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Aktuelle Informationen zum Hangrutsch im südlichen Mittelrheintal in der Nähe von Kestert

Geologen und Kletterer sowie Helikopter im Einsatz, um Hang zu sichern und Lage zu erkunden • Nahverkehr wendet vor und nach dem betroffenen Streckenabschnitt • Güterverkehr umgeleitet

Am Montag, 15. März, gegen 10:00 Uhr kam es auf der südlichen Rheinstrecke in der Nähe von Kestert zu einem Hangrutsch. Nach ersten Schätzungen sind dabei trotz professioneller Fangnetze ca. 5.000 Kubikmeter Steine und Geröll auf die Gleise gelangt. Einige der Steine sind bis zu 10 Tonnen schwer.

Aktuell sind zahlreiche Fachkräfte von DB und Spezialfirmen, darunter Geologen und Kletterer, im Einsatz. Sie erkunden die Lage und sichern den Hang. Um noch lose Gesteinsbrocken an der Bruchstelle zu lösen, setzen die Spezialisten zunächst Luftkissen ein. Ergänzend ist ein Helikopter im Einsatz, der das Gelände aus der Luft erkundet und mit Hilfe einer Abrissbirne die erforderlichen Bereiche bearbeitet. Gegebenenfalls sind zusätzlich punktuelle Sprengungen am Hang erforderlich.

Sobald der Hang abschließend befestigt ist, kann die Strecke mit Spezialbaggern geräumt und das Material abtransportiert werden. Ziel ist es, den Verkehr für die Kundinnen und Kunden möglichst schnell wieder aufzunehmen. Eine verlässliche Prognose zur Befahrbarkeit der Strecke ist voraussichtlich Ende der Woche möglich.

Die Bahnstrecke zwischen Loreley und Kamp-Bornhofen ist in beiden Richtungen gesperrt. Der Nahverkehr wendet vor und nach dem betroffenen Streckenabschnitt. Reisende können sich bei dem Verkehrsunternehmen VIAS über Ersatzverkehre informieren. Der Güterverkehr fährt linksrheinisch über Bingen bzw. andere Umleitungen. Fernverkehrszüge sind auf der Strecke nicht unterwegs.