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Düsseldorf

Digitale Modernisierung am Bahnhof Hösel erreicht die Zielgerade

Aufzüge seit 31. Juli in Betrieb ● Gestaltung der Personenunterführung folgt ● Abschluss der Arbeiten noch in diesem Jahr

Die Modernisierungsfortschritte am Bahnhof Hösel können sich sehen lassen: Nachdem die DB bereits im letzten Herbst das Dach auf dem Außenbahnsteig an Gleis 2 fertiggestellt und auch die Modernisierung der beiden Bahnsteige komplett abgeschlossen hat, ist nun der nächste Meilenstein erreicht. Seit Freitag, 31. Juli, sind die beiden Aufzüge am Bahnhof in Betrieb, die den Reisenden einen barrierefreien Zugang von Bahnsteig 1 zu Bahnsteig 2 ermöglichen.

Und auch in der Personenunterführung tut sich etwas: Zunächst findet die Betonsanierung der Decken und Wände statt. Anschließend werden die Wände mit hellen und freundlichen Farben aufgefrischt, welche an mehreren Stellen mit den drei Elementen des Höseler Stadtwappens – einer Ähre, einem schreitenden Reh und einem Baum – verziert sind. Abschließend wird die Personenunterführung mit einem Graffiti-Schutz versehen.

Im letzten Schritt erfolgt dann noch die Modernisierung des Daches am Hausbahnsteig. Die DB arbeitet hier in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz und plant, die gesamten Maßnahmen am Bahnhof Hösel noch Ende 2020 abzuschließen. Insgesamt investieren die Deutsche Bahn, das Land Nordrhein-Westfalen, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die Stadt Ratingen rund 5,8 Millionen Euro in die Modernisierung des Bahnhofs. 

Die Station Hösel ist die erste in ganz Nordrhein-Westfalen, die mithilfe der neuen digitalen Methode BIM (Building Information Modelling) geplant und gebaut wird. Klassische Baupläne, die an die Wand geheftet werden, gehören somit der Vergangenheit an. Dank BIM erhalten alle Projektbeteiligten eine interaktive Visualisierung des geplanten Bauwerks in 3D. Der Vorteil: Alle Beteiligten, egal ob Bauherr, Projektleiter oder die verschiedenen Fachplaner, arbeiten am gleichen Modell. So werden Bauabläufe gemeinsam verlässlicher geplant, komplexe Vorhaben anschaulich visualisiert und Risiken frühzeitig erkannt. Durch die Optimierung der Planung können Kosten und Termine besser beherrscht werden. Die DB ist das erste Infrastrukturunternehmen in Nordrhein-Westfalen, das BIM einsetzt.