Nach dem GDL-Streik: DB-Züge rollen wieder überall in Deutschland

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Berlin

Nach dem GDL-Streik: DB-Züge rollen wieder überall in Deutschland

Bahnverkehr in Deutschlands Metropolregionen und großen Flächenländern wieder komplett • S-Bahnen zu 100 Prozent zurück • Regionalverkehr läuft auch im besonders betroffenen Osten und Südosten wieder hoch • Im Fernverkehr volles Fahrplanangebot • Rekord bei Fahrplanauskunft: 73 Millionen Online-Reiseauskünfte in 3. Streikwelle auf bahn.de und im DB Navigator • Lösung kann am Verhandlungstisch erreicht werden, GDL soll Blockade aufgeben

Deutschlandweit hat sich der Bahnverkehr nach dem Ende des GDL-Streiks weiter normalisiert. Der S-Bahn-Betrieb in den fünf größten deutschen Metropolen Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Frankfurt am Main (Rhein/Main) läuft an diesem Vormittag wieder uneingeschränkt. Über die Hälfte aller Reisenden auf der klimafreundlichen Schiene bundesweit – jährlich rund 1,3 Milliarden – befördert die Deutsche Bahn (DB) allein mit ihren fünf größten Metropol-S-Bahnen.

Auch der Regionalverkehr in den großen, bevölkerungsreichen Flächenländern steht Fahrgästen nach den streikbedingten Unterbrechungen wieder vollständig zur Verfügung, unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. In den besonders betroffenen Regionen Ost- und Südostdeutschlands kommen ebenfalls alle restlichen Züge zurzeit wieder in den Betrieb zurück.

Im Fernverkehr fahren bis auf wenige Ausnahmen wieder alle Züge planmäßig. Reisende werden dennoch gebeten, sich auch heute noch über die Fahrplanauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator vor Reisebeginn zu informieren. Diese Möglichkeit haben die Bahnkund:innen in den vergangenen Tagen bereits intensiv genutzt: Die Zahl der abgerufenen Reiseauskünfte auf bahn.de und im DB Navigator ist seit der Streikankündigung am Montag letzter Woche um rund 20 Prozent auf mittlerweile 73 Millionen gestiegen. Die Mitarbeiter:innen der kostenlosen Streikhotline unter 08000 99 66 33 beraten Reisende heute noch den ganzen Tag.

Lösung am Verhandlungstisch

Die DB ist fest davon überzeugt, dass in der Tarifrunde am Verhandlungstisch eine Lösung erreicht werden kann. Es liegt ein Angebot auf dem Tisch, das bereits wesentliche Forderungen der Gewerkschaft erfüllt. Die GDL muss endlich ihre Blockade aufgeben und verhandeln. Die DB ist dazu jederzeit bereit.

Kulanzregelungen gelten weiter

Nach wie vor können die Fahrkarten, die für den Streikzeitraum erworben wurden, flexibel genutzt werden. Dies gilt auch für Tickets für den heutigen Tag. Alle bereits gebuchten Fahrkarten des Fernverkehrs für Strecken, die vom 2. bis einschließlich 7. September vom GDL-Streik betroffen sind, behalten ihre Gültigkeit. Sie können noch bis einschließlich 17. September flexibel genutzt werden. Bei Sparpreisen und Super Sparpreisen ist die Zugbindung aufgehoben. Für die Weiterfahrt können auch andere Züge genutzt werden, dies gilt auch für Züge des Nahverkehrs (RE, RB, IRE und S-Bahn). Für ausgefallene Verbindungen gelten die gesetzlichen Fahrgastrechte und der volle Fahrpreis des Tickets wird erstattet. Wenn das Ticket online über das Kundenkonto gebucht wurde, können Kund:innen dort direkt mit dem digitalen Fahrgastrechte-Tool die Erstattung schnell und mit wenigen Klicks beantragen. Zudem können Fahrkarten alternativ kostenfrei storniert werden. Hierfür gibt es ein digitales Kulanzformular auf bahn.de.