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Bau weiterer Lärmschutzwände in Porta Westfalica

Fertigstellung bis Ende 2020 geplant

Die Deutsche Bahn errichtet im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ weitere Lärmschutzwände in Porta Westfalica. Zum einen werden die bereits bestehenden Lärmschutzwände bis in den Ortsteil Neesen verlängert. Zum anderen wird der Ortsteil Hausberge durch eine weitere Lärmschutzwand mit einer Länge von rund 1.500 Metern geschützt. Ab Mitte 2020 wird außerdem die Lücke zwischen den bereits bestehenden Lärmschutzwänden im Bereich „Vogelparadies“ und „Costedter Straße“ geschlossen.  

Die Vorarbeiten haben bereits begonnen. Die Hauptarbeiten finden in Neesen und Hausberge im Zeitraum von Montag, 06.01.2020, bis Donnerstag, 09.04.2020, und im Bereich „Vogelparadies“/“Costedter Straße“ von Montag, den 24.08.2020, bis Donnerstag, den 17.09.2020, statt. 

Die Lärmschutzwände bestehen aus hochschallabsorbierenden Leichtmetallelementen und entlasten die Anwohner entlang der Bahnstrecke erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge. Zusätzlich profitieren auch weiter von der Bahnstrecke entfernt liegende Häuser und Wohnungen in hohem Maße von der Wirkung dieser aktiven Lärmschutzmaßnahme.  

Während der Bauarbeiten werden moderne lärmgedämpfte Arbeitsgeräte eingesetzt. Zum Schutz der Bauarbeiter vor herannahenden Zügen werden in der Regel feste Absperrungen errichtet, wodurch der Einsatz von Signalhörnern weitgehend vermieden werden kann. Warneinrichtungen werden von den Unfallkassen jedoch ausdrücklich gefordert und den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Belästigungen durch Staub und Lärm lassen sich daher leider nicht vermeiden. 

In den Bereichen „Schalksmühle“ und „Platte Weide“ befinden sich Baustelleneinrichtungsflächen, auf denen Materialien und Geräte gelagert werden. Dadurch kann es hier zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. 

Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten. 

Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“  

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,3 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.700 Kilometer Schienenstrecke und 59.900 Wohneinheiten investiert. Etwa 700 Kilometer Schallschutzwände wurden errichtet.