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Brückenneubau

Erneuerung von Eisenbahnbrücken in Hamburg

Erneuerung Eisenbahnbrücken am Berliner Tor

In Hamburg hat im September 2016 die Erneuerung von zwei Eisenbahnbrücken am Berliner Tor begonnen. Dort kreuzen die Fernbahnstrecke Hamburg–Berlin und die S-Bahnstrecke Hamburg Hbf–Aumühle die Strecke Hamburg–Lübeck sowie die Gleise der S-Bahnstrecke Hamburg Hbf–Poppenbüttel. Die Gesamtbaumaßnahmen in die rund 90 Millionen Euro investiert werden, sollen nach derzeitiger Planung im Jahr 2023 beendet sein. 
Seit November 2016 wurde der alte Überbau der Strecke Hamburg–Berlin zurückgebaut. Der neue Stahlüberbau wurde unweit der Baustelle hergestellt. Der Einschub in seine Endposition erfolgte wie geplant Ende 2017. Ab 2019 folgt der Neubau der eingleisigen Brücke der S-Bahnlinie Aumühle–Hamburg Hbf.

Erneuerung Eisenbahnbrücken zwischen Berliner Tor und Rotenburgsort

Die Deutsche Bahn AG (DB) modernisiert auch Brücken zwischen den S-Bahnstationen Berliner Tor und Rothenburgsort. Dabei handelt es sich um die Eisenbahnbrücken „Bille", „Bullerdeich“ und „Billhorner Deich“. Die Brücke „Bille“ wird in diesem Jahr erneuert, „Bullerdeich“ bis Ende 2022 und die Brücke „Billhorner Deich“ mit der Modernisierung der S-Bahnstation Rothenburgsort ebenfalls bis Ende 2022. Die Restarbeiten erfolgen noch bis Anfang 2023.  

In den Hamburger Frühjahrsferien wurde die S-Bahnbrücke über der Bille durch einen Neubau ersetzt. Die Überbauten der alten Brücke wurden mit einem auf Pontons stehenden Telekran zurückgebaut und durch die neue 45 Meter lange Stabbogenbrücke ersetzt. Anschließend wurden Gleise eingesetzt.  Die DB investiert rund 22 Millionen Euro aus LuFV-Mitteln in den Neubau.


Video vom Bau der Billebrücke


Der Neubau der S-Bahnbrücke  „Billhorner Deich“ wird aus zwei 25 Meter langen Stahltrogbrücken bestehen, die im Jahr 2022 eingehoben werden. Die DB investiert rund 26 Millionen Euro aus LuFV-Mitteln in den Neubau.

An der S-Bahnbrücke „Bullerdeich“ erfolgt das Einsetzen der 20 Meter langen Stahltröge im Jahr 2022. Die DB investiert hier rund zehn Millionen Euro, die über LuFV-Mittel finanziert werden.

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