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München

ABS 38: Erste Bohrungen zwischen Tüßling und Freilassing

Erkundungsbohrungen dauern rund vier Wochen • Keine Beeinträchtigungen im Bahnverkehr

Ein Jahr nachdem das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) einen zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung für den 58 Kilometer langen Abschnitt zwischen Tüßling und Freilassing beauftragt hat, finden erste Erkundungsbohrungen statt.

„Wir bohren bereits jetzt, weil wir den Planungsabschnitt schnellstmöglich auf den Stand der anderen Abschnitte der ABS 38 bringen wollen. Das Projekt und der Ausbau der Bahnstrecke in Südostbayern sind uns ernst“, erklärt der Gesamtprojektleiter der ABS 38, Klaus-Peter Zellmer. „Wir sind gut dabei und wollen die Planungen auch weiter ambitioniert vorantreiben“.

Ab dem 14. November 2019 werden an den Stationen entlang des Abschnittes von Tüßling bis Freilassing, das sind Kirchweidach, Tittmoning-Wiesmühl, Fridolfing, Kirchanschöring und Laufen, Bohrungen durchgeführt. An jeder Station kommen Bohrgeräte und Rammsondierungen zum Einsatz. Insgesamt müssen vier Großbohrungen sowie ca. 60 Kleinrammbohrungen und Sondierungen an den Stationen durchgeführt werden. Die Untersuchungen werden rund vier Wochen dauern. Die Arbeiten finden tagsüber statt und führen zu keinen Beeinträchtigungen im Zugverkehr.

Die Erkenntnisse aus den Bohrungen fließen in die 2020 beginnende Entwurfsplanung ein. Weitere Bohrungen entlang der Strecke finden Mitte 2020 statt. 

Ende letzten Jahres und Anfang dieses Jahres wurden alle Bürgermeister und Gemeinden im Bereich Tüßling – Freilassing über das Projekt ABS 38 informiert. Die Vorplanung wurde seitdem intensiv überarbeitet und wird den Gemeinden im nächsten Schritt vorgestellt.

Weitere Informationen: https://www.abs38.de/meldungen.html