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Laufach

Bahn baut Schallschutzwände in Laufach

Rund 3.300 Meter lange Schallschutzwand schützt die Anwohner:innen in Laufach bald vor Schienenlärm • Hauptarbeiten werden ab dem 07. Januar 2022 fortgesetzt • Fertigstellung bis Ende 2022 geplant

Die Deutsche Bahn baut in Laufach im Rahmen der Lärmsanierung fünf Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 3.300 Metern. Im Mai 2021 starteten in Laufach bereits die Arbeiten. Diese werden ab Januar 2022 fortgesetzt und erstrecken sich auf das gesamte Jahr. Die Fertigstellung wird voraussichtlich Ende 2022 erfolgen.

Im Zeitraum von Freitag, 07. Januar 2022, bis Montag, 11. April 2022, finden die Bauarbeiten jeweils in den Nächten von Samstag auf Sonntag und Sonntag auf Montag von 21:00 bis 06:30 Uhr statt. Im Anschluss werden die Hauptarbeiten tagsüber umgesetzt und können außerhalb der Sperrpausen (also in den Zeiten, in denen keine Züge fahren) erfolgen, da die Wände von außen errichtet werden und deswegen kein Eingriff im Gleisbereich mehr erforderlich ist.

Im gesamten Zeitraum wandert die Baustelle entlang der Bahnstrecke zwischen Frohnhofen und der Hauptstraße/des Aussiedlerweges. Es werden unter anderem Zweiwegebagger, Flächenrüttler, ein Autokran und Vibrationsrammen zum Einsatz kommen.

Die Hauptarbeiten finden an der Schallschutzwand 5 im Ortsteil Frohnhofen statt. An den weiteren vier Wänden, die zwischen dem Bahnhof Laufach und Hauptstraße/Aussiedlerweg entstehen, werden größtenteils Restarbeiten durchgeführt, die nicht lärmintensiv sind.

Die Schallschutzwände werden die Anwohner:innen entlang der Bahnstrecke erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten. Auch die Anwohner:innen an von der Bahnstrecke weiter entfernt liegenden Häuser und Wohnungen werden von der Wirkung dieser aktiven Schallschutzmaßnahme profitieren.

Während der Bauarbeiten werden moderne, lärmgedämpfte Geräte eingesetzt. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten erfolgt der Bau der Schallschutzwände vom Gleis aus unter Sperrung der Gleise in der Nacht. Die Deutsche Bahn bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Darüber hinaus sind zusätzliche passive Lärmsanierungsmaßnahmen, wie der Einbau von Schallschutzfenstern oder -lüfter geplant. Die Eigentümer:innen der betroffenen Gebäude werden über eine Förderung der passiven Maßnahmen per Post informiert.


Über die Lärmsanierung

Das Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ wird seit 1999 vom Bund gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Über 1,7 Milliarden Euro wurden seither in die Lärmsanierung von über 2.000 Kilometern Schienenstrecke und rund 64.000 Wohneinheiten investiert. Allein im Jahr 2020 wurden über 75 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und rund 146 Millionen Euro ausgegeben. Bis zum Jahr 2030 soll die Lärmsanierung mehr als die Hälfte aller Anwohner an bestehenden Schienenwegen vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlasten. 

Die Lärmsanierung ist eine freiwillige Leistung des Bundes. Gefördert werden Schallschutzwände sowie schalldichte Fenster und Lüfter in Gebäuden. In Einzelfällen werden auch Dämmungen von Außenfassaden und Dächern teilfinanziert. Da die Lärmsanierungsmaßnahmen eine Wertsteigerung des Objektes bedeuten, tragen die Eigentümer ein Viertel der Kosten.

www.laermsanierung.deutschebahn.com