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Stuttgart

Ulm Hauptbahnhof: Barrierefrei mittels Bahnhofssteg

Neubau von vier Aufzug- und Treppenanlagen an dem städtischen Fußgängersteg • Investition von insgesamt rund 7,9 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn feiert zusammen mit der Stadt Ulm die barrierefreie Anbindung der Bahnsteige des Hauptbahnhofs Ulm an den städtischen Fußgängersteg. Sowohl über den Bahnhofsvorplatz als auch von der Schillerstraße auf der westlichen Seite des Hauptbahnhofs aus sind die Bahnsteige nun barrierefrei erreichbar.

Im September 2017 erfolgte der Baubeginn für die barrierefreie Erschließung durch den Neubau vierer vollverglaster Aufzüge sowie den Neubau von vier Treppenanlagen mit Glaseinhausung an den Bahnhofssteg.

Am heutigen Freitag schlossen Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, sowie Dieter Maier, Leiter des Bahnhofsmanagements Ulm, den barrierefreien Ausbau des Hauptbahnhofs symbolisch ab.

„Der Ulmer Hauptbahnhof als Mobilitätsdrehscheibe mit täglich über 40.000 Reisenden erlangt durch diese barrierefreie Erschließung einen enormen Mehrwert. Für viele der Fahrgäste, nicht nur für mobilitätseingeschränkte Kunden, bieten die neuen Bahnsteigzugänge über den Fußgängersteg einen deutlich schnelleren Zugang zu den Zügen,“ sagt Dieter Maier, Leiter Bahnhofsmanagement Ulm.

Oberbürgermeister Gunter Czisch: „Die Stadt freut sich, dass nun die Bahnsteige über den städtischen Fußgängersteg auch von der Schillerstraße direkt erreichbar sind. Nun hoffen wir, dass die Deutsche Bahn auch bald die Erneuerung des Bahnhofsgebäudes und der Personenunterführung in Angriff nehmen wird.“

Die Gesamtkosten des Projektumfangs belaufen sich auf 7,9 Millionen, die vollständig von Bund und Bahn getragen werden. Hier enthalten sind zusätzlich zu den Aufzug- und Treppenanlagen auch sieben dynamische Zugzielanzeiger sowie die Beschilderung zur Erweiterung der Wegeleitung für die neuen Bahnsteigzugänge.

Des Weiteren wird vorrausichtlich ab dem Frühjahr 2020 auf dem Bahnhofssteg die nächste Generation von Fahrgastinformationssystemen installiert: Zwei neue ZugInfoMonitore (ZIM) liefern dann einen zeitgemäßen Informationsservice und bieten den Fahrgästen vollautomatische Informationen über einfahrende Züge, Abweichungen und betriebliche Störungen.