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Aktuelle regionale Themen

09. Januar 2026, 12:31 Uhr
Stuttgart
DB gibt Überblick über das Verkehrsangebot von Januar bis März: Umfangreiche Arbeiten an den Strecken im Bereich des S-Bahn-Netzes überwiegend für den Ausbau zum Digitalen Knoten Stuttgart • Für Auskünfte empfiehlt die DB ihre elektronischen Fahrplanmedien auf bahn.de und in der App DB Navigator

Die Deutsche Bahn (DB) führt im ersten Quartal 2026 umfangreiche Arbeiten für das bundesweite Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart (DKS) aus: In den Bereichen von Bad Cannstatt/Untertürkheim und Vaihingen rüstet die DB die S-Bahn-Strecken auf moderne Leit- und Sicherungstechnik um. An insgesamt sechs Wochenenden vom 17./18. Januar bis zum 21./22. Februar ist die Bahnstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Böblingen gesperrt. An den ersten vier Wochenenden davon ist zudem auch kein Zugverkehr auf der Flughafenstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt möglich. Vom 23. Februar bis zum 24. März ist erneut die Bahnstrecke zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Fellbach für den Zugverkehr gesperrt. Zwischen dem 7. und 10. März können zudem die Gleise 1 bis 4 im Bahnhof Bad Cannstatt nicht angefahren werden. Dabei sind zeitweise auch die S-Bahn-Gleise zwischen Bad Cannstatt und Neckarpark komplett gesperrt.

Durch die Arbeiten für den zukünftig digitalen Zugbetrieb in der Region Stuttgart ergeben sich umfangreiche Änderungen in den Fahrplänen der Züge im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr. So bleiben die Fahrgäste dabei mobil:

Keine Züge der RB11 auf der Schusterbahn Untertürkheim–Kornwestheim

Von Dienstag, 13. Januar, bis Freitag, 30. Januar:

Wegen der digitalen Streckenausrüstung in den Bereichen von Bad Cannstatt und Untertürkheim fallen die Regionalbahnen (RB) der Linie RB 11 jeweils von Montag bis Freitag zwischen Stuttgart-Untertürkheim und Kornwestheim Personenbahnhof (Pbf) komplett aus. Zwischen Untertürkeim und Kornwestheim fahren alternativ die S-Bahnen der Linien S1 und S4/S5 jeweils mit Umstieg an der Station Hauptbahnhof (tief). Innerhalb des Stuttgarter Stadtgebiets können die Fahrgäste zudem auf die Stadtbahnen und Busse der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) ausweichen.

Umleitungen von Fernverkehrszügen über Remsbahn: Haltausfälle bei der S2

Von Dienstag, 13. Januar, 0 Uhr, bis Montag, 19. Januar, 4 Uhr:

Für den Bau einer neuen Infrastruktur im Hauptbahnhof Ulm findet der erste Teil der Arbeiten nach dem neu ausgearbeiteten Konzept statt. Innerhalb dieses Zeitraums fahren Fernverkehrszüge den Ulmer Hauptbahnhof nicht an. Die Züge werden zum Teil zwischen Stuttgart und Augsburg umgeleitet:

Die Fahrzeit der zweistündlich verkehrenden ICE Berlin–Leipzig–Erfurt–Frankfurt–Stuttgart–München verlängert sich deshalb zwischen 45 und 60 Minuten. Die Züge erreichen Augsburg und München entsprechend später. In der Gegenrichtung fahren die Züge in München und Augsburg früher ab. Die Fahrzeit der ebenfalls zweistündlich verkehrenden ICE Hamburg–Dortmund–Köln–Stuttgart–München verlängert sich in Richtung München um rund 35 Minuten. Die Züge starten ab München Hauptbahnhof rund 35 Minuten früher. Dadurch bietet die DB zwischen Stuttgart und München in beide Richtungen jeweils ein stündliches Direktangebot mit ICE-Zügen an. Alle weiteren Fernverkehrsverbindungen entfallen auf einer Teilstrecke, zum Teil auch auf der Gesamtstrecke. Unter anderem bestehen statt der ICE-Verbindungen Stuttgart–Österreich von und nach Österreich lediglich Direktverbindungen ab und bis München.

Aufgrund der Umleitungen der ICE ergeben sich Fahrplanänderungen bei den Zügen der S-Bahn-Linie S2 Schorndorf–Filderstadt jeweils täglich zwischen 7 Uhr und 22.30 Uhr:

Die Züge der S2, die in Schorndorf vorübergehend jeweils zur Minute .17 in Richtung Filderstadt abfahren, halten nicht an den Stationen Weiler (Rems) und Beutelsbach. Dadurch ergeben sich für die Halte Schorndorf, Winterbach, Geradstetten und Grunbach geänderte Abfahrtszeiten. Das betrifft jeweils zusätzlich auch die S2-Züge, die um 0.17 Uhr in Schorndorf losfahren.

Die Züge der S2, die in Waiblingen jeweils zur Minute .20 in Richtung Schorndorf abfahren, halten nicht an den Stationen Beutelsbach, Geradstetten und Weiler (Rems). Dadurch ergeben sich für die Halte Grunbach und Winterbach geänderte Abfahrtszeiten.

Die Änderungen beim Regionalverkehr wegen der Arbeiten in Ulm hat die Deutsche Bahn bereits am 11. Dezember 2025 mit dieser Presseinformation veröffentlicht:

Link: Hauptbahnhof Ulm: Bauarbeiten im Januar – Regionalverkehr mit eingeschränktem Angebot

Stuttgart-Vaihingen–Böblingen an sechs Wochenenden für Zugverkehr gesperrt

Von Freitag, 16. Januar, 21 Uhr, bis Montag, 23. Februar, 5 Uhr:

Wegen Arbeiten für den zukünftig digitalen Zugbetrieb im Bereich von Stuttgart-Vaihingen ist die Bahnstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Böblingen an den sechs Wochenenden 17./18. Januar, 24./25. Januar, 31. Januar/1. Februar, 7./8. Februar, 14./15. Februar und 21./22. Februar jeweils von freitags, 21 Uhr, bis montags, 5 Uhr, komplett für den Zugverkehr gesperrt. An den ersten vier Wochenenden ist zusätzlich auch kein Zugverkehr auf der Flughafenstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt möglich.

Fernverkehr

Die Intercity-Züge (IC) der IC-Linie 87 Stuttgart–Singen–Zürich fahren nur auf dem Abschnitt zwischen Böblingen und Singen beziehungsweise Zürich. Die Halte in Stuttgart Hauptbahnhof und Stuttgart-Vaihingen entfallen.

Regionalverkehr

Die Regionalexpress-Züge (RE) der Linien RE 14a Stuttgart–Horb–Rottweil und RE 14b Stuttgart–Eutingen–Freudenstadt fahren nicht zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Böblingen, einzelne Züge in der Tagesrandlage auch nicht zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Herrenberg. Einzelne Züge in der Tagesrandlage leitet die DB zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Böblingen über Renningen mit deutlich längerer Fahrzeit um.

Ersatzverkehr mit Bussen

Als Ersatz für die IC- und RE-Züge fahren zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Böblingen Busse der Linie XEV alle 30 Minuten. Die Busse halten in Stuttgart am Hauptbahnhof an der Haltestelle Pariser Platz und in Böblingen am Bahnhof (Flugfeld) im Bereich der Konrad-Zuse-Straße. Für einen besseren Anschluss an die Stuttgarter City halten die Busse in Stuttgart zusätzlich an der Haltestelle Marienstraße. Dort besteht Anschluss von und zu den Bussen der Linie 44 der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB). Die Ersatzbusse halten an der Marienstraße in Richtung Böblingen nur zum Einstieg und in Richtung Stuttgart Hauptbahnhof nur zum Ausstieg. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen aus Platz- und Sicherheitsgründen nicht möglich.

S-Bahn (Freitag, 16. Januar, 21 Uhr, bis Montag, 9. Februar, 5 Uhr)

Die S-Bahnen der Linien S1, S2 und S3 fahren an den Wochenenden durchgängig im Halbstundentakt - im Nachtverkehr planmäßig im Stundentakt. Jeweils von freitags, 21 Uhr, bis montags, 5 Uhr, beginnen und enden die Züge der S1 (von und nach Kirchheim/Teck) in Stuttgart-Vaihingen. Die Züge der S2 (von und nach Schorndorf) und der S3 (von und nach Backnang) beginnen und enden in Stuttgart-Vaihingen jeweils von samstags, 1.30 Uhr, bis montags, 5 Uhr.

Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt sowie zwischen Stuttgart-Vaihingen und Böblingen setzt die S-Bahn Stuttgart Busse als Ersatz ein. Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt fahren jeweils stündlich vier Busse in beide Richtungen, die unterwegs an allen Stationen - unter anderem an Flughafen und Messe - halten. Von und nach Flughafen/Messe fahren sowohl von Stuttgart-Vaihingen als auch von Böblingen jeweils alle 30 Minuten zusätzliche Direktbusse.

Zwischen Böblingen und Herrenberg pendeln als Ersatz für die Züge der S1 alle 30 Minuten Züge der Baulinie S61, in dem die planmäßigen Zugfahrten der S60 von und nach Herrenberg verlängert werden. Die S61 fährt - jeweils von etwa 8 Uhr bis 20 Uhr - an den Samstagen zwischen Herrenberg und Stuttgart Schwabstraße und an den Sonntagen zwischen Herrenberg und Stuttgart-Feuerbach. Darüber hinaus fahren die S-Bahnen der S61 zwischen Herrenberg und Renningen. Wegen des Einsatzes der Baulinie S61 fahren die Züge der Linie S6 Weil der Stadt–Stuttgart Schwabstraße jeweils samstags nur im Halbstundentakt.

Der Ersatzverkehr der S-Bahn im Überblick

Zur besseren Orientierung für Fahrgäste sind die Ersatzbusse farblich gekennzeichnet:

Buslinie S1E Stuttgart-Vaihingen–Böblingen

(grün)

Haltestellen: Stuttgart-Vaihingen, ZOB (Bussteig 1); Goldberg (Böblingen), Freibad; Böblingen, ZOB (Bussteig 8)

Takt: alle 30 Minuten - im Nachtverkehr stündlich

Von und nach Stuttgart-Rohr fahren die Busse der Linie S2E.

Buslinie S2E Stuttgart-Vaihingen–Filderstadt

(rot)

Haltestellen: Stuttgart-Vaihingen, ZOB (Bussteig 1); Stuttgart-Rohr, Mitte; Oberaichen, Bahnhof; Leinfelden, Busbahnhof (Bussteig 1/Richtung Filderstadt und Bussteig 3/Richtung Vaihingen); Echterdingen, Bahnhof (Bussteig 2/Richtung Filderstadt und Bussteig 6/Richtung Vaihingen); Stuttgart Flughafen/Messe, SAB (Position 3/Richtung Filderstadt und Position 5 Richtung Vaihingen); Bernhausen (Filderstadt), Volmarstraße

Takt: tagsüber vier Fahrten pro Stunde jeweils in beide Richtungen - darüber hinaus halbstündlich und im Nachtverkehr stündlich

Beim Landesnarrentreffen in Leinfelden kommt es am Sonntag, 18. Januar, wegen des Umzugs zu Straßensperrungen. Die Busse der Linie S2E müssen deshalb etwa zwischen 7 Uhr und 20 Uhr umgeleitet werden. Von Filderstadt in Richtung Stuttgart-Vaihingen halten die Busse in Leinfelden an der bestehenden Haltestelle Goethestraße. Von Stuttgart-Vaihingen in Richtung Filderstadt halten die Busse ebenfalls in der Goethestraße an einer temporär eingerichteten Haltestelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Aufgrund der abweichenden Abfahrten und Ankünfte der Ersatzbusse in der Goethestraße ergeben sich beim Umsteigen auf und von den Linienbussen sowie den Stadtbahnen der U5 längere Fußwege.

Buslinie S2X Direkt-/Expressbusse Stuttgart-Vaihingen–Stuttgart Flughafen/Messe

(lila)

Haltestellen: Stuttgart-Vaihingen, Vollmoellerstraße; Stuttgart Flughafen/Messe, SAB (Position 6)

Takt: tagsüber alle 30 Minuten

Buslinie SXE Direkt-/Expressbusse Böblingen–Stuttgart Flughafen/Messe

(hellblau)

Haltestellen: Böblingen, ZOB (Position 7); Echterdingen, Messe West; Stuttgart Flughafen/Messe, SAB (Position 6)

Takt: tagsüber alle 30 Minuten

Für die An- und Abreise zur Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit CMT in der Messe Stuttgart (16.-25. Januar) können Besucherinnen und Besucher von und nach Stuttgart Hauptbahnhof auch die Stadtbahnen der Linie U6 der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) nutzen. Zur Entlastung der planmäßigen Fahrten zwischen Gerlingen und Stuttgart Flughafen/Messe setzen die SSB zweitweise zusätzliche Stadtbahnen zwischen Killesberg und Stuttgart Flughafen/Messe ein. An den Haltestellen der Ersatzbusse richtet die S-Bahn Stuttgart für die Besucherinnen und Besucher der CMT eine besondere Wegeleitung ein.

S-Bahn (Freitag, 13. Februar, 21 Uhr, bis Montag, 23. Februar, 5 Uhr)

Die S-Bahnen der Linien S1 (von und nach Kirchheim/Teck) beginnen und enden jeweils von freitags, 21 Uhr, bis montags, 5 Uhr, in Stuttgart-Vaihingen. An den Samstagen ergänzen tagsüber zusätzliche Fahrten der S1 zwischen Plochingen und Stuttgart Schwabstraße den S1-Verkehr zum üblichen 15-Minuten-Takt.

Zwischen Böblingen und Herrenberg pendeln als Ersatz für die Züge der S1 alle 30 Minuten Züge der Baulinie S61, in dem die planmäßigen Zugfahrten der S60 von und nach Herrenberg verlängert werden. Die S61 fährt - jeweils von etwa 8 Uhr bis 20 Uhr - an den Samstagen zwischen Herrenberg und Stuttgart Schwabstraße und an den Sonntagen zwischen Herrenberg und Stuttgart-Feuerbach. Darüber hinaus fahren die S-Bahnen der S61 zwischen Herrenberg und Renningen. Wegen des Einsatzes der Baulinie S61 fahren die Züge der Linie S6 Weil der Stadt–Stuttgart Schwabstraße jeweils samstags im Halbstundentakt.

Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Böblingen setzt die S-Bahn Stuttgart Busse als Ersatz ein. Die Busse der Linie S1E fahren alle 30 Minuten und im Nachtverkehr stündlich.

Der Ersatzverkehr der S-Bahn im Überblick

Buslinie S1E Stuttgart-Vaihingen–Böblingen

(grün)

Haltestellen: Stuttgart-Vaihingen, ZOB (Bussteig 1); Goldberg (Böblingen), Freibad; Böblingen, ZOB (Bussteig 8

Takt: alle 30 Minuten - im Nachtverkehr stündlich

Die Busse der Linie S1E fahren nicht über Stuttgart-Rohr. Von und nach Rohr fahren die S-Bahnen der Linien S2 und S3.

26. Januar - 1. Februar: Busse zwischen Weil der Stadt und Renningen

Für die Inbetriebnahme der Hermann-Hesse-Bahn muss die reaktivierte Bahnstrecke aus Calw noch an das bestehende Stellwerk der DB in Weil der Stadt angeschlossen werden. Während der Arbeiten können von Montag, 26. Januar, 23 Uhr, bis Sonntag, 1. Februar, 9 Uhr, keine Züge zwischen Weil der Stadt und Renningen fahren.

Die Züge der Linie S6 fahren jeweils halbstündlich zwischen Renningen und Stuttgart Schwabstraße - im Nachtverkehr am Wochenende stündlich. Die Züge der Linie S60 pendeln halbstündlich zwischen Böblingen und Stuttgart-Feuerbach, weil für ein Wenden auf die S60 der Gegenrichtung an der Station Schwabstraße die Abstellkapazität in der Wendeschleife nicht ausreichend ist. Am Samstag, 31. Januar, fahren von etwa 8 Uhr bis 20 Uhr wegen der Digitalisierungsarbeiten in Stuttgart-Vaihingen statt der S60 ersatzweise S-Bahnen der Baulinie S61 Herrenberg–Stuttgart Schwabstraße. Die Züge der Expresslinie S62 entfallen während der Hauptverkehrszeiten von Dienstag (27. Januar) bis Freitag (30. Januar).

Zwischen Weil der Stadt und Renningen setzt die S-Bahn Stuttgart Busse als Ersatz ein:

Buslinie S6E Weil der Stadt–Renningen

Haltestellen: Weil der Stadt, Bahnhof; Malmsheim (Renningen), Calwer Straße; Renningen, Bahnhof (Industriestraße)

Takt: tagsüber alle 15 Minuten - darüber hinaus halbstündlich und im Nachtverkehr am Wochenende stündlich

Sperrung der Strecke Bad Cannstatt–Fellbach und Ersatzverkehr mit Bussen

Von Dienstag, 24. Februar, 1.30 Uhr, bis Mittwoch, 25.März, 1.30 Uhr:

Die DB setzt im Bereich von Stuttgart-Bad Cannstatt die Arbeiten für den zukünftig digitalen Zugbetrieb aus dem vergangenen Dezember fort. Für die Sperrung der Bahnstrecke zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Fellbach gilt auch diesmal das damalige Verkehrskonzept auf der Schiene:

S-Bahn

  • Die Züge der S-Bahn-Linie S2 fahren auf den Linienabschnitten Filderstadt–Stuttgart-Bad Cannstatt und Waiblingen–Schorndorf.
  • Die Züge der S-Bahn-Linie S3 fahren auf den Linienabschnitten Stuttgart Flughafen/Messe–Stuttgart-Bad Cannstatt und Fellbach–Backnang.
  • Die S-Bahnen der Linien S1, S2 und S3 fahren jeweils im 30-Minuten-Takt. Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Herrenberg fahren zusätzliche Züge der S1, die in diesem Abschnitt das Angebot zum üblichen 15-Minuten-Takt ergänzen.
  • Zwischen Bad Cannstatt und Waiblingen fahren Busse auf zwei Linien als Ersatz. Die Busse der Linie S2E halten unterwegs an den Stationen Nürnberger Straße, Sommerrain und Fellbach. Auf der Linie S2X fahren Direktbusse ohne Zwischenhalt.
  • Wegen Umleitungen von Regionalverkehrszügen über die kleine Murrbahn fallen die Züge der S-Bahn-Linie S4 zwischen Marbach (Neckar) und Backnang aus. Als Ersatz fahren zwischen den beiden Bahnhöfen Busse der Linie S4E. Die S4E-Busse fahren tagsüber halbstündlich und abends stündlich.
  • Die Busse der Linie S4E halten an den Haltestellen: Backnang, ZOB; Erbstetten, Ortsmitte; Burgstall (Murr), Bahnhof; Kirchberg (Murr), Rathaus; Kirchberg (Murr), Marbacher Straße; Erdmannhausen, Schweißbrücke; Marbach, Bahnhof. Im Schülerverkehr montags bis freitags fährt jeweils ein zusätzlicher Bus, der über Erdmannhausen Bahnhofstraße und Rathaus fährt.

Regionalverkehr

  • Die Züge der Linie RB 11 Stuttgart-Untertürkheim–Kornwestheim Personenbahnhof fallen von Montag, 2. März, bis Dienstag, 24. März, aus. Für Fahrgäste bestehen alternative Verbindungen mit den S-Bahnen der Linien S1, S4/S5 - jeweils mit Umstieg in Stuttgart Hauptbahnhof (tief). Innerhalb von Stuttgart können Fahrgäste zudem auf die Stadtbahnen und Busse der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) ausweichen.
  • Die Züge der Linien MEX 90 und RE 90 werden zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Backnang über die kleine Murrbahn umgeleitet und halten jeweils zusätzlich in Marbach (Neckar).
  • Auf den Streckenabschnitten der Linien MEX 13 Stuttgart Hauptbahnhof–Waiblingen, MEX 19 Stuttgart Hauptbahnhof–Winnenden und RE 1 Stuttgart Hauptbahnhof–Aalen Hauptbahnhof fallen die Zugfahrten aus. Zwischen den Haltestellen Stuttgart, Pariser Platz, und Waiblingen, Dammstraße, fahren Direktbusse der Linie XEV ohne Zwischenhalt als Ersatz.

Fernverkehr

  • Die ICE-Sprinter 1162 Stuttgart–Nürnberg–Berlin und 1163 Berlin–Nürnberg–Stuttgart werden umgeleitet. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit jeweils um bis zu zehn Minuten. ICE 1162 fährt deshalb bereits um 6.53 Uhr in Stuttgart Hauptbahnhof ab. Die vorübergehende Ankunftszeit von ICE 1163 in Stuttgart Hauptbahnhof ist 21.04 Uhr.
  • Intercity-Züge der IC-Linie 61 Karlsruhe–Stuttgart–Nürnberg(–Leipzig) entfallen vom 24. Februar bis zum 24. März auf dem gesamten Laufweg. Die Fahrgäste werden gebeten, zwischen Stuttgart und Nürnberg auf Verbindungen mit Regionalverkehrszügen auszuweichen. Wegen Brückenbauarbeiten zwischen Aalen und Ellwangen werden die IC-Züge der IC-Linie 61 zusätzlich von Freitag, 20. Februar, 21 Uhr, bis einschließlich Montag, 23. Februar, zwischen Stuttgart und Crailsheim jeweils mit einer Fahrzeitverlängerung von bis zu 30 Minuten umgeleitet.
  • Vom 16. März bis 24. März bietet die DB zwischen Stuttgart und München in beide Richtungen jeweils ein stündliches Direktangebot mit den ICE-Zügen Linien 11 (Berlin–Leipzig–Erfurt–Frankfurt–Stuttgart–München) und 42 Hamburg–Dortmund–Köln–Stuttgart–München) an. Alle weiteren Fernverkehrsverbindungen entfallen in diesem Zeitraum auf einer Teilstrecke, zum Teil auch auf der Gesamtstrecke. Unter anderem bestehen statt der ICE-Verbindungen Stuttgart–Österreich von und nach Österreich lediglich Direktverbindungen ab und bis München.

Zur besseren Orientierung für Fahrgäste: Ersatzbusse farblich gekennzeichnet

Buslinie XEV Direkt-/Expressbusse Stuttgart–Waiblingen (hellblau)

Haltestellen: Stuttgart, Arnulf-Klett-Platz; Waiblingen, Dammstraße (Position 1)

Takt: tagsüber vier Fahrten pro Stunde jeweils in beide Richtungen

Buslinie S2X Direkt-/Expressbusse Stuttgart-Bad Cannstatt–Waiblingen (grün)

Haltestellen: Stuttgart-Bad Cannstatt, Bahnhofstraße (Position 2); Waiblingen, Dammstraße (Position 2)

Takt: tagsüber alle zehn Minuten

Buslinie S2E Stuttgart-Bad Cannstatt–Waiblingen (rot)

Haltestellen: Stuttgart-Bad Cannstatt, Bahnhofstraße (Position 3); Stuttgart, Nürnberger Straße (Haltestelle in der Remstalstraße); Stuttgart-Sommerrain; Fellbach (Richtung Bad Cannstatt: ZOB, Bussteig 2; Richtung Waiblingen: Schaflandstraße); Waiblingen, Dammstraße (Position 3)

Takt: tagsüber alle zehn Minuten

Zwischen dem 7. und 10. März können zusätzlich die Gleise 1 bis 4 im Bahnhof Bad Cannstatt nicht angefahren werden. Dabei sind zeitweise auch die S-Bahn-Gleise zwischen Bad Cannstatt und Neckarpark komplett gesperrt. Dafür ist ein erweitertes Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzept notwendig, an dem die DB InfraGO und die Eisenbahnverkehrsunternehmen aktuell arbeiten. Unter anderem fahren die Ersatzbusse der Linie S2E von Waiblingen über Bad Cannstatt weiter von und nach Stuttgart Hauptbahnhof. Zudem richtet die S-Bahn Stuttgart bereits vom Samstag, 28. Februar, bis Dienstag, 10. März, einen Ersatzverkehr S1E mit Bussen zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Esslingen (Neckar) ein. Dieser fährt zusätzlich zeitweise auch am Wochenende 21./22. März. Im Zusammenhang mit der Planung und Organisation der erweiterten Ersatzverkehre arbeitet die S-Bahn auch daran, das Angebot zwischen Waiblingen und Bad Cannstatt zu optimieren. Die DB wird hierzu noch rechtzeitig informieren.

Weitere Informationen für Fahrgäste

Darüber hinaus kommt es insbesondere in den Abend- und Nachtstunden im Bereich des Stuttgarter S-Bahn-Netzes orts- und zeitweise zu weiteren Bauarbeiten und dem Einsatz von Ersatzbussen - zum Teil auch kurzfristig. Die DB bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator. Da die Verbindungen mit den Ersatzbussen längere Fahrzeiten zur Folge haben, empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen zudem, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen. Eine Mitnahme von Fahrrädern ist in den Ersatzbussen aufgrund der Platzverhältnisse leider nicht möglich.

Auf dieser Übersicht der DB können sich Fahrgäste über die Baustellen im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn schnell informieren:

Baustellen

Die S-Bahn Stuttgart hat weiterführende Informationen auf ihrer Webseite Betriebslage.

Arverio Baden-Württemberg informiert Fahrgäste über Fahrplanabweichungen hier:

Fahrplanabweichungen | Arverio Baden-Württemberg

07. Januar 2026, 10:39 Uhr
Stuttgart
Rund 300.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten starten am 8. Januar 2026

Für mehr Komfort und bessere Mobilität am Bahnhof Schopfheim startet die Deutsche Bahn (DB) am 8. Januar 2026 die Erneuerung der Aufzugsanlage am Mittelbahnsteig. Insgesamt investiert die Bahn rund 300.000 Euro. Die Inbetriebnahme der neuen Aufzugsanlage ist voraussichtlich Ende April 2026.

Mobilitätseingeschränkten Reisenden aus Richtung Lörrach empfiehlt die Bahn, bis Schopfheim-Schlattholz weiterzufahren und von dort mit dem nächsten Zug zurück nach Schopfheim zu reisen. So erreichen Sie Gleis 1 barrierefrei.

Reisenden in Richtung Zell im Wiesental empfiehlt die DB, von Gleis 1 aus nach Schopfheim-West zu fahren und von dort mit dem nächsten Zug in Richtung Zell im Wiesental zu reisen.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden, für alle Verbindungen spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise Kontakt mit der DB-Mobilitätsservice-Zentrale aufzunehmen. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml

02. Januar 2026, 12:05 Uhr
Stuttgart
Rund 750.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten starten am 5. Januar 2026

Mehr Komfort und bessere Mobilität am Bahnhof Kehl: Die Deutsche Bahn (DB) startet die Erneuerung von zwei Aufzugsanlagen an den Bahnsteigen 1 und 2. Bereits am 5. Januar 2026 beginnen die Arbeiten am Aufzug zu Bahnsteig 1; die Modernisierung am Aufzug zu Bahnsteig 2 startet am 12. Januar 2026. Insgesamt investiert die Bahn insgesamt rund 750.000 Euro. Die Inbetriebnahme soll voraussichtlich Ende Juni 2026 sein.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden für alle Verbindungen, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml

18. Dezember 2025, 11:30 Uhr
Stuttgart/Berlin
Erster Zug in Stuttgart gestartet • ICE-Sprinter verbindet Stuttgart und Berlin in Rekordfahrtzeit vom 4:45 Stunden • Schnellere Umsteigeverbindungen ab 21. Dezember

Seit heute (18. Dezember 2025) verbindet eine neue ICE-Sprinter-Verbindung Stuttgart und Berlin in Rekordfahrtzeit. Der erste Zug startete 7:03 Uhr am Stuttgarter Hauptbahnhof und wurde von Anja Schöllmann, Vorständin Produktion der DB Fernverkehr AG, Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Dr. Frank Nopper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, und Dr. Clarissa Freundorfer, DB-Konzernbevollmächtigte für das Land Baden-Württemberg, auf seine erste Reise nach Berlin verabschiedet.

Der ICE-Sprinter verkürzt die Fahrzeit auf 4 Stunden und 45 Minuten, was eine Stunde schneller ist als die bisherigen Direktverbindungen über Mannheim und Frankfurt am Main. Der neue Sprinter hält nur in Nürnberg. Auch in die fränkische Metropole sind es mit diesem Zug zukünftig weniger als zwei Stunden Fahrtzeit. Die ab dem 21. Dezember verfügbaren zweistündlichen Umsteigeverbindungen über Nürnberg nach Berlin, beispielsweise ab Stuttgart oder Aalen, werden ebenfalls um 20 bis 30 Minuten schneller.

„Der neue ICE-Sprinter ist ein bedeutender Schritt für klimafreundliche Mobilität zwischen Stuttgart und Berlin. Mit dieser Verbindung setzen wir neue Maßstäbe in Sachen Schnelligkeit und Komfort“, sagte Anja Schöllmann, Vorständin Produktion der DB Fernverkehr AG.

„Die Bahn bringt den Sprinter zurück nach Stuttgart und das mit der bisher schnellsten Fahrt. Das ist eine klasse Verbindung: Mit der kurzen Reisezeit und der frühen Ankunft ist das eine harte, aber klimafreundliche Konkurrenz für Flüge oder Hotelübernachtungen. Ich fahre selbst bei der ersten Fahrt mit und habe schon mittags den ersten Termin in Berlin“, sagte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper: "Es ist großartig, dass man zukünftig in der Rekordzeit von vier Stunden und 45 Minuten mit dem neuen ICE-Sprinter von Stuttgart aus eine Stunde schneller in Berlin und von Berlin aus eine Stunde schneller in Stuttgart ist. Wir freuen uns, zukünftig pfeilschnell in Berlin und vor allem von Berlin in Stuttgart zu sein."

Quelle: Credit: Deutsche Bahn / Carmen Göbel
Erster Zug in Stuttgart gestartet (v.l.n.r.): Winfried Hermann, Dr. Clarissa Freundorfer, Anja Schöllmann, Dr. Frank Nopper verabschiedeten den ICE nach Berlin (Credit: Deutsche Bahn / Carmen Göbel)

Der ICE-Sprinter startet morgens um 7:03 Uhr in Stuttgart und erreicht Nürnberg um 8:57 Uhr sowie Berlin um 11:47 Uhr. Die Rückfahrt aus der Bundeshauptstadt erfolgt nachmittags um 16:12 Uhr, Ankunft in Stuttgart ist um 20:57 Uhr.

Wegen des anhaltend hohen Bauvolumens kann es im laufenden Fahrplanjahr zu baubedingten, vorübergehenden Anpassungen kommen.

Weitere Informationen zur neuen Verbindung und den Fahrplänen finden Sie auf der Webseite der Deutschen Bahn unter www.deutschebahn.com/presse.

15. Dezember 2025, 12:00 Uhr
Erste großflächig mit ETCS ausgerüstete Grenzübergänge zwischen Deutschland und einem Nachbarland • 60 Kilometer Strecke mit ETCS ermöglichen Grenzüberfahrten mit unterschiedlichen Fahrzeugen

Auf den Grenzbetriebsstrecken zwischen Deutschland und der Schweiz wurde zum Fahrplanwechsel auf 60 Kilometern Strecke das europäische Zugbeeinflussungssystem European Train Control System (ETCS) in Betrieb genommen. Ab sofort steht im Knoten Basel, auf der Strecke Erzingen (Baden)–Singen (Hohentwiel) und den Gleisanlagen in Konstanz in Richtung Schweiz ETCS Level 1 Limited Supervision (ETCS L1 LS) zur Verfügung, zusätzlich zu den nationalen Zugbeeinflussungssystemen beider Länder.

Die Doppelausrüstung ermöglicht das Fahren über die Landesgrenze hinweg mit unterschiedlichen Fahrzeugausrüstungen. Das betrifft die deutschen Grenzbahnhöfe Weil am Rhein, Basel Badischer Rangierbahnhof, Basel Badischer Bahnhof, Erzingen (Baden), Singen (Hohentwiel) und Konstanz. Davon profitiert vor allem die Schweiz, da das Schweizer Eisenbahnnetz bereits flächendeckend mit ETCS ausgerüstet ist und der Anteil von ETCS-only Fahrzeugen kontinuierlich steigt.

Der Knoten Basel ist die bedeutendste Schnittstelle zwischen dem deutschen und dem Schweizer Bahnnetz und zentraler Punkt im europäischen Verkehrskorridor North Sea–Rhine–Mediterranean – mit einem der höchsten Passagier- und Frachtaufkommen an einer europäischen Grenze.

Marcus Bayer, Beauftragter der Deutschen Bahn AG für die deutschen Eisenbahnstrecken auf Schweizer Gebiet: „Ein Meilenstein für einen starken Bahnverkehr in ganz Europa: Mit der Inbetriebnahme von ETCS sind erstmals großflächig Grenzübergänge zwischen Deutschland und einem Nachbarland mit dem modernen Zugbeeinflussungssystem ausgerüstet. Auf diese Weise ermöglichen wir mehr Interoperabilität. Das heißt, dass Züge mit ETCS-Ausrüstung jetzt ohne zusätzliche nationale Zugbeeinflussungssysteme und ohne deren Wechsel an der Grenze von einem Land in das andere fahren können. Das erhöht die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Mein besonderer Dank gilt unserem Schweizer Staatsvertragspartner, dem Bundesamt für Verkehr sowie allen Projektbeteiligten.“

Christa Hostettler, Direktorin des Schweizer Bundesamts für Verkehr: „Die Ausrüstung der Grenzbetriebsstrecken mit ETCS ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines einheitlichen europäischen Eisenbahnsystems. Sie erleichtert den grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr, bringt dadurch die Menschen zusammen und stärkt die Bahn insbesondere auch im Güterverkehr. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, dass die Bahn als nachhaltiger und umweltfreundlicher Verkehrsträger noch zukunftsfähiger wird.“

Die Grenzbetriebsstrecken sind der geografische Endpunkt des deutschen Teils am Projekt „Korridor Rhine-Alpine“ und sind nun unmittelbar in die Streckenführung eingebunden. Das Projekt rüstet den deutschen Anteil des TEN-T Korridors North Sea–Rhine–Mediterranean mit ETCS aus. Er verbindet Seehäfen und Wirtschaftsräume zwischen Irland, den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Luxemburg, Deutschland, der Schweiz und Italien.        

Was auf den Grenzbetriebsstrecken Deutschland–Schweiz gebaut wird

Im Knoten Basel entstehen bis 2027 neue Verkehrsanlagen zwischen Weil am Rhein und Haltingen. So soll ein zusätzliches Gleis eine bessere Trennung von Personen- und Güterverkehr ermöglichen. Im südlichen Bereich des Basel Badischen Rangierbahnhofs ist eine neue Gleisgruppe für den schnellen Transit von Güterzügen bereits fertiggestellt.

Auf der Strecke Erzingen (Baden)–Singen (Hohentwiel) wird mit einer Verdoppelung der Fahrgastzahlen gerechnet. Ab Ende 2027 sollen die Regionalzüge im Halbstundentakt fahren. Dafür wird die Strecke durchgehend elektrifiziert, zusätzliche Überholmöglichkeiten für die Züge geschaffen sowie neue elektrische und schnellere Regionalzüge eingesetzt.

Historische Einordnung

Die Eisenbahnverbindungen zwischen Deutschland und der Schweiz haben eine lange Tradition. Beide Länder hatten ein hohes Interesse an dieser Strecke. So verbindet die heute als „Hochrheinbahn“ bekannte Strecke bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts die beiden Länder. Einige Abschnitte verlaufen über Schweizer Staatsgebiet. Als Ergebnis eines Staatsvertrags von 1852 ist die Bundesrepublik Deutschland bis heute verpflichtet, die Grenzbetriebsstrecken zu unterhalten und zu betreiben. Diese Aufgaben nimmt die DB InfraGO AG im Auftrag des Infrastrukturbetreibers Bundeseisenbahnvermögen war.

Weitere Informationen für Redaktionen:

Auf www.digitale-schiene-deutschland.de weitere Details zu dem Projekt.

14. Dezember 2025, 06:00 Uhr
Berlin
Insbesondere die Erneuerung pünktlichkeitsrelevanter Anlagen sorgt für stabileren Betrieb im Nah- und Fernverkehr • Störungen an einzelnen Komponenten werden schrittweise abgestellt • Abnahmefahrten für vollständige Inbetriebnahme von ETCS im Februar geplant

Seit einem Jahr rollen wieder Züge über die Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. Am 14. Dezember 2024 ging die Strecke nach fünf Monaten Generalsanierung offiziell wieder in Betrieb. Die DB InfraGO zieht eine positive Bilanz zu den Effekten des Pilotprojekts für die gebündelte Erneuerung und Modernisierung hochbelasteter Strecken – der ersten Generalsanierung im deutschen Schienennetz.

Mit der Erneuerung der Infrastruktur auf der 70 Kilometer langen Strecke verbesserte sich die Zustandsnote nach der Schulnotenlogik von 3,70 auf 2,19 deutlich. Insbesondere die pünktlichkeitsrelevanten Anlagen wie Gleise, Weichen, Stellwerke und Bahnübergänge hat die DB InfraGO mit der Sanierung in einen Zustand gebracht, der nahezu dem einer Neubaustrecke entspricht. Das Prinzip der Generalsanierung, alle erforderlichen Arbeiten konzentriert und gewerkeübergreifend in einem Zeitraum zu bündeln, vermeidet weitere Sperrungen in den kommenden Jahren.

Der Betrieb im Nah- und Fernverkehr läuft stabil und deutlich pünktlicher: Im Vergleich zu der Zeit vor der Sanierung fahren die S-Bahnen und die Regionalexpress-Züge der Linie RE70 um 20 Prozentpunkte pünktlicher. Die Fahrgäste sind in vollem Umfang wieder auf die Schiene zurückgekehrt. Die Nutzungszahlen liegen auf dem gleichen Stand wie vor der mehrmonatigen Sperrung. Der Fahrzeitverlust der Fernverkehrszüge hat sich seit Wiedereröffnung der Strecke um etwa die Hälfte reduziert.

Die Anzahl der Störungen der Infrastruktur ist im Laufe des Jahres deutlich zurückgegangen. Zwischen März und Juni verringerten sich die Störungen im Vergleich zum Zeitraum vor der Sanierung um ca. 60 Prozent. Einige Wochen erreichten bereits höhere Werte. Im Herbst kam es zu einigen Störungen an Bahnübergängen und Weichen, insbesondere in Mörfelden und Biblis. Die in Deutschland neu zum Einsatz gebrachten Infrarotscanner zur Überwachung der Bahnübergänge hatten beim Schließen der Schranken immer wieder Personen, Gegenstände und Vegetation (Herbstlaub) im Gleis gemeldet. Die DB InfraGO hat die Fehlerquellen bereits schrittweise abgearbeitet: Die Standorte der Infrarotscanner wurden verändert und die Software erhielt ein Update. Bei den Weichen haben Techniker:innen die mechanischen Komponenten neu eingestellt. Die dauerhafte Reduzierung des Störgeschehens um 80 Prozent wird intensiv weiterverfolgt.

Die Auslastung der Riedbahn ist unverändert hoch. Täglich verkehren auf der Strecke rund 400 Züge des Fern-, Nah- und Güterverkehrs. Kleinste Störungen und verspätet auf die Riedbahn einfahrende Züge wirken wie ein Domino-Effekt.

Abnahmefahrten für ETCS im Februar

Eine weitere Verbesserung bei der Pünktlichkeit auf der Riedbahn erwartet die DB InfraGO mit der vollständigen Inbetriebnahme des europäischen Zugbeeinflussungssystems ETCS auf der gesamten Strecke. Aktuell laufen dafür die Vorbereitungen. Die erforderlichen Software-Anpassungen sind abgeschlossen. Bislang war ETCS erst im südlichen Abschnitt in Betrieb.

Im nächsten Schritt wird die Verbindung zwischen den Systemen auf dem nördlichen und südlichen Abschnitt hergestellt. Dafür ist die ETCS-Technik ausgeschaltet, um einige Balisen im Gleisbereich bei Biblis umzubauen, bevor die ETCS-Anlage abgenommen werden kann. Bis zur vollständigen Inbetriebnahme von ETCS auf der gesamten Strecke im kommenden Jahr benötigen Fernverkehrszüge daher ca. anderthalb Minuten mehr Fahrzeit zwischen Frankfurt/Main und Mannheim.

Für Februar sind die Abnahmefahrten auf der gesamten Strecke eingeplant. Nach Abschluss der umfangreichen Prüf- und Abnahmeprozesse können Züge auf der Riedbahn durchgehend mit bis zu 200 km/h fahren.

Während der Generalsanierung hatte die DB InfraGO im vergangenen Jahr die störanfällige Alttechnik auf der Strecke zwischen Frankfurt/Main und Mannheim komplett ausgetauscht und dabei neben Gleisen, Weichen, Signalen und Bahnhöfen auch die komplette Leit- und Sicherungstechnik erneuert. In diesem Rahmen wurden auch tausende Balisen für das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS eingebaut. Erfahrungen aus dem Pilotprojekt wurden bereits auf weitere Generalsanierungen übertragen. So arbeitet die DB InfraGO unter anderem daran, verstärkt Prüfkapazitäten aufzubauen und gemeinsam mit ihren Industriepartnern die Montageprozesse für die Leit- und Sicherungstechnik zu verbessern.

11. Dezember 2025, 08:13 Uhr
Stuttgart

Trotz laufender Bauarbeiten im Gleisbereich verkehren Züge am Ulmer Hauptbahnhof: Die Deutsche Bahn hat ihre zwischen Dienstag, 13. Januar 2026, 0 Uhr, und Montag, 19. Januar 2026, 4 Uhr, stattfindenden Baumaßnahmen im Bereich des Ulmer Hauptbahnhofs so optimiert, dass ein eingeschränkter Regionalverkehr möglich bleibt. Fernverkehrszüge fahren den Ulmer Hauptbahnhof innerhalb dieses Zeitraums nicht an.  

Begleitend zu den umfangreichen Arbeiten der Bahn, unter anderem an Gleisen, Weichen und Oberleitungen, bereitet die Stadt Ulm den Abbruch der Wallstraßenbrücke vor, die als Bundesstraße B10 Teile des Gleisbereichs überspannt.  

Üblicherweise müssten für die Arbeiten aus Sicherheitsgründen die Gleise sowie die Oberleitungen im Bahnhof gesperrt werden. Den Projektverantwortlichen ist es trotz dieser komplexen Rahmenbedingungen gelungen, einen eingeschränkten Schienenverkehr im Ulmer Hauptbahnhof aufrecht zu erhalten. Dafür hat die Deutsche Bahn gemeinsam mit der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und den verschiedenen Eisenbahnverkehrsunternehmen ein Ersatzkonzept erarbeitet. Reisenden stehen vom 13. bis 19. Januar 2026 folgende Angebote zur Verfügung: 

Aus Richtung Stuttgart/Geislingen(Steige) (RE 5, MEX 16) 

  • RE 5 verkehrt unverändert weiter in Richtung Friedrichshafen. Von ca. 21 Uhr bis ca. 5 Uhr endet der RE 5 in Amstetten mit Anschluss an die Ersatzbuslinie AX. 

  • MEX 16 endet in Beimerstetten mit Anschluss an die Ersatzbuslinie A. 

  • Die Buslinie AX verkehrt zwischen Amstetten und Ulm ZOB West mit Halt in Ulm an der Ersatzhaltestelle „Ulm Hbf/Olgastraße SEV“ am Theater (nur Ausstieg in Richtung Ulm ZOB West). Dort kann fußläufig die Innenstadt erreicht und zu den Stadtverkehrslinien umgestiegen werden. 

  • Die Buslinie A verkehrt zwischen Beimerstetten und Ulm ZOB West mit Halt in Ulm an der Ersatzhaltestelle „Ulm Hbf/Olgastraße SEV“ am Theater (nur Ausstieg in Richtung Ulm ZOB West). 

Aus Richtung Wendlingen (RE 200) 

  • RE 200 verkehrt mit abweichenden Zeiten und endet in Merklingen mit Anschluss an die Ersatzbuslinie B. 

  • Die Buslinie B verkehrt zwischen Merklingen und Ulm ZOB West mit Halt in Ulm an der Ersatzhaltestelle „Ulm Hbf/Olgastraße SEV“ am Theater (nur Ausstieg in Richtung Ulm ZOB West).  

Aus Richtung Sigmaringen/Blaubeuren (RE 55, RS3, RB 59) 

  • Die Linien RE 55 und RS 3 enden in Herrlingen mit Anschluss an die Ersatzbuslinie C. 

  • Die Linie RB 59 endet in Blaustein mit Anschluss in Herrlingen an die Ersatzbuslinie C. 

  • Die Buslinie C verkehrt zwischen Herrlingen und Ulm ZOB West etwa alle 20 Minuten mit Halt in Blaustein ZOB und in Ulm an der Haltestelle Jägerstraße. 

Aus Richtung Friedrichshafen/Biberach(Riß) (RE3, RE5, RS2, RS21) 

  • RE 5 verkehrt unverändert weiter in Richtung Stuttgart. 

  • RE 3 bedient ab Biberach(Riß) bis Ulm Hbf alle Halte. 

  • RS 2 entfällt und wird durch RE 3 ersetzt. 

  • RS 21 verkehrt unverändert bis Ulm Hbf. 

  • Von ca. 21 Uhr bis ca. 5 Uhr enden die Zugleistungen in Erbach. In diesem Zeitraum besteht ein Ersatzverkehr zwischen Erbach und Ulm ZOB West mit Bussen der Linie D mit Halt am Ersatzhalt in Ulm an der Haltestelle S-Bahn-Halt Ulm-Donautal. 

Aus Richtung Aalen/Langenau (RE 50, RS5, RS51) 

  • RE 50 endet in Langenau und besteht Anschluss an die Linie RS 51. 

  • RS 5 verkehrt regulär nach Ulm Hbf.  

  • RS 51 verkehrt regulär nach Ulm Hbf.  

  • Von ca. 21 Uhr bis ca. 5 Uhr enden die Zugleistungen in Unterelchingen. In diesem Zeitraum besteht ein Ersatzverkehr mit Bussen der Linie E zwischen Unterelchingen und Ulm ZOB West mit Halt in Oberelchingen Bahnhof, Thalfingen Ortsmitte, Ersatzhalt Ulm Wielandstraße, Ersatzhaltestelle „Ulm Hbf/Olgastraße SEV“ am Theater (nur Ausstieg in Richtung Ulm ZOB West) und Ulm Steinerne Brücke (nur Einstieg in Richtung Unterelchingen).  

Aus Richtung Oberstdorf/Memmingen/Weißenhorn (RE75, RS7, RS71) 

  • RE 75 endet in Senden mit Anschluss an die Ersatzbuslinie F, am Abend endet der RE 75 in Neu-Ulm mit Anschluss an die Ersatzbuslinie G. 

  • RS7/RS71 enden in Neu-Ulm mit Anschluss an die Ersatzbuslinie G. 

  • Die Zwischentakte der RS7/RS71 entfallen teilweise. 

  • Die Buslinie F verkehrt zwischen Senden und Ulm ZOB West ohne Halt. 

  • Die Buslinie G verkehrt zwischen Neu-Ulm und Ulm ZOB West ohne Halt. 

Aus Richtung Augsburg/Donauwörth/Günzburg (RE9, RB15) 

  • RE 9 verkehrt regulär nach Ulm Hbf, von ca. 21 Uhr bis ca. 5 Uhr endet der RE9 in Neu-Ulm mit Anschluss an die Ersatzbuslinie G. 

  • RB 15 endet in Neu-Ulm mit Anschluss an die Ersatzbuslinie G. 

  • Die Buslinie G verkehrt zwischen Neu-Ulm und Ulm ZOB West ohne Halt. 

Reisende sind gebeten, die geänderten Abfahrtsgleise der Züge zu beachten. Während der Teilsperrung des Ulmer Hauptbahnhofs kann es zu Kapazitätseinschränkungen der Züge kommen. Vereinzelt verkehren zur Entlastung der Züge parallel Busse. 

Die Teilsperrung des Ulmer Hauptbahnhofs vom 13. bis 19. Januar 2026 ist der erste Teil des Konzepts für den Bau der neuen Eisenbahninfrastruktur. 

Wie bereits am 29. Oktober 2025 in einer Presseinformation mitgeteilt, ließ sich der dafür notwendige Bauablauf so organisieren, dass die ursprünglich vorgesehene rund vierwöchige Vollsperrung des Ulmer Hauptbahnhofs im Januar 2026 nicht mehr notwendig ist. Die DB wird die Öffentlichkeit rechtzeitig über weitere notwendige Sperrungen sowie über die Angebote des Schienenersatzverkehrs informieren. 

09. Dezember 2025, 14:31 Uhr
Stuttgart
Die Deutsche Bahn eröffnet ein neues Video-Reisezentrum am Bahnhof Eberbach • Persönlicher Kontakt per Videokonferenz • Bewährtes Konzept seit mehr als zehn Jahren

Die Deutsche Bahn (DB) eröffnet heute ein neues Video-Reisezentrum in Baden-Württemberg: Am Bahnhof Eberbach können Reisende nun von der persönlichen Beratung per Videokonferenz profitieren. Das Konzept videobasierter Verkaufsstellen hat sich seit 2013 in ganz Deutschland bewährt und vereint die Vorteile der persönlichen, individuellen Beratung und der Digitalisierung. Über 140 videobasierte Standorte hat die DB bundesweit bereits eröffnet.

Bürgermeister Peter Reichert begrüßt das neue Angebot ausdrücklich: „Ich freue mich für die Bahnreisenden in unserer Stadt über das neue Video-Reisezentrum am Eberbacher Bahnhof. Den Bahnkunden wird damit eine zeitgemäße und kundenorientierte Beratung geboten, die sich bereits seit einigen Jahren an vielen Bahnhöfen im Land bewährt hat. Ich gehe davon aus, dass viele Nutzerinnen und Nutzer vom Angebot begeistert sein werden.“

„Unsere Kundinnen und Kunden reagieren sehr positiv auf den Videovertrieb“, erklärt Isabella Häfner, Key Account Managerin für Baden-Württemberg. „Viele Menschen schätzen die Möglichkeit, sich digital beraten zu lassen. Gleichzeitig gewinnen sie mehr Selbstvertrauen bei der Nutzung unserer Ticketautomaten, wenn einmal kein Personal vor Ort ist.“

Die Bedienung ist sehr einfach. Fahrgäste verbinden sich per Ruftaste über einen Bildschirm mit einem DB-Mitarbeitenden und erhalten eine persönliche Beratung zu möglichen Reiseverbindungen, Preisen und Angeboten sowie die gewünschten Fahrscheine.

Längere Öffnungszeiten

Bahnkund:innen profitieren nun auch in Eberbach von durchgängigen Öffnungszeiten – insgesamt 70 Stunden pro Woche – für Beratung und Verkauf.

Das neue Video-Reisezentrum hat folgende Servicezeiten:

Montag bis Freitag:                             07:00 – 19:00 Uhr

Samstag:                                             08:00 – 13:00 Uhr

Sonn- und Feiertag:                             09:00 – 14:00 Uhr

Außerhalb der Öffnungszeiten können Reisende am DB-Automaten auf dem Bahnsteig Reiseinformationen erhalten und Fahrkarten erwerben. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit Fahrkarten telefonisch unter der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 2970 zu bestellen, sowie mobil im DB Navigator oder im Internet unter www.bahn.de zu buchen.

Und so funktioniert das Video-Reisezentrum in Eberbach:

Per Knopfdruck melden sich die Kund:innen in der regionalen Video-Zentrale. Die Reiseberater:innen schalten sich auf und sind nun mit dem Fahrgast per Videokonferenz verbunden, der seine Wünsche äußert. Auf einem zweiten Bildschirm verfolgen die Kund:innen die Arbeitsschritte der DB-Verkäufer:innen, wie zum Beispiel die Suche nach einer Verbindung oder einem günstigen Fahrpreis. Fahrkarten, Reservierungen und BahnCards werden direkt in der Kabine erstellt und können mit Bargeld, Girocard oder Kreditkarte bezahlt werden.

Hinweis für Redaktionen

Ein Medienpaket zum Video-Verkauf der Deutschen Bahn mit Themendienst, Standortgrafik, Grafik mit Zahlen, Daten, Fakten, Erklärfilm sowie Fotos finden Sie unter: https://www.deutschebahn.com/de/presse/suche_Medienpakete/vrz-7250948#  

Reisende finden weitere Informationen unter www.bahn.de/vrz

09. Dezember 2025, 10:06 Uhr
Stuttgart
Halbstundentakt ab Mannheim nach Stuttgart bzw. Göttingen • neuer Sprinter Stuttgart – Berlin startet ab 18. Dezember • attraktiver nach Paris und Amsterdam • mehr Regelmäßigkeit, weniger Einzelzüge • geänderte Direktverbindungen • temporäre Einschränkungen

Ab 14. Dezember gilt der neue Fahrplan und mit ihm zahlreiche Verbesserungen für die Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB).

Der Fahrplan 2026 für Baden-Württemberg im Überblick:

Im ICE-Halbstundentakt von Mannheim nach Stuttgart sowie Göttingen

Zukünftig etwa halbstündlich versetzt fahren ICE-Züge von Mannheim jeweils nach Stuttgart und nach Frankfurt sowie Göttingen (teils mit Umstieg in Fulda). Realisiert wird dies durch veränderte Abfahrtzeiten und weil ein Teil der ICE-Züge nach Hamburg nicht mehr den Umweg via Frankfurt Flughafen fährt.

Neuer Sprinter Stuttgart–Berlin und schnellere Umsteigeverbindungen

Ein neuer Sprinter fährt morgens von Stuttgart (7.03 Uhr) nonstop nach Nürnberg (an 8.57 Uhr) und von dort wiederum ohne Halt weiter nach Berlin (an 11.47 Uhr), abends retour um 16.12 Uhr ab Berlin via Nürnberg (19.01 Uhr) nach Stuttgart (an 20.57 Uhr). Damit ist man zwischen Stuttgart und Berlin so schnell wie noch nie mit dem Zug unterwegs: Mit rund 4.45 Std. Fahrtzeit ist der Sprinter eine Stunde schneller als die zweistündlichen Direktverbindungen via Frankfurt. Auch nach Nürnberg sind es mit diesem Sprinter zukünftig weniger als zwei Stunden Fahrtzeit.

Aber auch die zweistündlich bestehenden Umsteigeverbindungen z.B. von Stuttgart und Aalen nach Berlin werden 20 bis 30 Minuten schneller, z.B. Stuttgart–Berlin in5 ¼ Stunden.

Der neue Sprinter Stuttgart–Nürnberg–Berlin fährt baubedingt ab dem 18. Dezember, die neue eine halbe Stunde schnellere Umsteigeverbindung zwischen Stuttgart/Aalen und Erfurt/Halle/Berlin ab dem 21. Dezember.

Zusätzlich nach Paris, früher nach Amsterdam, Einschränkungen nach Österreich

Für Mannheim wird eine zusätzliche ICE-Direktverbindung mit Abfahrt um 11.40 Uhr realisiert. Mit dieser geht es zukünftig ein viertes Mal am Tag nach Strasbourg bzw. ein siebtes Mal nach Paris. Der Gegenzug aus Frankreich erreicht Mannheim um 14.17 Uhr.

Der ICE aus München via Ulm, Stuttgart und Mannheim nach Amsterdam fährt künftig zwei Stunden früher z.B. um 16.26 Uhr ab Stuttgart mit attraktiverer Ankunft in Amsterdam (21.29 Uhr). Auf der Nachtzugverbindung von Zürich z.B. via Freiburg und Karlsruhe nach Hamburg kommen neue Nightjet-Züge zum Einsatz. Sie bieten modernste Schlaf-, Sitz- und Liegewagen, letztere mit innovativer „Mini-Cabin“ für Einzelreisende.

Der Railjet zwischen Frankfurt, Stuttgart, Friedrichshafen und Innsbruck kann 2026 nicht angeboten werden. Die bisherige ICE-Direktverbindung morgens von bzw. abends nach Innsbruck via Rosenheim entfällt künftig dauerhaft für Ulm, Stuttgart und Mannheim.

Regelmäßiger und stabiler im Takt via Stuttgart, weniger Einzelzüge

Besonders schnelle Direktverbindungen verkehren zukünftig durchgehend zweistündlich von München über Stuttgart und Mannheim in den Ballungsraum Rhein/Ruhr. Erreicht wird das durch Schließen einer bisherigen Taktlücke in Stuttgart mit Abfahrt um 14.26 Uhr bzw. Ankunft um 15.33 Uhr. Auch die erste Fahrt dieser Linie nach Stuttgart (an 7.33 Uhr) und München kommt künftig aus Köln (5.25 Uhr) statt derzeit abweichend aus Frankfurt. Sie kann dabei neu auch in Mannheim um 6.56 Uhr halten. Ab Frankfurt Hbf fährt stattdessen neu um 7.15 Uhr ein ICE via Mannheim nach Stuttgart (8.38 Uhr).

Auf der Achse NRW–Koblenz–Mainz–Mannheim fahren bisher im zweistündlichen Taktraster zwei Eurocity-Zugpaare weiter am Oberrhein außerhalb des Takts in die Schweiz. Künftig verkehren zu diesen Abfahrtzeiten zwei Züge je Richtung stattdessen – wie auch die anderen Fahrten – via Heidelberg nach/von Stuttgart und schließen dort die bisherigen Taktlücken mittags nach, am frühen Nachmittag aus Stuttgart, z.B. mit der Abfahrt um 15.36 Uhr.

Durch diese Vereinheitlichungen wird das System verlässlicher und der Betrieb stabiler.

Andere, eher schwach genutzte Einzelfahrten zusätzlich zum Taktangebot zwischen Stuttgart, Rhein/Neckar und Rhein/Main entfallen, z.B. ein ICE um 16.23 Uhr ab Stuttgart nach Wiesbaden. Auch das dient einer höheren Stabilität des verbleibenden Angebots, das weiterhin gute Alternativverbindungen ermöglicht. Für Heidelberg gibt es weiterhin attraktive Direktverbindungen beispielsweise nach/von Stuttgart ab 9. Februar 2026 sowie angepasst an unterschiedliche Bauzeiträume.

Entlang der Bergstraße neue Ziele und temporäre Einschränkungen

Auf der Strecke Heidelberg–Weinheim–Darmstadt–Frankfurt fahren die Fernverkehrszüge statt bisher im Stundentakt übergangsweise zeitlich versetzt alle 30 bzw. 90 Minuten. Dafür kommen künftig ausschließlich ICE-Züge zum Einsatz statt vormals auch einzelne ältere IC/EC-Züge.

Die zweistündlichen ICE-Züge Karlsruhe–Heidelberg–Darmstadt fahren mit neuen Abfahrtzeiten nur noch vierstündlich weiter via Frankfurt Hbf, Marburg und Hannover – von dort geht es dann weiter nach Bremen (statt bisher nach Hamburg bzw. Sylt und Rügen). Dieses vierstündliche Angebot auf der Bergstraße ergänzend, verkehren zukünftig versetzt dazu ICE vierstündlich z.B. via Frankfurt Süd, Fulda, Braunschweig und Stendal von/nach Berlin. Somit ergeben sich neue Direktverbindungen, u.a. Heidelberg–Berlin dreimal am Tag mit 5 ¼ Stunden Fahrzeit. In Wiesloch-Walldorf können die zweistündlichen ICE-Züge in Süd-Nord-Richtung vorübergehend nicht halten.

Am Oberrhein temporäres Haltekonzept und neue Durchbindungen

Aufgrund der verspäteten Inbetriebnahme des Rastatter Tunnels zum Fahrplan 2027 kann am Oberrhein für ein Jahr nur ein Interims-Haltekonzept angeboten werden. in Baden-Baden halten in der Regel dann nur noch die zweistündlichen ICE nach/von NRW, wodurch sich das Angebot um ein Drittel auf 27 Halte am Tag reduziert. In Offenburg halten statt der ICE aus NRW künftig ICE- sowie Giruno-Züge der SBB aus Hamburg über Hannover. Dadurch hat Offenburg zusammen mit den ICE-Zügen aus Berlin nicht mehr einen ICE-Stundentakt, sondern zeitlich versetzte Abfahrten alle 30 bzw. 90 Minuten. Auch die Fahrten in die Schweiz ändern sich, wobei neue Direkt­verbindungen auch nach/von Brig in der Südschweiz realisiert werden. Mit dem Rastatter Tunnel ist ab 2027 ein neues, verbessertes Angebot am Oberrhein geplant.

Noch systematischer wird es schon 2026 bei den ICE-Direktverbindungen in den Nordwesten Deutschlands mit dann durchgehend zweistündlichen Direktverbindungen über Köln hinaus z.B. nach/von Düsseldorf, Münster, Osnabrück und Bremen. Diese systematischere Anbindung gilt z.B. für Freiburg (Breisgau) mit der Abfahrt um 13.55 Uhr nach bzw. der Ankunft um 12.03 Uhr aus Nordwesten. 

Nach Oberstdorf ab Juli 2026 mit neuem ICE L 

Für das Zugpaar (Hin- und Rückfahrt) NRW–Stuttgart–Oberstdorf kommen ab 11. Juli 2026 statt der am Ende ihrer Lebensdauer angekommenen Intercity 1 brandneue ICE L zum Einsatz, die barrierefrei zugänglich sind und ein Bordrestaurant bieten. Wegen zu niedriger Bahnsteige müssen dann allerdings die bisherigen Halte in Göppingen und Plochingen entfallen. Das Oberstdorf-Zugpaar benötigt baubedingt zwischen Heidelberg und Ulm ganzjährig rund 30 Minuten länger und hält ab 26. Juni 2026 nicht in Stuttgart Hbf, sondern ersatzweise z.B. in Vaihingen/Enz bzw. Esslingen.

ICE auf der Schwarzwaldbahn am Wochenende neu aus NRW

Die direkte Fernverkehrsanbindung der Schwarzwaldbahn erfolgt 2026 aus Köln via Frankfurt Flughafen statt – wie aktuell – aus Hamburg via Frankfurt Hbf. Ab 28. März 2026 startet der ICE immer samstags um 10.59 Uhr in Köln und erreicht Konstanz um 16.37 Uhr. Von Konstanz geht es sonntags um 16.18 Uhr nach Köln. Das ICE-Zugpaar hält u.a. in Radolfzell, Singen, Donaueschingen, Villingen, St. Georgen, Offenburg, Baden-Baden, Karlsruhe und Mannheim.

Auf der Gäubahn fahren die stündlichen IC-Züge zunächst bis Mitte Juni nur noch alle zwei Stunden umsteigefrei nach Zürich, in der anderen Stunde ist in Singen ein Umstieg erforderlich. In der Gegenrichtung von Zürich bestehen weiterhin jede Stunde Direktverbindungen. Die DB arbeitet an Verbesserungen, um künftig in beiden Richtungen stündlich verlässliche Direktverbindungen anbieten zu können. 

Am Wochenende geht es neu direkt nach Garmisch-Partenkirchen (an 12:35 Uhr) mit einem ICE z.B. ab Mannheim (7:11 Uhr), Stuttgart (7:57 Uhr), Ulm (8:55 Uhr) – auch nach Tutzing, Weilheim und Murnau.

Temporäre Baueinschränkungen

Wegen des anhaltend hohen Bauvolumens kann ein Intercity-Zugpaar aus NRW weiterhin nur bis Stuttgart statt weiter via Plochingen nach/von Tübingen fahren. Insgesamt kommt es vor allem im Knoten Stuttgart immer wieder zu baubedingten, vorübergehenden Angebotseinschränkungen.

Fahrplan 2026 – alle Verbindungen im Netz verfügbar

Die neuen Verbindungen des Fahrplans 2026 sind bereits in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator abrufbar. Tickets sind bis zu zwölf Monate im Voraus buchbar. Nationale Angebote wie der Super Sparpreis, der Sparpreis und der Flexpreis können noch für die kommenden Festtage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel, aber auch schon für Ostern und Pfingsten, die Schulferien und andere planbare Ereignisse gebucht werden. Tickets ins Ausland sind bis zu sechs Monate vor Reisebeginn erhältlich.

Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie inDB Reisezentren und DB Agenturen.

Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember gibt es weitere Neuerungen im Fernverkehrsangebot. 21 Städte im ICE-Netz – etwa doppelt so viele wie bisher – bekommen einen Halbstundentakt. Auf noch mehr Verbindungen sorgen zusätzliche ICE-Sprinter für besonders schnellere Reisezeiten. Die Zahl der täglichen Fahrten bleibt auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Wo immer es geht, werden Start- und Zielbahnhöfe, Zwischenhalte und Fahrplantakte und Fahrzeugeinsatz vereinheitlicht, um das System stabiler zu machen. Die Ticketpreise bleiben konstant. Die Deutsche Bahn verzichtet auf eine Preiserhöhung.

08. Dezember 2025, 16:16 Uhr
Bahnhofsunterführung jetzt durchgängig begehbar • Neue Stellplätze sorgen für Entlastung • Lärmschutzwände fertiggestellt

Mit dem gemeinsamen Durchschneiden des Absperrbandes eröffneten heute Bürgermeister Martin Löffler und der für den Streckenabschnitt zuständige DB-Projektleiter Michael Scheck die fertiggestellte Bahnhofsunterführung in Müllheim. Der symbolische Moment markiert einen wichtigen Fortschritt im Bahnprojekt Karlsruhe-Basel zwischen Müllheim im Markgräflerland und Auggen, in dessen Rahmen die Deutsche Bahn zwei zusätzliche Gleise gebaut und die Haltepunkte modernisiert hat.Für Fahrgäste verbessert sich der Zugang zum Bahnhof Müllheim spürbar: Nach rund eineinhalb Jahren Bautätigkeit sind der neue Treppenzugang und der fertiggestellte Parkplatz auf der Westseite ab sofort geöffnet – damit ist der Bahnhof wieder bequem von beiden Seiten erreichbar. Projektleiter Michael Scheck: „Nach dem Errichten der Lärmschutzwand oberhalb der Personenunterführung, können wir heute den westlichen Bahnhofszugang freigeben. Wir danken unseren Fahrgästen für ihre Geduld und ihr Verständnis während der Bauarbeiten.“ Auf der Ostseite des Bahnhofs werden die letzten Lücken der Lärmschutzwände Ende Dezember geschlossen. Damit profitieren die Anwohnenden künftig von einem vollständigen Lärmschutz in diesem Bereich.

Zeitgleich mit der Unterführung öffnet auch der neue Parkplatz auf der Westseite des Müllheimer Bahnhofs. Der Parkplatz mit über 150 Stellplätzen wird von der Stadt Müllheim betrieben. Bürgermeister Martin Löffler: „Mit der Eröffnung des Parkplatzes West erreichen wir einen wichtigen Meilenstein und entlasten die durch die Baustelle angespannte Parksituation deutlich. Ich nehme dies zum Anlass der Bahn für die gute Zusammenarbeit und nicht zuletzt unseren Kolleginnen und Kollegen im Tiefbaudezernat für die engagierte Planung zu danken.“Die Bauarbeiten am Bahnhof Müllheim im Markgräflerland haben damit ein wichtiges Etappenziel erreicht: Die ersten Züge fahren bereits auf den neuen Gleisen. Lediglich die neue barrierefreie Rampe auf der Westseite bleibt noch bis voraussichtlich Februar 2026 gesperrt. „Für die Rampe auf der Westseite warten wir derzeit noch auf die Lieferung des Geländers. Sobald es eintrifft, können wir die Rampe fertigstellen. Bis dahin bleibt sie aus Sicherheitsgründen noch gesperrt. Wir bitten die Fahrgäste, die auf einen barrierefreien Zugang angewiesen sind, weiterhin den Aufzug auf der Ostseite nutzen,“ erklärt Scheck weiter.

Mitte des nächsten Jahres startet auf der Ostseite der Bau des neuen Bahnhofsgebäudes. Das frühere Empfangsgebäude war bereits 2022 abgerissen worden, um Platz für die beiden neuen Gleise zu schaffen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.karlsruhe-basel.deIn den sozialen Netzwerken unter: Facebook http://www.facebook.com/karlsruhebasel, www.facebook.com/tunnelrastatt und Instagram www.instagram.com/karlsruhebasel (@karlsruhebasel) oder www.instagram.com/tunnelrastatt (@tunnelrastatt) 

01. Dezember 2025, 16:00 Uhr
Stuttgart
Bahnsteigverlängerungen abgeschlossen • Investitionen von 13,8 Millionen Euro • Bahnhöfe Fornsbach und Oppenweiler werden Zukunftsbahnhöfe

Die Deutsche Bahn, das Land Baden-Württemberg und die Gemeinde Murrhardt haben heute die verlängerten Bahnsteige an den vier Bahnhöfen Oppenweiler (Württ), Sulzbach (Murr), Murrhardt und Fornsbach offiziell in Betrieb genommen. Nach umfangreichen Baumaßnahmen messen die Bahnsteige an allen Standorten nun jeweils 220 Meter. So können ab sofort längere Züge halten und sorgen somit für deutlich mehr Platz, leichteren Ein- und Ausstieg sowie Komfort. Für eine verbesserte Barrierefreiheit erweiterte die Bahn die Blindenleitsysteme und ersetzte für mehr Aufenthaltsqualität die Wetterschutzhäuser. Insgesamt wurden in die Verlängerung der Bahnsteige an den vier Stationen rund 13,8 Millionen Euro investiert.

Stimmen zur Inbetriebnahme:

Mit den Investitionen werten die Projektpartner das Angebot auf der wichtigen Murrbahn spürbar auf. Mehr Kapazität, mehr Komfort und weniger Barrieren machen das Bahnfahren attraktiver für die Menschen in der Region.

Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest, DB InfraGO AG Personenbahnhöfe: „Es ist uns ein wichtiges Anliegen unseren Fahrgästen mehr Komfort, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität anzubieten. Die modernisierten und verlängerten Bahnsteige entlang der Murrbahn machen das Reisen jetzt noch angenehmer und flexibler für alle. Mein besonderer Dank gilt unseren Projektpartnern für die gute Zusammenarbeit bei der erfolgreichen Umsetzung.“

Elke Zimmer, MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg: „Die Modernisierung der vier Bahnhöfe ist ein echter Gewinn für alle, die mit dem Zug unterwegs sind. Davon profitieren alle auch während der Fahrt: Möglich sind jetzt längere Züge, die mehr Platz bieten. Dazu gibt es am Bahnsteig mehr Barrierefreiheit und mehr Komfort wie den besseren Wetterschutz. Das spüren die Menschen direkt im Alltag. Wir investieren hier gezielt in ein besseres Reiseerlebnis.“

Armin Mößner, Bürgermeister der Stadt Murrhardt: „Wir sind dankbar, dass das Land in die Verlängerung der Bahnsteige investiert hat. Dies verschafft die Möglichkeit auf der Murrbahn künftig mit längeren Zügen zu fahren und so die Kapazität für die Fahrgäste zu erhöhen. Sehr erfreulich und gelungen ist auch die künstlerische Gestaltung der Bahnhöfe durch den Künstler Jeroo.“

Die einzelnen Maßnahmen im Überblick:Am Bahnhof Fornsbach passte die DB bei der Verlängerung die Lage des Bahnsteigs an Gleis 2 an. In Sulzbach erneuert die DB beide Aufzugsanlagen, die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2026 geplant.

Die Bahnhöfe Fornsbach und Oppenweiler wurden von der Deutschen Bahn auch nach Zukunftsbahnhofsstandard modernisiert:

In Fornsbach modernisierte die DB das Sitzmobiliar, passte die Wegeleitung an, installierte neue Informationsvitrinen und Wetterschutzhäuser, erneuerte die Sicherheitsschraffur sowie die Beleuchtung in der Personenunterführung und setzte zahlreiche bauliche Ausbesserungen um – darunter die Gestaltung der Unterführung und Grünflächen, der Entwässerungsrinnen, zusätzliche Abfallbehälter, einen neuen Streugutbehälter sowie eine Tiefenreinigung der gesamten Station.

In Oppenweiler wurde der Bahnhof mit neuem Sitz- und Lehnmobiliar, einer erneuerten Wegeleitung und neuen Informationsvitrinen ausgestattet. Die Bahn erneuerte die Hartschalenpaneele am Wetterschutzhaus, neugestaltete Grünflächen sowie Brückenpfeiler und das Betonhaus, Handlaufschilder, Bodenplatten, sanierte Treppen mit neuen Stufenmarkierungen und Entwässerungsrinnen, ein erneuertes Geländer am Bahnsteig 2 sowie eine Tiefenreinigung der gesamten Station runden die Maßnahme ab.

Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 gibt es Umbenennungen und neue Direktverbindungen im Liniennetz der S-Bahn Rhein-Neckar

Ab Sonntag, 14. Dezember, gilt der Fahrplan 2026. Für Fahrgäste der S‑Bahn sind damit einige Änderungen im Liniennetz verbunden:Die neuen Direktverbindungen bringen Kundinnen und Kunden ohne Umstieg ans Ziel, die Umbenennungen folgen der nun angepassten Linienlogik.

Neuer Name, gleiche Verbindung

Die heutigen S-Bahn-Linien S5, S51 und S8 werden umbenannt, fahren aber mit neuer Bezeichnung auf gewohnter Strecke:

  • Die S5 Heidelberg – Meckesheim – Eppingen wird in S7 umbenannt. Die Express-S-Bahn-Verbindung der Linie RE 5 zwischen Eppingen und Neckargemünd/Heidelberg heißt zukünftig RE 7.
  • Die S51 Heidelberg – Meckesheim – Aglasterhausen wird in S8 umbenannt.
  • Die S8 Biblis – Mannheim-Käfertal – Mannheim wird in S10 umbenannt.

Neuer Name, neue Direktverbindungen

Verbindungen der heutigen S-Bahn-Linie S6 und S9 werden umbenannt und in Teilen verändert:

  • Die stündlichen Verbindungen der heutigen S6 Mainz – Ludwigshafen – Mannheim – Weinheim – Bensheim werden in S5 umbenannt.
  • Die stündlich in Mannheim endenden Verbindungen der heutigen S6 aus Mainz werden über Schwetzingen und Graben-Neudorf nach Karlsruhe umsteigefrei durchgebunden und als neue S6 Mainz – Worms - Ludwigshafen – Mannheim – Schwetzingen – Karlsruhe geführt.
  • Die auf dem Streckenabschnitt Mainz – Ludwigshafen - Mannheim halbstündlich verkehrenden Züge heißen künftig S5 und S6. Die Züge fahren abwechselnd, sodass zwischen Mainz und Mannheim weiterhin ein Halbstundentakt besteht. 
  • Die bislang in Mannheim beginnenden und endenden Züge der heutigen S9 im Abschnitt Karlsruhe – Mannheim werden in S6 umbenannt und in Mannheim umsteigefrei nach Mainz durchgebunden.
  • Die bisherige S9 Groß–Rohrheim – Mannheim – Schwetzingen – Karlsruhe ist künftig in beiden Fahrtrichtungen zwischen Groß-Rohrheim und Karlsruhe in Mannheim umsteigefrei durchgebunden.
  • Die auf dem Streckenabschnitt Mannheim – Schwetzingen - Graben-Neudorf - Karlsruhe halbstündlich verkehrenden Züge heißen künftig S6 und S9.
  • Die heutigen Express-S-Bahnen der Linie RE 9 mit ausgewählten Halten zwischen Karlsruhe und Mannheim am Nachmittag entfallen und werden in beiden Richtungen durch den durchgehenden Halbstundentakt zwischen Mannheim und Karlsruhe mit allen Unterwegshalten kompensiert.

 

Die neue S12

  • Auf dem Streckenabschnitt zwischen Neu-Edingen/Friedrichsfeld und Schwetzingen bzw. Hockenheim wird die neue S12 eingeführt. Sie ersetzt die Verbindungen der Regionalbahnlinie RB 67 auf diesem Abschnitt und fährt stündlich zwischen Neu-Edingen/Friedrichsfeld und Schwetzingen mit einzelnen Durchbindungen nach bzw. von Hockenheim.
  • In Neu-Edingen/Friedrichsfeld besteht Anschluss an die Linien des Main-Neckar-Ried-Netzes: RE 60 Mannheim – Darmstadt – Frankfurt (Main) bzw.  RB 68 Wiesloch-Walldorf/Heidelberg – Darmstadt – Frankfurt (Main).
  • Die heute von Montag bis Freitag angebotene S7 um 5.09 Uhr ab Heidelberg über Neu-Edingen/Friedrichsfeld nach Hockenheim (Ankunft 5.46 Uhr) wird als Verbindung in die neue Linie S12 integriert.

Alle Informationen sowie den neuen Liniennetzplan unter: https://www.s-bahn-rheinneckar.de/fahrplan/neues

Alle S-Bahn-Linien im Überblick – gültig ab 14.12.2025

S-Bahn-Linien Los 1

S1 Homburg/Saar – Kaiserslautern – Ludwigshafen – Mannheim – Heidelberg – Osterburken

S2 Kaiserslautern – Ludwigshafen – Mannheim – Heidelberg – Mosbach

S3 Karlsruhe – Bruchsal – Heidelberg – Mannheim – Ludwigshafen – Germersheim(- Wörth/Karlsruhe)

S33 Bruchsal – Graben-Neudorf – Germersheim

S44 Ludwigshafen Hbf – Ludwigshafen BASF

Fahrzeugeinsatz

Fahrzeuge derBaureihe 425

 

Aufgabenträger

  • Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
  • Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd
  • Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH
  • Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes

 

S-Bahn-Linien Los 2

S5 Mainz – Ludwigshafen – Mannheim – Weinheim – Bensheim

S6 Mainz - Ludwigshafen – Mannheim – Schwetzingen – Karlsruhe

S7 Heidelberg – Meckesheim – Sinsheim (- Bad Rappenau) - Eppingen

S8 Heidelberg – Meckesheim - Aglasterhausen

S9 Groß–Rohrheim – Mannheim – Schwetzingen – Karlsruhe

S10 Biblis – Mannheim-Käfertal – MannheimS12 Neu-Edingen/Friedrichsfeld – Schwetzingen (- Hockenheim)

Fahrzeugeinsatz

Fahrzeuge derBaureihe 463 (Mireo)

 

Aufgabenträger

  • Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg
  • Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd
  • Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH

26. November 2025, 15:54 Uhr
Stuttgart
Neuer Kran ist 27 Meter hoch und 43 Meter breit • Leisere und effizientere Verladung zwischen Lkw und klimafreundlicher Schiene

Der Ausbau des Umschlagterminals Kornwestheim nimmt weiter Gestalt an: Mit der heutigen Montage des ersten Portalkrans für das neue, dritte Modul befindet sich das Großprojekt auf der Zielgeraden. Der Ausbau der Anlage umfasst neben vier neuen Umschlaggleisen auch zwei neue Containerkrane. Gemeinsam investieren Bund und Deutsche Bahn (DB) für den künftigen Kombinierten Verkehr am Standort Kornwestheim rund 53 Millionen Euro.

Der neue Kran ist rund 27 Meter hoch, 43 Meter breit und wiegt rund 350 Tonnen. Er überspannt künftig die vier Umschlaggleise mit je 600 Metern Nutzlänge und hebt verschiedene Ladeeinheiten wie Container oder Wechselbehälter mit bis zu 41 Tonnen. Besonders imposant sind die beiden Brückenträger, die jeweils knapp 43 Meter lang sind. Sie wurden per Wasserweg aus der Türkei über Rotterdam bis zum Hafen Heilbronn und anschließend als Schwertransport auf der Straße bis nach Kornwestheim transportiert. Die Montage des zweiten Krans startet nach dem Jahreswechsel.

Die beiden neuen Containerkrane steigern die Umschlagkapazität im bestehenden Terminal erheblich. Ein neues Assistenzsystem sorgt dafür, dass die Ladeeinheiten wesentlich leiser und sicherer auf Zügen und Lastwagen abgesetzt werden.

Auch der Bau selbst verdeutlicht die Dimensionen des Projekts: Über 80.000 Tonnen Erde wurden ausgehoben, 2.300 Kubikmeter Beton und 800 Tonnen Baustahl verbaut, 1.800 Meter Gleise und 15 Kilometer Kabel verlegt. Bis auf die Montage des zweiten Krans sind damit bis Ende dieses Jahres alle Bauarbeiten für das neue, dritte Modul des Umschlagterminals Kornwestheim abgeschlossen. Der Betrieb kann nach erfolgreicher Montage und technischer Inbetriebnahme der beiden Krananlagen starten. Zukünftig wird es möglich sein, bis zu 1.000 Ladeeinheiten täglich bzw. rund 250.000 Ladeeinheiten pro Jahr in Kornwestheim umzuschlagen – ein wichtiger Schritt, um dem prognostizierten Nachfragewachstum im Güterverkehr Rechnung zu tragen.

Mit der Erweiterung des Umschlagterminals Kornwestheim trägt die DB entscheidend dazu bei, Verkehre von der Straße auf die Schiene zu verlagern und die Region klimafreundlich und effizient zu versorgen. Sowohl Seehafenhinterland-Verkehre als auch nationale und internationale Speditionsverkehre haben sich am Standort dauerhaft etabliert. Durch die zentrale Lage und die direkte Erreichbarkeit über die A81/B27A bzw. die B10 bleibt das Terminal für den Kombinierten Verkehr (KV) ein zukunftsstarker, verkehrlicher Knotenpunkt für die Wirtschaft im Großraum Stuttgart und darüber hinaus.Die Europäische Union (EU) fördert das Projekt im Rahmen des Connecting Europe Facility (CEF)-Sonderprogramms Military Mobility im Zeitraum 2023 bis 2026 mit 50 Prozent, also rund 21 Millionen Euro.

26. November 2025, 11:30 Uhr
Stuttgart
Gemeinde Wannweil und Deutsche Bahn pflanzen den ersten Baum • Fertigstellung bis Dezember 2025

Die Arbeiten der Deutschen Bahn (DB) zur Neugestaltung der Grünanlage „Kusterdinger Straße“ in Wannweil schreiten voran: Nach Abschluss der Erd- und Pflasterarbeiten pflanzten heute Dr. Christian Majer, Bürgermeister der Gemeinde Wannweil, Carsten Göhner, Wannweils Ortsbaumeister, und Karl Pietzsch, Projektleiter bei der DB, gemeinsam den ersten Baum. Während der Erneuerung der benachbarten Eisenbahnbrücke nutzte die DB die gemeindeeigene Grünfläche als Baustellenfläche. Insgesamt investiert die DB rund 334.000 Euro in die neue Grünanlage.

Die Arbeiten an der rund 900 Quadratmeter großen Fläche durch die Toriello GmbH Landschaftspflege aus Nagold laufen seit Mitte September 2025. Nach den Erd- und Pflasterarbeiten erfolgen jetzt die Pflanzungen und Ansaaten. Bis Dezember 2025 soll die Neugestaltung der Grünfläche abgeschlossen sein. Damit die neuen Bäume und Pflanzen anwachsen und sich entwickeln können, bleibt die Grünfläche bis Ende April 2026 gesperrt. Ab Mai 2026 steht sie den Bürger:innen als Ruheoase und Treffpunkt für Feste zur Verfügung. Bis Ende 2028 obliegt die Pflege der Grünanlage der DB, bevor dies wieder in die Verantwortung der Gemeinde übergeht.

Für die Neugestaltung der Grünanlage „Kusterdinger Straße“ entwickelte die DB gemeinsam mit der Gemeinde Wannweil und den Landschaftsarchitekten der planungsgruppe stahlecker ein Gestaltungskonzept. Die Neugestaltung überzeugt durch eine ökologisch hochwertige Bepflanzung mit naturnahen Wiesen, schattenspendenden Bäume sowie bei Insekten beliebten heimischen Laubgehölzen, Blütenhecken, Stauden und Gräsern. Sämtliche Wege sind so weit wie möglich barrierefrei. Notwendige Schleppstufen werden möglichst flach ausgebildet. Neben Sitzmöglichkeiten mit einer Auflage aus Robinienhölzern gibt es ein Boden-Schachbrett, Mühle-Spiel und eine Vier gewinnt-Station. Die Mauer zur Kusterdinger Straße sichert ein neues Geländer. Mit der neuen Grünfläche stellt die DB auch den Fußweg von „In der Au“ zur Straßenquerung und den Gehweg an der Kusterdinger Straße wieder her.

25. November 2025, 14:06 Uhr
Stuttgart
Mehr Komfort und Barrierefreiheit durch Modernisierung • Bau von Aufzug am Bahnsteig 2 in 2026 • Baustart von Aufzug an Bahnsteig 3 nach weiteren Untersuchungen

Die barrierefreien Bahnhöfe und Stationen in der Region bieten mobilitätseingeschränkten Fahrgästen Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr. Die Deutsche Bahn (DB) tut deshalb alles, um den Ausbau der Infrastruktur voranzutreiben, die die Stufenfreiheit sicherstellt. Hierfür arbeitet die DB auch mit den Finanzierungspartnern in Backnang mit Hochdruck daran, dass die Bahnsteige mit Aufzügen erreicht werden können.

Im Zuge der Arbeiten zur Komfortsteigerung am Bahnhof Backnang wurde ein bislang nicht vollständig erfasstes Gewölbe unter Bahnsteig 3 entdeckt. Die Sicherheit unserer Reisenden und die Stabilität der Bahninfrastruktur haben für die Deutsche Bahn höchste Priorität, weshalb die genaue Lage und Ausdehnung des Gewölbes untersucht werden müssen. Auf dieser Grundlage wird die weitere Planung angepasst und ein neuer Zeitplan für die Umsetzung des Aufzugs erarbeitet. Die bereits vorgemerkten Sperrpausen nutzt die Deutsche Bahn nun, um die Grundlagen für die weitere Planung und eine mögliche Umplanung zu schaffen. Unverändert steht fest: Der Aufzug am Bahnsteig 2 soll regulär im Jahr 2026 umgesetzt werden.

Die Deutsche Bahn bittet alle Reisenden und Anwohnenden um Verständnis für die Verzögerung und die damit verbundenen Einschränkungen. Über den Fortgang des Projekts und neue Entwicklungen wird die DB rechtzeitig informieren.

Umfangreiche Modernisierung des Bahnhofs Backnang

Neben dem Bau der beiden Aufzüge setzt die DB am Bahnhof Backnang Maßnahmen für besseren Komfort und mehr Barrierefreiheit um. So wird der Mittelbahnsteig an den Gleisen 2 und 3 vollständig neu gebaut und die Bahnsteighöhe auf die dort verkehrenden Züge angepasst. Darüber hinaus modernisiert die DB die Bahnsteigausstattung – darunter Sitzgelegenheiten, Informationsvitrinen und weitere Ausstattungsdetails – und sorgt mit einer neuen Beleuchtungsanlage für mehr Helligkeit. Ein neues Bahnsteigdach am Mittelbahnsteig bietet künftig zusätzlichen Wetterschutz, die Personenunterführung wird gestalterisch aufgewertet, und die Treppenanlagen werden angepasst.

Zwei Aufzugsanlagen ermöglichen künftig eine barrierefreie Erschließung beider Mittelbahnsteige (Gleis 2/3 und 4/5) über die neue städtische Personenüberführung. Das Projekt in Backnang als kundenfreundlicher Verkehrsknotenpunkt ist ein wichtiger Baustein der landesweiten Modernisierungsoffensive für Bahnhöfe in Baden-Württemberg.

Die Bahnhofsmodernisierungsinitiative in Baden-Württemberg

Das Projekt in Backnang ist Teil der Bahnhofsmodernisierungsinitiative „Bahnhof der Zukunft“ in Baden-Württemberg. Das Land, die DB und die Kommunen investieren dafür insgesamt 430 Millionen Euro. Bis voraussichtlich 2029 sollen 51 Bahnhöfe in Baden-Württemberg mit der Initiative modernisiert werden. Ziel des Programms ist es, die Barrierefreiheit, die Funktionalität und das Erscheinungsbild von Bahnhöfen in ganz Baden-Württemberg zu verbessern.

24. November 2025, 17:00 Uhr
Karlsruhe
Bahn präsentiert im Dialogforum Variantenvergleich • Vorzugsvariante schont Freiraum und Landschaft • Online Infoabend am 4. Dezember 2025

Die rechtsrheinisch verlaufende Strecke „R4“ hat sich nach intensiver Prüfung als Vorzugsvariante herauskristallisiert. So lautet das Fazit des Variantenvergleichs für die zukünftige Linienführung der Neu- und Ausbaustrecke zwischen Mannheim und Karlsruhe. Die Deutsche Bahn (DB) stellte die Ergebnisse der bisherigen Planung beim heutigen Dialogforum in Karlsruhe vor. Projektleiter Stefan Geweke sagt: „Die Vorstellung der Vorzugsvariante im Dialogforum ist ein Meilenstein für das Projekt. Wir sind froh, diesen wichtigen Schritt vollzogen und hier im Dialogforum allen Beteiligten vorgestellt zu haben. Acht Streckenvarianten haben wir in den vergangenen Monaten einer intensiven Prüfung unterzogen. Die „R4“ ist dabei jene Variante, die mit Blick auf die vorgegebenen Projektziele am besten abgeschnitten hat. Der Dialog mit der Projektregion sowie allen Beteiligten soll im weiteren Planungsverlauf so intensiv und konstruktiv wie bisher fortgesetzt werden. Wir bauen eine bessere Bahn für die Menschen, das geht nur zusammen.“ Eine abschließende Variantenentscheidung für das Stadtgebiet Mannheim ist erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Deshalb beginnt der Verlauf der Vorzugsvariante „R4“ zunächst ab dem Abzweig Mannheim-Ziehbrunnen (bei Alteichwald südlich von Mannheim Friedrichsfeld) in Richtung Schwetzingen. Dort quert die Strecke den Raum unterirdisch in Richtung der bestehenden Schnellfahrstrecke Mannheim - Stuttgart. Weiter Richtung Süden verläuft sie gebündelt mit bestehenden Bahnstrecken über Hockenheim und Waghäusel bis Wiesental. In weiterer Parallellage mit der Schnellfahrstrecke Mannheim – Stuttgart schwenkt die „R4“ zur Autobahn A5 und folgt ihr bis nach Karlsruhe, wo sie den Güterbahnhof anbindet. Im Rahmen der Variantenprüfung hat die Strecke „R4“ gesamthaft am besten abgeschnitten. Sie erfüllt alle vorgegebenen Umweltkriterien und weist zugleich die höchsten Bewertungen in den raumordnerischen und verkehrlichen Zielsetzungen auf. Mit einem Streckenverlauf, der zu 97 Prozent oberirdisch entlang bestehender Infrastrukturen wie Bahnlinien oder der A5 verläuft, schont die Vorzugsvariante Freiraum und Landschaft und vermeidet zusätzliche Eingriffe in Siedlungsräume. Darüber hinaus bietet die „R4“ deutliche verkehrliche Vorteile: Der besonders belastete Abschnitt zwischen dem Abzweig Molzau bei Wiesental und Karlsruhe kann bei Bedarf früher in Betrieb gehen und schafft damit dringend benötigte zusätzliche Kapazitäten im Korridor Mannheim–Karlsruhe – auch zugunsten des Nahverkehrs.  Das Projekt wird seit Beginn von einem breit aufgestellten Dialogforum begleitet, das Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Umwelt- und Naturschutzverbänden sowie Bürgerinitiativen und Kommunen zusammenbringt. Die DB informiert hier regelmäßig über den Planungsstand, nimmt Hinweise auf und diskutiert gemeinsam mögliche Varianten.Die DB wird nun die Unterlagen für die Raumverträglichkeitsprüfung vorbereiten und voraussichtlich Ende des 1. Quartals 2026 beim Regierungspräsidium Karlsruhe einreichen. Am 4. Dezember 2025 findet um 18 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung für die interessierte Öffentlichkeit statt. Alle weiteren Details dazu sowie zusätzliche wichtige Informationen finden Sie auf der Website www.mannheim-karlsruhe.de.

21. November 2025, 12:20 Uhr
Stuttgart
Fahrgäste profitieren von Maßnahmen für mehr Komfort und Nachhaltigkeit • 6.200 Quadratmeter Dachfläche des Südflügels saniert • Investition von rund 11,2 Millionen EUR / 10,5 Millionen CHF

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Sanierungsarbeiten am Badischen Bahnhof in Basel erfolgreich abgeschlossen. Die Bauarbeiten dauerten von Frühjahr 2023 bis Herbst 2025 und wurden planmäßig fertiggestellt. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 11,2 Millionen EUR / 10,5 Millionen Schweizer Franken.

Mehr Komfort und bessere Erreichbarkeit

Fahrgäste profitieren nun von einem helleren und insgesamt ansprechenderen Ambiente im historischen Bahnhofsgebäude sowie einer besseren Erreichbarkeit: Hierfür sanierte die DB die komplette Sandsteinfassade und die Putzfassaden auf der Gleisseite. Sie erneuerte außerdem die Verglasungen im Hauptdach und im Arkadengang sowie die Hallenverglasung zur Stadtseite. Bereits im Sommer 2024 schloss die DB den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs ab, wodurch Reisende nun stufenfrei und komfortabel Zugang zu den Bahnsteigen und Serviceeinrichtungen erhalten.

Energetische Sanierung im Rahmen des Denkmalschutzes

Die DB hat im Rahmen des Projekts eine Dachfläche von insgesamt 6.200 Quadratmetern saniert und dabei die denkmalgeschützten Bestandsziegel nach Reinigung und Prüfung im Sinne der Nachhaltigkeit wiederverwendet. Die erneuerte Dachbodendämmung verbessert die energetische Qualität des Gebäudes deutlich. Die Arbeiten erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege, dem Bundesamt für Verkehr, den örtlichen Bauunternehmern und den Planern von BRH Architekten.

Marcus Bayer, Beauftragter für die deutschen Eisenbahnstrecken auf Schweizer Gebiet: „Mit dem erfolgreichen Abschluss der vollständigen Sanierung des historischen Daches des Empfangsgebäudes erreichen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein zur langfristigen Erhaltung und Modernisierung unseres Bahnhofs auch als ganz besonderes bauliches Juwel in Basel. Mein Dank gilt allen Kundinnen und Kunden für Ihr Verständnis und Ihre Geduld während den laufenden Bauarbeiten sowie den beteiligten Schweizer Behörden, Baufirmen und insbesondere der Denkmalpflege.“

Das historische Bahnhofsgebäude der Jugendstil Architekten Curjel und Moser wurde 1913 fertig gestellt. Mit Abschluss der Sanierung sind sowohl das Dach als auch die Fassaden des historischen Empfangsgebäudes instandgesetzt und an heutige Anforderungen angepasst. Der Bahnhof Basel Bad Bf bleibt damit weiterhin ein zentraler Verkehrsknotenpunkt in Basel und steht täglich rund 22.000 Reisenden und Besucher:innen zur Verfügung.

21. November 2025, 11:00 Uhr
Stuttgart/Karlsruhe
Wartezeit wird Schlauer-werden-Zeit: DB kürzt per künstlicher Intelligenz (KI) bekannte Werke auf Snackgröße • Pünktlich zum heutigen Vorlesetag literarische Werke und gesellschaftlich wichtige Reden großflächig an 13 Bahnhöfen plakatiert

Wer Wartezeit am Bahnhof überbrücken möchte, kann ab sofort am Karlsruher Hauptbahnhof in Franz Kafkas „Die Verwandlung“ eintauchen. Reisende und Bahnhofsbesucher:innen in Freiburg können dort Virginia Woolfs „A Room of One´s Own“ oder Martin Luther Kings Rede „I have a dream“ entdecken.

Die DB hat an leerstehenden Schaufenstern oder Bahnhofsflächen KI-gekürzte Versionen dieser Werke in fünf, zehn, 20 oder 30 Minuten plakatiert. Je nach Zeitfenster können Reisende und Bahnhofsbesuchende direkt in die Texte eintauchen.

Deutschlandweit sind noch weitere gekürzte Versionen wichtiger literarischer Werke und gesellschaftlich relevanter Reden zum Lesen oder Vorlesen verfügbar. Von Malalas Rede vor den Vereinten Nationen bis hin zu Klassikern wie Jules Vernes „20.000 Meilen unter dem Meer", Jane Austens "Stolz und Vorurteil" oder Johanna Spyris "Heidi" – die Auswahl ist breit gefächert und spricht unterschiedliche Interessen von Groß und Klein an.

Mit der zum Vorlesetag 2025 startenden Aktion bietet die DB an vorerst 13 Bahnhöfen nicht nur sinnvolle Beschäftigung zum Überbrücken von Wartezeit, sondern erleichtert auch den Zugang zu Wissen und Kultur. Mit dem Einsatz von KI werden Bildung und Technologie auf einzigartige Weise miteinander verbunden.

Bahnhöfe sind Teil der DB InfraGO AG, der gemeinwohlorientierten Gesellschaft der DB, die für die Infrastruktur zuständig ist.

Für unterwegs sind alle gekürzten Texte auch online verfügbar: https://www.bahnhof.de/entdecken/lesen-bis-der-zug-kommtGrößtes Vorlesefest Deutschlands am 21. November 2025Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung und setzt seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November ein Zeichen für das Vorlesen. Ziel ist es, Kinder und Erwachsene für das Vorlesen zu begeistern und Menschen für ein freiwilliges Engagement in der Leseförderung zu gewinnen. Denn Vorlesen hilft Kindern dabei, selbst gut lesen zu lernen. Verlängert wird der Bundesweite Vorlesetag mit dem Digitalen Vorlesefest, das Kindern mit Vorlesevideos ortsunabhängigen Zugang zu spannenden Geschichten bietet. Mittlerweile ist der Bundesweite Vorlesetag Deutschlands größtes Vorlesefest.

Infos zum Vorlesetag:https://www.deutschebahnstiftung.de/dbs/presse/-Vorlesen-spricht-Deine-Sprache-ist-das-Motto-des-Bundesweiten-Vorlesetages-2025-Jetzt-anmelden-und-vorlesen--13457778 

https://www.vorlesetag.de/presse/pressematerial

17. November 2025, 15:39 Uhr
Stuttgart
Bahnhof Gäufelden ganzheitlich modernisiert • Neue Aufzugsanlage für mehr Barrierefreiheit und verbesserte Reisendeninformation • Investitionen von 9 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat den Bahnhof Gäufelden umfassend neu gestaltet. Nach abgeschlossenen Bauarbeiten präsentiert sich die Station mit verbesserter Barrierefreiheit und Komfort für Fahrgäste.

Verbesserte Fahrgastinformation und Barrierefreiheit für Fahrgäste

DSA+Premium-Geräte unterstützen künftig die Besucher des Bahnhofs mit aktuellen Hinweisen und Auskünfte sowie mit digitaler Bauinformation. Unter anderem Menschen mit Sehbehinderung profitieren zusätzlich von sogenannten Ansagetastern an den Geräten, die per Knopfdruck die Inhalte des Displays vorlesen. Zudem hat die DB InfraGO ein taktiles Leitsystem installiert. Bereits im Mai 2025 erhöhte die Bahn den Mittelbahnsteig auf eine zu den Zügen passende Höhe (76 Zentimeter) und verbreiterte ihn auf über zwei Meter. Zudem hat die DB die Aufzüge in Betrieb genommen.

Mehr Komfort und individuelle Gestaltung

Neue, transparente Wetterschutzhäuser aus Polycarbonat bieten Fahrgästen ein erhöhtes Sicherheitsgefühl und sollen Vandalismusschäden vorbeugen. Die Wartebereiche wurden um weitere Sitzplätze erweitert. Entlang des Bahnhofvorplatzes sowie der Fahrradboxen hat DB InfraGO Grünflächen neu angelegt und die Fahrradabstellanlage verbessert. Die erneuerte Beschilderung entlang Park and Ride bietet Reisenden künftig eine bessere Orientierung. Die Personenunterführung sowie das Stromverteilerhäuschen wurden frisch gestrichen und durch einen farbenfrohen Fliesenspiegel im Stil einer abstrakten Pixeldarstellung der Gäufeldener Umgebung gestaltet. Ein sichtbares Zeichen für die regionale Verbundenheit von Bahn und Stadt.

Alle Maßnahmen wurden in enger Zusammenarbeit und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Gäufelden, des Landes Baden-Württemberg, des Bundes und der Deutschen Bahn realisiert. Insgesamt flossen mehr als 9 Millionen Euro gezielt in die gestalterische Aufwertung und den Ausbau der Infrastruktur über die Grundmodernisierung hinaus.

Stimmen zur Inbetriebnahme

Dr. Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte der DB AG für das Land Baden-Württemberg: „Unser Ziel ist es, Komfort und Barrierefreiheit für unsere Fahrgäste kontinuierlich zu verbessern. Darum freue ich mich, dass wir unseren Fahrgästen in Gäufelden ab sofort mit modernen Informationssystemen, dem barrierefreien Zugang und einer neugestalteten Personenunterführung eine verbesserte Aufenthaltsqualität bieten können.“

Berthold Frieß, Ministerialdirektor im Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg: „Moderne Bahnhöfe machen das Bahnfahren attraktiver. Es ist entscheidend, dass alle Fahrgäste einen barrierefreien Zugang zum öffentlichen Verkehr haben. Ob mit Rollstuhl, Kinderwagen oder dem Fahrrad: Mit den angepassten Bahnsteighöhen und den neuen Aufzügen ist der Zugang zu den Zügen in Gäufelden deutlich einfacher und komfortabler geworden. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn und den Partnerinnen und Partnern vor Ort treiben wir landesweit den barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen und Haltestellen weiter voran.“

Benjamin Schmid, Bürgermeister der Stadt Gäufelden: „Es ist für Gäufelden das Erreichen des Ziels einer langen Reise. Nach vielen Jahren des Wartens ist nun endlich die barrierefreie Nutzung des Bahnhofs Gäufelden für alle Bürgerinnen und Bürger möglich. Dafür haben wir hart gekämpft und ich freue mich sehr über das erzielte Ergebnis.“

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Ein Zukunftsbahnhof ist eine modernisierte Bahnhofsvariante der Deutschen Bahn, die nach einem klaren Qualitätsstandard gestaltet wird. Diese Bahnhöfe sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste, integrieren regionale Gestaltungselemente und wirken als Identitätsstifter in der Region. Sie stehen für verbesserte Anschlussmobilität und eine optimierte Vorplatzsituation durch partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Ländern, Städten und Kommunen. Im Jahr 2025 werden über 100 zusätzliche Stationen als Zukunftsbahnhöfe entwickelt.

17. November 2025, 12:04 Uhr
Stuttgart
DB gibt Überblick über das Verkehrsangebot im November und Dezember: Mehrere Arbeiten an den Strecken im Bereich des S-Bahn-Netzes sowohl für den Ausbau zum Digitalen Knoten Stuttgart als auch für Streckensanierungen • Für Auskünfte empfiehlt die DB ihre elektronischen Fahrplanmedien auf bahn.de und in der App DB Navigator

Die Deutsche Bahn (DB) führt im November und Dezember weitere Arbeiten zur Instandhaltung der Strecken im Bereich des Stuttgarter S-Bahn-Netzes durch. Parallel zur Sanierung kommt auch das bundesweite Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart (DKS) voran: In den Bereichen von Bad Cannstatt und Vaihingen rüstet die DB die S-Bahn-Strecken mit moderner Leit- und Sicherungstechnik aus. Am Bahnhof Bad Cannstatt sind zudem Arbeiten am Bahnsteig von Gleis 8 erforderlich. Zum einen sind am Wochenende 29./30. November die Gleise der S-Bahn zwischen Bad Cannstatt und Obertürkheim erneut gesperrt, zum anderen können vom 1. bis 21. Dezember auch keine Züge zwischen Bad Cannstatt und Fellbach fahren. Dadurch ergeben sich umfangreiche Änderungen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr.

In Stuttgart-Vaihingen investiert der Aufgabenträger der S-Bahn, Verband Region Stuttgart, mit der Qualitätsoffensive Schienenknoten Stuttgart (QSS) in neue Weichenverbindungen für einen flexibleren S-Bahn-Betrieb. Zeitweise können Züge auf S-Bahn-Stammstrecke und der Panoramabahn auf einem Gleis fahren, zeitweise ist die S-Bahn-Stammstrecke zwischen den Stationen Schwabstraße und Vaihingen für den Zugverkehr komplett gesperrt. Zudem führt die DB zwischen Backnang und Waiblingen Gleisbau- und Bahnsteigarbeiten aus. Dabei werden unter anderem im Bahnhof Winnenden Gleise erneuert. Auf der Strecke steht für den gesamten Zugverkehr nur ein Gleis zur Verfügung.

Aufgrund der Bauarbeiten gibt es umfangreiche Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzepte. So bleiben die Fahrgäste dabei in der Region mobil:

An zwei November-Wochenenden: Busse ersetzen S-Bahnen auf Stammstrecke

Von Samstag, 8. November, 1.20 Uhr, bis Montag, 10. November, 4 Uhr:

S-Bahnen

  • Die S-Bahnen der Linien S1, S2, S3, S4 und S5 fahren im 30-Minuten-Takt.
  • Die S-Bahnen der Linie S1 fahren zwischen Kirchheim/Teck und Stuttgart Schwabstraße sowie zwischen Stuttgart-Vaihingen und Herrenberg.
  • Die S-Bahnen der Linie S2 fahren zwischen Schorndorf und Stuttgart Hauptbahnhof (oben) sowie zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt.
  • Die S-Bahnen der Linie S3 fahren zwischen Backnang und Stuttgart-Bad Cannstatt.
  • Als Ersatz für die S-Bahnen der Linien S1, S2 und S3 fahren zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Stuttgart-Vaihingen Busse der Linie SEV1. Die Busse halten an den Haltestellen Stuttgart Hbf (Arnulf-Klett-Platz), Wilhelmsbau (Richtung Vaihingen) / Büchsenstraße (Richtung Hauptbahnhof), Feuersee, Schwabstraße, Kleiststraße (Westbahnhof), Universität, Alter Friedhof (Vaihingen), Stuttgart-Vaihingen, Busbahnhof. Die Busse fahren alle zehn Minuten.

Von Samstag, 15. November, 1.20 Uhr bis Montag, 17. November, 4 Uhr:

  • Die S-Bahnen der Linien S1, S2, S3, S4 und S5 fahren im 30-Minuten-Takt.
  • Die S-Bahnen der Linie S1 fahren zwischen Kirchheim/Teck und Stuttgart Schwabstraße sowie zwischen Stuttgart-Vaihingen und Herrenberg.
  • Die S-Bahnen der Linie S2 fahren zwischen Schorndorf und Stuttgart Hauptbahnhof (oben) sowie zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt. Am Samstag, 15. November, fahren die S-Bahnen der S2 zeitweise nur zwischen Schorndorf und Stuttgart Hauptbahnhof (oben). Im Nachtverkehr fallen zeitweise aufgrund von weiteren Bauarbeiten die S2-Züge auch zwischen Schorndorf und Stuttgart Hauptbahnhof (oben) aus.
  • Die S-Bahnen der Linie S3 fahren zwischen Backnang und Stuttgart-Bad Cannstatt. Im Nachtverkehr fahren die S3-Züge nur zwischen Backnang und Winnenden.
  • Auf folgenden Linien fahren Busse als Ersatz:

Linie SEV1: Stuttgart Hauptbahnhof–Stuttgart-Vaihingen (für Linien S1-S3) - alle zehn Minuten

Linie S2E: Stuttgart-Vaihingen, ZOB (Bussteig 1)–Filderstadt - jeweils tagsüber alle 15 Minuten, an den Tagesrändern im Halbstunden- und im Nachtverkehr im Stundentakt

Linie S2E: Stuttgart Hauptbahnhof–Schorndorf (Halbstundentakt)

Linie S2X (Expressbus): Stuttgart-Vaihingen, Vollmoeller Straße– Flughafen/Messe (ohne Zwischenhalt) - tagsüber alle 30 Minuten

Linie S3E: Stuttgart Hauptbahnhof–Winnenden (Halbstundentakt)

  • Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Stuttgart-Vaihingen können Fahrgäste am 15. und 16. November auch auf Züge der Regionallinie RE 14a/b ausweichen, die zusätzlich in Stuttgart-Vaihingen halten.

Fern- und Regionalverkehr

  • Aufgrund der Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik im Bereich von Stuttgart-Vaihingen kommt es von Montag, 10. November, 4 Uhr, bis Montag, 17. November, 4 Uhr, auch zu einem reduzierten Zugangebot bei den Intercity-Zügen der IC-Linie 87 Stuttgart–Singen–Zürich.
  • Die Hälfte der IC-Züge fährt nur zwischen Böblingen und Zürich. Zwischen Böblingen und Zürich besteht dadurch das planmäßig stündliche Zugangebot. Zwischen Stuttgart und Zürich fahren die IC während der Bauarbeiten nur zweistündlich.
  • Zwischen Stuttgart und Böblingen können Fahrgäste auf weitere Verbindungen mit Regionalverkehrszügen ausweichen. Dabei kommt es auch bei den Regionalverkehrszüge der Linie RE 14 a aufgrund der Bauarbeiten zu vereinzelten Zugausfällen.

Busse ersetzen S3-Züge zwischen Waiblingen und Backnang

Von Freitag, 21. November, circa 20.30 Uhr, bis Montag, 1. Dezember, circa 1.30 Uhr:

S-Bahn

  • Die Züge der Linie S3 fahren nur zwischen Stuttgart-Vaihingen/Stuttgart-Flughafen/Messe und Waiblingen. Diese S3-Züge verkehren im 30-Minuten-Takt.
  • Als Ersatz fahren Busse der Linie S3E Waiblingen, Dammstraße–Backnang, ZOB, Bussteig 2c.
  • Die S3E-Busse fahren montags bis samstags tagsüber im 15-Minuten-Takt, darüber hinaus im Halbstunden- und im Nachtverkehr im Stundentakt.
  • Die Busse halten unterwegs an den Haltestellen Neustadt-Hohenacker, Bahnhof; Schwaikheim, Bahnhof; Winnenden, ZOB (Bussteig 5); Nellmersbach, Gewerbegebiet und Maubach, Wiener Straße.

Regionalverkehr

  • Auf den Linien MEX 19 und MEX 90 kommt es zu Zugausfällen zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Backnang.
  • Als Ersatz fahren Direktbusse der Linie MEX 19/MEX 90 ohne Halt zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz) und Backnang, ZOB, Bussteig 2c.
  • Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (tief) und Backnang können Fahrgäste zusätzlich auf die Züge der S-Bahn-Linie S4 ausweichen.
  • Die Züge der Linie RE90 von Arverio Baden-Württemberg fahren im üblichen Zwei-Stunden-Takt zwischen Stuttgart Hauptbahnhof–Stuttgart-Bad Cannstatt–Waiblingen–Winnenden–Backnang.

29./30. November: DB leitet S-Bahnen zwischen Bad Cannstatt und Esslingen um

Von Samstag, 29. November, 1.30 Uhr, bis Montag, 1. Dezember, 4 Uhr:

  • Die Züge der S-Bahn-Linie S1 fahren zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Esslingen-Mettingen abweichend über die Ferngleise und deshalb im Halbstundentakt. Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Herrenberg fahren die Züge der S1 am Samstag, 29. November, tagsüber im üblichen 15-Minuten-Takt.
  • Die S1-Züge in Richtung Kirchheim/Teck halten nicht an den S-Bahn-Stationen Neckarpark und Obertürkheim und halten in Untertürkheim abweichend an Gleis 4.
  • Die S1-Züge in Richtung Herrenberg halten nicht an den Stationen Obertürkheim, Untertürkheim und Neckarpark.
  • Zwischen den Haltestellen Stuttgart-Bad Cannstatt, Bahnhofstraße (Position 1), und Esslingen (Neckar), Bahnhof/ZOB (Bussteig 7), fahren Busse der Linie S1E als Ersatz. Die Busse fahren im Halbstundentakt und im Nachtverkehr stündlich.
  • Die S1E-Busse halten an den Haltestellen: Bad Cannstatt, Bahnhof; Neckarpark, Bahnhof; Untertürkheim, Bahnhof; Obertürkheim, Bahnhof; Mettingen, Bahnhof; Esslingen (Neckar), ZOB.

Bad Cannstatt–Untertürkheim: Weitere Änderungen aufgrund von DKS-Arbeiten

Von Montag, 1. Dezember, 1.30 Uhr, bis Sonntag, 21. Dezember, 4 Uhr:

Fernverkehr

  • Im Fernverkehr der DB können nicht alle ICE und EC-Linien von Stuttgart in Richtung München verkehren. Von Stuttgart nach München bietet die DB ein stündliches Direktangebot mit ICE-Zügen. Bei diesen ICE verlängert sich die Fahrzeit bis München um voraussichtlich zehn Minuten. Weitere ICE-Züge nach München werden zum Teil an Stuttgart vorbei umgeleitet und halten dafür als Ersatz in Esslingen (Neckar). Alle ICE in der Gegenrichtung von München nach Stuttgart sind nicht betroffen und fahren ohne Einschränkungen.
  • Die DB-Fernzüge (ICE/EC) in Richtung Österreich werden ebenfalls an Stuttgart vorbei umgeleitet und halten auch zusätzlich in Esslingen Neckar. Die Züge aus Richtung Österreich sind von keinen Einschränkungen betroffen.
  • Das IC-Zugpaar 2012/2013 Dortmund–Oberstdorf endet und beginnt bis 13. Dezember bereits in Stuttgart Hauptbahnhof. Dadurch entfallen die Halte Ulm Hauptbahnhof, Memmingen, Kempten (Allgäu), Immenstadt, Sonthofen, Fischen und Oberstdorf. Vom 14. Dezember bis zum Ende der Bauarbeiten am 21. Dezember entfällt das Zugpaar. Anschließend verkehrt es wieder zwischen Dortmund und Oberstdorf und wird ab 11. Juli sogar auf den brandneuen ICE L umgestellt.  

Sperrung der Strecke Bad Cannstatt–Fellbach und Ersatzverkehr mit Bussen

Von Montag, 1. Dezember, 1.30 Uhr, bis Sonntag, 21. Dezember, 4 Uhr:

S-Bahn

  • Die Züge der S-Bahn-Linie S2 fahren auf den Linienabschnitten Filderstadt–Stuttgart-Bad Cannstatt und Waiblingen–Schorndorf.
  • Die Züge der S-Bahn-Linie S3 fahren auf den Linienabschnitten Stuttgart Flughafen/Messe–Stuttgart-Bad Cannstatt und Fellbach–Backnang.
  • Die S-Bahnen der Linien S1, S2 und S3 fahren jeweils im 30-Minuten-Takt. Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Herrenberg fahren zusätzliche Züge der S1, die in diesem Abschnitt das Angebot zum üblichen 15-Minuten-Takt ergänzen.
  • Zwischen Bad Cannstatt und Waiblingen fahren Busse auf zwei Linien als Ersatz. Die Busse der Linie S2E halten unterwegs an den Stationen Nürnberger Straße, Sommerrain und Fellbach. Auf der Linie S2X fahren Direktbusse ohne Zwischenhalt.
  • Wegen Umleitungen von Regionalverkehrszügen über die kleine Murrbahn fallen die Züge der S-Bahn-Linie S4 zwischen Marbach (Neckar) und Backnang aus. Als Ersatz fahren zwischen den beiden Bahnhöfen Busse der Linie S4E. Die S4E-Busse fahren tagsüber halbstündlich und abends stündlich.
  • Die Busse der Linie S4E halten an den Haltestellen: Backnang, ZOB; Erbstetten, Ortsmitte; Burgstall (Murr), Bahnhof; Kirchberg (Murr), Rathaus; Kirchberg (Murr), Marbacher Straße; Erdmannhausen, Schweißbrücke; Marbach, Bahnhof. Im Schülerverkehr montags bis freitags fährt jeweils ein zusätzlicher Bus, der über Erdmannhausen Bahnhofstraße und Rathaus fährt.

Regionalverkehr

  • Die Züge der Linie RB 11 Stuttgart-Untertürkheim–Kornwestheim fallen bis einschließlich 12. Dezember aus. Für Fahrgäste bestehen alternative Verbindungen mit den S-Bahnen der Linien S1, S4/S5 - jeweils mit Umstieg in Stuttgart Hauptbahnhof (tief). Innerhalb von Stuttgart können Fahrgäste zudem auf die Stadtbahnen und Busse der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) ausweichen.
  • Die Züge der Linien MEX 90 und RE 90 werden zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Backnang über die kleine Murrbahn umgeleitet und halten jeweils zusätzlich in Marbach (Neckar).
  • Auf den Streckenabschnitten der Linien MEX 13 Stuttgart Hauptbahnhof–Waiblingen, MEX 19 Stuttgart Hauptbahnhof–Winnenden und RE 1 Stuttgart Hauptbahnhof–Aalen Hauptbahnhof fallen die Zugfahrten aus. Zwischen den Haltestellen Stuttgart, Pariser Platz, und Waiblingen, Dammstraße, fahren Direktbusse der Linie XEV ohne Zwischenhalt als Ersatz.

Fernverkehr

  • Die Intercity-Züge der IC-Linie 61 Karlsruhe–Stuttgart–Nürnberg(–Leipzig) entfallen auf dem Linienabschnitt Stuttgart–Nürnberg(–Leipzig). Fahrgäste weichen zwischen Stuttgart und Nürnberg auf Verbindungen mit Regionalverkehrszügen aus.
  • Ausnahme: bis 13. Dezember verkehrt das Zugpaar IC 2065 Karlsruhe (ab 7:07 Uhr) – Stuttgart (ab 8:08 Uhr) – Nürnberg (ab 10:24 Uhr) – Leipzig (an 14:09 Uhr) und IC 2066 Leipzig (ab 13:49 Uhr) – Nürnberg (ab 17:41 Uhr) – Stuttgart (ab 19:59 Uhr) – Karlsruhe (an 20:53 Uhr). Die DB leitet beide IC-Züge zwischen Stuttgart und Crailsheim um. Die Halte Schorndorf, Schwäbisch Gmünd, Aalen Hauptbahnhof und Ellwangen entfallen. Fahrgäste weichen auch hier auf Verbindungen mit Regionalverkehrszügen aus.

Zur besseren Orientierung für Fahrgäste: Ersatzbusse farblich gekennzeichnet

Buslinie XEV Direkt-/Expressbusse Stuttgart–Waiblingen (hellblau)

Haltestellen: Stuttgart, Hauptbahnhof/Arnulf-Klett-Platz; Waiblingen, Dammstraße (Position 1)

Takt: tagsüber vier Fahrten pro Stunde jeweils in beide Richtungen

Buslinie S2X Direkt-/Expressbusse Stuttgart-Bad Cannstatt–Waiblingen (grün)

Haltestellen: Stuttgart-Bad Cannstatt, Bahnhofstraße (Position 2); Waiblingen, Dammstraße (Position 2)

Takt: tagsüber alle zehn Minuten

Buslinie S2E Stuttgart-Bad Cannstatt–Waiblingen (rot)

Haltestellen: Stuttgart-Bad Cannstatt, Bahnhofstraße (Position 3); Stuttgart, Nürnberger Straße (Haltestelle in der Remstalstraße); Stuttgart-Sommerrain; Fellbach (Richtung Bad Cannstatt: ZOB, Bussteig 2; Richtung Waiblingen: Schaflandstraße); Waiblingen, Dammstraße (Position 3)

Takt: tagsüber alle zehn Minuten

Stuttgart–Tübingen: Busse ersetzen Züge zwischen Nürtingen und Reutlingen

Für die Inbetriebnahme eines neuen elektronischen Stellwerks in Metzingen (Württ) durch den Zweckverband Regional-Stadtbahn Neckar-Alb stehen von Montag, 1. Dezember, bis Freitag, 13. Dezember, notwendige Arbeiten an, für die es auf der Neckar-Alb-Bahn Stuttgart–Tübingen ein umfangreiches Verkehrs- und Ersatzverkehrsangebot gibt:

  • Die Bahnstrecke Nürtingen–Metzingen (Württ)–Reutlingen Hauptbahnhof ist für den kompletten Zugverkehr gesperrt. Zwischen Nürtingen, ZOB, und Reutlingen, ZOB, ersetzen Busse die Zugfahrten. Die Busse halten jeweils unterwegs in Bempflingen und Metzingen.
  • Die Züge der Linien MEX 12 und MEX 18 fahren von und nach Stuttgart Hauptbahnhof bis beziehungsweise ab Nürtingen.
  • Als Ersatz für die Züge der Linie RE 6 fahren zum einen Busse zwischen Tübingen, ZOB, und Stuttgart Hauptbahnhof, Pariser Platz. Diese Busse fahren alle 30 Minuten und halten unterwegs an den Haltestellen Tübingen-Hügelschule und Stuttgart-Degerloch. Zum anderen fahren Busse von Reutlingen, ZOB, nach Stuttgart Hauptbahnhof, Pariser Platz. Diese Busse fahren alle 15 Minuten und halten unterwegs an den Haltestellen Reutlingen-Tannenbergstraße und Stuttgart-Degerloch.
  • Die schnellen Züge der Linie RE 6 Stuttgart–Tübingen–Aulendorf/Rottenburg (Neckar) fallen zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Tübingen Hauptbahnhof aus. Zwischen Stuttgart und Nürtingen können Fahrgäste alternativ auf die Züge der Linien MEX 12 und MEX 18 ausweichen. Zwischen Stuttgart und Plochingen fahren als Alternative zusätzlich die Züge der Linien RE 5 und MEX 16. Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (tief) und Wendlingen (Neckar) können Fahrgäste zusätzlich die Züge der S-Bahn-Linie S1 nutzen.
  • Zwischen Reutlingen Hauptbahnhof und Tübingen Hauptbahnhof fahren die Züge der Linie RB 63.

Weitere Informationen für Fahrgäste

Darüber hinaus kommt es insbesondere in den Abend- und Nachtstunden im Bereich des Stuttgarter S-Bahn-Netzes orts- und zeitweise zu weiteren Bauarbeiten und dem Einsatz von Ersatzbussen - zum Teil auch kurzfristig. Die DB bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator. Da die Verbindungen mit den Ersatzbussen längere Fahrzeiten zur Folge haben, empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen zudem, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen. Eine Mitnahme von Fahrrädern ist in den Ersatzbussen aufgrund der Platzverhältnisse leider nicht möglich.

Auf dieser Übersicht der DB können sich Fahrgäste über die Baustellen im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn schnell informieren:

Baustellen

Die S-Bahn Stuttgart hat weiterführende Informationen auf ihrer Webseite Betriebslage.

Arverio Baden-Württemberg informiert Fahrgäste über Fahrplanabweichungen hier:

Fahrplanabweichungen | Arverio Baden-Württemberg

14. November 2025, 14:58 Uhr
Stuttgart
Fahrgäste profitieren von neuen Sitzmöglichkeiten sanierten Treppen und besserer Information • Investitionen von 400.000 Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat den Bahnhof Göppingen umfassend aufgewertet. Nach Abschluss der letzten Arbeiten an den Treppen präsentiert sich der modernisierte Bahnhof allen Reisenden nun attraktiver, sauberer und komfortabler: Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen die neu gestaltete und deutlich aufgewertete Bahnhofshalle, sanierte Treppen sowie das intensive Reinigungskonzept.

Umfassende Modernisierung der Bahnhofshalle

Reisende profitieren von einer umfangreichen Aufwertung der Halle: Zu den umgesetzten Maßnahmen zählen unter anderem neue Sitzbänke in der Bahnhofshalle, ein modernes Wegeleitsystem, zusätzliche Abfallbehälter, neue Anlehnmöglichkeiten für Reisende, erneuerte Rolltore und umfangreiche Malerarbeiten sowie eine gezielte Begrünung der Halle. Ergänzend sorgen die Betonsanierung der Treppen und deutlich sichtbare Stufenmarkierungen für mehr Sicherheit im Alltagsbetrieb. Bund und DB investieren gemeinsam rund 400.000 Euro in diese kundenorientierten Maßnahmen.

Investition in Reinigungskonzept für mehr Sauberkeit und Service

Mit dem neuen Reinigungskonzept investiert die DB jährlich rund 125.000 Euro in Sauberkeit: Der Bahnhof wird täglich umfassend gereinigt, davon sechsmal wöchentlich nass. Die Unterführung, Treppen und überdachten Bahnsteige werden zweimal wöchentlich mit Hochdrucktechnik gepflegt.

Stimmen zur Aufwertung

Alex Maier, Oberbürgermeister der Stadt Göppingen: „Ich freue mich sehr, dass die Deutsche Bahn diese Investitionen in den Göppinger Bahnhof tätigt. Der Bahnhof ist das Eingangstor zu unserer Stadt – und der erste Eindruck, den unsere Gäste von Göppingen erhalten. Die Maßnahmen erhöhen die Attraktivität und die Frequenz und leisten damit auch einen Beitrag zur gefühlten Sicherheit, den wir im Bahnhofsbereich dringend benötigen. Ich begrüße die Investitionen der Bahn ausdrücklich und bedanke mich, insbesondere beim Bahnhofsmanagement, für das tatkräftige Engagement und die sehr gute Zusammenarbeit.“

Timo Peters, Leiter Produktionssteuerung Bahnhofsmanagement Ulm, DB InfraGO AG: „Alle Reisenden erleben ab sofort eine deutlich aufgewertete Bahnhofshalle mit neuen Sitzmöbeln, frischer Begrünung, einem klaren Leitsystem und unserem verbesserten Reinigungskonzept. Sauberkeit und Komfort stärken die Attraktivität des Verkehrsträgers Schiene – und genau dafür setzen wir uns in Göppingen ein.“

10. November 2025, 16:10 Uhr
Stuttgart
Wichtiger Meilenstein für Ausbau und Elektrifizierung erreicht Ґ Fahrgäste profitieren künftig von verbessertem Angebot im Nahverkehr, barrierefreien Stationen und neuen Haltepunkten

Die Weichen für die vertiefte Planung des Projekts Ausbau und Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn sind gestellt: Am Montag, 10. November 2025, haben die Projektpartner im Überlinger Rathaus die Finanzierungsvereinbarung für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung unterzeichnet.

 Vertragspartner sind das Land Baden-Württemberg, die Landkreise Konstanz und Bodenseekreis und die Deutsche Bahn. Für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 3 und 4 nach HOAI) stellen die Projektbeteiligten einen Gesamtbetrag von 42,9 Millionen Euro bereit, von dem das Land Baden-Württemberg 50 Prozent, der Bodenseekreis 30 Prozent und der Landkreis Konstanz 20 Prozent übernehmen.

 Ziel des Projekts ist ein zukunftsweisendes, deutlich attraktiveres Nahverkehrsangebot in der Bodensee-Region: Moderne und klimafreundliche Elektrotriebwagen werden die Dieseltriebwagen ablösen und gleichzeitig ein deutlich erweitertes und verbessertes Verkehrsangebot mit mehr und zuverlässigeren Verbindungen auf die Schiene bringen. Modernisierte, barrierefreie Stationen erhöhen zudem den Komfort für die Fahrgäste. Drei zusätzliche Stationen sorgen für noch bessere Vernetzung.

Dafür ist ein umfassendes Paket an Infrastrukturmaßnahmen erforderlich, darunter die Elektrifizierung der gesamten Strecke durch eine Oberleitung, der zweigleisige Ausbau mehrerer Streckenabschnitte und der Umbau der Stationen.

 Der nächste Projektschritt ist die Fortführung der Planung in detaillierter Form mithilfe der BIM-Methodik (Building Information Modeling). Darauf aufbauend erstellt die DB InfraGO die Genehmigungsunterlagen für die Planfeststellung zur Einreichung beim Eisenbahn-Bundesamt.

Zunächst steht die Ausschreibung für den Generalplaner an, der die Entwurfs- und Genehmigungsplanung erstellt. Danach folgen Ausschreibungen für gutachterliche Leistungen wie Schall, Erschütterung und Baugrund.

 Die Kostenschätzung für die Gesamtkosten aus der Vorplanung beläuft sich auf rund 650 Millionen Euro (Preisstand 2022). Nach der Entwurfsplanung werden die Kosten weiter fortgeschrieben.

 Winfried Hermann MdL, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg: „Mit der heutigen Unterzeichnung bringen wir die Planung für den Ausbau der Bodenseegürtelbahn einen entscheidenden Schritt voran. Damit sind der Ausbau und die Elektrifizierung aufs Gleis gesetzt. Durch die Elektrifizierung der Strecke schließen wir die letzte Lücke zwischen Hochrhein, Bodensee und Oberschwaben. Damit schaffen wir die Grundlage, um den Fahrgästen zukünftig ein attraktiveres Angebot mit moderneren Zügen, mehr Halten und besseren Verbindungen zu bieten. Die Elektrifizierung leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Durch die verbesserte Kofinanzierung entlasten wir die Landkreise und Kommunen deutlich und sorgen dafür, dass es mit der Planung weiter vorangehen kann. Dass das Land die Hälfte der Planungskosten übernimmt, ist ein Zeichen dafür, wie wichtig dieser Lückenschluss am Bodensee ist.“

 Luca Wilhelm Prayon, Landrat des Bodenseekreises und Zeno Danner, Landrat des Landkreises Konstanz: „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir alle uns auf diese Finanzierungsvereinbarung verständigen konnten. Es ist eine gute Nachricht für die Region und darüber hinaus, dass diese heute von allen Partnern unterzeichnet wurde. Denn die Elektrifizierung und der Ausbau der Bodenseegürtelbahn ist für die westliche Bodenseeregion so etwas wie ein Jahrhundertprojekt - mit enormer verkehrlicher Bedeutung für den regionalen Nahverkehr und die überregionale Einbindung. Auch die Finanzierung wird die kommunale Seite auf Jahrzehnte hinaus fordern. Es ist für uns Landkreise und Gemeinden am See eine außerordentliche Kraftanstrengung, ohne die dieses Infrastrukturprojekt aber nicht ins Rollen gekommen wäre. Gelingen kann das Projekt am Ende nur, wenn sich die Finanzierung weiterhin am Grundsatz ausrichtet, dass die Elektrifizierung und der Ausbau einer überregionalen Bahnstrecke im Wesentlichen in der Verantwortung des Bundes und nicht einzelner Landkreise liegt.“

 Dr. Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für das Land Baden-Württemberg: „Ich freue mich, dass wir als DB jetzt mit den nächsten Planungsphasen beginnen können. Besonders wichtig ist uns dabei ein kontinuierlicher Dialog mit der Region und eine offene und konstruktive Kommunikation mit den Projektpartnern.“

 Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.die-bodenseeguertelbahn.de

07. November 2025, 15:19 Uhr
Stuttgart
Rund 500.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten starten am 10. November 2025

Mehr Komfort für Fahrgäste am Bahnhof Schwaikheim: Die Deutsche Bahn (DB) erneuert an der Station zwei Aufzugsanlagen. Fahrgäste profitieren künftig von einem zuverlässigeren und barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen. Insgesamt werden rund 500.000 Euro in diese Modernisierungsmaßnahme investiert. Die Arbeiten beginnen am 10. November 2025 und dauern voraussichtlich bis Ende März.

Während der Bauarbeiten stehen die Aufzüge nicht zur Verfügung. Die DB bittet zudem mobilitätseingeschränkte Reisende, alternativ die nächstgelegenen barrierefreien Stationen Waiblingen (Fahrzeit ca. 6 Minuten) oder Winnenden (Fahrzeit ca. 3 Minuten) auf der S3 in Richtung Vaihingen bzw. Backnang zu nutzen. Zudem bietet die Buslinie 339 eine stufenlose Verbindung zwischen den Haltestellen Schwaikheim, Bahnhof, und Winnenden, ZOB (Fahrzeit etwa zehn Minuten). Die Deutsche Bahn bittet alle Fahrgäste um Verständnis für die temporären Einschränkungen.

07. November 2025, 11:37 Uhr
Stuttgart
Rund 500.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten seit Ende Oktober

Mehr Komfort für Fahrgäste an der Station Esslingen (Neckar): Die Deutsche Bahn (DB) erneuert an der Station die Aufzüge an Gleis 2/3 sowie Gleis 5/6. Fahrgäste profitieren damit künftig von einem verlässlicheren Betrieb der Anlage. Insgesamt investieren Bahn und Bund rund 500.000 Euro in die Maßnahme.

Die Arbeiten starteten am 27.Oktober 2025 und werden voraussichtlich im Februar 2026 abgeschlossen sein. In dieser Zeit steht die Anlage nicht zur Verfügung. Fahrgäste des MEX 12/ 16/ 18 nutzen bitte die S1 für die Fahrt zur nächsten barrierefreien Station.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden für alle Verbindungen, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml

06. November 2025, 16:04 Uhr
Stuttgart
Restarbeiten in Sennfeld und im Bahnhof Osterburken• Sperrung des Bahnübergangs in der Kirchgasse bis 14. November

Die Deutsche Bahn (DB) hat am Wochenende das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) in Osterburken sowie die angepassten Nachbarstellwerke auf den Strecken Möckmühl – Osterburken und Neckarelz – Seckach – Eubigheim in Betrieb genommen. Dies führt zu einer Verbesserung der Betriebsqualität und steigert die Leistungsfähigkeit sowie Zuverlässigkeit dieser Strecken.

Einige wenige Restarbeiten an beiden Bahnübergängen in der Kirchgasse und in der Korber Straße in Sennfeld werden noch umgesetzt, diese gehen daher erst am Freitag, 14. November 2025, in Betrieb. Am Bahnübergang in der Korber Straße ist die Querung durch den Straßenverkehr durch eine mobile Sicherungsanlage möglich. Der Bahnübergang in der Kirchgasse bleibt für den Straßenverkehr gesperrt.

Die Bahnsteige an Gleis 1 und 2 im Bahnhof Osterburken bleiben aufgrund notweniger Anpassungen im Zusammenhang mit dem Reisendenübergang bis voraussichtlich Montag, 24. November 2025, gesperrt. Alle Züge halten aktuell an den Gleisen 3 oder 4. Reisendenlenker sind zur Unterstützung der Fahrgäste vor Ort.

Ersatzverkehr aufgrund von Bahnsteig- und Gleisarbeiten zwischen Heilbronn und Bad Friedrichshall

Die S-Bahn-Züge sowie die Züge der Linie RB 85 verkehren planmäßig. Aufgrund von Bahnsteig- und Gleisarbeiten zwischen Heilbronn und Bad Friedrichshall bleibt das Ersatzverkehrskonzept zwischen Heilbronn und Lauda bestehen.

Die Züge der Linie RE8 (Stuttgart Hbf–Heilbronn–Würzburg Hbf) entfallen zwischen Heilbronn und Lauda. Es besteht ein stündlicher Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Heilbronn und Lauda mit Halt an allen Zwischenstationen. In Bad Friedrichshall halten die Busse zusätzlich am Rathaus.

Bei den Zügen der Linie MEX 18 (Tübingen–Stuttgart–Heilbronn–Osterburken) kommt es zu Zugausfällen zwischen Heilbronn und Osterburken. Als Ersatz sind Busse mit allen Unterwegshalten (außer Heilbronn Sülmertor) im Einsatz.

Die Deutsche Bahn empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator.

06. November 2025, 14:02 Uhr
Stuttgart
Umfangreiche Arbeiten für einen zuverlässigen Bahnverkehr • Busse ersetzen Züge • DB empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien auf bahn.de und in der App DB Navigator

Für eine zukunftsfähige und leistungsstarke Infrastruktur auf der Schwarzwaldbahn führt die Bahn im Streckenabschnitt zwischen Villingen (Schwarzwald) und Donaueschingen umfangreiche Instandhaltungsarbeiten aus. Dabei erneuert die DB InfraGO unter anderem rund elf Kilometer Gleis sowie zusätzlich zehn Weichen und tauscht rund 17.500 Schwellen sowie rund 28.000 Tonnen Schotter. Während der Arbeiten muss der Streckenabschnitt komplett für den Zugverkehr gesperrt werden. Die Bahn setzt für ihre Fahrgäste Busse als Ersatz ein.

In der zweiten Bauphase Freitag, 14. November, 22 Uhr, bis Samstag, 13. Dezember 2025, 1 Uhr, bietet die DB den Fahrgästen überwiegend dasselbe Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzept wie in Bauphase eins. Das Konzept im Überblick:

Linie RE 2 Karlsruhe–Konstanz (DB Regio)

Die Züge der Linie RE 2 fahren planmäßig jeweils stündlich in den beiden Abschnitten Karlsruhe–Villingen (Schwarzwald) und Donaueschingen–Singen (Hohentwiel). Die Züge halten zusätzlich in Geisingen. Die DB setzt zwischen Villingen (Schwarzwald) und Engen Expressbusse ein. Zwischen Singen und Konstanz werden die Fahrgäste gebeten, auf die Züge der Linien SBB S6 oder SBB S62 auszuweichen. Für die Fahrgäste fahren die ersten beiden Züge des Tages Richtung Donaueschingen, sowie die letzten beiden Züge Richtung Singen, ab beziehungsweise bis Konstanz.

Linie SWEG RB 42 Villingen–Donaueschingen–Bräunlingen

Auf der gesamten Linie RB 42 Villingen–Donaueschingen–Bräunlingen fahren statt der Züge Busse, die unterwegs an allen Bahnhöfen halten.

Linie RE 55 Villingen–Donaueschingen–Tuttlingen–Sigmaringen–Ulm

Die Züge der Linie RE 55 fahren im Abschnitt Ulm–Immendingen wie gewohnt, zwischen Immendingen und Donaueschingen werden Fahrgäste gebeten die Linie RE 2 sowie die Ersatzbusse zwischen Donaueschingen und Villingen zu nutzen. Im Schülerverkehr entfällt der Zug ab Triberg und wird durch einen Bus ersetzt.

Linie S10 Villingen–Donaueschingen–Neustadt–Freiburg (Breisgau) Hbf

Die Züge der Linie S10 fahren zwischen Donaueschingen und Freiburg Hauptbahnhof und halten zusätzlich in Donaueschingen–Allmendshofen.

Alle Ersatzbusse fahren in Villingen ab Busbahnhof, Bussteig F. Am Bahnhof in Donaueschingen fahren die Expressbusse nach Villingen (RE 2) und die Busse nach Bräunlingen (RB 42) von Bussteig A1, die Busse nach Villingen (RB 42) von Bussteig B1. Weitere Ersatzhaltestellen befinden sich nicht immer direkt an den Bahnhöfen. Die Mitnahme von Fahrrädern ist aus Platzgründen in den Bussen leider nicht möglich.

Die DB bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator. Da die Verbindungen mit den Ersatzbussen längere Fahrzeiten zur Folge haben, empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen zudem, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

Unter folgendem Link können Sie die ursprüngliche Verkehrsmeldung lesen.

06. November 2025, 13:15 Uhr
Stuttgart
Land Baden-Württemberg, Landkreis Heidenheim, Ostalbkreis, Stadt Ulm und die Deutsche Bahn unterzeichnen Finanzierungsvereinbarung zur Vorplanung sowie Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den Ausbau und die Elektrifizierung der Brenzbahn

Die eingleisige und nicht elektrifizierte Brenzbahn von Aalen über Heidenheim nach Ulm ist die Lebensader im Schienenpersonennahverkehr für diesen wichtigen Lebens- und Wirtschaftsraum. Nur durch einen partiellen Ausbau und die Elektrifizierung ist eine wesentliche Verbesserung des Angebotes möglich. Ein bedeutender Meilenstein dazu ist jetzt der Abschluss der Finanzierungsvereinbarung für die Leistungsphasen 1 bis 4 zum Ausbau und der Elektrifizierung der Brenzbahn. Damit ist der Weg frei für die Vorplanung sowie die Entwurfs- und Genehmigungsplanung.Im Beisein von Abgeordneten, Frau Regierungspräsidentin Bay, Vertreterinnen und Vertreter von Städten und Gemeinden, von Behörden, Institutionen und Unternehmen sowie der Deutschen Bahn haben das Land Baden-Württemberg, der Landkreis Heidenheim, der Ostalbkreis sowie die Stadt Ulm mit den für den Infrastrukturausbau zuständigen DB-Geschäftsfeldern DB InfraGO und DB Energie diesen Vertrag geschlossen. Eine gemeinsame Absichtserklärung des Landes Baden-Württemberg, der genannten Landkreise und der Stadt Ulm über die Finanzierung des Projektes und zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit ergänzt diese Vereinbarung.Verkehrsminister Winfried Hermann betonte bei der Unterzeichnung: „Der Ausbau der Brenzbahn steht beim Land weit oben auf der Agenda und ist ein zentrales Anliegen des Mobilitätspakts Aalen-Heidenheim. Es ist das erste große Ausbau- und Elektrifizierungsprojekt, bei dem wir die Planung im Schulterschluss mit der Region finanzieren. Damit solche Großprojekte vorankommen, haben wir die Kofinanzierungsbedingungen durch das Land erheblich verbessert. Die Vorfinanzierung von rund der Hälfte der Planungskosten entlastet die Kommunen und macht diesen wichtigen nächsten Schritt möglich. Für die Menschen in Ostwürttemberg wird der Ausbau zukünftig ein verbessertes Angebot mit mehr Zügen und mehr Haltepunkten bringen. Damit wird die Brenzbahn als zentrale Nord-Süd-Verkehrsachse in der Region gestärkt.“

In der Finanzierungsvereinbarung wurde festgelegt, dass das Land Baden-Württemberg mit 34,60 Mio. Euro etwas mehr als die Hälfte der Kosten in Höhe von ca. 63,02 Mio. Euro für die Leistungsphasen 1 bis 4 übernimmt. Dieser Betrag enthält zudem auch die Vorfinanzierung der Planungskosten für den kleinen bayerischen Teil der Brenzbahn durch das Land Baden-Württemberg. Die Landkreise Heidenheim, Ostalbkreis, Alb-Donau-Kreis und die Stadt Ulm investieren gemeinsam ca. 28,42 Mio. Euro. Die Aufteilung der Kosten innerhalb der Region zwischen den Landkreisen und der Stadt Ulm wird in einer dritten, öffentlich-rechtlichen Vereinbarung geregelt. Der Landkreis Heidenheim übernimmt ca. 16,53 Mio. Euro, der Ostalbkreis ca. 8,70 Mio. Euro, die Stadt Ulm ca. 2,47 Mio. und der Alb-Donau-Kreis leistet einen einmaligen Solidarbeitrag in Höhe von rund 721.000 Euro.Landrat Peter Polta, zugleich Vorsitzender der IG Brenzbahn, zur Bedeutung des heutigen Tages: „Der Ausbau und die Elektrifizierung der Brenzbahn sind ein herausragendes Mobilitätsprojekt zur Verbesserung des Schienenpersonennah- und auch des Schienengüterverkehrs in der gesamten Raumschaft. Nach vielen Voruntersuchungen und Abstimmungen mit dem Land und der Region ist heute mit der unterzeichneten Finanzierungsvereinbarung endlich der Durchbruch gelungen. Die Planungen können jetzt starten. Ich danke allen, die sich gemeinsam mit uns bei diesem überragend wichtigen Vorhaben engagieren. Die geleistete Unterschrift aller Beteiligten dokumentiert den Willen, die historische Chance zu ergreifen und das Projekt maßgeblich voranzutreiben.“Bereits im Jahr 2020 hatten sich das Land, kommunale Partner und die Deutsche Bahn gemeinsam auf die Ausbauziele und ein zukünftiges Angebot im Schienenpersonennaheverkehr auf der Brenzbahn verständigt. Mit den heute unterzeichneten Vereinbarungen starten die vertiefenden Planungen der Deutschen Bahn.Dr. Clarissa Freundorfer, Deutsche Bahn AG, Konzernbevollmächtigte für das Land Baden-Württemberg:  „Für die Deutsche Bahn stehen bei allen Vorhaben die Kundinnen und Kunden im Mittelpunkt. Deshalb ist der Ausbau und die Elektrifizierung der Brenzbahn von großer Bedeutung und wichtige Voraussetzung, damit wir zukünftig unseren Fahrgästen einen besseren Fahrplan bieten können. Wir stehen bereits in den Startlöchern und werden unmittelbar mit den Planungen beginnen.“

Mit dem Ausbau und der durchgängigen Elektrifizierung wird angestrebt, dass der schnelle Express auf der Brenzbahn stündlich, statt wie aktuell nur zweistündlich, verkehren kann. Die bestehende Regio-S-Bahn Linie 5 (Ulm – Heidenheim – Aalen) soll stündlich alle Halte bedienen. Die bestehende Regio-S-Bahn Linie 51 (Ulm Hbf – Langenau) wird unter der Woche mindestens zur Hauptverkehrszeit bis Sontheim-Brenz verlängert. Eine ganz neue stündliche Regio-S-Bahn Linie soll das Angebot zwischen Aalen und Heidenheim hin zu einem Halbstundentakt verbessern. Im Zuge des Brenzbahnausbaus sollen auch die zusätzlichen Haltepunkte Ulm-Messe, Aalen Süd und Oberkochen Süd realisiert werden. Damit bekommen noch mehr Menschen entlang der Strecke einen attraktiven und einfachen Zugang zur Schiene.Dr. Joachim Bläse, Landrat des Ostalbkreises: „Der Brenzbahn-Ausbau ist angesichts des finanziellen und infrastrukturellen Umfangs sowie der Konstellation der beteiligten Akteure ein äußerst anspruchsvolles Vorhaben. Die heutige Unterzeichnung des Planungsvertrags dokumentiert das gemeinsame Engagement der beteiligten Partner, den dringend erforderlichen Ausbau der Brenzbahn aktiv voranzutreiben. Die geplanten Angebotsausweitungen im SPNV sowie der Bau der neuen Bahnhalte sorgen für eine hervorragende verkehrliche Anbindung des Lebens- und Wirtschaftsraums zwischen Aalen, Heidenheim und Ulm. Damit sind die Investitionen in die Brenzbahn eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Region und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaftsstandorte im Kocher-/Brenztal.“

Die Gesamtkosten für das Ausbau- und Elektrifizierungsprojekt belaufen sich nach den derzeitigen Kostenberechnungen auf ca. 600 Millionen Euro. Das Projekt soll nach dem Bundes-Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) gefördert werden. Neben dem Bund, dem Land Baden-Württemberg und den kommunalen Partnern beteiligt sich auch der Freistaat Bayern im weiteren Projektverlauf an der Finanzierung. Dies sagte der Freistaat Bayern bereits im Februar des Jahres 2024 zu.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter betont: „Vom Ausbau und der Elektrifizierung der Brenzbahn werden auch die bayerischen Stationen an dieser Strecke profitieren. Deshalb wird sich der Freistaat an der Realisierung des Projekts finanziell beteiligen. Die heutige Unterzeichnung des Planungsvertrags ist ein Meilenstein für die Regio-S-Bahn Donau Iller und verdeutlicht die gute Zusammenarbeit zwischen Bayern und Baden-Württemberg in dieser grenzüberschreitenden Region.“

Der Brenzbahnausbau und die Elektrifizierung sind Bestandteil des Regio-S-Bahn Donau-Iller-Gesamtprojektes, welches den Schienenpersonennahverkehr auf den Strecken von und nach Ulm verbessern soll.Martin Ansbacher, Oberbürgermeister der Stadt Ulm sowie Vorstandsvorsitzender des Vereins Regio-S-Bahn Donau-Iller: „Ein weiterer großer Schritt hin zu einem wichtigen Ziel ist getan. Die Brenzbahn verbindet bedeutende Wirtschaftsräume und schafft zugleich neue touristische Möglichkeiten. Davon profitieren Unternehmen und Menschen entlang der Strecke gleichermaßen. Auch für die Ulmerinnen und Ulmer bringt der Ausbau einen echten Mehrwert. Und für die Regio-S-Bahn Donau-Iller bedeutet er einen zusätzlichen Schub an Vitalität.“

Im Rahmen des Regio-S-Bahn Donau-Iller-Gesamtprojektes erfolgte die so genannte Kategorie „c“ Voranmeldung beim Bund für die Aufnahme in das Bundes-GVFG. Der Förderantrag kann voraussichtlich mit Abschluss der Planungen für die Leistungsphasen 1 bis 4 gestellt werden.

Heiner Scheffold, Landrat des Alb-Donau-Kreises, ergänzt: „Mit der heutigen Einigung und Vertragsunterzeichnung zeigen wir, was regionale Zusammenarbeit leisten kann. Die Brenzbahn ist ein wichtiges Rückgrat für die Mobilität im Osten der Region – auch wenn sie im Alb-Donau-Kreis nur einen kleinen Abschnitt betrifft. Dass wir uns dennoch mit einem Solidarbeitrag beteiligen, unterstreicht unseren Willen, gemeinsam Verantwortung für zukunftsfähige Mobilität zu übernehmen. Die partnerschaftliche Finanzierung ist ein starkes Signal: Wir ziehen an einem Strang, um die Brenzbahn fit für die Zukunft zu machen“In den nächsten fünfeinhalb Jahren wird die Deutsche Bahn zunächst die Vor-, Entwurfs-, und Genehmigungsplanung durchführen, welche dann im Planfeststellungsverfahren münden. Für diesen Prozess sind weitere ca. drei Jahre eingeplant. Beim Eisenbahnbundesamt soll innerhalb der Leistungsphase 4 die Projektrealisierung beantragt werden. Für die Leistungsphasen 5 bis 9, also für die Ausführungsplanung bis hin zur Objektbetreuung, wird zur gegebenen Zeit der Abschluss eines Realisierungs- und Finanzierungsvertrages notwendig.Den gesamten Prozess der Leistungsphasen 1 bis 4 begleiten alle am Projekt Beteiligten in einem Lenkungskreis unter Vorsitz des Landkreises Heidenheim und des Landes Baden-Württemberg.

Hintergrund zur Brenzbahn:

Die Brenzbahn verläuft von Aalen über Heidenheim und Langenau nach Ulm. Die Strecke ist 72 Kilometer lang. Davon verlaufen 11 Kilometer im Ostalbkreis, 38 Kilometer im Landkreis Heidenheim, 9 Kilometer im Alb-Donau-Kreis sowie 6 Kilometer auf dem Gebiet der Stadt Ulm. Zwischen Langenau und Ulm liegt die Strecke zudem auf einer Länge von 8 Kilometern auf bayerischem Terrain im Landkreis Neu-Ulm.

Bei der Brenzbahn handelt es sich um eine durchgehend eingleisige und nichtelektrifizierte Eisenbahninfrastruktur des Bundes, die aktuell durch den Schienenpersonennahverkehr und den Schienengüterverkehr genutzt wird. Aktuell können sich die Züge nur in einem der 15 Kreuzungsbahnhöfe begegnen. Diese Umstände beeinflussen maßgebend die Kapazität und somit die Leistungsfähigkeit der Eisenbahnstrecke der Deutschen Bahn. Ausweitungen im Zugverkehr, welche über den Status quo hinausgehen, sind aufgrund der infrastrukturellen Gegebenheiten nicht möglich. Zudem ist eine Elektrifizierung der Strecke notwendig.

03. November 2025, 10:10 Uhr
Vegetationsarbeiten im Bereich der Bahnstrecke Burgstall–Backnang • DB empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien auf bahn.de und in der App DB Navigator

Von Freitag, 31. Oktober, 21 Uhr, bis Freitag, 7. November 2025, 21 Uhr, fahren die Züge der S-Bahn-Linie S4 nur zwischen Stuttgart Schwabstraße und Burgstall. Grund dafür sind Vegetationsarbeiten im Bereich der Bahnstrecke Burgstall–Backnang. Auf diesem Abschnitt der kleinen Murrbahn werden die S-Bahnen durch Busse ersetzt. 

Die Busse fahren zwischen Burgstall (Murr), Bahnhof, und Backnang, ZOB, und halten zur verbesserten Anbindung von Erbstetten in beiden Richtungen dort zusätzlich an der Ortsmitte. 

Die DB bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator. Da die Verbindungen mit den Ersatzbussen längere Fahrzeiten zur Folge haben, empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen zudem, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen. 

31. Oktober 2025, 11:04 Uhr
Stuttgart
Erneuerung von fünf Oberleitungsmasten • Streckensperrung zwischen Biberach Süd und Ummendorf vom 7. bis 12. November sowie vom 28. November bis 4. Dezember 2025 • Ersatzverkehr mit Bussen für Fahrgäste geplant

Für einen zuverlässigen Bahnverkehr erneuert die Deutsche Bahn (DB) fünf Oberleitungsmasten im Bereich der Eisenbahnbrücke zwischen Biberach an der Riß und Ummendorf.

Die Bauarbeiten gliedern sich in zwei Abschnitte: Vom Freitag, 7. November, bis Mittwoch, 12. November 2025, stellt die DB die Fundamente für die neuen Oberleitungsmasten neben den bestehenden Masten her. Im zweiten Schritt, von Freitag, 28. November, bis Donnerstag, 4. Dezember 2025, bricht die DB die alten Masten ab und errichtet die neuen Oberleitungsmasten. Während der Arbeiten wird die Bahnstrecke zwischen Biberach Süd und Ummendorf gesperrt, jeweils von Freitag, 7. November, 21 Uhr, bis Mittwoch, 12. November 2025, 5 Uhr und von Freitag, 28. November, 21 Uhr, bis Donnerstag, 4. Dezember 2025, 21 Uhr. Während der Sperrzeiten fährt die DB einen Ersatzverkehr mit Bussen.

Damit der Bahnverkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird und die Bauarbeiten schnell abgeschlossen werden können, wird während der Streckensperrung durchgehend auch nachts und an den Wochenenden gearbeitet. Lärmintensive Tätigkeiten wie Rammen und Abbrucharbeiten werden ausschließlich tagsüber ausgeführt. Die Deutsche Bahn bittet alle Anwohnenden und Reisende um Verständnis für die notwendigen Arbeiten.

Informationen zu Reiseverbindungen

Die Deutsche Bahn empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator

29. Oktober 2025, 14:06 Uhr
Stuttgart
Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks neu organisiert • Statt Vier-Wochen-Sperrung des Ulmer Hauptbahnhofs rund eine Woche Teilsperrung Anfang 2026

Mehrmals kürzer statt einmal lang: Die Deutsche Bahn organisiert die für die Inbetriebnahme des neuen Elektronischen Stellwerks (ESTW) in Ulm notwendige Sperrung des Ulmer Hauptbahnhofs neu und kann so eine lange Vollsperrung von knapp vier Wochen im Januar 2026 vermeiden.

Die Aufteilung in mehrere Sperrphasen für Vorbereitungs- und Inbetriebnahmemaßnahmen wird möglich, weil das Layout des Stellwerks noch einmal optimiert und die Inbetriebnahmeabläufe neu organisiert werden konnten. So arbeitet die DB im Januar 2026 während kurzer Teilsperrungen des Hauptbahnhofs in einem Zeitraum von voraussichtlich rund einer Woche an Weichen, Gleisen und Oberleitungen, der Bahnhof kann in dieser Zeit eingeschränkt von Zügen angefahren werden.

Bei letzten Überprüfungen des bisher geplanten Inbetriebnahmekonzepts für das Elektronische Stellwerk hatten Sachverständige festgestellt, dass aufgrund der hohen Komplexität des Stellwerks das Risiko besteht, in der bisher vorgesehenen Sperrzeit nicht alle notwendigen Tests ausführen zu können. Dieses Risiko für die Fahrgäste können und wollen die Verantwortlichen nicht eingehen.

Der neue Zeitpunkt für die Inbetriebnahme des ESTW steht noch nicht fest. Bis dahin kann der Bahnbetrieb mit dem vorhandenen Stellwerk gesteuert werden. Die DB wird die Öffentlichkeit rechtzeitig über die weiteren für die Inbetriebnahme des ESTW notwendigen Sperrungen sowie über den erforderlichen Schienenersatzverkehr informieren.

Was macht die Inbetriebnahme des Stellwerks so komplex?

Der vom neuen ESTW in Ulm gesteuerte Bereich mit sechs Zulaufstrecken, einem Rangierbahnhof und einer Abstellung mit Innenreinigungsanlagen sowie Durchfahrt- und Kopfbereichen (Bayerischer Bahnhof) ist sehr komplex. Für die Inbetriebnahme des neuen ESTW werden mehr als tausend signaltechnische Einrichtungen und Signale im Ulmer Hauptbahnhof neu eingebaut bzw. aufgestellt. Diese müssen eingemessen, in Betrieb gesetzt und sowohl ingenieurtechnisch als auch bahnbetrieblich abgenommen werden.

24. Oktober 2025, 15:53 Uhr
Stuttgart/Karlsruhe
Sperrung der Strecke am Haltepunkt Karlsdorf vom 24.- 31. Oktober 2025 • Arbeiten werden gebündelt • Gesamtkosten von rund 180.000 Euro

Die Deutsche Bahn (DB) entfernt im Oktober 2025 die seit Jahren nicht mehr genutzten Treppenaufgänge zur Straßenbrücke am Haltepunkt Karlsdorf. An der Verkehrsstation gibt es eine barrierefreie Fußgängerunterführung, sodass die Treppen heute keine Funktion mehr erfüllen.

Die DB erneuert am Bahnhof Bruchsal eine Brücke, dafür wird die Strecke vom 24. bis einschließlich 31. Oktober 2025 gesperrt. Um die Einschränkungen für Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten an der Station Karlsdorf während der Streckensperrung umgesetzt.

Ablauf der Abbrucharbeiten

Für den Abbruch der Treppen setzt die DB einen großen Mobilkran ein, der nördlich des Haltepunkts positioniert wird. Hierfür werden die Treppenaufgänge in transportfähige Teile zerlegt.

Während des Rückbaus können Fahrgäste die barrierefreie Unterführung weiterhin nutzen. Zeitweise müssen die Fuß- und Radfahrrampen gesperrt werden.

23. Oktober 2025, 11:43 Uhr
Karlsruhe

Nach dem Fund einer Fliegerbombe in Rastatt bereitet sich die Deutsche Bahn (DB) auf die behördlich angeordneten Sperrungen am kommenden Sonntag vor. Die Stadt Rastatt hat einen Evakuierungsradius festgelegt. In diesem liegen sowohl der Bahnhof Rastatt als auch der betroffene Streckenabschnitt der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Baden-Baden. Daher kommt es am Sonntag zu Einschränkungen im Zugverkehr.

Ab Sonntag, 26. Oktober 2025, 11 Uhr gelten die städtischen Sperrungen. Der Zugverkehr zwischen Karlsruhe Hbf und Baden-Baden wird in beiden Richtungen eingestellt, Fahrgäste werden gebeten, auf die Ersatzbusse umzusteigen. Die Paris-Verkehre werden über Forbach umgeleitet.

Die Züge der Linien RE 2 und RE 7 aus Richtung Offenburg beginnen und enden in Baden-Baden. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist zwischen Karlsruhe und Baden-Baden ohne Unterwegshalt eingerichtet. Die Abfahrtszeiten der Busse sind in Karlsruhe zur Minute 15 und in Baden-Baden zur Minute 35. Die Fahrzeit beträgt ca. 35 Minuten. Die Züge der RE 40 fahren bis Muggensturm, wo ein Ersatzverkehr mit Bussen bis Gaggenau und zwischen Muggensturm und Baden-Baden eingerichtet wird. Für Reisende von und nach Rastatt gibt es Ersatzverkehr mit Bussen Linie S7 der AVG von Ötigheim bzw. Baden-Baden.

Erst nach erfolgreicher Entschärfung und Freigabe durch die Behörden kann der Zugverkehr wieder aufgenommen werden. Die DB geht davon aus, dass der Zugverkehr ab dem Nachmittag wieder rollen kann. Unmittelbar nach der Wiederaufnahme des Zugverkehrs kann es jedoch noch zu Einschränkungen kommen.

Die Deutsche Bahn informiert an den betroffenen Bahnhöfen und über ihre Auskunftsmedien über die bevorstehenden Einschränkungen. Darüber hinaus unterstützen Mitarbeitende der DB Reisende in den Bahnhöfen Karlsruhe Hbf, Baden-Baden und Rastatt. Auf bahn.de und im DB Navigator sind die Informationen aktualisiert.

22. Oktober 2025, 11:42 Uhr
Stuttgart
Bauarbeiten beginnen Anfang November • Bahnhof ab Frühjahr 2026 durchgängig barrierefrei • Ersatzverkehr für Fahrgäste mit Bussen an drei Tagen geplant

Die Modernisierung des Bahnhofs Weikersheim geht weiter voran: Die Stadt Weikersheim erneuert ab Anfang November die Fußgängerüberführung am Bahnhof und beendet damit bis zum Frühjahr 2026 das Projekt „Barrierefreier Bahnhof Weikersheim“. 2023 modernisierte die Westfrankenbahn die Bahnsteige, Bahnanlagen und die Stellwerkstechnik und legte damit den Grundstein für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs.

Modernisierungsmaßnahmen im Überblick

Die Stadt modernisiert die Fußgängerüberführung (Fußgängerbrücke) vom Zentralen Omnibusbahnhof über die beiden Bahnhofsgleise komplett und baut einen Aufzug. Insgesamt fließen knapp 1,5 Millionen Euro in das Projekt, auch aus Fördermitteln des Landes.

Der Brückenüberbau wird als Trogbauwerk mit hochwertiger Holzverkleidung errichtet. Die rund 32 Meter lange Brücke erhält einen glasfaserverstärkten Kunststoffbelag. Sie ist insgesamt 4,4 Meter breit, die Fahrbahn rund 3 Meter.

Die neue Treppenanlage und der Aufzugsturm bestehen aus massivem Stahlbeton. Zudem wird die Brücke erhöht und liegt so künftig auf Höhe der Laudenbacher Straße.

Ersatzverkehr für Fahrgäste mit Bussen

Für Fahrgäste kommt es an drei Tagen zu Einschränkungen im Zugverkehr: Am 15. und 16. November 2025 sowie am 28. Februar 2026 muss der Streckenabschnitt von Bad Mergentheim bis Niederstetten für die Modernisierung gesperrt werden. An diesen Tagen fährt die Westfrankenbahn einen Ersatzverkehr mit Bussen für die Fahrgäste. Ab dem Frühjahr 2026 können Reisende den Bahnhof Weikersheim durchgängig barrierefrei nutzen.

17. Oktober 2025, 14:15 Uhr
Stuttgart
Nach Tunnelbau für Stuttgart 21 werden Ferngleise in ursprüngliche Lage zurückverlegt • Änderungen in den Fahrplänen von Fern-, Regionalverkehrs- und S-Bahn-Zügen vom 13. September bis 17. Oktober • Zusätzlich kurzfristige Fahrplanänderungen auf der Remsbahn wegen Hangsicherung bei Urbach

Update (Stuttgart, den 20. Oktober 2025) Die DB InfraGO hat heute Montag, 20. Oktober 2025, die Arbeiten an den Ferngleisen zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Esslingen (Neckar) abgeschlossen. Seit dem Nachmittag sind auf der Strecke die ersten Güterzüge wieder unterwegs.

So kehren die Züge im Personenverkehr zum normalen Fahrplan zurück: Die Züge im Regionalverkehr fahren am Dienstag, 21. Oktober 2025, ab Betriebsbeginn frühmorgens überwiegend wieder planmäßig. Gleichzeitig fährt die S-Bahn Stuttgart tagsüber durchgängig wieder den üblichen 15-Minuten-Takt auf den S-Bahn-Linien S1, S2 und S3. Die Züge der Linie MEX 16 fahren einen Tag später wieder durchgängig zwischen Stuttgart und Ulm. Ebenso im überregionalen Reiseverkehr: Im Fernverkehr der DB fahren - wie am Freitag, 17. Oktober 2025 kommuniziert - die Züge aller Linien wieder ab Mittwoch, 22. Oktober 2025, 0 Uhr zwischen Stuttgart und München.

Die Deutsche Bahn bittet alle Fahrgäste für durch kurzfristige Fahrplanänderungen entstandene Unannehmlichkeiten vielmals um Entschuldigung.

(Stuttgart, den 17. Oktober 2025) Für Zugfahrten zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Esslingen (Neckar) stehen weiterhin nur zwei der vier Streckengleise zur Verfügung. Ab Mittwoch, 22. Oktober 2025, 0 Uhr, können die Züge wieder auf allen Gleisen planmäßig fahren. Bis dahin dauern die Arbeiten der DB InfraGo an, die Gleise für den Fern- und Regionalverkehr nach Abschluss des Tunnelbaus für Stuttgart 21 in ihre ursprüngliche Lage zurückzuverlegen. Der gesamte Bahnverkehr wird nach wie vor über die Gleise der S-Bahn umgeleitet. Es kommt bis einschließlich Dienstag, 21. Oktober 2025, zusätzlich zu diesen kurzfristigen Änderungen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr:

Fernverkehr

Im Fernverkehr der DB können nicht alle ICE und EC-Linien zwischen Stuttgart und München verkehren. Zwischen beiden Städten bietet die DB ein stündliches Direktangebot mit ICE-Zügen. Darüber hinaus fahren mit abweichenden Fahrzeiten die Züge der Linie 62 Frankfurt/Main–Stuttgart–München–Salzburg/Österreich sowie außer Takt weitere Einzelzüge.

Regionalverkehr

Verbindung Ulm–Stuttgart

  • Die Linie RE 5 Friedrichshafen–Stuttgart fährt planmäßig und hält zusätzlich im Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt.
  • Die stündlichen Züge Ulm–Stuttgart der Linie MEX 16 fahren nur zwischen Ulm und Plochingen. Fahrgäste von und nach Stuttgart weichen auf andere Verbindungen im Regionalverkehr oder auf die Züge der S1 aus. Die stündlichen Verbindungen der Züge der Linie MEX 16 zwischen Geislingen (Steige) und Stuttgart fahren planmäßig.

Verbindung Tübingen–Stuttgart

  • Die schnellen Verbindungen der Züge der Linie RE 6 Tübingen–Stuttgart fahren nur im Abschnitt zwischen Tübingen und Plochingen. Darüber hinaus fallen die Verbindungen der Linie RE 6 zwischen Tübingen und Stuttgart bis auf einzelne Ausnahmen aus. Fahrgäste von und nach Stuttgart weichen auf andere Verbindungen im Regionalverkehr oder auf die Züge der S1 aus.
  • Die Züge der Linien MEX 12 und MEX 18 fahren planmäßig. Bei beiden Linien kommt es ab Freitag, 17. Oktober 2025, 23 Uhr, im weiteren Verlauf ab Heilbronn zu einem Ersatzverkehr mit Bussen. Grund dafür sind Bahnsteig- und Gleisarbeiten zwischen Heilbronn und Bad Friedrichshall sowie Arbeiten für das neue elektronische Stellwerk in Osterburken.

S-Bahn

  • Die Züge der Linien S1 (Kirchheim/Teck–Herrenberg), S2 (Schorndorf–Filderstadt) und S3 (Backnang–Stuttgart-Vaihingen) fahren durchgängig im Halbstundentakt - im Nachtverkehr am Wochenende stündlich.
  • Die Züge der S3 fahren nur am Sonntag, 19. Oktober 2025, planmäßig von und nach Flughafen/Messe. Dadurch ergibt sich am Samstag, 18. Oktober, sowie am Montag/Dienstag, 20./21. Oktober 2025, ein eingeschränktes Zugangebot der S-Bahn zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (tief) und Flughafen/Messe (Halbstundentakt).
  • Wegen weiterer Bauarbeiten der Bahn zwischen Backnang und Neustadt-Hohenacker fahren die Züge der S 3 von Freitag, 17. Oktober, 21 Uhr, bis Montag, 20. Oktober 2025, 5 Uhr, nur zwischen Neustadt-Hohenacker und Stuttgart-Vaihingen beziehungsweise Flughafen/Messe. Zwischen Backnang und Waiblingen fahren Busse der Linie S3E als Ersatz. Als Ersatz für den Regionalverkehr der Linien MEX 19, MEX 90 und RE 90 fahren zwischen Backnang und Stuttgart Hauptbahnhof Direktbusse.
  • Die Züge der RB 11 zwischen Stuttgart-Untertürkheim und Kornwestheim entfallen am Montag/Dienstag, 20./21. Oktober 2025. Fahrgäste weichen auf die Verbindungen der S-Bahn mit den Linien S1 und S4/S5 - jeweils mit Umstieg in Stuttgart Hauptbahnhof (tief) - sowie auf innerstädtische Bus- und Stadtbahnverbindungen aus.

Informationen zu Reiseverbindungen

Die Deutsche Bahn (DB) empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator. Für die wegen der kurzfristigen Fahrplanänderungen entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die DB die Fahrgäste vielmals um Entschuldigung.

Hier geht es zur Meldung vom 8. September 2025

16. Oktober 2025, 13:26 Uhr
Stuttgart
Hangsicherung aufwändiger als geplant • Durchgehender Zugverkehr voraussichtlich ab 14. Dezember 2025

Im Verlauf der Instandsetzungsarbeiten hat die DB InfraGO Spezialfirmen und Gutachter beauftragt, an der Strecke Rechtenstein – Riedlingen weitere Vermessungen durchzuführen. Die nun vorliegenden Ergebnisse machen deutlich, dass für eine nachhaltige Hangsicherung zusätzliche Maßnahmen notwendig sind. Wir gehen derzeit davon aus, dass der durchgehende Zugverkehr auf der Donautalbahn am Sonntag,14. Dezember 2025, wieder aufgenommen werden kann. Bis dahin sind für die Fahrgäste weiter Busse im Einsatz. Wir bitten unsere Reisenden  für daraus entstehende Unannehmlichkeiten vielmals um Verständnis.

Meldung vom 6. September: 

(Stuttgart, 6. September 2025) Nach dem Zugunglück bei Riedlingen hat die Deutsche Bahn (DB) die aufwendigen Bergungs- und Aufräumarbeiten nahezu abgeschlossen. Im Anschluss daran wird die DB im Lauf der nächsten Woche mit der Instandsetzung der Strecke zwischen Rechtenstein und Riedlingen beginnen. Abhängig vom Verlauf der Arbeiten geht die DB derzeit davon aus, dass der durchgehende Zugverkehr auf der Donautalbahn mit Ende der Herbstferien Anfang November wieder aufgenommen werden kann.

In den vergangenen Wochen haben Bautrupps unter Hochdruck Gleise, Schotter und Schwellen auf dem Streckenabschnitt entfernt. Parallel liefen in enger Abstimmung mit Naturschutzbehörde, Landkreis, Kommune und allen beteiligten Stellen die Planungen für die anstehenden Arbeiten.

Diese gestalten sich aufwendig: Auf einer Länge von 300 Metern muss das Gleis komplett erneuert werden. Das erfordert sowohl Arbeiten an den Schwellen und Schienen als auch an der beidseits des Gleises verlaufenden Entwässerungsanlage. Insgesamt werden fast 500 Betonschwellen, knapp 700 Meter Schienen und 900 Tonnen Schotter verbaut. Die ebenfalls beschädigten Strecken- und Signalkabel müssen ausgetauscht werden. Im Bereich der Böschung wird der Abschnitt des Erdrutsches saniert.

Darüber hinaus bündelt die DB notwendige Instandhaltungsmaßnahmen an der naheliegenden Donaubrücke mit den Arbeiten zwischen Rechtenstein und Riedlingen.

Damit die Reisenden auch während der Instandsetzungsarbeiten zuverlässig an ihr Ziel kommen, wird der derzeit eingerichtete Ersatzverkehr mit Bussen weiter bestehen bleiben. Die Deutsche Bahn bittet darum, dass sich Fahrgäste auf bahn.de/aktuelles oder über den DB Navigator vor Antritt der Reise informieren. 

Am 27. Juli 2025 war es auf der Strecke bei Riedlingen zu einem schweren Unfall gekommen, bei dem drei Menschen ihr Leben verloren haben und mehrere teils schwer verletzt wurden. Zur Ermittlung der Unglücksursache unterstützt die Deutsche Bahn die Behörden weiterhin mit allen Kräften.

10. Oktober 2025, 11:05 Uhr
Stuttgart
DB Regio gestaltet Jubiläumslok • Lok als Botschafter auf Schwarzwaldbahn unterwegs • Viadukt prägt seit 100 Jahren die Region • Weihnachtmarkt unter dem Viadukt

DB Regio und die Stadt Hornberg begehen das 100-jährige Jubiläum des Viadukts in Hornberg. Zu diesem Anlass wurde eine Lok speziell gestaltet, die als Botschafter für das Viadukt Hornberg in ganz Baden-Württemberg unterwegs sein und die Bedeutung dieses einzigartigen Bauwerks weit über die Region hinaus sichtbar machen wird. Das Bauwerk, das sich durch seine sieben Bögen und eine Länge von 150 Metern auszeichnet, ist ein beeindruckendes Beispiel für Ingenieurskunst.

Markus Kaupper, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio Baden-Württemberg: „Brücken haben für uns eine doppelte Bedeutung. Wir brauchen sie, um darauf mit unseren Zügen zu fahren und bauen sie sinnbildlich, in dem wir unsere Kunden von A nach B bringen. Die Lok wird als Botschafter für Hornberg und sein Viadukt in Baden-Württemberg unterwegs sein. Das Jubiläum ist für uns ein freudiger Anlass, die Bedeutung des Viadukts und der Schwarzwaldbahn zu feiern.“

„Das Viadukt, das seit 100 Jahren unsere Region prägt, ist ein beeindruckendes Bauwerk und steht für die Verbindung von Vergangenheit und Zukunft. Als einziges Viadukt der Schwarzwaldbahn ist es gleichzeitig ein Wahrzeichen der Stadt Hornberg. Die Jubiläumslok ist ein Symbol der Verbundenheit zwischen der Stadt Hornberg und unserer Schwarzwaldbahn“, sagte Marc Winzer, Bürgermeister von Hornberg.

Winfried Hermann, Landesverkehrsminister von Baden-Württemberg: „Das Viadukt – vor 100 Jahren erbaut – zeigt heute noch, wie schön Brücken sein können und wie moderne Mobilität funktioniert: Es fügt sich hervorragend in das Landschaftsbild ein. Wenn der Zug über das Viadukt fährt, scheint es, als würde er in die Stadt einschweben. Das Viadukt ist zweifellos eine Sehenswürdigkeit. Auf der Schwarzwaldbahn bieten wir als Land seit Jahrzehnten emissionsfreien Schienenpersonennahverkehr. Die Schwarzwaldbahn ist eine bedeutende Bahnstrecke, die das Rheintal mit der Bodenseeregion verbindet.“

Das Viadukt wurde zwischen 1924 und 1925 in nur 17 Monaten gebaut und ersetzte die alte Eisengitterbrücke, die den steigenden Anforderungen nicht mehr gewachsen war. Mit einer Tragfähigkeit von 1000 Tonnen und einer Höhe von 24 Metern stellt das Viadukt eine bedeutende Infrastruktur dar. Die Baukosten betrugen damals 1,8 Millionen Reichsmark. Die Lok wird das 100-jährige Jubiläum und damit die Geschichte Hornbergs und seines Viadukts repräsentieren.

Anlässlich des Jubiläums wird der Weihnachtsmarkt in Hornberg am 5. und 6. Dezember 2025 in diesem Jahr unter dem Viadukt stattfinden. DB Regio und die Stadt Hornberg laden alle Interessierten ein, an dieser Feierlichkeit teilzunehmen und die Geschichte des beeindruckenden Bauwerks zu erleben.

26. September 2025, 10:00 Uhr
Stuttgart
Halbstundentakt ab Mannheim nach Stuttgart bzw. Göttingen • neuer Sprinter Stuttgart - Berlin • attraktiver nach Paris und Amsterdam • mehr Regelmäßigkeit, weniger Einzelzüge • geänderte Direktverbindungen • temporäre Einschränkungen • Buchungsstart am 15. Oktober

Ab 14. Dezember gilt der neue Fahrplan und mit ihm zahlreiche Verbesserungen für die Fahrgäste der Deutschen Bahn (DB).

DB-Vorstand Personenfernverkehr Michael Peterson: „Die Menschen wollen Bahn fahren. Wo jetzt schon viele Fahrgäste unterwegs sind, bieten wir im neuen Fahrplan noch mehr Zugfahrten an. Wir bauen unseren Fahrplan mit Blick auf Nachfrage und Kapazität auf dem Schienennetz gezielt aus. Wir freuen uns, trotz der vielen zusätzlichen Baustellen das Angebotsvolumen auch 2026 konstant hoch auf dem Rekordniveau des Vorjahrs halten zu können.“

Der Fahrplan 2026 für Baden-Württemberg im Überblick:

Im ICE-Halbstundentakt von Mannheim nach Stuttgart sowie Göttingen

Zukünftig etwa halbstündlich versetzt fahren ICE-Züge von Mannheim jeweils nach Stuttgart und nach Frankfurt sowie Göttingen (teils mit Umstieg in Fulda). Realisiert wird dies durch veränderte Abfahrtzeiten und weil ein Teil der ICE-Züge nach Hamburg nicht mehr den Umweg via Frankfurt Flughafen fährt.

Neuer Sprinter Stuttgart–Berlin und schnellere Umsteigeverbindungen

Ein neuer Sprinter fährt morgens von Stuttgart (7.03 Uhr) nonstop nach Nürnberg (an 8.57 Uhr) und von dort wiederum ohne Halt weiter nach Berlin (an 11.47 Uhr), abends retour um 16.12 Uhr ab Berlin via Nürnberg (19.01 Uhr) nach Stuttgart (an 20.57 Uhr). Damit ist man zwischen Stuttgart und Berlin so schnell wie noch nie mit dem Zug unterwegs: Mit rd. 4.45 Std. Fahrtzeit ist der Sprinter eine Stunde schneller als die zweistündlichen Direktverbindungen via Frankfurt. Auch nach Nürnberg sind es mit diesem Sprinter zukünftig weniger als zwei Stunden Fahrtzeit.

Aber auch die zweistündlich bestehenden Umsteigeverbindungen z.B. von Stuttgart und Aalen nach Berlin werden 20 bis 30 Minuten schneller, z.B. Stuttgart–Berlin in 5 ¼ Stunden. 

Zusätzlich nach Paris, früher nach Amsterdam, Einschränkungen nach Österreich

Für Mannheim wird eine zusätzliche ICE-Direktverbindung mit Abfahrt um 11.41 Uhr realisiert. Mit dieser geht es zukünftig ein viertes Mal am Tag nach Strasbourg bzw. ein siebtes Mal nach Paris. Der Gegenzug aus Frankreich erreicht Mannheim um 14.17 Uhr.

Der ICE aus München via Ulm, Stuttgart und Mannheim nach Amsterdam fährt künftig zwei Stunden früher z.B. um 16.26 Uhr ab Stuttgart mit attraktiverer Ankunft in Amsterdam (21.29 Uhr). Auf der Nachtzugverbindung von Zürich z.B. via Freiburg und Karlsruhe nach Amsterdam bzw. Hamburg kommen neueste Nightjet-Züge zum Einsatz. Sie bieten modernste Schlaf-, Sitz- und Liegewagen, letztere mit innovativer „Mini-Cabin“ für Einzelreisende.

Der schwach nachgefragte Railjet zwischen Frankfurt, Stuttgart, Friedrichshafen und Innsbruck kann 2026 baubedingt und wegen Fahrzeugengpässen nicht angeboten werden. Die bisherige ICE-Direktverbindung morgens von bzw. abends nach Innsbruck via Rosenheim entfällt künftig dauerhaft für Ulm, Stuttgart und Mannheim.

Regelmäßiger und stabiler im Takt via Stuttgart, weniger Einzelzüge

Besonders schnelle Direktverbindungen verkehren zukünftig durchgehend zweistündlich von München über Stuttgart und Mannheim in den Ballungsraum Rhein/Ruhr. Erreicht wird das durch Schließen einer bisherigen Taktlücke in Stuttgart mit Abfahrt um 14.46 Uhr bzw. Ankunft um 15.33 Uhr. Auch die erste Fahrt dieser Linie nach Stuttgart (an 7.33 Uhr) und München kommt künftig aus Köln (5.25 Uhr) statt derzeit abweichend aus Frankfurt. Sie kann dabei neu auch in Mannheim um 6.56 Uhr halten. Ab Frankfurt Hbf fährt stattdessen neu um 7.15 Uhr ein ICE via Mannheim nach Stuttgart (8.38 Uhr).

Auf der Achse NRW–Koblenz–Mainz–Mannheim verkehren bisher im zweistündlichen Taktraster zwei Eurocity-Zugpaare weiter am Oberrhein außerhalb des Takts in die Schweiz. Künftig fahren diese beiden stattdessen – wie auch die anderen Fahrten – via Heidelberg nach/von Stuttgart und schließen dort die bisherigen Taktlücken am frühen Nachmittag, z.B. mit der Abfahrt um 15.36 Uhr.

Durch diese Vereinheitlichungen wird das System verlässlicher und der Betrieb stabiler.

Andere, eher schwach genutzte Einzelfahrten zusätzlich zum Taktangebot zwischen Stuttgart, Rhein/Neckar und Rhein/Main entfallen, z.B. ein ICE um 16.23 Uhr ab Stuttgart nach Wiesbaden. Auch das dient einer höheren Stabilität des verbleibenden Angebots, das weiterhin gute Alternativverbindungen ermöglicht.

Entlang der Bergstraße neue Ziele und temporäre Einschränkungen

Auf der Strecke Heidelberg–Weinheim–Darmstadt–Frankfurt fahren die Fernverkehrszüge statt bisher im Stundentakt übergangsweise für ein Jahr zeitlich versetzt alle 30 bzw. 90 Minuten. Dafür kommen künftig ausschließlich ICE-Züge zum Einsatz statt vormals auch einzelne ältere IC/EC-Züge.

Die zweistündlichen ICE-Züge Karlsruhe–Heidelberg–Darmstadt fahren mit neuen Abfahrtzeiten nur noch vierstündlich weiter via Frankfurt Hbf, Marburg und Hannover – von dort geht es dann weiter nach Bremen (statt bisher nach Hamburg bzw. Sylt/Rügen). Dieses vierstündliche Angebot auf der Bergstraße ergänzend, verkehren zukünftig versetzt dazu ICE vierstündlich z.B. via Frankfurt Süd, Fulda, Braunschweig und Stendal von/nach Berlin. Somit ergeben sich neue Direktverbindungen, u.a. Heidelberg–Berlin dreimal am Tag mit 5 ¼ Stunden Fahrzeit. In Wiesloch-Walldorf können die zweistündlichen ICE-Züge in Süd-Nord-Richtung vorübergehend nicht halten.

Am Oberrhein temporäres Haltekonzept und neue Durchbindungen

Aufgrund der verspäteten Inbetriebnahme des Rastatter Tunnels zum Fahrplan 2027 kann am Oberrhein für ein Jahr nur ein Interims-Haltekonzept angeboten werden. In Baden-Baden halten in der Regel dann nur noch die zweistündlichen ICE nach/von NRW, wodurch sich das Angebot um ein Drittel auf 27 Halte am Tag reduziert. In Offenburg halten statt der ICE aus NRW ICE- sowie Giruno-Züge der SBB aus Hamburg über Hannover. Dadurch hat Offenburg zusammen mit den ICE-Zügen aus Berlin nicht mehr einen ICE-Stundentakt, sondern zeitlich versetzte Abfahrten alle 30 bzw. 90 Minuten. Auch die Fahrten in die Schweiz ändern sich, wobei neu Direkt­verbindungen auch nach/von Brig in der Südschweiz realisiert werden. Mit dem Rastatter Tunnel ist ab 2027 ein neues, verbessertes Angebot am Oberrhein geplant.

Noch systematischer wird es schon 2026 bei den ICE-Direktverbindungen in den Nordwesten Deutschlands mit dann durchgehend zweistündlichen Direktverbindungen über Köln hinaus z.B. nach/von Düsseldorf, Münster, Osnabrück und Bremen. Diese systematischere Anbindung gilt z.B. für Freiburg (Breisgau) mit der Abfahrt um 13.55 Uhr nach bzw. der Ankunft um 12.03 Uhr aus Nordwesten. 

Nach Oberstdorf ab Juli 2026 mit neuem ICE L 

Für das Zugpaar (Hin- und Rückfahrt) NRW–Stuttgart–Oberstdorf kommen ab 11. Juli 2026 statt der am Ende ihrer Lebensdauer angekommenen Intercity 1 brandneue ICE L zum Einsatz, die barrierefrei zugänglich sind und ein Bordrestaurant bieten. Wegen zu niedriger Bahnsteige müssen dann allerdings die bisherigen Halte in Göppingen und Plochingen entfallen.

ICE auf der Schwarzwaldbahn am Wochenende neu aus NRW

Die direkte Fernverkehrsanbindung der Schwarzwaldbahn erfolgt 2026 aus Köln via Frankfurt Flughafen statt – wie aktuell – aus Hamburg via Frankfurt Hbf. Ab 28. März 2026 startet der ICE immer samstags um 10.59 Uhr in Köln und erreicht Konstanz um 16.37 Uhr. Von Konstanz geht es sonntags um 16.18 Uhr nach Köln. Das ICE-Zugpaar hält u.a. in Radolfzell, Singen, Donaueschingen, Villingen, St. Georgen, Offenburg, Baden-Baden, Karlsruhe und Mannheim.

Temporäre Baueinschränkungen

Wegen des anhaltend hohen Bauvolumens kann ein Intercity-Zugpaar aus NRW wie bisher nur bis Stuttgart statt weiter via Plochingen nach/von Tübingen fahren. Insgesamt kommt es vor allem im Knoten Stuttgart immer wieder zu baubedingten, vorübergehenden Angebotseinschränkungen.

Buchungsstart für den neuen Fahrplan am 15. Oktober

Ab 15. Oktober sind die neuen Verbindungen in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator abrufbar. Dann beginnt auch der Verkauf der Fahrkarten – diese können bis zu zwölf Monate im Voraus gebucht werden. Nationale Angebote wie der Super Sparpreis, der Sparpreis und der Flexpreis können damit z.B. bereits für die kommenden Festtage wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten, die Schulferien und andere planbare Ereignisse gebucht werden. Tickets ins Ausland sind bis zu sechs Monate vor Reisebeginn erhältlich.

Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie in DB Reisezentren und DB Agenturen.

17. September 2025, 11:36 Uhr
Ausstellungszeitraum: 17. bis 28. September 2025

„Von der Planung bis zum Bau“ - unter diesem Motto präsentiert sich eines der bedeutendsten Infrastrukturbauprojekte Deutschlands im Hauptbahnhof Karlsruhe. Die Strecke zwischen Karlsruhe und Basel gehört zu den wichtigsten Verkehrsachsen Europas. Mit dem viergleisigen Ausbau wird die Bahnstrecke fit für die Zukunft gemacht. Davon profitieren der Personen- und Güterverkehr gleichermaßen. Ob durch ein verbessertes Angebot im Personenverkehr oder mehr Platz für Güter auf der umweltfreundlichen Schiene.

Die interaktive Ausstellung mit LED-Stelen und digitalen Präsentationsflächen bietet spannende Einblicke in das Großprojekt und lädt Besucher:innen dazu ein, sich über den aktuellen Stand des Gesamtprojekts zu informieren. Anschaulich und informativ zeigt sie, wie ein Großprojekt dieser Dimension geplant und umgesetzt wird – von der detaillierten Planung einzelner Bauabschnitte über Maßnahmen zum Natur- und Umweltschutz bis hin zu innovativen Lösungen im Bereich Lärm- und Schallschutz.

Der Ausstellungsbereich befindet sich direkt im Hauptbahnhof Karlsruhe – zwischen dem Haupteingang und den Bahnsteigen – und ist barrierefrei. Die Ausstellung findet im Zeitraum vom 17. bis 28. September 2025 statt und ist täglich frei zugänglich.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.karlsruhe-basel.de.  In den sozialen Netzwerken unter: Facebook http://www.facebook.com/karlsruhebasel, www.facebook.com/tunnelrastatt und Instagram www.instagram.com/karlsruhebasel (@karlsruhebasel) oder www.instagram.com/tunnelrastatt (@tunnelrastatt) 

17. September 2025, 10:30 Uhr
Stuttgart/Karlsruhe
Umleitungen über die Strecke Karlruhe-Bruchsal • DB empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien auf bahn.de und in der App DB Navigator

Die Deutsche Bahn (DB) beginnt am 25. September 2025 mit dem Tausch von rund 5.200 Schwellen auf einem Gleis auf der Strecke in Karlsruhe zwischen Hauptbahnhof und Durlach. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 20. November 2025. Bereits seit Anfang August laufen Vorarbeiten an der Strecke.

Da während des Schwellentauschs auch eine Sperrung des Nachbargleises erforderlich ist, besteht für die Bauzeit bis zum 11. Oktober keine Direktverbindung für Fern- und Regionalverkehrszüge von und nach Pforzheim. Davon betroffene Züge werden bis dahin über Bruchsal umgeleitet.

Mit diesem Fahrplan- und Ersatzverkehrskonzept bleiben Fahrgäste mobil:

Donnerstag, 25. September 2025 bis Samstag, 11. Oktober 2025

Fernverkehr:

  • Linie 26: ICE-Züge werden umgeleitet von Neu Edingen/Mannheim Friedrichsfeld über Schwetzingen – Hockenheim –Graben-Neudorf nach Karlsruhe ohne Halt in Heidelberg Hbf, Wiesloch-Walldorf, Bruchsal.
  • Linie 55: IC-Züge verkehren ab Mannheim Hbf mit Umleitung über Graben-Neudorf nach Karlsruhe
  • Linie 61: IC-Züge werden umgeleitet zwischen Karlsruhe und Vaihingen (Enz) via Bruchsal ohne Halt in Pforzheim und Mühlacker.

Regionalverkehr

  • RE 1: Züge werden umgeleitet und halten zusätzlich in Vaihingen (Enz) sowie in Bruchsal. Zwischen Vaihingen/Enz und Pforzheim weichen die Fahrgäste auf die MEX17-Züge in Richtung Mühlacker/Pforzheim aus. Zwischen Pforzheim und Karlsruhe fahren Busse als Ersatz. 
  • MEX 17: Züge der Linie enden und beginnen in Pforzheim. Halte zwischen Pforzheim und Karlsruhe fallen aus. Fahrgäste zwischen Pforzheim und Karlsruhe nutzen den Ersatzverkehr mit Bussen oder weichen auf die Züge der Linien S5/S51 aus.
  • S 5/S 51: Züge der Linie fahren planmäßig über die Infrastruktur der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) zwischen Durlach und Karlsruher City.
  • RE 45: Züge verkehren bis/ab Karlsruhe-Durlach. Zwischen Karlsruhe Durlach und Karlsruhe Hauptbahnhof weichen Fahrgäste auf die Züge RE 73 aus.
  • RE 73: Züge verkehren planmäßig mit Anschluss an RE45 in Karlsruhe-Durlach.
  • S 3: Züge der Linie verkehren planmäßig mit allen Halten zwischen Karlsruhe und Bruchsal.
  • S 31/S 32: Züge der Linie wenden in Bruchsal, Einzelzüge verkehren bis Karlsruhe.

Informationen über Reiseverbindungen

Die DB empfiehlt den Reisenden, sich aktuelle und individuelle Informationen über bahn.de und die App DB Navigator zu beschaffen. Die Fahrplandaten werden in Kürze aktualisiert. Um keine kurzfristigen Änderungen zu verpassen, wird geraten, unmittelbar vor Fahrtantritt die digitalen Reiseauskunftsmedien zu nutzen. Die Standortinformationen zu den Ersatzhaltestellen sind auf Google Maps und der Seite Regio Baden-Württemberg verfügbar.

Über die Verbindungen der RE 1 einschließlich des Ersatzverkehrs mit Bussen informiert Arverio Baden-Württemberg zusätzlich auf ihrer Website.

Bitte beachten Sie, dass die Mitnahme von Fahrrädern in den Ersatzbussen aus Platzgründen nicht möglich ist und die Haltestellen des Ersatzverkehrs nicht zwingend direkt an den Bahnhöfen liegen.

Bundesweites Inspektions- und Austauschprogramm von Betonschwellen

Seit Sommer 2022 läuft bei der DB ein vorsorgliches Programm zu Inspektion und Austausch von Betonschwellen. Hintergrund ist der Zugunfall in Garmisch-Partenkirchen am 3. Juni 2022. Betonschwellen waren Ursache des tragischen Unfalls. Zusätzliche materialtechnische Untersuchungen zeigten teilweise Unregelmäßigkeiten in der Materialbeschaffenheit der Schwellen. Eine bestimmte Gesteinsart, die zur Produktion der Betonschwellen genutzt wurde, konnte danach mitursächlich für die Schäden sein.

Von Beginn an galt und gilt weiterhin: Wo immer die DB während der Inspektionen besondere Auffälligkeiten an den Schwellen entdeckt, werden sie schnellstmöglich ausgewechselt.

12. September 2025, 07:59 Uhr
Stuttgart
Umfangreiche Arbeiten für einen zuverlässigen Bahnverkehr • Busse ersetzen Züge • DB empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien auf bahn.de und in der App DB Navigator

Für eine zukunftsfähige und leistungsstarke Infrastruktur auf der Schwarzwaldbahn führt die Bahn im Streckenabschnitt zwischen Villingen (Schwarzwald) und Donaueschingen umfangreiche Instandhaltungsarbeiten aus. Dabei erneuert die DB InfraGO unter anderem rund elf Kilometer Gleis sowie zusätzlich zehn Weichen und tauscht rund 17.500 Schwellen sowie rund 28.000 Tonnen Schotter. Während der Arbeiten muss der Streckenabschnitt komplett für den Zugverkehr gesperrt werden. Die Bahn setzt für ihre Fahrgäste Busse als Ersatz ein.

In der ersten Bauphase von Freitag, 12. September, 21:00 Uhr, bis einschließlich Freitag, 17. Oktober 2025, bietet die DB den Fahrgästen dieses Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzept:

Linie RE 2 Karlsruhe–Konstanz (DB Regio)

Die Züge der Linie RE 2 fahren planmäßig jeweils stündlich in den beiden Abschnitten Karlsruhe–Villingen (Schwarzwald) und Donaueschingen–Singen (Hohentwiel). Die Züge halten zusätzlich in Geisingen. Die DB setzt zwischen Villingen, Donaueschingen und Engen Expressbusse ein. Zwischen Engen/Singen und Konstanz werden die Fahrgäste gebeten, auf die Züge der Linien SBB S6 oder SBB S62 auszuweichen. Für einzelne Fahrten richtet die DB einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hausach und Singen ein. Am 17. Oktober, ab 16 Uhr, fahren die Expressbusse zwischen St. Georgen (Schwarzwald) und Döggingen.

Linie SWEG RB 42 Villingen–Donaueschingen–Bräunlingen

Auf der gesamten Linie RB 42 Villingen–Donaueschingen–Bräunlingen fahren statt der Züge Busse, die unterwegs an allen Bahnhöfen halten.

Linie RE 55 Villingen–Donaueschingen–Tuttlingen–Sigmaringen–Ulm

Die Züge der Linie RE 55 fahren im Abschnitt Villingen–Donaueschingen–Tuttlingen nur zwischen Immendingen und Tuttlingen. Teilweise fahren Busse als Ersatz.

Linie S10 Villingen–Donaueschingen–Neustadt–Freiburg (Breisgau) Hbf

Die Züge der Linie S10 fahren zwischen Donaueschingen und Freiburg Hauptbahnhof und halten zusätzlich in Donaueschingen–Allmendshofen.

Alle Ersatzbusse fahren in Villingen ab Busbahnhof, Bussteig F. Am Bahnhof in Donaueschingen fahren die Expressbusse nach Villingen (RE 2) und die Busse nach Bräunlingen (RB 42) von Bussteig A1, die Busse nach Villingen (RB 42) von Bussteig B1. Weitere Ersatzhaltestellen befinden sich nicht immer direkt an den Bahnhöfen. Die Mitnahme von Fahrrädern ist aus Platzgründen in den Bussen leider nicht möglich.

Die DB bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator. Da die Verbindungen mit den Ersatzbussen längere Fahrzeiten zur Folge haben, empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen zudem, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

Für die zweite Bauphase vom 14. November bis 12. Dezember 2025 arbeitet die DB aktuell noch am Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzept. Die DB wird darüber informieren, sobald dieses feststeht.

11. September 2025, 13:15 Uhr
Stuttgart/Karlsruhe
Führungen am 19., bzw. 20. September in Basel, Müllheim, Rastatt und Karlsruhe

Zum Tag der Schiene lädt das Team vom Bahnprojekt Karlsruhe-Basel zu einem Blick hinter die Kulissen ein. Das Bahnprojekt treibt den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel voran. Entlang der gesamten Strecke finden Aktionen statt.  

  • Basel: In Basel baut die DB seit Ende 2022 an der neuen Eisenbahnbrücke über die Wiese und die Freiburgerstraße. Damit sich das neue Bauwerk in das Stadtbild einfügt, fand zuvor ein Gestaltungswettbewerb statt. Um 15, 16 und 17 Uhr führt das Projektteam über die Baustelle.   
  • Müllheim im Markgräflerland: Die zwei neu gebauten Gleise zwischen Auggen und Müllheim sollen Ende des Jahres in Betrieb gehen. Im Zuge der Arbeiten wurde auch der Bahnhof Müllheim i. M. rundum erneuert. Das alte Bahnhofsgebäude wurde abgerissen, neue Bahnsteige, Gleise und bunte Lärmschutzwände errichtet. Führungen über den neuen Müllheimer Bahnhof bietet das Team um 13, 14 und 16 Uhr an.  
  • Rastatt: In Rastatt baut die Deutsche Bahn seit 2013 an einem neuen Tunnelbauwerk, das die Stadt unterquert. Die ebenfalls für Freitag geplante Führung durch das Infocenter und den Tunnel Rastatt war innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Die DB bietet daher am Samstag, 20. September, noch zwei zusätzliche Führungen an, für die aktuell noch Plätze frei sind. 
  • Karlsruhe: In Karlsruhe liegt der Fokus mehr auf dem Planen als auf dem Bauen. Hierzu nutzt die Bahn „Building Information Modelling“, eine Methode, bei der digital im 3-D-Modell geplant und später der Bau über-wacht wird. Bei den Führungen durch das BIM-Lab um 14 und 16.15 Uhr stellt das Projektteam die Methode vor und macht ihre Planung virtuell erlebbar.  

 Für alle Termine ist eine Anmeldung unter www.karlsruhe-basel.de/termine.html erforderlich. Für die Baustellenführungen gibt es ein Mindestalter von 12, bzw. 14 Jahren. Zudem ist festes Schuhwerk Voraussetzung fü die Teilnahme. Weitere Aktionen und Angebote zum Tag der Schiene finden Sie unter www.tag-der-schiene.de  

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.karlsruhe-basel.de.  In den sozialen Netzwerken unter: Facebook http://www.facebook.com/karlsruhebasel, www.facebook.com/tunnelrastatt und Instagram www.instagram.com/karlsruhebasel (@karlsruhebasel) oder www.instagram.com/tunnelrastatt (@tunnelrastatt) 

09. September 2025, 12:08 Uhr
Stuttgart
Seit 8. September ist Stuttgart-Feuerbach neuer Zielbahnhof der Linie S62 aus Weil der Stadt • Dadurch verbesserter Anschluss zwischen S-Bahn und Stadtbahn vor Ort am Bahnhof • Verband Region Stuttgart investiert im Rahmen der Qualitätsoffensive Schienenknoten Stuttgart rund 6,8 Millionen Euro und erhält dazu voraussichtlich weitere rund 6 Millionen Euro Förderung des Landes Baden-Württemberg

Gute Nachricht für die Fahrgäste der S-Bahn Stuttgart: Ein neuer zusätzlicher Bahnsteig im S-Bahnhof Stuttgart-Feuerbach ermöglicht flexiblere Verbindungen. Die Deutsche Bahn (DB), das Land Baden-Württemberg und der Verband Region Stuttgart (VRS) haben die Bahnanlage heute symbolisch in Betrieb genommen. Gebaut wurde der Bahnsteig als vorübergehend neues Ziel der S-Bahn-Linie S62. Die Expresslinie aus Weil der Stadt endet und wendet seit Montag, 8. September 2025, montags bis freitags während der Hauptverkehrszeiten in Feuerbach. Dadurch verbessert sich der Anschluss zwischen S-Bahnen der DB und Stadtbahnen der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) vor Ort am Bahnhof. Bereits in den vergangenen Wochen während der Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke in der Stuttgarter Innenstadt haben Fahrgäste von den Vorzügen der neuen Infrastruktur profitiert.

Jan Freitag, Leiter Vertrieb Mobility Südwest Personenbahnhöfe der DB InfraGO AG: „Der zusätzlich neue Bahnsteig für die S-Bahn in Feuerbach steigert die Attraktivität des Bahnhofs. Denn moderne und barrierefrei ausgebaute Stationen erleichtern den Umstieg auf die klimafreundliche Schiene und ermöglichen den Menschen hier in der Region den Zugang zu einer nachhaltigen Alltagsmobilität. Mein Dank gilt dem Verband Region Stuttgart und dem Land Baden-Württemberg für das finanzielle Engagement in Feuerbach!“

Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg: „Der neue Bahnsteig 1a für die S-Bahn erhöht die Kapazität des Bahnhofs Feuerbach und sorgt für mehr Flexibilität. So können bei den kommenden großen Sperrungen S-Bahnen, die sonst in Stuttgart-Zuffenhausen enden müssten, bis nach Feuerbach fahren. Das hilft Pendlerinnen und Pendlern in der Region. Das ist ein Erfolg, der dank der intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Land, der Deutschen Bahn und dem Verband Region Stuttgart im Rahmen der Qualitätsoffensive Schienenknoten Stuttgart und mit Fördermitteln aus dem LGVFG möglich wurde.“

Rainer Wieland, Vorsitzender der Regionalversammlung des Verband Region Stuttgart: „Mit dem neuen Bahnsteig in Stuttgart-Feuerbach schaffen wir spürbare Verbesserungen für die Fahrgäste der Region. Die flexibleren Umsteigemöglichkeiten zwischen S-Bahn und Stadtbahn stärken den öffentlichen Nahverkehr insgesamt – gerade auch während der Einschränkungen durch die Stammstreckensperrung. Als Verband investieren wir gezielt in solche Infrastrukturmaßnahmen, um die Qualität und Zuverlässigkeit des S-Bahn-Systems langfristig zu sichern und weiter im Sinne der Fahrgäste auszubauen.“

Für mehr Flexibilität und bessere Qualität im Schienenknoten Stuttgart hat der Verband Region Stuttgart (VRS) als Aufgabenträger der S-Bahn rund 6,8 Millionen Euro in einen Neubau des Bahnsteigs an Gleis 1a im Bahnhof Stuttgart-Feuerbach und die Elektrifizierung des Gleises an diesem Bahnsteig investiert. Das Land Baden-Württemberg unterstützt das Vorhaben im Rahmen des Gesetzes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse (LGVFG) mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von voraussichtlich rund 6 Millionen Euro. Zum einen wurde der Bahnsteig auf rund 220 Meter verlängert. Damit können S-Bahnen mit maximaler Zuglänge bestehend aus drei S-Bahn-Fahrzeugen dort halten. Zum anderen wurde der Bahnsteig auf 96 Zentimeter über Schienenoberkante erhöht, so dass der Ein- und Ausstieg für Fahrgäste dadurch stufenlos ist. Zusätzlich wurde das Gleis für den S-Bahn-Betrieb elektrifiziert.

Verbesserungen der Bahninfrastruktur durch QSS-Maßnahmen

Mit dem Ziel, den Schienenverkehr in der Region deutlich zu stärken, treibt der Verband Region Stuttgart gemeinsam mit dem Land die Qualitätsoffensive für den Schienenknoten Stuttgart (QSS) konsequent voran. Die QSS-Maßnahmen wie in Stuttgart-Feuerbach sollen dazu dienen, das S-Bahn-Angebot in der Region spürbar zu erweitern, Verspätungen zu reduzieren und die Leistungsfähigkeit des Systems deutlich zu erhöhen. Aktuell werden in ein ganzes Bündel von Infrastrukturverbesserungen rund 100 Millionen Euro investiert.

S-Bahn-Fahrgäste haben bereits in den vergangenen Wochen während der Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke von einem verbesserten Anschluss zwischen S-Bahnen und Stadtbahnen am Bahnhof Feuerbach profitiert. Insbesondere als die S-Bahn-Verbindung zum Hauptbahnhof unterbrochen war und die S-Bahnen Feuerbach auf den üblichen Gleisen nicht anfuhren, konnten Fahrgäste durch das Halten der Züge der S6 am neuen Gleis 1a dennoch auf die Stadtbahnen umsteigen und zwischen Feuerbach und Hauptbahnhof auf die Züge der Linie U6 ausweichen. Davor haben bereits seit Samstag, 26. Juli, die Züge der S60 den neuen Bahnsteig an Gleis 1a angefahren. Dadurch hatten Fahrgäste variablere Anschlussmöglichkeiten als in Stuttgart-Zuffenhausen, wo die Züge der S60 bisher bei den Sperrungen der Stammstrecke üblicherweise endeten.

08. September 2025, 15:15 Uhr
Stuttgart
Nach Tunnelbau für Stuttgart 21 werden Ferngleise in ursprüngliche Lage zurückverlegt • Änderungen in den Fahrplänen von Fern-, Regionalverkehrs- und S-Bahn-Zügen vom 13. September bis 17. Oktober • Zusätzlich kurzfristige Fahrplanänderungen auf der Remsbahn wegen Hangsicherung bei Urbach

Die Deutsche Bahn (DB) sperrt vom 13. September bis zum 17. Oktober die Gleise für den Fern- und Regionalverkehr zwischen Stuttgart und Esslingen (Neckar). Nach Abschluss des Tunnelbaus für Stuttgart 21 werden die beiden Ferngleise zwischen Stuttgart-Untertürkheim und Stuttgart-Obertürkheim in die ursprüngliche Lage zurückverlegt. Der gesamte Bahnverkehr wird über die Gleise der S-Bahn umgeleitet. Es kommt zu umfangreichen Änderungen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr:

S-Bahn

Samstag, 13. September, bis Donnerstag, 25. September 2025, und Montag, 13. Oktober, bis Freitag, 17. Oktober 2025

  • Die Linie S1 verkehrt zwischen Kirchheim(T) und Herrenberg im 30-Minuten-Takt. Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Herrenberg wird sie tagsüber (Mo-Fr. 6 Uhr bis 20.30 Uhr und Sa. 8.30 Uhr bis 20.30 Uhr) durch weitere Fahrten zum 15-Minuten-Takt ergänzt.
  • Die Linie S2 verkehrt zwischen Schorndorf und Filderstadt nur im 30-Minuten-Takt.
  • Die Linie S3 verkehrt zwischen Backnang und Flughafen/Messe im 30-Minuten-Takt.

Freitag, 26. September bis Sonntag, 12. Oktober 2025 (während Cannstatter Volksfest)

  • Die Linie S1 verkehrt zwischen Kirchheim(T) und Herrenberg im 30-Minuten-Takt.Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Herrenberg wird sie tagsüber (Mo-Fr. 6 Uhr bis 20.30 Uhr und Sa. 8.30 Uhr bis 20.30 Uhr) durch weitere Fahrten zum 15-Minuten-Takt ergänzt.
  • Die Linie S2 verkehrt zwischen Schorndorf und Filderstadt nur im 30-Minuten-Takt. Von Waiblingen nach Stuttgart-Vaihingen wird sie (Mo-Fr. 6 Uhr bis 0 Uhr und am Wochenende bis 1 Uhr) durch weitere Fahrten zum 15-Minuten-Takt ergänzt.
  • Die Linie S3 verkehrt zwischen Backnang und Flughafen/Messe im 30-Minuten-Takt. Von Stuttgart-Vaihingen nach Waiblingen wird sie (Mo-Fr. 6 Uhr bis 0 Uhr und am Wochenende bis 0.30 Uhr) durch weitere Fahrten zum 15-Minuten-Takt ergänzt.

Fernverkehr

Im Fernverkehr der DB können nicht alle ICE und EC-Linien zwischen Stuttgart und München verkehren. Die DB bietet ein stündliches Direktangebot mit ICE-Zügen zwischen Stuttgart und München an. Aufgrund weiterer Baustellen im Netz der DB haben diese Züge bis zum 30. September zwischen 35 und 60 Minuten längere Fahrzeiten. 

Die Fahrten sowohl auf der Eurocity(EC)-Linie 62 Frankfurt–Stuttgart–München–Klagenfurt als auch auf der ICE-Linie 60 Karlsruhe–Stuttgart–München fallen aus.

Regionalverkehr

Noch bis Freitag, 12. September 2025

  • Die Linie RE 6 fällt zwischen Stuttgart Hbf und Tübingen Hbf komplett aus.
  • Bei den Linien MEX 12 und MEX 18 gibt es Teilausfälle im Abschnitt Reutlingen Hbf – Tübingen Hbf.

Samstag, 13. September 2025 und Sonntag, 14. September 2025

  • Die Linie RE 6 fällt zwischen Stuttgart Hbf und Tübingen Hbf komplett aus.
  • Bei der Linie MEX 12 kommt es zu Teilausfällen sowohl zwischen Stuttgart Hbf und Esslingen (N) als auch zwischen Reutlingen Hbf und Tübingen Hbf. Züge der Linie MEX 12 verkehren somit auf zwei getrennten Abschnitten: Stuttgart Hbf – Heilbronn Hbf (bzw. weiterhin nach Mosbach-Neckarelz) sowie Esslingen (N) – Reutlingen Hbf.
  • Die Linie MEX 18 fährt auf dem regulären Laufweg zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Esslingen (N) über das S-Bahn-Gleis mit erhöhten Kapazitäten und fährt nicht zwischen Reutlingen Hbf und Tübingen Hbf.

Montag, 15. September 2025 bis Freitag, 17. Oktober 2025

  • Die Linien RE 6 und RE 6a fallen zwischen Stuttgart Hbf und Tübingen Hbf komplett aus.
  • Die Linie MEX 12 verkehrt nun auch zwischen Stuttgart Hbf und Esslingen (N). Züge der Linie MEX 12 verkehren somit auf zwei getrennten Abschnitten: Stuttgart Hbf – Heilbronn Hbf (ggf. weiter nach Mosbach-Neckarelz) und Stuttgart Hbf – Tübingen Hbf.
  • Die Linie MEX 18 bleibt auf ihrem regulären Laufweg zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Esslingen (N) unterwegs – weiterhin über das S-Bahn-Gleis und mit erhöhten Kapazitäten.
  • Von 15.September bis 17. Oktober 2025 entfallen die Züge der Linie RE 6a.
  • Während dieser Maßnahmen halten die Züge der Linie RE 5 (Stuttgart – Ulm – Friedrichshafen) zusätzlich in Stuttgart-Bad Cannstatt.
  • Auf der Murrbahn kommt es nur zu geringfügigen Einschränkungen bei den Linien MEX 19 (Stuttgart – Gaildorf West) MEX 90 (Stuttgart – Schwäbisch Hall-Hessental (– Crailsheim): Die Züge 17543 und 17542 fallen am Wochenende abschnittsweise aus, die Abfahrt von 17551 erfolgt nach einem veränderten Fahrplan. Züge der Linien 

An- und Abreise mit der S-Bahn bei Veranstaltungen in der MHP-Arena

Um die Sicherheit der Reisenden bei hohem Fahrgastaufkommen und bei schnellen Durchfahrten von ICE-Zügen zu gewährleisten, sperrt die DB die S-Bahn-Station Neckarpark für die An- und Abreise bei Veranstaltungen in der MHP-Arena. Die Besucher:innen des Stadions, die mit der S-Bahn an- und abreisen, werden gebeten, auf den Bahnhof Bad Cannstatt auszuweichen. Das betrifft etwa den Zeitraum von drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis drei Stunden nach Veranstaltungsende. Die DB bittet für die präventiven Maßnahmen um Verständnis.

Zusätzliche Einschränkungen auf der Remsbahn wegen Hangsicherungsmaßnahmen

Vom 9. bis 30. September 2025 führt die DB InfraGO AG auf der Remsbahn dringend notwendige Hangsicherungsmaßnahmen durch. Die Arbeiten der Infrastruktursparte der Deutschen Bahn (DB) sind erforderlich, nachdem bei Urbach ein Hang infolge von Starkregen instabil geworden ist. Auf der Remsbahn steht daher im genannten Zeitraum von montags bis freitags zwischen 7 und 20 Uhr nur ein Gleis zur Verfügung.

Zwischen Aalen und Stuttgart fahren deshalb die Züge der Linie MEX 13 während der Bauarbeiten nur stündlich. Der planmäßige Halbstundentakt bleibt durch einen zusätzlichen stündlichen Pendelverkehr zwischen Schwäbisch Gmünd und Aalen bestehen. Zwischen Schwäbisch Gmünd und Schorndorf verkehren vom 15. bis 30. September während der Bauarbeiten ergänzende Expressbusse, die einen Anschluss an die S-Bahn in Schorndorf erhalten. Während der Baumaßnahme entfallen die Züge der Linie RE 1 zwischen Stuttgart und Aalen, die Intercity-Züge (IC) der DB Fernverkehr werden über die Murrbahn umgeleitet und halten deshalb nicht in Schwäbisch Gmünd, Aalen und Ellwangen.

Informationen zu Reiseverbindungen

Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden kommt es darüber hinaus im Bereich des Stuttgarter S-Bahn-Netzes orts- und zeitweise zu weiteren Bauarbeiten und dem Einsatz von Ersatzbussen - zum Teil auch kurzfristig. Die DB bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator. Da die Verbindungen mit den Ersatzbussen längere Fahrzeiten zur Folge haben, empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen zudem, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

06. September 2025, 09:00 Uhr
Stuttgart
Bergungs- und Aufräumarbeiten nahezu abgeschlossen • DB bündelt Instandhaltungsmaßnahmen an Donaubrücke mit Arbeiten zwischen Rechtenstein und Riedlingen

Nach dem Zugunglück bei Riedlingen hat die Deutsche Bahn (DB) die aufwendigen Bergungs- und Aufräumarbeiten nahezu abgeschlossen. Im Anschluss daran wird die DB im Lauf der nächsten Woche mit der Instandsetzung der Strecke zwischen Rechtenstein und Riedlingen beginnen. Abhängig vom Verlauf der Arbeiten geht die DB derzeit davon aus, dass der durchgehende Zugverkehr auf der Donautalbahn mit Ende der Herbstferien Anfang November wieder aufgenommen werden kann.

In den vergangenen Wochen haben Bautrupps unter Hochdruck Gleise, Schotter und Schwellen auf dem Streckenabschnitt entfernt. Parallel liefen in enger Abstimmung mit Naturschutzbehörde, Landkreis, Kommune und allen beteiligten Stellen die Planungen für die anstehenden Arbeiten.

Diese gestalten sich aufwendig: Auf einer Länge von 300 Metern muss das Gleis komplett erneuert werden. Das erfordert sowohl Arbeiten an den Schwellen und Schienen als auch an der beidseits des Gleises verlaufenden Entwässerungsanlage. Insgesamt werden fast 500 Betonschwellen, knapp 700 Meter Schienen und 900 Tonnen Schotter verbaut. Die ebenfalls beschädigten Strecken- und Signalkabel müssen ausgetauscht werden. Im Bereich der Böschung wird der Abschnitt des Erdrutsches saniert.

Darüber hinaus bündelt die DB notwendige Instandhaltungsmaßnahmen an der naheliegenden Donaubrücke mit den Arbeiten zwischen Rechtenstein und Riedlingen.

Damit die Reisenden auch während der Instandsetzungsarbeiten zuverlässig an ihr Ziel kommen, wird der derzeit eingerichtete Ersatzverkehr mit Bussen weiter bestehen bleiben. Die Deutsche Bahn bittet darum, dass sich Fahrgäste auf bahn.de/aktuelles oder über den DB Navigator vor Antritt der Reise informieren. 

Am 27. Juli 2025 war es auf der Strecke bei Riedlingen zu einem schweren Unfall gekommen, bei dem drei Menschen ihr Leben verloren haben und mehrere teils schwer verletzt wurden. Zur Ermittlung der Unglücksursache unterstützt die Deutsche Bahn die Behörden weiterhin mit allen Kräften.

05. September 2025, 16:46 Uhr
Stuttgart
Arbeiten erfolgreich abgeschlossen • Linien S1 bis S5 bis 13. September 2025 im Halbstundentakt •„Digitaler Knoten Stuttgart“ sorgt künftig für mehr Flexibilität und Zuverlässigkeit

Die Sperrung der Stammstrecke der S-Bahn in Stuttgart endet wie geplant am Samstag, 6. September 2025. Ab 3.30 Uhr fahren die S-Bahnen im innerstädtischen Bahntunnel wieder die Stationen Hauptbahnhof (tief), Stadtmitte, Feuersee, Schwabstraße, Universität und Österfeld an. Sowohl der Ersatzverkehr mit Bussen als auch der alternative Zugpendel mit Regionalverkehrszügen zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Böblingen werden wieder eingestellt.

Die Züge der S-Bahn-Linien S1 bis S5 fahren bis einschließlich Samstag, 13. September 2025, weiterhin im Halbstundentakt. Grund dafür ist, dass die Deutsche Bahn (DB) die letzte Woche der Sommerferien in Baden-Württemberg für kurzfristig notwendige Instandhaltungen an den Bahnstrecken im Bereich von Stuttgart-Vaihingen sowie zwischen Ludwigsburg und Bietigheim nutzt. Dadurch können weitere Einschränkungen für Pendler:innen und Schüler:innen während der anstehenden Herbstbaustellen nach den Ferien vermieden werden. Von den Bauarbeiten nicht betroffen sind die S-Bahnen der Linie S6, die damit nach dem Ende der Sperrung der Stammstrecke wieder zum gewohnten 15-Minuten-Takt zurückehren. Neuer Zielbahnhof der Züge der Expresslinie S62 aus Weil der Stadt ist ab 8. September 2025 von montags bis freitags während der Hauptverkehrszeiten Stuttgart-Feuerbach.

Die DB empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator.

Für den zukünftig digitalen Zugbetrieb hat die DB auch in diesem Jahr die S-Bahn-Stammstrecke mit neuer Technik ausgestattet. Im Rahmen des bundesweiten Pilotprojekts Digitaler Knoten Stuttgart (DKS) wurden unter anderem rund 50 Kilometer Kabel neu verlegt. Im Bereich der neuen Überleitstelle Birkenkopf hat die DB an der Oberleitung gearbeitet und die Montage der Deckenstromschiene über den Weichen vorbereitet. Mit den neuen Weichenverbindungen zwischen den Haltestellen Schwabstraße und Universität wird die S-Bahn in Zukunft betrieblich flexibler und damit verlässlicher. Zudem hat die DB weiterhin am Anschluss der neuen Station Mittnachtstraße an die S-Bahn-Stammstrecke gearbeitet. Über den verlängerten S-Bahn-Tunnel wird der von der Landeshauptstadt Stuttgart geplante Stadtteil Rosenstein an die S-Bahn angebunden. Dort sollen Wohnungen für rund zehntausend Menschen entstehen.

25. August 2025, 08:00 Uhr
Stuttgart
Rund 700.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten starten am 25. August 2025

Mehr Komfort für Fahrgäste an der Station Sulzbach (Murr): Die Deutsche Bahn (DB) erneuert an der Station den Aufzug an den Gleisen 1 und 2. Fahrgäste profitieren damit künftig von einem verlässlicheren Betrieb der Anlage. Insgesamt investieren Bahn und Bund rund 700.000 Euro in die Maßnahme.

Die Arbeiten starten am 25. August 2025 und werden voraussichtlich Anfang 2026 abgeschlossen sein. In dieser Zeit steht die Anlage nicht zur Verfügung, Gleis 2 ist dadurch für Reisende nicht barrierefrei erreichbar.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden für alle Verbindungen, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml

21. August 2025, 15:00 Uhr
Stuttgart
Anpassungen an der Soft- und Hardware erfordern weiteren Aufschub • Ersatzfahrplankonzept ab dem 25. August 2025 • Neue Inbetriebnahme voraussichtlich im November 2025

Die Arbeiten der Deutschen Bahn (DB) am neuen Elektronischen Stellwerk (ESTW) im Bahnhof Osterburken dauern über den 25. August 2025 an. Grund hierfür sind kurzfristig notwendige Anpassungen an der Soft- und Hardware für das neue ESTW Osterburken. Die DB arbeitet mit Hochdruck an einer Lösung. Die Inbetriebnahme kann jedoch voraussichtlich erst im November 2025 erfolgen. Die Strecke Seckach – Osterburken bleibt bis zum 3. November gesperrt. Die DB passt aktuell den Bauablauf an. Aufgrund der weiteren notwendigen Arbeiten bedarf es eines neuen Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzepts für den Regional-, S-Bahn- und Güterverkehr. Die DB bittet betroffene Fahrgäste und Güterverkehrskunden für entstehende Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

So kommen Fahrgäste ab 25. August weiter an ihr Ziel:

  • Die planmäßigen S-Bahn-Züge der Linie S1 und einzelne der Linien S2 und S4 fahren ab Heidelberg Hbf im weiteren Verlauf nur bis bzw. ab Mosbach (Baden) und entfallen in beiden Richtungen im Teilabschnitt zwischen Mosbach (Baden) und Osterburken. Als Ersatz steht zwischen Mosbach (Baden) und Osterburken ein halbstündiger Busverkehr ohne Halt in Eichholzheim zur Verfügung. Zur Bedienung von Eichholzheim pendelt stündlich ein Bus ab bzw. bis Seckach.
  • Die Züge der Linie MEX 18 Heilbronn-Osterburken entfallen im Abschnitt zwischen Mockmühl und Osterburken. Ein Schienenersatzverkehr mit allen Unterwegshalten ist an allen Verkehrstagen im Zeitraum vom 25. August bis 04. September ganztägig eingerichtet.
  • Die Züge der von der Arverio betriebenen Linie RE8 Stuttgart Hbf - Heilbronn - Würzburg Hbf entfallen komplett zwischen Neckarsulm und Lauda in dem Zeitraum 25.08.-28.08.2025. Es wurde Schienenersatzverkehr eingerichtet. Weitere Informationen finden Sie auf der Auskunftsseite der Arverio.

So kommen Fahrgäste vom 27. August bis 30. September weiter an ihr Ziel:

  • Die S-Bahn-Züge der Linie S1 fahren ab Heidelberg Hbf im weiteren Verlauf bis bzw. ab Mosbach (Baden) und entfallen in beiden Richtungen im Teilabschnitt zwischen Mosbach (Baden) und Osterburken. Als Ersatz fahren die S-Bahn-Züge der Linie S2 über Mosbach (Baden) hinaus und bedienen stündlich den Teilabschnitt zwischen Mosbach (Baden) und Seckach. Ergänzend wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

So kommen Fahrgäste in der nächsten Bauphase vom 27. September bis 17. Oktober 2025 weiter an ihr Ziel:

  • Die Züge der Linie RE8 (Stuttgart Hbf–Heilbronn–Würzburg Hbf) entfallen zwischen Neckarsulm und Lauda. Es besteht ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Heilbronn und Lauda, der zum Teil an Ersatzhaltestellen abfährt. Ein eingeschränkter Zugverkehr im zweistündigen Takt bleibt bestehen.
  • Bei den Zügen der Linie MEX 18 (Tübingen–Stuttgart–Heilbronn–Osterburken) kommt es zu Zugausfällen zwischen Osterburken und Möckmühl. Als Ersatz sind Busse mit allen Unterwegshalten (Osterburken Bahnhof, Adelsheim Baron-Carl-Straße, Adelsheim Untere Austraße, Sennfeld Rathausplatz, Roigheim Abzweigung Bahnhof, Möckmühl Bahnhof) im Einsatz.

So kommen Fahrgäste in der nächsten Bauphase vom 1. bis 16. Oktober2025 weiter an ihr Ziel:

  • Die planmäßigen S-Bahn-Züge der Linie S1 und der Linie S2 fahren ab Heidelberg Hbf im weiteren Verlauf nur bis bzw. ab Mosbach (Baden) und entfallen in beiden Richtungen im Teilabschnitt zwischen Mosbach (Baden) und Osterburken. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet.

Das aktuelle Verkehrskonzept finden Kund:innen auf dem Bauinformationsportal der DB. Wir bedauern die Einschränkungen und bitten unsere Kund:innen, mehr Zeit einzuplanen sowie sich vor Fahrtantritt im DB Navigator, auf bahn.de, und efa-bw.de zu informieren. Bitte planen Sie mehr Reisezeit ein und informieren Sie sich vor Fahrtantritt über Ihre Verbindung. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den Bussen aus Platz- und Sicherheitsgründen nicht möglich.

Über die Verbindungen der RE 8 einschließlich des Ersatzverkehrs mit Bussen informiert Arverio Baden-Württemberg zusätzlich auf ihrer Website.

Die Modernisierungsarbeiten am Bahnhof Osterburken laufen planmäßig weiter. Ziel ist es, den Bahnhof komfortabler und barrierefrei zu gestalten. Die Deutsche Bahn bittet alle Reisenden, Anwohner und Unternehmen um Verständnis für die Verzögerung und die damit verbundenen Einschränkungen.

15. August 2025, 00:00 Uhr
Stuttgart
Rund 850.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten starteten am 11. August 2025

Mehr Komfort für Fahrgäste an der Station Mannheim Arena / Maimarkt (Neckar): Die Deutsche Bahn (DB) erneuert an der Station die Aufzüge an Gleis 2/3 sowie am Vorplatz. Fahrgäste profitieren damit künftig von einem verlässlicheren Betrieb der Anlage. Insgesamt investieren Bahn und Bund rund 850.000 Euro in die Maßnahme.

Die Arbeiten starteten am 11. August 2025 und werden voraussichtlich Ende 2025 abgeschlossen sein. In dieser Zeit steht die Anlage nicht zur Verfügung, dadurch gibt es keinen barrierefreien Zugang zum Gleis 1 sowie dem Mittelbahnsteig Gleis 2/3.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden für alle Verbindungen, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml

13. August 2025, 14:56 Uhr
Stuttgart
Umfassende Erneuerung starteten im Juli • Investitionen von rund 5 Millionen

Die Deutsche Bahn (DB) führt umfassende Sanierungsarbeiten am Hauptbahnhof Reutlingen durch. Bis zum Dezember 2026 wird die DB das Empfangsgebäude und die Expressguthalle grundlegend modernisieren und energetisch ertüchtigen. Das läuft im Rahmen des FABB3 Bundesmittelförderprogramms, welches barrierefreie und attraktive Bahnhöfe fördert.

Modernisierungsmaßnahmen im Detail

Die DB modernisiert den Hauptbahnhof Reutlingen mit neuen Dachdeckungen, Photovoltaikanlagen und optimierten Fassaden. Sie ersetzt zudem Fenster, erneuert die Innenräume der Empfangshalle, sanitäre wie elektrische Anlagen und aktualisiert Beleuchtung sowie die Fahrgastanzeige. Ein taktiles Wegeleitsystem, eine neue Außentreppe mit Rampe und Vermarktungsflächen für Einzelhandel und Imbiss steigern Komfort und Zugänglichkeit.

Investitionen und Zugang

Rund 5 Millionen Euro fließen in den Umbau, darunter investieren der Bund 1.5 Millionen Euro und die DB 3.4 Millionen Euro. Während der Bauphase bleibt die Empfangshalle zeitweise geschlossen, der Zugang zu den Gleisen erfolgt von der südlichen Giebelseite des Empfangsgebäudes und der nördlichen Giebelseite der Expressguthalle.

11. August 2025, 15:29 Uhr
Stuttgart
Ende 2026 sollen die ersten Züge rollen • Havariefolgen aus 2017 beseitigt • Zentrales Teilprojekt des Ausbaus Karlsruhe-Basel geht in die finale Phase

Beim Bahnprojekt Karlsruhe–Basel ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die Tunnelvortriebsmaschine, die nach der Havarie am 12. August 2017 stillgelegt worden war, ist vollständig zurückgebaut. Der planmäßige Rückbau schließt eine technisch anspruchsvolle sowie komplexe Bauphase ab und ebnet den Weg für die finalen Arbeiten am Tunnel Rastatt.

Rückbau nach Plan abgeschlossen

Die rund 90 Meter lange und 2.000 Tonnen schwere Maschine wurde in mehreren präzise geplanten Schritten demontiert. Stück für Stück wurde sie freigelegt, aufgetrennt und in bis zu 70 Tonnen schwere halbkreisförmige Segmente zerlegt. Nach dem Entfernen von Maschine und Beton konnte die Baugrube bis zur künftigen Tunnelsohle weiter ausgehoben und der Tunnelrohbau fertiggestellt werden. Insgesamt wurden rund 52.000 Kubikmeter Erdmaterial ausgehoben – ein Volumen, das etwa 20 olympischen Schwimmbecken entspricht.

Derzeit laufen die abschließenden Ausbaumaßnahmen im Tunnel. Dazu zählen der Einbau des letzten Abschnitts der festen Fahrbahn, die Installation der Oberleitung, die Montage der Signaltechnik, der Beleuchtung und verschiedener Kommunikationssysteme.

Abschließende Phase zur Inbetriebnahme

Nach dem Einbau der technischen Ausstattung folgen in den kommenden Monaten technische Prüfungen der baulichen und betrieblichen Anlagen, Sicherheitsübungen mit Feuerwehr und Rettungskräften sowie Testfahrten. Ziel ist es, die Betriebsbereitschaft des Tunnels vorzubereiten und einen reibungslosen Übergang in den Regelbetrieb sicherzustellen. Das Projektteam der Bahn arbeitet darauf hin, dass erste Züge wie geplant Ende 2026 durch den Tunnel Rastatt fahren können.

Der Tunnel Rastatt ist ein zentraler Bestandteil des viergleisigen Ausbaus der Rheintalbahn, mit dem die Deutsche Bahn zusätzliche Kapazitäten für einen leistungsfähigen und umweltfreundlichen Schienenverkehr schafft. Durch das 4.270 Meter lange Bauwerk unterqueren Züge künftig das Stadtgebiet Rastatt – eine spürbare Entlastung für die Anwohnerinnen und Anwohner vom Lärm vorbeifahrender Züge.

Mehr Infos unter: www.karlsruhe-basel.de

11. August 2025, 10:59 Uhr
Stuttgart
Rund 380.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten starten am 11. August 2025

Die Deutsche Bahn (DB) verbessert den Komfort für Reisende am Bahnhof Meckesheim durch die Erneuerung des Aufzugs am Bahnsteig Gleis 2/3. Diese Maßnahme soll für Fahrgäste einen zuverlässigeren Betrieb der Anlage gewährleisten. Insgesamt werden rund 380.000 Euro von Bahn und Bund investiert.

Die Bauarbeiten starten am 11. August 2025 und sollen voraussichtlich im Herbst desselben Jahres abgeschlossen sein. Während dieser Zeit ist der Aufzug außer Betrieb, sodass der Zugang zum Mittelbahnsteig Gleis 2/3 nicht barrierefrei möglich ist.

Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und empfiehlt Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Diese unterstützt bei der Planung einer alternativen Route.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml

11. August 2025, 10:58 Uhr
Stuttgart
Rund 300.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten starten am 11. August 2025

Mehr Komfort für Fahrgäste an der Station Wendlingen (Neckar): Die Deutsche Bahn (DB) erneuert an der Station den Aufzug an Gleis 2/3. Fahrgäste profitieren damit künftig von einem verlässlicheren Betrieb der Anlage. Insgesamt investieren Bahn und Bund rund 300.000 Euro in die Maßnahme.

Die Arbeiten starten am 11. August 2025 und werden voraussichtlich Ende Winter 2025 abgeschlossen sein. In dieser Zeit steht die Anlage nicht zur Verfügung, dadurch gibt es keinen barrierefreien Zugang zum Mittelbahnsteig Gleis 2/3.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden für alle Verbindungen, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml

29. Juli 2025, 16:00 Uhr
Stuttgart
Arbeiten von 29. Juli bis 2. August • Ersatzverkehr mit Bussen

Aufgrund der Sicherung eines Hangs am Bahnhof Triberg sperrt die Deutsche Bahn (DB) von Dienstag, 29. Juli, bis Betriebsbeginn am Samstag, 2. August, den Streckenabschnitt der Schwarzwaldbahn zwischen Hausach und St. Georgen (Schwarzw) für den Zugverkehr. Für Fahrgäste setzt die DB einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.

Fahrplanänderungen

Regionalverkehr: Züge der Linie RE2 verkehren zwischen Karlsruhe und Hausach sowie zwischen St. Georgen (Schwarzw) und Konstanz. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist zwischen St. Georgen (Schwarzw) und Hausach eingerichtet. Fahrgäste, die zwischen Hausach und Hornberg reisen, werden gebeten, auf die Linie RS11 der SWEG auszuweichen.

Fernverkehr: Der ansonsten zwischen Karlsruhe Hbf – Konstanz verkehrende ICE 1579 endet am Freitag, den 1.8.2025 bereits in Karlsruhe. Der ICE 1578 (Konstanz – Karlsruhe Hbf) startet am Samstag, den 2. August 2025 erst in Karlsruhe.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien. Informationen gibt es in der Reiseauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator. Die Reiseverbindungen werden sukzessive in die Fahrplanmedien eingepflegt. Zudem empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

25. Juli 2025, 14:24 Uhr
Stuttgart/Karlsruhe
Infomarkt der DB InfraGO in Teningen • Neuer Haltepunkt in Emmendingen • Projekt nimmt Anregungen der Anwohnenden entgegen

Mehr Lärmschutz, barrierefreie Haltepunkte und ein neuer Haltepunkt in Emmendingen: Die Deutsche Bahn (DB) informiert über ihre Planungen im Bahnprojekt Karlsruhe-Basel. Bei der Informationsveranstaltung geht es um den Streckenabschnitt zwischen Teningen und Denzlingen. Die DB lädt am Donnerstag, 31. Juli, zwischen 15.30 und 20 Uhr in die Teninger Nimberghalle ein.  

 Der rund 15 Kilometer lange Abschnitt 8.5 beginnt nördlich von Köndringen, führt durch Emmendingen und Denzlingen und endet kurz vor Gundelfingen. Die Bahnstrecke wird grundlegend erneuert, um Reisende in Zukunft schneller und komfortabler zu befördern. In Denzlingen baut die DB neue Weichen ein und verbessert die Einbindung der Elztalbahn. Von Norden aus kommend können in Zukunft Züge von der Elztalbahn und der Rheintalbahn gleichzeitig in den Bahnhof einfahren. Das reduziert Wartezeiten und steigert die Pünktlichkeit.  

 Die Haltepunkte Köndringen, Emmendingen und Denzlingen werden generalüberholt. Der Haltepunkt Kollmarsreute wird durch den neuen Haltepunkt Bürkle-Bleiche ersetzt. Der neue Haltepunkt wird im Kreuzungsbereich der Rheintalbahn mit der Kreisstraße 5102/Am Dachsrain errichtet. Damit erhält Emmendingens bevölkerungsreichster Stadtteil einen eigenen Bahnzugang. Von Kollmarsreute und Sexau aus ist der Haltepunkt fußläufig oder mit dem Bus erreichbar.  

 Anwohner:innen profitieren vom deutlich verbesserten Lärmschutz: Die DB errichtet auf über acht Kilometer Länge neue Schallschutzwände. Die Wände werden zwischen 1,5 und sechs Meter hoch. Gleichzeitig erneuert die Deutsche Bahn 30 kreuzende Brücken und Unterführungen entlang der Strecke.  

 Die Informationsveranstaltung in Teningen findet in Form eines Infomarktes statt: An Themenständen informiert die Bahn über die Streckenführung, die Veränderungen an den Haltepunkten und den geplanten Schallschutz. Besucher:innen können die Strecke auch virtuell bereisen. Hierfür wird der Ausbau der Strecke am Computer visualisiert. Und: Interessierte können ihre Fragen im direkten Gespräch mit der DB klären.   

Der Infomarkt ist Teil der Frühen Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen von großen Infrastrukturvorhaben. Die Unterlagen der Vorplanung liegen den Städten und Gemeinden ab dem 31. Juli 2025 vor. Online sind sie unter www.karlsruhe-basel.de zu finden. Wer Hinweise und Anregungen zur Planung hat, kann diese bis zum 31. August 2025 über kontakt@karlsruhe-basel.de an die Bahn richten.   

Presserundgang: Wir laden alle Medienverter:innen zu einem Rundgang über den Infomarkt ein. Stefan Fehringer, Technischer Projektleiter für die Ausbaustrecke im Abschnitt Teningen–Buggingen, steht für Fragen zur Verfügung. Der Presserundgang findet noch vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung am 31. Juli 2025, um 14.45 Uhr, statt. Wir bitten um Anmeldung unter presse.s@deutschebahn.com.  

Hinweis für Redaktionen:  Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.karlsruhe-basel.de.  In den sozialen Netzwerken unter: Facebook www.facebook.com/karlsruhebasel, www.facebook.com/tunnelrastatt und Instagram www.instagram.com/karlsruhebasel (@karlsruhebasel) oder www.instagram.com/tunnelrastatt (@tunnelrastatt)  

24. Juli 2025, 15:26 Uhr
Stuttgart
Taufpaten würdigen erfolgreiches Engagement des Biosphärengebietes Schwäbische Alb in der Kooperation Fahrtziel Natur • ICE 4 verbindet Reisekomfort, innovative Technik und hohe Energieeffizienz • BahnBonus Punkte für Projekt auf der Alb spenden

Ein perfektes Paar: Ein hochmoderner und klimafreundlicher ICE 4 wurde heute in Reutlingen mit Wasser aus der Großen Lauter auf den Namen Biosphärengebiet Schwäbische Alb getauft. Erstmals steht damit ein Biosphärenreservat der von BUND, NABU, VCD und Deutscher Bahn getragenen Kooperation Fahrtziel Natur als Namensgeber für einen ICE Pate. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb engagiert sich seit 2022 in der Kooperation und verfügt über besonders attraktive Angebote für Gäste, die die Region mit Bus und Bahn entdecken möchten. 

Taufpaten waren Richard Lutz, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Bahn AG, Thekla Walker, Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg, Michael Donth, Mitglied des Deutschen Bundestages und Jörg-Andreas Krüger, Präsident des NABU, Naturschutzbund Deutschland e.V. Das Taufwasser wurde von Kindern einer Biosphärenschule aus der Großen Lauter geschöpft und zur ICE-Taufe nach Reutlingen gebracht.  

Richard Lutz, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Bahn AG: „Der ICE 4 steht mit 137 Zügen für die konsequente Verjüngung unserer Fernverkehrsflotte. Ich freue mich, dass einer dieser modernen Züge ab sofort als klimafreundlicher Botschafter für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb unterwegs ist und Fahrtziel Natur bekannter macht. Mit unseren Kooperationspartnern wollen wir noch mehr Menschen von einer klimafreundlichen Bahnanreise überzeugen. Um den Zugverkehr für unsere Fahrgäste wieder verlässlicher zu machen, arbeiten wir als Deutsche Bahn mit Hochdruck an der Sanierung von Infrastruktur, Betrieb und Wirtschaftlichkeit. Ein stabiler Betrieb und ein attraktives Angebot gehen dabei Hand in Hand.“  

Thekla Walker, Ministerin für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg: „Neben dem Schutz ökologisch wertvoller Flächen stehen in unserem Biosphärengebiet Schwäbische Alb auch Klimaschutz und nachhaltiger Tourismus im Fokus. Daher setzen wir uns mit der Region für eine klimafreundliche Anreise und Mobilität vor Ort ein. Wir sind stolz, dass nun ein ICE den Namen Biosphärengebiet Schwäbische Alb trägt. Das würdigt die Bemühungen vor Ort und macht dieses faszinierende Schutzgebiet noch bekannter. Damit ist ein weiterer Schritt in der Erfolgsgeschichte des Biosphärengebiets Schwäbische Alb gemacht. 

Michael Donth, Mitglied des Deutschen Bundestages: „Mit der Taufe dieses modernen ICE 4 setzen wir ein starkes Zeichen für nachhaltigen Tourismus und klimafreundliche Mobilität. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb zeigt eindrucksvoll, wie Naturschutz, Regionalentwicklung und Bahnverkehr erfolgreich zusammenspielen – mit einem attraktiven ÖPNV-Angebot, der AlbCard und dem klaren Bekenntnis zur Anreise mit der Bahn. Umso wichtiger ist es, dass wir mit dem ICE 4 nun einen mobilen Botschafter für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb haben. Das wird die Region und ihre besondere Bedeutung für Natur und Nachhaltigkeit noch stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Dass das Fahrtziel Natur 2023 vom Tourismusausschuss des Deutschen Bundestags mit der Bleikristallkugel ausgezeichnet wurde, war auch eine Würdigung dieser engagierten Regionen. Ich freue mich, dass wir dieses Engagement heute sichtbar machen – mit einem ICE, der den Namen der Schwäbischen Alb künftig durch ganz Deutschland tragen wird.“ 

Jörg-Andreas Krüger, Präsident des NABU, Naturschutzbund Deutschland e.V.: „Wir freuen uns, dass wir mit diesem ICE den perfekten Botschafter für Fahrtziel Natur-Gebiete gefunden haben, denn die Bahn steht für nachhaltigen Tourismus und ressourcenschonende Mobilität. Damit setzen wir ein starkes Zeichen für die Kooperation und den Schutz unserer Kulturlandschaft. Besonders begeistert sind wir, dass Bahnreisende jetzt ihre BahnBonus Punkte für ein NABU-Projekt zum Schutz von Laubfrosch und Amphibien hier im Fahrziel Natur-Gebiet spenden können. So verbinden wir klimafreundliche Mobilität mit aktivem Naturschutz und erhalten gemeinsam Lebensräume für bedrohte Arten.“ 

Kooperation Fahrtziel Natur 

Botschafter für die Taufe ist die Kooperation Fahrtziel Natur, deren Träger die großen Umweltverbände BUND, NABU und VCD sowie die Deutsche Bahn sind. Gemeinsam mit 24 Fahrtziel Natur-Gebieten setzen sie sich für die Verbindung von nachhaltigem Tourismus und umweltfreundlicher Mobilität ein. Im März 2023 wurde die Kooperation Fahrtziel Natur mit dem Ehrenpreis des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages ausgezeichnet. Als Anerkennung des Engagements der Fahrtziel Natur-Gebiete tauft die DB in den kommenden Jahren auf den Namen eines jeden Fahrtziel Natur-Gebietes einen modernen ICE.  

Mit dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist nun Baden-Württembergs größtes UNESCO-Biosphärenreservat Namensgeber eines ICE. Hier setzt man auf ein ganzheitliches Mobilitätskonzept für die Region: Mit der AlbCard nutzen Gäste den öffentlichen Nahverkehr in der Region kostenlos. 

Über den ICE 4 

Erst im März 2024 wurde das größte Beschaffungsprogramm der Geschichte der Deutschen Bahn mit der Auslieferung des 137. ICE 4 abgeschlossen: Der moderne Zug wurde von Hersteller Siemens Mobility in drei unterschiedlichen Varianten ausgeliefert – insgesamt über 1.500 Wagen mit rund 105.000 Sitzplätzen. Insgesamt hat die die DB 137 ICE 4-Züge in unterschiedlichen Varianten erhalten. Neben 37 7-Teilern sind 50 12-teilige Züge sowie 50 13-teilige XXL-ICE-Züge im Einsatz.  Der Täufling ist ein siebenstelliger ICE 4 und bietet 444 Sitzplätze. Als umweltfreundlicher Botschafter für die Alb wird der Zug bundesweit und auch in Österreich unterwegs sein. 

Die Deutsche Bahn treibt die Modernisierung ihrer ICE-Flotte weiter voran. Auch in diesem Jahr erhält die DB durchschnittlich alle drei Wochen einen neuen ICE. 

Hinweis an die Redaktionen: 

Träger der Kooperation Fahrtziel Natur sind die großen Umweltverbände BUND, NABU und VCD sowie die Deutsche Bahn. Gemeinsam mit 24 Fahrtziel Natur-Gebieten setzen sie sich für die Verbindung von nachhaltigem Tourismus und umweltfreundlicher Mobilität ein. Weitere Informationen unter https://www.fahrtziel-natur.de/ 

Weitere Informationen zum ICE 4 finden sie im Medienpaket.

21. Juli 2025, 12:45 Uhr
Stuttgart
Bauarbeiten machen keine Ferien: Deutsche Bahn sperrt auch in diesem Sommer den Innenstadttunnel in Stuttgart komplett für den S-Bahn-Verkehr х Für die spätere Anbindung von S21-Strecken an bestehende Gleise wird parallel zusätzlich im Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt und zeitweise auch an der Station Stuttgart Nordbahnhof gearbeitet • S-Bahnen fahren wie in den Vorjahren im Halbstundentakt auf geänderten Linien und halten im Hauptbahnhof (oben) an den Gleisen 1 bis 5 • Busse fahren zu den innerstädtischen S-Bahn-Stationen weiter • Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Böblingen fahren Regionalexpress-Züge im Pendelverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) setzt in diesem Sommer die Arbeiten für den zukünftig digitalen Zugbetrieb auf der Stammstrecke der S-Bahn in Stuttgart fort. Die in Baden-Württemberg meist befahrenste Verbindung wird als Teil des bundesweiten Pilotprojekts Digitaler Knoten Stuttgart (DKS) mit dem European Train Control System (ETCS) ausgerüstet. Fahrgäste profitieren dadurch in Zukunft von mehr und zuverlässigeren Zugfahrten. Neben dem Einbau der modernen Leit- und Sicherungstechnik arbeitet die DB auch weiterhin am Anschluss der neuen Station Mittnachtstraße an die S-Bahn-Stammstrecke. Über den neuen S-Bahn-Tunnel, der im Rahmen von Stuttgart 21 (S21) gebaut wurde, wird der von der Landeshauptstadt Stuttgart geplante Stadtteil Rosenstein an die S-Bahn angebunden. Dort sollen Wohnungen für rund zehntausend Menschen entstehen.

Von Samstag, 26. Juli, 1.30 Uhr, bis Samstag, 6. September 2025, 3.30 Uhr: Im fünften Jahr in Folge sperrt die DB während der Sommermonate die innerstädtische Tunnelstrecke zwischen den Stuttgarter S-Bahn-Stationen Hauptbahnhof (tief) und Vaihingen. Die DB bündelt die Arbeiten zur Digitalisierung des Zugbetriebs in diesem Jahr mit Baustellen für die spätere Anbindung von neuen S21-Strecken an bestehende Gleise. Im Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt nutzt die DB den gesamten Zeitraum vom 26. Juli bis zum 6. September für Gründungs- und Oberleitungsarbeiten sowie für die Anpassung der Bahnsteige an den Gleisen 1 bis 4. Vom 25. August bis zum 6. September ist zusätzlich die S-Bahn zwischen Stuttgart Feuerbach und Stuttgart Nordbahnhof wegen Arbeiten an der Oberleitung unterbrochen. Aufgrund der vielen Arbeiten ist in diesem Jahr eine Bündelung aller Maßnahmen in den Sommerferien (31. Juli - 13. September) nicht möglich.

Die DB bittet Reisende, sich vor Fahrtantritt zu informieren und empfiehlt dazu die elektronischen Fahrplanauskünfte auf bahn.de oder in der App DB Navigator. Die Fahrzeiten sind überwiegend länger. Auf vielen Verbindungen wird ein Umsteigen notwendig. Alle wichtigen Informationen hat die S-Bahn Stuttgart für ihre Fahrgäste auf der Webseite stammstrecke.info zusammengestellt.

DB ergänzt S-Bahn-Verkehr mit Regionalexpress-Zügen im Pendelverkehr

Für sechs Wochen fahren die S-Bahnen - wie auch schon in den vergangenen Jahren - die Stuttgarter Stationen Hauptbahnhof (tief), Stadtmitte, Feuersee, Schwabstraße, Universität und Österfeld nicht an. Zentraler Punkt im Liniennetz der S-Bahn ist Stuttgart Hauptbahnhof (oben). Die S-Bahnen fahren von den Gleisen 1 bis 5. Weil es hier nur eingeschränkt Platz gibt und zudem die S-Bahnen in dem Kopfbahnhof die Fahrtrichtung wechseln müssen, fahren auf allen Linien die S-Bahnen im Halbstundentakt - weitgehend zu den gewohnten Zeiten.

Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Böblingen fahren im Pendelverkehr stündlich Regionalexpress-Züge (RE-Pendel) jeweils mit Halt in Stuttgart-Vaihingen. Alle zwei Stunden ergänzen die Züge des Regionalverkehrs zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Rottweil beziehungsweise Freudenstadt die Fahrten. Diese Züge halten dafür zusätzlich auch in Stuttgart-Vaihingen.

Zwischen Fellbach, Stuttgart-Bad Cannstatt und Stuttgart Hauptbahnhof werden die S-Bahnen der Linie S2 über die Gleise für den Fern- und Regionalverkehr umgeleitet, weil im Bahnhof Bad Cannstatt die Gleise 1 bis 4 für den Zugverkehr gesperrt sind. Dadurch entfallen in beide Richtungen die Halte an den Stationen Stuttgart-Sommerrain und Stuttgart Nürnberger Straße. Die Züge der S3 wenden in Fellbach. Vom Bahnhof Bad Cannstatt können zudem in der Fahrtrichtung nach Esslingen (Neckar) die beiden S-Bahn-Stationen Stuttgart Neckarpark und Stuttgart-Obertürkheim nicht von den S-Bahnen der S1 angefahren werden, weil auch hier die S-Bahnen auf den Gleisen der Fernbahn fahren. Alle S-Bahnen fahren im Bahnhof Bad Cannstatt abweichend von den Bahnsteigen der Gleise 5 bis 8 ab. Die Bahnsteige wurden zuvor bei Bauarbeiten erhöht, um den Halt der S-Bahnen für das Ein- und Aussteigen der Fahrgäste zu ermöglichen. Vom 25. August bis zum 6. September werden die S-Bahnen der Linien S4 und S5 zwischen Kornwestheim und Stuttgart Hauptbahnhof (oben) über die Gleise des Fern- und Regionalverkehrs umgeleitet. Dadurch halten die S-Bahnen in beiden Richtungen nicht an den Stationen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart Nordbahnhof. Die Züge der S6 wenden in dieser Zeit in Stuttgart-Feuerbach.

Netz des VVS
Netz des VVS
Quelle: VVS

Die Linienübersicht der S-Bahnen im Einzelnen:

  • S1 Kirchheim (Teck)–Stuttgart Hauptbahnhof (oben) und
  • S1 Stuttgart-Vaihingen–Herrenberg

Die S-Bahnen der Linie S1 fahren aufgeteilt in zwei Linienabschnitte: Kirchheim (Teck)–Stuttgart Hauptbahnhof (oben) und Stuttgart-Vaihingen–Herrenberg. Die S1-Züge von Stuttgart Hauptbahnhof (oben) nach Kirchheim (Teck) halten nicht an den Stationen Stuttgart Neckarpark und Stuttgart-Obertürkheim. In Stuttgart-Untertürkheim halten diese Züge abweichend an Gleis 6. In der Gegenrichtung von Kirchheim (Teck) nach Stuttgart Hauptbahnhof (oben) fahren die S1-Züge an der Station Stuttgart Neckarpark abweichend nach Gleis 3.

  • S2 Schorndorf–Stuttgart Hauptbahnhof (oben)
  • S2 Stuttgart-Vaihingen–Filderstadt über Flughafen/Messe

Die S-Bahnen der Linie S2 fahren aufgeteilt in zwei Linienabschnitte: Schorndorf–Stuttgart Hauptbahnhof (oben) und Stuttgart-Vaihingen–Filderstadt über Flughafen/Messe. Zwischen Schorndorf und Hauptbahnhof (oben) halten die S2-Züge in beiden Richtungen nicht in Stuttgart-Sommerrain und Stuttgart Nürnberger Straße.

Als Ersatz für die Unterbrechungen bei den Linien S1 und S2 zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (oben) und Stuttgart-Vaihingen nutzen die Fahrgäste entweder den RE-Pendel Stuttgart–Böblingen–Stuttgart, der jeweils in Vaihingen hält, oder die Züge der Linien RE14a/RE14b Stuttgart Hauptbahnhof (oben)–Rottweil/Freudenstadt und zurück. Diese Züge halten in beiden Richtungen alle zwei Stunden zusätzlich in Vaihingen.

  • S3 Backnang–Fellbach

Die S-Bahnen der Linie S3 beginnen und enden vorzeitig in Fellbach. Zwischen Backnang, Winnenden, Waiblingen und Stuttgart Hauptbahnhof können Fahrgäste auf Züge des Regionalverkehrs ausweichen. Aufgrund der Bahnbauarbeiten in der Region kommt es auch bei diesen Zügen zu Einschränkungen im Angebot.

  • S4 Backnang/Marbach (Neckar)–Stuttgart Hauptbahnhof (oben)

Die S-Bahnen der Linie S4 beginnen und enden in Stuttgart Hauptbahnhof (oben).

  • S5 Bietigheim-Bissingen–Stuttgart Hauptbahnhof (oben)

Die S-Bahnen der Linie S5 beginnen und enden in Stuttgart Hauptbahnhof (oben).

Vom 25. August bis zum 6. September 2025 halten die Züge der S4 und S5 in beiden Fahrtrichtungen nicht an den Stationen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart Nordbahnhof. Bei den Fahrten von Stuttgart Hauptbahnhof (oben) sowohl in Richtung Marbach (Neckar) als auch in Richtung Bietigheim ist der Zugang zum Bahnsteig in Stuttgart-Zuffenhausen nicht barrierefrei.

  • S6 Weil der Stadt–Stuttgart Hauptbahnhof (oben)

Die S-Bahnen der Linie S6 beginnen und enden in Stuttgart Hauptbahnhof (oben). Zusammen mit der S60 ergibt sich von Montag bis Samstag im Linienabschnitt zwischen Renningen und Stuttgart-Zuffenhausen der gewohnte, tagsüber durchgängige 15-Minuten-Takt.

  • S60 Böblingen–Renningen/Stuttgart-Feuerbach

Die S-Bahnen der Linie S60 fahren von Montag bis Samstag zwischen Böblingen und Stuttgart-Feuerbach. In Stuttgart-Feuerbach halten die S60-Züge am neu gebauten Bahnsteig Gleis 1a. An den Sonntagen pendelt die S60 zwischen Böblingen und Renningen.

Vom 25. August bis zum 6. September 2025 ist die Verbindung zum Hauptbahnhof unterbrochen. Deshalb fahren die Züge der S6 zwischen Weil der Stadt und dem neu gebauten Bahnsteig Gleis 1a in Stuttgart-Feuerbach. Zwischen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz) fahren die Stadtbahnen der Linie U6 der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB), auf die Fahrgäste alternativ ausweichen können. Die S-Bahnen der Linie S60 fahren dann von Montag bis Samstag zwischen Böblingen und Stuttgart-Zuffenhausen. Von und nach Stuttgart Nordbahnhof fahren die Stadtbahnen der Linie U12 der SSB. Alternativ können Fahrgäste auch auf die Stadtbahnen der Linien U6, U7 und U15 an der Haltestelle Löwentorbrücke ausweichen.

  • Pendelverkehr mit Regionalexpress-Zügen Stuttgart Hauptbahnhof–Böblingen

Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (oben) und Böblingen fährt als Direktverbindung zum einen stündlich ein Pendelverkehr mit Regionalexpress-Zügen (RE-Pendel), die jeweils in beiden Richtungen in Stuttgart-Vaihingen halten. Die Fahrten werden alle zwei Stunden ergänzt von den Regionalexpress-Zügen der Linien RE14a/RE14b Stuttgart Hauptbahnhof (oben)–Rottweil/Freudenstadt. Die Züge halten ebenfalls in beiden Richtungen in Stuttgart-Vaihingen und bieten damit zum anderen weitere Direktverbindungen.

Die Züge der Expresslinie S62 Weil der Stadt–Stuttgart-Zuffenhausen fahren zwischen 28. Juli und 5. September nicht. Fahrgäste weichen auf die Züge der Linien S6 und S60 aus. Im gleichen Zeitraum fallen auch die Züge der Linie RB11 Stuttgart-Untertürkeim–Kornwestheim aus. Fahrgäste fahren alternativ mit den Zügen der Linien S1 und S4/S5 jeweils mit Umstieg am Stuttgarter Hauptbahnhof.

Die S-Bahnen der Linien S1 bis S6 fahren während der Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke jeweils tagsüber durchgängig mit maximal möglicher Zuglänge mit drei S-Bahn-Fahrzeugen.

Besserer Anschluss zwischen S- und Stadtbahn mit neuem Feuerbach-Bahnsteig

Für mehr Flexibilität und bessere Qualität im Schienenknoten Stuttgart hat der Verband Region Stuttgart (VRS) als Aufgabenträger der S-Bahn rund sieben Millionen Euro in einen Neubau des Bahnsteigs an Gleis 1a im Bahnhof Stuttgart-Feuerbach investiert. Zum einen wurde der Bahnsteig auf rund 220 Meter verlängert. Damit können S-Bahnen mit maximaler Zuglänge bestehend aus drei S-Bahn-Fahrzeugen dort halten. Zum anderen wurde der Bahnsteig auf 96 Zentimeter über Schienenoberkante erhöht, so dass der Ein- und Ausstieg für Fahrgäste dadurch stufenlos ist. Zusätzlich hat die DB das Gleis für den S-Bahn-Betrieb elektrifiziert.

Darüber hinaus profitieren S-Bahn-Fahrgäste bereits während der Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke in diesem Jahr von einem verbesserten Anschluss zwischen S-Bahnen und Stadtbahnen am Bahnhof Feuerbach. Insbesondere wenn ab 25. August die S-Bahn-Verbindung zum Hauptbahnhof unterbrochen ist und die S-Bahnen Feuerbach auf den üblichen Gleisen nicht anfahren, können Fahrgäste durch das Halten am neuen Gleis 1a dennoch auf die Stadtbahnen umsteigen und zwischen Feuerbach und Hauptbahnhof auf die Züge der Linie U6 ausweichen. Ab Montag, 8. September 2025, fahren dann die Züge der Expresslinie S62 planmäßig zwischen Weil der Stadt und Stuttgart-Feuerbach.

Busse fahren die S-Bahn-Stationen entlang der Stammstrecke an

Während der Bauarbeiten fahren Busse die innerstädtischen S-Bahn-Stationen entlang der Stammstrecke an. Die Busse sind als Schienenersatzverkehr (SEV) besonders gekennzeichnet.

Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz) und Stuttgart-Vaihingen Bahnhof (ZOB/Bussteig 1) verkehren Busse der Linie SEV1. Die Busse fahren alle zehn Minuten zu den Haltestellen Stadtmitte (Wilhelmsbau/Büchsenstraße), Feuersee, Schwabstraße, Universität und Österfeld (Vaihingen, Alter Friedhof). Von montags bis freitags jeweils während der Hauptverkehrszeiten (6-10 Uhr und 15.30-19.30 Uhr) fahren die Busse im 5-Minuten-Takt. Wegen Straßenbaustellen und damit verbundenen Umleitungen von Linienbussen der SSB können die Busse der Linie SEV1 abweichend zu den Vorjahren die Haltestelle Westbahnhof nicht anfahren.

Busse der Linie SEV3 ersetzen die frühe Anbindung des Flughafens mit den S-Bahnen und fahren von montags bis freitags jeweils um 4.50 Uhr als Direktverbindung vom Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz) zum Stuttgart Airport Busterminal.

Busse nach Sommerrain, Nürnberger Straße, Neckarpark und Obertürkheim

Zwischen Fellbach und Stuttgart-Bad Cannstatt (Haltestelle Wilhelmsplatz, Position 2) fahren Busse der Linie S3E zu den Stationen Sommerrain und Nürnberger Straße (Haltestelle Remstalstraße). Die Busse fahren im Halbstundentakt.

Von Stuttgart-Bad Cannstatt (Haltestelle Eisenbahnstraße, Position 1) fahren in Richtung Esslingen (Neckar) Busse der Linie S1E zu den Stationen Neckarpark, Untertürkheim, Obertürkheim, Mettingen und Esslingen (Neckar)/ZOB. Die Busse fahren ebenfalls im Halbstundentakt.

Bahn kennzeichnet Wege zu Bushaltestellen in grüner Farbe

Im Bereich der S-Bahn-Stationen entlang der Stammstrecke markiert die DB die Wege zu den Haltestellen, an denen die als Ersatzverkehr gekennzeichneten Busse abfahren, mit grünen Bodenlinien. Die Wegeleitung bietet Bahnreisenden beim Umsteigen eine gute Orientierung. Die DB setzt Servicemitarbeitende ein, damit das Umsteigen zwischen S-Bahnen und Bussen möglichst problemlos abläuft. Diese tragen Warnwesten und sind dadurch für Fahrgäste leicht zu erkennen.

Ausweitung des Angebots bei Stadtbahnen U1, U14 und Expressbussen X60

Für die Fahrgäste gibt es im Auftrag des Verbands Region Stuttgart darüber hinaus mehr Fahrtangebote bei Stadtbahnen und dem regionalen Expressbus RELEX. Die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) weiten die Verbindungen der Stadtbahn zwischen Innenstadt und Vaihingen aus. Dazu verlängern sie die Linie U1 Fellbach Lutherkirche–Heslach Vogelrain montags bis freitags jeweils zu den Hauptverkehrszeiten (etwa 6-9 Uhr und 15-19 Uhr) bis Vaihingen Bahnhof. Die zusätzlichen Verbindungen von und nach Vaihingen entlasten die Stadtbahnen der Linie U14. Die U14-Züge fahren zusätzlich sonntags nach dem Samstagsfahrplan. Dadurch entsteht an den Sonntagen ein dichteres Taktangebot.

Auf der Expressbuslinie X60 Leonberg­–Flughafen/Messe fahren während der Hauptverkehrszeiten zusätzliche Busse zwischen den Haltestellen Leonberg Bahnhof und Stuttgart Universität (Schleife), die das Angebot zu einem Viertelstundentakt ausweiten. Die Linie bietet eine attraktive Querverbindung direkt zum Hochschul- und Forschungsstandort in Stuttgart-Vaihingen. An der Haltestelle Universitätsstraße (vier Minuten Fußweg) besteht Anschluss an die Ersatzbusse der Linie SEV1. Das ausgeweitete Angebot auf den Linien U1, U14 und X60 finanziert der VRS als Aufgabenträger und Besteller der S-Bahn.

Im Innenstadtbereich ist für kurze Entfernungen auch das Fahrrad eine Alternative. Hier bieten sich die Leihfahrräder und -pedelecs von RegioRadStuttgart an. Das Bikesharing-System von Landeshauptstadt Stuttgart und DB hat zahlreiche Verleihstationen in der Stadt, an denen die Fahrräder und Pedelecs per App oder polygoCard entliehen und zurückgegeben werden können. Wer eine polygoCard besitzt, hat bei jeder Ausleihe eines Fahrrads 30, bei Pedelecs 15 Freiminuten. Weitere Informationen rund um RegioRadStuttgart gibt es auf regioradstuttgart.de und in der RegioRadStuttgart App. 

Einschränkungen im Fahrplan auch beim Fern- und Regionalverkehr

Der S-Bahn-Betrieb auf den Gleisen 1 bis 5 im Hauptbahnhof Stuttgart führt auch zu Anpassungen in den Fahrplänen von Fern- und Regionalzügen.

DB-Fernverkehr

Im Fernverkehr der DB können die Züge nicht auf allen Intercity-Express(ICE)- und Intercity(IC)-Linien wie gewohnt nach Stuttgart Hauptbahnhof fahren. Zum Teil halten die Züge als Ersatz in Esslingen (Neckar). Die IC-Züge der Linie 55 Dresden–Leipzig–Hannover–Köln–Koblenz–Stuttgart fahren abweichend von und nach Karlsruhe. Die Halte in Vaihingen (Enz) und Stuttgart Hauptbahnhof entfallen dabei.

Wegen weiterer Baustellen im Netz der DB fallen bis 14. August die Fahrten sowohl auf der Eurocity(EC)-Linie 62 Frankfurt–Stuttgart–München–Klagenfurt als auch auf der ICE-Linie 60 Karlsruhe–Stuttgart–München aus.

Die Züge der stündlichen IC-Linie 87 Stuttgart–Horb–Singen–Zürich fahren alle zwei Stunden von und nach Stuttgart Hauptbahnhof. In der Stunde dazwischen beginnen und enden die Züge in Stuttgart-Vaihingen. In Stuttgart-Vaihingen besteht von und nach Stuttgart Hauptbahnhof jeweils Anschluss mit den Regionalexpress-Zügen der Linie RE14a/RE14b.

Regionalverkehr

Das sind die wesentlichen Änderungen auf den Hauptrouten im Regionalverkehr:

  • Stuttgart Hauptbahnhof–Ulm Hauptbahnhof

Auf der Linie MEX16 Stuttgart–Geislingen–Ulm fahren die stündlichen Züge Stuttgart–Ulm regulär. Im Zwischentakt fahren die Züge Stuttgart–Geislingen nur im Streckenabschnitt zwischen Plochingen und Geislingen. Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Plochingen können die Fahrgäste auf andere Regionalzüge oder die Züge der S1 ausweichen.

  • Stuttgart Hauptbahnhof–Tübingen Hauptbahnhof

Die Züge der Linie MEX12 Tübingen–Heilbronn fahren regulär. Die Züge der Linie MEX18 Tübingen–Osterburken werden zwischen Esslingen (Neckar) und Ludwigsburg umgeleitet. Die Züge halten zusätzlich in Kornwestheim und fahren nicht über Stuttgart-Bad Cannstatt und Stuttgart Hauptbahnhof. Die Züge der Linie RE6a Stuttgart–Aulendorf fahren nicht im Streckenabschnitt zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Tübingen. Die Züge der Linie RE6 Stuttgart–Tübingen fallen aus. Bahnreisende zwischen Stuttgart und Tübingen fahren mit den Zügen der Linie MEX12.

Die DB führt von Freitag, 25. Juli, 19.30 Uhr, bis Montag, 15. September 2025, 1.30 Uhr, umfangreiche Gleisbauarbeiten zwischen Reutlingen Hauptbahnhof und Tübingen Hauptbahnhof durch. Bis zum 4. August, 2 Uhr, und ab 30. August, 4 Uhr, können die Züge auf einem Streckengleis fahren. Zwischen Reutlingen und Tübingen fahren als Direktverbindung ohne Zwischenhalt Züge der Linie RE63. Zusätzlich fahren Busse der Linie RB63 mit Zwischenhalten als Ersatz. Die Züge der Linien MEX12 und MEX18 enden und beginnen bereits in Reutlingen Hauptbahnhof. Vom 4. August, 2 Uhr, bis zum 30. August, 4 Uhr, ist die Strecke Reutlingen–Tübingen komplett für den Zugverkehr gesperrt. Zwischen Stuttgart und Tübingen sowie zwischen Reutlingen und Tübingen fahren Direktbusse als Ersatz. In Stuttgart halten die Busse der Linie RE6 an der Haltestelle Pariser Platz. Der Weg dorthin ist wie beim Ersatzverkehr der S-Bahn gekennzeichnet. Zusätzlich fahren Busse der Linie RB63 zwischen Reutlingen und Tübingen mit Halten unterwegs. Die Züge der Linien MEX12 und MEX18 enden und beginnen vorzeitig in Reutlingen Hauptbahnhof.

  • Stuttgart Hauptbahnhof–Heilbronn Hauptbahnhof

Die Züge der Linie RE8 Würzburg–Stuttgart fahren Würzburg–Bietigheim/Ludwigsburg. Einzelne Züge fahren von und nach Stuttgart Hauptbahnhof. Zwischen Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg und Stuttgart Hauptbahnhof können Fahrgäste auf andere Züge im Regionalverkehr oder auf die Züge der Linie S5 ausweichen. Zwischen Ludwigsburg und Stuttgart Hauptbahnhof fahren zusätzlich Züge der Linie S4. Die Züge der Linie MEX18 Tübingen–Osterburken werden zwischen Esslingen (Neckar) und Ludwigsburg umgeleitet. Die Züge halten zusätzlich in Kornwestheim und fahren nicht über Stuttgart-Bad Cannstatt und Stuttgart Hauptbahnhof. In Kornwestheim haben die Fahrgäste Anschluss mit den S-Bahnen der Linien S4 und S5 von und nach Stuttgart Hauptbahnhof.

Vom 18. Juli bis 2. August finden Bauarbeiten der DB zwischen Neckarsulm und Lauda, vom 3. bis 11. August 2025 zwischen Heilbronn und Lauda statt. Dadurch kommt es zu weiteren Änderungen und einem Ersatzverkehr mit Bussen.

  • Stuttgart Hauptbahnhof–Pforzheim Hauptbahnhof

Die Züge der Linie MEX17 Stuttgart–Pforzheim beginnen und enden bis auf wenige Ausnahmen in Bietigheim-Bissingen und fahren nicht zwischen Stuttgart und Bietigheim. Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Bietigheim können Fahrgäste auf andere Regionalzüge oder auf die S-Bahnen der Linie S5 ausweichen.

  • Stuttgart Hauptbahnhof–Aalen

Die Züge der Linie MEX13 Stuttgart–Aalen fahren zwischen Stuttgart und Schorndorf nur stündlich. Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Schorndorf können Fahrgäste auf die S-Bahnen der Linie S2 ausweichen.

  • Stuttgart Hauptbahnhof–Schwäbisch Hall-Hessental

Die Züge der Linien MEX19 Stuttgart–Gaildorf West und MEX90 Stuttgart–Schwäbisch Hall-Hessental beginnen und enden überwiegend in Winnenden oder Backnang und fahren nicht von und nach Stuttgart Hauptbahnhof. Die Züge der Linie RE90 Stuttgart–Nürnberg fahren regulär zwischen Stuttgart und Nürnberg - vereinzelt mit minütlichen Abweichungen in der Ankunftszeit in Stuttgart.

Vom 28. Juli bis 17. August finden auf der Murrbahn Bahnsteigarbeiten der DB statt. Dadurch kommt es zu weiteren Änderungen und einem Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Murrhardt, Gaildorf West und Schwäbisch Hall-Hessental.

Fahrgäste können VVS-Angebote mit Zeitbeschränkungen flexibler nutzen

Tickets mit zeitlicher Einschränkung dürfen bereits eine halbe Stunde früher genutzt werden als tariflich vorgesehen und bieten dadurch den Kund:innen mehr Flexibilität. Dies gilt für folgende Tarifangebote: 9-Uhr-Ticket, 14-Uhr-JuniorTicket, Ticket Plus (Mitnahmeregelung und Netzwirkung), Baden-Württemberg-Ticket und MetropolTagesTicket.

Mehr Flexibilität erhalten außerdem Inhaber:innen von VVS-Zeittickets. Sie können in den folgenden Fällen auch Alternativwege nutzen:

  • Fahrgäste, die von Böblingen/Sindelfingen nach Korntal, Weilimdorf, Neuwirtshaus, Zuffenhausen, Feuerbach, Nordbahnhof sowie zu weiteren Zielen der S4 und S5 fahren, können mit der S6/S60 fahren, auch wenn ihr Zeitticket nicht zur Fahrt in der Verbundzone 4 berechtigt.
  • Fahrgäste, die von Winnenden/Nellmersbach/Maubach in Richtung Stuttgart unterwegs sind, können auch über Backnang und mit der S4 fahren, auch wenn ihr Zeitticket nicht zur Fahrt in der Verbundzone 4 berechtigt.

Fahrradmitnahme in der S-Bahn und in Regionalzügen: ein KinderTicket muss von Montag bis Freitag nur zwischen 6:00 und 8:30 Uhr gelöst werden - anstatt bis 9:00 Uhr.

DB-Fahrscheine (nach den Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn) werden auch in Stadtbahnen und Bussen der SSB anerkannt. So kommen auch Bahnkund:innen unkompliziert an die Ziele, an denen wegen der Streckensperrung vorrübergehend keine S-Bahnen halten. Verbindungen, die üblich mit einem KurzstreckenTicket zurückgelegt werden können, können unabhängig von der Anzahl der Zwischenhalte bei den Ersatzverbindungen auch weiterhin mit dem KurzstreckenTicket befahren werden.

Informationen zu Reiseverbindungen

Insbesondere in den Abend- und Nachtstunden kommt es darüber hinaus im Bereich des Stuttgarter S-Bahn-Netzes orts- und zeitweise zu weiteren Bauarbeiten und dem Einsatz von Ersatzbussen - zum Teil auch kurzfristig. Die DB bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator. Da die Verbindungen mit den Ersatzbussen längere Fahrzeiten zur Folge haben, empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen zudem, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

Die S-Bahnen der Linie S4 von Stuttgart Hauptbahnhof in Richtung Marbach (Neckar) und die S-Bahnen der Linie S5 von Stuttgart Hauptbahnhof in Richtung Bietigheim halten in Stuttgart-Zuffenhausen abweichend an einem Bahnsteig, der keinen barrierefreien Zugang hat. In der Mobilität eingeschränkte Fahrgäste, die

  • von Stuttgart Hauptbahnhof nach Stuttgart-Zuffenhausen wollen, weichen entweder auf die Stadtbahnen der Linien U7 und U15 aus oder fahren mit den Zügen der S4/S5 bis Kornwestheim und steigen dort auf die Züge der Gegenrichtung um.
  • von Stuttgart-Zuffenhausen in Richtung Ludwigsburg wollen, fahren zunächst mit den Zügen der Linien S4/S5 bis Stuttgart Hauptbahnhof und steigen dort in die S-Bahnen der Gegenrichtung um.

Die DB-Mobilitätsservicezentrale (MSZ) berät und unterstützt Menschen, die in der Mobilität eingeschränkt sind, bei ihren Reiseanliegen. Fahrgäste sollten sich bis zum Vortag mit ihrem Fahrtwunsch bei der MSZ melden. Der Kontakt zur MSZ ist:

  • Telefon: 030 65212888
  • E-Mail: msz@deutschebahn.com

Großveranstaltungen in Stuttgart am 26. Juli

Mit der CSD-Demonstration der Stuttgart PRIDE in der Stuttgarter City und dem Konzert von Iron Maiden auf dem Cannstatter Wasen finden am Samstag, 26. Juli 2025, zwei publikumsstarke Veranstaltungen in der Landeshauptstadt statt. Die DB bittet Teilnehmende und Besucher:innen, die den ÖPNV nutzen, bei ihren Reiseplanungen das eingeschränkte Bahnangebot im S-Bahn- und Regionalverkehr zu berücksichtigen. Die CSD-Demonstration ist zwischen 13 Uhr und 17 Uhr geplant. Damit verbundene Straßensperrungen in der Innenstadt betreffen auch die Route der Buslinie SEV1. Daher kann es vor, während und nach der Veranstaltung zu Verzögerungen kommen.

Von 6 bis 20 Uhr halten die SEV1-Busse von Stuttgart-Vaihingen zum Hauptbahnhof nicht an den Haltestellen Feuersee und Büchsenstraße. Die Busse fahren abweichend von der Haltestelle Marienstraße (Fahrtrichtung: Österreichischer Platz). In der Gegenrichtung vom Hauptbahnhof nach Vaihingen fahren die Busse der Linie SEV1 ohne Halt zwischen Hauptbahnhof und Universität. Fahrgäste werden gebeten, auf die innerstädtischen Stadtbahnen und Linienbusse der SSB auszuweichen.

Aufgrund von Folgeveranstaltungen halten die SEV1-Busse vom Hauptbahnhof in Richtung Vaihingen von Samstag, 20 Uhr, bis zum Betriebsschluss am Sonntag, 27. Juli 2025, nicht an der Haltestelle Wilhelmsbau. Die Busse fahren abweichend von der Haltestelle Marienstraße (in Fahrtrichtung Feuersee).

Zum Open-Air-Konzert auf dem Cannstatter Wasen fahren ab 15.30 Uhr auch die Stadtbahnen der Sonderlinie U11 der SSB. Die Züge fahren zur Station Neckarpark (Stadion) zum Teil im engen Fünf-Minuten-Takt. Zur Rückfahrt stehen nach dem Veranstaltungsende Stadtbahnen der Linie U11 bereit. Nach Veranstaltungsende auf dem Wasen fährt die S-Bahn Stuttgart zusätzliche Züge auf der Linie S1 nach Wendlingen (Neckar). Nach Waiblingen fahren zusätzliche Busse ab Wilhelmsplatz mit der Sonderlinie S2X als Direktverbindung ohne Halte unterwegs. Die DB informiert rechtzeitig vorher über die Fahrgastinformationskanäle der S-Bahn Stuttgart.

An- und Abreise mit der S-Bahn bei Veranstaltungen in der MHP-Arena

Aus dem Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt können die S-Bahnen der Linie S1 die S-Bahn-Station Stuttgart Neckarpark vom 26. Juli bis 6. September 2025 in Richtung Esslingen (Neckar) nicht anfahren. In der Gegenrichtung können die S1-Züge an der Station Neckarpark nur am Gleis 3 halten. Der Bahnsteig Gleis 3 ist als allein verfügbarer Bahnsteig vor Ort für eine An- und Abreise bei Großveranstaltungen in der MHP-Arena zu schmal. Deshalb halten die S-Bahnen der Linie 1 zur An- und Abreise von Veranstaltungen in der MHP-Arena vorübergehend nicht an der Station Neckarpark. Die Fahrgäste weichen zur An- und Abreise mit der S-Bahn zur MHP-Arena auf den Bahnhof Bad Cannstatt aus.

Gleiches gilt für den Zeitraum von voraussichtlich 13. September bis 17. Oktober 2025. Dann verlegt die DB die Gleise der Fernbahn in Stuttgart-Obertürkheim nach Abschluss des dortigen Tunnelbaus zurück in ihre ursprüngliche Lage. Infolgedessen müssen die Ferngleise zwischen Bad Cannstatt und Obertürkheim gesperrt werden. Es kommt zu umfangreichen Änderungen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr, da alle Züge über die S-Bahn-Gleise fahren. Um die Sicherheit der Reisenden bei hohem Fahrgastaufkommen und bei schnellen Durchfahrten von ICE-Zügen zu gewährleisten, sperrt die DB die S-Bahn-Station Neckarpark für die An- und Abreise bei Veranstaltungen in der MHP-Arena. Auch hier weichen die Besucher:innen des Stadions auf den Bahnhof Bad Cannstatt aus. Die DB bittet für die präventiven Maßnahmen um Verständnis.

18. Juli 2025, 17:00 Uhr
Stuttgart
Auch Fernbahnhof am Flughafen und Abstellbahnhof Untertürkheim gehen 2026 in Betrieb • Viele Reisende profitieren von neuen Direktverbindungen und kürzeren Reisezeiten • DB-Infrastrukturvorstand Huber: „S21 ist vom Start weg ein Gewinn für viele Reisende“ • Alter Kopfbahnhof geht Mitte 2027 endgültig vom Netz • Konsens im Lenkungskreis über neues Inbetriebnahmekonzept

Die Deutsche Bahn nimmt den künftigen Stuttgarter Hauptbahnhof und weite Teile des neuen Stuttgarter Bahnknotens im Dezember 2026 mit digitaler Technik in Betrieb: Alle Züge des Fernverkehrs – mit Ausnahme der Gäubahn – und rund die Hälfte des Regionalverkehrs fahren dann über den neuen Durchgangsbahnhof. Gleichzeitig werden der Fernbahnhof am Flughafen sowie der Abstellbahnhof in Untertürkheim eröffnet. Ferner kann über die Große und Kleine Wendlinger Kurve der Schienenverkehr aus und in Richtung Tübingen/Reutlingen in den künftigen Stuttgarter Bahnknoten eingebunden werden. Auch die digitale Leit- und Sicherungstechnik im Stuttgarter Bestandsnetz in den Bereichen Untertürkheim, Bad Cannstatt, Münster und Hafen wird dann zur Verfügung stehen. Das haben die Stuttgart-21-Projektpartner im heutigen Lenkungskreis bekräftigt. Viele Reisende profitieren so von Dezember 2026 an von neuen Direktverbindungen und kürzeren Reisezeiten.

Berthold Huber, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG: „Stuttgart 21 ist vom Start weg ein Gewinn für viele Reisende in der Region, in Baden-Württemberg und weit darüber hinaus. Stuttgart 21 steht für die Verkehrswende im Südwesten. Dafür müssen wir unseren Fahrgästen im Zuge der hochkomplexen Inbetriebnahme noch einmal einige Unannehmlichkeiten zumuten. Gemeinsam mit den Projektpartnern ist es jedoch gelungen, diese Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Für die große Unterstützung der Projektpartner und für die große Geduld unserer Reisenden möchte ich mich daher ausdrücklich bedanken.“

Das bisher für die Inbetriebnahme des Digitalen Knotens Stuttgart vorgesehene Inbetriebnahmekonzept hätte 2026 einen sehr großen Bedarf an sich teilweise überlagernden Streckensperrungen erfordert. Deshalb hatten die S21-Projektpartner in der Lenkungskreissitzung im Mai 2025 vereinbart, das Inbetriebnahmekonzept gemeinsam zu überprüfen, um die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste so weit wie möglich zu verringern.

Alter Kopfbahnhof geht Mitte 2027 endgültig außer Betrieb

Als Ergebnis dieser Überprüfung hat die DB den Projektpartnern vorgeschlagen, dass der bestehende Kopfbahnhof noch bis zur Eröffnung der verlängerten S-Bahn-Stammstrecke über die Station Mittnachtstraße im Sommer 2027 in Betrieb bleibt und die Gäubahn noch bis März 2027 über die Panoramabahn zum Kopfbahnhof geführt werden kann. Mit der voraussichtlich im November 2027 abgeschlossenen Einbindung der Regionalgleise von der neuen Neckarbrücke in den Westkopf des Bahnhofs Bad Cannstatt wird Stuttgart 21 mit Ausnahme der Führung der Gäubahn über den Flughafen vollständig in Betrieb sein.

Das neue Inbetriebnahmekonzept reduziert die Einschränkungen für Bahnreisende deutlich und wurde von den S21-Projektpartnern begrüßt.

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Quelle: DB AG

Fahrzeitverkürzungen im Fernverkehr ab Dezember 2026 (Beispiele)

  • Stuttgart Hbf–Ulm Hbf (ICE): 28 Minuten statt heute (über Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm) 43 Minuten
  • Mannheim Hbf–Ulm Hbf: 1 Stunde 8 Minuten statt heute (über Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm) 1 Stunde 27 Minuten
  • Karlsruhe Hbf–Ulm Hbf: 1 Stunde 7 Minuten statt heute (über Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm) 1 Stunde 29 Minuten
  • Stuttgart Hbf–München Hbf: 1 Stunde 40 Minuten statt heute (über Schnellfahrstrecke) 1 Stunde 58 Minuten
  • Frankfurt Hbf–München Hbf: 3 Stunden 1 Minute statt heute (über Würzburg) 3 Stunden 12 Minuten

Fahrzeitverkürzungen im Regionalverkehr ab Dezember 2026 (Beispiele)

  • Stuttgart Hbf–Ulm Hbf (RE): 41 Minuten statt heute 1 Stunde 4 Minuten
  • Stuttgart Hbf–Stuttgart Flughafen: 6 Minuten statt heute 27 Minuten
  • Ulm Hbf–Stuttgart Flughafen: 28 Minuten statt heute (mit Bus) 58 Minuten (neue Direktverbindung)
  • Reutlingen Hbf–Stuttgart Flughafen: 27 Minuten statt heute (mit Bus) 47 Minuten (neue Direktverbindung)
  • Filderstadt–Ulm Hbf: 1 Stunde 3 Minuten statt heute (mit Bus) 1 Stunde 19 Minuten
  • Friedrichshafen Stadt–Stuttgart Flughafen: 1 Stunde 38 Minuten statt heute (mit Bus) 2 Stunden 24 Minuten (neue Direktverbindung)
  • Nürtingen–Stuttgart Hbf: 19 Minuten statt heute 30 Minuten
  • Heilbronn–Stuttgart Flughafen: 48 Minuten statt heute 1 Stunde 25 Minuten (neue Direktverbindung)

Alle genannten Reisezeiten sind vorbehaltlich der endgültigen Gestaltung des Fahrplans 2027. Reisende profitieren bereits seit der Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm im Dezember 2022 von rund 15 Minuten Fahrzeitverkürzung auf der Relation Stuttgart–Ulm.

Streckensperrungen

Für die Inbetriebnahme des neu geordneten Stuttgarter Bahnknotens sind sowohl 2026 als auch 2027 größere Sperrungen von Bahnhöfen und Teilstrecken notwendig.

  • Im Sommer 2026 kommt es neben der Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke insbesondere im Bereich Stuttgart-Untertürkheim und Bad Cannstatt zu Einschränkungen für Reisende.
  • 2027 ist es dank der gemeinsam mit den Projektpartnern vereinbarten Verlagerung von Sperrpausen möglich, während der Sperrungen viele Verbindungen bereits über den neuen Durchgangsbahnhof zu führen. Somit besteht über den geplanten Schienenersatzverkehr hinaus ein zusätzliches Angebot an Alternativen auf der Schiene.
  • Im Frühjahr 2027 werden die digitalisierten Bestandsstrecken Stuttgart-Vaihingen–Filderstadt sowie Stuttgart-Vaihingen–Böblingen in Betrieb genommen. Für die dafür notwendigen Baumaßnahmen werden die genannten Strecken für vier Wochen gesperrt.
  • Im Juli 2027 wird die Verlängerung der digitalisierten S-Bahn-Stammstrecke mit der neuen Station Mittnachtstraße in und aus Richtung Stuttgart Nord, Richtung Bad Cannstatt und Hauptbahnhof (tief) in Betrieb genommen. Für die dafür notwendigen Baumaßnahmen wird deshalb die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Hauptbahnhof im Frühjahr 2027 für insgesamt zwölf Wochen gesperrt; in diesem Zeitraum liegen sowohl die Oster- als auch die Pfingstferien. Während der Stammstreckensperrung im Frühjahr 2027 steht u.a. für den S-Bahn-Verkehr der alte Kopfbahnhof noch zur Verfügung. In Stuttgart-Vaihingen besteht außer dem vorgesehenen Schienenersatzverkehr auch eine Bahnverbindung zum S21-Hauptbahnhof mit Umstieg am Flughafen in den Regionalverkehr.
  • 2027 werden in Bad Cannstatt nacheinander die S-Bahn-Gleise sowie die Regionalverkehrsgleise an den neuen Bahnknoten angebunden. Dafür werden am Bahnhof Bad Cannstatt im ersten Halbjahr zunächst die Gleise 1 bis 4 der S-Bahn und im Anschluss die Gleise 5 bis 8 des Regionalverkehrs bis November 2027 gesperrt. Von Dezember 2026 an können die Züge des Fernverkehrs und viele Züge des Regionalverkehrs bereits über den S21-Hauptbahnhof geführt werden, dadurch werden Kapazitäten frei, die sowohl für die S-Bahn als auch für den Nahverkehr genutzt werden können.

Gemeinsame Taskforce der Projektpartner arbeitet weiter

Die Bahn erarbeitet gemeinsam mit allen Beteiligten in der weiterhin bestehenden Taskforce die konkreten Fahrplankonzepte für die 2026 und 2027 notwendigen Streckensperrungen. Die Angebote des Schienenersatzverkehrs werden auch mit Bussen und Stadtbahnen der Stuttgarter Straßenbahnen AG unterstützt. Erste Untersuchungen des Verkehrswissenschaftlichen Instituts Stuttgart (VWI), das die Arbeit der Taskforce unterstützt, belegen die grundsätzliche Machbarkeit der bauzeitlichen Verkehrskonzepte. Während der Baumaßnahmen werden Reisende zu den bestehenden Leistungen und Ersatzangeboten auch von Reisendenlenkern informiert.

18. Juli 2025, 10:58 Uhr
Stuttgart
DB erhöht und modernisiert Bahnsteige • Investitionen von 5,3 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) startet im Juli mit der Modernisierung des Bahnhofs Bempflingen. Für eine bessere Infrastruktur und mehr Barrierefreiheit in Baden-Württemberg entstehen bis Ende September neue Bahnsteige, Treppen und eine bessere Fahrgastinformation.

Dabei werden die beiden Bahnsteige vollständig erneuert und auf eine einheitliche Höhe von 76 Zentimeter erhöht, um Reisenden den Ein- und Ausstieg zu erleichtern. Zusätzlich werden sie auf je 220 Meter verlängert – damit bieten sie Platz für längere Züge und mehr Kapazität. Neue Wartehäuschen an beiden Bahnsteigen sorgen für ausreichenden Wetterschutz.

Im Zuge der Arbeiten baut die DB neue taktile Leitstreifen ein und erneuert die Treppenaufgänge, Beleuchtung und Fahrkartenautomaten. Neue Informationsmonitore und Lautsprecher an den Bahnsteigen sorgen für eine zeitgemäße Reisendeninformation.

Die Investitionen belaufen sich auf insgesamt rund 5,3 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Während der Bauzeit ab Juli kann es wegen der Arbeiten an der Infrastruktur im Regionalverkehr zu Halteausfällen kommen. Wir bitten Reisende, sich vor Fahrtantritt auf bahn.de zu informieren.

14. Juli 2025, 14:00 Uhr
Stuttgart
DB baut für 148 Millionen Euro ein neues Verlademodul für den Kombinierten Verkehr • Einsparung von 22 Millionen LKW-Kilometer pro Jahr • Neue Portalkrane sorgen für eine automatisierte Verladung

Baustart für den Ausbau des Umschlagterminals Ulm-Dornstadt: Für mehr Güterverkehr auf der klimafreundlichen Schiene erweitert die DB InfraGO das Umschlagterminal Ulm-Dornstadt um ein zweites Modul. Bis 2028 soll die Kapazität des Terminals für den Güterumschlag zwischen Straße und Schiene mehr als verdoppelt werden. Durch moderne Technologien wird die Verladung von Waren erstmals vollständig automatisiert und noch effizienter ablaufen. Zum symbolischen Spatenstich für das Ausbauvorhaben kamen heute zahlreiche Gäste nach Dornstadt. Die Deutsche Bahn (DB), Bund und EU investieren gemeinsam rund 148 Millionen Euro in das Vorhaben.

Berthold Huber, Vorstand Infrastruktur DB AG: „Mit dem Ausbau des Terminals in Dornstadt schaffen wir mehr Verladekapazität und verlagern Güterverkehr von der Straße auf die Schiene, damit Güter lediglich auf der letzten Meile durch LKW transportiert werden müssen. Das ist gut für die Umwelt und führt zu einer Entlastung auf der Straße. 22,4 Millionen LKW-Kilometer können von der Straße auf die Schiene verlagert werden, das bringt eine Einsparung von rund 6,8 Millionen Liter Diesel sowie 16.790 Tonnen CO2 pro Jahr. Zum Vergleich: Es braucht fast 1.300 Hektar Wald, um diese Menge CO2 binnen eines Jahres aus der Atmosphäre zu binden.”

Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Der Ausbau und die Modernisierung der Umschlagbahnhöfe sind für den Wirtschaftsstandort Deutschland von großer Bedeutung. Mit modernen, leistungsfähigen Anlagen für die Verladung von Containern zwischen Straße und Schiene sind wir für internationalen Wettbewerb und die wachsenden Warenströme gerüstet. Deshalb fördert der Bund den Ausbau des Terminals Ulm-Dornstadt."

Andreas Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße mbH: „In unserem bestehenden Terminal in Dornstadt verarbeiten wir aktuell jährlich bis zu 120.000 Ladeeinheiten. Durch den Ausbau erhöht sich die Kapazität künftig auf bis zu 300.000 Ladeeinheiten pro Jahr. Mit vier Gleisen für lange Güterzüge, drei leistungsfähigen Portalkranen und einem hohen Automatisierungsgrad verladen wir künftig mehr Güter auf den umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene. Das ist eine großartige Entwicklung für die Region, für Baden-Württemberg und für alle Nutzer des Kombinierten Verkehrs.“

Rainer Braig, Bürgermeister der Gemeinde Dornstadt: „Die neuen Portalkrane stehen für modernste Technik und bringen gleichzeitig Entlastung für Mensch und Umwelt. Wir begrüßen, dass die Verladung künftig effizienter und leiser abläuft – gerade für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie für unsere Gemeinde ist das ein wichtiges Signal.“ 

Das Terminal Ulm-Dornstadt liegt zentral in einem transeuropäischen Transportkorridor und verbindet die Wirtschaftsregion Ulm mit den norddeutschen Seehäfen sowie dem Umschlagort Maschen. Dank der drei neuen Portalkrane können die bis zu 720 Meter langen Züge effizient abgefertigt werden. Die Umschlagprozesse im neuen Terminal laufen zukünftig erstmals automatisiert ab. Innerhalb des neuen Moduls bewegen sich die Kräne ohne Personen im Kranführerstand. Über sogenannte Fernsteuerstände kann die neue Anlage im Bedarfsfall auch mit Hilfe von Videounterstützung aus dem neuen Dispositionsgebäude heraus gesteuert werden.

Der Ausbau des Umschlagterminals in Ulm-Dornstadt ist durch die DB, den Bund und die Europäische Union (EU) finanziert. Die EU ist im Rahmen des Military Mobility Fonds mit rund 50 Millionen Euro an der Finanzierung beteiligt.

Technische Daten zum Umschlagterminal: 

  • Das Terminal besteht nach Abschluss des Ausbaus aus vier Umschlaggleisen mit einer kranbaren Nutzlänge von 720 Metern, sowie zwei Zugbildungs- und einem Umfahrungsgleis. 
  • Insgesamt sechs Portalkrane ermöglichen künftig das Umladen der Ladeeinheiten von LKWs auf Züge und umgekehrt, 3 davon automatisiert.  
  • Fünf Abstellspuren zur umschlagbedingten Zwischenabstellung von Containern sowie je eine Fahr-, Lade- und Rückfahrspur entstehen.  
  • Die Ein- und Ausfahrten zum Terminal (Modul 1 und 2) sind straßen- und schienenseitig für eine digitale Erfassung der Ladeeinheiten mit Videotoren ausgestattet. Sie beschleunigen den Abfertigungsprozess. Die straßenseitige Anbindung erfolgt über die heutige Zufahrt des vorhandenen Kreisverkehrs.  
  • Ein neues Elektronischen Stellwerks (ESTW) für den Bahnhof Beimerstetten bedient künftig das komplette Umschlagterminal Ulm-Dornstadt. 
  • Ein zweistöckiges Dispositionsgebäude für Umschlagbetrieb, Abfertigung und Leitstelle der Automatisierung wird neu gebaut. 

09. Juli 2025, 13:35 Uhr
Stuttgart/Aulendorf
Umfassende Erneuerung startet im Juli • Investitionen von rund 5 Millionen Euro

Die DB InfraGO AG beginnt nach vorbereitenden Maßnahmen am 14. Juli mit der umfassenden Modernisierung des Bahnhofs Aulendorf. Die Arbeiten am Bahnhofsgebäude sollen bis Mai 2026 abgeschlossen sein. Die Modernisierung umfasst Renovierungs- und energetische Maßnahmen, die den Bahnhofsbetrieb nachhaltig sichern und den Komfort für Reisende erhöhen.

Sanierung des denkmalgeschützten Empfangsgebäudes

Kern der Arbeiten wird die umfassende Sanierung des denkmalgeschützten Empfangsgebäudes des Bahnhofs. Die DB InfraGO wertet dabei Dach, Fassade und Fenster auf und arbeitet eng mit der Denkmalschutzbehörde zusammen. Innen werden neue Bodenbeläge, taktile Leitstreifen und Monitore zur Fahrgastinformation für eine ansprechende Ausstattung für Reisende sorgen. Eine Photovoltaikanlage sowie umfangreiche energetische Sanierung sichern einen nachhaltigen und wirtschaftlichen Betrieb. In die Modernisierung investieren der Bund durch das FABB3 Bundesmittelförderprogramm rund 2.1 Millionen Euro und die DB InfraGO AG rund 2.8 Millionen Euro.

Hinweise für Reisende

Während der Bauarbeiten wird die Empfangshalle zeitweise geschlossen bleiben, um neue Bodenbeläge zu verlegen und Decken- sowie Wandbeläge zu montieren. Der Ticketschalter bleibt jedoch vorplatzseitig zugänglich. Der Zugang zu den Gleisen erfolgt über die Giebelseiten des Empfangsgebäudes.

08. Juli 2025, 13:30 Uhr
Stuttgart/Freiburg
Platz für 70 Nachwuchskräfte in der Zugverkehrssteuerung • Moderne Qualifizierung mit Stellwerk-Simulationen und Augmented Reality • Regionale Förderung von Fachkräften • Auftakt zu regionalen Job-Events • Bewerbertage für Quereinsteiger:innen und Schüler:innen in Basel am 10. Juli und Offenburg am 24. Juli

Die DB InfraGO AG hat heute einen neuen Schulungsstandort zur Qualifizierung von über 70 Nachwuchskräften in Freiburg eröffnet. Mit der Eröffnung des neuen Standorts in Freiburg erweitert die DB das bestehende Schulungsnetzwerk in Baden-Württemberg und schafft zusätzliche Kapazitäten für Auszubildende und Quereinsteiger:innen in der Zugverkehrssteuerung.  

Die DB erweitert damit gezielt wohnortnahe Ausbildungskapazitäten im Raum Freiburg und reduziert Fahrtzeiten für junge Menschen: Am Standort werden 30 Auszubildende und 40 Quereinsteiger:innen in der Zugverkehrssteuerung eine neue Heimat finden. Mit moderner Stellwerk-Simulation, Augmented-Reality (AR) und innovativen Lehrmethoden leisten die neuen Räumlichkeiten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Förderung von Fachkräften. 

Dr. Clarissa Freundorfer, DB-Konzernbevollmächtigte für Baden-Württemberg: „Wir bringen die Ausbildung zu den Menschen und haben deshalb heute ein Schulungszentrum in Freiburg eröffnet – für dringend benötigten Nachwuchs in der Zugverkehrssteuerung. Wir ermöglichen so die Ausbildung direkt vor Ort auch für junge Menschen und Quereinsteiger:innen, die örtlich gebunden sind. Allein in Baden-Württemberg stellt die DB InfraGo AG in diesem Jahr 180 Auszubildende in der Zugverkehrssteuerung ein.“ 

Die Eröffnung ist der Auftakt der Job-Events in der Region Freiburg. So finden in den kommenden Wochen Veranstaltungen an verschiedenen DB-Standorten statt. Dabei gib es spannende Einblicke hinter die Kulissen. Interessierte erhalten an Marktständen Informationen über vielfältige Einstiegsmöglichkeiten, wie auch über die Ausbildung oder den Quereinstieg als Zugverkehrssteuerer (m/w/d). Potenzielle zukünftige Kolleg:innen freuen sich auf einen direkten Austausch. Darüber hinaus können direkt vor Ort Vorstellungsgespräche geführt werden. Dafür sind einfach Zeugnisse und der Lebenslauf mitzubringen. 

Die Bewerbertage in der Region finden am 10. Juli in Basel und 24. Juli in Offenburg statt. Informationen erhalten Interessierte unter: db.jobs/regionenwochen

Die DB stellt auch während des Sanierungsprogramms S3 massiv neue Mitarbeitende in operativen Berufen ein: Mehr als 20.000 neue Kolleginnen und Kollegen sollen dieses Jahr an Bord kommen, darunter rund 5.700 Nachwuchskräfte. 

Die DB bietet als große Arbeitgeberin 500 Berufsbilder, 50 Ausbildungsberufe und 25 Duale Studiengänge – und das in allen Regionen und an vielen kleinen Standorten auch außerhalb der Ballungszentren. Dabei setzt das Unternehmen auf starke Beschäftigungsbedingungen und attraktive Neben- und Zusatzleistungen für ihre Mitarbeitenden. Dies umfasst beispielsweise umfangreiche Sozialleistungen, flexible Arbeitszeitmodelle und attraktive Mitarbeitendenvorteile. 

Die DB ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in Deutschland mit insgesamt rund 15.000 Nachwuchskräften, allein 6.000 davon starteten im derzeit laufenden Ausbildungsjahr. Die meisten davon in der Zugverkehrssteuerung mit rund 900 jungen Menschen. Für 2025 gibt es Stellenausschreibungen unter https://www.db.jobs/

Bahnprojekt Karlsruhe-Basel: Infoveranstaltung in Heitersheim - DB nimmt Anregungen der Bürger:innen entgegen - Direkter Austausch mit den Bahn-Experten

Mehr Lärmschutz, zehn neue Brücken und eine Anpassung der Streckenführung: Die DB InfraGO informiert über ihre Planungen im Bahnprojekt Karlsruhe-Basel. Im Kern geht es um den Streckenabschnitt zwischen Eschbach und Seefelden, der für einen zuverlässigeren Bahnbetrieb ausgebaut werden soll.  Die DB lädt zu einem Infomarkt ein. Dieser findet am Montag, 7. Juli, zwischen 15.30 und 20 Uhr in der Malteserhalle in Heitersheim statt.   

Der 4,6 Kilometer lange Abschnitt 8.9 beginnt nördlich von Eschbach, führt durch Heitersheim und endet auf Höhe von Buggingen-Seefelden. Die Bahnstrecke wird grundlegend erneuert, um Reisende in Zukunft schneller und komfortabler zu befördern. Hierzu passt die Bahn die Streckenführung zwischen Eschbach und Heitersheim leicht an. Dies ist notwendig, da die Züge in der Eschbacher Kurve heute auf 120 km/h abbremsen müssen. Die Gleise rücken daher ein Stück nach Westen, um den Bogen aufzuweiten. Die Verschiebung findet innerorts nahezu komplett auf Bahngelände statt, so dass keine Gebäude betroffen sind. Kurz vor dem Haltepunkt Heitersheim kehrt die Rheintalbahn in ihre ursprüngliche Lage zurück.   

Der Haltepunkt Heitersheim wird generalüberholt. Gleichzeitig erneuert die Bahn zehn kreuzende Brücken entlang der Strecke. Anwohner:innen profitieren vom deutlich verbesserten Schallschutz: Die DB errichtet auf rund 2,9 Kilometer Länge neue Schallschutzwände. Die Wände werden zwischen drei und fünf Meter hoch.   

 Die Informationsveranstaltung in Heitersheim findet in Form eines Infomarktes statt: An Themenständen informiert die Bahn über die modifizierte Streckenführung, die Veränderungen am Haltepunkt Heitersheim und den geplanten Schallschutz. Besucher:innen können die Strecke auch virtuell bereisen. Hierfür wird der Ausbau der Strecke am Computer visualisiert. Und: Interessierte können ihre Fragen im direkten Gespräch mit der DB klären.    Die Unterlagen der Vorplanung liegen den Städten und Gemeinden ab dem 7. Juli 2025 vor. Online sind sie unter www.karlsruhe-basel.de zu finden. Wer Hinweise und Anregungen zur Planung hat, kann diese bis zum 7. August 2025 über kontakt@karlsruhe-basel.de an die Bahn richten.   

  

Presserundgang: Wir laden alle Medienverter:innen zu einem Rundgang über den Infomarkt ein. Stefan Fehringer, Technischer Projektleiter für die Ausbaustrecke im Abschnitt Teningen–Buggingen, steht für Fragen zur Verfügung. Der Presserundgang findet noch vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung am 7. Juli 2025, um 14.45 Uhr, statt. Wir bitten um Anmeldung unter presse.s@deutschebahn.com 

Hinweis für Redaktionen:  Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.karlsruhe-basel.de.  In den sozialen Netzwerken unter: Facebook www.facebook.com/karlsruhebasel, www.facebook.com/tunnelrastatt und Instagram www.instagram.com/karlsruhebasel (@karlsruhebasel) oder www.instagram.com/tunnelrastatt (@tunnelrastatt)  

27. Juni 2025, 12:21 Uhr
Bahnhof Osterburken wird ganzheitlich modernisiert und barrierefrei ausgebaut• Investitionen von rund 11,8 Millionen Euro

Für eine bessere Infrastruktur und mehr Barrierefreiheit in Baden-Württemberg beginnt die Deutsche Bahn (DB) heute mit der Modernisierung des Bahnhofs Osterburken.

Reisende profitieren künftig von längeren und höheren Bahnsteigen. Diese werden auf eine Höhe von 76 cm über Schienenoberkante angepasst, so dass der Ein- und Ausstieg erleichtert wird. Für einen ausreichenden Wetterschutz werden die Bahnsteigdächer saniert und die Ausstattung der Bahnsteige erneuert. Zusätzlich wird eine neue Fußgängerüberführung inklusive nachhaltiger LED-Beleuchtungselemente über Gleis 1 und 2 gebaut. Neue Aufzüge sorgen für einen barrierefreien Zugang. Eine erneuerte Telekommunikationsanlage mit neuen Informationsmonitoren und Lautsprechern am Bahnsteig sorgt für eine zeitgemäße Kommunikation. Die umgestalteten Bahnsteige samt barrierefreiem Zugang ermöglichen künftig allen Fahrgästen einen komfortablen Zugang zum Zug. Bis Sommer 2026 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.                                                                                                     

Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest, DB InfraGO AG Personenbahnhöfe: „Wir freuen uns, mit der Modernisierung des Bahnhofs Osterburken in Baden-Württemberg einen weiteren Schritt in Richtung komfortables und barrierefreies Reisen zu gehen. Unseren Partnern danken wir für die Zusammenarbeit und Unterstützung, die dieses für Fahrgäste wichtige Projekt ermöglichen.“

Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Baden-Württemberg: „Es freut mich, dass die DB die Station Osterburken modernisiert. Das Land übernimmt ergänzend die Finanzierung der modernen Fahrgastinformationssysteme. Mit den neuen Informationsmonitoren finden sich die Reisenden leichter zurecht und können vor Ort umfassend informiert werden.“

Die Gesamtkosten für die Modernisierung des Bahnhofs belaufen sich auf etwa 11,8 Millionen Euro. Rund 11,3 Millionen Euro finanzieren Bund und Deutsche Bahn. Das Land Baden-Württemberg finanziert 437.000 Euro und unterstützt so die Förderung öffentlicher Mobilitätslösungen.

25. Juni 2025, 17:00 Uhr
Friedrichshafen
Bahnhof Friedrichshafen Stadt jetzt barrierefrei für Reisende • Stadt, Land und DB investierten insgesamt 23,5 Millionen Euro in die Erneuerung der Station

Die Deutsche Bahn (DB) nimmt den modernisierten Bahnhof Friedrichshafen Stadt in Betrieb und schließt damit das erste Bahnhofsmodernisierungsprogramm Baden-Württemberg (BMP BW) ab. Mit Mitteln des BMP BW haben Stadt, Land und DB den Stadtbahnhof sukzessive erneuert, barrierefrei ausgebaut und damit in mehr Komfort und Aufenthaltsqualität für die Reisenden investiert.

Stimmen zur Inbetriebnahme

Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest, DB InfraGO AG Personenbahnhöfe: „Wir freuen uns, dass wir mit dem rundum erneuerten Bahnhof Friedrichshafen Stadt unseren Reisenden mehr Barrierefreiheit und Komfort bieten können. Die Maßnahmen stärken die Infrastruktur in der Bodenseeregion und machen das Reisen mit der Bahn noch attraktiver. Mein Dank gilt der Landesregierung und im Besonderen den beteiligten Kommunen, welche mit ihrem finanziellen Beitrag den Erfolg des BMP BW erst möglich gemacht haben.“

Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Land Baden-Württemberg: „Ich freue mich, den Abschluss des ersten Programms in Friedrichshafen begehen zu können, nachdem wir viele Stationen in Baden-Württemberg gemeinsam mit der DB und den Kommunen modernisiert haben. An diesen Stationen haben wir den Bahnverkehr für Fahrgäste bequemer, moderner und überwiegend barrierefrei zugänglich gemacht. Das war für alle Beteiligten in den letzten Jahren ein Kraftakt, der sich gelohnt hat. Ebenso freue ich mich, dass wir auch mit dem Folgeprogramm BMP II gut vorankommen und damit weiterhin landesweit moderne Stationen für die Fahrgäste schaffen.“

Simon Blümcke, Oberbürgermeister Stadt Friedrichshafen: „Unser Dank gilt der Deutschen Bahn, den Planern und ausführenden Firmen für die gelungene Umsetzung: Für Friedrichshafen, alle Pendler und Reisende ist der modernisierte und barrierefreie Stadtbahnhof ein echter Gewinn. Und natürlich geht die Reise in Richtung zukunftsfähige Mobilität weiter, denn nun geht es um den Ausbau und die Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn – eine Aufgabe, die wir nur gemeinsam schaffen werden.“

Bahnhofsmodernisierungsprogramm Baden-Württemberg mit Friedrichshafen Stadt abgeschlossen
Bahnhofsmodernisierungsprogramm Baden-Württemberg mit Friedrichshafen Stadt abgeschlossen
Quelle: Deutsche Bahn AG / Jan Freitag
Mit Friedrichshafen Stadt das letzte Puzzlestück eingesetzt: Simon Blümcke, Oberbürgermeister Stadt Friedrichshafen, Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Land Baden-Württemberg, Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest, DB InfraGO AG Personenbahnhöfe (v.l.n.r.)

Darauf können sich Reisende freuen

Reisende profitieren am Bahnhof Friedrichshafen Stadt direkt von den abgeschlossenen Verbesserungen. Die Bahn hat die Bahnsteige an den Gleisen 1 bis 5 auf 55 cm erhöht und erneuert. An den beiden Mittelbahnsteigen wurden die Überdachungen erweitert und auf insgesamt 114 Meter verlängert. Außerdem wurde der Bahnsteig an den Gleisen 4 und 5 auf 265 Meter Länge erweitert – das schafft Platz für längere Züge und ermöglicht damit mehr Kapazität und eine flexiblere Nutzung der Gleise. Mit den zusätzlichen neuen Aufzügen an den Gleisen 2 bis 5 kommen Fahrgäste nun stufenlos auf den Bahnsteig. Ein taktiles Leitsystem hilft Menschen mit Sehbehinderung bei der Navigation durch die Station. Zusätzlich wurde die bestehende Aufzugsanlage am Hausbahnsteig an Gleis 1 vergrößert. Neue Bahnsteigausstattungen, einschließlich Wetterschutzanlagen, Bahnsteigmobiliar sowie Beleuchtungs- und Fahrgastinformationsanlagen verbessern den Aufenthalt am Friedrichshafener Bahnhof erheblich.

Insgesamt investierten die Projektpartner rund 23,5 Millionen Euro in die Modernisierung. Das Land Baden-Württemberg förderte das Projekt mit knapp 1,5 Millionen, die Stadt Friedrichshafen mit knapp 3 Millionen Euro. Die übrigen rund 19 Millionen Euro finanzierte die Deutsche Bahn. Das Projekt ist Teil des Bahnhofsmodernisierungsprogramms (BMP BW), mit dem Land, DB und Kommunen insgesamt 36 Stationen in Baden-Württemberg barrierefrei ausgebaut und modernisiert haben. Insgesamt profitieren jedes Jahr fast 100 Millionen Reisende in Baden-Württemberg vom Projektumfang, der im Rahmen des BMP BW umgesetzt wurde. Zusätzlich können sich Reisende über Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen Reisendeninformation an 180 Stationen freuen.

Bahnhofsmodernisierungsprogramme in Baden-Württemberg

Im Jahr 2009 wurde das Bahnhofsmodernisierungsprogramm Baden-Württemberg (BMP BW) durch die Rahmenvereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg und der DB mit einem Volumen von über 250 Millionen Euro ins Leben gerufen. Der Bahnhof Friedrichshafen Stadt bildet nun den Abschluss des BMP BW.

2020 vereinbarten die Deutsche Bahn und das Land Baden-Württemberg das Nachfolgeprogramm Bahnhofsmodernisierungsinitiative „Bahnhof der Zukunft“ (BMP II), welches bis 2029 Investitionen von rund 430 Millionen Euro durch die DB, das Land Baden-Württemberg und die Kommunen vorsieht. Ziel des Programms ist es, die Barrierefreiheit, die Funktionalität und das Erscheinungsbild der Bahnhöfe in Baden-Württemberg zu verbessern.

25. Juni 2025, 11:00 Uhr
Stuttgart
Gleise für die 6 Kilometer lange Neubaustrecke zwischen Müllheim und Auggen verlegt • Erste Testfahrten im Spätsommer • Inbetriebnahme zum Jahresende

Die Gleise liegen: Deutsche Bahn stellt den Gleisbau auf der Rheintalbahn zwischen Müllheim und Auggen fertig. Im nächsten Schritt werden Restarbeiten bei der Oberleitung und Leit- und Sicherungstechnik abgeschlossen und diese in Betrieb genommen. Danach können im Spätsommer die Testfahrten starten, ehe die Strecke zum Fahrplanwechsel im Dezember in Betrieb geht. Künftig sollen auf der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel attraktive Verbindungen und Fahrtzeiten noch mehr Fahrgäste für die Bahn begeistern. Der viergleisige Ausbau des sechs Kilometer langen Abschnitts 9.0 zwischen Müllheim und Auggen ist hierfür ein zentraler Baustein.

Susanne Müller, Leiterin des Abschnitts Müllheim-Auggen: „Mit der baulichen Fertigstellung der Strecke haben wir ein bedeutendes Etappenziel auf dem Weg zur Inbetriebnahme erreicht. Das Team unternimmt jetzt große Anstrengungen, damit die Oberleitung bald in Betrieb genommen werden kann. Denn schon im Spätsommer starten wir unsere Testfahrten.“

Die Neubaustrecke zwischen Müllheim und Auggen ergänzt den seit 2012 ausgebauten Abschnitt zwischen Schliengen und Eimeldingen (samt Katzenberg-tunnel). Beide Abschnitte zusammen ergeben den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn in Südbaden auf einer Gesamtlänge von etwa 23,6 Kilometern. Der Ausbau ist entscheidend, um künftig auf der hochausgelasteten Strecke zusätzlichen Zugverkehr für den klimafreundlichen Transport von Gütern auf der Schiene und zusätzliche attraktive Verbindungen für den Personenverkehr anbieten zu können.

Im Rahmen der Arbeiten werden auch die Haltepunkte modernisiert und barrierefrei gestaltet. Der Haltepunkt Auggen ist fertiggestellt. Auch der Bahnhof Müllheim ist weitgehend hergestellt. Der westliche Bahnhofszugang sowie das Bahnhofsgebäude stehen noch aus. Zum Schutz der Anwohnenden vor Lärm werden Lärmschutzwände entlang der Strecke errichtet.

Hinweis für Redaktionen: 

Wir bitten im Rahmen Ihrer Berichterstattung darauf hinzuweisen, dass das Betreten der Strecke wegen der elektrischen Oberleitungen bereits jetzt lebensgefährlich und verboten ist.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.karlsruhe-basel.deIn den sozialen Netzwerken unter:

18. Juni 2025, 12:30 Uhr
Stuttgart
Baubeginn 2026 • DB startet mit Brückenbauarbeiten auf Höhe von Teningen-Nimburg • “Implenia” erhält Zuschlag für erste Baumaßnahme

Bauauftrag erteilt: Nächster Fortschritt beim Bahnprojekt Karlsruhe-Basel. Als Entlastung für die Rheintalbahn baut die DB zwischen Offenburg und Müllheim eine Neubaustrecke für den Güterverkehr. Das führt zu einer höheren Betriebsqualität und Pünktlichkeit sowohl für den Personenverkehr auf der Rheintalbahn als auch für mehr Verlässlichkeit für die Güterverkehrskunden auf der neuen Strecke. Der erste Bauauftrag hierfür wurde jetzt erteilt, Baustart soll im ersten Halbjahr 2026 sein. 

Der Abschnitt zwischen Riegel und March ist rund elf Kilometer lang, hat zudem 23 Brücken - die allesamt erweitert werden müssen, ehe die neuen Schienen verlegt werden können. Die Brücken überspannen in Zukunft nicht nur die A5, sondern auch die Bahnstrecke. Die DB startet mit Brücken rund um den Feuerbach auf Höhe von Nimburg. Der heutige Durchlass, der den Feuerbach unter der Autobahn durchführt, wird durch ein deutlich größeres Rahmenbauwerk ersetzt. Hinzu kommt ein zweites Bauwerk, das die zukünftige Eisenbahnstrecke über den Feuerbach führt. Der Feuerbach selbst muss verlegt werden, damit östlich der Autobahn Platz für die neue Güterzugstrecke entsteht. Den Zuschlag für diese komplexen Arbeiten hat die Firma “Implenia” erhalten.  

Bernd Dassler, Technischer Projektleiter für den Abschnitt Kenzingen–Müllheim: „Einige der Bauwerke, die wir an der A5 bauen, bringen verkehrliche Einschränkungen mit sich. Deshalb erneuern wir diese Bauwerke nicht alle auf einmal, sondern gehen mit Rücksicht auf den Verkehr in der Region schrittweise vor. 2026 werden wir die Brücken über den Feuerbach bei Nimburg sowie die Kreisstraße K5130 zwischen Bottingen und Reute erneuern. Wir haben den Abschnitt 8.1 in ca. 10 Vergabepakete unterteilt und sind erfreut, dass das Interesse am Markt da ist, die Güterzugstrecke zu bauen. Das stimmt uns positiv für die weiteren Bauabschnitte.“

Die Bauzeit für die ersten Bauwerke wird etwa 1,5 Jahre betragen. Die benachbarten Abschnitte befinden sich im Genehmigungsverfahren, die Erteilung der weiteren Planfeststellungsbeschlüsse steht hier noch aus.

07. Juni 2025, 13:00 Uhr
Stuttgart/Baden-Baden
Desiro HC Nahverkehrszug auf den Namen „SWR3 New Pop City Baden-Baden“ getauft • Botschafter des „SWR3 New Pop Festivals“ und der Stadt Baden-Baden wird zwischen Karlsruhe und Basel fahren

DB Regio Baden-Württemberg hat heute gemeinsam mit SWR3, dem Ministerium für Verkehr und der Stadt Baden-Baden einen Desiro HC Nahverkehrszug auf den Namen „SWR3 New Pop City Baden-Baden“ getauft. Dieser Zug wird zukünftig als Botschafter des „SWR3 New Pop Festivals“ und der Stadt Baden-Baden auf der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel unterwegs sein. Das „SWR3 New Pop Festival“ ist ein jährliches Highlight für Musikfans und feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum. Anlässlich dieses Meilensteins wurde der Zug als Symbol für die kulturelle Bedeutung des Festivals und der Stadt Baden-Baden getauft. DB Regio Baden-Württemberg ist Kooperationspartner des „SWR3 New Pop Festivals“. Zum ersten Mal wird es in diesem Jahr ein SWR3 New Pop-Kombiticket geben: Im Ticketpreis für einen Konzertbesuch des Festivals ist das Ticket für den Nahverkehr bereits enthalten. Die Eintrittskarte gilt so als Fahrkarte in allen Nahverkehrszügen in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und in Baden-Württemberg zur einmaligen An- und Abreise nach und von Baden-Baden.

Quelle: Copyright: SWR3/Ronny Krautz

Von links: Thomas Jung (Programmchef SWR3), Markus Kaupper (Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Baden-Württemberg), Roland Kaiser (Bürgermeister der Stadt Baden-Baden), Monika Probst (Städtische Festivalleitung) und Gregor Friedel (Musikchef und Projektleitung des Festivals). 

Quelle: Copyright: DB AG/Carmen Göbel

Von links: Markus Kaupper (Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Baden-Württemberg), Roland Kaiser (Bürgermeister der Stadt Baden-Baden), Gerd Hickmann (Leiter der Abteilung öffentlicher Verkehr im Verkehrsministerium Baden-Württemberg), Thomas Jung (Programmchef SWR3) und Gregor Friedel (Musikchef und Projektleitung des Festivals). 

 Markus Kaupper, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Baden-Württemberg: „Wir freuen uns, Kooperationspartner des Jubiläumfestivals zu sein und unterstützen die nachhaltige An- und Abreise aller Besucher mit dem Nahverkehr nach Baden-Baden.“ Thomas Jung, Programmchef SWR3: Das ‚SWR3 New Pop Festival‘ ist seit 30 Jahren eine echte Erfolgsgeschichte und aus dem internationalen Festivalkalender nicht mehr wegzudenken. Als Europas größtes Radiofestival feiern wir die erfolgreichsten Newcomer und bringen Fans und Musikstars zusammen. Mit DB Regio Baden-Württemberg haben wir einen großartigen Partner an unserer Seite, der unser Jubiläumsfestival 2025 perfekt ergänzt. Die Zugtaufe ist ein starkes Zeichen unserer Kooperation – und ein rollender Botschafter für 30 Jahre ‚SWR3 New Pop‘.“ Gregor Friedel, Musikchef und Projektleitung des Festivals: „Nachhaltigkeit ist für uns beim ‚SWR3 New Pop Festival‘ mehr als ein Schlagwort – es ist eine Verantwortung. Wir freuen uns, heute gemeinsam mit DB Regio Baden-Württemberg neben z. B. elektrobetriebenen Künstlershuttles einen weiteren großen Schritt machen zu können. Die umweltfreundliche Anreise ist ein großer Faktor für ein nachhaltiges Eventmanagement. Dass wir jetzt einen Zug haben, der unseren Namen trägt, ist für 30 Jahre ‚SWR3 New Pop‘ ein echtes Highlight. Mit Initiativen wie diesen möchten wir nicht nur unser Festival attraktiv gestalten, sondern auch ein klares Zeichen für eine grünere Veranstaltungsbranche setzen.“ Roland Kaiser, Bürgermeister der Stadt Baden-Baden: „Das ‚SWR3 New Pop Festival‘ ist ein kulturelles Aushängeschild für Baden-Baden. Es bringt junge Menschen in unsere Stadt und vereint internationale Musik mit lokaler Lebenskultur. Als gemeinsames Event von SWR3, Einzelhandel und Gastronomie, koordiniert und unterstützt von der Stadtverwaltung, ist es Ausdruck einer lebendigen Stadtgemeinschaft. Gleichzeitig stärkt es unser Profil als moderne Kulturstadt mit internationaler Ausstrahlung. Der SWR3 New Pop-Zug macht diese Verbindung sichtbar und trägt das Projekt weit über unsere Stadtgrenzen hinaus.“ Gerd Hickmann, Leiter der Abteilung öffentlicher Verkehr im Verkehrsministerium Baden-Württemberg: „Baden-Württemberg ist als Besteller verantwortlich für die Nahverkehrszüge im Land. Wir haben ambitionierte Ziele beim Ausbau des Schienenverkehrs. Die Verkehrswende gelingt dann, wenn der öffentliche Nahverkehr auch im Freizeitverkehr zum bevorzugten Verkehrsmittel wird. Auch größere Gruppen können gemeinsam und entspannt zu Veranstaltungen anreisen und kommen danach wieder sicher nach Hause. Das entlastet auch die Veranstalter. Ab jetzt ist dieser Zug jeden Tag Botschafter für dieses Zusammenspiel.“DB Regio Baden-Württemberg sorgt Tag für Tag für Mobilität im ganzen Bundesland. Unter der Mobilitätsmarke "bwegt" erbringt das Unternehmen im Auftrag des Land Baden-Württemberg rund 30 Millionen Zugkilometer und befördert mit 70 Millionen Fahrgästen im Jahr so viele wie nie zuvor.Das „SWR3 New Pop Festival in Baden-Baden“ ist ein Highlight für Fans neuer Pop-Musik. Hier treten aufstrebende Künstlerinnen und Künstler auf, die das Potenzial haben, die nächsten Superstars zu werden. 

Bildunterschrift (oben): Bei der Zugtaufe: Thomas Jung (Programmchef SWR3), Markus Kaupper (Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Baden-Württemberg), Roland Kaiser(Bürgermeister der Stadt Baden-Baden), Anne Bauer (SWR 3 Marketing), Monika Probst (städtische Festivalleitung), Gregor Friedel (Musikchef und Projektleitung des Festivals).   

06. Juni 2025, 13:00 Uhr
Stuttgart
DB erhöht Bahnsteige und verbessert Fahrgastinformation • Investition von rund 4,9 Millionen Euro gemeinsam finanziert von Bahn, Land und Stadt

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute mit einem symbolischen Spatenstich die Modernisierungsarbeiten am Bahnhof Roigheim gestartet: Dank umfassenden Neu- und Umbauten wird die Aufenthaltsqualität gesteigert und der Zugang zu den Zügen verbessert.  

Verbesserte Infrastruktur für mehr Komfort und Barrierefreiheit

Die DB erneuert den Hausbahnsteig (Bahnsteig 1) und den Mittelbahnsteig (Bahnsteig 2). Beide Bahnsteige weisen dann eine Länge von 170 Metern auf und eine einheitliche Höhe von 76 Zentimetern über Schienenoberkante. Das ist ein Baustein, um langfristig barrierefrei bis in den Zug zu kommen. Zudem passt die DB die Zugänge zu den Bahnsteigen zur neuen Höhe an. Auf den Bahnsteig gelangt man komplett barrierefrei.

Zu den Maßnahmen gehört auch die Ausstattung mit einer fortschrittlichen Fahrgastinformationsanlage und einem Akustikmodul. Ein taktiles Leitsystem auf dem Bahnsteig sowie ein taktiler Weg zum Bahnsteig unterstützen sehbeeinträchtigte Personen bei der Orientierung. Taktile Handlauf-Schilder und eine übersichtliche Wegeleitung mit klarer Beschilderung tragen zusätzlich zur Barrierefreiheit bei. Moderne Wetterschutzanlagen, Bahnsteigmobiliar, Beschilderungen und die erneuerte Beleuchtungsanlage bieten einen zeitgemäßen und bequemen Aufenthalt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich im Herbst 2026 abgeschlossen sein.

Stimmen zum Spatenstich:

Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest, DB InfraGO AG Personenbahnhöfe: „Wir freuen uns, hier in Roigheim gemeinsam mit unseren Finanzierungspartnern, der Gemeinde Roigheim und dem Land Baden-Württemberg einen weiteren Schritt im Rahmen des Bahnhofsmodernisierungsprogramms in Richtung barrierefreies Reisen zu machen.“

Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Baden-Württemberg: „Ich freue mich außerordentlich, dass die Station in Roigheim umfassend modernisiert wird. Es entsteht eine zeitgemäße und attraktive Station und wir zeigen mit dem Bahnhofsmodernisierungsprogramm 2, dass wir die Bahnhöfe in allen Landesteilen ganzheitlich weiterentwickeln. Auch die schrittweisen Verbesserungen für die Erreichbarkeit der Bahnsteige und die Barrierefreiheit insgesamt sind uns ein wichtiges Anliegen, um die Attraktivität des Schienenverkehrs hier für die Fahrgäste in Roigheim und auf der Frankenbahn weiter zu steigern. Deshalb ist die Finanzierung des Landes für die Modernisierung und den Betrieb der Station gut angelegt.“

Michael Grimm Bürgermeister Gemeinde Roigheim: „Ich freue mich, dass wir diese große und bedeutende Maßnahme heute beginnen können, den „Bahnhof der Zukunft“ auch in Roigheim umsetzen und dadurch dafür sorgen, dass die Verkehrswende auch in Roigheim einen bedeutenden und wichtigen Schub erfährt und das Verkehrsmittel Bahn an Attraktivität gewinnt.“

Nachhaltige Investition in die Zukunft

Das Projekt in Roigheim ist Teil der Bahnhofsmodernisierungsinitiative „Bahnhof der Zukunft“ in Baden-Württemberg. Der Bahnhof wird durch die Partnerschaft von Bund, Land, Kommune und DB zukunftsfähig gemacht. Das Land Baden-Württemberg, die DB und die Stadt Roigheim investieren gemeinsam rund 5,5 Millionen Euro in die Modernisierung des Bahnhofs. Davon entfallen rund 3,9 Millionen auf die DB, rund 1,5 Millionen Euro auf das Land und rund 120.000 Euro auf die Kommune. Ziel des Programms ist es, die Barrierefreiheit, die Funktionalität und das Erscheinungsbild von Bahnhöfen in ganz Baden-Württemberg zu verbessern.

Bildunterschrift: Symbolischer Spatenstich (von links): Isabell Huber, Landtagsabgeordnete; Michael Grimm, Bürgermeister Gemeinde Roigheim; Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Land BW; Michael Groh, DB InfraGO Personenbahnhöfe Regionalbereichsleiter Südwest, Marcel Steek, Projektleitung DB InfraGO Personenbahnhöfe; Max Isert, Projektleitung DB InfraGO Personenbahnhöfe; Sarah Christ, stellvertretende Leiterin, Amt für Mobilität und Nahverkehr Landkreis Heilbronn; Sebastian Laier, Oberbauleiter REIF Bauunternehmung. (Foto: DB AG)

05. Juni 2025, 14:00 Uhr
Stuttgart
DB setzt ihre Strecken im Bereich des S-Bahn-Netzes weiter instand und gibt Überblick über Verkehrskonzepte im Juni und Juli • DB empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien auf bahn.de und in der App DB Navigator

Die Deutsche Bahn (DB) rüstet im Sommer die Stammstrecke der Stuttgarter S-Bahn weiter mit neuer Bahntechnik für den zukünftig digitalen Zugbetrieb aus. Bevor die DB den innerstädtischen Bahntunnel während der Sommerferien für den S-Bahn-Verkehr sperrt, starten auf den Bahnstrecken in der Region im Juni und Juli weitere Baustellen für einen zuverlässigen Bahnverkehr. Parallel zur Sanierung der Strecken schreitet auch außerhalb der S-Bahn-Stammstrecke das bundesweite Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart (DKS) voran, bei dem die DB den kompletten Stuttgarter Bahnknoten mit einer neuen Generation der Leit- und Sicherungstechnik ausstattet. Aufgrund der Bauarbeiten gibt es umfangreiche Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzepte. So bleiben die Fahrgäste dabei in der Region mobil:

Im Bahnhof Bad Cannstatt erhöht die DB die Bahnsteige an den Ferngleisen

Für mehr Flexibilität im regionalen Bahnverkehr erhöht die DB im Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt ab Juni temporär die Bahnsteige an den Gleisen 5, 6 und 7. Wenn in diesem Sommer während der Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke zusätzlich die S-Bahn-Gleise 1 bis 4 im Bahnhof Bad Cannstatt für den Zugverkehr gesperrt sind, können die S-Bahnen vorübergehend auch an den Bahnsteigen halten, die von den Zügen des Regionalverkehrs angefahren werden. An Gleis 8 ist dies bereits heute in Bad Cannstatt möglich.

Während der Bauarbeiten leitet die DB zeitweise Züge des Fern- und Regionalverkehrs über die S-Bahn-Gleise an den Bahnsteigen 1 bis 4 um. Von Samstag, 7. Juni 2025, 4 Uhr, bis zum Beginn der Stammstreckensperrung am Samstag, 26. Juli 2025, fahren deshalb die über Bad Cannstatt verkehrenden S-Bahnen der Linien S1, S2 und S3 nur im Halbstunden- statt Viertelstundentakt.

Die Züge der S3 fahren vom 7. Juni bis 13. Juni und vom 12. Juli bis zum Beginn der Stammstreckensperrung am 26. Juli zwischen Backnang und Flughafen/Messe. Zusammen mit den Zügen der S2 ergeben sich damit die üblichen vier Verbindungen je Stunde und Richtung vom und zum Flughafen.

Änderungen auch im Regionalverkehr infolge der Bahnsteigarbeiten

Auch im Regionalverkehr kommt es zu Änderungen während der Bahnsteigarbeiten im Bahnhof Bad Cannstatt. Am Samstag, 14. Juni, können die Züge der Linien RE90 (Arverio Baden-Württemberg) sowie MEX19 und MEX90 (DB Regio Baden-Württemberg) nicht in Bad Cannstatt halten. Von Sonntag, 15. Juni, bis Montag, 23. Juni, halten die Züge der Linien RE1, RE90 und MEX13 (alle Arverio Baden-Württemberg) dort nicht. Reisende können alternativ jeweils auf die S-Bahnen der Linien S2 und/oder S3 ausweichen - zwischen Hauptbahnhof und Bad Cannstatt zusätzlich auch auf die S-Bahnen der Linie S1.

Zu den folgenden Zeiten kommt es wegen zum Teil zusätzlicher Bauarbeiten auf der Murrbahn zu umfangreichen Einschränkungen bei den Linien MEX19 und MEX90 von DB Regio Baden-Württemberg:

  • von Sonntag, 7. Juni, bis Freitag, 13. Juni, jeweils von 8 bis 16 Uhr (MEX 19),
  • sowie von Sonntag, 15. Juni, 6 Uhr, bis Montag, 23. Juni, 5 Uhr (MEX19 und MEX90).

Zwischen Stuttgart und Backnang können Reisende auf die S-Bahnen der Linie S3 oder alle zwei Stunden auf die Züge der Linie RE90 ausweichen.

Von Samstag, 7. Juni, bis Freitag, 13. Juni, fahren die DB-Regio-Züge der Linie RE6 Stuttgart–Tübingen–Aulendorf/Rottenburg (Neckar) nicht im Abschnitt zwischen Stuttgart und Tübingen. Zwischen Stuttgart und Tübingen fahren die Züge der Linien MEX12, MEX18 und RE6 jeweils von SWEG Bahn Stuttgart. Alternativ können die Fahrgäste auch auf die Verbindungen mit RB 63 und S1 über Herrenberg ausweichen.

DB setzt die Erneuerung der Gleise auf der Flughafenstrecke fort

+++ Donnerstag, 10. Juli 2025 +++

Zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt bleiben die Gleise für den Zugverkehr bis Montag, 14. Juli 2025, 4 Uhr, komplett gesperrt. Grund dafür ist, dass die Arbeiten an der Strecke auch über das Wochenende weiterhin andauern. Dadurch verlängert sich auch der Ersatzverkehr mit Bussen auf den Linien S2E (Stuttgart-Vaihingen–Filderstadt, S2X (Direktverbindungen Stuttgart-Vaihingen–Flughafen/Messe) und XEV (Direktverbindungen Böblingen–Flughafen/Messe).

Die Züge der S-Bahn-Linien S2 und S3 beginnen und enden bis zum Betriebsschluss am Sonntag weiterhin in Stuttgart-Vaihingen statt in Filderstadt und Stuttgart Flughafen/Messe. Die Züge der S1 fahren ab Freitag, 11. Juli, 5 Uhr, wieder ohne Unterbrechung auf dem regulären Linienverlauf zwischen Herrenberg und Kirchheim/Teck. Wegen der Bahnsteigarbeiten im Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt fahren die Züge auf den Linien S1, S2 und S3 weiterhin im Halbstundentakt.

Die Reiseverbindungen zwischen Freitag, 11. Juli, 5 Uhr, bis Montag, 14. Juli, 4 Uhr, werden in den elektronischen Fahrplanauskünften bis morgen, Freitag, aktualisiert.

Die Deutsche Bahn bitte die Fahrgäste für entstehende Unannehmlichkeiten wegen des länger dauernden Ersatzverkehrs mit Bussen um Entschuldigung.

+++

Die DB setzt auf der Flughafenstrecke die Erneuerung der Gleise aus dem Vorjahr fort. Von Freitag, 13. Juni 2025, 21 Uhr, bis Freitag, 11. Juli 2025, 5 Uhr, ist die Bahnstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt für den Zugverkehr gesperrt.

Wegen der Bahnsteigarbeiten im Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt fahren die Züge der Linien S1, S2 und S3 im Halbstundentakt. Die Züge der S1 fahren zudem unterteilt in zwei Abschnitten: Kirchheim/Teck–Stuttgart-Vaihingen und Stuttgart-Vaihingen–Herrenberg. Fahrgäste, die über Stuttgart-Vaihingen hinausfahren, werden gebeten, dort jeweils umzusteigen. Die DB leitet die Züge der S1 ab Vaihingen über die Ferngleise um. Deshalb können die Züge nicht an der S-Bahn-Station Stuttgart-Rohr halten. Fahrgäste von und nach Rohr steigen auf die Busse des Ersatzverkehrs oder auf die Busse des Linienverkehrs der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) um. Die Züge der S2 von und nach Schorndorf sowie die Züge der S3 von und nach Backnang enden und beginnen jeweils vorzeitig in Stuttgart-Vaihingen.

Zwischen Stuttgart-Vaihingen, Bahnhof/ZOB Bussteig 1, und Filderstadt, Bernhausen Bahnhof (Volmarstraße), fahren Busse der Linie S2E als Ersatz. Von Montag bis Samstag fahren tagsüber jeweils stündlich vier Busse in beide Richtungen. Darüber hinaus fahren die Busse halbstündlich - im Nachtverkehr stündlich. Die Busse halten unterwegs an den folgenden Stationen: Rohr, Mitte; Oberaichen, Bahnhof; Leinfelden, Busbahnhof; Echterdingen, Bahnhof; Flughafen/Messe (SAB).

Zusätzlich verkehren Busse im Direktverkehr. Zwischen Stuttgart-Vaihingen, Vollmoellerstraße, und Stuttgart Flughafen/Messe (SAB) fahren halbstündlich Busse der Linie S2X ohne Halt unterwegs. Zwischen Böblingen, Bahnhof/ZOB, und Stuttgart Flughafen/Messe (SAB) fahren Busse der Linie XEV ohne Zwischenhalt. Die XEV-Busse fahren Montag bis Freitag während der Hauptverkehrszeit im Viertelstundentakt - darüber hinaus halbstündlich.

Von Donnerstag, 26. Juni, bis Sonntag, 30. Juni, feiert Leinfelden-Echterdingen 50-jähriges Stadtjubiläum mit einer Festmeile. Aufgrund von damit verbundenen Straßensperrungen können die Busse der Linie S2E nicht zwischen Leinfelden und Echterdingen verkehren. Es kommt zu folgenden Änderungen bei den Bussen im Ersatzverkehr auf der Flughafenstrecke:

  • Die Busse der Linie S2E fahren zwischen Stuttgart-Vaihingen und Leinfelden und halten jeweils in Stuttgart-Rohr und Oberaichen.
  • Die Busse der Linie S2X verkehren zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt und fahren jeweils Echterdingen und Flughafen/Messe an.

DB setzt wie im Vorjahr großen Gleisumbauzug auf Flughafenstrecke ein

Die DB modernisiert die als Filderbahn bezeichnete Flughafenstrecke für mehr Zuverlässigkeit im S-Bahn-Netz. Zwischen der S-Bahn-Station Leinfelden und dem Bahnhof Flughafen/Messe werden auf einer Länge von etwa 3,6 Kilometern die beiden Streckengleise jeweils komplett erneuert und dabei Schienen und Schwellen gewechselt. Dazu reinigt die DB mit Baumaschinen auch den Schotter des Oberbaus und ersetzt diesen stellenweise sogar vollständig neu. Die Bauarbeiten enden jeweils mit umfangreichen Stopfarbeiten, mit denen die stabile Lage der Gleise auf dem neuen Schotteroberbau hergestellt wird.

Der Großteil des Umbaus erfolgt im sogenannten Fließbandverfahren, bei dem ein Gleisumbauzug eingesetzt wird, der Schienen, Schotter und Schwellen halb-automatisch austauscht. Mit diesem effizienten Verfahren kann die DB den Zeitraum der Streckensperrung möglichst kurzhalten. Neben dem Umbauzug setzt die DB noch eine Bettungsreinigungsmaschine, einen Gleiskran, eine Gleisstopfmaschine sowie Zweiwegebagger ein.

Im Tunnel Echterdingen tauscht die DB die vorhandenen Unterschottermatten aus. Unterschottermatten sind Kunststoffbeläge zwischen der Schotterbettung und dem Betonbauwerk. Mit dem Einbau von Neumaterialien bringt die Bahn den Erschütterungsschutz für die Anwohnenden an der Strecke wieder auf den neuesten Stand der Technik. Außerhalb der Tunnel- und Trogbauwerke wird die gesamte Strecke mit besohlten Schwellen ausgerüstet. Das ist mehr als nach den gültigen Richtlinien erforderlich wäre. Besohlte Schwellen weisen auf ihrer Unterseite elastische Kunststoffbeläge auf, mit denen auch auftretende Erschütterungen weiter abgemildert werden.

Bereits 2024 hatte die DB die Gleiserneuerung auf der Flughafenstrecke gestartet. Dabei wurden zwischen den S-Bahn-Stationen Stuttgart-Rohr und Leinfelden die beiden Streckengleise jeweils auf einer Länge von vier Kilometern erneuert.

Parallel zur Flughafenstrecke weitere Arbeiten auf Gäubahn und Stammstrecke

Parallel zur Baumaßnahme auf der Flughafenanbindung der S-Bahn arbeitet die DB auch auf der Gäubahn Stuttgart Hauptbahnhof–Singen (Hohentwiel). Vom 20. Juni bis zum 25. Juli finden auf dem Streckenabschnitt zwischen Eutingen im Gäu und Horb Arbeiten an der Oberleitung und am Oberbau der Strecke statt. Dabei erneuert die DB unter anderem Gleise, Schotter und Weichen. Dadurch gibt es von Freitag, 20. Juni, 19 Uhr, bis Samstag, 5. Juli, 23.45 Uhr auch umfangreiche Änderungen im Fahrplanangebot der Region:

  • Die IC-Züge Stuttgart–Rottweil–Singen–Zürich fahren zweistündlich im Abschnitt Sulz (Neckar)–Rottweil–Singen–Zürich. Zwischen Herrenberg und Sulz (Neckar) fahren Busse als Ersatz, die jeweils in Horb halten. Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Herrenberg können Fahrgäste auf Züge der Linien RE14 oder S1 ausweichen. Zwischen Singen und Zürich wird das Angebot durch eine zweistündliche IC-Verbindung zum üblichen Stundentakt ergänzt.
  • Die Züge im Regionalverkehr auf der Linie RE14 fallen vom 20. Juni bis zum 24. Juni zwischen Herrenberg und Horb (RE14a) sowie zwischen Herrenberg und Freudenstadt (RE14b) aus. Die Züge werden in den jeweiligen Abschnitten durch Busse ersetzt. Vom 25. Juni bis 5. Juli fahren die Züge der Linie RE14a nicht zwischen Eutingen im Gäu und Horb. Auch hier ersetzt die DB die Zugfahrten durch Busse.

In der weiteren Bauphase ab 5. Juli abends bis zum 25. Juli gibt es für die Fahrgäste auf der Gäubahn diese Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzepte:

IC-Züge Stuttgart–Zürich

Von Samstag, 5. Juli, 21 Uhr, bis Freitag, 11. Juli, 22 Uhr, sowie von Montag, 14. Juli, 5 Uhr, bis Freitag, 18. Juli, 22 Uhr, können die Züge auf der Strecke zwischen Eutingen im Gäu und Horb wieder ein Gleis nutzen. Die IC-Züge Stuttgart–Rottweil–Singen–Zürich fahren zwischen Stuttgart und Zürich zweistündlich. Die Züge fahren in Stuttgart Hauptbahnhof 15 Minuten früher ab als üblich. Zwischen Singen und Zürich wird das Angebot durch eine zweistündliche IC-Verbindung zum üblichen Stundentakt ergänzt.

Von Freitag, 11. Juli, 22 Uhr, bis Montag, 14. Juli, 5 Uhr, sowie von Freitag, 18. Juli, 22 Uhr, bis Montag, 21. Juli, 5 Uhr, finden im Streckenabschnitt zwischen Talhausen und Rottweil Brückenarbeiten statt. Der Streckenabschnitt ist deshalb für den Zugverkehr komplett gesperrt. Die IC-Züge Stuttgart–Rottweil–Singen–Zürich fahren zweistündlich im Abschnitt Rottweil–Singen–Zürich. Zwischen Eutingen im Gäu und Rottweil fahren Busse als Ersatz. Die Busse haben in Eutingen Anschluss an die RE-Züge von und nach Stuttgart Hauptbahnhof und in Rottweil Anschluss an die IC-Züge von und nach Zürich. Zwischen Singen und Zürich wird das Angebot durch eine zweistündliche IC-Verbindung zum üblichen Stundentakt ergänzt.

RE-Züge Stuttgart–Rottweil

Die Züge im Regionalverkehr auf der Linie RE14a fahren von Samstag, 5. Juli, 23 Uhr, bis Freitag, 25. Juli, nur zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Eutingen im Gäu und nicht zwischen Eutingen im Gäu, Horb und Rottweil. Von Herrenberg nach Horb/Rottweil fahren Busse als Ersatz. Von den Zugausfällen sind an einzelnen Tagen auch die Direktverbindungen zwischen Stuttgart und Konstanz mit den Zügen der Linie RE4 betroffen. Das gleiche Fahrplankonzept gilt anschließend von Samstag, 26. Juli, bis Samstag, 2. August, jeweils in den Abend- und Nachstunden zwischen 22 Uhr und 5.30 Uhr.

In zwei Nächten - Samstag, 14. Juni, von 1.40 Uhr bis 5 Uhr, sowie von Samstag, 14. Juni, 21 Uhr, bis Sonntag, 15. Juni, 5 Uhr - ist wegen zusätzlicher Arbeiten die Gleisverbindung zwischen dem Bahnhof Stuttgart-Vaihingen und der S-Bahn-Stammstrecke unterbrochen. Dadurch ergeben sich für den Zeitraum folgende Änderungen: Die Züge der S1 fahren auf den beiden Strecken Kirchheim/Teck–Stuttgart Schwabstraße und Stuttgart-Vaihingen–Herrenberg. Die Züge der S2 fahren zwischen Schorndorf und Stuttgart Hauptbahnhof (oben). Die Züge der S3 pendeln zwischen Backnang und Stuttgart-Bad Cannstatt.

Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof/Arnulf-Klett-Platz und Stuttgart-Vaihingen, Bahnhof/ZOB Bussteig 1, verkehrt ein Ersatzverkehr mit Bussen der Linie SEV1. Die Haltestellen unterwegs sind Wilhelmsbau/Büchsenstraße, Feuersee, Schwabstraße, Westbahnhof, Universität und Alter Friedhof (Vaihingen).

Auch 24.-27. Juni: S3-Busse abends und nachts von Waiblingen nach Backnang

Die DB führt seit Freitag, 23. Mai, bis Freitag, 13. Juni, jeweils abends und nachts zwischen 21 Uhr und 5 Uhr umfangreiche Kabelarbeiten zwischen Waiblingen und Backnang aus. Zusätzlich wird auch von Dienstag, 24. Juni, bis Freitag, 27. Juni, wieder jeweils von 21 Uhr bis 5 Uhr gearbeitet.

Infolgedessen ist auf der Strecke, die die Züge der S-Bahn-Linie S3 gemeinsam mit den Zügen der Regionalverkehrslinien MEX19, RE90 und MEX90 befahren, kein regulärer Fahrplan möglich. Damit Fahrgäste dennoch ein verlässliches und planbares Angebot haben, setzt die S-Bahn Stuttgart zwischen Waiblingen und Backnang Busse der Linie S3E ein, die die S-Bahnen vollständig ersetzen. Die Züge der S3 aus Richtung Stuttgart enden und wenden in Waiblingen und fahren in Richtung Stuttgart zurück.

Die S3E-Busse fahren zwischen Waiblingen, Bahnhof, und Backnang, ZOB, halbstündlich - im Nachtverkehr stündlich. Die Busse halten unterwegs an den folgenden Haltestellen: Neustadt-Hohenacker, Bahnhof; Schwaikheim, Bahnhof; Winnenden, ZOB; Nellmersbach, Gewerbegebiet und Maubach, Wiener Straße.

Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik im Bereich von Stuttgart-Feuerbach

Die DB setzt den Ausbau zum DKS im Bereich von Stuttgart-Feuerbach fort. Von Samstag, 28. Juni, 4 Uhr, bis Dienstag, 7. Juli 2025, 4 Uhr, werden Arbeiten an den Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik ausgeführt. Dazu sperrt die DB die Ferngleise zwischen Zuffenhausen und Nordbahnhof für den Zugverkehr. Der Fern- und Regionalverkehr wird teilweise umgeleitet. Fernzüge der DB halten als Ersatz für Stuttgart Hauptbahnhof (oben) zum Teil in Esslingen (Neckar). Das Verkehrskonzept im Einzelnen:

S-Bahn

  • Die S-Bahn-Linien S4 und S5 fahren im 30-Minuten-Takt.
  • Die Linien S6/S60 fahren zwischen Weil der Stadt/Böblingen und Stuttgart-Zuffenhausen.
  • Die Linie S62 entfällt.

Fernverkehr

  • Fernzüge der DB werden zum Teil umgeleitet und halten als Ersatz für Stuttgart Hauptbahnhof (oben) in Esslingen (Neckar). ICE/IC, die in Stuttgart Hauptbahnhof (oben) halten, haben überwiegend längere Fahrzeiten. Zwischen Stuttgart und Karlsruhe entfällt der Großteil der Fernverkehrsverbindungen. Alternativ bestehen zahlreiche Umsteigeverbindungen über Mannheim.

Regionalverkehr

  • Die Linie RB11 Kornwestheim–Untertürkheim entfällt.
  • Bei den Zügen der Linie RE1 kommt es zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Vaihingen/Enz zu Umleitungen über Bietigheim-Bissingen. In Bietigheim-Bissingen wird zusätzlich gehalten. Außerdem kommt es gegenüber dem regulären Fahrplan zu Fahrzeitabweichungen im Minutenbereich zwischen Stuttgart und Karlsruhe.
  • Auf der Linie RE8 kommt es zum Ausfall mehrerer Züge zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Bietigheim-Bissingen, die Züge der Linie MEX17 fahren zwischen den beiden Bahnhöfen nicht. Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (tief) und Bietigheim-Bissingen können Fahrgäste jeweils alternativ auf die Züge der Linie S5 ausweichen.
  • Die Züge der Linie MEX18 werden zwischen Esslingen (Neckar) und Ludwigsburg mit zusätzlichem Halt in Kornwestheim umgeleitet und halten deshalb nicht in Stuttgart-Bad Cannstatt und Stuttgart Hauptbahnhof. Die Züge der Linie MEX12 fahren regulär mit erhöhter Platzkapazität.
  • Arverio Baden-Württemberg für die Linien RE1 und RE8 sowie die SWEG Bahn Stuttgart für die Linien MEX12, MEX17 und MEX18 informieren ausführlich auf ihren Webseiten Fahrplanabweichungen | Arverio Baden-Württemberg und Aktuelle Verkehrsmeldungen | SWEG Webseite.

DB bündelt Bauarbeiten im Bereich von Stuttgart-Vaihingen

Da die S-Bahn-Linien S1, S2 und S3 bis zum Beginn der Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke im Halbstundentakt fahren, kann die DB im Bereich von Stuttgart-Vaihingen mehrere Arbeiten bündeln und den Ausbau zum DKS fortsetzen. Die DB setzt den notwendigen Kabeltiefbau vor Ort fort, gründet Masten für Signale und Oberleitungen und erneuert eine Weiche. Dazu sind die Gleise 3 und 4 für den Zugverkehr gesperrt.

Von Freitag, 11. Juli, bis zum Beginn der Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke am Samstag, 26. Juli, fahren alle S-Bahn-Züge stadtauswärts von Gleis 1 und alle S-Bahn-Züge stadteinwärts von Gleis 2. Da die S-Bahnen im Bahnhof Stuttgart-Vaihingen nicht wenden können, fahren die Züge der S3 zwischen Backnang und Flughafen/Messe. Zusammen mit den Zügen der S2 ergeben sich damit die üblichen vier Verbindungen je Stunde und Richtung vom und zum Flughafen.

REMINDER: DB baut S-Bahnhof Esslingen-Mettingen barrierefrei aus

Die DB baut gemeinsam mit dem Verband Region Stuttgart (VRS) die S-Bahn-Station Esslingen-Mettingen barrierefrei aus. Fahrgäste profitieren künftig von einem komfortablen stufenlosen Ein- und Ausstieg in die S-Bahn. Hierfür werden die beiden Bahnsteige an Gleis 3 und 4 auf die zu den S-Bahnen passende Bahnsteighöhe von 96 Zentimetern über Schienenoberkante angepasst.

In der seit 3. Mai, 21 Uhr, laufenden letzten Bauphase können die Züge der S-Bahn-Linie S1 bis zum 26. Juli, 01:30 Uhr, zwischen Obertürkheim und Esslingen in beiden Richtungen jeweils nur auf einem Gleis fahren. Wegen der eingleisigen Streckenführung fahren die S-Bahnen der S1 weiterhin im Halbstundentakt. Die zusätzlichen Züge der S11 zwischen Neckarpark und Herrenberg entfallen wegen der Bauarbeiten in Stuttgart Bad-Cannstatt ab Samstag, 7. Juni.

Weitere Informationen für Fahrgäste

Darüber hinaus kommt es insbesondere in den Abend- und Nachtstunden im Bereich des Stuttgarter S-Bahn-Netzes orts- und zeitweise zu weiteren Bauarbeiten und dem Einsatz von Ersatzbussen - zum Teil auch kurzfristig. Die DB bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator. Da die Verbindungen mit den Ersatzbussen längere Fahrzeiten zur Folge haben, empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen zudem, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

Auf dieser Übersicht der DB können sich Fahrgäste über die Baustellen im Fern- und Nahverkehr der Deutschen Bahn schnell informieren:

Baustellen

Die S-Bahn Stuttgart hat weiterführende Informationen auf ihrer Webseite Betriebslage.

Arverio Baden-Württemberg informiert Fahrgäste über Fahrplanabweichungen hier:

Fahrplanabweichungen | Arverio Baden-Württemberg

Die SWEG Bahn Stuttgart veröffentlicht ihre Verkehrsmeldungen zum Netz Stuttgart/Neckartal hier:

Regionen Detail | SWEG Webseite

30. Mai 2025, 16:09 Uhr
Stuttgart
Umfangreiche Arbeiten für einen zuverlässigen Bahnverkehr • Busse ersetzen Züge • DB empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien auf bahn.de und in der App DB Navigator

Die Deutsche Bahn (DB) setzt ihre Investitionen in eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur fort. Im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen werden zwischen Backnang und Sulzbach umfassende Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik durchgeführt, die von Samstag, 7. Juni 2025, bis Montag, 23. Juni 2025, zu Fahrplanänderungen führen. Aufgrund von umfangreichen Baumaßnahmen wird die Murrbahn zwischen Backnang und Murrhardt zudem von Sonntag, 15. Juni 2025, 6 Uhr, bis Montag, 23. Juni 2025, 5 Uhr, für den Zugverkehr gesperrt.

Mit diesem Fahrplan- und Ersatzverkehrskonzept bleiben Fahrgäste mobil:

Samstag, 7. Juni bis Freitag, 13. Juni (jeweils 8 bis 16 Uhr) sowie 14 Juni

  • Linie MEX 19 Stuttgart–Winnenden (zweistündlich Gaildorf West)
  • Linie MEX 90 Stuttgart–Gaildorf West

Die Züge der MEX 90 fallen zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Winnenden, beziehungsweise zweistündlich bis Gaildorf West aus. Darüber hinaus halten Züge der Linien MEX 90 und MEX 19 am Samstag, 14. Juni, nicht am Bahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt. Alternativ können Fahrgäste zum einen auf die S-Bahnen der Linie S3 zwischen Stuttgart und Backnang (Halbstundentakt) ausweichen oder zum anderen mit den Zügen der Linien MEX 90 sowie RE 90 (von Arverio Baden-Württemberg) nach Gaildorf West fahren. Zusätzlich wird ein Ersatzverkehr mit Bussen im Zwei-Stunden-Takt zwischen Backnang und Gaildorf West eingerichtet.

Sonntag, 15. Juni, 6 Uhr, bis Montag, 23. Juni, 5 Uhr

  • Linie MEX 19 Stuttgart–Gaildorf West
  • Linie MEX 90 Stuttgart–Gaildorf West

Die Züge der Linien MEX 90 und MEX 19 fallen zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Gaildorf West aus. Zwischen Stuttgart und Backnang können Fahrgäste auf die Züge der S-Bahn-Linie S3 (Halbstundentakt) sowie auf die zweistündlichen Züge der Linie RE 90 von Arverio Baden-Württemberg ausweichen. Zusätzliche Halte der Züge der Linie RE 90 in Fornsbach und Fichtenberg bieten Verbindungen zwischen Murrhardt und Crailsheim. Zusätzlich wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet: zwischen Backnang und Murrhardt im 30-Minuten-Takt sowie zwischen Backnang und Murrhardt und Gaildorf West 60-Minuten-Takt.

Einzelne Busse verkehren in den Randzeiten ab/bis Schwäbisch Hall-Hessental. Es wird darauf hingewiesen, dass die Busfahrzeiten von den regulären Zeiten der Züge abweichen.

Informationen über Reiseverbindungen

Die DB empfiehlt den Reisenden, sich aktuelle und individuelle Informationen über bahn.de und die App DB Navigator zu beschaffen. Die Fahrplandaten werden in Kürze aktualisiert. Um keine kurzfristigen Änderungen zu verpassen, wird geraten, unmittelbar vor Fahrtantritt die digitalen Reiseauskunftsmedien zu nutzen. Die Standortinformationen zu den Ersatzhaltestellen sind auf Google Maps und der Seite Regio Baden-Württemberg verfügbar.

Bitte beachten Sie, dass die Mitnahme von Fahrrädern in den Ersatzbussen aus Platzgründen nicht möglich ist und die Haltestellen des Ersatzverkehrs nicht zwingend direkt an den Bahnhöfen liegen.

27. Mai 2025, 14:30 Uhr
Stuttgart
Bahnhof Gäufelden wird ganzheitlich modernisiert • Investitionen von 9 Millionen Euro • Aufzüge in Betrieb genommen

Ein bedeutender Meilenstein im Ausbau des Zukunftsbahnhofs Gäufelden ist erreicht: Die abgeschlossenen Bauarbeiten und neuen Aufzüge machen den Zugang für alle Fahrgäste komfortabler und schaffen somit ein inklusives Reiseerlebnis.

Im Zuge der Arbeiten erhöhte die Deutsche Bahn (DB) den Mittelbahnsteig auf eine zu den Zügen passende Höhe (76 Zentimeter) und verbreiterte ihn zudem auf über zwei Meter. Ein Leitsystem leitet Menschen mit Sehbehinderung künftig durch die Station. Das Projekt zur vollständigen Barrierefreiheit des Bahnhofs Gäufelden ist ein gemeinschaftliches Vorhaben des Landes Baden-Württemberg, der Gemeinde Gäufelden, des Bundes sowie der Deutschen Bahn. Die Gesamtkosten für die Modernisierung des Bahnhofs belaufen sich auf etwa 9 Millionen Euro. Rund 8 Millionen Euro finanzieren Bund und Deutsche Bahn. Für die Barrierefreiheit mit Aufzügen steuern das Land Baden-Württemberg 720.000 Euro und die Gemeinde 280.000 Euro bei. Die offizielle Inbetriebnahme dieser modernisierten Station wird im kommenden Herbst erfolgen.

Bis dahin modernisiert die DB den Bahnhof Gäufelden im Rahmen des Zukunftsbahnhof-Projekts umfassend. Dazu gehört den Bahnhofsvorplatz sowie die Unterführung für einen angenehmeren Aufenthalt zu modernisieren. Die Personenunterführung erhält neue Fliesen und verschiedene Malerarbeiten sorgen für eine attraktivere Umgebung. Neue DSA+Premium-Geräten bieten den Fahrgästen künftig eine verbesserte digitale Auskunft. Ein Zukunftsbahnhof ist eine modernisierte Bahnhofsvariante der Deutschen Bahn, die nach einem klaren Qualitätsstandard gestaltet wird. Diese Bahnhöfe sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste, integrieren regionale Gestaltungselemente und wirken als Identitätsstifter in der Region. Sie stehen für verbesserte Anschlussmobilität und eine optimierte Vorplatzsituation durch partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Ländern, Städten und Kommunen. Im Jahr 2025 werden über 100 zusätzliche Stationen als Zukunftsbahnhöfe entwickelt.

27. Mai 2025, 13:58 Uhr
Stuttgart
Platz für über 70 Nachwuchskräfte in der Zugverkehrssteuerung • Moderne Qualifizierung mit Stellwerk-Simulationen und Augmented Reality• Regionale Förderung von Fachkräften • Auftakt zu regionalen Job-Events • Bewerbertage für Quereinsteiger:innen und Schüler:innen in Ulm am 31. Mai und 4. Juni

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute einen neuen Schulungsstandort zur Qualifizierung von über 70 Nachwuchskräften in Ulm eröffnet. Mit der Eröffnung des neuen Standorts in Ulm erweitert die DB das bestehende Schulungsnetzwerk in Baden-Württemberg und schafft zusätzliche Kapazitäten für Auszubildende und Quereinsteiger in der Zugverkehrssteuerung.

Die DB erweitert damit gezielt wohnortnahe Ausbildungskapazitäten im Raum Ulm und reduziert Fahrtzeiten für junge Menschen: Am Standort werden 25 Auszubildende und 45 Quereinsteiger:innen in der Zugverkehrssteuerung eine neue Heimat finden. Mit moderner Stellwerk-Simulation, Augmented-Reality (AR) und innovativen Lehrmethoden leisten die neuen Räumlichkeiten einen wichtigen Beitrag zur regionalen Förderung von Fachkräften.

Dr. Clarissa Freundorfer, DB-Konzernbevollmächtigte für Baden-Württemberg: „Für eine erfolgreiche Mobilitätswende sind engagierte und qualifizierte Nachwuchskräfte eine entscheidende Säule. Nur mit einer hochwertigen Aus- und Weiterbildung von Fachkräften schaffen wir die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Eisenbahninfrastruktur. Der neue Schulungsstandort in Ulm ist ein bedeutender Schritt für die Region und zeigt unser Engagement für die Entwicklung und Förderung junger Menschen.“

Die Eröffnung – gemeinsam mit der Ulmer Bürgermeisterin für Bildung, Kultur und Soziales, Iris Mann, Dr. Clarissa Freundorfer und Vertreter:innen von DB InfraGo – ist der Auftakt der Job-Events in der Region Ulm. In deren Rahmen finden in den kommenden Wochen zahlreiche Veranstaltungen an verschiedenen DB-Standorten in der Region statt. Es gibt spannende Einblicke hinter die Kulissen. Interessierte erhalten an Marktständen Informationen über vielfältige Einstiegsmöglichkeiten, wie auch über die Ausbildung oder den Quereinstieg als Zugverkehrssteuerer (m/w/d). Potenzielle zukünftige Kolleg:innen freuen sich auf einen direkten Austausch und vor Ort besteht die Möglichkeit, direkt ein Vorstellungsgespräch zu führen. Dafür sind einfach Zeugnisse und Lebenslauf mitzubringen. 

Die Bewerbertage am Standort Ulm finden für Quereinsteiger:innen und Fachkräfte am 31. Mai statt – für Schüler:innen am 4. Juni. Weitere Veranstaltungen folgen in Ravensburg, Aalen, Singen, Crailsheim, Konstanz und Stuttgart. Informationen erhalten Interessierte unter: db.jobs/regionenwochen.

In Baden-Württemberg stellt die DB allein in diesem Jahr 180 Auszubildende in der Zugverkehrssteuerung ein, insgesamt stehen jungen Menschen über 50 Ausbildungsberufe und 25 Studiengänge zur Verfügung.

Die DB ist einer der größten Ausbildungsbetriebe in Deutschland mit insgesamt rund 15.000 Nachwuchskräften, allein 6.000 davon starteten im derzeit laufenden Ausbildungsjahr. Die meisten davon in der Zugverkehrssteuerung mit rund 900 jungen Menschen. Für 2025 gibt es Stellenausschreibungen unter https://www.db.jobs/.

23. Mai 2025, 12:00 Uhr
Stuttgart
Bauteams erneuern vom 4. bis 13. Juni Gleise, Weichen und Oberleitungen • Parallel: Arbeiten an Lärmschutzwänden, Brückenprüfungen und Softwareupdate im Elektronischen Stellwerk • Anpassungen, Umleitungen und Busse im Personenverkehr • Auskunft zu Fahrtmöglichkeiten unter www.bahn.de und im DB Navigator

Für ein verlässliches Angebot auf der Schiene setzt die Deutsche Bahn (DB) auch im Juni ihr Modernisierungsprogramm für die Infrastruktur fort. In einem eng getakteten Zeitplan erledigen die Bauteams dabei vom 4. Juni (19:00 Uhr) bis 13. Juni (5:00 Uhr) ein ganzes Paket an Bauarbeiten im Bereich Mannheim – Saarbrücken. Dazu zählen die Erneuerung von Gleisen, Weichen, Kabeln und Oberleitungen. Parallel prüfen die Fachkräfte Brückenbauwerke und führen Arbeiten an Lärmschutzwänden aus. Das ESTW, das die Züge von Karlsruhe über Homburg (Saar) bis Dillingen steuert, erhält eine neue Software.  

Um die Auswirkungen der zehntägigen Arbeiten auf den Zugverkehr so gering wie möglich zu halten, hat die DB bei den Planungen Auswirkungen anderer Baustellen im Umfeld einbezogen. Zudem baut die DB, wo immer es geht, „unter rollendem Rad“ und in den Nachtstunden. Dies ist jedoch insbesondere bei Gewerken im Gleisbereich oder Einsatz von Spezialtechnik nicht immer möglich. Streckenabschnitte müssen in diesen Fällen teilweise oder komplett für den Bahnverkehr gesperrt werden. Die DB setzt dann alles daran, den Fahrgästen auch während der Baustellen ein bestmögliches Angebot auf der Schiene oder in Ersatzangeboten zur Verfügung zu stellen. Konkret ergeben sich für die Arbeiten zwischen Mannheim und Saarbrücken folgende Optionen:   

Fernverkehr 

Die Fernverkehrszüge fahren großräumig über alternative Strecken um die Baustelle herum. Daher können die ICE/TGV/EC nicht an den gewohnten Stationen halten. Fahrgäste, die in Saarbrücken, Homburg (Saar), Kaiserslautern und Neustadt (Weinstraße) ein- und aussteigen möchten, können von/nach Mannheim aus mit den im Bauzeitraum verfügbaren Nahverkehrsangeboten reisen. Ab Mannheim stehen Fernverkehrsverbindungen in alle Richtungen, u.a. nach Berlin, Paris, Stuttgart und München zur Verfügung. Darüber hinaus werden teilweise Karlsruhe Hauptbahnhof und Strasbourg Hauptbahnhof als Ersatzhalte angeboten. Da die Kapazität der Umleitungsstrecken begrenzt ist, können zudem nicht alle Fernverkehrszüge darüber geführt werden, weswegen es auch zu (Teil-)Ausfällen kommt.  

  • Die ICE/TGV-Züge Frankfurt – Mannheim – Saarbrücken – Paris werden zwischen Mannheim und Paris über Karlsruhe und Strasbourg umgeleitet. Die Halte in Kaiserslautern und Saarbrücken können nicht angefahren werden. 
  • Die ICE-Züge Saarbrücken – Frankfurt – Berlin fallen zwischen Saarbrücken und Frankfurt im Bauzeitraum aus.  
  • Die EC-Züge Saarbrücken – Stuttgart – München – Graz fallen zwischen Saarbrücken und Stuttgart aus.  
  • Die ICE-Züge Saarbrücken – Stuttgart – München können während der Bauarbeiten nicht verkehren.  

Weitere Informationen auch unter: Mannheim ⇄ Saarbrücken 

Im Nahverkehr führen die Bauarbeiten im Abschnitt Neustadt (Weinstraße) und Kaiserslautern zu folgenden Anpassungen: 

S-Bahn-Verkehr 

  • Die S-Bahnen der Linie S2 (Kaiserslautern - Mannheim - Heidelberg - Mosbach (Baden)) entfallen ganztägig zwischen Neustadt (Weinstraße) und Kaiserslautern in beide Richtungen. Fahrgäste können alternativ die planmäßig im Stundentakt verkehrenden Züge der Linie S1 (Homburg (Saar) - Kaiserslautern - Mannheim - Heidelberg – Osterburken) nutzen. 
  • Im Abendverkehr (ab Neustadt (Weinstraße) ab 20.39 Uhr, ab Kaiserslautern Hauptbahnhof ab 20.58 Uhr) werden die Züge beider Linien (S1 und S2) in diesem Teilabschnitt durch Busse ersetzt.  
  • Als Ersatz für die Einzelfahrten der S44 von Kaiserslautern um 3.55 Uhr bzw. 4.00 Uhr nach Neustadt (Weinstraße) fahren Busse. 

Regionalverkehr 

  • Die Züge der Linie RE 6 (Kaiserslautern - Neustadt (Weinstraße)– Karlsruhe) fahren planmäßig zwischen Karlsruhe und Neustadt (Weinstraße). Im Abschnitt Neustadt (Weinstraße) und Kaiserslautern entfallen diese in beiden Richtungen.  
  • Die RB56 mittwochs und samstags um 8.37 Uhr ab Kaiserslautern nach Bundenthal Rumbach entfällt im Teilabschnitt zwischen Neustadt (Weinstraße) und Kaiserslautern. Gleiches gilt sonntags und montags in der Gegenrichtung für RB 56 aus Bundenthal Rumbach mit Abfahrt um 17.50 Uhr ab Neustadt (Weinstraße) nach Kaiserslautern.  
  • Zwischen Neustadt (Weinstraße) und Kaiserslautern entfallen am 5., 6., 10., 11. und 12. Juni die Züge der RB 45 um 13.16 Uhr und 18.27 Uhr ab Neustadt (Weinstraße). In der Gegenrichtung betrifft die ab Kaiserslautern die RB 45 um 5.16 Uhr und 15.22 Uhr am 5., 6., 10., 11., 12. und 13. Juni. 

Weitere Information und Fahrpläne hier unter www.bahn.de/bauarbeiten. 

Auskunft zu allen Fahrtmöglichkeiten finden Kundinnen und Kunden in den Auskunftsmedien der Deutschen Bahn sowie der Verkehrsverbünde. Darüber hinaus gibt es weitere Informationen über Aushänge und Durchsagen in den Stationen und deren Umfeld. Die DB dankt den Fahrgästen für die Geduld und das Verständnis.  

Bauarbeiten im Überblick 

Zwischen dem 4. und 13. Juni setzt die DB zwischen Mannheim und Saarbrücken insbesondere folgende Arbeiten um: 

  • Erneuerungen von Weichen in den Bahnhöfen in Hochspeyer und Hauptstuhl,  
  • Kabelarbeiten zwischen Hochspeyer und Landstuhl für die künftigen Elektronischen Stellwerke (ESTW), 
  • Brückenprüfungen im Bereich Kaiserslautern – Homburg (Saar),  
  • Softwaretausch im Steuerbezirk 1 des ESTW in der Betriebszentrale Karlsruhe von Ludwigshafen bis Dillingen (Saar), 
  • Abschlussarbeiten zu den Lärmschutzwänden in Hauptstuhl und Kindsbach, sowie 
  • Instandhaltungsmaßnahmen im Streckenverlauf. 

22. Mai 2025, 10:00 Uhr
Stuttgart
DB elektrifiziert und baut die Strecke zwischen Basel und Erzingen aus • Fahrgäste profitieren von mehr Zugverbindungen, barrierefreien Stationen und zusätzlichen Haltepunkten • Vorbereitende Arbeiten laufen

Die Signale für den Ausbau und die Elektrifizierung der Hochrheinbahn stehen auf grün. Nach dem Erhalt der Planfeststellungsbeschlüsse am Jahresanfang steht nun der weitere Zeitplan für das Bahnprojekt fest:

Die Bauarbeiten für den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke zwischen Basel Bad Bf und Erzingen (Baden) sollen im September 2025 starten. Die ersten Arbeiten im Bereich zwischen Grenzach und Rheinfelden (Baden) finden bei laufendem Bahnbetrieb statt. Ab April 2026 soll der Abschnitt zwischen Rheinfelden und Erzingen für die Bauarbeiten gesperrt werden.

Der Abschnitt Waldshut – Erzingen soll im März 2027, der Abschnitt Rheinfelden – Waldshut im Juli 2027 wieder für den Bahnverkehr geöffnet werden. Darauf folgt die Inbetriebnahme-Phase bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2027 für die technischen Abnahmen sowie Mess- und Einweisungsfahrten.

Aktuell arbeiten die DB Regio als Betreiberin des Bahnverkehrs und die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) als Aufgabenträgerin in enger Abstimmung mit den Landkreisen Waldshut und Lörrach sowie den Schweizer Projektpartnern für die Fahrgäste an der Konzepterstellung für eine bestmögliche Verkehrsbedienung während der Baumaßnahmen.

Ziel des Projekts ist ein deutlich verbessertes und zuverlässigeres Bahnangebot auf der Hochrheinbahn ab 2027: Zwischen Hochrhein, Bodensee sowie der Nord- und Ostschweiz sollen die Züge häufiger fahren. Mit der Elektrifizierung sind die Fahrgäste in neuen, modernen Zügen auf der Hochrheinbahn noch umweltfreundlicher und zudem leiser unterwegs.

Ronald Heil, Projektleiter des Bahnprojekts Hochrheinbahn: „Uns ist bewusst, dass eine solche Sperrung der Hochreinbahn eine große Beeinträchtigung für die Menschen in der Region bedeutet. Doch von dem Qualitätssprung ab 2027 werden wir alle profitieren. Gemeinsam werden die Beteiligten ihr Möglichstes tun, damit Fahrgäste mit einem verlässlichen Ersatzverkehr gut ans Ziel kommen.“ 

Informationen für die Bürger:innen

Um die Bürger:innen bestmöglich zu den anstehenden Arbeiten zu informieren und auf Fragen und Sorgen einzugehen, stellt die DB auf drei Infoveranstaltungen die geplanten Baumaßnahmen sowie das Konzept für den Schienenersatzverkehr vor. Auf einem Infomarkt mit verschiedenen Themenschwerpunkten besteht die Möglichkeit, mit dem Projektteam sowie Fachexpert:innen ins Gespräch zu kommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen:

  • Montag, 23. Juni 2025: Stadthalle Waldshut-Tiengen Friedrichstraße 9, 79761 Waldshut-Tiengen
  • Donnerstag, 26. Juni 2025: Bürgersaal Rheinfelden (im Rathaus)Kirchplatz 2, 79618 Rheinfelden (Baden)
  • Donnerstag, 17. Juli 2025: Flößerhalle Bad SäckingenSteinenstraße 20, 79713 Bad Säckingen

Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Der Infomarkt öffnet ab 18 Uhr.

Aktuelle Informationen zum Projekt stellt die DB auf der Projektwebseite unter www.die-hochrheinbahn.com zur Verfügung. Ab dem Baustart soll ein „Bautagebuch“ alle Interessierten zum aktuellen Projektfortschritt auf dem Laufenden halten.

Baugenehmigungen Anfang 2025 erteilt

Seit Anfang des Jahres liegen der DB die Baugenehmigungen für alle Streckenabschnitte des Projekts vor. Am 31. Januar 2025 veröffentlichte das Eisenbahn-Bundesamt die Bekanntmachungen zum Erlass der Beschlüsse für die drei Abschnitte auf deutschem Gebiet. Vom Schweizer Bundesamt für Verkehr erhielt der Infrastrukturbetreiber Bundeseisenbahnvermögen respektive die DB die Plangenehmigungsverfügung für den letzten der drei Schweizer Plangenehmigungsabschnitte am 15. Januar 2025. Damit sind die planrechtlichen Voraussetzungen für den Baustart in der zweiten Jahreshälfte 2025 erfüllt.

Neue Lebensräume für Tiere

Erste vorbereitende Maßnahmen finden aktuell bereits statt: Wo die DB für neue Bahnanlagen in die Natur eingreifen muss, schafft sie einen Ausgleich. Seit Sommer 2024 legt das Projektteam Ersatzlebensräume für Tiere an, die im Bereich der geplanten Baumaßnahme leben. Bisher entstanden an zahlreichen Punkten entlang der Strecke Reptilienhabitate für Eidechsen und Schlingnattern. Aktuell hängt die DB Nistkästen auf und schafft durch die Anpflanzung von Heckenstrukturen neue Lebensräume für Vögel.

Das baut die DB entlang der Hochrheinbahnstrecke

Die DB rüstet die 75 Kilometer lange Strecke von Basel Badischer Bahnhof bis nach Erzingen (Baden) vollständig mit einer Oberleitung aus, damit künftig neue elektrische Züge auf der Strecke fahren können. Für ein ausgedehntes Bahnangebot sind Ausbaumaßnahmen entlang der Strecke und an den Stationen erforderlich. Beispielsweise erweitert die DB die Stationen Tiengen (Hochrhein) und Lauchringen zu sogenannten Kreuzungsbahnhöfen, sodass dort künftig auf dem eingleisigen Abschnitt zwischen Waldshut und Erzingen Züge aneinander vorbeifahren können. Für mehr Komfort und einen stufenfreien Ein- und Ausstieg in die Züge sorgt der barrierefreie Ausbau der 17 Stationen entlang der Strecke. Außerdem kommen drei neue Haltepunkte in Rheinfelden-Warmbach, Bad Säckingen-Wallbach und Waldshut-West hinzu.

Grenzüberschreitendes Gemeinschaftsprojekt

Die Projektpartner:innen – das Land Baden-Württemberg, die Landkreise Lörrach und Waldshut und die DB – haben im Dezember 2023 einen Realisierungs- und Finanzierungsvertrag für das Projekt abgeschlossen. Auch die Schweiz beteiligt sich wesentlich an der Finanzierung.

Im überregionalen Verkehr wird die Hochrheinbahn neben dem schon bestehenden stündlichen Regionalexpress zukünftig auch durch den Hochrhein-Bodensee-Express angebunden. Der Hochrhein-Bodensee-Express stärkt den grenzüberschreitenden Bahnverkehr durch direkte und schnelle Verbindungen zwischen Basel, Schaffhausen, Konstanz und weiter entlang des Bodensees bis in die Ostschweiz nach Romanshorn, St. Gallen und Herisau. Die RB-Verbindungen werden in weiten Teilen des Tages zum Halbstundentakt verdichtet und binden die Verkehre der Hochrheinbahn ins Linienkonzept der trinationalen S-Bahn Basel ein.

15. Mai 2025, 12:27 Uhr
Stuttgart
Bahnhof Langenau wird ganzheitlich modernisiert • Investitionen von 1,6 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) hat den Bahnhof Langenau umfassend modernisiert: Rund 1,6 Millionen Euro wurde in den Zukunftsbahnhof investiert, für mehr Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit. Reisende können sich nun auf eine attraktive, benutzerfreundliche Umgebung freuen, die den Aufenthalt noch angenehmer gestaltet.

Erweiterter Reisekomfort und Barrierefreiheit

Für mehr Komfort gibt es erheblich mehr Sitzmöglichkeiten: Neue, hochwertige Sitzgelegenheiten in Holzoptik stehen nun sowohl an den Bahnsteigen als auch im Zugangsbereich zur Verfügung. Neue Überdachungen ergänzen die renovierten Treppenabgänge. Die Reisendeninformation wurde durch neue „Dynamische Schriftanzeiger“ und neue Infovitrinen stark ausgebaut.

Zusätzlich hat die DB die Personenunterführung mit einer neuen Abwasserrinne ausgestattet sowie den Bodenbelag und die Treppen erneuert und umgestaltet. Wetterschutzhäuser präsentieren sich nun volltransparent. Die gesamthafte Gestaltung durch den regionalen Künstler Philip Walch, auch bekannt als „Stone Graffiti“, ergänzen das Erscheinungsbild der Unterführung. Die ausgetauschten Aufzüge sorgen für mehr Zuverlässigkeit und Barrierefreiheit.

Modernes und umweltfreundliches Design im Bahnhofsumfeld

Für mehr Nachhaltigkeit stehen ein Insektenhotel und eine Blühwiese. Ein modulares Stadtmöbelsystem (Freiraum-KIT), bietet eine Sitzgelegenheit außerhalb des Bahnhofs. Der neu gestaltete Vorplatz schafft mit umfassender Begrünung eine freundliche Atmosphäre und unterstützt die Mobilität durch eine neue Fahrradsammelgarage.

Für mehr Sicherheit hat die DB die Beleuchtung der Treppenaufgänge erneuert, Gitter am Bahnsteigende von Gleis 2 angebracht und die Warnbeschilderung aktualisiert. Zusätzlich hat die Bahn zur besseren Orientierung eine vollständig erneuerte Wegeleitung eingeführt. Die Arbeiten durch regionale Handwerksbetriebe zeigen, wie nachhaltig und zukunftsfähig Bahnhöfe gestaltet werden können.

Stimmen zur Inbetriebnahme am 15. Mai 2025:

Heiko Schmid, Leiter Bahnhofsmanagement Ulm, DB InfraGO AG: „Die Modernisierung des Bahnhofs Langenau zeigt deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Als Zukunftsbahnhof bietet er Aufenthaltsqualität in einer modernen und ansprechenden Form. Mit frischen Gestaltungselementen und besserer Barrierefreiheit wird der Bahnhof zum echten Hingucker und stärkt die Verbindung in der Region.“

Daria Henning, Bürgermeisterin, Stadt Langenau: „Mit dem modernisierten Bahnhof erhält Langenau nicht nur einen zeitgemäßen Bahnhof, sondern einen einladenden Ort des Ankommens und der Begegnung. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn ist ein Umfeld entstanden, das Aufenthaltsqualität mit nachhaltiger Mobilität verbindet. Der Bahnhof ist jetzt mehr denn je ein Symbol für Anschluss und Gastfreundschaft.“

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

08. Mai 2025, 14:15 Uhr
Stuttgart
Instandhaltungen am Streckennetz für einen zuverlässigen Bahnverkehr im Bereich des S-Bahn-Netzes • Busse ersetzen Züge aufgrund von Streckensperrungen • DB empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien auf bahn.de und in der App DB Navigator

Die Deutsche Bahn (DB) setzt im Mai für einen zuverlässigen Bahnverkehr das Streckennetz in der Region Stuttgart weiter instand. Parallel dazu schreiten auch die Arbeiten für das bundesweite Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart (DKS) fort, bei denen die DB den kompletten Stuttgarter Bahnknoten mit einer neuen Generation der Leit- und Sicherungstechnik ausstattet. Aufgrund der damit verbundenen Baustellen kommt es im Bereich des S-Bahn-Netzes zu Streckensperrungen mit zum Teil umfangreichen Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzepten. So bleiben die Fahrgäste dabei in der Region mobil:

DB baut zwischen Weil der Stadt und Renningen an Weichen und Gleisen

Von Freitag, 9. Mai, bis Dienstag, 27. Mai, führt die DB zwischen Weil der Stadt und Renningen Weichen- und Gleisbauarbeiten durch. Dazu ist die Strecke zwischen beiden Bahnhöfen von Mittwoch, 14. Mai, 1.30 Uhr, bis Dienstag, 27. Mai, 5.30 Uhr, komplett für den Zugverkehr gesperrt. Zwischen Weil der Stadt, Bahnhof, und Renningen, Bahnhof/Industriestraße, fahren Busse der Linie S6E als Ersatz. Die Busse halten jeweils in Malmsheim an der Haltestelle Calwer Straße.

Die S-Bahn-Linie S60 Böblingen–Renningen–Stuttgart Schwabstraße wird in zwei Abschnitte aufgeteilt. Die Züge der S60 fahren zum einen zwischen Böblingen und Renningen (Gleis 1) sowie verbunden mit den Zügen der S6 zwischen Renningen (Gleis 3) und Stuttgart Schwabstraße. Für Fahrten über Renningen hinaus müssen Fahrgäste der S60 jeweils in beiden Fahrtrichtungen in Renningen umsteigen.

Bereits in der Nacht Freitag/Samstag, 9./10. Mai, fallen zeitweise sowohl die Züge der S6 zwischen Weil der Stadt und Renningen als auch der S60 zwischen Böblingen und Renningen aus. Die Züge werden durch Busse der Linien S6E und S60E ersetzt.

In den frühen Morgenstunden am Montag, 26. Mai, und Dienstag, 27. Mai, ist zusätzlich der Streckenabschnitt zwischen Renningen und Leonberg für den Zugverkehr gesperrt. Die Busse der Linie S6E fahren jeweils zwischen 3 Uhr und 4 Uhr zwischen Weil der Stadt und Leonberg und halten zusätzlich am Bahnhof Rutesheim.

Arbeiten auf kleiner Murrbahn für Rückkehr zum regulären Fahrplan

Damit die Züge nach den Unwetterschäden im vergangenen Jahr auf der Bahnstrecke Backnang–Marbach (Neckar) wieder mit voller Geschwindigkeit fahren können, ist eine nochmalige Vollsperrung notwendig. Von Montag, 12. Mai, 4 Uhr, bis Samstag, 17. Mai, 4 Uhr, werden die derzeit fahrenden Pendelzüge der S-Bahn-Linie S4 durch Busse der Linie S4E ersetzt.

Die Busse fahren gemäß des regulären Zugfahrplans tagsüber durchgängig im Halbstundentakt. In den späten Abendstunden fahren die Busse stündlich. Die Busse halten an den folgenden Haltestellen: Backnang, ZOB; Erbstetten, Ortsmitte; Burgstall (Murr) Bahnhof; Kirchberg (Murr) Rathaus; Kirchberg (Murr) Marbacher Straße; Erdmannhausen, Bahnhofstraße; Erdmannhausen, Rathaus, und Marbach (Neckar), Bahnhof.

Nur mit dieser fünftägigen Sperrung ohne Zugverkehr kann die DB unter anderem einen Hang beräumen, Stabilisierungsanker setzen und Übernetzungen einbauen. Die DB plant mit der vollen Streckenkapazität und der damit verbundenen Rückkehr zum regulären Fahrplan (Halbstundentakt der Züge der S4 sowie deren Durchbindung nach Stuttgart Schwabstraße) zum sogenannten kleinen Fahrplanwechsel am Sonntag, 15. Juni 2025.

Busse ersetzen S3-Züge abends und nachts zwischen Waiblingen und Backnang

Die DB führt von Freitag, 23. Mai, bis Freitag, 13. Juni, jeweils abends und nachts zwischen 21 Uhr und 5 Uhr umfangreiche Kabelarbeiten zwischen Waiblingen und Backnang aus. Infolgedessen ist auf der Strecke, die die Züge der S-Bahn-Linie S3 gemeinsam mit den Zügen der Regionalverkehrslinien MEX19, RE90 und MEX90 befahren, kein regulärer Fahrplan möglich. Damit Fahrgäste dennoch ein verlässliches und planbares Angebot haben, setzt die S-Bahn Stuttgart zwischen Waiblingen und Backnang Busse der Linie S3E ein, die die S-Bahnen vollständig ersetzen. Die Züge der S3 aus Richtung Stuttgart enden und wenden in Waiblingen und fahren in Richtung Stuttgart zurück.

Die S3E-Busse fahren zwischen Waiblingen, Bahnhof, und Backnang, ZOB, halbstündlich - im Nachtverkehr stündlich. Die Busse halten unterwegs an den folgenden Haltestellen: Neustadt-Hohenacker, Bahnhof; Schwaikheim, Bahnhof; Winnenden, ZOB; Nellmersbach, Gewerbegebiet und Maubach, Wiener Straße.

Sonntag, 25. Mai: Kein Zugverkehr zwischen Waiblingen und Schorndorf

Am Sonntag, 25. Mai, arbeitet die DB an der Leit- und Sicherungstechnik der Bahnstrecke Waiblingen–Schorndorf. Zwischen 3.30 Uhr und 24 Uhr können deshalb zwischen beiden Bahnhöfen keine Züge fahren. Die Züge der S-Bahn-Linie S2 werden durch Busse der Linie S2E ersetzt. Die Busse fahren in den frühen Morgenstunden stündlich und anschließend tagsüber durchgängig halbstündlich. Die Busse halten an den folgenden Haltestellen: Waiblingen, Bahnhof; Rommelshausen, Bahnhof/Waiblinger Straße; Stetten-Beinstein, Stettener Straße; Endersbach, Bahnhof; Beutelsbach, Bahnhof; Grunbach, Bahnhof; Geradstetten, Mitte; Winterbach, Pflegeheim; Weiler (Rems), Rathaus; Schorndorf, ZOB.

Während der Arbeiten kommt es auch zu Änderungen im Regionalverkehr bei den Linien RE1 und MEX13. Arverio Baden-Württemberg informiert ausführlich über ihre Zugverbindungen im Regionalverkehr auf der Webseite Fahrplanabweichungen | Arverio Baden-Württemberg.

Schwabstraße–Vaihingen: Keine S-Bahnen am Wochenende 31.Mai/1. Juni

Die DB setzt für die Digitalisierung des Eisenbahnknotens in Stuttgart im Rahmen des bundesweiten Pilotprojekts DKS die erforderlichen Kabeltiefbauarbeiten im Bereich des Bahnhofs Stuttgart-Vaihingen weiter fort. Deshalb ist sowohl auf dem Teilabschnitt der S-Bahn-Stammstrecke zwischen Stuttgart Schwabstraße und Stuttgart-Vaihingen als auch auf der Flughafenstrecke zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt kein Zugverkehr möglich. Von Samstag, 31. Mai, 1 Uhr, bis Montag, 2. Juni, 4 Uhr, werden die betreffenden Fahrten der S-Bahn-Linien S1, S2 und S3 durch Busse ersetzt.

Die Züge der Linien S1, S2 und S3 fahren durchgängig im Halbstundentakt. Die Züge der S1 fahren in den beiden Linienabschnitten Kirchheim/Teck–Stuttgart Schwabstraße und Stuttgart-Vaihingen–Herrenberg. Die Züge der S2 fahren zwischen Schorndorf und Stuttgart Hauptbahnhof (oben). Die Züge der S3 fahren zwischen Backnang und Stuttgart-Bad Cannstatt.

Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof/Arnulf-Klett-Platz und Stuttgart-Vaihingen, Bahnhof/ZOB, fahren Busse der Linie SEV1 als Ersatz. Die Busse fahren alle zehn Minuten. Die Haltestellen unterwegs sind Wilhelmsbau/Büchsenstraße, Feuersee, Schwabstraße, Westbahnhof, Universität und Alter Friedhof (Vaihingen). Alternativ können Fahrgäste zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (oben) und Stuttgart-Vaihingen auch Züge der Regionalverkehrslinie RE14 nutzen, die abweichend zusätzlich in Stuttgart-Vaihingen halten.

Zwischen Stuttgart-Vaihingen, Bahnhof/ZOB, und Filderstadt, Bernhausen Bahnhof, fahren Busse der Linie S2E als Ersatz. Die Busse fahren tagsüber halbstündlich und im Nachtverkehr stündlich. Die Busse halten unterwegs an den folgenden Stationen: Rohr, Mitte; Oberaichen, Bahnhof; Leinfelden, Busbahnhof; Echterdingen, Bahnhof; Flughafen/Messe (SAB). Zusätzlich fahren zwischen Stuttgart-Vaihingen, Vollmoellerstraße, und Stuttgart Flughafen/Messe (SAB) halbstündlich Busse der Linie S2X im Direktverkehr ohne Halt unterwegs. 

Wegen zeitgleicher Bauarbeiten auf der Linie U6 gibt es keine ÖPNV-Direktverbindungen zwischen Hauptbahnhof und Flughafen/Messe. Von Donnerstag, 29. Mai 2025, Betriebsbeginn, bis Sonntag, 1. Juni 2025, Betriebsschluss, führen die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) zeitgleich umfangreiche Gleisbauarbeiten zwischen den Haltestellen Olgaeck und Bopser durch. Die Stadtbahnen der Linie U6 fahren in den Abschnitten Gerlingen–Hauptbahnhof/Arnulf-Klett-Platz–Charlottenplatz sowie Bopser–Flughafen/Messe - teilweise aber nur im 12-Minuten-Takt. Die Fahrten der Linie U6 von und nach Flughafen/Messe werden zwischen den Haltestellen Charlottenplatz und Bopser durch Busse der Linie UE ersetzt. Die  SSB informieren ebenfalls ausführlich auf ihrer Homepage zu Fahrtalternativen: Stuttgart: Streckenunterbrechung und Ersatzverkehr mit Bussen wegen Gleisbauarbeiten - SSB AG.

REMINDER: DB baut S-Bahnhof Esslingen-Mettingen barrierefrei aus

Die DB baut gemeinsam mit dem Verband Region Stuttgart (VRS) die S-Bahn-Station Esslingen-Mettingen barrierefrei aus. Fahrgäste profitieren künftig von einem komfortablen stufenlosen Ein- und Ausstieg in die S-Bahn. Hierfür werden die beiden Bahnsteige an Gleis 3 und 4 auf die zu den S-Bahnen passende Bahnsteighöhe von 96 Zentimetern über Schienenoberkante angepasst.

In der seit 3. Mai, 21 Uhr, laufenden letzten Bauphase können die Züge der S-Bahn-Linie S1 bis zum 26. Juli, 01:30 Uhr, zwischen Obertürkheim und Esslingen in beiden Richtungen jeweils nur auf einem Gleis fahren. Wegen der eingleisigen Streckenführung fahren die S-Bahnen der S1 im Halbstundentakt. Zwischen Neckarpark und Herrenberg ergänzen Züge der S11 das Zugangebot zum planmäßigen Viertelstundentakt.

Weitere Informationen für Fahrgäste

Darüber hinaus kommt es insbesondere in den Abend- und Nachtstunden im Bereich des Stuttgarter S-Bahn-Netzes orts- und zeitweise zu weiteren Bauarbeiten und dem Einsatz von Ersatzbussen - zum Teil auch kurzfristig. Die DB bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator. Da die Verbindungen mit den Ersatzbussen längere Fahrzeiten zur Folge haben, empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen zudem, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen. Die S-Bahn Stuttgart hat weiterführende Informationen auf ihrer Webseite Betriebslage.

08. Mai 2025, 13:30 Uhr
Stuttgart/Karlsruhe
Infomarkt zum aktuellen Planungsstand in der Quellenhalle Schlatt • mehr Lärmschutz und zwölf Brücken werden erneuert • Bahn nimmt Hinweise aus der Bevölkerung entgegen

Die Deutsche Bahn (DB) baut die Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel aus: Mit attraktiven Verbindungen und Fahrtzeiten sollen noch mehr Menschen und Güterverkehrskunden für die klimafreundliche Bahn gewonnen werden. Im Rahmen des Projekts soll auch der Streckenabschnitt zwischen Ehrenkirchen und Bad Krozingen für einen zuverlässigeren Bahnbetrieb erneuert werden. Die DB informiert über die Planungen bei einem Infomarkt. Dieser findet am Dienstag, 13. Mai 2025, zwischen 15.30 und 20 Uhr in der Quellenhalle Schlatt in Bad Krozingen statt.  

Der 5,1 Kilometer lange Abschnitt 8.8 beginnt südwestlich von Offnadingen, führt durch den Kurort Bad Krozingen und endet zwischen Tunsel und Eschbach. Die Bahnstrecke wird erneuert, ohne den Streckenverlauf grundlegend zu verändern. Der Bahnhof Bad Krozingen wird generalüberholt. Gleichzeitig erneuert die Bahn zwölf kreuzende Brücken entlang der Strecke. Anwohner:innen profitieren vom deutlich verbesserten Schallschutz: Die DB errichtet auf rund 3,3 Kilometer Länge neue Schallschutzwände in Bad Krozingen, davon 800 Meter in Tunsel. Die Wände werden zwischen 2,5 und 6 Meter hoch.  

 Die Informationsveranstaltung in Bad Krozingen findet in Form eines Infomarktes statt: Das Projekt begrüßt die Gäste an Ständen, Themen hier sind zum Beispiel die Veränderungen am Bahnhof, der geplante Schallschutz und die DB stellt erste Ideen zum Bauablauf vor. Besucher:innen können die Strecke auch virtuell bereisen. Hierfür wird der Ausbau der Strecke am Computer visualisiert. Und: Interessierte können ihre Fragen im direkten Gespräch mit der DB klären.   

 Die Unterlagen der Vorplanung liegen den Städten und Gemeinden ab dem 13. Mai 2025 vor. Online sind sie unter www.karlsruhe-basel.de zu finden. Wer Hinweise und Anregungen zur Planung hat, kann diese bis zum 13. Juni 2025 über kontakt@karlsruhe-basel.de an die Bahn richten.  

Einladung zum Presserundgang

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Ankündigung zum Infomarkt des Bahnprojekts Karlsruhe–Basel veröffentlichen. Gleichzeitig möchten wir Sie als Medienvertreter:innen zu einem Rundgang über den Infomarkt einladen. Stefan Fehringer, Technischer Projektleiter für die Ausbaustrecke im Abschnitt Teningen–Buggingen, steht für Fragen zur Verfügung. Der Presserundgang findet noch vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung am 13. Mai 2025, um 14.45 Uhr, statt. Wir bitten um Anmeldung unter presse.s@deutschebahn.com.

 Hinweis für Redaktionen: Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.karlsruhe-basel.deIn den sozialen Netzwerken unter:

Facebook www.facebook.com/karlsruhebasel, www.facebook.com/tunnelrastatt X www.x.com/karlsruhebasel (@KarlsruheBasel) undInstagram www.instagram.com/karlsruhebasel (@karlsruhebasel) oder www.instagram.com/tunnelrastatt (@tunnelrastatt) 

Für Anbindung des künftigen Stuttgarter Hauptbahnhofs: DB führt Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik durch

Für eine leistungsfähige Infrastruktur: Die Deutsche Bahn (DB) führt Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik auf der Schnellfahrtstrecke zwischen Wendlingen und Ulm durch. Die Schnellfahrstrecke muss an die neue Infrastruktur in Richtung des künftigen Stuttgarter Hauptbahnhofs sicherungstechnisch angebunden werden. Unter anderem installiert die DB eine neue Software in einem der Stellwerke entlang der Strecke. Vom 6. Mai bis 16. Mai 2025 kommt es im Regional- und Fernverkehr zu Fahrplanänderungen, Umleitungen sowie Zugausfällen. Vom 7. bis zum 16. Mai können jeweils ab 17 Uhr Züge des Regional- und Fernverkehrs wieder über die Schnellfahrstrecke fahren.

Fahrplan- und Ersatzkonzept

Auswirkungen auf den Fernverkehr

Aufgrund der bereits bestehenden Arbeiten auf der Strecke Mannheim-Stuttgart, gibt es bereits Änderungen im Fahrplan, die die Strecke Wendlingen Ulm betreffen.

Bisherige Änderungen im Fernverkehr sind:

ICE-Verbindungen Mannheim - Stuttgart – München

Auf der Relation Mannheim – Stuttgart – München verkehren stündlich Fernverkehrszüge.

Die Züge der ICE-Linie 11 (Berlin – Leipzig – Frankfurt – Stuttgart – München) werden während der Bauarbeiten umgeleitet. Die Züge halten zusätzlich in Günzburg. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 40 Minuten.

Die Züge der zweistündlichen ICE-Linie 22 (Hamburg – Kassel – Frankfurt – Mannheim-Stuttgart) beginnen und enden in Mannheim Hbf. Der Streckenabschnitt zwischen Mannheim und Stuttgart entfällt.

Die Züge der ICE-Linie 42 (Hamburg – Köln – Frankfurt – Mannheim – Stuttgart – München) werden zwischen Mannheim und Stuttgart umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 40 Minuten.

Die Züge der zweistündlichen ICE-Linie 47 (Dortmund – Köln – Frankfurt – Stuttgart – München) entfallen auf dem gesamten Laufweg. Das Zugpaar ICE 224 / 225 (München – Amsterdam) verkehrt weiterhin, allerdings nur zwischen Stuttgart und Amsterdam. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 40 Minuten. 

ICE-Verbindungen Karlsruhe – Stuttgart

Auf der Relation Karlsruhe – Stuttgart verkehrende Fernverkehrszüge werden umgeleitet und erhalten eine Fahrzeitverlängerung von rund 20 Minuten. Einige Züge entfallen.

Die Züge der IC-/ICE-Linie 60 (Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – München) werden zwischen Stuttgart und Karlsruhe umgeleitet. Einzelne Züge dieser Linie entfallen zwischen Stuttgart und Karlsruhe. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 20 Minuten.

Die Züge der IC-Linie 61 (Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg – Leipzig) verkehren auf dem Regellaufweg und werden nicht umgeleitet.

Zwei der fünf Verbindungen der ICE/TGV-Linie 83 (Stuttgart – Karlsruhe – Strasbourg – Paris) verkehren nur auf dem Abschnitt zwischen Paris und Karlsruhe. Die restlichen Verbindungen werden umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 15 Minuten.

IC/EC-Verbindung Darmstadt/Heidelberg – Stuttgart – München

Auf der Relation Darmstadt/Heidelberg – Stuttgart kommt es zu Teil- und Haltausfällen.

Die Züge der zweistündlichen EC-Linie 62 (Frankfurt – Stuttgart – München – Salzburg – Schwarzach-St. Veit) verkehren nur zwischen Frankfurt und Stuttgart sowie zwischen München und Österreich. Der Streckenabschnitt zwischen Stuttgart und München entfällt. Zwischen Frankfurt und Stuttgart verkehren die Züge als ICE unter neuer Zugnummer.

Die Züge der IC-Linie-55 (Dresden – Hannover – Köln – Mainz – Stuttgart) beginnen und enden in Karlsruhe. Die Halte in Vaihingen (Enz) und Stuttgart Hbf entfallen. Ersatzweise halten die Züge in Bruchsal und Karlsruhe Hbf. Das IC-Zugpaar 2057/2058 von und nach Tübingen verkehrt weiterhin via Stuttgart. Aufgrund weiterer Bauarbeiten zwischen Köln und Koblenz verkehren die Züge nur zwischen Köln und Karlsruhe und unter neuer Zugnummer. Auf dem Abschnitt Dresden – Köln verkehren die Züge unter regulärer Zugnummer. In Köln haben die Züge keinen Anschluss aufeinander.

Die angepassten Fahrpläne sind bereits in den entsprechenden Auskunfts- und Buchungssystemen ersichtlich.

Folgende Auswirkungen kommen hinzu:

ICE-Verbindungen Mannheim - Stuttgart - München

Auf der Relation Mannheim – Stuttgart – München verkehren zweistündlich Fernverkehrszüge.

ICE-Linie 42 (Hamburg – Köln – Frankfurt – Mannheim – Stuttgart – München)

  • Diese ICE-Züge verkehren nur zwischen Hamburg und Stuttgart.
  • Die Halte Ulm, Günzburg, Augsburg, München-Pasing und München Hbf entfallen.
  • Aufgrund von Bauarbeiten zwischen Mannheim und Stuttgart benötigen die Züge auf diesem Abschnitt rund 40 Minuten länger.

ICE-Linie 11 (Berlin – Leipzig – Frankfurt – Stuttgart – München)

  • Diese ICE-Züge verkehren weiterhin zwischen Stuttgart und München.
  • Aufgrund der Bauarbeiten zwischen Mannheim und Stuttgart erhalten die Züge auf diesem Abschnitt rund 40 Minuten Fahrzeitverlängerung.
  • Die Züge halten zusätzlich in Günzburg.

ICE-Linie 47 (Dortmund – Köln – Frankfurt – Stuttgart – München)

  • Diese Züge entfallen aufgrund der Bauarbeiten zwischen Mannheim und Stuttgart auf dem Gesamtlaufweg.
  • ICE 224/225 (Amsterdam – München) verkehrt zwischen Amsterdam und Stuttgart.

ICE-Verbindungen Karlsruhe – Stuttgart – München

Auf der Relation Karlsruhe – Stuttgart – München verkehren weiterhin zweistündlich ICE-Züge.

ICE-Linie 60 (Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – München)

  • Diese Züge werden zwischen Ulm und Stuttgart umgeleitet.
  • Die Fahrzeit verlängert sich um rund 10 Minuten.
  • Aufgrund der Bauarbeiten zwischen Mannheim und Stuttgart erhalten die Züge zwischen Karlsruhe und Stuttgart eine Fahrzeitverlängerung von rund 20 Minuten.

ICE/TGV-Linie 83 (Paris – Strasbourg – Stuttgart/München)

  • Das Zugpaar von/nach München verkehrt weiterhin zwischen Stuttgart und München.

Auswirkungen auf den Regionalverkehr

Während dieser Zeit wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, um die Mobilität der Reisenden sicherzustellen.

Im betroffenen Zeitraum vom 6. Mai bis 7. Mai (07:30 Uhr) verkehren keine Züge zwischen Wendlingen (Neckar) und Ulm Hauptbahnhof. Ab dem 7. Mai bis 16. Mai (jeweils bis 17 Uhr) richten sich die Änderungen auf die Strecke zwischen Wendlingen (Neckar) und Merklingen. Fahrplanänderungen betreffen weiterhin die Verbindung Merklingen – Ulm Hbf.

Ersatzhaltestellen wurden wie folgt eingerichtet:

  • Wendlingen (Neckar) Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) Bussteig 5,
  • Merklingen - Schwäbische Alb Bahnhof Bussteig D/E,
  • Ulm Hbf ZOB Bussteig I/J.
  • Zusätzlich setzen wir am Dienstag, 6. Mai, und Mittwoch, 7. Mai, im Schülerverkehr weitere Busse auf ausgewählten Relationen ein. Diese beinhalten:

  • Heroldstatt über Machtolsheim → Ulm Hbf,
  • Feldstetten über Laichingen → Ulm Hbf,
  • Westerheim über Laichingen → Ulm Hbf,
  • Nellingen → Geislingen.

In den Ersatzbussen können keine Fahrräder mitgenommen werden.

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt für Auskünfte die elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es in der Reiseauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator. Die Reiseverbindungen werden sukzessive in die Fahrplanmedien eingepflegt. Zudem empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

29. April 2025, 14:44 Uhr
Stuttgart
Maßnahmen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes • Investitionen von rund 3,5 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert den Bahnhof Freudenstadt als Zukunftsbahnhof umfangreich und gestaltet zusammen mit der Stadt das umliegende Gelände neu: Der Startschuss für die Arbeiten fiel 2024, bis 2026 wird das historische Bahnhofsgebäude denkmalgerecht saniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Die DB investiert rund 3,5 Millionen Euro, um Reisenden eine verbesserte Aufenthaltsqualität zu bieten und gleichzeitig die historische Architektur des Gebäudes zu erhalten.

Die Modernisierungsmaßnahmen im Einzelnen

Die Modernisierungsarbeiten am Hauptbahnhof Freudenstadt umfassen eine Vielzahl von Maßnahmen: Zunächst werden Dach und die charakteristische Holzschindelfassade des Gebäudes denkmalgerecht saniert. Zeitgleich werden für eine verbesserte Energieeffizienz die Fenster und Türen im Erdgeschoss erneuert. Die DB restauriert zudem die originalen Sandsteinelemente und Treppen, gestaltet die Wartehalle um und baut eine neue moderne Beleuchtung ein. Außerdem wird das Vordach instandgesetzt.

Im Jahr 2026 folgen technische Modernisierungen, so baut die DB eine neue Heizanlage ein, erneuert die Eingangstreppe und gestaltet das umliegende Gelände neu.

Besondere Herausforderungen

Modernisierung des denkmalgeschützten Hauptbahnhofs in Freudenstadt bringt besondere Herausforderungen: Besonders stark beschädigte Fachwerkbereiche werden aufwendig restauriert, um die historische Substanz dauerhaft zu sichern. Um Einschränkungen für die Reisenden auf ein Minimum zu reduzieren, baut die DB bei laufendem Bahnbetrieb.

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

Stimmen zur Zwischenbilanz:

Jochen Wagner, Stellvertretener Bahnhofsmanager Karlsruhe: „Mit unserer Investition gestalten wir den Hauptbahnhof Freudenstadt zu einem würdigen Aushängeschild für die Stadt. Er ist für uns Teil der Zukunftsbahnhof-Initiative, die Tradition und Moderne vereint. Ich freue mich auch für alle Gartenschau-Besucher, dass die Arbeiten gut voranschreiten.“

Adrian Sonder, Oberbürgermeister der Stadt Freudenstadt: „Wir freuen uns sehr über das bisherige Ergebnis der Sanierung des Hauptbahnhofs Freudenstadt und danken der DB für ihr großes Engagement und die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Wir sind froh, dass die Bau- und Renovierungsarbeiten soweit fortgeschritten sind, dass der Bahnhof zu Beginn der Gartenschau Freudenstadt-Baiersbronn 2025 im Tal X am 23. Mai von den Gästen voll genutzt werden kann. Der ÖPNV und hier insbesondere der Haupt- und der Stadtbahnhof spielen im umweltfreundlichen Gesamt-Verkehrskonzept eine zentrale Rolle.“

28. April 2025, 13:57 Uhr
Stuttgart
DB erhöht Bahnsteige für stufenfreien Ein- und Ausstieg • Investition von rund 14,5 Millionen Euro gemeinsam finanziert von Bahn, Land und Stadt Metzingen

In Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Metzingen hat die Deutsche Bahn (DB) am Bahnhof Metzingen umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt. Reisende profitieren ab sofort von einer hochwertigen Infrastruktur, die den Zugang zu Zügen erleichtert und zugleich die Aufenthaltsqualität steigert.

Maßnahmen für eine bessere Reiseerfahrung im Überblick:

Für einen barrierefreien Einstieg hat die DB den Bahnsteig an Gleis 1 vollständig erneuert und auf eine Höhe von 76 cm angehoben. Mit einer Länge von 295 Metern bietet er Reisenden nun noch mehr Komfort sowie Platz für längere Züge. Ein neues taktiles Leitsystem an den Bahnsteigen Gleis 2/3 unterstützt sehbeeinträchtigte Personen bei der sicheren Orientierung. Drei neue Aufzüge sorgen für einen stufenfreien Zugang zu den Bahnsteigen an Gleis 1 und Gleis 2/3. Der Aufzug auf Gleis 4 geht nach Fertigstellung des Außenbahnsteiges Ende 2025 in Betrieb.

Neue Bahnsteigausstattungen und Zuganzeiger sorgen für mehr Komfort bei der Reise mit der Bahn. Ergänzend dazu hat die DB Treppen, Bahnsteigdächer sowie Treppeneinhausungen erneuert oder angepasst, um die Infrastruktur für Fahrgäste moderner und bequemer zu gestalten. Das Bahnsteigdach und die Treppeneinhausungen am Bahnsteig Gleis 2/3 werden nach Fertigstellung der Maßnahmen aus der Verlängerung Regional-Stadtbahn Neckar – Alb in 2026 erneuert oder angepasst.

Auch die Personenunterführung gestaltete die DB in enger Abstimmung mit der Stadt Metzingen um: Malerarbeiten an Decken und Wänden sowie neue Graffitiboards verleihen der Unterführung ein einladendes Aussehen.

Stimmen zu der Inbetriebnahme:

Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest, DB InfraGO AG Personenbahnhöfe: „Mit der nahezu abgeschlossenen Modernisierung des Bahnhofs Metzingen setzen wir ein starkes Zeichen für mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr. Unser Ziel war und ist es, allen Reisenden einen komfortablen und uneingeschränkten Zugang zu ermöglichen. Ich danke allen Beteiligten für ihre engagierte Zusammenarbeit und den Fahrgästen für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauphase.“

Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg: “Der öffentliche Verkehr ist für alle da. Deswegen müssen wir weiter konsequent Barrieren abbauen und den Zugang erleichtern. Mit den beiden erneuerten Bahnsteigen und den Aufzügen wird das Bahnfahren für alle Fahrgäste jetzt deutlich komfortabler.“ Mit Blick auf die noch ausstehende Fertigstellung des Außenbahnsteigs mit dem vierten Gleis ergänzt Hermann: „Das läuft ähnlich wie beim Hausbau etappenweise. Die ersten drei Stockwerke sind geschafft, jetzt steht die Arbeit am vierten Stockwerk an. Am Ende wartet ein moderner und zukunftsfähiger Bahnhof auf die Fahrgäste in Metzingen.“

Carmen Haberstroh, Oberbürgermeisterin der Stadt Metzingen: „Mit der Inbetriebnahme der neuen Aufzüge und dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofs machen wir einen großen Schritt hin zu mehr Mobilität für alle. Der Bahnhof Metzingen wird nun für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Familien mit Kinderwagen oder Reisende mit schwerem Gepäck deutlich besser zugänglich.

Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern eine grundlegende Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb freuen wir uns sehr, dass nach einigen unerwarteten Herausforderungen – von extremen Wetterereignissen bis hin zu Lieferschwierigkeiten – nun endlich alle Metzingerinnen und Metzinger, alle Pendlerinnen und Pendler und alle Reisenden den Bahnhof komfortabel nutzen können. Ich danke der Deutschen Bahn, dem Land Baden-Württemberg und allen Beteiligten für ihr Engagement. Gemeinsam investieren wir in eine moderne, zukunftsfähige Infrastruktur für Metzingen.“

Nachhaltige Investition in die Zukunft

Das Projekt in Metzingen ist Teil der Bahnhofsmodernisierungsinitiative „Bahnhof der Zukunft“ in Baden-Württemberg. Der Bahnhof wird durch die Partnerschaft von Bund, Land, Kommune und DB zukunftsfähig gemacht. Das Land Baden-Württemberg, die DB und die Stadt Metzingen investieren gemeinsam rund 14,5 Millionen Euro in die Modernisierung des Bahnhofs. Davon entfallen rund 10,5 Millionen auf die DB, rund 3,2 Millionen Euro auf das Land und rund 760.000 Euro auf die Kommune. Ziel des Programms ist es, die Barrierefreiheit, die Funktionalität und das Erscheinungsbild von Bahnhöfen in ganz Baden-Württemberg zu verbessern.

25. April 2025, 13:19 Uhr
Stuttgart
Bahnhof Oberkochen wird ganzheitlich modernisiert • Investition von rund 1,5 Millionen Euro • Start der Arbeiten an der Unterführung am 28. April 2025

Am 28. April beginnen die umfangreichen Baumaßnahmen am Zukunftsbahnhof Oberkochen. Die Deutsche Bahn (DB) und der Bund investieren gemeinsam rund 1,5 Millionen Euro. Die Modernisierung startet mit den Arbeiten an der Personenunterführung. Die Unterführung erhält einen neuen Bodenbelag, neue Entwässerungsrinnen und die Treppen werden erneuert sowie überdacht. Auch gestaltet die DB die Unterführung mit einem neuen ganzheitlichen Farbkonzept, um ein attraktives, einladendes Ambiente zu schaffen. Die Arbeiten an der Unterführung werden voraussichtlich bis Ende Juli 2025 dauern. Im Rahmen der Arbeiten wird die Unterführung halbseitig gesperrt. Reisende kommen weiterhin auf gewohntem Weg zu den Bahnsteigen.

Timo Peters, Leiter Produktionssteuerung Bahnhofsmanagement Ulm: „Wir treiben die Modernisierung unserer Stationen konsequent voran. Ich freue mich sehr, dass die Arbeiten an der Station Oberkochen nun starten. In Oberkochen setzen wir unsere neusten Standards um, beispielsweise innovative Sitz- und Lehnmöbel oder eine frische Gestaltung unserer Unterführung. Damit machen wir die Station fit für die Zukunft.“

Verbesserung der Barrierefreiheit

Für eine bessere Barrierefreiheit tauscht die DB ab dem 19. Mai die Aufzüge aus. Rund 800.000 Euro werden in den Austausch investiert. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Herbst 2025 abgeschlossen sein. In diesem Zeitraum sind die Gleise am Bahnhof Oberkochen nicht barrierefrei erreichbar. Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden für alle Verbindungen, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml

Weitere geplante Maßnahmen

Die DB tauscht alte Schriftanzeigen gegen neue dynamischen Schriftanzeiger aus, setzt zur besseren Orientierung ein modernen Wegeleitsystems ein und installiert Informationsvitrinen für eine bessere Reisendeninformation. Schutz vor dem Wetter sollen die neuen Wartehäuser und die neue Überdachung der Treppen bieten. Für mehr Komfort sorgen neue Sitzmöbel und ein erneuerter Bahnsteigbelag. Die Modernisierungen setzen neue Standards in der Gestaltung und Ausstattung von Bahnhöfen und sollen Reisenden eine attraktive und zugängliche Umgebung bieten. Die Modernisierungsmaßnahmen werden voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein und kosten voraussichtlich 700.000 Euro.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100.

Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

14. April 2025, 15:14 Uhr
Stuttgart
Rund 400.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten starten am 14. April 2025

Mehr Komfort für Fahrgäste an der Station Stuttgart-Rohr: Die Deutsche Bahn (DB) erneuert an der Station den Aufzug an Gleis 2/3. Fahrgäste profitieren damit künftig von einem verlässlicheren Betrieb der Anlage. Insgesamt investieren Bahn und Bund rund 400.000 Euro in die Maßnahme.

Die Arbeiten starten am 14. April 2025 und werden voraussichtlich Ende Herbst 2025 abgeschlossen sein. In dieser Zeit steht die Anlage nicht zur Verfügung, dadurch gibt es keinen barrierefreien Zugang zum Mittelbahnsteig Gleis 2/3.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden für alle Verbindungen, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml

11. April 2025, 14:11 Uhr
Stuttgart
Deutsche Bahn und Land verlängern Bahnsteig am Bahnhof Wilferdingen-Singen • Land investiert rund 830.000 Euro • Arbeiten starten am 14. April 2025 • Gemeinde beteiligt sich an neuer Fahrradschieberinne

Für mehr Komfort und Mobilität am Bahnhof Wilferdingen-Singen: Die Deutsche Bahn (DB) verlängert den Bahnsteig an Gleis 2 und ergänzt eine Fahrradrinne, welche den Zugang zum Mittelbahnsteig erleichtert.

Mehr Komfort für Reisende

Das Land Baden-Württemberg investiert rund 830.000 Euro, um den Bahnsteig an Gleis 2 zu verlängern. Damit können künftig längere Züge auf der gesamten Bahnsteiglänge Fahrgäste aufnehmen. Die Arbeiten starten am 14. April 2025 und sollen bis zum 9. Mai 2025 abgeschlossen sein. Während der Arbeiten kommt es zu Sperrungen der Gleise:

  • Gleis 3 ist vom 14. April bis zum 25. April 2025 gesperrt.
  • Gleis 2 ist vom 27. April bis zum 9. Mai 2025 gesperrt.

In dieser Zeit müssen sich Reisende auf Gleiswechsel einstellen. Die DB bittet Fahrgäste und Anwohnende für die Einschränkungen um Verständnis und empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft bahn.de, in der App DB Navigator, sowie unter kvv.de.

Neue Schieberinne verbessert Zugang

Bereits abgeschlossen sind die Arbeiten an der Fahrradschieberinne: Diese ermöglicht es, Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern sowie Familien mit Kinderwagen den Mittelbahnsteig barriereärmer zu erreichen. Die neue Rampe entstand durch die Zusammenarbeit der DB mit der Gemeinde Remchingen, welche die Kosten gemeinsam übernommen haben.

10. April 2025, 13:19 Uhr
Grundreinigung für 134 Stationen in Baden-Württemberg  Mehr Sauberkeit für Reisende und Besucher:innen  DB investiert bundesweit in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in Sauberkeit an Bahnhöfen  Zukunftsbahnhöfe profitieren besonders

Die Deutsche Bahn (DB) startet heute eine umfassende Reinigungsaktion für die Bahnhöfe in Baden-Württemberg. Am Frühjahrsputz beteiligen sich Mitarbeitende der Mieter:innen sowie Städte und Gemeinden. Sie nehmen sich Vorplätze, Bahnsteige, Treppen, Tunnel, Aufzüge, Glasflächen, Bedienflächen an Automaten, Mobiliar und Vitrinen vor. Auch das mühsame Entfernen von Graffiti und Kaugummi gehört dazu. Das Ziel: Das Erscheinungsbild der Station sichtbar zu verbessern, damit sich Fahrgäste und Besucher:innen am Bahnhof wohl fühlen.

Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe DB InfraGO AG: „Einmal im Jahr steht Großreinemachen an – das gilt für Bahnhöfe genauso wie für das heimische Wohnzimmer. Unsere Reisenden, Bahnhofsbesucherinnen und -besucher wünschen sich saubere Stationen. Dafür investieren wir in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro. Und das ist gut angelegtes Geld. Denn unsere Umfragen zeigen: Wo es sauber und gepflegt ist, steigen unsere Fahrgäste gerne in den Zug.“

Die DB setzt in Baden-Württemberg den Frühjahrsputz an 134 Stationen um. Darunter Mannheim Hbf, Heilbronn, Konstanz, Friedrichshafen Stadt, Karlsruhe Hbf, Pforzheim Hbf, Böblingen, Waiblingen sowie an den Zukunftsbahnhöfen Emmendingen, Bietigheim und Wangen (Allgäu). In den kommenden zehn Wochen findet bundesweit an rund 700 Bahnhöfen der Frühjahrsputz statt. Die DB investiert an den Bahnhöfen in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro in Sauberkeit. Ein Schwerpunkt der Aktion sind die über 100 Zukunftsbahnhöfe bundesweit, die die DB im letzten Jahr modernisiert hat. 

Was ist ein Zukunftsbahnhof?Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besseren Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer bessere Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und moderner Beleuchtung. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfe ausgebaut. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: in diesem Jahr folgen weitere 100. Die DB modernisiert mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Über die Zukunftsbahnhöfe hinaus modernisiert die DB bundesweit 2025 weitere Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Weitere Informationen unter dbinfrago.com/zukunftsbahnhof

04. April 2025, 14:39 Uhr
Stuttgart
DB erhöht Bahnsteige für stufenfreien Ein- und Ausstieg in S-Bahnen • Investition von rund 5 Millionen Euro gemeinsam finanziert von Bahn, Land und VRS • vorübergehend geändertes Fahrplankonzept bei S-Bahn und Regionalverkehr • DB bündelt Baumaßnahmen, um Auswirkungen für Fahrgäste gering zu halten

Hand in Hand für mehr Komfort und Service am S-Bahnhof Esslingen-Mettingen: Die Deutsche Bahn (DB) baut gemeinsam mit dem Verband Region Stuttgart (VRS) die S-Bahn-Station barrierefrei aus. Fahrgäste profitieren künftig von einem komfortablen stufenfreien Ein- und Ausstieg in die S-Bahn. Hierfür werden die beiden Bahnsteige an Gleis 3 und 4 auf die zu den S-Bahnen passende Bahnsteighöhe von 96 Zentimetern über Schienenoberkante angepasst.

Im Zuge der Maßnahme werden an den Bahnsteigen auch die Zugänge sowie die Aufzüge an die neue Bahnsteighöhe angepasst, um einen barrierefreien Zugang zu gewährleisten. Auch das Tragwerk des Bahnsteigdachs wird entsprechend verändert und für eine verbesserte Abdichtung mit einer neuen Dachhaut versehen.

Für mehr Komfort und Service baut die DB an den Bahnsteigen auch ein taktiles Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderung ein, installiert neue Beleuchtungsanlagen, neuen Wetterschutz sowie neue Fahrgastinformationssysteme. Darüber hinaus erfolgt eine Anpassung des bestehenden Wegeleitsystems, um eine einheitliche Orientierung für die Fahrgäste zu ermöglichen.

Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest Personenbahnhöfe der DB InfraGO AG: „Mit der barrierefreien Modernisierung der S-Bahn-Station Esslingen-Mettingen schaffen wir eine zukunftsfähige Infrastruktur, die Komfort, Zugänglichkeit und Service für alle Fahrgäste vereint. Ziel ist es, noch mehr Menschen für die Schiene zu begeistern und somit einen aktiven Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität in der Region zu leisten. Die DB bündelt mehrere Baumaßnahmen in den Osterferien, um Auswirkungen für unsere Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.“

Dr. Alexander Lahl, Regionaldirektor, Verband Region Stuttgart: „Mit unserer finanziellen Unterstützung beim barrierefreien Ausbau der Bahnsteige in Esslingen-Mettingen leisten wir vom Verband Region Stuttgart einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung des ÖPNV und zur Verbesserung des Reisekomforts für alle Fahrgäste. Barrierefreiheit nützt allen Menschen, unabhängig von ihrer Mobilität, und ist daher ein zentraler Pfeiler unserer Verkehrsplanung. In dieser Hinsicht erwarten wir, dass alle beteiligten Akteure mit gleichem Elan und fortlaufender finanzieller Unterstützung diese wichtige Initiative weiter vorantreiben. Damit schaffen wir eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur, die Komfort, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit optimal vereint.“

Hans-Georg Sigel, Bürgermeister der Stadt Esslingen: „Ich freue mich darauf, dass wir in naher Zukunft hier in Esslingen-Mettingen einen voll funktionsfähigen, barrierefreien Bahnsteig begrüßen dürfen, der nicht nur den Zugang erleichtert, sondern auch die Lebensqualität für viele Menschen spürbar verbessert. Heute ist ein Tag, an dem wir gemeinsam zeigen, dass wir eine Stadt und Region sind, die niemanden ausschließt.“

Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg anlässlich des Termins: „Der Zugang zum öffentlichen Verkehr muss für alle Menschen einfach sein – dafür brauchen wir stufenfreie Haltepunkte wie in Esslingen-Mettingen. Sie machen klimafreundliche Mobilität attraktiver und erleichtern vielen Fahrgästen den Alltag. Vom barrierefreien Umbau profitieren Menschen mit und ohne Einschränkungen gleichermaßen. Ich freue mich über das Engagement des Verbands Region Stuttgart und der DB InfraGO. Damit arbeiten wir gemeinsam an einer modernen, leistungsfähigen und barrierefreien S-Bahn in der Region.“

Insgesamt investieren Land, VRS und DB ca. 4,74 Millionen Euro in die S-Bahn-Station. Der Abschluss der gesamten Bauarbeiten ist voraussichtlich Ende Juli 2025.

Vorübergehendes Fahrplankonzept für Fahrten von und nach Esslingen-Mettingen

In der ersten Bauphase von Freitag, 11. April, 21 Uhr, bis Montag, 21. April, 21 Uhr, bündelt die DB die Arbeiten mit Weichen- und Gleiserneuerungen auf der Bahnstrecke zwischen Stuttgart-Obertürkheim und Esslingen (Neckar). Deshalb sind die S-Bahn-Gleise in beiden Richtungen gesperrt. Die Züge der S1 fahren im Halbstundentakt und werden zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Esslingen ohne Halt über die Ferngleise umgeleitet. Die DB setzt Busse als Ersatz ein.

Daran anschließend halten von Montag, 21. April, 21 Uhr bis 03. Mai, 01:30 Uhr, die S-Bahnen der Linie S1 in Richtung Plochingen und Kirchheim/Teck nicht in Esslingen-Mettingen. Reisende von Mettingen in Richtung Esslingen können auf die Buslinie 101 ausweichen. Reisende aus Richtung Stuttgart nach Mettingen fahren bis Esslingen und steigen dort auf den Gegenzug der S1 in Richtung Herrenberg mit Halt in Mettingen um.

In der letzten Bauphase vom 03. Mai, 21 Uhr, bis zum 26. Juli, 01:30 Uhr, können die Züge der S1 zwischen Obertürkheim und Esslingen in beiden Richtungen jeweils auf einem Gleis fahren. Wegen der eingleisigen Streckenführung fahren die S-Bahnen im Halbstundentakt.

Weitere Informationen für Fahrgäste

Die DB bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator. Da die Verbindungen mit den Ersatzbussen längere Fahrzeiten zur Folge haben, empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen zudem, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen. Die S-Bahn Stuttgart hat weiterführende Informationen auf ihrer Webseite Betriebslage.

Informationen zum Programm Schienenoberkante 96 (SO96):

Barrierefreiheit garantiert Mobilität für alle - und die ist in Metropolen wichtig für Klimaschutz und Mobilitätswende. Nachdem die Deutsche Bahn zusammen mit dem Land Baden-Württemberg, den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg und Rems-Murr sowie der Landeshauptstadt Stuttgart bereits alle S-Bahnhöfe in der Region Stuttgart stufenfrei zugänglich gemacht hat, läuft aktuell die zweite Halbzeit für einen vollständigen barrierefreien Ausbau. Nachdem die Deutsche Bahn zusammen mit dem Verband Region Stuttgart und dem Land Baden-Württemberg bereits alle S-Bahnhöfe in der Region Stuttgart stufenfrei zugänglich gemacht hat, läuft aktuell die zweite Halbzeit für einen vollständigen barrierefreien Ausbau. Dazu zählt maßgeblich, dass an allen S-Bahn-Stationen auch der Ein- und Ausstieg in die Fahrzeuge niveaugleich möglich ist.

An heute 53 Stationen können Reisende im Stuttgarter S-Bahn-Netz bereits stufenlos in S-Bahnen einsteigen. An 30 Stationen besteht noch Handlungsbedarf, um den Ein- und Ausstieg für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste niveaugleich zu ermöglichen. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn plant der Verband Region Stuttgart daher im Programm SO96 die noch nicht aufgehöhten Bahnsteige an den verbleibenden Stationen für einen stufenfreien Zugang in die S-Bahn anzupassen. Im Jahr 2025 soll die vollständige Barrierefreiheit an den Bahnhöfen in Stetten-Beinstein und Esslingen-Mettingen hergestellt werden, zu 18 weitere Stationen bestehen entsprechende Planungsvereinbarungen.

03. April 2025, 15:46 Uhr
Stuttgart
Bauarbeiten an den Bahnsteigen für stufenfreien Ein- und Ausstieg am Bahnhof Wendlingen (Neckar) • Umleitungen im Zeitraum von 11. April bis 26. April

Damit Fahrgäste künftig komfortabler stufenfrei in die Züge ein- und aussteigen können, baut die Deutsche Bahn (DB) den Bahnhof Wendlingen (Neckar) bis voraussichtlich Anfang Mai barrierefrei aus. Hierfür passt die DB die beiden Bahnsteige 1 und 2 auf jeweils einer Länge von 26 Metern auf die Bahnsteighöhe von 96 Zentimetern über der Schienenoberkante an. Im Zuge der Maßnahme erneuert die DB zudem einige Bahnsteigkanten und ergänzt den Wetterschutz. Für mehr Komfort und Service erhält der Bahnhof ein neues taktiles Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderung sowie eine angepasste Beleuchtung.

Ersatzfahrplan für Fahrten zwischen Wendlingen (Neckar) und Ulm

Aufgrund der Arbeiten wird der Bahnverkehr zwischen Wendlingen (Neckar) und Ulm im Zeitraum von Freitag, 11. April, 21 Uhr, bis Samstag, 26. April, 3 Uhr, umgeleitet. Die DB richtet einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Wendlingen (Neckar) und Ulm ein. Von Wendlingen nach Ulm fährt der Bus zwischen 5:50 Uhr und 22:50 Uhr stündlich zur Minute 50 ab. Von Ulm nach Wendlingen geht es für Reisende zwischen 4:51 Uhr und 23:51 Uhr stündlich zur Minute 51. Die Haltestellen für die Busse befinden sich in Wendlingen (Neckar) am Bussteig 5 des Zentralen Omnibusbahnhofs, in Merklingen (Schwäbische Alb) am Bussteig D/E am Bahnhof und in Ulm am Zentralen Omnibusbahnhof.

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt für Auskünfte die elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es in der Reiseauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator. Zudem empfiehlt die Bahn ihren Kundinnen und Kunden, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

01. April 2025, 13:55 Uhr
Stuttgart
Instandhaltungen am Streckennetz für einen zuverlässigen Bahnverkehr im Bereich des S-Bahn-Netzes • Busse ersetzen Züge aufgrund von Streckensperrungen • DB empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien auf bahn.de und in der App DB Navigator

Die Deutsche Bahn (DB) führt im April für einen zuverlässigen Bahnverkehr Instandhaltungen am Streckennetz in der Region Stuttgart durch. Aufgrund der Sanierungsarbeiten kommt es im Bereich des S-Bahn-Netzes zu Streckensperrungen mit zum Teil umfangreichen Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzepten:

An zwei Wochenenden fahren Busse zwischen Bietigheim und Ludwigsburg

Vom 1. bis 18. April arbeitet die Bahn auf der Strecke zwischen Bietigheim-Bissingen und Stuttgart-Zuffenhausen an Weichen und schleift zusätzlich die Schienen. Unter anderem können während der Wochenenden keine Züge zwischen Bietigheim und Ludwigsburg fahren. Als Ersatz verkehren Busse von Freitag, 4. April, 20.40 Uhr, bis Montag, 7. April, 1.45 Uhr, sowie von Freitag, 11. April, 20.40 Uhr, bis Montag, 14. April, 4.50 Uhr.

Die Züge der S-Bahn-Linie S5 fahren im Halbstundentakt im Abschnitt zwischen Ludwigsburg und Stuttgart Schwabstraße. Zwischen Bietigheim-Bissingen, Haltestelle „Borsigstraße“ in der Bahnhofstraße, und Ludwigsburg Bahnhof (Arena) fahren Busse der Linie S5E ebenfalls halbstündlich - im Nachtverkehr stündlich. Die Busse halten unterwegs in Tamm und Asperg.

Als Ersatz für die Züge im Regionalverkehr (Linie RE8 von Arverio Baden-Württemberg sowie Linien MEX12, MEX 17a/c, MEX18 der SWEG Bahn Stuttgart) verkehren Direktbusse. Die Busse der Linie BUS EV halten ohne Zwischenstopps in Bietigheim-Bissingen an der Haltestelle „Stuttgarter Straße“ (am Parkhaus P1) und in Ludwigsburg an der Haltestelle Bahnhof (Arena).

Sonntag, 6. April: Busse ersetzen S60 zwischen Böblingen und Sindelfingen

Von Samstag, 5. April, 22.45 Uhr, bis Montag, 7. April, 0.40 Uhr, führt die DB im Bahnhof Böblingen Instandhaltungsarbeiten aus. Deshalb können in dem Zeitraum keine Züge der S-Bahn-Linie S60 zwischen Böblingen und Sindelfingen verkehren. Die Züge der S60 von und nach Renningen enden und beginnen in Sindelfingen. Zwischen Böblingen Bahnhof (ZOB, Bussteig 8) und Sindelfingen Bahnhof fahren Busse der Linie S60E als Ersatz.

Alle Züge der S1 werden zwischen Bad Cannstatt und Esslingen umgeleitet

Während der Osterferien von Freitag, 11. April, 21 Uhr, bis Ostermontag, 21. April, 21 Uhr, erneuert die DB zwischen Stuttgart-Obertürkheim und Esslingen (Neckar) Weichen und Gleise. Die S-Bahnen der Linie S1 Herrenberg–Kirchheim/Teck werden zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Esslingen (Neckar) über die Ferngleise umgeleitet. Deshalb fahren die S1-Züge im Halbstundentakt und halten nicht an den Stuttgarter Stationen Neckarpark, Untertürkheim und Obertürkheim sowie in Esslingen-Mettingen. An Werktagen von 6 bis 20.30 Uhr (samstags von 8.30 Uhr bis 20.30 Uhr) ergänzen Züge der Linie S11 zwischen Herrenberg und Neckarpark das S-Bahn-Angebot zum üblichen 15-Minuten-Takt.

Zwischen Bad Cannstatt, Haltestelle Wilhelmsplatz, und Esslingen Bahnhof/ZOB fahren Busse der Linie S1E halbstündlich als Ersatz - im Nachtverkehr stündlich. Die Busse halten unterwegs an allen dazwischen liegenden S-Bahn-Stationen.

Wegen der Bauarbeiten kommt es auch zu Änderungen im Regionalverkehr bei den Zügen der Linie RE 6a Stuttgart–Tübingen–Aulendorf/Rottenburg (Neckar) von DB Regio Baden-Württemberg. Die Züge fahren nicht zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Tübingen Hauptbahnhof. Die Fahrgäste können auf dieser Strecke auf die Züge der Linien MEX12 und MEX18 der SWEG Bahn Stuttgart ausweichen.

Weitere Informationen für Fahrgäste

Darüber hinaus kommt es insbesondere in den Abend- und Nachtstunden im Bereich des Stuttgarter S-Bahn-Netzes orts- und zeitweise zu weiteren Bauarbeiten und dem Einsatz von Ersatzbussen. Die DB bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt Fahrgästen, sich jeweils vor Fahrtantritt in den elektronischen Fahrplanmedien über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Auskünfte in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de als auch in der App DB Navigator. Da die Verbindungen mit den Ersatzbussen längere Fahrzeiten zur Folge haben, empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen zudem, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen. Arverio Baden-Württemberg und SWEG Bahn Stuttgart informieren ausführlich über ihre Zugverbindungen im Regionalverkehr jeweils auf den Webseiten Fahrplanabweichungen | Arverio Baden-Württemberg und Aktuelle Verkehrsmeldungen | SWEG Webseite. Die S-Bahn Stuttgart hat weiterführende Informationen auf ihrer Webseite Betriebslage.

25. März 2025, 14:40 Uhr
Stuttgart
DB verlängert Bahnsteige in Murrhardt, Oppenweiler, Sulzbach und Fornsbach • Land Baden-Württemberg investiert rund 13,8 Millionen Euro • Fahrgäste profitieren von längeren Zügen • Sperrungen und Zugausfälle während der Bauarbeiten

Für ein komfortableres Reisen modernisiert die Deutsche Bahn (DB) gleich vier Bahnhöfe entlang der Murrbahn: Oppenweiler, Sulzbach, Murrhardt und Fornsbach. An den vier Bahnhöfen verlängert die DB die Bahnsteige auf 220 Meter, damit sie künftig auch von längeren Zügen angefahren werden können. Zudem profitieren Fahrgäste von verlängerten Blindenleitsystemen sowie erneuerten Wetterschutzhäusern. Insgesamt werden für die Maßnahmen an den vier Stationen rund 13,8 Millionen Euro investiert.

Die Bauarbeiten sind im Zeitraum von März bis voraussichtlich September 2025 geplant. Den Start macht der Bahnhof Sulzbach: Hier hat die DB mit den Maßnahmen am Bahnsteig von Gleis 2 begonnen. Darauf folgend verlängert die DB in Murrhardt den Mittelbahnsteig zwischen den Gleisen 2 und 3. Ab Montag, 19. Mai 2025, folgen Arbeiten am Bahnsteig von Gleis 2 in Oppenweiler. Abschließend sieht die DB in Fornsbach ab Freitag, 20. Juli 2025, an den Bahnsteigen der Gleise 1 und 2 Maßnahmen vor. Alle Arbeiten sollen bis September 2025 abgeschlossen sein.

Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest Personenbahnhöfe der DB InfraGO AG: „Die Verlängerung der Bahnsteige an den vier Verkehrsstationen auf der Murrbahn ist ein wichtiger Meilenstein für die Mobilität in der Region. Denn unser klares Ziel ist: Mehr Reisende für die klimafreundliche Bahn gewinnen. Durch die Erweiterung der Bahnsteige können die Bahnhöfe künftig von längeren Zügen angefahren werden, das sorgt für mehr Platz in den Zügen und bringt für Reisende einen spürbaren Komfortgewinn.“

Winfried Hermann, Verkehrsminister Baden-Württemberg: „Mit den Bahnsteigverlängerungen auf der Murrbahn investieren wir gezielt in die Zukunft des Nahverkehrs für die Fahrgäste. Die Bauarbeiten bringen vorübergehende Einschränkungen mit sich. Längere Züge bedeuten mehr Platz, mehr Komfort, mehr Verlässlichkeit und weniger Barrieren im Nahverkehr – ein echter Gewinn für Reisende, Pendlerinnen und Pendler.“

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Während der Bauzeit können Züge teilweise nicht fahren, da tagsüber bei laufendem Betrieb und nachts gearbeitet wird. Fahrgäste werden gebeten am Bahnhof auf abweichende Abfahrtsmöglichkeiten zu achten. Damit der Zugverkehr dennoch so wenig wie möglich beeinträchtigt wird, kann es auch zu Nacht- und Wochenendbauarbeiten kommen.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt für Auskünfte die elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es in der Reiseauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator. Zudem empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen. Zudem empfiehlt die Bahn mobilitätseingeschränkten Reisenden, sich mindestens einen Tag vor ihrer Reise bei der Mobilitätszentrale anzumelden.

Alle Informationen zur Mobilitätszentrale finden Sie unter https://www.bahn.de/service/individuelle-reise/barrierefrei

24. März 2025, 15:04 Uhr
Züge werden im Zeitraum 17. April – 06. Juni 2025 umgeleitet • Gesamtinvestition von rund 7,5 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn (DB) saniert vom 17. April – 06. Juni 2025 den Freudensteintunnel auf der Schnellfahrstrecke Mannheim – Stuttgart. Die Strecke ist zwischen Kraichtal und Vaihingen (Enz) aufgrund der Arbeiten in diesem Zeitraum nicht befahrbar. Die Züge des Fern-, Nah- und Güterverkehrs werden umgeleitet. Reisende müssen sich auf längere Fahrzeiten einstellen.

Der rund 6.800 Meter lange Freudensteintunnel führt durch Anhydrit-haltiges Gestein, das sich unter Wassereintritt ausdehnt und auf die Tunnelschale einwirkt. Die DB bringt an der Tunneldecke auf einer Länge von 1.000 Metern Drahtnetze zur Sicherung an. Gleichzeitig erstellt sie zwei Querschotte um die Tunnelröhre herum, um den Wasserzulauf unter der Tunnelsohle zu unterbinden. In Verbindung mit zusätzlich installierten Pumpen wird so verhindert, dass sich das Gestein unter Wassereintritt weiter ausdehnt. Die DB führt die Arbeiten im Dreischicht-Betrieb rund um die Uhr durch. Die Baukosten betragen rund 7,5 Millionen Euro.

Der Freudensteintunnel ist der längste von insgesamt 15 Tunneln auf der 99 Kilometer langen Schnellfahrstrecke Mannheim – Stuttgart. Die 1991 eröffnete Strecke wurde im Jahr 2020 umfassend saniert und dabei mit neuen Gleisen, Weichen, Schwellen und moderner Leit- und Sicherungstechnik ausgestattet.

Infolge der Arbeiten kommt es zu Umleitungen und Fahrzeitverlängerungen.

Auswirkungen im Fernverkehr

ICE-Verbindungen Mannheim - Stuttgart - München

Auf der Relation Mannheim – Stuttgart – München verkehren stündlich Fernverkehrszüge.

Die Züge der ICE-Linie 11 (Berlin – Leipzig – Frankfurt – Stuttgart – München) werden während der Bauarbeiten umgeleitet. Die Züge halten zusätzlich in Günzburg. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 40 Minuten.

Die Züge der zweistündlichen ICE-Linie 22 (Hamburg – Kassel – Frankfurt – Mannheim-Stuttgart) beginnen und enden in Mannheim Hbf. Der Streckenabschnitt zwischen Mannheim und Stuttgart entfällt.

Die Züge der ICE-Linie 42 (Hamburg – Köln – Frankfurt – Mannheim – Stuttgart – München) werden zwischen Mannheim und Stuttgart umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 40 Minuten.

Die Züge der zweistündlichen ICE-Linie 47 (Dortmund – Köln – Frankfurt – Stuttgart – München) entfallen auf dem gesamten Laufweg. Das Zugpaar ICE 224 / 225 (München – Amsterdam) verkehrt weiterhin, allerdings nur zwischen Stuttgart und Amsterdam. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 40 Minuten.  

ICE-Verbindungen Karlsruhe – Stuttgart

Auf der Relation Karlsruhe – Stuttgart verkehrende Fernverkehrszüge werden umgeleitet und erhalten eine Fahrzeitverlängerung von rund 20 Minuten. Einige Züge entfallen.

Die Züge der IC-/ICE-Linie 60 (Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – München) werden zwischen Stuttgart und Karlsruhe umgeleitet. Einzelne Züge dieser Linie entfallen zwischen Stuttgart und Karlsruhe. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 20 Minuten.

Die Züge der IC-Linie 61 (Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg – Leipzig) verkehren auf dem Regellaufweg und werden nicht umgeleitet.

Zwei der fünf Verbindungen der ICE/TGV-Linie 83 (Stuttgart – Karlsruhe – Strasbourg – Paris) verkehren nur auf dem Abschnitt zwischen Paris und Karlsruhe. Die restlichen Verbindungen werden umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 15 Minuten.

IC/EC-Verbindung Darmstadt/Heidelberg – Stuttgart – München

Auf der Relation Darmstadt/Heidelberg – Stuttgart kommt es zu Teil- und Haltausfällen.

Die Züge der zweistündlichen EC-Linie 62 (Frankfurt – Stuttgart – München – Salzburg – Schwarzach-St. Veit) verkehren nur zwischen Frankfurt und Stuttgart sowie zwischen München und Österreich. Der Streckenabschnitt zwischen Stuttgart und München entfällt. Zwischen Frankfurt und Stuttgart verkehren die Züge als ICE unter neuer Zugnummer.

Die Züge der IC-Linie-55 (Dresden – Hannover – Köln – Mainz – Stuttgart) beginnen und enden in Karlsruhe. Die Halte in Vaihingen (Enz) und Stuttgart Hbf entfallen. Ersatzweise halten die Züge in Bruchsal und Karlsruhe Hbf. Das IC-Zugpaar 2057/2058 von und nach Tübingen verkehrt weiterhin via Stuttgart. Aufgrund weiterer Bauarbeiten zwischen Köln und Koblenz verkehren die Züge nur zwischen Köln und Karlsruhe und unter neuer Zugnummer. Auf dem Abschnitt Dresden – Köln verkehren die Züge unter regulärer Zugnummer. In Köln haben die Züge keinen Anschluss aufeinander.

Die angepassten Fahrpläne sind bereits in den entsprechenden Auskunfts- und Buchungssystemen ersichtlich. 

Im Nahverkehr kommt es bei folgenden Linien zu Ausfällen und Fahrzeitanpassungen:

MEX 17c Fahrzeitanpassungen und Ausfälle zwischen Bruchsal und Mühlacker

sowie MEX 17a einzelne Zugausfälle zwischen Pforzheim und Bietigheim-Bissingen und Fahrzeitanpassungen zwischen Mühlacker und Vaihingen(Enz).

Nähere Informationen dazu unter https://www.sweg.de/de/fahrplan-netz/verkehrsmeldungen/

19. März 2025, 15:00 Uhr
Stuttgart
Komplexeste Inbetriebnahme eines neuen Eisenbahnknotens der vergangenen Jahrzehnte in Europa • Umfangreiche Baumaßnahmen für Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart erfordern zeitweise Streckensperrungen • Parallel integriert DB Sanierung des bestehenden Streckennetzes in Bauablauf • Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzepte für Reisende in Vorbereitung

Die Deutsche Bahn (DB) steht vor der komplexesten Inbetriebnahme eines neuen Eisenbahnknotens der vergangenen Jahrzehnte in Europa: In Stuttgart wird ein kompletter Hauptbahnhof neu in Betrieb genommen und mit den bestehenden Zulaufstrecken verbunden. Alle Verbindungen zur bestehenden Infrastruktur müssen getrennt und wieder neu verbunden werden. Für das bundesweite Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart (DKS) rüstet die DB zusätzlich den kompletten Bahnknoten mit einer neuen Generation der Leit- und Sicherungstechnik aus. Für einen zuverlässigen Bahnverkehr in der Region integriert die DB gleichzeitig Sanierungsmaßnahmen an den bestehenden Strecken in den Bauablauf. Deshalb sind im Jahr 2025 folgende Bauarbeiten im Stuttgarter Bahnknoten erforderlich:

Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke in den Sommerferien

Während der Sommerferien sperrt die DB in diesem Jahr zum bereits fünften Mal die S-Bahn-Tunnelstrecke zwischen den Stuttgarter S-Bahn-Stationen Hauptbahnhof (tief) und Vaihingen. Neben dem Einbau moderner Leit- und Sicherungstechnik im Rahmen des DKS setzt die DB die Arbeiten zum Anschluss der neuen S-Bahn-Station Mittnachtstraße an die Stammstrecke fort. Die Sperrung der Strecke ist vom 26. Juli bis zum 6. September 2025. Die Sommerferien sind vom 31. Juli bis zum 13. September. Eine Bündelung aller Maßnahmen in den Sommerferien ist dieses Jahr aufgrund der vielen Arbeiten nicht möglich.

Ebenfalls nutzt die DB die Sommerferien für Gründungs- und Oberleitungsarbeiten in Bad Cannstatt sowie für die Anpassung an den Bahnsteigen der Gleise 1 bis 4. Vom 25. August bis zum 5. September ist zusätzlich die S-Bahn im Bereich von Stuttgart Nord unterbrochen. 

Die S-Bahn Stuttgart informiert zur Sperrung der Stammstrecke auf der Webseite stammstrecke.info.

Gleisarbeiten im September und Oktober

Voraussichtlich von Mitte September an bis Mitte Oktober verlegt die DB die Gleise der Fernbahn in Stuttgart-Obertürkheim nach Abschluss des dortigen Tunnelbaus zurück in ihre ursprüngliche Lage. Infolgedessen müssen die Ferngleise zwischen Bad Cannstatt und Obertürkheim sowie die Gleise der Schusterbahn gesperrt werden. Es kommt zu umfangreichen Änderungen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr. Die DB nutzt die Bauphase für weitere kleine Maßnahmen zum Erhalt der bestehenden Infrastruktur. In Bad Cannstatt sind zudem Gleis- und Kabeltiefbauarbeiten sowie Bauarbeiten an den Bahnsteigen der Gleise 5 und 8 geplant. Ebenso plant die DB Arbeiten am Oberbau der Gleise zwischen Obertürkheim und Esslingen (Neckar) sowie zwischen Plochingen und Ulm.

In der zweiten Oktoberhälfte stehen im Bereich Bad Cannstatt weitere wesentliche Bauetappen für den DKS an. Dafür müssen die S-Bahn-Gleise zwischen Bad Cannstatt und Obertürkheim zeitweise gesperrt werden. Darüber hinaus sind verschiedene Baumaßnahmen an der Murrbahn geplant. Unter anderem sperrt die DB die Bahnstrecke Winnenden–Backnang am Wochenende 18./19. Oktober. Wegen des Ausbaus der Bundesstraße wird an der Eisenbahnbrücke über die B14 gearbeitet.

Kabeltiefbauarbeiten im November und Dezember

Auch zum Jahresende hin rüstet die DB die S-Bahn-Strecken in Stuttgart im Bereich Bad Cannstatt und Vaihingen mit moderner Leit- und Sicherungstechnik aus. Am Bahnhof Bad Cannstatt sind zudem Arbeiten am Bahnsteig von Gleis 8 erforderlich. Zum einen sind am Wochenende 29./30. November die Gleise der S-Bahn zwischen Bad Cannstatt und Obertürkheim erneut gesperrt, zum anderen können vom 1. bis 21. Dezember auch keine Züge zwischen Bad Cannstatt und Fellbach fahren. Dadurch ergeben sich umfangreiche Änderungen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr. 

In Stuttgart-Vaihingen investiert der Aufgabenträger der S-Bahn, Verband Region Stuttgart, mit der Qualitätsoffensive Schienenknoten Stuttgart in neue Weichenverbindungen für einen flexibleren S-Bahn-Betrieb. Zeitweise können Züge auf S-Bahn-Stammstrecke und der Panoramabahn auf einem Gleis fahren, zeitweise ist die S-Bahn-Stammstrecke zwischen den Stationen Schwabstraße und Vaihingen für den Zugverkehr komplett gesperrt. Zudem modernisiert die DB den Bahnhof Backnang am Gleis 5.

Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzepte für Reisende in Vorbereitung

Die Sanierung der Infrastruktur und der Ausbau zum Digitalen Knoten Stuttgart bleibt leider nicht ohne Auswirkungen für die Reisenden. Die Bahn setzt alles daran, dass die Einschränkungen für Reisende so gering wie möglich bleiben. Deshalb steht die DB mit den Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen in engem Austausch für verlässliche Verkehrs- und Ersatzverkehrskonzepte während der Streckensperrungen. Sobald die Fahrpläne feststehen, wird die DB zu ihren Verbindungen im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr informieren. Arverio Baden-Württemberg und SWEG Bahn Stuttgart informieren jeweils zusätzlich über ihre Zugverbindungen im Regionalverkehr.  

Geplante Verkehrskonzepte mit Auswirkungen auf den Nah- und Fernverkehr

Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke von 26. Juli an bis 5. September 2025

Nahverkehr

  • S-Bahnen S1, S2, S3, S4, S5 S6 Ausfall Zwischentakt à 30 Minuten Takt über Stuttgart Hauptbahnhof (oben)
  • Grundtakte S1, S2, S3 verkehren über die Ferngleise mit Haltausfällen

RE 6a (Stuttgart–Aulendorf):

  • Teilausfall Stuttgart–Plochingen

RE 6 (Stuttgart–Tübingen):

  • Komplettausfall

RB 11 (Kornwestheim–S-Untertürkheim)

  • Komplettausfall

MEX 12/MEX 18 (Tübingen–Heilbronn)

  • Wird über die Schusterbahn umgeleitet, Ersatzhalt Kornwestheim

MEX 13 (Stuttgart–Aalen)

  • Verkehrt zwischen Stuttgart und Schorndorf nur stündlich

MEX 16 (Stuttgart–Geislingen–Ulm)

  • Takt Stuttgart–Ulm: verkehrt
  • Takt Stuttgart–Geislingen: Teilausfall Stuttgart–Plochingen

MEX 19/MEX 90/RE 90 (Stuttgart–Gaildorf West–Nürnberg)

  • Teilausfälle Winnenden/Backnang–Stuttgart
  • RE 90: Abweichende Fahrzeiten

Fernverkehr

Linie 11 (Berlin–München)

  • Verkehrt auf Regelweg

Linie 42 (Hamburg–Köln–München)

  • Verkehrt auf Regelweg

Linie 47 (Dortmund–München)

  • Wird über die Schusterbahn umgeleitet, Ersatzhalt Esslingen

Linie 60 (Karlsruhe–München)

  • Wird über die Schusterbahn umgeleitet, Ersatzhalt Esslingen

Linie 62 (Frankfurt–Klagenfurt)

  • Wird über die Schusterbahn umgeleitet, Ersatzhalt Esslingen

Linie 83 (Paris–Stuttgart–München)

  • Zugpaar nach München wird über die Schusterbahn umgeleitet

Sperrung der S-Bahn in Stuttgart-Nord und eingleisiger Verkehr auf Panoramabahn von 25. August an bis 5. September 2025 (zusätzlich zur Sperrung der Stammstrecke)

Nahverkehr 

S4, S5, S6/S60

  • Ausfall Zwischentakt à 30-Minuten-Takt
  • S60 wendet in S-Feuerbach (Gleis 130)

RE 8 (Stuttgart–Würzburg)

  • Teilausfall Stuttgart–Bietigheim-Bissingen

MEX 17 (Bruchsal/Pforzheim–Stuttgart)

  • Teilausfall Bietigheim-Bissingen–Stuttgart

Fernverkehr

Linie 22 (Hamburg–Stuttgart)

  • Verkehrt mit abweichenden Fahrzeiten

Linie 55 (Dresden–Köln–Stuttgart)

  • Teilausfall Mannheim–Stuttgart

Linie 87 (Stuttgart–Zürich)

  • Teilausfall Stuttgart–S-Vaihingen

Gleisarbeiten in Stuttgart-Obertürkheim von 13. September an bis 17. Oktober 2025

Nahverkehr

S1, S2, S3

  • Ausfall Zwischentakt à 30-Minuten-Takt
  • Von S2/S3 fährt je Richtung eine Linie im Grundtakt

RE 5 (Stuttgart–Friedrichshafen)

  • Verkehrt über die S-Bahn-Gleise

RE 6a (Stuttgart–Aulendorf)

  • Teilausfall Stuttgart – Plochingen

RE 6 (Stuttgart–Tübingen)

  • Komplettausfall

RB 11 (Kornwestheim–S-Untertürkheim)

  • Komplettausfall

MEX 12 (Tübingen–Heilbronn)

  • Teilausfall Stuttgart–Esslingen (Neckar)

MEX 16 (Stuttgart–Geislingen–Ulm)

  • Takt Stuttgart–Ulm: Teilausfall Stuttgart–Plochingen
  • Takt Stuttgart–Geislingen: Verkehrt über die S-Bahn-Gleise

MEX 18 (Tübingen–Heilbronn)

  • Verkehrt

Fernverkehr

Linie 11 (Berlin–München)

  • Verkehrt über die S-Bahn-Gleise

Linie 32 (Dortmund–Bregenz/Innsbruck)

  • Ausfall bzw. großräumige Umleitung

Linie 42 (Hamburg–Köln–München)

  • Verkehrt über die S-Bahn-Gleise

Linie 47 (Dortmund–München)

  • Teilausfall Mannheim–München

Linie 60 (Karlsruhe – München)

  • Teilausfall Stuttgart–München

Linie 62 (Frankfurt–Klagenfurt)

  • Teilausfall Stuttgart–München

Linie 83 (Paris–Stuttgart–München)

  • Teilausfall Stuttgart–München

Bauarbeiten in der zweiten Oktoberhälfte 2025

Nahverkehr

S1

  • Ausfall Zwischentakt à 30-Minuten-Takt
  • Grundtakt fährt über die Ferngleise mit Haltausfällen

S3

  • Ausfall zwischen Backnang–Winnenden

S4

  • Stundentakt

MEX 13

  • Teilausfall Stuttgart–Backnang/Oppenweiler

MEX 19

  • Teilausfall Stuttgart–Backnang/Oppenweiler

RE 90/MEX 90 (Stuttgart–Hessental–Nürnberg)

  • Ggf. Umleitung Stuttgart–Ludwigsburg–Marbach–Backnang

Kabeltiefbauarbeiten in Vaihingen im November 2025

Nahverkehr

Eingleisiger Zugverkehr auf Panoramabahn und S-Bahn-Stammstrecke

S1

  • Wochenende: Teilausfall S-Schwabstraße–Herrenberg

S2, S3

  • Ausfall Zwischentakte
  • Wochenende: Grundtakt S2: Teilausfall S-Schwabstraße–S-Vaihingen
  • Wochenende: Grundtakt S3: Teilausfall S-Bad Cannstatt–S-Flughafen

RE14a/b

  • Ggf. Teilausfall Stuttgart–Herrenberg

Totalsperrung Stammstrecke

S1, S2, S3

  • Ausfall Zwischentakte

S2

  • Grundtakt Teilausfall S-Schwabstraße–S-Vaihingen

S3

  • Grundtakt: Teilausfall S-Bad Cannstatt–S-Flughafen

Fernverkehr

Eingleisiger Zugverkehr auf Panoramabahn und S-Bahn-Stammstrecke

Linie 87 (Stuttgart–Singen–Zürich)

  • Teilausfall Stuttgart–Böblingen

Kabeltiefbauarbeiten in Bad Cannstatt im November 2025

Nahverkehr

S1

  • Ausfall Zwischentakt à 30-Minuten-Takt

RE 6a (Stuttgart–Aulendorf)

  • Teilausfall Stuttgart – Tübingen

RE 6 (Stuttgart–Tübingen)

  • Komplettausfall

MEX 16 (Stuttgart–Geislingen–Ulm)

  • Teilausfall Stuttgart–Plochingen

DKS-Arbeiten in Bad Cannstatt 1. bis 13. Dezember 2025

Nahverkehr

S1

  • Ausfall Zwischentakt à 30-Minuten-Takt

S2, S3

  • Grundtakt Teilausfall S-Bad Cannstatt–Waiblingen

RE 5 (Stuttgart–Friedrichshafen)

  • Verkehrt über die S-Bahn-Gleise

RE 6a (Stuttgart–Aulendorf)

  • Teilausfall Stuttgart–Plochingen

RE 6 (Stuttgart–Tübingen)

  • Komplettausfall

RB 11 (Kornwestheim–S-Untertürkheim)

  • Komplettausfall

MEX 12 (Tübingen–Heilbronn)

  •  Teilausfall Stuttgart–Esslingen (Neckar)

MEX 16 (Stuttgart–Geislingen–Ulm)

  • Takt Stuttgart–Ulm: Teilausfall Stuttgart–Plochingen
  • Takt Stuttgart–Geislingen: Verkehrt über die S-Bahn-Gleise

MEX 18 (Tübingen–Heilbronn)

  • Verkehrt

Fernverkehr

Linie 11 (Berlin–München)

  • Verkehrt über die S-Bahn-Gleise

Linie 32 (Dortmund–Bregenz/Innsbruck)

  • Ausfall bzw. großräumige Umleitung

Linie 42 (Hamburg–Köln–München)

  • Verkehrt über die S-Bahn-Gleise

Linie 47 (Dortmund–München)

  • Teilausfall Mannheim–München

Linie 60 (Karlsruhe–München)

  • Teilausfall Stuttgart–München

Linie 62 (Frankfurt–Klagenfurt)

  • Teilausfall Stuttgart–München

Linie 83 (Paris–Stuttgart–München)

  • Teilausfall Stuttgart–München

DKS-Arbeiten in Bad Cannstatt 1. bis 21. Dezember 2025

Nahverkehr

Sperrung der Strecke Bad Cannstatt–Fellbach für den Zugverkehr

S2, S3

  • Ausfall Zwischentakt à 30-Minuten-Takt
  • Grundtakt Teilausfall S-Bad Cannstatt–Waiblingen

S4

  • Stündlich im Teilausfall Marbach–Backnang

RE 1 (Karlsruhe–Stuttgart–Aalen)

  • Teilausfall Stuttgart–Aalen

MEX 13

  • Teilausfall Stuttgart–Waiblingen

MEX 19

  • Teilausfall Stuttgart–Waiblingen

RE 90/MEX 90 (Stuttgart–Hessental–Nürnberg)

  • Umleitung Stuttgart–Ludwigsburg–Marbach–Backnang

Fernverkehr

Linie 61 (Karlsruhe–Nürnberg–Leipzig)

  • Ausfall Stuttgart–Nürnberg

18. März 2025, 10:48 Uhr
Stuttgart/Karlsruhe
Für eine zuverlässige und leistungsfähige Infrastruktur: DB saniert mehrere Abschnitte der viel befahrenen Strecke zwischen Karlsruhe und Basel • Bahnprojekt Karlsruhe–Basel arbeitet zeitgleich an viergleisigem Ausbau • Wechselnde Anpassungen im Fahrplan im Gesamtzeitraum vom 18. bis 27. April 2025 • Bahnunternehmen fahren Busse für die Fahrgäste • Informationen zu Fahrplanänderungen auf bahn.de und im DB Navigator

Die Deutsche Bahn (DB) hat für die Osterfeiertage 2025 und die darauffolgende Woche ein umfangreiches Bau- und Sanierungspaket für die Rheintalbahn geschnürt: Unter anderem erneuert die DB Gleise und Weichen und optimiert die bestehende Infrastruktur, z. B. mit zusätzlichen Weichen. Das macht die viel befahrene Strecke zwischen Karlsruhe und Basel leistungsfähiger und trägt zu einem zuverlässigen Bahnverkehr für Reisende bei. Gleichzeitig treibt das Bahnprojekt Karlsruhe–Basel den viergleisigen Ausbau der Strecke voran, damit noch mehr Menschen und Güter umweltfreundlich auf der Schiene unterwegs sein können.

Im Gesamtzeitraum von Karfreitag, 18. April, 21 Uhr, bis Sonntag, 27. April 2025, 23.15 Uhr, erfordern die Bauaktivitäten Sperrungen von Gleisen bzw. Teilstrecken entlang des Verlaufs der Rheintalbahn. Dadurch kommt es im Regional- und Fernverkehr zu Fahrplanänderungen, Umleitungen, Zugausfällen und Ersatzverkehr mit Bussen.

Sanierung und Ausbau gehen Hand in Hand

Die DB bündelt Bauprojekte, um die Einschränkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten. Auf der Strecke zwischen Karlsruhe und Rastatt, im Bahnhof Rastatt sowie zwischen Denzlingen und Freiburg Hauptbahnhof erneuert die DB Gleisuntergrund, Gleise und Weichen. Des Weiteren arbeitet die DB an der langfristigen Optimierung des Bahnknotens Offenburg und baut dafür bereits jetzt u.a. zwei zusätzliche Weichen sowie die Ausstattung für das Europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS ein.

Gleichzeitig führt das Bahnprojekt Karlsruhe–Basel sowohl südlich von Rastatt als auch in Basel Oberleitungs- und Kabeltiefbauarbeiten durch. Bei Schliengen arbeitet das Projekt daran, die zwei neuen, zusätzlichen Gleise aus dem Abschnitt Müllheim–Auggen an den bereits fertig gestellten südlichen Abschnitt Schliengen–Eimeldingen anzuschließen. Dazu packen die Baufachleute Gleise, Leit- und Sicherungstechnik sowie die Oberleitungsanlage an. Die Gesamtinbetriebnahme des sechs Kilometer langen Abschnitts zwischen Müllheim und Auggen ist für Ende 2025 geplant. Das zusätzliche Stück mit vier Gleisen bietet dann etwas mehr Kapazität und Flexibilität auf der viel befahrenen Rheintalbahn und trägt so zu einem stabileren und pünktlicheren Bahnbetrieb bei.

Fahrplan- und Ersatzkonzept

Karfreitag, 18. April, 21 Uhr, bis Sonntag, 27. April 2025, 23.15 Uhr

Damit die Fahrgäste während der umfassenden Bauarbeiten trotzdem gut an ihr Ziel gelangen, haben die betroffenen Verkehrsunternehmen gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg ein umfassendes Ersatzkonzept erarbeitet.

Fernverkehr

Die von Norden kommenden Fernverkehrszüge enden in Baden-Baden bzw. in Einzelfällen in Karlsruhe. Zwischen Baden-Baden und Freiburg im Breisgau bietet die DB einen Ersatzverkehr mit IC-Bussen an. In den Abendstunden verkehrt dieser zwischen Karlsruhe und Freiburg im Breisgau. Ab Freiburg fahren Fernverkehrszüge in Richtung Schweiz. Die Züge der ICE-Verbindungen Hamburg-Dortmund-Köln-Karlsruhe-Basel verkehren während der Bauarbeiten nur bis bzw. ab Karlsruhe.

ICE-Linie Berlin - Frankfurt - Basel - Interlaken

Züge dieser Linie verkehren zwischen Berlin und Karlsruhe bzw. Baden-Baden überwiegend unter neuer Zugnummer. 

 ICE-Linie (Kiel -) Hamburg - Frankfurt - Basel - Zürich (- Chur)

Züge dieser Linie verkehren zwischen Hamburg und Karlsruhe bzw. Baden-Baden überwiegend unter neuer Zugnummer. 

 ICE-Linie Hamburg - Dortmund - Köln - Karlsruhe - Basel

Züge dieser Linie enden und beginnen in Karlsruhe. Der Abschnitt zwischen Karlsruhe und Basel SBB entfällt. Einzelne Züge entfallen auf dem gesamten Laufweg.

Das NJ-Zugpaar 470/471 entfällt zwischen Mannheim und Basel SBB.

Im Fernverkehr gibt es folgendes Angebot für den Ersatzverkehr mit Bussen:

  • 19. bis 27. April: IC Bus Baden-Baden – Freiburg (Breisgau)
  • 18. bis 26. April, jeweils nachts von 21 bis 4 Uhr: IC Bus Karlsruhe – Baden-Baden – Freiburg (Breisgau)
  • 22. April, 22 Uhr, bis 23. April, 22 Uhr:

IC Bus A: Karlsruhe – Freiburg (Breisgau)

IC Bus B: Karlsruhe – Baden-Baden – Offenburg

Regionalverkehr

Karlsruhe–Rastatt–Baden-Baden

Auf der Strecke zwischen Karlsruhe und Rastatt über Durmersheim steht ab Ötigheim nur ein Gleis zur Verfügung. Die Linien RB 44 und RE 2 fahren daher jeweils stündlich. Die Strecke über Ettlingen ist im Gesamtzeitraum gesperrt. Die AVG fährt Busse zwischen Karlsruhe Hauptbahnhof, Rastatt und Baden-Baden mit Stopp an allen Unterwegshalten.

Des Weiteren kommt es im gesamten Bauzeitraum jeweils von 21 bis 4 Uhr nachts zu Einschränkungen: Die Linie RB 44 fährt dann alle 30 Minuten und endet in Ötigheim. Zwischen Ötigheim und Baden-Baden fahren halbstündlich Busse mit Halt in Rastatt.

Im Zeitraum 22. April, 22 Uhr, bis 23. April, 22 Uhr, ist die Strecke Rastatt–Baden-Baden voll gesperrt. Zwischen Rastatt und Baden-Baden pendeln Busse im 15-Minuten-Takt. Zwischen Baden-Baden und Achern übernimmt der RE 2 alle Unterwegshalte mit abweichenden Fahrzeiten.

Knoten Offenburg

Bei der Linie RB 26 kommt es bereits ab dem 28. März zu Ersatzverkehr zwischen Offenburg und Lahr. Ebenfalls ab dem 28. März halten Fernverkehrszüge nicht mehr in Offenburg, Fernverkehrskunden werden gebeten auf den Nahverkehr umzusteigen. Ansonsten konzentrieren sich die Arbeiten rund um Offenburg auf das Osterwochenende, von Karfreitag, 18. April, 21 Uhr bis Ostermontag, 21. April, 04:30 Uhr. Folgende Buslinien ersetzen den regionalen Zugverkehr:

  • Bus RE 7 ab Appenweier – Offenburg Hauptstraße– Friesenheim – Lahr (Schwarzwald) – Orschweier(– Ringsheim/Europapark)
  • Bus RE 2 ab Appenweier – Offenburg Ost – Haslach
  • Bus RE 2 ab Appenweier – Offenburg Ost – Gengenbach
  • Bus RE 7 ab Haslach – Friesenheim – Lahr (Schwarzwald) – Orschweier (– Ringsheim/Europapark)

Ab 21.04. 04:30 Uhr bis 22.04. 02 Uhr

  • Bus RE 7 ab Offenburg Hauptstraße– Friesenheim – Lahr (Schwarzwald) – Orschweier (– Ringsheim/Europapark)

Emmendingen/Denzlingen – Freiburg

Zwischen Orschweier und Denzlingen fahren im gesamten Zeitraum Züge der Linie RB 26. Zwischen Denzlingen und Freiburg (Breisgau) werden die Linien RB 26 und S2 durch Busse ersetzt, die drei Mal stündlich über alle Unterwegshalte fahren. Des Weiteren fahren ganztägig stündlich Direktbusse zwischen Emmendingen und Freiburg. In den Hauptverkehrszeiten montags bis freitags von 6 bis circa 9 Uhr sowie 15 bis 18 Uhr starten und enden zusätzliche Busse bereits in Riegel-Malterdingen mit Zwischenhalten in Köndringen und Teningen-Mundingen und ergänzen ab Emmendingen den Grundtakt. In Freiburg wird für die Nahverkehrsbusse eine separate Haltestelle an der Bismarckallee entlang des Bahnhofsgebäudes eingerichtet, um den Fahrgästen einen möglichst kurzen Fußweg zwischen Bahn- und Bussteig zu ermöglichen.

Bereich Freiburg – Müllheim – Basel

Zwischen Müllheim und Basel steht nur ein Gleis zur Verfügung.

Dadurch kommt es zu Fahrplanänderungen. Ab 21 Uhr wird die Strecke zw. Müllheim – Basel gesperrt. Die DB richtet für Fahrgäste einen Ersatzverkehr mit Bussen ein. Die Schnellfahrstrecke über den Katzenbergtunnel ist in diesem Zeitraum ebenfalls gesperrt. Zwischen Freiburg – Müllheim/Neuenburg kommt es nur vereinzelt zu Anpassungen im Fahrplanangebot.

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt für Auskünfte die elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es in der Reiseauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator. Die Reiseverbindungen werden sukzessive in die Fahrplanmedien eingepflegt. Zudem empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

In den Ersatzbussen können keine Fahrräder mitgenommen werden.

17. März 2025, 16:42 Uhr
Stuttgart
Spatenstich für neue Verkehrsstation am Schwarz-Projekt-Campus in Bad Friedrichshall • Start der Arbeiten ab März 2025 • Investitionen von rund 10 Millionen Euro

Deutsche Bahn (DB), Unternehmen der Schwarz Gruppe, Land Baden-Württemberg, Landkreis Heilbronn sowie Stadt Bad Friedrichshall feiern heute den Spatenstich für die neue Verkehrsstation am Schwarz-Projekt-Campus. Mit der neuen Verkehrsstation „Bad Friedrichshall Süd“ folgt ein weiterer zentraler Meilenstein in der Entwicklung dieses Zukunftsstandorts im Mobilitätspakt Heilbronn/Neckarsulm.

Moderne Infrastruktur für optimale Mobilität

Die Verkehrsstation soll das neue Gewerbegebiet „Obere Fundel“ mit dem öffentlichen Nahverkehr verbinden und wird an das örtliche Wegenetz mit einem Geh- und Radwegsteg angebunden. Der neue Haltepunkt umfasst zwei Außenbahnsteige mit einer Länge von 140 m und einer Höhe von 55 cm. Aufzüge sorgen für einen barrierefreien Zugang. Die DB stattet die Verkehrsstation für mehr Reisekomfort und Barrierefreiheit zusätzlich mit modernen Wetterschutzhäuser, dynamischen Fahrgastinformationssystemen (DSA+ Premium) sowie einem Blindenleitsystem aus.

Zusammenarbeit schafft zukunftsfähige Mobilität

DB, Unternehmen der Schwarz Gruppe, Land Baden-Württemberg, Landkreis Heilbronn sowie Bad Friedrichshall planen und bauen gemeinschaftlich die Verkehrsstation im Rahmen des Mobilitätspakts Heilbronn-Neckarsulm. Für den Bau der Station sind Investitionen von rund 10 Millionen Euro geplant. Die Anbindung an den Schwarz-Projekt-Campus ist nicht nur für Mitarbeitende, sondern auch für Anwohner und Besucher des Gebiets wichtig. Die Bauarbeiten beginnen in der kommenden Woche und sollen im Jahr 2026 abgeschlossen sein.

Stimmen zum feierlichen Spatenstich:

Winfried Hermann, MdB, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg: „Der heutige Spatenstich für den neuen Haltepunkt Bad Friedrichshall Süd setzt ein starkes Zeichen für eine moderne und klimafreundliche Mobilität in der Region Heilbronn/Neckarsulm. Mit der zusätzlichen Anbindung wird das Gewerbegebiet ‚Obere Fundel‘ – und damit bis zu 5.000 Arbeitsplätze – direkt in den öffentlichen Nahverkehr integriert. Das stärkt den Wirtschaftsstandort, reduziert den Autoverkehr und fördert eine umweltfreundliche Mobilität. Eine gut vernetzte und nachhaltige Infrastruktur verbessert die Lebensqualität der Menschen und macht die Region deutlich attraktiver. Ein starker Wirtschaftsstandort braucht eine starke Infrastruktur – der neue Haltepunkt bringt Unternehmen, Beschäftigte und nachhaltige Mobilität zusammen. Danke an alle Partner im Mobilitätspakt Heilbronn/Neckarsulm für das große Engagement.“

Norbert Heuser, Landrat, Landkreis Heilbronn: „Der neue Haltepunkt Bad Friedrichshall Süd ist ein wichtiger Bestandteil des Verkehrskonzepts des Gewerbegebiets Obere Fundel und des Schwarz Projekt Campus. Die ÖPNV-Anbindung haben die Schwarz Gruppe, die Stadt Bad Friedrichshall, die AVG, die DB und der Landkreis gemeinsam auf den Weg gebracht und mitfinanziert. Mit dem Spatenstich setzen wir ein klares und gemeinsames Zeichen für eine zukunftssichernde Verkehrsinfrastruktur. Sehr viele Menschen werden damit zukünftig ihre Arbeitsplätze in Bad Friedrichshall auf nachhaltigem Weg erreichen können.“

Susanne Bay, Regierungspräsidentin, Regierungspräsidium Stuttgart: „Der heutige Spatenstich macht – wie auch andere Baubeginne und Verkehrsfreigaben – den Fortschritt sichtbar. Sie zeigen eindrücklich, dass Maßnahmen, für die man sich im Mobilitätspakt einsetzt, aus der Planungsphase in die Umsetzung gelangen. Hierfür danke ich allem am Projekt Beteiligten!

Ein weiteres Beispiel ist – wenn wir auf die andere Seite des Neckars schauen – der Bau der Demonstrationsstrecke des Radschnellwegs RS 3 von Bad Wimpfen bis zum Yachthafen. Als innovatives Modellprojekt für den Radverkehr in der Region bietet dieses Teilstück einen vielversprechenden Ausblick auf zukünftige Entwicklungen. Was wir bisher gemeinsam geleistet haben, zeigt, dass wir mit Engagement, innovativen Ideen und einem starken Netzwerk noch viel erreichen können.“

Pascal Fischer, Leiter Strategische Standortentwicklung bei Schwarz Corporate Solutions: „Wir danken allen Beteiligten für die partnerschaftliche Zusammenarbeit bei diesem wichtigen Projekt. Der neue Haltepunkt ist ein bedeutender Baustein für eine nachhaltige Mobilität in der Region und wird das Pendeln für die Mitarbeiter am Schwarz-Projekt-Campus deutlich erleichtern.“

Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest, DB InfraGO AG Personenbahnhöfe: „Der Bau der Verkehrsstation in Bad Friedrichshall zeigt, wie ein partnerschaftliches Miteinander zukunftsweisende Infrastruktur schaffen kann. Mit dieser Station machen wir den öffentlichen Nahverkehr nicht nur moderner, sondern auch attraktiver. Wir danken allen Beteiligten, die sich für eine nachhaltige Mobilität in der Region einsetzen.“

Timo Frey, Bürgermeister der Stadt Bad Friedrichshall: „Eine moderne und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist in unserer Region unverzichtbar. Der Bau des neuen Stadtbahnhaltepunktes Bad Friedrichshall Süd stellt einen wichtigen Meilenstein dar, um den Menschen die Nutzung eines attraktiven und klimafreundlichen ÖPNV-Angebotes zu ermöglichen.“

Hintergrund zum Projekt

Der entstehende Schwarz-Projekt-Campus umfasst neben den Verwaltungsgebäuden auch eine Kindertagesstätte und ein Restaurant für die Mitarbeiter der Unternehmen der Schwarz Gruppe. Die Verkehrsstation spielt dabei eine zentrale Rolle für die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, um die klimaneutrale Mobilität in der Region zu fördern.

Der Mobilitätspakt Heilbronn/Neckarsulm ist ein freiwilliger Zusammenschluss von elf Partnern aus der Region, die es sich zum Ziel machen, ein vernetztes und nachhaltiges Mobilitätsangebot für Pendelnde in der Region zu schaffen. Die Maßnahmen reichen vom betrieblichem Mobilitätsmanagement, dem Erproben eines autonomen Shuttles für die Bewältigung der letzten Meile, einer integrierten Planung von Infrastrukturprojekten bis hin zur Optimierung der ÖPNV-Taktung an die Schichtzeiten der Pendelnden. In Baden-Württemberg gibt es mittlerweile sechs Mobilitätspakte, der älteste ist der aus Heilbronn/Neckarsulm. Er wurde 2017 erstmals gegründet und 2022 um weitere fünf Jahre verlängert. Beteiligte des Mobilitätspakts sind das Ministerium für Verkehr, das Regierungspräsidium Stuttgart, die Städte Heilbronn, Neckarsulm, Bad Friedrichshall und Bad Wimpfen, der Landkreis Heilbronn, die Schwarz Gruppe sowie AUDI, die AVG und die NVBW.

11. März 2025, 14:26 Uhr
Stuttgart
Sicherheit der Fahrgäste und Mitarbeitenden hat höchste Priorität • DB stattet immer mehr Zugpersonal mit Bodycams aus • Einsatz sukzessive auf allen Strecken in Baden-Württemberg

Nach den guten Erfahrungen mit dem Einsatz von Bodycams auf der Schwarzwaldbahn (seit 2023), der Gäubahn und der Murrbahn (seit 2024) wird die Deutsche Bahn (DB) diese Technik in Baden-Württemberg auf weitere Strecken bringen. Die Reisenden und das Zugpersonal fühlen sich damit sicherer. Die Bodycams wirken nicht nur deeskalierend, sie liefern auch wertvolles Beweismaterial für die Strafverfolgungsbehörden.

Neu hinzu kommen ab Mitte März sukzessive 120 Mitarbeitende mit Bodycams in den Regionen:

  • Stuttgart-Ulm-Bodensee
  • Donau-Ostalb
  • Breisgau Ost-West
  • Aulendorfer Kreuz
  • Bodenseegürtelbahn
  • Hochrhein
  • Kulturbahn
  • Ermstal- und Ammertalbahn
  • Bodensee-Oberschwaben
  • Wendlingen-Ulm

Mitarbeitende nutzen die Technik auf freiwilliger Basis. Die Bodycam wird gut sichtbar vorn am Oberkörper getragen. Bevor die Kamera als technisches Hilfsmittel in den Einsatz geht, absolvieren die Kundenbetreuer:innen im Nahverkehr (KiN) eine umfassende Schulung rund um Einsatzbedingungen, Rechtsgrundlagen, Kennzeichnungspflichten sowie praktische Bedienung und Umgang mit der Bodycam. Die Bodycam wird lediglich eingeschaltet, wenn eine Situation zu eskalieren droht, beispielsweise bei einer Fahrkartenkontrolle. Sie kann nur von der Bundespolizei ausgelesen werden.

Jedes Jahr gibt die DB bundesweit mehr als 200 Millionen Euro aus, damit Kund:innen und Mitarbeitende sicher unterwegs sind. Die letzten Jahre zeigen leider, dass Angriffe gegenüber Mitarbeitenden der Deutschen Bahn immer häufiger werden. Im Jahr 2023 gab es in Summe 3.144 Übergriffe auf DB-Kolleg:innen. Knapp die Hälfte der körperlichen Übergriffe (inklusive Versuche) betraf das Zugpersonal im Regionalverkehr.

Für die DB hat der Schutz und die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden Priorität, daher stattet sie deutschlandweit immer mehr Zugpersonal im Regionalverkehr mit Bodycams aus.

Fotos von DB-Mitarbeitenden mit Bodycams finden Sie in der DB-Mediathek

05. März 2025, 17:00 Uhr
Stuttgart
Bahn und Land investieren insgesamt rund 24,8 Millionen Euro • Neue, moderne Monitore am Bahnsteig sorgen für bessere Reisendeninformation • Insbesondere kleine und mittlere Bahnhöfe profitieren • Über 144 Monitore sind in den letzten 12 Monaten bereits in Betrieb gegangen, weitere 200 sollen 2025 folgen

Für eine moderne Infrastruktur investiert die Deutsche Bahn (DB) weiter in die Reisendeninformation in Baden-Württemberg: Gemeinsam mit dem Land verbessert die DB die Information für Reisende an Bahnhöfen durch den Einsatz von modernen Anzeigern. Bund und Bahn (21,1 Millionen Euro) und das Land Baden-Württemberg (3,7 Millionen Euro) investieren insgesamt rund 24,8 Millionen Euro.

Dr. Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte für das Land Baden-Württemberg, DB AG: „Ich freue mich, dass wir unseren Fahrgästen in Baden-Württemberg ab sofort eine umfangreichere Auskunft anbieten können: Mit den mehrzeiligen neuen Anzeigern werden die Reisenden umfassend informiert. Mit der besseren Bildqualität, den Lautsprecherdurchsagen und den Ansagetastern an den Anzeigern gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Barrierefreiheit – ein deutliches Plus für Baden-Württemberg.“

In seinem Aktionsplan Qualität im Schienenpersonenverkehr hat das Land als ein Element seiner Qualitätsoffensive festgelegt, dass die Fahrgastinformationen auch in kleineren und mittleren Stationen verbessert werden muss. Verkehrsminister Winfried Hermann MdL zeigte sich daher über die Inbetriebnahme heute in Emmendingen erfreut: „Eine gute Information der Fahrgäste ist uns sehr wichtig - sowohl in den Zügen als auch am Bahnsteig. Deshalb investieren wir in moderne und hochwertige Anzeiger auch an kleineren und mittleren Stationen. Wir sind das einzige Flächenland, das in eine solche verbesserte fahrgastfreundliche Technik investiert.“

An kleineren und mittleren Bahnhöfen ersetzt die DB die bisherigen Monitore durch eine neue Generation Dynamischer Schriftanzeiger (DSA). In Baden-Württemberg kommt dabei dank der Finanzierungsbeteiligung des Landes flächendeckend das DSA+ Premium Gerät zum Einsatz, mit dem Fahrgäste künftig mit dreizeiligen statt einzeiligen Displays und somit umfangreicher informiert werden. Darüber hinaus erhalten einige Stationen durch die Finanzierung des Landes zusätzliche Anzeiger je Bahnsteigkante.

Auf den Bildschirmen sind die nächsten zwei abfahrenden Züge, deren Abfahrtszeit sowie in einer zusätzlichen Zeile die aktuelle Uhrzeit und allgemeine Reiseinformationen sichtbar. Die Informationen lassen sich besser erfassen, da die Schrift, anders als bisher, nicht durchläuft und die Anzeiger zudem über eine bessere Auflösung verfügen. Auch die Akustik verbessert sich: Zugauskünfte sind deutlich besser zu verstehen zudem werden Fahrplanabweichungen automatisiert ausgegeben. Menschen mit Sehbehinderung profitieren zudem zusätzlich von sogenannten Ansagetastern, die per Knopfdruck die Inhalte des Displays vorlesen.

Im Rahmen des Sanierungsprogramms S3 wird die DB die Qualität der Reisendeninformation deutlich verbessern. Ziel ist es, den Fahrgästen jederzeit zuverlässige, konsistente und verständliche Informationen zu bieten. Die Anzeiger sind eine Weiterentwicklung der bisherigen Reisendeninformation an kleineren Bahnhöfen. Nach einer erfolgreichen Erprobungsphase hat die DB in diesem Jahr mit dem Austausch der Monitore in Baden-Württemberg begonnen: In den letzten 12 Monaten wurden an 78 Stationen 144 das +Premium Geräte installiert, 200 weitere sollen bis Jahresende folgen. Insgesamt sollen bis zum Jahr 2027 an über 565 Stationen rund 1.050 neue Schriftanzeiger installiert werden.

Ein weiterer Schritt in Richtung Umweltschutz und Digitalisierung: Neben umfangreichen neuen Zugauskünften profitieren Reisende zusätzlich von Digitalen Aushängen für Baukommunikation (DAB). Statt auf Papierplakaten werden alle geplanten Fahrplanänderungen digital auf zusätzlichen E-Paper-Bildschirmen am Mast der Schriftanzeiger angezeigt. Durch Bedienknöpfe ist die Anzeige von mehreren Informationsseiten möglich.

Bereits 2024 hat die DB den Bahnhof Emmendingen modernisiert mit rund 730.000 Euro. Das ganzheitliche Konzept umfasste unter anderem Gebäude, Treppen und Unterführung für mehr Komfort für Fahrgäste.

28. Februar 2025, 10:52 Uhr
Stuttgart
Infomarkt zum aktuellen Planungsstand am 6. März 2025 im Bürgerhaus Zähringen • Bahn nimmt im Rahmen der Frühen Öffentlichkeitsbeteiligung Hinweise entgegen

Die Deutsche Bahn (DB) baut die Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel aus: Mit attraktiven Verbindungen und Fahrtzeiten können noch mehr Menschen und Güterverkehrskunden für die klimafreundliche Bahn gewonnen werden. Im Rahmen des Projekts soll auch der Streckenabschnitt zwischen Gundelfingen und Freiburg-St. Georgen für einen zuverlässigeren Bahnbetrieb grunderneuert werden. Um die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren, lädt die DB zu einem Infomarkt ein: Er findet am Donnerstag, 6. März 2025, zwischen 15.30 und 20 Uhr, im Bürgerhaus Zähringen (Lameystr. 2, 79108 Freiburg) statt.

Der 9,7 Kilometer lange Abschnitt 8.6 des Bahnprojekts beginnt nördlich von Gundelfingen und verläuft weiter durch die Schwarzwaldmetropole Freiburg. Die Bahnstrecke wird hier komplett erneuert, ohne den Streckenverlauf grundlegend zu verändern. Nach dem Ausbau können Fahrgäste an den generalüberholten Bahnhöfen Gundelfingen, Freiburg-Zähringen, -Herdern und -St. Georgen barrierefrei ein- und aussteigen. Gleichzeitig erneuert die Bahn über 20 kreuzende Brücken. Anwohner:innen profitieren vom deutlich verbesserten Schallschutz: Die DB errichtet auf rund 11,8 Kilometer Länge neue Schallschutzwände.

Infostände zu verschiedenen Themen Die Informationsveranstaltung in Zähringen findet in Form eines Infomarktes statt: Das Projektteam informiert an mehreren Themenständen, zum Beispiel über den barrierefreien Ausbau der Haltepunkte, den geplanten Schallschutz oder den Bauablauf. Besucher:innen können die ausgebaute Strecke virtuell bereisen. Der Vorteil des Infomarkt-Konzeptes: Interessierte können ihre Fragen im direkten Gespräch mit den Mitarbeitenden der DB klären. Außerdem können sie während der Öffnungszeiten jederzeit vorbeikommen. Da am Bürgerhaus Zähringen kaum Parkplätze zur Verfügung stehen, werden die Besucher:innen gebeten, nach Möglichkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Frühe ÖffentlichkeitsbeteiligungDer Infomarkt ist Teil der frühen Beteiligung der Öffentlichkeit im Rahmen von großen Infrastrukturvorhaben. Die Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung stellt kein behördliches Verfahren dar und ersetzt dieses auch nicht. Sie soll früh über die Ziele des Vorhabens, die geplante Umsetzung und die voraussichtlichen Auswirkungen informieren. Die Unterlagen der Vorplanung liegen den Städten und Gemeinden ab dem 6. März 2025 vor. Online sind sie unter www.karlsruhe-basel.de zu finden. Wer Hinweise und Anregungen zur Planung hat, kann diese bis zum 6. April 2025 über kontakt@karlsruhe-basel.de an die Bahn richten.

Hinweis für Redaktionen:

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.karlsruhe-basel.de.

In den sozialen Netzwerken unter:Facebook www.facebook.com/karlsruhebasel, www.facebook.com/tunnelrastattX www.x.com/karlsruhebasel (@KarlsruheBasel) undInstagram www.instagram.com/karlsruhebasel (@karlsruhebasel) oder www.instagram.com/tunnelrastatt (@tunnelrastatt)

Das Bahnprojekt Karlsruhe–Basel wird kofinanziert von der Europäischen Union.

Einladung zum Presserundgang

Wir würden uns freuen, wenn Sie die Ankündigung zum Infomarkt des Bahnprojekts Karlsruhe–Basel veröffentlichen. Gleichzeitig möchten wir Sie als Medienvertreter:innen zu einem Rundgang über den Infomarkt einladen. Stefan Fehringer, Technischer Projektleiter für die Ausbaustrecke im Abschnitt Teningen–Buggingen, steht für Fragen zur Verfügung. Der Presserundgang findet noch vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung am 6. März 2025, um 14.45 Uhr, statt. Wir bitten um Anmeldung unter presse.s@deutschebahn.com. 

26. Februar 2025, 11:00 Uhr
Stuttgart
Die Deutsche Bahn und die Stadt Freiburg haben die Finanzierungsverträge unterzeichnet • DB baut fünf neue Aufzüge, Bahnsteige auf Einstiegshöhe, die zweite Unterführung führt dann bis in den Stühlinger

Ein Meilenstein für den barrierefreien Umbau des Freiburger Hauptbahnhofs ist erreicht: Die Deutsche Bahn wird in den kommenden Jahren zahlreiche konkrete Verbesserungen umsetzen. Nach jahrelanger Planung sind Realisierung, Zeitrahmen und Finanzierung nun vertraglich festgelegt. Die Stadt Freiburg, das Land Baden-Württemberg, der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) und die Deutsche Bahn (DB) haben die dafür notwendigen Realisierungs- und Finanzierungsverträge unterzeichnet. Damit sind endgültig die Weichen für die Umsetzung des lang ersehnten Projekts gestellt. Zu den wichtigsten Punkten des Ausbaus gehören fünf neue Aufzüge zu den Bahnsteigen sowie der Ausbau der nördlichen Unterführung. Außerdem werden Bahnsteige so angepasst, dass Reisende stufenlos ein- und aussteigen können. Vertraglich vereinbarter Baubeginn wird im Oktober 2026 sein.

„Am Freiburger Hauptbahnhof tut sich viel in Sachen Barrierefreiheit. Das ist gut so, aber leider auch notwendig. Denn wir alle erfüllen unsere eigenen Ansprüche und auch die berechtigten Erwartungen der Menschen noch nicht. Doch wir sind gerade dabei, das zu ändern. Unsere städtische Verkehrsgesellschaft VAG hat vorgelegt und erneuert alle Aufzüge sowie die Rolltreppen an der Stadtbahnbrücke. Wir haben lange mit der Bahn verhandelt und ich bin froh, dass die Vereinbarungen nun umgesetzt werden. Ziel muss sein, dass es hier zügig und konsequent vorangeht und der Zeitplan eingehalten wird, um die Situation für die Fahrgäste zu verbessern. Das Paket, das die Bahn angeht, kann sich sehen lassen. So wird aus dem Freiburger Hauptbahnhof ein moderner und zeitgemäßer Verkehrsknotenpunkt mit Aufzügen an beiden Enden. Gute Mobilität geht nur barrierefrei“, so Oberbürgermeister Martin Horn.

Landesverkehrsminister Winfried Hermann: „Eine barrierefreie Breisgau-S-Bahn braucht auch einen barrierefreien Freiburger Hauptbahnhof! Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel in den Ausbau der Haltestellen in der Region an den Strecken nach Breisach, Endingen, Elzach und Villingen investiert. Ich bin sehr froh, dass nun auch der Freiburger Hauptbahnhof als fahrgaststärkster Knotenpunkt an der Reihe ist.“

„Der barrierefreie Ausbau des Freiburger Hauptbahnhofs kommt auch dem Umland und unserer gesamten Region zugute. Die S-Bahn-Haltepunkte in den Landkreisen, das heißt insbesondere von Breisacher Bahn, Kaiserstuhlbahn, Höllentalbahn, Elztalbahn und Münstertalbahn, sind schon barrierefrei. Dort können die Fahrgäste also bereits ohne Stufen in die Züge ein- und aussteigen. Die Herstellung der Barrierefreiheit im Freiburger Hauptbahnhof als dem zentralen Bahnknotenpunkt der Region ist auch vor diesem Hintergrund überfällig und ein bedeutsamer Baustein für einen attraktiven regionalen ÖPNV, der von allen Menschen genutzt werden kann. Deshalb beteiligen sich auch die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen über den Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg finanziell an der Anpassung der Bahnsteighöhen an den sogenannten Nahverkehrsgleisen im Freiburger Hauptbahnhof“, so Hinrich Ohlenroth, Erster Landesbeamte im Landkreis Breisgau Hochschwarzwald.

„Wir werden den Freiburger Hauptbahnhof zu einem modernen Verkehrsknotenpunkt entwickeln, der den Ansprüchen aller Fahrgäste gerecht wird. Die Unterzeichnung der Realisierungs- und Finanzierungsverträge ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu mehr Barrierefreiheit. Mit unseren Investitionen gehen wir konkret Projekte an, die sowohl den Komfort als auch die Mobilität aller Reisenden erheblich verbessern werden.“, so Dr. Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG.

„Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen, aber auch Eltern mit Kinderwagen oder einfach Reisende mit schwerem Gepäck: mehr Barrierefreiheit kommt allen Menschen zugute, die am Hauptbahnhof unterwegs sind. Der Ausbau ist wichtig, damit alle Menschen gut und sicher von A nach B kommen und Teilhabe am öffentlichen Nah- und Fernverkehr erfahren. Gut, dass es hier bald vorwärts geht“, so Sarah Baumgart, die Beauftragte für Belange von Menschen mit Behinderung der Stadt Freiburg.

Die Details des Ausbaus

Die Vereinbarungen mit der Deutschen Bahn sehen vor, dass fünf neue Aufzüge gebaut werden. Vier werden zu den Gleisen 1, 2/3, 4/5 und 6/7 errichtet. Außerdem wird die nördliche Unterführung verlängert. Sie wird dann von Gleis 1 bis in den Stadtteil Stühlinger führen. Hier wird außerdem ein weiterer Aufzug eingebaut, der die Unterführung mit Gleis 8 verbindet. Damit werden alle Gleise in Zukunft auch über die nördliche Unterführung mit Aufzug erreichbar sein.

Eine wichtige Investition in die Barrierefreiheit ist die Anhebung der Bahnsteige an den Gleisen 5, 6, 7 und 8 auf die Einstiegshöhe der Züge. Das Ein- und Aussteigen in die dort fahrenden S-Bahnen funktioniert dann stufenlos. Eine große Maßnahme zur Modernisierung und für mehr Komfort des Bahnhofs wird auch der Neubau der Bahnsteigdächer sein.

Investitionen in Millionenhöhe

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 16,7 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt durch die Deutsche Bahn, das Land Baden-Württemberg, den ZRF sowie die Stadt Freiburg. Der städtische Anteil liegt pauschal bei 1,1 Millionen Euro. Das ist deutlich weniger als in früheren Schätzungen angenommen, hier war von zwei Millionen Euro ausgegangen worden. Zudem hat die DB sich bereiterklärt, mögliche Kostensteigerungen zu übernehmen.

Pressekontakt der Stadt Freiburg:+49 761 2011310pressereferat@freiburg.de

21. Februar 2025, 16:14 Uhr
Stuttgart
DB bündelt im Zeitraum 11. Februar bis 21. März 2025 Arbeiten auf S-Bahn-Stammstrecke Stuttgart • Nachts Ersatzverkehr mit Bussen für Fahrgäste der S-Bahn • Durchgehende Sperrung der Stammstrecke am Wochenende 15./16. Februar 2025 • Vom 22. Februar bis 3. März sowie samstags und sonntags vom 8. bis 24. März 2025 zusätzlich Arbeiten an Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik für Digitalen Knoten Stuttgart im Raum Stuttgart-Feuerbach

(Stuttgart, den 3. Februar 2025) Die Deutsche Bahn (DB) bündelt vom 11. Februar bis 21. März 2025 umfangreiche Bauarbeiten auf der S-Bahn-Stammstrecke in Stuttgart:

Auf der S-Bahn-Strecke Hauptbahnhof–Schwabstraße–Vaihingen erneuert die DB Gleise und arbeitet an der Oberleitung. In der Bauphase von Dienstag, 11. Februar, bis Montag, 21. März 2025, kommt es jeweils in den Nächten von Sonntag auf Montag bis Donnerstag auf Freitag zwischen 21 und 4.30 Uhr zu Fahrplanänderungen, Zugausfällen sowie Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Zuffenhausen und Vaihingen. Im Zeitraum von Samstag, 15. Februar, 1.30 Uhr, bis Montag, 17. Februar 2025, 4.30 Uhr, ist die Stammstrecke durchgehend gesperrt. Die Bahn bittet Fahrgäste und Anwohner:innen für die Arbeiten um Verständnis.

Außerdem setzt die DB den Ausbau zum Digitalen Knoten Stuttgart fort. Im Bereich Stuttgart-Feuerbach stehen in der Bauphase von Samstag, 22. Februar, 1.30 Uhr, bis Montag, 3. März 2025, 4 Uhr, Arbeiten an Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik an. Diese werden in einer anschließenden Bauphase vom 8. bis 24. März 2025 jeweils von samstags, 4.30 Uhr, bis montags, 1 Uhr, fortgesetzt. Für die Arbeiten müssen in beiden Bauphasen die Ferngleise zwischen Zuffenhausen und Nordbahnhof gesperrt werden. In diesem Zeitraum fahren alle Züge über die S-Bahn-Gleise. Der Fern- und Regionalverkehr wird teilweise umgeleitet. Fernzüge der DB halten als Ersatz für Stuttgart Hauptbahnhof (oben) zum Teil in Esslingen (Neckar).

Bahnangebot auf den Strecken, die von Bauarbeiten betroffen sind

Sperrung der S-Bahn-Gleise zwischen Stuttgart-Hauptbahnhof und Stuttgart-Schwabstraße: 11. Februar bis 21. März 2025, jeweils in den Nächten von Sonntag auf Montag bis Donnerstag auf Freitag zwischen 21 und 4.30 Uhr und durchgehend von Samstag, 15. Februar, 1.30 Uhr, bis Montag, 17. Februar 2025, 4.30 Uhr

S-Bahn

  • Die S-Bahn-Linien S1 bis S6/60 fahren im 30-Minuten-Takt.
  • Die Linie S1 fährt in den Abschnitten zwischen Kirchheim (Teck) und Stuttgart Hauptbahnhof (oben) sowie Stuttgart-Vaihingen und Herrenberg.
  • Die Linie S2 fährt in den Abschnitten zwischen Schorndorf und Stuttgart Hauptbahnhof (oben) sowie Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt.
  • Die Linie S3 fährt zwischen Backnang und Bad Cannstatt.
  • Die Linie S4 fährt zwischen Marbach (Neckar) und Stuttgart Hauptbahnhof (oben). 
  • Die Linie S5 fährt zwischen Bietigheim-Bissingen und Stuttgart-Zuffenhausen.
  • Die Linien S6/S60 verkehren nur zwischen Weil der Stadt/Böblingen und Stuttgart-Zuffenhausen.

Ersatzverkehr mit Bussen (jeweils in beide Richtungen)

  • SEV1: Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz) und Stuttgart-Vaihingen (Bahnhof/ZOB) fahren Busse über die Haltestellen Stadtmitte (Wilhelmsbau/Büchsenstraße), Feuersee, Schwabstraße, Westbahnhof, Universität und Österfeld (Alter Friedhof).
  • S5E: Direktbusse ohne Halt zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz) und Stuttgart-Zuffenhausen (Bahnhof/ZOB).

Sperrung im Raum Feuerbach: Samstag, 22. Februar, 1.30 Uhr, bis Montag, 3. März, 4 Uhr, sowie vom 8. bis 24. März 2025, jeweils samstags, 4.30 Uhr, bis montags, 1 Uhr          

S-Bahn

  • Die S-Bahn-Linien S4 und S5 fahren im 30-Minuten-Takt.
  • Die Linien S6/S60 fahren zwischen Weil der Stadt/Böblingen und Stuttgart-Zuffenhausen.
  • Die Linie S62 entfällt.

Fern- und Regionalverkehr

    • Fernzüge der DB werden zum Teil umgeleitet und halten als Ersatz für Stuttgart Hauptbahnhof (oben) in Esslingen (Neckar). ICE/IC, die in Stuttgart Hauptbahnhof (oben) halten, haben überwiegend längere Fahrzeiten. Zwischen Stuttgart und Karlsruhe entfällt der Großteil der Fernverkehrsverbindungen. Alternativ bestehen zahlreiche Umsteigeverbindungen über Mannheim.
    • Die Linie RB11 Kornwestheim–Untertürkheim entfällt.
    • Die Züge der Linie RE1 werden zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (oben) und Karlsruhe Hauptbahnhof umgeleitet und halten zusätzlich in Bietigheim-Bissingen. Dadurch verlängert sich die Fahrzeit zwischen Stuttgart und Karlsruhe. Die RE1-Züge, die Karlsruhe mit Aalen über Stuttgart zweistündlich verbinden (Zugnummern 196XX) verkehren in dieser Zeit nur zwischen Stuttgart und Aalen. Dadurch fallen einige Züge zwischen Stuttgart und Karlsruhe aus, ein Stundentakt zwischen beiden Städten ist gewährleistet.
    • Die Züge der Linie RE8 verkehren nur zwischen Würzburg und Bietigheim-Bissingen. Zwischen Bietigheim-Bissingen und Stuttgart fährt dafür ein Direktbus im Stundentakt.
    • Die Züge der Linien MEX12, MEX17 fahren nicht zwischen Bietigheim/Ludwigsburg und Stuttgart Hauptbahnhof (oben). Die Züge der Linie MEX 18 werden zwischen Esslingen (Neckar) und Ludwigsburg umgeleitet.
    • Arverio Baden-Württemberg und SWEG Bahn Stuttgart informieren zeitnah ausführlicher auf ihren Webseiten Fahrplanabweichungen | Arverio Baden-Württemberg und Aktuelle Verkehrsmeldungen | SWEG Webseite.

Änderungen im Linienverlauf der S1 und S2 von Freitag, 7. Februar, bis Montag, 10. Februar 2025

Die DB führt für die Digitalisierung des Eisenbahnknotens zudem umfangreiche Kabeltiefbauarbeiten zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt durch. Nach der augenblicklichen Sperrung der Strecke für alle Zugfahrten können die S-Bahnen vom 7. Februar, 20 Uhr, bis 10. Februar 2025, 4.20 Uhr, die Strecke wieder eingleisig befahren. Da sich die Züge dadurch zwischen Vaihingen und Filderstadt nicht begegnen können, ergeben sich folgende Änderungen, damit der Fahrplan der S-Bahn stabil bleibt:

  • Linie S1 von Herrenberg nach Kirchheim(T) fährt im 30-Minuten-Takt.
  • Züge der S1 von Kirchheim(T) Richtung Herrenberg fahren ab Stuttgart-Vaihingen abweichend weiter nach Filderstadt sowie nur im 30-Minuten-Takt.
  • Zwischen Plochingen und Stuttgart-Schwabstraße ergänzen weitere Fahrten der S1 das Angebot zum 15-Minuten-Takt.
  • Linie S2 von Filderstadt nach Schorndorf fährt im 30-Minuten-Takt.
  • Züge der S2 von Schorndorf Richtung Filderstadt fahren ab Stuttgart-Vaihingen abweichend weiter nach Herrenberg sowie nur im 30-Minuten-Takt.
  • Zwischen Schorndorf und Stuttgart Hauptbahnhof (oben) ergänzen weitere Fahrten der S2 das Angebot zum 15-Minuten-Takt.
  • Linie S3 von Backnang nach Stuttgart-Vaihingen fährt im 30-Minuten-Takt.
  • Zwischen Backnang und Bad Cannstatt ergänzen weitere Fahrten der S3 das Angebot zum 15-Minuten-Takt.

Weitere Informationen für Fahrgäste

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf www.bahn.de als auch in der App DB Navigator. Zudem empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart 

Das Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart umfasst im Endzustand mit den Bausteinen 1, 2 und 3 rund 500 Netzkilometer, darunter das gesamte heutige S-Bahn-Netz sowie die Infrastruktur von Stuttgart 21.

Die rund 100 Kilometer umfassenden Bausteine 1 und 2 werden bereits gebaut, beinhalten die neue Infrastruktur von Stuttgart 21 (u. a. den künftigen Hauptbahnhof), die Fahrzeugausrüstung u.a. mit ETCS für den Regionalverkehr sowie den Kernbereich der S-Bahn.

Baustein 3 umfasst das weitere Umland mit etwa 400 Streckenkilometern, darunter das gesamte übrige heutige S-Bahn-Netz. Die Finanzierung des Bausteins 3 steht derzeit noch unter Gremienvorbehalt des Aufsichtsrats der DB AG.

Weitere aktuelle Baustellen im Stuttgarter S-Bahn-Netz

Vorübergehendes Fahrplankonzept für Fahrten von und nach Stetten-Beinstein

Die Deutsche Bahn baut derzeit die S-Bahn-Station Stetten-Beinstein barrierefrei aus. In der ersten Bauphase von Montag, 17. Februar, bis Freitag, 28. Februar, halten die S-Bahnen der Linie S2 in Richtung Schorndorf nicht in Stetten-Beinstein. In der anschließenden Bauphase von Montag, 3. März, bis Freitag, 14. März, halten die S2-Züge in beiden Richtungen, sowohl in Richtung Schorndorf als auch in Richtung Waiblingen nicht in Stetten-Beinstein. Zwischen Stetten-Beinstein und Endersbach fahren jeweils in beiden Richtungen Busse der Linie S2E als Ersatz. Die DB bittet Fahrgäste einzuplanen, dass die Busse in Stetten-Beinstein früher abfahren und auch länger unterwegs sind. Wegen zusätzlicher Weichenarbeiten im Bahnhof Schorndorf fahren von Samstag, 15. März, bis Sonntag, 23. März, Busse der Linie S2E im gesamten Abschnitt zwischen Waiblingen und Schorndorf.

Darüber hinaus fahren die Züge der S2 sowohl von Samstag, 1. März, bis Freitag, 14. März, als auch von Montag, 24. März, bis Freitag, 11. April, zwischen Waiblingen und Schorndorf jeweils durchgängig im Halbstundentakt. Die Ausnahme ist der stündliche Nachtverkehr in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag. Ab Montag, 3. März, entfällt auch die Flughafenfrühanbindung mit der S2 um 3.48 Uhr ab Schorndorf. Von Schorndorf nach Waiblingen fährt ein Bus der Linie S2E als Ersatz. Die Fahrgäste werden gebeten, die frühere Abfahrtszeit in Schorndorf zu berücksichtigen.

Die DB empfiehlt Fahrgästen, jeweils vor Fahrtantritt die Verbindungen in der elektronischen Fahrplanauskunft auf bahn.de oder in der App DB Navigator zu überprüfen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen. 

Auch im Regionalverkehr der Linien RE1 und MEX13 kommt es zwischen dem 1. und 22. März zu Einschränkungen bei den Zügen zwischen Grunbach und Stuttgart Hauptbahnhof. Zum Teil entfallen die Züge zwischen Aalen und Stuttgart Hauptbahnhof, für die Fahrgäste ist aber eine stündliche Verbindung gewährleistet. Zwischen Grunbach und Stuttgart Hauptbahnhof fahren alternativ die Züge der S2. Über die Fahrplanänderungen im Regionalverkehr informiert Arverio Baden-Württemberg auf ihrer Webseite arverio-bw.de.

Wegen der Bauarbeiten sind Fahrscheinautomaten und -entwerter teilweise vom Stromnetz getrennt und somit nicht verfügbar. Fahrgäste müssen an der Station Stetten-Beinstein deshalb zeitweise Fahrscheine auf dem jeweils gegenüberliegenden Bahnsteig kaufen und entwerten. Die DB bittet Fahrgäste, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

24. März bis 5. April 2025: S1-Halbstundentakt Schwabstraße–Herrenberg

Von Montag, 24. März, 5 Uhr, bis Sonntag, 30. März 2025, 21.15 Uhr, finden im Bahnhof Böblingen Gleisbauarbeiten statt. Es kommt zeitweise zu folgenden Fahrplanabweichungen:

Die Züge der S1 fahren zwischen Stuttgart Schwabstraße und Herrenberg im 30-Minuten-Takt. Die Züge der S1, die in Plochingen beginnen, wenden bereits an der Station Schwabstraße und fahren zurück nach Plochingen. Dadurch ergibt sich für Fahrgäste zwischen Plochingen und Schwabstraße zu den üblichen Zeiten der 15-Minuten-Takt.

Die Züge der S60 fallen zwischen Böblingen und Sindelfingen aus. Zwischen Böblingen Bahnhof/ZOB, Bussteig 8, und Bahnhof Sindelfingen fahren Busse der Linie S60E als Ersatz. Die DB bittet Fahrgäste, die früheren Abfahrtszeiten der Busse in Böblingen sowie die längeren Fahrtzeiten der Busse zu beachten und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

Von Montag, 31. März, 1.20 Uhr, bis Samstag, 5. April 2025, 23 Uhr, führt die Bahn Kabeltiefbauarbeiten für das zukünftige Digitale Stellwerk in Stuttgart-Vaihingen aus. Dazu wiederholt sich das Verkehrskonzept auf der Linie S1: Die Züge der S1 fahren zwischen Stuttgart Schwabstraße und Herrenberg im 30-Minuten-Takt. Die Züge der S1, die in Plochingen beginnen, wenden bereits an der Station Schwabstraße und fahren zurück nach Plochingen. Dadurch ergibt sich für Fahrgäste zwischen Plochingen und Schwabstraße zu den üblichen Zeiten der 15-Minuten-Takt.

21. Februar 2025, 12:01 Uhr
Stuttgart
Rund 600.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten starten am 24. Februar 2025

Mehr Komfort für Fahrgäste am Bahnhof Sinsheim (Elsenz) Hbf: Die Deutsche Bahn (DB) erneuert an der Station den Aufzug an Gleis 1. Fahrgäste profitieren damit künftig von einem verlässlicheren Betrieb der Anlage. Insgesamt investieren Bahn und Bund rund 600.000 Euro in die Maßnahme.

Die Arbeiten starten am 24. Februar 2025 und werden voraussichtlich im Sommer 2025 abgeschlossen sein. In dieser Zeit steht die Anlage nicht zur Verfügung. Mobilitätseingeschränkte Reisende, die von Gleis 2 und 3 abfahren, bittet die DB bis zur nächsten barrierefreien Station (Sinsheim Museum/Arena) zu fahren und in die Gegenrichtung umzusteigen. Der Haubahnsteig ist weiterhin barrierefrei erreichbar. Im Sommer startet der Aufzugstausch für die Anlage an Gleis 2/3.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden für alle Verbindungen, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml

17. Februar 2025, 14:19 Uhr
DB erhöht Bahnsteige für stufenfreien Ein- und Ausstieg in S-Bahnen • Investition von rund 5 Millionen Euro gemeinsam finanziert von Bahn, Land und VRS • vorübergehend geändertes Fahrplankonzept bei S-Bahn und Regionalverkehr

Hand in Hand für mehr Komfort und Service am S-Bahnhof Stetten-Beinstein: Die Deutsche Bahn (DB) baut gemeinsam mit dem Verband Region Stuttgart (VRS) die S-Bahn-Station barrierefrei aus. Fahrgäste profitieren künftig von einem komfortablen stufenfreien Ein- und Ausstieg in die S-Bahn. Hierfür werden die beiden Bahnsteige an Gleis 1 und 2 auf die zu den S-Bahnen passende Bahnsteighöhe von 96 Zentimetern über Schienenoberkante angepasst. 

Im Zuge der Maßnahme werden an den Bahnsteigen auch die Zugänge sowie die Aufzüge an die neue Bahnsteighöhe angepasst. Zur besseren Verknüpfung des P+R-Parkplatzes mit dem Bahnsteig am Gleis 1 wird auch der Gehweg barrierefrei ausgebaut. Für mehr Komfort und Service baut die DB an den Bahnsteigen auch ein taktiles Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderung ein, installiert neue Beleuchtungsanlagen und einen neuen Wetterschutz.

Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest Personenbahnhöfe der DB InfraGO AG: „Die barrierefreien Bahnhöfe und Stationen in der Region bieten mobilitätseingeschränkten Fahrgästen freien Zugang zum ÖPNV. Wir freuen uns, dass mit Stetten-Beinstein ein weiterer Zugang zur S-Bahn erleichtert wird. Mit dieser Maßnahme tragen wir dazu bei, Barrieren zu überwinden und allen Menschen eine nachhaltige Mobilität zu ermöglichen.“

Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg: „Es ist wichtig, dass wir die Zugangsbarrieren zum öffentlichen Verkehr konsequent beseitigen. Stufenfreie S-Bahn Haltepunkte wie Stetten-Beinstein stärken die Attraktivität der klimafreundlichen Mobilität und kommen allen Fahrgästen zugute. Mit dem barrierefreien Umbau können Menschen mit und ohne Einschränkungen von der guten Anbindung profitieren. Ich begrüße das Engagement des Verbands Region Stuttgart und der DB InfraGO für eine leistungsfähige, barrierefreie und moderne S-Bahn in der Region."

Rainer Wieland, Vorsitzender des Verbands Region Stuttgart: „Der barrierefreie Ausbau der S-Bahn ist ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger. Unsere finanzielle Beteiligung an der Bahnsteigerhöhung hier in Stetten-Beinstein, sehen wir als eine Investition in die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs in der Region Stuttgart. Mit dieser Maßnahme verbessern wir nicht nur den Komfort für alle Fahrgäste, sondern auch die Aufenthaltsqualität und das Erscheinungsbild des Bahnhofs.“

Insgesamt sind Investitionen in Höhe von 4,82 Millionen Euro für die S-Bahn-Station veranschlagt. Es wird erwartet, dass das Land Baden-Württemberg rund 2,67 Millionen Euro fördert. Die verbleibenden Kosten sollen vom VRS mit 1,67 Millionen Euro sowie vom Bund und der DB mit insgesamt 0,48 Millionen Euro getragen werden. Der Abschluss der gesamten Bauarbeiten ist voraussichtlich Anfang Juni. 

Vorübergehendes Fahrplankonzept für Fahrten von und nach Stetten-Beinstein

In der ersten Bauphase von Montag, 17. Februar, bis Freitag, 28. Februar, halten die S-Bahnen der Linie S2 in Richtung Schorndorf nicht in Stetten-Beinstein. In der anschließenden Bauphase von Montag, 3. März, bis Freitag, 14. März, halten die S2-Züge in beiden Richtungen, sowohl in Richtung Schorndorf als auch in Richtung Waiblingen nicht in Stetten-Beinstein. Zwischen Stetten-Beinstein und Endersbach fahren jeweils in beiden Richtungen Busse der Linie S2E als Ersatz. Die DB bittet Fahrgäste einzuplanen, dass die Busse in Stetten-Beinstein früher abfahren und auch länger unterwegs sind. Wegen zusätzlicher Weichenarbeiten im Bahnhof Schorndorf fahren von Samstag, 15. März, bis Sonntag, 23. März, Busse der Linie S2E im gesamten Abschnitt zwischen Waiblingen und Schorndorf.

Darüber hinaus fahren die Züge der S2 sowohl von Samstag, 1. März, bis Freitag, 14. März, als auch von Montag, 24. März, bis Freitag, 11. April, zwischen Waiblingen und Schorndorf jeweils durchgängig im Halbstundentakt. Die Ausnahme ist der stündliche Nachtverkehr in den Nächten Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag. Ab Montag, 3. März, entfällt auch die Flughafenfrühanbindung mit der S2 um 3.48 Uhr ab Schorndorf. Von Schorndorf nach Waiblingen fährt ein Bus der Linie S2E als Ersatz. Die Fahrgäste werden gebeten, die frühere Abfahrtszeit in Schorndorf zu berücksichtigen.

Die DB empfiehlt Fahrgästen, jeweils vor Fahrtantritt die Verbindungen in der elektronischen Fahrplanauskunft auf bahn.de oder in der App DB Navigator zu überprüfen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen. 

Auch Im Regionalverkehr der Linien RE1 und MEX13 kommt es zwischen dem 1. und 22. März zu Einschränkungen bei den Zügen zwischen Grunbach und Stuttgart Hauptbahnhof. Zum Teil entfallen die Züge zwischen Aalen und Stuttgart Hauptbahnhof, für die Fahrgäste ist aber eine stündliche Verbindung gewährleistet. Zwischen Grunbach und Stuttgart Hauptbahnhof fahren alternativ die Züge der S2. Über die Fahrplanänderungen im Regionalverkehr informiert Arverio Baden-Württemberg auf ihrer Webseite arverio-bw.de.

Wegen der Bauarbeiten sind Fahrscheinautomaten und -entwerter teilweise vom Stromnetz getrennt und somit nicht verfügbar. Fahrgäste müssen an der Station Stetten-Beinstein deshalb zeitweise Fahrscheine auf dem jeweils gegenüberliegenden Bahnsteig kaufen und entwerten. Die DB bittet Fahrgäste, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Informationen zum Programm Schienenoberkante 96 (SO96):

Barrierefreiheit garantiert Mobilität für alle – und die ist in Metropolen wichtig für Klimaschutz und Mobilitätswende. Nachdem die Deutsche Bahn zusammen mit dem Land Baden-Württemberg, den Landkreisen Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg und Rems-Murr sowie der Landeshauptstadt Stuttgart bereits alle S-Bahnhöfe in der Region Stuttgart stufenfrei zugänglich gemacht hat, läuft aktuell die zweite Halbzeit für einen vollständigen barrierefreien Ausbau. An heute 53 Stationen können Reisende im Stuttgarter S-Bahn-Netz bereits stufenlos in S-Bahnen einsteigen. Damit gehört die Region Stuttgart bundesweit zu den führenden Regionen. An 30 Stationen besteht weiterhin Handlungsbedarf, um das Ein- und Aussteigen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste in den nächsten Jahren niveaugleich zu erschließen. Im Jahr 2025 beginnen die Bauarbeiten an den Bahnhöfen in Stetten-Beinstein und Esslingen-Mettingen, zu 18 weiteren Stationen bestehen entsprechende Planungsvereinbarungen. Folgende Stationen sind davon betroffen: Altbach, Backnang, Ditzingen, Esslingen, Esslingen-Zell, Favoritepark, Korntal, Kornwestheim, Leonberg, Maubach, Nellmersbach, Neustadt-Hohenacker, Neuwirtshaus, Oberesslingen, Obertürkheim, Schwaikheim, Weilimdorf und Zuffenhausen.

13. Februar 2025, 16:00 Uhr
Stuttgart
Bahn kann für S-Bahn-Anschluss Gäubahndamm wie geplant zurückbauen • Klagen von Verbänden haben keinen Erfolg • Gäubahn bleibt bis zur Fertigstellung des Pfaffensteigtunnels am Regionalbahnhof Stuttgart-Vaihingen mit ÖPNV-Netz der Landeshauptstadt verknüpft

Die Deutsche Bahn kann ihre Pläne für die Gäubahn und für die S-Bahn im Rahmen von Stuttgart 21 wie geplant umsetzen. Das hat das Verwaltungsgericht Stuttgart am heutigen Donnerstag bestätigt; die Klagen zweier Verbände gegen die Bundesrepublik Deutschland hatten keinen Erfolg.

Für den Bau der im Rahmen von S21 entstehenden neuen S-Bahn-Trasse zwischen Stuttgart-Nord und der S-Bahn-Station Hauptbahnhof ist es notwendig, in den Gäubahndamm einzugreifen, der zum noch bestehenden alten Kopfbahnhof führt. Die Gäubahn endet deshalb voraussichtlich von Frühjahr 2026 an am Regionalbahnhof in Stuttgart-Vaihingen, bis sie im Jahr 2032 über den Pfaffensteigtunnel und den Flughafen in den künftigen Hauptbahnhof geführt wird.

Die Gäubahn bleibt auch bis zur Fertigstellung der Gäubahn-Anbindung über den Flughafen weiterhin mit dem engmaschigen Netz an S-Bahnen, Stadtbahnen und Buslinien innerhalb der Landeshauptstadt Stuttgart verknüpft; die Züge werden währenddessen am Regionalbahnhof in Stuttgart-Vaihingen halten. Eine im Auftrag der Stuttgarter Straßenbahnen AG erstellte Studie des Verkehrswissenschaftlichen Instituts Stuttgart (VWI) aus dem Jahr 2020 belegt, dass der Regionalbahnhof Stuttgart-Vaihingen als zeitweiser Verknüpfungspunkt für die Fern- und Regionalverkehrslinien der Gäubahn gut geeignet ist.

Ab Inbetriebnahme von Stuttgart 21 fährt ab dem Regionalbahnhof Stuttgart-Vaihingen von 6 Uhr an im Schnitt alle drei bis vier Minuten eine S-Bahn in Richtung Stadtmitte und Hauptbahnhof.

Das Land Baden-Württemberg hat zudem für den Zeitraum, in dem die Züge der Gäubahn in Vaihingen beginnen und enden, zahlreiche Kompensationsleistungen angekündigt wie etwa die Verlängerung der S-Bahn nach Horb.

10. Februar 2025, 12:59 Uhr
Stuttgart
Moderne Infrastruktur für Fahrgäste • Hochwertiger Granitbelag für Treppen und Unterführung • Fahrradabstellanlage für mehr Mobilität • Investitionen für mehr Komfort

Die Deutsche Bahn (DB) startet ab sofort umfassende Instandhaltungsmaßnahmen an der Verkehrsstation Benningen (Neckar), die einen leichteren Zugang zu den Gleisen, mehr Komfort und eine höhere Aufenthaltsqualität bieten. Zu den wichtigen Maßnahmen zählen die Sanierung der Treppenanlagen, eine verbesserte Personenunterführung mit zusätzlicher Beleuchtung und Graffitiboards, die Begrünung der Dächer sowie eine Fahrradabstellanlage. 

Darauf können sich Fahrgäste künftig freuen 

Die DB ersetzt die vorhandenen Betonstufen durch hochwertigen Granitbelag. Die Dachflächen werden begrünt und tragen zu einem umweltfreundlicheren und ansprechenderen Erscheinungsbild der Station bei. Im Zuge der Modernisierung wird die bestehende Personenunterführung umfassend renoviert. Der alte Fliesenboden wird ebenfalls durch hochwertigen Granitbelag ersetzt, was die Langlebigkeit und Optik der Unterführung verbessert. Malerarbeiten an Decken und Wänden verleihen der Unterführung ein einladendes Aussehen. Neue Graffitiboards werden angebracht und zusätzliche indirekte Beleuchtung sorgt für eine bessere Ausleuchtung und ein angenehmeres Ambiente. 

Um die Mobilität um den Bahnhof herum weiter zu fördern, entsteht eine neue Fahrradabstellanlage. Eine Fahrradrinne sorgt zudem für einen komfortablen Übergang zwischen Straße und Bahnsteig. 

Zugang zu Gleisen durchgehend möglich 

Während der Arbeiten ist die Personenunterführung halbseitig gesperrt, der Zugang zu den Gleisen bleibt durchgehend möglich. Die Deutsche Bahn setzt auf eine schrittweise Umsetzung der Maßnahmen, um die Beeinträchtigungen für den Zugverkehr und die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.  

Dieses Sanierungsprojekt ist Teil einer größeren Initiative zur Verbesserung der Attraktivität und Qualität von Verkehrsstationen in den Regionen. Die Deutsche Bahn investiert kontinuierlich, um den Fahrgästen eine moderne, sichere und komfortable Infrastruktur zu bieten. 

07. Februar 2025, 13:14 Uhr
Stuttgart
Start der Arbeiten an Treppen, Bahnsteigen und Unterführungen am 10. Februar • Leichter zugängliche Bahnsteige • Modernisierter Wiederaufbau von Ladengeschäften • Zeitweise Sperrung von Bahnsteigzugängen

Die Deutsche Bahn (DB) startet eine umfassende Modernisierung des Karlsruher Hauptbahnhofs und macht ihn fit für die Zukunft. Durch die geplanten Maßnahmen soll der Bahnhof komfortabler werden und Reisenden den Zugang zu den Zügen erleichtern. Arbeiten an Treppen, Bahnsteigen und Unterführungen beginnen am 10. Februar 2025 und gehen abschnittsweise bis Mitte 2027.

Worauf sich Reisende am Karlsruher Hauptbahnhof freuen können

Für einen durchgehend stufenfreien Ein- und Ausstieg für alle Fahrgäste werden abgesenkte Bahnsteigbereiche an den Gleisen 9 und 10 sowie 7 und 8 angehoben. Die Treppen zu den Bahnsteigen an den Gleisen 9 und 10 sowie 7 und 8 erhalten einen neuen Belag. Zudem wird die DB die Decken der Unterführungen auf der Ost- und Westseite umfangreich sanieren. Die Aufenthaltsqualität für die Reisenden soll durch eine Verbreiterung der Unterführung auf der Ostseite verbessert werden. Dafür wurde bereits im Oktober 2024 die dort befindliche Fahrradstation Hauptbahnhof Nord geschlossen. Kundinnen und Kunden können auf die Fahrradstation Hauptbahnhof Süd ausweichen, die sich auf dem Bahnhofsvorplatz Süd neben dem Bahnhofseingang befindet. Ladenbereiche werden in einem modernisierten einheitlichen Erscheinungsbild wieder aufgebaut.

Zeitweise Sperrung von Bahnsteigzugängen während Bauphase nötig

An Gleis 9 und 10 wird der Zugang auf der Ostseite von Montag, 17. Februar 2025 bis Freitag, 4. April 2025 und der Zugang auf der Westseite von Dienstag, 22. April 2025 bis Freitag, 6. Juni 2025 gesperrt sein. Während der Arbeiten ist der Zugang zu den Gleisen immer möglich. Nach Abschluss dieser Arbeiten werden ähnliche Maßnahmen an Gleis 7 und 8 durchgeführt. Die Deutsche Bahn wird die Sperrzeiten frühzeitig kommunizieren und bittet Reisende für die Bauarbeiten um Verständnis

03. Februar 2025, 09:45 Uhr
Stuttgart
Offenlage der Planfeststellungsunterlagen vom 10. Februar bis einschließlich 10. März 2025 • Unterlagen online einsehbar • Ausblick auf das weitere Verfahren

Die Offenlage der Planfeststellungsunterlagen für das Vorhaben „4-gleisiger Ausbau Heidelberg-Wieblingen–Heidelberg Hbf“ beginnt am 10. Februar 2025. Das Ausbauvorhaben soll durch verschiedene Maßnahmen zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Heidelberg Hauptbahnhof zur Steigerung der Kapazität auf der Achse Mannheim–Heidelberg beitragen. Hierdurch können künftig mehr Menschen aus der Region ihre Ziele im Nah- und Fernverkehr bequem und umweltfreundlich mit der Bahn erreichen. Mit der Offenlage der Unterlagen durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) wird Bürger:innen und Trägern öffentlicher Belange (TÖB) die detaillierte Planung zu den Baumaßnahmen sowie den vorgesehenen Umweltmaßnahmen zugänglich gemacht.

Die Unterlagen sind während der Offenlage vom 10. Februar bis einschließlich 10. März 2025 online unter https://www.eba.bund.de/bekanntmachungen abrufbar. Auf Verlangen kann eine leicht zu erreichende Zugangsmöglichkeit zur Verfügung gestellt werden. Das EBA bittet dafür um Kontaktaufnahme unter Mannheim-Heidelberg@eba.bund.de. Zusätzlich stellt die DB unter https://mannheim-heidelberg.deutschebahn.com ein umfangreiches Informationsangebot bereit. Dieses umfasst auch den „Digitalen Planungsordner“, in dem die Planfeststellungsunterlagen leicht zugänglich und mit Such- und Bearbeitungsfunktionen aufbereitet sind. Sowohl Kommunen, Behörden und Verbände als auch Bürger:innen haben die Möglichkeit, sich zu den Planungsunterlagen zu äußern. Einwendungen können bis einschließlich 10. April 2025 beim EBA eingereicht werden, für TÖB gelten abweichende Fristen.

Schritt für Schritt zum Baustart

Bevor die Maßnahmen des Ausbauvorhabens umgesetzt werden dürfen, müssen die Planungsunterlagen genehmigt bzw. „festgestellt“ werden. Zuständig für die Prüfung der Untersuchungen, Erläuterungen und Zeichnungen ist das EBA. Im Planfeststellungsverfahren kontrolliert das EBA, ob die Planung die gesetzlichen Vorgaben erfüllt, z. B. im Hinblick auf Lärm- und Umweltschutz. Zudem werden öffentliche und private Interessen geprüft und gegeneinander abgewogen.

Ein wichtiger Teil des Verfahrens ist die transparente Offenlage der Unterlagen, die am 10. Februar 2025 startet. Die DB nimmt zu daraufhin eingereichten Einwendungen Stellung. Die letzte Entscheidung, ob einer Einwendung stattgegeben wird, liegt beim EBA. Ziel des Verfahrens ist der Planfeststellungsbeschluss und die damit einhergehende Genehmigung für den Bau.

Mit gültigem Baurecht kann die DB mit den europaweiten Ausschreibungen für Baufirmen starten und Baustart und Bauablauf festlegen.

Über die Ausbauvorhaben Mannheim–Heidelberg:

In der Region Rhein/Neckar sind verschiedene Arbeiten an der Infrastruktur vorgesehen. Insgesamt vier Ausbauvorhaben zwischen Mannheim und Heidelberg sollen bestehende Engpässe auflösen und eine allgemeine Verbesserung der Betriebsqualität des Schienen- und Güterverkehrs erzielen. Die Bahn kann damit Fahrgästen in Zukunft ein größeres Angebot und einen stabileren Fahrplan bieten. Dabei ist der viergleisige Ausbau Heidelberg-Wieblingen bis Heidelberg Hauptbahnhof das umfangreichste der vier Vorhaben.

Die DB macht die etwa zehn Kilometer lange Strecke zwischen Mannheim-Friedrichsfeld und Heidelberg Hauptbahnhof fit für mehr Verkehr auf der Schiene. Eine zentrale Maßnahme ist der Ausbau des drei Kilometer langen, zweigleisigen Abschnitts zwischen Heidelberg-Wieblingen und Heidelberg Hauptbahnhof auf vier Gleise. Zusätzlich wird die DB zwischen Heidelberg-Wieblingen und Mannheim-Friedrichsfeld Süd im Bereich der stillgelegten Gleise neue errichten und ein sogenanntes Kreuzungsbauwerk herstellen, mithilfe dessen sich mehrere Gleise störungsfrei kreuzen können. Züge des Personen- und Güterverkehrs in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung können künftig konfliktfrei fahren.

Hinweis für Redaktionen:

Weitere Informationen zum Vorhaben finden Sie unter https://mannheim-heidelberg.deutschebahn.com.

17. Dezember 2024, 09:00 Uhr
Stuttgart
Untersuchung der Bodenbeschaffenheit für künftigen Tunnel zwischen Einhausen und Mannheim-Waldhof • Bohrungen bis zu 60 Meter Tiefe • Zur Absicherung der Arbeiten: Zuvor Kampfmittelsondierung

Seit Fahrplanwechsel fahren die Züge nach der Generalsanierung der Riedbahn wieder über die nun grunderneuerte Infrastruktur. Die Deutsche Bahn (DB) hat im Rahmen ihres Konzern-Sanierungsprogramms S3 auf der Strecke erstmals Gleise, Bahnhöfe sowie Stellwerks- und Signaltechnik nach einem völlig neuartigen Ansatz erneuert. Für noch mehr Qualität und Kapazität auf diesem hoch frequentierten Korridor plant die DB zudem weiterhin eine Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim für einen schnellen reibungslosen Bahnverkehr. Die Bahnstrecke soll perspektivisch die Ballungsräume Rhein-Main und Rhein-Neckar zusätzlich zur bestehenden Riedbahn verbinden und stellt in Zukunft eine zentrale Verbindung im Schnellfahrnetz der DB dar. Die Neubaustrecke ist Teil des Infrastruktur-Entwicklungsprogramms Frankfurt RheinMain plus, das gemeinsam vom Bund, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main- Verkehrsverbund und der DB vorangetrieben wird.

Um die Zusammensetzung und Festigkeit des Bodens für die geplante Neubaustrecke und die vorgesehenen Bauwerke zu untersuchen, führt die DB bereits seit einigen Jahren umfangreiche Erkundungsbohrungen durch. Die nächsten dieser bis zu 60 Meter tiefen Bohrungen setzt eine Fachfirma von Mitte Dezember bis voraussichtlich Ende 2025 zwischen Einhausen und Mannheim-Waldhof um. Die damit erhobenen Daten sind für die Planung des in diesem Abschnitt vorgesehenen Tunnel entscheidend. Die Ergebnisse ermöglichen es den Planer:innen, die Konstruktion des Bauwerks optimal an die örtlichen Bodenverhältnisse anzupassen und potenzielle Herausforderungen frühzeitig zu identifizieren.

Im März hatte die DB bekanntgegeben, dass die Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim zwischen Einhausen und Mannheim-Waldhof in einem bergmännisch gebauten Tunnel verlaufen soll. Der Tunnel wird dabei nördlich des Siedlungsgebiets von Einhausen beginnen, die Weschnitz unterqueren und durchgehend bis Mannheim-Blumenau gebaut werden. Um die Bohrarbeiten abzusichern, suchen Fachleute zuvor das betroffene Gelände nach Kampfmitteln aus dem zweiten Weltkrieg ab.

Während der Sondierungs- und Bohrarbeiten kann es vorübergehend zu geringfügigen Lärmbelastungen kommen. Für die eventuell entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die DB um Verständnis.

14. Dezember 2024, 11:00 Uhr
Berlin
Strecke ab heute Abend wieder für den Zugverkehr freigegeben • Regulärer Betrieb auf allen S-Bahn- und Regionalverkehrslinien früher möglich als zunächst vorgesehen • Erneuerte Infrastruktur sorgt für stabilen Betrieb • Positive Bilanz zu Umleitungskonzept und Ersatzverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) hat die erste Generalsanierung im hochbelasteten Schienennetz erfolgreich abgeschlossen: Ab heute Abend, 23 Uhr, fahren wieder Züge über die Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. DB-Vorstandschef Richard Lutz und Bundesverkehrsminister Volker Wissing sowie Vertreter:innen der Länder Baden-Württemberg und Hessen geben die Strecke bei einer Abschlussveranstaltung in Gernsheim am Mittag symbolisch wieder frei. Auf der rund 70 Kilometer langen Strecke haben rund 800 Mitarbeitende der DB und der beteiligten Bauunternehmen seit 15. Juli die störanfällige und überalterte Infrastruktur nahezu komplett erneuert. Umleiter- und Ersatzverkehre brachten Kund:innen des Personen- und Güterverkehrs in den fünf Monaten weiterhin verlässlich an ihr Ziel. 

Die Sanierung der Infrastruktur ist die Voraussetzung für die Verbesserung der betrieblichen Lage und damit für eine höhere Kundenzufriedenheit. Durch die Sanierung sollen die betrieblichen Störungen auf einer der meistbefahrenen Strecken in Deutschland um bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Damit ist die Generalsanierung eine der zentralen Säulen des Sanierungsprogramms S3, das der Konzern im September verabschiedet hat.

DB-Chef Dr. Richard Lutz: „Der Abschluss der ersten Generalsanierung ist ein wichtiger Schritt für die strukturelle Sanierung unserer Infrastruktur. Innerhalb von nur fünf Monaten haben wir in einer starken Teamleistung gemeinsam mit unseren Baupartnern und getragen von einem bis dato nie dagewesenen politischen Willen die störanfällige Riedbahn komplett saniert. Neue Gleise, Weichen, Signale und Stellwerkstechnik sorgen auf dieser hochbelasteten Strecke künftig für einen stabilen Betrieb. Reisende profitieren von modernen und attraktiven Zukunftsbahnhöfen. Nur indem wir die zu alte, zu störanfällige und zu volle Infrastruktur sanieren, können wir die betriebliche Lage bei der DB verbessern und die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Konzerns langfristig sicherstellen.“ 

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Das Riedbahn-Team hat mit dieser Baustelle gezeigt, dass die Deutsche Bahn dem Anspruch gerecht werden kann, den die Bürgerinnen und Bürger an sie haben. Darauf können alle Beteiligten stolz sein. Dank des innovativen Ansatzes der Generalsanierung ist hier in kürzester Zeit eine Rekordsumme verbaut worden. Das neue Bahnsanierungskonzept funktioniert. Damit befinden wir uns auf dem Weg zu einer pünktlichen und zuverlässigen Eisenbahn. Auch wenn sich die noch anstehenden Korridore immer wieder voneinander unterscheiden, wird es mit dieser Herangehensweise gelingen, unser Bestandsnetz in kürzester Zeit in einen modernen Zustand zu versetzen.“

Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium von Baden-Württemberg: „Mit der Riedbahn ist nun die erste von über 40 geplanten Generalsanierungen im Wesentlichen erfolgreich abgeschlossen. Ein Großteil des Weges liegt also noch vor uns. Ich hoffe, dass die von der DB versprochenen Verbesserungen bei der Pünktlichkeit und Qualität eintreten. Wir und unsere Fahrgäste erwarten auch, dass der Regionalverkehr bald wieder komplett planmäßig über diese Strecke rollt und dass die Riedbahn dann in den kommenden Jahren frei von längeren Baustellen ist. Ebenso rechne ich damit, dass die DB die gewonnenen Erkenntnisse für die Organisation eines erfolgreichen Ersatzverkehrs auf die kommenden Generalsanierungen überträgt.“

Umut Sönmez, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum: „Die Riedbahn ist eine der wichtigsten Hauptschlagadern des Bahnverkehrs in Hessen. Dass sie nach den Entbehrungen während der Sanierungszeit dieser bundeseigenen Infrastruktur nun wieder für den Bahnbetrieb zur Verfügung steht, ist besonders auch für unser Bundesland ein Grund zu großer Freude. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang auch die verbesserte Ausstattung der Bahnhöfe und der dringend erforderliche verbesserte Schallschutz. Auch nach der Sanierung wird die Riedbahn jedoch eine der höchst belasteten Strecken im deutschen Eisenbahnnetz bleiben. Deshalb brauchen wir hier – wie auch an anderen Stellen im Netz – neben der Sanierung auch die schnelle Weiterführung der Planung der Ausbauprojekte, wie z. B. der Neubaustrecke Frankfurt–Mannheim.“

Daten und Fakten zur Riedbahn-Generalsanierung
Daten und Fakten zur Riedbahn-Generalsanierung
Quelle: Deutsche Bahn AG
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Im Rahmen der Generalsanierung hat die DB in sehr guter Zusammenarbeit mit den Baupartnern auf der Riedbahn ein enormes Bauprogramm umgesetzt – in nur fünf Monaten Generalsanierung mehr als viermal so viel Bauvolumen wie bei vergleichbaren Großprojekten und unter dem rollenden Rad in der Vergangenheit.

Seit dem Start der Riedbahn-Sanierung haben bis zu 800 Kolleginnen und Kollegen der DB sowie der beteiligten Bauunternehmen insgesamt 111 Kilometer Gleise, 152 Weichen, 619 Signale, fast 16 Kilometer Schallschutzwände, 130 Kilometer Fahrdraht, 383 Oberleitungsmasten und acht Bahnsteige erneuert. Neben neuer Stellwerkstechnik wird auf der Strecke zwischen Frankfurt/Main und Mannheim künftig auch das neue europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS zum Einsatz kommen. Die Inbetriebnahme erfolgt in Stufen. Dabei geht ETCS zunächst auf dem Streckenabschnitt von Mannheim-Waldhof nach Biblis in Betrieb. Alle weiteren Abschnitte folgen im zweiten Quartal 2025. Der Personen- und Güterverkehr sind davon nicht beeinträchtigt.

Darüber hinaus wurden 20 Stationen entlang der Riedbahn modernisiert und aufgewertet. Je nach Zustand des Bahnhofs hat die DB verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um das Erlebnis der Reisenden am Bahnhof und im Bahnhofsumfeld zu verbessern. Dazu gehören unter anderem moderne Bahnsteigdächer, Wetterschutzhäuser, verständliche Wegeleitsysteme, die durchgängige Ausstattung mit Rampen, Beleuchtung, Treppeneinhausungen sowie die Herstellung der Barrierefreiheit. In Zusammenarbeit mit den Kommunen sorgt die DB auch für verbesserte Anschlussmobilität und attraktivere Bahnhofsvorplätze.

Positive Bilanz zum Verkehrskonzept

Zum Abschluss der Bauarbeiten zieht die DB auch eine positive Bilanz zum Verkehrskonzept. Rund zwei Drittel der Fernverkehre sowie die Güterzüge verkehrten in den vergangenen fünf Monaten auf Umleitungsstrecken und waren überdurchschnittlich pünktlich unterwegs. Zwischen dem 15. Juli und 8. Dezember legten rund 20.000 Fernverkehrszüge auf den Umleitungsstrecken über 1,5 Millionen Kilometer mit einer durchschnittlichen Pünktlichkeit von 73 Prozent zurück.

Auch Unternehmen mit Gleisanschluss konnten zuverlässig beliefert werden. Seit Beginn der Riedbahn-Generalsanierung hat allein DB Cargo 8.000 Züge über die Umleitungsstrecken gefahren und rund 400 Bedienfahrten für Unternehmen mit Gleisanschluss durchgeführt. Außerdem übernahm DB Cargo einen Teil der Materialversorgung für die Baustelle und lieferte mehr als 43.000 Tonnen Schotter an.

Im Regionalverkehr hat die DB einen umfangreichen Ersatzverkehr mit 150 modernen Bussen auf die Straße gebracht. Seit Mitte Juli haben diese rund sechs Millionen Kilometer zurückgelegt und täglich bis zu 16.000 Fahrgäste pünktlich und zuverlässig an ihr Ziel gebracht. Neun von zehn Reisenden sind mit dem Ersatzverkehr dem klimafreundlichen öffentlichen Nahverkehr treu geblieben und nicht auf Auto oder Motorrad umgestiegen, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage. 89 Prozent der Befragten gaben ihrer Fahrt im Ersatzbus die Schulnote eins oder zwei.

Im Ersatzverkehr an der Riedbahn hat die DB ihre Fahrgäste zum ersten Mal in Echtzeit im DB Navigator sowie auf Infostelen an den Haltestellen über die Abfahrtszeiten und Standorte der Busse informiert. Zudem konnten sich Reisende erstmals per Augmented Reality auf ihrem Smartphone virtuell zu den Haltestellen des Ersatzverkehrs leiten lassen. Auch im Recruiting ist die DB erfolgreich neue Wege gegangen: Viele der 400 europaweit angeworbenen Busfahrer:innen fahren auch in Zukunft für die DB in Linien- und Ersatzverkehren in ganz Deutschland. Alle 150 Busse sind weiter im Einsatz und sorgen für ein stabiles und verlässliches Angebot. 

Eindrücke von der Riedbahn-Generalsanierung

  von 9
Ende des Sliders

Zuverlässiges Angebot zum Fahrplanwechsel

Die DB hat sich entschieden, mit einem robusten Verkehrskonzept in die Inbetriebnahme zu starten. Im Fernverkehr werden sämtliche Züge nach Fahrplan über die Riedbahn fahren, im Regionalverkehr die nachfragestarken Linien RE70 Frankfurt/Main–Mannheim und die S7 Frankfurt/Main–Riedstadt Goddelau. In Summe können damit ab dem 15. Dezember im Fern- und Regionalverkehr wieder mehr als 95 Prozent der Kund:innen die Züge auf der Riedbahn nutzen.

Auf wenigen Abschnitten im Regionalverkehr unterstützt anfangs ein Ersatzverkehr mit Bussen das Verkehrskonzept. So wird die S8/S9 zwischen Biblis/Groß-Rohrheim und Mannheim bis einschließlich 23. Dezember weiterhin durch die Buslinie S91 ersetzt. Auf den Regionalbahnlinien RB 62 Worms–Biblis sowie RB 63 Worms–Bensheim verkehren die aktuellen Ersatzverkehre ebenfalls weiter. Ab dem 24. Dezember – und damit früher als zunächst vorgesehen – können sämtliche Regional- und S-Bahn-Züge wieder regulär fahren. Der Güterverkehr wird bis zum 23. Dezember in Schritten hochgefahren, die Versorgung der Unternehmen an der Strecke läuft bereits direkt über die neuen Gleise.

Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt Riedbahn fließen in die Planung der weiteren Generalsanierungen im hochbelasteten Schienennetz ein. Im kommenden Jahr stehen die gebündelte Erneuerung und Modernisierung der Strecken Hamburg–Berlin und Emmerich–Oberhausen an. Damit werden eine der wichtigsten Städte-Direktverbindungen sowie eine bedeutende Magistrale für den europäischen Güterverkehr leistungsfähiger und weniger störanfällig. 

Hinweis an die Redaktionen: Unter dem Titel „Bahnsinn Riedbahn – Eine deutsche Baustelle“ finden Sie auf YouTube sowie bei Joyn, dem Streaming-Dienst von ProSiebenSat1, eine siebenteilige Begleit-Dokumentation. Sie zeigt nahbar Hintergründe und Einblicke in die erste Generalsanierung der DB. 

21. November 2024, 09:30 Uhr
Stuttgart
Oberleitung auf Strecke Frankfurt – Mannheim für Bauprogramm seit 15. Juli abgeschaltet • Ab 21. November wieder Hochspannung in den Oberleitungen • DB warnt vor Lebensgefahr bei unbefugtem Betreten der Bahnanlagen

Die Generalsanierung der Riedbahn macht einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Wiederinbetriebnahme der Strecke im Anschluss an die umfangreichen Bau- und Erneuerungsarbeiten: Das Bausoll bei den Oberleitungen und Masten ist erfüllt. Ab dem heutigen Donnerstag, 21. November, hat die Deutsche Bahn (DB) den Strom in den Oberleitungen an der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim wieder angeschaltet. 

Die DB bittet in diesem Zusammenhang um besondere Vorsicht und warnt zudem grundsätzlich vor unbefugtem Betreten von Bahnanlagen. Bahn-Oberleitungen haben eine Spannung von 15.000 Volt, das ist 65-mal mehr als Strom aus der Steckdose. Dabei ist nicht nur der direkte Kontakt lebensgefährlich: Der Strom kann auf die Luft überspringen und über einen unsichtbaren Lichtbogen durch den Körper fließen. Schon ein Abstand von 3,50 Meter kann gefährlich sein, ein Abstand von weniger als 1,50 Meter zur Oberleitung und ihrer Aufhängung führt zu einem meist tödlichen Stromschlag. Weitere Informationen zum richtigen Verhalten an Bahnanlagen unter: www.deutschebahn.com/sicherheit

Die Oberleitung an der Riedbahn war seit dem 15. Juli abgeschaltet, um im Zuge der Generalsanierung der Strecke insbesondere Weichen, Gleise, Oberleitungen, Schallschutzwände, Signaltechnik sowie Bahnhöfe entlang der Strecke zu erneuern. Planmäßig fahren ab 15. Dezember wieder Züge über die rundum erneuerte Strecke. Bis dahin verkehren Fern- und Güterverkehr auf Umleitungsstrecken. Den Regionalverkehr ersetzt die DB seit dem Baustart Mitte Juli durch 150 moderne Ersatzbusse. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.riedbahn.de

07. November 2024, 15:00 Uhr
Frankfurt am Main/Stuttgart
Region profitiert nach Erneuerungsprogramm von modernem Ausrüstungsstandard bei Strecke, Bahnhöfen und Technik • Fahrgäste und Güter bleiben während der Bauphase mobil • Frühzeitige Einbindung aller Beteiligten bei Planung und Verkehrskonzept

Für mehr Qualität und Kapazität im Schienennetz plant die Deutsche Bahn (DB) in den kommenden Jahren die Generalsanierung von mehr als 40 besonders belasteten Streckenabschnitten. Den Auftakt machte Mitte Juli dieses Jahres die Rundumerneuerung der Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim. Die Arbeiten an Strecke, Bahnhöfen und Technik dauern noch bis Mitte Dezember an. Nach dem gleichen Muster steht im ersten Halbjahr 2027 die Main-Neckar-Bahn im Korridor zwischen Frankfurt und Heidelberg auf der Agenda, bei dem die DB ebenfalls für eine moderne Infrastruktur sorgt und somit einen weiteren Stabilisierungseffekt für das Schienennetz erreicht. Das umfangreiche Maßnahmenpaket leistet einen wichtigen Beitrag zu den Zielen des Sanierungsprogramms „S3“, mit dem die DB auf den Wachstumspfad ihrer Konzernstrategie Starke Schiene zurückkehren will.  

Zur frühzeitigen Information über die geplante Generalsanierung der Main-Neckar-Bahn hat die DB heute – über zwei Jahre vor Baubeginn – Vertretenden aus den Kommunen und Landkreisen der Region den aktuellen Planungsstand des komplexen Modernisierungsprogramms erläutert. Die gesamte Region profitiert nach Abschluss der Arbeiten vom neuesten Ausrüstungsstandard bei Gleisen und Weichen. Die Züge können dank neuer elektronischer Stellwerkstechnik flexibler gesteuert werden und verlässlicher über die Strecke fahren. Ein weiterer Vorteil: Zahlreiche Stationen werden attraktiver und barrierefreier. Damit wird vor allem für die Kundinnen und Kunden im Personenverkehr ein deutlicher Mehrwert erreicht. Um die Menschen entlang der Strecke von Schienenlärm zu entlasten, errichtet die DB außerdem zusätzlichen Lärmschutz. 

Um das große Bauvolumen umsetzen zu können und die damit verbundenen Einschränkungen für Fahrgäste und Anwohnende möglichst kurz zu halten, arbeitet die DB in der fünfmonatigen Sperrpause gewerkeübergreifend an fünf Streckenabschnitten zwischen Frankfurt und Heidelberg parallel. Nach aktuellem Stand stehen hier unter anderem zur Modernisierung und Erneuerung an: 

  • 80 Kilometer Gleise 
  • rund 200 Kilometer Fahrdraht 
  • über 170 Weichen  
  • sechs Brücken und 15 Durchlässe 
  • ca. 20 Kilometer Lärmschutzwände 
  • 23 Verkehrsstationen 

Parallel bringen die Fachkräfte die Leit- und Sicherungstechnik auf den neuesten Standard und arbeiten an drei neuen Elektronischen Stellwerken (ESTW).  

In den kommenden Monaten wird das Konzept für die Generalsanierung „Frankfurt – Heidelberg“ gemeinsam mit allen Beteiligten weiter konkretisiert und detailliert ausgearbeitet. Außerdem stimmt die DB mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen im Fern-, Nah-, und Güterverkehr, den im Nahverkehr zuständigen Aufgabenträgern sowie Verbänden ein umfangreiches Verkehrskonzept ab. Grundsätzlich soll dabei die Riedbahn als Hauptumleitungsstrecke fungieren. Die S-Bahnen der Linie S 6 können nach derzeitiger Planung auch während der Generalsanierung weitgehend bis Langen/Darmstadt fahren. Güterverkehre nutzen teils weiträumige Umleitungen. Erste Details zum Verkehrskonzept können voraussichtlich Ende nächsten Jahres vorgestellt werden. 

Mit der Generalsanierung bündelt die DB in den kommenden Jahren auf mehr als 40 hochbelasteten Streckenabschnitten alle anstehenden Baumaßnahmen. Ziel ist es, den Zustand der Infrastruktur innerhalb eines möglichst kurzen Zeitraums deutlich zu verbessern. Dazu gehören Schwellen und Schotter, Gleise und Weichen, Signale und Stellwerke ebenso wie die Bahnhöfe. Das bedeutet: Die Strecke wird einmal gesperrt, statt wie bisher viele kleinere Einzelarbeiten zu realisieren. Anschließend sind in der Regel für mehrere Jahre keine größeren Bauarbeiten mehr erforderlich. Zudem werden die generalsanierten Abschnitte deutlich leistungsfähiger, erhalten einen erstklassigen Ausrüstungsstandard und werden für den digitalen Bahnbetrieb der Zukunft vorbereitet.  

24. Oktober 2024, 12:00 Uhr
Berlin
Großteil der Gleisbauarbeiten planmäßig abgeschlossen • Montage der neuen Leit- und Sicherungstechnik gestartet • Züge können künftig zuverlässiger und pünktlicher fahren

Gut 100 Tage nach dem Start der Riedbahn-Generalsanierung hat die Deutsche Bahn (DB) gemeinsam mit den beteiligten Bauunternehmen ein wichtiges Etappenziel erreicht. Die Arbeiten an Schienen, Schwellen und Schotter, stehen planmäßig vor dem Abschluss. Jetzt beginnt die intensive Phase, in der Techniker:innen die neue Leit- und Sicherungstechnik montieren. Schrittweise schließen sie die neuen elektronischen Stellwerke an. Von dort aus können Weichen und Signale künftig per Mausklick gesteuert werden. Planmäßig fahren ab 15. Dezember wieder Züge über die rundum erneuerte Strecke zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. Bis dahin verkehren Fern- und Güterverkehr auf Umleitungsstrecken. Den Regionalverkehr ersetzt die DB seit dem Baustart Mitte Juli durch 150 moderne Ersatzbusse.

Die Generalsanierung der Riedbahn ist Teil des Gesamtprogramms S3 zur strukturellen Sanierung des DB-Konzerns innerhalb der nächsten drei Jahre. Dabei steht in der Infrastruktur die schnelle Bestandssanierung im Fokus. Nach dem Vorbild der Riedbahn sollen bis 2027 insgesamt 1.500 Streckenkilometer grundlegend erneuert werden. Ziel ist, dass die DB durch die Generalsanierung hochbelasteter Strecken und weitere Maßnahmen wieder pünktlicher, verlässlicher und profitabler wird. Damit entsteht eine stabile Basis für den weiteren Wachstumspfad der Konzernstrategie Starke Schiene und die DB leistet ihren Beitrag zu den verkehrs- und klimapolitischen Zielen des Bundes.

Berthold Huber, DB-Infrastrukturvorstand: „Die Phase der großen Maschinen auf der Riedbahn geht planmäßig zu Ende – ein wichtiges Etappenziel. Jetzt beginnt das entscheidende letzte Drittel der Generalsanierung. Der Zeitplan ist anspruchsvoll, denn für ein Projekt dieser Dimension gibt es keine Blaupause. Klar ist: Die neue Stellwerkstechnik mit modernen Arbeitsplätzen für unsere Mitarbeitenden wird dafür sorgen, dass künftig Züge auf dieser hochbelasteten Strecke zuverlässiger und pünktlicher fahren können. Damit ist die Generalsanierung der Riedbahn ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur nachhaltigen Stabilisierung des Betriebs und damit auch zur strukturellen Sanierung unseres Konzerns.“

Dr. Guido Rumpel, Leitung Rail Infrastructure Deutschland von Siemens Mobility: „Die rund 50 Jahre alten Relaisstellwerke der Riedbahn werden durch unsere moderne Stellwerks- und Zugsicherungstechnik ersetzt. Dabei werden entlang der 70 Kilometer langen Strecke die gesamte Signaltechnik und Weichenantriebe ausgetauscht. Insgesamt werden acht Stellwerke mit über 600 Signalen, rund 330 Weichenantrieben, 880 digitalen Zählpunkten sowie drei ETCS-Zentralen mit über 3.500 Balisen ausgerüstet. Die Stellwerke und ein Großteil der Signale und Weichenantriebe sind montiert, die Stellwerkssoftware ist in der Freigabephase. In den kommenden Wochen liegt der Fokus auf dem Einbau der verbleibenden gleisnahen Komponenten und der anschließenden Inbetriebnahme der Gesamtanlage.“

In Zusammenarbeit mit Siemens Mobility erneuert die DB die komplette Leit- und Sicherungstechnik auf der Riedbahn. Um die einzelnen Komponenten mit den neuen elektronischen Stellwerken (ESTW) zu verbinden, haben die Baufirmen in den vergangenen Monaten mehr als eine Million Meter Kabel verlegt. Jetzt stellen Montagetrupps der Firma Siemens die restlichen Signale auf und schließen alle Komponenten, wie beispielsweise Achszähler, Magneten und Weichenantriebe, an die neuen ESTW an. Im Anschluss erfolgt die Prüfung der Gesamtanlage. Von den modernen Bedienplätzen der neuen ESTW-Zentralen in Walldorf, Gernsheim und Mannheim-Waldhof lassen sich künftig große regionale Bereiche überwachen und steuern. Weitere Modulgebäude sind in Groß-Gerau Dornberg, Riedstadt-Goddelau, Biblis und Lampertheim entstanden.

Neben neuer Stellwerkstechnik kommt auf der Riedbahn künftig auch das neue europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS (European Train Control System) zum Einsatz. Dafür bringen Siemens und die DB bis Mitte Dezember tausende Balisen entlang der Strecke ins Gleis. Sie speichern bahnbetriebliche Informationen und übertragen sie an die Züge. Um die Montageorte genau zu bestimmen und die Ausrüstung zu beschleunigen, kommt modernste Satellitentechnik zum Einsatz. Die Inbetriebnahme des neuen Zugbeeinflussungssystems ETCS erfolgt in Stufen. Dabei geht ETCS zunächst auf dem Streckenabschnitt von Mannheim-Waldhof nach Biblis in Betrieb. Alle weiteren Abschnitte folgen im zweiten Quartal 2025. Die ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember geltenden Fahrplanzeiten bleiben davon unberührt. Reisende und Güterverkehrsunternehmen werden die stufenweise Inbetriebnahme von ETCS nicht bemerken. Alle Nah- und Güterverkehrszüge können mit ihrer Höchstgeschwindigkeit auf der Riedbahn fahren. Im Fernverkehr werden nach der vollständigen Inbetriebnahme von ETCS zum Teil Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h möglich sein. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Zeitpuffer im Fahrplan.

Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt Riedbahn fließen in die Planung der weiteren Generalsanierungen im hochbelasteten Schienennetz ein. Im kommenden Jahr beginnt die DB mit der gebündelten Erneuerung und Modernisierung der Strecken Hamburg–Berlin und Emmerich–Oberhausen. Damit werden die wichtigste Städte-Direktverbindung sowie eine bedeutende Magistrale für den europäischen Güterverkehr leistungsfähiger und weniger störanfällig.Aktuelles Bildmaterial von vor Ort finden Sie am Nachmittag in der Mediathek

30. August 2024, 20:00 Uhr
Kurzfristig erhöhte Krankenstände im Stellwerk Neckargemünd • Züge wenden in Heidelberg, Eberbach und Meckesheim • DB Regio organisiert für die betroffenen Fahrgäste Busersatzverkehr

Auf der Neckartalbahn Heidelberg – Neckargemünd – Eberbach – Bad Friedrichshall und auf der Elsenzbahn Heidelberg – Sinsheim – Bad Friedrichshall ist in den Zeiträumen Samstag, 31.08.2024, 06:00 – 18:00 Uhr und in der Nacht Sonntag/Montag, 01./02.09.2024, 18:00 – 06:00 Uhr kein Zugverkehr möglich. Grund sind kurzfristig krankheitsbedingte Personalausfälle im Stellwerk Neckargemünd. Das Stellwerk, in dem die Zugsteuerung für die Strecke erfolgt, kann in den Zeiträumen leider nicht besetzt werden. Trotz intensiver Personaldisposition gelingt es nicht immer, Krankheitsfälle zu kompensieren. Zugverkehrssteuer müssen für die jeweilige Stellwerkstechnik und Region ausgebildet sein und für die örtlichen Gegebenheiten eingearbeitet werden.

Die Deutsche Bahn (DB) organisiert zurzeit einen Busersatzverkehr. Die DB bedauert die dadurch entstehenden Unannehmlichkeiten sehr und bittet betroffene Fahrgäste um Entschuldigung. Die Fahrzeiten der Busse weichen von denen der Züge ab. Fahrtzeiten verlängern sich. Eine Fahrradmitnahme in den Bussen ist aus Kapazitätsgründen leider nicht möglich. Informationen zu aktuellen Fahrtmöglichkeiten finden Reisende vor Fahrtantritt über die Reiseauskunft unter www.bahn.de oder in der App DB Navigator.

28. August 2024, 10:00 Uhr
Stuttgart
Portrait Dr. Matthias Glaub (Foto: DB AG)
Portrait Dr. Matthias Glaub (Foto: DB AG)
Quelle: Deutsche Bahn AG
Dr. Matthias Glaub, ab 1. September der neue Chef der S-Bahn Stuttgart.

Die S-Bahn bekommt einen neuen Vorsitzenden der Geschäftsleitung: Am 1. September startet Dr. Matthias Glaub in Stuttgart. Glaub folgt auf Dr. Dirk Rothenstein, der nach rund acht Jahren als S-Bahn-Chef zukünftig die Organisation „Markt und Innovation“ bei der DB Regio AG in Frankfurt am Main verantwortet.

Matthias Glaub arbeitet seit 20 Jahren für die Deutsche Bahn. Nach Experten- und Führungspositionen bei DB Cargo, DB Netz, während der Glaub berufsbegleitend promovierte, sowie DB Vertrieb, war er in den vergangenen sieben Jahren Geschäftsleiter Personal bei der S-Bahn München. Dort hat der studierte Psychologe trotz eines hart umkämpften Arbeitsmarktes ein erfolgreiches Recruiting forciert und damit zu einem verlässlichen Zugbetrieb beigetragen.

Evelyn Palla, DB-Vorständin Regionalverkehr: „Wachsendes Angebot sowie mehr Komfort und digitale Innovationen sind eng mit Dirk Rothenstein verbunden. Rothenstein hat immer dafür gesorgt, dass unsere S-Bahn-Fahrgäste planbare Verbindungen haben - trotz der derzeitigen Herausforderungen unter anderem durch die Umstellung auf den Digitalen Knoten Stuttgart. Ich danke ihm für seinen unermüdlichen Einsatz. Mit Matthias Glaub gewinnen wir einen herausragenden Nachfolger, der das Geschäft der S-Bahnen und die komplexen Zusammenhänge einer Wachstumsregion bestens kennt. Seine ausgewiesene Expertise und der Schub der Digitalisierung werden die S-Bahn in Stuttgart weiter voranbringen. Für ihre jeweiligen neuen Aufgaben wünsche ich beiden viel Erfolg und gutes Gelingen.“

Portrait Dr. Dirk Rothenstein (Foto: S-Bahn Stuttgart / Thomas Niedermüller)
Portrait Dr. Dirk Rothenstein (Foto: S-Bahn Stuttgart / Thomas Niedermüller)
Quelle: S-Bahn Stuttgart / Thomas Niedermüller
Dr. Dirk Rothenstein

Für den in Göppingen geborenen Schwaben Matthias Glaub ist der Wechsel nach Stuttgart ein „Heimkommen“. Als neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung sieht er die Umstellung auf den Digitalen Knoten Stuttgart, in den die S-Bahn integriert wird, als einen wesentlichen Erfolgsfaktor im Rahmen der DB-Konzernstrategie „Starke Schiene“. Die notwendige Ausrüstung der S-Bahn-Fahrzeuge hat dazu bereits Anfang dieses Jahres serienmäßig begonnen. Für die zwischenzeitlich auf 215 S-Bahnen angewachsene Gesamtflotte bedarf es zukünftig weiterer Werkstattkapazitäten, die mit einer Erweiterung des S-Bahn-Werks in Plochingen erreicht werden.

Das Umstellen von der heute konventionellen Signaltechnik auf die digitale Leit- und Sicherungstechnik wird allein auf der S-Bahn-Stammstrecke zu mindestens 20 Prozent mehr Kapazität führen. „Das bedeutet einen deutlichen Qualitätssprung, der die S-Bahn stabilisieren und damit unseren Fahrgästen in Zukunft eine verlässlichere Alltagsmobilität sichern wird“, so Glaub und weist gleichzeitig darauf hin, dass im Übergang weitere Bauarbeiten erforderlich werden, die den S-Bahn-Verkehr temporär einschränken.

Die maßgebende Verbesserung für eine starke Schiene in der Region ist, dass Bahnreisende von Angebotsausweitungen profitieren, die mit Stuttgart 21 und dem Digitalen Knoten unter anderem auch für die S-Bahn möglich werden. Dafür benötigt die S-Bahn zusätzlich neues Personal. „Wir müssen bei der S-Bahn Stuttgart unsere Aktivitäten sowohl zur Personalgewinnung als auch zur Bindung unserer Mitarbeitenden weiter intensivieren. Die Mitarbeitenden der S-Bahn Stuttgart sind ihr höchstes Gut. Allein im nächsten Jahr wollen wir über 100 neue Lokführer:innen über den Quereinstieg und die Berufsausbildung einstellen“, betont Glaub.

01. August 2024, 11:00 Uhr
Stuttgart
Barrierefreier Umbau des Bahnhofs Rot am See inklusive Errichtung eines neuen Mittelbahnsteigs • Fahrgäste dank neuer Bahnsteigausstattung mit deutlich mehr Komfort unterwegs • Neues ESTW mit moderner Stellwerkstechnik sorgt für bessere Qualität auf der Tauberbahn • Neues Kreuzungsgleis verbessert Pünktlichkeit

Im Landkreis Schwäbisch Hall profitiert die Tauberbahn derzeit von einem mit dem Land Baden-Württemberg abgestimmten Investitionsprogramm für eine starke Schiene: Unter rollendem Rad modernisiert die Westfrankenbahn die Schieneninfrastruktur auf dem Streckenabschnitt südliche Tauberbahn (Bad Mergentheim–Satteldorf). Vergangene Woche wurde ein weiterer Meilenstein im Projekt erreicht: Die Westfrankenbahn hat in Rot am See die Station zu einem barrierefreien Kreuzungsbahnhof ausgebaut und das neue Elektronische Stellwerk (ESTW) eröffnet.

Denis Kollai, Leiter Infrastruktur Westfrankenbahn: „Ich freue mich sehr, dass wir unseren Fahrgästen den modernisierten und vollständig barrierefrei ausgebauten Bahnhof Rot am See zur Verfügung stellen können. Bahnhöfe sind Mobilitätsdrehscheiben des ÖPNV. Umso wichtiger ist es, dass sie auch bei uns im Landkreis Schwäbisch Hall allen Reisenden zur Verfügung stehen. Zusätzlich sorgt das neue Elektronische Stellwerk mit modernster, digitaler Stellwerkstechnik für eine zuverlässige Reise mit der Westfrankenbahn. Wir bedanken uns herzlich bei der Stadt, den Anwohnenden sowie Fahrgästen für ihre Geduld während der Bauarbeiten.“

Die Maßnahmen im Detail

  • Die Westfrankenbahn hat im Bahnhof Rot am See das stillgelegte Kreuzungsgleis wieder in neuer Lage erreichtet, die Bahnsteige 1 und 2 erneuert sowie einen neuen Mittelbahnsteig errichtet. Fahrgäste profitieren von einer modernen Bahnsteigausstattung mit LED-Beleuchtung und ansprechenden Wetterschutzanlagen. Dank eines neuen elektronischen Fahrgast-Informationssystems, das in den kommenden Wochen installiert wird, sind die Reisenden in Rot am See künftig stets gut informiert. Ein taktiles Leitsystem leitet Menschen mit Sehbehinderung durch die Station. Die auf 55 Zentimeter erhöhten Bahnsteige sorgen darüber hinaus dafür, dass in Rot am See ein vollständig barrierefreies Reisen mit den Zügen der Westfrankenbahn möglich ist.
  • Das neue Elektronische Stellwerk wird von Fahrdienstleiter:innen der Westfrankenbahn aus Niederstetten bedient. Dank einer zusätzlichen Kreuzungsmöglichkeit und modernster Stellwerkstechnik lassen sich die Haltepunkte entlang der Strecke flexibler bedienen. Die Maßnahmen in Rot am See wirken sich insgesamt positiv auf die Qualität der Tauberbahn aus.

Bahn und Bund haben rund 14,5 Millionen Euro in das neue ESTW und den Bahnhof Rot am See investiert.

29. Juli 2024, 11:33 Uhr
Stuttgart
Rekordeinstellung bei Nachwuchskräften: 6.000 Auszubildende und Dual-Studierende in diesem Jahr • 50 Ausbildungsberufe und 25 duale Studiengänge • Interaktives Entdecken der Berufe in neuer virtueller 3D-Welt

Die Ferien sind vorbei und die Schulzeit ist abgeschlossen? Wer jetzt noch keinen Ausbildungsplatz hat, sollte sich unbedingt bei der Deutschen Bahn umschauen. Ob als Lokführer:in, als Elektroniker:in oder auch als Eisenbahner:innen, die Züge steuern: Für Kurzentschlossene gibt es aktuell noch einzelne Ausbildungsplätze für den anstehenden Azubi- und Studienstart.

Für eine Starke Schiene stellt die Deutsche Bahn in diesem Jahr erneut auf Rekordniveau Nachwuchskräfte ein: 6.000 Auszubildende und dual Studierende bildet das Unternehmen ab diesem Herbst aus. Die Auswahl ist dabei groß: Neben 50 Ausbildungsberufen sind 25 duale Studiengänge im Angebot. Nach einem erfolgreichen Abschluss gibt es eine unbefristete Übernahme.

Doch vor der Ausbildung kommt die Berufswahl. Unentschlossene können nun erstmals bei der Deutschen Bahn in eine neu entwickelte virtuelle 3D-Welt auf experience.db.jobs eintauchen. In interaktiv gestalteten Räumen gibt es verschiedene Berufe zu entdecken. Beispielsweise als Fahrzeuginstandhalter:in im virtuellen ICE-Werk, um dort ein Display zu reparieren, oder die Klimaanlage auszutauschen. Potentielle Bewerber:innen bekommen so ein besseres Gefühl dafür, welcher Job zu ihnen passt.

Bewerbungen sind dann online und auch per Chatbot möglich, per Spracheingabe in rund vier Minuten. Alle Stellenausschreibungen und Bewerbungstipps sind unter db.jobs zu finden.

Hier finden Sie eine Auswahl freier Plätze für den Herbst 2024 in Baden-Württemberg:

  • Lokführer:in (u. a. in Reutlingen, Tübingen, Ulm, Mannheim, Singen, Esslingen, Plochingen, Stuttgart, Bad Friedrichshall)
  • Eisenbahner:in in der Zugverkehrssteuerung (u. a. in Karlsruhe, Ravensburg, Ulm, Konstanz, Radolfzell, Mannheim, Neckargmünd, Ludwigshafen, Donaueschingen)
  • Kaufmann/Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung, Fachkraft für Lagerlogistik (in Appenweier, Kornwestheim)
  • Mechatroniker:in (u. a. in Freiburg)
  • Bauzeichner:in (u. a. in Karlsruhe)
  • Fachkraft im Fahrbetrieb (u. a. in Offenburg)
  • Duales Studium:
    • Bauingenieurwesen (Karlsruhe, Heilbronn, Stuttgart)
    • Wirtschaftsingenieurwesen (Karlsruhe)
    • Nachrichten-/Komm-technik (Ludwigsburg, Karlsruhe)
    • Accounting und Controlling (Karlsruhe)
    • Elektrotechnik (Stuttgart, Heilbronn, Mosbach, Reutlingen)
    • Bauwesen-Projektmanagement (Stuttgart)

Chance plus-Klassen im November

Für alle, die nach dem Schulabschluss noch berufliche Orientierung und Vorbereitung auf eine Berufsausbildung brauchen, setzt die Deutsche Bahn auch in diesem Jahr ihre Ausbildungsvorbereitung „Chance plus“ fort. In unter einem Jahr bekommen die Teilnehmenden einen Eindruck von einem Beruf im kaufmännischen, serviceorientierten bzw. gewerblich-technischen Bereich und werden dabei sozialpädagogisch begleitet. Am 1. November gehen Klassen an folgenden Standorten an den Start: Hamburg, Bremen, Berlin, Erfurt, Frankfurt, Stuttgart, München und Köln. Mehr Informationen unter: https://db.jobs/de-de/dein-einstieg/chance-plus

Hinweis für Redaktionen: Azubi-Fotos finden Sie hier.

26. Juli 2024, 14:00 Uhr
Stuttgart
Rund 660 Tausend Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten starten am 29. Juli 2024

Mehr Komfort für Fahrgäste am Bahnhof Biberach (Riß): Die Deutsche Bahn (DB) erneuert an der Station beide Aufzüge. Fahrgäste profitieren damit künftig von einem verlässlicheren Betrieb der Anlagen. Insgesamt investieren Bahn und Bund rund 660.000 Euro in die Maßnahme.

Die Arbeiten starten am 29. Juli 2024 und werden voraussichtlich Anfang 2025 abgeschlossen sein. In dieser Zeit stehen die Aufzüge nicht zur Verfügung. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste in Richtung Ulm fahren bitte bis Biberach (Riß) Süd und nutzen ab dort den Zug der Gegenrichtung. Fahrgäste aus Richtung Friedrichshafen/Aulendorf fahren bitte bis nach Warthausen bzw. Laupheim West und steigen dort in die Gegenrichtung um.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden für alle Verbindungen, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml 

24. Juli 2024, 15:30 Uhr
Stuttgart
Deutsche Bahn setzt während der Sommerferien die Modernisierung der S-Bahn-Stammstrecke fort und sperrt dazu den Tunnel in Stuttgart für den Zugverkehr х S-Bahnen fahren wie in den Vorjahren im Halbstundentakt auf geänderten Linien und halten im Hauptbahnhof (oben) an den Gleisen 1 bis 5 х Busse fahren zu den innerstädtischen S-Bahn-Stationen weiter х Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Böblingen fahren im Pendelverkehr Regionalexpress-Züge

Die Deutsche Bahn (DB) baut für eine starke Schiene auch in diesem Jahr neue Digitaltechnik auf der S-Bahn-Stammstrecke in Stuttgart ein. Damit Fahrgäste in Zukunft von mehr und zuverlässigeren Zugfahrten profitieren, wird die in Baden-Württemberg meist befahrenste Verbindung als Teil des Digitalen Knotens Stuttgart mit dem European Train Control System (ETCS) ausgerüstet. Neben dem Einbau der modernen Leit- und Sicherungstechnik setzt die DB auch die Arbeiten fort, die den neuen S-Bahn-Tunnel zur zukünftigen Station Mittnachtstraße an die Stammstrecke anschließen.

Im vierten Jahr in Folge sperrt die DB während der Sommerferien in Baden-Württemberg die Tunnelstrecke zwischen den Stuttgarter S-Bahn-Stationen Hauptbahnhof (tief) und Vaihingen. Wegen diesmal erforderlicher Vorarbeiten kommt es bereits ab Freitag, 26. Juli, 22.30 Uhr, zu umfangreichen Fahrplanänderungen, die bis einschließlich Freitag, 6. September 2024, andauern. Die DB bittet Reisende, sich vor Fahrtantritt zu informieren und empfiehlt dazu die elektronischen Fahrplanauskünfte auf bahn.de oder in der App DB Navigator. Die Fahrzeiten sind überwiegend länger. Auf vielen Verbindungen wird ein Umsteigen notwendig. Alle wichtigen Informationen hat die S-Bahn Stuttgart für ihre Fahrgäste auf der Webseite stammstrecke.info zusammengestellt.

DB ergänzt S-Bahn-Verkehr mit Regionalexpress-Zügen im Pendelverkehr

Für sechs Wochen fahren die S-Bahnen - wie auch schon in den vergangenen Jahren - die Stuttgarter Stationen Hauptbahnhof (tief), Stadtmitte, Feuersee, Schwabstraße, Universität und Österfeld nicht an. Zentraler Punkt im Liniennetz der S-Bahn ist Stuttgart Hauptbahnhof (oben). Die S-Bahnen der Linien S1 bis S6 fahren von den Gleisen 1 bis 5. Weil es hier nur eingeschränkt Platz gibt, fahren auf allen Linien die S-Bahnen im Halbstundentakt - weitgehend zu den gewohnten Zeiten.

Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Böblingen fahren im Pendelverkehr stündlich Regionalexpress-Züge (RE-Pendel) mit Halt in Stuttgart-Vaihingen. Alle zwei Stunden ergänzen die Züge des Regionalverkehrs zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Rottweil beziehungsweise Freudenstadt die Fahrten. Diese Züge halten dafür zusätzlich auch in Stuttgart-Vaihingen.

Die Linienübersicht im Einzelnen:

  • S1 Kirchheim (Teck)–Stuttgart Hauptbahnhof (oben) und
  • S1 Stuttgart-Vaihingen–Herrenberg

Die S-Bahnen der Linie S1 fahren in zwei Linienabschnitten: Kirchheim (Teck)–Stuttgart Hauptbahnhof (oben) und Stuttgart-Vaihingen–Herrenberg.

  • S2 Schorndorf–Stuttgart Hauptbahnhof (oben)
  • S2 Stuttgart-Vaihingen–Filderstadt über Flughafen/Messe

Die S-Bahnen der Linie S2 fahren in zwei Linienabschnitten: Schorndorf–Stuttgart Hauptbahnhof (oben) und Stuttgart-Vaihingen–Filderstadt über Flughafen/Messe.

  • S3 Backnang–Stuttgart Hauptbahnhof (oben)

Die S-Bahnen der Linie S3 beginnen und enden im Hauptbahnhof (oben).

Bei den Zügen der S-Bahn-Linien S1, S2 und S3 nutzen die Fahrgäste für die Fahrt zwischen Hauptbahnhof (oben) und Vaihingen entweder den RE-Pendel Stuttgart–Böblingen–Stuttgart, der jeweils in Vaihingen hält, oder die Züge der Linien RE14a/RE14b Stuttgart Hauptbahnhof (oben)–Rottweil/Freudenstadt und zurück. Diese Züge halten in beiden Richtungen in Vaihingen.

  • S4 Backnang/Marbach (Neckar)–Stuttgart Hauptbahnhof (oben)

Die S-Bahnen der Linie S4 beginnen und enden in Stuttgart Hauptbahnhof (oben).

  • S5 Bietigheim-Bissingen–Stuttgart Hauptbahnhof (oben)

Die S-Bahnen der Linie S5 beginnen und enden in Stuttgart Hauptbahnhof (oben).

  • S6 Weil der Stadt–Stuttgart Hauptbahnhof (oben)

Die S-Bahnen der Linie S6 beginnen und enden in Stuttgart Hauptbahnhof (oben). Zusammen mit der S60 ergibt sich von Montag bis Samstag im Linienabschnitt zwischen Renningen und Stuttgart-Zuffenhausen der gewohnte, tagsüber durchgängige 15-Minuten-Takt.

  • S60 Böblingen–Renningen/Stuttgart-Zuffenhausen

Die S-Bahnen der Linie S60 fahren von Montag bis Samstag zwischen Böblingen und Stuttgart-Zuffenhausen. Sonntags pendelt die S60 zwischen Böblingen und Renningen.

  • Pendelverkehr mit Regionalexpress-Zügen Stuttgart Hauptbahnhof–Böblingen

Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (oben) und Böblingen fährt als Direktverbindung zum einen stündlich ein Pendelverkehr mit Regionalexpress-Zügen (RE-Pendel), die jeweils in beiden Richtungen in Stuttgart-Vaihingen halten. Die Fahrten werden alle zwei Stunden ergänzt von den Regionalexpress-Zügen der Linien RE14a/RE14b Stuttgart Hauptbahnhof (oben)–Rottweil/Freudenstadt. Die Züge halten ebenfalls in beiden Richtungen in Stuttgart-Vaihingen und stellen damit zum anderen weitere Direktverbindungen dar.

Busse fahren die S-Bahn-Stationen entlang der Stammstrecke an

Während der Bauarbeiten fahren Busse die innerstädtischen S-Bahn-Stationen entlang der Stammstrecke an. Die Busse sind als Schienenersatzverkehr (SEV) besonders gekennzeichnet.

Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz) und Stuttgart-Vaihingen Bahnhof (ZOB/Bussteig 1) verkehren Busse der Linie SEV1. Die Busse fahren alle zehn Minuten zu den Haltestellen Stadtmitte (Wilhelmsbau/Büchsenstraße), Feuersee, Schwabstraße, Westbahnhof, Universität und Österfeld (Alter Friedhof). Von montags bis freitags jeweils während der Hauptverkehrszeiten (6-10 Uhr und 15.30-19.30 Uhr) fahren die Busse im 5-Minuten-Takt.

Die Busse der Linie SEV3 ersetzen die frühe Anbindung des Flughafens mit den S-Bahnen und fahren von montags bis freitags jeweils um 4.50 Uhr als Direktverbindung vom Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz) zum Stuttgart Airport Busterminal.

Bahn kennzeichnet Wege zu Bushaltestellen in grüner Farbe

Die Wege zu den Haltestellen, an denen die als Ersatzverkehr gekennzeichneten Busse abfahren, markiert die Bahn mit grünen Bodenlinien. Die Wegeleitung bietet Bahnreisenden beim Umsteigen eine gute Orientierung. Die DB setzt Servicemitarbeitende ein, damit das Umsteigen zwischen S-Bahnen und Bussen möglichst problemlos abläuft. Diese tragen Warnwesten und sind dadurch für Fahrgäste leicht zu erkennen.

Ausweitung des Angebots bei Stadtbahnen U1 und Expressbussen X60

Für die Fahrgäste fahren darüber hinaus mehr Stadtbahnen und Expressbusse. Die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) weiten die Verbindungen der Stadtbahn zwischen Innenstadt und Vaihingen aus. Dazu verlängern sie die Linie U1 Fellbach Lutherkirche–Heslach Vogelrain montags bis freitags jeweils zu den Hauptverkehrszeiten (6-9 Uhr und 15-19 Uhr) bis Vaihingen Bahnhof.

Auf der Expressbuslinie X60 Leonberg­–Flughafen/Messe fahren während der Hauptverkehrszeiten zusätzliche Busse zwischen den Haltestellen Leonberg Bahnhof und Stuttgart Universität (Schleife), die das Angebot zu einem Viertelstundentakt ausweiten. An der Haltestelle Universitätsstraße (vier Minuten Fußweg) besteht Anschluss an den Ersatzbus SEV1. Das ausgeweitete Angebot auf den Linien U1 und X60 finanziert der Verband Region Stuttgart.

Im Innenstadtbereich ist für kurze Entfernungen auch das Fahrrad eine Alternative. Hier bieten sich die Leihfahrräder und -pedelecs von RegioRadStuttgart an. Das Bikesharing-System von Landeshauptstadt Stuttgart und DB hat zahlreiche Verleihstationen in der Stadt, an denen die Fahrräder und Pedelecs per polygoCard, App oder Telefon entliehen und zurückgegeben werden können. Wer eine polygoCard besitzt, hat bei jeder Ausleihe eines Fahrrads 30, bei Pedelecs 15 Freiminuten. Weitere Informationen rund um RegioRadStuttgart gibt es auf regioradstuttgart.de und in der RegioRadStuttgart App.

Einschränkungen im Fahrplan auch beim Fern- und Regionalverkehr

Der S-Bahn-Betrieb auf den Gleisen 1 bis 5 im Hauptbahnhof Stuttgart führt auch zu Anpassungen in den Fahrplänen von Fern- und Regionalzügen.

DB-Fernverkehr

Im Fernverkehr der DB kommt es unter anderem wegen der zum Teil parallelen Generalsanierung auf der Riedbahn Frankfurt (Main)–Mannheim und einer Gleiserneuerung zwischen Ulm und Augsburg zu Änderungen im Fahrplan. Die Mehrzahl der Fernzüge auf der wichtigen Nord-Süd-Achse verkehren nach wie vor zwischen Frankfurt (Main) und Mannheim und werden über die parallel zur Riedbahn verlaufenden Strecken Mainz–(Worms–) Mannheim und Frankfurt–Darmstadt–Heidelberg umgeleitet. Durch die Umleitung entstehen durchschnittlich 30 Minuten Fahrzeitverlängerung. Einzelne Züge und Linien werden auf ihrem Laufweg eingekürzt und enden in Frankfurt (Main) oder Mannheim. Zwischen Ulm und Augsburg verlängert sich vom 8. August bis 6. September 2024 die Fahrzeit der ICE zwischen 20 und 40 Minuten. Ein Teil der Fernverkehrszüge fällt zwischen Stuttgart und München aus.

Auf der Gäubahn beginnen und enden die Züge der stündlichen IC-Linie 87 Stuttgart–Horb–Singen–Zürich in Stuttgart-Vaihingen und halten nicht in Stuttgart Hauptbahnhof. Einzelzüge in der Tagesrandlage am Morgen und Abend fahren weiterhin von und nach Stuttgart Hauptbahnhof.

Regionalverkehr

  • IRE 4A/RE 4 Stuttgart–Horb–Rottweil–Tuttlingen–Singen–Konstanz
  • RE 14a/RB 14a Stuttgart–Eutingen im Gäu–Horb–Rottweil
  • RE 14b/RB 14b Stuttgart–Herrenberg–Eutingen im Gäu–Freudenstadt

(jeweils DB Regio Baden-Württemberg)

Auf der Gäubahn fahren die meisten Züge der Linien RE 14a/RB 14a (Stuttgart–Rottweil) und RE 14b/RB 14b (Stuttgart–Freudenstadt) sowie einige Züge der Linie RE 4 (Stuttgart–Konstanz) in verschiedenen Abschnitten zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Eutingen im Gäu mit veränderten Fahrzeiten. Die Züge halten zusätzlich in Stuttgart-Vaihingen. Einige Züge der Linie RE 4 fallen zwischen Stuttgart Hauptbahnhof/Rottweil und Konstanz aus. Einzelne Züge der Linie RE 14a/RB 14a fahren nicht zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Böblingen.

  • IRE 6 Stuttgart–Reutlingen–Tübingen

(SWEG Bahn Stuttgart)

  • IRE 6a Stuttgart–Reutlingen–Tübingen–Aulendorf(–Ulm)

(DB Regio Baden-Württemberg)

Die Interregio-Express-Züge (IRE) fahren nicht zwischen Stuttgart und Tübingen. Als Ersatz fahren Busse zwischen Stuttgart und Tübingen und Stuttgart und Reutlingen jeweils als Direktverbindung ohne Zwischenhalte. Der Halt der Busse in Stuttgart ist in der Kriegsbergstraße. Eine Wegeleitung zwischen Hauptbahnhof und der Haltestelle Kriegsbergstraße ist eingerichtet.

  • RE 8 Stuttgart–Heilbronn–Würzburg

(Arverio Baden-Württemberg)

Die meisten Züge der Linie RE 8 fahren nicht von und nach Stuttgart Hauptbahnhof. Nur vier Zugverbindungen starten und enden dort. Der überwiegende Teil der Züge fährt zwischen Ludwigsburg und Würzburg. Einzelne Zugverbindungen starten und enden bereits in Bietigheim-Bissingen. Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Ludwigsburg fahren die Züge der S-Bahn-Linien S4 und S5, zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Bietigheim-Bissingen die Züge der S5.

  • MEX 12 Tübingen–Stuttgart–Heilbronn
  • MEX 18 Tübingen–Stuttgart–Heilbronn–Osterburken

(SWEG Bahn Stuttgart)

Aufgrund von umfangreichen Baumaßnahmen kommt es zwischen Stuttgart und Tübingen auf verschiedenen Streckenabschnitten und in unterschiedlichen Zeiträumen zu Zugausfällen und einem Ersatzverkehr mit Bussen: Reutlingen– Tübingen (30. Juli bis 2. August und 31. August bis 8. September 2024), Nürtingen–Tübingen (2. August bis 30. August 2024).

  • MEX/RB 17a Stuttgart–Mühlacker–Pforzheim–Karlsruhe/Bad Wildbad
  • MEX/RB 17c Stuttgart–Mühlacker–Bretten–Bruchsal

(SWEG Bahn Stuttgart)

Die MEX-Züge der Linien 17a und 17c beginnen und enden bis auf wenige Ausnahmen in Bietigheim-Bissingen. Die Halte in Ludwigsburg und Stuttgart Hauptbahnhof entfallen. Zwischen Bietigheim-Bissingen und Stuttgart Hauptbahnhof fahren die S-Bahnen der Linie S5 sowie die Züge der Linien MEX 12 Heilbronn–Stuttgart–Tübingen und MEX 18 Osterburken–Heilbronn–Stuttgart–Tübingen. Fahrgäste weichen auf diese Linien aus.

  • MEX19 Stuttgart–Backnang–Gaildorf West

(DB Regio Baden-Württemberg)

Mehrere Züge der Linie MEX 19 (Stuttgart–Gaildorf West) sowie einige Züge der Linie MEX 90 (Stuttgart–Schwäbisch Hall-Hessental–Crailsheim) fahren nicht zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Backnang. Fahrgäste können alternativ auf die Züge der Linie RE 90 sowie der S-Bahn-Linie S3 ausweichen.

Abweichendes Ersatzverkehrskonzept vom 27. Juli bis 1. August

Um auch im Bereich von Stuttgart-Vaihingen auf digitale Leit- und Sicherungstechnik umzustellen, führt die DB vor Ort umfangreiche Arbeiten aus. Dabei ist ab Samstag, 27. Juli, zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Stuttgart-Vaihingen kein Zugverkehr möglich. Von Dienstag, 30. Juli, bis Donnerstag, 1. August 2024, können zusätzlich zwischen Stuttgart-Vaihingen und Böblingen beziehungsweise Filderstadt ebenfalls keine Züge fahren. Für die Züge der S-Bahn, des Regional- und Fernverkehrs wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Züge der S-Bahn-Linie S60 Stuttgart-Zuffenhausen–Böblingen fahren vom 30. Juli bis 1. August als Baustellenlinie S61 neu von Stuttgart-Zuffenhausen über Leonberg, Renningen, Böblingen nach Herrenberg und ersetzen so zwischen Böblingen und Herrenberg die Züge der S1. Die DB bittet Fahrgäste bei ihren Planungen der Fahrten zu berücksichtigen, dass wegen der weiteren Bauarbeiten im Bereich des Bahnhof Stuttgart-Vaihingen der Pendelverkehr mit Regionalexpress-Zügen (RE-Pendel) zwischen Stuttgart Hauptbahnhof und Böblingen erst am Freitag, 2. August 2024, startet.

Am Samstag, 27. Juli 2024, zieht die CSD-Demonstration der Stuttgart PRIDE durch die Innenstadt. Von 6 bis 20 Uhr fahren die Ersatzbusse der Linie SEV1 in beiden Richtungen ohne Halt zwischen Universität und Hauptbahnhof. Die DB bittet Fahrgäste, im Bereich der Innenstadt auf Stadtbahnen und Linienbusse auszuweichen.

Im Anschluss an die Sperrung der S-Bahn-Stammstrecke setzt die DB für einen verlässlichen S-Bahn-Verkehr die aktuell laufenden Bauarbeiten der Gleiserneuerung zwischen Stuttgart-Rohr und Leinfelden fort. Dazu sperrt die DB die Filderbahn von Montag, 9. September, bis Freitag, 27. September 2024, nochmals für den kompletten Zugverkehr. Die Züge der Linie S2 und S3 werden durch Busse (S2E) ersetzt. Fahrgäste können alternativ auch auf die Stadtbahnen der Linie U5 zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz) und Leinfelden ausweichen.

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Die Deutsche Bahn empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de sowie regio-guide.de und in den Apps DB Navigator sowie Regio Guide. Informationen gibt es auch beim Kundendialog DB Regio unter der Rufnummer: 0711 4692825387.

Arverio Baden-Württemberg informiert die Fahrgäste zu den Änderungen im Fahrplan auf der Webseite arverio-bw.de/unterwegs-mit-arverio/fahrplanabweichungen. Die Änderungen bei den Linien der SWEG Bahn Stuttgart finden Fahrgäste auf der Webseite sweg.de/verkehrsmeldungen.

Fahrgäste können VVS-Angebote mit Zeitbeschränkungen flexibler nutzen

Abonnent:innen, die ein Ticket des Verkehrsverbunds Stuttgart (VVS) mit einer Zeitbeschränkung haben, erhalten mehr Flexibilität. Die VVS-Angebote gelten überwiegend jeweils bereits eine halbe Stunde früher:

  • Das 9-Uhr-Ticket und das 14-Uhr-JuniorTicket gelten von Montag bis Freitag bereits ab 8.30 Uhr.
  • Die Ausweise der Studierenden, mit deren Hochschulen ein entsprechender VVS-Vertrag besteht, gelten montags bis freitags bereits ab 17.30 Uhr als VVS-Ticket.
  • Die unentgeltliche Mitnahmeregelung (einer erwachsenen Person und aller eigenen Kinder oder bis zu 3 Kinder – jeweils 6 bis 17 Jahre) beim TicketPlus beginnt montags bis freitags schon um 18.30 Uhr. Ab 18.30 Uhr am Freitag wird beim TicketPlus die netzweite Gültigkeit vorgezogen.
  • Für die Mitnahme von Fahrrädern in S-Bahnen ist von montags bis freitags ein Kinderticket nur noch im Zeitraum 6 bis 8.30 Uhr notwendig.

Mehr Flexibilität erhalten auch Inhaber:innen von VVS-Zeittickets. Sie können in den folgenden Fällen auch Alternativwege nutzen:

  • Fahrgäste, die von Böblingen/Sindelfingen nach Korntal, Weilimdorf, Neuwirtshaus, Zuffenhausen, Feuerbach, Nordbahnhof sowie zu weiteren Zielen der S4 und S5 fahren, können mit der S6/S60 fahren, auch wenn ihr Zeitticket nicht zur Fahrt in der Verbundzone 4 berechtigt.
  • Fahrgäste, die von Winnenden/Nellmersbach/Maubach in Richtung Stuttgart unterwegs sind, können auch über Backnang und mit der S4 und dem Ersatzverkehr mit Bussen S4E fahren, auch wenn ihr Zeitticket nicht zur Fahrt in der Verbundzone 4 berechtigt.

DB-Fahrscheine (nach den Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn) werden auch in Stadtbahnen und Bussen der SSB anerkannt. So kommen auch Bahnkund:innen unkompliziert an die Ziele, an denen wegen der Streckensperrung vorrübergehend keine S-Bahnen halten. Verbindungen, die üblich mit einem KurzstreckenTicket zurückgelegt werden können, können unabhängig von der Anzahl der Zwischenhalte bei den Ersatzverbindungen auch weiterhin mit dem KurzstreckenTicket befahren werden.

16. Juli 2024, 09:30 Uhr
Frankfurt am Main
Ersatzverkehr mit Beginn der Bauarbeiten an der Riedbahn wie geplant gestartet • 150 Busse fahren auf allen zwölf Linien pünktlich • Erste Welle an Pendler:innen verlässlich durch den Berufsverkehr gekommen • Projektleiter Felix Thielmann: „Die intensive Vorbereitung zahlt sich aus.“

Mit dem Auftakt der Bauarbeiten an der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim ist auch der Ersatzverkehr der Deutschen Bahn (DB) gestartet. Seit gestern Abend um 23 Uhr fahren 150 barrierefreie Gelenk- und Überlandbusse. Sie werden S-Bahnen und Regionalbahnen in den kommenden fünf Monaten ersetzen. Die ersten Fahrgäste, vor allem Pendler:innen, sind mit den Bussen pünktlich durch den Berufsverkehr gekommen.

Felix Thielmann, Projektleiter Neuer Ersatzverkehr bei DB Regio: „Der Ersatzverkehr ist wie geplant gestartet. Wir sind sehr zufrieden mit dem Auftakt. Die intensive Vorbereitung zahlt sich jetzt aus. Unsere Busfahrer:innen stammen aus 15 Ländern und sind zu einem starken Team zusammengewachsen. Sie legen sich ins Zeug, damit der Ersatzverkehr für die Reisenden so zuverlässig und angenehm wie möglich ist. Wir verfolgen weiterhin genau, wie der Ersatzverkehr läuft, und können die Abläufe bei Bedarf schnell anpassen. So wollen wir die Menschen auch während der Bauarbeiten pünktlich mit einem klimafreundlichen ÖPNV an ihr Ziel bringen.“

Im Vorfeld hat die DB den Ersatzverkehr an der Riedbahn in einem intensiven Testlauf zunächst ohne Reisende geprobt. Anfang Juli sind alle rund 400 Busfahrer:innen und die gesamte Busflotte vier Tage lang an der Riedbahn und den beiden Umleiterstrecken gefahren. Im Einsatz waren auch Reisendenlenker:innen, die Fahrgästen an vielen Haltestellen für Fragen zur Verfügung stehen.

Damit sich die Fahrgäste gut im Ersatzverkehr zurechtfinden, werden sie vor und während der Fahrt in Echtzeit informiert. Zum Beispiel können sie auf ihrem Smartphone den Weg zur nächsten Ersatzhaltestelle sehen und live verfolgen, wo ihr Ersatzbus gerade fährt und wie weit er noch entfernt ist. Die Reisenden sehen den Streckenverlauf auf digitalen Anzeigen an vielen Haltestellen, außen am Bus und im Innenraum. Die Haltestellen werden im Bus automatisch durchgesagt.   

Während der fünfmonatigen Bauarbeiten bis Dezember 2024 werden Regionalbahnen und S-Bahnen durch einen Ersatzverkehr mit Bussen ersetzt. Fernverkehrs- und Güterzüge fahren auf Umleitungsstrecken weiter. Die Busse fahren im Regionalverkehr auf zwölf Linien alle 5 bis 15 Minuten. Das sind in Summe über 1.000 Fahrten für rund 16.000 Reisende pro Tag.

Mehr zum Ersatzverkehrskonzept: www.bahn.de/ersatzverkehr-riedbahn

Weitere Informationen zur Generalsanierung unter: www.riedbahn.de

Über DB Regio

DB Regio ist der größte Anbieter von öffentlichem Personennahverkehr in Deutschland. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn betreibt mit rund 39.000 Mitarbeitenden bundesweit Zug- und Busverbindungen. DB Regio fährt auch die Metropol-S-Bahnen in Berlin, Hamburg, München, Rhein-Main und Stuttgart. Im ländlichen Raum ergänzt DB Regio die bestehenden Verbindungen durch eine wachsende Zahl an On-Demand-Verkehren. Leistungen im Nahverkehr werden in Deutschland per Gesetz von Bundesländern und Kommunen koordiniert.

15. Juli 2024, 17:00 Uhr
Berlin
Fünfmonatige Generalsanierung der Strecke zwischen Frankfurt/Main und Mannheim beginnt heute Abend • Fern- und Güterzüge werden in der Bauphase umgeleitet • Moderne Ersatzbusse kommen im Regionalverkehr zum Einsatz

Die Deutsche Bahn (DB) startet eines der wichtigsten Bauvorhaben für die Starke Schiene in diesem Jahr: Die Generalsanierung der Riedbahn. Die Strecke zwischen Frankfurt/Main und Mannheim ist einer der am stärksten befahrenen Korridore bundesweit und gilt als besonders störanfällig. Deshalb ist der Abschnitt der erste, den die DB mit dem völlig neuen Konzept der Generalsanierung innerhalb von fünf Monaten komplett erneuert – für das Gemeinwohl, eine leistungsfähigere Schiene sowie pünktlichere Züge und attraktivere Bahnhöfe. Dutzende weitere Streckenabschnitte sollen nach diesem Vorbild bis 2030 von Grund auf modernisiert werden. Fern- und Güterzüge fahren während der Bauphase auf Umleitungsstrecken. Für den Regionalverkehr ist erstmals eine moderne und hochwertige, DB-eigene Ersatzbus-Flotte im Einsatz. Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing und DB-Chef Dr. Richard Lutz gaben am Nachmittag in Gernsheim das Startsignal für das Pilotprojekt auf dem Weg zum Hochleistungsnetz. Um 23 Uhr beginnen die Bauarbeiten.

#TeamRiedbahn

Dr. Richard Lutz, DB-Vorstandsvorsitzender: „Die Riedbahn markiert einen Wendepunkt: Wir bauen eine neue und bessere Bahn – für unsere Kundinnen und Kunden und für ein modernes, nachhaltiges Deutschland. Ich bin froh, dass es endlich losgeht. Wir starten dort, wo die Belastung am größten ist: Die Riedbahn ist eine der meistbefahrenen Bahnstrecken Deutschlands. Mit der Generalsanierung machen wir die Schiene fit für die Zukunft. Das ist das Ziel unserer Strategie der Starken Schiene und der gemeinwohlorientierten Ausrichtung unserer Infrastruktur. Wir haben ein starkes Team und werden diesen Kraftakt gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern meistern. Während der Bauarbeiten geben wir alles, damit unsere Kundinnen und Kunden gut ans Ziel kommen, egal ob im Nah-, Fern- oder Güterverkehr.“ 

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Ganz Deutschland schaut auf die Riedbahn. Die Erwartungen der Pendlerinnen und Pendler, Fernverkehrsreisenden und Güterverkehrskunden, die gerade täglich unter dem schlechten Zustand des Netzes leiden, sind angesichts der enormen Investitionen aber auch der Einschränkungen, die sie während der Sperrpause hinnehmen müssen, zurecht groß. In den kommenden 152 Tagen wird ein neues Sanierungs- und Modernisierungskonzept umgesetzt, damit der jahrzehntelange Sanierungsstau im Schnelldurchgang aufgearbeitet werden kann. Der Bund hat dafür alle Voraussetzungen geschaffen – sowohl gesetzlich, als auch finanziell. Das gilt es jetzt seitens der Bahn erfolgreich umzusetzen – zuerst auf der Riedbahn, dann in ganz Deutschland.“

Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg: „Für die Riedbahn gilt in besonderem Maße der Dreisatz: zu voll, zu alt, zu kaputt. An rund 300 Tagen im Jahr tritt irgendwo an der Riedbahn eine Störung auf. Das führt zu Ausfällen und Verspätungen, die den Fahrgästen im Nah- und Fernverkehr ebenso wie dem Güterverkehr und der Wirtschaft nicht zumutbar sind. Daher ist es folgerichtig, dass die bundesweite Sanierung von Hochleistungskorridoren hier und jetzt mit der Riedbahn startet. Dass bei solchen Maßnahmen künftig gleich alles in einem Rutsch saniert werden soll, ist mehr als überfällig. Die Digitalisierung muss direkt mitgedacht werden, genau wie die Sanierung der Bahnhöfe. Die daraus resultierenden, längeren und stärkeren Einschränkungen sind zwar schmerzhaft, aber die Fahrgäste können besser planen und Ersatzverkehre sind effektiver zu organisieren. Mit Scheibchensanierungen und Immer-wieder-Sperrungen ist bei dem hohen Sanierungsstau niemandem geholfen.“

Kaweh Mansoori, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum: „Der Startschuss zur Riedbahn-Generalsanierung am 15. Juli 2024 markiert einen Wendepunkt für die Zukunft unserer Schieneninfrastruktur in Deutschland und in Hessen. Die Riedbahn dient als Pilotprojekt und soll als Blaupause für etwa 40 weitere Generalsanierungen in Deutschland genutzt werden. Diese Maßnahme, wie auch der zielgerichtete weitere Ausbau der Infrastruktur, ist eine notwendige Investition und zugleich ein Zeichen für die Verantwortung gegenüber der heutigen und kommenden Generation. Die Lebensqualität und eine leistungsfähige Mobilität für die ca. 16 000 Pendler in dieser Region werden gesichert. Viele der Hochleistungskorridore liegen in Hessen. Ihre Sanierung wird zu mehr Pünktlichkeit und Verlässlichkeit führen und die Qualität des Bahnfahrens spürbar verbessern.”

Marcus Herwarth, Vizepräsident der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen e.V.: „Das Korridorprojekt hebt sich in seiner Komplexität und Fülle an Leistungen von vielen anderen Projekten im Gleisinfrastrukturbau ab und stellt deshalb auch für uns Bauunternehmen eine Besonderheit dar. Wir wollen zeigen, dass wir in der Lage sind, gemeinsam Projekte in dieser Größe erfolgreich zu realisieren und die Schiene in Deutschland stark und fit für die Zukunft zu machen. Die Schlüsselfaktoren dafür sehen wir in unkonventionellen Planungskonzepten, starker Maschinenpower und am allerwichtigsten: in partnerschaftlichem Bauen.“

Der neue Ansatz der gebündelten und gewerkeübergreifenden Erneuerung ermöglicht ein enormes Bauvolumen während der kommenden fünf Monate: Die DB baut 117 Kilometer Gleise, mehr als 15 Kilometer Lärmschutzwände und tauscht 140 Kilometer Fahrdraht. Gleichzeitig wird auch die gesamte Leit- und Sicherungstechnik erneuert. Insgesamt 239.000 Schwellen und fast 380.000 Tonnen Schotter müssen die Teams bewegen. Das ist viermal so viel, wie mit dem bisherigen Sanierungsverfahren möglich war.

Entlang der rund 70 Kilometer langen Strecke baut die DB während der Generalsanierung 20 Bahnhöfe zu zukunftsfähigen Bahnhöfen aus, mit moderner Reisenden-Information und neuen Wegeleitsystemen, freundlich und hell gestalteten Unterführungen, neuer Beleuchtung und modernisierten Bahnsteigdächern. Außerdem erhalten die Stationen zum Teil neue Rampen und Aufzüge für den barrierefreien Zugang. Die Gesamtkosten der Generalsanierung belaufen sich auf rund 1,3 Milliarden Euro.

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Ende des Sliders

Mobil trotz Bauarbeiten: Umfassendes Verkehrskonzept auf Schiene und Straße

Gemeinsam mit den im Nahverkehr zuständigen Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen hat die DB ein Verkehrskonzept entwickelt, das neue Maßstäbe setzt. Hierzu wurden insbesondere auf den stark durch Umleitungen der Fern- und Güterzüge genutzten Strecken Mainz–Worms–Mannheim/Ludwigshafen sowie Frankfurt–Darmstadt–Heidelberg neue Fahrpläne erstellt. Für die rund 16.000 Reisenden pro Tag im Regionalverkehr setzt die DB 150 moderne, barrierefreie Überland- und Gelenkbusse ein, die bis zu 1.000 Fahrten pro Tag in einem dichten Takt anbieten.

Im Fernverkehr wird ein Großteil der etwa 60.000 Fahrgäste, die sonst täglich über die Riedbahn fahren, die Sperrung kaum bemerken: Die Züge werden über andere Strecken umgeleitet, die die DB seit Anfang des Jahres vorsorglich für die zusätzlichen Belastungen instandgesetzt hat. Reisende benötigen im Fernverkehr rund 30 Minuten mehr Reisezeit zwischen den Großräumen Rhein-Main und Rhein-Neckar. Für die direkte Verbindung zwischen Mannheim und Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt/Main verkehren zusätzlich die sogenannten IC-Busse. Alle Fahrpläne sind in die elektronische Fahrplanauskunft auf www.bahn.de sowie in der App DB Navigator eingepflegt, so dass sich Reisende über ihre jeweiligen Verbindungen informieren können.

Die Effekte der Generalsanierung sind greifbar und immens. Nach Abschluss der Arbeiten profitieren Reisende und Güterverkehrsunternehmen von attraktiven, barrierefreien Bahnhöfen und einer modernen und leistungsfähigen Infrastruktur, die für den digitalen Bahnbetrieb der Zukunft ausgerüstet ist. Züge können pünktlicher fahren, denn durch die Erneuerung aller überalterten Anlagen können infrastrukturbedingte Störungen um mehr als 80 Prozent reduziert werden. Auch Verspätungen lassen sich besser vermeiden – durch neue, zusätzliche Überholmöglichkeiten für Züge. Außerdem schafft die Generalsanierung der Riedbahn mehr Planungssicherheit für alle: Mindestens fünf Jahre lang werden auf der Strecke keine größeren Bauarbeiten mehr erforderlich sein.

Transparente und offensive Kommunikation zum Projektfortschritt

Die bundesweite Relevanz der Generalsanierung unterstreicht die DB auch mit einem neuen Ansatz in der Projektkommunikation. Dazu gehören regelmäßige, öffentlichkeitswirksame Termine auf der Baustelle, ein monatlicher Newsletter, der den Projektfortschritt dokumentiert und ein Infozentrum in Gernsheim, in dem Interessierte direkt mit Mitarbeitenden der DB ins Gespräch kommen können. Die Website www.riedbahn.de dient als zentraler Informationshub für Anwohnende, Stakeholder und Medien. Zusätzlich begleitet ein Kamerateam die Bauarbeiten und ermöglichen einen ungeschminkten und ehrlichen Einblick in die Generalsanierung der Riedbahn. Mehrere Episoden von „Bahnsinn Riedbahn“, die während der Generalprobe im Januar gedreht wurden, sind bereits online verfügbar. Ab September folgen neue, ca. 30-minütige Folgen.

Hinweis an die Redaktionen: Aktuelle Informationen, Bilder und Videos zur Generalsanierung der Riedbahn finden Sie in unserem Medienpaket sowie im Presse-Blog „Ried-Feed“, Anwohnende und Reisende finden alles Wissenswerte auf www.riedbahn.de. Informationen zur Generalsanierung weiterer hochbelasteter Streckenabschnitte finden Sie gebündelt unter www.generalsanierung.deutschebahn.com.  

12. Juli 2024, 15:36 Uhr
Stuttgart
Von Montag, 15. Juli, bis Freitag, 26. Juli 2024, ersetzen Busse die S-Bahnen auf der Strecke Stuttgart-Vaihingen–Flughafen/Messe–Filderstadt π Züge der Linien S1, S2 und S3 fahren zum Teil im Halbstundentakt

Für eine starke Schiene zum Stuttgarter Flughafen und zur Stuttgarter Messe erneuert die Deutsche Bahn (DB) die Gleise. Von Montag, 15. Juli, bis Freitag, 26. Juli 2024, sperrt die DB dazu die Bahnstrecke Stuttgart-Vaihingen–Flughafen/Messe–Filderstadt. Die S-Bahn Stuttgart setzt Busse ein. Zudem fahren die Züge der Linien S1, S2 und S3 zum Teil im Halbstundentakt:

Linie S1: Kirchheim (Teck)–Herrenberg

Die Züge der Linie S1 werden im Bereich von Stuttgart-Vaihingen über die Ferngleise umgeleitet. Die S1-Züge fahren deshalb zwischen Stuttgart Schwabstraße und Herrenberg im Halbstundentakt und werden dabei in Stuttgart-Vaihingen unterbrochen. Für eine Fahrt über Vaihingen hinaus ist für die Fahrgäste jeweils ein Umstieg erforderlich. Wegen der Streckenumleitung können die Züge der S1 nicht in Stuttgart-Rohr halten. Fahrgäste von und nach Rohr fahren alternativ mit den Bussen des Ersatzverkehrs zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt.

Linie S2: Schorndorf–Filderstadt

Die Züge der S2 können im Bahnhof Stuttgart-Vaihingen nur eingeschränkt wenden. Daher fahren die S-Bahnen zwischen Schorndorf und Stuttgart-Vaihingen nur im Halbstundentakt. Montags bis freitags ergänzen zwischen 6 und 19 Uhr zusätzliche Fahrten zwischen Schorndorf und Stuttgart Hauptbahnhof (oben) das Angebot zum 15-Minuten-Takt.

Linie S3: Backnang–Stuttgart-Vaihingen

Die Züge der S3 können im Bahnhof Stuttgart-Vaihingen ebenfalls nur eingeschränkt wenden. Die S-Bahnen der Linie 3 fahren daher zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Stuttgart-Vaihingen im Halbstundentakt.

Busse ersetzen S-Bahnen zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt

Als Ersatz für die S-Bahnen fahren zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt Busse auf folgenden Linien:

  • Linie S2E Stuttgart-Vaihingen, (Ost) Ruppmannstraße–Filderstadt im 15/30-Minuten-Takt mit allen Zwischenhalten
  • SEV3 Direktbus zur frühen Anbindung des Flughafens (Montag bis Freitag) Stuttgart Hauptbahnhof (Arnulf-Klett-Platz), Abfahrt 4.40 Uhr, Flughafen/Messe (SAB), Ankunft 5.08 Uhr
  • zusätzlich vom 24. bis 26. Juli Linie S2X Direktbus Stuttgart-Vaihingen, (Ost) Ruppmannstraße–Flughafen/Messe (SAB) im 30-Minuten-Takt ohne Zwischenhalt

Informationen zu Reiseverbindungen

Die DB bittet ihre Fahrgäste bei der Verbindungsauswahl zu berücksichtigen, dass die Busse längere Fahrzeiten haben. Deshalb empfiehlt die DB, jeweils vor Fahrtantritt die aktuellen Verbindungen in den elektronischen Fahrplanmedien zu überprüfen und gegebenenfalls eine frühere Fahrtmöglichkeit zu wählen. Fahrplaninformationen in Echtzeit gibt es auf bahn.de und in der App DB Navigator.

Bauarbeiten für mehr Zuverlässigkeit im S-Bahn-Netz

Die DB modernisiert die Filderbahn zwischen Stuttgart-Vaihingen und Filderstadt für mehr Zuverlässigkeit im S-Bahn-Netz. Zwischen den S-Bahn-Stationen Stuttgart-Rohr und Leinfelden werden auf einer Länge von vier Kilometern die beiden Streckengleise jeweils komplett erneuert und dabei Schienen und Schwellen gewechselt. Dazu reinigt die DB mit Baumaschinen auch den Schotter des Oberbaus und ersetzt diesen stellenweise sogar vollständig neu. Die Bauarbeiten enden jeweils mit umfangreichen Stopfarbeiten, mit denen die stabile Lage der Gleise auf dem neuen Schotteroberbau hergestellt wird.

Der Großteil des Umbaus erfolgt im sogenannten Fließbandverfahren, bei dem ein Gleisumbauzug eingesetzt wird, der Schienen, Schotter und Schwellen halb-automatisch austauscht. Mit diesem effizienten Verfahren kann die DB den Zeitraum der Streckensperrung möglichst kurzhalten. Neben dem Umbauzug setzt die DB noch eine Bettungsreinigungsmaschine, einen Gleiskran, eine Gleisstopfmaschine sowie einen Zweiwegebagger ein.

Anwohnende profitieren von verbessertem Schutz vor Erschütterungen

Im Bereich der Trogbauwerke tauscht die DB die vorhandenen Unterschottermatten aus. Unterschottermatten sind Kunststoffbeläge zwischen der Schotterbettung und dem Betonbauwerk. Mit dem Einbau von Neumaterialien bringt die Bahn den Erschütterungsschutz für die Anwohner:innen wieder auf den neuesten Stand der Technik. Außerhalb der Trogbauwerke wird die gesamte Strecke mit besohlten Schwellen ausgerüstet. Das ist mehr als nach den gültigen Richtlinien erforderlich wäre. Besohlte Schwellen weisen auf ihrer Unterseite elastische Kunststoffbeläge auf, mit denen auch auftretende Erschütterungen weiter abgemildert werden.

Die Arbeiten auf der Filderbahn setzt die DB vom 9. bis 27. September 2024 weiter fort. In der Zwischenzeit folgt während der Sommerferien die Modernisierung der S-Bahn-Stammstrecke. Darüber informiert die DB gesondert. Für die notwendigen Bauarbeiten bittet die DB um Verständnis.

12. Juli 2024, 12:00 Uhr
Stuttgart
Sicherheit der Mitarbeitenden und Fahrgäste hat für DB höchste Priorität • DB stattet immer mehr Zugpersonal im Regionalverkehr mit Bodycams aus • Einsatz von Bodycams ab sofort auch in den Verkehrsnetzen S-Bahn Rhein-Neckar, Main-Neckar-Ried-Express, Südwest-Express (SÜWEX) und Kinzigtal

Beleidigt, bedroht oder körperlich angegriffen - die Beobachtungen der letzten Jahre zeigen leider, dass Angriffe gegenüber Mitarbeitenden der Deutschen Bahn (DB) immer häufiger werden. Im Jahr 2023 gab es in Summe 3.144 Übergriffe auf DB-Kolleg:innen. Knapp zwei Drittel der Angriffe betrafen dabei das Zugpersonal im Regionalverkehr. Für die DB hat der Schutz und die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden Priorität, daher stattet sie immer mehr Zugpersonal im Regionalverkehr mit Bodycams aus. Das erfolgt auf freiwilliger Basis und aktuell noch auf ausgewählten Strecken.

Im Regionalverkehr der DB Regio AG in Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und der Metropolregion Rhein-Neckar sind nun die ersten von rund 50 Mitarbeitende mit Bodycams auf den Zügen der folgenden Verkehrsnetze unterwegs:

  • Main-Neckar-Ried-Express
  • Kinzigtal
  • Südwest-Express (SÜWEX)
  • S-Bahn Rhein-Neckar

Bevor die Bodycams als technisches Hilfsmittel mit in den Einsatz genommen werden, absolvieren die Kundenbetreuer:innen im Nahverkehr (KiN) eine umfassende Schulung rund um Einsatzbedingungen, Rechtsgrundlagen, Kennzeichnungspflichten sowie praktische Bedienung und Umgang mit der Bodycam. In den Zügen der Einsatznetze werden Fahrgäste durch Informationsplakate über den Einsatz der Bodycam informiert.

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass sich sowohl das Zugpersonal als auch Reisende damit sicherer fühlen. Die Bodycams wirken zudem nicht nur deeskalierend, sie liefern auch wertvolles Beweismaterial für die Strafverfolgungsbehörden.

Die Ausstattung weiterer Kundenbetreuer:innen, erfolgt in einer nächsten Phase nach und nach ab Ende 2024. Jedes Jahr gibt die DB bundesweit mehr als 200 Millionen Euro aus, damit Kund:innen und Mitarbeitende sicher unterwegs sind.

Fotos von DB-Mitarbeitende der Region Mitte mit Bodycams finden Sie in der DB-Mediathek

08. Juli 2024, 11:45 Uhr
Stuttgart
Rund 600 Tausend Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten starten am 8. Juli 2024

Mehr Komfort für Fahrgäste am Bahnhof Langenau (Württ): Die Deutsche Bahn (DB) erneuert an der Station beide Aufzüge. Fahrgäste profitieren damit künftig von einem verlässlicheren Betrieb der Anlagen. Insgesamt investieren Bahn und Bund rund 600.000 Euro in die Maßnahme.

Die Arbeiten starten heute, 8. Juli 2024, und werden voraussichtlich Anfang 2025 abgeschlossen sein. In dieser Zeit stehen die Aufzüge nicht zur Verfügung. Die Bahnsteige sind weiterhin über die Bahnübergänge barrierefrei erreichbar.

Aufgrund der Arbeiten ist der barrierefreie Zugang zum Bahnsteig 1 nur über den Parkplatz hinter dem Bahnhofsgebäude möglich, die Wege sind ausgeschildert.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden für alle Verbindungen, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route. Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml 

13. Juni 2024, 11:15 Uhr
Stuttgart
DB setzt auf mehr Personal, Reinigung & Sicherheit an den Stuttgarter Bahnhöfen • EURO™-Wegeleitungen und QR-Codes für Menschen mit Seheinschränkung sorgen für zusätzliche Orientierung

Die Deutsche Bahn (DB) ist bereit für das größte Sportevent des Jahres in Deutschland. Als größte Gastgeberin der Bundesrepublik empfängt die DB ab Mitte Juni nationale und internationale Fußballfans mitten im Herzen Europas. Auch Baden-Württemberg ist mit Stuttgart als Austragungsort der UEFA EURO 2024™ vertreten. An den Spieltagen erwartet die DB im Ländle zehntausende zusätzliche Gäste. Seit vielen Monaten laufen deshalb die Vorbereitungen, um den Besucher:innen das bestmögliche Reiseerlebnis anzubieten.

Mehr Service, Sauberkeit und Orientierung an den Bahnhöfen

Die DB stockt an den Bahnhöfen Stuttgart Hauptbahnhof, Bad Cannstatt, NeckarPark und Stadtmitte das Personal deutlich auf. Insgesamt sind knapp 35 zusätzliche mehrsprachige Reisendenlenker:innen im Einsatz. Sie unterstützen Fans und Besucher:innen bei der Orientierung im und rund um den Bahnhof. 30 zusätzliche Reinigungskräfte und ein mobiles Reinigungsteam sorgen während der EM für einen angenehmen Aufenthalt an den Bahnhöfen. Darüber hinaus steht ein zusätzlicher Techniker bereit, um Störungen an Rolltreppen und Aufzügen umgehend zu beheben.

Für eine bessere Orientierung stattet die DB die Bahnhöfe Stuttgart Hauptbahnhof, Bad Cannstatt, NeckarPark und Stadtmitte mit einer EURO™-Wegeleitung der HostCity aus. Rechtzeitig zur EM testet die DB für Menschen mit Seheinschränkungen zudem ein neues Leitsystem in Form von farbigen QR Codes, das über eine spezielle Handy-Applikation funktioniert.

Auch von unterwegs verpassen Fans kein EM-Spiel: Während der EURO™ informiert die DB fußballbegeisterte Fans über die großen Abfahrtstafeln am Stuttgarter Hauptbahnhof über die aktuellen Spielstände.

„Wir freuen uns sehr auf die Heim-EM“, so Nikolaus Hebding, Leiter Bahnhofsmanagement Stuttgart DB InfraGO. „Auch in Baden-Württemberg erwarten wir Begegnungen vieler Fans aus ganz Europa und natürlich geballte Emotionen. In Stuttgart sind wir auf die großen Besucher- und Reisendenströme gut vorbereitet und werden rechtzeitig zum Anpfiff vier Bahnhöfe mit neuen Services und ausreichend Personal ausgerüstet haben. Inklusion ist gerade bei Events wie der EM wichtiger denn je – umso mehr freue ich mich, dass wir in Stuttgart bundesweit erstmals die neue Applikation „NaviLens“ testen, die Menschen mit Sehbehinderung durch den Bahnhof leitet.“

Sicherheit während der EM

Bundesweit sind rund um die Uhr knapp 6.000 Beamte der Bundespolizei und rund für den Zeitraum der EM rund 5.400 Sicherheitskräfte der DB an den Bahnhöfen und in den Zügen im Einsatz, um Bahnkund:innen und Mitarbeitende zu schützen. Für die EM stockt die DB ihren Pool an Sicherheitskräften an Bahnhöfen und in Zügen damit zusätzlich um rund 20 Prozent (oder um rund 900 Sicherheitskräfte) auf. Davon profitieren während der Spiele insbesondere die zehn Bahnhöfe der Host Cities, die Verkehrsstationen mit einem erhöhten Reisendenaufkommen (Fanreiseverkehr) und die Züge zu diesen Austragungsorten. Die Streifen sind an einheitlichen EM-Signalwesten zu erkennen. Außerdem werden an und in den Bahnhöfen der Host Cities zusätzliche Reisendenlenker und Volunteers eingesetzt. All das dafür, um Bahnhöfe und Bahnsteige sicherer zu machen und vor allem hohes Fanaufkommen besser absichern zu können. Während der reiseintensiven Gruppenspielphase wird die DB allein in den Fernverkehrszügen den Einsatz der Teams der DB Sicherheit verdreifachen, an spielintensiven Tagen sogar vervierfachen.

Mehr Aufmerksamkeit. Mehr Rücksicht. Mehr Respekt: Für die Deutsche DB hat zudem der Schutz und die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden Priorität. Deshalb ist die DB Kooperationspartnerin der vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) und Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) initiierten Allianz #mehrAchtung. Die DB wirbt mit dieser Kampagne für mehr Respekt gegenüber ihren Mitarbeitenden und setzt damit pünktlich zum Start des europäischen Fußballfestes ein deutliches Zeichen: Das Team DB verdient Fair Play.

Viel Platz und günstige Angebote

Rund um die Spieltage wird die DB knapp 10.000 zusätzliche Sitzplätze pro Tag in den ICE und Intercity-Zügen anbieten. Allein 14 EM-Sonderzüge werden jeden Tag unterwegs sein. Dafür steht mit aktuell 410 Zügen die größte und modernste ICE-Flotte bereit, die die DB je hatte. Und damit die Anreise zu den Spielen nicht nur klimafreundlich, sondern auch preisgünstig ist, hat die DB mit dem DB Ticket EURO 2024 (bahn.de/db-fussball-ticket), der Fan BahnCard (bahn.de/fanbc) und ermäßigten Interrail-Pässen (euro2024.interrail.eu) spezielle Angebote für die deutschen und europäischen Fans entwickelt. Neben den über 100.000 Fan-Ticket-Besitzer:innen haben sich bereits mehr als 25.000 Fans für die Fan BahnCard und über 4.000 europäische Fans für den EM Interrail-Pass entschieden

Um eine klimafreundliche Anreise in modernen und komfortablen Zügen zu ermöglichen, ist jede Eintrittskarte für ein EM-Spiel automatisch ein 36-Stunden-Ticket für den ÖPNV – von 6 Uhr am Spieltag bis 18 Uhr am Folgetag. Und das im gesamten Verkehrsverbund des Austragungsortes. Ein weiterer Service: DB Regio informiert Reisende, die während eines EM-Spiels im Nahverkehr unterwegs sind, über die aktuellen Spielstände. Dabei erfolgen die Durchsagen bei jedem Spiel auf Deutsch und Englisch und zusätzlich in den Landessprachen beider Mannschaften.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bahn.de/EM2024  

11. Juni 2024, 09:30 Uhr
Frankfurt am Main
Termine an zwölf Stationen zwischen Mannheim und Zeppelinheim • Infos zu Bauarbeiten und Ersatzverkehr für Anwohnende und Interessierte

Damit die Infrastruktur auch in Zukunft leistungsfähig und attraktiv bleibt, bündelt die Deutsche Bahn (DB) auf der Riedbahn alle geplanten Baumaßnahmen der kommenden Jahre in einer Generalsanierung. Vom 15. Juli bis 14. Dezember modernisiert die DB innerhalb einer kompakten Sperrpause von fünf Monaten alle Anlagen an der rund 70 Kilometer langen Strecke zwischen Frankfurt und Mannheim. 

Um über die Bauarbeiten sowie den damit verbundenen umfangreichen Ersatzverkehr zu informieren und Fragen zu beantworten, macht die DB vom 17. Juni bis zum 3. Juli mit dem Infomobil in sämtlichen Kommunen entlang der Riedbahn Station. Anwohnende und Interessierte sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen und sich aus erster Hand persönlich rund um die Generalsanierung zu informieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Das Infomobil ist jeweils von 14 bis 19 Uhr hier zu finden: 

  • Montag, 17. Juni: Bürstadt Bahnhof, Bahnhofsallee 17 
  • Dienstag, 18. Juni: Biebesheim Bahnhof, Parkplätze Höhe Eisenbahnstraße 7 
  • Donnerstag, 20. Juni: Zeppelinheim Lange Schneise 1 (an der Feuerwehr) 
  • Freitag, 21. Juni: Gernsheim Bahnhof, P&R-Parkplatz Andreas-Brentano-Straße 
  • Montag, 24. Juni: Stockstadt Oberstraße 8 
  • Dienstag, 25. Juni: Mannheim-Waldhof Taunusplatz am Speckweg 
  • Mittwoch, 26. Juni: Biblis Bahnhof, gegenüber P&R-Parkplatz Am Rübgarten 
  • Donnerstag, 27. Juni: Mörfelden-Walldorf Bahnhof Walldorf, Farmstraße 5 
  • Freitag, 28. Juni: Groß-Gerau-Dornberg Bahnhof, Darmstädter Straße 94 
  • Montag, 1. Juli: Groß-Rohrheim Bahnhof, Heerwegstraße 
  • Dienstag, 2. Juli: Lampertheim Bahnhof, Eugen-Schreiber-Straße 2 
  • Mittwoch, 3. Juli: Riedstadt-Goddelau Bahnhof, gegenüber Bahnhofsallee 20 

 Über die Generalsanierung 

Die Generalsanierung der Riedbahn ist das Pilotprojekt der DB auf dem Weg zum Hochleistungsnetz. Mit mehr als 300 Fern-, Nah- und Güterverkehrszügen ist die Strecke eine der meistgenutzten im deutschen Schienennetz. Verspätungen, die hier entstehen, wirken wie ein Dominoeffekt auf das gesamte Netz. Reisende profitieren nach Abschluss der Arbeiten von pünktlicheren Zügen und attraktiveren Bahnhöfen. 

Weitere Informationen unter www.riedbahn.de sowie www.deutschebahn.com/riedbahn 

10. Juni 2024, 11:45 Uhr
Stuttgart
Wieder im Angebot für Reisende im Fernverkehr: Super Sparpreis Aktion für kurze Strecken ab 12,99 Euro • Mit BahnCard-Rabatt ab 9,74 Euro • Buchbar ab 11. Juni

Für Bahnreisende, die auf den Komfort und Service in ICE und Intercity-Zügen auch während kürzerer Reisen nicht verzichten möchten, bietet die Deutsche Bahn (DB) wieder ihren Super Sparpreis für kurze Strecken zum Schnäppchen-Preis von 12,99 Euro an. Mit der BahnCard 25 und 50 bekommen Kund:innen zudem 25 Prozent Rabatt, so dass Reisende auf kurzen Verbindungen schon ab 9,74 Euro im Fernverkehr der DB unterwegs sein können.

In den vergangenen Aktionszeiträumen haben bereits über 2 Mio. Reisende das Angebot genutzt. Die durchschnittliche Reiseweite lag bei etwa 100 km. Bei Kund:innen, die in Baden-Württemberg einsteigen, sind die Tickets auf folgenden Strecken besonders begehrt: Stuttgart-Ulm, Stuttgart-Heidelberg, Heidelberg-Frankfurt sowie Karlsruhe-Stuttgart.

Den Aktionspreis gibt es nun wieder bis 30. September für Reisen bis zum 14. Dezember. Er ist online über bahn.de, in der App DB Navigator sowie bei allen DB-Verkaufsstellen buchbar.

06. Juni 2024, 14:10 Uhr
Stuttgart
Baustellenführungen am 14. Juni, 12. Juli und 16. August 2024

Für eine starke Schiene baut die Deutsche Bahn (DB) die Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel aus. Seit Anfang des Jahres 2024 erneuert die DB die Schieneninfrastruktur im Bahnhof Weil am Rhein und baut sie für einen reibungslosen Zugverkehr in der Grenzregion um. Im Rahmen von Baustellenführungen können sich interessierte Anwohner:innen über die aktuellen Arbeiten informieren.

Die Führungen finden am 14. Juni, 12. Juli und 16. August statt. Beginn ist jeweils um 14 Uhr. Pro Termin können maximal 10 Personen teilnehmen. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich unter: https://www.karlsruhe-basel.de/baustellenbesichtigung-weil-am-rhein.html

Hinweis für Redaktionen:

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.karlsruhe-basel.de.

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Das Bahnprojekt Karlsruhe–Basel wird kofinanziert von der Europäischen Union.

29. Mai 2024, 12:30 Uhr
Darmstadt
150 neue DB-Busse ersetzen ab 15. Juli Regionalzüge und S-Bahnen zwischen Frankfurt/Main und Mannheim • Alle Busfahrer:innen sind an Bord • Fahrgäste werden noch besser über Abfahrtszeiten und Fahrtdauer informiert

Der Ersatzverkehr der Deutschen Bahn (DB) für die Zeit der Riedbahn-Sanierung ist startklar. Sowohl die DB-eigene Flotte mit 150 neuen Gelenk- und Überlandbussen als auch das Team aus rund 400 Busfahrer:innen aus dem In- und Ausland sind komplett. Nach intensiven Vorbereitungen und Trainings organisiert die DB Anfang Juli einen mehrtägigen finalen Probelauf mit Fahrer:innen und Fahrzeugen. Der Ersatzverkehr startet mit der am 15. Juli beginnenden Generalsanierung der Strecke zwischen Frankfurt und Mannheim.

Evelyn Palla, DB-Vorständin Regionalverkehr: „Unser Ersatzverkehr wird so gut sein, dass es unseren Fahrgästen leichtfallen wird, auch während der Sperrung aufs Auto zu verzichten. Wir haben aus den Erfahrungen der vorbereitenden Arbeiten im Januar gelernt und vor allem die Fahrgastinfo noch einmal verbessert. Was mir persönlich wichtig ist: Wir haben zusätzliche Fahrerinnen und Fahrer für den Markt rekrutiert. Das war in Zeiten des Fachkräftemangels ein echter Kraftakt, von dem die gesamte Branche profitiert.“

Schon im Januar hatte die DB einen Ersatzverkehr an der Riedbahn gefahren, jedoch nur zur Hälfte mit eigenen Neufahrzeugen. Gegenüber dem Betrieb im Januar wird das Ersatzangebot noch einmal verbessert.

Das ist neu im Ersatzverkehr

Reisende werden mit Hilfe von Echtzeitdaten vor und während ihrer Fahrt noch genauer über Abfahrt und Ankunft der Busse informiert. Um immer zuverlässig für die Fahrgäste da zu sein, hat die DB eine größere Reserve an Fahrzeugen und Fahrer:innen eingeplant. Es gibt neue Ersatzhaltestellen mit sichtbaren Hinweismasten, Wartehäuschen und Sitzbänken.

Auch die Schulung der Busfahrer:innen hat die DB verbessert. Sie durchlaufen eine intensive Streckenkunde und haben zusätzlich moderne Navigationssoftware auf einem Tablet an Bord. Die neuen Fahrer:innen lernen die betrieblichen Abläufe kennen, machen sich mit der IT an Bord vertraut und trainieren den Austausch mit der Leitstelle.

Um den angespannten Arbeitsmarkt für Busfahrer:innen zu entlasten, hat die DB für den Ersatzverkehr zusätzliche Fahrer:innen in den Markt geholt. Sie wurden nicht nur in Deutschland, sondern auch in 14 europäischen Ländern angeworben, darunter Polen, Spanien und Kroatien. Das Recruiting im In- und Ausland startete schon im September 2023. Die DB unterstützt die neuen Kolleg:innen mit einem umfangreichen Onboarding, um sie auch langfristig im Unternehmen zu halten. Integrationsmanager:innen nehmen die neu nach Deutschland gekommenen Kolleg:innen schon am Flughafen oder am Bahnhof in Empfang. Sie begleiten sie zu Behörden und helfen im Alltag – etwa bei Fragen zum Handyvertrag. Auch Deutschkurse sind Teil des Trainings. Die Fahrer:innen erhalten bei Bedarf kostenfreie Wohnungen gestellt, die nah an ihrem Einsatzort liegen.

10 Fakten zu den Ersatzbussen

Die neue DB-Busflotte

  • besteht etwa zur Hälfte aus Gelenkbussen mit 148 Plätzen, davon 47 Sitzplätze. Die andere Hälfte sind Überlandbusse mit 77 Plätzen, davon 43 Sitzplätze
  • beinhaltet 26 Überlandbusse, die ein WC an Bord haben
  • bietet in allen Fahrzeugen WLAN und USB-Ladebuchsen
  • zeigt den Fahrgästen auf digitalen Anzeigetafeln das Fahrtziel, den Fahrtverlauf, die nächsten Haltestellen und die Anschlüsse an
  • hat an Bord der Busse automatische Haltestellenansagen
  • ist mit komfortablen Sitzen ausgestattet, die über verstellbare Armlehnen und Dreipunkt-Sicherheitsgurte verfügen
  • bietet barrierefreie Flächen für mobilitätseingeschränkte Reisende und Kinderwagen
  • hat große Gepäckregale für Koffer und Taschen
  • ist mit ihrer purpurnen Farbe leicht zu erkennen, die sich im einheitlichen Design der Haltestellen, der Wegweiser und der Hinweisschilder wiederfindet
  • wurde eigens für den Ersatzverkehr konzipiert und vom Fahrzeughersteller MAN gebaut

Zur Generalsanierung der Riedbahn

Die Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim ist Teil des größten Infrastrukturprogramms in der Geschichte der DB. Damit werden die am stärksten befahrenen Bahnstrecken im deutschen Netz bis 2030 von Grund auf saniert. Mit ihrer Unternehmensstrategie der Starken Schiene verfolgt die DB das Ziel, mehr Verkehr auf die klimafreundliche Schiene zu verlagern.

Quelle: DB AG

Während der fünfmonatigen Bauarbeiten bis Dezember 2024 werden Regionalbahnen und S-Bahnen vollständig durch einen Ersatzverkehr mit Bussen ersetzt. Fernverkehrs- und Güterzüge fahren auf Umleitungsstrecken weiter. Im Regionalverkehr setzt die DB ausschließlich neue, eigene Fahrzeuge ein. Das Verkehrskonzept sieht vor, dass die Busse auf zwölf Linien alle 5 bis 15 Minuten fahren. Das sind in Summe über 1.000 Fahrten für rund 15.000 Reisende pro Tag.

Mehr zum Ersatzverkehrskonzept: www.bahn.de/ersatzverkehr-riedbahn

Weitere Informationen zur Generalsanierung unter: www.riedbahn.de 

Weitere Fotos und Videos vom heutigen Pressetermin in der DB-Mediathek

Über DB Regio

DB Regio ist der größte Anbieter von öffentlichem Personennahverkehr in Deutschland. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn betreibt mit rund 39.000 Mitarbeitenden bundesweit Zug- und Busverbindungen. DB Regio fährt auch die Metropol-S-Bahnen in Berlin, Hamburg, München, Rhein-Main und Stuttgart. Im ländlichen Raum ergänzt DB Regio die bestehenden Verbindungen durch eine wachsende Zahl an On-Demand-Verkehren. Leistungen im Nahverkehr werden in Deutschland per Gesetz von Bundesländern und Kommunen koordiniert.

oben im Bild (von links nach rechts): Busfahrerin Elma Midžić, DB-Vorständin Regionalverkehr Evelyn Palla, Vorstand DB Regio Straße Arne Schneemann und Busfahrer Marco Feid

28. Mai 2024, 16:29 Uhr
Stuttgart
DB fährt bis voraussichtlich Ende Juni 2024 Busse für S1

Aufgrund eines Erdrutsches nach starken Regenfällen in einem kleinen Bereich zwischen Titisee und Feldberg-Bärental ist der Streckenabschnitt zwischen Titisee und Seebrugg bis voraussichtlich Ende Juni 2024 gesperrt. Die Deutsche Bahn (DB) setzt für Fahrgäste Busse für zwischen Titisee und Seebrugg ein.

Momentan prüft die DB gemeinsam mit Fachexpert:innen und dem Besitzer des Grundstückes in dem Bereich die Beschaffenheit des Hanges und kümmert sich um dessen Sicherung. Bahnanlagen sind nicht beschädigt.

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Die DB bittet für die Einschränkungen um Verständnis und empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf bahn.de, in der App DB Navigator als auch bei bahn.de/Reiseauskunft. Zudem empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

28. Mai 2024, 14:00 Uhr
Stuttgart
Hangsicherung am Seelenwald-Steilhang abgeschlossen • DB erneuert rund 3,5 Kilometer Gleis • Vom 1. Juni bis 12. Juli 2024 Busse für Fahrgäste zwischen Triberg und Villingen im Einsatz

Die Deutsche Bahn (DB) investiert für eine starke Schiene weiter in ihre Infrastruktur. Auch auf der Schwarzwaldbahn geht es voran: Vom 1. Juni bis 12. Juli 2024 erneuert die DB das Gleis im Abschnitt Triberg–Gremmelsbach/Seelenwald, das während der Hangsicherungsarbeiten am Seelenwald-Steilhang als Zuweg und Baustelleneinrichtungsfläche genutzt wurde. Dafür packt die DB insgesamt 7.200 Meter Schiene, 3.600 Schwellen und rund 10.000 Tonnen Schotter an. Darüber hinaus führt die DB im Verlauf der Strecke bis St. Georgen weitere Instandhaltungsarbeiten, u. a. an einem Bahnübergang, durch.

Aufwändige Hangsicherung am Seelenwald-Steilhang abgeschlossen

Seit letztem Jahr sicherte die DB den rund 80 Meter hohen Steilhangabschnitt Seelenwald, der sich zwischen dem zweiten und dritten Seelenwaldtunnel oberhalb von Gremmelsbach befindet. Dafür bohrte die DB mit Hilfe eines Schreitbaggers insgesamt 136 Anker in die Felsen. Im Anschluss betonierten ausgebildete Kletter:innen Blöcke für die Anker, die den Hang wie ein Korsett auch für viele weitere Jahrzehnte stabil halten werden. Die Hangsicherungsmaßnahme ist abgeschlossen, es finden noch Restarbeiten statt.

Information zum Fahrplan

Für die Arbeiten vom 1. Juni bis 12. Juli ist eine Sperrung der Strecke zwischen Triberg und Villingen (Schwarzwald) notwendig. Die Züge der Linie RE 2 entfallen in diesem Abschnitt. Morgens und nachts fahren die Züge ab/bis Hornberg sowie vom 9. - 11. Juli ab/bis Singen (Hohentwiel). Es sind Busse für die Fahrgäste im Einsatz.

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Die Deutsche Bahn bittet Anwohnende und Fahrgäste für die Arbeiten um Verständnis. Informationen zu aktuellen Reiseverbindungen gibt es in der Reiseauskunft auf bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft.

22. Mai 2024, 11:00 Uhr
Stuttgart
Alle 150 Weichen für die Generalsanierung der Riedbahn kommen aus Witten • Bauteile werden auf den Tag genau an der Baustelle angeliefert • Auftrag macht großen Teil der jährlichen Produktion aus

In knapp zwei Monaten beginnt die Deutsche Bahn (DB) mit der Generalsanierung der hessischen Riedbahn – und dafür wird auch im nordrhein-westfälischen Witten bereits unter Hochdruck gearbeitet. Denn wenn von Mitte Juli bis Mitte Dezember Bauteams Infrastruktur, Technik und Bahnhöfe zwischen Frankfurt und Mannheim auf den modernsten Stand bringen, dürfen 150 nagelneue Weichen nicht fehlen. Die „stählernen Kolosse“ – eine Weiche wiegt im Durchschnitt rund 67 Tonnen – sind neben Schiene, Schotter und Schwellen ein wichtiges Fundament der Generalsanierung. Sie alle werden aus vielen Tonnen Stahl im DB-Werk in Witten produziert.

Dass die Weichen für das Mammutprojekt in Witten gefertigt werden, stand für die Beteiligten von Beginn an fest. Denn wenn es um Weichen geht, hat die Wittener Belegschaft nicht nur eine jahrzehntelange Expertise, sondern ist auch in der Quantität die unangefochtene Nummer Eins in Deutschland: Die Mitarbeitenden hier stellen knapp zwei Drittel aller Weichen her, die die DB jährlich neu verbaut oder austauscht.

Knapp zehn Prozent aller neuen Weichen aus Witten gehen in diesem Jahr zur Riedbahn

Trotzdem ist die Generalsanierung der Riedbahn auch für den Standort Witten eine echte Herausforderung. Denn die 150 Weichen, die während der Arbeiten zwischen Mitte Juli und Mitte Dezember auf einen Schlag benötigt werden, machen etwa zehn Prozent der Weichen aus, die das Werk in diesem Jahr insgesamt herstellt. Damit ist die Generalsanierung für das Weichenwerk ein besonders großer und arbeitsintensiver Auftrag. Sobald die Bauarbeiten im Juli losgehen, werden die ersten Weichen zur Baustelle gefahren und direkt eingebaut – für die Expert:innen in Witten ist das selbstverständlich, auch bei so einem XXL-Projekt.

Der Bedarf an Weichen in Deutschland wird in den kommenden Jahren noch weiter steigen. Wie sich das Werk in Witten dafür wappnet, lesen Sie . 

Die Generalsanierung der Riedbahn im Überblick

Die sogenannte Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim ist eine der am stärksten genutzten Eisenbahn-Korridore in Deutschland – sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. Pro Tag verkehren hier bereits heute mehr als 300 Züge. Und die Verkehrsmengen wachsen. Um die stetig steigenden Verkehrsmengen zu bewältigen und mehr Verkehr auf der klimafreundlichen Schiene zu ermöglichen, saniert die DB die Bestandsstrecke im zweiten Halbjahr 2024.

Mit der Generalsanierung der Riedbahn modernisiert die Deutsche Bahn erstmals neben der Infrastruktur gleichzeitig auch die Bahnhöfe. Alle geplanten Baumaßnahmen der kommenden Jahre werden somit innerhalb einer kompakten Sperrpause von fünf Monaten gebündelt. Neben den etwa 150 neuen Weichen aus Witten werden rund 1.200 Elemente der Leit- und Sicherungstechnik komplett ausgetauscht. Zudem erneuern Fachexpert:innen der DB 117 Kilometer Gleise, vier Bahnübergänge, 140 Kilometer Oberleitung und mehr als 10 Kilometer Lärmschutzwände. Außerdem entstehen drei neue Überholmöglichkeiten für Züge, die mehr Kapazität auf der Strecke schaffen. Entlang der Strecke erhalten 20 Bahnhöfe u.a. moderne Bahnsteigdächer, Wetterschutzhäuser, neue Wegeleitsysteme und Unterführungen, neue Beleuchtung sowie Rampen für den barrierefreien Zugang.

Kleinteilige Bauarbeiten sind auf der Strecke bis ins nächste Jahrzehnt damit nicht mehr erforderlich. Innerhalb weniger Monate wird die Riedbahn so zum leistungsfähigen Stabilitätsanker für das gesamte deutsche Schienennetz: Infrastrukturbedingte Störungen werden um mehr als 80 Prozent reduziert. Auch Verspätungen lassen sich besser vermeiden – durch neue Überholbereiche für Züge. Darüber hinaus erstrahlen die Bahnhöfe in neuem Glanz: Mit besserer Reisenden-Information, attraktiven Außenbereichen und mehr Barrierefreiheit.

Weitere Informationen zu der Generalsanierung der Riedbahn finden Sie hier.

13. Mai 2024, 17:00 Uhr
Stuttgart
Vorbereitungen für Arbeiten zwischen Frankfurt und Mannheim laufen auf Hochtouren • Verkehrskonzept nach Generalprobe im Januar weiterentwickelt • Sämtliche Änderungen im Personenverkehr bereits in Fahrplan eingearbeitet • Zusätzliche Infos für Reisende und Anwohnende ab Ende Mai

In gut zwei Monaten startet die Deutsche Bahn (DB) mit der Generalsanierung der Riedbahn – dem ersten Korridor des künftigen deutschen Hochleistungsnetzes. Für einen deutlich attraktiveren, verlässlicheren Bahnverkehr und eine starke Schiene erledigt die DB ab Mitte Juli zwischen Frankfurt und Mannheim alle geplanten Maßnahmen der kommenden Jahre in einer fünfmonatigen Bauphase. Das Riedbahnteam steht dafür bereits in den Startlöchern: Die Planungen für Baustelle, Verkehrskonzept, Personal und Logistik laufen auf Hochtouren. Auch bei den beauftragten Baufirmen sind eine Vielzahl an Mitarbeitenden mit den Vorbereitungen beschäftigt. Dabei fließen insbesondere auch Erfahrungen aus der Generalprobe im Januar mit ein. So hat die DB für eine weitere Optimierung des Ersatzangebotes die Wünsche von Kund:innen, Gemeinden, Aufgabenträgern, Zweckverbänden, Ländern und Eisenbahnen berücksichtigt. Im Ergebnis wurden etwa Fahrtzeiten der Ersatzbusse angepasst oder beschleunigt sowie Linien durch zusätzliche Haltepunkte ergänzt. Mit Start der Bauarbeiten steht den Fahrgästen im Nahverkehr zudem eine Flotte aus 150 neuen barrierefreien Bussen zur Verfügung. Zwischen Frankfurt Flughafen und Mannheim fährt der Fernverkehrs-Ersatzbus (IC-Bus). Mit dem weiterentwickelten Verkehrskonzept ist gewährleistet, dass Reisende zwischen Frankfurt und Mannheim während der Generalsanierung von Strecke, Bahnhöfen und Technik bestmöglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil bleiben und Waren weiter an ihre Ziele gelangen. 

Sämtliche Änderungen im Personenverkehr sind in den Fahrplan eingearbeitet. Die Verbindungen während der Riedbahnsanierung sind in den elektronischen Auskunftsmedien der Deutschen Bahn wie www.bahn.de oder in der App DB Navigator abrufbar. Wer für den Zeitraum zwischen Mitte Juli und Mitte Dezember sein Ticket bucht, bekommt bereits jetzt die dann geltenden Verbindungen und Reisezeiten angezeigt. Ab Ende Mai informiert die DB Reisende und Anwohner:innen ergänzend auch noch einmal über Memokarten, Plakate und Aushänge in den Bahnhöfen oder per Post. Von Ende Juni bis Anfang Juli ist das DB-Infomobil für einen persönlichen Austausch in den Gemeinden entlang der Strecke vor Ort.  

Weitere Informationen zur Generalsanierung der Riedbahn unter:  www.riedbahn.de und www.deutschebahn.com/riedbahn 

Stand der Bauvorbereitungen  

Für einen pünktlichen Anlauf der Generalsanierung hat die DB in den vergangenen Monaten gemeinsam mit den beauftragten Baufirmen Spezialmaschinen, Technik und Fachkräfte organisiert. Auch das benötigte Material ist bestellt und zum Baustart verfügbar. Unter anderem 300.000 Tonnen Schotter, 200.000 Schwellen, 117 Kilometer Gleise und 150 Weichen sind erforderlich, um die Riedbahn von Grund auf zu erneuern. Mit der Produktion der Weichen sind die Spezialist:innen im Weichenwerk Witten betraut. Um die Baustoffe möglichst nah an der Strecke bereitzustellen, hat die DB temporäre Lagerflächen wie in Gernsheim eingerichtet.  

Parallel erledigen die Bauteams wichtige vorbereitende Arbeiten, die keinen Einfluss auf den Bahnverkehr haben. Dazu gehört, dass Schaltschränke sowie Daten- und Stromkabel für die neue elektronische Stellwerkstechnik neben der Strecke installiert und verlegt werden. Auf der Zielgeraden liegt auch die Erstellung der Bauablaufpläne. Bis zum Start der Generalsanierung erstellen die Baufirmen mit der DB zudem hunderte Ausführungsplanungen.  

Damit die Züge des Personen- und Güterverkehrs während der Arbeiten auf der Riedbahn verlässlich über die Umleitungsstrecken fahren können, hat die DB auch in die dortige Infrastruktur investiert. Zwischen Februar und Mai haben die Bauteams vor allem Gleise und Weichen auf der Main-Neckar-, Alsenz- und Ludwigsbahn instandgesetzt und die Strecken technisch für zusätzliche Verkehre ausgerüstet. Auf der Alsenzbahn erweitert die DB zusätzlich ab Mitte Mai noch drei Tunnel. Bis Mitte Juni elektrifiziert die DB die Nibelungenbahn im Abschnitt Hofheim – Bürstadt. 

Optimiertes Ersatzkonzept 

150 purpurfarbene barrierefreie DB-Busse ersetzen Nahverkehrszüge 

Während der Generalsanierung der Riedbahn setzt die DB für die betroffenen Regional- und S-Bahnen ausschließlich 150 eigene barrierefreie Überland- und Gelenkbusse mit Autobahnzulassung ein. Die purpurfarbenen gut erkennbaren Fahrzeuge verfügen über WLAN und USB-Ladebuchsen, komfortable Sitze mit verstellbaren Armlehnen und Sicherheitsgurte. Am 29. Mai stellt die DB in Darmstadt die neue Busflotte im Detail vor. 

Enger Bus-Takt mit Anknüpfung zum Bahnverkehr, zusätzliche Verbesserungen durch schnellere Verbindungen und verlängerte Linien 

Um den Reisenden einen engen Takt anzubieten, besteht das Ersatzangebot aus insgesamt 12 Buslinien und knüpft möglichst oft Verbindungen zum bestehenden Regional- und S-Bahn-Verkehr sowie zu städtischen Verkehrsangeboten. Die Busse fahren mindestens alle 5 bis 15 Minuten – das sind in Summe rund 1.000 Busfahrten pro Tag. Sollte die Kapazität eines Fahrzeugs bei hohem Reisendenaufkommen erschöpft sein, können die Kund:innen in kurzer Zeit in den nächsten Bus einsteigen. Für die Fahrt mit den Ersatzbussen muss je nach Tageszeit deutlich mehr Zeit als mit dem Zug eingeplant werden.  

Während der Riedbahn-Generalsanierung können die Fahrgäste wählen, ob sie Busse nutzen, die an allen üblichen Bahnhalten stoppen oder mit Express-Bussen fahren, die im Halbstundentakt schnell zwischen Riedstadt-Goddelau und Frankfurt Hauptbahnhof unterwegs sind. Für Fahrgäste zwischen Riedstadt-Goddelau und Mannheim wird zudem eine Linie beschleunigt. 

In Frankfurt fahren die Busse bis zu den S-Bahn-Stationen Frankfurt Hauptbahnhof, Niederrad und Gateway Gardens am Flughafen. Dort ist der Umstieg zum Frankfurter Flughafen und in Verkehrsangebote in die Frankfurter Innenstadt möglich. Die Ersatzbusse für die S7 verkehren weiter nach Frankfurt Hauptbahnhof.  

In Mannheim enden die Busse in den Hauptverkehrszeiten an der Station Mannheim-Luzenberg. Von dort ist die Weiterfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie der Straßenbahn möglich. Nachts und an Sonntagen verkehren die Busse bis zum Mannheimer Hauptbahnhof.  

Hinzu kommen Buslinien, die als Querverbindungen von Riedstadt-Goddelau und Gernsheim nach Darmstadt fahren, wo ebenfalls der Umstieg auf den bestehenden Regionalbahnverkehr möglich ist. Eine weitere Buslinie verbindet die Stationen Zeppelinheim, Walldorf und Mörfelden und bindet diese an den Halt Langen an, wo Verbindung zum Regionalverkehr und zur S-Bahn besteht.   

Anpassungen nach Generalprobe im Januar im Detail: 

  • Beschleunigung Bus Q1 zwischen Riedstadt-Goddelau und Bürstadt (ca. 10 Minuten schneller) 
  • Optimierung einzelner Streckenabschnitte, z.B. Darmstadt–Bensheim, bis zu 7 Minuten kürzere Fahrzeit 
  • Bus S9E von Groß Rohrheim bis Mannheim wird durch Verlängerung von Q1 (Darmstadt–Mannheim) ersetzt 
  • Verlängerung Bus Q1 nach Mannheim (vorher: bis Riedstadt-Goddelau) 
  • Verlängerung Bus Q2 (Frankfurt–Walldorf–Langen) nach Frankfurt Hauptbahnhof (statt Neu-Isenburg) 

Bewährtes Konzept bleibt: Zusätzliche Sitzplätze im Nahverkehr auf den Umleitungsstrecken  

Um auf den benachbarten Strecken Platz für umgeleitete Züge zu machen, müssen teilweise auch zwischen Frankfurt und Heidelberg (Main-Neckar-Bahn) sowie auf der Strecke Mainz – Worms – Mannheim/Ludwigshafen (Ludwigsbahn) Regionalzüge durch Busse ersetzt und Takte ausgedünnt werden. Um dies auszugleichen, kommen auf der Main-Neckar-Bahn und der Worms-Strecke während der Generalsanierung Regionalexpresszüge (RE) mit bis zu 800 Sitzplätzen je Zugfahrt zum Einsatz.  

Auf der Main-Neckar-Bahn fahren diese RE im Halbstundentakt von/nach Frankfurt abwechselnd bis Mannheim bzw. Heidelberg. Hinzu kommt ein Bus-Pendelverkehr, der halbstündlich abwechselnd zwischen Darmstadt und Bensheim bzw. zwischen Bensheim und Ladenburg fährt, damit auch die Zwischenhalte an der Bergstraße angefahren werden. Zusätzlich sind in der Hauptverkehrszeit Verstärkerzüge der Linie S6 zwischen Mannheim Hauptbahnhof und Bensheim unterwegs. Die Halte Weinheim-Lützelsachsen und Weinheim-Sulzbach fahren Busse an.   

Auf der Strecke Mainz – Mannheim/Ludwigshafen fahren stündlich RE als „Stadtexpresszüge“ zwischen Frankfurt, Mainz und Mannheim. Als zweite stündliche Linie ist die S-Bahn zwischen Mannheim, Worms und Wiesbaden unterwegs. Sie stellt den Anschluss Richtung Hofheim-Bürstadt / Bensheim (RB 63) sicher und verbindet die Ersatzverkehre der Riedbahn zusätzlich mit Mannheim.  

Weitere Fahrtmöglichkeiten bringen Querverbindungen zwischen Darmstadt und Wiesbaden sowie Bensheim und Worms. Die Linie von Darmstadt nach Wiesbaden (RB75) wird während der Generalsanierung entweder über Mainz-Kastel bzw. von Darmstadt Hauptbahnhof über den Mainzer Hauptbahnhof nach Bingen geführt.   

Fernverkehr: Umleitungen über alternative Routen und Ersatzverkehr (IC-Bus) zwischen Frankfurt Flughafen und Mannheim  

Die Fernverkehrszüge werden zum Großteil über die parallel zur Riedbahn verlaufenden Strecken Mainz – Worms – Mannheim/Ludwigshafen (Ludwigsbahn) und Frankfurt – Darmstadt – Heidelberg (Main-Neckar-Bahn) umgeleitet. Damit möglichst viele Züge mit gleicher Geschwindigkeit auf den alternativen Routen verkehren können, müssen die ICE/IC außerdem etwas langsamer fahren. Die Reisezeit verlängert sich so um circa 30 Minuten.   

Auch wenn die Kapazität auf den Umleitungsstrecken begrenzt ist, kann die DB noch rund zwei Drittel des Angebotes fahren. Es kommen weiterhin die längsten Züge mit der größtmöglichen Sitzplatzkapazität zum Einsatz. Zudem enden einige Züge/Linien in Frankfurt oder Mannheim. Der Frankfurter Flughafen ist weiterhin mit einem Umstieg in Frankfurt Hauptbahnhof oder Mainz Hauptbahnhof erreichbar. Ergänzend setzt die DB zwischen Frankfurt Flughafen und Mannheim für eine direkte Verbindung halbstündlich Ersatzbusse (IC-Busse) ein, die mit Fernverkehrsfahrscheinen nutzbar sind.  

07. Mai 2024, 12:05 Uhr
Stuttgart
Zugtaufe in Singen: Intercity 2 „Hegau“ fährt für das Vulkan- und Burgenland über die Gäubahn • Doppelstock-IC bietet besonders viele Sitzplätze und hohen Komfort • Stündliche Direktverbindungen zwischen Stuttgart und Zürich

Mit „Hegau“ über die Gäubahn: Der Intercity 2 trägt die Vulkan- und Burgenregion bei Singen künftig als Botschafter von Stuttgart nach Zürich und zurück. Heute tauften Dr. Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn (DB) für das Land Baden-Württemberg, Michael Theurer, Eisenbahnbeauftragter beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, und Bernd Häusler, Oberbürgermeister Stadt Singen, den Intercity 2 in Singen gemeinsam feierlich auf den Namen „Hegau“. Die zuverlässigen Doppelstockzüge stehen mit einem großen Angebot an Sitzplätzen für umweltfreundliches Reisen, hohen Komfort und Service. „Hegau“ fährt Fahrgäste der DB im Stundentakt über die Gäubahn – mit 100 Prozent Ökostrom, direkt und ohne Umstieg. Die DB investiert im Rahmen ihrer Strategie der starken Schiene bis zum Jahr 2030 rund 12 Milliarden Euro in die Modernisierung ihrer ICE- und Intercity-Flotte. Damit reduziert die DB das Durchschnittsalter der Fernverkehrszüge von heute 18 auf dann 12 Jahre.

Dr. Clarissa Freundorfer: „Ab heute ist ein frisch getaufter Intercity 2 als Botschafter für den Hegau unterwegs. Das freut mich sehr. Besucherinnen und Besucher des Naturraums bei Singen am Bodensee profitieren besonders von den modernen Zügen auf der Gäubahn: Sie reisen mit unseren Fernverkehrszügen umweltfreundlich, komfortabel, und dank einer Kooperation mit dem Land auch günstig mit Tickets des Nahverkehrs. Damit bieten wir unseren Fahrgästen auf einer der wichtigsten grenzüberschreitenden Bahnverbindungen ein hochattraktives Angebot und bringen ganz im Sinne unserer Strategie der starken Schiene mehr Menschen auf die umweltfreundliche Schiene.“

Michael Theurer: „Die Gäubahn ist nicht nur regional, sondern auch international eine wichtige Schienenverbindung. Ganz im Sinne des Europataktes können Reisende bereits seit letztem November stündlich zwischen Stuttgart und Zürich komfortabel per Zug reisen. Das macht es zu einer attraktiven und vor allem umweltfreundlichen Reiseoption. Persönlich kann ich es zudem sehr empfehlen, sich einmal vom Namen des Zuges inspirieren zu lassen und die Reise auf der Gäubahn für eine Erkundung der einzigartigen Natur des Hegau zu unterbrechen.“

Winfried Hermann: „Ein schöner Doppelstock-IC bekommt den Namen einer sehr schönen Region. Der Hegau ist zugleich ein wichtiges Ziel der Gäubahn. Dank der Förderung des Landes gilt hier das Nahverkehrsticket auch im IC.“

Bernd Häusler: „Singen feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Jubiläum. Einen großen Anteil an unserer tollen wirtschaftlichen Stadtentwicklung hat die Bahn, die eng verbunden ist mit den Ansiedlungen unserer Großbetriebe wie Maggi, Georg Fischer und der Alu Singen. Deshalb freut mich die Zugtaufe in Singen 2024 ganz besonders. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Singen und unser Hegau die Wertschätzung auf der Fernbahnstrecke zwischen Stuttgart und Zürich erhalten, die für eine Mobilitätswende notwendig sind.“

Intercity 2 mit deutlichem Komfort für Fahrgäste

Der Doppelstockzug bietet rund 480 Sitzplätze, davon etwa 60 in der 1. Klasse. Alle Fahrzeuge verfügen über WLAN und Steckdosen an jedem Sitzplatz. Außerdem kommen mobilfunktransparente Scheiben für stabilen Mobilfunkempfang an Bord zum Einsatz. In den Zügen befinden sich vier Reisecafés für Snacks und Getränke, darunter Kaffeespezialitäten. Darüber hinaus findet in beiden Klassen auch ein Service am Platz statt.

Die Züge verfügen über einen rollstuhlgerechten Bereich mit zwei Rollstuhlstellplätzen. An Bahnsteigen mit einer Höhe von 55 Zentimetern ist der Einstieg stufenlos. Eine mobile Rampe überbrückt die Differenz bei anderen Bahnsteighöhen. Für Radfahrer:innen können acht Fahrräder untergebracht werden. Der neu eingerichtete Familien- und Kleinkindbereich bietet zudem einen Stellplatz für Kinderwagen.

Stündliche Direktverbindungen zwischen Stuttgart und Zürich

Für eine starke Schiene hat die DB die sechsteiligen Intercity 2-Züge mit dem für Fahrten in die Schweiz erforderlichen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. So sind Fahrgäste der DB von Stuttgart bis Zürich direkt und ohne Umstieg unterwegs.

Zugtaufe Intercity 2 Hegau (Foto: DB AG)
Zugtaufe Intercity 2 Hegau (Foto: DB AG)
Quelle: DB AG
Bei der Zugtaufe des Intercity 2 auf den Namen "Hegau": Bernd Häusler, Oberbürgermeister der Stadt Singen (2.v.l.), Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg (4.v.l.), Michael Theurer, Eisenbahnbeauftragter beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr (5.v.l.), und Dr. Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte der DB für das Land Baden-Württemberg (7.v.l.) mit weiteren Vertreter:innen aus der Politik und von der DB.

26. April 2024, 10:56 Uhr
Stuttgart
Planungsstart für mehr Barrierefreiheit rückt in greifbare Nähe • Taktiles Leitsystem und Aufwertung der Unterführung

Der Grundstein für mehr Komfort und Barrierefreiheit für Fahrgäste am Bahnhof Bietigheim-Bissingen ist gelegt: Mit ihrer Unterschrift unter dem ersten gemeinsamen Finanzierungsvertrag gaben heute Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest Personenbahnhöfe der DB InfraGO AG, und Jürgen Kessing, Oberbürgermeister der Stadt Bietigheim-Bissingen den Startschuss für die Planung des barrierefreien Ausbaus am Bahnhof.

Mit der Zeichnung des Finanzierungsvertrages (Leistungsphasen 1-4 gemäß deutscher Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI) kann die Deutsche Bahn (DB) mit der Planung des Ausbauprojekts starten. In diesen Projektphasen werden alle notwendigen Grundlagen erarbeitet und basierend darauf die infrastrukturell erforderlichen Maßnahmen abgeleitet und untersucht. Die Stadt Bietigheim-Bissingen und die DB investieren gemeinsam rund 760.000 Euro in die ersten vier Planungsphasen, wobei sich die Stadt mit 375.000 Euro beteiligt.

Der Gesamtwertumfang für das Projekt liegt bei rund 10,5 Millionen Euro (Stand 2023). Es wird von der Stadt Bietigheim-Bissingen, dem Land Baden-Württemberg und der DB im Rahmen der Bahnhofsmodernisierungsinitiative Baden-Württemberg finanziert.

Im Rahmen des Projekts wird die DB am Bahnhof in Bietigheim-Bissingen den Bahnsteigbelag an den Gleisen 5/6 sowie 7/8 erneuern und mit einem taktilen Wegeleitsystem für Menschen mit Sehbehinderung ausstatten. Neue Bahnsteigdächer sowie eine moderne Beleuchtungsanlage sorgen für einen angenehmeren Aufenthalt. Die DB widmet sich auch der Unterführung: Sie wird gestalterisch aufgewertet und mit zusätzlicher Beleuchtung ausgestattet.

Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest Personenbahnhöfe der DB InfraGO AG: „Mit der Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung zur Modernisierung und zum vollständigen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Bietigheim-Bissingen gehen wir für eine Starke Schiene einen weiteren Schritt hin zu bequemen Reisen in Baden-Württemberg. Unser klares Ziel ist: Mehr Reisende für die klimafreundliche Bahn gewinnen. Moderne und barrierefrei ausgebaute Bahnhöfe machen den Umstieg auf die Schiene attraktiv und ermöglichen allen Menschen den Zugang zu einer nachhaltigen Mobilität. Unser Dank gilt der Stadt Bietigheim-Bissingen und der Landesregierung in Baden-Württemberg für die finanzielle Beteiligung an diesem wichtigen Bahnhofsprojekt."

Jürgen Kessing, Oberbürgermeister der Stadt Bietigheim-Bissingen: „Der Bahnknotenpunkt Bietigheim-Bissingen ist für unsere Stadt seit jeher ein bedeutender Standortfaktor. Daher begrüße ich die Investitionen in die Anlagen durch Bahn und Land. Im Sinne der bisher sehr guten und offenen Zusammenarbeit mit den Projektverantwortlichen freue ich mich nun über den zweiten Schritt. Wir leisten unseren ergänzenden Beitrag im Bewusstsein um die hohe Relevanz des Projekts.“

Baubürgermeister Michael Wolf: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Aufwertung von Bahnsteig, Unterführung und Empfangsgebäude gemeinsam das Bahnfahren attraktiver machen können. Das betrifft insbesondere auch die Aufwertung des Ausgangs der Unterführung Richtung Lother-Späth-Carreé. Für mich ist das Projekt ein echter und relevanter Beitrag zur Stadtentwicklung und zur Verkehrswende.“

Mit einem Baubeginn ist, unter der Voraussetzung der gesicherten Gesamtfinanzierung aufgrund der Planungs- und Genehmigungsvorläufe, voraussichtlich ab Frühjahr 2029 zu rechnen.

Bahnhofsmodernisierungsinitiative in Baden-Württemberg

Bietigheim-Bissingen ist einer von insgesamt 51 Bahnhöfen der im Zuge der Bahnhofsmodernisierungsinitiative in Baden-Württemberg modernisiert wird. Im Juni 2020 schlossen das Land Baden-Württemberg und die DB die Rahmenvereinbarung über die Bahnhofsmodernisierungsinitiative „Bahnhof der Zukunft“ (BMP II) ab. Sie schließt an das Vorgängerprogramm aus dem Jahr 2009 an. Ziel ist es, die Barrierefreiheit, das Erscheinungsbild und die Mobilitätsfunktion der Bahnhöfe der Deutschen Bahn in Baden-Württemberg weiter zu verbessern. Bis voraussichtlich 2029 sollen 51 Bahnhöfe in Baden-Württemberg mit der Initiative modernisiert werden. Das Land, die DB und die Kommunen investieren dafür insgesamt 430 Millionen Euro.

25. April 2024, 15:00 Uhr
Stuttgart
DB, Land und Gemeinde feiern Startschuss der Arbeiten • Barrierefreier Ausbau durch Bahnsteigerhöhung und Aufzüge

Mehr Komfort für Fahrgäste am Bahnhof Gäufelden: Für eine Starke Schiene baut die Deutsche Bahn (DB) die Station vollständig barrierefrei aus. Bei einem symbolischen Spatenstich gaben heute Martin Büchle, Bahnhofsmanager Karlsruhe der DB InfraGO AG, Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg und Benjamin Schmid, Bürgermeister der Gemeinde Gäufelden, symbolisch grünes Licht für die Bauarbeiten.

Martin Büchle: „Hier am Bahnhof Gäufelden rücken wir erneut den Menschen in den Mittelpunkt. Denn Zugang zu grüner Mobilität steht allen zu. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit allen Beteiligten einen weiteren Schritt in Sachen Barrierefreiheit an den Bahnhöfen in Baden-Württemberg gehen. So gewinnen wir noch mehr Reisende für die klimafreundliche Bahn.“

Elke Zimmer: „Gerade Menschen, deren Mobilität eingeschränkt ist, sind häufig in besonderem Maß auf Busse und Bahnen angewiesen. Ein wichtiges Ziel des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG) ist deshalb der barrierefreie Umbau von Bahnhöfen, um so jedem und jeder die Nutzung des ÖPNV als klimafreundliche Mobilitätsform zu ermöglichen. Hier am Bahnhof in Gäufelden werden die beiden neuen Aufzüge vielen Fahrgästen helfen, und zwar Menschen mit einer körperlichen Beeinträchtigung genauso wie Menschen mit Fahrrädern, Kinderwagen oder schwerem Gepäck. Ich freue mich, dass wir als Verkehrsministerium dieses Projekt mit über 700.000 Euro unterstützen können.“

Benjamin Schmid: „Die Freude über den Baubeginn am Haltepunkt Gäufelden ist groß. Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, insbesondere die Herstellung der vollständigen Barrierefreiheit inklusive Aufzugsanlagen, erfüllen eine seit langem ausgesprochene Forderung und einen Wunsch unserer ganzen Bürgerschaft. Wir sprechen hier von einer Infrastrukturmaßnahme von der tatsächlich die ganze Bevölkerung profitiert.“

Im Zuge der Arbeiten erhöht die DB den Mittelbahnsteig auf eine zu den Zügen passende Höhe (76 Zentimeter) und verbreitert ihn zudem auf über zwei Meter. Zwei Aufzüge am Bahnhofsvorplatz und am Mittelbahnsteig sorgen für einen komfortablen und stufenfreien Zugang zu den Bahnsteigen. Ein Leitsystem leitet Menschen mit Sehbehinderung künftig durch die Station. Darüber hinaus plant die DB, den Bahnhofsvorplatz sowie die Unterführung für einen angenehmeren Aufenthalt zu modernisieren.

Die Arbeiten haben Mitte März gestartet und dauern bis voraussichtlich Anfang Oktober an. Insgesamt investieren Bahn und Bund (rund 7 Millionen) sowie das Land und die Gemeinde (rund 1 Million) 8 Millionen Euro in die Maßnahme.

Hinweis an die Redaktionen: In den Pfingstferien setzt die DB auf der Gäubahn ein umfangreiches Bauprogramm um. Mehr Informationen zum Fahrplan- und Ersatzangebot finden Sie hier. 

17. April 2024, 10:23 Uhr
Stuttgart
DB hat rund 640.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit investiert • Symbolische Inbetriebnahme mit Klient:innen von Atrio Leonberg

Mehr Komfort für Fahrgäste am Bahnhof Weil der Stadt: Die Deutsche Bahn (DB) hat die beiden Aufzüge am Mittelbahnsteig sowie am Bahnhofsvorplatz der Station erneuert. Damit profitieren Reisende ab sofort von einem zuverlässigeren Betrieb der Anlagen. Insgesamt investierten Bahn und Bund rund 640.000 Euro.

Gestern nahm Michael Groh, Leiter Regionalbereich Personenbahnhöfe Südwest DB InfraGO AG, gemeinsam mit Klient:innen und einem Assistenten des Atrio die neuen Aufzüge symbolisch in Betrieb. Atrio Leonberg ist ein Unternehmensverbund, der in Leonberg und Umgebung unterschiedliche Wohnprojekte und Werkstätten für Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung anbietet.

Michael Groh: „Ich freue mich sehr darüber, dass wir heute gemeinsam mit Atrio Leonberg die Aufzüge in Weil der Stadt wieder in Betrieb nehmen können. Gerade für Menschen mit Behinderungen ist die Barrierefreiheit an unseren Bahnhöfen von großer Bedeutung – und uns daher ein großes Anliegen. Mein Dank gilt allen Bewohner:innen von Atrio Leonberg für Ihr Verständnis und Ihre Geduld während der Bauarbeiten.“

Markus Metz, Vorstand Atrio Leonberg: „Entfernung bzw. eingeschränkte Mobilität ist für Menschen mit körperlicher Behinderung eine wirklich „starre“ Barriere. Eine Barriere die den Zugang zur Gesellschaft und zum Alltagsleben unterbricht. Technische Hilfsmittel wie ein Aufzug, bieten für alle Menschen in unserer Gesellschaft eine „Erleichterung“. Für Menschen aber, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, können sie der einzige Schlüssel zur Teilhabe am öffentlichen Nahverkehr und damit am gesellschaftlichen Leben sein. Insofern freuen wir uns riesig über die Neueröffnung der Aufzüge am Bahnhof in Weil der Stadt.“

09. April 2024, 10:00 Uhr
Stuttgart
Fahrgäste dank erhöhten Bahnsteigen und taktilem Bodenleitsystem künftig barrierefrei unterwegs • DB investiert rund 3,3 Millionen Euro

Mehr Barrierefreiheit am Bahnhof Karlsruhe-Mühlburg: Für eine Starke Schiene modernisiert die Deutsche Bahn (DB) die Station für insgesamt rund 3,3 Millionen Euro.

Die DB erhöht die Außenbahnsteige auf eine zu den Zügen passende Höhe von 55 Zentimetern, so dass Fahrgäste stufenfrei in die Züge einsteigen können. Ein taktiles Bodenleitsystem leitet Menschen mit Sehbehinderung künftig durch die Station. Zusätzlich installiert die DB an den Handläufen der Treppen Informationen in Braille-Schrift für eine bessere Orientierung. Eine neue Bahnsteigausstattung und -beleuchtung sowie eine modernisierte Unterführung sorgen für einen bequemeren Aufenthalt am Bahnhof.

Voraussichtlich im Herbst 2024 sind die Arbeiten abgeschlossen.

Informationen zu Reiseverbindungen

Während der Bauarbeiten steht der Bahnhof Karlsruhe-Mühlburg den Fahrgästen zwischen 8.30 und 16 Uhr nicht zur Verfügung. Fahrgäste gelangen weiterhin über die Fußgängerbrücke zur Haltestelle Lameyplatz.

Die Deutsche Bahn bittet Fahrgäste und Anwohnende für die Einschränkungen um Verständnis und empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft bahn.de, in der App DB Navigator, sowie unter kvv.de.

Die DB empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml

05. April 2024, 09:19 Uhr
Stuttgart
Ökologische Maßnahme im Rahmen der Erneuerung der Bahnbrücke über die Kirnau • DB investiert insgesamt rund 450.000 Euro • Fischtreppe sorgt für Passierbarkeit des Bachs

Für ein gesundes Ökosystem: Die Deutsche Bahn (DB) sorgt in der Region für eine ungehinderte Wanderung von Fischen an der Kirnau. Dafür installiert die DB in Abstimmung mit der Wasserbehörde eine Fischtreppe (auch Raugerinne-Beckenpass genannt) am alten steil abfallenden Wiesenwässerungswehr. Die fünf Becken der Fischtreppe aus grobem Steinmaterial dienen Fischen zur Überwindung von Höhenunterschieden im Gewässer und ist natürlichen Fließstrecken nachempfunden.

Fischtreppen bei Osterburken
Fischtreppen bei Osterburken
Quelle: DB AG

Seit Anfang März 2024 entstehen auf einer Länge von rund 17 Metern fünf terrassenartig angelegte Becken aus 70 cm langen Riegelsteinen, die den in der Kirnau beheimateten Bachforellen, Groppen und Bachneunaugen zukünftig zahlreiche Wanderungs- und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Damit wird die Kirnau ökologisch durchgängig. Eine sogenannte „Spundwand“ sorgt dafür, dass Fischtreppe überströmungssicher ist und somit auch Hochwasserereignissen standhält. 

Die Maßnahme ist Teil des Renaturierungsprojekts im Zuge der Erneuerung der Eisenbahnbrücke über die Kirnau in Osterburken, die 2021 in Betrieb ging. Bereits 2020 hatte die DB die Kirnau in drei Bereichen westlich der Brücke ökologisch aufgewertet: Die Ufer wurden abgeflacht, Flussbausteine im Bach eingebaut und Weiden gepflanzt. Insgesamt investiert die DB in die ökologische Maßnahme rund 450.000 Euro, 250.000 davon fließen in die Fischtreppe.

Fischtreppen bei Osterburken
Fischtreppen bei Osterburken
Quelle: DB AG

03. April 2024, 14:39 Uhr
Stuttgart
Rund 310.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit

Mehr Komfort für Fahrgäste am Bahnhof Mosbach-Neckarelz: Die Deutsche Bahn (DB) erneuert an der Station den Aufzug an Gleis 2/3. Fahrgäste profitieren damit künftig von einem verlässlicheren Betrieb der Anlage. Insgesamt investieren Bahn und Bund rund 310.000 Euro in die Maßnahme.

Die DB plant, auch den Aufzug an Gleis 1 zu tauschen. Derzeit laufen hierfür die Ausschreibungen.

Die Arbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2024 abgeschlossen sein. Bis dahin steht die Anlage nicht zur Verfügung. Die DB bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden, bis zur nächsten barrierefreien Station zu fahren und dort in die Gegenrichtung umzusteigen.

Darüber hinaus bittet die DB mobilitätseingeschränkte Reisende, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route. Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml 

27. März 2024, 17:00 Uhr
Stuttgart
Im Regionalverkehr fahren vom 2. April bis 17. Mai Busse für die Fahrgäste • Ab 30. März Umleitungen im Fernverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert vom 30. März bis 17. Mai zwischen Weinheim und Heidelberg/Mannheim die Gleise. Dadurch ergeben sich für die Fahrgäste folgende Änderungen im Fahrplan:

Regionalverkehr (2. April, 3:30 Uhr – 17. Mai, 1:30 Uhr):

  • Statt der Züge der Linien RE 60 (Frankfurt–Mannheim) fahren für die Fahrgäste zwischen Weinheim Hbf und Heidelberg Hbf/Mannheim Hbf Busse. Diese halten nicht in Neu-Edingen/Friedrichsfeld.
  • Auch für die Linie S6 (Mainz—Bensheim) sind zwischen Mannheim und Bensheim ersatzweise Busse im Einsatz.
  • Die Züge der Linie RB 67 (Frankfurt—Schwetzingen) fahren abweichend bis Mannheim Hbf. Die DB empfiehlt Fahrgästen, die Ersatzbusse der Linie RE 60 zu nutzen.
  • Die Züge der Linie RB 68 (Frankfurt–Wiesloch-Walldorf) fahren in Fahrtrichtung Frankfurt ab Heidelberg früher (zur Minute `16). Der Halt Heidelberg-Wieblingen entfällt.

Fahrgäste beachten bitte die teilweise vom Zugverkehr abweichenden Fahrzeiten der Ersatzbusse.

Fernverkehr:

  • Die ICE-Linie Stralsund–Hamburg–Gießen–Karlsruhe fährt vom 30. März bis 16. Mai 2024 nur auf dem Abschnitt zwischen Hamburg und Stralsund. Der Abschnitt zwischen Hamburg und Karlsruhe entfällt. Somit werden unter anderem die Zwischenhalte in Darmstadt, Bensheim und Weinheim nicht angefahren. Zwischen dem 17. und 26. Mai 2024 endet und beginnt diese Linie zum Teil aus Norden kommend in Heidelberg. Der Abschnitt zwischen Heidelberg und Karlsruhe entfällt. Zum Teil wird sie über Mannheim (ohne Halt) umgeleitet. In diesem Fall halten die Züge nicht in Darmstadt, Bensheim und Weinheim.
  • Vom 21. bis 28. April 2024 und an den Wochenenden vom 4. und 11./12. Mai 2024 wird die EC-Linie Frankfurt–München–Klagenfurt über Mannheim (ohne Halt) umgeleitet und hält nicht in Darmstadt, Bensheim und Weinheim. Die Fahrzeit verlängert sich um bis zu 15 Minuten.

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Diese Instandhaltungsarbeiten sind von langer Hand in den Jahresfahrplan eingetaktet. Die DB bittet um Verständnis, dass sie daher nicht mehr in die März-Sperrung der Strecke eingebettet werden konnten.

Die DB empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der App DB Navigator als auch bei bahn.de/Reiseauskunft. Zudem empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

26. März 2024, 15:00 Uhr
Stuttgart
DB baut drittes Modul für Kombinierten Verkehr zwischen Straße und Schiene • Investition von rund 53 Millionen Euro • Ausbau spart fast 14.000 Tonnen CO2 pro Jahr • Inbetriebnahme für Ende 2025 geplant

In der wirtschaftsstarken Metropolregion Stuttgart ist der Bedarf nach umweltfreundlichen Lösungen für den Transport von Waren und Gütern ungebremst hoch. Um mehr Güter auf die umweltfreundliche Schiene zu bringen, braucht es eine starke Schiene. Deshalb schafft die Deutsche Bahn (DB) im Umschlagterminal für den Kombinierten Verkehr (KV-Terminal) Kornwestheim zusätzliche Kapazitäten und erweitert es um ein drittes Modul. Auf dem Weg dorthin ist heute ein wichtiger Meilenstein erreicht worden: Ingrid Felipe, ehemalige Vorständin Infrastrukturplanung und -projekte DB InfraGO, Michael Theurer, Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr, sowie Daniel Güthler, Erster Bürgermeister der Stadt Kornwestheim, gaben symbolisch grünes Licht für den Baustart.

Ingrid Felipe: „Mit dem dritten Modul in Kornwestheim bedienen wir die steigende Nachfrage nach Kombiniertem Verkehr und treiben gleichzeitig die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene weiter voran. Der positive ökologische Effekt kann sich sehen lassen: Allein durch das neue Modul in Kornwestheim sparen wir rund 18,5 Millionen LKW-Kilometer und damit rund 14.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. So profitieren sowohl Kornwestheim und der Wirtschaftsstandort Stuttgart als auch die Umwelt auf lange Sicht.“

Michael Theurer: „Man kann es nicht oft genug betonen: der Kombinierte Verkehr ist das Rückgrat des Schienengüterverkehrs. Die knapp 42 Millionen Euro des Bundes sind darum gut investiertes Geld. Denn der Ausbau des Umschlagbahnhofs stärkt die logistische Anbindung der gesamten schwäbischen Wirtschaftsregion Stuttgart/Ludwigsburg und bringt uns so unseren verkehrs- und klimapolitischen Zielen wieder einen wesentlichen Schritt näher.“

Daniel Güthler: „Seit 1918, als der Landesgüterbahnhof in Kornwestheim in Betrieb genommen wurde, ist der Eisenbahn-Güterverkehr ein fester Bestandteil der Stadt. Zwar hat die Bedeutung als Arbeitgeber für die Kornwestheimerinnen und Kornwestheimer abgenommen, die überregionale Bedeutung des Umschlagterminals hat jedoch stark zugenommen. Der Warentransport über die Schiene stellt einen wichtigen Beitrag zur Energiewende dar und trägt dazu bei, den LKW-Verkehr auf den Autobahnen und dem überörtlichen Straßennetz zu reduzieren. Zudem ist das Umschlagterminal Kornwestheim ein wichtiger Faktor in der Wirtschaftsregion Stuttgart.“

Diese Vorteile bringt das dritte Modul im Umschlagterminal Kornwestheim

Mit der Erweiterung der Umschlagterminals Kornwestheim reagiert die DB auf die steigende Nachfrage für das Umladen von Gütern von der Straße auf die Schiene. Das dritte Modul macht das Umschlagterminal noch leistungsstärker und bringt damit die Region weiter voran. Durch die Verlagerung von Gütern auf die umweltfreundliche Schiene leistet das neue Modul außerdem einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

Das dritte Modul entsteht westlich der beiden bestehenden Module. Es wird mit zwei Portalkranen und vier Umschlaggleisen ausgestattet, die über eine Länge von 600 Metern genutzt werden können. Zusätzlich gehören zu dem neuen Modul eine Fahr-, eine Lade- und eine Rückfahrspur für LKW sowie zwei Abstellspuren für Container. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2025 geplant.

Im aktuellen Terminal werden pro Jahr etwa 130.000 Ladeeinheiten, beispielsweise Container oder Wechselbehälter, umgeladen. Nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen, dritten Moduls können zukünftig bis zu 50 Prozent mehr Ladeeinheiten umgeschlagen werden.

Insgesamt investieren Bahn und Bund rund 53 Millionen Euro. Die Europäische Union fördert das Projekt im Rahmen des Connecting Europe Facility (CEF)-Sonderprogramms „Military Mobility“ im Zeitraum 2023 bis 2026 mit 50 Prozent, also rund 21 Millionen Euro. Das Bahnprojekt wird kofinanziert von der Europäischen Union.

Startschuss Erweitung Ubf Kornwestheim (Foto: DB AG / Matt Stark)
Startschuss Erweitung Ubf Kornwestheim (Foto: DB AG / Matt Stark)
Quelle: DB AG / Matt Stark
Gaben symbolisch grünes Licht für den Baustart (v.l.n.r.): Thomas Wünsch, Leiter Terminal Kornwestheim & Stuttgart DUSS mbH, Andreas Schulz, Vorsitzender DUSS mbH, Michael Theurer, Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr, Petra Lux, Projektleiterin KV-Terminals DB InfraGO, Ingrid Felipe, ehemalige Vorständin Infrastrukturplanung und -projekte DB InfraGO, Dr. Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte der DB für Baden-Württemberg Daniel Güthler, Erster Bürgermeister der Stadt Kornwestheim.

25. März 2024, 15:16 Uhr
Stuttgart
Rund 730.000 Euro für mehr Komfort für Fahrgäste • Ganzheitliches Konzept umfasst unter anderem Gebäude, Treppen und Unterführung

Mehr Komfort für Reisende: Die Deutsche Bahn (DB) hat den Bahnhof Emmendingen modernisiert und aufgewertet. Dabei hat die DB einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Sowohl das Bahnhofsgebäude mit Wartehalle als auch die Unterführung und Treppen wurden berücksichtigt. Insgesamt hat die DB rund 730.000 Euro in den Bahnhof investiert.

Heute haben Rolf Band, Leiter Bahnhofsmanagement Freiburg, und Stefan Schlatterer, Oberbürgermeister der Stadt Emmendingen, die Neuerungen am Bahnhof vorgestellt:

Rolf Band: „Wir freuen uns, dass wir den Bahnhof Emmendingen für unsere Fahrgäste deutlich aufgewertet haben. Mit unseren Investitionen von über 700.000 Euro ist es uns gelungen, einen attraktiven Aufenthaltsort zu schaffen, an dem sich unsere Gäste wohlfühlen können. Wir haben den Bahnhof mit verschiedenen Maßnahmen ganzheitlich angepackt und ihn damit fit für die Zukunft gemacht.“

Stefan Schlatterer: „Als Mittelzentrum verbindet und versorgt Emmendingen die Region und ist Schnittpunkt für den öffentlichen Nahverkehr. Ich freue mich, dass unser „Zukunftsbahnhof“ jetzt noch mehr Aufenthaltsqualität bietet und so dafür sorgt, dass mehr Menschen umweltfreundlich mit Bus und Bahn unterwegs sind.“

Diese Neuerungen hält die DB für ihre Besucher:innen am Bahnhof Emmendingen bereit:

Bahnhofsgebäude und Bahnsteige

Die DB hat das Bahnhofsgebäude umfassend aufgewertet: Es hat neue Fenster bekommen und der verputzte Teil der Fassade einen frischen Anstrich. Auch die Wartehalle hat die Bahn umgestaltet. Ein auffälliges Fliesenmuster lässt sie zu einem ansprechenden Ort werden, neues Sitzmobiliar lädt zum Verweilen ein. Die DB hat außerdem die Schließfächer und die Schiebetür am Ausgang zur Unterführung ausgetauscht. Zusätzliche Wetterschutzhäuser auf den Bahnsteigen sorgen auch außerhalb des Gebäudes für mehr Komfort. Für einen optisch stimmigen Gesamteindruck erhielt auch das Nebengebäude einen neuen Anstrich.

Unterführung und Treppen

Neben der Wartehalle hat die DB auch die Unterführung mit dem auffälligen, neuen Fliesenmuster gestaltet. Reisende profitieren zudem von neuen Handläufen an den Treppen. Auch Radfahrende sind am Bahnhof künftig besser unterwegs: Für sie hat die DB Fahrradrinnen an den Treppen nachgerüstet. Eine neue Wegeleitung sorgt für mehr Orientierung im Bahnhofsumfeld.

Bürgermeister und DB-Verantwortliche am modernisierten Bahnhof Emmendingen
Bürgermeister und DB-Verantwortliche am modernisierten Bahnhof Emmendingen
Quelle: Foto: DB AG
Zeigen den modernisierten Bahnhof Emmendingen (v.l.n.r.): Stefan Schlatterer, Oberbürgermeister de Stadt Emmendingen, Rolf Band, Leiter Bahnhofsmanagement Freiburg, Peter Korella, Leiter Facilitymanagement im Bahnhofsmanagement Freiburg, und Udo Schoofs, Verkehrsplanung Stadt Emmendingen.

14. März 2024, 15:56 Uhr
Stuttgart
Baustart am 18. März 2024 • Erhöhte Bahnsteige, Aufzüge und Leitsystem sorgen für umfangreiche Barrierefreiheit • In den Pfingstferien sind Busse zwischen Herrenberg und Rottweil im Einsatz

Mehr Komfort für Fahrgäste am Bahnhof Gäufelden: Die Deutsche Bahn (DB) baut die Station vollständig barrierefrei aus. Dafür erhöht die DB den Mittelbahnsteig auf eine zu den Zügen passende Höhe (76 Zentimeter) und verbreitert ihn zudem auf über zwei Meter. Zwei Aufzüge am Bahnhofsvorplatz und am Mittelbahnsteig sorgen für einen komfortablen und stufenfreien Zugang zu den Bahnsteigen. Ein Leitsystem leitet Menschen mit Sehbehinderung künftig durch die Station. Darüber hinaus plant die DB, den Bahnhofsvorplatz sowie die Unterführung für einen angenehmeren Aufenthalt zu modernisieren. Insgesamt investieren Bahn und Bund (rund 7 Millionen) sowie das Land und die Gemeinde (rund 1 Million) 8 Millionen Euro in die Maßnahme.

Die Arbeiten starten am Montag, 18. März 2024, und dauern bis voraussichtlich Anfang Oktober an. Sie finden zwischen 25. März und 8. April, 8. Mai und 20. Juli sowie von 23. bis 25. September auch nachts statt. Dabei kann es zu Lärm kommen. Die DB bittet Anwohnende um Verständnis.

Information zu Reiseverbindungen

Im gleichen Zeitraum wie den Gäufeldener Bahnhof erneuert die DB zwei Brückenbauwerke auf der Gäubahn in Eutingen und Ergenzingen. In den baden-württembergischen Pfingstferien vom 18. Mai bis 1. Juni 2024 ist die Strecke zwischen Herrenberg und Rottweil für den Einhub der Brückenbauwerke sowie für Arbeiten am Bahnhof gesperrt. Es fahren Busse für die Fahrgäste. Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es in der Reiseauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator. Die Reiseverbindungen werden sukzessive in die Fahrplanmedien eingepflegt. Zudem empfiehlt die Bahn ihren Kund:innen, mehr Zeit für die Fahrten einzuplanen und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu wählen.

13. März 2024, 15:08 Uhr
Stuttgart
Arbeiten starten am 18. März 2024 • Umleitungen und Ampelregelung für Verkehrsteilnehmende • Tagsüber keine Einschränkungen im Zugverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert für eine moderne Infrastruktur vom 18. März bis voraussichtlich Mitte Mai 2024 den Bahnübergang in der Spaichinger Straße in Aldingen. Hierfür stattet die DB den Bahnübergang mit moderner Bahnübergangstechnik aus. Dazu zählen eine neue Lichtzeichenanlage und neue Schranken. An der Rottweiler Straße entstehen zusätzlich vorgeschaltete Lichtzeichen. Zudem erneuert die DB die Beschilderung, Straßenmarkierungen sowie das Beton-Schalthaus und führt Kabeltiefbau- sowie Asphaltarbeiten durch.

Für die Arbeiten ist der Bahnübergang von Montag, 18. März, bis Freitag, 17. Mai 2024, für Verkehrsteilnehmende gesperrt. In diesem Zeitraum ist auch die Spaichinger Straße im Bereich des Bahnübergangs voll gesperrt. Die Bahnhofstraße wird im Bereich des Bahnhofs von Montag, 18. März, bis Donnerstag, 28. März 2024, halbseitig und von Dienstag, 2. April, bis Freitag, 10. Mai 2024, voll gesperrt. Die Rottweiler Straße ist von Montag, 8. April, bis Freitag, 12. April 2024, halbseitig gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert, teilweise findet der Verkehr mittels Ampelregelungen statt. Fußgänger:innen können zur Querung der Bahnstrecke die Unterführung nutzen. Die Arbeiten finden auch nachts statt. Die DB bittet Anwohnende für die Einschränkungen um Verständnis.

Für die Arbeiten ist es teilweise notwendig, die Bahnstrecke nachts zu sperren: Den Abschnitt Spaichingen—Aldingen montags bis freitags vom 1. April - 10. Mai 2024 und den Abschnitt Neufra—Spaichingen täglich vom 11. - 17. Mai 2024 sowie vom 18. - 19. Mai 2024. Einzelne Verbindungen entfallen. Tagsüber läuft der Zugverkehr wie gewohnt.

Information zu Reiseverbindungen

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es in der Reiseauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator.

29. Februar 2024, 15:51 Uhr
Stuttgart
Rund 150.000 Euro für mehr Komfort für Fahrgäste • 10 Bahnhöfe entlang der Filstalstrecke profitieren • DB hat Handwerksbetriebe aus der Region beauftragt • Neuer Bahnhofsmanager Heiko Schmid: „Mit unseren attraktiven Bahnhöfen wollen wir Menschen in der Region von der Bahn überzeugen.“

Zehn auf einen Streich: Für mehr Komfort für Reisende hat die Deutsche Bahn (DB) zehn Bahnhöfe entlang der Filstalstrecke aufgewertet. Die Aufenthaltsqualität an den Bahnhöfen lag dabei im Fokus der Arbeiten. Beauftragt wurden ausschließlich Handwerksbetriebe aus Baden-Württemberg. Insgesamt hat die DB rund 150.000 Euro aus Eigenmitteln in die zehn Bahnhöfe investiert.

Besonders profitieren Fahrgäste am Bahnhof Süßen: Dort hat die DB gemeinsam mit dem Graffitikünstler Jeroo die Unterführung mit Naturmotiven künstlerisch aufgewertet. Heute haben Heiko Schmid, neuer Leiter Bahnhofsmanagement Ulm und Marc Kersting, Bürgermeister der Stadt Süßen, die Neuerungen bei einem gemeinsamen Presserundgang vorgestellt.

Heiko Schmid: „Mit unseren attraktiven Bahnhöfen wollen wir Menschen in der Region von der Bahn überzeugen. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Aufenthaltsqualität an den Bahnhöfen entlang der Filstalstrecke mit unseren Maßnahmen weiter steigern konnten. Hand in Hand mit Betrieben aus der Region konnten wir so rund 30 Maßnahmen innerhalb kürzester Zeit umsetzen. Besonders freue ich mich über das Ergebnis am Bahnhof Süßen. Mein besonderer Dank geht an den Künstler Jeroo, der die Unterführung umgestaltet hat.“

Marc Kersting: „Die Unterführung in Süßen ist ein hervorragend gelungenes Beispiel, wie attraktiv eine Bahnunterführung gestaltet werden kann. Naturmotive und künstlerische Gestaltung lassen den Fußgänger ein Wohlfühlen erleben. Der Künstler hat mit einer tollen Idee die Stadt Süßen mit der Natur zu verbinden dazu beigetragen, dass unter unseren Schülern die Süßener Unterführung als die beste im Filstal bezeichnet wird. Ich kann nur sagen: Bravo und Dankeschön an alle Beteiligten!“

Diese zehn Bahnhöfe profitieren von den Modernisierungsmaßnahmen

  • Süßen: u. a. künstlerische Gestaltung der Unterführung, Erneuerung des Wartehäuschens.
  • Reichenbach (Fils): u. a. neue Sitzbank an Bahnsteig 1, Graffitientfernung und instandgesetztes Wartehäuschen.
  • Faurndau: Aufgewertete Wartehäuschen.
  • Göppingen: u. a. Aufwertung der Unterführung und Graffitientfernung.
  • Eislingen: u. a. neue Abfallbehälter, modernisiertes Wartehäuschen, Graffitientfernung und neuer Anstrich in der Unterführung.
  • Geislingen West: u. a. Modernisierung der Bahnsteigdächer und Erneuerung des Schutzzauns an Gleis 103.
  • Geislingen (Steige): u. a. Installation zusätzlicher Abfallbehälter und Aschenbecher, Graffitientfernung sowie Modernisierung des Wartehäuschens.
  • Amstetten: u. a. Instandsetzung des Wartehäuschens an Bahnsteig 3.
  • Urspring: Instandsetzung des Wartehäuschens an Bahnsteig 2.
  • Westerstetten: Instandsetzung der Wartehäuschen an beiden Bahnsteigen.

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Ende des Sliders

28. Februar 2024, 12:43 Uhr
Stuttgart
Ausbildung bei der Bahn vereint Praxis, Schule und DB Training • DB startet mit 45 Nachwuchskräften in Freiburg in diesem Ausbildungsjahr

Die Deutsche Bahn (DB) bleibt bei der Einstellung von Nachwuchskräften auf Rekordkurs und investiert weiter kräftig in Ausbildung und Qualifizierung. In Freiburg wurde heute ein neuer Ausbildungsstandort der DB für zukünftige Lokführer:innen und Fahrdienstleiter:innen eröffnet. Dr. Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte für das Land Baden-Württemberg der DB, gab gemeinsam mit Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Freiburg, und Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg im Breisgau, symbolisch grünes Licht für den modernen Ausbildungsstandort.

Dr. Clarissa Freundorfer: „Nur mit qualifiziertem Nachwuchs gelingt es uns, die großen Herausforderungen Mobilitätswende und Klimaschutz zu meistern. Umso mehr freue ich mich, dass die Ausbildung zum Eisenbahner und zur Eisenbahnerin im Betriebsdienst nun auch an der Richard-Fehrenbach Gewerbeschule in Freiburg angeboten wird. Denn besonders in der Region Südbaden ist die Fachkräftesicherung der DB in Baden-Württemberg von essenzieller Bedeutung. Ein großes Dankeschön an das Regierungspräsidium und die Stadt Freiburg, die diesen Weg gemeinsam mit uns gehen.“

Bärbel Schäfer: „Um die ambitionierten Klimaschutzziele des Landes zu erreichen, müssen wir so viel Personen- und Güterverkehr wie möglich auf die Schiene bringen. Dafür braucht es auch gut ausgebildete Eisenbahnerinnen und Eisenbahner. Daher freue ich mich sehr, dass durch die Ausbildungsoffensive der Deutschen Bahn die im Regierungsbezirk Freiburg angebotenen Bildungsgänge durch zwei weitere zukunftsweisende Ausbildungen ergänzt werden.“

Martin Horn: „Wir freuen uns, dass wir die Initiative der Deutschen Bahn aufgreifen und die beiden Ausbildungsgänge einrichten können. Freiburg tut auf allen Ebenen viel, um die nachhaltige Mobilität kontinuierlich voranzubringen. Doch ohne Fachkräfte für die Schiene kann das nicht gelingen. Schön, dass in Zukunft mehr junge Menschen bei uns in diesem wichtigen Bereich ausgebildet werden.“

Die triale Ausbildung „Eisenbahner:innen im Betriebsdienst (EiB)“ wird ab jetzt an der Richard-Fehrenbach Gewerbeschule in Freiburg angeboten. Sie vereint Bausteine aus Praxis, Berufsschule und besondere Lehrgänge von DB Training. Zwei neue Ausbildungsklassen sollen die Ausbildungsoffensive im Großraum Freiburg vorantreiben. So konnten in diesem Jahr 45 neu eingestellte Auszubildende in Freiburg ihre Ausbildung beginnen. Und auch in den kommenden Jahren sollen jeweils etwa 50 Auszubildende starten.

Die DB bietet in Freiburg die Ausbildung für die Berufe Fahrdienstleiter:in und Lokführer:in an:

  • Die künftigen Fahrdienstleiter:innen (Eisenbahner:innen in der Zugverkehrssteuerung) sorgen nach ihrer dreijährigen Ausbildung unter anderem im Netz Freiburg in einem der rund 50 Stellwerke der Region dafür, dass Züge sicher unterwegs sind. Sie koordinieren den Güter- und Personenverkehr zwischen Basel und Baden-Baden sowie von Horb bis an den Bodensee.
  • Die künftigen Lokführer:innen sind nach ihrer Ausbildung als Lokrangierführer:innen oder Triebfahrzeugführer:innen unter anderem im Großraum Südbaden unterwegs.

Mit Freiburg ist die DB in Baden-Württemberg neben Ettlingen und Esslingen an insgesamt drei Berufsschulstandorten für die Ausbildung Eisenbahner:in im Betriebsdienst vertreten. Insgesamt 6.000 neue junge DB-Kolleg:innen sollen 2024 an Bord kommen, 770 davon in Baden-Württemberg.

Eröffnung des neuen Ausbildungsstandorts in Freiburg (Foto: DB AG)
Eröffnung des neuen Ausbildungsstandorts in Freiburg (Foto: DB AG)
Quelle: Foto: DB AG
Eröffnung des neuen Ausbildungsstandorts der DB in Freiburg

Gaben symbolisch grünes Licht für den modernen Ausbildungsstandort der DB in Freiburg (v.l.n.r): Dr. Clarissa Freundorfer, Konzernbevollmächtigte für das Land Baden-Württemberg der DB, sechs Auszubildende der DB, Bärbel Schäfer, Regierungspräsidentin des Regierungsbezirks Freiburg, Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg im Breisgau, Christine Buchheit, Bürgermeisterin der Stadt Freiburg im Breisgau, David Weltzien, Vorsitzender der Regionalleitung der Region Baden-Württemberg bei der DB Regio AG, und Rüdiger Weiß, Leiter Betrieb, Fahrplan, Vertrieb und Kapazitätsmanagement Region Südwest bei der DB InfraGO AG.

26. Februar 2024, 15:35 Uhr
Stuttgart
Rund eine Million Euro für mehr Komfort für die Fahrgäste • Ganzheitliches Konzept umfasst unter anderem Unterführungen, Treppen, Wartehalle und Bahnhofsumfeld • Neue Sitzgelegenheiten schaffen grüne und urbane Atmosphäre auf dem Vorplatz

Mehr Komfort für Reisende: Gemeinsam mit der Stadt Renningen hat die Deutsche Bahn (DB) den Bahnhof modernisiert und aufgewertet. Dabei haben Stadt und DB einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. Sowohl die Unterführungen und Treppen als auch das Bahnhofsgebäude sowie die Bahnsteige und das Bahnhofsumfeld wurden berücksichtigt. Insgesamt hat die DB rund eine Millionen Euro in den Bahnhof investiert.

Heute haben Nikolaus Hebding, Leiter Bahnhofsmanagement Stuttgart, und Wolfgang Faißt, Bürgermeister der Stadt Renningen, die Neuerungen am Bahnhof vorgestellt:

Nikolaus Hebding: „Wir freuen uns, dass wir den Bahnhof Renningen für unsere Fahrgäste deutlich aufgewertet haben. Mit unseren Investitionen von rund einer Million Euro sorgen wir dafür, dass sich unsere Gäste am Bahnhof wohlfühlen können. Gemeinsam mit den Maßnahmen aus dem Jahr 2021, als wir für die Fahrgäste unter anderem einen 24/7-Lebensmittelmarkt installiert haben, ergibt sich nun ein umfangreiches und ganzheitliches Konzept, mit dem wir den Bahnhof fit für die Zukunft gemacht haben. Ein deutliches Plus für die Region.“

Wolfgang Faißt: „Die Investitionen der Deutschen Bahn in den Bahnhof Renningen tragen dazu bei, dass der Bahnhof zu einer guten Visitenkarte nicht nur für die Deutsche Bahn, sondern auch für die Stadt Renningen wird. Deswegen ist die Modernisierung des Bahnhofs nur zu begrüßen.“

Diese Neuerungen hält die DB für ihre Besucher:innen am Bahnhof Renningen bereit:

Unterführungen, Treppen und Bahnsteige

Bereits 2021 hat die DB die Bahnhofsunterführung farblich neugestaltet und mit internationalen Grußtexten versehen. Die Wandgestaltung wurde nun auf die gesamte Unterführung erweitert und mit einem Graffitischutz versehen. Reisende profitieren zudem von neuer Beleuchtung und neuen Handläufen in den Treppenanlagen. Auch Radfahrende sind am Bahnhof künftig besser unterwegs: Für sie hat die DB Fahrradrinnen an den Treppen nachgerüstet. In den Treppenanlagen wurden Wände und Decken erneuert und auch die Boden- und Treppenbeläge erhielten eine neue Beschichtung.

Bahnhofsgebäude

Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes hat die Bahn Steinmetzarbeiten an der Fassade des historischen Bahnhofsgebäudes durchgeführt und zugleich neue Fensterläden angebracht. Im Inneren des Gebäudes wurde ebenfalls gearbeitet: Im Obergeschoss hat die Bahn beide Wohnungen vermietet. Im Erdgeschoss stehen ehemals leeerstehende Flächen als Büroräume zur Verfügung und sind bereits vermietet.

Bahnhofsumfeld

Auf dem Vorplatz des Renninger Bahnhofs wird die DB neue Sitzgelegenheiten – sogenannte „Freiraum-Kits“ – installieren. Sie sollen Reisende und Nutzer:innen des 24/7-Lebensmittelmarkts zum Verweilen einladen. Reisende finden am Mobility Hub Renningen zudem sämtliche Sharing-Angebote gebündelt an einem Ort und können bequem vom Zug auf E-Roller und Co. umsteigen. Eine DHL-Paketbox („SmartLocker“) ergänzt das Dienstleistungsangebot des Bahnhofs. Im gesamten Bahnhof hat die DB die Reinigungsleistungen für mehr Sauberkeit deutlich erhöht.

16. Februar 2024, 06:15 Uhr
Berlin
Bauvolumen im Zeitrahmen umsetzbar • Gute Noten für den Ersatzverkehr zwischen Frankfurt/Main und Mannheim • DB leitet aus Erfahrungen konkrete Verbesserungen für fünfmonatige Bauphase ab • Generalsanierung beginnt wie geplant nach Fußball-EM am 15. Juli

Fünf Monate vor Beginn der Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim sehen sich die Deutsche Bahn (DB) sowie die beteiligten Bauunternehmen gut gerüstet. Die vorbereitenden Arbeiten im Januar haben die Umsetzbarkeit des Bauvolumens bestätigt. Auch das umfassende Verkehrskonzept hat sich dabei bewährt. Ab 15. Juli wird die DB die Infrastruktur sowie die Bahnhöfe entlang der Strecke innerhalb von nur fünf Monaten komplett erneuern.

Im Fern- und Regionalverkehr hatte die DB gemeinsam mit den zuständigen Aufgabenträgern im Nahverkehr im Januar das Angebot zwischen den Ballungsräumen Rhein-Main und Rhein-Neckar neu organisiert. Auch der Güterverkehr lief stabil und pünktlich über die Umleitungsstrecken. Im Regionalverkehr haben 150 Ersatzbusse täglich bis zu 16.000 Fahrgäste zuverlässig an ihr Ziel gebracht. Sie haben dabei rund 1,2 Millionen Kilometer zurückgelegt. Für Reisende von Mannheim zum Frankfurter Flughafen waren Shuttlebusse im Einsatz.

Berthold Huber, DB-Infrastrukturvorstand: „Mit der Generalsanierung der Riedbahn stellen wir das Bauen fundamental um. Statt wiederkehrender Arbeiten über viele Jahre verteilt, erneuern wir Infrastruktur und Bahnhöfe innerhalb weniger Monate einmal komplett. Damit schaffen wir so viel Kapazität und Pünktlichkeit wie technisch möglich ist. Die Generalprobe im Januar hat gezeigt, dass dieses neue Umsetzungskonzept funktioniert. Gemeinsam mit unseren Partnern konnten wir ein enormes Bauvolumen im Zeitplan umsetzen. Gleichzeitig haben die vorbereitenden Arbeiten auch Schwachstellen offengelegt. Daraus lernen wir und werden unsere Planungen für die fünfmonatige Generalsanierung weiter optimieren.“

Evelyn Palla, DB-Vorständin Regionalverkehr: „Wir wollen, dass die Menschen dem umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehr treu bleiben – auch, wenn auf der Schiene gebaut wird und Strecken länger gesperrt sind. Für die Generalsanierung stellen wir einen Ersatzverkehr auf die Beine, der neue Maßstäbe setzt. Unsere Busse fahren zuverlässig und sind komfortabel, das kommt bei den Fahrgästen an. Im Januar haben wir sie zum Ersatzverkehr befragt und gute Noten bekommen. Zukünftig wollen wir das Angebot noch besser machen.“

Die Kundenbefragung zum Ersatzverkehr hat gezeigt, dass rund 80 Prozent der Fahrgäste mit ihrer Fahrt zufrieden waren. Positiv bewerteten sie, dass die Busse pünktlich, modern ausgestattet und in ihrer Lackierung in Verkehrspurpur leicht zu erkennen waren. Künftig sollen Fahrgäste noch besser über Fahrtverlauf und Anschlüsse informiert werden, sowohl auf den Anzeigen in den Bussen als auch in den digitalen Auskunftsmedien. Während der Generalsanierung ab Juli 2024 fahren im Nahverkehr ausschließlich 150 Ersatzbusse der DB, die über WLAN, USB-Ladebuchsen und Gepäckregale verfügen.

Mit der Generalprobe für die anstehenden Sanierungsarbeiten im Sommer hatte die DB das neue Konzept der gebündelten und gewerkeübergreifenden Erneuerung einem ersten Belastungstest unterzogen. Insgesamt wurden 23 Weichen und mehr als 9 Kilometer Gleise erneuert, über 3.000 Fundamente für Schallschutzwände, Oberleitungs- und Signalmasten gesetzt sowie 8,5 Kilometer neue Kabelträger gebaut. Damit entspricht das Bauvolumen anteilig dem, das auch für die Zeit der eigentlichen Generalsanierung in der zweiten Jahreshälfte geplant ist. Bis zu 60 Baufahrzeuge und mehr als 200 Menschen pro Schicht waren im Januar auf der Baustelle im Einsatz.

Stimmen der vier beteiligten Bauunternehmen

Andre Rodenbeck, CEO Rail Infrastructure bei Siemens Mobility: „Mit der Sanierung der Riedbahn wird eine der höchstbefahrenen Strecken Deutschlands in Rekordzeit fit für einen digitalen, zuverlässigen Bahnverkehr gemacht. Sieben neue Stellwerksgebäude haben wir in weniger als einem Jahr errichtet und für den Anschluss der Signale bereitgestellt. Dafür haben wir allein seit Herbst 2023 mehr als 200 Signale gefertigt und angeliefert, um die vorgezogene dreiwöchige Sperrung gemeinsam mit den Projektpartnern optimal nutzen zu können. Auf der Riedbahn wird von allen in kürzester Zeit Großes geleistet. Gemeinsam mit der Deutschen Bahn arbeiten wir nun an den nächsten Schritten für das deutsche Hochleistungsnetz.“

Marcus Herwarth, Vorsitzender und Geschäftsführer Gleisinfrastrukturbau bei der LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG: „Die gesteckten Ziele wurden durch herausragende Leistung erreicht und dafür bin ich sehr dankbar. Mich freut es besonders für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wahren Träger dieses Zwischenerfolgs. Vor Ort war volle Fokussierung und Motivation zu spüren. Mit sehr professioneller Arbeitsvorbereitung, Ingenieurwissen und Leistungsfähigkeit haben wir gezeigt, wie wir aus Sicht der Baubranche solche Infrastrukturprojekte erfolgreich realisieren können. Dazu gehören auch unsere Partner, Lieferanten und Nachunternehmer. Nun gilt es diese erste Etappe auszuwerten und für die Hauptsperrung ab Sommer zu lernen. Dieses Praxiswissen sollte für die kommenden Korridorprojekte insgesamt Zugang finden.“

Mark Fisher, CTO, SPITZKE SE: „Das Hochleistungskorridor-Projekt Riedbahn hält erwartungsgemäß viele Herausforderungen bereit. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir eine entscheidende Hürde genommen und die erste Vollsperrung im Januar erfolgreich gemeistert. Unsere Teams haben Außergewöhnliches geleistet und einmal mehr bewiesen, was durch Leistungsbereitschaft, Erfahrung und Teamgeist möglich ist. Ergänzt durch das gewerkeübergreifende Handeln aller Beteiligten und den Einsatz unserer modernen Technik sind wir unseren eigenen, ehrgeizigen Zielen und den Erwartungen unseres Kunden gerecht geworden. Sicherlich lief noch nicht alles rund, aber wir werden die gesammelten Erfahrungen nutzen, das Logistikkonzept robust gestalten und so das große Volumen während der Sommersperrpause realisieren.“

Peter Gal, COO Bahnbau Swietelsky AG: „Die dreiwöchige Sperrpause im Jänner war für alle Beteiligten ein großer Erfolg. Wir konnten die Bauleistungen wie geplant umsetzen. Dabei sammelte das gesamte Team wichtige Erfahrungen, die für die Umsetzung der Hauptarbeiten im Sommer eine entscheidende Grundlage darstellen. Durch Optimierungsmaßnahmen in Planung und Ablauf minimieren wir potenzielle Störungen durch unvorhergesehene Ereignisse. Wir sind stolz darauf, bei diesem herausfordernden Projekt dabei zu sein. Danke an alle Mitwirkenden für ihren großartigen Einsatz.“

Mit Blick auf die eigentliche Generalsanierung im zweiten Halbjahr wird die DB ausreichend Puffer für unvorhersehbare Ereignisse und insbesondere für die Wiederinbetriebnahme der Strecke einplanen. Auch zusätzliche Teams für die Abnahmeprüfungen sind vorgesehen. Bei den vorbereitenden Arbeiten im Januar hatten unter anderem zwei GDL-Streiks und ein ungewöhnlich heftiger Wintereinbruch mit Eisregen dazu geführt, dass die erforderlichen Test- und Belastungsfahrten nicht wie geplant durchgeführt werden konnten. Die Wiederinbetriebnahme hatte sich dadurch um eine Woche verzögert.

Aktuell bereitet die DB die Umleitungsstrecke zwischen Darmstadt und Heidelberg für zusätzliche Verkehre während der Generalsanierung vor, anschließend folgt die Strecke über Worms. So werden unter anderem die Stromversorgung verstärkt und ein Damm saniert. Am 15. Juli beginnt die fünfmonatige Generalsanierung der Riedbahn. Die Strecke zwischen Frankfurt/Main und Mannheim ist das Pilotprojekt der DB auf dem Weg zum Hochleistungsnetz. Mit mehr als 300 Zügen pro Tag ist der Korridor hochbelastet, viele Anlagen sind überaltert und störanfällig. Für mehr Qualität und Pünktlichkeit im Zugverkehr erneuert und modernisiert die DB deshalb die komplette Infrastruktur. Dazu gehören rund 120 Kilometer Gleise, mehr als 150 Weichen, 140 Kilometer Oberleitung, die komplette Leit- und Sicherungstechnik sowie der Bau von mehr als 15 Kilometer Lärmschutzwänden. Gleichzeitig wird die Riedbahn für den digitalen Bahnbetrieb der Zukunft ausgerüstet. Außerdem erhalten 20 Bahnhöfe zwischen Frankfurt/Main und Mannheim unter anderem moderne Wetterschutzhäuser, neue Wegeleitsysteme oder Aufzüge für einen barrierefreien Zugang. 

Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember soll die Strecke wieder in Betrieb gehen.

Mit dem Pilotprojekt Riedbahn startet die DB die Generalsanierung von insgesamt 40 Streckenabschnitten in Deutschland bis 2030. Die konsequente Sanierung von Schienennetz und Bahnhöfen ist ein zentrales Element der DB-Strategie Starke Schiene. Ziel ist es, langfristig deutlich mehr Verkehr und Güter auf die Schiene zu lenken.

Generalsanierung der Riedbahn in Bildern

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Ende des Sliders

11. Februar 2024, 08:09 Uhr
Stuttgart
Bahn und Bund investieren über zehn Millionen Euro in Mannheimer Containerterminal • Neuer Kran ist 28 Meter hoch und 43 Meter breit • Leisere und effizientere Verladung

Die Deutsche Bahn (DB) hat einen neuen Containerkran im DUSS-Terminal (Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene-Straße) Mannheim-Handelshafen montiert. Mit dem rund 380 Tonnen schweren und 28 Meter hohen Kran verlädt die DB künftig Container von der Straße auf die Schiene und umgekehrt.  

Der neue Kran überspannt mit seiner Breite von 43 Metern fünf Umschlaggleise, zwei Abstellspuren und eine Fahrspur. Durch die erneuerte Krantechnik wird das Umschlagterminal Mannheim-Handelshafen leistungsfähiger und der Betrieb deutlich umweltfreundlicher. Mit kürzeren Durchlaufzeiten erreichen Waren schneller ihr Ziel. Ein neues Assistenzsystem sorgt mit einem sogenannten Soft-Landing dafür, dass die Container leiser auf den Zügen und Lastwagen abgesetzt werden.

Die Verlagerung von Transporten auf die Schiene ist eine wirkungsvolle Maßnahme zum Klimaschutz. Jeder der jährlich knapp 1.000 Züge, der im Mannheimer Terminal startet, ersetzt schon heute mehrere Lkw und spart damit CO2.

Das Mannheimer Terminal ist als Drehkreuz bedeutender Güterverkehre ein wichtiger Bestandteil der starken Schiene im Südwesten der Republik. Mehrere tägliche Relationen, u. a. in die deutschen Seehäfen und eine Reihe internationaler Verbindungen in europäische Wirtschaftszentren, werden im Mannheimer Handelshafen für die Metropolregion Rhein/Neckar hergestellt.

Die DB ersetzt im Containerterminal Mannheim-Handelshafen beide bestehenden Krananlagen und investiert dafür gemeinsam mit dem Bund mehr als zehn Millionen Euro. Die Hubmontage der zweiten Krananlage ist für Juni vorgesehen. 

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Ende des Sliders

05. Februar 2024, 18:00 Uhr
Berlin
DB steht zur Umsetzung des Gesamtprogramms für die Eisenbahninfrastruktur • Haushaltslage führte im Dezember zur Überprüfung der Zeitpläne • Fokus liegt auf Modernisierung und Erneuerung des Bestandsnetzes

Die Deutsche Bahn (DB) hält unverändert an ihren Aus- und Neubauvorhaben fest. Eine Streichung einzelner Projekte ist nicht vorgesehen, stellt der Konzern angesichts aktueller Berichterstattung klar. Fakt ist, dass es aufgrund der schwierigen Haushaltslage Ende vergangenen Jahres kurzfristig erforderlich war, die zeitliche Abfolge der Vorhaben zu überprüfen. Projekte, die bereits im Bau sind, werden unverändert fortgeführt. Bei allen anderen Projekten werden die Planungen fortgesetzt, um zeitliche Verzögerungen zu vermeiden, bis die Finanzierung vollständig geklärt ist. Dazu steht die DB in intensiven Gesprächen mit dem Bund.

DB-Infrastrukturvorstand Berthold Huber: „Wir stehen zu unserer Strategie der Starken Schiene und damit auch zu unseren Aus- und Neubauprojekten. Sie sind und bleiben ein integraler Bestandteil des größten Infrastrukturprogramms der DB-Geschichte, das in diesem Jahr mit der Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim beginnt. Wir packen die aktuellen Kapazitäts- und Qualitätsprobleme des Verkehrsträgers Schiene mit voller Kraft an. Deshalb haben wir mit dem Bund vereinbart, dass unser Fokus zunächst auf der Erneuerung und Modernisierung des Bestandsnetzes sowie der Bahnhöfe liegt.“

Die Finanzierung der ersten Generalsanierungen im hochbelasteten Schienennetz und weitere Vorhaben, um den Zustand der Eisenbahninfrastruktur kurzfristig zu verbessern, sind für dieses und das kommende Jahr bereits absehbar im Haushalt gesichert. Das gilt auch für das Pilotprojekt der DB auf dem Weg zum Hochleistungsnetz: die Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. Am 15. Juli beginnen auf der mit über 300 Zügen pro Tag am stärksten belasteten Bahnstrecke Deutschlands umfassende Sanierungsarbeiten.

Die DB hat den dringenden zusätzlichen Finanzierungsbedarf für die Infrastruktur mit insgesamt 45 Milliarden Euro bis 2027 beziffert. Dieser umfasst auch die Neu- und Ausbauprojekte. Aktuell ist dieser Mehrbedarf noch nicht vollständig gedeckt und mit Mitteln hinterlegt. Um Lösungen für die Schließung der Finanzierungslücke zu erarbeiten, stehen Bund und DB in intensiven Gesprächen. Die Planungen der Infrastrukturprojekte werden fortgesetzt und damit zeitliche Verzögerungen vermieden, bis die Finanzierung vollständig geklärt ist. Der Konzernaufsichtsrat der Deutschen Bahn AG wird im März eine neue Finanzplanung verabschieden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es, eine Verschiebung von Projekten oder eine Verlängerung von Realisierungszeiträumen zu vermeiden.

30. Januar 2024, 16:56 Uhr
Stuttgart
Erhöhte Krankenstände und Engpässe bei der Lieferung von Ersatzteilen führen derzeit zu Rückstau in der Werkstatt • Bahn entschuldigt sich bei Fahrgästen • Fahrzeuge ab Mitte Februar wieder mit mehr Platzkapazitäten unterwegs

Aktuell verzeichnet die Deutsche Bahn (DB) einen Rückstau in der Werkstatt von DB Regio Ulm. Grund hierfür sind unter anderem erhöhte Krankenstände beim Personal und Materialversorgungsengpässe bei Ersatzteilen. Fahrzeuge können dadurch nicht bereitgestellt und planmäßige Instandhaltungsarbeiten teilweise nicht rechtzeitig durchgeführt werden. DB Regio fährt daher aktuell auf einigen Verbindungen mit einem reduzierten Sitzplatzangebot oder anderen Fahrzeugtypen. Einzelne Fahrten entfallen. Die DB bittet die Fahrgäste für die derzeitigen Einschränkungen ausdrücklich um Entschuldigung.

Betroffen sind überwiegend folgende Linien:

  • IRE 3 (Friedrichshafen Stadt/Singen—Basel Bad)
  • IRE 3 (Lindau-Reutin—Ulm Hbf)
  • RS 2/RS 21 (Ulm Hbf—Biberach (Riß) Süd)
  • RE 55 (Ulm Hbf—Donaueschingen)
  • RB 74 (Tübingen Hbf—Pforzheim Hbf)
  • IRE 6a (Stuttgart Hbf—Aulendorf)

Ab Mitte Februar sollen wieder mehr Fahrzeuge zum Einsatz kommen und sich die Situation für die Fahrgäste verbessern. Rund 120 Mitarbeitende in der Werkstatt arbeiten mit Hochdruck daran, den Rückstau abzubauen. Trotz aller Bemühungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass es in den Hauptverkehrszeiten noch zu Kapazitätsengpässen kommt. Darüber hinaus setzt die DB ihre Personaloffensive fort. 2023 hat DB Regio Baden-Württemberg allein in der Instandhaltung 60 Menschen an Bord geholt. In diesem Jahr sollen über 120 neue Mitarbeitende eingestellt werden.

DB stellt Information der Kund:innen sicher

Der Fahrplan ist in den elektronischen Auskunftsmedien der DB und auf www.bahn.de/aktuell verfügbar. Die DB empfiehlt Reisenden, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de oder in der App DB Navigator über ihre gewünschte Verbindung zu informieren. Dort werden automatisch auch mögliche alternative Reisewege angezeigt.

29. Januar 2024, 04:30 Uhr
Frankfurt a.M./Stuttgart
Fern- und S-Bahn-Verkehr läuft wieder an • Busersatzverkehr für RE 70

Die Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim ist nach vorbereitenden Baumaßnahmen für die Generalsanierung wieder befahrbar. Sowohl der Fernverkehr als auch die S-Bahn-Linien S7 und S9 fahren ab Betriebsbeginn planmäßig.

Die Regionalexpress-Linie RE 70 wird am Montag noch durch Busse ersetzt. Diese verkehren im Halbstunden-Takt mit allen Halten zwischen Frankfurt/Main Hbf und Groß-Rohrheim bzw. Mannheim-Luzenberg. Die Busse halten an den seit Anfang Januar bekannten Ersatzhaltestellen. Ab Dienstag fahren die Züge des RE 70 wieder planmäßig.

Hintergrund für die Einschränkungen war, dass vor der Wiederinbetriebnahme der kompletten Strecke zusätzliche Belastungsfahrten mit Güterzügen erforderlich waren. Gutachter haben bei den routinemäßig vorgeschriebenen Messungen in Bürstadt überraschend Setzungen im Bahndamm festgestellt, die möglicherweise nach der Gründung einer neuen Lärmschutzwand entstanden sind.  

Nach dem vorzeitigen Ende des GDL-Streiks kann es am Montag noch zu vereinzelten Einschränkungen im Angebot kommen. Wir bitten unsere Fahrgäste, sich rechtzeitig vor Fahrtantritt noch einmal in den digitalen Auskunftsmedien der DB zu informieren.

Für die Unannehmlichkeiten bittet die DB alle Reisenden um Entschuldigung. 

26. Januar 2024, 13:30 Uhr
Frankfurt a.M./Stuttgart
Regional- und S-Bahn-Verkehr (RE 70 und S7E) bis einschließlich Montag durch Busse ersetzt • Fernverkehrszüge werden weiterhin umgeleitet

Die Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim ist weiterhin nur eingeschränkt befahrbar. Hintergrund ist, dass vor der Wiederinbetriebnahme der kompletten Strecke zusätzliche Belastungsfahrten mit Güterzügen erforderlich sind. Gutachter haben bei den routinemäßig vorgeschriebenen Messungen in Bürstadt überraschend Setzungen im Bahndamm festgestellt, die möglicherweise nach der Gründung einer neuen Lärmschutzwand entstanden sind.  

Trotz des aktuellen GDL-Streiks setzt die DB alles daran, Reisenden ein verlässliches Angebot zu machen. Deshalb hat die DB entschieden, den Regional- und S-Bahn-Verkehr (RE 70 und S7E) auf der Riedbahn bis einschließlich Montag durch Busse zu ersetzen. Diese verkehren im Halbstunden-Takt mit allen Halten zwischen Frankfurt/Main Hbf und Groß-Rohrheim bzw. Mannheim-Luzenberg. Die Busse halten an den seit Anfang Januar bekannten Ersatzhaltestellen. Fernverkehrszüge fahren streikbedingt nach Notfahrplan weiterhin über die Umleitungsstrecken.  

Eine konkrete Prognose, wann die Strecke vollständig befahrbar sein wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht möglich. Die Baufachleute der DB setzen alles daran, dass so bald wie möglich wieder Züge auf der gesamten Riedbahn fahren können. Für die Unannehmlichkeiten bittet die DB alle Reisenden um Entschuldigung. 

25. Januar 2024, 12:00 Uhr
Stuttgart
Rund 1,4 Millionen Euro für mehr Komfort für Fahrgäste • Stadt bedankt sich für gute Zusammenarbeit • Gestaltungsmotto „Bäderstadt“ zeigt Charakter der Stadt

Mehr Komfort für Reisende: Gemeinsam mit der Stadt Baden-Baden hat die Deutsche Bahn (DB) die Unterführungen sowie die Wartehalle des Bahnhofs modernisiert und künstlerisch aufgewertet. Bei der Gestaltung wurde Wert auf ein stimmiges und einheitliches Konzept gelegt: Das Motto „Bäderstadt“ ist in der gesamten Station erkennbar und spiegelt den einzigartigen Charakter der Stadt wider. Das aufwendig erarbeitete Wandmosaik auf der Stirnseite der Mittelunterführung erinnert an die Optik des Friedrichbades und bildet den Höhepunkt der Modernisierungsarbeiten. Insgesamt hat die DB rund 1,4 Millionen Euro investiert.

Heute haben Jochen Wagner, Leiter Planung und Steuerung im Bahnhofsmanagement Karlsruhe und Alexander Uhlig, Erster Bürgermeister der Stadt Baden-Baden, die Neuerungen am Bahnhof vorgestellt:

Jochen Wagner: „Wir freuen uns, dass wir den Bahnhof Baden-Baden für unsere Fahrgäste deutlich aufgewertet haben. Mit unseren Investitionen von 1,4 Millionen Euro in die Ausstattung sorgen wir dafür, dass sich unsere Gäste am Bahnhof wohlfühlen können. Gleichzeitig verleihen die künstlerischen Gestaltungen unter dem Motto „Bäderstadt“ dem Bahnhof eine besondere Note.“

Alexander Uhlig: „Heute ist ein guter Tag für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Baden-Baden und alle Menschen, die den neu gestalteten Bahnhof als Verkehrsknotenpunkt nutzen. Mit der Modernisierung des Bahnhofsgebäudes, aber auch den Zugängen zu den Gleisen setzt die Deutsche Bahn ein deutliches Zeichen in die Zukunft dieses Standortes. Dafür bedanke ich mich auch im Namen aller Bürgerinnen und Bürger und der Gäste, denen der Bahnhof als Entrée zur Stadt dient, sehr herzlich!“

Im Rahmen der Modernisierungsmaßnahmen hat die DB in der Bahnhofshalle neues Sitzmobiliar, neue Fenster und eine neue Beleuchtung installiert. Auch die Toilettenanlage wurde saniert. Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes hat die Bahn zudem die Sandsteinfassade des Empfangsgebäudes restauriert. An dieser werden derzeit noch Restarbeiten durchgeführt. In den Unterführungen sorgen zusätzlich zur künstlerischen Gestaltung auch neue, umweltfreundliche LED-Leuchten für einen angenehmen Aufenthalt. Zudem wird auch die städtische Unterführung mit einem neuen, freundlichen Anstrich versehen. Die Stadt Baden-Baden plant zudem, ein neues Fahrradparkhaus hinter dem Bahnhof zu errichten.

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Ende des Sliders

16. Januar 2024, 10:00 Uhr
Stuttgart
Thorsten Krenz übernimmt neue Funktion bei DB International Operations • Dr. Clarissa Freundorfer übernimmt Bundesland ab 2024

Im Südwesten gibt es einen Wechsel an der Führungsspitze bei der Deutschen Bahn (DB): Nach fünf Jahren als Konzernbevollmächtigter in Baden-Württemberg wechselt Thorsten Krenz in seine neue Funktion als Executive Director bei DB International Operations Kanada. Nach verschiedenen Funktionen im Deutschen Bundestag startete Krenz 2007 bei der DB im Ressort Verkehrspolitik. Bevor Thorsten Krenz 2019 zum Konzernbevollmächtigten in Baden-Württemberg berufen wurde, war er unter anderem als Leiter des DB-Hauptstadtbüros in Berlin sowie einige Jahre für die DB in Brüssel tätig.

Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn AG: „Ich danke Thorsten Krenz für seine professionelle und sehr erfolgreiche Arbeit als Konzernbevollmächtigter für die DB im Südwesten. Mit viel Leidenschaft und Engagement hat Thorsten Krenz die Weiterentwicklung der Eisenbahn in Baden-Württemberg in den letzten fünf Jahren maßgeblich mitgestaltet. Umso mehr freue ich mich, dass er der DB mit seiner umfassenden Expertise erhalten bleiben wird. Mit Dr. Clarissa Freundorfer haben wir eine kompetente Nachfolgerin gefunden, die die Region nicht zuletzt dank ihrer langjährigen Erfahrungen bei der DB mit voller Tatkraft vorantreiben wird. Ich wünsche ihr in ihrer neuen Funktion viel Erfolg und gutes Gelingen.“

Seit Anfang 2024 vertritt die in Süddeutschland verwurzelte Dr. Clarissa Freundorfer als wichtigste Ansprechpartnerin für Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbände die DB in Baden-Württemberg. Die erfahrene Juristin und Managerin ist seit 2010 im Konzern. Sie hat umfangreiche Erfahrung in der Betreuung von Projekten aus allen Geschäftsbereichen der DB. Zuletzt leitete sie die Rechtsberatung der DB Cargo.

04. Januar 2024, 15:25 Uhr
Stuttgart
Im Rahmen des Ausbaus der Rheintalbahn wird der Bahnhof Weil am Rhein zu einem reinen Personen- und Durchgangsbahnhof • Arbeiten starten Anfang 2024 • Aufzug zum Bahnsteig mit den Gleisen 5 und 7 bis Mitte März nicht nutzbar

Die Deutsche Bahn (DB) baut die Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel viergleisig aus. Durch erhöhte Kapazitäten und kürzere Fahrzeiten bringt die DB mehr Verkehr auf die Schiene und trägt so zum Klimaschutz bei. Für einen reibungslosen Zugverkehr in der Grenzregion zwischen Haltingen, Weil am Rhein und Basel baut die DB ab Anfang 2024 den Bahnhof Weil am Rhein um. Im Rahmen der Bauarbeiten kommt es am Bahnhof zu Änderungen bei den Gleisen und der Wegeführung.

Deutsche Bahn sortiert Gleise neu

Die DB baut zwischen Haltingen und der Grenze zur Schweiz sechs neue Gleise: Der Güter-, Fern- und Nahverkehr bekommen jeweils zwei eigene Gleise. Im Zuge dessen passt die DB den Bahnhof in Weil am Rhein an die neue Trassenführung an. Die Bahn sortiert die Gleise und Bahnsteige neu und kürzt ehemalige Abstellgleise für lange Güterzüge ein. Diese fahren künftig auf eigenen Gleisen über die Grenze bis nach Basel. Dort werden sie in der neuen, sechsgleisigen Gleisgruppe im Rangierbahnhof Basel Badischer Bahnhof abgestellt und behandelt. Die Fernverkehrsstrecke aus Richtung des Katzenbergtunnels verlängert die DB bis zum Bahnhof Weil am Rhein. So baut die Bahn den Bahnhof Weil am Rhein zu einem reinen Personen- und Durchgangsbahnhof um.

Änderungen für Reisende in Richtung Freiburg

Mit Beginn der Bauarbeiten ab Januar 2024 ändert sich für die Reisenden in Richtung Freiburg wiederholt die Wegeführung von und zu den Bahnsteigen. Hierbei bleibt der barrierefreie Zugang bis auf wenige Ausnahmen erhalten. Während des Umbaus der Gleise 3, 4 und 7 müssen Reisende in Richtung Freiburg an Gleis 5 aus- und einsteigen. Im Zeitraum vom 8. Januar bis voraussichtlich zum 17. März 2024 ist der Aufzug zum Bahnsteig mit den Gleisen 5 und 7 außer Betrieb und damit ein barrierefreier Zugang nicht möglich.

Züge in Richtung Basel halten unverändert an Gleis 8. Das Gleis erreichen Reisende über die provisorische Treppe, die nicht barrierefrei ist.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route.  Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml

Hinweis für Redaktionen:

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.karlsruhe-basel.de.

In den sozialen Netzwerken unter:Facebook www.facebook.com/karlsruhebasel, www.facebook.com/tunnelrastattX www.x.com/karlsruhebasel (@KarlsruheBasel) undInstagram www.instagram.com/karlsruhebasel (@karlsruhebasel) oder www.instagram.com/tunnelrastatt (@tunnelrastatt)

Das Bahnprojekt Karlsruhe–Basel wird kofinanziert von der Europäischen Union.

02. Januar 2024, 14:10 Uhr
Stuttgart
Eisenbahn-Bundesamt genehmigt Bau des Abschnitts zwischen Riegel und March • DB baut elf Kilometer Gleise, 23 Brücken und umfassenden Schallschutz • Verlagerung des Güterverkehrs an die A5 entlastet Anwohner:innen vom Schienenlärm

Die erste Baugenehmigung für die neue Güterzugstrecke entlang der Autobahn A5 liegt vor: Die Deutsche Bahn (DB) hat den Planfeststellungsbeschluss für den Streckenabschnitt zwischen Riegel und March erhalten. Die neue Güterzugstrecke ist Teil des viergleisigen Ausbaus der Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel. Dank der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Neubaustrecke wird es für die Anwohner:innen entlang der Rheintalbahn deutlich leiser. Gleichzeitig schafft die DB damit die Basis für mehr Verkehr auf der umweltfreundlichen Schiene.

Bernd Dassler, Technischer Projektleiter Kenzingen–Müllheim im Bahnprojekt Karlsruhe–Basel: „Mit dem ersten Planfeststellungsbeschluss für die neue Güterzugstrecke haben wir einen sehr wichtigen Meilenstein erreicht. Bis zum Baubeginn bleibt aber noch viel zu tun: Im nächsten Schritt werden wir die Bauleistungen in mehreren Paketen ausschreiben und vergeben. Beginnen möchten wir mit der Erneuerung der Kreisstraße 5130 zwischen Bottingen und Reute sowie der Brücken über den Feuerbach bei Nimburg. Die Ausschreibungen für diese Pakete sollen dieses Jahr veröffentlicht werden, damit wir 2025 mit dem Bau beginnen können.“

In Summe rechnet die DB mit einer Bauzeit von etwa sechs Jahren für den Abschnitt. Vor Baubeginn wird die DB für die Anwohner:innen noch einmal Informationsveranstaltungen anbieten.

Zwei zusätzliche Gleise für den Güterverkehr

Die gesamte neue Güterzugstrecke wird auf Höhe von Offenburg von der Rheintalbahn abzweigen und nah an der A5 verlaufen. Zwischen Buggingen und Müllheim schließt sie wieder an die ausgebaute Bestandsstrecke an. Durch die Bündelung mit der A5 hat die DB ihre neue Strecke so flächenschonend wie möglich geplant.

Die neue Strecke besteht aus insgesamt neun Planfeststellungsabschnitten (PfA), die jeweils einzeln vom Eisenbahn-Bundesamt genehmigt werden. Mit dem Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt zwischen Riegel und March (PfA 8.1) darf der erste Abschnitt nun in den Bau gehen.

Was die DB zwischen Riegel und March baut

Die DB wird zwischen Riegel und March auf einer Länge von rund elf Kilometern zwei neue Gleise bauen und 23 Brücken erneuern bzw. anpassen. Dabei werden auch die beiden Autobahn-Anschlussstellen Riegel und Teningen auf der Ostseite komplett umgebaut, um Platz für die zwei neuen Gleise zu schaffen. Für den Lärmschutz errichtet die DB entlang der Strecke Schallschutzwände auf einer Länge von 13,5 Kilometern. Eine bundesweite Neuheit stellt der Bau von Schallschutzgalerien an einer Bahnstrecke dar. Das sind hocheffektive Schallschutzwände mit einer Überdachung in Richtung der Schienen. Die ersten Galeriebauwerke werden auf Höhe der Waldsiedlung in Riegel sowie zwischen Reute und Holzhausen errichtet.

Neue Lebensräume für Tiere

Erste vorbereitende Maßnahmen setzt die DB bereits um: Seit dem Frühjahr 2023 schafft die DB Ersatzlebensräume für Tiere, die bisher im Bereich der geplanten Baumaßnahme leben. Denn: Wo die DB für neue Bahnanlagen in die Natur eingreifen muss, schafft sie auch neue Lebensräume. So wurden etwa Reptilienhabitate für Eidechsen und heimische Schlangen angelegt, Brutwände für den Eisvogel errichtet oder Rückzugsorte für den Hirschkäfer gebaut. Bereits zwischen 2015 und 2017 hat die DB die Elz bei Teningen renaturiert, so dass ein neuer Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen entstanden ist.

Hinweis für Redaktionen:

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.karlsruhe-basel.de.

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Das Bahnprojekt Karlsruhe–Basel wird kofinanziert von der Europäischen Union.

29. Dezember 2023, 11:00 Uhr
Stuttgart
Gebündelte Instandhaltung und mehr Leistungsfähigkeit der Strecke • Zwischen Darmstadt und Heidelberg/Mannheim Einschränkungen und Busersatzverkehr • Fahrplanänderungen im Abschnitt Frankfurt – Darmstadt

Die Deutsche Bahn (DB) macht die Infrastruktur der Main-Neckar-Bahn vom 2. Februar (22:00 Uhr) bis 26. Februar (5:00 Uhr) 2024 im Sinne der Strategie „Starke Schiene“ fit für einen robusteren Zugverkehr. Während der dreiwöchigen Bauzeit arbeiten die Fachkräfte zwischen Frankfurt und Heidelberg unter anderem an Gleisen, Weichen, Oberleitungen und einem Bahndamm. Mit dem konzertierten Bauprogramm bündelt die DB eine Vielzahl notwendiger Instandhaltungsarbeiten auf der rund 92 Kilometer langen Strecke. Zugleich wird die Leistungsfähigkeit der Main-Neckar-Bahn erhöht, sodass die Züge während der Generalsanierung der benachbarten Riedbahn verlässlich über die Strecke rollen können. 

Für die Bauzeit hat die DB mit Aufgabenträgern und Verkehrsverbünden ein umfangreiches Umleitungs- und Ersatzkonzept für die Reisenden abgestimmt. Danach fährt der Regionalverkehr zwischen Frankfurt und Darmstadt nach einem angepassten Fahrplan. Im Abschnitt Darmstadt – Heidelberg/Mannheim ist dies aufgrund des intensiven Baupensums nicht möglich. Hier setzt die DB für die Fahrgäste ersatzweise eine Busflotte ein. Die Züge des Fernverkehrs werden während der Arbeiten umgeleitet. Zu den Details des Verkehrskonzeptes informiert die DB ausführlich im Januar 2024. 

Folgende Arbeiten führt die DB zwischen dem 2. und 26. Februar 2024 auf der Main-Neckar-Bahn durch: 

  • Instandhaltungs- und Inspektionsarbeiten, darunter 
    • Wechsel von Schienen und Weichengroßteilen (z.B. Darmstadt-Hauptbahnhof, Darmstadt-Kranichstein und Darmstadt-Eberstadt) 
    • Präventive Arbeiten (z.B. Vegetationsschnitt) 
  • Dammsanierung in Heppenheim mit Untergrundverfestigung 
  • Schottern und Stopfen von Weichen und Schienen (auf gesamter Strecke)  
  • Ertüchtigung der Oberleitungen für höhere Streckenauslastung mit Hilfe von vier Oberleitungsfahrzeugen (auf gesamter Strecke) 
  • Baugrunderkundungen für geplante Generalsanierung Main-Neckar-Bahn 

14. Dezember 2023, 16:36 Uhr
Stuttgart/Frankfurt a.M.
Erfolgsgeschichte für den attraktiven Personennahverkehr • Rund 550 Millionen Fahrgäste seit Dezember 2003 bis heute mit S-Bahn unterwegs • Festakt im S-Bahn-Werk Ludwigshafen • Präsentation Jubiläums-S-Bahn • Musikalischer und süßer Gruß für die Kundinnen und Kunden in den S-Bahnen

Heute feiert die S-Bahn Rhein-Neckar ihren 20. Geburtstag. Im Rahmen eines Festakts würdigten Maik Dreser, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Mitte, Elke Zimmer, Staatssekretärin für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, Michael Hauer, Staatssekretär für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Fritz Brechtel, Verbandsvorsteher Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, sowie Christian Specht, Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar und Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, die 20-jährige Erfolgsgeschichte der S-Bahn Rhein-Neckar. Vier Musikteams in den S-Bahnen überraschten anschließend die Fahrgäste mit einem Geburtstagsständchen und süßen Präsenten. Die Jubiläums-S-Bahn mit besonderer Außengestaltung ist ab dem 15. Dezember nachmittags im S-Bahn-Netz auf den Linien S1 bis S4 sowie S33 das gesamte kommende Fahrplanjahr für die Kund:innen unterwegs.

Maik Dreser, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Mitte, unterstrich die Bedeutung der S-Bahn Rhein-Neckar für die Deutsche Bahn (DB) und bedankte sich bei seinen Mitarbeitenden. „Wir sind stolz darauf, dass wir seit 20 Jahren verlässlicher Partner für unsere Fahrgäste sind und die stetigen Entwicklungen erfolgreich gemeistert haben. Mit 40 Fahrzeugen sind wir am 14. Dezember 2003 auf 240 Kilometern Strecke an den Start gegangen. Heute ist die S-Bahn Rhein-Neckar mit einem befahrenen Streckennetz von 603 Kilometern eines der längsten Deutschlands. Mit einer Fahrzeugflotte aus fast 150 Fahrzeugen fahren wir inzwischen jährlich mehr als 14 Millionen Zugkilometer und bringen dabei über 40 Millionen Fahrgäste an ihr Ziel. Auch wenn es derzeit viele Herausforderungen gibt: Wir blicken positiv in die Zukunft – für eine klimafreundliche Mobilität in der Region Rhein-Neckar.“

Elke Zimmer, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, würdigte das Jubiläum in der Region: „Die S-Bahn Rhein-Neckar ist das Rückgrat der Region. Die S-Bahn verbindet heute so viele Menschen wie nie und ist ein Paradebeispiel für die Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern. Gleich vier Aufgabenträgerorganisationen arbeiten hier zusammen und haben mit DB Regio Mitte einen starken Partner an ihrer Seite. Wir wollen die positive Entwicklung und den Weg zur Verkehrswende auch in den nächsten Jahren fortsetzen.“

„Die S-Bahn Rhein-Neckar war und ist ein Meilenstein für die Mobilität der Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar und den angrenzenden Regionen, der auch heute noch ganz stark nachwirkt. Aktuell müssen wir gemeinsam daran arbeiten, dass die S-Bahn Rhein-Neckar und auch der übrige Schienenpersonennahverkehr im Land trotz Kostensteigerungen und Personalnot erhalten und wieder zu der Qualität und vor allem Zuverlässigkeit gelangt, wie es der Fahrgast erwarten kann. Denn ein gut ausgebauter ÖPNV ist nicht nur Klimaschutz, sondern auch Lebensqualität“, bilanzierte der rheinland-pfälzische Staatssekretär Michael Hauer.

Dr. Fritz Brechtel, Vorsteher des Zweckverbandes ÖPNV Rheinland-Pfalz Süd und Landrat des Landkreises Germersheim, nahm die mittel- und langfristige Entwicklung ins Blickfeld: „Die S-Bahn Rhein-Neckar ist ein gutes Produkt. Mit der jetzt vollzogenen Erweiterung auf der südpfälzischen Schiene Germersheim–Karlsruhe haben wir einen wichtigen Lückenschluss vorgenommen. Die nächste neue Verbindung im S-Bahnprojekt wird dann die Reaktivierung der Schienenstrecke Homburg–Zweibrücken im Jahre 2028 sein, an der wir mit Hochdruck arbeiten.  Aktuell gilt es, die sich in den letzten Monaten immer weiter zuspitzenden betrieblichen Probleme anzupacken und die Eisenbahn in der ganzen Region wieder zu einem verlässlichen Partner für die dringend notwendige Mobilitätswende zu machen. Durch die Mitfinanzierung des Konzeptes „Komplexreduziertes Fahren“ werden seit diesem Frühjahr die Sitzplatzkapazitäten im S-Bahnnetz erhöht sowie gleichzeitig personal- und zeitaufwändige Rangiermanöver vermieden. Damit werden Verspätungsursachen minimiert. Mitte des kommenden Jahres werden wir mit DB Regio prüfen, ob das Konzept den gewünschten Erfolg gebracht hat.“

Christian Specht, Vorsitzender des Zweckverbands Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) und Oberbürgermeister der Stadt Mannheim hob hervor: „Das 20-jährige Bestehen der S-Bahn Rhein-Neckar GmbH ist ein hervorragendes Beispiel für die bundesländerübergreifende Zusammenarbeit zwischen Städten und Gemeinden, die der ZRN in unserer Region ermöglicht. In diesem einzigartigen Netzwerk engagieren sich viele Kolleginnen und Kollegen für die nachhaltige und zukunftsorientierte Gestaltung der Mobilität in der Metropolregion Rhein-Neckar. Nur gemeinsam wird es uns gelingen, die gewaltigen aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Bereich der Schieneninfrastruktur zu lösen.“

Dr. Michael Winnes, Geschäftsführer Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH, ergänzte: „In den letzten 20 Jahren haben wir mit der S-Bahn Rhein-Neckar ein Produkt geschaffen, das die Menschen in der Region verbindet und das aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Die S-Bahn funktionstüchtig zu erhalten ist jedoch eine Daueraufgabe, die niemals aufhört. Aktuell besteht die größte Herausforderung darin, die akuten Personalprobleme insbesondere in den Stellwerken in den Griff zu bekommen, damit wir wieder einen stabilen Betrieb gewährleisten können. Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar wird sich auch weiter dafür einsetzen, eine zuverlässige und effiziente Mobilitätslösung für unsere Fahrgäste zu gewährleisten.“

Die Erfolgsgeschichte der S-Bahn Rhein-Neckar ist das Ergebnis eines finanziellen Engagements der Länder und der Kommunen, die gemeinsam mit der Deutschen Bahn das Projekt geplant und realisiert haben. Mit Unterstützung des Bundes aus dem GVFG-Bundesprogramm wurden die Strecken- und Stationsausbauten finanziert. Dieser Erfolg zeigt sich auch in den Fahrgastzahlen: Rund 550 Millionen Fahrgäste waren seit Dezember 2003 bis heute mit der S-Bahn unterwegs – allein 44 Millionen Menschen sind im Fahrplanjahr 2023 mit der S-Bahn Rhein-Neckar gefahren. Pro Tag steigen damit 121.000 Fahrgäste ein. Knapp 17.000 davon sind allein morgens in der Spitzenstunde zwischen 7 Uhr und 8 Uhr unterwegs. Zum anderen zeugen die Bewertungen in den jährlich bei den Fahrgästen durchgeführten Befragungen vom stabilen Angebotsniveau des Verkehrsmittels. So erfährt die S-Bahn Rhein-Neckar seit dem Start im Dezember 2003 bei der Kundenzufriedenheit nachhaltig eine gute Bewertung. 

Die zuständigen Aufgabenträger – das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, der Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd, der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH sowie das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz des Saarlandes – beauftragen und finanzieren den S-Bahn-Verkehr, der aktuell in zwei Verkehrsverträgen (Los 1 und Los 2) geregelt ist: 

  • Das S-Bahn Los 1 mit den Linien S1 bis S4, S33 und S44 umfasst ein Angebotsvolumen von jährlich mehr als 8 Millionen Zugkilometern (2024: 8,8 Millionen Zugkilometer) und den Einsatz von 91 S-Bahn-Fahrzeugen der Baureihe 425.
  • Die Verkehrsleistung im S-Bahn Los 2 mit den Linien S5, S51, S6, S8 und S9 und dem Einsatz der Fahrzeugbaureihe 463 (Mireo) beläuft sich auf mehr als sechs Millionen Zugkilometer pro Jahr (2024: 6,4 Millionen Zugkilometer).

Zahlen, die den hohen Stellenwert der S-Bahn aufzeigen. Ohne Vernetzung und die Bereitschaft zu einer gemeinsamen Gestaltung und Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg hätte die S-Bahn Rhein-Neckar nicht die heutige Bedeutung.

Jubiläumszug veranschaulicht lebendige Illustrationen aus der Region

20 Jahre S-Bahn Rhein-Neckar bedeuten 20 Jahre lebendige Geschichten, Emotionen und Begeisterung – das greift die Außengestaltung der Jubiläums-S-Bahn auf. Von einer Zugspitze zur anderen finden sich bekannte Wahrzeichen der Metropolen und Orte im S-Bahn-Netz:

  • Mannheim: der Wasserturm, das Barockschloss, das Planetarium, das Alte Rathaus
  • Heidelberg: das Schloss, die Alte Brücke, die Universität, die Bergbahn
  • Ludwigshafen: die Schrägseilbrücke, die Rhein-Galerie, der Fernsehturm
  • Karlsruhe: das Schloss, das Bundesverfassungsgericht, das Stadion, die Pyramide, der Botanische Garten, der Marktplatz;
  • Speyer: der Dom, das Sealife, das Technikmuseum
  • Neustadt an der Weinstraße: das Hambacher Schloss, der Elwetritschebrunnen, Weinberge
  • Kaiserslautern: das Pfalztheater, der Humbergturm, der Japanische Garten,
  • Homburg (Saar): die Klosterruine Wörschweiler, die Schlossberghöhlen, das Biotop Beden.

Darüber hinaus veranschaulichen Menschen und Sportler:innen den hohen Freizeitwert der S-Bahn-Region Rhein-Neckar.

Die Gestaltung wurde von Sua Balac, einem Illustrator aus Stuttgart, entworfen. Spezialist:innen der DB haben hierfür im S-Bahn Werk Ludwigshafen insgesamt 403 Quadratmeter Spezialfolie auf das Fahrzeug angebracht.

11. Dezember 2023, 11:45 Uhr
Stuttgart
Vom 1. Januar 2024 (23:00 Uhr) bis 22. Januar 2024 (4:00 Uhr) Erneuerung von Weichen, Technik und Oberleitungen • Bauprogramm auch bei Stationen und Lärmschutzwänden • Im Vorfeld: Anwohnende und Fahrgäste umfassend informiert • Fünfmonatige Generalsanierung der Strecke ab 15. Juli 2024

In wenigen Wochen beginnt die Deutsche Bahn (DB) mit den vorbereitenden Arbeiten für die Generalsanierung der Riedbahn – dem Pilotprojekt auf dem Weg zum Hochleistungsnetz. In den ersten drei Januarwochen arbeitet die DB an Gleisen, Weichen, Technik, Lärmschutzwänden und in den Stationen gebündelt in einer Bauphase. Dafür werden rund um die Uhr über 500 Mitarbeitende von DB und beauftragten Baufirmen im Einsatz sein. Die Bahnstrecke Frankfurt am Main – Mannheim ist für das umfangreiche Baupensum vom 1. Januar 2024 (23:00 Uhr) bis 22. Januar 2024 (4:00 Uhr) komplett gesperrt. Die eigentliche Generalsanierung der Riedbahn beginnt am 15. Juli 2024 und soll bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024 beendet sein. Für die großangelegte Modernisierungsoffensive hat die DB mit Aufgabenträgern, Zweckverbänden, Eisenbahnverkehrsunternehmen und den Ländern Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ein leistungsfähiges Verkehrskonzept entwickelt. Dieses stellt schon während der Arbeiten im Januar sicher, dass Reisende zwischen Frankfurt am Main und Mannheim mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil bleiben und Waren weiter an ihre Ziele gelangen.  

Erneuerung von rund 30 Weichen, fast drei Kilometer Gleisen sowie Arbeiten an Technik, Oberleitungen, Lärmschutzwänden und Stationen 

Während der dreiwöchigen Januar-Sperrung setzt die DB die Montagearbeiten für das neue Elektronische Stellwerk entlang der gesamten Strecke fort. Außerdem stellen die Bauteams die Fundamente für die neuen Lärmschutzwände her, die auf einer Gesamtlänge von über 15 Kilometern entstehen. Erneuert werden zudem knapp 30 Weichen und fast drei Kilometer Gleise. Hinzu kommen in verschiedenen Abschnitten Oberleitungsarbeiten. Material wie Signale und Pfosten für die Lärmschutzwände sollen dabei unter anderem per Hubschrauber angeliefert werden.  

Das passiert im Januar im Einzelnen auf der Riedbahn: 

  • Zwischen Zeppelinheim und Mörfelden-Walldorf stellt die DB auf rund fünf Kilometern Länge Fundamente für neue Lärmschutzwände her. Außerdem erneuert sie Gleise und führt Oberleitungsarbeiten durch. 
  • Zwischen Groß-Gerau-Dornberg und Biebesheim entstehen auf rund drei Kilometern Länge Fundamente für neue Lärmschutzwände. Außerdem erneuert die DB fünf Weichen und zwei Gleise und führt im Bereich Dornheim Oberleitungsarbeiten durch. 
  • Zwischen Gernsheim und Biblis stellen die Bauteams auf drei Kilometern Länge Fundamente für neue Lärmschutzwände her und erneuern zehn Weichen. 
  • In Bobstadt wird die Sperrung im Januar genutzt, um die Hilfsbrücken am ehemaligen Bahnübergang auszubauen und die neue Eisenbahnüberführung sowie den neuen Bahnsteig der Station herzustellen. 
  • In Lampertheim stellt die DB auf einem Kilometer Länge Fundamente für neue Lärmschutzwände her. Außerdem erneuert sie sechs Weichen und führt Arbeiten an den Gleisen durch. 
  • In Mannheim-Waldhof entstehen im Januar auf 350 Metern Länge Fundamente für eine neue Lärmschutzwand. Außerdem werden vier Weichen erneuert. 
  • In den Stationen entlang der Strecke finden Arbeiten an Bahnsteigen und Unterführungen statt. In Stockstadt stellen Fachkräfte zum Beispiel weiter den neuen Fliesenspiegel her. 

Die umfangreichen Arbeiten an der Strecke finden sowohl tagsüber als auch nachts mit einer Vielzahl verschiedener Maschinen und Geräte statt, so dass es zeitweise laut werden kann. Für die Beeinträchtigungen und Unannehmlichkeiten durch den Baubetrieb bittet die DB schon heute um Entschuldigung und Verständnis. 

Frühzeitige Information rund um die Generalsanierung: Persönlich, digital, mit Flyern, Plakaten und unmittelbar vor Ort 

Für eine gute Orientierung hat die DB in den Stationen und im Umfeld dieser über 600 Plakate sowie mehrere tausend Meter lange Bodenaufkleber mit Wegeleitungen zu den 120 Ersatzhaltestellen angebracht. Die Informationen zum Ersatzverkehr sind bereits seit Oktober in den elektronischen Auskunftsmedien wie dem DB Navigator oder unter www.bahn.de hinterlegt. Unter bahn.de/ersatzverkehr-riedbahn finden sich außer sämtlichen Fahrplänen zudem genaue Beschreibungen und Wegeleitungen zu den Haltestellen des Ersatzverkehrs. 

Zudem hat die DB vor Ort in den letzten Wochen noch einmal persönlich über die anstehenden Arbeiten informiert. Die Tour mit dem Info-Mobil entlang von sechs Riedbahn-Stationen wurde sehr gut angenommen. Gut 600 Anwohnende und Fahrgäste nutzten die Gelegenheit, sich im direkten Gespräch mit Mitarbeitenden der DB über den Ersatz- und Umleitungsverkehr zu informieren oder Fragen zu den Bauarbeiten vor ihrer Haustür zu stellen. Rund um die Weihnachtstage verschickt die DB gezielt an die Anwohnenden der Riedbahn außerdem einen Flyer, der die wichtigsten Informationen zur bevorstehenden Generalsanierung inklusive der Januar-Arbeiten kurz und übersichtlich enthält. 

Mobil trotz Bauarbeiten: Umfangreiches Umleitungs- und Ersatzkonzept im Personen- und Güterverkehr 

Während der Riedbahn-Sanierung können keine Züge über die Strecke fahren. Im Nahverkehr leitet die DB daher die Regional- und S-Bahnen um bzw. setzt für die Fahrgäste Busse ein. Konkret sind während der Bauphasen 150 barrierefreie Überland- und Gelenkbusse unterwegs. Für einen engen Takt knüpft das aus insgesamt 13 Linien bestehende Ersatzangebot dabei möglichst oft Verbindungen zum bestehenden Regional-, S-Bahn- und städtischen Verkehr. Die Busse fahren mindestens alle 5 bis 15 Minuten – das sind in Summe über 1.000 Fahrten pro Tag. Die Reisenden können zudem wählen, ob sie Busse nutzen, die an allen üblichen Bahnhalten stoppen oder ob sie mit Express-Bussen fahren.  

Die Fernverkehrszüge werden zum Großteil über die parallel zur Riedbahn verlaufenden Strecken Mainz – Worms – Mannheim/Ludwigshafen (Ludwigsbahn) und Frankfurt am Main – Darmstadt – Heidelberg (Main-Neckar-Bahn) umgeleitet. Damit möglichst viele Züge mit gleicher Geschwindigkeit auf den alternativen Routen verkehren können, müssen die ICE/IC außerdem etwas langsamer fahren. Die Reisezeit verlängert sich so um circa 30 Minuten. Da die Kapazität auf den Umleitungsstrecken begrenzt ist, kann die DB zudem nicht das volle Angebot fahren. Deshalb kommen längere Züge mit mehr Sitzplätzen zum Einsatz. Darüber hinaus enden einige Züge/Linien in Frankfurt am Main oder Mannheim. Zwischen Mannheim und Flughafen Frankfurt am Main setzt die DB für eine direkte Verbindung Shuttlebusse ein, die mit Fernverkehrsfahrscheinen nutzbar sind. Mit der Bahn kann der Flughafen darüber hinaus mit einem Umstieg in Frankfurt am Main Hauptbahnhof oder Mainz Hauptbahnhof erreicht werden. 

Die Züge des Güterverkehrs werden ebenfalls - teils auch weiträumig – über alternative Strecken geführt. 

Riedbahn: Pilotprojekt für neues Hochleistungsnetz 

Die Riedbahn ist eine der bundesweit wichtigsten und meistgenutzten Strecken – sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. Deshalb haben Bund und DB diese Verbindung in Abstimmung mit der Branche als Pilotprojekt auf dem Weg zum Hochleistungsnetz ausgewählt. Pro Tag verkehren hier insgesamt über 300 Fern-, Nah- und Güterverkehrszüge. Die bestehende Infrastruktur ist für die stetig wachsenden Verkehrsmengen nicht ausgelegt.  

Mit der komprimierten Generalsanierung bündelt die DB alle anstehenden Arbeiten der kommenden Jahre und vermeidet damit eine wiederkehrende Anzahl künftiger Sperrungen. Dabei koordiniert ein übergreifendes Team alle Arbeiten so, dass sie im Rekordtempo erledigt werden können. Innerhalb von nur fünf Monaten ab Mitte Juli 2024 wird die DB Gleise, rund 1.200 Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik, 152 Weichen, vier Bahnübergänge, mehr als 15 Kilometer Lärmschutzwände entlang der Strecke rundum erneuern und die Riedbahn für den digitalen Bahnbetrieb der Zukunft ausrüsten. Außerdem entstehen neue Überholmöglichkeiten für Züge. Gleichzeitig erhalten 20 Bahnhöfe zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bei der Generalsanierung unter anderem moderne Wetterschutzhäuser, neue Wegeleitsysteme oder Aufzüge für einen barrierefreien Zugang. Bis Weihnachten 2024 soll das umfangreiche Baupensum auf der Riedbahn abgeschlossen sein.  

Die geplanten Umleitungsstrecken für den Personen- und Güterverkehr werden ab Februar 2024 technisch vorbereitet und ausgerüstet, damit diese die zusätzlichen Verkehre während der Hauptbauphase aufnehmen können.  

Weitere Informationen unter www.riedbahn.de sowie im Presseblog unter www.deutschebahn.com/riedbahn 

27. November 2023, 15:06 Uhr
Stuttgart
Reisende profitieren von neuem Leitsystem • Stadt investiert rund 390.000 Euro • DB stattet bis Ende 2025 weitere Stationen aus

Mehr Barrierefreiheit an den S-Bahn-Haltestellen Stuttgart Hauptbahnhof (tief) und Stuttgart Universität: Die Deutsche Bahn (DB) stattet die Zwischenebenen der beiden Stationen auf der S-Bahn-Stammstrecke mit einem taktilen Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderung aus. Mit dem neuen Leitsystem finden sich Fahrgäste künftig noch besser zurecht – ein wichtiger Schritt zur Inklusion aller Menschen in Stuttgart.

Nikolaus Hebding, Leiter Bahnhofsmanagement Stuttgart: „Ich freue mich, dass wir die Leitsysteme in der Klettpassage und in den Zwischenebenen der S-Bahn-Station Universität von den Bahnsteigen auf die Zugangsbereiche ausweiten können. Damit verbessern wir das Reiseerlebnis von Menschen, die im Sehen beeinträchtigt sind, deutlich. Mein großer Dank gilt dem Gemeinderat der Stadt Stuttgart für die Unterstützung.“

Jennifer Langer, Beauftragte für Menschen mit Behinderung der Stadt Stuttgart macht deutlich, dass barrierefreie Mobilität ein zentrales Element für ein selbstbestimmtes Leben und damit die Teilhabe in der Stadtgesellschaft ist.    

Die Arbeiten beginnen am 27. November und werden voraussichtlich Mitte Dezember abgeschlossen sein. Die Erreichbarkeit der Bahnsteige bleibt erhalten. Insgesamt investiert die Stadt Stuttgart aus Mitteln des Inklusionspakets 3.0 rund 390.000 Euro in die Maßnahme. Bis Ende 2025 stattet die DB weitere Zwischenebenen an den Stuttgarter S-Bahn-Stationen Stadtmitte (Büchsenpassage), Feuersee und Schwabstraße mit taktilen Leitsystemen aus.  

27. November 2023, 13:00 Uhr
Stuttgart
Rund 640.000 Euro für mehr Komfort und Barrierefreiheit • Arbeiten starten am 4. Dezember 2023

Mehr Komfort für Fahrgäste am Bahnhof Waiblingen: Die Deutsche Bahn (DB) erneuert an der Station alle Aufzüge. Fahrgäste profitieren damit künftig von einem verlässlicheren Betrieb der Anlagen. Insgesamt investieren Bahn und Bund rund 640.000 Euro in die Maßnahme.

Die Arbeiten starten am 4. Dezember 2023 mit den Aufzügen am Vorplatz und am Gleis 1.  Die Arbeiten werden voraussichtlich im April 2024 abgeschlossen sein. In dieser Zeit stehen die Anlagen nicht zur Verfügung. Die DB empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden, die Rampen am Bahnhof Waiblingen zu nutzen.

Im Anschluss tauscht die DB den Aufzug am Gleis 6/7. Hier empfiehlt die Bahn mobilitätseingeschränkten Reisenden, zwischen Vaihingen und Fellbach die S3 zu nutzen. Fahrgästen, die die S2 in Richtung Schorndorf nutzen, empfiehlt die DB nach Rommelshausen zu fahren und in die Gegenrichtung umzusteigen. Reisende in Richtung Aalen fahren mit der S2 nach Bad Cannstatt und steigen dort in den MEX13 um.

Die Deutsche Bahn bittet für die Arbeiten um Verständnis und empfiehlt mobilitätseingeschränkten Reisenden für alle Verbindungen, sich spätestens einen Werktag vor der geplanten Reise bei der DB-Mobilitätsservice-Zentrale zu melden. Sie hilft bei der Planung einer alternativen Route. Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/p/view/service/barrierefrei/uebersicht.shtml 

22. November 2023, 13:00 Uhr
Stuttgart
Sechs Stationen von Mannheim bis Mörfelden-Walldorf • Umfassendes Informationsangebot und Gespräche für Anwohnende und Interessierte

Um die Kundinnen und Kunden auch persönlich über Bauarbeiten und Ersatzverkehre während der bevorstehenden Riedbahn-Generalsanierung zu informieren, ist das DB-Infomobil in den kommenden Wochen entlang der Strecke auf Tour. Anwohnende und Interessierte sind herzlich eingeladen, an den insgesamt sechs Standorten vorbeizuschauen und mit den DB-Ansprechpartner:innen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  

Das Infomobil ist jeweils von 14 bis 19 Uhr an folgenden Stationen vor Ort: 

  • Mittwoch, 29. November: Lampertheim, Bahnhof, Eugen-Schreiber-Straße 2
  • Freitag, 1. Dezember: Mannheim-Schönau, Lena-Maurer-Platz 
  • Montag, 4. Dezember: Gernsheim, Bahnhof, P&R-Parkplat Andreas-Brentano-Straße 
  • Dienstag, 5. Dezember: Biblis, Bahnhof, P&R-Parkplatz Am Rübgarten 
  • Donnerstag, 7. Dezember: Groß-Gerau-Dornberg, Bahnhof, Darmstädter Straße 94 
  • Freitag, 8. Dezember: Mörfelden-Walldorf, Bahnhof Walldorf, Farmstraße 5 

Über die Generalsanierung 

Die Riedbahn ist eine der bundesweit wichtigsten und meistgenutzten Strecken – sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. Deshalb haben Bund und DB diese Verbindung in Abstimmung mit der Branche als Pilotprojekt auf dem Weg zum Hochleistungsnetz ausgewählt. Pro Tag verkehren hier insgesamt über 300 Fern-, Nah- und Güterverkehrszüge. Die bestehende Infrastruktur ist für die stetig wachsenden Verkehrsmengen nicht ausgelegt. Anlagen sind überaltert und störanfällig, Bahnhöfe nicht mehr zeitgemäß. Mit der Generalsanierung bündelt die DB alle anstehenden Arbeiten der kommenden Jahre und vermeidet damit eine wiederkehrende Anzahl künftiger Sperrungen. Zuvor macht die DB sämtliche Umleitungsstrecken fit, damit sie zusätzliche Verkehre während der Bauphase aufnehmen können. 

Ab dem 1. Januar 2024 führt die DB in einer dreiwöchigen Sperrpause erste vorbereitende Arbeiten durch. Dabei werden unter anderem Fundamente für neue Lärmschutzwände gebaut, Weichen erneuert und Oberleitungsarbeiten entlang der Strecke durchgeführt. Im zweiten Halbjahr 2024 folgt die kompakte Sperrpause von fünf Monaten, um alle Anlagen an der rund 70 Kilometer langen Strecke zwischen Frankfurt und Mannheim zu modernisieren. Damit während dieser Zeit Reisende zwischen Frankfurt und Mannheim weiterhin mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil bleiben, hat die DB gemeinsam mit allen Beteiligten ein umfangreiches Ersatzverkehrsangebot erarbeitet.  

Weitere Informationen unter: www.riedbahn.de 

07. November 2023, 12:12 Uhr
Stuttgart
Regionale Partner:innen mit an Bord • DB belohnt Community • Ziel: Die umweltfreundliche Kombination von Fahrrad und Bahn stärken

Die Deutsche Bahn (DB) und die Stadt Heilbronn bieten den Heilbronner:innen gemeinsam einen weiteren Anreiz, in die Pedale zu treten: Ab sofort können Radfahrende in Heilbronn mit der App DB Rad+ ihre gefahrenen Kilometer sammeln und bei Partnergeschäften in Prämien eintauschen. Ziel der App ist es, die klimafreundliche Mobilität zu fördern.

Zu den Prämien zählen Vergünstigungen in lokalen Geschäften und Cafés sowie digitale Rabatte bei Online-Shops, zum Beispiel Reisegutscheine der DB. Neu ist, dass Nutzer:innen der App ihre gesammelten Kilometer auch für einen guten Zweck spenden können, zum Beispiel an die Bahnhofsmission oder an die Umweltorganisation Bergwaldprojekt. Die Liste der teilnehmenden Partner:innen wird kontinuierlich erweitert und ist in der App und auf bahnhof.de/radplus zu finden.

Bahnhofsmanagerin Andrea Kadenbach: „Wer am Bahnhof sein Fahrrad abstellt und mit der Bahn fährt, ist klimafreundlich unterwegs. Ich freue mich sehr, dass die App DB Rad+ nun auch in Heilbronn dazu motiviert, die beiden umweltfreundlichsten Verkehrsmittel zu kombinieren. Mit der App lohnt sich jede Fahrt mit dem Rad. Wer regelmäßig in die Pedale tritt, profitiert von attraktiven Prämien bei verschiedenen Partnerinnen und Partnern.“

Bau- und Umweltbürgermeister Andreas Ringle: „Mit der Teilnahme an der DB Rad+ App fördern wir nicht nur umweltfreundliche Fortbewegung, sondern schaffen auch Anreize für einen nachhaltigeren Lebensstil. Gemeinsam gestalten wir so ein Heilbronn, in dem wir mit jedem Kilometer nicht nur unseren eigenen sportlichen Zielen, sondern auch dem gemeinsamen Klimaziel - der treibhausgasneutralen Stadt bis 2035 - näherkommen.“

Und so funktioniert die App

Bei eingeschaltetem GPS und aktivierter App erkennt das System, dass sich der Reisende auf einem Fahrrad fortbewegt. Die gefahrenen Kilometer werden gezählt und gespeichert. Die App DB Rad+ ist sowohl mit iOS- als auch Android-Betriebssystemen nutzbar. «Sie steht kostenlos zum Download bereit und man kann direkt damit losradeln.» Die Entscheidung, ob man sich direkt oder im Nachhinein per Bahn-ID registriert, wird jedem Nutzenden überlassen. Man kann die App also erstmal ohne Registrierung testen. Nähere Infos unter radplus.bahnhof.de.

Meilensteine: DB belohnt Fahrrad-Communitys

Von dem digitalen Angebot profitiert die gesamte Fahrrad-Community in der Region. Denn die App zählt auch, wie viele Kilometer von allen Nutzer:innen innerhalb eines Aktionsgebietes gemeinsam gesammelt wurden. Viele Kilometer auf dem Gemeinschaftskonto bedeuten neue Angebote in der Region, beispielsweise ein kostenloser Check-up fürs Rad oder ein Waschtag am Bahnhof, an dem Nutzer:innen kostenlos ihr Rad in einer mobilen Fahrradwaschanlage reinigen lassen können.

Bundesweit haben Radfahrende bereits über 11 Millionen Kilometer in 19 Städten erradelt. Zugleich führt die DB Gespräche mit Städten und Gemeinden in ganz Deutschland, um weitere Aktionsgebiete anzubinden.

Mehr Informationen

Mehr Informationen zu fahrradfreundlichen Angeboten der DB, wie beispielsweise der Bike+Ride-Offensive finden Sie hier: www.bahnhof.de/fahrrad

02. November 2023, 15:37 Uhr
Berlin
Vier erfahrene Unternehmen setzen enormes Baupensum um • Aktualisierter Kostenplan enthält Umrüstung der Strecke auf elektronische Stellwerkstechnik • Zusätzlicher Mittelbedarf der DB bleibt unverändert

Die Deutsche Bahn (DB) liegt mit den Vorbereitungen für die Generalsanierung der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim voll im Zeitplan. Die DB hat die Bauleistungen für das Pilotprojekt auf dem Weg zum Hochleistungsnetz nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren an vier Firmen vergeben. Dabei handelt es sich um die Unternehmen Leonhard Weiss GmbH & Co. KG, Spitzke SE, die Swietelsky Baugesellschaft mbH sowie die Siemens Mobility GmbH für die Leit- und Sicherungstechnik. Um das enorme Baupensum während der fünfmonatigen Sperrung des hochbelasteten Riedbahn-Korridors bewältigen zu können, hatte die DB die Leistungen in zwei Lose aufgeteilt. Das erste umfasst den Streckenabschnitt zwischen Frankfurt/Main und Biblis, das zweite den Abschnitt zwischen Biblis und Mannheim.

Mit der Generalsanierung der Riedbahn bündelt die DB auf der rund 70 Kilometer langen Strecke zahlreiche Arbeiten. Dies umfasst unter anderem die Erneuerung von rund 120 Kilometer Gleisen, 150 Weichen, 140 Kilometer Oberleitung sowie der kompletten Leit- und Sicherungstechnik. Zudem modernisiert die DB alle 20 Bahnhöfe entlang der Strecke. Im Rekordtempo von nur fünf Monaten wird damit die gesamte Infrastruktur gewerkeübergreifend von Grund auf erneuert. Reisende profitieren nach Abschluss der Arbeiten von pünktlicheren Zügen und attraktiveren Bahnhöfen. Um Anwohnende besser vor Lärm zu schützen, baut die DB zudem mehr als 15 Kilometer Lärmschutzwände.

Damit zahlt die Generalsanierung unmittelbar auf die Ziele der Konzernstrategie Starke Schiene ein. Mit ihr nimmt die DB die zentralen verkehrs- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung in den Fokus. Dazu gehören die Verdopplung der Verkehrsleistung im Personenverkehr sowie die Erhöhung des Marktanteils im Schienengüterverkehr. Dafür braucht es eine Infrastruktur, die mehr Verkehr bewältigen kann. Mit den Arbeiten zwischen Frankfurt/Main und Mannheim schafft die DB die Voraussetzungen. Ebenso ist die Bündelung von Baumaßnahmen ein zentrales strategisches Anliegen der DB. Die Generalsanierung der Riedbahn ist hierfür beispielhaft.

Die DB hat den Projektumfang für die Generalsanierung der Riedbahn deutlich vergrößert und damit auch die Kostenplanung aktualisiert. In der Gesamtkalkulation ist nun auch die Umrüstung der Strecke auf elektronische Stellwerkstechnik enthalten, die bereits im Februar vergangenen Jahres begonnen hat. Darüber hinaus werden auch die Kosten für Maßnahmen an den Bahnhöfen sowie für einen leistungsfähigen Ersatzverkehr vollständig berücksichtigt. Aufgrund der allgemeinen und dynamischen Marktpreisentwicklung hat die DB zudem einen Risikopuffer eingeplant. Die Gesamtkosten für alle Maßnahmen belaufen sich auf rund 1,3 Milliarden Euro, von denen planmäßig 1,1 Milliarden Euro im Bundeshaushalt abgesichert sind.

Durch die Bündelung verschiedener Teilprojekte innerhalb der Generalsanierung sowie den vorgesehenen Risikopuffer liegt die aktualisierte Kostenplanung im Rahmen des beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) zusätzlich angemeldeten Mittelbedarfs in Höhe von 45 Milliarden Euro bis 2027. Dieser bleibt unverändert bestehen.

Um das enorme Baupensum besser bewältigen zu können und eine Sperrung der Riedbahn während der Fußball-EM im Sommer zu vermeiden, bündelt die DB bereits im Januar etliche vorbereitende Arbeiten zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. Deshalb ist die Strecke vom 1.-22. Januar für den Zugverkehr voll gesperrt. Diese „Generalprobe“ für die Generalsanierung ermöglicht der DB zudem, alle Abläufe zu testen und Konzepte, etwa für den Ersatzverkehr, mit Blick auf den Sommer weiter zu optimieren.

31. Oktober 2023, 12:00 Uhr
Stuttgart
Wiederherstellung der Oberleitung verzögert sich • Züge der Linien S 1, S2 und S 4 entfallen zwischen Neckargemünd und Eberbach • Informationen für Fahrgäste auf bahn.de und im DB Navigator

Seit 26. Juli 2023 erneuert die Deutsche Bahn die Eisenbahnbrücke über die Langenthaler Straße in Hirschhorn (Neckar). Die Brücke wurde planmäßig fertiggestellt und hat die technische Abnahmeprüfung bereits bestanden. Derzeit laufen die Arbeiten zur Wiederherstellung der Oberleitung. Nach dem kurzfristigen Ausfall des ursprünglich damit beauftragten Unternehmens hat die DB Bahnbau Gruppe den Auftrag in der letzten Woche übernommen. Dadurch konnten die Arbeiten erst später als ursprünglich geplant beginnen.

Somit verzögert sich die Wiederinbetriebnahme der Strecke Neckargemünd–Eberbach um 40 Stunden bis Donnerstag, 2. November (Betriebsschluss). Ursprünglich war geplant, den Zugverkehr am 1. November zu Betriebsbeginn wieder aufzunehmen.

Die S-Bahn Rhein-Neckar ist im Gespräch mit den Busunternehmen, ihr bisheriges Ersatzkonzept mit Bussen zwischen Neckargemünd und Eberbach bis zum Betriebsschluss am Donnerstag, 2. November, zu verlängern. Eine Bestätigung liegt derzeit jedoch noch nicht vor. Mit Verspätungen und Einschränkungen muss gerechnet werden.

Die S-Bahnen der Linien S 1 (Kaiserslautern – Mosbach) und S 2 (Kaiserslautern – Mosbach) fallen zwischen Neckargemünd und Eberbach aus. Die Züge der Linie RE 10a werden weiterhin stündlich über das Elsenstal umgeleitet. Ebenfalls verkehren weiterhin die Ersatzleistungen auf der Strecke Bad Friedrichshall–Neckarelz.

Die Haltestellen des Ersatzverkehrs liegen nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen. In den Ersatzbussen der DB ist keine Fahrradmitnahme möglich.

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Die Deutsche Bahn empfiehlt den Fahrgästen, jeweils rechtzeitig vor Fahrtantritt die Verbindungen in den elektronischen Fahrplanmedien zu prüfen und gegebenenfalls frühere Fahrtmöglichkeiten zu wählen. Informationen in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der App DB Navigator als auch bei bahn.de/Reiseauskunft. Auskunft über die Einschränkungen finden Reisende zudem unter www.bahn.de/aktuell.  

27. Oktober 2023, 12:15 Uhr
Stuttgart
Krankheitsbedingt angespannte Personallage im Stellwerk Ludwigshafen sowie Bauarbeiten bei Darmstadt-Eberstadt • Umleitungen und Teilausfälle im Fern- und Regionalverkehr • An- und Abreise zum Fußballspiel in Kaiserslautern mit der Bahn weiter möglich

Am Samstag, 28. Oktober (6:00 – 13:30 Uhr), und Sonntag, 29. Oktober (1:30 – 18:00 Uhr), können die Züge auf den Relationen Mannheim – Schifferstadt - Neustadt – Kaiserslautern – Saarbrücken sowie Mannheim – Worms – Mainz nicht regulär über die Strecken fahren. Grund hierfür sind aktuell hohe Krankenstände beim Stellwerkspersonal in Ludwigshafen sowie Bauarbeiten auf der Main-Neckar-Bahn im Bereich Darmstadt-Eberstadt. Für die Fahrgäste steht in dieser Zeit ein angepasstes Zugangebot zur Verfügung. Die Züge zur An- und Rückreise der Fans zum Fußballspiel in Kaiserslautern sollen verkehren, mit Verspätungen und Einschränkungen muss jedoch gerechnet werden.

Die mit den Krankenständen verbundene angespannte Personallage, von der derzeit auch viele andere Unternehmen betroffen sind, lässt sich leider trotz einer flexiblen und vorausschauenden Planung sowie zusätzlicher Bereitschaften nicht vollständig kompensieren. Bei den Mitarbeitenden in den Stellwerken handelt es sich um hochspezialisierte Fachkräfte, die kurzfristig schwer ersetzbar sind. So müssen Fahrdienstleiter:innen für die jeweilige Stellwerkstechnik und Region ausgebildet sein und für die örtlichen Gegebenheiten eingearbeitet werden. Aktuell werden Mitarbeitende für flexiblere Einsätze weiter qualifiziert. Außerdem setzt die DB nach wie vor auf kontinuierliche Aus- und Weiterbildung, Qualifizierung von Quereinsteiger:innen sowie Neueinstellungen. Allein zum Ausbildungsstart am 1. September haben 5.500 Nachwuchskräfte bei der DB angefangen, darunter 760 künftige Fahrdienstleiter:innen.

Im Nahverkehr ergeben sich konkret die folgende Anpassungen:

Die Linien S1 und S2 verkehren im Abschnitt Homburg/Kaiserslautern – Schifferstadt und zwischen Eberbach und Osterburken. Einzelne Züge der S1 sollen zudem zwischen Mannheim und Neckargemünd fahren.

Die Linien S3/S4 fahren zwischen Mannheim Hauptbahnhof und Karlsruhe. Zwischen Schifferstadt und Mannheim Hauptbahnhof wird ein Busnotverkehr angestrebt.

Die Linie S6 verkehrt zwischen Mainz und Ludwigshafen-Oggersheim, der Abschnitt Ludwigshafen-Oggersheim - Mannheim Hauptbahnhof – Bensheim entfällt. Auch zwischen Ludwigshafen-Oggersheim und Mannheim Hauptbahnhof wird versucht, einen Busnotverkehr einzurichten.

Der RE1 wendet von Saarbrücken/Trier kommend in Neustadt (Weinstraße). Dort ist der Anschluss an den RE6 sichergestellt, der nach Möglichkeit mit maximaler Zuglänge unterwegs ist, um alle Reisenden nach Karlsruhe die Mitfahrt zu ermöglichen. Es ist jedoch mit hoher Auslastung zu rechnen. Einzelne Züge des RE4/14 fahren zwischen Worms und Mannheim Hauptbahnhof über Biblis.

Die Züge des Fernverkehrs auf der Relation Mainz – Worms – Mannheim werden über die Strecke Frankfurt – Mannheim umgeleitet. Die ICE-Zugpaare Saarbücken – Stuttgart – München und Saarbücken – Frankfurt – Dresden entfallen auf dem Abschnitt Saarbrücken – Stuttgart bzw. Saarbrücken – Frankfurt. Die Fernverkehrszüge auf der Relation Frankfurt – Saarbrücken – Paris fahren im betreffenden Zeitraum über Karlsruhe und Kehl. Alle Züge erhalten einen Zusatzhalt in Karlsruhe Hauptbahnhof.

Fahrgästen in Ludwigshafen wird empfohlen, auch die bestehenden Angebote im städtischen Nahverkehr wie Busse und Straßenbahn zu nutzen. Informationen zu aktuellen Fahrtmöglichkeiten finden Reisende über die Reiseauskunft unter www.bahn.de oder in den Apps DB Navigator und DB Streckenagent. Auskunft über die Einschränkungen finden Reisende zudem unter www.bahn.de/aktuell.

25. Oktober 2023, 14:30 Uhr
Stuttgart
Bahnsteige ab 28. Oktober wieder nutzbar •geänderte Wegeführung zum Bahnsteig am Gleis 2 • Fertigstellung Frühjahr 2024

Mehr Komfort und Barrierefreiheit am Bahnhof Bopfingen: Die Deutsche Bahn (DB) baut derzeit den Bahnhof Bopfingen barrierefrei aus. Gemeinsam investieren die DB, das Land Baden-Württemberg und die Stadt Bopfingen rund 7,7 Millionen Euro in die Modernisierung.

Die Hauptbaumaßnahmen werden am 28. Oktober abgeschlossen sein, sodass die Nutzung der beiden Bahnsteige wieder möglich ist. Die Querung der Gleise erfolgt bis zur Fertigstellung der Maßnahme im Frühjahr 2024 über die vorhandene Unterführung entlang der Straße.  

20. Oktober 2023, 08:30 Uhr
Stuttgart
Nutzer:innen der Fahrrad-App DB Rad+ haben seit Juli bereits über 200.000 Kilometer erradelt • Fahrrad-Checkups am 20. Oktober binnen Stunden ausgebucht • DB Radfix bietet Reparaturen direkt am Bahnhof

Freiburgs Radfahrende haben motiviert in die Pedale getreten und den ersten Meilenstein mit der App DB Rad+ bereits nach drei Monaten geknackt: Über 200.000 km stehen auf dem gemeinsamen Streckenkonto. Dieses Engagement belohnt die Deutsche Bahn (DB) mit kostenlosen Fahrrad-Checkups am Freiburger Hauptbahnhof.

Seit Juli sammeln Nutzer:innen der App DB Rad+ in Freiburg Kilometer. Die App zählt mit dem Fahrrad gefahrene Kilometer und wandelt diese in Guthaben um, das die Nutzer:innen bei regionalen und digitalen Partner:innen gegen Rabatte und Prämien einlösen können, von lokaler (Fahrrad-)Mode bis hin zu Freiburger Feinkost. Die beliebteste Prämie ist bisher der RVF-Einzelfahrschein für 50 geradelte Kilometer. Ziel der App DB Rad+ ist es, die umweltfreundliche Kombination von Fahrrad und Bahn zu fördern und noch mehr Menschen für den Klimaschutz zu begeistern.

Checkups binnen Stunden ausgebucht

Die App DB Rad+ zählt auch, wie viele Kilometer alle bisher rund 2.500 Nutzer:innen innerhalb des Freiburger Aktionsgebietes gemeinsam gesammelt haben. Viele Kilometer auf dem Gemeinschaftskonto bedeuten neue Angebote in der Region. Als erste Belohnung in Freiburg lädt die DB zu kostenlosen Checkups am Freitag, 20. Oktober, zwischen 10 und 17 Uhr am Hauptbahnhof, an der Call a Bike-Station, ein. Auch bei diesem ersten Meilenstein-Event zeigten die Freiburger:innen Rekordtempo: Die 56 verfügbaren Termine, die online gebucht werden konnten, waren innerhalb von wenigen Stunden ausgebucht. Ein Besuch lohnt sich trotzdem: Vor Ort wird das Team von DB Rad+ und DB Radfix über die Angebote informieren sowie Getränke und kleine Goodies anbieten.

Rabatt auf Fahrradwartung oder -reparatur

Wer diesmal keinen Termin ergattert hat, findet in der Prämienübersicht in der App DB Rad+ die Radfix-Prämien, um beim nächsten Service zu sparen: Für 30 Kilometer gibt es 15 Prozent Rabatt und für 50 Kilometer 20 Prozent Rabatt auf die Buchung von Wartungs- oder Reparaturleistungen. Worauf sich die Freiburger:innen beim nächsten Meilenstein freuen dürfen, erfahren die Nutzer:innen in Kürze über die App DB Rad+.

So funktioniert die App DB Rad+

Bei eingeschaltetem GPS und aktivierter App erkennt das System, dass sich Reisende auf einem Fahrrad fortbewegen. Die App zählt und speichert die gefahrenen Kilometer und errechnet daraus ein Kilometerguthaben. Teilnehmende lösen über die Bezahlen-Funktion der App das Kilometer-Guthaben direkt bei den Partner:innen ein. Die App ist sowohl mit iOS- als auch Android-Betriebssystemen nutzbar und steht kostenlos zum Download bereit. Nähere Infos unter bahnhof.de/radplus.

Dauerhafter Service in Freiburg: DB Radfix für Reparaturen am Bahnhof

Morgens das Fahrrad am Bahnhof abschließen und abends das fertig reparierte Rad wieder, ohne Wartezeiten dort abholen – so einfach geht eine Fahrradreparatur mit DB Radfix. Seit April können Radfahrende am Hauptbahnhof Freiburg (Breisgau) den neuen Service buchen und ausprobieren. Auf der Webseite www.bahnhof.de/radfix können Interessierte die gewünschte Leistung und den passenden Termin für die Reparatur oder Wartung auswählen. Am gewählten Tag ist ein Stellplatz für das Rad reserviert. Die kontaktlose Übergabe erfolgt einfach, indem die Kund:innen ihr Rad mit ihrem eigenen Fahrradschloss an das DB Radfix-Schloss anschließen. Die Partner-Werkstatt kann das Fahrrad auf diese Weise entgegennehmen und führt die gebuchte Leistung schnell und zuverlässig aus. Noch am selben Abend können die Kund:innen ihr Rad wieder am Stellplatz abholen.

Am Hauptbahnhof Freiburg (Breisgau) befinden sich die DB Radfix Stellplätze an der Wentzingerstraße, 79106 Freiburg im Breisgau.

Mehr Infos zu Fahrradthemen

Um die klimafreundliche Kombination aus Fahrrad und Bahn noch komfortabler für die Reisenden zu machen, baut die DB an ihren Bahnhöfen die Services rund ums Rad weiter aus. Mehr Informationen dazu unter bahnhof.de/fahrrad.

12. Oktober 2023, 13:30 Uhr
Personalengpass bei Plan- und Abnahmeprüfer:innen verzögert die Inbetriebnahme der Bahnübergänge in Unterlenningen bis auf Weiteres • Busse weiterhin für Fahrgäste im Einsatz • Straßenverkehr am Bahnübergang in Brucken bleibt eingeschränkt

Die Deutsche Bahn (DB) investiert weiter in die Schieneninfrastruktur: Auf der Teckbahn zwischen Kirchheim (Teck) und Oberlenningen steht die Modernisierung von mehr als zehn Bahnübergängen bis 2029 auf dem Programm. Die Arbeiten an fünf Bahnübergängen in Brucken und Unterlenningen, mit denen die DB in diesem Sommer begonnen hat, sind bereits abgeschlossen.

Für die Inbetriebnahme sind im Anschluss an die Bauarbeiten intensive Prüfungen und Abnahmen erforderlich. Aufgrund eines bundesweiten Personalengpasses bei Plan- und Abnahmeprüfer:innen verzögert sich der Inbetriebnahmetermin der Bahnübergänge in Unterlenningen bis auf Weiteres. Die Deutsche Bahn unternimmt alles, um die Strecke schnellstmöglich wieder in Betrieb nehmen zu können und informiert, sobald der Termin dafür feststeht.

Bis die notwendigen Abnahmeprüfungen erfolgt sind, ersetzt die S-Bahn Stuttgart die Regionalbahn-Züge (RB) der Linie 64 Kirchheim (Teck)–Oberlenningen weiterhin durch Busse. Für jeden RB 64-Zug fährt jeweils ein Bus. Diese verstärken die Busse der Linie 177 und halten auch an diesen Haltestellen. Die DB bittet die Fahrgäste darauf zu achten, dass die Busse ab Oberlenningen jeweils fünf Minuten früher und die Busse ab Kirchheim unter Teck jeweils eine Minute früher abfahren als die planmäßigen Züge.

Auch die Abnahme am Bahnübergang Am Mühlbach bei Brucken kann nicht rechtzeitig ausgeführt werden. Die Inbetriebnahme des Bahnübergangs verschiebt sich ebenfalls. Die Umleitung des Straßenverkehrs über den Bahnübergang Schleifmühlenstraße in Owen bleibt bis auf weiteres bestehen.

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Die DB bittet für die weiteren Einschränkungen ausdrücklich um Entschuldigung und empfiehlt den Fahrgästen, jeweils rechtzeitig vor Fahrtantritt Verbindungen in ihren elektronischen Fahrplanmedien zu prüfen und gegebenenfalls auch frühere Fahrtmöglichkeiten zu wählen. Informationen in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der App DB Navigator als auch bei bahn.de/Reiseauskunft.

04. Oktober 2023, 14:00 Uhr
S-Bahn Stuttgart will kurzfristige Angebotsreduzierungen wegen eingeschränkt verfügbarer Fahrzeuge und Personals vermeiden • Prüfung, ob während der notwendigen Digitalausrüstung ein vorübergehender Einsatz von Regionalverkehrszügen auf der S62 die Verfügbarkeit von Fahrzeugen stabilisieren kann • Die S-Bahn zieht zusätzlich von montags bis freitags den Übergang vom Viertel- auf den Halbstundentakt am Abend auf 19 Uhr vor

Fahrgäste der S-Bahn Stuttgart sollen im neuen Fahrplanjahr langfristig planen können. Für einen verlässlichen Fahrplan kehrt die S-Bahn 2024 daher für ein Jahr zum Halbstundentakt am Samstag zurück. Zusätzlich wird von montags bis freitags der Übergang vom Viertel- auf den Halbstundentakt am Abend von 20.30 Uhr auf 19 Uhr vorgezogen. DB Regio hat den Besteller Verband Region Stuttgart über die Notwendigkeit der Änderungen im nächsten Jahr informiert, weil absehbar ist, dass Fahrzeuge und Mitarbeitende im Fahrpersonal im kommenden Jahr zeitweise nur eingeschränkt verfügbar sind. In der heutigen Sitzung des Verkehrsausschusses der Regionalversammlung erläutert Dirk Rothenstein, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn Stuttgart, den Regionalrät:innen die Maßnahmen.

„Wir wissen, dass wir allein mit den erforderlichen Bauarbeiten für ein modernes S-Bahn-Netz unseren Fahrgästen schon Einiges abverlangen. Deshalb wollen wir mit den Einschränkungen im Angebot außerhalb der Hauptverkehrszeiten Nachteile für Schüler:innen vermeiden und für Pendler:innen so gering wie möglich halten. Für Unannehmlichkeiten, die unseren Fahrgästen daraus dennoch entstehen, bitten wir vielmals um Entschuldigung“, so Rothenstein. Die S-Bahn Stuttgart setzt tagsüber durchgängig auf allen Linien Züge in maximaler Zuglänge ein und erweitert damit insgesamt das Platzangebot für die Fahrgäste.

Serienmäßiger Umbau der S-Bahnen mit Digitaltechnik

„Die Umstellung auf den digitalen S-Bahn-Betrieb bleibt eine anspruchsvolle Herausforderung. Ebenso wie bei der Infrastruktur gibt es auch bei der Ausrüstung der Fahrzeuge mit der neuen Technik für Hersteller Alstom und uns keine Blaupause“, wirbt der S-Bahn-Chef für die ambitionierten Pläne bei diesem erstmals durchgeführten Pilotprojekt um Verständnis.

Acht S-Bahn-Fahrzeuge der S-Bahn Stuttgart stehen bereits als Prototypen zur Ausstattung mit der Digitaltechnik in Hennigsdorf beim Fahrzeughersteller Alstom. Im nächsten Jahr beginnt dann der serienmäßige Einbau der neuen Leit- und Sicherungstechnik European Control System (ETCS) einschließlich der Komponenten für teilautomatisiertes Fahren in die gesamte Fahrzeugflotte. Die Umbauarbeiten sind deshalb komplex, weil zusätzlich auch die Innenausstattung der Züge für die Fahrgäste erneuert wird. Die Umbaupläne werden von Bahn und Alstom derzeit ausgearbeitet.  

Parallel dazu müssen auch die Triebfahrzeugführer:innen für das Fahren mit der neuen Technik geschult werden. Deshalb hat die S-Bahn Stuttgart ihre Maßnahmen zur Gewinnung neuen Personals bereits in der Vergangenheit intensiviert, weil sie jetzt - zum Beispiel in Zeiten mit erhöhten Krankenständen - nicht mehr flexibel disponieren kann. In den beiden vergangenen Jahren hat die S-Bahn Stuttgart rund 100 Mitarbeitende eingestellt, die sie als Lokführer:innen ausbildet. Allein in diesem Jahr sind es weitere 80. Für interessierte Bewerber:innen findet am 14. Oktober 2023 in Stuttgart ein weiterer „Tag des Quereistiegs“ statt, auf dem die DB ausführlich über die Berufsfelder bei der S-Bahn informiert.

Das wird für S-Bahn-Fahrgäste in Stuttgart besser:

Von der Umstellung auf den Digitalen Knoten Stuttgart profitiert der Fahrgast ab 2025 von pünktlicheren S-Bahnen und mehr Zugfahrten. Allein auf der S-Bahn-Stammstrecke wird die S-Bahn durch ETCS und teilautomatisiertes Fahren um mindestens 20 Prozent leistungsfähiger.

Die neue Leit- und Sicherungstechnik kommt zudem ohne anfällige Komponenten aus. Aus einem topmodernen Stellwerk, das es vergleichbar in Europa noch nicht gibt, werden Züge digital angesteuert – die heutige Relaistechnik wird komplett abgelöst. Indem die Züge digital per Funk angesteuert werden, entfallen auch die konventionellen Signale an der Strecke. Die durch diese verursachten Störungen treten ebenfalls nicht mehr auf.

Dazu kommen die Kund:innen der S-Bahn in den Genuss von mehr Komfort und Service in den Fahrzeugen. Die ersten umgebauten Züge sollen im Sommer 2024 eingesetzt werden. Das Redesign bedeutet mehr Platz für Rollstühle, Kinderwagen sowie Fahrräder durch zusätzliche Mehrzweckbereiche. Statt nur an den jeweiligen Fahrzeugenden wird es künftig in der Mitte zwei zusätzliche Mehrzweckabteile geben. Diese werden für Fahrräder optimiert und bestehen komplett aus Klappsitzen sowie bequemen Elementen zum Anlehnen. Zudem können Fahrgäste mit Fahrrädern die Stellflächen von zwei Einstiegstüren aus erreichen, was einen weiteren Vorteil gegenüber den bisherigen Mehrzweckabteilen bedeutet. Das Konzept der geräumigen Mehrzweckbereiche hat die S-Bahn Stuttgart aus dem DB-Ideenzug übernommen und weiterentwickelt.

Dazu sorgen neue Monitore in Deckengondeln für eine verbesserte Reisenden-Information. Ebenfalls wird in alle S-Bahnen ein automatisches Fahrgastzählsystem eingebaut, sodass eine gezielte Prognose zur Auslastung der Züge möglich wird. Eine weitere wichtige Neuerung sind zudem Steckdosen, die in verschiedenen Bereichen aller Züge zu finden sein werden. Anfang 2024 hat die S-Bahn zudem auch ihre neuen Fahrzeuge mit WLAN-Technik ausgestattet, so dass die Fahrgäste wieder in der gesamten S-Bahn-Zugflotte online surfen können.

Die Änderungen im Fahrplan 2024 im Detail:

Montag bis Freitag: Auf allen S-Bahn-Linien Viertelstundentakt bis 19 Uhr

Seit Ende 2020 fahren von Montag bis Freitag die S-Bahnen in Stuttgart tagsüber durchgängig von 6.00 Uhr bis 20.30 Uhr auf allen Linien im Viertelstundentakt. Im Fahrplanjahr 2024 gehen die S-Bahnen bereits um 19 Uhr vom Viertel- auf den Halbstundentakt über. Damit die Fahrgäste der S-Bahn-Linie S60 davon nicht unverhältnismäßig betroffen wären, bleibt die Linie S6/S60 davon ausgenommen. Ab 19 Uhr wird die Linie S3 zum Flughafen und zur Messe verlängert, so dass sowohl um 19 Uhr als auch um 20 Uhr jeweils vier Züge pro Stunde vom und zum Flughafen fahren. Alle Züge fahren zwischen 6.00 Uhr und 20.30 Uhr in der maximal möglichen Zuglänge mit drei Fahrzeugen. In den Zwischentaktzügen, die 2024 in den 1,5 Stunden zwischen etwa 19 Uhr und 20.30 Uhr nicht verkehren, fahren heute etwa nur knapp über zwei Prozent der Fahrgäste am Tag.

Halbstundentakt am Samstag

An Samstagen fahren die S-Bahnen wie vor 2021 ganztags im Halbstundentakt. Die Züge der Linie S6/S60 bleiben davon ausgenommen und fahren weiterhin von etwa 8.30 Uhr bis 20.30 Uhr im Viertelstundentakt. Damit vermeidet die S-Bahn unverhältnismäßige Nachteile für die Fahrgäste der S60, insbesondere weil auf der gesamten Strecke parallel keine Züge im Regionalverkehr zusätzlich fahren. Die Linie S3 wird samstags durchgängig zum Flughafen und zur Messe verlängert, so dass ganztags jeweils vier Züge pro Stunde vom und zum Flughafen fahren. Alle S-Bahnen fahren tagsüber durchgängig in der maximal möglichen Zuglänge mit drei Fahrzeugen.

Die S-Bahn hat sich zudem für die Einschränkung des Angebots am Samstag entschieden, weil im kommenden Jahr aufgrund von Baustellen und Feiertagen die S-Bahnen im Teil- oder Gesamtnetz an mehr als der Hälfte der Samstage ohnehin nur im Halbstundentakt fahren werden. Mit dem durchgängigen Halbstundentakt an Samstagen können die Fahrgäste ihre Fahrten im gesamten Jahr damit zuverlässig planen.

Mit dem tagsüber durchgängigen Einsatz von Zügen in maximaler Zuglänge erweitert die S-Bahn Stuttgart in der gesamten Woche das Platzangebot um elf Prozent. Das sind insgesamt 259.000 Sitzplätze pro Woche mehr für die Fahrgäste.

Voller Fokus auf Umstellung der S-Bahnen für den Digitalen Knoten Stuttgart

Damit die S-Bahn Stuttgart den Fokus ausschließlich auf die Umstellung der S-Bahnen für den Digitalen Knoten Stuttgart richten kann, soll auf der Regionalbahn-Linie RB64 zwischen Kirchheim (Teck) und Oberlenningen vorübergehend ein anderes Verkehrsunternehmen fahren, das sowohl mit dem Betrieb als auch der Instandhaltung der dort fahrenden Dieseltriebwagen weitreichende Erfahrungen hat. Die S-Bahn Stuttgart plant dazu eine befristete Weitervergabe.

Um während der Digitalausrüstung den Bestand an verfügbaren Fahrzeugen zu stabilisieren, prüft die S-Bahn auf der S-Bahn-Linie S62 zwischen Weil der Stadt und Stuttgart-Zuffenhausen zeitweise Regionalverkehrszüge des Typs ET 425/426 einzusetzen. Ein dementsprechendes Fahrzeug setzt die S-Bahn Stuttgart bereits auf der Regionalbahn-Linie RB11 zwischen Stuttgart-Untertürkheim und Kornwestheim ein. Für den Einsatz dieser Regionalverkehrsfahrzeuge prüft die S-Bahn Stuttgart ebenfalls eine befristete Weitervergabe.

Fahrgäste erhalten Reiseauskünfte für den Fahrplan 2024 in den elektronischen Fahrplanmedien der Deutschen Bahn auf m.bahn.de und in den Apps DB Navigator und Mobility Stuttgart ab Mittwoch, 11. Oktober 2023.

29. September 2023, 10:30 Uhr
Personalengpass bei Plan- und Abnahmeprüfer:innen verzögert die Inbetriebnahme der Bahnübergänge in Unterlenningen um eine Woche, Busse weiterhin für Fahrgäste im Einsatz • Straßenverkehr am Bahnübergang in Brucken bis voraussichtlich 10. November eingeschränkt

Die Deutsche Bahn (DB) investiert weiter in die Schieneninfrastruktur: Auf der Teckbahn zwischen Kirchheim (Teck) und Oberlenningen steht die Modernisierung von mehr als zehn Bahnübergängen bis 2029 auf dem Programm. Die DB hat in diesem Sommer mit den Arbeiten an fünf Bahnübergängen in Brucken und Unterlenningen begonnen.

Für die Inbetriebnahme sind im Anschluss an die Bauarbeiten intensive Prüfungen und Abnahmen erforderlich. Aufgrund eines bundesweiten Personalengpasses bei Plan- und Abnahmeprüfer:innen verzögert sich nach aktuellem Bauablaufplan der Inbetriebnahmetermin der Bahnübergänge in Unterlenningen um eine weitere Woche bis Sonntag, 15. Oktober 2023.

Für die notwendigen Bauarbeiten und Abnahmeprüfungen bleibt deshalb die Bahnstrecke bis voraussichtlich einschließlich Sonntag, 15. Oktober 2023, für den Zugverkehr gesperrt. Die S-Bahn Stuttgart ersetzt die Regionalbahn-Züge (RB) der Linie 64 Kirchheim (Teck)–Oberlenningen durch Busse. Für jeden RB 64-Zug fährt jeweils ein Bus. Diese verstärken die Busse der Linie 177 und halten auch an diesen Haltestellen. Die DB bittet die Fahrgäste darauf zu achten, dass die Busse ab Oberlenningen jeweils fünf Minuten früher und die Busse ab Kirchheim unter Teck jeweils eine Minute früher abfahren als die planmäßigen Züge.

Infolge eines Personalengpasses bei der ausführenden Firma für signaltechnische Ausrüstung können am Bahnübergang Am Mühlbach bei Brucken nicht alle Arbeiten rechtzeitig ausgeführt werden. Die Inbetriebnahme des Bahnübergangs verschiebt sich auf voraussichtlich 10. November 2023. Die Umleitung des Straßenverkehrs über den Bahnübergang Schleifmühlenstraße in Owen bleibt bis dahin bestehen. Parallel bemüht sich die Bahn um den Einsatz einer mobilen Sicherungsanlage am Bahnübergang. Der Eisenbahnverkehr ist hiervon nicht betroffen.

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Die DB bittet für die weiteren Einschränkungen ausdrücklich um Entschuldigung und empfiehlt den Fahrgästen, jeweils rechtzeitig vor Fahrtantritt Verbindungen in ihren elektronischen Fahrplanmedien zu prüfen und gegebenenfalls auch frühere Fahrtmöglichkeiten zu wählen. Informationen in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der App DB Navigator als auch bei bahn.de/Reiseauskunft

29. September 2023, 08:30 Uhr
Vom Oberrhein komfortabler von/nach Ostwestfalen • Verbesserte Direktverbindungen ab Stuttgart nach Ostfriesland, Sylt und Innsbruck sowie neu ab Mannheim nach Rügen • Ab Tübingen tägliche Intercity bis nach Ostwestfalen • Für Stuttgart und Ostwürttemberg häufiger umsteigefrei nach Franken • Fahrkarten ab 11. Oktober erhältlich

Mit dem Fahrplan 2024 schafft die Deutsche Bahn (DB) so viele neue Verbindungen im Fernverkehr wie seit 20 Jahren nicht mehr. Durch den stetigen Zulauf neuer Züge kann die DB mehr und schnellere Verbindungen sowie deutlich mehr Sitzplätze zwischen den Metropolen anbieten. Auch die Regionen profitieren von zusätzlichen Verbindungen und neuen Zügen. 

Dr. Michael Peterson, DB-Vorstand Personenfernverkehr. „Wir ernten jetzt die Früchte unserer Flottenstrategie der letzten Jahre. Es war richtig, dass wir auch in der Pandemie am Ausbau unserer Fernverkehrsflotte festgehalten haben. So profitieren unsere Fahrgäste doppelt. Sie erleben den Komfort neuer Fahrzeuge und profitieren von neuen Verbindungen, die wir mit mehr Zügen zusätzlich anbieten können. Mit zwei Zügen pro Stunde zwischen Berlin und Hannover sowie Berlin und München gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Deutschland-Takt.“ 

Häufiger umsteigefrei zwischen Oberrhein und Westfalen 

Zwei ICE pro Tag und Richtung ab Basel, Freiburg, Offenburg, Karlsruhe und Mannheim fahren künftig täglich umsteigefrei weiter von/nach Westfalen: Der ICE z.B. um 17.54 Uhr ab Freiburg fährt ab Köln neu weiter über Düsseldorf, Dortmund und Bielefeld bis nach Hannover. Der ICE um 19.54 Uhr ab Freiburg verkehrt neu via Düsseldorf statt Wuppertal und ab Dortmund weiter via Bielefeld über Nacht bis Berlin. In der Gegenrichtung kommt der ICE mit Ankunft um 10.04 Uhr in Freiburg neu umsteigefrei z.B. früh auch aus Bielefeld, der ICE mit Ankunft um 12.01 Uhr in Freiburg neu auch aus Bielefeld, Dortmund und Wuppertal. 

Samstags schneller ab Stuttgart zur ostfriesischen Küste und nach Bordeaux  

Die samstägliche Direktverbindung Stuttgart–Norddeich Mole erfolgt künftig mit einem ICE über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main bis zu zwei Stunden schneller als bisher durch das Mittelrheintal. Der ICE fährt um 6.36 Uhr ab Stuttgart und 7.21 Uhr ab Mannheim über Düsseldorf hinaus neu weiter via Münster und Rheine sowie ab dort nonstop bis Emden, Norden und zum Fähranleger Norddeich Mole (an 12.59 Uhr). Retour hat der ICE um 14.53 Uhr ab Norddeich Mole nach Stuttgart (an 21.22 Uhr) zusätzliche Zwischenhalte in Leer, Papenburg, Meppen, Lingen. Sonntags fährt ein Intercity aus Norddeich Mole (ab 11:36 Uhr) neu durch das Mittelrheintal bis Mannheim und Stuttgart (an 20:06 Uhr). 

An vier Samstagen im Juli und August 2024 profitiert Stuttgart von einem TGV direkt von/nach Bordeaux, da dieser baubedingt nicht wie sonst im Sommer bis Frankfurt fahren kann. 

Aus Sylt/Hamburg über Marburg häufiger von/nach Stuttgart statt Karlsruhe  

Zwei ICE/IC-Zugpaare (Hin- und Rückfahrt) aus Hamburg via Marburg und Heidelberg fahren neu von/nach Stuttgart (Ankunft 15.03 und 20.57 Uhr bzw. Abfahrt 8.57 und 16.54 Uhr) statt wie bisher über Bruchsal von/nach Karlsruhe. Hintergrund ist die größere Reisendennachfrage von/nach Stuttgart und die ausgeweiteten, ähnlich schnellen Regional-Express-Verbindungen stündlich zwischen Karlsruhe–Heidelberg im Abstand von nur rund fünf Minuten zu den ICE/IC-Verbindungen.  

Darunter ist auch ein IC-Zugpaar, das dann neu ganzjährig täglich morgens von Stuttgart umsteigefrei nach Westerland/Sylt und abends retour fährt. Bislang fährt das Zugpaar in der Winterhälfte nur am Wochenende und teilweise von/nach Karlsruhe statt Stuttgart. Baubedingt ist die Direktverbindung ab Stuttgart im Jahr 2024 aber zunächst nur von 1. März bis 15. Juli 2024 realisierbar.  

Täglich mit dem ICE umsteigefrei über Rosenheim von/nach Innsbruck  

Die bisher nur am Wochenende angebotene ICE-Direktverbindung für Mannheim, Stuttgart und Ulm über Rosenheim und Jenbach von/nach Innsbruck fährt neu täglich: um 8.40 Uhr ab Innsbruck z.B. nach Stuttgart (an 12.43 Uhr). Die Fahrt in der Gegenrichtung erfolgt 2024 zwei Stunden später als bisher: z.B. um 19.15 Uhr ab Stuttgart nach Innsbruck (an 23.18 Uhr).  

Weitere IC/EC-Züge von Frankfurt bzw. NRW via Stuttgart, München, Rosenheim und Salzburg nach Klagenfurt werden auf moderne ICE 4 umgestellt. 

Ab März mit dem Sprinter am Wochenende umsteigefrei nach Rügen 

Ein Sprinter fährt morgens z.B. von Mannheim (8.02 Uhr) und Frankfurt (9.02 Uhr) nach Berlin (baubedingt ab März) samstags und sonntags neu dann umsteigefrei weiter über die Uckermark, Greifswald (15.30 Uhr) und Stralsund (an 15.52 Uhr) bis nach Rügen (Ostseebad Binz an 17.00 Uhr).  

Für Tübingen neu täglicher IC mit weiteren Direktverbindungen  

Statt bisher an nur fünf Wochentagen erfolgt die direkte IC-Anbindung von Tübingen, Reutlingen, Metzingen, Nürtingen und Plochingen künftig täglich und in späterer Zeitlage: Der moderne IC-Doppelstockzug startet neu um 8.26 Uhr in Tübingen, fährt z.B. via Stuttgart, Mannheim (an 10.37 Uhr), Mainz, Koblenz, Bonn und Köln (an 13.05 Uhr) künftig weiter z.B. via über Wuppertal, Dortmund, Gütersloh und Bielefeld nach Hannover. Der entsprechende Gegenzug aus Hannover/Ostwestfalen z.B. via Köln (16.53 Uhr) und Mannheim (19.23 Uhr) erreicht Tübingen täglich um 21.29 Uhr. 

Für Stuttgart und Ostwürttemberg: häufiger umsteigefrei nach Oberfranken 

Statt bisher einmal pro Tag und Richtung fährt die IC-Linie Karlsruhe–Stuttgart–Aalen–Crailsheim–Nürnberg neu fünfmal täglich weiter umsteigefrei z.B. von/nach Bamberg, Kronach, Saalfeld und Jena von/nach Leipzig. Neu auf dieser Linie ist auch ein Intercity freitags von Nürnberg (21.07 Uhr) nach Stuttgart (23.27 Uhr) mit Anschluss aus einem schnellen Sprinter nonstop aus Berlin (Abfahrt 18.12 Uhr). Damit wird am Freitagabend eine besonders schnelle Umsteigeverbindung mit 5 ¼ Stunden Reisezeit aus der Bundeshauptstadt via Ostwürttemberg nach Stuttgart realisiert. In der Gegenrichtung fährt neu ein IC auch samstagfrüh um 6.05 Uhr ab Stuttgart über Aalen nach Nürnberg (8.18 Uhr) mit dortigen Anschlüssen z.B. zu einem ICE nach Passau und Wien – für frühe Fahrtmöglichkeiten am Wochenende. 

Weitere ICE am Tagesrand zwischen Stuttgart und München, Neuordnung Pendlerzüge  

Ein bisher meist ab Ulm (künftig 7.12 Uhr) via Neu-Ulm (7.17 Uhr) und Günzburg (7.29 Uhr) nach Augsburg und München (8.30 Uhr) fahrender ICE fährt neu täglich schon ab Stuttgart (6.24 Uhr). Dafür entfällt nachmittags in der Gegenrichtung ein nur Montag bis Donnerstag von München Ost (17.03 Uhr) nach Ulm (18.36 Uhr) fahrender Pendler-ICE, weil hierfür im zunehmend stärker frequentierten Bahnknoten München kein geeignetes Zeitfenster mehr frei ist. Günzburg wird ersatzweise durch einen Zusatzhalt um 18:02 Uhr im ICE München–Ulm–Stuttgart–Karlsruhe–Basel bedient, Neu-Ulm ist über den nahen ICE-Bahnhof Ulm schnell erreichbar. 

Neu ist auch eine Spätverbindung von München via Ulm nach Stuttgart (0.43/44 Uhr). Ab Januar muss der Zug montags und dienstags mit früherer Abfahrt (um 22.28 Uhr) in München durch das Filstal fahren, Mi-So kann er über die Schnellfahrstrecke fahren – mit späterer Abfahrt um 22:46 Uhr in München und Anschluss aus Venedig, Budapest und Wien. 

Ein IC samstagabends z.B. aus Heidelberg (17.13 Uhr) und Stuttgart (17.59 Uhr) nach München fährt neu umsteigefrei weiter bis Salzburg (an 22.02 Uhr), in der Gegenrichtung ein IC neu sonntagsfrüh von Salzburg (5:43 Uhr) via München (7.46 Uhr) z.B. nach Ulm und Stuttgart (an 9.59 Uhr). 

Änderungen bei weiteren Pendlerzügen für Stuttgart und Karlsruhe 

Wegen der Nahverkehrsausweitung bei insgesamt deutlich schwächerem Pendler-Aufkommen im Fernverkehr durch Homeoffice und Deutschlandticket entfallen auch einzelne nicht mehr nachgefragte Verstärkerfahrten ab Karlsruhe von/nach Stuttgart sowie Heidelberg/Frankfurt. Zudem entfällt ein Pendler-ICE morgens von Offenburg (5.56 Uhr) nach Stuttgart, nachmittags retour von Stuttgart nach Offenburg (18.11 Uhr) – inklusive dem einzigen regulären Fernverkehrshalt in Rastatt.  

Ein Verstärker-ICE Montag bis Freitag von Frankfurt (7.06 Uhr) via Mannheim (7.50 Uhr) fährt künftig ohne Halt Heidelberg rund 20 Minuten schneller nach Stuttgart (8.29 Uhr). In Heidelberg hält stattdessen um 8.04 Uhr ein zusätzlicher Intercity 2 von Mannheim (7.51 Uhr) via Wiesloch-Walldorf (8.13 Uhr) nach Stuttgart (an 8.55 Uhr), der zuvor auch eine neue Frühverbindung von Stuttgart (6.16 Uhr) nonstop nach Mannheim (7.04 Uhr) realisiert. 

Bauen bei der DB 2024 

Die Sanierung des Schienennetzes geht auch 2024 unvermindert weiter, um für das weitere Verkehrswachstum besser gerüstet zu sein. So beginnt am 15. Juli mit der Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim das Pilotprojekt der DB auf dem Weg zum Hochleistungsnetz. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember erneuert die DB die komplette Infrastruktur auf dieser hochbelasteten Strecke, inklusive der Bahnhöfe – mit positiven Effekten für den Zugverkehr in ganz Deutschland. Aufgrund dieser und weiterer Baustellen wird die Bahn das Angebot auf einigen Verbindungen zeitweise anpassen. Umleitungen und Fahrplanänderungen sind bereits in den Fahrplan eingearbeitet oder werden anlassbezogen bekannt gegeben. Über alle großen Baumaßnahmen, die kommendes Jahr anstehen, wird die DB in den Regionen rechtzeitig informieren.  

Infos und Fahrkarten ab 11. Oktober  

Der neue Fahrplan gilt ab 10. Dezember 2023. Infos und Fahrkarten dazu gibt es ab dem 11. Oktober auf bahn.de, im DB Navigator, in DB Reisezentren und DB Agenturen sowie an DB Automaten. 

28. September 2023, 12:30 Uhr
Stuttgart
150 neue Überland- und Gelenkbusse ersetzen Regionalzüge und S-Bahnen • Expressbusse und Busse mit Unterwegshalten im Einsatz • Alle fünf bis 15 Minuten ein Ersatzbus • Umleitungen im Fern- und Güterverkehr

Die Deutsche Bahn (DB) hat das Fahrplankonzept für die Generalsanierung der Riedbahn vorgestellt. Es stellt sicher, dass Reisende zwischen Frankfurt am Main und Mannheim während der Arbeiten an Strecke, Bahnhöfen und Technik mit öffentlichen Verkehrsmitteln mobil bleiben und Waren weiter an ihre Ziele gelangen. Das leistungsstarke Konzept wurde mit Aufgabenträgern, Zweckverbänden, Eisenbahnverkehrsunternehmen und den Ländern Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz erarbeitet. Die Generalsanierung beginnt am 15. Juli 2024 und dauert bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2024. Um Sperrungen bei der Fußball-Europameisterschaft zu vermeiden, bündelt die DB zudem vorbereitende Arbeiten in den ersten drei Januarwochen.

Für die betroffenen Regional- und S-Bahnen richtet die DB einen Ersatzverkehr mit 150 barrierefreien Überland- und Gelenkbussen ein. Für einen engen Takt knüpft das aus 13 Buslinien bestehende Ersatzangebot dabei möglichst oft Verbindungen zum bestehenden Regional-, S-Bahn- und städtischen Verkehr. Die Busse fahren mindestens alle 5 bis 15 Minuten – das sind in Summe über 1.000 Fahrten pro Tag. Die Reisenden können zudem wählen, ob sie Busse nutzen, die an allen üblichen Bahnhalten stoppen oder ob sie mit Express-Bussen fahren. Die Fern- und Güterzüge leitet die DB in den Bauphasen über alternative Routen um.

Sämtliche Änderungen im Personenverkehr sind in den Fahrplan eingearbeitet. Die Verbindungen während der Riedbahnsanierung sind ab dem 11. Oktober in den elektronischen Auskunftsmedien der DB wie www.bahn.de oder in der App DB Navigator abrufbar. Reisende können sich dort rechtzeitig informieren. Zudem können Kund:innen in der DB Streckenagent-App Pendel-Verbindungen abonnieren und werden bei Verspätungen oder im Störfall durch Push-Nachrichten über die aktuelle Situation und mögliche Alternativen benachrichtigt. 

Die Riedbahn ist eine der bundesweit wichtigsten und meistgenutzten Strecken – sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. Deshalb haben Bund und DB diese Verbindung in Abstimmung mit der Branche als Pilotprojekt auf dem Weg zum Hochleistungsnetz ausgewählt. Pro Tag verkehren hier insgesamt über 300 Fern-, Nah- und Güterverkehrszüge. Die bestehende Infrastruktur ist für die stetig wachsenden Verkehrsmengen nicht ausgelegt. Anlagen sind überaltert und störanfällig, Bahnhöfe nicht mehr zeitgemäß. Mit der komprimierten Generalsanierung bündelt die DB alle anstehenden Arbeiten der kommenden Jahre und vermeidet damit eine wiederkehrende Anzahl künftiger Sperrungen. Zuvor macht die DB sämtliche Umleitungsstrecken fit, damit sie zusätzliche Verkehre während der Bauphase aufnehmen können. 

Weitere Informationen unter: www.riedbahn.de

Details zum Ersatzkonzept

Mehr als 1.000 Busfahrten pro Tag ersetzen Nahverkehrszüge

Während der Generalsanierung der Riedbahn setzt die DB insgesamt 150 barrierefreie Überland- und Gelenkbusse ein. In der Bauphase vom 1. bis 21. Januar 2024 sind bereits 70 Fahrzeuge der modernen DB-eigenen Flotte am Start. Diese verfügen über WLAN und USB-Ladebuchsen, komfortable Sitze mit verstellbaren Armlehnen und Sicherheitsgurte. Weitere 80 Busse werden in der dreiwöchigen Sperrung von beauftragten Busunternehmen bereitgestellt. Die Fahrzeuge haben zum Teil eine andere Ausstattung als die DB-eigenen Busse. Bei der fünfmonatigen Riedbahnsanierung ab Mitte Juli 2024 fahren die Kundinnen und Kunden ausschließlich mit den 150 neuen und modernen DB-Bussen.

Um den Reisenden einen engen Takt anzubieten, besteht das Ersatzangebot aus insgesamt 13 Buslinien und knüpft möglichst oft Verbindungen zum bestehenden Regional- und S-Bahn-Verkehr sowie zu städtischen Verkehrsangeboten. Die Busse fahren mindestens alle 5 bis 15 Minuten – das sind in Summe über 1.000 Busfahrten pro Tag. Sollte die Kapazität eines Fahrzeugs bei hohem Reisendenaufkommen erschöpft sein, können die Kund:innen in kurzer Zeit bereits in den nächsten Bus einsteigen. Für die Fahrt mit den Ersatzbussen muss je nach Tageszeit deutlich mehr Zeit als mit dem Zug eingeplant werden.

Während der Riedbahnsperrung können die Fahrgäste wählen, ob sie Busse nutzen, die an allen üblichen Bahnhalten stoppen oder mit Express-Bussen fahren, die im Halbstundentakt schnell zwischen Riedstadt-Goddelau und Frankfurt am Main Hauptbahnhof unterwegs sind.

In Frankfurt am Main fahren die Busse bis zu den S-Bahn-Stationen Niederrad und Gateway Gardens am Flughafen. Dort ist der Umstieg in die S8/S9 Richtung Innenstadt möglich. Die Ersatzbusse für die S7 verkehren weiter nach Frankfurt Hauptbahnhof.

In Mannheim enden die Busse in den Hauptverkehrszeiten an der Station Mannheim-Luzenberg. Von dort ist die Weiterfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie der Straßenbahn möglich. Nachts und an Sonntagen verkehren die Busse bis zum Mannheimer Hauptbahnhof. 

Hinzu kommen Buslinien, die als Querverbindungen von Riedstadt-Goddelau und Gernsheim nach Darmstadt fahren, wo ebenfalls der Umstieg auf den bestehenden Regionalbahnverkehr möglich ist. Eine weitere Buslinie verbindet die Stationen Zeppelinheim, Walldorf und Mörfelden und bindet diese an die Halte Neu-Isenburg und Langen an, wo Verbindung zum Regionalverkehr (Langen) und zur S-Bahn (Neu-Isenburg, Langen) besteht.  

Die Haltestellen des Ersatzverkehrs wurden zusammen mit Aufgabenträgern und Kommunen nach den örtlichen Gegebenheiten und Reisendenströmen ausgewählt. Sie liegen zentral, aber nicht immer unmittelbar am Bahnhof. Letzte Details, zum Beispiel zur Ausstattung und Kennzeichnung der Haltestellen, werden gemeinsam geprüft und insbesondere auch nach den Erfahrungen der dreiwöchigen Sperrung im Januar 2024 bei Bedarf weiter angepasst.

Bis zu 800 Sitzplätze je Zugfahrt im Nah- und Regionalverkehr auf den Umleitungsstrecken 

Um auf den benachbarten Strecken Platz für umgeleitete Züge zu machen, müssen teilweise auch zwischen Frankfurt am Main und Heidelberg (Main-Neckar-Bahn) sowie auf der Strecke Mainz – Worms – Mannheim/Ludwigshafen (Ludwigsbahn) Regionalzüge durch Busse ersetzt und Takte ausgedünnt werden. Um dies auszugleichen, kommen auf der Main-Neckar-Bahn und der Worms-Strecke während der Generalsanierung der Riedbahn Regionalexpresszüge (RE) mit bis zu 800 Sitzplätzen je Zugfahrt zum Einsatz. 

Auf der Main-Neckar-Bahn fahren diese Regionalexpresszüge im Halbstundentakt von/nach Frankfurt abwechselnd bis Mannheim bzw. Heidelberg. Hinzu kommt ein Bus-Pendelverkehr, der halbstündlich abwechselnd zwischen Darmstadt und Bensheim bzw. zwischen Bensheim und Ladenburg fährt, damit auch die Zwischenhalte an der Bergstraße angefahren werden. Zusätzlich sind in der Hauptverkehrszeit Verstärkerzüge der Linie S6 zwischen Mannheim Hauptbahnhof und Bensheim unterwegs. Die Halte Weinheim-Lützelsachsen und Weinheim-Sulzbach werden von Bussen angefahren.  

Auf der Strecke zwischen Mainz und Mannheim/Ludwigshafen fahren stündlich Regionalexpresszüge als „Stadtexpresszüge“ zwischen Frankfurt, Mainz und Mannheim. Als zweite stündliche Linie ist die S-Bahn zwischen Mannheim, Worms und Wiesbaden unterwegs. Sie stellt den Anschluss Richtung Hofheim-Bürstadt / Bensheim (RB 63) sicher und verbindet die Ersatzverkehre der Riedbahn zusätzlich mit Mannheim. 

Weitere Fahrtmöglichkeiten bringen Querverbindungen zwischen Darmstadt und Wiesbaden sowie Bensheim und Worms. Die Linie von Darmstadt nach Wiesbaden (RB75) wird während der Generalsanierung entweder über Mainz-Kastel bzw. von Darmstadt Hauptbahnhof über den Mainzer Hauptbahnhof nach Bingen geführt.  

Umleitungen, längere Reisezeiten und mehr Sitzplätze im Fernverkehr

Die Fernverkehrszüge werden zum Großteil über die parallel zur Riedbahn verlaufenden Strecken Mainz – Worms – Mannheim/Ludwigshafen (Ludwigsbahn) und Frankfurt am Main – Darmstadt – Heidelberg (Main-Neckar-Bahn) umgeleitet. Damit möglichst viele Züge mit gleicher Geschwindigkeit auf den alternativen Routen verkehren können, müssen die ICE/IC außerdem etwas langsamer fahren. Die Reisezeit verlängert sich so um circa 30 Minuten.  

Da die Kapazität auf den Umleitungsstrecken begrenzt ist, kann die DB nicht das volle Angebot fahren. Deshalb kommen längere Züge mit mehr Sitzplätzen zum Einsatz. Zudem enden einige Züge/Linien in Frankfurt oder Mannheim. Um von Mannheim zum Flughafen Frankfurt am Main zu kommen, ist es dann beispielsweise notwendig, in Frankfurt am Main Hauptbahnhof umzusteigen. 

27. September 2023, 16:00 Uhr
Fünf neue, umweltfreundliche Busse im Einsatz • Kapazität für 90 Fahrgäste • Busse fahren mit 100 Prozent Ökostrom

Der Regionalverkehr am Bodensee wird umweltfreundlicher: Ab sofort sind fünf neue Elektrobusse im Schussental für die Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB), ein Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, im regulären Fahrgastbetrieb im Einsatz. Die Elektrobusse sind auf sechs Stadtbuslinien, die von der RAB betrieben werden, unterwegs.

Bei einem gemeinsamen Pressetermin haben Dieter Unseld, Geschäftsführer der RAB,

Thomas Weiße, Niederlassungsleiter der RAB in Ravensburg, Dr. Andreas Thiel-Böhm, Geschäftsführer der Technischen Stadtwerke Schussental und Jenny Jungnitz, Geschäftsführerin der stadtbus Ravensburg Weingarten GmbH, den ersten Elektrobus in Weingarten eingeweiht.

Dieter Unseld: „Die umweltfreundlichen Elektrobusse sind ein wichtiges Zeichen für die Verkehrswende. Wir als RAB legen höchsten Wert auf moderne und umweltfreundliche Busse. In Zukunft werden wir weiterhin auf innovative und emissionsfreie Lösungen setzen und damit einen großen Anteil für die grüne Mobilität in der Region leisten.“

Jenny Jungnitz: „Mit der Umstellung der ersten Busse auf E-Antrieb setzen wir gezielt einen Baustein des Ravensburger Klimakonsens um. Der ÖPNV ist das Herzstück der Mobilitätswende, unsere Fahrgäste werden Teil davon.“

Die Zukunft des ÖPNV ist sauber und leise: Die RAB setzt bei der Erneuerung ihrer Busflotte bewusst auf vollelektrische Fahrzeuge und leistet damit einen aktiven und nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz. Die Busse fahren mit 100 Prozent Ökostrom und sparen jährlich rund 288 Tonnen CO2. Die 12 Meter langen Elektrobusse bieten Platz für 90 Fahrgäste und haben eine Reichweite von mindestens 350 Kilometern. Die Akkus sind auf dem Dach und im Heck der Busse verbaut. Die RAB lädt und wartet die Busse direkt vor Ort in ihrer Buswerkstatt in Weingarten.

Die Fahrzeuge werden mit 80 Prozent der Mehrkosten im Vergleich zur Beschaffung eines Dieselbusses vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Auch fördern das BMWK sowie das Land Baden-Württemberg die zugehörige Ladeinfrastruktur.

Die Deutsche Bahn (DB) stellt alle Signale auf Klimaneutralität: Der Konzern hat das Ziel, dass bis zum Jahr 2040 sämtliche Bereiche der Eisenbahn in Deutschland sowie die globale Logistiktochter DB Schenker klimaneutral werden. Das Ziel für die Klimaneutralität Deutschlands hat die Bundesregierung für 2045 definiert. Die Konzerntochter DB Regio wird vor diesem Hintergrund 2038 den letzten Diesel-Bus ausmustern. Für eine klimafreundliche Busflotte ist die DB technologieoffen und setzt sowohl auf Biokraftstoff (HVO) bei vorhandenen Diesel-Bussen, als auch auf batterieelektrische Busse und auf Busse mit Brennstoffzellen.

19. September 2023, 12:57 Uhr
Umleitungen für Autoverkehr ausgeschildert • Fußgänger:innen können Brücke weiterhin unterqueren

Für eine leistungsstarke Infrastruktur modernisiert die Deutsche Bahn (DB) die Eisenbahnbrücke über die Hauptstraße/Wiesenbacherstraße in Bammental. Zwischen dem 25. September und 30. November 2023 erneuert die DB den Korrosionsschutz der Walzträger und saniert die Betonoberflächen sowie das Mauerwerk der Brücke.

Für die Arbeiten ist eine Sperrung der Straße sowie der Gehwege unterhalb der Brücke notwendig. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Für Fußgänger:innen richtet die DB einen Weg unter der Brückenmitte ein.

Die Deutsche Bahn bittet Anwohner:innen und Verkehrsteilnehmer:innen für die Arbeiten um Verständnis.

06. September 2023, 12:11 Uhr
Lieferengpässe führen zu Verzögerung bei der Stahlfertigung im Werk • DB Regio fährt im Zweistundentakt zwischen Tuttlingen und Sigmaringen und setzt zusätzliche Busse ein

Die Deutsche Bahn (DB) investiert weiter in die Schieneninfrastruktur und erneuert die Eisenbahnbrücke über die Donau in Fridingen. Dafür investiert die DB rund 16,5 Millionen Euro. Seit Januar 2023 laufen die Vorarbeiten für den Neubau der Brücke. Hierfür stellt die DB unter anderem die neuen Widerlager neben der Bestandsbrücke her und errichtet die beiden insgesamt rund 760 Tonnen schweren Überbauten aus Stahl-Fachwerkelementen.

Die geplanten Arbeiten für den Einschub der neuen Brücke waren für den Zeitraum vom 13. September bis 27. Oktober 2023 vorgesehen. Nach aktuellem Stand findet der Einschub 2024 statt. Hintergrund sind unter anderem Verzögerungen bei der Herstellung der Stahlkonstruktion im Werk aufgrund von Lieferengpässen. Die DB informiert rechtzeitig über den neuen Einschub-Termin im kommenden Jahr.

Aufgrund der kurzfristigen Verschiebung der Baumaßnahme fahren die Züge der Linie RE 55 auf dem Abschnitt Sigmaringen—Tuttlingen von Mittwoch, 13. September, bis Freitag, 27. Oktober 2023, im Zweistundentakt. Zusätzlich setzt DB Regio zwischen 7 und 21 Uhr stündlich Busse für die Fahrgäste zwischen Sigmaringen und Tuttlingen mit Zwischenhalten in Hausen Bahnhof, Beuron Kloster, Fridingen Vorstadt, Fridingen Wendelstein, Mühlheim Bahnhof ein. Die Züge der Linie RB 43a (SWEG) fahren ohne Änderungen. Zwischen dem 28. September und dem 3. Oktober 2023 fahren aufgrund von geplanten Weichenarbeiten in Tuttlingen auf dem Abschnitt Sigmaringen—Tuttlingen durchgehend Busse für die Fahrgäste.

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Die DB bittet für die Einschränkungen aufgrund der Bauverzögerungen ausdrücklich um Entschuldigung und empfiehlt den Fahrgästen jeweils rechtzeitig vor Fahrtantritt Verbindungen in ihren elektronischen Fahrplanmedien zu prüfen und gegebenenfalls auch frühere Fahrtmöglichkeiten zu wählen. Informationen in Echtzeit gibt es ab dem 8. September 2023 sowohl in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der App DB Navigator als auch bei bahn.de/Reiseauskunft.

01. August 2023, 17:00 Uhr
Frankfurt am Main
Gesamtinstandsetzung dauert voraussichtlich zwei Monate • Deutsche Bahn prüft verschiedene Optionen für schnellstmögliche Wiederaufnahme des Zugverkehrs • Vorbereitende Arbeiten vor Ort bereits begonnen • Einzelne IC/ICE fahren weiter mit etwa 20 Minuten längerer Reisezeit über Umleitungen

Nachdem Sachverständige die Eisenbahnbrücke, die in Höhe des Abzweigs Forsthaus über die Mörfelder Landstraße führt, eingehend analysiert haben, steht nun fest: Die durch einen Sattelschlepper verursachten Anfahrschäden an den insgesamt drei stählernen Bauwerksteilen sind so massiv, dass eine kurzfristige Reparatur nicht möglich ist. Die Steg- und Bodenbleche sind durch den Aufprall um bis zu sechs Zentimeter nach innen verformt worden. Bei zwei Brückenteilen sind zudem die sogenannten Stegbleche auf einer Länge von über 60 Zentimetern abgerissen. Darüber hinaus hat der Lkw nicht nur eine Verwölbung des Tragwerks verursacht, sondern auch bis zu 12 Zentimeter große Löcher in das Bauwerk gerissen.

Aufgrund dieses ausgeprägten Schadensbildes geht die Deutsche Bahn (DB) davon aus, dass für die Gesamtinstandsetzung der Brücke voraussichtlich zwei Monate benötigt werden. Die Fachteams erstellen auf Basis der Befunde schnellstmöglich einen konkreten Reparaturplan. Dieser berücksichtigt neben den erforderlichen Materialien auch verfügbare Kapazitäten bei Spezialkräften, Lieferanten und Baufirmen. Bis spätestens Mitte August soll das Konzept für die Wiederherstellung des Bauwerks in allen Details vorliegen. Bereits in dieser Woche hat die DB vor Ort mit vorbereitenden Arbeiten begonnen – darunter die Instandsetzung der beim Aufprall beschädigten Entwässerungssysteme sowie Untersuchung des Brückenstahls mit Ultraschall. Die DB bedauert die durch den Lkw-Anfahrschaden entstandenen Unannehmlichkeiten für die Reisenden und bittet um Verständnis.

Die Eisenbahnbrücke, über die die zweigleisige Strecke Frankfurt Stadion – Frankfurt Süd sowie die eingleisige Verbindungskurve Forsthaus – Frankfurt Niederrad führen, ist für den Bahnverkehr zunächst weiter gesperrt. Einzelne ICE/IC-Linien sind dadurch nach wie vor mit etwa 20 Minuten längerer Reisezeit auf alternativen Routen unterwegs. Dadurch können die Züge nicht immer in Frankfurt Hauptbahnhof und Mannheim Hauptbahnhof halten. Alternativ bietet die DB für die Fahrgäste Halte in Frankfurt Süd und Heidelberg Hauptbahnhof an. Von dort ist eine Weiterfahrt zum Beispiel mit dem städtischen ÖPNV-Angebot möglich.

Die Auswirkungen auf den Fernverkehr im Detail:

  • Umleitung über die Main-Neckar-Bahn (Frankfurt am Main – Heidelberg):
    • ICE-Linie Kiel/Hamburg – Hannover – Kassel-Wilhelmshöhe – Bebra – Fulda – Frankfurt am Main – Mannheim – Stuttgart – München (in beide Richtungen). Bis auf die ICE 698 und ICE 699 halten die Züge statt im Frankfurter Hauptbahnhof in Frankfurt Süd.
    • ICE-Linie Kiel/Hamburg – Hannover – Kassel-Wilhelmshöhe – Bebra – Fulda – Frankfurt am Main – Mannheim – Basel SBB – Interlaken Ost (in beide Richtungen). Die Züge halten in Frankfurt Süd und fahren nicht zum Hauptbahnhof.
    • ICE-Linie Berlin – Leipzig – Erfurt – Frankfurt am Main – Mannheim – Basel SBB – Zürich/Chur (in beide Richtungen). Die Halte in Frankfurt Hauptbahnhof und Mannheim Hauptbahnhof können nicht angeboten werden. Alternativ halten die Züge in Frankfurt Süd und Heidelberg Hauptbahnhof. 
  • Die Züge der ICE/IC-Linie Hamburg – Münster – Essen – Köln – Koblenz – Frankfurt Süd – Würzburg – Nürnberg – Passau sowie der ICE-Linie Dortmund – Köln – Frankfurt Süd– Würzburg – Nürnberg – Passau – Wien werden jeweils über Frankfurt Hauptbahnhof geführt. 
  • Bei der ICE-Linie Dortmund – Köln Messe/Deutz – Frankfurt am Main – Würzburg – Nürnberg – München leitet die DB den ICE 1223 zwischen Darmstadt und Frankfurt/Flughafen um. Er hält zusätzlich in Frankfurt Hauptbahnhof.
  • Bei der ICE-Linie Wiesbaden – Frankfurt am Main – Erfurt – Leipzig – Dresden wird der ICE 1658 von Frankfurt Süd zum Frankfurter Hauptbahnhof umgeleitet und endet dort. Der Halt am Frankfurter Flughafen Fernbahnhof kann nicht angeboten werden. 

Der S- und Regionalverkehr ist von der Brückensperrung weitgehend nicht betroffen. Die Züge fahren jedoch unter Berücksichtigung der Sommerbaustellen in Frankfurt. Die Linien RB 58/59 der Hessischen Landesbahn wenden in Frankfurt Süd.

Die DB empfiehlt ihren Reisenden, sich vor Fahrtantritt in den elektronischen Auskunftsmedien wie www.bahn.de sowie dem DB Navigator über aktuelle Verbindungen zu informieren. Die digitalen Fahrpläne sind aktualisiert, so dass nur die Fahrten angezeigt werden, die stattfinden können.

24. Januar 2023, 10:51 Uhr
Stuttgart
Neue Bahnsteige sorgen für stufenfreien Zustieg in die S-Bahn • Zwei neue Aufzüge und moderne Ausstattung • Investitionen von rund 5 Millionen Euro

Mehr Komfort und Barrierefreiheit für Fahrgäste in Mannheim-Käfertal: Die Deutsche Bahn (DB) hat den Bahnhof zusammen mit dem Bund, dem Land Baden-Württemberg und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) im Rahmen der 2. Ausbaustufe der S-Bahn Rhein-Neckar modernisiert. Reisende profitieren ab sofort von einer zu den S-Bahn-Zügen passenden Bahnsteighöhe. Neue Aufzüge und eine moderne Ausstattung sorgen zusätzlich für bequemes Reisen am Bahnhof.

Für die Modernisierung der Station Mannheim-Käfertal wurden rund 5 Millionen Euro investiert, davon entfallen 2,2 Millionen Euro auf den Bund, 800.000 Euro auf das Land Baden-Württemberg sowie 2 Millionen Euro auf die Stadt Mannheim.

Bei einer symbolischen Eröffnung haben heute Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest der DB Station&Service AG, Elke Zimmer, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, und Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim und Vorsitzender des Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Neckar, die Neuerungen vorgestellt.

Michael Groh: „Ich freue mich sehr, dass der Bahnhof Mannheim-Käfertal nun barrierefrei ausgebaut ist. Damit sind wir unserem Ziel der umfassenden barrierefreien Erschließung und Modernisierung der Stationen in Baden-Württemberg wieder ein Stück nähergekommen. Mit modernen und barrierefreien Stationen wie dieser bieten wir den Reisenden mehr Komfort und machen den Umstieg auf die umweltfreundliche Schiene attraktiv.“

Elke Zimmer: „Als Land haben wir die Modernisierung mitfinanziert, damit wirklich alle Menschen den Öffentlichen Verkehr einfach und verlässlich nutzen können – ganz egal ob sie mit Rollstuhl und Kinderwagen unterwegs sind. Barrierefreie Bahnhöfe und Bahnsteige sind wichtig, damit möglichst viele Menschen auf klimafreundliche Mobilität umsteigen. Die Investition des Landes ist also gut angelegtes Geld, für die Mannheimerinnen und Mannheimer, die Gäste der Bundesgartenschau und den Klimaschutz.“

Christian Specht: „Für einen attraktiven ÖPNV ist es elementar, die Infrastruktur zeitgemäß auszubauen, wie es hier in Mannheim-Käfertal nun erfolgt ist. Jetzt können wir auch im Hinblick auf die im April in Mannheim startende Bundesgartenschau den Zugverkehr auf der Strecke mit Anschluss an Verbindungen von und nach Frankfurt auf einen stündlichen Pendelverkehr erweitern. Mittelfristig ist außerdem der durchgehende S-Bahn-Verkehr vorgesehen. Mit diesem Ausbau leisten wir einen wichtigen Beitrag, um die Verkehrswende weiter voranzubringen.“

v.l.n.r: Bei einer symbolischen Eröffnung haben heute Konrad Stockmeier, Mitglied des Bundestages, Elke Zimmer, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim, Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest, die Neuerungen vorgestellt. (Foto: DB AG/Jan Freitag)
Davon profitieren Reisende am Bahnhof Mannheim-Käfertal

Die DB hat die beiden Bahnsteige erneuert und auf eine zu den S-Bahn-Zügen passenden Bahnsteighöhe von 76 Zentimeter gebracht. Dadurch steigen Fahrgäste ab sofort stufenfrei ein und aus. Der Bahnsteig 1 wurde zudem auf 210 Meter, der Bahnsteig 2/3 auf 240 Meter verlängert. Zusätzlich erreichen Fahrgäste die Bahnsteige nun barrierefrei über zwei neue Aufzüge. Für Menschen mit Sehbehinderung hat die DB den Bahnhof mit einem taktilen Leitsystem ausgestattet.

Eine moderne Ausstattung der Bahnsteige sorgt für mehr Komfort bei den Reisenden: Unter anderem hat die DB neue Sitzgelegenheiten geschaffen und das Bahnsteigdach angepasst.

Ziel der 2. Ausbaustufe der S-Bahn Rhein-Neckar ist die Ausweitung des S-Bahn-Netzes auf den vorhandenen Nord-Süd-Strecken. Dazu wird die bestehende Eisenbahninfrastruktur weitestgehend unter „rollendem Rad“, das heißt bei laufendem Zugverkehr, S-Bahn-gerecht ausgebaut. Insgesamt werden im Rahmen dieser 2. Ausbaustufe rund 90 Stationen modernisiert.

22. Dezember 2022, 12:40 Uhr
Stuttgart
Neun Querschläge im Rohbau fertig • Bauwerke sind Teil des Sicherheits- und Rettungskonzepts • DB kann Innenausbau des Tunnels Anfang kommenden Jahres planmäßig starten

Die Deutsche Bahn (DB) erreicht einen wichtigen Meilenstein für die Fertigstellung des Tunnels Rastatt und den viergleisigen Ausbau der Rheintalbahn. Zwischen der Ost- und Weströhre des Tunnels Rastatt gibt es nun neun Verbindungen: Die DB hat die Verbindungsbauwerke zwischen den beiden Röhren, die sogenannten Querschläge, im Rohbau fertigstellt. Damit kann planmäßig Anfang 2023 der Ausbau in den Tunnelröhren beginnen: Die DB baut Strukturen zur Entwässerung und die feste Fahrbahn ein. Zur Fahrbahn gehört auch ein Schutzsystem, das die von den Zügen verursachten Erschütterungen reduziert. Durch den Tunnel Rastatt unterqueren Züge künftig das Stadtgebiet Rastatt. Das entlastet die Anwohner:innen deutlich vom Lärm vorbeifahrender Züge.

Die Querschläge sind ein elementarer Teil des Sicherheits- und Rettungskonzepts für den Tunnel: Gibt es in einer Tunnelröhre einen Notfall, können Fahrgäste oder Einsatzkräfte durch die Verbindungsbauwerke in die andere Tunnelröhre gelangen und sie als Flucht- und Rettungsweg nutzen. Insgesamt gibt es im Tunnel Rastatt neun Querschläge: Acht dienen als Rettungswege, der neunte ist ein Versorgungsschacht. Die Querverbindungen sind rund 16 Meter lang und haben einen Innendurchmesser von 7 Metern. Sie sind im Abstand von jeweils 500 Metern entstanden.

Hinweis für die Redaktionen:

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.karlsruhe-basel.de.

In den sozialen Netzwerken unter:Facebook www.facebook.com/tunnelrastatt, www.facebook.com/karlsruhebaselTwitter www.twitter.com/karlsruhebasel (@KarlsruheBasel) undInstagram www.instagram.com/tunnelrastatt (@tunnelrastatt) oder www.instagram.com/karlsruhebasel(@karlsruhebasel)

Das Großprojekt Karlsruhe–Basel wird kofinanziert von der Europäischen Union.

Blick auf den Eingang eines Querschlags im Tunnel Rastatt (Foto: DB AG/Michael Smith Ogu)

30. September 2022, 15:17 Uhr
Stuttgart
Zwei neue Aufzüge • Investition von über 3,6 Millionen Euro

Gemeinsam mit der Stadt Lauffen am Neckar, dem Land Baden-Württemberg und dem Landkreis Heilbronn hat die Deutsche Bahn (DB) den Bahnhof Lauffen (Neckar) stufenfrei ausgebaut. Fahrgäste profitieren ab sofort von zwei neuen Aufzugsanlagen, mit denen sie komfortabel in die städtische Unterführung und auf die Bahnsteige gelangen.

Michael Groh, Leiter des Regionalbereichs Südwest, DB Station&Service AG, Elke Zimmer, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Baden-Württemberg, und Klaus-Peter Waldenberger, Bürgermeister der Stadt Lauffen am Neckar, haben heute die zwei neuen Aufzüge eingeweiht.

Michael Groh: „Ich freue mich sehr, dass der stufenfreie Ausbau des Bahnhofs Lauffen (Neckar) nun abgeschlossen werden konnte und bedanke mich bei Land und Kommune für ihre Unterstützung. Mit den zwei neuen Aufzügen können jetzt alle mobilitätseingeschränkten Reisenden ihre Reise von und nach Lauffen komfortabel gestalten.“ 

Staatssekretärin Elke Zimmer: „Bahnhöfe bilden das Eingangstor zum System Bahn und sind damit ein zentraler Baustein für die Nutzung des ÖPNV. Daher freue ich mich sehr über den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Lauffen am Neckar durch die DB. Nun sind endlich auch die Bahnsteige an Gleis 2 und 3 barrierefrei erreichbar. Und das nicht zuletzt mit finanzieller Unterstützung durch das Land Baden-Württemberg. Der Dank gilt aber insbesondere dem Landkreis Heilbronn und der Stadt Lauffen, die den Löwenanteil der Kosten übernommen haben. Bei all der Freude gibt es jedoch noch viel zu tun – speziell hier in Lauffen.“

Klaus-Peter Waldenberger: „Barrierefreiheit ist ein Grundbedürfnis öffentlicher Mobilität, für das Stadt und Landkreis Heilbronn am Lauffener Bahnhof viel Geld eingesetzt haben. Nun freuen wir uns noch auf die dringend notwendige optische Gestaltung der Gleiszugänge durch die DB AG.“

Landrat Norbert Heuser: „Der Fertigstellung der Aufzüge am Bahnhof in Lauffen am Neckar ist ein weiterer Baustein, um die barrierefreie Mobilität für alle Menschen weiter voranzubringen. Zusätzlich bieten die Aufzüge auch Radfahrerinnen und Radfahrern die Möglichkeit, komfortabel zwischen Bahnsteigen zu wechseln.“

Das Land stellt über das Regierungspräsidium Stuttgart rund 0,8 Millionen Euro mit Fördermitteln nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofsareals zur Verfügung. Die restlichen Kosten von rund 2,85 Millionen Euro teilen sich die Stadt Lauffen am Neckar und der Landkreis Heilbronn.

26. September 2022, 11:50 Uhr
Stuttgart
DB-Technikvorständin Dr. Daniela Gerd tom Markotten besucht Leitstelle der S-Bahn • Technologieeinführung vor gut einem Jahr erfolgreich • DB baut Einsatz Künstlicher Intelligenz zum Vorteil der Kund:innen weiter aus

Bei einem Besuch in der Leitstelle der S-Bahn Stuttgart zog die Technikvorständin der Deutschen Bahn, Dr. Daniela Gerd tom Markotten, Bilanz über den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI). Allein im ersten Halbjahr 2022 konnten gut 4000 Verspätungsminuten vermieden werden. Das sind rund 17 Minuten am Tag und bedeuten im eng getakteten S-Bahn-Netz eine signifikante Verbesserung. So gewinnt die S-Bahn, trotz der Einschränkungen durch Bauarbeiten zur Modernisierung der Strecken, an Stabilität. Das von der DB selbst entwickelte KI-Tool ist dort seit gut einem Jahr erfolgreich im Einsatz. Aufgrund der hervor-ragenden Ergebnisse aus dem Stuttgarter Pilotprojekt setzt die DB die Technologie mittlerweile auch bei den S-Bahnen in Frankfurt am Main und München ein.

Besuch in der Leitstelle der S-Bahn Stuttgart. V.l.n.r.: Matthias Sollner, Disponent bei der S-Bahn Stuttgart, Dr. Daniela Gerd tom Markotten, DB-Vorständin für Digitalisierung und Technik und Dr. Dirk Rothenstein, Vorsitzender der Geschäftsleitung der S-Bahn Stuttgart. Foto: DB AG

Die KI verarbeitet in Sekundenschnelle die aktuelle Betriebssituation auf Grundlage von ca. 500 Informationen pro Minute und generiert daraus ihre Vorschläge. Sie simuliert auf Basis des Live-Betriebs laufend die Entwicklung der Verkehrslage und meldet mögliche Konflikte frühzeitig. Die Disponent:innen können so erstmals eingreifen, bevor eine Störung eintritt. Im Ergebnis fließt der Verkehr besser: Züge müssen seltener ihre Geschwindigkeit reduzieren oder warten, wenn ein anderer Zug einen Streckenabschnitt blockiert. Durch den besseren Verkehrsfluss können Verspätungen um bis zu drei Minuten reduziert werden, in der morgendlichen Rush Hour sogar um bis zu acht Minuten. Die DB kann die vorhandene Infrastruktur dann besser ausnutzen. Umgerechnet auf das Beispiel der S-Bahn Stuttgart sind rechnerisch 17 Züge mehr pro Tag und Richtung auf der Stammstrecke möglich.

„Der Einsatz der KI bei der S-Bahn Stuttgart ist ein voller Erfolg. Er erleichtert unseren Mitarbeitenden die Arbeit. Neben einer leistungsfähigen Infrastruktur und modernen Fahrzeugen ist die Digitalisierung der entscheidende Hebel für mehr Kapazität und Qualität auf der Schiene. Es geht darum, immer mehr Menschen und Unternehmen für die Schiene zu begeistern“, so Daniela Gerd tom Markotten.

Die Nachfrage nach öffentlichem Personennahverkehr steigt seit Jahren stark an. In Stuttgart sind die Fahrgastzahlen in den letzten 10 Jahren um 30 Prozent gestiegen. In 2019 haben knapp 133 Millionen Menschen die S-Bahn genutzt. Die Infrastruktur kann aber nicht in derselben Geschwindigkeit mitwachsen. Hier sind moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz der entscheidende Hebel, um kurzfristig die dringend benötigten Kapazitäten zu schaffen.

Mehr Informationen unter: https://www.deutschebahn.com/de/kuenstlicheintelligenz-6898594# 

26. September 2022, 08:55 Uhr
Stuttgart
DB erhöht Bahnsteige für stufenfreien Ein- und Ausstieg in die S-Bahnen • Investition von 4,77 Millionen Euro • Neue Aufzüge stehen Fahrgästen Ende 2022 zur Verfügung

Die Deutsche Bahn (DB) baut den Bahnhof Rommelshausen barrierefrei aus. Dafür erhöht die DB nacheinander beide Bahnsteige, sodass Fahrgäste künftig stufenfrei in die S-Bahn einsteigen. Aktuell wird von einem Gesamtkostenumfang von 4,77 Millionen Euro ausgegangen, von denen das Land rund 2,74 Millionen Euro, der Bund und die DB zusammen 0,47 Millionen Euro und der Verband Region Stuttgart den restlichen Finanzierungsanteil von derzeit rund 1,56 Millionen Euro übernehmen.

Heute gaben Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest der DB Station&Service AG, Dr. Alexander Lahl, Regionaldirektor Verband Region Stuttgart, und Benedikt Paulowitsch, Bürgermeister der Gemeinde Kernen im Remstal, das Startsignal für die Bauarbeiten.

Michael Groh: „Ich freue mich sehr, dass die Arbeiten für einen barrierefreien Bahnhof Rommelshausen starten. Damit haben wir bald einen weiteren attraktiven und modernen Bahnhof in der Region, an dem wir unsere Fahrgäste begrüßen dürfen. Das S-Bahnfahren gewinnt in der Region Stuttgart weiter an Attraktivität und stärkt eine umweltfreundliche Mobilität.“

Dr. Alexander Lahl: „Als Aufgabenträger für die S-Bahn ist es uns wichtig, dass sie ein einfach zu nützendes Verkehrsmittel für alle ist. Daher haben wir es uns als Ziel gesetzt, den stufenlosen Einstieg in die S-Bahn an allen S-Bahnstationen zu ermöglichen. Neben der Station Rommelshausen sind hierzu noch in den kommenden Jahren die S-Bahnsteige an 30 weiteren Stationen aufzuhöhen, was der Verband Region Stuttgart finanziell unterstützt. Die Aufhöhung kommt nicht nur in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen, sondern auch Reisenden zugute, die mit Kinderwagen oder Rollkoffer unterwegs sind.“ 

Benedikt Paulowitsch: „Heute ist ein guter Tag für Kernen. Die jahrelangen Bemühungen vonseiten des Rathauses, der Landtagsabgeordneten und der Bürgerschaft, mehr Sicherheit für die Pendler und Reisenden zu erwirken, haben sich gelohnt: Wir freuen uns sehr, dass die Maßnahme jetzt an die Umsetzung geht.“

Davon profitieren Reisende zukünftig am Bahnhof Rommelshausen

Die Bahn erhöht die Bahnsteige auf 96 Zentimeter, niveaugleich zu den dort fahrenden S-Bahn-Zügen. Die neuen Bahnsteige erhalten zusätzlich ein taktiles Leitsystem für Menschen mit Sehbehinderung. Eine neue Bahnsteigausstattung und  -beleuchtung sorgt für einen bequemeren Aufenthalt am Bahnhof.

Zurzeit richtet die DB die Baustelle ein. Am 1. Oktober 2022 beginnt die Modernisierung mit Bahnsteig 1. Die Arbeiten laufen voraussichtlich bis Ende Januar 2023. Fahrgäste können den neuen Bahnsteig aber bereits ab Mitte Dezember 2022 wieder nutzen. Die Arbeiten am Bahnsteig 2 finden von März bis Mai 2023 statt.

Neue Aufzüge komplettieren die Barrierefreiheit am Bahnhof Rommelshausen: Parallel zu den Bahnsteigarbeiten erneuert die Deutsche Bahn weiter die Aufzugsanlagen. Dabei werden auch die Aufzugsschächte neu gebaut. Aufgrund von Verzögerungen bei der Lieferung von Material musste der Einbau der Aufzugsschächte verschoben werden. Die Inbetriebnahme der neuen Aufzüge ist für Ende 2022 geplant.

Informationen für Fahrgäste

Vom 1. Oktober bis 10. Dezember 2022 entfällt für die Linie S2 in Fahrtrichtung Schorndorf der Halt Rommelshausen. Die Deutsche Bahn empfiehlt allen Reisenden aus Stuttgart nach Stetten-Beinstein und von dort nach Rommelshausen zu fahren. Davon ausgenommen ist der Zeitraum vom 6. Oktober, 10 Uhr, bis 16. Oktober, 4 Uhr. Dann können Fahrgäste in Rommelshausen aus- und umsteigen, allerdings fahren die Züge der Linie S2 abweichend von Gleis 2.

Im Zuge der Arbeiten muss in den ersten zwei Oktoberwochen die Treppeneinhausung am Bahnsteig 1 abgebaut werden. Die Personenunterführung ist in der Zeit nicht begehbar und der Zugang zu Bahnsteig 2 nur über die barrierefreie Unterführung Max-Eyth-Straße/Auf der Höhe möglich.

Während der Aufzugsarbeiten hilft die DB-Mobilitätsservice-Zentrale bei der Planung barrierefreier Alternativrouten. Fahrgäste können sich bis spätestens einen Werktag vor der Reise melden.

Informationen zur DB-Mobilitätsservice-Zentrale unter: https://www.bahn.de/service/individuelle-reise/barrierefrei 

Die Deutsche Bahn bittet Fahrgäste zudem, auf die barrierefreie Unterführung Max-Eyth-Straße/Auf der Höhe auszuweichen.

Um die Einschränkungen für die Fahrgäste der S-Bahn so gering wie möglich zu halten, finden die Arbeiten auch nachts statt. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bittet die Bahn die Anwohner:innen um Verständnis.

Informationsmöglichkeiten zu Reiseverbindungen

Die Deutsche Bahn empfiehlt für Auskünfte ihre elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es sowohl in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der App DB Navigator als auch bei bahn.de/Reiseauskunft. Für Nutzer:innen des ÖPNV in der Region hat die S-Bahn die App Mobility Stuttgart. Sie bietet zusätzlich die Vernetzung zu umweltfreundlichen Sharing-Angeboten wie RegioRadStuttgart.

23. Februar 2022, 08:16 Uhr
Stuttgart
DB-Infrastrukturvorstand Pofalla: „Jeder Euro in die Schiene ist ein Euro in den Klimaschutz“ • DB packt in Baden-Württemberg 150 Kilometer Gleise, 130 Weichen, 13 Brücken und 105 Stationen an • 610 neue Mitarbeitende für die Infrastruktur

Die Deutsche Bahn (DB) setzt ihr Investitionsprogramm „Neues Netz für Deutschland“ konsequent fort. 2022 soll bundesweit die Rekordsumme von 13,6 Milliarden Euro von DB, Bund und Ländern in die Schieneninfrastruktur fließen – rund 900 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

1,88 Milliarden Euro stehen 2022 für Netz und Bahnhöfe in Baden-Württemberg zur Verfügung. Damit modernisiert und erneuert die DB rund 150 Kilometer Gleise, 130 Weichen sowie 13 Brücken. Außerdem packt die DB 105 Haltepunkte und Bahnhöfe an – darunter Friedrichshafen, Rastatt und Metzingen. Mit diesem Programm will die DB die vorhandene Infrastruktur leistungsfähiger machen und mehr Kapazität im Schienennetz und in den Bahnhöfen schaffen.

Ronald Pofalla, Infrastrukturvorstand der DB: „Wir bauen so viel wie noch nie – ein echter Kraftakt! Dieser gelingt uns nur mit einem starken Team, mit motivierten und engagierten Mitarbeitenden.“ Deshalb baut die DB ihre Teams 2022 weiter auf: 610 zusätzliche Ingenieur:innen und Fachkräfte für Ausbau und Instandhaltung werden in diesem Jahr in Baden-Württemberg neu eingestellt.

 

Die diesjährige Investitionsoffensive hat zwei große Schwerpunkte: Zum einen schafft die DB mehr Platz auf der Schiene. Dafür geht es beim Aus- und Neubau wichtiger Infrastrukturprojekte auf hohem Niveau weiter. Als wesentlicher Meilenstein geht Ende 2022 wie geplant die rund 60 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitsstrecke Wendlingen–Ulm in Betrieb. Sie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Inbetriebnahme von Stuttgart 21 und wird die Fahrzeiten zwischen Stuttgart und Ulm um rund eine Viertelstunde verkürzen.

Zum anderen treibt die DB ihre Digitalisierungsprojekte weiter voran, beispielsweise durch die Arbeiten am Digitalen Knoten Stuttgart. Gleichzeitig geht der Ausbau mit ETCS, dem modernsten Leit- und Sicherungssystem mit europäischem Standard, weiter.

Beides – mehr Kapazität und Digitalisierung – sind Voraussetzung für mehr und schnellere Verbindungen und den Deutschlandtakt. „Eine starke Infrastruktur ist die Grundlage für ein attraktives Angebot für alle Bahnreisenden. Genau darum geht es uns: Wir wollen mehr Menschen vom umweltfreundlichen Verkehrsmittel Bahn überzeugen. Jeder Euro in die Schiene ist deswegen auch ein Euro in den Klimaschutz“, so Pofalla weiter.

Ausgewählte Projekte für mehr Kapazität in Baden-Württemberg

Informationen für Redaktionen:

Detaillierte Informationen zu den Baumaßnahmen 2022 in Baden-Württemberg finden Sie hier. 

Alle Vorhaben des Arbeitsprogramms „Neues Netz für Deutschland“ begleitet eine Kampagne gleichen Namens, die bis 2030 über die Fortschritte informiert. Die Visualisierung sowie weitere Informationen zu den Investitionen 2022 finden Sie unter: www.deutschebahn.com/investitionen2022

Aktuelle Bau- und Fahrplanauskünfte für Reisende stellt die DB im DB Navigator, den Streckenagenten-Apps des Nahverkehrs sowie unter https://inside.bahn.de/ bereit.