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ICE Bahnhof Dammtor
Quelle: Deutsche Bahn AG / Christian Bedeschinski

Presseinformationen aus dem Norden

Aktuelle regionale Themen

15. Mai 2026, 10:00 Uhr
Lüneburg
Ab 18. Mai halten erstmals seit 1979 wieder Züge in Adendorf • Land, LNVG und DB investieren rund 3,5 Millionen Euro • Pendler:innen und Schüler:innen profitieren vom neuen Haltepunkt entlang der Strecke Lübeck–Lüneburg 

Die Deutsche Bahn (DB) geht in Niedersachsen einen wichtigen Schritt für eine bessere Verkehrsanbindung für Fahrgäste im Landkreis Lüneburg. Mit der Inbetriebnahme der Station Adendorf wird der Nahverkehr in der Region weiter gestärkt. Ab dem 18. Mai halten erstmals Züge an dem neuen Bahnhof entlang der Strecke Lübeck–Lüneburg. Die Kosten für den neuen Haltepunkt in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro teilen sich das Land Niedersachsen, die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und die DB.

Ute Plambeck, Konzernbevollmächtigte der DB für Hamburg, Schleswig-Niedersachsen und Bremen: „Der neue Bahnhalt Adendorf ist ein wichtiger Schritt für eine klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität in der Region. Mit attraktiven Angeboten auf der Schiene schaffen wir eine umweltfreundliche Alternative zum Auto und stärken die Anbindung zwischen Lübeck und Lüneburg.“

Carmen Schwabl, Sprecherin der Geschäftsführung der LNVG: „Es eine große Freude für alle Beteiligten, wenn an einer vorhandenen Strecke eine weitere Station in Betrieb gehen kann. Das klappt nur, wenn genug Platz ist, die Fahrzeiten der Züge den zusätzlichen Halt zulassen – und genügend potentielle Fahrgäste in der Nähe wohnen. In Adendorf ist das alles erfüllt und erstmals seit 1979 werden hier wieder Züge halten. Land Niedersachsen und Landesnahverkehrsgesellschaft tragen deshalb gern den Großteil der Kosten.“

Thomas Maack, Bürgermeister der Gemeinde Adendorf: „Für die Gemeinde Adendorf ist es ein wichtiger Baustein im Bereich der Mobilität und Vernetzung aller Verkehrsträger. Es freut mich, viele Adendorfer und Erbstorfer sehr, dass wir in Zukunft wieder an das Bahnnetz angeschlossen sind. Nach Abschluss der Arbeiten der DB werden wir mit der Gestaltung des Umfeldes beginnen.“

Die neue Station verfügt über einen Bahnsteig mit einer Länge von 145 Metern und einer Höhe von 76 Zentimetern. Damit können Reisende stufenfrei in die Züge des Nahverkehrs ein- und aussteigen. Ebenso ist die Zuwegung zum Bahnsteig durch einen geneigten Gehweg barrierefrei. Moderner Wetterschutz und Sitzgelegenheiten steigern die Aufenthaltsqualität. Durch den neuen digitalen Anzeiger auf dem Bahnsteig können Reisende künftig die Abfahrtzeiten der nächsten zwei einfahrenden Züge besser erfassen. Menschen mit Sehbehinderung profitieren von einem Ansagetaster an dem Gerät, der auf Knopfdruck die Inhalte des Displays vorliest. Ein digitaler Aushang informiert Reisende über durch Bauarbeiten bedingte Fahrplanänderungen.

Ab Montag, 18. Mai fahren die Züge der Regionalbahnlinie RE83 von erixx Holstein zwischen Lübeck und Adendorf. Aufgrund der Erneuerung der Eisenbahnbrücke „Bleckeder Landstraße“ im Zuge der Qualitätsoffensive Hamburg-Hannover fahren bis zum 10. Juli keine Züge zwischen Adendorf und Lüneburg. Es besteht weiterhin ein Ersatzverkehr. Ab dem 11. Juli sollen die Züge wieder planmäßig auf der Strecke zwischen Lüneburg und Lübeck verkehren. 

Aktuelle Fahrplaninformationen sind unter erixx Holstein - im echten Norden! abrufbar.

15. Mai 2026, 06:00 Uhr
Hamburg
Zugverkehr zwischen Hamburg und Hagenow Land/Schwerin ist am Freitag, 15. Mai angelaufen • Zum kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni gesamte Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder regulär befahrbar  

Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung auf dem nördlichen Streckenabschnitt von Deutschlands wichtigster Städteverbindung zwischen Hamburg und Berlin abgeschlossen. Zwischen Hamburg und Hagenow Land können die Züge des Personen- und Güterverkehrs seit heute wieder regulär fahren. Damit ist auch die Voraussetzung geschaffen, dass die Verkehre von Hamburg in Richtung Schwerin und weiter an die Ostseeküste wieder verkehren. Die Wiederinbetriebnahme des Abschnittes von Hagenow Land bis Berlin erfolgt zum kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni mit Betriebsbeginn. Fahrgäste und Güterverkehrskunden profitieren dann von einer umfangreich erneuerten und verlässlichen Schienen- und Bahnhofsinfrastruktur, pünktlicheren Zügen und mindestens fünf Jahren Baufreiheit.

Dr. Phillip Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO:Die Korridorsanierung Hamburg – Berlin ist ein weiterer wichtiger Schritt für die grundlegende Sanierung unserer Infrastruktur. Neue Gleise, Weichen, Signale und Stellwerkstechnik sorgen auf dieser hochbelasteten Strecke künftig für einen stabilen Betrieb. Reisende profitieren vielerorts von modernen und attraktiven Bahnhöfen. Heute ist der erste Abschnitt im Norden von Hamburg bis Hagenow Land wieder erfolgreich in Betrieb gegangen. Wir sind uns bewusst, dass wir den Fahrgästen, Anwohnenden und Kommunen in den vergangenen Monaten viel zugemutet haben und bedanken uns für die Geduld und das Verständnis während der Bauarbeiten.“

Zwischen Hamburg, Büchen und Schwerin und weiter nach Rostock fahren die Regionalzüge des RE 1 seit heute wieder durchgehend. Damit entfällt im Gebiet zwischen Hamburg und Schwerin der Busersatzverkehr. Ab dem 18. Mai setzt auch der durchgängige Regionalverkehr zwischen Lübeck, Büchen und Adendorf wieder ein. 

Fernzüge können zwischen Hamburg und der Ostsee wieder auf dem Regelweg mit Halt in Schwerin verkehren. Zwischen Hamburg und Berlin ändert sich im Fernverkehr am aktuell bestehenden Angebot bis einschließlich 13. Juni nichts. Es fahren weiterhin stündlich direkte ICE-Züge sowie täglich zwei bis drei Flixtrain-Züge zwischen Hamburg und Berlin auf der Umleitungsstrecke über Uelzen und Stendal. Die ICE halten auch in Salzwedel und Stendal und meist stündlich wechselnd zusätzlich in Lüneburg bzw. Uelzen. 

Umfangreiches Bauprogramm für Strecke und Bahnhöfe

Im Rahmen der Korridorsanierung hat die DB InfraGO in sehr guter Zusammenarbeit mit ihren Baupartnern ein enormes Bauprogramm umgesetzt. Gleise, Weichen, Lärmschutzwände und Stellwerke wurden dabei umfangreich erneuert. Die Stellwerke und die Achszähltechnik wurden dabei für den künftigen Einsatz des europäischen Zugbeeinflussungssystems ETCS vorbereitet. Während die Arbeiten zwischen Hamburg und Hagenow Land abgeschlossen sind, befinden sie sich zwischen Hagenow Land und Berlin-Spandau auf der Zielgeraden.

Auch die Bahnhöfe entlang der Strecke hat die DB InfraGO – teilweise grundlegend – modernisiert. Im nördlichen Streckenabschnitt hat die DB InfraGO die Bahnhöfe Hamburg-Bergedorf, Schwarzenbek, Müssen, Büchen, Schwanheide, Boizenburg (Elbe), Brahlstorf, Pritzier und Hagenow Land modernisiert und attraktiver gestaltet. Je nach Zustand des Bahnhofs hat die DB verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um das Erlebnis der Reisenden am Bahnhof und im Bahnhofsumfeld zu verbessern: Dazu gehören Bahnsteigverlängerungen, Bahnsteigerhöhungen für einen stufenlosen Einstieg in den Zug, längere Bahnsteigdächer und Wegeleitsysteme für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Die Expert:innen haben viele Bahnhöfe dabei ganzheitlich entwickelt – durch neu gestaltete Personenunterführungen, durchgängige Gestaltungskonzepte sowie mehr Sitz- und Wartemöglichkeiten und bessere Parkmöglichkeiten für Fahrräder. Einzelne Restarbeiten an den Stationen, etwa an der Wegeleitung und der Gestaltung von den Bereichen, die bisher für die Bauarbeiten benötigt wurden, und die Inbetriebnahme des Aufzugs am Bahnhof Müssen erfolgen in den kommenden Wochen. 

 

Detaillierte Informationen zum Verkehrsangebot ab Mai und zu den Bauarbeiten finden Sie auf der Projekthomepage www.db.de/hamburg-berlin

Weitere Informationen zum zweistufigen Inbetriebnahmekonzept der Strecke Hamburg-Berlin finden Sie in der Presseinformation vom 11. Mai: Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Berlin in zwei Stufen: Erste Zugfahrten ab 15. Mai

12. Mai 2026, 14:00 Uhr
Heide
Umweltfreundlicher ÖPNV wird ausgebaut • Zahlreiche Neufahrzeuge verjüngen die Flotte • Rufbus auch online buchbar

Seit dem 1. Januar 2026 gilt im Kreis Dithmarschen und für den Stadtverkehr Heide ein neuer Verkehrsvertrag. Die Ausschreibung hatte die DB Regio Bus Nord GmbH für sich entschieden. Das Unternehmen, eine Tochter der DB Regio AG, setzt damit ihren Einsatz im Kreis Dithmarschen fort und sorgt für stabile und bewährte Qualität für die Fahrgäste. Sichtbare Neuerungen gibt es insbesondere in der Busflotte und bei den Liniennummern. RuDi, der Rufbus Dithmarschen, ist zudem jetzt auch online buchbar.

Mit dem neuen Verkehrsvertrag setzen der Kreis Dithmarschen und die DB Regio Bus Nord GmbH ihre Bemühungen für einen noch umweltfreundlicheren ÖPNV gemeinsam fort: Sukzessive werden 30 neue Elektrobusse in die Flotte integriert und die Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof in Heide wird ausgebaut. Im Stadtverkehr Heide werden acht Midi-Busse eingesetzt, sieben wurden neu angeschafft. Zusätzlich starten neun neue Mild-Hybrid-Busse – davon sechs Solo- und drei Gelenkbusse. Die Solo-Busse werden hauptsächlich auf der Schnellbuslinie X60 Brunsbüttel–Itzehoe fahren. Alle neuen Fahrzeuge sollen baldmöglichst mit dem Bio-Kraftstoff HVO betankt werden. 

Thorben Schütt, Landrat Kreis Dithmarschen: „Auch in herausfordernden Zeiten möchten wir ein verlässliches und bürgernahes ÖPNV-Angebot für die Dithmarscherinnen und Dithmarscher anbieten – und das weiterhin in einem für den Kreis finanzierbaren Rahmen, wobei die 30 neuen E-Busse zugleich einen spürbaren Beitrag zur Emissionsreduzierung im Kreis leisten werden.“

Kreispräsidentin, Ute Borwieck-Dethlefs ergänzt: „Trotz deutlicher Kostensteigerungen und der damit verbundenen zusätzlichen Belastung des Kreishaushaltes freue ich mich, dass die Kreispolitik unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen bewusst die Entscheidung getroffen hat, mit dem neuen Verkehrsvertrag in mehr Klimaschutz und moderne Mobilität zu investieren.“

Daniel Marx, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bus Nord: „Wir gestalten die Zukunft der Mobilität aktiv und nehmen unsere Verantwortung für den Klimaschutz ernst. In Zusammenarbeit mit dem Kreis Dithmarschen machen wir einen großen Schritt auf dem Weg zum klimaneutralen ÖPNV und freuen uns, weiterhin für unsere Fahrgäste im Einsatz zu sein.“

Alle neuen Busse sind Niederflurfahrzeuge und bieten Klimaanlage, WLAN, USB-Ladebuchsen an den Sitzplätzen, Aktivfilter mit antiviraler Funktion sowie Ausstattungen für die Barrierefreiheit wie taktile Haltestangen im Türbereich, Haltewunschtaster mit Blindenschrift und Sondernutzungsflächen für Rollstühle und Elektromobile (E-Scooter). 

Zusätzlich sind alle Fahrzeuge mit großen Monitoren ausgestattet, die den aktuellen Standort des Fahrzeuges in Echtzeit sowie den weiteren Linienverlauf anzeigen.

Die Solo-Busse verfügen jeweils über 40 Sitzplätze, 54 Stehplätze und zwei Sondernutzungsflächen, die auch für Kinderwagen und zur Mitnahme eines Fahrrads zur Verfügung stehen. Die Gelenkbusse bieten 44 Sitzplätze und 114 Stehplätze sowie drei Sondernutzungsflächen. Die Midi-Busse sind mit 17 Sitzplätzen, 8 Stehplätzen und einer kleinen Sondernutzungsfläche ausgestattet. Videoüberwachung, Abbiegeassistent und die Möglichkeit des bargeldlosen Bezahlens runden die Ausstattung ab. Für die Betankung der neuen Fahrzeuge mit HVO muss der Betriebshof in Heide mit einer neuen Tanksäule ausgestattet werden, dies ist zurzeit in der Bearbeitung. HVO steht für Hydrotreated Vegetable Oil. Dieser von der DB eingesetzte Biokraftstoff wird ausschließlich aus biologischen Rest- und Abfallstoffen hergestellt und verursacht im Vergleich zum herkömmlichen Diesel bilanziell rund 90 Prozent weniger Treibhausgas-Emissionen. Für die Herstellung werden keine zusätzlichen Anbauflächen genutzt, die in Konkurrenz mit der Nahrungs- und Futtermittelproduktion stehen. Außerdem ist der Biokraftstoff, den die DB bezieht, frei von Palmöl. Alternative Kraftstoffe bieten für Dieselfahrzeugen eine ebenso effektive wie effiziente Lösung, da die Fahrzeuge ohne technische Umrüstungen fahren können, HVO ist sparsamer im Verbrauch als Diesel und für den Motor gut verträglich.

Seit Januar gibt es im Kreis Dithmarschen neue Liniennummern. Die neue Logik ist angepasst an ein einheitliches Nummernsystem für ganz Schleswig-Holstein. Es wird klar unterschieden zwischen einstelligen Nummern für Stadtverkehre und dreistelligen Nummern für den Regionalbusverkehr. Bis auf die Änderung der Liniennummern haben sich die Fahrpläne im Kreis Dithmarschen mit dem neuen Verkehrsvertrag nicht geändert.

Der Rufbus Dithmarschen – kurz „RuDi“ genannt – kann auch über ein Onlineformular bestellt werden. Die RuDi-Fahrten ersetzen reguläre Busfahrten in Randzeiten und fahren nur nach vorheriger Bestellung. Fahrgäste finden das neue Bestellformular unter www.dbregiobus-nord.de/angebot/rufbusse/rudi/rudi-buchen

Mehr Informationen zum Verkehrsvertrag gibt es unter www.dbregiobus-nord.de/aktuell/neue-verkehre/dithmarschen

Ausführliche Informationen zum klimaneutralen ÖPNV im Norden gibt es unter www.dbregiobus-nord.de/aktuell/mobilitaetswende

05. Mai 2026, 10:00 Uhr
Westerland (Sylt)
Erster ICE L in Westerland (Sylt) getauft • Jüngste ICE-Generation überzeugt mit stufenlosem Einstieg und hohem Fahrgastkomfort 

Premiere für den ICE L: Erstmals wurde ein Zug der jüngsten ICE-Generation getauft – auf den Namen „Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.“ An der Taufzeremonie im Bahnhof Westerland anlässlich der offiziellen Betriebsaufnahme mit dem ICE L zwischen Sylt und Hamburg nahmen die DB-Konzernbevollmächtigte Ute Plambeck, Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen und Nationalparkleiterin Franziska Junge teil. Der Zug wurde stilecht mit Nordseewasser getauft.

Ute Plambeck, DB-Konzernbevollmächtigte für die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein: „Die heutige Taufe steht symbolisch für die Verbindung von hohem Reisekomfort und Naturschutz. Das Wattenmeer ist Weltnaturerbe, ein einzigartiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten und Sinnbild für unberührte Natur – und als Fahrtziel Natur-Gebiet künftig noch besser mit dem ICE L erreichbar. Unser neuester Zug bietet mit dem stufenlosen Einstieg, dem neuen Innendesign, viel Platz für Familien und verbessertem Mobilfunkempfang zahlreiche spürbare Verbesserungen für unsere Fahrgäste.“

Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein: „Von diesem neuen Zug profitieren nicht nur Sylt-Gäste, sondern auch die Urlauber in Büsum, Bad St. Peter-Ording und auf den anderen nordfriesischen Inseln. Die direkte Kurswagenanbindung des Fährhafens Dagebüll ist dadurch zwar weggefallen, doch dafür haben wir zwischen Niebüll und Dagebüll einen optimalen Pendelverkehr bestellt, so dass in Niebüll zu jedem ICE ein Anschlusszug nach Dagebüll bereitstehen wird.“

Franziska Junge, Leiterin des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer: „Die Zugtaufe auf den Namen ‚Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer‘ ist für uns eine besondere Würdigung dieses einzigartigen Naturraums, den wir seit 40 Jahren schützen. Unser Wattenmeer ist ein Hotspot der Biodiversität und zugleich ein sensibles Ökosystem, das durch Klimawandel und Nutzungen unter Druck steht. Umso wichtiger ist es, dass wir auf klimafreundliche Mobilität setzen, um Naturerlebnisse umweltschonend zu ermöglichen.“

Am 1. Mai ist der reguläre Betrieb zwischen Westerland und Hamburg mit zwei Zugpaaren (Hin- und Rückfahrt) gestartet. Am 14. Juni wird es wieder die Direktverbindung Westerland–Berlin mit dem ICE L geben. Am 11. Juli folgt der Einsatz auf weiteren touristischen Verbindungen von Frankfurt (Main) über Gießen sowie von Köln über Münster nach Westerland.

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Ende des Sliders

 

Hoher Fahrgastkomfort

Neben dem stufenlosen Einstieg verfügt der ICE L über zahlreiche Ausstattungsmerkmale für verbesserten Reisekomfort: 

  • Das neue Innenraumdesign mit neuen Farben und Materialien sorgt zusammen mit den kürzeren Wagen im ICE L für ein angenehmes, wohnliches Raumgefühl. Hinzu kommt eine tageszeitabhängige Lichtsteuerung. Außerdem gibt es viel Platz für Gepäck.
  • Die 562 Sitze des Zuges sind eine echte Neuentwicklung, bei der mehr als 1.600 Testpersonen involviert waren. Die Sitze verfügen an allen Plätzen über Steckdosen sowie bei den Reihensitzen über Klapptische und Tablethalter.
  • Die Fensterscheiben des ICE L lassen Mobilfunksignale direkt und ohne Umwege über Repeater in das Wageninnere. Diese Technologie sorgt für deutlich verbesserten Mobilfunkempfang im Zug.
  • Neue Reservierungsanzeigen mit farbigen LED-Leuchten informieren auf einen Blick über reservierte und freie Sitzplätze.
  • Für Reisende im Rollstuhl bietet der ICE L zusätzlich zum stufenlosen Einstieg eine breitere Tür sowie elektrisch höhenverstellbare Tische an den Rollstuhlplätzen.
  • Familienfreundlichkeit wird beim ICE L ebenfalls großgeschrieben. Mit 46 Plätzen bietet der Zug den größten Familienbereich in der gesamten ICE-Flotte. Hinzu kommen neun Plätze im Kleinkindabteil und damit so viele wie in keinem anderen ICE.

Über den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Die Naturlandschaft Wattenmeer ist weltweit außergewöhnlich und einzigartig in ihrer Dynamik und Ursprünglichkeit, in ihrem Reichtum an Lebensräumen, Tieren und Pflanzen. Der Schutz der Natur und ihrer natürlichen Prozesse ist das zentrale Ziel des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Hier gilt: Natur Natur sein lassen.

Von Beginn an, seit 2001, ist der Nationalpark Mitglied in der von BUND, NABU, VCD und DB getragenen Kooperation Fahrtziel Natur und engagiert sich für Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung. Die Nationalparkverwaltung und ihre Partner schaffen und unterstützen attraktive Angebote für Gäste, die die Region mit Bus, Bahn und Schiff umweltbewusst und klimafreundlich entdecken möchten.

Aktuelle Fotos von der Taufe finden Sie in unserer Mediathek.Bildmaterial vom ICE L steht zum Download ebenfalls in unserer Mediathek zur Verfügung.

05. Mai 2026, 09:00 Uhr
Osnabrück
Zusätzliche Reinigung verbessert den Aufenthalt für Reisende und Besucher  Freiwillige Helfende im Einsatz  DB investiert 2026 rund 50 Millionen Euro mehr für Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute gemeinsam mit der Stadt Osnabrück und den Stadtwerken Osnabrück eine umfassenden Reinigungsaktion am Hauptbahnhof gestartet. An dem großen Frühjahrsputz beteiligen sich DB-Mitarbeiter:innen, DB BahnPark, Mitarbeitende der Stadt, der Stadtreinigung sowie der Stadtwerke Osnabrück. 

Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen werden zusätzlich gereinigt. Das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi sowie kleinere Reparaturen gehören ebenfalls dazu. 

Im Zuge dieser Aktion werden am Vorplatz die Grünflächen ansprechend gestaltet, der ZOB und auch die Busabstellanlagen intensiv gereinigt und die Radstation aufgewertet. Auch werden Reinigungsarbeiten auf der Parkplatzfläche (P2) vorgenommen.Das Ziel: Das Erscheinungsbild des Bahnhofs mit seinem gesamten Umfeld sichtbar zu verbessern. 

DB Bahnhofsmanager Heiko Siemers: Saubere Bahnhöfe stehen bei unseren Reisenden und Besucher:innen in Osnabrück ganz oben auf der Wunschliste – das bestätigen auch unsere Umfragen. Eine gepflegte Station sorgt für Wohlfühlatmosphäre und macht den Einstieg in den Zug gleich viel angenehmer. Deshalb legen wir jetzt gemeinsam los und starten den großen Frühjahrsputz für mehr Sauberkeit an unseren Bahnhöfen.“ 

Die DB reinigt in Niedersachsen beim Frühjahrsputz rund 100 Stationen. Bundesweit findet der Frühjahrsputz bis Ende Mai an rund 1.400 Bahnhöfen statt. Das sind doppelt so viele Bahnhöfe wie im Vorjahr. Insgesamt erhält im Frühjahr 2026 mehr als jeder vierte Bahnhof in Deutschland eine umfassende Reinigung. Die DB gibt im Jahr 2026 über 50 Millionen Euro mehr aus, damit sich Reisende an den Bahnhöfen wohler fühlen. 

 Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen Im Rahmen des Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen setzt die DeutscheBahn seit Januar schnelle Verbesserungen um, die den Aufenthalt für die Kundinnen und Kunden spürbar angenehmer machen. An 35 besonders stark frequentierten Bahnhöfen sind ab sofort mehr Sicherheitskräfte unterwegs. An 30 großen Bahnhöfen erhöht die DB die Reinigungsintervalle, beispielsweise mit mobilen Teams. Damit sorgt die DB dafür, dass sich die Fahrgäste an den Bahnhöfen wohlfühlen und sicher und bequem zu ihren Zügen kommen. 

Weitere Informationen: db.de/sofortprogrammeAktuelles Bild- und Grafikmaterial:Mediathek

 

05. Mai 2026, 08:00 Uhr
Hannover/Bremen

Rund um die Feiertage Himmelfahrt und Pfingsten erhöhtes Fahrgastaufkommen erwartet • Keine Fahrradmitnahme auf den Linien RE 8 und RE 9 im Expresskreuz Niedersachsen/Bremen möglich

Rund um die Feiertage Himmelfahrt und Pfingsten ist das Fahrgastaufkommen auf dem RE 8 (Hannover–Bremen–Bremerhaven-Lehe) und dem RE 9 (Osnabrück–Bremen–Bremerhaven-Lehe) erfahrungsgemäß stark erhöht. 

Um allen Fahrgästen das Reisen zu den Feiertagen so angenehm wie möglich gestalten zu können, ist die Fahrradmitnahme von Donnerstag, 14. Mai bis Sonntag, 17. Mai, sowie von Freitag, 22. Mai bis Montag, 25. Mai zwischen 9 und 19 Uhr nicht möglich. Diese Entscheidung wurde in Abstimmung mit den Aufgabenträgern LNVG, Freie Hansestadt Bremen und Region Hannover getroffen.

Fahrgäste werden gebeten, dies bei ihrer Reiseplanung zu berücksichtigen und gegebenenfalls alternative Reisemöglichkeiten zu wählen. Die vorübergehende Änderung ist bereits in den elektronischen Fahrplanmedien eingearbeitet.

Aufgrund des erhöhten Reisendenaufkommens empfehlen wir größeren Gruppen, sich nach Möglichkeit auf mehrere Verbindungen aufzuteilen und auch mit möglichst wenig Gepäck zu reisen.

Grund für diese Entscheidung sind Lieferverzögerungen des Herstellers Alstom und damit verbundene Kapazitätseinschränkungen im Ersatzkonzept.

Mehr Informationen unter: Expresskreuz Bremen/Niedersachsen

30. April 2026, 13:30 Uhr
Hannover
Schulterschluss mit HRG und ÜSTRA • Sicherheits- und Sauberkeitsgefühl für Fahrgäste weiter verbessern • Verbot tritt am Freitag, 1. Mai, in Kraft • Gastronomie nicht betroffen • Umsetzung mit Augenmaß  

Die Deutsche Bahn (DB) führt im Schulterschluss mit der Hannover Region Grundstücksgesellschaft mit beschränkter Haftung HRG & Co. – Passerelle KG (HRG) und der ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG ein Alkoholkonsumverbot im und um den Hauptbahnhof Hannover ein. Das Verbot gilt ab Freitag, 1. Mai. Dann ist es nicht mehr erlaubt, alkoholische Getränke im Bahnhof sowie im direkten Umfeld zu konsumieren. Die DB und ihre Partner reagieren damit auf Rückmeldungen von Reisenden und Besuchenden, die sich ein ruhigeres und sichereres Umfeld wünschen.

Jörn Tunat, Bahnhofsmanager der DB InfraGO für Hannover: „Wir wollen, dass sich Reisende und Gäste im und um den Hauptbahnhof sicher und wohl fühlen. Mit unseren Partnern ziehen wir bei diesem Modellprojekt gemeinsam an einem Strang. Dabei setzen wir das Verbot mit Information, Dialog und Augenmaß konsequent um. Ein weiterer, wichtiger Schritt für unsere Kunden zusätzlich zum Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen das Reiseerlebnis spürbar zu verbessern.“ 

Ingo Ralfs, Geschäftsführer der HRG: „Wir begrüßen die Initiative der Deutschen Bahn, das Alkoholkonsumverbot im Bahnhof und dem Umfeld in ihrer Hausordnung zu verankern. Auch wir als HRG wollen unseren Teil dazu beitragen und die Hausordnung entsprechend anpassen. Zu unseren Alkoholkonsumverbotszonen zählen dabei das Parkhaus am Hauptbahnhof, der darunterliegende Kiss & Ride Parkplatz, der Raschplatz sowie die gesamthafte Niki-de-Saint-Phalle-Promenade bis zum Kröpcke.“ 

Kai Kaminski, Leitung Stabsbereich Strategische Planung & Verkehrsprojekte ÜSTRA: „Mit dem bereits bestehenden Alkoholkonsumverbot auf allen ober- und unterirdischen Stadtbahn-Stationen der ÜSTRA schließt sich nun auch diese Lücke im und um den Hannover Hauptbahnhof. Durch diese Durchgängigkeit lässt sich das Alkoholkonsumverbot besser nachhalten.“ 

Kai Kaminski (Üstra), Ingo Ralfs (HRG) und Jörn Tunat, Leiter Bahnhofsmanagement Hannover
Kai Kaminski (ÜSTRA), Ingo Ralfs (HRG) und Jörn Tunat, Leiter Bahnhofsmanagement Hannover

Das Verbot umfasst den gesamten Bahnhof einschließlich aller Zuwegungen und Zuständigkeitsbereiche sowie alle Bahnsteige der DB und ÜSTRA. Ausgenommen sind alkoholische Getränke, die beispielsweise aus einem Einkauf stammen und verschlossen nach Hause gebracht werden. Auch in den Lokalen innerhalb des Bahnhofs und der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade darf weiterhin Alkohol konsumiert werden. Das neue Verbot wird mit Augenmaß umgesetzt. Zunächst informieren die Sicherheits- und Ordnungsdienste der DB und Partner über die geänderte Hausordnung. Zudem weisen Durchsagen, Aushänge und Piktogramme an den Zugängen darauf hin. Bei Verstößen kann ein Platzverweis erfolgen oder im Wiederholungsfall auch ein Hausverbot ausgesprochen werden. 

Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen Im Rahmen des Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen setzt die DeutscheBahn seit Januar schnelle Verbesserungen um, die den Aufenthalt für die Kundinnen und Kunden spürbar angenehmer machen. An 35 besonders stark frequentierten Bahnhöfen sind ab sofort mehr Sicherheitskräfte unterwegs. An 30 großen Bahnhöfen erhöht die DB die Reinigungsintervalle, beispielsweise mit mobilen Teams. Damit sorgt die DB dafür, dass sich die Fahrgäste an den Bahnhöfen wohlfühlen und sicher und bequem zu ihren Zügen kommen. 

Weitere Informationen: db.de/sofortprogrammeAktuelles Bild- und Grafikmaterial:Mediathek

30. April 2026, 10:00 Uhr
Hamburg
Zweigleisiger Ausbau Abschnitt Fernbahnstrecke Hamburg - Berlin • Weitere Planung der Vorzugsvariante mit örtlichem Wissen • Beteiligung bis 17. Mai 2026 möglich • Online-Informationsveranstaltung am 5. Mai 2026 

Die Deutsche Bahn (DB) geht im Projekt „Zweigleisiger Ausbau Anckelmannsplatz – Rothenburgsort“ in Hamburg neue Wege – im Mittelpunkt steht dabei eine innovative Bau-Webseite. Mithilfe eines sogenannten digitalen Zwillings soll der Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern und damit die Beteiligung der Öffentlichkeit deutlich gestärkt werden. Der Anlass: Auf dem rund drei Kilometer langen Teilstück zwischen Anckelmannsplatz und Rothenburgsort steht dem Fern- und Regionalverkehr bislang nur ein Gleis zur Verfügung, während die S-Bahn nebenan bereits zweigleisig fährt. Dieser Engpass macht die Strecke störanfällig: Züge können sich nicht überholen, Verspätungen lassen sich nur schwer ausgleichen, der Fahrplan bleibt unflexibel. Ein weiteres Gleis soll Abhilfe schaffen. 

Neue Webseite mit digitalem Zwilling Die DB legt schon in der Planungsphase des zweiten Gleises Wert auf eine frühzeitige und transparente Information der Anwohnerinnen und Anwohner, um lokales Wissen in die weitere Planung einfließen zu lassen. Herzstück dieser Mitwirkung ist die neue Beteiligungswebseite unter: DB zweigleisig Hamburg mitmachen

Die Onlinepräsenz ist weit mehr als eine klassische Projektseite: Sie bündelt Information, Visualisierung und Beteiligung auf einer Plattform. Neu ist, dass mittels Bestandteilen eines „Digitalen Zwillings“ die Planungen besonders anschaulich und realitätsnah dargestellt werden.

Interessierte erhalten so ein deutlich besseres Verständnis für das Bauvorhaben mit schnellem Zugang zu vielen Details. Über integrierte Umfragen und eine sogenannte Dialogkarte können betroffene Anlieger:innen ihre Fragen und Hinweise zielgenau an den Stellen am digitalen Modell einreichen, die ihnen wichtig sind. Sensible Punkte im Projektgebiet können so früh identifiziert und Ortwissen systematisch in die Planung einfließen. Das Ziel: Die Planungsqualität weiter verbessern.

Die Beteiligung ist online vom 20. April bis 17. Mai 2026 möglich. Die Hinweise werden ausgewertet und in die folgenden Planungsschritte einbezogen; wo möglich, werden Fragen direkt über die Plattform beantwortet. 

Zusätzlich findet eine Online-Informationsveranstaltung am 5. Mai 2026 statt.

Zweites Gleis zwischen Anckelmannsplatz und Rothenburgsort Mit dem geplanten zweigleisigen Ausbau der Fern- und Regionalbahnstrecke wird ein Nadelöhr im Knoten Hamburg beseitigt. Künftig können mehr Fern- und Regionalzüge flexibler eingesetzt werden. Davon profitieren der stark ausgelastete Hamburger Hauptbahnhof, der Fernverkehr in Richtung Berlin sowie der Regionalverkehr von Hamburg nach Büchen, Schwerin und Rostock. Das neue Gleis und zusätzliche Weichen schaffen Ausweichmöglichkeiten. Das erhöht die betriebliche Flexibilität, stabilisiert den Verkehr und hilft, Verspätungen zu reduzieren. 

Die Vorplanung für den Gleisausbau ist bereits abgeschlossen. Bisher wurden verschiedene Streckenvarianten untersucht, grob kalkuliert und anhand von Kriterien wie Umweltwirkungen und Kosten bewertet. Auf Basis der Untersuchungen wurde eine Vorzugsvariante ausgewählt, die in der anschließenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung vertieft betrachtet und später dem Eisenbahn-Bundesamt zur weiteren Prüfung vorgelegt werden soll. 

Deutsche Bahn setzt BIM-Methodik ein Für die Deutsche Bahn stellt Building Information Modelling (BIM) ein zentrales Instrument der Digitalisierung im Infrastrukturbereich dar. BIM bedeutet hier nicht nur ein 3D-Modell, sondern eine kooperative Arbeitsweise, bei der alle für ein Bauwerk relevanten Informationen digital, konsistent und nachvollziehbar erfasst, verwaltet und zwischen allen Beteiligten ausgetauscht werden. Planung, Bau und Betrieb von Infrastrukturanlagen werden damit ganzheitlich betrachtet und über objektbezogene Bauwerksmodelle digital vernetzt. 

Eine besonders wichtige Rolle spielt BIM beim Aufbau des digitalen Zwillings der Infrastruktur. Der digitale Zwilling ist das möglichst realitätsnahe, ständig aktualisierte Abbild des Bauwerks in digitaler Form.  

28. April 2026, 15:00 Uhr
Oldenburg
Dringende Instandsetzungsarbeiten erforderlich

Für Instandsetzungsarbeiten muss die Hunte-Klappbrücke in Oldenburg im Mai 2026 für drei Tage für den Bahnverkehr gesperrt werden: Sonntag, 17. Mai, 23 Uhr, bis Donnerstag, 21. Mai, 5 Uhr.

Betroffen sind die Strecken zwischen Oldenburg Hauptbahnhof und den Abzweigen Hemmelsberg Richtung Bremen sowie Oldenburg-Osternburg Richtung Osnabrück.

Auswirkungen auf den Zugverkehr sind leider unvermeidbar: Es kommt zu Umleitungen, Ausfällen und Teilausfällen im Nah- und Fernverkehr. Der Güterverkehr wird über Osnabrück – Rheine umgeleitet. 

Grund ist ein im März 2026 festgestellter Schaden an einem Längsträger. Zudem ist die Brücke seit dem Ende Januar 2026 für den Schiffsverkehr nicht mehr beweglich, nachdem bei einer Wartung eine gebrochene Zahnstange im Klappmechanismus festgestellt wurde. Dieser Schaden wird nun im Mai beseitigt. Nach Abschluss der Arbeiten kann die Brücke dann wieder einseitig für den Schiffsverkehr geöffnet werden.

Die DB bittet alle betroffenen Fahrgäste um Verständnis. Reisende werden gebeten, sich vor Reiseantritt zu informieren unter bahn.de, in der DB Navigator App oder telefonisch unter 030 2970.

Infos zu Fahrplanänderungen im Nahverkehr der DB:🚍 Ersatzverkehr mit Bus - Bremen Hbf Oldenburg Hbf

Für den Fernverkehr: Bremen Oldenburg: Ersatzverkehr mit Bussen

Über die Fahrplanänderungen für die Züge der Linie RE 18 informiert die NordWestBahn:Meldungen - NordWestBahn

Für diese Arbeiten muss der Gehweg von Montag, 11. bis Dienstag, 26. Mai gesperrt werden. Die Sperrung ist mit der Stadt Oldenburg abgestimmt und wird entsprechend ausgeschildert.

27. April 2026, 12:00 Uhr
Neermoor
Erstmals halten Züge an der Station zwischen Emden und Leer • Täglich bis zu 40 Zughalte • Pendler:innen und Schüler:innen profitieren

Die Deutsche Bahn (DB) geht einen wichtigen Schritt für eine bessere Verkehrsanbindung für Fahrgäste in Ostfriesland: Mit der Inbetriebnahme der Station Neermoor wird der Nahverkehr in der Region weiter gestärkt. Ab dem 1. Mai halten erstmals planmäßig Züge an dem neuen Bahnhof nördlich von Leer entlang der Strecke nach Emden. Davon profitieren insbesondere Pendler:innen und Schüler:innen.

Die neue Station verfügt über zwei Bahnsteige mit je einer Länge von 225 Metern und 76 Zentimetern Höhe; beide sind barrierefrei über Rampen erreichbar.

Ausgestattet ist die Station mit Wetterschutz, Sitzbänken, Fahrgastinformationstafeln und taktilem Wegeleitsystem. Bis auf den Austausch der provisorischen Geländer sind alle Arbeiten abgeschlossen.

Mit der Regionalbahnlinie RE15 der Westfalenbahn können Fahrgäste zukünftig nach Emden und Richtung Münster fahren. Der aktuelle Fahrplan unter: www.westfalenbahn.de 

22. April 2026, 14:00 Uhr
Hamburg/Hannover

Am 1. Mai startet die DB InfraGO mit der Qualitätsoffensive der Strecke Hamburg – Hannover. Bis zum 10. Juli finden auf der 163 Kilometer langen Strecke umfangreiche Sanierungsarbeiten an Gleisen, Weichen und Bahnhöfen, Oberleitungen sowie konstruktiven Ingenieurbauten, beispielsweise Brücken, statt. Dafür muss die Strecke für den Bahnbetrieb ab dem 1. Mai zunächst abschnittweise, ab dem 14. Juni dann komplett gesperrt werden. Züge des Fern- und Güterverkehrs werden umgeleitet. Für Reisende im Regionalverkehr wurde ein leistungsstarkes Ersatzverkehrskonzept entwickelt.  

Mit einer Auslastung von bis zu 147 Prozent zählt die Verbindung zu den am höchsten belasteten Strecken im deutschen Schienennetz. Der Korridor zwischen Hamburg und Hannover ist eine wichtige Achse im Personenverkehr und von hoher Bedeutung im internationalen Güterverkehr. Er verbindet den Hamburger Hafen mit dem südlichen Europa. Jeder vierte Güterwagen in Deutschland fährt ab oder nach Hamburg. Aufgrund dieser hohen Belastung und Bedeutung der Strecke geht die DB dort in drei Stufen vor, um die Qualität auch langfristig deutlich zu steigern: mit der Qualitätsoffensive in diesem Jahr, der Korridorsanierung im Jahr 2029 sowie mit der Planung einer Neubaustrecke.

Dieter Olliges, Projektleiter der DB InfraGO: „Bei der Qualitätsoffensive bündeln wir in zehn Wochen viele unterschiedliche Arbeiten zur Erneuerung und Instandhaltung der wichtigen und hochfrequentierten Strecke zwischen Hamburg und Hannover. So können wir hocheffizient Verbesserungen der Infrastruktur erwirken, bis die für das Jahr 2029 geplante, umfassende Korridorsanierung startet.“ 

Carmen Schwabl, Sprecherin der Geschäftsführung der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG): „Die kurzfristige Verlängerung der Bauarbeiten auf der Strecke Hamburg – Berlin mit ihren Auswirkungen auf die Strecke Hamburg – Hannover hat uns vor enorme Herausforderungen gestellt. Danken möchten wir metronom, DB Regio, Regionalbus Braunschweig und DB SEV GmbH für ihre Unterstützung beim Umplanen des Ersatzkonzeptes. Wir haben alles in unserer Macht Stehende getan, um für die Fahrgäste ein verlässliches Angebot sicherzustellen.“ 

Das Konzept der Qualitätsoffensive ist angepasst an die Wiederaufnahme des Bahnbetriebs nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin, vorgesehen für den 15. Mai im Abschnitt von Hamburg bis Hagenow Land und am 14. Juni auf der gesamten Strecke. Bis dahin bleibt der nördliche Streckenteil zwischen Hamburg und Lüneburg Umleiterstrecke für die Fern- und Güterzüge zwischen Hamburg und Berlin.   

Bauvolumen und ZeitplanDie umfassende Sanierung startet am 1. Mai, wobei zunächst nur der Abschnitt Celle – Hannover gesperrt wird. Ab 14. Juni wird dann die gesamte Strecke wegen der Sanierungsarbeiten nicht mehr befahrbar sein. An diesen neuen Zeitplan hat die InfraGO gemeinsam mit ihren Baupartnern auch den Umfang und den Ablauf der Streckensanierung angepasst:

  • Modernisierung von rund 66 Kilometer Gleis, 36 Weichen, sechs Weichenheizungen, zwei Kilometer Oberleitung
  • Sanierung von mehreren konstruktiven Ingenieurbauwerken, darunter die Eisenbahnbrücke „Bleckeder Landstraße“ in Lüneburg sowie die Eisenbahnbrücke „Bahnhofstraße“ in Uelzen sowie weitere Durchlässe und Brücken
  • Umfassende Erneuerung der Bahnstationen in Stelle, Suderburg, Großburgwedel und Langenhagen
  • Kabeltiefbauarbeiten für den Bau der neuen Stellwerke entlang der Achse Lüneburg − Uelzen
  • Sanierung des Bahndamms bei Eschede

VerkehrskonzeptFür die ausfallenden Nahverkehrszüge hat die LNVG ein leistungsstarkes Ersatzkonzept organisiert. Zwischen Hannover und Celle fahren beispielsweise zusätzliche S-Bahnen. Zwischen Lüneburg und Hamburg und teilweise sogar bis Uelzen wird es ein Grundangebot mit Zügen geben und zwischen Langenhagen und Lüneburg fahren zahlreiche Ersatzbusse. Weitere Details zum Ersatzfahrplan: https://www.lnvg.de/lnvg/pressemitteilungen

21. April 2026, 11:30 Uhr
Westerland (Sylt)
Land und Deutsche Bahn vereinbaren Fünf-Punkte-Plan für mehr Pünktlichkeit und Stabilität im Zugverkehr

Schulterschluss für eine starke Marschbahn: Um den seit Jahren störungsanfälligen Betrieb auf der 237 Kilometer langen Strecke zwischen Hamburg-Altona, Niebüll und Westerland leistungsfähiger und robuster zu machen, haben sich das Land Schleswig-Holstein und die Deutsche Bahn (DB) auf einen Fünf-Punkte-Plan verständigt.

Wie DB-Chefin Evelyn Palla und Ministerpräsident Daniel Günther heute (21. April) beim Marschbahndialog in Westerland auf Sylt sagten, solle vor allem ein zusätzlicher 15-Minuten-Puffer für den Regionalexpress zwischen Niebüll und Westerland zu deutlich verbesserten Pünktlichkeitswerten führen. Zudem verständigte sich die DB-Spitze mit der Landesregierung auf verbesserte Konzepte, um Störungen vorzubeugen und eintretende Störungen schneller abzuarbeiten. Der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung bleiben ebenfalls mittelfristige Ziele des Fünf-Punkte-Plans. Der Bund wird die Weichen dafür stellen, dass der zweigleisige Ausbau der Strecke Anfang der 2030er Jahre beginnen kann. 

„Die mehr als 400.000 Menschen an der Westküste brauchen endlich eine Marschbahn, auf die sie sich verlassen können. Wir alle kennen die seit langem anhaltenden Probleme, und die gehen wir jetzt an. Deswegen haben wir heute den Fünf-Punkte-Plan beschlossen. Für mehr Stabilität im Betrieb und Maßnahmen, die schnell wirken: zusätzliche Zeitpuffer, bessere Abläufe im Störfall und gezielte Investitionen in Infrastruktur und Technik. Die Verbesserungen müssen im Alltag unmittelbar spürbar werden. Klar ist aber auch, dass wir die Probleme dauerhaft nur mit mehr Kapazität lösen. Deshalb treiben wir den Ausbau der Strecke konsequent voran“, sagte Ministerpräsident Günther.

DB-Chefin Palla erklärte: „Die Marschbahn braucht einen Neustart – und genau den bringen wir jetzt gemeinsam auf den Weg. Mit dem Trassentausch schaffen wir kurzfristig mehr Pünktlichkeit und Verlässlichkeit für unsere Fahrgäste. Gleichzeitig investieren wir weiter konsequent in Infrastruktur, moderne Stellwerkstechnik und eine stabilere Betriebsführung. Klar ist aber auch: Wir brauchen mehr Kapazität auf der Strecke. Deshalb treiben wir den zweigleisigen Ausbau mit dem Land weiter voran. Unser Ziel ist eine Marschbahn, auf die sich Pendlerinnen und Pendler sowie Urlauber jederzeit verlassen können.“

Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, sagte die Unterstützung des Bundes für den Ausbau zu, sofern das Land weiterhin die Planungskosten vorfinanziere. „Wir arbeiten daran, dass die Deutsche Bahn mit dem Ausbau der Strecke Ende dieses Jahrzehnts starten kann“, so Schnorr. 

An dem von Nordfrieslands Landrat Florian Lorenzen moderierten Dialog nahmen auch DB-InfraGO-Vorstandsvorsitzender Dr. Philipp Nagl, Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen, Verkehrs-Staatssekretärin Susanne Henckel, Bundesnetzagentur-Vizepräsidentin Dr. Daniela Brönstrup sowie Vertreterinnen und Vertreter der Sylter Pendlerinitiative, Bundes- und Landtagsabgeordnete und Vertreterinnen und Vertreter anderer Verkehrsunternehmen teil. Hintergrund des Dialogs ist nach den Worten von Madsen die aus Sicht aller Beteiligten nicht länger hinnehmbare Lage auf der Marschbahn mit Pünktlichkeitswerten – an einigen Tagen im Winter – von lediglich 50 bis 60 Prozent. Die durchschnittliche Pünktlichkeit lag 2025 bei 80,3 Prozent.

„Die Strecke ist die einzige landseitige Verbindung zur Insel Sylt und damit ihre Lebensader. Pendlerinnen und Pendler, Unternehmen, Gäste sowie Einrichtungen der Daseinsvorsorge können nicht realistisch auf andere Verkehrsmittel ausweichen“, sagte Madsen. „Vor allem der heute beschlossene zusätzliche Zeitpuffer für den RE 6 durch einen Trassentausch ist ein enorm wichtiger Schritt“, so Madsen. Entscheidend sei, dass aus fachlichen Konzepten nun verbindliche und überprüfbare Verbesserungen für die Pendler werden.

Zu den fünf Punkten im Einzelnen:

Trassentausch als Hebel für bis zu 25 Prozent mehr PünktlichkeitEinen deutlichen Anstieg der Pünktlichkeit erhoffen sich Land und DB durch einen Trassentausch zwischen Regionalverkehr (DB Regio) und den Autozügen. Denn: Aufgrund der hohen Auslastung der Strecke und der überwiegenden Eingleisigkeit ab Husum/Niebüll verstärken sich Verspätungen bislang sehr schnell. Durch den Tausch der Trassen erhält der Regionalverkehr zusätzliche Fahrzeitreserven von bis zu 15 Minuten zwischen Husum und Niebüll. Diese Puffer ermöglichen es, Verspätungen aus dem Zulauf – insbesondere aus Richtung Hamburg – künftig deutlich besser abzubauen. Die Fahrzeit zwischen Niebüll und Westerland bleibt dabei unverändert. Trotz angepasster Abfahrtszeiten entstehen keine zusätzlichen Reisezeiten auf diesem Abschnitt. Die Fahrzeit für Regio- und Fernverkehrszüge auf dem gesamten Abschnitt von Hamburg bis Westerland erhöht sich zwar leicht um 10 bis 15 Minuten, dafür zeigen Simulationen aber deutliche Verbesserungen in der Pünktlichkeit aus Richtung Süden:

    • Ankunftspünktlichkeit in Niebüll steigt von rund 78 Prozent auf bis zu 96 Prozent

    • Ankunftspünktlichkeit in Westerland steigt von rund 59 Prozent auf bis zu 84 Prozent

Damit profitieren insbesondere Pendlerinnen und Pendler sowie Urlauber von einer deutlich höheren Verlässlichkeit. Voraussetzung ist die Bereitstellung zusätzlicher Fahrzeuge und Personale, da die DB Regio aufgrund der angepassten Wende- und Fahrzeiten einen sogenannten Umlauf (Lok und Wagenpark) mehr benötigt.

Die Kosten des Vorhabens werden zwischen Land und DB hälftig geteilt. Beide Seiten sind sich einig, dass eine tragfähige Lösung operativ belastbar ausgestaltet und gemeinsam verantwortet werden muss. Der Trassentausch wird spätestens mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026/27 eingeführt – mit einer Laufzeit bis zunächst mindestens Ende 2028.

Optimierte Abläufe: neues Störfallkonzept verbessert StabilitätErgänzend wird ein gemeinsames Störfallkonzept entwickelt und umgesetzt, das alle beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) und Instandhaltungsbereiche enger verzahnt. Ziel ist, dass sich der Betrieb nach typischen Störungen schneller stabilisiert und Verspätungen sich nicht über Stunden aufschaukeln. Konkret bedeutet das: Für häufige Störungssituationen werden klare, vorab abgestimmte Abläufe festgelegt. Dazu kann im Einzelfall auch gehören, Verkehre gezielt zu priorisieren, um den Gesamtverkehr zu stabilisieren. Im Störungsfall können so schneller abgestimmte Entscheidungen getroffen und Auswirkungen für die Fahrgäste spürbar reduziert werden.

Zusätzlich wurden die Material- und Ersatzteilkapazitäten entlang der Strecke ausgebaut und die Instandhaltungsstandorte in Husum, Niebüll, Klanxbüll und Westerland gestärkt, speziell für den Bereich Fahrbahn- und Leit- und Sicherungstechnik. Auch dadurch können Störungen im laufenden Betrieb schneller behoben werden. Aus Sicht des Landes ist entscheidend, dass diese Maßnahmen für Fahrgäste und Pendlerinnen und Pendler tatsächlich spürbar werden. Mehr Kapazität durch zweigleisigen AusbauEinigkeit besteht darüber, dass die Kapazitätsengpässe auf der Strecke mittelfristig nur durch einen zweigleisigen Ausbau im Abschnitt Niebüll – Westerland gelöst werden können. Dieser wird in den besonders belasteten Abschnitten Niebüll–Klanxbüll und Morsum–Tinnum derzeit vorbereitet. Ziel ist eine deutliche Erhöhung der Betriebsrobustheit bei gleichbleibender bzw. höherer Geschwindigkeit. Das Projekt befindet sich nach Abschluss der Vorentwurfsplanung in der parlamentarischen Befassung. Die laufenden Planungen werden durch eine (Vor)-Finanzierung durch das Land fortgesetzt. Auch die Elektrifizierung bleibt Teil der Modernisierungsstrategie für die Marschbahn.Schlüsselprojekt ESTW NiebüllDie DB verfolgt schon länger einen integrierten Ansatz aus Investitionen, Instandhaltung und Betriebssteuerung. So wurden zwischen 2019 und 2025 bereits rund 219 Millionen Euro in die Marschbahn investiert, unter anderem in neue Gleise auf 210 Kilometer Länge sowie in Weichen, Bahnübergänge und Brücken. Für die Jahre 2026 bis 2030 sind weitere 68,7 Millionen Euro vorgesehen. Zusätzlich fließen bis 2028 rund 144 Millionen Euro in die Leit- und Sicherungstechnik, insbesondere in das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) Niebüll, das bis Frühjahr 2028 in Betrieb gehen soll und neun mechanische Stellwerke ersetzt. Auch dies ist ein wichtiger Baustein zu mehr Pünktlichkeit.Moderne Station Westerland als Teil der QualitätsoffensiveMit täglich rund 7.300 Reisenden ist Westerland ein zentraler Knotenpunkt auf der Marschbahn, auch der Bahnhof wird in den nächsten Jahren umfassend modernisiert und zukunftsfähig ausgebaut. Geplant sind unter anderem vollständig erneuerte und verlängerte Bahnsteige, neue bzw. zusätzliche Bahnsteigdächer, die erweiterte barrierefreie Ausstattung (Blindenleitsystem) und Reisendeninformation sowie die Sanierung des Empfangsgebäudes. Die Bauarbeiten im Empfangsgebäude sollen bereits Ende 2026 beginnen, bis 2029 soll der Bahnhof dann rundum modernisiert und die Arbeiten abgeschlossen sein. Das Land Schleswig-Holstein und die Deutsche Bahn finanzieren in gleichen Teilen die Bahnsteigmaßnahmen. Die Sanierung des Empfangsgebäudes und der erweiterten Ausstattungsmerkmale des Bahnhofs Westerland finanziert die DB mit Bundesmitteln.

Quelle: WiMi SH / Patrick Kraft

v. li. nach re.: Stefan Schnorr, Achim Bonnichsen, Evelyn Palla, Daniel Günther, Claus Ruhe Madsen, Florian Lorenzen

Sowohl DB-Chefin Evelyn Palla als auch Ministerpräsident Daniel Günther bekräftigten im Anschluss an den Marschbahndialog, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen. „Durch das Zusammenspiel aus Trassentausch, Investitionen, betrieblicher Stabilisierung und perspektivischem Ausbau soll die Marschbahn schrittweise von einer hoch ausgelasteten und störanfälligen Strecke zu einer verlässlicheren und leistungsfähigen Verkehrsachse werden“, sagte Günther.

16. April 2026, 13:30 Uhr
Zweimal pro Stunde direkte Zugverbindungen zwischen Neugraben und Harburg • Zusätzlicher Metronom-Pendelzug zwischen Harburg und Hauptbahnhof • Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Neugraben und Wilhelmsburg • S-Bahnstrecke zwischen Neugraben und Wilhelmsburg vom 10. bis 23. Mai wegen Instandhaltungsarbeiten gesperrt 

Die Stadt Hamburg und die Deutsche Bahn schaffen die Voraussetzungen für eine Umleitungsstrecke der S-Bahn. In Neugraben wird der Bahnsteig zwischen den Gleisen 4 und 5 erhöht. So kann die S-Bahn während der Bauarbeiten im Harburger Tunnel über die oberirdisch verlaufende Bahnstrecke nach Harburg fahren. Zusätzlich fährt der RE 5 (Harburg – Cuxhaven) mit Halt in Neugraben.   

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Mit diesem Projekt ermöglichen wir, dass die Menschen in der Süderelbe-Region während der notwendigen Bauarbeiten und der damit verbundenen Vollsperrung im Mai die Chance haben, mit der Bahn weiterhin aus Neugraben nach Harburg und von dort aus zum Hauptbahnhof zu kommen. Uns ist es besonders wichtig, die Einschränkungen für die Fahrgäste der S3 und S5 so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig die Infrastruktur fit für die Zukunft zu machen. Ich bedanke mich bei der Bahn für diese gute Initiative.“ 

Jan Schröder, Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg: „Mit der Erhöhung der Bahnsteige können wir unseren Fahrgästen in Neugraben trotz der Bauarbeiten eine direkte S-Bahnverbindung nach Harburg über eine Umleiterstrecke anbieten. Die veränderte Linienführung hilft Pendlerinnen und Pendlern aus dem Süden Hamburgs auf dem Weg in die Innenstadt und zurück. Ohne die Erhöhung der Bahnsteige in Neugraben wäre das nicht möglich gewesen. Wir danken der Stadt für die Unterstützung.“ 

Direkte Bahnverbindung zwischen Neugraben – Harburg Während der Bauarbeiten gibt es zwischen Neugraben und Harburg zweimal pro Stunde eine direkte Zugverbindung in beide Richtungen. Die S5 hält einmal pro Stunde an den neuen Bahnsteigen in Neugraben und fährt ohne Halt weiter nach Harburg. Zusätzlich hält der RE 5 in Neugraben.  

Weitere Zugverbindungen  Die S5 fährt nach dem Regelfahrplan zwischen Stade und Neugraben und einmal pro Stunde weiter bis Harburg. Auf dem Nordast fährt die S5 zwischen Hammerbrook und Elbgaustraße. Die S3 fährt zwischen Wilhelmsburg und Pinneberg mit Langzügen. Zusätzlich verkehrt stündlich ein Metronom Pendelzug zwischen Harburg und Hauptbahnhof. 

Busse als Ersatzverkehr Direktbusse fahren von Neugraben nach Wilhelmsburg mit Halt in Harburg Bahnhof und Neuwiedenthal. Weitere Busse bedienen alle Stationen der Strecke. Die Busse fahren montags bis freitags von 5 bis 23 Uhr und am Wochenende ab 7 Uhr alle 10 Minuten. In den Randzeiten fährt der Bus alle 20 Minuten. 

Wegen Bauarbeiten am ZOB Harburg halten die Busse im Großmoordamm. 

Ausführliche Informationen zum Fahrplan gibt es vor Beginn der Bauarbeiten unter s-bahn-hamburg.de.  Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt in den digitalen Auskunftsmedien wie bahn.de oder der App DB Navigator, über ihre Verbindungen zu informieren. 

 

 

09. April 2026, 12:30 Uhr
Hamburg
Maßnahme zur Stabilisierung des S-Bahnbetriebs auf dem Harburger Ast • Strecke zwischen Neugraben und Wilhelmsburg vom 10. bis 23. Mai gesperrt • Fahrplanänderungen auf den Linien S3 und S5 • Ersatzfahrplan wird in kurzer Zeit veröffentlicht        

Die DB InfraGO startet am Sonntag, 10. Mai, ab 20 Uhr, umfangreiche Instandhaltungsarbeiten im Harburger Tunnel. Die unterirdisch verlaufende S-Bahnstrecke ist von zentraler Bedeutung für die Anbindung der Süderelbe-Region mit der Hamburger Innenstadt. Sie gehört mit mehr als 440 S-Bahnen täglich zu den verkehrsreichsten Strecken im Hamburger S-Bahnnetz.  

Auf der rund vier Kilometer langen Tunnelstrecke tauscht die DB InfraGO die Signaltechnik aus. Zusätzlich werden rund acht Kilometer Schienen im Tunnel und an den angrenzenden Streckenabschnitten geschliffen oder erneuert. Die Stromschiene, die für die Energieversorgung der S-Bahnen unerlässlich ist, wird auf 14 Kilometern gewartet. Sämtliche Weichenantriebe werden erneuert. Die Station Harburg, Harburg Rathaus und Heimfeld werden umfassend gereinigt und erhalten neue Bahnsteigbeleuchtungen. In den Tunnelröhren werden insgesamt 650 Beleuchtungen ausgetauscht. 

Während der Instandsetzungsarbeiten kommen trotz des begrenzten Tunnelprofils großdimensionierte Baumaschinen zum Einsatz. Der Einsatz der Geräte ist nur während einer Vollsperrung möglich. Für die Arbeiten ist eine 14-tägige Vollsperrung der S-Bahngleise zwischen Neugraben und Wilhelmsburg erforderlich.  

Die S-Bahn Hamburg erarbeitet aktuell einen Ersatzfahrplan. Alle Informationen zu Fahrplanänderungen und Ersatzverkehren werden in kurzer Zeit veröffentlicht. 

07. April 2026, 13:00 Uhr
Hamburg
Miniatur Wunderland feiert 25. Geburtstag • S-Bahn im kunterbunten Wunderland-Design • Premierenfahrt mit S-Bahnchef Jan Schröder und Miniatur Wunderland-Gründern Gerrit und Frederik Braun • Von der Schiene aufs Modellgleis: 1:87-Miniatur trifft 380-Tonnen-Original         

Hamburg bekommt zum 25. Jubiläum des Miniatur Wunderlands einen neuen rollenden Botschafter: Ab heute fährt die bunte S-Bahn im Miniatur Wunderland-Design durch Hamburg. Zur Premierenfahrt waren S-Bahn-Chef Jan Schröder und die Miniatur Wunderland-Gründer Gerrit und Frederik Braun mit an Bord. Im Miniatur Wunderland fährt die identisch gestaltete S-Bahn als Modell – im Maßstab 1:87. 

Jan Schröder, Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg: „Mit unserem Jubiläumszug bringen wir das Miniatur Wunderland auf die echten Schienen Hamburgs. Der farbenfrohe Zug bringt die Menschen zusammen und verbindet große und kleine Welten. Ich gratuliere dem Miniatur Wunderland ganz herzlich zum bald 25. Geburtstag!“ 

Gerrit Braun, Gründer des Miniatur Wunderlands: „Das Wunderland steckt voller Überraschungen und liebevoller Details, die unsere Gäste zum Schmunzeln bringen. Dass wir uns mit der S-Bahn nun einmal in der großen Welt austoben durften, war eine riesige Freude – und wir hoffen, dass sie auch vielen Fahrgästen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.“ 

Frederik Braun, Gründer des Miniatur Wunderlands: „Als kleine Jungen haben wir Hamburg noch mit Straßenbahnen erlebt, denen wir begeistert hinterhergejagt sind. Nun eine Wunderland-S-Bahn durch Hamburg fahren zu sehen, ist einfach unglaublich und erst der Anfang eines bunten Jubiläumsjahres.“ 

Der Jubiläumszug startet im Doppelpack: Das mit Fahrgästen 380 Tonnen schwere Original ist als kleiner Zwilling im Miniatur Wunderland unterwegs. Originalgetreu in der Modellwerkstatt nachgebaut rollt das Unikat zwischen mehr als 1.200 weiteren Zügen in der größten Modelleisenbahnanlage der Welt. 

In Groß und Klein: Das Design zeigt 26 bunte Fenster. Diese lassen die Fahrgäste zu kleinen Modellfiguren werden. Jedes Fenster ist mit einer Beschreibung für eine:n „Typische Hamburger:in“ versehen: vom Franzbrötchen-Liebhaber über den Elbstrand-Buddler bis zum König der Möwen.  

Quelle: Deutsche Bahn AG / MiWuLa

Die S-Bahn Hamburg fährt auf rund 147 Kilometern quer durch die Hansestadt und die anliegenden Regionen. Im Miniatur Wunderland rollt sie im Kleinformat seit der Eröffnung des Hamburg-Abschnitts im November 2002. Hier teilt sie sich 16.491 Meter Gleise mit weiteren mini Fern- und Güterzügen. 

Seit der Eröffnung des Wunderlandes im August 2001 besuchten insgesamt mehr als 26 Millionen Gäste die Ausstellung in der Speicherstadt. Knapp 2,9 Millionen davon kamen aus Hamburg. 

 

Fotos von der Premierenfahrt finden Sie in der DB Mediathek:  https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8689686

 

07. April 2026, 10:30 Uhr
Kiel/Rendsburg
Arbeiten an den Brücken über die „Alte Lübecker Chaussee“ und  „Winterbeker Weg“ in Kiel-Hassee • Gleissperrung notwendig • Einschränkungen im Zugverkehr der nordbahn

Die DB InfraGO modernisiert kontinuierlich ihre Infrastruktur für einen zuverlässigen und pünktlichen Zugverkehr. So werden die Eisenbahnbrücken über die „Alte Lübecker Chaussee“ in Kiel erneuert. 

Vom 12. April bis 18. Mai wird die neue südliche Brücke eingehoben. Im Bereich der nördlichen Brücke erfolgen in dieser Zeit unter anderem Tiefgründungsarbeiten für die neuen Brückenpfeiler.

Um die Auswirkungen auf den Zugverkehr so gering wie möglich zu halten, werden Arbeiten gebündelt: Die Stadt Kiel erneuert zeitgleich in Kiel-Hassee die Straßenbrücke „Winterbeker Weg“ über die Bahngleise der Strecke Kiel-Rendsburg. 

Für diese Arbeiten muss die Strecke zwischen Kiel Hbf und Kiel-Hassee CITTI-PARK vom 12. April bis 18. Mai gesperrt werden. 

Die Auswirkungen auf die Linien der nordbahn sind wie folgt:  RE 72, Kiel–Eckernförde RB 73, Kiel–Schleibrücke SüdRE 74, Kiel–Schleswig–HusumRB 75, Kiel–Rendsburg

Von Sonntag, den 12. April, 12 Uhr, bis Montag, den 18. Mai, 12 Uhr, verkehren keine Züge zwischen Kiel Hbf und Kiel-Hassee CITTI-PARK. Für diesen Streckenabschnitt wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der auf die Anschlusszeiten der Züge abgestimmt ist. 

Alle Informationen zum Zugverkehr und Ersatz-Fahrpläne veröffentlicht die nordbahn unter: Ersatzfahrpläne

Die DB bittet um Verständnis und bedauert die Unannehmlichkeiten. Reisende werden gebeten, sich vorab zu informieren über bahn.de, die DB App Navigator oder telefonisch bei der DB Service-Hotline unter Tel.: 030 2970 bzw. beim nordbahn-Servicetelefon unter 040 303 977-333.

02. April 2026, 10:00 Uhr
Hamburg
Anpassung der Konditionen ab Montag, 13. April • Kostenlose Reservierung • Handyhalterung an allen Rädern

StadtRAD Hamburg startet mit neuen Tarifkonditionen und neuem Service in die Saison. Seit 2019 wurden die Preise für die Nutzung der StadtRAD Hamburg Räder stabil gehalten. Ab Montag, 13. April werden angesichts steigender Kosten die Preise nun erstmals angepasst, um weiterhin das nachhaltige Mobilitätsangebot für Hamburg zu sichern. 

Die Grundgebühr in den Abo-Tarifen steigt von derzeit 5 Euro auf 8,90 Euro pro Jahr. Dafür werden im ersten Jahr 10 Euro als Fahrtguthaben gutgeschrieben. Diese Änderungen sind ab dem 13. April für alle Neuabschlüsse gültig. Bereits bestehende Abo-Tarife werden ab Anfang 2027 angeglichen. Der konkrete Zeitpunkt ist abhängig vom Datum des Vertragsabschlusses. Alle Kundinnen und Kunden werden rechtzeitig über die Änderungen informiert. Die kostenfreien 30 Minuten jeder StadtRAD-Fahrt in den Abo-Tarifen bleiben erhalten. 

Im Light-Tarif liegt der Minutenpreis künftig bei 0,14 Euro. Die maximale Tagesgebühr beträgt 12 Euro. Dies gilt ab dem 13. April für bestehende und neue Light-Tarif-Kunden. 

Zugunsten einer besseren Übersichtlichkeit entfällt der BahnCard-Tarif für neue Vertragsabschlüsse. Die Konditionen dieses Tarifs werden weiterhin über einen anderen bestehenden Tarif (Deutschlandticket-Tarif) angeboten.

Mit der Tarifanpassung kommen auf vielfachen Kundenwunsch zudem weitere Neuerungen: Künftig sind in allen Tarifen bis zu vier Räder gleichzeitig entleihbar. Es wird eine kostenlose Reservierungsfunktion geben. Alle Räder, auch Lastenpedelecs, können über die StadtRAD-App dann 15 Minuten im Voraus reserviert werden. Zudem werden im Laufe des Jahres nach und nach alle Leihräder mit einer Handyhalterung ausgestattet.

Über StadRAD Mit einer Flotte von rund 4.300 Rädern und derzeit 56 Lastenpedelecs trägt StadtRAD dazu bei, dass mehr Menschen mit dem umweltfreundlichen Fahrrad in Hamburg unterwegs sind. Bereits heute gibt es knapp 350 StadtRAD Stationen. 

Seit 2009 ist StadtRAD Hamburg das Bikesharing-System in der Hansestadt. Rund 237.000 registrierte Kundinnen und Kunden nutzen aktuell das Leihrad-Angebot. Betrieben wird das System von der Deutschen Bahn Connect GmbH, die bundesweit rund eine Million Bikesharing-Kundinnen und -Kunden in 45 Städten und Kommunen verzeichnet.

Weitere Informationen gibt es unter www.stadtrad.hamburg.de

01. April 2026, 12:00 Uhr
Hamburg
Mehr Personal für zusätzliche Stationsreinigung und Reparaturen • 41 Stationen werden in Hamburg besonders gründlich gesäubert • Mehr Aufenthaltskomfort für Reisende

Die Deutsche Bahn (DB) startet eine umfassende Reinigungsaktion an mehr als 1.400 großen und kleinen Stationen in ganz Deutschland. Hunderte DB-Mitarbeitende sind dafür in den kommenden Wochen im Einsatz. Das Sofortprogramm für Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen ermöglichte damit eine Verdopplung gegenüber 2025. In Hamburg sollen 41 Stationen noch im April und Mai gründlich gesäubert werden, darunter auch der Hauptbahnhof sowie die Haltestellen Neuwiedenthal und Jungfernstieg. 

Den Auftakt des Frühjahrsputzes bildeten in den vergangenen Tagen deutschlandweit sieben ausgewählte Bahnhöfe, darunter in Hamburg die S-Bahnstation Stellingen. Dort haben die Kolleg:innen unter anderem Graffiti entfernt, Wandflächen und Scheiben gereinigt, Spinnenweben und Staub entfernt, Bänke und Handläufe gesäubert sowie den Bereich der Fahrradständer von Müll und Rollsplit aus dem Winter befreit. 

Quelle: Deutsche Bahn AG
Markus Hock, DB Bahnhofsmanagement Hamburg, an der S-Bahnstation Stellingen

Markus Hock, DB Bahnhofsmanagement Hamburg: „Unser Ziel ist es, dass sich unsere Kund:innen an den Bahnhöfen wohler fühlen. Mit einer umfassenden Reinigung, wie hier zum Start des großen Frühjahrsputzes in Stellingen, erleben unsere Fahrgäste schnell spürbare Verbesserungen. Aus Umfragen wissen wir, dass das ganz oben auf der Wunschliste der Reisenden steht.“ 

Das Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit auf BahnhöfenIm Rahmen der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene des Bundesverkehrsministers ergreift die Deutsche Bahn (DB) unter anderem Maßnahmen für schnelle Verbesserungen bei Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen. DB-Chefin Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gaben am 20. Januar am Berliner Hauptbahnhof grünes Licht für das Sofortprogramm, mit dem das Stationserlebnis für die Kundinnen und Kunden bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird. 

An 35 besonders stark frequentierten Bahnhöfen sind ab sofort spürbar mehr Sicherheitskräfte unterwegs. An 30 großen Bahnhöfen erhöht die DB die Reinigungsintervalle, beispielsweise mit mobilen Teams. Damit sorgt die DB dafür, dass sich Fahrgäste an den Bahnhöfen wohlfühlen und sicher und bequem zu ihren Zügen kommen.

Weitere Informationen zu den Sofortprogrammen:  www.db.de/sofortprogramme Aktuelles Bild- und Grafikmaterial: Mediathek

Frühjahrsputz am Bahnhof Stellingen

  von 11
Ende des Sliders

 

24. März 2026, 14:00 Uhr
Büsum
Digitale Fahrgastinformation, mehr Wetterschutz, Handyladestation, taktile Wegeleitung erhöhen Komfort für Fahrgäste • Fünf weitere Stationen an der Strecke aufgewertet • Bund und Deutsche Bahn investieren mehr als 800.000 Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Modernisierung des Zukunftsbahnhofs Büsum abgeschlossen. Der runderneuerte Bahnhof bietet Fahrgästen nun mehr Komfort und ein angenehmeres Ambiente. 

Rund 800 Reisende und Pendler:innen profitieren in Büsum von einer verbesserten Orientierung und barrierefreiem Zugang dank taktiler Wegeleitung, Blindenleitstreifen sowie einem stufenfreien Ein- und Ausstieg vom Bahnsteig in den Zug. Ein zusätzlicher Wetterschutz, modernes Bahnsteigmobiliar, solarbetriebene Handyladesäule, nachhaltige Beleuchtung und die sanierte WC-Anlage steigern die Aufenthaltsqualität. 

Büsums Bürgermeister Oliver Kumbatzky (v.l.) und Dirk Teubler, Leiter Bahnhofsmanagement Schleswig-Holstein
Büsums Bürgermeister Oliver Kumbatzky (v.l.) und Dirk Teubler, Leiter Bahnhofsmanagement Schleswig-Holstein
Quelle: Deutsche Bahn AG
Büsums Bürgermeister Oliver Kumbatzky (v.l.) und Dirk Teubler, Leiter Bahnhofsmanagement Schleswig-Holstein

Dirk Teubler, Leiter Bahnhofsmanagement Schleswig-Holstein der DB InfraGO: „Mit der Modernisierung wird der Bahnhof Büsum zu einer zukunftsfähigen Station mit spürbar mehr Komfort für unsere Fahrgäste. Bessere Orientierung, mehr Aufenthaltsqualität und moderne Informationstechnik machen das klimafreundliche Reisen noch attraktiver. Gleichzeitig investieren wir entlang der Strecke weiter: Fünf Stationen zwischen Heide und Büsum haben wir bereits mit digitalen Fahrgastmonitoren ausgestattet – ein weiterer Schritt für einen starken Nahverkehr in der Region.“

Oliver Kumbatzky, Bürgermeister der Gemeinde Büsum: „Ein moderner Bahnhof ist nicht bloß Haltestelle, sondern eine Visitenkarte für unseren Tourismusstandort. Mit der Modernisierung entspricht der Bahnhof genau dem Eindruck, den unsere Gäste auch im Rest des Ortes erwarten dürfen: modern, einladend und barrierefrei. In einem nächsten Schritt wollen wir das Bahnhofumfeld aufwerten. Durch unser neues Bürgerzentrum am Swatten Weg, sprich in direkter Nachbarschaft zum Bahnhof, wird dieser noch mehr als Teil des Ortszentrums wahrgenommen werden. Die Fahrradparkplätze wollen wir ausbauen und eine Bike+Ride-Anlage in direkter Nähe zum Bahnhof schaffen.“ 

Fünf weitere Verkehrsstationen zwischen Heide und Büsum aufgewertetZwischen Heide und Büsum wurden die Stationen Tiebensee, Jarrenwisch, Süderdeich und Reinsbüttel bereits im Jahr 2023 mit Mitteln des Landes Schleswig-Holstein modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Nun wurden diese Stationen nach den Qualitätsstandards eines Zukunftsbahnhofes aufgewertet. Zudem bietet die Station Wesselburen mit der runderneuerten Wartehalle, neuem Bahnsteigbelag und Blindenleitsystem eine höhere Aufenthaltsqualität.

Insgesamt flossen über 800.000 Euro des Bundes und der DB in die Modernisierung der Zukunftsbahnhöfe Büsum, Tiebensee, Jarrenwisch, Wesselburen, Süderdeich und Reinsbüttel. Durch die neuen Anzeigen auf den Bahnsteigen können Reisende künftig die Informationen besser erfassen, weil die Schrift nicht durchläuft, die Auflösung höher und die Akustik besser ist. Die Monitore bieten eine Übersicht über Abfahrtszeit und Reiseziel der nächsten drei einfahrenden Züge. Anders als bisher wird auch die tatsächliche Abfahrtszeit neben der geplanten dargestellt. Menschen mit Sehbehinderung profitieren von Ansagetastern an den Geräten, die auf Knopfdruck die Inhalte des Displays vorlesen. Die digitalen Aushänge für Baukommunikation informieren Reisende über geplante Abweichungen vom Fahrplan, die durch Baustellen verursacht werden.

Weitere Informationen unter Zukunftsbahnhof Büsum.

05. März 2026, 11:00 Uhr
Elsfleth
Planfeststellungsbeschluss liegt vor • Hauptbauleistungen können vergeben werden • Bauvorbereitende Maßnahmen laufen nach Plan

Beim Neubau der Eisenbahnüberführung über die Hunte in Elsfleth hat die DB InfraGO wichtige Fortschritte erzielt: Der Planfeststellungsbeschluss für das Projekt liegt nun vor. Zudem wurde der Zuschlag für das Trogbauwerk erteilt. Damit gehen die bauvorbereitenden Maßnahmen planmäßig weiter. 

Auch im europaweiten Vergabeverfahren für den Neubau der Drehbrücke ist ein weiterer Schritt erfolgt. Nach Durchführung der geforderten Bietergespräche sowie einer intensiven fachtechnischen Prüfung und Bewertung, hat die DB InfraGO die Vergabeentscheidung getroffen. Der Bestbietende sowie die unterlegenen Bietergemeinschaften wurden darüber informiert. Der Zuschlag für die Hauptbauleistungen kann nach Ablauf der gesetzlichen Frist erteilt werden, sofern kein weiteres Nachprüfungsverfahren eingeleitet wird. In dem Fall müssten Sperrpausen neu eingetaktet werden. Dadurch würde sich die Inbetriebnahme um mindestens ein Jahr verzögern.  

Stefan Schwede, Projektleiter DB InfraGO: „Ich freue mich, dass mit dem Planfeststellungsbeschluss, dem Zuschlag für die Trogbauwerke inklusive der Bahndämme und der nun möglichen Vergabe des Hauptloses Neubau die entscheidenden Weichen für den Gesamtbau der Huntebrücke gestellt sind. Damit besteht weiterhin die Chance, unseren ambitionierten Inbetriebnahmetermin zu halten. Unser Ziel ist klar: Nur ein schnellstmöglicher Neubau gewährleistet dauerhaft Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leichtigkeit für die Verkehre auf dem Wasser und auf der Schiene. Daran arbeiten wir mit Hochdruck.“

Auf der Baustelle im Umfeld der bestehenden Huntebrücke laufen die vorbereitenden Arbeiten unterdessen kontinuierlich weiter und liegen im Zeitplan. Die wasserseitigen Baugruben sind hergestellt, Zugangsbrücken und Arbeitsplattformen wurden errichtet, und die Baustelleneinrichtungsfläche im Deichvorland ist aufgeschüttet. Im nächsten Schritt werden die Betonsohlen der Baugruben unter Wasser vorbereitet. Damit ist auch die Grundlage für die anstehenden Hauptarbeiten gelegt. Ziel ist unverändert eine Inbetriebnahme Ende 2027/Anfang 2028.

Die Durchfahrtshöhe der neuen Brücke wird um 1,93 Meter größer sein als bei der alten Bestandsbrücke; zudem soll die Fahrrinne für die Schifffahrt auf mindestens 42 Meter verbreitert werden. Die Erhöhung der Brücke sorgt für mehr Sicherheit, da die neue Brücke seltener für Schiffe geöffnet werden muss. Damit wird auch der Verkehrsfluss und die Kapazität für den Eisenbahn- und Schiffsverkehr verbessert.

Die Vorzugsvariante der neuen Bahntrasse verläuft leicht westlich versetzt zur bestehenden Bestandsstrecke, daher kann der Bahnbetrieb über die provisorische Behelfsbrücke parallel zu den Arbeiten für die neue Brücke weiterlaufen. Die neue Brücke wird wie die Bestandsbrücke eingleisig sein. In der Genehmigungsplanung ist seitlich am Brückenbauwerk befestigt auch ein möglicher Geh- und Radweg berücksichtigt.

Mehr Informationen unter: Bauprojekt Elsfleth „Hunte“ Eisenbahnüberführung

05. März 2026, 10:30 Uhr
Hannover
Kürzere Umstiegszeiten für Fahrgäste durch zweite Personenquerung • Mehr Platz für den Fernverkehr durch zusätzlichen Bahnsteig • Hauptbahnhof wird fit gemacht für den Deutschland-Takt

Wichtiges Etappenziel erreicht: Die Vorplanung für die Erweiterung des Hauptbahnhofs Hannover ist abgeschlossen. Damit wird einer der wichtigsten Haltepunkte und Drehkreuze im Norden fit für die Zukunft gemacht. 

Das sind die zentralen Eckpunkte des Umbaus: 

  1. Neue Personenunterführung an der Lister Meile für schnellere Umstiege.
  2. Neubau eines Mittelbahnsteigs inklusive der Gleise 15 und 16. In Zukunft sollen hier überwiegend die S-Bahnen in Richtung Lehrte verkehren, sodass auf den anderen Bahnsteigen mehr Platz für den Fernverkehr entsteht. 
  3. Umfangreiche Anpassungen des Spurplans für mehr Kapazität. Unter anderem können dadurch Züge mit höherer Geschwindigkeit in den Bahnhof einfahren. 
  4. Planung eines neuen Stellwerks.

Im nächsten Schritt wird die Vorplanung auf ihre Qualität geprüft – sowohl von Experten der DB als auch vom Eisenbahn-Bundesamt. 

Zusätzlich zur zweiten Personenquerung im Bereich der Lister Meile prüft die DB InfraGO im Hinblick auf die langfristig steigenden Reisendenzahlen weitere Maßnahmen, um die Personenströme bestmöglich im Sinne des Kunden zu leiten. Dazu hat sie ein gesondertes Projekt aufgelegt und prüft eine Erweiterung der bestehenden Personenunterführung (Mall) sowie die Anordnung weiterer Treppen zu den Bahnsteigen. Aktuell ist ein Zeitraum für die Vorplanung bis ca. 2029 vorgesehen. Im Anschluss wird unternehmensintern entschieden, ob es zur Durchführung des Vorhabens kommen kann.

Zusätzlich zu diesen Zukunftsthemen passiert schon jetzt sehr viel. Eine Vorabmaßnahme ist die Optimierung der Überleitstelle in Hannover-Burg. Diese ermöglicht es Zügen zwischen zwei Gleisen derselben und der benachbarten Strecke zu wechseln. Hierfür sind die Mittel für die kommende, vertiefte Planungsphase freigegeben. Eine Ausschreibung erfolgt kurzfristig. Ziel ist es, dass der Auftragnehmer Ende 2026 starten kann. Zum Umfang der Arbeiten zählt der Einbau größerer Weichen, was zur Folge hat, dass Züge in diesem Bereich schneller fahren können. Der Betrieb wird stabiler und pünktlicher, weil durch zusätzliche Ausweichmöglichkeiten bei Störungen flexibler reagiert werden kann.

Quelle: DB InfraGO

 

Mehr Informationen unter www.bauprojekte.deutschebahn.com/hannover-hbf

 

04. März 2026, 10:00 Uhr
Emden

Rufbus-Fahrten im Verkehrsverbund Ems-Jade jetzt über App „Wohin•Du•Willst" • Ticketkauf digital und bargeldlos • Neue Rufbus-Telefonnummer • Schöne Ausflugstipps

Die Deutsche Bahn (DB) treibt die Digitalisierung ihrer Busangebote voran. Mit dem Verkehrsverbund Ems-Jade (VEJ) macht Weser-Ems-Bus, eine Tochter der DB Regio AG, das Rufbus-Angebot in der Region für Fahrgäste nun noch komfortabler und flexibler.

Seit Anfang des Jahres können Fahrgäste im VEJ ihre Rufbus-Fahrten bequem über die kostenfreie App „Wohin•Du•Willst" buchen. Die App zeigt passende Verbindungen von A nach B, berücksichtigt auch den Bedarfsverkehr und ermöglicht die Buchung mit wenigen Klicks – digital, zuverlässig und rund um die Uhr. Damit wird der Rufbus noch besser in das bestehende Mobilitätsangebot im VEJ integriert.

Alternativ bleibt die telefonische Buchung weiterhin möglich. Dafür können Fahrgäste eine neue Rufbus-Telefonnummer nutzen: 04941 933733. Die neue Nummer ist auch auf aktuellen Plakaten ausgewiesen und ermöglicht die telefonische Buchung für Fahrgäste, die den Rufbus nicht über die App nutzen möchten.

Auch der Ticketkauf wird einfacher: Fahrkarten für alle Linien von Weser-Ems-Bus, die im VEJ unterwegs sind, können direkt über die „Wohin•Du•Willst"-App gebucht werden – bargeldlos und auch für Rufbusfahrten. Planung, Buchung und Bezahlung sind damit in einer Anwendung gebündelt.

Die App bietet noch einen weiteren Service: Ausflugstipps werden als „Point of Interest“ im Rahmen der Verbindungssuche für das Gebiet im VEJ vorgeschlagen. Die Ziele sind mit dem ÖPNV sehr gut zu erreichen, die App liefert die passende Fahrtauskunft.

Weitere Informationen unter:www.dbregiobus-nord.de/service/wohin-du-willst-app

Allgemeine Informationen zum Rufbus-Angebot unter:www.dbregiobus-nord.de/angebot/rufbusse

27. Februar 2026, 11:00 Uhr
Schleswig-Holstein
Modernisierung für zuverlässigen und pünktlichen Zugverkehr • Vorübergehende Einschränkungen für Fahrgäste  

Die DB InfraGO modernisiert ihr Schienennetz kontinuierlich für einen zuverlässigen und pünktlichen Zugverkehr. Die wichtigsten Bauarbeiten in Schleswig-Holstein ab März in diesem Jahr:

Strecke Hamburg–Lübeck–TravemündeDiverse Termine vom 22. März bis 27. September an Sonntagen und Wochenenden sowie vom 3. bis 19. Oktober in der Woche: Arbeiten für die neue S 4 und das elektronische Stellwerk Wandsbek. Betroffene Linien: RE 8, RE 80 und RB 81. Ersatzverkehr mit Bussen.

Strecke Hamburg-Neumünster-Kiel/Flensburg3. bis 6. April (Ostern): Brückenarbeiten an der Rendsburger Hochbrücke und Arbeiten an der Eisenbahnüberführung (EÜ) Wehrau zwischen Nortorf und Osterrönfeld. Betroffene Linien: RE 7, RE 74 und RB 75. Ersatzverkehr mit Bussen.19. bis 21. Juli: Durchlassarbeiten am Liether Moor zwischen Tornesch und Elmshorn. Restverkehr mit RE und Ersatzverkehr mit Bussen.

Strecke Kiel-Rendsburg12. April bis 18. Mai: Die Eisenbahnbrücken „Alte Lübecker Chaussee“ in Kiel werden erneuert. Auf der Südseite wird die Hilfsbrücke zurück- und die neue Brücke eingebaut. Für die Brückenwiderlager und eine Stützwand werden Gründungen hergestellt, und es finden Arbeiten an der Oberleitung und für Kabelquerungen statt.

Um die Auswirkungen für den Zugverkehr so gering wie möglich zu halten, werden diese Arbeiten gebündelt: Die Stadt Kiel erneuert zeitgleich die Straßenbrücke Winterbeker Weg in Kiel-Hassee über die Gleise der Bahn auf der Strecke Kiel-Rendsburg. Betroffene Linien: RE 72, RB 73, RE 74 und RB 75. Ersatzverkehr mit Bussen.  

Strecke Neumünster–Bad Oldesloe26. März bis 2. April Weichenerneuerung in Neumünster Süd. Betroffene Linien: RB 82. Ersatzverkehr mit Bussen.

Strecke Kiel-Lübeck-Lüneburg2. bis 3. Mai, 14. bis 17. Mai, 25. Mai und 14. bis 17. August: Stellwerksarbeiten in Lübeck. Betroffene Linien: RB 83 zwischen Lübeck und Ratzeburg. Ersatzverkehr mit Bussen.9. bis 16. Juni: Gleiserneuerung zwischen Kiel und Plön. Betroffene Linien: RE 83, RB 84. Ersatzverkehr mit Bussen.19. Oktober bis 12. Dezember: Untergrundsanierung zwischen Lübeck und Büchen. Betroffene Linie: RE 83. Ersatzverkehr mit Bussen.2. bis 15. November: Gleis- und Weichenerneuerung zwischen Eutin und Pönitz: Betroffene Linien: RE 83 und RB 84. Ersatzverkehr mit Bussen.

Strecke Elmshorn–Westerland18. bis 30. September und 17. bis 25. November: Gleiserneuerung zwischen Wilster und St. Michaelisdonn. Betroffene Linien: RB 62. Ersatzverkehr mit Bussen.13. bis 16. November: Arbeiten an der Eisenbahnbrücken Hochdonn Lerchenfeld und Moorweg sowie Gleiserneuerung zwischen Wilster und Burg. Betroffene Linien: RE6 und RB 62. Ersatzverkehr mit Bussen.14. bis 22 November und 5./6. Dezember: Weichenarbeiten Stellwerksarbeiten für das ESTW Niebüll zwischen Niebüll und Bredstedt. Betroffene Linie: RE 6. Ersatzverkehr mit Bussen.

Die Arbeiten für die neue Klappbrücke über die Schlei in Lindaunis werden das ganze Jahr weitergeführt. Das aktuelle Konzept für die Linie RE 72 – Brückenquerung zu Fuß – bleibt bestehen.

Auch Bauarbeiten in Hamburg wirken sich auf den Zugverkehr in Schleswig-Holstein aus: So wird vom 27. Februar bis Ende März u.a. an den Eisenbahnüberführungen (EÜ) Schanzenstraße, Sternbrücke und Holstenstraße gebaut. Und im Rahmen der Verlegung des Bahnhofs Hamburg-Altona nach Diebsteich finden ebenfalls umfangreiche Bauarbeiten statt. Es kommt zu unterschiedlichen Sperrzeiten beim Fern/Regionalverkehr und der S-Bahn. Ausführliche Informationen dazu hier: Presseinformation.

Die DB bittet alle betroffenen Fahrgäste um Verständnis und bedauert die Unannehmlichkeiten. Reisende werden gebeten, sich vorab zu informieren über bahn.de, die DB App Navigator oder telefonisch bei der DB Service-Hotline unter Tel.: 030 2970.

Auch die zuständigen Eisenbahnverkehrsunternehmen informieren auf ihren Internetseiten.

24. Februar 2026, 13:30 Uhr
Hamburg
Stadt und DB präsentieren Entwurf für neue Brücken • Mehr Zuverlässigkeit für einen zukunftsfähigen und umweltfreundlichen Verkehr auf der Schiene • Nächste Planungsphase startet

Die Vorplanung zum Neubau der Brücken über die Norderelbe wurde abgeschlossen: Die bestehenden beiden Eisenbahnüberführungen sollen ersetzt werden. Zudem wird eine weitere, dritte Brücke geplant. Die Erweiterung von vier auf sechs Gleisen mit dieser dritten Brücke wird künftig den umweltfreundlichen Personen- und Güterverkehr auf der Schiene weiter fördern – und damit nicht nur den Knoten Hamburg stärken, sondern auch den Korridor Skandinavien – Mittelmeer (ScanMed). Den entsprechenden Entwurf stellten die Deutsche Bahn (DB) und die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) heute in der Landespressekonferenz vor.

Derzeit führen vier Gleise auf 300 Metern über die Norderelbe. Rund 660 Züge des Nah-, Fern-, und Güterverkehrs fahren täglich über die beiden Brücken, die seit 2021 unter Denkmalschutz stehen und 2025 zuletzt ertüchtigt wurden. Der bauliche Grundzustand der Brücken macht nach rund 100 Jahren Nutzungsdauer eine Erneuerung erforderlich. Die Vorplanung hatte 2020 begonnen.

Die historischen Norderelbbrücken (2. und 3. v.r.)
Die historischen Norderelbbrücken (2. und 3. v.r.)
Quelle: Deutsche Bahn AG
Die historischen Norderelbbrücken (2. und 3. v.r.)

Um die vielfältigen Belange frühzeitig und transparent im Planungsprozess zu berücksichtigen, hatte die DB gemeinsam mit der FHH 2024 einen Planungswettbewerb für den Ersatzneubau der Eisenbahnüberführungen ausgeschrieben. Die Jury, zusammengesetzt aus renommierten Vertreter:innen aus der Ingenieurs- und Architektenwelt sowie aus Politik, Fachbehörden der FHH und der DB, entschied sich einstimmig für den Entwurf der Planungsgesellschaft panta-NEY mbH - einem Zusammenschluss des Hamburger Ingenieurbüros panta ingenieure GmbH und des internationalen Ingenieur- und Architektur­büros NEY & PARTNERS mit Hauptsitz in Brüssel.

 

Ute Plambeck, DB Konzernbevollmächtigte Hamburg und Schleswig-Holstein: „Wir freuen uns, dass wir im Schulterschluss mit der Stadt Hamburg nun einen wichtigen Schritt bei der Planung für die neuen Eisenbahnbrücken über die Norderelbe gemacht haben. Den Neubau der Brücken konsequent und zielstrebig voranzubringen, bedeutet vor allem, dass wir diese wichtige Verkehrsverbindung langfristig fit für die Zukunft machen und so nachhaltig zur Stärkung von Mobilität, Wirtschaft und der klimafreundlichen Eisenbahn beitragen.“

Dr. Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende der Freien und Hansestadt Hamburg: „Die rund 100 Jahre alten Eisenbahnbrücken über die Norderelbe sind ein zentraler Knotenpunkt auf der Nord-Süd-Achse. Mehr als 600 Fern-, Regional- und Güterzugverbindungen nutzen sie täglich. Erstmals seit Jahrzehnten haben wir die große Chance, eine zusätzliche Eisenbahnbrücke über die Elbe in Hamburg zu planen. Mit dem Neubau und der Kapazitätserweiterung auf drei Brücken stärken wir den gesamten Bahnknoten der Metropolregion und sichern die Güter- und Personenverkehrsströme im transeuropäischen und regionalen Kontext ab. Das Umfeld in diesem Bereich ist städtebaulich wie verkehrlich komplex. Die U4 wird von den Elbbrücken in den Süden ebenfalls über die Norderelbe auf den neu entstehenden Stadtteil Grasbrook verlängert, so dass die ÖPNV-Anbindung zwischen dem Norden und dem Süden Hamburgs erheblich ausgebaut wird.“

Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg: „Wenn die neuen Bahnbrücken realisiert sind, wird man beim Überqueren der Elbe auf den ersten Blick vielleicht gar nicht merken, dass sich etwas verändert hat. Denn die neuen Brücken fügen sich in das vorhandene ,Ensemble aus Stahl‘ bestens ein. Sie nehmen einerseits Anleihen an die Bogenstruktur der vorhandenen Brücken und sind doch bei genauerem Hinsehen als neue, eigenständige und feinproportionierte Bauwerke erkennbar. Und das ist das höchste Kompliment, was man an diesem markanten Ort den Entwurfsverfassern von NEY & PARTNERS aus Brüssel und panta ingenieure aus Hamburg machen kann. Ich bedanke mich noch einmal ausdrücklich bei der Deutschen Bahn für die Bereitschaft, in enger Abstimmung mit der Stadt Hamburg einen internationalen Wettbewerb durchzuführen. Dieser hat sich mehr als gelohnt und das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Das deckt sich mit dem Ansatz, den die Planer:innen von panta-Ney mbH selbst mit ihrem Entwurf verfolgten. Laurent Ney von NEY & PARTNERS: „Mit den schlanken Bögen, den vertikalen Flachstahlhänger und kreuzförmig ausgebildeten Windverbände wird ein harmonischer Dialog mit den historischen Brücken geschaffen.“ Damit würde das Brückenensemble zukunftsfähig ergänzt werden.  

Auch die DB ist sich der stadthistorischen Bedeutung der Brücken für Hamburg bewusst. Daher wurden im Vorfeld unterschiedliche Sanierungsmöglichkeiten umfassend untersucht. Das Ziel war, den Erhalt oder teilweisen Erhalt zu ermöglichen und die Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen. Expert:innen unterschiedlicher Institutionen sowie die FHH waren einbezogen. Die Gutachten ergaben jedoch, dass ein Erhalt der alten Brücken nicht möglich ist. 

Mit dem Abschluss von Wettbewerb und Vorplanung beginnt nun die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für die Eisenbahnüberführung Norderelbe. Nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens kann der Bau der Brücken – voraussichtlich zu Beginn der 2030er Jahren – starten. 

Mehr Informationen: www.elbinselbruecken-hamburg.de/norderelbbrueckenDer Gewinnerentwurf wird mit weiteren Wettbewerbs-Ergebnissen ausgestellt: von Dienstag, 24. Februar, bis Mittwoch, 4. März, im Foyer des Bezirksamtes Hamburg-Mitte (Caffamacherreihe 1-3) und unter: www.elbinselbruecken-hamburg.de/norderelbbruecken/planungswettbewerb 

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Ende des Sliders

24. Februar 2026, 13:00 Uhr
Westerland (Sylt)/Hamburg
Eingeschränkte Verfügbarkeit von Lokomotiven • Maßnahmen zur Stabilisierung eingeleitet • Einsatz zusätzlicher Fahrzeuge in Prüfung

Derzeit kommt es vereinzelt zu Zugausfällen auf der Marschbahn. Ursache ist eine vorübergehend eingeschränkte Verfügbarkeit von Lokomotiven. Diese müssen turnusmäßig in die technische Revision. Hierbei kommt es bei unserem Dienstleister aktuell leider zu erheblichen Verzögerungen, weshalb kurzfristig weniger Fahrzeuge für den Betrieb zur Verfügung stehen, insbesondere, wenn zudem ungeplante Reparaturen an Loks erforderlich werden. 

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Situation zu stabilisieren und die Auswirkungen für unsere Fahrgäste so schnell wie möglich zu begrenzen. So prüfen wir derzeit unter anderem, mit zusätzlichen Loks die Reserve zu vergrößern. Zudem sind wir mit anderen Eisenbahnunternehmen in Abstimmung, ob einige Zugfahrten mit deren Fahrzeugen für einige Wochen übernommen werden können, bis die laufenden Revisionen fortgeschritten sind. Außerdem versuchen wir in enger Kooperation mit dem Dienstleister, die Revisionsarbeiten zu beschleunigen.  

Wir bedauern die kurzfristigen Ausfälle und bitten alle betroffenen Reisenden um Entschuldigung.

19. Februar 2026, 13:00 Uhr
Bahnhof Kirchweyhe ganzheitlich modernisiert • Fahrgäste profitieren von moderner Reisendeninformation • Frische Farben und Gestaltung der Personenunterführung • Bund, Deutsche Bahn und Kommune investieren rund 700.000 Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat die ganzheitliche Modernisierung des Bahnhofs Kirchweyhe abgeschlossen. Der runderneuerte Bahnhof bietet nun mehr Komfort, ein besseres Ambiente und er wurde bereits 2012 barrierefrei ausgebaut. Damit ist Zugfahren für viele Menschen deutlich komfortabler geworden. Jetzt erhält der Bahnhof die Plakette „Zukunftsbahnhof“. Die DB modernisiert auch in diesem Jahr Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Bei rund 100 Stationen setzt die DB das aus einem Guss um und macht so die Bahnhöfe zukunftsfähig.

Heiko Siemers, Leiter Bahnhofsmanagement Bremen/Osnabrück, DB InfraGO: „Der niedersächsische Landkreis Diepholz ist nun um den rundum modernisierten Bahnhof Kirchweyhe reicher. Gemeinsam mit der Gemeinde Weyhe haben wir hier einen Bahnhof mit regionalem Bezug und Wiedererkennungswert. Von der Personenunterführung zu den Bahnsteigen, wurde ein Ort geschaffen, an dem sich die täglich rund 2.700 Reisenden wohl fühlen können.“

Frank Seidel, Bürgermeister der Gemeinde Weyhe: „Für uns als Eisenbahner-Gemeinde ist der Bahnhof ein fester Bestandteil unserer Vergangenheit, aber auch ein identitätsstiftendes Element für unsere Zukunft. Insofern ist die jetzt erfolgte Aufwertung des Bahnhofs Kirchweyhe ein Signal, das ich sehr begrüße. Insbesondere in der Personenunterführung ist es durch die historischen Weyhe-Motive an den Wänden gelungen, Geschichte und Gegenwart zusammenzubringen.“

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Ende des Sliders

Insgesamt flossen rund 700.000 Euro des Bundes, der DB und der Gemeinde Weyhe in die Modernisierung. Durch die neuen Anzeigen auf den Bahnsteigen können Reisende künftig die Informationen besser erfassen, weil die Schrift nicht durchläuft, die Auflösung höher und die Akustik besser ist. Die Monitore bieten eine Übersicht über Abfahrtszeit und Reiseziel der nächsten drei einfahrenden Züge. Anders als bisher wird auch die tatsächliche Abfahrtszeit neben der geplanten dargestellt. Menschen mit Sehbehinderung profitieren von Ansagetastern an den Geräten, die auf Knopfdruck die Inhalte des Displays vorlesen. Die digitalen Aushänge für Baukommunikation (DAB) informieren Reisende über geplante Abweichungen vom Fahrplan, die durch Baustellen verursacht werden.

Ein wesentliches Element der Modernisierung des Bahnhofs ist zudem die Personenunterführung. Dabei bilden historische Wandmotive die regionale Vielfalt ab. Neue Sitzbänke, Anlehnstehlen und moderne Wetterschutzhäuser sorgen ebenso für eine angenehme Aufenthaltsqualität auf den Bahnsteigen. Zusätzlich verschönert ein neuer Farbanstrich die Fenster und Türen des angrenzenden Stellwerks.

18. Februar 2026, 10:00 Uhr
Hamburg
Modernisierung der Infrastruktur in den Frühjahrsferien in Hamburg • Brückenarbeiten zwischen Hauptbahnhof und Altona • Einschränkungen im Fern-, Nah- und S-Bahnverkehr

Die DB InfraGO bündelt in den Hamburger Frühjahrsferien Brückenarbeiten auf der Verbindungsbahn zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Hamburg-Altona. So wird die Infrastruktur kontinuierlich für einen zuverlässigen und pünktlichen Zugverkehr modernisiert. Um die Auswirkungen für Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, baut die DB InfraGO in der verkehrsärmeren Ferienzeit. Dennoch kommt es zu Einschränkungen im Fern-, Nah- und S-Bahnverkehr. Die Deutsche Bahn (DB) bittet dafür um Verständnis und bedauert die Unannehmlichkeiten für die betroffenen Fahrgäste.

So wird vom 27. Februar, 22 Uhr, bis Ende März u.a. an den Eisenbahnüberführungen (EÜ) Schanzenstraße, Sternbrücke und Holstenstraße gebaut. Dafür sind unterschiedliche Sperrpausen – festgelegte Zeiträume, in denen keine Züge fahren – beim Fern/Regionalverkehr sowie der S-Bahn erforderlich: Die Gleise der Fern/Regionalbahn sind gesperrt vom 27. Februar bis 19. März, die der S-Bahn vom 28. Februar bis 30. März.

EÜ Schanzenstraße: Die alten Überbauten werden ausgehoben und die neuen Überbauten eingebaut. Mit den jeweiligen Vor- und Nacharbeiten muss die Straße von 20. Februar bis zum 27. März voll gesperrt werden. Der Abschluss der Arbeiten unter den Brücken ist für Ende 2026 vorgesehen, danach ist die Schanzenstraße auch wieder für den Autoverkehr freigegeben. Infos zum Projekt hier.

EÜ Sternbrücke: In den vier Baufeldern um die Sternbrücke werden seit Mitte Januar insgesamt 56 Bohrpfähle erstellt. Diese Arbeiten sollen bis Ende April vollständig abgeschlossen werden. Die Bauarbeiten im Rahmen der Sperrpause konzentrieren sich vor allem auf den Bereich der zukünftigen Widerlager. Damit auf Höhe des Bahndamms gebohrt werden kann, müssen die Hilfsbrücken temporär ausgebaut werden. Mehr Infos zum Projekt hier.

EÜ Holstenstraße: Die Eisenbahnüberführung besteht aus insgesamt fünf Überbauten, die zurückgebaut und durch Hilfsbrücken ersetzt werden müssen. Im März werden drei von fünf Brücken abgebaut, im April und Mai folgen die letzten zwei. Mehr Infos dazu hier.

Verlegung Bahnhof Hamburg-Altona: Im Rahmen der Verlegung des Bahnhofs Hamburg-Altona nach Diebsteich finden in diesem Zeitraum ebenfalls umfangreiche Bauarbeiten statt. So werden Maßnahmen für den Bau des ersten Fernbahnsteigs sowie für die Erneuerung der EÜ Plöner Straße durchgeführt. Dazu gehören Tiefbau- und Spundwandarbeiten sowie Kabeltiefbau- und Oberleitungsarbeiten. Infos zum Projekt hier.

Quelle: DB AG
Brückenarbeiten Hamburg März

Auswirkungen im Fernverkehr:Während der Bauzeit kommt es zu Fahrplananpassungen. Im Großraum Hamburg werden Fernverkehrszüge umgeleitet und verkehren nur von/bis Hamburg Hbf, Hamburg-Harburg oder Pinneberg. Das Angebot aus/in Richtung Kiel, Westerland, Köln und Süddeutschland ist reduziert.

Die angepassten Fahrpläne wurden bereits in die Auskunfts- und Buchungssysteme für Fahrgäste eingearbeitet.

Auswirkungen im Nahverkehr:Vom 27. Februar, ca. 22 Uhr bis einschließlich 13. März verkehren keine Züge der Linien RE 7, RE 70 und RE 6 zwischen Hamburg Hbf/Hamburg-Altona und Pinneberg. Zwischen Hamburg Hbf/Altona und Pinneberg verkehrt die S-Bahn. Während der planmäßigen Betriebsruhe der S-Bahn ist in den Nächten ein Ersatzverkehr mit Bus zwischen Hamburg und Pinneberg eingerichtet.

Vom 14. bis einschließlich 19. März beginnen und enden die Züge der Linien RE 7 und RE 70 abweichend in Hamburg-Altona.

Alle Fahrplanänderungen sind bereits in die Auskunftsmedien eingepflegt.

Die Züge der Nordbahn sind ebenfalls betroffen, mehr Infos hier: Nordbahn-Züge

Auswirkungen auf den S-Bahnverkehr:Alle Informationen zu den Fahrplanänderungen bei der S-Bahn Hamburg sind hier veröffentlicht.

Weitere Informationen dazu finden Sie in der dazugehörigen Meldung hier.

Alternative: Bitte nutzen Sie zwischen Hamburg Hbf und Pinneberg sowie zwischen Hamburg-Altona und Pinneberg die regulär verkehrende S-Bahn S 3. Während der planmäßigen Betriebsruhe der S-Bahn ist in den Nächten ein Ersatzverkehr mit Bus zwischen Hamburg und Pinneberg eingerichtet.

Die DB bittet Reisende, sich vorab zu informieren über bahn.de, die DB App Navigator oder telefonisch bei der DB Service-Hotline unter Tel.: 030 2970.

18. Februar 2026, 10:00 Uhr
Hamburg
DB InfraGO baut an drei Eisenbahnbrücken auf der Verbindungsbahn • Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr mit Bussen

Die Deutsche Bahn bündelt zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und Altona umfangreiche Brückenarbeiteten auf der Verbindungsbahn. Gebaut wird an den Eisenbahnüberführungen Schanzenstraße, Sternbrücke und Holstenstraße. Für die S-Bahn bedeutet das: Verschiedene Streckenabschnitte sind für den Zugverkehr während der Bauarbeiten gesperrt. Die S-Bahn Hamburg richtet einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Es kommt zu Fahrplanänderungen für die Fahrgäste.

Von Samstag, 28. Februar, bis Montag, 2. März (Betriebsschluss), ist der Streckenabschnitt zwischen Altona und Sternschanze gesperrt.

Zwischen Altona und Sternschanze wird ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten.

Die S-Bahnen fahren wie folgt:

  • Die S-Bahnen S1 und S3 verkehren regulär nach Fahrplan.
  • Die Bergedorfer S-Bahn S7 verkehrt als S2 und fährt von Aumühle über Bergedorf bis Sternschanze und von Sternschanze zurück nach Bergedorf und Aumühle.
  • Die Verstärkerlinie der Bergedorfer S-Bahn (5-Minuten-Takt) verkehrt am Montag, 2. März, zwischen Berliner Tor und Bergedorf.
  • Die S-Bahnen der Linie S5 werden durch den Citytunnel umgeleitet. 

Von Dienstag, 3. März, bis Donnerstag, 12. März (Betriebsschluss), ist der Streckenabschnitt Altona - Sternschanze - Hauptbahnhof gesperrt.

Es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen auf der Strecke zwischen Altona, Sternschanze und Hauptbahnhof eingerichtet.

Die S-Bahnen fahren wie folgt:

  • Die S-Bahnen der Linie S3 fahren nach regulärem Fahrplan.
  • Montags bis freitags fahren die taktverstärkenden Züge der S1 in der Hauptverkehrszeit im 5-Minten-Takt zwischen Poppenbüttel und Berliner Tor. Zwischen Berliner Tor und Blankenese fahren die S-Bahnen im 10-Minuten-Takt sowie zwischen Blankenese und Wedel im 10, bzw. 20-Minuten-Takt.
  • Die S7 von Altona nach Bergedorf/Aumühle verkehrt durch den Citytunnel. Die S7 von Aumühle/Bergedorf verkehrt auf dem Regelweg durch den Citytunnel.
  • Die Bergedorfer Verstärkerlinie S2 fährt von Montag bis Freitag nur zwischen Berliner Tor und Bergedorf.
  • Die S-Bahnen der Linie S5 werden durch den City Tunnel umgeleitet. 

Von Freitag, 13. März, bis Sonntag, 29. März (Betriebsschluss), ist erneut der Streckenabschnitt zwischen Altona und Sternschanze gesperrt.

Es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Altona und Sternschanze angeboten.

Die S-Bahnen fahren wie folgt:

  • Die S-Bahnen der Linie S3 fahren nach regulärem Fahrplan.
  • Montags bis freitags fahren die taktverstärkenden Züge der S1 in der Hauptverkehrszeit im 5-Minten-Takt zwischen Poppenbüttel und Berliner Tor. Zwischen Berliner Tor und Blankenese fahren die S-Bahnen im 10-Minuten-Takt sowie zwischen Blankenese und Wedel im 10, bzw. 20-Minuten-Takt.
  • Die Bergedorfer S-Bahn S7 verkehrt als S2 und fährt von Aumühle über Bergedorf bis Sternschanze und Sternschanze zurück nach Bergedorf und Aumühle.
  • Die Verstärkerlinie der Bergedorfer S-Bahn (5-Minuten-Takt) verkehrt montags bis freitags zwischen Berliner Tor und Bergedorf.
  • Die S-Bahnen der Linie S5 werden durch den City Tunnel umgeleitet. 
    Quelle: DB AG
    Brückenarbeiten Hamburg März

13. Februar 2026, 14:00 Uhr
Arbeiten bereits gestartet • Taxi-Service für mobilitätseingeschränkte Reisende

Die Deutsche Bahn (DB) tauscht am Bahnhof Elmshorn den Aufzug am Gleis 2/3 aus. Die Arbeiten laufen bereits und sollen voraussichtlich im September 2026 abgeschlossen sein.

Bis dahin sind die Gleise 2 und 3 nicht stufenfrei erreichbar. Wir bitten mobilitätseingeschränkte Reisende, dies bei ihrer Reiseplanung zu berücksichtigen. Diese Fahrgäste haben die Möglichkeit, mit einem barrierefreien Taxi den nächstgelegenen Bahnhof zu erreichen. Dieser Service steht diesem Personenkreis nach vorheriger Anmeldung (24 Stunden) bei der Mobilitätszentrale zur Verfügung. Für die Unannehmlichkeiten bittet die DB alle Betroffenen um Entschuldigung.

Die Mobilitätsservice-Zentrale (MSZ) ist unter 030-65212888 oder per E-Mail unter msz@deutschebahn.com erreichbar. Unsere Mitarbeitenden helfen bei der Reiseplanung.

Bei kurzfristigem Bedarf stehen unsere Mitarbeitenden der 3-S-Zentrale Schleswig-Holstein unter der Rufnummer 0431 2479-1055 für Fragen zur Verfügung. Jedoch kann es hier zu Wartezeiten kommen. 

Auch auf bahn.de sowie im DB Navigator wird darauf hingewiesen, dass der Aufzug derzeit nicht verfügbar ist. Weiterhin können sich Fahrgäste auf bahnhof.de über die Servicezeiten unserer Mitarbeitenden vor Ort informieren.

Für den Austausch muss zunächst der alte Aufzug demontiert werden. Nachdem das neue Schachtgerüst installiert ist, kann die Aufzugstechnik komplett erneuert werden. Die Montage des neuen Aufzugs nimmt dann die meiste Zeit in Anspruch. Bevor der Aufzug wieder in Betrieb genommen werden kann, sind noch verschiedene technische Abnahmen erforderlich.

Mit dem Tausch der Aufzüge wird die Zuverlässigkeit künftig wesentlich erhöht. Die neuen Anlagen können fernüberwacht werden. Dabei wird der Zustand der Aufzüge permanent erfasst und an die Betriebszentrale übermittelt. Störungen werden durch eingebaute Sensoren sofort gemeldet. So können Mitarbeitende die Reparatur schneller beauftragen und Ausfälle schneller beheben.

12. Februar 2026, 10:00 Uhr
Hamburg
Moderne Zuganzeiger mit TFT-Display • Besser lesbar, übersichtlicher und Informationen in Echtzeit • Investition von rund 750.000 Euro

Der schnelle Blick auf den Monitor am Bahnsteig, bevor es in den Zug geht – Alltag für Reisende und Pendler:innen am Bahnhof Hamburg-Harburg. Um es Fahrgästen noch einfacher zu machen, Informationen für ihre Reise zu erfassen, hat die Deutsche Bahn (DB) im Bahnhof Hamburg-Harburg 18 Monitore ausgetauscht, darunter eine große Informationstafel im Hallenbereich. Zudem wurden acht neue Informationsanzeiger installiert. Der Bund und die DB haben dafür rund 750.000 Euro investiert.

Die neue Generation Anzeigetafeln im Hallenbereichen zeigt die wichtigsten Reiseinformationen an wie Abfahrtszeit, Ziel und gegebenenfalls Abweichungen. So können sich Reisende schon vor dem Gang zum Bahnsteig über die nächsten abfahrenden Züge informieren. Der Monitor ist mit 43 Zoll größer und dank LED-Technik deutlich lesbarer als die vorherigen Modelle. Der neue Zuganzeiger ersetzt die mehr als zehn Jahre alten LC-Displays an gleicher Stelle.

Die neuen Zuganzeiger an den Bahnsteigen haben TFT-Displays und damit eine bessere Auflösung. Die Informationen sind klarer zu erkennen und besser zu lesen. Sie bieten eine Übersicht über Abfahrtszeit, Reiseziel und die Wagenreihungen der nächsten drei einfahrenden Züge. Anders als bisher wird auch die tatsächliche Abfahrtszeit neben der geplanten dargestellt. Neue Icons wie beispielsweise kleine Fahrradsymbole weisen darauf hin, ob eine Fahrradmitnahme möglich ist. 

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Ende des Sliders

Die DB möchte mehr Menschen für die klimafreundliche Bahn gewinnen. Dafür verbessert sie auch den Service für Reisende an ihren Bahnhöfen. Deutschlandweit wurden mittlerweile bereits mehr als 4.600 Anzeiger an über 680 Bahnhöfen getauscht.

23. Januar 2026, 10:00 Uhr
Hamburg
Brückenrückbau im Februar • vorbereitende Arbeiten für Instandsetzung haben begonnen • Rechtsabbiegerspur der Stresemannstraße in Richtung Holstenstraße gesperrt

Die DB InfraGO hat mit der Instandsetzung der Eisenbahnüberführung (EÜ) Holstenstraße und des dazugehörigen Kreuzungsbauwerks begonnen. Das Bauwerk auf der S-Bahnstrecke von Holstenstraße nach Altona besteht aus fünf aufeinanderfolgenden Brückenabschnitten.

Im Juli hatte die DB InfraGO bei turnusmäßigen Inspektionen Mängel an den Bauwerken festgestellt. Seitdem ist das Gleis von Holstenstraße nach Altona für den S-Bahnverkehr gesperrt. 

Bereits im Januar hat die DB InfraGO auf dem Streckenabschnitt Teile des Oberbaus wie Schienen, Schwellen und das Schotterbett entfernt. Ab Ende Februar werden fünf Stahlbetonbrücken mit einer Gesamtlänge von rund 165 Metern und einem Gesamtgewicht von rund 1.850 Tonnen zurückgebaut. Der Rückbau wird rund vier Monate dauern. 

Für vorbereitende Arbeiten rund um die Brücke muss die Rechtsabbiegerspur der Stresemannstraße in Richtung Holstenstraße gesperrt werden. Autofahrer können dennoch weiterhin rechts abbiegen. Darüber hinaus wird der Geh- und Radweg im Baustellenbereich gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet. Sämtliche Verkehrssperrungen sind mit den zuständigen Behörden abgestimmt und erforderlich, um die Sicherheit während der Bauarbeiten für alle Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. 

Die Arbeiten an der EÜ Holstenstraße sind zeitlich eng mit den Arbeiten an der EÜ Sternbrücke abgestimmt. So bündelt die DB bestmöglich die Bauarbeiten und verringert zusätzliche Streckensperrungen.  

Ein Einbau von Hilfsbrücken an den Bauwerken ist aktuell für die zweite Jahreshälfte geplant. Die provisorischen Brücken werden speziell für die Eisenbahnüberführung und das Kreuzungsbauwerk angefertigt. Nach der Installation der Hilfsbrücken kann die S-Bahn wieder auf dem Streckenabschnitt fahren. 

20. Januar 2026, 12:00 Uhr
Kiel
Neuer Bus ab Februar im Einsatz • Sechs Fahrzeuge werden ausgetauscht • An 365 Tagen im Jahr von Kiel über Neumünster zum Hamburg Airport

Die DB Regio Bus Nord macht ihr Angebot komfortabler: Ab Februar fahren nach und nach sechs neue Reisebusse in der Flotte des Flughafenshuttles KIELIUS täglich von Kiel über Neumünster zum Hamburger Airport. Sie ersetzen jeweils ein älteres Modell der Flotte.

Heute wurde einer der neuen Busse auf den Namen „Stolle“, Vereinsmaskottchen von Holstein Kiel, getauft. Taufpaten waren Daniel Marx, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bus Nord und Geschäftsführer der Autokraft GmbH, sowie vom Verein Holstein Kiel der Fußballprofi Alexander Bernhardsson und Daniel Rach, Leiter Vermarktung. 

Alexander Bernhardsson von Holstein Kiel (v.l.), Vereinsmaskottchen Stolle und Daniel Marx (DB Regio Bus)
Alexander Bernhardsson von Holstein Kiel (v.l.), Vereinsmaskottchen Stolle und Daniel Marx (DB Regio Bus)
Alexander Bernhardsson von Holstein Kiel (v.l.), Vereinsmaskottchen Stolle und Daniel Marx (DB Regio Bus)
Quelle: Deutsche Bahn AG/ Angelika Theidig
Alexander Bernhardsson von Holstein Kiel (v.l.), Vereinsmaskottchen Stolle und Daniel Marx (DB Regio Bus)

Daniel Marx, Vorsitzender Regionalleitung DB Regio Bus Nord: „Mit dem Einsatz des neuen Busses setzen wir die Modernisierung unserer Fahrzeugflotte fort. Der Flughafenbus gehört bereits seit 1979 zum Angebot von Autokraft. Uns ist es wichtig, unseren Fahrgästen schon bei der Anreise einen guten Start in den Urlaub zu ermöglichen – dazu gehört ein komfortabler Bus mit moderner Ausstattung.“

Daniel Rach, Leiter Vermarktung Holstein Kiel: „Wir freuen uns sehr, dass Autokraft als Partner von Holstein Kiel einen Bus nach unserem Maskottchen „Stolle“ benennt und nun als rollender Botschafter zwischen Kiel und Hamburg im Einsatz ist.“

Die neuen Busse vom Hersteller MAN verfügen über je 54 Sitzplätze und bieten Raum für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Die Ausstattung mit Videoüberwachung und Abbiegeassistent steigert die Sicherheit auch für das Fahrpersonal. Für den Komfort der Fahrgäste sorgen Klimaanlage sowie kostenfreies W-LAN. An jedem Sitz findet sich ein USB-Anschluss, um Mobilgeräte zu laden.

Der KIELIUS ist ein Shuttle Bus, der an 365 Tagen im Jahr von Kiel über Neumünster zum Hamburg Airport fährt. Ab März bis zu 19 Mal am Tag, im Winter im Zwei-Stundentakt.

Ausführliche Informationen unter: www.kielius.de

19. Januar 2026, 11:00 Uhr
Hamburg
Mehr Kapazität auf den Bahnstrecken rund um Husum • Neue Signale zwischen Hattstedt und Bredstedt • Vorübergehende Einschränkungen im Zugverkehr

Die DB InfraGO nimmt für den ersten Bauabschnitt das elektronische Stellwerk (ESTW) Niebüll in Betrieb. Dadurch wird die Kapazität der Schieneninfrastruktur rund um Husum verbessert: Zwischen Husum und Hattstedt wird der sogenannte Gleiswechselbetrieb, bei dem Züge in beide Richtungen auf beiden Gleisen fahren können, auf zwei Gleise erweitert. Zwischen Hattstedt und Bredstedt sowie im Bahnhof Husum werden zusätzliche Signale aufgestellt. Künftig sollen so mehr Züge enger getaktet fahren können, auch die Pünktlichkeit soll sich verbessern. Für die Maßnahme ist im Stellwerk Husum eine Softwareanpassung notwendig.

Auch der Bahnübergang (BÜ) „Almdorf“ (Höhe Kreuzung Raade und Hauptstraße/B5) wird an die neue Technik angepasst und umgebaut. Dafür muss der BÜ von Donnerstag, 22. Januar bis Freitag, 17. April für den gesamten Verkehr – auch für Fußgänger:innen und Radfahrende – voll gesperrt werden. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Zudem werden entlang der Strecke notwendige Instandhaltungsarbeiten an Gleisen und Weichen sowie der Leit- und Sicherungstechnik durchgeführt; zudem wird an Brücken gearbeitet. Dafür sind Fahrplanänderungen auf der Marschbahn sowie zwischen Schleswig – Husum und St. Peter-Ording notwendig.

Auswirkungen im Nahverkehr der Deutschen Bahn (DB) auf der Linie RE 6:

24. Januar ca. 5 Uhr bis ca. 7 Uhr: Die Züge der Linie RE 6 entfallen zwischen Husum und Niebüll. Als Ersatz fahren Busse.

24. Januar ab ca. 7 Uhr bis ca. 16 Uhr: Die Züge der Linie RE 6 entfallen zwischen Heide (Holst) und Niebüll. Als Ersatz fahren Busse.

24. Januar ab ca. 16 Uhr bis 26. Januar ca. 19 Uhr: Die Züge der Linie RE 6 entfallen zwischen Husum und Niebüll. Als Ersatz fahren Busse.

Zwischen Niebüll und Westerland (Sylt) verkehren die Züge mit geänderten Fahrtzeiten. Mehr Informationen wie Fahrplan und Ersatzhaltestellen gibt es hier.

Auswirkungen auf den Nahverkehr der nordbahn RE 74 und RB 64:

23. Januar ab ca. 23 Uhr bis 24. Januar ca. 16 Uhr: Die Züge auf den Strecken Husum–Schleswig (RE 74) und Husum–Bad St. Peter-Ording (RB 64) fallen aus. Als Ersatz verkehren Busse. Informationen zu Fahrplanänderungen sind hier und hier veröffentlicht.

Die Fahrplanänderungen sind in die Auskunftsmedien für Fahrgäste eingepflegt. Reisende werden gebeten, sich vorab zu informieren über bahn.de, die DB App Navigator, oder telefonisch bei der DB Service-Hotline unter 030 2970.

Die DB bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit den Bauarbeiten einhergehenden Beeinträchtigungen.

Mehr Infos zum Projekt hier.

16. Januar 2026, 15:00 Uhr
Umfangreiche Sanierungs- und Erneuerungsarbeiten auf dem Korridor Hamburg – Hannover • Mehrere Info-Termine für Anwohnende und Pendler:innen • Ersatzverkehr wird vorgestellt

Jeder vierte Güterzug in Deutschland kommt über die Strecke Hamburg – Hannover an sein Ziel, und auch im Personenverkehr ist die norddeutsche Verbindung von großer Bedeutung. Um die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit auf der Strecke zu verbessern, wird sie vom 1. Mai bis 10. Juli während der Qualitätsoffensive Hamburg – Hannover umfassend saniert. Unter anderem werden rund 100 Kilometer Schiene und 70 Weichen erneuert, zudem wird an Eisenbahnbrücken und Bahndämmen gearbeitet.

Über die Maßnahme sowie den Ersatzverkehr während der Bauarbeiten informiert die DB InfraGO gemeinsam mit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) Anwohnende und Pendler:innen vor Ort mit Vorträgen sowie an Infoständen in mehreren Landkreisen und der Region Hannover:  

Landkreis Celle  Dienstag, 20. Januar, ab 17 Uhr; CD-Kaserne, Halle 16, Hannoversche Straße 30b 

Region Hannover Donnerstag, 22. Januar, ab 17 Uhr; Leonardo Hotel am Flughafen, Raum Crowne Lounge, Petzelstraße 60, Hannover 

Landkreis Lüneburg Dienstag, 27. Januar, ab 17 Uhr; Ritterakademie, am Graalwall 12, Lüneburg 

Landkreis Harburg Donnerstag, 5. Februar, ab 17 Uhr; Stadthalle Winsen (Luhe), Luhdorfer Straße 29, Winsen 

Landkreis Uelzen Donnerstag, 12. Februar, ab 17 Uhr, Jabelmannhalle, Eschemannstraße 5 – 9, Uelzen. Hinweis: Eine Teilnahme ist auch virtuell möglich: Bürger-Informationsveranstaltung zur Qualitätsoffensive Hamburg−Hannover 2026 | Livestream.watch   

Mehr Informationen: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/hamburg-hannover 

18. Dezember 2025, 11:00 Uhr
Hamburg
Gemeinsam Bahnhofsumfelder ganzheitlich entwickeln • Zukunftsbahnhof Nettelnburg mit neuer Ausstattung für erhöhten Komfort • Investition von insgesamt rund vier Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) und die Stadt Hamburg verlängern ihre Mobilitäts- und Bahnhofspartnerschaft aus dem Jahr 2017 um fünf weitere Jahre. Im Fokus steht, gemeinsam Stationen und ihr direktes Umfeld in Hamburg für Reisende attraktiver zu machen. Im Rahmen dieser Partnerschaft setzt die DB InfraGO auf das Konzept der „Zukunftsbahnhöfe“: ganzheitlich modernisierte Bahnhöfe, die noch besser auf die Bedürfnisse von Reisenden abgestimmt sind mit dem Ziel, mehr Menschen für das Bahnfahren zu begeistern. Dazu zählt ab sofort auch die neu gestaltete Station Nettelnburg.

Michael Eckenweber, Leiter Bahnhofsvorplatz und Anschlussmobilität der DB InfraGO und Dr. Tina Wagner, Amtsleiterin Verkehr in der Hamburger Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) haben heute den Zukunftsbahnhof Nettelnburg und die Inhalte der Kooperation vorgestellt.

Insgesamt wurden rund vier Millionen Euro in die ganzheitliche Modernisierung der Station Nettelnburg zu einem Zukunftsbahnhof investiert.

Die Fahrgäste profitieren nun von einem frischen und modernen Erscheinungsbild. Ein zentrales Element ist die umfassende Neugestaltung der Personenunterführung. Hier wurden Fliesen und Bodenbeläge erneuert. Zur modernisierten Ausstattung der Bahnsteige zählen unter anderem neue Sitzbänke und Wetterschutzhäuser, für eine verbesserte Reisendeninformation sorgen neue Zugzielanzeiger der jüngsten Generation. Eine taktile Wegeleitung zu den Bahnsteigen garantiert den barrierefreien Zugang für alle. Auch wurden Ladenfassaden und Türen komplett erneuert.

Am Bahnhof Nettelnburg hat die DB zudem im Außenbereich einen sogenannten Mobility Hub aufgebaut, der die Aufenthaltsqualität verbessert und die Orientierung für Reisende erleichtert. Der Mobility Hub bündelt klimafreundliche Sharing-Angebote an einem zentralen Standort und schafft damit eine zusätzliche Schnittstelle zum ÖPNV. Ergänzt wird das Konzept durch neue Bodenmarkierungen und Abstellvorrichtungen, die zu einem geordneten, sicheren und einladenden Bahnhofsumfeld beitragen.

Bärbel Aissen und Michael Eckenweber von der DB InfraGO sowie Dr. Tina Wagner (BVM, Mitte)
Bärbel Aissen und Michael Eckenweber von der DB InfraGO sowie Dr. Tina Wagner von der Hamburger Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (Mitte)
Bärbel Aissen und Michael Eckenweber von der DB InfraGO sowie Dr. Tina Wagner (BVM, Mitte)
Quelle: Deutsche Bahn AG / Angelika Theidig
Bärbel Aissen und Michael Eckenweber von der DB InfraGO sowie Dr. Tina Wagner von der Hamburger Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (Mitte)

Michael Eckenweber, Leiter Bahnhofsvorplatz und Anschlussmobilität DB InfraGO Bahnhöfe: „Gemeinsam mit der Stadt Hamburg treiben wir die Mobilität der Zukunft voran und denken Bahnhöfe neu. Die Weiterführung der langjährigen Partnerschaft setzt ein starkes Signal für eine integrierte und nutzungsorientierte Entwicklung von Bahnhöfen und folgt damit konsequent unserem Ansatz, Bahnhöfe ganzheitlich zu Zukunftsbahnhöfen zu entwickeln.“

Dr. Tina Wagner, Amtsleiterin Verkehr in der BVM: „Bahnhöfe sind wichtige Knotenpunkte des öffentlichen Lebens. Mit der Verlängerung der Partnerschaft verstärken wir unsere Zusammenarbeit für die Modernisierung und Attraktivitätssteigerung der Bahnhöfe.  Mehr Komfort- und Aufenthaltsqualität sowie Barrierefreiheit steigern die Nutzerfreundlichkeit. Mit oft großen und zentral gelegenen Vorplätzen übernehmen Bahnhöfe wichtige Funktionen für Hamburg: als Umsteigepunkte, als Orte der Begegnung und als Verbindung in die umliegenden Quartiere. Die enge Zusammenarbeit mit der DB ermöglicht es uns, diese Räume gemeinsam weiterzuentwickeln.“

Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität wurden u. a. auch an den Stationen Holstenstraße und Sternschanze umfassende Neugestaltungen vorgenommen. Dazu zählen u.a. neue Bodenbeläge, Wände und Deckengestaltungen.

Was beinhaltet die Mobilitäts- und Bahnhofspartnerschaft?Die Umsetzung der Projekte erfolgt in Zusammenarbeit mit der BVM und der Kompetenzstelle Bahnhofsvorplatz & Anschlussmobilität der DB InfraGO AG.

Wichtige Bausteine für attraktive Bahnhofsumfelder sind Angebote der Anschlussmobilität, eine gute Verbindung ins Quartier sowie die Verknüpfung aller Verkehrsmittel, Warte- und Aufenthaltsmöglichkeiten sowie die Reduzierung der Versiegelung und Begrünung für klimaangepasste Räume. Ein besonders relevantes Projekt der Partnerschaft ist z. B. dabei die klimaresiliente und multimodale Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Harburg, die auf einer 2025 erarbeiteten Machbarkeitsstudie aufbaut.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell.

Sie sind barrierefrei und möglichst attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

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Ende des Sliders

 

2025 gingen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderem Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die aktuell generalsaniert wird.

 

17. Dezember 2025, 10:00 Uhr
Bremen
Moderne Anzeiger mit verbesserter Lesbarkeit und mehr Informationen für Fahrgäste • Deutsche Bahn und die Freie Hansestadt Bremen investieren rund 525.000 Euro • Rollout in zwölf Stationen

Der schnelle Blick auf den Monitor am Bahnsteig, bevor es in den Zug geht – Alltag für Pendler und Reisende an Bahnhöfen. Um es Fahrgästen noch einfacher zu machen, Informationen für ihre Reise zu erhalten, hat die Deutsche Bahn (DB) an acht kleineren Bahnhöfen im Land Bremen digitale Anzeiger der neuesten Generation installiert. Vier weitere folgen im kommenden Jahr. Insgesamt investieren die DB und Freie Hansestadt Bremen rund 525.000 Euro in dieses Projekt. 

Heiko Siemers, Leiter Bahnhofsmanagement Bremen/Osnabrück, DB InfraGO: „Die wichtigsten Informationen für unsere Kund:innen auf einen Blick: Mit den neuen digitalen Anzeigern verbessern wir deutlich die Reisendeninformation auf den Bahnsteigen auch an kleineren Bahnhöfen in Bremen. Das ist möglich durch die intensive Unterstützung der Freien Hansestadt Bremen. Bis Ende 2026 werden insgesamt zwölf Stationen mit den neuen digitalen Anzeigern ausgestattet sein.“

Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung der Freien Hansestadt Bremen: „Unsere Reisenden sind jeden Tag auf die Bahn angewiesen. Ein klarer, verlässlicher Hinweis auf dem Monitor kann darüber entscheiden, ob man entspannt ankommt oder gestresst losfährt. Genau darum investieren wir in die verbesserten digitalen wie inklusiven Informationen für Reisende in unseren Bahnhöfen: Damit sich Wege angenehmer gestalten, Unsicherheiten verschwinden und der Alltag ein Stück unkomplizierter wird.“

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Ein moderner DSA+ Premium-Monitor mit Vorlesefunktion

Die neuen, dreizeiligen Anzeiger auf den Bahnsteigen sind mit einer höheren Auflösung ausgestattet, dadurch sind die Informationen besser zu lesen. Sie bieten eine Übersicht über Abfahrtszeit und Reiseziel mindestens der nächsten zwei abfahrenden Züge. Anders als bisher wird auch die tatsächliche Abfahrtszeit neben der geplanten dargestellt. Menschen mit Sehbehinderung profitieren von Ansagetastern an den Geräten, die auf Knopfdruck die Inhalte des Displays vorlesen. Die digitalen Aushänge für Baukommunikation (DAB) informieren Reisende über geplante Abweichungen vom Fahrplan, die durch Baustellen verursacht werden.

Seit Juli wurden die digitalen Monitore an den Stationen Bremen-Oberneuland, Neustadt, Hemelingen, Walle, Oslebshausen, Lesum, St. Magnus und Bremerhaven-Wulsdorf installiert. Im kommenden Jahr folgen Bremerhaven-Lehe, Bremen-Vegesack, Sebaldsbrück sowie Schönebeck.

16. Dezember 2025, 10:30 Uhr
Hamburg
Erneuerung von Gleisen, Weichen sowie Schallschutzwänden weitgehend abgeschlossen • 740 Kilometer Kabel für Anschluss von Anlagen an neue Stellwerkstechnik erforderlich • Fortlaufende Anpassung des Ersatzverkehrs an die Nachfrage

Rund fünf Monate nach dem Start der Generalsanierung auf der Bahnstrecke Hamburg–Berlin steht die erste Bauphase planmäßig vor dem Abschluss. Mehr als 1.000 Mitarbeitende der DB InfraGO und der beteiligten Bauunternehmen haben seit dem 1. August mit bis zu 140 Baumaschinen vor allem den sogenannten Oberbau erneuert: 164 km Gleise, 241 Weichen, fünf Kilometer Schallschutzwände, 270 Signale, 25 Kilometer Oberleitung und zwölf Bahnsteige. Damit ist das geplante Bausoll für den Oberbau bereits erfüllt. Für mehr Flexibilität im Betrieb sowie alternative Fahrtmöglichkeiten bei Störungen, hat die DB InfraGO außerdem neue Weichenverbindungen und Überleitstellen gebaut und die Oberleitungen entsprechend angepasst. In der nächsten Bauphase steht nun neben den Bahnhöfen die Signal- und Stellwerkstechnik im Fokus.

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG: „Mit dem Abschluss der Oberbauarbeiten geht die Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin in ihre nächste wichtige Phase. Eine moderne Leit- und Sicherungstechnik wird diese wichtige Verbindung langfristig stabiler, leistungsfähiger und zukunftsfest machen. In den kommenden Monaten gilt es nun, mehr als 1.000 einzelne technische Anlagen mit der rundum erneuerten Stellwerkstechnik zu verbinden. Unser Team hat dabei gemeinsam mit den Herstellern also noch einige Herausforderungen vor sich.“

Baufortschritt der Generalsanierung Hamburg-Berlin
Baufortschritt der Generalsanierung Hamburg-Berlin
Quelle: Deutsche Bahn AG
Baufortschritt bei der Generalsanierung Hamburg-Berlin

Insgesamt 740 Kilometer Kabel verbinden künftig die verschiedenen neuen Komponenten der Strecke mit den 27 Stellwerken. Dazu zählen u.a. 678 Signale, 224 Weichenantriebe und die sogenannten Achszähler, die melden, ob ein Streckenabschnitt frei oder noch belegt ist. Nachdem die Kabel und Adern mit den richtigen Anschlüssen in den Kabelschränken verbunden sind, erfolgt ein mehrstufiger Prüf- und Abnahmeprozess.

Parallel zu den Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik erfolgen in den kommenden Monaten umfangreiche Arbeiten an 28 Bahnhöfen entlang der gesamten Strecke. Dazu gehören, je nach Station, unter anderem Bahnsteigverlängerungen, Bahnsteigerhöhungen für einen stufenlosen Einstieg in den Zug, längere Bahnsteigdächer und Wegeleitsysteme für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. 20 der 28 Bahnhöfe sollen dabei ganzheitlich zu Zukunftsbahnhöfen entwickelt werden – durch neu gestaltete Personenunterführungen, durchgängige Gestaltungskonzepte sowie mehr Sitz- und Wartemöglichkeiten und bessere Parkmöglichkeiten für Fahrräder.

Seit dem Baustart am 1. August sorgt ein umfangreiches Verkehrskonzept dafür, dass Reisende im Fern- und Regionalverkehr weiterhin ihre Ziele erreichen. Die direkten Fernzüge der DB und anderer Eisenbahnunternehmen zwischen Hamburg und Berlin werden über Uelzen und Stendal umgeleitet. Mehrere Nahverkehrslinien waren im Vorfeld gemeinsam mit den zuständigen Aufgabenträgern und Verkehrsunternehmen umgeplant worden. Als Ersatz für entfallende Zugverbindungen im Nahverkehr sind täglich mehr als 170 Busse des Betreibers ecoVista auf mehr als 25 Linien im Einsatz. Fahrgäste können auf einer Live-Map die Fahrt Ihres Busses verfolgen.

Auf Basis der Rückmeldungen von den Verkehrsunternehmen hat die DB InfraGO seit dem Baustart eine Vielzahl von Verbesserungen umgesetzt. Dazu gehören Sanitärcontainer an insgesamt sechs Standorten und eine angepasste Wegeleitung durch z.B. zusätzliche Schilder. Darüber hinaus wurden in Wittenberge Flächen gepflastert, damit die seit Ende November versetzte Haltestelle auch barrierefrei zugänglich ist.In Abstimmung mit den Aufgabenträgern wird das Ersatzverkehrsangebot fortlaufend an die Nachfrage angepasst. So sind im Land Brandenburg Leistungen der Linie X4 auf die Linie R verschoben worden. Das Angebot auf den Linien C2, X8 und X9 wurde ausgeweitet bzw. auf weniger stark nachgefragten Linien in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern leicht reduziert.

Die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin ist 278 Kilometer lang, das entspricht etwa dem Vierfachen der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim, die die DB im vergangenen Jahr als ersten Korridor gebündelt erneuert und modernisiert hatte. Mit täglich rund 470 Zügen des Regional-, Fern- und Güterverkehrs gilt die Strecke Hamburg–Berlin als hochbelastet. Die Generalsanierung wird am 30. April planmäßig abgeschlossen.

Hinweis für Redaktionen: Aktuelles Bildmaterial von der Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin finden Sie in der DB Mediathek. Umfassende Informationen zum Projekt, einen Baustellen-Blog sowie den Link zum WhatsApp-Kanal mit regelmäßigen Updates erhalten Sie unter www.db.de/hamburg-berlin. Unter https://generalsanierung.db-ersatzverkehr.de/ersatzverkehr/Generalsanierungen/Hamburg-Berlin sind alle Informationen rund um den Ersatzverkehr gebündelt. 

15. Dezember 2025, 14:00 Uhr
Bremen
Zentrales Schienenprojekt für die Anbindung der Seehäfen • Vorplanung abgeschlossen • Info-Termine im Frühjahr

Die Vorplanung beim Ausbauprojekt Langwedel-Bremen ist fertig. Das ist vor allem für die norddeutschen Seehäfen ein wichtiges Signal, da diese Strecke von hoher Bedeutung für die Schienenanbindung der Häfen ist. Die Deutsche Bahn hat die Ergebnisse der Vorplanung auf der Internetseite www.hamburg-bremen-hannover.de jetzt veröffentlicht. Das Projekt-Team kommt im Frühjahr 2026 in die Region, um dort die Planungen ausführlich vorzustellen.

Die Schienenanbindung der Seehäfen stärkt die Wirtschaft und sichert damit Arbeitsplätze. Auch leistet sie einen Beitrag für den Klimaschutz, wenn mehr Güter von der Straße auf die umweltfreundliche Schiene verlagert werden. Die zusätzlichen Gleise schaffen zudem mehr Platz für den Nahverkehr und versprechen eine Steigerung der Pünktlichkeit, da hier ein Engpass auf den bestehenden Gleisen aufgelöst wird.

Nächste Schritte: Im Frühjahr 2026 finden vier Bürgerinformationsveranstaltungen entlang der Strecke statt, die dazugehörigen Einladungen sind ebenfalls online zu finden: https://www.hamburg-bremen-hannover.de/wir-informieren-sie.html.html.

Das Projektteam ist vor Ort, um allen Interessierten die Planung zu erläutern und im direkten Gespräch Fragen zu beantworten. Der nächste große Schritt im Planungsprozess ist die parlamentarische Befassung des Deutschen Bundestags.

15. Dezember 2025, 11:00 Uhr
Hamburg
Erste Baumaßnahmen zur Instandsetzung und Wiederbefahrbarkeit starten im Januar 2026 • Streckenverlauf der S2 und S7 bleibt während der Bauarbeiten unverändert

Die DB InfraGO hat die Untersuchungen an der Eisenbahnbrücke Holstenstraße sowie am dazugehörigen Kreuzungsbauwerk abgeschlossen. Die Ergebnisse zeigen, dass für einen sicheren und leistungsfähigen Schienenverkehr teilweise ein Neubau der eingleisigen Überführungen von der Station Holstenstraße nach Altona erforderlich ist.

Im Juli hatte die DB InfraGO bei turnusmäßigen Inspektionen Mängel an den Bauwerken festgestellt. Seitdem ist das Gleis von Holstenstraße nach Altona für den S-Bahnverkehr gesperrt.

Um die Auswirkungen der aktuellen Streckensperrung Holstenstraße-Altona auf der Verbindungsbahn so gering wie möglich zu halten, erfolgt zunächst die Instandsetzung der Eisenbahnüberführungen mithilfe von Hilfsbrücken. Im Januar beginnen bereits die ersten vorbereitenden Bauarbeiten: Schienen, Schwellen und Schotterbett werden auf dem Streckenabschnitt zurückgebaut. Der Einbau von Hilfsbrücken an den Bauwerken ist aktuell für die zweite Jahreshälfte geplant. Die provisorischen Brücken werden speziell für die Eisenbahnüberführung und das Kreuzungsbauwerk angefertigt. Nach der Installation der Hilfsbrücken kann die S-Bahn wieder auf dem Streckenabschnitt fahren.

Der anschließende Neubau der Eisenbahnbrücke Holstenstraße und des dazugehörigen Kreuzungsbauwerks befindet sich aktuell in der Planung.

Die S-Bahn Hamburg hat die Linienführung der Bergedorfer S-Bahn bereits seit Sommer angepasst. Die Züge der S2 fahren von Bergedorf nach Diebsteich über die Verbindungsbahn. Die Züge der S7 fahren von Bergedorf/Aumühle nach Altona durch den Citytunnel und in der Gegenrichtung von Altona nach Bergedorf/Aumühle über die Verbindungsbahn.

10. Dezember 2025, 10:00 Uhr
Bremen
Verlässlicher Zugverkehr unverändert möglich • Empfehlung für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, sich vorab anzumelden

Auch nach dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember läuft das Ersatzkonzept für die Fahrzeuge im Expresskreuz Bremen/Niedersachsen weiter. Grund sind weiterhin Lieferverzögerungen des Herstellers Alstom. Ursprünglich sollten für die Deutsche Bahn (DB) bereits im Dezember 2024 insgesamt 34 neue Doppelstockzüge für das Expresskreuz bereitstehen.

Um die daraus resultierenden Auswirkungen für Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, hat die DB mit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) ein Ersatzkonzept erarbeitet. Das hatten LNVG und DB bereits im März bekannt gegeben. DB und LNVG bedauern die Unannehmlichkeiten für Reisende, die aufgrund der Lieferverzögerungen entstehen, und bitten um Verständnis.

Auf der RE1 (Hannover–Bremen–Oldenburg–Norddeich Mole) bleiben die bekannten roten Doppelstockzüge im Einsatz. Es kann dort zu Einschränkungen bei der Nutzung des W-LAN kommen. Laut der LNVG werden diese Züge im Dezember 2026 durch die neuen Doppelstocktriebzüge von Alstom ersetzt.

Auf der RE8 (Hannover–Bremen–Bremerhaven-Lehe) werden sukzessive seit Ende November Fahrzeuge der Baureihe ET 442 eingesetzt. Die Zahl der Sitzplätze muss auf einem Großteil der Fahrten reduziert werden, da es keine Ersatzzüge mit ausreichender Platzzahl gibt, zudem ist kein W-LAN verfügbar. Ein barrierefreier Einstieg ist mit einer manuellen Klapprampe möglich, die von Mitarbeitenden vor Ort bedient wird. Laut LNVG sollen diese Fahrzeuge ab Sommer 2026 durch Neufahrzeuge abgelöst werden.

Auf der RE9 (Osnabrück–Bremen–Bremerhaven-Lehe) kommen die Doppelstockzüge zurück. Dabei wird ein Teil mit den roten DB Regio Doppelstockzügen gefahren. Den anderen Teil übernimmt Wedler Franz Logistik (WFL), die eigene Doppelstockzüge einsetzen wird. Die Zahl der Sitzplätze muss auf einem Großteil der Fahrten nochmals reduziert werden, da es keine Ersatzzüge mit ausreichender Platzanzahl gibt. Es sind zudem teilweise keine Klimaanlagen vorhanden. Ein Teil der Züge ist mit einer manuell zu bedienenden Rampe ausgestattet. Auch diese Fahrzeuge sollen laut LNVG im Sommer 2026 durch Neufahrzeuge ersetzt werden.

Mobilitätseingeschränkten Fahrgästen wird für alle Linien empfohlen, sich im Vorfeld bei der Mobilitätszentrale (MSZ) anzumelden. Infos und Kontaktmöglichkeiten zur MSZ: https://www.bahn.de/service/individuelle-reise/barrierefrei

09. Dezember 2025, 11:00 Uhr
Hamburg
Alle Neuerungen für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen im Überblick • ICE-Netz zunehmend im Halbstundentakt • Zusätzliche Sprinter • Mehr Verkehr und Komfort nach Kopenhagen • Häufiger und 40 Minuten schneller nach Dresden und Prag • Erstmals neuer ICE L nach Sylt

Ab 14. Dezember gilt der neue Fahrplan und mit ihm zahlreiche Verbesserungen für die Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB). Das Fahrtenangebot des Fernverkehrs bleibt insgesamt stabil auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Angesichts des umfangreichen Sanierungsbedarfs mit zahlreichen Baustellen im Schienennetz bleibt die Herausforderung an einen verlässlichen Betrieb groß. Die hochmoderne ICE-Flotte – die zum Fahrplan 2026 um den neuen ICE L erweitert wird – bietet jedoch gute Voraussetzungen, das Angebot nachfragegerecht auszuweiten. Einige besonders schwach genutzte Züge mit nur wenigen Fahrgästen entfallen aus wirtschaftlicher Notwendigkeit.

Der Fahrplan 2026 für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen im Überblick:

Halbstundentakt Hamburg–Hannover–Kassel und Göttingen–Frankfurt–Mannheim

Zwischen Hamburg, Hannover, Göttingen und Süddeutschland verkehren künftig ICE nahezu im Halbstundentakt. Bei den stündlich verkehrenden ICE Hamburg–Hannover–Würzburg–München wird in Hannover auf das Teilen bzw. Zusammenführen der Zugteile nach/von Bremen verzichtet. Dies dient dazu, den Betrieb zu stabilisieren. Die Zwischenhalte werden vereinheitlicht. Im Abschnitt Hamburg–Hannover stehen den Reisenden durch den systematischen Einsatz von langen ICE 4 mehr Sitzplätze zur Verfügung. Für Göttingen entsteht so der Halbstundentakt nach/von Hannover und Hamburg bzw. Frankfurt.

Ende des Expander-Inhaltes
Geänderte Direktverbindungen für Wolfsburg, Braunschweig, Hildesheim und Göttingen

In Richtung Norden verbleiben für Göttingen vier- statt zweistündliche Direktverbindungen nach/aus Bremen, Weiterhin gibt es für Reisende aus Göttingen in Hannover stündlich gute Anschlüsse in Richtung Weser. Darüber hinaus verkehrt auch der direkte Zug nach/aus Westerland (Sylt) wieder via Göttingen, dann mit ganz neuen ICE L mit niveaugleichem Einstieg und Bordrestaurant – baubedingt kann diese Verbindung im Fahrplan 2026 nicht durchgängig angeboten werden.

Die zweistündlichen ICE-Züge (Berlin–Stendal–) Braunschweig–Hildesheim–Göttingen–Frankfurt Flughafen verkehren künftig ab Frankfurt im Wechsel alle vier Stunden zum Flughafen und alle vier Stunden über u.a. Darmstadt und Heidelberg nach Karlsruhe. Damit bieten sie zusätzliche Direktverbindungen für Wolfsburg, Braunschweig, Hildesheim und Göttingen in den Rhein/Neckarraum. Gleichzeitig entfallen für Göttingen zwei von bislang sieben Direktfahrten nach Marburg und Gießen, da sich die Nachfrage nach den langsameren ICE zwischen Hamburg, Göttingen und Frankfurt über die Main-Weser-Bahn in den letzten Jahren deutlich verschlechtert hat.

Braunschweig und Hildesheim erhalten neu täglich eine frühe ICE-Verbindung nach Frankfurt Flughafen (z. B. ab Braunschweig um 6.59 Uhr). Für Braunschweig und Helmstedt entfällt wegen schwacher Nutzung montags bis freitags ein früher Zug aus Magdeburg nach Hannover (z.B. 5.26 Uhr ab Helmstedt) bzw. in Gegenrichtung am späten Abend, um 21.37 Uhr ab Hannover und 22.11 Uhr ab Braunschweig nach Magdeburg.

Ende des Expander-Inhaltes
Mehr Sprinter Hamburg–Hannover–Frankfurt

Auf der schnellen Nord-Süd-Achse kommen zusätzlich zum verbesserten Taktverkehr drei weitere Sprinter Hamburg–Frankfurt mit Halt nur in Hannover hinzu. So fahren künftig insgesamt viermal täglich Sprinter mit einer Fahrzeit von rund 3½ Stunden zwischen den Hauptbahnhöfen von Hamburg und Frankfurt. Die Züge fahren systematisch im Vier-Stundentakt, der erste Sprinter startet ab Hamburg Hbf um 6.25 Uhr, der erste ab Frankfurt Hbf um 6.01 Uhr. Damit reagiert die DB auf die hohe Nachfrage nach besonders schnellen Verbindungen auf beliebten Reiserouten.

Ende des Expander-Inhaltes
Lüneburg, Uelzen, Celle: Vereinheitlichung der Zwischenhalte

Lüneburg erhält eine stündliche Fernverkehrsanbindung durch die ICE-Linie Hamburg–Hannover–Würzburg–München, auf der jetzt einheitlich lange ICE 4 eingesetzt werden. Uelzen wird Halt in der zweistündlichen ICE-Linie Hamburg–Hannover–Frankfurt–Basel, Celle in der zweistündlichen Verbindung Hamburg–Hannover–Frankfurt–Stuttgart. Das neue Angebotskonzept realisiert für diese Städte jeweils im Takt neu schnellere ICE-Direktverbindungen nach Süddeutschland. Einzelne ICE-Direktverbindungen zwischen diesen Städten gibt es u.a. noch morgens bzw. abends.

Wegen sehr schwacher Nutzung und der neuen Systematik entfallen die einzelnen wenigen Fernverkehrshalte z.B. in Bad Bevensen, Hannover Langenhagen und Peine.

Ausnahmen lässt die neue Systematik im Taktverkehr am Tagesrand zu. Zudem verbinden einzelne touristische Züge z.B. Lüneburg (baubedingt erst ab 11. Juli) auch wieder mit Rostock und Binz (Rügen) sowie Westerland (Sylt). Einzelne Direktverbindungen Hamburg–Hannover–Göttingen–Oberstdorf bzw. Berchtesgaden oder Seefeld (Tirol) entfallen künftig zugunsten zahlreicher, schnellerer Verbindungen mit nur einem Umstieg in München auf den Nahverkehr.

Auch 2026 wird die Sanierung des bundesdeutschen Schienennetzes fortgesetzt. Während der Generalsanierung verkehren ICE zwischen Hamburg und Berlin weiterhin stündlich bei 45 Minuten längerer Fahrzeit. Während umfangreicher Bauarbeiten mit Totalsperrung auf der Strecke Hamburg–Hannover werden vom 1. Mai bis 10. Juli die etwa halbstündlichen Verbindungen Hamburg–Hannover–Süddeutschland mit etwa 45 Minuten längerer Fahrzeitzwischen Hamburg und Hannover umgeleitet. Dabei entfallen alle Halte für Lüneburg, Uelzen und Celle.

Ende des Expander-Inhaltes
Hamburg–Berlin systematischer und mit neuer Kurzlinie

Statt einer der bisherigen langlaufenden Verbindungen Hamburg–Berlin–Süddeutschland verkehrt ab 11. Juli zweistündlich eine eigene Linie nur zwischen Hamburg und Berlin. Diese neue Linie soll aufgrund des kürzeren Laufwegs weniger verspätungsanfällig sein und bedient teilweise auch Büchen und Wittenberge bzw. Ludwigslust, hier zusätzlich zu einer zweistündlichen Verbindung nach/von Berlin, Erfurt und München. Durch geänderte Halte und den Abschluss von Bauarbeiten auf dem Abschnitt Berlin–Dresden sind die Züge zwischen Hamburg und Dresden künftig bis zu 40 Minuten schneller unterwegs.

Für Hamburg-Bergedorf hat die DB nach intensiver Prüfung doch eine Möglichkeit gefunden, auch im Regelfahrplan zwei Halte zu realisieren: Nach der Generalsanierung Hamburg–Berlin hält ab dem 1. Mai 2026 morgens um 7 Uhr ein ICE in Richtung Berlin, abends erreicht ein ICE um 20.57 Uhr Bergedorf aus Berlin (bis 30.08. täglich, ab 31.08. Mo-Fr). Während der Bauarbeiten auf der Strecke Berlin–Hannover ab 2. Oktober 2026 erhält Bergedorf alle vier Stunden Fernverkehrshalte in der umgeleiteten Linie Berlin–Amsterdam.

Ende des Expander-Inhaltes
Ostseeverkehre mit veränderten Abfahrtzeiten

Die ICE-Züge Hamburg–Rostock–Stralsund (–Binz) verkehren mit veränderten Abfahrtzeiten systematisch im Zweistundentakt und sind besser auf die Nahverkehrsanschlüsse in Mecklenburg und Vorpommern ausgerichtet.

Ende des Expander-Inhaltes
Sprinter Hamburg–Köln systematisiert

Systematisiert werden auch die Sprinter zwischen Hamburg und NRW. Mit einer Fahrzeit von rund 3½ Stunden zwischen Hamburg und Köln verkehren künftig nahezu täglich drei Sprinter ohne Halt zwischen Hamburg und Essen. Erste Abfahrt in Hamburg ist um 8.09 Uhr, anschließend im Vierstundentakt um 12.09 Uhr und um 16.09 Uhr. Zweimal täglich werden diese Verbindungen nach z.B. Bonn, Mainz und Frankfurt (Main) verlängert. In der Gegenrichtung starten die Sprinter in Köln jeweils um 10.14, 12.09 und 16.07 Uhr mit Durchbindung teilweise auch aus Bonn und Mainz.

Ende des Expander-Inhaltes
Hamburg–Bremen–Osnabrück–Köln. durchgehend ICE, neue Ziele, neue Fahrzeuge

Alle Verbindungen im stündlichen schnellen Taktverkehr zwischen Hamburg, Bremen, Osnabrück, Nordrhein-Westfalen, Frankfurt Flughafen und Süddeutschland werden künftig mit den XXL-ICE 4 mit 13 Wagen und 918 Sitzplätzen über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main via Frankfurt Flughafen gefahren. Neu geht es somit im ICE z.B. ab Osnabrück um 6.37 Uhr täglich schnell nach Frankfurt Flughafen, Mannheim und Basel statt bislang mit älteren Eurocity-Zügen und langsamer durch das Mittelrheintal. 

Zusätzlich verkehren meist etwa halbstündlich versetzt dazu bis zu fünf weitere Züge pro Tag und Richtung zwischen Hamburg und Köln. Ein- bzw. saisonal bis zu zweimal am Tag fahren diese Verstärkerzüge nach/von Westerland (Sylt) und stellen somit für Osnabrück und Bremen weiterhin Direktverbindungen nach Nordfriesland her. Hier kommen ab 11. Juli statt der älteren Intercity-Wagenzüge die brandneuen ICE L zum Einsatz, die einen niveaugleichen Einstieg und ein Bordrestaurant bieten.

Nach Abschluss diverser Baumaßnahmen verkehren ab 11. Juli neu täglich zwei ICE-Direktverbindungen – statt bislang einer – für Osnabrück und Bremen nach Stralsund und Binz auf Rügen bzw. Greifswald. Abfahrt ist z.B. in Osnabrück um 10.54 Uhr und 14.54 Uhr, Ankunft in Stralsund um 15.55 bzw. 19.55 Uhr.

Ende des Expander-Inhaltes
Neue Direktverbindungen für Bremen, Oldenburg und Delmenhorst

Bremen erhält künftig neu im Vierstundentakt jeweils dreimal täglich Direktverbindungen nach/von Berlin bzw. Frankfurt (Main) und Karlsruhe via Hannover. Sie ersetzen die zweistündlichen ICE nach/von München mit verspätungsanfälligem Teilen bzw. Zusammenführen der Zugteile aus/nach Hamburg in Hannover. Abfahrt in Bremen nach Berlin neu um 7.15, 11.15 und 15.15 Uhr in einer schnellen Fahrzeit von 2¾ Stunden, Ankunft aus Berlin um 12.45, 16.45 und 20.45 Uhr.

Nach Frankfurt und Karlsruhe starten die neuen Direktverbindungen in Bremen um 5.15 Uhr, 9.15 Uhr und 13.15 Uhr via z.B. Marburg und Gießen, die Fahrzeit Bremen–Frankfurt beträgt rund 4¼ Stunden. Ankunft aus Süden in Bremen wird um 10.45, 14.45 und 18.45 Uhr sein. Für Reisende aus Bremen und Umgebung bestehen weiterhin stündlich passgenaue Anschlussverbindungen in Hannover nach/von z.B. Würzburg, Nürnberg und München.

Für Nienburg und Verden entfällt zugunsten der schnellen Verbindungen Bremen–Berlin jeweils ein bisheriger Halt im ICE morgens nach bzw. abends aus Berlin.

Oldenburg und Delmenhorst erhalten künftig neben dem bestehenden ICE nach/aus Berlin neu eine tägliche Direktverbindung morgens nach Frankfurt (Main), abends in Gegenrichtung, statt bislang nach/von München. Baubedingt ist jedoch vom 1. Mai. bis 10. Juli 2026 kein etwa stündliche Fernverkehrsverbindungzwischen Bremen und Hannover möglich. Die 3 ICE-Zugpaare Bremen–Hannover–Berlin entfallen ab dem 2. Oktober baubedingt.

Ende des Expander-Inhaltes
Schleswig-Holstein: neue Fahrzeuge, andere Ziele

Auch für Reisende aus Schleswig-Holstein bietet der neue Fernverkehrsfahrplan Vorteile. So erhält Kiel künftig sechsmal täglich im regelmäßigen Zweistundentakt Direktverbindungen mit ICE 4 via Hannover und Frankfurt nach Stuttgart. Der erste ICE nach Stuttgart startet um 8.16 Uhr in Kiel, der letzte aus Stuttgart erreicht Kiel um 19.40 Uhr.

Nach Ende der Streckensperrung Hamburg–Berlin werden auch wieder zweimal täglich Züge zwischen Kiel und Berlin verkehren. Die Züge nach/von Berlin starten morgens um 6.16 Uhr und 7.18 Uhr nach Berlin und erreichen Kiel abends um 20.44 Uhr bzw. 21.40 Uhr. Sie fahren einmal weiter nach/aus Dresden und Prag sowie einmal täglich via Leipzig nach/aus München.

Zugunsten der Fahrplansystematisierung nach Süddeutschland müssen die bislang zwei täglichen direkten Fernverkehrsverbindungen Kiel–NRW und bis zu vier täglichen Verbindungen nach/aus Basel bzw. Zürich entfallen. Durch die Vereinheitlichung der Halte und stärkere Systematisierung wird der Betrieb stabiler.

Ende des Expander-Inhaltes
Flensburg mit Anschluss an das Sprinternetz

Flensburg erhält wieder Anbindung an das Fernverkehrsnetz: zukünftig einmal pro Tag und Richtung durch die Verlängerung eines ICE-Sprinters Frankfurt Flughafen–Hannover–Hamburg über die Hansestadt hinaus. Ankunft aus Frankfurt in Flensburg ist um 11.25 Uhr, Abfahrt in Flensburg nach Hamburg, Hannover und Frankfurt um 12.15 Uhr. Dieser ICE hält auch in Neumünster und Schleswig. Entfallen muss der bis Juli 2024 verkehrende ComfortJet nach/von Berlin und Prag. Umsteigeverbindungen mit dem vergleichbar schnellen Nahverkehr zum Fernverkehrsknoten Hamburg und dort auf die ab 1. Mai verkehrenden jetzt bis zu acht täglichen Verbindungen Hamburg–Berlin–Prag bieten gute Alternativen.

Ende des Expander-Inhaltes
ICE L nach Sylt

Reisende nach/aus Nordfriesland kommen ab 1. Mai in den Genuss des neuen ICE L, der einen niveaugleichen Einstieg und ein Bordrestaurant bietet. Bis zu vier Mal täglich werden dann ICE L aus Hamburg, NRW, Frankfurt oder Berlin über die Marschbahn nach/von Westerland (Sylt) fahren.

Da die neuen Züge nicht teilbar sind, ist die (bislang saisonal erfolgte) Direktverbindung mit Kurswagen nach/ab Dagebüll Mole zum Fähranleger für die Inseln Föhr und Amrum künftig nicht mehr möglich. Ganz neu bieten die DB und die Norddeutsche Eisenbahngesellschaft (neg) stattdessen während der Saison einen bahnsteiggleichen Umstieg im Bahnhof Niebüll passgenau auf die Fernverkehrszüge von/nach Hamburg und ganz Deutschland an.

Ende des Expander-Inhaltes
Lübeck und Büchen

Bis zur Fertigstellung der neuen Festen Fehmarnbelt-Querung muss hingegen der Fernverkehr für Lübeck entfallen. Aufgrund von Bauarbeiten entlang der durch den Nahverkehr schon dicht belegten Strecke sowie der Maßnahmen für eine stärkere Systematik auf den wichtigsten ICE-Linien enden bzw. beginnen die bisher nach/von Lübeck fahrenden Züge in Hamburg. Lübeck ist weiterhin sehr gut alle dreißig Minuten mit Nahverkehrszügen an Hamburg angebunden, wo es zahlreiche Umsteigemöglichkeiten zum Fernverkehr in alle Richtungen gibt.

Lübeck wird aber weiterhin bis 30. April 2026 noch von drei baubedingt umgeleiteten Intercity-Zügen Hamburg–Rostock pro Tag und Richtung bedient, bis 30. Januar auch weiter nach/von Ostseebad Binz bzw. Greifswald.

Büchen erhält ab Mai etwa zweistündlich Direktverbindungen über Berlin hinaus via Halle und Erfurt bis München statt bislang mehrheitlich nach/von Dresden und Prag. Am Tagesrand halten weitere Züge der zweistündlichen Kurzlinie Hamburg–Berlin in beiden Richtungen in Büchen. Insgesamt erhält der Nahverkehrsknoten Büchen nach Abschluss der Generalsanierung Hamburg–Berlin mit dem 1. Mai 2026 schrittweise täglich zwei Fernverkehrshalte pro Tag und Richtung mehr als bislang.

Ende des Expander-Inhaltes
Auch international mehr Angebot und mehr Komfort nach Kopenhagen und Prag

Ab Dezember 2025 kommen auf der beliebten Verbindung Hamburg–Kopenhagen mit Halt auch in Schleswig die neuen Talgo-Züge der DSB zum Einsatz, die mit dem ICE L vergleichbar sind. Nach Ende der Generalsanierung Hamburg–Berlin ab 1. Mai 2026 fahren dort auch die neuen ComfortJets der tschechischen Bahn ČD. Im Sommer werden zwei zusätzliche Züge pro Tag und Richtung und somit zehn Verbindungen täglich von Hamburg nach Kopenhagen angeboten.

Ab dem 1. Mai verkehren außerdem drei zusätzliche tägliche Direktzüge je Richtung mit ComfortJet zwischen Hamburg und Prag über Berlin und Dresden, im Sommer kommt eine weitere neue, nächtliche Verbindung zwischen Hamburg und Prag hinzu. Damit verbinden Hamburg, Berlin, Dresden und Prag künftig bis zu acht Mal täglich moderne, schnelle Fernverkehrszüge. Durch andere Halte und die Fertigstellung von Bauarbeiten auf der Dresdner Bahn sind die Züge zwischen Hamburg und Prag künftig bis zu 40min schneller unterwegs.

Ende des Expander-Inhaltes
Neue Ziele und neue Fahrzeuge in die Alpen

Entfallen muss eine ICE-Direktverbindung für Hannover und Göttingen über Passau nach/von Wien. Hintergrund ist die Systematisierung und Vereinheitlichung beim Fahrzeugeinsatz des stündlichen Verkehrs Hamburg–München. Stattdessen fährt ab 1. Mai ein täglicher ICE Hamburg–Berlin–Innsbruck u.a. über Augsburg, München, Rosenheim und Wörgl. Abfahrt in Hamburg nach Innsbruck ist um 11.51 Uhr und Ankunft aus Innsbruck um 18.11 Uhr (mit Halt auch in Büchen). Ab 14.6. verkehrt zudem neu freitags und samstags ein ICE-Zugpaar (Hin- und Rückfahrt) aus Hamburg bzw. Hannover via Göttingen nach/von Schwarzach-St. Veit, samstags und sonntags retour.

Auf der Nachtzugverbindung Hamburg–Bremen–Hannover–Göttingen–Oberrhein–Zürich kommen ab dem Fahrplanwechsel neueste Nightjet-Züge zum Einsatz. Sie bieten modernste Schlaf-, Sitz und Liegewagen, letztere mit innovativer „Mini-Cabin“ für Einzelreisende. Die Sitzwagen verkehren zwischen Hamburg und Basel. Entfallen muss in dieser Verbindung der bisherige Halt in Nienburg (Weser) und Verden morgens früh aus Basel bzw. Zürich nach Bremen/Hamburg und abends in Gegenrichtung, weil die neuen Zuggarnituren zu lang für die Bahnsteige dort sind.

Ende des Expander-Inhaltes

Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember gibt es weitere Neuerungen im Fernverkehrsangebot. 21 Städte im ICE-Netz – etwa doppelt so viele wie bisher – bekommen einen Halbstundentakt. Auf noch mehr Verbindungen sorgen zusätzliche ICE-Sprinter für besonders schnellere Reisezeiten. Die Zahl der täglichen Fahrten bleibt auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Wo immer es geht werden Start- und Zielbahnhöfe, Zwischenhalte und Fahrplantakte und Fahrzeugeinsatz vereinheitlicht, um das System stabiler zu machen. Die Ticketpreise bleiben konstant. Die Deutsche Bahn verzichtet auf eine Preiserhöhung.

Die neuen Verbindungen des Fahrplans 2026 sind bereits in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator abrufbar.

Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie inDB Reisezentren und DB Agenturen.

09. Dezember 2025, 08:00 Uhr
Jever
Umweltfreundliche Busflotte wächst weiter • Sechs Wasserstoffbusse nach und nach im Kreis Friesland unterwegs • Förderpakete des Bunds mit insgesamt rund 16,5 Millionen Euro ermöglichen den Umstieg • Alternative Antriebe reduzieren langfristig Kosten

Die Deutsche Bahn (DB) treibt auch auf der Straße den Umstieg auf alternative Antriebe voran. Mit dem Landkreis Friesland hat Weser-Ems-Bus, eine Tochter der DB Regio AG, gestern sechs Wasserstoffbusse vorgestellt, die ab sofort im Landkreis unterwegs sein werden. Betankt werden sie zunächst an einer mobilen Wasserstofftankstelle auf dem Betriebshof von Weser-Ems-Bus in Jever. Diese wurde gemeinsam mit der unabhängigen Forschungseinrichtung Technologie-Transfer-Zentrum (ttz) Bremerhaven und dem Wasserstoffhersteller und -lieferanten Lhyfe installiert. Im Jahr 2026 ist geplant, eine öffentliche Wasserstofftankstelle durch den Betreiber Score zu eröffnen. Sie soll verkehrsgünstig in Schortens im JadeWeserPark errichtet werden.

Für Weser-Ems-Bus sind mit den neuen Wasserstoffbussen die ersten emissionsfreien Fahrzeuge im Einsatz. Zwei Elektrobusse folgen im Verkehrsgebiet Ihlow. Mit den neuen Fahrzeugen fährt rund zehn Prozent der Flotte von DB Regio Bus Nord in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein emissionsfrei. Der Ausbau der ressourcenschonenden Busflotte wurde durch zwei Förderpakete des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) mit insgesamt rund 16,5 Millionen Euro unterstützt. Dank dieser BMV-Förderung konnte Weser-Ems-Bus nicht nur die sechs Brennstoffzellenbusse anschaffen, sondern auch die Ladeinfrastruktur und die Werkstätten ausbauen. Der Landkreis Friesland trägt Mehrkosten von 450.000 Euro und investiert damit aktiv in einen modernen und zukunftsfähigen ÖPNV.Arne Schneemann, Vorstand DB Regio Straße: „Wir gestalten die Zukunft der Mobilität aktiv und nehmen unsere Verantwortung für den Klimaschutz ernst. Mithilfe der BMV-Förderung und in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Friesland haben wir einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Die neuen Busse sind auffällig, sie bieten viel Komfort und Ruhe für unsere Fahrgäste. Nicht zuletzt sind sie auch ein attraktives Arbeitsmittel für unser Fahrpersonal. All das steigert den Wert des ÖPNV in der Region.“

Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr: „Emissionsfreie Busse sind die Grundlage eines attraktiven und klimafreundlichen öffentlichen Nahverkehrs. Das Bundesverkehrsministerium treibt die Flottenumstellung auf klimaneutrale Busse aktiv voran und unterstützt die DB Regio Bus Nord mit 16,5 Millionen Euro bei der Umstellung. Bald fährt jeder zehnte DB-Bus in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein ohne Emissionen – ein wichtiger Schritt für klimafreundliche Mobilität in Norddeutschland.“

Sven Ambrosy, Landrat im Landkreis Friesland: „Ich bin stolz, dass wir unser Wasserstoffbus-Projekt nun in den Betrieb nehmen können. Gerade in unserer Weltnaturerbe-Region sind wir gefordert, unsere Klimaschutz-Ziele weiter zu verfolgen. Frieslandtakt und neue Fahrzeuge stellen ein attraktives Angebot für die Fahrgäste dar, sowohl für Touristen als auch für Einheimische. Wasserstoffmobilität ist in Deutschland noch Pionierarbeit, ein solches Projekt lässt sich nur in guter Partnerschaft realisieren. Ich danke allen Beteiligten, die sich mit Expertise und Durchhaltevermögen eingebracht haben!“

Die neuen Busse bieten Raum für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Die Haltewunschtasten sind beleuchtet und mit Blindenschrift versehen. Die Ausstattung mit Videoüberwachung und Abbiegeassistent steigert die Sicherheit auch für das Fahrpersonal. Für den Komfort der Fahrgäste sorgen Klimaanlage sowie kostenfreies W-LAN. An jedem Sitz findet sich ein USB-Anschluss, um Mobilgeräte zu laden.

Die Brennstoffzellenbusse stammen vom portugiesischen Hersteller Caetano. Sie haben eine Reichweite von bis zu 590 Kilometern. Die auf dem Dach verbauten Wasserstofftanks verfügen über eine Kapazität von 37,5 Kilogramm Wasserstoff. Die Brennstoffzelle des Herstellers Toyota lädt permanent eine Batterie, die den Bus antreibt.

Die Beschaffung von insgesamt 152 Bussen mit alternativem Antrieb bei der DB Regio Bus Nord wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ mit insgesamt 16,5 Millionen Euro durch das BMV gefördert. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

Ausführliche Informationen zum klimaneutralen ÖPNV im Norden unter: www.dbregiobus-nord.de/aktuell/mobilitaetswende

08. Dezember 2025, 11:00 Uhr
Neubau der ersten Brücke soll 2027 beginnen • Wichtiger Beitrag zur Erneuerung der Infrastruktur • Team stellt Projekt am 9. Dezember vor

Die Deutsche Bahn (DB) investiert in eine leistungsstarke und moderne Infrastruktur. Deswegen werden in Hameln in den kommenden Jahren vier weitere Eisenbahnbrücken erneuert. Die Bauwerke der sogenannten Hamelner Brückenserie sind jeweils mehr als 100 Jahre alt und erreichen das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer.

  • Eisenbahnbrücke „Kreuzstraße“ (Baubeginn: Frühjahr 2027)
  • Eisenbahnbrücke „Reginastraße" (Baubeginn: Frühjahr 2028)
  • Eisenbahnbrücke „Hamelner Straße" (Baubeginn: Sommer 2028)
  • Eisenbahnrücke „Deisterstraße" (Baubeginn: Sommer 2029)

Erneuert wurde bereits die Eisenbahnbrücke „Fluthamel“. Im November wurde die im Vorfeld im nebenliegenden Baufeld fertiggestellte Brücke eingeschoben.

Um den Anwohnenden die nun noch anstehenden Projekte vorzustellen und Fragen zu beantworten, lädt die DB zu einem Online-Informationsabend ein: am Dienstag, 9. Dezember, von 17 bis 19 Uhr. Die Teilnahme ist über folgenden Link möglich: https://db.de/0ppdi8

Mehr Informationen zum Projekt:https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/hameln-bruecken

05. Dezember 2025, 14:00 Uhr
Hannover
DB InfraGO konkretisiert von 12 auf 2 Varianten • 196 Kriterien bei allen Streckenführungen untersucht • Vorteile für Nah- und Fernverkehr • Info-Märkte in der Region starten im Januar 2026

Wichtiger Zwischenschritt beim Bahnprojekt Hannover-Bielefeld: Von ursprünglich 12 Streckenvarianten werden nach intensiver Prüfung und Beteiligung jetzt noch zwei Varianten in der engeren Auswahl weiter geplant. Die DB InfraGO stellte heute den neuen Planungsstand vor. Ziel bleibt es, die beste und verträglichste Streckenführung zu finden, die auch die Deutschland-Takt-Vorgabe von 31 Minuten Fahrtzeit zwischen Hannover und Bielefeld erfüllt.

Die Entscheidung fällt zwischen den Varianten 3 und 4. Diese beiden haben sich inhaltlich in der Abwägung aus 196 Kriterien (Umwelt, Raum, Technik) sowie Kosten der Brücken- und Tunnelanteile klar gegenüber den weiteren Streckenverläufen durchgesetzt. Beide verlaufen ab Hannover auf einer Achse an Stadthagen, Bückeburg und Porta Westfalica vorbei, ehe sie sich auf Höhe von Vlotho teilen. Die V3 führt im weiteren Verlauf an Bad Salzuflen vorbei, während die V4 im Bereich Herford geführt würde.

Ute Plambeck, Konzernbevollmächtigte der DB für Niedersachsen, sagt: „Wir nähern uns dem Ziel, der einen Vorzugsvariante, an. Mit jetzt noch zwei Varianten in der engeren Auswahl schaffen wir mehr Klarheit für die Projektregion und die Projektbeteiligten. Der Fortschritt im Planungsprozess ist ein gutes Signal für die Schienen-Mobilität der Zukunft in Deutschland, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Wir werden die nächsten Schritte im engen Austausch mit der Projektregion angehen.“

Die zwei neuen Gleise zwischen Hannover und Bielefeld schaffen deutlich mehr Platz für zusätzliche Züge – so können in der Zukunft sowohl doppelt so viele Nahverkehrs- wie auch Fernverkehrszüge auf der Achse Berlin-Nordrhein-Westfalen gefahren werden. Auch schafft die DB zusätzliche Kapazitäten für den Transport von Gütern auf der umweltfreundlichen Schiene.

Die DB InfraGO reist im Januar mit Info-Märkten in die Projektregion:19. Januar, 17 Uhr: Bielefeld20. Januar, 17 Uhr: Porta Westfalica21. Januar, 17 Uhr: Herford22. Januar, 17 Uhr: Stadthagen23. Januar, 17 Uhr: Seelze

05. Dezember 2025, 12:00 Uhr
Hamburg
Neueste Giruno-Hochgeschwindigkeitszüge der Schweizerischen Bundesbahn zwischen Hamburg und Basel SBB unterwegs • Erster Zug in Hamburg-Altona auf „Freie und Hansestadt Hamburg“ getauft: Symbol für langjährige Kooperation von DB und SBB • Modernste Fahrzeuge geben boomenden internationalen Fernverkehr weiteren Schub

Die Deutsche Bahn (DB) und die Schweizerische Bundesbahn (SBB) machen ihr gemeinsames Angebot im grenzüberschreitenden Fernverkehr noch komfortabler: Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember wird der Giruno, modernster Hochgeschwindigkeitszug der SBB, täglich zwischen Hamburg und Basel im Einsatz sein. Die neuen Giruno-Fahrzeuge ersetzen ältere Eurocity-Züge der SBB, bieten den Reisenden höchstes Komfortniveau und machen so grenzüberschreitendes Reisen mit der Bahn noch attraktiver.

Eines der Fahrzeuge, die demnächst in Kooperation von DB und SBB zwischen Hamburg und Basel verkehren werden, wurde heute auf den Namen „Freie und Hansestadt Hamburg“ getauft. Es ist künftig als rollender Botschafter zwischen den beiden Nachbarländern unterwegs. An der Taufzeremonie im Hamburger Bahnhof Altona nahmen DB-Vorstand Personenfernverkehr Dr. Michael Peterson, Véronique Stephan, Leiterin Division Markt Personenverkehr SBB und Hamburgs Verkehrssenator Dr. Anjes Tjarks teil.

Dr. Michael Peterson, DB Vorstand Personenfernverkehr: „Für Reisen über Landesgrenzen hinweg ist die Bahn immer häufiger die erste Wahl – und die klimafreundlichste. Mit über fünf Millionen Reisenden auf der Schiene jährlich ist die Schweiz ein sehr wichtiger Markt für uns – Basis hierfür: die gute und vertrauensvolle Kooperation von DB und SBB. Der Einsatz der neuen Giruno-Züge ist ein weiteres starkes Zeichen für diese Zusammenarbeit und macht Bahnreisen zwischen den beiden Nachbarländern für unsere gemeinsamen Fahrgäste noch attraktiver.“

Véronique Stephan, Leiterin Division Markt Personenverkehr SBB: „Die Taufe des Giruno auf den Namen ‚Freie und Hansestadt Hamburg‘ ist ein starkes Symbol für die wachsende Verbindung zwischen der Schweiz und Deutschland. Die Nachfrage im grenzüberschreitenden Verkehr steigt seit Jahren, und Hamburg gehört heute zu den wichtigsten Destinationen für unsere Reisenden. Mit dem Giruno bieten wir mehr Komfort, mehr Platz und mehr Barrierefreiheit – zusammen bewegen die DB und die SBB zum Einsteigen.“

Dr. Anjes Tjarks, Hamburgs Senator für Verkehr: „Für Hamburg ist der Einsatz des Giruno ein echter Gewinn: Unsere Stadt wird über die Schiene noch besser erreichbar – und Hamburgerinnen und Hamburger haben künftig mehr Möglichkeiten, bequem in die Schweiz zu reisen. Zwei tägliche Direktverbindungen verknüpfen Hamburg mit der Metropolregion Basel, in der 1,3 Millionen Menschen leben. Ob für eine Geschäftsreise oder einen Urlaub: Das moderne Angebot macht Reisen einfacher, angenehmer und klimafreundlicher. Damit stärken wir Hamburgs Rolle als attraktive, gut vernetzte Mobilitätsstadt.“

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Ende des Sliders

Im neuen Fahrplan, der ab dem 14. Dezember gilt, sind täglich zwei Giruno-Züge je Richtung zwischen Hamburg Altona und Basel SBB über Uelzen, Hannover und Göttingen unterwegs. Die Züge fahren ab Hamburg um 8.29 Uhr und um 16.29 Uhr ab. In der Gegenrichtung starten die Züge um 6.46 Uhr sowie 14.46 Uhr. Die Fahrt je Richtung dauert rund 6 Stunden 45 Minuten.

Die Giruno-Züge des Herstellers Stadler bieten ICE-Standard, bestehen aus elf Wagen und sind rund 200 Meter lang. Sie bieten Fahrgästen ein hohes Komfortniveau. Zu den Ausstattungsmerkmalen zählen WLAN, Steckdosen an allen Plätzen, Infomonitore in allen Fahrgasträumen, Fahrradstellplätze in jedem Zug bei vorheriger Reservierung, Gepäckregale mit mehr Stauraum und Rollstuhlplätze. Auch ein stufenloser Einstieg ist gewährleistet. Bei Reisenden in der Schweiz ist der neue Zug mit über 405 Sitzplätzen und einem Bordrestaurant dank seines großzügigen und hellen Innenraums bereits sehr beliebt.

Bereits seit Juni 2024 ist der Giruno zwischen Frankfurt/Main, Zürich und Mailand im Einsatz. Ein weiterer Ausbau des gemeinsamen Angebots von DB und SBB von und nach Hamburg ist geplant. Zusätzlich sind Direktverbindungen unter anderem ins Schweizer Tessin, über Lugano und Bellinzona, bis nach Mailand vorgesehen.

Die Schweiz ist mit Deutschland auf der Schiene so gut verbunden wie kein anderes Nachbarland. Schon seit Jahren besteht in Kooperation mit der SBB ein dichtes Fahrplanangebot zwischen beiden Ländern – der Kooperationsvertrag wird gerade um weitere zehn Jahre verlängert. Derzeit gibt es rund 100 tägliche Zugfahrten zwischen Deutschland und der Schweiz. Perspektivisch wollen SBB und DB das Angebot zwischen der Schweiz und Deutschland via Basel schrittweise von heute täglich 25 Zügen pro Tag und Richtung weiter erhöhen, um auch in Zukunft die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu sichern.

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Ende des Sliders

Fotos von der Veranstaltung finden Sie hier in der DB-Mediathek.

04. Dezember 2025, 11:00 Uhr
Einbeck
Mehr Zugfahrten in der Woche • Verbesserte Anbindung der Berufsbildenden Schulen Einbeck (BBS) • Fahrten auch am Wochenende

Der dreijährige Probebetrieb der RB 86 auf der Eisenbahnstrecke Göttingen-Einbeck PS.Speicher über Einbeck-Mitte wird um zwei Jahre verlängert. Darauf haben sich der Landkreis Northeim, die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen und die DB Regio AG geeinigt.

Die Regionalbahn erweitert ihren Betrieb an der Haltestelle Einbeck BBS/PS.Speicher zudem deutlich. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember wird die Haltestelle nun täglich nahezu stündlich im Zeitraum von 10:51 Uhr bis 16:51 Uhr angefahren. Bisher fanden die Fahrten nur montags bis freitags zwischen 13:46 Uhr und 16:51 Uhr statt, ergänzt durch einige morgendliche Verbindungen für Schüler:innen.Damit wird die Regionalbahnverbindung zur BBS weiter optimiert. Durch die Ausweitung des Fahrplans auf die Wochenenden wird aber künftig auch Besuchern des PS.Speichers, mit dem europaweit größten Oldtimer-Museum, eine komfortable und umweltfreundliche Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht.

Auf der Strecke wird – wie auf der Strecke nach Einbeck-Mitte auch – der VSN-Tarif, der Niedersachsentarif und der Deutschlandtarif anerkannt.

28. November 2025, 10:00 Uhr
Neubau der Brücken soll 2029 beginnen • Wichtiger Bestandteil der Strecke Hannover–Göttingen–Würzburg • Team stellt Projekt am 3. Dezember öffentlich vor

Die Deutsche Bahn (DB) investiert in eine leistungsstarke und moderne Infrastruktur. So werden in Hannover die viergleisigen Eisenbahnbrücken über den Altenbekener Damm sowie die Bismarckstraße erneuert. Die Bestandsbrücken sind bereits mehr als 100 Jahre alt und erreichen das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer. Die neuen Bauten in der Südstadt sollen langfristig für einen zuverlässigeren Verkehr sorgen und zudem ermöglichen, dass Züge auf dem Abschnitt schneller als die bisherigen 100 Stundenkilometer fahren können.

Die Planunterlagen für die beiden Brücken, über die die Strecke Hannover – Göttingen – Würzburg führt, sollen im kommenden Jahr beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) eingereicht werden. Die Arbeiten beginnen voraussichtlich 2029.

Um den Anwohnenden das Projekt vorzustellen und Fragen zu beantworten, lädt die DB zu einem Online-Informationsabend ein: am Mittwoch, 3. Dezember, von 17 bis 19 Uhr. Die Teilnahme ist über folgenden Link möglich: https://db.de/jz2gi8

Mehr Informationen zum Projekt:https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/hannover-suedstadtbruecken

27. November 2025, 16:00 Uhr
Kaltenkirchen
DB Regio Tochter ab 1. Dezember verantwortlich für den Betrieb • Fahrpläne bleiben unverändert • Kleinbusse ab Sommer 26

Die DB Regio-Tochter Autokraft übernimmt zum 1. Dezember den Betrieb des Stadtverkehrs in Kaltenkirchen. Der Betreiberwechsel wurde notwendig, da das beauftragte Partnerunternehmen zu Ende November den Vertrag gekündigt hatte.

Hans-Peter Sienknecht, Niederlassungsleiter Autokraft Bad Oldesloe: „Wir freuen uns auf unsere Einsätze im Stadtverkehr in Kaltenkirchen, danken allen Fahrgästen für ihr Vertrauen und der Stadt und dem Kreis für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen.“

Für Fahrgäste ändert sich wenig. Die Fahrpläne bleiben unverändert bestehen, ab 14. Dezember gilt regulär der neue Fahrplan. Fahrgäste werden gebeten, sich zu den Fahrzeiten zu informieren, insbesondere über die digitalen Auskunftssysteme wie die hvv-App oder den DB Navigator.

In den ersten Tagen kann es noch zu kleineren Abweichungen im Betriebsablauf kommen, bis sich auch für das Fahrpersonal alles gut eingespielt hat. Dafür bittet Autokraft die Fahrgäste um Verständnis und gegebenenfalls etwas Geduld.

Vom Aufgabenträger sind Kleinbusse gefordert, die in der Flotte von Autokraft bislang nicht im Einsatz sind. Sie müssen innerhalb kurzer Zeit beschafft werden, wurden bereits bestellt und können voraussichtlich ab Sommer 2026 im Kaltenkirchener Stadtverkehr eingesetzt werden. Bis dahin verkehren Ersatzfahrzeuge.

21. November 2025, 14:00 Uhr
Oldenburg
Einbau von zwei Stützen steht bevor • Drei Tage Streckensperrung erforderlich • Zweigleisiger Zugverkehr im Anschluss wieder möglich

Die Instandsetzung der beschädigten Huntebrücke in Oldenburg (Oldb.) läuft nach Plan. In einem nächsten wichtigen Schritt installiert die DB InfraGO zwei spezielle Stützen, damit ab dem 9. Dezember die Züge wieder zweigleisig auf der Brücke fahren können. Die Stützen sind ein technisches Unikat, sie wurden in kurzer Zeit geplant, hergestellt und können vom 6. bis 8. Dezember  eingebaut werden. Der Engpass auf der Strecke Bremen–Leer wird damit behoben. Dann können auch wieder die in der Regel täglich mehr als 100 Züge das rund 70 Jahre alte Bauwerk passieren, darunter etwa 90 Reise- und mehr als 30 Güterzüge.

Der Einbau der fünf Meter hohen und über eine Tonne schweren Stützen beginnt am Freitag, 5. Dezember, 23 Uhr und endet am Montag, 8. Dezember, 23 Uhr. Die Strecke muss dafür vollständig gesperrt werden. Um die Auswirkungen für Fahrgäste möglichst gering zu halten, werden die Arbeiten mit einer bereits geplanten Gleiserneuerung zwischen Bremen und Delmenhorst gebündelt. So muss die Sperrung lediglich um einen Tag verlängert werden. Auch die Steuerung der Rollklappbrücke wird in dieser Zeit erneuert. Der Gehweg parallel zur Brücke muss vom 3. bis 10. Dezember ebenfalls gesperrt werden, um den Einbau zu ermöglichen.

Im Anschluss können die weiteren Reparaturarbeiten erledigt werden. Dafür muss die DB InfraGO zum einen das beschädigte Bauteil am Obergurt austauschen, in einem zweiten Schritt auch auf der gegenüberliegenden Brückenseite (Richtung Bahnhof Oldenburg). Wie die Stützen sind auch diese Bauteile Einzelanfertigungen und werden speziell hergestellt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis ins Frühjahr 2026 andauern, können aber überwiegend nachts erfolgen und wirken sich daher nicht oder nur kurzfristig auf den Zugverkehr aus.

Über die Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn (DB) auf bahn.de oder auf der DB App Navigator sowie die NordWestBahn unter: www.nordwestbahn.de.

Weitere Informationen siehe auch Pressemitteilung vom 5. November.   

21. November 2025, 11:00 Uhr
Oldenburg/Osnabrück
Wartezeit wird Schlauer-werden-Zeit: DB kürzt per künstlicher Intelligenz (KI) bekannte Werke auf Snackgröße • Pünktlich zum heutigen Vorlesetag literarische Werke und gesellschaftlich wichtige Reden großflächig an 13 Bahnhöfen plakatiert

Wer Wartezeit am Bahnhof überbrücken möchte, kann ab sofort am Oldenburger und am Osnabrücker Hauptbahnhof in Charlie Chaplins Rede aus „Der große Diktator“ eintauchen. Fans von Jules Verne können in Osnabrück auch noch „20.000 Meilen unter dem Meer“ entdecken.

Die Deutsche Bahn (DB) hat an leerstehenden Schaufenstern oder Bahnhofsflächen KI-gekürzte Versionen dieser Werke für fünf, zehn, 20 oder 30 Minuten Lesedauer plakatiert. Je nach Zeitfenster können Reisende und Bahnhofsbesuchende direkt in die Texte eintauchen.

Deutschlandweit sind noch weitere gekürzte Versionen wichtiger literarischer Werke und gesellschaftlich relevanter Reden zum Lesen oder Vorlesen verfügbar. Von Martin Luther Kings „I have a dream“ über Malalas Rede vor den Vereinten Nationen bis hin zu Klassikern wie Franz Kafkas „Die Verwandlung“, Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ oder Johanna Spyris „Heidi“ – die Auswahl ist breit gefächert und spricht unterschiedliche Interessen von Groß und Klein an.

Mit der zum Vorlesetag 2025 startenden Aktion bietet die DB an vorerst 13 Bahnhöfen nicht nur sinnvolle Beschäftigung zum Überbrücken von Wartezeit, sondern erleichtert auch den Zugang zu Wissen und Kultur. Mit dem Einsatz von KI werden Bildung und Technologie auf einzigartige Weise miteinander verbunden.

Bahnhöfe sind Teil der DB InfraGO AG, der gemeinwohlorientierten Gesellschaft der DB, die für die Infrastruktur zuständig ist.

Für unterwegs sind alle gekürzten Texte auch online verfügbar unter: www.bahnhof.de/entdecken/lesen-bis-der-zug-kommtGrößtes Vorlesefest Deutschlands am 21. November 2025Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung und setzt seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November ein Zeichen für das Vorlesen. Ziel ist es, Kinder und Erwachsene für das Vorlesen zu begeistern und Menschen für ein freiwilliges Engagement in der Leseförderung zu gewinnen. Denn Vorlesen hilft Kindern dabei, selbst gut lesen zu lernen. Verlängert wird der Bundesweite Vorlesetag mit dem Digitalen Vorlesefest, das Kindern mit Vorlesevideos ortsunabhängigen Zugang zu spannenden Geschichten bietet. Mittlerweile ist der Bundesweite Vorlesetag Deutschlands größtes Vorlesefest.

Infos zum Vorlesetag unter:www.deutschebahnstiftung.de/dbs/presse/-Vorlesen-spricht-Deine-Sprache-ist-das-Motto-des-Bundesweiten-Vorlesetages-2025-Jetzt-anmelden-und-vorlesen

www.vorlesetag.de/presse/pressematerial

Oldenburg Hauptbahnhof

Charlie Chaplin: Rede aus „Der große Diktator“

Osnabrück Hauptbahnhof

Jules Verne: „20.000 Meilen unter dem Meer“

Charlie Chaplin: Rede aus „Der große Diktator“

21. November 2025, 10:00 Uhr
DB InfraGO und DEGES binden Baufirmen für den neuen Tunnel am Fehmarnsund • Vertragsunterzeichnung in Hamburg gefeiert • Starkes Bündnis für das europäische Top-Infrastrukturvorhaben

Die Tinte ist trocken: DB InfraGO und DEGES binden Bauunternehmen für den Bau des neuen Fehmarnsund-Tunnels. Dieses Bauwerk ist ein zentraler Baustein der deutschen Schienenanbindung für die neue feste Fehmarnbeltquerung. Die feierliche Unterzeichnung fand über den Dächern Hamburgs im Kallmorgen Tower statt. Die Besonderheit im Projekt ist die Allianz aus Baufirmen und Vorhabenträgern. Die ausführenden Baufirmen werden bereits in die Planungsphase eingebunden, so dass der Übergang von der Projektplanung in die Bauausführung deutlich effizienter und partnerschaftlicher gelingen kann. Für den kombinierten Tunnel für Schiene und Straße sind die DB InfraGO als auch die DEGES Vorhabenträger.

Ute Plambeck, Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Hamburg und Schleswig-Holstein: „Der heutige Schulterschluss mit der Baubranche ist ein zentraler Schritt in Richtung Baustart am Fehmarnsund. Wir sind sehr glücklich, extrem leistungsstarke Partner für den komplexen Bau in der Ostsee gefunden zu haben. Die heutigen Unterschriften sind auch ein Bekenntnis für die neue europäische Querung, die uns alle antreibt und anspornt. Fehmarnbelt, das ist der neue Schienen-Logistik-Weg von Oslo über Kopenhagen und Hamburg nach Palermo. Wir versprechen uns auch mit Blick auf den Hamburger Hafen wichtige wirtschaftliche Impulse – für Deutschland und Europa.“

Steffi Wulke-Eichenberg, Bereichsleiterin der für den Straßenanteil zuständigen Bund-/Ländergesellschaft DEGES, sieht in der Vertragsunterzeichnung ein starkes Signal für die Zukunft: „Eine Allianz wie die heute auch offiziell zwischen Schiene und Straße geschlossene, hat es in dieser Form in Deutschland noch nie gegeben. Wir haben gemeinsam die einmalige Chance zu zeigen, wie in Deutschland ein schneller und effizienter Ausbau der Infrastruktur gelingen kann. Ich bin mir sicher, alle Partner werden diese Chance nutzen.“

Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen zeigte sich von der Allianz begeistert: „Wir gehen diesen Weg, damit dieses für Schleswig-Holstein und Deutschland so wichtige Verkehrsprojekt gut und vor allem zügig gelingt“, so Madsen. Dabei sei ihm wichtig, dass die Menschen vor Ort so wenig wie möglich belastet werden und Umwelt- wie Klimaschutz konsequent mitgedacht würden.Folgende Allianz-Partner zeichneten die Verträge mit der DB InfraGO:

VP 1 PlanungRamböll / Böger+Jäckle /TunnelEngineeringConsultants / Arup Deutschland GmbH

VP 2 Erd-, Tief-, OberbauStrabag AG / JOHANN BUNTE Bauunternehmung SE & Co. KG / Eiffage Infra-Nordwest GmbH / Ed. Züblin AG

VP 3 AbsenktunnelWayss&Freytag

VP 4 StraßenbauDepenbrock Bau GmbH / Kemna Bau Andreae GmbH & Co. KG /Yunex GmbH

VP 5 NassbaggerungHeinrich Hirdes GmbH / Boskalis Nederland B.V.

VP 6 SpezialtiefbauEd. Züblin AG / Implenia Civil Engineering GmbH /Porr Spezialtiefbau GmbH

VP 7 TrogbauwerkeEd. Züblin AG

Die neue Querung am Fehmarnsund wurde im Jahr 2020 beauftragt. Sie dient als Ersatz für die alte Fehmarnsundbrücke, die die steigenden Verkehre der Zukunft nicht mehr aufnehmen kann. Finanziert wird das Projekt durch EU-, Bundes- und Landesmittel.

Mehr Informationen zur Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung unter: www.anbindung-fbq.de

13. November 2025, 13:00 Uhr
Eckernförde
Infos für Fahrgäste besser lesbar, übersichtlicher und in Echtzeit • Investition von rund 400.000 Euro in moderne Anzeiger

Der schnelle Blick auf den Monitor am Bahnsteig, bevor es in den Zug geht – Alltag für Reisende und Pendler:innen am Bahnhof Eckernförde. Um es Fahrgästen noch einfacher zu machen, Informationen für ihre Reise zu erfassen, hat die Deutsche Bahn (DB) im Bahnhof Eckernförde drei Monitore an den Bahnsteigen ausgetauscht und zusätzlich drei neue am Bahnhof aufgebaut. Dafür haben der Bund und die DB gemeinsam rund 400.000 Euro investiert. Auch eine neue Vitrine mit den aktuellen Fahrplänen wurde errichtet.

 Die jüngste Generation digitaler Anzeigetafeln am Bahnhofsgebäude sowie zu den Bahnsteigen zeigen die wichtigsten Reiseinformationen an wie Abfahrtszeit, Ziel und gegebenenfalls Abweichungen. So können sich Reisende schon vor dem Gang zum Bahnsteig über die nächsten abfahrenden Züge informieren.

Die neuen Zuganzeiger an den Bahnsteigen haben TFT-Displays und damit eine bessere Auflösung. Die Informationen sind klarer zu erkennen und besser zu lesen. Sie bieten eine Übersicht über Abfahrtszeit und Reiseziel der nächsten drei einfahrenden Züge.

Die neuen Zuganzeiger ersetzen die mehr als zehn Jahre alten LCD-Displays an gleicher Stelle. Weiterhin gibt es am Bahnsteigzugang eine neue digitale Informationsvitrine, die Abfahrtsinformationen anzeigt.

Weitere Informationen unter:https://dbinfrago.com/web/bahnhoefe/bahnhofs-und-stadtentwicklung/Bahnhofsprogramme/Programm-ZugInformationsMonitor

06. November 2025, 13:00 Uhr
Hannover
Vorbereitende Arbeiten ab 2027 • Team stellt Projekt am 17. November öffentlich vor • Planunterlagen des Eisenbahnbundesamtes liegen aus

(Hannover, 6. November 2025) Die Deutsche Bahn (DB) investiert in eine leistungsstarke und moderne Infrastruktur. So wird in Hannover die viergleisige Eisenbahnbrücke über die Schulenburger Landstraße erneuert. Sie ist bereits mehr als 100 Jahre alt und liegt zwischen den Stadtteilen Nordstadt und Vahrenwald. Zwei Gleise führen über die Brücke von Hannover nach Hamm (Westf) und zwei Gleise von Hannover nach Celle. Sie sind wichtig für das deutsche sowie das europäische Bahnnetz. Die vorbereitenden Maßnahmen starten 2027, die Hauptarbeiten finden voraussichtlich ab Sommer 2028 statt.

Um Anwohnenden das Projekt vorzustellen und Fragen zu beantworten, lädt die DB zu einem Informationsabend ein: am Montag, 17. November, von 17 bis 19 Uhr im MusikZentrum Hannover, Emil-Meyer-Straße 26, 30165 Hannover.

Im Mai dieses Jahres wurden die Planunterlagen für den Neubau der Brücke beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) eingereicht. Diese Unterlagen sind öffentlich und können bis Freitag, 5. Dezember 2025, unter folgendem Link eingesehen werden.

Anwohnende können Ihre Einwendungen per Post oder E-Mail an das EBA senden: Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Hannover, Herschelstraße 3, 30159 Hannover.E-Mail: Kanzlei-sb1-HAN@eba.bund.de

Mehr Informationen zum Projekt:https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/hannover-schulenburger-landstrasse-eue

05. November 2025, 10:30 Uhr
Oldenburg
Bahnverkehr nur eingleisig und langsam möglich • Materialschaden bei Instandsetzung festgestellt

Bei fortlaufenden Instandsetzungsmaßnahmen der DB InfraGO ist an der Eisenbahnklappbrücke über die Hunte in Oldenburg (Oldb) ein Materialschaden festgestellt worden. Daher kann die Brücke bis auf Weiteres nur eingleisig befahren werden, was zu Einschränkungen im Zug- und Schiffsverkehr führt.

Im Obergurt, dem Trägerteil des Gegengewichts der Brücke, wurde gestern bei planmäßigen Instandsetzungsarbeiten ein Riss entdeckt. Aus Sicherheitsgründen und um die Belastung zu reduzieren, musste ein Klappteil der Brücke festgesetzt und ein Gleis gesperrt werden. Das zweite Gleis kann mit reduzierter Geschwindigkeit (20 km/h) für den Zugverkehr frei bleiben. Eine Vollsperrung konnte so vermieden werden. Schiffe können die Brücke im Wechsel unter dem klappbaren Teil passieren.

Fahrgäste müssen mit Beeinträchtigungen rechnen, insbesondere auf den Linien RS3 und RS30 (Bremen–Oldenburg–Wilhelmshaven/Bad Zwischenahn), dem RE 18 (Osnabrück–Wilhelmshaven). Bei den Fernverkehrszügen der Verbindung Bremen–Oldenburg–Norddeich kommt es zu Ausfällen und Teilausfällen. Die Deutsche Bahn (DB) bedauert die Beeinträchtigungen und bittet alle Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren unter www.bahn.de, in der DB Navigator App oder bei der NordWestBahn unter www.nordwestbahn.de.

Bis wieder regulärer Zugverkehr möglich ist, muss das rund 500 Tonnen schwere Gegengewicht der Brücke mit speziellen Hydraulikeinheiten abgestützt werden. Nach einer ersten Schätzung werden die Arbeiten dafür voraussichtlich drei bis vier Wochen dauern. Der Gehweg entlang der Brücke ist davon nicht beeinträchtig; Fußgänger:innen können ihn weiterhin nutzen. 

Im Anschluss kann das beschädigte Bauteil am Obergurt ausgetauscht werden. Diese Arbeiten können überwiegend nachts erfolgen und wirken sich voraussichtlich nicht oder nur kurzfristig auf den Zugverkehr aus. Der Zustand der Brücke wird täglich vor Ort überprüft und die DB informiert, falls sich der Schaden verändert oder weitere Maßnahmen erforderlich werden.

Die DB ist sich der Bedeutung der Hunteklappbrücke für die Region bewusst. Täglich passieren mehr als 100 Züge das rund 70 Jahre alte Bauwerk, darunter etwa 90 Reise- und mehr als 30 Güterzüge. Die DB InfraGO arbeitet unter Hochdruck daran, den Schaden schnellstmöglich zu beheben.

04. November 2025, 10:30 Uhr
Planfeststellungsverfahren kann zum Jahresende starten • Baustart für 2028 angestrebt • Verkehrsknoten Hamburg wird weiter gestärkt

Die Deutsche Bahn (DB) investiert in eine leistungsstarke und moderne Infrastruktur, um künftig noch mehr Menschen und Verkehre auf die umweltfreundliche Schiene zu bringen.

In Hamburg müssen die Eisenbahnbrücken über die Süderelbe erneuert werden. Die DB hat die Entwurfs- und Genehmigungsplanung dafür abgeschlossen. Damit kann nun Ende des Jahres das Planfeststellungsverfahren starten. Ein Baustart ist für 2028 angestrebt. Voraussichtlich Ende der 2030er Jahre sollen die insgesamt vier neuen Brücken mit jeweils 388 Meter Länge fertiggestellt sein (Visualisierung oben). Ziel ist es, die wichtige Nord-Süd-Verbindung so fit für die Zukunft zu machen und dabei die Wirtschaft wie die Mobilität mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zu stärken.

Täglich überqueren rund 1.000 Züge die Süderelbe. Die Eisenbahnüberführung spielt eine wesentliche Rolle für den internationalen Schienenverkehr; alle Züge von und nach Süden passieren sie auf ihrem Weg. Das in den 1970er Jahren errichtete Bauwerk erreicht nun das Ende seiner Laufzeit, und ein Neubau wird nötig. 

Zahlen und Fakten zum Bauablauf:In der Planung wurden unter anderem der Bauablauf und die Umfahrung der Brücken weiter ausgearbeitet, aber auch die Verkehrsplanung vorangetrieben. Die geplante Baustellenlogistik sieht vor, die benötigten Materialien, Maschinen und Geräte über Schienen-, Wasser- und Landwege zu transportieren – darunter allein 33.000 neue Schwellen, 42.000 Kubikmeter Schotter und 20 Kilometer Gleise. Für die vier Überbauten werden rund 27.000 Tonnen Stahl benötigt, für die Fundamente rund 50.000 Kubikmeter Beton. Insgesamt rechnet die DB damit, mehr als eine Million Tonnen Erdmasse zu bewegen. Es müssen 144 Bohrpfähle eingesetzt werden, mit einer Länge von 33 Meter und einem Durchmesser von 1,80 Meter.

Der Bauablauf sieht vor, die Brückenelemente vor Ort zu fertigen und mithilfe von Schwimmpontons einzubringen. Gearbeitet wird unter dem „rollenden Rad“ – das heißt in dem Fall, die DB errichtet Umfahrungen parallel zu den Bestandstrecken. So kann der Betrieb während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten und die Einschränkungen für den Zugverkehr können auf ein Minimum reduziert werden.

Hinweis:Interessierte können sich bei einer Dialog-Veranstaltung am Dienstag, 18. November, über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte informieren.Mehr dazu unter: https://www.elbinselbruecken-hamburg.de/infoveranstaltung.html

03. November 2025, 12:00 Uhr
Moderne Eurocity-Flotte löst stufenweise alte InterCity-Züge ab • Linie bis zum Frühjahr 2026 komplett umgestellt • Mehr Zuverlässigkeit und Komfort für Fahrgäste

Seit heute verkehren mit dem neuen Eurocity des Herstellers Talgo (EC) die modernsten und innovativsten Züge der Dänischen Staatsbahn (DSB) zwischen Hamburg und Kopenhagen. In Kooperation mit der Deutschen Bahn (DB) fuhr der erste EC heute Vormittag vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Kopenhagen ab. Ab Frühjahr 2026 sollen alle Verbindungen zwischen Hamburg und Kopenhagen ausschließlich mit den neuen Zügen gefahren werden, die dann als Eurocity-Express (ECE) gekennzeichnet sind.  

Die aus 15 Wagen bestehenden Züge sind rund 209 Meter lang und bringen Fahrgästen ein Plus an Komfort dank neuer Ausstattungsmerkmale:

  • Snack- und Getränkeautomat
  • Gratiskaffee in der 1. Klasse
  • LED-Anzeige für Reservierungsstatus an jedem Platz
  • Steckdosen an allen Plätzen
  • Zahlreiche großformatige Infomonitore in allen Fahrgasträumen
  • Fahrradstellplätze in jedem Zug mit vorheriger Reservierung
  • Neu gestaltete Gepäckregale mit mehr Stauraum
  • Ebenerdiger Einstieg (wie beim ICE L)
  • Drei Rollstuhlplätze

Seit 2007 partnerschaftlich unterwegsDie Deutsche Bahn und die Dänische Staatsbahn verbinden Hamburg und Kopenhagen klimafreundlich und ohne Umsteigen. Täglich fahren fünf Züge je Richtung zwischen den beiden Metropolen – in rund fünf Stunden komfortabel und direkt über die deutsch-dänische Grenze. Ab Ende März kommt eine sechste tägliche Verbindung hinzu. Im Sommer werden saisonal vier weitere Züge pro Tag und Richtung und somit zehn tägliche Verbindungen zwischen Hamburg und Kopenhagen angeboten.Die Umstellung auf die neuen Züge erfolgt schrittweise. Zunächst fährt der neue Zug vormittags um 10.53 Uhr von Hamburg nach Kopenhagen. In der Gegenrichtung fährt er um 14.11 Uhr in Kopenhagen ab. Ab Frühjahr 2026 sollen alle Direktzüge dieser Verbindung mit den neuen ECE verkehren.

Nach Ende der Generalsanierung Hamburg–Berlin ab 1. Mai 2026 fahren auch die neuen ComfortJets der tschechischen Bahn ČD zwischen Hamburg und Kopenhagen.

  von 3
Ende des Sliders

Mehr Informationen und Buchung unter: www.bahn.de und www.dsb.dk 

30. Oktober 2025, 14:00 Uhr
Moderne Infrastruktur für zuverlässigeren Zugverkehr • Strecken- und Straßensperrung für den Brückeneinschub notwendig

Die Deutsche Bahn (DB) investiert in eine leistungsstarke und moderne Infrastruktur für einen zuverlässigen und pünktlichen Zugverkehr. In Hameln erneuert die DB dafür in den kommenden Jahren fünf Eisenbahnbrücken (EÜ). Zunächst wird die im Jahr 1905 gebaute EÜ „Fluthamel“ ersetzt. Dafür wird die alte Brücke abgetragen, anschließend die neue, bereits im nebenliegenden Baufeld fertiggestellte Brücke eingeschoben.

Für den Brückeneinschub ist eine Sperrung der Bahnstrecke Hannover – Altenbeken von Freitag, 7. November, bis einschließlich Samstag, 15. November, leider unvermeidbar. Zu Fahrplanänderungen und Ersatzverkehren informiert die S-Bahn Hannover.

Zudem muss die Ohsener Straße im Übergang zur Straße „Am Hastebach“ für den motorisierten Verkehr ab Montag, 3. November, bis Mittwoch, 19. November, gesperrt werden. Umleitungen sind ausgeschildert. Radfahrende und Fußgänger:innen können die Unterführung weiterhin über die Treppen nutzen. Für Fahrräder wird eine Schiebehilfe auf der Treppe installiert.

In Hameln sollen in den kommenden Jahren noch vier weitere Eisenbahnbrücken durch Neubauten ersetzt werden. Das sind die EÜ „Reginastraße", „Deisterstraße" und „Hamelner Straße". Die Eisenbahnbrücke „Kreuzstraße" soll im Zuge des Neubaus zudem vergrößert werden.

Weitere Informationen zum Bauprojekt: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/hameln-bruecken

30. Oktober 2025, 12:30 Uhr
2.750 Meter Lärmschutzwände an der S-Bahn-Strecke Hannover – Paderborn • Mehr Schutz vor Lärm in Thal, Löwensen und Pyrmont

Die Deutsche Bahn (DB) errichtet im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums in den Ortsteilen Thal, Löwensen und Pyrmont im niedersächsischen Bad Pyrmont vier neue Lärmschutzwände auf einer Gesamtlänge von rund 2.750 Metern. Die Lärmschutzwände werden an der S-Bahnstrecke Hannover – Paderborn im Rahmen des freiwilligen Förderprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ gebaut. Sie werden auf beiden Seiten der Bahnstrecke errichtet.

Die erste Lärmschutzwand in Thal mit einer Länge von rund 1.430 Metern verläuft auf der südöstlichen Seite der Bahnstrecke. Sie beginnt bereits im Bereich der Gemeinde Emmerthal und endet hinter der „Neuen Straße“. Die zweite Lärmschutzwand in Löwensen mit einer Länge von 450 Metern verläuft auf der nordöstlichen Seite der Bahnstrecke. Diese beginnt am Friedhof und endet vor der Eisenbahnüberführung über die „Emmer“. Die dritte Lärmschutzwand in Pyrmont mit einer Länge von rund 410 Metern verläuft auf der südöstlichen Seite, sie beginnt im Bereich der Kläranlage und endet im Bereich der Firma Phönix. Die vierte Lärmschutzwand in Pyrmont mit einer Länge von 460 Metern verläuft auf der nordöstlichen Seite und beginnt vor der Eisenbahnüberführung über die „Lügder Straße“ und endet vor dem Außenbahnsteig im Bahnhof Bad Pyrmont.

Die vorbereitenden Baumaßnahmen für die Erstellung der Lärmschutzwände laufen bereits. Die Hauptarbeiten erfolgen durchgehend tagsüber und nachts im Zeitraum von Mittwoch, 7. November bis Freitag, 5. Dezember 2025.

Die Lärmschutzwand besteht aus hochschallabsorbierenden Leichtmetallelementen und entlastet die Anwohner entlang der Bahnstrecke erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge. Zusätzlich profitieren auch Anwohnende in weiter von der Strecke entfernt liegenden Häuser und Wohnungen in hohem Maße von der Wirkung dieser Lärmschutzmaßnahme.

Während der Bauarbeiten werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Zum Schutz der Bauarbeiter vor herannahenden Zügen werden in der Regel feste Absperrungen errichtet, wodurch der Einsatz von Signalhörnern weitgehend vermieden werden kann. Warneinrichtungen werden von den Unfallkassen jedoch ausdrücklich gefordert und den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Belästigungen durch Staub und Lärm lassen sich daher leider nicht vermeiden.

Die Baumaßnahmen sind bei Stadt Bad Pyrmont und der zuständigen Polizeidienststelle angemeldet. Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die Unannehmlichkeiten während der Arbeiten

Über die Lärmsanierung:

Im Rahmen des freiwilligen Lärmsanierungsprogramms des Bundes konnte die DB allein im Jahr 2024 rund 34.300 weitere Menschen vom Schienenverkehrslärm entlasten. 2024 hat die DB weitere rund 69 Kilometer Schallschutzwände an Bestandsstrecken errichtet. Zudem hat die DB im vergangenen Jahr 2.056 Wohnungen mit passiven Schallschutzmaßnahmen ausgestattet. Zum Ende des vergangenen Jahres waren somit 2.324 Kilometer Strecke lärmsaniert.Mehr als zwei Milliarden Euro an Fördermitteln wurden seit 1999 für Maßnahmen des freiwilligen Lärmsanierungsprogramms des Bundes investiert – und davon allein im vergangenen Jahr rund 176 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt abgerufen.Die Lärmsanierung ist eine freiwillige Leistung des Bundes. Gefördert werden Schallschutzwände sowie schalldichte Fenster und Lüfter in Gebäuden. In Einzelfällen werden auch Dämmungen von Außenfassaden und Dächern teilfinanziert. Da Lärmsanierungsmaßnahmen den Wert von Häusern und Wohnungen steigern, tragen die Eigentümer ein Viertel der Kosten. 

29. Oktober 2025, 13:00 Uhr
Hamburg
Positive Bilanz am Hamburger Hauptbahnhof • Sicherheitsgefühl für Fahrgäste weiter verbessern • Verbot tritt am Samstag, 1. November in Kraft • Gastronomie nicht betroffen • Umsetzung mit Augenmaß

Die Deutsche Bahn (DB) führt ein Alkoholkonsumverbot im Bahnhof Hamburg-Altona ein. Ab Samstag, 1. November ist es nicht mehr erlaubt, Alkohol zu trinken oder alkoholische Getränke dabei zu haben, die zum Konsum im Bahnhof bestimmt sind.Nachdem bereits im April 2024 am Hamburger Hauptbahnhof ein Alkoholkonsumverbot eingeführt wurde, verzeichnet die DB dort deutlich weniger Konflikte und Auseinandersetzungen unter Alkoholeinfluss. Dadurch hat sich auch das Sicherheitsgefühl für Reisende verbessert, zudem ist der Reinigungsaufwand zurückgegangen. Daher soll das Verbot nun auf den Bahnhof Hamburg-Altona ausgeweitet werden.Michael Dominidiato, Bahnhofsmanager DB InfraGO für Hamburg: „Am Hauptbahnhof hat sich gezeigt, dass ein Alkoholkonsumverbot spürbar zu mehr Sicherheit und einem angenehmeren Aufenthalt beiträgt. Diese positiven Erfahrungen möchten wir nun auch in Altona fortsetzen. Unser Ziel ist ein Bahnhof, in dem sich alle Reisenden wohl und sicher fühlen können – dabei setzen wir das Verbot mit Information, Dialog und Augenmaß um.“

Das Verbot umfasst den gesamten Bahnhof einschließlich aller Zuwegungen innerhalb des Gebäudes und der Bahnsteige. Ausgenommen sind alkoholische Getränke, die beispielsweise aus einem Einkauf stammen und verschlossen nach Hause gebracht werden. Auch in den gastronomischen Betrieben innerhalb des Bahnhofs darf weiterhin Alkohol getrunken werden.

Das neue Verbot wird mit Augenmaß umgesetzt. Zunächst informieren Mitarbeitende der DB über die geänderte Hausordnung, zudem weisen Durchsagen und Aushänge im Bahnhof darauf hin. Bei Verstößen kann ein Platzverweis erfolgen, im Wiederholungsfall auch ein Hausverbot ausgesprochen werden.

29. Oktober 2025, 10:00 Uhr
Verbesserte Fahrgastinformation • Ab 14. Dezember fahren die Züge der Bergedorfer S-Bahnen nach Altona durch den Citytunnel als S7 • Vereinfachte Unterscheidung zur S2 über die Verbindungsbahn nach Diebsteich • Die Taktung der Züge bleibt unverändert

Die S-Bahn Hamburg verbessert die Orientierung im Streckennetz. Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember erhalten die Züge zwischen Bergedorf/Aumühle und Altona über Landungsbrücken und Reeperbahn eine neue Linienkennung. Die S-Bahnen sind künftig als S7 unterwegs und lassen sich so klar von den Zügen Bergedorf-Diebsteich über die Verbindungsbahn unterscheiden.

Jan Schröder, Vorsitzender Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg: „Mit der S7 schaffen wir eine verbesserte Orientierung für unsere Fahrgäste. Rund 1.300 Züge fahren werktags in unserem S-Bahnnetz und bringen unsere Fahrgäste an 70 verschiedene S-Bahnhöfe in und um Hamburg. Mit klaren Linienbezeichnungen und eindeutigen Streckenverläufen machen wir die Fahrt mit der S-Bahn für alle einfacher. Die verständliche Linienkennzeichnung S2 und S7 verbessert auch die Fahrgastinformation.“ 

So fahren die S-Bahnen
Das Liniennetz der S-Bahn Hamburg ab dem 14. Dezember
So fahren die S-Bahnen
Quelle: DB AG
Das Liniennetz der S-Bahn Hamburg

Viele Fahrgäste haben sich eine eindeutige Kennzeichnung der unterschiedlichen Streckenführungen auf der Bergedorfer S-Bahnlinie gewünscht. Diesem Wunsch kommt die S-Bahn Hamburg nach. Aufgrund der Linienführung von Bergedorf nach Diebsteich über die Verbindungsbahn wird die S-Bahn weiterhin mit der Linienkennzeichnung S2 fahren. Die S-Bahnen zwischen Bergedorf/Aumühle und Altona, die Richtung Altona durch den Citytunnel fahren und von Altona zurück nach Bergedorf/Aumühle über die Verbindungsbahn fahren, sind als S7 gekennzeichnet.

Grund für die geänderten Fahrtverläufe auf der Linie ist die Sperrung des Gleises von Holstenstraße nach Altona seit diesem Sommer. Diese Sperrung wurde wegen einer umfassenden Inspektion der Eisenbahnüberführung Holstenstraße durch die DB InfraGO notwendig. Um einen stabilen und zuverlässigen S-Bahn-Betrieb zu gewährleisten, hatte die S-Bahn Hamburg auf die veränderte Situation reagiert und die Linienführung angepasst. Jetzt folgt die eindeutige Kennzeichnung mit S2 und S7.

S2: Informationen und Streckenverlauf

Die Züge der S2 fahren von Bergedorf über den Hauptbahnhof weiter nach Dammtor, Sternschanze, Holstenstraße und Diebsteich. Von Diebsteich fahren sie auf dem gleichen Laufweg zurück nach Bergedorf.

Die S2 ist als sogenannter Taktverstärker für den Fünf-Minuten-Takt der Bergedorfer S-Bahn von Montag bis Freitag in den Hauptverkehrszeiten unterwegs und bietet eine direkte Verbindung zu den Stationen auf der Verbindungsbahn. 

Ende des Expander-Inhaltes
S7: Informationen und Streckenverlauf

Die Züge der S7 von Bergedorf/Aumühle nach Altona fahren ab Hauptbahnhof durch den Citytunnel mit Halt in den Stationen Jungfernstieg, Stadthausbrücke, Landungsbrücken, Reeperbahn und Königstraße. In der Gegenrichtung von Altona nach Bergedorf/Aumühle fährt die S7 über die Verbindungsbahn mit Halt in den Stationen Holstenstraße, Sternschanze, Dammtor und Hauptbahnhof weiter nach Bergedorf/Aumühle.

Die S7 bildet den Grundtakt der Bergedorfer S-Bahn.

Ende des Expander-Inhaltes

Bei der S7 handelt es sich nicht um eine neue Linie, sondern um eine neue Kennzeichnung für den Linienverlauf von Bergedorf/Aumühle durch den Citytunnel nach Altona und von Altona über die Verbindungsbahn nach Bergedorf/Aumühle. Die Anzahl der Züge sowie die Taktung bleiben unverändert.

Ab Sonntag, 14. Dezember, kennzeichnet die S-Bahn Hamburg die Züge als S2 oder S7 und zeigt dies auf den Zugzielanzeigern sowie in den digitalen Auskünften an. Im Netzfahrplan wird die S7 mit der Farbe dunkelgelb dargestellt. Sukzessive folgt auch die Erneuerung der Beschilderung und Aushänge an den Bahnhöfen.

Die Untersuchungen an der Eisenbahnbrücke Holstenstraße und dem damit verbundenen Kreuzungsbauwerk sowie die Planung und Abstimmung der absehbar erforderlichen Sanierungsmaßnahmen dauern bis Ende Dezember 2025. Im Anschluss informiert die DB InfraGO über die Ergebnisse, die geplanten baulichen Maßnahmen und den zeitlichen Ablauf.

22. Oktober 2025, 10:00 Uhr
Hamburg
Anbindung der Stellwerkstechnik und hochstehendes Grundwasser erschweren die Arbeiten • Umfangreiche Test- und Schulungsfahrten nach Streckenfreigabe erforderlich • Ersatzangebot mit Bussen läuft weiter

Die DB InfraGO muss die Inbetriebnahme der Wunderline zwischen Groningen, Leer und Bremen auf Mitte 2026 verschieben. Zuletzt war die Aufnahme des grenzüberschreitenden Zugverkehrs auf der Strecke Groningen – Leer zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 geplant. Die Strecke wird modernisiert und ertüchtigt, damit unter anderem die Geschwindigkeit erhöht werden kann und sich die Reisezeit für Fahrgäste spürbar verkürzt.  Die Arbeiten werden jedoch nach wie vor erschwert durch Hindernisse im Baugrund sowie hochstehendes Grundwasser, das die Bodenverhältnisse verschlechtert, insbesondere im Bereich Ihrhove. Zudem gibt es technische Herausforderungen bei der Anbindung der bestehenden Stellwerkstechnik in Papenburg an das neue elektronische Stellwerk in Ihrhove. Beides verzögert den Bauablauf.Nach Freigabe der Strecke kann das Bahnunternehmen Arriva mit den erforderlichen, umfangreichen Schulungs- und Testfahrten beginnen. Dazu gehört unter anderem Streckenkunde. Erst im Anschluss ist die Aufnahme des fahrplanmäßigen Verkehrs auf der Wunderline möglich, nach derzeitigem Stand im Sommer 2026. Das Ersatzangebot mit Bussen läuft bis dahin unverändert weiter. Die Deutsche Bahn bittet alle betroffenen Reisenden um Verständnis und die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.Die DB InfraGO ist sich der hohen Bedeutung der Wunderline bewusst – regional sowie als wichtiges Bindeglied im gesamteuropäischen Zugverkehr von Amsterdam nach Hamburg und Skandinavien. Gemeinsam mit dem niederländischen Infrastrukturbetreiber ProRail und der Provinz Groningen wird weiterhin intensiv daran gearbeitet, den Ausbau fertigzustellen und die durchgehende Zugverbindung zwischen Groningen und Bremen über die neue Friesenbrücke schnellstmöglich in Betrieb zu nehmen.

Mehr Informationen zur Wunderline hier und zur Friesenbrücke hier.

17. Oktober 2025, 15:00 Uhr
Bau- und Modernisierungsarbeiten an der Infrastruktur • Direktbusse zwischen Bergedorf und Berliner Tor im Fünf-Minuten-Takt • Aktuelle Fahrplanabweichungen für Fahrgäste

Die Deutsche Bahn nutzt die Zeit, in der weniger Schüler:innen und Berufspendler:innen unterwegs sind, um wichtige Bauvorhaben im Netz der S-Bahn weiter voranzutreiben. Ziel ist es, die Infrastruktur für einen zuverlässigen und pünktlichen Zugverkehr zu erneuern und zu verbessern.

Besonders im Fokus liegt weiterhin die Erneuerung von Eisenbahnbrücken. In diesen Herbstferien werden Arbeiten an den Brücken Anckelmannplatz und Wendenstraße durchgeführt. Die Bauprojekte sind so umfassend, dass sie über die Ferien hinaus bis Samstagnacht, 8. November (1 Uhr), andauen.

Von Samstag, 18. Oktober, bis einschließlich Sonntag, 2. November, sind die S-Bahn-Gleise auf der Linie S2 zwischen Berliner Tor und Billwerder-Moorfleet für den S-Bahnverkehr gesperrt. Dafür fahren zwischen Bergedorf und Berliner Tor in diesem Zeitraum Direktbusse. Sie fahren im Fünf-Minuten-Takt ohne Zwischenhalt durch.

Zusätzlich ist zwischen Berliner Tor und Billwerder-Moorfleet ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der an weiteren Stationen hält. Hier können die Fahrgäste am S-Bahnhof Rothenburgsort sowie an den Bushaltestellen Langer Hagen und Bredowbrücke aussteigen.

Die S2 fährt von Samstag, 18. Oktober, bis einschließlich Sonntag, 2. November, nur zwischen Billwerder-Moorfleet und Aumühle. Zwischen Billwerder-Moorfleet und Bergedorf verkehren die Züge tagsüber im Zehn-Minuten-Takt. Zwischen Bergedorf und Aumühle verkehren die S-Bahnen im Zwanzig-Minuten-Takt.

Im Innenstadtbereich verkehren in den Hauptverkehrszeiten von Montag bis Freitag die taktverstärkenden Züge der S1 teilweise auf dem Laufweg der S2. Die Züge des Fünf-Minuten-Takts der S1 aus Richtung Poppenbüttel fahren von Berliner Tor über Hauptbahnhof - wie gewohnt - durch den Citytunnel nach Altona und weiter in Richtung Blankenese. In der Gegenrichtung fahren die taktverstärkenden Züge der S1 Richtung Poppenbüttel zwischen Altona und Hauptbahnhof über die Verbindungsbahn.

Außerhalb der Hauptverkehrszeit verstärken Züge der S1 die Taktung zwischen Altona und Barmbek. Von Berliner Tor und Hauptbahnhof kommend fahren die Züge des Fünf-Minuten-Takts durch den Citytunnel. Von Altona in Richtung Hauptbahnhof, Berliner Tor weiter nach Barmbek fahren die Züge über die Verbindungsbahn.

Zusätzlich zu den Erneuerungen der Eisenbahnüberführungen finden an den Wochenenden Samstag, 25. Oktober, und Sonntag, 26. Oktober, sowie von Freitag, 31. Oktober, bis Sonntag, 2. November, Weichenarbeiten im Bereich des Bahnhofes Bergedorf statt. Zwischen Bergedorf und Aumühle sowie zwischen Bergedorf und Billwerder-Moorfleet fährt die S2 daher im 30-Minuten-Takt. Fahrgäste nach Aumühle müssen in Bergedorf den Zug für die Weiterfahrt nach Aumühle wechseln.

Nach den Herbstferien von Montag, 3. November, bis Samstagnacht, 8. November (1 Uhr), ist noch der Abschnitt zwischen Berliner Tor und Tiefstack gesperrt.

Die S2 fährt in der Woche zwischen Altona und Berliner Tor und zwischen Tiefstack und Aumühle/Bergedorf. Die taktverstärkenden Züge der S2 fallen leider aus.

Zwischen Berliner Tor und Tiefstack fährt der bereits in den Herbstferien eingerichtete Ersatzverkehr, er wird lediglich um eine Station verkürzt. Auch der Direktbus zwischen Berliner Tor und Bergedorf fährt. Die Ein- und Ausstiege für die Ersatzbusse bleiben ebenfalls dieselben.

Erneuerung des Bahnsteigs am Hamburger Hauptbahnhof

Von Samstag, 18. Oktober, bis Sonntag, 2. November, wird am Hbf der S-Bahnsteig an Gleis drei und vier erneuert. Dies geschieht vom 18. Oktober (1 Uhr) bis 24. Oktober (23 Uhr) an Gleis 3 und direkt danach vom 25. Oktober bis 3. November (4 Uhr) an Gleis 4. Auf Gleis 4 ist während der Bauarbeiten auch der Aufzug außer Betrieb.

Ausführliche Informationen zum S-Bahnfahrplan gibt es unter s-bahn-hamburg.de. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt in den digitalen Auskunftsmedien wie bahn.de oder der App DB Navigator, über ihre Verbindungen zu informieren.

Die S-Bahn Hamburg informiert die Fahrgäste über die Fahrplanänderungen in den Herbstferien im S-Bahn Magazin. Hier sind auch die Wegskizzen zu den Haltstellen des Schienenersatzverkehrs abgebildet.

07. Oktober 2025, 11:00 Uhr
DB erneuert Eisenbahnbrücken Wendenstraße und Anckelmannsplatz • Bündelung der Baumaßnahmen für bestmögliche Effizienz • Bauarbeiten vom 18. Oktober bis 7. November • Direktbusse zwischen Bergedorf und Berliner Tor im Fünf-Minuten-Takt

Im Herbst setzt die Deutsche Bahn (DB) die Modernisierung der Eisenbahnbrücken auf der Strecke Bergedorf – Hamburg Hauptbahnhof konsequent fort und erneuert die Brücken Wendenstraße und Anckelmannsplatz. Auf dem Streckenabschnitt verkehren werktags im Schnitt mehr als 350 Züge, davon rund 300 S-Bahnen. Um einen zügigen Baufortschritt zu ermöglichen, wird die S-Bahn-Linie S2 zwischen Berliner Tor und Billwerder-Moorfleet im Zeitraum vom 18. Oktober bis 2. November vollständig für den S-Bahnverkehr gesperrt. Vom 3. bis 7. November ist eine Sperrung von Berliner Tor bis Tiefstack notwendig.

Die S-Bahnbrücke Wendenstraße wird durch ein neues Trogbauwerk ersetzt. Dafür werden an den S-Bahngleisen die bestehenden Hilfsbrücken ausgebaut. Danach erfolgt der Einbau der 21 Meter langen neuen Brücke. Die neue, massivere Bauweise sorgt dafür, dass Züge leiser über die Eisenbahnüberführung fahren. Brückenstützen auf den Gehwegen entfallen. So entsteht mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer. Aufgrund von umfangreichen Restarbeiten im Umfeld der neuen Eisenbahnüberführung Wendenstraße, bleibt der Straßenabschnitt unter der Brücke bis Jahresende 2025 für den Kfz-Verkehr gesperrt.

Mit dem Einhub der Brücke Wendenstraße starten die Bauarbeiten zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung Anckelmannsplatz, die seit 1905 in Betrieb ist. Dort modernisiert die DB InfraGO zuerst den östlichen Teil der Brücke, der die beiden S-Bahn-Gleise trägt. Während der ersten Bauphase werden Hilfsbrücken eingebaut.

Zwischen Berliner Tor und Rothenburgsort gibt es insgesamt sieben Eisenbahnbrücken, auf denen die S-Bahn-Linie S2 verläuft. Bereits erneuert sind die Eisenbahnüberführungen Bille, Billhorner Deich und Bullerdeich. Neben der Erneuerung der Brücken Wendenstraße und Anckelmannsplatz wird die Vollsperrung der Strecke genutzt, um auf dem Streckenabschnitt Berliner Tor – Billwerder-Moorfleet die Gleise und Weichen sowie die Leit- und Sicherungstechnik zu erneuern.

Da die Sperrung der S-Bahn parallel zur Generalsanierung Hamburg ‒ Berlin erfolgt und der Regionalverkehr somit nicht als Alternative für die Fahrgäste in Richtung Bergedorf zur Verfügung steht, wurde ein Großteil der Brückenarbeiten auf der S-Bahn-Linie S2 in die verkehrsärmeren Hamburger Herbstferien gelegt, um die Auswirkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten. Dennoch sind die Bauprojekte der DB InfraGO so umfassend, dass die Sperrung über die Ferien hinaus etwas länger andauert. Durch die Bündelung aller Maßnahmen können die Arbeiten effizienter und schneller abgeschlossen werden. Dies ist wichtig, um weitere Streckensperrungen zu vermeiden.

Während der Streckensperrung zwischen Berliner Tor und Billwerder-Moorfleet beziehungsweise Tiefstack im Zeitraum vom 18. Oktober bis 7. November richtet die S-Bahn Hamburg einen umfangreichen Ersatzverkehr ein. Ein Direktbus von Bergedorf nach Berliner Tor verkehrt alle fünf Minuten. Die gleiche Taktung wird auch für die Gegenrichtung angeboten.

Zwischen Berliner Tor und Billwerder-Moorfleet beziehungsweise Berliner Tor und Tiefstack ab dem 3. November fahren Busse im Fünf-Minuten-Takt. Diese Busse halten auch am S-Bahnhof Rothenburgsort sowie an den Bushaltestellen Langer Hagen und Bredowbrücke (bei der Sperrung bis Billwerder-Moorfleet).

Die S2 verkehrt im Zehn-Minuten-Takt zwischen Billwerder-Moorfleet beziehungsweise Tiefstack und Bergedorf/Aumühle. Zwischen Billwerder-Moorfleet beziehungsweise Tiefstack und Altona, beziehungsweise Diebsteich fallen die Züge der S2 aus.

Fahrgäste Richtung Bergedorf werden gebeten die Züge der Linie S1 bis Berliner Tor zu nutzen und ab Berliner Tor die Direktbusse nach Bergedorf oder die Busse des Schienenersatzverkehrs bis Billwerder-Moorfleet oder Tiefstack zu nehmen. In Billwerder-Moorfleet beziehungsweise Tiefstack besteht Anschluss an die Züge der Linie S2 Richtung Bergedorf/Aumühle.

In der Gegenrichtung werden die Fahrgäste gebeten, ab Bergedorf die Direktbusse nach Berliner Tor zu nehmen oder ab Billwerder-Moorfleet beziehungsweise Tiefstack die Busse des Schienenersatzverkehrs bis Berliner Tor. Ab Berliner Tor fahren die Züge der Linie S1.

Fahrgäste Richtung Schwerin/ Büchen/ Schwarzenbek können weiterhin die Ersatzverkehrsbusse ab Hamburg-Bergedorf oder alternativ ab U Steinfurther Allee nutzen.

Zusätzlich finden an den Wochenenden von Samstag, 25. Oktober, bis Sonntag, 26. Oktober, und von Freitag, 31. Oktober, bis Sonntag, 2. November, Weichenarbeiten im Bereich des Bahnhofs Bergedorf statt. Zwischen Bergedorf und Aumühle sowie zwischen Bergedorf und Billwerder-Moorfleet fährt die S2 daher im 30-Minuten-Takt.

Ausführliche Informationen zum S-Bahnfahrplan gibt es unter s-bahn-hamburg.de. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt in den digitalen Auskunftsmedien wie bahn.de oder der App DB Navigator, über ihre Verbindungen zu informieren.

Aktuelles zur Generalsanierung Hamburg–Berlin wird auch digital angeboten: auf einem Baustellenblog sowie einem WhatsApp-Kanal. Zudem hat die DB rund 200.000 Anwohnenden Info-Post zukommen lassen

01. Oktober 2025, 15:00 Uhr
An Heimspieltagen stieg die Nutzung der roten Räder deutlich • Immer mehr Fans setzen auf das klimafreundliche StadtRAD, um ans Millerntor zu gelangen • StadtRAD-Netz wächst weiter: fünf neue Stationen in Eimsbüttel, Wandsbek und Hamburg-Mitte

Seit dem 20. August 2025 ist StadtRAD Hamburg offizieller Partner des FC St. Pauli. Ziel der zunächst auf zwei Jahre angelegten Kooperation ist es, klimaschonende Verkehrsmittel zu fördern, das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität bei Fans zu stärken und sportliche Veranstaltungen bestmöglich zu unterstützen. Die jüngsten Auswertungen der Stationen im Umfeld des Stadions zeigen, dass die Partnerschaft bereits spürbare Auswirkungen hat:

  • Beim Saisonauftakt am 23. August 2025 wurden 34 % mehr Fahrten und 21 % mehr Neukund:innen als am selben Tag im Vorjahr gezählt.
  • Das Stadtderby am 29. August 2025 brachte Rekordzahlen: Am Samstag wurden im Vergleich zum Samstag der Vorwoche 330 % mehr Fahrten verzeichnet und 265 % mehr Neukund:innen als am selben Tag des Vorjahres registriert.
  • Auch beim Spiel am 14. September 2025 war die Nachfrage weiter hoch: 28 % mehr Fahrten im Vergleich zum selben Tag der Vorwoche und 7 % mehr Neukund:innen gegenüber demselben Tag im Vorjahr.

Allein am Derby-Spieltag nutzten vier Stunden vor Anpfiff über 1.000 Menschen ein StadtRAD. Zu der gemeinsamen Anreise per Rad hatten verschiedene Fan-Clubs und Ultra St. Pauli (USP) aufgerufen.

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Die aktuellen Zahlen zeigen eindrucksvoll, wie gut das StadtRAD in Hamburg angenommen wird. Nicht nur im Alltag, sondern auch zu besonderen Anlässen wie Heimspielen oder dem Derby des FC St. Pauli überzeugen die roten Räder mit einem attraktiven Angebot. Gleichzeitig sorgen wir mit dem Ausbau des Netzes dafür, dass noch mehr Menschen einfach, flexibel und klimafreundlich unterwegs sein können.“

Esin Rager, Vize-Präsidentin des FC St. Pauli: „Wir freuen uns, beim Thema Fan-Mobilität klare Fortschritte zu erreichen. Die Zusammenarbeit mit StadtRAD zeigt beispielhaft, wie Nachhaltigkeit, praktischer Nutzen und Partnerschaft zusammen funktionieren können. Die Zahlen zeigen, welche Bedeutung Fahrräder auch für Großveranstaltungen haben können.“ 

Jürgen Gudd, Geschäftsführer DB Connect: „Die große Akzeptanz unseres Bikesharing-Angebots bei den Fußballfans in Hamburg unterstreicht den Erfolg der Partnerschaft zwischen StadtRAD Hamburg und dem FC St. Pauli. Sie zeigt, dass Bikesharing in Hamburg eine flexible und nachhaltige Mobilitätslösung ist und Sport sowie Mobilität Menschen miteinander verbindet.“

StadtRAD wächst weiter: fünf neue Stationen in BetriebParallel zur Partnerschaft mit dem FC St. Pauli setzt StadtRAD Hamburg den Ausbau des Netzes fort. Mittlerweile umfasst das Bikesharing-System 340 Stationen. Neu hinzugekommen sind zuletzt:

  • Eimsbüttel: Wendlohstraße / Braunlager Weg und Hagenbeckstraße / Lenzweg
  • Wandsbek: U Berne / Berner Heerweg sowie Norbert-Schmid-Platz / Tegelsbarg
  • Hamburg-Mitte: Hammerbrookstraße / Kurt-Schumacher-Allee

Damit wird der Umstieg von der Bahn aufs StadtRAD an weiteren wichtigen Knotenpunkten noch einfacher, etwa an den Haltestellen U Berne und U Lutterothstraße.

25. September 2025, 10:00 Uhr
Streckensperrung für Anschluss der modernen Technik notwendig • Züge rollen danach pünktlicher und zuverlässiger • Vorübergehender Ersatzverkehr zwischen Bremen und Bremerhaven-Lehe

Die DB InfraGO nimmt im Oktober das neue elektronische Stellwerk (ESTW) Bremen-Burg in Betrieb. Für die technische Umstellung ist eine Sperrpause, also Zeiträume ohne Zugverkehr, für die Streckenabschnitte Bremen-Burg bis Bremen-Vegesack sowie von Bremen-Burg bis Osterholz-Scharmbeck leider unvermeidbar. Neben der Inbetriebnahme des Stellwerks werden in der Sperrpause auch 113 Signale, 48 Weichen und sieben Bahnübergänge an die neue Technik angeschlossen.

  • Donnerstag, 2. Oktober, bis Montag, 6. Oktober: Sperrung des Streckenabschnitt Bremen Hauptbahnhof bis Oldenbüttel
  • Donnerstag, 2. Oktober, bis Dienstag, 14. Oktober: Sperrung des Streckenabschnitts Bremen-Burg bis Bremen-Vegesack​
  • Sonntag, 5. Oktober, 21 Uhr bis Montag, 6. Oktober, 5 Uhr: Sperrung des Hauptbahnhofs Bremen ​

Für die Dauer der jeweiligen Streckensperrungen wird für die RE8 (Hannover – Bremen – Bremerhaven-Lehe), die RE9 (Osnabrück – Bremen – Bremerhaven-Lehe) sowie für die Züge der NordWestBahn (RS1 und RS2) ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Bei der nächtlichen, achtstündigen Sperrung des Bremer Hauptbahnhofes sind zudem kurzfristig weitere Verbindungen betroffen. Wir bitten Fahrgäste, sich in den digitalen Auskunftsmedien wie bahn.de oder in der App DB Navigator zu informieren.

Im Rahmen des Konzernsanierungsprogramms „S3“ setzt die Deutsche Bahn (DB) für eine rasche Modernisierung der Infrastruktur unter anderem auf Generalsanierungen, auf mehr Kapazität sowie auf den Austausch alter und störanfälliger Stellwerke. Ziel ist es, die infrastrukturbedingten Störungen innerhalb der kommenden drei Jahre um ein Fünftel zu reduzieren und die Pünktlichkeit für Fahrgäste spürbar zu verbessern. 

Das Projekt „ESTW Bremen-Burg“ zahlt darauf ein und ertüchtigt das örtliche Streckennetz für die Zukunft. Alte Stellwerke in der Region werden durch neue ersetzt, die weniger störanfällig und leistungsfähiger sind. Signale und Weichen werden mit der ESTW-Technologie vollelektronisch, zentral und quasi per Mausklick gestellt.  

Mehr Informationen unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/bremen-burg-est

24. September 2025, 14:30 Uhr
Berlin
Flaggschiff der ICE-Flotte löst stufenweise alte Intercity-Züge ab • Ab 1. November ist Linie komplett umgestellt • Für mehr Zuverlässigkeit und Komfort für die Kunden

Seit heute verkehren mit dem ICE 3neo die modernsten und innovativsten Züge der Deutschen Bahn (DB) zwischen Berlin und Amsterdam. Sie ersetzen auf der Linie zwischen den beiden Hauptstädten schrittweise die in die Jahre gekommenen Intercity-Züge. Der erste ICE 3neo fuhr heute um 14.06 Uhr im Hauptbahnhof in Richtung Amsterdam ab. Morgen macht er sich dann um 8.00 Uhr in Amsterdam Centraal auf die Reise nach Berlin. Ab dem 1. November werden alle Züge auf der Verbindung Berlin–Hannover–Amsterdam ausschließlich mit dem ICE 3neo gefahren.

Stefanie Berk, Vorständin Marketing & Vertrieb DB Fernverkehr: „Wir freuen uns sehr, dass unser Flaggschiff ICE 3neo nun schon deutlich vor dem Fahrplanwechsel zwischen Berlin und Amsterdam fährt. Damit setzen wir früher als geplant unser Versprechen um, auf dieser wichtigen internationalen Linie ICE-Züge einzusetzen. Neben neuen grenzüberschreitenden Verbindungen machen moderne Fahrzeuge das Bahnfahren in Europa noch attraktiver. Für unsere Fahrgäste bedeuten die neuen Züge im Vergleich zu den alten IC-Zügen einen Quantensprung beim Komfort und zuverlässigere Verbindungen.“

Die Umstellung auf die ICE 3neo wird schrittweise erfolgen. Vorerst fahren die ICE noch unter einer IC-Zugnummer, bis alle Verbindungen Berlin–Hannover–Amsterdam umgestellt sind. So behalten vorhandene Tickets ihre Gültigkeit, auch wenn auf der zuvor als IC gebuchten Leistung bereits die ersten ICE 3neo zum Einsatz kommen. Zunächst fährt der erste ICE nach Amsterdam als IC 142 und in der Gegenrichtung als IC 143. Ab Mitte Oktober kann dann bereits etwa die Hälfte der Verbindungen zwischen Berlin und Amsterdam mit ICE-Komfort angeboten werden und ab 1. November verkehren alle Direktzüge dieser Strecke als ICE.

Der ICE 3neo bietet ein Bordrestaurant mit 16 Plätzen und ein Bordbistro. In den beiden Wagen der 1. Klasse wird zudem ein Am-Platz-Service angeboten.

Weitere Ausstattungsmerkmale des ICE 3neo für einen verbesserten Komfort:

  • Mobilfunkdurchlässige Scheiben für stabilen Empfang
  • Moderne Zugtoiletten mit Sensorik für berührungslose Bedienfunktion
  • LED-Anzeige für Reservierungsstatus an jedem Platz
  • Eine Beleuchtung mit tageszeitabhängig wechselndem Lichtambiente
  • Tablethalter und Steckdosen an allen Plätzen, auch in der 2. Klasse
  • Zahlreiche großformatige Infomonitore in allen Fahrgasträumen
  • Fahrradstellplätze in jedem Zug
  • Neu gestaltete Gepäckregale mit mehr Stauraum
  • Ein neuer Hublift für einen leichteren Zustieg für Reisende im Rollstuhl

Seit dem 17. Zug: das neue ICE-Innendesign

Insgesamt hat die Deutsche Bahn 90 Hochgeschwindigkeitszüge des Typs ICE 3neo bestellt. Die ersten Züge aus dieser Bestellung konnten in Rekordzeit im Dezember 2022 in den Einsatz gehen. Ab dem 17. Zug wurde das neue ICE-Innenraumdesign  umgesetzt. 

Komplett neu entwickelte Sitze sind als persönlicher Rückzugsort konzipiert, bieten bessere Verstellmöglichkeiten und somit noch mehr Komfort. Eine harmonische Formgebung, moderne Materialien wie Holzdekor und Bezüge aus hochwertigem Stoffgewebe in nuancierten Farben bestimmen das neue Erscheinungsbild

Die Sitzbezüge sind in der ersten Klasse in warmen Grautönen, in der 2. Klasse in Blautönen und im Bordrestaurant in Burgundy-Rot gehalten.

Seit dem 31. Zug hat der ICE 3neo weitere Verbesserungen für die Reisenden erhalten:

  • In der 1. Klasse gibt es eine induktive Lademöglichkeit für Smartphones.
  • Das neue Eiche-Holzdekor an Sitzen und Wänden sowie eine Ambiente-Fußbodenbeleuchtung macht die Züge noch wohnlicher.
  • Auf den Toiletten lässt sich jetzt der Abfallbehälter berührungslos öffnen (zusätzlich zu berührungslosen Seifen-/Desinfektionsmittelspender und der WC-Spülung).
  • Im Universal-WC gibt es einen Baby-/Kleinkindsitz, der den Toilettenbesuch für alleinreisende Elternteile erleichtert.

Die Fahrgäste mögen den ICE 3neo. Im Vergleich aller ICE-Baureihen werden Komfort und Design von den Fahrgästen bei Fahrten mit diesem Zug auf der Spitzenposition bewertet.

Bereits seit Sommer 2024 setzt die DB in die Niederlande und nach Belgien auf Verbindungen von/nach Frankfurt (Main) den neuen ICE 3neo ein. Das Fahrzeug zeichnet sich durch eine besonders hohe Zuverlässigkeit aus: Zugausfälle konnten auf den Verbindungen Frankfurt–Brüssel und Frankfurt–Amsterdam seitdem deutlich reduziert werden. Das zeigt: Investitionen in neue Züge zahlen sich aus.

Die Verbindung Berlin–Amsterdam verkehrt je Richtung sechs Mal täglich in rund sechs Stunden Fahrzeit. Zusätzlich fährt ein Zug pro Tag und Richtung zwischen Hannover und Amsterdam.

ICE 3 neo
ICE 3 neo
Quelle: DB AG / Oliver Lang

Aktuelle Bilder gibt es unter: mediathek.deutschebahn.com.

23. September 2025, 11:00 Uhr
Eisenbahnüberführungen „Ferdinandstor“ und „An der Alster“ werden ertüchtigt • Bauarbeiten vom 27. September bis 6. Oktober • Änderungen im Fahrtverlauf der S1, S2 und S5 • Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Sternschanze

Die DB InfraGO baut in Hamburg neue Brückenteile für die S-Bahn-Überführungen „Ferdinandstor“ und „An der Alster“ ein. Die neuen Stahlüberbauten auf der Verbindungsbahn zwischen Hauptbahnhof und Altona erhöhen die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur und rüsten die Brücken für die Anforderungen der Zukunft aus. Täglich fahren im Schnitt etwa 900 Regional- und Fernverkehrszüge sowie S-Bahnen über die beiden Brücken.

Zunächst werden an den S-Bahngleisen die bestehenden Hilfsbrücken ausgebaut. Danach können die neuen Stahlüberbauten eingehoben werden. Hierbei setzen Spezialfahrzeuge insgesamt sechs vormontierte Stahlüberbauten millimetergenau an ihre endgültigen Positionen. Abschließend werden bei Gleisbauarbeiten Schienen, Schotter und Schwellen auf den Brücken verlegt. An den Gleisen der Fernbahn wurden diese Arbeiten bereits im August durchgeführt.

Fahrplanänderungen im S-Bahnverkehr

Die S-Bahn-Strecke zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Sternschanze muss dafür von Samstag, 27. September, bis Montag, 6. Oktober (Betriebsschluss), gesperrt werden. Damit die Fahrgäste trotz der Streckensperrung möglichst viele S-Bahnen nutzen können, leitet die S-Bahn Hamburg einige Züge um. Zusätzlich wird zwischen Hauptbahnhof und Sternschanze ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

Die S2 von Altona nach Bergedorf/Aumühle wird umgeleitet und verkehrt im Grundtakt durch den Citytunnel. In der Hauptverkehrszeit fahren die S-Bahnen des Fünf-Minuten-Takts mit Ziel- und Endbahnhof Diebsteich nur zwischen Berliner Tor und Bergedorf. Zwischen Altona, Holstenstraße und Sternschanze fahren in beide Richtungen Züge der S2 im 20-Minuten-Takt. Von Bergedorf/Aumühle nach Altona fährt die S2 im Grundtakt weiterhin durch den Citytunnel.

Die taktverstärkenden Züge der S1 verkehren in den Hauptverkehrszeiten nur zwischen Berliner Tor und Poppenbüttel.

Die S5 fährt in beide Richtungen durch den Citytunnel.

Ausführliche Informationen zum S-Bahnfahrplan gibt es unter s-bahn-hamburg.de. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt in den digitalen Auskunftsmedien wie bahn.de oder der App DB Navigator, über ihre Verbindungen zu informieren.

Ende des Expander-Inhaltes
Straßensperrung

Die Straße Ferdinandstor ist bereits gesperrt und muss bis Donnerstag, 9. Oktober, in beiden Richtungen für den Verkehr komplett gesperrt bleiben. Umleitungen für den Auto-, Rad- und Fußverkehr sind jeweils ausgeschildert. 

Ende des Expander-Inhaltes

Es wird auch nachts gearbeitet. Dabei kommen moderne, lärmgedämpfte Arbeitsgeräte zum Einsatz. Trotzdem lassen sich Lärmbelästigungen nicht ausschließen. Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Mit dem Einbau der neuen Brückenteile im S-Bahnbereich ist die Erneuerung der Brücken weitgehendst abgeschlossen. Bis Herbst 2026 stehen noch Restarbeiten aus. Dazu gehören unter anderem die Rückverlegung der Kabel auf die Brücken, der Rückbau der Kabelhilfsbrücke und die Wiederherstellung der Straßen. Die Eisenbahnüberführung „An der Alster“ stammt teilweise noch aus dem Jahr 1901. Die Brücke „Ferdinandstor“ wurde 1962 erbaut.

Weitere Informationen unter: eisenbahnbruecken-ehm.de

18. September 2025, 10:00 Uhr
Hamburg
Bewusstsein aller Menschen am Bahnhof für einen respektvollen Umgang stärken • Kampagne beginnt heute und läuft bis 16. Oktober

Spannungen und Respektlosigkeiten in der Gesellschaft nehmen zu. Mehr Konflikte und Übergriffe gibt es im öffentlichen Verkehr leider genauso, wie bei Polizeien, Feuerwehren, Rettungsdiensten und in Behörden mit Bürgerkontakt. Die Deutsche Bahn (DB) beobachtet ebenso wie die Behörden eine kontinuierlich sinkende Hemmschwelle für Gewalt.

Warum eine Respektkampagne?Täglich frequentieren rund 20 Millionen Reisende und Besucher:innen die 5.700 Bahnhöfe der DB. Wir wollen mit der Kampagne das Bewusstsein aller Menschen am Bahnhof für einen respektvollen Umgang mit Mitarbeitenden sowie untereinander erhöhen und für respektloses Verhalten sensibilisieren. Deshalb haben die Personenbahnhöfe der DB erstmals eine Respektkampagne gestartet. Sie soll dort Aufmerksamkeit für den Umgang mit DB Mitarbeitenden erzeugen, wo Reisende und Bahnhofsbesucher:innen Respekt manchmal vermissen lassen: am Bahnhof.

Die Kampagne in den nördlichen Bundesländern zeigt anhand verschiedener Plakatmotive DB Mitarbeitende und stellt ihnen exemplarisch eine Beleidigung gegenüber, mit der sie sich im Arbeitsalltag konfrontiert sehen. „,Verpiss dich!' ist nicht mein Vorname“, heißt es zum Beispiel auf einem Motiv mit einer Mitarbeiterin der DB-Sicherheit. „Wir arbeiten für die Bahn und setzen uns jeden Tag für euch ein. Leider werden wir immer wieder beschimpft, bedroht und teils sogar angegriffen. Dieses Verhalten ist am Bahnhof nicht willkommen. Geht respektvoll mit uns und anderen Reisenden um. Gemeinsam für ein besseres Miteinander“ heißt es auf den Plakaten weiter.

Die Kampagne beginnt heute, 18. September, und läuft bis 16. Oktober 2025

Präventionsteams der DB Sicherheit machen an sechs norddeutschen Bahnhöfen auf die Kampagne und die Botschaften aufmerksam. Großflächen- und Vitrinenplakate an den Bahnhöfen ergänzen die Kampagne.

Quelle: DB AG

Die Präventionsteams sind vor Ort:

  • am 18. September in Hannover Hbf
  • am 18. September in Bremen Hbf    
  • am 19. September in Kiel Hbf  
  • am 23. September in Braunschweig 
  • am 8. Oktober in Göttingen
  • am 16. Oktober in Hamburg Hbf

18. September 2025, 10:00 Uhr
Deutsche Bahn und Stadt schließen Bauarbeiten ab • Mehr Sicherheit und Komfort für Verkehrsteilnehmende • Straßenverkehr läuft ab morgen Nachmittag wieder

Die DB InfraGO hat die Arbeiten an der Alexanderstraße im Bereich der neuen Eisenbahnbrücke fertiggestellt. Die in rund sechs Monaten erneuerte Fahrbahn trägt zu mehr Sicherheit und Komfort für Verkehrsteilnehmende bei, auch die Durchfahrtshöhe von 4,5 Metern ist nun gewährleistet. Die Alexanderstraße wird morgen um 15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. 

Rebekka Stuhlmann, Projektleiterin DB InfraGO: „Wir freuen uns, dass nun alle Arbeiten an der Alexanderstraße abgeschlossen sind und der Verkehr wieder ungehindert unter der Brücke fließen kann. Fußgänger:innen und Fahrradfahrende  profitieren von breiteren und getrennten Geh- und Radwegen sowie sicheren Querungsmöglichkeiten dank einer Mittelinsel, einer Ampel sowie einer taktilen Wegeleitung. Zudem wurden entlang der Alexanderstraße neue Beete angelegt, die noch mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt werden.“

Jürgen Krogmann, Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg: „Ich freue mich sehr, dass die Alexanderstraße – rechtzeitig vor dem Kramermarkt – als eine unserer wichtigen Hauptradialen für den Verkehr freigegeben werden kann. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn konnte ein Großprojekt erfolgreich abgeschlossen werden, das für alle Verkehrsteilnehmenden deutliche Verbesserungen bringt. Die Alexanderstraße ohne Bahnübergang bedeutet mehr Sicherheit, mehr Komfort und weniger Wartezeiten – das ist ein spürbarer Gewinn für unsere Stadt. Mein Dank gilt der Deutschen Bahn für die gute und konstruktive Zusammenarbeit sowie insbesondere den Anwohnenden und den Geschäftsleuten, die während der langen Sperrungen viel Geduld bewiesen haben.“

Der Bahnübergang an der Alexanderstraße, der einer der verkehrsreichsten in Oldenburg war, konnte im vergangenen Jahr mit der Inbetriebnahme der Eisenbahnbrücke „Alexanderstraße“ aufgelöst werden. Für Autofahrende, Radfahrende und Fußgänger:innen fallen seitdem keine Wartezeiten vor geschlossener Schranke mehr an, zudem wurde das Unfallrisiko minimiert.

Weitere Informationen: www.oldenburg-wilhelmshaven.de

16. September 2025, 10:00 Uhr
Rund 40 Veranstaltungen im Norden • Deutsche Bahn informiert über unterschiedliche Berufseinstiege • Viele Veranstaltungen für Familien

Baustellenführungen, Sonderfahrten, Werksbesuche, Karriereoptionen: Für junge und ältere Eisenbahnfans gibt es beim diesjährigen „Tag der Schiene“ von Freitag, 19. September, bis Sonntag, 21. September, viel zu erleben. Allein in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen gibt es rund 40 Veranstaltungen, darunter auch zahlreiche organsiert von der Deutschen Bahn (DB).

Schleswig-Holstein Im Werk in Niebüll (Robert-Bosch-Straße 4) können Besucherinnen und Besucher am Samstag, 20. September, von 10 bis 16 Uhr unter anderem dabei sein, wenn ein Autozug des Sylt Shuttles auf die Hebebockgleise kommt. Zudem zeigen Mitarbeitende der DB wie ein Radsatz bei einem Autozug getauscht wird, außerdem können Interessierte eine Simulation aus dem Führerstand erleben. Auch auf dem Werksgelände in Neumünster (Rendsburger Straße 76 D) gibt es am selben Tag beim DB-Familienfest von 10 bis 15 Uhr Einblicke und Angebote speziell für Kinder. Zum Gelände fährt vom Bahnhof Neumünster ein kostenloser Shuttle-Zug.

Hamburg Wer sich über eine Karriere bei der DB informieren möchte, ist beim Jobmatch@DB-Event am Freitag, 19. September, richtig. In der Stromschienenwerkstatt (Billhorner Deich 90 O) gibt es von 14 bis 17 Uhr Informationen zu Ausbildungsberufen, dem dualen Studienangebot, zum Quereinstieg sowie zu Stellenangebote für Fachkräfte. Wer sich für Brückenbau interessiert, kann am Freitag, 19. September, um 15 Uhr und 16.15 Uhr an einer je einstündigen Baustellenführung an den Eisebahnüberführungen „An der Alster“ und „Ferdinandstor“ teilnehmen. Besucher: innen benötigen dafür festes Schuhwerk und robuste Kleidung. Anmeldungen unter: https://www.eisenbahnbruecken-ehm.de/termine-ferdinandstor-an-der-alster.html.

NiedersachsenVom Bahnhof Lehrte aus geht es am Freitag, 19. September, ab 10 Uhr, mit dem historischen Reisezug der ehemaligen Deutschen Bundesbahn (Abteilwagen der Bauart ABC4ü, C4ü und BPw4yg, gezogen von einer Diesellok V200) nach Lübeck. Tickets unter: https://eisenbahnfreunde-nwm.de/ticketshop.In Eisenbahn-Nostalgie können Besucher:innen auch beim Puppentheater im Hauptbahnhof Hannover schwelgen, wenn Kasper einen Hilferuf von Opa Adler - der Adler war Deutschlands erste Dampflokomotive - erhält. Das Theater (am Gepäckcenter) startet am Freitag, 19. September, je um 14.20 Uhr, 15.20 Uhr und 16.20 Uhr.

BremenAuf dem DB-Gelände an der Theodor-Heuss-Allee 10 können Besucher:innen Mitarbeitenden der DB InfraGO am Samstag, 20. September, unter anderem beim Schweißen über die Schulter schauen. Zudem haben sie die Möglichkeit, selbst einen Bagger zu bedienen und am Fahrsimulator eine Lok zu steuern. Zudem gibt es Angebote für Kinder. Die Veranstaltung dauert von 10 bis 14 Uhr.

Hintergrund zum „Tag der Schiene“Die Allianz pro Schiene koordiniert den „Tag der Schiene“ bereits seit seiner Premiere 2022. Das Bundesministerium für Verkehr und die Bahnbranche haben die Festtage gemeinsam ins Leben gerufen. Sie sind Teil der „Europäischen Mobilitätswoche“ (vom 16. bis zum 22. September). Mehr Informationen zu den Events und dem Wochenende im Zeichen der Schiene unter: https://tag-der-schiene.de/

11. September 2025, 15:30 Uhr
Lindaunis
Bahn und Baufirmen informieren vor Ort • Stand der Arbeiten und nächste Schritte • Inbetriebnahme neue Klappbrücke Ende 2027 geplant

Beim Neubau der Eisenbahn- und Straßenbrücke über die Schlei bei Lindaunis geht es voran: Heute hat die DB InfraGO gemeinsam mit den bauausführenden Unternehmen den weiteren Zeitplan und Bauablauf vorgestellt. Zudem wurde über die nächsten Arbeiten für die neue Klappbrücke informiert; Bürger:innen und Politiker:innen der Region konnten vor Ort an Führungen teilnehmen und sich ein Bild von der Baustelle machen. Ziel ist es, die neue Brücke Ende 2027 in Betrieb zu nehmen.

Susanne Henckel, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein: „Mit dem Auftrag an die ausführenden Baufirmen ist ein wichtiger Meilenstein für die Region erreicht. Die neue Klappbrücke nimmt nun mit dem Überbau konkret Gestalt an und ist ein bedeutender infrastruktureller Fortschritt. Sie wird künftig allen Verkehrsteilnehmenden – zu Fuß, mit dem Fahrrad, im motorisierten Individualverkehr sowie im Bahnverkehr – ausreichend Raum bieten und damit den Anforderungen an eine moderne Verkehrsinfrastruktur gerecht.“

Ute Plambeck, Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Hamburg und Schleswig-Holstein: „Wir freuen uns, mit den Unternehmen Depenbrock und MCE eine mit dem Bau von beweglichen Brücken sehr erfahrene Arbeitsgemeinschaft als Partner an unserer Seite zu haben. Zusammen setzen wir alles daran, die neue Klappbrücke in 2027 fertigzustellen. Die Fortschritte zeigen, dass wir gemeinsam mit unseren Partner:innen konsequent daran arbeiten, die verkehrliche Anbindung der Region nachhaltig zu verbessern. Auch für unsere Fahrgäste wird die neue Brücke eine Entlastung. Die Züge können dann wieder durchgehend verkehren.“

Bernhard Hebbelmann, Geschäftsführer Depenbrock Bau GmbH & Co. KG, für die Arbeitsgemeinschaft Depenbrock/MCE: „Beim Neubau der Schleibrücke Lindaunis können wir gezielt unsere Kompetenz und Erfahrungswerte aus der Umsetzung großer Infrastrukturprojekte einbringen. Gleichzeitig leisten wir damit einen Beitrag, den wichtigen Verkehrsknoten für die Menschen in der Region zu stärken.“

Der Projektzeitplan gliedert sich in fünf abgestimmte Phasen und berücksichtigt sowohl die baulichen Anforderungen als auch externe Einflussfaktoren.

Projektphasen im Überblick:

1. Planung (bis Q4/2025)Dazu gehört unter anderem die Koordination und Festlegung der Bauabläufe sowie die Finalisierung der technischen Ausführung. Zur kommenden Wintersaison wird zudem am Nordufer ein Wetterschutz für Passanten errichtet.

2. Materialisierung (ab Q1/2026)Ermittlung und Beschaffung der benötigten Stahlmengen sowie weiterer Materialien.

3. Brückenherstellung (bis Q1/2027)Anlieferung und Montage der Brückenteile auf der Baustelle. Einschwimmen und Einheben der drei Brückensegmente.

4. Oberbau (ab Q2/2027)Bau des Geh- und Radweges sowie der Straße. Errichtung der Gleisanlagen, Leit- und Sicherungstechnik sowie weiterer infrastruktureller Elemente.

5. Inbetriebnahme (Q3/bis Ende 2027)Technische Abnahme, Probebetrieb und Freigabe für den Verkehr. Nach Inbetriebnahme der neuen Brücke wird die alte Brücke und die zugehörige Schieneninfrastruktur zurück gebaut. Dies ist für 2028 geplant.

Baustelle Lindaunis

Weitere Informationen: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/bruecke-lindaunis

05. September 2025, 14:00 Uhr
Weener und Westoverledingen erstmals wieder für Passanten verbunden • Nutzung des Weges ist tideabhängig • DB informiert über Öffnungszeiten

Die Arbeiten für den 2,5 Meter breiten Geh- und Radweg über die Friesenbrücke sowie die Zuwegungen seitens der Gemeinden sind weitestgehend abgeschlossen. Seit heute Mittag ist der neue Weg für Fußgänger und Radfahrende erstmalig nutzbar: Weener und Westoverledingen sind nun wieder über die neue Friesenbrücke für Passanten direkt verbunden.Stefan Schwede, Projektleiter Friesenbrücke DB InfraGO: „Mit dem Geh- und Radweg über die neue Friesenbrücke können die Menschen in Weener und Westoverledingen erstmals seit vielen Jahren wieder direkt die Ems queren – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur vollständigen Inbetriebnahme der Brücke. Mein Dank gilt allen Beteiligten und dem Team vor Ort, das mit großem Einsatz in den vergangenen Wochen diese Etappe möglich gemacht hat.“ 

Die ersten Passanten überqueren die Ems über den neuen Rad- und Fußweg der Friesenbrücke
Die ersten Passanten überqueren die Ems über den neuen Rad- und Fußweg der Friesenbrücke
Die ersten Passanten überqueren die Ems über den neuen Rad- und Fußweg der Friesenbrücke
Quelle: Deutsche Bahn AG / Angelika Theidig
Erste Passanten überqueren die Ems über den neuen Gehweg der Friesenbrücke

Die Nutzung des Weges ist tideabhängig und kann nur zu Zeiten erfolgen, in denen die Brücke nicht für den Schiffsverkehr geöffnet ist. Zudem sind weiterhin Arbeiten an der Friesenbrücke erforderlich, die auch eine kurzfristige Öffnung der Brücke notwendig machen. Der Weg ist daher noch provisorisch und nicht durchgehend nutzbar. Zwei Stunden vor und nach dem Hochwasser können Schiffe die Brücke queren, dann wird sie für Radfahrende und Fußgänger:innen gesperrt. Während der Nutzungszeit wird die Brücke vom Brückenwärterhaus aus bedient. Die genauen Zeiten gibt die Deutsche Bahn (DB) auf ihrer Webseite zur Friesenbrücke im Bereich „Downloads“ bekannt. Vor Ort informieren zudem Aushänge über die Nutzungszeiten.

Sicherheit hat für die DB stets oberste Priorität. Bis zum Abschluss aller Arbeiten bittet die DB daher Radfahrende, im gesamten Baustellenbereich und an den Rampen abzusteigen und ihr Rad über die Brücke zu schieben. Baufahrzeuge haben immer Vorrang. Zudem werden Mitarbeitende im Einsatz sein, um vor Ort Auskunft zu geben, Fragen zu beantworten und dafür zu sorgen, dass Passanten die Brücke sicher queren können.  

Weitere Informationen zum Bauprojekt unter: bauprojekte.deutschebahn.com/friesenbruecke

04. September 2025, 15:15 Uhr
Verkehr stabil angelaufen • Aktueller Fahrtverlauf der S2 • Korrektur Nachtverkehr am Wochenende

Mit dem heutigen Schulstart ergänzen in den Hauptverkehrszeiten der S-Bahn die taktverstärkenden Züge wieder das Angebot auf der S2. Der Verkehr auf den neuen Umlaufwegen ist am Morgen stabil angelaufen.

Die S2 fährt im Grundtakt von Bergedorf/Aumühle nach Altona ab Hauptbahnhof durch den Citytunnel mit Halt in den Stationen Jungfernstieg, Stadthausbrücke, Landungsbrücken, Reeperbahn und Königstraße. In der Gegenrichtung von Altona nach Bergedorf/Aumühle verkehren die Züge über die Verbindungsbahn mit Halt in den Stationen Holstenstraße, Sternschanze, Dammtor und Hauptbahnhof weiter nach Bergedorf/Aumühle.

In der Hauptverkehrszeit bietet die S-Bahn Hamburg einen Fünf-Minuten-Takt der S2 zwischen Bergedorf und Hauptbahnhof an. Diese taktverstärkenden Züge verkehren vom Hauptbahnhof weiter über Dammtor, Sternschanze, Holstenstraße nach Diebsteich und zurück nach Bergedorf.

Korrektur: Im Nachtverkehr am Wochenende verkehrt die S2 über die Verbindungsbahn nach Altona und zurück. Dies ist durch einen Gleiswechsel möglich. Die S-Bahnen der S2 in Richtung Altona fahren in den Nächten am Wochenende in Sternschanze und Holstenstraße vom Bahnsteig der Gegenrichtung ab.

Hinweis: In der Presseinformation vom 26. August war als Endstation die S-Bahnhaltstelle Diebsteich genannt, dies bitten wir, zu korrigieren und den Fehler zu entschuldigen.

Ab sofort wird an jedem Zug der S2 aus Richtung Bergedorf/Aumühle der Zielbahnhof Altona oder Diebsteich angezeigt. Auch die Zugzielanzeiger an den Bahnsteigen informieren über das Ziel der S-Bahn und über die Zwischenstationen entlang des Laufweges. Vor der Station Hauptbahnhof wird über die akustische Fahrgastinformation am Zug der Fahrtweg „über Dammtor“ oder „über Jungfernstieg“ angesagt.

Die Fahrgäste der S-Bahn Hamburg finden die ausführlichen Informationen zur S2 auf der Seite der S-Bahn Hamburg unter „Aktuelle Meldungen“: https://www.s-bahn-hamburg.de/ und in der Fahrplanauskunft im DB Navigator und der hvv App.

03. September 2025, 13:00 Uhr
Hannover
Vorzugsvariante für zweite Personenquerung steht fest • Unterführung mit Anbindung auf beiden Seiten bringt Vorteile für Bahnkund:innen • Verkehrsknoten soll für die Zukunft leistungsfähiger gemacht werden

Die Planungen für die Erweiterung des Hannoveraner Hauptbahnhofs haben einen neuen Meilenstein erreicht. Die Deutsche Bahn (DB) hat in enger Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium und dem Eisenbahnbundesamt eine Vorzugsvariante für die geplante zweite Personenquerung festgelegt. Die Variante sieht vor, die Fußwege des bestehenden Tunnels der Lister Meile künftig als Personenquerung zu nutzen und auf beiden Seiten an die Bahnsteige anzubinden: Auf der Ostseite wird zu jedem Bahnsteig eine feste Treppe und ein Aufzug installiert. Auf der Westseite ist ein Zugang mit jeweils einer schmaleren festen Treppe vorgesehen. Diese Lösung ermöglicht eine Verbindung der Bahnsteige mit einer Personenunterführung im Bereich der Lister Meile. Auch die Stadt Hannover hatte sich für die Nutzung der Lister Meile ausgesprochen. 

Ute Plambeck, DB Konzernbevollmächtigte für Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen: „Die zweite Personenquerung ermöglicht es unseren Fahrgästen, schneller und bequemer die Anschlusszüge zu erreichen – und ist damit ein wichtiger Baustein, um den Hauptbahnhof in Hannover fit für den Deutschland-Takt zu machen. Zusätzlich gelingt es uns mit dieser Variante, auch die städtebaulichen Wünsche der Stadt zu berücksichtigen und die Anschluss-Mobilität in die City zu optimieren.“ 

Belit Onay, Oberbürgermeister Hannover: „Die Bahn macht sich richtigerweise auf den Weg, den Hannoverschen Hauptbahnhof auszubauen. Ich begrüße es sehr, dass der bestehende Tunnel der Lister Meile direkt neben dem Hauptbahnhof als zusätzliche Umstiegsachse genutzt werden soll. Damit können die Menschen schneller umsteigen und auch die Einkaufscity oder der ÖPNV leichter erreichen. Glücklicherweise bleibt Hannover eine überdimensionierte Brücke über die Gleise erspart. Ich danke der Deutschen Bahn und allen, die sich für diese Lösung in Berlin eingesetzt haben – dem Rat der Landeshauptstadt genauso wie den hannoverschen Bundestagsabgeordneten.“  

Vier Varianten hatte die DB in den letzten Monaten ergebnisoffen untersucht und anhand verschiedener Kriterien bewertet. Wichtigstes Ziel war dabei, dass die neue Personenquerung kürzere Umsteigezeiten ermöglicht und die Erreichbarkeit von Anschlusszügen verbessert. Damit soll der Hannoveraner Hauptbahnhof für Fahrgäste deutlich leistungsfähiger und fit für den Deutschlandtakt gemacht werden. Ziel ist, den Verkehrsknoten für die steigenden Anforderungen der Zukunft zu rüsten, damit mehr Züge den Hauptbahnhof der Landeshauptstadt passieren können. 

Der Hauptbahnhof Hannover ist mit 750 Zügen und mehr als einer Viertelmillion Fahrgästen täglich einer der meistfrequentierten Bahnhöfe Deutschlands und bereits heute ein Nadelöhr im bundesweiten Bahnnetz. Die Erweiterung umfasst neben der zusätzlichen Personenquerung auch die Planungen für einen neuen Bahnsteig für die Gleise 15 und 16, umfangreiche Anpassungen im Spurplan, sowie ein digitales Stellwerk.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter: bauprojekte.deutschebahn.com/p/hannover-hbf 

27. August 2025, 12:45 Uhr
Osnabrück
Mehr Schutz vor Lärm im Ortsteil Wissingen • 1.200 Meter Lärmschutzwand

Die Deutsche Bahn (DB) errichtet im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums in dem Ortsteil Wissingen in der Gemeinde Bissendorf eine neue Lärmschutzwand auf einer Gesamtlänge von rund 1.200 Metern. Die Lärmschutzwand wird an der Bahnstrecke Rheine – Löhne (Westf) im Rahmen des freiwilligen Förderprogramms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ gebaut.  

Die vorbereitenden Maßnahmen beginnen am Dienstag, 2. September im Bereich des Parkplatzes vom Bahnhof Wissingen. Die Lärmschutzwand wird nördlich im Bereich der Straße „Kleine Mühlenstraße“ bis zum Regenrückhaltebecken westlich der Straße „Kollegienwall“ gebaut.

Die Herstellung der Lärmschutzwand erfolgt von Freitag, 3. Oktober bis Sonntag, 2. November. In der Zeit vom 3. bis 17. Oktober finden die Arbeiten rund um die Uhr statt. Ab 17. Oktober wird nur in den Nachtstunden gearbeitet. Aufgrund der Arbeiten kann es zeitweise zu Einschränkungen an dem Bahnübergang „Bahnhofstraße“ für den Autoverkehr, Fußgänger:innen und Radfahrende kommen. Etwaige Einschränkungen sind bedingt durch den Transport von Baumaterial und haben keinen dauerhaften Einfluss auf das Verkehrsgeschehen.

Die Lärmschutzwand besteht aus hochschallabsorbierenden Leichtmetallelementen und entlastet die Anwohner entlang der Bahnstrecke erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge. Zusätzlich profitieren auch Anwohnende in weiter von der Bahnstrecke entfernt liegenden Häuser und Wohnungen in hohem Maße von der Wirkung dieser Lärmschutzmaßnahme.

Während der Bauarbeiten werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Zum Schutz der Bauarbeiter vor herannahenden Zügen werden in der Regel feste Absperrungen errichtet, wodurch der Einsatz von Signalhörnern weitgehend vermieden werden kann. Warneinrichtungen werden von den Unfallkassen jedoch ausdrücklich gefordert und den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Belästigungen durch Staub und Lärm lassen sich daher leider nicht vermeiden.

Die Arbeiten sind bei der Gemeinde Bissendorf und der zuständigen Polizeidienststelle angemeldet. Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Über die Lärmsanierung

Im Rahmen des freiwilligen Lärmsanierungsprogramms des Bundes konnte die DB allein im Jahr 2024 rund 34.300 weitere Menschen vom Schienenverkehrslärm entlasten. 2024 hat die DB weitere rund 69 Kilometer Schallschutzwände an Bestandsstrecken errichtet. Zudem hat die DB im vergangenen Jahr 2.056 Wohnungen mit passiven Schallschutzmaßnahmen ausgestattet. Zum Ende des vergangenen Jahres waren somit 2.324 Kilometer Strecke lärmsaniert.

Mehr als zwei Milliarden Euro an Fördermitteln wurden seit 1999 für Maßnahmen des freiwilligen Lärmsanierungsprogramms des Bundes investiert – und davon allein im vergangenen Jahr rund 176 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt abgerufen.

Die Lärmsanierung ist eine freiwillige Leistung des Bundes. Gefördert werden Schallschutzwände sowie schalldichte Fenster und Lüfter in Gebäuden. In Einzelfällen werden auch Dämmungen von Außenfassaden und Dächern teilfinanziert. Da Lärmsanierungsmaßnahmen den Wert von Häusern und Wohnungen steigern, tragen die Eigentümer ein Viertel der Kosten. 

26. August 2025, 14:00 Uhr
Hamburg
Ergebnisse der Untersuchungen Ende Dezember 2025 • S-Bahngleis zwischen Holstenstraße und Altona gesperrt • Fahrtverlauf S2

Die DB InfraGO führt aktuell umfangreiche Untersuchungen an der Eisenbahnbrücke Holstenstraße und dem damit verbundenen Kreuzungsbauwerk durch. Bei vorangegangenen turnusmäßigen Inspektionen im Juli waren Mängel an den zu Anfang der 1960er Jahre errichteten Bauwerken festgestellt worden.

Die sogenannte Tiefenprüfung sowie die Planung und Abstimmung der absehbar erforderlichen Sanierungsmaßnahmen an den Spannbetonbrücken dauert bis Ende Dezember 2025. Im Anschluss informiert die DB InfraGO über die Ergebnisse, die geplanten baulichen Maßnahmen und den zeitlichen Ablauf. Das Gleis von der Station Holstenstraße nach Altona ist bis zum Abschluss der Überprüfungen und anschließenden Instandhaltungsmaßnahmen für den S-Bahnverkehr gesperrt. 

Ab Donnerstag, 4. September, fährt die S2 von Bergedorf/Aumühle nach Altona ab Hauptbahnhof durch den Citytunnel mit Halt in den Stationen Jungfernstieg, Stadthausbrücke, Landungsbrücken, Reeperbahn und Königstraße. In der Gegenrichtung von Altona nach Bergedorf/Aumühle verkehren die Züge über die Verbindungsbahn mit Halt in den Stationen Holstenstraße, Sternschanze, Dammtor und Hauptbahnhof weiter nach Bergedorf.In der Hauptverkehrszeit bietet die S-Bahn Hamburg weiterhin einen fünf-Minuten-Takt der S2 zwischen Bergedorf und Hauptbahnhof an. Diese taktverstärkenden Züge verkehren vom Hauptbahnhof weiter über Dammtor, Sternschanze, Holstenstraße nach Diebsteich und zurück nach Bergedorf. Im Nachtverkehr am Wochenende verkehrt die S2 über die Verbindungsbahn nach Diebsteich und zurück. Die Züge der Linie S5 fahren planmäßig zwischen Stade und Elbgaustraße.

Die DB bittet ihre Fahrgäste um Verständnis und entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten.

26. August 2025, 12:00 Uhr
Hamburg
Sanierung des Brückenbereichs für Fern- und Regionalverkehr kurzfristig erforderlich • Halbseitige Straßensperrung im Lessingtunnel ab 6. September • Abschluss der Arbeiten Ende des Jahres geplant

Die DB InfraGO startet Anfang September umfangreiche Instandhaltungsarbeiten an der Eisenbahnbrücke „Julius-Leber-Straße“ (Lessingtunnel) in Hamburg-Altona. Der Brückenbereich, über den die Gleise für Fern- und Regionalzüge führen, muss kurzfristig saniert werden, damit er für den Zugverkehr von und nach Hamburg-Altona auch weiterhin zur Verfügung steht.

Insbesondere die Brückenkonstruktion wird verstärkt; rund 400 Tonnen Stahl sollen dafür verbaut werden. Zuletzt war der Brückenbereich der S-Bahn aufwendig instandgesetzt worden.

Für die Arbeiten ist es erforderlich, ab Samstag, 6. September, die Julius-Leber-Straße im Bereich des Lessingtunnels den Kfz-Verkehr hauptsächlich einspurig an der Baustelle vorbeizuführen, um die Verstärkung der Brückenkonstruktion herzustellen. Eine vollständige Sperrung ist lediglich vom 17. November bis1. Dezember notwendig. In dieser Zeit wird die Verstärkung der Brückenkonstruktion mit der bestehenden Brücke verbunden.

Der Geh- und Radweg wird über die gesamte Bauzeit, auch während der Vollsperrung passierbar sein. Radfahrende werden gebeten, ihre Räder zu schieben.

Die kurzfristig notwendige Straßensperrung ist mit den Straßenbehörden abgestimmt. So erfolgt eine Beschilderung frühzeitig mit dem Hinweis „Weiträumig ausweichen“ und berücksichtigt die bereits bestehenden Straßensperrungen im Umfeld. So soll verhindert werden, dass der Autoverkehr allein über Ottensen geführt wird und sich gut verteilt. Am Straßenrand werden zudem Count-Down-Tafeln bzw. LED-Tafeln aufgestellt. Diese kündigen die Baustelle bereits Tage vorher an und zählen dabei rückwärts die Tage, ab wann eine Straße gesperrt ist.

Gebaut wird im Zwei-Schicht-Betrieb montags bis freitags von 6 Uhr bis 22 Uhr. An den Wochenenden wird nicht gearbeitet. So wird die Bauzeit insgesamt auf ein Mindestmaß verkürzt, um den Straßenverkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Gleichzeitig sind Ruhepausen an den Wochenenden für die Anwohnenden gewährleistet. Die Instandhaltung der Brücke soll planmäßig am 20. Dezember abgeschlossen sein.

Für die Bauarbeiten kommen moderne, lärmgedämpfte Geräte und Maschinen zum Einsatz. Die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen werden so gering wie möglich gehalten. Trotzdem lassen sich ruhestörende Geräusche nicht gänzlich ausschließen. Die DB bittet alle Betroffenen, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Die Fern- und Regionalzüge sowie die S-Bahnen können den Bahnhof Hamburg-Altona während der Baumaßnahme anfahren. Evtl. aufkommende kurzzeitige Fahrplanänderungen sind nicht gänzlich auszuschließen. Die DB bittet Reisende, sich vorab zu informieren über bahn.de, die DB App Navigator oder telefonisch bei der DB Service-Hotline unter Tel.: 030 2970.

20. August 2025, 12:00 Uhr
Hamburg
Klimafreundliche Verkehrsmittel fördern • Fahrtgutscheine an Heimspieltagen • Abstellmöglichkeiten am Stadion • Deutsche Bahn und Fußball bewegen die Menschen

StadtRAD Hamburg und der FC St. Pauli sind ab sofort offizielle Partner. Ziel der Kooperation ist es, klimaschonende Verkehrsmittel zu fördern, das Bewusstsein für nachhaltige Mobilität bei Fans zu stärken und gleichzeitig sportliche Veranstaltungen zu unterstützen. Die Partnerschaft ist zunächst für zwei Jahre angelegt.

Jürgen Gudd, Geschäftsführer DB Connect: „Radfahren und Fußball stehen für Bewegung und Fitness! Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft zwischen StadtRAD Hamburg und dem FC St. Pauli. Gemeinsam möchten wir noch mehr Menschen davon begeistern, unser Bikesharing-System als flexible und nachhaltige Mobilitätslösung zu nutzen. Sport und Mobilität verbinden Menschen!"

Anjes Tjarks, Hamburger Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Fußball und Mobilitätsangebote bewegen Menschen. Das StadtRAD und der FC St. Pauli stehen gleichermaßen für Urbanität und Klimafreundlichkeit. Schon allein deshalb ist eine Partnerschaft naheliegend. Zusätzlich haben wir beim EM-Fanfest 2024 und bei Heimspielen von St. Pauli gesehen, dass die Nachfrage nach den roten Rädern und somit urbaner, nachhaltiger Mobilität stark ansteigt – zum Teil gab es 45 Prozent mehr Ausleihen und 56 Prozent mehr Abgaben. Durch die neue digitale Schlosstechnik ist die Ausleihe noch einfacher, was allgemein zur steigenden Nutzung beigetragen hat sowie eine bequeme Anreise ermöglicht: Einfach aufs StadtRAD, am Stadion parken und auf der Tribüne mitfiebern.“

Wilken Engelbracht, Kaufmännischer Geschäftsleiter des FC St. Pauli: „Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaft, mit der wir einen praktischen Nutzen für unsere Fans bieten und einen Beitrag zur Mobilitätswende leisten können. Schon in der Vergangenheit haben wir durch autofreie Spieltage versucht, das Thema noch stärker ins Bewusstsein sowie in die Öffentlichkeit zu bringen. Umso schöner, dass wir mit StadtRAD nun eine kontinuierliche Zusammenarbeit haben, die unsere Fans bewegt.“

Die Partnerschaft umfasst eine Vielzahl von Initiativen, um Fans und Hamburger:innen zu motivieren, StadtRAD zu nutzen. Neben den bereits bestehenden Abstellmöglichkeiten soll auch eine neue StadtRAD-Station am Stadion eröffnen, um eine einfache und umweltfreundliche Anreise zu den Spielen zu ermöglichen. Zudem sollen Fans und Nutzer:innen von digitalen Fahrtgutscheinen an Heimspieltagen profitieren. Der Gutschein wird über den FC St. Pauli verteilt, die gesamte Flotte kann damit von 0 Uhr bis 23:59 Uhr an Heimspieltagen genutzt werden.

Zusätzlich übernimmt StadtRAD Hamburg das Sponsoring der sogenannten „Fahrradgarderobe“ des FC St. Pauli, ein kostenloser, bewachter Fahrrad-Abstellservice für Fans, an allen Spieltagen am Millerntor.

Fahrräder bieten eine schnelle und effiziente Möglichkeit, kurze Distanzen zurückzulegen und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag, um CO₂-Emissionen zu reduzieren. Die enge Zusammenarbeit im Bereich Fanmobilität ist im deutschen Profifußball wegweisend und setzt ein starkes Signal für nachhaltige Anreiseformen.

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Ende des Sliders

StadtRAD Hamburg, betrieben durch DB Connect, ist seit 2009 im Auftrag der Stadt Hamburg das Bikesharing-System in der Hansestadt. Aktuell sind rund 240.000 Kundinnen und Kunden bei der StadtRAD Hamburg registriert. Das System gilt als Vorreiter im Bereich Fahrradvermietung und trägt seit vielen Jahren maßgeblich zur Förderung der urbanen Mobilität in Hamburg bei. Mit der Partnerschaft mit dem FC St. Pauli wird dieses Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit weiter ausgebaut.

Mehr Informationen unter: stadtrad.hamburg.de und fcstpauli.com

19. August 2025, 16:00 Uhr
Vechta
Arbeiten von Ende August bis November • Bahnübergänge gesperrt • Umleitungen für den Straßenverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) investiert in Niedersachsen weiter in eine leistungsfähige Infrastruktur. So rüstet sie die Bahnübergänge Viehdrift und Kötterweg auf der Strecke Delmenhorst - Hesepe mit neuen Halbschranken und Lichtzeichen (gelb/rot) aus.  

Für die Bauarbeiten ist eine Straßensperrung im Bereich des Bahnübergangs (BÜ) Viehdrift ab Montag, 25. August für jegliche Verkehre inklusive Fußgänger und Radfahrer erforderlich. Ab Montag, 15. September erfolgt diese Vollsperrung auch am BÜ Kötterweg. Beide BÜ's bleiben bis zur vollständigen Erneuerung im November gesperrt und werden dann wieder für den Straßenverkehr freigegeben.

Bei den Bauarbeiten kommen moderne, lärmgedämpfte Arbeitsgeräte zum Einsatz. Nächtliche Lärmbeeinträchtigungen lassen sich jedoch nicht gänzlich vermeiden; die DB bittet alle Betroffenen um Verständnis.

19. August 2025, 12:00 Uhr
Bad Bentheim
Bahnhof Bad Bentheim ganzheitlich modernisiert • Fahrgäste profitieren von Barrierefreiheit und moderner Reisendeninformation • Frische Farben und Gestaltung • Bund und DB investieren rund eine Million Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat die ganzheitliche Modernisierung des Bahnhofs Bad Bentheim zu einem Zukunftsbahnhof abgeschlossen. Der runderneuerte Bahnhof bietet nun mehr Komfort, ein besseres Ambiente und er ist barrierefrei. Damit ist Zugfahren für viele Menschen deutlich leichter und bequemer geworden. Die DB modernisiert 2025 Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Dabei macht sie in diesem Jahr rund 100 weitere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen.

Heiko Siemers, Leiter Bahnhofsmanagement Bremen/Osnabrück, DB InfraGO: „Bad Bentheim ist ein über die Landesgrenzen hinaus bekannter Kurort und ein touristischer Anziehungspunkt. Mit diesem Zukunftsbahnhof haben wir gemeinsam mit der Stadt und der Bentheimer Eisenbahn ein gutes Beispiel für einen Bahnhof mit regionalem Bezug geschaffen, der das Wahrzeichen der Stadt, die historische Burg Bad Bentheim, widerspiegelt. Vom Bahnhofsumfeld zum Bahnhofsgebäude bis hin zu den Bahnsteigen haben wir einen Ort geschaffen, an dem sich Reisende wohl fühlen können.“

Dr. Volker Pannen, Bürgermeister Bad Bentheim: „Unser Bahnhof liegt der Bad Bentheimer Bevölkerung als Tor zur Stadt am Herzen. Mit der Modernisierung zum Zukunftsbahnhof erfährt er eine weitere Aufwertung – ein starkes Zeichen der Deutschen Bahn für unseren Standort. Das ist ein wichtiges Bekenntnis zur Stadt und eine Anerkennung unseres Engagements für den Bahnverkehr. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich.“

Joachim Berends, Vorstand Bentheimer Eisenbahn: „Der Bahnhof Bad Bentheim zeigt sich seinen Kunden und Fahrgästen jetzt von seiner schönsten und kundenfreundlichsten Seite.

Insgesamt flossen rund eine Million Euro des Bundes und der DB in den Zukunftsbahnhof Bad Bentheim. Die täglich im Durchschnitt rund 1.300 Fahrgäste und Besucher profitieren von einer deutlich verbesserten Reisendeninformation: Neue Monitore und eine Lautsprecheranlage informieren nun über aktuelle Reisemöglichkeiten oder die Wagenreihung.

Für eine angenehme Aufenthaltsqualität sorgen neue Wetterschutzhäuser auf den Bahnsteigen und moderne Sitzbänke, energetische Beleuchtung und die Begrünung der Seitenstreifen. Die farblich gestaltete Personenunterführung und das angrenzende Stellwerk tragen mit dem Bildmotiv der Burg Bad Bentheim zur regionalen Identifikation bei. Zuvor wurde die Fassade des Stellwerks saniert und eine neue Zuwegung zwischen Stellwerk und Bahnhof neu gepflastert. Der Hamburger Illustrator und Painter Arne Mons hat zudem die städtischen Flächen am Bahnhof gemeinsam mit der Jugendarbeit Bad Bentheim verschönert. Eine Info-Stele auf dem Bahnhofsvorplatz zeigt den Weg zum Bahnhof und in die Innenstadt.  

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Ende des Sliders

Was ist ein Zukunftsbahnhof?Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Niedersachsen sind Norddeich Mole, Cuxhaven, Lengede-Broistedt, Braunschweig-Gliesmarode, Aligse, Otze sowie Isernhagen. An weiteren Stationen baut die DB in Niedersachsen im Laufe des Jahres, beispielsweise entlang der sogenannten „Heidebahn“ zwischen Hannover und Soltau in Bad Fallingbostel, in Hodenhagen, in Schwarmstedt und in Lindwedel.

Das neue Vorgehen macht das 2024 novellierte Bundesschienenwegeausbaugesetz (BSWAG) möglich. Bei der Sanierung und Modernisierung entwickelt die DB InfraGO Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss und betrachtet Verkehrsstation, Gebäude und Umfeld gemeinsam. Dabei bindet sie Städte und Gemeinden eng ein.

Insgesamt packt die DB bundesweit in diesem Jahr die Modernisierung von rund 950 ihrer 5.400 Bahnhöfe in ganz Deutschland an.

14. August 2025, 11:00 Uhr
Vechta
Modernisierung der Station Stoppelmarkt abgeschlossen • Region profitiert von direkter Bahnanbindung in der Volksfestwoche

Der über Niedersachsens Landesgrenze hinaus bekannte „Stoppelmarkt“ in Vechta zieht jährlich rund 800.000 Besucher:innen an. Nun hat die Deutsche Bahn (DB) den sogenannten Bedarfshalt an der Bahnstrecke Delmenhorst-Hesepe barrierefrei ausgebaut und modernisiert. Die Station wird immer dann bedient, wenn der Stoppelmarkt, einer der ältesten Jahrmärkte Deutschlands, in Vechta gefeiert wird. In diesem Jahr halten dort von Donnerstag, 14. August bis Dienstag, 19. August die Züge der Linie RB 58 (NordWestBahn).    

Heiko Siemers, Leiter Bahnhofsmanagement Bremen/Osnabrück, DB InfraGO: „Mehrere Tausend Reisende werden im Zeitraum der Veranstaltung die komfortable An- und Abreise mit der Bahn zum Stoppelmarkt nutzen und damit die klimafreundliche Schiene. Durch die barrierefreie Gestaltung und die verbesserte Bahnsteigausstattung schaffen wir sichere und zeitgemäße Bedingungen für alle Fahrgäste – gerade bei großen Menschenmengen wie zum Stoppelmarkt.“

Kristian Kater, Bürgermeister Kreis- und Universitätsstadt Vechta: „Wir begrüßen das Engagement der Deutschen Bahn in unserer Region. Vechta befindet sich in der Zeit des Stoppelmarkts in einem Ausnahmezustand. Sicherlich werden jetzt noch mehr Menschen die Bahn für die An- und Abfahrt zu einem der größten Volksfeste im Norden nutzen.“Ulrich Ehrhardt, Vorsitzender Geschäftsführung NordWestBahn: „Der Stoppelmarkt ist ein echtes Highlight im Veranstaltungskalender der Region – und wir freuen uns, mit unserem Sonderfahrplan Teil dieses besonderen Erlebnisses zu sein. Mit zusätzlichen Fahrten auf der Linie 58 auch in den späten Abendstunden sorgen wir dafür, dass Besucher:innen bequem, sicher und klimafreundlich an- und abreisen können.“

Quelle: DB AG
Eröffnung des Verkehrshalts Vechta Stoppelmarkt

Die DB InfraGO hatte im Mai dieses Jahres mit den Arbeiten begonnen. Der Bahnsteig mit Infovitrine und einer Länge von 145 Metern wurde auf 55 Zentimeter erhöht. Damit können auch mobilitätseingeschränkte Reisende nun barrierefrei in die Züge des Nahverkehrs ein- und aussteigen. Aufgrund des hohen Besucheraufkommens wurde der Bahnsteig von 2,80 Meter auf rund sechs Meter verbreitert. Zudem wurde eine ebenerdige Zuwegung mit einem Geländer gebaut, um die Reisenden während des Volksfestes besser zu lenken.

Weitere Informationen: Nordwestbahn Stoppelmarkt

12. August 2025, 10:00 Uhr
Zugverkehr läuft wieder an • Ersatzverkehr noch bis Ende August zwischen 20 Uhr und 6.30 Uhr erforderlich • Bund, Deutsche Bahn und Regionalverband Großraum Braunschweig haben rund 2,3 Millionen Euro in den Umbau investiert

Die Deutsche Bahn (DB) hat den neuen Bahnsteig an der Verkehrsstation Dettum in Niedersachsen auf der Strecke Wolfenbüttel–Schöppenstedt fertig gestellt. Ab Mittwoch, 13. August können dort wieder Züge halten. Damit ist der Schüler- und Pendlerverkehr tagsüber sichergestellt.

Leider konnte aufgrund von Lieferengpässen die Beleuchtungsanlage auf dem Bahnsteig nicht rechtzeitig fertig gestellt werden. Daher können in der Zeit von 20 Uhr bis 6.30 Uhr die Züge der Linie 45 nicht in Dettum halten.

In Dettum wurde ein neuer, 140 Meter langer und 2,6 Meter breiter Bahnsteig mit einem taktilen Leitsystem für sehbehinderte Menschen errichtet. Ein Wetterschutzhaus mit Sitzgelegenheit und eine Glasvitrine komplettieren die Ausstattung. Informationen zum Zugverkehr erhalten die Fahrgäste über einen dynamischen Schriftanzeiger mit Lautsprechermodul. Die Barrierefreiheit ist durch eine stufenfreie Zuwegung gewährleistet.

Bis Ende August soll auch die neue Beleuchtung fertig installiert sein. Der Bund, die DB und der Regionalverband haben insgesamt rund 2,3 Millionen Euro in den Umbau investiert.

Änderungen für den Zugverkehr:Linie: RB 45 Braunschweig Hbf–Schöppenstedt, betroffen sind folgende Fahrten:

  • In Richtung Schöppenstedt: Abfahrt um 6.19 Uhr, 20.19 Uhr, 21.19 Uhr 22.19 Uhr, 23.19 Uhr, und 0.19 Uhr
  • In Richtung Braunschweig: Abfahrt um 5.41 Uhr, 20.41 Uhr, 21.41 Uhr und 22.41 Uhr

Alternative: Ein Ersatzverkehr mit Großraumtaxis wird zwischen Dettum und Wolfenbüttel eingerichtet. Zwischen Dettum und Schöppenstedt nutzen Reisende die Buslinie 731 sowie den Weg über Wolfenbüttel.

Am 22. und 23. August verkehrt zum Ackerfest in Schöppenstedt ein Shuttle von Schöppenstedt, Abfahrt 22.34 Uhr, nach Dettum. In Dettum hält der Ersatzverkehr am Bahnhof sowie zum Ein- und Ausstieg an der Haltestelle Dettum Kirche.

Informationen zum Fahrplan erhalten die Fahrgäste hier: Fahrplanänderung

07. August 2025, 16:00 Uhr
Hamburg
Start der bundesweiten Präventionskampagne „Orange Bank – kein Platz für Gewalt gegen Frauen“ • Auftakt der Aktion mit Stadt und Polizei in Hamburg-Dammtor • Bekanntheit niedrigschwelliger Hilfsangebote stärken

Die Deutsche Bahn setzt am Bahnhof Hamburg-Dammtor ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Mit dem Start der bundesweiten Präventionskampagne „Orange Bank – kein Platz für Gewalt gegen Frauen“ wurde heute eine orangefarbene Sitzbank mit klarer Botschaft und Hilfsinformationen aufgestellt. Unterstützt wird die Aktion von der Bundespolizei, dem LKA Hamburg sowie dem Opferbeauftragten der Stadt.

Die Kampagne soll auf Gewalt im öffentlichen Raum aufmerksam machen, konkrete Hilfsangebote wie das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (08000 116 016, www.hilfetelefon.de) bekannt machen und die Konzerntochter DB Sicherheit als verlässliche Ansprechpartnerin für Betroffene an Bahnhöfen stärken.

Britta Zur, Geschäftsführerin DB Sicherheit: „Sicherheit bedeutet für uns nicht nur Schutz, sondern auch Verantwortung. Mit der ,Orange Bank‘ zeigen wir Haltung für eine Gesellschaft, die nicht wegschaut, sondern sich klar gegen Gewalt an Frauen und Mädchen positioniert. Gleichzeitig wird ein niedrigschwelliges Hilfsangebot direkt im öffentlichen Raum sichtbar gemacht – an einem Ort, den täglich Tausende Menschen passieren.“Arne Dornquast, Opferbeauftragter Stadt Hamburg„Öffentliche Zeichen wie die ,Orange Bank‘ sind wichtig, weil sie das Thema Gewalt gegen Frauen sichtbar machen – mitten im Alltag, mitten in unserer Stadt. Betroffene brauchen nicht nur Hilfe, sondern auch das Gefühl, nicht allein zu sein. Diese Aktion zeigt: Hamburg schaut nicht weg. Wir stehen an der Seite der Betroffenen – mit konkreten Angeboten, mit Haltung und mit Präsenz.“

Die orangefarbene Bank soll noch bis Ende Oktober am Bahnhof Dammtor stehen und dann bundesweit an wechselnden Bahnhöfen eingesetzt werden. Die Bank ist nicht bloß Symbol, sondern ein stiller Aufruf, genauer hinzusehen und Betroffene nicht allein zu lassen – gegen Wegsehen, gegen Schweigen und für eine Gesellschaft, in der Gewalt an Frauen keinen Platz hat.

31. Juli 2025, 15:00 Uhr
Hamburg
Turnusmäßige Überprüfung der Eisenbahnbrücke Holstenstraße • Instandhaltungsarbeiten erforderlich • Änderungen im Fahrtverlauf der S2

Die DB InfraGO hat parallel zu den Bauarbeiten an den Eisenbahnüberführungen „An der Alster“, „Ferdinandstor“ sowie an der Stern- und Schanzenbrücke turnusmäßige Inspektionen an der Infrastruktur entlang der Verbindungsbahn zwischen Hauptbahnhof und Altona durchgeführt. Dabei hat sich gezeigt, dass an der Eisenbahnbrücke Holstenstraße und dem damit verbundenen Kreuzungsbauwerk umfangreichere Untersuchungen und Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich sind. Das Gleis von der Station Holstenstraße nach Altona muss daher vorerst für den S-Bahnverkehr gesperrt werden. Sobald ein Zeitplan für die Dauer der notwendigen Arbeiten vorliegt, informiert die Deutsche Bahn ihre Fahrgäste.

Im Fern- und Regionalverkehr gibt es keine Einschränkungen. Die S-Bahn verkehrt mit folgenden Fahrplanänderungen:

Am Freitag, 1. August, und ab Montag, 4. August, fährt die S2 im zehn-Minuten-Takt im Ringverkehr: von Altona in Richtung Bergedorf fahren die Züge von Altona über die Verbindungsbahn mit Halt in Holstenstraße, Sternschanze, Dammtor und Hauptbahnhof weiter nach Bergedorf. In der Gegenrichtung von Bergedorf nach Altona verkehren die Züge ab Hauptbahnhof durch den Citytunnel mit Halt in Jungfernstieg, Stadthausbrücke, Landungsbrücken, Reeperbahn, Königstraße und Altona.

Am Samstag, 2. August, und am Sonntag, 3. August, fährt die S2 aufgrund von geplanten Bauarbeiten im zehn-Minuten-Takt in anderer Richtung im Ringverkehr: von Altona in Richtung Bergedorf durch den Citytunnel mit Halt in Königstraße, Reeperbahn, Landungsbrücken, Stadthausbrücke und Jungfernstieg nach Hauptbahnhof und weiter nach Bergedorf /Aumühle. In der Gegenrichtung von Bergedorf/Aumühle nach Altona fahren die S-Bahnen der S2 von Hauptbahnhof über die Verbindungsbahn mit Halt in Dammtor, Sternschanze, Holstenstraße nach Altona.

Auch die S5 verkehrt an diesem Wochenende von Altona in Richtung Hauptbahnhof durch den Citytunnel. Von Hauptbahnhof in Richtung Altona verkehren die Züge der S5 wie gewohnt über die Verbindungsbahn über Dammtor. 

Die Fahrplanänderungen werden schnellstmöglich in den digitalen Auskunftsmedien hinterlegt. Dies kann jedoch noch etwas dauern.

Die DB bittet ihre Fahrgäste um Verständnis und entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten.

23. Juli 2025, 11:15 Uhr
Hamburg
Rund 200 zusätzliche Radabstellplätze am Nordausgang • Kooperation mit P+R Betriebsgesellschaft • Buchung für Kurz- und Langzeitplätze einfach online

Ein neues Fahrradparkhaus am Hamburger Hauptbahnhof ist seit heute eröffnet. In Zusammenarbeit mit der P+R Betriebsgesellschaft wurden auf der Nordseite des Hauptbahnhofs (Eingang Wandelhalle/Glockengießerwall) rund 200 weitere gesicherte Radabstellplätze geschaffen, davon zehn für Lastenräder. Die Deutsche Bahn (DB) hat die notwendige 390 Quadratmeter große Fläche hergerichtet und stellt sie zur Verfügung. Die bisher brach liegende Fläche wird damit nun sinnvoll und nachhaltig genutzt.

Bärbel Aissen, Regionalleiterin Nord Personenbahnhöfe, DB InfraGO AG: „Die neue Radstation erweitert das Angebot für öffentliche Radabstellplätze um weitere rund 200 Plätze und erleichtert Pendler:innen den klimafreundlichen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Somit besteht nun auf beiden Seiten des Hamburger Hauptbahnhofs ein gesichertes Radparkangebot.“

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Mit der neuen Radstation am Glockengießerwall stärken wir gezielt den Radverkehr auf der zentralen Ost-West-Achse zwischen Bergedorf und Eidelstedt. Gemeinsam mit den Abstellplätzen auf der Südseite schaffen wir auf beiden Seiten des Hauptbahnhofs beste Voraussetzungen, um bequem und sicher zwischen Rad und ÖPNV zu wechseln. 318 gesicherte Stellplätze bieten dafür jetzt ausreichend Raum. Das ist ein echter Gewinn für den Umweltverbund und fördert ganz konkret eine vernetzte, zukunftsfähige Mobilität in Hamburg.“

Lars Au, Geschäftsführer P+R Betriebsgesellschaft: „Seit März ist die erste Radstation auf der Südseite am Steintorplatz in Betrieb. Nun folgt die neue Radstation am Glockengießerwall. Die beiden Radstationen mit insgesamt 318 gesicherten Plätzen ergänzen die mehr als 500 öffentlich zugänglichen Radabstellplätze am Hauptbahnhof und komplettieren das Angebot für Pendler:innen, die zukünftig einfach online einen Stellplatz buchen können.“

Lars Au und Bärbel Aissen in der neuen Radstation
Quelle: DB AG Angelika Theidig
Lars Au und Bärbel Aissen in der Radstation

Die Anlage ist mit drei Notrufsäulen inklusive Sprechanlage zum Team der Hochbahn Wache und Videoüberwachung ausgestattet. An den gesicherten Radstationen stehen sowohl Kurzzeitplätze für einen bis drei Tage als auch Langzeitplätze für einen, sechs oder zwölf Monate zur Verfügung.

Die Kosten für das Abstellen beginnen bei 1 Euro pro Fahrrad pro Tag, beziehungsweise 1,50 Euro für ein Lastenfahrrad. Bezahlt wird direkt bei der Buchung – einfach und bequem online unter: www.radkultur.hamburg/liegenschaft/hauptbahnhof 

22. Juli 2025, 11:00 Uhr
Hindernisse im Baugrund verzögern die Arbeiten • Umleitungen für den Durchgangsautoverkehr bleiben bestehen • Radfahrende und Fußgänger:innen können weiterhin passieren • Bahnverkehr nicht beeinträchtigt • Abschluss der Arbeiten voraussichtlich im September

Die Bauarbeiten an der Alexanderstraße in Oldenburg verlängern sich um voraussichtlich sieben Wochen. Trotz umfangreicher Vorplanung kam es im Ablauf zu Verzögerungen. So wurden beispielsweise Leitungen im Erdreich gefunden, deren Funktion geklärt werden musste, teilweise mussten zudem Kabel tiefergelegt werden. In Abstimmung mit der Stadt Oldenburg werden die Bauarbeiten nun bis Mitte September fortgeführt. Der Bahnverkehr bleibt von den Arbeiten unbeeinflusst.

Alle Häuser und Geschäfte im Bereich der Baustelle bleiben fußläufig sowie per Fahrrad erreichbar. Fußgänger:innen und Radfahrende werden seit dem gestrigen Montag, 21. Juli, über den neuen, stadteinwärts führenden Geh- und Radweg an der Baustelle vorbeigeführt. Bis zur Asphaltierung und Markierung der Alexanderstraße ist die Durchfahrt unter der neuen Eisenbahnbrücke für Autos und Lastwagen weiterhin gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert. Der eingerichtete Busshuttle wird weiterhin verkehren.

Die Deutsche Bahn (DB) bedauert die Unannehmlichkeiten und arbeitet unverändert unter Hochdruck daran, die Bauarbeiten abzuschließen. Derzeit laufen beidseitig die Pflasterarbeiten, wobei eine Fahrbahnseite bereits fertiggestellt ist. Abschließend werden noch Bäume und Sträucher gepflanzt. Im Endzustand wird die Fahrbahn 6,5 Meter breit sein und die Durchfahrtshöhe 4,5 Meter betragen. Die aktuelle Höhenbegrenzung wird dann aufgehoben.

Beeinträchtigungen durch Staub und Lärm können nicht ausgeschlossen werden, auch hierfür bittet die DB um Verständnis.

Weitere Informationen zum Bahnprojekt Oldenburg-Wilhelmshaven unter www.oldenburg-wilhelmshaven.de

21. Juli 2025, 11:00 Uhr
Flensburg/Kiel
Möglichkeiten zur barrierefreien Nutzung von Linienbussen • Autokraft als inklusiver Arbeitgeber • Miteinander und gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen stärken

Unter dem Motto „Inklusion on Tour“ wirbt Autokraft an zwei Tagen für ein vielfältiges Miteinander, stellt sich als inklusiver Arbeitgeber vor und lädt Interessierte ein, sich zum Thema Busfahren für Menschen mit Mobilitätseinschränkung zu informieren. Vertreter:innen von Autokraft, der DB Regio AG und der Agentur für Arbeit werden an zwei Tagen mit einem Bus vor Ort und ansprechbar sein:

  • am Donnerstag, 24. Juli 2025, 10-14 Uhr auf dem Flensburger Südermarkt
  • am Freitag, 25. Juli 2025, 10-14 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Kiel

Vor Ort sind Experten zum Thema Inklusion, Schwerbehindertenvertretungen von DB Regio Bus Nord und von DB Regio Bus NRW, Gesamtschwerbehindertenvertretung der DB Regio AG, Nachwuchskräftegesamtkoordinatoren sowie Arbeitsvermittler:innen für Menschen mit Behinderung und Rehabilitanden von der Agentur für Arbeit.

Praxisnahe Einblicke in die Busnutzung

Mehrmals während der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, einen Bus genauer zu erkunden und mehr zu erfahren zur barrierefreien Nutzung der modernen Fahrzeuge:

  • Üben des Ein- und Aussteigens – auch mit Rollstuhl oder Rollator und mit mehr Ruhe, als es an einer Haltestelle während einer normalen Fahrt möglich ist.
  • Kennenlernen der Hilfsleistungen im Bus – z.B. Rampen, taktile Haltewunschtaster oder die Absenkautomatik.
  • Einblicke in den Fahrerplatz 
  • Austausch mit Fahrer:innen

Daniel Marx, Vorsitzender Regionalleitung DB Regio Bus Nord, Geschäftsführer Autokraft: „Bei der DB ist Inklusion ein wichtiger Wert. Wir sind alle einziganders – so werben wir für Vielfalt, sowohl nach außen, mit Blick auf unsere Fahrgäste, als auch in unsere Belegschaft hinein. Inklusion ist wichtig, weil sie die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft fördert, unabhängig von ihren individuellen Merkmalen oder Einschränkungen. Sie ermöglicht eine offene, vielfältige Gesellschaft, in der jeder Mensch die Möglichkeit hat, seine Potenziale zu entfalten und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.“

Uwe Böwes, Busfahrer und Schwerbehindertenvertreter bei Autokraft: „In meiner Funktion als Schwerbehindertenvertreter sind zwei Arbeitsbereiche besonders wichtig: Beraten und Vermitteln. Der Großteil der Behinderungen ist im Laufe des Lebens erworben. Ich schaue also mit Kolleginnen und Kollegen, die eine neue gesundheitliche Herausforderung haben, welche passgenauen Lösungen möglich sind und wie der Arbeitgeber sie unterstützen kann. Ich vermittle in Gesprächen mit Teamleitungen, helfe beim Ausfüllen von Reha-Anträgen und berate fachlich zum Thema Schwerbehinderung.“

Tom Langhauser, Gesamtschwerbehindertenvertretung DB Regio: „Inklusion ist mehr als ein Ziel – sie ist unsere gemeinsame Mission! Nur wenn wir alle zusammenhalten und mit Herz und Engagement an einem Strang ziehen, schaffen wir ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander, in dem jede und jeder zählt. Als Gesamtschwerbehindertenvertretung der DB Regio Schiene/Straße sind wir voller Tatendrang und bereit, diesen Weg aktiv und mutig mitzugestalten, sowohl für unsere Kolleginnen und Kollegen, als auch für unsere Kundinnen und Kunden. Wir bei DB Regio leben Inklusion – Tag für Tag, mit Leidenschaft und Überzeugung!“

Gespräche zu Jobmöglichkeiten sind mit den Ansprechpartner:innen vor Ort möglich. Das Thema Inklusion und Arbeit ist stets individuell zu betrachten, ein Gespräch darüber zu suchen besonders wichtig. Dafür bieten die Aktionstage eine niedrigschwellige Gelegenheit.

18. Juli 2025, 11:30 Uhr
Hamburg
Modernisierung der Infrastruktur in den Sommerferien in Hamburg • Brückenarbeiten zwischen Hauptbahnhof und Altona • Einschränkungen im Fern-, Nah- und S-Bahnverkehr

Die DB InfraGO bündelt in den Hamburger Sommerferien Brückenarbeiten zwischen Hamburg Hbf und Hamburg-Altona. So wird die Infrastruktur kontinuierlich für einen zuverlässigen und pünktlichen Zugverkehr modernisiert. Um die Auswirkungen für Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, baut die DB InfraGO in der verkehrsärmeren Ferienzeit. Dennoch kommt es zu Einschränkungen im Fern-, Nah- und S-Bahnverkehr. Die DB bittet dafür um Verständnis und bedauert die Unannehmlichkeiten für die betroffenen Fahrgäste.

Von Freitag, 25. Juli, bis Montag, 4. August finden Arbeiten an den Brücken an der Alster und Ferdinandstor sowie an der Sternbrücke und Schanzenbrücke statt. Da der Bauzeitraum insgesamt sehr begrenzt ist, lassen sich Streckensperrungen und Fahrplanänderungen nicht vermeiden.

Auswirkungen im Fernverkehr:Während der Bauzeit kommt es zu Fahrplananpassungen im Großraum Hamburg. Fernverkehrszüge von/nach Hamburg-Altona beginnen bzw. enden bereits in Hamburg Hbf. Züge von/nach Dänemark beginnen/enden in Hamburg-Altona. Das Angebot in Richtung Berlin, Hannover, Frankfurt und Süddeutschland ist reduziert.

Die angepassten Fahrpläne wurden bereits in die Auskunfts- und Buchungssysteme für Fahrgäste eingearbeitet.

Auswirkungen im Nahverkehr:Vom 25. Juli, 23 Uhr, bis zum 4. August, 4 Uhr, starten und enden die Züge der Linien RE 7 (Hamburg–Kiel/Flensburg) und RE 70 (Hamburg–Kiel) in Hamburg-Altona, statt Hamburg Hbf. Die Halte Hamburg Hbf und Hamburg Dammtor entfallen.

Alle Fahrplanänderungen sind bereits in die Auskunftsmedien eingepflegt.

Die Nordbahn-Züge sind ebenfalls betroffen, mehr Infos hier: Nordbahn-Züge

Auswirkungen auf den S-Bahnverkehr: 

Alle Informationen zu den Fahrplanänderungen bei der S-Bahn Hamburg finden Sie in der Verkehrsmeldung So fährt die S-Bahn in den Sommerferien.

Reisende werden gebeten, sich vorab zu informieren über bahn.de, die DB App Navigator oder telefonisch bei der DB Service-Hotline unter Tel.: 030 2970.

18. Juli 2025, 11:30 Uhr
Hamburg
Bau- und Modernisierungsarbeiten an der Infrastruktur • DB InfraGo bündelt Baumaßnahmen • Fahrplanabweichungen für Fahrgäste

In einer Woche starten in Hamburg und Schleswig-Holstein die Sommerferien. Die DB InfraGO nutzt die Zeit, in der weniger Schüler:innen und Berufspendler:innen unterwegs sind, um wichtige Bauvorhaben im Netz der S-Bahn weiter voranzutreiben. Ziel ist es, die Infrastruktur für einen zuverlässigen und pünktlichen Zugverkehr zu erneuern und zu verbessern. 

Besonders im Fokus liegen in diesen Sommer mehrere Brücken in der Hamburger City. Hier baut die DB InfraGO an den Eisenbahnüberführungen „An der Alster“, „Ferdinandstor“ sowie an der Stern- und Schanzenbrücke. Alle vier Brücken befinden sich auf dem Streckenabschnitt zwischen Hauptbahnhof (Hbf) und Altona. 

Zusätzlich finden Bau- und Modernisierungsarbeiten am Hbf, an der Station Eidelstedt und Königsstraße statt.

Für die Fahrgäste bedeuten die Bauarbeiten folgende Änderungen:

Vom 25. Juli, 21 Uhr, bis 29. Juli, Betriebsende verkehren auf der Verbindungsbahn keine S-Bahnen zwischen Hbf und Altona. Die Züge der Linie S2 und S5 werden über den Citytunnel umgeleitet. Die Taktverstärker in den Hauptverkehrszeiten entfallen auf den Linien S1 und S2. Ein Ersatzverkehr mit Bussen verkehrt zwischen Hbf und Altona mit Halt in Dammtor, Sternschanze, Holstenstraße und Altona. 

Am 30. und 31. Juli, jeweils in den Abendstunden von 21 Uhr bis Betriebsende und ganztägig am 2. und 3. August fahren die Züge der S2 und der S5 von Altona in Richtung Hbf durch den Citytunnel. Die S-Bahnen S2 und S5 von Hbf in Richtung Altona verkehren wie gewohnt über die Verbindungsbahn über Dammtor. 

Vom 4. August bis 3. September wird am Hbf der S-Bahnsteig an Gleis drei und vier erneuert und bekommt neue Bahnsteigkanten. Dies geschieht vom 4. bis 19. August an Gleis 3 und direkt danach vom 19. August bis 3. September an Gleis 4. Auf Gleis 4 ist während der Sperrung auch der Aufzug außer Betrieb. Wenn möglich sollten Fahrgäste Umstiege am Hbf vermeiden. Zusätzlich werden am 30. und 31. August die Gleise der S-Bahn (Gleis eins bis vier) im östlichen Teil des Hbf, im sogenannten Ostkopf, gesperrt. Hier finden Bauarbeiten an Weichen statt. An diesen zwei Tagen verkehren keine S-Bahnen zwischen Hauptbahnhof und Berliner Tor sowie zwischen Hauptbahnhof und Hammerbrook.

Aufgrund der Arbeiten verkehren die S-Bahnen vom 4. bis 29. August und vom 1. bis 3. September wie folgt: 

  • Die S1 verkehrt auf dem Regelweg zwischen Wedel und Poppenbüttel/Airport im 10-Minuten-Takt. Die Verstärkerzüge fahren nur zwischen Berliner Tor und Poppenbüttel.
  • Die S2 verkehrt auf dem Regelweg zwischen Altona und Bergedorf/Aumühle im 10-Minuten-Takt. Die Verstärkerzüge in den Hauptverkehrszeiten entfallen.

Am 30. und 31. August verkehren die S-Bahnen wie folgt: 

  • Die S1 verkehrt zwischen Wedel und Altona sowie zwischen Berliner Tor und Airport / Poppenbüttel. 
  • Die S2 fährt zwischen Altona und Hbf sowie zwischen Berliner Tor und Bergedorf / Aumühle. 
  • Die S3 fährt zwischen Pinneberg und Hbf sowie zwischen Hammerbrook und Neugraben.  
  • Die S5 verkehrt zwischen Hammerbrook und Buxtehude bis Stade.
  • Zwischen Hbf und Hammerbrook wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. 

An der Station Eidelstedt führt die DB InfraGO vom 4. August bis 3. September Arbeiten am Bahnsteig und an den Weichen durch. In dieser Zeit ist nur ein Gleis befahrbar, daher fällt die S5 zwischen Elbgaustraße und Diebsteich aus. Auf diesem Streckenabschnitt müssen Fahrgäste die Züge der S3 nutzen. Die S3 verkehrt in Eidelstedt abweichend von Gleis 2. 

Die Station Königsstraße bekommt einen neuen Aufzug an Gleis 2, daher ist ein Abschnitt des Bahnsteigs für Fahrgäste nicht zugänglich. In der Zeit vom 24. Juli bis 13. August halten keine Langzüge der Linie S3 in Richtung Hauptbahnhof (Gleis 2), vom 14. August bis 3. September halten sie nicht in Richtung Altona (Gleis 1). 

Details zu allen Ersatzverkehren und Änderungen auf den einzelnen Linien gibt es auf der Homepage der S-Bahn Hamburg unter Fahrplanänderungen. Dort informiert die S-Bahn auch über alternative Reisemöglichkeiten. Die S-Bahn Hamburg empfiehlt ihren Fahrgästen, vor Fahrtantritt, die elektronische Fahrplanauskunft zu nutzen.

10. Juli 2025, 10:00 Uhr
DB InfraGO nutzt Korridorsperrung, um Bahnhöfe in Hamburg und Schleswig-Holstein für Reisende mit mehr Komfort und Attraktivität zu entwickeln • DB baut in neun Monaten Zukunftsbahnhöfe in Serie um, schnell und nach einheitlichen Standards

Ab 1. August gestaltet die DB InfraGO alle vier Stationen des norddeutschen Abschnitts der Strecke Hamburg-Berlin um und modernisiert sie zu Zukunftsbahnhöfen. Das bedeutet: Bahnhofssanierung aus einem Guss mit klaren und einheitlichen Qualitätsstandards.

Im Fokus steht, die Stationen in Hamburg und Schleswig-Holstein für Reisende attraktiver zu machen: Zukunftsbahnhöfe bieten besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neue Wartemöbel, eine moderne Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit, bessere Beleuchtung und attraktive Gestaltung sowie Parkmöglichkeiten beispielsweise für Fahrräder. Außerdem spiegeln sie regionale Identität wider und erhalten entlang des Korridors eine wiedererkennbare Gestaltung.

Zukunftsbahnhof Büchen
Zukunftsbahnhof Büchen
Quelle: Deutsche Bahn AG
V.l.: Dirk Teubler, Bahnhofsmanager Schleswig-Holstein, und Adrian Bernhardt, Leiter Zukunftsbahnhöfe, am Bahnhof Büchen

In Hamburg und Schleswig-Holstein profitieren Reisende an den vier Stationen Hamburg-Bergedorf, Schwarzenbek, Müssen und Büchen von der Modernisierung; alle bekommen im Anschluss das Siegel #Zukunftsbahnhof. Insgesamt macht die Deutsche Bahn (DB) an der Strecke Hamburg-Berlin 20 von 28 Bahnhöfen zu Zukunftsbahnhöfen.

Adrian Bernhardt, Projektleiter Zukunftsbahnhöfe, DB InfraGO: „Bisher konnten wir unsere Bahnhöfe oft nur stückweise modernisieren. Das hieß: Immer wieder Einzelbaustellen und für Kund:innen der Eindruck, es wird nie fertig. Das ist jetzt anders. Wir nutzen die neunmonatige Streckensperrung, um alle vier Stationen im Norden zu attraktiven Zukunftsbahnhöfen umzurüsten: weg vom Stückwerk, hin zur Serienfertigung mit gleichbleibendem Qualitätsniveau.“

Im vergangenen Jahr hat die DB InfraGO bereits 113 Stationen bundesweit zu Zukunftsbahnhöfen umgestaltet. In diesem Jahr tragen schon rund 50 von 100 geplanten Stationen bundesweit das Label Zukunftsbahnhof, davon in Schleswig-Holstein die Bahnhöfe Felde und Pansdorf. An weiteren Stationen außerhalb der Generalsanierung baut die DB in Schleswig-Holstein im Laufe des Jahres, beispielsweise in St. Peter Ording, Büsum, Tönning und Garding.

Das neue Vorgehen wird durch das 2024 novellierte Bundesschienenwegeausbaugesetz (BSWAG) ermöglicht. Bei der Sanierung und Modernisierung entwickelt die DB InfraGO Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss und betrachtet Verkehrsstation, Gebäude und Umfeld gemeinsam. Dabei bindet sie Städte und Gemeinden eng ein. Insgesamt packt die DB bundesweit in diesem Jahr die Modernisierung von rund 950 ihrer 5.400 Bahnhöfe in ganz Deutschland an.

Generalsanierung der Strecke Hamburg-Berlin: Während der Generalsanierung bündelt die DB InfraGO ab dem 1. August in einer neunmonatigen Bauphase zahlreiche Arbeiten auf der Strecke Hamburg-Berlin. Dabei werden nicht nur 28 Bahnhöfe modernisiert und attraktiver gestaltet, sondern unter anderem 180 Kilometer Gleise und rund 200 Weichen erneuert. Der Bau von sechs zusätzlichen Überleitstellen sorgt dafür, dass künftig schnellere Züge überholen können, was für mehr Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sorgt. Darüber hinaus nutzt die DB die Bauphase, um Funkmasten für den künftigen Bahnfunk FRMCS (Future Rail Mobile Communication System) aufzubauen.

07. Juli 2025, 12:00 Uhr
Spundwand für stabilen Bahndamm wird gerammt • Gemeinsamer Einsatz der DB, LNVG und Stadt für bessere Anbindung an den ÖPNV in Osnabrück • Rund 100.000 Reisende pro Jahr profitieren vom neuen Halt

Die Deutsche Bahn (DB) baut einen neuen Haltepunkt entlang der Strecke Osnabrück–Bielefeld. Den symbolischen Startschuss für die Hauptbauarbeiten für die barrierefreie, neue Station Osnabrück-Rosenplatz haben heute Bärbel Aissen, Leiterin Bahnhöfe Nord DB InfraGO, Carmen Schwabl, Sprecherin der Geschäftsführung der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachen (LNVG), und René Bei der Sandwisch, Fachdienstleiter Verkehrsanlagen Stadt Osnabrück, gegeben. Der neue Halt wird im Rahmen des Programms „Stationsoffensive“ von Land, LNVG und der Stadt Osnabrück finanziert.

Bärbel Aissen, Leiterin Bahnhöfe Nord DB InfraGO: „Mit dem Bau unterstreichen die LNVG und die Deutsche Bahn zusammen mit der Stadt Osnabrück ihr Engagement zur Verbesserung der Infrastruktur und der Mobilität in der Region Osnabrück. Der neue Verkehrshalt liegt zwischen Osnabrück Hauptbahnhof und der Station Osnabrück-Sutthausen und erschließt die südliche Innenstadt und umliegende Wohnviertel. Von der direkten Anbindung an das Schienennetz und dem Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr erwarten wir an dieser Station zukünftig rund 100.000 Reisende pro Jahr.“

Image (2)
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Carmen Schwabl (v.l. LNVG, Bärbel Aissen (DB) und René Bei der Sandwisch (Stadt Osnabrück)

Carmen Schwabl, Sprecherin der Geschäftsführung der LNVG: „Die neue Station ist bautechnisch eine große Herausforderung und ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Attraktivität des Nahverkehrs in Osnabrück. Ein besonderer Dank gilt der Stadt Osnabrück, die mit großem Engagement die Planungsphase verantwortet und mit umfassenden Maßnahmen das Umfeld vorbereitet hat. Auch der Deutschen Bahn danken wir für die kontinuierliche Arbeit an der Umsetzung.“

René Bei der Sandwisch, Fachdienstleiter Verkehrsanlagen Stadt Osnabrück: „Nach Fertigstellung der Station wird die Stadt Osnabrück das Umfeld ausbauen. Über eine Erschließungsstraße mit Wendeanlage und eine zusätzliche Fußwegeanbindung wird der neue Bahnhalt aus zwei Richtungen heraus gut erreichbar sein und so die angrenzenden Stadtteile und die südliche Innenstadt merklich aufwerten. Zahlreiche, zum Teil überdachte Fahrradabstellplätze sowie die nahegelegenen Bushaltestellen erleichtern zudem den Umstieg von der Bahn in umweltfreundliche Verkehrsmittel spürbar und machen die neue Station damit auch für Pendlerinnen und Pendler aus dem Umland, darunter Schülerinnen und Schüler des nahe gelegenen Berufsschulzentrums, ausgesprochen attraktiv.“

Die neue Station entsteht auf einem etwa fünf Meter hohen Bahndamm in der Nähe zum Rosenplatz. Die Hauptarbeiten beginnen mit dem Rammen der Spundwand, die den Damm zusammen mit drei Winkelstützwänden stabilisiert, Zudem werden Lärmschutzwände mit einer Länge von 140 Metern entlang der Station errichtet. Die vorbereitenden Baumaßnahmen laufen schon seit März dieses Jahres. So konnten bereits die Kanten des künftigen Bahnsteigs auf einer Länge von 116 Meter gesetzt werden. Reisende erreichen den Bahnsteig künftig über eine Treppe oder barrierefrei mit einem Aufzug. Der neue Bahnsteig wird mit einem Wetterschutzhaus, Sitzbänken, digitalem Fahrgastmonitor, taktiler Wegeleitung und energetischer Beleuchtungsanlage ausgestattet.

Die Arbeiten an der Station sollen bis voraussichtlich Mitte 2026 beendet sein. Anschließend wird die Stadt das Umfeld ausbauen, sodass die Station zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 eröffnet werden kann.

Während der Bauzeit kommt es zeitweise zu Fahrplanänderungen im Zugverkehr. So muss noch bis Montag, 14. Juli, die Strecke zwischen Hörne und Osnabrück Hbf gesperrt werden. Über die Fahrplanänderungen informiert das zuständige Eisenbahnverkehrsunternehmen Nordwestbahn unter: Nordwestbahn

Weitere Informationen zum Bauprojekt: Bauprojekt Station Osnabrück-Rosenplatz

07. Juli 2025, 09:00 Uhr
Ancona, Bordeaux, Nord- und Ostsee – die Bahn fährt hin • Zusätzliche Züge auf beliebten Verbindungen in europäische Metropolen • ICE-Sommerangebote bereits ab 6,99 Euro

Die ersten Bundesländer sind in die Schulferien gestartet. Die Deutsche Bahn (DB) bietet während der Sommersaison wöchentlich zusätzliche 100 Fernverbindungen zu beliebten touristischen Zielen in Deutschland und den europäischen Nachbarländern an. Zeitgleich bietet die DB besonders günstige Sommerangebote für verschiedene Zielgruppen.

Attraktive Urlaubsverbindungen nach Italien, Frankreich und Österreich

Zusätzliche internationale Direktzüge von Deutschland gibt es in der Sommersaison 2025 unter anderem nach Ancona an der italienischen Adria, nach Bordeaux in Frankreich und nach St. Anton in Österreich. In Zusammenarbeit mit den Bahnen der Nachbarländer kommen dabei neben dem ICE auch der französische TGV und der österreichische Railjet zum Einsatz.

Von München geht es ganz neu täglich um 9.33 Uhr über Bozen, Verona, Bologna und Rimini bis nach Ancona, mit Ankunft um 19.10 Uhr. Zurück startet der Zug um 11.30 Uhr und erreicht die bayerische Landeshauptstadt um 20.26 Uhr. Auch nach Bologna wird in diesem Sommer eine weitere Direktfahrt im Railjet der ÖBB angeboten: Mit Abfahrt in München um 15.33 nach Verona geht es täglich bis 5. Oktober weiter bis Bologna (Ankunft 22.11 Uhr), ebenso in Gegenrichtung ab Bologna um 9.52 Uhr via Verona nach München (an 16.27 Uhr).

An acht Samstagen vom 5. Juli bis 30. August fährt um 6.56 Uhr ein TGV von Frankfurt (Main) an die französische Atlantikküste, der Bordeaux um 14.35 Uhr erreicht. Die Rückfahrt beginnt um 15.56 Uhr, mit Ankunft in Frankfurt (Main) um 23.50 Uhr. Von Wiesbaden (ab 7.31 Uhr) über z. B. Mannheim (ab 8.26 Uhr), Heidelberg, Ulm und München (ab 12.24 Uhr) geht es an ausgewählten Samstagen bis 4. Oktober über Innsbruck, Landeck-Zams nach St. Anton am Arlberg (an 16 Uhr). Die Rückfahrt startet samstags um 12.13 Uhr in St. Anton und um 13.46 Uhr in Innsbruck, erreicht z.B. München um 15.47, Heidelberg um 19.15 Uhr und endet um 20.15 Uhr in Frankfurt Hbf.

Im Kulturhauptstadtjahr: IC-Direktverbindung von Berlin nach Chemnitz

Ganz neue Direktverbindungen an Sommerwochenenden werden seit Anfang Mai zwischen Berlin und der diesjährigen Kulturhauptstadt Chemnitz angeboten: samstags und sonntags ab Berlin um 8.42 Uhr nonstop nach Chemnitz und nachmittags um 17.08 Uhr ab Chemnitz zurück nach Berlin – in attraktiver Fahrzeit von rund 2 Stunden 10 Minuten. Zwischen Berlin nach Rostock verkehren bis Anfang November freitags, samstags und sonntags je ein zusätzlicher ICE via Neustrelitz und Waren (Müritz), samstags je Richtung zwei ICE. Auch zwischen Dresden und der Ostseeküste gibt es am Wochenende zusätzliche Direktverbindungen, u.a. ein Doppelstock-IC um 8.05 (zeitweise 8.21 Uhr) ab Dresden nach Rostock bzw. bis Binz auf Rügen. In der Gegenrichtung geht es von Binz um 15.17 Uhr bzw. von Rostock um 17.21 Uhr nach Dresden.

Mehr Früh- und Spätverbindungen in europäische Metropolen

Mit zusätzlichen Fahrten in der Urlaubssaison stehen auch nach Kopenhagen, Brüssel, und Prag zahlreiche zusätzliche Plätze zur Verfügung. Neue Früh- und Spätverbindungen, z. B. bis 15. September im neuen ComfortJet der tschechischen Bahn um 0:07 Uhr ab Berlin nach Prag (Ankunft 5:23 Uhr), bieten Alternativen zu besonders nachgefragten Zügen im Tagesverlauf.

Ein Tipp für Berlin-Reisende: Um alle Angebote ab und in die deutsche Hauptstadt zu entdecken, lohnt es sich dabei „BERLIN“ in Großbuchstaben in die Fahrplanauskunft einzugeben – so werden auch Abfahrten und Ankünfte von Fernzügen an anderen Bahnhöfen, wie z.B. in Lichtenberg, Ostkreuz und Gesundbrunnen mit angezeigt. Ebenfalls gut zu wissen: Stark ausgelastete Züge können Fahrgäste über die Auslastungsanzeige auf bahn.de und in der App DB Navigator erkennen. Und über die Bestpreissuche sind auch zu Ferienbeginn noch günstigere Tickets zu bekommen. Wichtig: unbedingt eine Sitzplatzreservierung buchen.

DB-Sommerangebote für jedes Budget

Die DB hat ein ganzes Bündel von Sommerangeboten geschnürt, das auf die Wünsche verschiedener Zielgruppen ausgerichtet ist: 

  • Für Kurzstrecken-Reisende: Seit Mitte Juni liegt der Einstiegspreis für den Super Sparpreis für kurze Strecken bei 6,99 Euro (vorher 9,99 Euro). Das Angebot ist mit einem BahnCard-Rabatt kombinierbar. So sind Tickets für Ausflüge in die Nachbarstädte bereits – je nach Verfügbarkeit – ab 5,24 Euro erhältlich.  
  • ICE-Flatrate für junge Spontanfahrer: Mit dem 44-Stunden-Ticket Young wird Bahnfahren für Reisende bis 26 Jahre in diesem Monat noch preiswerter und flexibler: Es gilt an allen Juli-Wochenenden für 44 Stunden - zwischen Freitag, 18 Uhr und Sonntag, 14 Uhr – für beliebig viele Fahrten 2.Klasse innerhalb Deutschlands mit ICE- und Intercity-Zügen.
  • Für „MyBahnCard“-Reisende: Damit das Reisen für junge Menschen unter 27 Jahren noch günstiger wird, ist die MyBahnCard 50 vom bis 13. Dezember deutlich preiswerter. Für die 2. Klasse ist sie bereits für 49,99 Euro statt bisher 79,90 Euro erhältlich. Damit lassen sich dann ganze 50 Prozent auf die Flexpreise und 25 Prozent auf die Sparpreise sparen. Kombiniert mit dem Super Sparpreis Young gibt es die ICE-Fahrt dann ab 9,74 Euro. 
  • Für BahnCard-Kund:innen: Noch bis zum 30. September können alle Besitzer:innen einer BahnCard 50 einen Mitreisenden mit ihrem BahnCard-Rabatt mitnehmen. Das heißt: Beide Reisenden erhalten 50 Prozent Rabatt auf alle Flexpreise und 25 Prozent Rabatt auf alle Sparpreise. So kann man schon ab der ersten gemeinsamen Reise zusammen viel sparen, beispielsweise von Frankfurt/Main nach München rund 120 Euro oder von Hamburg nach Berlin rund 100 Euro. 
  • Für Geschäftskund:innen: Den ganzen Juli über gibt es die BahnCard Business 25 Klima. Das Besondere an dieser BahnCard: Mit einem Preis von 34,99 Euro für die 2. und 49,99 Euro für die 1. Klasse liegt dieses Angebot unterhalb der Sachbezugsgrenze des geldwerten Vorteils. Damit können alle Mitarbeitenden von der Möglichkeit einer steuerbegünstigten BahnCard profitieren. 
  • Für Flexpreis-Liebhaber: Frühes Buchen lohnt sich bis zum 31. Juli noch mehr als sonst. In dieser Zeit wird bei Buchungen mehr als 28 Tage vor Abfahrt der Flexpreis rabattiert. Kund:innen sparen damit 20 Prozent im Vergleich zu einer Buchung am Tag der Abfahrt. Außerdem trägt die DB dem Bedürfnis der Flexpreis-Kund:innen nach Flexibilität Rechnung und ändert die Stornierungsbedingungen. So ist die Rückgabe von Flexpreis-Tickets ab dem 15. Juni wieder bis einen Tag vor dem ersten Geltungstag kostenfrei. Zwischenzeitlich war die Rückgabe von Flexpreis-Tickets nur bis 8 Tage vor dem ersten Geltungstag kostenfrei.  

Alle Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie in DB Reisezentren und DB Agenturen.

01. Juli 2025, 10:00 Uhr
Bad Oldesloe
Umweltfreundliche Busflotte in Schleswig-Holstein wächst weiter • Fünf neue Elektrobusse fahren im Kreis Stormarn • Förderung durch Bund nahezu abgeschlossen • Umstieg auf alternative Antriebe reduziert langfristig Kosten

Die Deutsche Bahn (DB) treibt auch auf der Straße die klimafreundliche Elektromobilität voran. Seit Kurzem fahren erstmals fünf neue Elektrobusse für die DB Regio Bus-Tochter Autokraft im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein. Zudem wurde ein örtliches Taxiunternehmen beauftragt, einen neuen Kleinbus als Anrufsammeltaxi (AST) im Nordkreis anzubieten.Rund zehn Prozent der Flotte von DB Regio Bus Nord ist damit emissionsfrei unterwegs; der Umstieg von Diesel auf alternative Antriebe reduziert langfristig Kosten und schont das Klima. Der Ausbau der ressourcenschonenden Busflotte von Autokraft wurde durch zwei Förderpakete des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) mit insgesamt rund 16,5 Millionen Euro unterstützt. Dank dieser BMV-Förderung konnte Autokraft nicht nur insgesamt 40 Elektro- und zwei Wasserstoffbusse anschaffen, sondern auch die Ladeinfrastruktur und die Werkstätten ausbauen. Zudem konnten zwölf weitere Wasserstoffbusse von einer anderen Busgesellschaft der DB Regio Bus Nord bestellt werden. Alle Projekte wurden in enger Abstimmung mit den ÖPNV-Aufgabenträgern der Kreise und Kommunen umgesetzt.

Quelle: Deutsche Bahn AG/ Angelika Theidig
E-Busse für den Kreis Stormarn: Landrat Dr. Henning Görtz (v.l.), Daniel Marx (DB Regio Bus Nord), Staatssekretärin Susanne Henckel und Nikolaus Oberkandler vom Bundesverkehrsministerium

Evelyn Palla, DB-Konzernvorständin Regionalverkehr: „Mit unseren Elektro- und Wasserstoffbussen machen wir die Mobilitätswende konkret erlebbar. Jeder Kilometer, den diese Busse emissionsfrei zurücklegen, ist ein weiterer Schritt hin zu sauberer Luft, leiserer Mobilität und mehr Lebensqualität für die Menschen vor Ort. Mittlerweile fahren rund zehn Prozent unserer Busse im Norden emissionsfrei. Bis 2040 wollen wir den letzten Dieselbus ausmustern. Das schaffen wir nur mit starken Partnerschaften, daher bedanke ich mich ausdrücklich bei dem BMV und dem Kreis Stormarn, dass wir hier gemeinsam für die Verkehrswende und den Schutz unserer Umwelt kämpfen.“

 Patrick Schnieder, Bundesminister für Verkehr: „Klimaschutz gelingt nur mit einem leistungsfähigen und emissionsarmen öffentlichen Nahverkehr. Deshalb unterstützt der Bund die Verkehrsunternehmen beim Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe. DB Regio Bus geht als größte Anbieterin im deutschen Busverkehr mit gutem Beispiel voran. Ich freue mich, dass durch unsere Förderung bundesweit rund 200 neue E-Busse auf die Straße kommen – ein wichtiger Schritt für einen noch klimafreundlicheren Nahverkehr für alle.“

Susanne Henckel, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein: „Die Kreise sind wichtiger Bestandteil der öffentlichen Mobilität. Sie erschließen mit Hilfe der beauftragten Busunternehmen die Fläche unseres Landes bis in abgelegene Ortschaften. Das dies jetzt noch umweltfreundlicher und komfortabler geschieht, ist ein weiterer Anreiz für den Umstieg in den ÖPNV.“

Dr. Henning Görtz, Landrat im Kreis Stormarn: „Die ersten fünf Elektrobusse vorzustellen, die im Kreis Stormarn unterwegs sind, ist mir eine besondere Freude. Seit einigen Jahren arbeiten wir im Projekt ÖVer.KAnT daran, den ÖPNV deutlich attraktiver zu gestalten. Auch moderne Fahrzeuge gehören dazu! Lärmreduktion und eine bessere Luftqualität kommen direkt den Menschen zugute, die hier leben. Zusätzlich verbessert der neue Kleinbus mit acht Sitzplätzen den AST-Verkehr im Nordkreis. Nur durch gute Angebote locken wir mehr Menschen ins System ÖPNV, und nur so lohnt sich auch im ländlichen Raum ein Angebot wie das Deutschlandticket. Wir werden weiter daran arbeiten, auch wenn unsere Gestaltungsspielräume angesichts der angespannten Haushaltslage in den kommenden Jahren eingeschränkt sein werden.“

Die neuen Busse sind die ersten E-Busse des Herstellers MAN in der Flotte der Autokraft GmbH. Sie bieten 40 Sitz- und 36 Stehplätze sowie extra Raum für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Große Doppelmonitore zeigen Fahrgästen Informationen zum Fahrtverlauf. Für Komfort sorgen eine Klimaanlage sowie kostenfreies W-LAN. An jedem Sitz finden Fahrgäste einen USB-Anschluss, um ihre Mobilgeräte zu laden. Taktile Haltestangen ermöglichen Fahrgästen mit Sehbehinderung, sich besser im Bus zu orientieren. Die Ausstattung mit Videoüberwachung und Abbiegeassistent steigert die Sicherheit. Die Batteriegröße beträgt 480 kWh, der Bus hat damit eine Reichweite von 300 Kilometern. Die Heizung des Fahrzeugs kann mit dem klimafreundlichen Biokraftstoff HVO anstelle von Rohöl betrieben werden. Die Neufahrzeuge fallen auf – durch ihre großen Fensterflächen ebenso wie durch die Markierung „Unterwegs mit 100% Ökostrom“.Deutschlandweit hat DB Regio Bus Fördermittel des BMV in Höhe von rund 59 Millionen Euro aus der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ erhalten. Fördermittel dieser Maßnahme wurden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäische Aufbau- und Resilienzfaszilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Seit 2022 bis Mitte 2025 können mit dieser Unterstützung bei DB Regio Bus rund 200 emissionsfreie Neufahrzeuge angeschafft werden. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

Ausführliche Informationen zum klimaneutralen ÖPNV bei Autokraft: www.dbregiobus-nord.de/aktuell/mobilitaetswende

01. Juli 2025, 08:00 Uhr
Deutsche Bahn, Aufgabenträger und ecoVista informieren bei Roadshow entlang der Strecke • Aktuelles gibt es auch digital

Am 1. August startet die Generalsanierung der Strecke Hamburg – Berlin. Bis Ende April 2026 wird die Strecke für Bauarbeiten gesperrt. Die Züge des Fernverkehrs fahren während dieser Zeit über Umleitungen. Überall dort, wo kein Zug fahren kann, wird ein Ersatzverkehr mit Bussen angeboten. Vor Beginn der Bauarbeiten informiert die Deutsche Bahn (DB) zusammen mit den Aufgabenträgern der Länder sowie dem Busunternehmen ecoVista, das den Ersatzverkehr durchführt, bei einer Roadshow über die Angebote. An zehn Orten entlang der Strecke finden Informationsveranstaltungen statt. Dabei werden u.a. die Busse des Ersatzverkehrs vorgestellt sowie die Wegeleitsysteme, die Fahrgäste den Weg zu ihrer temporären Haltestelle weisen. Zudem wird über die auf der Strecke und an den Bahnhöfen geplanten Maßnahmen informiert.

Stationen der „Roadshow"

Bf Falkensee                  Mi, 2. Juli, 7 bis 11 Uhr, Ausgang Nord

Bf Brieselang                 Mi, 2. Juli, 15 bis 19 Uhr, Ausgang Nord

Bf Nauen                        Do, 3. Juli, 7 bis 11 Uhr, Vorplatz

Bf Wittenberge              Do, 3. Juli, 15 bis 19 Uhr, Vorplatz

Hbf Schwerin                 Die, 8. Juli, 7 bis 11 Uhr, Grunthalplatz

Bf Ludwigslust              Die, 8. Juli, 15 bis 19 Uhr, Vorplatz

Hagenow                        Mi, 9. Juli, 7 bis 11 Uhr, Rathausplatz

Bf Boizenburg               Mi, 9. Juli, 15 bis 19 Uhr, Vorplatz

Bf Büchen                      Do, 10. Juli, 7 bis 11 Uhr, Ausgang Nord

Bf HH-Bergedorf          Do, 10. Juli, 15 bis 19 Uhr, Ausgang Nord

Ende des Expander-Inhaltes

Hier gibt es zusätzliche Informationen: Aktuelles zur Generalsanierung Hamburg – Berlin wird auch digital angeboten: auf einem Baustellenblog sowie einem WhatsApp-Kanal. Zudem hat die DB rund 200.000 Anwohnenden Info-Post zukommen lassen.

Umfassende Erneuerung der hochbelasteten Strecke

Ab dem 1. August bündelt die DB in einer neunmonatigen Bauphase zahlreiche Arbeiten auf der Strecke Hamburg–Berlin. Dabei werden unter anderem 180 Kilometer Gleise und rund 200 Weichen erneuert. Der Bau von sechs zusätzlichen Überleitstellen sorgt dafür, dass künftig schnellere Züge überholen können, was für mehr Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sorgt. Außerdem sollen 28 Bahnhöfe entlang der Strecke modernisiert und attraktiver gestaltet werden.

Darüber hinaus nutzt die DB die Bauphase, um Funkmasten für den künftigen Bahnfunk FRMCS (Future Rail Mobile Communication System) aufzubauen.

Hinweis für die Redaktionen: Weitere Details zu den Baubereichen und Bahnhöfen sowie beispielhafte Grafiken zum Verkehrskonzept finden Sie auf der Projektwebsite unter www.deutschebahn.com/hamburg-berlin. In der DB-Mediathek steht außerdem umfangreiches Bildmaterial zur Verfügung.

27. Juni 2025, 15:00 Uhr
Hamburg/Hannover
Bahn stellt Vorzugsvariante vor • Qualitätsoffensive und Generalsanierung sorgen für kurzfristige Verbesserungen • Überlastete Strecke wird für die Zukunft gerüstet

Für den Ausbau der stark überlasteten Strecke Hannover-Hamburg liegt nun eine Vorzugsvariante vor, die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Bis zum Bau ist es aber noch ein weiter Weg, so dass es an der bestehenden Strecke erst einmal mit einer Qualitätsoffensive im kommenden Jahr los geht, gefolgt von der umfassenden Generalsanierung der Strecke im Jahr 2029. Parallel könnten die Planungen für eine Neubaustrecke auf Basis der vorgestellten Planungen der Deutschen Bahn (DB) starten. Die Entscheidung hierzu obliegt dem Deutschen Bundestag.

Im Rahmen der jetzt vorgestellten Planungen wurden 29 Varianten geprüft, sowohl entlang der Bestandsstrecken als auch neue Streckenführungen. Vier Varianten hat die DB tiefergehend geplant und anhand von knapp 200 Kriterien gutachterlich abgewogen. Der Neubau von Hannover nach Hamburg über Bergen erfüllt die Kriterien für den Deutschland-Takt und das Ziel, mehr Platz auf den Gleisen für mehr Züge im Nah-, Fern- und Güterverkehr zu schaffen. Der reine Streckenausbau hat sich trotz intensiver Prüfung als deutlich unterdimensioniert herausgestellt. Außerdem bringt der Neubau zusätzliche Potenziale für neue Nahverkehrshalte wie zum Beispiel im Heidekreis. Auf der bestehenden Trasse zwischen Hannover und Hamburg wird so Platz für ein besseres und zuverlässigeres Nahverkehrsangebot geschaffen.

Die Strecke Hannover-Hamburg zählt heute mit einer Auslastung von 147 Prozent zu den am stärksten überlasteten und damit unpünktlichsten Strecken Deutschlands. Der Bund prognostiziert auf dieser Achse zudem steigende Zugzahlen sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. Die Strecke hat erhebliche Auswirkungen auf die Qualität im gesamten Schienennetz in Deutschland.

Nächste Schritte: Das Projektteam startet im Herbst eine Tour durch die Region, um den Landkreisen und Kommunen detaillierte Karten und Inhalte (z. B. zum Lärmschutz) vorzustellen und die Meinungen der Menschen in der Region aufzunehmen. Der nächste große Schritt im Planungsprozess soll noch in diesem Jahr die parlamentarische Befassung des Deutschen Bundestages sein. In dieser sollen dann auch Forderungen aus der Projektregion Bestandteil sein.

Informationen zu den Planungen: www.hamburg-bremen-hannover.de

24. Juni 2025, 10:00 Uhr
Hamburg
Pilotprojekt endet am 30. Juni • Erkenntnisse über App-gestützten Hilferufprozess gewonnen • Weitere Grundlagenarbeit notwendig

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Hilferuf-App „SafeNow“ seit Oktober 2023 im Hamburger Hauptbahnhof erprobt, wissenschaftlich begleiten lassen und nun abgeschlossen. Insgesamt 20 Monate konnten Reisende, Mieterinnen und Mieter sowie Mitarbeitende der DB am Hamburger Hauptbahnhof in einer Langzeitstudie eine Hilferuf-App ausprobieren. Ziel des Pilotprojektes war, Erkenntnisse über einen App-gestützten Hilferufprozess zu gewinnen und ihn im Betrieb der verschiedenen Sicherheitspartner zu testen.

Die ersten Ergebnisse zeigen, dass eine Hilferuf-App eine gute Ergänzung im Sicherheitskonzept an den Bahnhöfen sein kann, weil sie das subjektive Sicherheitsgefühl stärkt. Mit Blick auf eine mögliche flächendeckende Einführung einer Hilferuf-App müssen die Alarmierungs- und Einsatzprozesse in die Systeme der Sicherheitspartner geprüft werden. Dazu ist es erforderlich im nächsten Schritt alle Sicherheitspartner:innen in ein solches Konzept bundesweit einzubinden.

Mit Abschluss des Pilotprojektes am 30. Juni 2025 endet auch die Alarmierung von Bundespolizei und DB Sicherheit über die Hilferuf-App SafeNow am Hamburger Hauptbahnhof. Reisende und Mieter:innen können über die bewährten Alarmierungswege die Polizei rufen. Zudem ist mit der sogenannten Quattrostreife umfangreiches Sicherheitspersonal am Hauptbahnhof unterwegs.

Das Sicherheitskonzept des Hamburger Hauptbahnhofs umfasst weiterhin eine hohe Präsenz von Sicherheitspersonal, Kameraüberwachung und Beleuchtungskonzepte mit spürbarem Einfluss auf das Sicherheitsempfinden der Reisenden. 

Der Test der Hilferuf-App war Teil des Forschungsvorhabens „Sicherheitsbahnhof“. Unter wissenschaftlicher Begleitung ist die Praxistauglichkeit mit Sicherheitskräften erprobt worden.

Beim Forschungsvorhaben Sicherheitsbahnhof erforschen und entwickeln die Bundespolizei und die Deutsche Bahn neue und innovative Sicherheitskonzepte für die Bahn. Unterstützt vom Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Bundesministerium für Verkehr (BMV) erproben die Partner:innen gemeinsam unter realen Bedingungen, welche Innovationen Bahnhöfe sicherer machen können.

11. Juni 2025, 15:00 Uhr
Kiel/Eckernförde/Rendsburg
Umweltfreundliche Busflotte in Schleswig-Holstein wächst weiter • Fünf Elektro-Gelenkbusse und zwei neue Wasserstoffbusse fahren im Kreis Rendsburg-Eckernförde • Umstieg auf alternative Antriebe reduziert langfristig Kosten

Die Deutsche Bahn (DB) treibt auch auf der Straße die Elektromobilität voran. Mit dem Kreis Rendsburg-Eckernförde stellte die DB Regio Nord Bus-Tochter Autokraft heute fünf Elektro-Gelenkbusse vor, die bereits im Einsatz sind. Zudem zeigte sie zwei neue Wasserstoffbusse, die in Kürze fahren und zukünftig an einer von GP Joule betriebenen Wasserstofftankstelle in Kiel betankt werden. Rund zehn Prozent der Flotte von DB Regio Bus Nord ist damit emissionsfrei unterwegs; der Umstieg von Diesel auf alternative Antriebe reduziert langfristig Kosten und schont das Klima.

Der Ausbau der ressourcenschonenden Busflotte wurde durch zwei Förderpakete des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) mit insgesamt rund 16 Millionen Euro unterstützt. Dank dieser BMV-Förderung konnte Autokraft nicht nur insgesamt 40 Elektro- und zwei Brennstoffzellenbusse anschaffen, sondern auch die Ladeinfrastruktur und die Werkstätten ausbauen. Alle Elektrobus-Projekte sind in enger Abstimmung mit den ÖPNV-Aufgabenträgern der Kreise und Kommunen umgesetzt worden.

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Daniel Marx (l., DB Regio Bus Nord) und Kai Schlimbach (Kreis Rendsburg-Eckernförde)

Daniel Marx, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Bus Nord und Geschäftsführer Autokraft GmbH: „Mittlerweile fährt rund zehn Prozent der Flotte von DB Regio Bus Nord emissionsfrei. Wir gestalten die Zukunft der Mobilität aktiv und nehmen unsere Verantwortung für den Klimaschutz ernst. Mithilfe der BMV-Förderung und in Zusammenarbeit mit den Kreisen in Schleswig-Holstein haben wir einen großen Schritt auf dem Weg zum klimaneutralen ÖPNV gemacht.“

Kai Schlimbach, Fachbereichsleiter für Regionalentwicklung, Bauen und Umwelt im Kreis Rendsburg-Eckernförde: „Die Umstellung auf klimaneutrale Antriebe wirkt sich direkt auf die Lebensqualität der Menschen vor Ort aus: Wir verbessern die Luftqualität und senken die Lärmbelastung. Diesel einzusparen, schont Ressourcen und wird langfristig Kosten reduzieren, die wiederum in die Qualität des ÖPNV investiert werden können. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde engagiert sich stark für einen modernen, klimafreundlichen und an den Bedürfnissen der Menschen orientierten ÖPNV. Darauf können wir stolz sein!“

Johannes Wieczorek, Abteilungsleiter beim BMV: „Mit unserer Förderung sorgen wir für mehr klimafreundliche Busse im ÖPNV und damit für bessere Luft und weniger CO2-Emissionen vor Ort. Die Autokraft GmbH steht stellvertretend für die Unternehmen der Deutschen Bahn, die engagiert den Busbetrieb elektrifizieren und damit eine Vorbildfunktion einnehmen. Ich freue mich, dass wir im Rahmen der Förderrichtlinie mit 59 Millionen Euro die Beschaffung von knapp 200 Bussen unterstützen konnten.“

Die neuen Busse bieten Raum für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Die Haltewunschtasten sind beleuchtet und mit Blindenschrift versehen. Die Ausstattung mit Videoüberwachung und Abbiegeassistent steigert die Sicherheit auch für das Fahrpersonal. Für den Komfort der Fahrgäste sorgen Klimaanlage sowie kostenfreies W-LAN. An jedem Sitz findet sich ein USB-Anschluss, um Mobilgeräte zu laden.

Die Brennstoffzellenbusse stammen vom portugiesischen Hersteller Caetano. Sie haben eine Reichweite von bis zu 590 Kilometern. Die auf dem Dach verbauten Wasserstofftanks verfügen über eine Kapazität von 37,5 Kilogramm Wasserstoff. Die Brennstoffzelle des Herstellers Toyota lädt permanent eine Batterie, die den Bus antreibt.

Die Elektro-Gelenkbusse verfügen über eine Reichweite von etwa 550 Kilometern. Sie stammen vom niederländischen Hersteller Ebusco und sind die ersten ihrer Art in der Flotte von Autokraft.

Die 40 Elektrobusse und zwei Brennstoffzellenbusse wurden mit Fördermitteln des BMV aus der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ seit 2022 angeschafft. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäische Aufbau- und Resilienzfaszilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

Ausführliche Informationen zum klimaneutralen ÖPNV im Norden gibt es unter www.dbregiobus-nord.de/aktuell/mobilitaetswende

11. Juni 2025, 12:00 Uhr
Auslastung der Züge für Fahrgäste deutlich früher sichtbar • System optimiert den Betrieb, hilft bei der Stabilisierung des Fahrplans • Zukunftsweisende Technologie für die Mobilitätswende

Die S-Bahn Hamburg setzt mit DB Lightgate, einem System zur Erfassung der Auslastung der Züge, und künstlicher Intelligenz (KI) neue Maßstäbe in ihrer Fahrgastinformation. Dank so genannter Echtzeit-Prognosen zur Auslastung der Züge sehen Fahrgäste deutlich früher, in welchem Wagen sie freie Plätze finden. Am S-Bahnhof Elbbrücken stellten Hamburgs Senator für Verkehr und Mobilitätswende Dr. Anjes Tjarks, S-Bahnchef Jan Schröder und Julia Kuhfuß, DB Lightgate, heute die Neuerungen des Systems vor.

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Wir bringen in Hamburg innovative Lösungen voran und haben vor zwei Jahren als erstes Bundesland mit DB Lightgate einen großen Schritt in Sachen Digitalisierung des öffentlichen Nahverkehrs gemacht. Nun wird der nächste Schritt mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz vollzogen und damit das System noch Fahrgastfreundlicher gemacht, indem mit einer Echtzeit-Prognose die Auslastung der Züge bereits fünf Stationen vor der Einfahrt in den Bahnhof sichtbar gemacht wird. Damit schaffen wir ein noch attraktiveres Informationsangebot für alle Fahrgäste."

Jan Schröder, Vorsitzender Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg: „Dank DB Lightgate bringen wir in Hamburg mehr Fahrgäste besser an ihr Ziel. Durch den Einsatz von KI liefert das System frühzeitig exakte Prognosen über die Auslastung der Züge. Unsere Leitzentrale kann mit Hilfe der Daten den Verkehr noch effektiver im Sinne der Fahrgäste steuern und verbessert die Pünktlichkeit sowie die Kapazitätsauslastung. Das KI unterstützte System wird erstmalig im Schienenverkehr eingesetzt und unterstreicht unseren Willen zu Innovationen.“ 

DB Lighgate
DB Lighgate
Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (links) stellt zusammen mit Julia Kuhfuß, Produktentwicklung DB Lightgate, und S-Bahn-Chef Jan Schröder an der Station Elbbrücken die weiterentwickelte Fahrgastinformation vor

So funktioniert DB Lightgate: Die Zugzielanzeiger an den Bahnsteigen zeigen dank DB Lightgate die Auslastung des nächsten einfahrenden Zugs an. Bereits fünf Stationen vor der Einfahrt in den Bahnhof kann der Fahrgast durch die neue KI-gestützte Echtzeit-Prognose erkennen, in welchen Wagen besonders viele freie Plätze sind. Grün steht für Wagen mit wenig Fahrgästen, gelb für mittlere Auslastung und rot für viele Fahrgäste. Bereits 88 Prozent aller Hamburger S-Bahnstationen verfügen über Zugzielanzeiger mit Auslastungsanzeige für Reisende. Zusätzlich werden an 14 S-Bahnhöfen die genauen Bahnsteigabschnitte, an denen die Wagen zum Halten kommen, angezeigt. Dieser Service war ein Wunsch vieler Kund:innen.

Bei der Disposition und Steuerung der Züge nutzt die S-Bahn Hamburg bereits flächendeckend die Vorteile von DB Lightgate. Die generierten Daten verbessern operative Entscheidungen der Leitzentrale und optimieren so den Betrieb. Eine mit wenig Fahrgästen besetzte S-Bahn kann zum Beispiel zu einer veränderten Priorisierung mehrerer Züge an Knotenpunkten wie am Hauptbahnhof führen. Die Bedarfsermittlung bei der Planung von Not- und Ersatzverkehren ist jederzeit möglich. Insgesamt sind über 140 Lichtsensoren zur Messung der Auslastung im Netz der S-Bahn Hamburg installiert.

Die Echtzeit-Prognosen basieren auf Echtzeit-Messungen und KI-Kalkulationen. Für die Auslastungsmessung wird eine eigens bei der S-Bahn Hamburg entwickelte Technik genutzt. Die DB Lightgate-Sensorik ist eine Art Lichtschranke im Gleisbereich, die den vorbeifahrenden Zug erfasst. Abhängig von der Anzahl der Personen in der S-Bahn wird der Lichtstrahl häufiger oder seltener unterbrochen. Daraus ergibt sich ein Messwert mit über 90 Prozent Genauigkeit.

DB Lightgate ist ein zentraler Baustein für die Digitale S-Bahn Hamburg. Durch die Berücksichtigung von Auslastung in der Betriebssteuerung werden die Kernziele: Steigerung Pünktlichkeit, Reduzierung Zugfolgeverspätungen, bessere Trassenauslastung sowie Energieoptimierung unterstützt. Für das Projekt Digitale S-Bahn Hamburg 2.0 dem „energieoptimiertem Fahren mit intelligenter Betriebsleittechnik“ liefert DB Lightgate einen wichtigen Beitrag, da Auslastung Gewicht bedeutet, welches Einfluss auf das Brems- und Beschleunigungsvermögen der Züge hat.

Für die S-Bahn Hamburg hat die Verlässlichkeit des Fahrplans höchste Priorität.

Informationen zur Technik von DB Lightgate finden Sie unter lightgate.deutschebahn.com.

Auf der UITP stellt die S-Bahn Hamburg DB Lightgate, die Digitale S-Bahn Hamburg 2.0 und den IdeenzugUrban vor.

05. Juni 2025, 11:00 Uhr
Oldenburg
Prüfverfahren dauern an • Schäden an Stahlträgern größer als gedacht • Anpassung des Bauablaufs notwendig • Fertigstellung voraussichtlich Ende 2029

Die Sanierung der historischen Gleishalle des Oldenburger Hauptbahnhofs wird länger dauern als zunächst angenommen. Die Begutachtung der Stahlträger der drei Hallenschiffe aus dem Jahr 1915 hat ergeben, dass die Schäden umfangreicher als zunächst angenommen sind. Dementsprechend ist auch die Sanierung aufwendiger und der Bauablauf muss angepasst werden.

Die ursprünglich für Ende 2027 geplante Fertigstellung verschiebt sich daher auf voraussichtlich Ende 2029. Das erklärte DB-Gesamtprojektleiter Felix Burckhardt am Dienstag Oldenburgs Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht bei einem Rundgang durch die Werkshallen des Stahlbauunternehmens SSM GmbH im niedersächsischen Westoverledingen. Die Spezialfirma ist damit beauftragt, die Stahlträger der Gleishalle aufzuarbeiten. Dabei zeigten sich insbesondere unerwartet starke Korrosionsschäden, was den Planungs- und Prüfaufwand der Experten deutlich erhöht. 

DB-Projektleiter Felix Burckhardt
DB-Projektleiter Felix Burckhardt
Quelle: Quelle DB AG / Sabina Bernhardt
DB-Projektleiter Felix Burckhardt

„Die Sichtungen und Prüfverfahren an den Stahlbauteilen des Hallenschiffs am Bahnsteig 7/8 haben leider starke Korrosionsschäden zu Tage gebracht“, sagte Felix Burckhardt. „Besonders stark sind die Schäden an Verbindungsstellen und in Bereichen der Stahlträger, die zuvor durch Anbauteile verdeckt waren. Das zieht erhöhte Prüf- und Reparaturaufwände nach sich, auch für die beiden anderen Hallenschiffe.“ 

Um den bereits an die erforderlichen Sperrpausen im Zugverkehr angepassten Fahrplan stabil zu halten, wird auch nicht mehr das Hallenschiff 7/8 zuerst für die Oldenburger:innen sichtbar sein, sondern das erneuerte Hallenschiff 5/6. Ein erster Meilenstein bei der Fertigstellung der historischen Gleishalle, der voraussichtlich Mitte 2027 erreicht sein wird. Die Kosten für die Sanierungsarbeiten trägt die Deutsche Bahn.

Christina-Petra Schacht, Stadtbaurätin der Stadt Oldenburg, ergänzt: „Dass sich der Zeitplan nun um voraussichtlich zwei Jahre verzögert, ist natürlich für alle Beteiligten sehr bedauerlich – aber angesichts der nicht vorhersehbaren Schäden in den Stahlträgern auch nachvollziehbar. Es ist schon beeindruckend vor Ort zu sehen, welche aufwendigen Schritte notwendig sind, um den Hallenschiffen neues, nachhaltiges Leben einzuhauchen. Ich bin sicher, dass Oldenburg nach der erfolgten Sanierung der Gleishalle und den weiteren Optimierungen einen der schönsten und charmantesten Hauptbahnhöfe der Republik vorweisen kann.“ 

DB-Projektleiter Felix Burckhardt mit Oldenburgs Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht bei SSM GmbH
DB-Projektleiter Felix Burckhardt mit Oldenburgs Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht bei SSM GmbH
Quelle: DB AG / Sabina Bernhardt
DB-Projektleiter Felix Burckhardt mit Oldenburgs Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht

Derzeit werden die Fundamente des Hallenschiffes 7/8 saniert. Parallel werden die Gepäckbahnsteige zwischen dem Bahnsteig 6 und 7 nach historischem Vorbild erneuert. Ab Spätsommer ist der Rückbau des Hallenschiffs am Bahnsteig 3/4 geplant. Im ersten Quartal 2026 sollen die Fundamente am Bahnsteig 5/6 erneuert werden, anschließend ist geplant, dieses dann restaurierte Hallenschiff wieder aufzubauen. Damit ist das erste von drei Hallenschiffen fertig gestellt. Zudem wird der Bahnsteig 5/6 von 228 Meter Länge auf 277 Meter verlängert. Sukzessive werden die restaurierten Hallenschiffe 3/4 und 7/8 wieder aufgebaut und alle Bahnsteige der Gleishalle Oldenburg mit zeitgemäßer Bahnsteigausstattung und digitalen Fahrgastmonitoren ausgestattet.

Alle Maßnahmen erfolgen unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Vorgaben, um die historische Bedeutung des Bahnhofs Oldenburg zu wahren.

Link zur Projektseite: DB Bauprojekt Gleishalle Oldenburg

02. Juni 2025, 19:30 Uhr
Hamburg/Wien
Zugtaufe im Bahnhof Hamburg-Altona • Nightjet der neuen Generation wird Botschafter für die Freie und Hansestadt Hamburg

Ein Nightjet der neuen Generation heißt seit heute „City of Hamburg“. Eva-Maria Tschentscher und Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg tauften den Zug, der nun als rollender Botschafter für die Freie- und Hansestadt Hamburg im Einsatz ist. An der feierlichen Taufzeremonie im Bahnhof Hamburg-Altona nahmen Dr. Michael Peterson, DB-Vorstand Personenfernverkehr und Dr. Sabine Stock, Vorständin Personenverkehr der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), teil. Die tägliche Verbindung zwischen Hamburg und den Städten Wien und Innsbruck gehört zu den beliebtesten Nightjet-Linien, die die ÖBB und DB gemeinsam betreiben.

Dr. Michael Peterson, DB-Vorstand Personenfernverkehr: „Im internationalen Fernverkehr stehen die Signale auf Wachstum: Nie waren mehr Menschen auf grenzüberschreitenden Verbindungen unterwegs als im letzten Jahr. Hamburg bauen wir als Drehkreuz im europäischen Schienenverkehr weiter aus. Im kommenden Jahr wird es eine neue Direktverbindung von Prag nach Kopenhagen über Hamburg geben. Eine weitere ist von Hamburg nach Oslo geplant. Europa wächst auf der Schiene immer enger zusammen.“

Dr. Sabine Stock, Vorständin ÖBB-Personenverkehr AG: „Der Nachtzug ist mehr als nur ein Verkehrsmittel – er ist ein Erlebnis: Während man bequem schläft, verbindet er Metropolen über Landesgrenzen hinweg. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn konnten wir im vergangenen Jahr über 7.000 Nachtzugfahrten allein durch Deutschland durchführen – ein starkes Zeichen für die wachsende Nachfrage. Mit der neuen Generation der Nightjets setzen wir neue Maßstäbe in Komfort und Nachhaltigkeit und schaffen attraktive Alternativen zum Flugverkehr.“

Dr. Peter Tschentscher: „Hamburg ist das Drehkreuz für den Bahnverkehr im Norden. Mit dem Nightjet gibt es einen neuen Nachtzug, der Reisende besonders bequem und klimafreundlich nach Österreich oder von dort in die Hansestadt bringt. Damit wächst Europa auch auf der Schiene weiter zusammen.“

Zugtaufe des Nightjet "City of Hamburg"

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Ende des Sliders

Der Nightjet der neuen Generation: mehr Komfort, Privatsphäre und Platz

Die siebenteiligen Nightjets der neuen Generation haben 254 Sitzplätze und bestehen aus je zwei Sitzwagen (Steuerwagen & Multifunktionswagen), drei Liegewagen und zwei Schlafwagen. Die neuen Wagen sind optimal auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet und punkten mit modernem Design, verbessertem Komfort und mehr Privatsphäre.

Im Schlafwagen verfügen alle Abteile über eine eigene Toilette und Duschmöglichkeit. Fix montierte Betten erhöhen zudem den Schlafkomfort und eine gemütliche Sitzgelegenheit sorgt für z.B. entspanntes Arbeiten, Lesen oder Essen während der Reise.

In den neuen innovativen Mini Cabins, den Einzelschlafplätzen im Liegewagen, befindet sich auf kompaktem Raum alles Nötige für die ungestörte Nachtreise. Die 4er-Abteile im Liegewagen sind optimal für Familien und Gruppenreisende konzipiert.

Der Multifunktionswagen mit Niederflureinstieg bietet ein modernes barrierefreies Liegewagenabteil und neue und verbesserte Transportmöglichkeiten: sechs Fahrradstellplätze sowie mehr Platz für Gepäck, Kinderwagen und Sportequipment.

Reisende können sich auch über technische Neuerungen freuen wie z.B. das kostenlose WLAN oder das moderne Fahrgastinformationssystem, das jederzeit mit aktuellen Reiseinformationen up-to-date hält. Neben der konventionellen Steckdose gibt es für elektronische Geräte auch Lademöglichkeiten via USB sowie via induktiver Ladestation. Neue mobilfunkdurchlässige Fensterscheiben verbessern die Netzfunktion und sorgen für stabileren Handy-Empfang. In den Abteilen steht außerdem ein Bediendisplay mit diversen Komfortfunktionen, wie etwa Lichtsteuerung oder Serviceruf zum Bordpersonal, zur Verfügung. Darüber hinaus sind die Abteile mit einem elektronischen Zutrittssystem mithilfe von NFC-Karten und alle Wagen mit Videoüberwachung ausgestattet.

Die Fahrt von Hamburg nach Wien ist mit dem Sparpreis-Ticket pro Person und Richtung bereits ab 54,90 Euro in der Mini Cabin oder im 4er-Abteil im Liegewagen möglich. Ein Platz im komfortablen Schlafwagen wird mit Sparpreisen ab 99,90 Euro angeboten. Buchbar sind alle Komfort-Kategorien auf nightjet.com und auf bahn.de.

Neben den Verbindungen von und nach Hamburg kommen die Nightjets der neuen Generation auch auf den Strecken Wien/Innsbruck– Amsterdam, Wien/München–Rom und Wien–Bregenz zum Einsatz.

Hinweis an die Redaktionen:

Weitere Informationen zum Nightjet unter: Nightjet neue Generation Presskit

Erstes Fotomaterial von der Nightjet-Taufe steht ab ca. 21.00 Uhr unter https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8246767 zur Verfügung.

30. Mai 2025, 10:00 Uhr
Bremen
Hochstehendes Grundwasser und Ressourcenengpässe erschweren die Arbeiten • Grenzüberschreitender Zugverkehr für Ende 2025 geplant • Ersatzangebot mit Bussen läuft weiter • Arbeiten für die neue Friesenbrücke liegen im Plan

Die Inbetriebnahme der „Wunderline“ zwischen Bremen und Groningen verschiebt sich auf voraussichtlich Ende 2025. Zuletzt war eine Eröffnung der Strecke im Sommer geplant.

Die Arbeiten werden jedoch nach wie vor erschwert durch Hindernisse im Baugrund sowie ein hochstehendes Grundwasser, das die Bodenverhältnisse verschlechtert. Dadurch mussten Bautechnologie und -plan angepasst werden. Zudem wirkt sich aufgrund der bundesweit sehr hohen Bauaktivitäten ein Engpass bei der Verfügbarkeit von Großmaschinen sowie Fachunternehmen und Fachkräften im Bereich Spezialtiefbau aus. Die Deutsche Bahn (DB) und die Provinz Groningen arbeiten unverändert mit Hochdruck daran, die durchgehende Zugverbindung zwischen Bremen und Groningen schnellstmöglich in Betrieb zu nehmen.

Durch die Modernisierung wird die Streckengeschwindigkeit erhöht und die Reisezeit für Fahrgäste verkürzt. Bis zur Inbetriebnahme der Wunderline besteht weiterhin ein Ersatzangebot mit Bussen; Fahrgäste werden darüber rechtzeitig informiert. Sofern die finalen Abnahmeprüfungen ohne größere Beanstandungen verlaufen, ist die Inbetriebnahme nun für Ende 2025, ansonsten Anfang 2026, geplant. Die DB bittet alle betroffenen Reisenden um Verständnis und die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

124 Kilometer der insgesamt 173 Kilometer langen Strecke verlaufen über deutschen Boden. Der überwiegende Teil der Streckenarbeiten ist bereits abgeschlossen. Darunter fallen mehrere Bauwerke wie Stützwände, Brücken und Durchlässe. Auch ein großer Teil der Oberbauarbeiten ist weit vorangeschritten. So kann die Friesenbrücke aus Ihrhove bereits gleisgebunden erreicht werden. Auch die Arbeiten an den neuen, barrierefreien Bahnhöfen Bunde und Ihrhove gehen so gut voran, dass mit Inbetriebnahme der Wunderline Züge dort halten können.

Westlich der Friesenbrücke wird entlang der Strecke der Unterbau bearbeitet, sodass auch hier im Anschluss Grund- und Gleisschotter eingebracht werden kann und Schienen verlegt werden können. Parallel werden derzeit mehrere Bahnübergänge erneuert sowie Kabeltiefbauarbeiten durchgeführt. Abschließend muss noch die Leit- und Sicherungstechnik installiert werden.  

Die neue Friesenbrücke, ein wichtiges Verbindungsglied der Strecke über die Ems, wurde bereits testweise erfolgreich geöffnet und geschlossen; hier liegen die restlichen Arbeiten im Zeitplan. Erste Rangierfahrten werden in Kürze starten, um Material aus dem Osten zu den westlichen Baufeldern der Wunderline zu transportieren. Die zuständigen Gemeinden lassen derzeit die Zuwegungen zum Fuß- und Radweg auf der Friesenbrücke bauen, sodass Passanten noch im Sommer die Ems über die Brücke queren können.

Die DB ist sich der hohen Bedeutung der Wunderline bewusst – regional sowie als wichtiges Bindeglied im gesamteuropäischen Zugverkehr von Amsterdam nach Hamburg und Skandinavien. Gemeinsam mit dem niederländischen Infrastrukturbetreiber ProRail wird weiterhin intensiv daran gearbeitet, den Streckenausbau fertigzustellen.

Mehr Informationen zur Wunderline hier und zur Friesenbrücke hier.

28. Mai 2025, 14:00 Uhr
Hamburg
Jubiläum des ersten Streckenabschnitts vom Hauptbahnhof bis Landungsbrücken • eine zentrale Rolle im städtischen Verkehrsnetz

Die S-Bahn Hamburg feiert das Jubiläum der Strecke vom Hauptbahnhof bis Landungsbrücken. Am 1. Juni 1975 wurde der erste Abschnitt der Tunnelstrecke eröffnet. Heute rollen täglich mehr als 500 Züge durch den Tunnel, der als zweite Stammstrecke der Hamburger S-Bahn eine entscheidende Rolle im Nahverkehr der Hansestadt spielt.

Jan Schröder, Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg: „Der Citytunnel ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Hamburger Nahverkehrs. Allein in den drei S-Bahnstationen Hauptbahnhof, Jungfernstieg und Landungsbrücken sind werktags rund 330.000 Fahrgäste unterwegs. Der Tunnel verbindet wichtige Punkte der Metropole und ist maßgeblich für das Funktionieren des täglichen Pendlerverkehrs. Durch die Digitalisierung des Netzes wird die innerstädtische Strecke unter der Alster auch in der Zukunft für das Wachstum der S-Bahn von hoher Bedeutung sein.“

Zur Historie:

In den 1960er Jahren verfügte Hamburg über zwei S-Bahn-Linien, die beide die Verbindungsbahn nutzten. Damit die S-Bahn Hamburg wachsen konnte, entstand die Notwendigkeit, die S-Bahn im zentralen Bereich zwischen Altona und der Innenstadt auszubauen. Im August 1967 schlossen die Freie und Hansestadt Hamburg und die Deutsche Bundesbahn einen „Herstellungsvertrag“ für die City-S-Bahn. Im Oktober des gleichen Jahres begannen die Bauarbeiten an der Binnenalster. Die Arbeiten für den ersten Abschnitt wurden nahezu vollständig in offener Baugrube ausgeführt. Von der Linienführung sollten besonders Pendler:innen, Tourist:innen sowie Anwohner:innen aus St. Pauli und dem südlichen Altona profitieren. Besonders herausfordernd gestalteten sich die Bauarbeiten im Bereich Jungfernstieg, wo Strecke und Bahnhof direkt unter der Alster liegen. Der zweite Abschnitt der Tunnelstrecke von Landungsbrücken bis Altona ging am 19. April 1979 in Betrieb ging. Im Citytunnel liegen insgesamt fünf Stationen (Jungfernstieg - Stadthausbrücke - Landungsbrücken - Reeperbahn – Königstraße), hinzu kommen für die Strecke errichtete unterirdischen Bahnhofsteile am Hauptbahnhof und in Altona.

Ein halbes Jahrhundert nach der Eröffnung begrüßt die S-Bahn-Station Jungfernstieg wochentags rund 63.000 Fahrgäste – was der Anzahl an Einwohner:innen einer mittleren Stadt in Deutschland entspricht. In den Stationen entlang des Tunnels wurden umfassende Modernisierungen durchgeführt. In der Station Jungfernstieg erfolgte zum Beispiel eine Erneuerung der Bodenbeläge. Außerdem erhielt die Station neue Hintergleiswände an Gleis 1 und 2 sowie neue Stützenverkleidungen und digitale Werbeflächen im Bahnsteigbereich.

Auch im S-Bahnverkehr der Zukunft hat der Citytunnel eine hohe Bedeutung: Ab Anfang der 2030iger Jahre soll das digitale Stellwerk im City-Bereich die Kapazitäten und die Qualität des Bahnbetriebs auch auf der Tunnelstrecke deutlich steigern. Die damit verbundene Umstellung auf die Systeme European Train Control System (ETCS) und Automatic Train Operation (ATO) verspricht eine neue Ära der Effizienz und Zuverlässigkeit im Hamburger S-Bahnverkehr.

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Aktuelles Fotomaterial gibt es in unserer Mediathek.

23. Mai 2025, 11:00 Uhr
Fehmarn
Zusätzlicher Bus mit Fahrradanhänger an Feiertagen und ab 31. Mai bis Anfang Oktober an Wochenenden im Einsatz • Platz für zwölf Räder inklusive E-Bikes

Auf die Sonneninsel mit dem Fahrrad im Gepäck: Der X85-Fahrradbus nach Fehmarn ist auch 2025 unterwegs. Zwischen Lübeck und Fehmarn fahren dann wieder zusätzliche Busse des Typs X85-F, ein einstöckiger Bus mit Fahrradanhänger und Platz für bis zu zwölf Räder inklusive E-Bikes. Ab dem 31. Mai bis zum 5. Oktober jeweils an den Wochenenden verkehrt er je Fahrtrichtung drei Mal täglich zwischen Lübeck und Fehmarn-Burg. Zusätzlich fährt er an diesen ausgewählten Feiertagen: am 29. und 30. Mai (Himmelfahrt), am 9. Juni (Pfingstmontag) sowie 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit).

Die Fahrt mit dem X85-F dauert etwa zwei Stunden. Die Abfahrten in Lübeck Hbf sind samstags und sonntags um 8.20 Uhr, 13.20 Uhr und 17.20 Uhr, in Fehmarn-Burg um 10.10 Uhr, 15.10 Uhr und 19.10 Uhr. Der Bus fährt die Haltestellen Lübeck, Lensahn, Oldenburg i.H. und Fehmarn-Burg an – also die Stationen, an denen eine große Nachfrage zu erwarten ist. In Haffkrug und Großenbrode gibt es keinen Halt.

Als Linie X85 ersetzen die modernen Doppelstockbusse während der Bauzeit der Fehmarnbelt-Hinterlandanbindung die Züge zwischen Lübeck und Fehmarn. Die Busse sind stündlich unterwegs mit Haltestellen in Haffkrug, Lensahn, Oldenburg, Großenbrode und Fehmarn-Burg. Die üblichen X85-Busse haben einen Heckgepäckträger mit Platz für bis zu fünf Fahrräder (max. drei E-Bikes). Der X85-F ergänzt dieses Angebot und schafft zusätzliche Kapazitäten.

In den Bussen X85 und den Fahrradbussen X85-F gilt der Schleswig-Holstein-Tarif. Auch das Deutschlandticket wird anerkannt. Reisende, die ihr Fahrrad mitnehmen, brauchen eine zusätzliche Fahrradfahrkarte. Tickets für die Busse sind vorab in der App „DB Navigator“ oder online unter bahn.de sowie nah.sh erhältlich.

Weitere Informationen unter bahn.de/x85

Mehr zum Bauprojekt unter anbindung-fbq

Alle Informationen zum Nahverkehr unter nah.sh

22. Mai 2025, 11:00 Uhr
Bremen
Rund um Himmelfahrt und Pfingsten stark erhöhtes Fahrgastaufkommen erwartet • Zwischen Osnabrück und Bremen–Bremerhaven-Lehe auf der RE9 daher vorübergehend keine Fahrradmitnahme

Rund um die Feiertage Himmelfahrt und Pfingsten ist das Fahrgastaufkommen auf der RE9 (Osnabrück–Bremen–Bremerhaven-Lehe) erfahrungsgemäß stark erhöht.

Um allen Fahrgästen das Reisen während dieser Zeit so angenehm wie möglich zu machen, ist die Fahrradmitnahme von Donnerstag, 29. Mai, bis Sonntag, 1. Juni, sowie von Samstag, 7. Juni, bis Dienstag, 10. Juni, zwischen 9 und 19 Uhr nicht möglich. Diese Entscheidung wurde in Abstimmung mit der LNVG getroffen.

Die DB bittet Fahrgäste, dies bei ihrer Reiseplanung zu berücksichtigen. Die vorübergehende Änderung ist bereits in allen elektronischen Fahrplanmedien eingearbeitet.

Grund für diese Entscheidung sind die Lieferverzögerungen des Herstellers Alstom und damit verbundenen Kapazitätseinschränkungen im Ersatzkonzept.

21. Mai 2025, 14:00 Uhr
Berlin/Hamburg
Bauunternehmen für den Streckenabschnitt zwischen Hamburg-Rothenburgsort und Büchen gebunden • Umfassende Arbeiten an Schienennetz und Bahnhöfen starten am 1. August 2025 • Planungen für ETCS-Ausrüstung angepasst

Die Deutsche Bahn (DB) ist mit den Vorbereitungen für die Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin auf der Zielgeraden. Auch für den letzten Bauabschnitt zwischen Hamburg-Rothenburgsort und Büchen sind nun Firmen gebunden. Im Rahmen eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens haben die Unternehmen Rhomberg Sersa Rail Holding GmbH, Eurovia GmbH, Axians GA Netztechnik GmbH, Knapp Engineering GmbH, CRS grüntechnik GmbH, SPL Powerlines Germany GmbH, SPITZKE SE sowie eine Arbeitsgemeinschaft aus Schweerbau GmbH & Co. KG, Joseph Hubert GmbH & Co. KG sowie Wiebe Holding GmbH & Co. KG den Zuschlag erhalten. Die gewerkeübergreifende Koordination der Arbeiten erfolgt durch die für das Schienennetz zuständige, gemeinwohlorientierte DB InfraGO. Damit steht einem planmäßigen Start der Generalsanierung am 1. August 2025 nichts mehr im Weg. Bis 30. April 2026 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO: „Bei der Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin können wir bereits auf Erfahrungen aus dem Pilotprojekt Riedbahn zurückgreifen. Dies hat sich nun bei der Vergabe bewährt: Die Neuausschreibung im Herbst vergangenen Jahres hat für mehr Wettbewerb gesorgt und wir haben deutlich bessere Angebote von den Bauunternehmen erhalten. Die Vorplanungen sind bereits abgeschlossen, so dass das Projekt voll im Zeit- und Kostenplan ist.“

Gleichzeitig hat die DB ihre Planungen für die Ausrüstung der Strecke Hamburg–Berlin mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS (European Train Control System) angepasst. Beim Pilotprojekt Riedbahn hat sich gezeigt, wie komplex und zeitaufwändig die Montage und Abnahme der neuen Technik als Doppelausrüstung mit den konventionellen Sicherungssystemen ist. Daher wird die DB während der Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin die Stellwerke sowie die Achszähltechnik auf den zukünftigen Einsatz von ETCS vorbereiten. Die konventionellen Zugsicherungssysteme PZB (punktförmige Zugbeeinflussung) und LZB (linienförmige Zugbeeinflussung) bleiben vorerst weiter in Betrieb. Eine Ausrüstung mit ETCS wird in den frühen 2030er-Jahren erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt kann die Umstellung der auf der Strecke verkehrenden Flotten auf ETCS-fähige Fahrzeuge erfolgen. Eine aufwändige sowie kostenintensive Doppelausrüstung wird damit vermieden.

Auf dem Abschnitt zwischen Hamburg-Rothenburgsort und Büchen sind während der Generalsanierung umfangreiche Arbeiten an Gleisen, Weichen und Schwellen sowie der Leit- und Sicherungstechnik vorgesehen. In Aumühle, Schwarzenbek und Büchen baut die DB drei neue moderne Stellwerke. Außerdem modernisiert die DB im nördlichsten der drei Bauabschnitte die Bahnhöfe Hamburg-Bergedorf, Schwarzenbek, Müssen und Büchen und baut sie barrierefrei aus. In Müssen und Schwarzenbek werden, wie vom Land Schleswig-Holstein bestellt und finanziert, auch die Bahnsteige verlängert. Damit können ab 2027 längere Regionalzüge mit mehr Sitzplätzen zwischen Hamburg und Büchen eingesetzt werden.

Fernzüge fahren während der Bauarbeiten vom 1. August 2025 bis 30. April 2026 weiterhin direkt zwischen Hamburg und Berlin. Wie bei vorherigen Baumaßnahmen verkehren die Direktzüge über Uelzen und Stendal. Die Fahrtzeit zwischen Hamburg und Berlin verlängert sich um 45 Minuten. Zwischen Hamburg und Rostock/Stralsund werden einzelne Fernverkehrszüge über Lübeck umgeleitet. Zudem werden die Kapazitäten der Regionalzüge zwischen Hamburg, Lübeck und Bad Kleinen deutlich erhöht. Als Ersatz für Zugverbindungen im Nahverkehr, die während der Bauphase nicht angeboten werden können, werden in Spitzenzeiten entlang der gesamten Strecke Hamburg–Berlin über 170 Busse zum Einsatz kommen, die täglich bis zu 86.000 Kilometer zurücklegen. Die Fahrpläne sind bereits in den Auskunftsmedien, wie www.bahn.de oder in der App DB Navigator hinterlegt.

Die Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin ist wichtiger Bestandteil des Gesamtprogramms S3 zur strukturellen Sanierung der Infrastruktur sowie von Betrieb und Wirtschaftlichkeit der DB. Auf Deutschlands meistbefahrener Städte-Direktverbindung erneuert die DB während der neunmonatigen Bauphase unter anderem mehr als 180 Kilometer Gleise und über 200 Weichen. Sechs zusätzliche sogenannte Überleitstellen schaffen künftig mehr Stabilität und Flexibilität im Betrieb. Sie sorgen dafür, dass z.B. schnellere Züge des Personenverkehrs langsamere Güterzüge überholen können. Außerdem führt die DB Arbeiten an insgesamt 28 Bahnhöfen durch und wertet sie mehrheitlich zu Zukunftsbahnhöfen auf – z.B. mit neuen Gestaltungskonzepten, mehr Sitz- und Wartemöglichkeiten sowie besseren Parkmöglichkeiten für Fahrräder.

Hinweis für die Redaktionen: Umfassende Informationen zum Projekt, den einzelnen Bauabschnitten sowie zum Verkehrskonzept für Reisende im Regional- und Fernverkehr finden Sie auf www.deutschebahn.com/hamburg-berlin.

15. Mai 2025, 12:30 Uhr
Hamburg/Berlin
Verkehrssenator Tjarks und DB-Fernverkehrsvorständin Berk eröffnen neu gestaltetes Reisezentrum nach einjähriger Umbauphase • Fokus auf Service und persönlicher Beratung • Verbesserte Orientierung durch neues Aufrufsystem • Schalter für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen

Die Deutsche Bahn (DB) hat im Hamburger Hauptbahnhof im Beisein von Verkehrssenator Anjes Tjarks das komplett neu gestaltete DB Reisezentrum wiedereröffnet. Während einer einjährigen Umbauphase wurde diese wichtige Kunden-Anlaufstelle in Deutschlands meistfrequentiertem Bahnhof umfassend nach einem neuen Konzept modernisiert - mit Fokus auf Service und persönlicher Beratung.Stefanie Berk, Vorständin Marketing und Vertrieb DB Fernverkehr: „Das Hamburger Reisezentrum gehört deutschlandweit zu den umsatz- und kundenstärksten Reisezentren und ist ein wichtiger persönlicher Kontaktpunkt für unsere Fahrgäste. Mit dem neuen Konzept verbinden wir das Beste aus beiden Welten: persönliche Beratung und digitale Services. Dazu investieren wir bundesweit in den kommenden Jahren rund 60 Millionen Euro in die Modernisierung der Reisezentren an den 25 reisestärksten Bahnhöfen. Vier von fünf Reisenden im Fernverkehr nutzen täglich diese 25 Bahnhöfe und profitieren damit künftig von persönlichem Service, innovativen Lösungen und einem modernen Wohlfühlambiente.“

Anjes Tjarks, Hamburger Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Der Hauptbahnhof ist nicht nur einer der bedeutendsten Verkehrsknoten auf der Schiene in Nordeuropa, sondern tagtäglich ein Ort der Begegnung für Hunderttausende Reisende und Pendler in Hamburg. Wer hier an- und durchkommt, benötigt nicht selten eine zentrale, gut erreichbare und komfortable Anlaufstelle für Informationen, Orientierung oder Hilfe. Mit dem neuen, modernen Reisezentrum schafft die Deutsche Bahn einen solchen Ort der Begegnung und setzt zugleich ein Zeichen für die Zukunft des Reisens auf der Schiene: Er ist ein klares Bekenntnis zu Kundennähe, Digitalisierung und inklusiver Mobilität, an dem der Mensch im Mittelpunkt stehen soll. Das neue Reisezentrum ist ein wichtiger Schritt der DB, die Aufenthaltsqualität an diesem stark frequentierten Ort zu verbessern. Gemeinsam mit der DB und dem Bund wollen wir diesen Weg mit dem Umbau und der Erweiterung des Hauptbahnhofs im Sinne der Fahrgäste weiter gehen.“

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Das neu gestaltete Reisezentrum bietet unter anderem:

  • einen großen Empfangsbereich mit vier Schaltern, an denen einfache Serviceanfragen ohne lange Wartezeit direkt geklärt werden können
  • sieben Monitore für eine bestmögliche Reisendeninformation
  • ein neues Aufrufsystem, bei dem Kund:innen vom Empfang bis zur Bedienung am Schalter durch den Prozess geführt werden, eine ungefähre Wartezeitprognose erhalten und optional die Möglichkeit haben, sich ihren Wartebon digital auf ihr Smartphone schicken zu lassen
  • einen einladenden Wartebereich für Reisende mit größerem Beratungsbedarf
  • vielfältige Verbesserungen für Reisende mit verschiedenen Mobilitätseinschränkungen, wie zum Beispiel absenkbarer Schalter für Rollstuhlfahrer:innen, Induktionsschleife für Menschen mit Hörgeräten, taktile Streifen am Boden, kürzere Wartezeiten
  • ein komplett überarbeitetes Raum- und Möbeldesign in warmen Naturtönen, welches sich an das Design der DB Lounges und der neuen ICE-Generation anlehnt, und gleichzeitig die historische Architektur des Bahnhofs sichtbar macht.

Mit durchschnittlich rund 550.000 Gästen täglich ist der Hamburger Hauptbahnhof der am meisten frequentierte Bahnhof Deutschlands. Das Reisezentrum wurde seit April 2024 modernisiert und auf den neuesten Stand gebracht. So wurden beispielsweise insgesamt fast neun Kilometer Strom- und Netzwerkkabel für moderne digitale Infrastruktur neu verlegt.

Nach Düsseldorf und Nürnberg ist Hamburg das dritte Reisezentrum, das nach dem neuen, erfolgreichen Konzept modernisiert wurde. Derzeit befinden sich bundesweit sechs weitere Standorte im Umbau: Berlin Hauptbahnhof, Köln, Mannheim, Karlsruhe, Göttingen und Augsburg.

Zahlen | Neues Reisezentrum im Hamburger Hauptbahnhof

Anzahl Kund:innen                  mehr als 1.200 pro Tag

Anzahl Mitarbeitende              rund 40 (im Schichtbetrieb)

Verkaufsfläche                         370 Quadratmeter

Anzahl Schalter                       16, davon vier als Empfang sowie für kurze Serviceanfragen

Öffnungszeiten                        Montag - Freitag                          6.00 bis 21.00 Uhr

                                               Samstag, Sonntag, Feiertage        8.00 bis 20.15 Uhr

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In der Mediathek können Fotos vom neuen Reisezentrum in Hamburg abgerufen werden. 

14. Mai 2025, 14:00 Uhr
Hannover
Verlängerung um weitere drei Jahre • Verbesserungen für Reisende und Bahnhofsbesucher:innen in den Bereichen Aufenthaltsqualität, Reisendeninformation und Anschlussmobilität • Kompetenzstelle Bahnhofsvorplatz und Anschlussmobilität berät Städte und Gemeinden

Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) und die Deutsche Bahn (DB) verlängern ihre Smart-City-Partnerschaft um weitere drei Jahre. Mit ihrer Unterschrift unter ein Memorandum of Understanding (MOU) haben heute Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe DB InfraGO, und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay während der Hauptversammlung des Deutschen Städtetags auf dem Messegelände Hannover die weitere Zusammenarbeit auch offiziell besiegelt. Ziel der Partnerschaft ist es, Hannovers Bahnhöfe und ihre Umfelder attraktiver zu machen und weiterzuentwickeln. Der Fokus liegt dabei auf der intelligenten Verknüpfung von Mobilitätsangeboten wie ÖPNV, Fahrrad und Sharingdiensten sowie einer verbesserten Aufenthaltsqualität für Bahnhofsbesucher:innen und die Hannoveraner:innen.

Neben Projekten am Hauptbahnhof stehen in den kommenden Jahren auch die Zukunftsbahnhöfe Linden/Fischerhof, Bornum und Vinnhorst im Mittelpunkt. Hier sollen Angebote für Anschlussmobilität, verbesserte Wegeführungen und kreative Nutzungsansätze entwickelt und umgesetzt werden – von Fahrradabstellanlagen bis hin zu begrünten Aufenthaltsinseln und Kulturformaten.

Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe der DB InfraGO AG: „Gemeinsam mit der Stadt Hannover denken wir Bahnhöfe neu – als Orte, die Mobilität, Stadtleben und Aufenthaltsqualität zusammenbringen. Die Fortführung dieser Partnerschaft ist ein starkes Signal für eine ganzheitliche und nutzungsorientierte Bahnhofsentwicklung – ganz im Sinne unseres ganzheitlichen Konzeptes, Bahnhöfe aus einem Guss zu Zukunftsbahnhöfen zu entwickeln.“

Auch Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, betont: „Die Bahnhöfe sind zentrale Orte in unserer Stadt. Hier kommt man an, hier trifft man sich, hier werden Verbindungen geschaffen. Umso wichtiger ist es, sie gemeinsam weiterzudenken – als attraktive Stadträume, die Mobilitätsangebote verknüpfen, neue Nutzungen zulassen und zugleich das Stadtbild prägen. Ich freue mich, dass wir diesen Weg mit der DB konsequent weitergehen.“

Quelle: DB AG / Hans-Christian Plambeck

Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe DB InfraGO, und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay

Bereits in den vergangenen Jahren haben LHH und DB konkrete Verbesserungen an den Bahnhöfen umgesetzt. Unter anderem wurden smarte Paketstationen für den Warenempfang und Retouren, Sitzgelegenheiten auf dem Ernst-August-Platz aufgestellt und Mobility Hubs mit Leih-Fahrrädern und E-Scootern eingerichtet. Seit April 2025 ist außerdem eine zusätzliche barrierefreie und nachhaltige Öko-Toilette auf dem Raschplatz hinter dem Bahnhof aufgestellt, um Verunreinigungen im Bahnhofsumfeld zu reduzieren.

Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, erklärte: „Solche Partnerschaften zeigen, dass die Zusammenarbeit zwischen Kommunen und der Deutschen Bahn fruchtbar sein kann. So lassen sich Bahnhofsumfelder zukunftsfähig entwickeln. Das ist auch wichtig für unsere Innenstädte. Wenn beide Seiten gemeinsam planen und handeln, können mit zukunftsgerichteter Stadtentwicklung urbane Orte entstehen mit hoher Lebensqualität und guter Mobilität.“

Über die Zusammenarbeit zwischen der DB und der Stadt Hannover:

Die Umsetzung der Projekte erfolgt im guten Zusammenwirken der Stabsstelle Smart City | Strategien und Projekte der LHH und der Kompetenzstelle Bahnhofsvorplatz & Anschlussmobilität der DB InfraGO AG.

Die Stabsstelle Smart City | Strategien und Projekte im Dezernat für Bauen und Stadtentwicklung ist zentrale Koordinations- und Innovationseinheit für digitale Stadtentwicklung. Ziel ist es, Hannover zukunftsorientiert, nachhaltig und gemeinwohlorientiert zu gestalten – im Zusammenspiel von Stadtgesellschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft. Im Mittelpunkt steht dabei das vom Bund geförderte Smart-City-Modellprojekt „Restart: #HANnovativ“, mit dem die LHH digitale Lösungen für urbane Herausforderungen entwickelt, erprobt und strukturell verankert.

Mit der Kompetenzstelle Bahnhofsvorplatz & Anschlussmobilität hat die DB ein Beratungsangebot für Städte und Kommunen geschaffen, um Bahnhofsvorplätze im engen Schulterschluss mit Städten und Kommunen zu multifunktionalen Räumen mit Aufenthaltsqualität zu entwickeln. Die Kompetenzstelle Bahnhofsvorplatz & Anschlussmobilität ist ein wichtiger Baustein im DB-Konzept, Bahnhöfe ganzheitlich zu Zukunftsbahnhöfen zu entwickeln.

08. Mai 2025, 10:00 Uhr
Bremen
Deutsche Bahn will Sicherheitsgefühl für Fahrgäste verbessern • Verbot tritt Montag, 12. Mai, in Kraft • Umsetzung mit Augenmaß • Gastronomie nicht betroffen

Die Deutsche Bahn (DB) führt ein Alkoholkonsumverbot im Bremer Hauptbahnhof ein. Ab Montag, 12. Mai, ist es nicht mehr erlaubt, Alkohol zu trinken oder alkoholische Getränke dabei zu haben, die zum Konsum im Bahnhof bestimmt sind.

Heiko Siemers, Leiter DB Bahnhofsmanagement Bremen/Osnabrück: „Wir reagieren auf den vielfach von Reisenden und Bahnhofsbesuchern geäußerten Wunsch nach mehr Sicherheit am Hauptbahnhof und möchten durch das Alkoholkonsumverbot das subjektive Sicherheitsempfinden in unserem Bahnhof verbessern.“

Das Verbot umfasst den gesamten Bremer Hauptbahnhof einschließlich aller Zuwegungen und der Bahnsteige. Ausgenommen sind alkoholische Getränke, die beispielsweise aus einem Einkauf stammen und verschlossen nach Hause gebracht werden. Auch in den gastronomischen Betrieben innerhalb des Bahnhofs darf weiterhin Alkohol getrunken werden.

Das neue Verbot wird mit Augenmaß umgesetzt. Zunächst informieren Mitarbeitende der DB über die geänderte Hausordnung, zudem weisen Durchsagen und Aushänge im Bahnhof darauf hin. Bei Verstößen kann ein Platzverweis erfolgen, im Wiederholungsfall auch ein Hausverbot ausgesprochen werden.