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Erfurt/Coburg

Bauarbeiten zur Verbindung des Hauptstranges Nürnberg-Berlin (VDE8) mit Coburg

Ersatzverkehr vom 9. bis 29. Januar • Anbindung der Bahngleise an Coburg • Bahnsteigbau • Baugrundverbesserung an Füllbachbrücke

Noch bis zum 29. Januar laufen an der südlichen Einbindung von Coburg umfangreiche Bauarbeiten. Vom Bahnübergang Creidlitz bis zur neuen Überführung Sandweg wird auf 800 Metern Länge das 2. Gleis und eine Verbindungsweiche gebaut. Dafür müssen auf etwa 400 Metern bei Creidlitz Tiefbauarbeiten durchgeführt werden. Bereits vor Beginn der Baumaßnahmen wurden die Baustoffe auf Zwischenlagerplätze antransportiert. Der noch notwendige Gleisschotter sowie die Schienen kommen über das Gleis aus Richtung Lichtenfels. Parallel zum Gleisbau wird über allen Gleisen eine neue Oberleitungsanlage errichtet. Zum Abschluss der Streckensperrung wird das Elektronische Stellwerk (ESTW) Creidlitz angeschlossen werden.

An der Füllbachbrücke in der Verbindungskurve zur Neubaustrecke wird noch eine so genannte Hebungsinjektion durchgeführt. Damit werden unplanmäßige Setzungen an einem Pfeiler ausgeglichen. Die Injektion mit einer Zementsuspension erfolgt in 20 Metern Tiefe bis Mitte März.

Im Bahnhof Coburg selbst entstehen die neuen Bahnsteige mit Aufzügen als Zugang.

Das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8 umfasst die Aus- und Neubaustrecke zwischen Nürnberg–Erfurt–Leipzig/Halle und Berlin. Finanziert wird es vom Bund, der Europäischen Union und der Bahn. Die Investition beträgt etwa 10 Milliarden Euro. Die neue Bahn-Verbindung ermöglicht nach Fertigstellung eine Reisezeit von München nach Berlin in etwa 4 Stunden und bietet eine umweltfreundliche Trasse für den Güterverkehr. Mit der Fertigstellung der Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt ist die Verbindung Ende 2017 komplett betriebsbereit. Infos unter www.vde8.de.