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München

S-Bahn-Station St.-Martin-Straße erhält nach Umbau das Signet „Bayern barrierefrei“

Bayerns Verkehrsministerin Schreyer überreicht das Freistaats-Signet • Barrierefreier Ausbau nach gut einem Jahr Bauzeit abgeschlossen • Aufzug und höherer Bahnsteig für stufenfreien Zustieg • Investition von rund 15 Mio. Euro

Der barrierefreie Ausbau und die Modernisierung der S-Bahnstation St.-Martin-Straße sind abgeschlossen. Aus diesem Anlass überreichte die Bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer im Beisein von Bahnhofsmanagerin Mareike Schoppe und Stadtbaurätin Prof. Elisabeth Merk heute am Bahnhof das Signet „Bayern barrierefrei“ an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Bayern, Klaus-Dieter Josel. Insgesamt investierten der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn rund 15 Millionen Euro in die Modernisierung. Im Schnitt nutzten vor der Pandemie rund 5.600 Ein- und Aussteiger die Station am Tag.

Stufenfreier Zugang, Leitsystem und moderne Ausstattung

Mit einem neuen Aufzug gelangen mobilitätseingeschränkte Menschen sowie Reisende mit Gepäck, Fahrrad oder Kinderwagen komfortabel und barrierefrei zur Bahn. Dank einer Erhöhung des Bahnsteiges auf 96 cm sind Ein- und Ausstieg stufenfrei möglich und ein neues Blindenleitsystem erleichtert seheingeschränkten Reisenden die Orientierung. Auch das Erscheinungsbild profitiert vom Umbau. So sind die Zugänge erneuert worden und zwei neue Bahnsteigdächer schützen vor Wind und Wetter. Eine umweltfreundliche LED-Beleuchtung sowie neue Infodisplays, Sitzmöglichkeiten, Vitrinen und Wegeleitungen runden die Ausstattung an der modernisierten Station ab.

St-Martin-Straße

Verkehrsministerin Kerstin Schreyer: „Ich freue mich, dass beim Bahnausbau in der Region München das nächste Projekt, das wir angeschoben haben, bei den Menschen ankommt und tagtäglich genutzt wird. Jeder Bahnhof, den wir barrierefrei ausbauen, ist ein Baustein zu mehr Miteinander in der Gesellschaft und zu mehr Mobilität im Freistaat. Gerade Menschen mit körperlichen Einschränkungen können dadurch wieder ein Stück mehr selbstbestimmt am öffentlichen Leben teilhaben. Wir wollen unseren Schienenverkehr für alle leicht nutzbar machen. Deswegen hat der Freistaat hier auch den Löwenanteil finanziert, sogar über unsere Zuständigkeit hinaus. Die Mittel sind bestens investiert – auch weil ich optimistisch bin, dass der runderneuerte Bahnhof im Stadtteil Obergiesing so attraktiv ist, dass er nach der Pandemie bald von täglich über 6.000 Fahrgästen frequentiert wird.“

Klaus-Dieter Josel, DB-Konzernbevollmächtigter in Bayern: „Wir investieren heuer für die Bahninfrastruktur im Freistaat mehr als 2,35 Mrd. Euro. Der barrierefreie Ausbau von Stationen ist dabei ein wichtiger Baustein. Denn: Bayern braucht eine starke Schiene, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein – und darum sind wir dankbar für den finanziellen Rückenwind von Freistaat und Bund, der auch in diesen Zeiten Investitionen ermöglicht. Mit der Station St.-Martin-Straße sind nun 121 von 150 S-Bahnhöfen komplett oder teilweise barrierefrei und rund 90 Prozent der S-Bahn-Kunden kommen barrierefrei zum Zug.“