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Osnabrück

DB-Tochter Weser-Ems-Bus: Erstmals Hybridbusse im Landkreis Osnabrück im Einsatz

Umweltfreundliche Busflotte der DB wächst weiter • Drei Bustaufen als Startschuss in der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS)

Die umweltfreundliche und ressourcenschonende Busflotte der Deutschen Bahn wächst weiter: Im Landkreis Osnabrück sind ab sofort Mild-Hybridbusse regulär im Einsatz. Die sieben Neufahrzeuge gehören der DB-Tochter Weser-Ems-Bus und fahren im Bereich Wallenhorst im Verkehrsgebiets der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS). Bei einer feierlichen Bustaufe am 24. Juni 2021 vor dem Kreishaus in Osnabrück übernahmen Landrätin Anna Kebschull, Wallenhorsts Bürgermeister Otto Steinkamp sowie Dr. Winfried Wilkens, Kreisrat des Landkreises Osnabrück das Patenamt für die „Neuankömmlinge“.

Neue Busse leisten Beitrag zum Klimaschutz
Die sieben Mild-Hybrid-Busse des Herstellers MAN verfügen über kostenfreies WLAN und USB-Buchsen an den Sitzplätzen. Zusätzlich zum herkömmlichen Verbrennungsmotor können sie sie auf einen klimafreundlichen elektrischen Antrieb zurückgreifen und fahren damit energieeffizienter, schadstoffärmer und mit weniger Lärmbelastung als vergleichbare Dieselbusse. Die elektrische Energie wird in den technischen Komponenten auf dem Fahrzeugdach gespeichert und kann so das Bordnetz wie beispielsweise die Beleuchtung oder die Klimaanlage mit Strom versorgen. Diese Technik kommt insbesondere zum Einsatz, wenn aufgrund der Start-Stopp-Automatik der Dieselmotor abgeschaltet ist, etwa an roten Ampeln oder bei längerem Halt an einer Haltestelle. Zudem wird die elektrische Energie zum Start des Verbrennungsmotors beim Wiederanfahren genutzt.

"Mit dem Einsatz von Hybridbussen leisten wir einen Beitrag zur Klimawende und tragen zu einem noch ökologischeren ÖPNV in Stadt und Landkreis Osnabrück bei. Wir freuen uns, dass wir unseren Fahrgästen mit den neuen Bussen ein attraktives Angebot machen können und hoffen, noch mehr Menschen zum Einsteigen zu bewegen", sagt Daniel Marx, Geschäftsführer der Weser-Ems Busverkehr GmbH.

Busse heißen jetzt Hollage, Rulle und Lechtingen
Bei der Bustaufe erhielten drei der neuen Busse, die im Bereich Wallenhorst eingesetzt werden, einen Namen, sichtbar an den Seitenfenstern angebracht. Landrätin Anna Kebschull taufte einen Bus auf den Namen „Lechtingen“, Bürgermeister Otto Steinkamp übernahm die Taufe von „Hollage“ und Kreisrat Dr. Winfried Wilkens  gab „Rulle“ seinen neuen Namen.

Der Verkehrssektor hat noch viel Potenzial, um zum Klimaschutz beizutragen. Ich freue mich sehr, dass im ohnehin umweltfreundlichen ÖPNV weitere Anstrengungen unternommen werden, um den CO2-Ausstoß zu minimieren. Das ist wichtig für die Lebensqualität und die Zukunft der Menschen hier vor Ort“, sagt Anna Kebschull.

Otto Steinkamp betont die Wichtigkeit einer guten Verbindung von Stadt und Landkreis: „Eine gute Anbindung aller Ortsteile von Wallenhorst untereinander sowie mit der Stadt Osnabrück ist sehr wichtig. In der VOS gelingt dies glücklicherweise sehr gut. Dass nun drei Busse durch ihre Namensgebung noch enger mit unserer Gemeinde verbunden sind, freut mich ungemein!“

Dr. Winfried Wilkens appelliert im Zusammenhang der Bustaufe an die Menschen vor Ort: „Jede und jeder kann sehr viel beitragen zum Thema Klimaschutz. Öfter mal den Bus zu nehmen ist daher schon jetzt eine sehr gute Idee. Und wir arbeiten gegenwärtig besonders intensiv daran, das Mobilitätsangebot im Osnabrücker Land noch deutlich auszubauen.“

Über Weser-Ems-Bus in Osnabrück
Die DB-Tochter Weser-Ems Busverkehr GmbH betreibt Busverkehre in Niedersachsen von der Nordsee bis ins Osnabrücker Land. Innerhalb der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück, deren Gründungsmitglied sie ist, setzt das Unternehmen 49 Busse ein und beschäftigt 135 Mitarbeiter:innen.

Die Deutsche Bahn setzt sich als Ziel, bis 2050 ein klimaneutrales Unternehmen zu werden und auf dem Weg dorthin auf herkömmlichen Diesel zu verzichten. Dazu prüft sie verschiedene Möglichkeiten für alternative Antriebe und Kraftstoffe. Der Versuchszug advanced TrainLab fährt bereits mit einem Öko-Diesel, der die CO2-Emissionen um 90 Prozent reduziert. Auch im Regionalverkehr ist der Einsatz von Öko-Diesel geplant, dem bis zu 33 Prozent Öko-Kraftstoffe beigemischt sind.

Dank neuer Telematik-Technologie und Schulungen für nachhaltige Fahrweise wird DB Regio zusätzlich rund 100.000 Tonnen CO2 pro Jahr bei Zügen und Bussen einsparen. Das entspricht dem jährlichen Heiz- und Stromverbrauch einer mittelgroßen deutschen Stadt.

Weitere Informationen zu den Busunternehmen der Deutschen Bahn im Norden gibt es hier.