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Bahnhöfe der Deutschen Bahn

Willkommen in ganz Deutschland

An unseren 5.400 Bahnhöfen empfangen wir täglich rund 21 Millionen Reisende und Besucher und heißen diese als Deutschlands größter Gastgeber willkommen. Unsere Aufgabe umfasst sowohl den Bau und Betrieb als auch die Instandhaltung und Entwicklung von Personenbahnhöfen. 

Pro Tag hält über 400.000 mal ein Zug der rund 120 Eisenbahnverkehrsunternehmen an einem unserer Bahnsteige. Um die Angebote für den Nah- und Fernverkehr stetig zu verbessern und den Wohlfühlfaktor für die Reisenden auszubauen, orientieren wir uns stets unter Berücksichtigung der verkehrlichen Nachfrage und der baulichen Voraussetzungen an den Interessen und Bedürfnissen unserer Reisenden sowie unserer Geschäftskunden. 

Mit der DB-Strategie „Starke Schiene“ konzentrieren wir alle unsere Kräfte auf unser Kerngeschäft. Unsere Bahnhöfe sind Drehscheiben für eine innovative, umweltbewusste Fortbewegung. Für noch mehr Klimafreundlichkeit bündeln wir in den Stationen neue Mobilitätstrends. Damit wollen wir entscheidend zur Verkehrswende beitragen und noch mehr Menschen überzeugen, vom Auto auf die Schiene zu wechseln. 

IIn Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen betreibt die Deutsche Bahn rund 570 Stationen. 

Die größten Bahnhöfe im Norden:

Der Hamburger Hauptbahnhof ist der wichtigste und größte Bahnhof in Norddeutschland. In seiner heutigen Form wurde er am 6. Dezember 1906 in Betrieb aufgenommen und es fuhren die ersten Züge. Bereits am 5. Dezember zelebrierte man die Einweihung mit einem großen Festessen im geschmückten Bahnhof. Täglich nutzen heute knapp 550.000 Reisende und Besucher den etwa 50.000 Quadratmeter großen Hamburger Hauptbahnhof. Er ist somit einer der meist frequentierten Bahnhöfe Deutschlands. Europaweit hat er sogar neben dem Pariser Bahnhof Gare du Nord die höchste Frequenz.

Auf 14 Gleisen verkehren täglich über 800 Züge des Fern- und Nahverkehrs und rund 1.200 S-Bahnen.

Im Herzen der Stadt gelegen, präsentiert sich der der Hauptbahnhof als eine Drehscheibe des nationalen und internationalen Reiseverkehrs.

Noch 1884 wurde der Eisenbahnverkehr in Hamburg über die vier Bahnhöfe Berliner Bahnhof (etwa heutiger Deichtormarkt), Klostertorbahnhof (heutige Markthalle), Lübecker Bahnhof (Spaldingstraße) und Hannoverscher Bahnhof
(Grasbrookinsel) abgewickelt. Altona gehörte zu dieser Zeit noch zu Dänemark.

1887 begannen Verhandlungen zwischen Hamburg und Preußen über die für einen Zentralbahnhof notwenigen Änderungen. Ziel der Hamburger Stadtväter war die Schaffung eines stählernen Wahrzeichens hanseatischer Weltgeltung. 1902 wurde dann mit dem Bau des Hamburger Hauptbahnhofs begonnen. Während des zweiten Weltkrieges wurde der Hauptbahnhof stark beschädigt. Von 1949 bis 1952 wurde der Hauptbahnhof mit einer Kredithilfe der Freien und Hansestadt Hamburg umfangreich instandgesetzt.

Zwischen 1974 und 1980 war eine weitere Sanierung für die Erhaltung in der heutigen Form notwendig. Leider wies die stählerne Wandelhallenbrücke starke Schäden auf und musste im Laufe der weiteren Jahre aus Sicherheitsgründen abgerissen werden.

1989 begann mit einem privaten Investor der Wiederaufbau der Wandelhalle. Die Eröffnung fand im Mai 1991 statt. Hier wurde erstmalig ein Konzept aus Einkaufszentrum und Nutzung von Bahnkunden umgesetzt.

Im Juni 1991 startete der ICE-Hochgeschwindigkeitsverkehr ab Hamburg.

Der Hauptbahnhof bietet zusammen mit der Wandelhalle in über 70 Geschäften an 365 Tagen im Jahr den Reisenden und Besuchern ein vielfältiges Angebot an Gastronomie, Geschenken, jegliche Art von Reisebedarf sowie Dienstleistungen. Zudem ist er Arbeitsort für rund 1.350 Beschäftigte.

Zahlen, Daten, Fakten Bahnhof gesamt:

  • Einweihung 6. Dezember 1906
  • Architekten: Oberbaurat Caesar und das Architektengremium Reinhardt/Süßenguth aus Berlin
  • 1949 - 1952 Instandsetzung nach Kriegsende
  • 1974 – 1980 Modernisierung
  • 1991 Eröffnung der Wandelhalle
  • 1991 Aufnahme des Hochgeschwindigkeitsverkehrs ab Hamburg
  • Maße Empfangsgebäude:
  • 206 Meter Gesamtlänge
  • 135 Meter Gesamtbreite
  • 37 Meter Höhe der Empfangshalle
  • knapp 550.000 Reisende und Besucher täglich
  • rund 800 Züge des Fern- und Nahverkehrs täglich
  • rund 1.200 S-Bahnen täglich    

Stand: 2020

Der Hauptbahnhof Hannover das größte Eisenbahnverkehrskreuz im Nord-Süd / Ost -West Verkehr. In seiner heutigen Form wurde er am 22. Juni 1879 eingeweiht. Täglich nutzen über 260.000 Reisende und Besucher den etwa 100.000 Quadratmeter großen Hannover Hauptbahnhof. Er ist somit einer der am meistfrequentierten Bahnhöfe Deutschlands. Täglich verkehren auf zwölf Gleisen rund 750 Züge des Fern/Nah- und S-Bahnverkehrs.

Die erste Eisenbahnstrecke im Königreich Hannover wurde am 22. Oktober 1843 von Hannover nach Lehrte in Betrieb genommen. An diesem Tag fuhr erstmals ein Eisenbahnzug aus einem provisorischen Kopfbahnhof, der im „Steinthorfeld“ vor den Toren der königlichen Residenzstadt Hannover lag.

Bereits im Jahre 1847 löste der Bau eines Durchgangsbahnhofes das Provisorium ab. Bis heute befindet sich der Bahnhof an dieser Stelle. Vor dem Bahnhof wurde 1861 das bronzene Reiterdenkmal des verstorbenen Königs Ernst August errichtet, das auch heute noch an seinem Platz steht und als beliebter Treffpunkt „Unterm Schwanz“ gilt.

Der allgemeine Verkehrszuwachs in der Gründerzeit erforderte aber schon bald einen größeren Bahnhof. Die Staatsbahn entschloss sich zu einem Neubau an alter Stelle. Als einer der ersten großen Städte Deutschland erhielt Hannover einen Durchgangsbahnhof. Vorbereitend für den Bahnhofsneubau wurden 1873/74 die Bahngleise im Stadtgebiet hochgelegt und der städtische Verkehr darunter hindurchgeführt. Diese Konzeption hatte als „Hannover-System“ Vorbildfunktion für viele Bahnhofsanlagen in aller Welt.

Der neue Bahnhof, erbaut von dem Architekten Hubert Stier, wurde am 22. Juni 1879 eingeweiht.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof schwer beschädigt und die dreischiffige Bahnhofshalle zerstört. Die Außenmauern des Empfangsgebäudes sind bis heute unverändert erhalten geblieben. Von 1998 bis 2000 wurde der Bahnhof umfassend modernisiert und ist heute eine ansprechende Visitenkarte.

Im Mai 2000 wurde der Hauptbahnhof Hannover rechtzeitig vor der EXPO nach knapp zweijähriger Umbauzeit wiedereröffnet. Die Bahnsteige erhielten Lichtöffnungen mit Glaseinhausungen. In der Promenade unter dem Gleisbereich und im Ostflügel entstanden neue Läden, im Westflügel das neue DB ReiseZentrum. Die Fassaden des Empfangsgebäudes wurden saniert, Aufzugsanlagen eingebaut und zum Schluss die Funktionsräume zum Betrieb des Bahnhofs und der Ladenzeile ausgebaut.

Der aus dem Jahr 1879 stammende Bahnhof gehört zu den größten in Deutschland und kombiniert heute eine moderne Verkehrsstation mit einem vielseitigen Dienstleistungszentrum. Die Modernisierung des Hauptbahnhofs war Anstoß für eine ganze Reihe von Entwicklungen rund um den Bahnhof. Das Bahnhofsumfeld hat damit insgesamt in den letzten Jahren an Attraktivität gewonnen.

In der Kategorie „Großstadtbahnhof “wählte die Allianz pro Schiene den Hannoverschen Hauptbahnhof 2004 zum „Bahnhof des Jahres“.

Unter der Marke „IHR EINKAUFSBAHNHOF“ bieten über 50 Geschäfte an
365 Tagen im Jahr den Reisenden und Besuchern ein vielfältiges Angebot an Gastronomie, Geschenken, jegliche Art von Reisebedarf sowie Dienstleistungen.

Der Hannoversche Hauptbahnhof ist zudem Arbeitsort für rund 2.000 Beschäftigte.

Zahlen, Daten, Fakten:

  • Einweihung 22. Juni 1879
  • Architekt: Ludwig Oswald Hubert Stier
  • 1998 bis 2000 grundlegende Sanierung

Maße Empfangsgebäude:

  • 182 Meter Länge, 26,45 Meter Breite,
  • größte Höhe der Empfangshalle 13,50 Meter,
  • Passage: Länge etwa 166 Meter, Breite 22,89 Meter

Einrichtungen im Bahnhof:

  • DB Information
  • ​Reisezentren
  • DB Lounge
  • über 50 Geschäfte
  • 1024 Schließfächer
  • rund 260.000 Reisende und Besucher täglich
  • ​über 750 Züge des Fern- und Nahverkehrs

Stand: 2020

Der Bremer Hauptbahnhof ist wichtiger Knotenpunkt im Nord-Süd-Verkehr. In seiner heutigen Form wurde er am 15. Oktober 1889 eingeweiht. Täglich nutzen heute rund 147.000 Reisende und Besucher den etwa 30.000 Quadratmeter großen Bremer Hauptbahnhof. Er ist somit einer der 20 meistfrequentierten Bahnhöfe Deutschlands. Täglich verkehren auf neun Gleisen über 500 Züge des Fern- und Nahverkehrs durch den Bremer Hauptbahnhof.


Nordöstlich von der Innenstadt gelegen, ist der Hauptbahnhof auch ein wichtiger Knotenpunkt für den Regionalverkehr sowie den nationalen und internationalen Fernverkehr.
Eines der Prunkstücke des Hauptbahnhofs ist die denkmalgeschützte Empfangshalle. Sie wurde von dem Hannoveraner Architekten Hubert Stier im Stil der Neorenaissance errichtet. Noch heute zieht sie die Blicke auf sich. In der Kategorie „Großstadtbahnhof “wählte die Allianz pro Schiene den Bremer Verkehrsknotenpunkt 2012 zum „Bahnhof des Jahres“ und würdigte das Eingangsportal als „schönstes in ganz Deutschland“.
In der Empfangshalle befindet sich ein Wandmosaik. Es stammt aus den 1950er Jahren und wurde von einer Bremer Tabakfirma gestiftet. Illustriert ist der Weg des Tabaks von der Ernte in Südamerika bis zur Ankunft in Europa. Lange wurde das Mosaik durch Werbung verdeckt, bis es im Zuge der Umbauarbeiten im Jahr 2000 restauriert wurde.
Unter der Marke „MEIN EINKAUFSBAHNHOF“ bieten über 30 Geschäfte an
365 Tagen im Jahr den Reisenden und Besuchern ein vielfältiges Angebot an Gastronomie, Geschenken, jegliche Art von Reisebedarf sowie Dienstleistungen.
Der Bremer Hauptbahnhof ist zudem Arbeitsort für rund 500 Beschäftigte.
Der erste Bahnhof in Bremen war der Hannoversche Bahnhof. Er wurde zwischen 1845 und 1847 gebaut. Von hier fuhr am 12. Dezember 1847 der erste Zug von Bremen nach Hannover. Von 1886 bis 1889 wurde der heutige Bahnhof, damals noch unter der Bezeichnung „Zentral Bahnhof“ erbaut. Im zweiten Weltkrieg beschädigten Bomben die Gleisanlagen sehr stark, das Empfangsgebäude blieb aber nahezu unversehrt. Ende 1945 wurde der Zugverkehr in Bremen wieder aufgenommen.


Zahlen, Daten, Fakten:

  • Einweihung 15. Oktober 1889
  • Architekt: Ludwig Oswald Hubert Stier
  • Beginn Umbau Mai 1998
  • Wiedereröffnung nach Umbau am 9. November 2001
  • Maße Empfangsgebäude:
  • 160 Meter Länge, 31 Meter Breite,
  • größte Höhe der Empfangshalle 27 Meter,
  • Passage: Länge etwa 130 Meter, Breite 11 Meter
  • Einrichtungen im Bahnhof:
    • DB Information
    • Reisezentren
    • Touristinformation
    • DB Lounge
    • 34 Geschäfte
    • 405 Schließfächer
  • rund 147.000 Reisende und Besucher täglich
  • über 560 Züge des Fern- und Nahverkehrs

Stand: 2020

Für die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt ist der Kieler Hauptbahnhof der wichtigste Bahnhof. An seinem heutigen Standort wurde er am 1. Juni 1899 eingeweiht. Täglich nutzen heute rund 37.000 Reisende und Besucher den etwa 10.000 Quadratmeter großen Kieler Hauptbahnhof.

Der Kieler Hauptbahnhof ist Ausgangspunkt für viele Bahnstrecken im Norden und befindet sich direkt an der Kieler Förde. Auf acht Gleisen fahren täglich rund 250 Züge des Fern- und Nahverkehrs ab und kommen auch an.

Kiel hatte vor seinem jetzigen Standort des Bahnhofes bereits drei weitere. Der erste Kieler Bahnhof war ein sogenannter „Interimsbahnhof“ in Höhe der Marthastraße, also jenseits der Gablenzbrücke, da der geplante Bahnhof noch nicht fertig war. Dieser wurde für den Eisenbahnverkehr von 1844 bis 1846 genutzt. 1846 war dann der Bahnhof „an der Klinke“ in Höhe des heutigen Stresemannplatzes am Ziegelteich fertig. Er wurde jedoch nach kurzer Zeit zu klein für den wachsenden Eisenbahnverkehr, so wurde ein neuer Bahnhof am heutigen Standort geplant. Die Planungen dafür begannen 1889 und der Baubeginn war 1895. Nach der Einweihung im Jahre 1899 wurde in den weiteren Jahren weiter ausgebaut. Im Jahr 1911 war die endgültige Fertigstellung.

Während des zweiten Weltkrieges wurde der Hauptbahnhof stark beschädigt. Von 1950 bis 1955 wurde der Hauptbahnhof wieder aufgebaut.

Für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 1972 wurden im Bahnhof die Bahnsteige verlängert und es wurde eine Stahl-Fußgängerbrücke zum ZOB erreichtet. In diesem Zusammenhang erhielt auch das Bahnhofsumfeld ein neues Erscheinungsbild.

Mit Elektrifizierung der Bahnstrecke nach Hamburg im Jahr 1995 konnten nun auch ICE-Züge den Kieler Hauptbahnhof anfahren.

Zwischen 1999 und 2004 wurde der Bahnhof umfassend modernisiert. Mit der Neugestaltung des Empfangsgebäudes entstand so eine attraktive und moderne Verkehrsstation. In den weiteren zwei Jahren entstand auch eine komplett neue moderne Bahnhofshalle.

Der Hauptbahnhof bietet in 21 Geschäften an 365 Tagen im Jahr den Reisenden und Besuchern ein vielfältiges Angebot an Gastronomie, Geschenken, jegliche Art von Reisebedarf sowie Dienstleistungen. Zudem ist er Arbeitsort für rund 180 Beschäftigte.

Zahlen, Daten, Fakten Bahnhof gesamt:


  • Einweihung 1.Juni 1899
  • Architekten: Baurat  Ernst Schwartz
  • ​1950 - 1955 Instandsetzung nach Kriegsende
  • 1999 und 2004 Modernisierung des Empfangsgebäudes
  • ​2006 Fertigstellung der Halle
  • Maße Empfangsgebäude:
    55 Meter Hallenbreite
    121 Meter Hallenlänge
    17 Meter Höhe der Empfangshalle
  • Einrichtungen im Bahnhof
    DB Information
    Reisezentrum
    21 Geschäfte
    1 DHL-Paketstation
    216 Schließfächer
    Bahnhofsmission
    Bundespolizei


rund 37.000 Reisende und Besucher täglich
rund 250 Züge des Fern- und Nahverkehrs kommen täglich an und fahren wieder ab

Stand: 2020