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Düsseldorf

Wesel: Pilotprojekt in NRW mit innovativer Oberflächenbeschichtung in Bussen zum Schutz der Gesundheit wird ausgeweitet

Innovative Beschichtung zur Reduktion von Keimen auf Oberflächen • Bundesweiter Einbau von Trennscheiben für mehr Sicherheit

Die Deutsche Bahn hat als größter Anbieter im deutschen Busverkehr weitere Schutzmaßnahmen für Fahrgäste im regionalen Busverkehr ergriffen. In einem Pilotprojekt werden jetzt auch in Wesel 15Busse mit einer antimikrobiellen Beschichtung auf allen Oberflächen ausgestattet, um Viren und Bakterien zu minimieren.

Bei der BVR Busverkehr Rheinland GmbH werden in der Nacht vom 8./9. Juli fünfzehn DB Regio Busse, die im Raum Wesel  im Einsatz sind, mit einer innovativen Oberflächenbeschichtung versehen. Diese wirkt antibakteriell und antiviral, das heißt, sie wirkt aktiv gegen Hefepilze, Schimmel, Bakterien und Viren wie das Norovirus und das Coronavirus. Mit dem Aufsprühen der durchsichtigen Suspension wird nachweislich eine Keimreduktion von über 90 Prozent erreicht. Auf alle Flächen, die von Fahrgästen und Mitarbeitenden im Bus berührt werden könnten, wie zum Beispiel Lenkrad, Sitze, Halteschlaufen, Stoppschalter und Haltestangen, wurde der Wirkstoff TiTANO aufgetragen.

„Wir müssen weiterhin auf uns aufpassen und die Hygieneregeln beachten. Nur gemeinsam kann es gelingen, das Virus in den Griff zu bekommen. Dazu gehört auch, dass unsere Fahrgäste eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, denn die Beschichtung kann Ansteckungen über die Luft leider nicht verhindern“, ergänzt Bernd Strehl, Vorsitzender der Regionalleitung und Geschäftsführer der DB Regio Bus NRW.

TiTANO ist ein Produkt der Kölner Firma UVIS und wird via Elektrospray-Verfahren in der gesamten Innenausstattung der Busse aufgebracht. Der aufgetragene Wirkstoff ist frei von Lösungsmitteln und schützt die behandelten Oberflächen mindestens 12 Monate gegen Verkeimung. So wird eine dauerhafte Oberflächenhygiene und damit mehr Sicherheit für Fahrgäste und Fahrpersonale auch zwischen den Reinigungsintervallen gewährleistet. Der Fahrgast selbst kann das eingesetzte Mittel weder sehen oder riechen noch anders wahrnehmen.

Zusätzliche Sicherheit durch bundesweiten Einbau von Trennscheiben

Zusätzliche Sicherheit für Fahrgäste und Busfahrerinnen und Busfahrer, bieten auch die neuen Trennscheiben, die zurzeit sukzessive in der gesamten DB-Busflotte im Bereich des Fahrerarbeitsplatzes eingebaut werden. Dadurch ist der Ticketverkauf im Bus wieder möglich und die gesperrten vorderen Sitzplätze können wieder genutzt werden.

Die Ausstattung der Fahrzeuge erfolgt schrittweise. Deutschlandweit wurden bereits rund 2.000 Busse mit einer entsprechenden Trennscheibe ausgerüstet. Die Scheiben und die Anbringung sind vom TÜV getestet, abgenommen und zertifiziert .

Der Busverkehr Rheinland wird in den eigenen Werkstätten in Neuss und Oberhausen über die Sommermonate sukzessive alle Busse mit zusätzlichen Trennscheiben ausstatten und damit die Voraussetzungen für einen sichereren Busverkehr schaffen.




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