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Düsseldorf

Bonn: Bahn nimmt Zugverkehr auf der Voreifelbahn (S 23) ab 30. August wieder bis Rheinbach auf

Ab 6. September geht die Eifelbahn wieder bis Euskirchen in Betrieb • Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten laufen weiter auf Hochtouren

Die Deutsche Bahn wird ab 30. August, 4 Uhr, den Zugbetrieb auf der Voreifelbahn (S 23) von Bonn bis nach Rheinbach wieder aufnehmen. Eine Woche später, am 6. September um 4 Uhr, werden auch auf der Eifelstrecke wieder Züge von Köln über Erftstadt bis nach Euskirchen fahren können. Dies betrifft die Linien RE 12 und 22 sowie die RB 24.

Nach der schweren Flutkatastrophe musste die DB zunächst das Gleisbett komplett von angeschwemmtem Unrat befreien. Zudem muss auf dem gesamten Streckenabschnitt der Schotter gestopft werden, um den Untergrund so zu verdichten, dass wieder Zugfahrten ohne Einschränkungen durchgeführt werden können. Außerdem hat die DB Signale repariert oder ersetzt und sie an das Elektronische Stellwerk (ESTW) Euskirchen angebunden.

Mit Hochdruck haben Mitarbeiter:innen der DB dafür gesorgt, dass die Strecke zwischen Bonn und Rheinbach schnellstmöglich wieder freigegeben werden kann. Wir bitten um Verständnis dafür, dass es zunächst noch zu leichten Einschränkungen im Betrieb kommen kann. Da die Abstellanlagen in Euskirchen nicht genutzt werden können, können die Züge außerdem zunächst leider nur mit einem Zugteil verkehren. Von Rheinbach bis Euskirchen wird weiterhin ein Schienenersatzverkehr eingesetzt (SEV). Wir empfehlen den Fahrgästen daher, vor Fahrtantritt ihre Verbindung zu prüfen, da es zu Fahrzeitverlängerungen und Wartezeiten kommen kann.

Nach den schweren Unwettern hatten Mitarbeitende und Spezialfirmen Schäden an der Infrastruktur vielerorts zunächst behelfsmäßig behoben, damit die Züge schnellstmöglich wieder rollen. Die Instandsetzungs- und Reparaturarbeiten an Gleisen, Brücken, Oberleitungsmasten, Bahnübergängen sowie Stellwerken, Bahnhöfen und Technik laufen in den kommenden Wochen und Monaten ununterbrochen weiter – auch an Strecken, die bereits wieder für den Zugverkehr freigegeben sind. Um langfristige Schäden an der Infrastruktur auszuschließen, setzt die DB auch Spezialist:innen ein, die Bauwerke und den Untergrund von Bahnhöfen unter anderem mit Georadar untersuchen.

Ziel der DB ist es, bis Jahresende rund 80 Prozent der vom Hochwasser betroffenen Strecken für die Reisenden wieder befahrbar zu machen.