und Bahnhofsinfrastruktur zwischen Bad Ems und Nassau. Der Großteil des umfangreichen Bauprogramms ist bereits erledigt. In einigen Punkten benötigen die Fachkräfte jedoch noch mehr Zeit, so dass die zunächst avisierte Wiederinbetriebnahme der Strecke zum 3. April leider nicht gehalten werden kann. Ab dem 12. Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein und die Kundinnen und Kunden können wieder mit den Zügen über die Strecke fahren. Bis dahin sind weiterhin Busse als Ersatz für die Bahnen im Einsatz. Die DB bedauert die Verlängerung der Baustelle und dankt den Anwohnenden und Reisenden für ihre Geduld und das Verständnis. 

Station Bad Ems  In den kommenden Wochen führen die Bauteams an der Verkehrsstation abschließende Arbeiten an Bahnsteigdach, Treppenanlage sowie für die Sanierung der denkmalgeschützten Hallendachkonstruktion aus. Folgende Projektschritte hat die DB bis dato schon realisiert: 

  • Rückbau des bestehenden Bahnsteigs (inklusive Ausstattung) sowie Neubau des Mittelbahnsteigs 
  • Abbruch der bestehenden Treppenanlage 
  • Betonage der neuen Treppen in anderer Lage (inklusive Verbauarbeiten) 
  • Sanierung des denkmalgeschützten Bahnsteigdachs (Abbruch der schadhaften Ausfachungen, Sandstrahlen der Stahlkonstruktion, Korrosionsschutzarbeiten) 
  • Im Vorfeld: Kampfmittelsondierung und Gerüstbau an Bahnsteig und Hallendach  

Eisenbahnüberführung Nassau  

An dem komplexen Ingenieurbauwerk stellt die DB bis zum 12. Mai die neuen Überbauten fertig. Hier war für eine nachhaltig stabile Lage der Brücke zunächst eine Verstärkung der Lager notwendig. Dies zeigte sich erst während der laufenden Bauarbeiten und war in diesem Ausmaß nicht vorhersehbar. Das Gros des Baupensums an der Eisenbahnüberführung ist erledigt, darunter:  

  • Rückbau der beiden Vorlandbrücken  
  • Instandsetzung der bestehenden Widerlager und Pfeiler   
  • Betonierung der Widerlagerflügel, der neuen Fundamente und des Hinterfüllbereichs  
  • Erdarbeiten zur Verbesserung des Bodens  
  • Im Vorfeld: Kampfmittelsondierung  

Auskünfte über Fahrtmöglichkeiten erhalten Reisende über die elektronischen Fahrplanmedien, www.bahn.de und in der App DB Navigator. Weitere Details sind zudem unter bahn.de/bauarbeiten abrufbar.