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München

Deutsche Bahn baut Schallschutzwand in Winterhausen

Symbolischer erster Spatenstich in Winterhausen • Gesamtlänge der Wand 930 Meter • Gesamtinvestitionssumme rund 2,7 Millionen Euro

Im Rahmen des Lärmsanierungsprogramms des Bundes errichtet die Deutsche Bahn an der Bahnlinie Würzburg – Ansbach in Winterhausen eine Schallschutzwand mit einer Gesamtlänge von 930 Metern. Die Investitionen für diese aktive Schallschutzmaßnahme belaufen sich auf insgesamt 2,7 Millionen Euro. Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern, und Christian Luksch, Erster Bürgermeister der Gemeinde Winterhausen, sprachen zu den Gästen. Anschließend fand ein erster Spatenstich zum symbolischen Beginn der Bauarbeiten statt.

„Der Bund investiert im Rahmen des Programms zur freiwilligen Lärmsanierung jährlich rund 150 Millionen Euro für mehr Lärmschutz an bestehenden, besonders belasteten Bahnstrecken“, so Klaus-Dieter Josel. „Davon profitiert nun auch die Gemeinde Winterhausen. Für die Anwohnerinnen und Anwohner wird es dank der 930 Meter langen Schallschutzwand deutlich leiser“.

Bürgermeister Christian Luksch begrüßte die Schallschutzmaßnahmen: „Im Namen unserer Gemeinde und ihrer Bürgerinnen und Bürger freue ich mich besonders über den dank des Lärmsanierungsprogramms umgesetzten Schallschutz. Durch die Schallschutzwand werden nicht nur die unmittelbar an der Bahnstrecke lebenden Menschen geschützt. Von dieser Maßnahme profitieren auch die Anwohner der dahinter liegenden Wohnungen und Häuser.“

Zusätzlich wird für ca. 88 Wohneinheiten der Anspruch auf passiven Schallschutz geprüft; beispielsweise der Einbau von schalldämmenden Fenstern und Lüftern. Hierfür werden rund 30.000 Euro vom Bund zur Verfügung gestellt.

Über die Lärmsanierung

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn bis einschließlich 2019 über 1,6 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von 1.844 Kilometern Schienenstrecke und rund 62.000 Wohneinheiten investiert. Allein im Jahr 2019 wurden über 50 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und rund 119 Millionen Euro ausgegeben.


Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Durchführung. Gefördert werden neben Schallschutzwänden auch schalldichte Fenster und Lüfter an Gebäuden entlang von Bahnstrecken. Der Eigenanteil von einem Viertel der Kosten ist vom Eigentümer zu tragen, da die Maßnahmen immer mit einer Wertsteigerung des Objekts verbunden sind.

Weitere Informationen zur Lärmsanierung sind im Internet abrufbar unter www.laermsanierung.deutschebahn.com