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Modernisierung abgeschlossen: Bahnhof Blankenheim (Wald) nun barrierefrei erreichbar

Inbetriebnahme des modernisierten Bahnhofs nach rund zwei Jahren Bauzeit ● Neue Rampen führen zum Bahnsteig ● Baukosten von ca. 4,8 Millionen Euro

Der modernisierte Bahnhof Blankenheim (Wald) ist nach rund zwei Jahren Bauzeit fertiggestellt. Bei einer symbolischen Inbetriebnahme haben Guido Trösser-Berg, Leiter SPNV-Investitionsförderung beim Nahverkehr Rheinland (NVR), Bernd Kolvenbach, Vorsitzender der NVR-Verbandsversammlung, Rolf Hartmann, Bürgermeister der Gemeinde Blankenheim, sowie Kai Rossmann, Bahnhofsmanager der Deutschen Bahn für den Raum Köln/Bonn, den Abschluss der Modernisierungsarbeiten gefeiert.

Die Verkehrsstation ist im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms des Bundes (ZIP) für 4,8 Millionen Euro umfangreich umgestaltet worden. Damit ist der Bahnhof jetzt komplett barrierefrei erreichbar: vom ehemaligen Empfangsgebäude können Reisende nun über eine neue Rampe in die neu geschaffene Personenunterführung unter den Gleisen 2/3 gehen. Reisende können aber auch die neue Treppe benutzen, um in die neue Personenunterführung zu gelangen.  Von dort aus führt eine neue Rampe direkt auf den Mittelbahnsteig. Der Bahnsteig ist auf einer Länge von 170 Metern auf 76 Zentimeter aufgehöht worden, um Reisenden einen barrierefreien Einstieg in die Züge zu ermöglichen. Die Bahnsteigausstattung (Sitzbänke, Vitrinen usw.) ist ebenfalls erneuert bzw. ausgetauscht worden. Der rote DB PlusPunkt wurde durch ein neues Wetterschutzhaus ersetzt.

Im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms (ZIP) „Barrierefreiheit" investiert der Bund bis zu 80 Millionen Euro in den Umbau kleiner Bahnstationen. Zusammen mit der Kofinanzierung durch die Länder erreicht das Programm ein bundesweites Fördervolumen von 160 Millionen Euro.


ZITATE

Guido Trösser-Berg, Leiter SPNV-Investitionsförderung beim NVR: „Wir wollen allen Menschen im ÖPNV ein attraktiveres Angebot machen – deshalb ist der barrierefreie Ausbau von Bahnhöfen ein sehr wichtiges Thema. Der Bahnhof in Blankenheim Wald entsprach in Punkto Erreichbarkeit nicht mehr den heutigen Anforderungen. Daher sind wir sehr froh, dass der Haltepunkt nun modernisiert und endlich barrierefrei zu erreichen ist. Das ist eine deutliche Attraktivitätssteigerung.“

Rolf Hartmann, Bürgermeister der Gemeinde Blankenheim: „Die Modernisierung des Bahnhofs Blankenheim-Wald ist eines der wichtigsten Projekte in meiner 16-jährigen Amtszeit. Bei keinem Projekt sind sich die Bürger*innen aus den 17 Orten unserer Gemeinde so einig: Endlich ist der alte Tunnel weg; es wurde Zeit.“

Kai Rossmann, Bahnhofsmanager der DB für den Raum Köln/Bonn: „Obwohl der Bahnhof Blankenheim im NVR-Stationsbericht immer recht gut abschnitt, waren die in die Jahre gekommene Personenunterführung und die fehlende Barrierefreiheit nicht mehr zeitgemäß. Die haben wir nun gemeinsam geschaffen. Davon profitieren nicht nur Pendler, sondern auch die zahlreichen Radfahrer, die den Bahnhof als Startpunkt für Fahrradtouren durch die Eifel ansteuern.“

Bernd Kolvenbach, Vorsitzender der NVR-Verbandsversammlung: „Der Nahverkehr Rheinland setzt sich seit Jahren dafür ein, dass auch die kleineren Bahnhöfe modernisiert und barrierefrei umgebaut werden. Damit sorgen wir für die notwendige Mobilität in ländlichen Regionen und für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse. Wir freuen uns, dass die Fahrgäste hier in Blankenheim (Wald) endlich einen zukunftsfähigen Bahnhof bekommen. Ausdrücklich möchte ich das gezeigte Engagement der Stadt hervorheben.“