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Dortmund

Weitere Etappe abgeschlossen: Modernisierung des Dortmunder Hbf geht mit großen Schritten voran

Bahnsteig 5 (Gleis 11/16) seit Ende Mai fertig • Bereits vier Bahnsteige des Dortmunder Hauptbahnhofs modernisiert • Arbeiten rücken weiter Richtung Bahnhofsgebäude • Erste Sperrungen im Bahnhof notwendig

Mit großen Schritten gehen die Arbeiten voran: Schon vier Bahnsteige hat die Deutsche Bahn (DB) am Dortmunder Hauptbahnhof erneuert – und das bei laufendem Betrieb mit rund 120.000 Reisenden und Besuchern pro Tag. Am 27. Mai haben die Baufachleute der DB die Arbeiten an Bahnsteig 5 (Gleise 11/16) planmäßig abgeschlossen. Seitdem können Reisende am frisch modernisierten Bahnsteig ein- und aussteigen.

Der neue Bahnsteig hat eine Länge von über 415 Metern und hat eine komplett neue Ausstattung erhalten (Sitzbänke, Vitrinen usw.). Die Beleuchtung ist auf energiesparende LED umgerüstet. Das Blindenleitsystem ermöglicht auch sehbehinderten Reisenden einen sicheren Weg zum Bahnsteig. Ein neuer Aufzug sorgt ab Anfang August für einen barrierefreien Zugang aus der Personenunterführung zum Bahnsteig. Die Inbetriebnahme erfolgt – wie bei den anderen Aufzügen auch – zeitverzögert, da die Bahnsteige zunächst komplett fertiggestellt sein müssen. Die Personenunterführung ist in diesem Bereich jetzt auf insgesamt auf über 13 Meter verbreitert und wirkt deutlich heller als vor dem Umbau.

Auch im Bereich des Nordeingangs ist die Modernisierung fortgeschritten: Momentan verlegen Fachkräfte einen neuen Bodenbelag. Hierfür ist in den kommenden Wochen eine weitere Umleitung innerhalb des Bahnhofs notwendig. Die Deutsche Bahn informiert Reisende über die neue Wegeführung am Bahnhof.. Darüber hinaus startet demnächst der Einbau einer Rolltreppe und eines Aufzugs im Nordeingang. Voraussichtlich im Laufe des 3. Quartals ist der Bahnhof von dieser Seite aus barrierefrei erreichbar.

Umleitungen für Reisende

Zeit zum Durchatmen bleibt kaum: Schon am 20. Juni gehen die Arbeiten an Bahnsteig 4 (Gleise 8/10) weiter. Der Ablauf ist geübte Praxis: Zuerst reißen die Baufachleute das Bahnsteigdach sowie den gesamten Bahnsteig ab. Auch der Bereich der Personenunterführung wird in diesem Bereich komplett abgebrochen, bis ein Loch im Tunnel entsteht. So besteht die Möglichkeit, während der Bahnsteigerneuerung die Unterführung zu verbreitern. Für die Fertigstellung des Bahnsteigs und der Unterführung benötigt die DB rund ein Jahr.

Vor der Verbreiterung der Unterführung ist allerdings eine Einschränkung notwendig. Für die Dauer der Bauarbeiten ist die Unterführung in diesem Bereich – wie bei den vorherigen Bauabschnitten auch – schmaler als gewohnt. Dies führt im vorderen Bereich der Personenunterführung des Bahnhofs zu einer Engstelle. Um Reisenden dennoch einen komfortablen und sicheren Gang durch die Unterführung anzubieten, hat die DB bereits bei den Planungen Crowd-Manager:innen einbezogen. Ziel es ist, einen Teil der Reisenden umzuleiten, um Reisendenströme zu entzerren. Daher bleibt der Zugang zur Stadtbahn für die Dauer der Arbeiten ab dem 20. Juni verschlossen. Reisende können alternativ die Zugänge am Vorplatz bzw. am Nordeingang nehmen, um zur Stadtbahn zu gelangen. Auch der Zugang aus der Unterführung zu den Gleisen 2-5 wird gesperrt. Reisende erreichen die Bahnsteige über die Außentreppe vor dem Bahnhofsgebäude. Die WC-Anlagen in der Verknüpfungshalle zur Stadtbahn stehen weiterhin zur Verfügung.

Am Bahnhof sind die Umleitungen ausgeschildert. Auch auf www.bahnhof.de können sich Reisende über die Umleitungen informieren. Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die notwendigen Sperrungen.

Modernisierung des Dortmunder Hauptbahnhofs läuft seit 2018

Der Bahnhof wird nach Abschluss der Modernisierung komplett barrierefrei ausgebaut sein. 14 Fahrtreppen und sieben neue Aufzüge sorgen dafür, dass Reisende in Zukunft ohne Treppensteigen zum Bahnsteig gelangen. Die Treppenaufgänge werden erneuert und mit breiten Treppen und Rolltreppen neu ausgestattet. Der Nordeingang erhält ein komplett neues Erscheinungsbild inklusive barrierefreiem Zugang. Die Personenunterführung wird deutlich breiter – von derzeit 9,50 Meter auf über 13 Meter. Der Weg durch den Bahnhof wird dann heller und luftiger. Die Wände bekommen eine moderne Wandverkleidung aus Glas. Bis zur geplanten Fertigstellung laufen die Arbeiten unter dem „rollenden Rad“, also bei laufendem Eisenbahnbetrieb.